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Ausgabe 317 vom 11. Mai 2006 |
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Liebe
Leser,
wie angekündigt, lief kürzlich die erste Folge der von uns mit
Informationen belieferten Zoo-Nachrichten "Zoo-Infos" bei Prometheus-TV.
Nun können Sie die Sendung im Miniatur-Format
hier
sehen (wmv-Format, ca. 7 mb). Passend dazu haben wir unter
www.zoo-infos.org eine neue Portalseite
erstellt, die unsere diversen Webseiten und Info-Angebote übersichtlich
bündelt.
Schwerpunkte der knapp
10-minütigen Pilotsendung, moderiert aus der Wilhelma:
"Ganesha Mandir" im Zoo Leipzig
Tiger im Zoo Heidelberg (Fotos: Rose v. Selasinski - s. Ausstellungen
unten)
Namibische Löwen-Jungtiere in Basel
Tierportrait "Gobi-Wildesel" der Stiftung Artenschutz
Besten Dank
nochmals an alle, die die Erstsendung tatkräftig unterstützten
und uns Foto-Meldungen an die Adresse zoo-infos((at))zoopresseschau.info
sendeten. Ende des Monats kommt Folge zwei - Meldungen erwünscht! Und
konstruktive Kritik aller Art
ebenso.
Dirk Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem
Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die
ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie
benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste
Woche warten...
Im Übrigen sind nun wesentlich mehr Bereiche Deutschlands und Europas
in hoher Auflösung verfügbar - wer sich also auf Zoo-Suche begibt
und fündig wird, möge uns doch Zoo und direkten Link (rechts oben:
"Link to this page") schicken.
Lösung von letzter Woche: Altes und neues Elefantenhaus im Zoo
Warschau
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| Zoos
Meldungen |
Hannoversche Allgemeine
Zeitung - 4. Mai 2006
Der Traum
von Alaska im Zoo geht vorerst nicht in Erfüllung. Die Region bewilligt
kein Geld für die Planung
Damit ist das Projekt bis 2009 nicht mehr umsetzbar.
Zoo-Geschäftsführer Klaus-Michael Machens nahm gestern Anleihen
bei Fernsehentertainer Harald Schmidt. Der hatte kürzlich in einer Sendung
Hannover als Ort bezeichnet, an dem sich Fuchs und Hase gute Nacht
wünschen. Insofern war der Beschluss, uns in diesem Jahr das Geld
für die Planung von Yukon Bay nicht zu geben, eine Bestätigung,
grollte er. Das Thema stand durch Betreiben der CDU auf der Tagesordnung
des Umweltausschusses der Region und führte zu hitzigen Debatten. Der
Ausschuss fasste schließlich den Beschluss, das Projekt Gartenregion
2009 durchzuführen. Selbstverständlich solle der Zoo dabei mitmachen,
zur Not auch ohne die Alaskalandschaft. Die CDU verweigerte sich der
Abstimmung.
Hannoversche
Allgemeine Zeitung - 9. Mai 2006
Rettung
für das insolvente Regenwaldhaus
Hannover. Der Hai ist der Botschafter, sagt der
Geschäftsführer von Sea-Life, Johannes Mock, die anderen Tiere
seien aber ebenso interessant. Mock sieht Sea-Life als pädagogische
Anstalt: Nur was man kennt, kann man lieben und schützen.
Sea-Life hat sein Konzept im Detail an diesem Dienstag im Rathaus
präsentiert und wenn die Politiker zustimmen, öffnet das Aquarium
im April 2007. Größte Attraktion im Regenwaldhaus dürfte
das Ozeanbecken mit Unterwassertunnel sein: Es fasst 400.000 Liter Wasser,
hat einen Durchmesser von zwölf Metern und ist fünf Meter hoch.
Weitere 39 Aquarien will Sea-Life ins Regenwaldhaus integrieren, darunter
sechs Süßwasserbehälter mit Fischen auch aus der Gegend.
Sechs Millionen Euro gibt das Unternehmen aus. Es gibt Shops und Gastronomie,
Führer in Uniform sind Besuchern behilflich. Mit dem Einstieg des
Merlin-Konzerns bleibt das insolvente Regenwaldhaus vor der Schließung
bewahrt. Wenn auch um den Preis der Reduzierung: Etwa ein Viertel der tropischen
Pflanzen muss weichen, darunter die großen Bäume. Merlin finanziert
Umbau, Unterhalt und Pflanzenpflege und überweist der Stadt eine Pacht
von jährlich 30000 Euro. Dagegen steht eine Rückzahlung der Stadt
von 540.000 Euro ans Finanzamt bereits kassiertes Geld aus Steuervorteilen
beim Bau des Regenwaldhauses. Diese Summe hätte die Stadt in jedem Fall
zahlen müssen, wenn das Regenwaldhaus schließt egal, ob
Sea-Life einzieht. Merlin kann frühestens in zehn Jahren aussteigen,
unterschreibt aber eine Bürgschaft für den Rückbau. Der Kontrakt
ist auf 30 Jahre angelegt. Für den neuen Betreiber lohnt sich das
Geschäft auch deshalb, weil er drei Millionen Euro spart, nutzt er doch
ein bestehendes Gebäude. Deshalb kam ein Standort am Zoo nie in
Frage, sagte Mock.
Neue Presse - 9. Mai 2006
Gerettet!
Regenwaldhaus wird Riesenaquarium
Das insolvente Regenwaldhaus in den Herrenhäuser Gärten in Hannover
soll zu einem Riesen-Aquarium werden. Die Sea Life Deutschland GmbH will
das Gebäude zu einer Freizeitattraktion mit 39 Wasserbecken umbauen
und spätestens zum 1. April 2007 eröffnen. Dabei würden die
Aquarien in den Regenwald eingebettet, so dass 75 Prozent der Pflanzen erhalten
blieben, sagte Sea Life-Geschäftsführer Johannes Mock am Dienstag.
Die Stadt Hannover erhofft sich durch den Pachtvertrag jährliche Einnahmen
von etwa 56 000 Euro. Wenn der Rat in seiner Sitzung am 8. Juni die Pläne
genehmigt, soll der Umbau Ende Juli beginnen. Das ursprünglich von mehreren
Unternehmen finanzierte Regenwaldhaus war anlässlich der Weltausstellung
Expo 2000 gebaut worden. Bei einer Expedition durch den Dschungel
sollten die Besucher Informationen über die Zerstörung des Regenwaldes
bekommen. Doch das Konzept ging wirtschaftlich nicht auf und im Februar 2005
wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Seitdem diskutierten die Stadt
und verschiedene Gruppen über eine Weiternutzung des
Gebäudes.
Westfälische
Nachrichten 9. Mai 2006 (offline)
Wir
sitzen in einer Käseglocke - Zoodirektor Adler plädiert für
die Natur und gegen das Frauenkirchensyndrom Münster.
Er nennt
es das Frauenkirchensyndrom. Und er meint damit, dass viele Menschen
ganz offenbar bereit sind, für kulturelle Projekte viel Geld auszugeben,
während gleichzeitig die Natur in unvorstellbarem Maße den
Bach runtergeht. Warum, so fragt er, gibt es kein vergleichbares Engagement
für die bedrohte Natur? Adler: Es ist unglaublich, wie wir als
Christen relativ gelassen der Zerstörung der Schöpfung zusehen.
Sicher, die Hot-Spots der Zerstörung liegen weit weg
und er nennt die Zerstörung der Regenwälder, die Eingriffe in die
Meeres-Ökologie, das Abschmelzen der Gletscher. Aber die Betroffenheit
sei global: Wir sitzen alle in einer Käseglocke. Man
kann sich das alles bei uns in der Bio-City anschauen. Auch in
Münster hat Adler das Frauenkirchensyndrom ausgemacht.
Wir bauen ein Kulturforum, sagt er nicht ohne Sarkasmus, und
spielen zur Eröffnung das Requiem für die Natur. Nicht, dass
er etwas gegen das Kulturforum hätte Ich war eines der
ersten Mitglieder im Verein Musikhalle , aber er könnte
sich gut vorstellen, dass gerade die Verantwortlichen mal deutlich machen,
dass solche Projekte ohne die Bewahrung der Natur keinen Sinn machen.
Und wenn es nur ein Prozent wäre. Überhaupt, so resümiert
Adler, der sich als Propagandist für die Sache der Natur
versteht, sei Münster eine Stadt die geradezu dafür
ausersehen sei, hier eine Vorreiter- und Vorbildrolle zu
übernehmen. Schließlich gebe es in dieser Stadt ein entsprechendes
Potenzial (von Leuten, denen es gut geht). Und last but not least
gebe es in Münster einen Zoo, dessen Engagement für den Artenschutz
und die Artenvielfalt längst überregionalen Stellenwert habe.
Berliner
Zeitung - 3. Mai 2006
Eine
Büste für den Ex-Zoodirektor
In den Zoo ist Heinz-Georg Klös schon immer gern gegangen. Als
14-Jähriger half er bei der Tierpflege im Zoo seiner Heimatstadt Wuppertal
mit. Nach dem Studium der Tiermedizin wurde der damals 28-Jährige in
Osnabrück Deutschlands jüngster Zoodirektor und baute das Areal
zum Waldzoo auf. Sein guter Ruf eilte ihm voraus und nur zwei Jahre später
wurde Klös an den Berliner Zoo berufen, um dort als Direktor zu arbeiten.
In seiner Amtszeit von 1956 bis 1991 erwarb sich Klös das Image als
"Weltmeister im Spendensammeln". In 35 Jahren kamen mehr als hundert Millionen
Euro zusammen. Gestern feierte der 80-Jährige, der noch bis Juni im
Aufsichtsrat des Zoo sitzt, sein 50-jähriges Dienstjubiläum. Und
das war Anlass für eine besondere Ehrung. Klös ist jetzt verewigt
in einer Büste aus Bronze. Der Bildhauer Heinz Spilker hatte die Büste
schon vor einigen Jahren geschaffen, enthüllt wurde sie gestern. Sie
steht jetzt umgeben von Rhododendronbüschen an der Dreisternpromenade
neben den Plastiken der Zoodirektoren Lutz Heck (Amtszeit von 1932 bis 1945)
und Katharina Heinroth (1945 bis 1956). Klös sagte, er fühle sich
mit der Büste gut getroffen und wolle auch im Ruhestand weiter für
den Zoo da sein. Als Ehrenmitglied im Aufsichtsrat. Zum Gratulieren kamen
gestern neben dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auch
seine Amtsvorgänger Eberhard Diepgen und Richard von Weizsäcker
(beide CDU) sowie Klaus Schütz (SPD).
ka-news.de
- 9. Mai 2006
Kritik
aus Gemeinderat
Karlsruhe - "Wir gehn in den Stadtgarten" sagen die Karlsruher, wenn
sie mitten im Herzen der Stadt exotische Tiere und die großzügige
Parkanlage sehen wollen. Seit Monaten wird im Gemeinderat der Fächerstadt
über eine Modernisierung des seit 1865 bestehenden städtischen
Zoos - der damit zu einem der ältesten Tierparks in Deutschland zählt
- schon diskutiert. Doch nun droht das seit April 2005 bestehende neue
Zoo-Konzept zum Thema des OB-Wahlkampfes zu werden. Der Stadtverwaltung wird
dabei "Verzögerungstaktik" vorgeworfen, etwa von dem seit nun 25 Jahren
bestehenden Förderverein "Die Zoofreunde". Die letzte große
Erweiterung des Stadtgartens hatte es im Jahr 2000 gegeben. Damals wurde
das aus den 60-er Jahren stammende Eisbärengehege komplett neu gestaltet.
Annähernd zehn Millionen Euro wurde dafür ausgegeben, das noch
aus der Zeit der Bundesgartenschau 1967 stammende alte - nicht mehr artgerechte
- Gehege abgerissen. Aktuell wird nun vor allem um die Bleibe der Elefanten
und Löwen gerungen. Mit in die Planungen einbezogen wurde dabei auch
das Tullabad, das nach Eröffnung des neuen Freizeitbades bei der Europahalle
seine bisherige Funktion verlieren soll. Das so genannte "Sallenwäldchen"
entlang der Ettlinger Straße ist zudem für Gehege der Elefanten,
Trampeltiere und Kropfgazellen vorgesehen. "Die Stadtpolitik will die Erweiterung
des Zoos, um ihn mit Elefant und Löwe für die Bürger zu erhalten".
In dieser Einschätzung sind sich die Gemeinderäte mittlerweile
parteiübergreifend einig. "Es besteht dringender Handlungsbedarf, bereits
jetzt stehen viele Gehege leer", ließ auch CDU-Fraktionschef Wolfram
Jäger jüngst wissen. "Die Besucherzahlen gehen aufgrund des
Artenschwunds zurück", klagte die CDU. Gestritten wird dabei zwischen
dem Gartenbauamt, das angeblich "keinen Meter Boden preisgeben will", denjenigen
Ämtern der Stadtverwaltung, die sagen "es darf nichts kosten", und
schließlich der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, die Eigeninteressen
für die an den Stadtgarten angrenzenden Hallen verfolgt. Auch eine konkrete
Kostenplanung wird bislang vermisst.
Westallgäuer
- 5. Mai 2006
Herrenlose Tiere
von Scheidegg nach München gebracht
Der Scheidegger Reptilienzoo bleibt bis auf weiteres geschlossen. Einen
großen Teil der Tiere hat das Landratsamt von Fachleuten nach München
bringen lassen. Der Betreiber des Zoos hatte die Tiere herrenlos
zurückgelassen. Altersbedingt hatte das Ehepaar Lücke den Zoo Anfang
2004 verkauft. Der neue Betreiber hat die Tiere jetzt herrenlos
zurückgelassen. 50 Reptilien fanden Mitarbeiter des Landratsamtes Anfang
März in den Terrarien des Tropenhauses. Der größte Teil der
Tiere ging an das Zoologische Institut der Ludwig-Maximilians-Universität
in München. Derzeit sucht das Ehepaar Lücke nach neuen Betreibern
für den Zoo. Dessen Erhalt liegt auch der Marktgemeinde sehr am Herzen.
