E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Anja Schulze
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643


Ausgabe 291 vom 10. November 2005

Liebe Leser,

Totgeglaubte leben länger, wie das Beispiel Vogelpark Metelen zeigt. Lassen wir uns überraschen, wie ein "Abenteuerzoo" mit Entenzucht, Piratenpapageien und Thema Jagd wohl aussehen mag - wir berichten dann sicherlich in Ausgabe 360 darüber.

Ein Erlebniszoo anderer Art wird es, wenn in Berlin tatsächlich ein Riesenrad aufgestellt werden sollte. Nun ja, auch Prof. Grzimek hatte nach dem Krieg eine Achterbahn im Zoo Frankfurt (und einige Mühe, sie und den Circus später wieder lozuwerden).

Kreise anderer Art - und zwar auf deutlich niedrigerem Niveau - zieht zur Zeit die Anti-Zoo-Kampagne des Österreichichen Tierschutzvereines, die man eigentlich nur noch peinlich finden kann. Zum Glück schauen bei solch angeblichen Film-Beweisen auch Journalisten (zumindest die, die diese Bezeichnung verdient haben) zweimal hin.

Nach so vielen Andeutungen entlasse ich Sie in die Lektüre, auf daß Sie selbst die entsprechenden Meldungen finden und lesen können.

17:30
Dirk Petzold



Münster, 10. November 2024
Zoo-Ausgrabung an der Aa abgeschlossen - Freilandzoomuseum entsteht
Wir erinnnern uns: In Münsters Wallanlagen lag einst der Zoo, bis er vor vor 50 Jahren verlegt wurde und auf dem Gelände die Westdeutsche Landesbank baute. Die WestLB war dann vor über zehn Jahren in der Folge diverser Skandale um die Finanzierung von Pipelines durch Nationalparks und weitere Verstrickungen aufgelöst worden. Das ungenutzte Gebäude wurde schließlich abgebrochen, um den Grüngürtel um die Innenstadt wieder für Bevölkerung und Frischluftströme zu öffnen. Namhafte Archäologen nutzten die Gelegenheit, auf dem Gelände die Spuren des Zoos freizulegen. "Wir fanden nicht nur Fundamente, sondern vor allem in aufgefüllten Bombentrichtern und zugeschütteten Teichen eine Vielzahl Fundstücke, von Emaill-Gehegeschildern und Vogelringen bis zu Knochen und verlorenen Gegenständen von Besuchern", schwärmt Zoo-Historikerin Dr. Ines Chelmai. "Möglicherweise sogar einen Stock-Knauf von Prof. Landois". Rund um die wenigen erhaltenen Gebäude des Zoos entsteht nun zur 150-Jahr-Feier der Zoogründung ein Freilichtmuseum zur Geschichte der Wildtierhaltung. Die muslimische Gemeinde Münsters hat sich spontan entschlossen, die historische "Elefanten-Moschee" wieder (äußerlich) originalgetreu aufzubauen und künftig als Gotteshaus zu nutzen.

(Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.)

Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt

Zoos und Tierparks

Zu den folgenden Artikeln lesen Sie bitte auch die entsprechenden
Pressemitteilungen:

news aktuell - 9. Nov. 2005
Tierquälerei im Tiergarten Schönbrunn!
Der Wiener Zoo Schönbrunn lässt sich gerne als wissenschaftlich geführt und vorbildlich in seiner Tierhaltungdarstellen. Dem Österreichischen Tierschutzverein wurde nun aktuellesVideomaterial zugespielt, das eine andere Sprache spricht. Die 2 1/2-jährige Mongu, ein Elefantenkind, das noch bei der Mutter trinkt, wird brutal "eingebrochen", wie es im Fachjargon heißt. Konkret wird sie mit Elefantenhaken gequält, von 8 Männern miteinem Seil immer wieder umgerissen, das alles in Ketten und getrennt von der Mutter, die dem Geschehen hinter Gittern zusehen muss.


Kurier - 9. Nov. 2005
Zoo: "Elefanten-Video manipuliert"
Das Video, auf dem das Elefantenkind Mongu angeblich gequält wurde, sei auf verschiedensten Ebenen manipuliert und verzerre die Trainingsmethoden im Tiergarten, erklärte der Schönbrunn-Vizedirektor Harald Schwammer. "Die Szenen, in denen das Tier belohnt wurde, sind herausgeschnitten worden. Beim Schlag auf Mongus Kopf wurde ein falscher Ton dazugespielt", sagte er. Über eine etwaige Klage soll in den kommenden Tagen entschieden werden. Dass das zweijährige Elefantenkind am Video herzzerreißende Schreie ausstößt, ließe sich einfach erklären: "Wenn junge Elefanten das Hinlegen lernen, werden sie mit Seilen auf den Boden umgezogen - das ist eine absolut vertretbare Methode. In dieser ungewohnten Situation schrecken sich die Tiere bei den ersten Malen und schreien."


NEWS-Networld - 9. Nov. 2005
Wird Babyelefant "Mongu" brutal gefoltert?Schwere Vorwürfe gegen Zoo Schönbrunn!
Für Erich Goschler, Präsident des ÖTV, liegt ein eindeutiger Fall von Tierquälerei vor, weshalb Anzeige bei der Staatsanwaltschaft und dem Veterinäramt erstattet wurde. Der Tiergarten Schönbrunn erwägt ebenfalls rechtliche Schritte. Schwammer, der das Video zunächst noch nicht zu sehen bekommen hatte, wies die Vorwürfe entschieden zurück. Der Tiergarten lud alle Journalisten ein, sich am Mittwoch um 15.00 Uhr bei der Arbeit mit den Elefantenbullen von deren Wohlergehen zu überzeugen. 


Der Standard - 9. Nov. 2005
Chronologie: Vorwürfe gegen Tiergarten Schönbrunn
Vorwürfe und negative Schlagzeilen rund um die Elefantenhaltung im Tiergarten Schönbrunn hat es bereits in der Vergangenheit gegeben. Der Erfolgsweg von Zoodirektor Helmut Pechlaner wurde immer wieder von diversen Zwischen- und Todesfällen auch bei anderen Tierarten begleitet.


Neue Presse - 4. Nov. 2005
Zoo Hannover erhält Sonderpreis
Der Erlebnis-Zoo Hannover hat den Sonderpreis des Deutschen Tourismusverbandes in der Kategorie „Innovative Tourismusprodukte” gewonnen. Dem Erlebnisdurst der Besucher werde mit immer neuen Inszenierungen der Tierwelt begegnet, teilte der Deutsche Tourismusverband am Freitag mit. Außerdem sei die Kundenorientierung in allen Bereichen vorbildlich. Der Zoo Hannover setzte sich gegen 127 Mitbewerber durch.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 4. Nov. 2005
Applaus für den Zoo Hannover
Zoo-Direktor Klaus-Michael Machens nahm den Preis am Freitag in Saarbrücken entgegen. 127 Institutionen hatten sich um die Auszeichnung beworben, die erstmals vergeben wurde und mit der die wichtigsten Innovationen im Deutschlandtourismus gewürdigt werden.

RZ online - 3. Nov. 2005
Wieder Besucherrekord im Zoo Neunkirchen - Mehr als 230 000 erwartet
Der Zoo Neunkirchen stellt in diesem wie in den vergangenen beiden Jahren einen Besucherrekord auf. Bereits Ende Oktober habe der Tierpark die bisherige Rekordmarke von 221 000 Besuchern aus dem Jahr 2004 gebrochen, teilte Zoodirektor Norbert Fritsch am Donnerstag mit. Zu der positiven Entwicklung haben vor allem das erneuerte Affenhaus, das Seehundbecken und das Elefantenhaus beigetragen.

Berliner Zeitung - 7. Nov. 2005
Panne bei Ehrung für ehemaligen Tierpark-Chef
Am U-Bahnhof Tierpark wurde gestern eine bislang namenlose Promenade nach dem früheren Tierpark-Direktor Heinrich Dathe (1910-1991) benannt. Allerdings enthalten die an den Straßenschildern angebrachten biografischen Informationen über den Geehrten einen Fehler: Vermerkt ist ein falsches Geburtsdatum - der 11. Juli 1910. Der Tierpark-Förderverein sprach von einem peinlichen Fehler.

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 7. Nov. 2005
Tierpark-Gründer gibt Namen für Platz
In Berlin-Lichtenberg sind am Montag ein Platz und ein Fußweg nach dem Begründer des Tierparks in Friedrischsfelde, Heinrich Dathe, benannt worden.

Kleine Zeitung - 5. Nov. 2005
Winterschlaf ohne Ende?
Wenn sich heute um 17 Uhr die Tore für die Besucher im Tierpark Herberstein schließen, dann bleibt ungewiss, wann und ob überhaupt jemals wieder das Gelände für Gäste offen steht. Der Tierpark werde im Frühjahr wieder aufgesperrt, wenn es bis dahin gelungen sei, "eine gesunde finanzielle Basis zu finden". Sollte dies nicht möglich sein, ist sogar von einer Auflösung des Tierparks die Rede.

Salzburger Fenster - 8. Nov. 2005
Partnersuche für Löwen
Er ist im besten Alter und allein: Der 12 Jahre alte Löwe „Stinki“ im Salzburger Zoo in Hellbrunn bewohnt sein Gehege seit kurzem ohne weibliche Gesellschaft. Nur noch Luchs und Tiger hat der „König der Tiere“ in seiner Nachbarschaft. Seine zwei betagten Mitbewohnerinnen starben im Sommer an Altersschwäche und Krankheit im biblischen Löwenalter von 24 Jahren. Den Rekord – und zwar weltweit – hielt die ebenfalls im Salzburger Zoo untergebrachte „Puppi“, die im Alter von 25 Jahren vor zwei Jahren eingeschläfert werden musste. Die Diskussion um die Anschaffung neuer Tiere und GesellInnen für „Stinki“ hat jetzt begonnen, denn bereits im nächsten Jahr soll der Neubau des Löwengeheges in der „Afrika“-Anlage starten. Für die neue, 2500 Quadratmeter große Anlage müssen immerhin 200.000 Euro aufgebracht werden

 


Geflügelpest

Zisch - 5. Nov. 2005
Zoologische Gärten wollen ihre Vögel impfen
Die zoologischen Gärten der Schweiz wollen ihre Vögel gegen die Vogelgrippe impfen. Sie haben beim Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) ein entsprechendes Gesuch gestellt. Das BVET will in der kommenden Woche darüber entscheiden. Gegen eine Impfung spreche, dass Tiere das Virus gleichwohl in sich tragen und weitergeben könnten. "Allerdings handelt es sich bei den Vögeln im Zoo um wertvolle Tiere", sagte Herholz weiter. Diese würden ständig und wissenschaftlich überwacht werden. Das spreche für eine Impfung in zoologischen Gärten - aber nur dort. In der EU seien Impfungen für Zoo-Vögel bereits erlaubt.

Zisch - 9. Nov. 2005
Tierpark Goldau trifft Vorkehrungen gegen Vogelgrippe
Der Tierpark Goldau hat die Teiche mit den grossen Wasservogelbeständen vom übrigen Gelände abgetrennt. Damit hat er eine der Auflagen erfüllt, die mit der Ausnahmebewilligung von der Stallpflicht verbunden ist. Die Seidenhühner und Appenzeller Spitzenhaubenhühner seien dagegen in Ställen untergebracht. Anders als bei den Hühnern sieht es bei den ingesamt rund 350 Enten und Gänsen aus. Eine Stallhaltung dieser Vogelarten hätte zur Folge, dass ein grosser Teil von ihnen einer Pilzerkrankung der Lungen zum Opfer fallen würde. Der Tierpark hat daher eine Ausnahmebewilligung erhalten, die an Bedingungen gebunden ist. So müssen diese Wasservogelzonen, die auch von wildlebenden Vögeln bevölkert werden, vom restlichen Vogelbestand des Tierparks vollständig getrennt sein. Sie werden von Tierpflegern betreut, die keine andern Vögel versorgen. Der Zugang erfolgt über ein Desinfektionsbad.

>Die wirkliche Gefahr...:

Viren-Versand: Spanische Grippe kommt per Post
Erst vor wenigen Wochen haben US-Forscher den Erreger der Spanischen Grippe wiederbelebt. Jetzt wollen sie das Virus, das 1918 bis zu 50 Millionen Menschen getötet hat, an andere Labore verschicken - per Paketdienst.



