 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Anja Schulze Marco Smeets Dr. Silke Sorge Melanie Witte |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 295 vom 8. Dezember 2005 | | Liebe Leser, Gerüchten zufolge steht uns 2006 noch viel mehr Zoo-TV ins Haus als gedacht. Demnach plant die ARD, den Nachmittagstermin fest für Tier-Doku-Soaps zu reservieren und reihum an die Mitgliedssender zu vergeben - nach vermutlich 60 Folgen "Pinguin, Löwe und Co." soll es dann zunächst in den Süden der Republik gehen. Im Herbst wäre dann wieder der MDR mit "Die Tierklinik" dran, wie eine Zeitungsmeldung berichtet. Wer soll das alles sehen? Ob damals der Begriff "Doku-Soap" schon geprägt war, weiß ich nicht, aber vielleicht erinnert sich noch jemand: "Früh-Stück mit Tieren", vom SWR bereits 1998/99 wochentäglich aus der Stuttgarter Wilhelma ausgestrahlt, brachte es auf über 150 Folgen. Und auch der gute, alte DDR-"Tierpark Teletreff" war letztlich kaum etwas anderes. Den könnte der RBB kostengünstig beisteuern... Kennt noch jemand "Zoobummel international"?? Dirk Petzold (in Ermangelung neuer Phantasieartikel) | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | | | Zoos und Tierparks | Hamburger Abendblatt - 2. Dez. 2005 Hagenbecks Zooschule bis 2010 gesichert Hier macht den Schülern das Lernen richtig Spaß: In der seit 1985 bestehenden Zooschule bei Hagenbeck. Der Schulpavillon steht gleich hinter dem Haupteingang des Tierparks und bildete allein im Jahr 2005 für rund 11 000 Schüler den Ausgangspunkt für einen spannenden, lehrreichen und lustigen Tag bei Hagenbeck. Damit das auch so bleibt, wurde gestern ein Vertrag unterzeichnet: mit den Unterschriften von Peter Daschner, Leiter des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), Reiner Schmitz, Staatsrat der Behörde für Bildung und Sport, sowie Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck soll der Fortbestand der Zooschule bis 2010 gewährleistet werden. Der Tierpark stellt den Pavillon und ermöglicht die Nutzung des gesamten Geländes, das Landesinstitut finanziert die Unterhaltung des Pavillons und benötigte Sachmittel, die Behörde bezahlt die Zoopädagoginnen. Standard.at - 6. Dez. 2005 Herberstein: Gespräche trotz Winterschlaf Wer dachte, dass der Tierpark Herberstein nur als Wahlkampfthema ausgeschlachtet wurde, wird diese Woche eines Besseren belehrt. Denn während der Tierpark selbst am 7. November seit zehn Jahren erstmals einen Winterschlaf antrat und bis auf Weiteres für Besucher geschlossen bleiben soll, hält die Frage, was in Zukunft mit dem hoch verschuldeten Unternehmen passieren soll, die Landesregierung weiter wach. Nachdem Landeshauptmann Franz Voves (SP) ankündigte, über eine Überbrückungshilfe des Landes von 600.000 Euro nachzudenken, die das Überleben des Tier-und Naturparks ermöglichen sollte, erntete er Kritik von seinem Stellvertreter und Tourismuslandesrat der ÖVP, Hermann Schützenhöfer. Bis Jahresende wird es wahrscheinlich keine Einigung über Form und Höhe einer Unterstützung des Tierparks geben. Bis dahin führt Voves Gespräche mit Andrea Herbersteins Sohn, Max Herberstein, der als neuer Geschäftsführer und Gesellschafter der OEG Herberstein persönlich haftet. Auch der Zeitpunkt einer Wiedereröffnung des Tierparks steht noch in den Sternen. Aus gut unterrichteten Kreisen heißt es, Max Herberstein, der die vergangenen Jahre in den USA und Großbritannien tätig war und nun die Ehre hat, das Unternehmen zu retten, bezahle die Tierpfleger bereits aus seinen persönlichen Ersparnissen. Extra Blatt (Siegburg) - 7. Dez. 2005 Faszinierende Blicke in die Unterwasserwelt Das Sea Life Königswinter hat zum 1. Dezember nach einer Bauzeit von nur elf Monaten für Besucher seine Pforten geöffnet und bietet täglich faszinierende Einblicke in eine vielfältige Unterwasserwelt. "Durch Begeisterung für die heimischen Meere den Wunsch nach Erhaltung und Schutz wecken", so lautet der Grundgedanke des Sea Life Konzepts. Damit soll der hohe Freizeitwert des Großaquariums genutzt werden, die Sensibilität für die bedrohten Ökosysteme der heimischen Flüsse und Meere zu schärfen. Auf 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche erleben die Besucher im Sea Life Königswinter damit nicht nur die Faszination der heimischen Unterwasserwelt, sondern erhalten auch einen Einblick in die verschiedenen Ökosysteme. Mehr als 6000 Tiere aus 100 verschiedenen Arten sind in mehr als 40 Becken zu sehen. Ein einzigartiges Erlebnispanorama bietet ein 360 Grad- Unterwassertunnel, der durch das 600.000 Liter Wasser fassende Atlantikbecken führt. So märchenhaft und urtümlich wie die Räume im Sea Life, die in Anlehnung an die Mythen und Sagen der Region gestaltet wurden, so imposant sind auch manche Namen, die auf den ausführlichen Informationstafeln zu lesen sind. mephisto 97.6 - 2. Dez. 2005 Mehr Besucher im Zoo Leipzig. Nach eigenen Angaben kamen bis Anfang Dezember rund 100.000 mehr Besucher als im Vorjahr. Zukünftig will der Zoo sein Angebot weiter ausbauen. B.Z. - 2. Dez. 2005 Gemeiner Sex-Deal um Bokito Gorilla-Boy Bokito, der vor rund drei Monaten aus dem Berliner Zoo nach Holland umzog, muß sexeln, was das Zeug hält. Nur, wenn er genügend Manneskraft beweist, bleibt ihm der Zoo von Shanghai erspart. So steht es in einem Antwort-Brief, den der Direktor des Rotterdamer Tierparks an eine besorgte Berlinerin richtete. "Wir sind uns noch nicht sicher, ob es Shanghai oder ein anderer Zoo in Europa sein wird...". Der Rotterdamer Tierpark-Direktor weiter: "Also... wenn es nicht klappt mit die zwei Mädels, die er bekommt, werden wir eine andere Lösung finden. Vielleicht versuchen wir dann Bokito bei unseren übrigen Weibchen zu setzen, und sollte das gut gehen, dann könnte er unser Zuchtmann werden." Planung und Bau Leipziger Volkszeitung - 2. Dez. 2005 Zoo will Gondwanaland bauen Leipzig. Er sei rundum zufrieden mit dem Jahr 2005, bilanzierte Geschäftsführer Jörg Junhold gestern. Erfreulich sei nicht nur der anhaltende Aufwärtstrend bei den Besucherzahlen, auch die Rolle des Tierparks als Touristenmagnet und Wirtschaftsfaktor wachse beständig an. Nicht ohne Hintersinn verwies Junhold auf eine gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer erarbeiteten Studie, laut der der Zoo für 58 Millionen Euro Tourismusumsatz und 475.000 Übernachtungen pro Jahr sorgt. Schließlich soll im nächsten Jahr ein Megaprojekt starten: Der Bau einer Tropenhalle namens Gondwanaland für 45 Millionen Euro. "Das Konzept ist fast fertig", sagte Junhold. Nach LVZ-Informationen soll auf der Fläche des früheren Orsta-Hydraulik-Werks an der Pfaffendorfer Straße ein tropischer Regenwald mit Flussläufen und einer bunten Tierwelt entstehen. Gäste könnten auf Booten die Teilung des Urkontinents Gondwana miterleben, auch einen Vulkanausbruch und Dinosaurier bestaunen. In zehn Metern Höhe ist ein Hängebrücken-Parcours durch die Wipfel der Bäume geplant. 2006 will der Zoo acht Millionen Euro in die neue Tropenhalle investieren, deren Bauzeit etwa drei Jahre beträgt. Im kommenden Jahr fließen außerdem zwei Millionen Euro in den Umbau eines Teils des alten Verwaltungsgebäudes zur Zooschule und in die Fertigstellung des Elefantentempels "Ganesha Mandir". Lausitzer Rundschau - 3. Dez. 2005 Besucherrekord im Leipziger Zoo In diesem Jahr gab es im Leipziger Zoo bereits Anfang Dezember einen Besucherrekord. Rund 1,43 Millionen Gäste kamen bisher in den Tierpark, sagte Zoodirektor Jörg Junhold gestern während der Jahrespressekonferenz. Auch für 2006 rechnet der nach Besuchern viertgrößte Zoo Deutschlands wieder mit steigenden Zahlen. Das Leipziger Projekt Zoo der Zukunft geht im kommenden Jahr mit dem Baubeginn von Gondwanaland in seine zweite Phase. Baubeginn für die große Tropen-Halle soll Mitte bis Ende 2006 sein. Gondwanaland soll bis 2009 fertig werden und dann die Welt des Regenwaldes von Asien, Afrika und Südamerika für die Besucher zeigen. Auch der Elefantentempel solle im kommenden Jahr fertig werden. Mit der rund ein Hektar großen Anlage sei man voll im Plan. Sowohl der Eröffnungstermin am 2. April als auch das Budget von 7,8 Millionen Euro könnten eingehalten werden. Konsequenz des neuen Angebots im Leipziger Zoo werden höhere Eintrittspreise sein. Echo-online - 8. Dez 2005 Die Wuchtbrummen vom Schnampelweg Darmstadt. Rund 80 Gäste, an der Spitze Stadtrat Klaus Feuchtinger, Vivariumschef Thomas Becker und Kaupiana-Direktor Roman Scheidel, machen den Binturong genannten Schleichkatzen aus Südostasien ihre Aufwartung. Und die schlafen. Ausgerechnet jetzt. Stört aber auch nicht, solange drei der vier Allesfresser aus eigener Aufzucht so dekorativ über dem Stamm hängen und den Fernsehkameras von HR und Rheinmain-TV lohnende Motive liefern. Schließlich geht es ja auch um die neue Anlage der Schleichkatzen, die den schwarzfelligen Vivariumsbewohnern jetzt eine Gesamtfläche von über 245 Quadratmeter bietet. Schön warm mit 24 Grad, statt der lausigen 5 Grad im Außenbereich. Schön trocken, statt des Ekelregens an diesem Morgen. Lang hats gedauert seit dem ersten Spatenstich für die neue Anlage im Sommer 2003, damals noch mit Bürgermeister Horst Knechtel. Rund 350 000 Euro der gut 400 000 Euro Baukosten hat der Darmstädter Traditionsverein genauer: seine nunmehr 4500 Mitglieder dem Projekt zugeschossen. Die Stadt, sagt Feuchtinger, habe nichts bezahlen müssen. Die Webcam (www.kaupiana.de) steht da, wo auch morgens richtig Halligalli ist bei den Schopfmakaken. Die ersten Binturongs (auch Marderbär genannt) kamen 1980 aus dem Zoo in Hannover ins Vivarium. Seitdem hat das Vivarium über 35 Tiere nachgezogen. Berliner Zeitung - 6. Dez. 2005 Riesenschildkröten beziehen ihr Eigenheim Viel Licht und viel Grün: So sieht das neue Haus für die fünf Riesenschildkröten des Tierparks Berlin aus. Gestern wurde es eröffnet. Dort werden die Tiere nun auch den Winter verbringen. Bislang waren sie während der kalten Jahreszeit im Krokodilhaus untergebracht. Den Neubau nahe der Schlangenfarm haben die Mitglieder des Tierpark-Fördervereins finanziert. Sie sammelten rund 135 000 Euro. Im nächsten Jahr wollen sie 50 000 Euro aufbringen, um einen Wald für die Varis zu pflanzen. Kölner Stadt-Anzeiger - 6. Dez. 2005 Nachbarschaftshilfe: Elefanten ebnen Weg für neues Hirsch-Gehege Auf ganz besondere Art der Nachbarschaftshilfe leisten die Elefanten im Krefelder Zoo. Von diesem Freitag an werden die drei Dickhäuter-Damen Rhena, Mumptas und Yheetoo mit ihrer ganzen Kraft den Weg für ein neues Hirsch-Gehege ebnen. Das sumpfige, unwegsame Terrain müsse von schweren Baumstämmen und wucherndem Gestrüpp befreit werden, damit der Boden weiter bearbeitet werden kann. Das neue Zuhause der Barasingha-Hirsche soll noch vor Weihnachten fertig werden. Dresdner Neueste Nachrichten - 7. Dez. 2005 Bischofswerda bangt um Bären Die Zukunft der beiden Bären in Bischofswerda ist ungewiss. Ihnen droht die Abschiebung, wenn es dem mit 0,75 Hektar kleinsten Tierpark Sachsens nicht gelingt, bis Jahresende 150.000 Euro für den Umbau des Bärengeheges aufzutreiben. 