E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

 http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Christian Remenyi
   Anja Schulze
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

RSS-Feed


Ausgabe 311 vom 30. März 2006

Liebe Leser,
erst mußte sich Veri aus Hodenhagen noch vordrängeln und dem Serengetipark ein afrikanisches Elefantenkind bescheren, dann war es endlich auch bei Khaing Luin Htoo (die vierte mir bekannte Schreibweise...) soweit: Heute morgen wurde das seit September versprochene Kalb allen Unkenrufen zum Trotz geboren (s. Pressemitteilungen). Ohne Anketten, ohne Wegzerren, ohne Geschrei - ganz einfach in der Herde. Zwar hat der WDR sein Versprechen, ein Mitteilungs-E-Mail zu schicken, nicht eingehalten, aber die Webcam läuft und wird laufend nachgeführt: www.wdr.de, oder für ein besseres Bild diese Adresse direkt im z.B. im Realplayer öffnen:
rtsp://a81.l1211432355.c12114.e.lr.akamaistream.net/live/D/81/12114/v0001/reflector:32355
Das Geschlecht ist noch nicht bekannt. Wie die Wetten stehen hingegen schon.

Die "Vogelgrippe" haben wir nicht vergessen, sondern nur weiter unten in einer eigenen Rubrik in Quarantäne gestellt. Hätten Sie gedacht, daß Osterküken unter "Geflügelausstellung" laufen und daher verboten sind? Zumindest in Braunschweig.


Nomen est Omen, sagt man. Seit Jahren fällt mir auf, wie viele Zoo-Mitarbeiter "tierische" Namen tragen, zunehmend bestärkt durch diverse Fernsehsendungen.
Nun habe ich mal eine kleine Statistik durchgeführt, anhand der Namen in unserer Zoodatenbank und mit dankenswerter Unterstützung des BdZ, der eine Nachnamensliste zur Verfügung stellte.

Von 1400 Namen in leitenden Positionen fanden sich 47 mit Tierbezug = 3,4%
Von 833 Tierpflegern hatten sogar 36 Tiere im Namen = 4,3%
Gegenprobe: 686 Nachnamen aus einer Namensforschungsliste und einem Uni-Angestelltenverzeichnis: 13 Treffer = 1,9 %
Das fast doppelt so häufige Auftreten bestätigt den "gefühlten Verdacht".
Ob da frühkindliche Prägungen auf Tiere durchschlagen oder aber genetische Veranlagungen, die einst den Urahnen den Namen verschafft haben, sei dahin gestellt.

Bei den Herren Direktoren ist von Adler über Haase und Hering bis Wurms alles vertreten.
Tierärzte sind (außer Ochs) eher flügge(r) mit Geyer, Strauß und "Eule"
Ansonsten führen – wenig überraschend Fischer (11x) und Wo/ulf(f) (8x, die Vornamen nicht mitgezählt!).
Der VOX-Dr.-Wolf zählt nicht, das ist ein Psydonym.
Herr Taps und Frau Braun arbeiten als Bärenpfleger. Herr Maunz allerdings nicht bei Familie Mäusle
Herr Faltermeier, Herr Hähnel und Frau Hecht sollen einen Ringtausch überlegen, damit sie passend in Schmetterlingshaus, Vogelpark und Aquarium arbeiten können. Und was macht der Vogel im Exotarium?

In ganz Deutschland steht übrigens 2800 "Strauß"ens kein einziger Nandu, Emu oder Kasuar entgegen...
Hingegen sind laut Internet-Abfrage auch 6 Personen mit dem Namen "Zoo", 12 namens "Tierpark", 7 mit "Tiergarten", 3 mit "Wildpark" gemeldet, und in Karlsruhe lebt auch ein "Aquarium" – ohne Garantie auf Fehleinträge in diesen Datenbanken.

Zwei Links für Sie, wenn Sie nun neugierig geworden sind:
Geografische Verteilung von Familiennamen in Deutschland (evtl. mehrfach probieren)
Familiennamens-Suche im Duden

Über Namen macht man sich nicht lustig?
Erstens meine ich es durchaus ernst, und zweites darf ich – ich bin ja selbst betroffen.

Dennoch vorsichtshalber die Bitte um Verzeihung – einem nicht unbeträchtlichen Anteil der Betroffenen werde ich schließlich am Wochenende begegnen, bei der BdZ/ZGAP-Tagung im Zoo Leipzig – bei "Eule", Mücke, Specht, Molch & Co.

Dirk Petzold



Erinnern Sie sich an die Phantasiemeldung, in der alle Zoo-Tiere zur automatischen Bestandsführung mit RFID-Chips ausgestattet wurden? Die Zukunft holt uns auch hier ein:

Handelsblatt: Cebit-Schwerpunkt Rfid: Handel setzt auf Funkchips
So werde der Einsatz zum Beispiel in Bibliotheken oder an Alpakas - einer Lama-Art aus Südamerika - erprobt...


Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines europäischen Hauptstadt-Zoos.
Was zeigt er?

Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche: die berühmte Pinguinanlage in London (zwischenzeitlich umgebaut)

Zoos  –  Meldungen

Die Welt 25.3.06
Niedersachsen: Elefantenbaby im Serengeti-Park geboren
Es sei das erste afrikanische Elefantenbaby in Norddeutschland seit fast 30 Jahren. Der junge Bulle, der am Donnerstag abend zur Welt kam, wiegt 110 Kilogramm und ist 95 Zentimeter groß. Die 19 Jahre alte Mutter Veri habe die Geburt "blendend gemeistert".

(auf die kölner Geburt konnten die Zeitungen natürlich noch nicht reagieren - s. Pressemitteilungen)

Kölnische Rundschau - 28. Mrz. 2006
Geschlampt und nachgebessert
Beim Bau des neuen Elefantenparks im Kölner Zoo hat es offenbar erhebliche Schlampereien gegeben. Das stellt das Rechnungsprüfungsamt nach dem Bau des 13-Millionen-Projektes fest. Verantwortlich dafür war nicht der Zoo, sondern die städtische Gebäudewirtschaft. Axel Kaske (SPD), Leiter des Rechnungsprüfungsausschusses, kritisierte gestern: „Seitens der Projektsteuerung ist eigentlich gegen sämtliche Richtlinien der Vergabeordnung verstoßen worden. Und aufgrund der fehlenden Dokumentation kann man nicht nachvollziehen, ob zu viel Geld ausgegeben oder eingespart worden ist.“ Weil man sich im Zoo entgegen früheren Absichten dazu entschloss, „die Tiere unter geringstem Pflegerkontakt so ungestört wie möglich“ zu halten, musste bei der Ausstattung um einiges nachgebessert werden. Insgesamt habe der Generalunternehmer Nachträge mit Kosten von 1,5 Millionen Euro vorgelegt. So wurden zusätzliche Treppen für das Bullen- und Kuh-Innenbecken notwendig, die 45 Grad Neigung des Ausstiegs aus den Außenbecken entpuppten sich während des Bauablaufs als zu steil. Nachdem das Gehege in Betrieb war, nahm der Zoo Änderungen an den Toranlagen vor, damit die Elefanten sie nicht aus den Halterungen hebeln konnten. Im Außenbereich wurden Schaltkästen nicht tief genug eingelassen, so dass es den Tieren gelingt, mit dem Rüssel die Türen der Kästen herauszureißen. Ebenfalls im Außenbereich wurde ein Kanalleitungssystem mit Rinnen und Abläufen gebaut. Inzwischen sind viele mit dem Sand zugesetzt, der im Außenbereich liegt. Die Außenbecken müssen regelmäßig ausgebaggert werden, weil Regen den Sand hineinspült, das gleiche gilt für das Kanalsystem. Das Fazit der Prüfer: „Bleibt es beim derzeitigen Zustand, wäre der größte Teil der Außenflächenentwässerung nutzlos und somit eine Fehlinvestition.“


mephisto 97.6 - 28. Mrz. 2006
Eisbärdame Senja zu Tode erschreckt
Es sollte die große Liebe werden und endete in einer Katastrophe. Was wie der Untertitel eines Hollywood-Blockbusters klingt, ist die tragische Geschichte, die sich im Bremerhavener Zoo am Meer abgespielt hat. Und Eisbär-Dame Senja, die erst im November vom Leipziger Zoo nach Bremerhaven gekommen ist, ist das Opfer des Ganzen. O-Ton der Direktorin Heike Kück: "Sie haben sich vor dem Unfall sehr gut vestanden, Lloyd hat Senja immer abgeschleckt und ging überall hin, wo sie auch war." Letzte Woche war Lloyds Zuneigung aber einfach zu viel für Eisbär-Dame Senja. Die beiden Tiere sollten vom Freigehege aus zusammen in verschiedene Einzelboxen zum Futter gehen. Auf einem schmalen Verbindungsgang hat Eisbärmann Lloyd Senja dann plötzlich überrumpelt. Tierpfleger haben mit Wasserstrahlen und Betäubungsgewehr sofort versucht, die Eisbären zu trennen. Leider ohne Erfolg. Die tierärztliche Hochschule in Hannover hat jetzt den toten Eisbären untersucht. Die Obduktion ergab, dass das Tier an einem Herz-Kreislaufversagen in Folge eines Schocks gestorben ist.

TAZ
Protest nach Tod einer Eisbärin
Diese Fakten werden bei einer Haltung im Zoo vollkommen außer Acht gelassen", sagte Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 28. Mrz. 2006
Eintrittspreise im Tierpark steigen
Chemnitz. Stimmt der Stadtrat zu, dann müssen Erwachsene künftig 5, Kinder 3 Euro für den Besuch bezahlen. Beim Wildgatter bleibt vorerst alles beim Alten. Gerechtfertigt wird die Preiserhöhung mit der gestiegenen Attraktivität des Tierparks. Zudem müssen die Einnahmen auf Grund von Sparmaßnahmen der Stadt angepasst werden.

ORF Steiermark - 26. Mrz. 2006
Frühlingserwachen in Herberstein
Frühling wird es an allen Orten - das gilt natürlich auch für Herberstein: Der oststeirische Tierpark ist aus seiner Winterruhe erwacht und hat ab sofort seine Tore wieder für Besucher geöffnet. Fast vier Monate dauerte die Winterpause - und diese war heuer alles andere als normal, sagt Tierparkleiter Andreas Kaufmann: "Es war die erste Winterpause seit zehn Jahren auf Grund der Situation, in der sich der Tierpark befindet; jetzt aber ist der Winter endlich vorbei, die Sonne kommt raus." Zu Saisonbeginn gibt es nun einige Neuerungen: So wurden nicht nur die Eintrittspreise familienfreundlicher gestaltet, auch werden künftig die Besucher noch näher an den Tieren sein - täglich erzählen Tierparkmitarbeiter bei kommentierten Fütterungen spannende Details über ihre Schützlinge. Mähnenwölfe sind im Tierpark eingezogen - zwei Weibchen, die vom britischen Jersey Zoo auf den Kanalinseln in die Steiermark übersiedelt wurden.



Planung und Bau 

Wiesbadener Kurier - 27. Mrz. 2006
Die Fasanerie braucht jetzt Hilfe
Wiesbaden. Der Eingangsbereich der Fasanerie ist derzeit eine Großbaustelle. Böse "Überraschungen" rund ums Jagdschloss und der strenge Winter haben die Arbeiten verzögert, die Kosten explodieren lassen. Bei 400 000 Euro Deckungslücke werden händeringend Sponsoren gesucht. Allein das Problem der Statik in den Griff zu bekommen, hat mit rund 250 000 Euro zu Buche geschlagen, berichtet Wilhelm Klauer, der Schatzmeister des Fördervereins Fasanerie. Aufwändiger als gedacht sind auch die Tiefbauarbeiten rund um das Jagdschloss, in dem Mitte 2007 ein neues Restaurant eröffnen wird. Derzeit führt ein provisorischer Eingang vorbei am neuen Gebäude, in dem die technische Versorgung und die Toilettenanlage für die künftige Jagdschloss-Gastronomie untergebracht wird. Doch das ist noch Zukunftsmusik, jetzt muss dringend die Deckungslücke von 400 000 Euro geschlossen werden. 2,8 Millionen Euro waren in 2001 für die Sanierung des Jagdschlosses sowie den Bau eines Kinder- und Jugendbauernhofs veranschlagt worden. Jetzt werden für das Gesamtprojekt 3,2 Millionen Euro benötigt. Um Geld in die Kasse zu bekommen und das Bauprojekt im Tierpark ohne weitere Verzögerungen durchziehen zu können, will die Fasanerie auf Sponsorensuche gehen. Zugleich planen Tierparkleitung und Förderverein in Kooperation mit dem Wiesbadener Kurier als Medienpartner Benefizveranstaltungen.

Muenchen24.info - 27. Mrz. 2006
Sealife München: Die Haie fühlen sich im Olympiapark wohl
Seit einer Woche drehen nun die Haie und Rochen ihre Runden im Mittelmeerbecken im neuen Sealife-Center in München. Sie haben sich inzwischen eingewöhnt und warten nun auf die ersten Besucher, die sie bewundern können. An Ostern soll es dann soweit sein: Das Sea Life Center in München im Olympiapark öffnet seine Pforten.
Mit LKWs trafen die Bewohner des neuen Großaquariums in München ein. Insgesamt wurden 10.000 Tiere von der Aufzuchtsstation in Weymouth, Südengland, nach München transportiert. Bevor die Fische übersiedelten, wurde dafür gesorgt, dass die 30 Aquarien in München bezugsfertig sind. Die Fischexperten waren rund zwei Wochen damit beschäftigt, optimale Lebensbedingungen für die Bewohner jedes einzelne Becken zu schaffen. Die Besucher werden im Sea Life München dem Weg des Wassers von der Isar über die Donau bis zum Schwarzen Meer und Mittelmeer folgen können. Auf zwei Stockwerken erleben sie nicht nur die Faszination der heimischen und mediterranen Unterwasserwelt, sondern erhalten auch einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Ökosysteme.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin
Zoo baut Noahs Arche nach
Im Schweriner Zoo laufen die Vorbereitungen für die Feier zum 50-jährigen Bestehen auf Hochtouren.




