E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 318 vom 18. Mai 2006

Liebe Leser,

nachdem so langsam fast alle Fluß- und Nationalpark-Bezeichnungen vergeben sind und man auch anhand der Tier-Namen einen ganzen Atlas zusammenstellen könnte, wird es schwer, noch exotisch klingende Bezeichungen für neue Parkbereiche zu finden. Der Zoo Osnabrück eröffnete gerade den neuen Abenteuer- und Matsch-Spielplatz "Mombasa".
Ich zitiere aus der Wikipedia: "Mombasa, die zweitgrößte Stadt in Kenia, entwickelte sich einst durch Elfenbein- und Sklavenhandel zur Handelsmetropole. Es gibt ein Stahl-, ein Aluminiumwalzwerk, eine Erdölraffinerie, ein Zementwerk. Der Tourismus hat in den letzten Jahren erheblich gelitten, unter anderem wegen Raubüberfällen auf Touristen." Vielleicht nicht ganz adäquat für einen Kinderspielplatz?
Nun gut, die Monorail im San Diego Wild Animal Park soll ihren Namen "Wgasa Bush Line" durch einen Scherz erhalten haben, es soll ursprünglich ""Who Gives A Shit Anyhow?"
bedeutet haben (sehr frei übersetzt: Wen interessiert das schon?). Wurde nachträglich in "World's Greatest Animal Show Anywhere" umgedichtet.
Vielleicht ist ja auch "Mombasa" eine Abkürzung? Vorschläge?
Sei's drum; der Spielplatz wird von Generationen von Kindern geliebt werden und ist ein weiterer Markstein in der Entwicklung des Osnabrücker Zoos. Und was heißt eigentlich "Tal der Grauen Riesen" auf Suaheli?

Dirk Petzold



Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er? Heute ist es wirklich eindeutig!

Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche:
Aquarium in Artis, Amsterdam

Zoos  –  Meldungen

ka-news.de - 18. Mai 2006
Wie geht es weiter mit Zoo und Wildpark?
Karlsruhe - Weitreichende Entscheidungen hat der Karlsruher Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am kommenden Dienstag, 23. Mai, zu treffen.
Ab 15.30 Uhr geht es um die Weiterentwicklung des Zoologischen Stadtgartens.

ka-news.de - 11. Mai 2006
Tierisch genervt
Der Zustand des Zoologischen Gartens ist der FDP/Aufbruch-Fraktion des Karlsruher Gemeinderats seit langem ein Dorn im Auge. Sie fordert ein umfassendes "Businesskonzept", um den Zoo wieder zu einem echten Besuchermagneten zu machen. Die Stadträte Michael Obert und Tom Høyem, der auch im Verein der Zoofreunde aktiv ist, haben sich mit ihrem Ansinnen in einem Antrag an die Stadtverwaltung gewandt. Durch "investive Verbesserungen, einem ergänzten und attraktiven Tierbestand, mit einer modernen Zoopädagogik und einem professionellen Marketingkonzept" sollte es möglich sein, die Besucherzahl wieder anzuheben. Ein modernisierter Zoo könne sich außerdem "über Merchandising, Einnahmen aus Nebenbetrieben und Businesspartnerschaften und anderem ein weites Feld von Zusatzeinnahmen erschließen."


Westdeutsche Zeitung - 17. Mai 2006
Zoo spielt nur mit Elefanten erste Liga
Krefeld. Sie standen zwar im Hintergrund, waren aber dennoch nicht zu übersehen oder zu überhören und rasselten leise mit ihren Beinketten: Die Elefanten des Zoos, über deren Verbleib in Krefeld unterschiedlich und heftig diskutiert wird. Zoofreunde-Vorsitzender Rolf Herding gab sein Statement gleich zu Beginn der Jahreshauptversammlung im Großtierhaus ab: "Die Welt der Elefanten und der Zoos hat sich gewandelt", sagte er und rügte die Kettenhaltung. "Das Image des Zoos leidet darunter. Solange wir die nötigen Finanzen für einen Neubau und Flächen der Stadt nicht haben, sind wir für die baldige Abschaffung der Tiere."  Joachim C. Heitmann, Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Zoo gGmbH: "Im Masterplan wird stehen, wie viel wir für was ausgeben. Wir haben fünf Millionen aus der SWK-Ausschüttung, wollen die Attraktivität des Zoos steigern und jährlich 400 000 Besucher haben. Über die Elefanten wird nicht vor der nächsten Sitzung am 8. Juni entschieden."  Die Dickhäuter hätten einen hohen Stellenwert, besonders mit ihrem Pfleger Wolfgang Nehring, und seien der Publikumsmagnet Nummer eins, so Heitmann weiter. "Wenn wir sie abschaffen, haben wir keinen adäquaten Ersatz." Er berief sich auf den Gutachter, der Kosten von einer Million für die artgerechte Unterbringung ermittelt habe. Außerdem gebe es noch freie Flächen im und am Gelände. Er schlug vor, sich moderne Elefantenhaltung anderswo anzusehen. Nashörnchen Davu bescherte dem Zoo im April den Besucherrekord von 56 225 Personen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 16. Mai 2006
Untermieter aus dem Elefanten-Gehege
Anwohner des Zoos zürnen wegen einer angeblich durch den Zoo verursachten „Mückenplage“. Seit der Inbetriebnahme des neuen Elefantenhauses im Zoo mit dem großzügigen Außengehege litten die Anwohner unter einer nie da gewesenen Mückenplage. Tote Insekten im Eistee, Hunderte von „Leichen“ in beinah jeder Ritze. Alles, womit die Zoo-Verwaltung reagiert hätte, „war ein schroffer Brief, es gäbe keine Mücken“. Mindestens 25 Anwohner sind mehr als erbost. „Erstens sind das keine Mücken, sondern Eintagsfliegen“, korrigiert Zoo-Direktor Gunther Nogge. Und die würden weder stechen noch beißen noch sonst eine Nahrung zu sich nehmen. In besagtem Brief an die Anwohner schrieb er ganze vier Sätze: „Da es noch nie eine Mücken- oder Fliegenplage gegeben hat, kann es auch keine erneute geben. Im vergangenen Jahr hatte es jahreszeitlich bedingt ein Auftreten von Eintagsfliegen gegeben. Diese sind aber völlig harmlos. Deshalb brauchen auch keine Maßnahmen eingeleitet werden.“ Nogge ist „um ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis bemüht“. Im Fall der Eintagsfliegen habe er bereits im vergangenen Jahr Experten zurate gezogen - und daraufhin Stichlinge in das Wasser gesetzt. Die Fische verzehren mit Vorliebe Eintagsfliegen-Larven. „Doch offenbar scheint das noch nicht so richtig zu greifen.“ Einzige Alternative, so Nogge, wäre „die Giftspritze“. Doch das lehne er ab.


Lindauer Zeitung - 16. Mai 2006
Neuer Besitzer ließ die Tiere allein
Der Reptilienzoo in Scheidegg bleibt bis auf weiteres geschlossen. Der Betreiber hat den Zoo aufgegeben und rund 50 Tiere herrenlos zurückgelassen, darunter einige hoch giftige Schlangen. Das Landratsamt hat die Reptilien nach München in eine Auffangstation bringen lassen. Ursprünglich sollte der Zoo nach der Winterpause an Ostern öffnen. Doch dazu kam es nicht. Ende Februar teilte der neue Besitzer der Gemeinde per Brief mit, dass er sich für den Zoo nicht mehr zuständig fühle. Wenige Tage später lagen die Schlüssel im Briefkasten der Familie Lücke. Beamten des Landratsamts und der Marktgemeinde fanden in den Terrarien 50 Reptilien, darunter Würgeschlangen wie australische Pythons, Königs- und Madagaskarboas genauso wie hoch giftige Reptilien, beispielsweise Waldklapperschlangen, Bambus- und Puffottern. Augenzeugen sprechen von einem unhygienischen, "chaotischen" Zustand. Das Landratsamt bestätigt zumindest "punktuelle Ernährungsprobleme". Zudem hätten einige Reptilien unter Milben- und Ungezieferbefall gelitten. Giftige und auch kranke Reptilien holten Fachleute des Institutes für Zoologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ab. Das Institut unterhält eine Auffangstation für Reptilien. Wann der Zoo wieder öffnen kann, ist unklar. "Wenn ein möglicher neuer Betreiber die Fachkenntnis mitbringt, persönlich zuverlässig ist, was den Umgang mit Reptilien anbelangt und er die Gewähr bietet, die Tiere den Vorschriften entsprechend unterzubringen", formuliert es Tobias Walch vom Landratsamt.

Welt am Sonntag - 13. Mai 2006
Sielmann-Stiftung öffnet Gehege Döberitzer Heide
Am kommenden Samstag übergibt die Heinz-Sielmann-Stiftung der Öffentlichkeit in Elstal westlich von Berlin ein 20 Hektar großes Schau-Gehege für Wisente, Wildpferde und Rotwild. Es ist Teil der Döberitzer Heide. Die Naturlandschaft auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz umfaßt 3442 Hektar und gilt als Refugium bedrohter Tier- und Pflanzenarten.


Walsroder Zeitung - 12. Mai 2006
Vogelpark: Tiere dürfen wieder ins Freie
Gute Nachricht aus dem Vogelpark Walsrode: Pünktlich zum Muttertag dürfen die „eingesperrten“ Tiere wieder ins Freie. Grund: Am Sonnabend beginnt der zweite Durchgang der Schutzimpfung gegen die so genannte „Vogelgrippe“. Mehr als zwei Dutzend Pfleger und Tierärzte werden rund 1000 Vögel impfen und anschließend sofort aus den Winterquartieren in die Außenanlagen entlassen. Vor fast drei Wochen war die erste Impfung erfolgt.
Während hinter den Kulissen seltene Jungvögel wie Riesen-Seeadler oder Chile-Flamingo wachsen und gedeihen, zeigt sich außen sichtbar Neues: Das Baumhaus-Dorf soll noch vor Himmelfahrt eröffnet werden. Insgesamt investiert der Vogelpark in diesem Jahr 1,8 Millionen Euro in Neuheiten. Dazu gehört auch eine „Eulen-Burg“ (fertig vor den Sommerferien) sowie Entdeckerstationen und landschaftliche Neugestaltungen.

 



Planung und Bau 

Neue OZ Online - 17. Mai 2006
Sauber rein, schmutzig wieder raus
Osnabrück. "Cool", schreit Stefan und hat sofort gemerkt: Jedes Mal, wenn er an dem hölzernen Wassergeist vorbeiläuft, sprüht der kräftig Wasser. Während der Junge pitschnass ist, erzählt Jennifer lachend, dass sie aus dem Höhlenlabyrinth nur durch einen Tunnel wieder herausgefunden hat. Zusammen mit ihren Freunden vom Kinderhort Klecks haben sie gestern das neue Mombasa-Kinderland im Zoo entdeckt. Wenn Sie das nächste Mal in den Zoo gehen, ziehen Sie Ihren Kindern die ältesten Sachen an. Am besten solche, mit denen man die Kleinen gleich in die Badewanne stecken kann. Beim Spielen mit der in langen Röhren selbst hergestellten Schmöttke, beim Klettern über der Sumpflandschaft oder bei der Erkundung des Hüttendorfes wird kein Kind sauber bleiben.
In wenigen Monaten Bauzeit ist für 350000 Euro ein Spielparadies entstanden. Lehmhütten, durch Tunnel verbunden, Stege über das Wasser, ein hölzerner Zug, dessen Schienen durch ein Krokodil zerstört wurden. Nun steht der Elefant auf dem Anhänger und wartet darauf, dass ihm die Kinder in den hölzernen Kopf klettern. Alles farbenprächtig und - für Erwachsene leider kaum geeignet. Auf eine "erwachsene" Eröffnung verzichtete der Zoo, auch wenn genügend Prominenz gekommen war. Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip und Zoopräsident Reinhard Coppenrath zwängten sich sogar in pludrige Straußenkostüme.

