E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Anja Schulze
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643


Ausgabe 294 vom 1. Dezember 2005

Liebe Leser,

es ist Aquarien-Woche (nach den Elefantenwochen). In Deutschland eröffnete heute das SeaLife Königswinter, das achte, wenn ich richtig gezählt habe. Im Heimatland der SeaLife-Gruppe sind es nur noch sechs - sogar das Stammhaus im schottischen Oban wurde mittlerweile aufgegeben.
Eine ganz andere Größenordung bietet das ebenfalls gerade eingeweihte Aquarium in Atlanta (mit dem 40-fachen Wasservolumen), und auch das Aquarium in Baltimore erhielt seine lange erwartete Erweiterung. Auf Aquarien dieser Größenordnung warten wir in Deutschland noch vergebens.

Dirk Petzold



Achtung, gefährliche Zoo-Archive!

Manipulierte Lempel-Ziv-komprimierte ZOO-Archive können einen Buffer Overflow auf dem Heap provozieren, über die ein System mit Schadcode infiziert werden kann. Als Workaround sollten Administratoren auf den Mail-Servern ZOO-Archive ausfiltern.
Quelle: http://www.heise.de/security/news/meldung/66801

(haben Sie das verstanden? So etwas nennt man wohl "Technobabble"...)


(Lassen Sie Ihre Phantasie  wieder spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.)

Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt

Zoos und Tierparks

Berliner Morgenpost - 25. Nov. 2005 / Die Welt, 25.11.2005
Das weltgrößte Aquarium / Größte Unterwasser-Schau der Welt
Atlanta - Ralph und Norton kamen auf dem Luftweg in die Vereinigten Staaten. In einem eigens für sie umgebauten Cargo-Flugzeug, Typ Boeing 747, ging es von Taipeh in Taiwan nach Atlanta. Ralph und Norton sind zwei junge Walhaie. Sie sind die Stars unter den mehr als 120.000 Meeresbewohnern und anderen Tieren im neuen Georgia Aquarium, dem größten Aquarium der Welt, das jetzt die Pforten für die Besucher öffnete. Der Bau des Aquariums, das in seiner Form einem abstrakten Kreuzfahrtschiff nachempfunden ist, verschlang fast 300 Millionen Dollar. Den weitaus größten Teil spendete der Gründer der amerikanischen Baumarktkette "Home Depot", Bernie Markus.  "Dieses Aquarium ist einzigartig auf der Welt", sagt der 76jährige. "Ob es auch das beste ist, müssen die Besucher entscheiden." Die stürmten bereits an den Tagen vor der Eröffnung die Website des Aquariums (www.georgiaaquarium.org) und das Call-Center, um sich eines der begehrten Tickets zu sichern. Die Website brach kurzzeitig zusammen. Für die Vorweihnachtszeit sind die Tickets, die nach Zeitfenstern vorab gebucht werden müssen, fast vollständig ausverkauft.
Mehr als 30 Millionen Liter Wasser fassen die gigantischen Becken, 500 verschiedene Spezies sind in dem Aquarium zu sehen, das sich nicht nur als Unterhaltungszentrum versteht, sondern auch als eine moderne Erziehungs- und Forschungsstätte. Ralph und Norton ziehen ihre Bahnen durch das Wasser - und ernähren sich ausschließlich von Plankton. Die Forscher des Georgia Aquarium, so will es die eigene Legende, haben die beiden Tiere direkt aus den Netzen taiwanischer Fischer gerettet, die die Walhaie als Delikatesse verkaufen wollten. Tierschützer warnen indes, die Haie würden in Gefangenschaft eingehen.
Außer Ralph und Norton kann der Besucher auch fünf weiße Belugawale bewundern. Hinter blau beleuchteten Scheiben zucken ferner überlebensgroße Quallen, schwimmen Schwärme von Fischen aller Farben und Formen, darunter Rochen, Aale, Kraken, Hammerhaie und Delphine. Dazu kommen in großen und kleinen Becken Riesenschildkröten, Pinguine, Seelöwen und possierliche Otter. Allein die Kosten für den Unterhalt des Aquariums schätzt die Geschäftsleitung auf jährlich 40 Millionen Dollar. Sie sollen aus Ticket- und Souvenirverkäufen sowie aus der Vermietung der Räumlichkeiten gedeckt werden. Zwei Millionen Besucher werden im ersten Jahr erwartet. Mehr als 100 Unternehmen und Organisationen haben bereits den großen Ballsaal, der rund 2000 Personen faßt, oder einen der kleineren Säle für Empfänge oder festliche Essen gemietet. Für 25.000 Dollar hat man das Aquarium einen Abend lang ganz für sich.

Sydney Morning Herald, November 26, 2005
Baltimore gorges on Top End
Baltimore's National Aquarium is about to open a $US74 million ($100 million) exhibit featuring 1800 individual Australian animals representing 120 species - including freshwater crocodiles, turtles, fish, birds and flying foxes - and 150 native plants. It is designed as an "immersion" exhibit so people walking through it will feel there is nothing between them and the animals. The exhibit, three years in the planning and building, is a re-creation of a river gorge in the Northern Territory. A team from the aquarium travelled around northern Australia photographing Kakadu, the Kimberley and points in between. Then they re-created it in a 40-metre-high glass enclosure built over a wharf on Baltimore's inner harbour. The animals were obtained through partnerships with the Territory Wildlife Park, Melbourne Zoo, Sydney's Taronga Zoo and the Australian Reptile Park.


Kölner Stadt-Anzeiger 1. Dez 2005
Tunnel führt durchs Aquarium
Königswinter - Wohl nie zuvor hat ein Mensch seine Hand an den sagenhaften Nibelungenschatz gelegt. Lars Lange jedoch greift mit beiden Händen in die funkelnden Talerberge, schaufelt Goldmünzen auf krude Felsen. In Alberichs Höhle riecht es beißend nach Farbe, irgendwo wummert noch ein Schlagbohrer. Die Kulissenbauer des Berliner Ateliers Niesler geben der Unterwasserwelt den letzten Schliff. Denn heute öffnet das neue „Sea Life Centre“ am Rheinufer in Königswinter. Neun Millionen Euro hat das Großaquarium auf zwei Etagen gekostet. Tief unter dem „Fliegenden Holländer“ führt ein zehn Meter langer Tunnel durch „Käpt'n Nemos“ Reich und gewährt eine Rundherum-Perspektive. Im neuen „Sea Life Centre“ wandert der Besucher durch Märchenlandschaften, mitten durch das versunkene Atlantis und an der Spitze von Nemos „Nautilus“ vorbei. Unumstritten ist der Zylinderbau mit eigenem Restaurant jedoch nicht: Bis vor das Oberlandesgericht in Münster hatten die Anwohner geklagt, um das Projekt zu stoppen. Vergebens. Jetzt tummeln sich die 6000 Bewohner 100 verschiedener Arten in den 40 Becken (Fassungsvolumen: 800 000 Liter Süß- und Salzwasser).

> jetzt gibt es in Kö'winter schon zwei "Drachen" in zoologischen Einrichtungen: Das Plastikmonster von Sealife und den alterwürdigen Betondrachen hinter der Nibelungenhalle mit Reptilienzoo.

Stern Shortnews - 26. Nov. 2005
Freizeit: New Orleans: Zur Wieder-Eröffnung umarmt der Audubon Zoo die weinenden Besucher
Die Menschen kamen zu Tausenden in den Audubon Zoo, nachdem er zum ersten Mal nach dem Hurrikan Katrina wieder für Besucher öffnete. Weil dies für viele ein emotionales Erlebnis war, wurden Besucher mit einer Umarmung begrüsst. Der Präsident des Audubon Nature Institute sagte über New Orleans, es sei derzeit eine Stadt ohne Kinder und ohne Familien und somit eine Stadt ohne Seele, ohne Herz. Zwei Otter und ein Waschbär hatten Katrina nicht überlebt. Sechshundert Arbeiter des Zoos hatten ihre Jobs verloren.


Westdeutsche Zeitung - 29. Nov: 2005
Frisch gechipt auf große Reise
Krefeld. Zweimal ist Jungtiger Raja schon in Narkose gelegt worden als er wegen Darmverschlüssen operiert werden musste. Kein Wunder, dass der knapp zweijährige Sumatra-Tiger genau wusste, was im blühte, als Zootierarzt Martin Straube gestern das Blasrohr auf ihn anlegte. Nach einer vorsorglichen Zusatzdosis injizierte ihm Straube einen erbsengroßen Mikrochip mit einem individuellen Zahlencode in die rechte Schulter. Der Code macht den Tiger unverwechselbar: ein lebenslanger Ausweis. Mit großem Interesse verfolgten ein australischer Kameramann und der Manager des "Dreamworld-Parks" von der Goldküste in Queensland die Prozedur. Denn "Dreamworld" ist die neue Heimat von Raja. Dort wartet bereits seine Zuchtpartnerin auf ihn: eine Sumatra-Tigerin, die vor drei Jahren im (Ost-) Berliner Tiergarten Friedrichsfelde zur Welt kam. "Dreamworld" ist kein wissenschaftlich geführter Zoo. Dort werden Bengaltiger (derzeit neun Tiere) zu lukrativen Produkt-Präsentationen herangezogen. Dass der Park unter Aufsicht des Londoner Zuchtbuchführers für Nachwuchs sorgen darf, hat mit dem finanziellen Engagement des Unternehmens für wilde Tiger zu tun: 160 000 australische Dollar wurden allein dieses Jahr für Projekte in Indien und Zentral-Sumatra gezahlt.

Naumburger Tageblatt 1. Dez 2005
Seltene Affenart neu im Magdeburger Zoo
Der Magdeburger Zoo ist um eine Attraktion reicher: Als einziger Zoo in Deutschland verfügt der Tierpark der Landeshauptstadt jetzt über zwei Mantelaffen. Europaweit gibt es nur fünf Zoos, die diese vom Aussterben bedrohten Tiere aus dem Amazonasgebiet beherbergen, wie der Zoo am Donnerstag in Magdeburg mitteilte. Die auffallende Ohrenform der Tiere erinnert an den «Star- Trek»-Filmhelden «Mr. Spock». Der Magdeburger Zoo bekam die beiden männlichen Tiere von einem Zoo im niederländischen Appeldorn.


Saar-Echo - 29. Nov. 2005
Eine weitere tolldreiste Zoo-Geschichte
Die Zustände im Saarbrücker Zoo haben sich im Lauf der zurückliegenden zehn und mehr Jahre zum Chaos ausgewachsen. Begonnen hat das Ganze an dem Tag, als Vaclav Ceska das Kommando übernahm, denn mit dem brillanten Zoologen war zwar ein Fachmann eingezogen, aber keiner mit ausgeprägten Führungseigenschaften, keiner mit der Kraft zum Ausgleich, keiner mit dem Willen zur Kooperation. Ceska spielte den Tyrannen mit der Fiedel und versprühte im Notfall einen unglaublichen Charme, ansonsten aber Gift und Galle im Umgang mit nahezu allen, die um ihn waren. Das hätte freilich nicht lange funktionieren können, wenn Ceska keine Leute gehabt hätte, die ihn aus ganz anderen Gründen stützten und deckten, nämlich Parteifreunde von der CDU. Und so entwickelte sich der Zoo zu dem, was er noch immer ist – zum hochgradigen Politikum, statt zum Juwel Saarbrücker Urbanität. ”Die jetzige Finanzlage des Saarbrücker Zoos ist im Wesentlichen ein Erbe des jahrelangen SPD-Missmanagements”, so die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Astrid Hub, zur Darstellung der Finanzsituation des Zoos im Zusammenhang mit der Vorstellung des Prüfberichts. ”Fakt ist, dass der kaufmännische Werkleiter Rainer Hück schon bei der Übernahme seines Amtes ein um bis zu 3,5 Millionen DM überzogenes Konto vorgefunden hat. Eine aufgrund dieser bereits bestehenden Kontoüberziehung notwendige nachträgliche Kreditbewilligung wurde vom Stadtrat - und zwar von allen Fraktionen - erteilt.” Tatsache ist weiterhin, dass die Werkleitung nach Amtsübernahme durch Rainer Hück deutlich und erfolgreich eingespart hat. Hätte sich die Verwaltung schon früher für den Zoo eingesetzt, so Astrid Hub, hätte man den Zoo viel weiter voranbringen können. ”Wenn die Oberbürgermeisterin eine wirkliche und objektive Offenlegung der Umstände um den Zoo will, dann muss sie endlich diese Fakten auf den Tisch legen.”

Bote der Urschweiz 1. Dez 2005
Bartgeier wurden vergiftet
Im Tierpark Goldau werden Bartgeier für die Auswilderung gezüchtet. Nach Vergiftungen im Ausland macht sich Tierpark-Direktor Felix Weber Sorgen. Wohin weiter ausgewildert werden soll, wird nächstes Jahr auf der Rigi entschieden.
Nachdem in Italien, Frankreich, Spanien und dem Balkan Vergiftungen von Adlern und Bartgeiern bekannt geworden waren, rief dies auch den Direktor des Tierparks Goldau, Felix Weber, auf den Plan. Wie er gegenüber dem «Boten» bestätigt, sollen für diese Vergiftungsaktionen Schafzüchter und Jäger die möglichen Täter sein: «Es werden Vergiftungsköder für Wölfe ausgelegt. Nun sind auch Adler und möglicherweise Bartgeier von solchen Ködern vergiftet worden.» Direktor Weber ist über dieses Vorgehen besorgt. Bereits hat man auf internationaler Ebene über diese neue Problematik gesprochen: «Es kann nicht sein, dass wir in Goldau mit drei Zuchtpaaren Bartgeier zur Auswilderung heranzüchten, wenn diese dann im Ausland vergiftet werden.» Die Aufzucht eines auszuwildernden Bartgeiers kostet bis zu 100 000 Franken. Obwohl in den EU-Ländern Personen, welche Giftköder legen, hart bestraft werden, ist Handlungsbedarf angesagt: «Wir müssen nun auf internationaler Ebene diese Probleme angehen und gemeinsam neue Strategien entwickeln. Dafür findet im kommenden Jahr auf der Rigi ein Seminar statt», so Weber weiter. Auch wird es darum gehen, wie viele Auswilderungen in Zukunft noch nötig sein werden, gibt es doch in den Alpen jedes Jahr drei bis neun Naturbruten.