Aktionen

Westdeutsche Zeitung - 23. Mrz. 2006
Pinguinale 2006: Fast alle Vögel sind schon da
Nun ist es amtlich: 200 Pinguine werden an der Wuppertaler Pinguinale teilnehmen. "Wir hätten noch 20 Rohlinge verkaufen können", sagt Andreas Haeser-Kalthoff, Pinguinale-Koordinator des Zoos. Für die letzten sechs verkauften Vögel gibt es sogar eine Sonderregelung: Sie müssen erst am 15. April fertig im Stadtbild erscheinen. Am 1. April gibt es pünktlich zur Eröffnungsfeier im Zoo die Pläne, anhand derer sich Interessierte auf eine Pinguin-Route durch die Stadt begeben können. Die meisten Pinguine sind mittlerweile bis auf den letzten Schliff fertig bemalt und gestaltet und werden in den nächsten Tagen an ihre neuen Standorte gebracht. Auch die Wuppertaler Partnerstadt Schwerin ist Pinguinist. "Heinrich" ist bereits vor einigen Tagen nach Wuppertal gereist und von Oberbürgermeister Peter Jung im Barmer Rathaus in Empfang genommen worden.

Tagesspiegel - 25. Mrz. 2006
Mini-Elefant sucht einen Paten
Der Tierpark Berlin sucht einen Paten für sein jüngstes afrikanisches Elefantenmädchen. Rund 5000 Euro sollte dem Bewerber diese Ehre aber schon wert sein: Dafür darf er dann auch einen Namen für die Kleine wählen. Um der Tradition im Tierpark treu zu bleiben, sollte es ein afrikanischer Name sein, welcher an die Herkunft des Tiers erinnert. Der kleine Elefant hatte am 17. März gegen 3.35 Uhr das Licht der Welt erblickt. Bewerbungs- und Einsendeschluss ist der 13. April. Ostern können dann Pate und Patenkind sich persönlich kennen lernen. Zum Dank fürs Engagement gibt es eine Patenurkunde sowie ein Schild am Gehege, auf dem der Sponsor genannt wird.

meinberlin.de - 25. Mrz. 2006
Tierpark sucht Paten für kleine Elefantendame
Der Tierpark Friedrichsfelde sucht einen Paten für seinen jüngsten Zuwachs, eine kleine afrikanische Elefantendame. Der Pate oder die Patin dürfe auch einen Namen für das Tierkind wählen, teilte der Tierpark mit. Um der Tradition der Namensgebung treu zu bleiben, sollte es ein afrikanischer Name sein. Bewerber- und Einsendeschluss ist der 13. April. Ostern können Pate und Patenkind einander persönlich vorgesellt werden.

Mitteldeutsche Zeitung - 27. Mrz. 2006
Fleischfrühstück für Mescal
15 Biker der "Black Raven" pilgerten am Sonntag mit ihren Familien zum Jaguargehege im Ascherslebener Tierpark. Sie hatten sich entschieden, für "Mescal" die Patenschaft zu übernehmen. Und da Paten nicht mit leeren Händen kommen, hatten sie für ihren Schützling 200 Euro dabei. Eigentlich sollte die Übernahme der Patenschaft während des für Sonntag im Tierpark geplanten Frühlingsfestes erfolgen. "Die Terrasse war gestern noch eine einzige Eisbahn. Deshalb haben wir das Fest abgesagt", erklärte die Chefin des Terrassencafés. Ostern soll alles nachgeholt werden. Wieder mit Osterhasen und bunten Eiern.

Kieler Nachrichten - 27. Mrz: 2006
Arche-Tiere bezogen ihre Weiden mit Musik
Obwohl es Sonntag morgen noch junge Hunde regnete, hielt der Tierpark Warder an seinem Fest "Frühlingserwachen" mit dem Einzug der Tiere fest. "Irgendjemand hat gestern seinen Teller nicht leer gegessen. Wir haben den Schuldigen leider noch nicht gefunden" scherzte der im April scheidende Tierpark-Chef Heinrich Laing zur Begrüßung der Besucher. Extra für den ersten Auftrieb der Bentheimer Landschafe, der Jakobschafe, der Englischen Parkrinder oder der Posavina Pferden auf ihre Frühjahrskoppeln, hatte sich die Arche-Crew einiges einfallen lassen. Die Herden wurden aus ihren Winterquartieren unter Musikbegleitung mit keltischem Dudelsack, irischer Flöte und Trommel der Formation Siebenmeilenstein hinaus ins Freie getrieben. Länger als sonst mussten die Tiere in diesem Jahr in den Stallungen verbleiben, um die Grasnarbe der Weiden zu schonen und die neugeborenen Lämmer nicht durch die frostigen Temperaturen der vergangenen Wochen zu gefährden.

Morgenweb - 24. Mrz. 2006
Eine Rallye durch den Zoo
Mannheim. Die Initiative Zooerlebnis startet in ihr zweites Jahr: Am Samstag, 25. März, geht es von 14 von 17 Uhr mit musikalischem Schwung wieder los. Neu ist ein Zoo-Mitmachführer, den die Info-Ranger in der dunklen Jahreszeit entwickelt haben. Er soll kleinen Tierfreunden zwischen sechs und zwölf Jahren eine Entdeckungsreise auf eigene Faust ermöglichen. Einklebesticker sorgen dafür, dass kein Tier unentdeckt bleibt und die Verhaltensweisen der Vierbeiner erklärlich werden. Ein Karabiner-Halsband schützt vor Verlust - und macht die Hände frei fürs Abenteuer.

Lübecker Nachrichten - 24. Mrz. 2006
Sonderschau zum Ostsee-Stör eröffnet - Wiederansiedelung im April
Im Tierpark Ueckermünde ist am Freitag eine Ausstellung über die vom Aussterben bedrohten Störe eröffnet worden. Anlass der Schau ist die ab April geplante Wiederansiedelung des Ostsee-Störs in der Oder und im Stettiner Haff, sagte Jörn Gessner als Vorsitzender der Gesellschaft zur Rettung des Störs zur Eröffnung. In der Ausstellung des Deutschen Meeresmuseums Stralsund sind seltene Präparate, Bild- und Texttafeln zur Geschichte der 300 Millionen Jahre alten Fischart zu sehen.

HaffZeitung - 25. Mrz. 2006
Stör-Schau lockt viel Prominenz
Die Wiederansiedelung des Atlantischen Störs in der Ostsee, die in den kommenden Tagen bevorsteht, hat gestern zahlreiche Medienvertreter und viel lokale Prominenz zur Eröffnung der Ausstellung „Störe – Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien“ in den Ueckermünder Tierpark gelockt. „Ich bin jetzt 58 und habe den Stör noch nie gesehen“, bedauerte Umweltminister Wolfgang Methling (Linkspartei.PDS), „aber unsere Kinder haben nun frühzeitig die Chance, sich an seinen Anblick zu gewöhnen.“ Methling meinte damit freilich weniger die fünf „Mini“-Exemplare im Ausstellungs-Aquarium, sondern vielmehr bevorstehende Begegnungen mit dem imposanten Wanderfisch in heimischen Gewässern: „Langfristig ist sogar eine überwachte Stör-Fischerei denkbar.“ Die Wanderausstellung des Deutschen Meeresmuseums Stralsund im Haff-Zoo entstand im Zusammenwirken mit deutschen und internationalen Gesellschaften zum Schutz und zur Rettung des Störs. Finanziell gefördert wurde das Projekt durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung und das Land.

wienweb.at - 26. Mrz. 2006
Spinnenaustellung bis 18. April verlängert
Bis 18. April kann man die Spinnenausstellung im Wüstenhaus im Schönbrunner Tiergarten noch bestaunen. Die Ausstellung der 23 verschiedenen Spinnenarten wurde verlängert.



Nachwuchs 

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 24. Mrz. 2006
Nachwuchs im Beutel
Auch wenn der Winter nicht so recht weichen will, im Tierpark gibt es die ersten Jungtiere des Frühlings zu sehen. Bei den Bennettkängurus lugt der Nachwuchs aus dem Beutel. Es wird natürlich noch ein Weilchen dauern, bis die kleinen Kängurus ihn zum ersten Mal verlassen.

Berliner Morgenpost - 25. Mrz. 2006
Der Stachelrochen-Countdown
Von hochschwangeren Frauen heißt es, sie würden sich kurz vor der Geburt zurückziehen und ein letztes Mal die Ruhe suchen, als spürten sie, dass es bald losgeht. Beim Stachelrochen im Berliner Aquarium ist es nicht anders. Appetitlosigkeit, Ausbeulungen, absonderliches Verhalten - solches Insiderwissen bekommt der Tierarzt von Zootierfänger Peter Faltermeier aus Coburg. Der hatte dem Aquarium vor vier Monaten insgesamt drei Stachelrochen besorgt, ein Männchen und zwei Weibchen. Dass es so schnell mit der Nachzucht klappen würde, hätte niemand gedacht, wahrscheinlich ist auch das zweite Weibchen trächtig. Zwei bis vier Monate ist die Tragzeit beim Stachelrochen lang, je wärmer das Wasser, umso kürzer die Dauer. Das hochträchtige Weibchen wurde bereits ins Gebärbecken in den Keller gebracht. Der Umzug dient dem Schutz der Jungtiere.

Salzburger Nachrichten - 23. Mrz. 2006
Erstes Tiroler Auerochsen-Kalb im Ötztal geboren
Im Ötztal ist nun das erste Auerochsen-Kuhkalb Tirols zur Welt gekommen. Nach der Rückkehr der Auerochsen ins "Land im Gebirge" sorgten die Stierkälber Apis im Dezember 2003 und Ares im Jänner 2005 für den Grundstein einer neuen "Tiroler Urrinderpopulation". Nun gebar Mutterkuh Venus das erste Auerochsen-Kuhkalb Tirols, teilte der archäologische Freilichtpark in Umhausen am Donnerstag mit. Schnee und Kälte scheinen den Urrindern nichts anhaben zu können. So erkundete das Kalb bereits am zweiten Tag seines jungen Lebens in Begleitung von Mutter Venus und Vater Amor das tief verschneite Gehege im archäologischen Freilichtpark Ötzidorf.

news.de - 24. Mrz. 2006
Ruhiger Schlaf
Eine Hand voll Schläfrigkeit: Es ist ein kleiner Wombat, der hier friedlich in der Hand eines Betreuers schläft. Das Weibchen, noch namenlos, kam in einem Tierpark an der Gold Coast Australiens zur Welt.

Spiegel Online - 25. Mrz. 2006
Augenblick: Dickes Kind
So schwer und doch so leicht: Ein drei Monate altes Flusspferdkind schwebt unter Wasser grazil neben seiner Mutter. Am Freitag bekommt die junge Familie erstmals Besuch von Fremden: Dann lädt der Zoo in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska zum Babygucken ein.

Berliner Morgenpost - 26. Mrz. 2006
Nashorn-Aufzucht mit der Flasche
Ungewöhnliche Bilder aus Südkalifornien: Weil die Mutter des gerade erst einen Monat alten Nashornjungen Khali nicht genügend Milch gibt, wird der Kleine nun im Wildtierpark von San Diego von einem Pfleger mit der Flasche aufgezogen. Der Wildpark hat sich auf die Zucht von indischen Rhinozerossen spezialisiert. Seit 1978 sind dort bereits 51 Jungtiere der seltenen Spezies geboren worden. Keinem anderen Zoo auf der Welt ist das bislang gelungen.



Allgemeine Zeitung Mainz - 23. Mrz. 2006
Liebesbriefe für die telegene Tierärztin
Wenn in diesen Tagen von der ARD die Sendung "Pinguin, Löwe & Co" über den Bildschirm flimmert, werden sich viele Alzeyer verwundert die Augen reiben, weil ihnen dabei ein bekanntes Gesicht begegnet, das von Sandra Silinski. Die junge Frau aus Heimersheim, promovierte Tierärztin, ist seit Februar 2005 beim Allwetterzoo in Münster und dort verantwortliche Zootierärztin. Seit November vergangenen Jahres begleiten drei Kamerateams die junge Veterinärin auf Schritt und Tritt in dem 30 Hektar großen Gelände in Münster an fünf Tagen in der Woche bei ihrer Arbeit. Mit 17 Prozent Zuschauern verzeichnet die ARD Traumquoten, wie sie bei Filmen dieser Art nicht unbedingt üblich sind, und erreicht damit rund 2,5 Millionen Zuschauer täglich. Unter den Fernsehzuschauern hat sich Sandra Silinski offensichtlich schon eine größere Fangemeinde und zahlreiche Verehrer gesichert: "Ich bekomme häufig Fanpost, Liebesbriefe, auch Heiratsangebote waren schon dabei", lacht die Heimersheimerin.

B.Z. - 24. Mrz. 2006
Zoo schiebt Effi nach Leipzig ab
Müssen sich die Berliner Sorgen um den Bestand der Gorilla-Familie im Zoo machen? Wie die B.Z. erfuhr, verläßt nach Bokito (17) nun auch Gorilla-Dame Effi (12) nach rund fünf Jahren ihr Berliner Zuhause. "Ja, Ende des Monats wird sie abgeholt, lebt dann künftig im Leipziger Zoo", bestätigt Affen-Kurator Dr. Peter Rahn. "Daß Effi nach Leipzig geht, hat die Artenzucht-Kommission so angeordnet. Sie ist eine Handaufzucht, weiß nicht, wie sie mit einem Babys umgeht. Das lernt sie im Leipziger Zoo. Sie macht so eine Art Mutterschaftskurs, kann zusehen, wie sich Gorilla-Mütter um ihre Babys kümmern", sagt Rahn.