Rasender Reporter - 12. Mai 2006
Neues Geparden-Haus im Rostocker Zoo
Die Gepardenmännchen im Rostocker Zoo sind umgezogen: Nachdem die Weibchen bereits in einem neuen Gehege leben, haben jetzt auch die Männchen ein größeres Quartier. "Mit dem Neubau des Geparden-Hauses mit Außenanlagen herrscht wieder Gleichberechtigung", sagte der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer am Freitag bei der Eröffnung der Anlage im Zoologischen Garten der Hansestadt. Das Wirtschaftsministerium hat rund 370.000 Euro der Gesamtinvestition von 447.000 Euro übernommen. Das Wirtschaftsministerium hat bereits mehrere Projekte im Rostocker Zoo mit über vier Millionen Euro gefördert. Dazu gehören unter anderem ein Krokodilhaus, eine neue Seebärenanlage, ein Dach für das Vogelhaus und öffentliche Anlagen des Tiergartens.  

St. Galler Tagblatt - 12. Mai 2006
Neuer Anlauf für Bärenpark
Das Berner Bärenpark-Projekt schien lange Zeit nicht realisierbar. Nun wird es abgespeckt und soll nur noch die Hälfte kosten. Sponsoren sind in Aussicht – jetzt muss noch die Politik ihren Segen geben. Vor allem im Zuschauerbereich soll gespart werden. Beispielsweise wird auf einen Lift am Aarehang verzichtet. Und auch die Eisbahn im heutigen Bärengraben soll nicht realisiert werden. Das überarbeitete Projekt sieht ein kleineres Gehege vor, geplant ist aber weiterhin, dass die Bären in einem mit Aarewasser gespiesenen Bassin schwimmen können. Für den abgespeckten Bärenpark begeistern sich nun auch Sponsoren: Diese Woche hat die Burgergemeinde bekannt gegeben, dass sie das Projekt mit einer halben Million Franken unterstützen werde. Erkläre sich die Stadt bereit, mehr Mittel aufzuwerfen als den gesprochenen Projektierungskredit von 690 000 Franken, wollen die Burger eine weitergehende finanzielle Unterstützung ins Auge fassen. Weiter scheint ein ungenannter Geldgeber gefunden zu sein, der 3 bis 3,5 Millionen Franken für den Park aufwerfen will. 4 der 8,5 Millionen Franken sind also beisammen. Die fehlenden Gelder sollen aus dem Lotteriefonds und aus Spenden zusammenkommen.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 17. Mai 2006
Auf Bärenberg herrscht seit gestern wieder reges Leben
Die Barlachstadt Güstrow kann sich seit gestern wieder zu den bärenstarken Städten zählen. Denn morgens kurz nach sechs Uhr bezogen die Braunbären Fred und Frode ihr neues Domizil im Natur- und Umweltpark NUP. Damit sind seit sechs Jahren erstmals wieder Bären im NUP zu sehen. Die europäischen Braunbärenjungen Fred und Frode wurden am 22. Januar 2004 im schwedischen Bärenpark Orsa geboren. Niels Hamann fügte an, dass es "wohl das erste Mal in 1000 Jahren war, dass Braunbären nach Mecklenburg geholt wurden". Interessant ist, dass die Bären von Orsa am Europäischen Erhaltungs-Zuchtprogramm für den Europäischen Braunbären (Ursus Arctos) beteiligt sind. Der Bärenpark Orsa ist Mitglied des Europäischen Zooverbandes EAZA. Eine Vergabe der Tiere erfolgt nur im Rahmen der EAZA an besonders vorbildliche Einrichtungen Europas.
> Interessante Definition. In diesem Fall berechtigt. Der Braunbär wird allerdings nicht als EEP, sondern als ESB gemanagt.

Wormser Zeitung - 17. Mai 2006
Finanz-Baustein für Wölfe
Die drei Wölfe im Wormser Tiergarten wunderten sich. Ganz nah am Gitter ihres Geheges beäugten sie die Besucher, die einen überdimensionalen Scheck mitgebracht hatten: 3000 Euro spendete die Sparkasse Worms-Alzey-Ried für den Ausbau des neuen, großen Wolfsgeheges. Von den veranschlagten 235000 Euro habe man bereits zehn Prozent über Spenden gesammelt. Baubeginn soll im Juni sein. Den Besuchern wird es dann über eine trickreiche Tunnel-Konstruktion mit Glasscheibe möglich sein, direkt in das Innere des Baus zu schauen.

NZZ Online - 18. Mai 2006
Gemeinsames Engagement für den Sihlwald
Der Sihlwald gehört der Stadt Zürich und liegt zum grössten Teil auf fremdem Gemeindegebiet. Anders als früher sind die Ziele der Stadt und der Gemeinden im Bezirk Horgen die gleichen: Der Sihlwald soll zu einem vom Bund anerkannten «Naturerlebnispark» werden. «Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen», schwärmte am Mittwochabend der Zürcher Stadtrat Martin Waser. Gemeint hat er die realistische Chance, dass der Sihlwald zusammen mit dem Wildpark Langenberg der erste vom Bund mit der Etikette «Nationaler Naturerlebnispark» ausgezeichnete Naturraum sein könnte. Und das nicht etwa in einem abgelegenen Bergtal, sondern mitten in der Agglomeration Zürich.

Stern Shortnews - 14. Mai 2006
Regionen: China: Teure Villa für Schimpansen
Im Guangzhouer Zoo entsteht für deutlich über zwei Millionen Yuan (375.000 US$) eine neue Luxusvilla als Heim für die Schimpansen. Mit mehr als 2.000 Quadratmetern ist das Haus dreimal so groß wie das alte Affenhaus, das vor 30 Jahren errichtet wurde. Dazu kommt laut "New Express Daily" ein großer Garten mit künstlichem Wasserfall, Sportgelände usw.

Berliner Morgenpost
Prüfungen für Riesenrad am Zoo dauern an
Die Senatsverwaltung halte das Grundstück am Zoo stadtentwicklungspolitisch grundsätzlich für geeignet



Aktionen

presse-service.de - 17. Mai 2006
Lange Nacht der Wissenschaft im Zoo:
Magdeburg. Im Rahmen der Nacht der Wissenschaft öffnet der Zoo seine Pforten am Osteingang (Straße Am Vogelgesang) am 20. Mai 2006. Um 21 Uhr beginnt diese besondere Zoonacht im Menschenaffenhaus: "Das phantastische Sexleben der Tiere" steht im Mittelpunkt des Vortrages von Zoodirektor Dr. Kai Perret. Er richtet dabei den Focus auf zoologische Besonderheiten, die manchmal auch zum Teil sehr erstaunlich sind. Der Frage "Wie bekommt man künstlich einen Nashornbullen zur Ejakulation?" geht der Artenschutzkurator Dr. Manfred Tanner in seinem anschließenden Vortrag nach. Er berichtet über den Artenschutz und erläutert auch, warum die künstliche Besamung von Spitzmaulnashörnern so bedeutsam für den Erhalt dieser Tierart ist. Die Zoonacht am 20.5.2006 ist kostenfrei, aber auf 60 Teilnehmer zu den Vorträgen im Menschenaffenhaus begrenzt. Taschenlampen bitte nicht vergessen!

Hamburger Abendblatt - 16. Mai 2006
Taufpatin Elbow gratulierte zu Kandys Geburtstag
Das Elefantenmädchen Kandy genoß die Torte aus Brot und Quark, die sie von ihrer Taufpatin Susan Elbow, der ehemaligen Generalkonsulin der Vereinigten Staaten, zum dritten Geburtstag geschenkt bekam. Schon im vergangenen Jahr war sie auf eigene Kosten aus Belgrad angereist, wo sie für die Öffentlichkeitsarbeit der amerikanischen Botschaft zuständig ist. Zur Feier des Tages überreichte Susan Elbow dem Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck einen Stoffelefanten und eine "kleine Spende". Elefantenliebhaberin Susan Elbow will auch in Zukunft an Kandys Geburtstagen nach Hagenbeck kommen.

Freie Presse - 12. Mai 2006
Zum Tierparkjubiläum gibt es eine limitierte Festplakette
Hirschfeld/Zwickau. „Wir haben uns gedacht, dass es ganz schön wäre, wenn die Besucher in der Festwoche ein Souvenir mit nach Hause nehmen können, das an die Eröffnung des Tierparks vor 50 Jahren erinnert.“ So die Begründung von Karl Weiß, dem Vorsitzenden des Förderkreises. Dabei betonte er, dass die Plakette etwas Besonderes sei. Sie wird nur in einer limitierten Auflage von 1000 Stück herausgegeben und kann nur in der Festwoche erworben werden.

 

Nachwuchs 
 
Morgenweb 18. Mai 2006
Flinker Nachwuchs tobt im Affenhaus
"Sind die süß." Nicht nur Kinder drücken sich die Nasen an den Affen-Gehegen im Heidelberger Zoo platt, denn die hoch bedrohten Roloway-Meerkatzen haben Nachwuchs bekommen. Die beiden Winzlinge klettern auf den Baumstämmen herum, um sich dann schnell wieder am Bauch ihrer Mamas zu verstecken. Der Tiergarten präsentiert zwei Gruppen der seltenen Primatenart."Der Heidelberger Zoo ist Deutschlands einziger Zoo mit Zuchterfolgen bei den Roloway-Meerkatzen," freut sich die wissenschaftliche Assistentin Imke Figura. Mit ihrem langen weißen Spitzbart und den gelb gefärbten Innenschenkeln gehören die flinken Gesellen zu den schönsten Affen überhaupt. Ihre Heimat ist ein Regenwald in Westafrika. Vermutlich leben dort nur noch wenige 100 Tiere, weil sie wegen ihres Fleisches gejagt werden. Nicht von ungefähr hat der Heidelberger Zoo vor fünf Jahren ein Projekt zum Schutz der westafrikanischen Äffchen gegründet, an dem sich mittlerweile elf europäische Zoos und zwei Naturschutzorganisationen beteiligen. Bereits 2005 waren zwei Roloway-Meerkatzen am Neckar zur Welt gekommen, die zusammen mit den neuen Babys den Bestand von weniger als 40 ihrer Artgenossen in allen Zoos der Welt etwas auffrischen. sis

Norddeutsche Neueste Nachrichten 16. Mai 2006
Kleine Löwen stellen sich vor
Mit viel Stolz präsentierte der Zoo mit Tierpatin Barbara Becker, Geschäftsführerin Lotto-Toto MV, gestern seine neueste Attraktion: drei kleine Löwenkinder.
Die Haltungsgeschichte der Löwen im Rostocker Zoo reicht von allen hier lebenden Katzenarten am weitesten zurück. Löwen gab es schon vor dem Zweiten Weltkrieg im damaligen Tiergarten, 162 dieser Großkatzen wurden zwischen 1960 und 1989 im Zoo geboren.

Lübecker Nachrichten 16. Mai 2006
Rostocker Zoo sucht Namen für Löwenbabys
Der Rostocker Zoo sucht nach Namen für die drei im März und April geborenen Löwenbabys. Bis zum 2. Juni könnten Vorschläge eingereicht werden.

Grenchner Tagblatt - 17. Mai 2006
Bewährtes Ökosystem in der Regenwaldhalle
Affen-Nachwuchs der Roten Vari: Doany und Dakana kamen in der Zürcher Regenwaldhalle zur Welt und sind laut Rübel ein Teil des Systems geworden. So fressen sie die ganzen Früchte und scheiden die Samen später irgendwo aus. Damit sorgen die Lemuren gleichermassen für die Bedüngung und Besamung des Regenwaldes, wie Botaniker Martin Bauert erklärte.

sz-online - 17. Mai 2006
Leipzig hat wieder ein Zebra-Baby
Der Leipziger Zoo hat am Wochenende gestreiften Nachwuchs bekommen. Am Sonnabend wurde das erste Zebrakind seit Eröffnung der neuen Kiwara-Savanne 2004 geboren, teilte der Zoo mit. Es ist ein Weibchen.


