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Ausgabe 305 vom 16. Februar 2006 |
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Liebe Leser,
über das Thema der
Woche, die noch immer "Vogelgrippe" genannte Geflügelpest, brauche ich
Sie an dieser Stelle wohl kaum zu informieren. Das haben alle Medien bis
hin zur Sondersendung ausreichend getan, meist jedoch ohne die Angelegenheit
wirklich zu beleuchten.
Zwei Tage brauchte es, bis den Redakteuren jemand sagte, daß
Höckerschwäne keine Zugvögel sind und weder aus Nigeria noch
Rumänien kommen.
Wie wurden sie infiziert? Die Virologen rätselten herum, bis mal jemand
die Ornithologen fragte: Die Tiere seien höchstwahrscheinlich "ganz
normal" an Kälte und Erschöpfung gestorben, und trügen die
Viren vermutlich seit dem Herbst herum. Im Herbst war übrigens auch
ein "Screening", also eine breite Überwachung der Wildvogelbestände
angekündigt, aber von irgendwelchen Ergebnissen war bisher nichts zu
erfahren.
Journalisten pilgern nun in Massen nach Rügen, um betroffen vor einem
toten Schwan zu knien, zu jammern, daß das Tier trotz der angeblich
hohen Ansteckungsgefahr nicht eingesammelt werde, um zwei Stunden später
mit den selben Gummistiefeln ein Interview in einer Geflügelfarm zu
machen...
Die Umweltämter der Gemeinden geben übereilt widersprüchliche
Pressemeldungen heraus - unsere Bielefeler Bürokraten empfahlen sogar,
die Vogelfütterung einzustellen!
Unser Verbraucherminister verlegte die Stallpflicht innerhalb weniger Tage
mehrfach vor. Der Bauernverband zieht mit und frohlockt heimlich, denn schon
die Herbst-Aktion schadete weniger seinen Mitgliedern als den Biobauern mit
dem Freiland-Geflügel. Praktischerweise steht auch gerade am kommenden
Montag die Entscheidung über Hennen-Haltungsverordnung samt Rücknahme
des Käfigverbots ab 2007 an (auf Druck der unionsregierten
Bundesländer)...
Die Nachzuchterfolge der Zoos besonders bei Wasservögeln dürften
in diesem Jahr eher mäßig ausfallen, wenn Balz- und Brutzeit nun
im Winterquartier oder in provisorischen Unterkünften im wahrsten Wortsinne
ausgesessen werden müssen - wenn wir Pech haben, bis Mai. Und da
Geflügelpest - anders als Maul- und Klauenseuche - in Wildtierbestanden
eigentlich ständig latent vorhanden ist und auch der neue Virentyp sicher
nicht so bald spurlos verschwindet, müssen wir uns wohl in den
nächsten Jahren an angeordnete Wegsperraktionen und den Anblick von
halbversenkten Partyzelten in Zooteichen gewöhnen.
Es sei denn, es dürfte endlich geimpft werden. Während dies in
Deutschland zwar schon vor Jahren für Zootiere versprochen worden war,
ohne daß aber etwas passiert, können sich z. B. die
niederländischen Kollegen weitgehend entspannt zurücklehnen: Hier
läuft die Impfung längst, und politisch durchgesetzt haben das
die Zoos und der dortige Zooverband selbst! Da es keine EU-weite Regelung
gibt, ist lediglich der Export, sprich Tausch und Zuchtprogramme,
erschwert.
Wesentlich erfreulicher ist, daß es nun mit dem Bau der Delphin-Lagune
in Nürnberg losgehen kann. Das erste open-air-Delphinarium wird
(unfreiwillig) aber Duisburg bekommen - das Dach muß nun doch weg.
Ansonsten möchte ich Ihre Aufmerksamkeit noch auf die Artikel zu Metelen
richten - ich jedenfalls werde nicht schlau aus dem Konzept für den
"Abenteuerzoo".
Die letzte
Zoopresseschau ist von Domeus mal wieder verspätet versendet worden
- und zwar gleich um 40 Stunden. Daß ich nicht bis Freitag Nacht mit
dem Versand gebummelt habe, sondern da schon längst in Köln war,
kann ein nicht unbeträchtlicher Prozentsatz der Leser bezeugen... Also
vorsichtshalber: Es ist jetzt 17:13, und zwar Donnerstag, und ich klicke
nun auf
"Senden"...
Dirk Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem
Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie es
dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt
bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und
verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste
Woche warten...
Lösung von letzter
Woche:
Orang-Utan-Haus
bei Hagenbeck
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| Zoos
Meldungen |
Spiegel Online -
13. Feb. 2006
Seehofer
bringt vorgezogene Stallpflicht ...
Zum ersten Mal erreichte das auch für Menschen gefährliche Virus
H5N1 das Territorium der Europäischen Union. Außerdem sorgen
Infektionsfälle in Bulgarien und Nigeria für Unruhe bei
Seuchenexperten. Jetzt reagiert Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer
- und erwägt, die Stallpflicht für Geflügel in Deutschland
vorzuziehen. Bislang gilt, dass Geflügel ab dem 1. März wieder
in die Ställe muss. Das zuständige EU-Gremium wird sich am Donnerstag
und Freitag mit der Bedrohung durch die Vogelgrippe befassen. Da die in Italien
und Griechenland gefundenen an H5N1 verendeten Vögel Wildschwäne
sind, wächst die Furcht vor einer Einschleppung durch Zugvögel
aus Vorderasien - und seit dem Befund aus Nigeria auch vor einer Einschleppung
aus Afrika. Die Aufstallungspflicht bedeutet, dass Geflügel nicht mehr
im Freien gehalten werden darf. Ein Dach muss die Tiere schützen. Als
Hauptübertragungsweg gilt der Kot von Wildvögeln, in dem das Virus
H5N1 enthalten ist. Zugvögel könnten ihre möglicherweise
ansteckenden Ausscheidungen ungehindert in nach oben offene Voliéren
oder Freilandhaltungs-Gehege fallen lassen.
Berliner
Morgenpost - 14. Feb. 2006
Vorgezogene
Stallpflicht kein Problem für Berlin
Eine vorgezogene Stallpflicht für Berliner Geflügel stellt nach
Angaben der Senatsverwaltung für Gesundheit keine besondere Herausforderung
dar. Berlin werde sich an allen Maßnahmen des Bundes sofort beteiligen.
"Die Veterinär- und Lebensmittelämter werden alle Züchter
und Halter informieren", sagte Roswitha Steinbrenner, Sprecherin der
Senatsverwaltung. Die Tiere müßten - wie bei der zweimonatigen
Stallpflicht im vergangenen Herbst - in überdachten Volieren untergebracht
werden.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 13. Feb. 2006
Federvieh
darf trotz "fester Adresse" frei flattern
mephisto
97.6 - 15. Feb. 2006
Zoo berät
über Stallpflicht für Geflügel
Nach eigenen Angaben will der Leipziger Zoo noch diese Woche beraten, wie
er seine Vögel unterbringen werde. Der Zoo wolle auch wieder mit dem
Amtstierarzt über Sonderregelungen für bestimmte Entenarten festlegen.
Ursprünglich sollten die Tiere erst ab kommenden Montag eingestallt
werden. Da aber gestern auf Rügen zwei Schwäne mit Vogelgrippe
gefunden worden, wurde die Stallpflicht vom Bund nun vorgezogen.
Saarländischer
Rundfunk - 15. Feb. 2006
Saarbrücken:
Ärzte rüsten sich gegen Vogelgrippe
Liechtensteiner Vaterland
- 15. Feb. 2006
Bundesrat
beschliesst Stallpflicht für Geflügel ab Montag
Das Schweizer Geflügel muss ab nächstem Montag ins Gehege. Der
Bundesrat hat wegen der nahenden Vogelgrippe wie schon im letzten Herbst
eine Stallpflicht beschlossen. Diesmal ist sie zeitlich unbefristet.
Geflügelhalter müssen ihre Tiere ab Montag wie bereits im Herbst
in Ställen oder Gehegen halten, in die keine Wildvögel eindringen
können. Das Dach muss fest und für Kot undurchlässig sein.
Halter, die noch nicht registriert sind, müssen sich innert Wochenfrist
bei der kantonalen Stelle melden. Wann die Hühner, Enten und Gänse
wieder ins Freie dürfen, lasse der Bundesrat bewusst offen. Eine
Einschleppungsgefahr gehe von den Zugvögeln aus Afrika aus. Dieser Vogelzug
dauere etwa bis im Juni. Die Schweiz müsse sich aber darauf einstellen,
dass die Vogelgrippe noch für Jahre eine Bedrohung darstelle.
Berliner
Morgenpost - 10. Feb. 2006
Berliner
Zoo sucht Nachfolger für Direktor Jürgen Lange
Per Stellenanzeige sucht der Berliner Zoo jetzt nach einem neuen Direktor.
Am vergangenen Sonnabend wurde in einer überregionalen Tageszeitung
eine Stellenanzeige veröffentlicht, in der zum 1. Juli nach einem geeigneten
Nachfolger für Zoo-Chef Jürgen Lange gesucht wird. Lange vollendet
Ende Januar 2007 sein 65. Lebensjahr und geht in den Ruhestand. Schon seit
einiger Zeit wird in Berlin darüber spekuliert, wer Ende Januar 2007
Langes Nachfolge antreten könnte. Immer wieder ins Gespräch gebracht
wurde Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz, diskutiert wurde aber auch,
ob Lange seine Amtszeit nicht vielleicht verlängern könnte. Diese
Option ist mit der Stellenanzeige nun definitiv vom Tisch. Der frühe
Eintrittstermin Anfang Juli hänge damit zusammen, daß der Nachfolger
so noch von Lange eingearbeitet werden können. Reimon Opitz,
Aufsichtsratsmitglied und Chef des Affenhauses, gehört zu denjenigen,
die eine öffentliche Ausschreibung gefordert hatten. "Es gab im Vorfeld
so viele Spekulationen, wir wollten erreichen, daß nicht wieder
Seilschaften gebildet werden", so Opitz.
Berliner
Zeitung
Mit
Dienstwohnung am Raubtierhaus
Deshalb sucht der Zoo schon jetzt nach einem Nachfolger.
Quotenmeter
- 13. Feb. 2006
ZDF
schickt nun auch Zoo-Doku auf Sendung
Mit «Elefant, Tiger & Co.» beziehungsweise dem Nachfolger
«Pinguin, Löwe & Co.» konnte das Erste seine Einschaltquoten
am Nachmittag deutlich verbessern. Das ZDF hat hingegen derzeit mit der
Telenovela «Leben für die Liebe» und der Reihe «Wunderbare
Welt» mit massiven Zuschauerproblemen zu kämpfen. Die sollen nun
durch eine neue Zoo-Doku im Stil der erfolgreichen ARD-Sendungen gestoppt
werden. Am 6. März um 15:15 Uhr läuft zum ersten Mal die Reihe
«Berliner Schnauzen - Geschichten aus dem Hauptstadtzoo». Das Konzept
dürfte den meisten Zuschauern bereits bekannt sein: Ein ZDF-Team begleitet
Mitarbeiter, Tiere und Besucher des Berliner Zoos. Doch «Berliner
Schnauzen» will mehr sein, als reines Kuscheltier-TV: Die Zuschauer
sollen nach Angaben des ZDF auch Wissenswertes erfahren, ob über die
Lebens- und Verhaltensgewohnheiten der Tiere, ihre Ansprüchean
Unterbringung, Beschäftigung und Ernährung oder auch aktuelle Fragen
moderner Tiergartenzoologie.
> in Köln dreht das ZDF auch schon...
Kölner
Stadt-Anzeiger - 13. Feb. 2006
Marodes Delfinarium-Dach im Duisburger Zoo wird
abgerissen
Vier Wochen nach Sperrung des Neuen Delfinariums im Duisburger Zoo wegen
Dachschäden steht der Abriss der Holz-Konstruktion fest. Nach Zoo-Angaben
sind die Mängel so groß, dass eine Reparatur keinen Sinn macht.
