E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
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   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 313 vom 13. April 2006

Liebe Leser,

wie die Abstimmung im Bundesrat über die Zukunft der Geflügelhaltung ausgehen würde, war weitgehend klar: Fortschreibung der Käfighaltung
unter kräftiger Lobbyarbeit des Bauernverbandes auf Drängen der CDU/CSU-Bundesländer. Daß der aus der gleichen Partei kommende Hörst Köhler, aka Bundespräsident, wenige Tage später die Schirmherrschaft ausgerechnet über "125 Jahre Deutscher Tierschutzbund" übernommen hat, ist da eher eine wenig überzeugende Randerscheinung. Und ein weiterer Glaubwürdigkeitskonflikt ergibt sich dadurch, daß er gerade einen Vari als Gastgeschenk von Zoo zu Zoo nach Madagaskar mitnahm, während "seine" Organisation doch so gerne Anti-Zoo-Agitation betreibt...

Am 29. April um 20 Uhr laufen im Wissenschaftssender Prometheus-TV erstmals die "Zoo-Nachrichten", die in Kooperation mit Zoo-Infos.de produziert werden und die wir regelmäßig mit einer Auswahl an Meldungen und Hintergrund-Informationen versorgen werden. Erste Dreharbeiten für den bereits laufenden Trailer und die Außenmoderation fanden bereits in der Stuttgarter Wilhelma statt. Prometheus kann bisher erst im Kabelnetz Baden-Württemberg empfangen werden. Übrigens hat das Projekt über ein Jahr Vorbereitungszeit hinter sich - dies nur für alle, die sich jetzt denken, "nun schwimmen die auch noch auf der Zoo-TV-Welle mit". Natürlich eignen sich nicht alle Pressemitteilungen dafür, und auch nur solche, die von entsprechendem Bildmaterial begleitet werden. Den Pressesprechern und Medienreferenten unter Ihnen darf ich schon einmal ein Anschreiben mit weiteren Infos ankündigen.

(Den Trailer sehen Sie bei Klick auf's Bild - 1,3 MB)

Frohe Ostern!

Dirk Petzold



Rätselflug

Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?


Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...
Lösung von letzter Woche: Das Delphinarium im Zoo Lissabon

Zoos  –  Meldungen

Finanzen.de - 7. Apr. 2006
Tierisches Gastgeschenk mit Symbolkraft
Das ungewöhnlichste und wohl zugleich kostbarste Gastgeschenk ging am Freitag an den Direktor des Zoologischen Gartens in Antananarivo. Bundespräsident Horst Köhler brachte zu seinem Staatsbesuch in Madagaskar ein lebendes Präsent mit, einen Lemuren. Das deutsche Staatsoberhaupt übergab in Madagaskars Hauptstadt einen Roten Vari, der im Frankfurter Zoo zur Welt gekommen ist. Das Gastgeschenk hat symbolische Bedeutung, zeigt es doch, das Umweltschutz nur gemeinsam erfolgreich sein kann. Nach vielen Jahren der Inaktivität hat jetzt die madegassische Regierung dem Umweltschutz Priorität eingeräumt. Präsident Marc Ravalomanana hat versprochen, die Fläche der Naturparks zu verdreifachen. Es war der Wunsch des Zoos in Antananarivo nach einem männlichen Roten Vari, der an den Bundespräsidenten herangetragen wurde. In Antananarivo arbeitet seit mehr als zehn Jahren ein Tierpfleger aus Deutschland. Er stellte den Kontakt her. Mit der «Rückführung» des in Frankfurt geborenen Varis in seine ursprüngliche Heimat schließt sich jetzt der Kreis.

NGZ-Online - 9. Apr. 2006
Geglücktes Affenexperiment
Die Farbe am Krokodil-Gehege ist noch frisch, das Wasser im Tümpel frisch aufgefüllt, und die Wege sind gefegt: Der Zoo in Antananarivo hat sich gut vorbereitet auf den Besuch des Bundespräsidenten – und darauf, was er im Gepäck hatte: einen Roten Vari. Als der Bundespräsident vor dem Lemuren-Käfig seine kurze Rede gehalten hatte, wurde die Transportkiste des deutschen Roten Varis geöffnet. Vorsichtig, ganz so, als sei es das erste Mal, lugte das Vari-Männchen aus dem Käfig. Ziemlich schnell näherte es sich dem Weibchen. Keine fünf Minuten später waren die beiden schon so intensiv miteinander beschäftigt, dass selbst der Bundespräsident schmunzeln musste. Erstaunlich, aber nicht weiter rätselhaft, wenn man weiß, was ich am Abend erfuhr: Der Zoologe, der das Tier aus Deutschland bis auf die Große Insel, wie die Madegassen ihr Land auch nennen, begleitet hatte, erzählte mir beim Empfang des Bundespräsidenten, dass die beiden Varis sich schon seit zwei Tagen kannten. „Wir mussten sie aneinander gewöhnen, das hätte sonst ganz schön schief gehen können.“


Web.de - 9. Apr. 2006
"Tier-Doku-Soap" führt durch die Berliner Zoos
Mit der neuen Fernsehserie "Panda, Gorilla & Co." führt die ARD ihre Zuschauer vom 18. April an durch die Berliner Zoos. Die Elefantenmutter Sabah und der Okapi Henry sind dabei nach Angaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) nur einige der Hauptdarsteller in der 40-teiligen "Tier-Doku-Soap". Seit Anfang März dreht der Sender sowohl im Zoologischen Garten als auch im Tierpark Friedrichsfelde, dem größten Landschaftstiergarten Europas. Das Ergebnis ist werktags um 16.10 Uhr in der ARD zu sehen.


Merkur Online - 7. Apr. 2006
Unter Haien und Quallen
Einige der orangefarbenen Seesterne haben ihre Arme nach oben gerollt. "Das machen sie, weil sie gestresst sind von der Reise. Die Tiere sind erst seit kurzem hier", erklärt Andrea Salmen Schülern der Hauptschule Dachau Süd. Die Biologin ist eine von knapp 50 Mitarbeitern der riesigen Aquarienlandschaft "Sea Life München", die von heute an für das Publikum offen ist. 3000 Besucher täglich werden während der Osterferien erwartet. Zwei Schulklassen und OB Christian Ude (SPD) hatten schon gestern Gelegenheit, Katzenhaien und Schmetterlingsrochen zu begegnen. Der Rundgang durch das 2200 Quadratmeter große Aquarium beginnt an der Isar. Die ländliche Landschaft hinter sich, läuft der Besucher den Flusslauf der Donau entlang bis zum Schwarzen Meer. Am Ende des Weges wartet die Hauptattraktion - der zehn Meter lange Acryl-Glas-Tunnel durch das Mittelmeerbecken. Die Bewohner der derzeit noch verwaisten Becken befinden sich in Quarantäne. Die Frage, was Seepferdchen fressen, beantwortet die Biologin spontan: "Fischfutter." Nach wenigen Sekunden fällt ihr ein, dass Trockenfutter aus der Packung in freier Natur wohl nicht die Hauptnahrung der Pferdchen sein kann. "Kleine Fische", fügt sie schnell hinzu.


Mitteldeutsche Zeitung - 12. Apr. 2006
Neue Heimat für gequälte Bären
Worbis. In der hügeligen Waldlandschaft im thüringischen Eichsfeld dreht Mischka immer wieder die selbe Runde. Obwohl die Braunbärin bereits vor Jahren in dem weitläufigen Gelände ein neues Zuhause fand, umrundet sie auch heute manchmal noch die gewohnten 16 Quadratmeter, die ihr einst im Käfig zustanden. «Die Bären, die wir aufnehmen, kommen mit Verhaltensstörungen zu uns. Ihre natürlichen Anlagen sind verkümmert», sagt der Leiter des Alternativen Bärenparks in Worbis, Uwe Lagemann. Vor zehn Jahren schufen Tierschützer im Norden Thüringens nahe der Grenze zu Niedersachsen ein einzigartiges Refugium für Petze, die zuvor unter teils katastrophalen Bedingungen in Gefangenschaft gehalten worden. Zum Jubiläum gibt es im Bärenpark ein Festival, das am Ostersonntag beginnt. Rund 4,5 Millionen Euro wurden bislang für den Umbau des Geländes aufgewendet, auf dem 15 Mitarbeiter tätig sind. Das vier Hektar große Freigehege durchstreifen heute elf Braun- und Schwarzbären, die einst ihr Dasein in Zirkuswagen, engen Zwingern und tiefen Gruben fristen mussten. Die Anlage teilen sich die Petze gemeinsam mit Wölfen. Die Worbiser Stiftung für Bären plant nach Worten ihres Geschäftsführers Rüdiger Schmiedel ein weiteres Projekt im Schwarzwald. «Wir sind derzeit dabei, Geld zu sammeln», sagt Schmiedel.


Salzburger Nachrichten - 7. Apr. 2006
Die Haut des Nashorns
Seit 15 Monaten leitet die 34-jährige Betriebswirtin Sabine Grebner den Zoo Salzburg. Bereits ihr Einstieg war nicht nach Maß. Man hatte ihr vorgeworfen, sie sei ein Parteigünstling und habe deshalb den Job bekommen. Dann wurden die Finanzen der Olympia-Bewerbung 2010, für die sie zuständig war, zum heißen Politthema. Zuletzt gab es eine unschöne Trennung von der Tiergarten-Tierärztin, die Grebner Mobbing vorgeworfen hatte. Man trennte sich dann aber einvernehmlich.

ORF Salzburg - 9. Apr. 2006
Grüne fürchten um Forschung im Tiergarten
Nach dem Wechsel der Geschäftsführung im Zoo Hellbrunn könnte der einstige wissenschaftliche Vorzeige-Tiergarten zu einem unbedeutenden Streichelzoo verkommen. Das befürchten die Grünen. Anfang 2005 mussten die Zoologen Rainer Revers und Christian Walzer in der Geschäftsführung des Tiergartens der Betriebswirtin Sabine Grebner weichen. Und Tatsache sei, dass Hellbrunn zurzeit kein einziges konkretes Forschungsprojekt vorweisen könne, kritisieren die Grünen. Dabei hat der Zoo mit dem Renommierprojekt, Przewalskipferde in der Mongolei wieder anzusiedeln, internationale Beachtung gefunden. Die Tiergarten-Führung verspiele den Ruf als Zentrum für Artenschutz, sagt die grüne Landtagsabgeordnete Heidi Reiter. Auch die Zooführung räumt ein, dass der Schwerpunkt des Tiergartens derzeit nicht in der Forschung liege. Der Grund dafür sei aber nicht Ignoranz, betont Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner: "Es gibt seit 1. Jänner 2005 das Tierschutzgesetz in Österreich. Da müssen wir Einiges hier verändern. Dafür haben wir Frist bis 2015. Das wird uns Einiges an Geld kosten. Und daher müssen wir eine andere Gewichtung in den Ausgaben machen, als wir das in den letzten Jahren machen konnten." So ist in Hellbrunn eine neue Südamerika-Anlage im Bau, die 500.000 Euro kosten wird. Insgesamt haben Stadt und Land für derartige Sonderprojekte zwei Millionen Euro bereitgestellt. Zu gegebener Zeit werde man sich wieder um konkrete Forschungsprojekte umschauen, betont Zoo-Geschäftsführerin Grebner. Im Moment stehe aber der Umbau im Vordergrund.


Web.de - 10. Apr. 2006
Vier Tasmanische Teufel für Prinzessin Mary
Die in Australien geborene Dänen-Prinzessin Mary (34) hat am Montag im Kopenhagener Zoo vier Tasmanische Teufel als verspätetes Geschenk zur Geburt ihres ersten Kindes in Empfang genommen. Die zwei Paare der kleinen, höchst aggressiv aussehenden Aasfresser-Tierart waren Mary von der Regierung ihrer Heimatinsel Tasmanien im Oktober geschenkt worden, nachdem sie Prinz Christian, ihr erstes Kind mit dem dänischen Kronprinzen Frederik (37), zur Welt gebracht hatte. Das Geschenk vom Fünften Kontinent hat die dänischen Steuerzahler bisher 2,5 Millionen Kronen (350 000 Euro) gekostet, weil für die Tasmanischen Teufel eigens ein neues Tierhaus gebaut werden musste.


ORF Kärnten - 6. Apr. 2006
Tierpark Rosegg wieder geöffnet
Nach dem langen, schweren Winter eröffnet der Tierpark Rosegg am kommenden Samstag die heurige Saison 2006. Alle Tiere haben den Winter gut überstanden. Zahlreicher Nachwuchs erwartet die Besucher: Gleich fünf Zackelschaflämmer, vier Wollschweinferkel, sowie ein rabenschwarzes Lamajunges wurden in den letzten Tagen geboren. Sogar ein Känguruhbaby schaut schon aus Mamas Beutel. 


Bieler Tagblatt - 7. Apr. 2006
Putzige Pingus statt müde Bären
Aus dem Zoo Seeteufel in Studen ist ein Tier- und Erlebnispark geworden. Löwen schleichen keine mehr in den Käfigen herum. Auch die Kragenbären sind weg. Zu sehen gibts dafür anderes: Humboldt-Pinguine, Krallenaffen, Schlangen, Rinder oder Zwergotter. Die einst tristen Betonwände wurden von Graffiti-Künstlern mit Bildern versehen. «Die Veränderungen sind Teil des neuen Konzepts», sagt Bruno Steiner, Leiter des Tier- und Erlebnisparks Seeteufel in Studen. Der Seeteufel soll einen pädagogischen Beitrag an die Erziehung der Kinder liefert. Diese sollen auf das sensible Gleichgewicht in der Natur hingewiesen werden. Das zweite Standbein des Seeteufels bildet neu eine Erlebnisbar. Das Nachtlokal öffnet jeweils am Abend, wenn der Zoo seine Pforten geschlossen hat. Dem zweiten Jahr nach der Neuorientierung sieht Stefan Steiner optimistisch entgegen. Die Besucherresonanz sei im vergangenen Jahr bereits «erstaunlich hoch» gewesen. In den nächsten Jahren wollen die Seeteufel-Verantwortlichen weiter ihre Strategie verfolgen. Zug um Zug jedes Gehege renovieren und auch flächenmässig wachsen.