Für uns ist es eine wichtige Einrichtung im Fremdenverkehr. Die
Werbung, die der Zoo für Scheideggg gemacht hat, war unbezahlbar,
sagt der geschäftsführende Beamte Jürgen
Hörmann.
Bogener Zeitung
- 5. Mai 2006
Straubinger
Zoo: Auge in Auge mit Tiger: 17-jährige Lena durch Grauen Star fast
blind
Auge in Auge mit einem ausgewachsenen sibirischen Tiger fand sich vor 14
Tagen mitten in Niederbayern Augenarzt Dr. Hans Zink. Kein Grund zur Panik.
Das 130 Kilo schwere Tier lag narkotisiert auf dem improvisierten OP-Tisch
im Raubtierhaus des Straubinger Zoos. Zu dem mehr als ungewöhnlichen
Patienten kam Zink, weil Tigerin Lena, mit 17 Jahren laut Tiergarten-Direktor
Wolfgang Peter eine Oma, an Grauem Star litt. Amtstierarzt Dr. Josef Kitzinger
hatte den Augenarzt für die OP-Premiere gewonnen. Der Eingriff, der
bei einem Tiger eine Rarität ist, wird in Deutschland am menschlichen
Auge pro Jahr 500 000 mal durchgeführt. Tigerin Lena vertrug die Narkose
bestens und springt mit wiedergewonnener Sehkraft mit neuer Sicherheit und
Lebensfreude aufs Podest im Raubtierhaus. Mittlerweile hat Lena wieder Spaß
am Leben. Vorher apathisch, tigert sie jetzt wieder gern herum. Mindestens
sechs Wochen soll sich Lena erst einmal erholen. Bis dahin entscheiden Dr.
Zink und Dr. Kitzinger, ob Lenas zweites Auge - mit der gewonnenen OP-Erfahrung
im Rücken - ebenfalls operiert wird. Zoobesucher können bei Lena
gerne vorbeischauen. An der Scheibe des Raubtierhauses hängt ein Zettel
mit einer Erklärung, warum das Tiger-Auge noch tränt. Kein Grund
zur Beunruhigung
also.
Planung und
Bau
Berliner
Zeitung - 8. Mai 2006
Erdferkel
mit Jetlag
Berlin. Die Besucher des Zoologischen Gartens müssen in den kommenden
sechs Monaten auf einige Tierarten verzichten: Das im Keller des Raubtierhauses
gelegene Nachttierhaus wird umgebaut und deshalb einige Zeit geschlossen.
Die nachtaktiven Tiere, darunter Wüstenfüchse, Erdferkel und
Gürteltiere, werden vorübergehend in Provisorien untergebracht,
zu denen Fremde keinen Zutritt haben. Das einst größte Nachttierhaus
Europas ist nicht mehr zeitgemäß. Die Gehege sind zu klein, die
Beleuchtung nicht ausreichend, die Belüftung unzulänglich, und
der Gang vor den Gehegen nicht optimal. All das wird sich ändern. Gehege
werden zusammengelegt und vergrößert, der Rundgang wird
verändert und eine Luftbefeuchtungsanlage eingebaut. Zudem wird
künftig ein Aufzug vom Raubtierhaus in den Keller führen, so dass
auch Rollstuhlfahrer und Besucher mit Kinderwagen das Nachttierhaus besuchen
können. Etwa 1,9 Millionen Euro werden die Arbeiten kosten, die Hälfte
davon gibt die Stiftung Deutsche Klassenlotterie, den Rest finanziert der
Zoo aus Spenden. Sobald die Baugenehmigung der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung vorliegt, soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, sagt
Zoo-Direktor Jürgen Lange. Spätestens im November müssen die
Arbeiten abgeschlossen sein. Denn die provisorischen Quartiere sind für
den Winter ungeeignet.
Super Sonntag - 6. Mai 2006
Affen
wohnen im 4-Sterne-Hotel
Wittenberg. Tierparkleiter Mario Lindemann strahlte bei der offiziellen
Übergabe am Donnerstagnachmittag über das ganze Gesicht, und dazu
hatte er auch allen Grund: Jetzt liegen wir mit unserer Anlage weit
über den Mindestanforderungen, die Affen fühlen sich hier
pudelwohl! Sechs Gehege sind entstanden, in denen Weißbüschel-
und Lisztäffchen sowie Rotbauchtamarine fröhlich klettern, und
auch Vertreter der kleinsten Affenart der Welt, die Zwergseidenäffchen,
tollen hier herum. Noch sind zwei Zimmer im Gehege frei, und
Mario Lindemann hofft auf zusätzliche Gäste: Von der Uni
Zürich sollten wir noch ein Pärchen Spring-Tamarine bekommen, leider
ist eines der Tiere gestorben, so dass wir jetzt noch warten müssen.
Die Wittenberger und ihre Gäste sind herzlich eingeladen, das für
45.000 Euro neu gestaltete Gehege und seine Bewohner zu bestaunen, und Lindemann
hat noch einen Wunsch: Bisher haben wir noch keinen Namen für
den Neubau - vielleicht fällt dem einen oder der anderen ja etwas
ein. Sinnvoll sollte der Name sein, und einen Bezug zu den Affen haben.
Alle Tierarten kommen aus Südamerika - vielleicht hilft das bei
der Namensfindung, so der Tierparkleiter.
eBund - 5. Mai 2006
Rettung für
Bärenpark in Sicht
Bern. Als Gemeinderätin Barbara Hayoz (fdp) 2005 beim Nachrechnen
«geschockt» merkte, dass der Bärenpark nicht acht Millionen
Franken kosten würde, wie Alt-Gemeinderat Adrian Guggisberg (cvp) 2004
meinte, sondern gut 16 Millionen, glaubten die meisten Politiker, das Projekt
sei passé. Hayoz indes gab nicht auf, lancierte eine Rettungsaktion
und konnte bereits im September 2005 im «Bund» erklären, sie
habe mit in Aussicht stehenden Mitteln schon etwa die Hälfte, also acht
Millionen, beisammen. Dank einer Verzichtsplanung, die dem «Bund»
seit gestern vorliegt, kostet der Bärenpark wieder so viel wie zu
Guggisbergs Zeit, nämlich 8,5 Millionen allein, es ist bei weitem
nicht mehr das Vorhaben von 2004. Laut überarbeitetem Projekt der
Klötzli und Friedli Architekten soll namentlich verzichtet werden auf
Felsenburg-Durchstich, Wegausbau und Ufergestaltung, Hanglift und Eisbahn;
ferner sollen Ausstattungen reduziert, das Gehege verkleinert und das
Bärenbad verschmälert werden. Hayoz bestätigte gestern auf
Anfrage Angaben der «Berner Zeitung BZ», wonach das überarbeitete
Projekt nun vorliegt. Dass aber die Finanzierung fest unter Dach sein soll,
weil Hayoz für 8,5 Millionen «zugesicherte Beiträge»
beisammen habe, liess sich nicht bestätigen. Hayoz sagte, sie habe bloss
das formelle Gesuch um Lotteriefondsgelder beim Kanton eingereicht, aber
ohne konkreten Betrag.
Aktionen
Münstersche
Zeitung - 3. Mai 2006
Vor
Gleichgültigkeit schützen
Der "Weltgarten" im Allwetterzoo in Münster wurde jetzt seiner Bestimmung
übergeben. Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos,
begrüßte dazu zahlreiche Besucher und lud im Anschluss an die
Festreden zu einem Rundgang durch das neue Angebot ein. Die interaktive
Ausstellung zur Globalisierung wurde erstmals im letzten Jahr auf der
Landesgartenschau in Leverkusen vorgestellt. Initiator dieser Ausstellung
ist das Eine Welt Netz NRW, welches sich unter anderem für den Fairen
Handel und für globales Leben einsetzt. "Dieser ,Weltgarten
soll zum Nachdenken und zur Umkehr anregen, ob aus unserem geschundenen Planeten
vielleicht wieder ein Garten Eden werden kann. Möge er vor
Gleichgültigkeit schützen", so Adler. Bundestagsabgeordneter
Ruprecht Polenz sieht den Zoo als idealen Ort für die Präsentation.
"Dort gibt es Tiere aus aller Welt, und wo könnte man sich besser
informieren über die Natur und die Menschen?" Zu sehen gibt
es ein Globarium, eine Gelddusche, Weltmühlen, Solarkocher, ein
Handy-Denkmal und eine Kuh, die Fragen stellt.
Schwerin-News - 5. Mai 2006
50
Jahre Arche Noah
Wer hätte das gedacht. Der Zoo Schwerin ist 50 Jahre jung und blickt
schon jetzt auf eine bewegte Geschichte zurück. Das damals kleine Tiergehege
mit 17 Tieren und einem Pfleger wurde am 27. April 1956 eröffnet.
Zielstrebig entwickelte sich der kleine Tierpark zum modernen Zoo. Heute
gehört der Zoologische Garten Schwerin mit seinen naturbelassenen
Tieranlagen und seinem ca. 120 Tierarten umfassenden Tierbestand zu den
bedeutenden Zoos in Deutschland. Was lag näher, als eine Arche Noah
nachzubauen und die Tierarten vom 15. bis 21. Mai 2006 im SCHLOSSPARK-CENTER
vorzustellen, an deren Erhaltungszuchtprogrammen sich der Schweriner Zoo
beteiligt. Auch für unsere kleinsten Besucher haben sich die Mitarbeiter
vom Zoo Schwerin etwas Besonderes ausgedacht. Hier wartet eine tolle Schmink-
und Rätselstation und andere tolle Überraschungen auf die
jüngsten Entdecker der Arche Noah.
Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 7. Mai 2006
Grundstein
für eine neue Nashornanlage
Gestern drehte sich im Schweriner Zoo alles um die Nashörner. Ihre Anlage
soll erweitert werden, um die Nashornhaltung auf eine zukunftssichere Basis
zu stellen. Den symbolischen Grundstein dafür übergab gestern der
Zoodirektor aus Schwerins Partnerstadt Wuppertal, Dr. Ulrich Schürer.
Der Steinklotz stammt aus dem zukünftigen Tigergehege in Wuppertal,
in dem zwei Jungtiger aus Schwerin einziehen sollen. Der graue harte Sandstein
aus Quarz ist etwa 350 Millionen Jahre alt. Am Nachmittag zeigten dann viele
Schweriner ihr Nashornherz: Sie brachten viele interessante Dinge für
eine Versteigerung mit. Die meisten Stücke gingen für ein bis zwei
Euro weg. Der Erlös betrug mehr als 300 Euro und soll ebenfalls zu den
finanziellen Bausteinen für die neue Anlage gehören.
Wiesbadener
Tagblatt - 11. Mai 2006
Stimmungsvolle
Nacht unter Bäumen
In der Fasanerie laufen die Aktivitäten auf Hochtouren, Geld aufzutreiben,
um die ehrgeizigen Bauprojekte voranzutreiben. Wie berichtet, fehlen 400000
Euro in der Kasse, weil sich die Sanierung des denkmalgeschützten
Jagdschlosses der Fasanerie aufgrund gravierender statischer Probleme
aufwändiger gestaltet. In der naturpädagogischen Einrichtung, die
mit Hofgutladen, Werkstatt und einer weitläufigen Spielplatzlandschaft
gekoppelt ist, soll insbesondere Stadtkindern ein Bezug zu Haustieren und
Natur vermittelt werden. Wie Bärbel Riemann vom Vorstand des
Fördervereins Fasanerie berichtet, lädt der Zonta Club Wiesbaden
morgen von 16 bis 18 Uhr zu einer Infoveranstaltung ein. Dort werden die
Tierparkleiterin Ute Kilian und Fördervereins-Mitglieder das
naturpädagogische Konzept des künftigen Jugendbauernhofs vorstellen
und über die Arbeiten am Jagdschloss informieren. Inzwischen steht auch
der Termin für das Benefizkonzert der Wiesbadener Juristenband in der
Fasanerie am Samstag, 17. Juni, ab 14 Uhr, und ebenso die "Fasanerie Sommernacht"
am 15. Juli, ab 18.30 Uhr.
Krefelder Zeitung - 11. Mai 2006
Muttertag ist
Nashorntag
Es war das Highlight im Krefelder Zoo: die Geburt des Nashorns "Davu" im
Februar diesen Jahres. Zu Ehren des kleinen "Davu", veranstaltet der Krefelder
Zoo nun diesen Sonntag einen Nashorntag. Dabei wird der kleine "Davu" erstmals
im Außengehge des Zoos zu sehen sein. In Zusammenarbeit mit der
EAZA-Artenschutzkampagne (Europäische Vereinigung der Zoos und Aqaurien)
will der Krefelder Zoo über die akute Gefährdung der Dickhäuter
aufklären.
MDR - 7.
Mai 2006
Dixieland-Festival
in Dresden
Mit einem Familienfest im Zoo ist heute das internationale Dixieland-Festivals
eingeläutet worden. Bis zum Nachmittag spielten sechs Bands für
Eltern und Kinder, darunter die Blue Wonder Jazz-Band und das Thomas Stelzer
Trio. Beim größten europäischen Dixieland-Festival werden
bis zum 14. Mai eine halbe Million Menschen in Dresden erwartet.
ka-news.de - 6. Mai 2006
Werbung
mal anders
Karlsruhe. Seit bereits vier Tagen befindet sich die "Arche Noha" der
Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) auf großer Fahrt. Seither nämlich
zieren Motive von Tieren aus dem Zoo und Pflanzen des Stadtgartens als
Werbeaktion für das Stadtgebiet Karlsruhe eine Straßenbahn. Heute
stellte Erster Bürgermeister Siegfried König mit Vertretern von
Zoo, Gartenbauamt und den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) die "tierische"
Straßenbahn der Öffentlichkeit vor. Auf beiden Seiten der
Straßenbahn befinden sich Bilderreihen mit verschiedenen Tieren und
Pflanzen.
persoenlich.com - 9. Mai 2006
Lesch+Frei:
Kampagne für Zoo Zürich
Der Zoo Zürich bietet nicht nur ein ansprechendes Natur- und
Freizeiterlebnis, er setzt sich als Mitglied zahlreicher Zuchtprogramme auch
mit einigem Erfolg für die Erhaltung von bedrohten Tierarten ein. Und
darauf wollte der Zoo in seiner Plakat-Kampagne 2006 hinweisen. Lesch+Frei,
Zürich setzte dieses Briefing um, ohne Zeigefinger zu erheben. Sondern
verknüpfte die Botschaft der gefährdeten Tierarten clever mit dem
Freizeiterlebnis des Zoos. Die Kampagne, die in den nächsten Wochen
auf den Plakatwänden von Stadt und Agglomeration Zürich zu sehen
sein wird, konnte dank dem freundlichen Entgegenkommen von Fotograf Marco
Grob und seiner Crew sehr günstig produziert werden.