RP Online - 11. Mai 2006
Nashorn Davu darf ins Freie
Das RP-Patenkind Davu ist schon fast vier Monate alt. Die Kinderstube wird ihm und Mama Nane langsam zu eng. Am Sonntag zieht der kleine Krefelder ins neue Freigehege um. Dann findet auch die Taufe des jungen Dickhäuters statt. „Er hat seit seiner Geburt 30 Kilogramm zugelegt und bringt jetzt 90 Kilo Spitzmaul-Nashorn auf die Waage“, erzählt Biologin Cornelia Bernhardt. „Mutterkuh Nane hat sich als Profi-Mama entpuppt. Dabei ist es für sie das erste Baby.“ Punkt 12 Uhr am Sonntag öffnet sich das Tor zum Freigehege, und Davu wechselt vom Kinderzimmer ins Abenteuerland. Wochenlang haben Mitarbeier des Zoos geschuftet, um für Davu ein prächtiges Gelände herzurichten: In einer Suhle kann sich der Kleine im Schlamm wälzen oder an Baumstämmen seine Babyhaut wetzen. Zoodirektor Wolfgang Dreeßen erzählt, was es zur Feier des Tages gibt: „Zwei Steinhauer aus Simbabwe werden aus afrikanischem Serpentinstein Nashörner formen, eine afrikanische Percussion-Gruppe lädt ab 14 Uhr zum Konzert, und zahlreiche Infostände informieren über Nashörner.“ Nashorn-Quiz, Schminkaktionen und tierische Glücksspiele sorgen für viel Spaß. Den Erlös spendet der Zoo an ein Projekt zur Umsiedlung von Spitzmaul-Nashörnern in Afrika.

Westdeutsche Zeitung - 15. Mai 2006
Davu, das fliegende Nashörnchen
Krefeld. Wenn Tierpfleger den Zoo-Backofen anheizen, dann wird es meist ein Reiskuchen. Sie nehmen dunklen Reis und mischen ihn mit hellem; ein großer Topf dient als Form, und meistens freuen sich dann irgendwelche Affen über die Abwechslung auf dem Speisezettel. Der jüngste Reiskuchen jedoch war ein Muttertagsgeschenk für Nane, die Spitzmaulnashornkuh. Ein Dankeschön für ihren Sprössling Davu und für die wunderbar ausgespielte Rolle der erfahrenen Mutter, wo es doch nach 455 Trächtigkeitstagen die Premiere war. Etwa 500 Neugierige, viele mit Foto- und Filmgeräten ausgerüstet, säumten die erweiterte Außenanlage des Nashorn-Geheges, um den ersten Freilauf von Kuh und Kalb zu erleben.

Kölner Stadt-Anzeiger - 11. Mai 2006
Überraschungs-Kind im Grenz-Zoo: Drei Giraffen-Damen - ein Nachwuchs
Ein Überraschungs-Kind hat die Giraffen-Dame Eura im niederländischen Grenz-Zoo Gaia-Park in Kerkrade bei Aachen zur Welt gebracht. In dem Gehege leben drei weibliche Giraffen. Deshalb hatte zuerst niemand daran gedacht, dass die vier Jahre alte Eura trächtig sein konnte. Des Rätsels Lösung: Die mit vier Jahren sehr junge Giraffe muss vor ihrem Umzug nach Kerkrade in Barcelona im letzten Moment gedeckt worden sein. Der neue tierische Erdenbürger ist ein Männchen.

Hamburger Abendblatt - 15. Mai 2006
Turnstunde in Stellingen
Noch ein wenig unbeholfen versuchen sich die vier kleinen Sumatra-Orang-Utan-Kinder Simia, Marie, Kejutan und Harta an ihren ersten Kletterübungen im Orang-Utan-Haus. Aufmerksam werden sie von ihren Müttern beobachtet. Hagenbecks Tierpark gleicht zur Zeit einer großen Kinderstube. Neben den kleinen Orang-Utans springen ein paar Gehege weiter im Streichelzoo 13 Ziegenbabys munter durch die Besuchermengen. Auch bei den Bisons gibt es Nachwuchs. Drei Babys wurden im April geboren. Weiterer Neuankömmling ist das Rothschild-Giraffen-Kind Layla. Sie dreht bereits erste Runden im Außengehege.

Jeversches Wochenblatt online 17. Mai 2006
Optiker tauft ein Krokodil mit Brille
Wilhelmshaveni – Das Aquarium am Südstrand hat einen neuen Bewohner bekommen. Es handelt sich um einen Brillenkaiman oder auch Krokodilkaiman genannt. Das Tier stammt aus einer Beschlagnahme im Ruhrgebiet. Gestern wurde der neue Bewohner des Aquariums auf den Namen „Kaiman babatzus“ getauft, verbunden mit der Übernahme der Patenschaft von Brillen Babatz. Volker Schiersch, Geschäftsführer des Aquariums, besiegelte diese Patenschaft mit einer Urkunde.

Kölner Stadt-Anzeiger - 11. Mai 2006
Guanako-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo
Die Guanakos im Wuppertaler Zoo haben einen Sohn bekommen. Vater und Mutter des vor wenigen Tagen geborenen Wuppertaler Fohlens stammen aus der Zucht des Tierparks Berlin.

koeln.de - 12. Mai 2006
Bisonnachwuchs im Kölner Zoo
Die Bisonherde im Kölner Zoo hat erneut Nachwuchs bekommen. Anfang der Woche sei ein Kalb zur Welt gekommen, teilte eine Sprecherin des Tierparks am Donnerstag mit.

Express.de - 11. Mai 2006
ZOO-NACHWUCHS
Der Trubel um das Kölner Elefantenbaby Marlar ist noch nicht ganz abgeklungen, da hat der Zoo schon den nächsten Nachwuchs-Star hervorgebracht! Das putzige Tier ist der ganze Stolz von Mama Cheyenne (12 Jahre alt) und Papa Rih. Der 10-Jährige ist ein echtes amerikanisches Original. Im Kölner Zoo werden seit Jahren schon erfolgreich Bisons nachgezüchtet.

Die Welt, 17. Mai 2006
Experten erwarten gutes Storchenjahr
Bei den Weißstörchen im Wildpark Eekholt schlüpften bereits die ersten acht Küken dieses Jahres

mephisto 97.6 - 15. Mai 2006
Zebranachwuchs im Zoo
Leipzig. Nach Angaben des Zoos hat die zehnjährige Zebradame Dolly am Wochenende ein gesundes Junges zur Welt gebracht. Es ist der erste Zebranachwuchs in der Kirawa-Savanne, die vor 2 Jahren eingeweiht worden war.

Kölner Stadt-Anzeiger - 16. Mai 2006
Mit Mutter Elch ist nicht zu spaßen
Das war im Kommerner Hochwildpark Rheinland ein Muttertag nach Maß: Innerhalb weniger Minuten brachte Elchkuh „Vera“ (Stockmaß 1,80 Meter) am Sonntagabend Zwillinge zur Welt. Die etwa 40 Zentimeter hohen Elchkinder sind nun die besondere Attraktion des Wildgeheges. Vor fünf Jahren, so Gehegechef Johann Klinkhammer, hatte es in Kommern bereits eine der seltenen Zwillingsgeburten bei Familie Elch gegeben.

Märkische Allgemeine - 12. Mai 2006
Kleiner Noran im Glück
Aus einer von den drei Höhlen, welche die Polarwölfin Angara gegraben hatte, um ihre Welpen bei Gefahr in Sicherheit bringen zu können, beförderten gestern Mitarbeiter des Wildparks Johannismühle gemeinsam mit der Tierpflegerin Tanja Askani vom Wildpark Lüneburger Heide, den fünf Tage alten Welpen ans Licht. Er sei vermutlich der einzig Überlebende des Wurfs, so Tierpflegerin Askani, die das schon leicht dehydrierte kleine Wesen in Empfang nahm. Noran soll er heißen und im Wildpark Lüneburger Heide aufwachsen. Gleich in seinen ersten Minuten außerhalb der Wolfshöhle wurde Noran zum Filmstar, denn ein Kamerateam des NDR begleitet in einer Langzeitstudie das Aufwachsen des jungen Wolfes.

HL-live - 16. Mai 2006
Junges Kamel hat jetzt einen Namen
Am 3. Mai wurde im Lübecker Tierpark ein Kamel geboren. Etwas wackelig war es noch auf den Beinen, aber sonst war es rundum gesund. Fehlte nur noch ein Name. Den haben jetzt HL-live.de Leser gewählt: Lailah.

Segeberger-Zeitung - 15. Mai 2006
Erste Storchenküken im Wildpark Eekholt geschlüpft
Bei den Weißstörchen im Wildpark Eekholt sind die ersten Küken dieses Jahres geschlüpft. Acht kleine Störche erblickten schon das Licht der Welt, sagte Tierpflegeleiter André Rose am Montag. Im August sollen sie ausgewildert werden. Im Park nahe Großenaspe (Kreis Segeberg) leben 30 Störche, die verletzt abgegeben wurden und nicht in freier Wildbahn leben können. Auch 18 Wildstörche sind zu Gast.



SWR Nachrichten - 17. Mai 2006
Neuer Pflanzen-Star in der Wilhelma
In der Stuttgarter Wilhelma ist ein neues Prunkstück der Botanik zu bewundern: ein Exemplar der "Wollemia Nobilis". Die mehr als 90 Millionen Jahre alte Pflanze galt als ausgestorben und wurde erst vor zwölf Jahren wieder entdeckt. Neben Frankfurt, Berlin und Essen ist Stuttgart erst der vierte Standort in Deutschland, an dem das seltene Gewächs bewundert werden kann. Zoo-Direktor Dieter Jauch bezeichnete die "Wollemia Nobilis" als den neuen "Star" im Botanik-Bereich.

Mitteldeutsche Zeitung - 17. Mai 2006
Bärenanlage ist größtes Projekt
Der Tierpark Aschersleben ist in diesem Jahr 33 Jahre alt geworden. Die Mitteldeutsche Zeitung beschäftigt sich in einer Serie mit Höhen und Tiefen der Anlage, die sich im Laufe der Zeit zu einem beliebten Freizeitziel hoch über der Stadt gemausert hat.

20min.ch - 15. Mai 2006
Bären zerfleischen Äffchen im Zoo
Vor den Augen erschreckter Besucher haben mehrere Bären ein Makake-Äffchen zerfleischt und aufgefressen. Wie die englische «Sun» berichtete, trieben in einem niederländischen Zoo die Bären das Äffchen in einen Elektrozaun, wo es zuerst ohnmächtig liegen blieb. Als es sich kurz darauf erholte, wurde es von einem Bären auf eine hölzernen Verschlag gejagt und dort zu Tode gebissen. Versuche von Besuchern und Wärtern die Bären abzulenken fruchteten nichts, das Äffchen wurde von drei Bären aufgefressen.

Stern Shortnews - 16. Mai 2006
Regionen: Pekings Zoo sucht passenden Bullen für Elefantendame
Die Wärter des Zoos in Chinas Hauptstadt Beijing (Peking) befinden sich auf der Suche nach einem passenden Bräutigam für eine frisch eingetroffene Elefantendame.
Die 27-jährige "Liya" kam einjährig aus Sri Lanka in den Zoo von Jinan (Provinz Shandong) und wurde vergangenen Mittwoch nach Beijing übergesiedelt. Nun hofft man auf eine baldige Schwangerschaft der jungen Dame.

Hamburger Abendblatt - 12. Mai 2006
Hirsch-Jagd in Eppendorf
Er ist mit geschätzt 50 Zentimetern Größe so etwas wie ein Mini-Hirsch - und sorgte in Eppendorf dennoch über Wochen für mächtig Wirbel: Polizeibeamte und Angestellte des Tierparks Hagenbeck haben an der Schottmüllerstraße einen aus dem Tierpark entlaufenen chinesischen Muntjak eingefangen. Das Tier hatte die Polizei zuletzt mehrfach in Atem gehalten, weil aufgeregte Anwohner den aus Südchina stammenden Muntjak (wiss.: Muntiacinae reevesi) gesichtet hatten und anriefen - die Beamten ihn aber nie fangen konnten. Gut drei Kilometer von Hagenbeck entfernt, startete die Polizei dann gestern mittag erneut einen Versuch, den Zwerghirsch zu fassen - auf dem Pausenhof einer Schule. Die Flucht des Muntjak war bei Hagenbeck im übrigen noch gar nicht aufgefallen. Er läuft normalerweise mit drei seiner Artgenossen frei auf dem 25 Hektar großen Gelände herum: "Und wir zählen solche Tiere nicht jeden Tag durch", sagte eine Sprecherin.