Die Konstruktion des Daches ähnelt der Unglückshalle von Bad
Reichenhall. «Die Delfinshow findet von Ostern bis zum Herbst Open Air
statt«, so Zoodirektor Reinhard Frese am Montag. Der Abriss koste 400.000
Euro, das neue Dach zwischen einer und zwei Millionen Euro.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Abonnement) - 13. Feb. 2006
Delphin-Show
bald unter freiem Himmel
ka-news.de
- 9. Feb. 2006
SPD
fordert Beschleunigung des Zoo-Konzepts
Karlsruhe - Nach der CDU-Gemeinderatsfraktion kritisiert auch die SPD-Fraktion
die schleppende Planung zur Zukunft des Karlsruher Zoos: Laut SPD drängt
sich der Eindruck auf, dass im Rathaus nicht erkannt werde, dass in Anbetracht
leerstehender Zoogehege und sinkender Besucherzahlen dringender Handlungsbedarf
bestehe. "Für Anfang Januar war ein Zwischenbericht der verwaltungsinternen
Arbeitsgruppe versprochen. Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen
Ende Januar, in dem die Fraktionen den Bericht erwartet hatten, wurde kurzfristig
abgesagt", beschreibt die SPD die Verzögerungen beim Zeitplan für
die beschlossene Zoo-Erweiterung. Da die nächste ordentliche Sitzung
des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen erst im kommenden
Mai stattfinde, fordert die SPD-Fraktion die Einberufung einer Sondersitzung
zum Thema "Zoo-Erweiterung" für den Monat März. Noch vor der
Sommerpause müsse das Zoo-Konzept in den Gemeinderat.
Die Presse
- 12. Feb. 2006
Anklage-Entscheidung erst Ende Mai
Nach wie vor steckt die Grazer Staatsanwaltschaft tief in den Vorerhebungen
zur Causa Herberstein. Es geht um die drei Verdachtsmomente Steuerbetrug,
Untreue sowie Abgabenhinterziehung; die Voruntersuchung läuft. Bis Mitte
März erwartet sich der mit dem Fall betraute Staatsanwalt Johannes
Winklhofer das für den Verdacht der Abgabenhinterziehung
möglicherweise ausschlaggebende Gutachten, das die Finanzverwaltung
zu erstellen hat. Wird der zuständige Sachverständige bis Ende
April mit seinen Untersuchungen fertig, dann fällt spätestens Ende
Mai die Entscheidung, ob es zu einer Anklage kommt oder ob das Verfahren
eingestellt wird. Das Land Steiermark will sich indes als Privatbeteiligter
einem möglichen Strafverfahren anschließen. Das Land hat mit einer
450.000 Euro Finanzspritze dem Tierpark Herberstein das Überleben fürs
Erste gesichert. Laut Interimsgeschäftsführer Max Herberstein wird
der Tierpark - mit neuen Geparden und Mähnenwölfen - am 1. März
wieder seine Tore für die Besucher öffnen. Herberstein bezeichnet
die ganze Situation aber nach wie vor als ernst und unlustig. Auch eine
Dauer-Lösung für den Tierpark ist aber nach wie vor noch nicht
in Sicht. Herberstein deutet an, dass er beruflich langfristig kein Interesse
habe, ausschließlich einen Tierpark zu betreiben.
ORF.at -
14. Feb. 2006
Emotionale
Herberstein-Debatte
Das Thema Herberstein hat am Dienstag zum wiederholten Mal zu emotionalen
Debatten im steiermärkischen Landtag geführt; gefolgt von einem
Schlagabtausch der beiden Großparteien SPÖ und ÖVP. Auch
wenn es inhaltlich wenig Neues gibt, ließ der Rohbericht des Rechnungshofes
- der zwar seit Sommer vorliegt, jetzt aber zum ersten Mal im Landtag diskutiert
wurde - die Wogen wieder hochgehen. Einig sind sich die Politiker zumindest
in einem: Der Tierpark muss erhalten bleiben. Denn, so
ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer,
würde es immerhin 30 Mio. Euro kosten, in der Oststeiermark eine
ähnliche Touristenattraktion aufzubauen.
Businessportal24
(Pressemitteilung) - 14. Feb. 2006
Umweltminister Methling
übergibt weitere Zoogenehmigungen
Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling übergibt am Donnerstag, dem
16. Februar 2006, in Stralsund und Marlow zwei weitere Zoogenehmigungen an
tiergärtnerische Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Tierpark
Stralsund und dem Vogelpark Marlow sind gegenwärtig 16
tiergärtnerische Einrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns im Besitz einer
Zoogenehmigung.
Planung und
Bau
Tageblatt
für den Kreis Steinfurt (Metelen) - 8. Feb. 2006
Hinterm Burgtor dreht sich die Weltkugel
Metelen. Es hat sich doch richtig was getan, oder?, fragt Peter van
den Brand mit einem Leuchten in den Augen. Der Niederländer, der im
November den ehemaligen Vogelpark gekauft hat und daraus bis zum Frühjahr
2007 einen Abenteuerzoo machen will, hat in der Metelener Heide schon viel
bewegt. Luft oder besser Platz braucht der Investor auch für das, was
in diesem Jahr auf dem mehr als 17 Hektar großen Gelände entstehen
soll. Das alte Eingangsgebäude muss einer 42 Meter breiten und acht
Meter hohen Burg weichen. Eine imposante Kulisse für die Eingangshalle,
die neben den Kassen und sanitären Anlagen auch einen Souvenirladen
und Lagerräume beherbergt. Das Äußere der Burg besteht aus
weißem Marmor. Zwölf Container hat Peter van den Brand bereits
in Fernost geordert. Wer das Burgtor durchschritten hat, stößt
auf eine überdimensionale Weltkugel aus Stein, die mit ihren 5000 Kilo
in einem Wasserbecken ruht, sich aber von kleinen und großen Besuchern
bewegen lässt. Los gehts in Afrika mit allen Tieren, die dazu gehören.
Über Europa gelangen die Besucher zu einem Spielplatz samt Zoo im Zoo.
Das Besondere daran: In den Gehegen leben ausschließlich Plüschtiere.
Es reicht doch, wenn wir Plüschtiere in Käfigen zeigen, das
müssen ja keine echten sein, meint van den Brand. Über Asien kommen
die Besucher zur Indoorhalle, in der Fachwerkhäuser im westfälischen
Stil entstehen. Neben einer Gastronomie soll es hier wöchentlich wechselnde
Aktionen zu verschiedenen Themen geben. Nächste Station sind eine Reihe
von Holzhäusern, in denen all die Tiere leben, die zu einem Bauernhof
gehören inklusive Streichelzoo. Dann geht es weiter nach Australien
und von dort zu einem See samt überdimensionalem Piratenboot, Palmen
und Sandstrand. Im Winter schließt der Abenteuerzoo jeweils für
einige Zeit. Dann sollen Parkbesitzer aus ganz Europa nach Metelen kommen.
Alles, was sie hier sehen, können sie kaufen, erklärt van den Brand.
Ansonsten will der Niederländer die Besucher jeweils im Frühjahr
mit neuen Attraktionen überraschen.
Münstersche Zeitung
(Metelen) - 11. Feb. 2006
Die Tiere für Metelen
warten schon
Metelen. Kann man ein Gelände lieben? Peter van den Brand kann
und er zeigt es beim Gang durch den im Umbau befindlichen Vogelpark: "Schauen
Sie, diese Wege. Wir werden sie anders führen, 100 Meter statt nur 20.
Die Besucher sollen doch den Gang durch den künftigen Abenteuerzoo
genießen." Auch an den Versorgungsleitungen wird gearbeitet, die
Baugräben und Absperrungen sind zu sehen.
Am 6. März
erwartet Peter van den Brand Experten, die schon für einen Park in Kerkrade
für ihn tätig waren. Sie werden in der Metelener Heide Natur- und
Erlebnislandschaften anlegen.
Wie wichtig
die Kontakte zu anderen Tierparks sind, wird im Gespräch immer wieder
deutlich. Die meisten der Tiere, die ab Frühjahr 2007 im Abenteuerzoo
zu sehen sind, hat der Investor bereits erworben. Sie stehen in anderen
Ländern und Parks bereit, zu ihrem Einsatz nach Metelen gebracht zu
werden. Es sind zum Beispiel spezielle Arten von Wölfen oder Affen,
die in Tschechien oder Frankreich warten.
swex.de
- 9. Feb. 2006
Das
Luchsland" ist der neueste Streich" des Forstamtes
Ab Sommer 2006 ist die Stadt Schweinfurt um eine Attraktion reicher: Das
Konzept des Luchslandes im Wildpark an den Eichen stellten die Verantwortlichen
des Forstamtes und Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser am
Donnerstagnachmittag vor. Es wird mehr als ein Gehege", staunte Grieser
nicht schlecht, als sie erstmals von den Plänen erfuhr, anstelle der
bislang 231 Quadratmeter für die Luchse des Naherholungsgebietes mit
bald 2658 Quadratmetern die Fläche gut zu verelffachen. Mit einem
Beutesimulator können die Besucher zuschauen, wie über eine Seilbahn
Fleischstücke transportiert werden, um bei den Tieren den natürlichen
Beutetrieb zu wecken. Zur Finanzierung der rund 60.000 Euro teuren Anlage
kann ein jeder Interessierte zum Luchslandbesitzer" werden. Einen
Quadratmeter der Fläche gibt es zum symbolischen Preis von 25 Euro.
102 Quadratmeter wurden bereits im Vorfeld der Bekanntgabe veräußert.
Zum Luchslandfest am 23. Juli werden auch die Bewohner eingezogen sein. Neben
einem alten Luchs, der bereits in Schweinfurt lebt, kommen aus Schweden zwei
Jungtiere verschiedenen Geschlechtes.
Bote der Urschweiz - 9.
Feb. 2006
Tierpark Goldau: Jetzt wird verhandelt
Seit die Brücke über die Parkstrasse fertig gestellt ist, geht
im Tierpark Goldau in Sachen Erweiterung wenig. Dies könnte sich nun
ändern, denn die Schwyzer Regierung hat in einer Auseinandersetzung
- zwischen zwei Schützenvereinen und dem Tierpark - dem Tierpark Recht
gegeben. Zum genauen Sachverhalt wollte Parkdirektor Weber jedoch keine Auskunft
geben, denn «nun wird verhandelt, und diese Verhandlungen sollen nicht
gestört werden.» Die Sport- und Pistolenschützen haben aufgrund
eines Baurechtsvertrags das Recht, auf dem Gelände des Tierparks zu
schiessen. Der Tierpark will das Land jedoch für eine Parkerweiterung
selbst nutzen. Die Sportschützen müssen - was ihre Belange betrifft
- die Anlage nicht sanieren, die Anlage der Pistolenschützen ist aberkannt.
Dabei dürfte auch eine Studie der Hochschule für Wirtschaft in
Luzern Einfluss gehabt haben. Die Studie zeigt die volkswirtschaftliche Bedeutung
des Tierparks. Insgesamt löse der Natur- und Tierpark Goldau jährlich
Zahlungsströme von 12,6 Mio Franken aus, heisst es in der Studie. Etwa
die Hälfte dieses Betrags stamme aus dem eigentlichen Betrieb des Tierparks,
die andere Hälfte geben die jährlich über 350 000 Besucher
ausserhalb des Parks aus.
Wochenspiegel - 13. Feb.
2006
Am
17. Februar eröffnet Orca Ocean
Teneriffa. Im Frühling 2004 stellte der Unternehmer die Pläne für
Orca Ocean vor. Seit fast zwei Jahren wird an dem großen
Becken gebaut, das den Schwertwalen ein ihrer Größe angemessenes
Zuhause bieten soll. Die Killerwalshow ist ein langjähriger Traum von
Wolfgang Kiessling, dessen Erfüllung er nun stolz als neuen
Meilenstein in der Geschichte des Loro Parque ankündigt. Desweiteren
berichtete Kiessling auch von den Fortschritten seines Großprojektes
im Süden der Insel, das unter der Leitung seines Sohnes Christoph
heranwächst. Siam Park wurde im Dezember 2002 der Presse
als größter Wasser-Abenteuerpark Europas präsentiert. Das
Projekt ist vielversprechend: Die Anlage umfasst 180.000 qm und soll unter
anderem das größte Wellenbad Europas (in dem sogar
Surf-Meisterschaften ausgetragen werden können), Aquarien, exotische
Tiere, eine Kamikaze-Bahn... und natürlich ein großes
Badeparadies beherbergen; denn das Siam Park-Konzept wurde rund
um das Element Wasser entwickelt. Der neue Freizeitpark in Costa Adeje soll
planmäßig Ende dieses Jahres eröffnet
werden.
Aktionen
Westdeutsche
Zeitung - 13. Feb. 2006
Marathon
der Pinguine: Fünf Stunden bis zum Zoo
Wuppertal. Wohin mit meinem Pinguin am 1. April? Wie kann er befestigt und
gesichert werden? Wie transportiere ich ihn am 19. August mit der Schwebebahn
zum Zoo? Mit solchen Fragen waren am vergangenen Samstag knapp 200 Pinguinisten
zu einem Treffen ins Restaurant "Zum alten Kuhstall" gekommen.