RP Online - 3. Mai 2006
Meisen-TV geht auf Sendung
Brütende Meiseneltern sowie Schlüpfen und Aufzucht der sechs Jungen
können Besucher der Waldschule im Wildpark Grafenberger Wald jetzt "live"
miterleben. Denn die Nisthöhle ist mit einer Mini-Infrarotkamera
ausgestattet, die Bild und Ton direkt aus der Meisenstube auf einen Bildschirm
in die Waldschule funkt. Bei einer etwa 14 Tage dauernden Brutzeit, werden
die Jungen etwa am 15. Mai schlüpfen. Das hektische Treiben dauert dann
nochmal zwei bis drei Wochen, ehe die Jungvögel die Nisthöhle verlassen
und flügge werden.
Nachrichten.ch - 6. Mai
2006
Tierpark
Goldau zeigt Kunstwerke aus Alu
Im Tierpark Goldau sind bis im Oktober die prämierten 31 Kunstwerke
des diesjährigen Alu-Kreativ-Wettbewerbs zu sehen. Erstmals konnten
auch Kinder am Wettbewerb teilnehmen. Wie Igora, die Genossenschaft für
Aluminium-Recycling mitteilte, wurde der Wettbewerb zum 9. Mal
durchgeführt. Wettbewerbsthema war «Natur». Die Kunstwerke
werden von den Hobby-Künstlern aus gebrauchtem Aluminium gefertigt.
Berliner
Kurier - 11. Mai 2006
Zoo-Fete:
Da spitzen nicht nur Gams und Bock die Ohren
Holladiö! Der Tierpark ruft und alle Fans der "Musi" kommen Sonntag
zum großen Fest der Volksmusik zum Schloss Friedrichsfelde. Sogar die
"Wildecker Herzbuben" sind dabei!
Nachwuchs
Dresdner Neueste Nachrichten - 5. Mai 2006
An reißfester
Leine morgens durch den Zoo
Das Leben ist hart: Elefantenmutter Drumbo verleibt sich auf ihrer morgendlichen
Runde durch den Dresdner Zoo per Rüssel ein Brötchen nach dem anderen
auf dem Futterhof ein. Der Sohnemann neben ihr "rüsselt" auch nach einer
Semmel, verliert sie aber immer wieder, trampelt schließlich aus Versehen
drauf. Seit vier Wochen unternehmen Drumbo & Thabo-Umasai fast jeden
Morgen gegen 8.30 Uhr ihren einstündigen Spaziergang. Der Kleine muss
ein gelbes Halfter tragen. "Dieser Kranschlupf aus synthetischem Material
fühlt sich ganz weich an, reißt aber erst bei 2000 Kilo", beschreibt
Elefantenpflegerin Petra Schmidt die Vorteile dieser Leine. Der Gurt muss
sein, denn Thabo-Umasai mit seinen mittlerweile 195 Kilo Lebendgewicht, einem
Meter Rückenhöhe (und 54 Zentimetern Rüssellänge) reagiert
nur auf Kommandos, wenn er Lust dazu hat. Fortschritte verspricht sich Petra
Schmidt, wenn der Elefantenjunge feste Nahrung zu sich nimmt und also auch
mit Extrafutter belohnt werden kann.
Dresdner Neueste Nachrichten 11. Mai 2006
Feierliche
Taufe für den kleinen Zoo-Star
Der Star des Dresdner Zoos, der kleine Elefantenbulle, ist nun in einer
feierlichen Zeremonie offiziell auf seinen Namen Thabo-Umasai getauft worden.
Der aus 7500 Zuschriften ausgewählte Name entstammt der Sprache des
südafrikanischen Tswana-Volkes und bedeutet so viel wie
"Glückskrieger". "Wir haben die feierliche Taufe absichtlich auf den
Jubiläumstag zum 145. Zoogeburtstag verlegt", erklärt Zoodirektor
Karl-Heinz Ukena. Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU)
übernahm die Taufzeremonie.
Freie Presse - 11. Mai 2006
Nachwuchs
im Tiergehege Hohenwendel erobert die Herzen
Nachwuchs können derzeit die Besucher des Tiergeheges
Hohenwendel in Thermalbad Wiesenbad bestaunen. Besonders beliebt
sind die Affen und Strauße. Letztere dürfen ab Mitte Mai endlich
wieder den ganzen Tag ins Freie. In diesem Jahr sollen auch neue Bewohner
in der Wiesenbader Anlage ein Zuhause finden. So wird das alte Affenhaus
für zwei Kängurus aus dem Tierpark Chemnitz
umgebaut.
ORF Wien
11. Mai 2006
Tiger-Zwillinge
in Schönbrunn
Wieder kann sich der Tiergarten Schönbrunn über Nachwuchs bei den
Tigern freuen. Bereits am 10. April wurden die Zwillinge geboren und nun
erstmals fotografiert. Die Babys befinden sich derzeit mit ihrer Mutter in
der Wurfbox im Mittelteil der Großkatzenanlage. Es wird laut Tiergarten
noch einige Tage dauern, bis die Tigerin die Jungen auch in die Außenanlage
krabbeln lässt und so auch die Zoobesucher die Kleinen bewundern
können. Nur mehr wenige Hundert Sibirische Tiger leben in freier Wildbahn.
Einige Hundert werden im Rahmen eines internationalen Artenschutzprojekts
in Tiergärten gehalten.
meinberlin.de - 9. Mai
2006
Zoo-Besucher erlebten
Geburt von Bisonkälbchen
Ein ungewöhnliches Erlebnis hatten Besucher des Berliner Zoos. Vor ihren
Augen wurde auf einer Freianlage ein strammes, weibliches Bisonkälbchen
geboren, teilte der Zoologische Garten am Montag mit. Am morgigen Dienstag
stellt sich der Nachwuchs erstmals den Fotografen. In den Tagen nach der
Geburt am 26. April standen die Zoo-Telefone nicht still, viele Besucher
erkundigten sich nach dem Wohlergehen des Kälbchens.
Holsteiner Zeitung - 9. Mai 2006
Knuffig, 1500 Gramm
schwer und Allesfresser
150 Gramm bringt so ein junger Marderhund im Tierpark Neumünster auf
die Waage. Sechs kleine Flauschpelzträger wurden vor gut drei Wochen
geboren, ein Männchen und fünf Weibchen wohnen mit den Eltern im
Außengehege. Noch säugt die Mutter die Welpen, bald gibt es von
den Eltern vorgekaute Kost für die Allesfresser, die Obst, Gemüse,
Aas, Insekten und im Tierpark auch Hundefutter vertragen. Bis zum Herbst
bleiben die Jungtiere in Neumünster, dann werden sie an Tierparks verkauft,
so Tierparkleiter Dr. Peter Drüwa.
Tageblatt-online - 9. Mai 2006
Präriehund-Nachwuchs
im Zoo in der Wingst
Zum ersten Mal gibt es im Zoo in der Wingst Nachwuchs bei den Präriehunden.
Im neuen Gehege tummeln sich jetzt nicht nur die vier erwachsenen Tiere,
auch zwei winzige, gerade einmal mausegroße Babys genießen das
schöne Wetter. Nun hofft das Team des Wingster Zoos, dass noch weitere
Jungtiere aus den unzähligen Löchern im Boden des Geheges hervorkommen
werden.
Segeberger-Zeitung - 9. Mai 2006
Seeadler-Nachwuchs
im Wildpark Eekholt - 48 Vogelpaare im Norden
Die Seeadler im Wildpark Eekholt (Kreis Segeberg) haben Nachwuchs bekommen.
Das zwei Wochen alte Küken mit seinem beigefarbenen Daunenkleid sei
wohlauf, sagte Tierpfleger André Rose am Dienstag.
HL-live - 8. Mai 2006
Nachwuchs
im Lübecker Tierpark
Etwas wackelig ist das kleine Kamel im Tierpark Israelsdorf noch auf den
Beinen. Am Mittwoch, 3. Mai, erblickte es am Morgen um 7.30 Uhr das Licht
der Welt. Jetzt suchen wir einen Namen für das junge Tier. Für
die Mutter, die zwölfjährige Kathi, ist es bereits das zweite Kind.
Super Sonntag - 6. Mai 2006
Gestatten?
Manu!
So ein weißes Lama-Baby hatten wir noch nie, freut sich
Tierparkleiter Sascha Strauß über den neuesten Nachwuchs im Tierpark
Petersberg. Am Samstag vor einer Woche, gegen 11 Uhr, wurde Manuel, der zurzeit
auf dem Petersberg an einem Europäischen Beschäftigungsprogramm
für Jugendliche teilnimmt, Zeuge der Geburt. Natürlich holte er
sofort professionelle Hilfe, als erster Geburtshelfer wurde er aber Namenspate.
Und so heißt das neueste Kind von Lama-Hengst Titus
Manu.
The Garden
Island, May 04, 2006
Rare Kaua'i bird bred at San Diego Zoo
In Kilauea, Japanese researchers are hand-raising Laysan albatrosses
in an experiment to see if a rare species in Japan may survive relocation.
In San Diego, another set of researchers is rejoicing about the potential
preservation of a native Kaua'i bird thought to be left in the wild only
in the Alaka'i Swamp area above Koke'e State Park. The 200th hatching of
a puaiohi, at the San Diego Zoo's Hawaiian bird-breeding center, is a milestone
that renews optimism for the fate of this critically endangered bird species
native to Kaua'i. Of those 200, over 110 have been released into the wild
in the Alaka'i Wilderness Preserve.
"Vogelgrippe"
Märkische
Allgemeine - 11. Mai 2006
Endlich
raus
Zum Wochenende darf vermutlich ein Großteil der Hühner, Enten
und Gänse im Landkreis wieder auf die Wiese. Amtstierarzt Matthias Rott
kündigte gestern das Ende der Stallpflicht an - allerdings längst
nicht für alle Tiere. "Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten",
sagte Rott gestern. Entweder jeder Geflügelhalter stelle beim Kreis
einen Antrag auf Ende der Stallpflicht oder der Amtstierarzt beende die
Stallpflicht für einige Gebiete. Eine Einschränkung gilt auf jeden
Fall: In unmittelbarer Nähe von Seen und Feuchtgebieten sollen die
Hühner, Enten und Gänse weiter im Stall bleiben.
Peter Mancke hofft, dass jene Einschränkung nicht ausgerechnet den Tierpark
Kunsterspring betrifft. Durch den bei Besuchern aus nah und fern beliebten
Tierpark fließt die Kunster. Seit dem 22. Oktober ist das Wassergehege
für die gut 30 Enten, Gänse und Schwäne verwaist. "Die Tiere
fühlen sich im Stall nicht wohl, erst recht nicht bei den steigenden
Temperaturen", betonte Mancke. Der Tierparkchef weiß zudem, dass sich
die Hühner, Enten, Gänse und Schwäne im Berliner Zoo und im
privat betriebenen Tierpark Germendorf (Oberhavel) schon längst wieder
im Freien tummeln können.
Neue
Kärntner Tageszeitung - 5. Mai 2006
Countdown
läuft: Freiheit fürs Federvieh
Countdown für die Kärntner Hühner. Nach einer intensiven Sitzung
im Gesundheitsministerium steht nun fest, dass die Henderln am 12. Mai von
ihrem "Hausarrest" erlöst werden. Im Kärntner Seengebiet darf das
Federvieh ab nächstem Freitag nach monatelangem "Ausgehverbot" auch
wieder in Freiheit leben. Nach umfangreichen Untersuchungen wurden keine
Anzeichen für die Geflügelpest nachgewiesen, die Stallpflicht
aufgehoben.
HNA.de - 11. Mai 2006
Otter
sind die Magneten
Der Wildpark Edersee hat im vergangenen Jahr eines der besten Besucherergebnisse
der vergangenen 20 Jahre erzielt. Auch die Zahl der Klassen und Gruppen lag
deutlich höher. Wildparkleiter Albert Hernold sieht im neuen
Fischottergehege einen Hauptgrund für diese positive Entwicklung.
Nachwuchs gab esschon in vielen Gehegen des Wildparks: bei den Wildschweinen,
beim Muffel- und auch schon beim Rotwild, bei den Tarpanen. Jüngster
Spross: ein Wisentkalb, heute gerade mal vier Tage alt. Zu den Planungen
für das laufende Jahr nannte der Wildparkleiter ein Konzept zur Umgestaltung
des kompletten Parks unter Nationalpark-Zielsetzung, neue Schilder am Eingang,
Installation einer Beamerpräsentation über den Nationalpark im
Infozentrum, Veränderungen am Streichelzoo und Neugestaltung des
Vogellehrpfades.
mephisto 97.6 - 10. Mai 2006
Zoo:
Neue Elefanten zum ersten Mal im Freigelände
Die 32-jährige Elefantenmutter Saida und das 9-jährige Jungtier
Salvana waren vor drei Wochen aus Hamburg gekommen. Um sich in Leipzig
einzugewöhnen, waren sie bisher in einem anderen Gehege untergebracht.
Auch heute im Freigehege werden sie noch keinen Kontakt zu den anderen Elefanten
haben.
Stern Shortnews - 5. Mai 2006
Freizeit: Köln: Pavian bricht aus Zoo-Gehege aus
Besucher machten große Augen, als gegen 12.30 Uhr ein Pavian des
Kölner Zoos aus seinem Gehege ausbrach. Als der Affe schließlich
Hunger bekam, näherte er sich einer Mülltonne. Dies beobachtete
ein Tierpfleger und versuchte sich den Affen zu schnappen, allerdings ohne
Erfolg. Der Pavian flüchtete auf einem Baum. Dr. Olaf Behlert narkotisierte
schließlich den Ausreißer, welcher kurze Zeit später
zurück in seine Gruppe kam.
koeln.de
Ausgebüxt:
Pavian sorgt für Aufregung im Kölner Zoo
Star des Tages war am Donnerstag im Kölner Zoo nicht das Elefantenbaby,
sondern ein ausgebüxter Pavian.
