E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge
   Marco Smeets



ISSN 1619-6643


Ausgabe 289 vom 27. Oktober 2005

Liebe Leser,

"Wilma" ist über Florida hinweggezogen. Palm Beach Zoo hat es noch am Schlimmsten getroffen, aber kein Vergleich zu den Schäden in New Orleans und Umgebung vor zwei Monaten. Auch der Metrozoo Miami, der vor zehn Jahren durch "Andrew" total verwüstet wurde, hat einiges abbekommen, die meisten anderen Zoos sind glimpflich davongekommen. Aus Yukatan war nichts über Zoos/Aquarien zu vernehmen.
Weiter unten: Zitate aus der Übersicht der AZA.

Demgegenüber scheinen wir ja keine wirklichen Probleme zu haben:
- Ein paar an Rattengift verendete Wasservögel schaffen es in die erste Meldung aller Fernseh-Nachrichten samt Live-Berichterstattung
- Bei Türkei-Urlaubern werden Federball-Spiele beschlagnahmt
- In Berlin warnt eine Stadtabgeordnete davor, Kinder in Parks spielen zu lassen
- "Vogelgrippe-Verdacht aus Frankreich gemeldet" - ja, aber von La Réunion (das zu Frankreich gehört). Schauen Sie mal auf die Karte, wo das wohl liegt...
Schlafen Sie noch gut auf einem Kissen voller Federn?
Warum gibt es eigentlich keine gesetzliche Handhabe gegen Volksverdummung?

Lassen wir doch mal die Kirche im Dorf: Bislang hat die "Vogelgrippe"
beim Menschen ziemlich genau 1/1000 der Opferzahl gefordert, die eine ganz normale (Menschen-)Grippewelle jedes Jahr allein bei uns fordert - dies aber vor Monaten, ausschließlich bei Leuten, die direkt unter einem Dach mit Geflügel zusammenlebten, und zwar im fernen Südostasien.
Sogar die Medien haben so langsam begriffen, daß hier völlig unverhältnismäßig agiert und berichtet wird; ARD und ZDF ruderten bereits zurück und brachten medienselbstkritische Berichte über die minimale Gefahr, die zur Zeit den Bewohnern Mitteleuropas droht. Die Behörden von lokaler bis EU-Ebene handeln aber wie üblich nach dem Motto "erst auf öffentlichen Druck, dann aber völlig überzogen".
Ein Rätsel gibt mir die Aufstallungspflicht für "Laufvögel" auf - Strauße und Co. gehören ja nicht unbedingt zu den Zugvögeln oder in die direkte Verwandtschaft von Enten oder Hühnern. Mein nicht belegter Verdacht ist ja, daß der zuständige Beamte eigentlich Schreit- bzw. Stelzvögel meinte. In jedem Fall erleben wir gerade behördlich verordnete Tierquälerei in überfüllten Ställen ausgerechnet der Freilandhaltungs-Betriebe.
Die Zoos mußten natürlich dennoch reagieren, und zwar sowohl mit der Umsetzung der Verordnungen wie auch mit - teils recht deutlichen - Pressemitteilungen und Stellungnahmen. Die Zeitungsberichte und weitere Infos dazu haben wir erneut in einer Sonderrubrik Geflügelpest zusammengefaßt.

(17:58)
Dirk Petzold



Hiltrup, 11.10.2015
Blindenschweine in Aktion
Der Verein Sus pro oculi e.V. stellt während der Aktionswoche "Tierische Gefährten" des Zoo Münsterland Blindenschweine vor. Sie ersetzen bei Menschen, die unter einer Hundeallergie leiden, den Blindenhund. Die Idee, Schweine als Blindenführer einzusetzen, kam dem Vorsitzenden Rudi Müller, selbst seit seiner Jugend blind, durch das Hausschwein seiner Tochter Monika: "Meine Tochter wetteiferte mit ihrer Freundin, welche das klügere Hausschwein hatte. Dabei kamen erstaunliche Fähigkeiten bei den Schweinen zutage."


(Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.)

Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Westdeutsche Zeitung - 26. Okt. 2005
Manfred Wolff ist ab 1. November Zoo-Prokurist
Krefeld. Nächste Woche nimmt Prokurist Manfred Wolff seine Arbeit bei der neuen gGmbH auf. Die WZ sprach mit dem Zoofreund über seine Pläne. "Ich bin davon überzeugt, dass das Projekt Rechtsformänderung des Zoos funktionieren kann und dass es dazu keine Alternative gibt. Das Gutachten von Kulturplan, die Aussagen der Werbeagentur Ogilvy, die ersten Kontakte und Gespräche ergeben allesamt positive Signale", sagt Manfred Wolff. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende der Zoofreunde sitzt ab nächste Woche als Prokurist der neuen gemeinnützigen Zoo -Gesellschaft (gGmbH) neben Direktor Wolfgang Dreßen an der Spitze des Unternehmens. Der ausgebildete Bankkaufmann sieht ab nächste Woche eine Menge Baustellen vor sich handfeste wie bildliche. Bis Ende Januar soll der Masterplan vorliegen, der aufzeigt, welche Trends im zoologischen Bereich angesagt sind, aber auch, was die Besucher sich vom Zoo wünschen. Das miteinander abzustimmen und zu versuchen, beiden Ansprüchen gerecht zu werden, sei eine der großen Herausforderungen. Der Masterplan wird dabei eine Leitlinie für die Zukunft des Krefelder Zoos sein, sagt der angehende Prokurist. Weitere Aufgaben sieht der Prokurist im Marketing, im Spenden einwerben, im Besucherservice und in der Gastronomie. In allen Bereichen habe man sich in anderen Zoos in Deutschland aber auch in Nachbarländern umgesehen, um Anregungen zu sammeln. Zudem laufen viele Gespräche mit möglichen Partnern und Sponsoren. Wolffs Tätigkeit als Prokurist ist auf ein Jahr begrenzt (bis Ende 2006).


Saar-Echo - 22. Okt. 2005
Saarbrücker Zoo: OB Britz hat versagt
Als ”abschreckend bis unfair und unmenschlich” bezeichnet Martin Karren, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, die Diskussion um den Saarbrücker Zoo. Im besonderen Maße kritisiert der Fraktionschef das katastrophale Krisenmanagement von Oberbürgermeisterin Britz im Zusammenhang mit dem Saarbrücker Zoo: ”Hier wird eine in der Bevölkerung beliebte und gut angenommene Einrichtung der Stadt Saarbrücken kaputt geredet. Die Werkleitung wird mit Vorwürfen konfrontiert, ohne ihr ausreichend Möglichkeiten zur Stellungnahme zu geben, und Frau Britz als ”oberste Werkleiterin” des Zoos taucht völlig ab, obwohl sie intern mehrere direkte Anweisungen gegeben hat.” Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Brück, hat Unwahrheiten im Zusammenhang mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) behauptet (Rücktritt des Frankfurter Zoodirektors Schmidt), um die Forderung nach einem Rücktritt des zoologischen Werkleiters Ceska zu untermauern. Die CDU fordert daher Oberbürgermeisterin Britz auf, der Werkleitung die Möglichkeit zu gewähren, Stellungnahmen abzugeben, um somit wenigstens im Nachhinein den entstandenen Schaden zu begrenzen. Vor allem in den laufenden Prozessen (Sonderprüfung Zoo, Jahresabschlussprüfung 2004) wäre dies unbedingt notwendig, um die Situation objektiv bewerten zu können.
> mit launigem Kommentar der Zeitungsredaktion...

ka-news.de - 21. Okt. 2005
SPD begrüßt Entscheidung für Zoo
Die SPD-Gemeinderatsfraktion begrüsst, dass sich die Fraktionen im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen einhellig für das von der Verwaltung vorgelegte Zoo-Konzept und damit für eine gute Zukunft des Karlsruher Zoos ausgesprochen haben. Nach Ansicht der SPD-Fraktionsvorsitzenden Doris Baitinger besteht nun die einmalige Chance, den bei der Bevölkerung überaus beliebten Zoo bis zum Stadtgeburtstag 2015 artgerecht um- und auszubauen. Die SPD-Fraktion werde darauf achten, dass es bei der Umsetzung des Zoo-Konzepts keine unnötigen Verzögerungen geben wird und die nun eingerichtete Zoo-Arbeitsgruppe fristgerecht Anfang 2006 einen Zwischenbericht vorlegt.

Kölner Stadt-Anzeiger - 27. Okt 2005
Steter Kampf gegen die Kosten
Der Wildpark Reuschenberg kämpft gegen das Aus. Der Förderkreis will mit einem Transport-Bus die städtischen Kosten senken.
„Wir wollen diesen Park auf alle Fälle erhalten“, sagte gestern Frank Arentz, Vorsitzender des Förderkreises Wildpark Reuschenberg. Und um das zu erreichen, „müssen wir die städtischen Kosten senken“. Gesagt - getan: Gestern übergab der Förderkreis dem Leiter des Tierparks, Klaus Kretzschmar, einen Transport-Bus. Mit dem Fahrzeug wird künftig Futter rangeschafft, und es werden Tierarzt-Fahrten erledigt. Die Leverkusener Sparpläne machten in der Vergangenheit auch vor dem Wildpark Reuschenberg nicht Halt. Eine endgültige Entscheidung zur Schließung des Tierparks sei allerdings noch nicht gefällt, hieß es gestern. Und so kümmert sich der rund 100 Leute starke Verein darum, Geld aufzutreiben. Laut Arentz kommen jährlich rund 200 000 Besucher in den Park, sie zahlen nichts. Denn der Eintritt in den Wildpark ist frei. Eine Riesenspardose in Form einer Eule steht am Eingang. Zu diesem freiwilligen Eintrittsgeld kommen noch mal 5000 Euro Spenden. Zudem hat der Verein bis jetzt rund 9000 Euro über den Futterautomaten eingenommen. Diesen 24 000 Euro Einnahmen stehen laut Arentz allerdings 80 000 Euro Pflege- und 160 000 Euro Personalkosten gegenüber. Und noch ein Argument führt Frank Arentz ins Feld, wenn's um die mögliche Schließung des Wildparks geht: „Das ist hier Naturschutzgebiet. Die ganze Sache müsste bei Schließung rückgebaut werden. Die Ställe müssten weg, die Volieren müssten weg, die ganzen Versorgungsleitungen müssten raus. Unter zwei Millionen wäre da nichts zu machen.“

ka-news.de - 26. Okt. 2005
Elefantendame Rani wird 50 Jahre alt
Rani, die älteste Elefanten-Lady aus dem Dickhäutergehege des Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe, zelebrierte ihren 50. Geburtstag gemeinsam mit ihren zwei Mitbewohnerinnen Shanti und Nepal sowie jeder Menge Futter. Im kommenden Jahr werden übrigens auch Shanti und Nepal das "biblische" Elefantenalter erreichen und ihren 50 Geburtstag gemeinsam feiern. Seit 1957 leben die drei Elefanten-Omas in der Karlsruher Zoo-Anlage. Neue Dickhäuter können und dürfen nicht in das Gehege aufgenommen werden, da dieses nicht mehr den üblichen Standards entspricht. Um das baldmöglichst zu ändern, wurde ein neues Konzept durchgesetzt, dank dem ab Januar kommenden Jahres der Zoo nach und nach umgebaut und verbessert werden soll: "Mit dem neuen Entwurf werden wir einen Aufschwung bekommen, um bald wieder in der Bundesliga der Tiergärten mitspielen zu können", gibt Wolfgang John, Vorsitzender der Zoofreunde aus der Fächerstadt seine Hoffnungen preis.