Pinguinale-Koordinator Andreas Haeser-Kalthoff und künstlerischer Leiter
Hans Geiger gaben Antworten. Am 1. April müssen alle Pinguine fertig
bemalt und gestaltet im Stadtbild zu sehen und der Öffentlichkeit
zugänglich sein. Auch die Pläne für die Parade am 19. August
sorgten für Erheiterung: Eine Pinguinistin hatte ausgerechnet, dass
allein das Einsteigen in Oberbarmen und der Transport mit der Schwebebahn
zum Zoo bereits rund fünf Stunden dauern wird. Gelächter bei den
Anwesenden, Zustimmung seitens des Zoovereins: "Das stimmt. Das haben wir
auch ausgerechnet." Denn pro Waggon sollen nur zwei bis drei Pinguine mitfahren.
Insgesamt 181 Pinguine nehmen an der Pinguinale teil, 154 Pinguinisten stehen
vor der Hürde der praktischen Umsetzung. Auch das Merchandising läuft
an: Neben dem kleinen Rohling gibt es ab sofort auch einen Plüsch-Pinguin,
geplant ist außerdem eine Neuauflage des Wackel-Pinguins, den es vor
35 Jahren gab, als der Zooverein dem Zoo die erste Pinguin-Anlage geschenkt
hat.
Sachsen Fernsehen Chemnitz - 10. Feb. 2006
Fledermaus-Ausstellung im Tropenhaus
Chemnitz. Bis zum 18. April ist im Foyer des Tropenhauses die Schau
Fledermaus komm ins Haus zu sehen. Die Besucher können sich
über die Lebensweise der geheimnisvollen Säugetiere und über
Möglichkeiten zur Schaffung und zum Schutz von Fledermausquartieren
informieren. Hauptanliegen der Aktion ist die öffentliche Würdigung
von Bürgern und Einrichtungen, die sich um Maßnahmen zum Schutz
der Tiere bemühen.
Kölner Stadt-Anzeiger - 10. Feb. 2006
Elefanten
als Dauerleihgabe
Wenn es im Zoo beim Elefanten-Baby schon keine Neuigkeiten gibt, nutzt
Zoodirektor Gunther Nogge die Gelegenheit, die Dickhäuter anderweitig
ins Gespräch zu bringen. Elefanten in vergangener Zeit lautet
der Titel einer Mini-Ausstellung, die ab sofort im Elefantenhaus zu sehen
ist. 14 Elefanten-Modelle, die vor 50 Jahren im Rahmen einer Examensarbeit
am Zoologischen Institut entstanden, veranschaulichen fortan die Geschichte
der grauen Riesen vom Eozän bis heute. Drei Schautafeln klären
über die Stammesgeschichte der Rüsseltiere, Elefant
und Mensch und das Wundertier im Rheinland auf. Auch die
Zoo-Schule wird die Ausstellung in ihr Programm mit einbeziehen.
Segeberger-Zeitung - 10. Feb. 2006
WWF
und Hagenbeck setzen sich für den Schutz der Orang-Utans ein
Die Umweltschutz-Organisation WWF und der Hamburger Tierpark Hagenbeck setzen
sich für den internationalen Schutz der Orang-Utans ein. Prominente
Unterstützung kam am Freitag in Schauspieler Bruno Eyron, der dem
Fernsehpublikum als Kommissar "Balko" bekannt ist. Im Tierpark Hagenbeck
besuchte Eyron den jungen Orang-Utan Harapan, dessen indonesischer Name Hoffnung
bedeutet. "Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass diese wunderbar
intelligenten Tiere eine echte Überlebenschance bekommen", sagte der
Schauspieler.
Berliner Morgenpost - 14. Feb. 2006
Bananen
zum Geburtstag des Mini-Elefanten
Die Geburt des asiatischen Elefantenbabys vor genau einem Jahr bescherte
dem Tierpark Berlin einen Besucherzuwachs. Muttertier Nova brachte ihren
Nachwuchs beinahe wie ein Valentinsgeschenk für die Berliner Besucher
zur Welt. Heute feiern die Elefantenpfleger mit dem kleinen Bullen, der auf
den Namen Horas getauft wurde, den ersten Geburtstag. Dabei kommt das
Rüsseltier eigentlich gar nicht klein daher, bereits bei seiner Geburt
am 14. Februar 2005 wog der Dickhäuter satte 100 Kilogramm. Die Schwester
des Geburtstagsbullen und ihre Mutter sollen heute zur Festtagsgesellschaft
im Elefantengehege gehören. Als Partymenü wollen die Pfleger einen
großen Korb mit Möhren, Ananas, Lauch, Äpfeln und Bananen
reichen.
Hamburger Abendblatt - 13. Feb. 2006
Eekholter
Wolfsnächte
Der Wolf galt in Deutschland lange als ausgerottet. In der freien Wildbahn
können die Tiere nur selten beobachtet werden, im Wildpark Eekholt kann
das jeder völlig gefahrlos. Die Parkleitung lädt zu den elften
"Eekholter Wolfsnächten" ein. Am Sonnabend und am Sonntag, 18. und 19.
Februar, gibt es interessante Darbietungen rund um den Wolf. Am Lagerfeuer
in der Jurte können sich Kinder spannende Geschichten rund um den Wolf
erzählen lassen, es gibt eine Wolfsrallye, Informationen vom Freundeskreis
Lausitzer Wölfe, Schlittenhundefahrten, und vieles mehr.
Kieler
Nachrichten - 15. Feb. 2006
Abends,
wenn die Wölfe heulen
Dass Hunde "lieb" sind, Wölfe aber "böse" ist ein Klischee. Im
Wildpark Eekholt in Großenaspe soll am Wochenende 18. und 19. Februar
mit diesem Vorurteil aufgeräumt werden. Während der "Eekholter
Wolfsnächte" werden Fachleute von zwei Wolfsrudeln berichten, die im
Osten Deutschlands frei leben und Nachwuchs aufziehen ein Zeichen,
dass sie einen geeignete Lebensraum gefunden haben. Ein Husky-Gespann wird
seine Runden durch das Wildparkgelände ziehen.
Liechtensteiner Vaterland
- 15. Feb. 2006
Zoo
Zürich nimmt an internationaler Nashorn-Kampagne teil
Nashörner sehen aus wie Wesen aus einer anderen Zeit und gehören
zu den bedrohtesten Tierarten der Welt. Mit einer Kampagne wollen die
europäischen Zoos, unter ihnen der Zürcher, die Situation dieser
Tiere in der Wildnis verbessern. Die Zoos sammeln rund 550 000 Franken für
13 Projekte in Afrika und Asien. Zürich, wo zwei Spitzmaulnashorn-Weibchen
leben, unterstütze Projekte in der Heimat dieser Art, Kenia. Angestrebt
werden 30 000 Franken. Dazu wurde der Comic "Drei Nashörner in Afrika"
kreiert, der die Gefährdung der Tiere und die Schutzbemühungen
thematisiert - Happy End garantiert.
Nachwuchs
Pressrelations
- 9. Feb. 2006
Erstes
künstlich gezeugtes Elefantenkalb in Deutschland
Das erste künstlich gezeugte Elefantenbaby Deutschlands ist am vergangenen
Sonntag in Dresden zur Welt gekommen. Wissenschaftler des Berliner
Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) hatten die
Elefantenkuh 'Drumbo' im Frühjahr 2004 mit dem Sperma eines Bullen aus
dem Zoo in Colchester (England) besamt. Für den Dresdner Zoo ist die
Geburt noch aus einem anderen Grund eine Premiere: Erstmals in der
144-jährigen Geschichte des Tierparks überhaupt kam ein Elefantenbaby
dort zur Welt.
MDR - 9. Feb. 2006
Dresdner
können Elefantenbaby sehen
Zoobesucher können ab heute Mittag erstmals das neugeborene Elefantenbaby
bestaunen. Das Afrikahaus werde um 12.00 Uhr geöffnet, teilte der Zoo
mit. Allerdings behalte man sich vor, das Haus jederzeit wieder zu
schließen, sollte es das Wohlergehen von Mutter und Kind erfordern.
Dresdner Neueste Nachrichten
- 10. Feb. 2006
Noch unerfahren:
Milch gibt's nur von Mama
Etwa 50 Besucher warteten gestern Mittag geduldig vor dem Afrikahaus im Dresdner
Zoo. Um 12 Uhr öffneten sich endlich die Pforten, das Geheimnis von
Drumbos 22-monatiger Schwangerschaft wurde gelüftet: Fast unscheinbar
stand das Dresdner Elefantenbaby meist unter einem der erwachsenen Tiere
und war dennoch Mittelpunkt der staunenden Besucher. Aber Mama Drumbo und
die bis zu fünf Pfleger im Gehege beruhigten den kleinen Bullen. Die
DNN hat gestern außerdem über 100 Einsendungen mit
Namensvorschlägen an den Zoo übergeben. Auch eine Patenschaft kann
man für den Elefanten übernehmen. Für mindestens sechs Monate
dürfen Kinder (zehn Euro im Monat) und Erwachsene (100 Euro im Monat)
Tierpate werden. Unternehmen können den Zoo mit 2500 Euro im Jahr
unterstützen.
sz-online - 12. Feb. 2006
Und wenn er träumt, dann quiekt er
Das Elefantenbaby im Dresdner Zoo ist erst eine Woche alt, aber schon ein
großer Star. Wenn es nicht nach ihm geht, fängt er an zu
rempeln, sagt Tierpfleger Ronny Paul. Die Gefühlswelt von
Schöpfi, mit 47 Jahren die Grande Dame in der Dresdner Elefanten-Familie,
ist in Mitleidenschaft gezogen. Sie ist eifersüchtig und kann
mit der neuen Situation noch nicht so richtig umgehen, sagt Biologe
Roland Brockmann. Täglich wird daran gearbeitet, Spannungen in der Gruppe
abzubauen, Normalität einkehren zu lassen. Drumbo ist ganz wild darauf,
aus ihrer Box rauszukommen. Zweimal am Tag werden die Elefanten
zusammengeführt, berüsseln sich gegenseitig und den Kleinen. Seit
Donnerstag werden sie dabei auch von vielen Zoobesuchern beobachtet.
Berliner
Zeitung
Männlich,
jung, künstlich gezeugt
So klein und schon ein Star: Das erste künstlich gezeugte Elefantenbaby
Deutschlands wurde vergangenen Sonntagabend im Dresdner Zoo geboren
20min.ch - 14. Feb. 2006
Zwei
Löwenbabys tapsen im Zolli herum
Der Zolli hat zwei neue Publikumsmagnete: In der neuen Anlage sind seit diesem
Wochenende erstmals die beiden Löwenkinder von Mutter Okoa (3) zu
sehen.
Die noch namenlosen Jungen sind am 22. Dezember zur Welt gekommen. Im Gegensatz
zu dem im Sommer erstgeborenen Jungen, das kurz nach der Geburt starb, entwickeln
sich die beiden Kleinen nun prächtig. Die Mutter würde die Jungen
jedoch meist schnell wieder in den Stall bugsieren.
Blick
Online - 14. Feb. 2006
Kleine Faucher
verzücken Basel
Bei den beiden Löwenjungen im Basler Zolli herrscht Stallliebe. Dort
gefällt es ihnen, aufgeregt wuseln sie über die Holzschnitzel,
knuffen und balgen sich, ärgern Mutter Okoa und nerven die Verwandten
Cora und Mbali. Ab und zu wagt sich der putzige Nachwuchs sie sind
am 22. Dezember auf die Welt gekommen und tragen noch keine Namen
aber auch ins Freie.
Bieler Tagblatt
Djara
ist gesund und munter
Bei den äusserst seltenen Somali-Wildeseln im Zoo Basel hat es Nachwuchs
gegeben
B.Z. - 9.
Feb. 2006
Füchse
reißen Pinguine im Tierpark
Berlin. In der Dämmerung, wenn die Besucher längst zu Hause sind,
schnüren hungrige Füchse durch die Gehege von Zoo und Tierpark.
"Wir haben erst kürzlich drei Pinguine verloren", sagt Tierpark-Vize-Chef
Claus Pohle. Enten, Kraniche und andere Wasservögel würde sich
der Fuchs fast täglich holen. Pohle: "In einer Nacht hat er sogar mal
sieben Känguruhs zur Strecke getötet." Auch Zoo-Sprecher Ragnar
Kühne klagt über immer neue Opfer. "Jedes Jahr erlegen Füchse
mehrere Dutzend Enten und Perlhühner im Zoo." Auch Flamingos und Pampashasen
hätten sie schon getötet. Um der Fuchs-Plage Herr zu werden, wurden
in Tierpark und Zoo die störenden Diebe zum Abschuß freigegeben.
Der Tierschutzverein verurteilt die Fuchsjagd scharf. "Da werden sinnlos
Tiere gehetzt und getötet", sagt Marcel Gäding.
Berliner Zeitung - 9. Feb.
