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Ausgabe 315 vom 27. April 2006 |
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Liebe
Leser,
gleich zwei wichtige personelle Entscheidungen in der Zoowelt können
wir heute verkünden:
Sowohl der Nachfolger für Dr. Lange als Direktor des Zoo Berlin ist
gefunden, als auch ein neuer Direktor für die EAZA. Letzterer möge
es mir verzeihen, wenn ich seine Berufung als Überraschung bezeichne
- eine höchst erfreuliche! -, denn daß zur Leitung des
Europäischen Zooverbandes ein Nicht-Zoo-Mitarbeiter und dennoch kein
Manager oder Geschäftsführer, sondern ein ausgewiesener Arten-
und Zookenner (bis zum kleinsten Park) sowie Zoo-Historiker berufen würde,
der bislang in der Belgischen Tiergarten-Kommission gearbeitet hat, haben
sicher nicht viele erwartet. Auch auf diesem Wege nochmals Herzlichen
Glückwunsch und Alles Gute, lieber Harry!
Ebenfalls gleich zwei
50er-Jubiläen gilt es zu feiern: Der Zoo Schwerin wird diese Woche ein
halbes Jahrhundert alt, und der Zoo Dortmund verkündet die 50. Nachzucht
eines Ameisenbären - mit dem Namen Xerox, vermutlich, weil sich diese
Tiere so gut vervielfältigen. Gratulationen an beide
Zoos!

Am Samstag startet, wie bereits
angekündigt, beim Wissenschaftssender
Prometheus TV (Digital-Kabel in
B-W) die neue Sendung "Zoo-Infos", die wir mit Meldungen beliefern. Den Trailer
können Sie
hier sehen.
Es ist geplant, auch die Sendungen über das Internet anzubieten - wir
werden dann die Links ankündigen. Besten Dank jedenfalls an alle
Zoo-Mitarbeiter, die bereits die Erstsendung tatkräftig unterstützt
haben und uns bereits Foto-Meldungen an die Adresse
zoo-infos((at))zoopresseschau.info sendeten - und besonders an die Wilhelma
Stuttgart, wo die Moderation der Sendung aufgezeichnet
wurde.
Dirk Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem
Luftbild eines europäischen Großstadt-Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die
ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen
dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste
Woche warten...
Lösung von letzter Woche: der große
Raubtierfelsen
im Zoopark Moskau
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| Zoos
Meldungen |
EAZA, 26 April
2006
It is a pleasure to me to
announce that the EAZA Executive Committee has found a suitable candidate
to succeed Koen Brouwer as EAZA's Executive Director, and that the EAZA Council
has approved the appointment of this new EAZA Executive Director. As announced
to the entire EAZA membership on 5 January 2006, Koen Brouwer will be leaving
his position as EAZA Executive Director as per 1 July 2006, to start as the
General Director of the Bioparc in Valencia, Spain, as per 1 October
2006.
The name of the new
director is Harry Schram (45, Belgium).
Harry Schram comes from outside the immediate EAZA circles, but nevertheless,
he has been an extreme zoo enthusiast and advocate since his early youth.
Meanwhile, he has visited and seen over 80% of all EAZA institutions and
built up an enormous knowledge of the European zoo community, while he gained
very good insight in this community's aims, objectives, problems and concerns.
In addition, Harry Schram is a communicator and educator by profession, an
experienced politician and a strong propagator of conservation and environmental
protection.
The EAZA Executive Committee
and the EAZA Council are confident that Harry Schram will prove to be a good
leader of the EAZA Executive Office team, and that together with this team
he will enthusiastically serve EAZA and defend the interests of the European
zoo community.
Leobert E. M. de Boer,
Chairman
Die Welt, 27.4.06
Ein Chef für
Zoo und Tierpark
Der Nachfolger von Jürgen Lange steht fest: Bernhard Blaszkiewitz wird
mit Wirkung vom 31. Januar neuer Direktor des Berliner Zoos. Der 52jährige
wird zunächst ab dem 1. Juli zum weiteren ordentlichen Vorstandsmitglied
der Zoo Berlin AG berufen. Damit liegt die Leitung der beiden Tiergärten
mit rund 460 Mitarbeitern ab 2007 in einer Hand. Die Entscheidung für
Blaszkiewitz - von vielen Mitarbeitern bereits erwartet - fiel in der
Aufsichtsratssitzung vom Dienstagabend. Nach Auskunft von Aufsichtsratschef
Wilm Tegethoff lag die Zahl der Bewerber, alle aus dem Bundesgebiet, im
zweistelligen Bereich. Drei Kandidaten hatten es bis in die Endrunde geschafft.
Blaszkiewitz gestern: "Ich habe dabei besonders hervorgehoben, daß
das Allerwichtigste in Zoologischen Gärten die Tiere sind und nicht
die zusätzlichen Veranstaltungen. Ich habe ein starkes Herz und ein
breites Kreuz." "Eine einheitliche Führung ist eine große Chance
für beide Tiergärten", sagte gestern Gerald Uhlich,
kaufmännischer Direktor, der bereits seit 2005 den Spagat zwischen Zoo
und Tierpark wagt. "Natürlich sollen Synergieeffekte genutzt werden,
und deshalb wird etwa im Bereich der wissenschaftlichen Mitarbeiter, der
Kuratoren und auch der Bau- und Handwerksabteilung danach gefragt werden,
ob man bestimmte Spezialisten nur noch einmal braucht". Reimon Opitz,
Affenhaus-Chef und Betriebsratsvorsitzender, begrüßt das Votum:
"Auf den Direktor warten motivierte Mitarbeiter, die gespannt sind und gut
geführt werden möchten."
Berliner Kurier, 27.4.06
Tierpark-Chef
wird auch Zoo-Boss
Aus zwei mach eins. Berlin spart sich ein hohes Tier. Tierpark-Chef Dr. Bernhard
Blaszkiewitz (52) wird auch Direktor vom Zoo, kriegt aber nicht doppeltes
Gehalt. Blaszkiewitz kennt den Zoo aus dem Effeff, war dort Kurator, bis
er 1991 die Leitung des Tierparks übernahm, ihn vor der Schließung
rettete. Als Chef beider Tiergärten wird er tierisch sparen müssen,
die Zuschüsse sinken von jetzt 8,8 Millionen bis 2007 um 400000 Euro.
Wie gespart wird, soll ein Konzept noch vorm Sommer zeigen.
Berliner Zeitung - 26. April 2006
Herr
der Tiere
Dass er den Job bekommt, haben die meisten geahnt, nun ist es offiziell:
Bernhard Blaszkiewitz, seit 15 Jahren Direktor des Tierparks in Friedrichsfelde,
übernimmt Ende Januar 2007 auch die Leitung des Zoologischen Gartens
und des Aquariums in Tiergarten. "Natürlich habe ich mich über
diese Entscheidung gefreut", sagte Blaszkiewitz gestern. Er wollte schon
als Kind Zoodirektor werden. Nun ist er es gleich zwei Mal. Nach Stationen
an Zoos in Frankfurt und Gelsenkirchen kehrte er 1984 als wissenschaftlicher
Assistent an den Zoo zurück und wurde sieben Jahre später
Tierpark-Chef. Doch er hat sich nicht nur Freunde gemacht unterwegs:
Blaszkiewitz' Direktheit ist nicht jedermanns Sache. Er sucht nicht lange
nach den passenden Formulierungen - er redet einfach. Er kann laut werden
und auch ungerecht, aber das ist kein Thema, dem er viel Aufmerksamkeit widmet.
"Ich will keinen Beliebtheitswettbewerb gewinnen", sagt er. "Ich will durch
meine Arbeit überzeugen. Wir sind weder ein Museum noch ein
Vergnügungspark." Im Übrigen sei es an der Zeit, mit dem Gemeckere
aufzuhören, dass Berlin zwei zoologische Gärten hat. Eines allerdings
wird er sich auch im Zoo nicht nehmen lassen: den morgendlichen Rundgang.
"Das ist für die Mitarbeiter wichtig und für mich auch. Ich bin
nicht Zoodirektor geworden, um nur hinter Akten zu
sitzen."
Tagesspiegel
- 20. Apr. 2006
Andere
könnens besser
Vor drei Jahren berichtete der Tagesspiegel bereits über den
Subventionsabbau, u.a. mit einem ganzseitigem Artikel über die sensationelle
Entwicklung des Leipziger Zoos. Seit der Umgestaltung steigen dort die
Besucherzahlen rasant, auf öffentliche Zuschüsse kann weitgehend
verzichtet werden. Gleiches gilt für den Privat-Zoo Hagenbeck in Hamburg
(keine Subventionen!) und für den Expo-Zoo in Hannover. Alle drei Zoos
werden von Direktoren, die nicht aus der Zoo-Gemengelage kommen, geleitet.
Dort wurden u.a. erfolgreiche Vermarktungskonzepte aus Europa und den USA
übernommen. Im Gegensatz zu den Berliner Betrieben werden diese
erlebnisorientierten Zoos auch von der Zielgruppe (15 bis 30 Jahre) besucht.
Obwohl bereits vor Jahren der Zwang zum Sparen bekannt war, wurden diese
Verbesserungspotenziale in Berlin nicht genutzt, sondern sogar verspottet.
Die Sarrazin-Idee eines attraktiven und wirtschaftlichen Hauptstadtzoos mit
zwei Gesichtern ist ein richtiger Denkanstoß.
Tagesspiegel - 20. Apr. 2006
Die
beiden Tiergärten brauchen Planungssicherheit
Offenbar haben viele Entscheidungsträger in Berlin, allen voran
Sparkommissar Sarrazin, noch nicht verstanden, dass tiergärtnerische
Einrichtungen kein Luxus für eine Großstadt sind, sondern begehrte
Freizeit- und Erholungsstätten. Zwei Zoos sind auch kein Novum für
eine Hauptstadt. Ähnliche Situationen finden wir in London, Paris, Tokio
und New York, ganz zu schweigen vom Eldorado für jeden Zoofan, der
kalifornischen Stadt San Diego. Mit ca. 2,5 Millionen Besuchern beweisen
Zoo und Tierpark ihre Popularität bei Berlinern und Touristen. Es ist
eine völlig falsche Richtung der Senatspolitik, Zoo und Tierpark lediglich
Planungssicherheit bis 2007 zu gewährleisten. Notwendig wären
mindestens fünf Jahre, um etwa ein Strukturkonzept umzusetzen und wichtige
Baumaßnahmen zu beginnen. Völlig hirnrissig ist der Gedanke einer
Flächenvermarktung der Gelände, wie sie von der Finanzverwaltung
offensichtlich favorisiert wird. Das Projekt Riesenrad am Zoo wirft Fragen
auf. Natürlich ist es wichtig, mit finanzkräftigen Sponsoren
zusammenzuarbeiten. Aber Senat und Abgeordnetenhaus können sich nicht
aus ihrer Verantwortung stehlen und die Subventionen weiter in den Keller
fahren. Im Zoo sind wichtige Neubauprojekte erforderlich: für die
Menschenaffen, zur Verbesserung der Nashörner-Haltung, der Anbau für
das Aquarium.
Segeberger-Zeitung - 20. Apr. 2006
Zwei
Hamburger Elefanten wechseln in den Zoo nach Leipzig
Der neue Elefantentempel im Leipziger Zoo hat Zuwachs aus Hamburg bekommen:
Elefantenkuh "Saida" (32) und ihre Tochter "Salvana" (9) aus dem Tierpark
Hagenbeck zogen am Mittwochabend in ihr neues Zuhause ein, teilte der Leipziger
Zoo mit. Die beiden Dickhäuter sind für die Zoobesucher allerdings
noch nicht zu besichtigen. Sie sollen sich im hinteren Gehege des Elefantenhauses
"Ganesha Mandir" erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen. Das Haus
war erst Anfang dieses Monats eröffnet worden.
Freie Presse Online - 20. Apr. 2006
Leipziger
Zoo bekommt zwei neue Elefanten
Der Leipziger Zoo hat Verstärkung von zwei Elefanten aus dem Tierpark
Hagenbeck aus Hamburg erhalten. Die 32-jährige Saida und ihre Tochter
Salvana trafen am späten Mittwochabend in Leipzig ein. Sie sollen die
sechs Tiere starke Herde verstärken und zugleich die Sozialstruktur
unter den sensiblen Tieren verbessern. Die neunjährige Salvana wird
jedoch nur kurze Zeit in Leipzig verbringen. Sobald sie trächtig ist,
geht sie wieder zurück zu ihrer angestammten Herde nach
Hamburg.
Frankfurter
Neue Presse - 23. Apr. 2006
Orang Utan verletzte Tierpflegerin in schwedischem Zoo
schwer
Ein aus seinem Gehege entwichener Orang Utan hat am Sonntag im Tierpark von
Borås bei Göteborg eine Pflegerin angegriffen und durch Bisse
in Arme und Beine erheblich verletzt. Wie die Zeitung «Aftonbladet»
(Internetausgabe) berichtete, stand die 50- jährige Pflegerin dem
ausgewachsenen männlichen Tier namens Bako plötzlich allein
gegenüber und rief wenig später verzweifelt per Funk um Hilfe.
Es sei «unbegreiflich», wie der Orang Utan aus seinem Gehege gekommen
sei, hieß es von der Zooleitung. Bako ließ sich ohne Gegenwehr
wieder in sein Gehege bringen.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin - 23. Apr. 2006
Publikumsmagnet
feiert Geburtstag
Es war ein rundes Fest, mit dem der Schweriner Zoo gestern die Aktionswoche
zu seinem 50-jährigen Jubiläum eröffnet hat. Der Zoo sieht
sich als moderne Arche Noah, die Tierarten vor dem Aussterben bewahrt. Eine
solche Arche steht seit gestern als Anziehungspunkt auf dem
Tierpark-Gelände und ist Mittelpunkt der kommenden Festveranstaltungen.