SZOn - 27. Nov. 2005
Militante Palästinenser entführen jungen Löwen aus Zoo in Gaza
Bewaffnete Palästinenser haben aus einem Zoo in Gaza einen Löwen entführt. Die Entführung habe sich bereits vor zwei Wochen ereignet. Mehrere maskierte Männer mit Schnellfeuergewehren hätten einen Wärters des erst vor einem Monat eingeweihten Zoos geknebelt und gefesselt und den drei Monate alten Löwen mit Decken gefangen. Der Zoodirektor glaubt, bei den Entführern handele es sich um militante Kämpfer, die sich den König der Tiere als Trophäe und Beweis ihrer Stärke zu Hause halten wollten.

 


Planung und Bau 

Bote der Urschweiz - 25. Nov. 2005
Parkerweiterung bis Mitte 2006 beeinträchtigt
Im Tierpark Goldau ist immer noch nicht klar, wie die Erweiterung vor sich gehen kann. Ein Bundes- und ein Bezirksgerichtsentscheid brachten keine Klärung. Nun liegt der Fall bei der Schwyzer Regierung; ein Entscheid wird für 2006 in Aussicht gestellt.

Volksstimme - 30. Nov. 2005
„Elefantenrunde“ gestern im Zoo
Magdeburg. Bekannt geworden ist die Gruppe um Bärbel Fuchs als „Die Magdeburger Elefantenfreunde“. Jetzt sollen nicht mehr nur die grauen Riesen des Magdeburger Zoos im Mittelpunkt der Arbeit stehen, sondern das ganze Dickhäuterhaus. Darüber und wie das Streiten für ein Dickhäuterhaus in Zukunft aussehen könnte, wurde gestern während eines Treffens mit Zoo-Direktor Kai Perret diskutiert. Mit dabei war auch Stadtrat Alfred Westphal. Bärbel Fuchs will vor allem eine breite Magdeburger Öffentlichkeit für die Dickhäuter begeistern. „Und wir brauchen Sponsoren, die helfen, die Millionen für das zukünftige Dickhäutergehege aufzubringen.“ Öffentlichkeitswirksame Aktionen sollen die Magdeburger sensibel machen. Alfred Westphal schlug vor, eine unabhängige Arbeitsgruppe zu gründen. Einen Verein wollen die Dickhäuterfreunde nicht gründen. Man will sich die Spontanität und Unabhängigkeit einer Bürgeraktion bewahren. Dass die Zeit durchaus drängt, machte Zoo-Chef Kai Perret deutlich. Für die Elefantenhaltung habe der Zoo nur eine Sondergenehmigung, die, sollte einer der beiden Elefantenkühe etwas zustoßen, erlischt, da eine Einzelelefantenhaltung nicht zulässig sei. Und für die Nashornhaltung muss der Zoo bis 2007 ein den gesetzlichen Richtlinien entsprechendes Konzept vorlegen. Passiere das nicht, sei auch die Nashornhaltung für den Magdeburger Zoo verloren. Der Stadtrat will bis spätestens Mitte kommenden Jahres ein neues Zoo-Konzept beschließen.

Dresdner Neueste Nachrichten - 28. Nov. 2005
Der Zoo ist in seiner Existenz bedroht
Da wohnen, ach, zwei Seelen in Hartmut Vorjohanns Brust: Die eine gehört dem Dresdner Finanzbürgermeister, der das Geld zusammenhalten muss. Zum anderen ist Vorjohann aber auch Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos und weiß, dass der Tiergarten weiter verfallen und über kurz oder lang ganz dichtmachen muss, wenn der Kämmerer kein Geld rausrückt. Seit sechs Jahren hat die Stadt kein Geld mehr in ihren Tiergarten gesteckt. Sowohl dem Affenhaus als auch dem Raubtierhaus und dem Aquarium droht schon vom übernächsten Jahr an wegen der maroden Bausubstanz die Schließung. Löwen, Pumas, Orang-Utans und weitere Tierarten mit einer langen Tradition in Dresden müssten abgegeben werden, weil sie nicht artgerecht gehalten werden können. Das steht in einer Stadtratsvorlage, die der Kulturausschuss morgen zum wiederholten Male behandelt. Da wäre einmal die Maximalvariante. Sie sieht vor, in den kommenden 15 Jahren knapp 51 Millionen Euro zu investieren und die lang angekündigte Anlage für Giraffen, Zebras und Strauße, aber auch eine kombinierte Pinguin-Seebären-Anlage und eine Reihe neuer Tierhäuser zu errichten. "Wir wollen auch einen großen Kinderbauernhof bauen, der ähnlich wie im Hannover-Zoo separat länger geöffnet haben könnte", verrät Ukena. Der Zoo-Chef möchte auf dem 14 Hektar großen Areal an der Tiergartenstraße einen der kinderfreundlichsten Zoos Deutschlands entstehen lassen. Die Maximalvariante geht von einem Besucherzuwachs von 37 Prozent in den kommenden 15 Jahren aus. Zudem will der Zoo die Eintrittspreise moderat erhöhen - von 3,30 Euro im Schnitt auf 5,77 Euro im Jahr 2020. Dass ein solches Investitionskonzept aufgehen könnte, beweisen der mit Dresden vergleichbare Zoo Osnabrück. Neben der Maximalvariante hat der Zoo ein 15-Millionen-Euro-Notfallprogramm vorgelegt: Es sieht vor, im selben Zeitraum wenigstens die wichtigsten Baustellen im Affenhaus, Raubtierhaus und auf dem Wirtschaftshof zu beseitigen, ohne dass die Preise erhöht werden. In diesem Falle aber werde kein in sich geschlossenes Investitionskonzept umgesetzt, bliebe der Zoo mittelfristig unterfinanziert, bewertet Ukena die Variante. Dennoch, Vorjohann bleibt mit Blick auf die angespannte Haushaltssituation vorsichtig: "Wir haben ein Pflicht- und ein Kürprogramm. Die Sanierung von Kitas und Schulen ist Pflicht, der Zoo hingegen gehört als Freizeiteinrichtung ebenso wie Operette und Stadion zur Kür."

ka-news.de - 25. Nov. 2005
Ein neues Dach über dem Elefantenkopf
In Anwesenheit von Zoo-Direktorin Dr. Gisela von Hegel präsentierten Architekturstudierende der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft am vorgestrigen Mittwoch ihre Diplomarbeiten für ein neues Elefantenhaus im Karlsruher Zoo. Die Neugestaltung des Elefantenhauses mit entsprechendem Außengehege, Publikumsraum mit Besucherplattform, Besucherrundgang und einem eigenen Ausstellungs- und Informationsbereich machten sich elf Architekturstudierende der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft in ihren Hochbaudiplomarbeiten des Spätjahrs 2005 zur Aufgabe. Der Standort befindet sich innerhalb der bestehenden Anlage inmitten alten Baumbestands, der in die neue Anlage integriert werden soll. Insgesamt war von den Studierenden eine Fläche von knapp 9.500 qm mit Insellage innerhalb des Stadtgartens zu überplanen. Vier Studenten wurden von der Prüfungskommission unter Leitung von Professor Armin Günster besonders hervorgehoben. Entsprechend stolz äußerte sich Rektor Professor Dr. Karl-Heinz Meise zu den Entwürfen: "Aufgabenstellung und die vorgestellten Ergebnisse verdeutlichen einmal mehr die ausgeprägte Praxisorientierung in unserer Hochschulausbildung. In diesem Fall geht es sogar um die Weiterentwicklung unserer Heimatstadt Karlsruhe. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn die vorgestellten Diplomarbeiten für die Verantwortlichen viele hilfreiche Elemente und Anregungen enthalten."

donau.de - 25. Nov. 2005
Schutz für Meister Petz
Betagte Zirkusbären erhalten ab Herbst 2006 am Südufer des Plauer Sees ein neues Zuhause. Nach Plänen der Hamburger Tierschutzstiftung «Vier Pfoten» als Gesellschafterin wird in der Gemeinde Stuer mit dem Bau eines für Besucher zugänglichen Schutzzentrums für Braunbären aus nicht tiergerechten Haltungsbetrieben begonnen. Offizieller Spatenstich für das 7,8 Hektar große Freigehege ist am Mittwoch. Betreiber der Einrichtung ist die eigens gegründete gemeinnützige Bärenwald Müritz gGmbH. Wegen der Wirkung als Besuchermagnet stößt das Projekt sowohl bei der Gemeinde Stuer als auch beim Land auf offene Ohren. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Projekt nach Betreiberangaben mit 500 000 Euro. Die Gesamtinvestitionssumme liegt bei zwei Millionen Euro. Im Oktober 2006 werden nach einer ersten Bauphase zunächst zehn Bären übergesiedelt. Nach der Fertigstellung eines zweiten Bauabschnitts 2007 sollen noch einmal so viele Tiere folgen. «Über den Erwerb der Tiere führen wir derzeit Gespräche mit mehreren Zirkusbetrieben, Tierparks und privaten Haltern in Deutschland», sagt Hertwig. Spätestens mit der Verabschiedung eines geplanten Haltungsverbots von Wildtieren im Zirkus, wie es 2003 vom Bundesrat empfohlen wurde, würden bundesweit geeignete alternative Unterbringungsmöglichkeiten benötigt.




Aktionen

presse-service.de (Pressemitteilung) - 29. Nov. 2005
Nistkästen bauen im Heimat-Tierpark
Am Sonntag, 4. Dezember, findet im Bielefelder Heimat-Tierpark Olderdissen wieder die Sonntagsschule statt. In der Zeit von 10.00 bis 11.00 Uhr können Schulkinder bis einschließlich 12 Jahren unter Anleitung Nistkästen für heimische Singvögel bauen.

Neue OZ Online 1. Dez 2005
Mit der Webcam über den Beckenrand zu den Seelöwen spähen
Heute schon geschmust? Wenn Sie Seelöwen beim Baden, Fressen oder Schmusen beobachten möchten, besuchen Sie entweder den Osnabrücker Zoo - oder Neue OZ online. Mit unserer Web-Kamera, die einen freien Blick auf das Zuhause der eleganten Schwimmer bietet, können Sie über den Beckenrand zu den Seelöwen spähen und dort auch das tägliche Programm der Tiere beobachten. Immer wieder interessant sind die Fütterungszeiten täglich um 11.00 Uhr und 16.00 Uhr. Freitags wird das Becken jedoch gesäubert und die Seelöwen haben Pause. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch!
 

Nachwuchs 

Berliner Zeitung - 28. Nov. 2005
Nashornbaby soll noch vor Weihnachten kommen
Der Tierpark Berlin erwartet noch vor dem Weihnachtsfest Nachwuchs bei den Panzernashörnern, teilte Direktor Bernhard Blaszkiewitz mit. Die 1995 im Tierpark geborene Kuh Betty erwartet ihr drittes Junges. Betty steht unter besonderer Beobachtung. Sie hatte bereits 2004 den kleinen Bullen Patna geboren. Doch in ihrer Tollpatschigkeit brach sie ihm ein Bein.

Märkische Oderzeitung - 28. Nov. 2005
Freude im Tierpark: Panzernashorn geboren
Im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde ist ein Panzernashorn zur Welt gekommen. Das weibliche Jungtier und die elfjährige Mutter namens Betty seien wohlauf. Einen Namen hat der Nachwuchs noch nicht. Vater der Nashorn-Kindes ist der 16-jährige Belur, der wie Mutter und Kind ebenfalls in Berlin geboren wurde. Das Nashornbaby, das bereits in der Nacht zum vergangenen Sonntag geboren wurde, stellt sich an diesem Dienstag um 11.00 Uhr erstmals dem Publikum vor.

Berliner Morgenpost - 30. Nov. 2005
Junges Panzernashorn gibt sich die Ehre
Im Tierpark Friedrichsfelde ist ein Panzernashorn zur Welt gekommen.


