E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Christian Remenyi
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   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 304 vom 9. Februar 2006

Liebe Leser,

es ist da, das Elefantenbaby! Wie fast erwartet, mal wieder ein Bulle. Eine schnelle und problemlose Geburt. Gratulation allen Beteiligten.
Nur um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: Ich spreche von Dresden (und einem Afrikanischen Elefanten), nicht von Köln.
Vielleicht werden wir dort ja zur ZooKunft überrascht. Sieht aber nicht so aus.

Diese Woche möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die zugegeben etwas weit unten plazierte Rubrik Natur- und Artenschutz richten. Einige höchst interessante Meldungen gibt es dort zu lesen.
 - Da wären die Neu- und Wiederentdeckungen zahlreicher Tierarten in Papua-Neuguinea, darunter der seit über 100 Jahren verschollene
Berlepsche Strahlenparadiesvogel (Parotia berlepschi), von dem nun Bilder veröffentlicht wurden.
 - Die geplante Erdöl-Pipeline im Amur-Gebiet mitten durch das Leoparden-Schutzgebiet ist vorerst vom Tisch.
 - Es gibt Hoffnung, das Geiermassensterben in Asien aufzuhalten und Diclofenac zu verbannen.
 - Und der Chytrid-Pilz, der weltweit die Froschlurch-Populationen rapide dezimiert und auch Europa erreicht hat, wurde nun auf Krallenfrösche zurückgeführt; der weltweite Handel mit ihnen hat den Pilz verbreitet. Das ermöglicht neue Ansätze bei Vorbeugung und Bekämpfung.
Leider finden viele solche Meldungen keinen Weg in die deutschsprachige Presse.

Verschwörung der Verkehrsbetriebe
Haben Sie auch schon einmal ratlos vor einem U-Bahn-Plan gestanden, und es beschlich Sie das merkwürdige Gefühl, da sei ein Geheimnis, eine versteckte Botschaft enthalten? So etwas ist meist nur eine ganz gewöhnliche Paranoia, aber im Fall der Bahnpläne hat sich nun doch herausgestellt, daß wir alle Opfer einer riesigen
Verschwörung sind. Offenbar von langer Hand schon in der Strecken-Planung vorbereitet, wurden darin Tierzeichnungen versteckt! In Berlin ein Kaninchen, in Köln ein Falke, in Düsseldorf ein Flamingo, in München ein Bär... Interpretieren müssen Sie diese Symbole selbst. Alle Beispiele und die schonungslose Wahrheit erfahren Sie auf www.zoobahnplan.de

Dirk Petzold



Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?

Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und verwandte)
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche:
Delphinarium und Affenhaus Nürnberg
 

Zoos  –  Meldungen

HaffZeitung - 2. Feb. 2006
„Der Tierpark soll bezahlbar bleiben“
Spannend dürfte die heutige Sitzung der Ueckermünder Stadtvertreter werden. Denn bereits im Vorfeld hat ein Thema für eine Debatte gesorgt: Das geplante Haff-Aquarium und Robbarium, das im Ueckermünder Tierpark für etwa zehn Millionen gebaut werden soll. Das Geld für diese Investition fließt nur, wenn es entsprechende Sicherheiten gibt. Eine davon ist eine so genannte Ausfallbürgschaft, die von der Stadt übernommen werden soll. Außer den ökonomischen seien rechtliche Dinge zu bedenken.

HaffZeitung - 3. Feb. 2006
13-Mal Ja für Tierpark-Bürgschaft
„Ich bin glücklich über dieses Ergebnis. Und gleichzeitig bin ich Horst Reißner von der Linkspartei trotz seiner Gegenstimme dankbar, weil er Politik und Verwaltung aufgefordert hat, gemeinsam nach anderen Lösungsmöglichkeiten zu suchen“, sagte Tierparkdirektor Helge Zabka unmittelbar nach der namentlichen Abstimmung in der Ueckermünder Stadtvertretung. Mit ebenso eindeutiger Mehrheit wie bereits am 8. Dezember 2005 hatte diese sich dafür ausgesprochen, dem Tierpark eine Ausfallbürgschaft zu erteilen, damit dieser seinen Eigenanteil zur Finanzierung des Haff-Aquariums aufbringen kann. Das 10-Millionen-Euro-Projekt kann zu 80 Prozent von der Pomerania gefördert werden. Bürgermeisterin Heidi Michaelis (Linkspartei) kündigte an, auch nach dieser Entscheidung der Stadtvertretung Einspruch einzulegen. „Dieser Beschluss ist laut Kommunalverfassung rechtswidrig, darum ist es meine Pflicht, zu widersprechen“, erklärte sie. Die Nein-Stimmen zur Tierpark-Bürgschaft waren von den anwesenden Fraktionsmitgliedern der Linkspartei und der SPD gekommen. Kurt Hardow, Chef der CDU-Fraktion, widersprach der Ansicht, das Projekt Haff-Aquarium sei zu groß für Ueckermünde. „Es gehört nach Ueckermünde. Und wenn wir eine Chance haben, dafür Fördermittel zu bekommen, sollten wir dies auch nutzen“, meinte er. Wer den Tourismus am Haff fördern wolle, müsse auch die Entwicklung im Tierpark unterstützen. „Attraktive Angebote sind nötig, damit die Gäste nicht ausbleiben“, sagte der CDU-Mann. Er vertraue zudem auf das gute Tierpark-Management.

ka-news.de - 8. Feb. 2006
CDU kritisiert Zeitplan für Zoo-Konzept
Die CDU-Gemeinderatsfraktion ist mit dem aktuellen Zeitplan für die beschlossene Erweiterung und Aufwertung des Karlsruher Zoos nicht einverstanden. Bereits jetzt würden zahlreiche Gehege leer stehen, gibt die CDU-Fraktion zu bedenken, und neue Tiere würden dort in absehbarer Zeit nicht einziehen können, weil die jetzigen Bedingungen nicht den Vorgaben entsprächen. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Besucherzahlen aufgrund des "Artenschwunds" zurückgehen, schreibt die CDU in einem Brief an Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte sich der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen für eine Erweiterung des Zoos und insbesondere für die weitere Haltung von Großtieren ausgesprochen. Bei einem Gespräch mit dem Ersten Bürgermeister Siegfried König Ende Januar hätten die Fraktionsvertreter erfahren müssen, "dass nach wie vor keine konkreten Planungen, insbesondere keine Kostenschätzungen vorhanden sind und spätestens bis zur Sommerpause ein Konzept vorgelegt werden soll", heißt es in dem Schreiben an den OB.

ka-news.de - 3. Feb. 2006
Karlsruher Zoo hat wieder zwei Löwen
Der "König der Tiere" hält wieder Hof im Karlsruher Zoo: Seit Dienstag logieren die beiden Löwen "Menelaos" und "Twiggy" im früheren Gehege der Java-Leoparden. Damit sie sich im Zoo ungestört an ihre neue Umgebung gewöhnen konnten, wurde dieser Trakt des Raubtierhauses die ersten Tage abgesperrt. Heute soll die Absperrung beseitigt werden, so dass die Besucher die Tiere auch aus der Nähe betrachten können. Später sollen die Großkatzen dann auch das frühere Löwendomizil nutzen können. Im Herbst vergangenen Jahres hatte der Serengeti Park Hodenhagen im Karlsruher Zoo angefragt, ob dieser zwei Löwen im Raubtierhaus unterbringen könne. Die Tiere mussten aus tierschützerischen und genetischen Gründen aus der Löwengruppe herausgenommen werden. Das derzeitige Karlsruher Löwengehege ist für die Haltung einer natürlichen Löwengruppe mit mehreren zuchtfähigen Weibchen zu klein. Jedoch stimmten die Aufsichtsbehörden in diesem Sonderfall der Unterbringung der nicht mehr zuchtfähigen Löwen aus Hodenhagen im Sinne des Tierschutzes zu.

ORF.at - 5. Feb. 2006
Schönbrunn hilft Parkrangern
Mehr als 250.000 Tote hat der Tsunami vor einem Jahr in Südostasien gefordert, darunter 86 Österreicher. Die Stadt Wien hat zwei Millionen Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung gestellt. Sri Lanka ist von der Tsunami-Katastrophe besonders hart getroffen worden - dabei haben auch die Ranger des größten Nationalparks ihre Bleiben verloren. Der Tiergarten Schönbrunn und die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" unterstützten 18 Familien mit über 30.000 Euro: Die Parkhüter bauten damit ihre Wohnhäuser wieder auf und errichteten ein neues Hauptquartier für ihre Arbeit. Die betroffenen Wildhüter arbeiten im Yala-Nationalpark, der Tiergarten Schönbrunn ist hier schon seit Jahren mit Forschungs- und Hilfsprojekten engagiert. Die Parkranger können jetzt wieder ihrer wichtigen Arbeit nachgehen.  

mephisto 97.6 - 2. Feb. 2006
Orang-Utan-Familie verlässt den Zoo
Laut Leipziger Zoo werden die drei Affen künftig im Dortmunder Regenwaldhaus leben. Der Umzug des Männchens Walter, seiner Frau Toba und der Tochter sei notwendig, da schon ein anderes Affenmännchen im Gehege lebe. Zwei würden sich nicht vertragen, so der Zoo. Es bleibe abzuwarten, ob Walter sich in Dortmund einlebe. Vor 5 Jahren musste der Affe aus Schweden zurückgeholt werden, weil er sich nicht eingewöhnen konnte.

mdr.de - 2. Feb. 2006
Orang Utans verlassen Leipziger Zoo
Der Leipziger Zoo nimmt heute Abschied von seiner Orang-Utan-Familie. Wie die Leitung mitteilte, werden das 16 Jahre alte Männchen Walter, seine Frau Toba und die ein Jahr alte Tochter Tao in den Dortmunder Zoo verlegt.

Morgenweb - 8. Feb. 2006
"Schwule" Pinguine widerstehen Reizen schwedischer Damen
Selbst "Damen" aus Schweden können die Männerfreundschaften unter den Humboldt-Pinguinen im Bremerhavener Zoo am Meer nicht auseinander bringen. Auch in diesem Jahr sei der Versuch gescheitert, mit Hilfe von weiblichen Tieren aus Schweden die vom Aussterben bedrohten Pinguine nachzuzüchten, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Während die Weibchen aus dem Zoo im schwedischen Kolmarden im vergangenen Jahr zu spät zur Paarfindung in Bremerhaven kamen, scheiterte die Nachzucht in diesem Jahr offenbar an der Kontaktscheue der Tiere. "Die Schwedinnen halten sich zurück", sagte Zoodirektorin Heike Kück. Unter den insgesamt 22 Tieren bildeten sich nach ihren Angaben vier heterosexuelle Paare. Darunter ist ein "bewährtes" Paar, das im Jahr 2005 zwei männliche Pinguine ausbrütete.

 


Planung und Bau 

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 4. Feb. 2006
Schweriner können Herz für Nashörner zeigen
Um auch künftig am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Nashörner teilnehmen zu können, hat der Schweriner Zoo im 50. Jahr seines Bestehens große Pläne: Das jetzige Außengehege der Dickhäuter soll auf rund 3000 Quadratmeter nahezu verdoppelt werden. Geplant ist darüber hinaus eine Erweiterung der Stallanlage. "Insgesamt sechs Nashörner könnten wir dann im Zoo halten", sagt Direktor Michael Schneider. Rund 600000 Euro wird das Vorhaben voraussichtlich kosten. Dabei hofft der Zoo auf eine großzügige Unterstützung aus dem Wirtschaftsministerium in Höhe von etwa 540000 Euro. Die restliche Summe müsse der Tierpark aber aus eigener Kraft auf die Beine stellen, erklärt Schneider. Und so appelliert der Zoo-Direktor an alle Schweriner, ein "Nashorn-Herz" zu zeigen und einen symbolischen Baustein für das neue Gehege zu erwerben. Unterstützung für den Schweriner Tierpark kommt auch aus Schwerins Partnerstadt Wuppertal. Im Gegenzug zur Beteiligung Schwerins an der "Pinguinale" anlässlich des 125-jährigen Zoo-Jubiläums in Wuppertal werde die Partnerstadt den Grundstein für die Nashorn-Anlage in Schwerin finanzieren, erklärte Henriette Bork von der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung.