Oberbürgermeister Norbert Claussen, Zoo-Direktor Michael Schneider,
Stadtpräsident Armin Jäger und viele andere Gäste verfolgten
dann ein Musical, das die Kinder aus der Sankt-Anna-Kita aus dem biblischen
Noah-Mythos gemacht hatten. Noch bis Freitag läuft jetzt das
Arche-Festprogramm. Auf den Lorbeeren für 50 Jahre erfolgreiche Arbeit
ruhen sich Zoo-Chef Michael Schneider und sein Team aber nicht aus. Uwe Jansch
als Technischer Leiter hat eine lange Liste von Projekten auf dem Tisch.
"Gleichzeitig mit der Arche konnten wir jetzt die neue, um 800 Quadratmeter
erweiterte Mähnenspringer-Anlage einweihen", so Jansch. Dort wie bei
den laufenden und anstehenden Bauprojekten Pinguinanlage, Nashorngehege,
Giraffenhaus, ein Areal für Rote Pandas sollen die Besucher die
Tiere noch besser erleben können. In der Mähnenspringer-Anlage
können deren Bewohner sogar gefüttert werden, so Jansch.
Schweriner Kurier - 21. Apr. 2006
Zoo-Tiere
für die Arche Noah
Heute sind über 300 Zoos in fast allen Ländern Europas an den
Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) beteiligt. Auch der Schweriner
Zoo macht da aktiv mit. Nun begeht er in diesem Jahr sein 50-jähriges
Jubiläum. Was lag da näher, als im Jubiläumsjahr eine
Arche Noah nachzubauen und die Tierarten darin vorzustellen,
mit denen sich der Zoo Schwerin an Erhaltungszuchtprogrammen beteiligt.
So kann jeder Besucher nachvollziehen, was im Laufe der Jahre dort
heran- oder herausgewachsen ist. Am morgigen Sonntag, 23. April, soll die
nachgebaute Arche Noah durch Oberbürgermeister
Norbert Claussen, unter Beteiligung vieler geladener Gäste und
Besucher, öffentlich gemacht werden. Im Rahmen einer Arche
Woche vom 24. bis 28. April stellen Schulen und Kindereinrichtungen
im Zoo ihre Programme vor.
Lübecker Nachrichten - 21. Apr. 2006
Schweriner
Zoo baut Arche Noah nach - 50-jähriges Jubiläum
Mit einer Festwoche begeht der Zoo in Schwerin von diesem Sonntag an sein
50-jähriges Bestehen. Bis zum 28. April wird unter anderem eine Arche
Noah nachgebaut. Darin werden alle Tierarten präsentiert, mit denen
sich der Zoo an Erhaltungszuchtprogrammen beteiligt.
Geflügelpest
WDR Nachrichten
- 26. April 2006
Vogelgrippe:
Impfen im Akkord
Drei Tierpfleger müssen den Paradieskranich für die Vogelgrippe-Impfung
festhalten. Der Kölner Zoo-Tierarzt Olaf Behlert ist von der Impfung
nicht gerade begeistert. Aber NRW-Landwirtschaftsminister Uhlenberg hat die
Zoos dazu verpflichtet. Bei den Witwenpfeifgänsen geht die Impfung schon
schneller. Tierarzt Behlert ist gelassen. Wenn alles gut läuft, schafft
er mit seinem Team die Impfung des gesamten Federviehs an einem Tag. In drei
Wochen muss er mit den Spritzen allerdings noch einmal die Runde machen.
Erst danach sind die Tiere wirksam vor dem Vogelgrippe-Virus geschützt
und dürfen ihre geschlossenen Ställe oder Zelte verlassen. Zum
Schutz des Geflügels in den Zoos hat NRW-Landwirtschaftsminister Eckhard
Uhlenberg die Impfung gegen Vogelgrippe angeordnet. So richtig steht Tierarzt
Olaf Behlert allerdings nicht dahinter: "Weil ich meine Tiere so schnell
wie möglich wieder aus dem Stall lassen möchte, muss ich sie impfen.
Aber unbedingt notwendig wäre es zum jetzigen Zeitpunkt nicht, denn
die Seuche ist fast verschwunden."
Berliner
Morgenpost - 22. Apr. 2006
Freiheit
für Zoovögel in Walsrode
Im Vogelpark Walsrode hat die bundesweite Stallpflicht wegen der Vogelgrippe
bald ein Ende. Rund 1000 wertvolle Vögel werden in den kommenden Tagen
dank einer Sondergenehmigung der EU-Kommission geimpft. "Wir legen gleich
los, damit die Tiere endlich wieder aus den beengten Winterquartieren ausziehen
können", sagte am Sonnabend Zooleiter Dieter Rinke.
Hamburger Abendblatt - 24. Apr. 2006
Vögel
im Zoo werden geimpft
Freiheit für Zoovögel: Im Vogelpark Walsrode hat die bundesweite
Stallpflicht wegen der Vogelgrippe bald ein Ende. 1000 wertvolle Vögel
werden in den kommenden Tagen dank einer Sondergenehmigung der EU-Kommission
geimpft. "Wir legen gleich los, damit die Tiere endlich wieder aus den beengten
Winterquartieren ausziehen können", sagte Zooleiter Dieter Rinke am
Wochenende. Geimpft würden alle Vögel, die theoretisch Vogelgrippe
bekommen könnten - insgesamt ein Viertel der 4000 Vogelpark-Bewohner.
Betroffen seien vor allem Enten und andere Wasservögel, aber auch
Laufvögel wie Emus, Strauße, Nandus. Damit sich der volle Impfschutz
entfalten kann, müssen die Vögel kurz darauf noch ein zweites Mal
geimpft werden. Danach können sie in ihre Freigehege zurückkehren.
Das Impfprogramm wurde nach Angaben des Vogelparks vom Bundesministerium
für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz entwickelt.
Der Impfstoff sei bereits in Frankreich und den Niederlanden erfolgreich
zum Einsatz gekommen.
Basler Zeitung - 20. Apr. 2006
H5N1
gibt bedrohten Tierarten den Rest
Die Infektion und der Tod von vom Aussterben bedrohten Fleckenrollern
(Schleichkatzen, Chrotogale owstoni) durch das Vogelgrippe-Virus H5N1 nährt
Befürchtungen, dass die Krankheit negative Auswirkungen auf die Erhaltung
bedrohter Säugetier- und Vogelspezies haben könnte. Nachgewiesen
wurde die Vogelgrippe bereits im September 2005 durch Biologen und Virologen
um Diana Bell von der East-Anglia-Universität bei drei Tieren, die zu
den Zibetkatzen zählen und die in einer Zuchtstation im vietnamesischen
Cuc-Phuong-Nationalpark gehalten werden. Der Infektionsweg ist noch unbekannt,
allerdings handelte es sich um den gleichen Virenstamm, der auch in
Putenmastbetrieben im Umfeld des Parks festgestellt wurde. Die in Gefangenschaft
gehaltenen Fleckenroller wurden mit Lebensmitteln der lokalen Märkte
und Insekten von landwirtschaftlich genutzten Feldern gefüttert, aber
ihre Gehege waren für viele andere Tierarten zugänglich. Mit dem
Fleckenroller hat die Krankheit damit eine weitere Säugetiergruppe erreicht.
Darüber hinaus stellen viele der anfälligen Wildtierarten beliebte
Handelsprodukte für traditionelle Medizin oder die menschliche
Ernährung - Zibetkatzen gelten als Delikatesse - dar. Deshalb warnen
die Forscher auch vor diesem möglichen Infektionsweg und einem
Überspringen von H5N1 auf den Menschen.
Heidenheimer Neue Presse - 20. Apr. 2006
Neuer
Ententeich muss vorerst leer bleiben
Eigentlich ist der neue Ententeich im Wildpark so gut wie fertig. Doch bleibt
der Teich vorerst leer: Denn die zum Schutz vor der Vogelgrippe erlassene
Stallpflicht gilt auch für das Wildpark-Geflügel. Der Teich ist
zwar von einem Zaun umgeben und mit einem Netz überspannt, und dennoch
dürfen die Wasservögel nicht eingesetzt werden. Die Stallpflicht
würde eigentlich Ende diesen Monats enden, so dass der Teich dann endlich
eröffnet werden könnte. Doch ist sich Bührle nach
Rücksprache mit den zuständigen Veterinären nicht sicher,
ob die Frist nicht doch noch um ein bis zwei Monate verlängert wird.
Planung und
Bau
PR Inside
- 25. Apr. 2006
aktion
tier Wildtierstation: Neues Rehgehege mit Stallgebäude
Pünktlich zur Jungtierzeit haben die Mitarbeiter der Wildtier- und
Artenschutzstation der Tierschutzorganisation aktion tier - Menschen für
Tiere e.V. in Sachsenhagen ein neues Gehege für Rehwild fertig gestellt.
Im vergangenen Jahr wurden in der Wildtierstation 20 verletzte und verwaiste
Rehkitze tierärztlich versorgt und betreut. Um den Jungtieren künftig
mehr Platz zur Verfügung stellen zu können, wurde nun ein
zusätzliches Gehege mit einer Gesamtfläche von 1.500 m2 sowie ein
Stallgebäude errichtet. Das Gehege ist am Außenzaun des
Betriebsgeländes gelegen und verfügt über einen direkten Ausgang
in den angrenzenden Wald. So können die Tiere gleich aus dem Gehege
ausgewildert werden.
Die Welt,
35.4.2006
Riesenrad am Zoo bekommt
Konkurrenz
Die Diskussion um einen geeigneten Standort dreht sich weiter. Jetzt plant
auch die amerikanische Anschutz Entertainment Group (AEG), ihr Areal neben
der neuen Veranstaltungsarena in Friedrichshain mit einer solchen Attraktion
zu beleben.
World-Wheel-Geschäftsführer
Michael Waiser zeigte sich "sehr überrascht". Der für Friedrichshain
zuständige Baustadtrat sprach angesichts der Riesenrad-Pläne am
Zoo gestern von "einer unglücklichen Situation".
NÖN Online, 26. April 2006
Safaripark:
Wie geht es weiter?
Das Ergebnis der großen NÖN-Umfrage zum Thema Nachnutzung
des Safaripark-Geländes überraschte alle. Dass die Idee der
Grünen - Auffangstation für exotische Wildtiere - mit der
überwältigenden Mehrheit von 72,5 Prozent das Rennen für sich
entschied, damit rechnete niemand. Für den ÖVP-Vorschlag -
Freizeitzentrum zum Skaten und Mountainbikefahren - konnten sich nur 11,9
Prozent begeistern. Obmann Gemeinderat Rudolf Stöger: Mit Tieren
kann man offenbar besser punkten. Ich glaube nicht, dass das grüne Projekt
funktionieren würde. Wer soll das nämlich bezahlen? Ähnlich
sieht es auch SPÖ-Bürgermeister Johann Karl. Sein Vorschlag -
Erlebnispark mit heimischen Tieren und Streichelzoo - schnitt mit 6,7 Prozent
bei der NÖN-Umfrage am schlechtesten ab: Die Leute ließen
sich offenbar vom Begriff Gänsepark abschrecken." Der Grün-Politiker
hingegen ist sich sicher, dass man für die Auffangstation Gelder vom
Bund, Land und EU lukrieren könnte.
Aktionen
Märkische
Oderzeitung - 22. Apr. 2006
Wildpark faszinierte Millionen
Der Wildpark Schorfheide hat gestern Geburtstag gefeiert. Auf den Tag genau
vor zehn Jahren wurde der Grundstein für das erste Gehege gelegt. Die
Bilanz des Unternehmens, das Frank Heyter aus der Taufe hob, kann sich sehen
lassen: Inzwischen wurden rund eine Million Eintrittskarten verkauft. Die
Erfolgsgeschichte ist um so außergewöhnlicher, als die Betreibung
der tiergärtnerischen Einrichtung so gut wie ohne öffentliche
Zuschüsse auskommt. Der Wildpark wird von einer privaten Gesellschaft
getragen. Geschäftsführer Heyter übergab jetzt die Geschäfte
in die Hände seiner Tochter Imke. Gestern hatte Heyter gleich zweimal
Geburtstag. Der Wildpark feierte seinen zehnten und er den 66. Geburtstag.
Zum Gratulieren kamen viele Partner wie der frühere Zoodirektor von
Berlin und Unterstützer des Projekts, Prof. Heinz-Georg Klös, Vertreter
der Forst, der Arbeitsagentur, des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin
und Ortsbürgermeister Albrecht Gläsel.
Hamburger
Abendblatt Online - 21. Apr. 2006
Wildpark
gibt Bonusheft raus
Der Wildpark Eekholt gehört zu den Wild-, Tier- und Freizeitparks in
Schleswig-Holstein, die ihren Besuchern ein Bonusheft mit Gutscheinen für
ermäßigte Eintrittspreise in allen Parks anbieten. Jeder Gast
erhält dieses Heft kostenlos. Neben dem Wildpark Eekholt sind unter
anderen der Arche Zoo Grömitz, der Eselpark Nessendorf, die Tolk-Schau
und das Meereszentrum Fehmarn an der Aktion beteiligt.
Rhein Main Presse - 20.
Apr: 2006
Schafe
auf Diät kosten auch mal Finger statt Karotten
Fasanerie-Pädagogin Irmtrud Wendling liest heute "Märchen von den
Schafen und anderen Fasanerietieren" vor und alle lauschen gespannt. Mehr
als 60 Kinder sind diesmal mit Mamis, Papis, Omas und Opas zu Leos Lesestunde
gekommen - eine Rekordzahl. Vielleicht liegt´s an den Ferien oder an
dem schönen Wetter oder aber einfach nur an der tollen Mischung von
Zuhören, Mitmachen, Streicheln, Lernen und Spielen.