Planung und Bau 

Münstersche Zeitung - 5. Nov. 2005  (alle offline)
"Vogelpark ein Rohdiamant"
Metelen - Ein bundesweit einmaliges Projekt wird auf dem Gelände des ehemaligen Vogelparks realisiert. Der niederländische Investor Peter van den Brand will dort einen Abenteuer-Zoo errichten und investiert dafür mehrere Millionen Euro. Das Projekt soll Kindern Einblicke in das natürliche Leben von Tieren ermöglichen. Bürgermeister Helmut Brüning stellte gestern im Beisein von Vertretern aus Verwaltung und Parteien den Investor und seine Pläne der Öffentlichkeit vor. Das Genehmigungsverfahren soll schon in der nächsten Ratssitzung am 21. November auf den Weg gebracht werden. Die Wiedereröffnung ist für März 2007 geplant. Der Bürgermeister bekam ein positives Echo von den Genehmigungsbehörden. Der Abenteuer-Zoo wird thematische Schwerpunkte haben, die nach Aussage van den Brands Landwirtschaft, alter Bauernhof, Jagd, Piratenboot oder Burg heißen können. Mit Angaben zu seiner Person und seinem Unternehmen war der neue Investor sehr zurückhaltend. Er betreue europaweit 500 Parks kommerziell. Das Projekt in Metelen sei jedoch für ihn von privatem Interesse.


Münstersche Zeitung - 5. Nov. 2005
Investor "Glücksgriff für Metelen"
Peter van den Brand, der als Investor den ehemaligen Vogelpark zu einem Abenteuerzoo umbauen will, liegt das Wohl der Vögel am Herzen. Der SPD-Fraktionschef sprach von einem betriebswirtschaftlich gut durchgearbeiteten Konzept des Investors und freute sich darüber, dass die Gemeinde mit dem Projekt im Gespräch bleibt, Besucher, Geld und Neubürger anzieht. "Unser Weg über das Insolvenzverfahren war richtig", bekräftigte Sievert. Ansgar Stening (UWG) verglich den Vertragsabschluss mit "sechs Richtigen im Lotto".


Tageblatt für den Kreis Steinfurt  5. November 2005
Aus dem Rohdiamant wird ein Abenteuerzoo
Metelen. Peter van den Brand hat das 17 Hektar große Areal gekauft, samt der über 1000 Vögel, die zurzeit noch im Park leben. Van den Brand will dort in den nächsten eineinhalb Jahren einen Abenteuerzoo schaffen. Der Niederländer beschreibt es so: Wenn die Kinder dorthin kommen, sollen sie mit den Tieren Abenteuer erleben, sie anfassen dürfen, ihre Gehege betreten. Und das alles in einer naturnahen Umgebung. Exotisches wie Elefanten oder Löwen wird es in der Metelener Heide nicht geben, van den Brand will sich weitgehend auf heimische (Wild-)Tiere beschränken. Themenbereiche wie Landwirtschaft samt komplettem Bauernhof mit Kühen oder Jagd gehören ebenfalls zum Angebot. Und ein Piratenboot mit Papageien und Affen sorgt für das Abenteuergefühl. Ich möchte die Kinder wieder zum Spielen in der Natur bewegen, bringt der Niederländer seine Idee auf den Punkt. Viele der jetzt noch im Park lebenden Vögel werden die Besucher künftig wiedersehen. So plant der Betreiber zum Beispiel eine Entenzucht. Bis zur Eröffnung im März 2007 will er auf dem Gelände am Gauxbach mehrere Millionen Euro investieren.
Zuvor hatte er seine Pläne, die mit dem Insolvenzverwalter abgestimmt sind, in nichtöffentlicher Sitzung dem Rat vorgestellt. Der steht voll dahinter und hat dem Vorhaben zugestimmt. Wie der Bürgermeister betonte, hätten auch der Kreis und die Bezirksregierung als Genehmigungsbehörden signalisiert, die Sache mittragen zu wollen. Eine Frage blieb gestern allerdings offen die nach dem Kaufpreis.

Die Welt , 4.11.2005
Riesenrad soll sich am Zoo drehen
Der Berliner Zoo soll ein Riesenrad bekommen. Private Investoren, deren Plan am Gleisdreieck scheiterte, wollen die Attraktion nun in der City-West für 60 Millionen Euro bauen. Das Riesenrad, das 175 Meter hoch sein würde, soll auf dem Gelände des Wirtschaftshofs des Zoos errichtet werden. Auf dem 14 000 Quadratmeter großen Areal an der Hertzallee planen die Investoren der World Wheel Berlin ein dreistöckiges Eingangshaus und ein Parkhaus. Die Gebäude des Zoos dort würden dann abgerissen.

swex.de - 5. Nov. 2005
Gänsegeier "Swex" im Wildpark an den Eichen eingezogen
Der Schweinfurter Wildpark "An den Eichen" ist seit gestern um eine Attraktion reicher. Aus dem österreichischen Tiergarten Schmieding wurde ein zweijähriger Gänsegeier überführt, der als erster von künftig drei Bewohnern die neue Geiervoliere am Rande der Minigolfanlage bezog. Die Geiervoliere ist zur Hälfte überdacht; die hintere, freie Hälfte ist mit einem feinen Netz überspannt. Eine große Kunstfelswand schließt die Voliere nach hinten ab.




Aktionen

ORF Wien - 8. Nov. 2005
Dinner zwischen Fischen und Schlangen
Ein Abendessen zwischen Korallenfischen oder Auge in Auge mit einer Riesenschlange - das bietet der Tiergarten Schönbrunn. Vor dem "Dinner im Aquarienhaus" gibt es eine Führung in den Keller des Hauses. Der Keller des Aquarienhauses ist gleich groß wie das Aquarienhaus selbst. Auf 1.000 Quadratmeter leben hier viele Tiere. "Wir haben hier Tiere zur Quarantäne, Zucht und Reserve. Es sind Fische und Reptilien, die beschlagnahmt worden sind oder auch solche, die wir vielleicht einmal ausstellen werden", so Ekkehard Wolff, der zoologische Leiter der Abteilung für Aquarien und Terrarien. Das Dinner im Aquarienhaus kostet 65 Euro für Erwachsene, für Kinder 40 Euro. Im Preis mit inbegriffen ist auch ein Sektempfang im Elefantenhaus.

Krone.at - 3. Nov. 2005
Tschechien startet Gorilla-TV
„Big Brother“ im Zoo: Tschechien startet am Montag eine neue Reality-Show, in der nicht Menschen, sondern Tiere die Stars sind, für die man per SMS auch voten kann. 16 Kameras sollen die Bilder der imposanten Tiere in die Wohnzimmer der tschechischen Bürger liefern, die dann per SMS für ihren tierischen Favoriten abstimmen können. Die Einnahmen des voraussichtlich zweimonatigen Projektes sollen Gorillas in ihrer natürlichen Umgebung zugute kommen.

der neue Grazer - 9. Nov. 2005
Tintifaxls Erben
Wenn das nicht für ein "Haus der Natur" (in Herberstein?!) spricht: Stolze 17.402 Besucher konnte die "Meer im Zimmer"-Ausstellung in die Joanneum-Zoologie locken. Nicht zuletzt wegen des Tintenfischs Thadäus Tintifaxl, der mittlerweile seine neue Freiheit im Naturschutzgebiet nahe Miramare (Triest) genießt, und des kleinen Haifischbabys, auf das der Zoo von Budapest wartet. Angesichts dieses Erfolgs, der Zoologiechef Karl Adlbauer sowie die Joanneum-Bosse Peter Pakesch und Wolfgang Muchitsch glücklich stimmt, drängt sich eine "tierische" Nachfolgeausstellung auf – und die kommt, zum Teil: 2006 ziehen alle vier naturwissenschaftlichen Abteilungen des Landesmuseums an einem Strang, um die "Lust am Forschen" (Arbeitstitel) zu wecken. Auf die Besucher wartet dann etwa das "Schweigen der Käfer", die etliche Terrarien bevölkern sollen. Ebenso ein Part sollen die "Welten im Wasser" sein – samt Aquarien.

 

Nachwuchs 
 
SZOn - 4. Nov. 2005
Spitzmaulnashorn im Magdeburger Zoo geboren
Tierexperten sprechen von einer kleinen Sensation: Im Magdeburger Zoo ist in der Nacht zum Freitag ein Spitzmaulnashorn zur Welt gekommen. «Es handelt sich um die einzige Geburt eines Spitzmaulnashorns in einem europäischen Tierpark in diesem Jahr», sagte Zoosprecherin Regina Jembere. Die Eltern «Mana» und «Madiba» seien glücklich über den Nachwuchs, dem Tier gehe es sehr gut. In Magdeburg leben nunmehr fünf der mächtigen Tiere. Nach den Worten der Zoosprecherin ist der Zoo in Deutschland führend bei der Nashornzucht. Seit dem ersten Zuchterfolg 1979 kamen hier bereits fünf Spitzmaulnashörner zur Welt. Zoobesucher können den Nachwuchs allerdings vorerst noch nicht bestaunen - das Kleine braucht noch Ruhe.

Naumburger Tageblatt - 4. Nov. 2005
Kleine Sensation im Magdeburger Zoo: Spitzmaulnashorn geboren

Hamburger Abendblatt Online - 4. Nov. 2005
Süßes Elefantenbaby
Zwischen den Beinen von Mutter Khaing Hnin Hnin wagt das sieben Tage alte Elefantenbaby im Zoo von Hannover einen ersten Ausflug. Der Kleine wurde mit einem Gewicht von 140 Kilogramm in nur 17 Minuten geboren. Der Zoo hatte die Geburt ursprünglich erst Mite November erwartet.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 8. Nov. 2005
Familien-Zusammenführung im Zoo
Hannover. „Dickerchen“, wie der kleine Elefant liebevoll genannt wird, lernte seine Halbschwester Califa und seine beiden Tanten Manari und Sayang kennen, einzig Schwester Farina war ihm bereits vetraut. Bei der Zusammenkunft wachte natürlich stets Mutter Khaing Hnin Hnin über den Minifanten. Die Dickhäuter gingen ausgesprochen liebevoll mit „Dickerchen“ um und berüsselten ihn sehr vorsichtig.


Mitteldeutsche Zeitung 3.11.05
Reicher Kindersegen in Ascherslebens Zoo
Über den Nachwuchs-Boom im Ascherslebener Tierpark freuen sich Tierparkchef Dietmar Reisky und seine Mitarbeiter gleichermaßen. Am 18. September kam ein Ozelotjunges zur Welt. Ein chinesisches Zwergmuntjak ist am 10. Oktober geboren worden. Gleich zwei Geburten gab es am 12. Oktober. Zuerst gebar das Weibchen der Sechsbindengürteltiere zwei Junge. Es war die zweite Geburt in diesem Jahr. Das Pärchen kam aus dem Zoo von Braunschweig nach Aschersleben. Reisky vermutet, dass Aschersleben die einzige Einrichtung in Deutschland ist, die diese Tierart züchtet. Wenig später erblickten die Pfleger ein kleines Brazzameerkätzchen unter dem Bauch der Mutter. Diese Affenart, die in den Urwäldern Westafrikas beheimatet ist, wird nur in wenigen deutschen Zoos gehalten und gezüchtet. "Brazzameerkatzen sind ganz wertvolle Tiere, die im internationalen Zuchtbuch registriert sind", weiß Reisky zu berichten. Drei kleine Jaguare sind die jüngsten Kinder im Tierpark.

openPR.de  - 7. Nov. 2005
Berliner Mungos mit Nachwuchs auf Jersey
Vor wenigen Wochen wurde im Jersey Zoo das erste Mungo-Baby geboren. Jersey ist damit weltweit der zweite Ort nach Berlin, an dem sich die seltenen Schmalstreifenmungos (Mungotictis decemlineata) außerhalb ihres natürlichen Lebensraumes erfolgreich vermehrt haben. Im Jahr 2002 erhielt der Durrell Wildlife Conservation Trust drei Schmalstreifenmungos vom Berliner Zoo. Nach drei Jahren wurde das erste weibliche Mungo-Baby geboren. Es musste mit der Flasche aufgezogen werden.

Berliner Morgenpost - 5. Nov. 2005
Babystube der Schildkröten
Kinderstuben gibt es im Tierpark an vielen Stellen. Im Raubtierhaus bei den Schneeleoparden zum Beispiel und natürlich im Elefantenhaus, wo die vier kleinen Rüsselträger leben. Es gibt aber auch Orte, wo es kaum jemand vermuten würde. Sie betreten in Gedanken die Schlangenfarm und gehen immer geradeaus. Es öffnet sich eine graue Tür, dahinter biegen Sie gleich links ab - und stehen in der Schildkröten-Babyaufzucht. Die im Juni geschlüpften Rotbauchspitzkopf-Schildkröten sind gerade mal so groß wie eine Daumenkuppe. Im Tierpark wurde mit der Aufzucht von Schildkröten vor zwölf Jahren begonnen.

Grenchner Tagblatt - 9. Nov. 2005
Schneeleoparden-Nachwuchs im Basler Zolli
Der Zoologische Garten Basel meldet Schneeleoparden-Nachwuchs: Seit ein paar Tagen ist der Junge im Gehege zu sehen, auch wenn er schon am 27. August zur Welt gekommen ist. Der Basler Zoo hält seit 1970 Schneeleoparden; heute sind es drei. Nur wenigen Zoos gelinge die Zucht, wird stolz vermeldet; die Koordination erfolge über ein europäisches Erhaltungszuchtprogramm. Erstmals konnte man sich 1983 am Rheinknie über Nachwuchs freuen; inzwischen sind 30 Jungtiere im Zolli aufgewachsen.


