 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Anja Schulze Marco Smeets Dr. Silke Sorge Melanie Witte |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 297 vom 22. Dezember 2005 | | Liebe Leser, bereits zum sechsten Mal in diesem Jahr haben wir die Zoo-AG-Zoodatenbank www.zoo-infos.de aktualisiert und mit weiteren Funktionen ausgebaut. Hier finden Sie nunmehr Informationen über mehr als 630 zoologische Einrichtungen, von den großen Zoos bis zu Aquarien, Schmetterlingsparks und kleineren Tiergehegen. Mit den Werbeeinnahmen von www.zoo-infos.de finanzieren wir u. a. auch das von uns "adoptierte" Pakarana-Projekt - daher bitte weiterhin fleißig nutzen! Ganz herzlichen Dank an über 50 Nutzer, darunter viele Zoopresseschau-Leser, die uns seit dem letzten Update Ergänzungen, Korrekturen und ganze Zoo-Recherchen über unser Formular gesendet oder / und sogar Faltblätter und Kopien geschickt haben. Weitere Infos und Anregungen sind willkommen! Heute Abend kommt der große Jahresrückblick von "Elefant, Tiger und Co.", das seit neuestem - da mußte ich schon schmunzeln - "Das Original" im Titel einblendet. Ganz "original" stimmt eigentlich auch nicht, denn vor den jetzt 134 Folgen lief ja schon eine erste, weitgehend vergessene Staffel mit zwölf 15'-Folgen unter Hierzulande im Februar 2002 - doc.station Medienproduktion. Deren bearbeitete Version wird übrigens nun beim SWR wiederholt - eine Chance für alle Fans der Serie zu sehen, "wie es wirklich begann". Morgen startet im Hessischen Rundfunk auch noch die DokuSoap aus dem Zoo Frankfurt - ganz ohne "... und Co." Heute gibt es die erstmal letzte Phantasiemeldung - offenbar ist unseren Lesern der Einfallsreichtum ausgegangen? Wir sammeln aber gerne weiter, auch kuriose Zoo-Schilder, und bis das für eine neue Reihe reicht, finden Sie ab nächste Woche etwas Neues an gleicher Stelle... Besten Dank für alle (digitalen) Weihnachtswünsche und Grußkarten! Allen Lesern und dem ganzen Team - und in dessen Namen - wünsche ich aus dem verschneiten Alläu schöne Weihnachtsfeiertage! Dirk Petzold BLÖD am Donnerstag, 22. Dezember 2005 Zoopresseschau verwirrt Leser Aufgebrachte Fernsehjournalisten, Zeitungsreporter und Tierfilmer belagerten heute die Redaktion der Zoopresseschau mit einer mehrstündigen Mahnwache, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie keine Zeit hätten: Keine Zeit, die Zoopresseschau aufmerksam genug zu lesen, um die erfundene Meldung zu Beginn als solche zu erkennen. Ein erboster Sprecher: "Die Verbreitung solcher Meldungen ist zutiefst irreführend, und vor allem die Humorlosen unter uns leiden sehr unter diesen Mißständen. Weil wir nur diagonal lesen, und das Datum sowieso nicht. Wir finden derartige Meldungen kontraproduktiv, weil wir auch in Zukunft auf derartige Fakes hereinfallen werden. Das Redaktionsteam sollte mal darüber nachdenken, welche Aufgabe eine derartige Presseschau wirklich hat". Offenbar entstanden der Volkswirtschaft enorme Verluste an Arbeitszeit und Produktivität, weil tagelang vergeblich versucht wurde, das Abyss-Aquarium Warnemünde, den Tiergarten Imregen oder Zoo Erfundstadt zu kontaktieren, um mehr über Aversionszäune, Eisbärlaufräder oder implantierbare Netzhaut-Kameras herauszufinden. "Wir können unter diesen Umständen nicht von solchen kostenlosen Informationen profitieren und fordern die Redaktion auf, ihre ehrenamtliche Arbeit ausschließlich für beglaubigte Meldungen einzusetzen, den Wahrheitsgehalt persönlich zu überprüfen und nur seriöse Zeitungen zu berücksichtigen." Aus der Redaktion wollte mit Bezug auf letztere Forderung unserer Zeitung gegenüber niemand Stellung nehmen. (inspiriert von einer tatsächlichen Beschwerde) | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | | | Zoos und Tierparks | Rotenburger Kreiszeitung 22. Dez 2005 Universum-Chef betreibt nun auch den Vogelpark Der größte Vogelpark der Welt in Walsrode steht vor der umfangreichsten Veränderung seiner 44-jährigen Geschichte: Carlo Petri, Betreiber des erfolgreich seit fünf Jahren laufenden Universum-Science-Center in Bremen, wird neuer Chef des Parks. Als Inhaber von Petri & Tiemann ist Petri nun maßgeblich an der Neuausrichtung und Umgestaltung des Vogelparks beteiligt. Die kommenden Jahre werden die Eigentümer in zahlreiche Neuheiten investieren. Die Besucher erwartet ein facettenreiches Angebot und viele neue Überraschungen, wie zum Beispiel: eine mittelalterliche Uhuburg mit Schlossruinen und Stadtmauerresten, drei größeren Volieren und einem speziellen Nachtsichtbereich. Ein Baumhausdorf ist neben der Bockwindmühle ebenso geplant wie eine riesige Entdeckerlandschaft mit großer Freiflugvoliere und eine spektakuläre Erlebnislandschaft für die Begegnung mit Pinguinen, Pelikanen und Flamingos. Zahlreiche Entdeckerstationen laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein und auch die Flugshows werden noch atemberaubender. Die Neuheiten, die ab 2006 das Gesicht und das Erlebnis des Vogelpark Walsrode verändern, werden von den Eigentümern und der Zooleitung im Frühjahr 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben der heutigen Zoo-Leitung unter Dieter Rinke wird Carlo Petri die Umsetzung des Vogelparks in einen modernen Tier- und Entdeckerpark begleiten. Norbert Tietz, der fünf Jahre als Mitinhaber die Geschicke des Vogelparks maßgeblich mitbestimmt hat, verlässt den Park auf eigenen Wunsch. Tietz will sich fortan ganz dem in seinem Besitz befindlichen Wildpark Lüneburger Heide widmen. Dort entsteht in den kommenden Jahren das "Europäische Heide-Erlebniszentrum". Walsroder Zeitung 22. Dez 2005 Visionen in zweistelliger Millionenhöhe Walsrode. Das Konzept Vogelpark 2010 hat jetzt ein Gesicht. Dr. Carlo Petri, privater Betreiber des Universum Science Center in Bremen, steigt als neuer Mitinhaber in den weltgrößten Vogelpark ein. Der gebürtige Bremer, der seit 1998 in Hamburg gemeinsam mit dem Gründer des Soltauer Heide-Parks die Petri&Tiemann GmbH für Planung, Beratung und Betrieb von Freizeiteinrichtungen betreibt, will als einer von drei Gesellschaftern für mehr Schwung, neue Attraktionen und damit dringend notwendige steigende Besucherzahlen im Walsroder Vogelpark sorgen. Die Probleme kennt auch das Wirtschaftsministerium in Hannover. Dort liegen seit längerem die Planungen für das Konzept Vogelpark 2010 vor. Denn die Vogelparkbetreiber hoffen sehr stark auf Landesbürgschaften bzw. sogenannte verlorene Zuschüsse für das Projekt. Nach WZ-Informationen geht es bei der Maximallösung immerhin um Investitionen von rund 15 Millionen Euro. Sachsen Fernsehen Chemnitz - 19. Dez. 2005 Sturmtief Dorian in Tierpark Das Sturmtief Dorian, das am Freitagnachmittag in Chemnitz für Chaos sorgte, hat auch die Mitarbeiter von Tierpark Chemnitz und Wildgatter beschäftigt. Dabei kam der Tierpark noch glimpflich davon. Dies war in erster Linie dem Umstand zu verdanken, dass die Planen, die zum Schutz vor der Vogelgrippe über die Volieren gespannt waren, rechtzeitig vor Beginn des Sturmes entfernt werden konnten und somit die Angriffsflächen für den Wind deutlich kleiner waren. Allerdings stürzte eine Birke auf den Außenzaun des Tierparks. Im Wildgatter Oberrabenstein knickte der Sturm zahlreiche Bäume um. Dabei entstanden Schäden an mehreren Gehege-Umzäunungen und am Außenzaun. Tiere sind aber nicht entwichen und alle Schäden konnten provisorisch behoben werden. Freie Presse - 19. Dez. 2005 Tierpark Limbach derzeit geschlossen Spätestens zum Weihnachtsfest hoffen die Großen Kreisstädter, ihren Tierpark wieder aufmachen zu können. ABM-Mann René Borchardt half gestern, die vom Sturm gekappten Bäume zu zersägen. ORF Steiermark - 18. Dez. 2005 Überbrückungshilfe für Herberstein Das Überleben des Tierparks Herberstein scheint zumindest bis Herbst 2006 gesichert. Tourismuslandesrat Hermann Schützenhöfer (ÖVP) hat mit Max Herberstein eine Überbrückungshilfe in der Höhe von 450.000 Euro vereinbart. Das sind um 150.000 Euro weniger, als Landeshauptmann Franz Voves in Aussicht gestellt hatte. Zusätzliche 53.000 Euro sollen vom Tiergarten Schönbrunn für ein neues Gepardengehege kommen. Mit der Überbrückungshilfe soll die Wiedereröffnung des derzeit geschlossenen Tierparks am 1. März ermöglicht werden. ORF Steiermark - 19. Dez. 2005 Schlussstrich unter Herberstein-Diskussion? In der Causa Herberstein deuten alle Vorzeichen daraufhin, dass mit der Landesregierungssitzung am Montag der Weihnachtsfriede einkehrt. Nach den heftigen Differenzen zwischen SPÖ und ÖVP dürfte eine finanzielle Überbrückungshilfe in der Höhe von 450.000 Euro beschlossen werden. Weitere 53.000 Euro sollen vom Tierpark Schönbrunn beigesteuert werden: Mit diesem Geld soll ein neues Gepardengehege errichtet werden. Damit wäre der Fortbestand des Tierparks bis September gesichert. Volksstimme Magdeburg - 16. Dez. 2005 Süße Nashörner für die Zukunft der Dickhäuter Magdeburg. Die Vertreter der Bäckerinnung überraschten die Stadträte gestern mit gebackenen Nashörnern. Katrin Demco und Zoodirektor Kai Perret freuten sich über die spontane Spendenbereitschaft einiger Abgeordneter. Wenn nicht bald Entscheidungen getroffen werden, ist die Zukunft der beliebten Tiere in der Landeshauptstadt zumindest zeitlich begrenzt. Darauf machten gestern Tierfreunde mit Plakaten und einem besonderen Elefanten vor dem Rathaus aufmerksam. Der graue Geselle war aus Pappe und Stoff nachgebaut aber auffällig, und so verfehlte er seine Wirkung nicht. Insgesamt 13 Bäcker der Stadt wollen zur Finanzierung der Dickhäuter-Anlage beitragen. Sie haben verschiedene Kreationen gebackener Nashörner entworfen, die es ab sofort in den Filialen zu kaufen gibt. Von jedem erworbenen Stück Kuchen fließen zehn Prozent in den Spendentopf für die Erhaltung der Dickhäuter im Zoo. Die Aktion starteten die Bäcker gestern im Stadtrat und brachten zahlreiche süße Nashörner zu den Räten. Im Zoo wird emsig an einem Konzept gearbeitet, wie die Dickhäuter in Magdeburg erhalten bleiben können, erklärte gestern Zoodirektor Kai Perret. Im Frühjahr soll dies im Stadtrat vorgelegt und darüber beschlossen werden. Die Zoo-Problematik ist beim Stadtrat hoch angesiedelt, betonte gestern Beigeordneter Dr. Rüdiger Koch, doch die finanziellen Mittel fehlen. Auf der Suche nach anderen Möglichkeiten, sei man auf die Gründung einer gGmbH gekommen, um die Investitionen zu realisieren. Es gäbe sogar Interessenten als künftige Mitgesellschafter. Darüber wird entschieden, wenn das genaue Konzept des Zoos vorliegt, so Koch. Heilbronner Stimme - 22. Dez 2005 Tripsdrill im Visier der Tierschützer Die Angriffe von Tierschützern auf den Wildpark Tripsdrill werden immer massiver. Nachdem Verdacht besteht, dass Wölfe aus Cleebronn in Spanien ein blutiges Ende gefunden haben, ruft die Organisation Peta sogar zum Boykott auf. Die Geschäftsführung des Cleebronner Tier- und Freizeitparks hatte Ende Februar sieben junge Wölfe an den Bayreuther Tierhändler Reiner Jobst verkauft, weil die Größe des Geheges nicht mehr ausgereicht hatte. Nach dem Weiterverkauf der Tiere nach Spanien kamen aus dem Land vor anderthalb Wochen Medienberichte über eine illegale Gatterjagd und sieben verbrannte Wolfskadaver. Ob es die Tripsdrill-Wölfe waren, ist allerdings nicht geklärt. Die internationale Tierrechtsorganisation Peta ruft zum Boykott von Tripsdrill auf, bis die dortigen Wölfe kastriert würden - es sei absolut unverantwortlich, sich nicht um die Geburtenkontrolle der Zootiere zu kümmern. Zumindest einer wissentlichen Unwissenheit bezichtigt Peter Blanché von der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe die Tripsdrill-Geschäftsführung. Jobst habe in der Branche den Ruf als einer für die Schmutzarbeit. Eine Anschuldigung ist, dass er Braunbären geschlachtet und ihr Fleisch an Restaurants verkauft habe. Es war naiv, Herrn Jobst zu vertrauen, äußert sich Britta Dirrler, die Pressesprecherin von Tripsdrill, zerknirscht. Auch des Themas Geburtenkontrolle wolle sich der Wildpark annehmen. Aber der Wolf ist ein geschütztes Tier, den kann man nicht einfach so sterilisieren, vermutet Britta Dirrler. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 19. Dez. 2005 Tierisch gutes Jahr für Zoos Den Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern hat das Wetter in diesem Jahr gute Zahlen beschert. Der lange Herbst und der durchwachsene Sommer lockten deutlich mehr Besucher zu Spaziergängen in die Zoos und Heimattiergärten als im Vorjahr. Von den Einschränkungen durch die Vogelgrippe ließen sich laut einer Umfrage kaum Gäste abschrecken. Im landesweit größten Zoo in Rostock wurden in diesem Jahr rund 58 000 Tickets mehr gelöst als 2004. Das Wetter habe da schon eine Rolle gespielt, aber auch die rund 20 zusätzlichen Veranstaltungen wie Klassik-Nacht und Zoo-Expedition, sagte Direktor Udo Nagel. Über rund 20 000 mehr Besucher als im Vorjahr kann sich der Zoo Schwerin freuen. Eine neue Attraktion ist dieser Tage im Zoo Stralsund übergeben worden. Bärin Jule hat ein riesiges Gehege. Der Vogelpark Marlow hatte mit relativ wenigen Seuchenschutz-Einschränkungen zu kämpfen. In Ueckermünde lockt seit Februar ein neues Wolfsgehege. Auch ein Streichelgehege sei neu angelegt worden. Dagegen steht für die Kängurus, unbestrittene Stars in Ueckermünde, der Umzug noch bevor. Geplant sind zudem der Bau eines Störaquariums und eine große Ausstellung zu den fast ausgestorbenen und jetzt in der Ostsee wieder angesiedelten Störe. Basler Zeitung - 16. Dez. 2005 Malaysia gibt Orang-Utans an Indonesien zurück Malaysia lässt sieben in Indonesien gefangene Orang-Utans in ihre Heimat zurückkehren. Die malaysische Zeitung «Star» berichtete am Freitag, die Tiere würden am (morgigen) Samstag in Indonesien erwartet. Die Rückführung wurde organisiert vom Orang-Utan-Projekt Sumatra (SOCP) und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Die Tiere werden zunächst über Jakarta nach Medan geflogen, wo sie ein dreimonatiges Rehabilitationsprogramm durchlaufen. Danach werden sie in einen Nationalpark auf Sumatra gebracht, in dem schon mehr als 50 Orang-Utans mit einem ähnlichen Schicksal wieder ausgewildert wurden. Hannoversche Allgemeine Zeitung - 15. Dez. 2005 Forderung des Zoo-Chefs nach mehr Gehalt findet Befürworter: Die Dotierung läge auch nach Erhöhung noch im Mittelfeld. In seinem Gehaltspoker mit der Region Hannover bekommt Zoo-Geschäftsführer Klaus-Michael Machens Unterstützung. Zu Wort gemeldet haben sich gestern unter anderem der CDU-Bundestagsabgeordnete Friedbert Pflüger, die CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) und der Betriebsrat des Tierparks. Machens muss unbedingt in Hannover gehalten werden, weil er den Zoo nach vorne gebracht hat. Man sollte ihm finanziell entgegen kommen, fordert Pflüger. CDU-Mitglied Machens hat seinen Vertrag zum Jahresende gekündigt, weil er sich sonst zu alten Konditionen verlängert hätte. Der 59-jährige Zoo-Chef fordert etwa 20.000 Euro mehr Gehalt und würde dann 150.000 Euro im Jahr verdienen. Außerdem will er, dass seine Altersbezüge aufgestockt werden. Regionspräsident Michael Arndt sowie die Vorsitzenden der Regionsfraktionen von SPD, CDU und Grünen wollen Machens Wünschen im genannten Umfang nicht nachkommen, einzelne Politiker sehen das anders. Entscheiden über die Angelegenheit muss der Aufsichtsrat am Montag; der Vertrag des Geschäftsführers ist einziges Thema der Sitzung. Mit 150.000 Euro brutto Jahresgehalt läge Machens im Mittelfeld unter den Bossen der Tochterfirmen der Region. Hannoversche Allgemeine (Abonnement) - 20. Dez. 2005 Tauziehen um Machens' Zukunft Der Poker um die Zukunft von Zoo-Geschäftsführer Klaus-Michael Machens entwickelte sich am Montagabend zu einer Hängepartie. Die Aufsichtsratssitzung, bei der über einen neuen Vertrag für den 59-Jährigen in dessen Anwesenheit entschieden werden sollte, dauerte bei Redaktionsschluss noch an. Wir haben ihm ein neues Angebot gemacht, sagte Regionspräsident Michael Arndt am Abend, ohne allerdings inhaltliche Details zu nennen. Arndt hatte sich allerdings gegen einen Vertrag nach Machens Vorstellungen ausgesprochen. Zwar ist der Regionspräsident einer Anhebung beim Gehalt nicht abgeneigt, hält aber die vom Geschäftsführer geforderte Summe für zu hoch. Arndt hatte wiederholt darauf hingewiesen, dass der Zoo immer noch Defizite verzeichnet, die von der Region und damit vom Steuerzahler ausgeglichen werden. Machens hatte hingegen ins Feld geworfen, dass der Tierpark unter seiner Leitung sowohl bei der Zahl der Mitarbeiter als auch beim Jahresumsatz signifikant zugelegt habe. Sowohl Arndt als auch die Fraktionschefs gehören allerdings nicht dem Aufsichtsrat an. Sie können zwar politischen Druck ausüben, aber das 14-köpfige Gremium ist in seiner Entscheidung frei. Es hatte zur Lösung der Gehaltsfrage eine Kommission gebildet. Sollte sich zwischen beiden Seiten keine Annäherung ergeben, hätte der Tierpark mit dem Jahreswechsel keinen Geschäftsführer mehr. Machens verlängert um fünf Jahre, kann sich aber bei Altersbezügen nicht durchsetzen: Zoo-Direktor Klaus-Michael Machens hat einen neuen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Nach NP-Informationen wurde sein Jahresgehalt von 130 000 Euro auf 140 000 Euro erhöht. Dafür übernimmt er hauptamtlich die Geschäftsführung der Service-GmbH. Der Zoo-Chef hatte 142 000 Euro verlangt. Ein Teil der Bezüge ist erfolgsabhängig. Der geforderten Erhöhung der Altersbezüge gab der Aufsichtsrat aber nicht statt.Wir können es uns nicht leisten, auf einen der erfolgreichsten Manager der Region zu verzichten, so Gabriele Wichert (SPD), Vorsitzende des Aufsichtsrates. Es war uns wichtig, dass Herr Machens Zoo-Chef bleibt, so Wilhelm Heidemann (CDU), Mitglied des Aufsichtsrates. Machens hatte den Jahresumsatz des Zoos von 2,8 auf 18,6 Millionen Euro gesteigert. Zoff um Zoo-Chef-Gehalt: Unprofessionell sei es von Regionspräsident Michael Arndt gewesen, dass er die Vertragsverhandlungen mit Zoo-Direktor Klaus-Michael Machens an die Öffentlichkeit gebracht habe. Über dieses Provinztheater unter Leitung von Arndt würden sich andere Städte mit großen Zoos kaputtlachen. Pikant: Die Kommission des Zoo-Aufsichtsrates, die sich im Sommer gebildet hat und mit Machens allein verantwortlich verhandelt, soll ihm eine Gehaltsanhebung um 12 000 Euro angeboten haben. Dahinter möchte ich nicht zurückfallen, so der Zoo-Chef gestern zur NP. Unseriös und verantwortungslos gegenüber dem Zoo und seinen 300 Mitarbeitern sei es außerdem, Gehaltsverhandlungen über öffentliche Polemik zu führen. Planung und Bau Tageblatt für den Kreis Steinfurt (Metelen) - 14. Dez. 2005 Peter van den Brand drückt aufs Tempo (offline) Dafür, dass der Vogelpark geschlossen ist, herrschte dort gestern reger Betrieb. Schließlich hat der neue Besitzer Peter van den Brand bis zur Eröffnung des Abenteuerzoos im Frühjahr 2007 viel vor. Die 20 Hektar Parkfläche will er voll nutzen, um seine Ideen von einem Naturerlebnis für Kinder und Erwachsene umzusetzen, um allen Altersgruppen die Natur nahe zu bringen. Van den Brand setzt auf europäische Wald- und Wildtiere. Und bezieht auch die rund 600 im Park verbliebenen Vögel mit ein. Bis Ende November waren es noch rund 100 mehr. Doch dann kam der Schnee. Unter seiner Last sind drei Viertel aller Käfige zusammengebrochen oder durch umstürzende Bäume zerstört worden. Darunter auch die Freiflughalle. Dabei sind leider einige Vögel getötet worden, andere sind weggeflogen. Zwölf Mitarbeiter sind mit Hochdruck dabei, die Spuren der Verwüstung zu beseitigen. Die Zeit drängt, schließlich muss die Bauaufsicht noch alle Pläne absegnen. Beim Umbau des Parks setzt van den Brand wenn eben möglich auf Firmen aus der Region. Ist der Abenteuerzoo erst einmal fertig, geht van den Brand von 20 bis 50 Mitarbeitern aus. Er rechnet mit 150000 Besuchern pro Jahr. Viel ist von der Freiflughalle nicht übrig geblieben. Peter van den Brand will sie nicht wieder aufbauen, stattdessen soll das Tropenhaus erweitert werden. Münstersche Zeitung (Metelen) - 14. Dez. 2005 Abenteuerzoo als Jobmotor (offline) Es ist schwer, von dem unerschütterlichen Optimismus des Vogelpark-Investors nicht angesteckt zu werden. Bei einem Gespräch erklärt er erste Planungen. Ein Entwurf des künftigen Eingangstores liegt dabei schon auf dem Tisch im ehemaligen Büro der Vogelparkschule. In der Zerstörung eines Großteils der Vogelkäfige sieht der Investor für den Umbau zu einem Abenteuerzoo die Chance zu einem grundlegenden Neubeginn. "Wir hoffen, dass wir vom Kreis die Erlaubnis für den Neuaufbau der Volieren rasch bekommen. Rechtlich stehen wir auf dem Boden der alten Genehmigungen, der Neuaufbau soll aber in allen Fällen größer und schöner werden", erläutert Bürgermeister Helmut Brüning. Der Wintereinbruch hatte aber auch eine tragische Seite. Etwa 100 Vögel starben, allerdings nicht durch die zusammenbrechenden Käfige. Weil das Licht ausfiel, fraßen sie einfach nicht, obwohl die Betreuung durch die Tierpfleger und die Versorgung mit Futter sichergestellt waren. Durch das Schneechaos haben einige Vögel ihre Partner und Partnerinnen verloren. "Es wäre doch nett, wenn die RWE dafür spenden würde, dass wir die Paare wieder komplettieren können", sagt Peter van den Brand. Er regt damit eine ganz besondere Form der Wiedergutmachung beim Energiekonzern an. Auch als Jobmotor für die Gemeinde versteht Peter van den Brand sein Engagement in der Metelener Heide. Er gab schon Aufträge zum Beispiel an Architekt, Statiker und Steuerprüfer - alle aus dem Vechtestädtchen. Bis zu 150 Jobs, so schätzt er, werden außerhalb des Abenteuerzoos durch diese Anlage in Metelen geschaffen. PNP-Online - 15. Dez. 2005 Wildpferde fühlen sich wie zu Hause Bestens eingelebt haben sich die fünf Przewalski-Wildpferde, die am 30. August in das neue Nationalpark-Tierfreigehege bei Ludwigsthal eingezogen sind. Vor allem der kaum zu beruhigende Hengst hatte damals für einen aufregenden Transport vom Münchner Tierpark Hellabrunn in den Bayerischen Wald gesorgt. Mittlerweile fühlen sich die Tiere in ihrer neuen Heimat wohl. Weil die fünf Pferde - ein Hengst, drei Stuten und ein Fohlen - aus zwei verschiedenen Herden stammen, waren sie ursprünglich auch im Nationalpark getrennt. Über einen Zaun hinweg haben sie sich beschnuppert, aber seit einigen Wochen genießen sie nun gemeinsam das 15 Hektar große Areal. Sie sollen im Rahmen eines kontinentübergreifenden Schutzprojekts nach Kasachstan umgesiedelt werden. Sobald es die Witterung im Frühjahr erlaubt, geht es mit den Arbeiten im Tierfreigelände weiter. Zuerst werden dann die Auerochsen bei den Wildpferden einziehen. Am Wolfsgehege müssen nur noch Restarbeiten erledigt werden. Aus dem Altpark werden im Frühjahr fünf bis sieben Wölfe nach Ludwigsthal umziehen. Das Luchsgehege soll bis zum Sommer 2006 bezugsfertig sein. sz-online - 19. Dez. 2005 Braunbären hoffen auf neues Heim Mit 16.140 Euro fördert der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien den Bau eines neuen Braunbärengeheges im Bischofswerdaer Tierpark. Rund 32.000 Euro wurden bisher an Spenden für die Braunbärenanlage gesammelt mehr, als die Initiatoren anfangs zu hoffen wagten. Weitere 26.600 Euro gibt die Stadt als Eigentümer des Kleintierparkes. Aktionen Westdeutsche Allgemeine - 20. Dez. 2005 Zoo Dortmund lädt an Heiligabend zu »Bibel-Führung« ein Der Zoo Dortmund lädt an Heiligabend zu einer »Bibel-Führung« ein. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, wird Zoodirektor Frank Brandstätter dabei am Vormittag einige Tiere aus dem Bestand des Dortmunder Zoos vorstellen, die in der Bibel Erwähnung finden. Die entsprechenden Textstellen in der Bibel werden zitiert und die zoologische Bedeutung der Aussagen erklärt. Interessierte können einen »Bibelzooführer« kaufen. Morgenweb - 15. Dez. 2005 Speyer: Heiligabend im Haifischbecken Mit einer Weihnachtsszene unter Wasser will das Sea-Life-Aquarium in Speyer Raubfische und Besucher auf das Fest einstimmen. Zu diesem Zweck legte Chef-Aquarist Arndt Hadamek heute den Taucheranzug an und baute auf dem Grund des sechs Meter tiefen Atlantikbeckens mehrere Figuren auf. Dort stehen nun eine Maria mit einem Jesuskind auf dem Arm, begleitet von Josef und einem anderen Mann, der einen Hirten darstellen soll. Hamburger Abendblatt - 22. Dez 2005 Heiligabend in den Wildpark Eekholt Anfangs war es ein Geheimtip, inzwischen hat es sich herumgesprochen: Am 24. Dezember ist der Wildpark Eekholt ein beliebter Treffpunkt für Familien mit Kindern. Zusammen mit den Eseln Sammy, Susi und Sarah geht der Weihnachtsmann zu den Tieren - den Schlitten vollbeladen mit Extrafutter und Leckerlis. Beim Füttern dürfen die Kinder helfen - als kleine Belohnung gibt es anschließend Süßigkeiten. Die Eltern können sich mit einem herzhaften Punsch stärken. Damit niemand zu kurz kommt, werden am 24. Dezember wieder verschiedene Weihnachtsmanntouren durch den Park gestartet. Märkische Allgemeine Dominosteine für die Affen Eine ungewöhnliche Bescherung gab es gestern im Luckenwalder Tierpark. Schüler der Luckenwalder Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule überbrachten Weihnachtsgeschenke für die Tierparkbewohner. Drei Körbe mit Obst und Gemüse, Nüssen, Kastanien und Brot kamen zusammen, die an den Tierparkdirektor übergeben wurden. Dieser zeigte den Schülern, wie sehr sich die Affen über die Leckereien freuen. So schnell konnte man gar nicht gucken, wie die Japan-Makaken die Dominosteine verdrückten. Der neunjährigen Franziska und der siebenjährigen Klara gefiel der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien besonders gut. Vor allem das Damwild im Freigehege hatte es ihnen angetan. Mit Brot und Äpfeln lockten sie die Tiere ganz dicht heran. "Ich war schon öfter im Luckenwalder Tierpark, aber gestreichelt habe ich die Rehe bisher noch nie", sagte die Zweitklässlerin. Solinger Tageblatt - 20. Dez. 2005 Gymnasiasten verzieren den Zoo-Pinguin Jetzt hat auch Solingen seinen Pinguin. Nachdem schon drei der Wappentiere des Wuppertaler Zoos nach Remscheid gegangen sind, hat die Stadt-Sparkasse eine der knapp zwei Meter großen Plastikfiguren erworben. "Damit sind alle drei Städte des bergischen Dreiecks mit von der Partie", freut sich Andreas Kalthoff, Koordinator der "Pinguinale 2006". 25 Stück muss der Biologe noch an Firmen, Vereine oder Privatpersonen verkaufen (je 1250 Euro). Insgesamt 125 Pinguine sollen zum 125-jährigen Bestehen des Zoos überall durch Wuppertal watscheln. Berliner Morgenpost - 16. Dez. 2005 Besuch beim Stör im Unteren Odertal Mehr als 125 000 Besucher haben sich seit Herbst 2000 im Nationalparkhaus in Criewen (Uckermark) über den Nationalpark Unteres Odertal informiert. Hauptattraktion ist das große Oder-Aquarium mit mehr als 25 Fischarten. Die Sonderausstellung zur Naturschutzgeschichte im unteren Odertal und die Ausstellung "Vergessene Landschaften - Auf den Spuren der Brandenburger Naturschutzgeschichte" vom Förderverein Haus der Natur in Potsdam werden noch bis zum 10. Januar 2006 gezeigt. Die Welt - 15. Dez. 2005 Fitneß für Königspinguine Im Zoo von Asahikawa (Nordjapan) wird genau darauf geachtet, daß die bei Besuchern so beliebten Königspinguine nicht zu fett werden. Zweimal täglich müssen die bis zu 16 Kilogramm schweren Tiere eine Distanz von gut 500 Metern mitten durch den Tierpark zurücklegen. Der Marsch der fast einen Meter großen Vögel gerät tagtäglich zu einem Spektakel: Zuschauer zücken ihre Videokamera, um den Auftritt der Königspinguine für die Vorführung im eigenen Wohnzimmer festzuhalten. Stern Shortnews - 19. Dez. 2005 Freizeit: China: 25. Geburtstag einer Pandabärin wurde gefeiert Groß gefeiert wurde der Geburtstag der Pandabärin Basi im Panda-Zoo in der Provinz Fujian. Hunderte Besucher wollten dieses Ereignis im Zoo erleben. Die Bärin bekam eine Papierkrone und einen Geburtstagskuchen. Zu dem Anlass wurde auch ein Lied komponiert und im Internet veröffentlicht. Auch Briefmarken, Karten und Kalender mit Motiven der Bärin gibt es bereits. Nachwuchs GlaubeAktuell - 17. Dez. 2005 Nashorntaufe in Magdeburg Das kleine Spitzmaulnashorn stand am Freitag mit seiner Mutter "Mana" im Magdeburger Zoo. Das Jungtier ist am Freitag rund sechs Wochen nach seiner Geburt, auf den Namen «Malindi» getauft worden. Es handelt sich um die einzige Geburt eines Spitzmaulnashorns in einem europäischen Tierpark in diesem Jahr. In Magdeburg leben nunmehr fünf Nashörner. Der Zoo ist in Deutschland führend bei ihrer Zucht. Seit dem ersten Zuchterfolg 1979 kamen hier bereits fünf Spitzmaulnashörner zur Welt. koeln.de - 16. Dez. 2005 Kölner Zoo: Zweite Elefantendame schwanger Eine erfreuliche Neuigkeit verkündet der Kölner Zoo: Die zweite Elefantendame ist schwanger. Thi Ha Phyu (25, "weiße Prinzessin") ist vermutlich bereits im ersten Halbjahr von Elefantenbulle Bindu (36) gedeckt worden. Aufgefallen ist die Schwangerschaft bei Hormontests, denen seit der ausstehenden Geburt des Jungen von Khaing Luin Htoo alle Tiere unterzogen werden. Hundertprozentige Sicherheit gibt es allerdings erst in den nächsten zwei Monaten, sagt Zoo-Tierarzt Olaf Behlert. WDR - 16. Dez. 2005 Zweites Elefantenbaby für Kölner Zoo? Fast täglich warten die Tierpfleger im Kölner Zoo darauf, dass die Elefantenkuh Khaing Lwin Htoo ihr Junges zur Welt bringt. Jetzt kündigt sich womöglich weiterer Nachwuchs an: Die Elefantenkuh Thi Ha Piyu soll ebenfalls trächtig sein. So richtig bestätigen möchte Professor Gunter Nogge, Pressesprecher des Kölner Zoos, die Nachricht noch nicht. In letzter Zeit sei der Urin der Elefantenkuh Thi Ha Piyu regelmäßig untersucht worden: Alles deute auf eine Schwangerschaft hin. Wormser Zeitung - 22. Dez 2005 Drei putzmuntere Tigerbabys Heidelberg. Noch wissen Jörg Kubacki und Imke Figura nicht, ob es sich um Jungen oder Mädchen handelt. "So lange sie noch so jung sind, ist es schwer, das Geschlecht festzustellen", sagt die wissenschaftliche Assistentin im Heidelberger Zoo. "Man kann zwar nach den Hoden tasten, doch die sind noch so klein". Und so kann es durchaus sein, dass die Nachuntersuchung in vier Wochen ergibt, dass die drei jungen Sumatra-Tiger Mädchen sind. Mitteldeutsche Zeitung - 22. Dez 2005 Bei Hyänen wird aus Abneigung Liebe Aschersleben. Seit Oktober des vergangenen Jahres tummelt sich in der ehemaligen Tigeranlage im Ascherslebener Tierpark ein Hyänenpärchen. Aus dem Pärchen ist in diesem Jahr eine Familie geworden. Aus dem Pärchen ist in diesem Jahr eine Familie geworden. Anfang August brachte das Weibchen zwei Junge zur Welt, die sich seither prächtig entwickelt haben. Schon im April brachte das Weibchen drei Junge zur Welt. Daran hatte der Tierpark allerdings keine Freude, denn zwei der Jungen verschwanden und das dritte wurde halb aufgefressen. Reisky vermutet, dass das Weibchen die anderen beiden Jungen ebenfalls gefressen hat. "Streifenhyänen, wie wir sie züchten, gibt es deutschlandweit nur noch im Berliner Tierpark", berichtet Reisky. donau.de - 21. Dez. 2005 Nachwuchs im "Biblischen Zoo" Das Elefanten-Baby Gabi ist zurzeit die Attraktion im "Biblischen Zoo" von Jerusalem: Der kleine asiatische Elefant, der vor zehn Tagen auf die Welt kam, wurde per künstlicher Befruchtung gezeugt. In dem Tierpark leben viele Arten, die bereits in der Bibel genannt wurden. Um sie vor dem Aussterben zu bewahren, werden auch moderne Verfahren angewandt. Remscheider General-Anzeiger - 20. Dez. 2005 Nachwuchs im Zoo Klein, aber oho - das gilt auch für "Batu" und "Bromo", die am 13. Oktober im Wuppertaler Zoo das Licht der Welt erblickten und jetzt erstmals präsentiert wurden. Die zwei schwarzen Panther-Kater bereichern den Tierpark und bringen inzwischen mehr als drei Kilogramm auf die Waage. Für ihre Mutter "Tema" ist es der zweite Wurf. Nachrichten.ch - 21. Dez. 2005 Reptiliennachwuchs im Zürcher und im Basler Zoo 2005 ist für die Reptilienabteilung des Zürcher Zoo ein nachwuchsreiches Jahr gewesen. Die Pelomedusen-Sumpfschildkröte pflanzte sich in Zürich zum ersten Mal fort. Auch der Basler Zoo vermeldet Nachwuchs: Erstmals schlüpften 34 Jemen-Chamäleons. Bei den Skorpions-Krustenechsen gab es im Zürcher Zoo zehn Jungtiere. Anfang November sind bei den afrikanischen Eierschlagen zwei Junge geschlüpft. Auch bei den sandfarbenen Seitenwinder-Klapperschlangen sind vier im Juli zur Welt gekommen. Märkische Oderzeitung - 20. Dez. 2005 Zoopreis um 1,50 Euro erhöht Eberswalde. Es war eine monatelange Debatte: Die Erhöhung der Zoopreise. Nun ist sie durch. Der Eintritt für Erwachsene kostet jetzt 7,50 statt bisher 6 Euro. Dafür bleiben die Preise für Kinder und Arbeitslose, wie sie sind. Eine erneute Erhöhung war notwendig, weil die Stadt die Zuschüsse für den Tierpark innerhalb von vier Jahren um 20 Prozent reduzieren will. "Ich bin nicht glücklich über die Erhöhung, aber ohne sie müssten wir den Zoo zumachen", sagte Zoochef Bernd Hensch gestern. Neue OZ Online 22. Dez 2005 Tödliches Rendezvous im Raubtierkäfig: Leopard tötet Artgenossin Ein sorgsam arrangiertes Rendezvous im Raubtiergehege des Tierparks Nordhorn am Mittwoch hat ein tödliches Ende genommen: Der Leopard «Mahin» stürzte sich auf seine Artgenossin «Schirin» und biss sie tot. Erst zwei Stunden zuvor hatte man die beiden jungen Raubkatzen endlich zusammengebracht. Sie sollten dem Zoo eigentlich Nachwuchs bringen. «Es muss alles ganz schnell gegangen sein», vermutete Ina Brockmann, die Sprecherin des Tierparks. «Wir haben da nicht mit gerechnet», sagte die Sprecherin mit einem fassungslosen Ton in der Stimme. Allerdings hatte auch die Partnerschaftsanbahnung der Raubkatzen Stunden zuvor nicht reibungslos begonnen. Erst im dritten Anlauf wurde das Gatter in dem zweigeteilten, rund 500 Quadratmeter großen Außengehege hochgezogen. Doch als die beiden seltenen, nordpersischen Leoparden sich endlich in dem Gehege mit Baumstämmen, Höhlen und Rückzugsmöglichkeiten frei bewegen konnten, ließen sie sich sogar nebeneinander nieder. Die Leopardendame «Schirin» war im Juli vergangenen Jahres in der Stuttgarter Wilhelma geboren worden und hatte sich seit sieben Wochen im Tierpark Nordhorn zur Zufriedenheit der Zoo-Mitarbeiter eingelebt. «Ich denke, es war ein Unglück», sagte Zoo-Sprecherin Brockmann. RZ online - 21. Dez. 2005 Acht neue Affen im Saarbrücker Zoo Der Saarbrücker Zoo hat kurz vor Jahresende noch einmal tierischen Zuwachs bekommen: Sieben neue