E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Anja Schulze
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643


Ausgabe 290 vom 3. November 2005

Liebe Leser,

das Team der Zoopresseschau hat sich ein weiteres Mal erweitert: mit Anja Schulze haben wir Unterstützung für die Zusammenstellung der Naturschutz-Meldungen erhalten.

Eine neue Kolumne finden Sie ab sofort ganz unten: Schöne Zoowelt - Reflexionen von Carsten Schöne. Wir dürfen uns auf launig-hintergründige, bissig-fachkundige und auch humorvoll-provozierende Kommentare zu aktuellen oder latenten Fragen aus der Zoowelt von einem ja nicht ganz unbekannten Insider freuen. Die Rubrik ist übrigens nicht aus Geringschätzung ganz am Ende der Zoopresseschau angesiedelt, sondern im Gegenteil als Belohnung für all jene, die sich durch die immer länger werdenden Ausgaben hindurchgearbeitet haben. Es lohnt sich!

Dirk Petzold



Glückstadt, 3.11.2070
DER NEUE TREND - Auszeichnung unseres Zoos
Nachdem die finanziellen Unterstützungen der Zoos durch Kommunen und Länder im Jahre 2067 gänzlich gestrichen wurden, konnten sich viele Zoos mit Eintrittsgeldern und Spenden nicht über Wasser halten. Wir können ihnen heute den ersten Robotzoo mit der größten Artenvielfalt auf engstem Raume bieten, denn es gibt alle Tiere – Säuger, Vögel, Reptilien und Insekten – in täuschend echten
Roboter-Ausführungen. So täuschend echt, dass ein Besucher den Unterschied nicht sehen kann. Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe stimmen völlig überein. Unsere Vorteile sind die geringen Unterbringungskosten, keine Räume für Futter sowie Energiekosten, die nur während der Besuchszeiten entstehen. Unsere 15 Energie-Computer-Mechaniker ersparen uns sämtliche Pfleger und sonstiges Personal. Selbst an der Kasse stehen computergesteuerte Menschen. Unsere Gebäude sind alle mit hervorragender Solartechnik ausgestattet, so dass fremde Energien selten benötigt werden. Für die Kleinsten steht natürlich ein perfekter Streichelzoo zur Verfügung, und die Eltern müssen keine Bedenken mehr haben: Alle Tiere sind handzahm und haben keine negativen Eigenschaften mehr. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass wir keine Tiere mehr benötigen, die es in unserer Umwelt gar nicht mehr gibt, und somit die Inzuchttiere von anderen Zoos erbetteln bzw. zu überteuerten Preisen kaufen müssten. Besuchen Sie unseren Zoo – überzeugen sie sich – sie werden begeistert sein.


(Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.)

Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps ~ Schöne Zoowelt

Zoos und Tierparks

Walsroder Zeitung - 28. Okt. 2005
Saison im Vogelpark verlief unterschiedlich
Die Gesellschafter des Vogelparks Walsrode haben große Zukunftspläne mit dem größten Vogelpark der Welt. Noch allerdings herrscht Stillschweigen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche machte allerdings bei seinem Besuch im Rahmen des Bundestagswahlkampfes deutlich, dass das Konzept „Vogelpark 2010“ in seinem Ministerium in Hannover sehr wohlwollend beurteilt werde. Investitionen in die Zukunft sind auf jeden Fall erforderlich, da die Besucherzahlen der vergangenen Jahre auf Dauer nicht ausreichen. Am Sonntag öffnen sich um 9 Uhr letztmalig in dieser Saison die Türen in das Paradies am Walsroder Ortsrand. Auch wenn wegen der Vogelgrippe ein Teil der Wasservögel vorzeitig in die Winterquartiere gebracht wurde, gibt es im Park viel zu sehen. Besucher aus der Vogelpark-Region müssen an der Kasse ihren Personalausweis vorzeigen, um kostenlos in den Park zu kommen. Der Besucherstrom verlief in dieser Saison sehr unterschiedlich. Von Mai bis Mitte Juli beeinträchtigte das fast durchgehend schlechte Wetter den Besuch negativ. „Wir haben die Ausfälle aber zwischen August und Oktober durchweg kompensieren können“, berichtet Dr. Dieter Rinke. Damit, so der zoologische Direktor, erreiche man wieder die Besucherzahlen des Vorjahres. Wenn am 11. März 2006 die neue Saison starte, hoffe er bis dahin auf den Verkauf vieler Jahreskarten. Neu ist, dass diese Karte für Omas und Opas erweitert werden kann (je 19 Euro).


Westdeutsche Zeitung - 28. Okt. 2005
Kleiner Vogel vom großen Gönner
Er ist einer der ältesten Fördervereine seiner Art in Deutschland, hat Millionen in den Wuppertaler Zoo investiert und feierte gestern Abend Jubiläum seiner Bedeutung angemessen im festlichen Rahmen der Stadthalle. Vor 50 Jahren wurde der Zoo-Verein-Wuppertal aus der Taufe gehoben und sollte zur segensreichsten Einrichtung für den Traditions-Tierpark werden. "Wir sind der erfolgreichtse Zoo-Förderverein in Deutschland", sagt der 1. Vorsitzende Bruno Hensel. Allein in den zurückliegenden Jahren hat der Zoo-Verein rund zwei Millionen Euro investiert, der Zoo verdankt ihm das 1,1 Millionen Euro teure Freigehege für die Orang Utans und ganz aktuell die fast fertige Brillen-Pinguin-Anlage. Da misst sich das Jubiläumsgeschenk an den Zoo auf den ersten Blick bescheiden aus. Ein seltenes Kagu-Pärchen bereichert seit einigen Tagen die Vielfalt im Vogelhaus.


Kronberger Bote - 2. Nov. 2005
Containerbrand im Opel-Zoo
Die Freiwillige Feuerwehr Kronberg wurde am frühen Montagmorgen um 1.36 Uhr zu einem Containerbrand auf einer Baustelle im Opel-Zoo gerufen. Ein auf der Neubaustelle des Opel-Zoo abgestellter Bauwagen war aus unbekannter Ursache in Brand geraten. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz habe das Feuer mit einem Schnellangriffsrohr gelöscht, während weitere Einsatzkräfte die Einsatzstelle ausleuchteten. Die Brandursache konnte durch die Feuerwehr nicht geklärt werden.


Westdeutsche Zeitung - 30. Okt. 2005
Rüsseltagebuch: Kibo bleibt nur fünf Jahre im Zoo
Wuppertal. "Was machen die vom Zoo eigentlich mit den vielen Elefanten?" Die Frage der kleinen Melanie brennt vielen Besuchern auf den Nägeln. Was wird, wenn der Elefantennachwuchs wächst, möglicherweise noch ein Elefantenkind hinzu kommt? Platzt das gerade einmal zehn Jahre alte Elefantenhaus aus den Nähten? "So schnell nicht", beruhigt Zoo-Direktor Ulrich Schürer. Schließlich wurde die im Sommer 1995 eingeweihte Unterkunft für die Dickhäuter schon mit Blick auf Nachwuchs konzipiert. Außerdem werden Kibo und Bongi nicht gemeinsam in Wuppertal alt. Schürer: "Wenn Kibo fünf bis sechs Jahre alt ist, wird er sich von der Herde lösen. Im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms wird dann ein Platz in einem europäischen Zoo für ihn gesucht." Bongi bleibt als Weibchen den Wuppertalern auf jeden Fall erhalten.


mephisto 97.6 - 28. Okt. 2005
Eisbärendame Senja wird auf Umzug vorbereitet
Das Tier soll vorausssichtlich in der kommenden Woche nach Bremerhaven gebracht werden. Senja werde jetzt daran gewöhnt, freiwillig in eine Transportkiste zu gehen. Damit soll ihr eine Narkose erspart werden. Mit Senja zieht der letzte Eisbär aus dem Leipziger Zoo aus.


ORF Steiermark - 28. Okt. 2005
Gibt es ein Frühlingserwachen?
Zum ersten Mal seit zehn Jahren schließt der oststeirische Tierpark Herberstein über die Wintermonate seine Tore. Ob es aber ein Frühlingserwachen für den in die Schlagzeilen geratenen Tierpark gibt, ist noch ungewiss. "Derzeit weiß man nur, dass der Tierpark mit 7. November schließt", so der wissenschaftliche Leiter des Parks, Andreas Kaufmann, für den die Erhaltung der Anlage "sehr wichtig für die Region" ist. Dass er im März seine Tore auch wieder öffnet, darauf hofft Kaufmann sehr, der "anscheinend als letzter Steirer" den Bericht des Rechnungshofs erhalten habe, wie er anmerkte. Die Wintersaison würde mehr Geld kosten als bringt, nannte er den Grund für die winterliche Ruhepause. 

Kleine Zeitung - 3. Nov. 2005
Abschiedsgefühle im Tierpark Herberstein
An diesem verlängerten Wochenende tummeln sich auch nach Einbruch der Dunkelheit noch viele Besucher im Zoo. "Wir wollten noch einmal die Tiere sehen, bevor nächste Woche geschlossen wird", erklärt eine Stubenbergerin. Erstmals seit zehn Jahren sperrt der Tierpark heuer über den Winter zu (ab 7. November). Dass es im nächsten Frühjahr weitergehen wird, halten wohl viele Einheimische für unwahrscheinlich. Gut die Hälfte der Autokennzeichen weisen auf Besucher aus den umliegenden Bezirken hin. Allein gestern waren es 5000 Besucher, allerdings bei freiem Eintritt. Selbst für Geschäftsführer Max Herberstein scheint die Zukunft des Tierparks ungewiss. Er versichert den 1200 Jahreskartenbesitzern: "Sollte die Wiedereröffnung aus finanziellen Gründen nicht möglich sein", werde ein Teil des Kaufpreises zurückerstattet. Unter den jüngsten Zoobesuchern werden am Abend indes Eintrittskarten für 2006 verlost. Die kleine Gewinnerin denkt freilich ebenso wenig wie der Vari daran, dass es 2006 keinen Tierpark mehr geben könnte.



Geflügelpest

N24 - 27. Okt. 2005
Vogelpark Walsrode senkt Ticketpreise
Der Vogelpark Walsrode hat die Eintrittspreise um rund ein Viertel reduziert. Wegen Schutzmaßnahmen gegen die Vogelgrippe seien derzeit viele Vögel nicht für Besucher zu sehen, hieß es zur Begründung. Da für Hühner- und Entenvögel eine Stallpflicht gilt, wurden 500 der insgesamt 4000 Tiere vorzeitig in nicht öffentlich zugängliche Winterquartiere gebracht.


Leipziger Volkszeitung - 2. Nov. 2005
Zoo: Keine Impfung für Vögel
Die freilaufenden Enten und Gänse im Leipziger Zoo bekommen keine Schutzimpfung. "Der Amtstierarzt hält das nicht für nötig. In Sachsen sind bislang überhaupt noch keine Impfungen genehmigt worden." Geimpfte Tiere könnten später nicht von infizierten Tieren unterschieden werden, was den Austausch und die Zucht mit anderen Zoos unmöglich macht. Den seit einer Woche eingesperrten Pfauen, Straußen, Perlhühnern und dem Emu gehe es "sehr gut".

Passauer Neue Presse (Abonnement) - 30. Okt. 2005
Vogelpark: Nur wenige Tiere müssen in den Stall
200 verschiedene Arten, vom winzigen Kolibri bis zum riesigen Strauß, beherbergt der größte Vogelpark Süddeutschlands nahe Ortenburg. Doch während die Vorsichtsmaßnahmen gegen Vogelgrippe rundum alle Hühner, Enten und Gänse in die Ställe verbannt hat, herrscht dort bis zum Saisonende kommende Woche noch munteres Treiben. Denn betroffen von der bundesweiten Stallpflicht sind im Vogelpark nicht einmal 100 Tiere. Kopfzerbrechen bereitet
Vogelparkbetreiber Erich Schobesbergerim Moment weniger die Angst, dass unter seinen Tieren die Vogelgrippe ausbrechen könnte. Eher sind es die behördlichen Vorsorgemaßnahmen. Noch relativ klaglos ließen sich seine rund 30 in allen Erdteilen beheimateten Hühner und Gänse in den Stall verfrachten. »Aber bis alle Zugvögel durchgeflogen sind, müssen bis zum 15. Dezember auch Laufvögel eingesperrt werden. « Und das gefällt den bewegungshungrigen Tieren naturgemäß überhaupt nicht. Rund die Hälfte aller Tiere wird der Vogelparkbetreiber im Laufe der kommenden Woche ohnehin in ihr Winterquartier umsiedeln. Denn bis einschließlich 1. November ist noch geöffnet, dann heißt es vor allem für wärmeliebende Exoten »Ab in den Stall«, bis am 1. April im kommenden Jahr wieder die Besucher kommen.