20min.ch - 8. Nov. 2005
Tierischer Baby-Boom
Der Masoala-Regenwald im Zoo Zürich hat seit dem 30.8.2005 neue Bewohner: sechs Mausmakis. Die Tiere der neu entdeckten Lemurenart sind nur gerade 30 bis 60 Gramm leicht. Ob dieses Exemplar tatsächlich ein Junges ist, ist unklar - ein süsser Fratz ist er allemal.

Frankfurter Rundschau - 7. Nov. 2005
Weiße Tiger haben in der Natur keine Chance
In einem neuseeländischen Zoo sind drei weiße Tiger zur Welt gekommen. Hört oder liest man von weißen Tigern, werden diese meistens als eine seltene, in der Natur bedrohte Tierart dargestellt, die von Menschen gerettet werden muss. Das Problem dabei: Weiße Tiger sind keine bedrohte Tierart der Natur, sondern eine seltene Mutante des Tigers. Sie haben Defekte im Erbgut und dadurch verschlechterte Überlebenschancen. Alle heute gehaltenen weißen Tiger stammen vermutlich von einem einzigen, 1951 gefangenen weißen Männchen ab. Sie sind also alle eng miteinander verwandt. Das führt nicht nur dem gewünschten Gendefekt für die weiße Färbung, sondern auch zu Problemen. Trotzdem werden weiße Tiger immer noch gezüchtet - damit sie bestimmten Zoos und Zirkussen Geld bringen.

> Nicht zu fassen, eine Zeitung, die nicht auf die Weiße-Tiger-Masche hereinfällt.
> Auf den zweiten Blick wird klar: Autor Stephan Hübner vom BUND ist Umweltpädagoge.
> Damit fällt die Hoffung auf nachrecherchierende Redaktionen, aber das Lob gilt der Autorenwahl
> Auf die PR hereingefallen ist hingegen - wie meist - die Basler Zeitung:

Basler Zeitung - 7. Nov. 2005
Neuseeland: Drei weisse Königstiger in Zoo geboren
Wellington. In einem neuseeländischen Wildpark sind drei weisse Bengalische Königstiger zur Welt gekommen. Die Jungen wurden bereits am 2. Oktober geboren, wie die Leitung des Zion-Parks mitteilte. Es handele sich um zwei Männchen und ein Weibchen. Mit ihrer Geburt sei die Zahl der stark bedrohten Tiere auf etwa 120 weltweit gestiegen. Diese leben ausschliesslich in Gefangenschaft; in der Natur sind sie seit den 50er Jahren ausgerottet. Zwei der Jungen sollen in einigen Monaten in ein Reservat nach Südafrika gebracht werden, das dritte bleibt im Zion-Park auf der Nordinsel Neuseelands.




Kölner Stadt-Anzeiger - 9. Nov. 2005
„Die Stadt verhält sich wenig gastfreundlich”
Zoo und Anlieger haben ein Verkehrsproblem. Interview mit Zoo-Chef Gunther Nogge und Prokurist Christopher Landsberg.

Wormser Zeitung - 4. Nov. 2005
Riesenpythons dürfen kuscheln
Im Gästebuch des Heidelberger Zoos wurde bereits positiv bemerkt: "Toll, dass wieder mehr Schlangen da sind!" Nachdem für ein paar Monate nur eine Tigerpython zu sehen war, bewohnen nun drei das Terrarium im Afrikahaus. Die beiden Neuen wurden aus schlechten Privathaltungen beschlagnahmt und anschließend im Zoo Heidelberg untergebracht. "Wir möchten mit den Tigerpythons auch darauf aufmerksam machen, dass diese Tiere nicht einfach zu Hause zu halten sind", erläutert Imke Figura, wissenschaftliche Assistentin des Tiergartens.

ORF Oberösterreich - 8. Nov. 2005
"Verlobung" im Linzer Tiergarten
Nach einem Jahr Wartezeit ist nun aus Italien ein rotes Pandabär-Männchen auf der Linzer Windflach eingetroffen. Das Tier stammt aus einem Zoo in der Nähe von Verona und trägt den Namen "Romeo". Obwohl er bereits intensiv mit seiner künftigen Partnerin "Lin" flirtet, beantwortet sie seine Annäherungsversuche noch etwas spröde, wie die Tierpfleger beobachten. Junge Pandas wird es aber noch länger nicht geben, der junge Romeo wird erst in einem Jahr geschlechtsreif sein. 

Hamburger Abendblatt Online - 4. Nov. 2005
Gratulation, Bao Bao
Pandabär Bao Bao läßt sich im Berliner Zoo den Kuchen schmecken, den er zu seinem 25. Jubiläum bekommen hat. Vor einem Vierteljahrhundert traf der Panda als Staatsgeschenk des chinesischen Regierungschefs Hua Guofeng an Bundeskanzler Helmut Schmidt in Berlin ein. Bao Bao ist mit 27 Jahren der älteste in Gefangenschaft lebende männliche Panda der Welt.

Spiegel Online - 4. Nov. 2005
Panda-Party: Kuchen, Bambus und ein Schläfchen
Seit 25 Jahren beglückt Bao Bao die Berliner, so lange lebt der gewaltige Panda im Zoo der Hauptstadt. Zum Jubiläum bekam der kuschelige Riese von seinen Pflegern eine Torte, die er mit spitzen Zähnchen annagte.

Berliner Kurier - 5. Nov. 2005
Das Niedlich-Jubiläum vom Zoo
Berlins Lieblingstier, der Pandabär Bao Bao: Heute vor 25 Jahren kam er von Peking nach Berlin, lockte vom ersten Tag an die Massen in den Zoo, denn nirgendwo in Deutschland gab es den Pandabären zu sehen. Was haben die Berliner nicht geschmunzelt über die vielen vergeblichen Zeugungsversuche, die es in den Jahren gab.

Berliner Morgenpost - 7. Nov. 2005
Bokito muß noch viel lernen
Der im Berliner Zoo geborene Gorilla Bokito lebt seit einigen Wochen in Rotterdam. Von dort soll er mit zwei Weibchen im Frühjahr 2006 nach Shanghai umziehen. Unsere Reporterin hat Bokito im Zoo Blijdorp besucht. Es stimme, daß Bokito gestreßt gewesen sei, als er vor etwa sechs Wochen nach einem Zwischenstopp im Serengetipark Hodenhagen in Blijdorp angekommen sei. In Rotterdam sei Bokito zunächst ungefähr drei Wochen allein in seinem Gehege gewesen, um sich in seiner neuen Umgebung leichter eingewöhnen zu können. Die Umstellung habe jedoch dazu geführt, daß er sich hin und wieder erbrechen mußte. "Bokito konnte die anderen Gorillas im benachbarten Käfig aber stets sehen, riechen und durch die Gitterstäbe berühren." Seit dem 24. Oktober ist Bokito mit den Weibchen Astra aus Rotterdam und Quenta aus Saarbrücken zusammen. Sie verstehen sich gut, versichert der Zoo-Direktor. Und seit dem 31. Oktober ist Bokito noch von zwei weiteren Weibchen umgeben. Im Rahmen der 25jährigen Städtepartnerschaft mit Shanghai will Rotterdam nun drei Gorillas nach China schicken und erhält dafür drei Goldaffen. ,,Shanghai hat seit zwölf Jahren ein altes Gorilla-Männchen aus einem europäischen Tiergarten. Auch er wurde von Menschen großgezogen und reagiert falsch auf andere Gorillas. Deshalb habe ich das Angebot gemacht, Bokito und zwei Weibchen nach Shanghai zu schicken.'' Dorresteijn verläßt sich darauf, daß es Bokito und den beiden Weibchen in Shanghai gutgehen wird.

Berliner Morgenpost - 4. Nov. 2005
Gorilla Ivo baut sich schon einmal sein Nest
3. November: Die Gorillas haben schon am Mittwochabend Holzwolle bekommen, auf der sie ganz wunderbar geschlafen haben, quasi wie auf einem Federbett. Gestern vergnügten sie sich auch am Tage damit. Ivo legte sich die Holzwolle um den Körper und baute sich ein richtiges Nest. Nun denken die Tierpfleger darüber nach, ob man die Rasselbande nicht einmal wieder ins Außengehege lassen kann, wenn das Wetter mitspielt.

Berliner Morgenpost - 5. Nov. 2005
Ivo-Tagebuch
5. November: Ivo wurde gestern mit den Gorilla-Weibchen Effi, Mpenzi, Sangha und Djambala in einen Käfig gesperrt. Die beiden älteren Damen Gigi und Fatou blieben allein in einem anderen. Sie wollten nicht mit der übrigen Gruppe zusammengesperrt werden. Scheint den beiden einfach zu stressig zu sein mit den "jungen Leuten". Bis auf eine Zankerei blieb es gestern zwar ruhig, aber so ganz ist die Spannung unter den jüngeren Weibchen noch nicht verschwunden.

Berliner Morgenpost - 7. Nov. 2005
Die Gorilla-Damen Gigi und Fatou streiken
6. November: Gestern wieder ein ähnliches Bild wie am Sonnabend im Hause Gorilla. Ivo teilte sich einen Käfig mit den jungen Weibchen Mpenzi, Effi, Sangha und Djambala - und die beiden alten Damen Gigi und Fatou waren nicht dazu bewegen, ihr eigenes Refugium zu verlassen. Dabei wurden sie sogar mit Leckerlis wie Milch und Kirschen gelockt. Die Pfleger wollen jedenfalls nicht aufgeben und es weiter versuchen, die Gruppe in einen gemeinsamen Käfig zu sperren. Schließlich muß ja zwischendurch auch einmal durchgefegt werden.

Welt am Sonntag - 5. Nov. 2005
Warten auf die große Kopulation
Dafür, daß es sich selbst kaum fortpflanzt, hat das deutsche Volk eine ziemlich große Klappe. Seit Wochen belagern die Leute das Affenhaus und machen Geräusche wie: Nu ma ruff uff die Mutti, und mach ihr wat Kleenet, aba pronto! Es geht um Ivo. Den Gorilla, der im Zoo allein mit sechs Frauen lebt und sich an ihnen nicht reproduzieren mag. Der Zoo plant jetzt, ein "Beruhigungsgeländer" zu installieren, so erregt sind die Menschen. Die Berliner sind dufte, knorke und tierlieb. Ich weiß, Millionen Frauen und Männer aus Moabit sind jetzt spontan bereit, sich im Affenhaus mal richtig lieb zu haben, um Ivo zu helfen. Bitte unterlassen Sie das! Ein Experte hat der "Bild-Zeitung" gerade erzählt, daß in mehreren Tiergärten versucht worden sei, Gorillas mit einschlägigen Darstellungen zu stimulieren. Die Tiere seien jedoch "ziemlich unbeeindruckt" gewesen.

Berliner Morgenpost - 5. Nov. 2005
Ein Menschenleben im Affenhaus
Daß mitten in Berlin Löwen brüllen, Elefanten trompeten oder Menschenaffen stumme Zwiesprache halten mit dem Homo sapiens - auch das verdanken wir einem preußischen König: dem vierten Wilhelm. Der schenkte 1844 den Berlinern den letzten Zipfel seines Jagdgeländes im Tiergarten, um einen Zoo einzurichten. Da ich ohnehin mal wieder in den Zoo wollte, habe ich mich mit Reimon Opitz, als Obertierpfleger auch Chef im Affenhaus, zum Spaziergang verabredet. Der 57jährige mit dem dunklen Schnauzbart ist ein waschechter Berliner mit Herz und Schnauze, von denen es ja leider nicht mehr so viele gibt, und seit Jahren stadtbekannt. Er zieht zusammen mit seiner Frau Marion Affenbabys mit der Flasche auf, die von ihren Müttern verstoßen werden. Zwölfmal ist den beiden das in ihrer Wohnung über dem Affenhaus schon geglückt. Das seit mehr als dreißig Jahren verheiratete Ehepaar hat keine Kinder. Sind die Affen so ein bißchen Kinderersatz? Der schaut mich Reimon Opitz fast bitterböse an: "Det hat nüscht damit zu tun. Det darf ooch nich sein. Denn werden die Affen ja vernibbelt und verwöhnt. Es bleiben Tiere. Sie dürfen nich vermenschlicht werden. Sie sollen ja Teil der Gruppe sein ..."

Bild.de - 9. Nov. 2005
Hormone spielen verrückt Einzelhaft für Ödipus-Giraffe
Giraffenjunge Simai (2) wurde im Leipziger Zoo in Einzelhaft gesteckt, denn seine Hormone spielen total verrückt. Er würde nämlich am liebsten seine Giraffenmutter Knöpfchen (6) besteigen, leidet unter einem Ödipuskomplex. Um den gefährlichen Inzest zu vermeiden, kommt der Heißsporn nun nachts in Einzelhaft – so lange, bis seine sexuelle Erregung verflogen ist.