Weilburger Tageblatt - 17. Mai 2006
Weilburger Gänse beziehen ein neues Quartier
Sehr aufmerksam und höchst interessiert betrachteten die beiden Luchse aus ihrem Gehege die sechs neuen Tiergarten-Mitbewohner. Sechs Gänse marschierten an ihnen vorbei in Richtung oberer Weiher, wo sie seit einigen Tagen ein neues Domizil gefunden haben. Die beiden Ganter und ihre vier weiblichen Kolleginnen stammen aus dem seit Jahren in Weilburg zwischen Hallenbad und Schiffstunnel angesiedelten guten Dutzend Vögel, die wegen der Vogelgrippe vorübergehend "in Schutzhaft genommen" werden mussten.

Freie Presse - 17. Mai 2006
Wasserschweine ziehen ins Sommerquartier
Chemnitz. Für Familie Capybara hat die Sommersaison begonnen. Die fünf Wasserschweine wurden aus ihrem Winterquartier im Tropenhaus auf die Südamerika-Freianlage im Tierpark umgesetzt.

Lübecker Nachrichten - 12. Mai 2006
Tierpark Lübeck: "Ghandis" erster Frühling
Erst jetzt sind Brigitte Bardots Tiger wirklich im Tierpark Lübeck angekommen. Nach der Eingewöhnungszeit haben sie nun auch ihr geräumiges Außengehege in Besitz genommen. Tierpark-Chef Günther Lehmensiek schaut gebannt und freudig zu, wie seine neue Bewohnerin majestätisch durch das Gehege trottet. Zur Feier des Tages trägt er ein T-Shirt mit einem brüllenden Tiger darauf. Nachdem die Tigerinnen vor zwei Wochen nach Lübeck transportiert wurden, hat er sie heute nach der nötigen Eingewöhnungsphase das erste Mal nach draußen gelassen - jedenfalls eine von ihnen. "Wir wissen leider immer noch nicht, wie sich die beiden verstehen, wenn sie zusammen sind", sagt der 62-Jährige. In ihrem Käfigwagen haben sich beide zwar immer sehen und riechen können, aber ein Gitter war stets zwischen ihnen. Aus diesem Grund werden sie vorerst auch nur wechselweise das Außengehege benutzen dürfen. "Wir werden aber bald den Schritt wagen, und es mit beiden zusammen probieren", kündigt Lehmensiek an.

news aktuell - 17. Mai 2006
Tee verbindet: Tea Board of Kenya übernimmt Patenschaft für Giraffenbaby "Layla-Nandi" in Hagenbecks Tierpark
Neugierig verfolgt "Layla-Nandi" das Geschehen an ihrem Gehege im Tierpark Hagenbeck: Soeben hat Chairman Nicholas Nganga im Namen des Tea Boards of Kenya, der Interessenvertretung der kenianischen Teewirtschaft, die Patenschaft für das drei Monate alte Giraffenbaby übernommen. Weltweit gibt es nur noch rund 100 bis 150 Exemplare der Rothschild-Giraffe.

Kieler Nachrichten - 15. Mai 2006
Pediküre und eine neue Frisur
Des Winters letzte Zeichen mussten am Wochenende im Tierpark "Arche Warder" weichen. Dort ging es den rund 150 Schafen ans Fell. Zwei Tage vergingen, bis alle ihre jährliche Rasur im Rahmen eines öffentlichen Schauscherens erhalten hatten. "An der Schur kommt keines unserer Schafe vorbei", sagte Tierparkleiterin Birgit Radow. Die alte Bauernregel von der "Schafskälte" Anfang Juni, laut der es noch zu früh für die Fellrasur sei, wischte Radow vom Tisch. "Man orientiert sich zwar an solchen Faustregeln, aber der Wetterbericht macht mir keine Sorge. Das werden unsere Schafe schon aushalten."

Neu-Ulmer Zeitung - 14. Mai 2006
"Tigerpython" entpuppt sich als harmlose Natter
Die Riesenschlange, die am Freitag spielende Kindern im Augsburger Stadtteil Lechhausen entdeckten, hat sich als harmlose Kornnatter entpuppt. Die Polizei hatte zunächst gemeldet, dass es sich um eine Tigerphyton handele. Das Tier wurde in den Augsburger Zoo gebracht. Die etwa einen Meter lange Schlange blieb vorerst im Zoo, bis ihr Besitzer gefunden ist. Da Kornnattern im Gegensatz zu Pythons nicht gemeldet werden müssen und recht häufig vorkommen, dürfte die Suche für die Polizei nicht einfach werden. Sollte der Besitzer nicht gefunden werden, wird die Schlange an einen anderen Zoo weitervermittelt.

ORF Oberösterreich - 11. Mai 2006
Neuankömmlinge im Zoo Schmiding
Vier kuschelige, schwarz-weiße Halbaffen sind im Zoo Schmiding bei Wels eingezogen. Die Neuankömmlinge sind Varis aus der Familie der Halbaffen (Lemuren). In Schmiding möchte man versuchen, die gefährdete Art nachzuzüchten. "Die zwei Weibchen und zwei Männchen kommen aber aus unterschiedlichen Zoos. Wir brauchen also noch Geduld. Sie haben sich gerade erst kennen gelernt", sagte Zoologin Daniela Artmann. 

Neues Volksblatt - 11. Mai 2006
Neues Volksblatt - Chronik
„Kuschelgeister“ sind im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels eingezogen. Wegen ihrer gespenstischen Augen, die im Dunkeln leuchten und ihres furchterregenden nächtlichen Geschreis nannten frühe Forscher die Halbaffen „Lemuren“, was so viel wie Waldgeister bedeutet. Vier der seltenen schwarz-weißen Tiere mit dem flauschigen Fell und den buschigen Ohren könnten in Schmiding schon bald für Nachwuchs sorgen.

Spanien Bilder - 12. Mai 2006
Zwei Monate altes Löwenbaby in Spanien gerettet
Im Süden Spaniens konnten Beamte der Guardia Civil im Hafen von Málaga ein noch nicht einmal zwei Monate altes weibliches Löwenbaby retten. Sie fanden das kleine Tier auf einem Lastwagen der sich auf dem Weg zur der spanischen Exklave Melilla befand. Das Löwenbaby war nicht nur stark unterernährt, es wog gerade einmal vier Kilogramm, es hatte auch zahlreiche Quetschungen an Kopf und an der Nase. Die kleine Löwin ist vermutlich am 19. März in einem Zirkus geboren worden und dann bereits nach zehn Tagen weiter verkauft werden. In Spanien ist es erst erlaubt, Löwenbabys erst nach vierzig Tagen von ihrer Mutter zu trennen. Wegen Verstoß gegen des Tierschutzgesetzes wurde die Löwin seinem Besitzer abgenommen und wird jetzt in einem Zoo der Provinz Málaga aufgepäppelt.

Spiegel 18. Mai 2006
Mit dem Auto auf Safari: Jenseits von Afrika
Keine stundenlangen Flüge, keine horrenden Hotelrechnungen, kein unverträgliches Klima. Wer Lust auf eine Safari mit der ganzen Familie hat, muss nicht nach Afrika: Auch hierzulande lässt sich ein Kurztrip zu majestätischen Löwen und frechen Affen unternehmen. Von April bis Oktober hat der Serengeti Safaripark Hodenhagen. In Ostwestfalen gibt es das ebenso: im Zoo Safaripark & Hollywoodpark Stukenbrock. Vom Konzept her recht ähnlich, setzen beide Parks auf einen Mix aus Streichelzoo und Freizeitpark sowie ein weitläufiges Wildgehege.
> da hat aber ein Redakteur einiges nicht begriffen... Ausführlicher Artikel mit wenig Nährwert

The Sydney Morning Herald, May 6, 2006
Claws out: rumble in urban jungle
AS THE city's newest animal attraction prepares to open, conservationists say there is no room in this town for two zoos. Bradley Trevor Grieve, governor of Taronga's fundraising arm, said the zoo at Sydney Aquarium would severely affect Taronga's revenue. "Suddenly here is this upstart attraction stealing a lot of the audience for an inferior experience," Mr Greive said. "The core costs of any zoo remains the same - the animals have to be fed and the staff have to be paid. Ultimately it's going to [affect] the number of programs and the number of quality trained staff, [which] are going to end up being cut." Just a few kilometres separate Taronga Zoo from the controversial Sydney Wildlife World in Darling Harbour, due to open in September. The $50 million wildlife attraction will exhibit only native animals in an effort to capture the lucrative international tourist market and to distinguish itself from Taronga. "We're meant to complement each other," said Ravini Perera, marketing director of Sydney Attractions Group, owner of Sydney Wildlife World, Sydney Aquarium, Oceanworld Manly and the Sydney Tower Skywalk. Taronga zoo management opposed the rival attraction in its planning stages on grounds that it did not comply with the Exhibited Animals Protection Act. Sydney Attractions Group predicts about 1 million people will visit the wildlife park in its first year.

The Sydney Morning Herald, May 15, 2006
Latest recruits give zoo mammoth logistics task
More than two years after they were acquired in Thailand, eight Asian elephants at the centre of a protracted custody battle are finally preparing to travel to new homes in Australia. It will be a long and tricky trip, though, involving a three-month stopover at the Cocos (Keeling) Islands quarantine station in the Indian Ocean.
Taronga Zoo, which will take five of the elephants, is chartering one of the world's largest aircraft, a Russian Antonov An-124 freighter capable of carrying up to 130 tonnes, for the big lift. "Flights have still to be confirmed," said Mark Williams, spokesman for the zoo's so-called tusk force co-ordinating the operation. "But we hope to move the elephants from Thailand to Cocos some time in the next few weeks." The Antonov will return to deliver the elephants to Taronga and Melbourne zoos in early September. Taronga Zoo had hoped to have its animals - a male called Gung, and four females, Pornthip, Pak Boon, Tang Mo and Thong Dee - settled in their new, $40 million rainforest enclosure more than a year ago. Instead, the five elephants, selected for a captive breeding program, have been held in quarantine at Kanchanaburi, two hours west of Bangkok, since October, 2004, while the zoo and animal welfare groups fought over the elephants' future.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dierennieuws – 17. Mai 2006
Trouwen in Aqua Zoo Friesland
Heiraten in Aqua Zoo Friesland
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200605/nw43102.htm
Seit Kurzem ist der Aqua Zoo Friesland offizieller Trauungsort der Gemeinde Leeuwarden. Gheiratet werden kann auf dem gesamten Gelände, etwa bei den Seebären oder im Schmetterlingshaus.
 
Dierennieuws – 16. Mai 2006
Bejaarde zeekreeft gered uit pan
Betagtes Krebstier vor Bratpfanne gerettet
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200605/nw43047.htm
Mitarbeiter des SeaLife Center Blanckenberge haben auf einem Brüsseler Meeresfrüchte-Markt einen 90cm langen Amerikanischen Hummer erworben. Das Alter des Tieres wird auf etwa 100 Jahre geschätzt. Das Tier wird im SeaLife Center Scheveningen in einem eigenen Becken untergebracht werden.
 
Dierennieuws – 15. Mai 2006
Beermakaak gedood door lippenbeer in Safaripark
Lippenbär tötet Bärenmakak in Safaripark
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200605/nw43026.htm
Im Safaripark Beekse Bergen hat ein Lippenbär einen Bärenmakaken getötet. Die Tier bewohnen schon seit geraumer Zeit ein gemeinsames, 1,5ha großes Gehege, in dem auch noch Rhesusäffchen leben. Die Bärenmakaken werden nun vorsorglich in ein anderes Gehege umziehen.
 
Dierennieuws – 12. Mai 2006
Vosje geboren in Dierenrijk Europa
Fuchs geboren in Dierenrijk Europa
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200605/nw42963.htm
Erstmals seit der Eröffnung des jungen Zoos in Mierlo gab es eine Geburt bei den Füchsen.

