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Ausgabe 308 vom 9. März 2006 |
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Liebe Leser,
Zoos sind zur Zeit aus ganz unterschiedlichen Gründen geschlossen.
Da gibt es welche, die aus Angst vor "Vogelgrippe" die Tore sperren. Mal
wegen der Tiere, mal wegen Angst vor Rechtsstreits.
Der Ver.di-Streik in Stuttgart soll zwischenzeitlich auch kurzfristig die
Wilhelma lahmgelegt haben, aber eine bestätigte Meldung dazu war nicht
zu erhalten. Es ist nicht meine Aufgabe, mich sozialpolitisch zu Wort zu
melden. Wer aber Salzdepots blockiert und damit schwerste Unfälle auf
Autobahnen provoziert, darf auf keine Sympathie mehr hoffen. Solche
Wetterbedingungen darf man nicht als zusätzliches Druckmittel für
Eigeninteressen mißbrauchen. Vor allem von jenen, die sonst
Solidarität fordern. Nun ja, auch schon wieder Schnee von gestern.
Und damit wären wir beim dritten Grund für Schließungen:
Erstmals in seiner Geschichte mußte Hellabrunn vor den Schneemassen
kapitulieren und aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben. In Basel-Lange
Erlen gab es ernste Bauschäden.
In Sachen Geflügelpest tut sich etwas in Blätterwald und Fernsehsumpf.
So langsam begreifen auch die schwerfälligsten Redaktionen, daß
H5N1 nicht automatisch Gefährdung für den Menschen bedeutet, daß
Wildvögel bzw. Vogelzug nicht so einfach als Ursache und Gefahr festzunageln
sind. Und daß es eine ganze Reihe ernstzunehmender Stimmen gibt, die
jetzt die Methoden der Massentierhaltung mit guten Argumenten in Verdacht
bringen, für diese merkwürdigen Ausbreitungswege verantwortlich
zu sein. Die Massentierhalter hingegen möchten nun gegen Katzen vorgehen!
Eine Reihe interessanter Artikel und Hintergrundberichte haben wir wieder
zusammengestellt.
Nur die ARD mußte mit einer dramatischen Serien-Episode, in der es
um ein durch einen Papagei infiziertes Kind ging, die Panik noch weiter
schüren. Einem Kollegen, der sich beschwerte und darauf hinwies, daß
schon genug Papageien (und Katzen, und Hühner) aus Angst der Halter
in Tierheime oder Auffangstationen kämen oder einfach ausgesetzt
würden, wurde lapidar - und zwar von verschiedenen Redaktionen mit dem
gleichen Wortlaut! - geantwortet, es sei ja eine fiktive Handlung, die zudem
gut ausgehe... Peinlich.
17:34
Dirk Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem
Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er? Die Auswahl wird geringer, die Schwierigkeit höher!
Bei Klick aufs Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie es dann
noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw.
deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und
Verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste
Woche warten...
Lösung von letzter Woche:
Elefantenhaus
und Afrikagehege Opelzoo Kronberg
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| Zoos
Meldungen |
Businessportal24 - 8. Mrz. 2006
Welt-Zoo- und
Aquarium-Naturschutzstrategie
Am Rande des heutigen Besuches von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD)
im EcoVin-Weingut Hohlreiter Frech in Göcklingen, Südpfalz, nutzte
der Landauer Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel, die Gelegenheit, im Namen
des Welt-Zoo- und Aquarium-Verbandes (WAZA) ein Exemplar der Welt-Zoo-
und Aquarium-Naturschutz-Strategie zu übergeben. Der seit dem
letzten Regierungswechsel neu im Amt befindliche Bundesminister für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zeigte sich sichtlich überrascht
und erfreut über die Tatsache, dass Landau über einen eigenen Zoo
mit bis zu 200.000 Besuchern jährlich verfügt. An dem ihm
übergebenen Naturschutz-Strategiepapier der Welt-Zoo-Gemeinschaft zeigte
sich Minister Gabriel sehr interessiert. Heckel wies darauf hin, dass weltweit
ca. 600 Millionen Menschen jährlich zoologische Einrichtungen besuchen
und darin ein sehr großes Öffentlichkeitspotential für die
Vermittlung von umweltrelevanten Themen zu sehen ist. Erste positive
Tuchfühlung mit einem Menschen aus der Zoowelt hatte Minister
Gabriel erst jüngst aufnehmen können, da er erst vor wenigen
Tagen neben seinem ungarische Amtkollegen, Miklos Persányi, einstmals
Direktor des Budapester Zoos, gesessen und sich gut mit ihm unterhalten
habe! Mit der zweiten Version der Welt-Zoo- und
Aquarium-Naturschutz-Strategie haben Zoos and Aquarien in aller Welt seit
2005 eine neue Richtschnur für ihre Weiterentwicklung.
wallstreet:online AG - 6.
Mrz. 2006
Das Erste: Wie die Tier-Doku-Soap ins deutsche Fernsehen
kam... / Das Erste setzt die erfolgreichen Zoogeschichten mit
Am Anfang war der sächsische Dialekt, das Lama Horst und die
sympathischen Tierpfleger vom Leipziger Zoo. Am 4. Oktober 2005 kam das vom
MDR geprägte neue Fernsehformat ins Erste - und löste bei
den Zuschauern ein "tierisches" Interesse und eine Welle der Sympathie
aus. Die 57 Folgen "Elefant, Tiger & Co." sahen durchschnittlich
fast zwei Millionen Zuschauer. Seit Jahresbeginn 2006 zeigt "Pinguin,
Löwe &Co." die alltäglichen Erlebnisse im Münsteraner
Allwetterzoo: 2,41 Millionen Zuschauer verfolgten die ersten 36 Folgen des
WDR, ein Marktanteil von 16%. Bis Ostern sind weitere 24 Episoden aus
Münster im Programm. ARD-Familienkoordinator Dr. Gerhard Fuchs: "Wir
wollen mit jeweils 40 bis 60 Folgen aus den renommiertesten Zoologischen
Gärten in verschiedenen Bundesländern die Zuschauer mit einem Herz
für Tiere erfreuen und dabei die regionale Kompetenz als Trumpfkarte
der ARD ausspielen.
Frankenpost
- 5. Mrz. 2006
Schneechaos: Münchner Tierpark erstmals in Geschichte
geschlossen
Der Münchner Tierpark Hellabrunn wurde am Sonntag erstmals in seiner
knapp 100-jährigen Geschichte wegen extremer Witterungsverhältnisse
ganztägig geschlossen. Der Winterdienst im Tierpark schaffe es nicht,
die Gehwege von den Schneemassen zu befreien, sagte eine Sprecherin.
Herabfallende Äste würden zudem Besucher gefährden. Die Tiere
in Hellabrunn seien allerdings nicht in Gefahr. Sie dürften zunächst
nicht mehr ins Freie, sondern müssten das Schneetreiben von drinnen
beobachten.
Hamburger Abendblatt -
1. Mrz. 2006
Eintauchen
in die Fledermaus-Welt
Kaum steht der Freßnapf, kommen sie auch schon angeflogen: flitternd,
flatternde Fledermäuse. Pfeilschnell steuern sie durch das verglaste
Gehege, immer haarscharf an einem ihrer hundert Artgenossen vorbei. "Sie
haben den Fruchtbrei gerochen, jetzt orientieren sie sich", sagt Florian
Gloza-Rausch (33), Leiter des neuen Fledermaus-Zentrums Noctalis. Die tropischen
Brillenblattnasen-Fledermäuse haben sich gut in Segeberg eingelebt.
Ansonsten wird in dem holzverkleideten Neubau direkt neben den
Kalkberghöhlen bis zur offiziellen Eröffnung noch kräftig
gewerkelt. 560 Quadratmeter auf vier Stockwerken umfaßt die interaktive
Erlebnisausstellung, die Bad Segeberg zu Deutschlands Fledermaus-Metropole
machen soll. Vor acht Jahren hatte die Stadt sich zum Bau des Zentrums rund
um die nachtaktiven Flugakrobaten entschlossen. "Wir haben hier das
größte deutsche Winterquartier in den Kalkberghöhlen mit
15 000 Fledermäusen", sagt Langethal. In Kooperation mit dem Nabu, der
eine Landesstelle für Fledermausforschung in Segeberg betreibt, den
Universitäten Kiel und Hamburg sowie dem Frankfurter Senckenberg-Museum
entstand das Konzept für das knapp 1,7 Millionen-Euro-Projekt. "Wir
sehen uns als Kompetenzzentrum", sagt Antje Langethal (45), Segeberger
Referatsleiterin Planen, Bauen, Umwelt und
Noctalis-Geschäftsführerin, die das Projekt vom Beginn begleitet
hat. Neben Info-Tafeln und Filmen, unter anderem von einer Exkursion ins
Fledermaus-Land Transsilvanien, gibt es eine künstliche Höhle,
durch die man mit Taschenlampe streift und neben (künstlichen)
Fledermäusen in einem Aquarium auch blinde Höhlensammler entdeckt.
Salzburger
Nachrichten - 3. Mrz. 2006
Zoo
wehrt sich gegen Vorwürfe
Der Zoo Salzburg hat die Stelle seines Tierarztes neu besetzt. Mit 1. April
wird Sandra Langguth, bisher als Fachtierärztin für Zoo- und Wildtiere
in Hannover tätig, in Salzburg beginnen. Vorwürfe, dass es bei
der früheren Tierärztin zu Mobbing gekommen wäre, wies der
Vorsitzende des Aufsichtsrates der Zoo Salzburg Gemeinnützige GmbH,
Karl Ludwig Vavrovsky, am Freitag bei einem Pressegespräch vehement
zurück. Angesichts von Medienberichten sah sich Vavrovsky zu Klarstellungen
gezwungen: Die kaufmännische Geschäftsführerin Sabine Grebner
sei keineswegs überfordert. Er stelle sich voll hinter die
Geschäftsführung, sagte der Aufsichtsrat. Warum die frühere
Zootierärztin gekündigt worden war, wollte Vavrovsky nicht sagen.
Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses sei fristgerecht und mit
Zustimmung des Betriebsrates erfolgt. Die ehemalige Mitarbeiterin habe geklagt
und den Vorwurf des Mobbings erhoben. Man werde sehen, was bei diesem Verfahren
herauskomme, meinte Vavrovsky. Bei dem Pressegespräch klang durch, dass
es zwischen der Zoo-Geschäftsführung und der gekündigten
Tierärztin unterschiedliche Ansichten über Vorkehrungen gegen die
Vogelgrippe gegeben habe. Die veterinärmedizinische Leitung habe
Maßnahmen nicht umgesetzt, sagte Grebner. Mittlerweile seien alle
Vorbereitungen getroffen worden. Es gebe Seuchenteppiche in den Gehegen sowie
Notfallpakete, teilte Grebner mit.
ORF Salzburg - 4. Mrz.
2006
Grebner:
"Unterschiedliche Ansichten"
In Salzburg ist noch kein Fall von Vogelgrippe bekannt. Alle elf im Labor
untersuchten Wildvögel waren H5N1-negativ. Der Zoo Hellbrunn ist gegen
die Tierseuche gerüstet. Nicht so glatt läuft es dort aber bei
Personalfragen. Anne Roth war ein knappes Jahr lang Tierärztin im Zoo
Hellbrunn. Nun wurde sie gekündigt. Als Grund nennt Tiergarten-Chefin
Sabine Grebner unterschiedliche Ansichten über Vorkehrungen gegen
Vogelgrippe. Tierärztin Roth weist die Vorwürfe heftig zurück.
Alle erforderlichen Vorkehrungen seien getroffen worden, sagt sie. Unter
anderem habe sie nach dem Vogelgrippe-Fall in der Steiermark veranlasst,
alle Vögel im Salzburger Vogelpark einzusperren. Das sei nachweisbar,
so Roth. Ausständig ist übrigens noch immer eine Entscheidung der
Bundesregierung - ob Wildvögel in Österreichs Tiergärten
vorbeugend geimpft werden sollen.
07.03.2006
- DIE ZEIT
Umfrage:
Deutsche haben Vertrauen in Zoos
Zwei Drittel (62,3 Prozent) der Deutschen glauben, dass die Tiere in deutschen
Zoos artgerecht gehalten werden. Das ergab eine repräsentative Umfrage
im Auftrag des Magazins ZeitWissen. Dabei wird die Art der Haltung in
jüngster Zeit verstärkt kritisiert. Insbesondere an der Haltung
der
Elefanten scheiden sich die Geister.
Nachrichten.ch
- 8. Mrz. 2006
Zoo
Zürich verabschiedet sich von Schimpansen
Noch dieses Jahr verabschiedet sich der Zoo Zürich von seinen acht
Schimpansen. Die ganze Gruppe zügelt in einen anderen Zoo. In Zürich
bleiben die Gorillas und die Orang Utans. Wie Kurator Robert Zingg auf Anfrage
sagte, ist seit Jahren klar, dass die Schimpansen nicht in Zürich bleiben
können. Dies hänge mit dem Masterplan zur Zoo-Entwicklung zusammen.
