E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
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   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 301 vom 19. Januar 2006

Liebe Leser,

keine gute Woche, gemessen an unseren Meldungen.

Zuerst die schreckliche Nachricht über den Mord an Joan Root, der bekannten Tierfilmerin.

Dann der Gorilla-Unfall in Nürnberg, die Sperrung des Duisburger Delphinariums, die Todesfälle in München...


Unser Jubiläumsrätsel von letzter Woche scheint doch recht schwer zu sein.
Wir haben uns entschlossen, die Einsendefrist bis nächste Woche zu verlängern.
Nochmals betonen möchte ich, daß niemand alle Bilder erkennen muß - auch mit zwei oder drei Bildern haben Sie noch beste Chancen, und Raten ist erlaubt!

Als zusätzlicher Anreiz hier die Liste der Bücher, die uns Herr Gerhard Brandl als Preise zur Verfügung gestellt hat:
G. Kunze "Tiergarten Schönbrunn - Zoo der glücklichen Tiere",
"250 Jahre Tiergarten Schönbrunn" Ausgabe zum Jubiläum 2002
"Die Alpen - im Reich des Steinadlers"
G + H Pechlaner "Die Wunderwelt des Zoos"
alle original-verpackt!

Übrigens dürfen gerne auch Redaktionsmitglieder teilnehmen - außer mir kennt niemand die Lösung...
Das Rätsel finden Sie nach wie vor auch online

Heute wird Dr. Walter Encke, Alt-Zoodirektor von Krefeld, 75 Jahre alt. Wir gratulieren ganz herzlich!

Dirk Petzold


Zoos  –  Meldungen

Kölner Stadt-Anzeiger - 16. Jan. 2006
Delphinarium wegen Dachschäden gesperrt
Der Duisburger Zoo hat sein Delphinarium wegen Schäden am Dach bis auf Weiteres geschlossen. Als Reaktion auf die Anfang des Monats im bayerischen Bad Reichenhall eingestürzte Eissporthalle hatten Fachleute das Dach des 1994 eröffneten Delphinariums auf Mängel untersucht. Dabei wurden kurzfristig Schäden in der hölzernen Dachkonstruktion festgestellt. Nun solle in den kommenden Wochen geklärt, wie die Halle saniert werden kann und welche Kosten das verursacht. Nach Angaben der Zooleitung werden Sondervorführungen mit den Meeressäugern im Robbenbassin angeboten.


Radio Ramasuri - 14. Jan. 2006
Nürnberg: Gorillas greifen Pfleger an
Im Nürnberger Tiergarten haben 4 Gorillas einen Pfleger angegriffen und schwer verletzt. Nach Polizeiangaben hatte der 22-Jährige das Gehege säubern wollen und vergessen eine Tür zu schließen. Die Tiere schlichen sich an und traktierten den Mann mit Faustschlägen. Außerdem erlitt der Pfleger tiefe Bisswunden. Er konnte sich selbst befreien und kam in eine Klinik.


tz Online - 12. Jan. 2006
Drama im Tierpark Hellabrunn
Es ist ein traumhafter Winter-Donnerstag im Tierpark Hellabrunn. Doch im Gehege der sibirischen Tiger machen die Pfleger eine entsetzliche Entdeckung. Ein drei Wochen altes Tigerbaby treibt im Wassergraben. Es ist ertrunken. Niemand hatte gestern Mittag das Unglück bemerkt, keiner konnte helfen. Der kleine Tiger war der letzte Überlebende aus einem Wurf von insgesamt vier Tieren. Seine Geschwister waren bereits kurz nach der Geburt gestorben. „Es war ein schlechter Wurf gewesen. Die anderen Tiere waren zu lebensschwach, konnten nicht mal richtig bei der Mutter trinken. Doch wir hatten so gehofft, dass dieses vierte Tier durchkommt“, sagte Zoo- Sprecherin Dr. Doris Schwarzer. Nicht einmal das Tierpark-Personal hatte mitbekommen, dass Tiger-Dame Leila schwanger war. „Sie hat ja noch zwei eineinhalb Jahre alte Jungtiere um sich. Und normalerweise wird so ein Weibchen zwar rollig, aber nicht trächtig.“ Die fatalen Folgen: Tiger-Dame Leila brachte ihre vier Kinder am 21. Dezember 2005 im Freigehege, in der Eiseskälte, zur Welt – und wollte dann vom neuen Nachwuchs nichts mehr wissen. Obwohl die Pfleger alle möglichen Tricks versuchten.

Oberbayerisches Volksblatt (Abonnement) - 13. Jan. 2006
Hellabrunn: Vier Tigerbabys qualvoll gestorben
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, hat sich im Tierpark Hellabrunn ein Drama abgespielt: Vier Babys der Tigerin "Leila" sind qualvoll gestorben, und niemand konnte den tapsigen Kätzchen helfen. Wie die "tz" erfuhr, hatte Leila kurz nach Weihnachten vier Junge zur Welt gebracht - zur Überraschung der Fachleute, wie Zoo-Sprecherin Doris Schwarzer der "tz" sagte. Weil die Tigerin noch zwei halbwüchsige Jungtiere führte, ging man davon aus, dass sie noch nicht wieder trächtig wird. Leila bekam Junge, doch ihr Mutterinstinkt erwachte nicht. Drei der Neugeborenen lebten ohne ihre Fürsorge nur wenige Tage. Dann erfroren und verhungerten sie. Die Babys von Hand aufzuziehen, lehnte die Zoo-Leitung ab: Solche Tiere könnten später nicht mehr in die Gruppe integriert werden. Eines der Jungtiere schaffte es dennoch: Es bekam von Leila genug Milch, wurde kräftiger und ging auf eine fatale Entdeckungsreise: Gestern Vormittag plumpste das Tigerbaby in den Wassergraben und ertrank.


tz Online - 18. Jan. 2006
Lobo beißt Bruder Leto tot!
München. Für die Pfleger war das Drama offenbar nicht vorauszusehen. Sie konnten nicht erkennen, dass unter dem wunderschönen braunen Winterpelz von Wolf Leto ein Tumor wuchs. Und sie konnten seinen Zustand nicht wahrnehmen, weil Menschen die Duftstoffe, die todkranke Wölfe ausscheiden, nicht mitkriegen können – im Gegensatz zu ihren Artgenossen. So schockt ein neues Drama den Tierpark Hellabrunn: Vier Tage nach dem tragischen Tod eines Tigerbabys ist es am Montag im Wolfsgehege zu einem tödlichen Kampf gekommen. Vor den Augen von Tierpflegern und Besuchern hat der zwölfjährige Lobo seinen Bruder Leto mit einem Biss in die Kehle getötet! Der ungleiche Kampf dauerte nur drei Minuten. Die beiden Rüden stammten aus einem Wurf und lebten seit zwölf Jahren friedlich zusammen in Hellabrunn. Lobo ist jetzt bis auf weiteres allein im Gehege. Tierpark-Chef Professor Henning Wiesner zur tz: „Wir müssen entscheiden, ob er bei uns sein Gnadenbrot erhält oder ob er eine neue Hündin bekommt.“


Frankenpost Online - 18. Jan. 2006
Wolfsbrüderkampf endet tödlich
Mit einem tödlichen Kehlbiss endete der Kampf zwischen zwei Wolfsbrüdern im Münchner Tierpark Hellabrunn. Der getötete Wolf litt an einem Tumor in der Brusthöhle und wurde wohl deswegen von seinem Bruder angegriffen, teilte der Tierpark am Mittwoch mit. In der Natur werden kranke Wölfe oft von den eigenen Familienmitgliedern angegriffen, wenn diese krank seien.


Kurier - 13. Jan. 2006
Pechlaner geht, Nachfolger gesucht
Das Rennen um die Nachfolge von Helmut Pechlaner, der mit Ende des Jahres als Direktor des Tierparks Schönbrunn zurücktritt und in Pension geht, ist eröffnet: Laut Auskunft des stellvertretenden Direktors Gerhard Kasbauer, soll der neue Zoo-Chef "bis Jahresmitte" feststehen. Die Bewerbungsfrist im Wirtschaftsministerium endet mit 31. März 2006. Kasbauer selbst ist kein Kandidat, da ihm die tierärztliche bzw. zoologische Ausbildung fehlt. Der neue Zoodirektor tritt sein Amt dann ab 1. Jänner 2007 an. Der gebürtige Tiroler Helmut Pechlaner (59) wurde am 1. Jänner 1992 zum Direktor des damals neu aus dem Bund ausgegliederten Wiener Tiergarten Schönbrunn bestellt. Pechlaner machte den Tierpark Schönbrunn in kürzester Zeit zu einem Publikumsmagneten, sorgte für Sponsoren und höhere Besucherzahlen und konnte zudem immer wieder auf Zuchterfolge von Tieren in Gefangenschaft verweisen.

Tirol Online - 14. Jan. 2006
Alpenzoo-Chef Martys will nicht nach Schönbrunn
In den Alpenzoo folgte er Helmut Pechlaner, doch im Tiergarten Schönbrunn möchte er ihn nicht beerben. "Ich will und kann Pechlaner nicht kopieren." Wenn es um sein Aufgabenfeld geht, hat Innsbrucks Alpenzoo-Direktor Michael Martys klare Vorstellungen. Und darum hat er auch seinem Vorgänger, dem jetzigen Chef vom Tiergarten Schönbrunn Helmut Pechlaner die rote Karte gezeigt. Als ihm dieser nämlich anbot, erneut sein Nachfolger - diesmal in Wien - zu werden. "Gleich zu Beginn, als er mir von seinem Ausscheiden erzählt hat, hab ich ihm gesagt, dass ich nicht zur Verfügung stehe", erinnert sich Martys. Viel mehr hat der gebürtige Salzburger in Innsbruck noch (zu) viel vor: "Ich möchte sehr gern den geplanten Ausbau im Alpenzoo voranbringen. Auf diese tolle Aufgabe freue ich mich", schwärmt er etwa von einer neuen Gehegezone für Hochgebirgstiere. Schade, sagt Pechlaner zu Martys Absage, "er wäre sicher ein geeigneter Kandidat gewesen". Doch derer gebe es noch genügend anderer, ist er sich sicher. Bis Jahresmitte soll der Nachfolger feststehen.


Frankfurter Neue Presse - 13. Jan. 2006
Platz soll an Bernhard Grzimek erinnern
In den sechziger und siebziger Jahren war Bernhard Grzimek wohl der bekannteste Zoologe und Zoodirektor Deutschlands. Sein Film «Serengeti darf nicht sterben» sowie seine Forschungen über die Wanderungen der Wildtiere Ostafrikas halfen, den Naturpark Serengeti in voller Größe zu bewahren. Den Frankfurtern ist der Tierarzt und Verhaltensforscher vor allem als langjähriger Direktor «ihres» Zoos im Gedächtnis geblieben, dessen Leitung er 1945 übernommen hatte. Bei seiner jüngsten Sitzung diskutierte jetzt der Ortsbeirat 4 (Ostend, Bornheim), in dessen Zuständigkeitsgebiet der Zoo liegt, wie Grzimeks Wirken durch die Benennung einer Straße oder eines Platzes angemessen gewürdigt werden kann. Die Grünen-Fraktion schlage deshalb vor, den nach dem Autor von «Brehms Tierleben» benannten «Alfred-Brehm-Platz» vor dem Haupteingang des Zoos nach Bernhard Grzimek zu benennen. Bedenken haben hingegen die CDU und die SPD. «Der Platz vor dem Zoo ist sicherlich dem Wirken Grzimeks angemessen. Aber muss man deshalb den einen Tierforscher durch einen anderen Tierforscher ersetzen?» Die CDU-Fraktionsvorsitzende Liselotte Weber schlägt vor, die Straße «Am Tiergarten» nach Grzimek zu benennen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 14. Jan. 2006
Wo sollen Milan & Co. bleiben?
Die Kürzungsvorschläge der Unternehmensberatung Kienbaum machen auch vor dem Wildpark Reuschenberg und seinen tierischen Bewohnern nicht Halt. Die 240 000 Euro, die die Stadt für Luchs und Storch, Dammwild und Stachelschwein jährlich zuschießt, befand man dort, könnten gespart werden - was das Aus für den Wildpark bedeuten würde. Was in einem solchen Fall mit den Tieren geschehen soll, bleibt bislang allerdings unklar. Frank Arentz, Vorsitzender des Tierpark-Fördervereins, sagt es ganz deutlich: „Wir wissen dafür keine Lösung und die Stadt weiß sie auch nicht.“ Die Chance, eine nennenswerte Anzahl der Tiere an andere Parks zu vermitteln, sieht er jedenfalls nicht. Arentz ist unterdessen der festen Überzeugung, dass der Wildpark gerettet werden könnte. Denn den größten Teil der Gesamtkosten von jährlich 240 000 Euro, sagt er, nähmen schließlich die Personalkosten ein. Die Kosten für das feste Personal, so Arentz, ließen sich aber auch im Falle einer Schließung nicht sparen. Schließlich seien die drei Beschäftigten Mitarbeiter der Stadt und dürfen nicht betriebsbedingt gekündigt, müssten also an anderer Stelle weiter beschäftigt werden. Was die, so Arentz, restlichen anfallenden Kosten von bis zu 70 000 Euro pro Jahr betreffe, so müsste der Förderverein imstande sein, Wege zu finden, um diese Summe mit Hilfe zahlreicher Maßnahmen „zum größten Teil abzufangen“. Bereits im Jahr 2005 habe der Verein über Sponsoring, freiwilligen Eintritt, Futtermittelautomaten, Mitgliedsbeiträge und andere Wege etwa 30 000 Euro zusammen bekommen. Die Verwaltung aber werde dem Rat in ihrer Stellungnahme nahe legen, dem Kienbaum-Vorschlag zu folgen und „Richtung 2010“ die Schließung des Wildparks anzustreben.
> mit Kienbaum haben schon so manche Zoos unliebsame Erfahrung gemacht


Stern Shortnews - 16. Jan. 2006
Mülhausen: Zoo wurde zum zweiten Mal bestohlen - Drei Totenkopfäffchen entführt
Wie die Polizei im ostfranzösischen Mülhausen mitteilte, sind aus dem Zoo drei Totenkopfäffchen entführt worden. Die Diebe waren in der Nacht zum Sonntag über die Mauer geklettert und haben eine Tür aufgebrochen, um zwei Weibchen und ein Baby zu stehlen. Im Jahr 2001 wurden aus dem Zoo bereits 22 Flamingos gestohlen.


