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Ausgabe 300 vom 12. Januar 2006 |
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Liebe Leser,
wie versprochen, finden Sie in der 300. Ausgabe einige Neuerungen.
Zum einen die Aufteilung und Umsortierung der Pressemitteilung-Rubrik in
Zoo und Naturschutz - beide Themen unter einer Rubrik wurde durch die deutlich
gestiegene Zahl der Meldungen doch sehr unübersichtlich. Außerdem
haben Sie - sofern Ihr Browser die Funktion unterstützt - über
Suchfelder nun direkten Zugriff auf die Archivseiten (ganz unten) und die
Zoo-Suche.
Schon Tradition ist es, daß wir bei runden Ausgabennummern ein
Jubiläumsrätsel veranstalten. Als Preise haben wir diesmal
einige schöne Bücher u. a. aus dem Tiergarten Schönbrunn /
Wien, die uns Herr Gerhard Brandl zur Verfügung gestellt hat (ganz
herzlichen Dank!). Es lohnt sich also, mitzumachen - einfach ist das Rätsel
aber nicht! Viel Spaß dabei.
Ein Jubiläum ganz anderer Art wurde dieser Tage in Berlin begangen:
Der "Große Alte Mann" der deutschen Tiergärtner wurde 80! Die
allerbesten Wünsche auch von uns, lieber verehrter Prof. Dr. Klös!
Noch ein Hinweis: es sind mal wieder Virenmails mit gefälschten
Zoopresseschau-Angaben unterwegs. Sollten Sie z.B. von der gar nicht
existierenden Adresse mail@zoo-information.de eine Nachricht
"Dear Zoo-information
Member..(...)The
Zoo-information Support
Team" mit
Zip-Anhang erhalten: direkt Löschen! Das Virus kann nur von einem Rechner
stammen, auf dem z.B. die Zoopresseschau gespeichert ist und wo es
unsere Adresse
finden konnte
- bitte im
eigenen Interesse und in dem aller Leser: unbedingt eine aktuelle Virensoftware
verwenden!
Dirk Petzold
Juliläums-Rätselflug

Zum Jubiläum leisten wir uns einen Rundflug über sechs Zoos in
sechs deutschen Nachbarländern.
Bitte schicken Sie uns die Lösung (optimal: Land, Zoo und gezeigtes
Haus nennen) per
E-Mail. Unter den besten Lösungen verlosen
wir mehrere schöne Bücher. Ob wohl jemand alles herausbekommt?
(Rechtlicher Hinweis:
Dies ist kein "Gewinnspiel", wir werden die Gewinner weder unter notarieller
Aufsicht ermitteln, noch haben wir besondere
Teilbnahmebedingungen.)
Lösung von letzter Woche:
Elefantenhaus in Hellabrunn /
München
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| Zoos
Meldungen |
Dresdner Neueste
Nachrichten - 08. Jan. 2006
Dresdner
wollen nicht beim Zoo sparen
Klar habe ich erwartet, dass die Dresdner uns die Treue halten und dem Zoo
um keinen Preis die Mittel kürzen würden", sagt Karl-Heinz Ukena
spitzbübisch. Dass das Votum aber so eindeutig ausgefallen ist, hat
auch den Zoo-Chef einigermaßen überrascht. 88 Prozent der 498
telefonisch befragten Dresdner wollen, dass bei der Sanierung des Zoos nicht
gespart wird. Die große Mehrheit der Befragten (70 Prozent) hat sich
in den vergangenen fünf Jahren selbst ein Bild gemacht vom Zoo. Knapp
die Hälfte war zwei- bis fünfmal und jeder Fünfte sogar mehr
als fünfmal an der Tiergartenstraße. Sieben Prozent von ihnen
hat der Zoo sehr gut, 45 Prozent gut, 37 Prozent teils, teils und nur elf
Prozent weniger gut gefallen. "Wenn trotz der maroden Tierhäuser mehr
als der Hälfte der Befragten der Zoo gut bzw. sehr gut gefällt,
verstehe ich das als großes Kompliment an die Zoo-Mitarbeiter", kommentiert
Ukena das Ergebnis. "Es macht Sinn, wenn eine Stadt in ihren Zoo investiert,
das beweisen der mit Dresden vergleichbare Zoo von Osnabrück, der seit
der Sanierung 68 Prozent mehr Besucher zählt und natürlich auch
der Leipziger Zoo", wirbt Ukena mit Blick auf die in diesem Jahr anstehende
Stadtratsentscheidung zum Investitionsplan für "seinen"
Zoo.
Berliner
Morgenpost - 06. Jan. 2006
Ex-Zoodirektor
Klös feiert 80. Geburtstag
Heinz-Georg Klös, der bis 1991 fast 35 Jahre lang Direktor des Berliner
Zoo war, begeht heute bei guter Gesundheit seinen 80. Geburtstag. Der promovierte
Veterinärmediziner ist Ehrendoktor der Humboldt-Universität und
der Universität Leipzig sowie Träger des Großen
Bundesverdienstkreuzes. An der Freien Universität lehrte er über
Jahrzehnte als Honorarprofessor. Auch als Pensionär setzte sich Heinz-Georg
Klös nicht zur Ruhe. Klös und Ehefrau Ursula - einst seine
ehrenamtliche engste Mitarbeiterin - wohnen heute in der Corneliusstraße.
Von dort kann der Ex-Direktor das Reich der rund 15 500 Tiere leicht
zu Fuß erreichen. Er gehört weiter dem Zoo-Aufsichtsrat an. Besonders
stolz ist Klös aber auch auf seine Rolle als Kurator der
Heinz-Sielmann-Stiftung.
HL-live -
10. Jan. 2006
Zehn
Eulen im Vogelpark Niendorf gestohlen
In der Nacht zu Montag, den 09.01.06, stahlen Unbekannte zehn wertvolle Eulen
aus dem Vogelpark Niendorf. Die Täter drangen gewaltsam in die Gehege
ein und nahmen offensichtlich gezielt ganz bestimmte Tiere mit. Gesicherte
Spuren deuten darauf hin, dass hier mindestens zwei Diebe am Werk
waren.
Frankfurter
Neue Presse - 10. Jan. 2006
Größter Zoo-Elefant der Welt stirbt kurz vor Heimkehr
nach Afrika
Der größte Zoo-Elefant der Welt ist einen Monat vor seiner geplanten
Entlassung in die Freiheit gestorben. Wie die kanadische Zeitung «The
Globe and Mail» am Dienstag berichtete, wurde der 27 Jahre alte Angus
am Sonntagabend tot im Elefantenhaus des Bowmanville Zoos bei Toronto gefunden.
Die Todesursache sei unklar. Der bekannteste Elefant Kanadas wog mehr als
sieben Tonnen und war damit nach Angaben des Zoos der größte in
Gefangenschaft lebende Elefant. Im nächsten Monat sollte er von Kanada
nach Südafrika geflogen und dort in einem Reservat freigelassen werden.
Krone.at
- 10. Jan. 2006
Größter Zoo-Elefant der Welt stirbt vor
Heimkehr
Neue Presse
- 06. Jan 2006
Die
Liebeshölle der Pandas: Manni wieder ausgebüxt
Nur drei Tage nach seiner Rückkehr in sein Gehege im Zoo Hannover ist
Katzenbär Manni erneut ausgebüxt. Der sechs Jahre alte Ausreißer
konnte aber schnell wieder eingefangen werden. Warum Manni bereits zum zweiten
Mal das Weite suchte, ist derzeit unklar. Die Sprecherin sagte, dass Mannis
Partnerin Margarita trächtig sein könnte und deshalb schlecht gelaunt
den Katzenbär durch das Gehege jagte. Wenn Manni wieder gesund ist,
soll er erstmal nicht wieder zu Margarita zurück. Wir haben ein
großes Gehege an der Krankenstation, sagte die Sprecherin.
Kölner Stadt-Anzeiger - 05. Jan. 2006
Eisbärkind Lara unternimmt ersten Ausflug im Gelsenkirchener
Zoo
Das einjährige Eisbärenkind Lara aus Wien hat am Donnerstag im
Gelsenkirchener Zoo seinen ersten Ausflug in der ZOOM Erlebniswelt Alaska
unternommen. Etwa fünf Wochen nach seiner Ankunft mit Mutter Olinka
durfte das Eisbärkind sein neues rund 3000 Quadratmeter großes
Freigehege in Augenschein nehmen. Wenn Lara in etwa einem Jahr erwachsen
ist, wird Olinka in den Wiener Zoo zurückkehren.
Blick
Online - 05. Jan. 2006
Liebe hinter
Scheiben
Mit einer grossen Feier wurde in Südkorea der staatliche Tierpark innerhalb
von «Everland» bei Yongin, rund 50 km von Seoul, eröffnet.
Die Schwarzbären sind Teil dieses Zoos. Sie zählen zu den vom
Aussterben bedrohten Tierarten Koreas.
Planung und
Bau
Tageblatt-online - 11. Jan. 2006
Es
tut sich was im Vogelpark Walsrode
Der größte Vogelpark der Welt steht vor der umfangreichsten
Veränderung seiner 44-jährigen Geschichte. Die kommenden Jahre
werden die Eigentümer des traditionsreichen, rund 24 000 Quadratmeter
großen Vogelparks Walsrode in der Lüneburger Heide in zahlreiche
Neuheiten investieren. Die Besucher erwartet ein facettenreiches Angebot
und viele neue Überraschungen, wie zum Beispiel eine mittelalterliche
Uhuburg mit Schlossruinen, Stadtmauerresten, drei größeren Volieren
und einem speziellen Nachtsichtbereich. Es wird ein neuer Pavillon mit 600
Quadratmetern interaktiver Dauerausstellung zur Faszination des Fliegens
entstehen. Darüber hinaus gibt es ein fantasiereiches Baumhausdorf neben
der Bockwindmühle, eine riesige Entdeckerlandschaft mit großer
Freiflugvoliere für die Präsentation der Loris und Papageien und
eine spektakuläre Erlebnislandschaft für die Begegnung mit Pinguinen,
Pelikanen und Flamingos. Zahlreiche Entdeckerstationen zum Mitmachen und
Ausprobieren im Park und an beziehungsweise in den Volieren stehen den Besuchern
zur Verfügung. Es wird eine neue Freilichtbühne für die
deutschlandweit einzigartige Flugshow mit Falken, Pelikanen, Papageien und
Laufenten gebaut und das Vogelbauer-Museums zu einem modernen
Themenpräsentations-Haus umgebaut. Norbert Tietz, der fünf Jahre
als Mitinhaber die Geschicke des Vogelparks maßgeblich mitbestimmt
hat, verlässt den Park auf eigenen Wunsch. Tietz will sich fortan ganz
dem in seinem Besitz befindlichen Wildpark Lüneburger Heide widmen.
Hier entsteht in den kommenden Jahren das Europäische
Heide-Erlebniszentrum. Vogelpark und Wildpark werden auch in Zukunft
eng zusammenarbeiten.
Ostthüringer Zeitung
- 07. Jan. 2006
Verein will Anlage für Kängurus im Zoo aus Spenden
unterstützen
Mit finanzieller Unterstützung des Vereins der Zooparkfreunde soll der
Thüringer Zoo in Erfurt eine neue Attraktion erhalten. Bis Sommer 2007
werde eine teilweise von Besuchern begehbare Anlage für Kängurus
entstehen, teilte der Verein am Samstag mit. Er will die Hälfte der
Gelder für die rund 200 000 Euro teure Anlage über private Spenden
aufbringen. Das »Känguruland« soll auf 6200 Quadratmetern
neben acht Bennett- auch neun graue Riesenkängurus sowie zwei
Emu-Pärchen beherbergen.
