E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Christian Remenyi
   Anja Schulze
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 309 vom 16. März 2006

Liebe Leser,

eigentlich wollte ich an dieser Stelle zur Abwechslung mal das ZDF loben, und zwar für die neue Zoo-Dokureihe aus Berlin, die nicht alle 45 Sekunden zu einem anderen Thema umschaltet, in der tatsächlich auch mal das Wort "Artenschutz" fällt und die gänzlich auf Palmwedel oder Schlingpflanzen verzichtet. Die Freude war lediglich durch das ständige Tiere-Streicheln und mehrfach geänderte VPS-Zeiten getrübt.
Nun aber hatte das Unser-Charly-Fernsehen
diese Woche seine unsägliche Schimpansendressur auch noch auf J B Kerner ausgeweitet und einem Millionenpublikum Strampelhosenschimpänschen präsentiert, als wäre es das Natürlichste und Erstrebenswerteste der Welt. Uns jedenfalls erreichen schon genügend Anfragen "wo kann ich mal einen Affen streicheln", und viele von Ihnen werden das auch kennen. Demnächst wird dann neben neuen Charly-Folgen auch noch "Jack - extrem schräg - Der schnellste Affe der Welt" (ein Schimpanse als Eishockeyspieler) ausgestrahlt! Fazit: Ich nehme jegliches Lob zurück; das ZDF hat nichts gelernt, verbannt seine erstklassige Zoo-Sendung "Zoo-Geschichten" auf den nur digital zu empfangenden ZDF-Infokanal, und auf kritische Zuschauer-Anfragen reagiert man dort leider überhaupt nicht mehr: zured@zdf.de / info@zdf.de

Nun hat auch die AZA ihren Namen geändert und heißt jetzt AZA. Nein, kein Tippfehler, wahrscheinlich muß man es jetzt anders betonen. Tatsächlich haben sie einfach das "American" fallen gelassen (s. Pressemeldung). Ob das eine Distanzierung von eigenen Staat oder Ausweitung des Arbeitsfeldes impliziert, sei dahingestellt. Merken Sie sich einfach "Association of Zoos & Aquariums" und schauen Sie sich das Logo nochmals an - das wird auch noch ausgetauscht.

Erneut haben wir die Zoodatenbank www.zoo-infos.de aktualisiert und nun die 650-Park-Marke geknackt. Mit den Werbeeinnahmen des non-profit-Projektes finanzieren wir u. a. auch das von uns "adoptierte" Pakarana-Projekt - daher bitte fleißig benutzen! Sollten in einem Zoo noch Veränderungen für 2006 bei Eintrittspreisen, Öffnungszeiten & Co. anstehen, bitten wir um Kontrolle und ggf.  Mitteilung - vor Ostern wird es nochmals eine Aktualisierung geben. Und erneut ganz herzlichen Dank an über 50 Nutzer - darunter viele Zoopresseschau-Leser -, die sich in den letzten Monaten die Mühe gemacht haben, uns Ergänzungen, Korrekturen und ganze Zoo-Recherchen mitzuteilen!

15:10
Dirk Petzold



Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?

Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com

Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche: Darmstadt, Schopfmakakenhaus
 

Zoos  –  Meldungen

Hamburger Abendblatt Online - 13. Mrz. 2006
Vogelpark Walsrode öffnet wieder
Deutschlands größter Vogelpark in Walsrode ist am Sonnabend für Besucher geöffnet worden. Allerdings dürfen wegen Vogelgrippe-Gefahr nicht alle der 4000 Vögel ins Freie. Enten, Hühner, Schwäne, Strauße und Emus müssen vorerst im Stall bleiben. Es sei auch noch nicht darüber entschieden, ob die Tiere gegen Grippe geimpft werden dürfen, sagte Leiter Dieter Rinke. Das Friedrich-Löffler-Institut habe eine Impf-Genehmigung empfohlen. Unweit des Parks war eine an H5N1 erkrankte Wildgans entdeckt worden.

Walsroder Zeitung -13. Mrz. 2006
Über 400 Besucher im Vogelpark Walsrode
Insgesamt machten sich am Eröffnungswochenende trotz Schnee, Frost und viel Wirbel rund um das asiatische Tier-Virus über 400 Besucher auf in den Park – mehr als am Eröffnungswochenende 2005.

Berliner Morgenpost - 11. Mrz. 2006
Die Winterverlierer: Eiscafés müssen Speisekarte umstellen
Im Berliner Zoo hat der harte Winter 2006 zu einem deutlichen Besucherrückgang geführt. "Wir haben seit Januar 15 Prozent weniger Tageskarten verkauft", berichtet Zoo-Sprecher Ragnar Kühne. Im Botanischen Garten in Dahlem hat der Frost die Heizkosten für die Gewächshäuser in die Höhe getrieben, meldet die Wissenschaftliche Leiterin Brigitte Zimmer. "Mögliche Frostschäden der Pflanzen und Bäume sind noch nicht abschätzbar", ergänzt Zimmer.

ORF.at - 12. Mrz. 2006
Panzernashörner in Wien angekommen
Der Tiergarten Schönbrunn hat wieder Zuwachs bekommen. Zwei Panzernashörner aus Nepal trafen am Samstag in Wien ein. Die lange Reise bewältigten sie ohne Probleme. Der siebenjährige "Junge", es bedeutet in der nepalesischen Sprache so viel wie "kräftig", und die vierjährige "Beauty" wurden zuerst per Flugzeug von der nepalesischen Hauptstadt Katmandu nach Bratislava gebracht. Von dort ging es per Lkw nach Wien in den Tiergarten. Besucher können die Nashörner ab 23. März im neuen Gehege bestaunen. Das Nashorngehege in Schönbrunn ist eine der größten derartigen Anlagen Europas. Sie ist rund 6.000 Quadratmeter groß und kostete dreieinhalb Millionen Euro. 
 

Blick - 15. Mrz. 2006
Zürcher Schimpansen zügeln in den Ruhrpott
Die Schimpansengruppe des Zoo Zürich zieht nach Gelsenkirchen ins deutsche Ruhrgebiet. Dort beziehen die acht Tiere mit zwei weitern Schimpansen eine neu gebaute Anlage vom 1400 Quadratmetern. Seit über zehn Jahren verfolgt der Zürcher Zoo die Idee, nur zwei Menschenaffenarten zu pflegen. Im ehemaligen Industriegebiet Ruhrpott ist der Zoo Zürich nach zehnjähriger Suche fündig geworden: In der «Zoom Erlebniswelt» Gelsenkirchen entsteht ein Schimpansenrevier, das laut Mitteilung des Zoo Zürich zum einen den Platzbedürfnissen dieser Affenart entspricht. Zum andern können die acht Schimpansen als «wertvolle Zuchtgruppe» zusammenbleiben. Nach Angaben des Zürcher Kurators Robert Zingg wird die Gruppe vermutlich im kommenden Mai umziehen und sich das neue Zuhause mit zwei Schimpansenweibchen derselben, westafrikanischen Unterart teilen.

mzbern.ch - 15. Mrz. 2006
Tierschutz begrüsst Pläne für Zoo Hasel
Der Aargauische Tierschutzverein begrüsst die geplante Neuorientierung des umstrittenen Rüfenacher Kleinzoos Hasel. Die Wildtiere sollen an andere Orte umgesiedelt, der Zoo Hasel in einen Streichelzoo mit heimischen Tieren umgewandelt werden. Genauere Details dazu sind noch nicht bekannt. Doch Cynthia Lerch begrüsst als Präsidentin des Aargauischen Tierschutzvereins diese Entscheidung. Schon vor bald 20 Jahren habe sie gegenüber dem damaligen Zoobesitzer vorgeschlagen, die problematische Wildtierhaltung aufzugeben und stattdessen einen Ort zu schaffen, wo Kinder etwa landwirtschaftlichen Nutztieren begegnen und deren Lebensweise kennen lernen könnten. Obwohl es schwierig sein werde, für die Wildtiere gute Plätze zu finden, erwarte der Tierschutzverein, dass für jedes der Tiere die bestmögliche Lösung gesucht werde.



Vogelgrippe

NDR Online - 14. Mrz. 2006
Katastrophenfall auf Rügen aufgehoben
Knapp einen Monat nach dem Ausbruch der Vogelgrippe auf Rügen haben die Behörden den Katastrophenalarm in Mecklenburg-Vorpommern komplett wieder aufgehoben. Daraufhin lösten sich auf der Insel Rügen sowie in den beiden benachbarten Kreisen Ost- und Nordvorpommern die Katastrophenstäbe auf. Trotz weiterer Fälle in den vergangenen Tagen habe sich die Lage entspannt. Die Schutzzonen bleiben weiterhin bestehen. Der Kreis Rügen hat Tierfreunde unterdessen um Unterstützung beim Einfangen frei lebender, herrenloser Katzen gebeten. Die Tiere sollen zu einem Tierarzt gebracht werden, der einen Rachenabstrich macht und eine Blutprobe entnimmt. Auf diese Weise will der Kreis Gewissheit erlangen, dass die Katzen auf der Insel frei vom Virus sind. Die Aktion läuft vorerst bis Ende März.
Die Vogelgrippe gibt den deutschen Wissenschaftlern weiterhin Rätsel auf. Die Fachleute suchen derzeit fieberhaft nach Tierarten, die nicht an der Vogelgrippe sterben, den Erreger aber weiter übertragen. Die Experten aus der Lebensmittelbranche warnten erneut vor Panik.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 10. Mrz. 2006
Verschwörungstheorien zur Vogelgrippe
Noch immer ist auch Wissenschaftlern unklar, wie das Vogelgrippevirus H5N1 aus Asien an die deutsche Ostseeküste und an andere Orte in Westeuropa gelangen konnte. Bislang hatten Vogelkundler und Virologen vermutet, infizierte Vögel könnten keine weiten Strecken mehr zurücklegen, eine Ausbreitung des Virus über Zugvögel sei also unmöglich. Wie aber dann? Thomas Mettenleiter, Präsident des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit und derzeit der wohl gefragteste Virologe in Deutschland, wird laufend mit Gerüchten und Spekulationen von Hobbyforschern konfrontiert. Wie ein Forscherteam, das nun in der Zeitschrift „Science” erste Untersuchungsergebnisse veröffentlicht hat, hält auch Mettenleiter Wildvögel für die plausibelste Quelle. Gängigste Erklärung ist, daß Wildvögel Anfang 2006 wegen der lang anhaltenden Kälte aus Osteuropa Richtung Westen gezogen seien und H5N1 von dort mitgebracht hätten. Höckerschwäne gehörten zu den Arten, bei denen solche Winterfluchten bekannt seien. Als Hauptverdächtiger gilt aber der inzwischen bekannte beringte Singschwan aus Lettland. Die weitere Verbreitung Richtung Westen könnte anschließend in Etappen erfolgt sein. Möglich sei aber auch, daß das H5N1-Virus schon im Herbst nach Westeuropa gelangt sei, und zwar in Langstrecken-Zugvögeln wie der Tafelente. Wildenten könnten offenbar mit dem Virus infiziert sein, ohne zu erkranken. Vielleicht hätten solche Enten das Virus mitgebracht und die ständig auf Rügen lebenden Schwäne angesteckt. Auch wenn es ihm widerstrebt, kann der Virologe auf absehbare Zeit Verschwörungstheoretikern und Hobbyfachleuten nicht ganz den Boden entziehen: „Möglicherweise läßt sich der genaue Eintragsweg des Virus nach Deutschland nie vollständig nachvollziehen.”

Die Neue Epoche - 9. Mrz. 2006
Steinmarder auf Rügen mit Vogelgrippe infiziert
Weltweit erstmals ist das Vogelgrippe-Virus bei einem Steinmarder nachgewiesen worden: Wie das Friedrich-Loeffler-Institut am Donnerstag mitteilte, war das Tier am 2. März auf der Insel Rügen noch lebend gefunden worden, nach Feststellen der Infektion aber getötet worden. Der Marder ist nach drei Katzen das vierte Säugetier, das sich infiziert hat. Er stammt ebenfalls aus dem Teil Rügens, in dem die meisten toten Vögel gefunden wurden. Bei den infizierten Wildvögeln in Mecklenburg-Vorpommern ist es dagegen nach Angaben des Krisenstabes bei den zuletzt gemeldeten 151 geblieben, von denen allein 138 von Rügen stammen. Alle Tests bei Nutztieren verliefen negativ.