Westdeutsche Zeitung - 18. Jan. 2006
Walter Encke: "Stadt hat den Zoo nie geliebt"
Krefeld. Seit zehn Jahren ist Dr. Walter Encke nicht mehr Zoo-Direktor. Am Donnerstag wird er 75 Jahre alt. An seine alte Wirkungsstätte kehrt er nur noch zur Weihnachtsfeier zurück. Heute nehmen die mehrtägigen Feierlichkeiten an der Kull ihren Anfang: Eingeladen sind die alten Weggefährten aus dem Zoo vom pensionierten Futtermeister über den einstigen Raubtierpfleger bis zu den noch tätigen Mitarbeitern einschließlich des amtierenden Direktors. Am Wochenende ist dann die Familie an der Reihe. Wir sprachen mit Dr. Walter Encke natürlich auch über den Krefelder Zoo.
Letzte Frage - Wie geht es Ihrem Sohn Dag, der Anfang Oktober 2005 von einem durchgedrehten Polen, der seine Frau getötet hatte, angeschossen wurde? Encke: Ihm geht es gut, er ist vollends wieder hergestellt. Just als das passierte, stand eine wichtige Entscheidung in Nürnberg an. Vielleicht unter dem Eindruck des Ereignisses wurden dem Zoo zwölf Millionen Euro für eine Lagunenlandschaft bewilligt.

TV Movie 19. Jan 2006
Babyboom bei Elefanten in deutschen Zoos
Sie heißen «Kibo», «Bongi» und «Cinta» und sind schon im Alter von wenigen Wochen die Superstars im Zoo: Ein Babyboom bei Elefanten hat einigen deutschen Zoos 2005 ein kräftiges Besucherplus beschert. «Bei den asiatischen Elefanten gab es 2005 sechs Geburten in deutschen Zoos», sagte Zuchtbuchführer Rob Belterman. Insgesamt sei die Geburtenrate in den vergangenen Jahren gestiegen und auch in diesem Jahr hat sich weiterer Nachwuchs bei den grauen Riesen angekündigt. So erwarten die Zoos in Köln und Dresden in Kürze ihre erste Elefantengeburt. Gleich fünf Jungelefanten erblickten 2005 in Berlin das Licht der Welt und haben die Besucherzahlen der beiden Berliner Zoos auf mehr als 2,7 Millionen gesteigert. In Wuppertal strömten nach der Geburt der beiden afrikanischen Elefanten «Bongi» und «Kibo» im vergangenen Jahr rund 130 000 Besucher mehr in das Tiergehege als 2004. Insgesamt leben 88 asiatische und 32 afrikanische Elefanten in deutschen Zoos. Viele Zoos haben in den vergangenen Jahren in Großanlagen für die Elefanten investiert und weitere folgen. In Leipzig entsteht der Elefantentempel «Ganesha Mandir», der im April eröffnet werden soll. Anders als in europäischen Zoos ist die Zucht in den USA kaum erfolgreich, erläuterte Harald Schwammer, Vorsitzender des Vereins der Elefantenpfleger und -manager Europas: «In Nordamerika sterben noch immer mehr Elefanten im Zoo als geboren werden.» Der Zuwachs in den europäischen Zoos diene nicht der Aufstockung der Herden in der Natur. «Es ist nicht unsere Aufgabe, die Tiere dorthin zu setzen, wo sie von Ausrottung bedroht sind»

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 13. Jan. 2006
Chemnitzer Tierpark mit Besucheransturm
Nach Aussage der Stadt wurden im vergangenen Jahr 33.000 Besucher mehr als noch ein Jahr zuvor gezählt. Im Tierpark und im Wildgatter lebten im vergangenen Jahr etwa 1.000 Tiere in 186 Tierarten. Der spektakulärste Neuzugang war sicher der aus dem Zoo Leipzig stammende Angola-Löwe Malik. Besonders erfreulich war auch die Drillingsgeburt bei den Persischen Leoparden.

HaffZeitung - 14. Jan. 2006
Beschluss zum Tierpark geht in neue Runde
Für eine erneute Abstimmung über eine Ausfallbürgschaft für den Tierpark Ueckermünde beruft Stadtpräsident Siegfried Wack (CDU) das Stadtparlament ein. Die Sitzung sei erforderlich, weil Bürgermeisterin Heidi Michaelis (PDS) Widerspruch eingelegt habe. Die Stadtvertretung hatte mit deutlicher Mehrheit beschlossen, den zu 80 Prozent geförderten Bau des Haff-Aquariums im Tierpark mit einer Zwei-Millionen-Bürgschaft zu ermöglichen.

HaffZeitung - 17. Jan. 2006
„Ich werde mich nicht verbiegen lassen“
Sie wolle nicht als Verhinderin dastehen, sondern sie habe gute Gründe, Widerspruch gegen eine Ausfallbürgschaft der Stadt für den Tierpark Ueckermünde einzulegen. Das machte Ueckermündes Bürgermeisterin Heidi Michaelis deutlich. Der Zoo am Haff sei zweifellos eine Attraktion für Ueckermünde und nicht nur in der Region bekannt und beliebt. Dennoch müsse bei künftigen Projekten sorgfältig gerechnet werden. Das betrifft unter anderem das geplante Projekt „Haff-Aquarium“. Um das Zehn-Millionen-Objekt zu bauen, müsse der Tierpark einen Eigenanteil von etwa zwei Millionen Euro aufbringen. „Und dieses Aquarium ist keine solche Pflichtaufgabe“.

Fränkische Nachrichten - 18. Jan. 2006
Wo ist Weißkopfadler "Jona"?
Heidelberg. Der Schreck sitzt Regine und Uwe Jacob noch gehörig in den Gliedern: Ihre Falknerei "Tinnunculus" auf dem Königstuhl über Heidelberg ist abgebrannt. Der Wohnwagen, die Bänke für die Zuschauer und die Gehege aus Holz sind nur noch Schutt und Asche. Glücklicherweise kamen keine Menschen zu Schaden, und auch die fünf Raubvögel wurden nicht verletzt. Aber "Jona", der junge Weißkopfadler, ist in Panik davongeflogen. Die teuren Falkner-Utensilien und auch das wertvolle Telemetriegerät sind verbrannt. Dabei bräuchte man das jetzt dringend, um Adler "Jona" aufzuspüren, der am Fuß einen Sender trägt.

Märkische Allgemeine - 17. Jan. 2006
Tieren droht der Verkauf
Der geplante Umzug des Geltower Tierparkes der Familie Rux auf die Löcknitz bei Petzow ist offensichtlich geplatzt. Die BVVG will die 50 000 Quadratmeter große Fläche jetzt öffentlich ausschreiben. Die BVVG hatte das Gelände bislang zurückgehalten. "Bis zum Freitag ist nichts bei uns eingegangen", so Fiedler. Tierpark-Geschäftsführerin Gisela Rux hat sich auf den Verkauf der rund 350 Tiere eingestellt. "Wenn wir keine Lösung finden, müssen wir ab dem 1. Februar verkaufen"

eBund - 14. Jan. 2006
Bärengraben wird von US-TV-Sender kritisiert
Der Berner Bärengraben habe mehr mit dem ehemaligen Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz gemeinsam als mit dem natürlichen Lebensraum des Bären, steht in einem Artikel des amerikanischen TV-Senders ABC. Heutzutage hätten die Bären jedoch Versteckmöglichkeiten und mehr Natur, honoriert ABC trotz der Kritik. Perfekt sei dies zwar nicht, aber weniger deprimierend als in früheren Jahren, heisst es im Bericht weiter. Auch Bern Tourismus ist sich dessen bewusst und bestätigt, dass etwas geschehen muss. «Es gibt immer wieder Reklamationsschreiben und mündliche Beschwerden von Touristen betreffend der Tierhaltung im Bärengraben», weiss Bern-Tourismus-Pressesprecherin Sandra Schär. Nun setzen Bern Tourismus wie auch Bernd Schildger alle Hoffnungen auf den geplanten Bärenpark, welcher an der Aare gebaut werden soll. «Der Bärengraben gilt allerdings als Kulturdenkmal, deshalb ist die Aufhebung problematisch», bedauert der Tierpark-Direktor. So fehlen noch immer die finanziellen Mittel für das neue Projekt. Das Projekt Bärenpark ist seit ungefähr 5 Jahren in Bearbeitung – und man kann davon ausgehen, dass es bis zur Verwirklichung noch einmal eine Weile dauern wird.
 



Planung und Bau 

Stuttgarter Nachrichten - 12. Jan. 2006
Auge in Auge mit dem weißen Krokodil
Seit seinem Tod vor sechs Jahren schwelgen viele Wilhelma-Besucher in Erinnerungen an das weiße Krokodil, voller Ungeduld und Hoffnung auf einen Nachfolger. Nun soll zur Eröffnung der neuen Krokodilhalle, vermutlich im März, wieder ein Exemplar der seltenen "Weißen" in der Wilhelma einziehen. Dabei hatte Direktor Dieter Jauch kürzlich noch Ende Februar als Termin in Aussicht gestellt. Nun wird der Februar oder zumindest der März vorsichtig mit Frühjahr umschrieben. Denn tatsächlich werde das Gebäude "am 20. Februar an den Nutzer übergeben", so Wilmuth Lindenthal vom zuständigen Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Dann können die vier Leistenkrokodile einziehen, die bereits auf einer Farm im australischen Darwin vor den bereitgestellten Transportkisten auf ihre Abreise warten. Zunächst muss die Wilhelma gegenüber den australischen Behörden allerdings die Fertigstellung des neuen Zuhauses belegen. Die Dauer des ganzen Prozederes sei noch "ein Unsicherheitsfaktor". Doch spätestens im März wird wohl mit einem Festakt die Eröffnung begangen. Mit einem halben Jahr Verspätung. Offenbar Schlampereien während der Bauausführung hatten für Verzögerungen gesorgt. Zuletzt erwies sich ein Besuchersteg als eine für das tropische Klima in der Halle unbrauchbare Konstruktion. Bis auf einige technische Details ist die Halle inzwischen fertig, tropische Pflanzen ranken bereits empor. Während eines ersten Tests im November wurde das Bassin mit Wasser befüllt. Darin dürfen sich demnächst vier Leistenkrokodile aalen; drei Weibchen und ein Männchen, das ein so genanntes weißes Krokodil sein wird. "Nur Männchen haben die weiße oder gelbliche Färbung", erklärt Kuratorin Isabel Koch, "und unter ihnen nach Expertenschätzungen auch nur jedes 20.000. Exemplar."

Hamburger Abendblatt - 12. Jan. 2006
248 520 Besucher im Wildpark Eekholt
Der Wildpark Eekholt wartet 2006 mit zahlreichen weiteren Neuerungen auf. Die Besucher des Wildparks erleben im Eingangsbereich eine Überraschung: Zu sehen ist dort seit dem vergangenen Jahr ein überdimensionaler Hirsch - ein "35-Ender". Der Hirsch wurde anläßlich des 35jährigen Bestehens des Wildparks aufgestellt. Im vergangenen Jahr gab es einen neuen Besucherrekord: Gegenüber 2004 kamen 32 306 mehr Menschen in den Wildpark Eekholt. Die Zahl der verkauften Jahreskarten konnte um 50 Prozent gesteigert werden. Seit dem vergangenen Jahr darf sich der Park übrigens tatsächlich Zoo nennen. Das bescheinigt die Zertifizierung nach einer EU-Richtlinie. Im Jahre 2005 wurde im Wildpark der Sinnerfahrungs- und Erlebnisraum eingeweiht. Hier können sich kleine und große Wildparkbesucher spielerisch in die Welt der Tiere hineinversetzen, auf der Biberburg balancieren, an der Eidechsenanlage klettern und auf der Tauschaukel kooperatives Verhalten üben. Neu ist auch die Schwarzspechtanlage - eine Ganzmetallvoliere mit einem hineingebauten Informationspavillon. Auch 2006 wird es wieder einige Neuigkeiten im Wildpark geben. Erstmals wird eine Informationsveranstaltung zum Marder angeboten. Außerdem wird es Adventsspaziergänge geben, tägliche Greifvogel-Flugvorführungen, die Einweihung einer Baummarderanlage. Der Neubau von drei Blockbohlenhäusern auf dem Projektgelände und eines Seeadler-Informationspavillons sowie der Bau einer Lehrschau zum Thema Pilze sowie einer Birkwildvoliere sind geplant.