Bieler Tagblatt - 4. Mai 2006
Rentiere ausgebüxt
Aus dem Berner Tierpark Dählhölzli sind in der Nacht auf Donnerstag
drei Rentiere ausgebüxt. Weit kamen sie allerdings nicht, die Polizei
konnte erfolgreich verhindern, dass sich die Tiere in die Stadt absetzten.
Eine unbekannte Täterschaft hatte zuvor den Zaun des Rentiergeheges
durchtrennt. Der Sachschaden am Zaun wird auf rund zweitausend Franken
geschätzt.
Queer.de - 10. Mai 2006
Schwule
Krokodile in Berlin
Im Berliner Tierpark ist ein schwules Tierpaar publik geworden. Zwei
männliche Mississippi-Alligatoren sollen sich sehr zugetan sein und
ein ebenfalls im Gehege lebendes Weibchen ignorieren. "Die liegen gern
nebeneinander rum, schwimmen zusammen und versuchen, sich hin und wieder
auch zu besteigen", beschreibt Tierpfleger Klaus Dedekind das ungewöhnliche
Verhältnis.
Berliner Kurier - 10. Mai 2006
Hilfe,
unsere Krokos sind schwul!
Vielleicht liegt's ja daran, dass es bei ihnen im Gehege immer so schön
warm ist... Die beiden Mississippi-Krokodile vom Tierpark scheinen schwul
zu sein. "Und das ist auch gut so!", sagt ein Pfleger schmunzelnd. Da ist
Eugen, ein echter Kroko-Kerl mit seinen 4,50 Metern von der Schnauze bis
zum Schwanz. Und sein kleiner Kroko-Kumpel, nur schlappe 3 Meter lang. Dennoch
ist Kroko-Kurator Dr. Falk Dathe überzeugt: Wenn Eugen mal wieder obenauf
sein sollte alles ganz natürlich, bloß
Rangordnungskämpfe. Und bestimmt gibt es auch Sex mit der weiblichen
Echs'.
Tagesspiegel - 5. Mai 2006
Trompeten-Meister
mit Federkrone
Wenn die Kronenkraniche im Berliner Zoo balzen, hört man das kilometerweit.
Nicht nur morgens, auch nachts gehen sie hörbar diesen eindrucksvollen
Balzritualen nach. Zur Brutzeit Eiablage ist ab Juni sind sie
dann nicht leiser die schmetternden Rufe kann man kilometerweit
hören. Eine körperliche Besonderheit ermöglicht den Tieren
ihr lautstarkes Gehabe: Ihre Luftröhre ist nicht nur verlängert,
sie ist auch in Windungen gelegt und bei einigen Kranicharten fast bis zur
Hälfte in den erweiterten Hohlräumen des Brustbeins eingelagert.
Als Ergebnis der Balztänze liegen dann irgendwann durchschnittlich zwei
Eier im Gelege der Kronenkraniche. Der Feind für die Brut lauert dabei
im eigenen Nest. Zeigt sich doch das darin erstgeschlüpfte Küken
oft nicht sehr geschwisterlieb schnöde bringt es das jüngere
um. Ihre Zucht ist da nicht so einfach, im Zoo gelang sie erstmals 1976.
Um das zweite Ei zu retten, schiebt man es den Hühnern unter. Handaufzucht
der Kronenkraniche ist dabei nicht sehr beliebt. Betrachten die Jungtiere
die jeweilige Pflegeperson doch als Artgenossen und hacken ihr auch schon
mal nach den Augen. Und da Kronenkraniche auch Nestflüchter sind, die
viel laufen, muss der Pflegevater das eben auch.
Berliner Morgenpost - 8. Mai 2006
Kariba
planscht bei "Panda, Gorilla & Co."
Endlich Sonne, endlich Frühling und endlich rein ins Wasser: Das
Elefantenbaby Kariba hat in der heutigen Folge seine Badepremiere. Die
Tier-Telenovela zeigt tolle Bilder des temperamentvollen und verspielten
Mini-Dickhäuters beim Wasserplanschen im Tierpark Berlin. Natürlich
immer unter der strengen Bewachung von Mutter Sabah. Nicht so fröhlich
wie im Elefantengehege geht es im Alfred-Brehm-Haus zu. Die Tierpflegerin
Angelika Berkling muß an den dreiköpfigen Nachwuchs von Panther-Dame
Angie ran. Die schwarzbraun-gefleckten Kleinen sollen gewogen werden. Das
ist gar nicht so einfach.
Berliner Morgenpost - 6. Mai 2006
Ein
Einäugiger ist der Boß
Im Zoo geht so mancher Besucher achtlos an ihnen vorbei. Kein Wunder, denn
wer die Mantelpaviane passiert, hat oft nur noch einen Blick für die
vermeintlich attraktiveren Menschenaffen direkt im Anschluß. Da geht
die 24-köpfige Affengruppe leicht unter und selbst Tierpfleger Christian
Aust vom Affenhaus, wo Stars wie Gorilla Ivo und Orang-Utan Mücke leben,
gesteht: "Die Paviane leben hier so für sich." Das tun sie übrigens
seit 1933. Damals wurde der hohe Pavianfelsen mit vielen
Versteckmöglichkeiten und plätschernder Wasserquelle eröffnet.
Seine ersten Bewohner waren Wildfänge aus Äthiopien, und bis heute
leben ausschließlich deren Nachkommen in Berlin. "Es gab seit 73 Jahren
keinerlei Zukäufe und so gut wie keine Abgänge", sagt Zoo-Kurator
Peter Rahn.
Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 5. Mai 2006
Die
Sprache der Tiere verstanden
Sind Faultiere wirklich faul? Wie gefährlich ist eine Vogelspinne? Wovon
ernähren sich Schlangen? Das sind Fragen, die Grit Tippelt immer wieder
gestellt werden. Die 41-Jährige leitet seit 1994 den Terrariums-Bereich
im Schweriner Zoo. Einen anderen Job könnte sich die Revierleiterin
nicht vorstellen. Nach 25 Jahren im Zoo habe sie die Sprache der Tiere
verstanden.
Freie Presse - 10. Mai 2006
Schafe
im Freiberger Tierpark bekommen Sommerkleidung
Ihre Sommerkleidung haben gestern die Schafe im Freiberger Tierpark
bekommen. Die Schüler der Klasse 1b der Clemens-Winkler-Schule, die
auf Exkursion waren, konnten dem Schafscherer Gottfried Brettschneider aus
Niederbobritzsch zuschauen.
Mitteldeutsche Zeitung - 10. Mai 2006
Ziegen
und Schafe im Rosarium
Große Freude herrschte am Dienstag bei der Ankunft der fünf Tiere
im Rosarium Sangerhausen. Neben zwei Schafen zog auch eine Mutterziege mit
ihren grade einmal vier Wochen alten, aber sehr aufgeweckten Jungen, ins
Gehege. Seit 2003 ist es Tradition, die Jungtiere Rosali und Rosario zu
nennen.
Tagesspiegel - 10. Mai 2006
Neuerlicher
Prozess um "Kasimir"
Riesenflughund "Kasimir" beschäftigt erneut die Justiz. Vor dem
Kammergericht Berlin versuchen Tierschützer von Donnerstag an, die
Herausgabe des Tieres an die frühere Besitzerin zu verhindern. In der
Spandauer Zitadelle sei "Kasimir" besser untergebracht. Die Berufungsklage
führt das Berliner Artenschutz Team, das den Verbleib des Flughundes
in der Spandauer Zitadelle erreichen will. Dort sei "Kasimir" gesund gepflegt
worden, führen die Tierschützer an.
donau.de - 10. Mai 2006
Eisgekühlte
Milch für schwitzende Bären im Zoo
Der Hitzewelle in Indien haben die Tiere im Zoo eine willkommene Abwechslung
im Speiseplan zu verdanken. Bären im Tierpark der Stadt Jaipur können
sich derzeit an gekühlter Milch mit Glukosezusatz laben, sagte Zoodirektor
Manoj Parashar. Beim Schlabbern des eisigen Trunks sollen die Pelztiere die
Hitze von bis zu 48 Grad vergessen. Andere Tiere des Zoos bekämen Melonen
vorgesetzt. Die Zooleitung sei auf das Leid der Tiere aufmerksam geworden,
als ein Leoparden-Welpe einen Hitzschlag bekommen habe. Auch beim Menschen
hat die Hitzewelle verheerende Folgen: Bislang starben in Indien 55 Menschen
daran.
The Jakarta Post - 3. Mai 2006
City takes control of zoo's primate center
The Jakarta administration is getting ready to operate the Schmutzer Primate
Center as the operator, the Gibbon Foundation of Switzerland, is satisfied
it is now complete.
"We have accomplished building the center with all its supporting facilities.
Now, we are ready to hand it over to the city administration," said the head
of the foundation, Willy Smits. The foundation started to build the center,
which is located within Ragunan Zoo in South Jakarta, in 2000. The center
was built with money bequeathed by Puck Schmutzer, herself a primate lover,
who hoped Indonesians would come to respect and see the beauty in the country's
primates. The center, one of the world's best primate centers, houses more
than 20 species.
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fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen
wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
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Ortsnamen. |
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Niederländische
Meldungen
Zoo Antwerpen 3.
Mai 2006
Eerste stappen nieuwe olifanten in Antwerpse Zoo
Erste Schritte der neuen Elefanten in Antwerpen
http://www.zooantwerpen.be/nl/park/fs_park.asp?NewsID=904&ID=100
Am 2. Mai kamen zwei erwachsene Asiatische Elefantenkühe sowie ein Jungtier
aus dem Zoo Port Lymphne in England nach Antwerpen. Der Antwerpener Zoo hatte
zuvor zwei seiner drei Elefanten abgegeben und versucht nun, die bisherige
Leitkuh Dumbo in die Gruppe zu integrieren. Es wird erwartet, dass sie aufgrund
ihres dominanten Charakters sofort an die Spitze der Hirarchie gelangen wird.
Dennoch bleiben die Tiere vorerst durch Absperrungen voneinander getrennt,
um eine Gewöhnungsphase für alle Beteiligten zu ermöglichen.
Cobouw.nl 10. Mai 2006
Olifanten Artis op parkeergarage
Artis Elefanten auf Tiefgarage
http://www.cobouw.nl/paginas/rubrieknews.asp?RID=2&ID=27428
Zum letzten Mal steht der Amsterdamer Zoo vor einer Expansion. Ein zwei Hektar
großes ehemaliges Werftgelände, welches derzeit als Parkplatz
genutzt wird, soll durch die Anlage einer Tiefgarage für 650 PKW und
20 Busse für eine Erweiterung des 167 Jahre alten Innenstadtzoos gewonnen
werden. Auf der Fläche soll u.a. ein neues Elefantenhaus entstehen.
Dabei soll jedoch das historische Bild des Zoos und der Umgebung beibehalten
werden. Daher kann auf dem Gelände nicht das ursprünglich geplante
Affenhaus gebaut werden, welches zu hoch geworden wäre. Auch gegen das
neue Elefantenhaus gibt es noch Vorbehalte aus der Bevölkerung.
Dierennieuws 8. Mai 2006
Start vrijwilligers Dierenrijk Europa
Beginn der Ehrenamtler in Dierenrijk Europa
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200605/nw42841.htm
Ab Pfingsten stehen in Dierenrijk Europa etwa 20 Freiwillige zur Verfügung,
die nach mehrmonatiger Ausbildung den Besuchern Führungen durch den
Zoo anbieten. Die Ehrenamtler gehören der Stiftung Vrienden
Safari an, mit der der Tierpark eine Kooperation begonnen hat. Im Zuge
dessen wird am zweiten Pfingst-Tag ein Scheck über 3000 Euro für
die EAZA-Nashornkampagne übergeben werden.
De Gelderlander 6. Mai 2006
Rendierjong
Rentierjuntier in Rhenen
Eines der über zwanzig Jungtiere der letzten Wochen im Ouwehands Dierenpark
Rhenen ist ein kleines Rentier, das am 2. Mai geboren wurde. Es ist das erste
von 4 bis 5 erwarteten Kitzen.
Dagblad van het Noorden 4. Mai 2006
In dierenpark Emmen bruist het leven
Neues Leben im Dierenpark Emmen
http://www.dvhn.nl/article515434.ece
Im Zoo von Emmen sind einige Jungtiere zur Welt gekommen, darunter Paviane,
Elch-Zwillinge sowie ein Colobus-Äffchen.
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Pressemitteilungen
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gekürzt |
Westküstenpark, 11.05.2006
Baby-Boom im Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording
St. Peter-Ording - Der Westküstenpark in St. Peter-Ording freut sich
über einen «Baby-Boom». Auf dem 14 Hektar großen
Gelände wartet jede Menge tierischer Nachwuchs auf die Besucher. Besonders
stolz ist Parkleiter Peter Marke auf die drei Girgentana-Lämmer. Die
Girgentanaziegen mit ihren markanten «Korkenzieher»-Hörnern
sind eine alte Landziegenrasse aus der sizilianischen Provinz Agrigento und
wären Ende des 20. Jahrhunderts fast ausgestorben. Merkwürdig sehen
auch die drei Lämmer bei den Jakobschafen aus. Sie gelten als bedrohte
Rasse und bekommen zwischen zwei und sechs Hörnern. «Es ist eine
der wenigen Schafsrassen, bei denen auch die weiblichen Tiere Hörner
haben», sagte Parkleiter Peter Marke. Munteres Treiben herrscht auch
bei den Owamboziegen und den Islandschafen: Jeweils Drillinge und Zwi llingen
gab es in ihren Gehegen. Bei den Galloway-Rindern erkundet ein kleines
Kälbchen mit ersten tapsigen Gehversuchen die Umgebung. Zu den
Neuankömmlingen in Westküstenpark gehören auch zwei kleine
Weißnackenkraniche. «Die weißen Plüschbällchen
sehen niedlich aus und gedeihen prächtig», strahlt Maren Marke.