Die Menschenaffen sollen neue, grosszügige Anlagen erhalten. Vorgesehen
ist eine neue Gorilla-Anlage auf dem neuen Zoo-Gelände. Das heutige
Menschenaffen-Haus steht dann ganz den Orang Utans zur Verfügung. Dass
der Abschied ausgerechnet den Schimpansen und nicht einer der beiden anderen
Primatengruppen gilt, hat einen einfachen Grund: Die Schimpansen sind sozial
sehr aktiv und ihre Haltung aufwendiger als jene ihrer Vettern.
NEWS-Networld - 8. Mrz. 2006
Makaberes
Fest im Tiergarten Schönbrunn: Ausgerechnt im Aquarium Meerestiere
serviert
Die Tierrechtsorganisation PETA prangert ein "makaberes Fest" im Tiergarten
Schönbrunn an: Ausgerechnet im Aquarienhaus wurde ein Fischbuffet serviert.
Lebende Fische, Garnelen, Hummer und Austern in den Aquarien des Zoos sahen
dabei zu, wie ihre toten Artgenossen von den Gästen verspeist wurden.
Auch Zoodirektor Helmut Pechlaner habe sich an Austern, Sushi und Hummer
gelabt. "Ein Zoo, der bei der Besichtigung des Aquariums Fisch und lebend
gekochte Hummer serviert, zeige dadurch nicht besonders viel Respekt für
seine "Insassen". Hummer werden lebend in kochendes Wasser geworfen, das
hat mit "Tierschutz" oder "Pädagogik", der eigentlichen Aufgabe eines
Zoos, nichts mehr zu tun", so Dr. Breining, Meeresbiologin von PETA. Die
Organisation habe sich ein weiteres Mal an Pechlaner gewendet und ihn gebeten,
"in Zukunft auf solch makabre Feste im Aquarium zu verzichten". Denn
schließlich seien den Gästen "bei der Führung durch das
Elefantenhaus auch keine 'Elefanten-Häppchen' serviert worden".
NÖN Online - 1. Mrz. 2006
Karl:
Idee kostete mich nur ein müdes Lächeln
Der Streit um die Problem-Affen - abgesehen von den Löwen die einzigen
Bewohner des ansonsten verwaisten Safariparks Gänserndorf - geht weiter.
Nachdem sich der Masseverwalter über die Räumungsklage der Gemeinde
beschwert hatte, meldet sich nun SPÖ-Bürgermeister Johann Karl
zu Wort: Die war absolut notwendig, sonst ersitzt er sich dort das
Recht und wir werden die Affen überhaupt nicht mehr los. Die Firma
Baxter - die Affen stammen aus dem Labor in Orth - kann die Tiere auf keinen
Fall zurücknehmen. Sie bezahlt aber die Pflege. Die Frage ist nur, wie
lange noch. Bruckner: Wenn kein Geld mehr da ist, müssen die Affen
eingeschläfert werden. Der Masseverwalter bedauert, dass es keine
Unterstützung von der Gemeinde gibt. Sollte der Masseverwalter die Tiere
nicht loswerden, ist die Bezirkshauptmannschaft als zuständige Behörde
gefordert. Die Löwen - sie werden vom Verein Vier Pfoten
betreut - müssen bis 2007 verschwunden sein.
Die Presse.com - 6. Mrz. 2006
U-Ausschuss
zu Herberstein kommt
Der steirische Landtag wird bei seiner nächsten Sitzung am 14. März
gleich zwei Untersuchungsausschüsse beschließen. Laut
SP-Landeshauptmann Franz Voves wird seine Fraktion einen U-Ausschuss zum
Thema Herberstein beantragen. Konkret geht es um per Verfügung von der
damaligen VP-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic genehmigte Landesförderungen
für den oststeirischen Tierpark.
Salzburger
Nachrichten
Zoo
wehrt sich gegen Vorwürfe
Der Zoo Salzburg hat die Stelle seines Tierarztes neu besetzt. Mit
Sandra Langguth
ORF.at - Wien
Streit
um Vogelgrippe-Schutz im Zoo
Der Zoo Hellbrunn ist gegen die Tierseuche gerüstet. Nicht so glatt
läuft es dort aber bei Personalfragen.Während in Salzburg die meisten
Tierärzte durch das Thema Vogelgrippe mehr als beschäftigt sind,
hat eine Veterinärin gerade deshalb weniger zu tun. Anne Roth war ein
knappes Jahr lang Tierärztin im Zoo Hellbrunn. Nun wurde sie
gekündigt. Als Grund nennt Tiergarten-Chefin Sabine Grebner unterschiedliche
Ansichten über Vorkehrungen gegen Vogelgrippe. Tierärztin Roth
weist die Vorwürfe heftig zurück. Alle erforderlichen Vorkehrungen
seien getroffen worden, sagt sie
Geflügelpest
Das "Enfant
terrible" des deutschen Naturschutzes, Prof. Reichholf, meldete sich mehrfach
mit äußerst interessanten Argumenten zu Wort:
Focus
Der Münchener Ornithologe
Josef Reichholf sagte im FOCUS-Interview: "Das Geflügel kann sich über
verseuchtes Fischmehl, das häufig Bestandteil von Futtermitteln ist,
angesteckt haben." Weder das geografische noch das zeitliche Auftreten der
Vogelgrippe stimme mit dem Vogelzug überein.
Die Welt - 6. März 2006
Neue Pest, alte Angst - Essay
von Josef H. Reichholf
Von der bisherigen Annahme, die Zugvögel wären schuld, rückt
man ab; zögerlich zwar, aber unübersehbar. Ornithologen glaubten
ohnehin nie daran, weil sich die Vogelgrippe quer zum Vogelzug von Ost nach
West ausbreitet, nicht entlang der großen Flugrouten und zudem zu den
falschen Zeiten. Das bei Rügen gelegene renommierte
Friedrich-Loeffler-Institut geriet denn auch in Argumentationsnöte,
als es die Infektion der Höckerschwäne auf Rügen den über
1000 Kilometer weiten Flügen von Singschwänen aus der hohen Tundra
in Westrußland anlasten wollte. Denn wenn ein infizierter Schwan solche
Strecken im Kraftflug bewältigen kann, sollte es nicht sonderlich ernst
um die Virulenz des Erregers stehen.Doch nach anderen Wegen für
die Ausbreitung der Seuche wird nach wie vor viel zu zögerlich oder
gar nicht ernsthaft geforscht. Dabei könnte der mit Abstand für
die Massengeflügelhaltung gefährlichste Infektionsweg über
das Futter verlaufen. Wie schon die vielen Fälle in Südostasien
legt der Ausbruch der Vogelgrippe in einer geschlossenen Großfarm für
Puten bei Lyon in Frankreich, wo Ende Februar über 11 000 Truthühner
getötet werden mußten, diese Annahme nahe. Über die als
Dünger weiterverwerteten Exkremente der Geflügelhaltung, die nach
Ansicht der Virologen als Hauptquellen für die aktiven Viren anzusehen
sind, können die Erreger auf die Fluren und in die Gewässer gelangen
und dort offenbar sogar von Fischen aufgenommen und weiterverbreitet werden.
Das geht aus den an Vogelgrippe gestorbenen, aber mit Fischen gefütterten
Zibetkatzen in Vietnam hervor. Die Entwicklungen mit der Vogelgrippe in Ostasien
passen viel besser zum Konzept, daß sich Wildvögel an infiziertem
Hausgeflügel und dessen Hinterlassenschaften ansteckten - und nicht
umgekehrt! Deshalb müssen wir wohl in Zukunft mit dem Vogelgrippe-Virus
leben. Vielleicht tun wir das schon seit Jahren und wußten es bloß
nicht. Weil tote Vögel, die es nach jedem strengen Winter in großer
Zahl gibt, daraufhin nicht untersucht worden sind. Oder weil das Virus gesunden,
kräftigen Vögeln weit weniger anhaben kann als dem zu Zigtausenden
in der Massenhaltung zusammengepferchten Geflügel. Wer die Zugvögel
für die Hauptverbreiter der Seuche hält, muß von der geringen
Gefährlichkeit der Geflügelpest für freilebende Vögel
und für den Menschen ziemlich überzeugt sein. Wer dagegen die
Vogelgrippe für höchst gefährlich einstuft, sollte dringend
nach anderen Infektionsquellen suchen.
Vogelwarte 43, 2005: 249260
Hintergrundinformationen zur Vogelgrippe und Hinweise für Vogelkundler
Wolfgang Fiedler, Stefan Bosch, Anja Globig & Franz Bairlein
Sehr ausführlicher wissenschaftlicher Bericht mit massenweise
Hintergrundinfos.
Nachzulesen auf den Webseiten des Vereins Sächsischer Ornithologen e.
V. www.vso-ineret.de als
PDF
Dort finden sich auch weitere interessante Artikel.
Im
WDR-Wissenschaftsmagazin Q21
gab es einen Schwerpunkt "Vogelgrippe", hier kam u. a. Johann Mooij von der
Biolog. Station Wesel zu Wort.
Für die Vogelzug-Verdächtiger und Panikschürer irritierende
Fakten:
- 3000 tote Vögel auf Rügen, davon nur 80 infiziert
- in Vietnam lebten 45.000 Leute im direkten Infektionsbereich, 8000 hatten
grippeähnliche Symptome, keine Todesfälle bekannt.
- H5N1 ist nicht neu: es wurde 1959(!) in Schottland gefunden - neu ist lediglich
die asiatische Form.
Die Sendung
wird Sa, 10:15 im WDR wiederholt, online ist leider nur der Extra-Bericht
über
Vogelgrippe - das Geschäft
mit der Angst
http://www.wdr.de/themen/gesundheit/krankheit/vogelgrippe/infobox/html.php
Der gesundheitspolitische Experte der SPD-Bundestagsfraktion, Wolfgang Wodarg,
hat davor gewarnt, wegen der Vogelgrippe in Panik zu verfallen:
www.inforadio.de
news aktuell
- 1. Mrz. 2006
Ausbreitung
der Vogelgrippe stellt Forscher noch immer vor ein ...
Vogelkundler rätseln gegenwärtig über die Ausbreitung der
Vogelgrippe und fordern eine verstärkte Überwachung auch von gesunden
Tieren. Es sei unbekannt, sagt Wolfgang Fiedler, Leiter des Max-Planck-Instituts
für Ornithologie in Radolfzell am Bodensee, warum manche Vögel
sich leichter ansteckten als andere. Karl Eduard Linsenmair, Präsident
der Gesellschaft für Tropenökologie, geht sogar einen Schritt weiter:
"Noch steht überhaupt nicht fest, ob die Wildvögel das Virus
tatsächlich verbreiten". Er könne durchaus verstehen, warum zurzeit
Tiere gekeult würden und Wildvögel unter Verdacht stünden,
sagt Heribert Hofer vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung
und betont: "An Seehofers Stelle würde ich genauso handeln." Im Grunde
aber stünden die Tötungsaktionen nicht auf sicherem wissenschaftlichem
Boden. Im Gegensatz zum Hausgeflügel erkranken Wildvögel sehr selten
an H5N1. In Hongkong, wo 1997 die Vogelgrippe unter domestiziertem Geflügel
wütete, untersuchten Forscher 4700 Wildenten und fanden das Virus in
gerade einmal sechs Tieren, die angeblich keine Krankheitssymptome gezeigt
hatten. In Deutschland müsste man also "rund 800 gesunde Tiere beproben,
um einen Virusträger zu finden", sagt Fiedler.
06.03.2006 - DIE ZEIT
Neues
ZEITdokument zum Thema Vogelgrippe: "Die Geschichte eines
Seuchenzugs"
DIE ZEIT bringt in dieser Woche ein Sonderheft ZEITdokumente zum Thema
Vogelgrippe auf den Markt. Diese Krankheit, vor einigen Wochen für viele
noch eine abstrakte Nachricht, scheint immer näher zu rücken. Die
Bilder und Neuigkeiten wirken bedrohlich - doch wie groß ist die Gefahr
wirklich?
09.03.2006 - NABU
NABU:
Ursachenforschung zur Vogelgrippe darf nicht in Sackgasse geraten
Der Naturschutzbund NABU hat davor gewarnt, sich bei der Bekämpfung
der Vogelgrippe ausschließlich auf Wildvögel zu konzentrieren.
"Die Ursachenforschung zur Ausbreitung der Geflügelpest darf nicht in
eine Sackgasse geraten", sagte NABU-Vogelschutzexperte Markus
Nipkow.
06.03.2006 - Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz
Niedersachsens
Geflügelzüchter fordern Abschuss von Katzen
"Von wenig Sachkunde zeugt die jüngste Forderung des Vorsitzenden des
niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverbandes, Wilhelm Hoffrogge,
streunende Katzen abzuschießen", erklärt die
Geschäftsführerin der Tierschutzorganisation VIER
PFOTEN
Lübecker Nachrichten
- 7. Mrz. 2006
Tierpark
Ueckermünde öffnet nach Schließung wegen Vogelgrippe
wieder
Knapp drei Wochen nach Schließung wegen der Vogelgrippe öffnet
der Tierpark Ueckermünde an diesem Samstag (11.03.) wieder für
Besucher. "Ein Teil unserer Tiere wurde untersucht, die Öffnung ist
mit dem Veterinäramt abgestimmt", sagte Direktor Helge Zabka am Dienstag.
Alle Untersuchungen bei Wassergeflügel seien ohne Befund geblieben.
Der Tierpark hatte - als einziger Zoo im Nordosten - nach den ersten Fällen
auf dem Festland am 20. Februar seine Pforten vorsorglich geschlossen.
