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Ausgabe 302 vom 26. Januar 2006 |
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Liebe Leser,
nach den Elefanten-, Aquariums- und Großkatzen-Wochen war nun
Wal-Woche.
Da wäre die Strandung eines Finnwals bei Rügen und dessen
Zerlegung für das Deutsche Meeresmuseum Stralsund. Wir dürften
ihn sicherlich zur Eröffnung des Ozeanums 2008 wiedersehen.
Auch Rügen: Die Planung eines "Delphimars" zur kommerziellen
Delphintherapie samt Wellnesshotel. Ungeachtet fehlender Beweise, daß
diese Therapie mehr vermag als andere Ergotherapien mit Tieren. Mit den
übrigen Aufgaben öffentlicher Wildtierhaltungen hat das Projekt
offenbar auch nichts zu tun.
Der Seekrieg in der Antarktis zwischen Greenpeace und japanischer
Walfangflotte geht weiter - immerhin mit Ramm-Manövern und
Harpunenschüssen.
Und natürlich der Entenwal in der Themse. Bei aller Sympathie
für ein verirrtes Einzeltier - der riesige "Medien-Hype" ist mir
unverständlich. Es ist zwar immer gut, die Aufmerksamkeit der breiten
Öffentlichkeit auf bedrohte (oder auch weniger bedrohte) Tierarten zu
lenken, aber wenn die Medien das Fangen und Zurückschleppen als
praktizierten Artenschutz feiern, ist wohl auch bei den "Multiplikatoren"
selbst noch einiges an Aufklärungsarbeit zu leisten.
Die Boulevardpresse interessierte sich diese Woche - neben Walen - vor allem
für Zootiere in der Kälte. Wenn man nichts zu sagen hat, spricht
man über's Wetter. Das Thema wurde dann gerne von den Zoos bedient.
Ach ja, das ZDF startete
diese Woche sehr kurzfristig einen
Tier-Doku-Soap-Versuchsballon. Ich erspare Ihnen und
mir einen Kommentar und verweise auf die TV-Tipps.
Unsere
Zoo-AG-Zoodatenbank
www.zoo-infos.de ist um eine längst
überfällige und vielfach gewünschte Funktion erweitert worden:
Eine Deutschlandkarte, auf der wahlweise alle Zoos, nur Parks einer Kategorie
oder einer bestimmten Region eingezeichnet werden. Ein nützliches Werkzeug
für Überblicke und Reiseplanung. Die nächste inhaltliche
Aktualisierung steht bevor - wir bitten um Mitteilung insbesondere
geänderter Eintrittspreise und Öffnungszeiten für 2006 über
unser
Ergänzungsformular.
Die
Verlängerung unseres Jubiläumsrätsels hat doch noch
ein paar mehr Teilnehmer aus der Reserve gelockt. Alle Bilder genau zu bestimmen
gelang niemandem, aber einige Leser haben offensichtlich ganze Nächte
im Orbit verbracht, um die Ausschnitte wiederzufinden. Für jeden erkannten
Zoo wurde ein Punkt vergeben, für jedes Haus einen weiteren. Maximal
waren also 12 Punkte möglich.
Die
Gewinner sind:
Marco
Smeets (11 Punkte)
Erik van Vliet (10 Punkte)
Olaf Paterok (8 Punkte)
Jonas Livet (6 Punkte)
Wir gratulieren!
Hier
die Auflösung - Link führt zum Sat-Bild:
1. Österreich
-
Gänserndorf
(Affenhaus) 1x erraten
2. Niederlande -
Rotterdam
(Rivierahal)
6x
erraten
3. Schweiz -
Zürich
(Masoala - noch in Bau)
6x
erraten
4. Frankreich -
Brest
(Oceanopolis)
2x
erraten
5. Polen -
Wroclaw/Breslau
(Vogelhaus)
1x
erraten
6. Dänemark
-
Kopenhagen
(Elefantenhaus)
2x
erraten
Das
Rätsel finden Sie nach wie vor online
Dirk Petzold
Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem
Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?
Bei Klick
auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei
maps.google.com
Wenn Sie es dann
noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw.
deren Lage sehen.
(Sie benötigen dafür mindestens IE6 oder Netscape7.1 und
Verwandte)
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| Zoos
Meldungen |
Berliner Morgenpost
- 24. Jan. 2006
Spekulation
um Zoo-Chef
Am Donnerstag treffen sich die Aufsichtsrats-Mitglieder der Zoo Berlin AG.
Bereits im Vorfeld wird spekuliert, ob der 51jährige Tierpark-Direktor
Bernhard Blaszkiewitz die Nachfolge des 64jährigen Zoo-Chefs Jürgen
Lange, dessen Vertrag in einem Jahr ausläuft, antreten könnte.
"Alles ist noch offen, aber es wäre zumindest denkbar, daß das
Gesamtkonzept für beide Tiergärten mit nur einem Direktor umgesetzt
wird", sagte Aufsichtsratschef Wilm Tegethoff.
Wormser
Zeitung - 25. Jan. 2006
Zoo
meldet erneut Besucherrekord
489000 Menschen haben im vergangenen Jahr den Zoo in Heidelberg besucht.
Das sind 34 000 oder 7,5 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2004.
Damit bleibt der Zoo die beliebteste Freizeit und Kultureinrichtung der Stadt
und der Region. "Zur Jahresmitte sah es noch nicht so gut aus. Wir hatten
wetterbedingt den schlechtesten Februar und die zweitschlechtesten Zahlen
für April und Juni seit 1989 zu verzeichnen", erinnert sich Zoodirektor
Dr. Klaus Wünnemann. 2006 wird von den Vorbereitungen für den Bau
des Elefantenhauses dominiert. 500000 Euro muss der Zoo an Spenden und
Sponsorenmitteln einwerben, damit das Haus gebaut werden kann. "Wir haben
in den letzten Monaten soviel Hilfe und Zuspruch erfahren, dass wir mit dem
Verein der Tiergartenfreunde die Aufgabe mit Zuversicht angehen." Ein weiterer
Schwerpunkt der nächsten Jahre wird der Aufbau einer neuen
Tierpark-Gastronomie sein. Der neue Pächter, eine Firma aus Ketsch,
will bereits zur neuen Saison die gastronomische Versorgung der Zoobesucher
deutlich verbessern.
Volksstimme
Magdeburg - 23. Jan. 2006
Zoo-Chef Kai Perret: "Wir haben 2005 das Tal der Tränen
durchschritten"
Eigentlich hatte man damit gerechnet, dass die Feiern zum Stadtjubiläum
im vergangenen Jahr dem Zoo Besucher kosten könnten. Haben sie aber
nicht, wie Zoo-Direktor Dr. Kai Perret kürzlich während eines
Pressegespräches zur Jahresbilanz berichten konnte. "Wir haben das Tal
der Tränen durchschritten ", sagte Perret. Ganz offensichtlich hätten
die Konzepte, mit denen man mehr Besucher für den Zoo interessieren
wollte, auch gegriffen. Auf der finanziellen Habenseite der Jahresbilanz
steht auch der Zoo-Shop, der seinen Umsatz auf 80 000 Euro verdoppelt konnte.
Zoologisch gesehen sei ganz besonders die Geburt des Spitzmaulnashorn-Babys
zu erwähnen, die in ganz Europa in der Zoowelt für Aufsehen gesorgt
habe. Das große Zoofest und die Dschungelnacht gehören ebenfalls
mit auf die Erfolgsbilanz. Das Affenhaus nur bedingt. Zwar konnte es mittlerweile
wieder für die Besucher geöffnet werden, ein Nachbarschaftsrechtsstreit
allerdings sei noch nicht abgeschlossen. 2006 will der Zoo weiter an seinem
neuen Profil feilen. Wie es mit den Gruson-Gewächshäusern, die
seit einiger Zeit zum Zoo gehören, weitergehen werde, müsse in
den kommenden Monaten entschieden werden.
Berliner
Kurier - 19. Jan. 2006
Tierpark
und Zoo mit größtem Bestand
Keine andere Stadt der Welt hat so viel Gegacker und Gefieder wie der Berliner
Tierpark und Zoo. Im Tierpark leben derzeit 9278 Tiere in 1034 Arten, im
Zoo 13 896 Tiere in 1437 Arten.
Wiesbadener
Kurier - 21. Jan. 2006
Imbiss
macht den Zoo nicht froh
Der "Caterer des Jahres" und Gourmet-Gastronom Klaus-Peter Kofler hat Ärger
mit dem Frankfurter Zoo. Der smarte Unternehmer ist für die
Besucherbewirtung im Hauptgebäude zuständig, aber die schmeckt
der Stadt gar nicht. Sie hat ihm daher den Pachtvertrag gekündigt. Kofler
klagte dagegen und siegte in erster Instanz. Nun gehe der Rechtsstreit in
die nächste Runde. Das derzeitige räumliche Kofler-Angebot "entspricht
nicht dem Niveau des Zoos", findet Hausherr Christian Schmidt. Der Zoo-Direktor
wartet noch immer auf den versprochenen winterfesten Anbau auf der Terrasse.
Zudem organisiere Kofler zu wenige Veranstaltungen für das breite Publikum
im Zoo-Gesellschaftshaus. Bei höherem Umsatz, würde die Stadt auch
mehr Pacht bekommen. "Wir wollen im Zoo bleiben", betont Kofler auf Anfrage.
Die Kündigung sei praktisch "vom Tisch", glaubt er. Unter anderem
erwäge er, seine Zoo-Bewirtung komplett an den Pächter des
mexikanischen Restaurants unterzuverpachten. Für den Terrassen-Anbau
habe er schon Architektenentwürfe vorgelegt, die aber den Verantwortlichen
der Stadt oder der Vierer-Koalition im Stadtparlament nicht gefielen. Den
regulär bis Ende 2007 laufenden Pachtvertrag würde er gern bis
2012 verlängern, wie es eine Optionsklausel vorsehe.
B.Z. - 22.
Jan. 2006
Bokito muß
NICHT in den Horror-Zoo!
Das wird die Bokito-Fans freuen. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß
unser Lieblinsgorilla, der aus dem Berliner Zoo abgeschoben wurde, nicht
in den Horror-Zoo von Shanghai muß. Dr. Sandra Altherr, Chefin der
Tierschutzorganisation Pro Wildlife: "Die Chancen stehen sehr, sehr gut,
daß Gorillamann Bokito in Rotterdam bleibt." Der Menschenaffe wurde
von den Weibchen getrennt, mit denen er ursprünglich in den Zoo von
Shanghai geschickt werden sollte - von Astra und Quenta. "Bokito sitzt jetzt
mit den vier Weibchen Aja, Tamani, Annette, Luena und mit einem zweiten
Männchen im Gehege.
B.Z. -
24. Jan. 2006
Na also,
Bokito macht den Hengst
Fern der Heimat scheint Gorilla-Mann Bokito in Rotterdam seine große
Liebe gefunden zu haben: Eine Zoo-Besucherin fotografierte den Ex-Berliner
jetzt beim intensiven Techtelmechtel.
B.Z.
Berlin 22. Januar 2006
Rotterdam
sagt Tauschprogramm ab. Kommt unser Lieblingsgorilla vielleicht sogar wieder
nach Berlin?
Alle Anzeichen sprechen dafür, daß unser Lieblinsgorilla, der
aus dem Berliner ZOO abgeschoben wurde, nicht in den Horror-Zoo von Shanghai
muß.
HaffZeitung
- 21. Jan. 2006
Haff-Aquarium
sorgt für Aufregung
Bei der kurzfristig einberufenen Sitzung der Ueckermünder Stadtvertretung
am 2. Februar dürfte es hitzige Debatten geben. Denn der Widerspruch
von Bürgermeisterin Heidi Michaelis (Linkspartei.PDS) gegen eine
Ausfallbürgschaft der Stadt für das Tierpark-Projekt Haff-Aquarium
(Nordkurier berichtete) sorgt bei CDU, FDP und Soziale für heftige Kritik.
