 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Anja Schulze Marco Smeets Dr. Silke Sorge Melanie Witte |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 293 vom 24. November 2005 | | Liebe Leser, während die Besucherzahlen in den Zoos sich dem üblichen Jahrestief nähern, zieht es die Zoo-Fans zunehmend vor die Mattscheibe. Dort wird es langsam unübersichtlich: MDR: "Elefant, Tiger & Co." wöchentlich aus Leipzig ARD: seit 4.10. wochentäglich zwei Folgen "Elefant, Tiger & Co." MDR: wöchentlich "Safari zu Hause" - Zoos in Ostdeutschland NDR: wöchentlich "Zoogeschichten" - Zoos in Norddeutschland Eins festival: 3x wöchentlich "Ein Doc für alle Felle" (Zoo Dortmund) 3Sat / ZDF.info: monatlich eine Folge "Zoo-Geschichten" - Zoos in Europa ..ohne Anspruch auf Vollständigkeit... In der Vorweihnachtszeit kommen nun noch gleich vier neue Folgen "Abenteuer Zoo" zu Duisburg, Teneriffa, Entebbe, Genua & Monaco ab 27.11. im MDR - leider denkbar ungünstig Sonntag Mittag; die ARD hat mal wieder keinen Platz dafür gefunden. Mehr auf der Zoo-AG-Website zur Sendung. Aber damit nicht genug, im neuen Jahr kommt es noch besser: Die ARD erreicht im Dezember den aktuellen Stand bei "Elefant, Tiger und Co.", danach ist "Wie es begann ..." angekündigt. Aufgrund der hohen Einschaltquoten wurde nun beschlossen, eine weitere Zoo-Doku-Soap vom WDR produzieren zu lassen: "Pinguin, Löwe und Co." aus dem Allwetterzoo Münster ab 2. Januar wochentäglich 50 Minuten(!) in der ARD. Jedenfalls ist unsere TV-Rubrik auch künftig gut gefüllt. Für die Zoos wäre die Austrahlung all dieser Sendungen im Frühjahr sicher besser, damit sich viele Zuschauer auch auf den Weg in den echten Zoo begeben. Die Sender hingegen erhoffen sich bei schlechtem, kalten Wetter wohl höhere Quoten. Ist der Zoobesuch per Fernbedienung wirklich eine Dauerwerbesendung oder vielleicht doch eine Art Konkurenz, wie in einem Forum zu lesen ist: "Dann kann ich mir die Jahreskarte sparen, im Fernsehen bekommt man ja viel mehr viel direkter mit..."? Zumindest wird die öffentliche Meinung über Zoos - gerade auch durch die offene Berichterstattung hinter den Kulissen und sogar bei Problemen - ganz gehörig aufpoliert. Und das allein ist auch schon etwas wert. Wo wir beim Fernsehen sind: Erinnern Sie sich an meine Bemerkungen zum Goldhähnchen-Film, der im WDR lief? (Ausgabe 286)? Falls Sie den Eindruck hatten, ich hätte mich darüber zu künstlich aufgeregt, können Sie sich nächste Woche ein eigenes Bild von einer "modernen Dokumentation" machen - gruseln Sie sich hier: >> Mi, 30.11.2005, 11:30-12:15 NDR, Von kleinen Vögeln und großer Wissenschaft << NDR-Text: "Das NDR Fernsehen zeigt den neuesten Film der französischen Filmemacherin Catherine Garanger. Das Filmgeschehen wird von diesem Zugvogel in der Ichform erzählt, vor allem, was mit ihm so alles in der Vogelwarte Rybatschi geschieht. Dort werden seit Jahrzehnten Zugvögel beringt. Das Wintergoldhähnchen setzt sich im Film mit dem auseinander, was die Wissenschaftler für unbedingt notwendig halten und dem was nach Meinung der Vögel für sie damit an Strapazen verbunden ist; Strapazen, die oft genug erst mit dem Tod der Tiere enden." Ach ja, Politik gab es auch diese Woche: Kanzlerin wurde eine Naturwissenschaftlerin und ehemalige Umweltministerin. Verkehrsminister wurde ein als Zoo-Freund bekannter bisheriger Oberbürgermeister. Demnächst Zoo-Wegweiser auf den Autobahnen, wie bei unseren niederländischen Freunden längst üblich? Ein Schelm, wer hier erneut Ironie vermutet. Dirk Petzold (Anstelle der Zukunftsmeldung. Lassen Sie Ihre Phantasie mal wieder spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.) | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | | | Zoos und Tierparks | TVmatrix - 22.11.2005 Nach "Elefant, Tiger & Co." eine Doku aus dem Zoo Münster Im neuen Nachmittagsprogramm der ARD ist die Zoo-Dokuserie "Elefant, Tiger & Co." ein Quotenhit. Nun bekommt auch der Allwetterzoo Münster eine eigene Doku. Die Umstellung des Nachmittagsprogramms hat sich für die ARD gelohnt: die Dokuserie "Elefant, Tiger & Co." aus dem Leipziger Zoo ist ein Publikumsrenner: Mit teils deutlich über 2 Millionen Zuschauern und Marktanteilen über dem Monatsschnitt kann die Sendung sogar mit den Zahlen der Gerichtsshows mithalten. Am 23. Dezember läuft die vorerst letzte Folge im Ersten. Doch vom Erfolg ermutigt, wagt sich die ARD nun auch in den Allwetterzoo Münster vor und lässt vom WDR die neue Serie "Pinguin, Löwe & Co." produzieren. Die Zoo-Doku läuft ab dem 02. Januar 2006 täglich um 16:10 Uhr 50 Minuten lang. Im Allwetterzoo Münster, der über 30 Hektar groß ist, leben über 4000 Tiere. Neben einem Tropenhaus bietet der Zoo als besondere Attraktionen ein Delphinarium, ein Afrikapanorama, ein Affricaneum, ein Polarium sowie ein großes Aquarium. Quelle: Das Erste, Allwetterzoo Münster Der Tagesspiegel - 19. Nov. 2005 Tiere sind auch nur Menschen Mit der Doku-Soap Elefant, Tiger & Co. kommt zusammen, was zusammenpasst: der Zoo Leipzig und das Fernsehen. Interview mit Zoo-Direktor Jörg Junhold. Jörg Junghold, Direktor: "2003 wurde unser Zoo 125 Jahre alt. Da haben wir den MDR gefragt, ob er sich nicht eine Reportage aus diesem Anlass vorstellen könnte. Es wurden dann elf Folgen à 15 Minuten vereinbart, die die Geschichte des Zoos vorstellen sollten. Dann kam der MDR auf die Idee, alles ganz anders zu machen. Wir mussten uns öffnen. Und das geht nicht ohne Vertrauen. Wir wussten ja nicht, was am Ende gesendet werden würde. Heute wissen unsere Fernsehleute manchmal mehr und früher als ich, was sich im Zoo abspielt, weil sie überall ihre Fühler haben. Inzwischen rufen die Pfleger die Fernsehleute an, wenn sie glauben, dass etwas interessant sein könnte. Einmal pro Woche setzen wir uns zusammen, um Themen zu besprechen. Denn nicht zuletzt geht es auch um das Image des Zoos. Zu unseren Kernthemen zählen Artenschutz und bedrohte Tierwelt. Natürlich wollen wir, dass auch diese Themen auftauchen. Peter Gütte, Redakteur: Es gibt gewissermaßen eine stille Abmachung: Entweder wir vom Fernsehen packen es beim ersten Mal, oder aus der Geschichte wird nichts. Also: Alles ist authentisch. Wir geben dem Ganzen natürlich eine dramatisierte Struktur aber wir fügen nichts hinzu. Wir haben uns schon überlegt, ob wir zeigen sollen, wenn ein Löwe oder ein Eisbär eingeschläfert werden muss. Wir waren uns nicht wirklich sicher, ob der Zuschauer es schlucken würde, wenn wir zeigen, wie Meerschweinchen verfüttert werden oder eine ganze Ziege. Wir haben gedacht, jetzt kommen körbeweise empörte Briefe. Aber ganz das Gegenteil. Die Leute wollen zwar heile Welt sehen, aber man kann ihnen auch die Wahrheit zeigen. Ich finde das großartig. mephisto 97.6 - 18. Nov. 2005 Zoo bekommt zwei neue Elefanten Der Leipziger Zoo soll zwei Elefanten aus Hamburg bekommen. Nach Zooangaben werden die beiden Asiatischen Elefanten Mitte kommenden Monats nach Leipzig gebracht. Die Elefantenkuh und ihre Tochter sollen die Leipziger Herde vergrößern und das Zusammenleben verbessern. Eine Herde brauche Elefanten unterschiedlichen Alters, um Konflikte zu vermeiden, so der Zoo. Kieler Nachrichten - 18. Nov. 2005 Zwei Hamburger Elefantendamen ziehen nach Leipzig um Zwei Elefantendamen aus Hamburg werden voraussichtlich Mitte Dezember in den Leipziger Zoo umziehen. Die 32 Jahre alte "Saida" und ihre 9 Jahre alte Tochter "Salvana" sollen zu einer ausgewogenen Sozialstruktur in der Leipziger Herde beitragen. Dort leben bereits vier Elefantenkühe im Alter von 20, 23 und 53 Jahren, wie der Leipziger Zoo am Freitag mitteilte. Zudem lebt ein dreieinhalb Jahre alter Elefantenjunge im Gehege. "Salvana" wird nur vorübergehend in Leipzig bleiben - bis sie trächtig ist Wormser Zeitung Experte soll Maya helfen Heidelberg. Um zu beraten, wie dem geschwächten Elefanten geholfen werden kann, hat der Zoo den Elefantenexperten Alan Roucroft aus Großbritannien zugezogen. Planung und Bau Hannoversche Allgemeine - 22. Nov 2005 Projekt Yukon Bay ist für 2006 gestorben Zoo-Geschäftsführer Klaus-Michael Machens hat sich von seinen Plänen verabschiedet, mit dem Bau der Alaskalandschaft Yukon Bay im November 2006 zu beginnen und 2008 fertig zu werden. Hintergrund ist die Weigerung von Regionsverwaltung und -politik, erforderliche Planungskosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro im Etat zu verankern. Das wirft das Projekt in jedem Fall um mindestens ein Jahr zurück, sagt Machens. Beerdigen will er es allerdings vorläufig nicht. Wir setzen bei der Finanzierung in erster Linie auf ein Investorenmodell. Danach würde ein Finanzier Yukon Bay bauen, der Zoo würde es nach und nach zurückkaufen. Für den Betrieb erhält der Tierpark drei Millionen Euro von der Region. Das geht aus dem Wirtschaftsplan hervor, den der Aufsichtsrat in nichtöffentlicher Sitzung debattiert hat. Eintrittspreiserhöhungen sind derzeit nicht vorgesehen, allerdings schließt der Zoo geringe, punktuelle Korrekturen nicht aus. Für baulichen Unterhalt ist im Wirtschaftsplan eine Million Euro vorgesehen. Unter anderem stehen Sanierungsarbeiten am Gorillaberg und im Tigerhaus an. Das allerdings reicht bei weitem nicht, um den Sanierungsstau zu beheben. Er liegt nach Angaben des Zoos ohne die Kosten für Yukon Bay bei 25 Millionen Euro. Unter anderem nagt der Zahn der Zeit heftig am Verwaltungsgebäude dort haben Mitarbeiter kürzlich zum wiederholten Male Rattennester beseitigt. Bote der Urschweiz - 19. Nov. 2005 «Bauernhof» zügelt nicht Die Gedankenspiele, das altehrwürdige Gasthaus «Bauernhof» in den Tierpark zu verpflanzen, sind in einem frühen Stadium beendet worden. Der Gemeinderat ist zum Schluss gekommen, dass der finanzielle Aufwand für eine solche Verschiebung viel zu gross wäre. Auch von Seiten des Kantons war die Begeisterung für das Projekt nicht vorhanden, wie eine Nachfrage des «Boten» beim Baudepartement ergab. Aktionen Kölner Stadt-Anzeiger - 18. Nov. 2005 Nachts im Aquarium Um die langen Nächte zu vervollständigen, steht dem Kölner Zoo am 19. November die zweite lange Nacht im Aquarium ins Haus. Von 19 bis 1 Uhr können Besucher die Bewohner der Aquarien und Terrarien genauer unter die Lupe und teilweise auch mal in die Hand nehmen. Unter dem Motto Froschrufe im Tropenwald: Das nächtliche Leben der Amphibien kann der Besucher über einen Touch-Screen die Gesänge verschiedener exotischer Frösche abrufen und sich so wie mitten in den Tropen fühlen. Naumburger Tageblatt - 20. Nov. 2005 Expedition ins Tierreich - 55 Jahre Magdeburger Zoo Expedition ins Magdeburger Tierreich: Zu seinem 55. Geburtstag lädt der Zoo der Landeshauptstadt heute (Sonntag) zu einer besonderen Veranstaltung in sein Giraffenhaus. Unter dem Titel «Werners Zootreff» gibt es einen Diavortrag und einen Rundgang durch den Zoo. Im Mittelpunkt stehen die Veränderungen im