Hamburger Abendblatt Online - 6. Mrz. 2006
Vogelpark
Walsrode impft und öffnet
Der Saisonstart in Deutschlands größtem Vogelpark in Walsrode
ist trotz des Auftretens der Vogelgrippe in unmittelbarer Nähe nicht
gefährdet. "Wir wollen wie geplant nach der Winterpause am 11. März
wieder eröffnen", sagte der Zoologische Leiter Dieter Rinke. Allerdings:
"Wassergeflügel wie Enten, Gänse und Störche müssen erst
mal im Gebäude bleiben." Rinke sagte, der Park habe beim
niedersächsischen Landwirtschaftsministerium eine Ausnahmegenehmigung
beantragt, um die teilweise sehr wertvollen Vögel impfen zu lassen.
Er hoffe, daß in etwa vier Wochen fast alle Vögel zu besichtigen
seien. Als Trost erhielten die Besucher im März Essensgutscheine im
Wert von fünf Euro.
Nordkurier - 9. Mrz 2006
Adler
und Eulen genießen Vogelgrippe-Sonderrechte
Wachsame Ruhe herrscht derzeit in den meisten brandenburgischen Tierparks.
Angesichts der Vogelgrippe verfolgen die Mitarbeiter die neuesten Nachrichten
mit Spannung. Die Angst ist da, aber keine Panik, sagt der Leiter
des städtischen Tierparks in Kunsterspring, Peter Mancke. Enten, Gänse
und Hühner seien gemäß der Einsperrpflicht in zwei
größeren Ställen untergebracht. Das sei gerade für die
besonders freiheitsliebenden Schwimm- und Tauchenten schwierig, aber eben
notwendig. Verletzte Vögel, die mitunter von Besuchern im Tierpark abgegeben
werden, könnten wegen der Geflügelpest zurzeit allerdings nicht
angenommen werden. Im Heimattiergarten Fürstenwalde sind Hühner
und Fasane vorbeugend eingesperrt. Für Enten, Eulen und Greifvögel
gelte aber eine Sondergenehmigung bis auf weiteres, erklärt
Geschäftsführer Uwe Drewitz. Der Heimattiergarten beherbergt die
größte Greifvogel- und Eulensammlung Brandenburgs. Volieren
müssten nicht generell abgedeckt werden. Die Vögel seien bei der
Balz und Brut. Das funktioniert sonst nicht, sagt Drewitz. Auch
Thomas Streichan, Geschäftsführer im Wildpark Schorfheide, bleibt
gelassen. Bei uns gibt es nichts, was Federn hat. Vom Zoo Eberswalde
(Barnim), ebenfalls in der Nähe von Wandlitz und im Gegensatz zu Groß
Schönebeck im Besitz diverser Vogelarten, war keine Auskunft zu den
Auswirkungen der Geflügelpest zu bekommen. Direktor Bernd Hensch ließ
lediglich mitteilen: Alles unter Kontrolle.
ORF Steiermark 9. Mrz 2006
Tierpark
Herberstein öffnet in zwei Wochen
Aufatmen im Tierpark Herberstein und in umliegenden der Region: Nachdem die
auf H5N1 getestete Ente negativ ist, wird der Tierpark in zwei Wochen
öffnen. Auch die Bauern der Region sind erleichtert, dass die Schutzzone
nun fällt. Zwei Mal wurde die Moschusente aus der Feistritzklamm in
Mödling getestet, zwei Mal ergab der Test Vogelgrippe. Im EU-Labor Weybridge
stellten die Experten allerdings fest, dass die Ente das gefährliche
H5N1-Virus doch nicht in sich hatte. Bei der Agentur für Gesundheit
und Ernährungssicherheit (AGES), sprach man am Donnerstag von normaler
Fehleranfälligkeit. Einer von tausend Tests liefere ein falsches
Ergebnis.
Tierpark-Geschäftsführer Andreas Kaufmann: "Dadurch dass in den
letzten Wochen alles konzentriert war auf Schutzmaßnahmen und auf
Seuchenvorbeugungsmaßnahmen, sind wir mit den Vorbereitungen für
die Öffnung des Tierparks etwas hinten nach. Der Park war ja für
Außenstehende gesperrt, deshalb konnten die Firmen auch nicht hier
arbeiten. Die Turbulenzen der letzten Wochen trägt der Tierparkleiter
mit Fassung: "Herberstein ist nun der am Besten untersuchte Tierpark
Österreichs".
Bieler Tagblatt -
7. Mrz. 2006
Vogelgrippe:
Tierpark Dählhölzli ist gerüstet
Die Vogelgrippe ist im Anflug. Im Tierpark Dählhölzli in Bern hat
man alle erdenklichen Sicherheitsmassnahmen getroffen. Schliesslich seien
all seine 150 gefiederten Tiere seit Wochen gegen das Virus geimpft und somit
effektiv gegen eine mögliche Ansteckung geschützt. Der Tierpark
als solcher bleibt jedoch gefährdet. Wildvögel scheren sich nicht
um Umzäunungen und fliegen tagaus, tagein in die Gehege. Sollte sich
unter ihnen ein Krankheitsfall befinden, der den Tierpark nicht mehr lebend
verlässt, hätte der Tierpark Dählhölzli ein Problem.
Das Krisenszenario für diesen Fall ist allerdings längst festgelegt
und durchgespielt, erklärt Bernd Schildger. Das Seuchenset, bestehend
aus Schutzanzügen, Masken, Brillen, Handschuhen, Säcken und
Desinfektionsmitteln liege bereit.
ZDF Heute - 8. Mrz. 2006
Das
Leiden im Vogelpark
Idyllisch am Rhein liegt der Vogelpark Biebesheim. Jetzt droht dem Park das
Aus: Keine Besucher, kein Geld und keine Aussicht auf Besserung. Tausende
Papageien, Sittiche, Kraniche, Störche und Kleintiere auf 20.000
Quadratmetern - aber es kommen keine Besucher mehr. Inzwischen ist der Vogelpark
vorsorglich geschlossen, da dem Verein das finanzielle Risiko zu hoch ist.
Sollte bei einem Kind das H5N1-Virus nachgewiesen werden, das irgendwann
den Park besucht hat, würde der Verein den daraus wahrscheinlich
resultierenden Rechtsstreit und die negative Publicity vermutlich nicht
überleben, fürchtet der Vorstand. Als vor mehreren Jahren ein Kind
von einem Affen gebissen wurde, entbrannte ein Verfahren, das den Verein
mit einer Schuldenlast von einer Viertel Million Euro zurück ließ,
so Rudolf Schmenger, der Schriftführer. Durch seine Popularität
in der Region konnte Horst Zimmermann sich lange auf Spenden ortsansässiger
Unternehmen verlassen. Aber die fließen nur noch spärlich, denn
die Unternehmer drehen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten jeden Euro dreimal
um.
Zoo: Für Impfung zu früh
Für Hobby- und Rassegeflügel will NRW-Landwirtschaftsminister Uhlenberg
(CDU) eine Impf-Genehmigung gegen die Vogelgrippe einholen, für Zootiere
gebe es sie bereits. Wir warten ab, heißt es aber z.B. aus dem Duisburger
Zoo.
Freie
Presse - 3. Mrz. 2006
Nandu-Trio
darf ins Freie
Die drei Nandus im Limbach-Oberfrohnaer Tierpark dürfen wieder ins Freie.
Für die südamerikanischen Laufvögel ist die Stallpflicht für
Geflügel wegen der Vogelgrippegefahr aufgehoben worden. Unsere
Behörde hat eine Ausnahmegenehmigung erteilt, so gestern
Pressesprecherin Ilona Schilk vom Landratsamt Chemnitzer Land auf Anfrage.
Lübecker Nachrichten - 4. Mrz. 2006
Vogelparadies
in der Zeit der Geflügelpest - Schaalsee im Visier
Im Biosphärenreservat suchen Ranger nach toten Vögeln. Im 302
Quadratkilometer großen Gebiet eine gigantische Aufgabe. Die bisher
gefundenen Vögel starben aber nicht am Virus H5N1. Reiner Schmal sitzt
in seinem Büro im Pahlhuus und zählt Kraniche. Ganz bequem geht
das für den Sachbearbeiter für Artenschutz vom Sessel aus, denn
gerade fliegt ein großer Schwarm vorbei. Bald werden sie irgendwo am
Schaalsee rasten, weiterziehen und wiederkommen, und vielleicht wird dann
der Virus und die Angst aus Schleswig-Holstein verschwunden sein. Jetzt aber
suchen Ranger das Biosphärenreservat nach toten Vögeln ab. "Wir
haben seit dem 15. Februar 24 tote Blässrallen, eine Silbermöwe,
zwei Kormorane, einen Fuchs und einen verendeten Fischotter gefunden", sagt
Schmal vom Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee. "Im Herbst
haben wir 2000 Blässhühner gezählt", sagt der Zarrentiner.
Und wenn er sich nicht irrt, haben nur 1200 den Winter überlebt. "Zumeist
ist ein verendetes Tier nach zwei Tagen verschwunden", erklärt der
Tierkenner. "Keines der von uns gefundenen Tiere wurde positiv getestet",
sagt Schmal.
Rheinpfalz.de - 3. Mrz. 2006
Zoo in Estland nimmt wegen Vogelgrippe keine Wildhühner
mehr auf
Wegen der Ausbreitung der Vogelgrippe in Europa nimmt ein Zoo in Estlands
Hauptstadt Tallinn keine verletzten oder kranken Wildhühner mehr zur
Behandlung auf. Weil die im Zoo lebenden Tiere geschützt werden
müssten, sei dies ab sofort nicht mehr möglich.
Planung und
Bau
Segeberger-Zeitung - 1. Mrz. 2006
Neue
Aquarien: Multimar Wattforum will Attraktivität steigern
Das Multimar Wattforum in Tönning will seine Attraktivität mit
einer erweiterten Ausstellung steigern. Ein 5,2 Millionen Euro teurer Ausbau
soll den Lebensraum der Meerestiere mehr als verdreifachen, sagte Multimar-
Leiter Gerd Meurs bei der Präsentation der Pläne am Mittwoch. Die
Aquarien sollen von bislang 150 000 Litern auf 500 000 Liter, und die gesamte
Ausstellungsfläche um knapp ein Drittel auf insgesamt 3125 Quadratmeter
vergrößert werden.
Hamburger Abendblatt Online - 7. Mrz. 2006
Ozeaneum
live im Internet
Der Bau von Deutschlands größtem Meeresmuseum, dem Ozeaneum in
Stralsund, kann jetzt live im Internet verfolgt werden. Die neue
Internet-Präsentation informiert zudem über die geplanten Ausstellungen
und Aquarien in dem rund 50 Millionen Euro teuren Bau mit knapp 10 000
Quadratmeter Nutzfläche. Das Ozeaneum soll 2008 öffnen.
Yahoo! Nachrichten - 2. Mrz. 2006
Wasser
marsch im Münchner «Sea Life»
Sechseinhalb Wochen vor Eröffnung des neuen Münchner
Großaquariums «Sea Life» sind am Donnerstag die mehr als
30 Becken geflutet worden. Wie Aquarium-Managerin Birgit Leitner sagte, sind
für die insgesamt 48 Stunden dauernde Befüllung rund 700 000 Liter
Leitungswasser nötig. Ab Ostern werden im Münchner «Sea
Life» rund 10 000 Meerestiere und Süßwasserfische zu sehen
sein. Um für die optimale Lebensqualität für Meeresbewohner
wie Haie, Rochen oder Seepferdchen zu sorgen, müssten 20 Tonnen Spezialsalz
beigemischt werden, betonte Chef-Aquarist Eric Jürgensen.
Hauptwasserspeicher und zentrales Element des gesamten Versorgungssystems
des «Sea Life» wird das 400 000 Liter fassende Mittelmeerbecken
sein. Dieses können die Besucher durch einen Unterwassertunnel bestaunen.
Hannoversche Allgemeine Zeitung - 7. Mrz. 2006
Der Zoo
erweitert seinen Dschungelpalast um einen Prunksaal
Der indische Dschungelpalast im Zoo Hannover wird gegenwärtig um einen
Festsaal erweitert, an dem auch jeder Maharadscha seine Freude hätte.
Die 700 Quadratmeter große und 900000 Euro teure Halle soll pünktlich
zum Saisonstart am 25. März fertig sein. Durch große Glasscheiben
haben die Besucher dann einen einzigartigen Blick auf das Gehege der Tiger.
In erster Linie soll der außergewöhnliche Saal, der in der Region
seinesgleichen sucht, jedoch als Veranstaltungsort für Feiern, Tagungen
und Präsentationen aller Art genutzt werden. Er bietet für bis
zu 400 Gäste Platz. VW Nutzfahrzeuge hat den Raum bereits für 28
Veranstaltungen zur Präsentation des gemeinsam mit Mercedes entwickelten
Transportermodells Crafter gemietet. Bevor gefeiert werden kann,
müssen letzte Arbeiten beendet werden. Die eigens aus Indien angereisten
Künstler Panna Lal Jain und Adeesh Jain vom Unternehmen Art of
Legend India sind gegenwärtig noch dabei, die Wände und
Säulen des Saales mit Blüten, Blumen und Ornamenten ganz im Stil
des Subkontinents zu verzieren. Die äußeren Wände werden
zwölf große Wandgemälde zieren, die Szenen aus dem Leben
der Maharadschas zeigen. An diesen mannshohen Bildern arbeiteten 75 indische
Künstler.