"Vogelgrippe"

Walsroder Zeitung - 7. Apr. 2006
Impferlaubnis liegt vor
Die sehnlichst erwartete Impferlaubnis von der EU-Veterinärbehörde liegt endlich vor: Der Vogelpark Walsrode kann in der kommenden Woche damit beginnen, rund die Hälfte seiner etwa 4000 Vögel gegen das Vogelgrippe-Virus zu impfen. „Schriftlich haben wir den Bescheid noch nicht, aber das ist nur noch Formsache“, so der Zoologische Leiter Dr. Dieter Rinke. Da die Tiere zwei Mal innerhalb von vier Wochen geimpft werden müssen, rechnet Vogelpark-Biologe Bernd Marcordes Mitte Mai mit der Aufhebung aller Beschränkungen. Dann können alle Tiere wieder in ihren Freigehegen gezeigt werden.

Westdeutsche Zeitung - 11. Apr. 2006
Sind Pinguine vor der Vogelgrippe sicher?
Beinahe alles, was Federn und einen Schnabel hat, wird derzeit scheel angeguckt. Ist doch der Virus vom Typ H5N1 Asia nach wie vor ein einziges Rätsel. Auch wenn der Krefelder Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen nach oben in die noch kahlen Baumkronen seines Reviers schaut, sieht er seit einigen Wochen jede Menge verdächtige Silhouetten. Schätzungsweise 60 Reiherpaare haben Gelege mit Eiern bestückt. Die Graureiher mit Wahlwohnsitz an der Uerdinger Straße sind dem Zoo schon seit langem ein Dorn im Auge. Sie schnappen Pinguinen und anderen Fischfressern die Beute weg. Nun kommen sie auch noch als Überbringer der "Aviären Influenza" in Frage. Auch im Krefelder Zoo stolzieren bestimmte Vogelarten noch im Freien herum: Für Kraniche, Strauße, Flamingos, Pelikane und Pinguine hat er eine Ausnahmegenehmigung von der Stallpflicht erhalten. "Können auch Pinguine infiziert werden, wenn kranke Zugvögel in ihr Gehege koten?", fragt sich Dreßen, aber vor allem: "Wann kommt die Landesregierung mit dem Erlass für die Freigabe des Impfstoffes endlich in die Gänge?" Seit der zweiten Stallpflicht sind wieder mehrere Eider-Enten durch Stall-Stress verendet. Auf einem Symposium letzte Woche sei man sich fachlich und politisch einig gewesen, dass geimpft werden muss.


ORF.at - 6. Apr. 2006
Katzen als Vogelgrippe-Überträger unterschätzt?
Katzen könnten Forschern zufolge eine wichtige Rolle bei der Übertragung der auch für den Menschen gefährlichen Form der Vogelgrippe spielen. In gefährdeten Gebieten sollten sie besser beobachtet werden. Eventuell sollten die Katzen in solchen Gebieten sogar isoliert werden, fordert eine Gruppe von Virusforschern um den Rotterdamer Experten Ab Osterhaus in einem Kommentar im Fachjournal "Nature". Die Autoren weisen darauf hin, dass in Vogelgrippegebieten nicht nur Hauskatzen, sondern auch Tiger und Leoparden im Zoo an dem Virus H5N1 verendet sind, nachdem sie infiziertes Geflügel gefressen hatten. In Rotterdam wurden in Laborversuchen Katzen entweder über die Atemwege oder über das Futter oder über Kontakt untereinander mit diesem Erreger infiziert. Bei den Katzen, die infiziertes Fleisch gefressen hatten, wurde das Virus nicht nur in den Atemwegen, sondern auch in den Darmwänden nachgewiesen. Dies lasse einen neuen Ansteckungsweg vermuten, schreiben die Forscher. 

Spiegel, 11.4.06
Vogelgrippe: Opfer-Prognose schockiert Briten
Das H5N1-Virus verbreitet Angst in Großbritannien. Tausende besorgte Bürger bombardieren die Behörden mit Anrufen. Jetzt hat ein Regierungsberater erklärt, eine Vogelgrippe-Pandemie könnte 100.000 Schulkinder töten - was auf der Insel nicht eben zur Gelassenheit beitrug.

 
Klemens Steiof, renommierter Ornithologe und Artenschutz-Fachmann aus Berlin, beschäftigt sich seit langem mit der Geflügelpest und der Wildvogel-Hypothese zu deren Ausbreitung. Er steht in ständigem Austausch mit den Wissenschaftlern und Ornithologen der Forschungseinrichtungen und schreibt zur Zeit an gleich mehreren Artikeln für Fachzeitschriften. Seine höchst lesenswerte Argumenten- und Faktensammlung, Erkenntnisse und Briefwechsel finden sich nun auch online: www.steiof.blogspot.com



Planung und Bau 

Lüdenscheider Nachrichten - 11. Apr. 2006
Mit der „Zoom-Erlebniswelt“ betritt Gelsenkirchen Neuland
Quer durch „Afrika“ wölbt sich ein Hochwasserdamm. Von „Alaska“ aus fällt der Blick auf den Förderturm einer Zeche, auf eine Kleingartenanlage und auf ein riesiges Schalke-Banner. Kurioses überrascht den Besucher hier überall. In der „Zoom-Erlebniswelt“ präsentiert Gelsenkirchen völlig unerwartete Seiten. Spektakuläre Perspektiven machen den Reiz des modernen Tierparks aus. „Das sagt schon der Name“, erläutert Sabine Haas, „Zoomen bedeutet heranholen, näher bringen, gleichzeitig bietet jede Anlage Möglichkeiten zum weiten Überblick.“ Der Abenteuer-Charakter verleiht dem Park seine Anziehungskraft. Insgesamt 85 Millionen Euro lassen sich die Investoren die ungewöhnliche neue Attraktion mitten im Ruhrgebiet kosten. Neuland betritt auch der Betreiber. Die „Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH“ stellt den Gelsenkirchenern hauptsächlich Strom und Kommunikationswege zur Verfügung. Ihr Tierpark-Engagement forciert die „GEW“ zukunftsweisend erst nach einem Ratsbeschluss zu Beginn des Jahres 2000. Damals entschieden die Lokalpolitiker, den völlig maroden Ruhr-Zoo mit einer modernen Ausrichtung fortzuführen. Das Konzept für den kompletten Neubau stammt von einem renommierten Freizeitforscher. Sein Vorschlag sieht eine eindeutige Begrenzung und Schwerpunkt-Verlagerung auf die drei Bereiche Alaska, Afrika und Asien vor. Verblüffende Augenkontakte mit echten Kreaturen verspricht „Afrika“. In diesem „Zoom“-Bereich laufen die Bauarbeiten im Moment auf Hochtouren. Das Gelände unweit der Emscher inspirierte die Architekten zu erstaunlichen Lösungen. Um den Schutz vor einem möglichen Hochwasser zu gewährleisten, ließen die Planer einen breiten Erddamm aufschütten. Der Hügel dient als Zugang zum Obergeschoss des Giraffenhauses. Rund 30 Millionen Euro verschlingt allein dieser zweite Komplex des Parkes, der schon ab Sommer 2006 die Gäste anlocken soll. Nur an den Fundamenten lässt sich zurzeit eine weitere Attraktion erkennen: die Strecke für die Bootsfahrt entlang der Flusspferde. Die nahe „Regenwaldhalle“ krönt eine Kuppel. „Sie ist die Rettungszone für Affen“, erzählt Sabine Haas schmunzelnd. „Für den Fall, dass tatsächlich einmal das große Emscher-Hochwasser kommen sollte.“

Oberhessische Presse - 7. Apr. 2006
Uni-Murmeltiere erhalten ein neues Gehege
Der Botanische Garten der Marburger Universität ist um eine Attraktion reicher: Das vier Jahre alte Murmeltier-Männchen Philipp und das sieben Jahre alte Weibchen Elisabeth sind in einem mit Stacheldraht und Elektrodrähten gesicherten Gehege zu sehen. Beide Tiere gehören zu einer Gruppe von 15 Murmeltieren der Gattung „Marmota marmota“, an denen der Marburger Verhaltensforscher und Uni-Vizepräsident Professor Gerhard Heldmaier seit Jahren Beobachtungen zum Thema Winterschlaf vornimmt. Bereits in der vergangenen Sommer-Saison haben Philipp und Elisabeth als Paar zusammen ein Gehege bewohnt. Bisher hatte diese Zusammenlegung der beiden Tiere aber noch nicht zu Nachwuchs geführt. Das könnte sich möglicherweise bald ändern. Wenn es Nachwuchs gibt, dann könnten die Murmeltier-Jungen bereits in wenigen Wochen auf der Welt sein.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill - 9. Apr. 2006
Labortiere haben Freigang
Philipp und Elisabeth wohnen jetzt im botanischen Garten der Philipps-Universität auf den Marburger Lahnbergen. Am Freitag Vormittag sind die beiden Murmeltiere unter großem Medieninteresse in einem eigens für sie geschaffenen Freigehege ausgesetzt worden. Die beiden Alpenbewohner, die gerade aus ihrem Winterschlaf erwacht sind, stammen aus Marburger Zucht, die übrigens die größte in Europa ist. Im vergangenen Sommer haben die Forscher den vier und sieben Jahre alten Tieren die Orientierung in einem Labyrinth beigebracht. Jetzt wollen sie herausfinden, ob Philipp und Elisabeth noch den richtigen Weg zu ihrem Futterplatz kennen. Ihre "Freizeit" müssen die beiden Murmeltiere jetzt nicht mehr im Laborkäfig verbringen. Nun haben sie ihr Freigehege. Dort werden sie von einer Tierärztin betreut. Die Biologen hoffen nun, dass sich die Tiere in den kommenden Wochen paaren und vermehren.

20min.ch - 11. Apr. 2006
Innerstadt mit Zolli verbinden
Die Basler Regierung will die Anbindung des Zolli an die Innerstadt mit einem zusammenhängenden Grün- und Freiraum an die Hand nehmen. Sie hat dafür einen Planungskredit von 50 000 Franken genehmigt. Der vorgesehene Freiraum zwischen Zoo und Innerstadt stellt laut der Regierung einen zentralen Erholungsraum dar. Für die Umsetzung müsste unter anderem eine Ersatzlösung für die Parkplätze beim Zolli-Eingang gefunden werden.




Aktionen

Businessportal24 - 10. Apr. 2006
Großes Osterfest im Zoo Landau in der Pfalz
Zum Osterfest am Ostermontag, 17. April 2006, ab 11 Uhr, bietet der Landauer Zoo ein buntes Programm für die ganze Familie. Natürlich dreht sich auch zu Ostern im Zoo alles um Tiere. Wer Lust hat, kann auch schon am Sonntag auf Ponys seine Runden um die Flamingoanlage drehen. Als ein besonderes Highlight werden die Pädagogen der Zooschule die neuste Errungenschaft des Zoos, den supersüßen und sehr kinderlieben Minischweineber „Franz’l“, vorstellen. Darüber hinaus wird ein weiterer ungewöhnlicher Bewohner im Zoo zu finden sein: In Anlehnung an das Zoo-Jahresthema „Nashörner und ihre Lebensräume“ stellt die Gartenschau Kaiserlautern - Dinopark leihweise das lebensgroße Modell eines dreigehörnten Triceratops-Dinosauriers zur Verfügung. Im österlich geschmückten Zoo können sich die Kinder während der ganztägigen Osterrallye auf Ostereiersuche machen. Schon Tradition hat die Initiative für die bedrohtesten Osterhasen der Welt. Mit den Einnahmen aus dem Kinderschminken wird ein Artenschutzprojekt für den hochbedrohten südafrikanischen Buschmannhasen (Bunolagus monticularis) unterstützt.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 11. Apr. 2006
Ostern im Tierpark
Der Tierpark Chemnitz und das Wildgatter Oberrabenstein erwarten am Osterwochenende ihre Gäste. Während am Sonntag im Wildgatter nach bunten Ostereiern gesucht werden kann, lädt der Tierpark seine Besucher bereits am Samstag zur großen Osterolympiade. Dabei können sich Groß und Klein in verschiedenen Disziplinen rund ums Ei ausprobieren. Außerdem gibt es Wissens – und Bastelstraßen sowie eine Schminkecke.

Fränkische Nachrichten - 12. Apr. 2006
Besonderes Ferienprogramm im Wildpark
Bad Mergentheim. Der Wildpark bietet auch in den Osterferien wieder spannende Abenteuer für große und kleine Kinder. Am Dienstag 18. April, sind die Tierpfleger dran. Nicht nur Ställe ausmisten und Tiere füttern, sondern auch streicheln und spazieren führen, gehören zur Tierpflege dazu. Ebenfalls am Dienstag ist für die Drei- bis Sechsjährigen der "Kükennachmittag" gedacht. Der Wildpark-Hüttentag findet am Donnerstag, 20. April, statt. Die warme Waldhütte ist der Ausgangspunkt, bei schlechtem Wetter wird gebastelt und bei Sonnenschein werden Tiere gefüttert und Waldspiele gemacht. Am Freitag, 21. April, laufen die Kinder mit Eseln, Lamas und Ponys durch die Wälder. Den Wildpark bei Abend und Nacht kann man am Freitagabend, 21. April, erleben.