HaffZeitung -
10. Jan. 2006
Kängurus
hüpfen bald ins Ziegengehege
Die Vorbereitungen im Ueckermünder Tierpark für die kommende Saison
laufen auf Hochtouren. Bereits seit einigen Wochen sind Arbeiter damit
beschäftigt, das ehemalige Streichelgehege, auf dessen Wiesen einst
anglo-nubischen Ziegen grasten, umzubauen. Die neuen Bewohner mehrere
kleine Kängurus überwintern noch in ihrem ursprünglichen
Gehege, bevor sie im März das neue Domizil beziehen werden. Weiterhin
in Vorbereitung befände sich die Sonderausstellung Störe
Bedrohte Giganten,
lebende Fossilien in Zusammenarbeit mit dem Meeresmuseum Stralsund,
der Gesellschaft zur Rettung des Störs und der Landesforschungsanstalt
für Landwirtschaft und Fischerei in Born.
Hamburger Abendblatt -
07. Jan. 2006
Hier lassen
sich die Fledermäuse hängen!
Als Winnetou hat er viele Abenteuer am Segeberger Kalkberg erlebt: Der
Schauspieler Gojko Mitic gehört zu den Förderern einer Einrichtung,
die europaweit einmalig ist. Gojko Mitic hat Geld in eine Stiftung gezahlt,
um die Fledermaus-Erlebniswelt mit zu finanzieren. Auch Komiker Günter
Willumeit gehört zu den finanziellen Förderern dieses Projektes.
Aus bisher noch ungeklärten Gründen steuern im Herbst etwa 15 000
dieser fliegenden Säugetiere das Quartier an. Sie fliegen zum Teil
über Tausende von Kilometern, um hier zu überwintern. Direkt neben
dem Höhlenwärterhaus, in dem auch die Landesstelle Fledermausforschung
und der NABU-Fledermausschutz eingerichtet sind, entsteht das Fledermauszentrum,
das unter dem Namen "Noctalis - Welt der Fledermäuse" ein Begriff werden
soll. Am 1. März soll das 560 Quadratmeter große Ausstellungshaus
fertig sein. Das Leben der Fledermäuse soll auf wissenschaftlich fundierter
Basis allgemeinverständlich veranschaulicht werden. Keine leichte Aufgabe,
die sich die Fledermaus-Zentrum GmbH gestellt hat. Diese gemeinnützige
GmbH der Stadt Bad Segeberg betreibt das Zentrum, trägt die Verantwortung
für die Ausstellungen und den wirtschaftlichen Erfolg. Begleitet wird
die Aufbauarbeit von einem wissenschaftlichen Beirat, in dem Fachleute aus
Universitäten, der Umweltakademie des Landes Schleswig-Holstein und
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt vertreten sind. Rund 1,65 Millionen Euro
kostet das ehrgeizige Projekt, mit dem die Stadt ein Naturphänomen nutzt,
um den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern. Die Baukosten wurden zu einem
großen Teil aufgebracht von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (600
000 Euro), dem Förderfonds Nord (550 000 Euro), dem Kreis Segeberg (150
000 Euro), dem EU-Förderprogramm Leader Plus (120 000 Euro) sowie dem
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft (50 000 Euro).
Der Eigenanteil Bad Segebergs konnte auf 127 000 Euro reduziert werden. 100
Blattnasenfledermäuse aus Südamerika stellt der Frankfurter Zoo
zur Verfügung.
Aktionen
Westdeutsche
Zeitung - 06. Jan. 2006
Über
Pinguine, den Zoo und Wuppertaler Künstler
Fast 200 Pinguine werden im Sommer zur großen Pinguinale antreten.
Mit dabei ist auch der WZ-Pinguin. Noch ist er weiß, nackt und ohne
persönliche Note. Doch schon bald soll er bunt bemalt und künstlerisch
gestaltet sein. Damit dem Zeitungs-Vogel so schnell wie möglich in die
Jacke, den Mantel, das Kleid oder sonstiges Kostüm geholfen wird, sucht
die WZ den Wuppertaler Künstler mit einer zündenden Idee. Alle
Wuppertaler Kunstschaffende sind aufgerufen, einen Entwurf für den
WZ-Pinguin einzureichen. 135 Pinguin-Rohlinge sind bereits an Firmen, Agenturen,
Unternehmen, Schulen und Vereine sowie Privatpersonen aus Wuppertal, Remscheid,
Solingen, Witten, Velbert, Erkrath und Düsseldorf verkauft worden. Mehr
als geplant, denn der Wuppertaler Zoo hatte ursprünglich mit nur 125
Vögeln gerechnet. Jeweils ein Exemplar wird außerdem in Wuppertals
Partnerstädte Kosice und Schwerin gehen, ein Pinguin hat sogar einen
brasilianischen Besitzer gefunden. Der Pinguin ist das Markenzeichen des
Wuppertaler Zoos, bereits auf der Autobahn ist er als Wappentier des Tierparks
zu sehen. "Das vergangene Jahr war das Jahr der Elefanten, 2006 soll das
Jahr der Pinguine werden", sagt Andreas Haeser-Kalthoff, Koordinator der
Pinguinale. Am 19. August sollen alle Plastik-Vögel zunächst mit
der Schwebebahn von der Station Oberbarmen losfahren. Die Parade soll den
Charakter eines Karnevalsumzugs haben und ein großes Volksfest mit
Bühne, Musik und mit Ausblicken auf die Projekte der Regionale sein,
die das Stadtmarketing vorstellen wird.
Ostthüringer Zeitung - 06. Jan 2006
»Schnuppertag« im Zoopark Erfurt - Eintritt zum
halben Preis
Das Nashorn-Junge Amari und die Berberaffen können heute im Zoopark
Erfurt zum halben Eintrittspreis bestaunt werden. Das Aquarium am Nettelbeckufer,
das Heimat für mehrere tausend Fische ist, bietet Kindern für 50
Cent und Erwachsenen für 1 Euro unter anderem Haifischbabys und
Seepferdchen.
Stuttgarter Zeitung - 07. Jan. 2006
Führung durch das Menschenaffenhaus
Die heutigen Führungen in der Stuttgarter Wilhelma erlauben den Besuchern
einen ganz besonderen Einblick in die Welt unserer nächsten Verwandten.
Hier toben, raufen und spielen die kleinen Pimaten in dicken Windelpaketen
fast wie daheim im Kinderzimmer. Der Blick hinter die Kulissen des
Menschenaffenhauses offenbart Wissenswertes im Fulltime-Job der Tierpfleger,
nicht nur bei der Aufzucht von Jungtieren.
@haus online - 09. Jan. 2006
Zoo
bei Nacht Mit der Taschenlampe im Allwetterzoo Münster
Alle, die Lust auf eine Zooführung der ganz besonderen Art haben, sollten
sich Freitag, 20. Januar 2006 vormerken, denn an diesem Tag bietet die
Biologische Station Zwillbrock wieder eine abendliche Expedition mit der
Taschenlampe durch den Allwetterzoo Münster an. Auch an weiteren Terminen
im Februar und März ist die Teilnahme noch möglich.
Die Welt - 06. Jan. 2006
John
Cleese kämpft für "wilde Kreaturen"
Nach seinen Erfolgen mit Filmen wie "Ein Fisch namens Wanda" und "Wilde
Kreaturen" revanchiert sich der britische Komiker John Cleese bei der Tierwelt
und sammelt Geld für Zoos in aller Welt. Keine Erfahrung sei mit der
vergleichbar, die Nähe eines Tieres zu spüren, begründete
der 66jährige am Freitag vor einer Wohltätigkeitsshow im Taronga-Zoo
von Sydney sein Engagement. Der naturverbundene Cleese unterstützte
auch schon den britischen Jersey-Zoo beim Sammeln von Geldern und gehört
zu den Direktoren des Zoos von Santa Barbara in den USA. Als Dank für
das Umweltengagement des Komikers benannten Wissenschaftler kürzlich
eine Lemurenart nach Cleese.
Nachwuchs
WDR - 09. Jan. 2006
Ruhiger Jahresstart im Elefantengehege
Auch im neuen Jahr geht der Geburtsmarathon der hochschwangeren Kölner
Elefantenkuh Khaing Lwin Htoo weiter. "Das Tier verhält sich weiterhin
völlig normal", beruhigte aber Zoo-Tierarzt Olaf Behlert am Montag.
Die regelmäßig gemessenen Hormonwerte deuteten darauf hin, dass
sich das Tier jetzt in einer Vorphase der Geburt befindet. Nicht ganz
erklären kann sich Dr. Behlert die deutlichen Wehen, die um den
Jahreswechsel beobachtet wurden.
Westdeutsche Zeitung - 05. Jan. 2006
Bedrohte
Affen
Nur 44 Goldbauchmangaben leben in den Tiergärten dieser Welt. Der
Wuppertaler Zoo beherbergt allein schon elf von ihnen; in Deutschland
können nur hier die seltenen Affen beobachtet werden. "Goldbauchmangaben
sind durch die Abholzung der Regenwälder und durch die illegale Bejagung
für den Verzehr stark bedroht", sagt Zootierarzt Alexander Sliwa: "Man
geht davon aus, dass weltweit nur noch knapp 10 000 Goldbauchmangaben
existieren." Ende November und Mitte Dezember wurden in Wuppertal nun wieder
zwei Affenkinder geboren.
Berliner
Morgenpost - 10. Jan. 2006
Zuchterfolg
bei den Pavianen im Tierpark
Der Tierpark in Friedrichsfelde ist stolz auf einen seltenen Zuchterfolg:
Schon Mitte Dezember gab es bei den Blutbrustpavianen Nachwuchs. Weltweit
werden nur 154 dieser äußerst seltenen Primaten in Zoologischen
Gärten gehalten, teilte der Tierpark gestern mit. Vater der kleinen
Gina ist Winnetou. Die Mutter heißt Ginger, es ist schon ihr vierter
Nachkömmling.
Berner Rundschau -
11. Jan. 2006
Doppelter
Kindersegen im Basler Zoo
Doppelten Kindersegen hat es zum Jahreswechsel im Affenhaus des Basler Zoos
gegeben: Nachwuchs gab es in der Nacht auf Silvester bei den Gorillas, und
am Neujahrstag kam auch bei den in Zoos seltenen Weisskopfsakis ein Junges
zur Welt. «Chelewa» heisst der jüngste Spross der Basler
Gorillafamilie. Geboren wurde das Mädchen am 31. Dezember von Wima,
die ihrerseits vor sieben Jahren im Basler Zolli das Licht der Welt erblickt
hatte. Offen ist nun vorderhand die Frage, wer der Vater von Chelewa ist.
Der Name bedeutet übrigens «zu spät» und soll an die
später als erwartet erfolgte Geburt erinnern.
Echo-online - 10. Jan.
2006
Nachwuchs
in fast allen Ställen erwartet
Im Tiergarten in der Fasanerie Groß-Gerau hat sich mitten im Winter
der erste Nachwuchs eingestellt: Am ersten Weihnachtsfeiertag erblickte ein
Zebu-Junges das Licht der Welt. Das gesetzte Ziel, den Tierbestand der jeweiligen
Gehegegröße anzupassen, wird in diesen Tagen erreicht. Dazu
beigetragen hat auch der Verkauf einzelner Tiere. Einzug gehalten haben
dafür einige neue Arten, darunter ein Kronenkranich-Paar, Steinhühner,
Schneegänse, Rotschulterenten und ein Bergesel, der im Areal des Dammwilds
Unterschlupf gefunden hat. Noch für kurze Zeit im Quarantäne-Quartier
verweilen drei Zwergpapageien, die bereits brüten, sowie ein
Graupapageien-Paar und Gelbbrust-Aras. Schwer zu kämpfen hatten Tiere
und Personal in den letzten Monaten mit dem Einhalten der gesetzlichen Vorgaben
zum Schutz vor der so genannten Vogelgrippe.
Die Welt - 9. Jan. 2006
Süüüüß! Und es mag Ameisen
Nicht einmal zwei Monate alt ist dieses Ameisenbär-Baby im Zoo von Singapur.