Echo-online - 1. Nov. 2005
Kleine Vögel sterben unauffällig
Die Vogelgrippe ist im Anmarsch und hat in der vergangenen Wochen geradezu Hysterie entfacht, als tote Graugänse bei Neuwied die Medien beschäftigten. Da konnte der Königstädter Vogelschützer August Adam froh sein, dass seine Meldung über mindestens die gleiche Anzahl rätselhaft verendeter Entenvögel im Königstädter Fischersee sechs Wochen früher öffentlich wurde. Er wäre vermutlich von der Medienmaschinerie erdrückt worden. Bei aller Ernsthaftigkeit sieht Adam das Thema Vogelgrippe hochgespielt, mancherorts Unruhestifter am Werk, um Aufsehen zu erzeugen. Der langjährige Mitarbeiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Frankfurt und anerkannter Experte in seinem Königstädter Verein sieht die Sorgen wie auch die getroffenen Maßnahmen als teils berechtigt, teils überspitzt an. Sollte die Tierseuche tatsächlich deutsche Lande erreichen, würde Adam das Auswerfen von Impfködern als Schutzmaßnahme für sinnvoll erachten. Was die Lage nach außen hin dramatisieren könnte, sind die Todesfälle durch Vergiftung (Botulismus), eine der häufigsten Ursachen in der Umgebung, wie zuletzt bei den toten Enten am Fischersee. Denn die Ursache kann erst durch eine kostspielige Untersuchung eindeutig ermittelt werden.

Offenbach Post
Freilauf-Verbot für Hühner, Gänse und Enten im Frankfurter Zoo
Und natürlich trifft die Vogelgrippe-Verordnung auch den Frankfurter Zoo: Gut 100 Enten, Gänse, Schwäne, Hühner, Pfauen oder Straußen...

Vogelgrippe: Bush will Milliarden für Seuchenbekämpfung
Weltweit versuchen Regierungen, sich gegen eine mögliche Influenza-Pandemie und gegen die Ausbreitung der Vogelgrippe zu wappnen. Während aus Thailand ein neuer Ausbruch der Tierseuche gemeldet wurde, bat US-Präsident Bush den Kongress um Millarden Dollar für die Seuchenbekämpfung.

Blick Online - 31. Okt. 2005
Pinguine mobben Enten
Zürich. Ein Stubser da, ein Spritzer Wasser dort und zu allem noch ein Zwick mit dem Schnabel: So necken die Königspinguine die kleinen Enten im Zürcher Zoo. Seit rund einer Woche müssen sich die Vögel das 30000-Liter-Bassin teilen. Eine Zwangsgemeinschaft – wegen der Vogelgrippe. Die Eider- und Schellenten und die Zwergsäger zappeln und quaken, schwimmen in die andere Ecke. «Pinguine spielen halt gerne», sagt Samuel Furrer (38), Kurator im Zürcher Zoo. «Sie sind neugierig und wollen ab und zu wissen, mit wem sie da ihre Anlage teilen.» Stress für die Enten? «Nein», sagt Furrer. «Den Tieren geht es gut. Sie fressen ganz normal. Pinguine und Enten teilen auch in der Natur einen ähnlichen Lebensraum.»

 
WWF – 28. Oktober 2005
Vogelgrippe beschleunigt EU-Plan gegen Artenschmuggel
Die EU-Staaten haben gestern in London einen Aktionsplan gegen den illegalen Handel mit Tieren und Pflanzen aus der Wildnis auf den Weg gebracht. Er sieht unter anderem höhere Strafen für Schmuggler, eine einheitliche Umsetzung des EU-Rechts sowie eine intensivere Ausbildung von Zoll-, Polizei und Naturschutzbeamten vor. Der Entwurf muss nun in den einzelnen Mitgliedsländern beraten werden.
"Die Vogelgrippe hat den überfälligen Entwurf beschleunigt", kommentiert WWF-Artenschutzexperte Volker Homes den Aktionsplan. "Täglich werden Tiere und Pflanzen illegal in die EU geschleust. Viele davon sind vom Aussterben bedroht. Auch Vogel-Schmuggler nutzen die uneinheitlichen Vorschriften und mitunter halbherzigen Kontrollen. Eine kleine Lücke in nur einem der 25 EU-Staaten – und schon blüht das Geschäft mit den Arten in ganz Europa. Jetzt besteht die Chance auf ein Ende der Kleinstaaterei", so der WWF-Experte.
Zwar ist die Gesetzeslage beim Handel mit Wildtieren- und Pflanzen für alle 25 EU-Mitgliedsländer einheitlich durch eine EU-Verordnung geregelt. Kontrollen werden jedoch an den Außengrenzen der EU nur mangelhaft umgesetzt. Gleiches gilt für den EU-Binnenmarkt.

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 26.10.2005
Wildvogelimporte stoppen, Tierschutz bei der Seuchenbekämpfung berücksichtigen, Panikmache vermeiden
Mit der Entdeckung von 25 verendeten Gänsen und Enten in Rheinland-Pfalz wird sich die schon jetzt teils hysterisch anmutende Debatte um Gefahren der Vogelgrippe erneut verschärfen. VIER PFOTEN mahnt eine sachliche Diskussion an und begrüßt, dass die Europäische Union endlich ein Importverbot für Wildvögel verhängt.

CITES, 28 October 2005
Controlling avian influenza is critical, but let’s not muddle the reasons for a ban on commercial imports of wild birds
While avian flu and its potential for sparking a global influenza pandemic is first and foremost a serious human health issue, the European Union’s recent announcement of a one-month ban on imports of live captive birds other than poultry has also put a spotlight on the international trade in wildlife. The EU action followed the discovery that a wild parrot imported from Surinam died of the avian influenza strain H5N1 while quarantined in the United Kingdom. Veterinary authorities suspect that this orange-winged parrot (Amazona amazonica) was infected by captive-bred birds that were imported from Taiwan, Province of China, and being kept in the same quarantine facility. When reporting on these facts, a number of press articles have quoted claims that the international trade has resulted in wild birds being “traded almost to extinction” and that much of the trade is illegal. The Secretariat of the Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITES) is concerned that such views are being used as an argument to make the ban on live bird imports permanent after the health crisis has passed. The reality is that the international trade in orange-winged parrots and the 1,700 other species of wild birds regulated by CITES is well managed and subject to robust and transparent monitoring for sustainability. Commercial trade in endangered birds is banned by global agreement, while trade in birds that could potentially be threatened by trade is regulated through a permit system. Large-scale smuggling of live wild birds without a CITES permit is difficult and relatively infrequent, although continued vigilance is needed to prevent illegal activities. In addition, the temporary blanket ban on imports for commercial purposes will require intensified border controls, and since such measures are known to drive part of the trade underground, this may well cause birds to be imported without going through quarantine.



Planung und Bau 

Berliner Morgenpost - 2. Nov. 2005
Python Gladys ist Star im Terrarium
Berlin. Das Zoo-Aquarium ist ein bißchen schöner geworden: Das erste Großterrarium neben der Cafeteria im ersten Stock wurde jetzt fertiggestellt, zwei Tigerpythons sind bereits eingezogen. Das neue Heim der Riesenschlangen wurde in den letzten Wochen zu einer Bambuslandschaft mit Bächlein, Wasserbecken, Schieferplatten und Naturboden umgestaltet. Star im neuen Gehege ist die 3,30 Meter lange und 25 Kilogramm schwere Würgeschlange namens Gladys, die erst kürzlich aus dem Zoo Münster nach Berlin gekommen ist. Die Reptilien bekommen noch eine weitere Mitbewohnerin aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg. Am Montag holt Tierpfleger Warkentin die vier Meter lange Tigerpython-Dame in Hamburg ab. Ein bis zwei Jahre wird die sanfte Sanierung des Zoo-Aquariums noch dauern. Die Besucher sollen zwar merken, daß sich etwas verbessert hat, aber nicht durch große Baumaßnahmen behindert werden. Nächster Schritt ist die Zusammenlegung zweier Schlangenterrarien.
Auch die Aquarien sollen weiter in Landschaftsbecken umgestaltet werden. Der Besucher soll die Möglichkeit haben, einen Rundgang vom tropischen Meer über das australische Korallenriff und die Mangrovensümpfe bis in den tropischen Regenwald zu machen.




Aktionen

presse-service.de - 2. Nov. 2005
Familiensamstage im Zoologischen Garten Magdeburg
Ab sofort können Zoobesucher sparen. "Mit den Familiensamstagen im Winter möchten wir mehr Besucher zu einem Zoospaziergang auch in der kühleren Jahreszeit einladen", erklärt der Zoodirektor Dr. Kai Perret. In den Monaten November bis Januar gelten Zoo-Sonderpreise an allen Samstagen: Erwachsene zahlen statt fünf Euro nur drei Euro. Kinder zahlen statt 2,50 Euro nur noch 1,50 Euro. Im offenen Menschenaffenhaus wird ab diesem Wochenende eine Ausstellung des Naturschutzbundes zu sehen sein.

presse-service.de - 2. Nov. 2005
Zoo Magdeburg präsentiert Ausstellung "Biologische Vielfalt in Sachsen-Anhalt"
Vom 4.11.2005 bis 30.01.2006 präsentiert der Magdeburger Zoo im Menschenaffenhaus die Naturschutzbund-Ausstellung "Biologische Vielfalt in Sachsen-Anhalt". Der NABU-Kreisverband Magdeburg hat mit Unterstützung der Stiftung für Natur- Umwelt und Klimaschutz Sachsen-Anhalt eine 2-teilige Wanderausstellung mit den Themen "Wald Feld und Flur" und "Siedlung" erstellt.

MVregio - 29. Okt. 2005
Herman van Veen im Rostocker Zoo
Am 28. Oktober war der niederländische Sänger, Clown und Liedermacher Herman van Veen zu Gast im Rostocker Zoo. Anlass war der Abschluss des Malwettbewerbs "Wozu braucht der Mensch das Tier?" - ein Bildungsprojekt des international agierenden Vereins "Tierärzte ohne Grenzen e. V." Für sein Projekt "Hühner machen klüger" in Uganda erhielt der Verein rund 12 000 Euro aus dem Erlös der "Kleidermarke Alfred Jodocus Kwak". In der ersten Staffel des Malwettbewerbes im Jahre 2003 steuerte Herman van Veen sein Bild einer "Meerkaninchenkatze" bei, die in der Versteigerung für 50 Euro unter den Hammer kam. Dr. Olaf Bellmann aus Rostock, Vorsitzender von "Tierärzte ohne Grenzen", hat Herman van Veen eingeladen, um die diesjährigen Preisträger zu prämieren und die Ausstellung zu eröffnen. Die besten Bilder werden in einer Ausstellung im Husarenaffenhaus des Rostocker Zoos ab dem 28. Oktober zu sehen sein.


Leipziger Volkszeitung - 2. Nov. 2005
Auf neuem Pfad gruseln sich 1700 Besucher
Eilenburg. 1700 Tierparkfans, die selbst aus Leipzig, Torgau und dem Muldentalkreis kamen, mussten an diesem schönen spätsommerlichen Montag umsorgt werden. Die ohnehin schon gute Besucherzahl der ersten Halloweenparty im Vorjahr wurde noch einmal verdoppelt. Tierparkchef Stefan Teuber: "Mit dem jetzt erlebten Andrang haben wir eine Kapazitätsgrenze erreicht, zumal sich vieles auf ein bis zwei Stunden konzentrierte." Selbstkritisch blickt er dabei auf die Versorgung zurück. An den einzelnenen Ständen sei es zu längeren Wartezeiten gekommen. Vor allem auch der erstmals eingerichtete Gruselpfad kam gut an.

openPR.de - 31. Okt. 2005
SeaWorld mit völlig neuer Shamu-Show
Die SeaWorld Adventure Parks in Orlando/Florida, San Diego/Kalifornien und San Antonio/Texas feiern im Frühling 2006 Premiere einer weltweit einzigartigen Show. „Believe“ heißt das Zusammenspiel zwischen schwarzweißen Giganten und Menschen. Es ist das bislang ehrgeizigste Projekt in der 41jährigen Geschichte der Anheuser-Busch Abenteuerparks. Im Mittelpunkt steht Shamu, der Killerwal und weltbekanntes Symbol der Meerestier-Abenteuerparks. Mit den jetzt bekannt gegebenen Neuerungen setzt SeaWorld die Anfang des Jahres mit der „Blue Horizons“-Delfinshow in Orlando eingeleitete Weiterentwicklung zu noch spannenderen und facettenreicheren Parks fort. Drei Unterwasserkameras zeichnen Shamus kraftvollen Tanz auf und machen sie für die Besucher auf riesigen Leinwänden sichtbar. Erstmals hält eine Kamera direkt über dem Becken jede Bewegung der Killerwale fest. Fast zwei Jahre lang trainierte Lacinaks Team mit 24 Walen für „Believe“.