HaffZeitung - 13. Mrz. 2006
Seuche hinterlässt Spuren
Der Ausbruch der Vogelgrippe hat im Ueckermünder Tierpark Spuren hinterlassen. Auch wenn der Zoo, nach Schließung am 20. Februar, seit zwei Tagen wieder geöffnet ist. Am Eingang müssen die Gäste über Seuchenmatten laufen. Das Füttern der Tiere ist untersagt, die Vögel sind gezwungen, die kommenden Wochen im Stall zu verbringen, und alle Vogeltransporte wurden abgesagt. Auch gefiederte Gäste sind mittlerweile unerwünscht, die Nisthilfen für Störche abmontiert und die Ententeiche abgelassen, damit sich keine Zugvögel oder Wildenten im Tierpark ansammeln. Der wirtschaftliche Verlust, so Tierparkchef Helge Zabka, halte sich in Grenzen.

hr online - 9. Mrz. 2006
Vogelpark schließt Besucher aus
Der Vogelpark Biebesheim ist wegen der Vogelgrippe geschlossen worden. Die Betreiber wollen einer möglichen Hysterie vorbeugen. Eine Vorsichtsmaßnahme, sagt Horst Zimmermann, der Vorsitzende des gemeinnützigen Biebesheimer Vogelparkvereins. Und er fügt mit bitterem Unterton hinzu: "Wir wollen unsere Vögel vor den Menschen schützen". Es sei so viel Panik verbreitet worden. Ein Kind, das den Vogelpark besuche, brauche nur einen Schnupfen bekommen und schon gebe es Probleme, die der Vogelpark-Verein nicht haben wolle. Die Vogelpark-Betreiber haben sich – wie sie es nennen – zu knallharter Quarantäne entschlossen. Es gilt rigide Stallpflicht und die Ställe gleichen Hochsicherheitstrakten. Sie wurden mit Plexiglas abgeschottet und alle Ritzen, durch die kleine Vögel hineinschlüpfen könnten, verstopft. Die Vögel leben eingesperrt auf engem Raum. Seuchenrecht bricht Tierschutz, sagt Horst Zimmermann, es sei für die Tiere schon eine Qual. Aber was soll man machen, meint er achselzuckend. Im Vogelpark sind alle offenen Wasserstellen beseitigt worden, damit frei lebende Vögel nicht angelockt werden. Der Vogelpark lebt allein von Spenden und die bleiben derzeit aus. Doch die Kosten steigen. Allein das Plexiglas, mit dem die Ställe abgesichert wurden, hat über 14.000 Euro gekostet.

Lampertheimer Zeitung - 15. Mrz. 2006
Schildkröten retten vor weiteren Vogelgrippe-Maßnahmen
Am Sonntagmittag hat die Jahreshauptversammlung des AZ- Vogelparks stattgefunden. Gerhard Hartl, der Erste Vorsitzende des Vereins, hielt in seinem Bericht Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr, das ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums stand. Im Rahmen der Versammlung äußerte sich der Vorstand auch zum Thema "Vogelgrippe" und wie die daraus resultierenden Auflagen für den Park aussehen: An vorderster Stelle stünde die Stallpflicht, sämtliche Gehege müssen völlig dicht sein und es dürfe kein Vogelkot in die Voliere gelangen. Intensive Hygiene und konsequente Mäuse- und Rattenbekämpfung werde betrieben, damit Ungeziefer von den Volieren ferngehalten werden. Von einer weiteren Auflage, nämlich der Entleerung der Teiche, sei der Lampertheimer Vogelpark befreit - Grund dafür sind die Schildkröten, die sich darin befinden.

Echo-online - 11. Mrz. 2006
„Aber bitte keine Katze küssen“
Die Vogelgrippe und ihre drohenden Auswirkungen versetzen die Menschen zunehmend in Sorge – nicht nur aus Angst um die eigene Gesundheit, sondern auch aus Angst um die Gesundheit ihrer Haustiere und wegen möglicher Ansteckungsgefahren, die von Hund, Katze und Vogel ausgehen können. Dr. Karin Jung, Leiterin des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Darmstadt, hatte am Donnerstagabend bei der Telefonaktion des ECHO zur Vogelgrippe reichlich Gelegenheit, Vorurteile auszuräumen, aber auch auf Gefahren und Vorkehrungen aufmerksam zu machen.

H5N1-Ausbreitung: Zugvögel geraten stärker unter Verdacht
Die Hinweise verdichten sich, dass Zugvögel das Vogelgrippe-Virus nach Europa eingeschleppt haben. Zwei Entenarten stehen unter besonderem Verdacht. Die Langstreckenzugvögel haben ihre Winterquartiere genau dort, wo jetzt die ersten Infektionen aufgetreten sind.



Planung und Bau 

SWR.de Nachrichten - 15. Mrz. 2006
Ein Luxusheim für Riesenechsen
Das weiße Leistenkrokodil hat sich scheu an den Rand des Wasserbeckens gedrückt, ein olivgrün gefärbtes Krokodilweibchen liegt bewegungslos im Schatten eines umgestürzten Baumstamms. Zwei weitere Tiere haben sich ganz versteckt. Knapp drei Wochen hatten die Tiere den Raum für sich, jetzt drängen sich neugierige Besucher in die neue Krokodilhalle im Aquarium der Wilhelma. Am 14. März wurde das Gehege feierlich eröffnet. Die vier Leistenkrokodile stammen von einer thailändischen Krokodilfarm. Die Tiere sind rund sechs Jahre alt, wiegen jeweils rund 60 Kilogramm und sind gut zwei Meter lang. Sie werden im Lauf ihres Lebens noch kräftig zulegen. 1,35 Millionen Euro hat die anderthalb Jahre dauernde Modernisierung des Vorgängerbaus gekostet. Ihren Lebensraum teilen sich die Krokodile noch mit zwei Riesen-Schlangenhalsschildkröten.

Rhein Main Presse - 11. Mrz. 2006
Wölfe erhalten jetzt ein artgerechtes Zuhause
Auf 2500 Quadratmetern soll im Tiergarten Worms nun endlich ein artgerechtes Zuhause für die Wölfe entstehen. Eine Grotte ermöglicht den Besuchern auch einen Blick unter die Erde in die Wolfsgehege. Bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Tiergarten war nicht nur Vorsitzender Achim Herb mit den Aktivitäten des 345 Mitglieder umfassenden Vereins zufrieden. Besonders stolz war man über die Fertigstellung des neuen Pavianhauses.

MVregio - 13. Mrz. 2006
Ostseepark spendet für Menschenaffen
Die Kunden und Gäste dieser Einkaufseinrichtung unterstützen damit die Aktion des Rostocker Zoos "Schaffen für die Affen" für ein neues Menschenaffenhaus. Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung und Unternehmen aus der Region ist beeindruckend. 380.000 Euro wurden bisher auf das Konto "Schaffen für die Affen" eingezahlt. In diesem Jahr möchte der Zoo die 500.000 Euro-Spendenmarke erreichen.

HNA Online - 13. Mrz. 2006
Besuch bei Vielfraß und Co
Mit einem neuen Angebot wartet der Tierpark Sababurg in dieser Saison auf: Am 1. Juni wird ein Schulbauernhof eröffnet. Ställe ausmisten und Tiere füttern, den Schäfer bei der Arbeit mit Schäferhund und Schafen beobachten oder erleben, wie ein Kaltblutpferd ein Feld pflügt - all das soll möglich sein. "Wir planen Mitmach- und Sonderaktionen sowie Führungen", erklärt der Betriebsleiter des Tierparks, Gerhard Briel. Ausgebaut werden soll "Der sprechende Tierpark" mit Führungen zu den Fischottern, Vielfraßen, Pinguinen und später Wölfen und Luchsen. Wieder mit dabei sind die Tiere in der Bibel und die Kirche im Tierpark. Der Kirchenpavillon existiert zwar nicht mehr, dafür wird derzeit eine Scheune zur Kirchen- und Kulturscheune ausgebaut.




Aktionen

Businessportal24 - 10. Mrz. 2006
"Nashörner französische Art“ im Zoo Landau
Als erste „Nashorn-Veranstaltung“ im „Jahr der Nashörner und ihrer Lebensräume“ wird ein spannender Bildervortrag im Zoo Landau in der Pfalz angeboten. Biologe Wilhelm Möller aus dem Zoo Augsburg referiert am Freitag, 17. März 2006 um 19 Uhr in der Zooschule Landau zum Thema: „Nashornschutz im Tierparadies Uganda“. Wilhelm Möller ist ausgewiesener Ugandakenner und hielt sich bereits 1976 für zoologische Feldstudien an den seltenen und wenig erforschten Schuhschnäbeln sowie als Tierfilmer in dem ostafrikanischen Land auf. Im Jahr 1995 begann seine Tätigkeit als Direktor des Uganda Wildlife Education Centre (UWEC), vormals Entebbe Zoo, wobei es zu seinen Aufgaben gehörte, aus einer heruntergewirtschafteten Zooanlage ein modernes Naturschutzzentrum mit dem Ziel zu gestalten, einen Beitrag zum Umwelt- und Naturbewusstsein in der heimischen Bevölkerung zu leisten. Seit August 2005 ist Wilhelm Möller als Kurator für den Tierbestand im Zoo Augsburg tätig.

Businessportal24 - 9. Mrz. 2006
Aktuelles aus dem Zoo Landau
Mit einem neuen Informationsangebot für Freunde, Tierparten und Förderer des Zoo Landau in der Pfalz setzt der Zoo seine „Service-Offensive 2006“ fort. Per Email können sich Zoofreunde ab sofort in regelmäßigen Abständen über die neuesten Begebenheiten wie Tiergeburten, Sonderveranstaltungen, Vorträge oder geplante und abgeschlossene Baumaßnahmen informieren lassen. Zusätzlich wird es Neues zu bestimmten Tierarten oder Tierpersönlichkeiten geben und die einzelnen Reviere und Arbeitsbereiche des Zoos mit ihren Mitarbeitern werden sich ebenfalls vorstellen.

Schwerin-News - 15. Mrz. 2006
PINGUINALE 2006 in der Partnerstadt
Nach der einwöchigen Präsentation der Landeshauptstadt im August vergangenen Jahres in Schwerins Partnerstadt Wuppertal haben sich die guten Beziehungen weiter entwickelt. In diesem Jahr feiern die Zoos beider Städte Geburtstag. Der Zoologische Garten in Wuppertal begeht sein 125-jähriges und der Schweriner Zoo sein 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass startet die Stadt Wuppertal eine ganz besondere Aktion - die PINGUINALE 2006. Als Partnerstadt war Schwerin natürlich mit von der Partie und erwarb einen 1,80 Meter großen Pinguin-Rohling aus wetterfestem Kunststoff und gab ihm den Namen "Heinrich". Zwei Monate lang können Besucher den sympathischen Kerl bestaunen und werden gleichzeitig auf die Landeshauptstadt im Norden neugierig gemacht. Später soll "Heinrich" in seinem Heimat Zoo in Schwerin großen und kleinen Besuchern Freude bereiten.

sz-online - 14. Mrz. 2006
Pirnaer spendieren Tierfutter
34 Pirnaer haben eine Patenschaft für ein Tier im Deciner Zoo übernommen. Bereits zum 12. Mal startete die Stadt ihren Aufruf, mit einer Adoption eines Tieres den Zoo zu unterstützen. Über 2 030 Euro sind so zusammen gekommen.



Nachwuchs 
 
RP-Online - 15. Mrz. 2006
Dem Mini-Nashorn wächst ein Hörnchen
Knapp einen Monat ist Mini-Nashorn Davu jetzt Star im Krefelder Zoo. Unser Patenkind hat schon mächtig zugelegt. Über 50 Kilo wiegt das Riesenbaby inzwischen. Auch ein Horn wächst ihm - noch ist es eher ein Hügelchen. „Die Haut ist aufgeplatzt, und nun formt sich nach und nach ein Horn“, erklärt Zoodirektor Wolfgang Dreßen. Doch es wird noch Jahre dauern, bis das Nashornhorn ausgewachsen ist.

Dresdner Neueste Nachrichten - 15. Mrz. 2006
Elefantenkind klettert am liebsten auf der Tante
Elefantenkind Thabo-Umasai weiß, wie Schnee schmeckt. "Wenn's nicht gar zu kalt ist, lassen wir den Kleinen täglich für ein halbes Stündchen mit ins Freie", sagt Petra Schmidt, seit sieben Jahren Elefantenpflegerin im Dresdner Zoo. Dann flitze er unter den anderen vier Dickhäutern umher. Drinnen im Afrikahaus begibt sich das inzwischen sechs Wochen alte Geschöpf schon ohne Mutter Drumbo auf Entdeckungsreise. "Wir rufen ihn nur Umasai - erstens, weil das so schön klingt und zum anderen, weil die Namen Drumbo und Thabo in den Ohren von Elefanten zum Verwechseln ähnlich klingen", erklärt die Pflegerin. Ansonsten trinkt der Kleine brav seine Milch (jetzt ohne extra Podest) und darf auch mal bei den Tanten saugen. Besucher zieht Thabo-Umasai scharenweise an: Sage und schreibe 62 600 Neugierige kamen im Monat Februar, lediglich 27 200 waren es vergangenes Jahr im selben Zeitraum.