Hamburger Abendblatt Online - 7. Apr. 2006
Der Osterhase kommt in den Wildpark Eekholt
Der Wildpark Eekholt lädt zu einer fröhlichen Osterrallye ein: Ostersonntag besucht der Osterhase von 10 bis 16 Uhr seine kurzohrigen Verwandten, die Kaninchen. Alle Kinder sind zum Mitmachen bei dieser frühlingshaften Rallye eingeladen. Als Belohnung wartet auf jedes Kind ein kleines Geschenk. Außerdem werden zwei attraktive Hauptgewinne für die Kleinen verlost.

Mitteldeutsche Zeitung - 10. Apr. 2006
Große Eiersuche zwischen Tieren
Dessau. Wie seit Jahren lädt auch jetzt der Tierpark am Ostersonntag zur Ostereier-Suche ein. Das große Suchen nach vielen bunt gefärbten Eiern beginnt 9 Uhr. Aber schon jetzt dreht sich im Tierpark alles ums Ei. So können u. a. schlüpfende Küken bestaunt werden. Zudem sind viele Tiere bereits mit der Aufzucht ihres Nachwuchses beschäftigt.

Freie Presse - 7. Apr. 2006
Drollige Jungtiere locken zum Familienfest
Zu den Knüllern des abwechslungsreichen Programms beim Familienfest am Ostersonnabend im Tierpark Hirschfeld – organisiert vom Förderkreis und der „Freien Presse“ – gehört die traditionelle Tierparade. Sie findet auf der sanierten Freilichtbühne statt. Ramona Demmler, die Chefin der Freizeiteinrichtung, und ihre Mitarbeiter werden dort vor allem Nachwuchs präsentieren.


Businessportal24 - 10. Apr. 2006
Osteraktion im Zoo Safaripark
Das Safaripark-Überraschungs-Ei: Freier Eintritt für alle Kids zu Ostern. Kids und Teens (bis 14 Jahren) zahlen am Ostersonntag und Ostermontag (16. und 17. April) im Hollywood- und Safaripark Stukenbrock keinen einzigen Cent Eintritt. Einzige Bedingung: sie müssen an der Kasse einen Osterhasen vorzeigen.

Neues Volksblatt - 11. Apr. 2006
Spaziergang und Osterrallye im Zoo
Mit Zoomaskottchen Gibbo lädt der Schmidinger Zoo am Ostersonntag zu einer Rallye ein. Für alle teilnehmenden Kinder ist ein kleines Überraschungsgeschenk vorbereitet und als Hauptpreis winkt eine 90 Zentimeter große Stoffgiraffe.
Im Tiergarten Walding trauen sich die Tierkinder erstmals ins Freie. Das erst ein paar Tage alte Alpakafohlen, Zicklein und Mini-Kamele warten auf kleine und große Besucher.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 10. Apr. 2006
Ausgeschlafene Bären verkünden den Frühling
Seit Sonnabend ist es amtlich: Der Winter ist endgültig vorbei. Die Bären im Schweriner Zoo sind aus ihrer Winterruhe erwacht. Und das tun sie instinktiv erst dann, wenn draußen wieder genug Nahrung für die pelzigen Raubtiere vorhanden ist. Schon vor knapp zwei Wochen schlugen Vica und Claudia mit ihren kräftigen Pranken so laut gegen das Bärenhaus, dass der Lärm sogar im entfernten Verwaltungsgebäude zu hören war. Am Wochenende wurden die Bärinnen mit einem großen Familienfest ordnungsgemäß begrüßt. Nicht nur die Zoobesucher, auch die Wölfe sind froh, ihre "Spielgefährten" wieder ausgeschlafen um sich zu haben, verriet Uwe Jansch, technischer Leiter vom Zoo: "Schon morgens bei der ersten Fütterung machen sie sich einen Spaß daraus, den Bären das Frühstück abzujagen."

Neue Presse - 6. Apr. 2006
Zoo startet mit neuen Angeboten in die Saison
Mit neuen Showfütterungen startet der Zoo Hannover in seine neue Saison. Tierpfleger Heinrich Grütter rief am Donnerstag zum „Steppen-Picknick” - und Zebras, Impalas und Gazellen scharrten sich hungrig um ihn. Das Konzept der mittlerweile 14 Showfütterungen sei, dass Tierpfleger während der Nahrungsverteilung kuriose Geschichten über die Tiere erzählen, erläuterte Zoo-Sprecherin Simone Hagenmeyer. Nicht nur im Afrika-Gehege erwarten die Besucher neue Showfütterungen. Auch Kängurus und Wombats im Australien-Gehege sowie die Hulman-Affen auf einer eigenen Insel sollen von dieser Saison an publikumswirksam mit Nahrung versorgt werden. Das Wolfsgehege wurde umgebaut und präsentiert sich nun als Waldlandschaft mit Bachlauf und dichter Baumbepflanzung.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 7. Apr. 2006
Benefizaktion für Chemnitzer Tierpark
Einen Erlös von 1337 Euro hat die Benefizaktion der Galerie Roter Turm im März zu Gunsten des Chemnitzer Tierparks erbracht. 2 Wochen lang konnten Chemnitzer Schlangen, Spinnen und andere „gruslige Vielbeiner“ sozusagen hautnah erleben. Wer wollte, konnte sich mit den Reptilien sogar fotografieren lassen. Der Preis kam einem guten Zweck zugute und wurde am Freitag dem Förderverein des Tierparks, der „Arche Noah“ übergeben. Nun können sich die Bewohner des Tierparks über die mutigen Chemnitzer freuen.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 5. Apr. 2006
Menschenaffen dürfen hoffen
Seit längerer Zeit verfolgen NNN die große Zoo-Spendenaktion "Schaffen für die Affen". Auf dem Konto haben sich stattliche 400 000 Euro angesammelt. "Die bisher zusammengekommene Summe ist ein deutliches Votum sehr vieler Menschen und zahlreicher Unternehmen", so Zoodirektor Udo Nagel, "und wir hoffen, damit die Politik in Land und Bund zu überzeugen, unser Vorhaben finanziell zu unterstützen." Leider gibt es von der Politik in Land und Bund kein direktes Versprechen auf finanziellen Beistand beim Neubau des Affenhauses. "Unter zehn Millionen Euro ist das Projekt jedoch nicht zu realisieren, daher die enormen Schwierigkeiten", erklärte Nagel.

Mitteldeutsche Zeitung - 10. Apr. 2006
Tierpark als Magnet auf Halle-Messe
Hallenser und Saalkreisler sind tierlieb. Das zeigte sich einmal mehr am Wochenende auf dem Messegelände in Halle-Bruckdorf. Innerhalb der dreitägigen Ausstellung "Tier und Garten", die auf 8 000 Quadratmetern ihre vierte Auflage erlebte, gehörte die Sonderschau des Saalkreis-Tierparks Petersberg zu den absoluten Publikumsmagneten.


Märkische Allgemeine - 7. Apr. 2006
Katta-Kind hat Baumarkt als Paten
Die Leiterin des Perleberger Hagebauzentrums besiegelte gestern im Tierpark der Kreisstadt die Patenschaft über das kleine Kerlchen oder Mädchen, so genau ließ sich das bei dem kleinen Katta bisher nicht feststellen. Tierparkleiter Wilhelm Lüdke nahm erfreut die mit dem Titel des Tierpaten verbundene Spende von 250 Euro entgegen. Wilhelm Lüdke konnte damit für den Tierparkförderverein die 37. Tierpatenschaft abschließen.

 



Nachwuchs 
 
Berliner Morgenpost - 12. Apr. 2006
Ameisenbären-Zucht gelungen
Das knapp sechs Wochen alte Jungtier eines Großen Ameisenbären wurde im Zoo von Duisburg geboren. Es gilt als zoologische Sensation, da die Nachzucht von Ameisenbären in Gefangenschaft sehr schwierig ist.


WDR - 6. Apr. 2006
Schimpansen-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo
Über Zuwachs freuen sich die Zwergschimpansen im Wuppertaler Zoo. Die Bonobo-Dame Lisala (26) habe einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Der Vater des Babys, das nach einem Ort im Zentrum des Kongo "Luebo" heißt, sei vermutlich ein Zwergschimpansen-Mann, der vor 17 Jahren als erster seiner Art im Wuppertaler Zoo geboren worden ist. Die Geburt war laut Zoo "gut und unkompliziert".

Remscheider General-Anzeiger - 11. Apr. 2006
Luebo ist der neue Liebling des Zoos
Der Wuppertaler Zoo hat einen neuen Liebling. Er hört (noch nicht) auf den Namen "Luebo" und ist ein Zwergschimpanse. Mutter "Lisala" hat den Kleinen ausgerechnet an einem besucherstarken Samstagnachmittag zur Welt gebracht und damit für neuen Starrummel im Zoo gesorgt.


Neue Presse - 11. Apr. 2006
Zoo Hannover: Gorilla-Baby geboren
Einige Wochen früher als erwartet ist ein Gorilla-Baby im Zoo Hannover zur Welt gekommen. Wie Sprecherin Simone Hagenmeyer am Dienstag mitteilte, habe der Zoo mit dem Nachwuchs erst Mitte Mai gerechnet. Jetzt hatte Gorilla-Dame „Melima” aber bereits am Sonntag entbunden. Bisher sei das Geschlecht des zwei Kilogramm schweren Babys noch ungewiss.


donau.de - 6. Apr. 2006
Löwen-Nachwuchs im Zoo Nürnberg - junge Raubkatzen sind wohlauf
Nach 16-jähriger Unterbrechung gibt es im Nürnberger Tiergarten wieder Löwennachwuchs. Anfang März hat eine asiatische Löwin zwei Junge zur Welt gebracht. Die Löwenbabys entwickeln sich prächtig, berichtet der Kurator des Nürnberger Zoos, Helmut Mägdefrau, bei der ersten öffentlichen Vorstellung der jungen Raubkatzen. In etwa zehn Tagen sollen Zoobesucher die Jungtiere zu Gesicht bekommen.

Berliner Morgenpost - 10. Apr. 2006
Elefantenbaby im Tierpark heißt Kariba
Der neueste Mini-Elefant im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde heißt Kariba. Das am 17. März geborene weibliche Elefantenbaby ist von einer Tierfreundin aus Bonn nach einem afrikanischen See benannt worden. Der Tierpark teilte mit, daß die in Lichtenberg aufgewachsene Andrea Rudolph die seit einigen Tagen gesuchte Tierpatenschaft übernommen hat. Eine Jahrespatenschaft für einen Elefanten kostet 5000 Euro. Kariba, die bei ihrer Geburt bereits 86 cm groß und mit 97 kg ein kleines Schwergewicht war, entwickelt sich nach Angaben des Tierparks prächtig.


Berliner Zeitung - 10. Apr. 2006
Elefantenbaby jetzt mit Namen und Patentante
Das am 17. März im Tierpark Berlin geborene Elefanten-Baby bekommt den Namen Kariba, nach einem See im afrikanischen Simbabwe. "Das Namensschild hängt schon am Gehege", sagte gestern Tierpark-Vizedirektor Claus Pohle. Die Idee für den Namen hatte nach Mitteilung des Tierparks eine gebürtige Lichtenbergerin, die zurzeit in Bonn lebt und die Jahrespatenschaft für den Elefanten übernommen hat. Dass die Patin schon vor dem Bewerbungsende feststeht, erklärt Direktor Bernhard Blaszkiewitz mit der Tatsache, dass die Frau als Erste in der Lage war, dem Tierpark 5 000 Euro zu spenden. "Wir verfahren in solchen Fällen nach dem Motto ,Wer zuerst kommt, mahlt zuerst'", sagte Blaskiewitz.


taz Berlin - 10. Apr. 2006
Sich munter vermehren
An Nachwuchs mangelt es gerade nicht im Tierpark Friedrichsfelde. Nach den Wildschwein- und Elefantenbabys gibt es nun vier "Sikababys" auf ziemlich wackeligen Beinen zu bewundern. Gleich beim Eingang neben dem Bärenschaufenster befindet sich das Freigehege, in dem die Jungen herumstolpern.

Solingen-online - 7. Apr. 2006
Ohligser Vogelpark: Urmel wird von Hand aufgezogen
Urmel kommt nicht aus dem Eis: Urmel ist das am 27. März im Vogelpark geschlüpfte Emu-Küken, das die leitende Tierpflegerin Sabine Steinmeier von Hand aufzieht, da die Eltern das Küken nicht angenommen haben.