Es sei das erste Mal, daß ein solches Tier in Südasien in der
Gefangenschaft geboren wurde, teilte der Zoo stolz mit.
Jahresrückblicke
und Inventuren
hr online - 06. Jan. 2006
Mehr Zoo-Besucher
Fünf Prozent mehr Besucher als 2004 haben im vergangenen Jahr den
Frankfurter Zoo besucht. Zwei Drittel der Besucher kamen nach Angaben des
Zoos aus Frankfurt oder aus der Region.
HaffZeitung - 06. Jan. 2006
Man
spricht polnisch im Tierpark
Der Ueckermünder Tierparkchef Helge Zabka gab gestern Morgen viele Anekdoten
bei einer Pressekonferenz in der Tierparkgaststätte preis. Großen
Anteil an dem Besucherzuwachs hatten die polnischen Gäste, von denen
Zabka nach eigenen Angaben rund 8500 begrüßen durfte. Weniger
erfreulich für Helge Zabka ist der Rückgang im Tierbestand von
96 Arten 2004 auf 80 Arten im vergangenen Jahr, der unter anderem auf die
Schließung des Brehm-Hauses zurückzuführen sei. Herbe Verluste
habe es unter anderem bei den Oryx-Antilopen und Wüstenfüchsen
sie werden in diesem Jahr durch Zebras und Marderhunde ersetzt
gegeben. Als wichtige Neuerwerbungen bezeichnete der Tierparkleiter
die drei europäischen Wölfe aus dem Wildpark Schorfheide sowie
eine Ararauna-Henne, die er vom Zoo Leipzig geschenkt bekam.
Uetersener Nachrichten - 06. Jan. 2006
Skorpion
von der Bundeswehr: Neues Tier und mehr Gäste im Tierpark
Der Tierpark Ueckermünde hatte 2005 wieder mehr Gäste und einen
unerwarteten Tier-Zuwachs. "Wir bekamen einen Skorpion aus einer
Großküche der Bundeswehr in der Region", sagte Brigitte Rohrhuber
von der Tierparkleitung.
Donauwörther Zeitung - 07. Jan. 2006
Zoo:
Mehr Attraktionen, mehr Besucher
Die Besucherzahlen zeigen: Der Augsburger Zoo ist auf einem guten Weg. Nach
einer schwierigen Phase noch unter alter Führung geht es jetzt wieder
deutlich aufwärts. Am deutlichsten wird das vielleicht, wenn man auch
die Verbesserungen für die Tiere anschaut. Schritt für Schritt
wurden in den Anlagen die Punkte der berüchtigten Mängelliste
abgearbeitet. Zuletzt wurde in die neue Wasserwelt für Seehunde und
ins Gehege für die Mähnenwölfe investiert. Heuer geht es mit
den Planungen fürs neue Nashornhaus weiter. Investitionen muss der Zoo
selbst erwirtschaften. Bitter ist für Besucher sicherlich, dass die
Sommerpreise innerhalb von zwei Jahren nun schon zum zweiten Mal steigen.
Leipziger Volkszeitung -
06. Jan. 2006
Eilenburger Tierpark
freut sich über Besucherrekord
Mit 39 000 Besuchern 2005 wurde es im Eilenburger Tierpark doch nichts mit
den erhofften 40 000. "Wir können dennoch zufrieden sein", weiß
Tierparkchef Stefan Teuber. Denn nach 33 000 Gästen im Jahr 2004 gab
es damit noch einmal ein kräftiges Besucherplus von 6000 Gästen.
Natürlich spielte dabei auch das Wetter eine Rolle. Einem
tierparkfreundlichen, nasskalten Sommer folgte ein wunderschöner und
sehr langer Herbst. Der Erlebnispfad und damit auch das hintere Gelände
des Tierparks werden im Frühjahr freigegeben. Im Sommer ziehen Uhus
in ihre neue Voliere ein. Außerdem beteiligt sich der Eilenburger Tierpark
an dem deutschen Projekt zur Wiederansiedlung des Nerzes. Mit etwas Glück
ist damit noch in diesem Jahr dieses Pelztier zu sehen.
Uetersener Nachrichten - 09. Jan. 2006
Vogelpark
Marlow 2005 mit leichtem Besucherplus
Der Vogelpark Marlow hat im vergangenen Jahr etwa 3000 mehr als 2004
begrüßt. Wie der Fördervereinsvorsitzende Jan Gereit am Montag
mitteilte, verlief das erste Halbjahr 2005 zwar noch ziemlich schleppend.
"Im Juli ist dann aber der Knoten geplatzt." Besonders gut sei der Herbst
verlaufen.
Berliner Morgenpost - 06. Jan. 2006
Zählappell
in Zoo und Tierpark
In diesen Tagen raucht Zoo-Kurator Peter Rahn der Kopf. Zum insgesamt 16.
Mal führt er im Zoo die Inventur für die Säugetiere und
Vögel durch. Im Berliner Tierpark hat Direktor Bernhard Blaszkiewitz
die Inventur bereits abgeschlossen. Die genauen Zahlen aus beiden
Tiergärten sollen Anfang kommender Woche bekanntgegeben werden. Nach
Angaben aus Zoo und Tierpark gibt es voraussichtlich nur geringe
Veränderungen.
fnweb - 07. Jan. 2006
In der Wilhelma wird gezählt
Fast 9000 Tiere tummeln sich in der Wilhelma in Stuttgart, und einmal im
Jahr wollen es Pfleger und Zoologen ganz genau wissen. Da den Tieren die
jährliche Inventur aber am gestreiften oder ungestreiften Hintern
buchstäblich vorbei geht, halten sie eben nicht extra still und machen
das ganze so zu einem Geduldsspiel mit sportlicher Note. Diese fällt
bei den Gärtnern flach, da die Pflanzen naturgemäß sehr wohl
still halten. Dennoch dauert es seine Zeit, bis auch die vielen Tausend Pflanzen
erfasst sind.
Dresdner Neueste Nachrichten - 07. Jan. 2006
Das große
Zählen, Wiegen und Vermessen
Laut Buchführung bewohnen derzeit 2800 Tiere und 340 verschiedenen Arten
den Dresdner Zoo. Doch ob diese Zahlen wirklich der Realität entsprechen,
müssen die Tierpfleger des Tierparks jetzt herausfinden. Wie jedes Jahr
überprüfen sie in allen Revieren den Tierbestand des Zoos. Ende
Januar soll die tierische Inventur abgeschlossen sein. Dann werden die
ermittelten Daten mit den Zahlen im Computer verglichen. Auch viele Jungtiere
bilanziert der Zoo im Jahr 2005. Besonders freut sich der Zoologische Leiter
Wolfgang Ludwig über die Naturaufzucht von Nimmersattstorch Kasimir.
Auch fünf neue Flamingobabys, ein Parmakänguru, ein vietnamesischer
Sikahirsch sowie zwei Affenjungtiere zählen zu den neuen Bewohnern.
Für weiteren Nachwuchs soll auch die neue Nilgauantilope sorgen. Sie
ist ebenfalls vergangenes Jahr in den Dresdner Zoo "eingezogen".
NDR
Online - 10. Jan. 2006
Auf
Zentimeter und Gramm: Inventur im Zoo Hannover
Inventur im Zoo Hannover: 2.072 Bewohner von 217 Arten gibt es auf dem 22
Hektar großen Gelände. Möglichst exakt wurden die Daten erfasst,
was nicht immer einfach war. Jeder Zuwachs wurde bei der alljährlichen
Inventur akribisch vermerkt. So kamen im vergangenen Jahr unter anderem
Känguru Naddel und Leopardenbaby Moppel dazu. Gorilladame Zazie brachte
ihre Tochter Tuana zur Welt, die Elefantin Khaing Hnin Hnin einen 140 Kilogramm
schweren Jungen, der noch keinen Namen hat.
Hannoversche Allgemeine
Zeitung - 10. Jan. 2006
Pfleger
machen Inventur: 2072 Tiere aus 217 Arten leben im Tierpark.
Seit gestern liegen die Ergebnisse der tierischen Bestandsaufnahme im Zoo
Hannover vor. Insgesamt leben im Zoo 2072 Tiere aus 217 Arten. Im Vorjahr
waren es etwa 400 Tiere mehr. Was daran liegt, dass man etliche Fische und
Vögel an andere Zoos abgegeben hat. Ein Illegaler wurde
bei der Inventur übrigens auch entdeckt. Im Urwaldhaus lebte bislang
ein afrikanischer Dreifarbenglanzstar gänzlich unentdeckt. Jetzt hat
der Vogel, der im Zoo vermutlich ausgesetzt worden ist, ebenfalls ordentliche
Papiere.
Die Welt - 10. Jan. 2006
Inventur im Zoo
Jahreswechsel, das ist auch die Zeit der Inventur im Hannoveraner Zoo.
Aachener Zeitung - 05.
Jan. 2006
Der Zähl-«Appell» im
Brückenkopf-Zoo
Einmal im Jahr machen sich Hans Kehl und Armin Käsmann, Mitarbeiter
des Jülicher Brückenkopf-Zoos, auf, um alle Tiere im Zoo zu
zählen.
HaffZeitung - 10. Jan. 2006
Ueckermünder
Tierpark berät Zollbehörden
Wer Tiere oder tierische Produkte von einem Land ins andere
überführt, ist verpflichtet, sich vorher zu informieren, ob die
Mitbringsel Ein- oder Ausfuhrbeschränkungen unterliegen, informierte
Ueckermündes Tierparkdirektor Helge Zabka bei der jüngsten
Pressekonferenz. Diesbezüglich sei er in der Vergangenheit bereits mehrfach
von Zoll- und Naturschutzbehörden, aber auch von Ermittlungsbehörden
zu Rate gezogen worden. Und dies werde auch in Zukunft so bleiben, versicherte
Helge Zabka, denn der Tierpark sei vor kurzem als Sachverständige Stelle
im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes vom Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit bestätigt worden. Die
Gutachtertätigkeit umfasse die Erstellung von Gutachten für lebende
Exemplare ebenso wie für tote sowie für Teile und Erzeugnisse von
geschützten Tieren.
Wormser Zeitung -10.
Jan. 2006
Tigerbabys
ziehen das Publikum an
Der Heidelberger Zoo setzt, wie alle großen Tiergärten, schon
längst auf die Kinder und bietet neben dem obligatorischen Streichelzoo
Zoo-Ferien, ein Zoo-Camp, eine Zoo-Schule, spezielle Rundgänge und
Kindergeburtstage an. Als Besucherattraktion gelten auch die Tigerbabys,
die Anfang November im Zoo geboren wurden. Nach und nach erhält der
Tiergarten zurzeit ein neues Gesicht und wird sich in fünf Themenbereiche
aufgliedern: Der "Naturtourismus" gestaltet Lebensräume wie das Wattenmeer,
die afrikanische Savanne oder den Yellowstone-Nationalpark nach; "Leben vor
der Haustür" soll den Besuchern die Tiere um uns herum vorstellen. Weitere
Bereiche sind "Lebensraum Wasser", "Stammbaum des Menschen" und die Geschichte
der Tierhaltung.
Berliner Morgenpost - 08.
Jan. 2006
Warmes
Plätzchen für eine alte Dame
Anna lebt im Berliner Zoo im Affenhaus. Sie ist ein Mohrenmakak und auf den
ersten Blick zu erkennen, denn ihr einst schwarzes Fell ist inzwischen
schlohweiß. Sie ist nicht mehr die schnellste. Anna hat Arthrose in
den Knochen und im Sommer dicke Beine. Damit Anna aber trotzdem überall
hinkommt, helfen ihr die Tierpfleger mit Leitern und kleinen Podesten. Am
28. Juni 1977 kam Anna in Berlin an, man schätzte sie damals auf vier
Jahre.
Königsteiner Woche - 11. Jan.
2006
After-Xmas-Party
im Opel Zoo
Liebe geht durch den Magen, heißt es, und an den
Weihnachtstagen nimmt bekanntlich auch noch allerlei anderes diesen Weg.