Westdeutsche Zeitung - 10. Mrz. 2006
Berühmtem Zoo-Papa fehlt der Familiensinn
Wuppertal. Manche Namen haben etwas Schicksalhaftes. "Tusker" zum Beispiel heißt frei übersetzt so viel wie "Der mit dem Stoßzahn". Genau da aber liegt die Schwäche von Deutschlands wohl potentestem afrikanischen Elefantenbullen. Drei Elefantendamen hat der erst 14 Jahre alte Jüngling im Wuppertaler Zoo in einem für Elefanten geradezu atemberaubenden Tempo geschwängert. Zwei Babys sind aus diesen kurzen, aber heftigen Begegnungen hervorgegangen, eine dritte Elefantendame, die Leitkuh namens Sabi, erwartet 2007 Nachwuchs. "Tusker" kommt bei der Damenwelt an, trotz seines Schönheitsfehlers. Kurz nach seiner Ankunft im Zoo vor elf Jahren brach sich der Prachtbulle einen Stoßzahn ab. Der wuchs zwar wieder nach, allerdings nur noch als Stumpf. Vielleicht muss er deshalb zeigen, dass er ein ganzer Kerl ist. Dabei ist er alles andere als ein Familienmensch.

Spiegel Online - 14. Mrz. 2006
Pinguine: Kleiner Flauschball watschelt in Togas Fußstapfen
Es ist noch so klein, dass es auf eine Hand passt. Aber schon jetzt ist das Pinguinbaby im britischen Zoo "Amazon World" ein Star. Nachdem sein Bruder Toga spurlos verschwand, macht der putzige Nachwuchs seine Eltern wieder glücklich und versetzt Tierfreunde in Entzücken. Bisher sind die Mitarbeiter des Zoos die einzigen, die den Mini-Pinguin täglich bei seinen ersten, wackeligen Schritten beobachten können. Nur ein Reporter der "Washington Post" durfte der Kinderstube schon mal einen Besuch abstatten und sogar ein kleines Filmchen drehen (siehe Video). Denn der Kleine kommt erst Ostern ins Freie. Nach etlichen rührenden, traurigen und lustigen Tiergeschichten des vorigen Jahres hat das Schicksal von Toga kurz vor Weihnachten die ganze Insel in Aufruhr versetzt. Der Pinguin verschwand über Nacht aus dem Zoo auf der Isle of Wight. Die Zoomitarbeiter nahmen an, dass jemand das Tier als Weihnachtsgeschenk mitgenommen hat, motiviert durch den Dokumentarfilm "Die Reise der Pinguine". Pinguinfreunde spendeten über 10.000 Euro, die als Belohnung auf "ihren" Toga ausgesetzt wurden. Damit sich das Drama um Toga nicht wiederholt, hat der Zoo laut Zeitung seine Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Bewegungsmelder und Kameras sollen bald rund um das Pinguingehege angebracht werden.

Krone.at - 13. Mrz. 2006
Ameisenbär als Publikumsliebling
Im Zoo von Tokio gibt es eine neue tierische Attraktion: Ein kleiner Tamandua, auch Ameisenbär genannt, begeistert derzeit alle Zoo-Besucher. Bereits drei Monate nach seiner Geburt ist der kleine Ameisenbär - der bereits jetzt zum Publikumsliebling des Tokio-Zoo avanciert ist - flott unterwegs und überall dran.

Berliner Morgenpost - 15. Mrz. 2006
Löwenkind auf Klettertour
Nach verregneten Tagen freute sich dieses Löwenkind im Zoo von San Diego so über blauen Himmel und Sonnenschein, daß es gleich auf den Kletterbaum im Löwengehege gestiegen ist und voller Lebensfreude ins Holz beißt. Löwenjunge "Koza" ist vier Monate alt und lernt jetzt die Welt und das schöne Wetter genießen.



Freie Presse Online - 15. Mrz. 2006
Seebärenbulle verlässt Leipziger Zoo
Seebärenbulle «Matze» verlässt heute den Leipziger Zoo. Das im Mai 2003 geborene Tier werde künftig im «Parco Faunistico la Cornelle», einem Zoo in Norditalien, leben, teilte Zoodirektor Junhold mit. Grund für die Umsiedlung seien die immer häufiger auftretenden Rang- und Revierkämpfe zwischen «Matze» und seinem Vater «Danny».

mephisto 97.6 - 15. Mrz. 2006
Seebär Matze verlässt Zoo
Nach Angaben des Leipziger Zoos wird der Seebär zukünftig im Parco Faunistico in Italien leben. Grund für den Weggang seien zunehmende Rang- und Revierkämpfe mit seinem Vater. Zukünftig gibt es damit nur noch zehn Seebären in Leipzig.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 10. Mrz. 2006
Tierpark: Weiblicher Neuzugang bei den Eisfüchsen
Seit Dienstag gibt es wieder einen weißen Eisfuchs im Tierpark. Nachdem im letzten Jahr das Weibchen verstorben war, lebte der Rüde, ein Mischling zwischen Weiß- und Blaufuchs, eine Zeit lang allein. Nun hat er eine neue Gefährtin bekommen, die im weißen Winterfell aus einem ungarischen Zoo angereist ist.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 14. Mrz. 2006
Winter im Chemnitzer Tierpark Winter
Tief verschneit präsentiert sich im Moment auch der Tierpark Chemnitz. Einige der Bewohner fühlen sich offensichtlich trotz der eisigen Temperaturen sehr wohl, wie zum Beispiel die Polarfüchse. Das Männchen, das lange Zeit allein lebte, hat wieder eine Gefährtin bekommen. Das weibliche Tier kommt aus einem ungarischen Zoo und zeigt sich den Besuchern im prächtigen weißen Winterkleid.

Berliner Morgenpost - 11. Mrz. 2006
Tierisch was los
Es ist die große Liebe und dafür ist frau bereit, so manches in Kauf zu nehmen. Als der stattliche Vifijo vor einem halben Jahr der Transportkiste entstieg, war es um Bonobo-Weibchen Yala geschehen. Der elfjährige Menschenaffe fiel dem mehr als doppelt so alten Weibchen in die Arme und ließ es fortan kaum noch los. Soweit schön, einen Nachteil hat die Leidenschaft jedoch: „Vifijo hat aus Antwerpen eine Marotte mitgebracht“, sagt Zoo-Affenhauschef Reimon Opitz. „Er krault nicht nur, sondern rupft den anderen Tieren die Haare aus.“ Die geliebte Yala trifft es dabei besonders schlimm. Sie ist im Nacken und auf dem Rücken schon ganz kahl.

HaffZeitung - 11. Mrz. 2006
Neues Zebra im Tierpark begrüßt
In dem Sicherheitstransporter, der von Eberswalde aus den Ueckermünder Tierpark ansteuert, befindet sich „Auguste-Napirai“ – der Name ist Suaheli und bedeutet so viel wie „stolz“. Heraus trottet kein Bär, kein Löwe und auch kein Krokodil, sondern ein harmlos anmutender Vierbeiner in „Sträflingskleidung“ – eine Zebradame mit liebevollen Kuhaugen und tänzerischem Gang. Mittlerweile hat sich Auguste-Napirai – nach gut einer Woche Aufenthalt – im Tierpark eingelebt. Wegen der frostigen Temperaturen muss Auguste-Napirai auch länger als gedacht auf Gesellschaft warten: „Damit der Hengst den Transport übersteht, müssen Plusgrade herrschen.“

Freie Presse - 11. Mrz. 2006
Für Leoparden beginnen jetzt Flitterwochen
Die Leoparden Kim und Kiara teilen sich jetzt das Außengehege ihres Käfigs im Limbacher Tierpark. Seit Kiara im vorigen Sommer Einzug gehalten hat, gewöhnten sie sich bereits in getrennten Käfigen aneinander. Jetzt soll das Paar für Nachwuchs sorgen.

B.Z. - 12. Mrz. 2006
Zootiere bekommen Sanostol, damit sie nicht winterdepressiv werden
Berlin. Winterfrust im Zoo. Auch die Affen, Nashörner und Giraffen schieben Gehege-Depressionen. Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs reagiert jetzt mit einer Vitamin-Doping-Therapie: Er setzt auf Vitamine und einen Powersaft.

Fränkische Nachrichten - 14. Mrz. 2006
Wildpark erwacht aus dem Winterschlaf
Bad Mergentheim. Der Frühling steht vor der Tür, und der artenreichste Tierpark Europas ist für die Hauptsaion gerüstet. Bei einem Rundgang durch den Wildpark berichtete Sandra Hertwig, Leiterin der Abteilung Tierpflege, wie sich der Frühling auf die Tierwelt auswirkt, was sich über die Jahre hinweg im Wildpark verändert hat und was sich das Wildparkteam für die kleinen Besucher ausgedacht hat.

Solingen-online - 10. Mrz. 2006
Spender päppeln Fauna wieder auf
Kleine und große Spenden helfen weiter: Gestern übergaben Thomas Busch und Gudula Polei jeweils 5000 Euro an den Tierpark Solingen. Das stopft zumindest das erste Loch in der Kasse. "Bei so einem Wetter haben wir kaum Besucher", erklärt die Biologin Lore Köhler, die den Tierpark leitet. "Zum Glück kommen einige aber bei jedem Wetter zu uns." Dennoch wartet sie mit ihren fünf festen Mitarbeitern auf den Frühling. "Wir brauchen viele Besucher, um die Löcher in der Kasse zu stopfen." Ein neuer, achtköpfiger Vorstand hat vergangene Woche den Trägerverein übernommen. Gerade wird aufgeräumt und sortiert: Viele unbezahlte Rechnungen sind liegen geblieben. Unseriöse Verträge mit Werbefirmen müssten abgewickelt werden, die der alte Vorstand unterschrieben habe.

Wiesbadener Tagblatt - 15. Mrz. 2006
"Ein ganzes Stück nach vorne"
Eine positive Nachricht für den Tierpark Kastel gab es gestern im Anschluss an die Magistratssitzung: Mit einer Stiftung kann die Stadt Wiesbaden die Tierpflegerstelle mit 10 000 Euro jährlich unterstützen. Bei den Haushaltsüberlegungen habe man eine Reihe von Nachlässen genauer unter die Lupe genommen, deren Begünstigte die Stadt ist. Dabei, so Müller, sei man "auf die Dr.-Oppermann-Stiftung gestoßen". Dieser Nachlass besteht aus einem Haus in der östlichen City, mit dem aber bislang kein Überschuss habe erzielt werden können, weil das meiste Geld in die Instandhaltung der Immobilie floss. Der Erlös aus dem Hausverkauf wird angelegt, bei einem derzeitigen Zinssatz von 2,5 Prozent, rechnete Müller vor, sei jährlich mindestens mit einem Ertrag von 10 000 Euro zu rechnen. "Das Problem des Tierpflegers kann damit abgehakt werden." Die 10 000 Euro aus der Dr.-Oppermann-Stiftung sollen dem Tierpark vertraglich zunächst auf fünf Jahre zugesichert werden, mit Option auf Verlängerung. Insgesamt müssen jährlich 24 000 Euro für den Tierpfleger aufgebracht werden.

Autonome Provinz Bozen - 14. Mrz. 2006
Naturmuseum: "Gredleriana 5" und neues Nautilus-Aquarium ...
Ein lebendes Fossil können Besucher des Naturmuseums in der Bozner Bindergasse in Zukunft bewundern. In einem heute vorgestellten Aquarium werden sie einige Exemplare des Nautilus beobachten können. Bereits bisher gehörte ein Aquarium - das Korallenriffaquarium - zu den großen Höhepunkten eines Besuchs im Naturmuseum. Nun ist ein zweites Aquarium dazu gekommen, in dem ein ganz besonderes Meereslebewesen zu bewundern ist: der Nautilus. Vorgestellt wurde heute im Naturmuseum nicht nur das neue Nautilus-Aquarium, sondern auch die aktuelle Nummer der wissenschaftlichen Zeitschrift des Museums, die "Gredleriana 5", die vor wenigen Tagen erschienen ist.