Lübecker Nachrichten,
26. April 2006
Hamburgs
Zahnärzte übernehmen Patenschaft für Löwin bei
Hagenbeck
Hamburger Zahnärzte haben die Patenschaft für die Löwin Tembesi
im Tierpark Hagenbeck übernommen. Die Löwin sei ein "Musterbeispiel
für ein zahnorientiertes Tier", erklärte der Vorsitzende der
Kassenzahnärztlichen Vereinigung
Nachwuchs
tenerifenews.com
A very special egg a Spixs
Macaw
A little Spixs Macaw was the Easter present of the worlds
rarest parrot species, which has been extinct in the wild since October 2000
in its home country of Brazil. It can only be saved by means of a captive
breeding programme. This egg comes from the only active breeding pair at
present found in a zoological garden. The chances for optimal development
of this nestling are good and the Loro Parque Fundación is optimistic
that another Spixs Macaw will grow to be an adult and contribute to
the conservation of its species. Currently in the official breeding programme
of the Brazilian Government there are only twelve living birds, including
this chick, found worldwide (five birds in Sao Paulo Zoo, Brazil, five birds
in the Loro Parque Fundación, Tenerife,) and another pair at a private
centre in Brazil.
Spiegel -
25. Apr. 2006
Rätselhafte
Fortpflanzung: Frische Echsen-Mutter hatte monatelang keinen Sex
Die Vaterschaft vier kleiner Echsen im London Zoo ist reichlich unklar: Ihre
Mutter, ein ausgewachsener Komodowaran (Varanus komodoensis) aus dem
französischen Wildpark Thoiry, war eigens ausersehen, an einem
europäischen Brutprogramm teilzunehmen. Denn die größten
auf Erden lebenden Echsen sind selten, ihre Nachzucht schwierig. Schon lange
lebte Sungai abstinent. Das letzte Mal Sex hatte sie, entsprechend den
Aufzeichnungen ihrer französischen Betreuer, vor zwei Jahren. Das
Männchen Kinaam, ebenfalls ein Bewohner des westlich von Paris gelegenen
Wildparks, gilt als ihr letzter Liebhaber. Da im London Zoo im Sommer 2004
ein neues Gehege für eine Gruppe Komodowarane eröffnet worden war,
hofften Zoologen, hier würde Sungai einen neuen Partner finden und
Nachkommen in die Welt setzen. Doch das Gelege, aus dem Sungais vier kleine
Echsen nun stammen, hatte die Drachendame im Sand des Warangeheges vergraben,
ohne vorher intimen Kontakt zu einem ihrer englischen Artgenossen aufzunehmen.
Geschlüpft waren die vier Tiere bereits Ende März, nun
veröffentlichte der Zoo Fotos der Drachenbabys. Die Vaterschaft von
Sungais Jungen soll nun durch einen Gentest geklärt werden: Tragen die
Babydrachen nur Erbmaterial der Mutter in sich, oder finden sich hier die
Spuren des - noch - anonynmen Erzeugers? "Noch sind sie aber für diese
Untersuchung zu jung", sagte Emma Kenley, "es wird noch ein paar Monate dauern,
bis wir Gewissheit haben."
WDR - 20. Apr. 2006
50. Ameisenbären-Baby in Dortmund
Mit der Geburt von "Xerox" im Dortmunder Zoo behauptet die Stadt ihren Ruf
als "Welthauptstadt der Ameisenbären". Deren jüngster Nachwuchs
- das 50. Ameisenbären-Baby - kam am 7. April 2006 zur Welt. "Xerox
wog bei der Geburt 1,3 Kilogramm und kletterte sofort auf den Rücken
der Mutter", berichtete Zoodirektor Frank Brandstätter stolz. Der Dortmunder
Zoo, der den Großen Ameisenbären zum Wappentier erkoren hat, ist
Weltrekordhalter bei der Zucht dieser Säugetierart und führt das
Internationale Zuchtbuch. Den strengen Regeln dieses Zuchtbuches verdankt
der Nachwuchs von "Alberto" und "Mira" auch seinen Namen, der nämlich
dieses Mal mit dem Buchstaben X beginnen musste.
Kölner Stadt-Anzeiger - 20. Apr. 2006
Zuchtrekord bei Dortmunder Ameisenbären: Xerox ist das
50. Baby
Mit der Geburt von «Xerox» im Dortmunder Zoo behauptet die Stadt
ihren Ruf als «Welthauptstadt der Ameisenbären». Deren
jüngster Nachwuchs kam am 7. April zur Welt.
Tages-Anzeiger
Online - Mittwoch, 26. April 2006
Virenfreie
Löwen für Namibia
Cabara und Catali heissen die beiden Löwenbabys, die seit kurzem im
Basler Zoo zu sehen sind. Sie sollen helfen, den von einem Virus bedrohten
Löwenbestand in Namibia zu sichern. Das freudige Ereignis fand kurz
vor Weihnachten statt: Am 22. Dezember 2005 stellte der Tierpfleger im Stall
der neuen Etoscha-Löwenanlage des Basler Zoos die Geburt von zwei
Löwenkindern fest. Cabara und Catali, ein Weibchen und ein Männchen,
sind die ersten in einem europäischen Zoo geborenen Namibia-Löwen.
Einzigartig an den zwei Löwenbabys ist auch, dass sie seit ihrer Geburt
nicht nur von ihrer Mutter umsorgt wurden, sondern vom ersten Tag an in der
Gruppe heranwuchsen. Okoa, Cora und Mbali sind Wildfänge und stammen
aus zwei Reservaten in Südafrika. Anders als viele andere Zoolöwen
sind sie relativ menschenscheu. In der Aussenanlage zeigen sie sich den
Besucherinnen und Besuchern deshalb nicht immer. Speziell an der Basler
Löwengruppe und an den Namibia-Löwen insgesamt ist, dass sie zusammen
mit der ebenfalls kleinen Population der asiatischen Löwen frei sind
vom so genannten felinen Immunschwächevirus FIV, einem zu den Lentiviren
gehörenden Virus. Neben dem Zoo Basel beteiligt sich bisher auch der
Zoo von Oklahoma in den USA an der Nachzucht von Namibia-Löwen, für
die ein eigenes Zuchtbuch geführt wird.
> sehr ausführliche Darstellung des FIV und seiner Verbreitung in
den Großkatzenpopulationen weltweit
Kölner Stadt-Anzeiger
- 21. Apr. 2006
Sex
zum Aggressionsabbau
Marlar hat im Zoo eine kleine Sensation in den Schatten gestellt: Nach 15
Jahren gab es wieder Geburten bei den Bonobos. Besede (die am Sonntag
geborene) und Bashira (die, die gute Nachrichten bringt)
interessierte das gestern herzlich wenig. Während sich die eine für
die Fotografen reckte und streckte, hatte es sich die andere auf dem Bauch
ihrer Mutter Bonnie gemütlich gemacht. Die 30-jährige Bonnie war
15 Jahre nicht mehr schwanger. Dass es in so einem Alter nach so langer
Pause noch mal klappt, ist eher selten, freut sich Kurator Werner Kaumanns.
Die beiden Geburten sind nicht nur für den Kölner Zoo, sondern
auch für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm wichtig.
Morgenweb - 21. Apr. 2006
Familie Tiger glücklich vereint
Jetzt darf auch Papa Timophi seinen Kleinen ganz nahe sein: Der Sumatra-Tiger,
der nach der Geburt seiner Kinder im Heidelberger Zoo am 8. November aus
Sicherheitsgründen von ihnen getrennt wurde, gehört wieder zur
Familie. "Wir wissen aus den letzten Jahren, dass Timophi ein exzellenter
Vater ist, aber unsere neue Tigerin Kim hatte diese Erfahrung noch nicht,
da dies ihr erster gemeinsamer Wurf ist", erklärt Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann.
Berliner Morgenpost - 21. Apr. 2006
Servalkatzen
im Tierpark wagen ersten Ausflug
Die drei Servalkätzchen Ravi, Boali und Lisala wagen in diesen
Frühlingstagen erste Ausflüge im Tierpark Friedrichsfelde. Sie
sind die neue Attraktion für die Zoobesucher. Mutter Mara und Kater
Malo passen aber noch bei jedem Schritt ganz genau auf, seit die am 17.
März geborenen Jungtiere die Geborgenheit der Mutterbox verlassen haben
und sich ganz verspielt dem Publikum zeigen.
Hamburger
Abendblatt - 25. Apr. 2006
Schneeleoparden
- Nachwuchs im Wildpark
Noch ein wenig verschlafen gucken die zwei Neuen im Wildpark Lüneburger
Heide aus der Wäsche, ihre Augen sind noch verschlossen. Auf großen
Pfoten tapsen sie ungelenk durch die Welt - die Eleganz kommt später.
Erst mal wollen die kleinen Schneeleoparden nur eines: Milch von ihrer Mutter
Ghurl (7). Vater der zwei noch namenlosen Winzlinge ist der stattliche
Schneeleopard Patron (9). Damit auch die Besucher den Nachwuchs beobachten
können, werden gestochen scharfe Bilder aus der Wurfkiste über
einen Monitor gesendet.
fnweb - 20. Apr. 2006
Ohren bis zur Decke, Beine bis zum Hals
Gar zu ungestüm machte Hengst "Pancho" seinen Damen den Hof, mit fatalen
Folgen für die Poitou-Eselzucht in der Wilhelma: Hormongesteuert zu
schnell in die Kurve, rums, Beinbruch, aus und vorbei. Lange Zeit war nicht
mal sicher, ob "Pancho" überhaupt eine der drei Stuten erfolgreich gedeckt
und somit genetische Spuren im Bestand hinterlassen hatte. Seit dem 13.
März aber steht fest: Er hat! "Hamra" brachte ein Hengstfohlen namens
"Sam" zur Welt. Sie schien aber die Freude der Pfleger über das wollige
Wesen nicht ganz zu teilen, denn sie verweigerte sie zunächst die Annahme.
Was den Sinneswandel bei der anfangs so unwilligen Mutter ausgelöst
hat, wird wohl ihr Geheimnis bleiben - jedenfalls nahm "Hamra" ihr Söhnchen
am zweiten Tag an und sorgt seither vorbildlich für den Charmeur.
Freie Presse - 21. Apr. 2006
Nachwuchs
hat sich gut entwickelt
Heidemarie Klaus und ihre Enkelin Celina besuchen die Guanakos im Thumer
Tiergarten. Die beiden Jungtiere, die im Oktober zur Welt kamen, haben sich
gut entwickelt. Sie sollen verkauft werden. Die drei älteren Kamele
Betty, Pauline und Erwin bleiben dem Zoo mit mehr als 200 Tieren
erhalten. Vor rund zwei Wochen haben Kamerunschafe als die jüngsten
Bewohner des Geheges das Licht der Welt erblickt. Auf Nachwuchs hoffen die
Thumer auch bei seltenen Vögeln. Sie pflegen in der Anlage am Rathaus
die Edwards-Fasane.
Zisch - 20. Apr. 2006
Tonis
Zoo: Känguru-Baby braucht einen Namen
Seit ein paar Wochen guckt das kleine Känguru im Rothenburger Tonis
Zoo aus dem Beutel seiner Mutter. Noch hat es keinen Namen. Das muss sich
ändern: Deshalb können die Leser von zisch.ch und der «Neue
Luzerner Zeitung» ab sofort Vorschläge einreichen, wie das Tier
heissen soll. Dem Gewinner winkt ein Jahresabo für den Zoo.
Berliner
Morgenpost, 25. April 2006
Black Beauties
Berlin. Am 4. April kamen die zwei jungen
Warzenschweine
im Zoo
auf die Welt,
seit einigen Tagen toben sie auf der Außenanlage am Flußpferdhaus
herum.
Berliner Zeitung - 25. Apr.
2006
Große
Schildkröte zieht kleines Flusspferd auf
Mombasa. Der Haller Park der Zementfabrik Bamburi-Mombasa ist eines der
erfolgreichsten Renaturierungsprojekte der Welt. Hier machte der Schweizer
René Haller in 35 Jahren aus einer leblosen Steinwüste eine
grüne Oase. Doch erst die ungewöhnliche Liebesgeschichte eines
Flusspferdbabys und einer 130 Jahre alten Riesenschildkröte bescherte
dem Park weltweite Aufmerksamkeit. Das Flusspferd wurde Weihnachten 2004
vom Tsunami in den Ozean gespült und von seiner Mutter getrennt. Es
gelang, das verstörte Tier in den Haller Park zu bringen. Dort stürzte
sich Owen auf das erste Gegenüber, das ebenfalls grau und groß
war und leicht muffelig roch. Das war die Riesenschildkröte Mzee, über
130 Jahre alt. Paula Kahumbu, die Chefin des Parks, hat eine riesige
Marketingmaschinerie in Gang gesetzt, um aus der ungewöhnlichen Freundschaft
maximalen Profit für den Haller Park zu schlagen. Die Marke "Owen und
Mzee" hat sie schützen lassen. Fotos rückt sie nur unwillig heraus.
Neben den Besuchern sollen Fanartikel, ein Dokumentarfilm, ein Spielfilm
und ein Bestseller in Buchform Geld in die Kasse spülen. Ein
sechsjähriges Mädchen in New York war so fasziniert von der
rührenden Tierstory, dass es mit seinem Vater nach Mombasa reiste und
anschließend mit ihm und Paula Kahumbu ein Kinderbuch herausbrachte.
Das Bilderbuch, das übersetzt bald auch weltweit erscheinen soll,
verdrängte zeitweilig sogar Harry Potter von der Spitze der Bestsellerliste
der New York Times in den USA. Der Andrang auf die Webseite des Haller Parks
war so groß, dass manchmal der Server zusammenbrach. Paula Kahumbu
hofft, dass die Romanze noch lange dauern wird. Den Erlös ihres
Werbefeldzuges möchte sie zur Umwelterziehung kenianischer Kinder im
Haller Park einsetzen.
Sachsen
Fernsehen Chemnitz - 21. Apr. 2006
Das Krallenaffenhaus im Chemnitzer Tierpark hat einen neuen
Bewohner
Aus dem Budapester Zoo ist ein Goldener Löwenaffe zugezogen. Mit diesem
Männchen gibt es in Chemnitz jetzt bereits drei Exemplare dieser seltenen
südamerikanischen Affenart.
