E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

 http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Christian Remenyi
   Anja Schulze
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

RSS-Feed


Ausgabe 299 vom 5. Januar 2006

Liebe Leser,

obwohl bereits 1,3 % des Jahres 2006 verstrichen sind, wünsche ich Ihnen noch ein "Frohes Neues".

Viel passiert ist nicht diese Woche in der Zoowelt; die meisten Parks sind mit Inventur beschäftigt (oder damit, diese mit Hilfe von Schildkröten, Pinguinen und anderen leichter manipulierbaren Tieren für die Presse zu inszenieren), mit der Verkündigung der zumeist sehr erfreulichen Besucherzahlen für 2005 und der Pläne für 2006 - und ein Zoo wartet noch immer auf die Geburt eines Rüsseltieres.

Mal sehen, welche Schlagzeilen uns die Jubiläumsausgabe nächste Woche beschert.

Dirk Petzold



Rätselflug
Dieser Bildausschnitt stammt aus dem Luftbild eines deutschen Zoos.
Was zeigt er?
Auch unser heutiges Rätsel ist noch recht einfach - der Schwierigkeitsgrad wird aber steigen.
Bei Klick auf's Bild gelangen Sie direkt zum kompletten Luftbild bei maps.google.com
Wenn Sie es dann noch nicht wissen, können Sie heraus-zoomen und die ganze Stadt bzw. deren Lage sehen.
Und wer es gar nicht erkennt, muß bis zur Auflösung nächste Woche warten...

Lösung von letzter Woche: Brehmhaus im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, der Grundriß soll übrigens einem liegenden Löwen mit ausgestreckten Pranken nachempfunden sein.

(Wenn diese Rubrik Anklang findet, können wir zur 300. Zoopresseschau daraus auch wieder ein Jubiläumsrätsel machen - und vielleicht hat ja der eine oder andere Leser einen Preis dafür zu stiften?)

 

Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt

Zoos und Tierparks

mephisto 97.6 - 30. Dez. 2005
Zoo mit Besucherrekord
Nach eigenen Angaben liegt die Besucherzahl im Leipziger Zoo bereits jetzt um etwa 100.000 Menschen über der Bestmarke aus dem Vorjahr. Außerdem soll im nächsten Jahr der Elefantentempel fertiggestellt werden. Auch die Elefantenherde soll um zwei Tiere vergrößert werden.

mdr.de - 30. Dez. 2005
Besucherrekord im Leipziger Zoo
Der Leipziger Zoo hat in diesem Jahr einen Besucherrekord verzeichnet. Bis Anfang Dezember wurden 110.000 Gäste mehr als im Vorjahr gezählt. Wie der Zoo weiter mitteilte, wird bis Februar die Elefantengruppe vergrößert. Danach werden zwei Tiere vom Hamburger Tierpark nach Leipzig umziehen.

TLZ - 30. Dez. 2005
Besucher-Aufschwung im Zoopark - Neue Außenanalage für Elefanten
Das neue Löwenrudel und das Nashornbaby Amari haben dem Zoopark Erfurt einen respaktablen Besucherzuwachs beschert. »Fast 78 000 mehr als im Vorjahr besuchten 2005 die Anlage auf dem Roten Berg«, sagte Direktor Norbert Neuschulz am Freitag. Der Zoo mit dem dazugehörenden Aquarium am Nettelbeckufer konnten damit einen Eigentanteil an den Einnahmen von 50 Prozent erwirtschaften.

Morgenweb - 30. Dez. 2005
Landau: Rekordbesuch im Landauer Zoo
Der Landauer Zoo hat einen neuen Besucherrekord aufgestellt: Im Jahr 2005 liege die Zahl der Gäste nochmal um 6000 über dem bisherigen Rekordergebnis vom Jubiläumsjahr 2004, als der Zoo 100 Jahre alt wurde. Ein guter Sommer mit nicht so viel Regen, aber auch keinen Höchsttemperaturen sowie zahlreiche Extraveranstaltungen wie "Schildkröten und Co." sind nach Einschätzung des Direktors Dr. Jens-Ove Heckel der Grund für den Anstieg.


Berliner Morgenpost - 2. Jan. 2006
Tschüs "Bulette" - Zoo-Liebling ist tot
Der Berliner Zoo trägt tiefe Trauer und mit ihm ungezählte Tierfreunde der Stadt, denn am Silvesterabend mußte die wohl bekannteste "Dame" des Tierpark-Unternehmens eingeschläfert werden. Bulette ist tot - das 1952 geborene und älteste Flußpferd Europas starb im Alter von 53 Jahren auf der Seniorenstation des Zoos. Tierarzt Dr. Andreas Ochs mußte dem schwergewichtigen Nilpferd wenige Stunden vor dem Jahreswechsel die erlösende Spritze geben. "Oft konnte sie sich nicht mehr auf den Beinen halten", sagt Zoo-Kurator Peter Rahn. "Die Folge war, daß durch das viele Liegen an Füßen und Beinen eitrige Stellen auftraten, die dem Tier zusetzten und Schmerzen bereiteten."

Der Tagesspiegel - 2. Jan. 2006
Dickes Ende
„Bulette“, Liebling der Berliner Zoo-Besucher und ältestes Flusspferd Europas, musste eingeschläfert werden. In der Sektion der Veterinär-Pathologie der Freien Universität wird „Bulette“ gerade ein letztes Mal untersucht. Außer altersbedingten Verschleißerscheinungen wird sich dabei nichts Gravierendes ergeben, vermutete gestern ihr Zootierarzt. Über „Bulettes“ massige Reste ist Schweigen gebreitet – in der Tierkörperbeseitigungsanstalt. Vielleicht wird aber ihr Schädel oder ein Oberschenkel der Nachwelt aufbewahrt – für Forschungszwecke im Archiv der Universität.

B.Z. - 2. Jan. 2006
Warum Bulette zersägt wurde
Silvestertag, 9 Uhr. Es soll zu Ende gehen. Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs kniete hinter Flußpferd Bulette im Gehege. "Sie hat gelitten. Sie konnte nicht mehr laufen. Hat kaum gefressen. Schon am Vortag habe ich mit Pfleger Uwe Fritzmann darüber gesprochen." Minuten später ist Bulette erlöst, dahingeschlummert ohne Schmerzen. Ihr Körper wurde in die FU-Tierklinik transportiert und dort zerlegt. Veterinär-Studenten wird sie zur Anschauung dienen.

Berliner Zeitung - 2. Jan. 2006
Das Ende einer Legende
Ihr Name steht noch auf dem Schild, das neben dem großen Becken im Flusspferdhaus hängt: "Bulette, geboren 3.4.1952 im Zoo Leipzig", ist am Anfang der Liste der Flusspferdgruppe zu lesen. "Sie war alt. Es ging nicht mehr", sagt Kurator Ragnar Kühne. Schon seit Ende Oktober haben die Zoobesucher Bulette nicht mehr zu Gesicht bekommen. "Ihr war die Nähe der anderen Tiere nicht mehr angenehm", sagt Kühne. Deshalb habe die alte Dame nur noch nachts in das Wasserbecken gedurft. Sie hatte körperlich abgebaut.

TV Movie - 2. Jan. 2006
Prinzessin Mary holt «Tasmanische Teufel»
Die dänische Prinzessin Mary hat dem Kopenhagener Zoo aus ihrer Heimat Australien waschechte «Tasmanische Teufel» verschafft. Wie Zoodirektor Bengt Holst zum Jahreswechsel mitteilte, ist alles vorbereitet, damit ab April zwei oder drei der nur auf Marys Heimatinsel Tasmanien anzutreffenden Beutel- und Raubtiere gezeigt werden können. Der tasmanische Premierminister Paul Lennon hatte die Tiere dem im November geborenen ersten Sohn von Mary und Kronprinz Frederik geschenkt.

Stern - 2. Jan. 2006
Raubtier-Asyl in Ansbach: Zweites Leben für große Katzen
Seit Jahren bietet der Verein "Hilfe für exotische Tiere in Not" Raubkatzen einen friedlichen Lebensabend in Bayern. In seiner Anlage in Wallersdorf bei Ansbach, die von Tierschützern als "fantastisch" gelobt wird, landen Tiere, die zum Beispiel von der Polizei beschlagnahmt wurden. Insgesamt acht Tiger, fünf Pumas und ein Ozelot leben derzeit im Raubtierasyl. Die meisten Tiere haben eine schlimme Vergangenheit hinter sich: Beschlagnahmt bei Zuhältern, die nur mit ihnen angeben wollten, oder aus Zirkussen, in denen sie unter schlechten Bedingungen leben mussten. Nun aber sieht sich der Verein durch einen Rechtsstreit in seiner finanziellen Zukunft bedroht. Das Gelände, auf dem sich die Raubkatzen-Gehege befinden, wird vom Zwangsverwalter einer Ansbacher Bank verwaltet. 2002, als es dem Verein finanziell noch besser ging, zahlte er freiwillig eine Pacht von 1400 Euro monatlich. Doch wegen nachlassender Spenden senkte der Verein im Dezember 2003 die Pacht auf 400 Euro. Jetzt soll das Landgericht Ansbach entscheiden, wie es weiter geht.
 



Planung und Bau 

MDR - 30. Dez. 2005
Thüringer Zoopark baut aus
Der Thüringer Zoopark in Erfurt startet das neue Jahr mit Großprojekten. Umfangreichstes Vorhaben ist der Ausbau des Elefanten-Geheges für rund 2,5 Millionen Euro bis 2010. Nach Angaben des Zoos sollen die Elefanten künftig zehn Mal soviel Platz haben. Bis 2012 will der Zoopark die neue EU-Richtlinie für die artgerechte Haltung von Tieren umsetzen. Das koste den Zoo und die Stadt rund 8,2 Millionen Euro, sagte Direktor Norbert Neuschulz. Er forderte das Land auf, auch einen finanziellen Beitrag zu leisten.

Grafschafter Nachrichten - 05.01.06
Präriehunde sollen Zoobesucher am Eingang begrüßen
Nordhorn. Der Bau eines Eingangspavillons mitsamt eines neuen Geheges für die Präriehunde im Eingangsbereich stehen ganz oben der Aufgabenliste des Tierparks für 2006. Die Erweiterung des Vechtehofs ist in Planung. In diesem Jahr soll eine ebenfalls begehbare Lagune für Ibisse fertiggestellt werden. Auch der Naturlehrpfad, der sich am Vechtealtarm entlang windet, soll in diesem Jahr eröffnet werden. Im elften Jahr nach seiner Neugründung gab den neunten Besucherrekord: 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

Kölner Stadt-Anzeiger - 30. Dez. 2005
Komfortables Heim für Siggi und Balu
Noch geht es am Haupteingang zum Hellenthaler Wildfreigehege beschaulich zu. Bereits in wenigen Monaten soll dort im wahrsten Sinne des Wortes der Bär brummen. „Wenn die Bauarbeiten weiter reibungslos verlaufen, werden wir im Mai die Eröffnung unseres neuen Bärengeheges feiern können“, zog Eventmanager Ralph Mauel, der die Aktion „Hier brummt der Bär“ im Wildgehege betreut, ein erstes positives Fazit der Baumaßnahme. Während die beiden Hellenthaler Bären derzeit noch mit einer Fläche von 740 Quadratmetern auskommen müssen, können sie sich ab dem kommenden Frühjahr auf etwa 4500 Quadratmetern austoben. Die sonnige und teilweise terrassenförmige Lage des neuen Geheges wird ein weiterer Vorteil gegenüber dem bis dato ziemlich schattig und verwinkelt gelegenen Bärenquartier sein. Zum neuen Gehege gehören auch vier Boxen, Futterkammern, ein Nachtquartier, eine Schlechtwetterunterkunft sowie eine Quarantäne- und Behandlungsstation. Neben einer freien Sicht auf das Gehege und einem schönen Ausblick auf das gesamte Hellenthaler Tal dürfen sich die Besucher auch auf einen „Erlebnispfad“ freuen.

hna.de,  28.12.2005

Bislang Fehlanzeige bei Sponsoren für Kalefelder Raubtierpark
Von den 70 Unternehmen, die nach Ansicht der Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz in Frage kommen, haben bislang zehn abgesagt. Carsten Schöne, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der IGAR, gibt zu, dass man seitens der IGAR von schnelleren Entscheidungen in den Chef-Etagen der Firmen ausgegangen war. "Allerdings sind wir noch voll im Zeitplan", betont Schöne, denn für die Akquirierung von Sponsoren habe man sich eine Frist von eineinhalb bis drei Jahren gesetzt. Für den ersten von insgesamt drei Bauabschnitten werden 15 Millionen Euro benötigt. Allerdings sei hier Geduld gefragt. Das Konzept für den Raubtierpark sei völlig neu. "Es ist verständlich, dass Kritiker dies für unmöglich halten", räumt Schöne ein, allerdings sei in der deutschen Zoolandschaft zurzeit eine Entwicklung zu beobachten, die die Realisierung des Parks immer wahrscheinlicher werden ließe. "Finanzkräftige Privatunternehmen, vornehmlich aus Holland, investieren in deutsche Zoos." Die Tatsache, dass die Investoren auch vermehrt in Deutschland eine Nachfrage nach speziellen Tierparks erwarten, stimme ihn zuversichtlich.