Israelnetz.de - 10. Mrz. 2006
"Biblischer Zoo" beliebtestes Touristenziel
Jerusalems "Biblischer Zoo" war im vergangenen Jahr die meist besuchte Touristenattraktion in Israel - gemäß der Rangliste "Duns 100" des Informationsunternehmens "Dun and Bradstreet" besuchten 550.000 Menschen den Tiergarten. Der Liste zufolge stieg die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent. Die meisten Besucher kamen, weil sie den Babyelefanten Gabi sehen wollten. Gabi ist der erste asiatische Elefant, der in Israel durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde. An vierter Stelle kam Ramat Gan´s Safari-Park mit 480.595 Gästen. Auf der Rangliste erscheinen nur gebührenpflichtige Sehenswürdigkeiten. Andere Touristenziele, wie die Klagemauer oder die Gärten des Bahai-Tempels in Haifa, tauchen auf der Liste deshalb nicht auf.

Stern Shortnews - 10. Mrz. 2006
Freizeit: Südafrika: Dachs erntet als Ausbrecherkönig Zeitungsruhm
In einem Privatzoo lebt der Dachs "Stoffel". Das Tier ist bereits mehrfach aus seinem Gehege ausgerissen. Zu Beginn seiner Ausbrecherkarriere grub er sich ein Loch unter einer Mauer. Danach wurde dort eine Betondecke eingezogen. Danach benutze "Stoffel" Steine, legte sie an einer Mauer aufeinander und flüchtet. Bei den Löwen wurde er wieder eingefangen. Als nächstes benutzte er seinen Fressnapf, um aus seinem Gehege zu entkommen. Wieder landete er bei den Löwen, die ihn bissen und er wurde in eine Tierklinik gebracht. Auch hier brach der Dachs aus. Der neueste Fluchtversuch wurde mit einem Ast gestartet. Dies wurde von einem Fotografen festgehalten und so kam er in die Zeitung.

Aachener Nachrichten Freitag, 10. März 2006
Wildschweine im Tierpark mit Gewehr erlegt
Dieses Grünfutter haben die Wildschweine im Alsdorfer TIERPARK nicht mehr gefressen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dolphinarium Harderwijk – 11. März 2006
Rekord für SOS Dolfijn
RECORD VOOR SOS DOLFIJN
Am 11. März wurde der zehnte gestrandete Schweinswal innerhalb eines Monats im Auffangzentrum des Delphinariums Harderwijk aufgenommen, so viele, wie nie zuvor in solch einem kurzen Zeitraum. Sobald ein gestrandetes Tier, meist Schweinswale, gemeldet werden, rücken Mitarbeiter von SOS Am 11. März wurde der zehnte gestrandete Schweinswal innerhalb eines Monats im Auffangzentrum des Delphinariums HarderwijkDolphijn aus und bringen das Tier nach Harderwijk. Dies geschah seit 1971 113mal. Bei der Versorgung der Tiere helfen zahlreiche ehrenamtliche Helfer sowie der Tierarzt des Delphinariums. Vor der Freilassung wird sichergestellt, dass die Tiere selbständig Fische jagen können. Erst dann werden sie ins Meer zurück gebracht.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Köln, 15.03.2006
Warum gehen die Leute in den Zoo?
War die Besucherzahl des Kölner Zoos 2004 mit der Eröffnung des ELEFANTENPARKs schon um 18,3 % in die Höhe geschnellt, stieg sie 2005 nochmals um 9,7 % auf 1,2 Millionen und liegt damit um 30 % über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Die große Resonanz freut uns. Wir wollten aber auch wissen, wie die Menschen, die zu uns kommen, den Zoo bewerten. Was gefällt ihnen, was nicht? Um das herauszufinden, führte das Institut für Angewandte Sozialforschung (IfAS) der Universität zu Köln (Leitung: Prof. Dr. Jürgen Friedrichs) 2005 eine Besucherbefragung durch. Da uns aber auch interessierte, welche Menschen nicht und warum nicht in den Zoo kommen, wurde parallel dazu vom infas-Institut in Bad Godesberg eine telefonische repräsentative Befragung der Bewohner der Region Köln durchgeführt. Die Ergebnisse hat Herr Professor Friedrichs zu einem Bericht zusammengefasst, den wir Ihnen gern anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz vorstellen möchten am: Donnerstag, dem 16. März 2006 um 11.30 Uhr.

Zoologischer Garten Magdeburg, 15.03.2006
Spektakulärer Heiratsantrag bei Giraffen
Der Magdeburger Gordan Bengsch will es wagen: Er stellt seiner Verlobten einen romantischen Heiratsantrag unter den neugierigen Blicken des Giraffen. Damit die Überraschung für die zukünftige Braut gelingt, laden wir die Fotografen und Kamerateams herzlich in das Giraffenhaus ein: Sonntag, 19. März 2006 um 10.45 Uhr. Um 11 Uhr  wird der angehende Bräutigam der ahnungslosen Braut im Giraffenhaus die alles entscheidende Frage stellen…

Tierpark Ueckermünde, 15.03.2006
Eröffnung der Sonderausstellung
„Störe: Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien“ im Tierpark Ueckermünde
Die Gesellschaft zur Rettung  des Störes verfolgt seit mehreren Jahren ein ehrgeiziges Ziel: die Wiedereinbürgerung des Störes in der Ostsee. In diesem Jahr ist es nun so weit. Die ersten Störe werden in der Oder ausgesetzt. Auch wenn es nur eine kleinere Menge von wenigen Tausend Stück sein werden, die in erster Linie die Daten für notwendige Voruntersuchungen liefern sollen, so ist damit doch der erste praktische Schritt zur Rückkehr der Art in unsere Region getan. Über das gesamte Projekt und die dazu notwendigen Arbeiten soll eine Ausstellung Auskunft geben, die ab 24. März während der regulären Öffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr im Tierpark zu sehen ist. Störe sind lebende Fossilien. Sie sind älter als die Dinosaurier. Vor über 300 Millionen Jahren sind sie aus primitiven Fischen entstanden. Heute sind alle Stör-Arten gefährdet, teilweise sogar vom Aussterben bedroht. Schuld daran sind menschliche Aktivitäten. Der kostbare Kaviar, aber auch sein schmackhaftes Fleisch waren immer sehr begehrt. Inzwischen hat man aber erkannt, wie schade es wäre, wenn Störe endgültig aussterben. Sie werden
verstärkt geschützt, und es gibt auch sehr ernsthafte Bemühungen, den Stör in Mecklenburg-Vorpommern wieder einzubürgern. Ein Schwerpunkt der Wiederansiedelung des Atlantischen Störs wird das Stettiner Haff sein.

Zoo Dortmund, 15.03.2006
Sechsbindengürteltiere neu im Tamanduahaus des Zoos: Waisen suchen Paten und Namen
Zu den großen Besonderheiten des Dortmunder Zoos gehört das Tamandua-Haus – weltweit das einzige Haus, das sich exklusiv der Haltung von „Nebengelenktieren“ widmet, also den Ameisenbären und ihrer näheren Verwandten, wozu neben Faultieren auch Gürteltiere zählen. Bislang waren im Zoo Dortmund Borstengürteltiere und Neunbindengürteltiere zu sehen. Nun bereichert eine dritte Art den wertvollen Bestand des Zoos: ein Pärchen Sechsbindengürteltiere. Die Tiere sind dem Zoo vererbt worden. Da sie nun quasi Waisen sind, suchen sie dringend Paten. Schon für 25 Euro pro Tier kann die Patenschaft für ein Jahr übernommen werden. Wer zuerst kommt, darf auch einen Namen für sein Patentier aussuchen. Infos zu hierzu unter www.dortmund.de/zoo oder von Veronika Saul, Telefon (0231) 50 28628.  Sechsbindengürteltiere stellen eine zoologische Besonderheit dar, sind sie doch die einzigen Vertreter einer eigenen Gattung. Sie sind besonders stark gepanzert, was vor allem an Kopf und Schwanz beobachtet werden kann. Außerdem haben sie für Gürteltiere ungewöhnlich lange, borstige Haare, die zwischen einzelnen Hornschildern zum Vorschein kommen. Sie bewohnen sehr trockene Regionen des nördlichen und östlichen Südamerikas. Der Hornpanzer schützt dabei nicht nur vor mechanischen Verletzungen, sondern auch vor Austrocknung. Mit dieser Art kann der Zoo, weltweit anerkannter Spezialist für diese südamerikanischen Tierarten, nun sechs Arten von Nebengelenktieren präsentieren, die alle im Tamanduahaus zu sehen sind: neben dem Wappentier des Zoos, dem Großen Ameisenbären, sind dies der Tamandua (eine weitere Ameisenbärenart), das Zweifingerfaultier, das Borstengürteltier, das Neunbindengürteltier und das Sechsbindengürteltier – eine zoologisch einmalige Kollektion. Daneben wird im Tamanduahaus auch der Abdruck eines fossilen Eurotamanduas gezeigt, dem einzigen nicht-neuweltlichen Vertreter der Ordnung, der jemals gefunden wurde. Das Fossil ist eine Leihgabe des hessischen Landesmuseums Darmstadt und entstammt einer Ausgrabung in der berühmten Fossillagerstätte Grube Messel.

Tierpark Herberstein, 15.03.2006
Tierpark Herberstein startet besucherfreundlich in die neue Saison: Günstigere Eintrittspreise – einzigartige Attraktionen
Am 23. März ist es wieder soweit; der Tierpark Herberstein ist wieder täglich von 9 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Auf die Gäste warten zu Saisonbeginn einige „Überraschungen“: Der Eintrittspreis wurde deutlich reduziert und trotzdem konnte das Angebot erweitert werden! Attraktive Eintrittspreise für Familien - Spannende kommentierte Fütterungen. Noch besucherfreundlicher startet der Tierpark in die neue Saison, indem viele Eintrittspreise gesenkt wurden. Besonders wirkt sich diese Reduzierung auf Familienkarten aus: „Für Familien mit Kindern besitzt der Tierpark eine große Anziehungskraft, doch gerade bei Jungfamilien ist das Haushaltsbudget knapp bemessen. Daher haben wir die Familienkarten sogar um drei Euro reduziert“, freut sich Tierparkleiter Mag. Andreas Kaufmann. Doch dies ist nicht die einzige Neuigkeit in Herberstein! Künftig werden die Gäste noch näher an den Tieren sein, täglichen erzählen die Mitarbeiter des Tierparks bei kommentierten Tierfütterungen spannende Details rund um ihre Schützlinge.
Erstmals Mähnenwölfe in Österreich. Zwei weibliche Mähnenwölfe sind vom britischen „Jersey Zoo“ auf den Kanalinseln nach Herberstein umgezogen. Die beiden Mähnenwölfe sind in Österreich einzigartig, denn nur im Tierpark Herberstein kann man diese außergewöhnlichen Tiere sehen. Das auffälligste Merkmal der Mähnenwölfe ist aber nicht ihre Mähne, sondern die überlangen, schwarz gefärbten Beine. Diese stellen eine Anpassung an das Leben in der Savanne dar. Mit einer Schulterhöhe von rund 85 cm verschaffen die langen Gliedmassen dem Mähnenwolf einen guten Überblick über das Grasmeer der südamerikanischen Steppe. Das ist im Tierreich ungewöhnlich und für ein Raubtier extrem selten. Die Mähnenwölfe und ihre 598 Tierkollegen im oststeirischen Tierpark Herberstein sind ab 23. März 2006 täglich von 9 bis 17 Uhr zu sehen.

Wildpark Lüneburger Heide, 14.03.2006
Wolf, Bär & Co. - 40 – teilige Doku-Soup für das ARD-Familienprogramm aus dem Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt/Nindorf.
Als einziger Tierpark Norddeutschlands hat der Wildpark Lüneburger Heide den Zuschlag für 40 Sendungen a 50 Minuten erhalten. Wir freuen uns hier alle riesig, dass es geklappt hat, so die Mitarbeiter des Wildparks. Diese werden nun in den  nächsten Monaten nahezu täglich von Kamerateams des NDR Naturfilm begleitet.  Diese wiederum haben den Auftrag von der ARD erhalten hat, die Serie zu produzieren. NDR Naturfilm produziert so bekannte Serien, wie die Expedition ins Tierreich. Gesendet wird diese neue Serie täglich ab Mitte September. Bekannte Tierfilmer und Redakteure sind schon seit Wochen mit Recherchen und Themen beschäftigt. Wir hoffen, dass wir Deutschlandweit zur Förderung des Tourismus der Lüneburger Heide beitragen, so Norbert Tietz. Enorme Zuschauerquoten bestätigen den großen Erfolg aus den vergangenen Sendungen Elefant, Tiger & Co. Deutschlandweit sahen fast 2 Millionen Zuschauer täglich diese Sendung. Der ARD-Familienkoordinator Dr. Gerhard Fuchs: die ARD hat aus einer Idee, die anfangs elf Zoogeschichten vorsah ein vielbeachtetes Erfolgsformat entwickelt. Wir wollen aus den renommiertesten zoologischen Gärten in verschiedenen Bundesländern die Zuschauer mit einem Herz für Tiere erfreuen und dabei die regionale Kompetenz als Trumpfkarte der ARD ausspielen. Auch im Wildpark Lüneburger Heide fühlen sich die Besucher manchmal wie in der Wildnis. Sie dürfen durch manche Gehege in mitten durchlaufen und auf Tuchfühlung mit den heimischen Wildtieren gehen. Die Quoten von Naturfilmen zeigen regelmäßig: die heimischen Tiere sind oft beliebter als die Exoten aus aller Welt. Der Tierpark wird nicht nur alleine Schauplatz sein, denn die Teams verfolgen die Protagonisten auch in freier Wildbahn und gehen mit ihnen auf eine Pirsch zu den Tieren in der Lüneburger Heide. Dieses ist auch eine Riesen Chance für die gesamte Urlaubsregion Lüneburger Heide weit über die Grenzen hinaus noch mehr an Bekanntheit zu gewinnen.