Tierbestand und die noch teilweise vorhandenen Bauten aus der Gründerzeit. Durch die Veranstaltung führt Werner Sauer, der mehr als 30 Jahre im Dienste des Magdeburger Zoos stand. HaffZeitung - 18. Nov. 2005 Experte berichtet über fliegende Mäuse Das Interesse an Fledermäusen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Der Vormarsch in den Köpfen der Menschen wird auch durch die wachsende Zahl an Fledermauskundlern deutlich, die sich um den Schutz und die Erhaltung der Fledermausbestände bemühen. Wo mitunter unbemerkt die zum Teil sehr seltenen und streng geschützten fliegenden Säuger leben und was zum Schutz der Fledermäuse im Uecker-Randow-Kreis bereits getan wird, können Interessenten am Freitag, 25. November, bei einem Vortrag des Fledermausexperten im Ueckermünder Tierpark erfahren. Märkische Oderzeitung - 22. Nov. 2005 Bärenbaby lässt Zoo boomen In den USA grassiert das Panda-Fieber. Innerhalb von nur zwei Stunden hat der Zoo in der Bundeshauptstadt Washington auf seiner Internetseite mehr als 13.000 Eintrittskarten für den ersten öffentlichen Auftritt des vier Monate alten Panda-Babys "Tai Shan" verkauft. Der kleine Bär soll am 8. Dezember seiner Fangemeinde präsentiert werden, die ihn bisher nur auf Zeitungs- und Fernsehbildern bewundern konnte. Die Tickets für das Debüt waren so schnell vergriffen, dass bereits einige Stunden später der Handel beim Internet-Auktionshaus eBay florierte. Hier wurden Karten zu einem Preis ab 75 Dollar (rund 64 Euro) versteigert. Nachwuchs Express.de - 22. Nov. 2005 Kaiman-Nachwuchs im Zoo Nachwuchs im Regenwaldhaus des Krefelder Zoos. Sechs süße Glattstirnkaimane sind aus ihren Eiern geschlüpft. An einem Julimorgen zeigten sich erste Risse in den Schalen. Wenige Stunden später erblickten sechs kleine Reptilienschnauzen quäkend das Tageslicht. Jetzt wurden die Kleinen vorgestellt. Diese Art ist äußerst selten. Noch nie sind Glattstirnkaimane in Gefangenschaft geschlüpft, das ist eine kleine Sensation, freut sich Zoo-Direktor Wolfgang Dreßen. Mit ihren 20 cm sind die Kleinen mittlerweile allein auf der Pirsch. Ein Autohaus hat zur Einführung des neuen Cayman-Modells die Patenschaft für die grünen Flitzer übernommen. Westdeutsche Zeitung - 18. Nov. 2005 RÜSSEL-TAGEBUCH: Kibos Ziel - jeden Tag ein Kilo mehr Wuppertal. Für die nötige Aufregung im Elefantenhaus sorgt der quirlige Nachwuchs in Gestalt von Bongi und Halbbruder Kibo. Ihr Leib- und Magengericht ist nach wie vor die Muttermilch und wird es auch noch eine lange Zeit bleiben. "Bis zu drei Jahren dauert es, bis die Jungelefanten von der Muttermilch vollständig entwöhnt werden. In manchen Zoos stillen die Mütter ihre Jungen sogar noch länger", erklärt von Gilsa. Der Nährstoffgehalt ist immens, Kibo schafft es auf dieser Ernährungsgrundlage, jeden Tag ein Kilo zuzunehmen. Bongi hingegen hat bereits entdeckt, welche kulinarischen Genüsse die Welt sonst noch so zu bieten hat und probiert mit ihren Milchzähnen bereits Mamas Kraftfutter. Berliner Morgenpost - 19. Nov. 2005 Rotscheitelmädchen sind Mangelware Berlin. Die Affenpfleger sind sich sicher: Es ist ein Junge. Tierpark-Tierarzt Andreas Pauly aber hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: Vielleicht ist es doch endlich mal ein Mädchen. Es käme einem Wunder gleich, denn seit 1999 wurden im Gehege der Rotscheitelmangaben ausschließlich Jungs geboren - bislang 15 Tiere. Ob der jüngste Neuzugang, geboren am 1. November, diese Tradition zu brechen vermag, wäre zwar mit einem Blick zu sehen. Muttertier Gongola preßt ihr Junges derzeit aber noch so fest an sich, daß sich alle Neugierigen in Geduld üben müssen. "Weil europaweit nur 70 Tiere in Zoos gehalten werden, können wir immer wieder mal einen abgeben", sagt Andreas Pauly. Dazu kommt, daß sich der 14köpfige Männertrupp im Berliner Tierpark außergewöhnlich gut versteht. Überhaupt keine Probleme mit der Gruppe haben derweil die zwei Hennen im Korb, die Weibchen Gongola und Angeles. Neue OZ Online 23. Nov 2005 Giraffennachwuchs im Osnabrücker Zoo Wir nennen ihn vorläufig Hans im Glück, denn wir hatten zuerst große Sorge, ob der kleine Knirps es schafft, sagt Revierleiterin Petra Kunze. Doch anderthalb Wochen nach seiner Geburt zeigt das Baby, dass es ein gesunder und neugieriger Giraffenbulle ist.Der namenlose Langhals ist die dritte Giraffengeburt im Zoo, Vater aller Babys ist der Giraffenbulle Edgar. Am 29. Dezember 2003 brachte Ursula ihren Sohn Muran zur Welt, am 5. Juli dieses Jahres bekam Giraffendame Diana ihre Tochter Kwambiri. Einen Tag vor der Geburt des jüngsten Giraffenkindes wurde Muran an den Zoo Amersfoort in den Niederlanden abgegeben. Der Grund: Der Jungbulle hatte die ersten Rangeleien mit seinem Vater Edgar begonnen. Zufall oder tierischer Instinkt: Stunden, nachdem ihr Erstgeborener Muran fort war, setzen bei Mama Ursula die Wehen ein. Wie soll das kleine Giraffenbaby heißen? Zoo-Mäzenin Ursula Heinemann schlägt drei Namen vor: Dayo (Die Freude kommt), Shakir (dankbar) oder Shuja (mutig). Seit dem 10. August 2001 gibt es die die Edgar-und-Ursula-Heinemann-Stiftung. Sie dient speziell dem Schutz afrikanischer Tiere - insbesondere von Giraffen. Die Stifter, Senator Dipl.-Ing. Edgar Heinemann und seine Frau Ursula hatten sich schon zuvor über viele Jahre im Zoo engagiert. Mit ihrer Hilfe konnte auch das erste Giraffenhaus gebaut werden. Es war der Beginn der afrikanischen Anlage Samburu. presse-service.de - 23. Nov 2005 Schneeweißes Lama geboren Ein schneeweißes Lama erblickte in der letzten Woche im Magdeburger Zoo das Licht der Welt. Die Anstrengungen des Lamahengstes "Petzi Power" haben sich gelohnt. Das schneeweiße Tierkind lässt viele Zoobesucher entzückt vor der Tieranlage stehen bleiben. Der kleine Lamahengst bleibt in Mutternähe und wird noch über drei Monate gesäugt. Das spielende Lamakind ist jetzt sehr gut zu beobachten. Lamas sind ausgesprochene Trekking-Spezialisten. Bereits vor 4500 Jahren haben Indios Lamas aus den wilden Guanakos domestiziert und seitdem sind Lamas wichtige Nutztiere. Berliner Morgenpost - vor 23. Nov 2005 Eiskalt erwischt Sie stehen erst seit wenigen Tagen auf ihren dünnen Beinchen im Leben und finden Berlin ist viel zu kalt. Die Leierhirsch-Kälber sind nicht an ein Leben in so nördlichen Regionen angepaßt.Zum Glück wartet abends ein warmer Stall auf die Leierhirschkälber. RP-Online - 17. Nov. 2005 Zoo bietet Besuchern ausgefallene Speisen an Ein bisschen makaber ist das schon. Ausgerechnet der Safari-Park von Chiang Mai im Norden Thailands, der am 1. Januar eröffnet wird, will seine Besucher mit exotischen Speisen beköstigen. Auf dem Speiseplan stehen Zebra- und Giraffenfleisch, Krokodile, Heuschrecken und Insekteneier. Tierschützer warfen den Betreibern Geschmacklosigkeit vor. Der Vize-Minister erklärte jedoch, es stünden keine gefährdeten Arten auf dem Menü. Die Planungen seien rechtlich nicht zu beanstanden. Deutsche Welle - 21. Nov. 2005 Marketingidee Hundeburger Ein Safaripark im Norden Thailands wird ab Januar die Touristen in Scharen anlocken. Sie sollen dort Zebra, Hund und Insekten als Delikatessen vorgesetzt bekommen die Idee eines Kopfvirtuosen, die nach hinten losging. Das nächtliche Treiben von Jaguars, Panthern, Nilpferden und weißen Tigern von engen Pfaden und Schienenbahnen aus zu beobachten kann man fast nirgends auf der Welt. Ab dem 1. Januar 2006 wird es in Thailand möglich sein. Dann nämlich eröffnet der Chiang-Mai-Nachtsafari-Park im Norden Thailands seine Tore. 100 Tierarten nennen den Safaripark ihr neues Zuhause. Viele weitere Tiere sollen den 726 nach Chiang Mai aus der ganzen Welt folgen, darunter aus Australien und Kenia. Thailands Premierminister Thaksin Shinawatra selbst besuchte Kenia vor zwei Wochen, um ein Fauna-Abkommen mit dem Land abzuschlie²en. 175 Tiere bekam er, darunter Hyänen und Wildebeest. Dafür schickt Thaksin Elefantentrainer und 800.000 Euro für Naturschutz nach Nairobi. Dadurch, dass die zwei Länder diesen Handel als Tausch und nicht als Verkauf definieren, verletzten sie nicht das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES). Plodprasop Suraswadi, der gro²spurige Projektleiter des Parks und Mitarbeiter im Umweltministerium, hat ein gewaltiges Vorstellungsvermögen. Eine Idee ist ein exotisches Restaurant im Safaripark, das Touristen für viel Geld ein dreigängiges Menü für rund 90 Euro Delikatessen wie Zebra, Schlangenblut, Hundeburger und gegrillte Insekten auftischt. Doch die Idee war vielen Tierliebhabern zuviel. Aus Kenia selbst kam die heftigste Reaktion. Man würde sich nun den Handel noch einmal überlegen müssen, so der Kenya Wildlife Service, der die dortigen Nationalparks unterhält. Der Internationale Tierschutzfonds war entsetzt über das Vorhaben. Selbst thailändische Tierschützer empörten sich. Express - 19. Nov. 2005 Aus für FlusspferdPärchen: 30 Jahre keinen Sex: Lothar wandert aus! Trauriges Ende einer Flusspferd-Ehe. Nach 30 Jahren Dauerkrach hat Bulle Lothar die Schnauze gestrichen voll. Der Krefelder Zoo reichte für das Zwergflusspferd-Pärchen die Scheidung ein. Die beiden Schwergewichte waren 1976 im zarten Alter von einem Jahr im Krefelder Zoo zwangsverheiratet worden. Die beiden sind irgendwie nicht richtig warm miteinander geworden. Am Ende konnten wir die beiden überhaupt nicht mehr zusammen lassen, weil sie sich mit ihren scharfen Zähne ernsthaft verletzen können, berichtet Kuratorin Cornelia Bernhardt vom Krefelder Zoo. Der geschiedene Ehegatte wurde an einen tschechischen Zoo vermittelt. Ein echtes Männerparadies mit vielen einsamen Flusspferd-Frauen. Und was passiert mit Sophie? Die Gute wird ihre Blätter wohl erst einmal alleine kauen müssen. Ein potenzieller neuer Partner soll erst nach einer Erweiterung der Anlage nach Krefeld kommen. WDR - 18. Nov. 2005 30 Jahre Dauerkrach: Fusspferde geschieden Es wuchs nicht zusammen, was auch einfach nicht zusammengehörte. Nach fast 30 Jahren Dauerkrach wurde die "Ehe" der Zwergflusspferde Lothar und Sophie im Krefelder Zoo endgültig geschieden. Berliner Kurier - 18. Nov. 2005 Schwein gehabt: Kurier-Leser verhindern Pekari-Massaker "Oink! Oink!" Das ist Pekari-Sprache, heißt: "Danke, liebe KURIER-Leser!" Denn die retteten die beiden südamerikanischen Wildschweine aus dem Berliner Zoo vorm Abschuss. Heute ziehen die Pekaris in ihre neue Heimat nach Gotha um. "Die Tiere sind echte Glücksschweinchen, bekommen im Tierpark Gotha ein großes Gehege", freut sich Zoo-Kurator Heiner Klös. Sachsen Fernsehen Chemnitz - 20. Nov. 2005 Rückzug ins warme Tropenhaus Nachdem nun auch in Chemnitz der Winter einzieht, sind die Wasserschweine aus dem Tierpark Chemnitz in ihr warmes Domizil, dem Tropenhaus zurück gekehrt. Sie haben ihre erste Freiluftsaison auf der neuen Südamerika-Anlage verbracht. Die drei Wasserschweine haben von ihrem beheizten Innenquartier