Berliner Kurier - 30. Nov. 2005
Gehege wird überwacht, damit der Kleinen nichts passiert
Berlin. Das erste Kind zerquetscht. Dem zweiten ein Bein gebrochen. Panzernashorn Betty aus dem Tierpark ist ein echtes Trampeltier! Jetzt bekam sie ein niedliches Nashörnchen, lebt mit ihrem Töchterchen in einem Gehege. Ist das nicht zu gefährlich? "Nein!", sagt Tierpfleger Thomas Günther. "Wir hatten zwar überlegt, ob wir ihr das Mädchen vorsichtshalber wegnehmen. Doch ein Jungtier sollte von der Mutter aufgezogen werden. Das ist nun mal das Beste fürs Baby." Dennoch geht der Tierpark auf Nummer Sicher: Das Mutter-Kind-Gehege ist drei Mal so groß wie das alte, damit Betty nicht versehentlich ihre Kleine erdrückt. Nachts scheint Dämmerlicht, damit die Mama sieht, wohin sie sich legt. Und eine Videokamera hat das Gehege ständig im Visier.


koeln.de - 29. Nov. 2005
Zoo wartet weiter auf Elefanten-Nachwuchs
Im Kölner Zoo dauert das Warten auf den ersehnten Elefantennachwuchs an. «Noch ist alles im normalen Bereich», sagte Zoodirektor Gunther Nogge. Die asiatische Elefantenkuh Khaing Lwin Htoo (deutsch: «Sonniger Strauß») ist hoch schwanger, so dass bereits seit Mitte Oktober mit der Niederkunft gerechnet wird. Allerdings könnte man sich auch verkalkuliert haben, wie Nogge einräumte: «Wir wissen, dass die Elefantenkuh einmal gedeckt wurde, was aber möglicherweise nicht zur Schwangerschaft geführt hat.» Drei Monate später war das Tier wieder empfängnisbereit. Dann könnte ein folgenreiches nächtliches «Rendezvous» den Pflegern entgangen sein, erläuterte Nogge. Für den weiteren Schwangerschaftsverlauf bei der als vorwitzig geltenden «Kaiwintu» gibt sich Nogge zuversichtlich: «Wenn es ernst wird, werden wir es schon merken.»

Pressetext Deutschland - 28. Nov. 2005
Bermuda-Landschnecken in London gezüchtet
Zoos werden zunehmend Stätten, an denen auch vom Aussterben bedrohte Tierarten nachgezüchtet werden. Ein Beispiel erfolgreicher Nachzucht meldet der Londoner Zoo. Eine Kolonie von 56 Bermuda-Landschnecken Poecilozonites cumfirmatus wurde im Februar in die britische Hauptstadt gebracht, da die Populationszahl auf Bermuda auf ein kritisches Maß gesunken war. Auf den Bermudas im Atlantischen Ozean waren im Februar 2004 nur noch etwa 300 Schnecken dieser endemischen Art vorhanden. Nun ist die Nachzucht erfolgreich verlaufen und etwa 70 erwachsene und 157 juvenile Tiere sind im Londoner Zoo im Regents Park.




Leipziger Volkszeitung - 25. Nov. 2005
Eilenburg: Lehranstalt Tierpark auf Rekordkurs
Sechs gestandene Tierpfleger verschiedener Einrichtungen, die aber keinen entsprechenden Abschluss haben, absolvieren hier den praktischen Teil einer siebenwöchigen Qualifizierung. Diese wird von der Industrie- und Handelskammer anerkannt. Die seit diesem Jahr geltende EU-Zoorichtlinie schreibt den Tiergärten Standards bei der Ausbildung der Mitarbeiter vor. "Wir profitieren natürlich als Tierpark ebenso davon", schätzt Teuber ein. "Hier bilden sich in ihrem Beruf gestandene Leute weiter. Da fällt auch für uns so mancher wichtiger und guter Ratschlag für Neuerungen ab."

Berliner Kurier - 1. Dez 2005
Der Nashorn-Flüsterer vom Zoo sagt leise servus
Berlin - Noch einmal füttern, noch einmal streicheln – und dann: Tschüss! Der dienstälteste Tierpfleger und "Nashorn-Flüsterer" vom Zoo, Ralf Wielandt (65), geht in die wohlverdiente Rente. Tränen gibt es nicht, aber ‘ne Menge Wehmut. "Meine Nashörner werden mir wohl nie aus dem Kopf gehen", sagt Wielandt. Dass er nach 48 Jahren Dienst seine müden Knochen ausruhen kann, "darüber freue ich mich." "Als das erste Nashornbaby im Zoo geboren wurde, war die Freude riesig." 1981 war das, einen Tag vor Heiligabend. Zwölf weitere Babys folgten. "Und jetzt ist ein Spitzmaulnashorn trächtig." Der Zoo schenkte ihm zum Abschied freien Eintritt auf Lebenszeit.
> sehr großzügig...

Tagesspiegel - 1. Dez 2005
Unter Nashörnern
Mehr als 48 Jahre hat Ralf Wielandt im Zoo gearbeitet, jetzt setzt sich Berlins dienstältester Tierpfleger zur Ruhe. So will es das Gesetz, schließlich ist Wielandt im November 65 Jahre alt geworden. Ein besonders inniges Verhältnis hatte er zu Theluja – so hieß das erste Nashorn, das im Winter 1981 unter Wielandts Aufsicht im Berliner Zoo geboren wurde. Seitdem kamen 15 weitere Nashörner zur Welt, was „ziemlich einmalig“ und allein dem Können des Pflegers zuzuschreiben sei, wie Zoo-Mitarbeiter Rudolf Reinhard sagt. Wielandt will seinen Nachfolgern mit Tipps zur Seite stehen. Erstmal muss er aber den Reisegutschein einlösen, den er von seinen Kollegen zum Abschied geschenkt bekommen hat. Vielleicht fährt er nach Afrika. „Da könnte ich die Nashörner dann endlich mal in freier Wildbahn bewundern.“
>deutlich großzügiger!

Berliner Kurier - 26. Nov. 2005
Gift im Aquarium und (fast) alle sind glücklich
Sein Gift kann den Kreislauf lähmen, das Fleisch seines Opfers zersetzen. Taucher fürchten den Stechrochen. Dennoch steigt Christian Heller (41) im Berliner Zoo-Aquarium zum neuen Stechrochen ins Wasser.

Berliner Morgenpost - 27. Nov. 2005
Wenn sich der Grüne Baumpython türkis verfärbt
Je weiter eine Schwangerschaft fortgeschritten ist, desto häufiger sollte die Frau zur ärztlichen Kontrolle. Für Schlangen gilt diese Vorsorge nicht, trotzdem schaut Zoo-Tierarzt André Schüle zur Zeit täglich beim Grünen Baumpython vorbei. Wenigstens war die Schwangerschaft ziemlich schnell feststellbar. Beim Grünen Baumpython gibt es dafür ein eindeutiges Indiz: Das knallgrüne Weibchen verfärbt sich auf einmal und wird Türkis, außerdem drücken sich wenig später deutlich sichtbar die Eier in ihrem Bauch ab. Noch eine Besonderheit des aus Neuguinea stammenden Tieres: Der Nachwuchs ist nach dem Schlupf gelb oder rot, manchmal sogar rot-braun gefärbt. Erst nach einem halben Jahr beginnt die Umfärbung in das leuchtende Grasgrün, das dem Python seinen Namen gab.

presse-service.de - 28. Nov. 2005
Tatkräftige Unterstützung für den Magdeburger Zoo
Der Hausleiter des Edeka-Centers in Magdeburg, Heiko Grunert möchte die bestehende Kooperation mit dem Zoologischen Garten Magdeburg erweitern. Am 28.11.2005 übernimmt das Edeka-Center Magdeburg eine Tierpatenschaft über einen Humboldt-Pinguin.

RZ online - 28. Nov. 2005
Winter im Zoo: Schneeleoparden fühlen sich wohl
Der Winter hat auch den Zoo Neuwied fest im Griff. Sibirische Tiger und Schneeleoparden fühlten sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erst richtig wohl, sagte der stellvertretende Zoodirektor Mirko Thiel am Montag in Neuwied. Auch den Trampeltieren und Seehunden mache das Wetter wenig aus. Die etwas kälteempfindlicheren Artgenossen wie die Berberlöwen könnten sich bei Schnee und Eis jederzeit ins Warme zurückziehen.

Segeberger-Zeitung - 29. Nov. 2005
Löffler im Wildpark Eekholt genießen wohlige Rotlichtwärme
Wohlige Wärme im Winter genießen die Löffler im Wildpark Eekholt in Großenaspe derzeit im Stall unter einer Rotlichtlampe. Den vier weißen Vögel sei es draußen angesichts der Temperaturen um den Gefrierpunkt zu kalt, sagte Tierpflegeleiter André Rose. Nicht ganz so kälteempfindlich ist bisher Storch Dagobert, der mit 14 Artgenossen im Schnee ausharrt.

ORF Oberösterreich - 29. Nov. 2005
Nasenbärengruppe ist wieder komplett
Die Nasenbärengruppe im Linzer Tiergarten ist seit Dienstag wieder völlig komplett. Nach dem Ausbruch der sieben Tiere Anfang Oktober waren vergangene Woche sechs der kleinen Bären wieder eingefangen worden. Den siebenten Nasenbär dürfte es am Dienstag zurückgetrieben haben. Als die Tierpfleger zu Mittag die Nasenbären im Gehege füttern wollten, saß der letzte Ausreißer auf dem Gitterdach und ließ sich ohne weiteres einfangen.

Aargauer Zeitung - 26. Nov. 2005
Roter Panda narrt Zoopersonal in Toronto
Ein geflüchteter roter Panda hat die Zoomitarbeiter im herbstlichen Toronto einen Monat lang in Atem gehalten. «Wir haben Tag für Tag nach ihm gesucht, aber es es gibt hier so viele rote Ahornbäume, dass es für ihn ein Leichtes war, sich zu verstecken», sagte Tierparkleiter Bill Raply am Freitag. Das neunjährige Tier hatte sich Mitte Oktober über einen Baum davongemacht, der durch einen Sturm in seinen Käfig gefallen war. Schliesslich fand ihn ein Gärtner rund zwei Kilometer von seiner alten Heimat entfernt in einem Baum sitzen. Obwohl er deutlich abgenommen hatte, war er gesund.

Lausitzer Rundschau Ausgabe Hoyerswerda (offline)
Die Zukunft des Tiergeheges im Lauchammeraner Schloßpark ungewiß
Der Pachtvertrag läuft am 31.12.06 aus und der Pächter will nicht weitermachen. Die Stadtverwaltung von Lauchhammer nahm zu dem Problem bisher nicht Stellung.
(Es ist ein kleines Gehege mit Damhirschen, Schafen, Wildschweinen, Meerschweinchen und Pfauen und befindet sich im Schloßpark)

Sunday Mail 27 November 2005
Taking the Hump off
A Camel called Rodney is recovering after having the world's first hump amputation. Vet John Sallaway spent almost three hours operating on the 24-year-old desert beast after a rare genetic condition caused one of his two humps to flop to the right. John said: "He did well. He stayed asleep during surgery and seems to have recovered extremely well.
> Schönheitschirurgie für Kamele... Wenn man Tiere mit Kipphöckern nicht einmal mehr verschenken kann, ist dies wohl die logische Konsequenz.



Artikel aus der niederländischen Presse

Dierennieuws – 28. November 2005
Eisbären-Drillinge in Rhenen
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw38337.htm
Am vergangenen Freitag kamen in Ouwehands Dierenpark in Rhenen zeitgleich mit den ersten Schneeflocken des Jahres drei Eisbären zur Welt. Sollte alles gut gehen, werden sie in etwa drei Monaten die Wurfbox mit ihrer Mutter „Huggies“ verlassen.
 

Dierennieuws – 24. November 2005
Zodiac baut Zoo-Labyrinth Boekelo aus
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw38234.htm
Zodiac Zoos, Betreiber von inzwischen 4 niederländischen Tierparks, will 2 Millionen Euro in Aus- und Umbau des Zoo-Labyrinth Boekelo investieren. Neben verschiedenen Erlebnis-Labyrinthes sollen insgesamt etwa 60 Tierarten gehalten werden, unter anderem Bartaffen und Zwergflusspferde.

Dierennieuws – 24. November 2005
Reptilienzoo Serpo vor Umzug nach Den Haag
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw38252.htm
Der Reptilienzoo Serpo zieht möglicherweise in Kürze von Delft nach Den Haag um. Ein Umzug ist dringend notwendig, da er derzeit über kein Freigelände verfügt und die Tiere nur im Haus gehalten werden. Benötigt wird etwa ein halbes Hektar Freifläche, welches in Delft nicht zur Verfügung steht.
 
Dierennieuws – 24. November 2005
Elefantenschwangerschaft in Amersfoort
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw38251.htm
Elefantenbulle „Sammy“ hat im Zoo Amersfoort erstmals erfolgreich eine Elefantenkuh gedeckt.
 

Dierennieuws – 29. November 2005
Weihnachtsbescherung im Safaripark
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw38372.htm
Am zweiten Weihnachtsfeiertag werden im Safaripark Beekse Bergen Löwen, Elefanten, Hyänen und Bären vom Weihnachtsmann mit speziellem „Weihnachtsessen“ versorgt.
 

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma, 30.11.05
Symphonie in Rot in der Wilhelma

Mögen Sie Weihnachtssterne? Dann haben Sie jetzt Hochsaison, zusammen mit diesen leuchtenden Farbtupfern in der ansonsten farblich eher tristen Zeit des Jahres. Was dieses Jahr wohl die Modefarbe der Saison sein wird? Gärtnerische Kunst hat dem ursprünglichen Hellrot ja bereits dunkelrot, pink, gelb, lachs- und cremefarben hinzugefügt – und bisweilen ergänzen Gold- und Silberspray die diesbezüglich begrenzten botanischen Möglichkeiten. Auch in der Wilhelma sind jetzt Weihnachtssterne zu sehen: Wie in jedem Jahr haben die Gärtner über 600 Pflanzen herangezogen. Viele davon stehen im Wintergarten, aber einige werden auch bei der Aktion „Weihnachtsmann & Co.“ ihren großen Auftritt haben. Weihnachtliche Temperaturen mag der Weihnachtsstern übrigens gar nicht, denn eigentlich stammt das ursprünglich strauchige Gewächs mit dem hübschen Namen „Poinsettia“ aus Mittelamerika. Nachdem aber dessen Größe gärtnerisch geschrumpft und die Farbpalette der hellroten Hochblätter vergrößert wurde, stand der Karriere als Star in der Weihnachtszeit nichts mehr im Wege! Künstlichen Glitter sucht der modebewusste Weihnachtsstern-Fan in der Wilhelma allerdings vergeblich, es überwiegen die natürlichen Rot-Töne! Im Wintergarten der Wilhelma sorgt neben den Weihnachtssternen die Mimosenblüte für leuchtend gelbe Akzente ... nutzen Sie doch einfach den günstigen Wilhelma-Wintertarif und gönnen Sie sich etwas Farbe im Winter!