>> mit netter Karikatur

Mitteldeutsche Zeitung - 31. Dez. 2005
Attraktivität des Tierparks wächst
Das in diesem Jahr eröffnete Erdmännchen-Gehege gehört ganz klar zu den Attraktionen des kleinen Wittenberger Tierparks, der gleichwohl wächst und gedeiht und sich ständig verändert. Mit der Zucht von Weißbüschelaffen sind die Wittenberger unter tatkräftiger Hilfe von Irene Seifert inzwischen so weit, dass andere Tierparks versorgt werden können. Mitte Dezember erblickten zwei Rotbauch-Tamarine das Licht der Welt. Ziege Gerti hat Zwillinge bekommen und sechs Nerze sind im Juni geschlüpft - "ein Wahnsinnswurf", bemerkt Mario Lindemann nicht ohne Stolz. Im September begann die Sanierung des Daches der Kasematte, Erde und Bäume mussten entfernt und das Dach winterfest gemacht werden. Jetzt wird überlegt, ob das Dach nicht begehbar gestaltet werden kann. Umgebaut wurde im zurückliegenden Jahr auch das ehemalige Affenhaus, das jetzt Rotbauch-Tamarine, Weißbüschel-Affen und Liszt-Affen beherbergt. Zwei weitere Affen-Arten sollen hinzukommen. Lohn für die zumeist ehrenamtlichen Mühen ist nicht zuletzt, dass die Besucher-Zahlen steigen.



Aktionen

Krefelder Zeitung - 3. Jan. 2006
Wenn die Schildkröte um Hautpflege bittet
Mehr als 6000 große und kleine Besucher ließen sich 2005 gezielt durch den Krefelder Zoo führen. In diesem Jahr wird das Angebot noch weiter ausgebaut. Die Führungen "Winter spezial" des 14-köpfigen Zooführer-Teams werden noch bis März angeboten. Diplom-Biologin Gaby Borg, Honorarkraft im Zoo, unter anderem für die Organisation der Zoo-Pädagogik zuständig, klärt auf: "Die Schildkröten mögen es wirklich gerne, wenn man ihre Weichteile massiert." Der Kornnatter hingegen seien mehr als zwei Termine pro Woche nicht zuzumuten, an denen sie durch die Hände neugieriger Kinder gleitet. Neben altbewährten Rennern wie "Sex im Zoo", "Von Geisterheilern und wundersamen Bräuchen" oder der "Nachtsafari" hat sich das kreative Quartett zusätzliche Angebote einfallen lassen. Kostenlos sind die bekannten Sonntagsführungen zweimal im Monat um 14 Uhr. Erstmals wird ab März an jedem zweiten Mittwoch eine "After-Work-Führung" (17 Uhr) zu verschiedenen Themen angeboten. Etwas anspruchsvoller, "aber nicht hochwissenschaftlich" (Gaby Borg) ist die neue Zoo-Akademie für Erwachsene: Da geht es um die Systematik der Tiere, Artenschutz, biologisches und zoologisches Wissen. Überaus beliebt ist das teuerste Angebot (100 Euro) der dreistündige "Schnuppertag" im Lieblingsrevier des Kunden.

Mitteldeutsche Zeitung - 2. Jan. 2006
Fastentag erhält den Appetit
Am Neujahrsmorgen hatte sich im Zoo Halle um Punkt 10 Uhr die erstaunliche Menge von mehr als 200 Personen am Raubtiergehege eingefunden zum traditionellen Neujahrsrundgang, dem mittlerweise 45., wie Zoodirektor Andreas Jacob feststellte. Jacob begrüßte die Gäste gut gelaunt - blickt er doch auf ein Jahr zurück, in dem der Zoo "vor Katastrophen und Krankheiten verschont" geblieben ist. Die Anwesenden durften zunächst einen Blick in die Zukunft werfen: Zoodirektor Jacob führte die Menge ins Elefantenhaus, das gerade gebaut wird. "Ui, das sieht ja richtig futuristisch aus", entfuhr es einem Besucher, als er den riesigen Betonbau betrat, der im Juli fertig werden soll.

Mitteldeutsche Zeitung - 2. Jan. 2006
Neujahrsrundgang mit Überraschungen
Gleich zwei Überraschungen kündigte der stellvertretende Tierparkchef, Jörgen Kallas, zu Beginn des traditionellen Neujahrsrundganges durch den Ascherslebener Tierpark an. Der Firmenchef von Elektromaschinenbau Aschersleben, Wolfgang Kliemann, und Ehefrau Gabi übernahmen für ein schwarzes Jaguarjunges die Patenschaft. "Hier gleich neben der Anlage entsteht für die Kinder ein Tigerlehr- und Spielpfad", wies Kallas die Besucher auf eines der nächsten Projekte hin. Als sich die Besucher den Ziegen näherten, kamen sie gleich aus ihrem Stall. Hier lüftete Kallas das zweite Geheimnis. Die zehnjährige Sahra Renneberg aus Aschersleben hatte ihr Sparschwein geschlachtet und für ein kleines Zicklein die 30 Euro für eine Patenschaft geopfert. Sie taufte das Ziegenkind auf den Namen "Krümel".

Berliner Kurier - 03. Jan. 2006
Stadtbären haben Geburtstag – das gibt eine tierisch tolle Fete
Die Berliner Stadtbären feiern im Januar ihre Geburtstage im Bärenzwinger am Köllnischen Park. Am 14. Januar wird die Bärin Maxi 20 Jahre alt, am 18.Januar feiert Schnute ihren 25. Geburtstag. Tilo ist der vierte Berliner Stadtbär. Seinen Sitz hat der Stadtbär seit 1939 in der Anlage neben dem Märkischen Museum. 1994 bekam er mit den Bärendamen Schnute und Maxi fünffachen Nachwuchs: Atze, Bärolina und Rieke gingen an den Zoo von Buenos Aires, Alex und Piefke fanden in Cabarceno (Spanien) eine neue Heimat.

 

Nachwuchs 
 
Express.de - 29. Dez. 2005
Sorge um Elefanten-Baby
Langsam wird’s eng: Mehr als 40 Stunden hat Elefantendame Khaing Lwin Htoo (Sonniger Strauß) nun schon starke Wehen – aber das Baby lässt sich weiter Zeit ... Zoo-Tierarzt Dr. Olaf Behlert ist beunruhigt, wachte die Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Elefantengehege. Gegen fünf Uhr wurde entschieden, Khaing ein wehenfördendes Präparat zu geben. Die erste Gabe nutzte nichts, also bekam Khaing um acht Uhr morgens eine zweite. Aber auch die blieb ohne Folgen. Irritiert war Behlert auch vom Verhalten der anderen Elis: „Sie haben sich in der Nacht einfach schlafen gelegt“, sagt er. „Das fand ich schon auffällig. Normalerweise unterstützen die Tiere die werdende Mutter, sind nah bei ihr. Man kann nur hoffen, dass alles in Ordnung ist, dass der Fötus lebt, sich nicht in einer falschen Lage befindet, nicht festsitzt.“ Nogge versichert: „Noch besteht kein Grund zur Panik. Aber es ist kurz vor zwölf. Lange darf es nicht mehr dauern.“

WDR - 30. Dez. 2005
"Wir sollten jetzt nicht schwarz malen"
Eine Elefantenkuh im Kölner Zoo spannt seit vier Tagen alle auf die Folter: Ist mit Muttertier und Ungeborenem alles okay? Prof. Gunther Nogge, Direktor des Kölner Zoos, hat die Antworten auf all jene Fragen, die den Elefanten-Fans unter den Nägeln brennen. "Das Tier sieht gesund aus und noch ist alles im grünen Bereich."

Kölnische Rundschau - 30. Dez. 2005
Hilfe für Elefantenmutter kaum möglich
Der Zoo hat auch am Donnerstag vergeblich auf die Geburt des ersten Elefanten in Köln gewartet. Susanne Happe sprach mit Zoo-Tierarzt Dr. Olaf Behlert.

Kölner Stadt-Anzeiger - 30. Dez. 2005
Warten auf das Elefantenbaby
Ein bisschen erinnert Tierarzt Olaf Behlert an Dschungel-Doktor Daktari, wenn er in seinem Safari-Jeep durch den Kölner Zoo braust, um die neuesten Erkundungen in Sachen Elefantengeburt einzuholen. Doch trotz emsiger Geschäftigkeit im und um das Elefantenhaus nimmt das Warten kein Ende. Das Elefantenhaus selbst ist geschlossen. Von den ungewöhnlichen Zuständen, die zurzeit im Zoo herrschen, kann seit gestern auch das Ehepaar Ludwig ein Lied singen. Im Elefantenhaus wollten Arne Ludwig und Verena Specks sich vor geladener Hochzeitsgesellschaft das Ja-Wort geben. Im Zoo angekommen fanden sie sich dann vor verschlossenen Türen, denn niemand hatte ihnen Bescheid gegeben, dass das Elefantenhaus geschlossen ist. Bereitwillig ließen sie die Verantwortlichen auf das Tropenhaus ausweichen.

WDR - 1. Jan. 2006
Ruhiger Jahresstart im Elefantengehege
Feuerwerk und Neujahrsböller konnten die trächtige Elefantenkuh Khaing Lwin Htoo im Kölner Zoo nicht aus der Ruhe bringen. Ihre Wehen haben aufgehört, mit der Geburt scheint sie es nicht eilig zu haben. Auch die Zoo-Experten bleiben gelassen. Dass die trächtige Elefantenkuh isst, kotet und sich mit den anderen Tieren beschäftigt, ist auch für Zoodirektor Gunther Nogge das beste Zeichen, dass alles "ganz normal" verläuft - obwohl die Wehen trotz Medikamenten immer schwächer wurden und seit Freitag sogar ganz aufgehört haben. "Solange die Fruchtblase nicht geplatzt ist und das Jungtier lebt, besteht kein Grund zur Aufregung", sagte er.

Kölner Stadt-Anzeiger - 3. Jan. 2006
Spannung im Kölner Zoo
Seit Ende Dezember hält die Elefantenkuh "Khaing Lwin Htoo" den Kölner Zoo in Atem. "Vorige Woche hatte sie sehr starke Wehen, da dachten wir - es geht los", sagt Zoo-Kurator Theo Pagel. Doch der Elefantennachwuchs lässt auf sich warten. Dennoch ist das Zoo-Personal gerüstet: "Wir haben Nachtwachen eingerichtet", sagt Pagel. Per Monitor überwachen die Pfleger Tag und Nacht das Geschehen um die Elefantendame. "Der Nachwuchs könnte auch erst im Februar kommen."


Express.de
DIE ELEFANTEN-KAMERAMÄNNER
„Dort bedienen die Pfleger rund um die Uhr mit einem Joystick eine Panorama-Kamera", erklärt Zoo-Direktor Gunther Nogge

Rheinpfalz.de - 04. Jan. 2006
Schwarzes Nashornbaby in tschechischem Zoo geboren
Der Zoo von Dvur Kralove in Tschechien darf sich über seltenen Nachwuchs freuen: In dem Tierpark kam ein Schwarzes Nashorn zur Welt. Binnen zwei Stunden habe es auf eigenen Füßen gestanden und schon kurz danach bei seiner Mutter getrunken. Der Zoo schrieb einen Wettbewerb aus, um einen Namen für seinen jüngsten Spross zu finden.


NGZ - 04. Jan. 2006
Schwarzes Nashornbaby im Zoo geboren

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 30. Dez. 2005
Schwein gehabt
Wenn das kein Glück bringt! Pünktlich zum Jahreswechsel landete das Husumer Protestschwein Hertha aus dem Zoo Hannover noch einen ganz großen Wurf. Sie brachte neun Ferkel zur Welt.

Berliner Zeitung - 31. Dez. 2005
Schweinchen aus Baden-Württemberg
So ein Spaziergang im Schnee ist etwas ganz Ungewöhnliches im Leben dieser drei Schweinchen - schließlich wurden sie erst vor vier Wochen im Tierpark Friedrichsfelde geboren. Damit leben dort jetzt sechs schwäbisch-hallische Schweine. Lange werden die Jungtiere aber nicht im Tierpark bleiben: Sie werden verkauft - entweder zu Zuchtzwecken oder als Spanferkel. Das klassische Schicksal eines Hausschweins eben.

sz-online - 3. Jan. 2006
Bei den Ziegen gab es gleich dreifachen Nachwuchs
Süßen Nachwuchs gibt es seit kurzem im Chemnitzer Tierpark zu bestaunen. Denn bei den Zwergziegen und Kamerunschafen im Streichelzoo gibt es neue Bewohner.
„Bei den Zwergziegen kamen Drillinge zur Welt“, erzählt Oberpfleger Tobias Rietzsch (39). „Das kommt nicht häufig vor, sonst sind es immer Zwillinge.“

Rheinpfalz.de - 30. Dez. 2005
Zoo von San Diego: Pandabärin Su Lin bekommt Ausgang
Mit knapp fünf Monaten hat die Panda-Bärin Su Lin im Zoo von San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien erstmals Ausgang erhalten. Wie die Leitung des Zoos mitteilte, wird Su Lin künftig drei Stunden am Tag zu sehen sein. Su Lin war Anfang August von der 13-jährigen Bai Yun zur Welt gebracht worden und wog damals nur 112 Gramm.
Liebhaber von Pandas können sich über die Live-Kamera auf der Homepage des Zoos ein Bild von ihrem Treiben machen.



