E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Christian Remenyi
   Anja Schulze
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 312 vom 6. April 2006

Liebe Leser,

so schnell kann ein Jahrhundert vorbei sein - das nächste Hochwasser läuft durch die Elbe. Vor allem wohl Dank gezielter Steuerung der tschechischen Staumauern ist es diesmal weniger hoch, dafür aber langgestreckter. Auf deutscher Seite ist von den damals versprochenen Deichverlegungen und Überflutungsflächen noch herzlich wenig zu sehen - soweit sich überhaupt etwas getan hat, ist es meist noch in der Planungsphase. Man hatte sich wohl noch 97 Jahre sicher gefühlt? Im Gegenteil, seither wurden weitere ehemalige Auen bebaut und Straßen angelegt. Zoos sind offenbar diesmal nicht direkt betroffen, in Prag wurde zwar der Rettungsturm der Gorillas geöffnet, doch die Lage scheint entspannt.

Wenn es nach Geflügelindustrie und einigen Ministerpräsidenten geht, soll morgen
aus rein wirtschaftlichen und zudem kurzsichtigen Gründen das Verbot der Hühner-Käfighaltung gekippt werden sowie die Einführung von „ausgestalteten“ Käfigen erlaubt werden. Zahlreiche Tier- und Umweltverbände laufen dagegen Sturm, z. B. kann man hier über den BUND vorgefertigte E-Cards an alle Ministerpräsidenten schicken. Der einzige, der m.W. darauf geantwortet hat, war Kurt Beck: "Das Einsperren des Geflügels in Kleinkäfigen auf der Fläche eines DIN A4-Blattes ist Tierquälerei, die wir nicht unterstützen werden. Auch die so genannten ausgestalteten Käfige lehnen wir ab". Recht hat er. Den Schwachsinn ('Tschuldigung), den der Deutsche Bauernverband hingegen dazu verzapft, können Sie hier nachlesen:
06.04.2006 - Deutscher Bauernverband: Geflügelhalter demonstrieren morgen vor dem Bundesrat - Kleinvoliere jetzt zulassen
Diese euphemistisch so genannten "Kleinvolieren" sind gerade mal 50 cm hoch! Weit mehr Klein als Voliere - "Voliere" kommt ja vom Wort für Fliegen... Sehr schön ist da nachzulesen, wie "die Einführung der Kleingruppenhaltung" gefordert wird, so als wolle man den Tieren ein gemütliches sozialbetreutes
Wohnen einrichten.
Der
Zwiebelfisch von SpiegelOnline, immer auf Rettungsmission für den Genitiv, bemerkt zur Schlagzeile: "Käfighaltung von Hühnern verboten": "Da haben die fleißigen Eierlegerinnen und Körnerpickerinnen ihr Schicksal offenbar selbst in die Hand genommen und mutig ein Käfigverbot erlassen. George Orwells "Farm der Tiere" lässt grüßen. Heute würde man wohl sagen: Die Farm von den Tieren." Schön wäre es.

Eine Zoo-Legende verstarb am Dienstag: Marvin Jones, das wandelnde Zoolexikon aus San Diego.
Aus der Zoobiology Newsgroup:
I regret to inform you that Marvin Jones died yesterday of a hear attack. He had been in good health and spirits up to his entirely unexpected death, which occurred shortly after lunch with friends. This last weekend, he had escorted friends through his beloved San Diego Zoo, where he was Registrar Emeritus, having retired there in 1993, after 19 years. Beginning in the 1940's, Marvin amassed an enormous file of zoo animal data, and corresponded with a phenomenal number of people. His publications span more than fifty years.


Dirk Petzold



Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?

Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche: Die unverkennbaren blauen Kuppeln des Budapester Elefantenhauses

Zoos  –  Meldungen

koeln.de - 4. Apr. 2006
ZDF präsentiert Geschichten aus dem Kölner Zoo
«Tierisch Kölsch» heißt es ab Mittwoch (15.15 Uhr) im ZDF. Montags bis freitags präsentiert die Reihe in 40 neuen Folgen Geschichten aus dem Kölner Zoo, wie der Sender am Dienstag in Mainz mitteilte. «Tierisch Kölsch» schaut laut ZDF hinter die Kulissen des Tierparks. Bis Dienstag lief auf dem Sendetermin die Reihe «Berliner Schnauzen». Laut ZDF sahen im Schnitt 1,34 Millionen Zuschauer (Marktanteil 10,6 Prozent) die Geschichten aus dem Hauptstadt-Zoo.

NRZ - 5. Apr. 2006
Duisburger Delfine starten »Open Air«-Saison am Samstag
Nach mehrmonatiger Zwangspause starten die Delfine im Duisburger Zoo am kommenden Samstag (8. April) wieder ihr Show-Programm. Nach der Demontage des beschädigten Holz-Daches müssen die Wassersäuger ihre Kunststücke nun bis zum Spätherbst unter freiem Himmel aufführen. An der Dach-Konstruktion, die der Unglückshalle von Bad Reichenhall ähnelte, waren nach Angaben des Zoos »erhebliche Mängel« entdeckt worden. Das Delfinarium war daraufhin vorsorglich geschlossen worden.


Pirmasenser Zeitung - 4. Apr. 2006
Nutzungsuntersagung für den Verein TierArt in Maßweiler
Der Verein TierArt muss die Tiere, die sich auf dem ehemaligen Gelände des US-Lagers Maßweiler befinden, entfernen. Die Nutzungsuntersagung für die Auffangstation begründet der Kreisrechtsausschuss damit, dass für die Gehege und Anlagen im Freien keine Genehmigungen vorliegen. Ausgenommen von dieser Nutzungsuntersagung ist die ehemalige Kfz-Halle, für die es eine Baugenehmigung gibt. Wenn der Verein in dieser Halle Tiere halten möchte, müssen die Verantwortlichen aber zuvor einen neuen Quarantänenachweis bringen. Heike Finke, die Vorsitzende des Vereins, kündigte an, gegen diese Nutzungsuntersagung zu klagen und einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht zu stellen. Die fünf Waschbären, drei Füchse, zwei Rehe, ein Luchs, ein Bussard sowie ein Eichelhäher befinden sich in Gehegen und Anlagen, die ohne Genehmigung errichtet worden. Außerdem verstoßen die Gehege gegen die Festsetzung des Bebauungsplanes „Ökologischer Themen- und Wildpark“. Die Anträge, die die Verantwortlichen von TierArt, im Nachhinein für diese errichteten Gebäude erstellt haben, widersprechen dem bestehenden Bebauungsplan. Der Kreisrechtsausschuss droht dem Verein ein Zwangsgeld an, wenn der Verein die Tiere nicht entfernt. Die Vorsitzende von TierArt kündigte an, gegen die Nutzungsuntersagung zu klagen und einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht zu stellen. „Die Tiere werden wir nicht wegbringen“, sagte Heike Finke: „Wohin sollten sie denn auch?“


NÖN Online - 5. Apr. 2006
NÖN-Umfrage: Was soll mit Safaripark passieren?
Gänserndorf. Drei Parteien - drei Vorschläge für die Nachnutzung des Safaripark-Areals: So sieht derzeit die Lage aus. Die SPÖ will einen Erlebnispark mit heimischen Tieren, die ÖVP ein Freizeitsportzentrum und die Grünen eine Auffangstation für exotische Wildtiere. Und was wollen die Bürger? Sie können nun bei einer großen NÖN-Umfrage ihre Stimme abgeben.


Neuer Grazer - 5. Apr. 2006
Die Steirer werfen den Rettungsanker
Die Causa Herberstein beschäftigt einen Untersuchungsausschuss des Landes. In Herberstein ist man heuer, so scheint’s, aus dem Schneider, was Maximilian Herberstein und Tierparkleiter Andreas Kaufmann Luft zum Atmen verschafft. Nur was passiert 2007? Sollte die Regierung rund um LH Franz Voves nach diesem Untersuchungsausschuss den Geldhahn zudrehen? Und wie stehen die Steirer zu einem Aus? Das haben die Grazer Meinungsforschungsprofis von m(Research kürzlich abgefragt – Ergebnis: Mit großer Mehrheit (74 %!) sind die Steirer für den Fortbestand Herbersteins, die Gegner sind mit 9 % klar in der Minderheit.


Sachsen Fernsehen Chemnitz - 4. Apr. 2006
Preiserhöhung im Tierpark?
Der Stadtrat entscheidet am Mittwoch, ob die Besucher des Chemnitzer Tierparks künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Geplant ist, die Eintrittspreise ab 1. Mai um zum Teil mehr als 20 Prozent anzuheben. Erwachsene sollen dann künftig 5 Euro zahlen, für Besucher mit Ermäßigung sind 3 Euro fällig. Begründet wird die geplante Preiserhöhung durch die steigende Attraktivität des Tierparks. Damit sollen in diesem Jahr rund 51.000 Euro Mehreinnahmen ins Stadtsäckel fließen. Wie es aus Fraktionskreisen heißt, wird sich der Stadtrat höchstwahrscheinlich gegen die Preiserhöhung entscheiden.

Freie Presse - 4. Apr. 2006
Keine Mehrheit für höhere Eintrittspreise im Tierpark
Chemnitz. Das Vorhaben der Stadtverwaltung, ab 1. Mai die Eintrittspreise im Tierpark zu erhöhen, dürfte morgen im Stadtrat scheitern. Zumindest haben gestern bereits die Fraktionen von PDS, CDU, SPD und FDP – und damit eine Mehrheit im Parlament – dem Vorschlag eine Absage erteilt.Begründet hatte die Verwaltung die Erhöhung um zum Teil mehr als 20 Prozent unter anderem mit einer Reihe neuer Attraktionen, die im Tierpark aufgebaut wurden sowie ungeplanten Mehrausgaben, welche mit der Schaffung einer neuen Arbeitsstelle verbunden seien.

Freie Presse - 5. Apr. 2006
Keine Mehrheit für höhere Tierpark-Eintrittspreise
Ursprünglich sollte die Gebühr bereits mit dem 1. Mai erhöht werden – Chemnitzer Stadtrats-Fraktionen lehnen den Vorschlag aber ab.

sz-online - 30. Mrz. 2006
EU-Bürokratie sorgt für teureren Tierpark-Eintritt

Bergisches Sonntagsblatt 5. Apr 2006
Tierpark Reuschenberg ist ein Zoo!
Leverkusen. Kein verspäteter Aprilscherz: Der Tierpark Reuschenberg darf sich als Zoo bezeichnen. Für den Tierpark ist dem "Antrag auf Erteilung einer Genehmigung gemäß EG-Zoo-Richtlinie" vom Fachbereich Umwelt (Untere Landschaftsbehörde) stattgegeben worden. Bis zum 31. Dezember hat der Tierpark Zeit, alle Tiere zu kennzeichnen und die Belegung der Gehege aufzulockern.



1. April
(ohne Gewähr auf Vollständigkeit! Und manche Zoos wollten ihre lokalen Scherze offenbar nicht über den großen Presseverteiler verkünden)

Der Tagesspiegel - 1. Apr. 2006
Zoo muss evakuiert werden
Messungen haben ergeben, dass das Gelände des Berliner Zoos akut einsturzgefährdet ist. Die Tiere suchen nun eine Übergangsheimat für die Dauer der Sanierung. Der Anruf kam gestern Nachmittag um 14 Uhr und traf den Berliner Zoo-Direktor wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Am anderen Ende der Leitung meldete sich der Professor für mittelalterliche Geschichte Ernst Kluge, der gerade in Berlin die Geschichte der Stadt seit dem 14. Jahrhundert erforscht. Bei Probemessungen im Zoo hatten er und sein Team festgestellt: Riesige Gewölbehallen bilden einen Hohlraum unter dem Zoo, früher dienten sie wohl als Vorratsräume. "Der Zoo muss evakuiert werden, und zwar so schnell wie möglich", ließ Lange gestern die Bombe platzen. Während die großen Wildtiere in andere Zoos gegeben werden können - die Tiger etwa finden eine Übergangsheimat in dem verwaisten Tigergehege von Siegfried und Roy in Las Vegas, machen Zoodirektor Lange vor allen Dingen tausende Klein- und Nutztiere Sorgen. Wowereit appelliert jetzt an die Hilfsbereitschaft der Berliner: "Bitte, nehmen Sie ein Tier bei sich auf!" Etwa ein halbes Jahr sollen die Arbeiten dauern, um das Gewölbe entweder mit Beton aufzufüllen oder zu sanieren. So lange müssen die Tiere eine neue Bleibe finden." Der Senat hat beschlossen, allen Bürgern, die ein Tier aufnehmen, für diese Zeit die Nebenkosten für Strom und Wasser sowie die Abfallgebühren zu erstatten", konnte Wowereit gestern sichtlich stolz verkünden.

Kölner Stadt-Anzeiger - 1. Apr. 2006
"April, April!"
Der Safaripark Stukenbrock meldet eine Sensation: Tierpfleger hätten in einem Gehege der Zebras ein schwarz-weiß-gestreiftes Gelege gefunden. «Kein Zweifel - Zebra-Eier», meint ein Tierpfleger. Die schwarz-weißen und allgemein als sehr scheu bekannten afrikanischen Huftiere kümmerten sich aufmerksam um die Überraschungs-Eier.