Berliner Morgenpost - 25. Mrz. 2006
Effi muß Berlin verlassen
Nun ist es offiziell: das Gorilla-Weibchen Effi soll in ein paar Tagen den Berliner Zoo verlassen. "Das wurde im Grunde schon bei der letzten Tagung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Gorillas im vergangenen Jahr angedacht, und seit ein paar Wochen steht es fest", sagte gestern Kurator Peter Rahn. Im April 1999 war Effi aus dem Kopenhagener Zoo nach Berlin gekommen, um die Gorilla-Gruppe zu verstärken. Effi ist eigentlich Eigentum des dänischen Givskud-Zoos. "Effi soll im Leipziger Zoo lernen, wie dort erfahrene Mütter mit ihrem Nachwuchs umgehen", so Rahn. Eine Frage, die die Berliner bewegt, ist in der Tat, ob Effi wieder Nachwuchs erwartet, schließlich hatte sie sich nach langem Warten als Favoritin von Gorilla-Mann Ivo erwiesen. Nachdem er wochenlang gezögert hatte, hatte der Silberrücken Effi im vergangenen November zum ersten Mal gedeckt. Ein Schwangerschaftstest wurde im Berliner Zoo nicht gemacht, das soll erst in Leipzig passieren. Effi wird an den dortigen Zoo abgegeben, weil ein Tier aus Leipzig nach Frankfurt geht. "Auf der nächsten EEP-Tagung Anfang April in Südengland soll beschlossen werden, was wir als Tausch für ein Weibchen bekommen", sagte Rahn, der selbst zu den Teilnehmern dieses Treffens zählen wird. Ebenfalls auf der Tagesordnung wird der Fall Bokito stehen. Das neunjährige Männchen lebt zur Zeit im Zoo von Rotterdam, doch das Schicksal des Berliner Lieblings hatte für Schlagzeilen gesorgt, weil Bokito eigentlich mit zwei Weibchen aus Rotterdam in den umstrittenen Zoo von Shanghai übersiedeln soll. "Nach dem letzten Stand ist es so, daß die Holländer Bokito gern behalten wollen, weil er schon mehrere Weibchen gedeckt hat."

meinberlin.de - 27. Mrz. 2006
Gorillaweibchen „Effi” zieht am Mittwoch nach Leipzig
Die Gorilla-Dame Effi aus dem Berliner Zoo wird an diesem Mittwoch nach Leipzig umziehen. Das 13 Jahre alte Tier kommt dann in die weltgrößte Menschenaffenanlage „Pongoland” im Leipziger Zoo. „Effi” wird das fünfköpfige Team in Leipzig verstärken und soll mit dem 25 Jahre alten Silberrückenmann „Gorgo” für Nachwuchs sorgen. Dabei soll „Effi” zugleich lernen, wie sich eine fürsorgliche Mutter verhält. Möglicherweise wird der Berliner Zoo als Ausgleich ein neues Gorilla-Weibchen erhalten.

mephisto 97.6 - 27. Mrz. 2006
Neues Gorillaweibchen
Der Leipziger Zoo bekommt ein neues Gorillaweibchen. Die 13 Jahre alte Effi kommt voraussichtlich am Mittwoch aus Berlin. Der Umzug erfolgt auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. In Leipzig soll das Gorillaweibchen lernen, sich wie eine fürsorgliche Mutter zu verhalten.

meinberlin.de - 24. Mrz. 2006
Sandtiger-Hai im Zoo-Aquarium
Ein Sandtiger-Hai hat sein neues Zuhause im Zoo-Aquarium Berlin bezogen. Der 1,5 Meter lange, gefährlich aussehende Meeresräuber kann ab sofort im Haibecken des Landschaftsaquariums bestaunt werden. Der nun in Berlin eingetroffene Hai war aus dem Leib seiner toten Mutter gerettet worden, die japanischen Fischern ins Netz gegangen war.

RZ online - 28. Mrz. 2006
Kranich aus Saarbrücker Zoo attackiert Autos - Wieder eingefangen
Ein bislang als flugunfähig eingeschätzter Kranich ist am Montag aus dem Saarbrücker Zoo ausgebüxt und hat mehrere Autos attackiert. Der gut 1,60 Meter große Vogel war nach Polizeiangaben vom Dienstag zunächst in ein Auto geflattert und gleich wieder geflüchtet. Erst nach mehreren Fangversuchen und Vogelattacken auf Autos konnten die Tierpfleger den Kranich in den Zoo zurückbringen, wo er schon seit fast zehn Jahren lebt.

Echo-online - 24. Mrz. 2006
Löwe Massai zieht weg
Die einsamen Tage des jungen Löwen Massai im Großkatzengehege des Rüsselsheimer Tierheims an der Stockstraße sind gezählt: Nachdem die Tigerin Rani Anfang Februar wegen ihrer Altersschwäche eingeschläfert werden musste, zog der 16 Monate alte Löwe nun um in den Wildpark Johannismühle in der Nähe von Berlin. Dass sich der Tierpark bereit erklärt hat, Massai in seiner Auffangstation für Großkatzen aufzunehmen, geht auf einen Appell der Tierschützerin Heike Finke vom Verein „Tierart“ bei einer Zoomesse zurück: Über Mikrofon hatte sie die Suche nach einem neuen Zuhause für Massai bekannt gegeben. Nach dieser Durchsage meldete sich der Wildpark Johannismühle und bot an, Massai aufzunehmen. Der Wildpark Johannismühle verfügt über zwei große Gehege. Die waren belegt mit Tigern, die im Gegensatz zu Löwen Einzelgänger sind und lieber alleine gehalten werden. Als einer von ihnen starb, wurde das Terrain neu aufgeteilt und es war Platz für Massai. Der teilt sich sein neues 1600 Quadratmeter großes Zuhause jetzt mit zwei jungen Löwinnen im Alter von 18 Monaten, die im Januar in den Wildpark kamen. Auch sie wurden von einem Zirkus abgegeben. Einzige Bedingung für Massais Einzug war die Sterilisation, damit es keinen Nachwuchs gibt.

Prignitzer - 27. Mrz. 2006
Tierische Stars für den Dreh trainiert
Wenn Jeanny auf Diebestour geht, bekommt sie als Belohnung Gummibärchen und Erdnüsse. Genau wie ihre Kollegen lässt sie sich ihre Arbeit mit Naturalien honorieren. Jeanny ist ein Pavian und wird in der Filmtierschule Harsch in Sieversdorf (Ostprignitz-Ruppin) für Auftritte vor der Kamera ausgebildet. Nach Angaben der Besitzer und Trainer Astrid und Gerhard Harsch leben in dem Waldstück etwa 200 Tiere, die für Werbespots, Kino- und Fernsehfilme, Serien und Musikvideos engagiert werden. "Laut EU-Richtlinie sind wir ein Zoo", sagt Astrid Harsch. Allerdings keiner, in dem Besucher unbegrenzt ein- und aus- gehen könnten. "Als Zoo haben wir einen Lehrauftrag zu erfüllen", erklärt Astrid Harsch. Daher würden Schulklassen und anderen Besuchern Seminare von April bis Ende Oktober jeden Sonntag ab 13.30 Uhr und nach Vereinbarung angeboten.

SZOn - 24. Mrz. 2006
Vier dicke Damen auf Wellnessurlaub im Safaripark Stukenbrock
Stukenbrock. Eine 18-stündige Fahrt haben die vier dicken Damen in Kauf nehmen müssen, um an ihren Urlaubsort zu gelangen. Doch es lohnt sich: Schlammpackungen, Bademöglichkeiten und Kneippduschen locken die «Touristinnen» ausgerechnet in den Hollywood- und Safaripark in Stukenbrock bei Gütersloh. Denn bei den schwergewichtigen Kundinnen mit einem Gewicht von je 3,5 Tonnen handelt es sich um Elefanten des «American Circus» in Verona. Die vier indischen Elefantendamen gehören zum zwölfköpfigen Ensemble des Zirkus, der zuletzt anlässlich der großen Gala zu Ehren des verstorbenen Fürsten Rainier in Monaco gastierte. Die nicht dringend benötigten Dickhäuter beschloss der Zirkus auf eine Art Erholungsurlaub zu schicken - die Freundschaft mit der Familie des deutschen Tierparkbesitzers Fritz Wurms machte es möglich. So kommt es, dass bereits zum zweiten Mal mehrere Elefanten den «Urlaub» im Safaripark verbringen. Gut ein halbes Jahr verbringen die Elefanten im Hollywood- und Safaripark. Dann ist die Saison zu Ende, und die vier gewichtigen Damen müssen wieder ihrer gewohnten Arbeit im Zirkus nachgehen.

RZ online - 24. Mrz. 2006
20 Meerschweinchen aus Saarbrücker Wildpark gestohlen
20 Meerschweinchen sind in der Nacht zum Freitag aus dem Wildpark in Saarbrücken gestohlen worden. Am Morgen stellte der Revierförster fest, dass alle Meerschweinchen samt Fressnäpfen und Trinkschüsseln verschwunden waren. „Von den drolligen Nagern fehlt jede Spur”, teilte die Polizei am Freitag mit.

Neue Ruhr Zeitung (offline)
Zoo wird im Sommer wieder hundefreie Zone
Der Zoo ist ab Samstag, 1. April, wieder hundefrei. Und wie der Zoo selbst schreibt: "Zu unliebsamen Zwischenfällen ist es zu keinem Zeitpunkt gekommen."

Stern - 28. Mrz. 2006
Kuckuckslippfisch: Der Transvestit im Aquarium
Der Kuckuckslippfisch "Valentin" kennt beide Seiten der Leidenschaft. Der blaue Fischmann war mal ein rosa Weibchen. Von der unscheinbaren "Valentine" mauserte er sich zum stolzen Männchen "Valentin". Es ist der Liebling der Gäste im Helgolandbecken des Multimar Wattforums in Tönning (Kreis Nordfriesland), sagt Multimar-Chef Gerd Meurs. Kuckuckslippfische sind "Mischwesen", bei denen die Geschlechter nicht sauber unterscheidbar sind. Theoretisch kann ein Weibchen sein Geschlecht im Alter von sieben bis dreizehn Jahren wechseln. Ein männlicher Kuckuckslippfisch duldet jedoch in seinem Revier keine Rivalen. Er gibt daher Geruchsbotenstoffe ins Wasser ab, mit denen er Weibchen daran hindert, ihr Geschlecht umzuwandeln. Erst wenn das Männchen verschwunden ist, beginnt sich das kräftigste Weibchen langsam in einen "Mann" zu verwandeln.


Neue OZ Online - 23. Mrz. 2006
Frühlingsgefühle bei Familie Storch
Lautes Klappern erfüllt die Luft: Die Störche sind nach ihrem Zug aus dem Winterquartier in Afrika auch in Osnabrück gelandet. Auf dem Gelände der Wildtier-Betreuungsstation von Wolfgang Herkt in Hellern herrschen Frühlingsgefühle. Es ist sogar ein heftiger Kampf um den Brutplatz entbrannt. Trotz Wind und bei eisigen Temperaturen erreichte schon vor Wochen auch der erste Storch den Zoo Osnabrück und bezog das alte Nest über der großen Sichlervoliere. Hier ist der Partner bereits eingetroffen. Eifriges Putzen des Gefieders und Klappern mit den Schnäbeln deuten darauf hin, dass sie sich für die Brutzeit häuslich einrichten wollen. Das Paar hat in den letzten Jahren erfolgreich im Zoo gebrütet.

Grenchner Tagblatt - 23. Mrz. 2006
Vom Zoo Zürich ins Baltikum
Kaum ist die Eiseskälte Vergangenheit, zieht es die Fledermäuse in ihre Sommerresidenzen zurück. Besonders weit haben es Rauhautfledermäuse: Die Winzlinge haben sich auf den Weg vom Winterquartier im Zoo Zürich ins Baltikum gemacht. Über 50 Fledermäuse haben im Zürcher Zoo überwintert, wie die Stiftung Fledermausschutz mitteilte. Die Tiere wurden gefunden, als sie nach Irrflügen völlig erschöpft in Wohnungen oder Büros liegen blieben. Seit über 20 Jahren bietet die Stiftung diesen Tierchen wohlig warme Quartiere an, seit 1998 im Zoo. 22 Personen haben sich diesen Winter um Zwerg-, Weissrand- und Rauhautfledermäuse sowie Kleine Abendsegler gekümmert, wie Hans-Peter B. Stutz, Geschäftsführer der Stiftung, erklärt. Wegen der konstanten tiefen Temperaturen diesen Winter sei es im Quartier ruhiger gewesen als sonst, sagt Stutz. Die Tiere schliefen durch.

Vorarlberg Online - 24. Mrz. 2006
Wildpark bietet vielfältiges Naturerlebnis
Auf Antrag von Umweltlandesrat Erich Schwärzler hat die Vorarlberger Landesregierung auf ihrer jüngsten Sitzung dem Wildpark Feldkirch für das laufende Jahr einen Förderungsbeitrag von 45.500 Euro gewährt. Seit vielen Jahren ist das Gelände ein beliebtes Familienausflugsziel, das es vor allem den Kindern ermöglicht, Wildtiere aus der Nähe kennen zu lernen. Da keine Eintrittsgelder eingehoben werden, ist der Trägerverein auf Förderungen durch die öffentliche Hand angewiesen, um die anfallenden Kosten zu bestreiten und notwendige Investitionen für den Ausbau und die Erhaltung von Gehegen und Gebäuden durchführen zu können.