Märkische Oderzeitung - 20. Okt. 2005
Heinrich Dathe für sein Lebenswerk geehrt
An diesem Freitag wird der Gründer und langjährige Direktor des Tierparks Friedrichsfelde, Heinrich Dathe, mit einer Gedenktafel am Bärenschaufenster geehrt. Der Tierpark feiert bekanntlich schon das ganze Jahr über seinen 50. Geburtstag. Am Freitag kommen Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich (PDS), Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz und der Vorsitzende des Fördergemeinschaft des Tierparks, Thomas Ziolko, zum Bärenschaufenster, um am Eingang eine Gedenktafel einzuweihen. Mit Hilfe von Spendengeldern in Höhe von 2300 Euro. Seine große Popularität verdankte er in der DDR auch den beliebten TV-Sendereihen "Im Tierpark belauscht" und "Zoo-Teletreff". Dathe war eine Institution. Obwohl das niemand anzweifelt, gab es zehn Jahre lang Streit. Da ging es um die Frage: Wie ist es vereinbar, einen Platz und eine Promenade nach Dathe zu benennen, wenn dieser als junger Mann Mitglied der NSDAP war? Dathe selbst ist mit seiner Vergangenheit offen umgegangen. 2004 konnte man sich schließlich einigen: Die Dathe-Promenade und der Dathe-Platz sollen nämlich am 7. November zum 95. Geburtstag der Tierpark-Ikone feierlich übergeben werden.



Geflügelpest

HaffZeitung - 27. Okt 2005
Geflügel wohnt im Gazellen-Haus
Ueckermünde. Enten- und Hühnervögel, Gänse, Schwäne, Nandus, Fasane sind gefiederte Gesellen, die unter anderem im Ueckermünder Tierpark zu Hause sind. „Unsere Kraniche dürfen beispielsweise noch draußen bleiben“, sagt Tierparkdirektor Helge Zabka. Die Pfauen sind in Volieren untergekommen. Ein Stallgebäude, das eigentlich Gazellen und Flamingos vorbehalten war, bevölkern nun Gänse, Enten und Perlhühner. Bei der so genannten Vogelgrippe handelt es sich um Geflügelpest und diese Krankheit gibt es bereits seit vielen Jahren, erklärte Helge Zabka. Seines Wissens sind weltweit an dieser Krankheit bisher etwa 60 Menschen gestorben. Man dürfe keine Panik verbreiten, meinte er. Das Wegsperren der Tiere finde er insoweit in Ordnung, da es flächenübergreifend, also für ganz Deutschland gelte. Allerdings bringe die Stallhaltung auch Negativerscheinungen mit sich. Denn nicht alle hätten so gute Möglichkeiten, wie sie ein Tierpark biete. Er wünsche sich, dass eine Impfmöglichkeit bestünde.
„Derzeit gibt es keinen in Europa zugelassenen Impfstoff“, sagte Iris Uellendahl, Pressesprecherin des Landeslandwirtschaftsministeriums. Die Seuchenforscher der Insel Riems hätten einen Impfstoff entwickelt, der jedoch noch nicht zugelassen sei, informierte sie. Über die Impfung bei Zoovögeln werde nachgedacht.

Volksstimme - 26. Okt. 2005
Der Zoo hat ein Problem mit Stockenten
Schüsse am Ententeich im Magdeburger Zoo werden nicht fallen. Beim gegenwärtigen Stand der Dinge wäre das noch nicht zu rechtfertigen. Das sagte gestern Direktor Dr. Kai Perret auf Nachfrage der Volksstimme zum Stockentenproblem im Zoologischen Garten. Besuchern war aufgefallen, dass sich trotz Aufstallungspflicht seit Sonnabend noch immer einige von der Vogelgrippe besonders anfällige Enten im Freien aufhalten. Es handelt sich um wildlebende Stockenten, die im Gegensatz zu den vom Zoo selbst angesiedelten Exoten auf dem Ententeich nicht eingefangen wurden. Die quasi ungebetenen Gäste am Futtertisch der Zoobewohner seien Wildtiere, könnten nicht ohne weiteres eingesperrt werden, erklärte der Zoo-Direktor. Dr. Perret ist sich nahezu sicher, dass sich das Problem von allein löst. Die Teiche sind leer, Fütterungen und Futterstellen gibt es nicht mehr. Den Jäger zu bestellen, wäre die letzte Entscheidung.


Volksstimme - 24. Okt. 2005
Zoo hat letzte Umsiedlungen Sonnabendmittag abgeschlossen...
Die sonst um diese Zeit noch freilebenden exotischen Enten im Zoo Magdeburg haben ein Dach über dem Kopf: Im Laufe des Sonnabends wurden die letzten dort regulär gehaltenen Tiere in den Wirtschaftshof gebracht. Ab Donnerstag waren die Teiche abgelassen worden. Die Quartiere im Wirtschaftshof mussten kurzfristig vorbereitet werden. Dort wird es eng. Um die glucksende Schar unterzubekommen, musste extra ein Tropen-Gewächshaus freigeräumt werden. Bis auf die Pelikane sind seit Sonnabend alle gefiederten Wasservögel von der Teichanlage entfernt, berichtete Zoo-Tierart Dr. Manfred Tanner. Allerdings ist diese Großvogelart nicht von der Verordnung und der Aufstallungspflicht betroffen. Die Flamingos gleichfalls nicht. Sie werden trotzdem ins Quartier verbannt, weil die Teiche nicht zur Verfügung stehen. Insgesamt fünf Monate Winterquartier stehen nunmehr den Tieren bevor. Für alle stellen die beengten Verhältnisse eine erhebliche Belastung dar. Problematisch würde es werden, wenn außer Enten, Gänsen, Hühnern und Laufvögeln auch andere Arten in die Schutzmaßnahmen einbezogen werden. Derzeit sind zum Beispiel Sittiche, Eulen, Greifvögel davon ausgenommen.

Märkische Oderzeitung - 23. Okt. 2005
Vogelgrippe-Virus in Kroatien - Zoos schimpfen über Stall-Anordnung
Das Freilaufverbot für Geflügel zum Schutz vor der Vogelgrippe stößt in Berlin auf Kritik. "Reinen Aktionismus" nannte Zoo-Kurator Heiner Klös die vom Bundesumweltministerium angeordnete Maßnahme. "Keiner denkt daran, wie viele Enten außerhalb der Zoos durch die Stadt fliegen", sagte er am Sonntag. Die Zoo-Tiere fielen kaum ins Gewicht. Auch Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewicz sieht die Aktion "skeptisch". Eher schleppten Menschen infizierte Tiere ein, als dass Zugvögel das Virus herbrächten, sagte er am Sonntag. Die größte Gefahr für Berlin gehe von der illegalen Einfuhr von Geflügelprodukten auch über direkte Buslinien aus Rumänien, Russland und der Türkei aus. Am Wochenende sperrten Mitarbeiter von Zoo und Tierpark wegen der Anordnung weitere Vögel in Käfige. Im Tierpark Friedrichsfelde sei es am Sonntag noch nicht gelungen, sämtliche Enten und Gänse einzufangen, sagte Blaszkiewicz. Für die etwa 40 Hühner des Freilichtmuseums Domäne Dahlem bedeutet das Freilaufverbot dagegen das vorzeitige Todesurteil. Da die Domäne über keine Käfige verfüge, müssten die Tiere am Dienstag geschlachtet werden. Mit dem neuen Vogelgrippe-Fall in Schweden rückt das Virus derweil immer näher an Deutschland heran. Das Bundesverbraucherministerium sieht dennoch keinen Grund für Panik. Der amtierende Bundesverbraucherminister Jürgen Trittin (Grüne) kündigte einen neuen Impfstoff für Vögel an. Müller sagte, bei den toten Enten in Schweden sei ein niedrigpathogenes Virus festgestellt worden. Müller hatte bereits am Samstag mit Blick auf weitere Vogelgrippefälle in Kroatien, Großbritannien und Russland betont, Deutschland habe mit der Stallpflicht bereits die erforderlichen Maßnahmen getroffen. Der Staatssekretär sagte, es sei noch unklar, ob es sich bei dem Fall der toten Schwäne in Kroatien um das gefährliche Virus H5N1 handle. Auch bei dem in Großbritannien an der Vogelgrippe gestorbenen Papagei, der aus Südamerika eingeführt worden war, gebe es bisher nur einen H5-Nachweis.

Kölner Stadt-Anzeiger - 22. Okt. 2005
Zoo-Vögel leben jetzt in Zelten
Auch wenn er „zu der ganzen Sache eigentlich nichts sagen“ wollte: Man konnte Zoodirektor Gunther Nogge am Gesicht ablesen, was er von dem bundesweiten Freilaufverbot für Geflügel hält: „Es gibt bisher keinen einzigen Fall in Deutschland, bei dem die Vogelgrippe durch Zugvögel verbreitet wurde“, wetterte Nogge am Freitag. Grund für die Aufregung ist eine bundesweite Eilverordnung, die vorschreibt, von Samstag an sämtliches Geflügel in geschlossenen Einrichtungen zu halten. Dabei sei der Zoo nur ein „Nebenkriegsschauplatz“, wie Nogge betonte. Die eigentliche Gefahr liege bei Frischfleisch-Importen aus dem Ausland. Der Kölner Zoo folgte bereits vor einigen Wochen einer Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen und fütterte Enten und Hühner nicht mehr unter freiem Himmel. Dazu hatten die Zoo-Mitarbeiter vier Partyzelte in den Gehegen aufgestellt, in denen das Geflügel ohne möglichen Kontakt zu Zugvögeln fressen konnte. Jetzt werden die „Enten, Laufvögel und echten Hühnervögel“, wie es auf den Hinweisschildern für die Besucher erklärt wird, Tag und Nacht unter Dächern gehalten. Rund 200 Vögel sind von der Vorschrift betroffen. Zu den vier Partyzelten soll noch ein weiteres hinzukommen, außerdem werden Außengehege überdacht. Mitarbeiter spannten am Freitag Planen über ein freiliegendes Außengelände, was Nogge so kommentierte: „Da kann dann drauf scheißen wer will - und kein Virus wird übertragen.“ Die Verordnung soll vorerst bis zum 15. Dezember gelten. Nogge warnte vor unnötiger Panikmache: „Die Besucher stecken sich nicht an, wenn sie in den Zoo kommen.“

WDR - 22. Okt. 2005
Paradiskranich hat neue Stallgenossen
Normalerweise sitzen nur wenige exotische Vögel aus den Tropen im Wuppertaler Zoo im Stall. Aber jetzt müssen die großen afrikanischen Paradieskraniche ihre Box mit den indischen Streifengänsen teilen. Denn die Stallpflicht gilt auch für das Federvieh im Zoo. Das seit heute geltende Aufstallungsgebot bedeutet für Arne Lawrenz vor allem ein Raumproblem, er würde sich mehr Platz für sein Federvieh wünschen. Die Flamingos fallen genauso wenig unter die Aufstallungspflicht wie die Geier oder Tukane. Zootierarzt Lawrenz: "Anfällig für den Vogelgrippevirus sind Gänse, Hühner und Enten. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus auf unseren Geier überspringt, ist fast genauso gering wie beim Menschen." Alles was sich an Gänsen, Hühnern und Enten einsperren lässt, sitzt im Wuppertaler Zoo jetzt im Stall. Für seine Arktischen Enten hat Lawrenz allerdings beim Amtstierarzt eine Ausnahmegenehmigung beantragt: "Wenn wir diese Enten einsperren, könnten wir sie auch gleich töten. Sie müssen einfach raus aufs Wasser. Dort frisst und lebt diese vom Aussterben bedrohte Entenart die meiste Zeit." Geht es nach den derzeitigen Plänen des NRW-Verbraucherministers Uhlenberg, wird Lawrenz sämtliches Federvieh in seinem Zoo bald impfen. Der Zootierarzt ist jedoch skeptisch: "So weit ich weiß, existiert gegen das H5N1-Virus zur Zeit noch kein adäquater Impfstoff." Außerdem geht er davon aus, dass viele der scheuen Arktikenten das Einfangen für die Impfung gar nicht überleben würden. Der Tierarzt kann sich kaum vorstellen, dass die Vogelgrippe durch Zugvögel in seinen Zoo eingeschleppt wird. Denn die Wildgänse aus Russland fliegen nicht über Wuppertal. "Schon 2003 waren wir in NRW ganz nah dran an der Geflügelpest und haben Glück gehabt. Ich hoffe, dass es auch dieses Mal so ist."