Stuttgarter Wochenblatt - 2. Feb. 2006
Schweißarbeiten unter tropischen Pflanzen
Krokodile sind bekanntlich geduldige Tiere. Denn die noch im September für vor Weihnachten 2005 angekündigte Eröffnung der Krokodilhalle verzögert sich. Nach Angaben des Landesbetriebes für Vermögen und Bau ist neuer Eröffnungstermin Frühjahr. Seit über einem Jahr wird an dem 1,12 Millionen Euro teuren Projekt gearbeitet. Nach außen zeigt sich die imposante Glaskonstruktion fertig - die bestehende Aluminiumfassade ist saniert, mit neuen zeitgemäßen Gläsern versehen, die Dachverglasung und die Blechverkleidung komplett erneuert. Auch im Innern ist das neue Zuhause der Krokodile in wesentlichen Teilen fertig gestellt. Heizung und Lüftung sind soweit in Funktion, dass die Pflanzen schon Einzug halten konnten und auch bei winterlichen Temperaturen keine kalten Füße bekamen. Die Hälfte der Pflanzen stammen aus der Wilhelmagärtnerei. Eingepflanzt sind bereits Ficusbäume, Schraubenbäume, Kokos- und Strahlenpalmen. Die vier Leistenkrokodile kommen natürlich als Letzte hinein - wenn alles gebaut ist, und Temperatur und Luftfeuchtigkeit stimmen.

Muenchen24.info - 3. Feb. 2006
München: Tonnenschwere Panoramafenster im Sea Life Aquarium ...
Sie müssen einem riesigen Wasserdruck des 400.000 Liter fassenden Wasserbeckens widerstehen. Deshalb ist eine Scheibe eines Panoramfensters für das neue Sea Life Aquarium in München im Olympiapark eine Tonne schwer und 10 Zentimeter dick. Heute wurden zwei solcher Acrylglasscheiben von der Spezialfirma aus England im Großaquarium installiert. Die beiden gewölbten Scheiben mit einer Gesamtgröße von 12 Quadratmeter werden nach der Eröffnung des Großaquariums neben der Eissporthalle an Ostern 2006 für die Besucher den Blick auf die Unterwasserwelt des Mittelmeeres freigeben. Die Besucher werden im Sea Life München dem Weg des Wassers von der Isar über die Donau bis zum Schwarzen Meer und Mittelmeer folgen können. Auf zwei Stockwerken erleben sie nicht nur die Faszination der heimischen und mediterranen Unterwasserwelt, sondern erhalten auch einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Ökosysteme. Insgesamt wird es im Sea Life München mehr als 30 Becken geben.

Tages-Anzeiger Online - 8. Feb. 2006
Teure Zoo-Seilbahn
16,7 Millionen soll die Gondelbahn zum Zoo Zürich kosten, deutlich mehr als andere neue Bahnen. Der Zoo verweist auf komplexe Stationsbauten und versichert: «Es gibt kein Luxusprojekt.» Vor kurzem rührten die Zooverantwortlichen die Werbetrommel für die Gondelbahn, die in einigen Jahren Besucher vom Bahnhof Stettbach zur Masoala-Halle bringen soll. Die Bahn wäre gut zwei Kilometer lang und hätte 11 Masten; ihre maximale Kapazität läge bei 1500 Passagieren pro Stunde; befördert würden sie in 8er-Gondeln. Die Fahrzeit würde 6 Minuten betragen. Der Kostenunterschied zu anderen Bahnen sei vor allem auf aufwändigere Berg- und Talstationen zurückzuführen. Aus Naturschutzgründen kann keine Schneise in den Wald geschlagen werden. Damit das Gebiet überfahren werden kann, braucht es zum Teil hohe Masten, einer soll 48,5 Meter hoch werden. «Eine Tramverlängerung wäre um einiges teurer.» Beim Zoo Zürich ist man zuversichtlich, dass sich das Projekt rechnen werde und es «vertretbare Fahrpreise» geben werde. Der Preis für eine Hin- und Rückfahrt auf der Zoo-Seilbahn soll laut ersten Berechnungen 10 Franken für einen Erwachsenen betragen. Bei erhofften 360 000 Fahrten pro Jahr liesse sich die Bahn damit in spätestens 30 Jahren amortisieren.




Aktionen

Kölner Stadt-Anzeiger - 8. Feb. 2006
Orchideenausstellung: 100 000 Blüten und 500 Arten im Zoo
Frauenschuhe und Feuerkugeln im Zoo: Zum 15. Mal findet im Krefelder Tiergarten eine große Orchideenausstellung statt. Von diesem Freitag (10.2.) an können sich Besucher in den Tropenhäusern rund 100 000 bunte Blüten ansehen. Etwa 500 Arten sorgen für edle Farbtupfer im Zuhause der Affen, Vögel und Elefanten. Zu der Blumenschau der Deutschen Orchideen-Gesellschaft erwartet der Zoo bis zu 20 000 Gäste.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 7. Feb. 2006
Winterferien im Tierpark
Alle Ferienkinder sollten sich den kommenden Samstag dick im Kalender anstreichen. Der Tierpark Chemnitz lädt wieder zu seinem Winterferienprogramm ein. Angeboten werden ab Samstag 14 Tage lang täglich wechselnde Kurzführungen zu bestimmten Tiergruppen. Ein Tierpfleger erzählt dabei Informatives rund um die Bewohner des Tierparks. In der Tierparkschule steht dagegen kreatives Basteln mit Chemnitzer Vereinen auf dem Programm. Außerdem wird am 10. Februar im Tropenhaus die Wanderausstellung „Fledermaus komm ins Haus“ eröffnet.

Bad Vilbel Online (Pressemitteilung) - 7. Feb. 2006
Sonntagsführung im Zoo
Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat Führungen für Frankfurter Zoobesucher an. Die Führung ist für jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt. Die Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.

Wormser Zeitung - 8. Feb. 2006
Eine knallbunte Poprakete im Zoo
Kunst im Heidelberger Tiergarten: Der Künstler Carsten Kruse hat die fünf Meter hohe Säule der Solaranlage in eine knallbunte Pop-Rakete verwandelt. Seit Dezember ragt sie schon auf der Wiese am Spielplatz in die Luft. Die "Rakete" zieren Urwaldmotive wie Schlingpflanzen und Rüsselkäfer.

HNA Online - 1. Feb. 2006
Luchs und Wolf auf Partnersuche
Paarungszeit der Luchse und Wölfe: Zu diesem Thema bietet der Nationalpark Kellerwald-Edersee am 4. Februar einen etwa dreieinhalbstündigen Rundgang durch den Wildpark Edersee an.

 

Nachwuchs 
 
sz-online - 6. Feb. 2006
Versteckspiel beim Fototermin
Die Neugier war nur von kurzer Dauer: Das anderthalb Tage alte Dresdner Elefantenkalb ließ sich am Montag nur kurz vom Kameraklicken stören. Beim ersten Fototermin seines Lebens im Elefantenhaus des Tierparks versteckte sich der afrikanische „Minifant“ lieber hinter einem Stein oder Mama Drumbo. Der kleine Bulle war in der Nacht zum Sonntag zur Welt gekommen. Es ist der erste Elefant in Deutschland, der durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde. Für den Dresdner Zoo war es die erste Elefantengeburt in seiner 144-jährigen Geschichte. Mutter Drumbo stammt aus dem Krüger Nationalpark in Südafrika und ist seit 1992 im Dresdner Tierpark. Vater Tembo lebt im englischen Zoo in Colchester.

Dresdner Neueste Nachrichten - 7. Feb. 2006
Er wackelt schon mit den Ohren
Wenn der zwei Tage alte Elefantenjunge mit nach oben geklapptem Rüssel nach Mutter Drumbos Zitzen sucht, muss er sich ganz schön hoch recken: "Mit seinen 87 Zentimetern Schulterhöhe ist das Kerlchen ein wenig klein geraten", sagt Roland Brockmann, Kurator für die Huftiere. Deshalb hat "Drumbino" schon ein kleines Holzpodest bekommen, von dem aus er ganz entspannt trinken kann. Aller Voraussicht nach wird Drumbo ihre Miniaturausgabe schon ab morgen den Dresdnern im Afrikahaus vorstellen. Seinen allerersten Fototermin verbrachte der Kleine gestern aber erst einmal noch recht schläfrig hinter einem großen Stein in der separaten Mutter-Kind-Box. Die allergrößte Überraschung für Brockmann war, wie "relaxt" Drumbo von Anfang an mit der neuen Situation umgegangen ist. "Man muss bedenken, dass sie sich nie - wie in freier Natur üblich - von anderen Elefantenkühen abgucken konnte, was bei der Geburt passiert", lobt er die mittlerweile 16 Jahre alte afrikanische Elefanten-Dame. Gleichwohl haben die Pfleger gestern am späten Nachmittag zum ersten Mal alle drei Elefanten zu dem Kleinen gelassen - ohne jegliche Ketten und Absperrungen.
Später wird der kleine Bulle allerdings einen separaten Stall brauchen.

sz-online - 8. Feb. 2006
Blick frei aufs Elefantenbaby
Vier Tage nach der Geburt des ersten Dresdner Elefantenbabys öffnet der Zoo das Afrikahaus wieder für Besucher. Von Donnerstagmittag an stellen sich Dickhäuter-Mama Drumbo und ihr Nachwuchs neugierigen Blicken, teilte der Tierpark am Mittwoch mit. Der Zoo behalte sich aber jederzeit eine Schließung vor, falls es das Wohlergehen von Mutter und Kind erfordere.

Freie Presse Online - 7. Feb. 2006
Dresdner Zoo bitte um Ideen
Der Zoo Dresden bittet um Namensideen für das neugeborene Elefantenbaby. Bis zum 10. Februar können Vorschläge für den kleinen Bullen eingereicht werden. Einzige Bedingung: Es sollte ein afrikanischer Name sein. Die fünf besten Vorschläge werden durch die Elefantenpfleger ausgewählt. Ab dem 10. Februar wird über die fünf Namen öffentlich abgestimmt. Nach Angaben des Zoos werden am 20. Februar die eingegangenen Stimmen im Zoo ausgezählt, anschließend wird der Name bekannt gegeben. Das Jungtier war am Samstag um 23.20 Uhr als erstes Elefantenkalb in der 144-jährigen Geschichte des Zoos auf die Welt gekommen.

Bild.de - 3. Feb. 2006
1. deutscher Elefant Drumbo wurde künstlich befruchtet
Elefantendame Drumbo aus dem Dresdner Zoo hat es nun amtlich: Sie ist hochschwanger – in der 89. Woche (die Elefanten- Schwangerschaft dauert 90 Wochen). Doch einem stolzen Elefanten-Papa kann sie den Paß nicht zeigen. Drumbo ist die erste erfolgreich künstlich befruchtete Elefantenfrau Deutschlands! Seit Januar kontrolliert das Labor täglich Drumbos Hormonspiegel. Eine Ärztin: „Das Schwangerschaftshormon Progesteron ist kaum noch nachweisbar. Das ist wie beim Menschen. Bald ist es soweit.“

sz-online - 3. Feb. 2006
Drumbo, die erste hier zu Lande
Alles dreht sich um Drumbo. Die 16-jährige Elefantendame des Dresdner Zoos wird zum ersten Mal Mutter. Das besondere an der unmittelbar bevorstehenden viel diskutierten Geburt: Drumbo ist in Deutschland der erste weibliche Dickhäuter, bei dem eine künstliche Befruchtung geglückt ist. Über das genaue Datum des freudigen Ereignisses wird nach wie vor gerätselt. Ursprünglich war im Zusammenwirken mit dem Institut für Zoo- und Wildtierforschung der 20. Februar festgelegt worden. Eine Verzögerung über das Monatsende hinaus wäre noch im Toleranzbereich. Für die Geburt im Elefantenhaus sind alle Vorbereitungen getroffen. Wenn das Kleine da ist, wird Drumbo mit ihrem Jungen in ein extra montiertes Gehege umziehen. Das Separee soll dazu dienen, die Mutter-Kind-Beziehung rasch zu festigen.

koeln.de - 3. Feb. 2006
Schwangere Elefantenkuh verkraftet Kälte mühelos
Im Kölner Zoo hat die hochschwangere Elefantenkuh «Kaiwintu» die Kältewelle der vergangenen Tage offenbar problemlos verkraftet. Die Pfleger hätten die werdende Mutter auch weiterhin ins Freigehege gelassen, allerdings nicht so lange wie sonst. Seit Oktober wird im Kölner Zoo mit der Niederkunft der 24-jährigen asiatischen Elefantenkuh gerechnet. Inzwischen könne man nicht mehr ausschließen, dass die Wehen erst im März einsetzten, sagte Nogge. Auch im Verhalten der Elefantenherde gebe es keine Hinweise auf eine bevorstehende Geburt.

