 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Anja Schulze Marco Smeets Dr. Silke Sorge Melanie Witte |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 292 vom 17. November 2005 | | Liebe Leser, mal wieder beherrschen Elefanten die Schlagzeilen. Das Gerangel zwischen Schönbrunn und ÖTV geht in die nächste Runde. Weitere Kommentare dazu lägen mir auf der Zunge (bzw. Tastatur), aber dafür haben wir ja nun Schöne Zoowelt am Ende der Zoopresseschau. Es geht auch anders, wie in Heidelberg demonstriert: Behörden, Tierschutz und Zoo zogen an an einem Strang und übernahmen einen beschlagnahmten Circuselefanten in den Zoo. Nicht, daß das ohne Aufregung abgegangen wäre. Jedes Jahr geistert durch die Medien der Geburtstag von Galapagos-Schildkröte Harriet. Allein, daß es diese Meldung immer wieder aus Australien bis zu uns schafft - als Bildbericht! - ist schon eine Meisterleistung des Australia Zoo. Was die Fernsehsender daraus machen, allerdings weniger - und zwar durch die Bank von ZDF bis RTL2 (ich habe mir den Spaß gegönnt, die sogenannten Nachrichten mal der Reihe nach zu sehen). Auch die Printmedien waren nicht viel besser- nur die NZZ hat selbst und richtig recherchiert. "Ein Zoo von Brisbane" ist in Wirklichkeit der Park von Steve Irwin "Crocodile Hunter" in Beerwah, schlappe 50 km nördlich - aber wer wird es bei 15.000 km Entfernung noch so genau nehmen. Darwin hat das Tier nicht nach Australien gebracht (er war zwar in Australien, aber 35 Jahre zuvor), und es kam damals auch nicht in den Zoo, sondern in den Botanischen Garten. Das Alter ist eine gute Schätzung, der genaue Tag des Jubiläums aber paßt so verdächtig gut in den Saisonstart für die Zoos Australiens... Ich habe Harriet vor einigen Jahren besucht - damals war sie noch knackige 167. 17:04 Dirk Petzold Mali City, 17. November 2105 Der letzte Hüpfer - Letzte Wanderheuschrecke gestorben Trotz jahrelanger Zuchtbemühungen in diversen ReservZoos und in den früheren Herkunftsländern ging der Kampf um die Erhaltung eines der größten Insekten der Welt verloren. Wanderheuschrecke 11235813-42 verstarb heute als letzte ihrer Art, wie das Zentrum für Sahel-Biodiversität in Mali City mitteilte. "Es ist schon eine Ironie", sagt der Leiter des Projektes, Achmed Hopper, "wenn man bedenkt, daß noch vor hundert Jahren Abermilliarden dieser Tiere in unserer Region auftraten und chemisch vergiftet wurden, ja Zoos sie sogar als Futtertiere zu Millionen züchteten". Noch immer ist nicht genau verstanden, wieso gerade die Arten mit der größten Populationszahl schlagartig verschwinden, wenn eine bestimmte Individiuenzahl durch Übernutzung oder Vernichtungszüge unterschritten wird. Die Wandertaube war eines der frühesten Beispiele - einst zu Milliarden, dann in wenigen Jahren verschwunden. Oder vor 70 Jahren der Hering, später die Karibus. Die Zucht mit Resttieren in Zoos gelang, obwohl zuvor durchaus erfolgreich, danach nicht mehr. "Nach der Vernichtung der letzten Heuschrecken in der Natur vor einem Jahrzehnt verkümmerten plötzlich auch die Zuchttiere - wir haben keine Erklärung für diesen Effekt. Aber wir wissen: Heuschreckenschwärme könnten heute die große Touristenattraktion der Sahelzone sein - Millionen Besucher kommen jährlich zu den Zügen und Massenauftreten von Monarchfaltern und Gnus, Lemmingen und Lachsen, Kranichen und Mormonengrillen. Wir haben die historische Chance vertan, unserer Naturerbe zu erhalten und zu nutzen." (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.) | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | | | Zoos und Tierparks | Umweltjournal - 15. Nov. 2005 Veterinäramt rettet Elefantin Maja aus Zirkus "Giovanni Althoff" Heute machte das Veterinäramt Bad Kreuznach endlich ernst. Die kranke Elefantenkuh Maja wurde dem Zirkus "Giovanni Althoff" weggenommen und mit einem Spezialtransporter in den Zoo Heidelberg gebracht. Der Tierschutzverein animal public begrüßt das entschiedene Durchgreifen der Behörden. Seit Jahren kritisieren Tierschützer die Haltung der Tiere im Zirkus "Giovanni Althoff". "Wir sind sehr erleichtert, dass Maja endlich aus dem Zirkus befreit wurde", so Laura Zimprich von der Tierschutzorganisation animal public, "Das engagierte Durchgreifen des Veterinärmates Bad Kreuznach verdient unsere vollste Anerkennung." animal public fordert die Beschlagnahme aller Tiere des Zirkus "Giovanni Althoff". "Es kann nicht angehen, dass Personen die über Jahre immer wieder tierschutzrechtlich aufgefallen sind, nicht Einhalt geboten wird", so Laura Zimprich. Main Taunus Kurier - 17. Nov 2005 Kran hebt kranke Maya auf die Beine Die kranke Elefantenkuh Maya vom Zirkus Giovanni Althoff, die in den Tiergarten Heidelberg gebracht worden war, hat eine aufregende Nacht hinter sich. Gestern Morgen um 4.30 Uhr brach Maya zusammen und kam aus eigener Kraft nicht mehr hoch. Die Heidelberger Tierpfleger, die bei Maya Nachtwache hielten, schlugen sofort Alarm. Ab 5.30 Uhr versuchten Zoomitarbeiter und die Heidelberger Berufsfeuerwehr, die Elefantendame mit Hebekissen wieder aufzurichten. Doch blieb dies wie der Einsatz eines Gabelstaplers ohne Erfolg. Als letzte Rettung wurde das Dach des Elefantenhauses aufgebrochen und die Mannheimer Berufsfeuerwehr um Amtshilfe ersucht. Insgesamt waren 15 Feuerwehrleute aus Mannheim und Heidelberg beteiligt sowie die halbe Zoobelegschaft. Nach sieben Stunden wurde dann aber doch noch geschafft, woran viele nicht mehr geglaubt haben: Der Elefant stand wieder auf den Beinen. Der Rechtsanwalt des Zirkus, Fritz Bebber, hat bei der Kreisverwaltung gegen den Abtransport des Elefanten protestiert und eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Leiterin des Veterinäramtes, Dr. Bänsch, angekündigt. Der Zirkus habe mit Einverständnis der Kreisverwaltung geplant, Maya einem Fachunternehmen anzuvertrauen. Die Wahl sei auf eine Firma in Mecklenburg-Vorpommern gefallen, wo bereits acht Elefanten gepflegt würden. Zu seiner Überraschung habe er, Bebber, aber erfahren müssen, dass die Elefantendame ohne Vorankündigung und "in Begleitschutz von 20 Polizisten" nach Heidelberg gebracht worden sei. Für den Anwalt ist diese Maßnahme unverhältnismäßig und damit rechtswidrig. > Die "Fachfirma" dürfte Sonny Frankello / "Elefantenfarm Platschow" sein. Daß dieser seine Tiere zu Filmaufnahmen in Seifenschnee nach Bulgarien geschickt hat, berichteten wir in Ausgabe 289 Berliner Morgenpost - 17. Nov 2005 Elefant mit Kran aufgerichtet Die vom Zirkus Althoff krank zurückgelassene Elefantenkuh Maya ist mit Hilfe eines Krans der Feuerwehr im Zoo Heidelberg wieder aufgerichtet worden. Wie der Tierpark mitteilte, konnte Maya in ihrem neuen Zuhause aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Versuche, das Tier mit einem Hebekissen aufzurichten, blieben ebenso erfolglos wie der Einsatz eines Gabelstaplers. Schließlich brach die Feuerwehr als letzte Rettung teilweise das Dach des Elefantenhauses auf. Nach sieben Stunden kam das Tier wieder auf die Beine. Der Zirkus hatte Maya am 4. Oktober in Guldental zurückgelassen. Seither war Maya von der Kreisverwaltung Bad Kreuznach versorgt worden, bevor sie am Dienstag in den Heidelberger Zoo gebracht worden war. > vergl. auch Pressemitteilungen Tirol Online - 12. Nov. 2005 Pechlaner weist Qualvorwürfe zurück Der Direktor des Wiener Tiergartens Schönbrunn, Helmut Pechlaner, hat die gegen den Zoo erhobenen Vorwürfe der Tierquälerei in Zusammenhang mit dem Elefantenbaby "Mongu" zurückgewiesen. Gegenüber dem ORF-"Radio Wien" sagte er am Freitag, von Tierquälerei könne keine Rede sein. Es handle sich vielmehr um ein wichtiges Training für den Dickhäuter. "Der Elefant wird größer, und er muss auch vom Tierarzt behandelt werden. Und das ist eine ganz kurze Phase, wo er einfach das Niederlegen lernen muss. Das ist quasi zum Schutz und zur Betreuung des Tieres", erklärte Pechlaner. In dem Video würden außerdem die Phasen der Belohnung nicht gezeigt, die gleich nach dem Umlegen des Elefanten kommen würden. Pechlaner sprach zudem von Überlegungen, rechtliche Schritte gegen den Österreichischen Tierschutzverein (ÖTV) einzuleiten, der die Vorwürfe gegen den Tiergarten erhoben hatte. Die Presse.com - 10. Nov. 2005 Ende des Besucherschwunds Die Misshandlungsvorwürfe gegen die Pfleger von Elefanten-Baby "Mongu" treffen den Tiergarten Schönbrunn zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Denn eben hatte der sonnige Herbst den massiven Besucherschwund der vergangenen Monate gestoppt. "Kurzfristig sind kleinere Einbußen möglich", sagt PR-Berater Dietmar Ecker. Nun dürfte es am Jahresende nur ein leichtes Minus gegenüber dem Vorjahr geben, als 1,7 Millionen in den Tierpark kamen. Es wären aber wohl mehr gewesen, hätte es heuer nicht ein "Katastrophen-Jahr" gegeben: Zunächst tötet Publikumsliebling "Abu" im Februar seinen Pfleger; dann der verregnete Sommer; und zuletzt versetzten zwei Todesmeldungen den Tiergarten in Schock: Kurz hintereinander starben im September ein Flusspferd- und ein Orang-Utan-Baby - beide hätten das Zeug zu neuen Publikumsmagneten gehabt. Hamburger Abendblatt - 11. Nov. 2005 Wie man Elefanten die Zähne putzt "Ruhig, Mogli, ruhig", beschwichtigt Pfleger Thomas Moderegger die 40 Jahre alte Elefantenkuh. Gemeinsam demonstrieren Pfleger und Tier den Abtransport eines Elefanten, denn das steht heute auf dem Stundenplan. Seit Montag findet im Tierpark Hagenbeck bereits zum dritten Mal eine neuntägige Schulung für Elefantenpfleger statt. Außer "Training und Umgang" findet sich auch "Fuß- und Zahnpflege" auf dem Stundenplan der Schüler. Während die meisten Elefantenpfleger aus Europa kommen, haben einige der Schüler sogar den weiten Weg von Australien nach Hamburg gemacht. Unterrichtet werden sie von Tiermedizinern, Forschern und Tierschützern. Kosten: 1800 Euro. Uetersener Nachrichten - 15. Nov. 2005 Ueckermünder Zoo begrüßte 50 000. Gast aus Polen Mit einem Blumenstrauß in den polnischen Nationalfarben weiß-rot ist am Dienstag der 50 000. polnische Besucher im Tierpark Ueckermünde begrüßt worden. Jubiläumsgast war der 18-jährige Lehrling Michal Kowalewski aus Stargard Szczecinski, der in Polen und in Ueckermünde eine Ausbildung zum Zimmermann absolviert. Er kam mit einer deutsch-polnischen Gruppe von Auszubildenden, teilte der Tierpark mit. HaffZeitung - 16. Nov. 2005 Ein Löwe und ein Strauß Nelken Einen seiner Löwen hat Helge Zabka, der Chef des Ueckermünder Tierparks, gestern verschenkt. Nicht etwa einen echten, sondern einen aus Plüsch. Empfänger dieses Geschenkes sowie eines Straußes roter und weißer Nelken war der 18-jährige Michal Kowalewski aus Stargard Szczecinski. Der Lehrling ist der 50 000. Besucher aus dem Nachbarland seit dem Jahr 1997. Das Interesse der Polen am Ueckermünder Tierpark sei im Jahr 1997 erwacht, berichtete Zabka. Damals seien nach dem Oderhochwasser viele Kinder aus den betroffenen polnischen Regionen nach Szczecin gebracht worden. Die Stadtverwaltung hatte sich bemüht, den zum Teil traumatisierten Kindern Abwechslung zu bieten auch im Tierpark am Haff. Leverkusen Lokal - 16. Nov. 2005 Der Wildpark Reuschenberg kämpft ums Überleben Etwa 200.000 Besucher kommen jährlich in den Wildpark Reuschenberg und verbringen auf dem Gelände einen erholsamen Tag. Für die Kinder bietet sich neben dem Kennenlernen von Ziegen, Auerhühnern, Luchsen, Stachelschweinen, Ottern und vielen anderen Tieren ein kleines Spieleparadies an. Dies alles möchte der Förderkreis natürlich den Bürgern erhalten und kämpft jetzt gegen die Schließungspläne die in dem Kienbaum-Gutachten