Sächsische Zeitung - 29. Oktober 2005
Gruselpark mit Tieren
Weißwasser. Für kleine Gruselfreunde gibt es im Tierpark am Montag viele Überraschungen mit Pep. Das Wetter soll ja gerade so noch mitspielen, wenn am Montag das Halloween-Fest im Tierpark Weißwasser gefeiert wird. Traditionell haben sich die Mitarbeiter vor allem für die Kleinen ins Zeug gelegt. „Neben der Zooschule und den anderen Attraktionen haben wir den Gruselspaßfaktor diesmal besonders erhöht“, sagt Dani Hanto, Mitarbeiterin des Tierparks. Ab 14 Uhr öffnet der Tierpark seine Pforten den Wesen aus der Geister- und Dämonenwelt. Es ist wahrlich zum Fürchten. „Die schönsten Kostüme werden von unserer Jury prämiert – aber keiner soll wissen, wann sie die kleinen Geister beobachten“, sagt Hanto geheimnisvoll.
 

Nachwuchs 
 
Neue Presse - 28. Okt. 2005
Hurra! Das Elefantenbaby ist da
Der heiß ersehnte Elefantennachwuchs im Zoo Hannover ist da. Der Elefantenjunge habe „in einer rasanten Geburt” von nur 17 Minuten das Licht der Welt erblickt. Der kleine Dickhäuter ist 98 Zentimeter groß und wiegt satte 140 Kilogramm. Die überraschende Geburt in der Nacht zum Freitag sei eine „richtige Bilderbuchgeburt” gewesen. Mutter und Sohn seien wohlauf. Der Zoo hatte das Ereignis ursprünglich erst Mitte November erwartet. Nach der Erstversorgung des Kleinen durch das Zoo-Team konnte die dreineinhalb Tonnen schwere Elefantenmutter Khaing Hnin Hnin, die zur Geburtsvorbereitung regelmäßig Schwangerschaftsgymnastik gemacht hatte, ihr Baby begrüßen. Sie habe ihren Jungen immer wieder „zärtlich berüsselt”, hieß es.


Die Welt - 28. Okt. 2005
Babyglück im Zoo Hannover
Neben den Beinen der Elefantenmutter Khaing Hnin Hnin steht das erst wenige Stunden alte Elefantenbaby.


NonstopNews - 31. Okt. 2005
Kleiner, großer Nachwuchs im Zoo Hannover:
Große Freude im Zoo Hannover über kleinen bzw. großen Nachwuchs. Elefantendame Khaing Hnin Hnin hat im Zoo von Hannover am Freitag ein gesundes Elefantenbaby zur Welt gebracht. Die erst für Mitte November erwartete Geburt kam plötzlich, aber ging schnell und komplikationslos. Eine Überwachungskamera machte die spektakulären Bilder der Geburt des immerhin 140 Kilo-Baby-Bullen. Lediglich zwei Pfleger der Nachtwache waren dabei und versorgten den Mini-Dickhäuter als erstes. Der 98cm große „Minifant“ konnte schon am Sonntag der Öffentlichkeit präsentiert werden. Über 13.000 Besucher strömten bei bestem Wetter in den Zoo der niedersächsischen Landeshauptstadt um den noch namenlosen Nachwuchs zu bestaunen. Der Pate des Tieres, die Daimler-Chrysler-Niederlassung von Hannover hat nun die Ehre über den Namen des neuen „Sterns“ vom Zoo Hannover zu entscheiden. Dr. Andreas Knierim, Leitender Tierarzt im Zoo Hannover: „...Das war die schnellste Geburt, die ich je gesehen habe und von der ich je gehört habe...Wehen und Austreibung der Frucht dauerten nur 5-10 Minuten, sodass sogar ich, der auf dem Zoogelände wohnt, keine Chance hatte, pünktlich da zu sein...“


Dresdner Neueste Nachrichten - 28. Okt. 2005
Noch ein Mini-Elefant: Macht's Mogli möglich?
Dresden. Elefantin Drumbo erwartet im Februar ihr erstes Baby. Das Kleine soll recht schnell einen Spielgefährten bekommen. Möglich machen könnte es Mogli. Wie ihre fünf Jahre ältere Artgenossin Drumbo ist jetzt auch das 1995 geborene Weibchen künstlich besamt worden. Und der Zoologische Leiter Wolfgang Ludwig schließt nicht aus, dass auch die gleichfalls zehnjährige Sawu einmal Mutter werden könnte.

Sächsische Zeitung - 29. Oktober 2005
Mogli auf Drumbos Spuren
Dresden. Wenn alles gut geht, könnte bei den ganz Großen im Afrikahaus in absehbarer Zeit ein Kindergarten eingerichtet werden. Elefantendame Drumbo, im Mai vorigen Jahres künstlich besamt, schickt sich an, das letzte Vierteljahr ihrer 22-monatigen Schwangerschaft zu bewältigen. Das freudige Ereignis wird Ende Februar/Anfang März 2006 erwartet. Wolfgang Ludwig, Zoologischer Leiter, kennt die jüngsten Untersuchungsergebnisse mittels Ultraschall. „Drumbos gesundheitlicher Zustand ist okay, ihr Verhalten völlig normal. Ihr Sprössling, dessen Geschlecht sich noch nicht bestimmen lässt, gibt Lebenszeichen von sich.“ 

Berliner Morgenpost - 29. Okt. 2005
Warum das neugeborene Okapi im Zoo so wertvoll ist
Es ist vier Tage alt und hat keine Ahnung, wie wichtig es ist. Es kuschelt sich ins Stroh und wird von Mutter Jemima abgeleckt. 14 Monate lang hatten die Erdhaus-Tierpfleger im Berliner Zoo auf seine Geburt gewartet. Sie polsterten den Stall dick aus und installierten sogar zwei Kameras zur Überwachung, damit auch garantiert nichts schief gehen würde. Am Mittwochmorgen kam das kleine Okapi endlich - ein paar Tage früher als erwartet - auf die Welt. Es ist weiblich, gesund und alle atmeten erleichtert auf.


Kölner Stadt-Anzeiger - 28. Okt. 2005
Naturzoo Rheine: Nachwuchs bei seltenen Blutbrust-Pavianen
Im Naturzoo Rheine sind zwei der weltweit seltenen und vom Aussterben bedrohten Blutbrust-Paviane zur Welt gekommen. Das Geschlecht der beiden sei noch nicht bekannt, deshalb haben sie noch keine Namen bekommen. In Rheine lebt ein Viertel der weltweit 130 Äffchen dieser Art, die sich nach Angaben des Zoos nur sehr langsam fortpflanzen. Zoodirektor Achim Johann führt das internationale Zuchtbuch. Für die beiden Neugeborenen gebe es schon Nachfragen von Zoos aus ganz Europa.


Die Welt 2. Nov. 2005
Bilder des Tages -welt.de
Atlanta - Liebevoll preßt Kuchi ihre Babies an sich. Die 21jährige Gorilladame hat Montagnacht im Zoo von Atlanta Zwillinge zur Welt gebracht. Zwillingsgeburten sind bei den großen Menschenaffen sehr selten. Seit 1966 wurden nur sechs Mehrlingsgeburten in Zoos registriert. Davon überlebten nur drei Pärchen.

Berliner Morgenpost - 28. Okt. 2005
Doppelter Nachwuchs bei den Tamarinen im Tierpark
Die bislang dreiköpfige Familie der Rothandtamarine im Berliner Tierpark hat gleich doppelten Zuwachs bekommen: Ein Zwillingspärchen hält Mutter Martina und Vater Pilsi seit einigen Tagen auf Trab.


Lübecker Nachrichten - 28. Okt. 2005
Tierpark Arche Warder freut sich über Wasserbüffel-Nachwuchs
Der Tierpark Arche Warder freut sich über Nachwuchs bei den Wasserbüffeln. Vor zwei Wochen brachte Kuh Sissy ein Kalb auf die Welt. Es wurde auf den Namen Sophie getauft. Mit der Geburt hatten die Mitarbeiter des Tierparks nicht gerechnet, da sie drei Jahre lang vergeblich auf die Geburt eines jungen Büffels gewartet hatten. Stolzer Vater der kleinen Sophie ist Wasserbüffel Franz-Joseph.


Grenchner Tagblatt - 2. Nov. 2005
Weisser Tiger sorgt für rote Köpfe
Nicht alle haben Freude am weissen Tigerlein, das kürzlich in René Stricklers Raubtierpark in Subingen geboren wurde. «Strickler ist ein Trittbrettfahrer», sagt Jerry Wegmann von der Siky-Ranch in Gänsbrunnen. Stricklers Baby stamme von Wegmanns weissen Tigern ab.  Als Ende August in seinem Raubtierpark in Subingen ein weisses Tiger-Baby auf die Welt kam, verkaufte René Strickler das als «wunderbare Laune der Natur». Einer hatte wenig Freude daran: Jerry Wegmann, selber Dompteur und seit bald zehn Jahren Besitzer der Siky-Ranch in Gänsbrunnen. Im Zoo am westlichsten Zipfel des Thals lebten bis jetzt die einzigen weissen Tiger der Schweiz. 1992 kaufte er in Italien den 1988 in den USA geborenen «Madras» und brachte diesen in den Plättli-Zoo nach Frauenfeld. «Madras ist der Urvater aller weissen Tiger in der Schweiz, sie stammen alle von ihm ab», so Wegmann. Das gilt auch für «Eika», die Mutter der zwei normalfarbigen Geschwister, die René Strickler vom Plättli-Zoo gekauft hat. Diese zeugten wiederum das weisse Baby.



mephisto 97.6 - 28. Okt. 2005
Zoo bekommt Gazellen
Wie der Leipziger Zoo mitteilte, werden die Tiere in den kommenden Tagen in der Kiwara-Savanne einziehen. Sie stammen aus den Zoos Hannover und Posen.

Sächsische Zeitung - 29. Oktober 2005
Zoo-Zuwachs
Leipzig. Die Kiwara-Savanne des Leipziger Zoos bekommt neue Bewohner. Acht Thomsongazellen werden dort in den kommenden Tagen Einzug halten. Fünf kommen aus Poznan, drei aus Hannover.

Leipziger Volkszeitung - 3. Nov. 2005
Tierpark ab 2006 in Regie des Fördervereins
Geithain. Der Tierpark soll ab 1. Januar 2006 in Trägerschaft des Tierparkfördervereins laufen. Das beschloss der Stadtrat auf seiner Sondersitzung vorgestern Abend. Über letzte Einzelheiten des Vertrages werden sich Stadtverwaltung und Verein in den nächsten Tagen verständigen. Der Tierpark ist 20 Jahre alt. Er ist bei Alt und Jung beliebt und gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Deutsche Welle - 27. Okt. 2005
Krümmelbär isst Brezel
Pandabär Bao Bao frühstückt am Mittwoch, 26.10.2005, in seinem Gehege im Berliner Zoo eine Brezel.


Heidenheimer Zeitung - 2. Nov. 2005
Bao Bao" genießt die Ruhe auf dem Altenteil
Panda "Bao Bao" lebt seit 25 Jahren im Zoologischen Garten Berlin. Trotz vieler Versuche hat es mit Nachwuchs nie geklappt. Jetzt genießt er die Ruhe auf dem Altenteil. "Nach unserem Wissen ist er weltweit der älteste in einem Zoo lebende männliche Panda", sagte Zoo-Direktor Jürgen Lange zu "Bao Baos" Jubiläum in Berlin. Am 5. November 1980 war das damals zweijährige Tier als Geschenk der Chinesen an Bundeskanzler Helmut Schmidt zusammen mit "Tjen Tjen" in Berlin eingetroffen. Das weibliche Tier starb 1984 an den Folgen einer Virusinfektion.

Berliner Morgenpost - 1. Nov. 2005
Seit 25 Jahren ein Berliner
Pandabär Bao Bao lebt seit 25 Jahren im Zoologischen Garten Berlin. Bao Bao hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Mit Yan Yan scheiterten unter großer Anteilnahme der Medien und Tierfreunde im tierverliebten Berlin mehr als zehn Jahre lang alle Versuche der natürlichen und künstlichen Besamung.


Die Welt  
Seit 25 Jahren ein Berliner: Pandabär Bao Bao
"Nach unserem Wissen ist er weltweit der älteste in einem Zoo lebende männliche Panda", sagte Zoo-Direktor Jürgen Lange.

Der Spiegel
Verwirrte Vögel: Wenn Geier nur auf Männer stehen
Der verhielt sich doch nicht normal, dieser Russe da im Zoo von Grünau.