Die Presse - 5. Mrz. 2006
Garagen-Pläne im Tiergarten
Mit einem neuen Plan zur Entschärfung der Parkplatz-Probleme rund um
den Schönbrunner Zoo lässt Hietzings Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach
aufhorchen: Er tritt für den Bau einer öffentlichen Garage bei
der unteren Maxingstraße auf Höhe der Trautmansdorffgasse ein.
Diese Tiefgarage solle aber auf dem Gelände des Tiergartens errichtet
werden, fordert Gerstbach im Gespräch mit der "Presse". Tiergartenchef
Helmut Pechlaner steht dem Garagenplan offen gegenüber. "Es ist eine
Idee, die ich prinzipiell nicht schlecht finde. Aber die Frage ist - wer
zahlt?" Auf jeden Fall wird es demnächst Gespräche zwischen Gerstbach,
Pechlaner und dem Garagen-Koordinator der Stadt Wien geben, wo es um
mögliche Betreiber geht. Auf jeden Fall sollte rasch eine Lösung
gefunden werden, denn der Tiergarten Schönbrunn breitet sich räumlich
aus und erhofft sich noch mehr Besucher: Das Alte Palmenhaus, das zwischen
Maxingstraße und Tiergarten liegt, wird - voraussichtlich ab Sommer/
Herbst - generalsaniert. Dort soll dann ein Orang-Utan-Gehege, ein Mehrzwecksaal
sowie eine Zooschule untergebracht werden. Was Pechlaner besonders freut,
ist der Umstand, dass die Stadt Wien ein Drittel der knapp zehn Millionen
Euro teuren Sanierung übernimmt. In der Maxingstraße wird ein
neuer öffentlicher Eingang in den Tiergarten entstehen. Ungelöst
ist dabei aber das Problem der Busse, die dort Besucher aus- und einsteigen
lassen werden. Pechlaners Vorschlag: Man könne in diesem Bereich die
Tiergartenmauer auf eine bestimmte Länge entfernen, den Gehsteig auf
das Gelände des Tiergartens verlegen und somit Platz für eine eigene
Bus-Haltespur schaffen.
Zoo
Hasel wird in Streichelzoo umgewandelt
Aargauer Zeitung - Switzerland
Der von Tierschützern jahrelang bekämpfte Zoo Hasel wird in einen
Streichelzoo umgewandelt.
Ein
Riesenrad am Bahnhof Zoo
meinberlin.de - Berlin,Germany
Berlin kann weiter auf den Bau des mehr als 170 Meter hohen Riesenrades am
Zoo hoffen. Das Vorhaben sei noch nicht auf Eis gelegt
Die Zeit für das Riesenrad am Zoo läuft ab
Tagesspiegel - Germany
Die Investoren des geplanten Riesenrades am Zoo erwägen ihren Rückzug,
falls die Berliner Verwaltung nicht bald über das Projekt entscheide
Riesenrad
am Berliner Zoo: Investoren läuft Zeit weg
Berliner Morgenpost - Berlin,Germany
Von Gilbert Schomaker. Die Verhandlungen um ein Riesenrad am Bahnhof Zoo
kommen in die Endphase.
Aktionen
wienweb.at
- 5. Mrz. 2006
Rettet
die Nashörner
Ab Montag bietet der Tiergarten Schönbrunn viel Wissenswertes über
das Nashorn. In der Aktionswoche bis 12. März finden Führungen
und eine Ausstellung statt - alles zugeschnitten auf die interessante, leider
auch bedrohte, Tierart. So erfährt man, "welches Nashorn zwei Hörner
hat, welche natürlichen Feinde sie haben und vieles mehr", erklärte
Zoodirektor Helmut Pechlaner nun gegenüber Radio Wien. Demnächst
wird im Tiergarten eine neue Panzernashorn-Anlage eröffnet. Aus diesem
Anlass bietet der Zoo den "Spezialkurs" in Sachen Nashörner. Bei einer
Ausstellung im Katzenhaus sind naturgetreue Modelle des Spitzmaulnashorns
zu sehen. Sie informiert über fünf bedrohte Arten und Schutzprojekte.
Die Aktionswoche findet nämlich im Rahmen der Aktion "Rettet die
Nashörner" statt.
Hamburger Abendblatt - 3. Mrz. 2006
Wildpark
- Winterwetter ist Wolfswetter
Ob als Raubtier gefürchtet oder als Sinnbild für Mütterlichkeit
verehrt - das Verhältnis zwischen Mensch und Wolf spiegelte schon immer
ein Wechselbad der Gefühle wider. Einen Beitrag zur Klärung vieler
Mißverständnisse und unbegründeter Ängste will der Wildpark
Lüneburger Heide mit den "Wolfstagen" leisten. Am Sonnabend, 11. März,
und Sonntag, 12. März, haben Besucher die Möglichkeit, die Wölfe
des Parks "näher kennenzulernen".
Businessportal24 - 9. Mrz 2006
Aktuelles aus dem Zoo
Landau
Mit einem neuen Informationsangebot für Freunde, Tierparten und
Förderer des Zoo Landau in der Pfalz setzt der Zoo seine
Service-Offensive 2006 fort. Per Email können sich Zoofreunde
ab sofort in regelmäßigen Abständen über die neuesten
Begebenheiten wie Tiergeburten, Sonderveranstaltungen, Vorträge oder
geplante und abgeschlossene Baumaßnahmen informieren lassen.
Zusätzlich wird es Neues zu bestimmten Tierarten oder
Tierpersönlichkeiten geben und die einzelnen Reviere und Arbeitsbereiche
des Zoos mit ihren Mitarbeitern werden sich ebenfalls vorstellen.
MVregio - 9. Mrz 2006
Zoo: Männerhaus für Geparden
zu besichtigen
Rostock. Tag der offenen Tür am 19. März mit Führungen und
Kinderprogramm Im Oktober des vergangenen Jahres wurde im Zoo Richtfest gefeiert,
schon in diesem Frühsommer werden die Geparden in ihr neues Domizil
einziehen. Die Besucher sind eingeladen, sich am 19. März vor Ort ein
Bild zu machen und Antworten zu erhalten. Von 10.00 bis 16.00 Uhr stehen
Baustellenführungen und Gesprächsrunden über diese interessanten
Katzen auf dem Programm.
presse-service.de - 3. Mrz. 2006
Enten und Mufflons
in der Sonntagsschule
Am Sonntag, 19. März, haben Schulkinder bis zu zwölf Jahren die
Möglichkeit, in einer etwa einstündigen Veranstaltung Muffelwild
und Enten im Heimat-Tierpark Olderdissen kennen zu lernen. Veranstalter ist
die Sonntagsschule des Förderkreises Lernort Natur.
Nachwuchs
Berliner Morgenpost - 8.
Mrz. 2006
Traumtyp mit Streifen
Sie wollen sich verlieben? Kein Problem. Gehen Sie im Tierpark ins
Alfred-Brehm-Haus. Dort finden sie Darius. Mit gerade mal sieben Wochen ist
er noch klein und kuschelig, aber jetzt schon frech und übermütig
und bald ein großer Sibirischer Tiger. Am 21. Januar kam Darius auf
die Welt. Vater Sandor war bei der Geburt dabei und kümmert sich auch
jetzt aufmerksam um seinen Sohn. Ein bisschen mehr Betüddelung hat der
kleine Tiger auch verdient. Mit gerade mal zwei Wochen zog er plötzlich
das linke Hinterbein nach und schrie bei Berührung auf. Er wurde
geröntgt. Die Diagnose: Oberschenkelhalsbruch. "Wahrscheinlich waren
die Eltern beim Liebesspiel etwas unvorsichtig", sagt Tierpfleger Detlev
Jany. Weil es aber ein glatter Bruch war, wurde von einer Behandlung abgesehen.
Und tatsächlich heilte der Bruch innerhalb weniger Tage. Inzwischen
springt Darius durchs Gehege, als wäre nichts geschehen.
Liechtensteiner Vaterland - 1. Mrz. 2006
Junger
Kamelhengst im Zoo Zürich
Im Zoo Zürich ist vor einer Woche ein Kamel zur Welt gekommen: Der kleine
Gambaj entwickelt sich prächtig. Über einen Meter hoch und 46 Kilogramm
schwer sei der Hengst inzwischen, wie Zoo-Kurator Robert Zingg sagte. Noch
leben er und seine Mutter Urga von der Familie getrennt.
mephisto 97.6 - 3. Mrz. 2006
Beobachtung
der Lippenbärenjungen im Zoo per Monitor
Die beiden Lippenbären kamen kurz vor Weihnachten zur Welt.
Bärenmutter Ludmilla hat sich seitdem mit ihrem Nachwuchs in die so
genannte Mutterstube zurückgezogen. Dort hat der Zoo jetzt eine Kamera
installiert.
Berliner Morgenpost - 4. Mrz. 2006
Skandal
im Skudden-Stall: Frühreifer Sohn sticht Vater aus
Es war der Sonntag vor vier Wochen und die Tierpfleger im Tierpark-Streichelzoo
staunten nicht schlecht. Da stand ein kleines Skudden-Lämmchen inmitten
seiner Herde und beschaute sich die Welt, die für seinen Geschmack eindeutig
zu kalt und zu unfreundlich daher kam. Wenigstens blieb es nicht allein.
Schon in der nächsten Nacht folgte ein weiteres Lamm. Und seitdem erkunden
der kleine Bock, erkennbar am braunen Fleck im Nacken, und seine große
Schwester das Gehege. Geplant waren sie nicht. Normalerweise darf der erfahrene
Bock im Oktober zu seiner Herde und dort Nachwuchs zeugen, weshalb die
Tierpark-Mitarbeiter diese Zeit auch "Bocktober" nennen. Geschieht alles
planmäßig, kommen die Lämmer fünf Monate später
und damit pünktlich zu Ostern zur Welt. Bei den Skudden, die übrigens
kleinwüchsige weiße Hausschafe aus dem Baltikum sind, kam im
vergangenen Herbst jedoch einer seiner Söhne dem schon ungeduldig nebenan
wartenden Vater in die Quere. Zumindest zwei Schafe waren dem Werben des
knackigen Skudden-Teenies nicht abgeneigt - und können ihren Nachwuchs
jetzt schon stolz präsentieren.
Basler Zeitung
Basler Tierpark Lange Erlen wieder offen
Der nach
den enormen Schneefällen vom Wochenende geschlossene Tierpark Lange
Erlen in Basel ist am Mittwoch wieder geöffnet worden. Eine neu gebaute
Anlage ist von der Schneelast allerdings teilweise zerstört worden.
Die neugebaute Anlage für Feldhasen, Rebhühner und Steinkäuze
hätte von den Tieren kommende Woche bezogen werden sollen.
Kölner Stadt-Anzeiger - 7. Mrz. 2006
Dortmunder Zoo trauert: Faultier «Hugo» friedlich
entschlafen
Eines der ältesten Zweifingerfaultiere weltweit, «Hugo» aus
dem Dortmunder Zoo, ist mit etwa 30 Jahren gestorben. Bereits am Sonntag
sei «Hugo» in den Armen eines Tierpflegers friedlich eingeschlafen,
berichtete der Zoo am Dienstag. Das Zweifingerfaultier galt als Vaterfigur
seiner sechs Artgenossen in Dortmund - diese Rolle soll nun Faultier
«Florian» übernehmen.
Sachsen Fernsehen Chemnitz - 7. Mrz. 2006
Trauer um Grizzly-Bärin Kitty
Die Grizzly-Bärin Kitty aus dem Tierpark Chemnitz lebt nicht mehr. Die
alte Bären-Dame wurde am Dienstag nach einer mehrwöchigen Erkrankung
des Bewegungsapparates eingeschläfert. Der Krankheitsprozess begann
schleichend. Zunächst war nur ein leichtes Hinken erkennbar, später
schleifte sie das rechte Hinterbein beim Gehen hinterher und sackte immer
wieder zusammen. Therapien schlugen nicht an. Um die genaue Ursache für
die Erkrankung zu erfahren, wird die Bärin an der Universität Leipzig
in der Veterinärpathologie obduziert.
Sachsen Fernsehen Chemnitz - 8. Mrz. 2006
Bären-Nachfolge im Tierpark
Nach dem Tod der Grizzly-Dame Kitty soll schon bald wieder Leben im
Bärengehege einziehen. Der Chemnitzer Tierpark plant, sich an einem
Artenschutzprogramm zu beteiligen und ein Zuchtpärchen nach Chemnitz
zu holen. In Frage kommen zum Beispiel asiatische Brillen- oder
südamerikanische Lippenbären. Die Grizzly-Bärin Kitty, die
seit fünf Jahren allein im Gehege wohnte, musste am Dienstag nach schwerer
Krankheit eingeschläfert werden.
