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Ausgabe 311 vom 30. März 2006 |
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Liebe Leser,
erst mußte sich Veri aus Hodenhagen noch vordrängeln und dem
Serengetipark ein afrikanisches Elefantenkind bescheren, dann war es endlich
auch bei Khaing Luin Htoo (die vierte mir bekannte Schreibweise...) soweit: Heute morgen wurde das seit September versprochene Kalb allen Unkenrufen
zum Trotz geboren (s. Pressemitteilungen). Ohne
Anketten, ohne Wegzerren, ohne Geschrei - ganz einfach in der Herde. Zwar
hat der WDR sein Versprechen, ein Mitteilungs-E-Mail zu schicken, nicht
eingehalten, aber die Webcam läuft und wird laufend nachgeführt:
www.wdr.de, oder für ein besseres Bild
diese Adresse direkt im z.B. im Realplayer öffnen:
rtsp://a81.l1211432355.c12114.e.lr.akamaistream.net/live/D/81/12114/v0001/reflector:32355
Das Geschlecht ist noch nicht bekannt. Wie die Wetten stehen hingegen
schon.
Die "Vogelgrippe" haben wir nicht vergessen, sondern nur weiter unten in
einer eigenen Rubrik in Quarantäne gestellt. Hätten Sie gedacht,
daß Osterküken unter "Geflügelausstellung" laufen und daher
verboten sind? Zumindest in Braunschweig.
Nomen est Omen, sagt man. Seit Jahren fällt mir auf, wie viele
Zoo-Mitarbeiter "tierische" Namen tragen, zunehmend bestärkt durch diverse
Fernsehsendungen.
Nun habe ich mal eine kleine Statistik durchgeführt, anhand der Namen
in unserer Zoodatenbank und mit dankenswerter Unterstützung des BdZ,
der eine Nachnamensliste zur Verfügung stellte.
Von 1400 Namen in leitenden Positionen fanden sich 47 mit Tierbezug = 3,4%
Von 833 Tierpflegern hatten sogar 36 Tiere im Namen = 4,3%
Gegenprobe: 686 Nachnamen aus einer Namensforschungsliste und einem
Uni-Angestelltenverzeichnis: 13 Treffer = 1,9 %
Das fast doppelt
so häufige Auftreten bestätigt den "gefühlten Verdacht".
Ob da
frühkindliche Prägungen auf Tiere durchschlagen oder aber genetische
Veranlagungen, die einst den Urahnen den Namen verschafft haben, sei dahin
gestellt.
Bei den Herren Direktoren ist von Adler über Haase und Hering bis Wurms
alles vertreten.
Tierärzte sind (außer Ochs) eher flügge(r) mit Geyer,
Strauß und "Eule"
Ansonsten führen wenig überraschend Fischer (11x) und Wo/ulf(f)
(8x, die Vornamen nicht mitgezählt!).
Der VOX-Dr.-Wolf zählt nicht, das ist ein Psydonym.
Herr Taps und Frau Braun arbeiten als Bärenpfleger. Herr Maunz allerdings
nicht bei Familie Mäusle
Herr Faltermeier, Herr Hähnel und Frau Hecht sollen einen Ringtausch
überlegen, damit sie passend in Schmetterlingshaus, Vogelpark und Aquarium
arbeiten können. Und was macht der Vogel im Exotarium?
In ganz Deutschland steht übrigens 2800 "Strauß"ens kein einziger
Nandu, Emu oder Kasuar entgegen...
Hingegen sind laut Internet-Abfrage auch 6 Personen mit dem Namen "Zoo",
12 namens "Tierpark", 7 mit "Tiergarten", 3 mit "Wildpark" gemeldet, und
in Karlsruhe lebt auch ein "Aquarium" ohne Garantie auf Fehleinträge
in diesen Datenbanken.
Zwei Links für Sie, wenn Sie nun neugierig geworden sind:
Geografische Verteilung
von Familiennamen in Deutschland (evtl. mehrfach probieren)
Familiennamens-Suche
im Duden
Über Namen macht man sich nicht lustig?
Erstens meine ich es durchaus ernst, und zweites darf ich ich bin
ja selbst betroffen.
Dennoch vorsichtshalber die Bitte um Verzeihung einem nicht
unbeträchtlichen Anteil der Betroffenen werde ich schließlich
am Wochenende begegnen, bei der BdZ/ZGAP-Tagung im Zoo Leipzig bei
"Eule", Mücke, Specht, Molch &
Co.
Dirk Petzold
Erinnern Sie sich an die Phantasiemeldung, in der alle Zoo-Tiere zur
automatischen Bestandsführung mit RFID-Chips ausgestattet wurden? Die
Zukunft holt uns auch hier ein:
Handelsblatt:
Cebit-Schwerpunkt Rfid: Handel setzt auf Funkchips
So werde
der Einsatz zum Beispiel in Bibliotheken oder an Alpakas - einer Lama-Art
aus Südamerika - erprobt...
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem
Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten
Luftbild
bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die
ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie
benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste
Woche warten...
Lösung von letzter Woche: die berühmte
Pinguinanlage
in London (zwischenzeitlich umgebaut)
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| Zoos
Meldungen |
Die Welt 25.3.06
Niedersachsen:
Elefantenbaby im Serengeti-Park geboren
Es sei das
erste afrikanische Elefantenbaby in Norddeutschland seit fast 30 Jahren.
Der junge Bulle, der am Donnerstag abend zur Welt kam, wiegt 110 Kilogramm
und ist 95 Zentimeter groß. Die 19 Jahre alte Mutter Veri habe die
Geburt "blendend gemeistert".
(auf die kölner Geburt konnten die Zeitungen natürlich noch nicht
reagieren - s. Pressemitteilungen)
Kölnische Rundschau - 28. Mrz. 2006
Geschlampt und nachgebessert
Beim Bau des neuen Elefantenparks im Kölner Zoo hat es offenbar erhebliche
Schlampereien gegeben. Das stellt das Rechnungsprüfungsamt nach dem
Bau des 13-Millionen-Projektes fest. Verantwortlich dafür war nicht
der Zoo, sondern die städtische Gebäudewirtschaft. Axel Kaske (SPD),
Leiter des Rechnungsprüfungsausschusses, kritisierte gestern: Seitens
der Projektsteuerung ist eigentlich gegen sämtliche Richtlinien der
Vergabeordnung verstoßen worden. Und aufgrund der fehlenden Dokumentation
kann man nicht nachvollziehen, ob zu viel Geld ausgegeben oder eingespart
worden ist. Weil man sich im Zoo entgegen früheren Absichten dazu
entschloss, die Tiere unter geringstem Pflegerkontakt so ungestört
wie möglich zu halten, musste bei der Ausstattung um einiges
nachgebessert werden. Insgesamt habe der Generalunternehmer Nachträge
mit Kosten von 1,5 Millionen Euro vorgelegt. So wurden zusätzliche Treppen
für das Bullen- und Kuh-Innenbecken notwendig, die 45 Grad Neigung des
Ausstiegs aus den Außenbecken entpuppten sich während des Bauablaufs
als zu steil. Nachdem das Gehege in Betrieb war, nahm der Zoo Änderungen
an den Toranlagen vor, damit die Elefanten sie nicht aus den Halterungen
hebeln konnten. Im Außenbereich wurden Schaltkästen nicht tief
genug eingelassen, so dass es den Tieren gelingt, mit dem Rüssel die
Türen der Kästen herauszureißen. Ebenfalls im Außenbereich
wurde ein Kanalleitungssystem mit Rinnen und Abläufen gebaut. Inzwischen
sind viele mit dem Sand zugesetzt, der im Außenbereich liegt. Die
Außenbecken müssen regelmäßig ausgebaggert werden,
weil Regen den Sand hineinspült, das gleiche gilt für das Kanalsystem.
Das Fazit der Prüfer: Bleibt es beim derzeitigen Zustand, wäre
der größte Teil der Außenflächenentwässerung nutzlos
und somit eine
Fehlinvestition.
mephisto 97.6 - 28. Mrz. 2006
Eisbärdame
Senja zu Tode erschreckt
Es sollte die große Liebe werden und endete in einer Katastrophe. Was
wie der Untertitel eines Hollywood-Blockbusters klingt, ist die tragische
Geschichte, die sich im Bremerhavener Zoo am Meer abgespielt hat. Und
Eisbär-Dame Senja, die erst im November vom Leipziger Zoo nach Bremerhaven
gekommen ist, ist das Opfer des Ganzen. O-Ton der Direktorin Heike Kück:
"Sie haben sich vor dem Unfall sehr gut vestanden, Lloyd hat Senja immer
abgeschleckt und ging überall hin, wo sie auch war." Letzte Woche war
Lloyds Zuneigung aber einfach zu viel für Eisbär-Dame Senja. Die
beiden Tiere sollten vom Freigehege aus zusammen in verschiedene Einzelboxen
zum Futter gehen. Auf einem schmalen Verbindungsgang hat Eisbärmann
Lloyd Senja dann plötzlich überrumpelt. Tierpfleger haben mit
Wasserstrahlen und Betäubungsgewehr sofort versucht, die Eisbären
zu trennen. Leider ohne Erfolg. Die tierärztliche Hochschule in Hannover
hat jetzt den toten Eisbären untersucht. Die Obduktion ergab, dass das
Tier an einem Herz-Kreislaufversagen in Folge eines Schocks gestorben ist.
TAZ
Protest nach
Tod einer Eisbärin
Diese Fakten werden bei einer Haltung im Zoo vollkommen außer Acht
gelassen", sagte Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins
Sachsen Fernsehen Chemnitz - 28. Mrz. 2006
Eintrittspreise im Tierpark steigen
Chemnitz. Stimmt der Stadtrat zu, dann müssen Erwachsene künftig
5, Kinder 3 Euro für den Besuch bezahlen. Beim Wildgatter bleibt vorerst
alles beim Alten. Gerechtfertigt wird die Preiserhöhung mit der gestiegenen
Attraktivität des Tierparks. Zudem müssen die Einnahmen auf Grund
von Sparmaßnahmen der Stadt angepasst werden.
ORF Steiermark - 26. Mrz. 2006
Frühlingserwachen in Herberstein
Frühling wird es an allen Orten - das gilt natürlich auch für
Herberstein: Der oststeirische Tierpark ist aus seiner Winterruhe erwacht
und hat ab sofort seine Tore wieder für Besucher geöffnet. Fast
vier Monate dauerte die Winterpause - und diese war heuer alles andere als
normal, sagt Tierparkleiter Andreas Kaufmann: "Es war die erste Winterpause
seit zehn Jahren auf Grund der Situation, in der sich der Tierpark befindet;
jetzt aber ist der Winter endlich vorbei, die Sonne kommt raus." Zu Saisonbeginn
gibt es nun einige Neuerungen: So wurden nicht nur die Eintrittspreise
familienfreundlicher gestaltet, auch werden künftig die Besucher noch
näher an den Tieren sein - täglich erzählen Tierparkmitarbeiter
bei kommentierten Fütterungen spannende Details über ihre
Schützlinge. Mähnenwölfe sind im Tierpark eingezogen - zwei
Weibchen, die vom britischen Jersey Zoo auf den Kanalinseln in die Steiermark
übersiedelt wurden.
Planung
und Bau
Wiesbadener
Kurier - 27. Mrz. 2006
Die
Fasanerie braucht jetzt Hilfe
Wiesbaden. Der Eingangsbereich der Fasanerie ist derzeit eine
Großbaustelle. Böse "Überraschungen" rund ums Jagdschloss
und der strenge Winter haben die Arbeiten verzögert, die Kosten explodieren
lassen. Bei 400 000 Euro Deckungslücke werden händeringend Sponsoren
gesucht. Allein das Problem der Statik in den Griff zu bekommen, hat mit
rund 250 000 Euro zu Buche geschlagen, berichtet Wilhelm Klauer, der
Schatzmeister des Fördervereins Fasanerie. Aufwändiger als gedacht
sind auch die Tiefbauarbeiten rund um das Jagdschloss, in dem Mitte 2007
ein neues Restaurant eröffnen wird. Derzeit führt ein provisorischer
Eingang vorbei am neuen Gebäude, in dem die technische Versorgung und
die Toilettenanlage für die künftige Jagdschloss-Gastronomie
untergebracht wird. Doch das ist noch Zukunftsmusik, jetzt muss dringend
die Deckungslücke von 400 000 Euro geschlossen werden. 2,8 Millionen
Euro waren in 2001 für die Sanierung des Jagdschlosses sowie den Bau
eines Kinder- und Jugendbauernhofs veranschlagt worden. Jetzt werden für
das Gesamtprojekt 3,2 Millionen Euro benötigt. Um Geld in die Kasse
zu bekommen und das Bauprojekt im Tierpark ohne weitere Verzögerungen
durchziehen zu können, will die Fasanerie auf Sponsorensuche gehen.
Zugleich planen Tierparkleitung und Förderverein in Kooperation mit
dem Wiesbadener Kurier als Medienpartner Benefizveranstaltungen.
Muenchen24.info - 27. Mrz. 2006
Sealife
München: Die Haie fühlen sich im Olympiapark wohl
Seit einer Woche drehen nun die Haie und Rochen ihre Runden im Mittelmeerbecken
im neuen Sealife-Center in München. Sie haben sich inzwischen
eingewöhnt und warten nun auf die ersten Besucher, die sie bewundern
können. An Ostern soll es dann soweit sein: Das Sea Life Center in
München im Olympiapark öffnet seine Pforten.
Mit LKWs trafen die Bewohner des neuen Großaquariums in München
ein. Insgesamt wurden 10.000 Tiere von der Aufzuchtsstation in Weymouth,
Südengland, nach München transportiert. Bevor die Fische
übersiedelten, wurde dafür gesorgt, dass die 30 Aquarien in
München bezugsfertig sind. Die Fischexperten waren rund zwei Wochen
damit beschäftigt, optimale Lebensbedingungen für die Bewohner
jedes einzelne Becken zu schaffen. Die Besucher werden im Sea Life München
dem Weg des Wassers von der Isar über die Donau bis zum Schwarzen Meer
und Mittelmeer folgen können. Auf zwei Stockwerken erleben sie nicht
nur die Faszination der heimischen und mediterranen Unterwasserwelt, sondern
erhalten auch einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Ökosysteme.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin
Zoo
baut Noahs Arche nach
Im Schweriner Zoo laufen die Vorbereitungen für die Feier zum
50-jährigen Bestehen auf Hochtouren.
Aktionen
Westdeutsche
Zeitung - 23. Mrz. 2006
Pinguinale 2006:
Fast alle Vögel sind schon da
Nun ist es amtlich: 200 Pinguine werden an der Wuppertaler Pinguinale teilnehmen.
"Wir hätten noch 20 Rohlinge verkaufen können", sagt Andreas
Haeser-Kalthoff, Pinguinale-Koordinator des Zoos. Für die letzten sechs
verkauften Vögel gibt es sogar eine Sonderregelung: Sie müssen
erst am 15. April fertig im Stadtbild erscheinen. Am 1. April gibt es
pünktlich zur Eröffnungsfeier im Zoo die Pläne, anhand derer
sich Interessierte auf eine Pinguin-Route durch die Stadt begeben können.
Die meisten Pinguine sind mittlerweile bis auf den letzten Schliff fertig
bemalt und gestaltet und werden in den nächsten Tagen an ihre neuen
Standorte gebracht. Auch die Wuppertaler Partnerstadt Schwerin ist Pinguinist.
"Heinrich" ist bereits vor einigen Tagen nach Wuppertal gereist und von
Oberbürgermeister Peter Jung im Barmer Rathaus in Empfang genommen worden.
Tagesspiegel - 25. Mrz. 2006
Mini-Elefant
sucht einen Paten
Der Tierpark Berlin sucht einen Paten für sein jüngstes afrikanisches
Elefantenmädchen. Rund 5000 Euro sollte dem Bewerber diese Ehre aber
schon wert sein: Dafür darf er dann auch einen Namen für die Kleine
wählen. Um der Tradition im Tierpark treu zu bleiben, sollte es ein
afrikanischer Name sein, welcher an die Herkunft des Tiers erinnert. Der
kleine Elefant hatte am 17. März gegen 3.35 Uhr das Licht der Welt erblickt.
Bewerbungs- und Einsendeschluss ist der 13. April. Ostern können dann
Pate und Patenkind sich persönlich kennen lernen. Zum Dank fürs
Engagement gibt es eine Patenurkunde sowie ein Schild am Gehege, auf dem
der Sponsor genannt wird.
meinberlin.de - 25. Mrz. 2006
Tierpark sucht Paten
für kleine Elefantendame
Der Tierpark Friedrichsfelde sucht einen Paten für seinen jüngsten
Zuwachs, eine kleine afrikanische Elefantendame. Der Pate oder die Patin
dürfe auch einen Namen für das Tierkind wählen, teilte der
Tierpark mit. Um der Tradition der Namensgebung treu zu bleiben, sollte es
ein afrikanischer Name sein. Bewerber- und Einsendeschluss ist der 13. April.
Ostern können Pate und Patenkind einander persönlich vorgesellt
werden.
Mitteldeutsche Zeitung - 27. Mrz. 2006
Fleischfrühstück
für Mescal
15 Biker der "Black Raven" pilgerten am Sonntag mit ihren Familien zum
Jaguargehege im Ascherslebener Tierpark. Sie hatten sich entschieden, für
"Mescal" die Patenschaft zu übernehmen. Und da Paten nicht mit leeren
Händen kommen, hatten sie für ihren Schützling 200 Euro dabei.
Eigentlich sollte die Übernahme der Patenschaft während des für
Sonntag im Tierpark geplanten Frühlingsfestes erfolgen. "Die Terrasse
war gestern noch eine einzige Eisbahn. Deshalb haben wir das Fest abgesagt",
erklärte die Chefin des Terrassencafés. Ostern soll alles nachgeholt
werden. Wieder mit Osterhasen und bunten Eiern.
Kieler Nachrichten - 27. Mrz: 2006
Arche-Tiere
bezogen ihre Weiden mit Musik
Obwohl es Sonntag morgen noch junge Hunde regnete, hielt der Tierpark Warder
an seinem Fest "Frühlingserwachen" mit dem Einzug der Tiere fest.
"Irgendjemand hat gestern seinen Teller nicht leer gegessen. Wir haben den
Schuldigen leider noch nicht gefunden" scherzte der im April scheidende
Tierpark-Chef Heinrich Laing zur Begrüßung der Besucher. Extra
für den ersten Auftrieb der Bentheimer Landschafe, der Jakobschafe,
der Englischen Parkrinder oder der Posavina Pferden auf ihre
Frühjahrskoppeln, hatte sich die Arche-Crew einiges einfallen lassen.
Die Herden wurden aus ihren Winterquartieren unter Musikbegleitung mit keltischem
Dudelsack, irischer Flöte und Trommel der Formation Siebenmeilenstein
hinaus ins Freie getrieben. Länger als sonst mussten die Tiere in diesem
Jahr in den Stallungen verbleiben, um die Grasnarbe der Weiden zu schonen
und die neugeborenen Lämmer nicht durch die frostigen Temperaturen der
vergangenen Wochen zu gefährden.
Morgenweb - 24. Mrz. 2006
Eine Rallye durch den Zoo
Mannheim. Die Initiative Zooerlebnis startet in ihr zweites Jahr: Am Samstag,
25. März, geht es von 14 von 17 Uhr mit musikalischem Schwung wieder
los. Neu ist ein Zoo-Mitmachführer, den die Info-Ranger in der dunklen
Jahreszeit entwickelt haben. Er soll kleinen Tierfreunden zwischen sechs
und zwölf Jahren eine Entdeckungsreise auf eigene Faust ermöglichen.
Einklebesticker sorgen dafür, dass kein Tier unentdeckt bleibt und die
Verhaltensweisen der Vierbeiner erklärlich werden. Ein Karabiner-Halsband
schützt vor Verlust - und macht die Hände frei fürs Abenteuer.