Kölner Stadt-Anzeiger - 12. Apr. 2006
„Heino“ regiert das Damwild
Nach dem langen Winter herrscht seit Tagen im Kommerner Hochwildpark frühlingshafte Aufbruchstimmung: Überall, wohin man sieht, präsentiert sich der Tiernachwuchs, der sich im März und April zigfach eingestellt hat. Jede Menge kleine Frischlinge, Ziegen und Kaninchen tummeln sich im Park, aber auch Großtiere wie Esel oder Auerochsen haben Junge bekommen. Bei Familie Elch wird der Nachwuchs für Ende Mai erwartet. „Zwei Elchkühe sind tragend“, berichtet Johann Klinkhammer, der seit 1981 Chef im Kommerner Wildpark ist. Mitleid hat Johann Klinkhammer derzeit mit dem Geflügel, das wegen der drohenden Hühnerpest im Stall bleiben muss.



ka-news.de - 7. Apr. 2006
Zuwachs für den Zoo
Zwei China-Leoparden sind im Zoo Karlsruhe angekommen und im Raubtierhaus eingezogen. Die beiden erst elf Monate alten Katzen stammen aus dem Tierpark Gotha. Sie müssen sich nun, so wie vor einiger Zeit auch die beiden Löwen, langsam an das badische Klima und ihre neue Umgebung gewöhnen. In den vergangenen Monaten wurden Teile des Raubtierhauses renoviert. Im ehemaligen, geräumigen Jaguar-Außengehege haben Mitarbeiter neue Holzstämme als Klettervorrichtungen bis unter das Stahlnetz-Dach eingebaut. Es soll nun den kälteunempfindlichen China-Leoparden als neue Heimat dienen. In den nächsten Tagen lernen die Neuankömmlinge, zwei Schwestern aus einem Wurf, zunächst die beiden Innen- und anschließend das Außengehege kennen. Der Zoo bittet um Verständnis dafür, dass bei großem Publikumsandrang, der immer mit viel Lärm verbunden ist, die Tiere kurzfristig noch nicht zu sehen sind.

Berliner Morgenpost - 10. Apr. 2006
Babsi gestorben
Wenige Tage nach dem Bericht über die zwei neuen Löwinnen im Zoo ist Publikumsliebling Babsi gestorben. Sie wurde 18 Jahre alt und erreichte damit ein für Löwen ungewöhnlich hohes Alter. Zuletzt litt das Tier jedoch an Kreislaufproblemen und Inkontinenz. "Es ging nicht mehr, sie hätte sich zu sehr gequält", sagte Zookurator Heiner Klös.


meinberlin.de - 7. Apr. 2006
Seltene Nashornleguane neu im Zoo
Im Berliner Zoo haben seltene Nashornleguane ein neues Zuhause gefunden. Aus den Zoologischen Gärten in Stuttgart und Frankfurt trafen zwei Echsen-Paare in der Hauptstadt ein. Für sie wurde ein Terrarium hergerichtet.


Freie Presse - 11. Apr. 2006
Kleinste Wildkatze im Auer Zoo der Minis
Mit Flippy, der Salzkatze, hat jetzt eine Vertreterin der weltweit kleinsten Wildkatzen ihr Domizil im Auer Tierpark bezogen. Flippy wurde im August 2004 im Berliner Zoo geboren. Das noch etwas scheue Tier wird sich schon am Osterwochenende zunächst im Innengehege den Besuchern zeigen.

eBund - 6. Apr. 2006
Neuer Seehund im Tierpark Dählhölzli
Nach seiner Ankunft in Bern vor 3 Wochen genoss Granit vorerst eine 2-wöchige Eingewöhnungs- und Erholungszeit in einem abgetrennten Becken, unabhängig von der Seehund-Gruppe. Diese Woche kam er zum ersten Mal mit seinen Artgenossen zusammen. Laut Marc Rosset vom Tierpark Dählhölzli hat sich Granit gut an die neue Umgebung und seine neuen Kollegen gewöhnt und die Strapazen der langen Reise von Schweden in die Schweiz problemlos überwunden. In diesem Jahr kommen 4 Seehund-Weibchen, die vom bisher einzigen Männchen stammen, in die Geschlechtsreife. Um zu vermeiden, dass der Vater seine Töchter deckt, musste ein neues Männchen in die Gruppe integriert werden.

Die Welt, 12. April 2006
Schleswig-Holstein: Känguruh hüpft durch Grömitz
Es war aus dem Grömitzer Zoo entwischt.

Lübecker Nachrichten - 10. Apr. 2006
Schildkrötenklau in Stralsund - "Mola" war eine Leihgabe
Eine unter Artenschutz stehende Schildkröte ist aus dem Tierpark Stralsund gestohlen worden. Die 50 Jahre alte Maurische Schildkröte mit dem Namen "Mola" wurde aus dem Affenhaus entwendet, wo sie zusammen mit einer Griechischen Schildkröte überwinterte. Das Tier mit einem Gewicht von rund 3,5 Kilogramm ist eine Leihgabe des Zoos Hannover und war bereits vor einer Woche verschwunden. Ihr Wert beträgt 500 bis 600 Euro. Die Polizei bittet um Hinweise.

Badische Zeitung - 6. Apr. 2006
Gorilladame Lisa stirbt in Johannesburger Zoo
Südafrikas berühmteste Gorilladame Lisa ist tot. Sie starb im Alter von 35 Jahren bei einer Notoperation im Johannesburger Zoo. Lisas Lebensgefährte Max hatte 1997 weltweiten Ruhm erlangt, als er einen flüchtenden Räuber verprügelte und so zum Vorbild im Kampf gegen die in Südafrika grassierende Kriminalität wurde. Als Max 2004 starb, sollte der aus Münster importierte Gorilla Makoko die 14 Jahre ältere Lisa trösten, was ihm aber nicht gelang.

Die Welt - 6. Apr. 2006
Weibchen gesucht
Johannesburgs Zoo ruft einsame Herzen aus dem Primatengehege. Der Tod von Südafrikas berühmter Gorilla-Dame Lisa hat den deutschen Menschenaffen Makoko einsam zurückgelassen. Vor 20 Jahren im Zoo von Münster geboren, hockt er nun allein im weiten Gehege seiner neuen Heimat. Die 14 Jahre ältere Gorilla-Dame war aus einer Tumor-Operation nicht mehr aufgewacht.

Saarbrücker Zeitung - 6. Apr. 2006
Einsamer deutscher Gorilla sucht attraktive Begleitung
Gorilla im besten Mannesalter sucht attraktive weibliche Begleitung: Der Tod von Südafrikas berühmter Gorilla-Dame Lisa lässt den deutschen Menschenaffen Makoko einsam zurück. «Es ist so traurig, einen so stattlichen Gorilla ganz allein zu sehen», sagt Wärterin Guinsberg. «Wir hoffen, dass er bald eine jüngere Gefährtin bekommt - vielleicht wieder aus Deutschland.» Man sei seit Jahren auf der Warteliste. «Hoffentlich rührt Makokos Einsamkeit diejenigen, die darüber entscheiden.»

NÖN Online - 12. Apr. 2006
Mehrheit derzeit für Idee der Grünen: „Wildtiere!“
Gänserndorf. Trotz des alles überschattenden Hochwassers machten überraschend viele Leser bei der großen NÖN-Umfrage zum Thema „Nachnutzung des Safariparks“ mit. Seit Dienstag der Vorwoche konnte auf der NÖN-Homepage mitgestimmt werden. Die Frage: Was soll mit dem Safaripark-Gelände passieren? Nun zum vorläufigen Umfrage-Ergebnis: Insgesamt 383 Stimmen wurden von Dienstag bis Montag 12 Uhr abgegeben. 66,1 Prozent sprachen sich für die Grün-Idee aus, 15,7 Prozent für den VP-Vorschlag, 6,8 Prozent für die SPÖ-Idee und 11,5 Prozent hatten eigene Vorschläge. Zum Beispiel: Campingplatz mit Tiermuseum und Naturlehrpfad, Tierheim, neuer Safaripark, Fahrsicherheitszentrum mit Go-Kart-Bahn, Schwimmbad etc. Die NÖN-Umfrage läuft noch bis Freitag (14. April) 12 Uhr.
> Die Vorschläge sind auf der Website beschrieben. Reinschauen lohnt sich!


NEWS-Networld - 5. Apr. 2006
Kind in russischem Zoo von Wolf getötet: 8- jähriger Bub wollte Tier nur streicheln!
Ein Wolf hat in einem Zoo im Osten Russlands einen achtjährigen Buben getötet. Der Bub hatte sich zusammen mit einem Kameraden im Zoo der Stadt Nachodka dem Wolfsgehege genähert. Der Achtjährige streckte demnach die Hand aus, um die Tiere zu streicheln. Daraufhin habe einer der Wölfe den Buben gebissen, ein anderer bekam sein Bein zu fassen. Obwohl der Bub sich befreien konnte, war er nach Polizeiangaben zu geschwächt, um aufzustehen und wegzulaufen. Der Freund des Buben verließ den Ort des Geschehens, ohne jemanden zu benachrichtigen. Der Achtjährige wurde später tot aufgefunden.

20min.ch - 5. Apr. 2006
Im Zoo: Bub von Wölfen getötet
Wölfe haben in einem Zoo im Osten Russlands einen achtjährigen Jungen getötet. Als die Sanität eintraf, war der Knabe gemäss Polizeiangaben bereits verblutet.

RP Online - 6. Apr. 2006
Londoner Zooaffen wegen Handysucht in Therapie
Die Affen im Londoner Zoo müssen sich jetzt einer Therapie unterziehen - wegen ihrer Vorliebe für Mobiltelefone. Die in einem Freiluftgehege gehaltenen Totenkopfäffchen waren so angetan von den piependen und leuchtenden Handys der Besucher, dass sie andauernd versuchten, sie zu klauen. Besonders wenn Besucher Bilder mit ihren Foto-Handys machten, schlugen die diebischen Äffchen zu. Um den Tieren ihre Unart abzugewöhnen, überließen ihnen die Zoowärter alte Mobiltelefone, die sie vorher mit einer von den Affen als unangenehm empfundenen zähflüssigen Substanz bestrichen hatten.

Augsburger Allgemeine - 6. Apr. 2006
Affen im Londoner Zoo stehlen keine Handys mehr
Den Affen im Londoner Zoo ist die Lust am Stehlen der Handys von Besuchern vergangen. Erreicht wurde das durch einen Trick. Als Zoobesucher getarnte Wärter ließen sich von den auf Handys versessenen Totenkopfäffchen im neuen Primatenfreigehege Mobiltelefone abnehmen, die mit einer für die kleinen Affenfinger unangenehmen klebrigen Substanz präpariert waren. Das «Trainingsprogramm» habe bei den Affen rasch eine ausreichende Abneigung gegen Handys erzeugt.

Web.de - 7. Apr. 2006
König Faruks Schildkröte stirbt 41 Jahre nach ihrem "Herrchen"
Die Riesenschildkröte des letzten ägyptischen Königs, eines der ältesten Lebewesen der Erde, ist in Kairo gestorben. Das Tier, dessen Alter von der Leitung des Kairoer Zoos mit 270 angegeben wird, hat sein ehemaliges "Herrchen" um 41 Jahre überlebt. König Faruk war 1952 gezwungen worden, abzudanken. Er starb 1965 in Rom. Seine Elefantenschildkröte hatte er dem Kairoer Zoo überlassen. Der Vorsitzende der Zoo-Verwaltung, Talaat Sidrak, sagte der Kairoer Tageszeitung "Al-Akhbar" (Freitagausgabe), die Schildkröte sei an Altersschwäche gestorben. Im vergangenen Monat war im Zoo von Kalkutta die Schildkröte Addwaita verendet, die dort seit 1875 gelebt hatte und angeblich 250 Jahre alt gewesen sein soll.

Neue OZ Online - 8. Apr. 2006
Was im Zoo so alles ausgebrütet wird
Was war zuerst da: die Henne oder das Ei? Schwer zu beantworten. Warum denkt fast jeder bei Ei sofort an Hühner? Ganz einfach: Die Deutschen verspeisen jährlich etwa 19 Millionen Eier. Doch es gibt auch andere Tiere, die Eier legen. Wir haben uns im Osnabrücker Zoo umgesehen.

Mitteldeutsche Zeitung - 11. Apr. 2006
Mutige Fischeltern kämpfen um die Brut
Lange verweilen die Besucher des Tierparks Aschersleben meist vor dem Aquarium, um das Treiben der Pacus (Scheibensalmler) und der Pilapias (Barsche) zu beobachten. In dem 3 200-Liter-Becken wimmelt es nur so von kleinen Pilapias. Energisch und vehement gehen die wesentlich kleineren Pilapias auf die Pacus los, wenn dieses sich ihrer Brut zu dicht nähern. Und das sogar mit Erfolg.

H@ll Anzeiger - 11. Apr. 2006
Schaden im Nutztiergarten Halle-Reideburg
Einen Nutztiergarten in der Oelsnitzer Straße (Bereich Halle-Reideburg) betraten unbekannte Täter zwischen Montag 17.00 Uhr und Dienstag 05.50 Uhr. Dort wurde das Ebergehege geöffnet, so dass die Tiere sich gegenseitig beißen konnten. Die gestressten Eber mussten von einem Tierarzt behandelt werden. Außerdem wurde im Gehege der Shetlandponys eine trächtige Stute bei der Geburt gestört, dass Fohlen verendete hierdurch. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Gera.de - 10. Apr. 2006
Tierpark erhält Kopierer als Sachspende
Der Tierpark Gera erhielt heute gegen 10 Uhr eine Sachspende in Form eines Kopiersystems übergeben. Das Bürozentrum Gera unterstützte den Tierpark bisher schon oft durch kostenfreie Wartung und Instandsetzung der Bürotechnik. Da der alte Kopierer nicht mehr zu reparieren war, sagten die Geschäftsführer des Bürozentrums Gera unkompliziert schnelle Hilfe zu. So wurde heute ein neues Kopiersystem mit Sorter und Unterschrank übergeben.