APA OTS - 20. Apr. 2006
Tierpark
Herberstein: Capybaras, die größten Nagetiere der Erde ...
Das aus dem Tiergarten Schönbrunn stammende Capybara-Pärchen Samy
und Sue hat eine neue Heimat gefunden. Seit einigen Tagen teilen sie ihr
neues Zuhause mit zwei Maras und drei Tapiren, welche die Neuankömmlinge
noch mit Respekt betrachten.
ORF Wien - 21. Apr. 2006
Malende Nonja
wird 30 Jahre alt
Die Orang Utan-Dame Nonja feierte am Freitag ihren 30. Geburtstag. Bekannt
wurde die im Tiergarten Schönbrunn lebende Nonja vor allem durch ihre
Malkunst. Noch heuer soll ein neues Gehege für die Orang Utans gebaut
werden. Insgesamt fertigte sie 250 Gemälde im typischen Nonja-Stil,
so spritzte sie besonders gerne Farbe über das Papier. Für ein
Bild der Orang Utan Dame wurden bis zu 28.000 Schilling - also über
2.000 Euro - gezahlt. Als Nonja vor acht Jahren das Orang-Utan-Männchen
Vladimir zur Gesellschaft bekam, fanden die Malstunden ein Ende.
Berliner Morgenpost 22. Apr. 2006
Gorillaweibchen
zanken sich um Ivo - Hiebe statt Liebe
Es gibt ein Verhalten unter Frauen, das Männer süffisant
"Stutenbissigkeit" nennen. Stutenbissigkeit, das gibt es nicht nur in Büros
und unter besten Freundinnen, das wurde bis vor kurzem auch bei den Gorillas
im Zoo praktiziert. Inzwischen allerdings nicht mehr. "Vor vier Wochen zog
Effi nach Leipzig, seitdem ist alles entspannt", sagt Tierpfleger Oliver
Hoff. "Die zwei alten Damen Fatou und Gigi leben auf und Ivo ist auch
lebendiger." Allein, so ganz hat der von Menschen per Hand aufgezogene
Silberrücken die Sache noch nicht raus.
Der Tagesspiegel - 22. Apr. 2006
Der Wildfang mit den Riesenohren
Das wilde Berlin fängt gleich hinter der nächsten Ecke an
Zoo und Tierpark laden zur Expedition ins Tierreich ein. Der Tagesspiegel
hat sich schon mal auf Erkundungstour begeben und stellt in seiner neuen
Serie die Stars aus beiden Tiergärten vor.
MVregio -
25. Apr. 2006
Bäche und Brunnen im Zoo
- Wasser fließt wieder
Rostock. In über 20 Wasserspielen, Erfahrungsstationen, Bachläufen
und Brunnen fließt Eura-Wasser durch den Zoo, von mehr als 20 Pumpen
in Umlauf gebracht. Neu hinzugekommen ist das Wasserspiel im Dahlienquartier
am Südamerika-Affenhaus, ein historisch nachgestalteter Brunnen. Im
Streichelgehege der Zwergziegen wurden eine Handpumpe aufgebaut und Wasserspender
zum Händewaschen nach den Streicheleinheiten für die kleinen
Gehörnten. Die EURAWASSER Nord GmbH und den Rostocker Zoo verbindet
seit 1994 eine enge Kooperation, die auch in diesem Jahr fortgesetzt und
vertieft wird.
HNA.de - 24. Apr. 2006
Mit Juanita auf Tuchfühlung
Rechtzeitig vor Ostern ist die Greifenwarte im Wildpark-Edersee um eine
Attraktion gerade für die jüngeren Besucher reicher. Falkner Ludger
Kluthausen hat ab sofort in seine täglichen Flugschauen einen
Wüstenbussard aufgenommen. "Juanita" - sie kommt aus Kluthausens Adler-
und Wolfspark in Kasselburg - ist wie seine ursprünglich in Nord-, Mittel-
und Südamerika beheimateten Artgenossen ein im Vergleich zu anderen
Greifvogelarten relativ zutrauliches Tier. Juanita kommt zunächst bei
den Nachmittagsschauen zum Einsatz.
Volksstimme - 21. Apr. 2006
Im
Oschersleber Wiesenpark treiben Tierquäler ihr Unwesen ...
Im Oschersleber Wiesenpark haben in dieser Woche Tierquäler zugeschlagen.
Und das im wahrsten Sinn des Wortes. Denn die unbekannten Täter haben
einem Strauß vermutlich mit einem Knüppel derart auf den Kopf
gedroschen, dass der Vogel ein Auge verlor. Anfang Februar hatten schon einmal
Tierquäler in dem Park ihr Unwesen getrieben.
Frankenpost - 21. Apr. 2006
Bauarbeiter entdecken Stinktier - Tierfreunde rätseln
über Herkunft
Ein von Bauarbeitern entdecktes Stinktier gibt Tierfreunden im
mittelfränkischen Weißenburg ein Rätsel auf. Das unter
Artenschutz stehende Tier sei normalerweise in Nordamerika beheimatet.
Bauarbeiter hatten das inzwischen auf den Namen «Skunky» getaufte
Tier beim Zuschütten einer Baugrube in letzter Minute gerettet. Es ist
bei einem örtlichen Zoohändler
untergekommen.
|
| Sie
fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen
wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem
Ortsnamen. |
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Niederländische
Meldungen
Emmen.nu
23. April 2006
Lepelaars krijgen voorrang in Emmen
Vorrang für Emmens Löffler
http://www.emmen.nu/index.php?option=com_content&task=view&id=7260
Im Zoo von Emmen durften die Löffler als erste aus dem Winterquartier
zurück in die Südamerika-Vogelanlage. Sie sollen sich die besten
Nistplätze sichern, bevor die anderen Arten dazu gelassen werden.
Dierenniieuws 20. April 2006
Kamel geboren in Zoo Parc Overloon
Kamelgeburt im Zoo Parc Overloon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200604/nw42325.htm
In Overloon wurde ein weibliches Kamel geboren. Es handelt sich um die dritte
Geburt in der Gruppe innerhalb der letzten zwei Jahre.
De Gelderlander 19. April 2006
Zoo Parc Overloon will geen Apenheul zijn
Zoo Parc Overloon will kein Apenheul sein
http://www.gelderlander.nl/maasland/article262194.ece
In Apenheul werden zunehmend Maßnahmen gegen aufdringliche Affen getroffen,
die Besucher in den begehbaren Gehegen bestehlen. In Overloon wurde hingegen
eine neue Insel-Anlage für Lemuren eröffnet, in der Besucher den
hautnahen Kontakt mit den Tieren erleben können sollen.
De Telegraaf 19. April 2006
Babydolfijn krijgt hoofdrol in televisieserie
Babydelfin bekommt Hauptrolle in TV-Serie
http://www.telegraaf.nl/binnenland/38440211/Babydolfijn_krijgt_hoofdrol_in_televisieserie.html
Der erste Delfin, der im Dolfinarium Harderwijk durch künstliche Befruchtung
gezeugt und im Mai 2005 geboren wurde, erhält eine Hauptrolle in der
TV-Serie Spetter!, die ab Juni auf Nickelodeon zu sehen sein
wird. In der Serie will ein Professor mit Hilfe von Kindern Delfine vor dem
Militär-Einsatz bewahren.
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Tiergarten Nürnberg, 27.04.2006
Löwenfamilie auf Freianlage
Bereits
am 06.04.2006 wurden die zwei kleinen - am 05.03.2006 geborenen - Löwen
den Medien vorgestellt. Nachdem die Kleinen laufen gelernt haben und das
Wetter wärmer wurde, konnte für sie und ihre Mutter Keera
am 21.04. der Weg auf die Freianlage geöffnet werden. Nach vorsichtiger
Erkundung der neuen Umgebung und entsprechender Eingewöhnung wurde am
Morgen des 24.04. der Vater Thar zur Gruppe gelassen. Nach einer
freundlichen Begrüßung zeigte die Mutter ihrem Partner sehr deutlich,
dass sie keine Annährung an den Nachwuchs wünscht. Erst nach einigen
Stunden suchte sie den Kontakt zu ihm und führte die Jungen näher
an ihn heran. Am nächsten Morgen durften die Jungen ihrem Vater erstmals
für kurze Zeit die Mähne kraulen. Seither rückt die Familie
enger zusammen, wie es sich für eine Löwenfamilie gehört.
Da die Geburt noch in der kalten Jahreszeit war , musste der Vater im Haus
von Mutter und Kindern getrennt bleiben und durfte erst jetzt zu seinem
Nachwuchs.
Stadt Krefeld, 27.04.2006
Abwechslungsreiche Geburtstage im Krefelder Zoo / Regenwaldexpedition,
Greifvogelbesuch und Haustiertreffen
Das Zooführerteam im Krefelder Zoo hat die Angebotspalette um drei
Attraktionen erweitert, die Kindern ganz neue Einblicke in die Welt der Tiere
und hautnahe Begegnungen mit ihnen ermöglichen. Fans von Greifvögeln
oder verschmusten Haustieren kommen im Zoo damit jetzt auch auf ihre Kosten.
Zu einem Greifvogelgeburtstag kommen zwei Falkner mit ihren Tieren
in den Zoo und berichten über Haltung und Fütterung der wendigen
Jäger der Lüfte. Alles was man vor der Anschaffung von Haustieren
wissen muss, erfahren die Kinder bei der Begegnung mit handzahmen Frettchen
und Degus. Bei einer Expedition in den Regenwald mit einer
Forscherin, die selbst eine Zeit lang bei Indianern im Regenwald gelebt hat,
erleben Kinder den Krefelder Regenwald. Zunächst lernen sie Geheimnisse
des Regenwaldes und der Indianer kennen und entdecken dann tropische Pflanzen
und Tiere. Nach zwei beeindruckenden Stunden haben die Kinder viele spannende
Geschichten gehört und werden ihre Expedition so schnell nicht vergessen.
Alle Führungen können ab sofort im Zoo gebucht werden, beispielsweise
für außergewöhnliche Geburtstagsfeiern. Die Kosten betragen
60 Euro zuzüglich Zooeintritt, Gruppen mit bis zu 15 Personen können
gebildet werden.
Stadtverwaltung Landau, 26.04.2006
Abendliche Zooführungen für Kinder von sechs bis zwölf
Jahren - ein Zoobesuch der besonderen Art mit anschließendem Lagerfeuer
und Grillen
Am Freitag, 19. Mai 2006 bietet der Zoo Landau für Kinder von sechs
bis zwölf Jahren eine der beliebten abendlichen Zooführungen an.
Anschließend wird bei gutem Wetter auf der Zoowiese Stockbrot gebacken
und es gibt frisch Gegrilltes. An diesem besonderen Abenden gehört der
Zoo nur den Kindern. Ohne andere Besucher bekommen die jungen Zoobesucher
die Möglichkeit zusammen mit Pädagogen der Zooschule die faszinierenden
Eindrücke, Geräusche und Gerüche rund um die verschiedenen
Tierarten im abendlichen Zoo zu erleben! Für die Veranstaltung ist eine
vorherige Anmeldungen im Zoo unter Tel. 06341898229 erforderlich. Die
Kosten betragen 10, Euro pro Kind und beinhalten den Eintritt, die Führung,
eine Portion Pommes-Frites, eine Bratwurst, ein Getränk und Teig für
ein Stockbrot.
Münchner Tierpark Hellabrunn, 26.04.2006
Hat das kleine Trampeltier wirklich schon Höcker?
Ja, es hat Höcker, auch wenn sie momentan noch nicht deutlich zu
sehen sind. Am Ostermontag brachte unsere Stute Lilu (2 Jahre)
ein kleines Mädchen auf die Welt. Dieses Jungtier war ein zusätzliches
Geschenk, da Stute Lilu aus dem Zoo Rheine zu uns kam, und zwar
anfangs unerkannt trächtig. Die Kleine entwickelt sich prächtig
und später wird man sie auch deutlich als Trampeltier erkennen. Wahrzeichen
der Trampeltiere sind ihre Rückenhöcker. Sie bestehen aus Fettgewebe
und dienen als Energiespeicher, nicht als Wasserspeicher. Bei Wasserknappheit
können sie wochenlang ohne Trinken auskommen, aber dafür könne
sie auch auf einmal bis zu 150 Liter trinken. an ihre Lebensbedingungen sind
sie durch außergewöhnliche physiologische Fähigkeiten angepasst.
So können sie bis zu 40 % des normalen Körpergewichts an Wasser
verlieren - für den Menschen sind 14 % bereits tödlich und
ihre Körpertemperatur über einen großen Bereich regulieren.
Ein Trampeltier schwitzt erst bei 40 42 °C und in den kühlen
Nächten kann es die Körpertemperatur bis auf 34 °C absenken.
Als Wildtier kommt das Kamel in Restbeständen von nur noch wenigen hundert
Tieren im Süden der Wüste Gobi, in der Mongolei und in China bis
zu einer Höhe von 2000 m vor.