Paderzeitung - 31. Mrz. 2006
Schwarz-weiße Eier lassen Tierexperten grübeln
Eine zoologische Sensation beschäftigt zur Zeit Tierexperten weltweit: Im Hollywood- und Safaripark Stukenbrock fanden Tierpfleger im Gehege der Zebras ein schwarz-weiß-gestreiftes Gelege. "Kein Zweifel - Zebra-Eier", war Tierpfleger Karlheinz L. (41) sicher. Zumal sich die schwarz-weißen und allgemein als sehr scheu bekannten afrikanischen Huftiere aufmerksam um die Überraschungs-Eier kümmerten.

Fuldaer Zeitung - 31. Mrz. 2006
Den Rhön-Lamas folgen die Ulster-Krokodile
Zuerst kamen die Lamas in die Rhön, jetzt folgen ihnen die Krokodile: In Gersfeld und Poppenhausen wird es vom Sommer an ein deutschlandweit einmaliges touristisches und medizinisches Angebot geben. Aus China importierte Alligatoren werden dann im Gersfelder Schwimmbad „Kaskade“ und im Guckaisee ihren Dienst nicht nur als Besuchermagneten, sondern auch als Therapiehelfer antreten. Heute treffen sich die Verantwortlichen aus der Rhön zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags mit einer chinesischen Delegation in der Gersfelder Schlosspark-Klinik. Die Klinik wird den medizinischen Teil des Krokodil-Projekts begleiten. Zweier-Teams aus eigens ausgebildeten Ärzten und Tierpflegern aus dem Wildpark „Im Ehrengrund“ werden die Patienten zur Behandlung in die „Kaskade“ und bei gutem Wetter zum Guckaisee begleiten. Vor allem das therapeutische Schwimmen mit Alligatoren ist in China als Behandlungsmethode seit langem erprobt und dort viel bekannter als etwa der Einsatz von Delfinen zu ähnlichen Zwecken.

Trostberger Tagblatt - 31. Mrz. 2006
Tyrlaching: Adler suchen ein neues Zuhause
Der Holzadler, mit wissenschaftlichem Namen Aqulia lignea, ist ein seltener Vogel. Aber Josef Wurm aus Tyrlaching hat zwei davon. Das ist für den Landwirt eigentlich nichts ungewöhnliches. Aber die Tiere brauchen viel Zeit. Deshalb will er sich von ihnen trennen. Als die beiden, Tim und Struppi heißen sie, zu ihm gekommen sind, waren sie klein, viel kleiner. Als Überbleibsel eines in Konkurs gegangenen Familienzirkus hat sich Josef Wurm ihrer angenommen. Besondere Ängste wegen des Artenschutzes müssen sich potentielle Käufer nicht machen. Die beiden Vögel sind ganz heimische Arten, die trotz ihres seltenen Vorkommens nicht unter Schutz gestellt sind.



Geflügelpest

Walsroder Zeitung - 29. Mrz. 2006
Vogelgrippe: "Dann ist der ganze Spuk vorbei"
Der Walsroder Vogelpark wartet nach wie vor auf die Genehmigung aus Brüssel, Tiere gegen das Vogelgrippe-Virus impfen zu dürfen. „Wir bekommen die Tiere sonst nicht in den Park“, weiß Dr. Dieter Rinke, Zoologischer Direktor der Einrichtung, mit Hinweis auf die geltende Stallpflicht für Vögel. Die Genehmigung zur Impfung war schon in der vergangenen Woche erwartet worden. Jetzt soll die Entscheidung am 4./5. April fallen. Grund für die Verzögerung: Die Anträge von Zoos werden im Paket zur EU geschickt – manche Einrichtung hatte aber unvollständige Unterlagen abgegeben. Spätestens zu Ostern will der Park auch im Außengelände wieder Tiere zeigen. Rund die Hälfte der 4000 Tiere müsste vorher geimpft werden. „Das dauert etwa eine Woche“, so Rinke. Es sei also zu schaffen.

Diepholzer Kreisblatt - 30. Mrz. 2006
"Tierpark-Vögel nicht in Gefahr"
Enten schwimmen auf dem Teich hinterm Fachwerkhaus der Familie Ismer. Gänse putzen sich am Wasser. Ab und zu stakt sogar ein Storch über die Wiesen beim Tierpark Ströhen - eine Idylle, der auch die Angst vor der Vogelgrippe nichts anhaben kann? "Was die Besucher auf den Wiesen und den Teichen rund um den Tierpark sehen, ist Wildgeflügel, dem können wir natürlich nicht verbieten, bei uns zu landen." Der 30-jährige Tierarzt sieht aber weder den Tierparkbestand, noch Besucher gefährdet.



Planung und Bau 

Mitteldeutsche Zeitung Freitag - 31. Mrz. 2006
Sachsen: Neue Herberge für Elefanten im Leipziger Zoo eröffnet
Im Leipziger Zoo ist am Freitag das umgebaute Elefantenhaus feierlich eröffnet worden. In 20 Monaten Bauzeit wurde die aus dem Jahr 1926 stammende Anlage zur modernsten ihrer Art in Europa erweitert. Im Elefanten-Gehege «Ganesha Mandir» können damit die derzeit sechs asiatischen Elefanten aus mehreren Perspektiven beobachtet werden. Der Glanzpunkt ist ein Unterwasserbecken als überdimensionale Badewanne mit einer Füllmenge von 363 000 Litern. Für rund 9,2 Millionen Euro wurden das historische Dickhäuterhaus denkmalgerecht mit einem neuen Wasserfall saniert und ein Bullenhaus neu errichtet. Per Knopfdruck kann im Haus warmer Regen erzeugt werden. Neuzugänge sind zwei Elefantenkühe aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck - jedoch kommen die Tiere nicht vor Ostern. Jüngster Bewohner ist derzeit der vierjährige «Voi Nam».

Freie Presse Online - 1. Apr. 2006
Zoo Leipzig eröffnet heute asiatischen Elefantentempel
Im Leipziger Zoo öffnet heute mit einem asiatischen Tempelfest eine der modernsten Elefantenanlagen Europas. Auf dem ein Hektar großen Gelände gibt es einen separaten Bullenstall, mehrere große Freigehege und Bademöglichkeiten, wie der Zoo mitteilte. Zudem wurde das 1926 eröffnete Dickhäuterhaus zu einer indischen Tempelruine umgestaltet. «Ganesha Mandir» ist die größte Anlage im Asienbereich des Zoos.

mdr.de - 31. Mrz. 2006
Leipziger Zoo eröffnet neues Elefantenhaus

mdr.de - 1. Apr. 2006
Leipziger Zoo weiht Elefantenanlage

Westdeutsche Zeitung - 29. Mrz. 2006
Open-Air-Freizeitpark für die Gorillas
Wuppertals Zoo-Direktor Ulrich Schürer hat derzeit mehr mit Planern und Bauarbeitern als mit Tieren zu tun. Gleich mehrere Großbaustellen muss der Chef im Jubiläumsjahr des Tierparks betreuen. Die Arbeiten auf den verschiedenen Baustellen laufen unter Hochdruck, der Zeitplan ist eng, und nicht alles klappt nach Plan. Fein abgestimmt war die Planung der neuen Brillenpinguin-Anlage, die schon weithin sichtbar in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Eisbären errichtet wurde. 750 000 Euro hat sich der Zooverein das Freigehege mit Kunstfelsen und großen Schaufenstern kosten lassen. Am Samstag, 1. April, wenn im Zoo der offizielle Startschuss für die Pinguinale fällt, sollten quasi als Krönung der Veranstaltung die kleineren Vettern des Zoo-Wahrzeichens ihr neues Zuhause in Besitz nehmen. Doch daraus wird nichts, denn die bereits fertige Anlage ist erneut zur Baustelle erklärt worden, nachdem erst eine, dann eine zweite der riesigen Glasscheiben gerissen ist. Jetzt werden die Brillenpinguine wohl frühestens im Sommer umziehen können. Besser haben es da schon die Gorillas. Nach den Orang Utans bekommen auch sie ein naturnahes Freigehege mit Rasen, Kletterbäumen und Kunstfelsen auf knapp 1000 Quadratmetern. Am 19. Mai wird die Anlage für fünf Gorillas eingeweiht, verspricht Schürer. 500 000 Euro kostet der schmucke Grünstreifen, der nicht nur der optischen Aufwertung des Zoos dient. 

Neue OZ Online - 3. Apr. 2006
Gorillas sollen Zukunft des Zoos sichern
Osnabrück. Dem Zoo wird es im 70. Jahr seines Bestehens auf dem Schölerberg zu eng: Bei der Jahreshauptversammlung ließ Geschäftsführer Andreas Busemann jetzt die Katze aus dem Sack: Südlich der Samburu-Anlage sollen Flächen gekauft und eine Afrika-Erlebniswelt gebaut werden. Hauptattraktionen des neuen Geländes sollen nach den Wünschen der Zoo-Macher eine Gorilla-Freianlage und eine Tropenhalle werden. Außerdem sollen Bongo-Antilopen, afrikanische Wildschweine und seltene Okapis Besucher anlocken. Die Gehege sollen ohne Gitter so voneinander getrennt werden, dass sie im Auge des Betrachters wie eine einzige Anlage wirken.
Zurzeit befinde sich das Projekt im ersten Planungsstadium, erläuterte Busemann. Bis Oktober wollen die Verantwortlichen einen "Masterplan" erarbeiten, in dem Wünsche, Pläne und finanzielle Möglichkeiten unter einen Hut gebracht werden. Wenn es nach den Wünschen der Zoo-Leitung geht, sollen 2010 die ersten Besucher die neue Anlage erkunden. Als ersten Schritt zur Finanzierung des Ausbaus beschloss die Zoogesellschaft die Anhebung der Eintrittspreise ab 2007 bei den Tageskarten um einen Euro.  

APA OTS - 29. Mrz. 2006
Neue Attraktion in Herberstein: Vier Geparde jagen im Tierpark ...  
Im Mai 2006 ist es soweit: Im Tierpark Herberstein wird die neue Gepardenanlage eröffnet. Während im Gehege selbst die Bauarbeiten voranschreiten, sind gestern die künftigen Bewohner in der Oststeiermark eingetroffen: Vier männliche Geparde aus dem Zoo Salzburg sind bereits in den steirischen Tierpark übersiedelt. Die 18 Monate alten Tiergeschwister, die bis zur Eröffnung des neuen Geheges Anfang Mai in der ursprünglichen Gepardenanlage untergebracht sind, haben ihre Reise gut überstanden und unternehmen bereits vorsichtig die ersten Erkundungsgänge in ihrer neuen Umgebung. Die mit Unterstützung durch den Tiergarten Schönbrunn neu errichtete Gepardenanlage in Herberstein wird allen Anforderungen und Gewohnheiten der vier Spitzenläufer gerecht.

Berliner Kurier - 28. Mrz. 2006
Schallschutz für das Bärenfenster
Wenn Loki, Mira und Daisy, die Bewohner im Bärenschaufenster vom Tierpark, manchmal brummig sind – wen wundert's? Denn vor ihrem Gehege braust der Verkehr. Doch dickes Panzerglas sorgt bald für mehr Ruhe im Bären-Revier. "Der Lärm ist höllisch", heißt es im Tierpark. Und darum soll das Bärenschaufenster noch in diesem Jahr für 120 000 Euro einen Schallschutz bekommen: 3,50 Meter hohe und 36 Millimeter dicke Scheiben rund ums Gehege. 

Die Welt - 6. Apr. 2006
Investor: Finanzierung des Riesenrads ist gesichert
Das Riesenrad könnte neuen Schwung in die West-City bringen. Doch die Grünen warnen, Berlin und dem Zoo könnten Nachteile entstehen.

Tagesspiegel
Platz für 1000 Menschen: das Riesen-Riesenrad
Angesichts der Dimension des Vorhabens scheint seine Wortwahl angemessen: Einmalige 175 Meter hoch soll das Riesenrad werden, das sich nach den Plänen des Investors ab Mitte 2008 nahe dem Bahnhof Zoo drehen soll.

Tagesspiegel
Der Name des Projekts steht schon fest: „Rad Zoo Berlin“




Aktionen

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 4. Apr. 2006
Zoo gewährt Treue-Rabatt
Mit der Öffnung des Eingangs Trotzenburg und der Gaststätte "Elefantenlodge" startet der Zoo Rostock in die neue Saison. Vieles präsentiert sich im neuen Gewand, beispielsweise das Café Käfer mit vielseitiger Speisekarte, erweiterter Terrasse und neuem Team. Für die Knirpse gibt es neue Bollerwagen, und bei schlechtem Wetter werden den Besuchern Regenschirme geliehen. Rechtzeitig zum Saisonbeginn gibt es auch den neuen Flyer mit Veranstaltungskalender und den "Zoo-Blick" mit aktuellem Lageplan. An beiden Kassen, Trotzenburg und Barnstorfer Ring, können die alten Jahreskarten umgetauscht werden. Beim Kauf der Jahreskarte 2006 wird ein Treue-Rabatt von zehn Prozent gewährt. Zum Veranstaltungsauftakt wartet der Osterhase in den Erlebnisferien vom 9. bis 19. April mit Spiel und Spaß auf Klein und Groß. Am Ostersonntag bringt er außerdem viele süße Überraschungen mit.