150 Quadratmeter fordert die EU für ein Braunbärenpaar. Damit können die Bischofswerdaer mit ihrem Mini-Bärenkäfig gegenwärtig nicht dienen. Sie planen für ihre Bären sogar ein mit reichlich 300 Quadratmetern doppelt so großes Freigehege. "Derzeit haben wir 30.000 Euro an Spenden gesammelt", erklärt Regina Schwarz, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Bischofswerda e.V., weitere 26.000 Euro habe die Stadt zugesagt. Für den erheblichen Rest hofft die Bischofswerdaer Lebenshilfe auf Fördermittel. Die Entscheidung darüber soll noch im Dezember fallen. "Um zusätzlichen Platz zu gewinnen, wollen wir uns von unseren Schafen trennen. Auch ein Stück Parkanlage wird für das Bärengehege gebraucht. Außerdem müssen die Luchse den Bären weichen, um die erforderliche Baufreiheit zu bekommen. Wie das neue Bärengehege einmal aussehen soll, hat sich die Bautzener Gymnasiastin Maria Pilz ausgedacht und mit einem Modell anschaulich gemacht. "Das Besondere daran wird vor allem ein Palisadenzaun mit großen Panzerglasfenstern sein", erläutert Architekt Karl-Heinz Müller. Aber auch an Spielmöglichkeiten und einen Badeteich sei gedacht. Ihre Schlafboxen bekommen die beiden Bären im jetzigen Affenhaus, das zu diesem Zweck umgebaut wird. MVregio - 1. Dez. 2005 Wisentgehege Damerower Werder künftig mit neuem Informations- und Empfangsgebäude Die Besucher des Wisentgeheges auf dem Damerower Werder (Müritzkreis) werden von Mitte 2006 in einem neuen Informations- und Empfangsgebäude begrüßt werden. Heute wurde die Richtkrone auf das neue Gebäude gesetzt. Mit Mitteln des Landes, aber vor allem mit Hilfe zahlreicher Sponsoren, darunter auch Firmen aus der Region, kann das 500.000 Euro Projekt realisiert werden. "Ohne diese Unterstützung wäre der Bau nicht realisierbar gewesen", betonte Minister Backhaus. "Solche Projekte zeigen, wie die natürliche Funktion des Waldes, Artenschutz und Waldtourismus auf eindrucksvolle Weise miteinander verbunden werden", so der Minister. Zurzeit leben 23 Wisente und sieben Kälber auf dem Gelände. Direkte Nachkommen der Damerower Wisente ziehen in mehr als 30 Orten außerhalb Deutschlands ihre Fährten, darunter in Litauen, Russland, Schweden, Spanien, Frankreich und Großbritannien. Grafschafter Nachrichten - 3. Dez. 2005 (offline) "Natura Docet" für die Zukunft gerüstet Nach einer dreijährigen Renovierungsphase ist das älteste naturhistorische Museum der Niederlande am Donnerstag offiziell wiedereröffnet worden. Im kommenden Jahr soll ein mehr als ein Hektar großer Erlebnisgarten eingerichtet werden. In dem geplanten und voraussichtlich rund 100.000 Euro teuren Erlebnisgarten soll demnächst die Landschaftsgeschichte der niederländischen Grenzregion Twente dargestellt werden. Während außerhalb des Museums im neuen Jahr noch hart gearbeitet werden muss, ist die Renovierung im Innern inzwischen abgeschlossen. Sämtliche Museumssäle sind in den vergangenen Jahren renoviert und zum Teil wieder in den Zustand versetzt worden, in dem Museumsgründer Bernink sie einst der Nachwelt hinterlassen hatte. Vor allem die historischen Vitrinen und Ausstellungskästen sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre beim Rundgang durchs "Natura Docet", das auch immer mehr deutsche Besucher und vor allem Schulklassen aus dem gesamten Euregio-Gebiet anlockt. Längst ist alles im ältesten naturhistorischen Museum des Nachbarlandes auch zweisprachig. Und selbst der Museumsvorstand ist inzwischen international. Ihm gehören mit Ferdinand Prinz zu Bentheim und Steinfurt und dem Geschäftsführer des Nordhorner Tierparks, Thomas Berling, erstmals auch zwei deutsche Mitglieder an. Spiegel Online 7. Dez 2005 Augenblick: Blick aus der Blase Wie eine Blase ragt die durchsichtige Kuppel in das Aquarium der Siam Ocean World in Thailands Hauptstadt Bangkok - und bietet den Besuchern einen ungewohnten Blick in die Unterwasserwelt. In dem 10.000 Quadratmeter großen Aquarium, das am Freitag offiziell eröffnet wird, sollen sie 30.000 Lebewesen bestaunen können. Aktionen Leipziger Volkszeitung - 7. Dez. 2005 Sau bekommt 50 Paten und Zoo eine Uhu-Anlage Eilenburg. Hängebauchschwein Rosi hat jetzt 50 Paten. Gestern kamen die Knirpse aus der Zschettgauer Kindereinrichtung Tausend-Fühler und machten die Patenschaft perfekt. Sie überreichten Tierpark-Chef Stefan Teuber ein Sparschwein mit selbst gesammelten 80 Euro und erhielten dafür den Patenbrief als Urkunde. Im nächsten Jahr tut sich wieder einiges im Tierpark. Wie Teuber verriet, bereichert bald eine fantasievoll gestaltete Uhu-Anlage den Zoo. Und der lehrreiche Erlebnispfad vom Haustierhaus durch das Wildgelände bis zum grünen Klassenzimmer bei den Luchsen soll mit Schautafeln, Tierstimmengerät, Bienenhaus und Fühlkisten Besucher anlocken. Doch zuerst wird im Eilenburger Tierpark noch einmal so richtig gefeiert. Der traditionelle Weihnachtsknüller steht bevor. Am 23. und 24. Dezember gibt es von 15 bis 18 Uhr viel zu erleben. Stuttgarter Wochenblatt - 8. Dez 2005 Elefantenmist aufsammeln für einen guten Zweck Einen Tag lang haben die Schülerinnen das Elefanten-Gehege in der Wilhelma ausgemistet. Und das alles, ohne einen Cent dafür zu bekommen. Die Mädchen waren zwei von tausenden Jugendlichen, die am Montag beim landesweiten Aktionstag "Mitmachen Ehrensache" im Einsatz waren. Der Lohn der freiwilligen Helfer ist für einen guten Zweck: in diesem Jahr für das Präventionsprogramm "Power Child" des Fördervereins Kobra sowie für die Jugendräte Weilimdorf und Nord zur Unterstützung ihrer in Eigenregie geführten Jugendcafés. Nachwuchs Die Welt Eisbärjunges im Zoo stirbt einen Tag nach der Geburt Seit Jahren wird in Zoo und Tierpark auf einen kleinen Eisbären gehofft - bisher umsonst. Auch in diesem Jahr kommt keine gute Nachricht aus dem Zoologischen Garten: Ein am ersten Adventssonntag geborenes Jungtier überlebte nur einen Tag. Es ist das dritte Jahr in Folge, daß Eisbärin Tosca im Zoo ein Jungtier bekommt, es aber nicht annimmt. "In diesem Jahr haben wir deshalb beschlossen, es ihr abzunehmen", sagt Zoo-Kurator Heiner Klös. Am 27. November war es soweit. Die aus einem Zirkus stammende und sehr schreckhafte Tosca gebar ein Jungtier - nackt, blind und etwa 500 Gramm schwer. Als die Tierpfleger es endlich in den Händen hielten, war es bereits stark unterkühlt. Laut Zoo-Tierarzt Andreas Ochs starb es wenig später an einer eitrigen Lungenentzündung. Berliner Morgenpost - 8. Dez 2005 Kleiner Eisbär gestorben Frankfurter Neue Presse 8. Dez 2005 Zoo Frankfurt hofft auf Nachwuchs bei Sumatra-Tigern Der Frankfurter Zoo hofft auf Nachwuchs bei seinen beiden Sumatratigern. Eine erste Annäherung von Malea und Iban sei positiv verlaufen, berichtete der Zoo am Donnerstag. Zunächst seien die beiden zwar durch ein Gitter getrennt gewesen. Als die Tigerin Zeichen von Paarungsbereitschaft zeigte, hätten die Wärter seit Ende November Malea und Iban mehrere Stunden täglich in direktem Kontakt und gut überwacht im kleinen Gehege zusammengelassen. Vorsicht war geboten, denn Iban hatte vor gut drei Jahren eine Tigerin beim ersten Rendezvous tödlich verletzt. So dürfen Iban und Malea erst seit dem 2. Dezember gemeinsam in die große Außenanlage, wo die Mitarbeiter des Zoos nicht so leicht eingreifen können, wenn es zu Rangeleien kommt. Dass die beiden Tiger bald zur Erhaltung ihrer Art beitragen, ist nötig, weil es in freier Wildbahn auf Sumatra nur noch weniger als 300 Tiere gibt. Auch das Europäische Erhaltungszucht-Programm (EEP) umfasst nur 99 Sumatratiger in 47 Zoos. Berliner Kurier - 2. Dez. 2005 Wiesel und Katze in nur einem Tier Als seltener Neuzugang kamen jetzt zwei Wieselkatzen-Mädchen ins Raubtierhaus des Berliner Zoos. In den nächsten Tagen sollen die Miezen (Heimat Mittelamerika) mit einem erfahrenen Kater (11) aus Krefeld in ein Gehege ziehen. Derzeit beschnuppern und beäugen sie sich noch durch ein so genanntes Hochzeitsgitter. Besucher können sie schon jetzt dabei beobachten. In europäischen Tiergärten werden nur knapp 50 dieser Katzen, die im Körperbau an einen Marder erinnern, gehalten. Kölner Stadt-Anzeiger - 2. Dez. 2005 Krefelder Tiger Raja ist müde und hungrig in Australien angekommen Nach einer 48-stündigen Reise ist der Tiger Raja aus dem Krefelder Zoo wohlbehalten in seiner neuen Heimat in Australien angekommen. Er sei ziemlich hungrig und müde aber sonst guter Dinge. Jetzt muss der junge Sumatratiger im Dream World Zoo bei Brisbane für vier Wochen in Quarantäne, bevor er seine künftige Partnerin kennen lernt. newsclick.de - 5. Dez. 2005 Esel aus Spanien erweisen sich als echte Raritäten Schon seit einem Jahr leben im Tierpark Essehof bei Lehre zwei spanische Eselstuten. Doch erst jetzt hat man herausgefunden, dass es sich um Exemplare einer äußerst seltenen Rasse handelt. Ein Hobby-Halter hatte die Tiere im Jahr 1998 als kleine Fohlen aus Spanien in unsere Gefilde gebracht. Als ihm die Pflege der Tiere über den Kopf wuchs, gab er sie an den Tierpark Essehof ab. Erst als jetzt ein spanischer Amtstierarzt die Esel untersuchte, wurde Wilhelm klar, dass er in den Besitz zwei ganz besonderer Raritäten gelangt war. Es handelte sich tatsächlich um die Rasse Zamorano leonés, von der es in Spanien nur ein paar hundert Exemplare gibt. Nach Angaben von Wilhelm gibt es in Deutschland nur noch fünf weiterer Zamorano-Esel dieser Rasse. In Essehof will man nun beginnen, die Eselrasse zu züchten. Dazu sollen die Stuten im Frühjahr von einem Hengst gedeckt werden, der im Zoo Osnabrück lebt. Remscheider General-Anzeiger - 2. Dez. 2005 Frau stiehlt Kakadu aus Zoo Eine bislang unbekannte Frau entwendete am Sonntag aus einer Voliere des Tierparks in Solingen-Gräfrath einen weißen Kakadu. Obwohl eine Besucherin sofort einen Tierpfleger auf den Diebstahl aufmerksam machte, konnte die Diebin mit dem wertvollen Vogel unerkannt entkommen. Wormser Zeitung - 2. Dez. 2005 Schafe im Panda-Gewand Heidelberg. "Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Herden", heißt es in der Weihnachtsgeschichte. Ob die Hirten damals die niedlichen Panda-Schafe hüteten, muss Spekulation bleiben. Nichtsdestotrotz finden sich diese nun mit den Afrikanischen Zwergziegen im Streichelgehege des Tiergarten Heidelberg. Zunächst sind nur drei weibliche Tiere da. "Wir wollen erst schauen, wie die Eingewöhnung hier verläuft und je nachdem im nächsten Frühjahr ein männliches Tier dazu holen, um auch Jungtiere zu bekommen", erklärt Imke Figura. Märkische Allgemeine - 6. Dez. 2005 Die Nutrias ziehen weg Ob sie zum Oranienburger Maskottchen und Gartenschau-Werbeträger erklärt werden, ist noch nicht entschieden. Jetzt sollen die Nutrias aber erst einmal auf Reisen gehen. Der Oranienburger Tierfreundeverein bereite gegenwärtig eine Umsetzaktion vor. Die wenigen noch zwischen Louise-Henriette-Steg und Schlossbrücke beheimateten Nutrias sollen in den Tierpark Germendorf umziehen. Dort ist bereits ein Gehege für die Tiere eingerichtet worden. In den vergangenen Monaten ist der Nutria-Bestand wegen der Baumaßnahmen für die Havelpromenade und das Bollwerk deutlich zurückgegangen. Außerdem werden laut Tierfreundeverein auch immer wieder Tiere eingefangen und erschlagen. Laut Vorstandschef Blettermann umfasst die Nutria-Population am Henriettesteg nur noch etwa acht bis zehn Tiere. Neue OZ Online - 2. Dez. 2005 Flamingos müssen nicht mehr in Strümpfen verreisen Welche Transportkiste soll es denn sein, damit ein langjähriger Zooliebling bequem in einen anderen Zoo kommt? Das dürfen die Pfleger nicht selbst entscheiden. Denn natürlich gibt es hunderte Vorschriften. Für jede Tierart ist die Bauweise der Kiste vorgeschrieben, die Größe muss maßgeschneidert sein. 30 Kisten sind im Osnabrücker Zoo vorrätig, wenn eine andere benötigt wird, tritt Tischler Jürgen Spitthoff in Aktion, baut sie nach den Cities-Anweisungen. Allerdings hat sich die Transportart einiger Tiere im Laufe der Jahrzehnte verändert. "Früher haben wir gesagt: Da kommen die Strümpfe", berichtet Tierinspektor Hans-Jürgen Schröder von der Zeit, als Flamingos in Socken verpackt wurden, damit die Beine nicht brechen. Heutzutage reisen die Vögel stehend in einem Karton. Damit es dem Tier im neuen Zoo gut geht, wird ein Futterplan mit seinen Lieblingsspeisen mitgegeben. Wiener