Stern - 7. Apr. 2006
Mit Leckerli zum Meisterdieb
Wie bringt man ein Äffchen dazu, eine Kette zu klauen? Mit Gummibärchen und Nüssen lernen Affen, Hunde, Pferde und ein Löwenbaby unglaubliche Tricks. In der Filmtierschule werden sie zu Stars. Jeanny ist ein Pavian und wird in der Filmtierschule Harsch in Sieversdorf (Brandenburg) für Auftritte vor der Kamera ausgebildet. Nach Angaben der Besitzer und Trainer Astrid und Gerhard Harsch leben in dem Waldstück etwa 200 Tiere, die für Werbespots, Kino- und Fernsehfilme, Serien und Musikvideos engagiert werden.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dierennieuws – 12. April 2006
Olifanten Ouwehand terug van weggeweest
Wieder Elefanten in Ouwehands Dierenpark Rhenen
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200604/nw42101.htm
Nach zehnjähriger „Elefantenfreiheit“ sind am 8. April sind in Rhenen die beiden afrikanischen Elefantenkühe Aja und Duna aus Sevilla angekommen. Sie lernten bisher nur den Stall kennen und werden an Karfreitag erstmals auf die Außenanlage gelassen. Im Herbst wird mit dem Bau zweier neuer Ställe begonnen, welche vier Kühe und einen Bullen beherbergen sollen.
 
Dierennieuws – 11. April 2006
Nieuwe Artis-serie op TV
Neue Artis-TV-Serie
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200604/nw42094.htm
Am Freitag, 14. April, startet um 20 Uhr die zweite Artis-Doku-Serie auf dem niederländischen TV-Sender AVRO, welche dort in den nächsten fünf Wochen regelmäßig ausgestrahlt werden wird. Unter anderem werden der Umzug des Gorilla-Mannes Ivo nach Berlin und die Geburt des Elefanten Yindee gezeigt werden.
 
Dierennieuws – 7. April 2006
Apen uit dierproefcentrum naar dierentuinen
Affen aus Tierversuchszentrum in Zoos
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200604/nw41997.htm
Insgesamt 53 gesunde Schimpansen werden aus dem Biomedical Primate Research Centre- in Rijswijk in den Zoo Amersfoort (20 Tiere) sowie den Safaripark Beekse Bergen (33 Tiere) umziehen. Dafür erhalten die Zoos einmalig 2,5 bzw. 3,8 Mio. Euro.
>>Weitere Informationen zu den Schimpansen des BPRC: http://www.bprc.nl/BPRCNL/L3/RelocChimps.html (auch der Zoo Leipzig erhielt 18 Schimpansen von dort)
 
De Stentor – 5. April 2006
Congres mensapen Apeldoorn
Menschenaffen-Kongress in Apeldoorn
http://www.destentor.nl/apeldoorn/article229561.ece
Vom 20. bis 22. April findet in Apenheul der Kongress der Pan African Sanctuary Alliance (PASA) statt. Vertreter aller angeschlossenen Primatenauffangstationen werden anwesend sein und über Möglichkeiten der Wiederansiedlung von Primaten aus den Zentren beratschlagen.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Münchner Tierpark Hellabrunn, 12.04.2006
Ostern in Hellabrunn – immer ein Erlebnis!
Seit langem können wir uns wieder über die Geburt eines kleinen Ozelots freuen. Ende Februar kam nach einer Tragzeit von ca. 80 Tagen ein kleiner Kater auf die Welt. Mutter „Estancia“ (2 Jahre) kam Anfang 2005 aus Belgien zu uns und Vater „Domingo“ (3 Jahre) kam Anfang 2004 aus dem Zoo in Dortmund.
Ozelots leben in Mittel- und Südamerika paarweise in einem Revier, wobei Kater und Katze ihre eigenen Wege gehen. Durch den Pelzhandel waren die Ozelots extrem stark bedroht, stehen jetzt aber auf Liste 1 des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens. Durch den lang andauernden, kalten Winter ist nicht nur die Natur vier Wochen in Verzug, sondern auch bei uns sind noch nicht so viele Jungtiere wie sonst um diese Jahreszeit geboren. Bei unseren Affen kamen im März vier Kattas auf die Welt und ein Lisztäffchen. 14 junge Zwergziegen lassen die Herzen der Kinder höher schlagen. Ein Fohlen bei den Przewalski-Urwildpferden hüpft munter über die Anlage und im April kamen 2 weibliche Mhorr-Gazellen auf die Welt. Unsere Osteraktion beginnt in diesem Jahr am Karfreitag. Von 11.00 bis 15.00 Uhr findet im
Zelt am Kindertierpark ein Malwettbewerb zusammen mit dem Flughafen München statt. Die drei schönsten Bilder werden prämiert. 1. Preis ist ein Kindergeburtstag, 2. Preis eine Tierpark-50-Karte und der 3. Preis ein Buch von Prof. Dr. Wiesner „Müssen Tiere Zähne putzen?“ Zur gleichen Zeit kann man zuschauen, wie Filzhasen hergestellt werden und noch ein letztes Präsent für Ostern erstehen. Für alle Kinder bis 12 Jahre hält unser Osterhase am Ostersonntag und –montag von 10.00 bis 17.00 Uhr 60.000 Lindt-Ostereier bereit. Der Abenteuerspielplatz am Kindertierpark wird in ein Ostereier-Labyrinth verwandelt, in dem die Kinder auf Eiersuche gehen können. Der Firma Lindt unseren allerherzlichsten Dank. Ein 8m hoher Lindthase wacht über die Osteraktion.

Tierpark Ueckermünde, 12.04.2006
Ostern im Tierpark Ueckermünde - Ostern bei den Tieren – Mögen Tiere Ostern?
Den ganzen Tag über verstecken Tierpfleger Ostereier, die die Tiere des Tierparks finden müssen. Aber wie finden die verschiedenen Tiere Ostern? Gibt es Papageien die Ostereier suchen? Fressen Zebras Eier? Und wie ist das bei den Fischottern oder Löwen? Also Riesenschlange „Therese“ frisst bestimmt keine Eier! Sie würde eher Kaninchen, vielleicht auch Hühner bevorzugen. Wer nähere Bekanntschaft mit der Riesenschlange machen möchte, sollte am Ostersonntag oder –montag um 11.30 Uhr am Tierparkeingang sein. Bereits um 11 Uhr werden die Fischotter gefüttert.

Zoologischer Garten Magdeburg, 12.04.2006
Paris-Reise am Ostersonntag im Magdeburger Zoo zu gewinnen
Wann haben Sie das letzte Mal einen echten Osterhasen gesehen? Wohin Ihr Osterspaziergang gehen soll, wissen Sie auch noch nicht? Dann haben wir die Lösung. Die Magdeburger Wohnungsbaugesellschaft von 1893 eG und der Zoologische Garten Magdeburg laden Sie ganz herzlich am Ostersonntag in den Zoo ein. In der Zeit von 13 Uhr bis 16 Uhr verlost die Genossenschaft 500 Osterüberraschungen an die jüngsten Zoobesucher. Zu gewinnen gibt es auch eine Reise nach Paris in das Disney Land. Der Hauptgewinner wird um 15.30 Uhr am Dickhäuterhaus ermittelt. Am Giraffenhaus können die Kinder sich außerdem auch „tierische Gesichter“ schminken lassen. Gerade zu Ostern lohnt sich ein Zoobesuch in Magdeburg. Bei den Alpakas, südamerikanischen Flachlandtapiren und den südafrikanischen Spießböcken hat sich Nachwuchs eingestellt. Ein besonderer Besuchermagnet ist das kleine Nashornkalb "Malindi", das beim drolligen Treiben auf der Außenanlage gut zu beobachten ist. Um 14.30 Uhr beginnt das "Fitnesstraining" bei den Elefanten. Anschließend können die Elefanten von den Besuchern mit leckerem Futter verwöhnt werden. Um 15 Uhr werden die schwarzen Frackträger, die Humboldt-Pinguine, vorgestellt.

Wildpark Dillenburg-Donsbach, 12.04.2006
„Natur nachhaltig verstehen und erleben“ Wald-Jugendspiele im Wildpark Dillenburg-Donsbach
Tier- und Pflanzenkunde oder auch Fragen der nachhaltigen Forstwirtschaft sind Themen der 2. Waldjugendspiele im Wildpark Dillenburg-Donsbach. Die Gemeinschaftsaktion wird getragen von der Stadt Dillenburg, der Waldjugend Manderbach, der Revierförsterei „Thiergarten“ und insbesondere von Lehrkräften der Liliensternschule Donsbach, Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg, der Schule am Budenberg in Haiger und der Naturschutz-Akademie Hessen. Die Versorgung mit kleinen Snacks oder Getränken wird von den Mitgliedern des Fördervereins Wildpark Dillenburg-Donsbach im Bereich der Oranierhütte angeboten. Neu für die diesjährigen Waldjugendspiele ist die Vergabe von Preisen an die 3 erfolgreichsten Klassenverbände. Die Veranstalter bemühen sich derzeit darum, auch die Georg-Ludwig-Hartig-Stiftung als Preisgeber in die Veranstaltung mit einzubinden. Die Aktionstage vom 02.05. bis 05.05.06 richten sich ausschließlich an die Klassen 4 – 7 der Schulen im alten Dillkreis. Es besteht die Möglichkeit, an diesen Tagen wieder von 09.00 – 14.00 Uhr im Klassenverband teilzunehmen. Man muss davon ausgehen, dass zur Lösung der Aufgaben an den Stationen ein Zeitbedarf von zwei Stunden einzuplanen ist. Zum Ablauf des Programms ist vorgesehen, zunächst im Eingangsbereich des Wildparks (am Feuchtbiotop) die erforderlichen Fragebögen und Schreibunterlagen zu verteilen. Danach werden die 4 Stationen angelaufen, bei denen jeweils 10 Fragen zu Pflanzen, Bäumen und Tieren etc. zugeordnet werden müssen. Die 2. Station ist eine interaktive Station, bei der die Teilnehmer neben Geschicklichkeitsspielen auch eine Aufgabe als „Förster“ lösen müssen. Abschließend werden die Fragebögen in der „Oranierhütte“ von den fach- und sachkundigen Juroren ausgewertet. Alle Teilnehmer sind Gewinner und erhalten abschließend ein „Waldforscher-Diplom“.

Zoo Wuppertal, 12.04.2006
Jungtiere zu Ostern im Zoo Wuppertal: kleiner Weißhandgibbon und Zebra-fohlen geboren
Das 10. Jungtier unseres Weißhandgibbon- Weibchens „Hekti“ ist jetzt groß genug, um es der Öffentlichkeit vorzustellen. „Hekti“ ist selbst schon 1977 im Zoo Wuppertal zur Welt gekommen. Wie vielen Besuchern von morgendlichen Rundgängen bekannt ist, singen unsere Weißhandgibbons ausdauernd von den höchsten Baumwipfeln ihrer Insel im großen Teich am Eingang. Bei diesem Duett der Eltern, Männchen und Weibchen singen unterschiedlich, wird das Jungtier an der Mutter hängend mitgetragen. Die Rufe der Eltern dienen der Verteidigung des Gebietes gegenüber fremden Artgenossen. Das Ursprungsgebiet der Weißhandgibbons sind die Regenwälder Südostasiens, wo sie sich akrobatisch hangelnd durch die Baumkronen bewegen und sich hauptsächlich von den dort wachsenden Früchten ernähren. Auf der Freianlage oberhalb des Steinbockfelsens tummelt sich eine kleine Zebrastute, die am 31. März 2006 geboren wurde. Sie verspricht genauso ansehnlich zu werden wie ihr Vater Max und ihre Mutter Eskana, welche vor 15 Jahren in Wuppertal geboren wurde und nun bereits ihr 8. Fohlen aufzieht. Unser Zuchthengst Max ist schon 21-facher Vater. Bei schönem Wetter kann man das Fohlen beim Säugen oder Herumtollen auf der Anlage beobachten. Weitere Jungtiere im Wuppertaler Zoo sind die beiden Elefantenjungtiere „Bongi“ und „Kibo“, der Mittelamerikanische Tapir „Chico“ und der Zwergschimpanse „Luebo“. Mit den wärmer werdenden Tagen entwickelt sich auch die Blütenpracht des Zoologischen Gartens. Die Narzissen blühen prachtvoll in dichten Ständen auf den Rasenflächen des Zoos.

Thüringer Zoopark Erfurt, 12.04.2006
Interessante Ausstellung - In 70 Tagen von Estland nach Österreich hoch zu Ross
Im vergangenen Jahr legte eine internationale Reitergruppe über 2000 km hoch zu Roß zurück. In 70 Tagen überschritten die Abenteuerer sechs Landesgrenzen. Die Reise führte von Estland über Lettland, Litauen, Polen und Tschechien nach Österreich. Eine Fotoausstellung über diese außergewöhnliche Reise wird vom 16. April bis 1. Oktober auf Axmanns Hof im Thüringer Zoopark Erfurt zu sehen sein. Die Thüringer Mitreiterin Doreen Landherr wird zur Eröffnung der Ausstellung am Ostersonntag um 11 Uhr über ihre Reiseerlebnisse berichten und Fragen rund um das Thema Wanderreiten beantworten.