Berliner Morgenpost - 4. Apr. 2006
Elefantengeburtstag im Tierpark: Jede Menge Gemüse und Besuch von ...
Kindergeburtstag im Tierpark Friedrichsfelde: Ein Jahr alt ist Elefantenmädchen Cinta gestern geworden. Statt Torte und Topfschlagen gab es aber nur viel Auslauf an frischer Luft und jede Menge gesunde Leckereien. Möhren, Lauch, Ananas und Bananen durfte Tierpark-Besucherin Sabrina servieren.

Westdeutsche Zeitung - 2. Apr. 2006
Bunte Pinguin-Parade zum Zoo
Den 125. Geburtstag muss man mit einer besonderen Aktion feiern, dachte sich Bruno Hensel. Der erste Vorsitzende des Zoovereins Wuppertal nahm die Tukanparade des Vogelparks Walsrode zum Anlass, eine ähnlich Parade mit dem Logo-Tier des Zoos zu veranstalten: dem Königspinguin. 125 rund zwei Meter große Vögel sollten sich am 19. August in einer langen Parade auf den Weg zum Zoo machen, begleitet von einem karnevalsähnlichen Volksfest im Zooviertel. Die Zahl 125 wurde getoppt, es sind exakt 200 bunt gestaltete Vögel, die ab Samstag das Stadtbild prägen. Am Sonntag um 16 Uhr startet die Pinguinale offiziell mit einem Treffen der Pinguinbesitzer und der Künstler im Zoo. "Bis jetzt haben sich rund 450 Gäste zur Eröffnungsfeier angemeldet", so Haeser-Kalthoff.

Schwerin-News - 5. Apr. 2006
Frühlingsfest am 8. April für zwei Schlafmützen im Zoo
Die Bären "Claudia" und "Vica" haben den Jahresbeginn schlicht und einfach verschlafen .Anders als der tiefe Winterschlaf der Igel ist die Winterruhe der Bären nur ein "Vor-sich-hin-dösen", Träumen und Ruhen. Nun wird es Zeit für die Schlafmützen ans Aufstehen zu denken. Obwohl die Frühlingssonne noch auf sich warten lässt, werden die Bären von Tag zu Tag aktiver, so Revierleiterin Petra Schreiber, die beide Tiere sorgsam beobachtet. Am 8. April lädt der Zoo von 13 bis 17 Uhr zum bärenstarken Fest bei den Braunbären mit Glücksrad drehen, Bärenquiz, Stockbrot backen und Gesichter schminken ein. 

Berliner Morgenpost - 30. Mrz. 2006
Bilder des Tages
Löwe „Götzi-Mausi“ scheint bei Christine Westermann ganz handzahm zu sein. Aber die Löwen-Patin und Fernsehmoderatorin „streichelt“ „Götzi-Mausi“ durch eine Glasscheibe getrennt. In der "Zoom-Erlebniswelt" in Gelsenkirchen wird der Bereich Afrika im Juli 2006 mit 100 neuen Tieren eröffnet. Bis zum 20. Juli beziehen insgesamt 220 Tiere und 38 Arten ihre Reviere. Die 100 neuen Tiere kommen bei Deutschlands größtem Zoo-Umzug aus verschiedenen europäischen Zoos.

Gera.de - 29. Mrz. 2006
Ostern im Tierpark Gera
Der Tierpark Gera ruft alle Kindergärten auf, in der Zeit vom 10. bis 13. April im Tierpark als Ostergeschenk an die Tiere jeweils einen Baum mit Tierfutter zu schmücken. Die Bäume sollten mit einem Namensschild der Einrichtung bzw. Gruppe beschriftet sein. Der schönste Baum erhält einen Preis. Auch für die Osterfeiertage selbst haben sich die Mitarbeiter des Tierparks wieder für die Kinder einiges ausgedacht.

Rhein Main Presse - 29. Mrz. 2006
Hagen ohne Daumen und ohne Damen
Mehrere Dutzend wetterfeste Kinder und ihre Eltern trotzten am Mittwoch den Regenschauern und ließen sich von Irmtrud Wendling-Edler erst durch die Fasanerie, und dann ins Reich der Märchen führen. "Leos Lesestunde", eine Veranstaltung des Tierparks gemeinsam mit dem Wiesbadener Tagblatt, kombiniert einmal monatlich den Besuch bei verschiedenen Tieren mit einer Lesung aus dem umfangreichen Märchenbuch-Fundus der Pädagogin Wendling-Edler.

HNA.de - 3. Apr. 2006
Kirche im Tierpark
Sababurg. Nach der guten Resonanz im vergangenen Sommer findet auch in diesem Jahr wieder "Kirche im Tierpark" statt. Das Motto der Veranstaltungsreihe, die am Palmsonntag, 9. April, um 14 mit dem Gottesdienst beginnt, lautet "Geh aus mein Herz und suche Freud...". Es ist der Titel eines der beliebsten Kirchenlieder von Paul Gerhardt und soll Programm sein: Herzliche Freude suchen und finden in der freien Natur, Tiere aus der Nähe und Ferne erleben, den frischen Atem der Schöpfung spüren. Und zwischendurch in der "Offenen ZeltKirche" die Seele baumeln lassen und mit guten Gedanken aus Gottes Wort sich auf den weiteren Weg begeben. Das "Offene Kirchenzelt" gleich gegenüber den Wisenten und Wildpferden, ist jeden Tag von morgens bis abends geöffnet. Regelmäßig wird hier jeden Sonntag und an den kirchlichen Feiertagen um 16 Uhr eine gute halbe Stunde lang ein "Gottesdienst für groß und klein" gefeiert.

APA OTS - 3. Apr. 2006
Tierpark Herberstein: Tag der offenen Tür
Am 6. April 2006 lädt der Tierpark Herberstein zum zweiten Mal zum "Tag der offenen Tür"- der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucherinnen und Besucher gratis! 

 



Nachwuchs 
 
Kölner Wochenspiegel - 5. Apr. 2006
Na bitte - jetzt ist es da!
Darauf wartete Köln seit Dezember letzten Jahres - die Geburt des Elefanten. Eigentlich sollte die 25-jährige Elefantenkuh Khaing Luin Htoo, die im August 2004 aus dem Zoo Emmen in den Niederlanden in den neuen Elefantenpark eingezogen ist, bereits Ende letzten Jahres wieder Mutter werden. Doch in Emmen hatte man offensichtlich die Paarung falsch beobachtet. Nach 23 Monaten Tragzeit erblickte am vergangenen Donnerstag um 8.15 Uhr erstmals im Kölner Zoo ein Elefantenbaby das Licht der Welt. Vater des ersten in Köln geborenen Elefanten ist der Emmener Elefantenbulle "Radza". Gleich am ersten Wochenende strömten Tausende in den Zoo, um das "Baby" (man weiß noch nicht ob es ein Er oder eine Sie ist) zu bewundern.

Express.de - 2. Apr. 2006
TAGEBUCH DES ELEFANTENBABYS
Ich war eingequetscht, bin ein paar Mal richtig hingefallen, hab’ nur insgesamt 30 Minuten geschlafen – und mein Bruder ist total eifersüchtig: Meine ersten 72 Stunden in Köln – Rüsselkitzel total. Einen im Gehege mag’ ich ja gar nicht: meinen Vetter Aung Si. Der hat mich schon ein paar Mal getreten – da bin ich voll durch die Luft geflogen. Der spinnt doch. Unser Zoo-Tierarzt Dr. Behlert hat auch gesagt, dass da Mama strenger einschreiten muss.

Berliner Morgenpost - 30. Mrz. 2006
Töröö: Elefantennachwuchs in Köln
Vorsichtig schmiegt es sich an den dicken Bauch der Mutter, wackelig stapft das Elefantenbaby zwischen den mächtigen Vorderbeinen seiner Mutter Khaing Lwin Htoo („Weiße Blüten“) durch das Innengehege des Kölner Zoos. Willkommen auf der Welt, willkommen in Köln, kleines Rüsselchen! Hunderttausende hatten aus aller Welt an der Webcam mitgefiebert, gehofft, gewartet, gebangt. Seine ersten Lebensstunden erlebte Minifant noch abseits der Öffentlichkeit. "Die Herde brauchte erstmal Ruhe“, erklärt Zoo-Chef Prof. Gunther Nogge. Und verkündet die schönste Nachricht: „Das Gehege wird am Freitag wieder geöffnet. Raus dürfen die Elefanten aber noch nicht – da sind zu viele Wassergräben, in die das Jungtier fallen könnte.“

Wikinews - 31. Mrz. 2006
Elefantenbaby im Kölner Zoo geboren

Kölner Stadt-Anzeiger - 30. Mrz. 2006
Warten hat ein Ende: Elefantenbaby im Kölner Zoo zur Welt gekommen

Express.de - 29. Mrz. 2006
Fruchtblase geplatzt: Elefantenkuh bekommt ihr Baby

Morgenweb - 1. Apr. 2006
Der kleine Chico ist die große Attraktion
Der Zoo in Wuppertal hat einen neuen Star: Er heißt Chico und wurde dort geboren. "Unser Tapirbaby ist zurzeit das meist fotografierte Tier im Zoo", freut sich auch der Direktor, Ulrich Schührer. Denn Wuppertal ist der einzige Zoo, der diese Art der bedrohten Tiere beherbergt. Im August 1998 wurde Susanna geboren, die Mutter des kleinen Chico. Der Papa heißt Japer und wohnt im Gehege nebenan, denn die Aufzucht übernehmen die Mütter allein. Nun leben drei Generationen in dem Tapirhaus.

donau.de
- 6. Apr. 2006
Löwen-Nachwuchs im Zoo Nürnberg - junge Raubkatzen sind wohlauf
Nürnberg - Nach 16-jähriger Unterbrechung gibt es im Nürnberger Tiergarten wieder Löwennachwuchs. Anfang März hat eine asiatische Löwin zwei Junge zur Welt gebracht.

Berliner Morgenpost - 1. Apr. 2006
Früher Nachwuchs - Skudden-Jungbock hörnt seinen Vater

Hamburger Abendblatt - 29. Mrz. 2006
Erster Fledermausnachwuchs im neuen Zentrum "Noctalis"
Schon drei Wochen nach Eröffnung des Fledermauszentrums "Noctalis" am Segeberger Kalkberg kamen die ersten beiden Fledermäuse zur Welt. Die kleinen Brillenblattnasen (Carollia perspicillata), so der volle Name dieser Früchte fressenden Nachtschwärmer, sind die Lieblinge der Besucher.

Blick - 4. Apr. 2006
45 knuddlige Gramm im Doppelpack
Freude im Zoo Basel: Ein Rotbauchtamarinweibchen gebar am 13. März Zwillinge. Mutter und Nachwuchs sind wohlauf. «Es kann bis zu einem Monat dauern, bis wir das Geschlecht der beiden feststellen können», so Tanja Dietrich vom Zoo Basel. Die namenlose sechsjährige Mutter darf nun ganz auf die Hilfe von Vater «Franky» zählen. Denn in der Zeit nach der Geburt ist es die Aufgabe der Männchen, die Jungen auf ihrem Rücken mitzutragen. Der Zoo Basel hofft nun, dass Zeugungslust und Kindersegen der Rotbauchtamarine sich auch auf die Goldgelben Löwenäffchen übertragen. Diese leben in der gleichen Anlage und sind vom Aussterben bedroht.

Basler Zeitung - 4. Apr. 2006
Zwillinge bei den Rotbauchtamarin-Äffchen im Basler Zolli
Bei den Rotbauchtamarin-Äffchen im Basler Zolli haben Zwillinge das Licht der Welt erblickt. Sie seien wohlauf, teilte der Zoologische Garten Basel am Dienstag mit. Die Geburt im Zolli fand am 13. März statt. Die Rotbauchtamarine haben das Problem auf ihre Art gelöst: Sie leben im Regenwald in kleinen Gruppen, in denen sich nur ein Weibchen fortpflanzt. Aufgabe der Männchen ist es derweil, die Jungen herumzutragen. Im Basler Zolli tun dies der Vater und ein älterer Sohn.

20min.ch - 4. Apr. 2006
Vater und Sohn tragen Zwillinge
Bei den Rotbauchtamarin-Äffchen im Zolli sind Zwillinge zur Welt gekommen. Während 2 Monaten werden sie von ihrer Mutter gestillt. Sie kann ihre Zwillinge in dieser Zeit aber nicht mit sich herumtragen – die Belastung wäre zu gross. Die Männer tragen die Jungen herum. Im Zolli tun dies der Vater und ein älterer Sohn.