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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt
Hinweis: Wir können aus technischen Gründen maximal 10 Abbildungen einbauen und müssen daher eine Auswahl treffen

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 18.05.2006

Frischgeborenes Watussi-Kalb ist noch lauffaul
Frühlingszeit - Nachwuchszeit. Jedenfalls können sich die Tierpfleger in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen augenblicklich an einigen Jungtieren erfreuen. Erst Anfang Mai wurde ein neues Watussi-Kalb für das Afrikanische Dorf geboren. Seine Mutter Louise ist bereits länger in Gelsenkirchen zuhause. Der Nachwuchs hat sogar einen Schuss Hauptstadtblut in seinen Adern, denn der Watussi-Vater Ike ist ein waschechter Berliner und zum ersten Mal Papa geworden. Das Kalb, das noch auf wackeligen Beinen durch seine neue Welt stakst, soll Loni heißen und ist auch schon auf der Außenanlage zu sehen. Aber da das Laufen noch ganz schön anstrengend ist, döst Loni am liebsten gemütlich in der warmen Frühlingssonne. Nur früh morgens macht sie einen kleinen Rundgang durch ihr neues Reich.

Zoologischer Garten Magdeburg, 18.05.2006
Weltweit seltener Zuchterfolg gelungen: Nachwuchs beim Großen Ameisenbären
Ein Jungtier von Aufsehen erregender Gestalt – skurril zum Schmunzeln und überraschend zugleich – wurde am 7. 5.2006 im Zoologischen Garten Magdeburg geboren: ein Großer Ameisenbär. Geburten sind bei dieser Tierart immer noch sehr selten: Weltweit werden nur 25 bis 30 Tiere, europaweit sogar nur drei bis sechs Tiere jährlich geboren.

Zoo Duisburg, 18.05.2006
Zoo hautnah - Tag der Offenen Tür im Zoo
Im Rahmen einer Sonderaktion für Zoo-Besucher wird am kommenden Wochenende
Samstag und Sonntag, dem 20. und 21. Mai 2006, in der Zeit von 10.00 – 16.30 Uhr nahezu der gesamte Zoo zu einem „gläsernen Unternehmen“; fast alle Reviere samt ihrer zweibeinigen Vorstände werden zwei Tage lang für Zoobesucher zugänglich sein bzw. für Tausende von Fragen bereitstehen! Wer Kamele mit Brötchen und Waschbären mit Mehlwürmern verwöhnen, wer Bären beim Forellen-Fischen oder Elefanten bei der Fußpflege beobachten - wer kommentierte Schaufütterungen am Affen- und Raubtierhaus erleben oder dem „Herrn der Tausend Fische“ bei der Wasseranalyse über die Schulter schauen möchte, der sollte die an allen Kassen erhältlichen Handzettel mit sämtlichen Tagesaktivitäten hierzu studieren. Was zum Beispiel die afrikanischen Pinselohrschweine an Mischfutter, Gemüse und Obst über den Tag erhalten, was die als extreme Futterspezialisten bekannten Ameisenbären in sich hineinlutschen oder worin Koalas einen Unterschied zwischen Eucalyptus viminalis und Euc. citriodora riechen und schmecken, all das – und vieles mehr – wird von Tierpflegern, Auszubildenden und Servicekräften sicht- und erfahrbar gemacht. Keine Frage wird unbeantwortet, kein Krümel köstlichen Tierfutters wird übrig bleiben - und hundert Menschen und 3.000 Tiere freuen sich auf regen Besuch!

Stadt Krefeld, 18.05.2006
Besucherrekord im April / Krefelder Zoo mit Nashörnchen Davu gefragter denn je / Jetzt längere Öffnungszeiten
Gutes Zoowetter und die Anziehungskraft des im Februar geborenen Nashornbabys Davu bescherten dem Krefelder Zoo im April dieses Jahres die höchsten Zuschauerzahlen, die in den vergangenen zehn Jahren in einem Frühjahrsmonat gezählt wurden. Insgesamt 56 255 große und kleine Tierfreunde von nah und fern fanden alleine in diesem Monat den Weg in den Zoo der Seidenstadt. Vorher lag der Aprilrekord des Zoos im Jahr 2 000 mit rund 54 000 Besuchern. Übertroffen werden diese Zahlen meist nur in einem der Sommermonate, je nach Wetterlage und Sonderveranstaltungen wie „Sommernacht im Zoo“. Insgesamt verzeichnet der Krefelder Zoo in diesem Jahr bisher gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs der Besucherzahlen von rund 36 Prozent. In den ersten vier Monaten des Jahres waren bereits 122 000 Besucher da, um die Neuigkeiten in den fünf großen Tierhäusern und den zahlreichen Außengehegen zu sehen. Hoffnung auf weiterhin großen Zuspruch macht sich das Zooteam, das jetzt mit verlängerten Abendöffnungszeiten und reichlich Nachwuchs in den Gehegen, sowie einem immer aktiver werdenden Davu, der sich jetzt häufiger und länger im eigens für ihn umgestalteten Außengehege zeigt, für Besucher noch attraktiver geworden ist.

Tiergarten Heidelberg, 18.05.2006
Das neue Elefantenhaus des Zoo Heidelberg ist Heidelberger Anliegen
Immer mehr Heidelberger und Freunde des Zoos aus dem Umland beteiligen sich an dem Projekt, ein neues Elefantenhaus auf die Beine zu stellen. „Wir sind begeistert über den Zuspruch, den wir für unser Projekt finden“ , sagt Dr. Klaus Wünnemann, Direktor des Zoo Heidelberg, „ es kommen private Spenden, es laufen verschiedenste Aktionen von Firmen und Unternehmen. Alle beteiligen sich am Bau des neuen Elefantenhauses. Gemeinsam können wir es schaffen, in den nächsten zwei Jahren eine halbe Million, die wir durch Eigenleistung aufbringen müssen, zusammen zu bringen.“ Mittlerweile belaufen sich die Spenden für den Bau auf 155.000 ¬. Aktiv kümmerte man sich um Spenden für ein neues Elefantenhaus jedoch erst, seit die Stadt ihre Zustimmung und Unterstützung bekannt gegeben hat, also ab dem Jahr 2006. Zuletzt haben sich drei Gastronomen der Unteren Straße in Heidelberg, nämlich Destille, Sonderbar und Pop Restaurant am Heidelberger Frühling zusammen­geschlossen, um gemeinsam verschiedenste Aktionen zu organisieren und so das Vorhaben des Zoos finanziell zu unterstützen. Aufgrund einer großzügigen Spende eines Kunstlöwen von der Gallerie Nocke, ebenfalls in der Unteren Straße Heidelberg ansässig, fand auch ihre Verlosung großen Anklang. Das Projekt der „Unteren Straße“ fand derart großen Zuspruch, dass der bekannte Heidelberger Straßenkünstler Kurt, seine gesamten Tageseinnahmen der Aktion zur Verfügung stellte. Insgesamt konnten dem Zoo Heidelberg 2.740,- ¬ übergeben werden.

Zoo Wuppertal, 18.05.2006
Alt-Zoodirektor Dr. Gerhard Haas verstorben
Am 16.05.2006 ist der frühere Zoodirektor Dr. rer. nat. Gerhard Haas (geb. 26.06.1923) in seiner Heimatstadt Staufen im Breisgau im Alter von fast 83 Jahren verstorben. Herr Dr. Haas, der vorher wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Bernhard Grzimek in Frankfurt gewesen ist, kam 1959 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Zoo Wuppertal. Am 01.06.1967 übernahm er die Leitung des Zoologischen Gartens Wuppertal. Bis zu seinem Ruhestand am 30.06.1988 leitete er den Zoo mit sehr großem persönlichen Engagement und großem Erfolg. Zu seinen Leistungen gehörten u. a. der Neubau des Großkatzenhauses 1970, die Eröffnung der Pinguinanlage 1971 und der Neubau des Menschenaffenhauses 1978. Er widmete seine Kraft besonders der Ausbildung des Tierpflegernachwuchses, war viele Jahre Vorsitzender des Prüfungsausschusses und amtierte 1983 und 1984 als Präsident des Verbands Deutscher Zoodirektoren. Außerdem war er Mitglied in der internationalen Union der Direktoren Zoologischer Gärten. Das persönliche Eintreten für das Wohl seiner Tiere war vorbildlich.

Vogelpark Heiligenkirchen, 18.05.2006
Klappern gehört zum Handwerk – Storchenbabys im Vogelpark Heiligenkirchen
Im Vogelpark Heiligenkirchen war wieder der Klapperstorch aktiv: Bei den Weißstörchen hat sich Nachwuchs eingestellt. Innerhalb weniger Tage sind fünf winzige Babystörche geschlüpft, welche von ihren Eltern liebevoll aufgezogen werden. Normalerweise nisten Weißstörche hoch auf Bauernhäusern oder alten Gemäuern. Man kann höchstens ahnen, was sich im Nest alles abspielt. Im Vogelpark Heiligenkirchen ist aber alles anders: Das Storchennest liegt an einem Hang, nur wenige Meter unterhalb des Besucherweges. Die Aufzucht der Storchenküken kann also aus nächster Nähe mühelos beobachtet werden. Kaum zu glauben, dass sich diese flaumigen „hässlichen Entlein“ innerhalb von zwei Monaten zu stolzen und voll flugfähigen Jungstörchen mausern werden. Obwohl er in vielen Kulturen als Glücksbote und Fruchtbarkeitssymbol gilt, ist der Weißstorch in der Natur selten geworden. Durch die regelmäßigen Nachzuchten liefert der Vogelpark Heiligenkirchen einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz. Beobachtungen von verschiedenen Vogelwarten, zum Beispiel in Südfrankreich, haben bewiesen, dass sich die im Vogelpark gezüchteten und in die Natur entlassenen Jungstörche auch in freier Wildbahn behaupten können.

Westküstenpark & Robbarium, 17.05.2006
Veranstaltungstipp
25.05.2006 – 11.00 Uhr - Eröffnung der historischen Entenkoje durch die Kreisjägerschaft mit anschließender Besucherfreigabe und Spiel und Bastelspaß rund um die Kinderscheune

Tierpark Chemnitz, 17.05.2006
Sommerhaarschnitt für Alpakas
Mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr wechseln die Tierparkbewohner, die sich vor dem Winter einen dichteren Pelz zugelegt hatten - wie z.B. Schneeziege, Polarfuchs oder Kulan - zum leichteren Sommerkleid. Den südamerikanischen Alpakas gelingt dies nicht. Sie sind Haustiere aus der Andenregion, die vorwiegend auf Wollproduktion hin gezüchtet wurden. Sie wechseln nicht zwischen Winter- und Sommerfell. Ihre Haare wachsen stetig weiter, daher ist eine Schur unerlässlich. Diese ist nun für morgen geplant, ab 10:00 Uhr wird den Alpakas ein ‚Sommerhaarschnitt‘ verpasst werden.

Vogelpark Herborn, 17.05.2006
Der Vogelpark und die NAJU laden am Sonntag zum Kinderaktionstag ein: Naturerlebnisse, Spaß, Spiel und Spannung in Herborn-Uckersdorf
"Artenvielfalt ist Lebensqualität": Dieses aktuelle Motto füllt der Vogelpark Herborn und die hier präsentierte Vogelvielfalt aus aller Welt mit Leben. Das beliebte Naturerlebniszentrum ist auch überregional bekannt dafür, dass im Herborner Stadtteil Uckersdorf keine staubtrockene Wissensvermittlung erfolgt Vielmehr wird über das Naturerleben für die Vielfalt des Lebens begeistert. Natürlich kommt dabei auch der Spaß nicht zu kurz! Dies gilt besonders für Sonntag, den 21. Mai: Von 10.00 bis 18.00 Uhr laden die NAJU (Naturschutzjugend) und die Greifensteiner „Allwetterfrösche“ Kinder, Jugendliche und natürlich auch Erwachsene zum mit Spannung erwarteten Aktionstag zum "Erlebten Frühling" in den Vogelpark ein. In diesem Jahr gilt es, mit den vier Frühlingsboten Eintagsfliege, Wasserspitzmaus, Kleiber und Schwarzerle deren Lebensraum zu erkunden. Besonders im Blickpunkt steht im Vogelpark natürlich der Kleiber, der gleichzeitig auch Vogel des Jahres ist. Wer zuletzt im Mai 2003 am damaligen Kindertag des Vogelparks in Uckersdorf teilgenommen hat, wird sich begeistert an die phantasievollen Naturerfahrungsspiele der NAJU erinnern. Für Sonntag hat sich übrigens auch das Hessenfernsehen angesagt: Sibylle Bosshammer wird aus dem Herborner Vogelpark für die Sendung „Alle Wetter“ über die Aktivitäten der NAJU und der „Allwetterfrösche“ berichten. Der „Erlebte Frühling“ findet auch in diesem Jahr wieder als Wettbewerb statt. Schulklassen, Kindergruppen, Kinder und Familien sind aufgerufen, ihre Erlebnisse rund um die vier Frühlingsboten phantasievoll zu präsentieren und an die NAJU zu senden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Auf die Sieger warten tolle Preise rund um die Natur und Umwelt, die die JAKO-O GmbH „Der Katalog für ausgewählte Kindersachen“ aus Bad Rodach zur Verfügung stellen wird. Näheres erfahren die großen und kleinen Naturfreunde am Sonntag im Vogelpark Herborn oder vorab im Internet unter www.erlebter-fruehling.de und www.naju-hessen.de.