Lübecker Nachrichten - 24. Mrz. 2006
Sonderschau
zum Ostsee-Stör eröffnet - Wiederansiedelung im April
Im Tierpark Ueckermünde ist am Freitag eine Ausstellung über die
vom Aussterben bedrohten Störe eröffnet worden. Anlass der Schau
ist die ab April geplante Wiederansiedelung des Ostsee-Störs in der
Oder und im Stettiner Haff, sagte Jörn Gessner als Vorsitzender der
Gesellschaft zur Rettung des Störs zur Eröffnung. In der Ausstellung
des Deutschen Meeresmuseums Stralsund sind seltene Präparate, Bild-
und Texttafeln zur Geschichte der 300 Millionen Jahre alten Fischart zu
sehen.
HaffZeitung - 25. Mrz. 2006
Stör-Schau
lockt viel Prominenz
Die Wiederansiedelung des Atlantischen Störs in der Ostsee, die in den
kommenden Tagen bevorsteht, hat gestern zahlreiche Medienvertreter und viel
lokale Prominenz zur Eröffnung der Ausstellung Störe
Bedrohte Giganten Lebende Fossilien in den Ueckermünder
Tierpark gelockt. Ich bin jetzt 58 und habe den Stör noch nie
gesehen, bedauerte Umweltminister Wolfgang Methling (Linkspartei.PDS),
aber unsere Kinder haben nun frühzeitig die Chance, sich an seinen
Anblick zu gewöhnen. Methling meinte damit freilich weniger die
fünf Mini-Exemplare im Ausstellungs-Aquarium, sondern vielmehr
bevorstehende Begegnungen mit dem imposanten Wanderfisch in heimischen
Gewässern: Langfristig ist sogar eine überwachte
Stör-Fischerei denkbar. Die Wanderausstellung des Deutschen
Meeresmuseums Stralsund im Haff-Zoo entstand im Zusammenwirken mit deutschen
und internationalen Gesellschaften zum Schutz und zur Rettung des Störs.
Finanziell gefördert wurde das Projekt durch die Norddeutsche Stiftung
für Umwelt und Entwicklung und das Land.
wienweb.at - 26. Mrz. 2006
Spinnenaustellung
bis 18. April verlängert
Bis 18. April kann man die Spinnenausstellung im Wüstenhaus im
Schönbrunner Tiergarten noch bestaunen. Die Ausstellung der 23 verschiedenen
Spinnenarten wurde verlängert.
Nachwuchs
Sachsen Fernsehen Chemnitz
- 24. Mrz. 2006
Nachwuchs im Beutel
Auch wenn der Winter nicht so recht weichen will, im Tierpark gibt es die
ersten Jungtiere des Frühlings zu sehen. Bei den Bennettkängurus
lugt der Nachwuchs aus dem Beutel. Es wird natürlich noch ein Weilchen
dauern, bis die kleinen Kängurus ihn zum ersten Mal verlassen.
Berliner Morgenpost - 25. Mrz. 2006
Der Stachelrochen-Countdown
Von hochschwangeren Frauen heißt es, sie würden sich kurz vor
der Geburt zurückziehen und ein letztes Mal die Ruhe suchen, als
spürten sie, dass es bald losgeht. Beim Stachelrochen im Berliner Aquarium
ist es nicht anders. Appetitlosigkeit, Ausbeulungen, absonderliches Verhalten
- solches Insiderwissen bekommt der Tierarzt von Zootierfänger Peter
Faltermeier aus Coburg. Der hatte dem Aquarium vor vier Monaten insgesamt
drei Stachelrochen besorgt, ein Männchen und zwei Weibchen. Dass es
so schnell mit der Nachzucht klappen würde, hätte niemand gedacht,
wahrscheinlich ist auch das zweite Weibchen trächtig. Zwei bis vier
Monate ist die Tragzeit beim Stachelrochen lang, je wärmer das Wasser,
umso kürzer die Dauer. Das hochträchtige Weibchen wurde bereits
ins Gebärbecken in den Keller gebracht. Der Umzug dient dem Schutz der
Jungtiere.
Salzburger Nachrichten - 23. Mrz. 2006
Erstes
Tiroler Auerochsen-Kalb im Ötztal geboren
Im Ötztal ist nun das erste Auerochsen-Kuhkalb Tirols zur Welt gekommen.
Nach der Rückkehr der Auerochsen ins "Land im Gebirge" sorgten die
Stierkälber Apis im Dezember 2003 und Ares im Jänner 2005 für
den Grundstein einer neuen "Tiroler Urrinderpopulation". Nun gebar Mutterkuh
Venus das erste Auerochsen-Kuhkalb Tirols, teilte der archäologische
Freilichtpark in Umhausen am Donnerstag mit. Schnee und Kälte scheinen
den Urrindern nichts anhaben zu können. So erkundete das Kalb bereits
am zweiten Tag seines jungen Lebens in Begleitung von Mutter Venus und Vater
Amor das tief verschneite Gehege im archäologischen Freilichtpark
Ötzidorf.
news.de - 24. Mrz. 2006
Ruhiger
Schlaf
Eine Hand voll Schläfrigkeit: Es ist ein kleiner Wombat, der hier friedlich
in der Hand eines Betreuers schläft. Das Weibchen, noch namenlos, kam
in einem Tierpark an der Gold Coast Australiens zur Welt.
Spiegel Online - 25. Mrz. 2006
Augenblick:
Dickes Kind
So schwer und doch so leicht: Ein drei Monate altes Flusspferdkind schwebt
unter Wasser grazil neben seiner Mutter. Am Freitag bekommt die junge Familie
erstmals Besuch von Fremden: Dann lädt der Zoo in Omaha im US-Bundesstaat
Nebraska zum Babygucken ein.
Berliner Morgenpost - 26. Mrz. 2006
Nashorn-Aufzucht
mit der Flasche
Ungewöhnliche Bilder aus Südkalifornien: Weil die Mutter des gerade
erst einen Monat alten Nashornjungen Khali nicht genügend Milch gibt,
wird der Kleine nun im Wildtierpark von San Diego von einem Pfleger mit der
Flasche aufgezogen. Der Wildpark hat sich auf die Zucht von indischen
Rhinozerossen spezialisiert. Seit 1978 sind dort bereits 51 Jungtiere der
seltenen Spezies geboren worden. Keinem anderen Zoo auf der Welt ist das
bislang gelungen.
Allgemeine Zeitung Mainz
- 23. Mrz. 2006
Liebesbriefe
für die telegene Tierärztin
Wenn in diesen Tagen von der ARD die Sendung "Pinguin, Löwe & Co"
über den Bildschirm flimmert, werden sich viele Alzeyer verwundert die
Augen reiben, weil ihnen dabei ein bekanntes Gesicht begegnet, das von Sandra
Silinski. Die junge Frau aus Heimersheim, promovierte Tierärztin, ist
seit Februar 2005 beim Allwetterzoo in Münster und dort verantwortliche
Zootierärztin. Seit November vergangenen Jahres begleiten drei Kamerateams
die junge Veterinärin auf Schritt und Tritt in dem 30 Hektar großen
Gelände in Münster an fünf Tagen in der Woche bei ihrer Arbeit.
Mit 17 Prozent Zuschauern verzeichnet die ARD Traumquoten, wie sie bei Filmen
dieser Art nicht unbedingt üblich sind, und erreicht damit rund 2,5
Millionen Zuschauer täglich. Unter den Fernsehzuschauern hat sich Sandra
Silinski offensichtlich schon eine größere Fangemeinde und zahlreiche
Verehrer gesichert: "Ich bekomme häufig Fanpost, Liebesbriefe, auch
Heiratsangebote waren schon dabei", lacht die Heimersheimerin.
B.Z. - 24. Mrz. 2006
Zoo schiebt
Effi nach Leipzig ab
Müssen sich die Berliner Sorgen um den Bestand der Gorilla-Familie im
Zoo machen? Wie die B.Z. erfuhr, verläßt nach Bokito (17) nun
auch Gorilla-Dame Effi (12) nach rund fünf Jahren ihr Berliner Zuhause.
"Ja, Ende des Monats wird sie abgeholt, lebt dann künftig im Leipziger
Zoo", bestätigt Affen-Kurator Dr. Peter Rahn. "Daß Effi nach Leipzig
geht, hat die Artenzucht-Kommission so angeordnet. Sie ist eine Handaufzucht,
weiß nicht, wie sie mit einem Babys umgeht. Das lernt sie im Leipziger
Zoo. Sie macht so eine Art Mutterschaftskurs, kann zusehen, wie sich
Gorilla-Mütter um ihre Babys kümmern", sagt Rahn.
Berliner Morgenpost - 25. Mrz. 2006
Effi
muß Berlin verlassen
Nun ist es offiziell: das Gorilla-Weibchen Effi soll in ein paar Tagen den
Berliner Zoo verlassen. "Das wurde im Grunde schon bei der letzten Tagung
des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Gorillas im
vergangenen Jahr angedacht, und seit ein paar Wochen steht es fest", sagte
gestern Kurator Peter Rahn. Im April 1999 war Effi aus dem Kopenhagener Zoo
nach Berlin gekommen, um die Gorilla-Gruppe zu verstärken. Effi ist
eigentlich Eigentum des dänischen Givskud-Zoos. "Effi soll im Leipziger
Zoo lernen, wie dort erfahrene Mütter mit ihrem Nachwuchs umgehen",
so Rahn. Eine Frage, die die Berliner bewegt, ist in der Tat, ob Effi wieder
Nachwuchs erwartet, schließlich hatte sie sich nach langem Warten als
Favoritin von Gorilla-Mann Ivo erwiesen. Nachdem er wochenlang gezögert
hatte, hatte der Silberrücken Effi im vergangenen November zum ersten
Mal gedeckt. Ein Schwangerschaftstest wurde im Berliner Zoo nicht gemacht,
das soll erst in Leipzig passieren. Effi wird an den dortigen Zoo abgegeben,
weil ein Tier aus Leipzig nach Frankfurt geht. "Auf der nächsten EEP-Tagung
Anfang April in Südengland soll beschlossen werden, was wir als Tausch
für ein Weibchen bekommen", sagte Rahn, der selbst zu den Teilnehmern
dieses Treffens zählen wird. Ebenfalls auf der Tagesordnung wird der
Fall Bokito stehen. Das neunjährige Männchen lebt zur Zeit im Zoo
von Rotterdam, doch das Schicksal des Berliner Lieblings hatte für
Schlagzeilen gesorgt, weil Bokito eigentlich mit zwei Weibchen aus Rotterdam
in den umstrittenen Zoo von Shanghai übersiedeln soll. "Nach dem letzten
Stand ist es so, daß die Holländer Bokito gern behalten wollen,
weil er schon mehrere Weibchen gedeckt hat."
meinberlin.de - 27. Mrz. 2006
Gorillaweibchen
Effi zieht am Mittwoch nach Leipzig
Die Gorilla-Dame Effi aus dem Berliner Zoo wird an diesem Mittwoch nach Leipzig
umziehen. Das 13 Jahre alte Tier kommt dann in die weltgrößte
Menschenaffenanlage Pongoland im Leipziger Zoo. Effi
wird das fünfköpfige Team in Leipzig verstärken und soll mit
dem 25 Jahre alten Silberrückenmann Gorgo für Nachwuchs
sorgen. Dabei soll Effi zugleich lernen, wie sich eine
fürsorgliche Mutter verhält. Möglicherweise wird der Berliner
Zoo als Ausgleich ein neues Gorilla-Weibchen erhalten.
mephisto 97.6 - 27. Mrz. 2006
Neues
Gorillaweibchen
Der Leipziger Zoo bekommt ein neues Gorillaweibchen. Die 13 Jahre alte Effi
kommt voraussichtlich am Mittwoch aus Berlin. Der Umzug erfolgt auf Empfehlung
des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. In Leipzig soll das
Gorillaweibchen lernen, sich wie eine fürsorgliche Mutter zu
verhalten.
meinberlin.de - 24. Mrz.
2006
Sandtiger-Hai im
Zoo-Aquarium
Ein Sandtiger-Hai hat sein neues Zuhause im Zoo-Aquarium Berlin bezogen.
Der 1,5 Meter lange, gefährlich aussehende Meeresräuber kann ab
sofort im Haibecken des Landschaftsaquariums bestaunt werden. Der nun in
Berlin eingetroffene Hai war aus dem Leib seiner toten Mutter gerettet worden,
die japanischen Fischern ins Netz gegangen war.
RZ online - 28. Mrz. 2006
Kranich
aus Saarbrücker Zoo attackiert Autos - Wieder eingefangen
Ein bislang als flugunfähig eingeschätzter Kranich ist am Montag
aus dem Saarbrücker Zoo ausgebüxt und hat mehrere Autos attackiert.
Der gut 1,60 Meter große Vogel war nach Polizeiangaben vom Dienstag
zunächst in ein Auto geflattert und gleich wieder geflüchtet. Erst
nach mehreren Fangversuchen und Vogelattacken auf Autos konnten die Tierpfleger
den Kranich in den Zoo zurückbringen, wo er schon seit fast zehn Jahren
lebt.
Echo-online - 24. Mrz. 2006
Löwe
Massai zieht weg
Die einsamen Tage des jungen Löwen Massai im Großkatzengehege
des Rüsselsheimer Tierheims an der Stockstraße sind gezählt:
Nachdem die Tigerin Rani Anfang Februar wegen ihrer Altersschwäche
eingeschläfert werden musste, zog der 16 Monate alte Löwe nun um
in den Wildpark Johannismühle in der Nähe von Berlin. Dass sich
der Tierpark bereit erklärt hat, Massai in seiner Auffangstation für
Großkatzen aufzunehmen, geht auf einen Appell der Tierschützerin
Heike Finke vom Verein Tierart bei einer Zoomesse zurück:
Über Mikrofon hatte sie die Suche nach einem neuen Zuhause für
Massai bekannt gegeben. Nach dieser Durchsage meldete sich der Wildpark
Johannismühle und bot an, Massai aufzunehmen. Der Wildpark
Johannismühle verfügt über zwei große Gehege. Die waren
belegt mit Tigern, die im Gegensatz zu Löwen Einzelgänger sind
und lieber alleine gehalten werden. Als einer von ihnen starb, wurde das
Terrain neu aufgeteilt und es war Platz für Massai. Der teilt sich sein
neues 1600 Quadratmeter großes Zuhause jetzt mit zwei jungen Löwinnen
im Alter von 18 Monaten, die im Januar in den Wildpark kamen. Auch sie wurden
von einem Zirkus abgegeben. Einzige Bedingung für Massais Einzug war
die Sterilisation, damit es keinen Nachwuchs gibt.
Prignitzer - 27. Mrz. 2006
Tierische
Stars für den Dreh trainiert
Wenn Jeanny auf Diebestour geht, bekommt sie als Belohnung Gummibärchen
und Erdnüsse. Genau wie ihre Kollegen lässt sie sich ihre Arbeit
mit Naturalien honorieren. Jeanny ist ein Pavian und wird in der Filmtierschule
Harsch in Sieversdorf (Ostprignitz-Ruppin) für Auftritte vor der Kamera
ausgebildet. Nach Angaben der Besitzer und Trainer Astrid und Gerhard Harsch
leben in dem Waldstück etwa 200 Tiere, die für Werbespots, Kino-
und Fernsehfilme, Serien und Musikvideos engagiert werden. "Laut EU-Richtlinie
sind wir ein Zoo", sagt Astrid Harsch. Allerdings keiner, in dem Besucher
unbegrenzt ein- und aus- gehen könnten. "Als Zoo haben wir einen Lehrauftrag
zu erfüllen", erklärt Astrid Harsch. Daher würden Schulklassen
und anderen Besuchern Seminare von April bis Ende Oktober jeden Sonntag ab
13.30 Uhr und nach Vereinbarung angeboten.
SZOn - 24. Mrz. 2006
Vier dicke Damen auf Wellnessurlaub im Safaripark
Stukenbrock
Stukenbrock. Eine 18-stündige Fahrt haben die vier dicken Damen in Kauf
nehmen müssen, um an ihren Urlaubsort zu gelangen. Doch es lohnt sich:
Schlammpackungen, Bademöglichkeiten und Kneippduschen locken die
«Touristinnen» ausgerechnet in den Hollywood- und Safaripark in
Stukenbrock bei Gütersloh. Denn bei den schwergewichtigen Kundinnen
mit einem Gewicht von je 3,5 Tonnen handelt es sich um Elefanten des
«American Circus» in Verona. Die vier indischen Elefantendamen
gehören zum zwölfköpfigen Ensemble des Zirkus, der zuletzt
anlässlich der großen Gala zu Ehren des verstorbenen Fürsten
Rainier in Monaco gastierte. Die nicht dringend benötigten Dickhäuter
beschloss der Zirkus auf eine Art Erholungsurlaub zu schicken - die Freundschaft
mit der Familie des deutschen Tierparkbesitzers Fritz Wurms machte es
möglich. So kommt es, dass bereits zum zweiten Mal mehrere Elefanten
den «Urlaub» im Safaripark verbringen. Gut ein halbes Jahr verbringen
die Elefanten im Hollywood- und Safaripark. Dann ist die Saison zu Ende,
und die vier gewichtigen Damen müssen wieder ihrer gewohnten Arbeit
im Zirkus nachgehen.
RZ online - 24. Mrz. 2006
20
Meerschweinchen aus Saarbrücker Wildpark gestohlen
20 Meerschweinchen sind in der Nacht zum Freitag aus dem Wildpark in
Saarbrücken gestohlen worden. Am Morgen stellte der Revierförster
fest, dass alle Meerschweinchen samt Fressnäpfen und Trinkschüsseln
verschwunden waren. Von den drolligen Nagern fehlt jede Spur,
teilte die Polizei am Freitag mit.
Neue Ruhr
Zeitung (offline)
Zoo
wird im Sommer wieder hundefreie Zone
Der Zoo ist ab Samstag, 1. April, wieder hundefrei. Und wie der Zoo selbst
schreibt: "Zu unliebsamen Zwischenfällen ist es zu keinem Zeitpunkt
gekommen."
Stern - 28.
Mrz. 2006
Kuckuckslippfisch: Der Transvestit im Aquarium
Der Kuckuckslippfisch "Valentin" kennt beide Seiten der Leidenschaft. Der
blaue Fischmann war mal ein rosa Weibchen. Von der unscheinbaren "Valentine"
mauserte er sich zum stolzen Männchen "Valentin". Es ist der Liebling
der Gäste im Helgolandbecken des Multimar Wattforums in Tönning
(Kreis Nordfriesland), sagt Multimar-Chef Gerd Meurs. Kuckuckslippfische
sind "Mischwesen", bei denen die Geschlechter nicht sauber unterscheidbar
sind. Theoretisch kann ein Weibchen sein Geschlecht im Alter von sieben bis
dreizehn Jahren wechseln. Ein männlicher Kuckuckslippfisch duldet jedoch
in seinem Revier keine Rivalen. Er gibt daher Geruchsbotenstoffe ins Wasser
ab, mit denen er Weibchen daran hindert, ihr Geschlecht umzuwandeln. Erst
wenn das Männchen verschwunden ist, beginnt sich das kräftigste
Weibchen langsam in einen "Mann" zu verwandeln.
Neue OZ Online - 23. Mrz. 2006
Frühlingsgefühle
bei Familie Storch
Lautes Klappern erfüllt die Luft: Die Störche sind nach ihrem Zug
aus dem Winterquartier in Afrika auch in Osnabrück gelandet. Auf dem
Gelände der Wildtier-Betreuungsstation von Wolfgang Herkt in Hellern
herrschen Frühlingsgefühle. Es ist sogar ein heftiger Kampf um
den Brutplatz entbrannt. Trotz Wind und bei eisigen Temperaturen erreichte
schon vor Wochen auch der erste Storch den Zoo Osnabrück und bezog das
alte Nest über der großen Sichlervoliere. Hier ist der Partner
bereits eingetroffen. Eifriges Putzen des Gefieders und Klappern mit den
Schnäbeln deuten darauf hin, dass sie sich für die Brutzeit
häuslich einrichten wollen. Das Paar hat in den letzten Jahren erfolgreich
im Zoo gebrütet.