Bei dem Projekt handele es sich auch nicht nur um den Bau eines Aquariums,
sondern um ein ganzes Paket von Investitionen im Tierpark. Im Übrigen,
so Texter, gehe es doch gar nicht um einen Beschluss, sondern darum, ob sich
die Stadt grundsätzlich für den langfristigen Erhalt des Tierparks
bekennt. Die Bürgschaft würde ausschließlich im Fall einer
Insolvenz des Tierparks zur Disposition stehen.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 24. Jan. 2006
Wildpark
schlägt überörtliche Wellen
Die Solidaritätsbekundungen für den Wildpark Reuschenberg reißen
nicht ab, und Bündnis 90 / Die Grünen haben einen neuen Antrag
zum Thema gestellt. Die Überlegung, den Wildpark Reuschenberg zu
schließen, wie die Unternehmensberatung Kienbaum es im Rahmen ihres
Sparpaketes vorgeschlagen hat, stößt auch weit über die Grenzen
Leverkusens hinaus auf Ablehnung. Neben zahlreichen Bürgern aus Leverkusen
und umliegenden Städten, die sich mit ihrer Unterschrift gegen die
Schließung aussprachen, hat sich nun auch Horst Niesters, Mitbesitzer
der Greifvogelstation im Wildgehege Hellenthal, zu Wort gemeldet. In einem
öffentlichen Brief an Oberbürgermeister Ernst Küchler hebt
Niesters, Experte für Greifvögel und in der Vergangenheit 15 Jahre
lang Geschäftsführer des Deutschen Wildgehege-Verbandes, den
nicht zu unterschätzenden pädagogischen Wert des
Geländes hervor, das er nach eigenen Angaben zweimal besuchte. Die Fraktion
von Bündnis 90 / Die Grünen Leverkusen hat sich unterdessen mit
einem neuen Antrag zum Thema an Küchler gewandt. Darin fordert sie,
den Wildtierbestand im Park auf natürliche Art aussterben
zu lassen und für die Haus- und Nutztiere ein Konzept in Richtung
Streichelzoo auf dem Gelände des Wildparks oder an anderer Stelle in
Leverkusen zu erstellen.
Kölner Stadt-Anzeiger - 25. Jan. 2006
Das ist
grotesk und Zynismus hoch drei
Hier wird wieder ein Fass aufgemacht, um die Leute zu verunsichern.
Ziemlich sauer kommentierte der Vorsitzende des Fördervereins Wildpark
Reuschenberg, Frank Arentz, die Stellungnahme der Stadtverwaltung im Bauausschuss
am Montagabend: Der Tierpark verstoße möglicherweise gegen die
EG-Zoorichtlinie. Daher, so die Verwaltung, bestehe seit Oktober auch nur
eine vorläufige Genehmigung zum Betrieb. Das Grünflächenamt,
in dessen Zuständigkeitsbereich der Wildpark fällt, hat dagegen
Einspruch erhoben. Der liegt mittlerweile beim Regierungspräsidenten.
Und offensichtlich tut sich in der Sache nichts, so lange die Politik nicht
entschieden hat, ob sie den Park schließen will oder nicht. Der
Bauausschuss hat die Angelegenheit vertagt. Nun soll bis zur
Finanzausschuss-Sitzung am 13. Februar geklärt werden, ob es
tatsächlich Auflagen gibt, die Mehrkosten verursachen. Probleme könnte
bereiten, dass es einen Ratsbeschluss gibt, der ein Eintrittsgeld für
den Wildpark vorsieht: einen Euro für Erwachsene, Kinder die Hälfte.
Dieser Beschluss vom 16. Februar 2004 wurde bislang nicht umgesetzt. Wütend
ist Arentz auf Bündnis 90 / Die Grünen, die eine auslaufende
Auflösung des Wildparks vorgeschlagen haben, die Tiere auf
natürliche Art aussterben zu lassen. Das ist grotesk und
Zynismus hoch drei, so Arentz, der sich wundert, dass ausgerechnet
die Öko-Partei einen solchen Vorstoß macht. Gute
Nachrichten, so Arentz, gebe es aus der Sponsoren-Riege, die mittlerweile
ihre Beiträge um 20 Prozent erhöht hätten. Und auch die Spenden
flössen auf das mittlerweile eingerichtete Konto.
Märkische Allgemeine - 20. Jan. 2006
Tierpark
in Not
Der Tierpark Geltow (Potsdam-Mittelmark) hat keine Zukunft mehr. Auf Anordnung
des Landkreises wurde er vor drei Wochen für den Publikumsverkehr
geschlossen. Das Gelände muss bis Jahresende vollständig geräumt
sein. Die Nutzungsgenehmigung wird schon am 30. Juni ablaufen.
Tierpark-Geschäftsführerin Gisela Rux bereitet nun den Verkauf
der 350 Tiere vor. Darunter sind Affen, Damwild, Ponys, Vögel und
verschiedene Schweinerassen. Bis zuletzt hatte die Betreiberfamilie Rux auf
einen neuen Standort gehofft.
HL-live - 21. Jan. 2006
Rettet
der Lübecker Tierpark zwei Tigermädchen?
In Frankreich droht zwei sechs Jahre alten Tigermädchen die Todesspritze.
Der Tierpark Lübeck, der schon viele bedrohte Tiere aus der Lebensgefahr
gerettet hat, wäre vielleicht die letzte Hoffnung für die Tiger.
Für Helmut Rentsch von der Gruppe Tigerschutz in
Neumünster könnten jedoch Tierrechtler, die gegen den Tierpark
demonstrieren, die Rettung der Tiere verhindern. Das drohende Schicksal der
Tigermädchen ist kein Einzelfall: Schon ein Tiger musste sterben, weil
die Gruppe Tigerschutz" ihn nicht nach Lübeck vermitteln konnte.
Berliner Morgenpost - 24. Jan. 2006
Affenalarm
im Hochschwarzwald
Affenalarm im badischen Löffingen: Dort hält ein Berberaffe die
Umgebung auf Trab. Nach Angaben der Polizei vom Montag ist der Affe am Wochenende
vermutlich aus dem Schwarzwaldpark Löffingen ausgebrochen. Autofahrer
sichteten das Tier am Sonntagmorgen an einem Parkplatz an der B 31. Als ihn
eine Streife schnappen wollte, flüchtete der Affe in den verschneiten
Wald.
Planung und
Bau
Krone - 24.
Jan. 2006
Zwei Panzernashörner für den Tierpark
Schönbrunn
Ab März soll es im Tiergarten Schönbrunn in Wien zwei neue
Publikumslieblinge geben: Die Panzernashörner "Junge" und "Beauty" aus
Nepal. Das 6.000 Quadratmeter-Gehege für die beiden "Giganten aus der
Vorzeit" wurde am Dienstag präsentiert. Spätestens im März
sollen der siebenjährige Bulle und die vierjährige "Beauty" einziehen.
Die Errichtung der Anlage kostete 3,5 Millionen Euro. Die beiden
Panzernashörner, die im Unterschied zum afrikanischen Rhinozeros nur
ein Horn haben, leben derzeit im Chitwan Nationalpark in Nepal, sind Waisen
und in menschlicher Obhut aufgewachsen. Die beiden Tiere, die eine
Lebenserwartung von rund 40 Jahren haben, sind ein Geschenk des nepalesischen
Königs an die Republik Österreich. Was formell noch fehlt, ist
das endgültige Okay der Regierung Nepals und die Organisation des
schwierigen Transports. Die Kosten für den Transport liegen beim Tierpark
Schönbrunn und sollen sich auf rund 100.000 Euro belaufen.
Wiener Zeitung - 25. Jan. 2006
Zwei
neue Hörner im Zoo
In wenigen Monaten sollen im Tiergarten Schönbrunn zwei Neuankömmlinge
zu bewundern sein. Zoodirektor Helmut Pechlaner hat am Dienstag
angekündigt, im Rahmen eines internationalen Zuchtprogrammes zwei
Panzernashörner aus einem Nationalpark in Nepal nach Österreich
zu bringen. Wie die Tiere aus dem nepalesischen Hochland nach Österreich
transportiert werden sollen, ist derzeit noch fraglich. Pechlaner: "Der Flug
mit einer Frachtmaschine ist zwar in dieser Höhe aufwändig, für
die Nashörner aber gar kein Problem." Er hofft auf die Hilfe des
Bundesheeres mit seinen Transportflugzeugen. Schließlich kämen
die beiden Kolosse als Staatsgeschenk von Nepals König in die Alpenrepublik.
Aus dem Verteidigungsministerium hieß es dazu, die Sache werde
geprüft. Mit 6000 Quadratmetern sei die Nashornanlage (Kosten 3,4 Millionen
Euro) eine der größten weltweit. Vom Umzug der Nashörner
profitiert auch der Artenschutz. Der Wiener Zoo sammelt unter anderem mittels
einer Ausstellung Spenden für Verbesserungen in den nepalesischen
Nationalparks. Neben den Nashörnern bekommen heuer auch die Flamingos
in Schönbrunn ein neues Zuhause. Ein weiteres Projekt, das Pechlaner
als scheidender Direktor seinem Nachfolger vererbt, ist die Revitalisierung
des alten Palmenhauses. "Außerdem bekommen die Eisbären in den
nächsten Jahren ein größeres Gehege", verspricht er.
Freie Presse
Online - 22. Jan. 2006
Dresdner
Zoo mit großen Plänen
Der Dresdner Tierparkchef Karl-Heinz Ukena hat große Pläne. Er
möchte das Gelände zum «kinderfreundlichsten Zoo der
Republik» ausbauen. Dazu hat er der Stadt Dresden einen 15-Jahres-Plan
unterbreitet, der kommunale Investionen von 50 Millionen Euro für die
Sanierung und den Ausbau alter sowie den Bau neuer Anlagen vorsieht. Eine
Finanzierung über Spenden sei nicht vorgesehen. Sollten die Stadt und
der Stadtrat zustimmen, ist die Beantragung von Fördermitteln möglich,
doch dürfte der Eigenanteil der Stadt bei weit über 50 Prozent
liegen. Geplant sind unter anderem ein Kinderbauernhof, ein neues Affenhaus
sowie eine Raubtier- und Seebärenanlage. Ukena rechnet durchaus mit
Widerstand gegen seinen 15-Jahres-Plan. Er schlägt daher fünf Varianten
vor. Für 2006 hofft Ukena, dass die Marke von 600 000 Besuchern
überschritten wird. Zum einen ist ein großes Fest zum
145-jährigen Jubiläum des Zoos am 9. Mai vorgesehen. Außerdem
erhält die Pinguinanlage ein neues Außenbecken. Nach 20 Jahren
sollen auch wieder Giraffen nach Dresden kommen. Der Bau der Anlage soll
über Spenden finanziert werden. Wenn sich genügend Sponsoren finden,
soll noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden.
AHGZ, 7.
Januar 2006
Delphimar
soll Gäste nach Rügen bringen / Bau umstritten
Attraktiv, aber umstritten ist die Realisierung des ab Sommer 2006 geplanten
Baus eines Delfinariums in Glowe. Am schmalen Küstenstreifen der Schaabe
auf der Insel Rügen will die Nature Projekt GmbH kräftig
investieren. Das künftige Delphimar wird nach Auskunft der Investoren
eine wichtige medizinische Funktion erfüllen. Die Kapazität
ermögliche etwa 600 bis 800 Therapien, wie sie derzeit fast
ausschließlich in den USA möglich sind, jährlich an der
Ostseeküste. Ganzjährig werden die intelligenten Tiere ihre
Künste entweder in einem Hallenbecken vor bis zu 400 Besuchern oder
im Außenbecken vor bis zu 1500 Besuchern zeigen. Die Projektplanung
sieht den Bau eines Tagungs- und Wellnesshotels vor.
szonline.ch - 24. Jan.
2006
Leoparden
erhalten grösseres Gehege
Die Leoparden des Berner Tierparks Dählhölzli erhalten ein
grösseres Gehege. Ihr Lebensraum wird mit Felsen und Bäumen bereichert.
Levante-Otter, Felsentauben und Springmäuse sind Bewohner desselben
Lebensraumes im Osteuropa und Vorderasien und werden auch in der neuen Berner
Leoparden-Anlage zu entdecken sein. Der Spatenstich erfolgte am Dienstag,
wie der Tierpark mitteilte. Als erstes wird das alte Raubtierhaus von 1972
abgerissen. Die neue Anlage wird von einer Edelstahl-Zeltkonstruktion begrenzt.
Sie wird von Eichen aus dem Dählhölzli-Wald getragen. Die neue
Leopardenanlage soll im Sommer 2006 fertig sein.
Schwaebische Zeitung 26 Jan 2006
Ulmer
Tierpark meldet erneut einen Besucher-Rekord
Zum zweiten Mal in Folge meldet der Ulmer Tierpark einen Besucherrekord.