2006
Fuchsvertreibung
ohne Schießen
Der Tierschutzverein für Berlin hat dem Zoo und dem Tierpark Hilfe beim
Kampf gegen wilde Füchse angeboten. "Wir bieten Zoo und Tierpark an,
vor Ort gemeinsam zu klären, welche Schäden der Fuchs anrichtet
und wie das verhindert werden kann", sagte Vereinssprecher Marcel Gäding.
Zoo und Tierpark wollen dieses Angebot gern annehmen. "Natürlich haben
wir umfassendes Know-how auf diesem Gebiet", sagte der kaufmännische
Direktor beider Einrichtungen, Gerald R. Uhlich. Zugleich stellte Uhlich
klar, dass im Tierpark keine Füchse geschossen werden. "Dafür gibt
es keine Genehmigung, und ich lehne das auch aus persönlichen Gründen
ab." Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz hatte vor einer Woche gesagt,
dass im Tierpark Füchse erschossen würden. Gestern bekannte
Blaszkiewitz: "Ich habe mich falsch ausgedrückt." Füchse würden
schon seit zwei Jahren nicht mehr erschossen.
Freie Presse Online - 10.
Feb. 2006
Leipziger
Zoo gibt Tiger an Österreich ab
Die Tiger-Taiga im Leipziger Zoo wird ab Montag von nur noch vier Tieren
bevölkert. Tiger «Taimur» wird an den Tierpark im
österreichischen Schmiding abgegeben. Dort soll das Männchen, dass
2004 in Leipzig geboren wurde, für Nachwuchs sorgen.
Blick - 13. Feb. 2006
Warum
China Pandas vermietet
Welcher Zoo-Besucher liebt sie nicht, die drollig dreinschauenden
Panda-Bären! Doch für Zoos in den USA könnte dieser Spass
bald vorbei sein aus finanziellen Gründen. 1972, noch mitten
im Kalten Krieg, bekam der damalige US-Präsident Richard Nixon von seinen
chinesischen Gastgebern ein Panda-Paar geschenkt. Bald wurden die Pandas
nicht mehr verschenkt, sondern vermietet. Heute für rund 2,7
Millionen Dollar pro Paar und Jahr. Und wenn gar ein Panda-Baby auf die Welt
kommt, freut das nicht nur die Zoo-Besucher. Sondern auch die Verleiher.
Denn die kassieren dann noch einmal gut 800.000 Dollar. Schön für
die Kommunisten! Die sacken mittlerweile rund 108 Millionen US-Dollar (140
Mio. aus diesem Panda-Geschäft ein. Aber schade für die Tierparks.
Der Direktor des Zoos von Atlanta sagte dem «London Telegraph»,
wenn die Leih-Gebühren nicht deutlich gesenkt würden, würde
man die Wuschelohren dankend zurückgeben müssen.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 15. Feb. 2006
Schwule Geier in Jerusalemer Zoo trennen sich
Zwei schwule Geier im Jerusalemer Bibelzoo haben sich getrennt und weiblichen
Artgenossen zugewandt. Die israelische Zeitung «Jediot Achronot»
meldet, die Geier Daschik und Jehuda hätten ihre Beziehung nach mehreren
Jahren beendet. Sie hatten früher ein gemeinsames Nest gebaut, gebalzt
und adoptierte Küken aufgezogen. Mit der Ankunft des Geierweibchens
Beatrice habe Jehuda schlagartig das Interesse an Daschik verloren und sich
ihr zugewandt. Daschik musste umgesiedelt werden, fand aber im neuen Zoo
auch eine Gefährtin.
Berliner Morgenpost - 11.
Feb. 2006
Wenn
Fische um ein Gurkenstück kämpfen
Wenn sich im Berliner Aquarium vor einem Becken die Menschen drängen
und um einen guten Sichtplatz drängeln, dann ist klar: Es ist
Fütterungszeit. Futter lockt die scheueste Muräne aus der Höhle
und selbst friedliebende kleine Fischchen kämpfen plötzlich verbissen
um ein Stück Gurke. "Das sieht dann ziemlich niedlich aus", sagt sogar
Aquariums-Chef Rainer Kaiser und das will etwas heißen, denn
grundsätzlich hält er nicht viel davon, Tiere vorzuführen
und macht kurz und bündig klar: "Wir sind doch kein Zirkus." Weil die
Tiere beim Füttern aber so viel aktiver und damit attraktiver sind als
sonst, werden Zugeständnisse gemacht. Deshalb werden täglich an
den Kassen die aktuellen Fütterungszeiten ausgehängt.
Main-Rheiner - 14. Feb.
2006
Randalierer im Tierpark
Die Polizei hat am Samstagabend am Gonsenheimer Wildpark einen jugendlichen
Randalierer aufgegriffen. Anwohner hatten gegen 20.35 Uhr gemeldet, dass
mehrere Jugendliche Futterkästen demolieren und Abfallkörbe abtreten
würden. Als die Beamten zur Stelle waren, ergriffen vier junge Männer
sofort die Flucht ins Gestrüpp, ein betrunkener 16-Jähriger blieb
jedoch auf einer Bank sitzen. Unter Aufsicht der Polizei hängte er die
Abfallbehälter wieder auf und sammelte den verstreuten Müll fein
säuberlich ein.
Rhein Main
Presse - 9. Feb. 2006
Tierheim
trauert um Tigerin Rani
"Das ganze Tierheim trauert um Tigerin Rani", berichtete gestern die Leiterin
der Haßlocher Einrichtung, Judith Wagner. Am Sonntag musste die
17-jährige Raubkatze eingeschläfert werden. Die Nieren waren
angegriffen, hoher Blutdruck und Herzprobleme machten dem Tier seit langem
zu schaffen. Rani war im Spätsommer 2005 schon krank ins Tierheim gekommen.
Der Löwe Massai streift nun alleine durch das Raubtiergehege mit 300
Quadratmeter großer Außenfläche. Während für Rani
das Tierheim letzte Station sein sollte, sucht Judith Wagner für das
20 Monate alte Jungtier dringend eine neue Bleibe. Schon einmal war das
Raubtiergehege im Tierheim von Tiger und Löwe bewohnt, die im Alter
von 17 und 19 Jahren verendeten. Die private Anlage war vor vielen Jahren
von Tierpflegern für die beiden Raubkatzen aus dem ehemaligen Safari-Land
Groß-Gerau erbaut worden.
Tages-Anzeiger
Online
Zoo sammelt
für Kenias Nashörner
Der Zürcher Zoo nimmt an einer europäischen Nashorn-Kampagne
teil.
http://www.elephants.com/lota/rescueLota.php
8 Elefanten
sind von Hawthorn Corporation nach Hohenwald, Elephant Sanctury
"umgezogen".
BBC NEWS
2006/02/13
Two giraffes killed in zoo fire
A
one-week-old baby giraffe and its mother have died in a fire at Paignton
Zoo in Devon. Two elephants, a male giraffe and a zookeeper had a narrow
escape from the blaze, which broke out among hay bales.
The Sydney
Morning Herald
February
7, 2006
Jumbos finally cleared for landing at
Taronga
Zoo
Thai elephants to be allowed
in
Green light for
elephants
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| Sie
fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen
wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem
Ortsnamen. |
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Niederländische
Meldungen
Dierennieuws 14. Februar 2006
Babyboom in Zoo Parc Overloon zet door
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200602/nw40695.htm
Babyboom im Zoo Parc Overloon setzt sich fort
Im Zooparc Overloon kam zum zweiten Mal ein Bambuslemur zur Welt. Die
Geburt kam früher als erwartet.
Dierennieuws 14. Februar 2006
Verrassende geboorte in Dierenpark Wissel
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200602/nw40694.htm
Überraschende Geburt im Dierenpark Wissel
Im Tierpark Wissel sind zwei gesunde Gelbbrustaras geschlüpft. Dies
ist insofern überraschend, als dass es sich um die erste Brut des jungen
Paares handelt und Nestbau und Brut noch recht unroutiniert wirkten.
Dierennieuws 10. Februar 2006
Bizons en elanden krijgen mensen 'boven zich'
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200602/nw40582.htm
Brücke über Elch und Bison
Im Zoo von Emmen stehen Bauarbeiten an. Für die Entstehung der
Nordamerika-Anlage mussten Eulenvolieren weichen. Einen Ersatz soll eine
neu zu errichtende Voliere für Bartkäuze und Raben bieten, die
in der Nähe des großen Spielplatzes entstehen soll. Von dort soll
auch eine etwa 70 m lange und 3,5 m hohe Brücke ihren Ursprung nehmen,
die das Gehege der Elche und Bisons überspannen wird.
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Zoo Leipzig, 15.02.06
Freude im Huftierhaus - Doppeltes Mutterglück bei den
Säbelantilopen
Am gestrigen Nachmittag und in der Nacht zum heutigen Mittwoch erblickten
zwei Säbelantilopen das Licht der Welt. Während es für Mutter
Bara (geb. 13.04.2002 in Leipzig) der zweite Nachwuchs ist, brachte Maremba
(geb. 14.11.1999 in Karlsruhe, seit 2001 in Leipzig) ihr fünftes Jungtier
zur Welt. Die Geburten sind zur Freude der Tierpfleger komplikationslos
verlaufen. Beide Mütter kümmern sich liebvoll und aufmerksam um
ihre Schützlinge. Auch der Zootierarzt hat bereits eine erste Stippvisite
inklusive Jungtierprophylaxe (Vitamine, Transponder) bei den
Neuankömmlingen unternommen und dabei festgestellt, dass es sich um
zwei Weibchen handelt. Stolzer Vater der Kleinen ist ein neuer Bock, der
erst im letzten Jahr in die Kiwara-Savanne eingezogen ist. Da es sich bei
dieser Tierart um Ablieger handelt, werden die kleinen Antilopen vorerst
für die Besucher nicht zu sehen sein. Erst wenn sich die
Mutter-Kind-Beziehung gefestigt und sie selbständig der Mutter folgen,
werden sie die Weiten der Savanne und deren Bewohner kennen lernen. Die Freude
über die kleinen Säbelantilopen war natürlich sehr groß,
schließlich gelten Säbelantilopen als vom Aussterben bedroht.
Der Zoo Leipzig beteiligt sich seit Jahren am Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm für diese Tiere und hat auch schon Tiere zur
Wiederauswilderung zur Verfügung gestellt.
Thüringer Zoopark Erfurt, 15.02.06
Ein Valentinsgeschenk für Giraffin Gunda
Pünktlich zum Valentinstag
überbrachte der Zuchtkoordinator dem Zoopark die frohe Botschaft: ein
Partner für Giraffendame Gunda ist gefunden. Tebogo heißt
der Auserwählte. Wie bei vielen Zootierarten, so gibt es auch für
die Giraffen einen zentralen europäischen Heiratsmarkt.
So wird sichergestellt, dass sich blutsfremde Tiere miteinander verpaaren.
Tebogo ist eine reinrassige Netzgiraffe. Er wurde im August 2003
in Duisburg geboren. Seine Reise nach Erfurt wird der Jungbulle jedoch erst
in einigen Wochen antreten können, wenn es draußen wieder warm
ist. Ein Giraffentransport ist sehr heikel, da die Tiere äußerst
schreckhaft und stressanfällig sind. Da Giraffen nicht gerade klein
sind bereits bei der Geburt sind sie bis 1,80 m hoch ist ein
Spezialtransportfahrzeug nötig. Eines ist jedoch sicher: den Wonnemonat
Mai wird Gunda, die seit dem Tod ihrer Mutter Maja
am 5. September letzten Jahres allein auf dem Roten Berg lebt, nun zu zweit
verbringen.
Stadt Dortmund, 15.02.06
Neue Bewohner im Regenwaldhaus Rumah hutan
Im April 2004 wurde das Regenwaldhaus Südostasien von Zoodirektor
Dr. Frank Brandstätter und Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer
eröffnet. Hier bilden die vom Aussterben bedrohten Sumatra-Orang-Utans
und die ebenfalls sehr seltenen Schabrackentapire eine weltweit einmalige
tierische Wohngemeinschaft. Beide Arten besiedeln den Lebensraum des
südostasiatischen Urwaldes und werden seit langem erfolgreich im Zoo
Dortmund gehalten.
Diese WG mit bisher fünf Bewohnern (zwei Schabrackentapire, drei Orang
Utans) hat nun Verstärkung bekommen. Seit wenigen Tagen sind drei neue
Orang Utans aus dem Zoo Leipzig in Dortmund: Walter, 17 Jahre, kam mit seiner
Partnerin Toba (12 Jahre) und dem gemeinsamen Kind Tao (geboren 17.11.2004).
Dafür muss aber leider unser Djarius (12 Jahre) den Dortmunder
Zoo verlassen. Er wird in Zürich die Rolle des Zuchtmannes übernehmen.
Der Austausch wurde vom Europäischen Zuchtbuchführer, Dr. Clemens
Becker, Zoo Karlsruhe, vorgeschlagen, weil Djarius mit den Weibchen Toba
und Djamuna verwandt ist und er seine Partnerin Suma eher als Schwester sieht.