WDR - 2. Feb. 2006
Tapir-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo
Nur wenige Tage alt ist dieser kleine Tapir-Bulle, den der Wuppertaler Zoo am Donnerstag erstmals präsentierte. Man sei stolz auf den Nachwuchs und habe ihm den Namen "Chico" gegeben, sagte der Zoodirektor.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 2. Feb. 2006
Nachwuchs bei den Chemnitzer Lisztaffen
Der Chemnitzer Tierpark an der Nevoigtstraße kann sich über Zuwachs freuen. Seit einigen Tagen hat sich Nachwuchs bei den Lisztaffen eingestellt. Der neue Tierparkbewohner ist sehr munter und wird von seinen Eltern vorsorglich betreut. Der Chemnitzer Tierpark hatte im vergangenen Jahr mit der Erweiterung des Affenhauses beste Voraussetzungen für die Zucht der Krallenaffen geschaffen.

Liechtensteiner Vaterland - 8. Feb. 2006
Nachwuchs bei den Somali-Wildeseln im Zoo Basel
Bei den seltenen Somali-Wildeseln im Zoo Basel hat es Nachwuchs gegeben: Die 19-jährige Stute Karaba hat am 28. Januar nach einer Tragzeit von rund 13 Monaten ihr erstes Fohlen geboren. Das Weibchen wurde auf den Namen Djara getauft. Die kleine Stute sei aussergewöhnlich kräftig und lebhaft, teilte der Basler Zolli mit. Ihre Integration in die nun drei erwachsene Weibchen und drei Jungtiere umfassende Herde sei problemlos verlaufen. Djara kann nun täglich beim Herumtollen auf der Aussenanlage bewundert werden.


sz-online - 4. Feb. 2006
So klein und schon der große Star im Tierpark
Das kleine Lisztäffchen genießt den Spaziergang auf Mamas Rücken im Chemnitzer Tierpark. Erst vor wenigen Tagen ist der Kleine (40 Gramm schwer) auf die Welt gekommen – und schon ist er der Star bei den Besuchern.

fnweb - 2. Feb. 2006
"Knirps" soll ein Riese werden
Der kleine Kerl hatte keinen besonders guten Start ins Leben, aber er beißt sich durch: "Mioche - Knirps" heißt das Eselfohlen im Heidelberger Zoo. Der Poitou-Esel wurde am 5. Januar geboren, musste aber ohne Mutterliebe auskommen. Denn "Desirée" entwickelte nach der Geburt keine Zuneigung und ließ das Kleine nicht trinken. Inzwischen bringt der "Knirps" schon 28 Kilo auf die Waage.

Berliner Zeitung - 8. Feb. 2006
Osterlämmer mitten im Winter
Sie sind zu früh dran, die beiden Skudden-Lämmchen, die am Wochenende im Tierpark-Kinderzoo geboren worden. "Schuld" sind vermutlich die frühreifen Jünglinge, die Anfang des vorigen Jahres geboren wurden. Denn die Zuchtböcke werden erst im Oktober zu den Weibchen gelassen, damit der Nachwuchs pünktlich zum Osterfest kommt.


ORF Wien - 4. Feb. 2006
Die Bartgeier brüten wieder
Im Vorjahr ist ein Bartgeier aus Schönbrunn in den Alpen freigelassen worden, nun brüten die Geier wieder im Zoo. Was daran so besonders ist, hat Tiergartendirektor Helmut Pechlaner auf "Radio Wien" erzählt. Wenn das erste Junge normal schlüpft, wird es von den Eltern gefüttert. Das zweite kommt dann eine Woche später zur Welt, aber es hat keine Chance, so Pechlaner. Im Tiergarten Schönbrunn wird der Kainismus unter den Bartgeiern verhindert, denn die Bartgeier sind mittlerweile in freier Natur sehr selten geworden. Der zweite junge Bartgeier wird aus dem Gehege genommen. Er wird künstlich aufgezogen und erst als großer dunkelbrauner Vogel ins Gehege zurückgegeben. Dann attackieren sich die beiden Jungen nicht mehr und die Bartgeier ziehen zwei Jungvögel auf.

n-tv - 4. Feb. 2006
Heten-Eier geklaut
In einem britischen Vogelpark haben zwei schwule Flamingos Eier von ihren heterosexuellen Artgenossen gestohlen und die Küken als ihre eigenen aufgezogen. "Carlos und Fernando sind seit fünf Jahren ein Paar", sagte Nigel Jarrett von dem Vogelpark im Südwesten Englands. Die beiden seien liebevolle Eltern und hätten bereits drei Flamingo-Küken aufgezogen. Homosexualität unter Tieren ist zwar nicht ungewöhnlich, aber dies sei der erste bekannte Fall unter Flamingos, erklärte Jarrett.




HaffZeitung - 4. Feb. 2006
Auge in Auge mit dem Marderhund
Schauergeschichten über das aus Ostasien stammende Tier gehen schon seit geraumer Zeit im Landkreis um. Der Marderhund sei vollmondaktiv und mache dem einheimischen Niederwild den Garaus. Außer Jägern und Autofahrern, denen der putzige Geselle vor die Flinte beziehungsweise vor die Reifen läuft, hat wohl kaum jemand das scheue Tier gesehen. Die bedrohlich wirkenden Schilderungen über den Marderhund haben mit der Wirklichkeit wenig gemein. Davon können sich Besucher des Ueckermünder Tierparks überzeugen. Der Rüde wird bald eine Gefährtin an seiner Seite haben, kündigte Tierparkdirektor Helge Zabka an und verweist darauf, dass Marderhunde sehr fruchtbar sind. Acht bis neun Junge können diese Tiere jedes Jahr zur Welt bringen.

Berliner Morgenpost - 5. Feb. 2006
Unter Wölfen: Bald führt Pelle das Rudel an
Zehn Wölfe leben zur Zeit im Berliner Zoo, acht Männchen und zwei Weibchen. Das Rudel harmoniert, auch wenn Pelle seinem Vater immer mehr auf die Pelle rückt und ihm den Rang des Alphatieres streitig machen will. "Im vergangenen Jahr war Pelle noch der Letzte in der Rangfolge und hat sich um die Kleinen gekümmert", sagt Tierpfleger Thomas Dörflein. Seither jedoch verschob sich mit jeder Auseinandersetzung das Machtgefüge zu Pelles Gunsten.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 8. Feb. 2006
KEVELAERER TIERPARK Hunde hetzten Känguru zu Tode
Drama im Niederrheinpark Plantaria bei Kevelaer: Zwei Wolfsspitze, die einem Nachbarn gehören, gelangten auf das Gelände, hetzten die Kängurus durch ihr Gehege. „Flöckchen“, Star des Tierparks, hat den Angriff nicht überlebt. „Skippy“ ist völlig eingeschüchtert. Die Schneidezähne sind ausgeschlagen, eine Wunde klafft im Fleisch unter dem linken Auge - Spuren einer Hetzjagd, die das Känguru nur knapp überlebt hat. „Skippys“ Nachwuchs hat es nicht geschafft. „Flöckchen war der „Star“ von Plantaria. Als das Albino-Känguru geboren wurde, übernahm die Rheinische Post eine Patenschaft, die Leser wurden aufgerufen, einen Namen auszusuchen. „Flöckchen“ wurde nur ein halbes Jahr alt.

TLZ - 2. Feb. 2006
Wildtiere finden im Zoo Zuflucht vor eisigem Winter
Der Erfurter Zoo bietet kranken, schwachen oder verletzten Wildtieren Zuflucht vor dem strengen Winter. Beispielsweise lasse sich eine Fledermaus verwöhnen, die sich in einer Erfurter Wohnung aufwärmen wollte. Auch ein abgemagerter Graureiher und ein völlig erschöpfter Zwergtaucher seien im Zoo aufgepäppelt worden. Die Vögel wurden inzwischen in die Obhut der Vogelschutzwarte Seebach gegeben, wo sie für ihr Leben in Freiheit wieder fit gemacht werden.

Berliner Zeitung - 4. Feb. 2006
Ungebetene Gäste
Dass die Mitarbeiter des Zoologischen Gartens regelmäßig Mützen tragen, liegt nicht nur am Wetter: Die Kopfbedeckung soll zwar auch vor Kälte und Niederschlägen schützen, vor allem aber vor Reiher-Kot. Bis zu hundert Vögel, schätzt Kurator Rudolf Reinhard, nisten zurzeit auf den Bäumen im Zoo. Und da fällt so einiges herunter. Doch die fast 1,50 Meter großen Vögel sind nicht die einzigen Tiere, die sich Zoo oder Tierpark als neues Zuhause ausgesucht haben. Hin und wieder tauchen Füchse auf, aber auch Marderhunde, Raben, Nebelkrähen, Bussarde und Waldkäuze.

Berliner Morgenpost - 5. Feb. 2006
Eine Mini-Stadt mit Mega-Aquarium
An der Kreuzung Karl-Liebknecht-/Spandauer Straße thronte zu DDR-Zeiten das Palast-Hotel. Seit 2004 steht an der gleichen Stelle das Domaquarée. Das Element Wasser findet sich auf verschiedene Arten im Domaquarée wieder: am spektakulärsten im wohl weltgrößten zylindrischen Aquarium, das in der Lobby des Hotels steht. Von vielen der 427 Hotelzimmer und Suiten aus kann man tropische Doktor-, Wimpel-, Maskenfalterfische und sogar zwei dicklippige Napoleons beobachten. Insgesamt ist der Zylinder 25 Meter hoch und mißt 11,5 Meter im Durchmesser. Nur durch das 1800 Quadratmeter große Sea Life Center, dessen Eingang sich im großen Bürogebäude an der Spandauer Straße befindet, gelangt man, gewissermaßen als krönender Abschluß zum Aufzug durch den Aquadom. In den 30 Becken des Sea Life können die Besucher zuvor 3000 heimische Süß- und Salzwasserfische und andere Meeresbewohner kennenlernen.

Märkische Oderzeitung - 1. Feb. 2006
Satte Tiere frieren nicht
Seit dem 26. Dezember herrscht in der Region Winter, viele Tage verbunden mit tiefem Frost. Wie geht es in solcher Zeit den Bewohnern der Tiergärten in Fürstenwalde, Bad Saarow und Heinersdorf? Die MOZ erfuhr: Die Kälte spielt für die meisten Tiere kaum eine Rolle - wenn genügend Nahrung vorhanden ist. Beim Futter muss allerdings darauf geachtet werden, dass es nicht festfriert.

Aachener Zeitung - 2. Feb. 2006
Brückenkopf-Park hält keinen Winterschlaf
Die Hauptsaison im Brückenkopf-Park dauert von April bis Oktober. Doch auch jetzt schläft die Freizeit- und Erholungsanlage nicht, wie Chefin Dr. Dorothee Esser betont.
Neben den organisatorischen Aufgaben - im vergangenen Jahr wurden 180 Projekte und Veranstaltungen gerade in den Wintermonaten vorbereitet - stehen nun gerade in den Außenbereichen pflegerische Maßnahmen an. Tätig ist man laut Parkchefin auch im Zoo, wo hauptsächlich Reparaturarbeiten anstehen.

juelicht.de - 3. Feb. 2006
Bewegung im Brückenkopf-Park
Nach der Saison, ist vor der Saison. Das machte Dr. Dorothee Esser, Chefin des Brückenkopf-Parks, bei einem ersten Ausblick in die neue Saison ab April 2006 klar. Bereits seit dem großen Abschlussfest im Oktober 2005 ist das Team um Dr. Esser wieder schwer im Geschirr, um die 180 Veranstaltungen für das Jahr 2006 zu planen und konzeptionieren. Gleichzeitig wird die ruhigere Winterzeit genutzt, um Instandhaltungsarbeiten zu betreiben.