Zoo Köln, 26.04.2006
Waldmenschen - Eine Entdeckungsreise zu den Geheimnissen der
Wälder
Nicht nur die tropischen, auch die heimischen Wälder beherbergen
eine Vielzahl von Produkten, Geschichten und Geheimnissen, die in der Ausstellung
Waldmenschen aufgespürt werden. In verschiedenen
Waldhütten werden Aufgaben und Rätselspiele gestellt. So werden
unsere Kenntnisse über Pilze aufgefrischt, es gibt Survivaltipps für
das Überleben im Wald, Indianer verraten ihr Wissen über
Heilkräuter oder es gilt eine Jagdprüfung abzulegen. Die Ausstellung
eignet sich besonders für Schulklassen, aber auch für Familien,
denn gemeinsam kommt man den Geheimnissen der Waldmenschen am schnellsten
auf die Spur. Unter den richtig gelösten Rallyes werden Freikarten und
Bildbände verlost. Werden Sie Zeuge, wie ein 12. Schuljahr sich auf
Entdeckungsreise zu den Waldmenschen begibt am Donnerstag, den 27. April
um 13.30 Uhr
Vogelpark Herborn, 26.04.2006
Einhundert Jahre Westerwaldbahn-Jubiläumsveranstaltungen: Der Vogelpark
Herborn lädt zu Sonderführungen ein
Anlässlich der Veranstaltungen zum einhundertjährigen
Jubiläum der Westerwaldbahn am Sonntag, den 30. April und Montag, den
1.Mai, lädt das Team des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf
große und kleine Naturfreunde zu kostenlosen Sonderführungen
Mit dem Tierpfleger unterwegs ein. Im Verlauf dieser von Tierpfleger
Andreas Trapp und Parkleiter Wolfgang Rades durchgeführten Führungen
werden verschiedene Vogelarten gefüttert und spannende Informationen
zu ihrer Lebensweise gegeben. Wer erfahren möchte, wieso die übrigens
derzeit fleißig auf einem Gelege brütende Schnee-Eule
Hedwig ganz anders gefärbt ist als ihr Partner
Merlin, warum die Papageien wie Molukkenkakadu Coco
oder die bunten Aras aus den tropischen Regenwäldern so viel anders
aussehen als Weißstorch Adebar oder warum die Flamingos
so herrlich rosa gefärbt sind, ist herzlich zu einem Besuch des beliebten
Herborner Naturerlebniszentrums eingeladen. An beiden Tagen werden
Führungen um 9.30 Uhr, 11.00 Uhr, 13.00 Uhr, 14.30 Uhr und 16.30 Uhr
angeboten. Treffpunkt ist jeweils der Ausstellungsraum des
Eingangsgebäudes. Das Gartencafé des Vogelparks hat an diesem
verlängerten Wochenende täglich von 12.30 bis 17.00 Uhr
geöffnet.
Tiergarten Schönbrunn, 26.04.2006
AMÜSANT: DER TIERGARTEN VOR HUNDERT JAHREN
Der seit zwei Jahren im Tiergarten beschäftigte Historiker Dr. Gerhard
Heindl hat in einem neuen Buch die Welt der Schönbrunner Menagerie an
der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wiederauferstehen lassen. Ein wahrer
Mikrokosmos, wie Heindl meint, und ein Ort, an dem man den führenden
Wissenschaftern des Landes ebenso begegnen konnte, wie den Mitgliedern der
High Society - ein Reservoir für amüsante Seitenblicke. Heindl
fand viele unveröffentlichte Originaldokumente und berichtet unter anderem
darüber, wie sich Erzherzog Franz Ferdinand mit einem geborgten Regenschirm
den Zorn des Menageriedirektors zuzog und wieso dieser von Katharina Schratt
einen Kalender mit eingraviertem Namen erhielt. Der Name des damaligen Direktors:
Alois Kraus. Unter seiner Führung startete der Zoo in die Moderne.
Präsentation und Pressefrühstück finden am 27. April um 11
Uhr im Kaiserpavillon statt. Ab 11.45 Uhr ist ein Fototermin mit Helmut Pechlaner
bei den Giraffen angesetzt. Als Gespächspartner zur Verfügung stehen:
Heinrich Kraus (der Enkel des legendären Zoodirektors Alois Kraus),
Helmut Pechlaner, die Zoologin Dagmar Schratter und Gerhard Heindl, der Autor
des Buches. Gerhard Heindl: Start in die Moderne Die kaiserliche
Menagerie unter Alois Kraus Tiergarten Schönbrunn Geschichte,
Band 2 Reihenherausgeber: H. Pechlaner, D. Schratter, G. Heindl Kart. 216
Seiten, zahlreiche Abbildungen Braumüller 2006. ISBN 3-7003-1540-6 Pries:
¬ 23.90
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 26.04.2006
Neues "Gewürm" im Terrarium
Auch eine Riesenschlange fängt klein an: Nur etwa 25 cm lang sind
junge Abgottschlangen (Boa constrictor) bei der Geburt. Geburt? Aber ja!
Die meisten Schlangen legen zwar Eier, aber bei einigen entwickeln sich die
Eier im Körper der Mutter. Dort schlüpfen auch die Jungen aus den
Eiern und kommen somit als vollausgebildete, selbständige Schlangen
zur Welt. In der Familie der Riesenschlangen (Boidae) finden sich beide
Strategien: Pythons legen Eier, Boas sind lebendgebärend. Zwei der
weiblichen Boas der Wilhelma wurden Anfang März von Woche zu Woche
rundlicher - so man dies bei einer Schlange sagen kann. Ende März war
es dann soweit: Bei einem Weibchen gab es zwar nur Wachseier und Totgeburten,
bei Nr. zwei dafür fünfundzwanzig kleine, hübsch gezeichnete
Schlingel. Ihre ersten Tage haben sie auf Zeitungspapier verbracht, bis die
Dottersackreste abgetrocknet waren. Kritisch sind diese ersten Tage, bis
die Jungschlängelchen das erste Mal gefressen und sich gehäutet
haben. Viel Arbeit auch für die Pfleger, bis jede Jungboa gelernt hat,
ordentlich das ihr gereichte Mäuschen zu verspeisen. Denn wer mal zu
einer prächtigen, fast 3 m langen Boa heranwachsen will, muss ordentlich
futtern und sich regelmäßig häuten. Dann aber kann so ein
gemütliches Riesenschlangenleben durchaus 15 Jahre währen. Solange
die Riesen noch Zwerge sind, kann ein Teil des Nachwuchses in einem der
Froschkästen im Terrarium bewundert werden.
Zoo Dortmund, 26.04.2006
Affenbaby im Tamandua-Haus
Das Tamandua-Haus
des Dortmunder Zoos widmet sich in erster Linie der Haltung und Zucht von
Ameisenbären und ihren Verwandten und ist damit weltweit einmalig. Jedoch
leben, fast unbemerkt, auch Affen in diesem Haus. Es handelt sich um ein
Pärchen der seltenen Nachtaffen. Und genau bei diesen hat es jetzt gefunkt
und das mit Erfolg. Ein kleines Baby ist das Produkt der Affenliebe
und wer genau hinschaut, kann eventuelle ein kleines Köpfchen zwischen
den Schultern seiner Eltern entdecken. Mit großen Augen betrachtet
das Kleine nicht nur seine Umgebung und die merkwürdigen Mitbewohner
(Faultiere und Ameisenbären), sondern auch die Besucher vor der Scheibe.
Die großen Augen sind übrigens artspezifisch. Denn der Name ist
Programm: Nachtaffen sind tatsächlich die einzigen echt nachtaktiven
Affen. Sie bewohnen die Wälder des nordwestlichen Südamerikas und
finden sich auch tatsächlich nahe menschlicher Siedlungen. Sie
ernähren sich von Blättern, Früchten und Insekten. Nachtaffen
leben in Einehe, d.h. ein Paar bleibt sein Leben lang zusammen. Das Dortmunder
Paar hat nun zum ersten Mal Nachwuchs gezeugt. Es ist dies auch die erste
Nachtaffen-Nachzucht im Zoo Dortmund.
Tierpark Ueckermünde, 26.04.2006
Frühlingserwachen im Tierpark Ueckermünde
Der Frühling ist endlich da. Und am ersten langen Maiwochenende
ist richtig was los im Tierpark Ueckermünde. Um 11.30 Uhr kann man nach
der Fischotterfütterung eine richtige Riesenschlange kennenlernen
und streicheln. Und die ersten Jungtiere sind im Tierpark auch schon da
bei den Ziegen,
den Schafen und sogar bei den Kattas mit ihren lustigen Zwillingen, den
eigenartigen Lemuren aus Madagaskar.
Zoo Heidelberg, 26.04.2006
Die farbenfrohe Zeit hat im Zoo Heidelberg begonnen
Tausende Narzissen, Hyazinthen und Tulpen färben die Wiesen des
Zoos. Vergißmeinicht, Anemonen, Magnolien und Forsythien treten damit
in ernsthafte Konkurrenz. Der Frühling ist auch im Zoo endlich angekommen.
Und das Beste ist die Farbenpracht hält noch eine Weile an, denn
im Zoo gibt es die zweite Welle Frühlingsblüher! Normale Gärtner
setzen ihre Blumenzwiebeln im Herbst, damit die Blüten möglichst
zeitig im Frühjahr das Grau des Winters vertreiben. Im Zoo ist alles
ein bisschen anders. Kurz vor Weihnachten werden Löcher mit dem Erdbohrer
ausgehoben, Tausende von Blumenzwiebeln gesteckt und über den schlammigen
Boden gewettert. Denn die Blumenzwiebeln, die der Zoo im letzten Jahr gesetzt
hat, sind eine Spende der Firma Quedlinburger Saatgut GmbH. Die in Heidelberg
ehemals ansässige Firma Juliwa hatte hier einen Sammelort von Remittenten
nicht verkaufter Blumenzwiebeln. Die gute Verbindung existiert auch
nach der Übernahme des Blumenzwiebelvertriebs durch die Firma Quedlinburger
Saatgut weiter- Und so kommen die Blumenzwiebeln des Zoos etwas später
in die Erde. Das hat ganz spannende Effekte zur Folge: Nachdem die Krokusse,
die schon länger in der Erde sind, das Jahr standesgemäß
mit gelb und blau eröffnen und Narzissen, Hyazinthen und Tulpen folgen,
kommen plötzlich erneut Krokusse aus der Erde, direkt neben den schon
erblühten älteren Tulpen. Und die letzten Tulpen lassen sich erst
blicken, wenn in den meisten Gärten die Zwiebelsaison schon längst
vorbei ist. Wir sind der Firma Quedlinburger Saatgut sehr dankbar für
die Blumenspende, die nun schon einige Jahre den Zoo im Frühjahr in
ein Blütenmeer verwandelt. Der späte Blühzeitpunkt macht unsere
eher wildnatürlich erscheinenden Blütenwiesen gerade attraktiv.
So sind sie eine interessante Alternative zu den ebenfalls herrlichen
Blütenkompositionen klassischer Schaugärten, erklärt
Gärtnermeister Wolfgang Müller.
Zoo Augsburg, 26.04.2006
BONSAI-BLÜTE
Der Bonsai-Arbeitskreis Augsburg präsentiert vom 29.April bis zum
01.Mai 2006, täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr, ca. 30 seiner schönsten
blühenden Bäume im Löwenhaus des Augsburger Zoos. Wie ihre
großen Brüder in Garten und freier Natur zeigen auch viele Bonsai
im Frühling ihre Blütenpracht. Dieser faszinierender
Blütenzauber von zahlreichen ausgestellten Baumarten ist
ein besonderes Erblebnis-ein Höhepunkt des Zoobesuches!im Zoo Augsburg
Stadt Krefeld, 26.04.2006
Mehr Freiraum für die Spitzmaulnashörner / Umbauten am
Außengehege der Nashörner im Krefelder Zoo haben begonnen
Weil inzwischen der Frühling regelmäßig mit Temperaturen
über zehn Grad ins Freie lockt, reizt es den im Februar geborenen
Spitzmaul-Nashornbullen Davu im Krefelder Zoo jetzt immer mehr, seine Umgebung
auch unter freiem Himmel ausgiebig zu erforschen. Da er dies bisher nur im
räumlich arg begrenzten Vorgehege tun kann, wird es höchste Zeit
für den jungtiergerechten Umbau am Außengehege der
Nashörner. Derzeit sägt eine Spezialfirma dazu einige Betonteile
von der Einfassung des Grabens heraus. An diesen Stellen sollen die
Nashörner zukünftig Einstiegsmöglichkeiten in den Graben finden.
Nachdem der ehemalige Wassergraben während der Osterferien trocken gelegt
worden ist, beginnt nun das Auffüllen mit Erde, bis er nur noch rund
fünfzig Zentimeter tief ist und keine Sturzgefahr mehr darstellt. Diesen
Bereich können Nashörnchen Davu und Mutter Nane oder auch Vater
Usoni, der den Außenbereich nach der Fertigstellung jeweils abwechselnd
mit seiner Familie nutzen darf, dann gefahrlos betreten und erhalten so einige
Quadratmeter zusätzlichen Auslauf. Außerdem tut es den Kolossen
gut, wenn sie auch mal in unebenes Gelände kommen und ihre Füsse
an Schrägstellungen gewöhnen können, meint Zootierarzt Martin
Straube. Als neue äußere Begrenzung des Geheges entsteht in den
nächsten Tagen ein stabiles, teilweise mit Baumstämmen verkleidetes
Stankett, das wegen der bekannten Kletterkünste von Usoni zusätzlich
mit einem Elektrozaun abgesichert wird. Eine weitere Umbauarbeit ist an der
Trennung zum benachbarten Elefantengehege nötig. Der Zwischenraum wird
jetzt rüsseldicht verschlossen, damit Davu vor eventuellen Liebesbezeugungen
der drei Elefantenkühe sicher ist. Sie könnten sonst auf die Idee
kommen, den jungen Dickhäuter zu sich herüber zu ziehen, vielleicht
weil sie Muttergefühle für ihn entwickeln. Bis voraussichtlich
Mitte Mai alles fertig ist müssen die drei Nashörner ihre Zeit
noch im Innenbereich oder im Vorgehege verbringen. Danach werden sie den
neu gewonnenen Freiraum sicher um so intensiver nutzen. Die Besucher können
sich schon jetzt auf die nächsten Kapriolen des unternehmungslustigen
Davu freuen, dem inzwischen deutlich sichtbar ein Horn wächst und der
mit rund 75 Kilo sein Geburtsgewicht schon mehr als verdoppelt hat.