Zoo Leipzig, 14.03.2006
„Matze“ wird Italiener - Seebärenbulle verlässt den Leipziger Zoo
Seebärenbulle „Matze“ (geb.  am 24.05.2003 in Leipzig) wird morgen den Leipziger Zoo den Rücken kehren und die Reise in den sonnigen Süden antreten. Sein neues Domizil wird der Parco Faunistico la Cornelle in Norditalien werden. Aufgrund der immer häufiger auftretenden Rang- und Revierkämpfen von „Matze“ mit seinem Vater „Danny“ (geb. 27.05.1997 im Frankfurter Zoo, seit 2001 in Leipzig), der zugleich auch der „Haremsbulle“ der Seebärengruppe ist, hat sich der Leipziger Zoo dazu entschieden das Seebärenmännchen in einen anderen Zoo zu geben.  Durch die Abgabe von „Matze“ verringert sich die Anzahl der Tiere im Zoo Leipzig auf 10. Die Seebären „Danny“, „Kosma“, „Whisky“, „Lippi“, „Wassi“, „Zoe“, „Arthur“, „Davis“, „Kalima“ und „Tim“ müssen nun allein durch die nassen Fluten der Seebärenanlage schwimmen und den einen oder anderen Scherz mit den Zoobesuchern veranstalten.

Zoo Duisburg, 14.03.2006
Trampeltierchen an der Flasche
Gerade zwei Wochen alt, 124 Zentimeter Stockmaß hoch mit zwei kaum sichtbaren Rundungen auf dem Rücken – im Übrigen plüschweich eingepackt in e c h t  K a m e l h a a r - verbringt eines der jüngsten Tierkinder im Zoo die kalten Tage im dicken Strohbett des Kamelhauses. Bei der Suche des noch namenlosen Trampeltier-Mädchen nach dem ohnehin dürftigen Euter von Mutter SARAH (selbst 1996 geborene Duisburgerin) zeigte sich, dass nur wenige Tage nach der Geburt die mütterliche Milchquelle völlig versagte. Seither muss das schwarzäugige Fohlen im Abstand von jeweils zwei Stunden mehrmals täglich mittels Fläschchen und/oder Tränkeimer aufgezogen werden. Kein leichtes Unterfangen, weil das stelzbeinige Jungtier weder etwas von guten Trinksitten noch kurzfristigem Stillstehen wissen will…
Um allerdings auf der Freianlage Freundschaften mit seinen restlichen erwachsenen
- doppelhöckrigen - Artgenossen zu schließen, ist es noch zu früh, weshalb Mutter SARAH und Töchterchen bis auf weiteres eine Einzelbox bewohnen. Für Vater SULTAN (1999 im Zoo Heidelberg geboren) bleibt das kleine Stutfohlen einstweilen sowieso ein lästiger Zögling; erst wenn das hübsche Kraushaar an Kopf und Nacken und die beiden schwellenden Rundungen auf dem Rücken des Trampeltiers weiter gewachsen sein werden, wird auch ihm auffallen, dass seine Tochter sich durchaus mit den anderen Damen seines Harems messen kann…

Thüringer Zoopark Erfurt, 14.03.2006
Kleine Glücksbringer
Trotz anhaltender Winterkälte erblickte kürzlich im Zoopark borstiger Nachwuchs das Licht der Welt. In der Nacht zum Mittwoch kamen im wohlig warmen Stall auf Axmanns Hof sage und schreibe 17 Ferkel der Rasse „Angler Sattelschwein“ zur Welt. Muttersau ‚Julie’ kam erst im November letzten Jahres aus Nordthüringen in den Zoopark und hat sich offensichtlich prima eingelebt. Bei so zahlreichem Nachwuchs war es kein Wunder, dass einige der Ferkel die ersten Tage nach der Geburt nicht überlebten. 11 kleine Glücksbringer sind aber wohlauf und werden vorbildlich von ihrer Mutter betreut.  Früher auf den Dörfern häufig gehalten, gehören Angler Sattelschweine mittlerweile zu den extrem gefährdeten Nutztierrassen.  Nur noch 34 Zuchtbetriebe, vor allem in den neuen Bundesländern, halten in Deutschland reinrassige Tiere. Von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen im hessischen Witzenhausen wurde die Rasse deshalb zur Nutztierrasse des Jahres 2006 gewählt. Der Name „Sattelschwein“ rührt von der schwarzen Färbung mit breiter, weißer Sattelzeichnung her. Seit 1929 werden Sattelschweine in einem speziellen Zuchtbuch, dem sogenannten Herdbuch, geführt. Ursprünglich stammen sie von der Halbinsel Angeln in Schleswig Holstein.  Im Thüringer Zoopark sind Muttersau und Ferkel ab sofort in ihrem Stall auf dem Schaubauernhof zu sehen. Wer sich leise und rücksichtsvoll der Kinderstube nähert, kann die Kleinen vielleicht sogar beim Trinken beobachten. In drei Monaten wird ein Teil des Nachwuchses an Privatleute verkauft.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 14.03.2006
Schafschur am 19. März 2006 ab 14.30 Uhr
Nachdem der Schafscherer seinen ersten Friseurtermin nicht wahrnehmen konnte (die Schneemassen hatten ihm den Weg versperrt), wird nun am kommenden Sonntag (19.3.) der zweite Versuch gestartet. Ab 14.30 Uhr bekommen die vier Rauhwolligen Pommerschen Landschafe „Oscar“, „Anna“, „Hanna“ & „Selma“ im Haustierstall einen neuen Kurzhaarschnitt. Herr Elsner aus Uhsmannsdorf wird wie jedes Jahr dafür eine traditionelle Handschere benutzen. Bleibt zu hoffen, dass es bald warm wird, damit die Schafe mit ihrer „Kurzhaarfrisur“ nicht frieren.

Zoo Dortmund, 13.03.2006
Neuzugang im Tamanduahaus
Zu den großen Besonderheiten des Dortmunder Zoos gehört das Tamandua-Haus – weltweit das einzige Haus, das sich exklusiv der Haltung von „Nebengelenktieren“ widmet, also den Ameisenbären und ihrer näheren Verwandten, wozu neben Faultieren auch Gürteltiere zählen. Bislang waren im Zoo Dortmund Borstengürteltiere und Neunbindengürteltiere zu sehen. Nun bereichert eine dritte Art den wertvollen Bestand des Zoos. Sie sind besonders stark gepanzert, was beim Zoobesuch vor allem an Kopf und Schwanz beobachtet werden kann. Außerdem haben sie für Gürteltiere ungewöhnlich lange, borstige Haare, die zwischen einzelnen Hornschildern zum Vorschein kommen.  Wir möchten Ihnen die neuen Zoobewohner gern vorstellen und laden ein zum Fototermin am Donnerstag, 16. März. Treffpunkt ist um 15 Uhr im Tamanduahaus. Wortberichterstatter sind auch herzlich willkommen.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 13.03.2006
Weiß wie die Leistenkrokodile und schwarz wie die Nacht
Pünktlich zur Langen Nacht der Museen ist die neue Krokodilhalle fertig. Ein Highlight im Programm der Wilhelma zur Langen Nacht der Museen ist zweifellos die neu eröffnete Krokodilhalle (Die feierliche Einweihung mit Ministerpräsident Günther Oettinger findet am morgigen Dienstag, dem 14.3.06 statt). Wenn am kommenden Samstag, dem 18.3., die Wilhelma zum ersten Mal in ihrer Geschichte ihre Tore für das Publikum bis 2 Uhr morgens öffnen wird, werden viele Menschen auch zum ersten Mal die vier neuen Leistenkrokodile sehen können. Wie aktiv die nachtaktiven Tiere dann sind, ist noch fraglich. Vielleicht helfen ihnen die Didgeridoo-Klänge - live von zwei Spielern vorgetragen - ein bisschen auf die Sprünge. Möglich ist das schon, denn Krokodile reagieren auch auf andere dumpfe Töne wie etwa Donnergrollen. „Das animiert sie zum Balzen“, erklärt der Tierpfleger Walter Kroll. Aber auch sonst hat die Wilhelma viel zu bieten: Sämtliche Häuser im unteren, dem historischen Teil der Parkanlage sind geöffnet. So kann selbst Kälte oder Nässe den Besuchern nichts anhaben. Die beiden großen Gewächshäuser mit ihrer historischen Architektur und den exotischen Pflanzen laden bei Live-Musik und Speis und Trank zum Verweilen ein. Für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei: im Wintergarten Klassisches für Violine und Klavier, im Maurischen Landhaus Jazziges mit Latinorhythmen.  Im Aquarium mit Zugang zur neuen Krokodilhalle präsentiert sich die Wasserwelt heimischer Flüsse und der Weltmeere. Hier findet sich außerdem ein Buffet und der Stand zur Sonderaktion. An diesem Stand wirbt die Wilhelma für die EAZA-Nashornkampagne (EAZA = europäischer Zooverband), einem Projekt zur Rettung der letzten Nashörner. Besucher, die sich in dieser Nacht mit einer kleinen Spende daran beteiligen, belohnt die Wilhelma noch einmal extra. Ferner sind das Amazonienhaus und das Insektarium geöffnet. Nur bei trockenem Wetter wird die historische Damaszenerhalle zugänglich sein, weil die vollständig restaurierte Innengestaltung im maurischen Stil sehr empfindlich ist. In der Halle ist eine kleine Dokumentation zur Geschichte der Wilhelma zu sehen. Insgesamt führt ein beleuchteter Rundgang die Besucher durch den nächtlichen Park.

NABU-Artenschutzzentrum, 13.03.2006
Schneeeulen im NABU-Artenschutzzentrum
So mach einer wird sich über den verspäteten Schneefall und die niedrigen Temperaturen geärgert haben. Viele Tierarten haben Schwierigkeiten unter der geschlossenen Schneedecke bzw. den zugefrorenen Gewässern Nahrung zu finden. Die Schneeeule jedoch würde sich bei den derzeitigen Wetterbedingungen hier durchaus heimisch fühlen. Die fast uhugroße Eule bewohnt u.a. Nordskandinavien und ist nur ausnahmsweise in Deutschland anzutreffen. Das Federkleid ist bei den Männchen fast reinweiß, bei den Weibchen kommt eine braune Bänderung hinzu. Die Kinder des KiKi-Klubs, die sich alle 14 Tage im NABU-Artenschutzzentrum treffen, freuten sich über das Wetter. So ging es beim letzten Treffen raus, um mit Feuereifer Schneeeulen anstatt Schneemännern zu bauen. In Zusammenarbeit vieler kleiner Hände entstanden große Schneeeulen, die unter der Eiche im Hof des NABU-Artenschutzzentrums aufgebaut wurden. Mit dem Einsetzen des Tauwetters wird es aber auch diesen „Schneeeulen“ zu warm werden und so werden sie nur kurze Zeit im Zentrum verweilen.