Grenchner Tagblatt - 23. Mrz. 2006
Vom
Zoo Zürich ins Baltikum
Kaum ist die Eiseskälte Vergangenheit, zieht es die Fledermäuse
in ihre Sommerresidenzen zurück. Besonders weit haben es
Rauhautfledermäuse: Die Winzlinge haben sich auf den Weg vom Winterquartier
im Zoo Zürich ins Baltikum gemacht. Über 50 Fledermäuse haben
im Zürcher Zoo überwintert, wie die Stiftung Fledermausschutz
mitteilte. Die Tiere wurden gefunden, als sie nach Irrflügen völlig
erschöpft in Wohnungen oder Büros liegen blieben. Seit über
20 Jahren bietet die Stiftung diesen Tierchen wohlig warme Quartiere an,
seit 1998 im Zoo. 22 Personen haben sich diesen Winter um Zwerg-, Weissrand-
und Rauhautfledermäuse sowie Kleine Abendsegler gekümmert, wie
Hans-Peter B. Stutz, Geschäftsführer der Stiftung, erklärt.
Wegen der konstanten tiefen Temperaturen diesen Winter sei es im Quartier
ruhiger gewesen als sonst, sagt Stutz. Die Tiere schliefen durch.
Vorarlberg Online - 24. Mrz. 2006
Wildpark bietet vielfältiges Naturerlebnis
Auf Antrag von Umweltlandesrat Erich Schwärzler hat die Vorarlberger
Landesregierung auf ihrer jüngsten Sitzung dem Wildpark Feldkirch für
das laufende Jahr einen Förderungsbeitrag von 45.500 Euro gewährt.
Seit vielen Jahren ist das Gelände ein beliebtes Familienausflugsziel,
das es vor allem den Kindern ermöglicht, Wildtiere aus der Nähe
kennen zu lernen. Da keine Eintrittsgelder eingehoben werden, ist der
Trägerverein auf Förderungen durch die öffentliche Hand
angewiesen, um die anfallenden Kosten zu bestreiten und notwendige Investitionen
für den Ausbau und die Erhaltung von Gehegen und Gebäuden
durchführen zu können.
FAZ.NET - 27. Mrz. 2006
Portugal: In fremden Meeren
Dies ist das Oceanario de Lisboa, das größte Aquarium Europas
und das zweitgrößte der Welt, mit 26 Becken, sieben Millionen
Litern Salzwasser und 15.000 Tieren. Eröffnet wurde es zur Weltausstellung
Expo 1998, unter dem Motto: Die Weltmeere, ein Erbe für die
Zukunft. Das größte der Aquarien des Oceanario ist zwei
Stockwerke hoch - ein künstlicher Ozean, in dem das Leben an Küsten
und im offenen Meer, nahe der Wasseroberfläche und am Grund gezeigt
wird. Mitten im Gebäude gelegen, ist es von allen Punkten aus zu sehen.
Die Welt - 23. Mrz. 2006
Riesenschildkröte
stirbt im Alter von 255 Jahren
Nach einem Leben, das sich vom 18. bis ins 21. Jahrhundert erstreckte, ist
die Riesenschildkröte Adwaitya im Zoo von Kalkutta gestorben. Unterlagen
datieren ihre Geburt auf das Jahr 1750, andere Quellen sprechen sogar vom
Jahr 1705. Eine Untersuchung des Kadavers nach der Kohlenstoff-Methode soll
nun genauen Aufschluß über das Geburtsdatum geben. Dokumenten
zufolge war Adwaitya mit drei weiteren Schildkröten 1875 als Geschenk
nach Kalkutta gebracht worden.
Die Neue Epoche - 24. Mrz. 2006
Kalkuttas
Zoo prüft Alter der gestorbenen Riesenschildkröte
Die Riesenschildkröte Addwaita war vermutlich das älteste bekannte
Tier der Welt. Nach ihrem Tod will der Zoo in Kalkutta nun ihr genaues Alter
ermitteln lassen. Nach den Aufzeichnungen des Zoos wurde die am Mittwoch
verstorbene Aldabra-Schildkröte etwa 250 Jahre alt. Wenn die Untersuchung
mit der Radiokarbonmethode dies bestätigt, wäre die Addwaita sehr
viel älter als das bisher älteste dokumentierte Tier der Welt:
Die 176 Jahre alte Galapagos-Schildkröte Harriet lebt nach Angaben eines
Zoos in Brisbane in Australien. Die indische Addwaita stammt dagegen von
den Seychellen und war einst ein Geschenk für Lord Robert Clive. Der
Begründer der britischen Kolonialherrschaft in Indien wurde 1764 zum
Gouverneur von Ostindien ernannt.
Focus Online - 26. Mrz. 2006
Jackson verramscht Privat-Zoo
Aus akuter Geldnot hat Michael Jackson die exotischen Tiere auf seiner Ranch
in Kalifornien zum Verkauf angeboten. Er ist verzweifelt auf der Suche
nach Geld, und bietet seine Tiere zu einem Bruchteil dessen an, was sie in
Wirklichkeit wert sind", zitierte die britische Zeitung Mirror
einen Bekannten des Popstars. Er sei verzweifelt in Hollywood umhergefahren
und habe versucht, für seine vernachlässigten Tiger, Elefanten
und Giraffen neue Besitzer zu finden. Behörden hatten in der vergangenen
Woche angeordnet, dass Jackson seine Neverland Ranch schließen müsse.
Grund waren ausstehende Zahlungen an seine Angestellten und Versicherungen.
Die Schulden des skandalgebeutelten 47-Jährigen belaufen sich
Medienberichten zufolge auf 260 Millionen Dollar.
Die Zeit - 24. Mrz. 2006
Taiwan fürchtet Chinas
Panda-Diplomatie
Taiwans Präsident Chen Shui-bian hat sich dagegen ausgesprochen, zwei
Pandabären als Geschenk von Peking anzunehmen. "Ich appelliere an die
chinesische Regierung, die Pandas in ihrer natürlichen Umgebung zu belassen,
da sie nicht glücklich werden können, wenn sie von Menschen aufgezogen
und als Geschenk weggegeben werden", schrieb der Präsident in einer
am Freitag im Internet veröffentlichten Mitteilung. Chinas Staats- und
Parteichef Hu Jintao hatte den Taiwanesen die Pandas beim Besuch taiwanesischer
Oppositionsführer im vergangenen Mai in Peking angeboten. Seither liefern
sich beide Seiten ein Tauziehen um die Bären und beschuldigen sich
gegenseitig einer Politisierung der Pandas, die "Tuan Tuan" und "Yuan Yuan",
zusammen übersetzt "Wiedervereinigung", getauft wurden. Taiwans
Landwirtschaftsrat soll in den nächsten Tagen über die Einfuhr
entscheiden.
Berliner Zeitung - 24. Mrz. 2006
Der
Präsident als Tierfreund
Taiwans Präsident Chen Shui-bian hat sich als wahrer Tierfreund geoutet,
der es nicht ertragen kann, wenn wilde Kreaturen zum Ergötzen einer
gaffenden Menge in einem Zoo zur Schau gestellt werden. Nehmen wir - um ein
beliebiges Beispiel zu wählen - nur die beiden Pandabären, die
die Volksrepublik China seiner Insel zum Geschenk machen möchte. "Ich
appelliere an die chinesische Regierung, die Pandas in ihrer natürlichen
Umgebung zu belassen", schrieb Chen in einer gestern per Internet verbreiteten
Botschaft. "Sie können nicht glücklich werden, wenn sie von Menschen
aufgezogen und als Geschenk weggegeben werden." In Peking aber besteht man
auf dem Angebot: China sei darauf vorbereitet, die Pandas jederzeit nach
Taiwan zu schicken, hieß es aus dem zuständigen Büro beim
chinesischen Staatsrat. Die formelle Entscheidung liegt bei Taiwans
Landwirtschaftsrat, der in den nächsten Tagen über die Einfuhr
entscheiden soll.
Siebenbürgische
Zeitung
Zoo in Hermannstadt: Eine Marketingidee der Siebenbürger
Sachsen
Der erste
rumänische Zoo war anno 1929 eine Marketingidee der Siebenbürger
Sachsen, die damals das Elektrizitätswerk leiteten
Rasender
Reporter -
8.
März
2006
Aquaristische Sensation im Meeresmuseum
Stralsund.
Im Meeresmuseum Stralsund bahnt sich eine Hochzeit der Meeresschildkröten
an. Nur wenige Stunden nachdem ein aus Polen stammendes Männchen in
das neue Großaquarium eingesetzt wurde, hat ...
sz-online
EU-Bürokratie sorgt für teureren
Tierpark-Eintritt
Chemnitz.
Im Tierpark wird der Eintritt um bis zu 25 Prozent teurer. Grund ist die
EU-Zoo-Richtlinie 1999/22/EG über das Halten von Wildtieren in Zoos.
Inhalt: Teilnahme von Zoos an internationalen Artenschutzprogrammen. Dafür
- und für die Dokumentation der selbigen - muss die Stadt eine Extra-Stelle
für einen Biologen schaffen.
Gera.de
Ostern im Tierpark Gera
Der Tierpark
Gera ruft alle Kindergärten auf, in der Zeit vom 10. bis 13. April im
Tierpark als Ostergeschenk an die Tiere jeweils einen Baum mit Tierfutter
zu schmücken.
|
| Sie
fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen
wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem
Ortsnamen. |
|
|
Französischsprachige
Meldungen
(mangels Bearbeiter als
automatische Übersetzung)
Planet Quebec
- 27
mar
2006
Der Zoo von Quebec.
Welche Traurigkeit nur die finale Schließung dieses schönen Tier
Parks
|
| Zoo: Meldungen °
Pressemitteilungen | Naturschutz:
Meldungen
°
Pressemitteilungen
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Weitere Infos |
Veranstaltungen
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TV-Tipps |
Schöne
Zoowelt |
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Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Allwetterzoo Münster, 30.03.06
Artenschutzkuratorin des Allwetterzoos trifft Fürst Albert II. in
Monaco
Fürst
Albert II. von Monaco startete vor wenigen Tagen das Programm zum Schutz
des Schwarzen Sifakas, einer hochbedrohten Lemurenart Madagaskars, im Rahmen
einer Gala-Veranstaltung. Die Artenschutzkuratorin des Allwetterzoos, Dr.
Martina Raffel, nahm an diesem Ereignis im Salon des Ozeanographischen Museums
und an einem Workshop mit Vertretern führender Naturschutzorganisationen
teil. Der Allwetterzoo und die von Münster aus arbeitende Stiftung
Artenschutz sind Kooperationspartner der monegassischen Stiftung "Act for
Nature", deren Schirmherr Fürst Albert II. ist. Mit seiner Anwesenheit
bei dieser Veranstaltung verlieh er der Bedeutung und Dringlichkeit des
Naturschutzes und des geplanten Projektes Ausdruck.
Zoo Köln, 30.03.06
E N D L I C H
Am 30. März 2006 um 8.15 Uhr wurde erstmals in Köln ein Elefant
geboren. Mutter ist die 25-jährige Khaing Luin Htoo. Zusammen mit ihrem
letztgeborenen, jetzt 4 ½-jährigen Sohn Aung Bo, einer weiteren
Elefantin, Thi Ha Phyu, und deren 4-jährigen Sohn, Aung Si, war sie
bereits trächtig aus dem Zoo Emmen/Niederlande im August 2004 in den
ELEFANTENPARK Köln eingezogen. Vater des ersten in Köln geborenen
Elefanten ist also der Emmener Elefantenbulle Radza. Die Tragzeit bei Elefanten
dauert rund 23 Monate. Der errechnete Geburtstermin beruhte auf einer in
Emmen beobachteten Paarung, die aber offensichtlich nicht erfolgreich war.
Da die Elefanten dort Tag und Nacht zusammen leben, wurden weitere Paarungen
3 ½ und 7 Monate später ( so lang ist der Zyklus bei Elefanten)
nicht beobachtet. Am Donnerstag, dem 29. März 2006, platzte kurz nach
sechs Uhr die Fruchtblase. 14 Stunden später kam das Junge zur Welt.
Das Junge und seine Familiengruppe sind mit Hilfe unserer Webcam zu besichtigen.
Das Haus bleibt heute geschlossen, bis sich die Mutter-Kind-Bande stabilisiert
haben. Wir werden Sie sobald wie möglich zu einem ersten Fototermin
einladen. Wir bitten um Verständnis !
Zoo Landau, 29.03.06
Countdown 2010: Rettet die Artenvielfalt! Zoo Landau erster deutscher
Partnerzoo der weltweiten Artenschutzinitiative
Die Vielfalt der Arten auf der Erde zu bewahren sollte ein Anliegen jedes
Menschen sein, da gerade diese natürliche Vielfalt im erheblichen Maß
zu unserer Lebensqualität und Zukunftssicherung beiträgt. Über
50 Organisationen beteiligen sich bereits an der durch die Welt-Artenschutzunion
(IUCN) ins Leben gerufenen Initiative Countdown 2010: Save
Biodiversity!, so auch einige erste zoologische Einrichtungen, darunter
die Zoos in Basel, Zürich und Bristol sowie der Welt-Zoo- und
Aquarien-Verband (WAZA). Jetzt ist auch, als erster deutscher Zoo, der Zoo
Landau in der Pfalz offizieller Partner dieser Kampagne. Das äußerst
ambitionierte Ziel dieser Initiative ist es, den dramatischen Verlust an
Artenvielfalt bis zum Jahr 2010 zu stoppen. Die Partnerinstitutionen beteiligen
sich aktiv daran, dieses Ziel zu erreichen in dem Worte in Taten umgesetzt
werden und ein Netzwerk zwischen den Partnerinstitutionen aufgebaut wird.
Manchmal können wenige Schritte dazu beitragen den Artenschwund aufzuhalten.
Zu dem sind die Partner von Countdown 2010 aufgerufen, eine
möglichst breite Öffentlichkeit auf die Problematik des
Biodiversitätsverlustes aufmerksam zu machen. Erfolgreiche Projekte
und Initiativen werden auf der Internetseite von Countdown 2010
und weiteren Publikationen, wie einem regelmäßig erscheinenden
Newsletter veröffentlicht. Dieses soll weiteren Naturschutzpartnern
Mut machen, mit Projekten zum Artenerhalt zu beginnen beziehungsweise diese
fortzuführen. Der Zoo Landau bringt sich bei Countdown 2010
unter anderem konkret dadurch ein, indem das Engagement der Arten- und
Tierschutzschule Landau weitergeführt beziehungsweise ausgebaut wird.
Des Weiteren werden die Artenschutzprojekte des Zoos in Deutschland, Ghana,
Chile, Philippinen, Dschibuti und auf Madagaskar weitergeführt und das
Engagement in diesem Bereich ausgebaut. Jeder kann auch in seinem eigenen
Heim anfangen mitzuhelfen. Der Zoo Landau achtet besonders darauf unnötige
Vergeudung von Ressourcen, das heißt Wasser und Energie zu sparen und
schwer recyclingfähigen Müll zu vermeiden. Diese relativ leicht
zu bewerkstelligenden Beiträge kommen nicht nur der Umwelt zu gute,
sondern auch dem Geldbeutel, so dass auf diesem Sektor sicher noch viel Potential
liegt. Informationen über die Initiative Countdown 2010
sind unter
www.countdown2010.net
oder
www.zoo-landau.de
im Internet zu finden.
Zoo Krefeld, 30.03.06
Tauchen für die Kalifornischen Seelöwen: Deutscher Unterwasserclub
ist jetzt Pate von Nessie / Sonntag Informationsstand im Krefelder
Zoo
Im Krefelder Zoo hat die Seelöwin Nessie jetzt neue
Paten, die sich fast genauso im nassen Element wohlfühlen wie sie selbst.
Der Deutsche Unterwasserclub (DUC) übernahm die Patenschaft für
die sympathischen Meeressäuger und wird sich am Sonntag, 2. April, ab
12 Uhr im Zoo bei seinem neuen Patenkind mit kompletter Taucherausrüstung
präsentieren. Der DUC wird dann auch an einem Infozelt über seine
Angebote informieren. Wer Interesse hat, erhält Gutscheine für
ein Schnuppertauchen am Samstag, 22. April, ab 13 Uhr im Badezentrum Bockum.
Im Rahmen der Patenschaft für Nessie denken die Taucher des Clubs auch
daran, ab und zu unter Wasser das Becken der Seelöwen von Algen zu reinigen.
Ob dies möglich wird kann aber erst entschieden werden, nachdem der
Zoo eine neue Filteranlage für die Seelöwen und Pinguine installiert
hat. Natürlich muss dann auch sichergestellt sein, dass es die
Seelöwen nicht stört.
Zoo Krefeld, 30.03.06
Vorbereitung zum Umbau des Nashorn-Außengeheges im Zoo /
Wasserversickerung wird verlegt / Graben wird nach Ostern gefüllt
Wer in den vergangenen Tagen den Krefelder Zoo besucht hat, wurde
gelegentlich um kleine Baustellen herumgeleitet, wo fleißige
Mitarbeiter Gräben schaufelten und Rohre verlegten. Auch wenn die
Zoobesucher es noch nicht zuordnen können, die Umbauarbeiten haben bereits
mit den Veränderungen am Außengehege der Nashörner zu tun,
die für den im Februar geborenen Nashornbullen Davu nötig sind.
Der Graben, der zurzeit das Außengehege als Abtrennung umgibt, muss
zugeschüttet werden, damit der kleine Dickhäuter nicht hinein fallen
und sich verletzen kann. Weil der Graben aber mit dem Wasser der Seelöwen-
und Pinguinanlage gefüllt wurde, muss für dieses eine neue
Versickerungsmöglichkeit geschaffen werden. Dazu wird jetzt eine Sickermulde
im Zebragehege gebaut. Rund 300 laufende Meter Rohre mussten dafür neu
verlegt werden. Sobald alles fertig ist, wird dann das Wasser der Seelöwen
und Pinguine dorthin geleitet und der Graben bei den Nashörnern kann
austrocknen. Vorgesehen ist dies laut Zeitplan bis Ostern. Nach den Feiertagen
soll dann der Graben aufgefüllt und eine neue, nashornsichere
Abtrennung des Geheges gebaut werden. Erst dann wird der kleine Davu Gelegenheit
haben, mit Mama Nane den Außenbereich des Geheges ausgiebig
zu erkunden.
Zoo Dortmund, 30.03.06
Neunte Zoolotterie zugunsten des Krokodilhauses
Zum neunten Mal startet die Lotterie im Dortmunder Zoo, die am Dienstag,
4. April, von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und Schirmherrin Marianne
Wendzinski (Altbürgermeisterin und Vorstandsmitglied der Zoofreunde
Dortmund e.V.) eröffnet wird. Hierzu laden wir ein zum Fototermin.
Treffpunkt ist um 13 Uhr im Eingangsbereich des Zoos. Über Ihr Kommen
freuen wir uns! Der Reinertrag fließt in das Projekt Bau eines
Krokodilhauses, das durch den Verein der Zoofreunde Dortmund e.V.
verwirklicht werden soll.
Der Lospreis beträgt unverändert ein Euro. Insgesamt werden bis
zum 3. Juli 32.000 Einzelgewinne im Gesamtwert von über 96.000 Euro
ausgespielt, wie z. B. zwei Ford Ka, Reisegutscheine, Erlebniswochenenden
mit einem Ford Ka, Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte sowie jede
Menge Kleingewinne.
Zoo Duisburg, 30.03.06
Bitte weitersagen
Als Idee aus Anlass einer Taufe geboren, als Absicht während eines
Kindergeburtstages im Zoo zum Ausdruck gebracht und am kommenden Freitag
als großherzige Spende überbracht - steht die gute Tat von sieben
Schulkindern im Alter von sieben bis zehn Jahren aus Aachen und dem benachbarten
Stolberg. Obwohl die Geburtstagsführung vor knapp drei Wochen entlang
Elefanten und Giraffen für Lea, Dorit, Paula, Maike, Friederike, Keyla
und Philip zu einem rundum gelungenen Ergebnis wurde, standen die kleinen
Zoobesucher doch mit eher traurigen Mienen vor dem Neuen Delphinarium, dessen
Pforten bis Ende des Monats bekanntlich geschlossen bleiben müssen.