Aachener Nachrichten - 3. Feb. 2006
Tierpark ändert Namen nicht
Alsdorf. Der Tierpark am Weiher wird seinen Namen behalten. Ein Vorstoß aus SPD-Reihen, einen «Tierpark Dr. Eckert» zu kreieren, ist am Donnerstagabend im Stadtrat gestoppt worden. Andererseits fanden die Vorschläge der SPD-Ortsvereine Kellersberg und Ofden breite Zustimmung, die Erholungsanlage im Tal an der Bundesstraße 57 zu restaurieren und attraktiver zu gestalten. Die Sozialdemokraten hatten die EuRegionale 2008 im Auge, als sie ihren Antrag formulierten, dem Gelände mit Kleintierzoo einen höheren Stellenwert zu geben. Fanden die Fraktionen den Weg zum Ziel sowie den Begriff «Broichtalpark Alsdorf» noch sympathisch, hatte ein «Tierpark Dr. Eckert» keine positive Resonanz. Einer honorigen Erinnerung an den früheren Stadtdirektor Alsdorfs wollten sich die heutigen Stadtverordneten dennoch nicht verweigern. Nach einer Debatte zwischen den Fraktionen stimmte die SPD schließlich dem Kompromiss zu, die Erinnerung an Dr. Helmut Eckert mittels Gedenktafel am Eingang des Kleinzoos wach zu halten.

derStandard.at - 4. Feb. 2006
Feuerwehr rettete Titos Elefanten mit tonnenschwerer Futter ...
Zwei dicke Freunde des jugoslawischen Ex-Präsidenten Tito können zwischenzeitlich wieder durchschnaufen: Wie die Zeitung "Vecernji list" berichtete, ging es den beiden Elefanten "Sonya" und "Lanka", die Indiens Regierungschefin Indira Gandhi Tito vor 30 Jahren geschenkt hatte, wieder einmal hundsmiserabel. Der Tierpark auf der kroatischen Insel Brijuni rief zu einer Hilfsaktion auf, weil es an Futter mangelte. Da fand sich die Feuerwehr ein und lieferte 4,5 Tonnen Kukuruz und 2,5 Tonnen Heu, die in einer Sammelaktion zusammengetragen worden waren. Um die Tiere auch in Zukunft durchfüttern zu können, sind aber weitere Spenden notwendig. Den beiden Elefanten wäre bereits im Jahr 2000 fast an den Kragen gegangen. Damals war bereits ihre Notschlachtung ins Auge gefasst worden. Letztlich erklärte sich der Safaripark Gänserndorf bereit, die Tiere aufzunehmen. Mit dem Aus für den niederösterreichischen Tierpark war es aber auch um das Elefanten-Asyl geschehen.

Rheinpfalz.de - 2. Feb. 2006
Elfjähriger Junge in Paraguay von Elefanten zu Tode getrampelt
Ein elfjähriger Junge ist in Paraguay von einem Elefanten zu Tode getrampelt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, kletterte der Junge im Zoo der Hauptstadt Asunción in das Gehege, um dem Elefanten eine Mango zu geben. Das rund 35 Jahre alte Tier packte das Kind am Bein und schleuderte es gegen eine Wand. Anschließend trampelte der Elefant das Kind zu Tode. Ein Zoowärter versuchte vergeblich, den Jungen zu retten.

NÖN Online - 8. Feb. 2006
„Brauchen mehr Paten!“
Waidhofen. Optimistisch blickt der Obmann der Waldrapp-Initiative, Jimmy Moser, in die Zukunft, obwohl es um den Verein derzeit finanziell nicht besonders gut steht.
Derzeit gibt es ein monatliches Defizit von rund 300 Euro. Mit dem Schlüpfen der ersten Waidhofner Waldrappe soll es bergauf gehen. Mit ihm sprach Hannes Ramharter.

WAZ
Zoo lädt auch Hunde zum Besuch ein
Duisburg. Ab heute müssen die Hunde im Zoo nicht mehr draußen bleiben.

Moderne Tierwelt: Schwule Flamingos adoptieren Nachwuchs
In einem britischen Vogelpark haben zwei schwule Flamingos Eier von ihren heterosexuellen Artgenossen gestohlen und die Küken als ihre eigenen aufgezogen. Die beiden Eltern sind bereits seit fünf Jahren glücklich zusammen.

The Sydney Morning Herald. February 6, 2006
Green light for elephants
Eight Asian elephants destined for zoos in Sydney and Melbourne have been cleared to enter the country after a commonwealth tribunal approved their importation from Thailand.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dierennieuws – 2. Februar 2007
Bonobobaby start feestjaar bij Plankendael
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200602/nw40336.htm
Bonobonachwuchs läutet das Jubiläumsjahr in Plankendael ein
Am 30. Januar wurde im Tierpark Plankendael ein Bonobo geboren. Der Tierpark feiert 2006 sein 50 jähriges Bestehen.
 
Dierennieuws – 2. Februar 2007
Giraffen in Plankendael in 2007
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200602/nw40335.htm
Ab 2007 Giraffen in Plankendael
Der belgische Tierpark Plankendael will Ende 2006 mit den Bauarbeiten für eine Giraffenanlage im Afrikanischen Dorf beginnen. Auf der vorgesehenen Fläche leben derzeit noch Przewalskipferde, die ein Gehege im Asienteil des Parks beziehen werden.
Während sich die der Zoo Antwerpen und der Tierpark Plankendael früher eher ergänzten, will nun auch Plankendael den Besuchern „klassische“ Zootiere wie Giraffen bieten.
Auch der Eingang soll verlegt werden.
 
Dierennieuws – 2. Februar 2006
Volop verleiding in Zodiac Zoo's
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200602/nw40327.htm
Verführungen in Zodiac Zoos
In Aqua Zoo Friesland, Zoo Parc Overloon und Dierenpark Wissel werden am kommenden Wochenende (11. / 12. Februar) Sonderführungen zum Thema Liebesleben im Tierreich angeboten.

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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Landau, 08.02.2006
Hoheitliches karnevalistisch-tierisches Zusammentreffen im Zoo Landau - Prinzenpaare zu Besuch bei seltenem Prinz-Alfred-Hirsch-Nachwuchs
Eine Zusammenkunft der besonderen Art gab es am vergangenen Wochenende im Zoo Landau in der Pfalz. Nicht weniger als sechs adlige Persönlichkeiten, vier menschliche und zwei tierische, fanden sich auf Einladung von Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel am Gehege der sehr seltenen Prinz-Alfred-Hirsche ein. Der Anlass war in mehrerer Hinsicht höchst erfreulich: So gehörten die Prinz-Alfred-Hirsche (Cervus alfredi) im Zoo Landau mit zwei munteren Hirschkälbchen zu den Tieren, die die diesjährige Geburtensaison, und das zur karnevalistischen Hochsaison, einleiteten. Zum anderen freut man sich im Zoo über das „närrische Interesse“ der menschlichen Namensvettern bzw. –nichten, da diese Spezies die bedrohteste Hirschart der Welt ist. Nur noch wenige Exemplare leben in ihrer philippinischen Heimat frei und daher benötigt die Art eine hohe Aufmerksamkeit. Es brauchte nicht viel um die Herzen des Kinderprinzenpaares des LCC, Josefine I. (Josefine Winter) und Sebastian I. (Sebastian Schwall) sowie des Prinzenpaares des LCV, Christel I. und Dirk I. (Christel und Dirk Vögeli) für diese attraktive Tierart einzunehmen. Die karnevalistischen Hoheiten nutzten begeistert die Gelegenheit bei einer zootierärztlichen Kontrolluntersuchung der kleinen „Lisa“ zu assistieren und sich dabei wenigstens kurz auf Schmusekurs mit dem jüngeren, erst wenige Tage alten Hirschkälbchen zu begeben. Das Treiben wurde dabei aufmerksam vom etwas älteren männlichen Hirschjungtier „Luong“ aus dem Gehege beobachtet. Berührt vom Schicksal und der Gefährdung der wilden Artgenossen entschlossen sich die Prinzenpaare für die Dauer ihrer Amtszeit spontan zu einer symbolischen Patenschaft für die kleinen Hirschlein und versprachen für die Findung finanziell engagierter Tierpaten zu werben. Zoodirektor Heckel zeigt sich für das Engagement besonders dankbar und hofft, dass zusätzliche Tierpaten langfristig dazu beitragen, auch das Naturschutzengagement des Zoos noch weiter ausbauen zu können!

Münchner Tierpark Hellabrunn, 08.02.2006
Hellabrunn, der Tierpark mit den vielen Attraktionen
Unsere Sonderausstellung „Vom Wildtier zum Haustier“ beginnt am Wochenende vom 11./12. Februar 2006 mit dem Titel „Wir sind goldiger als Nemo“. Hier erfährt man alles Wissenswerte über die Wildform des Fisches, die Karausche, und was der Mensch im Laufe der Evolution für besondere Goldfische und Karpfen gezüchtet hat. Gold im wahrsten Sinne des Wortes, denn in Japan kann ein Koi-Karpfen über 500.000,00 ¬ kosten. Das Institut für Fischerei, Starnberg, demonstriert in einer Brutrinne die Aufzucht des Fisches vom Ei bis zum Setzling, u. a. werden Setzlinge der Bachforelle, Regenbogenforelle, Bachsaibling etc. gezeigt. Für das leibliche Wohl ist durch verschiedene Fischprodukte gesorgt.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 08.02.2006
Flugunfähige Paradiesvögel ...
Manche Paradiesvögel können nur fliegen, wenn sie von Tropenreisenden als Souvenir ins Flugzeug verfrachtet werden: Strelitzien sind als sehr haltbare Schnittblumen mit nahezu unbegrenztem Vorrat an leuchtend blau und orangefarbenen Blüten zwar sperrige, aber beliebte Mitbringsel. Die Blüte erinnert entfernt an einen Vogelkopf - dies trug der Strelitzie den deutschen Namen „Paradiesvogelblume“ ein. Die Pflanzen werden tatsächlich von Vögeln bestäubt – allerdings nicht von Paradiesvögeln, denn die gibt es in Südafrika, der ursprünglichen Heimat der Strelitzien, nicht. Es sind vielmehr Nektarvögel, die die robuste Blüte als Sitzgelegenheit nutzen, vom leckeren Nektar am Blütenboden naschen und dabei nolens volens die wichtige Arbeit der Bestäubung erledigen. 5 Strelitzienarten sind bekannt, sogar eine stammbildende, die bis zu 10 m hoch werden kann - in der Wilhelma steht ein Exemplar dieser Art im Wintergarten. Ihrer Größe wegen eignen sich die prächtigen pflanzlichen Paradiesvögel als Kübelpflanzen nur für entsprechend dimensionierte Wintergärten oder Schaugewächshäuser. In der Wilhelma empfangen die derzeit blühenden Paradiesvogelblumen die Besucher direkt hinter dem Haupteingang im Kakteen- und Sukkulentenhaus.

Zoo Dresden, 08.02.2006
Endlich ist es so weit…
Ab Donnerstag, dem 9. Februar 12:00 Uhr wird das Afrikahaus für Besucher wieder geöffnet und man kann Elefantenmama Drumbo mit ihrem süßen Rüsselnachwuchs besuchen. Wir bitten allerdings um Verständnis, dass wir uns vorbehalten, das Haus jederzeit auch kurzfristig wieder zu schließen, falls es das Wohlergehen von Mutter und Kind erfordert. Ein Spielkamerad für das Elefantenkalb ist derzeit nicht in Aussicht, da wir soeben die Mitteilung erhielten, dass die Besamung von Mogli leider nicht erfolgreich war.