Freie Presse Online - 21. Okt. 2005
Zoo Leipzig sperrt Strauße in den Stall
Zur Vorbeugung eines Vogelgrippe-Ausbruchs in Deutschland hält ab sofort auch der Zoo Leipzig seine Vögel in Innengehegen. Die 4 Strauße, 6 Pfauen und 17 Perlhühner werden bis auf Weiteres für die Besucher nicht zu sehen sein. Aus Tierschutzgründen sei die Unterbringung in Innengehegen für die Vögel bis Mitte Dezember kein Problem, sagte eine Zoo-Sprecherin. Danach werde es aber «kritisch», sagte sie. Man könne so große Wildtiere wie Strauße und Pfauen nicht endlos lange in Ställen einsperren. Bereits am Donnerstag hatte der Dresdner Tierpark ähnliche Maßnahmen beschlossen. Dort bleiben vorerst die Brahma-Hühner des Streichelzoos im Stall, freilaufende Gänse werden eingefangen.

Neue Osnabrücker Zeitung - 21. Okt. 2005
Vogelgrippe: Der Zoo holt die Gänse ins Haus
Zum Schutz vor der Vogelgrippe holen Mitarbeiter des Osnabrücker Zoos das Federvieh ins Haus. "Das ist nicht gerade Routine, aber wir waren schon darauf vorbereitet", sagte gestern Zoo-Tierärztin Dr. Susanne Klomburg. Ab Samstag müssen nach der bundesweit gültigen Verordnung Gänse, Hühner, Truthühner, Enten, Fasane, Wachteln und Strauße in Ställen gehalten werden, um eine Ansteckung mit dem Virus auszuschließen. Der Aufwand hält sich nach Angaben der Tierärztin für den Osnabrücker Zoo in Grenzen. 63 Tiere fallen unter die Stallpflicht und müssen bis Samstag eingefangen werden. Ein Problem seien nur die vielen Wildenten, die sich gern im Zoo niederließen. Die unter die Stallpflicht fallenden Vögel dürfen vor dem 15. Dezember nicht ins Freie gelassen werden.

Aachener Nachrichten - 20. Okt. 2005
Ausnahme für die Wasservögel im Tierpark
Der Aachener Tierpark muss seine Wasservögel vorerst nicht in den Stall sperren. Der Euregiozoo hat beim Aachener Veterinäramt eine Ausnahmegenehmigung erwirkt.
Vorsorglich hat das Aachener THW jedoch am Donnerstag Abend ein großes Zelt im Tierpark aufgebaut. Falls die Vogelgrippe näherkommt, sollen die Wasservögel darin untergebracht werden.

Segeberger-Zeitung - 20. Okt. 2005
Tierparks bringen Geflügel in feste Quartiere
Zur Abwehr der Vogelgrippe bringen auch die Tierparks im Norden ihre gefiederten Schützlinge in feste Quartiere. So beginnen die Betreuer von Hagenbecks Tierpark am Freitag damit, die rund 200 Gänse, Enten, Pfauen und Sträuße mit Futter in die Ställe zu locken. Im Vogelpark Walsrode kommt Geflügel eine Woche früher als sonst in die geschlossenen Überwinterungsquartiere. Der Wildpark Eekholt schult seine Pfleger schon seit September für den Ernstfall.

Lübecker Nachrichten - 22. Okt. 2005
Plastikplanen sollen den Vogelpark Niendorf schützen
Klaus Langfeldt unternimmt alles, um die Richtlinien des Kreisveterinäramtes zu erfüllen. Der 62-Jährige sieht der Vogelgrippe gelassen entgegen. Doch wenn's den Park mit seinen 1200 Vögeln erwischen sollte, dann stünde er, wie er erklärte, vor dem Aus. Zur Zeit decken Mitarbeiter des Parks die Gehege der Hühnervögel (Fasane, Wachteln, Puten, Perlhühner) mit durchsichtigen, wasserdichten Plastikplanen ab. Insgesamt sind es neun Volieren mit 50 Vögeln. In den Stall kommen die Haushühner, Enten und Gänse (130 Stück). Um die Tiere zu schützen, will Langfeldt zudem Impfstoff besorgen, den er dann über das Trinkwasser verabreicht. Mit der heute in Kraft tretenden Verordnung darf man nicht mehr nur Netze zum AbSchutz seiner Tiere verwenden. Zumindest das Dach einer Freilandvoliere muss wasserundurchlässig und so gegen den Kot von Zugvögeln geschützt sein. Außerdem müssen diese Volieren beim Kreisveterinäramt angemeldet werden, der Tierarzt muss alle vier Wochen zur Untersuchung kommen, und es wird einmalig von jedem Tier eine Blutprobe für 4,68 Euro (plus Porto und Tierarztkosten) fällig. 

Kieler Nachrichten - 21. Okt. 2005
Vogelpark in Niendorf verpackt Volieren in Folie
Als Schutz vor einer möglichen Ansteckung mit der gefährlichen Vogelgrippe hat der Vogelpark in Niendorf (Kreis Ostholstein) seine großen Freiluftvolieren in Folie verpackt. "Damit wird verhindert, dass infizierte Tiere von außen in die Vogelgehege koten", sagte Parkchef Klaus Langfeldt am Freitag. Niendorf ist nach Angaben von Langfeldt der erste Tierpark im Land, der seine Volieren abdeckt.


Leipziger Volkszeitung - 25. Okt. 2005
Pfauen müssen in die Voliere ziehen
Die fünf Pfauen im Delitzscher Tiergarten machen es den Pflegern nicht leicht. Obwohl für sie extra eine provisorische Voliere gebaut wurde, lassen sie sich schwer bewegen, dort einzuziehen. Die Eilverordnung zum Schutz vor der Vogelgrippe macht keinen Bogen um sie. "Alle 20 Hühnervögel sind sofort in Stallung genommen wurden", berichtet Tiergartenchef Hans-Dieter Hohmann. Die Volieren werden mit Planen abgedeckt. Von den Teichen mit den Wasservögeln wurden die Gänse soweit wie möglich "evakuiert". Schwieriger sei es bei den Tauchenten, die flink unter der Wasseroberfläche verschwinden können. Da müssten schon die Teiche leer gemacht werden, um sie alle zu bekommen. Durch die aktuelle Entwicklung seien allerdings erst einmal Transporte mit Gänsen und auch die vier vorgesehenen neuen Kraniche in Frage gestellt.

Lübecker Nachrichten - 23. Okt. 2005
Hausarrest für Nandus in Krüzens Zoo
In diesen Tagen schaut Holger Drewke oft besorgt in den Himmel über Krüzen. Am Horizont ziehen die Wildgänse krächzend gen Süden - und die Grippeangst geht um. Jetzt soll Holger Drewke auch seine Nandus und Emus einsperren. Das haben ihm die Veterinäre aus der Kreisverwaltung nahe gelegt. Nur für seine Kleinvögel, die Papageien und Sittiche, ändert sich nichts: "Die dürfen in ihren Außenkäfigen bleiben und brauchen keine zusätzliche Bestallung", hätten ihm die Beamten gestattet. Drewke glaubt nicht wirklich dran, dass die Vogelgrippe auf seine Tiere übergreifen kann: "Das ist so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto, dass wirklich mal ein infiziertes Tier genau über den stark belebten Tierpark fliegen würde und dann auch Kot oder Federn bei uns hinterlassen würde."

Der Standard - 20. Okt. 2005
Tierpark Schönbrunn: "Streichelzoo" nur zum anschauen
Wien. Auch im Tierpark Schönbrunn werden Hühner, Enten und Gänse nach dem Erlass des Gesundheitsministeriums, dass ab Samstag Geflügel jeder Art in geschlossenen Räumen gehalten werden muss, weggesperrt, erklärte der Tierarzt des Zoos, Thomas Voracek, am Donnerstag. Hühner, Gänse und Enten werden bis 15. Dezember in ihren Innenstallungen gehalten, sagte Voracek. Damit werden sie nur noch teilweise für die Besucher des Tierparks zu sehen sein. Andere Vögel seien nicht betroffen, erklärte der Tierarzt im APA-Gespräch. Papageien und andere exotische Vögel würden ohnehin in Volieren gehalten und kämen mit anderen Vögeln nicht in Kontakt. Sie sind weiterhin für die Besucher des Zoos in gewohnter Weise zu sehen.

ORF.at - 20. Okt. 2005
Stallpflicht gilt auch für Zoos
Die Stallpflicht für Geflügel, die am Samstag als Maßnahme gegen die Vogelgrippe in Kraft tritt, betrifft auch Tierparks. Der Zoo Schmiding etwa, der viele Vögel beherbergt, ist gezwungen, seine Tiere in geschlossenen Räumen unterzubringen. Zoodirektor Andreas Artmann sagt, man habe bereits einen Krisenstab eingerichtet, um die weiteren Schritte zu erörtern. Im Detail könne man noch nicht sagen, welche Vogelarten von der Stallpflicht betroffen sind. Artmann rechnet mit erheblichen Mehrkosten für den Zoo Schmiding bei Wels.

Blick - 22. Okt. 2005
«Flamingos und Pinguine triffts am schlimmsten»
Ohne die stolzen Stelzer und die putzigen Frackträger wäre der Zoo kaum denkbar. Doch jetzt müssen auch die Flamingos und Pinguine in den Zwangsknast. Der Zwangsknast stellt die Zoo-Verantwortlichen vor grosse Probleme. Denn die exotischen Vögel leben in Freigehegen und müssen erst eingefangen werden. «Flamingos und Pinguine triffts am schlimmsten», sagt Bernd Schildger, Direktor vom Berner Tierpark Dählhölzli. «Flamingos sind sehr stressempfindlich. Wenn wir sie einfangen müssen, können bis zu zehn Prozent daran sterben.» «Die Gefahr von Krankheiten wächst», fürchtet Schildger. Im Zürcher Zoo wird es ebenfalls Probleme geben. «Auch wir haben Wildvögel, die eingesperrt einem gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind», sagt Zoo-Kurator Robert Zingg. Dazu gehören unter anderem die Meeres- und die Tauchenten. «Dazu gibt es auch Vögel, die man nur einzeln oder paarweise einsperren kann», so Zingg. Ähnliche Probleme sieht man auch im Basler Zolli auf sich zukommen. Immerhin: Die Zoos haben sich schon seit Tagen auf den Notfall vorbereitet.

Basler Zeitung - 24. Okt. 2005
Vogelgrippe: Basler Zoo sperrt Hühnervögel ein
Der Basler Zoo setzt die Bundesmassnahmen zum Schutz vor der Vogelgrippe um und hält ab Dienstag alle Hühnervögel in geschlossenen oder überdeckten Anlagen. Schwimmvögel und Strausse können weiter im Freien gehalten werden. Sie würden täglich durch den Zootierarzt überwacht und nach Möglichkeit in geschlossenen oder überdeckten Räumen gefüttert. Pingiune, Flamingos und Pelikane seien von der Verordnung des Bundesrates nicht betroffen.


eBund - 25. Okt. 2005
Bern, Tierpark 100 Tierpark-Vögel umplatziert
Die Vögel wurden eingefangen und in ihre regulären Winterställe oder Quarantänequartiere innerhalb des Tierparks gebracht. In anderen Fällen wurden die Volieren abgedeckt, wie der Tierpark mitteilte. Insgesamt befinden sich über 100 Vögel vorübergehend in teils ungewohnter Umgebung. Die Massnahme wurde auch bei Vogelarten getroffen, bei denen der Tierpark auf Grund der bundesrätlichen Verordnung nicht zu einer Stallhaltung verpflichtet wäre, etwa bei Flamingos, Pelikanen und Pinguinen, wie Tierparkdirektor Bernd Schildger auf Anfrage sagte.