am Freitag Besitz ergriffen. Für das im September geborene Jungtier eröffnet sich somit eine neue Welt. Merkur Online - 22. Nov. 2005 Tiere im Schnee Wer im Winter durch den Tierpark Hellabrunn spaziert, wird staunen, wer sich da alles im Schnee tummelt. Die Kamele legen sich ein dickes Winterfell zu, mit dem sie die kommenden Monate im offenen, unbeheizten Stall überstehen. Robben haben zwar kein Fell, fressen sich dafür aber eine Fettschicht an, die sie im kalten Wasser schützt. Einen richtigen Wintervorrat fressen sich die Winterschläfer unter den Zoobewohnern an, wie die Siebenschläfer, die Fledertiere und die Murmeltiere. Sie schlafen von November bis April, und brauchen die Fettschicht nicht nur als Wärmeschutz sondern auch als Energiespeicher. Natürlich gibt es im Zoo auch die Tiere, die unsere winterlichen Temperaturen überhaupt nicht gewöhnt sind, wie die tropischen Vögel. Sie müssen drin bleiben. Rhein Main Presse - 22. Nov. 2005 Luchs ist wohlauf Wildpark-Besucher in Sorge um Raubkatzen Etlichen Besuchern des Gonsenheimer Wildparks schwante am Wochenende Schlimmes: War etwa mindestens einer der beliebten Luchse getötet worden? Und: Hatte man dem Tier erst das Fell über die Ohren gezogen und dann schön sichtbar im Gehege zum Trocknen aufgehängt? Doch jetzt kommt die Entwarnung: Beide Luchse leben "und erfreuen sich bester Gesundheit", wie Ellen König von der städtischen Pressestelle versichert. "Sie befinden sich auch nach wie vor im Gehege, haben sich aber offenbar versteckt", sagt Ellen König. Das Fell, das im Luchs-Heim von einer Stange baumelt, stammt nicht etwa von einer der Raubkatzen, sondern von einem Stück Damwild, das geschossen wurde. "Das Fell wurde ins Gehege gehängt, damit die Luchse spielen und sich beschäftigen können." Zwei Luchse leben in dem 112 Quadratmeter großen Gehege. Schon lange wünschen sich Mitarbeiter des Tierparks und bei der Stadt sowie viele Besucher ein größeres Heim für die Katzen - doch für die Finanzierung ist kein Geld da. PNN - 21. Nov. 2005 Kritik an Trasse durch den Wildpark Der Verein Wildpark e.V. hat sich vehement gegen Pläne einer Potsdamer Umgehungsstraße durch den Wildpark geäußert. Die Trasse durch den Wildpark ist nach Denkmalschutz- und Landschaftsschutzgesetzen einfach nicht genehmigungsfähig, schreibt Rechtsanwalt Peter Kunz für den Verein. ORF Oberösterreich - 21. Nov. 2005 Entwischte Nasenbären wieder im Linzer Zoo Die Nasenbären, die Anfang Oktober aus dem Linzer Tiergarten entkommen waren, sind wieder zurückgekehrt. Sechs der sieben Ausreißer lagen Montagfrüh in ihrer Schlafbox. Die Tiere dürften in der freien Wildbahn keine trockenen Schlafplätze mehr gefunden haben. Vom einem Nasenbär fehlt weiter jede Spur. Zisch - 18. Nov. 2005 Lemur legt U-Bahn-Verkehr in Lissabon teilweise lahm Ein Lemur, der aus dem Zoo von Lissabon entkam, hat den U-Bahn-Verkehr in der portugiesischen Hauptstadt teilweise lahm gelegt. Der Halbaffe war mehrere Kilometer mit der U-Bahn gefahren, bevor ihn Feuerwehrleute wieder einfangen konnten. Der Zoo von Lissabon reparierte nach der Flucht ein Loch im Zaun, durch das der Lemur wahrscheinlich entkommen war. Mainpost.de - 21. Nov. 2005 Löwe in der Röhre Die junge afrikanische Löwin Ganov muss in einer eigentlich für Menschen geschaffenen Tomografie-Röhre im israelischen Haifa eine Untersuchung über sich ergehen lassen. Der Haifa Zoo scheut keine Mühen um herauszufinden, ob die große Raubkatze an einer Krankheit leidet, die zu einer stetigen Abnahme von Vitamin A im Organismus führt. Dieses Phänomen ist typisch für Tiere, die in Gefangenschaft leben. tagesschau.de - 18. Nov. 2005 Storch "Taisa" kann wieder beißen Dank der Hilfe eines Zahnarztes kann ein Storch in einem japanischen Zoo wieder Fische fangen. Der Schwarzschnabelstorch hatte sich im vergangenen November in Metallschlingen verfangen und dabei den Schnabel abgebrochen. Nun, ein Jahr später, bekam er eine Prothese angepasst, die ihm helfen soll, wieder Gewicht zuzulegen. Ein Zahnarzt habe mit Hilfe eines Dentalklebers eine Prothese angebracht. Schwarzschnabelstörche kommen in Japan in freier Wildbahn seit 1971 nicht mehr vor. Erst im September wurden in der Hoffnung auf eine Wiederbelebung der Art fünf Störche in die Freiheit entlassen. Informationsdienst Wissenschaft Das Überraschungsei im Vogelnest Mit der Hilfe von Blut saugenden Wanzen gelingt es Forschern des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung, Vögeln stressfrei Blut abzunehmen eBund Lemur legt U-Bahn-Verkehr in Lissabon lahm Ein Lemur, der aus dem Zoo von Lissabon entkam, hat den U-Bahn-Verkehr in der portugiesischen Hauptstadt teilweise lahm gelegt welt.de Im "Phaeno" wird jeder zum Forscher Neues Museum in Wolfsburg: Wissenschaft als Spiel für Erwachsene und Kinder - 250 Experimentier-Stationen. Futuristisch wie ein Raumschiff aus einem Film liegt das Gebäude aus hellem Beton der Stararchitektin Zaha Hadid vor dem Bahnhof der Stadt Wolfsburg. Übermorgen wird hier die mit 9000 Quadratmetern größte Experimentierlandschaft Deutschlands eröffnet, in der Anfassen ausdrücklich erwünscht ist. Nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene können hier ihr Talent zum Forschen entdecken. Über 250 Experimentierstationen haben die Ausstellungsmacher in den vergangenen fünf Jahren zusammengestellt und getestet, 40 Ausstellungsstücke sind pure Kunst, aber auch viele Experimente könnten als Kunstwerk durchgehen: Bewußt haben die Ausstellungsmacher auch nur wenige Multimedia-Stationen und Videos angeboten, sie wollen echte Phänomene präsentieren, die nicht nur die Augen, sondern auch das Gehör, vielleicht den Geruch, ganz sicher aber oft den Tastsinn ansprechen. Künstlerischer Kopf von "Phaeno" ist Joe Ansel, ein agiler, freundlicher Amerikaner, der vor fast 30 Jahren das weltberühmte Exploratorium von Frank Oppenheimer in San Francisco mit aufgebaut hat. Seitdem betreute er weltweit 31 Wissenschaftsausstellungen. Artikel aus der niederländischen Presse Dierennieuws 21. November 2005 Schutzmaßnahmen gegen Vogelgrippe http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw38132.htm Die niederländischen Zoos, die außerhalb größerer Städte liegen, werden verpflichtet, alle Vögel präventiv entweder zu impfen oder in Unterständen unterzubringen. Betroffen sind die Zoos, die in Risikogebieten liegen, in denen mit vielen Zugvögeln zu rechnen ist. Es wird erwartet, dass etwa 25 niederländische Zoos vorsorgliche Impfungen durchführen werden. Dierennieuws 21. November 2005 Weißrüsselbären in Wissel http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw38131.htm Der Tierpark Wissel hat aus dem Zoo Debrecen zwei männliche Weißrüsselbären erhalten. Er ist damit einer der wenigen europäischen Zoos, die diese Nasenbär-Art halten. Dierennieuws 18. November 2005 Krallenotternachwuchs in Overloon http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw38061.htm Im Zoo Parc Overloon sind drei Asiatische Krallenotter geboren worden. Die zwei Männchen und das Weibchen erkunden bereits das Gehege und beginnen, an fester Nahrung zu knabbern. Dierennieuws 18. November 2005 40.000 Euro für bedrohte Schildkröten http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw38060.htm Die Zoos des niederländischen Zooverbandes NVD haben im Rahmen der Shellshock-Kampagne 40.000 Euro für Schildkröten-Schutzprojekte sammeln können. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | Pressemitteilungen teilweise gekürzt. Hinweis: wir können max. 10 Bilder einbauen und müssen dafür eine Auswahl treffen | Zoo Duisburg, 23.11.05 Kleine Drachen neu im Zoo Obwohl nur in tropischen und subtropischen Breiten zu Hause, kennt auch der hiesige Nicht-Zoologe die urtümlichen Mini-Saurier, die sich seit Millionen Jahren (fast) unverändert in die Neuzeit hinüber retten konnten: Aus den abgelegenen Bergwäldern Ostafrikas traf vor wenigen Wochen ein Paar (Mellers-) Chamäleons am Kaiserberg ein. Die fast einen halben Meter langen Baumbewohner tragen zwar keine spitzen Hörner, dafür aber beeindrucken sie durch große, beschuppte Seitenlappen am Hinterkopf, die bei Erregung wie Elefantenohren aufgestellt werden können. Beide afrikanischen Schuppenkriechtiere leben zur Zeit in einem geräumigen Terrarium in der Krokodilhalle des Aquariums und freuen sich nicht nur über ein morgendliches Brausebad, sondern ganz besonders über die im Anschluss daran gereichten Riesenheuschrecken
Tierpark Nordhorn, 23.11.05 Wachskerzendrehen am 1. Adventswochenende im Tierpark Bereits zum 11. Mal laden die Frauen des Imkervereins Nordhorn am Samstag, den 26.11 von 13.00 bis 17.00 Uhr und am Sonntag, den 27.11. von 10.30 bis 17.00 Uhr zum traditionellen Wachskerzendrehen in den Tierpark Nordhorn ein. Als schönen vorweihnachtlichen Brauch zeigen die Imkerfrauen aus Nordhorn auch in diesem Jahr im Schulungsraum der Cafeteria, wie man aus natürlichem Bienenwachs Kerzen von Hand fertigt. Dabei dürfen sich interessierte große und vor allen Dingen kleine Besucher unter Anleitung gerne selbst in der Technik des Kerzendrehens erproben. Als Geschenk sind die kräftig gelben Kerzen daher sehr beliebt. Aufgrund der sehr positiven Resonanz, werden Sonntags im beheizten historischen Vechtehof wieder selbstgebackene Waffeln, Glühwein und warme Getränke vom Förderverein des Tierparks angeboten. Außerdem lesen Vorleser der Euregiobücherei an beiden Tagen zwischen 15 und 17 Uhr Adventsgeschichten für Kinder. Zoologischer Garten Magdeburg, 23.11.05 Schneeweißes Lama geboren Ein schneeweißes Lama erblickte in der letzten Woche im Magdeburger Zoo das Licht der Welt. Die Anstrengungen des Lamahengstes Petzi Power haben sich gelohnt. Das schneeweiße Tierkind lässt viele Zoobesucher entzückt vor der Tieranlage stehen bleiben. Der kleine Lamahengst bleibt in Mutternähe und wird noch über drei Monate gesäugt. Das spielende Lamakind ist jetzt sehr gut zu beobachten. Lamas sind ausgesprochene Trekking-Spezialisten. Bereits vor 4500 Jahren haben Indios Lamas aus den wilden Guanakos domestiziert und seitdem sind Lamas wichtige Nutztiere. Zoo Dresden, 23.11.05 SachsenVerlag-Maskottchen "Esmeralda" unterstützt Giraffentreffen im Zoo Dresden Seit 1994 gibt es sie: "Esmeralda" - das Maskottchen der Gelben Seiten. Neben ihren zahlreichen Aufgaben als PC-Spezialistin, Installateurin oder Weihnachtsfrau hat Esmeralda als Animateurin auf zahlreichen Veranstaltungen dazu beigetragen, dass der SachsenVerlag dem Zoo Dresden einen Betrag von 6.000,- ¬ als erste Rate für eine lebendige Verwandte von Esmeralda übergeben kann. Wilhelma, 23.11.05 Königsmord und Königskinder neuer Seeadler in der Wilhelma Seeadler sind imposante und bedrohte Vögel, fürwahr. In der Wilhelma wurden die herrlichen Vögel lange Jahre gehalten und auch bereits mehrfach nachgezogen. Aber es ist bei Adlern nicht so ganz