Zoo Augsburg, 11.05.2006
NANU-Abendführung
Am 18. Mai 2006 um 19.00 Uhr findet im Rahmen der NANU-Veranstaltungen
(Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung) eine Führung
durch den Augsburger Zoo statt. Die Direktorin Frau Dr. Barbara Jantschke
gibt dabei Erläuterungen zu Artenschutzprogrammen und
Auswilderungsprojekten, an denen auch der Augsburger Zoo beteiligt ist. Besonders
bedrohte Tierarten wie Breitmaulnashörner, Sumatratiger oder Amurleoparden
werden vorgestellt und über die wichtigen Aufgaben der Zoos zu ihrer
Erhaltung und Zucht informiert. Anmeldungen unter 0821/5671490. Der Preis
für Erwachsene 10,-- Euro, Kinder 5,-- Euro. Dauer der Führung
1 ½ bis 2 Stunden.
Zoo Wuppertal, 11.05.2006
Guanakofohlen im Zoo Wuppertal geboren, Erdmännchengruppe wieder kopfstark
durch mehrere Würfe
Am 1. Mai wurde nach fünf Jahren Unterbrechung wieder ein kleines Fohlen
bei den Guanakos geboren. Das männliche Fohlen wirkt mir seinen langen
dünnen Gliedmaßen und riesigen Augen besonders unbeholfen und
zerbrechlich. Der Schein trügt, denn diese Kamele stammen aus den
unwirtlichen Steppen und Wäldern Patagoniens, wo sie mit kargem Futter
vorlieb nehmen und dem stürmischen Wetter trotzen. Die Mutter des
Wuppertaler Guanakofohlen kümmert sich gut um ihr Erstgeborenes. Ebenso
wie der Vater stammt sie aus der Zucht des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde.
Zu den Publikumslieblingen gehören die Erdmännchen. Ihr geselliges
Treiben ist besonders unterhaltsam, seit die Gruppe mit dem letzten Drillingswurf
am 20. März auf 12 Tiere angewachsen ist. Neben diesen ganz kleinen
Jungtieren ist noch der vorherige Wurf von fünf Jungtieren vom 3. Januar
deutlich von den Eltern zu unterscheiden. Die zwei ältesten Geschwister
vom August letzten Jahres kümmern sich bereits wie die Elterntiere um
den jüngsten Gruppennachwuchs. Erdmännchen gefallen besonders durch
ihre Angewohnheit, sich häufig auf die Hinterbeine zu stellen, um Ausschau
nach potentiellen Fressfeinden zu halten. Dieses sind in ihrer Heimat, den
Trockengebieten des südlichen Afrika, zum Beispiel Schakale und
größere Greifvögel. Auch bei uns halten sie stets Ausschau,
wenn größere Vögel vorbeifliegen.
Tiergarten Schönbrunn, 11.05.2006
ERSTE FOTOS DER JUNGEN TIGER!
Heute früh ist es Mitarbeitern des Tiergartens erstmals gelungen, die
beiden jungen Sibirischen Tiger zu fotografieren. Es sind Zwillinge, geboren
am 10. April. Für Zoobesucher sind sie derzeit noch nicht zu sehen.
Sie befinden sich mit ihrer Mutter in der Wurfbox im Mittelteil der
Großkatzenanlage. Es wird einige Tage dauern, bis die Tigerin die Jungen
auch in die Außenanlage krabbeln lässt. In Schönbrunn ist
die Zucht Sibirischer Tiger eine Erfolgsgeschichte sie findet im Rahmen
eines internationalen Zuchtprogramms statt. Abteilungsleiter Dr. Harald
Schwammer: Der Zuchtbuchführer hat uns versichert, dass es sich
bei den Schönbrunner Tigern um sehr wertvolles genetisches Gut handelt,
also eine sehr wichtige Blutlinie für den Arterhalt. Nachkommen
der Wiener Tiger leben mittlerweile im Zoo von Schmiding, in Finnland und
in Großbritannien.
Allwetterzoo Münster, 11.05.2006
Der WDR zeigt mehr "Tiergeschichten" aus dem Allwetterzoo
Täglich sahen über 2 Millionen Zuschauer "Pinguin, Löwe &
Co.", die lebensnahen Geschichten aus dem Allwetterzoo. Aufgrund des Erfolgs
wiederholt der WDR die Serie seit Mitte April jeden Freitag um 21 Uhr im
WDR, 3. Fernsehprogramm. Allwetterzoo-Freunde dürfen sich freuen, denn
in den letzten Wochen wurde erneut im Allwetterzoo gedreht: "Tiergeschichten"
heißt die neue Serie im WDR 3, die am Sonntag, 14. Mai, 20.15 Uhr startet.
Die Moderatorin Tamina Kallert entdeckt viele tierische Geschichten bei ihrer
Reise durch die Zoologischen Gärten in Nordrhein-Westfalen und den
Niederlanden. Ihre Basisstation schlägt sie im Allwetterzoo Münster
auf. Die Serie soll vier Mal im Jahr produziert werden.
Zoo Zürich, 11.05.2006
Der Zoo Zürich auf gutem Weg zum Naturschutzzentrum
Nach dem Boom, der die Eröffnung des Masoala Regenwaldes auslöste,
galt es 2005, die Ergebnisse des Zoo Zürich zu konsolidieren. Zu den
wichtigsten Ereignissen des letzten Jahres zählten die Geburt der beiden
Elefanten Farha und Fahim, der Spatenstich für die neue Löwenanlage
und die Eröffnung der Naturwerkstatt. Mit 1'703'417 Eintritten war die
Besucherzahl leicht rückläufig. Erfreulich entwickelten sich hingegen
die Einnahmen aus Spenden und Schenkungen. Insgesamt resultierte, wie bereits
in den Vorjahren, ein positives Betriebsergebnis. Naturschutz exotischer
und einheimischer Arten
In den vergangenen Jahren hat sich der Zoo Zürich zum Naturschutzzentrum
entwickelt. Nebst verschiedenen Erhaltungszuchtprogrammen führt der
Zoo Zürich auch die Zuchtbücher der Galapagos-Riesenschildkröte
und des blauen Pfeilgiftfroschs. Zu den Schwerpunktthemen gehören ausserdem
die Erhaltung des Masoala Regenwaldes in Madagaskar, der Schutz der Galapagos
Riesenschildkröten und der weltweit stark bedrohten Amphibien. In der
Schweiz setzt sich der Zoo Zürich für die Rückkehr des Fischotters
und für die Erhaltung der Lebensräume einheimischer Fledermausarten
ein. Mit der Aktion «Natur liegt nahe» will der Zoo Zürich
die Bevölkerung zum konkreten Naturschutz im eigenen Wohnumfeld
animieren.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 11.05.2006
Winzige Federbällchen aus Asien
Nix
wie raus aus dem Ei! Nach nur 16 Tagen sind sieben Zwergwachtelküken
im Vogelhaus der Wilhelma geschlüpft und haben als echte Nestflüchter
auch sofort das Nest verlassen. Nun tippeln die Federkügelchen auf winzigen
Beinen emsig den Eltern hinterher und erkunden die Landschaft. Papa und Mama
sind auch nur knapp 14 cm groß und sind damit die kleinsten
Hühnervögel der Welt. Für das flotte Brutgeschäft ist
ausschließlich die unauffällig braun gemusterte Wachtelmama
zuständig. Der buntere Wachtelpapa mit elegant schwarz-weißer
Kehlzeichnung und poppig rotbrauner Brust ist nach dem Schlüpfen für
die Ausbildung der Küken zuständig: Er zeigt ihnen unter anderem,
welche Sämereien und Krabbeltiere sich als Futter eignen, und welche
nicht. Zudem muss eine Zwergwachtel lernen, dass sie selbst auf der Speisekarte
unzähliger Räuber steht, und Vorsicht und Tarnung daher von
existentieller Bedeutung sind. Zum Glück genügt einer Wachtelfamilie
samt Nachwuchs bereits ein kleiner Grasbüschel als Versteck eine
Struktur, die im Kultur- und Grasland Südostasiens und Australiens,
dem ursprünglichen Verbreitungsgebiet der Zwergwachteln, reichlich vorhanden
ist. Wer die weite Reise nach Asien scheut, kann die bezaubernden
Federbällchen aber auch ganz bequem in der Wilhelma hautnah erleben!
Tierpark Herberstein, 10.05.2006
Blumiger Muttertag mit freiem Eintritt für alle Mütter!
Es ist Blütezeit im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein! Tausende
Frühlingsboten wie Tulpen, Narzissen, Blausterne und viele andere botanische
Schönheiten erfreuen Mensch und Tier mit einer eindrucksvollen Farbenpracht
und wunderbaren Düften. Nach einem langen Winter ist dies ein
unbeschreiblich wohltuender Genuss!Gartenbaukunst hat in Herberstein eine
lange Tradition, die bis ins 16 Jahrhundert zurückreicht. Die Gartenanlagen
rund um das Schloss teilen sich in zwei Bereiche: Nach alten Katasterplänen
wurde der Historische Garten - einst ein prachtvoller Lustgarten - revitalisiert
und bezaubert mit zarten Düften und sanftem Farbenspiel im Sonnenlicht
jeden Besucher. Die Beete sind in farbig definierte Bereiche gegliedert,
die menschliche Eigenschaften und Tageszeiten zeigen, wobei sich im Zentrum
der Rosenpavillon mit dem Jungbrunnen befindet. Siegmundsgarten nennt sich
der zweite Bereich und ist dem berühmtesten Herbersteiner gewidmet.
Sieben in Terrassen angelegte Beete stellen anschaulich die Geschichte der
Gartenbaukunst im Verlauf der Zeit dar. Ein mittelalterlicher Garten, ein
Renaissancegarten, ein Barockgarten, ein französischer Landschaftsgarten,
ein Biedermeiergarten sowie ein moderner und ökologischer Garten zeigen
die Entwicklung der Gärten und laden zum Bewundern und Verweilen ein.
Der Tierpark Herberstein macht am Muttertag, dem 14. Mai 2006, allen
Müttern ein besonderes Geschenk: Der Eintritt in Tierpark, Schloss,
Garten und Gironcoli Museum ist an diesem Tag für alle Mütter
gratis!
Zoo Landau, 10.05.2006
530 (!) Arten neu auf Roter Liste
Wie den Pressemitteilungen der vergangenen Woche zu entnehmen war, sind
mittlerweile insgesamt 16.119 besonders gefährdete Arten in der Roten
Liste der Weltnaturschutzunion IUCN vermerkt. Leider zeigt diese Liste einen
klaren Trend, nämlich dass der Verlust der Artenvielfalt immer mehr
zunimmt und nicht zurückgeht. Die traurig hohe Zahl der bedrohten Arten
beinhaltet auch so prominente Zugänge wie Eisbär und Flusspferd.
Der beim WWF für den Artenschutz zuständige Vertreter Roland Melisch
ließ verlauten, dass den Eisbären der Boden unter den
Füßen wegschmilzt. Grund hierfür sei vor allem und leider
für jedermann nachvollziehbar die globale Erwärmung. Mittlerweile
existieren nur noch rund 22.000 dieser beeindruckenden Tiere. Neben dieser
bekannten Art stehen zudem jede dritte Amphibienart, ein Viertel aller
Säugetier- und Nadelbaumarten, sowie jede achte Vogelart auf der Roten
Liste und 20% aller Hai- und Rochenarten, sowie 56% aller in der Mittelmeerregion
lebenden Süßwasserfischarten sind vom Aussterben bedroht.
Zoologischer Garten Magdeburg, 10.05.2006
WM verdächtig: Kickende Elefanten und tierisch lange Kuchentafel am
Wochenende
Kurz vor der WM gibt es im Magdeburger Zoo am 13. Mai 2006 um 15.30 Uhr den
Elefantenanstoß. Die kickenden Elefantendamen
Mwana und Birma haben sich den 1. FC Magdeburg als
Kontrahenten ausgesucht. Die Fußballer des 1. FC Magdeburg werden nach
dem tierischen Match Signierte Fußbälle verteilen
und Autogramme geben. Zum tierisch-sportlichen Film- und Drehtermin
Elefantenanstoß laden wir Sie herzlich am Samstag, 13.5.2006
um 15.30 Uhr ein. Treffpunkt: vor der Elefantenanlage. Zum Muttertag am 14.
Mai 2006 können sich die Zoobesucher auf eine tierisch lange Kuchentafel
freuen. Von 14 Uhr bis 17 Uhr halten Mitglieder der Bürgerinitiative
Dickhäuter Freundeskreis und der Konditor Todzi
süße Leckereien nicht nur für die Mütter
bereit. Der Erlös der Kuchentafel kommt den Magdeburger Dickhäutern
zu Gute. Um 15 Uhr lädt der Zoologische Leiter, Frank Ahrens zur
Führung durch das Dickhäuterhaus ein. Um 16 Uhr gibt es außerdem
eine Führung durch das Giraffehaus. Treffpunkt für beide
Führungen ist der Zottel-Luchs am Giraffenhaus. Für die jüngsten
Zoobesucher lädt eine Hüpfburg am Dickhauterhaus zu großen
Sprüngen ein.
Zoo Hannover, 10.05.2006
96-Torwart hält tierisch!
Letzte Chance für Nationaltrainer Jürgen Klinsmann, seine Torwart-Wahl
noch einmal zu überdenken. In Hannover trainierte 96-Torwart Robert
Enke auf wirklich einzigartige Weise seine Reaktion und ist seinen Kollegen
Lehmann und Kahn damit nicht nur um eine Nasenlänge, sondern um eine
ganze Rüssellänge voraus! 2.000 Kilo geballte Kraft nahmen Anlauf.