Bote der Urschweiz - 25. Okt 2005
Ausnahmebewilligung für Tierpark?
Das Veterinäramt der Urkantone wird mit Anfragen bezüglich Vogelgrippe regelrecht bestürmt. «In rund 80 Prozent der Anrufe geht es um die Frage: Wie meldet der Geflügelhalter seine Geflügelhaltung?», erklärte Kantonstierarzt Josef Risi auf Anfrage. Die bundesrätliche Verordnung - die gesetzliche Grundlage des verhängten «Hausarrests» - erlaubt im Einzelfall das Erteilen von Ausnahmebewilligungen. Bis gestern Mittag erreichte das Veterinäramt ein Ausnahmegesuch, nämlich dasjenige des Natur- und Tierparkes Goldau. «Der Tierpark beherbergt eine beträchtliche Vielfalt von Gefieder und bedarf daher eines besonderen Augenmerks», so der Kantonstierarzt.
An drei Stellen im Park wurden Schleusen errichtet, sodass der Besucher nicht mehr direkt an die Weiher gelangen kann. In den Schleusen selber wurden Becken installiert, in welchen sich die Tierpfleger desinfizieren können. «Des Weiteren haben sich alle Tierpfleger gegen Grippe geimpft und wurden aufgrund der neuen Situation entsprechend instruiert», erklärte Tierpark-Direktor Felix Weber. Weiter wurden auch verschiedene Geländer mit Maschendrahtzaun versehen, damit kein Wasservogel auf die zugänglichen Wege gelangen kann. «Die Hühner, die wir einfangen konnten, haben wir im Hühnerhof eingesperrt», erläutert der Direktor ein weiteres Handeln. Weber findet die angeordneten Massnahmen einen «Irrsinn». Er ist überzeugt, dass die Verhältnisse in Asien nicht auf die Schweiz übertragen werden könnten. Das Ganze sei eine «Hysterie der Medien».

news.search.ch - 25. Okt. 2005
Emu verendet nach Einfangaktion im Zoo
Ein Emu ist nach der wegen der Vogelgrippe nötigen Fangaktion im Zürcher Zoo gestorben. Er erlag einem Kreislaufkollaps. Der Zoo hatte am Montag 230 Hühner-, Entenund Laufvögel in die Innenställe gebracht, einzelne Volieren zugedeckt und spatzensicher gemacht. Von den 18 Pfauen, die frei im Zoo leben, konnten allerdings erst sieben eingefangen werden.

>> Hier noch einige Stellungnahmen internationaler Verbände.
>> Die EAZA informierte nur ihre Mitglieder, gibt aber keine allgemeinen Infos auf der Website
>> Die DTG verweist nur auf die bekannte Website des Auswärtigen Amtes

Website / Stellungnahme des VdZ
Zoos und Vogelparks halten in teilweise größerem Umfang Wildvögel der verschiedensten Arten, darunter auch hoch- und sehr hoch bedrohte Arten, die in Artenerhaltungsprogramme eingebunden sind. Auch für diese Arten gelten im Prinzip zunächst die Bestimmungen der Eilverordnung. Jedoch verfügen alle Zoos über hoch qualifizierte Wildtier Veterinäre und ihre Bestände sind, schon aus Gründen des Artenschutzes, unter dauernder täglicher Kontrolle der Zootierärzte. Wo immer es möglich ist, werden die Zoos ihre Wildvögel schützen, sie in Innenräume oder geschützte Anlagen verbringen, wo sie keinen oder minimierten Kontakt zu Wildvögeln haben. Die bereits vorhandene enge Kooperation mit den zuständigen Amtstierärzten wird in dieser Situation noch verstärkt. Hygienemaßnahmen beim Personal finden statt. Das ungeschützte Füttern im Freien, wo Wildvögel als Mitesser bislang freien Zutritt hatten, wird reduziert bzw. unterlassen, Futterautomaten an Teichanlagen für Wassergeflügel außer Betrieb genommen.
Was jedoch nicht geht ist, dass die Zoos die Wildvögel aus ihren Anlagen fern halten können. Es wird ebenso nicht gehen, dass sämtliche Vogelarten in Zoos und Vogelparks auf Dauer oder für einen langen Zeitraum in geschlossene Räume zu verbringen sind. Dem stehen u.a. die Biologie und die ökologischen Notwendigkeiten z.B. bei Tauch- und Meeresenten entgegen, ebenso wie Bestimmungen des Tuerschutzgesetzes. Hier gilt es jetzt zusammen mit den Behörden Maßnahmen zu finden und umzusetzen, die den Schutz der Wildvögel in unseren Anlagen maximiert, ohne die teils von der Ausrottung bedrohten Arten sterben zu lassen. Für Vogelarten mit besonderen Ansprüchen müssen jetzt mit Augenmaß Mittel gefunden werden, die sowohl dem Schutz vor der Ansteckung als auch dem im Tierschutzgesetz verankerten Schutz der Individuen gerecht werden. Dies wird gelingen.
Der VDZ geht davon aus, dass die Zoovögel unter optimaler Kontrolle stehen und das es zusammen mit den zuständigen Amtstierärzten gelingt, eine Ansteckungsgefahr für unsere Tiere zu verhindern. Dafür wird alles getan. Eine Gefahr besteht weder für die Besucher noch für das Personal.
Es besteht kein Grund zur Panik oder Hysterie.  Prof. Dr. H. Lücker; Geschäftsführer VDZ


BirdLife International
Waterbird culls could worsen spread of Avian Influenza
http://www.birdlife.org/news/news/2005/10/avian_flu_bird_culls.html
Control of illegal bird trade is vital to counter bird ‘flu
http://www.birdlife.org/news/pr/2005/10/bird_flu_wild_bird_trade.html

RSPB, BirdLife International, WWT and BTO have updated their joint statement on avian influenza (14 October 2005). This explains what it is and indicates the risks and consequences associated with the virus. Government and non-government organisations are discussing these issues and will continue so to do.
British Trust for Ornithology: Avian Influenza Joint Statement
BirdLife International Statement on Avian Influenza

National Audubon Society
http://www.audubon.org/bird/AvianBirdFlu.php
United Nations Food and Agricultural Organization

Wetlands International Statement on Avian Influenza
 



Planung und Bau 

ka-news.de - 21. Okt. 2005
Ausschuss spricht sich für Zoo-Konzept aus
Karlsruhe. Der Gemeinderat steht hinter dem Ausbau des Zoos. Nach der nichtöffentlichen Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen gestern steht zumindest soviel fest. Fraktionsübergreifend herrschte Zustimmung darüber, dass der Zoo wieder an Attraktivität gewinnen muss. Mit der Sanierung kann bereits im kommenden Jahr begonnen werden. Dann steht für etwa 4,2 Millionen Euro die Erneuerung der Seelöwen- und Pinguin-Wasserlandschaften an. "Die Mittel für die Sanierung der Wasserbereiche ist ja bereits im Nachtragshaushalt eingestellt", erklärt Müllerschön, "an diesem Projekt arbeiten wir jetzt schon bereits zehn Jahre." Wenn der Nachtragshaushalt Ende dieses Jahres vom Gemeinderat beschlossen wird, könnte mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das Bekenntnis der Fraktionen zu den Großtieren im Zoo ist eindeutig. "Der Zoo braucht auch weiterhin Elefanten, Großkatzen und Flusspferde. Finanziell wird die Stadt in den kommenden Jahren kräftig in den Zoo investieren müssen. "In den nächsten zehn Jahren sollen etwa 20 Millionen Euro in den Ausbau fließen", so Høyem. Pünktlich zum 300. Stadtgeburtstag und dem 150. Geburtstag des Zoos im Jahr 2015 sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein. Høyem betont, dass nicht nur die Ausgabenseite betrachtet werden darf. "So ein Zoo-Ausbau bringt auch Mehreinnahmen", sagt der FDP-Politiker, der sich bereits früh für eine Erweiterung des Zoos aussprach. Wo der Platz für den Ausbau herkommen und inwieweit der Stadtgarten angetastet werden soll, ist noch nicht sicher. Eines steht aber nach der gestrigen Sitzung fest: "Die Gartenhalle bleibt unangetastet", erklärt Buchmüller von der CDU. Eine Einbindung des Gebäudes, in dem derzeit noch das Tullabad residiert, ist wahrscheinlich. Vorstellbar ist ein Exoten-Haus, das nach dem Auszug des Bades im Gebäude eingerichtet wird.

Rasender Reporter - 22. Okt. 2005
Richtfest für Gepardenhaus im Rostocker Zoo
Die Gepardenmännchen im Rostocker Zoo können bald umziehen: "Nach­dem die Weibchen bereits ein neues Gehege haben, bekommen die Männchen im nächsten Sommer ein größeres Quartier", sagte Wirtschafts­staatssekretär Reinhard Meyer am Freitag beim Richtfest im Zoologischen Garten der Hansestadt. Das Wirtschaftsministerium trägt rund 370.000 Euro der Baukosten. Insgesamt werden 447.000 Euro in den Neubau in­klusive Außenanlagen investiert.

Rhein Main Presse - 24. Okt. 2005
Sandbecken und Sonnenterrasse Paviane ziehen bald ins neue Haus
In etwa vier Wochen heißt es für die Mantelpaviane im Wormser Tiergarten Koffer packen: Dann werden die Affen in ihr neues Pavianhaus einziehen, das bereits am Samstagnachmittag offiziell eröffnet wurde. Während in dem alten Gehege kaum eine artgerechte Haltung möglich war, bietet das neue Haus ausreichend Platz für zwei Affenfamilien und auch Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere. Entsprechend dem natürlichen Lebensraum lädt nun eine Felsecke mit Nischen und kleinen Höhlen zum Sonnenbaden ein und ein Sandbecken zum Suchen von Nahrung sorgt für kurzweilige Beschäftigung. Rund 200.000 Euro betrug die Gesamtsumme für den Neubau. Wenn die Mantelpaviane sich in ihrem neuen Zuhause eingelebt haben, wird auch das alte Bärengehege bald der Vergangenheit angehören: Mit dem Abriss wird an dieser Stelle eine begrünte Sitzgelegenheit für die Besucher entstehen, die den Blick auf das neue Heim der Affenbande freigibt.

Täglicher Anzeiger Holzminden - 22. Okt. 2005
Die Wölfe sind zurück im Solling
Die Wölfe sind da - und das schon seit ein paar Wochen! Bislang weitgehend unbemerkt selbst von den meisten Besuchern des Wildparks Neuhaus, haben sich die vier Jungtiere inzwischen an ihre neue Umgebung in dem 8.000 Quadratmeter großen Gehege gewöhnt und sind nun „bereit“ für neugierige Blicke der Menschen. Am Mittwoch, 26. Oktober, um 9.30 Uhr werden Niedersachsens Landwirtschaftsminister Heinrich Ehlen und der Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, Dr. Klaus Merker, die Wölfe im Wildpark begrüßen und das Gehege offiziell eröffnen. Es handelt sich um europäische, also um heimische Wölfe, nicht um nordamerikanische Timberwölfe, die als einfacher zu halten gelten und oft in deutschen Tierparks zu sehen sind. Termingerecht zur Eröffnung des neu angelegten, mit Verstecken und Rückzugsbereichen, Badeteichen und Sonnenplätzen versehenen, stark gesicherten Geheges wird auch die Aussichtsplattform für die Besucher fertig sein.

Täglicher Anzeiger Holzminden - 27. Okt 2005
Mit den Wölfen sollen noch mehr Besucher kommen
Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen und Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, haben gestern Morgen im Beisein zahlreicher geladener Gäste das soeben fertig gestellte Wolfsgehege im Wildpark Neuhaus eröffnet. Vier halbjährige Jungwölfe haben in dem rund 11.000 Quadratmeter großen Gehege eine neue Heimat gefunden. Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen war begeistert vom Grund seines Besuchs im südlichen Landesteil. Er stellte die Bedeutung der Aufgabe des Wildparks heraus, den Menschen zu zeigen, was es an heimischen Wildarten gibt. „Es ist ganz wichtig, insbesondere junge Menschen an die Natur heranzuführen, Artenschutz und die Symbiose von Wald und Tierwelt darzustellen“, so Ehlen. Der Wolf wandere von Osten her langsam wieder ein, dennoch tue der Wildpark gut daran, ihn im Gehege zu zeigen. Ehlen erinnerte daran, „dass er hierher gehört“, in den Solling.