einfach, etwas für den Arterhalt zu tun. Das letzte Seeadlerpaar in der Wilhelma hatte zwar erfolgreich gebrütet, aber dennoch mit fatalem Ende: Während der Aufzucht des Kükens kam es zum Königsmord. Das wesentlich größere und stärkere Seeadlerweibchen fügte seinem Partner bei einer Auseinandersetzung so schwere Verletzungen zu, dass jede tierärztliche Hilfe zu spät kam. Die Suche nach einem neuen Gatten gestaltete sich schwierig. Eine Verpaarung mit der resoluten und streitbaren Witwe aus eigenem Verschulden wäre äußerst riskant gewesen. Man beschloss deshalb, mit ganz jungen Vögeln neu anzufangen. Das alte Weibchen wurde an einen anderen Zoo abgegeben, wo ein gestandener Seeadlermann auf sie wartete. Die Wilhelma erhielt zunächst ein junges Männchen aus dem Zoo Liberec in Tschechien. Die passende Prinzessin zum Kronprinzen aber lebte in Israel, im Zoo von Ramat Gan. Und wie es mit Königskindern eben so ist: Sie konnten zusammen nicht kommen! Viel Papierkram und noch mehr Geduld waren nötig, bis die Pfleger endlich zusammenlassen konnten, was zusammen gehört! Nun gibt es also wieder ein Paar der majestätischen Vögel in der Wilhelma. Aber es sind eben noch Kinder etliche Jahre werden ins Land gehen bis sich zeigt, ob die Partner gut gewählt sind und erfolgreich brüten werden ... Dortmund, 23.11.05 Kind der Jaguar-Liebe Antonia sucht Paten Die größte südamerikanische Raubkatze ist der Jaguar. Selbstredend wird er auch im Zoo Dortmund gezeigt. Erst 2004 ist aus dem Tierpark Hellabrunn (München) ein neues Jaguar-Weibchen, die schwarze Chica, im Zoo Dortmund eingetroffen. Hier hat sie nun mit dem aus dem Zoo Saarbrücken stammendem Jaguar-Kater Bukas, wie Zoodirektor Dr. Brandstätter ein gebürtiger Saarländer, er-folgreich Nachwuchs gezeugt. Es ist ihr erstes Kind. Für den Zoo bedeutet diese Nachzucht die Fortsetzung der erfolgreichen Tradition. Ein kleines Mädchen ist das Produkt der frischen Jaguar-Liebe. Sie heißt Antonia und wurde bislang von ihrer Mutter gut abgeschottet. Jetzt jedoch ist sie gut zu sehen und tollt in den Jaguar-Anlagen herum. Wer also noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk hat, der kann eine Patenschaft für die kleine Antonia für 250 Euro erwerben. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Zoo zugute. Infos zu Tierpatenschaften gibt es von Veronika Saul, Patentante des Zoos, Telefon (0231) 50 2 86 28 und im Internet www.dortmund.de/zoo. München, 23.11.05 Adventszeit in Hellabrunn Die sogenannte stade Zeit ist im Tierpark alles andere als still. An jedem Adventssonntag ist für unsere Besucher weihnachtliche Unterhaltung geboten. Am 1. Adventssonntag (27.11.05) können im Tierparkrestaurant von 11.00 bis 16.00 Uhr Plätzchen gebacken werden. Am 2. Adventssonntag (04.12.05) kann man im Hauptrestaurant Weihnachtsschmuck basteln (11.00 bis 16.00 Uhr) und der Nikolaus geht durch den Tierpark und verteilt an die Kinder süße Gaben. Am 3. Adventssonntag (11.12.05) werden im Aquarium Weihnachtsgeschichten erzählt (11.00 bis 16.00 Uhr) und am 4. Adventssonntag (18.12.05) können im Tierparkrestaurant wieder Plätzchen gebacken werden (11.00 bis 16.00 Uhr). An allen diesen Sonntagen findet unsere große Tombola statt. Diese setzen wir am 25.12./26.12./01.01.06 und 06.01.06 fort. Losverkäufer sind im ganzen Tierpark zu finden. Die Preisausgabe für die Tombola ist im Bistro am Isareingang. Zoo Leipzig, 22.11.05 Der Zoo Leipzig präsentiert sich ab dem 24. November um 17.00 Uhr auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt. Am gemeinsamen Stand des Zoos mit der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft erfährt der Besucher aber nicht nur allerhand, ihm wird auch geholfen! Wer noch keine Idee hat, welche Freude er seinen Lieben an Weihnachten machen kann, der sollte unbedingt am Stand auf dem Nikolaikirchhof vorbei schauen! Ob ein Plüschtier für die Kleinen oder aber einen Wertgutschein für den nächsten Zoobesuch mit Kind und Kegel, hier ist für jeden etwas dabei. Mit der neuesten DVD von Elefant, Tiger & Co. steht einem gemütlichen Fernsehabend nichts mehr im Wege. Natürlich können sich die Besucher aber auch über den Zoo informieren. Freundliche Zoolotsen erläutern den Gästen gerne, was sich hinter den verschiedenen Entdeckertouren verbirgt. Sie können Tipps und Anregungen für die nächste Betriebsfeier oder für kommende Geburtstagsfeiern geben und sie haben sicherlich auch die ein oder andere Anekdote von Lama Horst und den anderen Zoobewohnern parat. Der Weihnachtsmarktstand vom Zoo Leipzig ist bis zum 22. Dezember täglich in der Zeit von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Tierpark Kalletal, 22.11.05 Weiße und schwarze Katzen Immer wieder hört und liest man davon, dass Besitzer weißer Tiger diese Tiere gezielt weiterzüchten wollen, um damit einen Beitrag zur Erhaltung einer seltenen Tierart zu leisten. Das Motiv für solche Vorhaben ist leicht durchschaubar: weiße Tiger sind ein "Hingucker", sie fallen auf, man kann sie daher gewinnbringend zur Schau stellen. Eine eigenständige Tierart sind weiße Tiger allerdings nicht. Ihnen fehlen bloß Pigmente, also Farbstoffe, und dieser Mangel ist nichts anderes als eine Laune der Natur, eine kleine Änderung im genetischen Bauplan des Lebewesens. Farbliche Abweichungen von der "Norm" sind in der Tierwelt gar nicht selten. Der nächste "Katzenabend" im Tierpark Kalletal findet am Samstag, den 25. September, um 17 Uhr statt. Reservierungen werden unter Tel. 05264 / 242 gern angenommen. Zoo Leipzig, 22.11.05 Tieraffenhaus im Gründergarten vorübergehend geschlossen - Naturnahe Umgestaltung im Inneren des Historischen Gebäudes Seit gestern ist das Tieraffenhaus im Zoo Leipzig geschlossen. Bis zum Jahresende bekommen die Behausungen von Eulenkopfmeerkatzen, Lisztäffchen und Co. einen ganz neuen Charakter. Die Fliesen in den einzelnen Gehegen weichen einem naturfarbenen Putz und die, in die Jahre gekommenen, Gitterstäbe werden durch ein feinmaschiges Gitter ersetzt. Dieses gewährt den Besuchern einen deutlich besseren Blick auf die Tiere. Auch werden die Gehege untereinander zum Teil durch neue flexible Wände getrennt. Dadurch können die Pfleger im Falle der Vergrößerung oder Verkleinerung einer Gruppe, je nach Bedarf eine zusätzliche Trennwand in die Unterkünfte einbauen oder wegnehmen. Naturbaumstämme, die sich von einer Unterbringung, durch den Besucherraum zum nächsten Innengehege erstrecken, sorgen für eine urwaldähnliche Atmosphäre im Haus. Gemeinsam mit dem Entdeckerhaus Arche bildet das Affenhaus ein unverwechselbares historisches Ensemble der Gründerzeit. Der im April 1901 errichtete Bau gehört zum Gründergarten des Leipziger Zoos und steht unter Denkmalschutz. Er wurde seit jeher zur Unterbringung der Tieraffen genutzt. Bevor sie 1936 ihre eigene Affeninsel jenseits der Parthe in Besitz nahmen, lebten auch die Paviane im Affenhaus. Thüringer Zoopark Erfurt, 22.11.05 Bunte Welt im Glas Vom 3. bis 17. Dezember wartet das Aquarium des Zooparkes am Nettelbeckufer mit einem besonderen Highlight auf. Erstmals nach acht Jahren findet in seinen Räumlichkeiten wieder eine große Zierfischausstellung statt. Gezeigt werden Fische der Erfurter Aquarienfreunde e. V. und befreundeter Vereine, die sonst nicht an der Schmalen Gera zu sehen sind. Eine sich am 18. Dezember anschließende Fisch- und Wasserpflanzenbörse bietet Interessenten noch vor Weihnachten Gelegenheit, ihren Traum von einer eigenen Unterwasserwelt wahr werden zu lassen. Bei der Sonderausstellung werden neben den bereits 350 im Aquarium gehaltenen Arten weitere 70 Arten an Süßwasserfischen präsentiert, darunter unter anderen Salmer, lebendgebärende und eierlegende Zahnkarpfen, Malawi Cichliden, luftatmende Labyrinthfische, amerikanische und afrikanische Zwergbuntbarsche sowie Regenbogenfische aus Australien und Neuguinea. Auch dekorative Wasserpflanzen können bestaunt werden. Einen Teil von ihnen stellt der bekannte Wasserpflanzenzüchter Hans Barth aus Dessau für die Ausstellung kostenlos zur Verfügung. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 22.11.05 Hasenbringende Weihnacht Auf eine erfrischend herzliche Art kommt am 2. Advent, den 4.12.2005 um 15.00 Uhr eine Weihnachtsgeschichte von Ulrike Piechota im Bauernhof des Naturschutz-Tierpark Görlitz daher. Sie handelt von Kindern, die sich zu Weihnachten ein Kaninchen wünschen. Wie sagt man das den Eltern am besten, damit der Wunsch auch in Erfüllung geht? Oder sollte man lieber einmal mit den Großeltern reden? Könnte der Lehrer in der Schule helfen? Mit welchem Einfallsreichtum die Kinder dabei vorgehen, entlockt einem schon ein Schmunzeln. Wie Eltern und Großeltern auf diesen Wunsch reagieren und was letztendlich Weihnachten wirklich passiert, wird hier nicht verraten. Schließlich soll es bis zum 2. Advent spannend bleiben. Seit einiger Zeit und mit Lust und Fleiß proben Schüler der Klassen 5 und 10 der Mittelschule Innenstadt unter Leitung von Karin Nitsche dieses Weihnachtsspiel extra für den Naturschutz-Tierpark und freuen sich auf ihren Auftritt. So sind alle, auch die, die sich ein Tier zu Weihnachten wünschen herzlich eingeladen. Dabei können sie sich zu diesem Thema auch fachlichen Rat bei den Mitarbeitern des Tierparks holen. Dann sollten sie allerdings schon um 14.30 Uhr im Naturschutz-Tierpark sein, zur Tierpflegersprechstunde im Heimtierraum. Stadt Krefeld, 22.11.05 Weltweite Erstzucht bei Glattstirnkaimanen im Krefelder Zoo gelungen Im Juni 2005 gab es im Regenwaldhaus des Krefelder Zoos eine kleine Sensation aus sechs von insgesamt 13 gelegten Eiern schlüpften nacheinander quäkende Minikaimane. Die Eier waren etwa drei Monate vorher aus dem Bruthügel auf der Kaimananlage entnommen worden, der von einer der vier im Krefelder Zoo beheimateten weiblichen Echsen gebaut worden war. Zum ersten Mal hatte das etwa 10-jährige Weibchen befruchtete Eier im aus Mulch und Blättern gebauten Bruthügel abgelegt und diese argwöhnisch bewacht. Mit Spannung beobachteten daher die Tierpfleger an einem Junimorgen die ersten Risse in den Eischalen. Nach einigen Stunden durchbrachen die kleinen Reptilien mit ihren Schnauzen die harte Schale. Um die Tiere in ein Aquarium umzusetzen, benötigten die Tierpfleger schon dicke Lederhandschuhe, um sich gegen die spitzen Zähne der Fleischfresser zu schützen. Bei den Glattstirn-Kaimanen kümmert sich die Mutter nicht um den geschlüpften Nachwuchs, wie es von einigen anderen Krokodilarten bekannt ist. Deshalb war der Zoo bisher nicht in der Lage, die Weltsensation auch den Besuchern zu präsentieren. Das Porsche Zentrum Willich der Tölke & Fischer Gruppe nahm die Präsentation des neuen Porsche Cayman zum Anlass, sich als Paten für die kleinen grünen Flitzer zu engagieren. Damit ihre Patenkinder auch für die Öffentlichkeit sichtbar sind, finanzierten sie den Bau eines geräumigen