Thüringer Zoopark Erfurt, 30.11.05
Zooluft schnuppern zum halben Preis

Jeden ersten Freitag im Monat kann man beim Zoo- und Aquariumsbesuch kräftig sparen. Dann kostet der Eintritt nur die Hälfte. So zahlen Kinder nur 1,50 Euro im Zoo und 50 Cent beim Aquarium, für Erwachsene fallen nur 3 Euro im Zoopark und 1 Euro im Aquarium an. Selbstverständlich gibt es dafür allerhand zu sehen. Die Berberaffen tummeln sich im Schnee. Ob Affen auch Schneeballschlachten machen? Viele Zootiere haben sich ein dickes, warmes Winterfell zugelegt. Die zotteligen Bisons sind sogar so gut gegen die Kälte isoliert, dass auf ihnen der Schnee liegen bleibt. Und wer es nicht so kalt mag – Zootiere wie Besucher – der findet ein warmes Plätzchen in den Tierhäusern. Bei den Nashörnern, im Affenhaus oder im Elefantenhaus lässt es sich gut aushalten. Aufwärmen kann man sich natürlich auch im Weinberghaus bei einer dampfenden Tasse Kaffee, Tee oder Kakao. Auch die große Halle im Aquarium ist gut geheizt. In aller Ruhe kann man die verschiedenen Fischarten bestaunen, beispielsweise die gerade frisch geschlüpften Bambushaie. Der Zoopark hat bis März täglich von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Das Aquarium am Nettelbeckufer 28a öffnet täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr seine Pforten.

NaturZoo Rheine, 29.11.05
Nach erstem Aufräumen: NaturZoo wieder geöffnet.

Der NaturZoo Rheine ist ab sofort wieder geöffnet. Nachdem die Wege von Astbruch und herabhängenden Sträuchern befreit sind und die Wegesicherheit nach Heraussägen angeknickter Baumäste und -stämme gewährleistet ist, kann man den Tieren wieder einen Besuch abstatten. Trotz einiger Einschränkungen: Zu sehen gibt es fast alles und alle.
Tipp: Jetzt einmal genauer die Kleinvögel im Vogelhaus beobachten! Besondere Attraktion: Die sechs Dschelada-Kinder, die die Innenräume des Dschelada-Hauses mittlerweile schon als Spielzimmer nutzen. Und noch ein Tipp: Jahreskarten für unbegrenzt viele Zoobesuche im Jahr 2006 oder Tierpatenschaften sind gern gesehene Weihnachtsgeschenke!

Stadt Bielefeld, 29.11.05
Nistkästen bauen im Heimat-Tierpark

Am Sonntag, 4. Dezember, findet im Heimat-Tierpark Olderdissen wieder die Sonntagsschule statt. In der Zeit von 10.00 bis 11.00 Uhr können Schulkinder bis einschließlich 12 Jahren unter Anleitung Nistkästen für heimische Singvögel bauen. Treffpunkt ist die Holzsitzgruppe im Hofbereich des Tierparks. Die Kinder sollten dem Wetter angepasste Kleidung tragen und einen kleinen Hammer sowie 8,50 Euro für die Materialkosten mitbringen. Auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl werden die Eltern gebeten, ihre Kinder unter der Telefonnummer 0521 / 45 40 45 anzumelden. Die Sonntagsschule wird von den Mitgliedern des Förderkreises `Lernort Natur` mit dem Ziel veranstaltet, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näher zu bringen. Einmal im Monat findet die Sonntagsschule mit jeweils wechselnden Themen statt.

Zoo Duisburg, 29.11.05
Baby in blond

Als weißes Tüpfelchen auf zufriedenstellend verlaufender Zuchtsaison des auslaufenden Jahres kann der Zoo am Kaiserberg auf einen ebenso bedeutenden wie seltenen Zuchterfolg verweisen: Vor wenigen Wochen nämlich erblickte ein blondwolliger S c h o p f g i b b o n das Licht der Welt. Diese in ihrer südostasiatischen Heimat durch Lebensraumzerstörung immer seltener anzutreffenden Affen bleiben auch im Bestand Zoologischer Gärten eher eine Ausnahmeerscheinung, weshalb den langarmigen Urwaldhanglern vor einigen Jahren ein sogenanntes „Welt-Zuchtbuch“ eingerichtet wurde, in dem über jedes einzelne Tier gewissenhaft Buch geführt wird. Das Duisburger Schopfgibbon-Paar SOPHIE und CHARLY (er ist übrigens gebürtiger Österreicher!) bemüht sich nun gemeinsam mit zwei weiteren Artgenossen um die Aufzucht des kostbaren Stammhalters - sei er/sie nun männlich oder weiblich…
Nicht nur aus Sorge um ihren Nachwuchs, sondern auch zur Sicherung und Kennzeichnung ihrer Gehegeansprüche gegenüber ihren äffischen Nachbarn setzen diese Gibbons ihre - durchaus melodische - Singstimme zur akustischen Revierabgrenzung ein. In den turmhohen Wipfeln heimatlicher Dschungelbäume vermag dieses durchdringende Ui-ui-uiiii-Geheul empfindlichen Menschenohren noch erträglich sein, im Affenhaus / ÄQUATORIUM des Zoo Duisburg hingegen denken die Pfleger - genau wie im Falle der Riesengibbons oder Siamangs - bereits über das Anlegen von Ohrschützern nach - wie sie beim Presslufthammereinsatz im Straßenbau verwendet werden…

Zoo Leipzig, 29.11.05
Vorzeitige Bescherung bei den Tigern - „Pate“ Esso unterstützt weiterhin das Internationale Zuchtbuch
Die ExxonMobil Central Europe Holding GmbH/Esso Deutschland GmbH übernimmt eine Patenschaft für den siebenjährigen Mischa und unterstützt die Arbeit am Internationalen Tigerzuchtbuch weiterhin in Höhe von 10.000 Euro. Damit aber noch nicht genug! Auf die Tiger warten auch noch ein saftiger „Weihnachtsbraten“ und eine Überraschung. Aus diesem Anlass laden wir Sie recht herzlich ein zur Spendenübergabe am 1. Dezember 2005 um 11.00 Uhr
am Großen Hirschhaus, an der Tiger-Taiga, im Zoo Leipzig. Was verbindet Esso und die Leipziger Tiger? Die Großkatze ist das Wappentier des Unternehmens und liegt den Beteiligten deshalb besonders am Herzen. Esso unterstützt weltweit Kampagnen und Programme zum Schutz der bedrohten Tiere. Jährlich stellt der Mineralölkonzern über 1 Million Dollar für diese Projekte zur Verfügung. Mit dem Leipziger Zoo und seinen Tigern besteht bereits seit 1991 eine enge Zusammenarbeit. So wurden unter anderem Gelder zum Bau der Tiger-Taiga bereitgestellt, die Arbeit am Internationalen Tigerzuchtbuch in Leipzig jährlich finanziell unterstützt und es wurden immer wieder Tigerpatenschaften übernommen. Damit ist Konzern seit 14 Jahren ein zuverlässiger Partner beim Artenschutzengagement des Leipziger Zoos.

Zoo Dortmund, 29.11.05
Kinder suchen den Nikolaus im Zoo Dortmund
Die Kassiererinnen des Zoos haben gesehen, dass ein rotgekleideter Mann mit einem Sack voller guter Dinge und seinem Begleiter in den Zoo gegangen ist. Doch wo sind die beiden? Haben sie sich verlaufen oder versteckt? Am Samstag, 3. Dezember, suchen die Kinder ab 17 Uhr den Nikolaus im Dortmunder Zoo. Sie werden sich in kleinen Gruppen auf die Suche machen und auf ihrem Weg durch die Tierhäuser einiges erleben und entdecken. Während dieser Suche werden verschiedene Stationen angesteuert, an denen gesungen wird oder es werden Geschichten vorgelesen. An einer Station sucht das Kasperle den gestohlenen Weihnachtsbaum. Ob die Kinder den Nikolaus und seinen Knecht Ruprecht finden werden? Der Eintritt beträgt für Erwachsene sechs Euro, für Menschen von sechs bis 17 Jahren drei Euro. Kinder unter sechs Jahren und Kinder, die eine Laterne mitbringen, haben freien Eintitt. Jahreskarten haben keine Gültigkeit.

Zoo Leipzig, 29.11.05
Adventskalender im Zoo Leipzig - Jeden Tag eine neue Überraschung
Der Zoo Leipzig hält ab dem 1. Dezember täglich eine Überraschung für seine kleinen Gäste bereit. Weihnachten wird natürlich auch im Zoo gefeiert und so verbreitet im Safaribüro ein prächtiger Baum anheimelnde Stimmung. Das Besondere an diesem Baum ist sein Baumschmuck. Zwischen Strohsternen, Christbaumkugeln und Kerzen hängen hier nämlich 24 Tierbilder – eins für jeden Tag. Für die kleinen und großen Besucher gilt es herauszufinden, welches Tier an welchem Tag gesucht wird. Einmal auf des Rätsels Lösung gekommen, wissen die kleinen Spürnasen auch gleich, welche Gratis-Führung ihnen an diesem Tag angeboten wird. Täglich begeben sich die Zoolotsen nämlich um 15.00 Uhr mit interessierten Kindern und Eltern auf Entdeckertour durch den Leipziger Zoo. Im Mittelpunkt steht dabei das an diesem Tag gesuchte Tier. Eine ganze Stunde lang dreht sich alles um Krokodile, Seebären oder andere Zoobewohner. Damit alle Besucher den Heiligen Abend im Kreise ihrer Lieben verbringen können, ohne auf das Erlebnis Zoo verzichten zu müssen, starten die Lotsen am 24. Dezember zur finalen Entdeckertour bereits um 12.00 Uhr. In der Adventszeit hat sich der Leipziger Zoo besonders herausgeputzt. Am Haupteingang wurde ein imposanter Weihnachtsbaum aufgestellt und ihm zur Seite wahrhafte Kunstwerke. Eine Giraffe, ein Esel und ein Elefant aus Stroh warten in den kommenden Wochen als „Begrüßungskomitee“ auf die Zoogäste. Übrigens: die Vorweihnachtszeit im Zoo hält noch einige Überraschungen für die Besucher bereit!

Stadtverwaltung Landau, 29.11.05
Die Zooweinedition – eine Erfolgsgeschichte wird weitergeschrieben
Sehr zufrieden zeigen sich der Zoo Landau in der Pfalz, der Freundeskreis des Landauer Tiergartens e. V. sowie die beliefernden Landauer beziehungsweise südpfälzischen Winzerbetriebe über den bisherigen Verkauf der „Zooedition“. Das Projekt „Zoowein“ war 2004 aus Anlass des 100-jährigen Zoojubiläums aus der Taufe gehoben worden und hatte mit 7.000 verkauften Flaschen im Jubiläumsjahr die Erwartungen deutlich übertroffen. Dieser große Erfolg war Ansporn diese Initiative in Form einer „Zooedition“ weiterzuführen. Der Clou der Aktion: Vom Verkaufspreis von 4,00 Euro pro Flasche geht 1,00 Euro als Spende an den Zoofreundeskreis. Anfang 2005 wurden drei Weine neu nominiert: ein 2003er Grauer Burgunder Kabinett trocken aus dem Weingut Theobald Pfaffmann, Landau-Nußdorf, ein 2004er Rose Portugieser Weißherbst aus dem Weingut Raabe-Schönhof, St. Martin und ein mit der Goldenen Kammerpreismünze ausgezeichneter 2004er St. Laurent trocken des Weingutes Gebr. Anselmann, Edesheim. Die Zooweine wurden stilvoll in einheitlichen 0,75 l-Flaschen mit eigens kreiertem Schmuck-Etikett abgefüllt.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 29.11.05
Vorweihnachtliche Freuden für die Tiere des Tierparks
In der Vorweihnachtszeit möchte man gern Freude bereiten und dabei besonders diejenigen bedenken, die man liebgewonnen hat. Die beiden älteren Damen, die mindestens einmal in der Woche ihre Rhesusaffen im Tierpark besuchen und besonders „Oma“ in ihr Herz geschlossen haben oder der kleine Benjamin, der seine Mama immer zur Kuh „Liesa“ zerrt und erst Ruhe gibt, wenn er mit der Schwarzbunten ein paar Worte gewechselt hat oder die Apothekerin, die regelrecht vernarrt ist in die Aradame „Charline“, sie alle können ihren Lieblingen am vierten Advent ganz persönlich eine vorfristige Weihnachtsbescherung überreichen. Auch alle anderen Tierparktier-Liebhaber sind eingeladen, sich am 18. Dezember um 15.00 Uhr an der Kuhkoppel vor dem Haustierstall einzufinden, um von dort aus mit Zootierinspektorin Karin Riedel und drei Tierpflegern zu ihren Wunschtieren zu gehen. An diesem Tag ist ausnahmsweise das Füttern der Tiere mit mitgebrachten Leckereien erlaubt. Die Damhirsche oder Alpensteinböcke freuen sich beispielsweise über Möhren, anderes Gemüse oder Knäckebrot. Obst und Nüsse finden die Aras ganz lecker und Zwieback knuspern die Kamele ganz genüsslich mit ihren großen Zähnen. Allerdings wird keiner einem Affen Zucker geben können, denn alle "süßen" Leckereien sind für Zootiere tabu. Und mit Speck sind die Tierparkmäuse an diesem Tag auch nicht zu fangen. Apropo „Bescherung“: Die vielen Tierpark-Angebote für das kommende Jahr und die günstigen Preise für Jahreskarten regen vielleicht manchen an, einem Verwandten oder Freund einen, auf Wunsch auch hübsch verpackten, Gutschein auf den Gabentisch zu legen. Erwerben können Sie diese am Wochenende an der
Tierparkkasse oder wochentags 9:00 - 16:00 im Büro im 1. Stock des NaTierkundehauses.