Zoo Köln, 13.03.2006
„Der Schrei des Schneekranichs – Ein Rückblick auf vier Jahrzehnte“
Den 150. Vortrag in der Vortragsreihe des Kölner Zoos hält der Chef selber und zwar am Dienstag, dem 14. März 2006 um 20.00 Uhr in der Zooschule (Eingang Futterhof, Boltensternstraße 31). Es ist zugleich sein letzter, was der Untertitel zum Ausdruck bringt. Sein Rückblick reicht allerdings über die 25 Jahre seiner Amtszeit als Zoodirektor hinaus. 1965 besuchte er Birecek, die letzte Waldrappkolonie Kleinasiens, die längst ebenso erloschen ist, wie die Schneekranichkolonie, die in Keoladeo Ghana (Indien) zu überwintern pflegte und die er auf der Rast in Afghanistan beobachten konnte. Das Aussterben von Tierarten ist nicht mehr ein Prozess erdgeschichtlicher Zeiträume. Wir erleben es innerhalb eines Menschenlebens. Aber es gibt Hoffnung. Über den Alpen kreisen heute wieder Bartgeier, zu deren Ahnen Tiere gehören, die 1972 aus Afghanistan nach Österreich kamen. Waldrapps und Schneekraniche haben zumindest in menschlicher Obhut überlebt. Die Zuchtpopulationen bilden nun den Grundstock für den Wiederaufbau von Freilandpopulationen in den Alpen (Waldrapp) bzw. in Sibirien (Schneekranich). Zum Gelingen dieser Projekte will der Kölner Zoo beitragen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.03.2006
Ein Spielplatz für Elefanten
Der aufkommende Frühling hat nachhaltigen Einfluss auf das Geschehen im Zoopark. So wurde der gesamte Sand auf dem großen Kinderspielplatz des Plateaus erneuert, damit die Besucherkinder zum Saisonstart nach Herzenslust Spielen können. Der bisherige Sand wurde nun den Elefanten gestiftet. Zwischen den Sandkörnern muss jedoch etwas von der Spielfreude, der Begeisterungsfähigkeit und der Energie der Kinder geblieben sein. Jedenfalls sind die drei Elefantendamen mit ihrem neuen „Sandkasten“ hoch zufrieden. Dort  wird gebuddelt, ein große Krater – so dass ein halber Elefant reinpasst – wird ausgeschachtet, hier wird Sand, der mit dem Tauwasser zusammen eine klasse Masse bildet, „modelliert“ und die dritte im Bunde übt Kopfstand. Es wird geschoben und auch mal mit Sand geworfen. Als naturgegebene Arbeitsmittel dienen Vorderfüße und der sehr geschickte Rüssel. Und was allen drei Elefantenkühen so richtig Spaß macht: sich Sand auf den Rücken zu werfen. Gut eingepudert stehen sie da: drei „Sandfanten“ auf dem Roten Berg. Wer Safari, Seronga und Csami beim Burgenbauen und Sandkuchenbacken beobachten will, kann dies täglich bei warmem Wetter von 11.30 bis 15.30 Uhr tun.  Der Zoopark hat täglich ab 9 Uhr geöffnet.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 13.03.2006
ZOOM Erlebniswelt präsentiert sich auf Reisemessen
Der Hauch von Alaska, Afrika und Asien weht demnächst auch in Essen und Brüssel, denn die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen präsentiert sich auf der renommierten Reisemesse „Reise & Camping“ in Essen und auf einem neuartigen Workshop in Belgien.  Am 16. März 2006 ist der Gelsenkirchener Zoo zunächst als Aussteller auf einem Deutschland-Workshop in Brüssel präsent. Der erstmals stattfindende Workshop wird von der DZT Belgien organisiert, um Deutschland als Kurzreiseziel attraktiver zu machen. Zielgruppen sind Reiseveranstalter sowie Vereine aus ganz Belgien Vom 22. bis 26. März 2006 gewährt die ZOOM Erlebniswelt dann auf der Messe „Reise & Camping“ einen Einblick in Gegenwart und Zukunft des Zoos. Auf dieser internationalen Reise-Veranstaltung informieren rund 750 Aussteller über interessante Reiseziele im In- und Ausland. Am Stand der Ruhrgebietstouristik GmbH in Halle 11, Stand 105 stellt die ZOOM Erlebniswelt in Essen ihr neues Konzept und die baulichen Fortschritte vor. Mit der Erlebniswelt Alaska öffnete bereits im letzten Sommer die ersten von insgesamt drei spektakulär gestalteten ZOOM Erlebniswelten ihre Tore und begeistert Publikum und Kritiker gleichermaßen. Bis Ende 2005 gingen mehr als eine halbe Million Menschen auf Expeditionstour in die ZOOM Erlebniswelt Alaska. Im Sommer 2006 wird die Rhein-Ruhr-Region wieder um eine Welt reicher sein. Dann eröffnet die größte der drei geplanten Erlebniswelten auf einer Fläche von 22 Fußballfeldern: Afrika. Die ZOOM Erlebniswelt Afrika lockt ebenfalls mit ungewöhnlichen Einblicken in die Welt der Löwen, Zebras und Hyänen. In der Erlebniswelt Afrika steht man Auge in Auge mit Giraffen, bei einer Bootstour fährt man fast hautnah in die Welt der Flusspferde. Afrika live: Das sind auch original nachgebaute Hütten, landestypische Mahlzeiten in der Afrika Lodge und im Kiosk im afrikanischen Dorf sowie authentische Landschaften. Buschsavanne, Grassavanne, Feuchtsavanne – die ZOOM Erlebniswelt Afrika steckt voller Natur. Die Erlebniswelt Asien folgt 2007 / 2008.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 13.03.2006
Luxusdomizil für den König der Reptilien
Die neue Krokodilhalle der Wilhelma ist offiziell eröffnet.
Am Dienstag, den 14. März war es nach über 1,5 Jahren Bauzeit endlich soweit: Ministerpräsident Günther Oettinger eröffnete die neugestaltete Krokodilhalle im Aquarium der Wilhelma. „Gemeinsam mit den Architekten der staatlichen Hochbauverwaltung ist es der Wilhelma gelungen, ein Gehege zu errichten, das zu einem neuen Publikumsmagneten werden wird. Nicht nur wegen der vier neuen Leistenkrokodile, sondern, weil es naturnah, licht und offen gestaltet ist“, lobte der Ministerpräsident. Über 1,3 Millionen ¬ aus dem Wirtschaftsplan der Wilhelma und dem Sparschwein des Fördervereins sowie intensive Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Stuttgart und zahlreichen Handwerkern waren erforderlich, um aus der sanierungsbedürftigen alten Halle ein nach heutigen tiergärtnerischen Erkenntnissen artgerechtes Heim für Krokodile zu machen. Statt früher in nüchtern gehaltenen Betonbecken können sich die Tiere nun in einer liebevoll gestalteten Landschaft bewegen, die den Tieren genügend Schwimmraum, Liegeplätze mit Fußbodenheizung, Nistkuhlen und Grüngürtel bietet. Statt der früheren Artenvielfalt auf kleinstem Raum ist die Halle jetzt nur noch einer Krokodilart gewidmet: Dem König der Reptilien, dem Leistenkrokodil.

Tiergarten Schönbrunn, 11.03.2006
PANZERNASHÖRNER IN WIEN EINGETROFFEN!
Endlich sind heute die beiden Panzernashörner aus Nepal gesund in Wien angekommen. Kurzfristig war es möglich, einen privaten Direkt-Frachtflug zu bekommen, so dass kein Umlanden der Tiere erforderlich war. Ihr Weg führte sie mit dem Frachtflugzeug von Kathmandu zum Flughafen Bratislava, von dort ging es mit dem LKW direkt nach Schönbrunn. Beide Panzernashörner sind Handaufgezogene Waisen, die Menschen vertrauen und darauf trainiert wurden, die Transportboxen freiwillig zu betreten. Deshalb mussten die Tiere für den Transport nicht mit Medikamenten ruhig gestellt werden! Das war – wie seinerzeit auch bei den Großen Pandas -  nicht erforderlich. In Wien bleiben die Nashörner zunächst in strenger Quarantäne. Vertretern von Fernsehen, Rundfunk und Presse werden sie offiziell bei der Eröffnung des Nashorn-Parks am 22. März präsentiert. Für Tiergartenbesucher sind sie ab dem 23. März zu sehen. Um mit den Tieren vertraut zu werden, reisten die Schönbrunner Pfleger Helmut Ulzer und Peter Heindl schon vor zwei Wochen nach Nepal. Am vergangenen Donnerstag folgten dann Schönbrunns Zootierarzt Thomas Voracek und der Experte für Tiertransporte Peter Linhart. Die vier Wiener hielten sich während der gesamten Reise immer an der Seite der Nashörner auf. Bei der Betreuung wurden sie von einem Tierarzt und einem Pfleger aus Nepal unterstützt. Die beiden Nepalesen werden sich noch einige Zeit in Wien aufhalten, um bei der Pflege der Tiere einen fließenden Übergang zu gewährleisten. Schönbrunns neuer Nashorn-Park – eine der größten derartigen Anlagen Europas – wird am 22. März offiziell eröffnet.

Tierpark Stralsund, 10.03.2006
Robuste Rinderrasse im Stralsunder Tierpark trotzt der Kälte
Eigentlich ist der Auerochse oder das Ur-Rind bereits im 17.Jahrhundert ausgerottet worden. Die Direktoren der Zoos in München und Berlin- die  Gebrüder Heck- wollten es zu Beginn des vorigen Jahrhunderts aber nicht damit bewenden lassen. Deshalb züchteten sie aus ursprünglichen Rinderrassen ein Rind was dem Auerochsen äußerlich sehr ähnlich ist. Heute werden diese "Auerochsähnlichen" oder " Heck-Rinder " genannten Tiere gern zur Landschaftspflege gehalten. Seit 1977 gibt es diese robuste Rasse auch im Tierpark Stralsund. Die Tiere sind ausgezeichnet an unser Klima angepasst und selbst die extremen Temperaturen dieses Winters machen ihnen nichts aus. In dieser Woche wurde ein weibliches Kalb geboren, welches unter den wachsamen Augen der Mutter die ersten Ausflüge im Schnee unternimmt.2006

Zoo Köln, 10.03.2006
Zoodirektor liest auf fremdem Boden
Kriegen Gänse eine Gänsehaut? Braucht der Waschbär ein Waschbrett zum Waschen? Wie knutschen Elche? Mit diesen und anderen Fragen wird ein Zoodirektor Tag für Tag konfrontiert. Zur Beantwortung all dieser Fragen bekommt der Kölner Zoodirektor jetzt Schützenhilfe von seinem Münchner Kollegen. Er hat die Antworten auf die FAQ im Zoo zu einem Buch zusammengefasst. Und damit man sich die Mühe sparen kann, es selbst zu lesen, liest er daraus im Rahmen der 6. lit.Cologne vor, und zwar in der Mehrzweckhalle des REGENWALDs im Kölner Zoo am Samstag, dem 11.März 2006 um 16.00 Uhr. Das sollten Sie sich nicht entgehen lasen.

Tierpark Ueckermünde, 10.03.2006
Sonderausstellung „Störe – Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien“
Mit dem Stör wird eine gigantische Fischart in diesem Jahr in unsere Heimat zurückkehren. In seinem Vortrag im Tierpark hat kürzlich Herr Dr. E. Anders von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Born angekündigt, dass demnächst einige Tausend Störe in der Oder ausgesetzt werden sollen. Weitere Tiere sollen im polnischen Fluss Drawe folgen. Er appellierte an die örtliche Bevölkerung, diese großartigen Fische im Stettiner Haff zu dulden, damit auch unsere nachfolgende Generation etwas von diesen Tieren hat.  In den Wintermonaten wurde das Brehm-Haus mit finanzieller Unterstützung der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung und Das land Mecklenburg-Vorpommern
umgestaltet. Hier wird zunächst die Sonderausstellung „Störe – Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien“ gezeigt. Hierbei handelt es sich um eine Wanderausstellung, die zunächst einmal bis Ende des Jahres in Ueckermünde gezeigt wird. Diese Ausstellung wurde von Fachleuten aus dem Deutschen Meeresmuseum, Stralsund,  der Gesellschaft zur Rettung des Störs, der World Sturgeon Conservation Society und EPIDOR, Frankreich erarbeitet. Die Ausstellung ist ab dem 24. März, ca. 13 Uhr während der regulären Öffnungszeiten des Tierparks für die Öffentlichkeit im Brehm-Haus zugänglich. Hier kann man auch einen Film von dem imposanten Wanderfisch Stör sehen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 10.03.2006
Frühjahrsputz beim Nashorn
Mit den ersten Sonnenstrahlen regen sich die Lebensgeister wieder. Damit die Saison im Zoopark beginnen kann und der Zoo in neuem Glanz erstrahlt, ist ein Frühjahrsputz an manchen Stellen erforderlich. Begonnen wurde damit nun beim Nashorn: die Ohren wurden aufgeputzt, das Horn geglättet und das Tier neu gestrichen. Allerdings handelt es sich hierbei natürlich nicht um einen lebenden Dickhäuter. Nein, die Frühjahrskur wurde der Nashornplastik von seinem Schöpfer Paschold verpasst. Die naturgetreue Skulptur, die seit der Eröffnung im Nashornhaus zu bewundern ist, leidet stark unter der „falschen Tierliebe“ der Besucher. Immer wieder werden Kinder auf die Plastik gesetzt, was diese stark in Mitleidenschaft zieht und letztendlich zerstört. Wie auch bei den echten Nashörnern ist die Außenhülle nämlich sehr empfindlich und zum Reiten ist das Kunstwerk auch nicht gedacht. So musste der Bildhauer aus Tiefthal, Christian Paschold,  zahlreiche Löcher stopfen und an den Ohren und am Horn auch abgegriffene Stellen mit einer Spezialspachtelmasse  nachmodellieren. Zum Abschluss gab es noch den passenden Anstrich: natürlich in Nashorngrau. Die echten Dickhäuter gegenüber sahen gelassen bei der Körperpflege zu.  Herausgeputzt wird auch bald die Nashorn-Ausstellung. Im April beginnt  nämlich im Zoopark die europaweite EAZA Kampagne zum Schutz der Nashörner. Und als eine der erfolgreichsten Zuchtstätten in Europa ist der Zoopark natürlich aktiv dabei.  Bis zum Oktober gibt es viele verschiedene Aktionen rund um Nashörner. Natürlich werden dabei Wettbewerbe und Mitmachaktionen für Groß und Klein mit interessanten Preisen durchgeführt. Man darf gespannt sein.