Zoo Duisburg, 08.02.2006
Kein Kampf der Kulturen,
sondern ein Intelligenz- und Geschicklichkeitstest steht an - wenn die Skandinavischen Vielfraße im Zoo das Ei eines Afrikanischen Straußes knacken sollen… Den Riesenmardern der subpolaren Tundren unserer Nordhalbkugel hat Zoo-Inspektor Peter Saborowski ein besonderes Geschenk aus dem Zoo Münster mitgebracht: Ein frisches Straußen-Ei nämlich, das weder ausgebrütet (weil nicht befruchtet!) noch als Rührei in der heimischen Pfanne Verwendung finden soll. Der Inhalt eines Straußen-Eies entspricht rund 24 Hühnereiern; die Schale allerdings ist bis zu einem Millimeter dick und damit so stabil, dass Afrikanische Schmutzgeier z.B. Steine aus bis zu 6 m Höhe auf die dickwandige Hülle fallen lassen, um an den begehrten Flüssig-Inhalt heranzukommen. Vielfraße sind dafür bekannt, dass sie durch geschicktes Rollen, Drehen und Schieben Vogeleier bis zu Kranichgröße gegen Steine schlagen und den leckeren Inhalt anschließend unter genüsslichem Schlürfen und Schmatzen auflutschen. Top: Die Wette gilt! Zoo-Inspektor Saborowski ist überzeugt davon, dass die kräftigen Vielfraße es schaffen könnten, sich eine extra Portion Eierspeise in Eigenregie zu erarbeiten… Ihren Namen „Vielfraß“ haben die Riesenmarder übrigens nicht aufgrund vermeintlicher Völlerei, sondern einer nicht korrekten Übersetzung ihres skandinavischen Namens ‚Fjellfret’ wegen, was schlicht ‚Felsenkatze’ bedeutet.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 08.02.2006
Köche-Club übernimmt Patenschaft für Luchs
Gelsenkirchen. – Die herausragenden Eigenschaften ihres Patentieres haben den Köche-Club Gelsenkirchen e.V. gleich überzeugt: Das Hörvermögen des Luchses ist hervorragend, zudem er ist er sehr ausdauernder Läufer sowie ein guter Schwimmer und Kletterer. Kein Wunder also, dass der Chef de Cuisine des Köches-Clubs Gelsenkirchen, Heinrich Wächter, und sein Kollege Ulli Pokorra nicht ohne Stolz die Patenschaftsurkunde in Empfang nehmen. In der ZOOM Erlebniswelt Alaska sind insgesamt drei Luchse zuhause. Das Prinzip der Tierpatenschaften in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ist ganz einfach: Der Pate übernimmt ein Teil der Kosten für Haltung und Pflege und erhält als Gegenleistung eine Urkunde des Patentieres samt Foto und Infoblatt. „Die finanzielle Unterstützung ist ein direkter Beitrag zu Haltungs- und Pflegekosten und hilft, eine optimale Haltung der Tiere zu gewährleisten“, so Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressesprecherin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Der Köche-Club Gelsenkirchen e.V. wurde bereits 1979 gegründet. Ziel der Vereinigung ist die Förderung und Durchführung fachlicher und kultureller Veranstaltungen, um den Beruf des Kochs und der Kochkunst der Öffentlichkeit im positiven Sinne zu präsentieren. Auch im laufenden Jahr wird der 93 Mitglieder zählende Köche-Club von sich hören lassen. Unter anderem findet am 17. Mai 2006 in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ein Koch-Weltrekord statt: 555 Kinder wollen dann unter der Regie des Köche-Clubs Gelsenkirchen e.V. Buersche Stippmilch kochen und so den Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde schaffen.

Zoo Köln, 08.02.2006
Elefanten in vergangener Zeit
Die beiden heutigen Elefantenarten sind Überbleibsel einer einst weit verbreiteten und großen Gruppe von Rüsseltieren, die im Laufe der Erdgeschichte entstanden und wieder vergangen sind. Zur Veranschaulichung der stammesgeschichtlichen Zusammenhänge hat uns das Zoologische Institut der Universität Köln nun Modelle der verschiedenen Vertreter zur Verfügung gestellt, die Herr Günter Nagel schon vor 50 Jahren eingefertigt hat und die jetzt im ELEFANTENPARK ausgestellt sind.

Allwetterzoo Münster, 07.02.2006
Allwetterzoo-Adler und Pinguin Sandy bei "Johannes B. Kerner"
Auf diese Einladung ist Jörg Adler mächtig stolz: Er wird in der ZDF-Sendung "Johannes B. Kerner" am Donnerstag, 9. Februar, über den Allwetterzoo und die Doku-Soap "Pinguin, Löwe & Co." plaudern. Neben dem Zoodirektor aus Münster werden u.a. Joachim Król, Arabella Kiesbauer, Dagmar Berghoff, Jo Brauner und Wilhelm Wieben Gäste von Kerner sein. Adler wird zur Aufzeichnung der Sendung nicht allein nach Hamburg reisen: Seine tierischen Begleiter sind eine kleine Schildkröte, die ihm Anlass geben wird, über sein Lieblingsthema "Artenschutz" zu berichten, und ein Wandelndes Blatt. Ebenfalls eingeladen wurden Brillenpinguindame "Sandy" und ihr Pfleger Peter Vollbracht.

Zoo Dresden, 07.02.2006
Wie soll er heißen, unser kleiner Elefant?
Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung und die vielen guten Wünsche zur problemlos verlaufenen Geburt des ersten Elefantenbabys im Zoo Dresden. Damit der kleine Bulle auch bald einen Namen erhält, bitten wir Sie, uns dabei tatkräftig zu unterstützen. Es sollte ein afrikanischer Name sein.

Zoologischer Garten Magdeburg, 07.02.2006
Magdeburger Elefanten fit zur Weltmeisterschaft
Im Magdeburger Zoo war heute großer Foto- und Drehtermin bei den Elefanten. Der linke Fuß der Elefantendame Birma war heute zur Pediküre angemeldet. Birma blieb nach den Kommandos vom Bereichsleiter Michael Deicke ganz ruhig auf drei Beinen stehen (bei etwa 3,5 Tonnen Gewicht!), während das linke Bein auf einer Unterlage (großer Schemel) sich abstützte. Infolge der geringen Verhornung der stark beanspruchten Fußsohlen der Elefanten sind diese viel empfindliche als zum Beispiel von Huftieren. Täglich müssen die Füße der Elefanten daher kontrolliert werden und etwa alle zwei Monate ist eine Fußpflege (mit großer Feile und Hornmesser) nötig. Die Pflege der Elefantenfüße gehört auch zur Fitness aber das „superstarke“ neue Trainingsprogramm der Elefanten ist in jeder Hinsicht sportlich und steht im Zeichen der Fußballweltmeisterschaft. Die Elefanten trainieren mit unterschiedlichen Bällen und zum Saisonstart erwartet die Zoobesucher täglich ein neues Fitnessprogramm der Elefanten.

Thüringer Zoopark Erfurt, 07.02.2006
Zoogaststätte „Weinberghaus“ frisch renoviert
Pünktlich zu Ferienbeginn ist die Zoogaststätte nach den Renovierungsarbeiten wieder geöffnet. Vom behaglich warmen Gastraum aus kann man bei einer heißen Tasse Tee oder Kaffee den herrlichen Blick über Erfurt genießen. Wie bisher steht die gut bürgerliche Thüringer Kost im Vordergrund, so beispielsweise Thüringer Rostbrätl oder Bratwurst. Klar, für die kleinen Leckermäuler gibt es auch Pommes, Kakao oder Eis. Selbstverständlich gibt es auch kulinarische Köstlichkeiten zu Betriebsfesten, Jubiläen oder privaten Geburtstagsfeiern. Der gemütlich eingerichtete Gastraum bietet Platz für 45 Personen, die Terrasse sogar für 60 Personen. Reservierungen nimmt Familie Höhn unter Telefon 0361-7453360 gerne entgegen. Ob zum Mittagessen, zum Kaffee oder bei einem ganz besonderen Anlass: das Weinberghaus im Zoopark ist dafür die richtige Adresse.

Zoo Dresden, 06.02.2006
Freude über die Geburt eines gesunden Elefantenkindes im Zoo Dresden
Nach 629 Tagen Tragzeit kam in der Nacht vom Samstag zum Sonntag um 23.20 Uhr das erste Elefantenkalb in der 144-jährigen Geschichte des Zoo Dresden zur Welt. Die Geburt verlief schnell und ohne Probleme. Die Mutter des Bullenkalbes ist Drumbo, mit 16 Jahren die Älteste der drei afrikanischen Elefanten im Zoo Dresden. Drumbo wurde im Mai 2004 mit dem Sperma des englischen Bullen Tembo künstlich besamt – mit Erfolg. Diese Geburt steht hiermit noch für eine zweite Premiere: Das erste in Deutschland durch künstliche Besamung gezeugte Elefantenkalb zur Welt. Mit 87 cm Größe und 107 kg Körpermasse liegt das Dresdner Kalb im guten Mittelfeld der Körpermaße die für Elefanten-Neugeborene angegeben werden. Während der Geburt waren die Elefantenpfleger anwesend. Für Zootierärztin Frau Zimmermann gab es zum Glück außer einer Routineuntersuchung unmittelbar nach der Geburt keinen Grund einzugreifen. Wichtig ist nun, dass die Mutter ihr Kind annimmt und ausreichend mit Milch versorgt. Dafür bleibt Drumbo bis auf weiteres von allen Störungen verschont. Deshalb sind Mutter und Neugeborenes derzeit noch nicht für die Öffentlichkeit zu sehen. Wann Mutter und Kind der Presse und Besuchern vorgestellt werden, wird rechtzeitig vom Zoo mitgeteilt.

Erlebnis-Zoo Hannover, 06.02.2006
Gestatten: Piet Pinguin!
Er ist klein, schwarz-weiß, ein bisschen unbeholfen und hat einen zarten grauen Flaum auf dem Rücken. Für sein Alter ist er vielleicht etwas moppelig – kein Wunder, bei der guten Pflege! Das wächst sich aus, wenn er erst mal schwimmen kann. Kann er aber noch nicht. Also sitzt Piet auf seinem Babyspeck und versteckt sein entzückendes Doppelkinn ein wenig verschämt in seinem zerzausten Frack. Auch das elegante Federkleid, eigentlich ein maßgeschneiderter Taucheranzug, passt noch nicht so richtig. Mit dem fusseligen Flaum auf dem Rücken erinnert Piet eher an einen aufgeplatzten Staubsaugerbeutel mit Schnabel. Zusammengefasst: Piet ist ein moppeliger, unbeholfen-schüchterner, Flaum-besetzter, also kurzum absolut unwiderstehlicher Baby-Pinguin! Piet Pinguin schlüpfte am 14. November 2005 aus seinem Ei und nennt seither eine Reihe netter Zoo-Kollegen seine Eltern. Weil Piets richtige Pinguineltern sich rein gar nicht um ihr Ei kümmerten, haben die Tierpfleger es in die Brutmaschine gelegt. Nach 38 Tagen pickte Piet sich durch die Schale und wird seitdem von seinen Pflegern liebevoll versorgt und von den Zoomitarbeitern neugierig besucht. Und so sagt beinahe jeder im Zoo: „Den Piet, den kannte ich schon, da war er nur Flaum mit Schnabel!“ Nach dem Schlupf wog Piet nämlich gerade mal 58 Gramm. Heute bringt er stattliche 2670 Gramm auf die Waage. „Schuld“ ist die ausgewogene Pinguin-Aufzucht-Diät aus püriertem Heringsfilet und allerlei Vitaminen. Fünfmal täglich wurde Piet in den ersten beiden Monaten mit einer Pipette gefüttert. Zweimal täglich wurde der Kleine gewogen, um sicher zu gehen, dass er auch zunimmt. Wie man sieht, hat es geklappt!

Zoologischer Garten Magdeburg, 06.02.2006
WM-Vorbereitung auch im Magdeburger Zoo: Elefantenfüße müssen fit werden
Zur Fußball-Weltmeisterschaft müssen auch die Magdeburger Elefantenbeine (-füße) sein. Wir zeigen Ihnen am Dienstag, 7. Februar 2006 um 11 Uhr welche Besonderheiten die Pflege der Beine und Füße unserer Elefantendamen erfordern. Das Geheimnis, warum gerade zur Fußballweltmeisterschaft die Elefanten fit gemacht werden, lüften wir auch.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 06.02.2006
Der Luchs bekommt einen Paten: Der Köche-Club Gelsenkirchen e.V. übernimmt die Patenschaft für einen Luchs aus der ZOOM Erlebniswelt Alaska.
Zur Übergabe der Patenschaftsurkunde laden wir Sie herzlich ein am Mittwoch, 08. Februar 2006, um 11.00 Uhr;
Treffpunkt: Eingang der ZOOM Erlebniswelt. Warum übernimmt ein Unternehmen eine Patenschaft? Wie viele Firmenpatenschaften bestehen bereits? Wozu verpflichtet sich der Zoo? Wie wird man Pate? Antworten auf diese und andere Fragen geben Ihnen Sabine Haas von der ZOOM Erlebniswelt und Heinrich Wächter, Chef de Cuisine des Köches-Clubs Gelsenkichen e.V.