Oft werden die vierbeinigen Familienmitglieder ebenfalls mit einem extra
Kauknochen bedacht, doch wer weiß schon, dass auch für die Exoten
im Opel-Zoo zum Fest der Liebe etwas abfällt? Dennoch bringt der
Weihnachtsmann auch ihnen etwas Besonderes vorbei, und zwar den nicht verkauften
Restbestand an Weihnachtsbäumen, selbstverständlich frisch vom
Händler. Gemäß der Regel Allzu viel ist ungesund
serviert Volkmar Jaryszek als zuständiger Revierleiter im Elefantengehege
alle zwei Tage nur einen Baum pro Dickhäuter.
HL-live - 08. Jan. 2006
Demos
gegen Tierpark
In den kommenden Wochen startet die Bürgerinitiative gegen den
Lübecker Tierpark mehrere Demos am Lübecker Rathaus. Die Initiatoren
fordern die Schließung des Tierparks. "Wir fordern keine Neubelegung
und keine Erweiterung des Tierparks, sondern seine Schließung und die
schnellstmögliche Unterbringung der Tiere in Auswilderungsprojekte",
heißt es in einer Mitteilung der Initiatoren. Nähere Gründe
für die Forderungen werden nicht genannt.
HL-live
- 11. Jan. 2006
Lübecks
Tierpark: Tierschützer diskutieren
Nachdem seit einiger Zeit eine Gruppe von Tierrechtlern in Lübeck gegen
den Lübecker Tierpark demonstriert und die Schließung fordert,
werden bundesweit Stimmen von Tierschützern laut, die sich für
den Lübecker Tierpark aussprechen. In verschiedenen Foren im Internet
werden die Aktionen der Lübecker scharf kritisiert. Anstatt zu versuchen
den Tierpark kaputt zu machen, solle man sich lieber um den Erhalt kümmern
kann man dort lesen. So hat einer der größten Kritiker von Tierhaltung
in Zoos und Zirkus, Helmut Rentsch, einen Brief an alle Tierfreunde
geschrieben.
Main-Rheiner - 11. Jan.
2006
Neue Vorsitzende
Die bisherige Kassiererin des Fördervereins Wildpark Gonsenheim, Manuela
Müller-Horn, ist bei der Mitgliederhauptversammlung einstimmig zur ersten
Vorsitzenden gewählt worden. Stellvertreter sind Martin Kinzelbach,
Schriftführer Jens Carstensen und Kassierer Nikolaus Poppitz. Die neue
Vorsitzende dankte dem scheidenden Vorsitzenden Gregor J. Mayer für
die bislang geleistete Arbeit. Bis Mitte nächsten Jahres, so
Müller-Horn, sollen Kaninchen und Meerschweinchen in das neue
Kleintiergehege umziehen können, das mit Hilfe der letztjährigen
AZ-Aktion "Leser helfen" ermöglicht wird.
Tagesspiegel - 08. Jan.
2006
Neue
Zoo-Serie nur ein Abklatsch
Herr Brauner, über was haben Sie sich in der vergangenen Woche in den
Medien am meisten geärgert?
Dass ein erfolgreiches Format einfach auf ein anderes übertragen wird.
Elefant, Tiger Co. in der ARD aus dem Leipziger Zoo lebte vor
allem von den herrlich sächselnden Angestellten. Pinguin, Löwe
& Co. hat nur den Tiergarten gewechselt und ist sonst ein
detailgetreuer (schlechter) Abklatsch. Je länger man einen Gummi dehnt,
umso dünner wird er! - Jo Brauner war Chefsprecher der
Tagesschau.
Standard.at - 11. Jan.
2006
Bärige
Erfolgsmeldung
Erfreuliches aus dem Bärenwald Arbesbach meldet "Vier Pfoten": Brumca,
die nach Jahren des Eingesperrtseins in einem Verschlag seit 1998 im
Bärenschutzzentrum des Vereins im Waldviertel lebt, hat sich in tagelanger,
zermürbender Arbeit erstmals seit acht Jahren eine Höhle gegraben.
Obwohl noch nicht im "echten" Winterschlaf, ist die Bärin der Aussendung
zufolge seit vier Tagen nicht aus "ihrer" Höhle gekommen. Sie erhält
solange Futter, bis sie es nicht mehr anrührt, und wird ständig
über einen Monitor überwacht. Das Bärenschutzzentrum im Bezirk
Zwettl ist ein 11.000 Quadratmeter großes Gehege mit viel Wald, Badebecken,
Höhlen für den Winterschlaf, genügend Auslauf sowie
Möglichkeiten zum Graben und Spielen.
Krone.at - 07. Jan. 2006
Klage gegen Jacko wegen Tierarzt-Rechnungen
Michael Jackson wird wieder mit einer Klage konfrontiert: Diesmal geht es
um unbezahlte Rechnungen eines Tierarztes, der sich um Jacksons exotischen
Zoo auf dessen Neverland-Ranch in Kalifornien kümmert. Wie die Zeitung
"Santa Maria Times" am Freitag berichtete, betragen die Außenstände
nach Angaben des Veterinärs Martin Dinnes mehr als 90.000 Dollar (74.000
Euro). Weil es sich um eine Zivilklage handelt, muss Jackson nicht
persönlich erscheinen.
Basler Zeitung - 06. Jan. 2006
Streit
um zwei chinesische Pandas für Taiwan entfacht
Die Auswahl von zwei chinesischen Pandas für Taiwan hat einen politischen
Streit entfacht. Die Forstverwaltung in Peking nannte am Freitag ihre Kandidaten
aus dem Naturreservat Woolong in Südwestchina, doch beklagte die Regierung
in Taipeh eine "Politisierung der Panda-Frage" und vermutete eine
"Verschwörung", um Taiwan zur Wiedervereinigung zu zwingen. Einseitig
die Wahl zu verkünden, zeige "mangelnden Respekt" gegenüber der
Inselrepublik, die Peking seit 1949 nur als abtrünnige Provinz betrachtet.
Für das 46 Kilogramm schwere Männchen sowie seine zwei Kilogramm
schwerere "Geliebte" werden noch neue Namen gesucht. Bei einer Gala zum
chinesischen Neujahrsfest am 28. Januar, dem höchsten Familienfest der
Chinesen, sollen Fernsehzuschauer über eine engere Wahl von zehn Namen
abstimmen. In Taiwan wollen unter anderen der Zoo in Taipeh sowie ein Safari
Park die Pandas aufnehmen.
Berliner Morgenpost - 07. Jan. 2006
Panda-Diplomatie
bringt Taiwan in Bedrängnis
Ein Pärchen der tapsigen Panda-Bären bringt die Regierung auf Taiwan
in Bedrängnis. Gestern wählte die Leitung des Panda-Forschungszentrums
Wolong in Chinas Provinz Sichuan zwei Prachtexemplare aus ihrem Bestand aus.
Nummer 16 und Nummer 19 sollen als Geschenke der Volksrepublik in den Zoo
von Taipeh übersiedeln. Bereits im April waren dem taiwanesischen
Oppositionsführer Lien Chan bei seinem historischen Besuch in Peking
zwei Pandas versprochen worden. Nun aber gibt es ein Problem: Für Taiwans
Regierung, die eher nach Unabhängigkeit strebt und die
Eigenständigkeit der Insel betont, hat Pekings Charme-Offensive einen
bitteren Beigeschmack. Sie ziert sich, die "Symbole der Freundschaft", wie
Peking es nennt, anzunehmen.
Allgemeine Zeitung Namibia - 05. Jan 2006
World
of Birds - Das Paradies des Walter Mangfold
Jenseits des Tafelberges, im grünen Tal von Hout Bay, ein strahlender
Sommermorgen im "World of Birds", Afrikas größtem Vogelpark ...
Als Walter Mangold 1973 sein "World of Birds" gründete, hatte er bereits
ein bewegtes Leben mit allen Höhen und Tiefen hinter sich: geboren 1937
in Deutschland, war er auf abenteuerlichen Umwegen nach Südafrika gekommen,
hatte es vom einfachen Bäckerlehrling zum erfolgreichen Besitzer einer
Kinder-Spielzeug-Geschäftskette geschafft; erst als diese in Konkurs
ging und er außer seiner Vogelmenagerie nicht einmal mehr ein eigenes
Auto besaß, widmete er sich wieder seinem Jugendtraum: der Pflege und
Aufzucht von Vögeln. Er konstruierte alle Käfige und Gehege selber,
pflanzte einen Park an und baute mit eigenen Händen das auf, was inzwischen
als "World of Birds" bekannt ist, - ein Dschungel-Paradies, mit über
3000 Vögeln aus allen Kontinenten und vielen anderen Tierarten in 100
Durchgangsgehegen. Der Park erstreckt sich heute auf einer Fläche von
über 4 ha an der Rückseite des Tafelbergmassives.
RIA
Novosti - 11. Jan. 2006
Moskauer Zoo
bekommt jungen Polarbär
Wladiwostok. Auf der Suche nach Nahrung kam ein hungriges Bärenjunges
im Dorf Billings, Rayon Schmidtowski, freiwillig auf die Menschen zu. Das
Tier war dermaßen erschöpft, dass es den ihn angreifenden Hunden
keine Abfuhr erteilen konnte. "Die Mitarbeiter des Dieselwerks nahmen es
an sich und pflegten es gesund. Nunmehr ist das Tierchen schon soweit zu
Kräften gekommen, dass es den extra für seinen Aufenthalt gebauten
Käfig auf seine Festigkeit hin prüft", berichtete die Verwaltung
der Föderalen Agentur für die Aufsicht im Bereich der Naturnutzung
für den Autonomen Bezirk der Tschuktschen. Demnächst sollen mehrere
Fachleute kommen, um den jungen Polarbären in seine neue Unterkunft
im Moskauer Zoo zu begleiten.
Niederländische
Meldungen
Dierennieuws 7. Januar
2006
Maraboe overleden
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090601.htm
Marabu gestorben
Der Marabu, der im vergangenen Dezember etwa 6 Monate nach seinem Entweichen
wieder in den Rotterdamer Zoo gebracht werden konnte, ist in der Quarantäne
an einer Darminfektion gestorben.
Dierennieuws 5. Januar 2006
Dieren verrassen verzorgers Gaiapark regelmatig
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090601.htm
Tiere überraschen die Pfleger im Gaiapark regelmäßig
Der am Anfang des Jahres entwichene Gepard war nicht das erste Tier im
neu eröffneten Gaiapark Kerkrade, welches sich nicht
erwartungsgemäß verhielt. Vor einigen Monaten verließen
männliche Affen ihre Insel und durchschwammen den Wassergraben, um zu
den Weibchen zu gelangen, obwohl sie laut Direktion überhaupt nicht
schwimmen könnten.
Dierennieuws 5. Januar 2006
Burgers'Zoo trekt anderhalf miljoen bezoekers
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/nw090601.htm
Burgers Zoo zieht 1,5 Millionen Besucher an
Burgers Zoo in Arnhem hat 2005 geringe Besuchereinbußen
gegenüber 2004 zu verzeichnen. Als Grund wird genannt, dass einige Feiertage
zufällig an Wochenenden lagen. Höhepunkte des Jahres waren die
Geburten von Hyazinthara, Mönchsgeier, Giraffe, Gorilla und
Flussschildkröten. Die Erweiterung der Bush- und Desert-Hallen soll
weiter voran getrieben werden. Der Rotterdamer Zoo hat mit 1,4 Millionen
Besuchern ebenfalls einen leichten Rückgang zu verzeichnen, begründet
diesen allerdings mit schlechtem Wetter.
Französischsprachige
Meldungen
(mangels Bearbeiter als
automatische Übersetzung)
Lle Jour de Dawin du zoo sauvage de
Saint-Félicien.
LBR.ca (Communiqués de presse) -
11.
Jan.