Stern Shortnews - 1. Apr. 2006
Freizeit: Überforderte Bartgeiereltern bekamen Schnellkursus und Familienhilfe
Um Bartgeierküken zu pflegen, zu füttern und aufzuziehen brauchen deren Eltern manchmal tatkräftige Hilfe. Im Natur- und Tierpark Goldau steht dafür der Tierpfleger Stefan Schelbert den ratlosen Bartgeiereltern hilfreich zur Seite. Diese brüten zwar fleißig ihre Eier aus und sorgen auch dafür, dass ihre Nachkommen nicht frieren müssen, mit der Futterzufuhr haben sie aber oft ihre Probleme. So gab der Tierpfleger Nachhilfe und fütterte das Küken. 




Web.de - 6. Apr. 2006
Affen im Londoner Zoo stehlen keine Handys mehr
London - Den Affen im Londoner Zoo ist die Lust am Stehlen der Handys von Besuchern vergangen. Erreicht wurde das durch einen Trick, wie die Zeitung "The Times" berichtet. Als Zoobesucher getarnte Wärter

ORF.at - 6. Apr. 2006
Affen wegen Handysucht in Behandlung
Wegen ihrer Vorliebe für Mobiltelefone haben sich Affen im Londoner Zoo einer Therapie unterziehen müssen.

ORF.at
- 6. Apr. 2006
Kind in russischem Zoo von Wolf getötet
Ein Wolf hat in einem Zoo im Osten Russlands einen achtjährigen Buben getötet. Der Bub hatte sich zusammen mit einem Freund im Zoo der Stadt Nachodka dem Wolfsgehege genähert

mephisto 97.6 - 3. Apr. 2006
Neue Gazellen im Zoo tanken Frischluft
Besucher können im Zoo seit heute neue Gazellen beobachten. Wie der Zoo mitteilte, kamen die fünf Thomsongazellen im Herbst aus Polen und Hannover nach Leipzig. Nachdem sie sich eingewöhnt haben, wurden sie heute erstmals in das Freigehege gelassen. Ursprünglich waren sieben Gazellen in den Zoo gekommen, zwei von ihnen waren jedoch an einer Infektion gestorben.

Berliner Morgenpost - 3. Apr. 2006
Nichts wie raus!
Endlich Frühling. Da würden die zwei Löwinnen Jasira und Amira auch gern mal einen Ausflug in den Park oder das Straßencafé machen. Momentan sind die Neuzugänge im Zoo jedoch damit beschäftigt, die große Außenanlage zu erkunden, die sie in diesen Tagen zum ersten Mal betreten dürfen. Ende Januar trafen die inzwischen 20 Monate alten Schwestern aus dem Zoo Neuwied in Berlin ein. Seitdem verbrachten sie die Tage zur Eingewöhnung innerhalb des Raubtierhauses. Damit ist jetzt endlich Schluss. Im Wechsel mit den beiden Löwen Paul und Babsi dürfen sie nun tageweise nach draußen.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 31. Mrz. 2006
Biologin für Tierpark Chemnitz

B.Z. - 3. Apr. 2006
Potenz-Bokito schwängert Gorilla-Damen
Da ist er, unser Gorilla-Mann Bokito (9). Ganz weit reißt er sein Maul auf. Kann der Bursche auch - schließlich hat er sich im Rotterdamer Zoo zum konkurrenzlosen Sex-King gemausert. Gerade hat Bokito wieder eine seiner drei Damen begattet. Immerhin hat Bokito schon zwei seiner Damen geschwängert. "Tamara und Luena sind tragend", bestätigt der Rotterdamer Zoo-Direktor Ton Dorresteijn. Die Chancen stehen gut, daß Bokito nicht in den Horror-Zoo von Shanghai muß. Der Gorilla-Mann scheint sich aus der Gefahrenzone geschnackselt zu haben - werdende Väter wie ihn schickt die EEP (Europäisches Erhaltungszucht-Programm) nur ungern auf große Fahrt. Die endgültige Entscheidung über Bokitos Schicksal fällt im April auf einer EEP-Tagung in Italien.

Berliner Zeitung - 3. Apr. 2006
Gorilla Bokito kommt nicht nach Shanghai
Gorilla Bokito, der Anfang September den Zoologischen Garten verlassen musste und zurzeit in einem holländischen Zoo lebt, bleibt in Europa. Das hat der Zoo in Rotterdam auf seiner Homepage mitgeteilt. Der fast zehn Jahre alte Bokito sollte dieses Jahr eigentlich nach Shanghai gebracht werden, Rotterdam war nur Zwischenstation auf seiner Reise. Tierschützer hatten gegen die Verschickung nach Shanghai protestiert mit dem Argument, dort würden Tiere nicht artgerecht gehalten.

B.Z. - 30. Mrz. 2006
Letzter Blick auf unsere liebe Effi

Berliner Morgenpost - 29. Mrz. 2006
Effi gut in Leipzig angekommen
Gestern um 14.15 Uhr ist Effi im Leipziger Zoo eingetroffen, wo sie fortan leben soll. Schon um 10.30 Uhr war die 13jährige Gorilla-Dame aus dem Berliner Zoo im Beisein von fünf Tierpflegern von Tierarzt Andreas Ochs betäubt worden. Bevor es dann um 12.15 Uhr tatsächlich losging, war der fast 100 Kilogramm schwere Gorilla wieder wach. "Und sie war mächtig sauer", erzählte Affenhaus-Chef Reimon Opitz. "Erstaunlicherweise hat Ivo gar nicht aufgemuckt, als wir Effi von der Gruppe trennten." Tatsächlich klappte die Übersiedlung nach Leipzig problemlos, Effi war auf dem Transport angemessen ruhig. Effi wird zunächst maximal drei Wochen in Quarantäne bleiben, dann kommt sie zu ihrer Familiengruppe, die aus einem Silberrücken, drei Weibchen und einem Jungtier besteht. 

meinberlin.de - 29. Mrz. 2006
Gorillaweibchen "Effi" zieht nach Leipzig

Naumburger Tageblatt - 4. Apr. 2006
Leipziger Zoo gibt Polarwölfe auf - Umzug nach Staßfurt
Der letzte Polarwolf des Leipziger Zoos hat am Dienstag den Tierpark verlassen und hat künftig im Zoo von Staßfurt sein neues Zuhause. Zudem musste am Dienstag der letzte männliche Polarwolf des Zoos eingeschläfert werden. Er war bereits 14 Jahre alt, litt unter Arthrose und war fast erblindet.

Freie Presse Online - 4. Apr. 2006
Kein Polarwolf mehr im Leipziger Zoo
Im Zoo Staßfurt findet die letzte Polarwölfin aus dem Leipziger Zoo ein neues Zuhause. Das sechs Jahre alte Tier hat am Dienstag die Reise von Sachsen nach Sachsen-Anhalt angetreten. In Staßfurt solle die Polarwölfin dann Schritt für Schritt an das dort lebende Rudel gewöhnt werden, teilte der Zoo Leipzig mit. Mit der Abgabe des noch jungen Weibchens endet die Haltung von Polarwölfen im Leipzig.

espace.ch - 30. Mrz. 2006
Neues exotisches Tier im Dählhölzli
Der Berner Tierpark Dählhölzli hat einen neuen exotischen Bewohner, der in der Schweiz sonst nirgends zu bewundern ist: Der aus Spanien und Nordafrika stammenden Rippenmolch flösst seinen Feinden mit durch die Haut dringenden Rippen Respekt ein.


Kölner Stadt-Anzeiger - 30. Mrz. 2006
Kleiner Tierpark in großer Not

Berliner Morgenpost - 1. Apr. 2006
Raffinierter Seelöwe

Thurgauer Zeitung - 29. Mrz. 2006
Schweinisches Glück und Sondermassnahmen

ZDF.de - 29. Mrz. 2006
ZDFmediathek

News4Press.com - 30. Mrz. 2006
Fotoservice Carnagon im dritten Jahr im Zoo Leipzig

Uetersener Nachrichten - 5. Apr. 2006
Tierpark Dassow: Drei Raubkatzen kamen im Pferdeanhänger
Vor drei Tagen hat der Tigerpark Dassow Nachwuchs eingekauft. Drei Tigerdamen werden zu Stars in der Manege ausgebildet und sollen weißen Nachwuchs bringen. In einem Pferdeanhänger mit einer speziellen Transportkiste für Raubkatzen haben Monika Farell und ihr Vater Dieter die Neuen abgeholt - drei Tigermädchen, neun Monate alt. In ihren Adern fließe auch weißes Blut, sagt Monika Farell. Die Neuankömmlinge aus dem Safaripark Stuckenbrook bei Bielefeld haben noch keine Namen. Die Farells setzen ganz auf Vorschläge der Kinder: "Einfach eine Karte schicken oder abgeben. Die Gewinner bekommen eine Jahreskarte", verspricht Monika Farell. Einzige Bedingung: "Indisch klingende Namen wären schön." Am 1. Mai wird dann ausgewählt. Wenn die drei Tigerinnen dann im Rund erste Schritte vor Publikum wagen, kommt Verstärkung. Ein goldenes Tigermännchen wird Einzug halten.

Verlagsgruppe Kreiszeitung - 29. Mrz. 2006
Streichelfische in der Botanika
Regenbogenfische aus Neuguinea, Rüsselbarben aus Borneo, Glasbarsche aus Nepal und Feuerschwänze aus Yunnan: Das sind nur einige der rund 400 Fische, die als schwimmende Attraktionen künftig Besucherscharen in die Botanika im Rhododendronpark locken sollen. Die Fische sind in fünf Aquarien sortiert worden. Jedes ist als eine andere Lebensgemeinschaft aufgebaut. 

Siebenbürgische Zeitung - 29. Mrz. 2006
Zoo in Hermannstadt: Eine Marketingidee der Siebenbürger Sachsen
Der erste Zoo in Rumänien entstand anno 1929 in Hermannstadt und war eine Marketingidee der Siebenbürger Sachsen, um der Straßenbahn mehr Fahrgäste zu bescheren. Der Tiergarten wurde zum Vorreiter in Rumänien, fristet seit 1990 aber ein trauriges Dasein. Beton, verrostete Gitter, aufgeregte Tiere, die auf wenigen Quadratmetern überleben müssen, Löwen und ein Jaguar, die im Winter kaum Sonnenlicht bekommen - der Hermannstädter Zoo ist eine Zumutung für Tiere und Besucher. Bären streifen in der freien Wildbahn in Revieren umher, die zwischen 25 und 1000 Quadratkilometer umfassen - hier teilen sich fünf Bären 24 Quadratmeter, was an Tierquälerei grenzt. Jetzt soll der Zoo erweitert werden, eine Auflage der Europäischen Union.

derStandard.at - 5. Apr. 2006
Sorge um "Witwe" eines Gorilla-VIP
Südafrika sorgt sich um die "Witwe" eines tierischen Nationalhelden: Gorilla-Dame Lisa (35), die früher an der Seite von Afrikas populärstem Gorilla Max lebte, wurde am Mittwoch in einer Not-OP im Johannesburger Zoo ein möglicherweise bösartiger Tumor entfernt. Lisas Lebensgefährte Max hatte 1997 weltweiten Ruhm erlangt, als er einen flüchtenden Räuber verprügelte und so zur Symbolfigur im Kampf gegen die in Südafrika grassierende Kriminalität stilisiert wurde. Als Max 2004 starb, sollte der aus Deutschland importierte Silberrückengorilla Makoko die 14 Jahre ältere Lisa trösten. Der von großem Medieninteresse begleitete Paarungsversuch scheiterte. "Makoko zeigt kein Interesse."

Rheinpfalz.de - 5. Apr. 2006
Waliser warf Kaninchen Alligatoren vor - Haftstrafe auf Bewährung
Weil er ein zahmes Kaninchen den Alligatoren im Zoo zum Fraß vorgeworfen hatte, ist ein Waliser zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein Gericht in Llandudno befand den 20-jährigen David French am Mittwoch der Tierquälerei für schuldig und sprach ihm für zehn Jahre das Recht auf das Halten von Haustieren ab. Zudem muss sich der Arbeitslose wegen Alkoholproblemen behandeln lassen. Den Ermittlungen zufolge hatte French im vergangenen Oktober ein Kaninchen aus dem Streicheltier-Gehege des Zoos von Colwyn Bay in Nordwales gegriffen und in den Alligatorenkäfig geworfen. Dort wurde das wehrlose Kuscheltier Alligator "Albert" zerfleischt.

Stern Shortnews - 1. Apr. 2006
Freizeit: Taiwanischer Zoo möchte geschenkte chinesische Pandas annehmen

Basler Zeitung - 1. Apr. 2006
Zoos in Taiwan wollen Pandas aus China - Regierung nicht

Die Welt - 5. Apr. 2006
Freiheit für Alison
Er konnte sich nicht auf seinen eigenen Beinen halten und war schwer zerschrammt, als die Pfleger vom Taronga Zoo in Sydney den Albatross bekamen. Die Strömung des Pazifik hatte ihn erfaßt und schwer umhergeworfen. Doch Alison wurde gefunden und gepflegt: Doch nun darf er wieder Fliegen, hoch in die Lüfte, auf in die Freiheit.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dierennieuws – 3. April 2006
Eerste kunstmatige inseminatie neushoorn
Erste künstliche Befruchtung bei einem Nashorn
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200604/nw41887.htm
Am 29. März ist im Safaripark Beekse Bergen ein Breitmaulnashorn durch Mitarbeiter des deutschen Institutes für Zoo- und Wildtierforschung künstlich befruchtet worden. Bei Untersuchungen zur Fruchtbarkeit an Nashörnern wurde festgestellt, dass das Tier zufällig empfängnisbereit war. Die Absamung
des Bullen geschah durch Elektrostimulation unter Narkose. Jahres erwartet und wäre die erste Geburt eines Afrikanischen Elefanten in den Niederlanden gewesen.
 