Kölner Stadt-Anzeiger - 20. Okt. 2005
Feuerwehr flutet bald die Riesenbecken
Königswinter. Oberhausen hat schon eins, München und Konstanz auch, am Timmendorfer Strand begegnen Urlauber ihm genau so wie im holländischen Scheveningen. Und jetzt bekommt Königswinter ein Sea Life. Übrigens ein ganz besonderes. Denn die Designer fürs Innere haben sich inspirieren lassen von der Nähe zum Drachenfels, den Sagen um die Nibelungen und den legendären Goldschatz, der - vielleicht - in einer Höhle unter dem Rhein gelegen haben könnte. Tatsächlich gibt es diesen Fokus auf Märchen und Sagen, den das Berliner Atelier Niesler jetzt in Mörtel und Wandbilder, so genannte Theaterprospekte, umsetzt, im Unternehmen bislang noch überhaupt nicht. Auch den zehn Meter langen Acrylglas-Tunnel mitten durch das Atlantikbecken mit 600 000 Liter Fassungsvermögen, der einen 360 Grad-Blick ermöglicht, haben sie bislang exklusiv. Derzeit wachsen auf den 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche rund um die mehr als 40 bereits installierten Becken fantasievolle Landschaften. In den kommenden Wochen werden nach der Innendekoration die Aquarien mit Wasser befüllt. Allein für das Riesenbassin rechnet die Managerin für die Analge direkt am Rhein, Britta Thiel, mit 30 Stunden, trotz Unterstützung durch die Feuerwehr. Es ist übrigens Königswinterer Leitungswasser, das mit Salzen und Mineralien zu Meerwasser gemischt wird. Ab Dezember kümmern sich zehn fest angestellte Mitarbeiter, darunter Biologen und Aquaristikern, um die Besucher, unterstützt werden sie von bis zu 50 Teilzeitkräften.

Frankenpost - 24. Okt. 2005
Platzhirsch vom „Katherer“ mit Karpatenblut in den Adern
Wunsiedel. In der jüngsten Sitzung des Wunsiedler Stadtrates unterrichtete der Stadtförster das Gremium darüber, was in Kürze unterhalb der Landesjagdschule entstehen wird. Wie Steinberger sagte, hat er inzwischen viele Gespräche in Sachen Rotwildgehege geführt. Der Erstbesatz – ein Hirsch, drei Hirschkühe, ein so genanntes Schmaltier und ein Junghirsch – werden aus dem Gehege Greim am Förmitzspeicher nach Wunsiedel umgesiedelt. Für die Einfriedung des 3,5 Hektar großen Geländes werden laut Steinberger rund 1,5 Kilometer Zaun benötigt. Im Gelände aufgestellt wird eine Futterkrippe. Außerdem sind eine Wasserleitung, die gegen Einfrieren gesichert werden muss, und ein Stromanschluss notwendig. Eventuell, so Hubert Steinberger, könnte beim Gehege ein Münzautomat aufgestellt werden, aus dem die Besucher Futter für die Hirsche entnehmen könnten. 

Thurgauer Zeitung - 25. Okt. 2005
Teurer als gedacht
Wie der Förderverein Pro Plättli-Zoo mitteilt, ist die Planung für ein neues Papageienhaus abgeschlossen. Die ganze Anlage benötige aber mehr Geld, als ursprünglich angenommen worden war. Zurzeit fehlten noch rund 70 000 bis 80 000 Franken. Man hoffe, diesen Betrag bald zusammenzubringen, sodass noch 2006 mit dem Bau begonnen werden könne.




Aktionen

Berliner Morgenpost - 25. Okt. 2005
Aktion "Freier Eintritt für Mami" großer Erfolg
Berlin. Vom 1. Juli an, seitdem für Zoo, Aquarium und Tierpark neue Eintrittspreise gelten, gibt es dort die Aktion "Freier Eintritt für Mami". Bis zu drei Monate nach der Geburt eines Kindes haben Mütter die Möglichkeit, eine Gratis-Jahreskarte zu beantragen, die zwölf Monate lang gültig ist. Als Nachweis für die Berechtigung gilt die Geburtsurkunde, und es wird eine Bearbeitungsgebühr von acht Euro pro Einrichtung fällig. In diesen Tagen scheinen sich in der Verwaltung des Zoos die Mütter mit Kinderwagen die Klinke in die Hand zu geben. Insgesamt haben sich hier schon 589 Mütter ihre Jahreskarten für Zoo und Aquarium abgeholt. Im Tierpark sind bis einschließlich September bereits 266 Jahreskarten von Müttern Neugeborener beantragt worden. Die Aktion soll eine Dauereinrichtung werden, um Familien langfristig an die Berliner Tiergärten binden.

Westdeutsche Zeitung - 25. Okt. 2005
Kibo-Fotos für die ganze Welt
Wenn sie die Elefantenbabys im Wuppertaler Zoo noch nicht fotografiert haben, sollten Sie dies unbedingt nachholen, denn ihre Elefanten-Schnappschüsse können Sie jetzt der ganzen Welt zeigen. Dazu gibt es die Online-Fotogalerie der WZ. Und so wird`s gemacht: Einfach die besten Digital-Fotos vom Elefantennachwuchs an die WZ-Online-Redaktion senden und schon stehen die Bilder für jedermann abrufbar im Netz. Eine Jury wird aus allen zugemailten Fotos die besten oder originellsten Aufnahmen auswählen und prämieren. Den Sieger erwartet eine Jahresfreikarte für den Zoo.


Kölner Stadt-Anzeiger - 25. Okt. 2005
Um Mitternacht im Raubtierhaus: Dortmunder Zoo zu Halloween
In der Halloween-Nacht macht der Dortmunder Zoo mutigen Kindern ein Angebot zum Gruseln: In der Nacht auf den 1. November bietet er drei Führungen zu den «Geistern der Nacht». Zu sehen seien nachtaktive Tiere, vor allem Eulen und Kleinkatzen. Dazu gebe es mystische Geschichten über Tiere, passende Musik und am Ende einen Geisterstunden-Snack im Raubtierhaus.

Hamburger Abendblatt - 20. Okt. 2005
Dunkel-Munkel-Nächte im Wildpark Eekholt
Unter dem Motto "Dunkel-Munkel-Nächte" lädt der Wildpark Eekholt zu einem ungewöhnlichen Rundgang ein: Am Sonnabend, 29. Oktober, von 18 bis 21 Uhr und am Sonnabend, 12. November, von 17 bis 21 Uhr können sich Mutige die nächtliche Natur erleben. "Es gehört Abenteuergeist dazu und auch etwas Mut, das Ungewohnte zu erleben. Fühlen, riechen und hören Sie dort, wo nur noch der Nachthimmel über Ihnen zu sehen ist. Spüren Sie, dass auch Sie ein Teil der nächtlichen Natur sind und lassen sich von ihr inspirieren", sagt Wildpark-Sprecher Wolf-Gunthram von Schenck. Am Ende des abenteuerlichen Weges finden alle das Licht und die Wärme des Lagerfeuers, wo Köstlichkeiten aus dem "Hexenkessel" den Abend abrunden.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 20. Okt. 2005
Schildkröte Nr. 13 heißt seit gestern Schildi
Eine Taufe gab es gestern im Schweriner Zoo. Die Griechische Landschildkröte Nr. 13 darf sich fortan Schildi nennen. Für diesen Tag hatten ihre Paten, 24 Grundschüler aus der Crivitzer Fritz-Reuter-Schule, lange und schwer gearbeitet.

 



Nachwuchs 
 
Rheinpfalz.de - 19. Okt. 2005
Elefantin im Zoo von Indianapolis kalbt nach künstlicher Befruchtung
Die Elefantendame Kubwa aus dem Zoo von Indianapolis hat als erste ihrer Art zum zweiten Mal nach einer künstlichen Befruchtung gekalbt. Die 29-jährige afrikanische Elefantin habe innerhalb von zehn Minuten ein männliches Elefantenbaby zur Welt gebracht. Der Kleine habe schon begriffen, wie er sich auf einen Hocker stellen müsse, um an das ungewöhnlich hoch liegende Euter von Kubwa heranzureichen.


Hannoversche Allgemeine Zeitung - 26. Okt 2005
Medienauflauf im Zoo Hannover: Alle wollen wissen, wie es der hochschwangeren Elefantendame Khaing Hnin Hnin geht.
Eigentlich wüsste das Geburtsteam ja diesmal genau, was zu tun sei, erklärt Zoochef Klaus-Michael Machens - nach den beiden ersten Geburten der Mütter Khaing Hnin Hnin und Matari im Jahr 2003. Aber es sei ja doch wieder eine spannende Sache. Und auch diesmal wollen der Zoodirektor, sein Tierarzt Andreas Knieriem und die sechs Elefantenpfleger nichts dem Zufall überlassen. Ab jetzt wird die hochschwangere Khaing Hnin Hnin rund um die Uhr - und nicht nur mit festinstallierten Videokameras - bewacht.

Westdeutsche Zeitung - 21. Okt. 2005
Alles für Kibo: Bluttest in der Kinderklinik
Dass sich die Tierpfleger reihum im Wuppertaler Elefantenhaus häuslich einrichten, ist seit der Geburt von WZ-Patenelefant Bongi längst zur Gewohnheit geworden. Jetzt aber steht Kibo, der jüngste Spross der Elefantenherde, unter Dauerbeobachtung. "Wir sind noch jede Nacht bei Kibo und seiner Mutter", berichtet Tierarzt Arne Lawrenz. "Das hat aber weniger medizinische Gründe, sondern es soll den beiden Sicherheit und Ruhe geben." Vor allem achten die Betreuer darauf, dass der kleine Kibo genügend Schlaf bekommt, um sich von den Nachwehen seiner Nabelbruch-Operation zu erholen. "Die Wunde verheilt prächtig, wir sind sehr zufrieden", meint Lawrenz.

Berliner Zeitung - 24. Okt. 2005
Noch ein Elefanten-Baby
Der Tierpark Friedrichsfelde im Kinderglück: In der Herde der afrikanischen Elefanten ist die Kuh Sabah trächtig. Die Tragzeit beträgt 23 Monate, vermutlich im kommenden Jahr wird die 20 Jahre alte Dickhäuterin ihr Junges zur Welt bringen. "Wann genau es soweit ist, können wir nicht sagen, weil wir nicht wissen, wann die Kuh gedeckt wurde", sagt Tierpark-Vizedirektor Claus Pohle. Vater ist der gleichaltrige Bulle Tembo. Auch bei den Panzernashörnern wird Nachwuchs erwartet. Und das noch in diesem Jahr. Betty und Belur heißen die künftigen Mütter.

Berliner Morgenpost - 24. Okt. 2005
Das Jaguar-Baby hört auf den Namen Leticia
Was für ein klangvoller Name für das kleine schwarze Jaguar-Weibchen, das am 6. September im Berliner Zoo zur Welt kam und am Wochenende der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Leticia heißt das Jungtier von Kiara, die selbst vor fünf Jahren im Zoo geboren wurde. Zwar hat die Mutter von Leticia ein wunderschön geflecktes Fell, Vater Roberto ist aber ebenfalls pechschwarz.

Berliner Morgenpost - 20. Okt. 2005
Babyboom in Berliner Zoos
Irrtümlicherweise geht man davon aus, daß Tierkinder vermehrt im Frühjahr auf die Welt kommen und denkt an Osterlämmer oder Maikätzchen. Aber auch jetzt im Herbst gibt es viele neue Bewohner in Zoo und Tierpark zu entdecken, die gerade erst das Licht der Welt erblickt haben oder aber im Sommer geboren wurden und jetzt in bester Spiellaune sind. "Das ganze Jahr über kommen Jungtiere zu Welt, deren Eltern aus tropischen Regionen stammen", erklärt Claus Pohle, stellvertretender Direktor und Kurator für Säugetiere im Berliner Tierpark. Wer sich die Jungtiere bei den Giraffen, den Zebras oder den Jaguaren einmal in Ruhe anschauen will, der sollte unbedingt den goldenen Herbst für einen Besuch nutzen.

Berliner Kurier - 26. Okt. 2005
SEXY ZEITEN Im Zoo sorgen Schafe und Ziegen jetzt für den Babyboom 2006
Berlin. Ostern sollen niedliche Lämmchen und Zicklein die Zoo-Besucher entzücken, und so ganz ohne Sex geht nun mal die Chose nicht. Darum wird jetzt der Oktober im Zoo-Jargon zum "Bocktober", wenn Revier-Chefpfleger Peter Griesbach und die Zoo-Lehrlinge die Jungs zu den Mädchen lassen. Zwei Monate geht es jetzt im Streichelgehege drunter und (vor allem!) drüber. Aber nur bis Dezember. Denn danach beginnt erneut das lieblose Leben (da helfen keine Widderworte). Und die Damen seufzen wieder sehnsuchtsvoll: "Ich hab' keinen Bock!" Zehn lange Monate - bis zum nächsten "Bocktober".