Stadt Krefeld, 26.04.2006
Erste deutsch-niederländische Safari und Zoorallye im Krefelder Tierpark
bietet auch Gästen aus dem Nachbarland spannenden Zoobesuch am 2. Mai
Am 2. Mai ist im Zoo Krefeld alles auf Gäste aus den Niederlanden
eingestellt. Es heißt dann Hartelijk welcom - Herzlich
willkommen für die Nachbarn aus den Niederlanden. In der ersten
Maiwoche bieten die niederländischen Maiferien sicherlich einigen Familien
die Möglichkeit, sich den Krefelder Zoo für einen abwechslungsreichen
Tag als Naherholungsziel auszusuchen. Zum ersten Mal bietet deshalb das
Zooführerteam am Dienstag, 2. Mai, eine Führung auch in
niederländischer Sprache an. Wenn es heißt Het alledagsleven
in dierenpark - Alltag im Zoo wird ein Blick in die Arbeit des Zoos
und hinter die Kulissen (een kijkje achter de schermen van Diergaarde Krefeld)
möglich. Fragen wie etwa Wieviel frisst ein Elefant, In
welcher Kiste zieht eine Antilope in einen anderen Zoo um oder Was
machen die Affen eigentlich nachts? werden beantwortet. Die Zooführer
Wilco Trumpie und Petra Schwinn arbeiten bei dieser Führung im Team.
Wilco Trumpie ist schon eine Weile als erfahrener Zoobegleiter im Zoo Rotterdam
tätig und wird die Informationen von Petra Schwinn über den Zoo
Krefeld und seine Bewohner übersetzen. Die Zoorallye mit spannenden
Spielen und Fragen rund um die Tiere des Zoos ist an der Zookasse
erhältlich. Die deutsch-niederländische Zooführung im Krefelder
Zoo an der Uerdinger Straße 377 am 2. Mai beginnt um 12 Uhr am Zooeingang
an der Zookasse. Die Kosten betragen drei Euro pro Person zuzüglich
Zooeintritt. Die Anfahrt aus den Niederlanden ist günstig über
die Autobahn A 57 bis Ausfahrt Krefeld Zentrum, dann den Schildern
Zoo Duisburg, 25.04.2006
Feierabend im Zoo
Neben den beliebten Nachtführungen im Zoo (jeweils für Kinder
und Erwachsene) bietet der Zoo nunmehr auch einen Feierabend-Spaziergang
entlang der Freigehege und durch die Tierhäuser an. Wenn (fast) alle
Tagesbesucher des Zoos zu ihren Freunden und Familien zurückgekehrt
sind, erwartet fachkundiges Personal die anderen Gäste,
denn zwischen Abendrot und Dämmerung wollen längst noch nicht alle
tierlichen Zoobewohner sich zur Ruhe begeben
Zu keiner Zeit schmatzen
die Flamingos lauter ihr Paprikasüppchen, mampfen die Elefanten
genüsslicher ihre zentnerschwere Ration Wiesenheu; die Nasenbären
steigen von ihren Kletterbäumen herab, um Fell und Pfoten zur Nacht
zu putzen, und die nassforschen Liebesspiele Kalifornischer Seelöwen
treiben ihrem Höhepunkt zu. Auf jeden Fall genießen die knapp
3000 nichtmenschlichen Kaiserberg-Bewohner den Tagesausklang ebenso wie die
meisten ihrer zweibeinigen Betrachter; mit einem Unterschied allerdings:
Letztere sollten ihr Abendbrot schon zu sich genommen und in Freizeitlaune
sein, denn zu einem Abendspaziergang lädt der Zoo interessierte Erwachsene
ein ab sofort immer freitags zu bestimmten Terminen, Beginn 19.30 Uhr.
Treffpunkt: Haupteingang Mülheimer Straße. Die Führung endet
mit einem Gläschen Sekt und auf Wunsch anschließender
Fachsimpelei mit Tierpflegern des Zoos.
Verein Tiergarten e.V., 25.04.2006
Ausnahmsweise stehen mal nicht die knuddeligen Fellträger im Mittelpunkt,
wenn der Tiergarten Kleve am 7. Mai 2006 von 10.00 h bis 17.00 h das große
Kribbel-Krabbel-Maikäferfest präsentiert! Wie der Name schon sagt,
geht es diesmal um alles, was kreucht und fleucht und sonst im Tiergarten
nicht zu finden ist (zumindest nicht immer offensichtlich), nämlich
Reptilien und bestimmte Insekten. Dazu hat sich der Tiergarten dann auch
viele Gäste eingeladen: Schlangen, Stabheuschrecken,
Riesentausendfüßer, Schaben, Schnecken, Spinnen, Agamen
Natürlich reisen all diese netten Tierchen nicht alleine an, sondern
mit freundlicher Unterstützung ihrer Besitzer, des TerraZoo aus Rheinberg
und des Zoo- und Angelshop Leukers/Dennessen aus Goch. Aber auch die heimische
Tierwelt soll nicht zu kurz kommen, und so werden das Forstamt und die Waldjugend
aus Kleve den interessierten Besuchern das näher bringen, was in unseren
Wäldern heimisch ist, und erklären, warum gerade diese kleinen
Tiere so nützlich sind. Es gibt also viel zu sehen und zu entdecken,
und so manches außergewöhnliche Tier darf dann auch schon mal
angefaßt werden
. Für das leibliche Wohl steht Thorstens
Futterbox im Tiergarten Kleve parat, die für süße und herzhafte
Schleckermäuler ein großes Programm bietet nur auf etwas
Passendes zum Motto des Festes hat man diesmal verzichtet die meisten
Besucher ziehen halt Pommes und Würstchen gerösteten Grillen und
Maden vor, obwohl Bewohner aus anderen Erdteilen dies gar nicht nachvollziehen
könnten
Tiergarten Kleve, 25.04.2006
Am
gestrigen Nachmittag gegen 14.00 Uhr brachte unsere Lamastute Ronja
bei strahlendem Sonnenschein ein gesundes Hengstfohlen zur Welt. Bereits
nach einer ¼ Stunde stand es auf seinen 4 langen Beinen und bediente
sich an Mamas Milchbar. Den Hengst Llaima ( ausgesprochen
Jeima benannt von seinem Patenonkel nach einem chilenischen Vulkan)
mußten wir zunächst abtrennen, da er zu sehr an seiner Stute
interessiert war, so dass sie sich nicht um ihr Fohlen kümmern konnte.
Nach 2 Stunden konnten wir ihn aber wieder dazulassen und er begrüßte
freundlich seine Frau und seinen Sohn.
Zoo Landau, 25.04.2006
Dromedargeburt
Pünktlich zum Saisonstart erfreut uns die Dromedarstute
Salome mit der Geburt ihrer Tochter Aisha. Das am
20.04.2006 geborene Fohlen ist wohl auf und macht einen aufgeweckten und
stabilen Eindruck. Nachdem Mutter und Nachwuchs die ersten Tage im
geschützten Stall verbrachten, dürfen beide nun auf die
Außenanlage und sich den Besuchern präsentieren. Unsere Zoologo-Tiere,
die Dromedare, sorgen jedes Jahr fleißig für Nachwuchs und der
Landauer Zuchthengst Gadafi kann bereits auf eine zahlreiche
und stolze Nachkommenschaft zurückblicken, die über ganz Europa
in verschiedenste Zoos verbracht wurde und ihrerseits hoffentlich fleißig
für Nachwuchs sorgt. Denn die imposanten Großtiere sind nur noch
als Haustiere bekannt und in der Wildbahn ausgerottet. Als Reit- und
Arbeitstiere, sowie als Fleischlieferanten sind die einhöckrigen Kamele
in ihrer heutigen Heimat, den Wüsten und Halbwüsten Nordafrikas,
Arabiens, Vorderasiens und Australiens beliebt und perfekt an die widrigen
Bedingungen ihres Lebensraumes angepasst. Aufgrund dieser Anpassung und ihres
speziellen Ganges, dem wiegenden Passgang, werden sie auch als
Wüstenschiffe bezeichnet. Im Zoo Landau leben die Dromedare
gleich neben der neuen Afrikaanlage und können ohne hindernde Zäune,
nur durch eine Hecke von den Besuchern getrennt, von diesen beobachtet
werden.
Allwetterzoo Münster, 25.04.2006
Eröffnung des "Weltgartens" im Allwetterzoo Münster
Am 1. Mai wird der "Weltgarten" im Allwetterzoo Münster eröffnet.
Diese Ausstellung zum Thema Globalisierung wurde im letzten Jahr erstmals
auf der Landesgartenschau in Leverkusen gezeigt. Der Weltgarten ist eine
interaktive, multimediale Ausstellung, die das weite Geflecht des Themas
"Globalisierung" anschaulich macht. Außerordentliche Objekte wachsen
in diesem Garten: Weltmühlen, Hippo-Roller, Solarkocher, ein Globarium,
eine Kuh mit vielen Fragen, eine Schuhputzkiste, Energiekuben oder eine
Gelddusche. Konzipiert bzw. betreut wird der "Weltgarten" mit dem vielsagenden
Untertitel "Eine ungewöhnliche Reise rund um den Globus" vom Eine Welt
Netz NRW und 28 Eine-Welt- und Umweltgruppen aus Münster und Umgebung.
Der "Weltgarten" wird bis zum 15. Oktober im Allwetterzoo zu sehen sein.
Realisiert werden konnte der "Weltgarten" durch Mittel der NRW Stiftung für
Umwelt und Entwicklung und des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit. Schirmherren des "Weltgarten" sind Armin Laschet, Minister
für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW und
Dr. Berthold Tillmann, Oberbürgermeister der Stadt Münster.
Tierpark Nordhorn, 25.04.2006
Erster Fietsentag im Tierpark Nordhorn
Passend zur Ankunft des lang ersehnten Frühlings, dreht sich am
Sonntag, den 30. April im Tierpark Nordhorn ab 10:30 Uhr alles rund um´s
Fahrrad. Auf prächtigen, authentischen Hochrädern fahren die
Böggelrieders en daansers aus Losser (NL) in ihren Trachten
durch den gesamten Zoo. Vorbei an Zebra, Esel und Känguru führt
auch der Weg von Bernhard Wilmink aus Quendorf nebst Familie, der eine
große Vielfalt an historischen Fietsen mit in den Tierpark bringt und
gelegentlich eine Runde damit dreht. Aber da es schwer fallen wird auf einer
alten Melkfietse eine neuzeitliche Tour durch die Grafschaft
zu machen, sollen am Fietsentag auch die neuen Räder und ihre
vielfältigen Möglichkeiten für einen tollen Ausflug
vom Baby bis zum Rentenalter nicht zu kurz kommen. Der Allgemeine
Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) Nordhorn präsentiert sich am
Vechtebauernhof mit einem Informationsstand über den Verein, zeigt und
berät Interessierte über Tourenräder und verkauft seine
Tourenkarten. In punkto Verkehrssicherheit gibt es ebenfalls beim ADFC in
Kooperation mit der Polizei Nordhorn Interessantes zu erfahren. Jeder, der
zwar gerne Rad fährt, aber nicht unbedingt ein Fan von riesigen Touren
ist, kann in der Grafschaft Bentheim einen besonderen Service nutzen. Frei
nach dem Motto vom Fahrradsattel in den Fietsenbus, können
Radwanderer hier einzelne Etappen bequem mit dem Bus zurücklegen,
während ihre Fietse auf einem speziellen Anhänger mittransportiert
wird. Fietsenbus nebst Anhänger der Verkehrsgemeinschaft Grafschaft
Bentheim werden sich am Fietsentag am Vechtehof präsentieren. Hier kann
sich Jeder nicht nur die tonnenschweren Fahrzeuge genauer ansehen, sondern
gleich mit Informationsmaterial wie Fahrpläne und Ausflugskarten eindecken.
Für die musikalische Untermalung sorgen am Nachmittag die
Grenzlandmusikanten aus Nordhorn. Kinderfahrrad-Anhänger, Tandems und
Elektroräder der Neuzeit präsentieren an Info- und
Probierständen die Fahrradhändler Flotte
Fietse und City-Bike aus Nordhorn. Und damit es auch für
die kleinen Besucher etwas zum Radeln gibt, bringen German Games
im Rahmen ihres Programms Spaß auf Rädern gleich mehr
als 30 unterschiedliche Kinderfahrzeuge mit, die gratis ausprobiert werden
können. Auf jeden Besucher, der mit seinem eigenen Zweirad zum Fietsentag
in den Tierpark kommt, warten in einer Verlosung zudem interessante Preise.
Die bei Ankunft erhaltenen Teilnahmezettel einfach ausfüllen und in
der Cafeteria oder an der Kasse abgeben fertig. Die Gewinner werden
schriftlich benachrichtigt.
Tiergarten Schönbrunn, 24.04.2006
SAFARI DINNER - Auch Afrika kann durch den Magen gehen
Im Zuge des großen Erfolgs der Dinnerabende im Aquarienhaus bietet
der Tiergarten Schönbrunn ab Mitte Mai ein neues kulinarisches Abenteuer:
das Safari Dinner. An ausgewählten Abenden hat eine beschränkte
Anzahl von Gästen die Möglichkeit, im kaiserlichen Ambiente von
Schönbrunn Afrikas Zauber hautnah zu erleben zu sehen, zu
hören, zu riechen und zu schmecken. Das Ereignis beginnt, wenn die letzten
Besucher den Tiergarten verlassen haben. Zunächst werden
südafrikanische Weine verkostet, Schulter an Schulter mit den Elefanten
und in einer Klangwolke von Geräuschen aus der afrikanischen Savanne.
Danach führt ein Zoologe die Gäste durch die Afrika-Anlagen des
Tiergartens beispielsweise zu den Löwen, den Antilopen und den
Zebras. Das Besondere daran: die Führung findet nach Tiergartenschluss
statt, wenn die Tiere andere Verhaltensweisen zeigen als während des
Tages. Schließlich das Safari Dinner selbst im historischen
Kaiserpavillon, umrahmt von Fackeln, begleitet von dezenter afrikanischer
Musik. Das viergängige Menü wendet sich an mutige und weniger mutige
Feinschmecker. Zur Auswahl stehen unter anderem rosa gebratene
Straußenscheiben aus Südafrika, Okra aus dem ostafrikanischen
Hochland (eines der ältesten Gemüse der Welt), Kokos-Ingwermousse
auf Ananas-Grenadinesauce und Nilbarschfilet aus dem Viktoriasee. Menü
und Programm wurden in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der
Südafrikanischen Botschaft erstellt, deren besondere Empfehlung dem
Digestif galt, weshalb als Abschluss afrikanischer Amarula-Likör serviert
wird. Er wird aus den Früchten des Marula-Baumes hergestellt und gilt
auch als Aphrodisiakum. Für Qualität und Inspiration des Dinners
garantieren die beiden Küchenchefs Christoph Höss und Valentin
Leininger. Höss war vor seiner Engagement im Kaiserpavillon im
Haubenrestaurant Friedrich Schiller tätig, Leininger kommt
aus der renommierten Küche des Hotel Sacher.