vorgeschlagen wurden und der Stadt Leverkusen eine Ersparnis von 240.000 Euro bringen sollen. Um die städtischen Kosten zu senken unternimmt der Förderkreis viele Aktionen. Kürzlich wurde ein VW-Bus angeschafft, der für die Fahrten zum Tierarzt und die Beschaffung des Futters eingesetzt werden soll. Somit werden hierfür die Dienste der Stadt Leverkusen nicht mehr beansprucht. Die Finanzierung des Busses sowie die Wartungskosten übernehmen Sponsoren. Sollte eine Schließung des Wildparks ernsthaft in Erwägung gezogen werden, ständen Rückbaukosten für das Naturschutzgebiet in Höhe von zwei Millionen an. > "Kienbaum" ist auch in einigen großen Zoos in denkbar schlechter Erinnerung, wo teils aberwitzige Einsparideen vorgeschlagen wurden Kölner Stadt-Anzeiger - 14. Nov. 2005 Einbruch in Tierpark: Exotische Vögel gestohlen Bei einem Einbruch in einen Tierpark in Kevelaer haben unbekannte Täter exotische Vögel im Wert von rund 60 000 Euro gestohlen. Die Einbrecher hätten in der Nacht zu Montag zunächst die äußere Umzäunung des Parks aufgeschnitten und dann aus den Vogelhäusern zahlreiche Aras, Kakadus und andere Vögel gestohlen. Auch den Zaun des Känguru-Geheges rissen die Einbrecher nieder. Die Beuteltiere flüchteten jedoch auf ein Freigelände im Park. Die Täter entkamen mit ihrer Beute unerkannt. Der Standard - 10. Nov. 2005 Tierschützer empört: Kenia verkauft geschützte Wildtiere Die kenianische Regierung verkauft 135 Wildtiere, darunter in ihrem Bestand bedrohte Nashörner, Löwen, Leoparden und Geparden, an einen thailändischen Zoo. Das Vorhaben hat zu Protesten von Tierschutzorganisationen und der Opposition des Landes geführt. Die Tiere sind für einen Zoo in der thailändischen Stadt Chiang Mai bestimmt, der Teil eines groß angelegten Tourismusprojekts ist. Dieses soll unter anderem ein Einkaufszentrum, eine Hotelanlage und einen Vergnügungspark umfassen. Kenia erhält für den Verkauf die kolportierte Summe von umgerechnet 900.000 Euro. Mitteldeutsche Zeitung - 11. Nov. 2005 Kenia verschachert Gnus, Giraffen und Zebras an Zoos Sich einen Sitz im UN-Sicherheitsrat mit ein paar Gnus und Zebras erhandeln zu wollen, ist schon eine kühne Idee. Die kenianische Regierung hat es immerhin mal versucht. In den kommenden Wochen sollen 175 Tiere, unter ihnen Flusspferde, Giraffen und Warzenschweine auf die etwa 7000 Kilometer lange Reise nach Asien geschickt werden. «Wir wären sehr dankbar, wenn Thailand uns in unserem Bemühen um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat unterstützen würde», sagte der kenianischen Präsident Mwai Kibaki seinen thailändischen Besuchern, die nach Nairobi gekommen waren, um den Safarihandel festzuzurren. Die Tiere, die scheinbar endlose kenianische Weite gewöhnt sind, sollen künftig einen Safaripark im Heimatdorf des thailändischen Premierministers bevölkern. Die kenianische Regierung betont, dass entgegen anders lautenden Gerüchten keine Elefanten, Löwen oder andere geschützte Tierarten nach Thailand exportiert werden sollen. Unklar ist, was Kenia außer der Unterstützung für einen eher unwahrscheinlichen Sitz im Sicherheitsrat noch von Thailand erwarten kann. Die Medien wollen etwas von einer halben Million Dollar wissen. Tierschützer sprechen von einem Handel der Schande. Der frühere Chef der kenianischen Wildtierbehörde (KWS) Richard Leakey sprach von einem traurigen Tag für Kenia. espace.ch - 16. Nov. 2005 «Wappentier lebt in Bern jämmerlich!» «Die Stiftung für Bären protestiert im Interesse der Berner Bären und im Auftrag vieler Tierfreunde gegen die weitere Haltung in einer mittelalterlichen Grube.» So stehts geschrieben in einer Medienmitteilung unter dem Titel «Das Berner Wappentier lebt jämmerlich!». Die Organisation kritisiert direkt den Berner Gemeinderat, der ihrer Meinung nach «zögert», das geplante Bärenpark-Projekt entlang der Aare in Angriff zu nehmen und mitzufinanzieren. «Das Projekt liegt nicht in der Schublade», zerstreut Tierpark-Direktor Bernd Schildger dahingehende Befürchtungen aber unmissverständlich. Das ursprüngliche Projekt müsse jedoch «redimensioniert» werden. Zudem müsse man auf das neue Hochwasserschutzkonzept warten, welches entscheidend sei für den Bau der Anlage. «Es gibt schon eine Verzögerung. Aber in einem Jahr präsentieren wir ein neues Projekt», versichert Bernd Schildger. NZZ Online - 11. Nov. 2005 Eine Party für Harriet Wie bitte, Sie kennen Harriet nicht? Dabei ist sie ein Fernsehstar und hat auch sonst das Zeug zur Berühmtheit: Nicht nur feiert sie demnächst ihren 175. Geburtstag und ist damit älter als alles, was auf dieser Welt kreucht und fleucht, sondern sie soll in ihrer Jugend auch eine Gefährtin von Charles Darwin gewesen sein. Harriet ist eine Galapagos-Schildkröte. Geboren wurde sie, was mittlerweile durch eine DNA-Analyse ermittelt worden ist, im Jahr 1830 - gerade zur rechten Zeit, um rund vier Jahre später ein attraktives, tellergrosses Tier zu sein, als Charles Darwin auf seinem Schiff HMS «Beagle» in die Gegend kam. Überliefert ist weiter, dass Darwin drei Schildkröten von den Galapagosinseln mitnahm und sie (nach einer englischen Redensart) auf die Namen Tom, Dick und Harry taufte. Das nasskalte englische Wetter bekam Darwins Lieblingen allerdings schlecht. Als John Clements Wickham, ein Offizier auf der «Beagle», ein hohes öffentliches Amt am anderen Ende der Welt antrat, nahm er deshalb die geplagten Tiere ins wärmere Klima Australiens mit. Wickham zog es aber 1860 wieder zurück nach Europa, und so gab er die Schildkröten an den Botanischen Garten von Brisbane weiter, der einen kleinen Zoo unterhielt. Dort wohnte Harry während fast hundert Jahren. Als die Tiergehege 1952 geschlossen wurden, nahm ihn der Naturforscher David Fleay unter seine Fittiche. Als Fleays Tierpark 1960 von einem durchreisenden amerikanischen Zoologen besucht wurde, kam es zur grossen Entdeckung: Harry war eine Sie und wurde deshalb prompt in Harriet umbenannt. Unterdessen befindet sich die Schildkröten- Dame im «Australia Zoo» von Steve Irvin an Queenslands Sunshine Coast. Wenn für sie am 15. November die Geburtstagsparty steigt, wird sie für einmal mehr Publizität für sich in Anspruch nehmen können als ihr prominenter Besitzer, der als «Crocodile Hunter» zur australischen Ikone geworden und mit seinem Fernsehprogramm zu weltweiter Berühmtheit gelangt ist. Den Altersrekord hält mit 189 Jahren indes bis anhin eine Galapagosschildkröte, die Darwin einst dem König des Südpazifikstaats Tonga geschenkt haben soll. AOL.DE - 15. Nov. 2005 Zum Geburtstag Kuchen und Hibiskusblüten In einem Zoo im australischen Brisbane hat am Montag die vermutlich älteste noch lebende Riesenschildkröte der Welt ihren 175. Geburtstag gefeiert. Zur Feier des Tages gab es für die Schildkröte Harriet einen Geburtstagskuchen und ihr Leibgericht: Hibiskusblüten. Die Schildkröte war 1835 im zarten Alter von fünf Jahren vom britischen Naturforscher und Begründer der Evolutionstheorie, Charles Darwin, von den Galapagos-Inseln nach England gebracht worden. TAZ 16. November 2005 Herzlichen Glückwunsch! dpa/taz In einem Zoo in Brisbane hat am Montag die vermutlich älteste noch lebende Australierin ihren 175. Geburtstag gefeiert. Zur Feier des Tages gab es für die Riesenschildkröte Harriet, die 1835 im zarten Alter von geschätzten fünf Jahren vom britischen Naturforscher und Begründer der Evolutionstheorie, Charles Darwin, von den Galapagos-Inseln mit nach England genommen wurde, einen Geburtstagskuchen und ihr Leibgericht: Hibiskusblüten. "Uns geht's gut, und wir hoffen wirklich, dass Harriet noch viel älter wird", sagte die Pflegerin der wohl ältesten noch lebenden Schildkröte der Welt. Harriet lebt seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Australien. Der Langlebigkeitsrekord liegt bei 188 Jahren und wird auch von einer Galapagos-Riesenschildkröte gehalten, die vor ihrem Tod dem König von Tonga gehörte. Planung und Bau Westdeutsche Zeitung - 14. Nov. 2005 Käfig ade: Löwe Massi zieht 2006 ins Freigehege Wuppertal. Nachdem Elefanten und Orang-Utans in der jüngsten Vergangenheit bereits neue Gehege bezogen haben, sind nun endlich Löwen und Tiger dran. Der laut Zoodirektor Schürer "schwächste Punkt in der Tierhaltung" des Zoos soll schon im Spätsommer 2006 abgehakt sein. Ein wenig südlich der heutigen Domizile, östlich der alten Eisenbahnlinie, wird derzeit an den neuen Raubkatzengehegen gearbeitet. Noch bestimmen ein halbes Dutzend Bagger und ein großer Baukran das Bild auf der rund 30 000 Quadratmeter großen Zoo-Erweiterungsfläche. Doch schon Weihnachten, so sagt Wilhelm Schulte-Bocholt vom städtischen Gebäudemanagement (GMW), "sind die Rohbauten fertig". Pünktlich zur Regionale und dem 125-jährigen Bestehen des Zoos soll das Projekt abgeschlossen sein. Für die Löwen wird eine ein Hektar große Wiese zur afrikanischen Savannenlandschaft umgebaut. Das Freigehege soll von einem Meter hohen Zaun und einem großen Wassergraben umgeben sein. Das neue Löwenhaus wird außen mit Fels verkleidet und soll im Inneren eine abgetrennte Mutter-Kind-Ecke bieten. Viel mehr Platz und ein neues Haus haben künftig auch die Tiger. Auf einem Drittelhektar richten die Bauarbeiter derzeit eine Waldlandschaft her. "Die Sumatra-Tiger werden wir abgeben und drei Sibirische Tiger kommen lassen die passen klimatisch besser", erklärt Schürer. Damit die Zoo-Besucher die Raubkatzen trotz all der Weitläufigkeit nicht aus den Augen verlieren, sind diverse Aussichtspunkte geplant. Im alten Raubkatzenhaus können sich die Leoparden ausbreiten. Die Gesamtkosten des Projekts, rund 12 Millionen Euro, tragen Stadt und Land zu je 50 Prozent. Inklusive sind das Kassenhaus am Zooeingang und ein Kiosk mit Toiletten im Bereich der neuen Tigeranlage. Sächsische Zeitung, 9. November 2005 Dem Zoo droht der Verfall Dresden. Die Anlagen sind derart baufällig, dass eine Schließung droht. Die Stadt zimmert einen Investitionsplan. Die beiden Löwen im Dresdner Zoo haben Bleiberecht. Aber neue Löwen darf er nicht anschaffen. Das Raubtierhaus ist mit über 40 Jahren eine der ältesten Anlagen des Tiergartens und genügt nicht mehr den Standards, die die Europäische Union für die Raubtierhaltung fordert. Auch für neue Pumas gäbe es keine Genehmigung, weil der Platz nicht ausreicht. Die Bausubstanz mehrerer Anlagen des Zoos ist derart marode, dass sie in absehbarer Zeit nicht mehr genutzt werden können. Höchstens drei Jahre seien einige noch nutzbar. Der Alarmruf steht in einer Stadtratsvorlage, die der Kulturausschuss gestern behandelte. Ihr Kern ist ein langfristiges Investitionsprogramm bis 2019, mit dem die städtische Einrichtung wieder attraktiv und für die Zukunft fit gemacht werden soll. Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU), zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Tiergartens, steht hinter der Initiative. Er betätigt sich als Lobbyist: Wenn wir nichts machen, verfällt er völlig, warnt er. Das Angebot ist eine kleine und eine große Lösung. Die so genannte Notfallvariante soll in dem 15-Jahr-Plan 15,8 Millionen Euro erfordern. Darunter komme nur die Schließung in Frage, denn ohne Investitionen drohe die Schließung beider Tierhäuser. Das endgültige Aus für den Zoo käme in rund 15 Jahren, weil dann die Futtermittelmeisterei am Ende sei. Für 50 Millionen Euro könne der Dresdner Zoo aber auch an internationales Niveau herangeführt werden. Dazu soll etwa ein afrikanisches Dorf helfen, das auf dem Gelände eingerichtet werden soll. Das gehört zu dem Konzept, die Einrichtung besonders kinderfreundlich zu gestalten. Die Kleinen sollen mit den Tieren gleich ein Stück der Lebenswelt in Afrika kennenlernen. Aktive Wissensvermittlung über Tiere, Pflanzen und Artenschutz gehört ebenfalls dazu. Zoo Dresden Tiere zum Begreifen soll einmal das Werbemotto lauten können. Zoo-Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena ist optimistisch: 800 000 Gäste, gut ein Drittel mehr als bisher, müssten für den richtigen Lern-Zoo drin sein, sagt er. Vor allem aus der Region um Dresden herum könnten noch mehr kommen. Nach vier Jahren, also 2010, müsse überprüft werden, ob das Investitionsprogramm fortgesetzt wird. Bis dahin sollten 27 Millionen Euro eingesetzt und die Eintrittspreise zweimal um zehn Prozent erhöht werden. Trotzdem sollten die Besucherzahlen um 30 Prozent steigen. Wenn diese Abstimmung mit den Füßen schief gehe, bleibe der Ausstieg aus dem Plan. Bis dahin sollten zumindest das Löwengehege, die Elefantenanlage, Affen- und Raubtierhaus erneuert sein und eben das afrikanische Dorf stehen. Die Gelände für Giraffen, Zebras und Strauße kämen danach. Pandas, Kängurus und Orang Utans könnten weitere drei Jahre später dran sein. 2017 stünden die Anlage für Pinguine und Seebären sowie die Futtermittelversorgung auf dem Plan. Mitteldeutsche Zeitung - 14. Nov. 2005 Graue Riesen erhalten neues Haus Halle. Die Computertechnik macht es möglich: Architekt Thomas Irmscher kann heute schon virtuell an der neuen Elefantenanlage spazieren gehen, den Dickhäutern beim Baden im gläsernen Becken zuschauen oder vom begrünten Dach des Hauses alles überblicken. Auch Zoodirektor Andreas Jacob kann sich an diesen Bildern erfreuen, wenngleich "die jahrelangen Bauarbeiten hohe Anspannung für alle bedeuten". Im Spätsommer nächsten Jahres sollen sich hier die grauen Riesen tummeln können. In dem insgesamt etwa sieben Meter hohen Haus entstehen vier Boxen für Elefantenkühe und zwei für Bullen. Spezialwände, fahrbare Gitter und 1,8 Tonnen schwere Tore sollen für die nötige Sicherheit im Revier sorgen. Die Anlage, so der Architekt, wird sozusagen in den Berg gebaut. Das Tor zur Tiergartenstraße soll künftig als Eingang zum Wirtschaftshof des Elefantenreviers dienen. Der alte Haupteingang an der Reilstraße indes ist bereits Geschichte. Baufahrzeuge fahren riesige Erdmassen ab, um den Bau der Tiefgarage zu ermöglichen. Etwa 170 Stellflächen werden spätestens im Jahr 2007 für Besucher zur Verfügung stehen. Bis dahin wird auch die Reilsche Villa umgebaut sein - zu einem Restaurant mit Biergarten. Nordkurier - 17. Nov 2005 Ein idealer Lebensraum für Meister Petz Eine Tierschutzstiftung plant in der Nähe des Plauer Sees einen zehn Hektar großen Bärenwald. Es ist hügelig zum Höhlenbauen, es gibt Bachläufe und Platz. Zehn Hektar will Vier Pfoten dort gemeinsam mit der eigens gegründeten Bärenwald Müritz gGmbH Braunbären zur Verfügung stellen. Denn auch in Deutschland gibt es viele Braunbären, die nicht artgerecht gehalten werden in Zirkussen oder von Privathaltern in Streichelzoos, wie Carsten Herzig, Geschäftsführer der Bärenwald gGmbH, informierte. Unter diesen Bedingungen würden die Tiere ihre Instinkte fast verlieren. Ab September 2006 werden hier zunächst zehn Braunbären einziehen, bis zu 25 könnten es später werden. Das wie ein Hochsicherheitstrakt mit einem Doppelzaun abgesperrte Gehege könne mit Anbindung an den Mecklenburgischen Seenradweg und Nähe zur Autobahn eine Touristenattraktion werden. Derzeit würden Bau- und Förderantrag eingereicht, so der Bärenwald-Geschäftsführer. Gemeinde, Amt und Landkreis stünden der Sache positiv gegenüber. Die Initiative hofft auf 500 000 Euro vom Land. Blick 16. Nov 2005 Diese «Löwin» fühlt sich ganz zuhause In der neuen Löwenanlage im Zoo Zürich ist Aufrichte gefeiert worden. Im Spätsommer 2006 soll das Haus für die Besucher und Besucherinnen geöffnet werden. Bereits nächste Woche kommt eine Löwin vom Frankfurter Zoo nach Zürich. Sie wird dem Löwen Baghirat, der zurzeit allein hinter den Kulissen lebt, Gesellschaft leisten. Noch ist das Gehege eine grosse Baustelle. Bis zur Einweihung der Aussenanlage, die dem indischen Gir Forest Nationalpark nachgebildet ist, müssen sich erst Pflanzen breitmachen. Die Löwen in Zürich haben in der neuen Aussenanlage zehnmal mehr Platz als vorher. Sie werden dort aber nicht allein leben, sondern zusammen mit asiatischen Zwergottern. Das 7,5-Millionen-Franken-Löwenprojekt ist Teil des Masterplans zur Zoo-Entwicklung bis ins Jahr 2020. RZ online - 10. Nov. 2005 Neue Menschenaffen - Anlage entsteht im Zoo Neuwied Die fünf Menschenaffen im Zoo Neuwied bekommen eine neue Unterkunft. Der erste Spatenstich wurde am Donnerstag gesetzt, sagte Zoodirektor Heinrich Klein. Die Anlage mit einem Innen- und Außenbereich soll in neun Monaten fertig sein. Für die Baukosten in Höhe von 1,25 Millionen Euro kommen der Förderverein des Zoos, die Stadt und indirekt auch das Land auf. Rhein Main Presse - 16. Nov. 2005 Neues Domizil für die Affenbande Stiftung spendet 15000 Dollar für Paviangehege Worms. Die Alcoa-Foundation hat mit einer Spende von 15000 Dollar die Gestaltung des Innen- und Freigeheges der neuen Pavianbehausung im Tiergarten finanziert. Achim Herb, Vorsitzender des Freundeskreises Tiergarten, bedankte sich für die großartige Unterstützung, die einen wichtigen Bestandteil der Tiergartenerweiterung ermöglicht habe. Noch ist das neue Domizil der Affenbande nicht bezugsfertig, da ein großes Scheibenelement der Außenwand fehlt. Die einer Savannenlandschaft nachempfundene Inneneinrichtung mit Kletterfelsen und -bäumen aber wartet bereits darauf, von den Primaten in Besitz genommen zu werden. Das neue Gehege wird von einer gläsernen Außenwand umrahmt, die mehr Nähe zu den Tieren ermöglicht. Der eigentliche Umzug der 20 Mantelpaviane in die von der Pfeddersheimer Garten- und Landschaftsbaufirma Fischer gestaltete Savannenlandschaft wird voraussichtlich Ende November erfolgen. Einziger Wermutstropfen für die behenden Kletterer könnte die Tatsache sein, dass sie bald nicht mehr an Gittern entlang hangeln können. Kletterbäume, Felsenformationen und eine sonnigere Lage werden ihnen dafür aber sicherlich mehr als adäquaten Ersatz bieten. Berliner Kurier - 12. Nov. 2005 Hoffentlich halten die Scheiben! Majestätische Mantas, gefährliche Haie, kunterbunte Korallenfische: Das Aquarium plant Europas größte Wunderwelt unter Wasser, ein Becken mit 5 Millionen Litern hinter 40 Zentimeter (!) dicken Scheiben. 8,50 Meter hoch, 18 Meter im Durchmesser. In dem lauwarmen Wasser (fünf Mal mehr als im AquaDom) will der Berliner Zoo die Welt des indopazifischen Ozeans zeigen, auch Thunfische, Makrelen. Für das Becken ist ein halbrunder Anbau zwischen Aquarium und Elefantentor geplant. Mit einem Restaurant (100 Plätze), das einen Eingang an der Budapester Straße hat. Damit Feinschmecker auch nach Aquariums-Schluss Fisch essen können. Aber: Zoo-Direktor Dr. Jürgen Lange hat noch keinen Investor für den 25 Millionen Euro teuren Bau an der Angel. "Wir könnten wie die Allianz-Arena den Namen verkaufen." Hamburger Abendblatt - 10. Nov. 2005 Auge in Auge mit dem Hai Erich Ritter (47) läßt sich langsam auf den Boden des Haifischbeckens sinken und atmet ganz ruhig. Die Zuschauer vor dem Becken im Meeresaquarium Fehmarn staunen, als plötzlich Sharky, der 3,40 Meter lange Sandtigerhai über den Kopf des Hai-Verhaltensforschers hinwegschwimmt. Mit sachten Flossenschlägen treibt der Verhaltensökologe durch das Becken, das Sharky sich mit Schwarzspitzenriffhaien, Ammenhaien und einem Zitronenhai teilt. Der Schweizer mit Wohnsitz in Pensacola (Florida) hat ein Spezialgebiet: die Analyse von Haiunfällen. Ritter ist wissenschaftlicher Leiter von Sharkproject, einer Organisation zum Schutz und zur Erforschung der Haie. Gemeinsam mit Sharkproject-Präsident Gerhard Wegner (53) will er im Meereszentrum Fehmarn eine Forschungsstation eröffnen. "Es geht uns um vergleichende Verhaltensstudien zwischen freilebenden Haien und den Tieren hier im Aquarium", erklären Ritter und Wegner. "Pro Jahr werden 150 bis 200 Millionen Tiere getötet. In der Geschwindigkeit, wie wir sie eliminieren, kann sich der Bestand nicht erholen." Der Wahlamerikaner Ritter arbeitet übrigens nicht nur als Verhaltensforscher, sondern verdient mit der Angst vor Haien auch Geld: "Ich schule Surfer und Taucher, aber auch Ausbilder der US-Navy und der US-Air Force, damit ihre Soldaten wissen, wie sie sich verhalten müssen, wenn ihr Schiff sinkt oder ihr Flugzeug abstürzt." Folgende Regeln gibt es laut Ritter für den Fall, daß einem ein Hai zu nahe kommt: "Nicht bewegen und nicht losschreien. Das irritiert die Tiere." Mitteldeutsche Zeitung - 12. Nov. 2005 Lehrpfad rund um das Tigergehege Aschersleben. Der Vorsitzende des Kuratoriums der Sparkassenstiftung, Manfred Köhler, und die stellvertretende Vorsitzende, Landrätin Heike Brehmer, haben am Freitag an den Vorsitzenden des Tierparkfördervereins, Dr. Frank Lüpfert, einen Scheck in Höhe von 6 000 Euro überreicht. "Wir wollen mit dem Geld den Tierpark kinderfreundlicher gestalten. Rund um das Tigergehege soll ein Tigerlehr- und Abenteuerpfad errichtet werden", berichtete der Fördervereinschef. "Dazu werden verschiedene Spielgeräte errichtet und Informationstafeln aufgestellt. So sollen die Kinder spielerisch das Leben dieser Raubkatzen kennen lernen", ergänzte Tierparkchef Dietmar Reisky. Im Frühjahr ist der Baubeginn für den Lehr- und Abenteuerpfad geplant. Berliner Zeitung - 14. Nov 2005 Zoo befürwortet Riesenrad-Pläne Der Zoologische Garten befürwortet die Planung für ein Riesenrad auf dem Gelände seines Wirtschaftshofes. Wie Zoo-Chef Jürgen Lange sagte, rede man mit jedem Investor, von dessen Plänen der Zoologische Garten profitieren könnte. Derzeit prüft der Investor, die World Wheel Berlin Holding GmbH, die technische Machbarkeit. Im Gegenzug soll der Zoo ein neues Wirtschaftsgebäude erhalten. Die Welt Wohnen mit Blick auf Hagenbecks Tierpark Hamburgs jüngstes Wohnungsbauprojekt hat tierische Nachbarn: Direkt neben dem Elefantengehege in Stellingen entsteht der Quartierpark Hagenbeck. Diesen Monat fällt der Startschuß für die Bauarbeiten für 205 Eigentums- und Mietwohnungen. "eine wunderbare Ergänzung des Stadtteils mit einem der schönsten Tierparks in Europa, der neuen anspruchsvollen Wohnbebauung und dem 150-Zimmer-Hotel, das im Mai 2007 hier eröffnet wird", sagte Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Die Wohnungen werden in drei- bis viergeschossigen Villen angeordnet - die Tiernamen tragen. Preislich wird eine Eigentumswohnung mit 72 Quadratmetern für rund 190 640 Euro angeboten. Die Häuser sollen im Herbst 2007 bezugsfertig sein. Aktionen Salzburger Nachrichten - 15. Nov. 2005 Karl Merkatz übernahm Patenschaft über Koalabären Im australischen Busch hat Karl Merkatz Koalas schon in freier Wildbahn gesehen - am Dienstagnachmittag hielt er im Tiergarten Schönbrunn bei der Präsentation seiner neuen Patenschaft einen am Arm. Der österreichische Schauspieler übernimmt die Jahreskosten von 4.800 Euro für einen der beiden Eukalyptus-Liebhaber im Wiener Zoo. Im Anschluss präsentierte der Mundl-Darsteller im Tiroler Haus seine neueste CD. Merkatz liest auf dem Hörbuch "Mooncumbulli" Geschichten des Aborigine David Unaipon begleitet vom Didgeridoo-Musiker William Barton. Dresdner Neueste Nachrichten - 15. Nov. 2005 Zoobewohner suchen Paten Die Pirnaer können wieder Orientturteltaube, Kanadagans, Grizzlybär und andere Tiere des Zoologischen Gartens Decin mit einer Spende unterstützen. Die Paten übernehmen für die Tiere die Futterkosten für ein Jahr. Mit den Spenden werden die Gehege der Zoobewohner in Schuss gehalten. Alle Paten können ihr neues Familienmitglied ein Jahr lang kostenlos besuchen. Im kommenden Sommer lädt Zoodirektor Lobumir Moudry die Paten zum "Tag der Adoptiveltern" ein. Außerdem gibt es als Dankeschön eine "Adoptionsurkunde" und eine Spendenbescheinigung. Hamburger Abendblatt - 11. Nov. 2005 "Dunkel-Munkel-Nacht" am Sonnabend im Wildpark Eekholt Im Dunkeln ist gut munkeln . . . Für Sonnabend, 12. November, laden der Uetersener Dr. Hans-Heinrich Hatlapa und seine Mitarbeiter wieder zur "Dunkel-Munkel-Nacht" in den Wildpark Eekholt ein. Von 17 bis 21 Uhr werden allerlei zauberhafte Gestalten durch die Naturerlebnisstätte in Großenaspe geistern. Der Wildpark wird mit Fackeln und Kerzen illuminiert. Am Lagerfeuer gibt es Leckereres aus dem Hexenkessel. Märkische Oderzeitung - 14. Nov. 2005 Lernen von Affe, Kamel & Co. "Tierisch gut" - so lautete das Motto des Besuchs im Oderbruchzoo Altreetz, der gleichzeitig den Startschuss zur Aktiv-Woche für Vorschulkinder aus dem Altkreis Bad Freienwalde gab. Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse und der Zoo Altreetz führen diese ungewöhnliche Aktion nun schon zum zweiten Mal gemeinsam durch. Hintergrund ist die zunehmende Zahl an übergewichtigen Kindern, die aufgrund von Bewegungsmangel schon früh unter Gesundheitsproblemen leiden. Gestern konnten die Mädchen und Jungen auf einer Sport-Safari durch das Tiergehege von Kamel, Stachelschwein und Co. lernen, wie man sich gesund ernährt. Zur Erinnerung an diesen Tag gab es für die Mädchen und Jungen einen passenden Malbogen. Außerdem können die Kinder nach Abschluss der Woche eine Wandzeitung gestalten. Leipziger Volkszeitung - 17. Nov 2005 Neue Schau nimmt Angst vor Schlangen Wenn Besucher dicht am Terrarium vorbeigehen, reagiert sie etwas aufgeregt: Die Klapperschlange macht sich geräuschvoll bemerkbar. Sie gehört zu den lebendigen Exponaten, die das Naturkundemuseum derzeit in der Sonderschau "Mit gespaltener Zunge" zeigt. Jürgen Hergert, der in Schladen im Nordharz die größte Schlangenfarm Europas betreibt, stellt 64 Tiere aus vier Kontinenten vor. Giftschlangen wie Kobras, Klapperschlangen, Ottern und Vipern sind ebenso zu sehen, wie diverse Riesenexemplare. Eines der schönsten Tiere ist eine Albino-Tigerpython. "Mit der Sonderschau mit lebendigen Tieren wollen wir natürlich nicht dem Zoo Konkurrenz machen. Uns geht es darum, Ängste und Vorurteile gegenüber diesen Tieren abzubauen und Wissen über ihre Biologie zu vermitteln", so Direktor Rudolf Schlatter. Zu sehen ist die Schlangenschau bis 11. Dezember. Das Naturkundemuseum hat eigens seine Öffnungszeiten erweitert. Geöffnet ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr, am Wochenende 10 bis 18 Uhr. Westdeutsche Allgemeine 17. Nov 2005 Froschkonzert im Aquarium: Kölner Zoo öffnet zur »Langen Nacht« Mit einem Froschkonzert öffnet das Kölner Zoo- Aquarium seine Tore für eine Nacht. Besondere Attraktion sind von Samstagabend bis Sonntagmorgen exotische Froschgesänge aus Vietnam. Per Computer sind die nächtlichen Rufe der quakenden Amphibien aus einem See in Vietnam zu hören. Auch eine Piranha-Fütterung steht während der Aquarium-Nacht auf dem Programm. News4Press.com - 14. Nov 2005 Fotoseminar: Von Schneeleoparden und Polarwölfen Ob Schneeleoparden, Moschusochsen oder Polarwölfe - in Kooperation mit Canon-Fototrainer Jürgen Denter und der Canon-Academy veranstaltet die Text- & Bildmanufaktur (T&BM) ein Fotoseminar über faszinierende Winterspezialisten im Wildpark Lüneburger Heide. Das Seminar beginnt am 17. Februar 2006 (17.00 Uhr) und endet am 19. Februar 2006 (ca. 12.00 Uhr). Am Freitag stellt Jürgen Denter neueste analoge und digitale Kamera- und Objektivtechnik des Hauses Canon vor.. Nachwuchs webjournal.ch - 10. Nov. 2005 Flusspferdnachwuchs im Zolli In der Nacht auf den 28. Oktober hat die kleine Tochter von Flusspferdmutter Helvetia zum ersten Mal an der Wasseroberfläche Luft geholt. Bevor sie das Licht der Welt erblicken, müssen Flusspferdbabys sich erst einmal im trüben Wasser zurechtfinden und, da sie sogar unter Wasser bei der Mutter trinken, die Milchquelle finden. Der etwa 50 kg schwere Winzling planscht nun schon kräftig im Wasser herum. Wegen der kalten Temperaturen sind Helvetia und ihre Tochter meistens im Wasserbecken im Afrikahaus zu sehen. Da die zwei noch etwas Ruhe brauchen, bekommen sie ihr Futter im Trockenstall, der für die Besuchenden nicht einsehbar ist. Basler Zeitung - 10. Nov. 2005 Flusspferd-Nachwuchs im Basler Zolli Ein 50-Kilo-«Buschi» erfreut Zoobesucher in Basel: Flusspferdmutter Helvetia hat in der Nacht auf den 28. Oktober eine Tochter geboren. Vor der Novemberkälte flüchten Mutter und Kind meist ins Wasserbecken. Vater Wilhelm muss dem munteren Treiben seines Sprösslings sicherheitshalber vorerst aus der Ferne zusehen. Nach ein paar Wochen sei die Mutter-Prägungsphase vorbei; dann stehe einer Familienzusammenführung nichts mehr im Weg. Das Basler Flusspferd-Paar hat inzwischen sechs Junge grossgezogen. Giga.de - 16. Nov. 2005 Der Baby-Elefant! Er ist seit zwei Wochen der absolute Superstar in Hannover: Der kleine Baby-Elefant im Zoo Hannover verzückt die Besucher. 18 Tage ist der Kleine alt. Nur einen Namen hat der jüngste Elefant Hannovers noch nicht. Den sucht der Pate des Minifanten, die Mercedes Benz Niederlassung in Hannover, nächstes Jahr im März aus. Wir haben Dickerchen, wie er bisher liebevoll genannt wird, besucht und vor unsere Linse gelockt. Berliner Kurier - 14. Nov. 2005 Kuckuck ruft's aus dem Zoo Wieder ein Zuchterfolg im Berliner Zoo: Zwei Guira-Kuckucke sind vor wenigen Tagen geschlüpft. Heute stellen sich die niedlichen Kleinen, die mit ihrem borstigen Federkleid eher Igeln gleichen, dem Publikum vor. Seit 1987 betreibt der Zoo die Zucht dieser seltenen Tiere (Heimat Uruguay). Der Berliner Kuckuck-Nachwuchs ist in vielen anderen Zoos der Welt heiß begehrt. Merkur Online - 15. Nov. 2005 Die Frisur hält Zwei Anfang November geschlüpfte Guira-Kuckucke präsentieren sich im Berliner Zoo erstmals den Fotografen. Die später etwa taubengroßen südamerikanischen Vögel mit dem borstigen Federkleid werden wegen der kalten Witterung von den Pflegern mit der Hand aufgezogen. Sächsische Zeitung, 12. November 2005 Neunfache Mutter Am vergangenen Mittwoch brachte Schweinshirschkuh Anne ihr insgesamt neuntes Junges zur Welt ein Weibchen namens Kendy. Annes März-Baby blieben nur wenige Wochen, es fiel einem in das Gehege eingedrungenen Fuchs zum Opfer. Der Vater kann den Nachwuchs nicht mehr besichtigen, er starb im August an den Folgen einer Hinterhand-Lähmung. Sein Nachfolger Joe, ein blutjunger Dresdner, dürfte ab nächstes Jahr durch Taten auf sich aufmerksam machen. Er hat immerhin drei Zuchtweibchen zu betreuen. Wie Diplombiologe Roland Brockmann berichtet, erhielt der Dresdner Zoo 1993 vom Amsterdamer Tierpark und vom englischen Zoo Marell die ersten Exemplare. Aus Amsterdam stammt auch die zehn Jahre alte Mutter Anne. Ende August berichteten wir von der Geburt eines Nimmersattstorches. Vorige Woche hat das Jungtier das Nest zum ersten Mal zeitweise verlassen, um erfolgversprechende Flugversuche zu starten. Vor wenigen Tagen machte sich ein Standortwechsel erforderlich. Da man nicht weiß, was der Winter mit Dresden vorhat, wurden die Tiere mit dem markanten gelben Schnabel im Ibis-Winterhaus einquartiert. Die Szenerie des Robbenteiches hat sich verändert. Um den Elefanten, deren Außenanlage ab kommender Woche eine Umgestaltung erfährt, den nötigen Auslauf zu verschaffen, wird den Dickhäutern das Becken reserviert. Das Wasser ist abgelassen. Berliner Morgenpost - 16. Nov. 2005 Stachelig wie Igel: Kuckuckskinder im Zoo geschlüpft Anfang November schlüpften im Zoo zwei kleine Guira-Kuckucke, die mit ihrem borstigen Federkleid eher wie Igel aussehen. Wegen der kalten Witterung werden die beiden von ihren Pflegern per Hand aufgezogen. Bereits am 30. Juni 1987 erhielt der Zoo im Rahmen eines Tiertausches sechs der zuvor noch nie hier gezeigten, taubengroßen südamerikanischen Guira-Kuckucke vom Zoo San Carlos in Uruguay. Im Gegensatz zum europäischen Kuckuck, der ein Brutparasit ist und dessen Nachwuchs stets von artfremden Vögeln erbrütet und aufgezogen wird, bauen die Guira-Kuckucke ein mitunter riesiges Gemeinschaftsnest, in das alle Weibchen einer Gruppe die Eier legen, die wiederum von sämtliche Mitgliedern bebrütet werden. Die geschlüpften Jungen werden dann auch zusammen aufgezogen. news.ch - 10. Nov. 2005 Erste Nachzucht von Colorado-Kröten in Bern Im Berner Tierpark Dählhölzli ist die weltweit erste Nachzucht von Colorado-Kröten gelungen. Der Berner Tierpark hält seit 1991 neben Frankfurt als einziger Zoo in Europa Colorado-Kröten. Im Herkunftsgebiet des Tieres gibt es Tagestemperaturen von über 40 Grad und Nachttemperaturen unter dem Gefrierpunkt. Ihre für Amphibien ungewöhnlich dicke, wasserspeichernde Haut und ein «Schlafanzug» aus Körperschleim schützt die Kröte vor dem Austrocknen. Um die Tiere in Paarungsstimmung zu bringen, wurden in Bern die Lebensbedingungen der Kröten imitiert: Die Tiere wurden rabiat von einem heiss-trockenen in ein warm-feuchtes Habitat überführt. Von den insgesamt 50 Jungtieren wurden 15 an den Zoo Frankfurt abgegeben. Naumburger Tageblatt - 11. Nov. 2005 Junges Spitzmaulnashorn im Magdeburger Zoo erstmals zu sehen Eine Woche nach seiner Geburt wird das junge Spitzmaulnashorn im Magdeburger Zoo heute (Freitag) erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Bislang brauchte der kleine Racker noch Ruhe und eine besondere Nähe zu seiner Mama. Es handelt sich um die einzige Geburt eines Spitzmaulnashorns in einem europäischen Tierpark in diesem Jahr. Volksstimme Magdeburg - 12. Nov. 2005 Supersüßes Nashornbaby lädt in seine Kinderstube Auf eines kann sich der Zoo wohl an diesem Wochenende einstellen: Besucheransturm! Anlass ist ein tollpatschiger Vierbeiner, der in Magdeburg am 3. November das Licht der Welt erblickt: ein Nashornbaby. Das kleine übrigens noch hornlose Rhinozeros dürfte schnell zum Liebling aller Zoobesucher werden. Heute ist das Baby erstmals zu sehen. Für das kleine Rhino wird ein afrikanisch klingender Name gesucht, der mit den Buchstaben MA beginnt. Die beiden Buchstaben MA kennzeichnen auch für das Zuchtbuch dieser Nashornart, dass das Nashorn in Magdeburg das Licht der Welt erblickte. Namensvorschläge können bis zum 2. Dezember per Post an den Zoo Magdeburg gesendet werden. T-Online - 13. Nov. 2005 Nashornbaby braucht noch einen Namen Einen Namen hat es zwar noch nicht, aber das erst eine Woche alte Spitzmaulnashornbaby aus dem Magdeburger Zoo wurde jetzt im Beisein seiner Mutter Mana zum ersten Mal den Besuchern präsentiert. Die Kleine - das Baby ist ein Mädchen - wiegt immerhin schon 33,9 Kilo und ist eine Seltenheit: nämlich das einzige in diesem Jahr geborene Spitzmaulnashorn in Europa. Berliner Morgenpost - 11. Nov. 2005 Kleinkamel-Nachwuchs im Tierpark Der kleine "Manfred" aus dem Tierpark Berlin- Friedrichsfelde stellt sich heute der Öffentlichkeit vor. Mit dem drei Wochen alten Vikunja ist die Familie der südamerikanischen Kleinkamele auf neun Mitglieder angewachsen. n-tv - 11. Nov. 2005 Su Lin ist 100 Tage alt Das 100 Tage alte Panda-Baby im Zoo von San Diego ist auf den Namen Su Lin getauft worden. Auf Chinesisch bedeutet dies "ein kleines Stückchen von etwas sehr Niedlichem", gab der Zoo bekannt. Rund 70.000 US-Bürger hatten