Viel zu tun hat Peter Laipple mit einer Sache, die den Ulmer Tierpark bald
noch um einiges attraktiver machen könnte: Dem geplanten Donau-Aquarium.
Wenn alles glatt geht, könnte heuer schon mit dem Erweiterungsbau begonnen
werden, und das Gebäude mit einem durch einen gläsernen Tunnel
begehbaren Becken könnte 2007 eröffnet werden.
Lübecker Nachrichten
- 22. Jan. 2006
In Eekholt entsteht
eine moderne Baummarderanlage
Für 20 000 Euro entsteht derzeit im Wildpark Eekholt eine neue
Baummarderanlage. Für die Besucher wird sie deshalb besonders interessant
werden, weil die Tiere von zwei Ebenen aus beobachtet werden können.
Von der Besucherplattform aus kann man sich mit den possierlichen Tieren
fast auf Augenhöhe begeben, wenn sie Bäume hochlaufen. Zumindest
für Laien ist der Zaun, der die Anlage in zwei Hälften teilt, kurios.
Die Erklärung: Moritz und Morla mögen sich nur in der Paarungszeit
- dann aber richtig (drei bis vier Mini-Marder sind die Folge). Außerhalb
dieser Zeit vertragen sie sich jedoch gar nicht. Wenn man sie nicht separat
halten würde, würden sie sich gegenseitig durchs Gehege jagen und
aufeinander losgehen. Besucherfreundlich sind auch die neuartigen
netzähnlichen Zäune, hinter denen Moritz (mit 15 Jahren fast schon
ein Baummarder-Methusalem) und Morla (12) leben werden. Man nimmt sie optisch
kaum wahr, sie stören also nicht.
Schenefelder Tageblatt - 20. Jan. 2006
Tierische Strategien gegen eisige Kälte
Diejenigen, die diese Tiere einmal live erleben möchten,
müssen dafür nicht weit reisen. Moschusochse, Polarfuchs und
Schneeleopard können im Wildpark Lüneburger Heide in Niendorf-Hanstedt
beobachtet werden. Mit mehr als 1000 Tieren ist er eigenen Angaben zufolge
der wohl größte Tierpark im deutschsprachigen Raum. Um den Park
attraktiver und familienfreundlicher zu gestalten, wird derzeit die
Elchlodge, ein Restaurant im kanadischen Blockhausstil mit 60
Sitzplätzen innen und 100 Sitzplätzen auf der Terrasse, fertig
gestellt. Darüber hinaus entstehen eine neue Show-Bühne für
die Greifvogel-Vorführungen und ein neues Wildkatzen-Gehege.
Lübecker Nachrichten - 25. Jan. 2006
Wismarer
Tierpark wartet mit Kattas als weiterer Attraktion auf
Erfolg kommt nicht von allein. Das ist auch im Wismarer Tierpark bekannt.
Um die Attraktivität zu steigern, ist nun ein neues Projekt geplant.
Besuchermagnet soll eine für das Publikum begehbare Affeninsel werden.
Auf ihr wird hautnaher Kontakt mit Kattas möglich. "Die Tiere werden
erst geholt, wenn die neue Anlage komplett steht", erklärt der Tierparkchef.
Bis es soweit ist, gibt es noch eine Menge im gesamten Tierpark zu tun. Vor
allem werden Verbesserungen an den Gehegen vorgenommen. Zudem werden neue
Bänke aufgestellt und die gastronomische Terrasse soll eine wesentlich
attraktivere Form bekommen. Damit soll letztendlich auch ein weiterer
Besucherzuwachs erreicht werden. Am 5. März beginnt wieder die
tägliche Öffnungszeit, und zwar mit der schon traditionellen
Austreibung des Winters.
Tages-Anzeiger
Online
Der Zoo
Zürich macht Druck für die Gondelbahn
Der Zoo Zürich hat ein Problem - nicht tierischer, sondern
verkehrstechnischer Art.
Schaffhauser
Nachrichten
Zoo wirbt für
Gondelbahn
Begleitet von Kamelen und Lamas, den Transportmitteln aus einer anderen Welt,
hat der Zoo Zürich gestern die Werbetrommel für seine geplante
Gondelbahn gerührt.
Aktionen
Dresdner Neueste Nachrichten - 22. Jan. 2006
Zoo
feiert 145-jähriges Jubiläum mit großem Fest
Der Zoo will den 145-jährigen Geburtstag am 9. Mai mit einem großen
Fest feiern, sagte Zoo-Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena.
Berliner Zeitung - 23. Jan. 2006
Olms
Tierporträts im Affenhaus
Im Affenhaus des Tierparks Friedrichsfelde hängen seit gestern Tierfotos
von Wulf Olm - die 150 schönsten Aufnahmen des vergangenen Jahres. Der
63-jährige Fotoreporter der "Berliner Zeitung" kennt Tierpark und Zoo
wie kein anderer - zweimal in der Woche zieht es ihn mit seiner Kamera dorthin.
Im Affenhaus sind Olms Tierporträts bis 19. Februar täglich von
9-16.30 Uhr zu sehen, anschließend zieht die Ausstellung um - ins
Raubtierhaus des Zoos.
Leipziger Volkszeitung - 23. Jan. 2006
Fischotter, Pinguin
und Uhu strahlen vom Poster
Delitzsch. Zwei Felsen-Pinguine schauen putzig in die Welt, ein Fischotter
streckt sich in die Höhe und die Augen eines Uhus strahlen kugelrund.
Die Motive auf den Zooplakaten sind attraktiver Blickfang und ziehen an,
auch das kleiner Gedruckte zu lesen. Stefan Biewald aus Hoyerswerda zeigt
seit Sonnabend im Delitzscher Tiergarten seine Ausstellung "Zoovenirs" und
in ihr sind bei weitem nicht nur Poster zu sehen. Bücher und
Broschüren, Postkarten, Gläser, Kartenspiele, Taschen, Briefmarken,
Videos - alles, was so an der Kasse oder an Verkaufsständen in Tierparks
den Besuchern als Erinnerung angeboten wird, ist in seiner Sammlung vertreten.
Inzwischen sind es um die 600 Einzelobjekte geworden, schätzt er. 250
Tiergärten weltweit hat der Hoyerswerdaer bereits schon besucht. Bis
zum April besteht im Delitzscher Tiergarten die Möglichkeit, die "Zoovenirs"
zu bestaunen, die allerdings nur ein Ausschnitt aus der Sammlung von Biewald
sind.
Frankenpost - 24. Jan. 2006
Mama-Mammut
zieht in den Zoo
Bei unseren Temperaturen fühlen sich die Mammuts so wohl, dass
gleich drei von ihnen nach Hof gezogen sind, witzelte gestern der Leiter
des Zoos, Janusz Gutkowski. Echt ist das vier Meter große,
prähistorische Wesen nicht, sondern aus Harz und Kunsthaar.
Stoßzähne und Rüssel waren zum besseren Transport abgenommen
worden.
Panscha, Primi und Genia heißen die Mutter und ihre beiden Kleinen,
sie werden im nächsten Vierteljahr im Hofer Zoo leben. Ihre
Heimat ist das Urweltmuseum in Bayreuth. Gestern jedenfalls ließen
sich die harzigen Eiszeittiere geduldig herumtragen und vor dem Terrarienhaus
in ein eigenes Gehege positionieren.
Tagesspiegel - 20. Jan. 2006
HINTER
DEN KULISSEN
Sie ist bekannt als Kämpferin für die Interessen von verrufenen
Großstadt-Hunden, durchreisenden Zirkuselefanten oder gefährdeten
Greifvögeln. Jetzt hat
Claudia Hämmerling, tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen
im Abgeordnetenhaus, zwei frisch geborene Paten-Igel, die im Zoo über
den Winter aufgepäppelt werden. Am Montag sollen die beiden offiziell
ihre Namen erhalten, Ideen per Mail an
claudia.haemmerling@gruene-fraktion-berlin.de.
Nachwuchs
Berliner Morgenpost - 20.
Jan. 2006
Seltener
Zuchterfolg
Die Familie der Klippschliefer im Erfurter Zoo hat Nachwuchs bekommen. Gleich
zwei Weibchen haben Kinder geboren und damit für einen seltenen Zuchterfolg
mit den afrikanischen Savannentieren gesorgt, sagte Direktor Norbert Neuschulz.
Ein Weibchen und eines ihrer Kinder starben trotz eines Kaiserschnitts bei
der Geburt. Ihr zweites Kind wird von einer Pflegerin mit Hand aufgezogen.
Die andere Mutter ist mit ihren drei Kindern wohlauf.
Kölner Stadt-Anzeiger - 23. Jan. 2006
Elefantenprofis
kommen täglich zur Visite
Die Elefantenmama ist der Star im Kölner Zoo. Über ihr Baby - samt
Namen - wird eifrig spekuliert. Tierarzt Olaf Behlert winkt jedoch ab: Die
Geburt steht nicht bevor.
Kölner Stadt-Anzeiger - 23. Jan. 2006
Geburtshilfe-Tipps
aus aller Welt
Khaing lässt sich Zeit. Viel, viel Zeit. Die Grande Dame des Kölner
Zoos denkt offenbar nicht dran, ihre so lange gespannt beobachtete
Schwangerschaft zu beenden und den Zoo mit Elefanten-Nachwuchs zu beschenken.
Die Live-Webcam des WDR zählt hunderttausende Zugriffe täglich
und Zoo-Direktor Gunther Nogge freut sich über Fan-Post aus aller Welt
- Geburtshelfer-Tipps inklusive. Auf zahlreichen Internet-Plattformen haben
sich Elefanten-Fan-Gemeinden gebildet. Im Internet-Tagebuch blog.de
wurden bis zum September die Schwangerschaftsphasen von Khaing mit denen
von Britney Spears verglichen. Britney war schneller, lautete
das überprüfbare Ergebnis.
Berliner Morgenpost - 21. Jan. 2006
Mücke
wartet auf ihr Baby
Der Bauch wird immer runder, die tägliche Bewegung immer weniger, aber
noch ist Geduld gefragt. Gemeinsam mit Orang-Utan-Weibchen Mücke warten
die Tierpfleger im Berliner Zoo-Affenhaus und zahlreiche Besucher auf ein
Jungtier.
New Kerala - 22 Jan 2006
(Indische Zeitung!)
A
tropical environ for primates in Germany
Leipzig: Tropical heat, trees to climb, water plants and apes. This scene
right out of a tropical jungle can be found at an international research
centre on primates in this German city. More than 1.3 million people visit
the centre, called Pongoland, and experience the exotic wildlife at Leipzig
zoo every year. The tropical section groups all four primate species together
on three hectares, with the air temperature maintained at a constant 30 degrees
Celsius. It is the biggest facility of its kind in the world.
>>recht ausführliche, gute Darstellung, aber dann hapert es am
Verständnis der historischen Zusammenhänge...:
Pongoland was once well known for breeding lions in its safari park
Berliner
Morgenpost - 22. Jan. 2006
Elefanten-Mädchen
Shaina Pali liebt den Schnee und kann schon schlittern
Dem ersten Schnee ihres Lebens begegnete das kleine Elefanten-Mädchen
Shaina Pali im Berliner Zoo noch mit Zurückhaltung. Der in dieser Woche
gefallenen zweiten Fuhre konnte sie schon mehr abgewinnen.
Neue OZ Online - 24. Jan. 2006
Heizung
hoch, Tiere rein: Minusgrade setzen auch Zoos zu
Die frostigen Temperaturen setzen derzeit auch Zootieren und ihren Pflegern
zu. So müssen etwa Futternäpfe häufiger ausgetauscht werden,
damit die Nahrung nicht einfriert. In den Tränken, Teichen und Gräben
müsse für Bewegung gesorgt werden, damit genügend Wasser für
die Tiere bereitstehe, hieß es am Montag im Zoo Münster. In den
Tierhäusern wird meist nur die Heizung etwas höher gedreht.
«Bleibt es so kalt, trifft es unseren sibirischen Tiger "Rasputin" trotz
seines dicken Fells besonders hart», sagte Zoosprecherin Ilona Zühlke.
Wenn der Wassergraben - die natürliche Sicherheitsbarriere zwischen
Gehege und Besucherbereich - zufriert, muss der im Prinzip an Kälte
gewöhnte Tiger das Haus hüten. Sonst werde es für die Besucher
gefährlich.