T-Online - 1. Nov. 2005
Sind Damen schuld an Bao Baos Sex-Unlust?
Tierisches Jubiläum: Pandabär Bao Bao lebt seit 25 Jahren im Zoologischen Garten Berlin - so lange wie kein anderer Panda in einem Zoo. Noch immer hat er keinen Nachwuchs gezeugt. Am Erbgut Bao Baos liegt es nicht: "Sein Sperma ist astrein", sagt Zoo-Chef Jürgen Lange. Jetzt sieht sich der Tiergarten nach einem anderen Zuchtbären um.


Berliner Zeitung - 28. Okt. 2005
Zoo bittet um Geduld mit Gorilla Ivo
Das Gorilla-Männchen Ivo, das vor fünf Wochen aus Amsterdam in den Zoo kam, zeigt wenig sexuelles Interesse an seinen weiblichen Artgenossen. "Wir werden wohl viel Geduld haben müssen", sagt Cheftierpfleger Reimon Opitz. Möglicherweise fühle sich Ivo, der für Nachwuchs sorgen soll, überfordert.


Berliner Morgenpost - 28. Okt. 2005
Gleichgültigkeit macht sich im Gorilla-Käfig breit
27. Oktober: Von Liebesglück läßt sich in diesen Tagen aus den Gorilla-Käfigen von Ivo und seinen sechs Damen wenig berichten. Gestern sollte Ivo eigentlich allein mit Mpenzi zusammengesperrt werden - aber die Gorilla-Damen ließen sich nicht trennen.


Berliner Morgenpost - 28. Okt. 2005
Liebäugelt Ivo vielleicht doch mit Gorilla-Dame Effi?
28. Oktober: Bei herrlichstem Herbstwetter wurde Ivo gestern ins Außengehege gelassen. Dort gefiel es ihm so gut, daß er zuerst wieder gar nicht zurück wollte. Die Pfleger mußten ihn da schon mit Tomaten und Bananen locken. Als er wieder im Käfig war, und sich Effi und Mpenzi zu ihm gesellten, da schien es ihm jedenfalls nichts auszumachen, daß Effi ab und an im Vorbeilaufen an seinem Fell zupfte.


Berliner Morgenpost - 29. Okt. 2005
Auch Liebesbisse locken Ivo nicht aus der Reserve
29. Oktober: Der kurze Flirt zwischen Gorilla-Dame Effi und Ivo scheint schon wieder beendet, bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Während Effi am Freitag noch ungestraft um Ivo buhlen durfte, war der 17jährige Silberrücken gestern im Außengehege von den Anbiederungsversuchen des Gorilla-Weibchens sichtlich genervt.

Berliner Morgenpost - 31. Okt. 2005
Nachtschwärmer Ivo bis um halb drei morgens im Freigehege ...
31. Oktober: Ivo will sich nicht länger zum Affen machen lassen. Statt dem Affen Zucker zu geben und endlich seinen Begattungspflichten nachzukommen, trieb er sich trotz herbstlicher Affenkälte lieber bis nachts um halb drei im Freigehege rum. Für die Pfleger ist das jetzt natürlich eine Affenschande und kurzerhand schlossen sie die ganze siebenköpfige Affenbande in einem Raum zusammen. "Zum Gewöhnen."


Berliner Morgenpost - 1. Nov. 2005
Ivo nascht mit Affendame Effi friedlich Feigen
1. November: Der Frieden in der "Affen-WG" des Zoos zwischen Ivo und den sechs Gorilla-Weibchen wurde gestern auf eine kleine Probe gestellt: Die Tierpfleger warfen Feigen ins Gorillagehege, auf daß die Affenbande eine Weile mit Suchen und Aufsammeln der begehrten Früchte beschäftigt sei. Gemütlich ging die Suche los, Effi sammelte dicht neben Ivo, ohne zu zanken. Nur Mpenzi hielt immer vorsichtigen Abstand.

Die Welt - 3. Nov. 2005
Rabatz im Gorilla-Käfig: Dame Mpenzi reizt Macho Ivo
2. 11. Derweil will es mit dem Umsperren der Gorillas noch nicht wirklich klappen. Wie es aussieht, haben die Pfleger die eigenwillige Gruppe offenbar noch nicht richtig im Griff.

Berliner Zeitung - 30. Okt. 2005
Erinnerung an Heinrich Dathe
Eine Gedenktafel erinnert seit kurzem an den legendären Berliner Tierpark-Direktor Prof. Dr. Dr. Heinrich Dathe (1910-1991). Das Messingschild, das am Eingang Bärenschaufenster befestigt wurde, trägt einen längeren Text zu Dathes Wirken. Die Tafel wurde von der Gemeinschaft der Tierpark-Förderer finanziert.


presse-service.de - 2. Nov. 2005
Freiwilliges Ökologisches Jahr im Magdeburger Zoo
Das Magdeburger Zoo-Team hat Verstärkung bekommen. Claudia Lucker unterstützt tatkräftig im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres die Roots & Shoots-Umweltorganisation* des Magdeburger Zoos. Über 100.000 Kinder in 81 Ländern sind bereits bei Roots & Shoots aktiv. In Magdeburg engagieren sich über 20 Gruppen für diese Umweltorganisation.

Volksstimme Magdeburg - 1. Nov. 2005
Kuscheln mit den Huskys und Aug’ in Auge mit den Tigern
In einem Leserbrief hatte Verena Adler über die Enttäuschung berichtet, dass ihre Kinder beim Zoo-Besuch die Huskys nicht erleben konnten. Die Zoostunde „hautnah“, die immer mittwochs stattfindet, war ausgerechnet an jenem Tag ausgefallen. Die Volksstimme vermittelte, und am Sonnabend erhielten die Kinder von Verena Adler nun einen Sonderbesuch bei den Huskys – und noch einige Zoo-Überraschungen. Petra Oppermann und Torsten Haupt vom Zoologischen Garten führten Verena Adler und ihre Kinder Chiara, Marc (12) und Chantall (14) exklusiv ins Husky-Gehege. Die Husky-Rüden Trick, Tassilo und Baba sowie die Hündinnen Eve, Sally und Lana schwirren um die Kinder herum, kuscheln sich an und zeigen sich von ihrer besten Seite.


NDR Online - 1. Nov. 2005
NDR Zoogeschichten
Was liegt hinter den Türen der Zoos und Tierparks im Norden? Die heutige Folge kommt aus dem Zoo Rostock. Die Jaguare gehen hier jeden Morgen ihr Außengehege ab. Zielsicher prüfen sie mit ihren Schnurrbarthaaren die Spannung im Elektrozaun. Immer wieder sind die Großkatzen auf der Suche nach Lücken im Sicherheitssystem. Außerdem sind kleine Pumas im Tierpark Ströhen, Wölfe in Osnabrück, Kamele im Serengeti Park und Kama-Antilopen in Hannover zu sehen.


Märkische Allgemeine - 1. Nov. 2005
Elvis in Ludwigsfelde und Kinderträume von neuen Haustieren
Ludwigsfelde. Er ist zwar nicht der King of Rock and Roll, aber mit seinen 1,50 Metern Länge und den mehr als 80 messerscharfen Zähnen ist Mississippi-Alligator Elvis der Star von Richters Reptilienshow. Die war am Sonntag zu Gast in Ludwigsfelde und erfreute Kinder und deren mitgebrachte Eltern mit Schildkröten, Schlangen, Echsen, Kaimanen und eben Elvis. "Wir wollen mit unserer Show Ängste und Vorurteile abbauen", erklärt Bino Richter, der die Schau gemeinsam mit seinem Bruder in dritter Generation betreibt. "Angefangen hatte es 1953 mit meinem Großvater. Der ist durch die Schulen gegangen und hat Feldtiere und Reptilien erklärt", berichtet Bino, der mit Schlangen und Echsen aufgewachsen ist. Wegen einer geschwisterlichen Fellallergie beschränkte sich die Familie später auf die haarlosen Reptilien, mit denen man vom heimatlichen Soest an der holländischen Grenze aus durch Deutschland zieht. Mit dabei ist immer eine wechselnde Auswahl der mehr als 300 Tiere, die im heimischen Zoo leben.


Westdeutsche Zeitung - 31. Okt. 2005
Nachwuchs der Schweine tobt sich aus
Ein Besuch im Wildgehege auf den Süchtelner Höhen lohnt sich. Nur bei den Hirschen und dem Elch sollte man zur Zeit Abstand halten. Beide Wildarten sind gerade in der Brunftzeit. Obwohl ein Teil des weitläufigen Geländes wegen der Brunftzeit vorübergehend gesperrt ist, lohnt sich ein Besuch im Wildgehege, das über die Höhenstraße zu erreichen ist und in der Nähe der Gaststätte Schroers liegt.


Zisch - 28. Okt. 2005
Polizei in Brasilien entdeckt Löwen auf Privatgrundstück
Die Polizei in Brasilien hat auf einem Privatgrundstück in Rio de Janeiro einen stark abgemagerten Löwen gefunden. Wegen mutmasslicher Misshandlung des Tieres droht den Besitzern nun eine heftige Geldstrafe. Nachbarn hatten sich über das Löwengebrüll beschwert und die Behörden auf das ungewöhnliche Haustier aufmerksam gemacht. Die Polizisten hätten den 15 Jahre alten ehemaligen Zirkuslöwen "Baby" daraufhin in einem kleinen Käfig im Hinterhof des Grundstücks entdeckt. Nach den Angaben wurde das Tier nach seiner Entdeckung am Donnerstag umgehend in den Zoo gebracht. Die Besitzer des Löwen arbeiten im Zirkus, haben aber keine Lizenz zur Löwenhaltung. In der Region sind exotische Tiere in Zirkusvorstellungen seit 2002 verboten.


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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Thüringer Zoopark Erfurt, 02.11.05
Erfolgreiche Bewährungsprobe: Nashörnchen ‚Amari’ lebt wieder bei seiner Familie
Trotz kurzer Beine macht der jüngste Spross der Nashornherde im Thüringer Zoopark Erfurt große Schritte: ‚Amari’ hat sich erfolgreich in seiner Familie behauptet. Das Mininashorn muss von Hand aufgezogen werden, da es das bisher unerfahrene Muttertier nicht saugen ließ. So bekommt der Kleine zur Zeit täglich 27 Liter Milch aus der Flasche. Damit allein lassen sich 200 kg Nashornbaby jedoch nicht mehr ernähren. Seit einiger Zeit wird deshalb schon „Erwachsenenkost“ zugefüttert. Heu und Pellets frisst das Nashörnchen inzwischen mit zunehmender Begeisterung. Damit ‚Amari’ aber nicht nur so groß und stark wie ein Nashorn wird, sondern sich auch wie eines zu benehmen weiß, ist der Kontakt zu anderen Nashörnern extrem wichtig. Bisher war dies aus Sicherheitsgründen nur an einem gemeinsamen Zaunabschnitt möglich. Durch die Absperrung konnten sich die Tiere sehen, hören und gegenseitig beschnuppern. Beim ersten Zusammenlassen ohne trennende Gatter zeigte ‚Amari’ Standvermögen. Von allen Seiten beschnüffelt und etwas bedrängt, begann er, Nasenstupser mit seinem Minihorn auszuteilen. Die Großen ließen ihn gewähren und steckten die Knuffe ein. Als ihm die Aufmerksamkeit zu viel wurde, lief er den großen, behäbigeren Artgenossen auf flinken Beinen davon. Inzwischen hat die Aufregung in der Gruppe nachgelassen. ‚Amari’ ist nun völlig in die Gruppe integriert. Der Kontakt zu den Tierpflegern wird trotzdem nicht abreißen: ‚Amari’ braucht auch weiterhin noch seine tägliche Ration Milch.

Zoo Dresden, 02.11.05
Geburtsbeihilfe für unsere Elefantendame „Drumbo“
Anfang Oktober fand in der Villa Eschebach (Dresdner Volksbank Raiffeisenbank) eine Qualitätsprüfung der Waren der Bäcker- und Fleischerinnung Dresden statt. Es beteiligten sich 50 Bäcker und 25 Fleischer aus Dresden. Gegen ein kleines Entgelt wurden Waren verkauft und durch Abgabe eines Kupons in Höhe von 5 ¬ wurden Spenden gesammelt. Dabei entstand eine Summe von 514 ¬. Die Dresdner Volksbank Raiffeisenbank erhöht diese Summe auf den Betrag von 1.500,- ¬ und möchte ihn gemeinsam mit den Bäckern und Fleischern für die „Wochenstube“ des Elefantenbabys spenden. Elefantennachwuchs wird im März 2006 im Dresdner Zoo erwartet. Eine Scheckübergabe mit Elefantentorte findet am 3. November 14:00 Uhr im Zoo Dresden statt. Überreicht wird der Scheck durch Herrn Peter Haffelt, Vorstand Dresdner Volksbank Raiffeisenbank, Herrn Hans-Jürgen Matzker, Obermeister Bäcker-Innung Dresden und Herrn Jürgen Müller von der Fleischerinnung Dresden. Mit dieser Initiative möchten die Bäcker und Fleischer gemeinsam mit der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank alle Dresdner aufrufen, weitere Spenden zu sammeln. Wir laden Sie herzlich zum Fototermin am 3. November 14:00 Uhr ins Foyer Haupteingang Zoo ein.