Zeitung - 2. Dez. 2005 Mit dem Schlepplift zügig durchs Gepardengehege fahren Ein Tierpark muss heute mit spektakulären Universum-Sendungen mithalten, wo sich eine Löwin einem Zebra mit 55 km/h an den Hals wirft und ihrem Essen dabei einen so heftigen Knutschfleck macht, dass es erstickt. Die freie Wildbahn ist eben ein Erlebnisrestaurant, ein Fastfood-Lokal, ein "McSpeed", wo die Speisen einen Fluchtinstinkt haben und bis zu 25 km/h schneller sein können als der Kunde, den der Kohldampf antreibt. Und im zoologischen Garten? Da lauern die Räuber leblosen Schnitzeln auf. Und die meiste Zeit können wir sie beim Versuch beobachten, sich vor uns zu verstecken oder uns zu ignorieren (sich den Voyeuren durch innere Emigration zu entziehen). Berliner Zeitung Vertriebene im Zoo von Halle Das Bonner "Haus der Geschichte" zeigt eine Ausstellung über "Flucht, Vertreibung, Integration" Halle, Fünfzigerjahre: Eine Parallelgesellschaft muss aufgelöst werden. Der Zoo der Stadt hat sich als Ort für geheime Treffen von Vertriebenen, pardon: "Umsiedlern", etabliert. Im August 1950 wird heimlich der erste "Tag der Heimat" gefeiert. Rheinische Post - 4. Dez. 2005 RENT A RENTIER Harzerin vermietet das Rentier Rudolph Sich zu Weihnachten etwas Besonderes einfallen zu lassen, ist gar nicht so einfach. Irgendwie ist alles schon einmal dagewesen. Fast alles - oder haben Sie schon von "Rent a Rentier" gehört? Rudolph mit der roten Nasen, den kann man jetzt im Harz mieten. Besitzerin Barbara Küppers führt den kleinen Hirsch am Halfter. Friedlich geht er neben ihr, zieht brav den Schlitten, der mit Tannenzweigen und Paketen dekoriert ist. Das hübsche Gespann ist Grundlage der Geschäftsidee "Rent a Rentier". Rudolph lebt mit seiner Gefährtin Donner, einer gebürtigen Schwedin, auf dem Ponyhof Wulften in Wulften am Harz, den Barbara Küppers dort seit fast zehn Jahren betreibt. Neben den 29 Ponys und zwei Rentieren hat Küppers noch um die 70 andere Tiere auf dem Hof, darunter Schafe, Ziegen, Kaninchen, Schweine, Lamas und einen Esel. Frankenpost, Mittwoch, 7. Dezember 2005 New York im «King Kong»-Fieber Dan Wharton, der Direktor des Bronx Zoo in New York, der für seine weitläufige Gorilla-Anlage bekannt ist, zeigte sich schwer beeindruckt. Blick 7. Dez 2005 Goldtherapie für alten Löwen Der 13-jährige Löwe «Bellamy» im Römer Bioparca-Zoo hat ein goldenes Alter: Sprichwörtlich. Denn der Tierarzt hat dem an Arthritis leidenden asiatischen Löwen eine Goldtherapie verschrieben. 50 24-karätige Goldkügelchen wurden dem Tier in die Muskeln injiziert. Das Gold entspanne den Muskel und lindere damit Schmerzen. «Bellamy» könne seit der Operation offensichtlich besser laufen als zuvor. «Ich denke, seine Schmerzen sind weg», sagte der Veterinär. koeln.de - 8. Dez 2005 Streichelzoo in Zollstocker Tierheim Der Umbau im Konrad-Adenauer-Tierheim in Köln-Zollstock ist in vollem Gange. Ab Anfang 2006 soll ein Streichelareal große und kleine Kinder einladen, Kleinnutztiere wie Ziegen, Schafe oder Schweine zu erleben und anzufassen. Und das Besondere: Der Streichelzoo kostet keinen Eintritt. "Unser Projekt ist keine Konkurrenz zum Zoo, aber für viele Großfamilien ist ein Zoobesuch mittlerweile recht teuer geworden.", so Dr. Ralf Unna, Leiter des Tierheims. Berliner Morgenpost - 8. Dez 2005 Löwenjagd in Spanien - Festnahmen Die spanische Polizei hat sieben Verdächtige wegen der Beteiligung an einer illegalen Jagd festgenommen, bei der auch Tiger, Löwen, Luchse oder Wölfe geschossen worden waren. Hinter dem lukrativen Geschäft soll der Besitzer eines Landgutes nahe Badajoz im Südwesten des Landes stehen. Der 45jährige bot Jägern aus Spanien, Portugal, Italien, Frankreich oder Deutschland die Möglichkeit, auf seinen Ländereien auf Großwildjagd zu gehen. Offiziell wurden Drosseln, Wildschweine oder Hirsche geschossen. Zoo animals released into wild to be shot by hunters Police in Spain have arrested seven people involved in an illegal big game safari in which hunters paid thousands of pounds to shoot lions, tigers and wolves. The animals were bought from zoos, kept in rusty cages, then released into the wild for the hunters to shoot them. Officers raided a farm near Badajoz in the south-western Extremadura region last weekend to break up the illegal hunting ring. The gunmen were arrested as they were about to start hunting a lion and a tiger at the farm in the Sierra del Oro mountain region. The Guardia Civil's environmental protection unit discovered a freshly killed tiger and remains of wolves, which are a protected species in Spain. The surviving tiger and lion have been sent to a zoo in Málaga. LA Times December 4 2005 Demonstrators Sing the Praises of Keeping Elephants at L.A.'s Zoo Cheering and singing, more than 100 ardent zoo fans rallied in front of the Los Angeles Zoo on Saturday to voice their support for keeping elephants at the Griffith Park facility. The Sydney Morning Herald December 8, 2005 Home and hosed, jumbos cleared for take-off Five Asian elephants could be winging their way to Taronga Zoo as early as Easter after an appeal by animal welfare groups to overturn approval to import the animals from Thailand failed. The long-running saga of the Taronga Five, as the one male and four female elephants have been dubbed, was close to resolution yesterday when the Administrative Appeals Tribunal ruled, conditional on some improvements to the animals' enclosure, that the elephants could be flown from Thailand, where they have been in quarantine at Kanchanaburi, west of Bangkok, for 15 months. Taronga Zoo will be back at the tribunal on Friday next week to prove it has improved sleeping and "mud wallowing" facilities for the elephants, but the zoo's director, Guy Cooper, said the improvements could be made "for virtually no extra costs". Artikel aus der niederländischen Presse Dierennieuws 7. Dezember 2005 Schwierige Eingewöhnung der Braunrückentamarine in Wissel http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200512/nw38577.htm Die kürzlich in Wissel eingetroffenen Braunrückentamarine leben sich nur zögerlich ein. Zum einen machen die neuen Nachbarn (Rothandtamarine) den Neuankömmlingen das Leben schwer, zum anderen hatte das Männchen mit einer schweren Grippe zu kämpfen, auch das Weibchen ist erkrankt. Für das Publikum waren die Tiere bisher nicht zu sehen. Dierennieuws 2. Dezember 2005 Umbaupläne in Rotterdam http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200512/nw38440.htm Im nächsten Jahr wird mit der Umsetzung des 2004 erstellten Masterplans im Zoo Rotterdam begonnen. Die ersten Maßnahmen umfassen ein neues Restaurant, eine Vogelvoliere, ein Savannenhaus (für Giraffen, Mhorrgazellen, Zebras, Strauße und Nilkrokodile sowie eine neue Eisbärenanlage. Später werden die Parkteile Australien, Europa und Anden / Rocky Mountains realisiert. Der Zoo feiert 2007 sein 150 jähriges Bestehen. Dierennieuws 30. November 2005 Mongolische Steppe in Rotterdam wieder bewohnt http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw38417.htm Die Mongolische Steppe im Tierpark Blijdorp ist nach gut drei Monaten wieder bewohnt. Aus dem Tierpark Amersfoort trafen zwei Trampeltierhengste ein. Die Rotterdamer Trampeltiere mussten im vergangenen August getötet werden, nachdem auf der Anlage bei einem Onager TBC-Verdacht aufgekommen war. Später werden auch wieder Onager aus englischen, französischen und niederländischen Zoos die Anlage bevölkern. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Tierpark Ueckermünde, 08.12.05 Wir haben etwas gegen Schlangen! Der Tierpark Ueckermünde macht der Region zum 4. Advent ein Geschenk: Am 17. und 18. Dezember haben alle Gäste im Tierpark Ueckermünde freien Eintritt. Auch im Spätherbst lohnt ein Besuch, z.B. bei den Weißbüschelaffen, die am 26. November noch Nachwuchs bekommen haben. Zwischen dem Tierpark und dem Ueckermünder Marktplatz pendelt übrigens stündlich der Pony-Shuttle des Reiterhofes Adler aus Grambin. Wir haben etwas gegen Schlangen! An diesem Wochenende beginnt auch der Verkauf der Jahreskarten zum halben Preis. Jahreskarten für Erwachsene kosten 13 EURO und für Kinder nur 7 EURO. Sie sind am 17. und 18. Dezember im Tierpark erhältlich. Das ist auch ein tolles Weihnachtsgeschenk für die ganze Familie Stadt Krefeld, 08.12.05 Büro Tiergartengestaltung Wiesenthal aus Göttingen erarbeitet Vorschlag für Zukunft des Krefelder Zoos Eine gerade erfolgte dreitägige Bestandsaufnahme im Krefelder Zoo ist die Grundlage, auf der die Brüder Eckhard und Christian Wiesenthal eine Planung für die zukünftige Entwicklung im Krefelder Zoo erstellen. Bis Ende Februar wird dieser Masterplan fertig sein, der für die junge Krefelder Zoo gGmbH für die nächsten zehn bis 15 Jahre richtungsweisend sein soll. Dabei kommt alles auf den Prüfstand, Reviere und Tierarten, Haltungsbedingungen und notwendige Verbesserungen werden erfasst. Eckhard Wiesenthal führte für seine Bestandsaufnahme Gespräche mit Zooleitung, Tierpflegern, Zoofreunden, städtischer Bauverwaltung und dem Inhaber der Zoogastronomie. Bereits im Vorfeld studierten die Brüder die bisher vorliegenden Dokumentationen zur Entwicklung des Zoos, beispielsweise den Entwicklungsplan 2003plus, den Zoochef Dr. Wolfgang Dreßen gemeinsam mit seinem Vorgänger Dr. Paul Vogt erstellt hatte und das bei der Weiterentwicklung zur GmbH von der Firma Culturplan verfasste Gutachten zur Neuausrichtung des Zoos. Hier wurden die Hausaufgaben gut gemacht, lobte Wiesenthal die Erhebungen. Nachteilig ist ihm sofort der total veraltete Wirtschaftshof aufgefallen, den er am liebsten außerhalb des derzeitigen Zoogeländes neu aufbauen möchte, um gleich auch optimale, breite LKW-Anfahrtswege zu schaffen. Durch größere Lager- und Transportmöglichkeiten könnte der Zoo eine Menge Zeit und Geld sparen, schätzt er die Situation ein. Besonders die Wege und Arbeitsabläufe im aeralteten, nach und nach durch Anbauten erweiterten Wirtschaftsgebäude sind einfach unrationell. Die hoch motivierten Mitarbeiter gleichen zwar mit ihrem Einsatz einen Teil dieser Unzulänglichkeiten aus, müssen dafür aber Energien binden, die dem Zoo besser an anderer Stelle zu Gute kämen." Thüringer Zoopark Erfurt, 07.12.05 Blaue Fische: Besonderheiten in der Zierfischausstellung In der Sonderausstellung im Aquarium sind Fische aus aller Welt zu sehen. Darunter Fische mit seltsamen Namen wie der Rote Schokoladengurami oder der Rote Hexenwels. Andere Arten faszinieren durch ihre Größe und ihre Farbe. So zum Beispiel der Blaue Diskus. Die ausgestellten Fische sind bereits über 10 cm groß. Umso mehr staunt man, wenn einem dann der Züchter Gerd Kaiser aus Erfurt erzählt, dass dies Jungfische sind. Die ausgewachsenen Exemplare in seiner Zuchtanlage werden bei optimaler Pflege bis zu 25 cm groß. Wer genau hinsieht, kann die einzelnen Tiere sogar unterscheiden. Die hier gezeigte Wildform hat nämlich variable Blauanteile in ihrem Schuppenkleid. So fallen die schwarzen Streifen mal schmäler und mal dicker aus. Jeder Blaue Diskus hat sein individuelles Streifenmuster und laut Züchter Gerd Kaiser auch einen eigenen Charakter. Herr Kaiser hält seit 40 Jahren diese Art. Er war damals ein Pionier in der Haltung und hat bis heute noch Nachkommen aus der ersten Generation. Der Blaue Diskus ist unter Fischen etwas Besonderes. Nicht nur, dass er seine Brut bewacht. Nein, er füttert sogar seine Jungen. Dazu sondern beide Partner über die Haut ein nahrhaftes Sekret in den ersten Tagen ab. Die frisch geschlüpften Jungfische ernähren sich dann zunächst ausschließlich davon. Zurzeit balzen die Blauen Diskusfische noch, vielleicht kommt es noch in