FAZ.NET - 27. Mrz. 2006
Portugal: In fremden Meeren
Dies ist das Oceanario de Lisboa, das größte Aquarium Europas und das zweitgrößte der Welt, mit 26 Becken, sieben Millionen Litern Salzwasser und 15.000 Tieren. Eröffnet wurde es zur Weltausstellung Expo 1998, unter dem Motto: „Die Weltmeere, ein Erbe für die Zukunft”. Das größte der Aquarien des Oceanario ist zwei Stockwerke hoch - ein künstlicher Ozean, in dem das Leben an Küsten und im offenen Meer, nahe der Wasseroberfläche und am Grund gezeigt wird. Mitten im Gebäude gelegen, ist es von allen Punkten aus zu sehen.

Die Welt - 23. Mrz. 2006
Riesenschildkröte stirbt im Alter von 255 Jahren
Nach einem Leben, das sich vom 18. bis ins 21. Jahrhundert erstreckte, ist die Riesenschildkröte Adwaitya im Zoo von Kalkutta gestorben. Unterlagen datieren ihre Geburt auf das Jahr 1750, andere Quellen sprechen sogar vom Jahr 1705. Eine Untersuchung des Kadavers nach der Kohlenstoff-Methode soll nun genauen Aufschluß über das Geburtsdatum geben. Dokumenten zufolge war Adwaitya mit drei weiteren Schildkröten 1875 als Geschenk nach Kalkutta gebracht worden.

Die Neue Epoche - 24. Mrz. 2006
Kalkuttas Zoo prüft Alter der gestorbenen Riesenschildkröte
Die Riesenschildkröte Addwaita war vermutlich das älteste bekannte Tier der Welt. Nach ihrem Tod will der Zoo in Kalkutta nun ihr genaues Alter ermitteln lassen. Nach den Aufzeichnungen des Zoos wurde die am Mittwoch verstorbene Aldabra-Schildkröte etwa 250 Jahre alt. Wenn die Untersuchung mit der Radiokarbonmethode dies bestätigt, wäre die Addwaita sehr viel älter als das bisher älteste dokumentierte Tier der Welt: Die 176 Jahre alte Galapagos-Schildkröte Harriet lebt nach Angaben eines Zoos in Brisbane in Australien. Die indische Addwaita stammt dagegen von den Seychellen und war einst ein Geschenk für Lord Robert Clive. Der Begründer der britischen Kolonialherrschaft in Indien wurde 1764 zum Gouverneur von Ostindien ernannt.

Focus Online - 26. Mrz. 2006
Jackson verramscht Privat-Zoo
Aus akuter Geldnot hat Michael Jackson die exotischen Tiere auf seiner Ranch in Kalifornien zum Verkauf angeboten. „Er ist verzweifelt auf der Suche nach Geld, und bietet seine Tiere zu einem Bruchteil dessen an, was sie in Wirklichkeit wert sind", zitierte die britische Zeitung „Mirror“ einen Bekannten des Popstars. Er sei verzweifelt in Hollywood umhergefahren und habe versucht, für seine vernachlässigten Tiger, Elefanten und Giraffen neue Besitzer zu finden. Behörden hatten in der vergangenen Woche angeordnet, dass Jackson seine Neverland Ranch schließen müsse. Grund waren ausstehende Zahlungen an seine Angestellten und Versicherungen. Die Schulden des skandalgebeutelten 47-Jährigen belaufen sich Medienberichten zufolge auf 260 Millionen Dollar.

Die Zeit - 24. Mrz. 2006
Taiwan fürchtet Chinas Panda-Diplomatie
Taiwans Präsident Chen Shui-bian hat sich dagegen ausgesprochen, zwei Pandabären als Geschenk von Peking anzunehmen. "Ich appelliere an die chinesische Regierung, die Pandas in ihrer natürlichen Umgebung zu belassen, da sie nicht glücklich werden können, wenn sie von Menschen aufgezogen und als Geschenk weggegeben werden", schrieb der Präsident in einer am Freitag im Internet veröffentlichten Mitteilung. Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao hatte den Taiwanesen die Pandas beim Besuch taiwanesischer Oppositionsführer im vergangenen Mai in Peking angeboten. Seither liefern sich beide Seiten ein Tauziehen um die Bären und beschuldigen sich gegenseitig einer Politisierung der Pandas, die "Tuan Tuan" und "Yuan Yuan", zusammen übersetzt "Wiedervereinigung", getauft wurden. Taiwans Landwirtschaftsrat soll in den nächsten Tagen über die Einfuhr entscheiden.

Berliner Zeitung - 24. Mrz. 2006
Der Präsident als Tierfreund
Taiwans Präsident Chen Shui-bian hat sich als wahrer Tierfreund geoutet, der es nicht ertragen kann, wenn wilde Kreaturen zum Ergötzen einer gaffenden Menge in einem Zoo zur Schau gestellt werden. Nehmen wir - um ein beliebiges Beispiel zu wählen - nur die beiden Pandabären, die die Volksrepublik China seiner Insel zum Geschenk machen möchte. "Ich appelliere an die chinesische Regierung, die Pandas in ihrer natürlichen Umgebung zu belassen", schrieb Chen in einer gestern per Internet verbreiteten Botschaft. "Sie können nicht glücklich werden, wenn sie von Menschen aufgezogen und als Geschenk weggegeben werden." In Peking aber besteht man auf dem Angebot: China sei darauf vorbereitet, die Pandas jederzeit nach Taiwan zu schicken, hieß es aus dem zuständigen Büro beim chinesischen Staatsrat. Die formelle Entscheidung liegt bei Taiwans Landwirtschaftsrat, der in den nächsten Tagen über die Einfuhr entscheiden soll.

Siebenbürgische Zeitung
Zoo in Hermannstadt: Eine Marketingidee der Siebenbürger Sachsen
Der erste rumänische Zoo war anno 1929 eine Marketingidee der Siebenbürger Sachsen, die damals das Elektrizitätswerk leiteten

Rasender Reporter - 8. März 2006
Aquaristische Sensation im Meeresmuseum
Stralsund. Im Meeresmuseum Stralsund bahnt sich eine Hochzeit der Meeresschildkröten an. Nur wenige Stunden nachdem ein aus Polen stammendes Männchen in das neue Großaquarium eingesetzt wurde, hat ...

sz-online
EU-Bürokratie sorgt für teureren Tierpark-Eintritt
Chemnitz. Im Tierpark wird der Eintritt um bis zu 25 Prozent teurer. Grund ist die EU-Zoo-Richtlinie 1999/22/EG über das Halten von Wildtieren in Zoos.  Inhalt: Teilnahme von Zoos an internationalen Artenschutzprogrammen. Dafür - und für die Dokumentation der selbigen - muss die Stadt eine Extra-Stelle für einen Biologen schaffen.

Gera.de

Ostern im Tierpark Gera
Der Tierpark Gera ruft alle Kindergärten auf, in der Zeit vom 10. bis 13. April im Tierpark als Ostergeschenk an die Tiere jeweils einen Baum mit Tierfutter zu schmücken.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Französischsprachige Meldungen
(mangels Bearbeiter als automatische Übersetzung)

Planet Quebec - 27 mar 2006
Der Zoo von Quebec.
Welche Traurigkeit nur die finale Schließung dieses schönen Tier Parks


Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Allwetterzoo Münster, 30.03.06
Artenschutzkuratorin des Allwetterzoos trifft Fürst Albert II. in Monaco
Fürst Albert II. von Monaco startete vor wenigen Tagen das Programm zum Schutz des Schwarzen Sifakas, einer hochbedrohten Lemurenart Madagaskars, im Rahmen einer Gala-Veranstaltung. Die Artenschutzkuratorin des Allwetterzoos, Dr. Martina Raffel, nahm an diesem Ereignis im Salon des Ozeanographischen Museums und an einem Workshop mit Vertretern führender Naturschutzorganisationen teil. Der Allwetterzoo und die von Münster aus arbeitende Stiftung Artenschutz sind Kooperationspartner der monegassischen Stiftung "Act for Nature", deren Schirmherr Fürst Albert II. ist. Mit seiner Anwesenheit bei dieser Veranstaltung verlieh er der Bedeutung und Dringlichkeit des Naturschutzes und des geplanten Projektes Ausdruck.

Zoo Köln, 30.03.06
E N D L I C H
Am 30. März 2006 um 8.15 Uhr wurde erstmals in Köln ein Elefant geboren. Mutter ist die 25-jährige Khaing Luin Htoo. Zusammen mit ihrem letztgeborenen, jetzt 4 ½-jährigen Sohn Aung Bo, einer weiteren Elefantin, Thi Ha Phyu, und deren 4-jährigen Sohn, Aung Si, war sie bereits trächtig aus dem Zoo Emmen/Niederlande im August 2004 in den ELEFANTENPARK Köln eingezogen. Vater des ersten in Köln geborenen Elefanten ist also der Emmener Elefantenbulle Radza. Die Tragzeit bei Elefanten dauert rund 23 Monate. Der errechnete Geburtstermin beruhte auf einer in Emmen beobachteten Paarung, die aber offensichtlich nicht erfolgreich war. Da die Elefanten dort Tag und Nacht zusammen leben, wurden weitere Paarungen 3 ½ und 7 Monate später ( so lang ist der Zyklus bei Elefanten) nicht beobachtet. Am Donnerstag, dem 29. März 2006, platzte kurz nach sechs Uhr die Fruchtblase. 14 Stunden später kam das Junge zur Welt. Das Junge und seine Familiengruppe sind mit Hilfe unserer Webcam zu besichtigen. Das Haus bleibt heute geschlossen, bis sich die Mutter-Kind-Bande stabilisiert haben. Wir werden Sie sobald wie möglich zu einem ersten Fototermin einladen. Wir bitten um Verständnis !

Zoo Landau, 29.03.06
Countdown 2010: Rettet die Artenvielfalt! – Zoo Landau erster deutscher Partnerzoo der weltweiten Artenschutzinitiative
Die Vielfalt der Arten auf der Erde zu bewahren sollte ein Anliegen jedes Menschen sein, da gerade diese natürliche Vielfalt im erheblichen Maß zu unserer Lebensqualität und Zukunftssicherung beiträgt. Über 50 Organisationen beteiligen sich bereits an der durch die Welt-Artenschutzunion (IUCN) ins Leben gerufenen Initiative „Countdown 2010: Save Biodiversity!“, so auch einige erste zoologische Einrichtungen, darunter die Zoos in Basel, Zürich und Bristol sowie der Welt-Zoo- und Aquarien-Verband (WAZA). Jetzt ist auch, als erster deutscher Zoo, der Zoo Landau in der Pfalz offizieller Partner dieser Kampagne. Das äußerst ambitionierte Ziel dieser Initiative ist es, den dramatischen Verlust an Artenvielfalt bis zum Jahr 2010 zu stoppen. Die Partnerinstitutionen beteiligen sich aktiv daran, dieses Ziel zu erreichen in dem Worte in Taten umgesetzt werden und ein Netzwerk zwischen den Partnerinstitutionen aufgebaut wird. Manchmal können wenige Schritte dazu beitragen den Artenschwund aufzuhalten. Zu dem sind die Partner von „Countdown 2010“ aufgerufen, eine möglichst breite Öffentlichkeit auf die Problematik des Biodiversitätsverlustes aufmerksam zu machen. Erfolgreiche Projekte und Initiativen werden auf der Internetseite von „Countdown 2010“ und weiteren Publikationen, wie einem regelmäßig erscheinenden Newsletter veröffentlicht. Dieses soll weiteren Naturschutzpartnern Mut machen, mit Projekten zum Artenerhalt zu beginnen beziehungsweise diese fortzuführen. Der Zoo Landau bringt sich bei „Countdown 2010“ unter anderem konkret dadurch ein, indem das Engagement der Arten- und Tierschutzschule Landau weitergeführt beziehungsweise ausgebaut wird. Des Weiteren werden die Artenschutzprojekte des Zoos in Deutschland, Ghana, Chile, Philippinen, Dschibuti und auf Madagaskar weitergeführt und das Engagement in diesem Bereich ausgebaut. Jeder kann auch in seinem eigenen Heim anfangen mitzuhelfen. Der Zoo Landau achtet besonders darauf unnötige Vergeudung von Ressourcen, das heißt Wasser und Energie zu sparen und schwer recyclingfähigen Müll zu vermeiden. Diese relativ leicht zu bewerkstelligenden Beiträge kommen nicht nur der Umwelt zu gute, sondern auch dem Geldbeutel, so dass auf diesem Sektor sicher noch viel Potential liegt. Informationen über die Initiative „Countdown 2010“ sind unter www.countdown2010.net oder www.zoo-landau.de im Internet zu finden.

Zoo Krefeld, 30.03.06
Tauchen für die Kalifornischen Seelöwen: Deutscher Unterwasserclub ist jetzt Pate von „Nessie“ / Sonntag Informationsstand im Krefelder Zoo
Im Krefelder Zoo hat die Seelöwin „Nessie“ jetzt neue Paten, die sich fast genauso im nassen Element wohlfühlen wie sie selbst. Der Deutsche Unterwasserclub (DUC) übernahm die Patenschaft für die sympathischen Meeressäuger und wird sich am Sonntag, 2. April, ab 12 Uhr im Zoo bei seinem neuen Patenkind mit kompletter Taucherausrüstung präsentieren. Der DUC wird dann auch an einem Infozelt über seine Angebote informieren. Wer Interesse hat, erhält Gutscheine für ein Schnuppertauchen am Samstag, 22. April, ab 13 Uhr im Badezentrum Bockum. Im Rahmen der Patenschaft für Nessie denken die Taucher des Clubs auch daran, ab und zu unter Wasser das Becken der Seelöwen von Algen zu reinigen. Ob dies möglich wird kann aber erst entschieden werden, nachdem der Zoo eine neue Filteranlage für die Seelöwen und Pinguine installiert hat. Natürlich muss dann auch sichergestellt sein, dass es die Seelöwen nicht stört.