Schwerin-News - 3. Nov. 2005
Bunte Hunde inmitten der Afrikasavanne
Der Schweriner Zoo beherbergt Hyänenhunde. Etwa einmal im Jahr, wenn genug Nahrung vorhanden ist, wird das Weibchen gedeckt. In einer Höhle werden nach 70 bis 73 Tagen blinde, etwa 400 g schwere Jungtiere zur Welt gebracht. Nach 3 Wochen verlassen sie die Kinderstube und beginnen feste Nahrung aufzunehmen, die von den Alttieren für sie hervorgewürgt wird. In den nächsten Tagen wird sich herausstellen, ob die Hyänenhunde im Schweriner Zoo den langersehnten Nachzucht bekommen.

Echo-online - 5. Nov. 2005
Tatkräftige Tierliebe
Pfungstadt. „Das habe ich für die Tiere gesammelt.“ Mit diesem Satz und einer prall gefüllten Spardose stand die zwölfjährige Lisa Lee Holliday vor Heike Nold im Tiergarten auf dem Mühlberg in Pfungstadt. Die Jugendleiterin staunte nicht schlecht. Knapp 120 Euro lagen da auf dem Tisch.

Neue OZ Online - 8. Nov. 2005
"Die Keiler gehen in die Wurst"
Massiv geht es in den nächsten Wochen noch einmal den Wildschweinen rund um die Diedrichsburg an den Kragen: Mit weiteren Abschüssen soll die potenzielle Unfallgefahr für Besucher verringert werden. Im Frühsommer hatten mehrere Zwischenfälle mit den Tieren zu starker Verunsicherung geführt. Angedacht wurde zudem eine eingezäunte Zuwegung zur Diedrichsburg, damit Spaziergänger notfalls auch ohne Kontakt zu den Wildschweinen die beliebte Ausflugsgaststätte erreichen können. Außerdem wurde festgestellt, dass dem Landkreis Osnabrück als zuständiger Aufsichtsbehörde keine formale Betriebsgenehmigung für den Wildpark vorlag.

Krone.at - 9. Nov. 2005
Bäriges Paar
Lin Hiu und ihr männlicher Partner Chuang Chuang sind nun offiziell verheiratet. Die Pandas, die eine Leihgabe Chinas sind, leben im Chiang Mai Zoo in Thailand. Um den Tourismus in der Provinz Chang Mai anzukurbeln, arrangierten die Zoo-Betreiber die Hochzeitszeremonie des Panda-Pärchens. Offenbar mit Erfolg: Bei der "Trauung" waren hunderte Menschen anwesend. Jetzt geht es daran, Pandababys zu zeugen.


Deutsche Welle - 5. Nov. 2005
Hauptsache Tiere
Afrika ist der Kontinent der wilden Tiere. Aber in Mali sind viele davon längst ausgestorben. Wie ein Löwe frisst und faulenzt, erfahren malische Kinder nur im Zoo. Tina Gerhäusser hat den Tierpark in Bamako besucht. Den Zoo in Bamako gibt es seit der malischen Unabhängigkeit 1960. Zoowärter Touré erzählt, in den 1970er Jahren seien die Gehege in dem weitläufigen Gelände voll mit Tieren gewesen: Giraffen, Zebras, eine Seekuh und das Nilpferd, das vor zwei Monaten gestorben ist. Letzte Woche sei dann auch noch eines von zwei Dromedaren gestorben, sagt Touré traurig. Touré sagt, der Zoodirektor habe viele neue Tiere für das Jahr 2006 versprochen. Drei junge Seekühe sollen aus dem Nigerdelta bei Mopti geholt werden. In Bamako wartet ein hellblaues, ungefähr 40 qm großes, überdachtes Schwimmbecken auf sie.

FAZ.NET - 9. Nov. 2005
Peru: Der Zoo am Ende der Welt
Der Zoo von Pilpintuwasi, etwa zwanzig Kilometer nordöstlich der peruanischen Dschungelstadt Iquitos gelegen, ist vor allem ein Aufpäpplungszentrum für kranke und verletzte Tiere. Lange etwa hatte es gedauert, bis das verwaiste und fußlahme Tapir-Baby Lolita wieder gehen, der Ara-Papagei fliegen oder das rotgesichtige Äffchen Chavo wieder klettern konnte. Seit 1982 lebt die gebürtige Österreicherin Gudrun Sperrer zusammen mit ihrem peruanischen Mann hier im Dschungel, eine engagierte Tierschützerin, der freilich jeder Menschenhaß abgeht.




Artikel aus der niederländischen Presse

Zakelijk Internet – 9. November 2005
Parc Paradisio gegen den Trend
http://www.zi-biz.be/zint/dvp_articles.ArticleDetail?ArtikelIdA=24813
Der börsennotierte Tierpark Parc Paradisio in Brugelette hat im Gegensatz zu anderen großen belgischen Freizeitparks in diesem Jahr mehr Besucher und Gewinn verbuchen können.
 
Het Volk – 9. November 2005
Thailändische Große Pandas werden geschlechtsreif
http://www.hetvolk.be/Article/Detail.aspx?articleID=DMF09112005_031
Das im Zoo von Chiang Mai im Norden Thailands lebende Pandapaar Chuang Chuang und Lin Hui hat sich bereits mehrfach gepaart. Dies wurde nun mit einem traditionellen Hochzeitsfest gefeiert. Die Tiere leben seit 2003 in Thailand. Sie wurden für einen Betrag von umgerechnet 250.000 Euro von China ausgeliehen. Die Verantwortlichen erhoffen sich Millionengewinne durch die erwarteten Touristenströme.
 
Veenendaalsekrant – 9. November 2005
Tierpark Dragonder wird nicht geschlossen
http://www.veenendaalsekrant.nl/index.asp
Der durch die beabsichtigte Einstellung der öffentlichen Förderung vor dem Aus stehende Tierpark in Veenendaal wird nun doch nicht geschlossen.
 
Dierennieuws – 9. November 2005
Gorilla-Big-Brother in Prag
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw37741.htm
Der öffentliche tschechische Rundfunk hat eine Reality-Soap namens „Odhaleno“ (Entdeckung) rund um die vierköpfige Gorillagruppe des Prager Zoos ins Leben gerufen. Per SMS können Zuschauer und –hörer entscheiden, welches der Tiere den Hauptpreis – 12 Melonen – gewinnen soll. Die Tiere werden für die Sendung jedoch zu keinem ungewöhnlichen Tagesablauf gezwungen.
 
Dierennieuws – 8. November 2005
Wasserschweine in Planckendael geboren
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw37706.htm
Im Tierpark Planckendael bei Mechelen / Belgien sind vier Capybaras geboren worden. Zwei der Jungtiere starben jedoch bald nach der Geburt.
 
Dierennieuws – 8. November 2005
Wisenttausch Lelystad – Kopenhagen
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw37705.htm
Zur Inzuchtvermeidung tauscht der Natuurpark Lelystad seinen Wisentbullen nach Kopenhagen gegen einen dänischen Bullen ein.
 
Dierennieuws – 4. November 2005
Mandrillgeburt in Rhenen
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw37585.htm
In der erst seit 8 Monaten bestehenden Mandrillgruppe ist am 30. Oktober bereits das erste Jungtier geboren worden. Die Gruppe, die im neuen Afrika-Areal „Umkhosi“ lebt, besteht damit nun aus acht Tieren.
 
Dierennieuws – 4. November 2005
Zwillinge bei den Rothandtamarinen im Tierpark Wissel
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw37587.htm
Ein im März zusammengestelltes Paar Rothandtamarine hat im Tierpark Wissel für doppelten Nachwuchs gesorgt.
 
Dierennieuws – 4. November 2005
Aufstallpflicht für Pinguine in Belgien
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw37590.htm
Die 14 Humboldtpinguine des SeaLife-Center Blankenberge müssen „aufgestallt“ werden. Dazu soll zunächst ihr Gehege überdacht werden. Sollte die Vogelgrippe die Region erreichen, muss das Gehege komplett isoliert werden.


Dierennieuws – 2. November 2005
Eulenwochenende in Dierenrijk Europa
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200511/nw37510.htm
Am 19. Und 20. November 2005 findet in Dierenrijk Europa anlässlich der Herausgabe des neuen Harry Potter – Buches (am 18. November) ein Eulenwochenende statt. Besucher werden die Möglichkeit haben, Eulen und Raben hautnah zu begegnen. Die am besten kostümierten Besucher erhalten das Buch jeweils um 15 Uhr geschenkt.

Dierennieuws – 27. Oktober 2005
Weiblicher Gorilla an der Macht in Apenheul
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200510/nw37349.htm
Das alte Weibchen Dalila scheint die Führung der Gorillagruppe in Apeldoorn übernommen zu haben, nachdem durch den Tod des Männchens Bongo ein "Machtvakuum" entstanden war. Der elfjährige Uzuri, ältester Sohn Bongos, wird von ihr und einem weiteren Weibchen nicht als Führer akzeptiert. Damit ergibt sich eine einzigartige Situation, die in der Natur erst einmal beobachtet werden konnte.

Dierennieuws – 27. Oktober 2005

Blijdorp impft Vögel gegen Vogelgrippe
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200510/nw37347.htm
Im Laufe der Woche wird der Rotterdamer Zoo seine Vögel gegen die Vogelgrippe impfen.

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt
 
09.11.2005 - Österreichischer Tierschutzverein
Tierquälerei im Tiergarten Schönbrunn!
Tiergarten Schönbrunn malträtiert Babyelefant auf brutale Weise Wird damit ein potentieller "Mankiller" heranwachsen? Der Wiener Zoo Schönbrunn lässt sich gerne als wissenschaftlich geführt und vorbildlich in seiner Tierhaltung darstellen. Dem Österreichischen Tierschutzverein wurde nun aktuelles ...

> Die Verfasserin dieser Pressemitteilung, Marion Löcker, hatte sich letztes Jahr bereits zum Thema  Elefanten selbst disqualifiziert, als sie zum Thema Gänserndorf schrieb: "Jeden Tag werden Tiere abgeholt (...), die Elefantengruppe wird getrennt, die Jungtiere kommen schlimmstenfalls in eine Zuchtstation nach Köln".

> Leider erhalten wir nach wie vor nicht die Pressemitteilungen des Tiergarten Schönbrunn, haben aber über Umwege folgenden Auszug erhalten. Die Vollversion müßte mittlerweile irgendwo auf der Website des Zoos zu finden sein.
 
Manipuliertes Elefantenvideo bei „geheimer“ Pressekonferenz
Ein äußerst abstoßendes Spiel trieb eine Tierschutz-Organisation, als sie zur Präsentation eines Videos lud, in dem zu sehen sein sollte, wie der Schönbrunner „Babyelefant Mongu brutal gefoltert wird“.
Offenbar war dies unter strenger Geheimhaltung vorbereitet worden, da die Medien erst um 8:30 Uhr zur Konferenz um 11:00 Uhr eingeladen wurden. Diese informierten natürlich den Tiergarten Schönbrunn, dessen Vertreter jedoch zur Überraschung der Journalisten der Zutritt verwehrt wurde. Hinter verschlossenen Türen wurde dann ein Video gezeigt, das eindeutig manipuliert war und aus dem Zusammenhang gerissene Zusammenschnitte aus den ersten Trainingstagen der zweijährigen Elefantenkuh Mongu zeigte.



Thüringer Zoopark Erfurt, 09.11.05
35.000 Besucher begrüßt
Trotz Abgabe des Ammenhais, Abriss des Haibeckens und einer geringfügigen Eintrittspreiserhöhung seit Juli kann das Aquarium des Zooparkes auch in diesem Jahr wieder auf recht passable Besucherzahlen zurückblicken. Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz hieß gestern Renate Guth aus Berka an der Werra als 35.000 Besucher am Nettelbeckufer 28a willkommen. Er überreichte eine Flasche des unverkäuflichen Zooparkweines namens „Affenschweiß“ und ein Zooparkvideo.