Kölner Stadt-Anzeiger - 24. Jan. 2006
Löwen
mit Fußbodenheizung
Wegen der strengen Kälte haben die Zoos im Ruhrgebiet Stallpflicht für
zahlreiche Tiere angeordnet. "In unserer afrikanischen Savanne haben sich
Eisflächen gebildet, da könnten die Zebras und Antilopen drauf
ausrutschen", erläuterte Sabine Hass, Sprecherin des Gelsenkirchener
Zoos, am Dienstag. Ausgang haben dagegen die drei Löwen. Denn ihr Lagerplatz
im Freigehege hat eine Fußbodenheizung - über den gleichen Luxus
verfügen auch die Gorillas im Duisburger Zoo. Gefährlich ist die
Kälte besonders für Reiher und Enten. Erst vergangene Woche habe
die Feuerwehr einen Reiher mit heißem Wasser aus dem Tümpel loseisen
müssen.
Berliner Morgenpost - 25. Jan. 2006
Familie
Erdmännchen friert nicht
Die Kolonie der Erdmännchen im Kölner Zoo sitzt die derzeitige
sibirische Kälte einfach unter einer Wärmelampe aus. Nicht alle
Tiere in den Zoologischen Gärten haben es so leicht: Häufig wird
Stallpflicht angeordnet. Beispielsweise für die Zebras in Gelsenkirchen,
die in ihrem Savannenbereich Glatteis haben. In Rostock dürfen die
Humboldt-Pinguine nicht mehr ins teilweise zugefrorene Badebecken.
Uetersener Nachrichten - 24. Jan. 2006
Badeverbot
für Humboldtpinguine - Kälte macht Zootieren zu schaffen
Die klirrende Kälte macht auch den Zoos und Tiergärten in
Mecklenburg-Vorpommern zu schaffen. Ein Teil der Tiere kommt wie die
Nashörner in Schwerin nur zeitweise ins Freie, in Wolgast bleiben die
Emus im Stall, im Vogelpark Marlow dürfen die Humboldt-Pinguine nicht
mehr in das teilweise zugefrorene Badebecken. Der Tierpark am Klüschenberg
in Burg Stargard bei Neubrandenburg ist wegen Glätte ganz geschlossen.
Neue Osnabrücker Zeitung 26 Jan 2006
Schafzüchter
auf Grüner Woche erfolgreich
Titel gingen an Ludwig Schmitz (Bentheimer Landschaf). Mit dem Tierpark Nordhorn
waren auch Betriebe aus dem Nachbarkreis in Berlin erfolgreich.
taz Berlin - 24. Jan. 2006
Sich wohl
fühlen
Bei den Lebensumständen und Vorlieben der zotteligen Tiere ist es nicht
weiter verwunderlich, dass sich die Eisbären im Berliner Zoo und Tierpark
in diesen Tagen äußerst wohl fühlen. Dennoch halten sich
die imposanten Tiere nicht zu lange draußen auf. Sie vermissen bei
dieser Kälte den viel intensiveren Sonnenschein ihrer Heimat. So bleibt
den Riesen nichts anderes übrig, als sich im Innengehege immer wieder
aufzuwärmen. Ein Eisbad bleibt ihnen leider auch verwehrt: Das Wasser
im Bassin des Tierparks wurde abgelassen. Die Eisbären könnten
sonst über die Eisschollen hinweg ins benachbarte Gehege klettern.
Merkur Online - 25. Jan. 2006
Pfleger
achten auf die Elefantenohren
Die Urwildpferde sind momentan wohl die glücklichsten Tiere im
Nürnberger Tiergarten. "In ihrer Heimat in der Mongolei kann es minus
40 Grad kalt werden, da leben die hier doch wie im Paradies", sagt der
Stellvertretende Direktor Helmut Mägdefrau. Nach seinen Worten kommen
die rund 2500 Tiere sehr gut mit der klirrenden Kälte
zurecht.
HaffZeitung - 25. Jan. 2006
Lama
Lieschen lässt der Winter kalt
Väterchen Frost hat die Region voll im Griff. Auch die Tiere
im Ueckermünder Tierpark haben mit den Minusgraden zu kämpfen.
Erdmännchen, Flamingo, Wüstenfuchs und Co. halten es zurzeit wie
viele Menschen: Nur wenn es unbedingt notwendig ist, gehen sie vor
die Tür. Der knackige Winter beschert indes den Mitarbeitern des
Tierparks nicht nur kalte Füße, sondern auch ein Mehr an Arbeit:
Der Schnee auf den Gehegen muss geräumt und das Trinkwasser immer
wieder gewechselt werden, sagt die 44-jährige Biologin. Auch das
Futter friere teilweise am Boden fest.
Hannoversche Allgemeine Zeitung - 20. Jan. 2006
Katzenjammer
im Separée
Der kleine Katzenbär Manni aus dem Zoo Hannover, der es durch seine
Ausflüge in die Eilenriede zu einer gewissen Berühmtheit gebracht
hat, wird wohl noch eine Weile in seinem Separée bleiben müssen.
Alles deutet darauf hin, dass seine Partnerin Margarita schwanger ist. Ob
sie tatsächlich tragend sei, könne jedoch erst in ein paar Wochen
mit einer Ultraschalluntersuchung festgestellt werden.
Freie Presse - 20. Jan. 2006
Promi-Besuch
beim Löwen Malik
Löwe Malik, der seit Mai 2005 mit Löwendame Kimba im Tierpark Chemnitz
lebt, bekam gestern prominenten Besuch aus Leipzig. Brigitte
Tübke-Schellenberger, die Witwe des bekannten Malers Werner Tübke,
schaute noch vor der abendlichen Ausstellungseröffnung in der Galerie
Schmidt-Rottluff bei dem stattlichen Pärchen im Tierpark vorbei. Ihr
Mann sei ein großer Löwenfreund gewesen, habe für den Vater
und Großvater von Malik viel Geld gespendet. Nun wolle sie als Patin
und Großmutter nach dem Rechten sehen.
Naumburger Tageblatt - 24. Jan. 2006
Barlebens Bürgermeister verlängert Patenschaft
für Elefantin
Die Elefantendame «Mwana» aus dem Zoo in Magdeburg hat für
2006 erneut einen Paten gefunden. Die Gemeinde Barleben übernimmt bereits
zum dritten Mal die Patenschaft für den Dickhäuter. Jährlich
sind dafür 4500 Euro fällig.
Krefelder Zeitung - 19. Jan. 2006
Mein Freund der
Hornrabe
Tierpfleger oder Tierarzthelfer sind die absoluten Traumberufe des
19-jährigen Tim Goller aus Kaarst, der demnächst sein Fachabitur
baut. Und so schenkte ihm seine Mutter kurzerhand zu Weihnachten ein
Schnupperpraktikum im Krefelder Zoo. Jetzt war es soweit und der "Tierpfleger
für einen Tag" trat seinen Dienst um 7.45 Uhr im Antilopenrevier an.
Solingen-online - 21. Jan. 2006
Vogelpark:
Zwei Schülerinnen sammelten für die Tiere 120 Euro
Stolze 120 Euro haben Maren Sandmöller (12) und Jana Franzgrote (11)
gestern an den Vogelpark in Ohligs überreicht. Eingenommen haben die
beiden das Geld mit einer Tombola.
Russland Aktuell - 19. Jan. 2006
Tag der offenen Tür im Zoo wegen Frost
Der Moskauer Zoo will durch freien Eintritt am Freitag mehr Besucher anlocken.
Gewöhnlich gehen pro Tag mehrere Tausend Menschen in den Zoo. Wegen
des starken Frostes waren die Besucherzahlen in den letzten Tagen stark
zurückgegangen. Sollten am Wochenende die Temperaturen unter minus 25
Grad liegen, werde an diesen Tagen der Eintritt ebenfalls frei sein.
Bote der Urschweiz - 24. Jan. 2006
Pinguin-Paar
von entführtem Toga legt ein Ei
Die Eltern des im Dezember aus einem britischen Zoo gestohlenen Pinguin-Babys
"Toga" erwarten wieder Nachwuchs. Das Pinguinweibchen Kyala habe am vergangenen
Donnerstag ein Ei gelegt, teilte der Besitzer des Tierparks auf der Isle
of Wight, Derek Curtis, mit. Unbekannte hatten den drei Monate alten Toga
im Dezember aus dem Tierpark Amazon World gestohlen. Curtis hält es
für nahezu ausgeschlosssen, dass Toga noch am Leben ist: Das Vogelbaby
habe "nie einen Fisch gesehen" und sei von seinen Eltern mit Nahrung
gefüttert worden, die sie vorgekaut und dann wieder hochgewürgt
hätten.
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fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen
wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
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Ortsnamen. |
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Niederländische
Meldungen
Dierennieuws
25. Januar 2006
Naam voor Rotterdams neushoorntje
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200601/nw40020.htm
Name für Rotterdamer Nashornjunges
Nachdem über die Medien nach einem Namen für das Ende Dezember
geborene Panzernashorn gesucht wurde, ist er nun gefunden. Das Tier wurde
Sophie getauft.
Dierennieuws 25. Januar 2006
Geboorte zeldzame bladaap in Blijdorp
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200601/nw40019.htm
Langurengeburt in Rotterdam
Im Rotterdamer Zoo ist am 22. Januar ein Francois-Langur (Trachypithecus
francoisi) in bereits zweiter Generation geboren worden. Die Tiere wurden
1992 aus dem Zoo Schanghai importiert. Der Zoo verzeichnete im Jahr 2005
1.478.513 Besucher (etwa 22.000 weniger als im Vorjahr) und zählt damit
zu den drei meist besuchten Attraktionen des Landes.
Dierennieuws 25. Januar 2006
Oliefanten terug in Ouwehand
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200601/nw39853.htm
Rhenen erhält wieder Elefanten
Nach Jahren ohne Elefanten wird der Ouwehands Dierenpark Rhenen noch
vor Ostern wieder Elefanten halten. Zunächst werden drei Kühe (31,
36 und 40 Jahre) aus einem italienischen Zirkus gekauft. Die Gruppe soll
später um zwei weitere Kühe und einen Bullen ergänzt werden,
um eine Zucht zu starten. Für die Tiere wird das alte Elefantenhaus,
welches derzeit als Studio für eine Fernsehserie dient, umgebaut. Die
Anlage wird 5300qm umfassen und damit die zweitgrößte Elefantenanlage
der Niederlande sein.
Französischsprachige
Meldungen
(mangels Bearbeiter als
automatische Übersetzung)
Régions.be
Une nouvelle vie pour Birma
l'éléphante
Ein neues
Leben für Birma die Elefantenkuh
An 21 Jahren wird Birma einem neuen Leben versprochen. Die Elefantenkuh
von Asien des Zoos von Maubeuge ist Mittwoch dem Tier Park von Chester (das
Vereinigte Königreich) gegeben worden. Alles wird sie ihre Stelle in
einer Gemeinschaft von neun Elefanten in einer ausgedehnten Weide machen.
Birma ist Träger von Reproduktionshoffnungen! Daisy und Dina aus Rotterdam
werden zwei Elefantenkühe in Maubeuge vom Monat April an. Bis dahin
werden große Investitionen verwirklicht sein. " Eine Million
Euro wird im Jahre 2006 der Schaffung einer ausgedehnte Weide zugewiesen,
die zwei Tiger und drei Löwen empfangen wird. Die Erneuerung des
éléphanterie (neue Schiebetüren, Vergrößerung
der Außenweide), stellt die andere unmittelbare Investition dar
".
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Zoo Dortmund, 25.01.2006
Dortmunder Zoo stellt Zooführer für blinde und sehbehinderte
Menschen vor
Der Lions Club Dortmund-Hanse schenkt dem Zoo Dortmund einen
Blindenzooführer. Es handelt sich um eine stark abgewandelte
Version eines Zooführers, der die repräsentativsten Tiere des Zoos
anhand eines Rundgangs vorstellt und auch einen Wegeplan enthält. Das
Werk heißt: Zooführer für blinde und sehbehinderte
Besucherinnen und Besucher. Die Texte sind sowohl in Braille-Schrift,
als auch in Großschrift, die Bilder als Schwarzweiß-Konturen
bzw. als taktile Abbildungen enthalten. Die Herstellung des Zooführers
war technisch, personell und überhaupt .. sehr schwierig und hat fast
zwei Jahre in Anspruch genommen.