im Internet den Namen für den Sprössling der beiden Riesenpandas Bai Yun und Gao Gao ausgesucht. Unter den insgesamt fünf aus China eingereichten Namen entfielen 44 Prozent der Stimmen auf Su Lin. Panda-Fans können sich die Familie nun rund um die Uhr über eine Web-Kamera anschauen. Nach chinesischer Tradition erhalten Panda-Babys genau hundert Tage nach der Geburt ihren Namen. Eine 100-köpfige Delegation aus China war zum "Namenstag" und zur Taufe eigens nach Kalifornien gereist. Su Lin ist das dritte Baby der Panda-Dame Bai Yun, das im Zoo von San Diego zur Welt kam. RIA Novosti - 14. Nov 2005 Kreuzung eines Löwen mit einer Tigerin erfolgreich Im Nowosibirsker Zoo sind aus der Kreuzung eines afrikanischen Löwen und einer bengalischen Tigerin drei Jungen, Liger genannt, auf die Welt gekommen. Es gehe um ein einmaliges Experiment, auf der Welt gebe es nur wenige Liger, sagte Zoo-Direktor Rostislaw Schilo. Ob die Liger eigene Nachkommen werden bringen können, bleibt indes unklar. > na toll, großartiger Forschungserfolg, herzlichen Glückwunsch... Westdeutsche Zeitung - 11. Nov. 2005 Wenn die Damen unter sich sein wollen Ein europaweites Netz Zoologischer Gärten wird dafür sorgen, dass Elefantenjunge Kibo ein neues Zuhause findet, wenn er nicht mehr in Wuppertal bleiben kann. Kibos Lieblingsbeschäftigung ist es zurzeit, auf seiner dreimal so schweren Halbschwester Bongi herumzuklettern. Die beiden Elefantenbabys verstehen sich prächtig, tollen den ganzen Tag herum sehr zur Freude von Pflegern und Besuchern. Berliner Morgenpost - 9. Nov. 2005 Friede, Freude, Zuckerrohr im Affengehege 9. November: Gestern ging es in der Affen-WG wieder sehr friedlich zu. Auf dem Speiseplan standen Köstlichkeiten wie Zuckerrohr, die die Tiere gemeinsam genüßlich verspeisten. Dabei zeigte sich auch wieder einmal der Kavalier, der im guten Ivo steckt: Anstatt sich (wie sein Vorgänger Derrick) voll Futterneid auf die Delikatessen zu stürzen, ließ er den Damen höflich den Vortritt. Die Welt - 10. Nov. 2005 Ivo-Tagebuch: Man lebt ruhig nebeneinander - Geduld gefragt Letzter Teil. 10. November: Bei den Gorillas im Affenhaus des Zoos herrscht große Ruhe. Ivo und seine Weibchen leben so vor sich hin, man interessiert sich, wie es scheint, momentan nicht großartig füreinander. Den Ehrgeiz, die Menschenaffen in nur einen Käfig zu sperren, haben die Verantwortlichen momentan wohl nicht mehr. Die Gorilla-Gruppe lebt wieder in drei Käfigen, das heißt, die Tiere haben die Möglichkeit, sich auch mal aus dem Weg zu gehen. So wie die neu zusammengeführte Affengruppe sind auch die Besucher vor dem dicken Glas des Käfigs im Zoo ein wenig ruhiger geworden. Vielleicht haben auch sie akzeptiert, daß man Ivo und seine Mädels einfach in Ruhe lassen sollte. B.Z. - 14. Nov. 2005 Ivo entjungfert! Es hat geklappt! Nach rund sieben Wochen hat es endlich zwischen Gorilla-Mann Ivo und Gorilla-Dame Effi so richtig gefunkt. Zoo-Besucher waren gestern Zaungäste beim spontanen Affen-Sex. Chef-Affenpfleger Reimon Opitz war dicht am Geschehen und ist selbst ganz erstaunt: "Donnerwetter! Wenn's einmal geklappt hat, klappt's auch öfter", sagt er. Ob das Techtelmechtel von Erfolg gekrönt war, wird sich in drei bis vier Monaten herausstellen. "Dann machen wir bei Effi einen Schwangerschaftstest", sagt Reimon Opitz. Berliner Morgenpost - 15. Nov. 2005 Freude im Zoo: Ivo und Effi sind ein Paar Wochenlang haben Tierpfleger und Zoo-Besucher darauf gewartet. Jetzt ist es endlich passiert: Gorilla Ivo hat Effi gedeckt. "Das muß zwischen 12 und 14 Uhr passiert sein", sagte gestern Reimon Opitz, Chef des Affenhauses. "Ein Besucher aus Rotterdam konnte die Szene zufällig aufnehmen und zeigte mir die Fotos." Effi habe sich wahrscheinlich die ganze Zeit angeboten, und der Silberrücken habe die Chance genutzt. T-Online - 15. Nov. 2005 Ivo hat fertig Sieben Wochen hat sich Gorilla Ivo Zeit gelassen, bis er sich mit einer der sechs Weibchen im Affenhaus vergnügte. Berliner Zoobesucher waren Zeugen des spontanen Aktes. Demnach wackelte die zwölfjährige Gorilla-Dame Effi mit dem Po bis der 17-jährige Silberrücken nicht mehr widerstehen konnte. Chef-Affenpfleger Reimon Opitz ist froh, dass 186-Kilo-Ivo endlich seine Männlichkeit unter Beweis gestellt hat. Berliner Zeitung - 15. Nov. 2005 Gorilla Ivo hat sich endlich gepaart - jetzt warten alle auf Nachwuchs Erleichtert wirkt Cheftierpfleger Reimon Opitz am Tag danach. Sieben Wochen haben er und seine Kollegen gewartet und fast schon ein wenig die Hoffnung verloren. Seit Montag aber ist alles anders im Affenhaus des Zoologischen Gartens: Ivo, erst im September vom Amsterdamer Zoo nach Berlin gekommen, hat sich gepaart und ist sehr verliebt. Für einige Sekunden waren sich Ivo und Effi am Montag erstmals richtig nahe gekommen und liebten sich so innig, dass Zuschauer aufgeregt nach den Pflegern riefen. Einige Besucher bewahrten dennoch die Fassung, richteten ihre Kameras auf die liebestollen Gorillas und zeigten kurz nach dem Akt ihre Digitalbilder dem Cheftierpfleger zum Beweis vor. "Ich selbst war leider nicht dabei", sagt Reimon Opitz fast schon entschuldigend. Dabei hätte er doch so gern gesehen, wie der auf die Gorilla-Weiber anfangs nervös und schüchtern wirkende Ivo auf Tuchfühlung mit der frechen Effi geht. Berliner Morgenpost - 13. Nov. 2005 Horstl hat das Bussard-Paradies gefunden Seit einigen Wochen ist der Mäusebussard vom Wirtschaftshof des Berliner Zoos zutraulich, ja geradezu anhänglich. Die Mitarbeiter dort wundern sich. Inge Griesbach: "Nicht mehr lange, und der landet bei einem von uns auf dem Arm." Sie nennen ihn Horstl, und auf Horstl ist Verlaß. Morgens, sobald es hell wird, hockt er auf dem Dach gegenüber der Futterkammer und wartet auf eine Maus oder ein Stückchen Fleisch. Vermutlich kam der Greifvogel, der sich auch von Aas ernährt, bei einem Ausflug zum nahen Abfallhaufen eines Tages auf den Geschmack. Inzwischen sind Mensch und Tier soweit, daß der Vogel auf einen lauten Pfiff angeflogen kommt. "Mehr als zweimal am Tag bekommt er aber nichts, wir wollen ihn schließlich nicht anfüttern", sagt Steffen Haupt. "Den auf dem Arm landen lassen, das klappt bestimmt", glaubt Steffen Haupt. Er greift in Gedanken schon zum Fleisch und spitzt die Lippen für den Pfiff, läßt sich dann aber doch von seinen Kollegen überzeugen, daß dieser Versuch ohne Falknerhandschuh ganz schön blutig ausgehen könnte. Schwerin-News - 11. Nov. 2005 Im Winter wird geruht Braunbärin "Vica" hat sich bereits in ihrem Strohbett eingemummelt. Braunbärin "Claudia" dagegen ist emsig dabei, eine Höhle in der Außenanlage für ihre Winterruhe vorzubereiten. Nur noch ein paar Tage, dann wird auch Braunbärin "Claudia" nicht mehr die Innenunterkunft verlassen und es sich in ihrem Strohbett gemütlich machen. Aus Sicherheitsgründen ist eine Winterruhe in der Erdhöhle nicht gestattet. newsclick.de - 12. Nov. 2005 Recherche vorm Aquarium Raubfische mögen am liebsten ... In dem langen schmalen Raum ist es dunkel, stickig und still. Nur die Geräusche von Sauerstoffpumpen sind zu hören. Die bunte Beleuchtung der 17 Aquarien weist dem Besucher den Weg. Auch Piranhas gibt es dort in einem der Aquarien. Ob es stimmt, was man diesem südamerikanischen Raubfisch über seine Angriffslust und Gefräßigkeit nachsagt? Die Klasse 3b der Grundschule Wenden wollte dieser und anderer Fragen über Fische nachgehen und informierte sich im Naturhistorischen Museum. In Gruppen durften sie sogar in die Aufzucht- und Quarantänestation und entdeckten dort Tiere, die anderen Besuchern verborgen bleiben. Etwa 50 verschiedene Fischarten gibt es im Museum. St. Galler Tagblatt - 16. Nov. 2005 Um eine Attraktion reicher Auf der Traktandenliste der Wildpark-Gesellschaft stand schon lange ein Wunsch: die Neugestaltung des Informationspavillons. Dank einer Spende konnte er jetzt verwirklicht werden. Blick Online - 9. Nov. 2005 Frisch verheiratet Zu einer richtigen Hochzeit gehört eine richtige Hochzeitstorte auch bei den Panda-Bären. In Thailand jedenfalls. Chuang Chuang ist der Bräutigam, und Lin Hui heisst seine Braut. Das Paar, dessen Alter nicht genau feststellbar ist, ist erwachsen geworden. Nun wartet alles auf Nachwuchs. Und damit im gläubig-buddhistischen Thailand alles mit rechten Dingen zugeht, muss geheiratet werden. Die Freude im ganzen Land ist riesengross. Und so strömen Tausende in den Zoo von Chiang Mai herbei. Nur um einen Blick auf die hübschen Brautleute zu werfen. Naumburger Tageblatt 16. Nov 2005 Posthume Ehrung im Prager Zoo für Hochwasser-Opfer «Gaston» Drei Jahre nach seiner dramatischen Hochwasser-Flucht aus dem Prager Zoo durch Moldau und Elbe hat der gestorbene Seebär «Gaston» im Tierpark der tschechischen Hauptstadt ein Denkmal erhalten. Das Werk wurde awährend einer kleinen Feierstunde enthüllt. «Gaston» war im August 2002 während der Jahrhundert-Flut aus dem Zoo in die Moldau und schließlich die Elbe gespült worden. Über Dresden und Torgau schwamm er bis nach Wittenberg, wo er wenig später entkräftet starb. Pforzheimer Zeitung - 14. Nov 2005 Keine Angst vor wilden Eisbären Vitus hebt seinen Kopf und spitzt die Ohren, wenn Maik Wilsmann den Namen des Pelztieres ruft. Eisbären hören wie Hunde, sagt der 31-Jährige, der sich im Karlsruher Zoo um die riesigen Arktisbewohner kümmert. Für den Fall, dass es im Winter Bärennachwuchs gibt, hat der Zoo schon mal ein Mutter-Kind-Gehege eingerichtet. Zur Zeit haben dieses jedoch noch Enten in Beschlag. Eisbären muss man immer beschäftigen, sagt Wilsmann. Einfach ist das nicht immer. Dutzende alter Eimer und Hüpfbälle hat er den verspielten Raubtieren schon besorgt. Artikel aus der niederländischen Presse Dierennieuws 15. November 2005 Totes Yak verwirrt Besucher http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw37954.htm Ende Oktober meinten einige Besucher, einen toten Bären im Bärengehege des Zoos in Rhenen gesehen zu haben. Tatsächlich handelte es sich jedoch um ein halbes männliches Yak, welches verfüttert wurde. Da sich kein Abnehmer für das im Zoo geborene Tier fand, wurde es geschlachtet. Dierennieuws 12. November 2005 Standortsuche für neuen Zoo Animal World http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw37897.htm Die Organisation EcoZoo ist auf der Suche nach einem Standort für einen neuen, 40 ha großen Zoo namens Animal World. Er soll aus fünf Inseln bestehen, die die Erdteile repräsentieren. 16 der 40 ha sollen Wasserfläche werden. Als Besucherziel werden eine Million Besucher pro Jahr genannt. In der näheren Auswahl war die Gemeinde Almere, wo es jedoch zu Verkehrsproblemen kommen könnte. Zudem sei die Gemeinde zurückhaltend, da der Zoo zwar viel Fläche beansprucht, jedoch nur wenige Arbeitsplätze liefert. Nun werden Flächen in Poldergebieten genauer untersucht. Initiator des Projektes ist Jan Oosting, Sohn des Gründers des Noorder Dierenpark in Emmen. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Tiergarten Heidelberg, 15.11.05 Maya lebt jetzt in Heidelberg Maya ist eine Elefantenkuh, nicht mehr die Jüngste, mit schweren Gesundheitsproblemen. Die Beweglichkeit der Beine ist stark eingeschränkt, die Muskulatur ist unterentwickelt und sie hat Schmerzen. Maya ist ein Zirkuselefant, der nicht mehr Reisen kann. Seit vielen Wochen suchen Amtstierärzte, Tierschützer und Elefantenfans ein neues Zuhause für Maya. Nun ist endlich eine Lösung für sie gefunden der Tiergarten Heidelberg ist bereit Maya aufzunehmen. Die Geschäftsführung des Zoos am Neckar, die Tierpfleger und der den Zoo beratende Elefantenexperte Alan Roocroft sind sich einig Maya soll eine zweite Chance erhalten. Der Tiergarten hat sich auf die Aufnahme von Maya in der Kürze der Zeit gründlich vorbereitet. Ein eigener Standplatz im alten Elefantenhaus wurde hergerichtet. Eigentlich wollte der Zoo Problemelefanten erst aufnehmen, wenn das neue Elefantenhaus gebaut ist aber bis zur geplanten Eröffnung im Jahr 2008 hätte Maya unter den jetzigen Haltungsbedingungen nicht mehr durchgehalten. Sie brauchte schnelle Hilfe. Deshalb kam sie jetzt an den Neckar und wird Ilona Gesellschaft leisten. Um Maya nach Heidelberg zu bringen, wurde ein Spezialtransporter einer renommierten holländischen Tiertransportfirma mit einem auf die Bedürfnisse von Elefanten zugeschnittenen Container eingesetzt, in den Maya ebenerdig hineingehen kann. Die in Elefantenschwertransporten erfahrene Firma Scholl hat den Container dann vor das Elefantenhaus gehoben. Und Maya ist in ihren neuen Stall gegangen. Ähnlich einem gebrechlichen Menschen braucht sie Gymnastik, gutes Futter und Medikamente, die ihre Schmerzen lindern, die Gelenkfunktionen wieder herstellen und ihren Allgemeinzustand stabilisieren. Insgesamt sieht es nicht gut aus für Maya. Hoffnung gibt ein positives Beispiel: Eine Stallgefährtin von Maya, die früher beschlagnahmt wurde, hat sich im Zoo Osnabrück erstaunlich erholt und so ist die Hoffnung vielleicht doch nicht unbegründet, dass Maya wieder schmerzfrei leben kann. Tiergarten Heidelberg, 16.11.05 Maya steht wieder! Die beschlagnahmte Elefantenkuh Maya, die gestern in den Tiergarten Heidelberg gekommen ist, hat eine aufregende Nacht hinter sich. Heute Morgen um 4.30 Uhr ist Maya zum Liegen gekommen und kam aus eigener Kraft nicht mehr hoch. Die Tierpfleger, die bei Maya Nachtwache hielten, schlugen sofort Alarm. Ab 5.30 Uhr versuchten Zoomitarbeiter und die Heidelberger Berufsfeuerwehr Maya mit Hebekissen wieder aufzurichten. Leider blieb dies ebenso wie der Einsatz eines Gabelstaplers ohne Erfolg. Als letzte Rettung wurde das Dach des Elefantenhauses aufgebrochen und die Mannheimer Berufsfeuerwehr um Amtshilfe ersucht. Die Mannheimer rückten mit großer Technik an: ein Einsatzleitwagen, ein Kranwagen und ein AB-Kran mit Wechselladerfahrzeug kamen zum Einsatz. Insgesamt waren 15 Feuerwehrleute aus Mannheim und Heidelberg beteiligt sowie die halbe Zoobelegschaft. Nach und nach verließ das Team der Mut, zumal Maya immer weniger Kooperationsbereitschaft zeigte. Nach sieben Stunden wurde geschafft, woran viele nicht mehr geglaubt haben: Maya stand wieder auf den Beinen. Die Feuerwehrleute waren einfach großartig! Sie haben sich voll ins Zeug gelegt, mit uns und Maya gelitten und waren am Ende genau so glücklich wie wir., beschreibt Imke Figura, Zoomitarbeiterin, den Einsatz, nun hoffen wir, dass es mit Maya stabil aufwärts geht. Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., 15.11.05 Kranker Elefant 'Maja' des Giovanni Althoff endlich in Sicherheit - Couragierte Amtstieraerztin setzt Tierschutz durch Der ehemalige Zirkus Giovanni Althoff geriet insbesondere wegen schlechter Tierhaltung vor knapp zwei Jahren in die Schlagzeilen. Die Genehmigung fuer Auftritte wurde ihm entzogen, das Gros der schlecht gehaltenen Tiere jedoch nicht. Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte freut sich daher ueber das zielstrebige Handeln der Bad Kreuznacher Amtstieraerztin Dr. Petra Baensch, die heute in einer gut vorbereiteten Aktion die schwer kranke Elefantin 'Maja' dem ehemaligen Zirkus Giovanni Althoff weggenommen und in den Heidelberger Zoo gebracht hat. "Das vorbildliche Handeln von Frau Dr. Baensch hat in Deutschland Seltenheitswert, die meisten Amtstieraerzte kneifen beide Augen zu und warten, dass der Zirkus in einen anderen Kreis zieht. Um das Leiden der Zirkustiere in Deutschland zu beenden, brauchen wir dringend ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen," so Dr. Christiane Baumgartl-Simons, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Menschen fuer Tierrechte. Nach Aussagen des Tierrechtsverbandes haette der Landrat des Kreises Mainz-Bingen, Claus Schick, bereits im Fruehjahr die 5 Elefanten, 11 Haflingerhengste und 6 Shetlandponys dem voellig mittellosen Giovanni Althoff wegnehmen muessen, als sich dieser in Mommenheim niedergelassen hatte. Doch Schick handelte nicht. Zurzeit halte sich Giovanni Althoff wieder mit den Tieren im Kreis Mainz Bingen auf. Nach der heutigen Wegnahme der Elefantin 'Maja', die aufgrund ihrer Erkrankung im Kreis Bad Kreuznach verblieb, muesse nun auch Landrat Claus Schick taetig werden und die restlichen Althoff-Tiere einziehen. Es duerfe nicht geduldet werden, dass ein Landrat den Tierschutz nach eigenem Ermessen umsetzen wuerde. Jahrelang schon steht der seit Generationen bekannte Zirkus Giovanni Althoff in der Kritik. Insbesondere die Elefantenhaltung wird angeprangert. Elefanten starben oder wurden eingeschlaefert, die unterernaehrte Elefantenkuh 'Sikim' wurde auf behoerdlichen Druck hin an den Osnabruecker Zoo abgegeben. Vor gut einem Jahr wurde der Zirkusbetrieb endlich stillgelegt. Einige Tiere wurden beschlagnahmt, etliche verblieben jedoch bei Althoff. Gegen drei Verantwortliche des Unternehmens will die Staatsanwaltschaft Hanau Anklage wegen Tierquaelerei erheben. Thüringer Zoopark Erfurt, 16.11.05 Erste Vorbereitungen laufen - Große Zierfischausstellung im Erfurter Aquarium Vom 3. bis 17. Dezember wird das Aquarium des Thüringer Zooparkes am Nettelbeckufer in einer Sonderausstellung seltene Zierfische aus aller Welt zeigen. Initiiert und organisiert von Stadtrat Andreas Huck sind die Erfurter Aquarienfreunde und die Mitarbeiter des Aquariums gegenwärtig dabei, dafür umfangreiche Vorbereitungen zu treffen. Mit der Zierfischausstellung in knapp drei Wochen soll an der Schmalen Gera eine alte Erfurter Tradition wieder aufleben. Die letzte Sonderausstellung fand vor acht Jahren statt und befasste sich mit eierlegenden Zahnkarpfen. Im Dezember dieses Jahres werden 70 Fischarten präsentiert, die sonst nicht im Aquarium dauerhaft gehalten werden. Dafür wurden extra 40 neue Glasbecken gebaut, darunter acht mit einer Länge von 1,20 Meter. Natürlich können sich Groß und Klein schon jetzt im Aquarium am Nettelbeckufer an zahlreichen Fischarten sowie einigen Lurchen, Kriechtieren und Vögeln erfreuen. Die erst kürzlich erworbenen Baumsteigerfrösche haben sogar schon Nachwuchs bekommen. Im Wasserteil ihres Terrariums tummeln sich kleine Kaulquappen. Das Aquarium ist auch im Winter täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Wilhelma, 16.11.05 Nachwuchs bei den Weißkopfsakis Name ist auch bei Weißkopfsakis Schall und Rauch ... zumindest bei Mutter Icana und Tochter Manja (geboren am 13.8.) ist der Name absolut irreführend. Vater Wichtel hingegen hat den prächtigen weißen Haarkranz rund ums Gesicht, der den Namen sehr wohl gerechtfertigt erscheinen lässt. Zur Sakifamilie der Wilhelma gehören weiterhin die etwas älteren Geschwister Yupacana (geb. 2000), Caruso (geb. 2003) und Cameta (geb. 2004). Aha, die südamerikanischen Kletterkünstler sind also gesellig! Sie leben in kleinen Familienverbänden, die aus den Eltern und ihrem Nachwuchs bestehen. Die Frage Männchen oder Weibchen ist bei den Jungen relativ rasch geklärt, denn bei den Männchen zeigt sich die weiße Gesichtsbehaarung bereits im Alter von zwei Monaten. In der Wilhelma leben die Weißkopfsakis im Amazonienhaus zusammen mit einer Gruppe Goldkopflöwenäffchen eine putzmuntere Gesellschaft, bei der immer etwas los ist! Zoo Köln, 16.11.05 Lange Nacht im Aquarium Am Samstag, dem 19. November 2005 findet zum zweiten Mal eine lange Nacht im Aquarium statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das nächtliche Quaken der Frösche. Wers schon mal hören und die dazu gehörigen Amphibien sehen will, ist herzlich eingeladen zu einem Preview (und listen) am Donnerstag, dem 17. November 2005 um 11.30 Uhr. Thüringer Zoopark Erfurt, 16.11.05 Babyboom im Aquarium Jeden Tag schlüpfen im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a kleine Fische. Und solange es sich um unauffällige Arten handelt und seien sie noch so selten, nimmt auch kaum einer Notiz davon. Am 15. November erblickte aber ein Hai-Baby das Licht der Welt. Das Geschwisterchen steckt noch im Ei, dürfte aber in nächster Zeit auch die Kapsel verlassen. Bei Haien gibt es übrigens zwei Fortpflanzungsstrategien. Einige Arten legen Eier, andere gebären lebende Junge. Räuber sind sie alle. Das Aquarium trennte sich zwar vor einiger Zeit von den Großhaien. Die Haltung war nicht mehr zu vertreten. Nach wie vor tummeln sich aber Vertreter klein bleibender Arten in den Becken. Eine sehr schön gefärbte Spezies ist der Weißgepunktete Bambushai. Er lebt in den flachen Küstengewässern vor Sri Lanka, den Philippinen, vor Indonesien bis nach Japan. Die Art wird selten über 80 cm lang. Tagsüber halten sich diese Haie vorwiegend auf dem Boden, zwischen Korallen auf. Nachts gehen sie auf Jagd. Frischgeschlüpfte Jungtiere fressen die ersten Tage allerdings nicht. Sie zehren noch von ihrem Dottersack. Erst wenn diese Reserve aufgebraucht ist, treibt sie der Hunger zum Beutefang. Wer dieses seltene Fischbaby besuchen möchte, ist herzlich zu einem Besuch in das Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a eingeladen. Stadt Krefeld, 16.11.05 Junge Fischotter zeigen sich den Besuchern Die zwei kleinen Fischotter, die im Krefelder Zoo im Sommer geboren wurden, haben sich lange Zeit in die Wurfbox in ihrer Höhle zurückgezogen und nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen. Wie der Zoo mitteilt, kommen sie jetzt endlich regelmäßig mit ihrer Mutter nach draußen und sind für die Besucher besonders gut zwischen 12 und 13 Uhr zu sehen. Tierpark Ueckermünde, 16.11.05 Fledermäuse auf dem Vormarsch Laut einer Meinungsumfrage rangierten Fledermäuse noch Mitte der achtziger Jahre mit den Ratten zusammen auf den untersten Rängen der Beliebtheitsskala von Tieren - sie galten mehr als Ungeziefer denn als unsere Mitgeschöpfe. Dies Bild hat sich inzwischen eindeutig gewandelt: Fledermäuse sind in! Sie sind Sympathieträger und Symboltiere für aktive Naturschutzarbeit vieler Ehrenamtlicher, erklärt Jens Berg vom Landesfachausschuss Fledermausschutz im Naturschutzbund NABU. Das Interesse an Fledermäusen ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Der Vormarsch in den Köpfen der Menschen wird auch durch die wachsende Zahl an Fledermauskundlern deutlich, die sich um den Schutz und die Erhaltung der Fledermausbestände bemühen. Das Engagement im Fledermausschutz wirkte sich auf die Entwicklung der Fledermauspopulationen aus. Standen die nützlichen Insektenjäger Mitte der 70iger Jahre noch kurz vor dem Aussterben, so kann heute bei einigen Arten wieder ein Anwachsen der Bestände beobachtet werden, berichtet Berg. Wo ganz in ihrer Nähe die zum Teil sehr seltenen und streng geschützten fliegenden Säuger leben und was zum Schutz der Fledermäuse im Landkreis bereits getan wird, können Sie am Freitag, den 25.11. bei einem Vortrag des Fledermausexperten erfahren um 19 Uhr im Tierpark Ueckermünde. Münchner Tierpark Hellabrunn, 16.11.05 Wer kommt schon mit seinem eigenen Pullover auf die Welt? Das kann nur unser am 18. August geschlüpfter Königspinguin sein. Nach einer Brutzeit von 55 Tagen schlüpfte ein winziges Küken mit einem Gewicht von ca. 110 g. Inzwischen ist das Jungtier zwar schon fast bis zur Größe seiner Eltern herangewachsen, ist aber deutlich an seinem Daunengefieder zu erkennen, das nach ca. 7 Monaten