Zoo Augsburg, 24.04.2006
Wieder Abendführung im Augsburger Zoo!
Am Freitag, dem 28. April 2006 um 18.30 Uhr findet die ERSTE
ABENDFÜHRUNG dieses Jahres im Augsburger Zoo statt. Es sind noch wenige
Restplätze frei. Versierte Zoofachkräfte einschließlich
Zoodirektorin Dr. Barbara Jantschke führen in der Abenddämmerung,
wenn der Zoo für die Öffentlichkeit bereits geschlossen ist, durch
die Anlagen. Der ausklingende Tag, wenn die Tiere sich langsam auf ihre Ruhephase
einstellen, hinterläßt einen ganz besonderen Eindruck bei den
Teilnehmern. Zu den Abendführungen ist eine telefonische Anmeldung unter
0821/5671490 (oder Fax 0821/56714913) unbedingt notwendig. Der Preis inkl.
Eintritt beträgt für Erwachsene 10 ¬ und für Kinder 5
¬. Weitere Abendführungen gibt es bis einschließlich September
an jedem letzten Freitag des Monats (die Uhrzeiten variieren jeweils). Nur
am letzten Freitag im Juli, dem 28.7.2006 ab 19.00 Uhr findet die Dschungelnacht
statt, wo keine Anmeldung erforderlich ist und alle herzlich willkommen sind.
Der Eintritt hierfür beträgt für Erwachsene 8 Euro und für
Kinder 5 Euro.
Stadtverwaltung Landau, 24.04.2006
II. DGHT-Stammtisch Reptilien und Amphibien im Zoo Landau in der Pfalz
Nach dem großen Interesse von knapp 30 Reptilien- und Amphibienfreunden
am ersten Stammtisch im Februar, blicken die Initiatoren dieser Veranstaltung,
Peter Kern und Peter Buchert, zuversichtlich in die Zukunft. Interessierte
treffen sich alle zwei Monate jeden 4. Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr am
Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz. So auch wieder am kommenden Mittwoch,
den 26. April 2006. Diesmal wird sich alles um das Thema
Freilandhaltung drehen, denn nicht nur unsereins wird durch die
ersten schönen Sonnenstrahlen ins Freie gelockt, auch für unsere
Tiere ist das Sonnenlicht wichtig. Gerade bei Europäischen
Landschildkröten spielt die Haltung der Tiere im Garten eine entscheidende
Rolle! Der ambitionierte Reptilienhalter Peter Kern aus Annweiler wird Tipps
und Tricks erläutern, wie sich jeder engagierte Reptilien- oder
Amphibienliebhaber selbst ein kleines Tierparadies im heimischen Garten schaffen
bzw. seine Schützlinge artgerecht halten kann. Die regelmäßig
stattfindenden Treffen im Zoo Landau in der Pfalz stehen unter der
Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und
Terrarienkunde e.V. (DGHT) und sind für jeden interessierten Halter,
ob Einsteiger oder bereits Profi, offen. Die Teilnahme an den Abenden ist
kostenlos! Folgende anschließenden Termine und Themen sind bereits
für 2006 geplant: 28. Juni, Vortrag Gesundheit; 23. August,
Vortrag Ernährung; 25. Oktober, Vortrag
Überwinterung, 27. Dezember, Thema noch offen.
Vogelpark Herborn, 24.04.2006
Einladung zur Jahreshauptversammlung der Deutschen Tierparkgesellschaft
in Herborn
Anlässlich des vierzigjährigen Bestehens des Vogelparks
Herborn-Uckersdorf findet die diesjährige Jahreshauptversammlung der
Deutschen Tierparkgesellschaft (mit derzeit 66 Mitgliedsparks aus ganz
Deutschland und dem benachbarten Ausland) am Donnerstag, den 27. April, in
Herborn statt. Aus diesem erfreulichen Anlass, zu dem wir neben den Vertretern
der Mitgliedsparks auch Vertreter anderer Verbände, von Fachbüros
und von Universitäten erwarten, möchten wir Sie herzlich in die
Aula der Hohen Schule in Herborn (vormittags zwischen 9.00 und 11.30 Uhr,
Pressegespräch um 11.00 Uhr) sowie in unseren Vogelpark in
Herborn-Uckersdorf (15.00 bis 17.00 Uhr) einladen. Im Rahmen der
Vormittagsveranstaltung empfehlen wir aus Sicht unseres Vogelparks den von
9.10 bis 9.40 Uhr (im Anschluss der Grußworte, u. a. unseres
Bürgermeisters Hans Benner) stattfindenden Vortrag unseres
Geschäftsführers und Vogelparkgründers Reinhold Wiegand
Vierzig Jahre Vogelpark Herborn-Uckersdorf, Geschichte und
Zukunftsvisionen Ihrer besonderen Aufmerksamkeit. Nähere Details
entnehmen Sie bitte dem detaillierten Programm, das Sie der Homepage der
Deutschen Tierparkgesellschaft:
www.deutsche-tierparkgesellschaft.de
entnehmen können.
Wildpark Lüneburger Heide, 22.04.2006
Fauchender Nachwuchs
Noch ein wenig
verschlafen gucken die zwei Neuen im Wildpark Lüneburger Heide aus der
Wäsche. Auf großen Pfoten tapsen sie ungelenk durch die Welt.
Die Eleganz kommt später. Erstmal wollen sie nur eins: Milch von ihrer
siebenjährigen Mutter Ghurl. Vater der zwei noch namenloser
Winzlinge ist der stattliche Schneeleopard Patron (9). Was mal
ein ausgewachsener Schneeleopard werden will, muss alle zwei bis drei Stunden
gefüttert werden. Zusatzfütterungen durch Georg Müller (63),
der für die Schneeleoparden-Familie zuständig ist, stehen erst
ab dem vierten oder fünften Lebensmonat auf dem Speiseplan. Damit auch
die Besucher den Nachwuchs beobachten können, werden gestochen, scharfe
Bilder aus der Wurfkiste nach aussen über einen Monitor gesendet.
Schneeleopardenbetreuer Georg Müller: In den ersten Wochen braucht
die Mutter mit ihren Babys sehr viel Ruhe und darf nicht gestört werden,
selbst die Tierpfleger kommen nicht in ihre Nähe, nur zur Fütterung.
Die Kamera ist die optimale Möglichkeit die kleine Familie zu
überwachen. Wer die kleine Rasselbande beobachten möchte,
hat die Gelegenheit täglich von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Kassenschluss
17.30 Uhr im Wildpark Lüneburger Heide.
Thüringer Zoopark Erfurt, 21.04.2006
48. Zoovortrag - Vietnam, Philippinen, China Artenschutz weltweit
- Artenschutzprobleme und was kann getan werden?
Der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt e. V. lädt am Freitag, dem
28. April 2006 um 19 Uhr ins Atrium der Stadtwerke Erfurt (Magdeburger Allee)
ein. Roland Wirth, 1. Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft für
Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP) in München, stellt in seinem
Vortrag Projekte seiner Gesellschaft vor, mit denen versucht wird, einige
der weniger bekannten kritisch bedrohten Arten für die Nachwelt zu erhalten.
Gründe für die Bedrohung so vieler Arten sind nicht nur die
Zerstörung tropischer Wälder oder die Überfischung der Meere,
sondern neben weiteren Faktoren auch die Übernutzung für traditionelle
Medizin und Buschfleischhandel. Der Eintritt kostet 1 Euro pro Person.
Thüringer Zoopark Erfurt, 21.04.2006
Bunte Hunde im Zoopark
Bekannt wie ein bunter Hund kann jeder Thüringer Mischling am 1.
Mai im Zoopark werden. Bei der Wahl des schönsten Mischlingshundes
können alle dabei sein: ob groß oder klein, langhaarig, zottelig
oder glatt gekämmt, hochbeinig oder tiefer gelegt. Ganz
egal. Nur gesund müssen sie sein und nicht zu rauflustig. Denn
es werden traditionell sehr viele Hunde im Zoopark erwartet. Und nicht nur
dass, natürlich sorgen auch die regulären Zoobewohner, wie Zebras,
Löwen oder Elefanten, für spannende Begegnungen. Brav an der Leine
zu gehen, oder zurückzukommen sobald es heißt Leine los
ist für manche Vierbeiner ein Buch mit sieben Siegeln. Wie aus einem
ungestümen Wildfang ein folgsamer Begleithund wird, kann man bei den
Hundeexperten der Hundeschule Passion aus Weimar-Schöndorf
erfahren. Als Mitveranstalter stehen sie Hundehaltern vor Ort Rede und Antwort
zu allen Fragen und Problemen der Hundehaltung. Ob der Hund Radfahrer jagt,
das Auto demoliert oder einfach nur stundenlang bellt, hier finden
die Halter kompetente Beratung. Was man in seiner Freizeit noch so mit dem
Hund alles anstellen kann, zeigen verschiedenste Vereine und Verbände.
Spür-, Rettungs- und Diensthunde in Aktion: da können Hund und
Herrchen sich bestimmt viele Ideen abgucken. Die Anmeldung der Hunde für
die Wahl zum schönsten Mischlingshund erfolgt ab 8 bis 12 Uhr direkt
auf der Festwiese. Impfausweis und gute Laune sind auf jeden Fall
mitzubringen.
Zoo Dortmund, 21.04.2006
Premium-Cars Peters übernahm Jaguar-Patenschaft und verschenkt
Zooführung an Schalom-Kindergarten
Die größte südamerikanische Raubkatze ist der Jaguar.
Erst 2004 ist aus dem Tierpark Hellabrunn (München) ein neues
Jaguar-Weibchen, die schwarze Chica, im Zoo Dortmund eingetroffen.
Hier hat sie nun mit dem aus dem Zoo Saarbrücken stammendem Jaguar-Kater
Bukas erfolgreich Nachwuchs gezeugt. Sie heißt
Antonia und hat einen Paten gefunden, der sich bestens mit
Jaguar auskennt: Als Jaguar-Vertragshändler hat sich die
Premium-Cars Peters GmbH & Co. KG die Patenschaft 500 Euro kosten lassen.
Aber des Guten nicht genug: Für solch eine Patenschaft erhalten Firmen
eine kostenlose Führung für 15 Personen. Jens Peters nimmt nun
nicht mit seinem Autohaus die Führung in Anspruch, sondern verschenkt
sie an den Schalom-Kindergarten in Scharnhorst. Die Führung wird am
Mittwoch, 26. April, 10 Uhr, am Jaguarhaus beginnen. Hierzu laden wir ein
zum Fototermin. Wortberichterstatter sind auch herzlich willkommen. Neben
der Kindergartengruppe werden von Premium-Cars Peters der
Geschäftsführer und Inhaber Jens Peters und Verkaufsberater Dirk
Pfeiffer, der die Idee zu der Patenschaft hatte, anwesend sein.
Zoo Frankfurt, 21.04.2006
MAIKEL zurück von der Hochzeitsreise
Vor kurzem kehrte der 30-jährige Flusspferdbulle MAIKEL von seiner
Hochzeitsreise aus Hannover zurück. Nachdem im Sommer 2004 MAIKELs und
PETRAs Sohn KIBOKO geboren worden war, wurde die Flusspferdanlage etwas eng.
Mit Freude registrierten wir deshalb den Hilferuf von sechs unbemannten
Hannoveraner Flusspferddamen nach einem potenten Partner. In Begleitung seines
Tierpflegers reiste unser MAIKEL anfangs Dezember 2004 in den Zoo Hannover,
wo er besondere Sympathie zur 23-jährigen KIBOKO (was in Kiswahili
Flusspferd heißt) entwickelte. Die beiden haben sich sofort mehrmals
gepaart doch nach zwei Wochen war die Liebe ohne erwünschtes
Resultat zu Ende und die Dame verdrängte den Bullen aus dem
lebensnotwendigen Wasser. Auch die Paarungen von MAIKEL und KIBOKOs Tochter
HABARI blieben folgenlos. Im November und Dezember 2005 war MAIKELs
Honeymoon mit der achtjährigen VICTORIA. Nomen est omen:
diesmal scheint es zu einem Sieg zu reichen, das heißt, dass der Zoo
Hannover diesen Sommer Hipponachwuchs erwartet. Nachdem der Frankfurter KIBOKO
im Januar 2006 zur Blutauffrischung in den thailändischen Chiang Mai
Night Safari gereist ist, haben wir wieder Platz für seinen Vater
im Frankfurter Nashornhaus. Als MAIKEL in seine alte Heimat zurückkehrte,
war er recht mager: Der untere, rechte Eckzahn wuchs ohne Abrieb am oberen
zu stark und erschwerte die Nahrungsaufnahme. Reviertierpfleger Karlheinz
Jahnel konnte dies korrigieren, so dass MAIKEL wieder mit Genuss sein Heu
mampft und glücklich mit seiner ersten Liebe PETRA
die allerdings die Pille kriegt lebt.
Zoo Dortmund, 20.04.2006
Dortmund Welthauptstadt der Großen Ameisenbären - 50. Großer
Ameisenbär im Zoo Dortmund geboren
Welthauptstadt der Ameisenbären diesem Ruf wird
Dortmund dieser Tage wieder ganz besonders gerecht. Nach rund 190-tägiger
Tragzeit kam am 7. April im Dortmunder Zoo der 50. Große Ameisenbär
zur Welt. Seine Eltern sind das bewährte Zuchtpaar Alberto
und Mira, die selbst 1992 in Dortmund das Licht der Welt erblickte.