Die drei Leipziger sollen nun zusammen mit den beiden Dortmunder Weibchen
Suma (13 Jahre) und Djamuna (6 Jahre) eine neue Zuchtgruppe bilden. Doch
erst müssen sich Walter, Toba und Tao an ihr neues Heim gewöhnen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 14.02.06
Ein nächtlicher Besuch wie in Tausendundeiner Nacht - Die erste Teilnahme
der Wilhelma an der Langen Nacht der Museen
Beim mitternächtlichen Besuch am 18.3.2006 in der Wilhelma wird
der Rundgang im Freien ein besonderes Erlebnis sein. In der Dunkelheit setzen
sich die beleuchteten historischen Bauwerke, Skulpturen und
Baumpersönlichkeiten reizvoll ab und geben dem Park eine märchenhafte
Atmosphäre. In den geöffneten Häusern erwartet den Besucher
ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen, Musik und Verköstigung.
Alle Gewächshäuser werden zugänglich sein, bei den
Tierhäuser sind es das Aquarium, das Amazonienhaus und das Insektarium.
Es gibt vieles zum Sehen, Staunen und Fühlen. Beim Gang durch die
Gewächshäuser zeigen exotische Pflanzen wie Orchideen, Azaleen,
Ananasgewächse und Palmen ihre nächtlichen Reize. Im Aquarium sind
Fische, Krebse und Quallen auch zu später Stunde noch putzmunter. Im
Terrarium können Mutige oder die, die es werden wollen, einmal mit Schlangen
und Echsen auf Tuchfühlung gehen. Im Insektarium mit der Schmetterlingshalle
werden Tierpfleger den Nachtschwärmern Krabbeltiere und Spinnen näher
bringen. Im Amazonienhaus stehen die Wilhelma-Experten für Fragen rund
um den tropischen Regenwald zur Verfügung. Die Affen bleiben diesmal
länger wach und gefüttert wird ausnahmsweise einmal zur Unzeit.
Zoo Duisburg, 14.02.06
Kleine Tollitäten im Zoo zu Gast
Im Rahmen einer Rund-Um-Visite durch ihre Heimatstadt Duisburg wird das
Kinder-Prinzenpaar des Duisburger Karnevals Prinz Tim I (Prangenberg-Leidig,
11 Jahre) mit Prinzessin Lorena I (Hermanns, 10 Jahre) auch Hof im Zoo am
Kaiserberg halten. Neben einem kurzen Rundgang entlang der Freianlagen werden
die prinzlichen Hoheiten samt ihrem Hofstaat - allen voran Hofmarschall Lars
Korth sowie den Pagen Lisa und Anna Maria - auch dem Duisburger Koala-Haus
einen Besuch abstatten - insbesondere natürlich den im vergangenen Jahr
zur Welt gekommenen kleinen Kletterbeutlern. Für diese Begegnung werden
Duisburgs Tierpfleger u.a. auch ein Sträußchen duftendes
Eukalyptuslaub bereithalten, für das sich die australischen
Langschläfer ausschließlich interessieren. Da zur Zeit das Neue
Delphinarium wegen Umbauarbeiten am Dach für jeglichen Besucherverkehr
gesperrt ist, wird das Kinder-Prinzenpaar um 15.00 Uhr die sprunggewandten
Meeresakrobaten vom Beckenrand des Alten Delphinariums aus begrüßen
selbstverständlich steht anschließend bei einer Tasse Kakao
und vielen Keksen Fachsimpelei mit Duisburgs Tierpflegern auf dem Programm.
Tierpark Chemnitz, 14.02.06
Winterspaß für Tier- und Bastelfreunde
Für alle Tier- und Bastelfreunde eine Erinnerung: im Tierpark gibt es
jeden Tag viel zu erleben, auch im Winter! Und in den Ferien wird ein besonderes
Programm geboten. Jeden Tag um 14.00 Uhr lädt ein Tierpfleger zum Rendevouz
ein und berichtet über seine Schützlinge. Die nächsten
Kurzführungen finden im Vogelrevier (Mittwoch, 15.2.) und im Vivarium
(Donnerstag, 16.2.) statt. In der Tierparkschule stehen an verschiedenen
Tagen kreative und sportliche Angebote zur Auswahl. Am Mittwoch, dem 15.2.,
bietet der Würfel die Möglichkeit, Gipstiere zu bemalen,
und am kommenden Wochenende (18./19.02.) kann mit Mitarbeitern von
Kraftwerk e.V. und Solaris gebastelt und gedruckt
werden. In der zweiten Ferienwoche stehen am Montag (20.02) und Dienstag
(21.02.) Zirkuselemente mit dem Don Bosco Haus auf dem Programm,
am Mittwoch (22.02.) und Donnerstag (23.02.) lädt der Verein für
Umweltbildung zum Malen und Basteln ein und am Freitag (24.02.) bietet
das Kreativzentrum Aufbaukeramik und Seidenmalerei an. Den Abschluss
macht am letzten Ferienwochenende (25./26.02.) noch einmal das Kraftwerk
e.V.. Natürlich gibt es auch bei den Tieren immer Spannendes zu
entdecken. So hat sich der Ende Januar geborene Lisztaffe gut entwickelt.
Inzwischen hält er sich nicht mehr ausschließlich auf dem Rücken
der Alttiere auf, sondern beobachtet manchmal von einem erhöhten Platz
aus neugierig und hellwach seine Umwelt. Sobald er aber ängstlich ruft,
sind die Erwachsenen zur Stelle.
Tierpark Ueckermünde, 14.02.06
Die neuen Fischotter sind da! Die Schaufütterungen bei den Fischottern
fallen aber erst einmal aus
Der Tierpark Neumünster spendierte dem Tierpark Ueckermünde
ein neues Fischotterpaar. Diesmal handelt es sich um zwei Jungtiere, die
im vergangenen Jahr geboren wurden. Sie werden zunächst hinter
den Kulissen zusammengewöhnt und werden wenn alles harmonisch
verläuft auch bald zu sehen sein. Bis dahin muss aber die beliebte
Schaufütterung bei den Fischottern erst einmal ausfallen. Die Tiere
müssen sich erst an die neue Umgebung gewöhnen. In den nächsten
Tagen ist viel Bewegung im Tierpark. Demnächst kommen zwei
Trauerschwäne aus dem Vogelpark Marlow und ein Zebra aus dem Zoo Eberswalde.
Der kürzlich aus dem Tierpark Burg Stargard gekommene Marderhundrüde
wird eine weibliche Ergänzung bekommen. Und im März wird auch die
Ausstellung
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 14.02.06
Die ZOOM Erlebniswelt präsentiert sich auf der ITB 2006
Seit Juli 2005 liegt Alaska mitten im Ruhrgebiet. Mit der Erlebniswelt
Alaska öffnete die spektakulär gestaltete ZOOM Erlebniswelt
Gelsenkirchen ihre Tore und begeistert Publikum und Kritiker gleichermaßen.
Bis Ende 2005 gingen mehr als eine halbe Million Menschen auf Expeditionstour
in die Welt der Extreme. Im Sommer 2006 wird die Rhein-Ruhr-Region wieder
um eine Welt reicher sein. Dann eröffnet die größte der drei
geplanten Erlebniswelten auf einer Fläche von 22 Fußballfeldern:
Afrika. Auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) vom 08.
12. März 2006 in Berlin stellt sich die zoologische Erlebniswelt den
Touristik-Fachbesuchern und der Öffentlichkeit vor (Ha Halle 8.2, Stand
1.02 le 1.02).
Tierpark Ueckermünde, 13.02.06
Die Rückkehr eines Giganten - die Wiedereinbürgerung des Störs
in Mecklenburg-Vorpommern
Ein Vortrag von Dr. Eckehard Anders (Born) am 23.02. um 19 Uhr im Tierpark
Ueckermünde. Die Gesellschaft zur Rettung des Störes verfolgt seit
mehreren Jahren ein ehrgeiziges Ziel: die Wiedereinbürgerung des
Störes in der Ostsee. In diesem Jahr ist es nun so weit. Die ersten
Störe werden in die Oder ausgesetzt. Auch wenn es nur eine kleinere
Menge von wenigen Tausend Stück sein werden, die in erster Linie die
Daten für notwendige Voruntersuchungen liefern sollen, so ist damit
doch der erste praktische Schritt zur Rückkehr der Art in unsere Region
getan. Über das gesamte Projekt und die dazu notwendigen Arbeiten soll
ein Vortrag am 23. 02. 2006 im Tierpark Ueckermünde Auskunft geben.
Ohne die aktive Mitwirkung der Menschen im gesamten unteren Oderbereich und
darüber hinaus ist ein Erfolg des Vorhabens nicht vorstellbar. Der Vortrag,
sowie die geplante Ausstellung zu den Stören im Tierpark soll die
Bevölkerung aber nicht nur informieren, sonder auch ein Apell zur aktiven
Mitarbeit sein.
Der Vortrag richtet sich an Naturschützer, Fischer, Angler, Biologielehrer
und alle Freunde der Natur. Der Vortrag von von Tierparkdirektor Dr. Helge
Zabka moderiert. Der Referent ist Dr. Eckehard Anders, Leiter der
Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Born. Er
beschäftigt sich bereits seit über 30 Jahren mit Stören.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 13.02.06
Valentinstag in der ZOOM Erlebnsiwelt: Nur die Liebe zählt
Am Valentinstag hat die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ein Herz für
die Liebe: Paare, die ein Herz zeigen, bekommen an der Kasse eine liebevolle
Eintrittspreis-Ermäßigung von 50 Prozent. Wie dieses Herz aussieht,
bleibt den Verliebten überlassen: Akzeptiert werden alle Formen und
Materialien, ob Papier, Holz, Metall oder Blumen, ob gebastelt, gekauft oder
geliehen; was zählt ist die Leidenschaft. Böse Zungen behaupten,
der Valentinstag sei eine Erfindung der Blumen- und der Pralinen-Industrie.
Aber schon die Römer feierten am 14. Februar damit, dass sie alle weiblichen
Familienangehörigen mit Blumen beglückten. Die ZOOM Erlebniswelt
Gelsenkirchen möchte am Valentinstag nicht nehmen, sondern geben: Beherzten
Paaren wird am 14. Februar ein Rabatt von 50 Prozent eingeräumt, so
dass der Eintritt nur noch 4,50 Euro pro Person beträgt. Doch nicht
nur für Paare ist der 14. Februar eine günstige Gelegenheit zu
einem romantischen Spaziergang im Zoo. Vielleicht trifft man auch als Single
hier seinen Traumpartner, denn ein weiterer Brauch rund um den Valentinstag
besagt, dass ein Mädchen den Mann heiraten wird, den es am Valentinstag
als erstes sieht.
Wildtierhilfe Lüneburger Heide e.V., 11.02.06
Es wird gezählt- gewogen-gemessen...
jeder kommt
mal dran. Ob Papagei-Schlange-Greifvogel oder Schildkröte.Die Inventur
der Wildtierhilfe Lüneburger Heide e.V. ist nun abgeschlossen. 254 Tiere
in 51 verschiedenen Arten,beherbergen die neue Einrichtung in Mittelstendorf.
" Wir versorgen seid fasst 15 Jahren in Niedersachsen neben den einheimischen
Wildtieren auch beschlagnahmte Exoten wie Würgeschlangen und
Schildkröten;"erklärt Diana Erdmann."Hier ist unser oberstes Ziel
diese Tiere so schnell wie möglich an einen Zoo zu vermitteln." "Dies
gelingt bei den häufigeren Arten wie Grüne Leguan oder
Wasserschildkröten nicht leicht,"bedauert Leiter Christian Erdmann.
Es werden viel zu unüberlegt exotische Haustiere angeschafft.Die
Zoogeschäfte nehmen die "Ware" nicht zurück und so landen die Tiere
im Tierheim oder auf dem Müll. Die junge Rotwangenschmuckschildkröte
auf dem Bild ist schon zwei Zentimeter gewachsen. Sie wurde letztes Jahr
am Flughafenzoll Hannover mit zwei Artgenossen ,unter Feigen geschmuggelt,
beschlagnahmt. Der Zoll verständigt in solchen Fall die Wildtierhilfe
Lüneburger Heide e.V. die dann die Tiere am Zoll abholt.