Zoo Krefeld, 30.03.06
Vorbereitung zum Umbau des Nashorn-Außengeheges im Zoo / Wasserversickerung wird verlegt / Graben wird nach Ostern gefüllt
Wer in den vergangenen Tagen den Krefelder Zoo besucht hat, wurde gelegentlich um kleine „Baustellen“ herumgeleitet, wo fleißige Mitarbeiter Gräben schaufelten und Rohre verlegten. Auch wenn die Zoobesucher es noch nicht zuordnen können, die Umbauarbeiten haben bereits mit den Veränderungen am Außengehege der Nashörner zu tun, die für den im Februar geborenen Nashornbullen Davu nötig sind. Der Graben, der zurzeit das Außengehege als Abtrennung umgibt, muss zugeschüttet werden, damit der kleine Dickhäuter nicht hinein fallen und sich verletzen kann. Weil der Graben aber mit dem Wasser der Seelöwen- und Pinguinanlage gefüllt wurde, muss für dieses eine neue Versickerungsmöglichkeit geschaffen werden. Dazu wird jetzt eine Sickermulde im Zebragehege gebaut. Rund 300 laufende Meter Rohre mussten dafür neu verlegt werden. Sobald alles fertig ist, wird dann das Wasser der Seelöwen und Pinguine dorthin geleitet und der Graben bei den Nashörnern kann austrocknen. Vorgesehen ist dies laut Zeitplan bis Ostern. Nach den Feiertagen soll dann der Graben aufgefüllt und eine neue, „nashornsichere“ Abtrennung des Geheges gebaut werden. Erst dann wird der kleine Davu Gelegenheit haben, mit Mama „Nane“ den Außenbereich des Geheges ausgiebig zu erkunden.

Zoo Dortmund, 30.03.06
Neunte Zoolotterie zugunsten des Krokodilhauses
Zum neunten Mal startet die Lotterie im Dortmunder Zoo, die am Dienstag, 4. April, von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und Schirmherrin Marianne Wendzinski (Altbürgermeisterin und Vorstandsmitglied der „Zoofreunde Dortmund e.V.“) eröffnet wird. Hierzu laden wir ein zum Fototermin. Treffpunkt ist um 13 Uhr im Eingangsbereich des Zoos. Über Ihr Kommen freuen wir uns! Der Reinertrag fließt in das Projekt „Bau eines Krokodilhauses“, das durch den Verein der Zoofreunde Dortmund e.V. verwirklicht werden soll.
Der Lospreis beträgt unverändert ein Euro. Insgesamt werden bis zum 3. Juli 32.000 Einzelgewinne im Gesamtwert von über 96.000 Euro ausgespielt, wie z. B. zwei Ford Ka, Reisegutscheine, Erlebniswochenenden mit einem Ford Ka, Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte sowie jede Menge Kleingewinne.

Zoo Duisburg, 30.03.06
Bitte weitersagen…
Als Idee aus Anlass einer Taufe geboren, als Absicht während eines Kindergeburtstages im Zoo zum Ausdruck gebracht und am kommenden Freitag als großherzige Spende überbracht - steht die gute Tat von sieben Schulkindern im Alter von sieben bis zehn Jahren aus Aachen und dem benachbarten Stolberg. Obwohl die Geburtstagsführung vor knapp drei Wochen entlang Elefanten und Giraffen für Lea, Dorit, Paula, Maike, Friederike, Keyla und Philip zu einem rundum gelungenen Ergebnis wurde, standen die kleinen Zoobesucher doch mit eher traurigen Mienen vor dem Neuen Delphinarium, dessen Pforten bis Ende des Monats bekanntlich geschlossen bleiben müssen. Spontan entschieden sich die mitfühlenden Tierfreunde, Geld für die Dachsanierung des riesigen Tierhauses zu sammeln. Hierzu bemalten die fleißigen Schüler viele dicke und dünne Kerzen, verkauften sie im Verwandten- und Bekanntenkreis und sammelten die stolze Summe von 300 Euro, die sie als Spende der Aktion „Neues Dach fürs Delphinarium“ zukommen lassen wollen.

Tiergarten Schönbrunn, 30.03.06
HEITERE Nashorn-AKADEMIE
Am 1. und 2. April veranstaltet der Tiergarten Schönbrunn einen vergnüglichen akademischen Parcours, der die Wiener mit den neu angekommenen Panzernashörnern und ihren Verwandten bekannt machen soll. Die Teilnahme ist kostenlos. Zu bezahlen ist nur der normale Tiergarteneintritt.

Vogelpark Herborn, 29.03.06
„Der Wald erwacht“: Forstamt und Vogelpark Herborn laden zu einer naturkundlichen Wanderung ein:
Seit vielen Jahren engagiert sich der Vogelpark Herborn im Naturschutz: Beispielhaft sind unter anderem das Weißstorchprojekt, die Vogelpflegestation und nicht zuletzt die Rolle des Vogelparks als Naturerlebnis- und Naturschutzinformationszentrum. In einer Zeit der wachsenden Naturentfremdung ist die Sensibilisierung von groß und klein für die Schönheit der Natur und für den Erhalt der biologischen Vielfalt als natürliche Lebensgrundlage auch des Menschen von besonderer Bedeutung. Deswegen bietet das Vogelparkteam in seinem diesjährigen Veranstaltungskalender mit Unterstützung auswärtiger Experten unter dem Motto „Der Natur auf der Spur“ auch verschiedene naturkundliche Exkursionen in die nähere Umgebung des Vogelparks in Herborn-Uckersdorf an, um für die große Schönheit der heimischen Natur zu begeistern. Den Auftakt bildet am Sonntag, den 2. April, unter dem Titel „Der Wald erwacht“ eine Themen-wanderung mit Alexander Scriba vom Forstamt Herborn. Die Teilnehmer treffen sich um 9.00 Uhr am Eingang des Parks.

Thüringer Zoopark Erfurt, 29.03.06
Ein Fläschchen für Nashornkind ‚Amari’
„Kuck mal Mami, der trinkt ja immer noch aus der Flasche, dabei ist er doch schon so groß!“ Groß ist jedoch ein relativer Begriff. Zugegeben ist es auf den ersten Blick bestimmt etwas komisch, von einem mehr als 460 kg schweren Koloss als Tierkind zu sprechen. Aber bei den Breitmaulnashörnern im Zoopark weiß auch Landtagsvizepräsidentin Birgit Pelke als Tierpatin zu berichten, trifft dies einfach zu. „Amari“, um den im letzten Jahr viele gebangt haben, ist noch nicht mal ein Jahr alt und damit eindeutig allenfalls als „Nashornbub“ zu bezeichnen. Bis er einmal erwachsen ist, vergehen noch einige Jahre. Er frisst inzwischen auch schon Heu, Pellets und ab und zu kleine Leckereien, aber Milch braucht er immer noch. Wenn es Zeit für die nächste Milchmahlzeit wird, zeigt sich auch „Amaris“ wahres Alter. Für so ein großes Tier hat er nämlich noch ein richtiges Kinderstimmchen. Da wird gequiekt und in den höchsten Tönen gejammert, wenn etwas nicht gleich nach seiner Nase geht. Wehe, die erste Flasche ist schon leer und die zweite nicht gleich zur Stelle. Wer dies einmal live erleben möchte, kann dies gerne tun. Täglich um 12 Uhr und um 15 Uhr können Besucher im Nashornhaus zusehen, wie das Nashörnchen „Amari“ sein Fläschchen bekommt. Klar: bei Nashörnern herrschen andere Dimensionen vor, und das „Fläschchen“ fasst mehr als einen Liter Milch…

NABU-Artenschutzzentrum, 29.03.06
Osterferienspaß im NABU-Artenschutzzentrum
Damit auch bei schlechtem Wetter in den Osterferien keine Langeweile aufkommt gibt es wieder jede Menge Ferienspaß im NABU-Artenschutzzentrum. So geht es am Donnerstag, den 6.4.06 los, um von 10:00 – 12:00 Uhr, Eier mit natürlichen Farbenstoffen aus Roter Beete, Tee oder Zwiebeln zu dekorieren. Auch mit der Frage wie Hühner leben, wollen wir uns beschäftigen. Rohe Eier sollten mitgebracht werden. Für Kinder ab 6 Jahre, Kosten 6,- ¬ pro Kind, Anmeldung erforderlich! Am Dienstag, den 11.4.06 findet von 14:00 – 16:00 Uhr das fasst schon traditionelle Nistkastenbauen für Mauersegler statt. Noch ist es Zeit, für die im Monat Mai bei uns eintreffenden Flugakrobaten eine Nisthilfe zu basteln und anzubieten. Auch gibt es viel Interessantes aus dem Leben der Jäger der Lüfte zu erfahren. Bitte einen Kreuzschlitzschraubendreher mitbringen. Für Kinder ab 7 Jahre, Kosten 15,- ¬ pro Kind, Anmeldung erforderlich! Am Mittwoch den 12.4.06 beschäftigen wir uns mit dem Artenschutz. Wir wollen u.a. den Fragen nachgehen warum gewildert wird und warum internationale Abkommen wichtig sind. Richtig Spannend wird dies Thema durch vom Zoll beschlagnahmter Exponate und Vertreter geschützter Tierarten. So kann dieses Thema im wahrsten Sinne des Wortes begriffen werden. Für Kinder ab 8 Jahre, Kosten 5,-¬ pro Kind, Anmeldung erforderlich! Erfahrungsgemäß sind unsere Ferienspaßaktionen schnell ausgebucht. Deshalb empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung. Diese nimmt Frau Tonagel werktags von 9:00 – 11:30 Uhr unter 05373 – 6677 gerne an.

Zoo Wuppertal, 29.03.06
unser Frühjahrsprogramm 2006 mit Führungen und Sonderaktionen
ist nun erschienen und an der Zoo-Kasse sowie in den Infozentren am Döppersberg und im Rathaus Barmen erhältlich. Unseren Besuchern wird neben unseren Tieren wieder ein attraktives und abwechslungsreiches Programm geboten. Auf dem Programm stehen unter anderem: Sonntagsspaziergänge durch den Zoo (Zooführungen mit aktuellen Informationen), Kinder-Ferienführungen mit wechselnden Themen, Sonderführungen hinter die Zookulissen (Anmeldung an der Zoo-Kasse), Abendführungen durch den geschlossenen Zoo (Anmeldung an der Zoo-Kasse), Kinderschminken (Kinder können sich tolle Tiergesichter schminken lassen), Jubiläumssafari zum 125-jährigen Zoo-Jubiläum mit kniffligen Fragen (kostenlos an der Zoo-Kasse erhältlich).

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 29.03.06
Neue Elchkuh aus Schweden liebt Birkenrinde
Gelsenkirchen. – Als Neuzugang in der ZOOM Erlebniswelt Alaska meldet der Zoo den Einzug einer neuen Elchkuh. Sie hört bislang auf den ungewöhnlichen Name Lagan. Der Ursprung des Namens geht auf ihren Geburtsort in Laganland, Schweden, zurück. Wie alle Elche verspeist auch Lagan mit großer Wonne Unmengen von frischer Birkenrinde. Ansonsten hat sich die Elchkuh, die im Mai ein Jahr alt wird, schon recht gut in Gelsenkirchen eingelebt. Dennoch plant die Zooleitung sie erst mit den beiden andern Elchen auf eine Anlage zu lassen, wenn das Elchmännchen seine beiden Geweihschaufeln verloren hat. Derweil kann Lagan schon einmal im Vorgehege durch dass Gitter mit ihren neuen Mitbewohnern Kontakt aufnehmen. Die Elche sind nur Highlight der Polarregion in der ZOOM Erlebniswelt Alaska, die außerdem einen tosenden Wasserfall, Seenlandschaften und gewaltigen Felsmassiven umfasst. Goldmine, Rangerstation und Trapperhütte bieten großen und kleinen Gästen echtes Wildlife-Abenteuer. Im Polariglu nimmt das spektakuläre Alaska Ice Adventure die Besucher mit auf eine virtuelle Reise durch das legendenreiche Land im Norden. Auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz: Das original Alaska Diner begeistert mit landestypischen Köstlichkeiten und Panoramablick über den See.

Tierpark Hellabrunn, 29.03.06
Neues Wolfsrudel in Hellabrunn!
Nach dem Unglücksfall bei unseren Wölfen, bei dem ein Wolf seinen todkranken Bruder durch Kehlbiss tötete, hat Hellabrunn nun wieder ein wunderschönes Wolfsrudel. Fünf junge Wölfe hat uns der Zoo Berlin Friedrichsfelde zur Verfügung gestellt. Die fast einjährigen Tiere, drei männliche und zwei weibliche, haben sich gut bei uns eingewöhnt. Zwei Wochen konnten sie ihr neues Gehege erkunden und in Besitz nehmen. Unser 13jähriger Wolf „Soamis“ war derweil im Vorgehege und durch einen Zaun getrennt. Erste vorsichtige Kontaktaufnahme fanden am Zaun statt. Nachdem die Tierpfleger das Verhalten zwei Wochen beobachtet hatten, beschlossen sie, die Tiere zusammen zu lassen. Von Anfang an haben sich die Wölfe gegenseitig respektiert und akzeptiert.