Thüringer Zoopark Erfurt, 02.11.05
Ein ganzer Zoo zum halben Preis: Jeder erste Freitag im Monat ist Schnuppertag
Ein Besuch im Zoopark und Aquarium lohnt immer. Aber es gibt Tage, an denen es sich doppelt lohnt: Jeden ersten Freitag im Monat kann man beim Besuch der beiden Einrichtungen in Erfurt 50 % beim Eintritt sparen. So können Erwachsene für nur drei Euro und Kinder für ein Euro fünfzig den ganzen Freitag bei den kolossalen Nashörnern, flinken Affen und bunten Papageien auf dem Roten Berg genießen. Im Aquarium am Nettelbeckufer 28a zahlen Erwachsene gar nur einen Euro und Kinder fünfzig Cent.

Tierpark Ueckermünde, 02.11.05
Wir möchten Sie recht herzlich am Donnerstag, den 3. November 2005 um 10.30 Uhr zu einem Pressefrühstück in die Tierparkgaststätte des Ueckermünder Tierparks einladen. Vorstellung des Vorhabens Umbau des Brehm-Hauses für die Ausstellung "Störe - Bedrohte Giganten - Lebende Fossilien", Präsentation eines präparierten Sternhausen (Störart aus dem Kaspischen Meer), der 1975 als Staatsgeschenk der damaligen UdSSR in das Meeresmuseum Stralsund gelangte
Tierpatenschaften - eine besonders emotionale Form der Unterstützung des Tierparks

Zoo Duisburg, 02.11.05
Krabben-Monster im Halloween-Look
Nicht nur ihr Name bezieht sich auf das alljährliche Geisterfest, nicht nur ihr Aussehen erinnert an Mini-Monster-Figuren, sondern ausgerechnet auch Kürbisse zählen zu ihrer Lieblingsspeise… Seit einigen Tagen bevölkern 25 Halloween-Krabben die Laub- und Streuschicht der luftigen Eingangsvoliere des Neuen Tropenhauses RIO NEGRO. Die tellergroßen, in poppig gefärbten Hartpanzern daherstolzierenden Krabbentiere reisten in ausbruchsicheren Holzkisten aus dem mittelamerikanischen Nicaragua an den Kaiserberg, wo sie zkünftig die Blicke neugieriger Zoobesucher auf sich ziehen werden. Wenige Tage vor dem Halloween-Fest landeten die vielfarbenen Exoten auf dem Flughafen Düsseldorf, und nur wenige Stunden später bereits taten sie sich gütlich am weichen Kürbis-Fleisch, das gleich tonnenweise nach dem Halloween-Spektakel im Zoo übrig geblieben war. Die mit Kürbis-Mus und -Fasern verklebten Scheren ihrer fingerlangen Greifzangen zeugen nicht nur von großem Appetit, sondern auch von der Vorliebe für süße Früchte, die von Tierpflegern und Futtermeister täglich frisch herbeigeschafft werden müssen.

Arche Warder, 02.11.05
Bunte Lichter und Sankt Martin hoch zu Ross : Laternenumzug im Tierpark Arche Warder am 11. November 2005
Am Freitag, den 11. November 2005 lädt der Tierpark Arche Warder Kinder und Erwachsene zu einem Laternenumzug ein. Angeführt von Sankt Martin hoch zu Ross wird sich der leuchtende Zug um 17.00 Uhr zu einem kindgerechten Rundgang durch den Park in Bewegung setzen. Höhe – und Endpunkt des Abends ist ein großes Martinsfeuer. Zur Aufwärmung und Stärkung werden Punsch/Kinderpunsch und Grillwürste angeboten. Der Eintritt ist frei.

Zoologischer Garten Berlin, 02.11.05
Geburt eines Okapis

Zum zweiten Mal in der Geschichte des Berliner Zoos wurde am 26.10.05 ein gesundes Okapi geboren. Noch allerdings darf das kleine Weibchen den Innenstallbereich nicht verlassen. Als wärmebedürftiger Ablieger bleibt es den Besuchern zunächst verborgen. Wann Mutter und Kind erstmals zu fotografieren sind, wird rechtzeitig bekannt gegeben. Vorerst muss man sich mit der Ansicht des auf der Internetseite des Zoos veröffentlichten Bildes begnügen. Für das Muttertier Jemima (geb. am 1.11.01 in London) und den Vater Henry (geb. am 30.10.01 in Frankfurt) ist es der erste Nachwuchs.

Wilhelma, 02.11.05
Hoffnung für die Art

Hübsch ist es, das Wildesel-Fohlen, das am 22. September in der Wilhelma geboren wurde. Doch mag der unerfahrene Betrachter wohl schnell denken, „na eben ein Eselfohlen“. Das Jungtier, weiblichen Geschlechts und noch ohne Namen, ist aber viel mehr als das. Es ist ein Hoffnungsträger seiner Art, der Somali-Wildesel. Nur noch 600 Tiere sollen in freier Wildbahn vorkommen. Pessimisten glauben sogar, dass diese Art außerhalb der zoologischen Gärten bereits ausgestorben ist. Tatsache bleibt, der Somali Wildesel, der Vorfahr aller Hausesel, ist in seiner Heimat Äthiopien und Somalia auf einen minimalen Restbestand dezimiert worden. Gefahr droht ihm nicht nur durch die Verdrängung - besonders an Wasserlöchern - durch die Herdentiere der einheimischen Bevölkerung. Auch die Vermischung mit dem Hausesel ist ein Existenzproblem. Gerade weil der Somali-Wildesel der Urahn aller anderen Hausesel darstellt, paaren sich Wildform und Haustierform recht gut. Fazit: eine reinrassige Form des Wildesels wird es möglicherweise bald nicht mehr geben. In der Wilhelma leben die seltenen Huftiere seit Ende der siebziger Jahre. Seitdem züchtet die Wilhelma auch erfolgreich im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Das Jungtier ist die Tochter von Mutter Shebili (im Bild neben ihr) und Vater Simon. Simon ist nun in einer Zuchtgruppe eines anderen Zoos, an seiner statt kam der Hengst Luciano nach Stuttgart. Luciano soll für frische Gene in der Wilhelma-Gruppe sorgen, die nun insgesamt aus fünf Tieren besteht: einem Hengst, drei Stuten und dem Fohlen.

Zoo Heidelberg, 02.11.05
Riesenschlangen im Zoo Heidelberg können wieder kuscheln

Im Gästebuch des Heidelberger Zoos wurde bereits positiv bemerkt: „Toll, dass wieder mehr Schlangen da sind!“. Nachdem für ein paar Monate nur eine Tigerpython zu sehen war, bewohnen nun drei das Terrarium im Afrikahaus. „Reptilien, vor allem Schlangen, sind ebenso beliebte Zootiere wie Elefanten und Löwen“, weiß Benedikt Körner, Tierpfleger im Afrikarevier, „schön für die Besucher ist auch, dass die Neuen sehr neugierig und aktiv sind.“ Die beiden Neuen wurden aus sehr schlechten Privathaltungen beschlagnahmt und anschließend im Zoo Heidelberg untergebracht. „Wir möchten mit den Tigerpythons auch darauf aufmerksam machen, dass diese Tiere nicht einfach zu Hause zu halten sind“, erläutert Imke Figura, Wissenschaftliche Assistentin des Tiergartens, den Zuwachs an Reptilien, „Riesenschlangen oder auch Giftschlangen gehören nicht in den Privathaushalt! In vielen Fällen wird ihr Wachstum unterschätzt, so dass sie unzureichend untergebracht sind. Abgesehen von einer steigenden Anzahl an beschlagnahmten Tieren, steigt auch die Tendenz, die unliebsam gewordenen Exoten einfach auszusetzen.“

Thüringer Zoopark Erfurt, 02.11.05
Skorpion in Erfurt-Gispersleben
Am Sonntag wurde ein an einer Kellerwand gefundener kleiner, schwarzer Skorpion im Thüringer Zoopark abgegeben. Panik? Nein, ganz und gar nicht. Deutschland ist skorpionsfrei. Man findet lediglich einige Exemplare in den Händen von Terrarianern. Die meisten der gehaltenen Arten kommen aus tropischen und subtropischen Gefilden, sind also an unser Wetter denkbar schlecht angepasst. Sollten die Tiere dennoch den Weg nach draußen gefunden und den Sommer gut überstanden haben, so ist spätestens im kalten Herbst Schluss. Unsere Wintermonate übersteht kein frei lebender Skorpion. Aber die nächsten natürlichen Vorkommen dieser Spinnentiere, ja - Skorpione sind mit Spinnen verwandt, sind gar nicht so weit weg. Im Süden Europas lebt eine Gattung recht kleiner Skorpione. Es gibt zahlreiche Arten, die sich an den winzigen Höckerchen auf der Scherenunterseite unterscheiden. Die Tiere sind relativ ungefährlich. Der Stich, sofern der Stachel überhaupt die Haut durchdringt, ist dem einer Wespe vergleichbar. Im Zuge von Urlaubsreisen in Mittelmeerländer kann es aber immer wieder passieren, dass das eine oder andere Exemplar in deutsche Gefilde verschleppt wird. Um so einen verirrten Skorpion dürfte es sich beim Erfurter Fundtier handeln. Und jetzt zur Herbstzeit sucht der kleine „Euscorpius“, denn so heißen die europäischen Skorpione, ein frostfreies Quartier. Wäre nicht der Keller gewesen und ein verantwortungsvoller Tierfreund, der Kleine wäre die nächsten Tage wohl erfroren.

Düsseldorf, 2. 11. 05
Tierwelt Indonesiens in Gefahr - WWF informiert im Aqauzoo
Den Besucherinnen und Besuchern des Aquazoos in Düsseldorf begegnen als Botschafter des indonesischen Lebensraumes Tiere wie Zwerghirsch (auch Kleinkantschil genannt), Braune Landschildkröten und Wasseragamen. Der WWF, der mit seiner Gruppe vom Niederrhein regelmäßig im Institut zu Gast ist, stellt am Sonntag, den 6. November 2006 um 11 Uhr weitere Vertreter vor. Der Titel des bebilderten Vortrages von Tobias Dornbusch lautet „Orang-Utan, Tiger, Elefant und Co. - Naturschutzarbeit des WWF in Indonesien“. Die Inselwelt dieser Erdregion stellt ein einzigartiges Naturparadies dar. Kaum ein anderes Land hat derart viele Tierarten, die es nur dort gibt. Doch in kaum einem anderen Lebensraum sind die Tiere so bedroht wie auf Borneo und Sumatra. Der Eintritt zur Vortragsveranstaltung ist frei.

Herborn, 2.11.05
Ermäßigter Eintritt zum Abschluss einer erfolgreichen Vogelpark-Saison
Knapp 40.000 große und kleine Naturfreunde haben den Vogelpark Herborn in diesem Jahr schon besucht. Das Team des beliebten Naturerlebniszentrums im Stadtteil Uckersdorf um die Parkgründer Reinhold und Monika Wiegand sowie Harald Fey verzeichnet somit - nach 2002 - den bislang zweitbesten Besuch seiner 39-jährigen Geschichte. Natur- und Tierfreunde haben in diesem Jahr noch bis einschließlich Sonntag, den 6. November, Gelegenheit den familienfreundlichen Herborner Tiergarten zu besuchen. Zum Saisonabschluss hat der Vogelpark für seine Besucher ein Dankeschön parat: Am Sonntag erhalten alle erwachsenen Besucher eine Ermäßigung von zwei EURO, können also ihre Lieblinge wie die zahmen Papageien um Molukkenkakadu „Coco“ und Edelpapageidame „Sara“ oder die vierköpfige Familie von Schnee-Eule „Hedwig“ zum Kinderpreis von nur zwei (statt vier) EURO besuchen. Zudem bietet am Sonntag das Gartencafé in der Nachbarschaft von Streichelgehege und Kinderspielplatz einen Preisnachlass von 20 % auf kleine Gerichte, Kaffee und Kuchen, ebenso der Kiosk auf Souvenirs; Getränke und Eis.