Zoo Dresden, 11.02.06
Fünf Namensvorschläge für unseren kleen
Die Elefantenpfleger sowie die gesamte Zoomannschaft bedanken sich ganz
herzlich für die zahlreichen Gratulationen und die Flut von
Namensvorschlägen für unseren kleinen Elefantenbullen. Die vielen
guten Wünsche, in denen nicht nur die Dresdner Bürger ihren Stolz
über diesen Erfolg für unseren Zoo und für die Stadt Dresden
zum Ausdruck bringen, sowie die Zusendungen vieler Namensvorschläge
und kleiner Kunstwerke nehmen kein Ende. Wir sind beeindruckt über die
große Resonanz vieler dem Zoo nahe stehenden Menschen. Leider konnte
mancher Namensvorschlag nicht in die engere Wahl kommen, da es bei dem Namen
auf den afrikanischen Ursprung, den Klang, die Anzahl der Silben und vor
allem die gute Aussprechbarkeit ankommt. Aus über 700 Vorschlägen
haben wir uns für die folgenden Fünf entschieden: Umasai
Amun Thabo Assum - Mafunyane Mit Abgabe des Stimmzettels oder
Zusendung per Email an Zoo Dresden unter
Rotzsche@zoodresden.de,
sind Sie herzlich aufgerufen, sich beim Endspurt der Namensauswahl unter
den letzten Fünf zu beteiligen. Am 20. Februar erfolgt die Auszählung
der eingegangenen Stimmen im Zoo und die Bekanntgabe des ausgewählten
Namens.
Zoo Leipzig, 10.02.06
Tigerabschied - Amur-Tigermann Taimur wird Österreicher!
Tigermann Taimur (geb. 28.05.2004 in Leipzig) verlässt am kommenden
Montag den Leipziger Zoo in Richtung Schmiding und wird Österreicher!
Taimur wuchs gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Tomak in der Tiger-Taiga
auf. Etliche gemeinsame Abenteuer, wie die Spielstunden mit dem Löwen
Malik liegen hinter den beiden. Während Taimur nun die Welt kennenlernen
wird, bleibt Tomak in den hiesigen Gefilden und wird weiterhin die Zoobesucher
in Leipzig erfreuen. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) hat
die Abgabe des Männchens in den Zoo Schmiding empfohlen. Der Zoo Leipzig
ist erfolgreicher Züchter und Zuchtbuchführer dieser
äußerst imposanten Tierart. Bereits im Gründungsjahr waren
Tiger im Zoo Leipzig zu bestaunen. Um eine Zucht bemühte man sich jedoch
erst ab 1955. Damals kamen die ersten Amurtiger als Wildfänge aus China
nach Leipzig. Mit über 355 Geburten in den letzten 50 Jahren kann der
Zoo Leipzig auf die größten Zuchterfolge bei Amurtigern verweisen.
Amurtiger sind, wie auch die anderen noch existierenden vier Tigerunterarten
(Bengal- bzw. Königstiger, Hinterindischer Tiger, Südchinesischer
Tiger und Sumatratiger) in freier Wildbahn durch Wilderei und
Lebensraumzerstörung stark vom Aussterben bedroht. Nur noch geschätzte
450 Exemplare durchstreifen das Amur-Ussuri-Gebiet im östlichen Russland
an der Grenze zu China. In menschlicher Obhut geht man von ca. 600 Exemplaren
aus.
Stadt Nürnberg, 10.02.06
Die DelphinLagune
Mit der Verwirklichung der DelphinLagune erwartet die jährlich etwa
380.000 Zuschauer ein in Europa einmaliges Objekt. Durch zwei Schleusen vom
bereits bestehenden Delphinarium getrennt, ist eine imposante Freianlage
geplant, die beträchtliche Ausmaße besitzt: eine Wassertiefe bis
zu 6 Meter und 5,3 Mio. Liter Salzwasser. Zentrum und Besuchermagnet der
Anlage ist der Blaue Salon mit seinen großen Panoramafenstern.
Von hier aus gewinnt der Zuschauer völlig neue Einblicke in die Welt
von Seelöwen und Delphinen.
Von den Landschaftstribünen, die 2.000 Zuschauer fassen werden, erleben
die Besucher die Spielfreude, Wendigkeit und den Einfallsreichtum der
Meeressäuger in völlig neuer Perspektive. Auch für die
Delphintherapie, die in Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg
in einem wissenschaftlichen Langzeitprojekt erforscht wird, wird sich im
Rahmen der DelphinLagune mit einem eigenen Therapiezentrum ganz neue
Möglichkeiten eröffnen.
Delphintherapie
Ein wichtiges Projekt, das im Rahmen der DelphinLagune noch besser zur Geltung
kommen wird, ist die Delphintherapie. Bisher wird diese Form der Therapie
lediglich in Florida (USA), Curacao (Niederländische Antillen) und Israel
durchgeführt. Mit dem Bau der DelphinLagune würde das erste Zentrum
für Delphintherapie in Europa entstehen. Derzeit untersucht das Delphinarium
Nürnberg in einem auf sechs Jahre angelegten Forschungsprojekt gemeinsam
mit der Universität Würzburg, ob die direkte Begegnung von Delphin
und Kindern mit Kommunikationsstörungen oder schwerer Behinderung
langfristig Erfolg verspricht. Erste positive Signale stützen diese
These, was gute Voraussetzungen schafft, in der DelphinLagune diese Form
der Therapie anbieten zu können.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 10.02.06
Da staunt der Eisbär nicht schlecht! Kälteanlagenhersteller
übernimmt Patenschaft für zwei Wilhelma-Eisbären.
Die Eisbärendamen Corina und Hallensia buhlen nun schon seit fast
14 Jahren gemeinsam um die Gunst von Eisbär Anton. Im Jahre 1991 kamen
alle drei im jugendlichen Alter von zwei Jahren zusammen in die neue
Eisbärenanlage der Wilhelma. Damals waren noch zwei weitere Männchen
dabei. Zusammen war man eine recht quirlige Gruppe. Doch mit dem
Älterwerden war klar: Es kann nur einen Platzhirsch - Verzeihung
Platzeisbär geben. Das war natürlich Anton, der fortan an die beiden
Damen für sich alleine hatte. Die haben auch sein Herz im Sturm erobert.
Nur leider blieb bis heute der ersehnte Nachwuchs aus. Mittlerweile haben
die Damen Corina und Hallensia aber auch einen weiteren, diesmal
zahlungskräftigen Verehrer gefunden. Die Firma Kälte Eckert aus
Markgröningen hat für ein Jahr die Patenschaft für sie
übernommen. Anton hatte da einen Vorsprung. Für ihn besteht seit
vielen Jahren bereits eine Patenschaft. Dass die Firma Kälte Eckert
sich für die Eisbären in der Wilhelma engagiert, hat viele gute
Gründe. Zum einen ist da die Vorliebe für niedrige Temperaturen.
Kälte Eckert baut Kälteanlagen in jeder Größe und mit
unterschiedlichen Technologien. Außerdem ist das Familienunternehmen
seit 1966 in der Region verwurzelt. Besonderen Wert legt der
Kältespezialist auch auf eine kontinuierliche Weiterbildung und Schulung
seiner 40 Mitarbeiter. So hat der neue Pate gleich Führungen zu den
Eisbären mitgebucht. Eisbären-Streicheln gehört aber nicht
dazu. Ein Handschlag von Corina und Hallensia und der menschliche Arm
könnte ab sein. Selbst wenn es nur spielerisch gemeint ist. Eisbären
haben eben wirklich Bärenkräfte. In freier Wildbahn erlegen sie
Robben mit einem einzigen Tatzenhieb. Manchmal werfen sie sich auch mit ihrem
Körpergewicht auf eine Eisschollenkante und bringen so die Eisscholle
zum Kippen. Robben, die darauf sitzen, rutschen dann direkt ins Maul der
Eisbären. Das ist allerdings in der Wilhelma nicht notwendig. Denn Die
Tierpfleger verfüttern pro Tag und Bärennase rund zwanzig Kilogramm
Fisch.
Zoo Leipzig, 10.02.06
Naturnahe Umgestaltung abgeschlossen - Tieraffenhaus im Gründergarten
wieder geöffnet
Das Tieraffenhaus wieder heute wieder seine Pforten für die Besucher
des Leipziger Zoos. Die Unterbringungen von Brazzameerkatzen, Lisztäffchen,
Kattas und Co. haben einen neuen Anstrich erhalten. Mit geringen Mitteln
wurden die Gehege untereinander durch neue flexible Wände getrennt.
Dadurch können die Pfleger im Falle der Vergrößerung oder
Verkleinerung einer Gruppe, je nach Bedarf eine zusätzliche Trennwand
in die Unterkünfte einbauen oder wegnehmen. Darüber hinaus erscheint
das Innere des historischen Gebäudes deutlich natürlicher.
Zunächst werden den Gästen die neuen Naturbaumstämme auffallen,
die sich von einem zum nächsten Gehege erstrecken und zum Teil durch
den Besucherbereich gewachsen zu sein scheinen. Hier sollen sich
nicht nur die Tiere, sondern auch alle Zoofreunde wohl fühlen. Das im
April 1901 errichtete Gebäude wurde seit jeher für die Unterbringung
von Tieraffen genutzt. Zusammen mit dem Entdeckerhaus Arche bildet
der Bau ein unverwechselbares historisches Ensemble der Gründerzeit.
Die beiden Bauwerke nahe dem Eingangsbereich stehen unter Denkmalschutz.
Zoo Köln, 10.02.06
Größte deutsche Zootagung in Köln
Der Kölner Zoo ist in diesem Jahr Gatgeber der Konferenz zur "Zookunft",
einem offenen Forum für alle, die sich für Zoos und ihre Zukunft
interessieren. Voraussichtlich ist es die größte Konferenz dieser
Art, die jemals stattgefunden hat. Mehr als 250 Anmeldungen liegen bereits
vor. Ein Themenschwerpunkt - der nirgendwo so gut paßt wie in Köln
- ist die "Elefantenhaltung im Zoo". Professor Nogge wird das Konzept des
ELEFANTENPARKs KÖLN präsentieren und zur Diskussion stellen.
Zoo-Verein Wuppertal, 10.02.06
Zu einer Informationsveranstaltung zur PINGUINALE 2006 lädt der
Zoo-Verein Wuppertal e.V. alle Pinguinisten, d.h. Besitzer eines oder mehrerer
Pinguin-Rohlinge, am morgigen Samstag, 11.02.06, um 11.00 Uhr in das Restaurant
Zum alten Kuhstall am Boettinger Weg ein. Die Pinguinisten werden
über den weiteren Verlauf der PINGUINALE 2006 informiert und es gibt
die Gelegenheit, noch offene Fragen zu klären. Nach der etwa
einstündigen Veranstaltung sind die Pinguinisten noch zu einem Rundgang
durch den Zoo eingeladen. Von Seiten der Organisatoren der PINGUINALE 2006
werden der Vorsitzende des Zoo-Vereins, Bruno Hensel, der künstlerische
Leiter, Hans Geiger, und der Koordinator der Pinguinale, Andreas Haeser-Kalthoff,
anwesend sein. Auch Zoodirektor Ulrich Schürer und Oberbürgermeister
Peter Jung werden an der Veranstaltung teilnehmen, zu der sich über
170 Verantwortliche der Pinguinisten angemeldet haben.
Zoologischer Garten Magdeburg, 10.02.06
Sibirisches Lagerfeuer lodert im Magdeburger Zoo: Schneeleopard,
Husky & Co. laden am Wochenende ein
Am knisternden
Lagerfeuer bei frostigen Temperaturen schmeckt die russische Schokolade am
Besten! Am kommenden Wochenende lädt der Magdeburger Zoo zum Sibirischen
Lagerfeuer ein. Sibirische Fleischspieße, heiße Soljanka und
Musik aus den Weiten Russlands mit dem bekannten russischen Trio
Klangfarben erleben die Zoobesucher am 11.2.2006 von 16 bis 19
Uhr. Die Kinder sind zu einem Laternenumzug im abendlichen Zoo herzlich
eingeladen. Treff für den Laternenumzug ist am Lagerfeuer. Wer ist
eigentlich der Alpinist unter den Großkatzen? Am 11.2. und 12.2.2006
kann man ab 10 Uhr im Tigerhaus dieser Frage nachgehen. Imposant ist die
Fütterung der Raubkatzen. Aus erster Hand erfahren die Besucher im Tigerhaus
alles über die Haltung, Pflege und Zucht der Schneeleoparden und Sibirischen
Tiger. Gegenüber der Schneeleopardenanlage sind die Schlittenhunde um
11 Uhr und um 14.30 Uhr in Aktion. Das Trainingsgeräte und das
Trainingsprogramm der sechsköpfigen Husky-Gruppe stellen die Zoomitarbeiter
vor. Darüber hinaus erwartet die Kinder ein spannendes Ferienprogramm
am 11./12.2.2006 ab 10 Uhr im Dickhäuterhaus. Sie sind dabei dem Tiger
auf der Spur und erfahren, warum der Tiger so stark von der Ausrottung bedroht
ist. Die Esso-Wanderausstellung Tiger in Gefahr wird im
Dickhäuterhaus präsentiert. Mitarbeiter des Zollamtes Magdeburg
informieren über unerlaubte tierische Mitbringsel aus fernen
Ländern. Wer Interessantes über Schlittenhunde, alpine Großkatzen
und über die größte Raubkatze der Welt erfahren möchte,
sollte dieses Aktionswochenende im Zoologischen Garten Magdeburg nicht
versäumen!