NonstopNews - 03. Jan. 2006
Dicke Luft im Hause Panda…
Heute wurde es ernst für Manfred, den kleinen Panda aus Hannover. An Weihnachten war der Bär nach einem heftigen Krach mit seinem Weibchen aus dem Zoo der niedersächsischen Landeshauptstadt ausgerissen, allerdings Tags darauf von einer Spaziergängerin entdeckt und von Zoomitarbeitern eingefangen worden. Auf die Flucht folgte die Quarantäne. Nachdem er so die Weihnachtstage und den Jahreswechsel in „Einzelhaft“ verbrachte, gab es am Dienstag eine verspätete Bescherung: Manfred wurde mit seiner Herzdame Margarete zusammengeführt…doch die geigte dem armen Kerlchen gehörig die Meinung und jagte ihn durchs Gehege.

B.Z. - 30. Dez. 2005
Wird Effi jetzt abgeschoben?
Erst wurde Gorilla-Junge Bokito im September aus dem Zoo in den Tierpark Hodenhagen abgeschoben, sollte danach in den Zoo von Shanghai. Jetzt soll es auch Gorilla-Dame Effi treffen. Nach Informationen der B.Z. spielt man im Zoo mit dem Gedanken, die große Liebe von Silberrücken Ivo an einen anderen europäischen Tierpark abzugeben. Hintergrund: Effi ist im Sozialgefüge der Gorilla-Gruppe zu dominant. Sie beherrscht die Weibchen, erlaubt nicht, daß sich Mpenzi dem Gorilla-Mann aus Holland nähert. Nur eins könnte Effi vor einer eventuellen Abschiebung in einen anderen Tierpark retten - eine Schwangerschaft.

Berliner Morgenpost - 2. Jan. 2006
Die Superstars des Zoos: Galerie der Publikumslieblinge
Unvergessen bleibt der zwei Tonnen schwere Superstar des Berliner Zoos: Knautschke. Das während des Zweiten Weltkriegs geborene Flußpferd erlangte größere Bekanntheit als mancher Bürgermeister. Das Flußpferd überlebte als eins von 91 Tieren den Bombenhagel in den letzten Kriegsmonaten. Ebenfalls wegen seiner imposanten Dimensionen avancierte Bobby bereits vor dem Zweiten Weltkrieg zum Publikumsliebling. Bobby kam 1928 als zweijähriger Affenknabe nach Berlin. Er starb 1935 an einer Blinddarmentzündung. Nach seinem Tod wurde eine Gipsskulptur von ihm angefertigt. Außerdem ist Bobby das Wappentier des Zoos. Auch Knorke, der 2003 mit stattlichen 40 Jahren starb, war einer der langjährigen Lieblinge der Berliner Tierfreunde.

ORF.at - 30. Dez. 2005
Pinguine auf die Waage
Im Tiergarten Schönbrunn müssen die Felsenpinguine noch vor Jahreswechsel auf die Waage. Schönbrunn ist der einzige europäische Zoo, der sich heuer über Nachwuchs bei Felsenpinguinen freuen durfte. 

Westdeutsche Zeitung - 31. Dez. 2005
Zur Inventur geht`s ab auf die Waage
Die Elefanten sind gewogen, der gewissermaßen schwerste Teil der diesjährigen Tier-Inventur im Wuppertaler Zoo ist damit erledigt. Die schwierigsten Aufgaben warten aber außerhalb des Elefantenhauses auf die zehn Revierleiter. Um in der hektischen Freiflughalle für Vögel den Überblick zu behalten, werden laut Alexander Sliwa beispielsweise drei bis vier Mann benötigt. Auch beim Zählen eines Schwarms Guppys, der locker 200 Fische umfassen kann, ist ein gutes Auge unerlässlich. Gleiches gilt für den großen Ententeich. Bis Samstag dauerte die große Volkszählung, dann wussten die Mitarbeiter ganz genau, wie viele Tiere wie vieler Arten sich im Zoo aufhalten. Die jährliche Inventur dient vor allem zur Kontrolle.

Berliner Kurier - 31. Dez. 2005
Echt vermessen, was der Tierpark da macht
Die kleinen Schwergewichte machen es Pfleger Thomas Günther nicht leicht. Stillgestanden zum Inventur-Appell? Das ist bei den drei quirligen Minifanten im Tierpark Friedrichsfelde ja wohl völlig vermessen! Von Affe bis Ziervogel wird im Tierpark jetzt wieder alles gezählt und manchmal auch gewogen und gemessen, was da kreucht und fleucht. Doch meine Maße gehören mir, scheint das Motto von Minifantin Cinta zu sein. Der Zollstock macht sie richtig zickig.

Salzburger Nachrichten - 29. Dez. 2005
Bartgeier im Zoo Salzburg aufgepäppelt
Einen besonderen Gast hatte der Zoo Salzburg über Weihnachten: Ein junger Bartgeier ließ sich fast eine Woche lang im Salzburger Zoo aufpäppeln, nachdem er durchnässt, unterkühlt und abgemagert bei Hallein hatte „notlanden“ müssen. Sein Gesundheitszustand war äußerst bedenklich: Neben seinem durchnässten Gefieder war er völlig unterkühlt und stark abgemagert. Die Identität des Vogels konnte durch die Beringung festgestellt werden. Es handelt sich um ein weibliches Tier, das am 1. Juni 2005 im Nationalpark Hohe Tauern freigelassen worden war. Am Donnerstag war die junge Bartgeierdame wieder bei Kräften. Sie wird vorerst in die Eulen- und Greifvogelstation Haringsee in der Nähe von Wien gebracht, dann jedoch so bald wie möglich wieder im Nationalpark Hohe Tauern frei gelassen werden.

Berchtesgadener Anzeiger - 30. Dez. 2005
Bartgeier musste bei Hallein »notlanden«
Einen besonderen Gast hatte der Zoo Salzburg über Weihnachten: Ein junger Bartgeier ließ sich fast eine Woche lang im Salzburger Zoo aufpäppeln, nachdem er durchnässt, unterkühlt und abgemagert bei Hallein »notlanden« musste. Nach wie vor ist der Bartgeier mit 225 bis 250 Brutpaaren immer noch der seltenste Greifvogel Europas.

Kieler Nachrichten - 04. Jan. 2006
Ob Seehund oder Känguru, die Arche ist für alle offen
Ob Sommer oder Winter - eine Arche ist immer geöffnet. Für Menschen und Tiere. Das gilt auch für den Grömitzer Zoo. Kürzlich nahm er sogar neue Bewohner auf: sechs Kängurus. Mit den sechs erwachsenen Tieren tummeln sich jetzt insgesamt zehn Kängurus im Zoo "Arche Noah", der mit dieser Aktion erneut seinem Namen alle Ehren macht. Denn die Tiere stammen aus einer Sendung, die die Holländer in Amsterdam beschlagnahmt hatten. Insgesamt waren über 1000 Tiere betroffen.


MVregio - 29. Dez. 2005
Tannenbäume als Appetithäppchen für Rostocker Elefanten
Wenn Sara und ihre Gefährtin Dzomba mit gutem Appetit Weihnachtsbäume verspeisen, hat das nichts damit zu tun, dass die beiden Afrikanischen Elefantendamen auf ihre Figur achten müssen. Der grüne Festtagsschmaus ist einfach nur eine willkommene Abwechslung im Speiseplan, zumal es in dieser Jahreszeit keine belaubten Äste gibt.

SWR.de Nachrichten - 30. Dez. 2005
Vitamin C für die Affen im Zoo
Die Bewohner der Zoos in Neuwied und Landau bekommen in diesen Tagen die winterlichen Temperaturen zu spüren. Für die Schimpansen gibt es da vorsorglich die eine oder andere Portion Vitamin C. Im Großen und Ganzen ändern Eis und Schnee jedoch kaum etwas am gewohnten Tagesablauf der Tiere.

Mitteldeutsche Zeitung - 31. Dez. 2005
Borstenvieh stört der Schnee nicht
Dauerfrost, Schnee und Eis - das macht nicht nur den Menschen zu schaffen. Auch die Bewohner des Merseburger Südparks - hier sind etwa 300 Tiere in über 50 verschiedenen Arten zu Hause - versuchen sich mehr oder weniger erfolgreich der Witterung anzupassen.

Rhein Main Presse - 31. Dez. 2005
Knallblaue Frösche und nette Lamas
Jahresrückblick: Zirkus Giovanni Althoff ist noch immer in Rheinhessen. Elefantenkuh Maja hat übrigens ein neues Zuhause im Heidelberger Zoo. Happy End auch in Eimsheim: Nach langer Vorgeschichte eröffnet Michael Steige im Juli das Gifttierhaus, das von einem Trägerverein betrieben wird. Ziel ist unter anderem, kaum erforschte und vom Aussterben bedrohte Arten nachzuzüchten und einen Beitrag zu ihrem Schutz zu leisten.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 30. Dez. 2005
Wachsen, Wandel und neue Einblicke
Das touristische Aushängeschild der "Grünen Stadt Marlow" ist der Vogelpark. Doch die großen mit ihm verbundenen Hoffnungen haben sich bisher nur zum Teil erfüllt. Entstanden in den ersten Jahren nach der "Wende" mit Unterstützung durch die Stadt und einen rührigen Förderverein, war er bei seiner Eröffnung am 2. Juli 1994 die erste zoologische Einrichtung dieser Art in den neuen Bundesländern. Einer der "Väter" des Vogelparks, der zuvor sechs Jahre im Rostocker Zoo beschäftigte Matthias Haase, ist Geschäftsführer der Gemeinnützigen Vogelpark Marlow GmbH. Noch bis Ende Januar gibt es statt einer Kassiererin eine Kasse des Vertrauens, danach ist bis zum 10. März lediglich der halbe Eintrittspreis zu bezahlen. Leider lässt sich die Zahl der Winter-Besucher an vielen Tagen an den Fingern einer Hand ablesen; das "Angebot" hätte weit mehr Gäste verdient.

Berliner Morgenpost - 3. Jan. 2006
Nashorn oder Waldhorn?
Narayani horcht mit gespitzten Ohren: Waldhornklänge gibt es nicht alle Tage in ihrem Haus. Die Dame aus Nepal, ein 18jähriges Nashorn, ist eigentlich gut gepanzert gegen Sentimentalität und andere Umwelteinflüsse, aber wenn der Dr. Ochs spielt, verharrt sie in Verwunderung. Andreas Ochs ist seit 1993 Tierarzt im Berliner Zoo, zuständig für Säugetiere und Vögel. Die Musik war für ihn zu keinem Zeitpunkt eine Alternative, obwohl er aus einer musikalischen Familie stammt - sein Großonkel Siegfried Ochs gründete den Philharmonischen Chor - und schon als Knirps das Klavier spielte. Das Horn trat erst vergleichsweise spät in sein Leben, und auch daran waren Tiere beteiligt. Seine Leidenschaft für Pferde ergab den Kontakt zu Reitern. Die spielten natürlich das zünftige Jagdhorn.

Waldeckische Landeszeitung - 29. Dez. 2005
Fischotterfrau Jule ist kein Single mehr
In den Wintermonaten registriert der Wildpark Edersee zwar keinen besonders starken Besucherandrang, jedoch ist das Tierparadies hoch über dem Edersee auch an trüben Tagen oder im weißen Winterkleid stets einen Besuch wert. Gegenwärtig gibt es eine noch nicht an die große Glocke gehängte Attraktion: Die einsame Fischotterfrau Jule hat endlich Gesellschaft bekommen. Wildparkförster Albert Hernold beendete das Singleleben von Jule und importierte aus dem Wildpark in Schleswig-Holstein, aus dem auch Jule stammt, für 1500 Euro, die der Förderverein Wildpark bereitwillig spendierte, eine weitere Otterdame. 2006 will Hernold das Otterduo zu einem Trio aufstocken mit einem Männchen. Zum Jahreswechsel stellte sich überraschend erster Nachwuchs im Wildpark am Edersee ein, eigentlich sehr früh für die Jahreszeit: Fünf Frischlinge tummeln sich in der Schar der Wildschweine.