Tierpark Chemnitz, 06.02.2006
Winterferien im Tierpark - neue Ausstellung im Tropenhaus
In den kommenden Winterferien laden wieder verschiedene Aktionen Klein und Groß zum Besuch in den Tierpark ein.
Vom 11.-26. Februar finden jeweils 14.00 Uhr täglich wechselnde Kurzführungen zu bestimmten Tiergruppen statt. Am Samstag, 11.02., geht es um die Amphibien (Treffpunkt: Vivarium) und am Sonntag, 12.02., stehen die Bewohner des Tropenhauses im Mittelpunkt (Treffpunkt Foyer Tropenhaus). Weitere Themen und Treffpunkte werden an der Kasse bekannt gegeben. In der Tierparkschule bieten am 11., 12., 14. sowie vom 18. – 26. Februar täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr verschiedene Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Vereine (Kraftwerk e.V., Don Bosco Haus, Kreativzentrum, Solaris, Verein für Umweltbildung) Möglichkeiten zum Basteln und Gestalten an. Auf dem Programm stehen u.a. Malerei, Aufbaukeramik, Seidenmalerei und der Druck von Lesezeichen. Ab 10. Februar macht die Wanderausstellung „Fledermaus komm ins Haus“ des Naturschutzfonds der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt im Foyer des Tropenhauses auf sich aufmerksam. Bis voraussichtlich 18. April können sich die Besucher hier über die Lebensweise der geheimnisvollen Säugetiere sowie über Möglichkeiten zum Schaffen und zum Schutz von Feldermausquartieren informieren. Außerdem gibt es Informationen darüber, wie Mensch und Fledermaus nebeneinander leben können. Hauptanliegen dieser Aktion ist die öffentliche Würdigung von Bürgern und Einrichtungen mit der „Fledermausplakette“ für Maßnahmen zum Erhalt und Einrichten von Quartieren für die fliegenden Säuger. Auch Schulklassen können sich mit ihren Projekten dafür beim Naturschutzfonds bewerben.

Zoo Wuppertal, 06.02.2006
Der Pinguinverkauf ist beendet: 177 Pinguine von 150 Pinguinisten nehmen an der PINGUINALE 2006 teil!
Auf vielfachen Wunsch gibt es jetzt auch einen Minipinguin
Der Verkauf der Pinguin-Rohlinge für die PINGUINALE 2006 ist nun beendet. Eine beeindruckende Zahl von Pinguinen und Pinguinisten ist zusammengekommen: 177 Pinguine von 150 Pinguinisten beteiligen sich an der PINGUINALE 2006! Das angestrebte Ziel, zum 125-jährigen Zoojubiläum mindestens 125 Pinguine zu verkaufen, wurde damit schließlich deutlich übertroffen. 150 Firmen, Vereine und andere Institutionen – sogar einige Privatpersonen – aus Wuppertal, Remscheid, Solingen, Velbert, Witten, Erkrath, Düsseldorf, Bergisch Gladbach und Walsrode dürfen sich nun stolz „Pinguinisten“ nennen. Auch Wuppertals Partnerstädte – Kosice und Schwerin jeweils mit einem eigenen, die übrigen Partnerstädte mit einem gemeinsamen Pinguin – sind beteiligt. Und sogar ein Pinguinist aus Brasilien ist dabei – die PINGUINALE 2006 ist wahrhaftig international! Gespannt darf man nun auf den Start der PINGUINALE 2006 am 1. April warten, wenn mit einem Mal alle Pinguine in Wuppertal und Umgebung auftauchen werden. Die bunten Tiere werden hoffentlich schnell die Herzen der Bevölkerung erobern und das Stadtbild bereichern. Sicherlich wird auch so manch auswärtiger Gast zu einer „Pinguin-Tour“ durch Wuppertal aufbrechen. Die genauen Standorte der Pinguine werden spätestens am 1. April auf der Internetseite der PINGUINALE 2006 abrufbar sein, geplant ist auch die Erstellung eines Faltplans für alle Pinguin-Fans. Auf vielfachen Wunsch gibt es jetzt auch Minipinguine! Aufgrund zahlreicher Anfragen wird nun auch eine kleine Ausgabe des Pinguins angeboten. Dieser ist jedoch kein Teilnehmer der PINGUINALE 2006. Der „Minipinguin“ ist eine 65 cm hohe Kopie seines großen Bruders und wird als Rohling für 229,- ¬ vom Zoo-Verein Wuppertal e.V., dem Initiator der PINGUINALE 2006, verkauft. Interessenten können sich an den Koordinator der PINGUINALE 2006, Herrn Haeser-Kalthoff, wenden (Tel. 0202-2747-162 oder E-Mail: info@pinguinale2006.de).

Thüringer Zoopark Erfurt, 02.02.2006
Gäste auf Zeit
Der strenge Winter hat derweil auch unter den Wildtieren der Heimat seinen Tribut gefordert. Da Schnee liegt und Teiche und Seen zugefroren sind, finden z. B. Bussarde, Reiher und Taucher nicht mehr ausreichend Nahrung. Andere, wie z. B. Igel und Fledermäuse, wählen manchmal nicht genügend wärmeisolierte Winterschlaforte, in denen sie, wenn sie sie nicht flugs verlassen würden, keine Überlebenschance hätten. Nicht selten werden Winterschläfer bei Aufräumarbeiten in Hof und Garten von Menschen gestört und irren dann hilflos in der Kälte umher. Ein solcher Fall war vermutlich eine Zweifarbfledermaus, die vor zwei Wochen in der warmen Wohnung eines Erfurters landete und von ihm daraufhin in den Zoopark gebracht wurde. Hier lässt sich der kleine Flieger nun mindestens bis Ende März Mehlwürmer, Fliegen und andere tierische Kost schmecken. Auch ein total abgemagerter und völlig erschöpfter Graureiher kam kürzlich bei Minus 10 Grad Außentemperatur auf den Roten Berg. In seinem kältestarren Revier in Gewässernähe gab es nicht einmal mehr die sonst so zahlreichen Feldmäuse, von denen er sich zu einem großen Teil ernährt. Jüngster Gast des Zooparkes war ein Zwergtaucher, der ermattet auf einem Firmengelände in Dachwig aufgelesen wurde. Reiher und Taucher sind inzwischen an die Staatliche Vogelschutzwarte Seebach im Unstrut-Hainich-Kreis abgegeben worden. Dort werden aus ganz Thüringen verletzte Wildtiere aufgenommen und für ein neues Leben im Freiland wieder fit gemacht. Eigentlich sind es nur wenige heimische Wildtiere, die im Winter unsere Hilfe benötigen. Lediglich stark geschwächte, verletzte oder kranke lassen sich überhaupt einfangen. Im Zweifelsfall sollten besser vorher die Fachleute im Umwelt- und Naturschutzamt, Zoopark oder in der Vogelschutzwarte Seebach befragt werden, ob wirklich eine Gefahr für das betreffende Tier besteht.

Zoo Duisburg, 02.02.2006
Ständer werden gesetzt - Fortschritte beim Umbau des Affenhauses
Bereits wenige Wochen nach Beginn der Erdarbeiten und anschließendem Gründen der Fundamente beginnen Bauarbeiter im Auftrag des ThyssenKrupp Steel Konzerns damit, eine neue Generation von Stützelementen aufzurichten. Um dem späteren Osteingang des Äquatoriums/Affenhauses einschließlich der Freianlage für Bärenstummelaffen und der Flugvoliere für Gebirgsloris ein optisch ansprechendes Aussehen, aber auch statisch solides Fundament zu verleihen, wählten Konstrukteure und Architekten Stütz- und Tragelemente aus Davex-Stahl: ein Formstahl aus der Produktpalette von ThyssenKrupp Steel, der sich durch geringes Gewicht ebenso wie durch außerordentliche Belastbarkeit auszeichnet. Die im Zoo verwendeten Stahlteile werden weder verschraubt noch geschweißt, sondern durch hohen Druck millimetergenau miteinander verpresst, sodass ein Verbinden einzelner Elemente nicht erst am endgültigen Standort, sondern schon in den Duisburger Werkhallen des Stahlkonzerns vorgenommen werden kann.

Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft, 02.02.2006
TIERGARTEN HILFT NATIONALPARK-RANGERN IN SRI LANKA
Nach der Tsunami-Katastrophe hatten sich der Tiergarten Schönbrunn und die Tierschutzorganisation Vier Pfoten der obdachlos gewordenen Ranger des Yala-Nationalparks in Sri Lanka angenommen. Mit Hilfe der finanziellen Unterstützung aus Österreich konnten Wohnhäuser wiedererrichtet und der Bau eines neuen Hauptquartiers in Angriff genommen werden. Es wurde soeben fertig gestellt und soll in den kommenden Tagen eröffnet werden. Die Mittel wurden den Betroffenen direkt übergeben, das Hilfsprojekt ist also von den Geldflüssen her völlig transparent. Mit den zur Verfügung gestellten 30.400 Euro konnten 18 Familien unterstützt werden. Die Ranger haben das Geld überaus effizient eingesetzt und so maximalen Nutzen erzielt: Die Wohnhäuser wurden selbst gebaut oder wiederhergestellt, beim neuen Hauptquartier sind sogar die Ziegel selbst gebrannt. Der Tiergarten Schönbrunn ist seit mehreren Jahren in Forschungs- und Unterstützungsprojekte in Zusammenhang mit dem Yala-Nationalpark und seinen Elefanten involviert. Der Nationalpark liegt im Südosten Sri Lankas und ist knapp vier Mal so groß wie Wien. Er bildet das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet der Insel. Nur etwa zehn Prozent sind für Besucher zugänglich. Das Land wird von Elefanten, Wasserbüffeln, Affen, Leoparden, mehreren Hirscharten und zahlreichen Vogelarten bevölkert.

Tierpark Chemnitz, 02.02.2006
Nachwuchs bei den Lisztaffen
Durch die im vergangenen Jahr abgeschlossenen Erweiterungsumbauten im Krallenaffenhaus steht den vier Affenarten nun mehr Platz zur Verfügung. So konnte nach längerer Pause auch begonnen werden, neue Zuchtgruppen aufzubauen. Dazu kamen Krallenaffen aus den Zoos Halle, Dresden und Marwell (Großbritannien) in den Tierpark, und einige der hier geborenen Tiere wurden an andere Zoos abgegeben. Seit einigen Tagen gibt es nun auch ein Jungtier zu bestaunen, denn bei den Lisztaffen hat sich Nachwuchs eingestellt. Das Kleine ist sehr munter und wird gut versorgt. Sein bevorzugter Aufenthaltsort ist im Moment der Rücken der Alttiere. Die in Südamerika beheimateten Lisztaffen haben eine Tragzeit von ca. 140 Tagen. Die Neugeborenen wiegen etwa 40 g. Meist kommen Zwillinge zur Welt, die von beiden Eltern und oft auch von den älteren Geschwistern betreut werden. Dadurch erhöhen sich die Überlebenschancen der Kleinen, und die Geschwister sammeln Erfahrungen in der Jungenaufzucht.

Tierpark Ueckermünde, 02.02.2006
Zusammenfassung
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 967 Tierparkbesucher danach befragt, wie sie es finden, wenn ehemals heimische Wildtiere wie Wölfe und Luchse wieder in Deutschland bzw. dem Uecker-Randow-Kreis leben. Es kann festgestellt werden, dass eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung, für die Wiederansiedelung von ehemals heimischen Tieren in Deutschland ist. Tendenziell sehen dies Urlauber etwas positiver (81 % Zustimmung) als die einheimische Bevölkerung (74 % Zustimmung). In einer zweiten Frage, wurden die Tierparkbesucher nach Ihren Lieblingstieren befragt: das waren Affen und Löwen. Heimische Tiere wurden erst ab Platz 5 genannt. Hier waren Wolf und Fischotter die Favoriten.