Nach den strengen Regeln des Zuchtbuches hat er bereits einen Namen erhalten,
der dieses Mal mit dem Buchstaben X beginnen musste: Xerox. Der
stolze Zoodirektor, Dr. Frank Brandstätter, erzählt mit
glänzenden Augen: Xerox wog bei der Geburt rund 1,3 Kilogramm
und kletterte sofort auf den Rücken der Mutter, wo er außer zum
Säugen die nächsten sechs bis neun Monate verweilt, bis es halb
so groß wie sie ist. Erst mit zwei Jahren wird er eigenständig
sein und die Geschlechtsreife mit drei bis vier Jahren erreichen. In menschlicher
Obhut können sie bis schon mal 26 Jahre alt werden.
Nun sucht der Zoo Dortmund natürlich einen Paten für seinen
jüngsten Großen Ameisenbären.
Tierpark Herberstein, 20.04.2006
Tierpark Herberstein: Capybaras, die größten Nagetiere der
Erde, sind eingezogen!
Das aus dem Tiergarten Schönbrunn stammende Capybara-Pärchen
Samy und Sue hat eine neue Heimat gefunden. Seit einigen Tagen teilen sie
ihr neues Zuhause mit zwei Maras und drei Tapiren, die die Neuankömmlinge
noch mit Respekt betrachten. Schließlich handelt es sich bei den beiden
Riesenmeerschweinen um die größten lebenden Nagetiere
der Erde! Capybaras sind auch unter dem Namen Wasserschweine
bekannt, wobei sie nicht mit Schweinen, sondern mit Meerschweinchen verwandt
sind! Allerdings erreichen sie eine Kopfrumpflänge von bis zu
130 Zentimetern, eine Schulterhöhe von 60 Zentimetern und bringen im
Durchschnitt bis zu 60 kg auf die Waage, weiß der Leiter des
Tierparks, Mag. Andreas Kaufmann, zu berichten. Obwohl ihr Körper massiv
und plump gebaut ist und einem stämmigen Rumpf kurze Gliedmaßen
gegenüber stehen, können sie schnell laufen und fliehen, wenn
möglich, in ein Gewässer. Sie sind hervorragende Schwimmer und
Taucher, im Wasser verschwinden sie fast völlig, nur Augen und Nasenspitze
ragen aus dem Wasser. Samy und Sue sind bereits sehr kommunikativ, sehr zur
Freude der Besucher! Capybaras kommunizieren mit einer Reihe von Lauten
untereinander. Dazu zählen ein dem Schnurren ähnlicher Laut, der
Unterwerfung signalisiert, ein bellender Alarmruf, Zufriedenheit
ausdrückende Schnalzlaute, schrille Pfiffe und Grunzlaute. Die tierischen
Nachbarn geben darauf natürlich gerne Antwort und das bedeutet für
die Besucher eine lustige Tierstimmenkulisse!
Allwetterzoo Münster, 20.04.2006
Der WDR zeigt die erste Wiederholung der ARD-Doku-Soap "Pinguin, Löwe
& Co." - Geschichten aus dem Zoo Münster
Allwetterzoo-Freunde und die unzähligen Fans der Doku-Soap "Pinguin,
Löwe & Co." dürfen sich freuen: Schon am Freitag, 21. April,
wird mit den angekündigten Wiederholungen im WDR, 3. Fernsehprogramm,
begonnen. Wer von den 62 Folgen, die von Januar bis Mitte April im
Nachmittagsprogramm der ARD
gesendet worden waren, einige verpasst hat oder einfach noch einmal sehen
möchte, bekommt eine zweite Chance. Die Doku-Soap mit Geschichten aus
dem Arbeitsalltag im Allwetterzoo Münster soll in leicht gekürzter
Form stets freitags abends ab 21 Uhr gesendet werden. Zum Inhalt der ersten
Wiederholung: Ein Guereza-Affe ist gestorben. Fieberhaft machen sich Pfleger,
Ärzte und der Zoodirektor auf die Suche nach der Ursache. Sorgenvolle
Mienen auch bei den Geiern: Die Geier-Dame will nach der Untersuchung nicht
aus der Narkose aufwachen. Glücklicherweise ist zumindest bei der
Nashornechse namens Igor alles in Ordnung: Igor liegt wie immer unter seiner
geliebten Wärmelampe - und lässt es sich einfach gut
gehen.
Tiergarten Schönbrunn, 20.04.2006
Orang Utan Nonja die Malkünstlerin 30 Jahre
alt
Am 21. April
wird Schönbrunns legendäre Orang Utan-Dame Nonja 30 Jahre alt.
Sie wurde 1976 im Tiergarten geboren und von Franz Gschwandtner, einem
mittlerweile pensionierten Tierpfleger, mit großem Einsatz aufgezogen.
Zu ihrem Geburtstag ist Gschwandtner in den Tiergarten zurückgekehrt
und seinem Kind für ein gemeinsames Foto wieder begegnet.
Nonja wuchs zwar mit ihrer Mutter auf, musste aber seinerzeit von Gschwandtner
ergänzend gefüttert werden. Das führte zu einer
außergewöhnlichen Vertrautheit und in der Folge zu einer für
Affen außergewöhnlichen Beschäftigung: der Malerei. Von 1990
bis 1998 fertigte Nonja im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms mit
der Schönbrunner Zoologin Mag. Dr. Claudia Kment an die 250 Gemälde
an, ein Teil davon wurde in sechs Ausstellungen der Öffentlichkeit
präsentiert. Mehr als 200 Fernseh-, Radio- und Printjournalisten aus
aller Welt haben darüber berichtet. Als Nonja 1998 mit dem Orang
Utan-Männchen Vladimir vergesellschaftet wurde, fanden die Malstunden
ein Ende. Für das Überleben der Orang Utans sieht es weltweit nicht
besonders gut aus. Der zuständige Schönbrunner Abteilungsleiter
Dr. Harald Schwammer ist soeben aus Italien von einer Konferenz zum Stand
der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme zurückgekehrt: Die
Situation der Orang-Utans ist in freier Wildbahn sehr kritisch, aber leider
sind auch die Nachzuchtraten in den Zoos sehr gering. Es muss also alles
getan werden, um die Orang Utan-Population im Freiland und in Menschenhand
zu fördern. Der Tiergarten Schönbrunn plant ein neues,
großzügig dimensioniertes Orang Utan-Gehege am Gelände der
ehemaligen Filmstudios. Ziel: Die Haltung dieser großen Menschenaffen
zu optimieren.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 20.04.2006
Ohren bis zur Decke und Beine bis zum Hals
Gar zu ungestüm machte Hengst Pancho seinen Damen den
Hof, mit fatalen Folgen für die Poitou-Eselzucht in der Wilhelma:
Hormongesteuert zu schnell in die Kurve, rums, Beinbruch, aus und vorbei...
Lange Zeit war nicht mal sicher, ob Pancho überhaupt eine
der 3 Stuten erfolgreich gedeckt und somit genetische Spuren im Bestand
hinterlassen hatte. Seit dem 13. März aber steht fest: Er hat!
Hamra brachte ein bezauberndes Hengstfohlen namens Sam
zur Welt. Sie schien aber die Freude der Pfleger über das wollige Wesen
nicht ganz zu teilen, denn nach erster Betrachtung verweigerte sie zunächst
die Annahme. Eineinhalb Tage verbrachte Sam in der Obhut von
Pflegern und Wärmelampen, erhielt seine Milch per Fläschchen und
wurde unter Aufsicht aber auch zum Trinken zu Hamra gebracht.
Was den Sinneswandel bei der anfangs so unwilligen Mutter ausgelöst
hat, wird wohl ihr Geheimnis bleiben jedenfalls nahm Hamra
ihr Söhnchen am zweiten Tag an und sorgt seither vorbildlich für
den Charmeur mit dem dunkelgelockten Fohlenfell, den endlos langen Beinen
und den langen Puschelohren. Die für diese französische Eselrasse
typischen, zotteligen langen Haare bekommen die Poitous erst als erwachsene
Esel. Dass er zur größten Eselrasse der Welt gehört, sieht
man Sam aber schon jetzt an: Er ist als Fohlen bereits
größer als die Shetlandponies auf dem Schaubauernhof der Wilhelma.
Eine Zeitlang kann er jetzt die Streicheleinheiten der Besucher entgegen
nehmen und dabei in Ruhe heranwachsen wenn er in die Flegeljahre kommt,
wird für ihn eine neue Herde gesucht, damit es nicht zur Inzucht unter
den wertvollen Poitoueseln kommt.
Tierpark Arche Warder, 20.04.2006
Rotarier pflanzen Bäume in Arche Warder - Rotary Club Mittelholstein
stiftet 20 Pflanzen für Tierpark
Im Tierpark Arche Warder, Europas größtem Zentrum für
seltene und vom Aussterben bedrohte Tierrassen, spenden bald 20 zusätzliche
Ahornbäume Tieren und Besuchern Schatten. Gestiftet und persönlich
gepflanzt wurden sie von Mitgliedern des Rotary Clubs Mittelholstein um
Präsident Dieter Rohwer aus Gnutz. Die Aktion ist Teil einer Initiative,
bei der die Clubmitglieder unter dem Motto Wer Bäume pflanzt,
denkt an Morgen an verschiedenen Orten in Mittelholstein Baumpflanzungen
durchführen. Angefangen hat die Initiative mit einer
Ergän-zungspflanzung bei der Neuwaldbildung in Gnutz. Es folgten die
Pflanzung von 24 keltischen Geburtstagsbäumen am Kreisseniorenheim in
Nortorf und von einer Doppeleiche am geographischen Mittelpunkt
Schleswig-Holsteins in Nortorf-Thienbüttel aus Anlass der 100-Jahr-Feier
der Rotarier. Auch im Tierpark Arche Warder hatte der Club vor einem Jahr
schon 20 Laubbäume heimischer Arten gepflanzt. Neben der
Baumpflanzungsinitiative arbeiten die etwa 30 Mitglieder im Rotary Club
Mittelholstein an verschiedenen Serviceprogrammen wie beispielsweise
Schüler-nachhilfe, internationaler Jugendaustausch und Brunnenbau im
ostafrikanischen Tansania. Der Club ist Teil der weltweit mehr als 1,2 Millionen
Rotarier, die sich in über 32.500 Clubs in rund 170 Ländern
zusammengeschlossen haben. Sie bilden eine weltanschaulich nicht gebundene,
überparteiliche Vereinigung von Frauen und Männern, die sich für
humanitäre Hilfe und Völkerverständigung einsetzen. In Deutschland
gibt es knapp 900 Clubs und rund 45.000 Rotarier.
Alternativer Bärenpark® Worbis, 20.04.2006
Bären im A4-Format - Aufruf zum Malwettbewerb
Die Mitarbeiter des Alternativen Bärenparks® Worbis rufen zum
Malwettbewerb auf.
Thema des Wettbewerbs: Zehn Jahre Bärenpark. Die Prämierung der
schönsten Bilder erfolgt Pfingstsonntag. Aufgerufen sind Kinder im Alter
von fünf bis 15. Auch Kindergärten und Schulen können sich
beteiligen. Erwünscht sind Bilder im A 4-Formate, gemalt mit Wasserfarbe.
Ob das Motiv nun Bär, Wolf oder ein anderes Tier des Bärenparks
ist, bleibt dem jungen Maler überlassen. Die Bilder werden im
Bärenpark entgegengenommen. Einsende- bzw. Abgabeschluss ist der 23.
Mai 2006. Bitte Adresse und Altersangabe nicht vergessen! Eine Jury, der
u.a. Kunsterzieher und der Maler Chris Schlag angehören, wird die Bilder
nach verschiedenen Altersstufen bewerten. Die Prämierung der besten
Maler wird am Pfingstsonntag, zum traditionellen Bärenfest, gegen 16
Uhr auf der Clown-Bärchen-Wiese sein. Auf die Prämierten warten
attraktive Preise. Anschließend werden alle Bilder im ehemaligen Zwinger
der Bärin Maika, der heute noch als Mahnmal im Bärenpark auf die
tierquälerische Haltung hinweist, ausgestellt.
Wildtier- und Artenschutzstation e.V., 20.04.2006
Wildtierstation: Neues Rehgehege mit Stallgebäude fertig gestellt
Pünktlich zur Jungtierzeit haben die Mitarbeiter der Wildtier- und
Artenschutzstation in Sachsenhagen/Landkreis Schaumburg ein neues Gehege
für Rehwild fertig gestellt. Im vergangenen Jahr wurden in der
Wildtierstation 20 verletzte und verwaiste Rehkitze tierärztlich versorgt
und betreut. Um den Jungtieren künftig mehr Platz zur Verfügung
stellen zu können, wurde nun ein zusätzliches Gehege mit einer
Gesamtfläche von 1.500 m2 sowie ein Stallgebäude errichtet. Das
Gehege ist am Außenzaun des Betriebsgeländes gelegen und verfügt
über einen direkten Ausgang in den angrenzenden Wald. So können
die Tiere gleich aus dem Gehege ausgewildert werden.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 20.04.2006
Opernball-Patenkind und freier Tierpark-Eintritt für ALG
II-Empfänger am 28.April
Eigentlich müsste der Görlitzer Rote Panda Papa MAREK
fröhlich durch sein Freigehege flitzen. Er hat eine liebe und adrette
Frau, zwei quirlige Kinder und seit dem letzten Görlitzer Opernball
auch noch eine ganze Schar von Leuten, die eine Patenschaft und damit einen
Teil seiner "Lebenshaltungskosten" übernommen haben. Theaterintendant
Dr. Michael Wieler und Tierparkdirektor Dr. Axel Gebauer kamen damals auf
die Idee, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, etwas Gutes für
eine gemeinnützige Einrichtung zu tun und gleichzeitig andere daran
teilhaben zu lassen. Deshalb sollen am Freitag kommender Woche (28. Apri | |