Zoo Leipzig, 28.11.05
Neue Heimat für Simai - Giraffenbulle wird den Leipziger Zoo verlassen
Der Giraffenbulle Simai (geb. 24.08.2003 in Leipzig) wird in den nächsten Wochen den Leipziger Zoo verlassen. Seine neue Heimat wird der polnische Zoo in Plzk werden. Simai, der Sohn von Knöpfchen und Max, hat sich in den letzten zwei Jahren prächtig entwickelt und fängt allmählich an sich für seine weiblichen Mitbewohner zu interessieren. Mit einem Alter von zwei bis fünf Jahren erlagen Giraffen die Geschlechtsreife. Um die Verpaarung mit seiner Mutter zu vermeiden, besteht nur die Möglichkeit ihn abzugeben. Bereits jetzt wird er, sobald sich die Weibchen in der Brunft befinden, von ihnen abgetrennt. Auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm befürwortet die Abgabe Simais nach Polen. „Es stand von Anfang an fest, dass wir Simai leider abgeben müssen“, so Zoodirektor Dr. Junhold. Der genauere Transporttermin steht noch nicht fest. Das Verpacken des Tieres wird sehr behutsam unter Ausschluß der Öffentlichkeit erfolgen, um dem Tier so wenig wie möglich Unruhe zuzumuten.

Zoo Dortmund, 28.11.05
Giraffenbulle „Mugambi“ zurück im Dortmunder Zoo
Die Damenwelt kann aufatmen – zumindest die der Giraffen. Endlich gibt es wieder einen Mann. Nachdem der langjährige Zuchtbulle „Ovambo“ bereits 2003 im Zoo Dortmund aus Altersgründen gestorben war, gestaltete sich die Suche nach einem neuen Mann für die verbliebenen Giraffendamen „Onduri“, „Quibala“ und „Rahima“ als äußerst schwierig. Grund hierfür: die Giraffen in Dortmund gehören allesamt zur seltenen Unterart der Angola-Giraffen. Leider war es nicht möglich, einen neuen Giraffenbullen aus dem südwestlichen Afrika zu importieren und in Zoobeständen war auch kein junger Bulle abzugeben. Außer dem Dortmunder Zoo halten nur wenige Zoos Angola-Giraffen, in Europa nur Lissabon und Estepona, sowie die „Dortmunder Ableger“ in Neunkirchen und Jaderberg. Nachdem sich zeigte, dass es nicht möglich sein würde, einen neuen Bullen in die EU zu importieren, hat die Zooleitung gemeinsam mit dem Zuchtbuchkoordinator entschieden, den Jungbullen „Mugambi“, der 2002 an den Zoo Jaderberg verliehen wurde, wieder zurückzuholen. Seit wenigen Tagen ist der vierjährige „Mugambi“ nun wieder in seiner alten Heimat und soll hier das Erbe seines Vaters „Ovambo“ antreten. Mittlerweile hat er auch das Alter der Geschlechtsreife erreicht, so dass schon bald (frühestens jedoch im Jahr 2007 – die Tragzeit bei Giraffen dauert mindestens 15 Monate) mit Nachwuchs gerechnet werden kann. Der Zoo freut sich, dass man sowohl in Arnheim (Sitz des Zuchtbuches), als auch in Jaderberg, die Bedeutung der Dortmunder Giraffenzucht erkannte und der Transfer problemlos und ohne Verzögerung durchgeführt werden konnte.

NaturZoo Rheine, 26.11.05
Unwetterschäden - NaturZoo Rheine heute und morgen geschlossen
Alle Tiere und Menschen okay, erhebliche Sachschäden: Das ist der momentane Stand der Dinge im NaturZoo Rheine infolge des Wetterchaos. Obwohl unter Einsatz aller Tierpfleger und Handwerker pünktlich und wie bisher bewährt der Zoo „winterfest“ gemacht wurde, gleicht das Gelände momentan einem Trümmerfeld. Seit Freitag Mittag stürzen immer wieder starke abgebrochene Äste herab. Durch sie kam es zu Schäden an den Umzäunungen der Gehege für Bartaffen, Dscheladas, Nasenbären und Zebras. Auch der Außenzaun des Zoos ist an mehreren Stellen niedergedrückt.
Verschiedene Stützpfosten und Verstrebungen von Volieren sind durch die Schneelast verbogen. Als größter Schaden muss momentan der teilweise Zusammenbruch der Großvoliere für Ibisse, Reiher und Löffler gewertet werden. Ob die Konstruktion wieder zu richten ist oder ein kompletter Neubau erfolgen muss, kann zur Zeit noch nicht bewertet werden, und demzufolge ist der Schaden auch noch nicht zu beziffern. Wegen der Gefahr durch weitere herabstürzende Äste und den damit verbundenen Verletzungsgefahren oder auftretender Panik bei Erschrecken müssen alle Tiere in den Innengehegen und Ställen verbleiben. Die Tierpfleger, die selbst unter Gefahrenrisiko arbeiten, sichern die Versorgung, die teilweise improvisiert sein muss und in jedem Fall unter erhöhtem Aufwand erfolgt. Aus Sicherheitsgründen bleibt der Zoo an diesem Wochenende (26. / 27. November) für Besucher geschlossen.

Zoo Dresden, 25.11.05
SachsenVerlag-Maskottchen "Esmeralda" unterstützt Giraffentreffen im Zoo Dresden
Seit 1994 gibt es sie: "Esmeralda" - das Maskottchen der Gelben Seiten. Neben ihren zahlreichen Aufgaben als PC-Spezialistin, Installateurin oder Weihnachtsfrau hat Esmeralda als Animateurin auf zahlreichen Veranstaltungen dazu beigetragen, dass der SachsenVerlag dem Zoo Dresden einen Betrag von 6.000,- ¬ als erste Rate für eine lebendige Verwandte von Esmeralda übergeben kann. Dazu erwarten Sie Esmeralda und unser Kamel Inka zum Pressetermin am Freitag, dem 25. November um 11.00 Uhr am Eingang zum Foyer des Zoos.

Thüringer Zoopark Erfurt, 25.11.05
Nun soll Nashörnchen ‚Amari’ aus dem Thüringer Zoopark Erfurt auch als „Objekt für biologische Forschungen“ dienen. Am kommenden Dienstag, dem 29.11.2005 um 10.30 Uhr werden zwei Mitarbeiterinnen des Instituts für Spezielle Biologie und Evolutionsbiologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena den Nashornbub im Nashornaußengehege zu speziellen Bewegungsstudien heranziehen.

Tiergarten Nürnberg, 25.11.05
Besinnliches in der Adventszeit - Alle Jahre wieder kehrt auch im Tiergarten die Advents- und Weihnachtszeit ein!
Der Tiergarten ist in der ansonsten so betriebsamen Advents- und Weihnachtszeit eine OASE für all die Menschen, die eine schöne „Stade Zeit“ erleben und genießen möchten. Tiere und Natur bieten einen Ort der Ruhe und Besinnung in der Hinführung auf Weihnachten. Der Tiergarten hat seine Aktivitäten deshalb auch in diesem Jahr wieder darauf ausgerichtet. An den Adventswochenenden werden unsere Besucher zur Einstimmung zunächst vom WEIHNACHTSMANN persönlich begrüßt. Im Mittelpunkt steht die Darstellung der Geschehnisse in der KRIPPE ZU BETHLEHEM durch unsere Tiere und Mitarbeiter/innen im Kinderzoo, untermalt durch Erzählungen von Weihnachtsgeschichten. Das original Nürnberger Christkind besucht am Freitag, den 02.12.2005 von 15.00 bis 16.00 Uhr die Heilige Familie. Die LICHTERZÜGE starten am 03./.10. und 17. Dezember 05 jeweils um 16.30 Uhr vom Hautpeingang zu einem Rundgang durch den Tiergarten zur „Lebenden Krippe“ (Unkostenbeitrag für Erwachsene ¬ 2.--; Kinder sind frei!) Neben den besinnlichen Aktivitäten können unsere Gäste in der WEIHNACHTSBUDE am Kinderzoo bei z.B. Glühwein und Würstl den kleinen Weihnachtsmarkt bestaunen und ausgefallenen Weihnachtsgeschenke erwerben.

Tierpark Chemnitz, 25.11.05
Jahreskarten und Patenschaften, 25.11.2005
Sie suchen noch ein Weihnachtsgeschenk für Tierfreunde und Zoogänger? Dann wäre doch eine Jahreskarte genau das Richtige. Die Karten für 2006 sind ab sofort an der Tierparkkasse (Kassenzeiten beachten!) erhältlich und kosten 30 Euro für Erwachsene, 15 Euro für Ermäßigungsberechtigte sowie 60 Euro für Familien. Ein besonderes Geschenk ist auch eine Tierpatenschaft. Diese wird vom Förderverein des Tierparks, der Zoologische Gesellschaft ‚Arche Noah‘ e.V. angeboten (Telefon 0371-8102500/ info@tierarche.de). Sie kann für fast alle tierischen Bewohner des Tierparks erworben werden und läuft jeweils ein Jahr. Die Spanne reicht von der Patenschaft für eine Ente (15 Euro) bis zum Zwergflusspferd (500 Euro). Zudem sind beim Förderverein auch die letzten Exemplare des limitierten Malik-Bildbandes zu bekommen.

Zoo Frankfurt, 25.11.05
Drei Eselspinguine aus dem Löbbecke-Museum und Aquazoo Düsseldorf
Nachdem 2004 zwei Eselspinguine im Exotarium aufgezogen wurden, erwartete man die Brutsaison 2005 mit Spannung. Leider wurden aus den abgelegten Eiern in kurzer Zeit „Rühreier“, wobei niemand so richtig wusste, warum und wer dafür verantwortlich war. Etwas Streit gibt es bei Pinguinen während der Brutsaison immer, da sich die Brutpaare gegenseitig das Nistmaterial klauen. Da die Jungtiere von 2004 zu einem Männchen und einem Weibchen heranwuchsen und wir bei den adulten ohnehin einen Frauenüberschuss von fünf Weibchen zu drei Männchen hatten, wurden weitere Pinguine gesucht. Glücklicherweise hatte der Aquazoo drei Jungtiere vom vorletzten und letzten Jahr (zwei Männchen und ein Weibchen), die damit vom Alter her gut zu unseren Jungen passten und die kaum mit unseren verwandt sind. Diese drei schwimmen seit dem 15. November ebenfalls in Frankfurt, so dass damit 13 Eselspinguine die klimatisierte Anlage im Exotarium bewohnen.

Stadt Krefeld, 25.11.05
„Tierpfleger für einen Tag“ im Krefelder Zoo / Neues Angebot für Erwachsene/ Auch als alternative Geschenkidee
Im Krefelder Zoo können interessierte Erwachsene jetzt bei einem neuen Angebot einen Tierpfleger einen Tag lang bei seiner Arbeit begleiten und sich zu einem spannenden Blick hinter die Kulissen des Zoos entführen lassen. Wer schon immer mal auf der anderen Seite des Grabens, Zaunes oder der Scheibe stehen wollte, kann dazu jetzt diesen interessanten Einblick in die Arbeit des Zoos an einem Schnuppertag als Tierpfleger nutzen. Das Angebot eignet sich auch als außergewöhnliche Geschenkidee für einen Tierfreund. Tag für Tag haben die Pfleger viel Verantwortung für alle ihre Schützlinge. Die Gehege müssen gereinigt und gestaltet werden, kranke Tiere werden gepflegt und beobachtet. Futter muss für viele hungrige Mäuler zubereitet werden. Wer dabei sein möchte, bei dem sind Arbeitskleidung und Motivation gefragt, denn jeder hat hier die Gelegenheit, selber mit Hand anzulegen. Dafür sind Tipps und Informationen von Fachleuten und Einblicke in sonst für Besucher unzugängliche Bereiche inbegriffen. Die Kosten für dieses besondere Erlebnis liegen bei 100 Euro. Informationen und Buchung sind in der Sprechstunde des Zooführerteams möglich.