Totenkopfaffen und ein Listaffenweibchen sind eingetroffen, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Das Listaffenweibchen kommt aus dem Tierpark Straubing und leistet dem Zuchtmännchen Gesellschaft, das seit dem Tod seiner Partnerin im Oktober allein lebt. Die Nähe des anderen Geschlechts ist den Totenkopfaffen nicht gegönnt: Weil es zu viele von ihnen gibt, bleiben sie eine reine Männchengruppe. Berliner Morgenpost Magazin - 18. Dez. 2005 Tiere in Berlin: Das Jahr der kleinen Elefanten Vier Doppelzentner-Babys und unzählige neue Schmusetiere wurden geboren. Die Gorilla-Damen bekamen einen neuen Mann. Und der Menschenaffe Bokito mußte Abschied nehmen - für die Berliner Zoobesucher war es ein aufregendes Jahr. Die Elefantenkinder - drei wurden im Tierpark geboren und eines im Zoo - gehörten eindeutig zu den Besucherlieblingen 2005. Doch schon Anfang des kommenden Jahres könnte es wieder Nachwuchs bei den Afrikanern geben, denn die Kuh Saba ist tragend. Im März mußten die Berliner Abschied nehmen vom 25 Jahre alten Flachlandgorilla Derrick, dem Chef der achtköpfigen Gorilla-Familie im Zoo. Sein plötzlicher Tod durch einen Herzinfarkt löste große Trauer bei den Stammbesuchern aus. Derricks Sohn Bokito konnte die Rolle des Clanchefs jedoch nicht übernehmen, da Inzucht vermieden werden sollte. Ende August verließ der neunjährige Menschenaffe Berlin und wurde nach einem Umweg über den Serengeti-Park in Hodenhagen in den Zoo von Rotterdam gebracht. Seinen Nachfolger Ivo, der im September aus Amsterdam kam, haben die Hauptstädter jedoch ebenfalls längst in ihr Herz geschlossen. Bleibt die Frage, wann der 17jährige Silberrücken für Nachwuchs sorgen wird. Berliner Morgenpost - 18. Dez. 2005 Drei Elefantenkälber und eine Rabauken-Clique Horas, Cinta und Yoma. Erinnern Sie sich noch? Das sind die drei asiatischen Elefantenkälber im Tierpark. Zwischen sieben und zehn Monate sind sie inzwischen und damit alt genug, um in die Flegeljahre einzutreten. Von Erdbeersahnebonbons können die drei nicht genug kriegen. Was für ein Glück, daß von einigen Stammbesucherinnen regelmäßig Nachschub kommt. "Oma-Sponsor-Ware" wird das von den Tierpark-Mitarbeitern liebevoll genannt, die die Tüten (zuckerfrei!) dankbar entgegennehmen. Nachrichten.ch - 16. Dez. 2005 Nashorn-Bulle Parky gestorben Im Zürcher Zoo ist ein 23-jähriges Spitzmaulnashorn gestorben. Der Bulle mit dem Namen Parky kam vor sieben Jahren aus dem englischen Zoo Chester nach Zürich. Die Tierärzte vermuten als Todesursache eine hämolytische Anämie. Dies sei eine bei Spitzmaulnashörnern bekannte, überraschend auftretende und meist tödlich verlaufende Erkrankung. Parky zeigte nach Angaben des Zoos Anfang Woche erste Anzeichen von Fressunlust und Schwäche. Am Mittwoch sei er nur noch widerwillig aufgestanden und habe keinen Kot mehr abgesetzt. In der Nacht darauf ist das Tier gestorben. Hamburger Abendblatt Online - 17. Dez. 2005 Familie Strauß darf wieder raus Punkt zehn Uhr rannten am Freitag vier Strauße und elf Gänse zurück in die Freiheit in Hagenbecks Tierpark. Vor rund zwei Monaten mußten die Tiere wegen der drohenden Vogelgrippe unter Quarantäne gestellt werden. Doch nun öffneten Hagenbecks Tierpfleger - unter Aufsicht des leitenden Tierarztes Dr. Michael Flügge - wieder die Ställe. Die bis zu 2,85 Meter großen Laufvögel hätten ihren Aufenthalt in den Ställen zwar etwas geschwächt, aber soweit gut überstanden. Sat.1 News - 20. Dez. 2005 Pinguin Toga aus britischem Zoo entführt Britische Tierfreunde bangen um das Leben eines drei Monate jungen Kaiserpinguins. Ein Unbekannter hat den kleinen Watschelmann mit dem Namen Toga aus dem Zoo "Amazon World" auf der Isle of Wight vor Englands Südküste gestohlen. Nach Angaben britischer Zeitungen vermutet die Polizei, dass der Dieb durch den anrührenden Dokumentarfilm "Die Reise der Pinguine" zu der Tat inspiriert wurde. Toga war bereits am Samstag aus seinem mit einer zwei Meter hohen Mauer umgebenen Freiluftgehege entwendet worden. "Der Pinguin ist noch zu jung und scheu, um von Menschen Nahrung anzunehmen", heißt es in dem Rettungsappell der Polizei. Nachrichten.ch - 20. Dez. 2005 Pinguin nach Filmdoku gestohlen «Vielleicht soll Toga ein Weihnachtsgeschenk für jemandes Freundin werden, die durch den Film gerührt war», sagte die Zoo-Direktorin Karen Bright. Zusammen mit der Polizei, die Straffreiheit in Aussicht stellte, veröffentlichte sie einen dringenden Appell mit der Bitte, Toga umgehend in den Zoo zurückzugeben. «Wenn Toga nicht rasch zurückkommt, wird er sterben, denn er ist noch abhängig von der Ernährung durch seine Eltern.» Berliner Zeitung - 20. Dez. 2005 Katzenbärin Isabel Isabel heißt die Katzenbär-Dame, die jetzt im Tierpark zu Hause ist. Das anderthalb Jahre alte Tier, das zu der Gruppe der kleinen Panda gehört, kommt aus dem Zoologischen Garten Givskud (Dänemark). Pünktlich zur Ankunft von Isabel wurde der Umbau der Kleinen Pandabärenanlage beendet. Unter anderem wurden in der Natursteinmauer, die Besucher von den Tieren trennt, Glasscheiben eingebaut. Ein Männchen wird erst im Frühjahr erwartet. Tagesspiegel - 17. Dez. 2005 Die Liebe zum Kiwi Hasret ist erst 13 Jahre alt aber schon die fleißigste Tierpatin im Berliner Zoo Sie kauft Futter von ihrem Taschengeld und will später Zoodirektorin werden. Die Besuche seiner Patentante verschläft Otto in aller Regel, denn er ist ein Kiwi, und Kiwis sind nachtaktiv. Wann immer die 13-Jährige Geld hat, leistet sie sich ein neues Tier, fünf hat sie schon. Den Kiwi hat sie zusammen mit einer Schopfwachtel zum Paketpreis von 150 Euro bekommen. 160 000 Euro steuern die Tierpaten darunter auch Firmen zum Jahresetat des Zoos bei. 450 Euro bezahlt Hasret. Bild.de - 16. Dez. 2005 Kunst-Expertin fällt auf Affenbild rein Diesen Test konnte Dr. Katja Schneider, Direktorin des Landeskunstmuseums Moritzburg (Sachsen-Anhalt) nicht bestehen. BILD zeigte ihr ein Kunstwerk und fragte: Wer hats gemalt? Spontane Antwort: Es erinnert mich an Ernst Wilhelm Nay. Der wurde mit solchen Farbfleckenbildern berühmt. Falsch! Ein Schimpanse hatte zum Pinsel gegriffen! Die affengeile Künstlerin heißt Banghi, ist 31 Jahre alt und lebt im Zoo von Halle. Für Dr. Katja Schneider ist die affengeile Kunst ein Beweis dafür, daß der Mensch wirklich vom Affen abstammt. koeln.de 22. Dez 2005 Vermisster Baby-Pinguin aus britischem Zoo vermutlich tot Am Donnerstagmorgen meldete sich ein Mann beim Fernsehsender GMTV und sagte, er habe Toga in einer Plastiktüte im Hafen von Portsmouth versenkt, wie die zuständige Polizei von Hampshire mitteilte. NDR Online - 17. Dez. 2005 Tauchen im Hai-Aquarium auf Fehmarn Es gibt Aquarien, die sind groß genug zum abtauchen. Das Meereszentrum Fehmarn hat eins davon. Es fasst drei Millionen Liter Wasser und beherbergt 15 Haie. Im Riffaquarium nebenan können Besucher sogar trocken mittendrin sein. Ein langer Tunnel aus Plexiglas erlaubt einen Blick mitten in die neu angelegte Rifflandschaft. Uli Baron taucht mit Praktikant Michael Kandler, der nebenbei die Tiere für seine Diplomarbeit beobachtet. Seine verhaltensbiologische Untersuchung soll neue Erkenntnisse über Sandtigerhaie in Gefangenschaft liefern. Westfälischer Anzeiger - 20. Dez. 2005 Zurück in die Freiheit Ihre "Ziehväter" blickten ihnen noch eine Weile hinterher, als sie zum ersten Mal nach sieben Monaten wieder richtiges Wasser unter den Flügeln hatten. Gestern Vormittag entließen Peter Amedinck, Betriebsleiter des Hammer Tierparks, und seine Kollegen Emrudin Sacic, Sascha Marschner, Gabriele Korte und Uwe Lube auf der Ahse-Brücke an der Ostenallee sechs Höckerschwan-Waisen, die Mitte Juni diesen Jahres in Heessen gefunden wurden. Eigentlich sollte die Freisetzung schon vier oder fünf Wochen früher erfolgen: "Aber dann kam die Vogelgrippe" n-tv - 18. Dez. 2005 Unbekannter von Tigern zerfetzt Unter bisher noch ungeklärten Umständen ist ein Zoobesucher in einem südafrikanischen Tiger-Gehege ums Leben gekommen. Die mit Biss- und Kratzwunden übersäte Leiche des Mannes war am Sonntagmorgen von Besuchern des Zoos in Bloemfontein entdeckt worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Unbekannte über die Absperrung geklettert oder gefallen ist. Die Behörden haben eine Obduktion der Leiche angeordnet. Krone.at - 20. Dez. 2005 Rätsel um Toten in Tiger-Gehege Das Rätsel um einen Toten im Tiger-Gehege des südafrikanischen Zoos in Bloemfontain scheint gelöst: Die Polizei vermutet, dass es sich bei dem Opfer um einen flüchtigen Räuber handelt. Neben seiner Leiche wurde nach Informationen des nationalen Rundfunksenders SAFM vom Dienstag ein Handy gefunden, dass einem Besucherpaar kurz zuvor gestohlen worden war. Auch die Statur und Kleidung des Toten entspräche der Beschreibung des Räubers. taz - 21. Dez. 2005 Giraffe Ruth und der wahre Islam Viele Leute kommen nicht mehr in den Zoo von Kalkilia, seit die Stadt durch die israelischen Trennanlagen vom Umland abgeschottet ist. Vor fünf Jahren verlor Ruth hier ihren Gefährten Brownie. Das Tier wurde unruhig, als Soldaten Schüsse auf die Jungenschule abgaben, die direkt hinter dem Giraffengehege liegt. Brownie preschte panisch umher, bis er schließlich mit dem Kopf gegen eine Eisenstange schlug und umstürzte. Vor Gram verlor Ruth zwei Wochen später ihr noch ungeborenes Giraffenbaby. Jetzt steht es Seite an Seite mit seinem Papa ausgestopft im Schuppen des Zoos. In ein paar Monaten soll Ruth in ein neues Gehege verlegt werden. Ihr neues Heim fällt zwar deutlich kleiner als das bisherige aus, dafür wird Ruth von Wasser und Palmen umgeben sein, nebenan ein hübsches Museum, an dem fleißig gebaut wird. Länger als drei Jahre hatte das Projekt geruht, bis im letzten Juni die neue Stadtverwaltung ins Rathaus gewählt wurde. Sobald das Museum fertig ist, werden auch Brownie und Brownie junior einen würdigeren Platz bekommen als den ungemütlichen Schuppen, wo sich schon die Spinnen zwischen ihren Hörnern einnisten. Stern Shortnews - 16. Dez. 2005 Mediziner setzten Zahnspange bei 20 Gramm schwerer Schildkröte ein Seit Mai 2005 lebt Schildkröte "Hermie" im New York State Zoo. Schon früh stellte man fest, dass das Gebiss des Reptils falsch wächst. Nun haben Dr. Peter Virga, Zahnarzt aus New York, und der Tierarzt Jeffrey Baier dem Tier eine Zahnspange eingesetzt. Sie bohrten vier Metallstäbe in das Maul des Tieres. Die Stäbe wurden durch Gummibänder verbunden. Einmal am Tag darf die Schildkröte fressen, da ihr dazu die Gummibänder abgenommen werden müssen. Die Zahnspange wird entfernt, wenn das Gebiss wieder normal ist. Artikel aus der niederländischen Presse Dierennieuws 21. Dezember 2005 Weihnachtsmenü für Zootiere http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200512/nw38960.htm Im Safaripark Beekse Bergen erhalten die Tiere am zweiten Weihnachtsfeiertag spezielle Weihnachtsmahlzeiten: Puten für die Löwen, Obst und Gemüse für Paviane und Elefanten sowie tropische Früchte für Lippenbären und Rhesusaffen. Dierennieuws 15. Dezember 2005 Keine Werbung für King Kong http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200512/nw38824.htm Apenheul hat sich geweigert, Werbung für den neuen King Kong Kinofilm zu machen. Der Film habe schon in der Originalfassung von 1933 für genug Schaden unter den Gorillas gesorgt, so Vertreter des Primatenzoos. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | EAZA Amsterdam, 13 December 2005 Much to my regret I have to announce that Koen Brouwer will resign from his position of EAZA executive director because he has accepted the directorship of the Bioparque in Valencia. He will leave the EAZA Executive Office in Amsterdam by July 2006. This is a great loss for EAZA, as Koen has fulfilled his position for over 10 years with great skill and expertise as well as with enormous personal effort. In order to avoid the risk of the EAZA director position being vacant for too long, the Executive Committee will draft a profile for the successor director and circulate an advertisement to the entire EAZA membership and other relevant addresses before the end of this year, and publish the advertisement on EAZA's website. Hopefully candidates can be selected before Spring Council meeting in April. Dr Leobert E.M. de Boer, Chairman Zoo Duisburg, 21.12.05 Das besondere Geschenk Bereits zum elften Male kann Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters Initiatorin und Koordinatorin der Aktion Tierpatenschaften für den Zoo Duisburg eine nennenswerte Summe gesammelter Spenden zum Ausklang des Jahres dem Vorstand der Zoo Duisburg AG überreichen. Insgesamt ergab das Ergebnis des Jahres 2005 im Rahmen der Aktion Tierpatenschaften im Zoo Duisburg Euro 85.000-Jahr-Gesamterlös. Dieses Geld steht dem Zoo Duisburg zusätzlich für Hege und Pflege seiner Schützlinge zur Verfügung. Von 50 Euro für eine Mandarin-Ente bis hin zu mehreren tausend Euro für Delphin oder Elefant ist so ziemlich jedes Tier für eine Patenschaft zu haben, und als Gegenleistung bzw. Dank darf jeder Spender - zweimal jährlich am eigens zusammengerufenen Patentreffen teilnehmen - zweimal jährlich Sonder-Führungen durch den Zoo erleben und - von Beträgen ab 1.000 Euro aufwärts für seine Geschäfts- oder Privatpost das zooeigene Tierpaten-Spenden-Logo auf seinem Briefkopf oder eigenen Plakaten benutzen - Paten des Internet-Tigers haben die Möglichkeit, ein Banner mit ihrer eigenen privaten oder geschäftlichen Internetadresse zu platzieren. Die Übergabe der 85.000-Euro-Spende durch die Beauftragte für Tierpatenschaften im Zoo Duisburg, Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters, an den Zoovorstand Dipl.-Biol. Reinhard Frese und Dipl.-Volksw. Michael Hilbert findet statt am Donnerstag, dem 22. Dezember 2005, um 11.00 Uhr gegenüber dem Riesenstrohballen-Weihnachtsmann am Haupteingang/Mülheimer Straße. Rentier-Bübchen GEORGI wird eigens zum Fototermin seine Freianlage verlassen und auf knackigen Hufen gen Haupteingang spazieren gesattelt mit zwei bunten Packtaschen, in denen sich die Beutel mit vielen (symbolischen) Talern befinden. Wilhelma, 21.12.05 Weihnachten in der Wilhelma ... ... ist eine schwierige Angelegenheit, da Affen nicht backen, Papageien keine Weihnachtslieder kreischen und Elefanten keine Christbäume schmücken, sondern jene eher zu Zahnpflege missbrauchen. So sind für den atmosphärischen Teil die Gärtner zuständig: Im Wintergarten der Wilhelma wurde mit den Weihnachtsternen ja bereits eine gute Grundlage gelegt. Zusammen mit blühenden Christrosen und Mimosen bietet sich hier nun ein wunderbares Bild. Beim beruhigenden Plätschern des Koi-Teichs kann man auf einer der Sitzbänke dem weihnachtlichen Getümmels auf Stuttgarts Straßen vortrefflich entfliehen. Aber auch denjenigen, für die Pflanzen nicht die alleinige Erfüllung sind, bietet die weihnachtliche Wilhelma ein beschauliches Erlebnis. Natürlich stehen alle sonstigen Attraktionen der Wilhelma zur Verfügung! Ob nun ein Spaziergang im winterlichen Park oder ein schweißtreibendes Dschungelerlebnis im Amazonienhaus, Tiger beim Hühnchen rupfen oder Elefanten beim baden, Erdmännchen unter der Wärmelampe oder Seelöwen beim Spiel, langhalsige Giraffen oder kurzhalsige Okapis, Affen beim Kreischwettbewerb oder eher stille bunte Fische und Schmetterlinge ... für jeden Geschmack ist etwas geboten. Gedränge ist kaum zu erwarten, Wilhelmabesuchern im Winter ist ein Platz in der ersten Reihe sicher. Allen Besuchern, Freunden und Gönnern, die sommers wie winters die Alhambra am Neckar genießen und fördern, wünscht die Wilhelma eine friedliche Weihnachtszeit und alles Gute für das Neue Jahr! Tiergarten Schönbrunn, 21.12.05 Was wirklich geschieht: Herberstein und Schönbrunn In den vergangenen Tagen wurde von den Medien missverständlich berichtet, dass der Tiergarten Schönbrunn den steirischen Tierpark Herberstein als Sponsor oder gar mit einer Spende unterstütze. Das ist nicht der Fall. Es handelt sich um eine im Mai 2005 vereinbarte Kooperation zur Zucht von Geparden. Der Tiergarten Schönbrunn ist seit Jahren bemüht, zur Optimierung seiner Gepardenzucht ein Ausweich- bzw. Zweitgehege zu errichten, da nur bei längerer, absoluter Separierung der beiden Geschlechter Zuchterfolge möglich sind. In Schönbrunn stehen die benötigten Flächen nicht zur Verfügung, ein Ersatzgehege im Areal der Marchfeldschlösser wurde geprüft. Schließlich kam der Tierpark Herberstein ins Spiel, der über besonders viel Grund und Boden und bei der Haltung von Geparden über eine 25jährige Erfahrung verfügt. Das hat für Schönbrunn folgende Vorteile: * Die Investitionen sind deutlich geringer, als würde der Tiergarten gewissermaßen auf der grünen Wiese ein neues Gehege errichten.* Die Betreuungs- und Futterkosten werden vom Tierpark Herberstein getragen. Ein Teil der baulichen Investitionskosten in Höhe von ca. ¬ 53.000 übernimmt der Tiergarten Schönbrunn, die Österreichische Zoo Organisation (OZO) trägt ¬ 10.000 bei, die durch eine privatwirtschaftliche Kooperation erwirtschaftet wurden, den Rest trägt der Tierpark Herberstein selbst. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 20.12.05 Naturschutz-Tierpark Görlitz jetzt mit Zertifikat für Familienfreundlichkeit Wenn die Roten Panda-Kinder des Görlitzer Tierparks lesen könnten, würden sie ab morgen von ihrem Gehege aus eine Plakette in der Besucherkasse entdecken, auf dem FAMILIENFREUNDLICHE FREIZEITEINRICHTUNG steht. Wahrscheinlich interessiert das die beiden possierlichen Katzenbären aber herzlich wenig, denn sie konzentrieren sich lieber auf die handfesten Bambusblätter in ihrer Pfote. Gerne und ein wenig stolz halten dagegen Zoopädagogin Katrin Matthieu und Finanzchefin Martina Strübing ein Zertifikat in ihrer Hand, das dem Tierpark als bisher einziger Görlitzer und weiteren 24 sächsischen Freizeiteinrichtungen sowie 28 Hotels Familienfreundlichkeit bescheinigt. Die beiden Mitarbeiterinnen hatten maßgeblichen Anteil am Erfolg der Qualitätsprüfung. Mindestens 26 Muss-Kriterien und 40 Prozent der geforderten Kann-Kriterien, die die Arbeitsgruppe Familienurlaub in Sachsen bei der Tourismus- und Marketinggesellschaft Sachsen (TMGS) entwickelt und in einem umfangreichen Katalog zusammengefasst hatte, mussten erfüllt werden, um den hohen Standards zu entsprechen. Die für die Prüfung vor Ort beauftragte Agentur schwärmt heute noch von dem kleinen, aber ausgesprochen kinderfreundlichen Tierpark an der Neiße. Als Geheimtipp geben sie die naturnahe Gehegegestaltung und die phantasievollen Natur-Schau-Spiele des nur fünf Hektar großen Tiergartens auch schon mal ganz persönlich weiter. Tiergarten Heidelberg, 20.12.05 Gestreifte Minitiger gehen auf Entdeckungsreise Am Morgen des 08.11.2005 entdeckten die Tierpfleger der Raubtiere drei kleine Tiger, die über Nacht auf die Welt gekommen waren. Vorausschauend hatte Jörg Kubacki, Revierleiter im Tiergarten Heidelberg, bereits Kameras in der Wurfbox eingerichtet, um die Jungtiere über einen Monitor zu sehen. Doch Kim, die junge Tigermutter, suchte sich einen anderen Platz: direkt für die Besucher einsehbar brachte sie ihre Jungen im Innengehege zur Welt. Kim ist eine großartige Mutter und kümmert sich ganz toll um die Kleinen, berichtet Kubacki, sie ist ganz ruhig, auch durch Besucher fühlt sie sich nicht gestört. Jetzt ist die kritische Zeit überwunden und so freut sich Kubacki, dass alles reibungslos geklappt hat: Jetzt könnten wir die Jungtiere zur Not auch noch mit feinem Hackfleisch durchfüttern, erläutert er. Dennoch hofft das Zooteam, dass dies nicht nötig sein wird. Eine natürliche Aufzucht ist in jedem Fall vorzuziehen, erläutert Imke Figura, Wissenschaftliche Assistentin, so lernen die Kleinen von ihren Müttern für später, wie man Junge aufzieht. Mittlerweile haben die drei schon ihre Augen geöffnet, sind munter und erkunden die Welt, spielen, toben und purzeln, versuchen sich in kleinen Sprüngen. Anfrage, ob man die Kleinen auch mal auf den Arm nehmen darf, müssen wir ablehnen, sagt Imke Figura, abgesehen davon, dass die Mutter ihre Jungen möglicherweise nicht mehr annimmt, sollen die Kleinen auch möglichst naturnah, d.h. auch ohne Menschenkontakt, aufwachsen. Zoo Dortmund, 20.12.05 Bibel-Führung im Dortmunder Zoo Der Zoo Dortmund veranstaltet am Heiligabend, 24. Dezember, ab 11 Uhr wieder eine Bibel-Führung. Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter wird wieder einige Tiere aus dem Bestand des Dortmunder Zoos vorstellen, die in der Bibel Erwähnung finden. Die entsprechenden Textstellen in der Bibel werden zitiert und die zoologische Bedeutung der darin enthaltenen Aussagen dargelegt. Zum tieferen Verständnis ist an der Zookasse der Bibelzooführer erhältlich, in dem die vorgestellten Tiere genannt, die Bibeltexte zitiert und die Erklärungen ebenfalls enthalten sind. Es ist nur der übliche Zooeintritt zu bezahlen, sechs Euro für Erwachsene, drei Euro für Kinder und Jugendliche. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Anmeldungen an der Zoo-Kasse oder per Telefon (0231) 50-2 85 93 von 9 bis 16 Uhr erforderlich. Noch ein Tipp: Reichlich Parkplätze vor der Tür und keine Wartezeiten an den Kassen: hier lassen sich Weihnachtsgeschenke stressfrei einkaufen: der Zooführer (fünf Euro) mit tollen Bildern und vielen Informationen, die Jahreskarte* für den Zoo, eine Patenschaft für ein Zootier oder aus gegebenem Anlass der Bibelzooführer (1,5 Euro) sind tolle Geschenke, die auch noch dem Zoo helfen! Zoo Leipzig, 20.12.05 Freude zu Weihnachten - Nachwuchs bei den Lippenbären Lippenbärendame Ludmilla (geb. 1991, seit 1997 in Leipzig) brachte pünktlich zur Weihnachtszeit am Montag ihren zweiten Nachwuchs zur Welt. Ob es sich um ein oder zwei Jungtiere handelt und welchen Geschlechts sie sind, bleibt vorerst das Geheimnis von Ludmilla, die sich zur Freude der Tierpfleger liebenswürdig um sie kümmert. Vater ist der siebenjährige Lippenbärenmann Klaus. Mutter und ihr Nachwuchs sind vorerst für die Besucher nicht zu sehen, denn sie brauchen absolute Ruhe, damit sich die Mutter-Kind-Bindung ausbilden kann. Die ersten Tage sind besonders kritisch für die Jungtiere. Wir hoffen sehr, daß sich der Nachwuchs von Ludmilla in den nächsten Tagen stabilisiert, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Lippenbären werden nur in wenigen Zoologischen Gärten gezüchtet. Der Leipziger Zoo selbst konnte in den letzten 15 Jahren regelmäßig Jungtiere dieser asiatischen Bärenart nachzüchten. Durch großflächige Rodungen in ihrer ursprünglichen Heimat, den Waldgebieten Vorderindiens und Sri Lankas sind die Lippenbären vom Aussterben bedroht. Münchner Tierpark Hellabrunn, 20.12.05 Ein Dinosaurier kehrt zurück Der Tierpark hat keinen Dinosaurier geklont, sondern stellt die Nachbildung eines Triceratops in Originalgröße aus. Dieser ist 8 m lang und 3,5 m hoch. Egal wie das Wetter in diesem Winter wird, dieses Tier trotzt Schnee, Eis und Regen und steht bis um 03. April 2006 auf der