NZZ Online - 20. Okt. 2005
Keck, neugierig und anhänglich
Munter erkundet Florales ihr Aussengehege im Zoo Zürich. Das zwei Wochen alte Flachlandtapir-Weibchen klettert keck auf Baumstrünke, knabbert an Wurzeln und schnuppert mit seiner langen Nase an Zweigen. Als «aufgeweckt und neugierig» charakterisiert Reviertierpfleger Rolf Aufranc das Junge, das am 5. Oktober zur Welt gekommen ist. Florales ist das 22. Jungtier in der Zürcher Tapir-Tradition, die 1934 mit einem ersten Paar begonnen hatte.




Mitteldeutsche Zeitung - 20. Okt. 2005
Neue Spielgeräte locken im Tierpark
Aschersleben. Die zehnjährige Michelle hatte ganz schön zu tun, das weiß-rote Absperrband durchzuschneiden, welches das neue Kletternetz am Mittwochvormittag noch von der Kinderschar trennt. Was weniger an ihrem Geschick als an der stumpfen Schere lag, die der stellvertretende Tierparkleiter mitgebracht hatte. Umso schärfer fanden die Kinder die beiden neuen Spielgeräte ganz in der Nähe der Tigeranlage: ein Spielhaus und ein Kletternetz. Der Tierpark mit seinem umfangreichen Bestand an unterschiedlichen Tierarten soll nicht nur attraktiver, sondern auch noch kinderfreundlicher werden. Die beiden neuen Spielgeräte seien erst der Anfang, wie Dietmar Reisky, Chef der städtischen Einrichtung, erklärte. Im kommenden Jahr sollen mehrere Spielpunkte, verteilt im ganzen Tierpark, den jüngsten Besuchern noch mehr Abwechslung bringen auf dem ausgedehnten Spaziergang von Gehege zu Gehege.

Berliner Morgenpost - 24. Okt. 2005
Bokito leidet - Tierschützer in Sorge
Berliner Tierfreunde und Tierschützer sorgen sich um das Wohl des neunjährigen Gorillas Bokito, der vor fast zwei Monaten den Berliner Zoo verlassen mußte, um Inzucht in der bestehenden Affen-Gruppe zu vermeiden. Nach einem Zwischenstopp im Serengeti-Park Hodenhagen traf Bokito schließlich vor etwa einem Monat im Zoo von Rotterdam ein, wo er mit zwei Weibchen zusammengeführt werden soll. Im Frühjahr 2006 soll die Gruppe in den umstrittenen Zoo von Shanghai übersiedeln, was zu massiven Protesten geführt hat. Nun hat sich Tierfreundin Petra Gotzler aus München bei der Tierschutzorganisation "Pro Wildlife" gemeldet und berichtet von dem ihrer Meinung nach beklagenswerten Zustand des Affen. Ein Sprecher des Rotterdamer Zoos sagte gestern: "Bokito geht es sehr gut, und es gibt absolut keine Probleme. Momentan ist er noch allein in seinem Käfig, hat Sichtkontakt zu den anderen Gorillas. Aber morgen soll er mit dem ersten Weibchen zusammengeführt werden." Nicht nur in Berlin wird über das Schicksal der drei Gorillas diskutiert, selbst auf niederländischen Internet-Seiten tauschen sich Tierfreunde darüber aus. Tatsächlich hat der Streit um Bokito laut Pro Wildlife schon eine weitreichende Konsequenz gehabt. "Christian Schmidt, Direktor des Zoos Frankfurt, ist nicht mehr länger Koordinator des Erhaltungszuchtprogramms europäischer Zoos (EEP) für Gorillas", so Sandra Altherr. "Wegen der Abschiebung nach Shanghai und dem Zwischenstopp in Hodenhagen war er mächtig in die Kritik geraten."

Berliner Morgenpost - 25. Okt. 2005
Gorilla Bokito trifft in Rotterdam endlich auf seine beiden Weibchen
Viele Berliner sorgen sich zur Zeit um den Gorilla Bokito, der vor etwa zwei Monaten den Berliner Zoo verlassen hat und nun in Rotterdam lebt. Gestern traf Bokito, der bislang allein in seinem Käfig war, auf die beiden Weibchen, mit denen er eine Familiengruppe bilden soll. Danach soll es im Frühjahr kommenden Jahres gemeinsam in den Zoo von Shanghai gehen. Laut Aussage der Zoo-Direktion funktionierte die Zusammenlegung gut. Was die Gesundheit Bokitos angeht - zuletzt hatte er sich häufig erbrochen -, so zeigte man sich ebenfalls zuversichtlich.

Berliner Morgenpost - 20. Okt. 2005
Wird Effi die erste sein, die das Herz von Ivo erobert?
So wie es aussieht, könnte Effi die erste der sechs Gorilla-Damen sein, die das Herz von Ivo gewinnt. Wie schon an den beiden vorangegangen Tagen, versuchte sie gestern, die Aufmerksamkeit des stattlichen Männchens auf sich zu ziehen. Allerdings meistens nur dann, wenn es Chefin Mpenzi nicht mitbekam, denn dieser gefallen die Annäherungsversuche ihrer Freundin nicht so sehr. Es wird wahrscheinlich noch so einige Tage dauern, bis die Gorilla-Gruppe wirklich vertraut miteinander ist.

Berliner Kurier - 20. Okt. 2005
Ivo beim Sex gestört
Die Besucher vor dem Gehege von Gorilla Ivo bereiten dem Zoo Sorgen. Viele gingen zu dicht heran und lenkten damit Ivo ab. Er hänge deshalb mehr an der Scheibe, als sich auf die sechs Weibchen einzulassen.

Bild.de - 20. Okt. 2005
Sechs Frauen, null Sex Ist Gorilla-Mann Ivo schwul?
Da hat der Gorilla nun schon sechs Mädels zur Sex-Auswahl – aber was fängt er mit ihnen an? Nix! Die Dates mit den sechs Go-go-Gorilla-Damen blieben auch am dritten Versuchstag ohne Sex. Und die Berliner befürchten schon: Ist King Kong etwa schwul? Chefpfleger Reimon Opitz (56): „Er ist im Streß, weil er jetzt sechs Weiber hat. Laßt ihm doch mal Zeit ...“

Berliner Morgenpost - 21. Okt. 2005
Ivo läßt sich von Blondinen ablenken
Ach, der arme Ivo. Die Berliner scheinen so begeistert von dem stattlichen Gorilla zu sein, daß ihm einige gar keine Möglichkeit lassen, sich auf seine sechs Weibchen zu konzentrieren. Ansonsten scheinen Ivo Blondinen zu gefallen, denn auch Besucherinnen mit hellem Haar schaffen es immer wieder, die Aufmerksamkeit des Tieres auf sich zu ziehen. Momentan überlegt der Zoo, ob sich eine zusätzliche Absperrung vor dem Käfig anbringen läßt, damit sich die Gruppe in Ruhe kennenlernen kann - und die Zoo-Besucher trotzdem noch genug sehen können.

Bild.de - 22. Okt. 2005
Ivo helfen keine Sex-Videos
Gorilla „Ivo“ (17) soll im Berliner Zoo für Nachwuchs sorgen. Aber auch am Tag 5 war tote Hose. Ist „Ivo“ ein Sex-Muffel? In BILD beantwortet der deutsche Gorilla-Papst Dr. Christian R. Schmidt (62) die wichtigsten Fragen. Er ist Chef des Zoos in Frankfurt/Main.

Berliner Morgenpost - 24. Okt. 2005
Gorilla-Damen buhlen um Ivos Gunst
23. Oktober: So, jetzt hat es doch noch geklappt. Gestern reinigten die Tierpfleger einen der drei Gorilla-Käfige, und so fanden sich Ivo und seine sechs Damen schließlich doch noch in zwei Käfigen wieder. Tatsächlich schien die verordnete Nähe weniger für Ivo ein Problem zu sein, als vielmehr für die Damenwelt. Dort waren noch Spannungen zu spüren, man benahm sich ein wenig wie in einer der Studenten-WGs, in der man zwar zusammen wohnt, aber nichts miteinander unternimmt. In den Nächten wurde zuletzt kein Beobachtungslicht mehr eingeschaltet, so daß die Gorillas nun vollkommen ihre Ruhe haben.

Berliner Morgenpost - 25. Okt. 2005
Hat Ivo schon genug von seinen Damen?
24. Oktober: Eigentlich haben sich die sieben Gorillas in ihren mittlerweile nur noch zwei Käfigen gestern ganz gut vertragen. Doch als Ivo für etwa zwei Stunden ausgesperrt wurde, damit ein Käfig saubergemacht werden konnte, da wollte der Silberrücken anschließend gar nicht wieder zurück ins Innengehege. Er saß am Schieber, guckte hinein, sah die Damen und dachte sich anscheinend: Ich habe lieber hier draußen meine Ruhe. Das Männchen kam erst wieder hinein, als die Pfleger ihn mit Äpfeln und Erdnüssen anlockten und die Weibchen einmal kurz wegsperrten.

Bild.de - 25. Okt. 2005
Affenflüsterin macht „Ivo“ scharf
Silberrücken „Ivo“ (17) ist im Berliner Zoo, um dort für Gorilla-Nachwuchs zu sorgen. Doch obwohl er sechs Mädels zur Auswahl hat, kam’s bisher nicht zum Sex. Experten befürchteten schon, daß „Ivo“ schwul ist. BILD ließ Deutschlands berühmteste Affenexpertin in die Hauptstadt fliegen, um das Sex-Problem in den Griff zu bekommen.
„Gorilla“-Flüsterin Petra Gotzler (48) aus München: Sie verfaßte für ihren letzten Schützling „Porgy“ sogar eine Todesanzeige, trauerte um ihn. Jetzt nahm sie mit Gesten und Grimassen Kontakt zu „Ivo“ auf, führte mit dem Affen ein langes „Beratungsgespräch“ durch die Sicherheitsglasscheibe seines Geheges. Ihr Urteil: „Ivo ist nicht schwul. Zwischen den Affenweibchen findet ein regelrechter Zickenkrieg statt. Zwei Weibchen sind zu alt, zwei sind noch nicht geschlechtsreif. Die gönnen den anderen den Spaß nicht. Diese anderen beiden Weibchen buhlen so stark um seine Gunst, daß er einfach genervt ist!“

Berliner Morgenpost - 26. Okt. 2005
Dicke Luft bei Ivo und seinen Damen
25. Oktober: Gestern wollten die Pfleger die Gorilla-Gruppe in einen einzigen Käfig sperren, aber Effi hatte etwas dagegen: Sie setzte sich in den Durchgang, der die beiden Käfige verbindet. Zusammensperren ausgeschlossen. Heute soll ein neuer Versuch unternommen werden. Die Pfleger hatten den Eindruck, daß die Tiere merklich auf Distanz gingen, so als hätte es in der Nacht Zoff gegeben.


Berliner Morgenpost - 27. Okt 2005
Gorilla Ivo muß feuriger werden

newsclick.de - 26. Okt. 2005
Tierpark Essehof bei Braunschweig
Im Tierpark Essehof warten heimische und exotische Tierarten auf große und kleine Entdecker. Zu bestaunen sind im Tierpark Essehof seit kurzem auch die Luchse aus dem Braunschweiger Zoo. Als neues Zuhause dient nun ein 800 m² großes Gehege, dessen Gestaltung dem natürlichen Lebensraum der Tiere nachempfunden ist.
Wer Tiere selbst füttern möchte, kann dazu spezielles Futter an der Kasse kaufen.


Nordkurier - 22. Okt. 2005
Der Tag beginnt in „Arabien“
Besucher des Ueckermünder Tierparks warten auf die öffentliche Fütterung der Otter, bei der es auch Informationen zum wasserliebenden Tier geben soll. Annegret Krüger, eine gelernte Tierpflegerin, tritt vor die wartende Menge und begrüßt per Headset die Besucher des Parks. Sie spricht nun abwechselnd mit den neugierigen Zuschauern und den beiden Fischottern, denen sie die Nahrung nicht einfach vor die feuchten Nasen stellt.