Tiergarten Kleve, 10.03.2006
auch wenn es momentan noch eher winterlich ist, sind wir der festen Überzeugung, dass der Frühling bald den Winter vertreiben wird. Deswegen findet am Sonntag, dem 26. März 2006 im Tiergarten von 10.00 Uhr – 17.00 Uhr wieder das große Frühlingsfest statt. Viele fleißige Hände werden den Besuchern an diesem Tag ein tolles Programm bieten: Die Mitarbeiter des Tiergarten zeigen Kaninchen in verschieden Farben und Größen und laden zum streicheln und knuddeln ein. Die Klever Waldjugend ist wieder dabei. Sie wird mit den Besuchern am Lagerfeuer Stockbrot backen und ihre vielfältigen Aktivitäten vorstellen. Sowohl der Tiergarten als auch die Waldjugend informieren über das Wildkaninchen und den Feldhasen, denn diese Tiere werden oft miteinander verwechselt. Eine spannende Zoo-Rallye rund um das Thema Kaninchen und Hase, bei der es Kulinarische Preise (sowohl für Mensch als auch Tier) diverser Sponsoren zu gewinnen gibt, wird sicher alle Besucher in Trab halten. Das Erzähltheater Kutschkultur aus Goch-Asperden bietet Kutschfahrten an, die durch die herrlichen umliegenden Parkanlagen führen. Start ab der Kasse. Herr Jürgen Bosbach erzählt während der Fahrt unseren Besuchern kleine Geschichten und Märchen. Ein Bastelteam wird mit den Kindern (und selbstverständlich auch mit den Müttern) aus Heu etwas "österliches“ herstellen, das sie mit nach Hause nehmen können. Und natürlich warten auch viele Lämmer, Zicklein, Ferkel, Kälbchen und andere Jungtiere darauf, endlich gebührend bewundert zu werden. Selbstverständlich kommt bei all diesen Attraktionen auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Wer sich zwischendurch stärken möchte, kann dies an unserem Imbiss „Thorstens Futterbox“ tun.

Deutsches Meeresmuseum Stralsund, 09.03.2006
Frühlingsgefühle im Schildkrötenbecken
Am Frauentag, dem 8. März, ist das einzige Schildkrötenmännchen, eine Unechte Karettschildkröte, in das große Schildkrötenaquarium im Stralsunder Meeresmuseum umgezogen. Aufgrund der ungewohnten Weite des Beckens, drehte das ca. 50 kg schwere Tier nach dem Einsetzen zunächst überschwänglich einige Runden. Nachdem es sich an sein neues 350.000-Liter-Zuhause gewöhnt hatte, rief die einzige Unechte Karettschildkrötendame das besondere Interesse des männlichen Artgenossen hervor, so dass ca. drei Stunden nach dem Einzug das 41-jährige Weibchen und das vier Jahre jüngere Männchen auf Tuchfühlung gingen. So kam es zu ersten Paarungsversuchen, die ganz und gar dem natürlichen Paarungsverhalten dieser Reptilien entsprechen. Damit kann das Deutsche Meeresmuseum eine kleine Sensation vermelden, da ähnliche Beobachtungen in Deutschland und Europa bisher nicht bekannt sind. Nun hoffen die Museumsmitarbeiter, dass es tatsächlich zu einer Paarung kommt.

Stadtverwaltung Landau, 09.03.2006
Spannende Vorträge und Führungen im Zoo Landau in der Pfalz - „Nashörner französische Art“ im Zoo Landau
Als erste „Nashorn-Veranstaltung“ im „Jahr der Nashörner und ihrer Lebensräume“ wird ein spannender Bildervortrag im Zoo Landau in der Pfalz angeboten.  Biologe Wilhelm Möller aus dem Zoo Augsburg referiert am Freitag, 17. März 2006, um 19 Uhr, in der  Zooschule Landau, zum Thema: „Nashornschutz im Tierparadies Uganda“ Wilhelm Möller ist ausgewiesener Ugandakenner und hielt sich bereits 1976 für zoologische Feldstudien an den seltenen und wenig erforschten Schuhschnäbeln sowie als Tierfilmer in dem ostafrikanischen Land auf. Gute zehn Jahre später wurde Möller als „Education Warden“ für Umweltbildung bei der Ugandischen Nationalparkverwaltung erneut in Uganda tätig. Bald wurde sein Aufgabenbereich mit der Position als Stellvertreter des Leitenden Wildhüters erweitert. Im Jahr 1995 begann seine Tätigkeit als Direktor des Uganda Wildlife Education Centre (UWEC), vormals Entebbe Zoo, wobei es zu seinen Aufgaben gehörte, aus einer heruntergewirtschafteten Zooanlage ein modernes Naturschutzzentrum mit dem Ziel zu gestalten, einen Beitrag  zum Umwelt- und Naturbewusstsein in der heimischen Bevölkerung zu leisten. In diese Zeit fielen auch die Vorbreitungen für die Rückführung der ersten Nashörner nach Uganda, nachdem 1983 die letzten Tiere des Landes durch Wilderei ausgerottet wurden.  Auch im Anschluss wurde Möller noch mehrfach in Uganda aktiv  und beriet bei einer ZDF/ARTE Filmproduktion über Schimpansen sowie bei einer japanischen TV-Produktion zum Thema Schuhschnabel in Uganda. Seit August 2005 ist Wilhelm Möller als Kurator für den Tierbestand im Zoo Augsburg tätig. Nach dem Vortrag steht der Referent im Rahmen eines gemütlichen Ausklangs mit Snacks und Zooweinprobe für Gespräche zur Verfügung! Der Veranstaltungspreis beträgt ¬ 3,00/Person einschl. der Weinprobe! Zusätzliche Spenden werden vom Zoo für ein Nashornschutzprojekt weitergegeben. Motiviert durch die große und sehr positive Resonanz des letzt jährigen Vortragsabends mit über 130 Gästen entschloss sich der Zoo Landau auch in diesem Jahr drei Vortragsveranstaltungen dieser Art anzubieten.   Als weitere Sonderveranstaltung bietet der Zoo Landau für Französisch-Muttersprachler und Französisch-Kenner am Sonntag, 19. März 2006, 14 Uhr, Treffpunkt: Zookasse eine „Zooführung in französischer Sprache“ an. Dieses kostenlose Angebot ist auch für Schüler und Studenten mit Französischkenntnissen eine schöne Übungsmöglichkeit!

Tiergarten Nürnberg, 09.03.2006
Babies mit scharfer Zunge
Von Februar bis März 2006 gab es bei den Chamäleons im Tiergarten mehrfach Nachwuchs. Die Jemenchamäleons zeigten im August/September 2005 wiederholt Paarungsverhalten, welches im schließlich zu einer Eiablage am 14.09.2005 führte.
Die etwa 10 x 20 mm großen Eier hatten die Weibchen in feuchter Erde vergraben. Zur Sicherheit sind diese aber in einen Brutapparat überführt worden, in dem Temperaturen von 29 bis 30 °C und entsprechende Luftfeuchtigkeit sichergestellt werden konnten. Nach etwa 5 Monaten schlüpften die Jungtiere mit gut 5 cm Gesamtlänge. Wie bei fast allen Reptilien sind die Kleinen vom ersten Moment an selbständig und nicht auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen. Bei den Chamäleons würden die Eltern ihren Nachwuchs vermutlich auch nur als Bereicherung ihres Speiseplans betrachten. Mit einem Alter von sechs bis neun Monaten sind Jemenchamäleons geschlechtsreif. Die Männchen erreichen eine Größe von 50 cm, die Weibchen bleiben wesentlich kleiner.

AZA, Fri, 10 Mar 2006
AZA announces new name
Since we formally began using the acronym “AZA” in 1994, there has been confusion about the mis-match of the name and letters in the acronym. Even after 12 years there is still confusion among our members, government officials, the media, the public and others about our name.  During our research and work with the national branding company Landor, it became increasingly apparent that the name and acronym confusion was likely detracting from AZA’s ability to build a more widely recognized brand. Landor strongly recommended, and our internal teams agreed, that we keep the three letters “AZA” and match the name to the initials. We also need to keep the word “Association,” as it connotes accreditation and stature. The AZA Board of Directors has voted to change the name to the “Association of Zoos & Aquariums” and agreed that as we roll out our new brand, now is the best time to change the name. To add to the excitement of our new name, a new logo was also developed and approved by the Board. Landor also reminded us repeatedly that we were developing a logo for the Association, not for one of our member zoos and aquariums, so that ideally the AZA logo would be easily distinguishable from our members’ logos. Similarly, they reminded us that our logo should be clearly distinctive relative to other conservation organizations. While the name and logo are changing, the mission and focus of AZA stay the same: as an association, we are dedicated to our members. We remain committed to partnering with WAZA, other regional associations and all the many fine zoos, aquariums and wildlife consortia with which we now partner to work towards and in the conservation of wildlife.

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Der Spiegel
Satellitenbild der Woche: Bedrohte Vielfalt in der Draufsicht
In den Wäldern Madagaskars leben viele Tiere, die sonst nirgendwo auf der Erde leben - oder nicht mehr. Doch Abholzung und Erosion bedrohen dieses Habitat.

Sonnenseite.com - 11. Mrz. 2006
Gemeinsam für den Naturschutz im Kaukasus
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Gründung eines grenzübergreifenden Naturschutzfonds für den Süd-Kaukasus mit fünf Millionen Euro. Dies kündigte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul zu Beginn der dreitägigen Konferenz „Naturschutz im Kaukasus“ in Berlin an. An der vom Entwicklungsministerium, der KfW Entwicklungsbank und dem WWF veranstalteten Tagung nehmen Umweltminister und Repräsentanten aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien und anderen Ländern der Region teil. Mit Unterstützung internationaler Geldgeber soll das Stiftungsvolumen auf 40 Millionen Euro anwachsen. Der Naturschutzfonds soll die Finanzierung der wichtigsten Schutzgebiete in der artenreichen Region etwa zur Hälfte tragen. Die andere Hälfte müssen die Regierungen Armeniens, Aserbaidschans und Georgiens beisteuern.

N24 - 10. Mrz. 2006
Asiatisches Nagetier ist lebendes Fossil
Eine im vergangenen Jahr entdeckte Nagetierart ist die letzte überlebende aus einer lange ausgestorbenen Artenfamilie. Nun beschreiben Forscher anhand der Tiere den so genannten Lazarus-Effekt - die wissenschaftliche Wiederentdeckung einer Tierart. Das Nagetier war Biologen Anfang 2005 auf einem Markt in Laos aufgefallen. Mit Hilfe von Einheimischen fingen die Forscher ein lebendes Exemplar in der Wildnis und untersuchten es im Labor. Aufgrund ihrer einzigartigen Körpermerkmale ordneten sie die Laotische Felsenratte Laonastes aenigmamus benannte Art zunächst einer eigenen Familie zu. Nun haben Forscher vom Carnegie Museum of Natural History in Pittsburgh, Pennsylvania, jedoch nachgewiesen, dass die Art zur heute ausgestorbenen Familie der Diatomyidae gehört. Diese Gruppe von Nagetieren kam früher im Gebiet der heutigen Länder Pakistan, Indien, Thailand, China und Japan vor, berichtet das Team um Mary Dawson in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Science". Diatomyiden waren den Forschern nur durch fossile Funde aus dem Oligozän und dem Miozän bekannt. Die letzten lebenden Vertreter aus der Diatomyiden-Familie müssten dringend geschützt werden.