Berliner Morgenpost - 12. Jan. 2006
Ausschuß fordert: Riesenrad am Zoo muß sich ins Stadtbild einfügen
Die Berliner können weiter von einem Riesenrad im Herzen der Stadt träumen. Vertreter aller Parteien im Abgeordnetenhaus begrüßten auf der gestrigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses grundsätzlich die Idee, eine solche Attraktion auf dem heutigen Wirtschafshof des Zoologischen Gartens zu errichten. Der Senat wurde aber aufgefordert, dafür zu sorgen, daß sich das Bauwerk auch in das Stadtbild der City-West einfügt. Mit den Grundstückseigentümern, dem Zoo, der Technischen Universität und der BVG, soll zudem über ein langfristiges Entwicklungskonzept für das Areal an der Hertzallee in Tiergarten gesprochen werden. Wie berichtet, wollen zwei private Unternehmen - die World Wheel Berlin Holding und der Schausteller Adolf Steiger aus Bad Oeynhausen - nach dem Vorbild des "London Eye" in Berlin ein bis zu 175 Meter hohes Riesenrad errichten.

szonline.ch - 18. Jan. 2006
Zoo rührt Werbetrommel für Gondelbahn
Begleitet von Kamelen und Lamas, den Transportmitteln aus einer anderen Welt, hat der Zoo Zürich am Mittwoch die Werbetrommel für seine geplante Gondelbahn gerührt. Diese soll dereinst das teils prekäre Verkehrsproblem zum Tierpark lösen. Notwendig ist der Eintrag des neuen öffentlichen Verkehrsmittels im kantonalen Richtplan. Dieser befindet sich zurzeit im Kantonsrat in Revision. Beim langwierigen Genehmigungsverfahren drohten jedoch Einsprachen durch Anwohner. Die Bahn würde gemäss einem Vorprojekt rund 16,5 Millionen Franken kosten. Der Zoo will sie vollständig aus Sponsorengeldern finanzieren. Dazu gebe es bereits gute Signale aus der Wirtschaft. Auch die jährlichen Betriebskosten von rund 1 Million Franken lägen beim Zoo und nicht beim Zürcher Verkehrsverbund (ZVV), der die Gondelbahn jedoch in sein ÖV-Angebot integrieren würde.

Abg-Net.de - 15. Jan. 2006
67.000 Besucher im Inselzoo
Der städtische Inselzoo Altenburg konnte im Vorjahr in der Besuchergunst erneut zulegen. Die kontinuierlichen Investitionen der Stadt, die sich in den vergangenen sieben Jahren auf rund 500.000 Euro summieren, zahlen sich offenkundig aus. Unter anderem Dank der Eröffnung des Streichelgeheges (2001) und der Einweihung des Spielplatzes (2003) wurde der Zoobesuch vor allem für die Kinder erlebnisreich. Erhöht hat sich erfreulicherweise im Vorjahr auch die Zahl der Tierpatenschaften. Das wichtigste Vorhaben in 2006 ist der Bau eines größeren Geheges für die Rhesusaffen Molly und Mingo. Die Planung ist abgeschlossen, die Kosten summieren sich voraussichtlich auf rund 70.000 Euro und übersteigen somit die finanziellen Möglichkeiten der Stadt. Die Stadt hat deshalb beim Land Thüringen einen Förderantrag gestellt, um Gelder für das neue Gehege erhalten zu können.

N24 - 13. Jan. 2006
Konferieren zwischen Giraffen
Der Knuthenborg Safari Park auf der dänischen Insel Lolland hat sich einen ungewöhnliche Ort für ein neues Konferenzzentrum ausgesucht. Mitten in einem Freigehege mit Löwen, Tigern, Zebras und Giraffen wurde ein Tagungshotel errichtet, das neben einem Auditorium für 80 Teilnehmer auch über einen separaten Konferenzraum für kleinere Sitzungen verfügt.




Aktionen

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 13. Jan. 2006
Zoo startet Jubiläumsjahr mit Ausstellung im Theater
Der Schweriner Zoo feiert am 24. April sein 50-jähriges Bestehen. Eingeleitet wurde das Jubiläumsjahr gestern mit der Eröffnung einer Ausstellung im Parkettfoyer des Mecklenburgischen Staatstheaters, zu der mehr als 200 Gäste, darunter Umweltminister Wolfgang Methling, Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schmülling und viele Schweriner gekommen waren, die das Werden und Wachsen des Zoos mitverfolgt und tatkräftig unterstützt hatten. Die Ausstellung im Theater dokumentiert seine Entwicklung, sein Profil und die wichtigsten Vorhaben im 50. Jahr seines Bestehens wie etwa den Ausbau der Nashorn- und Pinguingehege.

MVregio - 17. Jan. 2006
Themenwechsel im Rostocker Zoo
58.000 Besucher mehr als im Vorjahr kamen 2005 in den Rostocker Zoo. Mit über 20 Veranstaltungen hielt der Zoo für sie ein vielfältiges, familienfreundliches Angebot bereit. In diesem Jahr gehen die Besucher auf Brautschau in der Natur, entdecken das Liebeswerben der Tiere. Dabei dreht sich alles um "Balzende Vögel und betörenden Gesänge" sowie "Röhrenden Hirsche und duftende Weibchen", thematisiert in den beiden Ausstellungen in der Darwin-Box. Am Eingang der Darwin-Box ist ein eindrucksvolles Vogelhochzeitspaar zu bewundern, das den Weg weist zu den Erfahrungsstationen. So zu einer großen Lichtbildwand und zu einem Teich, wo ein Entenpärchen per Fernsteuerung zum Nest dirigiert wird. Im neuen Videofilm ist das Liebeswerben der Tiere am Beispiel des Stichlings und des Kampfläufers zu sehen.

Lausitzer Rundschau - 14. Jan. 2006
Durch Dschungel oder Steppe im Leipziger Zoo
Der Leipziger Zoo hat jetzt Entdeckertouren durch den Dschungel oder die Steppe im Programm. Erfahrene Zoolotsen ermöglichen individuelle Touren auf dem 23 Hektar großen Areal. Kleine und große Entdecker können sich auf einen Dschungeltrip durch Asien begeben, eine Afrikasafari genießen oder sich über das Projekt „Zoo der Zukunft“ informieren. Bei Exklusivtouren ist zudem ein Blick hinter die Kulissen möglich, beispielsweise in die Futterküche. Die Preise für die Angebote liegen je nach Umfang und Thematik zwischen 30 und 100 Euro.

Berliner Kurier - 18. Jan. 2006
Party-Saison im Bärengehege
Die süße Schnute feiert Geburtstag! Im Bärenzwinger am Köllnischen Park in Mitte gab's zum Ehrentag ganz viel Obst und supergesunde Salatgeschenke. Wie immer, wenn einer der Parkbären Geburtstag hat, kame jede Menge nette Besucher, um Schnute zu gratulieren. Die Bärin wurde 25 Jahre alt! Am 8. Januar hatte es im Gehege schon eine große Party für ihren Bärenkollegen Tilo (16) gegeben.

 

Nachwuchs 

Express.de - 16. Jan. 2006
Alle warten aus Baby
Köln. Die beste Nachricht vorne weg: Im Bauch von Elefantendame Khaing Lwing Htoo rumort es gewaltig, das Baby tritt und zappelt schon ganz schön kräftig. Bei allen Zoo-Besuchern längst Thema Nummer eins: Wann kommt es endlich?

Berliner Kurier - 16. Jan. 2006
Minifanten lernen ihre ersten Tricks
Rüssel rauf! Hoch das Bein! Das ist das Dumbo-ABC, das Horas und Cinta, die Minifanten vom Tierpark Friedrichsfelde, jetzt lernen. Der KURIER besuchte die Rüssel-Racker in der Elefantenschule.

Westdeutsche Zeitung - 18. Jan. 2006
Nanes Nachwuchs nur ein gelber Fleck
Krefeld. Für Ende März rechnet Zoo-Tierarzt Martin Straube mit der Geburt des Spitzmaulnashorn-Babys. Am Dienstag machte es die Infrarot-Thermografie erkennbar. Nane bewohnt jetzt das größere Bullen-Quartier. In Vorbereitung auf den spektakulären Nachwuchs haben die Zoo-Handwerker den Graben davor mit Platten abgedeckt und ein neues Stankett davor errichtet. Wenn die alte Absperrung entfernt ist, vergrößert sich der Nashorn-Stall um etwas mehr als zehn Quadratmeter. Auch der Graben des Freigeländes muss noch abgedeckt werden damit Klein-Rhino nicht hineinfallen kann. Zwei Video-Kameras sind bereits installiert und liefern Bilder aus der Wurfbox rund um die Uhr. Doch Martin Straube erinnert an ein gewisses Restrisiko. "Bei einem erstgebärenden Nashorn weiß man nie, wie es reagiert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Mutter im Schmerz ihr Junges tottrampelt."


Kölner Stadt-Anzeiger - 18. Jan. 2006
Krefelder Zoo in «guter Hoffnung»: Nashorn-Baby im Frühjahr
Der Krefelder Zoo ist in «guter Hoffnung». Nashornkuh «Nane» erwartet Nachwuchs. Das kleine Schwergewicht werde im Frühjahr geboren, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Das Gehege des Spitzmaulnashorns sei bereits entsprechend umgebaut worden.

Kronberger Bote - 18. Jan. 2006
Neuer Nachwuchs im Opel-Zoo: Buschschliefer und ein Giraffenbaby
Im Dezember kam der letzte spektakuläre Nachwuchs des alten Jahres im Opel-Zoo zur Welt. Es sind Buschschliefer (Heterohyrax brucei). 2006, das Jubiläumsjahr des Opel-Zoos mit seinem 50-jährigen Bestehen, fing ebenfalls gut an. Kerngesund wurde der Giraffenbulle Gregor am 7. Januar mit einer Größe von 1,9 Metern geboren, stand nach einer knappen Stunde, lief wackelig seine ersten Schritte im Stall und trank kurz darauf das erste Mal bei Mutter Jacqueline Milch. Für die 19 Jahre alte Mutter Jacqueline allerdings nichts Neues. Sie ist eine erfahrene Mutter und Gregor bereits ihr neuntes Junges.

Berliner Kurier - 12. Jan. 2006
Mama ist die Beste
Das kleine, Mitte Dezember im Tierpark Friedrichsfelde geborene Dschelada-Baby Gina ist ein echtes Klammeräffchen, das seiner Mama Ginger am liebsten den ganzen Tag auf den schönen rotbraunen Pelz rückt. Die ursprünglich in Äthiopien lebenden Äffchen sind sehr selten. Nur 154 leben weltweit in Zoos. Darum ist Gina schon seit ihrer Geburt für die Tierpark-Besucher etwas ganz Besonderes.

Blick Online - 12. Jan. 2006
Besser spät als nie
Basel. Also, offiziell äffte Gorillalady Wima das letzte Mal rund um Silvester 2004. Dies ist laut den Wärtern der letzte registrierte Deckakt. Nach 260 Tagen – also irgendwann im September 05 – hätte das Kleine dann kommen sollen. Kam es aber nicht. Sondern viel später: Chelewa erblickte das Licht der Welt erst am vergangenen 31. Dezember 2005. Heute wurde es erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Offen ist noch die Frage, wer der Vater von Chelewa ist. Der Name bedeutet übrigens zu spät und soll an die später als erwartet erfolgte Geburt erinnern.

Berliner Morgenpost - 15. Jan. 2006
Die Waisenküken der Pelikane gedeihen in ihrer warmen Kinderstube ...
Eigentlich ist er ja ein Rosapelikan. Am 1. Januar schlüpfte der kleine Pelikan aus dem Ei. Wenig später wurde er von den Tierpflegern im Vogelrevier des Tierparks Friedrichsfelde gerettet. "Zwei Tage vorher war im Nest bereits ein Küken geschlüpft. Das Zweite hätte keine Chance gehabt", sagt Vogel-Kurator Martin Kaiser. Und so zog der schwarze Winzling, der sich erst im Lauf der nächsten zwei Jahre umfärben wird, in die Aufzuchtstation. In diesem Winter schlüpften neben den zwei Rosapelikanen bereits vier Rötelpelikane. Auch sie sind Handaufzuchten. Die Waisenküken werden zusammen groß - in einer ebenso kuscheligen wie lebhaften Kinderstube.

Aachener Nachrichten - 13. Jan. 2006
Alpaka-Babys neue Attraktion im Tierpark
Klein und noch wackelig auf den Beinen laufen die beiden Alpaka-Babies zusammen mit der restlichen Gruppe durch ihr Gehege im Aachener Tierpark. «Jacky und Janosh sind früh dran», erklärt Wolfram Graf-Rudolf. Am 7. und 9. Januar wurden die beiden geboren - «ungewöhnlicher Monat für Alpaka-Babies», so der Tierparkchef. Das sei auch der Grund dafür, dass sie noch von Tierpflegerin Claudia Mücke aufgepäppelt werden müssen. Ohne die zusätzliche Pflege könnte die Kälte gefährlich werden.

Berliner Morgenpost - 13. Jan. 2006
Tierisches
Auch wenn man fern der Heimat aufwächst, nämlich im Zoo von Schönbrunn, gehört es sich für einen kleinen Sibirischen Tiger, sich sicher auf Glatteis bewegen zu können. Gemeinsam mit seiner Mutter unternahm der kleine Igor jetzt einen ersten Ausflug auf einen gefrorenen Teich - und fand nach ersten zögerlichen Schritten Gefallen an dem rutschigen Element.