Vogelpark Herborn, 28.10.05
Herborner und Breitscheider Bürgermeister schicken einen im Vogelpark aufgepäppelten Rotmilan „auf den Rothaarsteig“
Einmal mehr demonstrierten jetzt Herborns Bürgermeister Hans Benner und Breitscheids Bürgermeister Roland Lay vorbildliches regionales Denken: An der Herborner Zuwegung zum Rothaarsteig wilderten sie einen vor knapp 3 Wochen völlig entkräftet bei Haiger aufgefundenen Rotmilan wieder aus, nachdem dieser im Herborner Vogelpark wieder aufgepäppelt worden war. Das Tier wird sich nach Auffassung des Herborner Biologen Wolfgang Rades bei dem derzeit gegebenen herrlichen Herbstwetter schon in wenigen Tagen seinen zwangsweise unterbrochenen Weg ins am Mittelmeer gelegene Überwinterungsgebiet fortsetzen. Der Rote Milan ist mit etwa 180 cm Flügelspannweite nicht nur der eindrucksvollste Greifvogel unserer Region, er gehört auch zu den seltensten.

Zoo Hannover, 28.10.05
Schwertransport für Storch: Elefantenbaby wiegt 140 Kilo
Das Warten hat ein Ende! Nach 22 Monaten Tragzeit hat Elefantendame Khaing Hnin Hnin ihr Baby zur Welt gebracht: Es ist ein prächtiges Söhnchen! Uhrzeit: 03.55 Uhr Größe: 98 cm Gewicht: 140 Kilo Hannover, 03:38 Uhr. Im Elefantenstall im Erlebnis-Zoo meldet sich die hochschwangere Elefantendame Khaing Hnin Hnin plötzlich kräftig zu Wort. Es gibt keinen Zweifel: Das Baby kommt! Sofort alarmieren die Tierpfleger der heutigen Nachtwache - Jürgen Kruse und Lorenz Schwellenbach – Tierärzte, Kollegen, den Zoodirektor und die Zoologen. Doch Khaing Hnin Hnin lässt dem Team nicht die Zeit, in den Stall zu eilen und bei der Geburt dabei zu sein. Nur 17 Minuten später, um 03:55 Uhr, ist ihr Baby auf der Welt.


Zoo Leipzig, 28.10.05
Neue Bewohner für Afrika - Acht Thomsongazellen ziehen in die Kiwara-Savanne ein
Acht männliche Thomsongazellen ziehen in die Kiwara-Savanne ein. Bereits am morgigen Samstag werden fünf der acht Tiere aus dem Zoo Poznan eintreffen. Die weiteren drei kommen am Montag aus dem Zoo Hannover nach Leipzig. Für die Kiwara-Savanne war von Beginn an eine weitere, kleinere Antilopenart geplant, um einen Eindruck der tierischen Vielfalt afrikanischer Savannen zu vermitteln. Erfahrungen haben zudem gezeigt, dass sich Thomsongazellen gut mit anderen Tieren vergesellschaften lassen. Für den Zoo Leipzig ergab sich in diesem Jahr die Gelegenheit, eine Gruppe männlicher Thomsongazellen zu bekommen. Mit der Aufnahme einer reinen Männergruppe beteiligt sich der Zoo an der Erhaltung der Tierart, denn auch die Haltung und trägt zum Artenschutz bei. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Zoobesucher in der Kiwara-Savanne jetzt neben den Giraffen, Zebras und Säbelantilopen eine weitere attraktive Huftierart bewundern können. Mit ihrer auffälligen Zeichnung werden die Thomsongazellen mit Sicherheit schon bald die Blicke auf sich lenken“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Tierpark Herberstein, 28.10.05
Am 2. November lädt der Tier- und Naturpark Schloss Herberstein zu einem „Tag der offenen Tür“ ein – der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucher gratis! Bevor der Tierpark am 7. November seine Wintersperre antritt, haben die Besucher nochmals die Gelegenheit, das gesamte Angebot zu nutzen: beinahe 600 Tiere, das Schloss, die prächtigen historischen Gartenanlagen sowie das Gironcoli Museum sind an diesem Tag kostenlos zu besichtigen.

Tierpark Chemnitz, 28.10.05
Löwentag-Update und froschige Meldung
Neues zum Löwenaktionstag: Doppelt so viele Löwen-Bücher, wie versprochen!
Am gestrigen Tag wurden dem Förderverein „Arche Noah e.V.“ des Chemnitzer Tierparks in Anwesenheit des Autors, Herrn Torsten Schöne, von Frau Stefanie Ramsl und Frau Eva-Maria Götz, der Firma myPixx AG, Fotobände von Malik und Kimba überreicht. Zur großen Überraschung und Freude der Tierparkmitarbeiter hatten die beiden Damen nicht nur 20, sondern gleich 40 Fotobücher im Gepäck. Es gibt nun zwei verschieden dicke Auflagen des Buches: Eine mit 96 Seiten, die andere mit 48 Seiten. Die Bücher werden zum Aktionstag am Sonntag den 30.10.2005 an einem Stand der Löwenfreunde im Tierpark Chemnitz verkauft. Das dicke Buch kostet 50,- EUR, das dünnere 30,- EUR. Der gesamte Kaufpreis fließt in den geplanten Neubau der Löwenanlage. Vorab können Leute mit Internetzugang das Buch auch schon auf dem Bildschirm betrachten. Unter www.malik-und-kimba.de hat Herr Schöne das Buch zur Ansicht bereit gestellt. Ebenfalls können ab Sonntag Malik-Postkarten erworben werden. Von den 0,80 EUR pro Karte fließen 0,50 EUR in den Neubau. Die Löwen und ihre Freunde freuen sich auf viele Besucher am Aktionstag. Für diejenigen, die ihre ganze Zeit im Tierpark bei den Löwen verbringen und deshalb die vielen anderen interessanten Tierarten im Tierpark verpassen ist folgender Hinweis: Die neue Serie des MDR „Safari zu Hause“ hat auch im Tierpark Chemnitz Station gemacht und das dortige Vivarium besucht. Den ‚Expeditionsbericht‘ können Sie am Donnerstag, den 03.11., um 16:30 Uhr (Wiederholung 04.11., 05:00 Uhr) im MDR-Fernsehen erleben.

Wilhelma, 28.10.05
Eine Legende geht – die Leidenschaft bleibt
Nach 50 Dienstjahren geht der Tierpfleger Heinz Scharpf in den Ruhestand. Ende Oktober scheidet Heinz Scharpf aus dem Dienst der Wilhelma ganz aus – ganz aus? Nein, ein Teil von ihm wird immer der Wilhelma verbunden bleiben. Und ein Teil von der Wilhelma wird immer mit ihm in Verbindung bleiben. Seit nun mehr über 50 Jahren ist der 65-jährige Heinz Scharpf in der Wilhelma tätig. Damit ist er wohl der dienstälteste Tierpfleger in Deutschland. Unzählige Menschen, nicht nur aus Stuttgart, verknüpfen mit ihm Kindheitserinnerungen wie die legendären Seelöwenfütterungen. In Trauben stehen die Menschen auch jetzt noch um das Seelöwenbecken herum, wenn Heinz Scharpf seinen Seelöwen die Fische zuwirft. Heute stehen die Kinder von damals vor ihm - nun als Großeltern mit ihren eigenen Enkeln. Heinz Scharpf hat auch die Entwicklung der Wilhelma entscheidend mitgeprägt. Alle drei Direktoren seit dem zweiten Weltkrieg hat er miterlebt. Der jetzige Direktor, Prof. Dieter Jauch, sagt über ihn: „Heinz Scharpf war ein Glücksfall für die Wilhelma.“

Leipzig, 28.10.2005
Neue Bewohner für Afrika - Acht Thomsongazellen ziehen in die Kiwara-Savanne ein
Acht männliche Thomsongazellen ziehen in die Kiwara-Savanne ein. Bereits am morgigen Samstag werden fünf der acht Tiere aus dem Zoo Poznan eintreffen. Die weiteren drei  kommen am Montag aus dem Zoo Hannover nach Leipzig. Für die Kiwara-Savanne war von Beginn an eine weitere, kleinere Antilopenart geplant, um einen Eindruck der tierischen Vielfalt afrikanischer Savannen zu vermitteln. Erfahrungen haben zudem gezeigt, dass sich Thomsongazellen gut mit anderen Tieren vergesellschaften lassen. Für den Zoo Leipzig ergab sich in diesem Jahr die Gelegenheit, eine Gruppe männlicher Thomsongazellen zu bekommen. Mit der Aufnahme einer reinen Männergruppe beteiligt sich der Zoo an der Erhaltung der Tierart, denn auch die Haltung und trägt zum Artenschutz bei.  „Wir freuen uns sehr, dass unsere Zoobesucher in der Kiwara-Savanne jetzt neben den Giraffen, Zebras und Säbelantilopen eine weitere attraktive Huftierart bewundern können. Mit ihrer auffälligen Zeichnung werden die Thomsongazellen mit Sicherheit schon bald die Blicke auf sich lenken“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Tiergarten Nürnberg, 28.10.05
Strom zur Orientierung
Unter den Fischen gibt es eine Vielzahl von „elektrischen Fischen“, die über spezielle Organe zur Stromerzeugung verfügen. Zitteraale können Stromstöße bis zu einer Spannung von 800 V abgeben und können damit Beutetiere töten oder Feinde abwehren. Seit einigen Wochen hält der Tiergarten im neu gestalteten Becken für westafrikanische Süßwasserfische sogenannte Tapirfische (Gnathonemus petersi), die im Schwanzstiel über 4 zu Elektroorganen umgebildete Muskelstränge verfügen. Damit werden kurze, schwache Stromstöße erzeugt. Mit Hilfe spezieller elektrischer Sinneszellen am Kopf, Rücken und Bauch können die Tapirfische nicht nur die Impulse von Artgenossen wahrnehmen, sondern auch die Veränderungen des elektrischen Feldes durch Gegenstände, Pflanzen oder Tiere und sich damit auch orientieren. Da die Tapirfische auch sehr sensibel auf Änderungen der Gewässerqualität reagieren, werden sie in der Trinkwasserversorgung als „Qualitätsprüfer“ eingesetzt: bei Veränderungen der Wasserqualität erhöhen die Fische ihre Impulsfrequenz – die ständig registriert wird – und ein entsprechender Alarm wird ausgelöst. Im selben Becken sind auch Schmetterlingsfische (Pantodon buchholzi) zu sehen, die extrem vergrößerte Brustflossen haben, mit denen sie bis zu 2 m lange Gleitflüge durchführen können. Schmetterlingsfische sind Nahrungsspezialisten, die an der Wasseroberfläche auch Insekten lauern und diese sogar im Sprung erbeuten können. Auch die Fortpflanzung spielt sich an der Oberfläche ab. Bei der Paarung halten sich die Männchen mit ihren verlängerten Strahlen der Bauchflossen an den Weibchen fest. Die Eier dieser Fischart sind leichter als Wasser und treiben wie die späteren Fischlarven an der Oberfläche zwischen den Wasserpflanzen. Da bei Schmetterlingsfischen die Schwimmblase zu einem Atmungsorgan umgebildet ist, können sie auch in sauerstoffarmen Gewässern leben.

NaturZoo Rheine, 28.10.05
Seltener Nachwuchs im NaturZoo – Haben sich die Affenmütter abgesprochen?
Nachwuchs bei den Dscheladas oder Blutbrustpavianen gehört zu den ganz großen Besonderheiten in den Zoos weltweit. Dies muss man sich immer wieder vor Augen führen, wenn man die zwei am 16. und 27. Oktober geborenen Babies und die Bande von Jungtieren aller Alterstufen in der großen Gruppe dieser äthiopischen Affenart im NaturZoo Rheine betrachtet. Rund ein Viertel des Zoo-Weltbestandes von 130 Dscheladas lebt hier und pflanzt sich seit Jahren erfolgreich fort. Somit sind Jungtiere für Besucher des NaturZoos ein erfreulich „normaler“ Anblick, für den man ansonsten weit durch die europäische Zoowelt fahren muss! Zoodirektor Achim Johann, der auch das Internationale Zuchtbuch für Dscheladas führt und das europäische Erhaltungszuchtprogramm für diese Art koordiniert, kann aber von Blutbrustpavian-Kindern „nicht genug kriegen“. Die Art hat natürlicherweise eine sehr langsame Fortpflanzungsrate, und Veränderungen in den Gruppen können zu andauernden Zuchtunterbrechungen führen. Um eine auf Dauer in den Zoos überlebensfähige Population aufzubauen, die auf etwa 300 Tiere prognostiziert ist, braucht es also einen langen Atem. An dem Interesse der Zoos liegt es nicht: Für Dscheladas besteht eine Warteliste von Zoologischen Gärten in ganz Europa, die hervorragende Haltungs- und Pflegebedingungen anbieten. Rheiner Blutbrustpaviane sorgen mittlerweile schon in 4. Generation unter anderem in Frankreich, in Österreich, in der Schweiz und in deutschen Zoos für Nachwuchs, und es sollen in Zukunft auch noch mehr „Dschelada-Partner“ in Europa werden. Die beiden jüngsten Kinder, deren Geschlecht noch nicht bekannt ist und die infolgedessen noch namenlos sind, geben diesem Ansinnen Hoffnung!