Tiergarten Nürnberg, 09.11.05
Neuauflage der CD-ROM des Tiergarten Nürnberg
Der Tiergarten Nürnberg ist zu jeder Jahreszeit ein reizvolles Erlebnis. Jetzt kann er zusätzlich auch zuhause besucht werden: virtuell am Computer. Mit der überarbeiteten Neuauflage der CD-ROM „Tiergarten Nürnberg. Der Landschaftszoo.“ bewegt man sich durch die einzigartige Zoolandschaft, beobachtet Tiere und erfährt faszinierende Details über die verschiedenen Arten. Gleichzeitig wird mit dem Verkauf der CD-ROM das Projekt DelphinLagune des Tiergartens unterstützt. Kern der CD-ROM ist der virtuelle Rundgang. Er besteht aus ca. 80 interaktiven Panoramen, die die gesamte Anlage des Tiergartens zugänglich machen. Zu allen Tieren, die in den Panoramen sichtbar sind, können Informationen, Bilder und zum Teil auch Videos abgerufen werden. Durch den Ton wird das Erlebnis noch unterstützt. So erkennt man im Delphinarium sofort das Brüllen der Seelöwen und das Klicken und Schnattern der Delphine. Überraschter ist man da schon bei den Tapiren, denn kaum einer weiß, dass diese Tiere wie eine quietschende Tür klingen. Um die Illusion eines Rundgangs zu vervollständigen, sind die Panoramen durch über 160 Videos verbunden, die den Weg von einem Standort zum anderen zeigen. Ähnlich wie im Tiergarten am Schmausenbuck ist auch die virtuelle Variante in sieben Wege eingeteilt, denen man folgen kann um den Tiergarten zu erkunden.

Wilhelma, 09.11.05
Drillinge bei den Kuba-Baumratten
Diese bis zu 60 cm großen und 7 Kilo schweren Nagetiere haben es wirklich schwer. Das fängt beim Namen an: Greifschwanzferkelratte? Nun, mit dem Schwanz können sie sich abstützen, aber nicht greifen. Systematisch gehören sie zwar zu den Ferkelratten, das klingt aber irgendwie säuisch. Und hinter dem kubanischen Namen „Hutiaconga“ vermuten die meisten eher eine Art Trommel oder ein exotisches Gericht – wobei letzteres durchaus zutreffend ist. Also bleibt das Wortungetüm Kuba-Baumratte, denn die selten gewordenen possierlichen Baumbewohner leben nur noch in geschützten Waldgebieten Kubas und eben in Zoos. So auch im Kleinsäugerhaus der Wilhelma – die Gruppe dort hat erfreulicherweise gerade Nachwuchs: Drillinge! In Kuba haben Jagd und Abholzung der Wälder die Bestände der sozial lebenden Vegetarier drastisch dezimiert.

Thüringer Zoopark Erfurt, 09.11.05
Es geht auch ohne große Worte: Tiertherapiekurs im Erfurter Zoopark
Der Verein zur Förderung der ökologischen Bildung e. V. engagiert sich für die so genannte Gartentherapie. Sie wird in Erfurt im zoologischen Garten als Tiertherapiekurs für Menschen beginnen und später auf weitere Veranstaltungsorte ausgedehnt. Gemeinsam haben der Verein und der Thüringer Zoopark Erfurt ein Programm für die ersten Gruppen entwickelt. Das Angebot richtet sich an Mitbürger, die mit der sprachlichen Kommunikation Probleme haben. Ziel des dreimonatigen Kurses ist es, diese Menschen über Kommunikation auch ohne Worte aus ihrer Isolation zu holen.
Tiere benutzen dagegen den gesamten Körper sowie Farben, Gerüche, Mimik und Gestik, um Informationen auszutauschen. Ihnen ist es egal, ob jemand stottert, lispelt oder gar nicht spricht. Tiere nehmen jeden Menschen so an, wie er ist. Thematik der ersten Kursreihe sind Tiere rund um den Bauernhof. Beim Kuscheln von Kaninchen, Striegeln der Ponys oder einem Spaziergang mit dem Esel durch den Zoo kann jeder auf seine Weise den Tieren und der Natur näher kommen. Die Tiertherapie ist auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer geeignet. Notwendige Begleitpersonen haben kostenlosen Zutritt. Anmeldungen werden unter 0361 – 7429554 beim Verein zur Förderung der ökologischen Bildung e. V. entgegengenommen.

Zoo Leipzig, 09.11.05
Junge Wilde aus Walsrode - Gruppe der Krauskopfpelikane wächst
Der Vogelteich im Zoo Leipzig wird um drei Bewohner reicher. Am heutigen Nachmittag treffen drei männliche Krauskopfpelikane aus dem Vogelpark Walsrode ein. Die jungen Tiere, alle sind zwischen 2003 und 2004 geschlüpft, stoßen zu einer bereits bestehenden Gruppe von zwölf Krauskopfpelikanen. Ziel ist es, die Chancen auf Nachwuchs weiter zu erhöhen. Bereits im vergangenen Jahr brüteten die Vögel im Zoo Leipzig, allerdings ohne Erfolg. Krauskopfpelikane sind sehr empfindsame Tiere, gerade während der Brutzeit. Manchmal verlassen sie ohne erkennbaren Anlass Nest und Gelege. Dies erschwert natürlich auch in der Natur eine erfolgreiche Zucht. Die Bemühungen dazu werden aber intensiviert, denn Krauskopfpelikane sind vom Aussterben bedroht. Heute wird der Gesamtbestand der Art auf nur noch 1.000 Brutpaare geschätzt.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 09.11.05
Unsere Tier-, Natur- und Artenschutzprojekte geben wieder Anlass zur Freude
Nachdem wir im letzten Jahr das 10jährige Jubiläum „Zoogemeinschaft Steinböcke für die Rauris“ feiern konnten, haben wir in diesem Jahr wiederum zusammen mit dem Zoo Nürnberg 12 Tiere, davon 2 Böcke und 4 Geißen von Hellabrunn, ausgebürgert. Herr Prof. Wiesner brachte jetzt die erfreuliche Nachricht aus dem Rauriser Tal mit, dass 2005 insgesamt 15 Kitze geboren wurden. Letztes Jahr waren es noch 10 und im Jahr 2003 9 Jungtiere. Dies beweist eindrucksvoll, dass die Region mit den steilen felsigen Südhängen bestens für das Steinwild geeignet ist.

Zoo Dresden, 08.11.05
Besamung unserer Elefantenkuh Mogli
Dr. Hildebrandt und seine Mitarbeiter vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) führten am Mittwoch dieser Woche eine weitere Besamung, diesmal unserer Elefantenkuh Mogli, durch. Nach Drumbo besteht nun auch der Wunsch, dass unsere 9jährige Mogli Nachwuchs bekommen soll. Ob die Besamung erfolgreich war weiß man frühestens in vier Monaten. Die Ultraschalluntersuchung durch das Expertenteam aus Berlin am Mittwoch ergab, dass es unserer Elefantendame Drumbo gut geht. Das Baby ist wohlauf.

Wisentgehege Springe, 08.11.05
Verändertes Tagesprogramm im Wisentgehege
Das Wisentgehege Springe hat ab sofort, in Anpassung an die Jahreszeit ein etwas verändertes Tagesprogramm für die Besucher: Öffnungszeiten: täglich ab 8.30 Uhr. Einlass bis 17.00 Uhr Öffentliche Fütterungen: täglich außer Sonntag um 10.30 Uhr und 15.30 Uhr Flugvorführung auf dem Falkenhof: täglich außer Montag um 14.00 Uhr.

Tierpark Nordhorn, 08.11.05
Riesenandrang bei Zootag im Tierpark Nordhorn
„Tag der offenen Tür“ mit 8.000 Besuchern absoluter Rekordtag
Bei traumhaft herbstlichem Wetter fanden am Sonntag, den 06. November gut 8.000 Besucher den Weg in den Nordhorner Familienzoo. Bei freiem Eintritt und einem tollen Programm amüsierten sich Groß und Klein an zahlreichen Informations- und Spielständen oder genossen einfach einen leckeren Imbiss in der Sonne. Bis zum Mittag war der 11. Zootag fast nicht von einem anderen gut besuchten Sonntag zu unterscheiden. Ab 13 Uhr stürmten dann jedoch noch an die 5.000 Menschen den Familienzoo und machten den Tag der offenen Tür zu einer riesigen Festveranstaltung. Zwischenzeitlich war an einigen Engpässen fast kein Durchkommen mehr. Wohlweislich erledigten die Tierpfleger den Großteil der Pflegearbeiten bereits in den frühen Morgenstunden. Am Informations- und Verkaufstand über den Drill, eine bedrohte afrikanische Affenart, wechselten zahlreiche Stofftiere den Besitzer, so dass der Tierpark sicher einen schönen Betrag an den Verein zur Rettung des Drills überreichen kann.

Zoo Duisburg, 07.11.05
ThyssenKrupp Steel unterstützt Zoo Duisburg beim Ausbau des Äquatoriums
Der Zoo Duisburg erweitert sein Äquatorium und gestaltet es gleichzeitig wesentlich attraktiver: Der Osteingang des riesigen Primatenhauses wird um einen komplett neu geschaffenen Eingangsbereich für Besucher erweitert. Zusätzlich werden ein gläsernes Freigehege mit Panoramafenster für zentralafrikanische Bärenstummelaffen sowie eine begehbare Voliere für Gebirgsloris – eine aus dem südöstlichen Australien stammende Papageienart – gebaut. Unterstützt wird der Zoo bei seinem Großprojekt von der ThyssenKrupp Steel AG, Duisburg. Die luftige, freundliche Gestaltung der neuen Bereiche auf einer Grundfläche von rund 200 Quadratmetern und einer Höhe von fünf Metern wird künftig dafür sorgen, dass sich Menschen und Tiere hier ohne trennende Gitter und Gräben begegnen können: Die sehr seltenen und hoch bedrohten Bärenstummelaffen können ab voraussichtlich Mitte April 2006 von den Zoobesuchern durch ein Panoramafenster beobachtet werden, während die Lori-Papageien in ihrer begehbaren Voliere sogar mit ausgewählten Früchten, Nüssen und sonstigen Leckereien gefüttert werden können.

Tiergarten Nürnberg, 07.11.05
Besuch beim kostenlosen Training der Delphine
Während der Woche bietet der Tiergarten der Stadt Nürnberg den Besuchern die Möglichkeit das Delphinarium im Rahmen eines kostenlosen Trainings zu besuchen. An den Wochentagen, Montag bis Freitag, vom 07. November bis 23. Dezember 2005 findet das Training um 11:00 Uhr und um 15:00 Uhr statt. In dieser Zeit entfallen die Vorstellungen. An den Wochenenden finden die regulären, kostenpflichtigen Vorstellungen, jedoch um 13:00 Uhr und um 15:00 Uhr statt. Mit den veränderten Uhrzeiten trägt der Tiergarten dem herbstlichen Besucherstrom Rechnung.

Stadt Dortmund, 07.11.05
Tierfutter im Dortmunder Zoo unbedenklich
Der Dortmunder Zoo hat von der Firma aus Niedersachsen am 2. November 301 Kilogramm gefrorene Putenhälse geliefert bekommen. Vor dem Verfüttern an die Tiere wird geliefertes Tierfutter routinemäßig auf seine Qualität getestet. Zootierärztin Dr. Christine Osmann untersuchte heute, Montag, 7. November, die Putenhälse auf ihre Verwendbarkeit. Sie stellte fest, dass die Hälse der bestellten Qualität entsprechen und bedenkenlos an die Geier und Schleichkatzen verfüttert werden können. Weder Staatsanwaltschaft noch Polizei haben sich bisher im Dortmunder Zoo gemeldet. Es wurde folglich auch nichts beschlagnahmt. Geier sind Aasfresser, die in der Natur das Fleisch von toten Tieren fressen und dies gut vertragen. Schleichkatzen hingegen sind so schlau, dass sie Fleisch, welches für sie nicht mehr genießbar ist, nicht anrühren. Wer kennt das nicht von seiner verwöhnten Hauskatze. Probleme mit den gelieferten Putenhälsen hatten die Katzen im Dortmunder Zoo nicht!

Zoo Zürich, 07.11.05
EAZA-Award für den Zoo Zürich
Zürich, 31. Oktober 2005: Am 22. Jahreskongress der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) in Bath (UK) wurde der Zoo Zürich für die erfolgreiche Umsetzung von Naturschutzprojekten in Madagaskar ausgezeichnet. Der Preis wurde Dr. Robert Zingg, Kurator des Zoo Zürich, von Dr. Bert de Boer, Vorsitzender der EAZA, übergeben.
Die Zusammenarbeit des Zoo Zürich mit dem Masoala Nationalpark in Madagaskar gilt als Modellpartnerschaft. Das Beispiel zeigt deutlich auf, dass bei gemeinsam erarbeiteten und umgesetzten Projekten den Bedürfnisse beider Partner Rechnung getragen wird. Zum einen wird der Natur- und Artenschutz sichergestellt. Zum anderen wird der Nationalpark durch dringend benötigte Beiträge und Spenden finanziell unterstützt. Das Masoala-Projekt des Zoo Zürich gilt als beispielhaft für zukünftige Ausstellungskonzepte in Zoos und als Modell für den Naturschutz und die Mittelbeschaffung in bedrohten Regionen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 04.11.05
Sensationeller Zuchterfolg im Zoologischen Garten Magdeburg: Einmalig in Europa im Jahr 2005 – Spitzmaulnashorngeburt
Das einzige Spitzmaulnashorn in Europa 2005 erblickte in der Nacht zum 4.11.2005 im Magdeburger Zoo das Licht der Welt. Zur Sicherheit des kleinen Rhinos und zum Aufbau einer engen Mutter-Kind-Beziehung ist es unerlässlich, dass die Mutter „Mana“ mit ihren Nachwuchs ungestört bleibt. Wir bitten um Verständnis, das in den nächsten Tagen noch kein Foto- und Drehtermin möglich ist. Wir werden Sie schnellstmöglich zum Foto-Drehtermin einladen. Im MDR-Fernsehen ist am 9.11.2005 von 20.15 Uhr-20.45 Uhr in der Sendung „Sachsen-Anhalt Spezial“ eine ausführliche Reportage mit Liveaufnahmen der Geburt des Spitzmaulnashornes zu sehen.