Zisch - 12. Jan. 2006
Rekord im Natur- und Tierpark Goldau
Besucherinnen und Besucher des Natur- und Tierparks Goldau können vielleicht demnächst das Schlüpfen eines Bartgeier-Kükens live mitverfolgen. Schon lange vor Ostern verzeichnet der Natur- und Tierpark Goldau einen regelrechten Eier-Boom: In den Nestern der 3 Bartgeier-Zuchtpaare liegen insgesamt 5 Eier. Das ist nicht nur aussergewöhnlich, sondern rekordverdächtig. «Noch nie durften wir mit auf so viel Nachwuchs hoffen», meint Felix Weber, Direktor des Tierparks.

Berliner Morgenpost - 14. Jan. 2006
Zwillingspärchen im Ziegen-Galopp
Bei den Walliser Ziegen im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde gibt es Nachwuchs im Doppelpack. Das Zwillingspärchen hat Anfang der Woche das Licht der Welt erblickt.



RIA Novosti - 16. Jan 2006
Moskauer Zoo bereitet sich auf kalte Zeiten vor
Der Moskauer Zoo bereitet sich auf die Kältewelle vor. Die Mitarbeiter hoffen, dass die Temperatur nicht unter minus 25 Grad fällt. Wenn es kälter wird als minus 35 Grad, müssen sie das Eisloch, neben dem die Vögel leben, selber aufhacken. Die Tiere in geschlossenen Gehegen wird der Frost gar nicht beeinflussen.


Russland Aktuell - 18. Jan. 2006
Zoo Moskau: Heizungs- und Stromausfall wäre tödlich
Die Mitarbeiter des Zoos in Moskau beten, dass Strom und Fernheizung nicht ausfallen. Bei Frost unter -35 Grad würde auch Wodka für die Elefanten nicht helfen. Bisher gehen die Geparden noch im Schnee spazieren. Kurzfristig sei auch starker Frost für den Moskauer Zoo kein Problem, sagt Zoo-Sprecherin Natalia Istratowa. Hauptsache, Stromversorgung und Fernheizung funktionieren einwandfrei. Im Winter 1978 / 1979 habe es bei Frost von minus 32 Grad auch keine Verluste im Zoo gegeben, erinnert sich Istratowa.

Vienna Online - 15. Jan. 2006
Ukraine: Bär biss Kind in Zoo beide Arme ab
Tragisches Unglück in einem ukrainischen Zoo: Ein Bär hat im Zoo der Stadt Mena im Norden der Ukraine einem Kind beide Arme abgerissen. Das Tier fiel das Kind an, nachdem es in seinen Käfig eingedrungen war. Das Katastrophenschutzministerium machte keine Angaben dazu, wie es dem Kind gelungen war, in den Käfig zu gelangen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 13. Jan. 2006
Winter fordert Opfer im Krefelder Zoo: Jaguar, Zebra und Anoa tot
Der Winter hat im Krefelder Zoo die Reihen gelichtet: Jaguardame «Onca», das asiatische Büffelweibchen «Ike» und Zebrahengst «Kauli» seien in den vergangenen Tagen gestorben. Die Tiere hätten seit langem schon an Arthrose, Herzproblemen oder Atemnot gelitten.

Berliner Morgenpost - 12. Jan. 2006
Das große Zählen in Zoo und Tierpark ist beendet
In diesen Wochen findet traditionell die Inventur statt. In der Regel fangen die Tierpfleger in der zweiten Dezemberhälfte damit an, die Tiere in ihrem Revier noch einmal nachzuzählen, damit die Zahlen dann mit denen abgeglichen werden können.

taz Bremen - 17. Jan. 2006
Zoo fast so gut wie Universum
Der Bremerhavener "Zoo am Meer" ist nach dem Bremer Universum die publikumswirksamste Touristen-Attraktion im Land Bremen.

B.Z. - 15. Jan. 2006
Bokito schippert im Container nach Shanghai
Gorilla Bokito, der vor rund vier Monaten aus dem Berliner Zoo nach Holland umgezogen ist, soll bald mit einem Schiff nach Shanghai gebracht werden. "Mit dem Flieger ginge es natürlich schneller. Er wäre in acht bis zehn Stunden in China. Aber das ist den Niederländern wohl zu teuer. Dabei sollen Tiertransporte so kurz wie möglich gehalten werden", sagt ein Insider. Der Trip mit dem Schiff wäre billiger - aber ungleich länger. Bokito würde etwa 30 Tage in seiner Kiste reisen.

Hamburger Abendblatt - 19. Jan 2006
Zickenkrieg im Gorilla-Käfig
Berlins "King Kong" heißt eigentlich Ivo. Er hat, dem gleichnamigen Kinofilm "King Kong und die weiße Frau" entsprechend, ein auffälliges Faible für blonde Menschendamen.
Das Feuer der Leidenschaft für Gorilla-Damen flackert hingegen noch immer auf Sparflamme. "Normales Menschenaffen-Verhalten mit Seifenoper Qualität", kommentiert Zoo-Kurator Dr. Peter Rahn.

hr online - 18. Jan. 2006
Frankfurter Zoo Geburtstagsfeier im Affenhaus
Riesen-Freude bei Gorilla-Weibchen „Makulla“. Zum 50. Geburtstag gab es am Mittwoch eine Obsttorte. Mit ihren 50 Lenzen zählt Makulla zu den Ältesten ihrer Art. In Europa sei sie die Nummer zwei, erklärt Zoodirektor Christian Schmidt. Nur ein Tier in Frankreich sei ein Jahr älter. Ein Jahr jünger als sie ist „Matze“, Chef der Frankfurter Gorilla-Gruppe. „Makulla“ traf als Baby im Sommer 1956 in Frankfurt ein und wuchs im Haushalt des früheren Zoodirektors Bernhard Grzimek auf. 1965 bekam sie das erste Junge, insgesamt brachte sie in Frankfurt fünf Junge zur Welt, darunter einmal Zwillinge. Inzwischen sei sie recht senil geworden und leide an beiden Augen am grauen Star.


TLZ - 17. Jan. 2006
Zoo Erfurt warnt vor Aussetzen von Meerschweinchen im Tierpark
Der Zoopark Erfurt hat vor dem illegalen Aussetzen von Meerschweinchen im Tierparkgelände gewarnt. »Der Zoo ist keine Auffangstation für langweilig und lästig gewordene Heimtiere. Heimlich ausgesetzte Tiere könnten Krankheiten einschleppen. Sie würden daher schmerzlos getötet.


SZOn - 16. Jan. 2006
Frankfurter Gorilla gewinnt tierische Big-Brother-Parodie
Der 1991 in Frankfurt am Main geborene Gorilla «Richard» hat in Tschechien eine tierische Parodie der Reality-Show «Big Brother» gewonnen. Der Prager Zoo hatte im November 2005 als Reaktion auf den Sendebeginn der Show im tschechischen Fernsehen insgesamt 16 Kameras in seinem Affenkäfig montiert. Mit 28,9 Prozent der Stimmen habe der 175 Kilogramm schwere «Richard», der 2003 von Frankfurt an Prag abgegeben wurde, den Sieg in Form von zwölf Melonen davon getragen, teilte Zoo-Direktor Petr Fejk mit.

Walsroder Zeitung - 18. Jan. 2006
Pinguin & Co suchen Paten!
Auch Pinguine und Geier können Patenkinder sein – zumindest im Vogelpark Walsrode. Zurzeit sucht der Vogelpark dringend „Wahlverwandte“ für eine Gruppe verletzter Pelikane, die aus Chile gerettet wurden.

Schwerin-News - 13. Jan. 2006
Flinke Fischer im Zoo
Obwohl Fischotter Einzelgänger sind und sich die Geschlechter nur zur Paarungszeit treffen lebt im Schweriner Zoo eine Gruppe von sieben Tieren auf der neuen Fischotteranlage zusammen. Das klappt nur, weil das Gelände weiträumig ist und genügend Ausweichmöglichkeiten für jedes Tier bietet.

MVregio - 17. Jan. 2006
Tier des Monats Januar- Schneeleopard
Erhöhte Felsabsätze und Baumstämme nutzen Schneeleoparden gern als Ruhe- und Sonnenplätze. Das ist auch im Rostocker Gehege sehr häufig so. Der Schneeleopardenmann "Shan" ist 1994 in Krefeld geboren und seit 1996 in Rostock. Seit 2001 lebt das Weibchen "Shila" mit ihm zusammen. Es ist im Zoo Basel geboren. Leider fehlt noch immer der erhoffte Nachwuchs.


Rhein Main Presse - 12. Jan. 2006
Rendezvous mit einem Auerochsen Wildpark in Ludwigshafen ...
In der Region lockt der Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim mit Bison, Wisenten und Damwild - auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Neben einer reizvollen, 30 Hektar großen Auwaldlandschaft mit vielen alten Eichenbäumen können die Besucher 250 Tiere 30 verschiedener Arten beobachten. Vorwiegend heimische oder ehemals hier vorkommende Tierarten werden gezeigt.

Südostbayerische Rundschau - 16. Jan. 2006
Freilassing: Fast verhungert: Verletzter Seeadler an der Saalach
Ein völlig entkräfteter Seeadler wurde am Sonntagvormittag an der Saalach, Nähe Bichlbruck gefunden und mit Hilfe vom Bund Naturschutz in die Obhut von Frau Dr. Roth vom Salzburger Tierpark Hellbrunn übergeben werden. Erste Untersuchungen ergaben, dass der Seeadler am Schnabel massive Verletzungen aufweist. Der Vogel war dem Hungertod nahe. Er wird nun intensivmedizinisch behandelt; seine Überlebenschancen stehen laut Frau Dr. Roth 50:50.

Spiegel Online - 18. Jan. 2006
Hamster im Terrarium: Schlange verliebt sich in Futter
Ein eigenartiges Pärchen gibt es derzeit im Zoo von Tokio zu bestaunen: Ein neun Zentimeter großer Zwerghamster und eine 1,20 Meter lange Schlange sind unzertrennbare Freunde geworden. "Gohan" heißt im Japanischen so viel wie "Reis" oder auch nur "Mahlzeit". Kein Zufall, dass Tierpfleger des Mutsugoro-Okoku-Zoos einen Hamster so genannt haben. Denn das kleine Fellknäuel war lediglich als Futter für Aochan gedacht, eine 1,20 Meter lange Bewohnerin des Reptilienhauses. Die zwei Jahre alte Rattenschlange bekam Gohan im Oktober als besondere Leckerei aufgetischt, nachdem sie gefrorene Mäuse verschmäht hatte. Seither leben Gohan und Aochan wie ein Herz und eine Seele in ihrem Terrarium zusammen.

Berner Rundschau - 12. Jan. 2006
Steinbock zum Abschuss freigegeben
Da sucht ein stolzer Bock einer eidgenössisch geschützten Tierart aus einem Gehege das Weite – und wird amtlich zum Abschuss freigegeben: Der Schutz der unverfälschten Fauna wiegt schwerer als das individuelle Lebensrecht des entwichenen Gehege-Steinbocks Jimmy. Der Ausreisser aus Niederbipp ist nämlich im Kanton Solothurn amtlich den Revierjägern zum Abschuss freigegeben. Und wenn er Berner Boden betreten sollte, dann muss ihn der Wildhüter aufs Korn nehmen. Geboren wurde Jimmy in einem Tierpark in Aarau. Im Alter von einem Jahr kaufte ihn Fritz Zingre aus Niederbipp. Doch am 20. November stieg Jimmy auf einen Steinhaufen und sprang – wohl in einer brünstigen Anwandlung – in die Freiheit. Zwar kam er zwischenzeitlich mal wieder zum Gehege zurück. Aber Zingre gelang es nicht, ihn mit einem gezielten Schuss zu betäuben. Der Bock gehört ihm nicht mehr: «Wenn ein Tier entweicht und sein Besitzer es nicht innerhalb von drei Tagen einfängt, gilt es als herrenlos», erläutert Martin Zuber, stellvertretender Jagdinspektor des Kantons Bern.

Schwabmünchner Allgemeine - 19. Jan 2006
Keine Hinweise auf Tierquälerei auf der Jackson-Ranch
Der wegen angeblicher Tierquälerei unter Beschuss geratene Michael Jackson (47) ist von US-Beamten in Schutz genommen worden. Die Tiere auf der kalifornischen Neverland-Ranch des Popstars seien bei bester Gesundheit. Mitarbeiter der Behörde hätten das Anwesen im Dezember inspiziert, nachdem die Tierschutzorganisation PETA Vorwürfe von Tierquälerei erhoben hatte.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

N
iederländische Meldungen

Dierennieuws – 17. Januar 2006
Bezoekersaantallen dierentuinen stabiel
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090601.htm
Besucherzahlen der niederländischen Zoos bleiben konstant
Die niederländische Zoovereinigung (NVD) gab bekannt, dass die niederländischen Zoos in 2005 durchschnittlich gleich viele Besucher wie im Vorjahr zählten. Zuwächse konnten u.a. die Zoos in Amsterdam, Rhenen und Alphen a.d. Rijn verzeichnen, während weniger Besucher die Tore der Zoos in Amersfoort, Emmen und Rotterdam passierten.
Die NVD hat unterdessen einen neuen Vorsitzenden erhalten. Pim de Wit ist Nachfolger von Koen Brouwer.
 