NABU-Artenschutzzentrum, 09.02.06
NABU-Shop erstrahlt in neuem Glanz
Nach dringend notwendigen
Renovierungsarbeiten ist der Verkaufsshop und Seminarraum im
NABU-Artenschutzzentrum wieder geöffnet. Öffnungszeiten für
den Verkauf: täglich von 8:30 17:00 Uhr, Seminare können
wieder werktags von 9:00 17:00 Uhr nach Voranmeldung durchgeführt
werden. Hereinschauen lohnt sich auf jeden Fall. Das Angebot geht von
Büchern und Broschüren über CDs mit Tierstimmen, Nisthilfen,
Karten, T-Shirts, Kaffeebechern bis hin zu Becherlupen, Plüschtieren,
Stiften, Sandtieren und, und, und. Zur Wiedereröffnung gibt es viele
neue Kleinigkeiten wie z.B. Froschregenschirme und niedliche
Türschilder.
Tiergarten Schönbrunn, 09.02.06
12. FEBRUAR: SONNE UND KINDERFASCHINGSFEST IM TIERGARTEN
SCHÖNBRUNN
Die
Wetterfrösche sagen, dass es am Sonntag verlässlich Plusgrade hat,
weitgehend trocken ist und die Sonne sich etwas öfter zeigt als zuletzt.
Zeit, um die vier Wände zu verlassen und endlich frische Luft zu schnappen
- am besten beim Kinderfaschingsfest im Tiergarten Schönbrunn. Ab 13
Uhr bietet der Tiergarten Kindern die Möglichkeit, Tiermasken zu basteln,
Preise zu gewinnen und an einem ebenso vergnüglichen wie lehrreichen
Faschingsumzug teilzunehmen, dessen Star, der kleine Vinzenz, eine von
weißen Eseln gezogene Kutsche lenkt. Wer mag, kann natürlich bereits
verkleidet im Tiergarten auftauchen. Der Nachmittag endet mit Faschingskrapfen
und Kinderpunsch. Zum Anlass passend haben sich in den vergangenen Tagen
auch einige Zootiere gewissermaßen "verkleidet". Bei den Pelikanen
hat die Balzzeit begonnen und um aufzufallen, haben sich die Vögel
orange-rote Kehlsäcke zugelegt.
Allwetterzoo Münster, 09.02.06
Abschied von den Löwenjungen: Ein "pelziges Quartett" verließ
den Allwetterzoo
Am 29. April 2005 war die Freude im Allwetterzoo groß, als die Löwen
"Zeta" und "Jarah" zum zweiten Mal Eltern wurden. Die vier Löwenkinder,
ein Kater und drei Katzen, wuchsen prächtig heran und bereiteten den
Zoobesuchern in Münster viel Vergnügen. Bemerkenswert war ihre
anfängliche Vorliebe für den Wassergraben rings um die
Außenanlage, die sie im Alter von acht Wochen erstmals erkundeten.
Mutter "Zeta" hatte tagelang große Mühe, ihre Jungen immer wieder
aus dem Graben zu ziehen und ihnen beizubringen, dass Löwen keine
Wassertiere sind.... Am 9. Februar sind die vier Junglöwen nun in ihr
künftiges Zuhause, ein sehr weitläufiges Freigelände im
Serengetipark Hodenhagen, umgezogen. Erfreulicherweise haben die Geschwister
gemeinsam in diesem wissenschaftlich geleiteten Safaripark in der
Lüneburger Heide einen Platz gefunden. Dort werden die münsterschen
Löwen in ein großes Rudel integriert und sollen künftig auch
für Nachwuchs sorgen. Im Allwetterzoo ist man zwar traurig, dass die
Jungen Münster verlassen mussten, aber "Zeta" und "Jarah" werden gewiss
erneut für Nachwuchs sorgen.
Heidelberg, 09.02.2006
Ein munteres Dutzend - Afrikanischer Zwergziegennachwuchs im Zoo
Im Streichelzoo ist was los: Einer wurde geboxt und blökt aus vollem
Halse, zwei messen derweil ihre Kräfte und schubsen sich quer durch
das Gehege, andere sind etwas zurückhaltender und weichen der Mutter
kaum von der Seite, während sich manche aus dem ganzen Trubel nichts
machen und Mamas Milch genießen. Fast könnte man es mit einem
Kindergarten oder der Großen Pause in unseren Schulen vergleichen
wäre es im Zoo nicht leiser. Der Geboxte hat sich auch schon wieder
beruhigt und so hört man ab und zu nur die Schimpansen aus dem angrenzenden
Affenhaus.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 09.02.06
Inventur und Bilanz in Afrika und Asien: 491 Tierbewohner, 520.000 Besucher
und rund 50 Tonnen Futter
In jedem Einzelhandelsgeschäft wird am Ende bzw. Anfang des Jahres
eifrig gerechnet und notiert. Wegen Inventur geschlossen steht
dann an den Eingangstüren. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen zählt
und bilanziert und bleibt für seine Besucher geöffnet. Allerdings
geht es in der ZOOM Erlebniswelt nicht um Milchtüten oder Konserven,
sondern um Raubtiere, Vögel und Reptilien. Schildkröten, Echsen
und Schlangen kamen so zu insgesamt 101 Tieren. Bei den Vögeln wurden
unter anderem Flamingos, Papageien und Entenvögel gezählt und ergaben
den stolzen Gesamtvogelbestand von 156 Tieren. Federtiere, Herrentiere,
Nagetiere, Raubtiere, Unpaarhufer und Paarhufer addiert, ergaben insgesamt
eine Summe von 234 Säugetieren. 491 Tierbewohner bevölkerten zu
Beginn 2006 das großflächige Terrain der ZOOM Erlebniswelt. Mit
der Eröffnung der neuen Erlebniswelt Alaska im Sommer 2005 hat der Zoo
seinen Tierbestand erheblich umstrukturiert. Zahlreiche neue Tierarten wurden
hinzugewonnen, so zum Beispiel die beiden Eisbärdamen Olinka und Lara,
die gestreiften Skunks oder fünf junge Seelöwen aus den Niederlanden.
Andere Tiere, deren Lebensräume nicht in den nachempfundenen Lebenswelten
zu finden sind, wurden an andere Zoos in ganz Europa abgegeben. So leben
die Tapire nun in der Nähe von Paris und hoffen auf Nachwuchs in der
Stadt der Liebe. Nachzüchtungen führten gleich mehrfach zum Erfolg:
Ein Rentiermädchen, geboren im Mai des letzten Jahres, fühlt sich
ebenso wohl in ihrem neuen Revier wie die drei neuen Servalsprösslinge
Malina, Malu und Mitou. Die Nachkommen der afrikanischen Kleinkatzenart sind
nur einige Beispiele aus der Babyabteilung der ZOOM Erlebniswelt. Die
angewachsene Tierschar sorgt für Schwindel erregende Mengen beim
Futterdurchsatz. Die Inventur ergab rund 80 Fuhren Gras und 295 Kilogramm
Brombeerblätter für Antilopen und Giraffen. 7.551 Kilogramm Rindfleisch
für alle Fleischliebhaber, 9.800Kilogramm Äpfel und 9.500 Kilogramm
Kartoffeln sind unter anderem verfüttert worden. Die Seelöwen und
andere Fischesser vergnügten sich bei 7.633 Kilogramm Heringen und 6.317
Kilogramm Makrelen und 5.810 Kilogramm Sprotten und Sardinen stillten
tierischen Hunger.
Krefeld, 9.2.2006
Orchideenausstellung in den Tropenhäusern des Krefelder Zoos
Ein bundesweit
wohl einmaliges Erlebnis bietet sich den Besuchern des Krefelder Zoos bis
einschließlich Sonntag: Im Affentropenhaus und im Vogeltropenhaus haben
die Bewohner ungewohnte Gesellschaft erhalten. Orchideenzüchter vom
Niederrhein, aus ganz Deutschland und den Niederlanden zeigen in direkter
Nachbarschaft zu den Zootieren ihre prächtigsten, einzigartigsten und
formschönsten Züchtungen und dazu auch besondere Wildformen von
Orchideen. Zoochef Dr. Wolfgang Dreßen betont, dass die im
Zweijahres-Rhythmus durchgeführte Orchideenausstellung die
traditionsreichste Veranstaltung im Krefelder Zoo ist und am
Veranstaltungs-Wochenende bis zu 10 000 Besucher anlockt. Neben 19
Schauständen, die in den urwaldähnlichen Bewuchs der Tropenhäuser
eingebettet werden und das besondere Flair dieser Schau ausmachen, erwarten
den Besucher elf Orchideengärtner. Die Taufe des diesjährigen neuen
Orchidee wird der ehemalige Krefelder Zoodirektor Dr. Walter Encke vornehmen,
in dessen Amtszeit die ersten Orchideenausstellungen fielen.
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Focus Online - 13. Feb.
2006
Doch nicht ausgestorben - Seltenste Antilope der Welt wieder
da
Berliner Forscher haben ein als ausgestorben geltendes Säugetier wieder
ausfindig gemacht. Die in Angola lebende Riesen-Rappenantilope war seit 24
Jahren nicht mehr gesichtet worden. Nun haben Wissenschaftler des
Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) anhand von
Erbgutvergleichen bestätigt, dass die Antilope trotz des 30 Jahre tobenden
Bürgerkriegs in dem westafrikanischen Land überlebt hat. Unser
Befund hat eine große Bedeutung für die regionalen
Artenschutzbemühungen", sagte Prof. Christian Pitra vom IZW, denn
die Riesen-Rappenantilope ist nicht nur das Nationalsymbol Angolas, sondern
auch eine so genannte Flaggschiff-Art. Die Berliner Forscher hatten
die Tiere anhand von Kotproben identifiziert, die ihnen aus Angola zugeschickt
worden waren. Daraufhin aufgestellte Fotofallen mit Salz-Lecksteinen
fotografierten die lange Zeit als verschollen geltenden Tiere.
Spiegel Online - 13. Feb. 2006
Artenschutz:
Japan sitzt auf Walfleisch-Berg
Mit Walfleisch-Burgern für Kinder, bunten Flugblättern und dem
Verweis auf eine langjährige Tradition will sich die japanische Regierung
derzeit aus einem peinlichen Dilemma retten: Tokio sitzt regelrecht auf einem
Fleischberg. Denn nachdem Japan sein umstrittenes Walfang-Programm deutlich
ausgeweitet hat, werden inzwischen wesentlich mehr Tiere getötet als
in der Nahrungsmittelindustrie verbraucht werden. Die Lagerhallen sind
überfüllt, die Preise in den Keller gerutscht. In ihren Plänen
zum weiteren Walfang zeigt sich die Regierung von dieser Entwicklung jedoch
unbeeindruckt. Vorgeblich zu Forschungszwecken sollen in diesem Jahr 1070
Zwergwale erlegt werden, das sind 400 mehr als 2005 und mehr als doppelt
so viele wie vor zehn Jahren. Der Fischereibehörde zufolge sollen
außerdem zehn Finnwale sowie 160 Bryde- und Pottwale gejagt werden.
Jetzt kämpft die Regierung um weitere Vermarktungsmöglichkeiten
für das überschüssige Fleisch und will bei der Bevölkerung
öfter Wal auf dem Tisch sehen. "Ist es in Ordnung, Walfleisch zu essen?
Natürlich!", heißt es in einem Flugblatt mit dem Titel "Leckerer
Wal", das von der regierungsnahen Japanischen Wal-Gesellschaft verteilt wird.
Neben dem mäßigen Geschmack sind - vor allem bei der jüngeren
Bevölkerung - auch Sorgen über das internationale Ansehen Japans
für den schleppenden Walfleisch-Verkauf verantwortlich.