Dierennieuws – 30. März 2006
Miskraam voor olifant Carla in Beekse Bergen
Keine Elefantengeburt in Beekse Bergen
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200603/nw41811.htm
Eine Ultraschalluntersuchung ergab, dass die afrikanische Elefantenkuh Carla kein lebendes Jungtier in sich trägt. Die Geburt wurde im Mai diesen Jahres erwartet und wäre die erste Geburt eines Afrikanischen Elefanten in den Niederlanden gewesen.
 
Zoo Rotterdam – 29. März 2006
Lentekriebels in Blijdorp
Frühlingsgefühle in Blijdorp
Nach dem langen Winter setzen bei den Bewohnern des Rotterdamer Zoos Frühlingsgefühle ein. Besonders bei den Vögeln wird dies deutlich, wo bereits eine Krontaube geschlüpft ist. Auch bei den Francois-Languren gab es zweifachen Nachwuchs, das erste Jungtier kam bereits im Januar zur Welt. Eine Giraffengeburt wird in Kürze erwartet.

Gezinsaktiviteit met speurtocht „Babyboom“: 1. april t/m 11. juni
Familienrallye „Babyboom“
Bis zum 11. Juni steht den Besuchern des Rotterdamer Zoos eine Frühlings-Rallye zum Thema Jungtiere zur Verfügung.
 
Gorillaman Bokito blijft in Blijdorp
Gorillamann Bokito bleibt in Rotterdam

Der Koordinator des Gorilla-EEP hat beschlossen, dass der Gorillamann Bokito in Rotterdam bleiben wird. Stattdessen wird sein „Rivale“ Dango mit zwei weiblichen Tieren nach Shanghai umziehen müssen, sobald das dortige Gehege fertig ist.
 
Zandwoestijn wordt straks Ijsberentoendra
Sandwüste wird zur Eisbärentundra

Mit der Verlegung einiger Sandlagen und eines Drainagesystems sind die Arbeiten zum Bau des 3500qm großen Arctica-Gebietes im Zoo Rotterdam angelaufen. Hier werden Eisbären, Schneeeulen, Polarfüchse, Lemminge, Waschbären und Biber ein Zuhause finden. Der Bau wird vom Förderverein des Zoos anlässlich des 150jährigen Bestehens des Tierparks finanziert.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Wuppertal, 06.04.2006
Wuppertaler Zwergschimpansen freuen sich über kleinen Jungen „Luebo“
Am 18. März 2006 hat unsere Zwergschimpansen-Gruppe wieder Zuwachs bekommen. Die 26-jährige Mutter Lisala brachte einen kleinen Jungen zur Welt. Für die in Stuttgart geborene Lisala verlief die Geburt an einem besucherstarken Samstag Nachmittag gut und unkompliziert. Vater des Jungtiers ist vermutlich Birogu, der vor 17 Jahren als erster Wuppertaler Zwergschimpanse geboren wurde. Der Kleine wurde inzwischen auf den Namen Luebo getauft, nach einem Ort im Zentrum der Demokratischen Republik Kongo.
Zwergschimpansen, die auch als Bonobos bezeichnet werden stammen aus den Waldgebieten südlich des Kongo Flusses und wurden erst 1929 als eigene Art beschrieben. Unser ältestes Weibchen Lisala kam 1984 als eines der ersten Tiere unserer Bonobo-Familie aus dem Zoologischen und Botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart nach Wuppertal. Inzwischen hat sich unsere Gruppe um nun sechs in Wuppertal geborene Jungtiere – zwei Weibchen und vier Männchen – auf jetzt neun Tiere vergrößert. In Zoologischen Gärten sind Bonobos die am seltensten gepflegten Menschenaffen – insgesamt gibt es etwa 80 Zwergschimpansen in europäischen Zoos. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) werden die Zuchtbemühungen der Zoos koordiniert. Wir freuen uns, dass wir durch die Geburt von Luebo zur Erhaltung dieser äußerst gefährdeten Tierart beitragen können. In freier Wildbahn sind Bonobos mit nur noch ca. 10.000 Tieren sehr stark durch die Zerstörung ihres Lebensraumes, aber auch durch illegale Bejagung bedroht. Als sogenanntes „Bushmeat“ landet Fleisch erlegter Menschenaffen meist als Delikatesse in den großen Städten Afrikas, aber inzwischen sogar in manchen europäischen Restaurants auf dem Teller.

Stadt Krefeld, 05.04.2006
Tierische Ostern / Krefelder Zoo mit buntem Programm für Groß und Klein zum Thema „Eier“
Auf die Zoobesucher warten - neben Nashörnchen Davu und den anderen ersten Jungtieren des Jahres - im Krefelder Zoo während der Osterferien einige Überraschungen. Nicht nur, dass der Zoo seine Öffnungszeiten erweitert hat, und nun von morgens 8 bis abends 20 Uhr besucht werden kann, es gibt auch um 50 Prozent reduzierte Eintrittspreise ab 17 Uhr. Bis Kassenschluss um 18 Uhr können diese Eintrittskarten gekauft werden und berechtigen zum Aufenthalt im Zoo bis spätestens 20 Uhr. Dazu kommt ein abwechslungsreiches Osterferien-Programm für die ganze Familie. Eier basteln für Kinder bietet das Zooführerteam am Palmsonntag, 9. April, von 11 bis 17 Uhr an, wenn das Infomobil „Allerlei rund ums Ei“ an der Zooschule steht. Für Teilnehmer wird nur ein kleiner Beitrag zu den Materialkosten erhoben. Eine weitere Gelegenheit zum Eier basteln gibt es am Karfreitag, 14. April, von 14 bis 17 Uhr. Wer hat das schönste Ei? Beim Eier basteln können Kinder Eier in allen Regenbogenfarben bemalen und mit Fell und Federn verzieren. Das Ergebnis kann gegen eine kleine Gebühr fürs Material für den heimischen Osterstrauß mitgenommen werden. Am Ostermontag, 17. April, erwartet die Familien dann ein großes Zoo-Eier-Quiz mit tollen Preisen von 9 Uhr bis 18 Uhr. Das Infomobil „Allerlei rund ums Ei“ steht von 11 bis 17 Uhr an der Zooschule und sorgt dafür, dass alle Fragen zum Thema „Eier“ beantwortet werden. Anschauungsmaterial in Form von verschiedenen Eiersorten finden Interessenten dort auch. Da wird der Zoobesuch zum spannenden Erlebnis und jeder kann noch etwas Neues erfahren.

Zoo Duisburg, 05.04.2006
Delphinarium wieder geöffnet
Die Wetterfrösche quaken Sonnenschein, Duisburgs Delphine haben ihre papiernen Aprilscherz-Mützen ans Ufer gekickt und fristgerecht baute ein Dutzend Handwerker innerhalb der letzten 10 Tage das komplette Dach des Delphinariums zurück. Lediglich Lautsprecher und Hochballseile müssen noch installiert bzw. aufgehängt werden – und wenn die letzten Sitzbänke geputzt sind, dürfen Prominente und Publikum Platz nehmen rund um den Zwei-Millionen-Liter Pool, in dem Duisburgs weitberühmte Flipper wieder meterhohe Saltos, Bötchen-Ziehen oder Blasloch-Pusten zum Besten geben werden. Zum letzten Mal sprangen die geschmeidigen Wassersäugetiere Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts unter freiem Himmel durch blaue Salzwasserfluten – dreieinhalb Jahrzehnte später ist es wieder so weit: Open Air-Veranstaltungen im dachlosen Delphinarium sind bis zum Spätherbst angesagt! IVO, PEPINA, DELPHI und DAISY soll’s recht sein, denn ihre wildlebenden Verwandten sind in nahezu allen Weltmeere zu Hause; tropische Lagunen oder kühle Nordseewellen sind diesen Kosmopoliten also keinesfalls fremd.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 05.04.2006
Farbsymphonie von Pink bis Weiß
Jetzt, wo sich nach dem langen Winter auch im Freiland der Frühling rührt, erlebt man im Azaleenhaus der Wilhelma eine wahre Farbsymphonie bei den üppig blühenden Azaleen. Manche der Sträucher stammen noch aus der Zeit König Wilhelm I. von Württemberg und sind jetzt über 150 Jahre alt. Aber Dank der hervorragenden Pflege der Gärtner erfreuen sie jedes Jahr die wintermüden Besucher mit ihrer Blütenpracht in weiß, rosa und purpur. Eingetopft in kalkarme Substrate stehen die Sträucher im historischen Gewächshaus dicht an dicht. Hell muss es sein, nicht zu trocken und nicht wärmer als 4 – 16° C damit sie möglichst üppig ihre Blüten entfalten. Ende des 17. Jahrhunderts kamen die ersten Azaleen aus Japan und China nach Europa und seitdem haben Gärtner aus den Wildformen zahlreiche neue Sorten gezogen. In der Wilhelma sind die Azaleen nach den Kamelien das zweite große Blühereignis des Jahres und sie leiten über zu der Magnolienblüte in Europas größtem Magnolienhain im Maurischen Garten.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 05.04.2006
Alaska präsentiert seinen nächtlichen Zauber
Gelsenkirchen. Bei der beliebten Dämmerexpedition in der ZOOM Erlebniswelt werden allerlei spannende Geschichten zu nachtaktiven Tieren erzählt. Die nächste Gelegenheit für einen Streifzug durch den vermeintlich schlafenden Zoo sind der 12. April sowie der 12. Mai. Im Mittelpunkt der Dämmerexpedition steht natürlich die ZOOM Erlebniswelt Alaska. Der 90minütige Rundgang durch die hereinbrechende Dunkelheit beginnt um jeweils 20.00 Uhr am Treffpunkt direkt hinter dem Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Hier stehen Zoolotsen bereit, um in kleinen Gruppen zu den nachtaktiven Tieren zu führen. Viele dieser Tiere bleiben dem Besucher tagsüber verborgen und verlassen erst mit Einbruch der Dämmerung ihre Verstecke. Was die Besucher mitbringen müssen sind wache Augen und Sinne, festes Schuhwerk und eventuell eine Taschenlampe. Die ZOOM Erlebniswelt rät Interessenten, sich schon in den nächsten Tagen anzumelden. Kinder zahlen für die Führung 9,00 ¬. Der Eintritt für Erwachse kostet 12,00 ¬. Erstmalig gibt es auch Karten im Vorverkauf an der Kasse der ZOOM Erlebniswelt, die am Veranstaltungstag bereits ab 19.00 Uhr geöffnet hat. Auch der Zoom-Shop sowie die Gastronomie im Grimberger Hof haben eine Stunde vor Beginn der Dämmerführung für die nächtlichen Besucher geöffnet. Anmeldung unter der Rufnummer 02 09-954 50.

Tierpark Arche Warder, 05.04.2006
Kinder-Ferienprogramm im Tierpark Arche Warder
Einmal Tierpfleger sein und bei der Versorgung von Tieren aktiv mithelfen, das können Kinder von 6 bis 14 Jahren vom 10. bis einschließlich Oster-montag, den 17. April, im Ferienprogramm des Tierparks Arche Warder. Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, Schweine und Geflügel füttern, Flaschenkinder versorgen, Ställe ausmisten, Gehege reinigen, Tiere striegeln, Lämmern gut zureden und mit Glück bei der Geburt von Jungtieren dabei sein, all das erwartet die kleinen Helfer in Europas größtem Zentrum für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen. Wie es sich für richtige Tierpfleger gehört, treffen sich die Kinder mit ihren Betreuern pünktlich um 7 Uhr morgens zur Arbeit (Langwedeler Weg 11, 24646 Warder). In drei Gruppen können jeweils bis zu 5 Kinder einem Tierpfleger des Parks zwei Stunden lang im Tierschauhaus, in weiteren Ställen des Parks oder auf den Koppeln helfen. Spielerisch lernen die Kids dabei das Füttern und die Pflege von großen und kleinen Tieren. Danach gibt es ein gemeinsames Frühstück, bei dem auch die Eltern dabei sein können. Die Teilnahme am Programm kostet je Kind 6 Euro einschließlich Frühstück, Eltern zahlen fürs Frühstück 3 Euro pro Person. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung, außerdem sollten Gummistiefel und regenfeste Kleidung mitgebracht werden. Anmeldungen unter Telefon 04329/9134-0, weitere Informationen unter www.arche-warder.de.