Aqua-Terrariums gleich neben dem Gehege der Elterntiere. Detlev Tölke war es, der bei einem privaten Zoobesuch im Regenwaldhaus den Hinweis auf die Geburt der Kaimane aufgefallen war. Im Hinblick auf das neue Modell seines Autohauses mit dem ähnlichen Namen war für ihn gleich der Gedanke an ein Engagement zu Gunsten der Minikrokodile erwacht. Er knüpfte Kontakt zu den Zoofreunden und brachte so die Patenschaft auf den Weg. Der Zoo freut sich sehr über das Engagement der Krefelder Firma für die seltene Reptilienart. Vogelpark Marlow, 22.11.05 Na komm doch mal her! Showstars in der Winterpause im Vogelpark Marlow Guten Morgen meine Hübschen, begrüßt Astrid Becker ihre Schützlinge. Wer hat Lust auf ein bisschen Bewegung? Der Molukkenkakadu Willy ist der erste an seiner Tür. Übermütig klettert er die kurze Distanz bis zum Arm der Tiertrainerin und lässt sich ausgiebig kraulen. Zur Zeit dient der vogelgerecht gestaltete Dachboden der Aufzuchtsstation im Vogelpark Marlow als Winterquartier für die drei Papageien. Seit November ist nämlich Winterpause für alle Showtiere. Ein paar Trainingseinheiten müssen aber dennoch sein. Die Beschäftigung hält fit und macht Spaß. Und außerdem verlernen unsere Vögel nicht alles und wir haben im Frühjahr eine gute Grundlage für den Start der Shows, erklärt Astrid Becker und schmunzelt, weil sich Amigo inzwischen von der Stange zu den Seilen am anderen Ende der Treppe gehangelt hat. Zusammen mit Willy, Leila und Amigo verbringen auch die anderen Showstars die kalte Jahreszeit auf dem Dachboden und werden regelmäßig zu kleineren und größeren Übungen gebeten. Temperatur bedingt können sich die Stars aus Begegnung mit Tieren allerdings nur innerhalb der Aufzuchtsstation aufhalten. Aus diesem Grund sind diese Übungsstunden auch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Um aber den Besuchern trotzdem einen Einblick in die Trainingsphasen zu geben, ist das Training der Greifvögel öffentlich. Täglich um 14.00 Uhr kann man den Flug einiger unserer Vögel miterleben. Wie würde Willy sagen: Na komm doch mal her! Thüringer Zoopark Erfurt, 21.11.05 Kenia: Land der Giganten Beim 46. Zoovortrag am 25. November um 19 Uhr im Betriebsrestaurant der Stadtwerke Erfurt in der Magdeburger Allee beleuchtet Ralf Nowak, Präparator am Naturkundemuseum Erfurt, eines der schönsten Länder Afrikas. Kenia ist für viele Afrikaliebhaber und Tierfreunde ein beliebtes Reiseland. Begegnet man doch dort den Superlativen der Tierwelt. Faszinierende Bilder vom größten und schwersten Landsäugetier bis hin zu den Giganten der Meere werden gezeigt. Neben der atemberaubenden Tier- und Pflanzenwelt werden aber auch die Bevölkerung und deren gesellschaftliche Probleme nicht vergessen. Zoo Dortmund, 21.11.05 Zootiere warten auf Weihnachtspaten Der Stress mit der Suche nach Weihnachtsgeschenken fängt ja nun bald wieder an. Der Zoo Dortmund bietet hier die Lösung: eine Patenschaft für ein Zootier, ein Geschenk der besonderen Art. Die Preise liegen zwischen 25 Euro für Frösche, Spinnen, Singvögel, Dachse, Rehe, Nutrias und Gürteltiere und 500 Euro für Giraffen, Nashörner und Löwen. Wer also noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk hat und gleichzeitig was gutes tun möchte, der kann eine Tierpatenschaft erwerben, z. B. für den kleinen Jaguar für 250 Euro, der im September geboren wurde. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Zoo zugute. Als Dank lädt der Zoo alle Paten (zur Zeit 375) einmal im Jahr zum Patenschaftstag ein, mit einer einstündigen Führung durch den Zoo und einem Gläschen Sekt im Regenwaldhaus. Die Dauer der Patenschaften umfasst jeweils ein Jahr. Die Paten erwerben mit den Patenschaften keinerlei Rechte am Tier. Sie verleihen mit der Übernahme einer Patenschaft jedoch ihrer Verbundenheit mit dem Zoo Dortmund, ihrem Tierpark, Ausdruck. Die Paten erhalten als Bestätigung ihrer Patenschaftsübernahme eine Urkunde und sie werden auf der Patenschaftstafel im Eingangsbereich des Zoos erwähnt. Zoo Leipzig, 21.11.05 Wiegen leicht gemacht - Zoo Leipzig bekommt neue Waage gesponsert Die Firma Beckel engagiert sich nunmehr seit vielen Jahren für den Zoo. Wann immer der Zoo seine Grauen Riesen wiegen möchte, kommt die Waage der Firma Beckel, die bis zu sechs Tonnen Last wiegen kann, zum Einsatz. Natürlich werden im Zoo Leipzig nicht nur die Elefanten ab und zu gewogen. Nein, auch Pinguinjungtiere oder Kleinsäuger müssen des Öfteren ihr Körpergewicht überprüfen lassen. Damit diese Prozedur immer gut funktioniert und immer eine Waage vor Ort ist, bekommt der Leipziger Zoo nun eine Waage für diese Zwecke gesponsert. Wir freuen uns sehr, dass uns die Firma Beckel unterstützt und eine Waage sponsert. Das hilft uns im Tagesgeschäft sehr weiter, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Selbstverständlich kommt die Waage sofort zum Einsatz. Bei den Pinguinen sind vor einigen Wochen Jungtiere geboren worden, und die müssen regelmäßig gewogen werden. Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, 21.11.05 Nationalpark Bayerischer Wald unterstützt mit eigener Nachzucht Wiederansiedlung des Haselhuhns in Thüringen Die heurige Nachzucht an Haselhühnern im Tier-Freigelände stellt der Nationalpark Bayerischer Wald für ein Wiederansiedlungsprojekt im Frankenwald zur Verfügung. Dort bemüht sich die Prinz Reuss'sche Forstverwaltung auf Thüringer Seite seit zwei Jahren um die Rückkehr des kleinsten Rauhfußhuhns im Rahmen einer länderübergreifenden Kooperation, die den ehemaligen Grenzstreifen zwischen Thüringen und Bayern mit seinen für das Haselhuhn großflächig idealen Biotopstrukturen aus Wiesen, Feuchtflächen und Gebüschen einbezieht. Allwetterzoo Münster, 21.11.05 Hilfe für gefährdete Galapagos-Riesenschildkröten aus Münster Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos Münster, nutzte eine private Urlaubsreise zu den Galapagos-Inseln zu einem Treffen mit dem Nationalparkdirektor Washington Tapia. Gesprächsthema war u.a. die Unterstützung bei der Bekämpfung der aktuellen Brände auf der Insel Isabela nach dem jüngsten Vulkanausbruch. Adler übergab eine Spende in Höhe von 5.000 US-Dollar zur Reparatur eines Kleinflugzeugs, mit dem insbesondere die Bestände der gefährdeten Galapagos-Riesenschildkröten besser überwacht werden können. Der Zoodirektor hatte eine Reisegruppe von Reiseart Lufthansa City Center nach Ecuador und Galapagos begleitet und war überwältigt von der teilweise noch unberührten Natur und den hautnah zu erlebenden Tieren zu Lande und zu Wasser. Tierpark Chemnitz, 18.11.05 Wasserschweine ziehen zurück ins Tropenhaus Der Winter rückt an, und die Wasserschweine ziehen zurück ins warme Tropenhaus. Sie haben ihre erste Freiluftsaison auf der im März eröffneten Südamerika-Anlage verbracht, wo sie den Sommer und Herbst verlebt haben. Solange das Wetter trocken war, machte ihnen die Kälte wenig aus, hatten sie doch auch ein beheiztes Innenquartier. Doch inzwischen ist es für die drei Tiere zu nasskalt geworden, und so wurden sie am Freitagmorgen zurück ins Tropenhaus gebracht. Für das auf der Südamerikaanlage im September zur Welt gekommene Jungtier ist das Gehege dort etwas vollkommen Neues. Zoo Leipzig, 18.11.05 Schwergewichtige Verstärkung in Sicht - Zoo Leipzig erwartet zwei Elefantendamen aus Hamburg Der Zoo Leipzig wird voraussichtlich Mitte Dezember zwei weibliche Asiatische Elefanten aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg übernehmen. Die 32jährige Saida und ihre 9 Jahre alte Tochter Salvana sollen die Leipziger Herde nicht nur vergrößern, sondern auch zu einer ausgewogenen Sozialstruktur beitragen. Zu einer frei lebenden Elefantenherde gehören Kühe unterschiedlichen Alters und ihre Jungtiere. Es entsteht dort eine Hierarchie, die den Pfeifen einer Orgel gleicht. Wir haben hier in Leipzig aber die fast gleich alten Damen Hoa (20), Don Chung (23), und Trinh (23) mit ihrem dreieinhalbjährigen Sohn Voi Nam sowie die 53jährige Rhani. Sobald Rhani als Leitkuh in den Hintergrund tritt, sind Konflikte unter den Gleichaltrigen zu erwarten. Durch die neuen Herdenmitglieder könnte dies jedoch verhindert werden. begründet Zoodirektor Dr. Jörg Junhold den anstehenden Umzug. Salvana ist jedoch nur auf Hochzeitsreise in Leipzig und hier bleiben, bis sie tragend ist. Danach wird sie wieder in ihre ursprüngliche Herde nach Hamburg zurückkehren. Bevor es jedoch soweit ist, werden Kurator Gerd Nötzold und Chef-Elefantenpfleger Michael Tempelhoff die beiden Elefanten in Hamburg ansehen. Dann kann annähernd beurteilt werden, wie gut sie charakterlich zu den Leipziger Artgenossen passen. Zoo Leipzig, 18.11.05 Nachwuchs bei den Mähnenwölfen - Falbala brachte drei Jungtiere zur Welt Mähnenwolfdame Falbala (geb. 13.01.2003 Frankreich, seit 2004 in Leipzig) brachte am 11.11.2005 drei Jungtiere zur Welt. Vater des Nachwuchses ist der stattliche Mähnenwolfmann Idefix (geb. 03.12.2002 in Frankfurt/M, seit 2003 in Leipzig). Nachdem die Witterungsbedingungen nicht optimal waren und Falbala ihre Sprösslinge ins Freigehege getragen hatte, war in den ersten Tagen nicht klar, ob die Kleinen überleben werden. Wir hoffen sehr, dass die Mähnenwölfe schnell zu Kräften kommen, damit sie die kalten Tage überstehen, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Falbala kümmert sich liebevoll um die Jungen, leckt sie sauber und trocken, wenn sie durch den Regen nass geworden sind. Idefix überlässt die Pflege der Neuankömmlinge ganz der Mutter. Nur ab und zu schaut er aus der Distanz nach ihnen. Stadt Krefeld, 18.11.05 Zwergflusspferd Lothar kehrt der Seidenstadt den Rücken Knapp 30 Jahre hat er im Krefelder Zoo verbracht, jetzt kehrt er der Seidenstadt den Rücken: Zwergflusspferdbulle Lothar, der sich mit seiner gleichaltrigen Partnerin Sophie im Krefelder Zoo nie wirklich vertragen hat und deshalb seit Jahren getrennt lebte, wurde nach Tschechien weiter vermittelt, wo er wegen akuten Männermangels bereits sehnlichst erwartet wurde. Die dortige Zwergflusspferd-Anlage ist sehr großzügig und hat Platz für eine ganze Herde der aus den dichten Urwäldern entlang der Flüsse Guineas und Westghanas stammenden Flussbewohner. Weil sie zu den stark gefährdeten Tierarten gehören, gibt es für die Zwergflusspferde ein internationales Zuchtbuch. Der Zuchtbuchführer hofft jetzt durch den Umzug des Bullen, der mit 30 Jahren nicht mehr zu den jüngsten seiner Art gehört, doch noch auf Nachwuchs von ihm. Thüringer Zoopark Erfurt, 18.11.05 Kenia: Land der Giganten Beim 46. Zoovortrag am 25. November um 19 Uhr im Betriebsrestaurant der Stadtwerke Erfurt in der Magdeburger Allee beleuchtet Ralf Nowak, Präparator am Naturkundemuseum Erfurt, eines der schönsten Länder Afrikas. Kenia ist für viele Afrikaliebhaber und Tierfreunde ein beliebtes Reiseland. Begegnet man doch dort den Superlativen der Tierwelt. Faszinierende