Dierennieuws – 12. Januar 2006
Kleinste aapjes ter wereld
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090601.htm
Zwergseidenäffchen nach Saudi-Arabien, Dubai und Katar verkauft
Zehn Zwergseidenffchen wurden vom Tierpark „Wonderwereld“ in Ter Apel nach Saudi-Arabien, Dubai und Katar verkauft. Der Park züchtet die Tiere in zwei Zuchtgruppen.


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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Thüringer Zoopark Erfurt; 19.01.06
Bemerkenswerter Zuchterfolg - Possierliche Kraxelkünstler im Zoopark geboren
man sieht den kaninchengroßen, braunen Felskletterern in der Löwensavanne des Erfurter Zooparkes nicht an, was eigentlich in ihnen steckt. Selbst ihr Name „Schliefer“ ist kaum geläufig, obwohl das Wort „Spanien“ sich von ihm ableitet. Vor 3.000 Jahren hielten die an Iberiens Küste entlang segelnden Phönizier dort zahlreich beobachtete Kaninchen irrtümlich für Schliefer, die sie aus ihrer syrischen Heimat kannten. Aus dem phönizischen Wort „I-sapan“ (Land der Schliefer) wurde später Hispanien. Afrikareisenden sind Schliefer indes keine Unbekannten. Nicht selten leben sie sogar in den Lodges und werden dort von den Touristen gefüttert. Handaufzucht mit Katzenmilch Zucht und Aufzucht der kleinen Elefantenverwandten in Menschenhand gehören europaweit nach wie vor zu den großen Seltenheiten. Auf dem Roten Berg in Thüringens Landeshauptstadt sind sie jetzt gelungen. Gleich zu Jahresbeginn erblickten nach siebenmonatiger Tragzeit von zwei Müttern insgesamt fünf Junge das Licht der Welt. Doch eines der beiden Weibchen konnte ein offensichtlich zu großes Jungtier nicht austreiben und starb trotz durchgeführtem Kaiserschnitt. Eines ihrer beiden zurückgelassenen Kinder verstarb ebenfalls. Das zweite wird seither von Tierpflegerin Sabine Fuß mit künstlicher Katzenmilch aufgezogen. Die anderen drei Jungen leben mit ihrer Mutter in der Löwensavanne. Da Klippschliefer sehr soziale Tiere sind, wurde die Handaufzucht von Anfang an in der Gruppe akzeptiert.

Zoo Nürnberg, 19.01.06
Renovierung im Delphinarium
Für die jährlichen Renovierungsarbeiten muss das Delphinarium für das Publikum geschlossen werden. Zeitraum der Schließung ist vom 30.01.2006 bis einschließlich 03.02.2006. Bis zum 27.01.2006, haben die Besucher an den Wochentagen, Montag bis Freitag, weiterhin die Möglichkeit im Rahmen des kostenlosen Trainings das Delphinarium zu besuchen. Das Training findet um 11:00 Uhr und um
15:00 Uhr statt. In dieser Zeit entfallen die Vorstellungen.

Tiergarten Heidelberg, 19.01.06
Ein Franzose in Afrika - der kleinste Star im Tiergarten Heidelberg -
Zebras, Kudus und Bleßböcke des Tiergarten Heidelberg staunten nicht schlecht über ihren neuen Besucher – fast täglich kommt ein junger Franzose vorbei, der ihnen recht ähnlich sieht. Dabei handelt es sich um den jüngsten Poitou-Nachwuchs, ein Eselfohlen. Der kleine Poitou-Esel, am 5. Januar im Zoo geboren, hatte es von Anfang an nicht ganz leicht: Seine Mutter „Desiree“ konnte für ihn keine mütterlichen Gefühle aufbringen und ließ das verspätete Neujahrskind, trotz unterstützender Bemühungen der Pfleger, nicht trinken. Dann wurde es für den jungen Esel im Stall auch noch zu kalt und so wurde er hinter den Kulissen des Afrika-Hauses untergebracht, wo er es sich unter einer Wärmelampe im Stroh gemütlich macht. Dabei stand es erst nicht gut um den Kleinen – sehr geschwächt wurde er von den Pflegern des Zoos mit Flasche und Stutenersatzmilch wieder aufgepäppelt. „Richtig Hunger hat der Kleine jetzt“, erzählt Anke Jakob, Tierpflegerin im Tiergarten Heidelberg, „das ist gut, damit er schnell wieder zu Kräften kommt.“ Manche Gäste des Zoos haben das Glück, den Eseljungen auf seinem Weg zur Waage an der Elefantenanlage beobachten zu können. Dort wird das Gewicht des Poitou-Fohlens kontrolliert. Diese Spaziergänge erfüllen nebenbei noch einen anderen Zweck: „Sie bringen den Kreislauf in Schwung und bauen die Muskulatur auf“, erklärt Imke Figura, wissenschaftliche Assistentin des Tiergartens. Später wird aus dem Kleinen ein echter Riese, denn die Poitou-Esel, die ursprünglich aus der Region Poitou in Westfrankreich stammen, gehören zu den größten Esel-Rassen weltweit. Zu früheren Zeiten war es beliebt, diese Rasse mit Pferdestuten zu kreuzen und so geduldige und kräftige Arbeitstiere, die Maultiere, zu züchten. Sogar als Zugtier für Löschzüge wurden die robusten Kreuzungen eingesetzt und zum Schutz ihr langes Haar benässt. Für Mutter „Desiree“ sucht der Tiergarten Heidelberg indessen ein neues liebevolles Zuhause. Eselfreunde, die noch einen Platz für sie haben, können sich beim Tiergarten Heidelberg melden.

Zoo Dortmund, 19.01.06
Amur-Leoparden aus Frankfurt eingetroffen
Im Zoo Dortmund ist ein Pärchen der seltenen Amur-Leoparden aus dem Zoo Frankfurt eingetroffen

Tierpark Nordhorn, 19.01.06
So viele Paten wie nie zuvor besuchten ihre Schützlinge im Tierpark
Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Patenschaftsbetreuerin Birgit Aasman am vergangenen Wochenende etwa 140 Tierpaten im Tierpark Nordhorn. Unter der fachkundigen Leitung von sechs Tierpflegern wurden die Förderer in Kleingruppen zu „ihren“ Patentieren geführt. Soweit möglich, wie zum Beispiel bei den Seehunden, konnten diese sogar bei den Fütterungen helfen. Bereits seit vielen Jahren haben Tierfreunde die Möglichkeit, die Arbeit des Tierparks in Nordhorn durch die Übernahme von Patenschaften für seine tierischen Bewohner zu unterstützen. Für Jahresspenden zwischen 25 und 250 Euro erhalten die Tierpaten eine Patenschaftsurkunde und werden jährlich zum Patentag eingeladen. Beliebteste Patentiere sind die Präriehunde und Schnee-Eulen, gefolgt von den Totenkopfaffen, Seehunden, Wölfen, Bunten Bentheimer Schweinen, dem Mäusehaus, Leoparden und den großen, zotteligen Poitoueseln.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 18.01.06
Todesfall bei den Wölfen
Am 16.1.06 kam es bei unseren beiden Wolfsrüden, die als Geschwister seit 12 Jahren friedlich zusammen gelebt hatten, zu einem kurzen Kampf, der mit einem tödlichen Kehlbiss endete. Getötet wurde dabei der in der Rangordnung höher stehende Rüde von seinem Bruder, ohne dass zuvor irgendwelche Rivalitätskämpfe oder Beissereien beobachtet werden konnten. Für Rivalitätsverhalten war insofern kein Anlass, weil die beiden Tiere seit Jahren allein auf der Anlage lebten, so dass Rivalitätsgründe wie Kampf um Weibchen oder Jungtiere bzw. Rudelvorherrschaft absolut fehlten. Die pathologisch-anatomische Untersuchung des Rüden im Institut für Pathologie der Tiermedizinischen Fakultät der LMU München ergab bei dem Tier einen hochgradigen Tumor, der einen größeren Teil der Brusthöhle, beide Lungenflügel und sogar die Brustwand nach außen durchdrungen hatte, was im Winterpelz nicht sichtbar war. Die Tatsache, dass todkranke Tiere wie dieser Wolfsrüde von den eigenen Familienmitgliedern oder Tieren aus einem Rudel sogar gemeinsam getötet werden, ist bei verschiedenen Wildtieren (Steinbock, Gams, Mhorrgazelle) sowie beim Hausschwein bekannt. Wie es zu dieser eigenartigen Verhaltensweise kommt, ist bisher ungeklärt, sicher ist nur, dass der finale Zustand des Opfers auf eine für uns bisher ungeklärte Weise von den anderen Tieren wahrgenommen wird (Pheromone?). Die von Konrad Lorenz bei Wölfen beschriebene Beißhemmung, demzufolge der Angreifer reflexartig am Zubiss gehindert wird, wenn der Unterworfene in Demutshaltung seinen Hals zum Biss frei anbietet, trifft dann ebenfalls nicht zu. Aus der Sicht der Verhaltensforschung liegt hier vor uns ein weites Feld, das noch weiterer Grundlagenforschung bedarf.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 18.01.06
Affiges vom Amazonas
„Myles“, schwarzhaariges Oberhaupt der Brüllaffenbande im Amazonienhaus der Wilhelma, ist ein fleißiger Chef: Da er sein Revier am Neckar nicht gegen andere Familien verteidigen und somit auch nicht brüllen muss, widmet er sich ganz seinen Lieblingsbeschäftigungen Fressen, Siesta oder der Produktion von Nachwuchs. Da Brüllaffendame „Yara“ den gleichen Hobbies frönt, klettert sie seit dem 26. November mit Söhnchen „Alano“ durchs Geäst. Die behäbigen Vegetarier benutzen ihren langen Greifschwanz als fünfte Hand, und so hat „Yara“ immer eine Hand für den Kleinen frei. Ihre bevorzugte Nahrung sind allerlei Blätter, die recht nährstoffarm sind und daher in großen Mengen verzehrt werden müssen. Zudem sind sie schwer verdaulich – daher verdösen Brüllaffen fast 80% der Zeit mit ausgiebigen Verdauungspausen. Ein voller Bauch schwingt sich eben nicht gerne von Ast zu Ast – weder im amazonischen Regenwald, noch in der Wilhelma! Das „who is who“ bei Brüllaffen lässt sich an der Fellfarbe leicht erkennen: Männer sind schwarzhaarig, Damen blond, Jungtiere blond mit schwarzem Scheitel. Mit von der Partie sind noch die beiden älteren Söhne „Pepe“ (geb. 2004) und „Mato“ (geb. 2003). Bei den beiden lässt sich gut beobachten, wie das langsame Umfärben von blond auf schwarz stattfindet. „Mato“ wird demnächst erwachsen und bekommt von seinem Vater dann die rote Karte. Am Amazonas bedeutet das eine Tracht Prügel und die Aufforderung „Such dir ein eigenes Stück Wald“ – in der Wilhelma heißt es: Umzug in einen anderen Zoo, bevor es Prügel gibt.

Stadt Krefeld, 18.01.06
Tier-Thermografie lokalisiert Entzündungsherde / Schwangerschaft von Nashorn „Nane“ auf dem Bildschirm erkannt
Der Krefelder Zoo weiß dank einer Hormonuntersuchung im Kot der Spitzmaul-Nashornkuh „Nane“ seit geraumer Zeit, dass sie trächtig ist und erwartet im Frühjahr (Ende März oder Anfang April) die erste Nashorngeburt in der Seidenstadt. Die gewichtige Dame trägt ihre Schwangerschaft ganz gelassen und deshalb hofft das Zooteam, dass auch die Geburt reibungslos verlaufen wird. Allerdings ist es ihre erste Geburt und es hat schon Fälle in anderen Zoos gegeben, dass die Mütter ihr Kind kurz nach der Geburt töteten. Ähnliches erlebte der Krefelder Zoo damals mit seiner Elefantenkuh „Mumptas“ und ist deshalb jetzt besonders gespannt. Notwendige Umbauten im Gehege sind inzwischen weitgehend abgeschlossen, Kameras zur Aufnahme der Geburt schon vorsorglich installiert. Jetzt ließ sich der Zoo in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Krefeld (SWK) die Schwangerschaft der Nashornkuh noch mittels eines Wärmebildes durch Infrarot-Thermografie darstellen. Zootierarzt Martin Straube konnte anhand der Bilder die Lage des Jungtiers im Bauch der Mutter erkennen und ist optimistisch, dass die Schwangerschaft gut verläuft. Seit rund 20 Jahren bieten die SWK als Energiedienstleister im Rahmen ihrer Energieberatung die Infrarot-Thermografie an. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig und bislang eher im Bereich der Gebäude-Thermografie bekannt. Als neue Dienstleistung bietet die SWK seit kurzem auch die Tier-Thermografie an. Durch diese kontaktlose Messung können Daten gewonnen werden, die sonst nur mit hohem Aufwand beschafft werden könnten, beispielsweise bei den Wildtieren im Zoo, denen man sich nicht oder nur nach Narkose für eine genaue Untersuchung nähern kann. Durch die Thermografie ist es möglich, die Tiere völlig berührungsfrei aus der Entfernung mit der Wärmebildkamera zu „filmen“ um dann ein hochauflösendes thermisches Abbild zu erzeugen. Beim Einsatz in der Medizin können durch die Thermografie neben Schwangerschaften insbesondere Entzündungsherde und Durchblutungsstörungen erkannt werden. Hier verspricht sich der Krefelder Zoo auch in Zukunft gute Unterstützung, beispielsweise beim Lokalisieren von Entzündungen der Elefantenfüße, die bei den sehr pflegeintensiven Tieren über kurz oder lang immer mal auftreten können. Informationen über die Thermografie sind bei SWK-Mitarbeiter Uwe Hutmacher unter Telefon 02151/982121 erhältlich.
Dienstags-Nachtführungen durch das Regenwaldhaus / Nächste Führung am 21. Februar
Weiterhin bietet der Krefelder Zoo wegen der großen Nachfrage einmal monatlich eine etwa eineinhalbstündige Nachtführung durch das Regenwaldhaus an, bei der je bis zu 30 Personen teilnehmen können. Für die ab zwölf Jahren geeignete Führung wird zusätzlich zum Zooeintritt eine Gebühr in Höhe von drei Euro erhoben, welche einer Artenschutzkampagne der europäischen Zoos zum Schutz von Nashörnern zu Gute kommt. Die nächste Führung ist am Dienstag, 21. Februar, um 17.30 Uhr. Weitere bereits feststehende Termine sind 21. März, 25. April, 23. Mai und 20. Juni. Wegen der großen Nachfrage ist eine vorherige Anmeldung unter Telefon 02151/955213 oder direkt an der Zookasse erforderlich, wobei Anmeldungen montags und donnerstags von 11 bis 15 Uhr möglich sind. Die Eintrittskarten sollten spätestens eine Woche vor der Führung gekauft werden.