Wiesbadener Kurier - 31. Dez. 2005
Viel Geld . . .
Wie es aussieht, haben die Stadtpolitiker - wenn auch spät - entdeckt, dass der Tierpark Kastel ein Kleinod ist, dem Beachtung gebührt. Hoffen wir, dass die amtlich vorgeschriebene Tierpflegerstelle gesichert wird, der Verein nicht mehr alle paar Wochen auf Betteltour gehen muss, um den Mann bezahlen zu können. In der Fasanerie ist die Stadt dabei, ein naturpädagogisches Zentrum zu verwirklichen. Das Projekt kann nur mit Personal zum Leben erweckt werden. Hier darf die Stadt nicht knausern, die Investition rechnet sich garantiert.

Stern - 04. Jan. 2006
Tierische Wechseljahre
Weibliche Gorillas kommen ebenso wie Menschenfrauen im fortgeschrittenen Alter in die Wechseljahre. Das berichtete die "New York Times" unter Berufung auf die Primatologin Sylvia Atsalis vom Brookfield Zoo in Chicago. Atsalis arbeitet zusammen mit Kollegen an weiteren zehn US-Zoos an einer Studie, die die Menopause und deren Vorstufe bei Gorilla-Damen beleuchtet. Dabei stützen sich die Experten zum einen auf das menstruale Muster, zum anderen auf das Hormon Progesteron im Stuhl. Die Untersuchung soll demnächst im "International Journal of Primatology" veröffentlicht werden.

B.Z. - 2. Jan. 2006
Jackos Zoo-Thriller
2005 war kein gutes Jahr für Michael Jackson. Und auch das neue Jahr hält bereits einiges an Ärger bereit. Dem King of Pop droht eine Anklage wegen Tierquälerei, denn: Während Jackson sich im selbst gewählten Exil Bahrain erholt, verkommt auf der Neverland Ranch sein Privatzoo. Die Tierrechtsorganisation Peta erhebt diese schweren Vorwürfe. Jackson soll in so großen finanziellen Schwierigkeiten stecken, daß er seinen Privatzoo (etwa 200 Tiere; darunter Schimpansen, Orang Utans, Giraffen, weiße Tiger, Löwen, Elefanten und Bären) nicht mehr unterhalten kann. Lisa Wathne, Sprecherin von Peta USA forderte: "Jackson sollte dieses Szenario sofort beenden und seine Tiere an professionelle Zoos abgeben." Sollten sich die Anschuldigungen bestätigen, könnte Jackson zum Verkauf der Ranch gezwungen werden.

Spiegel Online - 3. Jan. 2006
Seltenes Tier: US-Zoo verkauft zweiköpfige Schlange
Ein US-Zoo versteigert seine exotischste Bewohnerin: eine Schlange, die nicht nur ein Albino ist, sondern auch zwei Köpfe hat. Mindestens 150.000 Dollar soll das Tier einbringen - das Zehnfache seines ursprünglichen Kaufpreises. "We", eine Rattenschlange, lebt seit sechs Jahren im World Aquarium in St. Louis. Der Zoo hatte "We" kurz nach ihrer Geburt 1999 für 15.000 Dollar gekauft - wohl wissend, dass die meisten zweiköpfigen Schlangen nur wenige Monate alt werden. In den vergangenen sechs Jahren hat sie sich prächtig entwickelt und ist inzwischen 1,20 Meter lang und zweieinhalb Zentimeter dick.

FAZ.NET - 3. Jan. 2006
Aquarium sucht Käufer für zweiköpfige Schlange
Ein amerikanisches Aquarium sucht einen Käufer für seinen exotischsten Bewohner: eine zweiköpfige Albino-Schlange. „Es ist eine fantastische Schlange”, sagte der Direktor des World Aquariums in St. Louis, Leonard Sonnenschein. „Jeder, der sie sieht, ist verblüfft.” Das Aquarium will mindestens 150.000 Dollar (126.840 Euro) für die Schwarze Erdnatter bekommen.

Krone.at - 29. Dez. 2005
Schildkröte & Nilpferd seit einem Jahr "zusammen"
Seit einem Jahr leben das 130 Jahre alte Schildkröten-Männchen Mark und das Nilpferd-Baby Owen im Zoo von Mombasa, Kenia inzwischen zusammen. Owen war von Südostasien dorthin gebracht worden, weil es durch den Tsunami seine Eltern verloren hat. Mark und Owen teilen ein Gehege, schauen sich verliebt an, schlafen nebeneinander und verbringen ihre gesamte Zeit zusammen. Biologen des Haller Parks in Mombasa glauben, dass das kleine Nilpferd in der Schildkröte einen Ersatzvater gefunden hat, nachdem es während des Tsunamis in Südostasien von seinen Eltern getrennt wurde. Da die Bindung nun doch nicht sehr natürlich erscheint, wollen die Wissenschaftler im kommenden Jahr Owen eine 13 Jahre alte Nilpferd-Dame vorstellen.

Westfälischer Anzeiger - 5. Jan. 2006
"Herr Schumann" als Brandstifter
Ein mutmaßlicher Feuerteufel, der unter anderem auch in Werne sein Unwesen getrieben haben soll, muss sich seit gestern vor dem Dortmunder Schwurgericht verantworten. Auf der Liste der Anklagepunkte auch eine widersinnige Brandstiftung in Werne: Kurz vor 23 Uhr waren im Wildgehege in Werne-Horst 50 Meter Strohballen sowie einige Quadratmeter Waldboden in Brand gesetzt worden.



Artikel aus der französischsprachigen Presse
(mangels Bearbeiter als automatische Übersetzung)

Courrier International -
4. Jan. 2006
Angestellter des Zoos von Cerza am Gesicht durch einen Leoparden verletzt
CAEN. ein Betreuer des Zoos von Cerza (Calvados), ist wild überfallen worden, aber seine Tage sind nicht in Gefahr, man lernten Montag bei der Direktion des animalier Parks. Samstag kurz nach 16 Uhr 30 an der Stunde der Mahlzeit des Rotwilds hat sich ein wiegender männlicher Leopard Sri Lankas 70kg auf dem alten Betreuer von 37 Jahren geworfen, der jedoch erfolgreich gewesen ist, seine Kollegen dank seinem Radio zu alarmieren. Schwer verletzt am Gesicht ist der Mensch in ein Krankenhaus eingeliefert worden, und der Leopard ist vom Direktor des Zoos geschlachtet worden.



Artikel aus der niederländischen Presse

Dierennieuws – 5. Januar 2006
Gutes Jahr für Artis
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200601/nw39332.htm
Der Amsterdamer Zoo konnte im Jahr 2005 die meisten Besucher seit 15 Jahren verbuchen. Insgesamt kamen 1,2 Mio Gäste, was eine Steigerung um 10% gegenüber 2004 bedeutet. Verantwortlich dafür sind u.a. die Geburt eines Elefanten und dreier Löwen, die Eröffnung des neuen Insektariums, die Serie „Dierenpark Artis“ im niederländischen Fernsehen und nicht zuletzt das gute Wetter.
 
Dierennieuws – 2. Januar 2005
Gepard kurzzeitig aus Gehege im Gaiapark entkommen
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200601/nw39219.htm
Am morgen des 27. Dezember gelang es einem Geparden, die Begrenzungsmauer seines Geheges zu überwinden, die zwar ausreichend hoch ist, aber offensichtlich Unebenheiten bietet, an denen sich das Tier festhalten konnte. Der Gepard konnte nach wenigen Minuten im Savannengehege – verunsichert durch die Zebragruppe - in eine Kiste gelockt werden.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tiergarten Heidelberg, 04.01.2006
Im Zoo weihnachtet es immer noch
Für viele Zootiere kommt die Bescherung erst nach Weihnachten. Viele Christbaumverkäufer sind froh, wenn sie für ihre nicht verkauften Fichten, Tannen oder Kiefern keine Entsorgungsgebühren entrichten müssen. Der Zoo hat ein Netzwerk seriöser Händler, von denen sie in jedem Jahr die stehen gebliebenen Weihnachtsbäume bekommen. Wichtiges Kriterium – die Bäume müssen frei von Verpackungsresten, Lametta und ähnlichen Dingen sein, die den Tieren schaden könnten. Nach den Feiertagen freuen sich dann Kamele, Elefanten und Co. über die Bereicherung ihrer Diät. Während manche Tiere nur die Nadeln oder nur die Rinde verzehren, lassen „Maya“ und „Ilona“ von den Koniferen nichts mehr übrig. Die Löwen fressen das Tannengrün zwar nicht, wälzen sich aber mit Vorliebe in den Nadelbäumen, um sich mit dem Harzduft einzuparfümieren. Und die Affenpfleger bauen jedes Jahr aus Weihnachtsbäumen und ein paar Leckereien einen Knusperwald für ihre Pfleglinge – es weihnachtet sehr. Für die Afrikanischen Zwergziegen hingegen scheint der Frühling eingekehrt zu sein: um die Weihnachtszeit sind etliche Jungtiere geboren. Die kleinen Ziegen sind mit ihren Müttern im Tiergarten Heidelberg zu sehen.

Zoo Wuppertal, 04.01.2006
Zweifacher Nachwuchs im Affenhaus bei den Goldbauchmangaben
Am 25. November und 16. Dezember 2005 wurden zwei Affenkinder der prächtigen Goldbauchmangaben im Affenhaus geboren. Unser Weibchen „Mona“ brachte ein männliches Jungtier zur Welt – es ist inzwischen ihr fünfter Nachwuchs. Das zweite Weibchen „Martina“ hat nun ein gesundes weibliches Jungtier zur Welt gebracht. Dies ist ihr erstes Jungtier und sie trägt und nährt es vorbildlich, immer eng an ihre Brust gedrückt. Der Vater beider Jungtiere „Max“ ist seit einigen Jahren der Gruppenchef und wurde ebenso wie die beiden Weibchen bereits im Zoo Wuppertal geboren. In Europa sind die stattlichen Goldbauchmangaben nur noch in wenigen anderen Zoos zu sehen. Die Zuchtgruppe im Wuppertaler Zoo ist die erfolgreichste. In freier Wildbahn sind Goldbauchmangaben inzwischen stark bedroht durch die Zerstörung ihres Lebensraumes, aber auch durch illegale Bejagung für den menschlichen Verzehr als sogenanntes „Bushmeat“.

Zoo Duisburg, 04.01.2006
Patenschaft statt Böllerschüsse
Warum gutes Geld mittels Krachern, Böllern oder Leuchtraketen in der Luft zerplatzen lassen, wenn solch Spektakel zu Besserem sich nutzen lässt… Das sagten sich jedenfalls auch in diesem Jahr die Gäste der Silvesterparty einer weithin bekannten niederrheinischen Gaststätte und arrangierten erneut eine Tier-Patenschafts-Tombola gemeinsam mit ihren Gästen. Bei Sekt und sonstig guter Laune sammelten sie einen Betrag von 500 ¬, den sie als Jahres-Futterspende für ein Steppen-Zebra im Zoo Duisburg anlegen wollen. Die Beauftragte für die „Aktion Tierpatenschaften im Zoo Duisburg“, Dr. Doris Heckermann-Meisters, konnte das Geld bereits am Neujahrstag aus den Händen der Eigentümer des Restaurants „Lippeschlösschen“ in Wesel – der Familie Jutta und Ullrich Langhoff – entgegennehmen. Weil Zebras freilich weder für papierene Banknoten noch klingende Münzen etwas übrig haben, wird die eifrige Patenschafts-Sammlerin die 500 ¬-Note persönlich an Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese überreichen – umgeben von Duisburgs großer Zebraherde. Vielleicht gestattet das eine oder andere Streifenpferd der Patenschaftsbeauftragten, ihr flüchtiges Danke-Küßchen auf seine samtene Muffelnase zu drücken – eine süße Mohrrübe könnte hierbei helfen…

Thüringer Zoopark Erfurt, 04.01.2006
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Am 8. Januar von 9 bis 12 Uhr lädt der Verein der Aquarienfreunde 1912 e. V. zur ersten Fisch- und Wasserpflanzenbörse des Jahres 2006 in das Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a ein. Auch dieses Mal stehen zahlreiche Nachzuchten von Süßwasserfischen sowie Wasserpflanzen zum Verkauf. Wer Fragen zum Einrichten von Fischbecken, zu einzelnen Fischarten oder zu anderen Aquarienthemen hat, kann sich kostenlos beraten lassen. In wenigen Tagen beginnt der Umbau des zu klein gewordenen Kaiman-Terrariums in ein attraktives Riff-Aquarium. Das Baugeschehen wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Eine Schutzwand wird vor Staub und Lärm schützen. Eingearbeitete Gucklöcher geben dann aber Einblicke in den Fortgang der Umbauarbeiten.