Herborn, 05.04.2006
Narzissentag verschoben - Frühlingsgefühle im Uckersdorfer Vogelpark
Das Team des Vogelparks in Herborn-Uckersdorf atmet auf, wie sicherlich auch die zahlreichen Freunde des Naturerlebniszentrums: Endlich kommt der Frühling! Wohl kaum eine andere Einrichtung ist besser geeignet, Frühlingsgefühle zu vertiefen und auch zu beobachten als ein Tiergarten. So wetteifern auf der Papageienwiese des Vogelparks die bunten Blüten der Krokusse mit dem leuchtend roten oder gelb-blauen Gefieder der Papageien. Die Störche klappern um die Wette, das Uhuweibchen sitzt bereits auf einem Gelege und selbst Schnee-Eulenmann „Merlin“ macht – in diesem Jahr schon erstaunlich früh -seiner „Hedwig“ den Hof. Auch in den Teichen des Herborner Vogelparks ist der Frühling eingekehrt. Alleine im Teich an der Storchenwiese haben mehr als einhundert Grasfrösche ihre gallertartigen Laichballen abgesetzt, so viele wie seit Jahren nicht. Und großen und kleinen Naturfreunden fällt es derzeit nicht schwer, in der Flachwasserzone heftig flirtende Erdkröten und selbst Molche zu erspähen! Übrigens: Mit zunehmender Intensität der Sonnenstrahlen werden auch wieder vermehrt zärtlich turtelnde Menschen beobachtet. Bei so manchem Liebespaar gilt ein Besuch in der beliebten Herborner Freizeiteinrichtung aufgrund ihrer besonderen Atmosphäre als eine Art Geheimtipp. Und sollte dann doch einmal „ein Storch zubeißen“, so sollte uns das in einer von Kindermangel geprägten Gesellschaft auch nicht ganz unrecht sein… Der Vogelpark muss lediglich einen Wermutstropfen vermelden: Aufgrund des sehr langen und harten Winters sind leider die im Park gesetzten Narzissen von ihrer vollen Blüte noch recht weit entfernt. Der Narzissentag mit dem beliebten Ratespiel, wie viele verschiedene Narzissensorten im Vogelpark blühen, muss deshalb um zwei Wochen verlegt werden. Dafür entschädigen jedoch die geschilderten attraktiven Beobachtungsmöglichkeiten bis hin zu denen der Paradies- und Jungfernkraniche, die mit ihren eleganten Balztänzen ihren Frühlingsgefühlen ebenso freien Lauf lassen wie die Flamingos, die ihr von eifrigem Geschnatter begleitetes interessantes Gruppenbalzverhalten zeigen.

Natur- und Wildpark Buchenberg, 05.04.2006
Natur- und Wildpark Buchenberg eröffnet wieder!
Nach einer längeren Winterpause ist es nun wieder soweit. Das Team des Parks freut sich darauf, den Besuchern neue Einrichtungen und Anlagen zeigen zu können. Die neue Waldkauzanlage mit Aufbereitung des Themas „Lebensraum Friedhof“ – leider kurz nach der Fertigstellung wieder durch die Schneemassen zerstört, wird noch im April den Besuchern zur Verfügung stehen. In Kürze ebenso eine neue, begehbare Anlage für Steinkäuze und eine weitere völlig einzigartige Anlage für Waldohreulen. Neu ist auch ein Labyrinth im Erlebniswald, das neben der Riesenrutsche für Spiel und Spass sorgt. Das Naturparkhaus erwartet die Gäste wieder mit vielen bodenständigen Schmankerln, dem berühmten „Naturparkbier“ und vielen tollen Artikeln und Geschenken.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 04.04.2006
Jetzt jeden Monat ein Erlebnistag mit Ermäßigung
Das ganze Erlebnis zum halben Preis: Das war das Motto der Erlebnistage, die die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bereits Ende 2005 und Anfang 2006 für finanzschwache Familien durchgeführt hatte. Der große Zuspruch dieser Aktion hat die Zooleitung nun dazu bewogen, die Erlebnistage zu einer festen Einrichtung zu machen und das ganze Jahr über anzubieten. Dazu Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Die angespannte wirtschaftliche Situation macht sich gerade für die Menschen im Ruhrgebiet spürbar bemerkbar. Auch in Gelsenkirchen können sich viele sozial schwache Familie Annehmlichkeiten wie einen Zoobesuch nicht oder nur schwer leisten. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen möchte mit dem Erlebnistag den Familien vor Ort helfen und zudem für die Region ein positives Zeichen setzen.“

Alternativer Bärenpark® Worbis, 04.04.2006
Ostersonntag: Start des Festivals im Bärenpark Worbis - Spinat- und Zwiebeleier für die kleinen Besucher
Mit dem diesjährigen Ostereiersuchen für die kleinen Besucher beginnt im Bärenpark Worbis das Festival aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des in Deutschland bisher einmaligen Tierschutzprojektes. Von 10 bis 18 Uhr gibt der Osterhase an diesem Tag sein Bestes. Ein bisschen mehr als das bisherige traditionelle Ostereiersuchen wird es in diesem Jahr schon geben. Selbst die Ostereier sind andere als bisher. Es werden ausschließlich Eier aus Freilandhaltung nach altem Brauch von den Mitarbeitern des Bärenparks gefärbt. Zum Beispiel mit Zwiebelschalen, Spinat und Roter Beete. Die Eier stellen dankenswerterweise die beiden Großmärkte der Stadt Worbis und ein Großmarkt aus Teistungen zur Verfügung. Weitere Köstlichkeiten spendeten Filialen von Bärenland, dem Fruchtgummiparadies, aus Erfurt, Göttingen und Kassel. Da der Ostersonntag vornehmlich für die Kinder gestaltet wird, sind die Aktionen auch den kleinen Besuchern gewidmet. Eine Geschichtenerzählerin liest Spannendes in der alten Scheune, eine Kosmetikerin bringt Farbe in die Gesichter und an einem Bastelstand entsteht aus Heu Künstlerisches. Zum längeren, gemütlichen Verweilen im Bärenpark gibt es von 14 bis 17 Uhr Ohrwürmer von der Eichsfelder Musikband „OHRWURM“. Mitten im Bärenwald bietet die Band ein Programm für die gesamte Familie. Neben Biofleisch und Biowurst vom Grill haben Bäcker Süßes und Deftiges im Angebot: Kuchen zur Musik und Brot zum Probieren und Mitnehmen aus dem Holzbackofen. Ganz traditionell ist auch wieder eine Bärenmacherin dabei, die ihre Handarbeiten vorstellt und einen Teil des Erlöses ins Bären-Spendentöpfchen schmeißt. Bereits im Mai gibt es die nächste Veranstaltung im Bärenpark. Bärenfreunde aus dem Schwarzwald, in dem ein weiteres Projekt der Stiftung für Bären entstehen wird, bieten an einem Schwarzwaldwochenende – 26. bis 28. Mai – typische Produkte ihrer Region an.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 04.04.2006
Einen Zoo der ganz besonderen Art ....
fertigen die Meisterschüler/innen der Städtischen Meisterschule für das Konditorenhandwerk München in unserem Niederaffenhaus an. Ganz im Zeichen von Ostern zeigen sie unseren Besuchern, wie man aus Marzipan Tiere herstellen kann. Kinder von Sternstunden e.V. und der Blindeninstitutsstiftung e.V. werden sie am Freitag darin „unterstützen“. Der Firma Lubeca danken wir für die kostenlose Bereitstellung von 50 kg Marzipanrohmasse.

Thüringer Zoopark Erfurt, 04.04.2006
Frühlingserwachen im Zoopark
Mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht neues Leben im Zoo. Krokusse sprießen, Weidenkätzchen werfen die dicken Knospenschalen ab und ganze Flächen werden von den zarten Veilchen blau gefärbt. Auf den Weiden tummeln sich die wenige Tage alten Pony- und Pferdefohlen. Auch die Kamelkinder sind noch sehr unbeholfen auf den langen Beinen. Täglich werden neue Ziegenkinder geboren. Allein bei den Walliser Schwarzhalsziegen haben in den letzten vier Tagen sechs Lämmer das Licht der Welt erblickt. Eifrig tippeln die Kleinen ihrer Mutter hinterher, plötzlich ein gewagter Sprung und das Spiel mit den anderen Zicklein beginnt. Toben macht erst hungrig und dann müde. Nach ein paar großen Schlucken Milch schlummern die Miniziegen dann ein. Ein wunderschöner Anblick für alle Zoobesucher. Und wer Glück hat, kann eine Geburt live miterleben. Denn es werden in den nächsten Tagen noch weitere 30 bis 40 Lämmer bei den niedlichen Zwergziegen erwartet.

Zoo Duisburg, 04.04.2006
Einsteigen bitte!
Zur zooüblichen Geräuschkulisse aus Trompeten und Grunzen, Pfeifen und Flöten gesellt sich ab sofort ein weiterer Klang: Wenn’s künftig bimmelt, so sollten sich die verwunderten Blicke nicht nur strauchwärts balzenden Kohlmeisen zuwenden, sondern um die nächste Ecke spähen, denn im Zoo fährt jetzt eine kleine, aber feine Bimmelbahn, deren gelbgrüne Waggons von einer schmucken Zugmaschine im Lokomotiv-Oldi-Look gezogen werden. Vier Haltestellen innerhalb des Zoogeländes wurden eingerichtet:
Am Haupteingang, an der Landschaftsbrücke, am Delphinarium/Tigerkasse und zwischen Afrikanum und Weißen Wölfen können Zoobesucher den 10 km/h langsamen Express-Service des Kölner Unternehmers „Wolter’s Bimmelbahnen“ in Anspruch nehmen. Vielleicht werden ältere, ganz bestimmt aber jüngere Zoobesucher das gemütliche Fuhrwerk (auf 4 A u t o-Reifen natürlich) in Anspruch nehmen, um regen- und windgeschützt sich an Elefanten, Zebras oder Robben entlang kutschieren zu lassen. Der ganze Spaß kostet für Erwachsene ¬ 2,-- und für Kinder ¬ 1,--; probeweise wird das lustige Gefährt zunächst bis zum 23. April 2006 in der Zeit von 10.00 – 17.00 Uhr täglich zwischen Tiergehegen und Blumenrabatten unterwegs sein – wegen des hohen Besucheraufkommens allerdings nicht an den Osterfeiertagen!

Zoo Osnabrück, 04.04.2006
Gesangsverstärkung
Allmorgendlich erschallt der Ruf der Gibbonfamilie lautstark durch den Zoo. Jetzt ist aus dem Quartett ein Quintett geworden. Allerdings braucht der Nachwuchs, der am 11. März geboren wurde, noch etwas Zeit für die ersten Gesangsstunden. Am Bauchfell festgeklammert, wird er liebevoll von der Mutter „Lenchen“ umher getragen. Das Geschlecht des goldweiß-farbigen Jungtieres ist noch nicht bekannt. Es wird auf eine Zufallsbeobachtung gewartet. Tatsache ist, dass sich das Fell des Jungtieres nach einigen Monaten schwarz färbt. Bleibt diese Farbe bestehen, dann ist es mit Sicherheit ein Männchen. Wird das Fell wieder weiß, so dürfen sich die Brüder über ein Schwesterchen freuen. Das Interesse des Vaters „Otti“ an seinem dritten Kind ist nicht besonders groß. Er tobt lieber mit seinen Söhnen „Tom“ und „Gonum“ herum. Kinderstuben gab es im ersten Quartal - es wurden insgesamt 14 Säugetiere geboren - bei verschiedenen Tierfamilien. In Samburu wurden drei Elenantilopen geboren. Die Guanakos freuen sich über ein Jungtier, gleiches gilt für die Familie der Schweinsaffen. Mit einem Trio wartet die Familie der Klippschliefer auf. Ferner wurden u. a. Zwillinge im Südamerikahaus bei den Lisztäffchen entdeckt. Alle Jungtiere warten auf warmes, sonnenreiches Osterwetter.

Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, 04.04.2006
Nach einer langen Winterpause startet der Tierpark Herberstein mit vielen Attraktionen und günstigeren Eintrittspreisen in die neue Saison.
Beeindruckende Szenen, die man sonst nur aus spannenden Tierdokumentationen im Fernsehen kennt, versprechen die täglichen Fütterungen der Tiere. So jagen vier Geparde mit enormer Geschwindigkeit auf der längsten Jagdstrecke Europas ihrer Beute nach, während die Pumas ihre Sprungkraft zum Besten geben und bis zu 4 Meter hoch nach ihrer „Mahlzeit“ greifen! Ein wahres „Affentheater“ veranstalten Geladas, Siamangs oder Mandrills, wenn die Tierpfleger ihre Schützlinge zu Tisch bitten! Im Frühling stellt sich auch der Nachwuchs ein. So unternimmt Mama Stachelschwein bereits erste Ausflüge mit ihrem ganz und gar nicht stacheligen Baby und drei junge Hirschziegenantilopen trainieren unter Anleitung der Eltern die ersten Sprünge durchs Gehege. In Kürze wird sich auch bei Bisons, Meerkatzen und Wölfen der Nachwuchs einstellen. Der Tierpark Herberstein ist nun noch attraktiver geworden und dennoch konnten viele Eintrittspreise gesenkt werden. Am Donnerstag, dem 6. April, spielt der Preis keine Rolle – an diesem Tag ist der Eintritt für alle Besucher gratis!