Idee und Text stammen von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter. Finanziert
wurde das Projekt vom Lions Club Dortmund-Hanse. Die Umsetzung hat die
Universität Dortmund im Rahmen eines Studierendenprojektes der
Blinden- und Sehbehindertenpädagogik der Fakultät
Rehabilitationswissenschaften (Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium)
unter der Leitung von Dr. Birgit Drolshagen (taktile Abbildungen,
Übersetzung der Texte, Druck, Herstellung) übernommen. Neben den
Studierenden waren noch Dipl. Informatiker Ralph Klein und Peter Knabe beteiligt.
Vermittelt wurde der Kontakt durch Hermann Steiner.
Naturschutz-Tierpark Goerlitz, 25.01.2006
Trotz Winterwetter - Arbeiten am ersten Tibetdorf-Haus gehen weiter
Dimitrij Genze und Sergius Miller haben bei ihrer Ausbildung in der
Görlitzer Berufsakademie Ostsachsen (BAO) eine Menge gelernt. Unter
Anleitung ihres Lehrmeisters Siegfried Gierth fertigten die beiden aus Kasachstan
stammenden AZUBIS zusammen mit ihren deutschen Kollegen nun sogar Fenster
für ein tibetisches Haus. Um diese einzubauen, mussten sie allerdings
nicht nach Tibet reisen, sondern lediglich bis in den Naturschutz-Tierpark,
wo derzeit ein tibetisches Dorf entsteht. Zum Frühjahr soll das erste
Haus, eines für Yaks und Kaschmirziegen, fertig sein. Heute wurden die
von Hartz-IV-Mitarbeitern des Tierparks mit typisch tibetischen Farben angemalten
Fenster angepasst und probehalber eingebaut. Die zukünftigen Bewohner
werden an der handwerklich soliden und farbenprächtigen Gestaltung ihrer
Unterkunft hoffentlich ebenso erfreut sein wie die Besucher. Den
Tierparkmitarbeitern selbst bereitet jedenfalls die Zusammenarbeit mit der
BAO und der Arbeitsgemeinschaft Görlitz (Hartz IV) große Freude,
denn sie ermöglicht eine kostengünstige, detailgetreue und für
alle Seiten nutzbringende Verwirklichung des Tibetdorf-Projektes.
Zoo Dresden, 25.01.2006
Im Auftrag des Dresdner Zoos wurde im Sommer letzten Jahres eine
Kunden-zufriedenheitsanalyse durchgeführt.
Hierbei schilderten insgesamt 500 Besucher verschiedenster Altersklassen
ihre Eindrücke, charakterisierten den Zoo und nannten
Verbesserungsvorschläge zur Steigerung seiner Attraktivität. Die
Auftragnehmer waren Mitglieder von PAUL Consultants, der studentischen
Unternehmensberatung der TU Dresden, die eigens für dieses Projekt eine
GbR gegründet haben. Ihre Aufgabe war die Planung der Befragung, die
Erstellung des Fragebogens sowie die Auswertung der Umfrage. Im Anschluss
daran wurden Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität abgeleitet.
Diese Ergebnisse möchten wir Ihnen am Donnerstag, dem 26. Januar, 11.30
Uhr im Auditorium des Dresdner Zoos vorstellen. Anwesend werden neben Herrn
Ukena auch die Mitglieder von PAUL Consultants sein, die dieses Projekt
durchgeführt haben.
Natur- und Wildpark Buchenberg, 25.01.2006
Mit Schneeschuhen durch die Waidhofener Bergwelt
Spuren im Schnee
- Auf Schneeschuhen durch die Waidhofner Bergwelt. Die Naturparkführer
und Förster der Waldschule Buchenberg begleiten Kinder- und
Erwachsenengruppen durch die einmaligen Waldlandschaften rund um Waidhofen
an der Ybbs. Dabei wird in spannender Weise Wissen rund um unsere heimische
Natur und unser Ökosystem Wald vermittelt. So manche geheimnisvolle
Tierspur im frisch verschneiten Winterwald wird zum spannenden
Naturerlebnis.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 25.01.2006
Nicht nur für Damen ...
Die
Kameliensammlung der Wilhelma zählt eindeutig zu den botanischen Pretiosen
des Landes. Teils über 160 Jahre alt, wollen die Sensibelchen
alljährlich aufs sorgsamste gepflegt werden, damit sie ihre Bewunderer
in der kalten Jahreszeit mit üppiger Blüte erfreuen. Und so schaffen
die Gärtner denn mit kühlen Temperaturen, kalkarmem Boden und
hinlänglich feuchter Atmosphäre Bedingungen wie in den
fernöstlichen Gebirgsregionen, aus denen die immergrünen
Sträucher ursprünglich stammen. Benannt sind die Kamelien (Camellia
japonica) nach dem Jesuitenpater Georg Joseph Kamel (1661-1706), dessen Name,
wie in der wissenschaftlichen Beschreibung von Pflanzen und Tieren üblich,
latinisiert wurde. Bereits 1731 kamen die ersten Pflanzen nach Europa
auch König Wilhelm I. von Württemberg besorgte sich einige der
sehr teuren Exemplare für seine Wilhelma. Einige dieser Sträucher
bilden den Grundstock der wertvollen Sammlung, die heute fast 100 Arten und
Sorten umfasst und alljährlich im Winter die Besucher erfreut. In China
und Japan wurden Kamelien schon seit Jahrhunderten gezüchtet: Aus der
Wildform mit einfachen rosafarbenen Blüten entstanden so zahllose Formen
mit halbgefüllten oder gefüllten Blüten in allen Farben von
Weiß über Rosa bis Purpur. Bis Anfangt März dauert die
Hauptblütezeit - solange können sich die Wilhelmabesucher die Pracht
genießen und unter der Vielfalt ihre Lieblingsform und farbe
suchen. Bis Anfang Mai bleiben die Kamelien dann noch im Schaugewächshaus,
aber wenn mit steigenden Temperaturen draußen die Blütezeit anderer
Pflanzen beginnt, ziehen sich die noblen Asiaten in den lichten Schatten
einer geschützten Stelle im Freiland zurück. In der Sommerfrische
bereiten sie sich auf den nächsten Winter vor, um dann die Wilhelma-Besucher
erneut zum günstigen Tarif mit herrlichen Blüten zu erfreuen.
Wildpark Lüneburger Heide, 24.01.2006
Mit Papa auf Expedition ins Reich der Tiere - ein Vater-Kind-Wochenende
im Wildpark Lüneburger Heide
als Forscher die Wildtiere beobachten
den Wildpark und die nachtaktiven
Tiere in der Dunkelheit erleben
mit den Wärtern die Tiere
füttern
über dem Lagerfeuer kochen und den Wölfen lauschen
den Wald und seine Bewohner erforschen Am 9.-11. Juni 2006 ziehen
Väter mit ihren Kindern von 6 bis 12 Jahren ins Abenteuer. Sie zelten
mitten im Wald nahe dem Wildpark Lüneburger Heide. Für ein Wochenende
schlüpfen sie in die Rolle echter Wildbiologen. Sie beobachten die Tiere
im Wildpark, erforschen bei einer Nachtexpedition das Verhalten der Wildtiere
in der Nacht, betreten bei der Fütterung die Gehege, erkunden bei einem
großen Geländespiel den Wald aus Sicht der Ameisen und lauschen
abends am Lagerfeuer dem Wolfsgeheul. Gekocht wird auf dem offenen Lagerfeuer
das ist Abenteuer pur! Die gemeinsam verbrachte Nacht unterm Sternenhimmel
werden Papa und Kind so schnell nicht vergessen! Nachts rufen die Wölfe,
morgens wachen die Luchse Der erste morgendliche Blick aus dem Zelt streift
die Luchse, die in 20 Meter Entfernung ihre Runden drehen. Luchse, Wölfe,
Waschbären Väter und Kinder erleben die Wildtiere hautnah.
Organisiert wird das Vater-Kind-Wochenende von Arillus (Gesellschaft für
Umweltbildung, Beratung, Naturerlebnis mbH) in Zusammenarbeit mit dem Wildpark
Lüneburger Heide. Die Wildtierforscher-Wochenenden erfreuen sich
großer Beliebtheit und finden nun bereits im vierten Jahr statt. Wir
möchten den Vätern die Möglichkeit geben, ein ganzes Wochenende
gezielt mit ihren Kindern zu nutzen und die Natur dabei zu erkunden,
so Ralf Gerhard von Arillus, der Gesellschaft für Umweltbildung, Beratung
& Naturerlebnis aus Göttingen. Und die Mütter können
derweil ein Wochenende ganz ohne Familie genießen!
Münchner Tierpark Hellabrunn, 24.01.2006
Trotz eisiger Kälte: unsere Tiere sind fidel!
Tiere in der freien Wildbahn haben verschiedene Mechanismen entwickelt,
um mit tiefen Temperaturen fertig zu werden. So verfallen viele Amphibien
und Reptilien als wechselwarme Tiere in eine Kältestarre. Auch
Säugetiere wie z. B. das Murmeltier verabschieden sich vor dem Winter
oberirdisch und verschlafen die eisigen Temperaturen. Das alles haben unsere
Exoten nicht nötig. Sie fühlen sich in ihren geheizten Gehegen
pudelwohl und können in den Häusern beobachtet bzw. besucht werden.
Trotzdem lassen es sich z. B. die Elefanten nicht nehmen, jeden Morgen einen
kurzen Temperaturcheck zu machen und am Nachmittag zwischen 13.30 und 14.30
Uhr üben sie sich in Schneeballschlacht. Unsere Schimpansen und Gorillas
ziehen es allerdings vor, bei diesen eisigen Temperaturen ihr warmes, kuscheliges
Zuhause nicht zu verlassen. Aber bei so optimalen Bedingungen wie Tageslicht,
Rasen und tropischem Grün zieht einen auch nichts nach draußen.
Unser Eisbär und unsere Robben sehen das alles sehr gelassen und warten
mit uns auf wärmere Tage.
Zoologischer Garten Magdeburg, 23.01.2006
Elefantenpatenschaft verlängert
Es muss ja nicht immer gleich ein Elefant sein! Bei dem Bürgermeister
der Gemeinde Barleben, Franz-Ulrich Keindorff schon. Bereits das dritte
Jahr übernimmt die Gemeinde Barleben die Patenschaft über die Elefantin
Mwana (Jahresbetrag: 4500 Euro). Gemeinsam mit dem Zoodirektor
Dr. Kai Perret wird der Bürgermeister der Gemeinde Barleben, Franz-
Ulrich Keindorff die neue Tierpatentafel am Ost-Zooeingang (Starße
Am Vogelgesang) einweihen.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 23.01.2006
Dem Tierpfleger über die Schulter schauen
Bald
sind Winterferien, Zeit zum Schlitten oder Ski fahren, Schlittschuh laufen
und den Winter genießen.
Wer sportlich nicht so interessiert ist, hat vielleicht mehr Zeit für
Tiere. Die im Tierpark haben sich besonders fein gemacht und ihren echten
Winterpelz angelegt. Ob Trampeltier, Luchs oder Ziege, im Winter sehen sie
besonders schön aus und sie lassen sich auch sehen! Wer nicht nur schauen
will, sollte sich in den Ferien den 15. Februar und den 22. Februar von 14.00
bis 15.30 Uhr vormerken. Für jeweils 12 interessierte Ferienkinder (ab
10 Jahre) besteht dann die Möglichkeit, den Tierpflegern über die
Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen. Man
darf endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und richtig
Tierpfleger sein.