Mitteldeutsche Zeitung - 14. Mrz. 2006
Unterwegs im wildem Osten
Sehr viel weiter östlich als nach Bialowieza kommt man nicht in Polen. Das Dorf liegt nur drei bis vier Kilometer von der Grenze entfernt. Hier sagen sich nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht, sondern auch Wolf und Wisent. Rund 400 Wisente leben im letzten Urwald Europas allein auf der polnischen Seite der Grenze in der Puszcza Bialowieska (Bialowiezer Heide). Das ist die größte Gruppe der massigen Tiere in Europa. Die Touristen, die nach Bialowieza kommen, suchen vor allem Ruhe, Entspannung und die Begegnung mit der Natur. Naturfreunde können stundenlang auf den Wander- und Radwegen durch den Nationalpark streifen, etwa entlang der «Wolfsroute» oder der «Jägertrasse». Nur mit einem Führer des Nationalparks darf dagegen die «geschützte Zone» des Nationalparks besucht werden.

Salzburger Nachrichten - 15. Mrz. 2006
25. Geburtstag der Nationalpark-Idee in Österreich
Der Slogan der Jubiläumskampagne lautet zwar "Natur ist Zukunft", doch der 25. Geburtstag der heimischen Nationalparkidee war am Mittwoch für Umweltminister Pröll Anlass für einen wohlwollenden Blick zurück. Die mittlerweile sechs Einrichtungen machen drei Prozent der Gesamtfläche aus - und müssten auch international keinen Vergleich scheuen, so Pröll. Im Jubiläumsjahr sollen noch mehr Menschen in die Schutzgebiete gelockt werden - unter anderem mit Hilfe der Kampagne "Natur ist Zukunft", die zu einem guten Teil durch die Nationalbank finanziert wird.


BirdLife International – 13. März 2006
Efforts launched to protect Peru's 'forgotten' forests
http://www.birdlife.org/news/news/2006/03/peru.html
Unless the international conservation community moves quickly, species will continue to become extinct in the "forgotten" forests of the Tumbesian region of northern Peru, BirdLife warns today.
In flower, these deciduous dry forests once blazed a broad arc of yellows and reds from south-western Ecuador southward along the Peruvian coast to Huacho and inland to Catamayo. Today, less than 7% of original cover remains. As a result, many species are relegated to isolated and fragmented forest patches, often in remote and inaccessible areas. Of the more than 800 bird species recorded in these forests, 82 are found nowhere else on Earth and of these endemic species, eight are considered at extreme risk of extinction.
 
ENN – 14. März 2006
India Takes on Poachers in Key Tiger Reserve
Authorities in eastern India have arrested 30 poachers in the world's largest tiger reserve this year against 40 caught in 2004 and 2005, officials said on Monday.
 
ENN – 10. März 2006
Rat-Squirrel Not Extinct After All
It has the face of a rat and the tail of a skinny squirrel -- and scientists say this creature discovered living in central Laos is pretty special: It's a species believed to have been extinct for 11 million years.
   
ENN – 9. März 2006
Global Warming Threatens New Guinea Paradise
Exotic species in a little-known "Garden of Eden" in the mountains of New Guinea island are under threat from global warming, New Scientist magazine said on Wednesday.

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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Stiftung Artenschutz, 10.03.2006
Rasa Island unter Schutz gestellt: Hoffnung für den Rotsteißkakadu
Die Stiftung Artenschutz begrüßt die Ausrufung des Schutzgebietes Rasa Island. Diese Insel vor der Ostküste von Palawan, der drittgrößten Insel der Philippinen, ist ein beliebtes Ziel von Öko-Touristen und beherbergt unter anderem die größte bekannte Population des hochbedrohten Rotsteißkakadus. Von dieser Papageienart gibt es wohl nur noch weniger als tausend Tiere. Die Küken des Rotsteißkakadus werden Jahr für Jahr aus den Nestern genommen, um sie illegal als Haustier zu halten. Außerdem ist die Art durch die Zerstörung des Lebensraums bedroht. Auf anderen philippinischen Inseln wie Luzon, Panay und Cebu ist die bildschöne weißgefiederte Vogelart mit rotem Unterbauchgefieder bereits ausgerottet worden; aus mehr als neunzig Prozent ihres ehemaligen Verbreitungsgebietes ist die Art verschwunden. Die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo erkennt mit diesem Akt Rasa Island als Schutzgebiet von nationaler Bedeutung an. „Die Ausweisung von Rasa Island als Wildlife Sanctuary ist ein Meilenstein für den Schutz dieser hochbedrohten Papageienart“, so Peter Widmann, Programmleiter des Philippine Cockatoo Conservation Programs. „Diese Proklamation ist ein riesiger Ansporn für die lokale Bevölkerung und Behörden, ihre Naturschutzarbeit für den Rotsteißkakadu zu intensivieren.“

WWF – 13. März 2006
„Echte“ Flüsse sterben aus
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02926/ 
Weltweit sind nur noch ein Drittel der 177 großen Flüsse (ab 1.000 Kilometer Länge) und ihrer Nebenflüsse frei von Dämmen, Staustufen und Sperrwerken. Wie der WWF in einer heute veröffentlichten Studie feststellt, fließen nur noch 21 Flüsse und 43 Nebenflüsse uneingeschränkt von der Quelle bis zur Mündung. Der WWF befürchtet, dass vor allem in den Entwicklungsländern fast alle dieser letzten „echten“ Flüsse schon bis 2020 mit Staudämmen und Wasserkraftwerken verbaut sein werden. „Langfristig werden die Flüsse auf der ganzen Welt zu bloßen Transportwegen und Energielieferanten degradiert“, beklagt Georg Rast, Süßwasserexperte des WWF, die Verfehlungen der globalen Flusspolitik. Auf der Strecke bleiben nach Ansicht von Rast nicht nur vom Aussterben bedrohte Arten wie die Riesenwelse im Amazonas- und Mekong-Becken oder die Flussdelfine im Ganges, sondern auch die Nahrungsbasis für viele Menschen. Zudem steige mit dem Grad der Verbauung und der Begradigungen die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Flüsse in starken Hochwassern entladen.
Die meisten der letzten frei fließenden Flüsse fand der WWF in Asien (zum Beispiel Brahmaputra, Irawadi, Salwin), gefolgt von Süd- und Nordamerika (Amazonas, Orinoco, Mackenzie). In Europa westlich des Uralgebirges genügt einzig die Petschora in Russland den Kriterien der aktuellen WWF-Studie. Besonders düster sieht es nach Einschätzung von Georg Rast für die Flüsse in Deutschland aus: Von den vier großen Flüssen (Rhein, Donau, Elbe, Oder) weisen zwar drei noch längere freie Fließstrecken auf, doch sind sie alle durchgängig durch Uferbefestigungen und Hochwasserdeiche erheblich beeinträchtigt. Nur mit viel gutem Willen erteilt Rast der Elbe und der Oder aufgrund ihrer großen naturnahen Auenlandschaften halbwegs befriedigende Noten. Die Oder biete zudem mit ihrem uneingeschränkten Zugang zur Ostsee noch das beste Potenzial zur erfolgreichen Wiederansiedlung der Störe. „An der bayrischen Donau droht die Gefahr, dass selbst die letzten freien 70 Kilometer durch eine neue Staustu fe und Ausbaggerungen verloren gehen“, warnt Georg Rast.

Rettet den Regenwald e.V. – 11. März 2006
Niedersachsen greift Borneos Regenwälder an
Mehrere Millionen Hektar Regenwald wurden in Indonesien bereits für Palmöl-Plantagen vernichtet, zwei Millionen Hektar sind jetzt akut auf Borneo bedroht. Trotzdem will die niedersächsische Landesregierung eine Palmöl-Raffinerie in Emden mit Steuergeldern fördern. In der sollen ab 2007 jährlich rund 430.000 Tonnen Palmöl aus Indonesien zu „Bio“diesel verarbeitet werden. Protestieren Sie bei Ministerpräsident Wulff gegen die indirekte Subventionierung von Regenwaldzerstörung. Weitere Informationen und einen Musterbrief finden Sie auf unserer Homepage unter
http://www.regenwald.org
Dort können Sie auch bei der indonesischen Regierung gegen ein geplantes, gigantisches Palmölprojekt auf Borneo protestieren, das die Regenwälder und die letzten Orang-Utans bedroht.
> schon jetzt stammt ein großer Teil des Biodiesels der Niederlande aus Palmöl. Wer also umweltbewußt Autofahren will, ist mit Biodiesel längst nicht mehr auf der sicheren Seite!

Greanpeace – 11. März 2006
Greenpeace demonstriert gegen Piratenfischer in Rostock
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=796716
Mit einer Tonnenkette sind Greenpeace-Aktivisten in Schlauchbooten heute gegen illegale Fischtrawler im Rostocker Hafen vorgegangen, nachdem eines der fünf Schiffe überraschend den Hafen verlassen hat. Auf einem Transparent steht: "Stoppt Piratenfischer". Die Fischtrawler stehen auf der schwarzen Liste der EU, weil sie im Atlantik jahrelang illegal, unreguliert und undokumentiert gefischt haben und damit gegen internationale Abkommen
verstießen. In Rostock haben die Schiffe überwintert, um nun unter neuen Namen und neuer Flagge auszulaufen und sich an anderer Stelle für den nächsten Raubzug zu rüsten.
 
WWF – 9. März 2006
Gemeinsam für den Naturschutz im Kaukasus
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02921/
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Gründung eines grenzübergreifenden Naturschutzfonds für den Süd-Kaukasus mit fünf Millionen Euro. Dies kündigte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul heute zu Beginn der dreitägigen Konferenz „Naturschutz im Kaukasus“ in Berlin an. An der vom Entwicklungsministerium, der KfW Entwicklungsbank und dem WWF veranstalteten Tagung nehmen Umweltminister und Repräsentanten aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien und anderen Ländern der Region teil. Mit Unterstützung internationaler Geldgeber soll das Stiftungsvolumen auf 40 Millionen Euro anwachsen. Der Naturschutzfonds soll die Finanzierung der wichtigsten Schutzgebiete in der artenreichen Region etwa zur Hälfte tragen. Die andere Hälfte müssen die Regierungen Armeniens, Aserbaidschans und Georgiens beisteuern. Damit wird der Fonds zu einem zentralen Bestandteil der Naturschutzstrategie, die WWF und KfW zusammen mit Experten und Regierungsvertretern der betroffenen Länder entwickelt haben. Die Staaten des südlichen Kaukasus leisten so einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der UN-Konvention zur biologischen Vielfalt.
Der 500.000 Quadratkilometer große Kaukasus gehört nach Angaben des WWF zu den 200 wichtigsten Ökoregionen der Erde mit einer einmaligen Vielfalt an Lebensräumen. Zu den bekanntesten Arten zählen der Kaukasus-Leopard, der Luchs und der Braunbär. „Kein Staat kann beispielsweise allein den vom Aussterben bedrohten Kaukasus-Leopard retten. Darum ist es umso wichtiger, dass wir in einer gemeinsamen Anstrengung einen länderübergreifenden Naturschutzfonds auf den Weg bringen“, freute sich WWF-Geschäftsführer Dr. Peter Prokosch. Der WWF betonte den Vorbildcharakter des Naturschutzfonds, der nicht nur drei Länder umfasst, sondern auch mehrere Schutzgebiete. Durch die Stiftungsform, bei der nur die Zinserträge in die Projekte fließen und der Kapitalstock erhalten bleibt, werde die Finanzierung von Parkverwaltungen, Wildhütern und Forschung dauerhaft gesichert. Der Naturschutz schaffe zudem sichere Arbeitsplätze.

 
Weitere Infos

Aus dem DTG Newsletter:
Frankreich impft, Holland impft – Deutschland (noch?) nicht.
Die entsprechende Mitteilung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an Zoologische Gärten (PDF): Impfung“.
Einiges Material ist auch auf Der Homepage zu finden unter www.deutsche-tierparkgesellschaft.de/dtginfo
Das Statement des Präsidenten Gert Emmrich zur Vogelgrippe in Deutschland: Kompletter Bericht

Die Meinung von Friedrich-Wilhelm Eckstein, Vogelpark Detmold Heiligenkirchen: Komplette Meinung


Die Hamburger Menschenrechts- und Umweltorganisation „Rettet den Regenwald e.V.“ ruft auf:
Mehrere Millionen Hektar Regenwald wurden in Indonesien bereits für Palmöl-Plantagen vernichtet, zwei Millionen Hektar sind jetzt akut auf Borneo bedroht. Trotzdem will die niedersächsische Landesregierung eine Palmöl-Raffinerie in Emden mit Steuergeldern fördern. In der sollen ab 2007 jährlich rund 430.000 Tonnen Palmöl aus Indonesien zu "Bio"diesel verarbeitet werden. Protestieren Sie bei Ministerpräsident Wulff gegen die indirekte Subventionierung von Regenwaldzerstörung.
Weitere Informationen und einen Musterbrief finden Sie auf unserer Homepage unter
http://www.regenwald.org

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