Zoo Krefeld, 29.03.06
Frühlingsgefühle im Zoo / After-Work-Führung rund um das Liebesleben der Tiere
Interessanten und lustige Details aus dem Liebesleben der Tiere können Teilnehmer bei einer After-Work-Führung am Mittwoch, 5. April, ab 17 Uhr im Krefelder Zoo erfahren. Durch die ersten Sonnenstrahlen erwachen nicht nur bei den Menschen die Frühlingsgefühle, auch die Tiere im Zoo zeigen verstärktes Interesse am anderen Geschlecht. Bei der Führung erfährt man, warum die Balzstimmung bei den meisten Tieren im Frühjahr einsetzt und wer im Tierreich besonders romantisch um seine Auserwählte wirbt. Wer weiß schon, warum die Stuten so sehr auf die rote Zunge des Kamelhengstes „Oddvar“ fliegen? Die Führung kostet pro Person drei Euro plus Zooeintritt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es jeweils montags und donnerstags von 11 Uhr bis 15 Uhr in der Sprechstunde des Zooführerteams unter Telefon 02151/955213.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 29.03.06
Seltener Nachwuchs bei den Andenkamelen
„Emily“ heißt der rennende Wattebausch, der sich zur Zeit nebst Mutter und Restherde auf der Südamerika-Anlage der Wilhelma die langen Beinchen vertritt. Nach 6 langen Jahren gibt es endlich wieder ein Fohlen bei den Vicugnas! Das Ekelwetter macht „Emily“ nichts aus – die extrem feine Wolle der kleinsten heute noch lebenden Kamelart ist ein hervorragender Schutz gegen die Kälte und war schon bei den Inkas sehr begehrt. Die Vorliebe der Eroberer Südamerikas für diese Wolle rottete die kleinen Andenkamele beinahe aus: Erste Schutzbemühungen in Peru seit 1825 hatten zunächst nicht die gewünschte Wirkung, obwohl die Vicugnas einen Lebensraum besiedeln, in dem sie keine Konkurrenz durch andere Arten fürchten müssen: Ein dauerhaftes Leben auf den Hochflächen der Anden in Höhen bis zu 5500 m ist nur mit speziellen körperlichen Anpassungen möglich. Ein ungewöhnlich großes Herz und speziell angepasste rote Blutkörperchen machen die Kleinkamele fit für’s Höhentraining. Die kurzen, ausdauernden Gräser, die in diesen Lagen als einziges Futter zur Verfügung stehen, knabbern sie mit ständig nachwachsenden Schneidezähnen ab. Ganz so genügsam wie die verwandten „Wüstenschiffe“ sind die Überlebenskünstler der Hochsteppen aber nicht: Vicugnas müssen täglich trinken! Erst in den letzten Jahrzehnten gediehen die Bemühungen um die Erhaltung der Vicugnas soweit, dass berechtigte Hoffnung auf Erhaltung der Art besteht. Daher freut man sich in der Wilhelma über jeden Nachwuchs bei den sensiblen Schönheiten aus dem Inkareich.

NABU-Artenschutzzentrum, 29.03.06
Naturkundliche Viehmoorexkursion
Am Sonntag, den 02.04.06 findet die diesjährig erste Frühexkursion in das Naturschutzgebiet Viehmoor bei Leiferde statt. Das etwa 360 ha große Naturschutzgebiet setzt sich zusammen aus Wald- und Wiesenbereichen und einer ca. 36 ha großen Teichlandschaft, welche auch Ziel der etwa 1,5-stündigen, von Joachim Neumann fachkundig geleiteten Wanderung sein wird. Ein Schwerpunkt der Exkursion liegt wie immer auf den Lautäußerungen heimischer Singvögel, welche diesbezüglich in den frühen Morgenstunden besondere Aktivität zeigen. Neben den Singvögeln lassen sich zumeist zahlreiche weitere, häufig auch seltene Tierarten beobachten, die den besonderen ökologischen Wert des Viehmoores erkennen lassen.
Wer Interesse an dieser schönen Exkursion hat, sollte sich telefonisch unter 05373/6677 im NABU-Artenschutzzentrum anmelden. Treffpunkt ist um 6.30 Uhr auf dem Parkplatz des NABU-Artenschutzzentrums, Interessierte können nach der Exkursion noch an einer Führung über das Stationsgelände teilnehmen.

Tierpark Nordhorn, 29.03.06
Liebesurlaub abgebrochen - Faultier Lucy kehrt zurück nach Osnabrück
Der Versuch der „Heiratsvermittlung“ zwischen dem Nordhorner Faultiermann „Diego“ und der Osnabrücker Dame „Lucy“ ist offenbar gescheitert. Nachdem die Beiden vor etwa zwei Wochen kurzfristig zusammengelassen wurden, sah zunächst alles ganz gut aus. Nach Aussage der Revierleiterin Andrea Günnemann hatten sich die beiden Faultiere zuerst kurz beschnuppert und hingen dann jeden Morgen zusammen in einer Ecke des Geheges, um sich abends erstmal wieder aus dem Weg zu gehen. Die Hoffnung, dass es mit der richtigen Annäherung einfach nach Faultiermanie „etwas dauert“ hat sich nun nicht bewahrheitet. Die Tierpfleger des Reviers konnten in den letzten Tagen beobachten, dass es keinerlei direkten Kontakt mehr zwischen „Diego“ und „Lucy“ gab, und mehr noch – das Osnabrücker Weibchen hat das Nordhorner Faultier bei seinen Annäherungsversuchen regelrecht angebrummt. Dass das Brummen nicht unbedingt freundlich gemeint war, zeigte sich nun an „Diegos“ Verhalten. Er suchte den größtmöglichen Abstand zu „Lucy“ auf und trat komplett in den Hungerstreik. Nach kurzer Rücksprache mit dem Zoo Osnabrück wurde einhellig beschlossen die Verkupplungsversuche abzubrechen. „Diego“ durfte wieder zu seiner Familie und wurde dort laut Revierleiterin Andrea Günnemann mit offenen Armen empfangen: „Zunächst ist er direkt an seinen Lieblingsplatz im Gehege geklettert. Nun frisst er den ganzen Tag und sitzt bereits wieder ganz nah bei „seiner Efra“.“ Das muss wahre Faultierliebe sein! „Lucy“ hingegen tritt heute (Mittwoch, den 29. März) die Rückreise nach Osnabrück an. Vielleicht haben die zwei Wochen mit dem Nordhorner Faultier ja trotzdem Erfolg gehabt? Spätestens in 11 Monaten werden wir mehr wissen...

Allwetterzoo Münster, 28.03.06
Münster zeigt wieder "Pferde-Stärken" - Betriebe und Vereine können sich noch für das Wochenende 12./13. August anmelden
Münster (SMS) Zu "Pferde-Stärken 2006" öffnen in Münster am Wochenende 12./13. August zum dritten Mal Einrichtungen und Betriebe ihre Stalltüren für Pferdefreunde. Vereine und Betriebe, die sich noch nicht angemeldet haben, können das jetzt noch bis 31. März nachholen. "Pferde-Stärken" lockt Besucher jeden Alters auf die Höfe, um sie von den Qualitäten der Pferderegion Münsterland zu überzeugen. Rund 50 Betriebe, Vereine, Reitschulen, Fachtierärzte, Werkstätten und Unternehmen rund ums Pferd haben sich aus der Region bereits beim Koordinierungsbüro angemeldet. In Münster gehören die Westfälische Reit- und Fahrschule, das Pferdemuseum im Allwetterzoo und der Islandpferde-Reiter- und Züchterverein Münsterland zu den prominentesten Teilnehmern. Die Reitschule Kückmann in Roxel bietet bereits zum dritten Mal Schnuppereinheiten im Sattel an. Erstmals stellen Madys Reiterhof und die Reitschule Dunkelmann ihre Angebote für Reiteinsteiger und Kinder vor. Neu sind auch die Reitanlage Jankord in Gievenbeck mit Boxen für Pferdehalter und Ulrich Stührenberg, der Pferdefreunden ohne eigenes Tier Ausritte bietet.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 28.03.06
Jungtierparade zum Frühlingsanfang - Görlitzer Tierpark präsentiert Nachwuchs
MARTHA steht die Freude in´s Sattelschweingesicht geschrieben: Endlich kann die Rasselbande mal raus an die frische Luft. Bis Anfang der Woche sind ihr nämlich die 13 Ferkelkinder mächtig auf die Nerven gegangen, weil Schnee und Eis regelmäßige Spaziergänge in das Freigehege verhinderten. Nun aalen sich die drallen Schweinejungen in der Frühlingssonne, spielen schubsen und wühlen im Dreck, wie es sich für echte Ferkel gehört. Die Mutter ist entlastet und kann sich endlich mal für eine Weile ungestört in´s Stroh legen. Nebenan baut Sau GERTRUD gerade ein Nest aus Stroh, denn am 1. April ist es bei ihr soweit und 3 Monate, 3 Wochen und 3 Tage nachdem der „Rucksackeber“ zu Besuch war, wird sie „abferkeln“, wie es im Fachjargon heißt. Vielleicht zögert sie die Geburt auch noch einen Tag hinaus. Das wäre dann der Clou für die Jungtierparade, die am 2. April um 15:30 Uhr geplant ist. Ein Besuch lohnt aber auch ohne die Aussicht auf eine Live-Schweineniederkunft, denn die Görlitzer Tierpfleger werden extra für die Besucher fast alle anderen Jungtiere des Tierparks vorstellen. Ein wenig Zeit sollte man dafür mitbringen, denn es wird viel frischen und schon etwas älteren Nachwuchs zu bestaunen geben: Aus diesem Jahr das Kamelfohlen (dem es, toi toi toi, besser geht!), 7 Zwergziegen, 1 Kaschmirziege (und ggf. noch mehr), 4 Thüringer Waldziegen, 2 Rauwollige Pommersche Landschafe (und ggf. noch mehr), 10 Gänseküken, 100 Achatschnecken, Kaninchen, Meerschweinchen und aus dem Vorjahr das Yakkalb ONGA, das Eselfohlen BORIS und die beiden jungen Roten Pandas. Gern kann man auch einen Blick in die Brutschränke werfen, in denen 90 Hühner-, 20 Gänse- und 15 Enteneier eingelegt sind. Und als exklusiven Höhepunkt des Tages wird es eine Überraschung der besonderen Art zu sehen geben, für die sich zwei Tierpfleger besonders viel Mühe gegeben haben.

Zoologischer Garten Magdeburg, 28.03.06
Dritter Dog-Day im Zoologischen Garten Magdeburg: Sprengstoff- und Drogenhunde in Aktion
Haben Sie schon einmal eine Hundestaffel beim Aufspüren von Sprengstoff und Rauschgift beobachtet? Möchten Sie wissen, wer der schönste Mischlings- oder Rassehund ist oder wie ausdauernd Schlittenhunde sind? Dann sind Sie beim 3. Dog Day am 2.4.2006 genau richtig! Welche Fähigkeiten Diensthunde im Polizeidienst haben, zeigt die Diensthundestaffel der Polizeidirektion Magdeburg bei den kommentierten Vorführungen. Zu erleben sind die Sprengstoff- und Drogenhunde auch in Aktion an einem Fahrzeug. Wer hat den schönsten Mischlings- oder Rassehund? Auf der Bühne am Dickhäuterhaus beginnen um 14 Uhr die Hunde-Schönheitswettbewerbe, bei denen es gilt, sechs Preisträger zu ermitteln. Zoobesucher können ihren vierbeinigen Liebling am Stand des Magdeburger Bündnisses der Hundefreunde e.V. am Giraffenhaus ab 13 Uhr anmelden. Das Bewegungstraining der Schlittenhunde des Zoos ist ein weiterer Höhepunkt des Dog Days. Des Weiteren kann man an diesem Tag den Schlittenhunden „tierisch nah“ kommen und das umfangreiche Trainingszubehör der Huskys bestaunen. Alle Hunde erhalten am 2.4.2006 freien Zooeintritt. Nur gesunde Hunde, die auch geimpft (mindestens gegen Tollwut) sind, dürfen am Dog-Day teilnehmen. Ein Besuch des Magdeburger Zoos lohnt sich an diesem Wochenende auf jeden Fall mit und ohne Hund, denn es gibt immer Neues und Interessantes bei den Tieren zu entdecken.

Tiergarten Heidelberg, 28.03.06
Ein Pelikan in Handaufzucht
Obwohl eine natürliche Aufzucht von Jungtieren durch die Eltern immer vorzuziehen ist, gibt es immer wieder Fälle, bei denen Tiere von Menschenhand aufgezogen werden müssen um zu überleben. Dieses Schicksal hatte der kleine „Xaver“, ein junger Rosapelikan, der am 02.02.2006 im Zoo Heidelberg zur Welt kam. Über einige Wochen wurde er in einer Wärmebox gehalten und in regelmäßigen Abständen mit kleinen Fischstückchen gefüttert. „Die Tierpfleger des Vogelreviers haben sich sehr intensiv und engagiert um den Kleinen gekümmert. Kaum auf der Welt hatte er die Größe eines Tischtennisballs. Nun ist er schon etwas größer als ein Fußball und trägt bereits das bräunlich-schwarze Dunenkleid“, erläutert Imke Figura, Wissenschaftliche Assistentin des Zoos. Der fast acht Wochen alte Pelikan soll nun aber nach Karlsruhe. „Es ist für Jungtiere besser, wenn sie mit Artgenossen aufwachsen können“, erklärt Imke Figura das Vorhaben des Zoos, „so erlernen sie die für ihre Art ‚richtigen’ Verhaltensweisen.  Auch in der Natur leben Rosapelikane (Pelecanus onocrotalus) in Kolonien von wenigen hundert bis mehren tausend Individuen. Ein großes Brutgebiet befindet sich neben Lebensräumen in Afrika und Asien auch in Europa, genauer im Donaudelta. Hier sieht man noch einige tausend Brutpaare.