Spontan entschieden sich die mitfühlenden Tierfreunde, Geld für
die Dachsanierung des riesigen Tierhauses zu sammeln. Hierzu bemalten die
fleißigen Schüler viele dicke und dünne Kerzen, verkauften
sie im Verwandten- und Bekanntenkreis und sammelten die stolze Summe von
300 Euro, die sie als Spende der Aktion Neues Dach fürs
Delphinarium zukommen lassen wollen.
Tiergarten Schönbrunn, 30.03.06
HEITERE Nashorn-AKADEMIE
Am 1. und 2. April veranstaltet der Tiergarten Schönbrunn einen
vergnüglichen akademischen Parcours, der die Wiener mit den neu angekommenen
Panzernashörnern und ihren Verwandten bekannt machen soll. Die Teilnahme
ist kostenlos. Zu bezahlen ist nur der normale Tiergarteneintritt.
Vogelpark Herborn, 29.03.06
Der Wald erwacht: Forstamt und Vogelpark Herborn laden zu
einer naturkundlichen Wanderung ein:
Seit vielen
Jahren engagiert sich der Vogelpark Herborn im Naturschutz: Beispielhaft
sind unter anderem das Weißstorchprojekt, die Vogelpflegestation und
nicht zuletzt die Rolle des Vogelparks als Naturerlebnis- und
Naturschutzinformationszentrum. In einer Zeit der wachsenden Naturentfremdung
ist die Sensibilisierung von groß und klein für die Schönheit
der Natur und für den Erhalt der biologischen Vielfalt als natürliche
Lebensgrundlage auch des Menschen von besonderer Bedeutung. Deswegen bietet
das Vogelparkteam in seinem diesjährigen Veranstaltungskalender mit
Unterstützung auswärtiger Experten unter dem Motto Der Natur
auf der Spur auch verschiedene naturkundliche Exkursionen in die
nähere Umgebung des Vogelparks in Herborn-Uckersdorf an, um für
die große Schönheit der heimischen Natur zu begeistern. Den Auftakt
bildet am Sonntag, den 2. April, unter dem Titel Der Wald erwacht
eine Themen-wanderung mit Alexander Scriba vom Forstamt Herborn. Die Teilnehmer
treffen sich um 9.00 Uhr am Eingang des Parks.
Thüringer Zoopark Erfurt, 29.03.06
Ein Fläschchen für Nashornkind Amari
Kuck
mal Mami, der trinkt ja immer noch aus der Flasche, dabei ist er doch schon
so groß! Groß ist jedoch ein relativer Begriff. Zugegeben
ist es auf den ersten Blick bestimmt etwas komisch, von einem mehr als 460
kg schweren Koloss als Tierkind zu sprechen. Aber bei den
Breitmaulnashörnern im Zoopark weiß auch Landtagsvizepräsidentin
Birgit Pelke als Tierpatin zu berichten, trifft dies einfach zu.
Amari, um den im letzten Jahr viele gebangt haben, ist noch nicht
mal ein Jahr alt und damit eindeutig allenfalls als Nashornbub
zu bezeichnen. Bis er einmal erwachsen ist, vergehen noch einige Jahre. Er
frisst inzwischen auch schon Heu, Pellets und ab und zu kleine Leckereien,
aber Milch braucht er immer noch. Wenn es Zeit für die nächste
Milchmahlzeit wird, zeigt sich auch Amaris wahres Alter. Für
so ein großes Tier hat er nämlich noch ein richtiges Kinderstimmchen.
Da wird gequiekt und in den höchsten Tönen gejammert, wenn etwas
nicht gleich nach seiner Nase geht. Wehe, die erste Flasche ist schon leer
und die zweite nicht gleich zur Stelle. Wer dies einmal live erleben
möchte, kann dies gerne tun. Täglich um 12 Uhr und um 15 Uhr
können Besucher im Nashornhaus zusehen, wie das Nashörnchen
Amari sein Fläschchen bekommt. Klar: bei Nashörnern
herrschen andere Dimensionen vor, und das Fläschchen fasst
mehr als einen Liter Milch
NABU-Artenschutzzentrum, 29.03.06
Osterferienspaß im NABU-Artenschutzzentrum
Damit auch bei schlechtem Wetter in den Osterferien keine Langeweile
aufkommt gibt es wieder jede Menge Ferienspaß im NABU-Artenschutzzentrum.
So geht es am Donnerstag, den 6.4.06 los, um von 10:00 12:00 Uhr,
Eier mit natürlichen Farbenstoffen aus Roter Beete, Tee oder Zwiebeln
zu dekorieren. Auch mit der Frage wie Hühner leben, wollen wir uns
beschäftigen. Rohe Eier sollten mitgebracht werden. Für Kinder
ab 6 Jahre, Kosten 6,- ¬ pro Kind, Anmeldung erforderlich! Am Dienstag,
den 11.4.06 findet von 14:00 16:00 Uhr das fasst schon traditionelle
Nistkastenbauen für Mauersegler statt. Noch ist es Zeit, für die
im Monat Mai bei uns eintreffenden Flugakrobaten eine Nisthilfe zu basteln
und anzubieten. Auch gibt es viel Interessantes aus dem Leben der Jäger
der Lüfte zu erfahren. Bitte einen Kreuzschlitzschraubendreher mitbringen.
Für Kinder ab 7 Jahre, Kosten 15,- ¬ pro Kind, Anmeldung erforderlich!
Am Mittwoch den 12.4.06 beschäftigen wir uns mit dem Artenschutz. Wir
wollen u.a. den Fragen nachgehen warum gewildert wird und warum internationale
Abkommen wichtig sind. Richtig Spannend wird dies Thema durch vom Zoll
beschlagnahmter Exponate und Vertreter geschützter Tierarten. So kann
dieses Thema im wahrsten Sinne des Wortes begriffen werden. Für Kinder
ab 8 Jahre, Kosten 5,-¬ pro Kind, Anmeldung erforderlich!
Erfahrungsgemäß sind unsere Ferienspaßaktionen schnell
ausgebucht. Deshalb empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung. Diese nimmt
Frau Tonagel werktags von 9:00 11:30 Uhr unter 05373 6677 gerne
an.
Zoo Wuppertal, 29.03.06
unser Frühjahrsprogramm 2006 mit Führungen und Sonderaktionen
ist nun erschienen und an der Zoo-Kasse sowie in den Infozentren am
Döppersberg und im Rathaus Barmen erhältlich. Unseren Besuchern
wird neben unseren Tieren wieder ein attraktives und abwechslungsreiches
Programm geboten. Auf dem Programm stehen unter anderem:
Sonntagsspaziergänge durch den Zoo (Zooführungen mit aktuellen
Informationen), Kinder-Ferienführungen mit wechselnden Themen,
Sonderführungen hinter die Zookulissen (Anmeldung an der Zoo-Kasse),
Abendführungen durch den geschlossenen Zoo (Anmeldung an der Zoo-Kasse),
Kinderschminken (Kinder können sich tolle Tiergesichter schminken lassen),
Jubiläumssafari zum 125-jährigen Zoo-Jubiläum mit kniffligen
Fragen (kostenlos an der Zoo-Kasse erhältlich).
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 29.03.06
Neue Elchkuh aus Schweden liebt Birkenrinde
Gelsenkirchen. Als Neuzugang in der ZOOM Erlebniswelt Alaska meldet
der Zoo den Einzug einer neuen Elchkuh. Sie hört bislang auf den
ungewöhnlichen Name Lagan. Der Ursprung des Namens geht auf ihren Geburtsort
in Laganland, Schweden, zurück. Wie alle Elche verspeist auch Lagan
mit großer Wonne Unmengen von frischer Birkenrinde. Ansonsten hat sich
die Elchkuh, die im Mai ein Jahr alt wird, schon recht gut in Gelsenkirchen
eingelebt. Dennoch plant die Zooleitung sie erst mit den beiden andern Elchen
auf eine Anlage zu lassen, wenn das Elchmännchen seine beiden
Geweihschaufeln verloren hat. Derweil kann Lagan schon einmal im Vorgehege
durch dass Gitter mit ihren neuen Mitbewohnern Kontakt aufnehmen. Die Elche
sind nur Highlight der Polarregion in der ZOOM Erlebniswelt Alaska, die
außerdem einen tosenden Wasserfall, Seenlandschaften und gewaltigen
Felsmassiven umfasst. Goldmine, Rangerstation und Trapperhütte bieten
großen und kleinen Gästen echtes Wildlife-Abenteuer. Im Polariglu
nimmt das spektakuläre Alaska Ice Adventure die Besucher mit auf eine
virtuelle Reise durch das legendenreiche Land im Norden. Auch das Kulinarische
kommt nicht zu kurz: Das original Alaska Diner begeistert mit landestypischen
Köstlichkeiten und Panoramablick über den See.
Tierpark Hellabrunn, 29.03.06
Neues Wolfsrudel in Hellabrunn!
Nach dem Unglücksfall bei unseren Wölfen, bei dem ein Wolf
seinen todkranken Bruder durch Kehlbiss tötete, hat Hellabrunn nun wieder
ein wunderschönes Wolfsrudel. Fünf junge Wölfe hat uns der
Zoo Berlin Friedrichsfelde zur Verfügung gestellt. Die fast
einjährigen Tiere, drei männliche und zwei weibliche, haben sich
gut bei uns eingewöhnt. Zwei Wochen konnten sie ihr neues Gehege erkunden
und in Besitz nehmen. Unser 13jähriger Wolf Soamis war derweil
im Vorgehege und durch einen Zaun getrennt. Erste vorsichtige Kontaktaufnahme
fanden am Zaun statt. Nachdem die Tierpfleger das Verhalten zwei Wochen
beobachtet hatten, beschlossen sie, die Tiere zusammen zu lassen. Von Anfang
an haben sich die Wölfe gegenseitig respektiert und akzeptiert.
Zoo Krefeld, 29.03.06
Frühlingsgefühle im Zoo / After-Work-Führung rund um das
Liebesleben der Tiere
Interessanten und lustige Details aus dem Liebesleben der Tiere können
Teilnehmer bei einer After-Work-Führung am Mittwoch, 5. April, ab 17
Uhr im Krefelder Zoo erfahren. Durch die ersten Sonnenstrahlen erwachen nicht
nur bei den Menschen die Frühlingsgefühle, auch die Tiere im Zoo
zeigen verstärktes Interesse am anderen Geschlecht. Bei der Führung
erfährt man, warum die Balzstimmung bei den meisten Tieren im Frühjahr
einsetzt und wer im Tierreich besonders romantisch um seine Auserwählte
wirbt. Wer weiß schon, warum die Stuten so sehr auf die rote Zunge
des Kamelhengstes Oddvar fliegen? Die Führung kostet pro
Person drei Euro plus Zooeintritt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere
Informationen gibt es jeweils montags und donnerstags von 11 Uhr bis 15 Uhr
in der Sprechstunde des Zooführerteams unter Telefon 02151/955213.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 29.03.06
Seltener Nachwuchs bei den Andenkamelen
Emily
heißt der rennende Wattebausch, der sich zur Zeit nebst Mutter und
Restherde auf der Südamerika-Anlage der Wilhelma die langen Beinchen
vertritt. Nach 6 langen Jahren gibt es endlich wieder ein Fohlen bei den
Vicugnas! Das Ekelwetter macht Emily nichts aus die extrem
feine Wolle der kleinsten heute noch lebenden Kamelart ist ein hervorragender
Schutz gegen die Kälte und war schon bei den Inkas sehr begehrt. Die
Vorliebe der Eroberer Südamerikas für diese Wolle rottete die kleinen
Andenkamele beinahe aus: Erste Schutzbemühungen in Peru seit 1825 hatten
zunächst nicht die gewünschte Wirkung, obwohl die Vicugnas einen
Lebensraum besiedeln, in dem sie keine Konkurrenz durch andere Arten
fürchten müssen: Ein dauerhaftes Leben auf den Hochflächen
der Anden in Höhen bis zu 5500 m ist nur mit speziellen körperlichen
Anpassungen möglich. Ein ungewöhnlich großes Herz und speziell
angepasste rote Blutkörperchen machen die Kleinkamele fit fürs
Höhentraining. Die kurzen, ausdauernden Gräser, die in diesen Lagen
als einziges Futter zur Verfügung stehen, knabbern sie mit ständig
nachwachsenden Schneidezähnen ab. Ganz so genügsam wie die verwandten
Wüstenschiffe sind die Überlebenskünstler der
Hochsteppen aber nicht: Vicugnas müssen täglich trinken! Erst in
den letzten Jahrzehnten gediehen die Bemühungen um die Erhaltung der
Vicugnas soweit, dass berechtigte Hoffnung auf Erhaltung der Art besteht.
Daher freut man sich in der Wilhelma über jeden Nachwuchs bei den sensiblen
Schönheiten aus dem Inkareich.
NABU-Artenschutzzentrum, 29.03.06
Naturkundliche Viehmoorexkursion
Am Sonntag, den 02.04.06 findet die diesjährig erste Frühexkursion
in das Naturschutzgebiet Viehmoor bei Leiferde statt. Das etwa 360 ha große
Naturschutzgebiet setzt sich zusammen aus Wald- und Wiesenbereichen und einer
ca. 36 ha großen Teichlandschaft, welche auch Ziel der etwa
1,5-stündigen, von Joachim Neumann fachkundig geleiteten Wanderung sein
wird. Ein Schwerpunkt der Exkursion liegt wie immer auf den
Lautäußerungen heimischer Singvögel, welche diesbezüglich
in den frühen Morgenstunden besondere Aktivität zeigen. Neben den
Singvögeln lassen sich zumeist zahlreiche weitere, häufig auch
seltene Tierarten beobachten, die den besonderen ökologischen Wert des
Viehmoores erkennen lassen.
Wer Interesse an dieser schönen Exkursion hat, sollte sich telefonisch
unter 05373/6677 im NABU-Artenschutzzentrum anmelden. Treffpunkt ist um 6.30
Uhr auf dem Parkplatz des NABU-Artenschutzzentrums, Interessierte können
nach der Exkursion noch an einer Führung über das Stationsgelände
teilnehmen.
Tierpark Nordhorn, 29.03.06
Liebesurlaub abgebrochen - Faultier Lucy kehrt zurück nach
Osnabrück
Der
Versuch der Heiratsvermittlung zwischen dem Nordhorner Faultiermann
Diego und der Osnabrücker Dame Lucy ist offenbar
gescheitert. Nachdem die Beiden vor etwa zwei Wochen kurzfristig zusammengelassen
wurden, sah zunächst alles ganz gut aus. Nach Aussage der Revierleiterin
Andrea Günnemann hatten sich die beiden Faultiere zuerst kurz beschnuppert
und hingen dann jeden Morgen zusammen in einer Ecke des Geheges, um sich
abends erstmal wieder aus dem Weg zu gehen. Die Hoffnung, dass es mit der
richtigen Annäherung einfach nach Faultiermanie etwas dauert
hat sich nun nicht bewahrheitet. Die Tierpfleger des Reviers konnten in den
letzten Tagen beobachten, dass es keinerlei direkten Kontakt mehr zwischen
Diego und Lucy gab, und mehr noch das
Osnabrücker Weibchen hat das Nordhorner Faultier bei seinen
Annäherungsversuchen regelrecht angebrummt. Dass das Brummen nicht unbedingt
freundlich gemeint war, zeigte sich nun an Diegos Verhalten.
Er suchte den größtmöglichen Abstand zu Lucy
auf und trat komplett in den Hungerstreik. Nach kurzer Rücksprache mit
dem Zoo Osnabrück wurde einhellig beschlossen die Verkupplungsversuche
abzubrechen. Diego durfte wieder zu seiner Familie und wurde
dort laut Revierleiterin Andrea Günnemann mit offenen Armen empfangen:
Zunächst ist er direkt an seinen Lieblingsplatz im Gehege geklettert.
Nun frisst er den ganzen Tag und sitzt bereits wieder ganz nah bei seiner
Efra. Das muss wahre Faultierliebe sein! Lucy hingegen
tritt heute (Mittwoch, den 29. März) die Rückreise nach Osnabrück
an. Vielleicht haben die zwei Wochen mit dem Nordhorner Faultier ja trotzdem
Erfolg gehabt? Spätestens in 11 Monaten werden wir mehr wissen...
Allwetterzoo Münster, 28.03.06
Münster zeigt wieder "Pferde-Stärken" - Betriebe und Vereine
können sich noch für das Wochenende 12./13. August anmelden
Münster (SMS) Zu "Pferde-Stärken 2006" öffnen in Münster
am Wochenende 12./13. August zum dritten Mal Einrichtungen und Betriebe ihre
Stalltüren für Pferdefreunde. Vereine und Betriebe, die sich noch
nicht angemeldet haben, können das jetzt noch bis 31. März nachholen.
"Pferde-Stärken" lockt Besucher jeden Alters auf die Höfe, um sie
von den Qualitäten der Pferderegion Münsterland zu überzeugen.
Rund 50 Betriebe, Vereine, Reitschulen, Fachtierärzte, Werkstätten
und Unternehmen rund ums Pferd haben sich aus der Region bereits beim
Koordinierungsbüro angemeldet. In Münster gehören die
Westfälische Reit- und Fahrschule, das Pferdemuseum im Allwetterzoo
und der Islandpferde-Reiter- und Züchterverein Münsterland zu den
prominentesten Teilnehmern. Die Reitschule Kückmann in Roxel bietet
bereits zum dritten Mal Schnuppereinheiten im Sattel an. Erstmals stellen
Madys Reiterhof und die Reitschule Dunkelmann ihre Angebote für
Reiteinsteiger und Kinder vor. Neu sind auch die Reitanlage Jankord in Gievenbeck
mit Boxen für Pferdehalter und Ulrich Stührenberg, der Pferdefreunden
ohne eigenes Tier Ausritte bietet.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 28.03.06
Jungtierparade zum Frühlingsanfang - Görlitzer Tierpark
präsentiert Nachwuchs
MARTHA steht die Freude in´s Sattelschweingesicht geschrieben: Endlich
kann die Rasselbande mal raus an die frische Luft. Bis Anfang der Woche sind
ihr nämlich die 13 Ferkelkinder mächtig auf die Nerven gegangen,
weil Schnee und Eis regelmäßige Spaziergänge in das Freigehege
verhinderten. Nun aalen sich die drallen Schweinejungen in der
Frühlingssonne, spielen schubsen und wühlen im Dreck, wie es sich
für echte Ferkel gehört. Die Mutter ist entlastet und kann sich
endlich mal für eine Weile ungestört in´s Stroh legen. Nebenan
baut Sau GERTRUD gerade ein Nest aus Stroh, denn am 1. April ist es bei ihr
soweit und 3 Monate, 3 Wochen und 3 Tage nachdem der Rucksackeber
zu Besuch war, wird sie abferkeln, wie es im Fachjargon heißt.
Vielleicht zögert sie die Geburt auch noch einen Tag hinaus. Das wäre
dann der Clou für die Jungtierparade, die am 2. April um 15:30 Uhr geplant
ist. Ein Besuch lohnt aber auch ohne die Aussicht auf eine
Live-Schweineniederkunft, denn die Görlitzer Tierpfleger werden extra
für die Besucher fast alle anderen Jungtiere des Tierparks vorstellen.
Ein wenig Zeit sollte man dafür mitbringen, denn es wird viel frischen
und schon etwas älteren Nachwuchs zu bestaunen geben: Aus diesem Jahr
das Kamelfohlen (dem es, toi toi toi, besser geht!), 7 Zwergziegen, 1
Kaschmirziege (und ggf. noch mehr), 4 Thüringer Waldziegen, 2 Rauwollige
Pommersche Landschafe (und ggf. noch mehr), 10 Gänseküken, 100
Achatschnecken, Kaninchen, Meerschweinchen und aus dem Vorjahr das Yakkalb
ONGA, das Eselfohlen BORIS und die beiden jungen Roten Pandas. Gern kann
man auch einen Blick in die Brutschränke werfen, in denen 90 Hühner-,
20 Gänse- und 15 Enteneier eingelegt sind. Und als exklusiven
Höhepunkt des Tages wird es eine Überraschung der besonderen Art
zu sehen geben, für die sich zwei Tierpfleger besonders viel Mühe
gegeben haben.