NDR Online - 8. Mrz. 2006
Schildkröten
im Meeresmuseum erhalten männliche Gesellschaft
Die Zeit der Einsamkeit ist für die Unechten Karettschildkröten
im Deutschen Meeresmuseum in Stralsund vorbei. Bislang mussten die vier Weibchen
der Meeresschildkröten ohne männliche Artgenossen auskommen. Das
Museum teilte am Dienstag mit, dass eine männliche Unechte
Karettschildkröte aus dem polnischen Gdynia jetzt in das Aquarium zu
den weiblichen Tieren gelassen wurde. Zuvor wurde das Tier medizinisch untersucht
und musste einige Wochen in Quarantäne bleiben.
B.Z. - 1. Mrz. 2006
Bokito wird
stolzer Vater!
Unser Berliner Export-Gorilla Bokito (9) hat's bewiesen: Er ist ein richtiger
Mann! Im Rotterdamer Zoo hat er zwei Weibchen geschwängert - und so
vielleicht seine Verschiffung in den Horror-Zoo von Shanghai verhindert!
Sachsen Fernsehen Chemnitz - 8. Mrz. 2006
Neue Wölfin im Tierpark Hirschfeld
Der Tierpark Hirschfeld hat eine neue Bewohnerin. Wölfin Dana hat am
Freitag das neue Gehege mit Junior, den im Tierpark geborenen Wolf bezogen.
Die Wölfin kam Mitte letzter Woche aus einem Forschungszentrum in Kiel
nach Hirschfeld. Die beiden verstanden sich auf den ersten Blick und im Tierpark
wird gemunkelt, dass beide schon am Nachwuchs basteln.
sz-online - 3. Mrz. 2006
Kaiman
,Sammy geht zurück in den Westen
Einer der prominentesten Vogtländer muss gehen: Brillenkaiman
Sammy, der 1994 mit seinem Baggersee-Ausflug bundesweit bekannt
geworden war, verlässt den Tierpark Falkenstein und zieht in den
Reptilienzoo Renz bei Frankfurt/Main. Seine Unterkunft in Falkenstein war
zu klein geworden. Aus seinem Pool wird dann ein Terrarium für zwei
Grüne Leguane.
Berliner Zeitung - 7. Mrz. 2006
Geklaute
Vögel in Gemüsekiste ausgesetzt
Vor eineinhalb Wochen waren acht exotische Vögel aus dem Tier- und
Freizeitpark Germendorf (Oberhavel) gestohlen worden. Zwei Artgenossen, die
die Diebe offenbar in der Voliere übersehen hatten, blieben allein
zurück. Die Fahndung der Polizei nach den Tieren blieb erfolglos. Auch
ein Mithilfeersuchen in der RBB-Fernsehreihe "Täter-Opfer-Polizei" am
Sonntag führte nicht auf die Spur der Täter. Stattdessen, so ist
sich Tierpark-Juniorchef Hans-Dieter Eichholz sicher, hat der TV-Fahndungsaufruf
dazu geführt, dass "die Diebe kalte Füße bekommen haben".
Denn die wertvollen Sittiche wurden ausgesetzt - eingesperrt in zwei
Gemüsekisten aus Plastik, die wegen der Kälte mit Filz umwickelt
waren. Die Kisten standen am Montagmorgen vor einem Haus in Rheinsberg.
HaffZeitung - 9. Mrz 2006
Marderhund-Pärchen
nun komplett
Neu im Tierpark Ueckermünde sind die Marderhunde. Seit kurzem ist das
Paar komplett. Ebenfalls neu ist das Zebra, das vor wenigen Tagen aus dem
Zoo Eberswalde in den Tierpark Ueckermünde kam. Für die
Bennettkängurus konnte ein wesentlich größeres Gehege
bereitgestellt werden, daher sind sie umgezogen.
Hamburger
Abendblatt - 3. Mrz. 2006
Hagenbeck
- eine Volkszählung mit Hindernissen
Thai ist gerade mal eineinhalb Jahre alt - und wiegt schon fast so viel wie
ein Kleinwagen. Der junge Elefant bringt stolze 714 Kilo auf die Waage. Gemeinsam
mit seiner Mutter Thura (4172 kg) und seiner Tante Shandra (3910 kg) mußte
er gestern auf einer speziellen Waage zeigen, was in ihm steckt: Inventur
im Tierpark Hagenbeck. Größe, Gewicht, Alter, Bestand - wie jedes
Jahr zum Saisonbeginn wird bei Hagenbeck rund vier Wochen lang gemessen,
gewogen und gezählt.
sz-online - 7. Mrz. 2006
Frackträger
unterm Lesegerät
Im Zittauer Tierpark gibt es zweimal im Jahr eine Inventur. Jetzt waren die
sechs Pinguine an der Reihe. Am Jahresanfang und im Sommer kommen alle
Parkbewohner auf die Waage. Vom Lungenfisch bis zum Känguru wird jedes
Tier gezählt.
Die Welt - 7. Mrz. 2006
Rüssel im Schnee
Schnee statt Wüstensand finden zwei Elefanten in "ihrer" Außenanlage
im Opel-Zoo von Königstein vor. Die grauen Riesen scheinen sich in der
"weißen Wüste" ganz wohl zu fühlen und drehen ihre Runden.
Tages-Anzeiger Online - 3. Mrz. 2006
Warum
Kultur schlau macht
Die Früchte des Neesia-Baums im indonesischen Urwald enthalten zwar
fettreiche Samen, doch sie sind durch scharfe Haare geschützt, die zu
sehr schmerzhaften Verletzungen führen, wenn man sie berührt. Kein
Problem für den Orang-Utan, den Carel van Schaik auf Sumatra beobachtete.
«Mit einem Holzstöckchen im Mund brach der Affe die Samen aus der
Frucht», erzählt der Direktor des Anthropologischen Instituts der
Universität Zürich. Weitere Mitglieder der Orang-Utan-Gruppe benutzten
ebenfalls ein Stöckchen als Werkzeug, um an die schmackhafte Nahrung
zu gelangen. Doch nicht so Orang-Utans, die Forscher an anderen Stellen auf
Sumatra oder Borneo beobachteten. Dafür haben die Wissenschaftler nur
eine Erklärung: Einer der Affen hat die Technik erfunden, die anderen
haben sie von ihm gelernt und an die Nachkommen weitergegeben. Über
die Kultur bei Menschenaffen diskutierten Van Schaik und Kollegen aus
Grossbritannien und den USA kürzlich am Jahrestreffen der Amerikanischen
Vereinigung für Wissenschaftsförderung (AAAS) in St. Louis, Missouri.
Bei Schimpansen in freier Wildbahn kennt man inzwischen über 40
Verhaltensmuster, die erlernt und nicht vererbt sind. Bei Orang-Utans sind
es zwei Dutzend. Doch erst im letzten November berichteten Forscher erstmals
über den Gebrauch von Werkzeugen bei frei lebenden Gorillas. Ein
Gorillaweibchen im nördlichen Kongo prüfte mit einem Ast die Tiefe
eines Wassertümpels, ein anderes benutzte einen Baumstrunk als selbst
gemachte Brücke über einen Sumpf. Weil es nur wenige Daten über
Gorillas in freier Wildbahn gibt, machte Tara Stoinski vom Zoo Atlanta eine
Umfrage bei US-Zoos, die diese Menschenaffen in Gefangenschaft halten. Das
Ergebnis von 25 Affengruppen mit insgesamt 370 Tieren: Je nach Gruppe brauchen
die Gorillas verschiedene Signale zur Kommunikation untereinander, sie benutzen
Werkzeuge unterschiedlich, oder sie machen es sich auf andere Art bequem.
Stoinski zählte insgesamt 48 Variationen im kulturellen Verhalten.
Bocholter-Borkener Volksblatt - 3. Mrz. 2006
Managerqualitäten
bei Affen entdeckt
Anzüge tragen sie in der Regel nicht, doch auch ohne Krawatte und
Dienstwagen können sich Schimpansen wie kleine Manager verhalten.
Wissenschaftler fanden heraus, dass die Affen Produktivität und
Effektivität richtig einschätzen können. Sie erkennen etwa,
wann sie Hilfe brauchen und suchen sich dann die besten Helfer. "Niemals
zuvor haben wir bei Tieren ein so hohes Maß an Verständnis für
kooperatives Handeln festgestellt", sagte die Max-Planck-Forscherin Alicia
Melis vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Verhaltensforschung
in Leipzig. "Wir fanden heraus, dass Schimpansen besonders effektive Helfer
bevorzugen." Die Affen mussten bei den Experimenten in Uganda an verschieden
langen Seilen ziehen, um an ein mit Futter beladenes Holzbrett zu kommen.
War das Seil zu weit entfernt, holten sich die Schimpansen gezielt andere
Artgenossen aus dem Nebenraum zu Hilfe. Dabei erinnerten sie sich genau,
wer ein guter und wer ein schlechter Helfer gewesen ist. Schlechte Helfer
holten die Affen kein zweites Mal zur Unterstützung.
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fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen
wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem
Ortsnamen. |
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Niederländische
Meldungen
Dierennieuws 7.
März 2006
Arguswarane im Tierpark De Oliemeulen geschlüpft
Argusvaraan geboren in dierenpark De Oliemeulen
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200603/nw41280.htm
Im Tierpark De Oliemeulen in Tilburg sind vier Arguswarane geschlüpft.
Dierennieuws 4. März 2006
Fische emigrieren
Vis gaat emigreren
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200603/nw41206.htm
Das von einem acht Meter langen Tunnel durchquerte Nordsee-Becken des
SeaLife-Centers Scheveningen wird in ein tropisches Becken umgewandelt. Die
bisherigen Bewohner werden dazu in deutsche SeaLife-Center sowie in den
Rotterdamer Zoo gebracht.
Dierennieuws 4. März 2006
Nashörner zufrieden mit privater Höhensonne
Neushoorns tevreden over privéhoogtezon
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200603/nw41202.htm
Die Nashörner des Noorder Dierenpark Emmen scheinen die im letzten Jahr
installierte Höhensonne in ihren Ställen zu genießen. Sie
haben seit der Installation weniger Hautprobleme, die besonders im Winter
aufgrund der geringen Sonnenstrahlung auftreten können. Was nun noch
fehlt, ist ein Schlammbad, welches im Stall geboten werden kann.
Ouwehands Dierenpark Rhenen 6. März 2006
Weltpremiere in Rhenen Eisbärendrilling erstmals für
Besucher zu sehen
Wereldprimeur in Ouwehands Dierenpark Rhenen - IJsbeerdrieling voor het
eerst naar buiten
Am 10. März werden die am 26. November 2005 geborenen
Eisbärendrillinge im Ouwehands Dierenpark Rhenen erstmals dem Publikum
präsentiert. Es ist das erste Mal, dass in einem Zoo drei
Eisbären-Jungtiere aufgezogen wurden.
Wildlife Magazine 2. März 2006
Wildlife Magazine sucht bemerkenswerteste Nase der Niederlande
Wildlife Magazine zoekt de Opmerkelijkste Neus van Nederland
Zeitgleich mit der EAZA-Nashornkampagne sucht das niederländische Wildlife
Magazine die Person mit der bemerksenswertesten Nase der Niederlande. Der
Gewinner der Aktion darf zwei Wochenlang Nashorn-Rangern in Südafrika
unter die Arme greifen.
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Pressemitteilungen | Naturschutz:
Meldungen
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Pressemitteilungen
teilweise
gekürzt |
Tierpark Chemnitz, 09.03.2006
Ganz in Weiß - weiblicher Neuzugang bei den Eisfüchsen
Seit Dienstag gibt es wieder einen
weißen Eisfuchs im Tierpark. Nachdem im letzten Jahr das Weibchen
verstorben war, lebte der Rüde, ein Mischling zwischen Weiß- und
Blaufuchs, eine Zeitlang allein. Nun hat er eine neue Gefährtin bekommen,
die im weißen Winterfell aus einem ungarischen Zoo angereist ist. Der
Tierpark hofft nun, dass sich beide gut vertragen und auch für Nachwuchs
sorgen. Die Tiere wechseln zweimal im Jahr das Fell als Anpassung an den
Lebensraum und damit auch die Farbe: Der Weißfuchs ist seinem Namen
nach im Winter ganz weiß, der Blaufuchs dagegen hat meist ein graublaues
Winterfell. Beide sind im Sommer grau bis braun.
Thüringer Zoopark Erfurt, 09.03.2006
Hundespaziergang im Zoopark
Am 19. März ist es wieder soweit: der Zoopark und die Hundeschule
Passion aus Weimar-Schöndorf laden ein zum Zoospaziergang
mit dem vierbeinigen Freund. Los geht es um 10 Uhr am Zooplan. Nicht nur
für den Vierbeiner gibt es Spannendes und Neues zu entdecken. Unter
der fachlichen Führung von Zoodirektor Dr. Neuschulz kann man
Interessantes und Erstaunliches rund um das Thema Wild- und Haushunde an
verschiedenen Stationen im Zoo erfahren.