Meeresmuseum Stralsund, 20.01.2006
Toter Finnwal wird in Stralsund seziert
Donnerstag
kurz nach 16 Uhr ist der gestrandete Finnwal nach einem Umweg über Berlin
wohlbehalten in Stralsund angekommen. Vom Südhafen wurde das Tier dann
per Schwimmkran zum NAUTINEUM Dänholm übergesetzt. Bereits
Donnerstagabend wurden die ersten Maße genommen: das Tier ist 16,53
m lang und ca. 20 Tonnen schwer. Bei dem Meeressäuger handelt es sich
um ein ausgewachsenes Weibchen. Die Breite der Schwanzflosse (Fluke)
beträgt 3,16 m. Der Kadaver ist sehr dünn und noch sehr frisch
- bedingt durch die kalte Witterung. Zur Stunde wird der Wal, unter Leitung
von Museumsdirektor und Walforscher Dr. Harald Benke, von Mitarbeitern des
Deutschen Meeresmuseums sowie weiteren Helfern, insbesondere Biologiestudenten
der Universitäten Rostock und Greifswald, seziert. Dabei wird zunächst
die Fettschicht abgetragen. Anschließend werden die Muskeln und inneren
Organe frei gelegt sowie das Skelett vollständig entfleischt. Während
dieser Prozedur werden von allen großen Organen, wie z. B. Herz, Niere,
Lunge und Leber, Proben entnommen, die u. a. auf Schadstoffe, Bakterien und
Viren untersucht werden. Die entnommenen Proben werden zur Untersuchung an
das FTZ (Forschungs- und Technologiezentrum) Westküste Büsum der
Universität Kiel geschickt. Erst nach deren Auswertung ist eine Aussage
zur Todesursache des Walweibchens möglich. Bis zum Mittag hatten
ca. 500 Besucher die Gelegenheit genutzt, um sich den Wal anzuschauen. Die
Sektion des Wales wird heute noch beendet, so dass das NAUTINEUM ab Samstag
wieder geschlossen ist.
Tierpark Chemnitz, 20.01.2006
Bärenmakaken gut eingelebt Nachwuchs bei den Hauseseln
Die
siebenköpfige Gruppe Bärenmakaken hat sich gut im Tierpark eingelebt.
Die Tiere waren Ende letzten Jahres aus dem Tiergarten Straubing nach Chemnitz
gekommen. Inzwischen haben die Affen regelmäßig Zugang zum
Außengehege und sind dort auch gut zu sehen. Schnee und Kälte
machen ihnen wenig aus, sie kommen in ihrer Heimat in Gebirgsregionen bis
in 2000 m Höhe vor und sind zudem auch an mitteleuropäische Winter
gewöhnt. Oft sitzen sie nach Affenart eng aneinander geschmiegt und
wärmen sich gegenseitig. Dabei können auch viele interessante
Verhaltensweisen, wie zum Beispiel die gegenseitige Fellpflege, sowie der
Verständigung dienenden Gesichtsausdrücke und Laute beobachtet
werden. Auch die meisten anderen Tiere sind trotz Kälte und Schnee zu
sehen. Sie haben zwar die Möglichkeit, sich bei Bedarf in ihre
Unterkünfte zurückzuziehen, nutzen aber ebenso ihre Außenanlagen.
Bei den Haustieren gibt es auch im Winter viel Nachwuchs. Nach dem
Babyboom im Streichelzoo bei den Ziegen und Schafen kam Anfang
der Woche eine Eselstute zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf, die anderen
Mitglieder der Herde sehr interessiert.
Thüringer Zoopark Erfurt, 20.01.2006
Führungen in den Winterferien
In den Winterferien vom 6. bis 10. Februar werden im Thüringer Zoopark
Erfurt und im Zoopark-Aquarium am Nettelbeckufer 28a wieder Führungen
mit interessanten und wissenswerten Themen durchgeführt. Tierinteressierte
Kinder und Erwachsene sind herzlich eingeladen.
Zoo Hannover, 20.01.2006
Junggesellenbude mit Bambus
Wenn es in
der Beziehung kracht und einer von beiden Partnern fluchtartig die gemeinsame
Wohnung verlassen muss, kommt er oder sie in der Regel bei Freunden unter.
Schläft auf der Luftmatratze im Wohnzimmer oder bei räumlich
gut ausgestatteten Freunden darf das Gästezimmer bewohnen, schleicht
auf Zehenspitzen herum, um möglichst unauffällig zu sein und die
Gastfreundschaft der Freunde nicht zu strapazieren. Nicht so Katzenbär
Manni! Als Manni Anfang Januar zum zweiten Mal (!) von seiner offensichtlich
unpässlichen Partnerin Margarita des Geheges verwiesen wurde, konnte
er nach kurzen Zwischenstopps im Stadtwald sofort in eine eigene Wohnung
einziehen. Die aparte Junggesellenbude im Zooviertel hat zwei Zimmer, eine
geräumige Terrasse und ist modern mit Edelstahl und Holz ausgestattet.
Sogar einen exotisch-spannenden Namen hat das Appartement:
Quarantäne steht an Mannis Türklingel. Mit viel frischem
Bambus hat Manni es sich in seiner neuen Singlewohnung gemütlich
gemacht. Hier genießt er die Ruhe, schläft ausgiebig und
freut sich täglich über frisches Obst und knackiges Grün.
Nur eines fehlt ihm trotz des angenehmen Junggesellendaseins doch: seine
feurige Margarita, die dem Leben des Kleinen Pandas täglich die richtige
Würze gegeben hat. Und so hofft Manni, dass seine Junggesellenbude nur
eine vorübergehende Bleibe ist und er irgendwann zu Margarita zurück
kehren kann. Grund für die Unpässlichkeit Margaritas könnte
sein, dass die hübsche Katzenbärin tragend ist. Dann wäre
es ganz normal, dass sie das Gehege für sich beansprucht und von ihrem
Partner nichts wissen will. In ein paar Wochen kann mit einer
Ultraschall-Untersuchung festgestellt werden, ob Margarita tragend ist. Sollten
Katzenbärchen unterwegs sein, muss Manni noch ein wenig länger
in der Junggesellenbude bleiben. Denn würde er sich im gemeinsamen Gehege
in die Kindererziehung einmischen, wäre bei den Kleinen Pandas vielleicht
gleich wieder der Bär los!
Zoo Duisburg, 20.01.2006
Ein Dankeschön von PIT
Seit gut einem halben Jahr schweißen, schleifen und bohren die Lehrlinge
Sebastian Kesselhut, Marcel Lorenz und Daniel Noreika gemeinsam mit ihrem
Ausbilder Hans-Georg Seifer in und an den Innenstallungen der Kalifornischen
Seelöwen im Zoo. Wohl keiner der Auszubildenden hätte je geglaubt,
im Verlaufe seiner Lehrzeit als Metallbauer einen solch lebensnahen, mit
Sicherheit aber außergewöhnlichen Ausbildungsort in Anspruch nehmen
zu dürfen. - Dank der Leitung der HKM (Hüttenwerke Krupp Mannesmann)
in Duisburg. Während ihrer praktischen Ausbildung vor Ort im Zoo
sanierten die jungen Männer sämtliche Metallabsperrungen und
schieber in den Ruhezonen und Wurfboxen der quirligen
Meeressäugetiere; durch geschickte Aufteilung des über 50 m²
großen Innengeheges schufen sie neue Wohlfühl-Anlagen für
gemischte Gruppen, Mutter und Kind-Abteil und/oder Einzelaufstallung allzu
hitziger Bullen. Nun, da das Werk erfolgreich abgeschlossen wurde, soll der
flossenfüßige Haremsboss PIT einen frischen Fettfisch mit einem
Frühlings-Blumenstrauß vertauschen, den der schnauzbärtige
Seelöwen-Pascha als kleines Dankeschön fürs neue Zuhause an
die Leiterin der Berufsbildung, Frau vom Ende, überreichen soll (zur
Zeit wird allerdings noch an einer robbengerechten Übergabe der
Blütenpracht geübt
).
Zoo Dortmund, 20.01.2006
Ältester Amur-Leopard der Welt bekommt Gesellschaft: Frankfurter
Amur-Leoparden neu im Dortmunder Zoo
Im Zoo Dortmund ist ein Pärchen der seltenen Amur-Leoparden aus
dem Zoo Frankfurt eingetroffen. Sungari und Caesar
sind zwar schon ein betagtes Paar, mussten im Zoo Frankfurt jedoch dem Neubau
einer Anlage weichen. Im Zoo Dortmund haben sie nun ein neues Zuhause gefunden
und dürfen hier nun ihren Lebensabend verbringen. Damit kann der Zoo
Dortmund nun drei Vertreter dieser Unterart des Leoparden zeigen. Amur-Leoparden
stark vom Aussterben bedroht und gerade eben wurde wieder ein Großteil
ihres Lebensraumes für den Bau einer Pipeline zerstört.
Naturschützer fürchten um den Bestand der Population in freier
Wildbahn. Nach aktuellen Schätzungen leben nur noch rund 30 Tiere im
Amur-Gebiet (Nordostasien) Offenbar muss auch der Amur-Leopard in die Reihe
jener Tierarten aufgenommen werden, deren Überleben nur noch in Zoos
gewährleistet werden kann. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm
(EEP) für den Amur-Leoparden hat daher den Erhalt dieser Tiere zum Ziel.
An diesem Ziel beteiligt sich auch der Zoo Dortmund seit vielen Jahren. In
der Vergangenheit hat es immer wieder erfolgreich Nachzuchten bei den
Amur-Leoparden gegeben, zuletzt im Jahr 2000. Mittlerweile jedoch ist das
Zuchtweibchen aus Altersgründen verstorben und der Kater Amur
ist mit seinen fast 22 Jahren der älteste lebende Amur-Leopard der Welt.
Im Rahmen des Zuchtprogramms geht es jedoch nicht ausschließlich um
die Zucht von Tieren. Auch die sinnvolle Unterbringung der vorhandenen Tiere,
auch der nicht mehr zuchtfähigen Alttiere, muss organisiert werden.
Daher hat der Zoo Dortmund seine Anlage zur Unterbringung der beiden Tiere
aus Frankfurt angeboten. Mit dem Aufbau eines neuen Zuchtpaares soll ohnehin
erst wieder begonnen werden, wenn der Zoo die Gelegenheit und Mittel hatte,
seine Anlage zu verbessern. Bis dahin darf Amur einen teil der
Anlage für sich selbst beanspruchen. Das Pärchen Sungari
und Caesar nutzt den größeren Teil der Anlage. Als
Einzelgänger bevorzugt Amur es, seine alten Tage alleine
zu verbringen und dies will der Zoo ihm auch gerne zugestehen.
Zoologischer Garten Magdeburg, 20.01.2006
TIERISCH NAH: Neues für Zoobesucher im Jahr 2006
2005: 267 644 Besucher konnte der Zoologische Garten Magdeburg im Jahr
2005 begrüßen. Das waren 6.139 Zoobesucher mehr als im Vorjahr.
Europaweit einmalig war die Geburt eines Spitzmaulnashornes am 3.11.2005
im Magdeburger Zoo. Neben diesen international beachteten Zuchterfolg hatten
die Magdeburger Tiergärtner weitere sensationelle Zuchterfolge wie beim
Großen Ameisenbären, beim Tamandua (Kleiner Ameisenbär),
bei den Gelbbrustkapuzinern, Weißkopfsakis und bei vielen
Krallenaffenarten. Schwarzweiße Varis und eine quirlige Husky-Gruppe
eroberten 2005 schnell die Herzen der Zoobesucher. Ab Oktober 2005 bekamen
die beiden Schimpansen Wubbo und Nana wieder Besuch
Tausende Besucher kamen ins Menschenaffenhaus. 2006: Der Zoologische
Garten Magdeburg erwartet 2006 einige Tierische Neulinge und hofft
natürlich wieder auf zahlreichen Nachwuchs.
Tierpark Ueckermünde, 20.01.2006
Die aktuellen Wetterkapriolen bereiten auch dem Tierpark Ueckermünde
ein paar Sorgen.
Wegen des Glatteisregens muss der Tierpark auch am Samstag noch geschlossen
bleiben. Die Eintrittskasse und die Tierparkgaststätte werden
dennoch von 10 bis 15 Uhr geöffnet sein, da im Moment noch zahlreiche
Gäste nach den Jahreskarten zum halben Preis fragen. Am Sonntag kann
man übrigens bei der Schaufütterung um 11 Uhr bei dem Fischotter
beobachten, wie er mit dem Eis auf seinem Teich zurechtkommt. Fischotter
haben ein gewaltiges Orientierungsvermögen und finden zielsicher auch
unter der Eisdecke die wenigen Löcher. Um 14 Uhr findet die
Schaufütterung bei den Löwen statt.
Stadtverwaltung Landau, 19.01.2006
Zoo Landau in der Pfalz startet mit Service-Offensive ins
Jahr 2006
Nicht
nur in Bezug auf die Anzahl und Qualität der geplanten Sonderveranstaltungen
legt sich der Zoo Landau 2006 mächtig ins Zeug, sondern auch in Hinblick
auf einen verbesserten Besucherservice hat man sich einiges vorgenommen.