2006
Der Tag von Darwin des wilden Zoos von Saint-Félicien
Für ein erstes Jahr lädt der wilde Zoo von St-Félicien ein
Sie, zu kommen, den Geburtstag von Charles Darwin zu feiern.
Der Zoo schließt sich so zig Organisationen in der Welt an, um den
Geburtstag von Darwin und seiner wissenschaftlichen Arbeiten zu unterstreichen.
|
| Sie
fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen
wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem
Ortsnamen. |
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Tiergarten Heidelberg, 11.01.2006
Besucherrekord im Zoo
489.000 Besucher konnten im Zoo Heidelberg im Jahr 2005 gezählt
werden. Das sind 34.000 oder 7,5% mehr als im bisherigen Rekordjahr 2004.
Damit hat sich der Zoo Heidelberg eindrucksvoll als beliebteste Freizeit
und Kultureinrichtung der Stadt Heidelberg und der Region behauptet.Zur
Jahresmitte sah es noch nicht so gut aus. Wir hatten wetterbedingt den
schlechtesten Februar und die zweitschlechtesten Zahlen für April und
Juni seit 1989 zu verzeichnen, erinnern sich Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann. Doch als das Wetter wieder stimmte, kamen auch die Besucher
in den Zoo. Mit über 2500 Jahreskarten haben wir mehr als 2,5
mal so viel Stammkunden wie noch im Jahr 2002. Die Menschen der Region honorieren
die stetige Steigerung der Attraktivität unseres Zoos. In den
letzten Jahren hat sich der Zoo in allen Bereichen weiterentwickelt. Wir
achten sehr darauf, dass wir nicht nur in einzelnen Spitzen, sondern in der
gesamten Breite unserer Aufgaben voranschreiten, erläutert der
Zoodirektor. Dazu gehören immer bessere und attraktivere Tiergehege
wie die neuen Anlagen für Tiger und Elefanten ebenso wie die
gärtnerische Gestaltung und der Besucherservice, der sich u.a. in den
neuen Spielplätzen niederschlägt aber auch das Engagement
im Naturschutz und die spannenden Bildungsangebote der Initiative Zooerlebnis
e.V. .
Zoo Hannover, 10.01.2006
Tierische Inventur im Zoo
Jedes Jahr
zählt der Zoo alle seine Tiere bei einer tierischen Inventur. Ergebnis
für 2005: Im Erlebnis-Zoo Hannover leben 2.072 Tiere in 217 Arten.
Gezählt wurden: 619 Wirbeltiere in 77 Arten, 631 Vögel in 70 Arten,
192 Reptilien in 25 Arten, 12 Amphibien in 4 Arten, 601 Fische in 39 Arten,
17 Wirbellose in 2 Arten Mehrere Wochen mühten sich die Tierpfleger,
um alle Tiere genau zu erfassen, denn nicht jede Tierart ist dabei so kooperativ
wie zum Beispiel Elefanten. Die stellen sich zum Appell auf und lassen sich
seelenruhig zählen. Die Zwergmäuse dagegen wollen einfach nicht
stillhalten, die Kuhreiher fliegen immer wieder durcheinander und statt
durchzuzählen, tauchen die Karpfen einfach ab. Trotzdem: Von der
Agakröte bis zum Zebra wird alles notiert, eine Bestandsaufnahme
ähnlich wie im Supermarkt nur quirliger. Und so werden manche
Tierarten nach ausgeklügelten Methoden geschätzt, wie der Vogelschwarm
im Urwaldhaus oder die Goldfische in den Affenhäusern. Das Ergebnis
der Jahresabschlusszählung wird schließlich mit dem Inventurergebnis
verglichen. Fehlt plötzlich eine Maus, muss noch einmal gründlich
im Zoo gesucht werden. In diesem Jahr fehlte niemand im Gegenteil:
Bei der Zählung wurde ein afrikanischer Dreifarbenglanzstar im Urwaldhaus
gefunden. Ein Vogel, der eigentlich nicht zum Zoo-Inventar gehört, jetzt
aber nachgetragen wurde. Der Abschluss der tierischen Inventur ist dann der
lückenlose Jahresbericht, den Zoo-Kurator Klaus Müller-Schilling
in mühevoller Kleinarbeit zusammenstellt.
Münchner Tierpark Hellabrunn, 10.01.2006
Noch so klein und schon so frech!
Eines unserer zahlreichen Projekte im Rahmen von Tier-, Natur- und
Artenschutz (TNA) ist die Erhaltung und Zucht des Afrikanischen Wildhundes
in Zimbabwe. Verständlich groß war unsere Freude, als am 01. November
2005 unsre Wildhündin Salome
(5 Jahre) ein Pärchen auf die Welt brachte. Leider war das männliche
Tier zu schwach und starb nach ein paar Tagen. Die kleine Hündin jedoch
entwickelt sich in der Obhut unserer Tierpfleger zu einem wahren
Prachtkerl. Aufgrund des Wildhund-Projektes in Zimbabwe, das
wir seit 2000 aktiv unterstützen, ist die dortige Population innerhalb
der letzten 10 Jahre von 400 auf rund 750 Tiere angewachsen. Ein großer
Erfolg, zu dem wir auch in Zukunft unseren TNA-Beitrag leisten werden.
Zoo Duisburg, 10.01.2006
Enne Besuch im Zoo...
Närrische Gäste erwartet der Zoo, deren Wertschätzung
eine Begrüßung durch den Vorstand des Zoos, Dipl.-Biol. Reinhard
Frese und Dipl.-Volksw. Michael Hilbert, rechtfertigt, und
selbstverständlich wird auch die gesammelte Mannschaft der Duisburger
Koalas,es sich nicht nehmen lassen, ein paar angedeutete Küßchen
an die Hoheiten zu verteilen. Mit Sicherheit wird es sich hierbei allerdings
um Luft-Bützchen handeln, denn die eukalyptusduftenden
Kletterbeutler werden es kaum zulassen, wenn sich gespitzte Kuss-Mäulchen
ihren empfindlichen nackten Nasenspiegeln nähern wollten selbst
wenn es sich hier um einladend-blutrote Lippenpaare anziehender Paginnen
des Prinzen handeln sollte... Der närrische Troß unter seinem
Oberhaupt Tollität Prinz Robert I wird um 14.00 Uhr den kuscheligen
Koalas einen Besuch abstatten bevor um 15.00 Uhr Duisburgs
Flipper-Quartett die Herzen der Duisburger Obernarren höher schlagen
lassen wird. Ein prächtiges Wams, besetzt mit buntbestickten Bordüren,
den in der Fünften Jahreszeit allbekannten
Schiffchen-Mützen samt meterlangen Prachtfedern aus dem
(Oberschwanzdeck-)Gefieder von (in der Regel) Königsfasanen gehören
ebenso zur Staffage wie weiße Handschuhe und kurze, steife Röckchen
über wohlgeformten Damenbeinen. Aber nicht nur Küßchen, sondern
auch Orden werden verteilt, gute Laune ist ebenso angesagt wie ein
Schlückchen Sekt, wenn Prinz Robert I samt seinem Hofstaat verdiente
Frauen und Männer im Zoo Duisburg mit Orden auszeichnen wird.
Tier- & Freizeitpark Jaderberg, 10.01.2006
Winterführung durch den Jaderpark
Regen
Zuspruch findet seit diesem Winter das neue Spielparadies im Jaderpark. Nach
Herzenslust können hier Kinder spielen, klettern und toben, während
die Eltern dem Trubel beiwohnen oder einen geruhsamen Spaziergang durch den
Tierpark der Einrichtung genießen. Nach nunmehr 10jähriger Winterpause
können jetzt die exotischen Bewohner auch in der kalten Jahreszeit besucht
werden. Ob Pinguine und Löwen im Schnee oder ein Blick in Tropen- und
Warmhäuser zu Giraffen, Zwergflusspferden und Riesenschlangen, das Wetter
spielt dabei eigentlich keine Rolle mehr. Doch um all den 600 Tieren optimale
Bedingungen zu bieten und den Besuchern alles angenehm zu präsentieren,
ist gerade im Winterhalbjahr sehr viel Arbeit und Umsicht nötig. Der
zoologische Leiter des Jaderpark, Dr. Dieter Minnemann, möchte allen
interessierten Besuchern einen Einblick geben, welche Ansprüche exotische
Tiere im Winter stellen. Gleichzeitig bekommen Sie natürlich auch Tipps
zur Fütterung heimischer Wildtiere oder zu Fragen, Ihre eigenen tierischen
Hausgenossen betreffend. Lassen Sie sich also entführen zu einem:
Winterlichen Rundgang durch den Jaderpark mit Blick hinter die
Kulissen
15.01.06 um 14.00 Uhr, Treffpunkt Pinguinanlage.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 10.01.2006
Schweißarbeiten unter tropischen Pflanzen - Eröffnung der
Krokodilhalle erst im Frühjahr 2006
Jede
Baustelle auf dem Gelände der Wilhelma, die ja zum Land gehört,
erfordert aufgrund der verschiedenen Zuständigkeiten ein hohes Maß
an Abstimmung und Zusammenarbeit. Pflichtprogramm bei jedem größeren
Bauvorhaben ist dabei die Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Vermögen
und Bau Baden-Württemberg, Amt Stuttgart. Diesem obliegt auch die Planung
von Hochbau und Technik, die Terminplanung und Kostenüberwachung sowie
die Koordination und Überwachung aller Bauarbeiten vor Ort. Mit manchen
Handwerksbetrieben müssen harte Kämpfe ausgefochten werden bis
endlich alle Bauteile so funktionieren wie dies für den Einsatz einer
Krokodilhalle erforderlich ist. Schließlich muss für den
Besucherbetrieb ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit,
sowohl für Besucher als auch für Tiere und Mitarbeiter, erreicht
werden. Aus diesem Grund musste auch die Unterkonstruktion des Besuchersteges
wieder demontiert werden, weil sie bei einer nach der Montage
durchgeführten Qualitätsprüfung nicht den hohen Anforderungen
an Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit in einem tropischen Klima
genügte. Dadurch und durch andere unvorhersehbare Überraschungen
während der Bauausführung kam es zu erheblichen Verzögerungen
im Zeitplan. Nach Angaben des Landesbetriebes für Vermögen und
Bau ist neuer Eröffnungstermin Frühjahr 2006. Viele wichtige
Arbeitsschritte konnten aber auch abgeschlossen werden.
Stadt Krefeld, 10.01.2006
Krefelder Zoo zählte im Jahr 2005 knapp 335 000 Besucher / Diesmal
kamen die meisten Gäste im Juli
Stets zu den ersten Instituten, die ihre Besucher-Bilanz ziehen, gehört
der Krefelder Zoo. Und die kann sich auch für das Jahr 2005 wieder sehen
lassen. Obwohl das Wetter im vergangenen Jahr eher schlecht war und die
Eintrittspreise angehoben werden mussten, kann Zoodirektor Dr. Wolfgang
Dreßen im Jahr der Gründung der Zoo-gGmbH eine ähnlich gute
Besucherzahl wie im Vorjahr verzeichnen. Insgesamt 334 633 (Vorjahr rund
339 000) Besucher passierten im vergangenen Jahr die Zookasse. Damit liegt
die Besucherzahl 2005 im oberen Durchschnitt. Das Top-Ergebnis
des Jahres 1999 mit der Rekordzahl von 380 026 Besuchern angelockt
durch das seinerzeit neu eröffnete Regenwaldhaus konnte seither
nicht wieder erzielt werden. Besucherstärkster Monat im abgelaufenen
Jahr war der Sommerferienmonat Juli mit 44 815 Besuchern. Dies dürfte
neben der Vergünstigung durch die Krefelder Ferienpässe auch durch
die Neugier auf die damals kurz bevorstehende Eröffnung der neuen
Tigeranlage begünstigt worden sein, die schon beim Einsetzen der
großen Panzerglasscheiben und der Bambus-Trennwand sehenswert war.