der Ausstellung zur Eiablage und Zucht. Die Sonderausstellung Zierfisch mit 70 zusätzlichen Arten im Aquarium am Nettelbeckufer 28a hat noch bis zum 17. Dezember geöffnet. Das Aquarium kann täglich von 10 bis 18 Uhr besucht werden. Stadtverwaltung Landau, 07.12.05 Fußballjugendmannschaft des SV Landau West hilft im Zoo Landau Während eines mehrstündigen Arbeitseinsatzes unterstützten 16 Kinder der E2-Fussballmannschaft des SV Landau West, am Samstag, 3. Dezember, tatkräftig den Zoo Landau in der Pfalz. Unter der Leitung ihrer beiden Betreuer Michael Weber (1.Vorsitzender des Vereins) und Andreas Klotz (stellvertretender Jugendleiter und E2-Trainer) wurden die Wege des Zoos auf Hochglanz gebracht und ein rustikaler Unterschlupf in der in Bau befindlichen Erweiterung des Gepardengeheges geschaffen. Dazu wurde mit vereinten Kräften gebuddelt, gesägt, gehämmert und geschraubt. Da kamen die anerkennenden Worte und eine Kuchenspende von Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel gerade recht, womit er sich herzlich für die praktische Unterstützung bedankte. Heckel freut sich, dass mit dem Arbeitseinsatz der SV Landau West-Jugend eine schöne und sehr hilfreiche Tradition in der Zusammenarbeit zwischen Jugendgruppen und dem Zoo Landau fortgeschrieben wird. Auch die Jugend des THW und der Feuerwehr waren bei uns schon mehrfach im Einsatz und es hat allen immer großen Spaß gemacht; so Heckel. Zoo Leipzig, 07.12.05 Schläft hier jemand? Sonderführung im Dezember zum Thema: Überlebensstrategien im Winter Früh am Morgen, der Wecker klingelt und der erste Blick aus dem Fenster verrät - Schnee und eisige Kälte! Während dieser Umstand den einen schnell aus dem Bett zieht, um das Wetter zu genießen, verkriecht sich der nächste schleunigst wieder unter die Bettdecke. Aber wie reagieren eigentlich die Tiere auf den hereinbrechenden Winter? Bei den Sonderführungen im Dezember erläutern erfahrene Zoolotsen jeden Sonntag um 11.00 Uhr interessierten Zoobesuchern die Überlebensstrategien der Tiere im Winter. Treffpunkt für die Erkundungstour ist das Safaribüro am Eingang des Zoos. Der Zoo Leipzig beherbergt viele Tiere aus wärmeren Gefilden, aber wie reagieren Giraffen, Zebras und Löwen auf die kalte Jahreszeit? Freuen sich die Brillenpinguine und die Baikalrobben ganz besonders auf Schnee, Eis und arktische Temperaturen? Gibt es auch im Zoo Tiere, die Winterschlaf halten? Welche Fragen die Besucher auch immer haben, die Lotsen werden ihnen kompetent mit Rat und Tat zur Seite stehen. Münchner Tierpark Hellabrunn, 07.12.05 Generalprobe zur Fußballweltmeisterschaft bei unseren Elefanten Dank einer Spende der Firma Amer Sports Europe/Wilson Europe mit einem Sortiment verschiedenartigster Bälle in mehreren Größen werden wir am Freitag ein Match zwischen unseren Elefanten und unseren Tierpflegern inszenieren. Sicher ein nie wiederkehrendes Erlebnis bei der kommenden Fußballweltmeisterschaft im nächsten Jahr. Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 07.12.05 Hollywoodstar Cameron Diaz unterstützt Naturschutz in der Serengeti Hollywoodstar Cameron Diaz unterstützt mit einer großzügigen Spende die Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt in der Serengeti. Mit dieser Spende wird die ZGF das Community Outreach Programme fördern. Kinder aus den Dörfern rund um den Park haben so die Möglichkeit, die berühmte Serengeti mit ihren wilden Tieren kennenzulernen. Im Rahmen ihrer Dreharbeiten für die MTV Serie Trippin hat Schauspielerin Cameron Diaz im Frühjahr die Station der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) im Serengeti Nationalpark besucht. Gemeinsam mit ZGF-Afrikakoordinator Dr. Markus Borner waren Cameron Diaz, Justin Timerlake und ihr Team eine Woche lang in dem berühmten tansanischen Nationalpark unterwegs. Jetzt hat sich der Hollywoodstar mit einer großzügigen Spende bedankt. Ihr Beitrag ermöglicht uns die Umsetzung eines Projektes für die Kinder aus den Dörfern rund um den Nationalpark, erläutert Markus Borner. So seltsam das klingt, aber viele Kinder in Tansania haben noch nie einen Löwen oder einen Elefanten gesehen. Selbst wenn sie in den Dörfern rund um dieses weltberühmte Naturparadies wohnen, so Borner. Für uns Europäer ist die Serengeti der Inbegriff afrikanischer Wildnis, für Tansania ist der Nationalpark durch seinen exklusiven und hochpreisigen Naturtourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wenn wir dieses einzigartige Gebiet für nachkommende Generationen erhalten wollen, wird uns das nur gelingen, wenn wir die Konflikte zwischen einer stetig wachsenden Bevölkerung mit ihren Ansprüchen auf der einen Seite und dem Raumanspruch der Natur auf der andern Seite lösen. Und wenn wir der jungen Generation klarmachen können, welches Potenzial für ihre Zukunft in diesem Gebiet liegt, sagt Borner. Zoo-Verein Wuppertal e.V., 07.12.05 Die Marketing-Initiative Wuppertal ist jetzt auch Pinguinist Die Marketing-Initiative Wuppertal hat beschlossen, sich ebenfalls mit einem Pinguin an der PINGUINALE 2006 zu beteiligen und ist damit nun auch Pinguinist. Damit unterstreichen die 12 Partner der Marketing-Initiative Wuppertal ihr Engagement für Wuppertal und bekommen im Gegenzug ein sympathisches Maskottchen, das in Zukunft als sichtbares ihrer Unterstützung für Wuppertal die Bemühungen der Initiative noch deutlicher machen wird. Wie der Pinguin gestaltet werden soll, wurde im Vorfeld allerdings noch nicht verraten. Eine erste Präsentation des neu erworbenen Rohlings findet am Donnerstag, 8.12., im Rahmen der Informationsveranstaltung zur Wuppertal-Kampagne statt, die um 18.00 Uhr im Mendelssohnsaal der Historischen Stadthalle beginnt. Dort wollen die Partner der Marketing-Initiative ihre Image-Kampagne für Wuppertal erläutern, die in diesem Sommer in Wuppertal gestartet ist. Nähere Informationen zur Wuppertal-Kampagne sind unter www.wuppertal-schwebt im Internet abrufbar. Wilhelma, 07.12.05 Stacheliger Nachwuchs Ihre Ahnen stammen aus den felsigen Trockengebieten Nordaustraliens die Urururenkel hingegen lassen sich im Terrarium der Wilhelma mit leckeren kleinen Insektensnacks verwöhnen: Vier niedliche Stachelschwanz-Waränchen sind nach fast fünf Monaten Brutzeit aus den Eiern geschlüpft und in der Kinderstube schon auf stattliche 10 cm herangewachsen. Jetzt durften sie in ein richtiges Terrarium umziehen und klettern nun unter den neugierigen Blicken der Besucher behände durch ihre Landschaft. Die Eltern leben nur ein paar Scheiben weiter Rabeneltern übrigens, denn sie kümmern sich nach der Eiablage nicht mehr um Wohl und Wehe der Jungen. Im Gegenteil: Da diese Warane nicht nur Waran-Eier als Delikatesse betrachten, sondern auch kleine Echsen fressen, wäre es für die Kleinen ausgesprochen riskant, ihre Eltern zu treffen! Wenn sie aber allen Gefahren aus dem Weg gehen, können sie bis zu 70 cm groß werden (wobei mehr als die Hälfte auf den Schwanz entfällt). Die Stachelfortsätze an den Schwanzschuppen sind übrigens für den Namen dieser Warane verantwortlich. Gönnen Sie sich doch einen kleinen Trip nach Australien egal wie ungemütlich das Wetter draußen ist, im Terrarium der Wilhelma kann man bei kuschelig warmen Temperaturen eine kleine zoologische Weltreise machen. Und pssst, unbedingt weitersagen: Jetzt zum günstigen Wintertarif! Thüringer Zoopark Erfurt, 06.12.05 Originelles Weihnachtsgeschenk Weihnachten ist die Zeit der Wünsche. Viele Kinder wünschen sich etwas ganz Besonderes. Zum Beispiel ein eigenes Tier. Oft ist jedoch weder der Platz, noch die nötige Zeit oder auch der anhaltende Wille vorhanden, richtig für einen tierischen Gefährten sorgen zu können. Oder man ist selbst Fan von Leguanen, Papageien oder Affen, die man bei sich zuhause nicht halten kann. Erfüllen Sie sich oder ihren Kindern oder der ganzen Familie den Herzenswunsch. Der Thüringer Zoopark Erfurt macht dies für Sie auf ganz individuelle Weise möglich. Zum Beispiel durch eine Jahreskarte. Damit können Sie 365 Tage im Jahr von A wie Ara bis zu Z wie Zwergmaus viele Tiere sehen, manche anfassen und einige auch füttern. Ganz ohne die Pflicht, täglich saubermachen zu müssen
Jahreskarten sind so günstig: nur 30 Euro für einen Erwachsenen und 15 Euro für ein Kind oder einen Ermäßigungsberechtigten. Wer will, kann natürlich auch sein Lieblingstier auswählen und unterstützen. Verschenken Sie doch unterm Weihnachtsbaum an Ihre Lieben eine Tierpatenschaft im Zoopark. Als Pate können sie unter vielen großen und kleinen, weichen und borstigen Wild- und Haustieren wählen. Mit Ihrem Beitrag tragen Sie maßgeblich zu den Futter- und Unterhaltskosten des Patentieres bei. Durch Ihr Engagement kann der Zoopark seine Tierhaltung weiter verbessern und neue, großzügige Anlagen für die Tiere bauen. Los geht es mit 10 Euro für Zwergmäuse und Riesenskorpione. Übrigens: ab einem Patenbetrag von 150 Euro können Sie mit ihrem Partner und bis zu zwei Kindern ein Jahr kostenlos in den Zoo. Stadt Krefeld, 06.12.05 Elefanten helfen bei Gehege-Umgestaltung für Barasingha- Hirsche / Krefelder Zoo setzt auf eigene Arbeitskräfte Noch in dieser Woche beginnen im Krefelder Zoo die Umgestaltungsarbeiten am Gehege der Barasingha-Hirsche, das zuletzt für seine Bewohner durch wuchernde Brennnesseln und sumpfigen Boden keine angenehmen Aufenthalt und für die Zoobesucher keinen schönen Anblick mehr bot. Eine Besonderheit bei der Baumaßnahme ist die Arbeitsweise, mit der die Räumarbeiten durchgeführt werden. Der Zoo greift dabei nicht auf Räumfahrzeuge zurück, sondern auf eigene Arbeitskräfte, die drei Elefantendamen Rhena, Mumptas und Yheetoo. Sie werden unter der fachkundigen Anleitung der Elefantenpfleger extrem bodenschonend das vorhandene, unwegsame Terrain von schweren Baumstämmen und anderen natürlichen Dekorationsgegenständen befreien, damit dort anschließend der Boden trocken gelegt und weiter bearbeitet werden kann. Der Arbeitseinsatz bedeutet für die Elefanten wie schon die täglichen Dressurvorführungen eine gute Beschäftigungsmöglichkeit und dadurch angenehme Abwechslung in ihrem Zoo-Alltag. Die Barasingha-Hirsche werden für die Zeit der Umgestaltung ihres Geheges, die voraussichtlich etwa zwei Wochen dauert, in der benachbarten ehemaligen Elch-Anlage verbringen, die seit der Aufgabe der Elchzucht in Krefeld verwaist war. Damit die sehr scheuen Tiere nicht durch den Einsatz von Elefanten oder Arbeitsgerät verängstigt werden, wird ihnen ein Sichtschutz den Blick auf das Gehege versperren. Wenn alles klappt können sie kurz vor Weihnachten ihre fertig hergerichtete Anlage wieder beziehen. Stadt Krefeld, 06.12.05 Krefelder Zoo hat viele Ehrenamtler und bittet weiter um Zeitspenden Am Internationalen Tag des freiwilligen Engagements, der in aller Welt am 5. Dezember begangen wird, hat der Krefelder Zoo sich besonders bei allen denjenigen bedankt, die teilweise schon seit mehr als 30 Jahren immer wieder Zeit finden, sich ehrenamtlich für ihren Zoo zu engagieren. Egal ob als Zooführer oder als Botschafter für den Zoo, am Informationsstand, beim Losverkauf oder bei zahlreichen Aktionen der Zoofreunde, es gibt vielfältige Bereiche, in denen Ehrenamtler dem Krefelder Zoo mit ihrer Hilfe zur Seite stehen. Gefragt ist jede Art von Einsatz, angefangen vom Verteilen von Briefen bis hin zu Aufbau und Begleitung von Informationsständen im Zoo oder auf Messen und Veranstaltungen. Jeder Freiwillige bestimmt selbst, an welchen Tagen er helfen kann und wie viele Stunden er einsetzen möchte. Diplom Biologin Petra Schwinn, die im Rahmen einer Halbtagsstelle bei den Zoofreunden das Freiwilligenteam im Zoo koordiniert, hat selbst bereits als Schülerin ehrenamtlich im