Zielsicher trat Elefantendame Sayang den Ball, der sofort auf eine tierische
Geschwindigkeit beschleunigte, einen elefantösen Drall Richtung rechte
obere Ecke nahm und gehalten wurde! Erstmalig traf die bislang
ungeschlagene Sayang auf einen echten Gegner. Robert Enke hatte die
Herausforderung von Sayang lächelnd angenommen und sich die
Torwarthandschuhe gerieben. Wer hat schon die Chance, einen elefantösen
Elfmeter zu halten? Wochenlang hatte Sayang hart trainiert, dennoch musste
sie sich im Elfmeter-Duell gegen den 96-Torwart geschlagen geben. Jetzt will
sie mehr am Antäuschen arbeiten, hat sie ihren Pflegern verraten. Der
Rüssel soll in die linke Ecke zeigen, während der Ball in die rechte
getreten wird. Alter Elefantentrick! In der nächsten Saison kann sich
der 96-Keeper von der neuen Technik der Fußball begeisterten Elefantendame
überzeugen. Nach dem tierischen Duell zog der 96-Torwart seine Handschuhe
wieder aus und zückte den Stift für eine Autogrammstunde. Geduldig
gab Enke allen Fans ein Autogramm. Die erprobten Handschuhe überreichten
Robert Enke und 96-Aufsichtsratsvorsitzender und Mercedes
Benz-Niederlassungsleiter Harrald Wendt später den Elefantenpflegern.
Bärenpark Worbis, 10.05.2006
Dritter Schweizer Bär bezieht Bärenparadies in Worbis
Die Schweizer Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN hat es
geschafft. Bär Mario, der seit Jahren in der Schweiz in Einzelhaft unter
miserablen Umständen vegetiert, darf seinen Käfig verlassen und
wird Anfang Juli d. J. sein neues Quartier im Alternativen Bärenpark®
Worbis beziehen. Bär Mario, inzwischen 24 Jahre alt, kennt nichts von
dem, was für einen Bären selbstverständlich ist: Wald, Badeteich,
Naturboden, Artgenossen. Seit seiner Geburt in einem Schweizer Zoo vegetiert
er in Einzelhaft. Mit der Geschlechtsreife wird Mario an den Privatzoo Hasel
gegeben; sein nächstes Zuhause ist eine tiefe, muffige, mittelalterliche
Betongrube. Wie damals die Bären Emma und Max in der Biebersteiner Grube
im Kanton Aargau (CH) sieht auch Mario nur ein Stück Himmel, wenn er
den Blick nach oben richtet. Für das Veterinäramt ist diese
Bärenwelt in Ordnung. Jahre später bekommt Mario aufgrund von
Pächterwechsel eine angeblich moderne Unterkunft, die allerdings kaum
Verbesserungen für sein Leben bietet und weiterhin Kritik von
Tierschützern einbringt. Der neue Käfig, eine teure Spezialanfertigung,
besteht aus Beton und Eisenstäben. Für fließendes Wasser,
Kletterfelsen und Rückzugsmöglichkeit reicht das Geld und das Einsehen
des Besitzers nicht. Mario leidet immer noch an Langeweile, die
Beschäftigungsmöglichkeiten sind dürftig und das
Veterinäramt duldet diesen Zustand. Es macht mich traurig und
wütend zugleich, das Tier fortwährend an diesen massiven
Gitterstäben hin und her laufen zu sehen. Die jahrelange
tierquälerische Haltung hat außerdem seiner Gesundheit sehr
geschadet, so Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der
Stiftung für Bären. VIER PFOTEN (CH) macht diesem Leiden
nun ein Ende und hat für Bär Mario eine neue Heimat im Alternativen
Bärenpark® Worbis gefunden. Mario wird in Worbis in einer
40 000 m² großen, naturbelassenen Freianlage leben und auf
Artgenossen treffen; u. a. auf die im Jahre 2000 geretteten Bären Emma
und Max, die als ehemalige Schaubären in einer tiefen Grube vegetierten
und nun das Leben in Worbis genießen.
Zoo Landau, 10.05.2006
Schafschur zum Muttertag
Auch
in diesem Jahr wird die Schur unserer Quessant-Schafe (Ovis ammon f. dom.
Quessant) zum Muttertag am 14. Mai stattfinden. Im Streichelgehege des Zoo
Landau in der Pfalz können alle großen und kleinen Interessierten
ab 11:00 Uhr der Schur der drei erwachsenen Schafe Alex,
Cameron und Bossly beiwohnen. Die beiden
diesjährigen Lämmer sind hierfür noch zu jung und haben nicht
genug Wolle auf dem Pelz. Für alle Mütter, die am Muttertag den
Zoo Landau besuchen, gibt es kulinarische Sonderangebote und am Zoo-Kiosk
winkt eine kleine Überraschung. Jede Mutter erhält an ihrem Ehrentag
am Zoo-Kiosk eine Bratwurst oder einen Spieß frisch vom Grill zum
Super-Sonderpreis von ¬ 1,50. Den Erlös dieser Grillaktion spendet
die Pächterin des Kiosk, Frau Christine Ohmer, einem guten Zweck. Von
den Einnahmen soll nämlich ein neues Federwipptier für den Spielplatz
angeschafft werden.
Zoo Köln, 10.05.2006
Was lehrt uns der Bison ?
Im Jahre 1899 schrieb der Geheimrat Prof. Dr. Ludwig Heck, der den Kölner
Zoo von 1886 1888 geleitet hatte und danach 43 Jahre Direktor des
Berliner Zoos war, in seinem Buch Lebende Bilder aus dem Reiche der
Tiere: Wo kann man heute noch fünf Bisons zusammen sehen
? In der Freiheit, in der Heimat des Tieres, dem ganzen ungeheuren Gebiete
der Vereinigten Staaten Nordamerikas kaum mehr ! Dort ist das mächtige
Tier ausgerottet im Zeitraum von 30 Jahren, seit Eröffnung der Pacificbahn!
Anfangs der siebziger Jahre bevölkerten und durchwanderten noch
ungezählte Millionen die heimatliche Prärien des amerikanischen
Westens, und heute sind es, abgesehen von einigen kümmerlichen Resten
im Schongebiet des bekannten Yellowstone-Parks und einigen versprengten Irrlingen
an der Südgrenze von Kanada, hauptsächlich die Zoologischen
Gärten, die den Bison, das größte und eigenartigste Wildrind,
so gut oder so schlecht es geht, noch forterhalten. Diese Tatsache ist wohl
eine der scheußlichsten Begleiterscheinungen, die die Ausbreitung der
Kultur jemals irgendwo mit sich gebracht hat. Die unsinnige Vernichtung eines
großen Nutztieres von unberechenbarem Werte in seiner Gesamtheit
rächt sich allerdings bitter: die Indianer, deren Lebensgrundlage der
Bison war, müssen jetzt vom Staate erhalten werden. So weit das
Zitat. Heute gibt es Gott sei Dank wieder zigtausende von Bisons. Anfang
dieser Woche erblickte auch im Kölner Zoo ein Bisonkalb das Licht der
Welt. Es kann fotografiert und gefilmt werden: am Donnerstag, dem 11.Mai
2006,um 11.30 Uhr. Diese Art wurde also vor dem endgültigen Aus gerettet.
Allerdings gibt es heute Dutzende von anderen Tierarten, deren Bestände
in Zoologischen Gärten größer sind als in der Natur. Und
es gibt schon eine Reihe von Arten, die es in der Natur gar nicht mehr, sondern
nur noch in Zoos gibt. Es scheint, dass wir aus der Bisongeschichte nichts
gelernt haben.
Wisentgehege Springe, 10.05.2006
Wolfstage im Wisentgehege Springe
Am 13. und 14. Mai finden im Wisentgehege Springe die Wolfstage statt. Am
Dienstag früh hat Matthias Vogelsang mit seinen Wölfen im Wisentgehege
Quartier bezogen. Die Wölfe haben sich überraschend schnell eingelebt
und sind richtig gut drauf. Die Besucher der Wolfstage dürfen sich auf
ein spannendes Programm freuen.
Zoo Duisburg, 09.05.2006
Zweimal neue Ringelschwänze
Halbaffe klingt möglicherweise etwas höflicher als
Noch-Nicht-Affe, - ein solches Tier steht nämlich zoologisch
u n t e r den richtigen Affen, weil es weniger in Richtung Schimpanse
als eher zu spitzmausartigen Vorfahren hin orientiert ist. Auf alle Fälle
sind Halbaffen, Makis oder Lemuren heute recht selten geworden und in
nennenswerter Vielfalt eigentlich nur noch auf die Insel Madagaskar
beschränkt; aber auch dort schwinden unter dem Druck einer wachsenden
Bevölkerung, Kultivierung und Besiedelung die letzten Urwälder
so rasch dahin, dass die Zukunft dieser springgewandten Ur-Primaten ausgesprochen
düster ausschaut und deren Export schon vor Jahrzehnten gestoppt wurde.
Umso größer - und für die Arterhaltung wichtiger - ist daher
die Freude, dass die Duisburger Kattas (oder Katzenmakis oder
Ringelschwanzlemuren) einmal mehr für hausgemachten Nachwuchs sorgten
- und das gleich von zwei Müttern: Beide Halbaffenfrauen brachten jeweils
ein einziges Jungtier zur Welt, das sie standesgemäß zunächst
an Bauch, später auf dem Rücken spazieren tragen. Mit schwarzer
Stupsnase, ebensolchen Knopfaugen und schwarzweiß-geringeltem Superschwanz
zeigen die Jungtiere bereits alle Merkmale ihrer Eltern, bis auf deren
Körpergröße und ihre verspielten Launen eben. Weil die Gefahr
groß ist, dass madagassische Lemuren eines Tages nur noch in den Zoos,
aber nicht mehr in der Wildbahn überleben werden, dürfte auch dieser
Duisburger Nachwuchs ein Stück praktizierter Naturschutz sein - zur
Sicherung der Art wenigstens in Menschenobhut.
Zoo Krefeld, 09.05.2006
Zoofreunde tagen
Im Großtierhaus des Krefelder Zoos treffen sich am Dienstag, 16.
Mai, um 19.30 Uhr die Krefelder Zoofreunde zu ihrer diesjährigen
Jahresmitgliederversammlung. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem ein
Bericht des Vorsitzenden Rolf Herding, und des Zoodirektors Dr. Wolfgang
Dreßen. Als Gastredner spricht Dr. Christian Schmidt, Zoodirektor aus
Frankfurt, zum Thema Naturschutz in Afrika unter dem Motto Kifaru darf
nicht sterben unter anderem über die Gefährdung der
Spitzmaulnashörner. Gäste sind zu der Veranstaltung herzlich
willkommen. Eine Aussprache über den Bericht des Vorsitzenden sowie
der Kassenbericht und die Vorstandswahlen sind im Anschluss an den Vortrag
geplant.
Tiergarten Kleve, 09.05.2006
Was ist das Gegenteil von einem schwarzen Panther?
Ein Albinoesel!
Einen schwarzen Panther hat der Tiergarten Kleve nicht zu bieten, dafür
aber ein Pärchen wunderschöner Österreichisch-Ungarischer
Albinoesel, das aus dem Tierpark Stralsund stammt. Von dieser
außergewöhnlichen Art gibt es weltweit weniger als 100 Tiere.
In Kleve hofft man, diese Zahl bald erhöhen zu können, da die Stute
trächtig ist. Scheint auf den ersten Blick nicht wirklich einleuchtend,
hat aber eine einfache Erklärung: Bei einem schwarzen Panther (meistens
ein schwarzer Leopard oder Jaguar) kommt es zu einer
übermäßigen Pigmentierung, d.h. es gibt
übermäßig viele schwarze und braune Pigmente, so dass das
Tier im Gegensatz zur üblichen Farbgebung komplett schwarz gefärbt
ist. Bei Albinoeseln fehlen die Pigmente in der Haut und in den Augen, so
dass ihr Haarkleid hellgelb, beinahe weiß ist, und durch die Stärke
ihrer Iris die Augen hell wasserblau erscheinen. Richtige Albinos sind sie
aber nicht; durch die besondere Art des Pigmentmangels nennt man solche Tiere
in der Zoowelt Gelblinge (so wie die schwarzen Panther als
Schwärzlinge bezeichnet werden). Die attraktiven Esel stammen aus dem
Gebiet der ehemaligen österreichisch-ungarischen K.-u.K.-Monarchie und
wurden dort besonders von reichen Gutsbesitzern zur Freude der Damen und
Kinder gezüchtet. Auch im Barock und Rokoko standen die Tiere durch
ihr außergewöhnliches Aussehen hoch im Kurs. Schon im Altertum
waren beim Hausesel verschiedene Farben bekannt, die einerseits über
hellgrau zu weiß und andererseits dunkelgrau über braun bis zu
schwarz reichten. Im alten Ägypten, Griechenland und Rom galten weiße
Esel genau wie weiße Pferde als Besonderheit. Ihr Besitz war oft
vorrangiges Recht hochgestellter Persönlichkeiten. Auch im Mittelalter
wurden vielerorts an Herrscherhäusern weiße Esel gezüchtet.
Ein Glasbild im Erfurter Dom aus der Zeit um 1210 stellt einen Heiligen auf
einem Albinoesel reitend dar. Auch bei den Besuchern des Klever Tiergartens
sind die beiden schon sehr beliebt und haben natürlich hier keine
natürlichen Feinde. Anders sieht es da bei echten Albinos in der freien
Natur aus: Solche Tiere sind oft Einzelgänger und werden durch ihr fehlendes
Tarnkleid oft leichte Beute!
NaturZoo Rheine, 09.05.2006
Katta-Mütter zum Muttertag - Tiermütter im NaturZoo
Ringelschwänzchen
wohin man schaut: In der Katta-Gruppe im NaturZoo hat sich gleich siebenfach
Nachwuchs eingestellt! Vier der fünf Halbaffen-Weibchen haben im April
innerhalb weniger Tage Junge bekommen dreimal Zwillinge und ein
Einzelkind. Dem aufmerksamen Beobachter wird aber auffallen, dass zwei Weibchen
je ein Kind tragen, eines aber sogar drei. Tatsächlich war ein Kind
eines Zwillingswurfes am Tag nach seiner Geburt auf ein anderes Weibchen
übergewechselt. In der darauffolgenden Nacht brachte diese
freiwillige oder unfreiwillige? Adoptivmutter selbst Zwillinge zur
Welt, und fortan versorgt sie alleinerziehend einen halben Kindergarten.