Wildpark Lüneburger Heide, 18.01.06
Preise für Jahreskarten gesenkt
Der Wildpark Lüneburger Heide hat sich eine ganz besondere Überraschung für die Besucher aus der näheren Umgebung ausgedacht. Die Preise für die Jahreskarten sind ab sofort ca. 30% günstiger als im Jahr zuvor. Statt 35,- Euro kostet die Karte jetzt 25,- Euro für Erwachsene und 20,- Euro für Kinder, zuvor 27,- Euro. Die putzigen Polarfüchse besitzen das wärmste Fell aller Säugetiere, wärmer sogar als die der Polarbären. Durch ihr dichtes Fell können sie bis zu -70 Grad Celsius aushalten. Polarwölfe sind die weissen Riesen unter den Wölfen. Es gibt eine Regel in der Natur, wonach Tiere aus anderen Regionen größer sind als ihre Artgenossen. Im kalten Norden ist die Speicherung von Wärme und der Schutz vor Unterkühlung überlebenswichtig. Ein großvolumiger Körper mit relativ kleiner Oberfläche kann Wärme länger speichern und verbraucht daher weniger Energie. Die Schneeleoparden gehören zu den seltensten Grosskatzen überhaupt. Mit ihrem dichten Fell, den behaarten Sohlen und dem langen Schwanz, in denen sie sich bei Schneestürmen einrollen, können ihnen selbst extreme Temperaturen nichts anhaben. Auch die Schnee-Eule und die Schneeziegen sind jetzt in ihrem Element. Einen Tipp für alle, die noch nicht an die Kälte gewöhnt haben, ist ein Winterspaziergang im Wildpark Lüneburger Heide. Die Tiere zu erleben, lässt auch das schlechteste Wetter schnell vergessen. Im Gegensatz zu vielen anderen Tierparks ist der Wildpark Lüneburger Heide ganzjährig geöffnet.

Thüringer Zoopark Erfurt, 17.01.06
Meerschweinchen im Zoo ausgesetzt
Im Zoo geht es den Tieren gut. Gerade auch die Kaninchen und Meerschweinchen entzücken den Besucher, beispielsweise im „Hasendorf“ im Elefantenhaus oder auf Axmanns Hof. In Gruppen gehalten sind die munteren Tierchen inmitten der Stroh- und Heulandschaften niedlich anzusehen. Ein Paradies für Mümmelmann und Co., denken sich viele. Leider gefährden immer wieder uneinsichtige Besucher dieses Glück. Nicht nur, dass illegal gefüttert wird, nein es werden auch immer wieder Tiere in den Gehegen ausgesetzt oder in der Nähe einfach abgestellt. So wurden letzte Woche vier Meerschweinchen in einem Karton einfach im Elefantenhaus „entsorgt“. Wer ein Tier bei sich zuhause aufnimmt, hat eine große Verantwortung übernommen und muss sich dessen auch bewusst sein. Der Zoo ist keine Auffangstation für langweilig und lästig gewordene Heimtiere. Der zooeigene Bestand wird geimpft und seuchenhygienisch überwacht. Illegal dazugesetzte Tiere können Krankheiten einschleppen. Aus seuchenhygienischen Gründen nimmt der Zoo deshalb weder Kaninchen noch Meerschweinchen in die Zoogruppen auf. Was passiert nun mit solchen im Zooparkgelände ausgesetzten Kaninchen und Meerschweinchen? Aufgrund der möglichen Ansteckungsgefahr für die Zootiere werden diese Fundtiere sofort ordnungsgemäß und schmerzlos getötet. „Das merken die doch gar nicht, wenn ich mein Tier dazu reinsetze“, dies stimmt nicht. Täglich wird der Tierbestand von den Tierpflegern überprüft. Zudem wissen beispielsweise die Kaninchen genau, wer zu ihrer Gruppe gehört. Fremde Neuankömmlinge werden gebissen und teils schwer verletzt. Ein Leben in der Zoogruppe gibt es für die unglücklichen ausgesetzten Tiere keinesfalls. Darüber sollten sich die verantwortungslosen Tierhalter im Klaren sein.

Thüringer Zoopark Erfurt, 17.01.06
Bemerkenswerte Kostgänger
Ungewöhnliche gefiederte Gäste können dieser Tage im Thüringer Zoopark Erfurt beobachtet werden. Es sind Schwanzmeisen, die sich an dort aufgehängten Meisenringen und –knödeln gütlich tun. Von den rastlosen Zweigturnern existiert eine westeuropäische Rasse mit schwarzem Streifen über den Augen und eine nordöstliche Form mit weißem Kopf. In Mitteldeutschland sind beide gleichermaßen vertreten. Die kleinen Insektenvertilger können sich, wie beispielsweise Kleiber und Buntspecht auch, im Winter auf pflanzliche Nahrung umstellen. Sie fliegen deshalb nicht in wärmere Gefilde, sondern erschließen als sogenannte Teilzieher in unseren Breiten ständig neue, lukrative Nahrungsquellen.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 17.01.06
Auch Hellabrunn hatte seine Neujahrs Neujahrs-Geburt
Nach einer Tragzeit von ca. 9 Monaten kam am 1. Januar 2006 ein kleines Bantengkalb auf die Welt. Kuh „Dorle“ (*1998) und Bulle „Blade“ (*2001) sind die Eltern. Bulle „Blade“ wurde auch bereits am 24.11.2005 Vater eines kleinen Bantengbullen. Seine Mutter ist die Kuh „Buffi“ (*2001). Unsere schöne Bantengherde ist damit auf 9 Tiere angewachsen. Diese schönen Wildrinder gehören zu den am stärksten bedrohten Arten. Früher waren sie in Südostasien weit verbreitet. Heute leben sie nur noch in isolierten Restpopulationen auf Java und Sumatra. Die scheuen Tiere haben sich in Trockenwälder zurückgezogen. Die Bantengkühe leben mit ihren Jungtieren und Kälbern zusammen, während die Bullen außerhalb der Fortpflanzungszeit in Männergruppen leben.

Stadt Krefeld, 17.01.06
Große Orchideenschau im Krefelder Zoo vom 10. bis 12. Februar / Edle Blüten eingebettet in Tropen-Athmospäre
Schon bald gibt es die nächste Orchideenschau im Krefelder Zoo: Vom 10. bis 12. Februar zeigen Hobby-Züchter und Profi-Gärtner dort wieder, welche Erfolge sie mit den zarten Blüten auf heimischer Fensterbank und im Treibhaus erzielen. Mit so klingenden Namen wie Frauenschuh, Feuerkugel, Tiger- oder Falterorchidee werden 100 000 Blüten aus rund 500 Arten in der Tropenatmosphäre von Affenhaus und Vogelhaus und Großtierhaus gezeigt. Zum 15. Mal nach 1978 richtet die Gruppe Grenzland der Deutschen Orchideen-Gesellschaft (DOG) gemeinsam mit dem Krefelder Zoo die interessante Schau aus, zu der wieder an die 20 000 Besucher im Krefelder Zoo erwartet werden. Einzigartig in Deutschland ist nach wie vor das Ambiente dieser Orchideenschau: Eingebettet in den urwaldähnlichen Bewuchs des Affentropen- und des Regenwaldhauses werden die in allen Farben wundervoll blühenden Pflanzen präsentiert, was einen Eindruck ihrer natürlichen Lebensräume hinterlässt. Die ausstellenden Gärtner verkaufen ihr Sortiment im Großtier- und Guerrezahaus sowie in der Scheune vor dem Regenwaldhaus. Die Orchideenausstellung ist von Freitag, 10. Februar, bis Sonntag, 12. Februar, jeweils zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen zusätzlich zum Zoo-Eintritt 1,50 Euro, Kinder nur den Eintritt.
Tierische Berühmtheiten im Krefelder Zoo
Der Krefelder Zoo bietet im Jahr 2006 wieder die kostenlosen, jeweils an zwei Sonntagen eines Monats stattfindenden Führungen an, die sich bei den Besuchern aufgrund der Fülle an neuen, interessanten Informationen bereits größter Beliebtheit erfreuen. Dabei wird bei der jeweils zweiten monatlichen Zooführung der Schwerpunkt auf ein spezielleres Thema gelegt, wobei die nächste Zooführung am 22. Januar ab 14 Uhr mit dem Thema „Hedwig und der Tiger im Tank – Zooführung zu den Verwandten der berühmtesten Tiere aus Film und Werbung“ besonderes Augenmerk auf die prominenten Vertreter des Tierreichs legen wird.
„Tierpfleger für einen Tag“ im Krefelder Zoo / Neues Angebot für Erwachsene ist sehr gefragt
In einem neuen Angebot des Krefelder Zoos können interessierte ab 16 Jahren einen Tierpfleger einen Tag bei seiner Arbeit begleiten und sich zu einem spannenden Blick hinter die Kulissen des Zoos entführen lassen. Seit Ende November wirbt der Zoo für das Angebot, das vor Weihnachten gleich zahlreich genutzt wurde. Der 19jährige Tim Goller, einer der ersten „Schnupper-Tierpfleger“ im Krefelder Zoo, hat jetzt die Tierpflegerin Corinna Hamma einen Tag lang bei der Arbeit im Antilopenrevier begleitet und war ganz begeistert. Trotz Eiseskälte ist er am Sonntagmorgen bereits um 7.45 Uhr auf dem Betriebshof des Zoos erschienen, um von Anfang an dabei zu sein, wenn die Tierpfleger ihre Arbeit aufnehmen. „Meine Mutter hat mir diesen Schnuppertag zu Weihnachten geschenkt“, erklärt der Schüler, der in diesem Jahr sein Fachabitur machen wird. „Sie hilft mir damit, Klarheit für meine Berufswahl zu bekommen. Ich möchte Tierpfleger oder Tierarzt werden und habe schon Praktika beim Tierarzt und einer Pferdeklinik gemacht. Jetzt bekomme ich auch einen Eindruck von der Arbeit eines Tierpflegers.“ Und die gefällt ihm trotz der körperlichen Anstrengung sehr gut. Das Antilopenrevier ist ziemlich groß und umfasst zahlreiche Huftiere, die auf ihre Fütterung warten und ihre Ställe ausgemistet haben wollen. Beeindruckend waren für Goller die riesigen Moschusochsen, denen sich selbst die Tierpfleger nicht allzusehr nähern können. Bei den Handzahmen Hornraben gab es dann aber endlich mal die Gelegenheit, mit den Tieren direkt auf „Tuchfühlung“ zu gehen. „Pya“ und „Tamu“ ließen sich ihre Lieblingsspeise, lebende Heuschrecken, direkt in den Schnabel reichen und waren von der Gesellschaft des „Aushilfstierpflegers“ sehr angetan. Dann ging es weiter zu den Zebras und Straußenvögeln, die ebenfalls schon hungrig warteten. Schließlich war es an der Zeit, die Nyala-Antilopen wieder in die Ställe zu holen, bevor sie bei dem kalten Wetter Erfrierungen an den Ohren bekommen. Bis 17 Uhr dauerte für Tim Goller der interessante Ausflug in die Welt der Tierpfleger. Nach Goller warten derzeit bereits 30 „Schnupper-Tierpfleger“ auf ihren großen Tag, den sie nach Möglichkeit bei ihren Lieblingstieren zubringen sollen. Möglichkeiten zum Schnuppern gibt es neben dem Antilopenrevier auch im Pony- und Südamerika-Tierrevier, im Regenwaldhaus, im Raubtierrevier, Vogelhaus oder Affenhaus. Besonders beim Raubtierrevier haben sich bereits Warteschlangen gebildet, denn die Tierpfleger haben Tag für Tag viel Verantwortung für alle ihre Schützlinge und können bei der Erfüllung ihrer Aufgaben nicht immer jemanden mitnehmen. Schließlich sollen die „Schnupper-Tierpfleger“ nicht nur überall selbst mit anpacken, sondern nebenbei auch reichlich Informationen über Pflege und Ernährung der Tiere bekommen. Außerdem haben die meisten Interessenten, die einen Schnuppertag geschenkt bekommen haben oder sich diesen Wunsch selbst erfüllen, in der Woche andere Verpflichtungen und vereinbaren ihre Termine am Wochenende.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 16.01.06
ZOOM Erlebniswelt erhält umweltfreundliches Gas-Kraftwerk
Gelsenkirchen. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bekommt ein neues BHKW. BHKW – hinter diesen vier Buchstaben verbirgt sich die Abkürzung für ein modernes Blockheizkraftwerk, das ab sofort im Zoo für Strom und Energie sorgen wird. Ein High Tech Minikraftwerk, das die gesamte ZOOM Erlebniswelt mit einer elektrischen Leistung von 345 KW kostengünstig und umweltschonend mit Strom und Nahwärme versorgen kann. Morgen Mittag um 12.00 Uhr wird das neue BHKW in Gelsenkirchen angeliefert und auf dem Betriebshof aufgebaut. Doch was sich so einfach anhört ist in Wirklichkeit eine transportlogistische Herausforderung, denn das neue BHKW wird fast in einem Stück mit Hilfe eines Schwertransporters angeliefert und mittels Kran auf ein vorher vorbereitetes Fundament aufgesetzt. Von den Mitarbeitern der Firma ETW Energietechnik GmbH aus Moers, die das neue BHKW gefertigt hat, und dem Team der ZOOM Erlebniswelt wird dabei Präzisionsarbeit gefordert, bei der es auf ein zentimetergenaues Platzieren des tonnenschweren BHKWs ankommt. Untergebracht ist die neue Energiezentrale in einem Container mit zusätzlicher Schallschutzhaube. Nach dem Absetzen des Hautaggregats werden dann von der ELE Emscherlippe Energie GmbH, die für die Planung verantwortlich war, der Kamin sowie die Zuleitungen für Stromkabel, Gasleitung sowie die Vor- und Rückleitung des Wassers für die Nahwärme montiert und angeschlossen. Blockheizkraftwerke verbinden die Erzeugung von Strom und Wärme mit besten Wirkungsgraden auf eine wirtschaftliche Art. Herkömmliche Kraftwerke erzeugen Strom mit einem Wirkungsgrad von ca. 35% Prozent, dem gegenüber erreichen BHKWs einen Gesamtnutzungsgrad von ca. 90%.