Im goldenen Oktober, der wettertechnisch für den durchwachsenen
Sommer entschädigte, fanden dann noch einmal 37 804 Tierfreunde den
Weg in den Krefelder Zoo.
Zoo Landau, 10.01.2006
2006: Das Jahr der Nashörner und ihrer Lebensräume im Zoo Landau
in der Pfalz
Im
Veranstaltungsjahr 2006 des Zoo Landau in der Pfalz wird sich Vieles um die
gehörnten grauen Riesen drehen. Anlass für den Zoo Landau, der
selbst (noch) keine Nashörner zeigt, sich dieser imposanten Tiere
anzunehmen, ist die europaweit ausgerufene Artenschutzkampagne der
Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien, EAZA, unter dem Titel
Save the Rhinos! Schon im vergangenen Jahr hatte man im Zoo Landau
mit der thematischen Ausrichtung des Veranstaltungsprogramms auf die
AZA-Schildkröten-Artenschutzkampagne ein großes Besucherinteresse
auf sich ziehen können. Mit insgesamt 24 geplanten Veranstaltungsterminen
zieht man auch 2006 im Zoo wieder alle Register. Die Teams von Zoo und Zooschule
sowie aktive Mitglieder des Freundeskreises haben sich mit großem
Ideenreichtum vorgenommen, das Thema Nashörner mit Leben
zu erfüllen. Eine Überraschung wird sein:, so Zoodirektor
Dr. Jens-Ove Heckel, der Zoo Landau wird in diesem Jahr Nashörner
bekommen! und lüftet sogleich das Geheimnis dieser spektakulären
Ankündigung. Wenn auch nicht mit lebenden Exemplaren, so wird der Landauer
Zoo 2006 immerhin mit dem echten Skelett eines ausgewachsenen Nashorns als
Leihgabe des Naturkundemuseums in Karlsruhe aufwarten können. Außerdem
ist geplant, dass an mehreren Kinder-Workshoptagen im Zoo ein lebensgroßes
Nashornmodell aus Pappmasche modelliert wird, welches am 2. Juli 2006 aus
Anlass des Großen Zoo-Sommerfestes enthüllt werden soll, um für
den Rest des Jahres sein Gehege auf der zentralen Zoowiese zu
beziehen. Eine erste Einstimmung auf das Thema wir es am 17. März 2006
während eines interessanten Vortragsabends in der neuen Zooschule geben.
Biologe Wilhem Möller (Zoo Augsburg) wird anhand von spektakulären
Bildern über den Nashornschutz im Tierparadies Uganda berichten.
Zoo Dortmund, 10.01.2006
Andrea und Wilfried Steffen referieren über hautnahe Begegnungen
mit Pottwalen
Einen einstündigen Vortrag über ihre hautnahen Begegnungen
mit Pottwalen halten am Mittwoch, 8. März, ab 19 Uhr Andrea und Wilfried
Steffen im Dortmunder Zoo, Mergelteichstraße 80, Dortmund
Brünninghausen. Der Eintritt ist frei. Der Vortag schildert ihre Begegnungen
mit den sanften Riesen, ihre Empfindungen und Beobachtungen. Dabei konnte
Andrea Steffen gemeinsam mit ihrem Mann Wilfried viele, von bisher
veröffentlichten Berichten abweichende Verhaltensweisen registrieren
und aufzeichnen.
Zoo Köln, 09.01.2006
Aktuelles Update zum Geburtsvorgang bei der Kölner Elefantenkuh
Die Geburt lässt weiter auf sich warten, wie unschwer auf der Live
Webcam zu beobachten ist. Das Tier verhält sich weiterhin völlig
normal. Nach Vorliegen etlicher Hormonwerte aus den vergangenen Tagen
möchte ich ein wenig den Zusammenhang darlegen. Die eigentliche Geburt
wird beim Elefanten durch einen kompletten Abfall der Progesteronwerte auf
Null angezeigt. Im Mittel erfolgt dann nach etwa 48 h die Geburt. Weitere
äußere Anzeichen einer sich abzeichnenden Geburt sind ein
geändertes Verhalten der anderen Elefanten, die sich sehr um die
gebärende Kuh kümmern. Am Tier selbst kann ein veränderter
Kotabsatz beobachtet werden und es werden mehrfach kleinere Mengen, oft auch
kleinere Kotballen abgesetzt. Dies ist auch bei anderen Tierarten zu beobachten.
Letzteres wird seit vorgestern bei der Elefantenkuh gesehen. Sie wurde daher
gestern in den Zwangstand geholt und rektal untersucht. Neben dem Abgang
großer Mengen an Kot (83 kg) konnte rektal die intakte Fruchtblase
ertastet werden. Das Verhalten der anderen Tiere ist weiterhin noch
unverändert. Entscheidend sind die nun in ausreichender Zahl vorliegenden
Hormonwerte, welche eine retrospektive Analyse und Interpretation zulassen.
Diese Werte zeigten um Weihnachten einen deutlichen Abfall auf weniger als
die Hälfte, z.T. noch deutlich tiefer mit dann wieder leichtem Ansteigen.
Der oben genannte Abfall auf einen Nullwert wurde nie erreicht. Zurzeit liegen
wir in einem Bereich von 400ng/ml, der niedrigste Wert lag bei 280 ng/ml.
Der nun seit einigen Tagen vorliegende Wert von um die 400 ng/ml deutet
daraufhin, dass das Tier sich in einer Vorphase befindet, in welcher die
Werte ein Absinken, einen graduell und langsamer ablaufenden Rückgang
des Progesteronwertes zeigen, ehe dann der Absturz auf den Nullwert erfolgt
mit der dann einsetzenden Geburt. Die Hormonwerte werden täglich in
der Kölner Sporthochschule mit einer äußerst genauen und
aufwändigen Methodik ankenswerterweise untersucht. Der Vergleich mit
in der Literatur vorliegenden Untersuchungen durch andere Methoden,
einschließlich der Berücksichtigung der Tatsache einer Kontamination
mit Bakterien beim Urin Auffangen - was durch Enzymaktivitäten zu einem
Abbau der nachzuweisenden Substanzen führt - zeigt, dass unsere Werte
generell niedriger liegen, aber in der Tendenz gleich sind. Demzufolge kann
davon ausgegangen werden, dass die Messwerte sogar noch höher liegen
könnten, würde man die andere Methodik nehmen. Nicht gänzlich
interpretierbar sind die deutlichen Wehen vor ca. 14 Tagen. Der zu erwartende
weitere Abfall der Hormonwerte auf Null fand nicht statt. Im Gegenteil stiegen
sie wieder an. Es könnte sich hier somit um Vorwehen gehandelt haben,
wie wir uns rückversicherten und wie sie sowohl in der Human- wie in
der Tiermedizin z.B. bei Stuten bekannt sind. Zu diesem Zeitpunkt lagen die
oben genannten anderen Kriterien, wie z.B. ein verändertes Verhalten
der anderen Tiere nicht vor. Retrospektiv wird in Zusammenarbeit mit der
Sporthochschule eine genaue Interpretation der Befunde erfolgen. Eine
Gesamtbetrachtung der vorliegenden Faktoren Hormonwerte, Verhalten
der Tiere, eine jetzt einsetzende Veränderung beim Kotabsatz, intakte
Fruchtblase führt zur Entscheidung das bisherige Konzept des
intensiven Monitorings (das Tier wird rund um die Uhr beobachtet)
fortzuführen und ein möglichst wenig invasives Vorgehen beizubehalten,
auch wenn dies ein Geduldsspiel ist. Einzige Maßnahme seit einiger
Zeit ist die orale Gabe eines Kalziumpräparates aus der Humanmedizin,
das zu einem schnellen Anstieg der Blutkalziumwerte führt.
Zoo Hannover, 06.01.2006
Szenen einer Ehe
Manchmal gibt
man sich alle Mühe, aber es klappt trotzdem nicht. Am Dienstag war
Katzenbär Manni zu seiner Partnerin Margarita zurück gekehrt
nachdem er sie zehn Tage zuvor (ausgerechnet am ersten Weihnachtstag) wegen
eines heftigen Ehekrachs verlassen und einen Ausflug in die Eilenriede gemacht
hatte. Nach drei Tagen eisigen Schweigens (aber immerhin friedlichen
Miteinanders) jagte Margarita ihren Manni wieder fort. Der kleine Katzenbär
packte seine Koffer und ging erneut hinaus in die Fremde. 200 Meter hinter
dem Zoo, in der Nähe der Tennisplätze, suchte er sich einen Baum
und rollte sich beleidigt zusammen. Und da Manni in Hannover mittlerweile
bekannt ist wie ein bunter Hund, erkannte ein Spaziergänger das leuchtend
rote Katzenbärchen und informierte Polizei und Zoo. Mannis Tierpfleger
gingen schnell zu seinem neuen Schlafbaum und beruhigten das Tier. Tierarzt
Dr. Andreas Knieriem schoss einen Narkosepfeil gezielt ins Hinterteil von
Manni und schon purzelte das Bärchen selig schlummernd in das ausgebreitete
Fangtuch der Tierpfleger. Jetzt ist Manni wieder in der Quarantänestation
des Zoos und erholt sich von den Attacken seine Gattin und der Narkose.
Zoo Wuppertal, 06.01.2006
Sendung mit der Maus zeigt Wuppertaler Elefantengeburt
Die erste Geburt eines Afrikanischen Elefanten im Zoo Wuppertal und in
Nordrhein-Westfalen überhaupt wird am Sonntag, 8. Januar 2006, um 8.30
Uhr in einem etwa 10-minütigen Beitrag in der Sendung mit der Maus auf
dem Ersten Programm gezeigt. Bongi, die kleine Elefantendame,
kam am 3. Juni 2005 in Wuppertal zur Welt und hat sich zusammen mit ihrem
kleinen Bruder Kibo, der am 9. Oktober das Licht der Welt erblickt
hat, längst zum Liebling der Zoobesucher entwickelt. Bei ihrer Geburt
waren nur die Tierpfleger und der Tierarzt mit seiner Helferin anwesend.
Die gesamte Geburt wurde jedoch mit einer Videokamera gefilmt. Und so haben
jetzt auch alle anderen die Gelegenheit, sich dieses freudige Ereignis noch
einmal in aller Ruhe anzusehen. Die Produzenten der Sendung mit der Maus
wollen mit diesem Beitrag zeigen, wie eine Geburt bei Elefanten verläuft.
Ein Kamerateam der Maus drehte an einigen Tagen vor und nach
der Geburt noch weitere Sequenzen, die den eigentlichen Geburtsvorgang umrahmen
und ergänzen. Bei der Geburt selbst war das Team nicht anwesend, dieser
Teil wurde von den Mitarbeitern des Zoos gefilmt. Für alle kleinen und
großen Freunde des Wuppertaler Zoos und Elefantenfans lohnt es sich
am Sonntag morgen sicherlich, die Sendung mit der Maus einzuschalten. Für
eine entsprechende Berichterstattung wären wir dankbar.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 05.01.2006
Eisbärenkind Lara und Mutter Olinka auf erster Entdeckungstour in
der ZOOM Erlebniswelt Alaska
Gelsenkirchen. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen hat einen neuen Liebling.