Tierpark Ueckermünde, 02.02.2006
Vorstellung einer neuen Tierart im Tierpark Ueckermünde: der Marderhund
Mit dem Marderhund hat der Tierpark Ueckermünde eine Tierart wieder aufgenommen, die in den vergangenen Jahren eine zunehmende Bedeutung in Mecklenburg-Vorpommern erlangt hat. Marderhunde stammen eigentlich aus Ostasien. Da sie aber selbst mit sibirischer Kälte keine Schwierigkeiten haben und sich durch große Fruchtbarkeit auszeichnen, finden sie auch in Deutschland ausgezeichnete Lebensbedingungen vor und werden sich weiter ausbreiten. Die Aufnahme des Marderhundes im Tierbestand ist eine Erweiterung des zoopädagogischen Angebotes des Tierparks, weil hier die zahlreichen Besucher und Schulklassen diese scheue Tierart kennen lernen können.

Tierpark Ueckermünde, 02.02.2006
Die Mitglieder des Tierpark Ueckermünde e.V. haben gewählt
Die Beteiligung an der Mitgliederversammlung des Tierpark Ueckermünde e.V. am 24.01.2006 war groß. Besonders wichtig war die Neuwahl des Vorstands. Hier kann zusammengefasst werden: der alte Vorstand ist der neue Vorstand.  Reinhard Thiessen, Manfred Ruprecht und Dietrich Lehmann wurden einstimmig wiedergewählt. Reinhard Thiessen wurde in der anschließenden konstituierenden Vorstnadfsvorsitzenen ebenfalls einstimmig als Vorstandsvorsitzender bestätigt.

Tierpark Ueckermünde, 02.02.2006
„Wir haben etwas gegen Schlangen“ Tierpark Ueckermünde: Jahreskarten zum halben Preis bis zum 28. Februar
Auch während der Winterferien gibt es Jahreskarten zum halben Preis. Erwachsene bezahlen nur 13 EURO. Eine Jahreskarte für Kinder kostet nur 7 EURO. Jahreskarten für Senioren ab 60 Jahre kosten 11 EURO. Diese Regelung gilt nur noch bis zum 28. Februar. Danach gelten wieder die höheren Sommerpreise. In diesem Jahr haben bereits zahlreiche Bürger aus der Region diese Jahreskarten erworben. Mit den Jahreskarten kann man bis Februar 2007 beliebig oft den Tierpark besuchen. Sie gelten auch für die Tierparkfeste. Das schont den Geldbeutel bereits nach drei Besuchen.

Stadt Krefeld, 02.02.2006
„Schulbank drücken mit Seelöwe und Co“ / Zooakademie im Krefelder Zoo bietet ungewöhnliche Einblicke
Wer möchte im Zoo noch einmal die Schulbank drücken? Zoointeressierte Erwachsene ab 18 Jahren haben jetzt im Krefelder Zoo die Gelegenheit, viel Wissenswertes und Spannendes über die Biologie der Zootiere und die Arbeit des Zoos erfahren. Das Team der Zooführer bietet in der „Zooakademie“ einen tiefen Einblick in die Zoowelt mit alltäglichen und auch außergewöhnlichen Begebenheiten. Verschiedene Begegnungen mit den Tieren des Zoos machen das Programm anschaulich. Beim ersten (von insgesamt vier) Treffen am 3. März lernen die Zooakademie-Teilnehmer den „Alltag im Zoo“ und damit die Arbeit des Zooteams vor und hinter den Kulissen kennen. Unter dem Motto „Vom Degu zum Elefanten“ geht es am 10. März um einen Einblick in die Systematik der Säugetiere. „Nur keine Langeweile“ heißt es am 17. März, wenn die Bedeutung von Beschäftigung für die Zootiere erörtert wird. Im Anschluss daran fertigen die Teilnehmer der Zooakademie Futterröhren für die Affen an. „Artenschutz aktuell“ zeigt am 24. März die Zuchtbücher bedrohter Tierarten und erläutert die Hintergründe von Artensterben und illegalem Tierhandel. Informationen gibt es auch über die Möglichkeiten der Bekämpfung solcher Probleme. Die Kosten für alle vier Termine liegen einschließlich Zooeintritt bei 50 Euro. Die Treffen finden freitags immer von 16 Uhr bis 18 Uhr im Zoo statt. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei sechs Personen. Informationen und Buchung sind in der Sprechstunde der Zooführer jeweils montags und donnerstags von 11 bis 15 Uhr möglich unter Telefon 02151/955213.

Zoo Leipzig, 02.02.2006
Pünktlich zum Ferienbeginn - Winterferienprogramm im Zoo Leipzig
Am 11. Februar startet der Zoo Leipzig sein Winterferienprogramm. Nicht nur die kleinen Zoofans kommen hier voll auf ihre Kosten. Am 14. und 21. Februar ab 11.00 Uhr und am 16. und 23. Februar ab 14.00 Uhr geht es auf Wintersafari. Es gibt allerlei Neues zu bestaunen! So zum Beispiel das umgestaltete Tieraffenhaus oder die vielen Neuankömmlinge. Die Kleinsäuger im Huftierhaus sind ebenso mit der Aufzucht ihrer kürzlich geborenen Jungen beschäftigt, wie die Ziegen im Tierkindergarten oder die Mähnenwölfe. Am Samstag, den 11. Februar liegen im Entdeckerhaus Arche Karton, Leim und Schere für alle Bastelkünstler bereit. Beim tierischen Winterbasteln geht es darum, lustige Affenhampelmänner und –figuren zu fertigen. Tatkräftige Unterstützung bekommen die Bastelfans von unseren Zoolotsen. Mit neuen Geschichten über Lama Horst und seine Mitbewohner sorgen sie für eine gute Stimmung. Beginn der gemütlichen Bastelrunde ist um 13.00 Uhr. Zwei Wochen später, am 25. Februar, startet die Tiererlebnisralley in der Arche. Wie ein Pinguin laufen, wie ein Tiger springen und wie ein Affe Nüsse knacken – gar nicht so einfach, aber ein Riesenspaß! Außerdem gilt es knifflige Tierrätsel zu lösen. Ab 13.00 Uhr können alle Ferienbesucher ihr Wissen und Können unter Beweis zu stellen.


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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Berlepscher Strahlenparadiesvogel
(Parotia berlepschi)
Foto: BirdLife



Dresden-news.com - 8. Feb. 2006
Verlorene Spezies in Neuguinea gefunden
Dass auch im 21. Jahrhundert immer noch weiße Flecken auf der "Karte der Artenvielfalt" vorhanden sind, hat ein Wissenschaftsteam von Conservation International im Westen der Insel Neuguinea gezeigt. In den Foja-Mountains der indonesischen Provinz Papua haben Forscher zahlreiche unbekannte Schmetterlinge, Frosch- und Vogelarten sowie Pflanzen entdeckt. Eine Expedition in eine der entgelegensten Urwald-Regionen der Erde, die im Dezember 2005 gestartet und erst kürzlich beendet wurde, hat einige wissenschaftlichen Sensationen ans Tageslicht gebracht. Die Wissenschaftler aus den USA, Australien und vom Indonesian Institute of Sciences haben nach eigenen Angaben einen "verlorenen Garten Eden" gefunden: zu den wissenschaftlich bedeutenden Funden zählen unter anderem die größte Rhododendron-Pflanze, mehr als 20 bisher unbekannte Froscharten sowie vier unbekannte Schmetterlingsspezies. Zu den Sensationen zählen darüber hinaus zwei Arten von Paradiesvogel-Arten sowie seltene Kleinsäuger. Nach Angaben der Forscher leben diese Tier- und Pflanzenarten in einer Region, die bisher noch nie von Menschen betreten wurde.


Insel-Expedition: Forscher finden verborgenes Paradies
Es ist ein neuentdecktes Paradies in Zeiten von Abholzung und Umweltverschmutzung: Forscher haben im indonesischen Dschungel neue Tierarten, unbekannte Pflanzen und einen lange verschollenen Paradiesvogel gefunden. Beinahe wäre das Refugium geflutet worden.

New Guinea 'lost world' revealed
http://www.birdlife.org/news/news/2006/02/new_guinea.html

The Sydney Morning Herald. February 8, 2006
In a world of their own, unknown wildlife yet to learn they should fear us
The first bird that Australian scientist, Kris Helgen, spotted flitting around the expedition's remote jungle camp was an exotic new species. The flowers were the size of dinner plates. And the frogs were unrecognisable. But it was the fearlessness and abundance of the kangaroos and long-beaked echidnas in the pristine, mist-shrouded Foja Mountains of western New Guinea that impressed the
young researcher most.

The Sydney Morning Herald. February 7, 2006
Lost world a new 'Eden'


Pacific pipeline terminal will not be built in the Amur leopard's range
This breaking news was published on Monday 6 February by "Rostekhnadzor", the Russian agency responsible for the supervision of the oil pipeline project. A 14-member expert committee studied the terminal issue and a sufficient majority of 11 members concluded that it was unacceptable to build the terminal at Perevoznaya on the Amur Bay near Vladivostok. The supervising agency has signed the committee's conclusion and this makes the decision official. The vice president of Transneft, Sergei Grigorev, has stated that his company will now start looking for another site. This decision gives new hope for the critically endangered Amur leopard and the unique forest and marine ecosystems of Southwest Primorye in the Russian Far East.


Neue Informationen über das Geier-Massensterben in Indien und die Verbannung des verantwortlichen Medikaments Diclofenac:

New drug offers vulture lifeline
http://www.birdlife.org/news/news/2006/01/vulture_update.html

Decision brings hope for India's rarest bird
http://www.birdlife.org/news/news/2006/02/jerdons.html

BirdLife hopeful of diclofenac ban
http://www.birdlife.org/news/news/2006/02/vulture_update.html

Canal decision brings hope for India's rarest bird
http://www.birdlife.org/news/pr/2006/02/jerdons.html

Independent, 04 February 2006
Pregnancy test may have spawned deadly frog fungus
http://news.independent.co.uk/environment/article343097.ece
A skin disease that is wiping out frogs around the world and is feared to have reached Britain may have been spread from Africa though an old-fashioned pregnancy test, scientists believe. Researchers at South Africa's North-West University think they have traced the spread of the chytrid fungus to a long-standing trade in the African clawed frog.



Leinezeitung, 7.2.2006
Wildtierstation versorgt 1845 Tiere in zwölf Monaten
Leiter: Viel Arbeit, aber sie lohnt sich
Die Wildtierstation in Sachsenhagen hat Rückschau auf das vergangene Jahr gehalten. Stationsleiter Florian Brandes zog nach Auswertung der Statisken eine positive Bilanz: „Mit 1845 Tieren aus 191 verschiedenen Arten, die in der Station aufgenommenen und versorgt wurden, hatten wir alle Hände voll zu tun.“ Die Arbeit hat sich gelohnt: So konnten 51 Prozent der behandelten Wildtiere erfolgreich wieder freigelassen werden.


Umweltjournal - 7. Feb. 2006
Rätselhaftes Delfinsterben
Eine Todesserie mit bislang ungeklärter Ursache bringt die letzten Irawadi-Flussdelfine im asiatischen Mekong-Fluss an den Rand des Aussterbens, berichtet der WWF. In den letzten zwei Monaten wurden in Kambodscha zehn der seltenen Flussdelfine tot aufgefunden. Seit Januar 2005 sind damit bereits 20 Tiere gestorben. Nach Angaben des WWF leben im Mekong, dem drittgrößten Fluss Asiens, nur noch 80 bis 100 dieser extrem bedrohten Süßwasserdelfine. 14 der 20 Delfine waren Säuglinge im Alter von zwei bis zwölf Wochen. Der WWF hat gemeinsam mit den lokalen Behörden eine Untersuchung der Todesfälle eingeleitet. Der Grund für die ungewöhnlich hohe Zahl toter Jungdelfine könnte in der chemischen Belastung des Flusses liegen, so der WWF. Der Fluss ist durch die hohe Bevölkerungsdichte, industrielle Nutzung und Fischerei bedroht.

derStandard.at - 8. Feb. 2006
Ein Regenwald zum Verschenken
Vergängliche Schönheit oder ein Stück Zukunft für unsere Umwelt - vor dieser Alternative stehen all jene, die ihre Liebste zum Valentinstag (14. Februar) beschenken möchten. Statt Blumen kann man auch ein Stück Regenwald der Österreicher in Costa Rica "freikaufen" und ein entsprechendes Zertifikat dafür überreichen. Doch nun zählt jede Spende besonders: Eine Stiftung in den USA verdoppelt nämlich heuer alle Spenden. So kommt man dem Ziel, der Umwandlung des Gebiets in einen Nationalpark, ein weiteres Stück näher. Der Esquinas-Regenwald ist ein Zentrum der Biodiversität: Auf seinen rund 146 Quadratkilometern leben über 3.000 Pflanzenarten - so viel wie in ganz Österreich.