Zoologischer Garten Magdeburg, 28.03.06
Dritter Dog-Day im Zoologischen Garten Magdeburg: Sprengstoff- und Drogenhunde
in Aktion
Haben
Sie schon einmal eine Hundestaffel beim Aufspüren von Sprengstoff und
Rauschgift beobachtet? Möchten Sie wissen, wer der schönste Mischlings-
oder Rassehund ist oder wie ausdauernd Schlittenhunde sind? Dann sind Sie
beim 3. Dog Day am 2.4.2006 genau richtig! Welche Fähigkeiten Diensthunde
im Polizeidienst haben, zeigt die Diensthundestaffel der Polizeidirektion
Magdeburg bei den kommentierten Vorführungen. Zu erleben sind die
Sprengstoff- und Drogenhunde auch in Aktion an einem Fahrzeug. Wer hat den
schönsten Mischlings- oder Rassehund? Auf der Bühne am
Dickhäuterhaus beginnen um 14 Uhr die Hunde-Schönheitswettbewerbe,
bei denen es gilt, sechs Preisträger zu ermitteln. Zoobesucher können
ihren vierbeinigen Liebling am Stand des Magdeburger Bündnisses der
Hundefreunde e.V. am Giraffenhaus ab 13 Uhr anmelden. Das Bewegungstraining
der Schlittenhunde des Zoos ist ein weiterer Höhepunkt des Dog Days.
Des Weiteren kann man an diesem Tag den Schlittenhunden tierisch nah
kommen und das umfangreiche Trainingszubehör der Huskys bestaunen. Alle
Hunde erhalten am 2.4.2006 freien Zooeintritt. Nur gesunde Hunde, die auch
geimpft (mindestens gegen Tollwut) sind, dürfen am Dog-Day teilnehmen.
Ein Besuch des Magdeburger Zoos lohnt sich an diesem Wochenende auf jeden
Fall mit und ohne Hund, denn es gibt immer Neues und Interessantes bei den
Tieren zu entdecken.
Tiergarten Heidelberg, 28.03.06
Ein Pelikan in Handaufzucht
Obwohl eine natürliche Aufzucht von Jungtieren durch die Eltern
immer vorzuziehen ist, gibt es immer wieder Fälle, bei denen Tiere von
Menschenhand aufgezogen werden müssen um zu überleben. Dieses Schicksal
hatte der kleine Xaver, ein junger Rosapelikan, der am 02.02.2006
im Zoo Heidelberg zur Welt kam. Über einige Wochen wurde er in einer
Wärmebox gehalten und in regelmäßigen Abständen mit
kleinen Fischstückchen gefüttert. Die Tierpfleger des
Vogelreviers haben sich sehr intensiv und engagiert um den Kleinen
gekümmert. Kaum auf der Welt hatte er die Größe eines
Tischtennisballs. Nun ist er schon etwas größer als ein Fußball
und trägt bereits das bräunlich-schwarze Dunenkleid,
erläutert Imke Figura, Wissenschaftliche Assistentin des Zoos. Der fast
acht Wochen alte Pelikan soll nun aber nach Karlsruhe. Es ist für
Jungtiere besser, wenn sie mit Artgenossen aufwachsen können,
erklärt Imke Figura das Vorhaben des Zoos, so erlernen sie die
für ihre Art richtigen Verhaltensweisen. Auch in der
Natur leben Rosapelikane (Pelecanus onocrotalus) in Kolonien von wenigen
hundert bis mehren tausend Individuen. Ein großes Brutgebiet befindet
sich neben Lebensräumen in Afrika und Asien auch in Europa, genauer
im Donaudelta. Hier sieht man noch einige tausend Brutpaare.
Zoo Duisburg, 28.03.06
Zoo vorübergehend wieder ohne Hunde
Vor zwei Monaten öffneten sich erstmals in der Geschichte des Zoo
Duisburg die Eingangspforten für Herr/Frau m i t Hund und
seither haben Hunderte der braven Vierbeiner eine Nase voll Elefant, Zebra
und Affe mit nach Hause genommen. Zu unliebsamen Zwischenfällen ist
es zu keinem Zeitpunkt gekommen.
Auch sollen (fast) alle Hundehalter ausdrücklich gelobt werden für
das disziplinierte Verhalten ihrer treuen Freunde; die befürchteten
Hundehaufen auf Rasenflächen oder Tulpenbeeten gehörten
ebenso ins Reich der Phantasie wie die gefürchteten Attacken angeblicher
Kampfhunde gegenüber Kindern, Kranken oder Rollstuhlfahrern.
Dennoch hat der Vorstand des Zoos beschlossen, das Experiment Hunde
in den Zoo vom Frühjahr bis zum Herbst auszusetzen. Erst von November
an der besucherschwachen Jahreszeit dürfen
Herrchen/Frauchen mit Rex, Waldi oder Strolch wieder durch die
Anlagen am Kaiserberg spazieren. Mit Beginn zunehmender Besucherströme
kann nicht ausgeschlossen werden, dass an einigen Orten im Zoo wie z.B. an
den Kassen oder den Besucherbereichen vor den Robben, Elefanten und Delphinen
der ein oder andere Dackel zwischen fremden Füßen verschwindet
oder selbst sanfte Retriever die Lefzen heben, wenn man ihnen im Gedränge
auf die Pfoten tritt
Kurzum: Das Experiment Hunde in den Zoo,
ist zwar geglückt, muss aber modifiziert werden; deshalb heißt
es vom 1. April an bis auf weiteres: Die warmen, besucherreichen Monate bleiben
hundefrei im Zoo und die kühle, besucherschwache Winterzeit können
Tierfreunde m i t Hunden wieder nutzen für Begegnungen der ganz
besonderen Art.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 28.03.06
Zoo verstärkt mit 36 neuen Mitarbeitern seinen Service
Gelsenkirchen. Mit der Einstellung von 36 neuen Mitarbeitern für
die kommende Saison hat die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen für den
Arbeitmarktplatz Gelsenkirchen erneut ein positives Signal setzen können.
Die Zooleitung bemüht sich nach Kräften, auch mit der Neueinstellung
von so genannten geringfügig Beschäftigten die
Arbeitsplatzsituation vor Ort nach ihren Möglichkeiten zu beleben. So
wurden im Rahmen der Umstrukturierung des alten Ruhr Zoos zur neuen ZOOM
Erlebniswelt Gelsenkirchen vor allem im Service-Bereich neue Mitarbeiter
gerade in der turbulenten Saisonzeit benötigt. Dafür wurden jetzt
insgesamt 36 neue Mitarbeiter, davon 26 Frauen, für den Einlass/ Parkplatz,
das Servicecenter, die Kasse, den Simulator und den Shop aus dem ganzen
Ruhrgebiet befristet eingestellt. Dazu Dipl. Biologin Sabine Haas,
Pressesprecherin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: Jeder neue
Arbeitsplatz hat besonders in einer strukturschwachen Region wie dem Ruhrgebiet
eine enorme Bedeutung. Außerdem haben wir mit den neuen Mitarbeitern
nun die Möglichkeit, unser Serviceangebot in fast allen Bereichen erheblich
auszubauen und weiter zu optimieren. 150 Mitarbeiter werden demnächst
in der neuen ZOOM Erlebniswelt, die zur Zeit mit einem Investitionsvolumen
von 85 Millionen Euro zu einem der modernsten Zoos in Europa ausgebaut wird,
Arbeit haben. Damit wurde die Zahl der Arbeitsplätze aus dem ehemaligen
Ruhr Zoo mehr als verdoppelt.
Tiergarten Kleve, 27.03.06
am gestrigen Sonntag fielen pünktlich um 10.00 Uhr
mit Beginn unseres diesjährigen Frühlingsfestes die letzten
Regentropfen und ab mittag hatte die Sonne endgültig gewonnen. Obwohl
unserer Kassenpersonal verdoppelt (= 4 Leute) worden war und unser Imbiß
Thorstens Futterbox die Besucher mit 8 Mitarbeitern bediente,
bildeten sich immer wieder längere Schlangen. Ingesamt kamen 2.000 Besucher
zu uns und es war somit dank Petrus wieder ein voller Erfolg für uns.
Stellvertretend für die zahlreichen müden Freunde und Helfer zeigt
das beigefügte Foto die Stars der Veranstaltung, die Kaninchen, beim
Transport abends von der Festwiese wieder zurück in ihr Gehege. Bei
der Zoorallye zum Thema Kaninchen und Hase gab es kulinarische Gutscheine
für Mensch & Tier zu gewinnen, die von einigen Sponsoren gestiftet
wurden.Die Preise werden den Gewinnern in den nächsten Tagen zugestellt.
Der Tiergarten möchte sich noch mal auf diesem Wege bei allen Freunden,
Helfern, Sponsoren und natürlich bei allen Besuchern bedanken, die zum
Gelingen dieses Festes beigetragen haben und dafür gesorgt haben, dass
nun endlich der Frühling da ist.
Zoo Duisburg, 27.03.06
SUSI unterm Dach
Der Zoo hat eine Neue: Woher sie stammt, weiß eigentlich keiner;
nur wer sie ist, steht fest:
Ein Zweifinger-Faultier nämlich, dessen ursprüngliche Heimat die
dichten Tropenwälder Südamerikas oder die klimatisierten Anlagen
eines Zoologischen Gartens gewesen sind
Woher die Baumbewohnerin besten
Alters nun wirklich stammt, ist schlichtweg nicht mehr aufzuklären;
abgegeben wurde das panzerlose Nebengelenktier jedenfalls von
einer Familie, die ebenfalls durch Zufall an das Faultier geriet. Ein Vorbesitzer
ist weder namhaft noch dingfest zu machen. Immerhin ist SUSI
so einstweilen die hausinterne Bezeichnung ein hochwillkommenes
Geschenk, denn Faultiere sollten ohnehin die luftigen Regionen zwischen
grüner Pflanzendecke und acrylbestücktem Glasdach des
Südamerikahauses RIO NEGRO bewohnen. Die rundköpfige
vorzugsweise - Nachtwandlerin wird in Grzimeks Tierenzyklopädie
mit folgenden Worten beschrieben: Ihre Trägheit ist eines der
Naturwunder; der Zellsaft eines Einzellers strömt schneller als ein
Faultier vor einer Riesenschlange flieht
Die Extrem-Vegetarierin
hangelt sich wenn sie nicht hoch über dem Becken der Flussdelphine
Siesta pflegt kopfunter-bauchoben an Lianen und Hanfseilen entlang,
wobei ihre zu Enterhaken umgeformten Hände eine vorzügliche
Kletterhilfe sind. Ob sie überhaupt einen männlichen Partner vermisst,
ist nicht zweifelfrei zu klären; in jedem Falle aber ist man im Zoo
bemüht, einen männlichen Verkehrtherum-Hangler so schnell
als möglich zu finden. Einstweilen bleibt es auch für geübte
Zoobesucher ein Geduldsspiel, das grau-braune Pelztier zwischen Astgabeln
und Bananenblättern auszumachen.
Zoo Leipzig, 27.03.06
Berliner Schnauze kommt nach Sachsen - Gorillaweibchen
Effi zieht in die weltgrößte Menschenaffenanlage
Pongoland ein
Sie wird sich ganz schön umgewöhnen müssen, die 13 Jahre
alte Gorilladame Effi (geb. am 29. März 1993 in Kopenhagen),
den in Leipzig wird sächsisch gesprochen. Ein herzlicher Empfang wird
die Hauptstadtdame hier im Leipziger Pongoland erwarten, wenn
sie hier am kommenden Mittwoch, dem 29. März, ankommt. Auf Empfehlung
des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms wird Effi nach
Leipzig umsiedeln und hier die fünfköpfige verstärken. Zusammen
mit dem 25 Jährigen Silberrückenmann Gorgo soll sie
für Nachwuchs sorgen. Effi, die im Berliner Zoo 2001 bereits
ein Jungtier zur Welt brachte aber nicht selbständig aufzog, soll in
Leipzig lernen, wie sich eine fürsorgliche Mutter verhält.
Gegenwärtig wächst in der Leipziger Gruppe die zweijährige
Kibara auf, die durch ihre Mutter Viringika vorbildlich
betreut wird. Wir freuen uns sehr auf das neue Gorillaweibchen und
hoffen, dass sie sich schnell bei uns eingewöhnt und in die Gruppe
integrieren kann so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Angekommen in
Leipzig, wird das Weibchen vorerst für ein paar Wochen in der
Quarantänestation der Menschenaffenanlage untergebracht und ist somit
für die Besucher nicht zu sehen. Erst letzte Woche hat der Zoo Leipzig
die neunjährige Ruby nach Frankfurt abgegeben. Ihr bis dato
betreuender Tierpfleger ist für einige Tage mitgefahren, um ihr die
erste Eingewöhnungsphase etwas zu erleichtern. Mit Effi
wohnen dann Gorgo, Bebe, N´diki,
Viringika und das Jungtier aus 2004 Kibara in der
Luxusherberge. Der Zeitpunkt der Ankunft von Effi könnte
nicht besser sein. Der Frühling naht und somit werden die sanften
Flachlandgorillas bald wieder die 2400 m² große Außenanlage
in ihren Besitz nehmen können. Für die Zoobesucher sind sich
wohlfühlende und in der Sonne badende Gorillas ein herrlicher Anblick,
der zum verweilen einlädt.
Tiergarten Schönbrunn, 27.03.06
Der älteste Zoo der Welt und das älteste Riesenrad der Welt
begeistern seit vielen Generationen in- und ausländische Besucher
und werden in Zukunft an einem gemeinsamen Strang ziehen. Die soeben vereinbarte
wirtschaftliche Zusammenarbeit startet mit der Herausgabe eines Kombi-Tickets
zu einem beispiellos günstigen Preis. Mehr über die Symbiose und
die zum Teil wirklich verblüffende Ähnlichkeit der beiden Institutionen
erfahren Sie bei der Pressekonferenz am 30. März um 10.00 Uhr beim Riesenrad
(Geschichtspanorama).
NaturZoo Rheine, 27.03.06
Rosarote Welt NaturZoo eröffnet neue Flamingo-Anlage
Eine neue Welt
erwartet die Flamingos im NaturZoo Rheine: Am kommenden Sonntag, dem 2. April
2006 wird ihr neues Zuhause offiziell im Rahmen eines
Flamingo-Festes eröffnet.Die aus Teichen, Inseln,
Sandbänken und Sumpfzonen bestehende Anlage ist in dieser Form einmalig
in einem deutschen Zoo. Beim Bau wurden alle aktuellen Kenntnisse zur Haltung
der aparten Vögel berücksichtigt und entsprechend umgesetzt. Es
ist der besonders unglückliche Umstand der derzeit bestehenden Stallpflicht
als Schutz vor einer Einschleppung der Vogelgrippe, dass ausgerechnet die
Hauptpersonen an diesem Tag im Haus bleiben müssen: Die
über 80 Tiere zählende Kolonie Chile-Flamingos darf die neue Anlage
noch nicht beziehen! Aber wie gut es ihnen in ihrem gleichfalls
funkelnagelneuen Winterhaus geht, davon kann man sich ab Sonntag auch
überzeugen. Damit es im Zoo an diesem Tag aber doch noch einen Hauch
von Rosa gibt, haben an diesem Tag alle Kinder, die in rosafarbener Kleidung
pretty in pink - kommen, freien Eintritt! Sie erwartet auch ab 11.00
Uhr ein rosafarbenes Programm mit Basteleien und Spielen rund um Flamingos,
während sich ihre Eltern derweil die neuen Flamingo-Anlage von
Zoomitarbeitern erklären lassen können.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 24.03.06
Erlebniswelt feiert mit Spiel und Spaß Saisoneröffnung
Am 2. April feiert die ZOOM Erlebniswelt wieder von 10 bis 17 Uhr ihre
traditionelle Saisoneröffnung. Und wie jedes Jahr garantiert dieser
Termin tierischen Spaß und Topp-Unterhaltung für die ganze Familie.Das
abwechslungsreiche Programm lässt bei keinem Besucher Wünsche offen.
Eine Hüpfburg, eine wandelnde Sonne, einen laufenden Elefant,
Schminkstände, Fallschirmspiele, Informationen zur Baustelle der
Erlebniswelt Afrika und kommentierte Fütterungen und Vorführungen
durch die Tierpfleger, zum Beispiel bei den Hyänen, den Giraffen und
den Seelöwen, sorgen den gesamten Sonntag für ein abwechslungsreiches
Familienprogramm. In der Nähe des ZOOM-Shops dreht sich ein Glücksrad
von GELSEN-NET und lockt mit tollen Preisen. Außerdem gibt es ein
unterhaltsames Foto-Gewinnspiel der BOGESTRA. Ein unterhaltsamer Tag in der
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ist also sicher.
NaturZoo Rheine, 24.03.06
Zukunftsplanung für Affen Fachtagung im NaturZoo
Eine Woche lang war der NaturZoo Rheine Ausrichter einer Tagung des
europäischen Zooverbandes EAZA zur Zukunftsplanung für
Affen. Zwanzig Tiergärtner aus sieben europäischen Ländern
waren in die Emsstadt gekommen, um ihr Wissen über Primaten, deren
Bedrohungsstatus im Freiland und die Bestände und Entwicklungen der
jeweiligen Arten in Zoos zusammen zu tragen. Es geht darum, dass die
begrenzten Plätze für Tiere in Zoologischen Gärten
sinnvoll zum Aufbau sich auf lange Zeit selbst erhaltender Populationen genutzt
werden. Dies ist leichter gesagt, als getan. Viele Arten, wie zum Beispiel
die Berberaffen, züchten unter entsprechenden Haltungsbedingungen so
gut, dass es schwierig ist, für den reichlichen Nachwuchs adäquate
Unterbringungen in anderen Zoos zu finden. Folglich werden auch Sterilisation
und Hormonimplantate in Betracht gezogen, um die Reproduktionsrate zu steuern.
Allerdings gilt es darauf zu achten, dass immer noch eine gewisse Anzahl
Jungtiere geboren wird, denn allzu rigorose Eingriffe stören in jedem
Fall das Sozialverhalten. Sehr schnell würde sich auch eine
Überalterung des Bestandes spürbar machen, und schleichend wäre
aus einer einstmals häufig gehaltenen Affenart eine Rarität geworden.
Im Freiland sind ohnehin traurig aber wahr mittlerweile die
meisten Primatenarten im Fortbestand bedroht. Für die ganz seltenen
soll in Zoos Platz geschaffen werden, zum einen als Reservepopulation, die
in sorgfältig geplanten Fällen auch für eine Ausbürgerung
zur Verfügung stehen würde. Zum andern besteht hier die beste
Möglichkeit, das Wissen über die Arten zu erweitern, was den
freilebenden Verwandten beim Umsetzen von Schutzmaßnahmen zu Gute kommt.
Schließlich dienen sie als Flaggschiff-Arten, als
Werbeträger für ihre Artgenossen, über die es gelingt,
Spendengelder für Schutzmaßnahmen zu sammeln. Zoodirektor Achim
Johann steht seit vielen Jahren der Expertengruppe über Halbaffen vor.
Zusammen mit den engagierten Zuchtbuchführern und Artkoordinatoren dieser
sogenannten Taxon Advisory Group bemüht er sich darum, dass
auch in Zukunft die Zoobesucher neben den häufig zu sehenden
nichts desto trotz in ihrer madagassischen Heimat auf das Höchste von
der Ausrottung bedrohten Varis und Kattas auch vermeintlich
unscheinbareren Arten, wie Bambuslemuren und Kronenmakis sowie den kleinsten
Primaten überhaupt, den Mausmakis, in Tiergärten begegnen können.
Zudem soll die Verbindung zu Naturschutz-Projekten in Madagaskar ausgebaut
werden.
Zoo-Verein Wuppertal, 24.03.06
Kein Aprilscherz: Die PINGUINALE 2006 startet am 1. April mit 200
Pinguinen!