Allwetterzoo Münster, 28.10.05
Vietnam-Sikas im neuen Zuhause: Die hübschen Hirsche im Allwetterzoo Münster sind wieder zu sehen!
Vor genau zwei Jahren räumten die hübschen Vietnam-Sika-Hirsche ihr altes Quartier im Allwetterzoo Münster und zogen in eine Ausweichanlage hinter dem Delphinarium um, in der sie lediglich von Zoomitarbeitern oder Joggern, die im nahen Wäldchen ihre Runden drehten, gesehen wurden. Dort, wo die asiatischen Geweihträger zuvor lebten, befindet sich heute die Streichelwiese im neuen Kinder- und Pferdepark. Anfang Oktober konnten die Hirsche in eine Anlage umziehen, in der sie auch von Zoobesuchern wieder beobachtet werden können: Die Sikas leben nun in einem eigens für sie hergerichteten Gehege direkt neben dem Zooeingang. Den fünf Hirschkühen und -kälbern wurde knapp drei Wochen nach dem Umzug ein neuer, noch junger Hirsch aus dem Tierpark Berlin zugesellt, der sich langsam an die neue Umgebung gewöhnt. Deshalb ist die Anlage auch noch an einigen Stellen mit Flatterband "dekoriert", das dem Neuling seine Grenzen anzeigt.

Zoo Leipzig, 27.10.05
Reisevorbereitungen für Senja - Eisbärin „trainiert“ für den Tag der Abfahrt
Eisbärin „Senja“ (geboren 1981 in Münster, seit 1982 in Leipzig) ist seit heute nicht mehr auf der Außenanlage der Bärenburg zu sehen. Grund dafür sind die Vorbereitungen zur Abreise der weißen Dame. Sie wird derzeit daran gewöhnt, freiwillig eine Transportkiste zu betreten, denn eine Narkose soll ihr erspart werden. Voraussichtlich in der kommenden Woche wird „Senja“ in die neu errichtete und moderne Eisbärenanlage im Zoo Bremerhaven umziehen. Gemeinsam mit einem Weibchen und einem Männchen wird sie in Zukunft dort die Zoobesucher erfreuen. Nachdem ihre jahrelange Begleiterin Eisbärin „B“ aufgrund einer Verknöcherung der Wirbelsäule im September eingeschläfert werden musste, hat sich der Zoo Leipzig entschieden, „Senja“ in einen anderen Zoo abzugeben. Bereits Anfang der 90er Jahre wurden die Haltungsbedingungen in Leipzig als kritisch betrachtet. Da „B“ zu diesem Zeitpunkt bereits ein stolzes Alter erreicht hatte, wollte man ihr die Reise in einen anderen Zoo ersparen. Damit geht die Eisbärenhaltung in Leipzig zu Ende. Eisbären unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Dieses legt Bestimmungen für schutzbedürftige Tiere und Pflanzen, darunter auch die Beschränkungen für deren Ein- und Ausfuhr fest. In freier Wildbahn kommen nur noch rund 25.000 Eisbären vor. Da „Senja“ auch am Tag der Abreise freiwillig die Transportkiste betreten soll, bitten wir Sie um Verständnis, dass dabei keine Film- und Fotoarbeiten möglich sind.

Tierpark Hellabrunn, 27.10.05
Veranstaltungen im Oktober
Wir möchten noch mal darauf hinweisen, dass die 9. Sonderveranstaltung „Vom Wildtier zum Haustier“ am Wochenende 29./30. Oktober 2005 stattfindet. Unter dem Motto „Tirili – Kanarie - Wo kommen wir her?“ sind im Niederaffenhaus Kanarienvögel in den schönsten und buntesten Farben zu bestaunen. Unser Gewinnspiel wartet wieder mit tollen Preisen. Elefantenkuh „Kathi“ wird am Sonntag um 16.00 Uhr erneut die „Glücksfee“ spielen. Auch an Halloween, dem 31.10.2005, kommen unsere kleinen Besucher auf ihre Kosten. Ab 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr werden in der Villa Dracula Gruselgeschichten vorgelesen, ausgenommen um 14.00 Uhr. Im gleichen Zeitrahmen können sich die Kinder im Restaurant ein „Gespenstergesicht“ schminken lassen. Um 14.00 Uhr ist am Restaurant die Prämierung des schönsten Kostüms. Um 15.00 Uhr findet eine kostenlose Führung in der Villa Dracula statt. Und das Tollste ist, alle kostümierten Kinder, die an diesem Tag in den Tierpark kommen, erhalten ermäßigten Eintritt. Diese Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Tierparkfreunde statt.

Zoo Leipzig, 27.10.05
Ich bin dir treu!
Sonderführung im November zum Thema: Beziehungen der Tiere untereinander. Der Winter naht. Die Tage werden kürzer und draußen wird es immer kälter. Schön, wenn man da jemanden zum Ankuscheln hat. Sehen das die Tiere eigentlich genauso? Bei den Sonderführungen im November erfahren die Zoobesucher Interessantes über das Zusammenleben und die Beziehungen der Tiere untereinander. Jeden Sonntag ab 11.00 Uhr starten die Zoolotsen vom Safaribüro aus ihre Erkundungstour. Besonders fürsorgliche und anhängliche Begleiter werden von uns Menschen oftmals als „treue Seele“ bezeichnet. Gemeint sind damit Freunde, die einem in wirklich jeder Lebenslage beistehen. Im Tierreich gibt es, wie auch bei uns Menschen, ganz unterschiedliche Formen des Zusammenlebens. Einige Tiere leben in haremsartigen Familien, andere verbringen ein Leben lang mit ein und demselben Partner und wiederum andere bevorzugen ein Leben als Einzelgänger. Zählt der Brillenpinguin auch zu den Letzteren? Sind Tiere nur treu, wenn sie auch monogam leben, und was hält eigentlich unser neuer Mitbewohner, Okapibulle „Dibaya“, von einer tierischen Beziehung? Diese und noch viele weitere Fragen beantworten Ihnen ab dem 6. November jeden Sonntag unsere Zoolotsen.



WWF – 28. Oktober 2005
Vogelgrippe beschleunigt EU-Plan gegen Artenschmuggel
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02734/
London/ Frankfurt a. M., 28.10.2005: Die EU-Staaten haben gestern in London einen Aktionsplan gegen den illegalen Handel mit Tieren und Pflanzen aus der Wildnis auf den Weg gebracht. Er sieht unter anderem höhere Strafen für Schmuggler, eine einheitliche Umsetzung des EU-Rechts sowie eine intensivere Ausbildung von Zoll-, Polizei und Naturschutzbeamten vor. Der Entwurf muss nun in den einzelnen Mitgliedsländern beraten werden. „Die Vogelgrippe hat den überfälligen Entwurf beschleunigt“, kommentiert WWF-Artenschutzexperte Volker Homes den Aktionsplan. „Täglich werden Tiere und Pflanzen illegal in die EU geschleust. Viele davon sind vom Aussterben bedroht. Auch Vogel-Schmuggler nutzen die uneinheitlichen Vorschriften und mitunter halbherzigen Kontrollen. Eine kleine Lücke in nur einem der 25 EU-Staaten – und schon blüht das Geschäft mit den Arten in ganz Europa. Jetzt besteht die Chance auf ein Ende der Kleinstaaterei“, so der WWF-Experte.
 
NABU - 28.10.2005
Deutlich weniger Weißstörche in Nord- und Ostdeutschland
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=742285
Nach Beobachtungen des Naturschutzbundes NABU gab es in diesem Jahr deutlich weniger Störche in Nord- und Ostdeutschland als im Vorjahr. Nach einer ersten Bilanz wurden zwischen 15 und 30 Prozent weniger Weißstörche gezählt. Die NABU-Experten sprechen "vom schlechtesten Storchenjahr seit mehr als 10 Jahren.
 
WWF – 31. Oktober 2005
WWF fordert in Berlin: Urwaldschutzgesetz in Koalitionsvertrag!
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02735/
Zwei Orang-Utans haben heute vor der CDU-Zentrale in Berlin die Koalitionäre auf dem Weg in die Verhandlungen abgefangen. Ihre Forderung an die Koalitionsparteien: „Stoppt Hehlerei mit Urwaldholz“. Die WWF-Aktivisten im Affenkostüm setzen darauf, dass der designierte Umweltminister Sigmar Gabriel endlich dafür sorgt, dass der Handel mit Holz aus illegalem Einschlag strafrechtlich verfolgt werden kann. Dies soll die illegale Ausbeutung der letzten Urwälder verhindern helfen. In Anspielung auf die biblische Gestalt des Erzengels appellierten sie: „Gabriel beschütze uns!“.


WWF – 2. November 2005
WWF-Studie: Geschäft mit der illegalen Fischerei bringt eine Milliarde Euro pro Jahr
Die florierende Piraterie auf den Weltmeeren stellt eine zusätzliche Bedrohung für zahlreiche Fischbestände dar und untergräbt die Bemühungen, die Bewirtschaftung der Meere nachhaltiger zu gestalten. Der jährliche Marktwert der illegalen Fischerei beträgt fast eine Milliarde Euro. Das gesetzlose Geschäft auf hoher See geht immer wieder mit schweren Menschrechtsverletzungen einher. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Studie, die der WWF, die Regierung Australiens und die Internationale Transportarbeiterförderation ITF heute in Genf vorgelegt haben. Schätzungsweise 15 Prozent der Hochsee-Fangflotten segeln unter Billigflaggen oder unter nicht identifizierbaren Bannern, die ihnen eine perfekte Tarnung und die Umgehung internationaler Kontrollen ermöglichen.
Die großen Fangschiffe segeln bevorzugt unter dem Banner von Belize, Honduras, Panama, St. Vincent oder Grenada.
Diese kriminelle Praxis ist nach Angaben des UN-Ernährungsprogramms bei einigen der wichtigsten Fischbestände für 30 Prozent des Fangs verantwortlich. Der ungewollte Beifang bei der Fisch-Piraterie gefährdet zudem auch Meeresschildkröten, Albatrosse, Haie und zahlreiche weitere Arten.
Häufig stammen die Besitzer oder Betreiber der Billigflaggen-Schiffe aus der EU, vorzugsweise aus Spanien und von den Kanaren. Dies zeigen Daten des Schiffsversicherers Lloyd.

IFAW – 1. November 2005
Norwegen: Mehr als 600 Wale enden als Wal-Burger
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=743501
Dieses Jahr erlegte Norwegen 639 Zwergwale. Die von der norwegischen Regierung festgesetzten Fangquote von 796 Tieren erreichten die Walfänger abermals nicht.
Vom April bis Ende Oktober hatten die Walfänger Zeit. Dieses war die längste Walfangsaison seit dem Beginn der kommerziellen Waljagd in Norwegen 1993. Trotz zweimaliger Verlängerung der Saison 2005 bleibt es 157 Walen erspart, als Wal-Burger zu enden.
Neue Produkte und erhebliche Investitionen in die Vermarktung sollte diesen Sommer mehr Norwegern das Walfleisch schmackhaft machen. Wal-Burgern, Wal-Schinken und Aufschnitt aus Walfleisch boten die Händler überall im Land an. Noch ist es zu früh, um festzustellen, ob die Norweger die Produkte tatsächlich annehmen.

WWF – 1. November 2005
Die Wälder Borneos und die Orang-Utans brauchen Ihre Hilfe. Retten Sie mit!
http://www.wwf.de/kampagne/borneo/aktionen/unterschrift/
Wir sind dabei, unsere nächsten Verwandten und die ältesten Regenwälder der Welt zu verlieren. Wenn wir die Zerstörung der Wälder Borneos nicht stoppen, wird es in 20 Jahren keine überlebensfähigen Gruppen wild lebender Orang-Utans mehr auf Borneo geben.
Auch Deutschland muss seinen Beitrag leisten, damit diese Horrorvision nicht Wirklichkeit wird. Wir brauchen daher jede Menge Teilnehmer bei der WWF-Unterschriftenaktion an Bundeskanzler Schröder. Die Bundesregierung kann und muss jetzt handeln. Viele tausende - besser noch hunderttausende - Unterschriften sollen demonstrieren, wie wichtig uns allen der Schutz der Orang-Utan-Wälder ist. Wir vom WWF sorgen dafür, dass die Unterschriften nach Beendigung der WWF-Kampagne auch beim deutschen Regierungschef ankommen - versprochen! Zum Mitmachen bitte rechts weiterklicken!
Was wir fordern:
1. Nur noch Holz mit Umweltsiegel bei Regierungsaufträgen!
2. Das ‚Urwaldschutzgesetz’ muss endlich Wirklichkeit werden!
3. Keine Bundesbürgschaften mehr für die Zerstörung natürlicher Wälder!
4. Ein größeres finanzielles Engagement für das UN-Menschenaffenprogramm!