Zoo Hannover, 03.01.2006
Kleiner Ausreißer zieht nach Zoff wieder bei der Partnerin ein - Panda Manni kehrt heim!
Es war der Ehekrach des Jahres. Manni und Magarita hatten sich so heftig gestritten, dass Manni die Konsequenzen zog, die Sachen packte und das traute Heim verließ. Was schon bei normalen Ehepaaren ein Drama ist, wird umso pikanter, wenn es sich bei den Streitenden um Kleine Pandas handelt und ihr Heim der Zoo ist. Zwar sind die kleinen Katzenbären aus dem Himalaja eher behäbig (um nicht zu sagen, jede überflüssige Bewegung ist ihnen ein Gräuel) und völlig harmlos – dennoch sollten sie bitte in ihrem Gehege bleiben und nicht einfach in den hannoverschen Stadtwald stiften gehen. Ein Katzenbär gehört nun mal in den Himalaja (oder zumindest in ein dem Himalaja nachempfundenes Areal) und nicht in die Eilenriede. Und weil ein kleiner knallroter Katzenbär im unbelaubten Eichenwald etwa so unauffällig ist wie eine Tarantel auf einem Käsekuchen, war Manni auch schnell gefunden. Mit Hilfe der Feuerwehr konnte Manni aus dem Baum geborgen und sicher in die Quarantäne-Station des Zoo gebracht werden. Zehn Tage lang blieb Manni hinter den Kulissen und kurierte unter Aufsicht von Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Knieriem einen lästigen Durchfall aus (es scheint, dass das Essen am heimischen Herd bei Margarita dem Magen des kleinen Bambusfressers sehr viel besser bekommen ist als das Laub fern der Heimat). Heute war Manni wieder auf dem Posten und bereit, zu Margarita zurück zu kehren. Margarita hat die letzten Tage ruhig auf ihrem beliebten Schlafbaum verbracht. Als sie ihren Manni sah, zeigte sich jedoch nicht die große Liebe. Erst wählten beide einen eigenen Baum, dann näherten sie sich zaghaft, fraßen einträchtig ein wenig Bambus, nur damit Margarita ihren Gatten schließlich doch wieder auf einen entfernten Ast jagen konnte. Die Dame scheint unversöhnlich! „Es kann sein, dass die beiden die Ranzzeit in den Dezember vorverlegt hatten und Margarita bereits tragend ist,“ erklärt Zootierarzt Dr. Andreas Knieriem das Phänomen der streitenden Pandas. „Wenn sie tragend ist, will sie von ihm einfach nichts wissen.“ Und das wäre natürlich die netteste Erklärung für einen Ehekrach.

Zoo Leipzig, 03.01.2006
Zoo Leipzig auf Erfolgskurs! Erneuter Besucherrekord mit 1,458 Millionen
Mit rund 1,458 Millionen Besuchern konnte der Zoo Leipzig auch 2005 einen neuen Besucherrekord erzielen und damit den Erfolgskurs weiter vorantreiben. Im Vorjahr 2004 besuchten rund 1, 319 Millionen Gäste den Zoo. Damit konnte die beliebteste Freizeit- und Kultureinrichtung Leipzigs 2005 rund 139.000 Gäste mehr begrüßen. „ Wir sind alle sehr stolz auf das erzielte Ergebnis. Zeigt es uns doch einmal mehr, dass wir mit dem Konzept ´Zoo der Zukunft´ auf dem richtigen Wege sind. Die positive Resonanz die uns entgegengebracht wird bestärkt uns, die nächsten Zooprojekte mit viel Elan in Angriff zu nehmen“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Gründe für den äußerst positiven Zuspruch sind sowohl in den neuen zoologischen Attraktionen, wie der Eröffnung der neuen Okapi-Anlage, der Rekonstruktion der asiatischen Freiflugvoliere oder den zahlreichen Geburten, als auch in der wöchentlich ausgestrahlten Zoo-Doku „Elefant, Tiger & CO.“ zu sehen. Die beliebte Serie hat unter anderem dazu beigetragen, dass der Zoo Leipzig auch über seine Stadtgrenzen hinaus bekannt wurde. Für viele Besucher war sie der Anlass nach Leipzig in den Zoo zu kommen, um die tierischen Stars und die Pfleger selbst einmal kennen zu lernen. Das Jahr 2006 wartet erneut mit Zoo-Höhepunkten auf. Mit der Eröffnung des Elefantentempels „Ganesha Mandir“ zu Saisonbeginn ist ein weiterer Meilenstein des „Zoo der Zukunft“ erreicht. Die einzigartige Tempelruine wird die Zoofans in die Welt der ´Grauen Riesen` entführen und faszinierende Einblicke gewähren – sei es durch eine Unterwassersichtscheibe beim Baden oder von einer stilechten Pagode aus beim Spazieren auf der Freianlage. Im August ist der Zoo Leipzig Gastgeber der 61. Jahrestagung der World Association of Zoos and Aquariums. Etwa 250 Zoodirektoren aus der ganzen Welt werden dazu erwartet. „Wir freuen uns schon sehr auf das Jahr 2006. Es wird wieder ein sehr bewegendes und ereignisreiche Jahr für uns werden“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Tierpark Nordhorn, 03.01.2006
Rekord: 278.512 Besucher - Tierpark will dieses Jahr kräftig investieren
Beim Tierpark Nordhorn stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Im Tierpark Nordhorn ging in diesen Tagen einmal mehr ein sehr erfolgreiches Jahr zu Ende. Die Besucherzahlen konnten erneut um eine zweistellige Rate gesteigert werden – konkret um über 14 Prozent gegenüber 2004 auf 278.512 Besucher. Sehr zufrieden mit dem Rekordergebnis ist die Geschäftsleitung, zumal auch die Besucherzahlen der niederländischen Gäste nochmals gesteigert werden konnte. Rund 50% der Zoobesucher kommen aus dem Nachbarland. Sehr beliebt sind die günstigen 12-Monatskarten, erstmalig wurden im letzten Jahr über 10.000 Inhaber gezählt.32 festbeschäftigte Mitarbeiter sind bei dem Nordhorner Unternehmen tätig, davon 6 Auszubildende. Mit Erfolg hat sich der auf 10 ha erweiterte Tierpark in den letzten Jahren zu einem Publikumsmagneten weiterentwickelt, nachdem er im Jahr 1993 in einer existenbedrohenden Krise befand. Der Zoo beherbergt etwa 900 Tiere in 90 Arten und beteiligt sich an mehreren Erhaltungszuchtprogrammen. Die neu eröffneten grosszügigen Gehege, wie z.B. die für Besucher begehbare Volieren für australische Sittiche oder die Eulentundra geben die Dimension zukünftiger Gehege vor. In diesem Jahr sind wieder umfangreiche Investitionen und Modernisierungen geplant. In Bau befindet sich zur Zeit eine "Ibislagune".

Wilhelma, 03.01.2006
„Weißt Du wie viel Tierlein stehehen ...“
Was haben Elefanten und Heuschrecken gemeinsam? In der Wilhelma müssen sie alle rein in die Inventurliste – nur geht das bei den Elefanten etwas einfacher als bei den Heuschrecken! Und da außer den Zebras niemand streifencodierte Hinterbacken hat, wird in der Wilhelma von Hand gezählt: Kleine und große Krabbeltiere, schnelle und langsame Gefiederte, Schuppige und Pelzige ... fast 9000 Tiere tummeln sich in der Wilhelma, und einmal im Jahr wollen es Pfleger und Zoologen ganz genau wissen. Da den Tieren die jährliche Inventur aber am gestreiften oder ungestreiften Hintern buchstäblich vorbei geht, halten sie eben nicht extra still und machen das ganze so zu einem Geduldsspiel mit sportlicher Note. Diese fällt bei den Gärtnern flach, da die Pflanzen naturgemäß sehr wohl still halten bei der Inventur. Dennoch dauert es seine Zeit, bis auch die vielen Tausend Pflanzen erfasst sind. Im Idealfall stimmen Soll und Haben in Kartei und Gehege oder Gewächshaus überein. Aber je kleiner und zahlreicher die Tiere sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, das es Diskrepanzen gibt. Bei Elefanten und Mammutbäumen ist die Inventur halt eine einfache Angelegenheit, bei Ameisen und Guppies eher nicht. So verwandeln sich alle Pflanzen und Tiere der Wilhelma für die Bürokratie einmal jährlich in schnöde Zahlenkolonnen. Allerdings wird „nur“ gezählt – wiegen gehört nicht zu den Aufgaben während der Inventur. Der junge Brillenpinguin muss inventurunabhängig regelmäßig auf die Wage, um die Gewichtszunahme zu kontrollieren. Genau, die Zunahme, nicht jahreswechseldiätgebeutelt die Abnahme ... glückliche Pinguine!

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 03.01.2006
Nach erfolgreich überstandener Kur kann es die junge Eisbärendame Lara nun kaum noch erwarten mit ihrer Mutter Olinka auf Entdeckungsreise in ihre neue Heimat der ZOOM Erlebniswelt Alaska zu gehen. Die Eisbärenmutter, die Lara auf ihrem langen Weg von Wien in das neue Zuhause begleitet hat, wird bis zu einem Jahr bei ihrer Tochter bleiben, bevor diese vollständig in die Obhut der Tierpfleger der ZOOM Erlebniswelt übergeben wird.

Zoo Dortmund, 02.01.2006
Tiere des Winters im Zoo Dortmund
Der Zoo Dortmund ist ganzjährig geöffnet – 365 Tage im Jahr. Auch im Winter. Denn: auch im Winter gibt es eine Menge zu sehen im Zoo Dortmund. In der kalten Jahreszeit bietet der Zoo die Gelegenheit ein Wechselbad klimatischer Bedingungen zu genießen. Von der klirrenden Kälte der Außenanlagen in die tropische Hitze des Amazonashauses oder in die gemäßigte Wärme von Raubtierhaus oder Giraffenhaus. Auch im Otterhaus, im Regenwaldhaus oder im Bauernhof kann man sich kurz aufwärmen und braucht trotzdem nicht auf Tiere zu verzichten. Neben der bunten exotischen Vielfalt im Amazonashaus (wo zur Zeit auch der Nachwuchs der Hühnerfresser – einer großen Natterart – zu sehen ist) zeigt das Regenwaldhaus die Orang-Utan-Gruppe und die Schabrackentapire. Im Otterhaus sind zur Zeit die Riesenottervierlinge mitsamt ihren Eltern zu sehen, im Giraffenhaus wärmen sich die langhalsigen Giraffen auf und daneben tummeln sich Erdmännchen und Fuchsmangusten. Tiger und Löwen wärmen sich in Augenhöhe im Raubtierhaus auf und im Bauernhof sind Schweine, Kühe und Ziegen zu sehen. Aber es gibt auch Tiere, die mit der Kälte kein Problem haben. Namentlich die Pinguine nehmen ungeniert ein Bad in ihrem selbstverständlich unbeheizten Pool. Eine dicke Speckschicht schützt sie vor Erfrierungen. Besonders zur Weihnachtszeit wird die Aufmerksamkeit auch auf die nordischen Rentiere gelenkt – jene sagenhaften Schlittentiere des Weihnachtsmannes. Auch sie sind die Kälte aus ihrer skandinavischen Heimat gewohnt. Im Zoo Dortmund sind auch zwei Raubkatzenarten zu sehen, denen man ihre Kälteresistenz nicht sogleich ansieht. Der Amur-Leopard kommt aus dem winterliche kalten Amurgebiet in Sibirien und ist folglich hervorragend auch an Minustemperaturen angepasst. Und die kleine Amur-Katze stammt, wie der Name vermuten lässt, aus dem gleichen Lebensraum. Auch die Karpatenluchse des Dortmunder Zoos scheinen sich in der kalten Jahreszeit pudelwohl zu fühlen. Am besten jedoch dürfte die Schnee-Eule an das Klima angepasst sein. Sie kommt aus den rund um den Pol gelegenen Tundrasteppen, in denen die meiste Zeit des Jahres Minustemperaturen herrschen. Man sieht: auch im Winter hat der Zoo Dortmund einiges zu bieten. Der große technische Aufwand ermöglicht auch exotischen Tieren im heimischen Winter ein angenehmes Leben, so dass die meisten der rund 1500 Tiere des Dortmunder Zoos auch im Winter zu sehen sind.

Zoo Hannover, 30.12.2005
Zoo nimmt auf dem NDR Sofa Platz
Am 29. Dezember war der Zoo um eine Attraktion reicher: Ein oranges Sofa auf einer großen Bühne leuchtete mitten im Winter-Zoo auf Meyers Hof! Das NDR Fernsehen zeichnete Moderationen und Interviews für die Sendung „Unser starker Norden“ auf. Vom orangen Sofa aus stellten die NDR Moderatoren Inka Schneider und Dominique Ziesemer Superlative aus dem Norden vor: das Stärkste und Spannendste, Spitzenleistungen und Kurioses, bemerkenswerte Schicksale und die schönsten Landschaften. Auf dem Sofa nahmen unter anderem Überlebens-Künstler Rüdiger Nehberg, Schauspieler Till Demtröder (Großstadtrevier) und Zoodirektor Klaus-Michael Machens Platz. Zoodirektor Machens stellt die Superlative des Zoos vor.