Mittlerweile hat sich der Mutter-Club schon zu einer Krabbelgruppe
zusammengeschlossen, und so ist es für Außenstehende kaum
überprüfbar, ob die Zuordnung der Mütter und Kinder
tatsächlich noch stammbuchmäßig stimmt. Kattas
sind Lemuren, also Halbaffen, die nur auf Madagaskar vorkommen. Dort sind
die meisten der über 30 Arten durch Lebensraumzerstörung und auch
Bejagung von der Ausrottung bedroht. Für viele Arten bestehen deshalb
in Zoos Erhaltungszuchtprogramme, wie zum Beispiel ein Europäisches
Zuchtbuch für Kattas, in dem natürlich auch die 7 Rheiner Jungtiere
registriert werden, sobald ihr Geschlecht feststeht.
Vogelpark Herborn, 08.05.2006
Vogelpark Herborn zeigt seine Familienfreundlichkeit - Muttertagseinladung
zum Gratiskaffee
Seine Familienfreundlichkeit zeigt erneut der Vogelpark im Herborner Stadtteil
Uckersdorf.
Denn er lädt zu Muttertag am kommenden Sonntag, den 14. Mai, Mütter
und Großmütter, die in Begleitung ihrer Kinder oder Enkelkinder
den Park besuchen, zu einer kostenlosen Tasse Kaffee (im Wert von ¬
1,80) in sein idyllisch gelegenes Gartencafé ein. Diese
Familienfreundlichkeit der Einrichtung gilt übrigens derzeit ganz besonders
auch für den tierischen Bereich: Denn in zahlreichen Gehegen,
Volieren und Teichen sind Tiermütter bei der Brutpflege zu beobachten.
Vielfach tummelt sich bereits der Nachwuchs. Immerhin gelang vor kurzem die
bereits fünfte erfolgreiche Aufzucht eines Jungvogels der fast
putengroßen, hochgradig vom Aussterben bedrohten Rotbrustkrontauben
aus Neuguinea. Vogelkenner wissen diesen Nachzuchterfolg zu schätzen,
während für die kleinen Besucher des Parks derzeit sicherlich der
quicklebendige Nachwuchs der Zwergziegen oder der der winzigen Zwergmäuse
besonders attraktiv ist. Viel Aufmerksamkeit bei den jungen Naturfreunden
erwecken jetzt auch abertausende von Kaulquappen von Grasfrosch und
Erdkröte, die die Uferbereiche der Teiche des Herborner
Naturerlebniszentrums fast schwarz färben Und selbst die elegante
Ringelnatter, eine völlig harmlose einheimische Wassernatter, die an
ihren gelben Halbmondflecken im Nackenbereich gut zu erkennen ist, lässt
sich derzeit häufiger an den Teichen des Parks blicken, wo sie sich
auf die Jagd nach Fröschen oder auch Kaulquappen begibt. Zudem werden
fast täglich zwei stark Weibchen dieser übrigens unter Naturschutz
stehenden Art am Komposthaufen beobachtet, wo die Tiere in den Sommer-Monaten
ihren Mutterpflichten durch die Ablage ihrer Eier nachkommen werden. Diese
werden dann durch die Gärungswärme des Komposthaufens
ausgebrütet.
Tierpark Nordhorn, 08.05.2006
Schafschur im Zweiminutentakt
"Letztes Schaf" - Moderator Karl-Heinz Hanselle gibt den Zuschauern per Mikrofon
Meldung. Schafscherer Christian Benecke hat soeben das siebte 70-Kilo-Schaf
mit geübtem Handgriff auf den Hintern gesetzt. Jetzt flitzt seine
Schermaschine Bahn für Bahn über den massigen Körper, nach
gut zwei Minuten ist das Tier nackt. Für Benecke, der aus der
Lüneburger Heide angereist ist, hat sich der Einsatz gelohnt: Der Einzug
ins Finale der Niedersachsenmeisterschaft im Tierpark Nordhorn ist perfekt.
Zum ersten Mal findet der Wettbewerb dort statt, organisiert haben ihn die
Landesschafzuchtverbände Weser-Ems (Oldenburg) und Niedersachsen (Hannover)
sowie der Tierpark. Zwei Männern winkte neben Muskelkater in den Armen
auch noch die Teilnahme an der Deutschen Schafschurmeisterschaft 2007. Es
lohnte sich also, sich ins Zeug zu legen. Die erste Runde ist dabei für
die meisten Wettkämpfer noch Spielerei: Fünf Schafe müssen
geschoren werden. Zwei Minuten pro Tier sind vorgegeben - wer länger
braucht, kassiert Strafpunkte, wer schneller ist, bekommt eine Gutschrift.
Preisrichter Fred Wachsmuth, selbst ehemals einer der besten Scherer
Deutschlands, erklärt, worauf es sonst noch ankommt: "Die Schafe
müssen sauber sein, jeder Wollrest wird bestraft. Ebenso zweimaliges
Ansetzen der Messer an derselben Stelle, Verletzungen oder das Rausrupfen
von Wollresten mit der Hand." Die strengen Bewertungskriterien werden
erstaunlicherweise im Halbfinale mit sieben Tieren und im Finale mit zehn
Tieren besser eingehalten als zu Beginn. "Man muss sich einscheren", sagt
Michael Gertenbach vom Schafzuchtverband Weser-Ems. Der britische Prinz Philip
hätte in Nordhorn übrigens seine helle Freude gehabt. Denn die
meisten Scherer nutzten die Methode der Bodenschur. Deren Erfinder, den
Neuseeländer Godfrey Bowen, hatte der Gemahl der Queen schon vor Jahrzehnten
in den Ritterstand erhoben. Ihm gefiel, dass das geschorene Vlies in einem
Stück blieb und nicht zerschnitten wurde. Die neuseeländische Methode
hat sich dank Philip weltweit durchgesetzt, in Nordhorn wandten sie ebenfalls
die meisten Wettkämpfer an. Auch Christian Benecke, der am Ende als
Niedersachsenmeister die Schere vorn hatte. Zur Deutschen Meisterschaft
fährt außerdem Ulrich Nitz. Der Bockhorner wurde in Nordhorn Zweiter
und wird den Verband Weser-Ems auf Bundesebene vertreten.
Zoo Landau, 08.05.2006
Schafscheraktion und kulinarische Sonderangebote für Mütter zum
Muttertag
Es ist wieder soweit, am Muttertag den 14. Mai 2006 werden die Quessant-Schafe
(bretonische Zwergschafe) des Zoo Landau geschoren. Bereits zur Tradition
geworden zieht die Schafscheraktion zu Muttertag viele große und kleine
Interessierte in den Zoo Landau. Die hübschen und mittlerweile seltenen
Schafe sind kleiner und leichter als alle anderen Schafrassen. Ihre
ursprüngliche Heimat ist eine kleine Atlantikinsel vor Frankreich. Die
dort ungeschützten, kargen Weiden und das vorherrschend raue Klima machten
diese Rasse widerstandsfähig und anspruchslos. Die kleinen Schafe teilen
sich das begehbare Streichelgehege des Zoo Landau mit ihren quirligen
Mitbewohnern den Afrikanischen Zwergziegen. Die drei Schafe, Cameron, Alex
und Bossly, des Zoos haben mittlerweile soviel Wolle am Leib, dass diese
unbedingt herunter muss. Die Mitarbeiter des Hundesalon Walther aus Offenbach
haben sich bereiterklärt am Muttertag mit ihren Schermaschinen einen
Ausflug in den Zoo zu machen um den Zooschafen Erleichterung zu verschaffen.
Ab 11:00 Uhr geht es den Schafen im Streichelgehege des Zoos an die Wolle.
Besucher des Zoos sind als Zaungäste willkommen und können sich
dieses interessante Schauspiel aus der Nähe und Live anschauen.
Außerdem sind unsere Schafdamen seit kurzem Mütter und haben zwei
süße Lämmer um sich herum springen, so dass neben den kleinen
Ziegen in diesem Jahr auch wieder Schafnachwuchs im Streichelgehege zu bestaunen
ist. Und nicht nur im Streichelgehege gibt es Jungtiere, sondern auch bei
den Logotieren des Zoos, den Dromedaren. Dromedarstute Salome brachte Ende
April die kleine Aisha zur Welt und noch etwas tapsig spaziert das kleine
Dromedar zwischen ihren Eltern umher und erkundet neugierig ihre Umwelt.
Auch in den Vogelnestern wird fleißig gebrütet und wenn man
Glück hat sieht man vielleicht einen hungrigen Schnabel aus dem Storchennest
auf der zentralen Zoowiese hervorlugen. Für alle Mütter, die am
Muttertag den Zoo Landau besuchen, gibt es kulinarische Sonderangebote und
am Zoo-Kiosk winkt eine kleine Überraschung. Jede Mutter erhält
an ihrem Ehrentag am Zoo-Kiosk eine Bratwurst oder einen Spieß frisch
vom Grill zum Super-Sonderpreis von 1,50 Euro. Den Erlös dieser Grillaktion
spendet die Pächterin des Kiosk, Frau Christine Ohmer, einem guten Zeck.
Von den Einnahmen soll nämlich ein neues Federwipptier für den
Spielplatz angeschafft werde.
Zoo Augsburg, 08.05.2006
Am 12. Mai
2006 findet im Löwenhaus des Augsburger Zoos die Vernissage einer
Ausstellung des Berliner Künstlers Peter Hecht statt. Dabei handelt
es sich um Tierfiguren aus den verschiedensten Materialien wie Speckstein,
Marmor, Bronze etc. Um 19.00 Uhr werden Chansons und Balladen über die
Liebe zur Natur und den Menschen in spanisch und deutsch dargebracht. Die
Vernissage selbst dauert bis ca. 21.00 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Wer
an diesem Abend keine Zeit hat die Ausstellung dauert bis 14. Mai
und kann zu den Öffnungszeiten des Zoos besucht werden. Allerdings ist
dann für Besucher selbstverständlich der Zooeintritt zu
entrichten.
Tiergarten Heidelberg, 08.05.2006
Sitzung der Stiftung Artenschutz im Tiergarten Heidelberg
Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Stiftung
Artenschutz ist der Tiergarten Heidelberg Gastgeber einer Beiratssitzung
der Stiftung. Die noch relativ junge, aber in der Fachwelt anerkannte Stiftung
zieht eine positive Bilanz. Die Förderung von Schutzprojekten für
hochbedrohte, aber wenig bekannte Tierarten hat Meilensteine im internationalen
Natur- und Artenschutz gesetzt. Der Goldkopflangur, eine der bedrohtesten
Primatenarten weltweit, wäre ohne unser Schutzprojekt bereits
ausgerottet, betont Jörg Adler, Vorstandsvorsitzender der Stiftung
Artenschutz und Direktor des Allwetterzoo Münster. Auch die Errichtung
eines der ersten Naturschutzzentren in Kambodscha konnte nur durch die Stiftung
Artenschutz ermöglicht werden. Der Direktor des Tiergartens, Dr.
Klaus Wünnemann zugleich Beiratsmitglied der Stiftung Artenschutz
hebt hervor, dass die Kooperation der Stiftung mit zoologischen
Einrichtungen eine gelungene Verbindung darstellt, die Knowhow bündelt
und Öffentlichkeit für Naturschutzthemen sensibilisiert.
Zoologischer Garten Magdeburg, 08.05.2006
Erstmalig Zooführung für Austausch-Schüler in französisch
Schüler des Internationalen Gymnasiums Pierre Trudeau haben
sich für ihre belgischen Austausch-Schüler etwas Besonderes einfallen
lassen. Nachdem eifrig das Wissen über die Zootiere geübt wurde,
stellen die Schüler ihren Gästen den Magdeburger Zoo in
französischer Sprache vor.
Wisentgehege Springe, 08.05.2006
Wolfstage im Wisentgehege Springe
Am 13. und 14. Mai finden im Wisentgehege
Springe die Wolfstage statt. Ein umfangreiches Programm zum Thema Wolf erwartet
die Besucher. Das Wisentgehege Springe möchte über eine Tierart
informieren, die auf den Menschen von jeher große Faszination
ausgeübt hat. Wohl kaum eine andere Tierart hat so viele verschiedene
Gefühle beim Menschen hervorgerufen wie der Wolf. Angst vor der
reißenden Bestie, Hass auf den Beutekonkurrenten, Faszination
und Begeisterung aber auch Liebe, die ja durch Domestikation zum Entstehen
des Haushundes geführt hat. Mit vielen Vorurteilen soll an diesem Wochenende
aufgeräumt werden. Dabei spielt das Wolfsrudel des Wisentgeheges
ausnahmsweise nur eine Nebenrolle, denn der echte Hingucker wird Matthias
Vogelsang mit seinem Wolfsrudel sein. Die Tiere des Wolfsexperten sind von
Menschenhand aufgezogen. Das bedeutet nicht, dass diese Wölfe zahm sind,
sondern dass Sie gewisse, ihnen bekannte Menschen als Sozialpartner akzeptieren.
Also gilt auch bei den Wolfstagen im Wisentgehege: Ansehen ja, streicheln
nein. Aber zu sehen gibt es eine ganze Menge. Matthias Vogelsang wird anhand
seines Rudels das Verhalten der Tiere dem Besucher vorstellen und erklären.
Mit einen Mirofon ausgestattet wird er sich als Rudelmitglied unter den
Wölfen bewegen. Er wird Aspekte der Rangordnung, des Jagdverhaltens,
des Sozialverhaltend, der Fortpflanzung und der Jungenaufzucht beleuchten.
Dabei sollen die Besucher gerne ihre Fragen stellen. Zweimal täglich
wird diese Wolfspräsentation stattfinden. Die genauen Zeiten werden
am Eingang zu erfahren sein und stehen ab Freitagabend im Internet unter
www.wisentgehege-springe.de.
Es ist wahrscheinlich, dass die Vorführungen um die Mittagszeit und
am späteren Nachmittag stattfinden werden. Die Wölfe beziehen ihr
Quartier in der sog. Bartkauzvoliere, direkt vor dem Elchgehege.