Zoo Duisburg, 28.03.06
Zoo – vorübergehend – wieder ohne Hunde
Vor zwei Monaten öffneten sich erstmals in der Geschichte des Zoo Duisburg die Eingangspforten für „Herr/Frau m i t Hund“ und seither haben Hunderte der braven Vierbeiner eine Nase voll Elefant, Zebra und Affe mit nach Hause genommen. Zu unliebsamen Zwischenfällen ist es zu keinem Zeitpunkt gekommen.
Auch sollen (fast) alle Hundehalter ausdrücklich gelobt werden für das disziplinierte Verhalten ihrer treuen Freunde; die befürchteten „Hundehaufen“ auf Rasenflächen oder Tulpenbeeten gehörten ebenso ins Reich der Phantasie wie die gefürchteten Attacken angeblicher „Kampfhunde“ gegenüber Kindern, Kranken oder Rollstuhlfahrern. Dennoch hat der Vorstand des Zoos beschlossen, das Experiment „Hunde in den Zoo“ vom Frühjahr bis zum Herbst auszusetzen. Erst von November an – der besucherschwachen Jahreszeit – dürfen „Herrchen/Frauchen mit Rex, Waldi oder Strolch“ wieder durch die Anlagen am Kaiserberg spazieren. Mit Beginn zunehmender Besucherströme kann nicht ausgeschlossen werden, dass an einigen Orten im Zoo wie z.B. an den Kassen oder den Besucherbereichen vor den Robben, Elefanten und Delphinen der ein oder andere Dackel zwischen fremden Füßen verschwindet oder selbst sanfte Retriever die Lefzen heben, wenn man ihnen im Gedränge auf die Pfoten tritt… Kurzum: Das Experiment „Hunde in den Zoo“, ist zwar geglückt, muss aber modifiziert werden; deshalb heißt es vom 1. April an bis auf weiteres: Die warmen, besucherreichen Monate bleiben hundefrei im Zoo und die kühle, besucherschwache Winterzeit können Tierfreunde m i t Hunden wieder nutzen – für Begegnungen der ganz besonderen Art.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 28.03.06
Zoo verstärkt mit 36 neuen Mitarbeitern seinen Service
Gelsenkirchen. – Mit der Einstellung von 36 neuen Mitarbeitern für die kommende Saison hat die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen für den Arbeitmarktplatz Gelsenkirchen erneut ein positives Signal setzen können. Die Zooleitung bemüht sich nach Kräften, auch mit der Neueinstellung von so genannten „geringfügig Beschäftigten“ die Arbeitsplatzsituation vor Ort nach ihren Möglichkeiten zu beleben. So wurden im Rahmen der Umstrukturierung des alten Ruhr Zoos zur neuen ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen vor allem im Service-Bereich neue Mitarbeiter gerade in der turbulenten Saisonzeit benötigt. Dafür wurden jetzt insgesamt 36 neue Mitarbeiter, davon 26 Frauen, für den Einlass/ Parkplatz, das Servicecenter, die Kasse, den Simulator und den Shop aus dem ganzen Ruhrgebiet befristet eingestellt. Dazu Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressesprecherin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Jeder neue Arbeitsplatz hat besonders in einer strukturschwachen Region wie dem Ruhrgebiet eine enorme Bedeutung. Außerdem haben wir mit den neuen Mitarbeitern nun die Möglichkeit, unser Serviceangebot in fast allen Bereichen erheblich auszubauen und weiter zu optimieren.“ 150 Mitarbeiter werden demnächst in der neuen ZOOM Erlebniswelt, die zur Zeit mit einem Investitionsvolumen von 85 Millionen Euro zu einem der modernsten Zoos in Europa ausgebaut wird, Arbeit haben. Damit wurde die Zahl der Arbeitsplätze aus dem ehemaligen Ruhr Zoo mehr als verdoppelt.

Tiergarten Kleve, 27.03.06
am gestrigen Sonntag fielen pünktlich um 10.00 Uhr
mit Beginn unseres diesjährigen Frühlingsfestes die letzten Regentropfen und ab mittag hatte die Sonne endgültig gewonnen. Obwohl unserer Kassenpersonal verdoppelt (= 4 Leute) worden war und unser Imbiß „Thorstens Futterbox“ die Besucher mit 8 Mitarbeitern bediente, bildeten sich immer wieder längere Schlangen. Ingesamt kamen 2.000 Besucher zu uns und es war somit dank Petrus wieder ein voller Erfolg für uns. Stellvertretend für die zahlreichen müden Freunde und Helfer zeigt das beigefügte Foto die Stars der Veranstaltung, die Kaninchen, beim Transport abends von der Festwiese wieder zurück in ihr Gehege. Bei der Zoorallye zum Thema Kaninchen und Hase gab es kulinarische Gutscheine für Mensch & Tier zu gewinnen, die von einigen Sponsoren gestiftet wurden.Die Preise werden den Gewinnern in den nächsten Tagen zugestellt. Der Tiergarten möchte sich noch mal auf diesem Wege bei allen Freunden, Helfern, Sponsoren und natürlich bei allen Besuchern bedanken, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben und dafür gesorgt haben, dass nun endlich der Frühling da ist.

Zoo Duisburg, 27.03.06
SUSI unterm Dach
Der Zoo hat eine Neue: Woher sie stammt, weiß eigentlich keiner; nur wer sie ist, steht fest:
Ein Zweifinger-Faultier nämlich, dessen ursprüngliche Heimat die dichten Tropenwälder Südamerikas oder die klimatisierten Anlagen eines Zoologischen Gartens gewesen sind… Woher die Baumbewohnerin besten Alters nun wirklich stammt, ist schlichtweg nicht mehr aufzuklären; abgegeben wurde das „panzerlose Nebengelenktier“ jedenfalls von einer Familie, die ebenfalls durch Zufall an das Faultier geriet. Ein Vorbesitzer ist weder namhaft noch dingfest zu machen. Immerhin ist „SUSI“ – so einstweilen die hausinterne Bezeichnung – ein hochwillkommenes Geschenk, denn Faultiere sollten ohnehin die luftigen Regionen zwischen grüner Pflanzendecke und acrylbestücktem Glasdach des Südamerikahauses RIO NEGRO bewohnen. Die rundköpfige – vorzugsweise - Nachtwandlerin wird in Grzimek’s Tierenzyklopädie mit folgenden Worten beschrieben: „Ihre Trägheit ist eines der Naturwunder; der Zellsaft eines Einzellers strömt schneller als ein Faultier vor einer Riesenschlange flieht…“ Die Extrem-Vegetarierin hangelt sich – wenn sie nicht hoch über dem Becken der Flussdelphine Siesta pflegt – kopfunter-bauchoben an Lianen und Hanfseilen entlang, wobei ihre zu Enterhaken umgeformten Hände eine vorzügliche Kletterhilfe sind. Ob sie überhaupt einen männlichen Partner vermisst, ist nicht zweifelfrei zu klären; in jedem Falle aber ist man im Zoo bemüht, einen männlichen „Verkehrtherum-Hangler“ so schnell als möglich zu finden. Einstweilen bleibt es auch für geübte Zoobesucher ein Geduldsspiel, das grau-braune Pelztier zwischen Astgabeln und Bananenblättern auszumachen.

Zoo Leipzig, 27.03.06
„Berliner Schnauze“ kommt nach Sachsen - Gorillaweibchen „Effi“ zieht in die weltgrößte Menschenaffenanlage „Pongoland“ ein
Sie wird sich ganz schön umgewöhnen müssen, die 13 Jahre alte Gorilladame „Effi“ (geb. am 29. März 1993 in Kopenhagen), den in Leipzig wird sächsisch gesprochen. Ein herzlicher Empfang wird die Hauptstadtdame hier im Leipziger „Pongoland“ erwarten, wenn sie hier am kommenden Mittwoch, dem 29. März, ankommt. Auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms wird „Effi“ nach Leipzig umsiedeln und hier die fünfköpfige verstärken. Zusammen mit dem 25 Jährigen Silberrückenmann „Gorgo“ soll sie für Nachwuchs sorgen. „Effi“, die im Berliner Zoo 2001 bereits ein Jungtier zur Welt brachte aber nicht selbständig aufzog, soll in Leipzig lernen, wie sich eine fürsorgliche Mutter verhält. Gegenwärtig wächst in der Leipziger Gruppe die zweijährige „Kibara“ auf, die durch ihre Mutter „Viringika“ vorbildlich betreut wird. „Wir freuen uns sehr auf das neue Gorillaweibchen und hoffen, dass sie sich schnell bei uns eingewöhnt und in die Gruppe integrieren kann“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Angekommen in Leipzig, wird das Weibchen vorerst für ein paar Wochen in der Quarantänestation der Menschenaffenanlage untergebracht und ist somit für die Besucher nicht zu sehen. Erst letzte Woche hat der Zoo Leipzig die neunjährige „Ruby“ nach Frankfurt abgegeben. Ihr bis dato betreuender Tierpfleger ist für einige Tage mitgefahren, um ihr die erste Eingewöhnungsphase etwas zu erleichtern. Mit „Effi“ wohnen dann „Gorgo“, „Bebe“, „N´diki“, „Viringika“ und das Jungtier aus 2004 „Kibara“ in der Luxusherberge. Der Zeitpunkt der Ankunft von „Effi“ könnte nicht besser sein. Der Frühling naht und somit werden die sanften Flachlandgorillas bald wieder die 2400 m² große Außenanlage in ihren Besitz nehmen können. Für die Zoobesucher sind sich wohlfühlende und in der Sonne badende Gorillas ein herrlicher Anblick, der zum verweilen einlädt.

Tiergarten Schönbrunn, 27.03.06
Der älteste Zoo der Welt und das älteste Riesenrad der Welt
begeistern seit vielen Generationen in- und ausländische Besucher und werden in Zukunft an einem gemeinsamen Strang ziehen. Die soeben vereinbarte wirtschaftliche Zusammenarbeit startet mit der Herausgabe eines Kombi-Tickets zu einem beispiellos günstigen Preis. Mehr über die Symbiose und die zum Teil wirklich verblüffende Ähnlichkeit der beiden Institutionen erfahren Sie bei der Pressekonferenz am 30. März um 10.00 Uhr beim Riesenrad (Geschichtspanorama).

NaturZoo Rheine, 27.03.06
Rosarote Welt – NaturZoo eröffnet neue Flamingo-Anlage
Eine neue Welt erwartet die Flamingos im NaturZoo Rheine: Am kommenden Sonntag, dem 2. April 2006 wird ihr neues Zuhause offiziell im Rahmen eines „Flamingo-Festes“ eröffnet.Die aus Teichen, Inseln, Sandbänken und Sumpfzonen bestehende Anlage ist in dieser Form einmalig in einem deutschen Zoo. Beim Bau wurden alle aktuellen Kenntnisse zur Haltung der aparten Vögel berücksichtigt und entsprechend umgesetzt. Es ist der besonders unglückliche Umstand der derzeit bestehenden Stallpflicht als Schutz vor einer Einschleppung der Vogelgrippe, dass ausgerechnet die „Hauptpersonen“ an diesem Tag im Haus bleiben müssen: Die über 80 Tiere zählende Kolonie Chile-Flamingos darf die neue Anlage noch nicht beziehen! Aber wie gut es ihnen in ihrem – gleichfalls funkelnagelneuen – Winterhaus geht, davon kann man sich ab Sonntag auch überzeugen. Damit es im Zoo an diesem Tag aber doch noch einen Hauch von Rosa gibt, haben an diesem Tag alle Kinder, die in rosafarbener Kleidung – pretty in pink - kommen, freien Eintritt! Sie erwartet auch ab 11.00 Uhr ein rosafarbenes Programm mit Basteleien und Spielen rund um Flamingos, während sich ihre Eltern derweil die neuen Flamingo-Anlage von Zoomitarbeitern erklären lassen können.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 24.03.06
Erlebniswelt feiert mit Spiel und Spaß Saisoneröffnung
Am 2. April feiert die ZOOM Erlebniswelt wieder von 10 bis 17 Uhr ihre traditionelle Saisoneröffnung. Und wie jedes Jahr garantiert dieser Termin tierischen Spaß und Topp-Unterhaltung für die ganze Familie.Das abwechslungsreiche Programm lässt bei keinem Besucher Wünsche offen. Eine Hüpfburg, eine „wandelnde Sonne“, einen laufenden Elefant, Schminkstände, Fallschirmspiele, Informationen zur Baustelle der Erlebniswelt Afrika und kommentierte Fütterungen und Vorführungen durch die Tierpfleger, zum Beispiel bei den Hyänen, den Giraffen und den Seelöwen, sorgen den gesamten Sonntag für ein abwechslungsreiches Familienprogramm. In der Nähe des ZOOM-Shops dreht sich ein Glücksrad von GELSEN-NET und lockt mit tollen Preisen. Außerdem gibt es ein unterhaltsames Foto-Gewinnspiel der BOGESTRA. Ein unterhaltsamer Tag in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ist also sicher.