Spiegel Online - 22. Okt. 2005
Primatenforschung: Schau mir in die Augen, Gorgo
An jedem Werktag um 12 Uhr mittags hat Doreen Schwochow eine Essensverabredung mit Gorgo. Die 24-jährige Biologiestudentin und der gleichaltrige Gorilla sitzen sich eine halbe Stunde lang im Leipziger Zoo gegenüber. Gorgo sucht und verspeist in dieser Zeit eine Banane, die Schwochow an wechselnden Plätzen im Gehege für ihn verstecken lässt. Die angehende Biologin beobachtet unterdessen das Verhalten des Menschenaffen - eine Aufgabe, die ihr als studentischer Hilfskraft am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie übertragen wurde.


Zoo: Künftig acht Euro Eintritt für Erwachsene
Westdeutsche Zeitung - Nordrhein-Westfalen,Germany
Bei Jahreskarten bleibt hingegen alles wie gehabt. Wuppertal. Vier Jahre lang hat sich an den Eintrittspreisen im Zoo nichts geändert.

Märkische Allgemeine - 27. Okt 2005
Fast wie in freier Wildbahn
Im Tierpark Kunsterspring werden Wölfe und Hirsche in großen, naturnahen Gehegen gehalten.  "Die Hirsche können sich in diesem Teil der Anlage frei bewegen", klärt Peter Mancke, Direktor des Tierparks Kunsterspring (Ostprignitz-Ruppin), den verdutzten Besucher auf. Eine Fläche von 7,5 Hektar steht den Paarhufern fast vollständig zur freien Verfügung. Das fünfköpfige Wolfsrudel ist die größte Attraktion in dem Park. Auf etwa 12 000 Quadratmetern können die Raubtiere ihre Hierarchiekämpfe austragen oder sich an einem schattigen Plätzchen zum Schlafen hinlegen.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 27. Okt 2005
Muntere Nashörner laden zum Zoobesuch
Durch ihr bizarres Aussehen genießen die schwergewichtigen Breitmaulnashörner "Natala" und "Limpopo" besonders hohe Sympathiewerte bei den Besuchern im Schweriner Zoo. Die Breitmaulnashörner sind zwar dicke Freunde, aus Altersgründen ist mit Nachwuchs allerdings nicht mehr zu rechnen. Die Wölfe bekommt man jetzt auf der Außenanlage erst richtig zu Gesicht.

H@ll Anzeiger - 27. Okt 2005
Bergzoo ändert mit Ende der Sommerzeit die Öffnungszeiten
Mit der Uhrenumstellung von der Sommerzeit auf die Mitteleuropäische Zeit verändert der Zoo Halle an diesem Wochenende die Öffnungszeiten.




Artikel aus der niederländischen Presse


Dierennieuws – 27. Oktober 2005
Rostkatzen und Halsbandmangaben neu in Blijdorp / Okapigeburt
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200510/nw37318.htm
Im Rotterdamer Zoo leben nun erstmals Rostkatzen in einem niederländischen Zoo. Die beide Tiere kamen aus Frankfurt. Das tragende Weibchen brachte bereits am 12. August in der Quarantäne ihr Jungtier zur Welt.
Ebenfalls neu im Bestand sind Halsbandmangaben, die im Rahmen des EEP aus Barcelona kamen. Bemerkenswert ist auch die Geburt eines Bambuslemuren.
Am 17. Oktober erlebte Rotterdam zudem seine zweite Okapigeburt in diesem Jahr, wie schon im Mai handelt es sich um einen jungen Bullen.

Dierennieuws – 24. Oktober 2005
Gorilla-Soap aus Apeldoorn
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200510/nw37215.htm
Das niederländische Fernsehen wird täglich über die Entwicklung der Apeldoorner Gorillagruppe berichten. Nach dem Tod von Silberrücken Bongo im August ist noch kein neuer Führer gefunden. Verschiedene "Kandidaten" sollen unter anderem vorgestellt werden.

Dierennieuws – 22. Oktober 2005
Zoos dürfen vorsorglich impfen
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200510/nw37215.htm
Die niederländischen Zoos dürfen ihre potentiell gefährdeten Vögel prophylaktisch gegen die Vogelgrippe impfen.

Dierennieuws – 22. Oktober 2005
Letztes Stück "altes Ouwehands" verschwindet
http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200510/nw37151.htm
Mit den Katzengehegen sollen bis Ostern 2006 die letzten veralteten Gehege aus dem Zoo in Rhenen verschwinden. Fischkatze sowie Schnee- und Amurleopard sollen bis dahin größere Gehege erhalten.


Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Thüringer Zoopark Erfurt, 26.10.05
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Am 6. November ab 9 Uhr findet im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a die siebente Fisch- und Wasserpflanzenbörse statt. Gastgeber ist der Verein der Aquarienfreunde 1912 e. V.. Nachdem unsere „Dicke“, das Ammenhaiweibchen, jetzt in einem Aquarium in Prag schwimmt und das viel zu kleine Becken entfernt wurde, steht dem Besucher auch wieder mehr Raum zur Verfügung. So kann man in aller Ruhe die Fischbecken betrachten und sich bei der Börse kostenlosen Rat für die Einrichtung der Heimaquarien holen. Wer etwas erwerben möchte, dem bietet sich ein reichhaltiges Angebot an Nachzuchten vieler Süßwasserfische sowie viele Arten Wasserpflanzen. Unbedingt anzuschauen sind die kleinen Lisztäffchen, die seit kurzer Zeit Nachwuchs haben und meist vom Papa herumgetragen werden. Wer Hai-Eier sehen möchte, muss sich beeilen. Die Kleinen werden demnächst schlüpfen.

Zoo Köln, 26.10.05
Vorbereitungen für Halloween
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr lädt der Kölner Zoo auch in diesem Jahr zu Halloween ein. Wir möchten Ihnen gern das Programm, das die Besucher erwartet, vorstellen und etwas von den Vorbereitungen auf Halloween zeigen. So werden wir Ihnen (und den Erdmännchen) die drei größten Kürbisse (140, 272, 278 kg!) vom diesjährigen Wettbewerb auf Burg Konradsheim vorstellen am: Donnerstag, dem 27. Oktober 2005 um 11.30 Uhr.

Tierpark Chemnitz, 26.10.05
Am Sonntag, 30. Oktober 2005, ist Löwentag
Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr haben Löwenfreunde einen Aktionstag organisiert. Natürlich haben sie sich für den 30. Oktober wieder einiges einfallen lassen, um den Besuch im Tierpark an diesem Tag zu einem Besonderen Erlebnis zu machen. Lassen Sie sich überraschen! Doch eines schon vorweg: Am Stand des Fördervereins „Arche Noah e.V.“, der an der Löwenanlage zu finden ist, werden Souvenirs verkauft. Der Erlös wird für den geplanten Neubau der Löwenanlage verwendet. Highlight im Sortiment wird ein Malik-Fotoband sein. Autor dieses Bildbandes ist Löwenfan, Torsten Schöne. Die Firma myPixx AG stellt dem Förderverein 20 dieser Bücher kostenfrei zur Verfügung, so dass der gesamte Verkaufserlös in den Neubau fließen kann. Sicher eine gute Weihnachtsgeschenk-Idee für Malik-Freunde.

Zoo Osnabrück, 26.10.05
Ich bin Beschützer des Regenwaldes - Filmvorführung mit Filmemachern aus Ecuador -
Am 2. November lädt der Zoo Osnabrück zur deutschen Version des Filmes "Soy defensor de la selva" ein, was übersetzt heißt "Ich bin Beschützer des Regenwaldes". Der Film wurde von Heriberto Gualinga aus Ecuador gedreht, der für seine Dokumentation den bolivianischen ANACONDA-Preis 2005 erhielt. Heriberto Gualinga stammt aus dem Dorf Sarayaku im Regenwald Ecuadors. Dort finanziert der Zoo gemeinsam mit der Stiftung "Pro Kreatur" mittlerweile seit zwei Jahren ein Projekt zum Schutz wildlebender Tapire. Der wertvolle Lebensraum ist durch internationale Konzerne bedroht, die dort nach Öl fördern wollen. Seit mehreren Jahren wehren sich die Indianer gegen die Ölförderung auf ihrem Land. Seit Heriberto Gualinga eine Videokamera hat, ist sie zu seiner ständigen Begleiterin geworden. Sei es das alltägliche Leben im Regenwald oder die Auseinandersetzungen mit Militärs und Ölarbeitern zur Verteidigung ihres Lebensraumes und ihrer Kultur - seine Aufnahmen sind ein leidenschaftliches Statement der Kichwa-Gemeinde Sarayaku gegen die geplante Ölförderung auf ihrem Territorium. Unterstützt und begleitet wird er dabei von den in Ecuador ansässigen Filmemachern Alejandro Santillán und Siegmund Thies. Außerdem reist seine Schwester Patricia Gualinga mit, die schon seit Beginn der Auseinandersetzungen mit den Ölfirmen im Hintergrund arbeitet. Sie ist Sarayaku aufgewachsen und hat danach unter anderem in Quito studiert. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und findet in der Zooschule statt. Treffpunkt ist um 19.00 Uhr an der Zookasse. Der Eintritt ist kostenlos. Nach der Filmvorführung besteht im Affenhaus bei einem Glas Rotwein die Möglichkeit zum Plaudern und
Diskutieren.

Zoo-Verein Wuppertal e.V., 26.10.05
Großes „Pinguinbaden“ bei Bayer - Aktueller Stand der PINGUINALE 2006: 83 verkaufte Pinguine
Mit einer guten Idee und einem besonderen Angebot überraschte die Bayer HealthCare AG, Teilnehmer an der PINGUINALE 2006, nun die übrigen Pinguinisten: für Donnerstag, 27.10.05, 11.00 Uhr hat Bayer zum großen und kostenlosen „Pinguinbaden“ eingeladen! Hinter diesem großzügigen Angebot verbirgt sich die Reinigung der Pinguin-Rohlinge in einem „Aceton-Bad“, die an diesem Tag von Auszubildenden der Bayer HealthCare AG übernommen wird. Die Reinigung der Rohlinge ist notwendig, um die Reste eines Trennmittels, die sich auf dem Rohling befinden, abzuwaschen. Dieses Trennmittel sorgt dafür, dass die Rohlinge nach der Herstellung aus der Form gelöst werden können. Jeder Pinguinist, der einen Pinguin-Rohling bunt bemalen möchte, muss zunächst diesen Reinigungsschritt durchführen, damit später die Farbe auf dem Rohling haftet. Mehrere Pinguinisten haben sich bereits zum großen „Pinguinbaden“ angemeldet, so dass am Donnerstag 25 Pinguin-Rohlinge gereinigt werden können. Das ist die bisher größte Versammlung von Pinguinen vor dem Beginn der PINGUINALE 2006. Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, beim großen „Pinguinbaden“ dabei zu sein. Der Pressetermin findet am Donnerstag, 27.10.05, um 11.00 Uhr auf dem Werksgelände des Bayer-Werkes an der Friedrich-Ebert-Straße, Tor 1, statt. Der aktuelle Stand der PINGUINALE 2006 lautet übrigens: 83 verkaufte Pinguin-Rohlinge bei 67 Pinguinisten. Damit konnten innerhalb eines halben Jahres nach der Vorstellung der PINGUINALE 2006 2/3 der angestrebten 125 Pinguine verkauft werden, für 42 Pinguine müssen noch Sponsoren gefunden werden. Interessenten sollten nun nicht mehr lange warten, denn bis zum 01.04 2006 müssen die Pinguine fertig gestaltet sein. Firmen, Vereine oder Privatpersonen, die noch einen Pinguin-Rohling erwerben möchten, können sich an den Koordinator der PINGUINALE 2006, Herrn Andreas Haeser-Kalthoff, im Zoo Wuppertal (Tel.: 2747-162 oder E-Mail: info@pinguinale2006.de) wenden.