Tierpark Ueckermünde, 06.05.2006
Tierparkfest zum Muttertag am 14. Mai im Tierpark Ueckermünde
Am Sonntag, den 14. Mai von 10 bis 18 Uhr Elefantenreiten im Tierpark
Ueckermünde, Tierparkfest zum Muttertag am 14. Mai. Mit freundlicher
Unterstützung von Nordkurier und Antenne Mecklenburg-Vorpommern Besondere
Attraktionen sind: Elefanten-, Kamel- und Ponyreiten, Indianer aus Mexiko:
Tanzgruppe von Xokonoschtletl, Antenne MV Show-Truck mit Moderator Ecco Weber,
Nordkurier: Gäste können sich in der Zeitung fotografisch verewigen,
Schminkstudio Palletti Body Art, Schaufütterungen bei Fischotter,
Löwen, Affen
Zoo Dresden, 05.05.2006
Wir feiern am 10. Mai 2006 von 10 bis 17 Uhr unseren 145. Geburtstag
Höhepunkt des Jubiläums ist 13.30 Uhr die Taufe unseres kleinen
Elefanten "Thabo-Umasai" durch den Ministerpräsidenten des Landes Sachsen
Prof. Dr. Georg Milbradt und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Zoo Dresden
GmbH Hartmut Vorjohann. Zahlreiche Tierpflegertreffpunkte geben in der Zeit
von 10 - 16 Uhr interessante Einblicke in das Leben unserer Tiere, ein
Geschichtspfad lässt 145 Jahre Zoogeschichte entdecken und der fast
80 Jahre alte kleine Film über die erste Orang-Utan-Aufzucht im Zoo
Dresden wird stündlich im Auditorium gezeigt. Ab 14.30 Uhr lädt
die lateinamerikanische Band "Wayra-Sound" zum Verweilen ein. Alle Kinder,
welche am 10. Mai einen gemalten oder gebastelten "Thabo-Umasai" zum Zoobesuch
mitbringen, erhalten an diesem Tage freien Eintritt in den Zoo.
Tierpark Arche Warder, 05.05.2006
Die Wolle muss ab Schafschur im Tierpark Arche Warder - Schauscheren
am 13. und 14. Mai / 150 Schafe verlieren ihren Winterpelz
Warder, den 5. Mai 2006: Weiße gehörnte Heidschnucken,
Moorschnucken, Jakobschafe, Bentheimer Landschafe, Skudden, Waldschafe
insgesamt rund 150 Schafe aus diesen sowie weiteren alten und gefährdeten
Schafsrassen erhalten am 13. und 14. Mai 2006 im Tierpark Arche Warder ihre
Sommerfrisur. Das Schauscheren findet an beiden Tagen zwischen 11 Uhr und
17 Uhr statt. Eine gute Gelegenheit für die Besucher von Europas
größtem Zentrum für seltene und vom Aussterben bedrohte
Nutztierrassen, den Profi-Scherern bei der Arbeit über die Schulter
zu schauen. Alle Schafe stehen in eigens gebauten Paddocks im Tierpark Arche
Warder bereit, um eins nach dem anderen den warmen Pelz loszuwerden. Damit
sich die Schafe auch im Sommer wohl fühlen, ist es notwendig, vor Beginn
der warmen Jahreszeit die Tiere von ihrer Wolle zu befreien. Der beste Zeitpunkt
ist dafür nach den Eisheiligen, also ab Mitte Mai. Während der
Schafschur haben Kinder Gelegenheit, in direkten Kontakt mit den Lämmern
zu treten, die noch nicht geschoren werden und mit ihnen herumzutollen. An
verschiedenen Ständen erfahren die Besucher, was ein Vlies ist, wie
die Wolle weiterverarbeitet wird und was ein Schaf sonst noch Gutes liefert.
Groß und Klein können erleben, wie sich Naturwolle anfühlt,
zusehen, wie aus der Wolle ein Faden gezaubert wird und sich ans Spinnrad
setzen, um es selbst einmal zu versuchen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 05.05.2006
Woche des Babybooms im Zoo
In dieser Woche erblickten gleich mehrere Jungtiere das Licht der Welt.
Am 1.5.2006 wurde ein Rentier (Männchen) geboren bereits das
Zweite bei dieser Tierart in diesem Jahr. Mutter Suomiwar heute
mit ihrem Baby noch auf einer separaten Anlage. Voraussichtlich in der
nächsten Woche wird es eine Familienzusammenführung geben. Bis
dahin hat sich die Mutter-Kind-Beziehung gefestigt und die Schwester
Latvia ist dann weniger eifersüchtig auf das Kleine. Am
19.42006 wurde außerdem ein männliches Ren geboren, das jetzt
mit Mutter Norge und dem Vater Hakon gut auf der
Anlage zu beobachten ist. Am Mittwoch (3.5.2006) freute sich das Zoo-Team
über einen seltenen Zuchterfolg bei dem Japanischen Serau. Die Mutter
Yuko passt sehr gut auf das Jungtier auf und schützt es
noch vor neugierige Beobachter. Heute zeigte es sich erstmals mit dem Nachwuchs
und Vater Hiroaki für längere Zeit auf der
Außenanlage. Das Geschlecht des Jungtieres konnte noch nicht bestimmt
werden. Im Magdeburger Zoo ist es bereits der 8. Zuchterfolg bei dieser seltenen
Tierart, die auch in Zoos nur selten beobachtet werden kann. Auch die
Benett-Kängeru-Familie hat Nachwuchs. Hier schaut das im Februar geborene
Jungtier jetzt aus dem Beutel. Ein Geburtstermin kann bei Kängerus nicht
angegeben werden, weil die Kleinen (Gummibärengröße-nur 1g
Gewicht) nach der Geburt am Bauchfell entlang klettern in den Beutel und
sich dort an der Zitze festsaugen. Mitunter Wochen später wird ihre
Existenz von den Menschen bemerkt. Ein großes Gewimmel herrscht auch
auf der Präriehundanlage. Sechs Jungtiere zählten wir heute, weitere
werden in den nächsten Tagen noch folgen und aus den Erdbauen hervorkommen.
Das Zoo-Team ist gespannt, wie viele Jungtiere es insgesamt noch in diesem
Jahr werden. Bei den Humboldt-Pinguinen sind bisher 9 Jungtiere geschlüpft.
Die ersten davon sind jetzt an die Handfütterung gewöhnt und wurden
heute in die Pinguingruppe wieder eingegliedert. Sie haben noch Reste ihres
Dunenkleides und im Gefieder noch kein dunkles Halsband. Das
im Januar geborene Alpaka Skippy ist beim ausgiebigen herumtollen
auf der Anlage sehr gut zu beobachten. Es bleibt immer in der Nähe seiner
Mutter Playgirl (schwarzes Fell) und genießt die volle
Aufmerksamkeit seines Vaters Carlos und seiner beiden Tanten
Evita und Silva.
Zoo Leipzig, 05.05.2006
Literarische Reise in die Vergangenheit der Leipziger
Löwenfabrik - Buchpremiere im Rahmen der Leipziger Museumsnacht
Im Rahmen der Leipziger Museumsnacht am 6. Mai 2006 wird das Buch Die
Leipziger Löwenfabrik erstmals der Öffentlichkeit
präsentiert. An diesem Tag jährt sich die erste erfolgreiche
Löwengeburt im Zoo Leipzig zum 125. Male. Autor Dr. Mustafa Haikal liest
aus diesem Anlass in der Kiwara-Lodge des Zoo Leipzig jeweils um 20.00 und
um 21.00 Uhr ausgewählte Kapitel aus der Neuerscheinung, in der Dompteusen
und Zoodirektoren, Menageristen, Polizisten und Löwenjäger aus
längst vergangenen Tagen lebendig werden. Spannende Geschichten
dokumentieren den Wandel in der menschlichen Auffassung von der Natur und
die wechselnden Beziehungen zum Löwen als Zootier und Symbolfigur. Komisches
mischt sich mit Tragischem, Abenteuerliches mit Alltäglichem. Das Buch
mit einem Nachwort von Zoodirektor Dr. Jörg Junhold ist im Verlag PRO
Leipzig erschienen, erste signierte Exemplare werden exklusiv zur Lesung
zum Verkauf angeboten. Die Gruppe WARU erfüllt die Lodge
außerhalb der Lesungen durch Didgeridoo, Bongo- und Kongatrommeln mit
exotischen Klängen. Aquarium, Terrarium, Tieraffenhaus, Entdeckerhaus
Arche, Neues Vogelhaus und Giraffenhaus sowie Kurzführungen mit den
Zoolotsen laden auch nachts bis 23.00 Uhr zum Beobachten und Staunen ein.
An der Leipziger Museumsnacht beteiligen sich 41 Museen und Ausstellungen.
Die Tickets sind in allen teilnehmenden Einrichtungen erhältlich und
berechtigen auch zur Nutzung des Shuttle-Services.
Zoologischer Garten Magdeburg, 05.05.2006
Elefantenfreunde spenden 2000 Euro
Die Walter TeleMedien-Gruppe unterstützt mit einer Spende von Euro
2.000 die Dickhäuterfreunde in Magdeburg. Als
Bürgerinitiative setzen sich die Dickhäuterfreunde für die
Nashörner und Elefanten im Magdeburger Zoo ein.
Vogelpark Walsrode, 05.05.2006
Zum Muttertag in den Vogelpark Walsrode - Attraktives Gewinnspiel lockt -
Alle Vögel sind wieder zu sehen
Mal richtig Zeit füreinander haben und etwas Schönes erleben, das
ist bei vielen Familien am Muttertag Tradition. Alle Mütter, die diesen
besonderen Tag im Vogelpark Walsrode verbringen, können zusätzlich
noch einen attraktiven Kurzurlaub im Akzent-Hotel Heide-Kröpke in Essel
bei Schwarmstedt gewinnen. Wie das geht? Einfach die Eintrittskarte im Vogelpark
abgeben und Daumen drücken! Denn jedes eingereichte Ticket nimmt automatisch
an der Verlosung teil. Die Gewinnerin und ihre Begleitperson erwartet ein
Rosen-Wochenende mit zwei Übernachtungen inklusive
Frühstücksbüfett, Welness-Angeboten und einem romantischen
Vier-Gang-Candlelight-Dinner. Zusätzlich erhält jede Mutter am
14. Mai im Vogelpark Walsrode ein besonders günstiges Kaffeegedeck im
Rosencafé. Pünktlich zum Muttertag gibt es aber noch eine weitere
gute Nachricht aus dem Vogelpark Walsrode zu verkünden: Ab diesem Wochenende
sind alle Wasser- und Laufvögel wieder uneingeschränkt im Park
zu sehen. Diese waren zum Schutz vor der Vogelgrippe teilweise in ihren
Winterquartieren geblieben. Dank einer Vogelgrippeimpfung konnte jedoch die
Gefahr einer Ansteckung gebannt werden. Nun dürfen alle Tiere wieder
in ihre Freianlagen zurück und
können hoffentlich ebenso wie die Besucher einen sonnigen Tag
genießen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 04.05.2006
Woche des Babybooms im Zoo
In dieser Woche erblickten gleich mehrere Jungtiere das Licht der Welt. Am
1.5.2006 wurde ein Rentier geboren bereits das Zweite bei dieser Tierart
in diesem Jahr. Gestern freute sich das Zoo-Team über einen seltenen
Zuchterfolg bei dem Japanischen Serau. Fast täglich sichten wir
neue Jungtiere auf der Präriehundanlage.
Zoo Hannover, 04.05.2006
Zoo bietet neuen Schnupperkurs an Einmal Tierpfleger
sein!
Tierpfleger der Traumberuf von vielen! Der Erlebnis-Zoo Hannover
ermöglicht es, diesen Traum an einem Tag zu leben und bietet einen Ausflug
in die Berufswelt der Tierpflege bei Flusspferd, Känguru, Tapir und
Leopard an Stall misten und Futter schnippeln inklusive. Der neue
Schnupperkurs kann ab jetzt im Zoo gebucht werden. Die
HinterdieKulissenBlicker begleiten Tierpfleger Hans Rind bei
seiner Arbeit und dürfen ihn tatkräftig unterstützen. Vier
verschiedene Schnupperkurse vermitteln beste Eindrücke in das Berufsbild
Tierpfleger. Es gilt, zwischen Afrika, Tapir & Co.,
Indien und Faultiere & Nashörner zu
wählen. In jedem Bereich gibt es tierisch viel zu erleben und
erfahren.
Vogelpark Herborn, 04.05.2006
Mit dem Herborner Vogelpark auch an der NABU-Aktion Stunde der
Gartenvögel teilnehmen
Im Blickpunkt der naturkundlichen Veranstaltungsreihe des Vogelparks
im Herborner Stadtteil Uckersdorf steht unter dem Motto Der Natur auf
der Spur am Sonntag, den 7. Mai, von 6.00 bis 9.00 Uhr die einheimische
Vogelwelt. Unter der Leitung des engagierten Erdbacher Vogelexperten Jan
Heckmann, der Mitherausgeber der vogelkundlichen Berichte Lahn-Dill ist,
lädt der Vogelpark zu einer Wanderung in und um Uckersdorf ein. Die
Teilnehmer dieser Exkursion erhalten für einen kleinen Obolus vom ¬
4,00 für Erwachsene und ¬ 2,00 für Kinder die Möglichkeit
der Teilnahme sowohl an dieser empfehlenswerten Vogelstimmenwanderung als
auch an einem daran anschließenden einstündigen Rundgang durch
den Vogelpark mit dem Parkleiter. Die Teilnehmer können dabei ihre in
Wald und Flur gewonnenen Kenntnisse sogleich anwenden und die Anzahl der
im Park beobachteten wildlebenden Vögel an den Naturschutzbund NABU
Hessen melden, um sich so an dem vom 5. bis 7. Mai bundesweit stattfindenden
Aktionswochenende Stunde der Gartenvögel zu beteiligen.
Denn in diesem Zeitraum sind Naturfreunde dazu aufgerufen, die Vögel
im eigenen Garten, vom Balkon aus oder in öffentlichen Grünanlagen
wie eben dem Vogelpark in Herborn-Uckersdorf zu beobachten
und dem NABU zu melden. Diese Meldung kann bis zum 10. Mai per Internet
(www.nabu-hessen.de);
Post (NABU Hessen, Friedenstr. 26, 35578 Wetzlar) oder telefonisch (kostenlose
Rufnummer am 6. und 7. Mai von 10.00 bis 18.00 Uhr 0800-1157-115) erfolgen.
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