in der Mauser durch die endgültigen Federn ersetzt wird. Königspinguine sind flugunfähig gewordene Vögel, die in der Antarktis leben und sich hervorragend an die extremen Umweltbedingungen angepasst haben. Mit ihrem dicken Unterhautfettgewebe und dem dichten Federkleid können sie Temperaturen bis minus 60° C ertragen. Wie alle Pinguine bilden sie Kolonien. Sie brüten ca. 50 Tage, wobei sie das einzige Ei auf die Fußrücken legen und mit der Bauchfalte abdecken. Sie sind Meister des Tauchens. So können sie bis zu 600 m tief tauchen und bis zu 100 Minuten unter Wasser bleiben, wobei sie eine Geschwindigkeit bis zu 36 km/h erreichen können. Thüringer Zoopark Erfurt, 15.11.05 Das große Fressen: Sonntagsschmaus bei den Erfurter Löwen Bei den Löwen im Thüringer Zoopark Erfurt ist sonntags wieder ein Festtag. Wie alle Beutegreifer verzehren Löwen in der Natur von ihrer Beute fast alles: Muskeln, Innereien, kleinere Knochen und sogar das Fell. Dadurch erhalten sie alle lebenswichtigen Inhaltstoffe wie Proteine, Fette aber auch Mineralstoffe und Vitamine. In Zoos wird dagegen meist Muskelfleisch an Knochen verfüttert. Vitamin- und Mineralpräparate werden für die Gesunderhaltung der Tiere zugegeben. Das Benagen und Belecken der Knochen ist für die großen Katzen wichtig zur Gebisspflege. Wird nur weiches Fleisch verfüttert, kann es sogar zum Zahnausfall kommen. Das Futtertier wird den Raubkatzen natürlich nicht lebend vorgesetzt. Dies ist in Deutschland aufgrund des Tierschutzgesetzes verboten. Die Schlachttiere, meist Ziegen, werden zuvor ordnungsgemäß und schmerzlos getötet. Übrigens: die Ziegen stammen nicht aus dem Zoopark, sondern werden extra zugekauft und dann frisch geschlachtet. Nur durch eine Glasscheibe getrennt können die interessierten Besucher das Spektakel im Löwenhaus beobachten. Die nächste Ganzkörperfütterung findet am nächsten Sonntag, dem 20. November um 14.30 Uhr im Löwenhaus statt. Thüringer Zoopark Erfurt, 15.11.05 Kürbisse zum Karneval: die Erfurter Elefantendamen waren begeistert Der Karneval in der Stadt bietet für die Großen wie die Kleinen viel Spaß, sogar für die Elefanten des Erfurter Zooparks. Das letztjährige Prinzenpaar der Stadt Erfurt, Marion und Ralph Grüneberger, hat die nun amtsfreie Zeit genutzt, den Elefanten ein ganz besonderes Geschenk zu machen. Sie brachten den Rüsseltieren 15 Kürbisse in den verschiedensten Größen. Was macht ein Elefant mit einem Kürbis? Fußball oder Fressen? Mehrere der Kürbisse brachten es auf stattliche 40 - 50 kg und boten sich als Ball geradezu an. Stück für Stück wanderten die leuchtend orangefarbenen Stücke in die sichtlich zufriedenen Elefantenkühe. Ans Fußballspielen hat wohl keine gedacht. Da aber dankenswerter Weise sehr viele Kürbisse ins Elefantenhaus gebracht wurden, können die drei Dickhäuter auch morgen noch mal einen Anlauf nehmen. Tierpark Ueckermünde, 15.11.05 Der EU-Beitritt Polens erfolgte im Tierpark Ueckermünde bereits im Jahr 1997! Für den Tierpark Ueckermünde hat sich der Beitritt Polens zur EU bereits im Jahr 1997 vollzogen. Damals begann eine enge Zusammenarbeit zwischen Tierpark Ueckermünde, der polnischen und deutschen Seite der Kommunalgemeinschaft Pomerania, der Stadt Szczecin und vielen anderen Partnern in der Wojewodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern). In den Jahren 1997 bis 2004 kamen 42.522 polnische Gäste in den Zoo der Stettiner. Am 15.11.05 konnte der 50.000 polnische Gast seit 1997 begrüßt werden. Es handelte sich um Michal Kowalewski (18 Jahre alt) aus Stargard Szczecinski (Westpommern). Zoo-Verein Wuppertal e.V., 15.11.05 Ein Minguin im Zoo Die bekannte Wuppertaler Künstlerin Ulle Hees gestaltete einen Pinguin für die PINGUINALE 2006 Aktueller Stand: 90 Pinguine sind verkauft nur noch 35 fehlen! Die PINGUINALE 2006 wird durch die Beteiligung einer namhaften Wuppertaler Künstlerin bereichert: Ulle Hees hat den Pinguin des Pinguinisten Technokom die agentur für messe und event GmbH gestaltet. Die Agentur, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiert, hat mit Ulle Hees eine Künsterlin gewonnen, die vielen Wuppertalerinnen und Wuppertalern durch ihre Werke z.B. die Skulptur der Mina Knallenfalls in der Elberfelder City bekannt sein dürfte. Für die PINGUINALE 2006 hat sich Ulle Hees etwas Besonderes überlegt und den Pinguin als chinesische Mingvase gestaltet. Damit ist sowohl der Bezug zum Zoo, der verschiedene Tiere aus der Tierwelt Chinas pflegt, als auch zur Agentur, deren Markenzeichen ein in der Tradition chinesischer Schriftzeichen gestaltetes K ist, hergestellt. Als Minguin wird dieser Pinguin die PINGUINALE 2006 bereichern. Einen ersten Blick in den Zoo wagt der Minguin, der unter www.minguin.de sogar bereits eine eigene homepage hat, in Begleitung der Künstlerin Ulle Hees und Vertretern der Agentur Technokom aber schon einmal am morgigen Mittwoch. Zoo Leipzig, 15.11.05 Patenschaftsübernahme - Galeria Kaufhof im Paunsdorf Center übernimmt Wildpferdpatenschaft Die Filiale Galeria Kaufhof im Paunsdorf Center möchte sich für den Leipziger Zoo engagieren und übernimmt die Patenschaft für ein Przewalskipferd. Am 17. November um 9.30 Uhr wird der Patenschaftsbrief an Galeria Kaufhof im Zoo durch den Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und den Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises überreicht. Hierzu möchten wir Sie recht herzlich ins Verwaltungsgebäude des Zoos einladen. Erst in diesem Jahr unterstützte der Zoo mit einem Wildpferdhengst aus seinem Bestand das Wiederansiedlungsprojekt der International Takhi Group und der Regierungen von China und der Mongolei. Der Leipziger Zoo und der Freundes- und Förderkreis freuen sich natürlich sehr, einen neuen Tierpaten gewonnen zu haben. Wir sind sehr froh, dass wir einen neuen Partner für den Zoo Leipzig gefunden haben, so Zoodirektor Dr. Junhold. Wildpark Lüneburger Heide, 14.11.05 Schneeleopardin Vika auf Reisen - Thorsten Harder hält Diavortrag im Wildpark Lüneburger Heide Die achtzehn Monate alte Schneeleopardin Vika aus dem Wildpark Lüneburger Heide reist nach Frankreich in den Zoo Palmyra (Lemathes), dort wartet schon sehnsüchtig ihr neuer Partner. Im April 2004 ist sie im Wildpark Lüneburger Heide geboren und aufgewachsen. Ihren Betreuer Georg Müller (62), fällt es schwer sich von seinem Zögling zu trennen, aber nun ist Vika erwachsen und wird selbst eine Familie gründen. Der Wildpark Lüneburger Heide, beteiligt sich erfolgreich an dem Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die bedrohten Schneeleoparden. Am Samstag den 19. November um 19.30 Uhr lädt der Artenschutz-Wildpark Lüneburger Heide e.V und die NABU Ortsgruppe Hanstedt/Salzhausen zum Diavortrag über das Schneeleopardenprojekt in Kirgisistan ein. Der Leiter des NABU-Naturschutzprojektes Kirgisistan Thorsten Harder, informiert in einem spannenden Diavortrag unter dem Motto: Im Land des Schneeleoparden im Restaurant des Wildparks, über seine erfolgreiche Arbeit vor Ort. Der Artenschutz-Wildpark Lüneburger Heide e.V. unterstützt das Schneeleopardenprojekt. Der Eintritt beträgt 2,50 ¬ (Spende für das NABU Schneeleoparden-Projekt). Thüringer Zoopark Erfurt, 14.11.05 Gemäß der Jahreszeit wollen Herrn und Frau Grüneberger vom Oberen Hof aus Oberhof morgen, 15.11.2005, um 11 Uhr an unsere drei Elefantendamen 15 Kürbisse verfüttern. Die Beiden sind große Tierfreunde und haben während ihrer karnevalistischen Regentschaft in Erfurt im vergangenen Jahr mit ihrem Gefolge im Zoopark mehrere Tierpatenschaften übernommen. Mit der morgigen Aktion soll erneut die Verbundenheit zum Thüringer Zoopark und seinen Tieren ausgedrückt werden. Tiergarten Schönbrunn, 14.11.05 ÖBB-Kombiticket für Tiergartenausflug jetzt aus ganz Österreich! Die Österreichischen Bundesbahnen haben ihr besonders preisgünstiges Paket "Kombiticket Tiergarten Schönbrunn" erweitert: Es kann jetzt von ganz Österreich aus gebucht werden. Das Ticket wird für Erwachsene und Kinder von 6 bis 14 Jahren angeboten, sowie für Familien, die im Besitz der ÖBB VORTEILScard Familie Tiergarten Schönbrunn, 14.11.05 Generalsanierung und Umbau der alten Filmstudios Zwischen dem Tiergarten und der Maxingstraße liegen die ehemaligen Studios der legendären "Wien-Film", wo in den Anfangsjahren des Fernsehens der Österreichische Rundfunk logiert hat. Die baufälligen historischen Gebäude wurden bis vor kurzem von der Wiener Filmakademie genutzt. Ab Frühjahr 2006 wird die Anlage nun im Sinne der Tiergarten GmbH generalsaniert. Ziel: ein modernes Orang Utan-Gehege und ein Naturkunde- und Veranstaltungszentrum, das auch für den Bezirk zu einem Ort der Begegnung werden soll. Veranschlagte Bauzeit: zweieinhalb Jahre. Der Tiergarten wird dann auch einen neuen Zugang in der Maxingstraße erhalten. Ein dreizehn Meter langer unterirdischer Gang wird die Besucher unter dem Botanischen Garten direkt in den Zoo führen. Das Ensemble wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Stil der Orangerien errichtet und hundert Jahre später zu Filmstudios umfunktioniert. Damals wurde auch die imposante Glasfront des Palmenhauses geschlossen. Eine im Auftrag der Tiergarten GmbH von Architekt Univ. Prof. Manfred Wehdorn erstellte Studie zeigte, dass dem Gebäudekomplex aus der Sicht des Denkmalschutzes höchste Wertigkeit zukommt. Tierpark Ueckermünde, 14.11.05 50.000 polnische Gäste im Tierpark Ueckermünde seit 1997 Am morgigen 15. November 2005 wird der Tierpark Ueckermünde um 11 Uhr den 50.-Tausendsten Gast aus Polen seit 1997 begrüßen. Zum Hintergrund: Seit 1997 profiliert sich der Tierpark Ueckermünde als Zoo für den Großraum Stettin. Jahr für Jahr hat sich die Zahl polnischer Gäste kontinuierlich weiterentwickelt. Zoo Leipzig, 11.11.05 Urlaub zu Hause - Zoo Leipzig präsentiert sich auf der Touristik & Caravaning 2005 Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Am kommenden Mittwoch, dem 16. November 2005, beginnt auf der Leipziger Messe die Touristik & Caravaning International Leipzig 2005. Als eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Region darf der Zoo Leipzig hier natürlich nicht fehlen. Der exotische Zoostand wartet in der Halle 3 auf seine Gäste. Bereits von weitem lässt sich erahnen, dass man hier Dschungelatmosphäre pur geboten bekommt. Ein absolutes Highlight wird der neue Zooimagefilm sein, der anlässlich der Messe erstmals dem Publikum präsentiert wird. Lama Horst lässt es sich natürlich nicht nehmen, auf der Messe am 17. und 19. November jeweils zwischen 14 und 15 Uhr die Messegäste höchstpersönlich in Empfang zu nehmen. Tiergarten Schönbrunn, 11. November 2005 Österreichischer Tierschutzverein: Bedrohte Tiere sollen aussterben! In Willkommen Österreich vom 10. November 2005 forderte Erich Goschler, Präsident der Organisation Österreichischer Tierschutzverein, vor hunderttausenden fassungslosen Zusehern, man solle bedrohte Tiere - wie z.B. den Sibirischen Tiger aussterben lassen. Da in vielen Fällen der Lebensraum der Tiere durch den Menschen zerstört sei, hätten die Tiere keinen Platz mehr und müssten selbstverständlich weg. Mit diesen unglaublichen Aussagen ist der erbitterte und infame Kampf, den Goschler und sein Verein seit Jahren gegen Tiergärten führen, endlich zu verstehen. Setzen sich doch weltweit die wissenschaftlich geführten Zoos mit größtem Engagement für den Schutz aller Tierarten und damit auch für den Erhalt und die Wiederherstellung der Lebensräume der Tiere ein und führen erfolgreich Auswilderungen und Wiederansiedlungen durch. Goschler hatte bereits in den letzten Tagen mit erschreckenden Formulierungen aufhorchen lassen, als er das Training der Elefanten in Schönbrunn als brutale Folter des Elefantenbabys bezeichnete und mit der Vergewaltigung eines Kindes, dem man hinterher Schokolade anbietet, verglich. Die Forderung vor laufenden Kameras nach dem Tod der bedrohten Tierarten ist wohl die Schlussfolgerung dieser Geisteshaltung und überrascht angesichts der getroffenen Aussagen nicht mehr wirklich. Bleibt die Frage, wie die vielen Millionen Euro, die Tierschützer an Goschler und seine Organisation spenden, eigentlich verwendet werden. Zumal auf der Homepage des Vereins fleißig für die Erhaltung von Lebensräumen in Indien, Borneo usw. gesammelt wird