Zoo Duisburg, 16.01.06
Zoo schließt Delphinarium
Aufgrund vorausgegangener leichter Schäden am Dach des „Neuen Delphinariums“ wurde vom Zoovorstand vorsorglich nach dem Einsturz des Daches der Schwimm- und Eissporthalle in Bad Reichenhall eine fachgerechte Untersuchung der baugleichen Dachkonstruktion des Delphinariums veranlasst, zumal diese ebenso permanenter starker Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist. Nach umfangreichen Prüfungen unter Öffnung der Dachhaut wurde festgestellt, dass in von unten nicht sichtbaren Bereichen die Leimholzbinder der Besucherhalle aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit im Delphinarium teilweise in schlechtem Zustand sind. Vorsorglich wurde auf Anraten der Experten das Delphinarium vergangenen Freitagmittag vorübergehend für den Publikumsverkehr geschlossen. Bereits in dieser Woche wird ein Expertenteam damit beginnen, Untersuchungen sowie Vorschläge zur Sanierung der Unterkonstruktion sowie der statisch relevanten Stützstrukturen des Daches zu erarbeiten. Der Zoo bittet seine Besucher um Verständnis für diese Maßnahme. Vorstand und Techniker haben beschlossen, das Neue Delphinarium bis auf weiteres für jeglichen Besucherverkehr zu sperren. Das Pflegepersonal des Robbenreviers wird zusätzliche Vorführungen anbieten.

Tierpark Ueckermünde, 16.01.06
Umweltallianz in der Landwirtschaft
Vortrag von Herrmann Oldemeyer am Donnerstag, den 26. Januar im Tierparksaal, 19 Uhr, Haus des Gastes, Ueckermünde In einer gemeinschaftlichen Vortragsreihe beleuchten verschiedene Vereine der Region verschiedene Aspekte aus Natur- und Umweltschutz. Am 11. Januar wurde der Naturpark Am Stettiner Haff von seinem Leiter, Jochen Elberskirch, vorgestellt. Am 26. Januar präsentiert der Förderverein „Natur und Leben am Stettiner Haff“ e.V. gemeinsam mit dem Kreisbauernverband das Thema „Umweltallianz in der Landwirtschaft“. Hier wird es um folgende Themen gehen: Die gleichberechtigte Verwirklichung ökologischer, ökonomischer und ethisch- sozialer Aspekte der Landnutzung ist ein wesentliches übergeordnetes Ziel der Allianz "Umwelt und Landwirtschaft". Eine nachhaltige Landnutzung kann nur durch wettbewerbsfähige Betriebe, die unter Berücksichtigung der Belange von Umwelt- und Naturschutz arbeiten, gewährleistet werden.

Tierpark Chemnitz, 13.01.06
Jahresrückblick 2005: knapp 185.000 Gäste besuchten das schöne Areal an der Nevoigtstraße - ca. 1.000 Tiere in 186 Tierarten leben in Tierpark und Wildgatter - über 520 Tiere wurden 2005 in Tierpark und Wildgatter geboren
Auf das vergangene Jahr blicken der Chemnitzer Tierparkchef und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Freude und Stolz zurück: „Denn es wurde 2005 viel geschaffen und erreicht und es war erfreulicher weise ein ganz deutlicher Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen! So kamen fast 185.000 Besucher in das Areal an der Nevoigtstraße, dass sind über 33.000 Besucher mehr als im Vorjahr“ freut sich Dr. Hermann Will. Auch im Wildgatter gab es im vergangenen Jahr eine leichte Steigerung der Besucherzahlen, so dass in beiden Einrichtungen insgesamt über 200.000 Eintritte registriert werden konnten.
Erfolgreich stellte sich das Team des Chemnitzer Tierparks der neuen EU-Richtlinie zur Haltung von Wildtieren in Zoos, in welcher auch die Rolle der Zoos beim Artenschutz und dem Erhalt der biologischen Vielfalt betont wird: die Einrichtung erfüllte die Anforderungen und erhielt im Mai ihre neue Betriebsgenehmigung. 2005 kamen in Tierpark und Wildgatter insgesamt mehr als 520 Tiere zur Welt. Davon waren über 90 Säugetiere und über 40 Vögel, den größten Teil des Nachwuchses konnte das Vivarium mit 390 Amphibien verzeichnen. Demgegenüber standen ca. 240 Todesfälle, die meisten ebenfalls bei den Amphibien.
Fast 300 Individuen verließen im vergangenen Jahr den Chemnitzer Tierpark, ca. 100 kamen neu hinzu. Damit lebten am 31.12.2005 etwa 1.000 Tiere in 186 Tierarten in Tierpark und Wildgatter. Der spektakulärste Neuzugang war sicher der aus dem Zoo Leipzig stammende Angola-Löwe Malik, der im Mai zusammen mit der Löwin Kimba aus dem Hallenser Bergzoo im Tierpark einzog. Mit Alpaka, Zweifingerfaultier, Bärenmakak, Nandu und verschiedenen Amphibienarten kamen weiter neue Tierarten dazu. Durch den Tod des letzten Pekaris und der Weggabe der beiden Rhesusaffen gingen diese Arten aus dem Bestand. Besonders erfreulich war die Drillingsgeburt bei den Persischen Leoparden, einer stark bedrohten Tierart, die auch nur in wenigen Zoos weltweit gezüchtet wird. Auch bei anderen bedrohten Arten gab es Nachwuchs, so bei den Przewalskipferden, Somaliwildeseln, Karpatenluchsen, Wildkatzen, Steppenadlern und Steinkäuzen. Übrigens: der Tierpark beteiligt sich mit 24 Tierarten an europäischen und internationalen Zucht- und Erhaltungsprogrammen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.01.06
Frühlingsgefühle in der Löwensavanne - ‚Jantar’ und ‚Amos’ keine Freunde mehr
Löwin ‚Rafiki’ des Thüringer Zooparkes hat trotz Schnee und niedriger Temperaturen Frühlingsgefühle. Sie ist seit mehreren Tagen empfängnisbereit und erwartete nun die Liebkosungen eines Löwenmannes. Ihr Begehren konnte von den Tierpflegern der Löwensavanne gestern (13.1.) erfüllt werden. Erstmalig wurde zu den drei aus dem Allwetterzoo Münster stammenden Löwinnen ‚Etana’, ‚Kibali’ und ‚Rafiki’ Kater ‚Amos’ gelassen. Er und sein Bruder ‚Jantar’ lebten bisher friedlich mit den Berberlöwinnen ‚Ribat’ und ‚Lubaya’ zusammen. Doch als kürzlich ‚Lubaya’ brünstig wurde, entzweiten sich die beiden so sehr, dass sie seither nicht mehr zusammen gehalten werden können. ‚Jantar’, bisher Chef der Vierergruppe, büßte darüber hinaus seine Vormachtstellung ein und ist jetzt dem körperlich schwächeren, aber umtriebigeren ‚Amos’ unterlegen. Wären die Kontrahenten von Revierleiter Mario Fuß nicht rechtzeitig getrennt worden, hätte einer von beiden möglicherweise tödliche Verletzungen davon getragen. ‚Jantar’ allerdings kann sich mit der neuen Situation noch nicht so recht abfinden. Sein wehleidiges Rufen klingt bis zu ‚Amos’ im anderen Außengehege herüber. Der jedoch zeigt sich davon wenig beeindruckt; denn er ist vollauf mit seinen drei neuen Löwendamen beschäftigt. Und die sprühen vor Enthusiasmus. Während die rollige ‚Rafiki’ sich dem kraftvollen Recken sofort unterwarf, begegnete ‚Kibali’ ihrem künftigen Boss zunächst mit kräftigen Prankenhieben. Dieser nahm’s zum Glück gelassen. Die forsche Löwin hätte gegenüber dem um ein Vielfaches stärkeren Kater keine Chance gehabt. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt. ‚Amos’ und ‚Rafiki’ geben sich ganz dem Liebesspiel hin. Die anderen beiden Weibchen machen vorsichtige Annäherungsversuche. Junge Löwen wird es jedoch im Erfurter Zoopark nicht geben, weil beide Löwenmänner im August vergangenen Jahres sterilisiert wurden. Der Tierschutz und die Standards der europäischen Zooorganisation verbieten eine unkontrollierte Zucht von Zootieren.

Natur- und Tierpark Goldau, 13.01.06
EIER-BOOM IM TIERPARK GOLDAU
Da haben wir es den Tierpark- Mitarbeitern wieder einmal gezeigt: Gleich 5 Eier haben wir 3 Bartgeierweibchen gelegt! Hoffen wir, dass alle Eier befruchtet sind, dann wird unser Nachwuchs im Sommer wieder frei in den Alpen herum fliegen können. Im Februar werden die Jungen schlüpfen. Die Besucher können mit ein wenig Glück das Schlüpfen eines unserer 150 Gramm schweren Küken durch die Live-Kamera im Besucherraum beobachten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Stadt Krefeld, 13.01.06
KFC Uerdingen ist jetzt Pate der Elefantenkuh „Rhena“ / Erster Schritt zur guten Nachbarschaft zwischen Zoo und Fußballclub / Oberbürgermeister vermittelte den Geldgeber
Nachdem die Führungsmannschaft, das heißt Vorstand und Verwaltungsrat beim KFC Uerdingen im Frühjahr des Jahres 2005 wechselte, gab es neue Bestrebungen zum Aufbau einer guten Nachbarschaftsbeziehung zum Krefelder Zoo. Schließlich waren doch in der Vergangenheit die nachbarschaftlichen Beziehungen naturgemäß nicht immer ohne Spannungen. Für den KFC Uerdingen hat Dr. Dirk Lumme diese Aufgabe übernommen. Schnell war sich der Biologielehrer mit Zoochef Dr. Wolfgang Dreßen und den Zoofreunden einig, zukünftig enger zusammen arbeiten zu wollen. Eine Tierpatenschaft sollte das Fundament dieser Bemühungen bilden. Traditionell ist der „Grotifant“ das Maskottchen des Fußballvereins. Es lag daher nahe, dass die Mannschaft des KFC die Tierpatenschaft für einen Elefanten übernehmen sollte. Hierzu fehlten jedoch die finanziellen Mittel. Immerhin kostet die Tierpatenschaft für einen Elefanten 1 000 Euro im Jahr, einen Betrag, den der Verein unter den Bedingungen eines schwebenden Insolvenzverfahrens nicht aufbringen konnte. Daher wurden Partner gesucht, die diese Annäherung zwischen dem Zoo Krefeld und dem KFC Uerdingen finanziell unterstützen. Oberbürgermeister Gregor Kathstede war es schließlich, der die gute Sache unterstützte und in der Sparkasse Krefeld einen Geldgeber dafür fand. So trafen sich jetzt Verantwortliche und Fußballmannschaft des KFC mit Zoofreundin Gisela Limpach, Zoochef Dr. Wolfgang Dreßen, Oberbürgermeister Gregor Kathstede und natürlich Elefantendame „Rhena“ auf dem grünen Rasen, um die Patenschaft zu besiegeln. Gleich kamen die Nachbarn ins Gespräch, um aus diesem gelungenen Anfang ein Konzept zu entwickeln, das zu einer dauerhaften Zusammenarbeit zwischen Zoo und Verein führt und allen Beteiligten nützt. Angedacht wurden Unterstützung der Jugendarbeit durch gemeinsame Veranstaltungen und Projekte mit Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen sowie Veranstaltungen, bei denen man sich gegenseitig helfen könnte.