Stadt Krefeld, 04.11.05
Fünf Paten für den schwarzen Panther
 / Hund „Söckchen“ gehört mit zur Patenfamilie von Jaguar „Jackson“
Nach der Eröffnung der neuen Großkatzenanlage im Krefelder Zoo hatte sich für Jaguar „Jackson“ noch kein Pate gefunden. Zoofreundin Gisela Limpach, die mit ihrer Initiative die Tierpatenschaften ins Leben gerufen hatte, und nicht verstehen konnte, dass so ein stattliches Tier keinen Paten findet, rief auf der Jahreshauptversammlung der Zoofreunde die Mitglieder zur Übernahme einer Patenschaft auf. Das Foto des schwarzen Jaguars in der Presse hat dann gleich mehrere Herzen erweichen lassen. Spontan meldeten sich nach der Presseberichterstattung fünf Paten, denen jetzt im Zoo die Urkunden überreicht werden. Besonders ungewöhnlich bei den „tierischen“ Patenschaften, dass auch ein Hund namens „Söckchen“ zu den Paten der großen Katze gehört. Der Krefelder Zoo freut sich über die große Resonanz und die Unterstützung durch die Paten, denn die Gelder werden direkt für die Verbesserung der Tierhaltung eingesetzt. Für die Raubkatzen können damit beispielsweise Materialien zur Beschäftigung wie Säcke, Bälle und Seile gekauft werden. Informationen über die Tierpatenschaften erhalten.

Tierpark Bochum, 04.11.05
9. Bochumer Fossilientag "Fossile Schätze in Deutschland"
Am Sonntag, 13. November 2005 von 13:00 – 17:00 Uhr bietet der Tierpark + Fossilium Bochum wieder ein umfangreiches Aktionsprogramm für junge und erwachsene "Hobby-Dinologen"! Zum Schwerpunktthema "Fossile Schätze in Deutschland" gibt es im Aquarium + Fossilium eine umfangreiche Fossilienausstellung zu bewundern. Repräsentativ für die Fossilfundstätten in Deutschland zeigt die Sonderausstellung Fossilien aus ca. 10 bekannten Fossillagerstätten. Insbesondere für Kinder gibt es ein umfangreiches Angebot! Kinder können in einer geheimen Fossilienfälscherwerkstatt Fossilien fälschen und sorgen so für wundersame und sensationelle neue "Fossilienfunde"! Sie können in einer Dinosaurierwerkstatt tätig sein, an einer Schatzsuche im Strandsand teilnehmen oder an einem Malwettbewerb teilnehmen. Schüler der Präparatorenschule Bochum werden mehrere Techniken der Fossilienpräparation demonstrieren. Ergänzt wird das Aktionsprogramm mit einem Verkaufsstand von Mineralien und Fossilien

Zoo Leipzig, 04.11.05
Mehr Service und Interaktion - Zoo Leipzig mit neuer Homepage
Informativ, interessant und einfach zu bedienen – all das erwartet man heutzutage von einer Internetpräsenz. Der Zoo Leipzig präsentiert seine Homepage in neuem Gewand und zeigt, wie es gemacht wird. Wie der Zoo selbst, lädt auch die Homepage zu einer Entdeckungsreise durch die Kontinente ein. Hinter jeder Ecke im Zoo, beziehungsweise hinter jedem Link auf der Internetseite, gibt es Spannendes zu erkunden. So zum Beispiel das kniffelige Online-Spiel. Versteckt auf der Internetseite befinden sich kleine Schatztruhen, die einen Buchstaben in sich bergen.

Zoo Frankfurt, 03.11.05
Neue Bewohner der Vogelhallen
Von unseren 114 Vogelarten sind vorübergehend gemäß der amtlichen Verordnung als Vorsichtsmaßnahme wegen der Vogelgrippe 11 Arten Schwäne, Gänse und Schwimmenten und 2 Arten Hühnervögel in überdachte, gesicherte Anlagen hinter den Kulissen umgesetzt worden. Unter den 101 Vogelarten, die der Besucher bei uns gefahrlos beobachten kann, sind auch 4 Arten Tauchenten, unser Zuchtpaar seltener Kongopfauen mit seinem am 09.08.05 geschlüpften Küken und 3 weitere Hühnervogelarten. Es leben sogar noch mehr Vogelarten im Zoo, da immer wieder mal neue Arten eintreffen!

Zoo Frankfurt, 03.11.05
Wie schlimm ist die Vogelgrippe wirklich?
Die Vogelgrippe ist seit Jahrzehnten bekannt und kam weltweit auch immer wieder in verschiedenen Gegenden vor, ohne dass es – wie aktuell geschehen – zu einem großen öffentlichen Interesse geführt hätte. Nichts desto trotz muss man den aktuellen Verlauf der Vogelgrippe als Tierseuche ernst nehmen. Daher hat der Zoo Frankfurt in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Veterinäramt Frankfurt die momentan nötigen Maßnahmen besprochen und durchgeführt. So sind zum Beispiel die zooeigenen Haushühner bereits vor in Kraft treten der Erlasses aufgestallt worden. Im Zuge des Erlasses sind nunmehr die Hühnervögel (Hühner, Pfauen etc.) und Wassergeflügel entsprechend untergebracht. Bislang ist kein Fall von Vogelgrippe in Deutschland bekannt. Die Infektion von Menschen kann lediglich bei sehr starkem Infektionsdruck erfolgen, das heißt, bei entsprechend intensivem Kontakt mit Hausgeflügel, zum Beispiel bei Geflügelerzeugern oder mit erkranktem Geflügel kontaktierten Tierärzten. Die Unterbringung unseres Zoogeflügels dient zu ihrem eigenen Schutz vor einer Infektion im Falle des Auftretens der Vogelgrippe im Deutschland. Unsere Zootiere inklusive des Geflügels werden täglich im Zuge der Routine tierärztlich kontrolliert. Ein Zoobesuch ist nicht gefährlicher als ein Aufenthalt unter freiem Himmel, das heißt, die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken ist aktuell nicht gegeben.

Tierpark Ueckermünde, 03.11.05
Was wird aus dem „Brehm-Haus“? Ausstellung „Störe – Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien“
Auf Beschluss des Vorstandes des Tierpark Ueckermünde e.V. wurde das Brehm-Haus am 31.10. geschlossen. Bereits vor einigen Jahren sind die Krokodile an den Zoo Almaty, Kirgistan, abgegeben worden. Am 2.11.2005 wurden die restlichen 4 Krallenaffen (Rotbauchtamarine) an den Zoo Eberswalde übergeben. In den Wintermonaten wird das Gebäude für die Ausstellung „Störe – Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien“ hergerichtet. Hierfür sind etwa 23.000 EURO an Sachkosten erforderlich. Hierzu wurden zwei Förderanträge gestellt. Die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) liegt seit wenigen Tagen vor. Das Meeresmuseum Stralsund ist der wichtigste Partner für diese Ausstellung.

Tierpark Ueckermünde, 03.11.05
Tierpatenschaften - eine besonders emotionale Form der Unterstützung des Tierparks
Im Jahr 2001 eröffnete der Tierpark Ueckermünde seine die Löwenschlucht. Die beiden Löwen „Naemi“ und „Pazur“ erhielt der Tierpark Ueckermünde als Geschenk des Zoos in Aalborg und Warschau. Inzwischen sind beide Löwen 7 Jahre alt und erfreuen sich bester Gesundheit. Bereits im Jahr 2001 übernahm Lotto-Toto MV die Patenschaft über beide Löwen. Damit unterstützt Lotto-Toto den Tierpark Ueckermünde mit immerhin 5.200 EURO pro Jahr. Das ist aber nicht die einzige Form der Verbundenheit von Lotto-Toto mit dem Tierpark Ueckermünde und zahlreichen weiteren Umweltbildungseinrichtungen in der Region. Über Umweltbingo und die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung sind zahlreiche Projekte in Mecklenburg-Vorpommern aber auch im Uecker-Randow-Kreis gefördert worden, so z.B. im Tierpark Ueckermünde die Fischotteranlage. Der Tierpark hofft auch auf Unterstützung bei der Verwirklichung des Projektes „Störe – Bedrohte Giganten – Lebende Fossilien“

Tierpark Ueckermünde, 03.11.05
Im Winter kürzere Öffnungszeiten und kleinere Eintrittspreise
Seit 1. November 2005 ist der Tierpark Ueckermünde von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Täglich um 11 Uhr findet die Schaufütterungen bei den Fischottern statt. Am Wochenende (Samstag und Sonntag) kommt um 14 Uhr die Fütterung bei den Löwen dazu. Es gelten auch die ermäßigten Winterpreise: Erwachsene 4 EURO statt 6 EURO, Senioren 3 EURO statt 5 EURO, Kinder von 3 bis 15 J. 2 EURO statt 3 EURO, Schulklassen 1 EURO pro Schüler. Der Tierpark Ueckermünde ist mit Ausnahme des 24. und 31.12. täglich geöffnet. Die Regelungen gelten bis 28.02.2006.

Zoo Leipzig, 03.11.05
Eisbärenabschied - Eisbärin Senja auf dem Weg in den Zoo Bremerhaven
Am heutigen Vormittag hieß es für den Leipziger Zoo Abschied nehmen von der letzten Eisbärin. Gegen 10.30 Uhr ging Senja (geb. 29.11.1981 in Münster, seit 1992 in Leipzig) zwar beim zweiten Anlauf, jedoch ohne Komplikationen freiwillig in die vorgesehene Transportkiste. Bereits eine halbe Stunde später befand sich die Eisbärendame auf der Autobahn in Richtung Bremerhaven. „Wir freuen uns sehr, das die gesamte Aktion äußerst ruhig verlaufen ist und Senja ohne Narkose in ihre Kiste gegangen ist. In Bremerhaven wartet ein sehr modernes und schönes Gehege auf sie.“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Mit der Abreise von Senja geht die Eisbärenhaltung im Zoo Leipzig zu Ende. „Auch wenn Eisbären ausgesprochene Publikumslieblinge sind und die Besucher sie sicher vermissen werden, wird jeder verstehen, dass das die beste Entscheidung für die Tiere ist“, zieht Zoodirektor Dr. Jörg Junhold Resümee. Bereits Anfang der 90er Jahre wurden die Haltungsbedingungen in Leipzig kritisch betrachtet. Da eine der noch verbliebenen Eisbärinnen zu diesem Zeitpunkt schon ein stolzes Alter erreicht hatte, wollte man ihr die Reise in einen anderen Zoo ersparen und sie nach einer möglichen Abgabe der Artgenossen nicht allein auf der Anlage zurücklassen. „Nürni“ starb 1996, und „Bila“ 1995.

Zoo Leipzig, 03.11.05
Nachwuchs bei den Eulenkopfmeerkatzen
Das Tieraffenhaus hat einen weiteren Mitbewohner: In der Nacht vom Sonntag zum Montag brachte Affendame Anita (geb. am 27. April 1996 in Leipzig) ihr zweites Jungtier zur Welt. Das Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, ist wohlauf und wird liebevoll von der Mutter umsorgt. Der stolze Vater des Kleinen ist Eulenkopfmeerkatzenmann Kwanza (geb. am 8. August 1993 in London). Bereits vor zwei Jahren brachten die beiden ihren ersten Nachwuchs zur Welt, der nun erst einmal lernen muss zu teilen. Bei den Eulenkopfmeerkatzen ist es in diesem Jahr das erste Jungtier. Die Eulenkopfmeerkatze lebt in den Regen- und Gebirgswäldern von Zaire bis Nordwestruanda. Das Fell ist oliv mit dunkleren Gliedmaßen. Den ungewöhnlichen Namen verdankt dieses Tier seiner farbigen Musterung im Gesicht. Es ist schwarz mit gelblichem Stirnband und dünnem weißem Nasenstreifen. Die Eulenkopf- oder Hamlynmeerkatze ist ein Baumbewohner, und so stehen Blätter, Früchte und Insekten auf ihrem Speiseplan.