Zoo geholfen und ist seit elf Jahren aktiv. Insgesamt kamen allein im vergangenen Jahr rund 5 000 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeiten zusammen und der Bedarf steigt weiter an, besonders weil der Krefelder Zoo seinen Besucherservice verbessern und sich in der Öffentlichkeit mehr präsentieren möchte und das Informationsangebot in Bezug auf Tiere und Artenschutz ständig erweitert. Deshalb suchen die Zoofreunde auch weiterhin engagierte Tierliebhaber ab 15 Jahren, die sich mit einer Zeitspende an den Aktivitäten rund um den Zoo beteiligen wollen, um das Angebot noch attraktiver zu gestalten. Eine Schulung durch die erfahrenen Zooführer ist Grundlage des Engagements und verschafft einen guten Einblick in die Zoowelt. Informationen gibt Petra Schwinn unter Telefon 02151/5123751 oder e-mail zoofreunde@gmx.de. Zoo Dresden, 06.12.05 "Nikolaus war bei den Tieren" Am 6. Dezember von 10 bis 12 Uhr können alle kleinen und großen Besucher einmal sehen, was der Nikolaus unseren Tieren gebracht hat. Ein Weihnachtsmannblasorchester empfängt alle Besucher am Eingang. Zoo Dresden, 06.12.05 Monkey Action Installation im Zoo Dresden Eine ethologische Versuchsanordnung in virtuellen Umgebungen Wir haben mit dem Versuch begonnen, die Bewegungen von Orang-Utans, den wohl intelligentesten Menschenaffen, mit Hilfe des Camera-Motion-Sensing-Systems EyeCon zu erfassen und zu beeinflussen. Zur CYNETart_05fragile werden Ergebnisse einer ersten Versuchsanordnung präsentiert, die körperliche Aktionen der Tiere mit Hilfe von Klangprozessen lediglich zu interpretieren versucht. Die Orang-Utans sollen in einer nächsten, sehr aufwendigen Phase an die von ihnen gesteu-erten Klänge gewöhnt und zu bewussten Interaktionen mit virtuellen Klang-Environments stimuliert werden. Da die meist in Baumkronen lebenden Orang-Utans in der weitgehend baumlosen Zoo-Gefangenschaft sehr ängstlich auf alle Umweltveränderungen reagie-ren, bedarf es einer behutsamen und ausdauernden Gewöhnung an akus-tische Verände-rungen. In etwa zwölf Monaten, bis zum 10. Internationalen Festival für computergestützte Kunst CYNETart_06humane, werden vielleicht erste Ergebnisse einer bewussten Interaktion mit den speziell zu entwickelnden virtuellen Klang-Environments zu beobachten sein. Diese Annahme basiert auf den besonderen Leistungen der Menschenaffen im Bereich des beobachtenden sozialen Lernens: Werden die Orang-Utans Zusammenhänge zwischen den Bewegungen ihrer Artgenossen und dabei entstehenden Klängen sowie den jeweiligen Positionen im Raum wahrnehmen? Werden sie mit ihrer leiblichen (Fein-)Motorik und sozialen Gestik willentlich differenzierte Klangpro-zesse hervorbringen, kombinieren und möglicherweise soziale Interaktionen damit verknüpfen? Wäre es denkbar, dass sie dabei nicht nur großen Spaß, sondern auch eine erweiterte Körper-Selbst-Wahrnehmung entwickeln? Vielleicht können wir dann möglicherweise eine Menge von den Orang-Utans in ihrem indirekten Umgang mit dem Computer lernen. (Klaus Nicolai) Zoo Duisburg, 06.12.05 Grunzen hoch 4 Nach wie vor zählen die ebenso seltenen wie kostbaren Pinselohrschweine der westafrikanischen Urwälder zu den zoologischen Raritäten im Tierbestand des Duisburger Afrikanums. Seit mehreren Jahrzehnten bereits gilt die Zucht der rostroten Borstenviecher am Kaiserberg zu den spektakulären Leistungen von Tierpflegern und -gärtnern. Nichts aber ist bekanntlich so gut, dass es nicht noch besser werden könnte - und deshalb entschlossen sich die Schweine-Verantwortlichen des Zoos der nicht ungefährlichen, grunzenden Wutz-Kommune einen zusätzlichen Innenraum zu verschaffen, wo u.a. wintergeborene Ferkel die ersten kritischen Lebenswochen mit ihrer Mutter verbringen können. Nachdem die Bache KATANGA, geb. 15.5.97, nach einem Tete-a-Tete mit dem gestandenen Pinselohreber NANUKI, geb. 31.3.02, am 27.11.2005 um 12.00 Uhr mittags vier kräftigen weiblichen Ferkeln das Leben schenkte, kann schon jetzt das Schweinequartett in einem extra hergerichteten Ferkel-Koben im Innern des Afrika-Hauses zusammen mit der als gute Tante fungierenden Tochter RUWANA, geb. am 27.5.02, der Presse vorgestellt werden. Thüringer Zoopark Erfurt, 05.12.05 Weihnachtsmann vermisst In der Weihnachtszeit stehen Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit und Wohlwollen ganz vorne an. Deshalb hoffen die Mitarbeiter des Thüringer Zooparkes noch, dass sich der Zooweihnachtsmann auf dem Weihnachtsmarkt am Dom nur verlaufen hat. Möglicherweise hat er Lust auf den Budenzauber bekommen? Ansonsten bliebe nur die wenig weihnachtliche Nachricht, dass der Weihnachtsmann geklaut wurde. Schade, denn jetzt steht das Rentier mit dem Schlitten alleine da. Ersatz ist zwar unterwegs, aber der Zoo hätte doch gern seinen Weihnachtsmann wieder. Wer soll sonst den vielen großen und kleinen Zootieren ihr Weihnachtsgeschenk bringen? Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Zoos hoffen auf ein vorweihnachtliches Wunder. Wisentgehege Springe, 05.12.05 Weihnachtliches Basteln im Wisentgehege Springe mit Jahreskarten-Verlosung 10. und 11. Dezember 2005, jeweils 11.00 16.00 Uhr im Zelt an der Köhlerhütte Basteln mit Naturmaterialien: Zapfen-Weihnachtsmänner, Engel, Elche u.v.m. Am 3. Adventswochenende lohnt sich der Besuch des Wisentgeheges doppelt, denn die Gehegeschule veranstaltet wieder ihr traditionelles weihnachtliches Basteln: Im beheizten Zelt an der Köhlerhütte können die kleinen und großen Besucher des Wisentgeheges zwischen 11 Uhr und !6 Uhr kreativ werden: Unter anderem kann man hier aus Naturmaterialien je nach Geschmack in Kombination mit Holzperlen, Goldfolie, Glitzerdraht, etc. - lustige Elche, bezaubernde Engel oder urige Weihnachtsmänner herstellen. Anregungen liefert wie immer ein Mustertisch. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für das Bastelmaterial wird eine kleine Kostenumlage erhoben. Dabei ist in diesem Jahr vorgesehen, dass man einzelne Stücke basteln kann. In diesem Jahr findet unter allen teilnehmenden Kindern eine Verlosung von zwei Kinderjahreskarten statt. Auch für das leibliche Wohl der Bastelgäste ist gesorgt: Heiße Getränke stehen im Zelt zum Kauf bereit. Die Köhlerhütte nebenan ist an beiden Tagen für Jedermann geöffnet. Am Holzfeuer kann man gemütlich beisammen sitzen und sich aufwärmen. Wer sich Bratwürstchen mitbringt, kann hier auch grillen. Cornelia Tripke (Leiterin der Gehegeschule) und ihr Team hoffen auf zahlreiche kleine und große bastelbegeisterte Besucher. Tierpark Nordhorn, 05.12.05 Der Grafschafter Vogelwelt auf der Spur - Heimatverein Ornithologen haben in jahrelanger Arbeit umfangreiches Buch zusammengestellt Genau 273 Vogelarten sind in den vergangenen Jahrzehnten in der Grafschaft nachgewiesen worden. Erstmals seit 65 Jahren werden sie nun in einem aktuellen Buch vorgestellt. Mit dem 296 Seiten starken Band wollen die Autoren das Interesse an der Vogelbeobachtung wecken. Amsel, Blaumeise und Straßentaube, Buchfink, Saatkrähe und Graureiher sind wohl den meisten Grafschaftern aus ihrer Heimat bekannt. Aber wie sieht es aus mit der Gelbkopf-Schafstelze, dem Rotkopfwürger oder dem Ziegenmelker? Wer kann eine Weißbart-Seeschwalbe von einer Weißflügel-Seeschwalbe unterscheiden, einen Steinschmätzer von einem Steinwälzer und eine Wiesenweihe von einem Wiesenpieper? Die Vogelwelt in der Grafschaft ist weitaus vielfältiger, als gemeinhin bekannt. 273 Vogelarten sind seit Ende des 19. Jahrhunderts hierzulande gesichtet worden. Ein neues Buch stellt sie nun alle vor. "Vögel in der Grafschaft Bentheim Eine kommentierte Übersicht aller beobachteten Vogelarten" lautet der Titel von Band 166 der Reihe "Das Bentheimer Land". Herausgeber ist der Heimatverein Grafschaft Bentheim. Das Buch ist ab sofort für 28,80 Euro im Buchhandel erhältlich. Gestaltet worden ist der 296 Seiten starke, durchgängig farbige Band von der Agentur Bartsch & Frauenheim in Nordhorn. Gedruckt worden sind die 1000 Exemplare bei Hellendoorn in Bad Bentheim. Zoo Duisburg, 02.12.05 Nikolaus führt Rentier aus Um pfiffige Ideen war die Tierpfleger-Mannschaft am Kaiserberg keinerzeit verlegen; was aber die Männer rund um Robben und Rentiere seit geraumer Zeit erarbeitet haben, dürfte ein Glanzstückchen tierpflegerischen Könnens sein: Seit einigen Wochen bereits führt Tierpfleger Martin ALBERTZ das knapp einjährige R e n t i e r-Bübchen GEORGI nicht etwa per Knebelgriff rund ums Geweih über die Besucherwege des Zoos, sondern hübsch brav am buntbestickten (Fohlen-)Halfter samt langer Leine in gemessenen Schritttempo neben sich her. Einige bimmelnde Glöckchen am Hals des jugendlichen Nordland-Hirsches machen Besucher - und insbesondere die Kinder unter ihnen - unmissverständlich darauf aufmerksam, dass der kleine Trupp unterwegs ist, entweder den rotbefrackten Sankt Nikolaus höchst persönlich abzuholen oder aber ihn vertretungsweise - in Gestalt des Tierpflegers selbst - nachzustellen, denn: Beidseits des Hirschrückens wird jeweils eine Satteltasche festgezurrt, an deren ausgebeultem Zustand sich bei genauerem Hinsehen Weihnachtsäpfel, Nuss- und Naschwerk ausmachen lassen. Außer Apfel, Nuss und Mandelkern essen alle Kinder gern winkt darüber hinaus auch noch manch Geheimnisvolles in den Tiefen der Jutesäckchen - allerdings nur für jene Kinder, die bereit sind, den Nikolaus und sein Rentier-Böckchen GEORGI ein Stück des Weges zu begleiten. Wisentgehege Springe, 02.12.05 Winterpreise im Wisentgehege Sonderangebot Jahreskarten Seniorentag Das Wisentgehege Springe bietet den Besuchern zum winterlichen Spaziergang deutlich reduzierte Eintrittspreise. Bis zum 28. Februar gilt die Winterpreisaktion. Neben der Reduzierung der Einzeltickets gibt es in der Winterzeit die Familienkarte zum Preis von 12 Euro für Eltern mit Kindern bis 14 Jahre. Zum Verschenken und Selberschenken bietet das Wisentgehege vom 05. bis 24. Dezember Jahreskarten zu deutlich reduzierten Preisen an. Die Jahreskarten können am Eingang, im Internet unter www.wisentgehege-springe.de oder telefonisch unter 05041/5828 bestellt und erworben werden. Am 29. Dezember bietet das Wisentgehege erstmals den Seniorentag an. Gedacht als weihnachtliche Überraschung für ältere Angehörige ist ein erlebnisreicher Tag mit Mittagessen, Führung, Kutschfahrt, kleiner Flugvorführung und Kaffeetrinken vorbereitet. Informationen dazu gibt es am Eingang oder unter 05041/5828 Das Wisentgehege hat auch im Winter einiges zu bieten. Bären, die im Wisentgehege gewöhnlich keinen Winterschlaf halten und Wölfe, die im dicken Winterpelz ihre Fährte ziehen, sind ebenso zu beobachten wie Wildpferde, Hirsche, und Wisente, auf deren dichter Rückenbehaarung bei entsprechender Temperatur der Raureif gefriert. Öffentlich gefüttert wird täglich, außer Sonntag, um 10.30 Uhr und 15.00 Uhr. Die Besucher können sehen, was auf dem winterlichen Speiseplan der verschiedenen Tierarten steht. Die Tierpfleger geben Informationen zu den Tieren und beantworten Fragen. Auf dem Fallkenhof ist der Flugbetrieb bis zum 1. März eingestellt. Die Greifvögel, Eulen und Falken lassen sich aber gerne im wohl verdienten Winterurlaub besuchen, denn verreisen werden sie nicht. Tuiergarten Heidelberg, 02.12.05 Vorweihnachtliche Stimmung im (Streichel-)Zoo! Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Herden, heißt es in der Weihnachtsgeschichte. Ob die Hirten damals die niedlichen Panda-Schafe hüteten, muss Spekulation bleiben. Nichtsdestotrotz finden sich diese nun mit den Afrikanischen Zwergziegen im Streichelgehege des Tiergarten Heidelberg. Nicht nur Kinder mögen die Schafe ,weiß Imke Figura, Wiss. Assistentin im Zoo Heidelberg, auch bei Erwachsenen kommen sie gut an. Während für erstere interessant ist, wie unterschiedliche sich Ziegen und Schafe anfühlen, steht für ihre Eltern wohl eher das Aussehen im Vordergrund. Ich finde sie eigentlich auch ganz niedlich, gesteht Imke Figura und das ist kein Wunder, wenn man die weißen, wolligen Knäule mit ihren schwarzen Nase und Knien sieht. Zunächst sind nur drei weibliche Tiere da. Wir wollen erst schauen, wie die Eingewöhnung hier verläuft und je nachdem im nächsten Frühjahr ein männliches Tier dazu holen, um auch Jungtiere zu bekommen, erklärt Imke Figura. Gerade in die Vorweihnachtszeit passt der Zuwachs im Tiergarten: so kann man sich einen gemütlichen Adventssonntag mit Weihnachtsgeschichte vorstellen, der im Zoo mit Besuch der drolligen Panda-Schafe fortgeführt wird und anschließend auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt ausklingt. Denn: einen Besuch sind sie allemal wert, die drei Damen zusammen mit Esel und Rind, und welcher Zeitpunkt kann dazu besser sein als die Vorweihnachtszeit! Zoo Dresden, 02.12.05 500.000ste Besucher im Zoo Dresden Der Zoo erwartet morgen, am 2. Dezember gegen 11:00 Uhr seinen 500.000sten Besucher im diesem Kalenderjahr. Stadt Krefeld, 02.12.05 Jungtiger Raja aus dem Krefelder Zoo ist nach 48-stündiger Reise in Australien gut angekommen / Auf Tiger Island wartet schon eine Dame Heilfroh war das Team des Krefelder Zoos über die e-mail-Nachricht aus Australien, dass Jungtiger Raja dort, ziemlich hungrig und müde aber sonst ganz guter Dinge, angekommen ist. Zwar war hier alles gut vorbereitet und geplant worden, alle nötigen Papiere und ärztlichen Untersuchungen rechtzeitig beisammen, doch musste der junge Sumatratiger eine insgesamt 48 Stunden dauernde Reise in ein ihm völlig fremdes Land erst einmal gut überstehen. Da gab es allerhand Aufregung für die Großkatze, obwohl zunächst alles ganz entspannt begann. Raja hatte sich in seiner letzten Nacht im Krefelder Zoo schon freiwillig in die schon ins Gehege gebrachte Transportkiste gelegt, um darin zu schlafen. So war es auch beim Abschied kein Problem, ihn wieder in die Kiste zu locken und einzusperren. Sie war für ihn schon zu einer Schutzhöhle geworden, in die er sich bei Störungen seiner Ruhe gern zurückzog. Die Kiste wurde dann per Radlader in einen angemieteten Transportwagen geladen und zum Frankfurter Flughafen gebracht, wo das Raubtier schon erwartet wurde. In Dream World muss sich Raja jetzt noch einer vierwöchigen Quarantäne unterziehen, bis er seine neue Heimat Tiger Island und seine dort schon wartende zukünftige Partnerin, die genau wie er aus Deutschland eingeflogen wurde, genau kennenlernen darf. Für Vater Beludru und Mutter Sutera hat der Abschied ihres zweiten Sprösslings auch einen angenehmen Aspekt: Sie dürfen jetzt wieder zusammen kommen und werden demnächst gemeinsam das geräumige Freigehege der neuen Großkatzenanlage bewohnen. Für Beludru wird die Erkundung der Anlage eine Premiere sein, denn die Jungtiger waren bei ihrer Fertigstellung schon zu alt geworden, um sich mit ihm gemeinsam auf engem Raum aufzuhalten. In freier Wildbahn hätten sie sich auch schon von ihren Eltern getrennt und sich ihr eigenes Reich erobert. Zoo Frankfurt, 01.12.05 ...Bären auf der Spur.... Ausstellung und Aktionstag der Frankfurter Malakademie e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zoo Frankfurt 73 Kursteilnehmer und Dozenten der Frankfurter Malakademie e.V., die Kinder der Kindertageseinrichtungen 22 und 119 und Schülerinnen und Schüler der Uhlandschule und des Heinrich-von-Gagern Gymnasiums haben sich in monatelanger Arbeit mit den Frankfurter Bären beschäftigt. Herausgekommen ist die Ausstellung ...Bären auf der Spur... mit über 100 Bildern, Objekten und Skulpturen - eine beispiellose Hilfsaktion für die Bären im Zoo Frankfurt. Denn die Malaien und Lippenbären im Zoo Frankfurt brauchen dringend ein neues Zuhause. Das alte Bärengehege ist zu klein, zu grau und zu wenig abwechslungsreich gestaltet. Der geplante Bärenbusch soll unseren Bären größere Außenanlagen mit natürlicher Bepflanzung bieten. Der Bereich für die Lippenbären soll von 112 qm auf über 1000 qm vergrößert und tote Bäume sollen durch natürlich Pflanzen ersetzt werden. Honig- und Schüttelbäume werden Abwechslung in den Bärenalltag bringen und zum Plantschen ist ein Wasserfall mit einem kleinen Bach geplant. Die Ausstellung
Bären auf der Spur
wird vom 09. Dezember 2005 bis zum 15. Januar 2006 im Zoo-Gesellschaftshaus und in den Vogelhallen täglich von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr zu sehen sein. Die Bilder und Kunstobjekte der Ausstellung ...Bären auf der Spur... zeigen die Bären in ihrer jetzigen Situation, zeigen aber auch schon die Vision des neuen, größeren Geheges. Einige der Bilder stehen für den Bärenbusch zum Verkauf. Der Erlös der Ausstellung wird zugunsten des neuen Bärenbusches gespendet. In die Ausstellung integriert ist eine kleine Sonderausstellung, die an den bekannten Frankfurter Tierbildhauer Carl Wagner (1886 1966), der auch für den Zoo Frankfurt Skulpturen entworfen hat, erinnert. Münchener Tierpark Hellabrunn, 01.12.05 In den Tierpark bringt nicht der Nikolaus seine Gaben, sondern die Tierparkfreunde Dank der großzügigen Spende von 30 000,- ¬ durch den Verein der Tierparkfreunde konnten wir eine wunderschöne Kea-Anlage bauen. Keas sind urtümliche Papageien, die in Neuseeland beheimatet und dort vom Aussterben bedroht sind. Ein Pärchen erhielten wir vom Loro Parc auf Teneriffa und zwei Männchen aus Belgien. Keas gelten als sehr neugierige und verspielte Vögel und werden unseren Besuchern sicher viel Freude bereiten. Eingeweiht wird unsere neue Kea-Anlage von unserer Aufsichtsratsvorsitzenden und scheidenden 2. Bürgermeisterin Frau Dr. Gertraud Burkert. Für Frau Dr. Burkert ist diese erfreuliche Begebenheit eine ihrer letzten Amtshandlungen. Begleitet wird sie von ihrer designierten Nachfolgerin Frau Stadträtin Christine Strobl. Tierpark Ueckermünde, 01.12.05 Gemeinsame Spendenaktion des Ueckermünder Gewerbevereins und des Tierparks Ueckermünde zugunsten des Ueckermünder Turnvereins von 1861 e.V. Zum 4. Advent gewährt der Tierpark Ueckermünde allen Gästen freien Eintritt. Gemeinsam mit dem Ueckermünder Gewerbeverein bittet er an diesem Wochenende um Spenden für die sanierungsbedürftige Haff-Turnhalle. Sowohl im Tierpark als auch auf dem Marktplatz werden Vertreter des Ueckermünder Turnvereins anwesend sein und über ihre Arbeit berichten. Hier werden auch Spendenbüchsen bereitstehen. Natürlich kann man für größere Geldspenden auch eine Spendenbescheinigung vom Ueckermünder Turnverein erhalten. Tierpark Ueckermünde, 01.12.05 Auswertung des Fotowettbewerbs 2005 im Tierpark Ueckermünde Insgesamt wurden 91 Fotos von 21 Fotografen eingereicht. Einsendungen kamen aus Utrecht (Niederlande), Stadtbergen (Bayern), Hohenstein-Ernstthal (Sachsen), Bleicherode (Thüringen), Berlin, Rostock, Brüssow, Friedland, Siedenbollentin, Zahrensdorf, Neuendorf, Strasburg, Torgelow, Eggesin, Liepgarten. 6 Teilnehmer hatten die Fotos per E-Mail geschickt. Die beliebtesten Motive waren: Löwen (10 Fotos), Fischotter (9 Fotos), Flamingos und Damwild (je 7 Fotos), Affen, Ziegen und Erdmännchen (je 6 Fotos), aber auch Schafe, Blumen, Weißstörche, Stachelschweine, Graureiher, Pommerngänse, Mufflons und viele andere. Eine Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger erfolgt demnächst. Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 30.11.2005 Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern überreicht Förderung für den Aufbau des BÄRENWALD Müritz am Plauer See http://www.presseportal.de/story.htx?nr=756283 VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz baut in der Gemeinde Stuer ein Schutzzentrum für Bären, die nicht tiergerecht gehalten wurden. Heute hat Dr. Otto Ebnet, Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, in Stuer der Betreibergesellschaft des Projektes BÄRENWALD MüritzgGmbH die Förderung des Landes in Höhe von 500.000 Euro überreicht. Zuvor wurde gemeinsam mit Minister Ebnet ein symbolischer Spatenstich auf dem Baugelände durchgeführt. Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., 01.12.05 Europaweite Suche nach Althoff-Elefanten - Menschen fuer Tierrechte bitten Buerger um Mithilfe und fordern Konsequenzen Das Drama der Elefanten im ehemaligen Zirkus Giovanni Althoff nimmt kein Ende. Nachdem die schwerst kranke Elefantin Maja vor wenigen Wochen vom Kreis Bad Kreuznach eingezogen und im Heidelberger Zoo untergebracht worden war, stand jetzt endlich die Wegnahme der weiteren vier Elefanten durch den Landkreis Mainz-Bingen an. Die Tiere vegetierten unterernaehrt auf einem Privatgelaende in Kempten. Doch nun sind die Elefanten spurlos verschwunden. "Wir starten heute eine nationale und europaweite Suche nach den Elefanten, denn die Tiere muessen umgehend tierschutzgerecht untergebracht werden, das ist die dringlichste Aufgabe", so Dr. Christiane Baumgartl-Simons vom Bundesverband Menschen fuer Tierrechte, "Danach pruefen wir, ob unser Verband gegen Landrat Claus Schick und die Veterinaerbeamten des Kreises Mainz-Bingen Strafanzeige erstattet, denn diese Personen tragen die Hauptschuld an diesem Tierschutzdrama." So standen die Elefanten bereits seit Sommer 2004 mit wenigen Wochen Unterbrechung im Landkreis Mainz- Bingen und haetten nach Beurteilung des Verbandes laengst weggenommen werden koennen. Der endlich fuer Mitte Dezember geplante Einzug sei so laienhaft und schlecht vorbereitet gewesen, dass Giovanni Althoff offensichtlich muehelos vier Elefanten vor den Augen der Behoerde aufladen und abtransportieren konnte. "Unverzeilich" urteilt der Bundesverband. Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte appelliert an alle Buerger, sich an der Suche nach den vier Elefanten zu beteiligen. Sachdienliche Hinweise koennen gegeben werden ueber die eMail- Adresse: info@tierrechte.de NABU-Artenschutzzentrum, 07.12.05 Advent bei Uhu Franz - Beschaulicher Jahresausklang im Artenschutzzentrum Das Jahr geht zur Neige, Weihnachten steht kurz vor der Türe, die Temperatur ist deutlich abgesunken und viele Tiere haben sich in ihr Winterquartier zurückgezogen. Die Mitarbeiter des NABU-Artenschutzzentrums sind indes rege und bereiten einen kleinen Adventsmarkt im Seminarraum des Artenschutzzentrums vor. Am Sonntag den 11. Dezember wird dieser in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr stattfinden. Ob geschmackvolle Sachen aus Holz, schöne Kaffeebecher oder T-Shirts mit Tiermotiven, diverse Bücher zu den unterschiedlichsten Themen insbesondere Kinderbücher, verschiedenste Nistkästen oder Vogelfutter für die Winterzeit wird es zum Stöbern geben. Besucher können kostenlos über das Gelände des NABU-Artenschutzzentrums schlendern, sich bei Glühwein, Kaffee und einer Waffel mit den Mitarbeitern über die Winterfütterung heimischer Vögel oder anderer interessanter Fragen unterhalten. Und vielleicht wird Uhu Franz auch seinem Namen alle Ehre machen und seinen eindrucksvollen Ruf ertönen lassen. NABU-Artenschutzzentrum, 07.12.05 Schlange in Garage Nicht wenig überrascht war ein Anwohner aus Meinersen, als er in seiner Garage eine eingerollte Schlange vorfand. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Tierpfleger des NABU-Artenschutzzentrums wurde diese nach Leiferde zur Begutachtung verbracht. Hier stellte sich heraus, dass es sich nicht wie vorher angenommen um ein heimisches Reptil, sondern um eine aus dem amerikanischen Raum stammende Kornnatter handelt. Diese Schlangenart ist bei Terrarianern sehr beliebt und wird häufig aufgrund ihrer relativen Anspruchslosigkeit von Terraristik-Anfängern gehalten. Wer aus Meinersen ein solches Tier vermisst oder Angaben zur Herkunft des Tieres machen kann, sollte sich bitte mit Frau Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum unter der Tel.