Zoo Hannover, 30.12.2005
Silvester-Schweinchen geboren
Pünktlich zum Jahreswechsel bescherte das Rotbunte Husumer Protestschwein Hertha dem Zoo gestern eine Sonderportion Glück: Neun rot-weiß-rote Ferkel quieken im Stall auf Meyers Hof! Ihren Namen verdanken die Schweine übrigens nicht ihrer Fähigkeit, wirklich laut protestierend quieken zu können. Vielmehr geht ihre rot-weiß-rote Färbung auf den Humor der dänischen Minderheit an der nordfriesischen Küste im 19. Jahrhundert zurück. Als die Dänen damals ihre Landes-Flagge nicht mehr im Vorgarten hissen durften, haben sie aus Protest die rot-weiß-roten Schweine gezüchtet und sie anstelle der Fahne im Vorgarten präsentiert. Die putzige Schweinerasse ist vom Aussterben bedroht. Mit ihrer Zucht möchte der Zoo zum Erhalt der Protestler beitragen. Die kleinen Glücksbringer können täglich von 10 bis 16 Uhr besucht werden. Lediglich am Silvestertag – 31. Dezember – hat der Zoo nur von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Tiergarten Heidelberg, 30.12.2005

2008 soll das Elefantenhaus stehen
In der letzten Sitzung vor der Weihnachtspause hat der Gemeinderat der Stadt Heidelberg am 15.12.2005 mit großer Mehrheit eine wichtige Entscheidung für die den Zoo und die Dickhäuter in Heidelberg getroffen: Das neue Elefantenhaus im Zoo (Kostenschätzung 3 Millionen ¬) wird mit einem städtischen Zuschuss von 1,25 Millionen ¬ gefördert, darüber hinaus bürgt die Stadt Heidelberg für einen Kredit über weitere 1,25 Millionen ¬, den der Zoo aufnehmen wird. Weitere 500.000 ¬ sollen durch Spenden und Sponsoring zusammenkommen. Ca. 100.000 ¬ haben der Verein der Tiergartenfreunde mit seiner Aktion "Pro Elefant" und der Zoo bereits gesammt. Von kleinen Mädchen, die für die Elefanten auf dem Markt Flöte spielen, über Künstler, die ihre Bilder für das Elefantenhaus versteigern lassen bis zum Heidelberger Einzelhandel und den Firmen, die das Benefizkonzert mit Freddy wonder gesponsort haben, reicht die Palette der Elefantenfreunde. Der Zoo ist optimistisch dass in den  nächsten zwei Jahren die 500.000 ¬ Spendensumme erreicht werden. Viele Aktion sind in der Planung und der Rückhlat bei der Bevölkerung umwerfend. Das neue Elefantenhaus wird neue Akzente bei der Beschäftigung der  grauen Riesen setzen. Die Gemeinschaftshaltung mit Axishirschen und Hirschziegenantilopen wird auch im Innenbereich  praktiziert werden. Naturboden in der Innenanlage und vielfältige Einrichtungen um den Tag der Zooelefanten abwechslungsreich zu gestalten sind geplant. Ebenso wird ein modernes Sicherheitskonzept verwriklicht, das es erlaubt mit jedem Tier  auch im "protected contact" zu arbeiten. Das Zooteam freut sich auf die nun beginnende Detailplanung, die Ende des Jahres 2006 abgeschlossen sein soll. Nach ca. 16 Monaten Bauzeit soll dann Mitte 2008 das neue Haus fertig sein. In das Elefantenhaus sollen "Ilona" und die sich auf dem Wege der Besserung befindliche "Maya"  einziehen. Es wird erstklassige Lebensbedingungen für vier Elefanten bieten. Mit der Förderung dieses Projektes hat die Stadt Heidelberg ein deutliches Zeichen gesetzt. Von den über 450.000 Besuchern des Zoos kommen die meisten aus der Metropolregion Rhein-Neckar.  Für die weitere Entwicklung des Zoos wäre ein stärkeres Engagement der Region für ihren Zoo sehr wichtig.
Gestreifte Minitiger gehen auf Entdeckungsreise
Am Morgen des 08.11.2005 entdeckten die Tierpfleger der Raubtiere drei kleine Tiger, die über Nacht auf die Welt gekommen waren. Vorausschauend hatte Jörg Kubacki, Revierleiter im Tiergarten Heidelberg, bereits Kameras in der Wurfbox eingerichtet, um die Jungtiere über einen Monitor zu sehen. Doch Kim, die junge Tigermutter, suchte sich einen anderen Platz: direkt für die Besucher einsehbar brachte sie ihre Jungen im Innengehege zur Welt. „Kim ist eine großartige Mutter und kümmert sich ganz toll um die Kleinen“, berichtet Kubacki, „sie ist ganz ruhig, auch durch Besucher fühlt sie sich nicht gestört.“ Jetzt ist die kritische Zeit überwunden und so freut sich Kubacki, dass alles reibungslos geklappt hat: „Jetzt könnten wir die Jungtiere zur Not auch noch mit feinem Hackfleisch durchfüttern“, erläutert er. Dennoch hofft das Zooteam, dass dies nicht nötig sein wird. „Eine natürliche Aufzucht ist in jedem Fall vorzuziehen“, erläutert Imke Figura, Wissenschaftliche Assistentin, „so lernen die Kleinen von ihren Müttern für später, wie man Junge aufzieht.“ Mittlerweile haben die drei schon ihre Augen geöffnet, sind munter und erkunden die Welt, spielen, toben und purzeln, versuchen sich in kleinen Sprüngen. „Anfrage, ob man die Kleinen auch mal auf den Arm nehmen darf, müssen wir ablehnen“, sagt Imke Figura, „abgesehen davon, dass die Mutter ihre Jungen möglicherweise nicht mehr annimmt, sollen die Kleinen auch möglichst naturnah, d.h. auch ohne Menschenkontakt, aufwachsen.“ Auf Sumatra gibt es nur noch etwa 500 Individuen dieser Tigerunterart, so dass eine erfolgreiche Nachzucht wie nun im Tiergarten Heidelberg geglückt, für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm von großer Bedeutung ist.

Zoo Leipzig, 30.12.2005
Auf Safari im Zoo Leipzig - Neue Entdeckertouren mit den Zoolotsen
Erfahrene Zoolotsen ermöglichen ab dem 1. Januar 2006 individuelle Entdeckertouren durch den Leipziger Zoo. Die ganze Welt der Tiere sehen und begreifen – ein spannendes Abenteuer, das mit allen Sinnen erlebt werden kann. Einsteigertouren für Kinder und Erwachsene bieten neuen Gästen die Gelegenheit, sich einen ersten Überblick zu verschaffen und das 23 Hektar große Areal mit seinen tierischen Bewohnern kennen zu lernen. Für Zoofreunde, die häufiger zu Besuch sind, sind besonders die Abenteuertouren empfehlenswert. Kleine und große Entdecker können sich beispielsweise auf einen Dschungeltrip durch Asien begeben, eine Afrikasafari genießen oder sich ausführlich über das Projekt „Zoo der Zukunft“ informieren. Für absolute Zoofans sind die beeindruckenden Exklusivtouren genau das Richtige. Zusammen mit den Zoolotsen ermöglichen fachkundige Tierpfleger jedem Besucher den Weg hinter die Kulissen des Zoos. Bei der „Expedition Pongoland“ Spannendes über unsere nächsten Verwandten erfahren oder zusehen, was auf dem täglichen Speiseplan der Tiere steht und wie es in der Futterküche zubereitet wird, dies und noch vieles mehr bekommen interessierte Zoofans bei den Exklusivtouren geboten. Insgesamt steht dem Zoopublikum eine Auswahl von mehr als zehn unterschiedliche und qualitativ hochwertige Entdeckertouren zur Verfügung. Da fällt die Auswahl schwer! Die Preise der angebotenen Touren liegen je nach Umfang und Thematik zwischen 30 und 100 Euro pro Gruppe zzgl. Eintrittpreis. Darüber hinaus können Kurzentschlossene jeden Sonntag um 11 Uhr an einer thematischen Sonderführung für 2,50 Euro teilnehmen.

Tiergarten Nürnberg, 29.12.2005
Dürer und das Nashorn
Die Panzernashörner verbinden den Tiergarten mit seinen lebenden Tieren und die Kunst in der Dürer – Stadt von Beginn an. Der alte Holzschnitt von 1515 war schließlich der Anlass, dass der Tiergarten seine Haltung auf die asiatischen Panzernashörner umgestellt hat und der erste Nachwuchs im Tiergarten Nürnberg auf den Namen Albrecht getauft wurde. Unter dem Motto „tierisch viel Museen...... und tierisch viele Vorteile“ hat der Tiergarten und die Museen der Stadt Nürnberg (Dürer-Haus, Fembo-Haus, Spielzeugmuseeum, Tucherschloss, Museeum Industriekultur, Dokuzentrum und Schwurgerichtssaal 600) bis 31. März 2006 eine Sonderaktion gestartet: Vergünstigungen beim Besuch beider Einrichtungen! Gegen Vorlage der Eintrittskarte des Tiergartens müssen in den Museen der Stadt Nürnberg nur 2,50 Euro bezahlt werden, Kinder bis 16 Jahre sind frei. Umgekehrt zahlen Erwachsene mit einer Eintrittskarte der Museen der Stadt Nürnberg nur 3,50 Euro für den Tiergarten, Kinder bis 16 Jahre sind frei.

Zoo Duisburg, 29.12.2005
Verstärkung für die Stummel-Affen
Gerade einmal zwei Wochen ist es her, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland und eine Abordnung des ThyssenKrupp Steel-Vorstandes den Grundstein für den erweiterten Eingangsbereich am Äquatorium/Affenhaus des Zoos legten, da traf aus dem thüringischen Zoopark Erfurt Verstärkung für die drei Duisburger Bären-Stummelaffen ein. Zooinspektor Peter Saborowski persönlich holte Mutter THERESA (geb. 1984 (!) - also nicht zu verwechseln mit der albanischen Friedensnobelpreisträgerin Teresa, die von Indien aus mit ihrem Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“ sich um Sterbende und Leprakranke kümmerte!) samt ihrer Tochter MELISSA (geb. 1992) in geräumigen Spezialkisten an den Kaiserberg. Die beiden Stummelaffen sollen die hiesige Zuchtgruppe um „neues Blut“ verstärken, denn als Highlight des Umbaus an Duisburgs Primatenstation gilt ein 200 m² großes Freigehege für eben jene Angehörigen der prächtigen Guerezza-Affen-Sippe. Wer sich unter „Bären-Stummelaffe“ allerdings einen etwas zu kurz geratenen Vierhänder mit Bärentatzen und Stummelschwanz vorstellt, liegt falsch: „stummelig“ sind nur die beiden Daumen der sprungstarken afrikanischen Urwald-Akrobaten, und was bei diesen wehrhaften Affen an „Bären“ erinnern soll, bleibt Geheimnis ihres Wortschöpfers. Alles Übrige nämlich ist einschließlich des quastengeschmückten Schwanzes rank und schlank, und das fingerlange, graumelierte Seidenhaar flattert (und fungiert!) beinahe wie ein Fallschirm, wenn die Tiere aus hohen Dschungelwipfeln in tieferes Astwerk hinunterspringen. Als Nur-Laubesser und ausgesprochene Vegetarier sind Bären-Stummelaffen in unseren Tiergärten relativ problematische Kostgänger, denn mit Bananen, Erdnüssen und Zwieback allein ist es nicht getan – ihre Vorzugsnahrung besteht aus frischen Blättern unterschiedlicher Laubarten, aus Keimlingen, Knospen und Blüten. Recht selten ist deshalb erfolgreiche Nachzucht zu erwarten, aber genau hierauf ist das Pflegepersonal des Äquatoriums/Affenhauses in Duisburg bestens eingestellt: In den vergangenen Jahren erblickten immer wieder kleine Bären-Stummelaffen-Babies das Licht der Welt – übrigens in waschmittelreifes w e i ß e s Fell gekleidet… Zusätzlich zu den beiden Duisburger Männchen und dem einsamen Weiblein werden die beiden neuen Erfurter Damen gewiss auch in Zukunft den Ruf Duisburgs als hervorragenden Standort äffischer Zuchterfolge mehren.