Lara kommt aus Wien und ist seit wenigen Tagen ein Jahr alt. Das 80 Kilogramm
leichte Eisbärenkind ging nicht allein auf große Reise. Während
ihres Umzuges aus dem Wiener Zoo in die ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen
wird sie von ihrer Mutter Olinka begleitet. Die stolze Eisbärenmama
mit dem ebenso stolzen Gewicht von 250 Kilogramm wird solange bei Lara bleiben,
bis sich die junge Eisbärendame in ihrer Umgebung heimisch und geborgen
fühlt. Bis zu einem Jahr kann der Aufenthalt der 13-jährigen Olinka
andauern. Heute gehen Mutter und Kind erstmals auf Entdeckungsreise in der
weitläufigen Alaska- Landschaft der ZOOM Erlebniswelt. Vor einigen Wochen
wurde die geplante erste Erkundungstour noch einmal verschoben. Die beiden
Eisbärendamen hatten eine Wurmkur in der Quarantäne noch nicht
mit dem gewünschten Erfolg abgeschlossen. Lara und Olinka werden sich
mit vier weiteren Eisbären und Antonia die ZOOM Erlebniswelt Alaska
teilen. Die kleinwüchsige Eisbärin Antonia bekommt mit dem
einjährigen Eisbärenkind sicher große Konkurrenz um die Gunst
des Publikumslieblings. Lara ist mit ihren 12 Monaten bereits eine eigenwillige,
aber nach Angaben der Tierpfleger liebe Persönlichkeit. Für einen
Eisbären ungewöhnlich, ist ihre Lieblingsspeise nicht etwa Fisch,
sondern Brot. Ihre fast 1.000 Kilometer lange Umzugsreise von Wien nach
Gelsenkirchen hatten die beiden Eisbärinnen bereits vor Wochen angetreten
und gut überstanden. Transportiert wurden Mutter und Kind mit einem
besonders präparierten LKW in zwei großen Kisten mit ständigem
Blickkontakt. Und als sich die beiden zum Entladen der Transportkisten für
kurze Zeit aus den Augen verloren, zeigte Lara, dass sie nicht nur ein lieber,
sondern auch ein lauter Charakter ist.
Zoo Dresden, 05.01.2006
Im Zoo Dresden wird wieder gezählt und gemessen
Wie in den vergangenen Jahren, so auch in diesem, wird bis Ende Januar
wieder in allen Revieren unser Tierbestand überprüft. Auch bei
noch so genauer Buchführung ist eine Überprüfung mit der
Realität notwendig. Am einfachsten lassen sich mit Sicherheit unsere
Elefanten zählen. Beim Vermessen unserer trächtigen Elefantenkuh
Drumbo sind Sie herzlich eingeladen. Wir wollen ihre Körperhöhe
und ihren Bauchumfang überprüfen.
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Templiner Zeitung -
05. Jan. 2006
Waschbären
können zur Plage werden
Im Zoo sind Waschbären die Lieblinge der Kinder. Doch längst haben
sie ihre Gehege verlassen und sind Neubürger in Europa geworden.
Weniger beliebt sind sie bei Landwirten, Gärtnern und
Naturschützern, denn die kleinen Allesfresser plündern bevorzugt
Maisfelder, Obstplantagen und verschonen auch Vögel und Bodenbrüter
nicht, sagt Karl-Heinz Böhmer, Förster aus dem
uckermärkischen Görlsdorf. Wissenschaftler der Landesforstanstalt
Eberswalde (Barnim) untersuchten die Bestandsentwicklung und kamen zu dem
Schluss: Das Land Brandenburg ist flächendeckend mit dem Waschbär
besiedelt. Mit einem Anteil von 15 Prozent der Jagdstrecke in Deutschland
ist Brandenburg das Zentrum der Waschbärenverbreitung in
Ostdeutschland, bestätigt Kornelia Dobiàs von der
Wildökologischen Forschungsstelle der Landesforstanstalt.
uniprotokolle (Pressemitteilung) - 05. Jan. 2006
Im Botanischen
Garten wird es auch weiterhin blühen
Land und Universität sichern den Fortbestand des Botanischen Gartens
Frankfurt. Der Betrieb des Botanischen Gartens wird derzeit aus dem laufenden
Haushalt der Universität finanziert, in dem ein Zuschuss des Landes
in sechsstelliger Höhe enthalten ist. Damit ist der Fortbestand des
Gartens auch über die Zeit des Umzugs der Biologischen Institute auf
den Campus Riedberg gesichert. Land und Universität begrüßen
dabei außerordentlich, dass der Botanische Garten im Zuge einer Vernetzung
von Palmengarten und Grüneburgpark eine noch wichtigere Rolle als bisher
als verbindendes Element spielen wird. Der Botanische Garten mit einer
Fläche von sieben Hektar ist einer der ältesten und traditionsreichsten
in Deutschland. Er wurde, wenn auch zunächst an anderer Stelle, bereits
im Jahre 1763 gegründet und ging aus der Senckenbergischen Stiftung
hervor. Neben seiner Lehrfunktion ist der Botanische Garten dem Artenschutz
gewidmet. Hier werden zur Zeit - und das schon mit längerer Tradition
und Erfahrung - ca. 500 vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten, die auf "Roten
Listen" geführt werden müssen, erfolgreich kultiviert. Er zeichnet
sich zudem durch seine große Anzahl einheimischer Pflanzenarten und
der auf und von ihnen lebenden Tierwelt aus; der Garten beherbergt rund 50%,
also jede zweite der bei uns heimischen Pflanzenarten.
taz Bremen - 07. Jan. 2006
Die glückliche
Garnele
Es isst ja kaum einer auf der Welt so viele Garnelen wie wir. Sie kommen
aus Ecuador und Indien, aus Indonesien und Thailand zu uns ins Kühlregal.
Und sie enthalten Schadstoffe und Antibiotika, Bakterien und Viren, Fungizide
und Pestizide. Aber das kann man alles ändern, sagt Stefan Bruns von
Polyplan aus Bremen. Die Firma züchtet eine eigene, eine "Bremer Garnele".
Hier auf dem Festland. Und - fast - artgerecht. Groß gezogen wird sie
in einer so genannten "Aquakultur", die ganz ohne frisches Wasser auskommt
- weil sie mit synthetischem Salzwasser arbeitet. Und statt des Chlors dienen
Algen und Riesenmuscheln in den Bassins als natürliche Klärhelfer.
Gefüttert wird zwar immer noch mit dem in Verruf geratenen Fischmehl.
Dessen Anteil ist aber nur noch halb so hoch wie in einer klassischen Zucht.
Bruns will seine Bremer Garnele für etwa 15 Euro das Kilo auf den Markt
werfen. Wenn er einen Investor findet. Der Großmarkt Bremen steht schon
als Partner bereit, prinzipiell. Zuerst einmal soll aber ein Ökosiegel
her.
NZZ Online - 06. Jan. 2006
Hornträger
als König der Alpen
Der Steinbock ist von der Schweizer Naturschutzorganisation Pro Natura zum
Tier des Jahres 2006 ernannt worden. Seit 1809 war er in der Schweiz ausgerottet,
heute ist der «König der Alpen» als häufigster wild lebender
Hornträger der Berge wieder weit verbreitet. Die Geschichte seiner
Wiederansiedlung liest sich wie ein Kriminalroman. Nach einem misslungenen
Versuch, Steinbock-Ziegen-Bastarde anzusiedeln, gelangten die beiden
Bundesräte Josef Zemp und Ludwig Forrer an den italienischen König
Vittorio Emanuele II., um ihm ein paar Kitze abzukaufen. Das Geschäft
kam jedoch nicht zustande. So wurde im Jahr 1906 der Wilderer und erfahrene
«Kitzfänger» Giuseppe Bérard beauftragt, drei Jungtiere
zu stehlen. Das Eidgenössische Departement des Innern bezahlte die drei
Tiere und war somit an der illegalen Aktion beteiligt. Die erbeuteten Jungtiere
wurden im Wildpark "Peter und Paul" mit Flaschen aufgezogen und begründeten
damit das erste Artenschutzprogramm der Schweiz. Fünf Jahre später
wurden im Gebiet «Graue Hörner» in St. Gallen die ersten
Steinböcke in die Freiheit entlassen. Nach 100 Jahren leben wieder rund
14'000 Steinböcke in der Schweiz. Seit 1977 darf der häufigste
wild lebende Hornträger wieder kontrolliert gejagt werden. Als symbolische
Rückgabe wird die Schweiz im Frühsommer 40 Tiere in den italienischen
Alpen aussetzen.
Nachrichten.ch -
10. Jan. 2006
Zündstoff in
Diskussion zu Luchsansiedlung
Erneut kommt Zündstoff in die Diskussion um die gefährdete
Wiederansiedlung von Luchsen in der Ostschweiz. Auf die Vermutung der Pro
Natura, Wilderer erschössen die Tiere, reagiert nun ein Genetik-Experte:
Inzucht bedrohe die umgesiedelten Wildkatzen. Bekanntlich gehe der Bestand
in der Westschweiz auf wenige Stammtiere aus dem gleichen Ursprungsgebiet
zurück, die alle über den Zoo Ostrava in Schlesien bezogen worden
seien; die Tiere dürften laut Grünenfelder alle miteinander verwandt
gewesen sein. Für das Projekt Luno hätte laut Grünenfelder
eine Population mit breiter genetischer Basis aufgebaut werden müssen.
Zwischen 2001 und 2003 wurden neun Luchse von der West- in die Ostschweiz
umgesiedelt. Von den Tieren leben heute nachweislich noch zwei oder drei;
die anderen sind tot oder verschollen.
RatgeberBox.de
(Pressemitteilung) - 09. Jan. 2006
Karibische
Korallenriffe: Ohne Fischerei schneller erholt
Dass marine Schutzzonen wesentlich mehr bringen als bisher angenommen wurde,
haben Wissenschaftler der University of Exeter nun in der Karibik entdeckt.
Demnach sind in Regionen, in denen das Fischen generell verboten ist, auch
die Korallen schneller nachgewachsen sind, berichtet das Wissenschaftsmagazin
Science. Die Studie mache darüber hinaus klar wie schwierig Prognosen
über Veränderungen von Ökosystemen sind, wenn sich auch nur
ein Parameter ändert, so die Forscher. Umgekehrt zeige sich, dass ein
Schutz der Biodiversität ein wirksamer Weg gegen destruktive
Veränderungen der Lebensräume sei. Mit Schutzzonen ließe
sich global das Problem der Überfischung verhindern.
N24 -
11. Jan. 2006
Klimawandel
füllt Eisbärengefängnis
Manche Bewohner des nordkanadischen Ortes Churchill schlafen nur mit einem
Revolver unter dem Kopfkissen. Andere gehen nicht ohne Gewehr auf die
Straße. Denn in Churchill am Rande der arktischen Tundra kommen auf
jeden Einwohner zwei Eisbären. Und die Eisbären werden immer hungriger
- als Folge der Klimaerwärmung. Denn durch den Anstieg der Temperaturen
friert die Bay im Herbst später zu und taut im Frühjahr eher wieder
auf. In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich die Eisperiode um etwa drei
Wochen verkürzt. Mittlerweile kommt es immer wieder vor, dass Eisbären
ertrinken, weil sie sich auf zu dünne Eisschollen wagen, einbrechen
und dann zu weit vom Festland entfernt sind, um noch zurückschwimmen
zu können. Kanadische Forscher haben festgestellt, dass die Tiere heute
durchschnittlich zehn Prozent weniger wiegen als vor zwanzig Jahren.
Außerdem bringen sie weniger Junge zur Welt. In Churchill spielt man
das Problem gern herunter, denn der Eisbären-Tourismus ist die
Haupteinnahmequelle des Ortes.
ORF On Science - 11. Jan.
2006
Beutelratten:
Artenschutz aus dem Weltraum
Brasilianische Biologen haben den Körperbau von südamerikanischen
Beutelratten untersucht und dabei einen interessanten Zusammenhang entdeckt:
Sie wiesen nach, dass asymmetrisch gewachsene Knochen offenbar einen guten
Indikator für Umweltstress darstellen. Die Forscher um Robert John Young
von der katholischen Universität Minas wollen künftig eine Kombination
von Symmetriedaten und Satellitenaufnahmen als Frühwarnsystem für
den Artenschutz einsetzen.
Planet Ark 12. Januar 2006
New Source of Global Warming Gas Found - Plants
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/34437/story.htm
German scientists have discovered a new source of methane, a greenhouse gas
that is second only to carbon dioxide in its impact on climate change. The
culprits are plants. They produce about 10 to 30 percent of the annual methane
found in the atmosphere, according to researchers at the Max-Planck Institute
for Nuclear Physics in Heidelberg, Germany.