Tierpark Ueckermünde, 04.04.2006
Entspannung bei „Vogelgrippe“: Der Landkreis Uecker-Randow ist keine Überwachungszone mehr
Lockerung der Maßnahmen im Tierpark Ueckermünde
Aber die Pflicht zur Aufstallung von Hausgeflügel besteht weiter. Also Hühner,Gänse und Schwäne bleiben weiter im Stall. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Die Nandus dürfen endlich wieder ins Freie. Die Laufvögel haben das auch sichtlich genossen. Die ersten Sonnenstrahlen aber auch die Bewegung taten Ihnen offensichtlich gut. Ebenfalls wieder Freilauf haben die Kraniche und Flamingos. Der Tierpark Ueckermünde macht darauf aufmerksam, dass er weiter keine verletzten oder hilflosen Wildvögel aufnimmt. Dies dürfte in Anbetracht des aktuellen Seuchengeschehens inzwischen jeder verstehen.

Herberstein, 4.4.06
Tierpark Herberstein lädt zum Tag der offenen Tür
Am 6. April 2006 lädt der Tier- und Naturpark Schloss Herberstein zu einem „Tag der offenen Tür“ ein – der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucher gratis! Beeindruckende Szenen aus der Welt der Tiere inklusive! Nach einer langen Winterpause startet der Tierpark Herberstein mit vielen Attraktionen und günstigeren Eintrittspreisen in die neue Saison. Beeindruckende Szenen, die man sonst nur aus spannenden Tierdokumentationen im Fernsehen kennt, versprechen die täglichen Fütterungen der Tiere. So jagen vier Geparde mit enormer Geschwindigkeit auf der längsten Jagdstrecke Europas ihrer Beute nach, während die Pumas ihre Sprungkraft zum Besten geben und bis zu 4 Meter hoch nach ihrer „Mahlzeit“ greifen! Ein wahres „Affentheater“ veranstalten Geladas, Siamangs oder Mandrills, wenn die Tierpfleger ihre Schützlinge zu Tisch bitten! Im Frühling stellt sich auch der Nachwuchs ein. So unternimmt Mama Stachelschwein bereits erste Ausflüge mit ihrem ganz und gar nicht stacheligen Baby und drei junge Hirschziegenantilopen trainieren unter Anleitung der Eltern die ersten Sprünge durchs Gehege. In Kürze wird sich auch bei Bisons, Meerkatzen und Wölfen der Nachwuchs einstellen.
Der Tierpark Herberstein ist nun noch attraktiver geworden und dennoch konnten viele Eintrittspreise gesenkt werden. Am Donnerstag, dem 6. April, spielt der Preis keine Rolle – an diesem Tag ist der Eintritt für alle Besucher gratis! Tag der offenen Tür am 6. April – der Tierpark ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet!

Tiergarten Kleve, 03.04.2006
Neue Kängurus
Aufmerksame Besucher des Tiergarten in Kleve haben es schon bemerkt: In der Känguruanlage hat es Zuwachs gegeben! Zwei „Minis“ gesellen sich seit einigen Tagen zu den vier Bennettkängurus. Mini heißt aber nicht, dass die beiden Babys sind (das wäre auch ein biologisches Wunder, schließlich sind die Bennettkängurus alle Männer…). Nein, es handelt sich um zwei ausgewachsene Kängurus, nur sind es keine Bennettkängurus, sondern Parmawallabys. Das ist eine viel kleinere und seltenere Art als die Bennetts, die nur eine Standhöhe von ca. 40 cm erreicht. Die beiden sind auch Männer (sonst würde es richtig Zoff geben im Gehege) und stammen aus dem Krefelder Zoo. Bei einem Besuch der Krefelder Kollegen in Kleve, bei der auch die neue Känguruanlage besichtigt wurde, kam man auf die beiden Winzlinge zu sprechen, für die man in Krefeld dringend ein neues Zuhause suchte. Einige Tage später standen die beiden Hübschen schon vor der Tür, oder besser gesagt, vor dem weitläufigen Klever Kängurugehege, wo sie sich auf Anhieb sehr gut mit den bisherigen Revierinhabern verstanden. Als Wallabys bezeichnet man übrigens verschiedene kleine bis mittelgroße Känguru-Arten; auch das Bennett kann man als Wallaby bezeichnen. Das Parmawallaby bewohnt den Südosten Australiens, und in freier Wildbahn hält es sich vor allem in Wäldern mit angrenzenden Grasflächen auf, auf denen es dann in der Dämmerung auf Nahrungssuche geht. Seine natürlichen Feinde sind Greifvögel sowie Dingos. Aber auch Füchse und die Zersiedlung ihres Lebensraums machen den putzigen Beuteltieren im Miniformat zu schaffen. Im Klever Tiergarten ernähren sie sich hauptsächlich von Heu und – man glaubt es kaum – von Kaninchentrockenfutter! Da Kängurus eine sehr empfindliche Mundschleimhaut haben, sind die Pfleger im Tiergarten bei der Auswahl des Futters sehr wählerisch. Jetzt warten die beiden Neuankömmlinge eigentlich nur noch auf eines, auf einen Paten, der ihnen einen richtig schönen Namen gibt, denn wer will schon immer als „Kleiner“ bezeichnet werden…

Tierpark Stralsund, 03.04.2006
Ostern im Stralsunder Zoo
Alle Hände voll zu tun haben gegenwärtig die Mitarbeiter im Stralsunder Tierpark. An allen Ecken und Enden wird der Frühjahrsputz durchgeführt, der lange winter hat manche Arbeiten verzögert und so gilt es viel nachzuholen. in der Tierparkgärtnerei wurden in den letzten Tagen und Wochen Osterstreucher vorgetrieben, Ostergras eingesät und unzählige Tulpen, Osterglocken und Hyazinthen vorgetrieben. Die Ergebnisse werden dann in der Osterausstellung zu sehen sein. Dazu wird sich die Ausstellungshalle von Gründonnerstag ( 13.4. ) 12.00 Uhr bis zum Ostemontag um 18.00 Uhr in eine blühende Frühlingslandschaft verwandeln.Umrahmt von Frühjahrsblühern werden dann Schaf- und Ziegenlämmer, Meerschweinchen und Kaninchen in der Halle zu sehen sein. Aufgrund der Vogelgrippe-Situation werden allerdings nur einige wenige Kücken aus der eigenen Nachzucht in der Ausstellung vertreten sein. Für den Ostersonntag steht dann wieder das traditionelle Ostereiersuchen auf dem Programm. Von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr werden 1000 liebevoll zusammengestellte Osterkörbchen auf ihren Finder warten. Zwei Osterhasen und die Mitarbeiter der Zooschule werden die Körbchen auf der Osterwiese austeilen und die kleinen und großen Gäste haben dann die Gelegenheit ihr persönliches Körbchen zu suchen. Wie in den Vorjahren sind die Körbchen für einen Preis von 3.00 ? erhältlich.Am Ostersonntag wird vormittags auch der alte Eingang an der Bartherstasse geöffnet sein. Auf der Festwiese erwartet ein Kettenkarusssel die Gäste. Auch die Tiere haben sich inzwischen auf Ostern eingestellt. Zahlreiche Jungtiere sind in den Gehegen zu sehen. So gab es Nachwuchs bei den Watussirindern, den Zwergzebus, bei zahlreichen Schafen und Ziegen und in der letzten Märzwoche wurde ein kleiner Eselhengst geboren. Geöffnet ist der Stralsunder Zoo über die Osterfeiertage täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr.

Zoo Dortmund, 03.04.2006
Frühlingsgefühle im Zoo Dortmund
Auch wenn das Wetter noch stark zu wünschen übrig lässt – im Zoo Dortmund ist das Frühjahr längst eingezogen. Ein bunter Reigen von Jungtieren bevölkert die Gehege des Zoos. Auch wieder eine gute Gelegenheit eine Patenschaft für eines der Tiere zu übernehmen. Traditionelle Frühlingsboten sind natürlich die Zicklein im Streichelzoo. Der Streichelzoo, auch sonst das Highlight für die kleinen Zoobesucher, erfreut sich nun ganz besonderer Beliebtheit. Jetzt, wo die Zwergziegen ihren Nachwuchs präsentieren herrscht noch mehr hektische Betriebsamkeit im Streichelgehege, denn die lieben Kleinen müssen ihre Umgebung noch erkunden und tollen ausgelassen zwischen den erwachsenen Tieren. Für die Menschenkinder immer wieder ein herzlicher Anblick. Auch bei den Skudden, einer Schafrasse, hat sich Nachwuchs eingestellt, so dass überpünktlich auch schon die ersten Osterlämmer zu sehen sind.
Unter den Dortmunder Nachzuchten immer wieder eine Besonderheit sind die kleinen Nilgauantilopen. Gleich zwei Jungtiere sind in den letzten Tagen geboren worden. Die Dortmunder Nilgau-Herde ist eine der wenigen in Deutschland. Ursprünglich stammen diese Antilopen aus Asien. Sie gehören zu den größten Arten der gesamten Antilopenfamilie. Im gleichen Gehege haben auch die Hirschziegenantilopen, alteingesessene Bewohner des Dortmunder Zoos (sie waren bereits am Eröffnungstag 1953 hier), ein Jungtier in ihrer Mitte. Erstaunlicherweise gibt es jedoch keine Interaktionen zwischen den Antilopenkindern. Zwar spielen die beiden Nilgau-Antilöpchen gerne miteinander, die kleine Hirschziegenantilope hält sich jedoch schüchtern lieber in der Mitte ihrer eigenen Herde verborgen.
Auch der ältere Nachwuchs bereitet den Zoobesuchern immer noch Freude. „Antonia“ die kleine Jaguardame, ist inzwischen schon gut gewachsen, hat aber ihren Spieltrieb noch nicht verloren. Tagsüber ist stundenweise mittlerweile auch Faultier „Julchen“ im Tamanduahaus zu sehen. „Julchen“ war in den vergangenen Monaten von der Zoologin Ilona Schappert aufgezogen worden, nachdem ihre Mutter nicht genug Milch hatte. Der kleine „Lompok“, Nachwuchs bei den Schabrackentapiren, ist nach wie vor die Sensation im Regenwaldhaus, wo aber auch die kleine „Tao“, ein Baby-Orang-Utan, die Herzen der Besucher höher schlagen lässt. Alle Jungtiere würden sich natürlich auch über Frühlingspaten freuen. Mit einer Patenschaft wird die Arbeit des Zoos unterstützt. Der Zoo öffnet von April bis September täglich von 9 bis 18.30 Uhr, Kassenschluss ist um 18.00 Uhr. Fütterungen sind um 14.30 Uhr bei den Pinguinen, 11 und 15 Uhr bei den Seelöwen und 17 Uhr bei den Raubtieren, außer an deren Fastentag am Freitag.

Wildpark Dillenburg-Donsbach, 03.04.2006
Frühlingserwachen im Wildpark Dillenburg-Donsbach - Frischlinge und Ziegen-Lämmer sind derzeit die Publikumslieblinge
Nicht nur der nahende Frühling lockt derzeit die Besucher in den Wildpark nach Donsbach: Vier Wildschwein-Bachen brachten vor einigen Tagen eine Vielzahl von Frischlingen zur Welt, die sich nun lebhaft im Gehege tummeln und die ganze Aufmerksamkeit (und stärkende Milch) ihrer Mütter erfordern. Der gestreifte Nachwuchs lernt aber auch schnell - ganz wie die Mutter durchwühlen die Kleinen den Waldboden auf der Suche nach Nahrung und erkunden neugierig ihre Umgebung. Wenn den Frischlingen kalt wird oder eine Ruhepause nach munteren „Ringkämpfen“ notwendig ist, kuscheln Sie sich an den warmen Bauch der Mama oder nehmen eng aneinander geschmiegt ein Sonnenbad – ein wohliges Vergnügen nach dem vielen Schnee. Neugieriges Gemecker der Zwergziegen-Drillinge Judith, Karina und Lotte empfängt die kleinen und großen Besucher im Streichelgehege. Hier tollen neben den Kaninchen und Meerschweinchen die Ziegenlämmer sehr zum Vergnügen der kleinen und großen Gäste herum. Vor allem die kleinen Besucher können hier den Bewohnern dieses Geheges ganz nahe kommen. Auch in diesem Jahr erwartet an Ostersonntag und Ostermontag wieder ein Kinderkarrussel vor der Futterscheune die kleinen Besucher des Wildparks. Die kleinen Fahrzeuge sind mit akustischen Modulen ausgestattet, welche die Kinder selbst wählen können. Den Eltern ist es möglich, während der „Fahrt“ die Kinder an der Hand zu halten. Mit Zuckerwatte, Popcorn, gebrannten Mandeln, Schokofrüchten und weiteren Süßigkeiten wird dieses zusätzliche Angebot abgerundet. Bereits im Eingangsbereich können die bereits etwas größeren Kinder wieder ihre Reitkünste auf den Shetland-Ponys von Harald Klein testen oder eine gemütliche Ausfahrt mit der Ponykutsche unternehmen. Fachkundige Führung wird hier selbstverständlich gewährleistet. Als interaktive Elemente des außerschulischen Lernortes Wildpark Donsbach konnten noch in den letzten Tagen weitere Stationen des Naturerlebnispfades eingerichtet werden – ein "Balancierbaum“ und ein „Klangspiel“. Dazu wurde die Station „Knolleneiche“ erweitert – eine Baumscheibe des Eichenstammes gibt nun Auskunft über die Eiche und ihren Lebenslauf.