Wiese bei den Vielfraßen. Zoo-Verein Wuppertal e.V., 20.12.05 Das Ziel ist erreicht: Über 125 Pinguine nehmen schon an der PINGUINALE 2006 teil! Der Verkauf geht weiter! Die PINGUINALE 2006 hat ihr ehrgeiziges Ziel, mindestens 125 Pinguine in Wuppertal und Umgebung zu verkaufen, erreicht und inzwischen sogar überschritten! Noch vor Weihnachten konnte jetzt der 125. Pinguin an den Wuppertaler Fotografen Peter Frese verkauft werden. Dieser ist auch in die Gestaltung des Buches, mit der die PINGUINALE 2006 dokumentiert werden soll, eingebunden. Weitere Pinguine gingen an die HÜHOCO Metallveroberflächenveredelung GmbH (5 Pinguine!) und die Firma Unternehmenspartner Almut Meier. Damit hat sich die PINGUINALE 2006 wie erhofft zu einer gelungenen Kooperation unterschiedlichster Partner entwickelt, die sich für den Zoo, ihre Stadt und ihre Region engagieren. Die meisten der Pinguinisten kommen natürlich aus Wuppertal, doch es sind auch Sponsoren aus Remscheid, Solingen, Velbert, Witten und Düsseldorf dabei. Auch die Partnerstädte Wuppertals konnten in die Aktion eingebunden werden, Kosice und Schwerin jeweils mit einem eigenen Pinguin, die übrigen Partnerstädte auch dank des Einsatzes der Städtepartnerschaftsvereine und der Stadtsparkasse Wuppertal als Sponsor mit einem Gemeinschaftspinguin. Bemerkenswert ist sicherlich auch die Beteiligung eines Pinguinisten aus Brasilien: der Betreiber einer Kaffeefarm, der seinen Firmensitz in der Schweiz hat, ist Wuppertaler und wurde durch einen Pinguinisten, der den Kaffe vertreibt (Apotheke Dr. Schiemenz) auf die Aktion aufmerksam gemacht. Die PINGUINALE 2006 hat damit ein internationales Flair bekommen. Wie geht es nun weiter? Der Verkauf der Pinguin-Rohlinge wird auch über die bereits erreichten 130 Stück weitergehen. Interessenten, die sich mit einem eigenen Pinguin beteiligen möchten, können sich auch weiterhin an den Koordinator der PINGUINALE 2006, Herrn Haeser-Kalthoff, wenden (Tel. 0202-2747-162 oder E-Mail: info@pinguinale2006.de). Sie sollten sich allerdings nicht zu viel Zeit lassen, den am 01.04.2006 müssen alle Pinguine fertig gestaltet sein und aufgestellt werden. Zoo Duisburg, 20.12.05 Faszination Tiger 30 Meter lang Um einmal mehr auf die akute Gefahr der völligen Ausrottung zumindest des Sibirischen Tigers der größten Raubkatze unserer Erde aufmerksam zu machen, bat Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese den bereits an vielen Orten im Zoo Duisburg tätig gewordenen Künstler Uwe Thürnau an den Kaiserberg, die 30 Meter lange Sichtwand vor dem ehemaligen Walarium tigerfreundlich und künstlerisch aufzuwerten. Gleich nebenan nämlich liegen Freianlage und (Schlaf-)Gehege der prächtigen Raubkatzen des nördlichen Asiens. Im Bereich dieser Anlagen wurden in der Vergangenheit im Rahmen mehrer Aktionstage und wochen Schautafeln zu aktuellen Schutzprojekten und zur Tiger-Forschung vor Ort aufgestellt. Die wichtigsten Anliegen solcher Schutzprojekte sind zunächst einmal, Tundra und Taiga Sibiriens wie auch des nordöstlichen Chinas die Lebensräume der gestreiften Katzen - von Wilderern frei zu halten, bereits bestehende Naturreservate und Nationalparks zu schützen sowie weiteres Land anzukaufen, das als zusätzliche Rückzugsgebiete für die Großkatzen ausgewiesen werden kann. Dazu kommen Aufklärung der Bevölkerung, Kontrolle der Wilderei und des illegalen Handels mit Knochen und anderen Körperteilen wildlebender Tiger, die auf fast allen Märkten Asiens als medizinische Heilmittel und Aphrodisiaka angeboten werden. Stadtverwaltung Landau, 19.12.05 Vortragsabend im Zoo Landau in der Pfalz: Das Abenteuer der Rettung der seltensten Affenarten in Westafrika Am Dienstag, 20. Dezember 2005 um 19 Uhr wird Projektassistentin, Dipl.-Biol. Sonja Wolters, in der neuen Zooschule des Landauer Zoos anhand eines Bildervortrages über ihre Arbeit zum Schutz der seltensten Affenarten in Ghana berichten. Interessierte sind dazu kostenlos herzlich eingeladen. Seit 2001 unterstützt der Zoo Landau in Zusammenarbeit mit dem Tiergarten Heidelberg und weiteren europäischen Zoo- und Naturschutzpartnern im Rahmen der Aktionsgemeinschaft West African Primate Conservation Action, WAPCA, Schutzmaßnahmen für die eleganten Weißscheitelmangaben und die temperamentvollen Roloway-Meerkatzen. Diese Arten gehören neben z.B. Berggorillas, Orang-Utans oder Löwenaffen wegen anhaltender Lebensraumzerstörung und Bejagung zu den bedrohtesten Affenarten der Welt überhaupt. Sonja Wolters ist seit gut einem Jahr in Ghana tätig und wird anschaulich über Erfolge und Schwierigkeiten ihrer äußerst interessanten Tätigkeit berichten. Wisentgehege Springe, 19.12.05 Zauberhafte Winterlandschaft im Wisentgehege Der plötzliche Wintereinbruch hat das Wisentgehege in eine wundervolle Schneelandschaft verwandelt. Wölfe, Vielfraße, Wisente und andere Tierarten sind nun in ihrem Element. Auch das Wildgeflügel darf sich nun, nach dem Auslaufen der Geflügelpest-Verordnung wieder frei in der Winterlandschaft bewegen. Der winterliche Spaziergang im Wisentgehege, bis 28.02. noch zu reduzierten Eintrittspreisen, ermöglicht ein ganz anderes Erleben der heimischen Tierwelt. Die große Freiflugvoliere, die von Kranichen, Weiß- und Schwarzstörchen bewohnt wird und zum Hubertusfest im Oktober neu eröffnet wurde, hat ihre erste Bewährungsprobe unter tonnenschweren Schneelasten gut bestanden. Die neue Konstruktion, in der mit Schüttelseilen das überdachende Netz in Bewegung versetzt wird um den Schnee abzuschütteln, hat sich außerordentlich gut bewährt. Infos zum Tagesablauf im Wisentgehege gibt es am Eingang und unter 05041/5828. Dort sind auch noch einige Tickets für den Seniorentag am 29.12. erhältlich. Das Programm sieht ein Mittagsmenu im Cafe Wild, eine Führung, eine Kutschfahrt, eine kurze Flugvorführung und ein Kaffeetrinken vor. Bis zum 24.12. bietet das Wisentgehege Jahreskarten im Sonderangebot zu reduzierten Preisen. Möglichkeiten die Jahreskarten zu erwerben bestehen am Eingang, telefonisch unter 05041/5828 und im Internet unter www.wisentgehege-springe.de Chemnitz, 19. Dezember 2005 Sturmtief Dorian in Tierpark Chemnitz und Wildgatter Oberrabenstein Das Sturmtief Dorian, das am Freitagnachmittag in Chemnitz für Chaos sorgte, beschäftigte auch die Mitarbeiter von Tierpark Chemnitz und Wildgatter. Dabei kam der Tierpark noch glimpflich davon. Dies war in erster Linie dem Umstand zu verdanken, dass die Planen, die zum Schutz vor der Vogelgrippe über die Volieren gespannt waren, rechtzeitig vor Beginn des Sturmes entfernt werden konnten und somit die Angriffsflächen für den Wind deutlich kleiner waren. Allerdings stürzte gegen 15:00 Uhr eine Birke quer über die Pelzmühlenstraße auf den Außenzaun des Tierparks. Der Baum versperrte nicht nur den Autos den Weg, sondern auch der CVAG-Buslinie 38. Die sofort verständigte Feuerwehr konnte auf Grund zahlreicher Einsätze den Zeitpunkt der Beräumung der Pelzmühlenstraße nicht bestimmen. So nahmen Mitarbeiter des Tierparks die Sache selbst in die Hand und entfernten das Hindernis innerhalb kurzer Zeit, damit der Verkehr wieder fließen konnte. Im Wildgatter Oberrabenstein knickte der Sturm zahlreiche Bäume um. Dabei entstanden Schäden an mehreren Gehege-Umzäunungen und am Außenzaun. Tiere sind aber nicht entwichen und alle Schäden konnten provisorisch behoben werden. Tierpark Ueckermünde, 19.12.05 Öffnungszeiten während der Weihnachtsferien Am 24. und 31. Dezember 2005 ist der Tierpark geschlossen, aber an allen anderen Tagen ist er von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Während der Winterferien vom 23. Dezember 04 bis zum 3. Januar 2006 finden übrigens täglich um 11 Uhr die Fischotterfütterung und um 14 Uhr die Löwenfütterung statt (außer natürlich am 24. und 31.12.!!!). Während der Kassenöffnungszeiten von 10 bis 15 Uhr sind an der Eintrittskasse weiter die Jahreskarten zum halben Preis erhältlich, da während des ganzen Jahres den Besuch des Ueckermünder Tierparks ermöglichen. Wildpark Lüneburger Heide, 17.12.05 Mit dem Weihnachtsmann die Tiere füttern Achtung - liebe Eltern ! Dieses Jahr kommt der Weihnachtsmann in den Wildpark Lüneburger Heide.Kinder haben an diesem Tag freien Eintritt! Wer pünktlich am 24.12.2005 um 11.00 Uhr im Eingangsbereich erscheint, wird vom Weihnachtsmann erwartet. Die ganze Kinderschar läuft dann mit ihm durch den Wildpark, dort dürfen die Kinder gemeinsam mit ihm Tiere füttern. Anschließend verteilt er kleine Überraschungen an die Kinder. Der Wildpark Lüneburger Heide hat Heiligabend von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet, Kassenschluss ist um 13.30 Uhr. Besonders im Winter ist der ganzjährig geöffnete Wildpark ein lohnendes Ziel. Trotz Schnee und Kälte, kaum eines der über 1000 Tiere hat sich in seinen Stall zurückgezogen. Während mollige Kleidung wichtigste Voraussetzung für jung und alt ist, schützen sich die Tiere durch ihren warmen Pelz. Für die Schneeleoparden, Polarwölfe, Schneeziegen, Polarfüchse und Schnee-Eulen beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Die Tiere zu erleben, lässt auch das schlechteste Wetter schnell vergessen. Arche Warder, 16.12.05 Heilig Abend, 16.00 Uhr: Gottesdienst mit Ochs und Esel im Stall des Tierparks Arche Warder An Heilig Abend um 16.00 lädt die Arche Warder zum Weihnachtsgottesdienst im großen Tierschauhaus ein. Im weihnachtlich geschmückten Stall mitten unter Rindern, Eseln, Schweinen, Schafen und Ziegen wird Pastorin Kerstin Popp aus Rendsburg einen besinnlichen Familiengottesdienst abhalten. Als musikalische Begleitung unterstützt sie dabei der Frauenchor Groß Vollstedt. Bänke und Stühle sind vorhanden, die Kinder können vor dem Altar auf Strohballen sitzen. Poitou-Eseldame Pauline, Altoldenburger Hengstfohlen Ludwig, unsere neue Murnau Werdenfelser Kuh Emma und viele Ziegen, Schweine und Ferkel wirken als lebende Krippendarsteller mit. Der Gottesdienst beginnt am 24.12.05 um 16.00 Uhr und wird etwas 50 Minuten dauern. Da das Tierschauhaus nicht beheizt ist, sollten die Gäste sich warm anziehen bzw. Decken mitbringen. Der Eintritt ist frei. Tiergarten Schönbrunn, 16.12.05 Zauberhafte Schneeeule eingetroffen In Harry Potters Welt der Zauberer sind die Eulen für die Postzustellung verantwortlich. Harrys persönlicher Zusteller ist die Schneeeule Hedwig. Die in Schönbrunn lebende Schneeeule namens Hedwig hat nun Gesellschaft erhalten von Harry, einem Männchen aus dem Zoo Arnhem in Holland. Ihr Fluggehege befindet sich im Wald am Weg zum Tirolerhof. Tierpark Chemnitz, 16.12.05 Enten und Gänse dürfen wieder auf dem Tierpark-Teich schwimmen Die seit Oktober bestehenden Vorsorgemaßnahmen gegen das Einschleppen der Vogelgrippe sind ab 15. Dezember größtenteils wieder aufgehoben worden. Der Teich im Tierpark Chemnitz wurde wieder befüllt, seine Bewohner, etwa 45 Enten und Gänse, konnten ihre enge Notunterkunft verlassen und in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren. Der Futterplatz muss allerdings weiterhin vor Wildvogelkontakt geschützt werden. Aus diesem Grund bleibt auch der Futterautomat am Ententeich vorerst außer Betrieb. Damit sind die Wasservögel dann ab dem Wochenende für die Besucher auch wieder gut zu beobachten. Gerade zu dieser Jahreszeit bieten die Entenvögel einen besonders farbenfrohen Anblick, denn die Erpel haben im Herbst ihr prächtiges Gefieder angelegt. ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 16.12. Indiana Jones Feeling auf neuer Hängebrücke Gelsenkirchen. Auf schwingenden Holzbohlen in luftiger Höhe über einen Wasserfall und Bären balancieren: Indiana Jones hätte sicher seine helle Freude an der neuen Abenteuerbrücke in der ZOOM Erlebniswelt. Ab Ende der Woche spannt sich auf einer Länge von 13 Metern eine 1,5 m breite Konstruktion in ca. vier Meter Höhe über den Wasserfall und das Bärengehege. So hoch muss die Brücke auch schon sein, da ein hoch aufgerichteter, erwachsener Bär bis zu drei Meter hoch fassen könnte