Thüringer Zoopark Erfurt, 12.04.2006
Kunst im Weißbach-Cafe
Unter dem Motto: „Natur, Licht, Luft und Abenteuer“ laden die Künstler Dr. Hans-Jörg Prager, Matthias Ritze und Roy Bäthe zu einer Ausstellung ein. Die Werke sind im Weißbach-Cafe Tiefthal vom 14. bis 21. April zu besichtigen. Kunstliebhaber können so bei einer guten Tasse Kaffee oder einem Stück Kuchen nicht nur Gaumenfreuden genießen. Auf der Bilderreise kann man Werke verschiedenster Maltechniken begutachten. Egal ob Öl oder Aquarell: die Liebe zur Natur und zum Detail ist in jedem Kunstwerk spürbar. Die Ausstellung wird am 14. April um 16 Uhr von Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Tiergarten Schönbrunn, 12.04.2006
13. April: Die Nashörner dürfen erstmals ins Freie!
Am Gründonnerstag dürfen die neuen Schönbrunner Panzernashörner erstmals ins Freie. Die Quarantänezeit ist vorbei, außerdem soll morgen die Sonne hervorblinzeln. Die Tierpfleger werden die Nashörner um 14.00 Uhr mit Äpfeln, Bambus und guten Worten ins Freigehege locken. Am Tag darauf, am Freitag, werden die Panzernashörner auch ihre Mitbewohner in der neuen Anlage begrüßen. Die Nilgauantilopen - die mit den Panzernashörnern in Gemeinschaft leben sollen - werden am Karfreitag ins Freie gelassen. Wie die Tiere miteinander umgehen, wie sie einander beschnuppern und beäugen, können die Besucher des Tiergartens am Wochenende mit eigenen Augen verfolgen. Revierleiter Helmut Ulzer und die zuständige Abteilungsleiterin Dr. Dagmar Schratter werden um 14.00 Uhr die ersten Schritte der Nashörner in den Garten ihres neuen Zuhauses für Fotografen und Kamerateams live kommentieren. 16. und 17. April: Was Sie schon immer über Eier wissen wollten Am Ostersonntag und am Ostermontag bietet Ihnen der Tiergarten im Elefantenhaus einen naturgeschichtlichen Ostereier-Intensivkurs. Was Sie dort erwartet: „Die größten und die kleinsten Eier“, „Die Natur braucht keine Ostereierfarben“, „Die Tricks des Nestbaus“. “EI UND NEST” im Elefantenhaus: 9.00 bis 18.30 Uhr

Zoo Frankfurt, 12.04.2006
Osterhase Krumbi, Nandueier und junge Mähnenwölfe
Es gibt viele Tierarten, die eine ausgeprägte Paarungs- und dadurch auch Geburtssaison aufweisen. In seiner brasilianischen Heimat auf der Südhemisphäre paart sich der Mähnenwolf im Herbst (April oder Mai) und die Jungen werden anfangs Winter (Juni oder Juli) geboren. Auf der Nordhemisphäre verschiebt sich dies um sechs Monate, d.h. Paarung findet Oktober oder November und Geburt Dezember oder Januar statt. Unser Paar Mähnenwölfe DOMINGO (geboren 16.01.03) im Tiergarten Berlin und BRENDA (geboren 19.07.96) im Zoo Belo Horizonte / Brasilien sind beide als Geschenk eingetroffen. BRENDA brachte nach einer Tragzeit von 60 bis 62 Tagen fünfmal Vierlinge zur Welt. Der letzte Wurf vom 09.12.05 waren Drillinge, von denen das Männchen LUCIO und das Weibchen LUCIA überlebten. Der Mähnenwolf ist einer der allerschönsten Wildhunde. Er lebt in der brasilianischen Pampa, wo er im Passgang durch das hohe Gras zieht. der Mähnenwolf ernährt sich nicht nur von Meerschweinchen und anderen Nagern, Vögeln, Echsen, Fröschen und Insekten, sondern auch von Wildtomaten, Feigen, Zuckerrohr und anderen Pflanzen. Paare leben locker zusammen. Im Freiland ist der Mähnenwolf gefährdet, weshalb auch für ihn ein Europäisches Erhaltungszucht-Programm (EEP) geführt wird, und zwar von Dr. Rüdiger Dmoch im Zoo Frankfurt. Die Art lebt seit 1960 im Zoo Frankfurt und stellt eine alte Tradition dar: Hier wurde 1967 weltweit erstmals in einem Zoo ein Wurf durch die Mutter großgezogen.

Zoo Dresden, 12.04.2006
Ferienlagerbörse im Zoo Dresden
Auch dieses Jahr organisieren die Dresdner Vereine die Ferienlagerbörse. Sie laden dazu herzlich am Karfreitag, dem 14. April von 9:00 bis 17:00 Uhr in den Zoo Dresden ein. Auf der Börse präsentieren die Anbieter von Ferienlagern und Jugendreisen ihre Programme. Dabei sind u.a. die Kindervereinigung Dresden e.V., der Jugendverein Roter Baum e.V., das Stadtjugendpfarramt Dresden und die Fußballschule Dresden. Sie informieren Familien zu organisatorischen und rechtlichen Fragen sowie zur personenbezogenen Unterstützung. Es ist ein reichhaltiges Programm für Kinder geplant. Neben einer Hüpfburg finden kleine Wettbewerbe z.B. im Jonglieren statt, Kinder können sich beim Kinderschminken in lustige Tiere verwandeln lassen und kleine Sportspiele und Bastelmöglichkeiten sorgen für viel Freude und Spaß.

Zoo Dresden, 12.04.2006
Osterprogramm im Zoo Dresden vom 16. – 17. April von 10 – 18 Uhr
Auch in diesem Jahr sind die Helfer des Osterhasen wieder fleißig im Zoo Dresden beim Verteilen vieler Schokoladenostereier an alle kleinen und großen Besucher. Bei einem Zoo-Rundgang gibt es viel zu entdecken. So kann man z.B. in der Tundra-Anlage den Balzgesängen der Rotschenkel und Birkhähne lauschen, am Streichelgehege beobachten, wie Kücken schlüpfen und bei schönem Wetter das Osterhasendorf besuchen. Alle kleinen Gäste können am Kamelplatz und am Pinguincafé ihre Bastelkünste unter Beweis stellen oder vor dem Aquarium Keramiktiere bemalen. Am Sonntag ist Kinderschminken ab 11 Uhr am Geierkäfig.

Zoo Heidelberg, 12.04.2006
Großer Erfolg von Fotoausstellung - Rose von Selasinky spendet den Erlös dem Zoo - &
Kleines Kamel im Zoo zur Welt gekommen
Die begabte Hobbyfotografin mit großer Fangemeinde hat sich entschlossen, den Zoo beim Bau des neuen Elefantenhauses zu unterstützen. Dafür arbeitete sie von November bis Januar mehrmals mehrere Stunden am Stück im Raubtierhaus und schoss grandiose Bilder von den am 11.11.2005 geborenen Tigerbabies. Die so entstandenen Fotos wurden vom 29. Januar bis zum 28. Februar im Raubtierhaus des Heidelberger Zoos ausgestellt – Frau von Selasinsky war natürlich bei der Eröffnung anwesend. „Der Reinerlös der Bilder ist für das neue Elefantenhaus bestimmt,“ betonte die Künstlerin, „Leicht war es zwar nicht, ohne Blitzlicht durch die Gitter zu fotografieren, aber die Aufnahmen sprechen für sich.“ Offensichtlich waren auch die Besucher der Ausstellung dieser Ansicht, denn die Bilder fanden reißenden Absatz. 1500 Euro konnte Frau von Selasinky durch den Verkauf der 20 Bilder einnehmen, die sie heute dem Zoo unter Anwesenheit einer der Nutznießerinnen dieser Aktion, der Elefantenkuh „Ilona“, übergab. Durch diese großzügige Aktion rückt der Bau des Elefantenhauses ein weiteres Stückchen näher. Jedoch ist der Zoo weiterhin auf Unterstützung angewiesen, da er 500 000 Euro für das neue Elefantenhaus durch Spenden aufbringen muss.

Zoo Köln, 12.04.2006
Warum färbt der Hase die Eier ?
Statistisch isst jeder Deutsche 214 Eier/Jahr. Das sind zusammen 18 Milliarden/Jahr, durchschnittlich 350 Millionen/Woche. Nur in der Osterwoche schnellt der Verbrauch auf 980 Millionen hinauf. Fast 20 % des Jahresverbrauchs wird also in einer einzigen Woche, an einem einzigen Wochenende konsumiert. Nun müssen die Ostereier nach abendländischer Tradition gefärbt werden, bevor sie verspeist werden: 980 Millionen! Kein Wunder, dass sich die Menschen Hilfe besorgten: die Hasen. Im Kölner Zoo steht zu Ostern das Osterhasendorf „Lampeshausen“, wo man den Osterhasen bei der Arbeit zusehen kann. Für die Medien wird das ganze schon einmal geübt am: Gründonnerstag, um 11.30 Uhr.

Zoo Leipzig, 11.04.2006
Gedenken an das König-Albert-Gymnasium - Ehemalige Schüler enthüllen Bronzetafel im Zoo-Parkhaus
Ehemalige Schüler des alten König-Albert-Gymnasiums an der Pfaffendorfer-/ Ecke Parthenstraße enthüllen am Mittwoch, den 12. April 2006 um 13.00 Uhr im Beisein des Zoodirektors Dr. Jörg Junhold und des Vorsitzenden des Bunds der Albertiner e.V. Albert Bernhard im Zoo-Parkhaus eine Bronzetafel im Gedenken an ihre Schule. Dazu laden wir Sie recht herzlich ein. Das Datum hat eine besondere Bedeutung, denn am 12. April 1880 um 13.00 Uhr wurde das König-Albert-Gymnasium auf Initiative der Leipziger Stadtväter als drittes Gymnasium durch König Albert in Landesträgerschaft gegründet. Mit Fachräumen für Biologie, Chemie, Physik und Musik sowie einer geräumigen Aula und zwei Turnhallen war es äußerst modern ausgestattet. Die Bildung war humanistisch geprägt. Außerschulische, besonders kulturelle Aktivitäten wurden durch Lehrer und Eltern stark gefördert. Als wohl bekannteste Schüler gingen der Schriftsteller Joachim Ringelnatz und der Nobelpreisträger Sir Bernard Katz aus dem Gymnasium hervor. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schulgebäude durch einen Luftangriff zerstört. Die Ruine wurde später abgerissen und das Gelände als Parkplatz für den Zoo umgestaltet. Im Rahmen der „Sozialistischen Schulreform“ wurde das Gymnasium aufgelöst, die verbleibenden Klassen schlossen bis 1951 ihr Abitur in der „Karl-Marx-Schule“ ab. Beim Bau des Zooparkhauses 2003/2004 stieß man bei Erdarbeiten auf die Grundmauern und den Keller des König-Albert-Gymnasiums, Bombenfunde traten zutage. Der Bund der Albertiner e.V. hält den Kontakt zu ehemaligen Schülern aufrecht und lädt einmal im Jahr zu einem Ehemaligentreffen nach Leipzig ein. Darüber hinaus vergibt die Stiftung „König-Albert-Gymnasium Leipzig“ jährlich Auszeichnungen für herausragende Leistungen im Sinne humanistischer gymnasialer Schulbildung.

Wisentgehege Springe, 11.04.2006
Oster-Wochenende im Wisentgehege Springe mit vielen Attraktionen für die kleinen Besucher
Am Ostersonntag und Ostermontag lohnt sich ein Besuch im Wisentgehege Springe ganz besonders, denn dann ist hier der Osterhase unterwegs und verteilt an die Kinder bunte Ostereier (natürlich Bio-Eier) und leckere Osterbrötchen. Außerdem sind alle Kinder eingeladen, an verschiedenen Spiel- und Bastelaktionen rund um das Thema Ostern teilzunehmen und dabei kleine Preise (u.a. Schokoeier und Schokohäschen, Hasenfiguren aus Naturholz, ...) zu gewinnen. Natürlich finden an diesem Wochenende auf dem Falkenhof im Wisentgehege Flugvorführungen statt. Auch die Wildtiere des Wisentgeheges laden inmitten frühlingshafter Umgebung zum Beobachten ein, zumal sich inzwischen bei den Wildschweinen Nachwuchs eingestellt hat.

Zoo Köln, 11.04.2006
Das Kölner Elefantenbaby Marla als MMS-Foto aufs Handy!
Der Kölner Zoo bietet allen Neugierigen erstmals den Service an, sich das offizielle Foto des Elefantenbabys per SMS als MMS-Bild auf das Handy schicken zu lassen. Einfach eine SMS an die Nummer 82882 mit „Elefant“ schicken (¬ 0,99/SMS, T-Mobile: zzgl. Transportleistung) und der Versand der MMS erfolgt dann bis spätestens 12 Uhr am nächsten Tag an den Empfänger. Voraussetzung: MMS-fähiges Handy. Die Erlöse aus dieser Aktion gehen komplett an den Kölner Zoo.


Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 11.04.2006
Blühende Bäume zum Osterfest
Der Frühling lässt sich dieses Jahr lange bitten, aber seine Boten mögen sich nicht mehr verstecken: Überall zeigen sich erstes Grün und erste Blüten, und den Maurischen Garten in der Wilhelma überzieht ein zarter Hauch von Rosa, eine erste Ahnung aufbrechender Knospen. Die Zeit um Ostern ist auch die Zeit der Magnolien: Die herrlichen alten Bäume im größten Magnolienhain Europas haben fleißig Knospen angesetzt und werden – frostfreie Nächte vorausgesetzt- am Wochenende ihre volle Blütenpracht entfalten. Die herrlichen Blüten von über 70 Magnolien erscheinen stets vor den Blättern und bieten alle Farbschattierungen von reinweiß über rosa bis dunkelpurpur. Immergrüne Arten sind dabei, frostempfindliche und winterharte, früh- und spät blühende. Jede einzelne Magnolie hat ihren Reiz, zusammen sind sie unschlagbar! Den Kontrast für die Blüten bildet das satte Dunkelgrün geschnittener Eiben, den historischen Rahmen der maurische Wandelgang. Manche der exotischen asiatischen Bäume sind über 150 Jahre alt – sie stammen aus der Zeit, als sich der Schwabenkönig Wilhelm I. am Neckar ein Pflanzenparadies mit exotischen Bauten im maurischen Stil erbauen ließ. Aus dem königlichen Privatgarten, zu dem das Volk damals keinen Zugang hatte, ist heute ein zoologisch-botanischer Garten geworden, der das ganze Jahr über Besuchern aus dem Ländle und aus aller Welt Begegnungen mit Tieren, Pflanzen, Gartenkultur und Historie bietet. Der Maurische Garten mit den Magnolien ist nach wie vor das Herzstück der Wilhelma und hat zu jeder Jahreszeit seine bezaubernden Aspekte. Aber die Farbenpracht der Magnolienblüten im Frühling ist gewiss einer der schönsten Momente im Wilhelmajahr!