Pforzheimer Zeitung - 2. Feb. 2006
Rückkehr auf leisen Samtpfoten
Ein lange verschwundener Gast ist in die Wälder von Baden-Württemberg zurückgekehrt. In den vergangenen Wochen und Monaten haben Wildbiologen, Naturschützer und Landwirte gesicherte Spuren des Luchses gefunden: „Wir gehen von mindestens einem Tier im Schwarzwald und einem im Donautal aus“, sagt Ekkehard Köllner, Vorsitzender der Luchs-Initiative mit Sitz in Freiburg. „Woher diese Tiere kommen, wissen wir derzeit nicht. Es ist jedoch vorstellbar, dass sie aus den Vogesen oder dem Schweizer Jura stammen“, vermutet der Luchs-Experte. Auch illegale Aussetzungen von Tieren könnten nicht ausgeschlossen werden. In einem Fall seien Haare eines Luchses gefunden worden, die nun mit Hilfe einer DNA-Analyse untersucht werden sollen, um die Herkunft des Tieres zu klären.

Der Vinschger - 8. Feb. 2006
Den Ruf des Bären aufpolieren
Vor weit mehr als hundert Jahren war es um den Braunbären im Alpenraum still geworden. Im Naturpark Adamello Brenta wurde 1996 ein ehrgeiziges Projekt unter dem Namen Life Ursus ins Leben gerufen, um den Braunbären in den Zentralalpen mit dem Naturpark (die Provinzen Trient, Brescia, Sondrio, Bozen und Verona betreffend) wieder anzusiedeln. Das Projekt sah die „Einfuhr“ einiger Bären aus den Wäldern und Gebirgen von Slowenien vor. 1990 wurde damit begonnen und 2002 wurde der zehnte Bär im Naturpark Adamello Brenta freigelassen. Die Bären fühlten sich in ihrer neuen Heimat sichtlich wohl, denn auch der Nachwuchs ließ nicht lange auf sich warten.
Wieso der Bär im Alpenraum nahezu ausgestorben war, erläuterte Roberta Chrichella, die Leiterin des Projektes, bei der Eröffnung der Ausstellung „Der Bär ist los“ im Nationalparkhaus „naturatrafoi“ in Trafoi.

Sir David's personal plea for albatrosses
http://www.birdlife.org/news/news/2006/02/attenborough.html

Wind farm causes eagle deaths
http://www.birdlife.org/news/news/2006/02/norway.html


ENN – 8. Februar 2006
Group Tests Toxin Levels of Bald Eagles
A research group is conducting studies of bald eagles to determine the levels of environmental toxins in their systems and gain a better understanding of the overall health of the bird population.
 
Planet Ark – 8. Februar 2006
"Lost World" Found in Indonesian Jungle
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/34943/story.htm
Scientists said on Tuesday they had found a "Lost World" in an Indonesian mountain jungle, home to dozens of exotic new species of birds, butterflies, frogs and plants.
 
ENN – 01. Februar 2006
Australia's Reefs Face Bleaching Risk
http://www.enn.com/today.html?id=9790
A bout of coral bleaching hitting Australia's Great Barrier Reef could be as bad as an episode in 2001-2002 that affected 60 percent of the reef, scientists warned Tuesday.


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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt
 
WWF – 07. Februar 2006
Rätselhaftes Delfinsterben, WWF: 20 der letzten 100 Delfine im asiatischen Mekong-Fluss tot geborgen.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02879/
Eine Todesserie mit bislang ungeklärter Ursache bringt die letzten Irawadi-Flussdelfine im asiatischen Mekong-Fluss an den Rand des Aussterbens, berichtet der WWF. In den letzten zwei Monaten wurden in Kambodscha zehn der seltenen Flussdelfine tot aufgefunden. Seit Januar 2005 sind damit bereits 20 Tiere gestorben. Nach Angaben des WWF leben im Mekong, dem drittgrößten Fluss Asiens, nur noch 80 bis 100 dieser extrem bedrohten Süßwasserdelfine. „Die Zahl der Todesfälle ist alarmierend. 14 der 20 Delfine waren Säuglinge im Alter von zwei bis zwölf Wochen. Der Irawadi-Delfin im Mekong steht vor dem Aus, wenn der Trend nicht gestoppt werden kann“, fürchtet Süßwasserexperte Petr Obrdlik vom WWF. Der WWF hat gemeinsam mit den lokalen Behörden eine Untersuchung der Todesfälle eingeleitet.
 
Brazil Adventure International - 06. Februar 2006      
ITB - Ecotrends Brasilien: Atlantischer Regenwald
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=782084
Jeder kennt Brasilien und den Regenwald des Amazonas, aber wenige kennen die verborgenen Schätze des Atlantischen Regenwaldes. Dieses Biosphärenreservat erstreckt sich über eine Fläche von 1,1 Mio qkm entlang der Atlantikküste Brasiliens und ist aus ecotouristischer Sicht eines der vielversprechendsten der 6 brasilianischen Biome.
 
WWF – 03. Februar 2006
Tausende verölte Vögel in der Ostsee, WWF fordert Aktionsplan zur Bekämpfung von Ölverseuchungen
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02877/
Mehrere tausend Vögel, darunter Möwen, Schwäne und Eisenten, verenden nach Angaben des WWF in Folge eines Ölaustritts im Finnischen Meerbusen. Schätzungsweise 20 Tonnen Öl sind vor der Küste Estlands ausgetreten. Der Verursacher ist noch unbekannt, die estnische Regierung hat eine Untersuchung eingeleitet. Der Finnische Meerbusen wird pro Monat von 10.000 Schiffen befahren. Zum Zeitpunkt des Ölaustritts haben ihn etwa 100 Schiffe passiert. Das Öl war am Dienstag entdeckt worden. Die Behörden hatten das Ausmaß der Katastrophe zunächst unterschätzt. „Wir müssen von mindestens 5.000 qualvoll verendeten Vögeln ausgehen, vielleicht auch noch mehr“, berichtet WWF-Ostseeexperte Jochen Lamp.
 
Gruner+Jahr, GEO – 31. Februar 2006
Artenvielfalt an Küsten, Ufern und im Wasser! GEO und das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung rufen bundesweit zum 8. GEO-Tag der Artenvielfalt auf
www.geo.de/artenvielfalt
Experten führen am 10. Juni 2006 eine Bestandsaufnahme der Natur an der Küste zwischen Bremerhaven und Cuxhaven, auf Helgoland und auf Sylt durch / Zahlreiche Begleitaktionen von interessierten Laien und Fachleuten zum Thema Artenvielfalt werden bundesweit erwartet. Wie wertvoll ist der Lebensraum Nordseeküste aus biologischer Sicht? Was lebt hier über Miesmuschel, Scholle und Silbermöwe hinaus an interessanten Arten? Wie wichtig sind Küste, Watt und Meer als Zufluchtsort seltener Spezies?
 
WWF – 01. Februar 2006
Kranich und Adler im Norden wieder heimisch, WWF zum UN-Tag der Feuchtgebiete: Aufschwung der heimischen Seen und Sümpfe
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02871/
Seen, Sümpfen und Mooren in Norddeutschland geht es immer besser, bilanziert der WWF anlässlich des UN-Tages zum Schutz der Feuchtgebiete am 2. Februar. Dies zeigt sich nach Ansicht der Umweltstiftung in der steigenden Zahl der charakteristischen Vögel. Lebten beispielsweise in Schleswig-Holstein und Niedersachsen 1972 noch 16 Kranichpaare, so sind es heute 635. Ähnlich ist die Entwicklung beim Seeadler. Die Zahl der Paare stieg im gleichen Zeitraum von vier auf 68 an. „Vor 30 Jahren waren Kranich und Seeadler noch vom Aussterben bedroht. Seitdem konnten sie
ihren Lebensraum Stück für Stück zurück erobern“, freut sich WWF-Experte Thomas Neumann.

Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) – 8. Februar 2006
British Columbia - Schutz für Kanadas Küstenregenwälder
Der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) haben die Ratifizierung der Flächennutzungspläne für die zentrale und nördliche Küste der kanadischen Provinz British Columbia begrüßt. Die Provinzregierung hatte am Dienstag den Abschluss des langjährigen Verfahrens mitgeteilt, an dem sich Regierung, Forstindustrie, Umweltgruppen und Ureinwohner beteiligt hatten. Damit stehen über 1,8 Mio. Hektar des letzten temperierten Küstenregenwaldes und damit knapp ein Drittel des umstrittenen Gebiets unter Schutz. In den verbleibenden Flächen muss sich die Forstwirtschaft an Maßstäben orientieren, die den örtlichen Ökosystemen angepasst sind.
"Das ist ein Meilenstein in den Nachhaltigkeitsbemühungen Kanadas. Die Ratifizierung der Flächennutzungspläne zeigt, dass Industrie und Umweltgruppen zu gemeinsamen Lösungen kommen können", sagteVDP-Präsident Bernd Rettig, zu dem Ergebnis. "Das Ergebnis zeigt, das  Ökonomie und Ökologie nicht im Widerspruch zueinander stehen und ist ein großen Erfolg für die jahrelangen Nachhaltigkeitsbemühungen der Verleger und Papierindustrie", sagte VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner. VDP und VDZ hatten den seit 1997 laufenden Einigungsprozess intensiv begleitet, bei dem ein Ausgleich zwischen den Forderungen der Umweltgruppen nach Ausweisung großer Schutzgebiete, den wirtschaftlichen Interessen der Forstindustrie und dem Mitspracherecht der kanadischen Ureinwohner gesucht werden musste. British Columbia ist ein bedeutender Lieferant von Zellstoff für in Deutschland hergestelltes Zeitschriftenpapier.
Infos: http://www2.news.gov.bc.ca/news_releases_2005-2009/2006AL0002-000066.htm und
http://www.coastforestconservationinitiative.com
Gebietskarte: http://www.mediaroom.gov.bc.ca/Download.axd?objectId=60
Bilder: http://www.coastforestconservationinitiative.com/coast_image_bank/media/
> bitte die VDZ's nicht verwechseln...

 
Weitere Infos

WildFinder, an on-line, map-driven, interactive database of global species distributions.
http://www.worldwildlife.org/wildfinder
After 6 years of data collection and 1 year of web design, WWF's Conservation Science Program has launched  Wildfinder. On the site you can click on any of the world's 825 ecoregions and get a list of all terrestrial vertebrates that occur there (i.e., birds, mammals, reptiles, and amphibians). Or you can go the other way, by typing in a species name and getting a map of which ecoregions contain it. In all, the database contains information on over 26,000 species.



Mammal taxonomic biologist Professor Colin Groves
has published a great many of his publications (including such rarities as the classic, but hard obtain, 1980 review of South-East Asian pigs, entitled 'Ancestors of the Pigs'), essays and diverse other stuff  - available and easily downloadable on his website at
http://www.arts.anu.edu.au/grovco



Circus

Bild.de - 5. Feb. 2006
Pam Anderson Sie will deutsche Elefanten retten
Die Fernsehzuschauer kennen sie als sexy Strandnixe aus der TV-Serie „Baywatch“ – doch jetzt lernen wir US-Star Pamela Anderson (38) von einer ganz anderen Seite kennen: Die Hollywood-Blondine engagiert sich im Tierschutz, kämpft für deutsche Zirkuselefanten. Jetzt schrieb sie sogar einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel!
„Mich bewegt das Schicksal der Elefanten des Zirkus Giovanni Althoff“, schreibt Pam. „Immer wieder kamen dort Elefanten grausam zu Tode, weil ihr Besitzer sie vernachlässigte und die Behörden dabei tatenlos zusahen.“ Jetzt fürchtet Pamela Anderson auch um das Leben der anderen Elefanten dieses Zirkus. Zwar hat sich der Bundesrat 2003 für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus ausgesprochen. Doch seitdem ist nichts geschehen. „Ich bitte Sie, dieses Verbot zügig auf den Weg zu bringen“, appelliert Pam Anderson an die Kanzlerin. Eine Antwort aus dem Kanzleramt steht noch aus.

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