Wochenspiegel - 13. Feb. 2006
Teile
des Themse-Wals werden auf Gran Canaria untersucht
Vor wenigen Wochen wurden Professor Antonio Fernández und Manuel Arbelo
von der Uni Las Palmas nach London gerufen, um dort an der Nekropsie des
Themse-Wals mitzuwirken. Das traurige Schicksal des Entenwalweibchens, das
sich Ende Januar in die Themse verirrte, hatte den Wissenschaftlern wieder
einmal tonnenweise Material geliefert, um ihr Wissen über diese Walart
zu vertiefen. Im Zoo von London beteiligten sich die beiden kanarischen Experten
an der Sektion des Walkopfes, der allein 250 kg wog. Gewebeproben nahmen
sie zur weiteren Untersuchung nach Las Palmas mit. Ersten Auskünften
der Tierschützer zufolge galten Stress und äußerliche
Verletzungen durch das Schwimmen im seichten Wasser als wahrscheinlichste
Todesursache. Auch bei der Obduktion wurden angeblich keine inneren Verletzungen
festgestellt. Die Forscher der Uni Las Palmas stellten schon vor Jahren fest,
dass Wale eine so genannte Fettembolie erleiden können, die mit den
Symptomen eines Tauchers, der ohne Druckausgleich an die Wasseroberfläche
zurückkehrt beschrieben werden kann. Eine übermäßige
Lärmbeschallung, z. B. durch ein Marinemanöver, während des
Auftauchens führt zu einer Fettembolie. Auch im Falle des toten Themse-Wals
wird darüber spekuliert, ob sich das Tier nur in die Themse verirrte,
weil es bedingt durch die Einflüsse der Sonars der britischen
Marine die Orientierung verloren hatte. Kaum war die Nekropsie in
London beendet, wurden die Experten der Universität Las Palmas auch
schon mit einer neuen Mission betraut. In Almería hatten bei den
zuständigen Behörden die Alarmglocken geschrillt, als vier
Cuvier-Schnabelwale strandeten. Zur gleichen Zeit fand an der
Mittelmeerküste anscheinend ein Militärmanöver statt.
Templiner
Zeitung - 15. Feb. 2006
Nationalpark-Konferenz
2006 geplant
In Gartz/Oder bei Schwedt soll noch vor der geplanten Verabschiedung einer
Neufassung des Nationalparkgesetzes durch den Landtag Brandenburgs im Sommer
des Jahres eine 2. Nationalparkkonferenz stattfinden. Mit der Neufassung
des Gesetzes soll die Akzeptanz des Nationalparks Unteres Odertal erhöht
werden. In den letzten Jahren hatte es immer wieder Interessenkonflikte zwischen
Umwelt- und Naturschützern sowie Anwohnern und Landnutzern in der Region
gegeben. Das Untere Odertal gilt als eine der letzten naturnahen
Flusslandschaften Mitteleuropas und dient tausenden Zugvögeln als Rastplatz.
Dank breiter Wiesenflächen kann der Fluss hier noch ohne größere
Gefahren für Mensch und Tier bei höheren Wasserständen über
die Ufer treten. In der einzigartigen Flusspolder-Landschaft sind
geschützte Arten wie Fischotter, Biber, Seeadler und Kranich heimisch.
Der Nationalpark Unteres Odertal entwickelt sich nach Einschätzung von
Fachleuten immer mehr zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor in der östlichen
Uckermark. Ein besonderer Anziehungspunkt ist das Nationalparkhaus in Criewen.
Es beherbergt unter anderem das Oder-Aquarium, in dem so ziemlich alle Tiere
bestaunt werden können, die im Grenzfluss zu Polen
leben.
espace.ch - 15. Feb.
2006
Im Gäbelbach wohnen
jetzt Biber
Der Landwirt und frühere FDP-Stadtrat Ulrich von Niederhäusern
aus Bümpliz hat Spass an den neuen Mitbewohnern im Westen von Bern.
Gesehen hat er die munteren Gesellen zwar noch nie. Aber er hat entlang des
Gäbelbachs regelmässig Biberspuren entdeckt. Und für ihn steht
ausser Frage: «Man muss diesen Tieren hier eine Chance geben.»
Offenbar bewegen sich die Nager im Gäbelbachtal zwischen Eymatt und
Eggersmatt. Doch woher kommen die Biber? Und wie viele sind es eigentlich?
Beide Fragen können zurzeit nicht schlüssig beantwortet werden.
Möglicherweise handelt es sich bei den Bibern am Gäbelbach aber
um Nachkommen eines Weibchens, welches nach dem Hochwasser von 1999 im Tierpark
Dählhölzli angesiedelt wurde.
taz Berlin - 13. Feb. 2006
Absturz vor
Gericht
Der lange Streit wegen des Riesenflughunds "Kasimir" kommt erneut vor Gericht.
Am 11. Mai erörtert das Kammergericht das Schicksal des streng
geschützten Tiers. Der indische Riesenflughund lebt derzeit in der Spandauer
Zitadelle und wird vom Berliner Artenschutz Team (BAT) betreut. Die frühere
Besitzerin von Kasimir hatte in erster Instanz ein Urteil des Landgerichts
erwirkt, dass das Tier zu ihr zurückkehren soll.
Salzburg.at
- 9. Feb. 2006
Ein
Jahr Tierschutzombudsmann in Salzburg
Gemeinsam zogen der für den Tierschutz zuständige Landesrat Sepp
Eisl und Mag. Alexander Geyrhofer Bilanz über das erste Jahr des Salzburger
Tierschutzombudsmannes. Der Tierschutzrat, ein Gremium von 20 Experten
unterschiedlichster Fachrichtungen, tagte im Jahr 2005 dreimal in Wien. So
war der Tierschutzrat mit Fragen wie "Singvogelfang in Oberösterreich",
"Wildtierhaltung in Zirkussen", "Affenhaltung im ehemaligen
Safaripark-Gänserndorf" oder "Jagdhundeausbildung" befasst.
Scienceticker
15.2.2006
Gefräßige Kröte macht
immer längere
Sätze
Seit einigen Jahrzehnten breiten sich ebenso imposante wie
gefräßige Kröten im Norden Australiens aus. Als wäre
die Bekämpfung dieser Plage nicht schon schwierig genug, entwickeln
die Tiere auch immer längere Beine, berichten australische Biologen
im Magazin "Nature". Konsequenz ist, dass die Kröten heute um ein Vielfaches
schneller vorankommen als noch vor 60 Jahren. Shine und Kollegen studierten
die 1935 in Australien ausgesetzte Agakröte (Bufo marinus). Ihre Messungen
zeigten, dass Tiere mit längeren Beinen auch über längere
Zeiträume besonders schnell vorankommen und die Vorhut an der Invasionsfront
der Art dementsprechend längere Beine aufweist als die
Nachzügler. Als Folge dieser "räumlichen Selektion" breitet sich
die Art heute mit über 50 Kilometern pro Jahr aus, während sie
noch in den 40er-Jahren nur zehn Kilometer pro Jahr schaffte.
The East
African (Nairobi), February 7, 2006
Tanzania's Move to Save
Its Forests Angers Loggers
Some 26 logging firms in East Africa say they stand to lose more than
$ 4.6 million as well as their markets in Europe, Asia and America,
following the Tanzania government's decision to ban exports of logs and
sandalwood. The traders say they were in December 2005 granted export permits
that were to expire in March 2006. But the government said that most of the
traders were doing business illegally as the 2002 Forest Act banned exportation
of logs with effect from July 2004. The country loses between 130,000 hectares
and 500,000 hectares of forest a year. Of that, 91,000 hectares are illegally
felled. Saleh Pamba, Permanent Secretary in the Ministry of Natural Resources
and Tourism, told The EastAfrican that the ministry would not review export
permits issued in December 2005 as they "are not genuine." He added that
some of the traders would be taken to court for trading illegally.
ENN 15. Februar 2006
Brazil's
President Creates New Forest Reserves in Amazon
Brazil has created two new national parks in the Amazon rain forest and expanded
another to preserve an environmentally sensitive region next to where the
government plans to pave a major road.
India Searches
for Ways to Head off Extinction of its Endangered Tigers
As many as 100,000 tigers are thought to have roamed India 100 years ago.
Based on a 2001 census, officials estimate there are just 3,500 tigers left,
but conservation activists believe there are far fewer.
Early California
Was Native American Killing Field
Ancient Native Americans hunted some species of birds and fish almost to
extinction in parts of California, according to research that challenges
the Utopian myth that native people always lived in harmony with the
land.
Planet Ark 15. Februar 2006
New Fish and Seaweeds Found on Caribbean Atoll
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/35098/story.htm
Scientists have found new species of fish and seaweed on a Caribbean coral
atoll that may be the most diverse marine habitat in the Atlantic region,
they said on Tuesday.
Divers in January found two new species of goby fish, each about 1.0 cm long,
and a dozen new species of seaweed in a two-week study of the Saba Bank Atoll
in the Dutch Windward Islands, 250 kilometres southeast of Puerto
Rico.
Planet Ark 15. Februar 2006
US May Remove Bald Eagles from Endangered List
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/35106/story.htm
Citing a dramatic increase in the number of bald eagles, the head of the
US Fish and Wildlife Service announced a plan on Monday that could remove
the national symbol from protections under the federal Endangered Species
Act.
ENN 09. Februar 2006
Feds Move to Protect Polar Bears
http://www.enn.com/today.html?id=9847
Amid concerns that global warming is melting away the icy habitats where
polar bears live, the federal government is reviewing whether they should
be considered a threatened species.
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BUND 15. Februar
2006
Naturschutzverbände enttäuscht über Nationalpark-Absage
http://www.bund-nrw.de/nationalpark_Senne_egge.htm
Als mutwillig verpasste Chance für den Naturschutz und eine
nachhaltige Regionalentwicklung werteten die nordrhein-westfälischen
Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt und
Naturschutzbund Deutschland (NABU) die Absage der Landesregierung an den
Nationalpark Eggegebirge. Die Entscheidung der Landesregierung, auf die
Einrichtung eines zweiten Nationalparks in NRW trotz Erfüllung aller
fachlichen Kriterien zu verzichten, sei ein herber Rückschlag für
den Naturschutz.
Auch das Gezerre um das geplante Biosphärenreservat Weserbergland nimmt
nach Ansicht von BUND, LNU und NABU zunehmend groteske Züge an: Wie
der erfolgreiche Nationalpark Eifel beweist, sind Großschutzgebiete
das Zugpferd für einen erfolgreichen Tourismus in der Region. Stattdessen
wird das von der rot-grünen Vorgängerregierung engagiert
unterstützte Vorhaben zunehmend zerredet, so die Kritik der
Verbände. Ein Biosphärenreservat ohne
integrierten Nationalpark Eggegebirge halten BUND, LNU und NABU für
die minimalste aller denkbaren Lösungen, wobei eine inhaltliche
Ausgestaltung dieser Planung bisher völlig fehlt. Anstatt zu Beginn
des eingeleiteten Meinungsbildungsprozesses in der Region dem Nationalpark
bereits eine Absage zu erteilen und sich damit den Interessen einiger weniger
Gruppen zu beugen, hätte die Diskussion ergebnisoffen geführt werden
müssen. Die jetzige Vorgehensweise habe der Bevölkerung vor Ort
keine reale Chance gelassen, sich eine umfassende Meinung zu bilden.
Mit zunehmend größerer Sorge betrachten die
Verbände, dass die Landesregierung dem Naturschutz und den sich daraus
bietenden Chancen einen immer geringeren Stellenwert einräume. Dennoch
halten BUND, LNU und NABU weiterhin an der Forderung nach Einrichtung eines
zweiten NRW-Großschutzgebietes Senne-Egge fest.
Greenpeace 14. Februar 2006
Riesiges Gebiet im Amazonas-Urwald geschützt / Greenpeace fordert von
UN internationales Netz von Schutzgebieten
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=786046
Greenpeace begrüßt die Einrichtung weiterer Schutzgebiete im
brasilianischen Amazonas-Urwald. Der brasilianische Präsident Luiz
Inácio Lula da Silva hat in der vergangenen Nacht per Gesetz Schutzgebiete
im Bundesstaat Pará, im Nordosten Brasiliens, durchgesetzt. Die
Schutzgebiete, die Greenpeace immer wieder eingefordert hatte, umfassen insgesamt
eine Fläche von 6,4 Millionen Hektar. Das entspricht über dreimal
der Fläche Hessens. Erst vorige Woche konnte Greenpeace den Schutz von
1,8 Millionen Hektar im "Regenwald des Großen Bären" an der
kanadischen Westküste feiern.
Die Entscheidung von Lula beinhaltet drei verschiedene Arten von Schutzgebieten:
1,6 Millionen Hektar werden dauerhaft geschützt. Dort dürfen keine
Bäume abgesägt oder verbrannt werden. Auf weiteren 2,8 Millionen
Hektar soll die Waldnutzung zwar erlaubt sein, aber nur mit ökologischen
und sozialen Auflagen. Für zwei Millionen Hektar sollen klare
Nutzungsvorgaben zum langfristigen Erhalt des Waldes beitragen.
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) 14. Februar 2006
Keine Angst vor Unken-Rufen: DBU hilft Molchen und Landwirten / ZALF entwickelt
auf Ackerflächen in Brandenburg Amphibienschutzkonzept - Spezialsoftware
als Ziel
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=785621
Wer weiß schon, wie eine Rotbauchunke aussieht? Oder ein Kammmolch?
- Wohl nur wenige: D | |