Tierpark Chemnitz, 11.04.2006
Ostern in Tierpark und Wildgatter
Auch in diesem Jahr lohnt ein Osterausflug in den Tierpark Chemnitz oder das Wildgatter Oberrabenstein. Am Samstag (15. April) startet im Tierpark ab 10 Uhr eine große Osterolympiade mit dem Disziplinen Ei-Weitwurf, Ei-Krocket, Ei-Boccia und Ei-Zielwurf. Beim Umgang mit den empfindlichen Sportgeräten sind Geschicklichkeit und Fingerspitzengefühl gefragt. Außerdem können sich die Besucher an einer Wissensstraße versuchen, an Bastelstraßen ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen oder sich mit Schminke und Geschick in einen Tiger oder Löwen verwandeln lassen. Hunger und Durst können natürlich auch gestillt werden. Scharfe Augen und guter Spürsinn sind nötig, wenn am Ostersonntag (16. April), ab 10 Uhr die Suche nach den bunten Ostereiern im 36 Hektar großen Gelände des Wildgatters Oberrabenstein beginnt. Außerdem warten in diesem Jahr nicht nur eine Menge Schoko-Osterhasen auf große und kleine Leckermäuler, sondern auch die Wurfgeschosse eines bekannten gallischen Helden: zum Kinostart von „Asterix und die Wikinger“ werden 2000 Schoko-Hinkelsteine bereitgestellt. Also – Ostern nicht rumeiern, sondern gleich auf in den Tierpark oder das Wildgatter!

Thüringer Zoopark Erfurt, 11.04.2006
Dank an die Partner der Erfurter Nashornkampagne
Der Zoopark hat die Nase vorn: nicht nur bei der Zucht der bedrohten Nashörner, nein auch bei den Partnern im Nashornschutz. Bei der Nashornkampagne der europäischen Zoovereinigung werden Spenden und Gelder für den Schutz wild lebender Nashörner gesammelt. Auch der Zoopark nimmt aktiv am Nashornschutz teil. Damit die Ausstellung und die vielen Aktionen rund um die Erfurter Nashörner gelingen, haben sich bereits viele Firmen, Vereine und Privatpersonen im Vorfeld beteiligt. Der große bunte Infowagen wurde bei der Kolping Dienstleistungs GmbH in Erfurt gebaut. Die Lehrlinge des ersten Lehrjahres von der Bildungswerk für berufsbe-zogene Aus- und Weiterbildung gGmbH schleifen gerade an einem großen Holzpuzzle-Nashorn. Nashornsparschweine wurden im Zoojugendklub von kleinen Helferhänden gebastelt. Aber auch engagierte Privatpersonen sind mit dabei. Mignon Kladitz zum Beispiel überbrachte als Dauerleihgabe für die Kampagne Verkehrskegel. Sie sollen nun von Kinderhänden mit Kleister und Zeitungspapier in große Nasenhörner verwandelt werden. Anschließend können Kinder jeder Altersstufe im Zoopark damit Ringwerfen spielen.

Vogelpark Marlow, 11.04.2006
Ostervorbereitungen im Vogelpark Marlow
Als sich am vergangenen Sonnabend die Eingangstore des Vogelpark Marlow erstmals im Rahmen der Saison öffneten, lagen zahlreiche Vorbereitungen für das kommende Osterfest bereits hinter den Mitarbeitern des Vogelparks. Die kalte Witterung der letzten Wochen hatte Außenarbeiten so gut wie unmöglich gemacht und so wurde jeder Sonnenstrahl der zurück liegenden Tage sofort genutzt, um mit besonderer Hilfe der ARGE (Arbeitsgemeinschaft der Agentur für Arbeit) Nordvorpommern den
Vogelpark zu verschönern. Auch die ersten Tiere konnten bereits ganz oder zumindest tagsüber wieder auf ihre Anlagen umziehen und zeigen sich in diesen Tagen besonders neugierig auf Besucher. Kronenkraniche, Rosapelikane, Papageien ; alle freuen sich über die Rückkehr in ihre Anlagen. Allerdings hat das Umziehen auch so seine Tücken und der eine oder andere Pelikan muss schon einmal per Handziehwagen zum Pelikanteich gefahren werden. Trotzdem, allen scheint das neue alte Zuhause im Grünen ganz gut zu bekommen. Tatsächlich sind bis auf Hausgeflügel, Enten und Gänse alle anderen Tiere ganz normal für die Besucher zu sehen. Auch die Fellfraktion des Marlower Vogelparks genießt wieder die Außenanlagen. Die Zwergotter können beispielsweise wieder beim Tollen und Füttern beobachtet werden. Sie bringen so richtig Leben in den Eingangsbereich der Gaststätte Am Vogelpark. Aber auch der Eingang des Vogelparks hat sich ein klein wenig verändert. In Eigeninitiative der Mitarbeiter wurde der Eingangsbereich des Kassenhäuschens verschönert und umgestaltet. Etwas gelbe Farbe und neu verlegtes Linoleum lassen den Innenraum nun hell und warm erstrahlen. Trotz der vielseitigen Aktionen werden auch die kommenden Tage noch recht hektisch verlaufen. Nicht nur der Aufbau der Festwiese für die Riesen- Wiesen- Osterparty will organisiert sein, auch die Showtiere an der Blauen Bühne; warten schon mit Spannung auf ihre ersten größeren Einsätze zu Ostern. Aber Nervosität kommt dabei nicht auf, schließlich sind einige von ihnen schon alte Hasen im Showgeschäft. Das Motto der diesjährigen Riesen- Wiesen- Oster- Party ist Fußball. Auf humorvolle Art kann jeder bei Osterwasser und Feuer sein Geschick im Umgang mit verschiedenen Bällen erproben. Ab 12. 00 Uhr gibt es auf der Festwiese hinter der Boddenlandschaft Spaß, Trubel und Animation sowie Leckeres auf die Hand. Da wird jeder Fußballer satt! Ein vergnüglicher und interessanter Ostersamstag mit lauter Ei.... und Tor!; wartet also auf Sie! Übrigens, ein Osterspaziergang durch den Park lohnt sich schon deshalb, weil es allerlei Neuigkeiten zu entdecken gibt. Dafür haben Sie ab April auch wieder von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr (Kassenschluss 17. 00 Uhr) Zeit.

Tierpark Nordhorn, 10.04.2006
Traditionelles Ostereiersuchen im Tierpark Nordhorn - Mit Eierrallye rund um eierlegende Tierarten
Pünktlich zu Ostern gibt es am kleinen Bauernhof im Tierpark Nordhorn viele kleine Lämmer zu bestaunen. Im Streichelzoo erwarten unsere Besucher weiße und schwarze Lämmchen der kleinsten Schafrasse der Welt, die Anfang April das Licht der Welt erblickten. Ebenfalls im April wurden zudem 5 niedliche Zwergziegen geboren, die bei ihrem gemeinsamen wilden Spiel zu beobachten sind. Auch am historischen Vechtehof des Tierparks leben bereits kleine Osterlämmchen. Die Thüringer Waldziegen haben dort im März für den ersten Nachwuchs gesorgt. Im angrenzenden Streichelzoo am Vechtehof warten zudem wieder winzige, zwei Wochen alte Bunte Bentheimer Ferkel auf die Streicheleinheiten der Kinder.
Aber was wäre ein Osterfest ohne den Osterhasen? Am Ostersonntag wird dieser ab 9.00 Uhr auch im Tierpark wieder eine kleine Überraschung für die jungen Besucher bereithalten. Und auch das Eiersuchen darf nicht fehlen. So sind alle Kinder wieder eingeladen im Tierpark am Sonntag auf Ostereiersuche zu gehen. Damit auch die Kleinsten beim Suchen nicht zu kurz kommen, werden die Ostereier an der Kasse heimlich den Erwachsenen zugesteckt. Bei einer Osterrallye mit Fragen „rund um eierlegende Tierarten“ können in diesem Jahr wieder schöne Preise aus dem Zooshop gewonnen werden. Teilnahmebögen werden an beiden Tagen an der Kasse erhältlich sein und können ausgefüllt auch dort wieder abgegeben werden. Für alle Genießer richtet die Cafeteria an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag ab 9:30 Uhr ein Frühstücksbuffet aus. An Ostersonntag kann zusätzlich gebruncht werden. Eine Platzreservierung ist unter 05921-71200-77 erfahrungsgemäß erforderlich.

Stadt Krefeld, 10.04.2006
Osterhase hat Quizantworten versteckt / Krefelder Zoo bietet spannendes Eier-Quiz am Ostermontag an
Der Osterhase hat sich im Krefelder Zoo große Mühe gegeben und hofft auf Unterstützung. Er hat ein spannendes Quiz für große und kleine Zoobesucher gemacht, aber alle Antworten im Zoo verstreut. Er braucht am Ostermontag, 17. April, zwischen 9 und 18 Uhr Hilfe beim Zusammensuchen der Antworten. Alle Zoobesucher sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen. Für die Gewinner des Quiz winken tolle Preise. Da wird der Zoobesuch zum spannenden Erlebnis. Wer mehr über Eier und Ostereier erfahren möchte: Das Infomobil „Allerlei rund ums Ei“ steht von 11 bis 17 Uhr an der Zooschule und gibt Auskünfte über Eier aller Art, die nicht nur von Vögeln gelegt werden.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 10.04.2006
Ferienkinder gehen mit Tieren auf Tuchfühlung
Gelsenkirchen. – Einmal hinter die Kulissen des Rentiergeheges schauen oder die Giraffen selber mit Erdnüssen füttern – welches Kind hat nicht schon einmal davon geträumt, Tierpfleger im Zoo zu sein und die Tiere dabei hautnah zu erleben? Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bietet in den Osterferien im Rahmen ihres Ferienprogramms wieder kleinen Besuchern von sechs bis zwölf Jahren die Gelegenheit mit unterschiedlichen Tieren intensiv auf Tuchfühlung zu gehen. Treffpunkt ist jeweils während der Ferien vom 18. bis zum 21. April um 10 Uhr vor dem Service-Center. Die Kinder sollten etwas Verpflegung, Gummistiefel und regenfeste Kleidung mitbringen. Nach einer kleinen Stärkung werfen die Kids einen Blick hinter die Kulissen der ZOOM Erlebniswelt und können dabei einiges über die Arbeit der Tierpfleger und die Tiere in Alaska und Afrika erfahren. Mittags stärken sich dann alle gemeinsam bei einem Mittagssnack im Grimberger Hof. Am Nachmittag wird gebastelt, gespielt und gemalt. Auch ein Zoo-Tagebuch wird gemeinsam angelegt. Um 16 Uhr geht es schließlich zurück zum Zooeingang, wo die Eltern ihren Nachwuchs wieder abholen können.

Zoo Leipzig, 10.04.2006
Vortragsreihe des Freundes- und Förderkreises des Zoo Leipzig - Vom klassischen Stadtparkzoo zum attraktiven Erlebniszoo - in der Krise liegt die Chance.
Im Rahmen der Vortragsreihe des Freundes- und Förderkreises des Zoologischen Gartens Leipzig e.V. referiert am 11. April um 17 Uhr im neuen Verwaltungsgebäude des Zoos Klaus-Michael Machens, Direktor des Zoos Hannover über das Wagnis und die Chance, 1995 als erster Zoo in Deutschland in die Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung übergegangen zu sein. Die Umgestaltung des Zoos Hannover vom Stadtparkzoo zum Erlebniszoo erfolgte im Rahmen eines Projektes zur Expo 2000 in Hannover. Heute ist das ganzheitliche, integrale Konzept, das Bildungsauftrag des Zoos und Freizeitbedürfnisse der Besucher auf eine Stufe stellt, Realität geworden und weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Zur Deckung der Unkosten werden für Vereinsmitglieder 1 Euro und für Nichtmitglieder 2 Euro erhoben.

Zoo Leipzig, 10.04.2006
Gorillaweibchen erobert die Herzen der Leipziger Pfleger
Die am 29. März 2006 aus dem Zoo Berlin eingetroffene Gorilladame „Effi“ (geb. am 29. März 1993 in Kopenhagen) hat die Herzen ihrer Pfleger sofort erobert. Kaum angekommen, hat sie sich schnell an die neue Umgebung und die Pfleger, die sie liebvoll umsorgen, gewöhnt. „Wir freuen uns sehr, dass die Eingewöhnung von Effi bisher so gut geklappt hat“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Vorerst wird „Effi“ noch in der Quarantänestation des Menschenaffenhauses „Pongoland“ bleiben. Erst wenn alle veterinärmedizinischen Untersuchungen abgeschlossen sind, wird sie in das Menschenaffenhaus umziehen und ihre neuen Mitbewohner schrittweise kennen lernen. Der bereits durchgeführte Schwangerschaftstest hat ein negatives Ergebnis ergeben. Zur Sicherheit wird in den nächsten Tagen ein erneuter Test vorgenommen. Die Zoobesucher müssen sich allerdings noch circa zwei Wochen gedulden, ehe sie das neue Gorillaweibchen sehen und beobachten können.