Bilder vom größten und schwersten Landsäugetier bis hin zu den Giganten der Meere werden gezeigt. Neben der atemberaubenden Tier- und Pflanzenwelt werden aber auch die Bevölkerung und deren gesellschaftliche Probleme nicht vergessen. Zoo Duisburg, 17.11.05 Braucht kein Waschmittel: Storch fürs Ruhrgebiet Obwohl der Kohlenpott natürlich längst nicht mehr der ehemals weitverbreiteten Gruselversion von völlig verdreckten Städten und Landschaften entspricht oder hierzulande sogar schwergeprüften NRW-Einwohnern beim Niesen gleich zwei Briketts vor die Füße fallen sollen, hat sich gleichwohl gezeigt, dass der verheißene blaue Himmel über der Ruhr diese erwünschte Farbtönung nicht immer aufweist und dass z.B. die Weißstörche im Zoo Duisburg in gewissen Abständen durchaus einer vorsichtigen Behandlung mit Feinwaschmitteln bedürfen. Deshalb dürfte sich der vor wenigen Wochen am Kaiserberg eingetroffene Schwarzstorch in dieser Hinsicht jedenfalls als erheblich praktischer erweisen. Der seltene Vogel, dessen Federkleid ganzjährig pechschwarz sein m u s s (bis auf den roten Schnabel und die roten Beine) passt deshalb perfekt ins ehemalige Steinkohlerevier, obwohl er zunächst noch mit seinen Nachbarn, den Europäischen Wollbüffeln oder Wisenten, Frieden, vielleicht sogar Freundschaft schließen muss. Während der normale (weiße) Meister Adebar in unseren Breiten in leichtem Aufwärtstrend begriffen ist, gibt es von den Schwarz- oder Waldstörchen in Mitteleuropa nur noch wenige regelmäßige Brutpaare. Die aus dem tschechischen Olomuc eingetroffene Schwarz-Störchin, ein Wildfang, der wegen irreparabler Flügelschäden nicht mehr ausbürgerungsfähig ist, soll dem hier seit einigen Monaten bereits wartenden Storchenmann eine dauerhafte Gefährtin sein. Stadtverwaltung Landau, 17.11.05 Adventskinderbuchkino in der Zooschule mit anschließendem Basteln und Ponyreiten als besondere Attraktion Am 1., 2. und 3. Adventssonntag ( 27. November, 4. Dezember und 11. Dezember), jeweils um 15 Uhr findet in der neu errichteten Zooschule des Landauer Zoos kostenlos ein gemütliches Adventskinderbuchkino für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter statt. Bei jeder dieser Veranstaltungen wird ein besonderes Bilderbuch vorgelesen und die Bilder dabei auf einer Leinwand präsentiert. Anschließend wird zu der Geschichte gemalt oder gebastelt. Zu den weiteren Attraktionen an den drei Sonntagen gehört, dass bei trockenem Wetter zwischen 11 Uhr bis ca. 16 Uhr vier Ponys der Ponyranch aus Neuhofen zum Streicheln und Striegeln auf die Kinder warten. Gegen Entrichtung eines kleinen Unkostenbeitrages darf auf den Ponys sogar geritten werden. Während der Winterzeit ist die Zookasse jeden Tag (auch an den Feiertagen) zwischen 9 Uhr und 16 Uhr geöffnet. Zoo Leipzig, 17.11.05 Hakuna Matata Afrika im Winter hautnah erleben - Mondscheinsafari und Exotischer Abend in der Kiwara-Savanne Wer schon immer mal in die Rolle eines Forschers schlüpfen wollte, der auf einer Mondscheinsafari auf der Suche nach spannenden Tierbeobachtungen die Wildnis durchstreift und dabei den schwarzen Kontinent mit allen Sinnen erlebt, aber den weiten Flug nicht auf sich nehmen möchte, dem sei Hakuna Matata der exotische Abend in der Kiwara-Savanne des Zoo Leipzig am Mittwoch, dem 30. November 2005 um 18.00 Uhr wärmstens empfohlen. Wenn nach einer Mondscheinsafari vorbei an ausgetrockneten Flussläufen, kleine Höhenzügen, nachtschwärmenden Flugfüchsen und einer Herde von Rothschildgiraffen die Kiwara-Lodge erreicht ist, warten dort bereits afrikanische Trommler, die mit ihren heißen Bongo-Rhythmen auf einen unvergesslichen Abend einstimmen. Die Forscher machen Rast und genießen bei Mondschein den Ausblick auf den Sternhimmel. Der betörende Duft fremder Gewürze und exotischer Früchte lockt zum Buffet, das zu einer kulinarischen Entdeckungsreise auf den afrikanischen Kontinent einlädt. Afrikanische Rhythmen, traditionelle Musik und authentischer Tanz verbreiten mystische Atmosphäre in der Kiwara-Lodge. Tickets für die Reise sind im Zoo-Safaribüro erhältlich. Im Preis von 60 Euro pro Person sind Zooeintritt, eine Mondscheinsafari, afrikanisches Buffet und ein exotischer Begrüßungsdrink enthalten. Zoo Duisburg, 17.11.05 Kleine Hüpfer Sie gehören zu den kleinsten Affen überhaupt: Die in südamerikanischen Urwäldern weit verbreiteten Tamarins, eine außerordentlich vielgestaltige Gruppe langgeschwänzter sowie häufig in buntem Haarkleid oder mit poppigem Kopfputz auftretender Schmalnasenaffen. Seit einigen Wochen lebt im Äquatorium ein Paar der überaus lebhaften Springtamarine. Obwohl in ihrer Heimat durchaus in größeren Gruppen umherstreifend, werden Tamarine am besten paarweise gehalten, weil es zwischen erwachsenen Tieren des gleichen Geschlechts häufig zu blutigen Beißereien kommen kann, die nicht selten mit dem Tod eines solchen Mini-Äffchens enden können. Mittlerweile sind viele lokale Populationen der wenig mehr als handtellergroßen Springkünstler in ihrer Heimat an den Rand der Ausrottung geraten, weil menschliche Nachstellungen, Lebensraumzerstörung und die Unsitte, sie vor Ort als kleine Haustiere zu halten, zugenommen haben. Das Duisburger Paar Springtamarine stammt aus dem Zoo in Frankfurt, wo der kleine Mann geboren wurde; seine noch kleinere Partnerin erblickte in der Stuttgarter Wilhelma das Licht der Welt. Obwohl Springtamarine als empfindliche Pfleglinge gelten, dürfte künftig die Zucht dieser flinken Urwaldbewohner durchaus möglich sein - womit Duisburgs Zoo auch bei dieser Art einmal mehr eine Pionierstellung bei der Arterhaltung hochbedrohter Tierarten einnehmen dürfte wird. EAZA, 17.11.05 European zoos and aquaria join forces to fight turtle and tortoise conservation crisis The European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) officially closed its fourth annual conservation campaign Shellshock, the EAZA Turtle & Tortoise Campaign 2004/5, in September 2005. Over the past year the 297 member zoos and aquaria of this European regional association have worked together to fight the conservation and welfare crisis that the worlds turtles and tortoises currently face. Various activities were organised in and around the participating zoos and aquaria to raise public awareness for the turtle and tortoise crisis and to collect funds to support conservation projects for turtles and tortoises in the wild. The preliminary results of the campaign were announced at the EAZA Annual Conference in Bath, UK during the official Shellshock closing ceremony. Together the participants have organised many awareness activities and collected a total of ¬ 250.058,60. The raised funds will be used to support selected turtle and tortoise conservation projects in their countries of origin. Turtle and tortoise conservation is not expensive; a project that can literally save a species from extinction can be completed for ¬ 5.000 to ¬ 10.000. The first Shellshock funds were transferred to a turtle conservation project in a small community in Sri Lanka, which was devastated by the 2004 tsunami. Shellshock emergency funds were made available soon after the tsunami to rebuild the village and reactivate the turtle conservation activities of the residents. The most remarkable efforts towards the three Shelllshock mission targets by participating zoos and aquaria were awarded with special prizes. Fuengirola Zoo (Spain) received an Exhibit Award, for the construction of a highly naturalistic turtle enclosure for the keeping and breeding of the endangered Malaysian giant turtle (Orlitia borneensis). The Fundraising Award went to Newquay Zoo (United Kingdom), for the "100 mile walk" in which keepers of the zoo made a 100 mile sponsored walk through the South-West of England. Chester Zoo (United Kingdom) was the winner of the Education Award with their cartoon style education programme telling the true-life story of the presumed extinct, but recently rediscovered Yunnan box turtle (Cuora yunnanensis). The final award, for captive-breeding, was handed out to Münster Zoo (Germany) for the first successful breeding of the flowerback box turtle (Cuora galbinifrons) in Europe. Shellshock has been the largest conservation effort for turtles and tortoises ever. The fundraising results provide great opportunities to support conservation projects and the many activities have placed turtles and tortoises and their conservation crisis in the minds of many of the 125 million zoo guests that annually visit EAZA zoos and aquaria (and beyond). Shellshock will continue to have an impact in the coming years, by extended turtle and tortoises activities in the zoos and aquaria of Europe, a Shellshock based conservation campaign in China and continued captive-breeding of several rare and critically endangered species. Stiftung Artenschutz, 22. November 2005 Fünf erfolgreiche Jahre im Schutzprojekt Goldkopflangur! Im November 2000 startete ein Schutzprojekt, das in letzter Minute die Ausrottung des Goldkopflanguren (Trachypithecus poliocephalus) verhindern konnte. Der nur auf der Insel Cat Ba (Nordvietnam) vorkommende Goldkopflangur wird von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als eine der zwei weltweit bedrohtesten Primatenarten eingestuft. Vor knapp 50 Jahren lebten noch schätzungsweise 2.500 bis 2.800 Goldkopflanguren auf der Insel Cat Ba. Im Jahr 2000 gab es gerade noch 52 bis 54 Tiere. Durch großflächigen Holzeinschlag wurde ihr Lebensraum zerstückelt und die Langurengruppen voneinander isoliert. Wilderei, um an den begehrten Languren-Balsam für die traditionelle Medizin zu gelangen, tat ein Übriges, um die Goldkopflanguren zu dezimieren. Dank des unermüdlichen Einsatzes des Projektteams um Dr. Roswitha Stenke nimmt die Population der Languren seit 2003 erstmals seit Jahrzehnten wieder zu. Seit Projektbeginn wurden erfreulicherweise dreizehn Jungtiere geboren ein großer und wichtiger Erfolg für das Überleben der Goldkopflanguren, deren Weltpopulation im Freiland nun auf 63 Individuen gestiegen ist. Weitere Erfolge des Projektes sind die Errichtung eines streng geschützten Langurengebietes und die gelungene Einbeziehung der lokalen Bevölkerung, die als Langur Guardians im Schutzgebiet patrouillieren, Wilderer aufspüren und einen wichtigen Beitrag für die Aufklärung der übrigen Bevölkerung leisten. Neben dem Schutz der Tiere und der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit ist das Umsiedeln isolierter Gruppen zu einer der wichtigsten Aufgaben des Projektes geworden. Das Gemeinschaftsprojekt des Allwetterzoo Münster und der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) wird u.a. von der Stiftung Artenschutz gefördert. Wir möchten allen Sponsoren und Spendern ganz herzlich danken. Ihre Unterstützung trägt dazu bei, die Vielfalt auf unserer Erde zu