Natural Resources Defense Council
Some terrific news for whales!
Yesterday, an historic agreement was signed that will permanently protect 120,000 undeveloped acres on the banks of the gray whale lagoon. This breakthrough deal is the first phase in our visionary plan to protect one million acres surrounding the greatest whale breeding ground on Earth. The gray whale nursery has been repeatedly threatened by plans for industrialization. But our new agreement sends industry a message loud and clear: we will do whatever it takes to safeguard Mother Nature's last untouched sanctuary for the gray whale.

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Natur- und Artenschutz

Unterschrittene Quoten: Norwegen fängt zu wenige Wale
Fast jedes Jahr fordern Norwegens Walfänger, die Regierung möge ihnen erhöhte Fangquoten zubilligen. Inzwischen fragt man sich, weshalb: Schon zum wiederholten Mal gelang es den Harpunierern nicht einmal, ihre aktuelle Quote zu erfüllen.

Ebola bedroht Menschenaffen in Afrika
Leipziger Max-Planck-Forscher haben herausgefunden, dass der Ebola-Virus sich wie eine Welle durch ganz Zentralafrika ausbreitet. Ein Impfprogramm soll nun die Menschenaffen in Afrika vor Ebola schützen. Ebola tötete nicht nur rund 80 Prozent der menschlichen Patienten, sondern auch zehntausende westliche Flachlandgorillas und Schimpansen und ist damit zu einer Hauptbedrohung für das Überleben der Menschenaffen in Afrika geworden. Die neue Studie zeigt nun, dass Ebola-Zaire-Ausbrüche nicht von Virenstämmen verursacht wurden, die seit langer Zeit vor Ort geruht hatten, sondern auf einen einzigen Virenstamm zurückzuführen sind, der in den frühen 1970er-Jahren im Norden der Demokratischen Republik Kongo die Runde machte. In zwei experimentellen Impfungen wurden Affen bereits erfolgreich vor einer Infektion mit Ebola geschützt. "Einen Impfstoff so anzupassen, dass wir ihn für frei lebende Menschenaffen verwenden können, ist höchste Priorität, um diese Arten zu erhalten", sagt der Max-Planck-Forscher und Hauptautor der Studie, Peter Walsh. "Ebola hat gerade die zwei größten Gorilla-Populationen der Welt vernichtet und einige kleinere dazu. Mit der aktuellen Verbreitungsrate könnte Ebola innerhalb der nächsten fünf Jahre die meisten der noch verbliebenen größeren Populationen treffen. Wir suchen daher verzweifelt nach Mitteln, um ein Impfprogramm zum Schutz dieser Menschenaffen vor Ebola aufzuziehen."

Umweltjournal - 2. Nov. 2005
Überschwemmungs-Gebiet der Morava als Rückzugsrevier ...
Die Morava in der Slowakei ist ein bedeutender Donauzufluss. Ihre Überschwemmungsgebiete sind als Brut-, Rast- und Überwinterungsrevier für Zugvögel international bedeutend. Doch mit der Öffnung des "eisernen Vorhangs" gingen eine Intensivierung der Landwirtschaft, der Ausbau von Verkehrswegen, der vermehrte Anfall von Abwässern und eine Ausweitung des Kiesabbaus einher. Das stellt die Region zunehmend vor Umweltprobleme. Schüler und Lehrer von elf Hauptschulen der Region, Bevölkerung und Betriebe, Bürgermeister und Gemeinderäte sowie Umweltorganisationen wollen die Situation durch gemeinsame praktische Aktionen verbessern. Gefördert wird das Projekt mit 110.000 Euro durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).


ENN – 1. November 2005
Dubai's Man-Made Islands Anger Environmentalists
Billion-dollar islands being built off the coast of Dubai offer wealthy tourists a chance to leave the world behind, but environmentalists say the Gulf's delicate marine ecosystem is paying the price for this perfect escape.

Planet Ark – 1. November 2005
Zimbabwe May Cull, Relocate Elephants
Zimbabwe may cull or relocate elephants from the country's largest national park after 50 of the animals died because of water shortages and habitat pressures, the official Herald newspaper said on Monday.

Palm Oil Seen Playing Role in EU Biofuels
Palm oil prices are set to end the year on a high as Europe's green fuel sector takes its first big consignments from top grower Malaysia to convert into diesel at a time when crude oil prices are soaring.

ENN – 31. Oktober 2005
Australia Uses New Methods To Protect Whales
Fierce whale-hunting opponent Australia said on Friday it was expanding the use of satellite and DNA technology to track and research whales as it seeks to overturn the killing of whales for scientific purposes.

More Than a Thousand Birds Covered in Oil after Spill off Denmark's East Coast
A Danish coast guard helicopter searched Sunday for an oil slick that covered more than a thousand birds in the Kattegatt Sea between Denmark and Sweden.

ENN – 28. Oktober 2005
Half of Coral Reefs Could Be Destroyed
Nearly half of the world's coral reefs may be lost in the next 40 years unless urgent measures are taken to protect them against the threat of climate change, according to a new report released Tuesday by the World Conservation Union.

Disorientation Seen in Mass Australia Whale Deaths
The death of about 110 stranded whales in the southern Australian state of Tasmania was probably caused by the animals becoming disoriented in confusing coastal waters, officials said on Thursday.

Six Beavers Released in England in Effort To Restore Long-Extinct Species
Six beavers from Bavaria were released in western England on Thursday in a second attempt to restore a species that has been extinct in the country since the 12th century.

Planet Ark – 26. Oktober 2005
International Albatross Plan Proposes New Colonies
With almost all of the world's remaining short-tailed albatrosses breeding on a steep slope of a Japanese volcanic island that is subject to eruptions, mudslides and erosion, an international team of scientists has a proposal to help the endangered birds -- lure them to a safer island.

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Veranstaltungen

Poznan, 27.10. 2005
FIRST ANNOUNCEMENT AND CALL FOR PAPERS
The Poznan Zoological Garden and the Institute of Systematic Zoology of the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the
Third International Conference:
„Animals, Zoos and Conservation”
The meetings will be held on 8th and 9th of June 2006 in Poznan (POLAND)
The Conference will be held in English. The scope of lectures will not be limited, but all should in one way or another be related to research done on active conservation, animals held in zoos, rescue centres and scientific collections. We are planning to publish a book with the proceedings of the Conference. Both oral presentations as well as posters will be accepted. In case of large number of oral presentations the Steering Committee may propose change into poster presentations.
Please send us your registration and the title of your lecture (or poster) before 31st of January 2005. The deadline for sending papers and payments is the end of February.
The conference fee is 300 zl (around 75 EUR) and covers: conference fee and materials, printing of book, lunches on 8th and 9th of June, coffee and snack as well as picnic at the zoo on 8th in the evening. We had booked 20 bungalows at the Malta Camping (500 m from Conference Venue and the ZOO).
Please make reservations by e-mail camping@malta.poznan.pl before 31 January 2005r. The number of spaces is limited.



Einladung zur Jahreshauptversammlung der
Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V.
am 1. und 2. April 2006 im Zoo Leipzig

Freitag, 31. März 2006: Begrüßung / Abendessen im Zoo im Restaurant
Samstag, 1. April 2006: Jahreshauptversammlung
ab 13:00 Uhr: Öffentliche Vorträge zu ZGAP- und anderen Artenschutzprojekten
20.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen in der Afrika Lodge
Sonntag, 02. April 2006 Führung durch den Zoo Leipzig
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 ¬. Eventuelle Überschüsse gehen direkt an ein ZGAP-Projekt.
Anmeldung
Wir bitten wir um frühzeitige Anmeldung der Teilnahme und von Vorträgen an:
Dr. Florian Brandes, Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, florian.brandes@wildtierstation.de
Weitere Infos und Vortragsprogramm auf der Website der ZGAP

Hinweis: Die JHV der ZGAP findet zeitgleich mit der JHV des Berufsverbandes der Zootierpfleger e. V. in Leipzig statt. Das Vortragsprogramm wird gemeinsam von allen Teilnehmern besucht. Auch Mitglieder des BdZ, die am Vortrags- und Rahmenprogramm der ZGAP teilnehmen möchten, werden daher gebeten, ihre Teilnahme anzumelden.



ZOOLEX WORKSHOP
Ein Workshop zur Gehegeplanung findet im Zoo Ljubljana in Slowenien am
Donnerstag, 17. November, und Freitag, 18. November 2005 in englischer
Sprache statt. ZooLex Workshops sind praxisorientiert und behandeln
Fallstudien. Thema:
Gehege für Schimpansen und Arten der afrikanischen Savanne
Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html



ENGLISH RIVIERA GORILLA WORKSHOP
Paignton Zoo Environmental Park, UK from Friday 23rd – Monday 26th June 2006.
The Whitley Wildlife Conservation Trust is pleased to announce that the will be hosted by Paignton Zoo Environmental Park, UK from Friday 23rd – Monday 26th June 2006.
The workshop, which will take the form of an international conference, and will bring together colleagues and co-workers from many disciplines that share the common interest of the survival of this threatened species. Topics run from husbandry techniques and education initiatives to conservation issues and fundraising. 
This will be the first gorilla workshop to be held in Europe and we expect a lot of interest and high attendance from many European countries and further afield. For more information and registration details visit www.paigntonzoo.org.uk/gorillas/gorillaworkshop.htm



Ausstellungen

Kunstmarkt.com - 13. Okt. 2005
Wenn der Zoo ins Museum kommt
Während der diesjährigen Sommerausstellung ist im Gerhard-Marcks-Haus nicht nur der Bär los. Die Schau "Der Zoo, die Wildnis und die Weide" zeigt anhand von 40 Skulpturen von Künstlern wie August Gaul, Bernhard Heiliger oder Renée Sintenis wie sich das Bild des Tieres in der Kunst des 20. Jahrhunderts verändert hat. Werke von Joseph Beuys, der in seinen Arbeiten versuchte, die Trennung zwischen Mensch und Tier zu überbrücken, bilden den logischen Schlusspunkt der Ausstellung.

Osnabrück, Museum am Schölerberg
Neobiota - Aliens im Vorgarten
www.neobiota-ausstellung.de
bis 29. Januar 2006

Dresden, Deutsches Hygiene-Museum
Evolution. Wege des Lebens
www.dhmd.de
bis Juli 2006

Verlagsgruppe Kreiszeitung - 24. Sept. 2005
Die Würde der Tiere wird spürbar
Noch mehr Naturbilder? Dr. Peter-René Becker, Leiter der Naturkunde-Abteilung des Bremer Übersee-Museums, war zunächst skeptisch. Doch die Arbeiten der Fotografin Britta Jaschinski überzeugten ihn schnell. "Hier steht die Würde der Tiere im Vordergrund", sagt Becker. "Auch wenn sie Zootiere sind." Gleichwohl trägt die Präsentation den Titel "Wild Things"; das deutschsprachige Katalogbuch dazu heißt "Verehrte Tiere". Britta Jaschinski, deren Ausstellung "Zoo" weltweit Beachtung fand, macht das Absurde der Tier-Haltung hinter Gittern und in Gehegen sichtbar. Bis zum 12. Februar 2006.

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Weitere Infos


Die Zoo-AG Bielefeld hat eine Kooperation mit der Kinder-Wissens-Suchmaschine "Helles Köpfchen" aufgebaut. Hier werden künftig etwa wöchentlich von uns bereitgestellte Bilder            und Themen zu Hintergrund-Informationen über Zoos für Kinder aufbereitet. Die aktuellen Artikel:



Hurrican-Wilma-Zerstörungen
Miami. The DuMond Conservancy and Monkey Jungle have suffered extensive damage due to the effects of Hurricane Wilma. Conservancy
spokesperson, Willy Cotto, reports that the owl monkey canopy has been decimated and that there has been extensive damage to primate housing. All
animals are safe, but there is an urgent need for a generator to provide fresh water and refrigeration. Dr. Sian Evans, Willy Cotto and their staff
have been very creative in caring for the monkeys, but running water is necessary to clean the primates' enclosures.
The DuMond Conservancy for Primates and Tropical Forests is a non-profit organization providing a home for confiscated and retired laboratory primates.
The primate facility, Monkey Jungle, adjacent to the DuMond Conservancy also suffered simi