Arche Warder, 09.03.2006
Frühlingserwachen in der Arche Warder
Rege Bautätigkeit / Restaurant-Neueröffnung / Lämmersaison
hat begonnen
Die Arche Warder bereitet sich mit Macht auf die neue Saison vor. Trotz Schnee
und Eis sind in Europas größtem Tierpark für seltene und
vom Aussterben bedrohte Nutztiere jetzt die Arbeiten voll im Gange, um für
die Saison notwendige Ausbesserungsarbeiten vorzunehmen, neue Wege und Koppeln
anzulegen oder Vorbereitungen für größere Baumpflanzaktionen
Anfang April zu treffen. Im Restaurant des Tierparks wird eifrig umgebaut,
gestrichen und montiert. Das Lokal mit 60 Innen- und 100 Außenplätzen
wird ab 19. März wieder in Betrieb genommen und jetzt in Eigenregie
der Arche Warder betrieben. Günstige, aber trotzdem leckere und frisch
zubereitete regionale und saisonale Speisen sollen die Gäste des Tierparks
verwöhnen. Dazu gehören auch Angebote mit Fleisch und Wurstprodukten
aus dem Bestand der Arche Warder und selbstgebackener Kuchen. Die bisherige
Eingangshalle des Tierschauhauses wird bis Ostern zu einem Ausstellungsraum
umgestaltet. Hier können sich Besucher dann detailliert über die
Arbeit und das Konzept der Arche Warder sowie das Engagement der
Umweltschutzorganisation Greenpeace für den Tierpark informieren. Das
Haus der Natur im Zentrum des Parks kann ab dieser Saison endlich von der
Arche Warder genutzt und betrieben werden und wird im Laufe des Frühjahrs
wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei den
Tieren hat die Lammsaison begonnen. Im Laufe des März sollen fast alle
100 Schaf-Muttertiere ihre Lämmer zur Welt bringen. Die Girgantana-Ziegen
haben bereits im Januar ihre Lämmer bekommen. Während die Walliser
jetzt nachziehen, warten die Pfleger nun auf die Lämmerei bei den
übrigen Ziegen. Die ersten Kühe haben draußen in Schnee und
Kälte ihre Kälber zur Welt gebracht, die alle wohlauf sind. Ab
Mai werden dann die Pferde ihre Fohlen bekommen. Das Geflügel bleibt
im Tierpark unter Dach und ist zum Teil außerhalb der Arche Warder
in sicheren Ställen untergebracht, um es vor der Vogelgrippe zu
schützen. Das erste große Ereignis in diesem Jahr wird am
26. März das Fest Frühlingserwachen sein. Viele der
Tiere, die über den Winter im sicheren und geschützten Winterquartier
außerhalb des Parks untergebracht waren, ziehen an diesem Sonntag um
11 Uhr und um 14 Uhr geschmückt und mit musikalischer Begleitung wieder
in den Park ein: Pferde, Rinder, Schafe mit ihren Lämmern, Ziegen und
das neue Maskottchenschwein Renate, ein rotbuntes Husumer, das
von einem Auszubildenden des Tierparks mit der Flasche groß gezogen
wurde.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 09.03.2006
Schafschur und Hilfe für den Osterhasen im Naturschutz-Tierpark
Görlitz
Auch wenn es derzeit draußen noch weiß ist, der Frühling
kommt bestimmt. Nicht nur zu Hause steht der Frühjahrsputz an. Im Tierpark
kommen dabei die Schafe nicht ungeschoren davon. Am 12. März ab 14.30
Uhr bekommen die vier Rauhwolligen Pommerschen Landschafe Oscar,
Anna, Hanna & Selma während
der alljährlichen Schafschur im Haustierstall einen neuen Kurzhaarschnitt.
Herr Elsner aus
Uhsmannsdorf wird wie jedes Jahr dafür eine traditionelle Handschere
benutzen. Bleibt zu hoffen, dass es bald warm wird, damit die Schafe mit
ihrer Kurzhaarfrisur nicht frieren. Nach der Schafschur, um 16.00
Uhr steht die Tür des Brutraumes offen. Hier kann sich jeder über
den Stand der Vorbereitungsarbeiten für den Osterhasen überzeugen,
denn auch das Osterfest naht mit großen Schritten. Die Brutschränke
sind gefüllt. Beim Durchleuchten der Eier kann man sich die
Entwicklungsstadien der Küken im Ei ansehen und vielleicht auch schon
einmal ein Küken in die Hand nehmen. Keine Angst, da die Küken
im Brutapparat schlüpfen und im Brutraum bleiben, sind sie gesund! Ein
Risiko, die Vogelgrippe zu bekommen, besteht nicht!
Stadtverwaltung Landau, 09.03.2006
Aktuelles aus dem Zoo Landau in der Pfalz per Email - die erste
Zoo-Infopost wurde versendet
Mit einem neuen Informationsangebot für Freunde, Tierparten und
Förderer des Zoo Landau in der Pfalz setzt der Zoo seine
Service-Offensive 2006 fort. Per Email können sich Zoofreunde
ab sofort in regelmäßigen Abständen über die neuesten
Begebenheiten wie Tiergeburten, Sonderveranstaltungen, Vorträge oder
geplante und abgeschlossene Baumaßnahmen informieren lassen.
Zusätzlich wird es Neues zu bestimmten Tierarten oder
Tierpersönlichkeiten geben und die einzelnen Reviere und Arbeitsbereiche
des Zoos mit ihren Mitarbeitern werden sich ebenfalls vorstellen. Neben der
kontinuierlich aktualisierten, informativen Zoo-Homepage
(www.zoo-landau.de)
nutzt der Zoo mit der Infopost per Email eine weitere Möglichkeit des
Internets. Viele positive Rückmeldungen auf die erste Infopost
erhielt der Zoo bereits und man freut sich über weitere Anmeldungen
zur Aufnahme in den Email-Verteiler - natürlich gerne per Email. Wer
Interesse an den regelmäßig erscheinenden Ausgaben der
Zoo-Infopost hat, sendet bitte eine Email mit einer
Einverständniserklärung an den Zoo Landau unter:
heike.pfalzer@landau.de
Tiergarten Heidelberg, 09.03.2006
Keine Gefahr im Zoo
Viele Menschen sind verunsichert. Eine gestorbene Ente wird zur Top-Nachricht
in der Presse.
Abseits aller gerechtfertigten Vorsichtsmaßnahmen zeigt dies Auswirkungen
auf den Zoo. Was, Du willst im Zoo arbeiten, gerade jetzt? bekam
neulich eine Mitarbeiterin zu hören. In der Zooschule fragen Eltern,
ob Sie ihre Tickets für das Ferienprogramm der Osterferien zurück
geben können wegen Vogelgrippe. Jahreskarteninhaber erkundigen
sich, ob es wegen der Vogelgrippe einen Rabatt gibt. Die Vogelgrippe
ist eine Tiererkrankung. Bei engstem Menschenkontakt, d.h. wenn Mensch und
kranker Vogel Haus, Bad, Bett und Küche teilen, sind Infektionen bei
Menschen aufgetreten ,erläutert Zootierärztin Kerstin Jurczynski,
abgesehen davon, dass in den Zoos noch kein Fall aufgetreten
ist, ist hier ein derart enger Kontakt zu den Tiere gar nicht
möglich. Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann vergleicht: An
der normalen Grippe sterben jedes Jahr einige tausend Menschen. Jede Fahrt
mit dem Bus, jedes gut besuchte Sportereignis, jede Kneipe mit einer tollen
Atmosphäre ist um ein Vielfaches gefährlicher als ein Zoobesuch.
Und ich werde trotzdem zum Heidelberger Frühling gehen. Auch die
Zugvögel, die über unsere Landschaft ziehen, sind keine
Infektionsbomber. Der starke Kranichzug vom letzten Wochenende,
als über 100 Kraniche über der Stadt kreisten und dann nach Norden
weiterzogen, ist ein wunderbares Naturschauspiel, das wir ohne flaues
Gefühl in der Magengrube genießen dürfen. Gerade
jetzt hofft der Zoo auf zunehmende Besucher, da das Wetter der letzten Wochen
die Bilanz versaut hat. Im Vergleich zu einem
durchschnittlichen Jahr fehlen bereits über 100.000 Euro in der
Kasse. Die Summe kommt durch den schlechteren Besuch bei frostigen Temperaturen,
erhöhte Energiekosten und erhöhten Wasserverbrauch, um die
Teiche eisfrei zu halten, zustande. Dann fallen für das Schneeschippen
und Abstreuen zusätzliche Arbeitskosten an. Wo normalerweise morgens
die Elefanten oder Kamele einfach auf die Außenanlage gelassen
werden, ist jetzt abkehren und Eishacken angesagt Uns reicht
es mit dem Wetter, da sind sich die Mitarbeiter des Zoos einig
wahrscheinlich mit den meisten Menschen unserer Region.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 08.03.2006
Görlitz zeigt Flagge für Tibet
Oberbürgermeister Paulick und Yak Chamu aus dem Naturschutz-Tierpark
Görlitz hissen am 10. März eine Tibetflagge. Gleichzeitig werden
am kommenden Freitag bundesweit in mindestens 540 Kommunen tibetische Flaggen
an öffentlichen Gebäuden wehen. Auch wenn sich Görlitz erst
zum zweiten Mal an dieser 1996 in´s Leben gerufenen Aktion beteiligt
(Hintergrundinformationen siehe Anhang), spielt die östlichste Stadt
Deutschlands diesmal eine besondere Rolle. Nirgendwo sonst wird nämlich
ein echtes tibetisches Haustier beim Hissen der farbenprächtigen
Nationalflagge Tibets helfen. Während die Hilfe in Görlitz eher
symbolischer Natur ist, wäre in Tibet auch heutzutage mancherorts ein
Leben ohne Yaks undenkbar, ja die zottigen und robusten Grunzochsen
ermöglichten überhaupt erst eine Besiedlung des Daches der Erde.
Inzwischen gibt es Straßen und Bahnlinien, die über 6.000 m hohe
Pässe dorthin führen. Sie bringen nicht nur Fortschritt, sondern
auch Millionen chinesischer Siedler, Umweltprobleme und Einschränkungen
des Selbstbestimmungsrechtes in das Land der Tibeter. Die strahlende Sonne
und die beiden Schneelöwen auf der Tibetflagge stehen vielleicht für
den Wunsch des tibetischen Volkes nach einem friedlichen und freundlichen
Nebeneinander. Der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick,Yak
Chamu und Mitarbeiter aus dem Görlitzer Tierpark, in dem derzeit ein
tibetisches Dorf entsteht, setzen mit dem Hissen der Flagge nun auch in
Görlitz ein sichtbares Zeichen für diesen Wunsch der Tibeter.
Vogelpark Walsrode, 08.03.2006
Frühlingserwachen im Vogelpark Walsrode am 11. März / Schutzimpfung
für den wertvollen Vogelbestand beantragt
Wie
groß sind die Eulenbabys vom letzten Herbst geworden? Ist der Papagei
Captain Hook immer noch der unangefochtene Star der Flugshow? Und welche
flauschigen Neuankömmlinge gibt es im Vogelpark Walsrode? Wer nach den
trüben Wintermonaten seine tierische Neugier stillen möchte, hat
ab dem 11. März Gelegenheit dazu. Denn der größte Vogelpark
der Welt in der Lüneburger Heide mit über 700 Vogelarten begeht
kurz vor Frühlingsbeginn seinen traditionellen Saisonstart. Damit alle
Besucher den Park wie gewohnt genießen können, hat die Zoo-Leitung
eine Schutzimpfung der wertvollen Vögel beantragt. Sobald diese erfolgt
ist, können die gefiederten Tiere in ihren üblichen Gehegen, also
auch in den Freianlagen, dem Publikum präsentiert werden. Bis diese
Impfung greift, wird es für die Besucher bis April leicht geänderte
Wege geben: Die sonst im Wiesental in Freigehegen lebenden Pinguine, Pelikane
und Flamingos sind zum Schutz vor Wildvögeln vorübergehend in
überdachte Behausungen umgezogen und können nun in einer großen
Voliere begrüßt werden, während das Wiesental vorübergehend
nicht
begehbar ist. Alle anderen gewohnten Highlights wie das Tropenhaus, die
faszinierende Flugshow und regelmäßige Tierfütterungen bleiben
bestehen, nur die Hühner- und Entenvögel, Schwäne, Störche
und Kraniche sowie Laufvögel wie Strauße und Emus bleiben zur
Sicherheit im Stall und sind gegenwärtig nicht zu sehen. Ganz neu im
Programm ist dafür eine Indoor-Tiershow, bei der Beutelgleiter, Leguane
und sogar eine Schlange die exotischen Hauptdarsteller sind.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 08.03.2006
Mobile Wollpullis
Fein
raus sind sie bei diesen winterlichen Verhältnissen, die beiden neugeborenen
Alpaka-Fohlen auf der Südamerika-Anlage der Wilhelma: Sie haben ihr
angeborenes Wollpullöverchen immer dabei! Es ist immer wieder spannend
zu erleben, welche Farbkombinationen in der Alpaka-Herde der Wilhelma auftauchen
Hengst Caruso, ein echter silbergrauer Peruaner, sorgt
jedenfalls für bezaubernde Nuancen in der Herde. Vier Fohlen sind bereits
geboren, weitere werden im Lauf der nächsten Wochen noch folgen. Die
Kleinen werden gut ein halbes Jahr lang von ihren Müttern gesäugt.
Mit zwei Jahren sind sie dann bereits erwachsen und können ohne weiteres
ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen. Die kleinen Neuwelt-Kamele sind
Haustiere, die von den Inkas aus einfarbigen wilden Guanakos gezüchtet
wurden. Im Hochland der Anden hält man sie in großen Herden,
hauptsächlich wegen ihrer feinen Wolle. Einmal pro Jahr werden sie
auch in der Wilhelma- geschoren: Ein Alpaka liefert immerhin zwischen
4 und 5 Kilo Wolle. Lasten tragen Alpakas übrigens nicht, das ist Aufgabe
der Lamas! In der Wilhelma teilt sich die Alpaka-Herde oberhalb der
Bärenanlage einen halben Hektar Ersatzhochland mit Maras,
Nandus, Wasserschweinen und Halsbandpekaris.