Stadtverwaltung Landau, 17.05.2006
Einladung zur Preisverleihung: Landauer Zooschule unter den Siegern der bundesweiten Initiative "365 Orte im Land der Ideen"
Das Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter der Landauer Universität ist mit der Einrichtung Zooschule unter den Siegern des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“, an dem sich über 1.200 Bewerber unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler, bundesweit beteiligt hatten. Aus Rheinland-Pfalz wurden elf Projekte ausgewählt, darunter die Landauer Zooschule als einzige südpfälzische Einrichtung. Die Preisverleihung findet am Montag, 22. Mai, um 11:30 Uhr in der Zooschule Landau, Hindenburgstraße 12-14, durch Staatsministerin Margit Conrad und Angela Müller-Valkyser, Direktorin der Deutschen Bank AG/Private Wealth Management, statt.

Zoologischer Garten Magdeburg, 17.05.2006
Lange Nacht der Wissenschaft im Zoo: „Das phantastische Sexleben der Tiere!
Im Rahmen der Nacht der Wissenschaft öffnet der Zoo seine Pforten am Osteingang (Straße Am Vogelgesang) am 20. Mai 2006. Um 21 Uhr beginnt diese besondere Zoonacht im Menschenaffenhaus: „Das phantastische Sexleben der Tiere“ steht im Mittelpunkt des Vortrages von Zoodirektor Dr. Kai Perret. Er richtet dabei den Focus auf zoologische Besonderheiten, die manchmal auch zum Teil sehr erstaunlich sind. „GERmanisch depressiv“ geht es im Programm weiter mit dem Kabarettisten Frank Hengstmann. Garantiert werden hier die Lachmuskeln strapaziert. Der Frage „Wie bekommt man künstlich einen Nashornbullen zur Ejakulation?“ geht der Artenschutzkurator Dr. Manfred Tanner in seinem anschließenden Vortrag nach. Er berichtet über den Artenschutz und erläutert auch, warum die künstliche Besamung von Spitzmaulnashörnern so bedeutsam für den Erhalt dieser Tierart ist. Kommen Sie in dieser Wissenschaftsnacht im Zoo vielen tierischen Geheimnissen auf die Spur! Faszinierende Einblicke in die Tierwelt gibt es bei der ungewöhn-lichen Taschenlampenführung. Mit etwas Glück werden Luchse, Eulen und Gürteltiere bei ihren Beutegängen zu beobachten sein. Die Zoonacht am 20.5.2006 ist kostenfrei, aber auf 60 Teilnehmer zu den Vorträgen im Menschenaffenhaus begrenzt. Taschenlampen bitte nicht vergessen! Der öffentliche Nahverkehr ist für diese Veranstaltung erweitert durch einen Busshuttle, der an der Ecke Pablo-Neruda Str./Allende Str. alle 20 Minuten die zusätzliche „Zoohaltestelle“ anfährt.

Natur- und Wildpark Buchenberg, 17.05.2006
Tier-Pfleglinge im Natur- und Wildpark Buchenberg
Vom Wiener Tierschutzhaus wurden 3 Füchse zur weiteren Betreuung übernommen. Elisabeth Plachy, Tierschutzhaus-Leiterin Gabriele Miksch ist froh ein tiergerechtes Gehege gefunden zu haben, Mag. Georg Six – Betreuungstierarzt des Natur- und Wildpark Buchenberg untersucht die Neuzugänge. Ebenso in Pflege genommen wurde ein Waldohreulen-Pärchen, welches in einer großen, neuen Voliere in Waldkauz Ossi´s Waldheimat besichtigt werden kann. Die Käuze stammen von einer Linzer Greifvogel Pflegestation. Waldkauz-Baby „Fred“ wird von Tierpfleger-Lehrling Christine Pichler großgezogen. Seine Eltern sind auf einem Firmengelände verunglückt.

Zoo Wuppertal, 17.05.2006
Gorillas im Wuppertaler Zoo haben ein neues Gehege
Zur Wiedereröffnung der vergrößerten und völlig neu gestalteten Außenanlage für Gorillas im Zoologischen Garten Wuppertal am 19.05.2006 um 11.00 Uhr laden wir Sie herzlich ein. Die Gorillas haben ein naturnah gestaltetes Außengehege erhalten. Es ist jetzt 525 m² groß. Der Zoo hofft sehr, dass „Tamtam“, „Rosi“, „Lomela“, „Ukiwa“ und „Grace“ sich darin wohlfühlen. Die Anlage ähnelt in ihrer Bauweise der, die wir dank des Zoo-Vereins Wuppertal e.V. seit 2003 unseren Orang-Utans bieten können. Ein Bachlauf, Rasen, Bäume und Sträucher, künstliche Felsen und reichlich Klettermöglichkeiten gehören dazu. Zoobesucher können den Gorillas aus nächster Entfernung, nur durch 4 cm dicke Panzerglasscheiben von ihnen getrennt, direkt gegenüberstehen und an ihrem friedlichen Familienleben teilhaben. Die Neugestaltung ist in den letzten Monaten nach Plänen der Wuppertaler Garten- und Landschaftsarchitekten Knebel unter Mitwirkung des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal und einer großen Zahl tüchtiger Fachfirmen, darunter auch solcher aus Wuppertal, entstanden. Herr Oberbürgermeister Peter Jung wird die Anlage am 19.05.2006 eröffnen. Den Gorillas wird die Gelegenheit gegeben, die Anlage schon einige Tage vorher zu erleben und die Festigkeit der Scheiben auszuprobieren.

Wildpark Lüneburger Heide, 17.05.2006
Abenteuer Natur-Naturschutz zum Anfassen - Spiel und Spass beim Lernen für Kinder und Familien
Der Wildpark Lüneburger Heide veranstaltet am 21.05.2006 ab 10.00 Uhr einen Aktionstag unter dem Motto: „Abenteuer Natur-Naturschutz zum Anfassen“. Auf unterhaltsame und informative Weise, kann der Besucher in die geheimnisvolle Welt der Natur und des Artenschutzes eintauchen. Viele Organisatoren wie der Artenschutz Wildpark Lüneburger Heide e.V., das Walderlebniszentrum Erhorn, der Verein Naturschutzpark e.V., der Nationalpark Harz, die Nabu-Ortsgruppe Hanstedt und die Jägerschaft Hittfeld sind an diesem Tag vertreten. Eine Rallye durch den Wildpark führt durch verschiedene, themenbezogenen Stationen. Die Teilnehmer haben abenteuerliche Aufgaben zu bestehen: z.B. die Umsiedlung eines Wisents oder die Rettung eines Ameisenlöwen. Jeder bekommt im Anschluss, von anerkannten Naturschutzorganisationen ein Naturforscher-Diplom, außerdem locken interessante Preise. Viele Informationen über Tiere und die Natur lassen diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, 16.05.2006
Faszination Afrika – Erleben Sie afrikanische Lebensfreude mitten in der Oststeiermark!
Es ist wieder so weit: Afrika ist zu Gast im Tierpark Herberstein! Begeben Sie sich auf eine bunte Reise quer durch Afrika und lernen Sie den Kontinent und seine Besonderheiten kennen! Wahres Afrika-Feeling spüren Sie bei den musikalischen Darbietungen der A-Capella Gruppe „Insingizi“, bei „Iganzo“ mit ihren traditionellen afrikanischen Tänzen und beim Rhythmus der afrikanischen Trommeln! Das regt an zum Mitmachen: beim Trommel-Workshop und beim afrikanischen Tanz wird es ausreichend Gelegenheit geben! Die faszinierende Welt afrikanischer Märchen wird Groß und Klein verzaubern. Ein spannendes Kinderprogramm rund um Afrikas Tiere und ein Kreativ-Workshop begeistern auch unsere kleinen Besucher vom „Erlebnis Afrika“! Die afrikanische Tierwelt mit Löwen, Geladas, Geparde und viele mehr, ein bunter Markt mit afrikanischer Kunst und Handwerk sowie kulinarische Köstlichkeiten lassen Sie eintauchen in eine „faszinierende“ Welt.

Tierpark Arche Warder, 16.05.2006
In den Maiferien als Tierpfleger arbeiten - Angebot des Tierparks Arche Warder für 8- bis 14-Jährige
Einmal Tierpfleger sein und bei der Versorgung von Tieren aktiv mithelfen, das können Schüler im Alter von 8 bis 14 Jahren in den Maiferien vom 22. bis 26. Mai. Bei diesem Angebot des Tierparks Arche Warder bei Neumünster, das bereits in den schleswig-holsteinischen Osterferien fleißig genutzt wurde, kann man Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, Schweine und Geflügel füttern, Flaschenkinder versorgen, Ställe ausmisten, Gehege reinigen, Tiere striegeln, Lämmern gut zureden und mit Glück bei der Geburt von Jungtieren dabei sein. Wie es sich für richtige Tierpfleger gehört, treffen sich die Kinder mit ihren Betreuern um 7 Uhr morgens zur Arbeit in Europas größtem Zentrum für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen (Langwedeler Weg 11, 24646 Warder). In kleinen Gruppen können jeweils bis zu fünf Kids einem Tierpfleger des Parks zwei Stunden lang im Tierschauhaus, in weiteren Ställen des Parks oder auf den Koppeln helfen. Spielerisch lernen sie dabei das Füttern und die Pflege von großen und kleinen Tieren. Danach gibt es ein gemeinsames Frühstück, bei dem auch die Eltern dabei sein können. Die Teilnahme am Programm kostet je Kind 6 Euro einschließlich Frühstück, Eltern zahlen fürs Frühstück 3 Euro pro Person.

Zoo Heidelberg, 16.05.2006
Nachzuchterfolg bei den seltenen Roloway-Meerkatzen
Große Freude im Heidelberger Zoo: die hochbedrohten Roloway-Meerkatzen (Cerco­pi­thecus diana roloway) aus dem Ursprungsgebiet Westafrika haben Nachwuchs. Tapsig und noch etwas unbeholfen klettern die beiden Jungtiere auf den Baumstämmen herum und erkunden ihre Umgebung, immer unter den wachsamen Augen der Mütter, die im Ernstfall das Jungtier blitzschnell wieder an den Bauch ziehen. Am 06.04. und am 04.05.2006 kamen Jungtiere der hochbedrohten Roloway-Meerkatze zur Welt. Der Zoo Heidelberg hält zwei Gruppen der seltenen Primatenart, die in einem Gehege im Gebäude der Zooschule sowie im Menschenaffenhaus zu sehen sind und zeigt sich hocherfreut über den Zuchterfolg: „Der Zoo Heidelberg ist Deutschlands einziger Zoo mit Zuchterfolgen bei den Roloway-Meerkatzen“ ,erklärt Imke Figura, Wissenschaftliche Assistentin des Zoos. Neben Heidelberg hält nur noch der Zoo München in Deutschland diese Affenart. Schon im Vorjahr sind zwei Roloway-Meerkatzen am Neckar geboren. Vier Jungtiere in weniger als zwei Jahren stellen – bei einem Bestand von unter vierzig Tieren in allen Zoos der Welt – einen ernormen Beitrag zur Erhaltungszucht dieser Art dar.

Tiergarten Schönbrunn, 16.05.2006
LIEBENSWERT-HÄSSLICHE VÖGEL UND IHRE ZIEHMÜTTER
Im Tiergarten Schönbrunn werden bis 20. Juni junge europäische Waldrappe von zwei Ziehmüttern mit der Hand aufgezogen. Das Besondere daran: Die aufopfernde Tätigkeit der Ziehmütter kann im Streichelzoo ganztags von jedem Besucher des Tiergartens mit eigenen Augen verfolgt werden.