Die neue Hängebrücke ist also eher für die etwas mutigeren Zoobesucher, denn sie wackelt und ist uneben. Aber von ihr genießt man dafür auch einen spektakulären Blick - vor allem auf Bär Ibo, der eine absolute Wasserratte ist und sich liebend gerne am Wasserfall aufhält. Doch keine Angst, die Hängebrücke ist natürlich trotz ihrer abenteuerlichen und etwas wackeligen Konstruktion topsicher. Sie besteht aus gespannten Stahlseilen, auf die die Holzbohlen als Trittbretter aufliegen. Das Netz hat ebenfalls einen Drahtkern und ist mit Baumwolle umwickelt. Und wer auf der neuen Hängebrücke doch nicht Indiana Jones spielen möchte, kann außerdem die bereits bestehende feste Brücke über den Wasserfall benutzen. Zoologischer Garten Magdeburg, 16.12.05 TIERISCH NAH im Zoo Magdeburg: Werners Zootreff TIERISCH NAH können die Besucher den Magdeburger Zootieren im Rahmen von Werners Zootreff am 18.12.2005 um 11.00 Uhr kommen. Zum Thema Zootiere im Winter erfahren die Besucher während eines Beobachtungsganges einiges über die Besonderheiten im Hinblick auf die Ernährung der Zootiere in der Winterzeit und des Aufenthalts der Tiere auf den Außenanlagen. Rentiere, Sibirische Tiger und Antilopen stehen dabei im Mittelpunkt. Werner Sauer kann aus seiner über 30-jährigen Dienstzeit aus einem reichen Fundus schöpfen und viele Anekdoten und außergewöhnliche Tiergeschichten zu diesem Thema berichten. Begleiten Sie Werner Sauer am 18.12.2005 zu einer nicht alltäglichen Expedition im winterlichen Zoo. Zum üblichen Zooeintritt zahlen die Teilnehmer für Werners Zootreff 2 Euro an der Zookasse. Thüringer Zoopark Erfurt, 16.12.05 Aja fühlt sich in Spanien wohl Die Afrikanische Elefantenkuh Aja, die am 18. Oktober an das Reservate Natural Sevilla abgegeben wurde, ist inzwischen in Südspanien mit einer jüngeren Kuh und zwei Bullen vergesellschaftet worden. Wie auf dem Foto zu sehen ist, genießt Aja auf einer geräumigen Außenanlage sichtlich die südliche Dezembersonne. Die Elefantin konnte nicht länger in Erfurt bleiben, weil sie von ihren Pflegern erteilte Kommandos nicht mehr zuverlässig befolgte. Im Rahmen der Erfüllung der EU-Zoo-Richtlinie soll ab dem kommenden Jahr bis 2008 das Außengehege für die Rüsseltiere im Zoopark um das siebenfache auf 7.000 Quadratmeter vergrößert werden. Die Maßnahme sieht auch den Bau eines Bullenstalles vor. Thüringer Zoopark Erfurt, 16.12.05 Feuchte Küsse im Aquarium Ich würd' so gerne wissen, ob sich die Fische küssen. Denn über Wasser tun sies nicht und unter Wasser sieht mans nicht. Für diese kindlich anmutende Frage gibt es in der großen Zierfischsonderausstellung im Aquarium nun die Antwort: Sie tun es, jedenfalls eine ganz besondere Art: Der Küssende Gurami kann in der Ausstellung auf frischer Tat ertappt werden. Trotz ihres jugendlichen Alters, die ausgestellten Tiere sind noch Jungfische, üben sich diese Guramis bereits kräftig im Küssen. Dazu stülpen sie auf eigentümliche Weise die Lippen nach vorne und machen dann einen Schnutenkuss. Geküsst haben sie bisher nur ihr eigenes Spiegelbild an der Aquarienscheibe. Aber das kann ja noch kommen
denn das für Fische eigenartige Verhalten gehört bei dieser Art zum Balzverhalten. Auch der Mensch hat ein Verlangen, diesen Fisch mit den Lippen zu berühren. Diese Fischart ist nämlich in Thailand ein bevorzugter Speisefisch. Die Sonderausstellung im Aquarium ist noch bis zum 26. Dezember zu sehen. Das Aquarium am Nettelbeckufer 28a hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet Zoo Duisburg, 15.12.05 Warum ist die Banane krumm? Antwort auf diese Frage kann bekommen, wer im Rahmen eines Zoobesuches auch einen Abstecher in das neu geschaffene Tropenhaus RIO NEGRO unternimmt. Am Ufersaum des gewaltigen Schwimmbeckens der südamerikanischen Inias oder Süßwasserdelphine wird man jene mittlerweile vier Meter hohe Blattstaude unschwer entdecken können, aus deren hellgrünem Scheinstamm die bekannte ca. 1 Meter lange Fruchtrispe herabhängt. Häufig sorgen Fledermäuse oder Vögel für die Bestäubung der Blüten Kulturbananen aber verzichten auf diesen komplizierten Befruchtungsvorgang und bilden jene samenlosen Früchte, die rund ums Jahr bei uns zu kaufen sind. Übrigens: Bananen (-früchte) sind B e e r e n im botanischen Sinne, auch wenn sie so gar nicht unserer landläufigen Vorstellung von einer Beere entsprechen. Wer allerdings das süße, stärkehaltige Fruchtfleisch aufmerksam kaut, wird kleine schwarze Körner als Reste der ehemaligen Samenanlagen zwischen den Zähnen spüren. Thüringer Zoopark Erfurt, 15.12.05 Elefantenfütterung durch Besucher Am 25. und 26. Dezember werden die Elefanten des Thüringer Zooparks Erfurt besonders verwöhnt. Jeweils um 14 Uhr können Besucher die Elefanten an beiden Tagen füttern. Die Möhren und andere Leckereien werden von den Elefantenpflegern dafür extra bereitgestellt. Aber ohne Fleiß kein Preis. Deshalb gibt es für Seronga und Co. zuvor zunächst ihr tägliches Training. Das Elefantentraining ist für die Besucher immer ein Erlebnis. Am 25. und 26. Dezember beginnt es um 13.30 Uhr und endet mit der anschließenden Fütterung. Die Elefanten freuen sich auf viele eifrigen Hände, damit die bereitgestellten Leckerbissen auch wirklich alle verfüttert werden. Stadtverwaltung Landau, 15.12.05 Weihnachtsferienprogramm im Zoo Landau Workshops für Kinder in den Ferien Im Zoo Landau in der Pfalz ist auch in den Weihnachtsferien wieder jede Menge los und es gibt viel zu entdecken und zu erfahren. Die Zooschule bietet Kindern von sechs bis zwölf Jahren ab Dienstag, den 3. Januar 2006 bis Freitag, den 6. Januar 2006 jeweils 14 Uhr und gegebenenfalls 10 Uhr Workshops zu spannenden Themen an. Tiergarten Heidelberg, 14.12.05 Ein Freudentag für die Elefantendamen im Heidelberger Tiergarten! Passend zum Frühstück wurde den beiden Elefantendamen des Tiergarten Heidelberg Ilona und Maya- am heutigen Mittwoch, dem 14.12.2005, ein unerwarteter Leckerbissen serviert. Frau Anneliese Braun, kaufmännische Angestellte in der Personalabteilung der Haldex Brake Products GmbH, zeigt ein Herz für die Heidelberger Dickhäuter. Nach 44 Jahren engagierter Tätigkeit geht Frau Braun in den wohlverdienten Ruhestand. Als begeisterter Elefantenfan und aufgrund ihrer starken Tierverbundenheit setzt sich Frau Braun für den Bau des neuen Elefantenhauses im Tiergarten Heidelberg ein und spendete den gesamten für sie gesammelten Betrag der Kollegen in Höhe von 1200,00 ¬ für den Bau dieses Hauses. Damit nicht genug, versüßte sie den Elefantendamen die Geldspende durch ein kleines Mitbringsel aus frischen Möhren und Äpfeln. Ein Angebot, das vor allem der Elefantendame Ilona nicht zweimal gemacht werden musste und mit Begeisterung verschlungen wurde. Der Tiergarten Heidelberg und seine Elefanten danken Frau Anneliese Braun für die freundliche und hilfreiche Spende. Sollten auch Sie Interesse haben, den Elefanten des Tiergartens zu helfen und für das neue Elefantenhaus zu spenden, wenden Sie sich bitte an Frau Imke Figura, Tel.:06221-6455-19 oder überweisen Sie Ihre Spende direkt auf das Spendenkonto Tiergarten HD GmbH, Konto-Nr.: 15911, 672500200 Sparkasse Heidelberg unter dem Verwendungszweck: Elefant. Greenpeace 21. Dezember 2005 Japanischer Walfänger rammt Greenpeace-Schiff http://www.presseportal.de/story.htx?nr=765268 Das Greenpeace-Schiff "Esperanza" ist im Südpolarmeer von einem japanischen Walfänger gerammt worden. Das japanische Fangschiff "Kyo Maru 1" fuhr beim Versuch die "Esperanza" zu überholen in die Seite des größten Greenpeace-Schiffes. Verletzt wurde niemand, die "Esperanza" konnte ihre Fahrt fortsetzen. Greenpeace 21. Dezember 2005 Greenpeace stellt japanische Walfänger im Südpolarmeer / Deutsche Aktivistin im Einsatz im Walschutzgebiet http://www.presseportal.de/story.htx?nr=764931 Die Greenpeace-Schiffe "Esperanza" und "Arctic Sunrise" haben heute in den frühen Morgenstunden die japanische Walfangflotte im südlichen Polarmeer gestellt und zum Verlassen des Antarktischen Walschutzgebietes aufgefordert. Die aus sechs Schiffen bestehende japanische Flotte will dieses Jahr 935 Zwergwale, doppelt so viele wie bisher, abschießen. Neben den Zwergwalen sind auch die extrem gefährdeten Buckel- und Finnwale im Visier der Harpuniere. Alle Walarten stehen auf der roten Liste des Weltnaturschutzdachverbandes IUCN für bedrohte Tierarten. Seit Jahren nutzen die Japaner eine Lücke im Regelwerk der Internationalen Walfangkommission (IWC). Der Walfang im Südpolarmeer wird als "Wissenschaft" bezeichnet, daher tragt das Verarbeiungsschiff "Nisshin Maru" auch riesengroß den aufgemalten Schriftzug "Research" (Wissenschaft) auf dem Schiffsrumpf. Dabei werden die getöteten Wale noch auf See verarbeitet und ihr Fleisch anschließend auf japanischen Märkten teuer verkauft. Die IWC hat Japan in der Vergangenheit schon mehrfach aufgefordert, das Harpunieren einzustellen. WWF 21. Dezember 2005 WWF-Studie: Pazifische Auster gefährdet einheimische Arten im Wattenmeer http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02832/ Die zunehmende Ausbreitung der Pazifischen Auster im Nationalpark Wattenmeer gefährdet einheimische Arten wie die Miesmuschel und verringert das Nahrungsangebot für die Vögel. Die Invasion der ursprünglich von der Pazifikküste stammenden Muschelart ist wahrscheinlich unumkehrbar. Dies sind die Ergebnisse einer heute in Bremen veröffentlichten WWF-Studie. Der teure Leckerbissen war in den 60er Jahren zunächst an der niederländischen Küste, in den 80er Jahren dann auch vor Sylt zu Zuchtzwecken eingebürgert worden. Die Pazifische Auster (Crassostrea gigas) entwischte jedoch aus den Aquakulturen und breitet sich seitdem durch ihre treibenden Larven unaufhaltbar aus. Greenpeace e.V. - 19.12.2005 Greenpeace entdeckt illegale Fischfangflotte im Rostocker Hafen / Umweltschützer brandmarken Piratenfischer http://www.presseportal.de/story.htx?nr=763909 Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen heute im Rostocker Hafen fünf Fischtrawler als "illegal". Die Umweltschützer beschriften den Rumpf der rund sechzig Meter langen Schiffe und fordern die Bundesregierung auf, die Piratenfischer festzulegen. Der Grund für die Aktion: Im Hafen von Rostock werden die Trawler derzeit fit für die nächste Saison gemacht, obwohl die Europäische Union und internationale Fischereiorganisationen sie als illegale Fischer gelistet haben. Greenpeace e.V. - 16.12.2005 Ein Schwein ist keine Erfindung! / Greenpeace: US-Konzern beansprucht Patent auf ganze Schweinerassen http://www.presseportal.de/story.htx?nr=763042 Greenpeace warnt heute in München vor der Patentierung von Schweinen. Der amerikanische Agrar-Konzern Monsanto hat bei der Weltpatentbehörde in Genf verschiedene Patentanträge angemeldet, in denen ganze Schweinerassen als Erfindung beansprucht werden. WWF 16. Dezember 2006 Umwelt ohne Bedeutung - Zwischenbilanz zur 6. WTO-Konferenz in Hongkong, 13. bis 18. Dezember http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02825/ WWF: Kein Abbau ungerechter und ökologisch unverantwortlicher Subventionen in Sicht: Die internationale Umweltschutzorganisation WWF kritisiert den Stand der WTO-Agrarverhandlungen in Hongkong. Es sind keine Fortschritte in Sicht, sagt WWF-Agrarexpertin Tanja Dräger. Die Industrieländer blockieren den Abbau von Subventionen und tun alles, um den Marktzugang für Entwicklungs- und Schwellenländer nicht erleichtern zu müssen. Überhaupt keine Rolle spielen Standards für eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft. NABU - 15.12.2005 NABU fordert kritische Bilanz der Stallpflicht für Geflügel http://www.presseportal.de/story.htx?nr=762497 Anlässlich der heute endenden Stallpflicht für Geflügel zum Schutz vor der Vogelgrippe hat der Naturschutzbund NABU eine vorbehaltlose Bilanz der bisherigen Maßnahmen gefordert. "Die anfängliche Panik gegenüber rastenden Zugvögeln hat von der wesentlich größeren Gefahr durch Tiertransporte und Massentierhaltungen abgelenkt", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 14.12.2005 Renate Künast gibt Startschuss für bundesweites Schulprojekt "tierisch engagiert" / Tierschutz macht Schule http://www.presseportal.de/story.htx?nr=761871 Was ist wichtig bei der Haltung eines Meerschweinchens? Woran erkenne ich Eier aus Freilandhaltung? Dürfen wir Tiere töten? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt das bundesweite Schulprojekt "tierisch engagiert", das VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz und die Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz konzipiert haben. Heute wird das Projekt am Berliner Paulsen-Gymnasium der Öffentlichkeit vorgestellt. WWF - 14. Dezember 2005 Umfrage - Europas Verbraucher und Händler bevorzugen Fisch ohne Umweltzerstörung http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02821/ Der Schutz der Umwelt spielt für 79 Prozent der Verbraucher und Händler eine wichtige Rolle beim Kauf von Meeresfrüchten. 86 Prozent der Konsumenten würden an der Ladentheke Fisch aus nachhaltigen Quellen bevorzugen, wenn dieser entsprechend gekennzeichnet wäre. Zwei von fünf Kunden wären bereit, mehr Geld für Öko-Fisch zu zahlen. Dies sind die Ergebnisse einer heute von Greenpeace und dem WWF veröffentlichten Befragung des Londoner Meinungsforschungsinstitutes RSM unter 1.207 Verbrauchern, Supermarktchefs, Köchen und Restaurantbetreibern aus Deutschland, England und Spanien. Unter nachhaltigem Fisch versteht man Fisch, der so schonend gefangen wird, dass sein Bestand nicht gefährdet und die Meeresumwelt nicht zerstört wird oder Fisch aus Zuchten, die für Fütterung und Haltung strenge Umweltauflagen haben. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | | Natur- und Artenschutz | Segeberger Zeitung - 20. Dez. 2005 Wildpark Eekholt fürchtet ein Naturschutzgebiet Osterau Das Osterau-Gebiet zwischen Heidmühlen und Bad Bramstedt soll unter Naturschutz gestellt werden. Mittendrin liegt der Wildpark Eekholt, der jährlich über 200 000 Besucher anlockt. Auf eine Anfrage der Bad Bramstedter Landtagsabgeordneten Monika Heinold (Bündnis 90/Grüne) hin, dementierte die Landesregierung nun Berichte, nach denen der Wildpark möglicherweise geschlossen werden müsse. Trotzdem: Begeistert ist Geschäftsführer Wolf von Schenck nicht. Vor allem die geplante Anhebung des Wasserspiegels könnte Gehege im Park überfluten. Das Landwirtschafts- und Umweltministerium in Kiel erklärte auf die Anfrage von Monika Heinold, die Existenz und Weiterentwicklung des pädagogischen Umweltzentrums werde nicht in Frage gestellt. Es seien auch keine Auflagen für den Betrieb vorgesehen. Nach derzeitiger Planung soll der erste Verordnungsentwurf bis Mitte nächsten Jahres vorliegen. Mit ihm wird das Rechtsetzungsverfahren eingeleitet, an dessen Ende dann die verbindliche Einrichtung des Naturschutzgebietes steht. Umweltjournal - 16. Dez. 2005 Ein Schwein ist keine Erfindung! Kann man ein Schwein als Erfindung bezeichnen? Der amerikanische Agrar-Konzern Monsanto tut genau dies und hat bei der Weltpatentbehörde in Genf verschiedene Patentanträge angemeldet, in denen ganze Schweinerassen als Erfindung beansprucht werden. Mit Ferkeln einer Rasse, die ebenfalls von dem Patent betroffen wäre, hat Greenpeace die EPA heute aufgefordert, die Patentanträge abzulehnen. "Ein Schwein ist keine Erfindung", erklärt Christoph Then, Patentexperte von Greenpeace. "Monsanto will Züchter und Landwirte beklauen. Diese Patentanträge stellen an Dreistigkeit alles bisherige in den Schatten. Mit der Patentierung von Tieren, Saatgut und Genen muss endlich Schluss sein." Greenpeace hat auf Grundlage der Beschreibung eines dieser Patente ein Testsystem für die Erbanlagen der Tiere entwickeln lassen und stichprobenartig 30 Schweine von neun Rassen beziehungsweise deren Kreuzungen untersucht. Das Ergebnis: Acht Rassen und etwa 50 Prozent der Borstentiere sind von dem Patent betroffen. Darunter sind moderne Hochleistungsrassen ebenso wie Schweine, die vorwiegend in naturnaher und ökologischer Landwirtschaft gehalten werden. Sogar die Rotbunten Husumer Schweine und Angler Sattelschweine, die unter anderem in der Arche Warder gehalten und gezüchtet werden, erfüllen zum Teil die im Patent beschriebenen Kriterien. Im Jahr 2005 wurden vom Europäischen Patentamt über 100 Patente auf Pflanzen, über 40 Patente auf Tiere und etwa 200 Patente auf menschliche Gene erteilt. Nie zuvor wurden in einem einzigen Jahr mehr Patente auf Leben erteilt. Deutschlandradio - 19. Dez. 2005 Wasserbüffel als Landschaftspfleger Wasserbüffel gehören zu den sehr alten Nutztierrassen. Auch in Europa werden sie langsam heimisch, auch in Deutschland. Schon vor dem ersten Weltkrieg gab es hierzulande den ersten Büffelzuchtverein, weil man das Fleisch der Tiere schätzte. Wasserbüffel eignen sich besonders für die extensive Haltung. Deshalb sind Naturschützer auf die Idee gekommen, sie zur Pflege eines Niedermoors einzusetzen: Des Fehntjer Tiefs in Ostfriesland. Etwa 3000 Hektar, auf denen seltene Wiesenvögel brüten, unterliegen dort der EU-Vogelschutzrichtlinie. Heimische Rinder- oder Schafrassen kamen im ostfriesischen Fehntjer Tief nicht mehr zurecht. Wasserbüffel brauchen dagegen nasse Standorte und suhlen sich gerne in den schlammigen Gräben. Mit ihren breiten Hufen haben sie eine höhere Auflagefläche. Außerdem sind sie gute Futterverwerter, wenn das Nahrungsangebot wie in Niedermooren sehr nährstoffarm ist. Für die Haltung der Tiere zur Landschaftspflege kommt man nicht ohne EU-Agrarsubventionen aus. Mit einer großen Herde kann der Landwirt zudem das hochwertige und sehr cholesterinarme Fleisch der Tiere verkaufen und vor allem die Büffelmilch nutzen, aus der der echte Mozzarella gemacht wird. Eisbären ertrinken in der Arktis Die Umweltveränderung in der Arktis macht sich immer stärker bemerkbar: Wie Forscher bei der 16. Konferenz der Biologie von Meeressäugern in San Diego berichten, gibt es sogar Berichte darüber, dass unter Eisbären Kannibalismus und Selbstmord herrscht. Experten meinen zwar, dass es zu früh sei, um diese Angaben zu bestätigen, räumen allerdings ein, dass sich die Lebenssituation der Säuger in den vergangenen Jahren dramatisch verändert hat, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com Meeresbiologen des US Minerals Management Service berichteten bei der Konferenz darüber, dass sie im Herbst vier ertrunkene Eisbären vor der Nordküste Alaskas entdeckt hatten. Die Wissenschaftler berichteten darüber hinaus, dass sie eine Vielzahl von Eisbären schwimmend im offenen Meer entdeckten. Manche von ihnen waren 95 Kilometer von der Küste entfernt. 20 Prozent der Eisbären dieser Region konnten die Forscher im September nur im eisfreien Wasser sichten. In den Jahren zuvor waren es lediglich vier Prozent. Vogelgrippe: Ölscheichs bangen um ihre Jagdfalken Die Angst vor der Vogelgrippe treibt mancherorts bizarre Blüten. Während Menschen in Asien um Leben und Existenz bangen, fürchten arabische Scheichs um ihre Jagdfalken. ENN 21. Dezember 2005 South Asian Experts Vow To Protect Endangered Elephants Asian elephant numbers are falling because of deforestation, road-building and expansion of farmlands and plans to protect remaining populations are crucial. ENN 20. Dezember 2005 Greenpeace Buys Tons of Illegally Cut Brazilian Wood, Delivers it to Police Environmental activists parked a truckload of illegally cut Amazon hardwood in front of a police station in Brazil's largest city on Monday to demonstrate how easy it is to skirt the law. ENN 16. Dezember 2005 Study Reveals Arctic Killer Whales High in Toxins http://www.enn.com/today.html?id=9441 With a hefty appetite for fatty fish, killer whales have the dubious distinction as the most toxic mammals in the Arctic, a study shows. That's bad news for the rest of the area's marine ecosystem, suggests researcher Hans Wolkers of the Norwegian Polar Institute. "Killer whales can be regarded as indicators of the health of our marine environment," he said. Further, the high levels of toxins "show that the Arctic seas are not as clean as they should be, which, in particular, affects animals at the top of the food chain." ENN 16. Dezember 2005 U.S. SeaWorld Claims Dolphin Breeding Breakthrough http://www.enn.com/today.html?id=9429 A sperm-sorting process resulted in a successful gender-selection experiment, as evidenced by the October birth of a female bottlenose dolphin at SeaWorld San Diego. Touting the success as "a real breakthrough," Tom Gilligan of XY Inc., the company that helped develop the technology, suggested that future implications include diminishing the need for acquiring new mammals to diversify the gene pool of captive marine animals. ENN 16. Dezember 2005 Fisheries Commission Fails to Act to Save Sea Turtles as US and Pacific Island's Plan is Sabotaged by Japan http://www.enn.com/aff.html?id=1055 This week Japan undermined the new Western and Central Pacific Fisheries Commission's initiative to protect endangered sea turtles. Japan's delegation rebuffed calls by the United States, Forum Fisheries Agency (an organization of Pacific island states), United Nations, the FAO and environmentalists to implement a mandatory plan to reduce the injury and killing of endangered sea turtles by longline fishing in the Pacific. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | Veranstaltungen | The Poznan Zoological Garden and the Institute of Systematic Zoology of the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the Third International Conference: Animals, Zoos and Conservation The meetings will be held on 8th and 9th of June 2006 in Poznan (POLAND) The Conference will be held in English. The scope of lectures will not be limited, but all should in one way or another be related to research done on active conservation, animals held in zoos, rescue centres and scientific collections. We are planning to publish a book with the proceedings of the Conference. Both oral presentations as well as posters will be accepted. In case of large number of oral presentations the Steering Committee may propose change into poster presentations. Please send us your registration and the title of your lecture (or poster) before 31st of January 2005. The deadline for sending papers and payments is the end of February. conference@op.pl More information on www.zoo.poznan.pl The conference fee is 300 zl (around 75 EUR).
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