erhalten. http://www.stiftung-artenschutz.de/de/set.html?arten/goldkopflangur.html Jena - 17. Nov. 2005 Einblicke in 'verborgene Welten' Das Phyletische Museum der Universität Jena (Vor dem Neutor 1) besitzt eine wissenschaftliche Sammlung von fast 600.000 Objekten. Aus Platzgründen kann immer nur ein kleiner Teil ausgestellt werden, der Rest ruht in den 'Schatzkammern' des Museums. Zur Langen Nacht der Wissenschaften am Freitag (18.11.) erhalten die Besucher in diesem sonst nicht öffentlichen Bereich ungewöhnliche Einblicke. Die Gäste werden jeweils zu jeder vollen Stunde (18.00-23.00 Uhr) an der Museumskasse abgeholt. Da nur kleine Gruppen in die Räumlichkeiten passen, bittet das Museum um Anmeldungen (Tel.: 03641 / 949180, E-Mail: puchert@pan.zoo.uni-jena.de ). Um Anmeldung wird auch für die weiteren Projekte gebeten, die das Museum in der Wissenschaftsnacht anbietet. Mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskops ermöglicht Frank Friedrich Einblicke in die Strukturen von Insektenköpfen. Einblicke in die Welt der größten Landsäugetiere ermöglichen stündliche Sonderführungen durch die Ausstellung 'Marina und andere Elephanten'. Um 18.00 Uhr wird der Direktor des Museums, Prof. Dr. Martin S. Fischer, selber über das Leben der 'Dickhäuter' plaudern. Vorgestellt werden auch Untersuchungen von Anne Junold über die Entwicklung der Nasenregion beim ungeborenen Afrikanischen Elefanten. Darüber hinaus wird Dr. Volker Wissemann um 22.00 Uhr im Museum aus Thomas Manns 'Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull' (Leserechte beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main) lesen. Damit in dieser Nacht keiner zu lange auf das wissenschaftliche Vergnügen warten muss, hat sich das Phyletische Museum zusätzlich bereit erklärt, am Freitag Abend auch Tickets für die Lange Nacht der Wissenschaften zu verkaufen. WWF 23. November 2005 Schweiz heult gegen Wölfe http://panda.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02778/ Der WWF kritisiert den erneuten Vorstoß der Schweiz, die Berner Konvention zu lockern und die Jagd auf Wölfe zu erleichtern. Der Antrag ist nach wie vor unbegründet und überflüssig, sagt WWF-Experte Frank Mörschel. In der Schweiz lebt erst seit 1994 wieder eine kleine Wolfspopulation, und auch in anderen Ländern ist die Situation für Wölfe nicht rosig. Die Schweiz hat anlässlich der 25. Konferenz zur Berner Konvention, die vom 28. November bis 1. Dezember in Straßburg stattfindet, eine Lockerung des Schutzstatus für Wölfe beantragt. Im vergangenen Jahr war ein gleich lautender Antrag der Schweiz vertagt worden. Der WWF fordert die 45 Mitgliedsstaaten der Berner Konvention auf, den Vorstoß der Schweiz abzulehnen. Die Schweizer Regierung argumentiert in ihrem Antrag vor allem mit Übergriffen von Wölfen auf Schafherden. Für den WWF kein Grund, die Jagd zu eröffnen. Mörschel: Überall dort, wo in den letzten Jahren Schutzmaßnahmen für die Herden ergriffen wurden, haben sich die Verluste deutlich verringert. Hier hat der WWF zusammen mit Bauern und Schafzüchtern Pionierarbeit geleistet. Zudem erlaube die Berner Konvention schon heute den Abschuss von Wölfen, die wiederholt Vieh reißen. Das Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume aus dem Jahr 1979 legt Schutzstandards für gefährdete Arten fest und wurde auch von der Schweiz unterzeichnet. Whale and Dolphin Conservation Society - 21.11.2005 Wandernde Tierarten sollen besser geschützt werden http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=8211 Die 8. Vertragsstaatenkonferenz der Bonner Konvention (engl. Convention on Migratory Species, CMS) findet vom 21. bis 25. November in Nairobi, Kenia, statt. Dort wird es auch um den besseren Schutz von Walen und Delfinen - den Wanderern der Meere - gehen, die weltweit zahlreichen Gefahren ausgesetzt sind. NABU - 21.11.2005 NABU und Länder Sachsen-Anhalt und Brandenburg starten Havelrenaturierung http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=6347 Der Naturschutzbund NABU hat heute auf einer Konferenz sein Projekt zur Renaturierung der Unteren Havel vorgestellt. Der NABU wird zusammen mit den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt in den kommenden 13 Jahren Gebiete zwischen Pritzerbe und Gnevsdorf naturnah gestalten. WWF 18. November 2005 Bundesregierung muss finanzielles Zeichen für den Schutz wandernder Arten setzen http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02770/ Der WWF fordert die Bundesregierung auf, sich auf der 8. Konferenz zur Bonner Konvention für mehr Geld zugunsten des Artenschutzes einzusetzen. Auch Deutschland darf nicht mit zugenähten Taschen nach Nairobi reisen, sagt WWF-Artenschützer Volker Homes. Anders als das Budget wüchsen die Aufgaben der Konvention ständig. Als Mitinitiator, Gastgeberland des Sekretariats und Verwahrstaat der Bonner Konvention müsse Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen und ein finanzielles Zeichen setzen. Die Konvention ist die einzige internationale Plattform für den Erhalt der rund 10.000 wandernden Tierarten der Erde. Zur Konferenz vom 20. bis 25. November sind Delegierte der 93 Mitgliedsstaaten geladen. BUND - 17.11.2005 ZDF, BUND und UFZ küren Sieger des Wettbewerbs "Abenteuer Schmetterling" Jung und Alt engagieren sich für den Schutz der Schmetterlinge http://www.presseportal.de/story.htx?nr=750661 Die Sieger des ersten bundesweiten Wettbewerbs zum Schutz der Schmetterlinge stehen fest. Bei den Veranstaltern ging eine Vielzahl von kreativen und engagierten Wettbewerbsbeiträgen ein, aus denen die Jury zwölf Preisträger auswählte. Zur Jury gehörten Wolf von Lojewski und Kim Adler, beide ... BUND 24.11.05 Minister Uhlenberg knickt vor Putenlobby ein und billigt tierschutzwidrige Praxis des Schnabelkürzens Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg dazu auf, die tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen für Mastputen zu beenden. Insbesondere die rechtswidrige Praxis, nahezu allen Puten die Schnäbel zu kürzen, sei sofort zu stoppen. In der gestrigen Sitzung des Agrarausschusses des Landtags kündigte der Minister an, einen noch von der Vorgängerregierung geplanten Erlass zum Schnabelkürzen nicht weiter zu verfolgen. Dies ist ein Einknicken vor der Lobby der Putenmäster, so Klaus Brunsmeier, Landesvorsitzender des BUND. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | | Natur- und Artenschutz | presse-service.de - 18. Nov. 2005 Broschüre zum Artenschutz in der Großstadt Im Umweltamt und in den Bürgerbüros der Landeshauptstadt Magdeburg ist gegen eine Schutzgebühr von 1,50 Euro die Broschüre "Artenschutz in der Großstadt" erhältlich. Die Broschüre dokumentiert die Vorträge des 12. Landschaftstages, der im September 2004 stattfand. Die Bedeutung städtischer Lebensräume für den Naturschutz wird meist unterschätzt. Insbesondere sind in Magdeburg die Großsiedlungen in Plattenbauweise am Stadtrand, ein hoher Anteil nicht sanierter Altbaugebiete und umfangreiche Altindustrieflächen als wichtige Strukturen für den Naturschutz hervorzuheben. Auch der hohe Anteil an öffentlicher Grünfläche und Kleingärten sind für den Naturschutz in der Großstadt von Bedeutung. Umweltjournal - 21. Nov. 2005 Deutschland Schutzmacht oder Totengräber der Bonner Konvention Nairobi/Frankfurt. Der WWF fordert die Bundesregierung auf, sich auf der 8. Konferenz zur Bonner Konvention für mehr Geld zugunsten des Artenschutzes einzusetzen. "Auch Deutschland darf nicht mit zugenähten Taschen nach Nairobi reisen", sagt WWF-Artenschützer Volker Homes. Anders als das Budget wüchsen die Aufgaben der Konvention ständig. Als Mitinitiator, Gastgeberland des Sekretariats und Verwahrstaat der Bonner Konvention müsse Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen und ein finanzielles Zeichen setzen. Die Konvention ist die einzige internationale Plattform für den Erhalt der rund 10.000 wandernden Tierarten der Erde. Viele wandernde Tierarten von Antilopen über Fledermäuse und Elefanten bis zum Stör sind stark bedroht. Die in Nairobi geplanten neuen Memoranda zur Saiga-Antilope und zum Westafrikanischen Elefanten wären wichtige Etappensiege. Aber sie brauchen finanzielle Rückendeckung, sonst sind sie fragwürdig. Der WWF hofft, dass Deutschland bei den Budgetverhandlungen für eine Aufstockung eintritt. Bislang leistet die Bundesrepublik nach Angaben des Konventionssekretariats einen jährlichen Beitrag von 406.000 Euro, 21 Prozent des Gesamtbudgets. Um alle ab 2006 geplanten Schutzmaßnahmen verwirklichen zu können, wäre ein Jahresbeitrag von 512.000 Euro notwendig. Berliner Morgenpost - 21. Nov. 2005 Protest gegen Elefantentötungen Südafrikanische Tierschützer haben die Regierung des Landes scharf kritisiert, weil diese im Krüger-Nationalpark in einem bisher "beispiellosen Ausmaß" Elefanten töten wolle. Nach Informationen der in Südafrika ansässigen Umweltschutzvereinigung "Earth Organisation" plant die Regierung die Tötung von 5000 Elefanten. "Ein Gemetzel dieses Ausmaßes wäre beispiellos", erklärte der Gründer der Vereinigung, Lawrence Anthony. "Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, daß die Zahl der Elefanten außer Kontrolle gerät." Berliner Morgenpost Magazin - 19. Nov. 2005 Möbelhaus für Ameisen Das gemeine Haustier in der Großstadt hat viele negative Begleiterscheinungen: ständig muß es Gassi gehen, riecht häufig ziemlich übel und verflust dauernd das Sofa. Als wahre Alternative dürfen Ameisen gelten. Hat man sie erst einmal mit arttypischem Bodenbelag in ihrem Glaskasten versorgt, machen sie fast ausschließlich ihr eigenes Ding. Martin Sebesta vertreibt Haustierbedarf im XXS-Format. Das tut er seit knapp fünf Jahren, seit zwei Monaten hauptberuflich. Sebesta hat für die jüngere Kundschaft Mini-Formicarien vorrätig, bunt verpackt wie Accessoires für Actionfiguren im Spielzeuggeschäft. Dagegen verlangen Frauen, die den "Antstore" aufsuchen, fast immer wegen des Ekelfaktors solcher Viecher in Küchenschränken oder sonst im Haushalt, nach speziellen Beseitigungsmitteln. Eine Grundausrüstung inklusive Königin und Gefolgschaft kostet knapp 40 Euro. Die Kosten für Futter übersteigen pro Jahr kaum die Summe von einem Euro. Im Zweifelsfall nimmt Sebesta die lebendigen Tiere ohne Aufpreis gern zurück, bevor sie in freier Wildbahn ausgesetzt werden. SonntagsZeitung - 20. Nov. 2005 Leahs Griff zum Wanderstock Leah steigt in den schlammigen Teich, nach wenigen Schritten sinkt sie ein und kehrt ans Ufer zurück. Sie greift sich einen Ast, stochert damit an einer anderen Stelle im Wasser und prüft so die Tiefe. Dann watet sie los und benutzt den Ast als Wanderstock. Die Forscher staunten nicht schlecht, denn Leah ist ein wilder Gorilla. Nie zuvor hat man die grössten Vertreter der Menschenaffen in freier Wildbahn mit Werkzeug hantieren sehen. Doch in Kongos Wäldern scheint Leah kein Einzelfall zu sein. So