Tiergarten Nürnberg, 29.12.2005
Neue Raubtiere im Tiergarten Nürnberg
Bereits im Sommer traf ein Buntmarder (Martes flavigula) aus dem Zoo von Novosibirsk im Tiergarten Nürnberg ein. Das Männchen lebte zunächst hinter den Kulissen, da das ehemalige Luchsgehege erst „mardergerecht“ umgestaltet werden musste. Nun wartet dieser Vertreter der größten Marderart noch auf seine Partnerin, die hoffentlich im kommenden Jahr eintreffen wird.
Buntmarder zeichnen sich durch ihren kräftig gelb gefärbten Kehl- und Halsbereich aus und stammen aus Indien bis Sibirien, wo sie – besonders im Winter – auch in Familiengruppen jagen. Dabei können sie Huftiere bis Rehgröße oder sogar Dachse erbeuten. Für diese attraktive Tierart wird der Tiergarten eine neue Außenanlage bauen. Ebenfalls neu sind im Tiergarten die Spanischen Wölfe (Canis lupus signatus), eine stark bedrohte Unterart von der Iberischen Halbinsel. Während vor sieben Jahren noch knapp 2000 Tiere gezählt wurden, geht man heute von maximal 1500 aus. Das Paar im Tiergarten kam aus dem Zoo Münster, der achtjährige PABLO ist ein Findelkind aus Spanien, also ein „Wildfang“, die sechsjährige CORA wurde im Zoo von Barcelona geboren. Die bisher im Tiergarten zu sehenden Timberwölfe sind in ihrer Heimat nicht bedroht und häufig in Zoos und Wildparks zu sehen. Deshalb machte der Tiergarten auf Wunsch der Europäischen Zoogemeinschaft das Gehege zugunsten der bedrohten Unterart frei, für die auch ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm existiert. Die Spanischen Wölfe sind etwas kleiner, zierlicher und erreichen nur ein Gewicht von 30 – 40 kg. Markenzeichen ist der dunkle Strich auf den Vorderbeinen und eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Gesichtszeichnung.

Stadtverwaltung Landau, 29.12.2005
Zoo Landau zieht positive Jahresbilanz - mit über 171.000 Gästen Besucherrekord aus dem Jubiläumsjahr gebrochen !
Mit der Bilanz des Jahres 2005 zeigt sich der Zoo Landau in der Pfalz äußerst zufrieden! Mit über 171.000 zahlenden Gästen besuchten 2005 über 6.000 Personen mehr den Zoo als beim Rekord im Jubiläumsjahr 2004. In Hinblick auf das nun endende Artenschutz-Aktionsjahr „der Schildkröten und Co.“, welches mit vielen Veranstaltungen in enger Kooperation mit der Regionalgruppe Kurpfalz der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde, DGHT und maßgeblich unterstützt durch die Zooschule Landau und den Freundeskreis durchgeführt wurde, bemerkt Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel: „ Schildkröten gelten in vielen Kulturen als Glückssymbole und auch unserem Zoo haben sie in diesem Jahr in vielerlei Hinsicht Glück gebracht!“ Das Jahr hatte mit der Verleihung des Landauer Umweltpreises an die Zooschule schon sehr gut begonnen. Ein weiteres Highlight stellte ebenfalls die Einweihung des neuen Zooschulgebäudes im September dar. Zuschüsse des Landes Rheinland-Pfalz, der Fix-Stiftung sowie diverser Service-Clubs und regional ansässiger Firmen haben dieses Projekt möglich gemacht. Wie wichtig dieser Schritt ist, zeigt sich daran, dass mit 13.990 unterrichteten Kindern in diesem Jahr eine weitere Höchstmarke beim Besuch dieser bedeutenden überregionalen Umweltbildungseinrichtung erreicht wurde. Der Neubau einer Emu- und Känguruanlage und der Umbau der Gepardenanlage wurden dankenswerterweise durch den Freundeskreis finanziert. Die Firma Hornbach stiftete dem Zoo ein kleines „Erlebnishäuschen“ und die Generalsanierung der Besucher-WC-Anlagen wurde begonnen.
Lediglich einige bedauerliche Verluste im Tierbestand wie zum Beispiel drei von einem Fuchs getötete Humboldtpinguine oder der Tod der Seebärin Dunja trüben das Resümee der Zoomitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Vogelgrippe-Epidemie wurden im Zoo relativ problemlos gemeistert. Um so größer ist die Hoffnung im kommenden Jahr wieder mit guten Zuchterfolgen, insbesondere bei den seltenen Pfleglingen aufwarten zu können. Als für den Zoo zuständiger Dezernent bedankte sich Oberbürgermeister Dr. Christof Wolff beim Zooteam für das im vergangenen Jahre gezeigte Engagement .
Auch das Jahr 2006 wird im Zoo Landau, in Anlehnung an die Artenschutzkampagne der Europäischen Zoovereinigung, unter einem Jahresmotto stehen. Ungewöhnlich, aber spannend wird es 2006 im Zoo Landau um „Nashörner und ihre Lebensräume“ gehen! Dazu hat man sich Einigens einfallen lassen. Mehr verrät der Zoo allerdings erst zum Jahresbeginn ...

Zoo Wuppertal, 29.12.2005
Inventur
Zu Freitag, dem 30.12.2005 pünktlich um 10 Uhr, laden wir Sie herzlich ein, beim Beginn der Inventur unseres Tierbestandes dabei zu sein. Wir werden versuchen unseren Wirbelwind, die am 03.06.05 geborene Afrikanische Elefantin „Bongi“ auf die Waage zu bekommen, bei ihrem Halbbruder „Kibo“ ist dieses Unterfangen noch hoffnungslos. Die Zählung der vielen Fische und Vögel wird einige Tage in Anspruch nehmen. Am 31.12.2004 hatte der Zoologische Garten Wuppertal einen Bestand von 4.938 Tieren, die 472 Arten angehören.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt
Natur- und Artenschutz

Kurier - 3. Jan. 2006
Die Hotspots des Artensterbens
"Das letzte vergleichbare Artensterben war das der Dinosaurier. Niemand wird bestreiten, dass es die Welt verändert hat". Joe Mendelson vom Zoo Atlanta war an der globalen Amphibien-Volkszählung, auf die er anspielt, beteiligt. Ergebnis: Ein Drittel der 5700 Arten gilt als gefährdet. 168 starben in den vergangenen 20 Jahren aus. Die Alliance for Zero Extinction (AZE, Allianz gegen das Artensterben), ein eben erst erfolgter Zusammenschluss von 52 namhaften Umweltgruppen aus Europa und den USA, legte unlängst eine Studie mit alarmierendem Inhalt vor: Weltweit sterben Tierarten so schnell aus wie nie zuvor. Dass Arten verschwinden sei ein natürlicher Prozess. Doch der Mensch habe diese Entwicklung "auf das 100- bis 1000-fache beschleunigt", meinen die Autoren. Kernstück des Artikels sind Karten aller Kontinente, die 595 so genannte Epizentren des Artensterbens aufzeigen, an denen 794 "bedrohte" oder "sehr bedrohte" Arten leben. Taylor Ricketts vom WWF Washington sortierte jene aus, die nur noch an einem einzigen Ort auf der Welt existieren und daher besonders gefährdet sind. Seit dem Jahr 1500 sei die Ausrottung von 245 Arten aus diesen Gruppen verzeichnet. Allein heute seien drei Mal so viele Arten vom Untergang bedroht. Nur 203 der auf ihren Karten aufgezeigten 595 Hotspots stünden unter Naturschutz, schreiben Ricketts und sein Team. 40 Prozent der Orte mit gefährdeten Arten seien nicht geschützt. Wie es gehen kann, macht John Fa von Durrell Wildlife vor: Für extrem gefährdete Vogelarten (z. B. in Madagaskar) wurden geschützte Brutplätze errichtet. Die ersten Tiere konnten in freier Wildbahn angesiedelt werden.


Stuttgarter Nachrichten - 29. Dez. 2005
Gänse-Retter im Leichtflugzeug
Vorneweg ein Ultraleichtflugzeug, dahinter 25 bis 30 Junggänse. So will der Herrenberger Verein Aktion Zwerggans 2006 die vom Aussterben bedrohten Tiere vom Polarkreis nach Deutschland führen. Die Junggänse, die auf der Bislicher Insel am Niederrhein bei Xanten überwintern sollen, sind noch nicht geboren. Sie werden ab Ende Mai im nördlichsten Zoo Europas, im schwedischen Lycksele, ausgebrütet. Die Eier sollen in Wasservogel-Zuchtstationen in Finnland und Schweden gekauft werden. Dabei wurde der Verein eigentlich nur gegründet, um den Franzosen Christian Moullec, der Ende der 90er Jahre Zwerggänse erfolgreich in ein sicheres Überwinterungsgebiet geleitete, finanziell zu unterstützen. Dass der Herrenberger Verein einmal Projektleiter wird, war so nicht geplant. Gestartet wird voraussichtlich Mitte August vom künftigen Brutgebiet der Zwerggänse nahe des Polarkreises. Dorthin werden sie einige Wochen nach dem Ausschlüpfen in Lycksele gebracht. Die Reise nach Deutschland dauert etwa sechs Wochen. Ein zweiter Flieger fängt Ausreißer ein und erkundet Landeplätze. Den Rückweg müssen die Gänse selbst finden. Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt. Etwa 500 Zwerggänse sollen aufgezogen und sicher an den Niederrhein geleitet werden. Die Kosten sind mit zwei Millionen Euro veranschlagt. Hauptförderer ist die Allianz Umweltstiftung mit 500.000 Euro.

Allgemeine Zeitung Mainz - 04. Jan. 2006
Streit über Artenschutz mit Schrotflinte
Für Kormorane könnte die Luft an Rhein und Nahe bald bleihaltig werden, fürchten Naturschützer: Mit Anglern, Wissenschaftlern und Behörden streiten sie darüber, ob die wieder gewachsene Zahl dieser Vögel die Fischbestände in den Flüssen gefährdet. Zwischen 100 und 700 der schwarzgefiederten Fischfresser hausen auf den Rheinauen - je nach Witterung und Jahreszeit. Sie stehen zwar unter Naturschutz und dürfen deshalb nicht gejagt werden. Doch dieser Schutz drohe aufgeweicht zu werden, so der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Rheinland-Pfalz. "Nach einem zweijährigen Pilotprojekt an Ahr, Kyll und Nister können jetzt auch außerhalb dieser Testzonen Abschüsse genehmigt werden - weil angeblich festgestellt wurde, dass man so die Fischbestände schonen könnte", kritisiert Monika Arnold, Sprecherin des BUND-Arbeitskreises Tierschutz. Dabei stelle nur die Ahr-Studie einen klaren Zusammenhang zwischen Kormoran- und Fischbeständen fest - zufällig diejenige, die von Fischereiverbänden in Auftrag gegeben worden war.


Deutschlandradio - 04. Jan. 2006
Grzimek des Ostens
Ruhestand mit 65? Darüber kann Günter Tembrock nur lachen. Der Mann ist 87 Jahre alt und immer noch jeden Werktag im Dienst. Der Verhaltensbiologe forscht und lehrt am Institut für Biologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist auch sonst ein Unikum. Tembrock hat ein Tierstimmenarchiv aufgebaut. Es ist das drittgrößte der Welt. Bei der Multimedia-Ausgabe des brandneuen "Brockhauses" bediente sich der Verlag aus dem Stimmenfundus. 1983 ging der Wissenschaftler in den Ruhestand und ins Fernsehen. Seine TV-Reihe "Professor Tembrocks Rendezvous mit Tieren" lief noch bis kurz nach der Wende.

NABU – 03. Januar 2006
NABU kritisiert erneuten Vorstoß von Unionspolitikern zum Stopp des Atomausstiegs
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=769026
Der Naturschutzbund NABU hat die erneuten Versuche von Unionspolitikern angesichts der Gaskrise zwischen Russland und der Ukraine, die Debatte um den Atomausstieg erneut zu entfachen, scharf verurteilt. "Die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen als Argument für längere Laufzeiten für  Atomkraftwerke zu nennen, ist kurzsichtig, populistisch und verantwortungslos", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
 
Journal Society Gmb - 29.Dezember 2005
Japanisches Walgemetzel am Südpol
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=767687
Seit Heilig Abend befinden sich zwei Schiffe der Umweltschutzorganisation Greenpeace und Kapitän Paul Watson von der amerikanischen Organisation Sea Shepherd Conservation Society mit einem Schiff und Helikopter in der Nähe des Südpols um japanische Walfänger an ihrem beabsichtigten Töten von bis zu 1000 Walen abzuhalten. Der bekannte Walschützer Jürgen Ortmüller aus Hagen-Hohenlimburg (NRW) steht mit Greenpeace und Sea Shepherd Society per e-mail in laufender Verbindung um die spektakuläre Aktion zu unterstützen und die Öffentlichkeit auf das barbarische Treiben der japanischen Walfänger aufmerksam zu machen.
 
Greenpeace e.V. -  05.01.2006
Greenpeace-Schlauchboote wieder im Einsatz gegen das Töten der Wale
Das Greenpeace-Flaggschiff "Esperanza" hat im Südpolarmeer erneut die japanische Walfangflotte aufgespürt. Schlauchbootfahrer haben ihre Boote in dramatischen Manövern zwischen Harpune und die Zwergwale bugsiert, um den tödlichen Schuss auf die Tiere zu verhindern.