Jaderpark, 10.04.2006
Jaderpark mit neuen Attraktionen
Seit Wochen wird im Jaderpark mit Hochdruck gearbeitet. Doch nun ist es vollbracht, pünktlich zu Ostern können sich die Besucher auf gleich zwei neue Erlebnisse freuen. Im Tierpark erwartet Sie ein weiteres Warmhaus – das sogenannte Exotarium. Hier kann man sich in aller Ruhe auch bei nicht so tollem Wetter eine Gänsehaut holen, denn die Bewohner des Hauses sind Schlangen, verschiedene Echsen, Spinnen, Skorpione und andere mehr. Von einem ganz aus Bambus gestalteten Besucherraum schaut man in den natürlich hergerichteten Lebensbereich dieser Tiere. Doch keine Angst, unsere Gäste sind durch große und dicke Glasscheiben von den Krabbel- und Kriechtieren getrennt. So kann man in aller Ruhe den Chamäleons bei der Jagd auf Insekten, den Vogelspinnen beim Bau ihrer Gespinnste und der Grasnatter bei der Suche nach ihrem Lieblingsplätzchen zuschauen. Im Freizeitpark wird letzte Hand an den Aufbau einer Kanufahrt durchs Indianerland gelegt. Nun brauchen die Jüngsten nicht mehr neidisch zur Wildwasserbahn schauen, denn sie haben hier ihr eigenes feuchtes Vergnügen. In einem fast 60 Meter langen Strömungskanal können die Kinder acht kleine Kanus mit kräftigen Paddelschlägen zum Ziel steuern. Da wird sicher der eine oder andere Wasserspritzer nicht zu vermeiden sein. Doch kein Problem auch dieser neue Spaß ist wetterfest unter Dach zu genießen, so daß ein paar Regentropfen dem Vergnügen keinen Abbruch tun.

Wildpark Lüneburger Heide, 09.04.2006
Das größte Osternest Norddeutschlands - Ostern mit Wolf, Bär & Co.
Auf die Wildparksucher warten - neben Wolf, Bär & Co. und den anderen ersten Jungtieren des Jahres - im Wildpark Lüneburger Heide während der Osterferien einige tolle Überraschungen. Am Mittwoch den 12.04.2006 sind noch einige wenige Plätze als „Juniortierpfleger“ frei. Wer schnell ist, kann noch einen dieser heiß begehrten Plätze ergattern. Unterwegs mit den Tierpflegern, die Kinder haben die Möglichkeit für einen Tag den Tierexperten über die Schulter zu schauen. Sie helfen beim Füttern und lernen den Umgang mit Tieren und deren Verhalten kennen. Einen Tag lang “Wildparkluft schnuppern für Kinder ab 9 Jahren von 12.00 - 15.00 Uhr. Telefonische Anmeldung (04184 / 89 39 - 11) ist erforderlich. Für Kinder hat sich der Wildpark Lüneburger Heide, auch in diesem Jahr, zu Ostersonntag und Ostermontag wieder besondere Überraschungen ausgedacht. Im größten Osternest Norddeutschlands hat der Osterhase viele bunte Überraschungseier versteckt und “Großes Toben“ im Stroh ist für die Kleinen angesagt! Mit Geschick und Ausdauer findet jeder dort sein Osterei.

Zoo Landau, 07.04.2006
Großes Osterfest im Zoo Landau in der Pfalz - „Kleine Sauerei“ , „Nashorndino“ und Osterbrunch als besondere Attraktion
Zum Osterfest am Ostermontag, 17. April 2006, ab 11 Uhr, bietet der Landauer Zoo ein buntes Programm für die ganze Familie. Natürlich dreht sich auch zu Ostern im Zoo alles um Tiere. Wer Lust hat, kann auch schon am Sonntag auf Ponys seine Runden um die Flamingoanlage drehen. Reichlich niedlichen Nachwuchs gab es nicht nur bei verschiedenen Exoten des Zoos, sondern auch im Streichelzoo bei den Zwergziegen und den Quessant-Minischafen. Als ein besonderes Highlight werden die Pädagogen der Zooschule die neuste Errungenschaft des Zoos, den supersüßen und sehr kinderlieben Minischweineber „Franz’l“, vorstellen. Darüber hinaus wird ein weiterer ungewöhnlicher Bewohner im Zoo zu finden sein: In Anlehnung an das Zoo-Jahresthema „Nashörner und ihre Lebensräume“ stellt die Gartenschau Kaiserlautern - Dinopark leihweise das lebensgroße Modell eines dreigehörnten Triceratops-Dinosauriers zur Verfügung. Im österlich geschmückten Zoo können sich die Kinder während der ganztägigen Osterrallye auf Ostereiersuche machen. Wer am Ende die richtige Anzahl Eier gefunden hat kommt in die Auslosung für tolle Preise. Unter der Anleitung der Mitarbeiterinnen der Zooschule können Kinder rund um das Thema Ostern basteln. Schon Tradition hat die Initiative für die bedrohtesten Osterhasen der Welt. Mit den Einnahmen aus dem Kinderschminken wird ein Artenschutzprojekt für den hochbedrohten südafrikanischen Buschmannhasen (Bunolagus monticularis) unterstützt. Erstmals bietet das Zoorestaurant Zoostüb’l an den beiden Osterfeiertagen zwischen 9 und 13 Uhr ein sehr reichhaltiges Osterbrunch für zehn Euro pro Erwachsenen und fünf Euro pro Kind (vier bis zwölf Jahre) an. Eine Reservierung unter 06341-144429 wird empfohlen. Wer zu Ostern, Kommunion, Konfirmation oder einfach so ein tolles Geschenk sucht, kann am Ostersonntag und Ostermontag im Sparpaket den neuen Zooführer, die Zoochronik, sechs Zoopostkarten und einen Familien-Eintrittsgutschein zum Sonderpreis von 19,50 Eurp erwerben!

Thüringer Zoopark Erfurt, 07.04.2006
Keine Angst vor gefiederten Sängern
Unbeirrt von der sogenannten Vogelgrippe haben die Mitarbeiter des Erfurter Zooparkes gerade noch rechtzeitig vor Brutbeginn die auf dem Roten Berg aufgehängten 53 Vogelnistkästen einer gründlichen Inspektion und Reinigung unterzogen. Da Singvögel vom Geflügelpesterreger H5N1 nicht befallen werden, besteht auch Zuhause kein Grund, sich vor der heimischen Vogelwelt zu fürchten oder sie gar aus Hof und Garten zu verbannen. Viel mehr wird es immer wichtiger, den zunehmend bedrohten gefiederten Sängern Schutz und Hilfe anzubieten. Bereits vor 10 Tagen kehrte der Hausrotschwanz aus seinem mediterranen Winterquartier heim. Auch Bachstelze und Wacholderdrossel wurden in Erfurt schon gesichtet. Hier geblieben sind dagegen Meisen, Kleiber, Rotkehlchen und Haussperling. Abertausende lautstark krächzende Saatkrähen, Überwin-terungsgäste in unseren Breiten, traten dagegen Ende März den Rückflug in ihr Brutgebiet, das Baltikum, an. Einer der letzten Heimkehrer aus warmen Gefilden ist Anfang Mai der exotisch anmutende Pirol. Die diesjährige Nistkasteninspektion im Zoopark ergab, dass 37 der künstlichen Vogelbehausungen im letzten Jahr von Meisen und nur 8 von Haussperlingen besetzt waren. Diese Zahlen sind in etwa mit denen 2004 identisch. Zuvor hatten die auf dem Roten Berg nach wie vor sehr zahlreichen Spatzen stets die Oberhand. Sie bearbeiteten die Einschlüpfe der hölzernen Meisenkästen solange mit ihrem Schnabel, bis sie durch das Loch passten. Dem wurde nun durch Anschrauben entsprechender Lochblenden aus Metall ein Ende bereitet. Auch dieses Jahr besteht in der Zoo- und Naturschule des Zooparkes wieder die Möglichkeit, ohne Störung des Brutgeschehens in ein Vogelhäuschen hineinzuschauen. Eine im Nistkastendach angebrachte Minikamera macht’s möglich. Während dort vergangenes Jahr Blaumeisen zweimal eine große Kinderschar aufzogen, hat jüngst wie auf Bestellung ein Kleiberpaar die komfortable Vogelvilla in Besitz genommen. Der Kleiber ist der Vogel des Jahres 2005.

Tierpark Ueckermünde, 07.04.2006
Osterferienaktion im Tierpark Ueckermünde (8. bis 19. April)
Während der Osterferien finden wieder täglich die beliebten Schaufütterungen bei den Fischottern (11 Uhr) Papageien (13 Uhr), den Löwen (14 Uhr) und den Berberaffen im Affenwald (15 Uhr) und Fischottern (16 Uhr) statt. Sonderausstellung: Störe – Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien Stör-Kino mit dem Film „Die Rückkehr der Störe“ Täglich geöffnet: Tierparkgaststätte und Imbiss bei den Affen Osterausstellung im Eingangsgebäude

Tiergarten Nürnberg, 07.04.2006
Das Nürnberger Unternehmen Cortal Consors unterstützt das Projekt DelphinLagune des Tiergarten Nürnberg.
Um den heutigen Ansprüchen moderner Tierhaltung gerecht zu werden, wird der Tiergarten Nürnberg im Rahmen einer weiteren Ausbauphase des Delphinariums die DelphinLagune bauen. Diese neue Anlage soll nicht nur mehr Platz für die Tiere schaffen, sondern auch den Besuchern die Möglichkeit geben, die Tiere in einer natürlicheren Umgebung zu erleben. Mit der DelphinLagune werden sich auch neue und zeitgemäße Möglichkeiten ergeben um die bereits erfolgreichen Aktivitäten im Bereich Bildung, Forschung und Artenschutz fortzusetzen. Darüber hinaus plant der Tiergarten Nürnberg parallel zum Bau der Lagune die Errichtung eines Delphintherapie- und Forschungszentrums. Zusammen mit der Universität Würzburg wurde ein Therapiekonzept entwickelt und auf seine Eignung wissenschaftlich untersucht. Die zum jetzigen Zeitpunkt vorliegenden Ergebnisse zeigen bereits spezifische positive Veränderungen bei den teilnehmenden Kindern. Die DelphinLagune würde somit optimale Rahmenbedingungen für eine solche Therapie bieten und wäre somit die erste Einrichtung dieser Art in Europa. Ein Projekt dieses Umfangs erfordert gute Ideen und Konzepte. Seine Verwirklichung bedarf jedoch auch der Kooperation und Unterstützung der Bevölkerung und verschiedener Unternehmen, die ebenso wie der Tiergarten Nürnberg innovative und fortschrittliche Ziele verfolgen. Mit dem Bau der DelphinLagune wird z. B. nicht nur die Haltung, sondern auch die Präsentation der Tiere, eine ganz neue Dimension erfahren. Mit der DelphinTherapie eröffnen sich auch ganz neue Möglichkeiten für Zoos tiergestützte Therapien anzubieten. Es ist daher erfreulich, dass ein Nürnberger Unternehmen, wie CORTAL CONSORS, sich bereit erklärt hat, den Tiergarten bei der Realisierung dieses Projektes langfristig zu begleiten und zu unterstützen. Cortal Consors musste nicht lange überlegen, bevor man sich zur Unterstützung der DelphinLagune entschloss. Als Europäische Anlagebank mit dem deutschen Unternehmenssitz in Nürnberg lag es nahe, sich für ein lokales Projekt mit europäischem Charakter zu engagieren. Die Spende ist Teil einer langfristig angelegten Kooperation zwischen dem Tiergarten und Cortal Consors. In Zukunft wird Cortal Consors auch Events für Kunden und Mitarbeiter im Tiergarten veranstalten sowie bei seinen europäischen Schwestergesellschaften für das Projekt DelphinLagune werben und damit helfen, es in Europa bekannt zu machen.

Natur- und Tierpark Goldau, 07.04.2006
Der Bergsturz mag 2 0 0 Jahre zurück liegen, Vergangenheit ist er deshalb noch lange nicht
Im Natur- und Tierpark Goldau ist der Bergsturz allgegenwärtig: Nagelfluhblöcke wohin das Auge reicht! Am 5. April 2006 wurde im Parkgelände die neue Freiluft-Ausstellung SteinZeit Geschichten in Schichten eröffnet. Sie nimmt BesucherInnen mit auf eine interaktive Expedition und informiert attraktiv über die Ursachen des Bergsturzes und die geologischen Entwicklungen.Bis Mitte Mai können Sie in der geologischen Forschungsstation sehen, wie sehr Steine noch immer unseren Alltag prägen, und was Zahnpasta, Seife und Steine gemeinsam haben! Steinige Veranstaltungen Führungen Interaktive Freilichtausstellung Workshops für Schulklassen Über alle Veranstaltungen informiert detailliert www.tierpark.ch; für Führungen kann man sich unter 041 859 06 06 anmelden.

Erlebnis-Zoo Hannover, 07.04.2006
Wald der Wölfe und wonnige Wohngemeinschaften
Der Wald der Wölfe, die Huldigung der Hulmans, wonnige W ohngemeinschaften, puzzelnde Papageien und ein gepflegtes Steppenpicknick – der Erlebnis-Zoo Hannover eröffnet die Saison 2006 mit neuen und tierischen Attraktionen! Mit neuen Showfütterungen und 2.072 pelzigen und gefiederten Stars begeistert der Zoo seine Gäste auf unterhaltsame und unvergessliche Weise fü