Zoo Köln, 16.05.2006
Zuchterfolg zur Arterhaltung
Das Przewalskipferd, Stammform unserer Hauspferde, gehört zu den Arten, die nur in menschlicher Obhut überlebt haben. Dank eines Europäischen Eraltungszuchtprogramms, das vom Kölner Zoo koordiniert wird, ist die Population auf gut 2 000 Tiere angewachsen. Inzwischen gibt es sogar Wiederansiedlungsprojekte in der Natur: in der Mongolei, in China und in Ungarn.

Natur- und Wildpark Buchenberg, 16.05.2006
Fachtagung der Österr. Tierparke in Neuhofen und Waidhofen/Ybbs
Der Österr. Wildgehegeverband – Präsident ist der bekannte Alfons Mensdorff Pouilly führte seine heurige Fachtagung im Mostviertel durch. Im Tagungslokal, dem Hotel Kothmühle in Neuhofen, standen aktuelle Themen auf der Tagesordnung. So etwa referierte der Geschäftsführer der Österr. Landesjagdverbände, Dr. Peter Lebersorger, über die aktuelle Gesetzeslage rund um die „Geflügelpest“, deutsche Zoopädagogen über die Umsetzung der Europäischen Zoorichtlinie und der Waidhofner Naturparkleiter Ing. Andreas Plachy über das Eulenprojekt im Natur- und Wildpark Buchenberg – ebenfalls seit Jahresbeginn geprüfter und genehmigter Zoo nach den Bestimmungen des Bundestierschutzgesetzes. In Vertretung des Landeshauptmannes konnte Landtagsabgeordneter Ignaz Hofmacher die Tierparkeigentümer und Zoofachleute im Hotel Kothmühle herzlich willkommen heißen. Am zweiten Tag stand eines Besichtigung des Natur- und Wildpark Buchenberg mit fachkundiger Führung am Programm. Zur Auflockerung wurde auch eine Ehrenscheibe mit Vorderladergewehr beschossen. Hier gaben der Naturparkobmann Peter Stattmann und Schützenmeister Max Hirsch die notwendigen Instruktionen. Die Fachleute zeigten sich vom Besuch des Waidhofner Parks sichtlich angetan und lobten das enorme Engagement der Betriebsleitung. Besonders hervorragend seien die Inhalte und Botschaften, die über die heimische Fauna hier vermittelt werden. Dies sei Österreichweit Vorbild für viele andere Zoos. Präsident Alfons Mensdorf Pouilly bedankte sicht bei „Kollegen“ - Präsident der Österr. Naturparke – Bgm. Wolfgang Mair sowie GF Ing. Plachy für die Gastfreundschaft und die gelungene Ausrichtung der diesjährigen Fachtagung.

NaturZoo Rheine, 16.05.2006
Mit Horn und Huf – Aktionstag im NaturZoo Rheine
Ein- und Paarhufer, Schwielensohler und Hornträger. Im Rahmen eines besonderen Programmtages bringt der NaturZoo Rheine am 21.5.2006 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr seine Antilopen, Zebras, Kamele und die vielen anderen Arten des „Großtierreviers“ den Besuchern besonders nahe.
Die für diesen Bereich zuständigen Tierpfleger stellen ihren Arbeitsplatz vor, führen Pflegemaßnahmen an den Ponys und ein kleines Training bei den Kamelen durch und erläutern die Fütterung ihrer Schützlinge.
Die Zooschullehrer stellen die „Waffen der Tiere“ – denn solche können Hörner und Hufe sehr wirkungsvoll sein! – vor. Sogar NasHÖRNER werden eine Rolle spielen! Die diesjährige Artenschutzkampagne des europäischen Zooverbandes EAZA hat diese grauen Giganten zum Thema. Obwohl Nashörner nicht zu seinem Tierbestand zählen, wird sich der NaturZoo an der Aktion zur Unterstützung von Schutzmaßnahmen für Nashörner beteiligen, und dabei hofft er auf die bewährte Hilfe und Spendenbereitschaft durch die Zoobesucher. Am „Horn und Huf“-Tag wird es einen Info-Stand geben und natürlich auch wieder themenbezogene Bastelaktionen, so dass die kleineren Zoobesucher wenigstens Mini-Nashörner mit nach Hause nehmen können. Neben dem Zooeintritt entstehen keine weiteren Kosten – es sei denn, man möchte den Nashörnern und Afrika und Asien mit einer Spende etwas Gutes tun...

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 15.05.2006
Wollemia – ein lebendes Fossil aus dem Land der Wombats in der Wilhelma - Ab dem 15. Mai 2006 in der Wilhelma zu sehen!
Die Wilhelma hat von der Firma Kientzler aus Gensingen ein Exemplar der berühmten und wertvollen Wollemi-Pflanze aus Australien als Geschenk erhalten. Die Art ist ein lebendes Fossil, das erst 1994 entdeckt wurde. In freier Natur existieren nur noch weniger als 100 Bäume. Bisher ist die Pflanze in Deutschland nur in vier Gärten zu sehen! Die seltene Entdeckung eines lebendes Fossils ist immer wieder spannend und aufregend. So auch die Geschichte der Wollemi Pine (Wollemi-Kiefer) aus Australien, die vor noch nicht einmal zwölf Jahren in einem unwegsamen Canyon 200 Kilometer westlich von Sydney entdeckt wurde. Bei der Pflanze mit dem botanischen Namen Wollemia nobilis handelt es sich allerdings nicht um eine Kiefernart, sondern um eine Konifere aus der Familie der Araukariengewächse (Araucariaceae), zu denen auch die Zimmertanne und die Andentanne zählen. Benannt wurde sie nach dem Fundort im Wollemi National Park in der Greater Blue Mountains Region und nach ihrem Entdecker, einem Ranger namens David Noble. Gleichzeitig bedeutet der Artname „nobilis“ auf lateinisch auch „edel“ oder „vornehm“.
Die Wollemia ist eng verwandt mit der weniger bekannten Gattung Agathis (Kauri-Fichte), die auf der Südhalbkugel von Indonesien über Malaysia bis nach Australien und Neuseeland verbreitet ist. Überleben konnte die Wollemia wahrscheinlich nur deshalb, weil sie in einer der vielen schwer zugänglichen Schluchten des Wollemi-Parks mit sehr ursprünglicher Flora und Fauna wächst und diese Landschaft von den Menschen in Australien bisher noch nie genutzt wurde. Zum Schutz der Bäume werden die genauen Standorte bis heute geheim gehalten. Eine Beschädigung der Pflanzen kann neben einem hohen Bußgeld von 220.000 Australische Dollar (etwa 110.000 Euro) auch eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren zur Folge haben.

Allwetterzoo Münster, 15.05.2006
Erstes NRW-Zootierärzte-Treffen im Allwetterzoo Münster
Erfahrungsaustausch stand im Vordergrund des Zootierärzte-Treffens, das am vergangenen Freitag (12. Mai) erstmals im Allwetterzoo Münster stattfand. Eingeladen hatte Zootierärztin Dr. Sandra Silinski, die seit dem 1. März 2006 für die medizinische Betreuung der Tiere im Allwetterzoo verantwortlich ist. Gemeinsam mit ihren Kollegen aus den Zoos in Dortmund, Gelsenkirchen, Duisburg, Krefeld oder Wuppertal wurden Themen wie beispielsweise die aktuelle Impfung gegen Vogelgrippe in den nordrhein-westfälischen Zoos besprochen. Die insgesamt 11 Zoologischen Gärten in NRW arbeiten übrigens nicht nur auf der Ebene der Zootierärzte sehr eng zusammen; es gibt einen regelmäßigen Austausch unter den Zoologischen und Kaufmännischen Direktoren und sogar einen gemeinsamen Internetauftritt aller NRW-Zoos: http://www.partnerzoo.de/

Tierpark Hagenbeck , 15.05.2006
Tennisstar trifft Patentier
Das Tennisturnier am Rothenbaum feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Zu diesem besonderen Anlass hat sich der Veranstalter des Turniers ein besonders schönes Geschenk gegönnt – eine Patenschaft für einen Nasenbären bei Hagenbeck! Stellvertretend für die Turniergesellschaft wird ein ATP-Tour-Spieler am Dienstag dem Kleinen begegnen. Welcher der Top-Spieler das Vergnügen haben wird, ist abhängig vom heutigen Spielverlauf. Unter der Rufnummer 0173-2657074 gibt die Pressestelle vom Tennisturnier am Rothenbaum ab 19 Uhr den Namen des Tennisspielers bekannt. In Hagenbecks Tierpark leben derzeit 2.500 Tiere in 360 Arten, die allesamt Unterstützung verdienen. Mit einer Patenschaft übernehmen die Paten einen Teil der Kosten für die Versorgung und Pflege des Tieres. Gleichzeitig unterstützen sie damit die Arbeit des gemeinnützigen Vereins der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V.

Tierpark Ueckermünde, 15.05.2006
Über 3000 Gäste kamen zum zum X. Tierparkfest nach Ueckermünde
Der Muttertag lockte zahlreiche Gäste in den Ueckermünde in den Tierpark. Anlass war das X. Tierparkfest. Insgesamt kamen an diesem sonnigen Tag etwa 3.200 Gäste.

Bärenpark Worbis, 12.05.2006
Wolfsnachwuchs im Alternativen Bärenpark® Worbis - Nach drei Jahren vergrößert sich endlich das Therapeuten-Team
Beim Worbiser Wolfsrudel gibt es seit dem 7. Mai endlich wieder Nachwuchs.
Eine zweite Wolfsfähe wird voraussichtlich in den nächsten Tagen werfen. Über die Anzahl der derzeitigen Welpen kann noch keine Auskunft gegeben werden. Im Mai 2003 im Bärenpark geboren, hat sich die Wölfin Shiara zu einer prächtigen Timberwölfin entwickelt und zieht erstmalig Welpen auf, die am 7. Mai zwar noch nicht das Licht der Welt, zumindest aber das Licht einer Höhle erblickt haben. Dreimal gab es bisher im Bärenpark wölfischen Nachwuchs, den letzten im Mai 2003. Mit dem Nachwuchs von der Jungwölfin Shiara und dem zu erwartenden Nachwuchs von der eigentlichen Alphawölfin investiert das Rudel in seine Zukunft. Allerdings ist es auch nicht die Wolfsregel, dass mehrere Fähen innerhalb eines so kleinen Rudels Welpen großziehen. Diese „Unregelmäßigkeit“ hat sich in Worbis aufgrund des Todes von drei Wolfsrüden im Jahr 2005 ergeben. Das Rudel dezimierte sich innerhalb weniger Wochen auf drei Tiere, der übrig gebliebene Rüde wurde zum Alphawolf, die langjährige Alphawölfin verlor ihren Partner und die Jungwölfin kam in die Geschlechtsreife. „Natürlich kann es auch noch zu deutlichen aggressiven Auseinandersetzungen zwischen den beiden Wölfinnen kommen, deren Ausgang nicht vorausgesagt werden kann. Frühestens in vier Wochen werden wir hoffentlich die ersten Welpen zu Gesicht bekommen, “ so Uwe Lagemann, Leiter des Bärenparks. „Dann“, so Lagemann weiter, „folgt das Schutzprogramm wie Impfen und Entwurmung und es wird nicht lange dauern, bis die Kleinen ungeniert die Worbiser Bärenwelt erkunden.“

Zoo Magdeburg, 12.05.2006
Mit Schwarzweißen Varis auf Tuchfühlung

„Scharis“ heißt der Neuzugang bei den Varis. Die beiden anderen Variweibchen „Walli“ und „Aki“ haben sich schon seit einem dreiviertel Jahr in Magdeburg eingelebt. Das Trio ist jetzt gut beim quirligen Springen und Klettern auf der Außenanlage zu beobachten. Bald schon sollen auch die Besucher in diese begehbare Anlage geführt werden. Die Varis zählen zu den Lemuren, die ausschließlich im Osten und Südosten Madagaskars leben. Diese Halbaffenart ist durch die voranschreitende Zerstörung des Regenwaldes stark gefährdet. Für die Schwarweißen Varis gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm, an dem sich auch der Zoologische Garten Magdeburg beteiligt. Bei den Varis haben die Weibchen das Sagen! Wer von den drei Weibchen dominanter ist, muss sich noch herausstellen. Zu den Leibspeisen der Varis gehören: Nektarinen, Pflaumen, Orangen, Papayas, Äpfel und einige Gemüsearten. Varis sind echte Tonkünstler! 13 verschiedene Lautäußerungen sind bekannt: von leise, winselnde, knurrende Laute bis hin zu verschiedenen Brülltönen, an dem alle Gruppenmitglieder sich beteiligen und mit dem die Tiere ihren Gebietsanspruch anzeigen. Wer eine solche „Brüllorgie“ der Varis im Zoo einmal miterlebt, kann sicher verstehen, dass die ersten Forscher auf Madagaskar beim Gebrüll der Varis an die Geister aus dem Totenreich der römischen Sagen, die „Lemuren“, dachten. Möglich sind dieses Tonvariationen durch einen Kehlsack, der sich zum Rücken hin zwischen Luft- und Speiseröhre ausdehnt.