Vom 1. April an ist alles anders. Wuppertal wird bunt. Plötzlich
sind sie da. Sie stehen überall und sie haben eine gemeinsame Mission:
Die PINGUINALE 2006. Wuppertal feiert seinen Zoo. Aus den ursprünglich
angestrebten 125 sind letztendlich ganze 200 Pinguine geworden, die an der
PINGUINALE 2006 zum 125-jähringen Zoo-Jubiläum teilnehmen. Jeder
Pinguin ist anders gestaltet, jeder ist ein Unikat. Dank des gemeinsamen
Engagements aller Beteiligten, vor allem natürlich der 175 Pinguinisten,
die einen oder mehrere Pinguine erworben haben, hat sich die PINGUINALE 2006
zu einer Attraktion mit überregionaler Strahlkraft entwickelt, die
sicherlich auch zahlreiche auswärtige Gäste zu einem Besuch bei
den Pinguinen in Wuppertal animieren wird. Wuppertal wird bunt. Am 1. April
beziehen die fertig gestalteten Pinguine nun endlich ihre Standorte, an denen
sie sich bis zur großen Pinguin-Parade am 19. August der
Öffentlichkeit präsentieren werden. Einige der bunten Vögel
konnten bereits in den letzten Wochen in Presseberichten bewundert werden.
Die kreativen Kunstwerke werden bunte Farbtupfer in der Stadt sein und
hoffentlich schnell von der Bevölkerung ins Herz geschlossen werden.
Zum Start hat der Organisator der PINGUINALE 2006, der Zoo-Verein Wuppertal
e.V., die Pinguinisten und die Künstlerinnen und Künstler, die
die Pinguine gestaltet haben, in den Zoo eingeladen. Im Beisein von
Oberbürgermeister Peter Jung und Zoo-Direktor Dr. Ulrich Schürer
wird als Startschuss eine extra hergestellte, riesige Pinguinale-Torte
angeschnitten.
NABU-Artenschutzzentrum, 24.03.06
Lurche mit Frühlingsgefühlen - NABU bittet Autofahrer um
Rücksichtnahme auf wandernde Amphibien
Der NABU Niedersachsen weist darauf hin, dass bei der jetzt einsetzenden
milden Witterung und den angekündigten Regenfällen Amphibien wie
Frösche, Kröten und Molche aus ihrem Winterversteck herauskommen,
um zu einem nahe gelegenen Gewässer zu wandern und sich dort fortzupflanzen.
Der NABU bittet insbesondere die Autofahrer um Rücksichtnahme auf diese
seltenen Tiere. Die wärmeren Temperaturen in Niedersachsen lösen
bei Fröschen, Kröten und Molchen Frühlingsgefühle aus
und locken sie aus ihren Winterquartieren. Nächtliche plus sechs bis
10 Grad Celsius in Verbindung mit feuchter Witterung gelten als ideales
Wanderwetter, erklärte der NABU Niedersachsen. Während der
Laichwanderungen seien Amphibien allerdings von den Auswirkungen des
ständig wachsenden Straßennetzes betroffen. Neben dem direkten
Tod infolge des Überrollens durch Autoreifen, sterben viele Tiere, obwohl
sie nicht direkt überfahren werden. So töte der
geschwindigkeitsabhängige Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn
die Amphibien. An die Autofahrer appellierte der NABU daher, Tempo 30 auf
Straßen und Wegen mit Amphibienwanderungen möglichst nicht zu
überschreiten, um den Druck gering zu halten und die Überlebenschance
der wandernden Tiere zu erhöhen.
Tierpark Chemnitz, 24.03.06
Nachwuchs im Beutel
Auch wenn der
Winter nicht so recht weichen will, im Tierpark gibt es die ersten Jungtiere
des Frühlings zu sehen - bei den Bennettkängurus lugt der Nachwuchs
aus dem Beutel! Es wird natürlich noch ein Weilchen dauern, bis die
kleinen Kängurus ihn zum ersten Mal verlassen. Mit etwas Glück
kann man aber beobachten, wie sie von ihrer sicheren Warte aus die Umwelt
in Augenschein nehmen. Bennettkängurus haben eine sehr kurze Tragzeit
von 30 Tagen. Das Jungtier wiegt bei der Geburt weniger als 1g, krabbelt
selbständig in den Beutel und verbringt dort noch etwa 280 Tage.
Zoo Köln, 24.03.06
Elephant chat group trifft sich im Kölner Zoo
In Erwartung der Geburt des 1. Elefanten in Köln schauen viele Menschen
täglich einmal per Webcam in den ELEFANTENPARK. Im Laufe der Zeit hat
sich sogar eine Chat-group gebildet, die sich regelmäßig über
das Befinden der werdenden Mutter austauscht. Nun trifft sich die Gruppe
erstmals nicht nur virtuell, sondern dort, wo sich die Webcam befindet.
Zoodirektor Nogge lässt es sich nicht nehmen, der Gruppe selber die
Zentrale der Videoüberwachung, das Cockpit des ELEFANTENPARKs, zu zeigen
und zwar am Samstag, dem 25. März 2006 um 10.30 Uhr.
Zoo Leipzig, 24.03.06
Elefantastisches Spektakel zur Saisoneröffnung - Asiatisches Tempelfest
im Leipziger Zoo
Mit dem Asiatischen Tempelfest am 1. April 2006 ab 11 Uhr startet der
Zoo Leipzig in die neue Saison 2006. Das uneingeschränkte Highlight
des Festes ist die Eröffnung des neuen Elefantentempels Ganesha
Mandir. Majestätisch gleiten die Grauen Riesen durch
die Fluten, genießen sichtlich das kühle Nass, auf einmal ein
Rüssel unter Wasser, direkt an der Glasscheibe, zum Greifen nah. Rauschend
ergießt sich ein Wasserfall in die Flusslandschaft, genüsslich
suhlen sich die Dickhäuter im Sand, ein atemberaubendes Schauspiel.
Als heimliche Beobachter können die Besucher des Leipziger Zoos ab dem
1. Aprilwochenende Zeuge dieser friedlichen Szenerie werden: Mal von einer
stilechten Pagode aus, mal unter Wasser, mal aus einem Tunnel heraus direkt
unter den tonnenschweren Riesen. Selbst das Innere der Tempelruine, die
Schlafstätte der Dickhäuter, steht den Besuchern offen. Gemeinsam
mit unseren Zoobesuchern möchten wir die Eröffnung des Elefantentempels
Ganesha Mandir, der größten Anlage im Bereich Asien,
mit einem asiatischen Tempelfest feiern. Ein Fest mit und für die Besucher:
Waghalsige Artisten vom chinesischen Staatszirkus, die wahre körperliche
Meisterleistungen vollführen, asiatische Showkämpfe und atemberaubende
Kugeljonglagen zaubern ein asiatisches Flair und entführen die
Zoogäste in die Welt Asiens. Ein buntes Bühnenprogramm mit Hitradio
Moderator Robert Drechsler sorgt mit indischer Livemusik und fesselnden
chinesischen Löwentanz für die passende Stimmung. Kurzführungen
durch die Tempelanlage bieten einen umfassenden Einblick über die neue
Heimat von Rhani, Don Chung, Trinh, Hoa, Voi Nam und Mekong. Wer schon immer
mal bei der Zubereitung von Elefantenleckereien helfen oder aber am
Elefanten-Origami teilnehmen möchte ist an diesem Tag genau
richtig im Zoo. Auf dem Aquariumsvorplatz können sich junge Künstler
auf der Bastelstraße ausprobieren oder aber sich beim
Tiergesichterschminken in einen prächtigen Elefanten verwandeln lassen.
Keine Angst müssen die großen und kleinen Zoofans vor unserem
freilaufenden, aber handzahmen Stelzenelefanten haben. Kommen Sie ins Land
des Lächelns und erfreuen sich an einer beeindruckenden Kulisse!
Zoo Leipzig, 24.03.06
Ein Portugiese für die Leipziger Brazzameerkatzengruppe -
Brazzameerkatzenmann gestern eingetroffen
Portugiesisches Flair zieht ein ins neu umgestaltete Tieraffenhaus des
Leipziger Zoos. Der 12 Jahre alte Jaco (geb. 22..02.1994 in
Frankreich, seit Ende 1994 in Lissabon) ist gestern Nachmittag aus dem Zoo
Lissabon eingetroffen. Er soll die bisherige vierköpfige Gruppe
ergänzen und in der Zukunft für Nachwuchs sorgen. Momentan lebt
das Weibchen Nora (geb. 07.07.1996) mit ihren drei Jungtieren
August junior, Suria und Tanisha zusammen.
Der Vater der drei jungen Brazzameerkatzen August wurde im November
letzten Jahres an den Zoo nach Lissabon abgegeben, um Inzucht in der Leipziger
Gruppe zu vermeiden. Jaco wird vorerst bis zu seiner
Eingewöhnung allein in einem Gehege im Tieraffenhaus untergebracht.
Am Sichtschieber kann er aber stets Kontakt zu seiner neuen Familie aufnehmen.
Für die Besucher wird das stattliche Männchen gleich zu sehen sein.
Wildpark Lüneburger Heide, 23.03.06
Dem Frühling auf der Fährte mit Wolf, Bär & Co.
Die
Tiere des Wildparks Wildpark Lüneburger Heide haben die lange Herbst-
und Winterzeit hinter sich gelassen, nun erwachen auch die
Frühlingsgefühle aus der monatelangen Winterruhe. Bei zahlreichen
Tierfamilien kann schon der neue Nachwuchs bestaunt werden. Mit Hochdruck
wird an der neuen Showbühne mit drei Türmen und vielen Sitzbänken
für die bekannte Greifvogelvorführung gebaut. Ab sofort können
Besucher die erfahrenen Falkner, wochentags um 11.00 Uhr und 15.00 Uhr und
an den Wochenenden und Feiertags um 12.00 Uhr und 16.00 Uhr, bei ihren
Trainingsvorführungen beobachten.
Die Falkner arbeiten an der Weiterentwicklung, mit vielen neuen, spannenden
Elementen und Einlagen, an der beliebten Vorführung. Auch die Wolfsmutter
Tanja Askani und der Falkner und Betreuer der Wölfe,
Jörg Ahrend, starten wieder durch mit den Wolfsvorträgen am
Wolfsgehege. Die Wolfsexperten des Wildparks stehen für Fragen, wochentags
um 13.30 Uhr und an den Wochenenden und Feiertags um 14.30 Uhr zur
Verfügung. Anfang Mai bekommt der Wildpark für die Erweiterung
des Polarwolfsrudels einen Welpen. Tanja Askani wird ihn, wie die anderen
Wölfe zuvor auch, mit der Flasche aufziehen. Ab sofort warten die Fischotter
Momo und Micky, wochentags um 14.30 Uhr und an den Wochenenden und Feiertags
um 15.30 Uhr, bei der Fischotterfütterung auf neugierige Zuschauer.
Stadtverwaltung Landau, 23.03.06
Umfangreiches und spannendes Osterferienprogramm im Zoo Landau
Workshops für Kinder Anmeldung erforderlich
Im Zoo Landau in der Pfalz ist für Kinder in den Osterferien wieder
jede Menge los. Zusammen mit den Zoopädagogen gibt es viel zu entdecken
und zu erfahren. In der Woche von Montag, 10. April 2006 bis Samstag, 15.
April 2006 bietet die Zooschule Landau Kindern im Alter von sieben bis
zwölf Jahren Workshops an.
Zoo Magdeburg, 23.03.06
Zoo Magdeburg startet Nashorn Kampagne: Nashörner in Gefahr!
Das einzige Spitzmaulnashorn Europas im Jahre 2005 wurde im Magdeburger
Zoo geboren. Aber nicht nur in den Zoos ist der Bestand der Rhinos mit nur
277 Spitzmaulnashörnern gefährdet! Der Bestand der
Spitzmaulnashörner in der freien Wild-bahn ist sogar auf 3606 Tiere
zurückgegangen. Der Magdeburger Zoo beteiligt sich am 25./26.3.2006
mit einem Aktionswochenende an der europaweiten EAZA-Rhino-Kampagne (EAZA=
Europäische Organisation der Zoos und Aquarien). Jeder Zoobesucher kann
direkt den bedrohten Rhinos helfen, denn die Erlöse der Aktionsstände
kommen zum Teil der EAZA-Nashorn Kampagne zu Gute. Die ehrenamtlichen Mitglieder
des Dickhäuter-Freundeskreises und die Magdeburger Bäcker sowie
Konditoren Todzi und Schwarz unterstützen die Nashorn Kampagne mit Kaffee
und Kuchen. Wie schwer ist der Magdeburger Nashornbulle Madiba? Für
einen Euro können Schätzungen abgegeben und tolle Preise beim
Nashorn-Gewinnspiel gewonnen werden. Auch der Textildruck mit Nashornmotiven
unterstützt die Nashornkampagne. Die Ausstellung Nashörner
in Gefahr zeigt im Dickhäuterhaus deutlich, wie dringend die
Nashörner unsere Hilfe brauchen. Im Dickhäuterhaus können
die Besucher mehrmals am Aktionswochenende die Videoshow Ausrottung
der Nashörner sehen. Die Zoomitarbeiter führen an beiden
Tagen mehrmals hinter die rückwärtigen Bereiche des
Dickhäuterhauses.
Erlebnis-Zoo Hannover, 23.03.06
Hannover hat den Besten Zoo
Der Erlebnis-Zoo Hannover hat den Parkscout-Award 2005/2006 in der Kategorie
Bester Zoo gewonnen. Über 35.000 Leser des Freizeitportals
beteiligten sich an der Wahl und erklärten den Erlebnis-Zoo mit
großem Vorsprung, so die Parkscout-Redaktion, zum besten Zoo
vor Köln und Hamburg. Der Parkscout-Award wurde bereits zum zweiten
Mal vergeben. Die Kategorie Bester Zoo ist bei der Wahl 2005/2006
neu aufgenommen worden. Nominiert waren insgesamt zehn deutsche Zoos. "Wir
freuen uns sehr über diese Auszeichnung! Die Parkscout-Leser kennen
sich in den Zoos und Freizeitparks Deutschlands bestens aus und können
daher gut vergleichen. Der Award ist eine wirklich tolle Anerkennung unserer
Arbeit und ein Ansporn für das ganze Zooteam, so Zoodirektor
Klaus-Michael Machens. Die Urkunde wird dem Zoo Anfang April von Parkteam
Marketing-Leiter Jürgen Meinerzhagen übergeben.
Tiergarten Nürnberg, 23.03.06
Altes Paar junges Glück
Zu den Senioren des Tiergartens gehören zweifellos die beiden alten
Gibbons. Schon 1969 kamen die beiden Weißhandgibbons im Alter von vier
Jahren in den Tiergarten. HEINO, blond und schwarz um die Augen und MÄDI
seine Partnerin, beide seit langem im Duett-Gesang perfekt aufeinander
eingestimmt.
Jetzt mit 41 Jahren (HEINO etwas nachgedunkelt und beide etwas ruhiger)
zählen sie bereits zu den ältesten ihrer Art weltweit! Und da kam
die Sensation schlechthin: sie ziehen im Moment ihr 12. Jungtier erfolgreich
groß, das am 07.01.2006 geboren wurde! Während die letzten Jungen,
BOGUS (* 23.04.2001) und SARI (*21.12.2003) noch in der Familie leben, haben
die älteren Geschwister in anderen Zoos in Deutschland, Österreich,
Polen und Brasilien zum Teil schon selbst wieder Familien gegründet.
Gibbons halten ein Leben lang fest als Paar zusammen, dies garantiert optimalen
Aufzuchterfolg was unser altes Paar mit seinen 12 (!) erfolgreich
großgewordenen Jungen eindrucksvoll demonstriert hat. Das Fremdgehen
im Sinne stärkerer genetischen Durchmischung blieb ihnen im Zoo
ohne Nebenwirkungen verwehrt. Dafür sorgt aber die Zoogemeinschaft
mit dem weltweiten Austausch in der nächsten Generation. Im Tiergarten
Nürnberg sollen uns die eleganten Kletterkünstler, die in den
Waldgebieten Südostasiens zuhause sind, daran erinnern, wie wichtig
der Schutz ihres heimischen Lebensraumes ist. Wenn durch diese Tiere ein
zurückhaltenderer Umgang von uns Mitteleuropäern mit
Tropenhölzern erreicht werden kann, wäre schon viel gewonnen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 23.03.06
Kleine Stinker
Größenmäßig können sie La Diva
nicht das Wasser reichen, aber sie stinken viel beeindruckender als ihre
riesige Verwandte: Gemeint sind die kleinen Stinkenden Titanenwurze
im Gewächshaus der Wilhelma, die gerade frecherweise neben den Orchideen
ihre Blütezeit erleben: Ein Grüppchen von vier Amorphophallus konjac
(so der lateinische Name der anrüchigen Gewächse) reckt anmutig
die Blütenstände in die Höhe und versucht, durch für
menschliche Nasen höchst gewöhnungsbedürftigen Aasgeruch Fliegen
und ähnlich aasverliebtes Getier zum Zwecke der Bestäubung anzulocken.
Die stärkehaltigen Knollen der Pflanze werden in ihrer Heimat
Südostasien übrigens gegessen. Kein Grund, die Nase zu rümpfen:
Die Knollen stinken schließlich nicht! Die dezent dunkelrotbraun
gefärbten Pflanzen gehören ebenso wie La Diva in die
Familie der Aronstabgewächse (La Diva hat übrigens
ihre Rekordblüte gut überstanden: Die Knolle hat nur knapp 4 Kilo
abgenommen, zeigt bereits wieder eine kleine Blattknospe und wird zur Zeit
umgetopft). Die Amorphophalli bilden nur ein Blatt aus und besitzen einen
kolbenartigen Blütenstand, der von einem Hochblatt umgeben ist. Alle
Familienmitglieder müffeln mehr oder minder intensiv nach Aas, eignen
sich also eher nicht dazu, als Zimmerpflanze Wohlgeruch in der Wohnung zu
verbreiten. Die kleinen Stinker in der Wilhelma sind auch nur
wenige Tage zu riechen hoffentlich werden sie dann umgehend von
süßen, wohlbekannten Düften abgelöst, die ahnungsvoll
durch Land wehen und nun endlich den Frühling ankündigen!
NABU-Artenschutzzentrum, 23.03.06
Frühlingserwachen oder das große Krabbeln
Auch bei uns wird es irgendwann Frühling. Die Natur erwacht, Insekten,
Käfer und Spinnen findet man auf Wiesen, Pflanzen und unter Steinen,
im Garten, Park oder im Wald. Um sich im eigenen Garten eine kleine
Arche Noah zu schaffen ist eher Faulheit als Aktionismus und eher Unordnung
als akribische Ordentlichkeit angesagt, so berichtet Karin Brech vom
NABU-Artenschutzzentrum. In solch einem Garten findet nicht nur der
Zaunkönig im Gestrüpp seinen Brutplatz sondern auch zahlreiche
Insektenarten wie Libellen, Schmetterlinge, Marienkäfer, Hummeln und
Schwebfliegen. Um einen vielgestaltigen Garten anzulegen, sollten möglichst
unterschiedliche Pflanzen ausgewählt werden, wobei
Unkräuter nicht völlig zu verbannen sind und in bestimmten
Bereichen toleriert werden sollten. Auf den Einsatz von Chemikalien zur
Düngung, Unkraut- und Schädlingsbekämpfung sollte ganz verzichtet
werden. Heckenpflanzen bieten nicht nur einen Wind- und Sichtschutz sondern
auch zahlreichen Vogelarten eine gute Nistmöglichkeit.
Auch Kinder zieht es bei ansteigenden Temperaturen wieder nach draußen
und neugierig betrachten viele von ihnen mit Interesse was da so alles krabbelt
und fliegt. Um diesen Wissensdurst zu stillen hat das NABU-Artenschutzzentrum
zwei Naturforschersets zusammen gestellt.