Vogelpark Uckersdorf, 02.11.05
Knapp 40.000 große und kleine Naturfreunde haben den Vogelpark Herborn in diesem Jahr schon besucht. Das Team des beliebten Naturerlebniszentrums im Stadtteil Uckersdorf um die Parkgründer Reinhold und Monika Wiegand sowie Harald Fey verzeichnet somit - nach 2002 - den bislang zweitbesten Besuch seiner 39-jährigen Geschichte. Natur- und Tierfreunde haben in diesem Jahr noch bis einschließlich Sonntag, den 6. November, Gelegenheit den familienfreundlichen Herborner Tiergarten zu besuchen. Zum Saisonabschluss hat der Vogelpark für seine Besucher ein Dankeschön parat: Am Sonntag erhalten alle erwachsenen Besucher eine Ermäßigung von zwei EURO, können also ihre Lieblinge wie die zahmen Papageien um Molukkenkakadu „Coco“ und Edelpapageidame „Sara“ oder die vierköpfige Familie von Schnee-Eule „Hedwig“ zum Kinderpreis von nur zwei (statt vier) EURO besuchen.




Bentheimer Landschafe jetzt auch in Hessen
Neuer Zuchtbetrieb für die "Bedrohte Nutztierrasse des Jahres 2005"
Nachdem das Bentheimer Landschaf im Frühjahr diesen Jahres in Berlin zur "Bedrohten Nutztierrasse des Jahres 2005" gekürt wurde, gibt es zahlreiche Aktivitäten, um den Bakanntsheitsgrad dieser vom Aussterben bedrohten Haustierrasse zu steigern. Nun gibt es auch in Hessen einen neuen Zuchtbetrieb. Dr. Gerd Manecke aus Bruchköbel beginnt mit der Zucht und übernahm eine kleine Herde Bentheimer Landschafe des Nordhorner Tierparks. "Die Rasse ist noch nicht über den Berg" sagt Thomas Berling, Leiter des Nordhorner Tierparks und freut sich über jeden neuen aktiven Züchter.
Der Bestand der Bentheimer Landschafe mit den charakteristischen schwarzen Abzeichen an Beinen, Augen und Ohren befand sich in den 70er Jahren auf einem absoluten Tiefpunkt mit ca. 50 Zuchttieren. Inzwischen hat sich der Bestand dieses guten Landschaftspflegers mit bundesweit etwa 2500 Zuchttieren erholt, die Rasse gilt aber immer noch als bedroht.


WWF – 2. November 2005
WWF-Studie: Geschäft mit der illegalen Fischerei bringt eine Milliarde Euro pro Jahr
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02741/
Die florierende Piraterie auf den Weltmeeren stellt eine zusätzliche Bedrohung für zahlreiche Fischbestände dar und untergräbt die Bemühungen, die Bewirtschaftung der Meere nachhaltiger zu gestalten. Der jährliche Marktwert der illegalen Fischerei beträgt fast eine Milliarde Euro. Das gesetzlose Geschäft auf hoher See geht immer wieder mit schweren Menschrechtsverletzungen einher. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Studie, die der WWF, die Regierung Australiens und die Internationale Transportarbeiterförderation ITF heute in Genf vorgelegt haben. Schätzungsweise 15 Prozent der Hochsee-Fangflotten segeln unter Billigflaggen oder unter nicht identifizierbaren Bannern, die ihnen eine perfekte Tarnung und die Umgehung internationaler Kontrollen ermöglichen.
 
Deutscher Tierschutzbund e.V. - 02.11.2005
Hühnerverrat durch Große Koalition? – Bündnis Tierschutz sieht die Zukunft der Agrarwende gefährdet
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=743816
Am heutigen Mittwoch tagt die Verhandlungsgruppe aus CDU, CSU und SPD zu den Themen "Ernährung, Verbraucherschutz und Umwelt". Offenbar wollen sich die Unterhändler der Großen Koalition darauf einigen, das bestehende Verbot der Käfighaltung von Legehennen ab 2007 aufzugeben. Für das Bündnis Tierschutz ...
 
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - 02.11.2005
Slowakisch-deutsche Kooperation soll Naturparadies zu retten helfen
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=15431
Überschwemmungsgebiet der Morava als Rückzugsrevier für Zugvögel erhalten - DBU gibt 110.000 Euro Die Morava in der Slowakei ist ein bedeutender Donauzufluss. Ihre Überschwemmungsgebiete sind als Brut-, Rast- und Überwinterungsrevier für Zugvögel international bedeutend. Doch mit der Öffnung des ...

WWF – 4. November 2005
Neuer Fisch vor Fidschi entdeckt
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02745/
Der Planet ist offiziell um eine neue Fischart reicher: Die zur Familie der Korallenbarsche gehörende Art (Pomacentrus sp.) wurde bei der ersten umfassenden Untersuchung des vor Fidschi gelegenen Great Sea Reef von WWF-Forschern entdeckt. „Die Artenvielfalt des Riffs, das auch als Cakaulevu bekannt ist, ist weltweit einzigartig“, erläutert WWF-Meeresexpertin Stefanie Schmidt. Heute wird der erste Teil des Riffs zum Schutzgebiet erklärt. Fortan dürfen dort in bestimmten Zonen keine Fische, Korallen oder andere Arten gefischt oder gesammelt werden.
 
WWF – 5. November 2005
WWF fordert Wasserwende
http://panda.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02750/
Der WWF fordert die 147 Vertragsstaaten des Ramsar-Abkommens zu verstärkten Anstrengungen zum Schutz von Flüssen, Seen und Küstengewässern auf. „Die Welt braucht eine Wasserwende. Feuchtgebiete sind das am stärksten bedrohte Ökosystem unseres Planeten, nirgendwo schreitet das Artensterben schneller voran“, so Martin Geiger, WWF-Süßwasserexperte. Allein im letzten Jahrhundert sind 91 Süßwasserfische ausgestorben, viele weitere Arten sind bedroht. In einigen Regionen der Erde steht die Küsten- und Binnenfischerei vor dem Kollaps.
 
Greenpeace e.V. - 07.11.2005
Urwälder in Lappland zerstört, Greenpeace protestiert/ Umweltschützer demonstrieren gegen Verladung von Papier nach Deutschland
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=6343
Hamburg (ots) - 25 Greenpeace Aktivisten aus vier europäischen Ländern, darunter aus Deutschland, protestieren heute im nordfinnischen Ostseehafen Kemi gegen die Verladung von Papier aus Urwaldzerstörung. Im Verladehafen des weltweit größten Papierherstellers Stora Enso haben sich die Aktivisten an der Ankerleine ...

WFFT, November 7th, 2005
More confiscated orangutans die at Safariworld, Illegal apes moved out!
Almost two years after the raid on Safariworld in Bangkok by the Royal Thai Forestry Police, the Department of National Parks wildlife and Plants (DNP) has finally physically moved out some of the illegally smuggled orangutans from the Safariworld Zoo. Although initially at least 71 orangutans were found to be illegally smuggled in, now only 54 are being moved out. 14 Orangutans died or disappeared mysteriously within the first months after
the raid and three more reportedly died only a few weeks ago while under the care of the zoo whilst under supervision of the DNP. The fifty-four apes are being moved to the government's Kao Prathapchang breeding center in Ratchaburi province. Safariworld's owner has confessed to the authorities
that the animals were illegally obtained.

www.indonesian-parrot-project.org
58 Nations Petition President Yudhoyono to Stop the Illegal Trade in Indonesian Wild Parrots and Cockatoos
A petition 305 pages long, and signed by citizens of 58 nations, is expected to be delivered to President Susilo Bambang Yudhoyono and Minister of Forestry Kaban of Indonesia this week. The petition asks the President to honor his pledge on National Wildlife and Animals Day, when he promised that the government of Indonesia would take "strong action" against wildlife smugglers and corrupt officials.
The petition focuses upon the spectacular cockatoos (such as the sulphur- and salmon-crested cockatoos), parrots, and lories (such as the purple-naped and red-and-blue lories) which are both unique to Indonesia and at risk of extinction.  The petition requests that these birds be protected from all trapping, export, and sale at domestic bird markets. Furthermore, the petition requests that members of the Indonesian Military (TNI) no longer be allowed to take these birds as "oleh-oleh" (souvenirs) at the conclusion of tours of duty.

Pro REGENWALD
20 000 Chinesen schwingen in Burmas Urwald die Äxte
Chinas Wirtschaftsaufschwung bedroht die Wälder der Region. Einer neuen Studie zufolge holzen Firmen aus China illegal riesige Gebiete in Burma ab. Während Peking für die 'Grüne Olympiade' 2008 Bäume pflanzt, gelangt aus dem Nachbarland Burma (Myanmar) jedes Jahr eine Million Kubikmeter Tropenholz illegal nach China. Das deckt die Londoner Organisation Global Witness in einem neuen Bericht auf.

Orang Utan Republik Education Initiative, Los Angeles Zoo and San Diego Zoo Invite All Organizations and Concerned Citizens to Join Forces in Raising Awareness about the Endangered Apes During the Month of November
With their numbers plummeting daily, an appeal is being made to all concerned organizations and people to focus attention on all species of apes: chimpanzee, bonobo, gorilla, orangutan, gibbon and siamang during the month of November. Orangutan conservation organizations have consistently promoted International Orangutan Awareness Week (IOAW) over the past decade effectively drawing attention on the plight Asian great ape. But all apes are endangered. A gathering of conservationists and scientists in Kinshasa, Democratic Republic of the Congo, in September concluded that the prospects for all the ape species remains bleak as bush meat, habitat destruction, and the illegal pet and curio trades erode  habitat and decimate the species. More needs to be done to educate the public, particularly individuals and institutions in habitat countries.
Whether it is for a day, a week or a month, organizations and individuals are invited to participate to support the efforts to raise awareness locally and internationally. Other activities involving the community are also encouraged such as poster displays, information vending at an appropriate venue, and lectures to groups.
A website listing other ideas can be found at www.ioaw.org.
Orang Utan Republik Education Initiative is a project of Social and Environmental Entrepreneurs (SEE)

Riverine Rabbit Working Group 17 October 2005
New Discovery of Riverine Rabbits in South Africa’s Arid Conservation Hotspot !
Between September 26 and 30 2005, CapeNature the Endangered Wildlife Trust’s Riverine Rabbit Working Group organised a comprehensive and very successful Riverine Rabbit survey 15 Riverine Rabbits were counted in the central Kleinkaroo between Touwsrivier and Montagu and in the Ceres Karoo. In both regions the occurrence of this critically endangered mammal has only recently been discovered and this survey now confirms their presence!
Despite the exciting news confirming their presence in two new areas, Riverine Rabbits are still largely a poorly known species. The Riverine Rabbits is a habitat specialist that occupies a very restricted and specialised niche: the discontinuous and dense vegetation on soft and nutrient-rich alluvial soils associated with the seasonal rivers of the Karoo. Both the Succulent and Nama Karoo biomes are under threat from grazing, agriculture and mining. The smaller Succulent Karoo is known to boast one of the highest levels of plant endemism and has been declared one of the three conservation hotspots in South Africa that also attracts the attention of international conservation initiatives. Fortunately, all the farms in the Klein- and Ceres Karoo region where Riverine Rabbits have recently been discovered are owned by landowners who are committed to conserving their land for future generations and subscribe to the principles of sustainable biodiversity conservation on their properties.
www.ewt.org.za
www.zgap.de


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt
Natur- und Artenschutz

Stern - 9. Nov. 2005
Artenschutz: Mit Lineal an die Fischtheke
Mit einem in Kiel entwickelten Lineal können Verbraucher künftig an der Fischtheke bequem zum Schutz des bedrohten Kabeljaus beitragen. Der auch als Dorsch bekannte Fisch ist durch den rücksichtslosen Fang in Nord- und Ostsee zur seltenen Beute geworden. Zu viele kleine Fische gehen ins Netz: Inzwischen sind nach Schätzungen rund 80 Prozent der im deutschen Handel angebotenen Tiere noch nicht einmal geschlechtsreif - damit droht mehr und mehr Nachwuchs auszubleiben. Der so genannte Fisch-Max ist leicht, flexibel, abwaschbar und passt in jede Einkaufstasche. Ostsee-Kabeljau, auch Dorsch genannt, muss 43 Zentimeter groß sein, der Kabeljau aus der Nordsee 68 Zentimeter. Auf dem Lineal sind auch weitere Minimalgrößen eingezeichnet: Scholle, Sprotte, Hering, Makrele und Steinbutt. Bisher gibt es den "Fisch-Max" nur in kleiner Auflage und auch nur in Kiel, doch am liebsten würde ihn das Institut europaweit anbieten. Das übersteigt allerdings die Möglichkeiten der Fischereibiologen, die nun nach Sponsoren oder Vertriebspartnern suchen, um das Maßband zu verbreiten.