Planet Ark -12. Januar 2006
Zoos Part of US Effort to Detect Avian Flu
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/34439/story.htm
Breeding grounds in Alaska where migratory birds from Asia and North America
mingle are a focus of a broadening US bird flu detection effort that is enlisting
American zoos as sentinels, experts said on Tuesday.
ENN 11. Januar 2006
Fish Need
Time to Recover -- An ENN Commentary
Recently, I wrote about a sea change I feel I've seen in our understanding
of humanity's relationship to the environment. I said I thought society might
have turned a corner. That we're beginning to understand how critical our
relationship is to the natural world because we are a part of that world
and very much dependent on its resources.
Perhaps I spoke too soon.
Planet Ark 11. Januar 2006
EU Aims to Save Threatened North Sea Sole, Plaice
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/34416/story.htm
EU fishermen may have to cut their catches and time spent at sea in the next
few years when they scour the North Sea for sole and plaice, two flatfish
that risk disappearing from these waters after years of
overfishing.
Planet Ark 11. Januar 2006
US Starts Debate on Allowing Grizzly Bear Hunting
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/34418/story.htm
The US Fish and Wildlife Service initiated a public debate on Monday over
its plan to lift federal protections from grizzly bears in the Yellowstone
National Park area, a measure that would pave the way for hunting of the
bears in surrounding Western states.
ENN 10. Januar 2006
China Adds
Pollution to List of Exports
The country's leaders are only starting to grapple with the political fall-out
at home after years of pursuing economic expansion at almost any
price.
ENN 09. Januar 2006
Fishermen Say Chinook Salmon Are Smaller
http://www.enn.com/today.html?id=9623
Tanana fisherman Charlie Campbell doesn't need scientific studies or empirical
data to prove Yukon River chinook salmon -- the mighty king of the species
-- are getting smaller.
ENN 06. Januar 2006
India Begins Count of Threatened Tigers
http://www.enn.com/today.html?id=9613
Armed with radio collars and high-tech cameras, hundreds of wildlife experts
fanned out across a vast mangrove in India's east on Thursday as part of
the world's largest census of the endangered tiger.
ENN 05. Januar 2006
Researchers Explore Timber Aroma 'Tags'
http://www.enn.com/today.html?id=9607
Timber researchers hope to create wood sniffers that could track lumber from
forest to front-room furniture the way bloodhounds track criminals -- by
their scent.
ENN 05. Januar2006
Idaho Wants to Use Copters to Track Wolves
http://www.enn.com/today.html?id=9604
Idaho wants federal permission to put radio collars on wolves that have roamed
the remote mountain region since their 1995 reintroduction.
ENN 04. Januar 2006
Forest Fires Ravage Rare Species in New Caledonia, Worry Environmentalists
http://www.enn.com/today.html?id=9598
Fires whipping through rainforests in New Caledonia are wiping out rare plant
species and overwhelming firefighters, and environmental groups and local
leaders appealed Tuesday for help.
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Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU) 09. Januar 2006
"Graslöwen Radio im Unterricht": Die Hörfunkwerkstatt für
Pädagogen /
Materialsammlung von DBU und "bildung+" für die Klassen zwei bis sechs
- Umwelt im Mittelpunkt
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=770766
Radio hören auch Kinder - doch ein spezielles Programm für sie
ist eher die Ausnahme. Seit Anfang 2005 richtet sich das Graslöwen Radio
mit spannenden Hörspielen an Grundschüler. Ob Klimawandel oder
Müllvermeidung - der Graslöwe erklärt ihnen Umweltthemen
altersgerecht. Von diesem Konzept können jetzt auch Schulen sowie
außerschulische Bildungseinrichtungen profitieren: Ab sofort gibt es
zum Graslöwen Radio Unterrichtsmaterialien für
Pädagogen.
Greenpeace e.V. - 08. Januar 2006
Japanisches Fabrikschiff gefährdet Greenpeace-Aktivisten im Walschutzgebiet
/ Plötzlicher Kurswechsel der Japaner verursacht Kollision auf hoher
See
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=770647
Durch einen regelwidrigen Kurswechsel des japanischen Fabrikschiffes "Nisshin
Maru" ist es am morgen zu einer Kollision im Südpolarmeer gekommen.
Absichtlich kreuzte die "Nisshin Maru" bei guter Sicht den Kurs des
Greenpeace-Schiffes "Artic Sunrise". Die "Arctic Sunrise" konnte nicht mehr
ausweichen und stieß trotz eines Notmanövers mit dem Mutterschiff
der japanischen Walfangflotte zusammen.
Greenpeace e.V. - 05. Januar 2006
Greenpeace-Schlauchboote wieder im Einsatz gegen das Töten der Wale
/ Neuseeländische Studie belegt Sinnlosigkeit der japanischen
Jagd
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=769873
Das Greenpeace-Flaggschiff "Esperanza" hat im Südpolarmeer erneut die
japanische Walfangflotte aufgespürt. Schlauchbootfahrer haben ihre Boote
in dramatischen Manövern zwischen Harpune und die Zwergwale bugsiert,
um den tödlichen Schuss auf die Tiere zu verhindern. Dabei müssen
die Umweltschützer so vor dem Bug der Harpunenboote kreuzen, dass die
Wassernebel, die die
Greenpeace-Schlauchboote versprühen, den Harpunen-Schützen die
Sicht auf den Wal nehmen.
BUND 05. Januar 2006
Kompromiss bei Ausweisung von Fischschutzzonen am Rhein ist aus Naturschutzsicht
enttäuschend - Naturschutzverbände sprechen von unnötiger
Panikmache der Wirtschaft
Heute trafen sich im Düsseldorfer Umweltministerium Vertreter des
Wirtschaftsministeriums, der Naturschutzverbände und der Industrie-
und Handelskammern, um die drohenden Strafgeldzahlungen des Landes an die
EU wegen mangelhafter Ausweisung von Fischschutzzonen entlang des Rheines
abzuwenden. Die nun auf dem Treffen vom Ministerium vorgelegte
Kompromisslösung bleibt hinter den Erwartungen der drei anerkannten
Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU weit zurück. Gleichzeitig
kritisierten die Naturschutzverbände die Panikmache der Wirtschaft als
völlig unnötig und überzogen.
WWF 05. Januar 2006
Vorsorge für die Umwelt: Finanzdienstleister FWU unterstützt den
WWF
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02836/index.html
Das Wohl der Menschen ist nicht von wirtschaftlichen Aspekten allein,
sondern wesentlich von einer intakten Umwelt abhängig nach
diesem Motto handelt die Münchner FWU-Gruppe. Das
Unternehmen, das zu den führenden unabhängigen Finanzdienstleistern
in Deutschland zählt, engagiert sich seit Juli 2005 für die Ziele
des WWF. Nun hat die FWU-Gruppe 50.000 Euro bereitgestellt, die unter anderem
für den Erhalt des Orang Utan-Waldes auf der Insel Borneo eingesetzt
werden. Dank der Unterstützung können wir Nahrungsbäume
für die Menschenaffen anpflanzen, sagt Annette Herr, Marketingexpertin
des WWF. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Überleben der Tiere.
Birdlife
International 10. Januar 2006
Birdfair raises record funds for pitta project
http://www.birdlife.org/news/news/2006/01/birdfair.html
The biggest ever British Birdwatching Fair has produced record funds for
vital conservation work in the forests of south-east Asia.
Over 18,000 bird-watchers and wildlife enthusiasts visited the British
Birdwatching Fair in August 2005. The three-day annual event is held at Rutland
Water and is jointly promoted by the RSPB and the Leicestershire and Rutland
Wildlife Trust.
Record crowds enjoyed the event last year and helped contribute £200,000
to BirdLife's Saving Gurneys Pittas and their forest home
project.
Record spoonbill count in Taiwan
http://www.birdlife.org/news/news/2006/01/black-faced_spoonbill.html
Record counts of threatened ibis
http://www.birdlife.org/news/news/2006/01/white-shouldered_ibis.html
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Suiform
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is the newsletter of the IUCN/SSC Pigs, Peccaries, and Hippos Specialist
Group
The latest issue 5(2) is now available on-line as a cost free pdf.
Several research papers, among others on the identification of African warthogs,
population sizes of Japanese pig populations, and the distribution of Collared
Peccaries and the Visayan Warty Pig. Also, it summarizes some 20 peccary
conservation projects in Latin America
http://iucn.org/themes/ssc/sgs/pphsg/Suiform%20soundings/Newsletter.htm
Journal for Nature Conservation
Volume 14, Issue 1
Abstracts and the full text will be available at:
http://www.sciencedirect.com/science/journal/16171381
An innovative approach to targeting sites for wading bird assemblages in
the UK
Methods for targeting the restoration of grazing marsh and wet grassland
communities
Rights, Resources, Culture, and Conservation in the Land of the Maya.
Der Grafschafter Vogelwelt auf der Spur
Heimatverein Ornithologen haben in jahrelanger Arbeit umfangreiches
Buch zusammengestellt
Genau 273 Vogelarten sind in den vergangenen Jahrzehnten in der Grafschaft
nachgewiesen worden. Erstmals seit 65 Jahren werden sie nun in einem aktuellen
Buch vorgestellt. Mit dem 296 Seiten starken Band wollen die Autoren das
Interesse an der Vogelbeobachtung wecken.
Dabei konnten sie unter anderem auf das Computerarchiv des Vogelkundlichen
Arbeitskreises Grafschaft Bentheim, dem sie selbst angehören,
zurückgreifen. Mehr als 80000 Einzelbeobachtungen sind darin verzeichnet
und bildeten die umfangreiche Datenbasis. Den Hauptteil des Buches bildet
die Artenliste. Sie stellt in kurzen, alphabetisch sortierten Beiträgen
sämtliche 273 Vogelarten vor, die seit Ende des 19. Jahrhunderts in
der Grafschaft nachgewiesen wurden, davon 160 als Brutvögel und 113
als Durchzügler beziehungsweise Gastvögel.
Das Buch
ist ab sofort für 28,80 Euro im Buchhandel erhältlich. Gestaltet
worden ist der 296 Seiten starke, durchgängig farbige Band von der Agentur
Bartsch & Frauenheim in Nordhorn.
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The Poznan Zoological Garden
and the Institute of Systematic Zoology of the University of Adam Mickiewicz
at Poznan would like to invite you to participate in the Third International
Conference:
Animals, Zoos and Conservation
The meetings will be held on 8th and 9th of June 2006 in Poznan (POLAND)
The Conference will be held in English. The scope of lectures will not be
limited, but all should in one way or another be related to research done
on active conservation, animals held in zoos, rescue centres and scientific
collections. We are planning to publish a book with the proceedings of the
Conference. Both oral presentations as well as posters will be accepted.
In case of large number of oral presentations the Steering Committee may
propose change into poster presentations.
Please send us your registration and the title of your lecture (or poster)
before 31st of January 2005.
The deadline for sending papers and payments is the end of February.
conference@op.pl
More information on
www.zoo.poznan.pl
The conference fee is 300
zl (around 75 EUR).
Einladung zur Jahreshauptversammlung der
Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V.
am 1. und 2. April 2006 im Zoo Leipzig
Freitag, 31. März 2006: Begrüßung / Abendessen im Zoo im
Restaurant
Samstag, 1. April 2006: Jahreshauptversammlung
ab 13:00 Uhr: Öffentliche Vorträge zu ZGAP- und anderen
Artenschutzprojekten
20.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen in der Afrika Lodge
Sonntag, 02. April 2006 Führung durch den Zoo Leipzig
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 ¬. Eventuelle
Überschüsse gehen direkt an ein ZGAP-Projekt.
Anmeldung: Dr. Florian Brandes
florian.brandes@wildtierstation.de
Weitere
Infos und Vortragsprogramm auf der Website der
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