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pressetext deutschland -
28. Mrz. 2006
Biodiversitätskonferenz:
Angriffe gegen Industrieländer
Curitiba. Der brasilianische Präsident Luis Inacio Lula da Silva hat
bei der Eröffnung des ministeriellen Teils der 8. Vertragsstaatenkonferenz
der Konvention über biologische Vielfalt in Curitiba die reicheren
Länder heftig kritisiert. Sie würden zu wenig Geld zum Erhalt der
globalen Biodiversität beisteuern. Es sei nicht zu akzeptieren, dass
die ärmsten Länder der Welt die Last alleine zu tragen hätten,
argumentierte der Präsident. Schon in Gesprächen zuvor warnten
Experten davor, dass die biologische Vielfalt des Planeten extrem unter Druck
sei. Unter den gegebenen Umständen sei das Millenniumsziel - nämlich
die Zahl des Artenverlustes bis 2010 drastisch zu senken - kaum erreichbar.
Zu diesem Schluss kam auch Ahmed Djoghlaf, Executive Secretary der UN-Konvention.
"Wenn die Verantwortlichen weiterhin business-as-usual machen, können
diese Ziele definitiv nicht erreicht werden."
Süddeutsche Zeitung - 27. Mrz. 2006
Kobras
im Reisschnaps
Da staunen selbst erfahrene Zollbeamten: Was Urlauber sich von ihren Fernreisen
so alles mit nach Hause bringen. Die Zöllner haben im vergangenen Jahr
- vor allem an den Flughäfen - mehr als 39 000 geschützte Tiere
und Pflanzen beschlagnahmt, rund 2000 mehr als im Vorjahr. Kammer des
Schreckens nennen die Beamten den Raum E 227 im Zollamt am Münchner
Airport. Dort türmen sich die beschlagnahmten Mitbringsel aus den
vergangenen Jahren - von ausgestopften Krokodilen, Kaimanen und Waranen bis
hin zu abgeschnittenen Elefantenfüßen, aus denen Hocker gemacht
wurden.
Tages-Anzeiger Online - 23. Mrz. 2006
Ehre
dem Eisvogel
Der Schweizer Vogelschutz (SVS) hat heute den Eisvogel, der seit langem zu
den bedrohten Arten zählt, zum Vogel des Jahres 2006 ernannt. Er lebt
an mässig schnell fliessenden Gewässern, an Teichen und Seen in
den Niederungen. Laut dem Schweizer Vogelschutz (SVS) ist dieser Lebensraum
durch Flussbegradigungen stark eingedämmt worden. Ungestörte
Uferabschnitte seien heute kaum noch vorhanden, so der SVS. Bedroht wird
die Existenz der Eisvögel ausserdem durch lange, kalte Winter, wie in
diesem Jahr. In solchen Wintern können bis zu 90 Prozent der Vögel
sterben. Ohnehin leben in der Schweiz nur einige Hundert Exemplare.
Nachrichten.ch - 24. Mrz. 2006
Graue
Eichhörnchen als Schulspeise?
Graue Eichhörnchen sollen nach einem Vorschlag von Lord Richard Inglewood
auf die Speisekarte gesetzt werden, damit sich die bedrohten roten
Eichhörnchen besser entfalten können. Zwischen dem Verzehr von
Eichhörnchen und den anderen «rundum liebenswerten» Tieren,
die auf dem Teller landeten, gebe es schliesslich keinen grossen Unterschied.
Inglewood brachte auch ins Gespräch, dass Star-Köche wie der beliebte
Fernsehkoch Jamie Oliver die grauen Nager als Schulspeise zubereiten sollten.
Das graue Eichhörnchen wurde im späten 19. Jahrhundert aus den
USA auf den britischen Inseln eingeführt und verdrängte seitdem
das einheimische rote Eichhörnchen in vielen Teilen des Landes. Die
graue Variante ist stärker und anpassungsfähiger und
überträgt zudem ein für rote Eichhörnchen tödliches
Virus. Nach Schätzungen gibt es in Grossbritannien mittlerweile rund
zwei Millionen graue, aber nur noch 200 000 rote Eichhörnchen.
Berliner Morgenpost - 26. Mrz. 2006
Fertignester
für Pinguine
Südafrikas Pinguine bekommen Entwicklungshilfe der besonderen Art.
Umweltschützer wollen ihnen auf Dyer Island 2000 Fertignester unterschieben,
berichtete am Sonnabend der nationale Rundfunk. Die von Kot bekleckerten
natürlichen Nester in der Pinguinkolonie vor der Kap-Halbinsel waren
zuvor entfernt worden, da sie als Dünger sehr gefragt sind. Dadurch
blieben aber die Eier der brütenden Pinguine schutzlos. Wenn sich das
Projekt als erfolgreich erweist, soll es auch auf andere Kolonien ausgeweitet
werden.
Welt am Sonntag - 26. Mrz. 2006
Kanada gibt 335.000
Robbenbabys zum Abschuß frei
Gestern ging das große Schlachten wieder los. 335 000 Robbenbabys hat
die kanadische Regierung zum Abschuß freigegeben, unbeeindruckt von
den weltweiten Protesten der Tierschützer. Auch der demonstrative Besuch
des prominenten Popmusikers Paul McCartney am Tatort konnte die Behörden
nicht umstimmen. Es geht um politische und traditionelle Rechte, um Millionen
Dollars, Abschußzahlen und Gefühle. Dabei haben selbst die
großen internationalen Naturschutzorganisationen im Prinzip nichts
gegen eine kontrollierte Bejagung der Sattelrobben. Was Tierschützer
und Wissenschaftler beunruhigt, ist die hohe festgesetzte Zahl der Robbenbabys,
die zum Abschuß freigegeben sind. Sie könnte bestandsgefährdend
sein. Auch dieses Jahr hat das Wetter eine verheerende Rolle gespielt. Nach
Angaben des International Fund for Animal Welfare (IFAW) sind bereits viele
Junge wegen des milden Winters ertrunken. Vermutlich werden die Fischer wegen
der unsicheren Eislage die Robben von Schiffen aus schießen. Wie viele
Tiere nur verwundet werden, im Wasser verenden und versinken, darüber
gibt es keine Zahlen.
Korallensterben: Frühwarn-System
soll Riffe
schützen
Um dem Korallensterben auf die Spur zu kommen, haben Experten in Australien
den Aufbau eines Pilotsystems beschlossen. Sensoren in den Riffen sollen
nun Verschmutzung und Wassertemperatur messen.
March 28,
2006, Rainforest Portal
Indonesia
Halts Oil Palm Plans in Orangutan Habitat
Heart of Borneo to Be Protected
Bowing to unrelenting pressure from Ecological Internet and others, the
Indonesian government has abandoned plans to destroy 1.8 million hectares
of rainforest by establishing an oil palm plantation in prime orangutan habitat.
This is a MAJOR RAINFOREST VICTORY for which our rainforest network - and
the several hundred thousand protest emails we generated - is largely
responsible!
Further the governments of Malaysia, Indonesia and Brunei have announced
plans to protect "the Heart of Borneo" - establishing a massive trans-boundary
protected area. The initiative will preserve rather than develop for oil
palm plantations one of the most important centers of biological diversity
in the world, including approximately 220,000km2 of equatorial forests and
numerous wildlife species. The Heart of Borneo harbors up to six percent
of the world's total biodiversity.
BirdLife
International 27. März 2006
Record-breaking Great Backyard Bird Count
http://www.birdlife.org/news/news/2006/03/gbbc.html
The ninth annual Great Backyard Bird Count, which took place from 17-20 February,
set new records as participation soared across the United States and Canada.
From backyards to wildlife refuges, bird watchers tallied a record-breaking
623 bird species and 7.5 million individual birds during the four-day event,
coordinated by Audubon (BirdLife in the US) and the Cornell Lab of Ornithology.
Participants sent in more than 60,000 checklists, providing a wealth of
information unmatched in previous years.
ENN 28. März 2006
Brazil Expands Amazon Protection as Global Environmental Conference Starts
http://www.enn.com/today.html?id=10150
Brazil announced plans to expand protection of the Amazon rain forest, and
its president on Monday called on wealthy nations to do more to protect the
environment.
ENN 24. März 2006
U.N. Biodiversity Meeting Embraces Eco-Friendly City
http://www.enn.com/today.html?id=10130
It is no coincidence that the United Nations chose the southern Brazilian
city of Curitiba to host its eighth conference on the Convention on Biological
Diversity, which is under way this week.
ENN 23. März 2006
Greater Efforts Needed to Save Amazon Rainforests
http://www.enn.com/today.html?id=10123
About 40 percent of the Amazon's rainforests could be lost by 2050 unless
more is done to prevent what could become one of the world's worst environmental
crisis, scientists said on Wednesday.
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Pressemitteilung der Strunden-Papageien-Stiftung (SPS)
Herr Dr. Hans
Strunden aus Essen, seit vielen Jahren Lebensmitglied der Zoologischen
Gesellschaft für Arten -und Populationsschutz e.V., feiert am
6. April 2006 seinen 80sten Geburtstag. Herr Dr. Strunden beschäftigt
sich seit Jahrzehnten intensiv mit dem Thema Papageien. Seine besondere Liebe
gehört den Kakadus. Sein 1989 erschienenes Werk KAKADUS und Ihre
Welt zählt noch heute zu den umfangreichsten und ausführlichsten
Ratgebern in der Papageienszene. Weitere Bücher und
Veröffentlichungen, besonders im Bereich der Papageienhistorik, zeugen
vom umfangreichen Wissen und den Insiderkenntnissen dieses Papageienliebhabers.Im
Jahre 1997 gegründete er die STRUNDEN-PAPAGEIEN-STIFTUNG (SPS), in der
er bis zum heutigen Tag, trotz verschiedener gesundheitlicher
Rückschläge, aktiv mitarbeitet. Die Stiftung ist ein Meilenstein
innerhalb der ZGAP und sucht bis heute ihresgleichen. Über die SPS konnten
in den vergangenen 9 Jahren Schutzprojekte in Indonesien, Süd- und
Mittelamerika mit über 116.000.- ¬ unterstützt werden. Besonders
das Engagement für den Erhalt der Gelbhaubenkakadus soll an dieser Stelle
hervorgehoben werden. Nicht unerwähnt bleiben sollen die neuesten
Veröffentlichungen von Herrn Dr. Strunden. Trotz seines reiferen Alters
erforscht er mit jugendlichem Elan und unglaublicher Leidenschaft die
Papageienabbildungen auf Fahnen, Flaggen, Münzen und Banknoten. Neben
den Papageien hängt das Herz von Herr Dr. Strunden am Rudersport,
den er leider nur noch als Zuschauer verfolgen kann. Herr Dr. Strunden ist
der ZGAP stets ein willkommener Gesprächs- und Diskussionspartner. Wir
gratulieren ganz herzlich, und wünschen Ihm für die Zukunft alles
erdenklich Gute.
(s. auch heutige Buch-Tipps)
Biodiv 8. März 2006
Biodiversitätskonferenz: Angriffe gegen Industrieländer
Präsident Lula kritisiert mangelnde finanzielle Unterstützung für
Artenvielfalt
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060328017
Der brasilianische Präsident Luis Inacio Lula da Silva hat bei der
Eröffnung des ministeriellen Teils der 8. Vertragsstaatenkonferenz der
Konvention über biologische Vielfalt
http://www.biodiv.org in Curitiba die reicheren Länder
heftig kritisiert. Sie würden zu wenig Geld zum Erhalt der globalen
Biodiversität beisteuern. Es sei nicht zu akzeptieren, dass die
ärmsten Länder der Welt die Last alleine zu tragen hätten,
argumentierte der Präsident.
Greenpeace e.V. 29. März 2006
"Samba für das Leben" - Jugend-Parade vor UN-Konferenz über
Biologische Vielfalt mit deutschen "Kids for Forests"
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=804067
In der Parade "Samba for Life" (Samba für das Leben) haben im
brasilianischen Curitiba vor einigen Stunden rund 2000 Kinder und Jugendliche
für den Schutz der Artenvielfalt getanzt, getrommelt und gesungen. Die
Jungen und Mädchen forderten von den angereisten Ministern der UN-Konferenz
über Biologische Vielfalt (CBD), endlich ein weltweites Netz von
Schutzgebieten in Urwäldern und Ozeanen einzurichten.
Komitee gegen den Vogelmord e. V. 29. März 2006
Jagd auf heimkehrende Zugvögel hat begonnen / "Vogelschutzcamps"
im April und Mai
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=804381
Trotz Jagdverboten und Angst vor der Vogelgrippe ist in Südeuropa die
Frühlingsjagd auf heimkehrende Zugvögel in vollem Gange. Wie das
Bonner Komitee gegen den Vogelmord berichtet, sind in den vergangenen Wochen
auf Malta, Zypern und in Italien wieder zahlreiche Fälle von Wilderei
und illegalem Singvogelfang bekannt geworden.
Bundesforste Österreich 29. März 2006
Österreichische Bundesforste als Biodiversitätserhalter/ Minister
Pröll begrüßt Partnerschaft des "Countdown 2010" -Projektes
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060329014
Die österreichischen Bundesforste
http://www.bundesforste.at
haben ein spezielles Programm zum Erhalt der biologischen Vielfalt gestartet.
Als erster Forstbetrieb und größter Naturlandschaftsbetreuer des
Landes haben sich die Bundesforste der initiative "Countdown 2010" der
Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) angeschlossen. Das
fünfjährige Biodiversitätsschutzprogramm wurde von Umweltminister
Josef Pröll
http://www.lebensministerium.at
in Curitiba, wo derzeit die 8. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über
biologische Vielfalt stattfindet, präsentiert.
Greenpeace e.V. 28. März 2006
Greenpeace: China hat Schlüsselrolle bei Urwaldvernichtung in
Südostasien / Handelsverbot für Produkte aus illegalem Holz
gefordert
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=803490
China spielt eine zentrale Rolle im Handel mit illegal gefälltem Holz
aus Südostasien. Der Handel wird angetrieben durch den wachsenden
chinesischen Eigenbedarf wie auch durch den Weiterverkauf in die USA, nach
Europa und Japan.
WWF 28. März 2006
8. Vertragsstaatenkonferenz zur Konvention über die biologische Vielfalt
(20.3. 31.3.): Borneo:
Ein Schutzgebiet der Superlative / WWF begrüßt Initiative zur
Rettung eines der letzten Tropenwaldparadiese
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02943/
Auf der südostasiatischen Regenwaldinsel Borneo soll auf 220.000
Quadratkilometer eines der größten grenzübergreifenden
Schutzgebiets-Netzwerke der Welt entstehen. Die Regierungen Indonesiens,
Malaysias und Bruneis starteten am Montag auf der UN-Konferenz über
Biologische Vielfalt (CBD) in Brasilien eine Initiative für den Erhalt
des Heart of Borneo. Im kommenden Jahr wollen die drei Staaten
ein Abkommen unterzeichnen, um die anhaltende Plünderung der
Regenwälder zu stoppen. Als ersten Schritt hatten alle drei Länder
bereits zuvor mehrere neue Schutzgebiete erklärt. Es gibt Hoffnung
für das Paradies, freut sich WWF-Waldexpertin Nina
Griesshammer.
WWF 27. März 2006
Elefanten in Ketten/ WWF: Seit Wochen andauerndes Elefantendrama auf Sumatra
spitzt sich zu
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02940/
Erneut machte der WWF auf der indonesischen Insel Sumatra eine grausige
Entdeckung: Zehn wild lebende Elefanten - Teil einer bis zu 51 Tiere starken
Herde, die seit Wochen die Bevölkerung in Atem hält - wurden vor
gut zwei Wochen von den Mitarbeitern der Forstbehörde der Provinz Riau
gefangen genommen und in Ketten gelegt. Seither vegetieren sie ohne ausreichende
Versorgung mit Nahrung und Wasser an Bäumen angekettet vor sich hin.
Die Tiere sollten in Waldgebiete umgesiedelt werden, in denen sie keine
Schäden anrichten können. Zuvor hatten die Elefanten nämlich
auf der Suche nach Futter Plantagen verwüstet und die Menschen in Angst
und Schrecken versetzt. Einer der Elefanten, dessen Füße stark
angeschwollen waren, musste sogar mit Antibiotika und Vitaminen behandelt
werden. Der Forderung von WWF-Mitarbeitern vor Ort, die Ketten zumindest
soweit zu lockern, dass die Tiere keine Schmerzen erdulden müssen, kamen
die Behörden bislang nicht nach.
IFAW - Internationaler Tierschutz-Fonds 24. März 2006
Kanada: Robbenjagd beginnt - Deutsche wollen Handelsverbot
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=802160
Am Samstag, den 25. März, beginnt die umstrittene kommerzielle Robbenjagd
in Kanada. Das entschied das Fischereiministerium in Ottawa. 335.000 junge
Sattelrobben hat die kanadische Regierung zum Töten
freigegeben.
NABU 24. März 2006
Lurche mit Frühlingsgefühlen/ NABU bittet Autofahrer um
Rücksichtnahme auf wandernde Amphibien
www.nabu.de/kroetenwanderung
Der NABU Niedersachsen weist darauf hin, dass bei der jetzt einsetzenden
milden Witterung und den angekündigten Regenfällen Amphibien wie
Frösche, Kröten und Molche aus ihrem Winterversteck herauskommen,
um zu einem nahe gelegenen Gewässer zu wandern und sich dort fortzupflanzen.
Der NABU bittet insbesondere die Autofahrer um Rücksichtnahme auf diese
seltenen Tiere.
Deutsche Umwelthilfe e.V. 23. März 2006
DUH wirft Sachsen-Anhalts Umweltministerin Petra Wernicke "skandalöse
Täuschung" der Bürger vor
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=801940
Erklärte Erweiterung des Biosphärenreservats "Flusslandschaft Elbe"
entpuppt sich als Verkleinerung um mehr als ein Drittel - Ministerpräsident
Wolfgang Böhmer soll Machtwort sprechen 23. März 2006: Entgegen
den Behauptungen der sachsen-anhaltinischen Umweltministerin Petra Wernicke
vom Wochenanfang hat das Land seinen Teil des UNESCO Biosphärenreservats
"Flusslandschaft Elbe" nicht erweitert, sondern im Gegenteil
verkleinert.
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Vogelgrippe
Informationsdienst
Wissenschaft - Bayreuth,Germany
Frühwarnsystem für
Vogelgrippe
Der Direktor des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung
fordert ein umfassendes Monitoring von Zugvögeln und Marderartigen.
STAATLICHES NATURHISTORISCHES
MUSEUM Braunschweig
Osterkükenschau im Naturhistorischen Museum fällt aus!
Die beliebte Osterkükenschau im Naturhistorischen Museum muß dieses
Jahr leider ausfallen.
Wegen der Vogelgrippe besteht ein ausnahmsloses Ausstellungsverbot für
Geflügel.
Dennoch ist das Museum auch über Ostern ein lohnendes Ziel. Hier
können Besucher die spektakulären Skelette von Steppen- und
Wollhaarmammut und das Mammutkind Dima noch bis einschließlich
Osterdienstag (18. April 2006) bewundern.
AZ-Bad Kreuznach - 23.
Mrz. 2006
Neuer
Impfstoff gegen die Vogelgrippe?
Die Bundesregierung will mit einem 60-Millionen-Euro-Forschungsprogramm den
Kampf gegen die Vogelgrippe verstärken und einen Impfstoff für
Menschen entwickeln. "So können wir die Bevölkerung impfen, ehe
das Virus mutiert ist", so Gesundheitsministerin Schmidt (SPD). Laut
Robert-Koch-Institut (RKI) könnte ein solcher "Breitband-Impfstoff"
frühestens Ende 2007 vorliegen. Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU)
will die Forschung über Ursache und Ausbreitung der Vogelgrippe
verstärken. Seehofer zeigte sich offen, Zootiere auf Antrag zu impfen.