Zoo Hannover, 12.05.2006
Extra-Portion zum Muttertag

Am Sonntag ist Muttertag – auch im Zoo. Aber weil Tierkinder ganz schlecht darin sind, mit ihren Hufen, Krallen und Tatzen kleine Geschenke für ihre Mütter zu basteln, übernehmen die Tierpfleger die nette Geste: Sie geben den Tiermüttern am Sonntag eine Extra-Portion ihrer liebsten Leckerlis. Das Muttertagsmahl gibt es bei den Gorillas Zazie, Kathie und Melima mit ihren Jungtieren Kiburi (2), Tuana (1) und Melimas neugeborenem, noch namenlosen Mädchen. Die Gorilladamen können sich auf Müsli und Nüsse freuen. Bei den Kleinen Kudus wünschen sich die ganz kleinen Kleinen Kudus Kuno und Kunigunde gern, dass ihre Mütter Bara und Margot eine Extra-Portion Banane bekommen (und so wird es auch geschehen, sagen die Pfleger). Die wilde Känguru-Minibande hat versprochen, die Beutel ihrer Mütter am Sonntag ausnahmsweise nicht als Trampolin zu missbrauchen. Als Leckerli erhalten die hüpfenden Damen Ruby und Naddel Birnen und Äpfel, Paprika und Karotten, der Hauptgang besteht aus Salat und Heu, garniert mit Petersilie. Mama Bison „Kleine Wolke“ erhält im Auftrag von Tochter Mela Äpfel, Weißkehlmeerkatzen-Mutter Maggie hofft auf köstliche Weintrauben und – noch köstlicher – ein paar ruhige Stunden, wenn Tochter Emilia mit ihrem Bruder spielt und Maggie einfach nur schlafen kann. Giraffenbaby Kelele hat versprochen, die jungen Mütter der Familien Blessbock und Springbock am Sonntag nicht zu ärgern. Und dass obwohl es für den kleinen Giraffenjungen (2, 15 m) nichts Schöneres gibt, als die aus seiner Sicht winzigen Spielgefährten quer über die Savanne zu treiben. Seine Mutter Shahni erhält eine Extra-Portion Luzerne, die sie bequem aus dem hohen Futterkorb holen kann. Elefantendame Khaing Hnin Hnin bekommt zum Muttertag gleich zwei Aufmerksamkeiten: ihre Tochter Farina (3) hat versprochen, sich um ihren kleinen Bruder Tarak zu kümmern, damit die Mutter in Ruhe ein Bad nehmen kann (vielleicht bugsiert Farina ihren kleinen Bruder ja wieder auf eine hohe Mauer, von der er nicht so ohne Weiteres hinunter kommt – seine Beine sind zu kurz). Als besonderes Muttertagsmahl kann Khaing Hnin Hnin sich auf knackige Äpfel freuen.

NABU-Artenschutzzentrum, 12.05.2006
Storchenfest im NABU-Artenschutzzentrum am 21. Mai
Dieses Jahr begeht das NABU-Artenschutzzentrum sein 25-jähriges Jubiläum. Dies bedeutet für das Team des NABU-Artenschutzzentrums jedoch nicht, sich deswegen eine Ruhepause zu gönnen sondern im Gegenteil neue Sachen anzupacken. So wurde vor kurzem mit dem Bau einer neuen Uhuvoliere begonnen und die Vorplanung für einen Storchenteich sind angelaufen. Um dieses Projekt zu realisieren, werden u.a. die Einnahmen des diesjährigen Storchenfestes am Sonntag den 21. Mai benötigt. Hierfür sind die Vorbereitungen zur Zeit in vollem Gang. Bis dahin bleibt noch viel zu tun. Die große Wiese muß für die zahlreichen Stände und Zelte gemäht werden, 1000 Tobolapreise sind zu organisieren, zahlreiche Absprachen zu treffen, Helfer anzusprechen usw. usw. Alle freuen sich jedenfalls jetzt schon wieder auf das Storchenfest am 21. Mai, bei dem mit etwas Glück vielleicht auch kleine Störche zu sehen sein werden.

Tierpark Chemnitz, 12.05.2006
Capybaras ziehen ins Sommerquartier

Für Familie Capybara hat die Sommersaison begonnen! Die kleine Gruppe aus momentan fünf Tieren wurde aus ihrem Winterquartier im Tropenhaus auf die Südamerika-Freianlage umgesetzt. Hier stehen ihnen ca. 900 m² Außenanlage zur Verfügung, welche sie mit Nandus und Alpakas teilen. In den ersten Tagen nach dem Umzug werden sie zwecks Eingewöhnung noch im Vorgehege zu beobachten sein, danach bekommen sie die Gelegenheit, das gesamte Gehege zu erkunden. Die erwachsenen Capybaras und das ältere Jungtier verbrachten übrigens schon den letzten Sommer auf der Anlage.

Vogelpark Walsrode, 12.05.2006
Blüten und Düfte in Hülle und Fülle - Große Orchideenschau im Vogelpark Walsrode

Orchideen sind für viele Botanikfreunde die Königinnen unter den Blumen. Wer sich ein eigenes Bild von der Schönheit und Vielfalt dieser besonderen Pflanze machen möchte, ist bei der Orchideenschau im Forum der Paradieshalle im Vogelpark Walsrode genau richtig: Vom 19. Mai bis zum 5. Juni können hier mehrere hundert Orchideen in allen Größen und Farben bewundert werden. Eindrucksvoll werden auch die zahlreichen Wuchsformen der Pflanze deutlich: Einige Exemplare wachsen auf Bäumen oder sogar auf Steinen und sind dadurch faszinierende Hingucker. Die Orchideenschau wird in Kooperation mit der Hamburger Firma Orchideen Rehbein präsentiert. Wer möchte, kann sich im Rahmen der Ausstellung auch
fachkundig beraten lassen oder ein besonders hübsches Exemplar für zu Hause erwerben.

Vogelpark Herborn, 12.05.2006
Vogelpark Herborn engagiert sich für den Schutz der harmlosen einheimischen Ringelnatter

Erst vor wenigen Tagen hatte der Herborner Vogelpark in einer Presseinformation darauf hingewiesen, dass derzeit zwei kräftige Ringelnattern häufiger an den Teichen des Parks beobachtet werden können. Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades mitteilte, begeben sich die völlig harmlosen und an den gelblichen Halbmondflecken am Hinterkopf zumeist gut erkennbaren einheimischen Wassernattern hier auf die Jagd nach Fröschen oder auch Kaulquappen. Zudem werden die unter Naturschutz stehenden hübschen Schlangen derzeit häufig am Komposthaufen des Parks, wie übrigens auch in so manchem Garten in Ortsrandlage beobachtet. Dort legen die Ringelnattern in den Sommermonaten ihre bis zu 50 Eier ab, um sie durch die Gärungswärme eines Kompost- oder auch eines Misthaufens ausbrüten zu lassen. Das Vogelparkteam wendet sich nunmehr aus aktuellem Anlass erneut an die Bevölkerung der Region: Donnerstagmittag rief ein in der Nachbarschaft des Vogelparks in Herborn-Uckersdorf wohnender Bürger an und teilte Tierpfleger Andreas Trapp mit, dass in seinem Garten eine große Schlange zu sehen sei. Wenn diese nicht innerhalb von wenigen Minuten eingefangen werden würde, würde er das Tier totschlagen. Um die Schlange zu retten, begab sich der Tierpfleger kurzfristig in den Garten des Anrufers.
Da er das etwa einen Meter lange Reptil aufgrund der bei ihm nur gering ausgeprägten und kaum gelb gefärbten Nackenflecke nicht sofort als Ringelnatter bestimmen konnte, nahm er das Tier mit in den Vogelpark. Dort identifizierte Parkleiter Wolfgang Rades, der seine Biologie-Diplomarbeit über die heimische Kriechtier- und Lurchfauna geschrieben hat, die hübsche Schlange als kräftiges Weibchen der Barrenringelnatter. Rades: „Die Barren-ringelnatter ist eine westliche Unterart der Ringelnatter und kommt in unserem Raum gemeinsam mit dieser vor“. Für die naturschutzwidrige Einstellung des Uckersdorfer Bürgers hat Wolfgang Rades nur wenig Verständnis. Zwar sei die ungiftige Ringelnatter im Lahn - Dillgebiet, wie auch im Westerwald und im Rothaargebirge noch recht verbreitet. Das Beispiel zeige jedoch, dass dieser geschützten Art wie auch den ebenfalls bei uns vorkommenden Blindschleichen und Schlingnattern in der Nähe menschlicher Siedlungen die unbegründete Schlangenfurcht einer leider zunehmend naturentfremdeten Bevölkerung zum Verhängnis werden könne.

Tierpark Arche Warder, 11.05.2006
Muttertag im Tierpark Arche Warder
Besonderer Eintrittspreis am 14. Mai / Extraveranstaltung Schafschur

Zum Muttertag am kommenden Sonntag bietet der Tierpark Arche Warder bei Neumünster Familien einen vergünstigten Eintrittspreis an. Statt 13,50 Euro kostet die Familientageskarte nur 10 Euro. Sie gilt für zwei Erwachsene mit beliebig vielen eigenen Kindern bzw. Enkeln. Familien können am Muttertag in Europas größtem Zentrum für seltene Nutztierrassen unter anderem bei der Schafschur zusehen. Rund 150 Schafe verlieren dabei ihren Wintermantel. Kinder können mit den Lämmern, die im wahrsten Sinne des Wortes noch ungeschoren davon kommen, ausgiebig herumtollen, an einem Schafquiz teilnehmen und Schafmasken basteln. Dazu gibt es einen Markt mit Schafprodukten wie Wolle, Vlies, Käse und Wurst, bei dem Aussteller auch zeigen, wie die Produkte hergestellt werden.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 11.05.2006
TV Serie der ZOOM Erlebniswelt
"Eine Woche in der ZOOM Erlebniswelt" ist der Titel der Serie, die ab nächste Woche Montag fünf Tage um 17:30 Uhr auf SAT 1 läuft. Die Moderatorin Manuela Klein hat eine Woche die alltäglichen Arbeiten in der ZOOM Erlebniswelt begleitet und berichtet in zwei bis drei minütigen Reportagen darüber. Viel Spaß beim Zusehen.
> auf Satellit war jedenfalls bisher nichts zu sehen

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 11.05.2006
Gedicht, Blumen und ZOOM-Besuch zum Muttertag
Wer seiner Mutter außer einem Gedicht und Blumen noch ein originelles Geschenk machen möchte, spaziert mit der ganzen Familie am 14. Mai in die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Die Erlebniswelt lädt nämlich an diesem Tag alle Mütter bei 50 % reduziertem Eintritt mit ihren Familien (normaler Eintrittspreis) zu einem Bummel durch die Tierwelten ein.
 
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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Zuchtprogramm: Mehr Hamster ins Feld
Der Feldhamster, in Europa einst so verbreitet wie kaum ein anderes Säugetier, steht vor der Ausrottung - weil er dem Menschen zu oft in die Quere kam. Ein bundesweit einzigartiges Zuchtprogramm soll dem nicht