Berliner Zeitung - 8. Nov. 2005
Der Eierdieb aus dem Osten
Man kann viel Gutes über den Marderhund sagen. Aber sowohl Wildbiologen als auch Jäger sind zurzeit in Deutschland nicht gut auf den Marderhund zu sprechen. Er ist nämlich eigentlich ein Fremdling in unseren Breiten, vermehrt sich nun aber so stark, dass einheimische Tierarten gefährdet sind. Der Marderhund, der als Allesfresser gilt und sich somit sowohl von den Früchten des Waldes als auch von Schnecken, Mäusen, Kröten und Fischen ernährt, isst besonders gern Eier. Für Küstenvögel und Wiesenbrüter ist die Nestplünderei katastrophal. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) regt an, die Forschung über den Marderhund zu verbessern - und ihn auch gezielt zu schießen.

Donaukurier - 3. Nov. 2005
Von 1500 Bibern ein Drittel getötet
Neuburg. Der Biber-Export aus Bayern ist wieder ins Rollen geraten: Bibermanager Gerhard Schwab transportierte vergangene Woche 26 Exemplare aus dem Gehege Kleinhohenried nach Ungarn. An der unteren Theiss fanden sie an einem Stausee ihre zweite Heimat. Heuer nimmt Ungarn nichts mehr ab, andere Adressen gibt es 2005 nicht mehr. Das heißt, die schätzungsweise gut 200 bis Jahresende lebend gefangenen Tiere werden allesamt getötet. Die toten Biber gehen als Präparate an Institute und Schulen, das Fell wird verwertet und das Fleisch gelegentlich gegessen. Diese Ausnahmesituation dienen dazu, flächendeckende Bejagung zu vermeiden. Ungarn will 2006 noch einige Familien für die obere Theiss. Die Donau dagegen scheint in Ungarn wie in Rumänien bereits "wiederbesiedelt" – mit Beißern aus Bayern. Schottische Biologen holten sich heuer im Donaumoos vier, fünf Familien ab. Für nächstes Jahr ist ein ähnliches Kontingent bestellt. Hierzulande nähert sich die Geduld besonders bei Landwirten, Grundbesitzern und Fischern dem Nullpunkt. Die "Großschäden", so Schwab, stellen sich meistens als abgenagte Maisstengel mit zehn Euro Schaden heraus. Der Aufwand eines Ortstermins sei in den meisten Fällen nicht zu rechtfertigen. Den Bestand in Bayern schätzt er aktuell auf 2000 bis 2500 Reviere mit gut 8000 Bibern.


Frankfurter Neue Presse - 8. Nov. 2005
Handel mit geschützten Arten: Polizei nimmt zwei Aussteller fest
Zwei schwarze Schafe machte die Polizei bei der Insektentauschbörse im Titus Forum am Wochenende dingfest. Sie handelten mit geschützten Arten. Über 200 Aussteller verkaufen, tauschen und handeln an zwei Tagen im Titus Forum des Nordwestzentrums. Klaus Schurian, Vorsitzender des Entomologischen Vereins Apollo, bedauert den Vorfall. Einer der Täter hatte ausgerechnet mit einen Apollo-Falter, dem Schmetterling, nach dem der Verein benannt ist, gehandelt.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 9. Nov. 2005
Naturfreunde unterstützen
Dem Biotop- und Artenschutz schenkt das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Rostock (StAUN) schon seit mehr als zehn Jahren besondere Aufmerksamkeit. Die Behörde hat dazu ein entsprechendes Förderprogramm aufgelegt. In diesem Jahr, so Amtsleiter Hans-Joachim Meier, "haben wir mit rund 38 000 Euro 13 von 20 eingereichten Vorhaben gefördert, davon sechs im Landkreis Bad Doberan, die anderen in Rostock und Güstrow." Hierbei geht es u. a. um Projekte, die die Lebensräume der frei lebenden Tier- und Pflanzenwelt erhalten und sichern.


Stern - 7. Nov. 2005
Artenschutz: Die graue Invasion
Mit einem Hörnchenschutzprogramm will Großbritannien seine einheimischen roten Eichhörnchen vor deren aggressiven grauen Cousins aus Amerika retten. Spezielle Verhütungsdrogen sollen verhindern, dass sich die amerikanischen Hörnchen so sprunghaft vermehren wie bisher. Damit wolle die Regierung den Niedergang des rot gefärbten Europäischen Eichhörnchens (Sciurus vulgaris) auf den britischen Inseln stoppen, sagte Jim Knight, Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium. Sorgen bereitet den Hörnchenschützern aber, dass das Verhütungsmittel auch die Fortpflanzung der selten gewordenen roten Nager behindern könnte. Inzwischen steht Schätzungen zufolge den wenigen hunderttausend roten Hörnchen eine Übermacht von drei bis zehn Millionen Grauhörnchen gegenüber.

Merkur Online - 5. Nov. 2005
Sensible Dickhäuter
Tiere haben anders als Menschen kaum einen Bezug zu toten Angehörigen. Die einzige Ausnahme im Tierreich sind die Elefanten. Immer wieder werden die Dickhäuter beobachtet, wie sie aufgewühlt die Knochen längst verstorbener Artgenossen untersuchen. Das Team um Karen McKomb von der Universität von Sussex in Brighton hat im kenianischen Amboseli-Nationalpark das Verhalten der Elefanten in drei Versuchsanordnungen untersucht. Verschiedenen Familienverbänden des Parks legten die Zoologen Schädel und Gebeine von Artgenossen, von Büffeln und von Nashörnern vor. Mit den Überbleibseln von Artgenossen beschäftigen sich die Elefanten etwa doppelt so lange wie mit denen von den Büffeln und den Nashörnern. Von der Größe des Objekts war ihr Interesse nicht abhängig. Unterschiede nach Verwandtschaftsgraden machten die Tiere nicht. Ins Reich der Mythen verwiesen die Forscher Berichte über so genannte Elefantenfriedhöfe, die gezielt von den Tieren zum Sterben aufgesucht werden und von den Familienverbänden regelmäßig besucht werden. Für die Häufung von Knochen an bestimmten Plätzen seien vielmehr verheerende Trockenzeiten oder die Großwildjagd verantwortlich. 


Spiegel Online - 8. Nov. 2005
Intelligenztest für Schimpansen: Warum Frauen cleverer sind
Auf der Insel Ngamba im Viktoriasee versuchen Forscher des Max-Planck-Instituts herauszufinden, was Schimpansen von Menschen unterscheidet - indem sie die Affen ausführlichen Tests unterziehen. Die Biologin Esther Herrmann etwa entwickelt einen einheitlichen IQ-Test für Menschen und Schimpansen. "Ich will herausfinden, ob manche Schimpansen intelligenter sind als andere und wie man die Unterschiede feststellen kann." Auch mit Menschenkindern sollen die Tests durchgeführt werden. In einem späteren Schritt sollen sogar Hunde getestet werden. Besonders wichtig ist es für Herrmann deshalb, ihre Tests mit möglichst vielen Tieren ausführen zu können. Deshalb ist Herrmann auch ausgerechnet in Ngamba gelandet. Hier finden sich deutlich mehr Probanden als beispielsweise im Zoo von Leipzig, mit dem das Max-Planck-Institut eng zusammenarbeitet. Wenn Herrmann mit den Tests auf der Insel fertig ist, muss sie allerdings noch weitere Auffangstationen in Afrika besuchen. Insgesamt will sie mindestens hundert Schimpansen testen.

NZZ Online - 9. Nov. 2005
Neue Aspekte des Verhaltens von Haien
Die Eleganz und Effizienz von Haien, aber auch die potenziellen Gefahren, die von ihnen ausgehen, faszinieren viele Menschen - auch Forscher. Sie versuchen mit verschiedenen Methoden, Verhalten und Ökologie der urtümlichen Knorpelfische zu ergründen. Deren Bild wird durch die neuen Erkenntnisse langsam korrigiert und vervollständigt.


B.Z. - 8. Nov. 2005
Der Newton der wilden Tiere
Die Galerie Camera Work zeigt die Bilder von Nick Brandt, dem besten Tierfotografen der Welt. Anfang der 90er Jahre ging er nach Afrika, im Schlepptau von Michael Jackson. Nick Brandt drehte das Musikvideo zu Jacksons "Earth Song". Seither ist der Maler und Filmemacher Nick Brandt Tierfotograf. Er fotografiert Tiere, und zwar nur die Tiere Ostafrikas. Brandts Mission: Die majestätische Schönheit dieser Tiere festzuhalten. Und den Menschen zu zeigen, wie schützenswert diese Schönheit ist.
 
ENN – 3. November 2005
Caribbean Reefs Bleached by Warm Water
http://www.enn.com/today.html?id=9172
A bleaching phenomenon caused by unusually warm waters is whitening coral reefs throughout the Caribbean, raising fears of a large-scale die-off of the organisms, scientists said Wednesday.

ENN – 3. November 2005
Cape Verde’s Fragile Paradise on the Bink
http://www.enn.com/today.html?id=9170
Loggerhead turtles flock to Cape Verde's quiet, white beaches to lay their eggs but the tranquillity that draws them may be under threat as the West African islands try to lure more sun-seekers.

ENN – 3. November 2005
U.S. Proposes Proections for Imperiled Right Whales
http://www.enn.com/today.html?id=9165
Some of the world's last Pacific right whales will get special protections in the Bering Sea to boost the animals' chances of avoiding extinction, the National Marine Fisheries Service said Tuesday.
 
ENN – 3. November 2005
Permit to Kill Pacific Sea Turtles and Whales Requested by Seafood Company; "Curtains of Death" May Return to Protected Area on the Pacific Coast
http://www.enn.com/aff.html?id=971
The Pacific Fisheries Management Council will vote preliminarily on an application by the Vermont based Federation of Independent Seafood Harvesters to allow drift gillnets, also known as "curtains of death," to be used again in a vast protected area along the California and Oregon coastline. Environmentalists from numerous organizations are opposing the exempted fishing permit because it threatens to injure and kill large numbers of sea turtles, marine mammals and non-target fish.
 
ENN – 9. November 2005
Groups Say Government Is Dragging Its Feet Protecting 283 Species
The government has allowed 283 species identified as possibly facing extinction to languish without protection under the Endangered Species Act, a coalition of environmental groups contends in a lawsuit against the Interior Department.
 
Japan To Double Usual Whale Kill in New Antarctic Hunt, Expanded To Include Fin Whales
A fleet of Japanese whaling ships left for the seas of Antarctica amid protests Tuesday, aiming to kill 850 minke whales -- almost double last year's catch -- and expand the hunt to fin whales for the first time.
 
Seals, Sea Lions Can Be Condor Food
The growing populations of harbor seals and sea lions along the West Coast may be good news for California condors. While condors are now best known for eating dead deer, cattle and other animals, new research shows that carcasses of marine animals once formed a large part of their diet.
 
More Monarch Butterflies May Go to Mexico
As many as 200 million Monarch butterflies may migrate to Mexico this year -- a nearly tenfold increase over 2004, when unfavorable weather, pollution and deforestation caused a drastic decline in the population, environmental officials said Tuesday.
 
Environmentalists Criticize Route of Planned Siberia -Pacific Pipeline in New Report
Environmentalists slammed the proposed route for an oil pipeline from Siberia to Russia's Pacific in a report released Tuesday, arguing that it could send 4,000 tons of crude spilling into the world's largest freshwater body in just 20 minutes if ruptured.
 
ENN – 8. November 2005
Lands Could Reopen to Logging
http://www.enn.com/biz.html?id=1226
A deal between the Bush administration and timber industry probably will restart chain saws across millions of acres of Western Oregon in the next few years, including reserves set aside for the northern spotted owl and other wildlife.
 
ENN – 7. November 2005      
Mexico Coral Reef Set Back 100 Years by Wilma
http://www.enn.com/today.html?id=9192
MEXICO CITY — A fragile coral reef off the coast of Mexico's Yucatan Peninsula could take more than a century to recover from a thrashing by Hurricane Wilma last month, the government said Friday.
 
ENN – 7. November 2005
Global Warming Could Help Salmon in Norway, Report Says
http://www.enn.com/today.html?id=9191
OSLO — Global warming may benefit salmon in Norwegian rivers by causing more rainfall that dilutes industrial acids blown from other parts of Europe, scientists said on Friday.

BirdLife Nov 9 2005
Grisly cargo highlights global seabird crisis
http://www.birdlife.org/news/news/2005/11/longline.html


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Poznan, 27.10. 2005
FIRST ANNOUNCEMENT AND CALL FOR PAPERS
The Poznan Zoological Garden and the Institute of Systematic Zoology of the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the
Third International Conference:
„Animals, Zoos and Conservation”
The meetings will be held on 8th and 9th of June 2006 in Poznan (POLAND)
The Conference will be held in English. The scope of lectures will not be limited, but all should in one way or another be related to research done on active conservation, animals held in zoos, rescue centres and scientific collections. We are planning to publish a book with the proceedings of the Conference. Both oral presentations as well as posters will be accepted. In case of large number of oral presentations the Steering Committee may propose change into poster presentations.
Please send us your registration and the title of your lecture (or poster) before 31st of January 2005. The deadline for sending papers and payments is the end of February.
The conference fee is 300 zl