Ein geeigneter Impfstoff für Nutzgeflügel wird erst entwickelt,
nach einem Impfstoff für Katzen soll geforscht werden. SPD, FDP und
Grüne hatten eine vorsorgliche Impfung von Zoo- und Zuchttieren verlangt.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) kündigte die
verstärkte Erforschung von Krankheiten an, die von Tieren auf Menschen
übertragen werden. Mit dem Projekt von 20 Millionen Euro soll auch die
internationale Zusammenarbeit ausgebaut werden. Das Influenza-Sofortprogramm
von Agrar- und Gesundheitsministerium besteht aus rund 18 Millionen Euro
zur Vogelgrippe-Forschung. Bereits jetzt wird die Entwicklung von Impfstoffen
für eine mögliche weltweite Grippe-Epidemie mit 20 Millionen Euro
vom Bund unterstützt.
Forscher haben eine mögliche Ursache dafür gefunden, warum das
gefährliche Virus H5N1 nicht einfach von Mensch zu Mensch übertragen
wird. Während menschliche Influenzaviren bevorzugt Zellen der oberen
Atemwege befallen, nisten sich die Erreger der Vogelgrippe vor allem in den
tiefen, feinsten Lungenverästelungen ein. Dies bedeute, dass ein Infizierter
das gefährliche Virus weniger leicht durch Husten oder Niesen verbreite.
Märkische Oderzeitung - 24. Mrz. 2006
Vogelgrippe
erreicht Berlin - Erster H5N1-Fall in Biesdorf ...
Die Vogelgrippe hat Berlin erreicht. Ein Mäusebussard sei vom
Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems positiv auf das H5N1-Virus
getestet worden, sagte am Freitag eine Sprecherin der
Senatsgesundheitsverwaltung. Ob es sich um die aggressive Variante des
Influenza-Virus handelt, werde derzeit noch von dem Institut untersucht.
Der Vogel war Anfang der Woche in Biesdorf im Bezirk Marzahn-Hellersdorf
gefunden worden. In Brandenburg, das Berlin geografisch umschließt,
wurde in den vergangenen Wochen bei insgesamt 15 Vögeln das H5N1-Virus
nachgewiesen. Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf richtete der Sprecherin
zufolge einen Sperrbezirk mit drei Kilometern Radius und ein Beobachtungsgebiet
mit zehn Kilometern rund um den Fundort ein. Im Beobachtungsgebiet liegt
auch der Berliner Tierpark. Der Amtstierarzt habe ihn am Morgen darüber
informiert, sagte Direktor Bernhard Blaszkiewitz. Für die Tiere und
Besucher sieht Blaszkiewitz keine Gefahr. Die bereits seit 17. Februar bestehende
Stallpflicht für Geflügel werde weiter eingehalten. Die Bereiche,
in denen die Vögel untergebracht seien, würden verstärkt
kontrolliert.
B.Z. - 25. Mrz. 2006
Der Tierpark
liegt mitten im Sperrbezirk
Berlin. Die Gesundheitsbehörde hat gestern einen Sperrbezirk eingerichtet.
Das Gebiet hat einen 3-Kilometer-Radius rund um die Fundstelle. Der Tierpark
liegt mitten in dieser Zone.
Tagesspiegel - 26. Mrz. 2006
Hühner
einsperren, Kalk streuen, Gäste ausladen
Der erste Vogelgrippe-Fall Berlins hat das Leben der Menschen in Biesdorf
und Umgebung verändert. Ein Besuch im Sperrgebiet. Im Tierpark, der
wegen der Nähe zu Biesdorf Beobachtungsgebiet ist, wird
die Kassiererin am Eingang öfters auf die Sorge vor der Vogelgrippe
angesprochen. Keine Gefahr, wir haben alles im Griff, sagt sie
dann. Direktor Bernhard Blaszkiewitz betont beim Rundgang: Unsere
Vögel sind gesund. Es gebe keinen Anlass zur Sorge. Unterdessen
erfreuen sich die Vogelgrippe-Warnschilder an den Straßen
ungewöhnlicher Beliebtheit gut 100 Stück sollen bereits
gestohlen worden sein.
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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
"Seepferdchen
- Jenseits unserer Vorstellung" ist eine temporäre Ausstellung, die
vom National Aquarium in Baltimore umgesetzt wurde, um - nach Ende der
Vorführung in Baltimore - an andere Institutionen verliehen zu werden.
Ausführliche Evaluierungen wurden durchgeführt, um den Erfolg der
Ausstellung zu gewährleisten:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=442
~°v°~
Die ZooLex
Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein
registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum
Thema Zooplanung
Les zoos dans le monde
Nouvelles pages
Nocturnia Olizy-Primat
Aquarium du Grand Lyon
Walter Zoo Gossau
Actualités
Vaccination des oiseaux dans les parcs zoologiques
français, exemple du Safari de Peaugres
Naissance d'un tapir de Baird au Zoo de Wuppertal
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Veröffentlichungen |
Kakadus und ihre
Welt
von Hans Strunden
vergl.
Pressemitteilung
Gebundene Ausgabe - 144
Seiten
Erscheinungsdatum: Dezember 2000
Ebenfalls von Dr. Strunden:
Alexandersittiche.
Die klassischen Papageien und Wegbereiter der
Papageienkunde
Die
Namen der Papageien und
Sittiche
Papageien
einst und jetzt
(Wenn Sie
diesen oder einen beliebigen anderen Artikel bei Amazon.de über diesen
Link bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten
der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird)
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Seminar Zoo- und
Gehegeplanung
der Deutschen Tierpark Gesellschaft DTG
am Mittwoch, den 7. und Donnerstag, den 8. Juni 2006
in Nordhorn
Moderation: Dr. Wolfgang Salzert, Zoodirektor a.D./ Thomas Berling, Leiter
des Tierparks Nordhorn
Dipl.-Biol. Johannes Deiting, Tierpark Nordhorn und Dr. Hans-Dieter Hohmann,
Leiter des Tiergartens Delitzsch.
Anmeldung bitte an den Tierpark Nordhorn
Ansprechpartner für Rückfragen: Thomas Berling/ Friedegund
Gülker
Telefon: 05921- 71200-0, Fax: 05921- 71200-10,
info@tierpark.nordhorn.de
The Poznan Zoological Garden and the Institute of Systematic Zoology of the
University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate
in the Third International Conference:
Animals, Zoos and Conservation
The meetings will be held on 8th and 9th of June 2006 in Poznan (POLAND)
The Conference will be held in English. The scope of lectures will not be
limited, but all should in one way or another be related to research done
on active conservation, animals held in zoos, rescue centres and scientific
collections. We are planning to publish a book with the proceedings of the
Conference. Both oral presentations as well as posters will be accepted.
In case of large number of oral presentations the Steering Committee may
propose change into poster presentations.
Please send us your registration and the title of your lecture (or poster)
before 31st of January 2005.
The deadline for sending papers and payments is the end of February.
conference@op.pl
More information on
www.zoo.poznan.pl
The conference fee is 300
zl (around 75 EUR).
Internationale Caniden-Tagung Schwerin
anlässlich 50 Jahre Zoo Schwerin
20. bis 22. April 2006
im Haus Mueß, Erholung und Bildung, Alte Crivitzer Landstr. 6c, 9063
Schwerin
Zoologischer Garten Schwerin GGmbH
Dr. Wolfgang Zessin, Waldschulweg 1, 19061 Schwerin
Fax.: 0385 / 3955130 oder per
e-mail:
zessin@zoo-schwerin.de;
info@zoo-schwerin.de
Third Forum on in situ Conservation
Projects
for the European Zoos and Aquaria
"Conservation and Partnerships : creation of an European and Latin-American
network"
organized by the Zoo de Doué-la-Fontaine in cooperation with the European
Association of Zoos and Aquaria.
It will be held in the city of Angers in France, 30th, 31st May and 1st,
2nd June 2006.
Peggy Lavergne
Scientific coordinator
Zoo de Doué-la-Fontaine
FRANCE
+ 33 (0)2 41 59 99 51
forum@zoodoue.fr
10.Tagung Europäischer Zooförderer in
Zürich
vom 29.04. bis 02.05.2006
in Zürich
26. -28.
April 2006: Deutsche Tierpark-Gesellschaft, Herborn:
Anmeldung/Einladung
14. - 17. Juni 2006: Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ), Zoo Wuppertal.
www.zoodirektoren.de
24. - 27.
August 2006: CBSG Annual Meeting, Zoo Leipzig
27. - 31. August 2006: 61st Annual Conference of WAZA, Zoo Leipzig: Sustainable
management of flagship species for conservation.
www.waza2006.org
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Ausstellungen
Naturhistorisches Museum Bern setzt auf
Biodiversität
SF Tagesschau -
vor
22 Stunden
gefunden
Das Naturhistorische Museum Bern NHB zeigt vom 30. März bis 1. Oktober
die Ausstellung «natürlich vernetzt» zum Thema
Biodiversität.
Main-Spitze - 23. Mrz.
2006
"Wo
legt die Wasserschildkröte eigentlich ihre Eier ab?"
In diesem Jahr dreht sich im Erlebnisraum im Naturschutzhaus in Weilbach
alles um "Amphibien und Reptilien" - eine Tiergruppe die sehr gefährdet
ist, doch in den Weilbacher Kiesgruben ideale Lebensbedingungen findet. Im
neu gestalteten Erlebnisraum haben kleine und große Besucher nun
Gelegenheit, mit Spiel und Spaß diese vielfältige und interessante
Tiergruppe kennen zu lernen. Nach dem Konzept von Heike Fink und der Mithilfe
von Mona Schreiber und Uli Oberländer entstand eine Mitmachausstellung
mit 17 Stationen für Kinder und Erwachsene. Die Ausstellung wird
freundlicherweise unterstützt vom Senckenberg-Institut Frankfurt mit
der Ausleihe von drei Exponaten sowie vom Zoo Frankfurt, der aus dem Exotarium
Molche zur Verfügung gestellt hat. Die Ausstellung kann bis Ende des
Jahres besucht werden zu den Öffnungszeiten des Naturschutzhauses: Montag,
Mittwoch, Donnerstag, jeweils von 9 bis 16 Uhr, Dienstag von 9 bis 18 Uhr
und Freitag von 9 bis 12 Uhr.
8. März bis 19. April
2006
Der Zoo Osnabrück zeigt die Ausstellung
Abenteuer
Regenwald
Leipziger Volkszeitung
Fischotter, Pinguin
und Uhu strahlen vom Poster
Delitzsch.
Stefan Biewald zeigt im Delitzscher Tiergarten seine Ausstellung "Zoovenirs"
und in ihr sind Poster, Bücher und Broschüren, Postkarten,
Gläser, Kartenspiele, Taschen, Briefmarken, Videos - alles, was so an
der Kasse oder an Verkaufsständen in Tierparks den Besuchern als Erinnerung
angeboten wird, vertreten. Bis zum April besteht im Delitzscher Tiergarten
die Möglichkeit, die "Zoovenirs" zu bestaunen, die allerdings nur ein
Ausschnitt aus der Sammlung von Biewald sind.
STAATLICHES
NATURHISTORISCHES MUSEUM Braunschweig
Sonderausstellung: Mammut - Elefanten der Eiszeit
bis Dienstag, 18. April 2006
Die Sonderausstellung präsentiert Faszinierendes und Erstaunliches rund
um das Mammut.
Dresden, Deutsches Hygiene-Museum
Evolution. Wege des Lebens
www.dhmd.de
bis Juli
2006
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Tierdokus
und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm
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Do, 30.03.2006, 23:00-23:55 VOX, Verborgene Welten - Das geheime Leben
der Insekten, 4/5: Schmarotzer und Parasiten
Fr, 31.03.2006, 15:10-16:00 ZDF, Berliner Schnauzen (18), Geschichten aus
dem Hauptstadt-Zoo
Fr, 31.03.2006, 16:10-17:00 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (53), Geschichten
aus dem Zoo Münster
Fr, 31.03.2006, 18:00-19:00 ZDF-DOKU, Berliner Schnauzen (17), Geschichten
aus dem Hauptstadt-Zoo
Fr, 31.03.2006, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten
aus dem Leipziger Zoo (148)
Fr, 31.03.2006, 20:15-21:00 RBB, Tier zuliebe, Plitvice Land der
fallenden Seen
Fr, 31.03.2006, 22:00-00:00 VOX, SPIEGEL TV Themenabend, Thema: Insekten:
Invasion der Krabbeltiere
Fr, 31.03.2006, 00:55-05:45 VOX, SPIEGEL TV, Die Nacht der exotischen
Tiere in Deutschland - auf den Spuren von Papageien, Flamingos und Nandus
in Deutschland
Sa, 01.04.2006, 14:35-15:00 N3, Elefant, Tiger & Co., Beobachtungen aus
dem Leipziger Zoo, Abschied vom Flusspferd
Sa, 01.04.2006, 15:45-16:10 RBB, Mit dem Klapperstorch nach Afrika
Sa, 01.04.2006, 23:25-00:10 N3, Die Nacht der Elefanten, Namib - Das
Reich der Wüstenelefanten
So, 02.04.2006, 00:10-00:55 N3, Die Nacht der Elefanten, Das Rätsel
der Zwergelefanten
So, 02.04.2006, 00:55-01:25 N3, Die Nacht der Elefanten, Thailands Elefanten,
Urwaldriesen ohne Zukunft?
So, 02.04.2006, 01:25-02:10 N3, Die Nacht der Elefanten, Giganten der Savanne,
Afrikas Elefanten am Kilimandscharo
So, 02.04.2006, 02:10-02:55 N3, Die Nacht der Elefanten, Waldelefanten
Afrikas geheimnisvolle Urwaldriesen
So, 02.04.2006, 02:55-03:40 N3, Die Nacht der Elefanten, Der Elefant, die
Kaisermotte und der Schmetterlingsbaum
So, 02.04.2006, 04:25-05:10 N3, Die Nacht der Elefanten, Elefanten TV
So, 02.04.2006, 13:00-13:30 SWR, Elefant, Tiger & Co. (4/10), Drama um
Luzie
So, 02.04.2006, 13:45-14:30 RBB, Das Leben der Säugetiere, 8/10. Leben
in den Bäumen
So, 02.04.2006, 16:30-17:15 SWR, Das Felsenreich der Klippschliefer, Die
Wüste Ägyptens
So, 02.04.2006, 17:30-18:00 3sat, Teletipps vom Tierarzt, Thema u.a.: Papageien
im Biebricher Schlosspark
So, 02.04.2006, 20.15 NDR Landpartie Hamburg, u.a. Tierpark Hagenbeck
Mo, 03.04.2006, 11:30-12:15 N3, Abenteuer Zoo, Lehrstunden in Wuppertal,
Goldkatzen, Seelöwen und Plüschkopfenten
Mo, 03.04.2006, 13:05-14:00 ARTE, WunderWelten, Bushmeat - Menschenaffen
im Visier, Kanada 2001, ARTE F
Mo, 03.04.2006, 13:15-14:00 3sat, Polens letzte Wildnis
Mo, 03.04.2006, 14:30-15:00 XXP, XXP Tierwelt: Faszination Tierpark, Aktivwochen
im Außengehege: Zu Besuch bei Hagenbecks in Hamburg. 2/2
Mo, 03.04.2006, 15:15-16:00 ZDF, Berliner Schnauzen (19), Geschichten
aus dem Hauptstadt-Zoo
Mo, 03.04.2006, 16:10-17:00 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (53), Geschichen
aus dem Zoo Münster
Mo, 03.04.2006, 16:35-17:00 MDR, Elefant, Tiger & Co. -
Frühlingsgefühle (96)
Mo, 03.04.2006, 17:05-17:40 XXP, XXP Tierwelt: Faszination Tierpark, Der
Schmetterlingspark in Buchholz
Mo, 03.04.2006, 21:30-22:00 3sat, ... und täglich pfeift das
Murmeltier
Di, 04.04.2006, 11:30-12:15 N3, Abenteuer Zoo, Großer Wurf im Baltikum
- Nerz, Luchs und andere Babys in Tallinn
Di, 04.04.2006, 15:15-16:00 ZDF, Berliner Schnauzen (20), Geschichten aus
dem Hauptstadt-Zoo
Di, 04.04.2006, 15:45-16:30 3sat, Abenteuer Zoo, Beutelkinder in Adelaide,
Schnabeligel, Koalas und Felsenkängurus
Di, 04.04.2006, 16:10-17:00 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (54), Geschichten
aus dem Zoo Münster
Mi, 05.04.2006, 11:30-12:15 N3, Abenteuer Zoo, Schweizerische Präzision
in Bern - Schützenfische, Moschusochsen und Termiten
Mi, 05.04.2006, 14:00-14:45 WDR, Onager - Die Tiere aus der
Salzwüste
Mi, 05.04.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (1), Geschichten
aus dem Domstadt-Zoo
Mi, 05.04.2006, 16:10-17:00 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (55), Geschichten
aus dem Zoo Münster
Mi, 05.04.2006, 20:15-21:00 N3, Expeditionen ins Tierreich, Romantisches
Mecklenburg, Tausend Seen und ein Meer
Do, 06.04.2006, 09:00-10:00, RTL2, exklusiv - die reportage, Nachwuchs hinter
Gittern - Babyboom im Zoo
Do, 06.04.2006, 14:45-15:45 3sat, Christine und der Urwald, Eine Schweizerin
kämpft gegen das Abholzen
Do, 06.04.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (2), Geschichten
aus dem Domstadt-Zoo
Do, 06.04.2006, 16:10-17:00 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (56), Geschichten
aus dem Zoo Münster
Do, 06.04.2006, 23:25-00:20 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Verborgene Welten -
Das geheime Leben der Insekten, Teil 5/5: Der Insektenstaat, GB 2005
Fr, 07.04.2006, 15:15-16:00 ZDF, Tierisch Kölsch (3), Geschichten aus
dem Domstadt-Zoo
Fr, 07.04.2006, 16:10-17:00 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (57), Geschichten
aus dem Zoo Münster
Fr, 07.04.2006, 19:15-20:15 XXP, BBC Exklusiv: Indiens heilige Tiere
Fr, 07.04.2006, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten
aus dem Leipziger Zoo (149)
Weitere regelmäßige Sendungen auf Kanälen, die wir
nicht ständig durchsuchen:
National Geographic: Die Rettung der Zootiere von Kabul, mehrfach
wiederholt
Animal
Planet: Die Tierpfleger: Doku "Keepers" aus dem Los Angeles Zoo, 2001
Animal Planet:
Findelkinder. Reihe zu Tierkindern meist aus Zoos Nordamerikas (San Diego,
Portland) und Auffangzentren
ausführlichere
Fernsehprogramm-Tipps:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
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| Schöne Zoowelt
Reflexionen
von Carsten Schöne
|
Bald hoppeln sie wieder
Das alljährliche Rumgeeiere steht vor der Tür.
Lustig als Hasen verkleidete Azubis, Studenten oder eigens angemietete
Service-Hasen werden die Szenerie bevölkern, obwohl wir uns gar nicht
bei Hugh Hefner befinden. Im Unterschied zu dessen Bunnies wackeln die
österlichen Hasen aber auch nicht mit den sekundären
Geschlechtsmerkmalen, sondern werfen mit Eiern um sich.
Es wird Ostern sein in deutschen Zoos.
Die Küken in den Schaubrutkästen halten brav ihren Terminplan ein,
die Narzissen mutieren zu Osterglocken (das sind dann aber auch die einzigen
Glocken in diesem Zusammenhang) und in den Parkanlagen werden ovale
Schokoladenbrocken in unverrottbarem Staniolpapier unter die Büsche
gelegt.
Einige Zoos werden auch ihre Tiere mit Osterüberraschungen erfreuen,
nur die Raubtiere, die dürfen vier Tage lang keine Karnickel bekommen,
sonst wird Mutti schlecht, beim harmonischen Ostserspaziergang.
Warum nutzt man eigentlich die Feiertage nicht mal zur Abwechslung für
vernünftige feiertagsbezogenen Aktionen? Wenn schon Hase, warum dann
nicht Buschmannshase! Wieso wird Ostern nicht verstärkt dazu genutzt,
der in die Zoos strömenden Menschheit Artenschutzthemen um die Löffel
zu hauen?
Ich wünsche mir eine Buschmannhasen- oder Vulkankaninchen-Kampagne zu
Ostern!!!
www.schoenes-tierleben.de
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