Erlebnis-Zoo Hannover, 07.03.2006
Der Prunksaal des Maharadschas
Der legendäre indische Dschungelpalast im Erlebnis-Zoo Hannover birgt
viele Geheimnisse, die Stück für Stück freigelegt werden.
Im vergangenen Jahr gelang es, den Palastgarten des Maharadschas mit seinen
verblassenden Malereien, kostbaren Springbrunnen mit Mosaiken, geschwungenen
Torbögen und prächtigen Amphoren wieder zum Blühen zu bringen.
Kurz vor der Fertigstellung des Gartens hat sich eine Leopardenfamilie in
diesem herrlichen Ambiente dauerhaft niedergelassen die Baustelle
blieb unvollendet... Jetzt konnte ein weiteres Juwel des Palastes freigelegt
und in seiner ganzen Pracht wieder hergestellt werden: Der Prunksaal des
Maharadschas! Die 35 x 25 Meter große Halle grenzt direkt an das Reich
der Tiger doch dieses Mal waren die Bauarbeiter schneller und sicherten
die Halle: Die majestätischen Tiger können vom Prunksaal aus durch
hohe Glasscheiben beobachtet werden. Der Prunksaal des Maharadschas ist ein
außergewöhnlicher Raum für Ausstellungen, Vorträge,
Lesungen und für Events jeder Art - Feiern, Tagungen, Präsentationen
, der Platz für bis zu 400 Gäste bietet. Wenn der Prunksaal
nicht für eine Veranstaltung genutzt wird, steht er auch den Zoobesuchern
zum Staunen offen.
Zoo Duisburg, 07.03.2006
Sofa-Sau übernimmt Ammendienst
Der seit Monaten vogelgrippe-vorsichtige Bundesbürger darf derzeit auch
noch zusätzliche Meldungen über eine weiter um sich greifende
Schweinepest verdauen
Solche realen oder virtuellen Horrorszenarien
allerdings kratzen das rostrote afrikanische Borstenvieh im Zoo Duisburg
wenig. Am 27. November vergangenen Jahres ferkelte die Pinselohrschwein-Bache
KATANGA (1997 selbst in Duisburg geboren) vier niedliche Schweinemädchen,
mit deren ordentlicher Aufzucht das etwas hysterische Mutterschwein jedoch
schlicht überfordert war. Als zwei der gelbgestreiften Winzlinge an
Austrocknung, ja Unterernährung einzugehen drohten, entschloss sich
deren Reviertierpfleger, Peter Dieckmann, die beiden dürren Babys ans
Fläschchen (um-)zu gewöhnen. Mit Kunstmilch, Bäuchleinreiben
und noch mehr Zuwendung kamen die beiden Nachzüglerinnen wieder zu
Kräften, hielten aber ihre menschlichen Betreuer über Gebühr
im pflegerischen Dauereinsatz. Doch just zu diesem Zeitpunkt begann
sich Nachbarschwein MASABI seit 1993 als Sofa-Sau benannt
(dieses Sitzmöbel im Dieckmannschen Wohnzimmer erwählte die
handaufgezogene Schweinedame zu ihrem damaligen Lieblingsplatz) für
die beiden Zöglinge zu interessieren. In Ermangelung einer eigenen
Mutterrolle gabs zwar keine Milch, dafür aber jede Menge Liebe
zu verschenken
, was Ziehvater Peter Dieckmann veranlasste, die wuseligen
Schweinemädchen rund um die Uhr gemeinsam mit MASABI als Amme wühlen,
grunzen und schmusen zu lassen s e i n e Fürsorge beschränkt
sich seither lediglich auf das morgendliche und nachmittägliche
Tränken der kugelbäuchigen Miniwutzen. Also: Bis jetzt üben
zwei glückliche Schweinemütter friedliche Nachbarschaft, die eine
mit, die andere ohne milchgefüllte Zitzen, dazu je zwei Schweineweiblein,
die ihre Tagesration an Flüssignahrung und Streicheleinheiten jeweils
von zwei verschiedenen Bachen bzw. deren menschlichem
Ersatz-Mann entgegennehmen, obwohl sie Wurfgeschwister sind
Münchner Tierpark Hellabrunn, 07.03.2006
Kommt, wir mümmeln mal zusammen
Sonderausstellung Vom Wildtier zum Haustier am 11./12. März
2006 von 10.00 bis 15.30 Uhr im Niederaffenhaus. Selbst wenn es den Anschein
hat, dass uns der Jahrhundertwinter noch eine Weile nerven wird, schicken
wir Ihnen hiermit einen Vorgeschmack auf den Frühling. Wenn an diesem
Wochenende unsere putzige Kaninchenschau stattfindet, kann der Osterhase
ja wirklich nicht mehr lange auf sich warten lassen! Hier kann man eine Menge
über unser niedliches Haustier lernen. Oder wussten Sie schon, dass
es über 200 Kaninchenrassen gibt? Wir freuen uns auf viele
vorösterliche Kaninchenfans!
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 07.03.2006
Spiegel TV Thema - 100 Minuten Winter im Gelsenkirchener Zoo VOX
21.55 bis 23.55 10. März 2006
Mitten
im Ruhrgebiet entsteht der Zoo der Zukunft. Mehr als eine halbe Million Besucher
ließen sich seit der Eröffnung der ZOOM Erlebniswelt Alaska
für einen Tag in ferne Lebensräume entführen. Bis Sommer 2006
entsteht die größte der drei geplanten Erlebniswelten: Afrika!
Spiegel TV hat das spannende Leben in der ZOOM Erlebniswelt und deren zahlreiche
Tierbewohner in einer eindrucksvollen Reportage festgehalten: Was erleben
die Tierpfleger mit ihren Zöglingen? Wie lautet der nächste Einsatz
der Zootierärztin? Mit welchen Tricks schulen die Robbentrainer ihre
wendigen Schüler? Wie entwickelt sich der nächste Kontinent in
der Erlebniswelt? Die Reporter begleiten und dokumentieren die Entstehung
des neuen Kontinents, der in wenigen Monaten für Zoobesucher eröffnet
wird. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas
bietet schon heute eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, fremder
Kultur und Freizeit-Erlebnissen. Auf über 30 ha eine Fläche
von rund 45 Fußballfeldern werden 500 Tiere und mehr als 100
Tierarten zu erleben sein.
Tierpark Ueckermünde, 07.03.2006
Tierpark Ueckermünde ist ab 11. März wieder geöffnet -
Jahreskartenaktion bis zum 15. März verlängert
Nach dem ersten Schock durch die Vogelgrippe ist der Tierpark
Ueckermünde in den vergangenen Tagen im Schnee versunken. Am Samstag,
den 11 März, wird der Tierpark wieder öffnen. Vorher hat es eine
ausführliche Beratung mit dem Kreis-Veterinäramt gegeben. Es gibt
leider auch ein paar Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen für
die Gäste des Tierparks: Seuchenmatten für die Gäste am
Tierparkeingang, Das Füttern der Tiere ist untersagt! Die Nisthilfen
für die Störche wurden abmontiert Viele Vögel müssen
die kommenden Wochen aus Sicherheitsgründen im Stall verbringen. Eine
Ausnahmegenehmigung vom Einstallungsgebot wird es vorerst nicht geben. Die
Ententeiche bleiben abgelassen, damit sich keine Wildenten im Tierpark ansammeln.
Alle Vogeltransporte wurden abgesagt. Die Aktion Wir haben etwas gegen
Schlangen Jahreskarten zum halben Preis wurde bis zum 15. März
verlängert. Neu ist auch ein Verzehrgutschein in Höhe von 1 EURO,
den jeder Gast mit dem Erlös der Eintrittskarte erhält, der in
der Tierparkgaststätte eingelöst werden kann. Diese Aktion gilt
für die Zeit der Einschränkungen durch die Vogelgrippe, also
voraussichtlich bis zum 30. April.
Tierpark Ueckermünde, 07.03.2006
Neuigkeiten im Tierpark für 2006
Neu im Tierpark Ueckermünde sind die Marderhunde. Seit kurzem ist
das Paar komplett. Ebenfalls neu ist das Zebra, das vor wenigen Tagen aus
dem Zoo Eberswalde in den Tierpark Ueckermünde kam. Für die
Bennettkängurus konnte ein wesentlich größeres Gehege
bereitgestellt werden, daher sind sie umgezogen. Wenn nicht die Vogelgrippe
dazwischen gekommen wäre, hätten Sie auch Gesellschaft bekommen.
Sie sollen mit Trauerschwänen vergesellschaftet werden, die ebenfalls
aus Australien stammen. Ebenfalls neugestaltet wurde die Außenanlage
der Mandrills. Hier entstand aus Tropenhölzern ein kleiner Urwald, in
dem sich die Affen bestimmt bald heimisch fühlen werden.
Zoologischer Garten Magdeburg, 07.03.2006
Rasante Schlittenhundefahrt im Zoo
Es ist endlich soweit. Unsere sechsköpfige Husky-Gruppe ist nicht
nur gut konditioniert, sondern topfit beim Bewegungslauf im Vierergespann.
Zu diesem beeindruckendem Schauspiel laden wir Sie recht herzlich ein am
Mittwoch, 8. März 2006 um 10.30 Uhr.
Tierpark Chemnitz, 07.03.2006
Tierpark-Mitarbeiter trauern um Grizzly-Bärin Kitty
Grizzly-Bärin
Kitty lebt nicht mehr. Die alte Bären-Dame (Alter zwischen 26 und 30
Jahren) wurde heute nach einer mehrwöchigen therapieresistenten Erkrankung
des Bewegungs-apparates eingeschläfert.
Der Krankheitsprozess begann schleichend. Zunächst war nur ein leichtes
Hinken erkennbar, später schleifte sie das rechte Hinterbein beim Gehen
hinterher und sackte immer wieder zusammen. Therapien schlugen nicht an.
Anstatt einer Milderung der Symptome verschlechterte sich der Zustand langsam
aber stetig. Heute wurde Kitty nun von ihrem Leiden erlöst. Um
die genaue Ursache für die Erkrankung zu erfahren, wird die Bärin
an der Universität Leipzig in der Veterinärpathologie obduziert.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 06.03.2006
Aus aktuellem Anlass möchten wir noch mal darauf hinweisen, dass
der Tierpark auch heute
Montag, 06. März 2006, aus Sicherheitsgründen geschlossen bleibt.
Sollten keine neuen Schneefälle mehr kommen, haben wir ab morgen, Dienstag,
07. März 2006, wieder geöffnet.
Stadt Dortmund, 06.03.2006
Weltwassertag im Dortmunder Zoo verleben
Der 22. März eines jeden Jahres wurde im Dezember 1992 in einer
Resolution von den Vereinten Nationen zum Tag des Wassers" ("Day of
Water") erklärt. Er soll die Öffentlichkeit auf Probleme im
Zusammenhang mit dem Element Wasser aufmerksam machen und sie verstärkt
für den sorgsamen Umgang mit dem Lebensmittel Nr.1 sensibilisieren.
Am Weltwassertag können im Dortmunder Zoo Kinder ab neun Jahren einen
Blick in einen Wassertropfen werfen. Mit dem Mikroskop tauchen die Kinder
am Mittwoch, 22. März, ab 15 Uhr ein in die Welt von Pantoffeltierchen
und Wasserflöhen und vielen anderen Mini-Lebewesen. Es wird
ein Unkostenbeitrag von 6,50 Euro erhoben. Im Anschluss gibt es eine
Führung für die Kinder durch den Zoo zum Thema Tiere im und
am Wasser. Diese Führung, an der auch Erwachsene teilnehmen
können, startet um 16.30 Uhr an der Zooinfo. Die Teilnahme an der
Führung ist kostenlos. Es ist nur der reguläre Zooeintritt zu zahlen.
Stadtverwaltung Landau, 06.03.2006
Zoodirektor Dr. Jen-Ove Heckel übergibt die neue Welt-Zoo-
und Aquarium-Naturschutzstrategie an Bundesumweltminister Sigmar
Gabriel
Am
Rande des heutigen Besuches von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD)
im EcoVin-Weingut Hohlreiter Frech in Göcklingen, Südpfalz, nutzte
der Landauer Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel, die Gelegenheit, im Namen
des Welt-Zoo- und Aquarium-Verbandes (WAZA) ein Exemplar der Welt-Zoo-
und Aquarium-Naturschutz-Strategie zu übergeben. Der seit
dem letzten Regierungswechsel neu im Amt befindliche Bundesminister für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zeigte sich sichtlich überrascht
und erfreut über die Tatsache, dass Landau über einen eigenen Zoo
mit bis zu 200.000 Besuchern jährlich verfügt. An dem ihm
übergebenen Naturschutz-Strategiepapier der Welt-Zoo-Gemeinschaft zeigte
sich Minister Gabriel sehr interessiert. Heckel wies darauf hin, dass weltweit
ca. 600 Millionen Menschen jährlich zoologische Einrichtungen besuchen
und darin ein sehr großes Öffentlichkeitspotential für die
Vermittlung von umweltrelevanten Themen zu sehen ist. Erste positive
Tuchfühlung mit einem Menschen aus der Zoowelt hatte Minister
Gabriel erst jüngst aufnehmen können, da er erst vor wenigen
Tagen neben seinem ungarische Amtkollegen, Miklos Persányi, einstmals
Direktor des Budapester Zoos, gesessen und sich gut mit ihm unterhalten
habe!