-Nr. 05373/6677 in Verbindung setzen. GEO 7. Dezember 2005 Tödliche Wellen - Nato-Manöver vor den Kanaren treiben Wale ins Verderben http://www.presseportal.de/story.htx?nr=758981 Kaum irgendwo in den Meeren leben so viele Wale und Delfine wie in den Gewässern vor den Kanarischen Inseln. Doch die Meeressäuger sind dort nicht nur durch Schnellfähren bedroht. Auch nach Marine-Manövern sind in den letzten Jahren immer wieder Gruppen von Schnabelwalen tot an den Strand gespült worden, zuletzt im Frühling 2005 vor Fuerteventura. Biologen vermuten schon seit geraumer Zeit einen Zusammenhang mit dem Einsatz moderner, ultrastarker Sonargeräte, die mit ihrem Suchschall versteckte U-Boote während Nato-Übungen aufspüren sollen. WWF 6. Dezember 2005 WWF entdeckt geheimnisvolles Raubtier / Fotofalle dokumentiert mysteriöses Säugetier im Dschungel Borneos http://www.wwf.de/presse/bilder/daten/02806/ WWF-Forscher haben möglicherweise eine neues Raubtier entdeckt. Das Tier ist etwas größer als eine Hauskatze und sieht aus wie eine Kreuzung aus Katze und Fuchs mit dunkelrotem Fell und einem langen buschigen Schwanz. Bisher liegen zwei Fotofallenfotos des unbekannten Tieres vor beides Nachtaufnahmen. Die Fotos stammen aus dem nur schwer zugänglichen Inneren der südostasiatischen Insel Borneo. Sollte sich die Entdeckung bestätigen, wäre es das erste Mal seit über 70 Jahren, dass in Südostasien ein neues Raubtier entdeckt wurde. Ob es sich bei dem mysteriösen Tier mit den kleinen Ohren tatsächlich um eine neue Art handelt, kann allerdings mit Sicherheit erst gesagt werden, wenn ein Exemplar gefangen wurde. Zu diesem Zweck hat der WWF Lebendfallen aufgestellt. In seiner Gestalt ähnelt das Tier bestimmten Schleichkatzen Borneos. Es könnte sich somit auch um eine Unterart dieser Raubtiere handeln. Wir haben die Fotos des Tieres Jägern aus den lokalen Dörfern gezeigt, die die Wildtiere sehr gut kennen, aber keiner hat die Kreatur wieder erkannt, so WWF-Biologe Stephan Wulffraat, der auf Borneo an der Erforschung des Tieres arbeitet. Experten bestätigten, dass die ungewöhnliche Fellfarbe und die kräftigen Hinterbeine auf einen deutlichen Unterschied zu bisher auf der Insel bekannten Schleichkatzen und Mardern hinweisen. Das fremdartige Tier wurde im Nationalpark Kayan Mentarang gefunden. Der Lebensraum des geheimnisvollen Tieres ist zudem durch aktuelle Pläne der indonesischen Regierung bedroht. Diese hatte im Juli angekündigt, dass auf einer Länge von 850 Kilometer die größte Ölpalmenplantage der Welt angelegt werden soll. Finanziert wird das Vorhaben von der chinesischen Entwicklungsbank. Der WWF betont, dass das Heart of Borneo mit seinen steilen Hängen und unfruchtbaren Böden für den Anbau von Ölpalmen ungeeignet ist. Die Entdeckung des mysteriösen Raubtieres macht einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, diesen einzigartigen Wald im Herzen Borneos zu bewahren, betonte Radday. Die prominenteste Art der Insel ist der vom Aussterben bedrohte Orang-Utan. Der WWF geht davon aus, dass auf Borneo noch tausende unentdeckte Tiere und Pflanzen vorkommen. Bildmaterial zu dieser Meldung können Sie unter http://www.wwf.de/presse/bilder/daten/02806/ herunterladen. WWF 6. Dezember 2005 Emssperrwerk gefärdet Vogelwelt / WWF-Studien weisen Rückgang von geschützten Arten und Verstöße gegen EU-Recht nach. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02807/ Seit dem Bau des Emssperrwerks hat die Zahl der im europäischen Schutzgebiet Nendorper Vorland rastenden Vögel deutlich abgenommen. Zudem hat das Land Niedersachsen es versäumt, die Ems zwischen Papenburg und Emden der EU als Natura 2000-Gebiet zu melden. Dies sei jedoch nach den Vorgaben der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FHH-RL) zwingend gewesen. Die EU könnte deshalb ein Bußgeld von bis zu 792.000 Euro täglich gegen Deutschland verhängen. Das sind die Ergebnisse von zwei Studien zum Emssperrwerk, die der WWF heute in Bremen vorlegte. NABU 2. Dezember 2005 NABU fordert dauerhaftes EU-Importverbot für Wildvögel http://www.presseportal.de/story.htx?nr=757151 Der Naturschutzbund NABU hat die Umweltminister der Europäischen Union aufgefordert, Wildvogelimporte in die EU dauerhaft zu unterbinden. "Die bestehende Gesetzeslage ist seit langem völlig unzureichend und missachtet die dramatischen Auswirkungen auf den weltweiten Bestand exotischer Vogelarten", sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. Der NABU begrüßt daher einen entsprechenden Antrag Belgiens, der am heutigen Freitag im Ministerrat beraten wird.Die EU ist mit 87 Prozent der weltweit registrierten Vogelimporte der mit Abstand größte Abnehmer für Vögel aus freier Natur wie Papageien, Beos oder Finken. Jährlich werden auf legale Weise über 1,7 Millionen Vögel in die EU importiert, ebenso viele sterben bereits beim Fang und Transport. Einfuhrbeschränkungen gelten nur für etwa 20 Prozent aller Arten, wovon wiederum nur ein Bruchteil von Handelskontrollen tatsächlich erfasst wird.Wegen der Gefahr, die Vogelgrippe durch den Wildvogelhandel in die EU einzuschleppen, hat die Europäische Kommission ein bis Ende Januar befristetes Einfuhrverbot für Ziervögel erlassen. Der Umweltministerrat muss nach Ansicht des NABU jetzt die Chance nutzen und ein dauerhaftes Importverbot für Wildvögel beschließen. WWF 2. Dezember 2005 Die Elbe leidet / WWF-Studie: Schäden durch Elbvertiefung stärker als erwartet. Die durch die letzte Fahrwasservertiefung 1999 verursachten Umweltschäden in der Unterelbe zwischen Hamburg und Nordsee sind größer als angenommen. Eine heute veröffentlichte WWF-Studie weist eine deutliche Verschlechterung der Wasserqualität, Sauerstoffmangel und die Verschlickung der Nebenflüsse nach. Zudem müsse im Hamburger Hafen sehr viel mehr gebaggert werden, als erwartet, um die Fahrrinne zu erhalten. Die Belastbarkeit des Ökosystems ist überschritten. Die Elbe kann die Schäden nicht mehr ausgleichen, so WWF-Expertin Beatrice Claus. Der WWF widerspricht damit den Wasserbehörden von Bund und Land. Diese behaupten, dass die Umweltfolgen der Elbvertiefung den ursprünglichen Prognosen entsprechen und die getroffenen Kompensationsmaßnahmen ausreichen. Die ökologischen Folgen gehen laut der WWF-Studie jedoch deutlich über die Prognosen hinaus. Einige der negativen Auswirkungen seien überhaupt nicht erwartet worden. Die meist zu Land erfolgten Ausgleichmaßnahmen könnten die Schäden im Wasser nicht kompensieren Zwischen Mai und August treten für Fische tödliche Sauerstoffmängel im Süßwasserbereich der Unterelbe auf. Die Seitenräume der Elbe wie die Hahnhöfer Nebenelbe und die Lühesander Süderelbe verschlicken. Ihre Funktion als Sauerstofflieferant für den Fluss und als wertvolle Nahrungs- und Laichgebiete für Fische und für wirbellose Tiere wie Schwebegarnelen und Ruderflusskrebse drohe verloren zu gehen. Die Studie finden Sie unter www.wwf.de. WWF 2. Dezember 2005 WWF-Mitarbeiter beobachtet in Costa Rica Meeresschildkröte mit zwei Köpfen http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02799/ Eine für Meeresschildkröten äußerst seltene Fehlbildung beobachtete ein WWF-Mitarbeiter an der Pazifikküste Costa Ricas. Carlos Drews fotografierte nach Hinweisen von Einheimischen eine frisch geschlüpfte Pazifische Bastardschildkröte (Lepidochelys olivacea) mit zwei Köpfen. Eine zweiköpfige Meeresschildkröte wurde hier seit mindestens 50 Jahren nicht mehr gesichtet, berichtete der WWF-Schildkrötenexperte aus der Küstenstadt Ostonia westlich der Hauptstadt San José. Hier liegt einer von drei bekannten Stränden, an denen die bedrohten Meeresreptilien ihre Eier vergraben. WWF 1. Dezember 2005 WWF begrüßt Ausweisung von vier neuen Schutzgebieten für Schiffssicherheit http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02798/index.html Die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) hat heute die Ausweisung vier neuer so genannter Besonders Empfindlicher Meeresgebiete (PSSA, ParticularlyAreas) beschlossen. Danach erhalten die Ostsee, das Galapagosarchipel, die Kanarischen Inseln und die Torresstrasse vor Australien diesen Schutzstatus. Der WWF begrüßt die Ausweisung und sieht damit seine jahrelangen Anstrengungen bestätigt. Die Ausweisung unterstreicht die Bedeutung des Ökosystems Ostsee im Weltmaßstab. Sie schafft einen verbindlichen Rahmen für den Schiffsverkehr auf der Ostsee, sagt Jochen Lamp, Leiter des WWF-Projektbüros Ostsee. Die Mitgliedsstaaten der Internationale Schifffahrtsorganisation tagen zurzeit auf ihrer 24ten Generalversammlung in London. WWF 30. November 2005 Kanadas Naturerbe im Schwitzkasten / Klimagipfel in Montreal (28.11.-09.12.05) http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02792/ Der Klimawandel bedroht Kanadas Naturerbe. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in einem heute beim Klimagipfel in Montreal vorgestellten Szenario. Schon bei einem mittleren Temperaturanstieg von zwei Grad müssen sich insbesondere die Waldwirtschaft und der Fischereisektor auf erhebliche Einbußen einstellen. Das Verbreitungsgebiet Kälte liebender Arten wie das des Atlantischen Lachses droht erheblich zu schrumpfen. Auch den gigantischen kanadischen Wäldern würden steigende Temperaturen enorm schaden. Der WWF verdeutlicht, dass sich der Bestand an kommerziell genutzten Bäumen, darunter Ahorn, erheblich reduzieren würde, weil sie nur in kalten Regionen gedeihen. Hinzu komme, dass mit der Zunahme von Baumschädlingen und heftigeren Waldbränden zu rechnen sei. Deutsche Umwelthilfe e.V. - 29.11.2005 Wildes Berlin: Unter uns wohnen Seeadler, Wanderfalken und Biber http://www.presseportal.de/story.htx?nr=755541 Die neuen Roten Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere von Berlin dokumentieren eine erstaunliche Artenvielfalt innerhalb der Hauptstadt. Doch ein Drittel aller Berliner Tier- und Pflanzenarten sind in ihrem Bestand bedroht. Rund 100 Experten diskutierten heute in Berlin Wege zu mehr Natur inder Stadt. In ihren dort verabschiedeten Handlungsthesen fordern sie mehr "Mut zur Wildnis". RAINFOREST FOUNDATION 5th December 2005 CONGO'S 'PYGMIES' AND INTERNATIONAL ORGANISATIONS CHALLENGE WORLD BANK ON THREAT TO RAINFORESTS: UK GOVERNMENT CALLED ON TO INTERVENE On the eve of an important decision by the Board of the World Bank, ' Pygmy ' people in the Democratic Republic of Congo (DRC) have issued a major challenge to the Bank about its plans to open up the world's second largest rainforest for massive industrial felling of timber. Since 2002, the World Bank has taken a leading role in reforming DRC's forestry laws, starting the process of 'zoning' the forest into areas for timber felling and other uses, and encouraging foreign investment in the timber industry. Twelve organisations representing the various indigenous 'Pygmy' peoples of the Congo have now submitted a formal complaint to the World Bank Inspection Panel, an official independent watchdog, because the Bank has failed to take into account the impact that its plans would have on people depending on the forest for their survival. On Thursday December 8th, the Board of the World Bank will consider whether to approve more than $200 million in new funding for the government of DRC, some of it linked to 'development' of the country's rainforests. The Rainforest Foundation and Friends of the Earth have written to the Board of the Bank, including the UK Government's Executive Director, calling on it to suspend any further funding for forestry and mining in DRC until there has been a thorough review of the Bank's activities in DRC's forests to date, and until the Inspection Panel has conducted an investigation The full (French language) complaint can be found on the Rainforest Foundation's website the full text of the Rainforest Foundation's letter to the Executive Directors of the Bank Simon Counsell The Rainforest Foundation UK www.rainforestfoundationuk.org | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | | Natur- und Artenschutz | November 28 2005 Independent Online No more Sumatran rhinos in reserve Kuala Lumpur, Malaysia - The last five endangered Sumatran rhinos living in a southern Malaysian forest reserve park are believed to have been killed by poachers, a conservationist said on Monday.Vincent Chow, an adviser to the Malaysian Nature Society, said indigenous people who live on the fringes of the Endau Rompin National Park in Johor state and regularly roam the area have failed to find any sign of the animals.If they are indeed dead, it could be a fatal blow to the dwindling population of the Sumatran Rhinoceros in Malaysia. Besides Johor, another 80 to 100 rhinos are believed to exist in the wild in other national parks in the country, according to official estimates. Conservationists say the number might be smaller. 