NaturZoo Rheine, 24.03.06
Zukunftsplanung für Affen – Fachtagung im NaturZoo
Eine Woche lang war der NaturZoo Rheine Ausrichter einer Tagung des europäischen Zooverbandes EAZA zur „Zukunftsplanung für Affen“. Zwanzig Tiergärtner aus sieben europäischen Ländern waren in die Emsstadt gekommen, um ihr Wissen über Primaten, deren Bedrohungsstatus im Freiland und die Bestände und Entwicklungen der jeweiligen Arten in Zoos zusammen zu tragen. Es geht darum, dass die – begrenzten – Plätze für Tiere in Zoologischen Gärten sinnvoll zum Aufbau sich auf lange Zeit selbst erhaltender Populationen genutzt werden. Dies ist leichter gesagt, als getan. Viele Arten, wie zum Beispiel die Berberaffen, züchten unter entsprechenden Haltungsbedingungen so gut, dass es schwierig ist, für den reichlichen Nachwuchs adäquate Unterbringungen in anderen Zoos zu finden. Folglich werden auch Sterilisation und Hormonimplantate in Betracht gezogen, um die Reproduktionsrate zu steuern. Allerdings gilt es darauf zu achten, dass immer noch eine gewisse Anzahl Jungtiere geboren wird, denn allzu rigorose Eingriffe stören in jedem Fall das Sozialverhalten. Sehr schnell würde sich auch eine Überalterung des Bestandes spürbar machen, und schleichend wäre aus einer einstmals häufig gehaltenen Affenart eine Rarität geworden. Im Freiland sind ohnehin – traurig aber wahr – mittlerweile die meisten Primatenarten im Fortbestand bedroht. Für die ganz seltenen soll in Zoos Platz geschaffen werden, zum einen als Reservepopulation, die in sorgfältig geplanten Fällen auch für eine Ausbürgerung zur Verfügung stehen würde. Zum andern besteht hier die beste Möglichkeit, das Wissen über die Arten zu erweitern, was den freilebenden Verwandten beim Umsetzen von Schutzmaßnahmen zu Gute kommt. Schließlich dienen sie als „Flaggschiff“-Arten, als Werbeträger für ihre Artgenossen, über die es gelingt, Spendengelder für Schutzmaßnahmen zu sammeln. Zoodirektor Achim Johann steht seit vielen Jahren der Expertengruppe über Halbaffen vor. Zusammen mit den engagierten Zuchtbuchführern und Artkoordinatoren dieser sogenannten „Taxon Advisory Group“ bemüht er sich darum, dass auch in Zukunft die Zoobesucher neben den häufig zu sehenden – nichts desto trotz in ihrer madagassischen Heimat auf das Höchste von der Ausrottung bedrohten – Varis und Kattas auch vermeintlich unscheinbareren Arten, wie Bambuslemuren und Kronenmakis sowie den kleinsten Primaten überhaupt, den Mausmakis, in Tiergärten begegnen können. Zudem soll die Verbindung zu Naturschutz-Projekten in Madagaskar ausgebaut werden.

Zoo-Verein Wuppertal, 24.03.06
Kein Aprilscherz: Die PINGUINALE 2006 startet am 1. April mit 200 Pinguinen!
Vom 1. April an ist alles anders. Wuppertal wird bunt. Plötzlich sind sie da. Sie stehen überall und sie haben eine gemeinsame Mission: Die PINGUINALE 2006. Wuppertal feiert seinen Zoo. Aus den ursprünglich angestrebten 125 sind letztendlich ganze 200 Pinguine geworden, die an der PINGUINALE 2006 zum 125-jähringen Zoo-Jubiläum teilnehmen. Jeder Pinguin ist anders gestaltet, jeder ist ein Unikat. Dank des gemeinsamen Engagements aller Beteiligten, vor allem natürlich der 175 Pinguinisten, die einen oder mehrere Pinguine erworben haben, hat sich die PINGUINALE 2006 zu einer Attraktion mit überregionaler Strahlkraft entwickelt, die sicherlich auch zahlreiche auswärtige Gäste zu einem Besuch bei den Pinguinen in Wuppertal animieren wird. Wuppertal wird bunt. Am 1. April beziehen die fertig gestalteten Pinguine nun endlich ihre Standorte, an denen sie sich bis zur großen Pinguin-Parade am 19. August der Öffentlichkeit präsentieren werden. Einige der bunten Vögel konnten bereits in den letzten Wochen in Presseberichten bewundert werden. Die kreativen Kunstwerke werden bunte Farbtupfer in der Stadt sein und hoffentlich schnell von der Bevölkerung ins Herz geschlossen werden. Zum Start hat der Organisator der PINGUINALE 2006, der Zoo-Verein Wuppertal e.V., die Pinguinisten und die Künstlerinnen und Künstler, die die Pinguine gestaltet haben, in den Zoo eingeladen. Im Beisein von Oberbürgermeister Peter Jung und Zoo-Direktor Dr. Ulrich Schürer wird als Startschuss eine extra hergestellte, riesige Pinguinale-Torte angeschnitten.

NABU-Artenschutzzentrum, 24.03.06
Lurche mit Frühlingsgefühlen - NABU bittet Autofahrer um Rücksichtnahme auf wandernde Amphibien
Der NABU Niedersachsen weist darauf hin, dass bei der jetzt einsetzenden milden Witterung und den angekündigten Regenfällen Amphibien wie Frösche, Kröten und Molche aus ihrem Winterversteck herauskommen, um zu einem nahe gelegenen Gewässer zu wandern und sich dort fortzupflanzen. Der NABU bittet insbesondere die Autofahrer um Rücksichtnahme auf diese seltenen Tiere. „Die wärmeren Temperaturen in Niedersachsen lösen bei Fröschen, Kröten und Molchen Frühlingsgefühle aus und locken sie aus ihren Winterquartieren. Nächtliche plus sechs bis 10 Grad Celsius in Verbindung mit feuchter Witterung gelten als ideales Wanderwetter“, erklärte der NABU Niedersachsen. Während der Laichwanderungen seien Amphibien allerdings von den Auswirkungen des ständig wachsenden Straßennetzes betroffen. „Neben dem direkten Tod infolge des Überrollens durch Autoreifen, sterben viele Tiere, obwohl sie nicht direkt überfahren werden.“ So töte der geschwindigkeitsabhängige Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn die Amphibien. An die Autofahrer appellierte der NABU daher, Tempo 30 auf Straßen und Wegen mit Amphibienwanderungen möglichst nicht zu überschreiten, um den Druck gering zu halten und die Überlebenschance der wandernden Tiere zu erhöhen.

Tierpark Chemnitz, 24.03.06
Nachwuchs im Beutel
Auch wenn der Winter nicht so recht weichen will, im Tierpark gibt es die ersten Jungtiere des Frühlings zu sehen - bei den Bennettkängurus lugt der Nachwuchs aus dem Beutel! Es wird natürlich noch ein Weilchen dauern, bis die kleinen Kängurus ihn zum ersten Mal verlassen. Mit etwas Glück kann man aber beobachten, wie sie von ihrer sicheren Warte aus die Umwelt in Augenschein nehmen. Bennettkängurus haben eine sehr kurze Tragzeit von 30 Tagen. Das Jungtier wiegt bei der Geburt weniger als 1g, krabbelt selbständig in den Beutel und verbringt dort noch etwa 280 Tage.


Zoo Köln, 24.03.06
Elephant chat group trifft sich im Kölner Zoo
In Erwartung der Geburt des 1. Elefanten in Köln schauen viele Menschen täglich einmal per Webcam in den ELEFANTENPARK. Im Laufe der Zeit hat sich sogar eine Chat-group gebildet, die sich regelmäßig über das Befinden der werdenden Mutter austauscht. Nun trifft sich die Gruppe erstmals nicht nur virtuell, sondern dort, wo sich die Webcam befindet. Zoodirektor Nogge lässt es sich nicht nehmen, der Gruppe selber die Zentrale der Videoüberwachung, das Cockpit des ELEFANTENPARKs, zu zeigen und zwar am Samstag, dem 25. März 2006 um 10.30 Uhr.

Zoo Leipzig, 24.03.06
Elefantastisches Spektakel zur Saisoneröffnung - Asiatisches Tempelfest im Leipziger Zoo
Mit dem Asiatischen Tempelfest am 1. April 2006 ab 11 Uhr startet der Zoo Leipzig in die neue Saison 2006. Das uneingeschränkte Highlight des Festes ist die Eröffnung des neuen Elefantentempels „Ganesha Mandir“. Majestätisch gleiten die „Grauen Riesen“ durch die Fluten, genießen sichtlich das kühle Nass, auf einmal ein Rüssel unter Wasser, direkt an der Glasscheibe, zum Greifen nah. Rauschend ergießt sich ein Wasserfall in die Flusslandschaft, genüsslich suhlen sich die Dickhäuter im Sand, ein atemberaubendes Schauspiel. Als heimliche Beobachter können die Besucher des Leipziger Zoos ab dem 1. Aprilwochenende Zeuge dieser friedlichen Szenerie werden: Mal von einer stilechten Pagode aus, mal unter Wasser, mal aus einem Tunnel heraus direkt unter den tonnenschweren Riesen. Selbst das Innere der Tempelruine, die Schlafstätte der Dickhäuter, steht den Besuchern offen. Gemeinsam mit unseren Zoobesuchern möchten wir die Eröffnung des Elefantentempels „Ganesha Mandir“, der größten Anlage im Bereich Asien, mit einem asiatischen Tempelfest feiern. Ein Fest mit und für die Besucher: Waghalsige Artisten vom chinesischen Staatszirkus, die wahre körperliche Meisterleistungen vollführen, asiatische Showkämpfe und atemberaubende Kugeljonglagen zaubern ein asiatisches Flair und entführen die Zoogäste in die Welt Asiens. Ein buntes Bühnenprogramm mit Hitradio Moderator Robert Drechsler sorgt mit indischer Livemusik und fesselnden chinesischen Löwentanz für die passende Stimmung. Kurzführungen durch die Tempelanlage bieten einen umfassenden Einblick über die neue Heimat von Rhani, Don Chung, Trinh, Hoa, Voi Nam und Mekong. Wer schon immer mal bei der Zubereitung von Elefantenleckereien helfen oder aber am „Elefanten-Origami“ teilnehmen möchte ist an diesem Tag genau richtig im Zoo. Auf dem Aquariumsvorplatz können sich junge Künstler auf der „Bastelstraße“ ausprobieren oder aber sich beim Tiergesichterschminken in einen prächtigen Elefanten verwandeln lassen. Keine Angst müssen die großen und kleinen Zoofans vor unserem freilaufenden, aber handzahmen Stelzenelefanten haben. Kommen Sie ins Land des Lächelns und erfreuen sich an einer beeindruckenden Kulisse!

Zoo Leipzig, 24.03.06
Ein Portugiese für die Leipziger Brazzameerkatzengruppe - Brazzameerkatzenmann gestern eingetroffen
Portugiesisches Flair zieht ein ins neu umgestaltete Tieraffenhaus des Leipziger Zoos. Der 12 Jahre alte „Jaco“ (geb. 22..02.1994 in Frankreich, seit Ende 1994 in Lissabon) ist gestern Nachmittag aus dem Zoo Lissabon eingetroffen. Er soll die bisherige vierköpfige Gruppe ergänzen und in der Zukunft für Nachwuchs sorgen. Momentan lebt das Weibchen „Nora“ (geb. 07.07.1996) mit ihren drei Jungtieren „August junior“, „Suria“ und „Tanisha“ zusammen. Der Vater der drei jungen Brazzameerkatzen „August“ wurde im November letzten Jahres an den Zoo nach Lissabon abgegeben, um Inzucht in der Leipziger Gruppe zu vermeiden. „Jaco“ wird vorerst bis zu seiner Eingewöhnung allein in einem Gehege im Tieraffenhaus untergebracht. Am Sichtschieber kann er aber stets Kontakt zu seiner neuen Familie aufnehmen. Für die Besucher wird das stattliche Männchen gleich zu sehen sein.

Wildpark Lüneburger Heide, 23.03.06
Dem Frühling auf der Fährte mit Wolf, Bär & Co.
Die Tiere des Wildparks Wildpark Lüneburger Heide haben die lange Herbst- und Winterzeit hinter sich gelassen, nun erwachen auch die Frühlingsgefühle aus der monatelangen Winterruhe. Bei zahlreichen Tierfamilien kann schon der neue Nachwuchs bestaunt werden. Mit Hochdruck wird an der neuen Showbühne mit drei Türmen und vielen Sitzbänken für die bekannte Greifvogelvorführung gebaut. Ab sofort können Besucher die erfahrenen Falkner, wochentags um 11.00 Uhr und 15.00 Uhr und an den Wochenenden und Feiertags um 12.00 Uhr und 16.00 Uhr, bei ihren Trainingsvorführungen beobachten.
Die Falkner arbeiten an der Weiterentwicklung, mit vielen neuen, spannenden Elementen und Einlagen, an der beliebten Vorführung. Auch die Wolfsmutter Tanja Askani und der Falkner und Betreuer der Wölfe,
Jörg Ahrend, starten wieder durch mit den Wolfsvorträgen am Wolfsgehege. Die Wolfsexperten des Wildparks stehen für Fragen, wochentags um 13.30 Uhr und an den Wochenenden und Feiertags um 14.30 Uhr zur Verfügung. Anfang Mai bekommt der Wildpark für die Erweiterung des Polarwolfsrudels einen Welpen. Tanja Askani wird ihn, wie die anderen Wölfe zuvor auch, mit der Flasche aufziehen. Ab sofort warten die Fischotter Momo und Micky, wochentags um 14.30 Uhr und an den Wochenenden und Feiertags um 15.30 Uhr, bei der Fischotterfütterung auf neugierige Zuschauer.

Stadtverwaltung Landau, 23.03.06
Umfangreiches und spannendes Osterferienprogramm im Zoo Landau – Workshops für Kinder – Anmeldung erforderlich
Im Zoo Landau in der Pfalz ist für Kinder in den Osterferien wieder jede Menge los. Zusammen mit den Zoopädagogen gibt es viel zu entdecken und zu erfahren. In der Woche von Montag, 10. April 2006 bis Samstag, 15. April 2006 bietet die Zooschule Landau Kindern im Alter von sieben bis zwölf Jahren Workshops an.

Zoo Magdeburg, 23.03.06
Zoo Magdeburg startet Nashorn Kampagne: Nashörner in Gefahr!
Das einzige Spitzmaulnashorn Europas im Jahre 2005 wurde im Magdeburger Zoo geboren. Aber nicht nur in den Zoos ist