Zoo Zürich, 06.03.2006
Eröffnung Amphibien Ausstellung: Das Schweigen der
Frösche
Die Welt der Amphibien ist in Gefahr. Ein Drittel aller 5800 Amphibienarten
ist bedroht. Für viele Arten kommt jedoch jede Rettung zu spät.
130 Arten sind seit 1980 für immer ausgestorben. Über 400 Arten
sind derzeit unmittelbar vom Aussterben bedroht ihre Zukunft liegt
allein in unseren Händen. Der Zoo Zürich reagiert auf diese Entwicklung
mit einer permanenten Ausstellung, einem Infopavillon und zahlreichen
unterstützenden Massnahmen.
Stadt Dortmund, 03.03.2006
Schabrackentapirnachwuchs im Regenwaldhaus zu sehen
Im Regenwaldhaus
des Dortmunder Zoos, Rumah hutan, werden Schabrackentapire
und Orang-Utans zusammen in einem Haus gehalten. Diese tierische Wohngemeinschaft
ist weltweit einmalig!
Mit der neuen Anlage am und im Rumah hutan (Haus des Waldes)
verfügt der Zoo über die modernste Anlage zur Haltung von
Schabrackentapiren, einer in freier Wildbahn stark bedrohten Tierart. Der
besondere Clou ist die gemeinsame Haltung von Schabrackentapiren und
Sumatra-Orang-Utans eine Gemeinschaftshaltung die so bisher noch nie
irgendwo sonst praktiziert wurde. Der Zoo Dortmund hofft, dass die
Schabrackentapire sich hier in dieser Anlage auch weiterhin gut fortpflanzen
und so wieder die Nummer 1 der Schabrackentapirzucht zu werden. Weiterer
Zuwachs im Regenwaldhaus Nachdem erst vor kurzem eine neue Orang-Utan-Familie
im Regenwaldhaus Rumah hutan des Dortmunder Zoos eingezogen ist,
hat sich die Zahl der Bewohner des Hauses nun schon wieder erhöht.
Schabrackentapir Weibchen Aria hat ein Jungtier zur Welt
gebracht. Es ist der erste Schabrackentapir der im Regenwaldhaus geboren
wurde und damit der erste Schabrackentapir, der in einer Gemeinschaftshaltung
von Orang-Utan und Tapir geboren wurde. Der kleine Junge ist wohlauf und
erfreut den Zoo Dortmund gleich mehrfach. Mit der Geburt des kleinen Tapirs,
der auch schon in diesem Haus gezeugt wurde, hat das Regenwaldhaus sich in
einem weiteren kritischen Punkt bewährt. Der Zoo etabliert seinen Status
als einer der wenigen Zoos, die weltweit kontinuierlich diese Tierart erfolgreich
nachziehen. Insbesondere in diesem Falle ist die nunmehr zweite Geburt aus
Aria besonders erfreulich, da diese bei ihrer Ankunft im Zoo
Dortmund vor einigen Jahren als Problemfall galt, wie Zoodirektor Dr.
Brandstätter erst kürzlich in einer internationalen Publikation
dokumentiert hat (Tapir Conservation, Jg. 13). Wie alle Tapirjungen zeigt
der kleine Schabrackentapir nicht die bei den Erwachsenen übliche markige
Schwarzweißzeichnung, sondern eine völlig anders geartete
Frischlingszeichnung, mit der junge Tapire in freier Wildbahn hervorragend
im Unterholz getarnt sind. Obgleich Tapire nicht mit Schweinen verwandt sind,
findet sich diese Jungtierzeichnung bei allen Tapirarten, auch bei den
Flachlandtapiren, die ebenfalls regelmäßig im Dortmunder Zoo
nachgezüchtet werden. Der kleine Schabrackentapir ist bereits
in den Anlagen des Regenwaldhauses Rumah hutan an der Seite seiner
Mutter zu sehen.
Tierpark Ueckermünde, 03.03.2006
Tierpark Ueckermünde: Große Nachfrage nach Jahreskarten zum
halben Preis
Aktion wird bis zum 15. März verlängert
Die telefonischen Anfragen im Tierpark haben sich in den vergangenen Tagen
überschlagen. Die Nachfrage nach den Jahreskarten zum halben Preis war
enorm. Aus diesem Grund verlängert der Tierpark Ueckermünde den
Verkauf bis zum 15. März. In den kommenden Tagen hat die Eintrittskasse
im Tierpark weiter täglich von 10 bis 15 Uhr geöffnet, das gilt
auch für Samstag und Sonntag. Tierpark Ueckermünde am kommenden
Wochenende noch geschlossen. Auch am kommenden Wochenende, also am 4. und
5. März, ist der Tierpark geschlossen. Voraussichtlich am 7. März
wird bekannt gegeben, wann der Tierpark wieder öffnen wird.
Zoo Leipzig, 02.03.2006
In Augenschein nehmen
Zoobesucher können via Monitorübertragung die
Lippenbärenjungtiere sehen
Die am 19. Dezember 2005 geborenen Lippenbären präsentieren sich
per Monitorübertragung in der Besucherhöhle der
Lippenbärenschlucht den Zoobesuchern. Tapsig und noch unbeholfen erkunden
sie unter den wachsamen Augen der Mutter ihr Kinderzimmer. Lange war im Unklaren
geblieben, um wie viele Jungtiere es sich bei dem Nachwuchs von
Lippenbärendame Ludmilla (geb. 1991, seit 1997 in Leipzig) handelt.
Doch seit kurzem haben die Pfleger die Gewissheit, dass es sich um zwei kleine
Lippenbären handelt. In den ersten Wochen nach der Geburt bleibt das
Weibchen mit ihren Sprösslingen in der Mutterstube, die die Tierpfleger
bereits Wochen zuvor in den hinteren Bereich der rückwärtigen Gehege
eingerichtet hatten, um dem Muttertier die erforderliche Ruhe für die
Geburt zu ermöglichen. Bei einem der beiden Geschwister herrscht bereits
Klarheit über das Geschlecht. Es handelt sich um einen
Lippenbärenmann. Das zweite Lippenbärenkind konnte bisher noch
nicht von der Mutter getrennt werden. Hier bleibt also abzuwarten, ob es
sich um noch ein Männchen oder doch um ein Weibchen handelt.
Wir freuen uns sehr, dass sich die beiden Neuankömmlinge bisher
so gut entwickelt haben und sich Ludmilla auch so rührend um ihre Jungtiere
kümmert. Für die Zoobesucher wird es sicherlich ein schönes
Erlebnis sein, die ersten Schritte der Kleinen auf dem Übertragungsmonitor
mitverfolgen zu können. Allerdings wird es noch ein paar Wochen dauern
bis Ludmilla mit ihren Kleinen die Aussenanlage erkunden wird., so
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
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ORF On Science - 7. Mrz.
2006
Artenschutz:
Forscher sehen 20 "Hotspots"
Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt setzen zumeist da an, wo Arten
aktuell vom Aussterben bedroht sind. Englische Forscher haben jetzt weltweit
20 potenzielle Gefahrengebiete ermittelt, in denen die dort lebenden
Säugetiere zukünftig stark gefährdet sein könnten. Derzeit
laufende Schutzprogramme konzentrieren sich laut den Forschern insbesondere
auf Gebiete, die aktuell durch die höchste Anzahl an gefährdeten
Arten und/oder den größten Verlust von Lebensräumen
charakterisiert sind. Dem Biologen Marcel Cardillo und seinen Kollegen ist
dieses Herangehen zu kurzsichtig: Sie richteten nun ihre Aufmerksamkeit auf
die Gebiete, die zukünftig neue Gefährdungszonen beschreiben
könnten. Cardillo und sein Team bestimmten das so genannte "latente
Risiko eines Aussterbens" für mehr als 1.500 Land-Säugetiere: Sie
zogen das derzeitige Extinktions-Risiko - vorgegeben durch die Liste der
gefährdeten Arten der World Conservation Union (IUCN) - von dem
prognostizierten Risiko ab.
Letzteres ermittelten die Forscher aufgrund dessen, wie die Arten biologisch
auf menschliche Einflüsse und Aktivitäten in ihren Lebensräumen
reagiert haben, so etwa mit einer veränderten Körpergröße
oder Reproduktionsrate. Die von den Forschern ermittelten 20 Hotspots mit
sehr hohem latenten Risiko verteilen sich vor allem auf zwei Erdregionen.
Das sind zum einen die Wälder und die Tundra des nördlichen Kanadas
und Alaskas - derzeit noch wenig beachtet - und zum anderen die Inselkette,
die sich von Indonesien zum Süd-Pazifik erstreckt. Weitere Hotspots
stellen die Bahamas im Atlantik, die australische Insel Tasmanien und die
Küste Patagoniens in Südamerika dar.
"Dicker Hund der Woche"
Financial Times Deutschland - 6. Mrz. 2006
200
Euro für einen Molch
Artenschutz ist wichtig, Investitionen sind es auch - leider kommen sich
beide Ziele häufig ins Gehege. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag
ist nun mit seiner Geduld am Ende und fordert neue Regeln. Die Autobahn endet
von Kassel kommend einfach im Nirgendwo. Schuld an der Misere: ein Trupp
von 4000 Kammmolchen, die einen Weiterbau der Fernstraße auf der nach
langem Tamtam beschlossenen Trasse unmöglich macht. Solche und
ähnliche Fälle werden dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag
(DIHK) beinahe täglich gemeldet - und deshalb hat der Verband jetzt
die 17 schönsten Beispiele in einem Positionspapier zusammengefasst.
Tenor der zwölfseitigen Schrift: Die EU-Naturschutzrichtlinien, so sinnvoll
ihre Ziele auch seien, "hemmen, verteuern und verhindern Investitionen".
> Proteste an: Umweltreferent des DIHT, Herrn Hüwels,
huewels.hermann@bruessel.dihk.de
Die Welt - 8. Mrz. 2006
Jeder vierte
Naturschutz-Paragraph entfällt
Beim Naturschutz in Schleswig-Holstein soll es künftig weniger
Bürokratie geben. Das sieht ein Gesetzesentwurf vor, den das Landeskabinett
am Dienstag beschloß. Jeder vierte der 103 Paragraphen im
Landesnaturschutzgesetz wird gestrichen, kündigte Umweltminister Christian
von Boetticher (CDU) in Kiel an. Dopplungen, bei denen nur das ohnehin geltende
Bundesrecht zitiert wird, sollen wegfallen. Künftig soll auch der Handel
mit "Ökokonten" erlaubt sein. Wer etwas für den Naturschutz tut,
bekommt Leistungen gutgeschrieben und kann sie verkaufen. Andere können
sie dann bei Eingriffen verrechnen. Der Entwurf geht nun an Verbände
und an den Landtag. Das Gesetz soll bis 2008 kommen. Das Land verabschiedet
sich mit der Neufassung allerdings von dem erklärten Vorsatz, 15 Prozent
der Landesfläche unter Naturschutz zu stellen. Das Land werde dort Biotope
einrichten, wo es sich lohnt.
> allein diese Vorstellung von einem Biotop (wie so mancher Gartenteich
auch genannt wird, komischerweise auch in manchen Tierparks!) spricht
Bände
Hamburger
Abendblatt - 7. März 2006
Kiel
stutzt Naturschutz
Umwelt: Kabinett stimmt neuem Gesetz zu. Viele Öko-Standards werden
gesenkt oder gestrichen. Grüne und der SSW: Entwurf wurde "mit der Axt
geschrieben". Von Ulf B. Christen. Die schleswig-holsteinische Regierung
will den Naturschutz
schleifen
pressetext deutschland - 6. Mrz. 2006
EU-Länder für
Zerstörung des Tiefsee-Lebens verantwortlich
Greenpeace hat auf der OECD-Konferenz einen neuen Bericht vorgestellt, der
enthüllt, dass die europäischen Länder für einen
Großteil der Tiefsee-Zerstörung verantwortlich sind. Unter ihrer
Flagge fahren 60 Prozent aller Schiffe, die Tiefsee-Schleppnetz-Fischerei
betreiben und mit dieser Methode das Ökosystem der Ozeane zerstören.
Meist bewegen sich die Schiffe außerhalb der 200-Seemeilen-Zone und
fallen damit nicht unter die nationalen Gerichtsbarkeiten. Da die
Biodiversität deshalb nicht von einem einzelnen Staat geschützt
werden kann, fordert Greenpeace internationale Abkommen auf UN-Ebene.
Echo-online - 3. Mrz. 2006
Ruf
der Spechte, Flug der Fledermäuse
Die Darmstädter Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) veranstaltet
ab März wieder zahlreiche Exkursionen, bei denen die Bio-Indikatoren
Vögel, Schildkröten und Fledermäuse, aber auch komplette
Biotop-Wechselwirkungen im Vordergrund stehen, wie die Naturschützer
mitteilen.
Märkische Allge | |