fotografierten die gleichen Forscher ein weiteres Gorillaweibchen, wie es auf einen Ast gestützt nach Kräutern suchte. Konfrontation auf See: Greenpeace will Japans Walfänger stoppen Japan will seine Walfangquote verdoppeln, doch auf dem Ozean könnte es bald zu Jagdszenen ganz anderer Art kommen: Greenpeace hat angekündigt, die japanische Flotte abzufangen. Die Aktivisten drohen, sich zwischen Jäger und Wale zu stellen. Wasserverschmutzung: Seefische ändern ihr Geschlecht Vor der Küste Kaliforniens haben Wissenschaftler eine beunruhigende Entdeckung gemacht: Sie fanden männliche Fische, denen weibliche Geschlechtsorgane gewachsen waren. Als Ursache vermuten sie Umweltverschmutzung. Vogelgrippe: China will Milliarden Hühner impfen In mehreren Ländern Südostasiens ist man fieberhaft mit Maßnahmen zur Eindämmung der Vogelgrippe beschäftigt. In China sollen gigantische Massenimpfungen stattfinden, in Vietnam sollen Geflügelbestände ganzer Städte geschlachtet werden. Indonesien bittet die Weltgemeinschaft um Hilfe. GEO / Gruner + Jahr AG & Co. - 20.11.2005 ÖKOLOGIE: Die Meere werden sauer http://www.presseportal.de/story.htx?nr=751733 Nachdem saurer Regen bereits die Wälder massiv geschädigt hat, droht nun den Ozeanen die Verätzung durch Treibhausgase. Wie das Magazin GEO in seiner Dezember-Ausgabe berichtet, schlägt sich etwa ein Drittel des riesigen Kohlendioxidausstoßes der Industrie in den Weltmeeren nieder. Aus Wasser und den Karbonat-Ionen des Gases bildet sich Kohlensäure. GEO / Gruner + Jahr AG & Co. - 18.11.2005 Delfine spielen Katz und Maus http://www.presseportal.de/story.htx?nr=751231 Raue Sitten herrschen bei den Rauzahndelfinen vor der Küste der Kanaren-Insel La Gomera. Wie das Magazin GEO in seiner Dezember-Ausgabe berichtet, schnappen sich die Meeressäuger andere Tiere als Spielzeug, werfen sie durch die Luft und spielen mit ihnen Pingpong. ENN 23. November 2005 EU Destroying Forests of Poor Countries, WWF Says EU countries are helping destroy major forests in poorer countries through massive imports of illegal timber, the conservation group WWF said on Tuesday. Planet Ark -23. November 2005 EU Tightens Rules to Protect Baltic Cod and Herring http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/33600/story.htm EU fisheries ministers agreed on Tuesday to streamline rules for trawling in the Baltic and give threatened species like cod and herring a chance to boost their numbers after years of over-fishing, officials said. Planet Ark 23. November 2005 India says it Busts Major Tiger Poaching Ring http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/33605/story.htm Indian police have busted a tiger poaching ring responsible for killing at least 10 animals in one of its premier wildlife parks, an officer said on Tuesday. Four poachers living in the forests surrounding the Ranthambhore reserve had confessed to killing 10 tigers and a leopard. Planet Ark 23. November 2005 Swiss Hit by WWF over Call for Europe Wolf Hunts http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/33599/story.htm The international conservation body WWF on Wednesday accused Switzerland of undermining hopes for the return of wolf populations in western Europe with a proposal to allow some hunting of the animals. ENN 21. November 2005 UMass Training Students to Care for Alpacas http://www.enn.com/today.html?id=9286 With mops of shaggy hair flopping in front of bulging, alien-like eyes that stare with a mix of curiosity and cluelessness, the latest newcomers to the University of Massachusetts seem like they'd be more at home in the make believe world of Dr. Seuss. ENN 21. November 2005 Mexican Divers Try To Fix Storm-Wracked Coral Reef http://www.enn.com/today.html?id=9295 Mexican scuba divers are struggling in surging seas to repair one of the world's biggest coral reefs after it was badly damaged by Hurricane Wilma last month. Buffeted by strong currents, it takes three divers to hold broken chunks of coral in place and tie them down with plastic straps that are tricky to fasten even above the surface. ENN 21. November 2005 Bangladesh's Rivers are Both Curse and Lifeline http://www.enn.com/today.html?id=9292 At the end of the monsoon season, the river that brings misery to thousands of Bangladeshis almost every year looks more like a big canal, with people and cattle walking across through knee-deep water. ENN 18. November 2005 Hawaii Scientists to Study Palmyra Atoll http://www.enn.com/today.html?id=9279 Dozens of scientists from Hawaii and the mainland are launching a cooperative research project at Palmyra Atoll to study the remote area's pristine coral ecosystem. ENN 17. November 2005 Wildlife Group Takes on S. Africa Predator Breeders http://www.enn.com/today.html?id=9273 An investigation has revealed the captive breeding of large predators in South Africa for "canned hunting" is widespread and poorly regulated, an animal welfare organisation said on Wednesday. ENN 16. November 2005 Study Concludes More than 800 Species at Risk in California http://www.enn.com/today.html?id=9262 More than 800 animal species in California are imperiled by development, pollution and recreational activities, a sobering assessment that should guide development throughout the nation's most populous state, according to a two-year government study. ENN 16. November 2005 Yellowstone Grizzlies May Lose Protection under Species Act http://www.enn.com/today.html?id=9258 Hunters eventually could be allowed to kill grizzly bears in three states if the government is successful in removing federal protections. BirdLife Botswana bustard poaching probe http://www.birdlife.org/news/news/2005/11/kori.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | Veranstaltungen | FIRST ANNOUNCEMENT AND CALL FOR PAPERS The Poznan Zoological Garden and the Institute of Systematic Zoology of the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the Third International Conference: Animals, Zoos and Conservation The meetings will be held on 8th and 9th of June 2006 in Poznan (POLAND) The Conference will be held in English. The scope of lectures will not be limited, but all should in one way or another be related to research done on active conservation, animals held in zoos, rescue centres and scientific collections. We are planning to publish a book with the proceedings of the Conference. Both oral presentations as well as posters will be accepted. In case of large number of oral presentations the Steering Committee may propose change into poster presentations. Please send us your registration and the title of your lecture (or poster) before 31st of January 2005. The deadline for sending papers and payments is the end of February. The conference fee is 300 zl (around 75 EUR) and covers: conference fee and materials, printing of book, lunches on 8th and 9th of June, coffee and snack as well as picnic at the zoo on 8th in the evening. We had booked 20 bungalows at the Malta Camping (500 m from Conference Venue and the ZOO). Please make reservations by e-mail camping@malta.poznan.pl before 31 January 2005r. The number of spaces is limited. Einladung zur Jahreshauptversammlung der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. am 1. und 2. April 2006 im Zoo Leipzig Freitag, 31. März 2006: Begrüßung / Abendessen im Zoo im Restaurant Samstag, 1. April 2006: Jahreshauptversammlung ab 13:00 Uhr: Öffentliche Vorträge zu ZGAP- und anderen Artenschutzprojekten 20.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen in der Afrika Lodge Sonntag, 02. April 2006 Führung durch den Zoo Leipzig Die Teilnahmegebühr beträgt 25 ¬. Eventuelle Überschüsse gehen direkt an ein ZGAP-Projekt. Anmeldung Wir bitten wir um frühzeitige Anmeldung der Teilnahme und von Vorträgen an: Dr. Florian Brandes, Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, florian.brandes@wildtierstation.de Weitere Infos und Vortragsprogramm auf der Website der ZGAP Hinweis: Die JHV der ZGAP findet zeitgleich mit der JHV des Berufsverbandes der Zootierpfleger e. V. in Leipzig statt. Das Vortragsprogramm wird gemeinsam von allen Teilnehmern besucht. Auch Mitglieder des BdZ, die am Vortrags- und Rahmenprogramm der ZGAP teilnehmen möchten, werden daher gebeten, ihre Teilnahme anzumelden. Ethologische Gesellschaft e.V. Thementagung am 24. und 25. Februar 2006 in Bielefeld zum Thema "Brutpflege und elterliche Investition" zu der die Verhaltensforschung der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld alle an dem Thema Interessierten herzlich einladen. Hauptvorträge: Erhard Strohm: Aspekte elterlicher Fürsorge beim Europäischen Bienenwolf, Philanthus triangulum Rolf Gattermann: Vergleichende Untersuchungen zum Brutpflegeverhalten der Gattung Phodopus (Kurzschwanzhamster) Fritz Trillmich: Von der Trächtigkeit bis zur Entwöhnung: Fortpflanzungsaufwand beim Meerschweinchen Die Tagung wird zwei Tage dauern und Gelegenheit zu intensiver Diskussion bieten. (Anreise am 23.2., Abreise am 26.2.2006) Anmeldungen sowie Rückfragen an: VHF@uni-bielefeld.de Ausstellungen Stadtbücherei Haltern Tiere - Bilder - Bücher: Zoologische Illustration im deutschsprachigen Raum seit Brehms Tierleben In Haltern wurde am 20.11. eine Ausstellung mit Büchern, Stichen und insbesondere Originalvorlagen von Eigener, Zieger u.a. eröffnet Die Welt - 18. Nov. 2005 Stars des Berliner Zoos auf Besuch in Japan Der Berliner Fotograf Alexander von Reiswitz hat 20 Tiere des Berliner Zoos porträtiert. In Tokio wird von heute an seine Fotoserie "Zoogestalten" bis zum 5. Dezember im Rahmen der Gesamtschau "Deutschland in Japan 2005/2006" gezeigt. In sein Projekt "Zoogestalten" hatte er mehr als zwei Jahre Arbeit gesteckt. Ein ganzes Fotostudio hatte von Reiswitz für die Fotosession in den verschiedenen Tierkäfigen aufgebaut: ein großer neutraler Papier- und ein Stoffhintergrund, Blitze, Reflektoren, Stative, ein Blitzschirm und jede Menge andere Technik. Mit dem Ziel, die Tiere unter gleichen Raum- und Lichtbedingungen wie Menschen im Studio zu fotografieren. Mitteldeutsche Zeitung - 10. Nov. 2005 Das Ghetto der Tiere Halle/MZ. Allenfalls Theatergängern ist Gilles Aillaud möglicherweise ein Begriff. In Deutschland jedenfalls ist der französische Maler, der erst im März im Alter von 77 Jahren starb, vor allem als Bühnenbildner bekannt. Auf diesem Gebiet agierte er weltweit. Aber der Maler Aillaud ist auf kleinere Kreise beschränkt. Erstaunlich also, dass ihn jetzt die Kunsthalle Villa Kobe nach Halle bringt. "Tiere in Gefangenschaft" umfasst als Ausstellungstitel das ausgestellte Werk zwar nicht umfassend und weckt womöglich falsche Vorstellungen. Denn Aillauds Interesse gilt nicht nur Zootieren. In den 60er und 70er Jahren war Aillaud in den Zoos Frankreichs unterwegs und sah die Käfige und
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