Tierpark Chemnitz, 11.11.05 Herbst in Tierpark und Wildgatter Auch wenn das Wetter allmählich ungemütlicher wird und die Tendenz eher zum Aufenthalt in der warmen Stube geht, locken Tierpark und Wildgatter ins Freie, denn dort gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu entdecken. Viele Tiere stellen sich auf den nahenden Winter ein. Bei manchen, wie Kamelen und Wildpferden, wächst das Winterfell, andere haben sich eine Speckschicht zugelegt. Der Polarfuchs wechselt sogar die Farbe. Auch Tiere, die eigentlich in warmen Regionen zu Hause sind, können sich bis zu einem gewissen Grad an die hiesigen Klimaverhältnisse anpassen und bekommen ein dichteres bzw. längeres Fell, z.B. die Somali-Wildesel. Die im Frühjahr und Sommer geborenen Tiere sind herangewachsen, davon kann man sich bei einem Besuch im Tierpark überzeugen: die Leopardenkinder sind drei und einen halben Monat alt und schon richtige kleine Raubtiere, die Kängurus stecken zwar manchmal noch den Kopf in den Beutel der Mutter, sind aber sonst schon recht selbständig und die Fohlen der Urwildpferde (siehe Foto in der Anlage, Jungtiere mit Hengst) nutzen das große Gehege oft für Jagd- und Kampfspiele. Im Wildgatter geht die Hirschbrunft zu Ende und die Paarungszeit beim Schwarzwild beginnt. Den hier lebenden europäischen Tieren macht die kalte Jahreszeit nichts aus, die großen naturnah gehaltenen Gruppen können auch in Herbst und Winter gut beobachtet werden. Stadt Krefeld, 11.11.05 Paten des schwarzen Jaguars im Krefelder Zoo erhielten ihre Urkunden vor dem Großkatzengehege Nachdem er im Gegensatz zu vielen anderen Tieren im Krefelder Zoo lange Zeit keinen Paten gefunden hatte, gibt es jetzt gleich vier neue Patenschaften für den Schwarzen Jaguar Jackson. Die wohl ungewöhnlichste dabei ist eine Patenschaft auf vier Pfoten. Ihrem ebenfalls schwarzen Cockerspaniel Söckchen schenkten Bettina und Wolfgang Krack die Patenschaft zu der Raubkatze, die ihren neuen Paten an Körpergröße deutlich überragt. Deshalb war der Hund bei seinem direkten Zusammentreffen mit Jackson, der nur durch die dicke Sichtscheibe aus Sicherheitsglas von ihm getrennt war, schon ein wenig eingeschüchtert und flüchtete sich auf Frauchens sicheren Arm. Die Familie Krack gehört zu den treuen Mitgliedern der großen Patenfamilie des Krefelder Zoos. Für den Lions Club Krefeld-Gelduba nahm Dr. Karl-Heinz Schulte die Patenurkunde in Empfang. Er bemerkte zur Übernahme der Patenschaft: Eigentlich wäre ein Löwe für uns ideal, aber den gibt es ja hier nicht, und wer kann schon einem so prachtvollen Kater wie diesem schwarzen Jaguar widerstehen. Zudem liegt uns als Krefeldern der Fortbestand des Zoos sehr am Herzen. Die neue Großkatzenanlage lobten alle Paten und freuten sich, dass neben ihrem Patenkind Jackson und seiner braun gefleckten Gefährtin Onca kürzlich auch die Sumatratiger in diese moderne, artgerechte Gehegeform umziehen konnten. Tiergarten Heidelberg, 10.11.05 Die Hausherren sind wieder da Die Spitzhörnchen, auch Tupaias, des Tiergarten Heidelberg haben ganz besondere Hausherren: die Löwenäffchen. Mit ihrem goldleuchtenden Fell und der Mähne, die das Gesicht umrahmt, gehören die kleinen Südamerikaner zu den wohl schönsten Krallenaffen.In einer im weltweiten Artenschutz beispielhaften Rettungsaktion wurde ein internationales Zuchtprogramm für das Goldgelbe Löwenäffchen in den Zoologischen Gärten aufgebaut. Geboren wurden die beiden männlichen Löwenäffchen im Zoo Kopenhagen im Jahr 2002 und 2002. Nun wartet der Heidelberger Tiergarten auf weiblichen Zuwachs durch das Zuchtprogramm. Das neue Gehege im Zoo Heidelberg entspricht den Bedürfnissen der wertvollen Löwenäffchen mit seinen tropischen Pflanzen, Lianen, Kletterbäumen, Futterplätzen und Schlafkisten voll und ganz. Seine etwa 28 qm Fläche und 3-4 m Höhe bietet auch für weitere Tiere genug Platz zum umhertollen und sich mal aus dem Wege gehen. Zoo Duisburg, 10.11.05 Kleine Hüpfer Sie gehören zu den kleinsten Affen überhaupt: Die in südamerikanischen Urwäldern weit verbreiteten Tamarins, eine außerordentlich vielgestaltige Gruppe langgeschwänzter sowie häufig in buntem Haarkleid oder mit poppigem Kopfputz auftretender Schmalnasenaffen. Seit einigen Wochen lebt im Äquatorium ein Paar der überaus lebhaften Springtamarine. Das Duisburger Paar Springtamarine stammt aus dem Zoo in Frankfurt, wo der kleine Mann geboren wurde; seine noch kleinere Partnerin erblickte in der Stuttgarter Wilhelma das Licht der Welt. Obwohl Springtamarine als empfindliche Pfleglinge gelten, dürfte künftig die Zucht dieser flinken Urwaldbewohner durchaus möglich sein - womit Duisburgs Zoo auch bei dieser Art einmal mehr eine Pionierstellung bei der Arterhaltung hochbedrohter Tierarten einnehmen dürfte wird. Greenpeace 16. November 2005 Greenpeace-Protest gegen Urwaldvernichtung vor finnischer Botschaft Greenpeace-Aktivisten bringen heute die Urwaldzerstörung aus Finnland nach Berlin. Vor die finnische Botschaft legen die Umweltschützer 15 Kubikmeter Astwerk aus einem abgeholzten Urwald. Auf einem Transparent steht: "Schützt Finnlands Urwälder - kein Papier und Holz aus Urwaldzerstörung". Der Grund für die Aktion: Die finnische Regierung lässt die letzten Urwälder im Norden des Landes weiter abholzen. Deutschland ist Finnlands wichtigster Abnehmer des aus diesem Urwaldholz hergestellten Papiers. "Was in Lappland geschieht, ist ein Verbrechen", sagt Greenpeace-Waldexperte Oliver Salge. "Mit den letzten Urwäldern werden nicht nur zahlreiche Pflanzen- und Tierarten vernichtet - die dort lebenden Ureinwohner, die Sami, verlieren zudem ihren Lebensraum." Greenpeace fordert von der finnischen Regierung, keine Urwälder mehr abzuholzen. Außerdem soll sie die Verhandlungen mit den Sami zur Lösung des Konfliktes wieder aufnehmen. WWF 15. November 2005 9. Ramsar-Konferenz in Kampala (Uganda) vom 8.-15.11.2005 WWF zieht Bilanz: Mehr geschützte Feuchtgebiete und nachhaltige Fischerei Der WWF zieht eine positive Bilanz der heute in der ugandischen Hauptstadt Kampala zu Ende gehenden internationalen Feuchtgebiete-Konferenz. So wurden 11 neue Gebiete, davon allein sechs in Indien, mit einer Fläche von 4,2 Millionen Hektar unter den Schutz der Ramsar-Konvention gestellt. Außerdem einigten sich die Vertreter der 147 Vertragsstaaten auf eine Resolution zur nachhaltigen Fischerei. Ausdrücklich betonen die Teilnehmer in ihrer Abschlusserklärung den Wert der Feuchtgebiete für die weltweite Armutsbekämpfung.Das Übereinkommen zum Schutz der weltweiten Feuchtgebiete dazu zählen vor allem Küstengewässer, Seen, Flüsse und Moore wurde 1971 in der iranischen Stadt Ramsar begründet. Das Abkommen wendet sich gegen die rücksichtslose Zerstörung der empfindlichen Ökosysteme durch Staudämme, Flussbegradigungen, Landwirtschaft oder Trockenlegung. Bis heute schützt die Konvention weltweit über 133 Millionen Hektar Feuchtgebiete. Auch Deutschland zählt zu den Ramsar-Vertragsstaaten. WWF 14. November 2005 WWF-Report: Weltweit missachten Dammbauten ökologische und soziale Standards Der Bau von Mega-Staudämmen richtet noch immer enorme soziale und ökologische Schäden an. Daran hat sich auch fünf Jahre nach den Empfehlungen der Welt-Kommission für Staudämme (WCD) nichts geändert. Eine heute vorgelegte WWF-Studie listet sechs Dammbauprojekte aus den letzten fünf Jahren in Spanien, der Türkei, Australien, Island, Laos und Belize auf, die die Anforderungen nicht erfüllen. Die Umweltschützer kritisieren auch die Rolle der Bundesregierung. Obwohl Deutschland sich öffentlich zu den Empfehlungen der WCD bekannt hat, unterstützt die Bundesregierung weiterhin ökologisch und sozial bedenkliche Staudammprojekte, so WWF-Süßwasserexperte Martin Geiger. Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. - 14.11.2005 Lob und Tadel für den Tierschutz im Koalitionsvertrag "Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Regierungsparteien die Schwerpunktforderung unseres Verbandes nach Förderung tierversuchsfreier Verfahren aufgegriffen hat und am Verbot des traditionellen Hühnerkäfigs zum 1. Januar 2007 festhält Sollten die Regierungsparteien tatsaechlich eine 1:1-Umsetzung der Tierhaltungsformen in der EU durchsetzen wollen, so prophezeit der Bundesverband eine geschlossene Front von Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutzverbaenden, denn die muehsam errungenen Fortschritte fuer die Tiere wuerden die Verbaende nicht kampflos preisgeben. NABU - 09.11.2005 NABU fordert Nachbesserung bei Koalitionsverhandlungen Der Naturschutzbund NABU betrachtet die bisherigen Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes mit vorsichtigem Optimismus. "Die künftigen Regierungsparteien haben in Ansätzen gezeigt, dass sie die nachhaltige Sicherung unserer Lebensgrundlagen auch künftig ... ARCAS November 17, 2005 Soft Release Of 10 Spider Monkeys In Yaxha National Park, Guatemala Yaxhá, Petén, Guatemala, Central America. The Wildlife Rescue and Conservation Association (ARCAS) in conjunction with the Nacional Council of Protected Areas (CONAP) is conducting a soft release of 10 spider monkeys (Ateles geoffroyi, 8 females and 2 males) onto Cante Island in the Yaxha National Park. The spider monkey is under a variety of threats in the Mayan Biosphere Reserve (RBM for its initials in Spanish), including capture for the illegal pet trade or for private collections, habitat loss and illegal hunting, and is on the Appendix II of CITES as threatened with extinction. The 10 monkeys participating in this release were seized from smugglers and delivered to the ARCAS Rescue Center in 2001 and 2002 and have been undergoing a lengthy and complex process of rehabilitation whereby a troupe was formed and then the monkeys were taught what wild fruits to eat and to avoid predators. They also underwent a series of medical exams to insure that they were healthy and would not introduce illnesses into wild populations. This soft release will be carried out on Cante Island and after a two month period in which the monkeys will be analyzed as to how well they adapt to their natural surroundings, they will be fully released into the RBM. This release is important in Guatemala being the first such activity to be carried out on a scientific basis to analyze rehabilitated monkeys abilities to adapt to life in the wild. If it proves successful, there are another 40 spider monkeys at the Rescue Center undergoing rehabilitation and awaiting release. www.arcasguatemala.com Traffic / Wildaid, 25 October 2005 ASEAN Countries Pave Way for Worlds Largest Wildlife Law Enforcement Network Thailand hosts ground-breaking workshop at Khao Yai National Park, Bangkok: In a strategic move to address the persistent criminal activity targeting South-east Asias unique biological diversity, representatives from the 10 Member Countries of the Association of South
| |