Stadtverwaltung Landau, 03.04.2006
Erstmalig: Amerikanische Schulklasse besucht die Landauer Zooschule
Am kommenden Donnerstag, 6. April (10 Uhr), besucht erstmalig eine amerikanische Schulklasse die Landauer Zooschule. 17 Kinder der dritten Klasse der Patrick Henry Elementary School aus Heidelberg und ihre Lehrerin, Mrs. Bowker, freuen sich schon sehr auf die Tiere des Landauer Zoos. In der Zooschule werden die Kinder ihre Kenntnisse über Pinguine, Schlangen und Spinnen vertiefen und erweitern. „Besonders gespannt sind sie natürlich auf das Kennenlernen der Python und der Vogelspinne“, meint Nadine Ziellenbach, die die Kinder bereits von ihrem Blockpraktikum her kennt. Als erfahrene Zoopädagogin wird sie die Kinder vorwiegend in englischer Sprache unterrichten. „Nachdem im Januar zwei französische Schulklassen aus Strassburg die Landauer Zooschule besucht haben, sind wir sehr stolz darauf, dass nun auch eine amerikanische Schulklasse unser Bildungsprogramm nutzen möchte“, erklärt die Leiterin der Arten- und Tierschutzschule des Zoo Landau, Dr. Gudrun Hollstein. Seit 2005 besteht eine Kooperation der Universität Landau mit vier amerikanischen Schulen im Heidelberger Militär-Distrikt. So können Landauer Studierende, die Englisch für das Lehramt studieren, dort ein regulären Praktikum absolvieren. Nun wird die fruchtbare Zusammenarbeit durch einen weiteren Baustein erweitert: Amerikanische Schüler kommen nach Landau und lernen in der universitären Einrichtung Zooschule.

Zoo Leipzig, 03.04.2006
Thomsongazellen erobern die Savanne! Erstmals sind die Thomsongazellen für die Besucher zu sehen
Pünktlich zum Frühlingsbeginn bekommen die Thomsongazellen ihren ersten Freigang. Die im Oktober letzten Jahres aus dem Zoos Poznan in Polen und Hannover in die Kiwara-Savanne eingezogenen Gazellen, dürfen nun gemeinsam mit den Grévy-Zebras, Giraffen, Straußen und Säbelantilopen die Weiten der afrikanischen Savanne kennen lernen. Das Auskundschaften des neuen Freigeheges und die Vergesellschaftung mit den anderen Mitbewohnern werden schrittweise erfolgen. Wie bei der Eingewöhnung der ersten Tiere der Savanne, werden auch die Thomsongazellen vorerst ohne direkten Kontakt zu den anderen Tieren die Anlage entdecken. Erst wenn sich die Gazellen an die Umgebung gewöhnt haben und sich sicher fühlen, werden nach und nach die anderen Huftiere dazugelassen. „Wir hoffen sehr, dass sich die Gazellen schnell an die neue und zusätzliche Gehegefläche gewöhnen und der Vergesellschaftungsprozess gut verläuft“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Leider sind während der Eingewöhnungsphase zwei der insgesamt sieben Antilopenmännchen an einer bakteriellen Infektion verstorben. „Es war für uns sehr bedauerlich, dass zwei Gazellen an dieser Krankheit gestorben sind. Aufgrund dessen hat das Tierärzteteam eigene spezielle Vakzine (Impfstoff) herstellen lassen, um die anderen Tiere zu Impfen und sie somit zu schützen. Die Vorsichtsmaßnahme zeigt bisher Erfolg. Die Tiere sind gesund.“, so Dr. Junhold.

Tierpark Ueckermünde, 03.04.2006
Osterferienaktion im Tierpark Ueckermünde (8. bis 19. April)
Während der Osterferien finden wieder täglich die beliebten Schaufütterungen bei den Fischottern (11 Uhr) Papageien (13 Uhr), den Löwen (14 Uhr) und den Berberaffen im Affenwald (15 Uhr) und Fischottern (16 Uhr) statt. Sonderausstellung: Störe – Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien Ganztägig: Stör-Kino im Brehm-Haus mit dem Film „Die Rückkehr der Störe“ Täglich geöffnet: Tierparkgaststätte Osterausstellung im Eingangsgebäude

Leipzig, 02.04.2006
Erfolgswochenende für den Zoo Leipzig!
Badende Elefanten und asiatisches Flair lockten tausende Besucher in den Zoo
Badende Elefanten und ein wahrlich gelungenes asiatisches Tempelfest lockten an diesem ersten Aprilwochenende über 8.500 Besucher in den Leipziger Zoo. Waghalsige Artisten vom chinesischen Staatszirkus, asiatische Showkämpfe und atemberaubende Kugeljonglagen zogen die Zoogäste in ihren Bann und entführen sie in eine asiatische Traumwelt. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm mit indischer Livemusik und fesselnden chinesischen Löwentanzeinlagen sorgten für die passende Stimmung. „Wir haben uns sehr über den Zuspruch und die zahlreichen Besucher anlässlich unserer Eröffnung des neuen Elefantentempels gefreut. Es liegt ein hartes Stück Arbeit hinter uns, aber die Mühe hat sich gelohnt“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Die Leipziger Elefanten „Mekong“, „Voi-Nam“, „Rhani“, „Don Chung“, „Trinh“ und „Hoa“ genossen sichtlich nicht nur das Bad im warmen Nass, sondern auch das Bad in der Menge. Genüsslich tauchten sie ab in die Fluten des Tempel-Badebeckens und ließen sich die unzähligen Blitze der Fotoapparate gefallen. Ein aufregendes Wochenende für die Elefanten, für den Zoo Leipzig und für die Besucher!

Stadt Leverkusen, 1. April 2006
Elefant im Tierpark
Pünktlich zum Aprilanfang wartet "Bad Leverkusen" mit einer neuen Attraktion auf.
Der kleine frischgeborene Elefant aus der beliebten Nachbarstadt Köln kündigt seinen Besuch an. Er wird im Tierpark Reuschenberg, seines Zeichens neuerdings ein Zoo nach EG-Richtlinie, gastieren. Und das ist auch der wahre Grund, warum einige der Meerschweinchen dort weichen müssen. Sie machen in ihrem Gehege Platz für den kleinen Dickhäuter.


Zoo Hannover, 31.03.2006
Elefantenbaby heißt Tarak
Es war ein Wechselbad der Gefühle! Gerade noch war Elefantenbaby „Dickerchen“ elefantös glücklich, nun endlich einen richtigen Namen zu bekommen, da spritzte ihn seine Tante Sayang mit einem gezielten Wasserstrahl aus dem Rüssel patschnass. „Elefantentaufe“ nennt sich die Rüsseldusche: Und mit der wurde aus Dickerchen ein strahlender Tarak! Fünf Monate lang trug das am 28. Oktober 2005 geborene Elefantenbaby den Arbeitstitel „Dickerchen“. Was nahe lag, immerhin kam der Kleine mit einem Gewicht von 140 Kilo auf die Welt. Aber egal, wie liebevoll „Dickerchen“ auch gemeint war, es wurde Zeit für einen richtigen Namen. Bis heute hörte das Elefantenbaby nämlich auf zu ziemlich alles von „komm her“ über „Khaing Hnin Hnin“ bis „Stop“. Um den passenden Namen für den mittlerweile knapp 300 Kilogramm schweren Minifanten zu finden, hat das Patenunternehmen des Minifanten – die Mercedes-Benz Niederlassung Hannover – die Leser von drei Tageszeitungen aus Hannover und Region um Hilfe gebeten. Über 4.000 Vorschläge gingen ein, von A wie Abu, Advani, Aladin bis Z wie Zimbo, Zoey, Zulu. Bei so vielen schönen Namen hatte die Jury aus Mercedes-Benz Niederlassungsleiter Harrald Wendt, Zoodirektor Klaus-Michael Machens, Elefantenpfleger Jürgen Kruse und den Redakteuren - Christoph Dannowski (Neue Presse), Roland Weiterer (Schaumburger Nachrichten) und Horst Körber (DEWEZET) – eine elefantöse Aufgabe zu bewältigen. Stets galt es abzuwägen zwischen einem Namen mit tiefgründiger Bedeutung oder einem Namen aus dem asiatischen Raum, einem der nach dem Patenunternehmen klang oder einem, der einem Elefantenbullen auch noch steht, wenn er irgendwann vier Meter hoch und 5.000 Kilo schwer ist. Mit „Tarak“ wurden alle Kriterien erfüllt, die Jury war mit ihrer Arbeit zufrieden. Und Dickerchen – Verzeihung, Tarak – ist es sicherlich auch, wenn er denn irgendwann begriffen hat, dass mit „Tarak“ wirklich er gemeint ist Tarak ist ein indischer Jungenname und bedeutet „Stern“. Passender kann der Name für das Patentier der Mercedes-Benz Niederlassung wirklich nicht sein! Zur Taufe fuhren Niederlassungsleiter Harrald Wendt und Zoodirektor Klaus-Michael Machens eine nagelneue B-Klasse auf das Elefantengehege im Dschungelpalast. Im Kofferraum: ein riesengroßer Früchtekorb, über den sich Taraks Mutter Khaing Hnin Hnin mit Hilfe ihres Sohnes hermachen durfte. Zunächst aber musste der den offiziellen Taufakt über sich ergehen lassen. Und für den schlich sich Tante Sayang an, tauchte ihren Rüssel tief in einen Eimer und spritzte den Minifanten nass: Willkommen, Tarak!

Thüringer Zoopark Erfurt, 31.03.2006
Führungen in den Osterferien
In den Osterferien vom 10. bis 13. April und vom 18. bis 21. April werden im Thüringer Zoopark Erfurt wieder Führungen mit interessanten und wissenswerten Themen durchgeführt. Tierinteressierte Kinder und Erwachsene sind herzlich eingeladen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 31.03.2006
Sensationeller Fund im Zoologischen Garten Magdeburg
Bei Probeschachtungen haben wir heute einen einmaligen prähistorischen sensationellen Fund gemacht.
Morgen, am 1.4.2006 um 11 Uhr möchte Ihnen der Zoodirektor direkt vor Ort an der Baugrube erste Erkenntnisse zu dieser sensationellen Entdeckung mitteilen.

Zoo Köln, 31.03.2006
1. FOTOTERMIN !
Ein Elefant, der zur Welt kommt, muss sehr viel lernen. Er muss sich auf alle vier Beine stellen, seine Mutter kennen lernen, die Milchquelle finden, etc. … Außerdem lebt die Mutter nicht allein, sondern im Familienverband Alle sind neugierig auf das Kleine und wollen ihm bei seinen ersten Schritt n ins Leben helfen. Nachdem der Elefant die ersten 24 Stunden seines Lebens – abgeschirmt von der Öffentlichkeit – gut überstanden hat, wird der ELEFANTENPARK heute Mittag für das Publikum wieder geöffnet. Startschuss ist ein Foto- und Pressetermin heute 31. März 2006 um 11.30 Uhr.

Zoo-Verein Wuppertal, 31.03.2006
Offizieller Start der PINGUINALE 2006
Am Samstag, 1. April, fällt um 16.00 Uhr im Zoo der offizielle Startschuss der PINGUINALE 2006. Von morgen an bevölkern 200 künstlerisch gestaltete, fröhlich bunte Pinguine Wuppertal und Umgebung und feiern den 125. Geburtstag des Wuppertaler Zoos. Zum offiziellen Start der PINGUINALE 2006 wurden die Pinguinisten, die einen oder mehrere Pinguine erworben haben, die Künstler, die die Pinguine gestaltet haben, und die Mitglieder des Zoo-Vereins Wuppertal e.V., der die PINGUINALE 2006 initiiert hat, in den Zoo eingeladen. Über 400 Gäste werden im Menschenaffenhaus erwartet. Im Beisein von Oberbürgermeister Peter Jung und Zoo-Direktor Dr. Ulrich Schürer wird als Startschuss eine extra hergestellte, riesige Pinguinale-Torte angeschnitten. Angekündigt haben sich sogar Gäste aus Wuppertals Partnerstadt Schwerin, die ja ebenfalls einen Pinguin erworben hat. Herr Michael Schneider, Direktor des Schweriner Zoos (der in diesem Jahr ebenfalls ein rundes Jubiläum feiert und 50 Jahre alt wird), und die beiden Künstlerinnen Diana Greiser und Stefanie Boldman, die den Schweriner Pinguin gestaltet haben, werden zum Auftakt der PINGU