Zoo Leipzig, 13.01.06
Vom Außenseiter zum Stammtisch-Liebling - Straußenhenne Heide bekommt ein Patenteam
Straußenhenne Heide bekommt ein ganzes Patenteam: Der Stammtisch „Politik, Wirtschaft und Medien“ hat wie in jedem Jahr zu seinem Weihnachtstreffen Geld gesammelt und wird diesmal damit ein Jahr lang Kost und Logis für den afrikanischen Laufvogel unterstützen.

Zoo Hannover, 13.01.06
Erlebnis-Zoo Hannover erzielt neuen Besucherrekord
2005 erzielte der Zoo einen neuen Besuchrekord! Insgesamt 1.109.657 Besucher kamen im vergangenen Jahr in den Erlebnis-Zoo. Mehr als je zuvor - trotz der verregneten Sommerferien. Bereits am 28. Oktober 2005 konnte Zoodirektor Klaus-Michael Machens den millionsten Besucher begrüßen: „Erstmals in der Geschichte des Zoos hatten wir bereits so früh unser Jahresziel erreicht und damit sogar das Ergebnis im Expo-Jahr getoppt!“, so der Zoodirektor. „Das Ergebnis zeigt, dass der Zoo mit seinem Konzept auf dem richtigen Weg ist und seine Position als eine der wichtigsten niedersächsischen Freizeiteinrichtungen behauptet hat.“ Bereits zum vierten Mal hat der Zoo damit die Millionengrenze überschritten. Zum Vergleich: 2004 waren es 1.010.201 Besucher. Besonderer Besuchermagnet: Deutschlands erster Winter-Zoo. Vom 26. November 2005 bis zum 8. Januar 2006 präsentierte sich der Zoo mit Unterstützung von enercity, den hannoverschen Stadtwerken, erstmalig als tierisches Winter-Wunderland. Mit Rodelrampe und Schlittschuhbahn, mit Winterdorf und Schlittenhunden, mit Glühweingarten und Weihnachtsmann und einem leuchtenden Lichtermeer! 76.966 Gäste besuchten den Winter-Zoo während der Zoo-Öffnungszeiten. Knapp 50.000 Winter-Freunde kamen zusätzlich ab 16 Uhr – nach Zooschluss – durch den Abendeingang auf Meyers Hof, um begeistert zu rodeln und Schlittschuh zu laufen. Über 69.000 mal wurde in Deutschlands erstem Winter-Zoo gerodelt! Über 25.000 Gäste zogen die Schlittschuhe an und glitten zu Musik über das Eis in der stimmungsvollen Winterdorf-Atmosphäre. „Der Winter-Zoo war ein fantastischer Erfolg“, schwärmt Zoodirektor Machens. „Die Besucher waren von der besonderen Dorfatmosphäre, dem Lichtermeer und der tollen Stimmung begeistert und haben nur eine Bitte: dass wir den Winter-Zoo auch 2006 wieder öffnen!“

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.01.06
47. Zoovortrag - Exkursion in Peru – vom Amazonas bis in die Hochanden
Der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt e. V. lädt am Freitag, dem 20. Januar 2006 um 19 Uhr ins Atrium der Stadtwerke Erfurt (Magdeburger Allee) ein. Dozent Dr. habil. Franz Robiller, Chefarzt der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin in Weimar, ist Autor und Herausgeber von 200 wissenschaftlichen Veröffentlichungen in der speziellen Vogelkunde. Von einer seiner zahlreichen ornithologischen Reisen auf allen Kontinenten berichtet Herr Dr. Robiller in seinem Diavortrag: „Exkursionen in Peru, vom Amazonas bis in die Hochanden“. Es werden spannende Einblicke über das Leben in dieser Region gegeben. Der Eintritt ist frei.

Tiergarten Schönbrunn, 13.01.06
Neue Ausgabe des Elephant Journal erschienen
Das "Elephant Journal" ist der Rundbrief des Vereins der europäischen Elefantenpfleger und -manager (EEKMA http://www.eekma.org/ European Elephant Keeper and Manager Association). Herausgeber und Redaktion: Dr. Harald und Gaby V. Schwammer, Tiergarten Schönbrunn. Die EEKMA wurde 1997 gegründet und hat ihren Sitz in Wien. Am Titelblatt der neuen Ausgabe (die auch in einer englischen Fassung erscheint) ist das im Juni im Zoo Wuppertal zur Welt gekommene Afrikanische Elefantenbaby "Bongi" abgebildet. Weitere Themen: die Elefanten auf Sondelani Game Lodge in Simbabwe, ein regionaler Elefantenfußpflege-Workshop, ein Buchtipp und Stellenausschreibungen. Auskünfte: Dr. Harald Schwammer hschwammer@zoovienna.at
Die Bartgeier brüten!
Seit 28.12. bebrüten die Schönbrunner Bartgeier wieder ein Gelege. Sollte im Frühling ein gesundes Küken aus dem Ei schlüpfen, wird es, wie seine vielen Vorgänger, in den Alpen freigelassen. Das Wiederansiedelungsprogramm der
Bartgeier begann vor zwanzig Jahren. Es ist eine klassische Erfolgsgeschichte des europäischen Artenschutzes und der daran beteiligten Zoologischen Gärten. Mittlerweile brüten Bartgeier wieder in Frankreich und in Italien. In Österreich dürfte die erste Brut kurz bevorstehen. Die Vögel legen ihre Eier im Hochwinter. Die Jungvögel kommen zur Welt, wenn die Schneeschmelze einsetzt und zahlreiche Tierkadaver von im Winter umgekommenen Wildtieren freigelegt werden. Bartgeiern fällt in dieser Zeit
die Nahrungsbeschaffung für den Jungvogel relativ leicht.
Viele Jungtiere im Dezember!
Im Dezember ist in Schönbrunn ein ganzer Schwung von Jungtieren zur Welt gekommen: eine Nyala-Antilope, drei Schwarzkopfschafe, ein Kleinkantschil (die kleinste Hirschart), ein Wasserbüffel, drei Mähnenspringer und Zwillinge bei den Damara-Ziegen und den Zwergseidenäffchen.

Wildpark Lüneburger Heide, 12.01.06
Die Zeitreise im Heidebaum rückt näher !"Europäische Heide – Erlebniswelten“
Bei einem Meeting im Hotel Sellhorn in Hanstedt, am 10.01.2006, haben der Landkreis Harburg, die Gemeinde Hanstedt und der Wildpark Lüneburger Heide Einigung darüber erzielt, dass die „Europäischen Heide –Erlebniswelten“ in Hanstedt/Nindorf am Wildpark errichtet werden sollen. Landrat Axel Gedaschko: „Wir brauchen touristische Leuchttürme mit überregionaler Strahlkraft.“ Nicht Luftschlösser zu bauen, sondern ein machbares Konzept zu realisieren und umzusetzen, hat in den Wochen und Monaten von September bis Januar Formen angenommen. Der Rat der Gemeinde Hanstedt hat in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, die Projektträgerschaft zu übernehmen, so Bürgermeisterin Dörte Cohrs. Die Firma Kunstraum GFK mbH aus Hamburg soll mit der Projektentwicklung beauftragt werden. Die Firma Kunstraum GFK mbh zählt zu den führenden Kreativagenturen Deutschlands. Das Team besteht aus Wissenschaftlern, Designer, Architekten und Grafikern. Diverse Projekte, wie das Universum Bremen, das derzeit im Bau befindliche Klimahaus in Bremerhaven oder der bisher einzigartige Erfinder- und Entdeckerpark Danfoss Univers zählen zu den Referenzen von Kunstraum. In Nindorf ist daran gedacht, nachhaltiges Lernen in Erlebniswelten zu fördern. Auch die Entdeckerdramaturgie soll die Phantasie anregen. Wo alles gesagt, gezeigt und erklärt wird gibt es nichts mehr zu entdecken. Wenn es gelingt Themen vieldeutig offen und inspirierend in Szene zu setzen, können die Besucher die eigene Phantasie spielen lassen. Besucher sind keine Zuschauer, sondern selbständig und handelnde Akteure. Langfristig erfolgreiche Projekte sollen Besucher anregen, sich aktiv mit ihnen auseinander zu setzen. Zum Konzept gehört eine Wirtschaftlichkeitsstudie, die einen langfristigen Erfolg absichert.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 12.01.06
Die spinnen ja! Lachshuhn als Luchsfutter- Schlagzeilen aus dem Tierparkjahr 2005
Der Görlitzer Tierpark kann sich freuen: Zum dritten Mal in Folge sind die Besucherzahlen gestiegen. Im zurückliegenden Jahr besuchten insgesamt 83.000 Gäste das familienfreundliche Kleinod für Klein und Groß. Das waren immerhin 3,5% mehr als 2004. Ein Grund für die gute Resonanz mag die regelmäßige und durchweg positive Berichterstattung in den Medien sein. Mit ausgewählten Schlagzeilen (kursiv) aus der Tagespresse wollen wir deshalb das Jahr 2005 Revue passieren lassen.
Flog er zum Sterben nach Haus? titelte BILD Dresden als im April ein 1988 im Tierpark beringter Weißstorch für ein paar Tage auf dem Horst der Storchenvilla landete. Leider blieb es bei der Stippvisite, so dass der Görlitzer Nistplatz die Storchenstatistik nicht aufbesserte, die für 2005 in ganz Deutschland lediglich etwa 50% Heimkehrer und einen der schlechtesten Bruterfolge seit Beginn der Registrierung verzeichnete. Grund dafür war das schlechte Wetter in Südosteuropa, das die Störche auf dem Heimzug ereilte.
Mit den Yaks auf du und du/Zwei Görlitzer im Land des Dalai Lama/ Das Dach
der Welt in Görlitz - Tibetausstellung und Film über den Koko Nor in der Neissegalerie/ Hier rollt der Rubel zur Freude aller/Kerbholz für Sponsoren/Fotos bei Siemens - Steigbaum dient als Kontoauszug/Görlitzer Yaks bekommen ein eigenes Haus/Steinhaus bekommt bald ein Holzdach/Yaks und Ziegen ziehen um/Unterwegs mit Yak und Kamel. Beim Erntedankfest konnte die Einweihung des neuen Luchsgeheges als Teil des Tibetdorfes gefeiert werden: Riesendinger für das Erntedankfest/Kürbisspalier zeigt den Weg/Auf zur Einweihung mit Erntedankfest/Katzensprung zum Erntedank/Zum Fest gibt's Luchs und Kürbis. Eine besondere Ration bekamen die Luchse jedoch nicht als Umzugsgeschenk, sondern wegen der Eilverordnung zur Vogelgrippe: Lachshuhn als Luchsfutter. Die Behörden lösten mit der Regelung allerdings ebenso wenig Panik im Görlitzer Tierpark aus wie mit der Umsetzung der EU-Zoorichtlinie: Vorbildlich: Kriterien problemlos erfüllt.

Zoo Dresden, 12.01.06
Zooschaufenster neu besetzt!
Nach Abgabe unserer Waschbären an den Ruhrzoo Gelsenkirchen war ihre Anlage neben dem Zooshop, das so genannte Zooschaufenster, längere Zeit verwaist. Bei der Suche nach einer besucherfreundlichen Alternative fiel unsere Wahl auf Nasenbären; tagaktive, gesellige und stets neugierige Kleinbären. Wir bauten hinter den Kulissen ein Stallgebäude und nach längerer Eingewöhnungsphase leben in diesem Gehege jetzt Südamerikanische Nasenbären. Diese auch als Braune Nasenbären bezeichneten Allesfresser haben ihre Heimat in Ekuador und Peru sowie im Osten von Brasilien und Argentinien. Sie sind dort sowohl Regenwald– als auch Trockenwald- und Savannenbewohner. Namensgeber ist ihre lange Schnauze, die im Oberkiefer in eine rüsselartig verlängerte, bewegliche Nase ausläuft. Ebenso auffällig ist der bis 70cm lange, dunkel geringelte Schwanz, der aufrecht getragen wird. Unsere vier Tiere, alles Weibchen, wurden letztes Jahr im Zoo Olomouc/Tschechien geboren und sind seit dem 29. November 2005 im Zoo Dresden.

Zoo-Verein Wuppertal, 12.01.06
150 Pinguine sind verkauft – Bestellungen bis Ende Januar möglich
Die PINGUINALE 2006 hat eine weitere runde Zahl erreicht: 150 Pinguine sind inzwischen verkauft! Über 120 Firmen, Vereine und andere Institutionen – sogar einige Privatpersonen – in Wuppertal und Umgebung dürfen sich inzwischen stolz „Pinguinisten“ nennen. Schon vor dem eigentlichen Start am 1. April hat die PINGUINALE 2006 damit die Erwartungen bereits mehr als erfüllt. Zuletzt als neue Pinguinisten hinzugekommen sind u.a. das Wuppertaler Traditionsunternehmen J.H. vom Baur Sohn GmbH & Co. KG (seit 200 Jahren in Wuppertal), mit der Target Systemelektronic GmbH ein weiterer Pinguinist aus Solingen, die „Familie“ des Reformierten Gemeindestifts mit gleich 4 Pinguinen (für die Kindertagesstätte „Die Stifte e.V.“, die Alten- und Pflegeheim gGmbH, das Netzwerk Südstadt und den Freundes- und Förderkreis für das Reformierte Gemeindestift e.V.) sowie das Wuppertaler Traditionsunternehmen Juwelier Möller, das passender weise in diesem Jahr selbst sein 150-jähriges Jubiläum begeht. Die T