NaturZoo Rheine, 25.11.05
Männerausflug: Drei Dscheladas reisen nach Tschechien
Für Anton, Helge und Heiko war die Zeit gekommen, das elterliche Zuhause im NaturZoo Rheine zu verlassen. Die drei Dschelada-Männer waren mittlerweile zu solch stattlichen Vertretern ihrer Affensippe herangewachsen, dass um Konkurrenzkämpfe mit den „Familienoberhäuptern“ befürchtet werden musste. In solchen Fällen heißt es: Umzug! Das Zuchtprogramm für Dscheladas sieht für überzählige Männer, zu der es bei der Haltung jeder Tierart kommt, die natürlicherweise in „Ein-Mann-mehrere-Weibchen-Gruppen“ lebt, die Unterbringung in „Junggesellengruppen“ vor. Diese sind für die Blutbrustpaviane von Natur aus ganz normal: Männerclubs, die zehn und mehr Mitglieder haben können, leben in Nachbarschaft zu den Harems und warten auf „ihre große Stunde“, wann sie durch Stärke oder Sympathiegewinn bei den Weibchen die Chance haben, selbst einen Haremsbesitzer zu werden. Um eine langfristig sich selbst erhaltende und gesunde Dschelada-Population in Zoos zu erhalten, ist die Bereitschaft zur Haltung von Männergruppen von mehreren Zoos notwendig. Der Verzicht auf Nachwuchs ist dabei kein Attraktivitätsverlust, gehören erwachsene Dschelada-Männer mit zu den imposantesten Affen überhaupt. Mit Fellmantel und stattlicher Statur dürften Anton und Helge, Jahrgang 1999, und nach der Pubertät auch der ein Jahr jüngere Heiko zukünftig die Blicke der Zoobesucher in Brno (Brünn), Tschechien auf sich ziehen. Dorthin zogen sie gestern um, begleitet von dem Kurator des Zoos Daniel Zeller und drei weiteren Kollegen, die sich in Rheine eingehend über die Dschelada-Haltung informierten. In Brno werden die Rheiner Jungs „ganz wie zuhause“ mit Mähnenschafen gemeinsam in einem weitläufigen Gehege gehalten werden. Ob sie irgendwann in andere Zoos weiterreisen werden, um doch noch Familien zu gründen, das steht derzeit noch nicht fest. Ob sie es wollen, ist ja vielleicht auch fraglich: Ein geruhsames Schäferleben mit Freunden muss ja nicht das Schlechteste sein.

Tiergarten Heidelberg, 25.11.05
Ujian – ein neuer Künstler im Affenhaus?
Dass Künstler sensibel sind, ist hinreichend bekannt. Auch der knapp 10 Jahre alte Orang-Utan „Ujian“, der im Oktober von Hamburg nach Heidelberg kam, scheint die besten Voraussetzungen zu haben. „Orang-Utans sind sehr feinfühlig und so brauchen sie oft mehr Zeit als andere Tierarten, um sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen“,erklärt Tierpfleger Manfred Barz. So dauerte es knapp einen Monat, bis „Ujian“ den ersten Kontakt zu der Orang-Utan-Dame „Puan“ aufgenommen hat. „Vorsichtig durchs Gitter haben sie sich bereits angeschaut“,schildert Barz das erste Zusammentreffen der beiden, „jetzt sind wir gespannt, wie es weiter geht.“ Da Orang-Utans stark vom Aussterben bedroht sind, hofft der Tiergarten auf Nachwuchs. „Wir würden uns alle über Jungtiere von ‚Ujian’ und ‚Puan’ sehr freuen!“, bestätigt Imke Figura, Wiss. Assistentin i.V. im Tiergarten. „Puan“, eine Orang-Utan-Dame, die 1989 in Heidelberg geboren wurde, ist im Tiergarten bereits als ‚Künstlerin’ bekannt. Vor fünf Jahren hatte Tierpfleger Bernd Kowalsk die Idee, den Affen ungiftige Fingermalfarbe und einen Stapel Papier ins Gehege zu geben. Tatsächlich begriffen die Orang-Utans sofort, dass man die drei farbigen Kleckse auf dem Papier kunstvoll verändern kann. Verschiedenste Varianten die Farbe mit den Fingern zu verteilen oder Strohhalme und Nussschalen mit einzuarbeiten, lassen immer wieder andere Kunstwerke entstehen. Dennoch gibt es auch starke individuelle Unterschiede. Unter den temperamentvollen Schimpansen befindet sich eine hingebungsvolle Künstlerin, aber Gruppenchef "Max" fallen eher andere Dinge ein, die man mit Farbe und Papier anstellen kann. „Puan“ jedoch hat Gefallen am Malen gefunden und dies spiegelt sich in ihren Bildern wider. „Wenn Affen oder auch andere Tiere, wie Elefanten, malen, ist das eine sinnvolle Beschäftigung“, meint Imke Figura, „In freier Natur sind sie den ganzen Tag damit beschäftigt, ausreichend Nahrung, Sozialpartner oder geschützte Ruheplätze zu finden. Ein Großteil dieser Mühe wird ihnen im Zoo abgenommen, daher muss man bei einer guten Haltung darauf achten, dass den Tieren nicht langweilig wird.“
Und so können die „tierischen“ Bilder am 1. Advent, dem kommenden Sonntag, 27.11.2005, wieder im Afrikahaus um 11.00 Uhr ersteigert werden. Neben einem originellen Weihnachtsgeschenkt, fließt das investierte Geld voll in die Verbesserung der Menschenaffengehege. „Niemand will behaupten, dass die Menschenaffen mit ihren Bildern etwas bestimmtes ausdrücken wollen“ ,so Imke Figura, „das Wichtigste ist, dass es den Affen Spaß macht.“
Ob sich der Tiergarten mit „Ujian“ einen „neuen Künstler“ ins Haus geholt hat? Wir werden sehen, ob im kommenden Jahr auch Bilder von ihm dabei sind.

Wilhelma, 25.11.05
Der Name stand Pate - Die Porsche AG übernimmt Patenschaft für die Wilhelma-Kaimane
In der Mitte des Amazonienhauses, wo der Abschnitt eines südamerikanischen Flusses nachgebildet ist, liegen am Ufer die vier Breitschnauzenkaimane. Kaimane gehören zu den Krokodilen und kommen in langsam fließendem Süßwasser vor. Sie werden bis zu 2,50 Meter lang und ernähren sich von Fischen, Vögeln und kleinen Säugetieren. Kaimane können sich ganz unterschiedlich fortbewegen. Im Wasser treiben sie sich mit schlängelnden Körperbewegungen vorwärts und beschleunigen durch kräftige Ruderschläge mit dem Schwanz. Zu Land rutschen sie entweder auf dem Bauch oder schreiten hochbeinig. Im Amazonienhaus haben sie weniger Anlass sich zu beeilen, es sei denn, es geht darum die fetteste Beute zu ergattern. Jetzt konnten sich die Kaimane sogar einen Paten sichern. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG spendet für die vier Kaimane, Marajo, Rana, Siri und Kaya, eine Summe von 10.000,- Euro für die nächsten fünf Jahre. Damit bedankt sich der Autobauer auch ein bisschen bei den Namensgebern für das neueste Porsche-Modell. Der Cayman S kommt in diesen Tagen auf den Markt. Nicht nur die Kaimane verbinden die Wilhelma und Porsche miteinander, sondern auch die lange Tradition als Stuttgarter Marke mit hoher Qualität und Freizeitwert. Bei der Übergabe der Patenschaftsurkunde dankte Professor Dieter Jauch, Direktor der Wilhelma, der Porsche AG für ihr Engagement. Pate für ein Tier in der Wilhelma kann jeder werden. Die Jahresbeiträge liegen je nach Tier zwischen 50,-- und 5.000,-- Euro. Jeder Pate erhält eine Patenschaftsurkunde, eine Spendenbescheinigung und wird auf einer Tafel im Eingangsbereich genannt. Bei Beträgen ab 500,-- Euro gibt es eine Jahreskarte gratis. Ab einer vierstelligen Summe weist eine Tafel am Tiergehege auf die Patenschaft hin. Auch sind alle Paten einmal im Jahr zum Patentag eingeladen und haben freien Eintritt zu einem klassischen Konzert inmitten des maurischen Gartens.

Arche Warder, 24.11.05
Lebendige Weihnachtskrippe in der Arche Warder mit Esel, Ochsen, Schafen und Ziegen.
Weihnachtlich geht es zu im Tierpark Arche Warder, wenn an diesem ersten Adventswochenende eine lebendige Weihnachtskrippe eröffnet wird. Im Streichelhof ist in den letzten Tagen ein weihnachtlich geschmückter Stall entstanden, in dem mit lebensgroßen Puppen die Heilige Familie nachgestellt wird. Lebendig und echt sind die Krippentiere, die für dieses Schauspiel ausgesucht wurden. In der Hauptrolle ist Riesenesel
DeGaulle zu sehen, daneben treten Schafe, Ziegen und natürlich die obligatorischen Ochsen auf. Die Krippe kann man an jedem Tag bis Weihnachten besichtigen.
Nikolaus und Knecht Ruprecht
Die nächste Attraktion im Weihnachtsprogramm der Arche Warder ist der Besuch von Nikolaus und Knecht Ruprecht am 6. Dezember um 15.00 Uhr. Im Mittelpunkt der Aktion stehen die Tiere. Sie sollen in diesem Jahr ein kleines Nikolausgeschenk bekommen. An die Pferde, Rinder, Schweine und Ziegen im Tierpark werden Nikolaus und sein Knecht Äpfel, Möhren und andere Leckereien verteilen. Dafür brauchen sie natürlich die Hilfe von möglichst vielen Kindern. Für die kleinen Helfer ist danach sicherlich auch noch etwas in seinem Sack.
Weihnachtsmarkt in der Arche Warder
Kunsthandwerkliches & mehr werden auf dem kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt am
18. Dezember im Tierpark angeboten. An 10-12 Ständen kann man wählen zwischen handgefärbten Seidenschals, geschmackvoller Keramik, frechen Gürtel- und Umhängetaschen, witzigen Tieren aus Filz, duftenden Bioseifen und vielem mehr. Eine gute Gelegenheit, um noch ein schönes und originelles Weihnachtsgeschenk zu ergattern und sich selbst mit kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Der Weihnachtsmarkt beginnt um 10.00 und endet um 17.00.
Heilig Abend, 24. Dezember 2005
An Heilig Abend um 16.00 lädt die Arche Warder zum Weihnachtsgottesdienst im großen Tierschauhaus ein. Im weihnachtlich geschmückten Stall mitten unter Rindern, Eseln, Schweinen, Schafen und Ziegen findet dieser Gottesdienst in einer ganz besonderen Atmosphäre statt und ist für die ganze Familie eine schöne Einstimmung auf die Weihnachtsfeiertage.

Zoo Wuppertal, 24.11.05
100 Pinguine sind nun verkauft – nur noch 25 fehlen! Auch ein Pinguinist aus Solingen ist jetzt mit dabei!
Die PINGUINALE 2006 hat eine weitere Schallmauer durchbrochen: mit drei weiteren Pinguin-Bestellungen wurde nun die Marke von 100 Pinguinen erreicht! Die dazu noch fehlenden drei Pinguin-Rohlinge wurden von den neuen Pinguinisten Diakonie Wuppertal, Evangelischer Kirchenkreis Wuppertal und Möbelhaus Walter Jöge aus Wuppertal gekauft. Damit fehlen bis zu den angestrebten 125 Pinguinen jetzt nur noch 25 Pinguine. Ein weiterer Erfolg: auch die Nachbarstadt Solingen ist mittlerweile bei der PINGUINALE 2006 vertreten. Mit der Stadt-Sparkasse Solingen konnte der erste Solinger Pinguinist begrüßt werden. Damit wurde das Ziel, in allen drei Städten des Bergischen Städtedreiecks Pinguinisten zu finden, jetzt erreicht (Remscheid ist bereits mit dem RGA und dem H2O vertreten). Dies ist besonders schön, da die PINGUINALE 2006 nicht nur auf den 125-jährigen Geburtstag des Zoologischen Gartens Wuppertal hinweisen, sondern darüber hinaus auch die Regionale 2006, an der ja ebenfalls alle drei Städte beteiligt sind, ergänzen soll. Daher besteht auch die Hoffnung, dass noch weitere Solinger und Remscheider Unternehmen Interesse haben, sich an der PINGUINALE 2006 zu beteiligen. Für die noch fehlenden 25 Pinguine sollen nun möglichst schnell noch weitere Pinguinisten gefunden werden. Interessenten sollten nicht mehr lange warten, denn bis zum 01.04 2006 müssen die Pinguine fertig gestaltet sein. Firmen, Vereine oder Privatpersonen, die noch einen Pinguin-Rohling erwerben möchten, können sich an den Koordinator der PINGUINALE 2006, Herrn Andreas Haeser-Kalthoff, im Zoo Wuppertal (Tel.: 2747-162 oder E-Mail: info@pinguinale2006.de) wenden.

Zoo Wuppertal, 23.11.05
Ein märchenhafter Abend im Zoo
Freie Plätze gibt es noch für den „märchenhaften Abend im Zoo“, den unsere kleinen Gäste am morgigen Donnerstag, 24. November, um 16.30 Uhr erleben können. In heimeliger Atmosphäre werden zunächst in der „Hummelschule“ Tiermärchen erzählt, bevor es dann auf einen abendlichen Lampionrundgang durch den dunklen Zoo geht. Die Teilnahme an dieser Sonderführung kostet 6,- ¬ / Person zzgl. Zoo-Eintritt. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Voranmeldung an der Zoo-Kasse erforderlich. Das Mitbringen von batteriebetriebenen Lampions ist natürlich erlaubt und erwünscht.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 23.11.05
Adventszeit in Hellabrunn
Die sogenannte stade Zeit ist im Tierpark alles andere als still. An jedem Adventssonntag ist für unsere Besucher weihnachtliche Unterhaltung geboten. Am 1. Adventssonntag (27.11.05) können im Tierparkrestaurant von 11.00 bis 16.00 Uhr Plätzchen gebacken werden.Am 2. Adventssonntag (04.12.05) kann man im Hauptrestaurant Weihnachtsschmuck basteln (11.00 bis 16.00 Uhr) und der Nikolaus geht durch den Tierpark und verteilt an die Kinder süße Gaben. Am 3. Adventssonntag (11.12.05) werden im Aquarium Weihnachtsgeschichten erzählt (11.00 bis 16.00 Uhr) und am 4. Adventssonntag (18.12.05) können im Tierparkrestaurant wieder Plätzchen gebacken werden (11.00 bis 16.00 Uhr). An allen diesen Sonntagen findet unsere große Tombola statt. Diese setzen wir am 25.12./26.12./01.01.06 und 06.01.06 fort. Losverkäufer sind im ganzen Tierpark zu finden. Die Preisausgabe für die Tombola ist im Bistro am Isareingang.