Besonders um die Bereiche Gästeinformation, Gastronomie und Sauberkeit
möchte man sich noch intensiver kümmern. Eine
Jahreskartenaktion eigens für Erwachsene und Senioren zielt
darauf ab, gerade auch diesem Kundenkreis außerhalb der klassischen
Elternzeit den Zoo Landau als Erholungs- und Freizeitort näher
zu bringen. Das Motto einer zunächst bis Ende März 2006 laufenden
Aktion für Erwachsene beziehungsweise Senioren lautet: Wenn es
Ihnen heute bei uns gefallen hat, dann rechnen wir Ihnen Ihren heutigen
Einzeleintritt auf den Kauf einer Jahreskarte an! Die so erworbene
Jahreskarte (regulär: ¬ 35,--/Erwachsene; ¬ 30,--/Senioren)
wird bis 31.12.2006 gültig sein. Immer wieder hören wir das
Argument älterer Erwachsener, so Heckel, dass mit dem
Großwerden der Kinder der Zoo nur noch selten oder gar nicht besucht
wird. Das sei schade, zumal andererseits sehr viel positive
Rückmeldung aus diesem Personenkreis kommt, wenn man sich eben doch
einmal wieder zu einem Zoobesuch entschlossen hat. Während der
Ferienwochen bieten die Tierpfleger des Zoos ab diesem Jahr an den
Tierpfegerinfotagen einen ganz besonderen Service: Jeden
Ferien-Mittwoch stehen die Mitarbeiter der verschiedenen Reviere ab 13 Uhr
nacheinander für je ca. eine halbe Stunde an ausgewählten Treffpunkten
für die Beantwortung der Fragen kleiner und großer Zoobesucher
bereit.
Whale and Dolphin Conservation Society 25. Januar 2006
Bau eines neuen Delfinariums in Deutschland geplant / WDCS kritisiert
Vorhaben zu Delfintherapie auf Rügen
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=777392
Die Firma "Nature Projekt GmbH" aus Westerland will im Sommer 2006 mit dem
Bau eines Delfinariums in Glowe auf Rügen beginnen, um Delfintherapie
in Deutschland kommerziell anbieten zu können. Fünf Große
Tümmler sollen dazu als "Therapietiere" angeschafft werden.
Diergaarde Blijdorp Rotterdam erhalten 26. Januar 2006
Activiteitenlijst 2006
Jahresprogramm 2006
Orchideenschau: 18. Februar bis 5. März
In den Gewächshäusern des Tiergartens findet im Frühjahr eine
Ausstellung tropischer asiatischer und südamerikanischerOrchideen statt.
Im Mittelpunkt werden verschiedene Vermehrungsstrategien der Orchideen stehen.
EAZA Nashornkampagne: Start Ende Februar
In Rotterdam wird den kleinen Zoobesuchern eine spezielle Nashornrallye zum
Preis von 2 Euro angeboten.
Familienaktivität Lentekriebels
(Frühlingsgefühle): 1. April bis 11. Juni
Im Frühjahr, wenn viele Tiere des Zoos Frühlingsgefühle bekommen,
wird eine Rallye Babyboom für die gesamte Familie gratis
angeboten.
Weltozeantag: 8. Juni
Im Rahmen des Weltozeantages werden im Oceanium diverse Aktivitäten
ageboten.
Neues Oewanja Restaurant: Fertigstellung im Sommer
In afrikanischer Athmosphäre wird man ab Sommer 2006 in der Oewanja
Lodge speisen können.
Neue Voliere für Rote Sichler und Aras: Fertigstellung in der ersten
Jahreshälfte
Im Südamerikateil des Zoos wird eine neue Flugvoliere für Aras
und Rote Sichler fertiggestellt werden.
Neue Anlage für China-Alligatoren: Herbst
Im Chinesischen Garten erhalten die China-Alligatoren einen Weiher mit reichlich
Lotuspflanzen, Felsen und Bambus.
Neue begehbare Voliere für Löffler, Rotschenkel, Kampfläufer
u.a.: bis Anfang 2007
Mittels dieser neuen Anlage soll der Fokus auf verschiedene einheimische
Vögel gerichtet werden, die sich jedes Jahr auf den Weg nach Afrika
machen, um dort zu überwintern.
Die Großvoliere wird Anfang 2007 um ein begehbares Gewächshaus
ergänzt, in dem die Situation in den afrikanischen
Überwinterungsgebieten dargestellt wird. In diesem Teil werden u.a.
farbenprächtige Bienenfresser zu sehen sein.
Neue Anlage für Servale: im Laufe des Sommers Als Ergänzung der
Afrikanischen Savanne entsteht eine Anlage für diese kleinen Katzen.
Neue Anlage für Colobusaffen: im Laufe des Sommers
Eine neue, mit zahlreichen Bäumen bestandene Anlage wird im Laufe des
Sommers den Colobusaffen zur Verfügung gestellt werden können.
Von einem Aussichtspunkt wird von hier auch die Savannenanlage und die
Servalanlage zu überblicken sein.
Zoomonat Juni
Im Juni organisieren die 15 NVD-Zoos gemeinsam Aktivitäten zum Thema
Ein Blick hinter die Kulissen. An den Wochenenden stehen jeweils
andere NVD-Zoos im Mittelpunkt.
Familienaktivität Spurensuche: 21. Juni bis 17. September
Im Rahmen einer spannenden Rallye muss ein Nashornmord aufgeklärt werden.
Zoocamp: Juli und August
In den Sommerferien (8. Juli bis 20. August) können Kinder zwischen
9 und 11 Jahren für 42,50 Euro eine Nacht im Zoo verbringen.
Familienaktivität Vet Cool: 1. Oktober bis 15. Dezember
Workshop für Kinder, die vielleicht mal Tierarzt werden wollen. Lustige
Geschichten, eine Röntgenroute und Spezialaufgaben werden
zeigen, wer wirklich Zootierarzt werden kann.
Familienaktivität Midwinterzoo: Weihnachtsferien
Der Diergaarde Blijdorp wird während der Weihnachtsferien in
Midwinterzoo umbenannt. In der warmen Riviera-Halle werden
verschiedene Aktivitäten angeboten, durch den Zoo verläuft eine
Midwinter-Route und das Oceanium ist auch abends geöffnet.
150 Jahre Blijdorp: 2007
Im Jahr 2007 feiert der Diergaarde Blijdorp sein 150jähriges Bestehen.
Neben diversen Jubiläumsaktionen stehen im Jubiläumsjahr zwei
Großprojekte im Mittelpunkt: Ein Savannenhaus sowie eine neue
Eisbärenanlage.
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Spiegel Online
- 24. Jan. 2006
UMWELT-RANGLISTE
Costa Rica schlägt Deutschland
In einem internationalen Umwelt-Ranking landet Deutschland abgeschlagen auf
dem 22. Platz - hinter Ländern wie Kolumbien und Costa Rica, aber noch
vor den USA. Sieger ist Neuseeland, gefolgt von Schweden und Finnland. Im
diesjährigen Umweltranking der US-Universitäten
Yale und Columbia landete Großbritannien überraschend
auf Platz 5 - vor einem Jahr lag das Land noch abgeschlagen auf Rang 65.
In den vergangenen zwölf Monaten haben die Briten ihre Umweltpolitik
kaum signifikant verändert - dafür aber die Wissenschaftler ihre
Kriterien. Wurde Großbritannien im Jahr 2005 noch wegen der Abholzungen
abgestraft, die Hunderte Jahre zurückliegen, so spielten die fehlenden
Wälder in diesem Jahr kaum noch eine Rolle, weil sie nicht im direkten
Verantwortungsbereich der heutigen Politik liegen. Der Pilot 2006 Environmental
Performance Index (EPI) umfasst 133 Länder und soll am 26. Januar auf
dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt werden. Grund für das
unerwartet schlechte Abschneiden Deutschlands ist die niedrige Bewertung
von Artenvielfalt und Habitaten. Auch wenn Deutschland in allen anderen Kriterien
gut bis sehr gut abschneidet, war ein Platz in der Spitzengruppe so nicht
mehr drin. Die USA landeten abgeschlagen auf Rang 28 - deutlich hinter anderen
Industrienationen wie Großbritannien (5) oder Kanada (8). "Vielleicht
weckt diese Studie ja die amerikanische Öffentlichkeit auf, vor allem
die Politiker in Washington." Die vollständige Studie kann bei der Yale
University heruntergeladen werden.
FAZ.NET - 20. Jan. 2006
Wal in der Themse ist Londons neue Sensation
Hunderte Londoner und Besucher der britischen Hauptstadt sind am Freitag
Zeugen einer außergewöhnlichen Szene geworden: Ein Wal schwamm
mitten im Stadtzentrum die Themse hinauf. Bei dem Tier handelt es sich um
einen Nördlichen Entenwal. Dem Museum für Naturgeschichte zufolge
ist es das erste Exemplar dieser Art, das seit Beginn der Aufzeichnungen
im Jahr 1913 in der Themse gesichtet wurde. Warum sich der Wal in den Fluß
verirrt hat, ist bisher nicht bekannt. Möglicherweise sei das Tier krank.
Medienberichten zufolge wurde ein zweiter Wal an der Flußmündung
in Südostengland gesichtet. Nach Aufzeichnungen der Londoner zoologischen
Gesellschaft haben sich im vergangenen Jahr zahlreiche Tiere vom Atlantik
in die Themse verirrt, darunter Robben und auch einige Delfine.
Süddeutsche Zeitung - 21. Jan. 2006
Dramatisches
Ringen um Londons Wal
Tierschützer in London haben um das Leben des verirrten Wals gekämpft.
Mit einem Kran wurde das sechs Meter lange Tier, das im Westen der Stadt
in der flachen Themse strandete, am Nachmittag auf ein Frachtboot gehievt.
Das Boot nahm Kurs auf das Meer in 60 Kilometern Entfernung. Die Entscheidung
über Leben oder Tod des Meeressäugers war damit aber noch nicht
gefallen. Ausschlaggebend für die Entscheidung, ob der Wal freigelassen
oder getötet wird, seien Ergebnisse von Gesundheitstests.
Saarbrücker Zeitung (Abonnement) - 22. Jan. 2006
Zoo-Direktor:
Ganze Welt schaute auf Rettungsversuch für den Wal
Der vergebliche Überlebenskampf des in der Londoner Themse gestrandeten
Wals hat nach Überzeugung des Zoologen Jürgen Lange sehr große
Bedeutung für den Artenschutz. «Auf diesen Rettungsversuch hat
die ganze Welt geschaut.» Angesichts der weltweiten Bedrohung für
die Wale sei «jedes Tier wichtig für die Gesamtart». Andererseits
sei die starke Emotion der Menschen auch «ein Zeichen, wie krank wir
selbst sind». Der Wal war am Samstagnachmittag auf einen Schleppkahn
gehievt worden. Auf der Fahrt Richtung Nordsee war das Tier am Abend auf
dem Schiff verendet.
London:
Toter Wal soll obduziert werden
Der in der Themse verirrte Wal ist nach einer dramatischen Rettungsaktion
gestorben. Das Tier verendete auf einem Transportschiff auf dem Weg zurück
in die Nordsee. Wissenschaftler wollen nun mit einer Obduktion die Todesursache
klären.
London:
Todesursache des Wals geklärt
Der Wal, der am Wochenende die Themse hinauf bis nach London geschwommen
war, beschäftigt die Briten über seinen Tod hinaus. Experten haben
jetzt bei einer Obduktion festgestellt, dass der Meeressäuger an einer
Kombination aus mehreren Ursachen gestorben ist.
N24 - 19. Jan. 2006
Umweltschützer
kritisieren Walfangkommission
Auf der Jahreskonferenz der International Whaling Commission in Ulsan,
Südkorea, ist die Aufhebung des seit knapp 20 Jahren bestehenden Fangstopps
von Großwalen abgewendet worden. Doch für den Schutz der Wale
verliere die Kommission an Bedeutung, kritisieren Umweltschützer. Der
Stimmenvorsprung der Walfanggegner sei so knapp gewesen wie nie zuvor, teilte
die Naturschutzorganisation WWF mit. Doch auch ohne Zustimmung der Delegierten
erreichten die Fangquoten jedes Jahr neue Höhen und umfassten immer
mehr Arten. Japan kündigte an, die Quote für den wissenschaftlichen
Walfang auf mehr als tausend Wale zu verdoppeln. Künftig sollen zudem
nicht nur Zwergwale, sondern auch stark bedrohte Finn- und Buckelwale gejagt
werden.