NABU – 28. Dezember 2005
Wald / NABU Vogel des Jahres 2006 – Der Kleiber
http://www.nabu.de/m01/m01_05/04248.html
NABU: Finanzdruck auf den Forst verschlechtert Kleiber Lebensräume Helm: „Sander und Ehlen müssen naturnahe Wälder für Kleiber erhalten!“ NABU PressedienstDer zunehmende Druck der Landesregierung auf die Forstverwaltung, höhere Erlöse zur Entlastung des arg strapazierten Landeshaushalts zu erzielen, trifft auf Kritik des NABU Niedersachsen. Gerade auch vor dem Hintergrund der Wahl des Kleibers zum NABU Vogel des Jahres 2006 kritisiert der NABU diesen Vorrang. Gefahren drohen in Niedersachsen dem Kleiber und anderen Waldbewohnern durch die Privatisierung von Landeswaldflächen. Der Landeswald beherbergt einen Großteil der ökologisch wertvollen Naturwaldzellen mit höhlenreichen Altholzbeständen und strukturreichen, lichten Laub- und Laubmischwäldern.
 
NABU - 28. Dezember 2005
NABU ehrt DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun mit "Dinosaurier des Jahres 2005"
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=767159
Der Naturschutzbund NABU hat Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), mit dem "Dinosaurier 2005" -- Deutschlands peinlichstem Umweltpreis -- ausgezeichnet. Braun habe sich in seiner Funktion als oberster Repräsentant des Spitzenverbandes der deutschen Industrie- und Handelskammern in diesem Jahr beharrlich mit einer anti-ökologischen Haltung in der Öffentlichkeit hervorgetan und damit die Trophäe mehr als verdient, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
 

Winterschlaf: Können auch Menschen auf Sparflamme schalten?
Biologen zeichnen ein neues Bild des Winterschlafs. Nicht nur Säuger, auch Vögel nutzen den Energiespartrick. Besitzt sogar der Mensch noch die Fähigkeit zum Stand-by-Modus?

Exportverbot: Es darf nicht immer Kaviar sein
Eine Delikatesse soll vorerst aus dem Verkehr gezogen werden: Die Internationale Artenschutzkonferenz hat den Handel mit Wildkaviar verboten, um die bedrohten Stör-Bestände zu schützen. Schmuggler und Gourmets dürfte das allerdings kaum kümmern.

Meeresbiologie: Wale sprechen Dialekt
Mit schwimmenden Lauschgeräten haben Wissenschaftler Walen beim Plauschen zugehört. Sie entdeckten Arten an unerwarteten Orten - und machen eine verblüffende Entdeckung: Blauwale sprechen Dialekt, je nachdem, in welcher Ecke des Ozeans sie zu Hause sind.

The Independent, 02 January 2006
Palm oil industry blamed for abuse of orang-utans
Endangered orang-utans in Indonesian Borneo are suffering routine physical abuse when they stray into palm oil plantations, say wildlife groups and campaigners in the region. Poor migrant workers, often encouraged by the offer of extra pay from rainforest loggers, trap the animals and beat them to death. Campaigners say that Britain, the second biggest importer of palm oil in Europe after the Netherlands, and consumers should take a leading role in ensuring the product does not come from destructive sources.

Planet Ark – 5. Januar 2006
Action Needed to Protect Deep-Sea Fish
http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/34322/story.htm
Protected ocean areas are needed to save deep-sea fish which have been driven to near extinction by commercial fishing, scientists said on Wednesday. Researchers at Memorial University in St John's Newfoundland in Canada studied fish that live near the bottom of the North Atlantic Ocean. They found that five species have declined by 89-98 percent between 1978 and 1994.
 
ENN – 4. Januar 2006
Forest Fires Ravage Rare Species in New Caledonia, Worry Environmentalists
Fires whipping through rainforests in New Caledonia are wiping out rare plant species and overwhelming firefighters, and environmental groups and local leaders appealed Tuesday for help.
 
ENN – 4. Januar 2006
U.N. Moves To Block 2006 Caspian Sea Caviar Exports
The U.N. has effectively blocked caviar exports until producer countries gives better information on stock levels and illegal sales of the highly prized delicacy.
 
ENN – 03. Januar 2006
Northern California Cleans up as Storms Move South
http://www.enn.com/today.html?id=9588
Residents in California's wine country began cleaning up Monday as officials reopened roads after two powerful storms caused an estimated tens of millions of dollars in damage.
 
ENN – 28. Januar 2005
China Losing Ground to Severe Erosion
http://www.enn.com/today.html?id=9550
More than a third of China's land is affected by soil erosion, state media said on Tuesday, underlining a threat to the country's ability to provide enough food and water for its 1.3 billion people.
 
ENN – 27. Januar 2005
British Biologist Uses Carbon Trading To Grow Forests
http://www.enn.com/today.html?id=9542
British biologist Ian Swingland took up the idea of trading commodities to fund afforestation programs after he witnessed the devastation caused by logging in the Malaysian rainforests of Borneo in 1998.
 
ENN – 27. Januar2005
Study Finds Climate Change May Melt Permafrost
http://www.enn.com/today.html?id=9539
Climate change could melt the top 11 feet of Alaska permafrost by the end of the century, according to a new study

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt
Veranstaltungen


Einladung zur Jahreshauptversammlung der
Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V.
am 1. und 2. April 2006 im Zoo Leipzig


Freitag, 31. März 2006: Begrüßung / Abendessen im Zoo im Restaurant
Samstag, 1. April 2006: Jahreshauptversammlung
ab 13:00 Uhr: Öffentliche Vorträge zu ZGAP- und anderen Artenschutzprojekten
20.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen in der Afrika Lodge
Sonntag, 02. April 2006 Führung durch den Zoo Leipzig
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 ¬. Eventuelle Überschüsse gehen direkt an ein ZGAP-Projekt.
Wir bitten wir um frühzeitige Anmeldung der Teilnahme und von Vorträgen an:
Dr. Florian Brandes, Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, florian.brandes@wildtierstation.de
Weitere Infos und Vortragsprogramm auf der Website der ZGAP

Hinweis: Die JHV der ZGAP findet zeitgleich mit der JHV des Berufsverbandes der Zootierpfleger e. V. in Leipzig statt. Das Vortragsprogramm wird gemeinsam von allen Teilnehmern besucht.
Auch Mitglieder des BdZ, die am Vortrags- und Rahmenprogramm der ZGAP teilnehmen möchten, werden daher gebeten, ihre Teilnahme anzumelden.




Ethologische Gesellschaft e.V.
Thementagung am
24. und 25. Februar 2006 in Bielefeld
zum Thema
"Brutpflege und elterliche Investition"
zu der die Verhaltensforschung der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld alle an dem Thema Interessierten herzlich einladen.
Hauptvorträge:
Erhard Strohm: Aspekte elterlicher Fürsorge beim Europäischen Bienenwolf, Philanthus triangulum
Rolf Gattermann: Vergleichende Untersuchungen zum Brutpflegeverhalten der Gattung Phodopus (Kurzschwanzhamster)
Fritz Trillmich: Von der Trächtigkeit bis zur Entwöhnung: Fortpflanzungsaufwand beim Meerschweinchen
Die Tagung wird zwei Tage dauern und Gelegenheit zu intensiver Diskussion bieten. (Anreise am 23.2., Abreise am 26.2.2006)
Anmeldungen sowie Rückfragen an:
VHF@uni-bielefeld.de



ZooKunft 2006

am 10., 11. und 12. Februar 2006
im Dorint Sofitel, An der Messe Köln, Deutz-Mülheimer Straße 22-24, 50679 Köln
ZOOsammenarbeit im Artenschutz
Anmeldung und Programm: http://www.zookunft.info


Ausstellungen

Stadtbücherei Haltern
Tiere - Bilder - Bücher: Zoologische Illustration im deutschsprachigen Raum seit Brehms Tierleben
Noch bis zum 05. März 2006 wird in der Stadtbücherei Haltern eine Ausstellung mit Büchern, Stichen und insbesondere Originalvorlagen von Eigener, Zieger u.a. gezeigt.

STAATLICHES NATURHISTORISCHES MUSEUM Braunschweig
Sonderausstellung: Mammut - Elefanten der Eiszeit
bis Dienstag, 18. April 2006
Die Sonderausstellung präsentiert Faszinierendes und Erstaunliches rund um das Mammut.

Osnabrück, Museum am Schölerberg
Neobiota - Aliens im Vorgarten
www.neobiota-ausstellung.de
bis 29. Januar 2006

Bremer Übersee-Museum
Arbeiten der Fotografin Britta Jaschinski
"Wild Things, das deutschsprachige Katalogbuch dazu heißt "Verehrte Tiere". Britta Jaschinski, deren Ausstellung "Zoo" weltweit Beachtung fand, macht das Absurde der Tier-Haltung hinter Gittern und in Gehegen sichtbar."
bis 12. Februar 2006


Circus

FAZ.NET - 30. Dez. 2005
Dompteurin außer Lebensgefahr - Ursache der Tigerattacke unklar
Der Grund für die Tiger-Attacke auf eine Dompteurin im österreichischen Nationalzirkus Louis Knie in Gießen ist weiter unklar. Die 26jährige war am Donnerstag von ihren vier Tigern angefallen und lebensgefährlich verletzt worden. Sie werde auf der Intensivstation einer Gießener Klinik behandelt und sei nicht vernehmungsfähig. Ungeklärt blieb, warum die Dompteurin am frühen Donnerstagmorgen zum Tigerkäfig ging und die Tiere sie angriffen. Der Zirkus hat die Tiger-Nummer vorerst aus dem Programm genommen.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt
Spieletipp

O Zoo Le Mio

Ein klassisches, sehr schön ausgestattetes Brettspiel (Detailfoto), das süchtig macht: Jeder Spieler baut einen Zoo auf, erhält Besucher, Geld und Pluspunkte für besonders gute Gehegebereiche, Rundwege und Bepflanzung - ob Crocodrom, Villa Gorilla oder Aqua-Shark gewinnt?

Die Spieler errichten ihren eigenen Tierpark. Ziel ist es dabei, möglichst großflächige Tiergehege, besucherfreundliche Rundwege und üppige Baumbestände anzulegen. In jeder Saison werden fünf Zoolandschaften unter den Spielern versteigert. Es genügt aber nicht, mit seinem Geld zu haushalten, um gute Gebote abgeben zu können. Es ist auch wichtig, Karten mit Gehegen möglichst so aneinander liegend in den eigenen Zoo einzupassen, dass sie Themenbereiche bilden. Jeder Besucher, der so in den Zoo gelockt wird, bringt Siegpunkte. Wenn einem dabei nur die Mitspieler nicht ständig ins Gehege kämen...

Für bis zu 4 Spieler ab 9 Jahren

Zoo-AG-getestet und absolut zu empfehlen!


(Wenn Sie diesen oder einen beliebigen anderen Artikel bei Amazon.de über diesen Link bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird)


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt
TV-Tipps

Do, 05.01.2006, 19:00-19:45 ARTE, Der Alpenkönig kehrt zurück, Alpensteinbock
Fr, 06.01.2006, 13:40-14:10 SWR, Unter Elefanten - Wolfgang Nehring und seine Dickhäuter (Krefeld)
Fr, 06.01.2006, 16:10-17:00 ARD, Pinguin, Löwe & Co., Geschichten aus dem Zoo Münster (4)
Fr, 06.01.2006, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (136)
Fr, 06.01.2006, 20:15-21:00 RBB, Tier zuliebe, Das Ende der Gletscher - Pinguine und Robben in Gefahr
Sa, 07.01.2006, 06:50-07:20 HR, Welt der Tiere, ... und abends besucht der Elefant die Affen (München)
Sa, 07.01.2006, 17:30-18:00 HR, Wenn Elefanten reisen, Umzug der Elefanten aus Emmen nach Köln Sommer 2004
Sa, 07.01.2006, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Monsteraale - die Welt der Muränen
So, 08.01.2006, 07:30-07:45 ZDFinfo, Zoo-Geschichten: Tierpark Hellabrunn München
So, 08.01.2006, 14:30-15:00 WDR, Elefant, Tiger & Co. - Die Reportage, Safari mit dem Lamaflüsterer
Mo, 09.01.2006, 14:50-15:15 BR, Felix und die wilden Tiere, Ein Krankenhaus für Adler
Mo, 09.01.2006, 16:10-17:00 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (5): Geschichten aus dem Zoo Münster
Mo, 09.01.2006, 16:35 MDR, Elefant, Tiger & Co. - Die Zerreißprobe
Di, 10.01.2006, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Walhaie - Giganten der Karibik
Di, 10.01.2006, 15:45-16:30 3sat, 
Abenteuer Zoo Wanderus, Geparde und Federvieh in Cork County - Der Fota Wildlife Park im Süden Irlands
Di, 10.01.2006, 16:10-17:00 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (6): Geschichten aus dem Zoo Münster
Di, 10.01.2006, 17:15-18:00 HR, Moa - verzweifelt gesucht!, Neuseelands Riesenvögel
Mi, 11.01.2006, 12:45-13:00 3sat, Zoo-Geschichten, Zoo Zürich – Da, wo der Pfeffer wächst
Mi, 11.01.2006, 14:50-15:15