'We believe they are gone' "It may not be extinct in Malaysia," Chow told The Associated Press. But "wallows," the mud pits that rhinos regularly visit, in Endau Rompin have become overgrown and dry, which "leads us to worry" that the rhinos are not coming there any more, he said. "We believe they are gone."Rhinos frequent the same mud pits, or wallows, over the course of their life, where they roll on the ground to smear their bodies with wet soil to keep ticks away.Endau Rompin park's director, Hashim Yusof, declined to comment when contacted by The Associated Press, except to say he will investigate Chow's claim.Chow blamed poachers who hunt the rhino for its horn and other body parts. The animal is worth about 100 000 ringgit (about R170 000) each on the black market, he said. "The national park is very porous and just too big to patrol, it's in excess of 48 000 hectares of rugged terrain," he said. "Poachers have been known to go in by helicopters to escape detection." 'Poachers have been known to go in by helicopters' The Sumatran rhino - bristly, snub-nosed, bathtub-sized versions of the African variety - is among the rarest of large mammals. Less than 300 are believed to be living in the wild, mostly in Malaysia and Indonesia, and are being threatened by poachers and loss of habitat.Chow urged Malaysian wildlife authorities and park officials to be more aggressive in protecting threatened species "before there is nothing left to protect.""They are the custodians, they should be more responsible," he said, suggesting authorities "immediately launch a survey of this animal."In 2003, disease killed off seven Sumatran rhinos in a 16-year-old captive breeding program in central Malaysia, shutting down one of the few efforts to save the species from extinction.Captive breeding programs are also being run in the United States at the Cincinnati Zoo and the Los Angeles Zoo and at sanctuaries in Indonesia and Malaysian Borneo. N24 - 2. Dez. 2005 Zweiköpfige Schildkröte geschlüpft Eine für Meeresschildkröten äußerst seltene Fehlbildung beobachtete ein Mitarbeiter der Naturschutz-Organisation WWF an der Pazifikküste Costa Ricas. Carlos Drews fotografierte nach Hinweisen von Einheimischen eine frisch geschlüpfte Pazifische Bastardschildkröte (Lepidochelys olivacea) mit zwei Köpfen. "Eine zweiköpfige Meeresschildkröte wurde hier seit mindestens 50 Jahren nicht mehr gesichtet", berichtete der WWF-Schildkrötenexperte aus der Küstenstadt Ostonia westlich der Hauptstadt San José. Es sei nicht auszuschließen, dass Umweltgifte oder die durch den Klimawandel hervorgerufene Erwärmung für die Missbildung verantwortlich ist. Der Panzer des Tieres ist aufgrund der Missbildung kürzer als üblich. Nach Beobachtungen Drews scheint jeder der beiden Köpfe für die Bewegung der beiden nächstliegenden Flossen verantwortlich zu sein, Atmung und Bewegung beider Köpfe seien uneinheitlich. mongabay.com, December 5, 2005 Congo rainforest - 600,000 sq km slated for logging Environmentalists ask World Bank to review policies in the Central African country The World Bank will meet Thursday to decide whether it will fund large-scale logging in the Democratic Republic of Congo's rainforests. The country, home to the second largest rainforest in the world after Brazil, is emerging from years of civil strife which resulted in the deaths of some 3.8 million people from violence and disease. The government is looking for ways to build its economy and sees its "underdeveloped" forestry sector as an important potential source for revenue. Environmentalists are concerned that further funding for forestry in the Democratic Republic of Congo will result in degradation and deforestation of the country's biologically diverse rainforests. Currently, almost none of the Democratic Republic of Congo's forests are protected, and the area potentially available for logging concessions is vast. World Bank preparing to fund Congo logging http://forests.org/action/alert.asp?id=world_bank_congo ENN 7. Dezember 2005 Red, Catlike Animal May Be a New Species A catlike creature photographed by camera traps on Borneo Island is likely to be a new species of carnivore, the World Wildlife Fund said Tuesday. If confirmed, the animal -- which has dark red fur and a long, bushy tail -- would be first new carnivore species discovered on the island since 1895, when the Borneo ferret-badger was found, the fund said. Rare birds released after captive breeding Seven Hawaiian palila birds raised in captivity were released on the north side of Mauna Kea on Thursday in an ongoing effort to expand their numbers in the wild. Palila are a critically endangered species of honeycreeper native to the Big Island. The birds were hatched and reared at the Keauhou Bird Conservation Center, which center Director Alan Lieberman described as "an ark where these species can be maintained while conservation and forestry officials work to set up protected habitat where they can be re-released." Twenty-two 22 palila have been released into the state's Puu Mali Forest Reserve on Mauna Kea since 2003. The program is part of the San Diego Zoo's department of Conservation and Research for Endangered Species. Canada Environmentalists Demand Protection for Owls A coalition of environmental groups filed a suit Tuesday demanding Canada protect northern spotted owls from being driven to extinction by logging on the Pacific Coast. The suit estimates only 23 of the wild birds survive in British Columbia, and accuses federal officials of failing to prevent the province from allowing loggers to cut down the old growth forests they need as habitat. ENN 6. Dezember 2005 Brazil Government Announces 31 Percent Drop in Amazon Destruction The Amazon rain forest lost 7,300 square miles -- an area more than half the size of Maryland -- but deforestation slowed by nearly a third this year, Brazilian officials said Monday. Scientist Finds Salamander Eats Bat Droppings After two years of study in an isolated northeast Oklahoma cave, Jim Stout has discovered that a rare species of grotto salamander has a diet much different from what was expected. ENN 2. Dezember 2005 Southeast Asian Countries Launch Law Enforcement Network To Fight Wildlife Smuggling Southeast Asian countries on Thursday launched what they said is the world's largest wildlife law enforcement network, aiming to fight cross-border trade in endangered species. Ukraine: Mit Napalm gegen die Vogelgrippe Ukrainische Behörden greifen im Kampf gegen die Vogelgrippe zu harten Mitteln: Auf der Halbinsel Krim will die Regierung einem Zeitungsbericht zufolge Napalm einsetzen. Erst am Wochenende wurden Teile der Krim zu Katastrophengebieten erklärt. BirdLife News Alerts Autumn waterbird migration ends without spread of H5N1 bird flu http://www.birdlife.org/news/pr/2005/12/flu_migration.html Wild birds 'victims not vectors' http://www.birdlife.org/news/news/2005/12/flu_migration.html Vietnam government stops wild bird culls http://www.birdlife.org/news/news/2005/12/flu_vietnam.html First national park for Timor-Leste http://www.birdlife.org/news/news/2005/12/east_timor.html Ireland's waterbirds undergo decline http://www.birdlife.org/news/news/2005/12/ireland.html New hope for Sumatra's lowland forests? http://www.birdlife.org/news/news/2005/12/sumatra.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | Veranstaltungen | The Poznan Zoological Garden and the Institute of Systematic Zoology of the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the Third International Conference: Animals, Zoos and Conservation The meetings will be held on 8th and 9th of June 2006 in Poznan (POLAND) The Conference will be held in English. The scope of lectures will not be limited, but all should in one way or another be related to research done on active conservation, animals held in zoos, rescue centres and scientific collections. We are planning to publish a book with the proceedings of the Conference. Both oral presentations as well as posters will be accepted. In case of large number of oral presentations the Steering Committee may propose change into poster presentations. Please send us your registration and the title of your lecture (or poster) before 31st of January 2005. The deadline for sending papers and payments is the end of February. conference@op.pl More information on www.zoo.poznan.pl The conference fee is 300 zl (around 75 EUR). Einladung zur Jahreshauptversammlung der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. am 1. und 2. April 2006 im Zoo Leipzig Freitag, 31. März 2006: Begrüßung / Abendessen im Zoo im Restaurant Samstag, 1. April 2006: Jahreshauptversammlung ab 13:00 Uhr: Öffentliche Vorträge zu ZGAP- und anderen Artenschutzprojekten 20.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen in der Afrika Lodge Sonntag, 02. April 2006 Führung durch den Zoo Leipzig Die Teilnahmegebühr beträgt 25 ¬. Eventuelle Überschüsse gehen direkt an ein ZGAP-Projekt. Anmeldung Wir bitten wir um frühzeitige Anmeldung der Teilnahme und von Vorträgen an: Dr. Florian Brandes, Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, florian.brandes@wildtierstation.de Weitere Infos und Vortragsprogramm auf der Website der ZGAP Hinweis: Die JHV der ZGAP findet zeitgleich mit der JHV des Berufsverbandes der Zootierpfleger e. V. in Leipzig statt. Das Vortragsprogramm wird gemeinsam von allen Teilnehmern besucht. Auch Mitglieder des BdZ, die am Vortrags- und Rahmenprogramm der ZGAP teilnehmen möchten, werden daher gebeten, ihre Teilnahme anzumelden. Ethologische Gesellschaft e.V. Thementagung am 24. und 25. Februar 2006 in Bielefeld zum Thema "Brutpflege und elterliche Investition" zu der die Verhaltensforschung der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld alle an dem Thema Interessierten herzlich einladen. Hauptvorträge: Erhard Strohm: Aspekte elterlicher Fürsorge beim Europäischen Bienenwolf, Philanthus triangulum Rolf Gattermann: Vergleichende Untersuchungen zum Brutpflegeverhalten der Gattung Phodopus (Kurzschwanzhamster) Fritz Trillmich: Von der Trächtigkeit bis zur Entwöhnung: Fortpflanzungsaufwand beim Meerschweinchen Die Tagung wird zwei Tage dauern
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