Zoo Dortmund, 23.11.05
Kind der „Jaguar-Liebe“ Antonia sucht Paten
Die größte südamerikanische Raubkatze ist der Jaguar. Selbstredend wird er auch im Zoo Dortmund gezeigt. Erst 2004 ist aus dem Tierpark Hellabrunn (München) ein neues Jaguar-Weibchen, die schwarze „Chica“, im Zoo Dortmund eingetroffen. Hier hat sie nun mit dem aus dem Zoo Saarbrücken stammendem Jaguar-Kater „Bukas“, wie Zoodirektor Dr. Brandstätter ein gebürtiger Saarländer, erfolgreich Nachwuchs gezeugt. Es ist ihr erstes Kind. Für den Zoo bedeutet diese Nachzucht die Fortsetzung der erfolgreichen Tradition. Ein kleines Mädchen ist das Produkt der frischen Jaguar-Liebe. Sie heißt „Antonia“ und wurde bislang von ihrer Mutter gut abgeschottet. Jetzt jedoch ist sie gut zu sehen und tollt in den Jaguar-Anlagen herum. Im Gegensatz zu ihrer tiefschwarzen Mutter trägt „Antonia“ das schmucke Fleckenkleid ihres Vaters. Bei Jaguaren gibt es ähnlich wie bei Leoparden auch die sogenannten „melanistischen“ Formen, die dann meist rein schwarz gezeichnet sind. Es handelt sich hier wie da jedoch lediglich um Farbvarianten. Ansonsten unterscheiden diese Tiere sich nicht von ihren gefleckten Artgenossen. Wer also noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk hat, der kann eine Patenschaft für die kleine Antonia für 250 Euro erwerben. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Zoo zugute.




WWF – 30. November 2005
Kanadas Naturerbe im Schwitzkasten
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02792/ 
Der Klimawandel bedroht Kanadas Naturerbe. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in einem heute beim Klimagipfel in Montreal vorgestellten Szenario. Schon bei einem mittleren Temperaturanstieg von zwei Grad müssen sich insbesondere die Waldwirtschaft und der Fischereisektor auf erhebliche Einbußen einstellen. Das Verbreitungsgebiet Kälte liebender Arten wie das des Atlantischen Lachses droht erheblich zu schrumpfen. Auch den gigantischen kanadischen Wäldern würden steigende Temperaturen enorm schaden. Der WWF verdeutlicht, dass sich der Bestand an kommerziell genutzten Bäumen, darunter Ahorn, erheblich reduzieren würde, weil sie nur in kalten Regionen gedeihen. Hinzu komme, dass mit der Zunahme von Baumschädlingen und heftigeren Waldbränden zu rechnen sei.

Ein Anstieg der Durchschnittstemperatur in Kanada bliebe für die Meere nicht ohne Folgen. Kälte liebende Arten würden dem WWF-Report zufolge quasi heimatlos und müssten in kältere und tiefere Gewässer abtauchen. Durch den Klimawandel kommt für viele Bestände neben der Überfischung eine neue Bedrohung hinzu. In Kanada trifft es neben dem Lachs auch Muscheln wie den Tiefseecallop, der nicht nur bei kanadischen Feinschmeckern sehr beliebt ist. Zugleich bedeutet wärmeres Wasser eine Chance für einwandernde Arten wie etwa die Pazifischen Krabben. Diese so genannten invasiven Arten können sich ausbreiten und im schlimmsten Fall einheimische Tiere völlig verdrängen.

 
Deutsche Umwelthilfe – 29. November 2005
Wildes Berlin: Unter uns wohnen Seeadler, Wanderfalken und Biber
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=755541
Die neuen Roten Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere von Berlin dokumentieren eine erstaunliche Artenvielfalt innerhalb der Hauptstadt. Doch ein Drittel aller Berliner Tier- und Pflanzenarten sind in ihrem Bestand bedroht. Rund 100 Experten diskutierten heute in Berlin Wege zu mehr Natur in der Stadt. In ihren dort verabschiedeten Handlungsthesen fordern sie mehr "Mut zur Wildnis". Berlin ist eine grüne Metropole mit einem im internationalen Vergleich herausragenden Naturreichtum. Sensationelle Arten wie Seeadler, Biber, Kranich und Fischotter sind heute wieder in Berlins Gewässerlandschaften zu beobachten. Auch zahlreiche überregional seltene und hochgradig gefährdete Pflanzenarten wachsen in Berlin. So kommt der Vielteilige Rautenfarn in Deutschland außer in Berlin nur noch in Bayern vor. Der Blaue Tarant, ein Enziangewächs, hat im Norddeutschen Flachland nur noch wenige andere Vorkommen. "Insgesamt wurde in Berlin die erstaunlich hohe Zahl von 7240 Tier- und Pflanzenarten gefunden. Allerdings sind 29 Prozent dieser Arten bedroht, 13 Prozent der früher vorkommenden Arten Berlins sind bereits ausgestorben. Die Experten verabschiedeten heute "Handlungsthesen für mehr Natur in der Stadt". Auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen gäbe es eine Reihe von Möglichkeiten, für mehr Natur in der Stadt zu sorgen. Die Symposiumsteilnehmer fordern unter anderem die Ächtung von Pflanzenschutzmitteln,  die Nutzung einheimischer Wildpflanzen und die Förderung von "Naturerlebnis in der Stadt" "Vor allem sollten Städte mehr Mut zur Wildnis zeigen", fordert Frank Neuschulz von der DUH. So könnten in Wäldern, Friedhöfen und Parks einige Bereiche aus Nutzung und Pflege herausgenommen und sich selbst überlassen werden.
 

WWF – 29. November 2005
Erfindern winken Preisgelder von 30.000 Euro. Ziel: Weniger sinnlose Beifänge
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02791/
Der WWF startet heute seinen zweiten internationalen Wettbewerb für „schlaue Netze“. Den Erfindern von innovativem Fischereigerät, mit dem die Umwelt geschont und vor allem die Zahl der ungewollten Beifänge deutlich reduziert werden kann, winken Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro. „Hunderttausende Wale, Delfine, Meeresschildkröten und Seevögel verenden jährlich in den Netzen der Fischer, obwohl sie wirtschaftlich bedeutungslos sind. Diesen zerstörerischen Beifang wollen wir mit unserem Innovations-Wettbewerb deutlich verringern“, so WWF-Fischereiexpertin Heike Vesper.
 

WWF World Wide Fund For Nature - 27.11.2005
Keine Entwarnung für Mensch und Natur. WWF: China muss Schadstoffeinleitung in den Songhua-Fluss massiv reduzieren.
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=754718
Nach Einschätzung des WWF gibt es trotz der abnehmenden Benzol-Konzentrationen im Songhua-Fluss im Nordosten Chinas keine Entwarnung für die Natur. "Die Chemie-Katastrophe zeigt nur die Spitze des Eisbergs chinesischer Umweltsünden", so WWF Süßwasserexperte Martin Geiger.
 
Deutscher Naturschutzring - 27.11.2005
Hubert Weinzierl zum 70. Geburtstag: "Naturschutz ist kein Beruf"
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=754679
Als Hubert Weinzierl, der heutige Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), 1969 erstmals an die Spitze eines Umweltverbands gewählt wurde, fristete der Naturschutz in Deutschland noch ein Schattendasein.
 
WWF World Wide Fund For Nature - 27.11.2005
Klimagipfel (CoP11/MoP1) in Montreal (28.11.-9.12.05): Der Weg ist das Ziel
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=754667
Der internationale Klimaschutz nach dem Jahr 2012 wird das bestimmende Thema auf dem bevorstehenden Klimagipfel im kanadischen Montreal sein. Das Kyoto-Protokoll sieht vor, dass die Beratungen über die so genannte 2. Verpflichtungsperiode, also über die Zeit nach 2012, noch in diesem Jahr ...
 
WWF World Wide Fund For Nature - 24.11.2005
Giftwelle vor Naturparadies-WWF Russland fürchtet Überschwappen chinesischer Giftwelle
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=753744
Der Chemieunfall im Nordosten Chinas beunruhigt jetzt auch den WWF im Nachbarland Russland. Vor elf Tagen hatte es eine Explosion in einer Chemiefabrik in der Provinz Jilin gegeben. Nach offiziellen Angaben starben bei dem Unfall fünf Menschen, sieben weitere wurden verletzt.
 

BUND – 24. November 2005
Minister Uhlenberg knickt vor Putenlobby ein und billigt tierschutzwidrige Praxis des Schnabelkürzens
Der nordrhein-westfälische Landesverband des BUND fordert Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg dazu auf, die tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen für Mastputen zu beenden. Insbesondere die rechtswidrige Praxis, nahezu allen Puten die Schnäbel zu kürzen, sei sofort zu stoppen. In der gestrigen Sitzung des Agrarausschusses des Landtags kündigte der Minister an, einen noch von der Vorgängerregierung geplanten Erlass zum Schnabelkürzen nicht weiter zu verfolgen. „Dies ist ein Einknicken vor der Lobby der Putenmäster“, so Klaus Brunsmeier, Landesvorsitzender des BUND. Als „geradezu zynisch“ erachtet der BUND die Argumentation von Landwirtschaftsminister Uhlenberg, wonach das Schnäbelkürzen dem Tierschutz diene, da dadurch dem Federpicken und Kannibalismus bei Puten vorgebeugt würde. Den aktuellen Bericht der Landesregierung „Putenhaltung in NRW“, die BUND-Recherche sowie weitere Informationen unter www.bund-nrw.de

U.S. Fish and Wildlife Service - Nov. 29, 2005
$7M in international grants awarded
The U.S. Fish and Wildlife Service will award more than $7 million to other countries to aid in their conservation of imperiled wildlife, Director Dale Hall announced today. "America has a rich tradition of taking a leadership role in supporting wildlife conservation globally, said Hall. "These grants continue that tradition by offering on-the-ground support to governments, not-for-profit organizations, businesses, and landowners who are making a real difference in wildlife conservation."
The grants, awarded through the Service's Wildlife Without Borders-Regional programs and the Multinational Species Conservation Fund programs, target support to a wide array of international species conservation initiatives and capacity-building programs abroad. The international grant programs are authorized under a suite of treaties and laws, including the U.S. Endangered Species Act, the Multinational Species Conservation Funds, and the Western Hemisphere Convention.
Examples of grants that will make a difference on the ground in these regions, include a partnership with the Wildlife Conservation Society to help in the conservation of the spectacled bear in the Central Andes of Colombia, a partnership with Defenders of Wildlife to examine and find ways to stem the illegal trade in parrots in Mexico, and a partnership with Ecology Project International that will establish a conservation education program and scientific training with five high schools in the United States and the Galapagos Islands. About 100 students from the eight schools will travel to the Charles Darwin Research Station in the islands, to monitor population trends in local wildlife.
For a complete list of the 2005 grant awards see the Services Wildlife Without Borders Programs home page at http://www.fws.gov/international/DICprograms/wwbp.htm.


 

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Natur- und Artenschutz

Verbaende Forum - 30. Nov. 2005
Die DTHW-Wildtierstation nimmt unter Artenschutz stehenden Fischadler auf
Sachsenhagen. Der Fischadler, den der Teichwirt Harald Pohl flugunfähig aus einem seiner Teiche geborgen hat, ist ihm seit Jahren bekannt. Eine kurzfristige Auswilderung wird aber leider nicht möglich sein. Jürgen Müller, der in der Wildtierstation den Beruf des Zootierpflegers erlernt, hat den verletzten Vogel abgeholt und zur Röntgenuntersuchung in die Ziervogelklinik der Tierärztlichen Hochschule Hannover gebracht. Die Diagnose lautet: Bruch des Schlüsselbeins. In 300 m2 großen Volieren und mit aus der Falknerei übernommenen Methoden kann hier gezielt die Flugfähigkeit trainiert werden, wenn der Bruch erst einmal verheilt ist. Genau zu diesem Zweck hat Stationsleiter Dr. Florian Brandes in diesem Jahr den Falknerschein gemacht.

Umweltjournal - 27. Nov. 2005
Artenschutz ja, aber bitte umsonst
Der WWF bewertet die am Freitag zu Ende gegangene 8. Konferenz zur Bonner Konvention in Nairobi zwiespältig. "Wir freuen uns über die Schutzerklärungen zum Westafrikanischen Elefanten und zur Saiga-Antilope", sagt WWF-Artenschützer Volker Homes. "Auch die Listung des Baltischen Störs als akut gefährdet ist ein großer Erfolg. Aber leider konnten sich die 93 Mitgliedsstaaten nicht dazu durchringen, das Budget des Konventionssekretariats so aufzustocken, dass all diese theoretischen Fortschritte auch in die Praxis umgesetzt werden können." Jedes Jahr sterben zahllose Delfine, Kleinwale, Schildkröten und andere Meerestiere als Beifang in Fischernetzen. In Nairobi wurde eine Resolution verabschiedet, die unter anderem die Unterstützung von Forschung vorsieht, um dieses Problem zu lösen.