Aargauer Zeitung - 23. Jan. 2006
Grauhörnchen
müssen in England dran glauben
Mit einer massiven Tötungsaktion soll in Grossbritannien die Zahl der
aus Amerika eingewanderten grauen Eichhörnchen stark reduziert werden.
Damit soll das Aussterben des einheimischen roten Eichhörnchens verhindert
werden, das erheblich schwächer als seine amerikanischen Vettern ist.
Ein entsprechendes Schutzprogramm gab die Regierung in London bekannt. Die
grauen Eindringlinge sollten durch eine «humane und gezielte» Methode
überall dort zurückgedrängt werden, wo sie die roten
Eichhörnchen gänzlich zu vertreiben drohen. Dafür solle in
den nächsten drei Jahren vor allem Gift eingesetzt werden.
Westdeutscher
Rundfunk 25 Jan 2006
Widerstand
gegen wilde Wisente
Einmaliges Auswilderungsprojekt im Rothaargebirge
Im Rothaargebirge sollen 25 Wisente ausgewildert werden. Frühestens
in zwei Jahren werden die gewaltigen Zottelrinder im Sauerland grasen.
Das deutschlandweit einmalige Naturschutzprojekt ist nicht unumstritten,
wie eine Informationsveranstaltung zeigte. "Da ging es ganz schön hoch
her", berichtet Projektleiter Uwe Lindner. Es gebe Befürchtungen von
Seiten einiger Landwirte und von Forstämtern wegen der möglichen
Fraßschäden durch die Zottelrinder. Vertreter des Tourismusgewerbes
befürchteten, dass Feriengäste aus Angst vor den Wisenten ausbleiben.
Gerade dies kann Lindner überhaupt nicht nachvollziehen: "Die Leute
fahren in die USA in die Nationalparks oder nach Afrika, um unberührte
Natur zu erleben. Kein Mensch geht nicht in den Wald, weil dort Hirsche und
Wildschweine herumlaufen."Doch Bison Bonasus soll nicht nur eine
Touristenattraktion sein, sondern dem aktiven Naturschutz dienen. Der Wisent
war fast vom Aussterben bedroht, weltweit gibt es nur noch 3.000 Tiere,
berichtet Lindner. In Deutschland lebten Wisente nur im Zoo. Und die können
durch die Inzucht anfällig werden für Krankheiten. Es sei gut,
eine Reserve zu haben, "dafür ist die Auswilderung notwendig."
Homepage des Wisentprojektes im Rothaargebirge
Usedom Kurier -
24. Jan. 2006
Naturschützer
starten Bau von Insektenhotels
Insel Usedom. Bei Kindern und Jugendlichen Interesse für Natur und Umwelt
zu wecken und gleichzeitig den Artenschutz voranzutreiben mit diesem
Ziel startet die Regionalgruppe des Naturschutzbundes (NABU) jetzt ein neues
Projekt. Wir bieten Jugendlichen an, in Zusammenarbeit mit Fachberatern,
Forstleuten, Ausbildern, Pädagogen und Psychologen Insektenhotels zu
planen, zu bauen, aufzustellen und zu betreuen, schildert
Regionalgruppen-Chef Werner Scheibelt. Die von den Jugendlichen gebauten
Insektenhotels sollen im Frühjahr und Sommer an verschiedenen Standorten
auf der Insel Usedom aufgestellt werden. Das von der Aktion Mensch
5000 x Zukunft unterstützte Projekt beginnt im Februar in Koserow,
läuft ausschließlich in der schulfreien Zeit, sonnabends sowie
in den Ferien.
Erbgut-Studie:
Schimpansen sollen wieder Menschen werden
Schimpansen sind nicht nur die nächsten Verwandten des Menschen - sie
sind dem Homo sapiens sogar näher verwandt als anderen Affenarten, wie
eine neue Erbgutanalyse ergab. Die beteiligten Forscher fordern nun, Schimpansen
wieder der Gattung Homo zuzuordnen.
Judge Upholds Old Growth and
Imperiled Species' Protection
Center for Biological Diversity , January 11, 2006
SEATTLE Late yesterday, U.S. District Court Judge Marsha Pechman issued
a final decision declaring illegal the Bush administrations decision
to eliminate safeguards that protected old-growth forests and associated
plants and wildlife.
ENN 25. Januar 2006
Coral Reefs
Cheaper to Protect than Neglect, U.N. Finds
Costs of safeguarding the world's fast-disappearing coral reefs and mangroves
are small compared to the benefits they provide from tourism to fisheries,
the U.N. Environment Programme (UNEP) said on Tuesday.
ENN 24. Januar 2006
Warming Probably
Not Killing Arizona Frogs
Arizona researchers say that a fungal disease killing off frogs in the state
probably isn't being triggered by global warming.
ENN 19. Januar 2006
New Animal Species Found in California Caves
http://www.enn.com/today.html?id=9700
Twenty-seven previously unknown species of spiders, centipedes, scorpion-like
creatures and other animals have been discovered in the dark, damp caves
beneath two national parks in the Sierra Nevada.
ENN 19. Januar 2006
Judge Rules Alaskan Wolf-Killing Program Illegal
http://www.enn.com/today.html?id=9699
A judge declared illegal Tuesday Alaska's controversial program of shooting
wolves from the air to boost the population of moose and other game, prompting
state officials to suspend the policy.
ENN 17. Januar 2006
Conservationists Agree on Steps to Save African Lion
http://www.enn.com/today.html?id=9678
Regional governments and conservationists have agreed on initial steps that
need to be taken to save the African lion, which has been pushed to the brink
of extinction throughout much of its range.
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WWF 25. Januar 2006
Mini-Fisch: Das kleinste Opfer der Holzmafia
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02863/
Raubbau an Sumpf-Regenwäldern Indonesiens gefährdet unbekannte
Artenvielfalt
Der in den indonesischen Regenwäldern entdeckte kleinste Fisch der Welt
ist nach Einschätzung des WWF durch massiven Raubbau gefährdet.
Die Tropenwälder Indonesiens drohen zu verschwinden, bevor wir
überhaupt eine Chance haben, ihren Artenreichtum zu erforschen,
so WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer. Deutsche Biologen hatten den Mini-Fisch
(Paedocypris progenetica) in den Sumpfwäldern der Insel-Sumatra entdeckt.
Manche Exemplare des bislang kleinsten bekannten Wirbeltieres der Welt werden
nur knapp acht Millimeter groß das entspricht der Größe
einer Mücke.
Der Kahlschlag hat bereits den Sumatra-Tiger, den Orang-Utan und das
Sumatra-Nashorn an den Rand des Aussterbens gebracht. Auch Deutschland profitiert
vom Kahlschlag: Jedes Jahr wird allein aus Indonesien illegales Holz im Wert
von 150 Millionen Euro importiert.
WWF 25. Januar 2006
Gut die Hälfte der Hundeartigen ist stark bedroht
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02860/
Während die Chinesen am 29. Januar das Jahr des Hundes
einläuten, gibt es für die wilden Verwandten des Haushundes wenig
Grund zum Schwanzwedeln. Nach Angaben des WWF stehen 16 der 34 Hundeartigen
auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Dem besten Freund des
Menschen ist in der Wildnis hundeelend, sagt WWF-Artenschützer
Stefan Ziegler. Sein Lebensraum schrumpft, er wird gejagt und seine
Nahrungsgrundlage nimmt stetig ab. Der Falklandinsel-Wolf ist
bereits seit 1876 ausgestorben. Wir müssen aufpassen, dass einige seiner
Verwandten nicht das gleiche Schicksal ereilt, warnt Ziegler.
Besonders gefährdet ist auch der Rothund. Von dem Tier, das im
Dschungelbuch literarisch verewigt worden ist, gibt es wahrscheinlich
nur noch 2.500 geschlechtsreife Exemplare. Ursprünglich erstreckte sich
ihr Verbreitungsgebiet von Russland über die Mongolei, China, Nepal,
Indien und Sumatra bis nach Java. In Russland und der Mongolei wurde
der Rothund seit Jahren nicht gesichtet, so Ziegler. Ob er noch
in Nepal und China vorkommt, ist unklar. Eine Ursache für den
Rückgang der Bestände sind Krankheiten wie Staupe und Tollwut,
die durch streunende Haushunde übertragen werden. Viele Rothunde sterben
auch durch vergiftete Köder. Die Menschen glauben, dass sie ihre
Rinder reißen. Dabei greifen sie nur in seltenen Fällen Nutztiere
an, sagt der WWF-Experte.
WWF 23. Januar 2006
WWF warnt vor Kommunalpark/Verwaltung des Nationalparks Wattenmeer
muss Ländersache bleiben
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02857/
Der WWF warnt die schleswig-holsteinische Landesregierung vor einer
Kommunalisierung des Nationalparks Wattenmeer. Ein solcher Schritt würde
den Schutz des Wattenmeeres gefährden, Schleswig-Holstein bundesweit
im Naturschutz isolieren und den Ausgleich zwischen den Interessengruppen
erschweren. Der WWF befürchtet zudem einen großen Imageschaden
für den weltweit bedeutenden Nationalpark. Am morgigen Dienstag entscheidet
das Kieler Kabinett über einen Umbau der Behörden im Land. Dabei
wird nach vorliegenden Informationen auch vorgeschlagen, die bislang im
Nationalparkamt in Tönning gebündelten Zuständigkeiten für
den 441.000 Hektar großen Nationalpark Wattenmeer den beiden Kreisen
Dithmarschen und Nordfriesland zu übertragen.
BUND 20. Januar 2006
Der Schwalbenschwanz ist Schmetterling des Jahres
2006
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=775673
Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft
Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen haben den Schwalbenschwanz
(Papilio machaon) zum Schmetterling des Jahres 2006 gekürt.
Aus einem erfreulichen Grund: Der Bestand des Schwalbenschwanzes hat
sich nach einem Tief in den 70er und 80er Jahren leicht erholt, so dass der
Schmetterling inzwischen deutschlandweit nicht mehr als gefährdet
gilt, teilte Rainer Lechner von der Stiftung mit. Eine Hauptursache
ist ein geringerer Einsatz von Umweltgiften in Gärten und im
öffentlichen Bereich
z.B. auf Straßenböschungen, so Lechner weiter.
Stadt Bonn, 19. Januar 2006
Jahr der Naturparke 2006 - Gemeinsame Kampagne der 95 Naturparke unter
der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler
Das Jahr der Naturparke steht unter dem Motto "Natürlich Naturparke".
Die gemeinsame Kampagne der 95 Naturparke in Deutschland wird von Verband
Deutscher Naturparke (VDN), Bonn, und EUROPARC Deutschland, Berlin, veranstaltet
und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler.
In den Bundesländern haben zusätzlich auch die
Ministerpräsidenten bzw. zuständigen Minister die Schirmherrschaft
übernommen. Der bundesweite Start erfolgte kürzlich in Berlin.
Vor 50 Jahren wurde die Naturparke-Idee in Deutschland geboren. Am 6. Juni
1956 stellte der Hamburger Großkaufmann und Mäzen Dr. Alfred Toepfer
in der Universität Bonn sein Programm für 25 Naturparke vor. Heute
nehmen 95 Naturparke ein Viertel der Fläche der Bundesrepublik ein.
Die Naturparkregionen verbinden den Schutz und die Nutzung von Natur und
Landschaft und bieten den Menschen ideale Erholungsmöglichkeiten in
der Natur vor der Haustür. Zu ihren Zielen gehört auch die
Förderung von nachhaltigem Tourismus und umweltschonender Landnutzung.
Zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen finden 2006 auf Bundesebene, in den
Bundesländern und in den einzelnen Naturparken statt. Die vom 3. bis
5. Februar 2006 stattfindende Messe Reisepavillon in Hannover steht unter
dem Motto "Natürlich Naturparke" und wird durch Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel eröffnet. Die Internationale Tourismusbörse ITB
vom 8. bis 12. März in Berlin, der Deutsche Naturschutztag vom 29. Mai
bis 2. Juni in Bonn und der Deutsche Wandertag vom 12. bis 17. Juli in der
Eifel sind weitere Veranstaltungen, auf denen die Naturparke ihre Angebote
vorstellen.
Aktuelle Informationen zum Jahr der Naturparke sowie Veranstaltungshinweise
sind unter
www.naturparke.de
oder unter
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