Rasender Reporter - 30. Nov. 2005
Toter Seeadler erlag Vergiftung nach Verzehr bleihaltiger Munition
Vor kurzem wurde im Serrahner Teil des Müritz-Nationalpark ein toter Seeadler gefunden. Da er keine äußeren Verletzungen aufwies und die Todesursache unklar war, wurde das Tier unverzüglich an das Berliner Institut für Zoo- und Wildtierfoschung (IZW) zur Untersuchung gesandt. Diese ergab, dass das Seeadler-Männchen eine größere Anzahl bleihaltiger Schrotkugeln im Magen hatte und an Bleivergiftung gestorben ist. Der Seeadler muss die Munition mit der Nahrung aufgenommen haben. Wie die Untersuchungen des IZW aus den vergangen Jahren gezeigt hat, macht Bleivergiftung zu etwa ein Drittel die Todesursache bei den gefundenen Seeadlern aus. Es konnten dabei in den Tieren sowohl Bleischrote aber auch Bleipartikel aus Kugelgeschossen festgestellt werden. Die Häufung der Fälle und die Ergebnisse der Untersuchung des IZW nimmt das Nationalparkamt Müritz zum Anlass, den Einsatz bleifreier Munition zu prüfen. Dabei möchte das Amt intensiv mit anderen Jägern zu dieser Thematik ins Gespräch zu kommen.


Mitteldeutsche Zeitung - 30. Nov. 2005
Marderhunde werden zur Plage
Marderhunde werden in Brandenburg zunehmend zur Plage. Vor zwanzig Jahren in hiesigen Breiten kaum bekannt, hat das sich Tier inzwischen explosionsartig ausgebreitet. Menschen bekommen den Vierbeiner in freier Natur kaum zu Gesicht. Sie plündern nicht nur gern Obstbestände, sondern verspeisen auch kleine Tiere und machen vor Gemüseplantagen nicht halt. Wissenschaftler der Landesforstanstalt Eberswalde (Barnim) untersuchten die Bestandsentwicklung und kamen zu dem Schluss: Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind flächendeckend mit dem Marderhund besiedelt. Etwa 96 Prozent der erlegten Tiere werden in diesen beiden Bundesländern geschossen. «Mit einem Anteil von etwa 40 Prozent der Jagdstrecke in Brandenburg ist die Uckermark das Zentrum der Marderhund-Verbreitung», sagt Kornelia Dobiàs, Leiterin der Forschungsstelle für Wildökologie und Jagdwirtschaft der Landesforstanstalt Eberswalde.


Hamburger Abendblatt - 29. Nov. 2005
Fehmarns bedrohte Rotbauchunken warten auf ihre Heimkehr
Um die vom Aussterben bedrohten Rotbauchunken auf der schleswig-holsteinischen Ostseeinsel Fehmarn zu retten, waren sie ins dänische Exil gebracht worden. Die 13 "Glockenfrösche" warten nun im Kopenhagener Zoo auf ihre Rückkehr nach Fehmarn. Die Froschlurche sollen dort für Nachwuchs sorgen. Die Stiftung Naturschutz hofft, daß im nächsten Jahr Hunderte kleine Unken freigelassen werden können. Im Stiftungsland "Nördliche Seeniederung" bei Wenkendorf werden derzeit 15 neue Laichgewässer und Winterquartiere für die Unken angelegt. Vor zwei Jahren waren erstmals junge Rotbauchunken auf Fehmarn ausgesetzt worden.

PNP-Online - 24. Nov. 2005
Waidler-Otter als tierischer Entwicklungshelfer
Grafenau. Irgendwie war es dem eineinhalb Jahre alten Otter-Männchen gar nicht geheuer, was da mit ihm passierte. Zusammen mit zwei weiteren Artgenossen aus dem Tierpark Görlitz soll der Bayerwald-Otter ein Wiederansiedlungsprojekt in Holland unterstützen. Da mit der natürlichen Rückkehr des Otters wegen weit entfernter und isolierter Restvorkommen auf längere Sicht nicht gerechnet werden konnte, wurde begonnen, ihn aktiv heimisch zu machen. Gut zwei Dutzend Europäische Otter wurden seit 1988 im Rahmen eines wohl vorbereiteten Wiederansiedlungsprogramms in die Freiheit entlassen. Sie haben dort nicht nur ihren »alten« Lebensraum wieder erfolgreich in Besitz genommen, sondern - und dies lässt hoffen - inzwischen wenigstens fünf Jungtiere groß gezogen«, so Dennis Lammertsma, der holländische Projektbetreuer. Der erste im Schaugehege des Nationalparks Bayerischer Wald im Mai 2004 geborene Jungotter wurde nun ausgewählt, um sein Gehege bei Altschönau mit der freien Wildbahn in den Niederlanden zu vertauschen. Nach einer etwa einwöchigen holländischen Quarantäne mit Gesundheitscheck wird er anschließend freigelassen und bald sein neues Revier erkunden.

Grenchner Tagblatt - 29. Nov. 2005
Bartgeier Folio hat seinen Sender verloren
Die Streifzüge des Bartgeierweibchens Folio können nicht mehr per Satellit überwacht werden. Der Jungvogel, der am 11. Juni im Nationalpark ausgesetzt worden war, hat bereits am 9. August den an seinem Rücken befestigten Sender verloren. Dank weiss markierten Flügel- und Schwanzfedern lässt sich Folio aber trotzdem relativ leicht beobachten. Gesehen wurde der Vogel im September und Oktober im Voralberg, im Tirol und im Unterengadin. Der Versuch, den Vogel mit einem neuen Sender zu bepacken, scheiterte. Folio hätte den Sender zwei Jahre lang tragen sollen. Folio war zusammen mit dem aus dem Waadtländer Zoo La Garenne stammenden Weibchen Natura am 11. Juni im Nationalpark ausgesetzt worden. Die beiden, die am gleichen Tag geschlüpft waren, wurden als erste Schweizer Bartgeier mit einem Satellitensender ausgestattet.

Südtirol Online - 28. Nov. 2005
„Nachhaltige Jagd“ - Neues Buch von Michl Ebner
Seit 20 Jahren gibt es die Intergruppe „Nachhaltige Jagd, Biodiversität und Ländliche Aktivitäten“ im EU-Parlament. Anlässlich dieses Jubiläums stellt der Präsident der Intergruppe, der Südtiroler EU-Abgeordnete Michl Ebner am Montag Nachmittag, sein Buch mit dem Titel „Nachhaltige Jagd“ vor. Wenige Themen erhitzen die Gemüter so sehr wie die Jagd. Deshalb ist Sachlichkeit, Information und wissenschaftliche Arbeit überaus notwendig. In diesem Buch können Sie nachlesen, wie im EU-Parlament zu diesen Fragen diskutiert, gestritten, gerungen und nach Lösungen gesucht wurde. Ein Nachschlagwerk für Jäger und Nichtjäger, für Journalisten und Politiker“, schreibt der Europaparlamentarier in seinem Buch.

B.Z. - 25. Nov. 2005
Das Elend der Box-Bären
Ein provisorischer Boxring irgendwo in Südchina. Doch hier stehen sich keine Menschen gegenüber. Hier werden zwei verkleidete Kragenbären unter Qualen zu einem Schaukampf gezwungen. Die Bären sind mit einem Seil zusammengebunden, das in ihren blutenden Nasen mit einem Metallring verankert ist. Schauplatz der täglichen Tierquälerei ist der Bären-Wildpark im chinesischen Xiongsen. Die Bärenkämpfe sind eine der Hauptattraktionen, die Zuschauer sind Schulkinder und Touristen. Den Tieren werden alle Fangzähne gezogen, die Krallen bis aufs Blut geschnitten. Mit drei Jahren sind sie zu alt fürs Boxen - und werden weggesperrt.

Wochenspiegel - 28. Nov. 2005
Wenn die Orcas kommen ...
Wenn die Orcas kommen... dann flüchten die Thunfische. Davon können die Fischer auf den Kanaren ein Lied singen. Schon seit Jahren beklagen sich die Thunfischfänger darüber, dass die Schwertwale die Thunfische erschrecken und ihnen mehr als einmal schon die Beute im wahrsten Sinne von der Angel geschnappt haben. Die kanarischen Gewässer stehen europaweit an der Spitze, was die Artenvielfalt von Meeressäugern angeht. Die ersten Aufnahmen einer vierköpfigen Orca-Familie in unmittelbarer Nähe der Südküste Gran Canarias gelangen jetzt der Organisation Tenerife Conservación. Die Orcas befanden sich etwa sechs Meilen vor der Küste von Mogán, als die Forscher sie entdeckten. Die Organisation Tenerife Conservación bietet Interessierten die Möglichkeit, an Bord der Yacht Monachus, die ihr von der Universität Las Palmas zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt wurde, an einem Artenschutz- und Forschungsprojekt teilzunehmen. Die Forschungskampagnen werden ein bis zwei Wochen dauern und sich auf die Suche nach Schnabelwalen und die Sammlung weiterer Daten über Grindwale und Tümmler konzentrieren.

innovations report - 25. Nov. 2005
Neu entdeckte Schmetterlingsart nach Hans-Olaf Henkel benannt
Ein indonesischer Falter heißt künftig nach Hans-Olaf Henkel, der von Juli 2001 bis Ende November 2005 die Leibniz-Gemeinschaft führte. Wolfgang Wägele, Direktor des Bonner Museums Koenig, des Leibniz-Instituts für terrestrische Biodiversität und eines der 84 Mitgliedsinstitute, überraschte die Gäste der Leibniz-Jahrestagung gestern mit dieser Nachricht. Bracca olafhenkeli Stüning, 2005 ist der Name der neu entdeckten Schmetterlingsart. Bisher waren von dieser Gattung 26 Arten bekannt, die alle auf Südostasien und Australien beschränkt sind. Das Insekt gehört zur Nachtfalterfamilie der Geometridae, zu Deutsch oft "Spanner" genannt wegen der eigenartigen Fortbewegungsweise der Raupen.

Berliner Morgenpost - 30. Nov. 2005
Auch Affen sprechen Dialekt
Nicht nur Menschen sprechen Dialekt, auch bei den Affen ist die "Sprache" regional unterschiedlich. "Die Unterschiede zwischen dem Schnattern der Affen sind wie Dialekte bei Menschen", sagte der japanische Verhaltensforscher Nobuo Masataka. Der Nachweis gelang mit Aufnahmen von zwei unterschiedlichen Gruppen von Rotgesichtsmakaken. Eine Gruppe bestand aus 23 Makaken, die auf der südjapanischen Insel Yakushima lebten. Als Vergleich dienten 30 Makaken, die zu derselben Gruppe zählten, vor 50 Jahren aber auf den Ohira-Berg in Zentraljapan wanderten. Das Schnattern der Affen auf der Insel Yakushima reichte in wesentlich höhere Frequenzbereiche als die Laute ihrer Artgenossen auf dem Berg.

AP, 27.11.
Australien will zum Schutz von Korallen Seesterne töten
Zum Schutz des weltberühmten Korallenriffs Great Barrier Reef will die australische Regierung zahlreiche Seesterne töten lassen. Die Tiere ernähren sich von Korallen. Umweltminister Ian Campbell erklärte am Montag, in den kommenden zwei Jahren sollten die Seesterne von touristisch besonders attraktiven Abschnitten des Riffs entfernt werden. Diese Arbeit werde ein Tourismusverband übernehmen, der dafür 600.000 australische Dollar von der Regierung erhalten werde.

natur+kosmos - 23.11.2005
Künstliches Weiß aus Schneekanonen hat seinen Preis
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=753086
Winterzeit ist Skifahrzeit, doch in vielen Wintersportorten geht der Schnee aus. In der Not setzen die Veranstalter auf Kunstschnee und richten damit in der sensiblen Bergwelt großen Schaden an, berichtet die Zeitschrift natur+kosmos in ihrer Dezemberausgabe.
 
WWF – 23. November 2005
Der WWF verurteilt die wiederholte Absicht der Eidgenossen, die Berner Konvention zu lockern und die Jagd auf Wölfe wieder zu erlauben.
http://panda.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02778/
Der WWF kritisiert den erneuten Vorstoß der Schweiz, die Berner Konvention zu lockern und die Jagd auf Wölfe zu erleichtern. „Der Antrag ist nach wie vor unbegründet und überflüssig“, sagt WWF-Experte Frank Mörschel. „In der Schweiz lebt erst seit 1994 wieder eine kleine Wolfspopulation, und auch in anderen Ländern ist die Situation für Wölfe nicht rosig.“ Die Schweiz hat anlässlich der 25. Konferenz zur Berner Konvention, die vom 28. November bis 1. Dezember in Straßburg stattfindet, eine Lockerung des Schutzstatus für Wölfe beantragt. Im vergangenen Jahr war ein gleich lautender Antrag der Schweiz vertagt worden. Der WWF fordert die 45 Mitgliedsstaaten der Berner Konvention auf, den Vorstoß der Schweiz abzulehnen.
 
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - 22.11.2005
Schüler aus Israel und Deutschland als "Botschafter der Umwelt" - DBU-Projekt für Völkerverständigung
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=752944
Der erste Baum ist gepflanzt - nun können Hege und Pflege beginnen, nicht nur in Osnabrück! Als "Botschafter der Umwelt" engagieren sich seit heute Schüler israelisch-deutscher Partnerstädte aktiv für den Wald und damit für den Umweltschutz.
 
Conservation International
@
zoo-information.de" target="new">Tambopata Breeding Projects Take Flight
Macaws in South America are under pressure from habitat loss, hunting, and the pet trade. Through a breeding project at the Tambopata Research Center in Peru, scientists are helping to hand-raise macaw chicks that otherwise would not survive.

ENN – 30. November 2005
Fish Removal Aiding Native Species
Efforts to remove non-native fish from parts of the Colorado River appear to be working, with rising numbers of native fish being reporte