Wilhelma, 26.10.05
Alle Hände voll zu tun …
... hat Gibbonmutter „Domino“ im Schwingaffenhaus der Wilhelma! Gleich zwei Junge kuscheln sich in ihr weiches Fell und fordern ihre Aufmerksamkeit: Das Jungtier vom 3. Dezember letzten Jahres ist ebenso blond wie seine Mutter und unternimmt bereits auf eigene Faust kleine Ausflüge in den künstlichen Astdschungel. Das letztgeborene Junge vom 15. August hingegen, „Dominos“ siebtes Jungtier, ist ebenso schwarz wie Vater „Porgy“. Der kleine Blondschopf heißt „Shantou“, die Nr. 7 ist noch namenlos - bei beiden ist das Geschlecht noch nicht bestimmt, denn Mutter hat sie gut im Griff und lässt niemanden nachgucken. Dass die beiden Jungtiere so kurz hintereinander geboren wurden, ist außergewöhnlich. Aber die erfahrene „Domino“ (sie selbst ist 1983 in der Wilhelma geboren) kommt mit der Situation gut zurecht. Sie meistert auch die sportliche Herausforderung, mit zwei Jungtieren im Pelz durch die Äste zu turnen: Die beiden müssen sich gut festhalten, denn die für Gibbons so typische Fortbewegungsart, das sogenannte „Schwinghangeln“, ist eine rasante Angelegenheit! 1 ½ Jahre lang ist „Domino“ ihre wichtigste Bezugsperson, erst dann werden die Jungen entwöhnt. Sie dürfen dann aber noch in der Familie und somit auch in der Wilhelma bleiben, bis sie mit etwa 7 Jahren geschlechtsreif werden. Vater „Porgy“ (er kam 1996 etwa 20-jährig aus Frankreich) kann sich seiner Vaterschaft sicher sein, denn im Gegensatz zu anderen Primaten leben Gibbons vorwiegend monogam: Im Revier eines Paares darf sich nur der noch nicht geschlechtsreife Nachwuchs aufhalten. Damit der Grenzverlauf klar ist, markieren die stimmgewaltigen Akrobaten ihr Revier morgens und abends mit lautstarken familientypischen Gesängen.

Zoo Duisburg, 26.10.05
Hoher Besuch vor Halloween - Das Spektakel gegen Geister und ‚Untote’ am Kaiserberg beginnt
Pünktlich zur Herbsteszeit ziehen nächtliche Nebelschwaden über Stege und Wege des Kaiserbergs; erst in den frühen Morgenstunden pflegen sich die unheilvollen Luftgebilde langsam aufzulösen - und gerade in den Stunden zwischen Abend und Morgen wollen zartbesaitete Gemüter sie schon wieder ausgemacht haben: Das große Drängeln nämlich ist im Gange - Heerscharen von Geistern, Kobolden, Seelenfängern und ‚Untoten’ formieren ihre Truppen, um in der Nacht vor ‚Allerheiligen’ uns Lebenden das Fürchten zu lehren. Aber auch auf anderer Seite regt sich Widerstand:
Seit Wochen bereits werkeln Handwerkerkolonnen des Zoos an geeigneten Gegenmitteln, das Geistervolk - wenn schon nicht zu vernichten, so doch in Schranken zu halten. Zu einer Generalinspektion aller Beteiligten - ob blutrünstiger Vampir, buckeliger Henkersknecht oder reißfeste Nylonnetze riesiger Fabelspinnen - hat sich hoher Besucher am Kaiserberg angesagt: Durch die Salzwasserfluten des Delphinariums, begleitet von argwöhnischen Flippern, wird der Nöck höchstpersönlich aus dem Hauptbecken des gewaltigen Tierhauses auf die (Trainer-)Bühne springen, um nicht nur Delphinen die Flossen zu schütteln, sondern Rapport entgegenzunehmen, ob die sensible Balance zwischen nächtlichen Halloween-Schockern und erwartungsfroh zu Schockenden zwischen Haupteingang und Freianlagen des Zoos gewährleistet ist. Algengrüne Wasserhaut, bleichgraue Gesichtszüge unter wallender Pflanzenmähne und der sprichwörtlich stechende Blick sind die Kennzeichen des nordischen Meeresgottes ‚Nöck’ (mit lateinischem Namen Neptun), der - irgendwoher von unter Wasser kommend - im Delphinarium des Zoos erwartet wird
(und nach Abziehen der glitschigen Gummihaut seine wahre Identität als zweibeiniges Mitglied der freundlich gesonnenen Tierpflegertruppe preisgeben wird.) am Donnerstag, dem 27. Oktober 2005, um 12.30 Uhr im Delphinarium des Zoos.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 26.10.05
Erstmalig in Hellabrunn: Nachwuchs beim „Kleinen Panda“
Seit 2001 bevölkerten zwei Kleine Pandas unsere schöne Anlage am Schildkrötenhaus. Da der „Kleine Panda“ zu den bedrohten Tierarten gehört, bekamen wir zwar nur 2 Brüder zugeteilt, bis wir im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms 2004 ein weibliches Tier im Austausch erhielten. Zu unserer großen Freude kam am 23. Juni 2005 ein weibliches Jungtier auf die Welt. Da ein Neugeborenes nur ca. 120 g wiegt dauerte es bis jetzt, dass der Nachwuchs die Wurfbox verlassen hat und anfängt, seine Umwelt zu erkunden. Mit ihrer schönen Gesichtszeichnung und dem buschigen, geringelten Schwanz gehören sie mit zu den hübschesten Säugetieren. Ihr Name „Kleiner Panda“ heißt aus dem Nepalesischen übersetzt „Bambusesser“. Der auch Katzenbär genannte Kleinbär wurde schon 48 Jahre (1821) vor seinem Namensvetter, dem „Großen Panda“ entdeckt. Pandas leben in Bambus-, Rhododendron- und Eichenwäldern zwischen 2.000 und 5.000 m Höhe des Himalajas. Da ihre Hauptnahrung, der Bambus, nicht sehr nährstoffreich ist, verbringen sie einen Großteil des Tages dösend im Geäst. Wir danken Bayern Tourismus – Kinderland für die Übernahme der Patenschaft. Vertreter von Bayern Tourismus sind anwesend.

Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, 25.10.05
Tierpark Herberstein wird erstmals Winterschlaf antreten
Erstmals wird der Tierpark über die Wintermonate schließen. Bis 6. November herrscht jedoch Vollbetrieb – Tierpark, Schloss, Gärten und Gironcoli Museum sind täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. In Herberstein hat jede Jahreszeit seinen ganz besonderen Reiz! Der Spaziergang durch den Tierpark im Herbst ist ein einzigartiges Naturschauspiel: Die wunderschönen Farben der herbstlichen Wälder rund um Schloss Herberstein spiegeln den intakten Natur- und Lebensraum wider und bedeuten für den Besucher Erholung pur! Die Tiere sind gerade jetzt besonders aktiv; genießen die letzten warmen Sonnenstrahlen und sind mit den Vorbereitungen auf den Winterschlaf beschäftigt. Die Stinktiere legen sich einen Winterspeck zu, die Präriehunde bauen ihre Winterquartiere aus und die griechische Landschildkröte träumt schon vom nächsten Sommer. Die Varis, die Maskottchen des Tierparks, erfreuen sich an der reichen Ernte des heurigen Sommers. Ihre Lieblingsspeise wird nun beinahe täglich serviert: frische steirische Äpfel, die nur wenige Meter vom Varigehege entfernt im historischen Garten wachsen. An den Winter denken sie nicht, denn ihre Heimat ist die Insel Madagaskar und in ihrem beheizten Affenhaus lässt sie der nahende Winter völlig kalt! Die rund 600 Tiere des Tierparks Herberstein sind noch bis einschließlich 6. November täglich bei ihren Wintervorbereitungen zu sehen.

Zoo Dortmund, 25.10.05
Halloween-Führungen im Dortmunder Zoo: Unterwegs zu den Geistern der Nacht
In der Nacht der Nächte der Geister- und Gruselfans, der Halloween-Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, lädt der Zoo Dortmund zu drei Führungen zu den wahren „Geistern der Nacht“ ein: um 20 Uhr für Kinder von 6 bis 12 Jahren und deren Eltern, um 21.30 Uhr für Menschen ab 12 Jahren und um 23 Uhr für Erwachsene. Zu sehen sind die nachtaktiven Tiere des Zoos, vor allem Eulen und Kleinkatzen. Dazu werden mystische Geschichten mit und über Tiere erzählt und themenbezogene Musikdarbietungen vom Institut für musikalische Bildung umrahmen das Programm. Zum krönenden Abschluss der Führungen gibt es einen Geisterstunden-Snack im Raubtierhaus. Die Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich. Voranmeldungen nimmt die Zoo-Info, Telefon (0231) 50 28628, täglich von 9 bis 12 Uhr entgegen. Die Karten kosten zehn Euro pro Person; Ermäßigungen können an diesem Tage nicht gewährt werden. Jahreskarten haben keine Gültigkeit. Im Preis enthalten sind der Eintritt in den Zoo, die Führung und der kleine Imbiss.
Um Vorberichterstattung wird gebeten. Die Erdmännchen im Zoo erleben Halloween schon etwas früher. Für ein spannendes Halloween-Foto werden die Erdmännchen einen „Halloween-Kürbiss“ „bearbeiten“. Hierzu laden wir ein zum Fototermin am Mittwoch, 26. Oktober, 11.30 Uhr. Die Erdmännchen sind im süd-westlichen Teil des Zoos, im und am Giraffenhaus zu finden. Über Ihr Kommen freuen wir uns

Wisentgehege Springe, 25.10.05
Verkehrsregelung
Am 29. und 30. Oktober wird im Wisentgehege Springe das Hubertusfest gefeiert. Um die An- und Abreise mit dem Pkw zu erleichtern, wird wie in den vergangenen Jahren eine Einbahnstraße eingerichtet. Die Kreisstraße 213, vor dem Wisentgehege, ist dann nur von der Abzweigung Wisentgehege in Richtung Alvesrode befahrbar. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr werden mit Streckenposten die anreisenden Besucher in freie Parkplätze einweisen. Die Besucher werden dringend gebeten, den Anweisungen der Streckenposten Folge zu leisten. Zusätzlich zum Hauptparkplatz stehen die Behelfsparkplätze zur Verfügung. In unmittelbarer Nähe zum Haupteingang werden Behindertenparkplätze ausgewiesen. Neben dem bekannten Haupteingang hat das Wisentgehege, wie beim Hubertusfest inzwischen üblich, zwei weitere Kassen eingerichtet. Eine befindet sich unterhalb des Haupteinganges gegenüber dem Forsthauses Eispfad. Die zweite Nebenkasse ist oberhalb des Haupteinganges in der Nähe des Falkenhofes. Für Besucher, die das Auto in der Garage lassen oder außerhalb parken wollen, ist ein Buspendelverkehr eingerichtet. Die Busse fahren ab 9.30 Uhr (Springe ZOB) im 30- bzw. 60- Minutenrhythmus, angelehnt an die Zugankunft aus Richtung Hannover. Der letzte Pendelbus vom Wisentgehege startet am Samstag um ca. 18.00 Uhr und am Sonntag um ca. 19.40 Uhr. An folgenden Stellen sind Haltestellen eingerichtet. Springe ZOB, Springe Fünfhausenstraße, Springe a. d. Burghof, Springe Schulzentrum Süd, Völksen Bahnhof Parkplatz Südseite, Alvesrode und Wisentgehege. Die benannten Stellen sind mit P+R-Schildern gekennzeichnet. Fahrpläne hängen aus.

Zoo Leipzig, 24.10.05
Gedenkfeier für Prof. Dr. Karl-Max-Schneider - Todestag des ehemaligen Zoodirektors jährt sich zum 50. Mal
Der Todestag des ehemaligen Leipziger Zoodirektors Prof. Dr. Karl Max Schneider jährt sich am 26. Oktober 2005 zum 50. Mal. Dies ist für uns Anlass, an seine Leistungen und an sein Vermächtnis zu erinnern mit einer Gedenkfeier am Mittwoch, den 26. Oktober 2005 um 11.00 Uhr in der Hacienda Las Casas, Zoo Leipzig im Beisein des Beigeordneten für Kultur der Stadt Leipzig, Herrn Dr. Georg Girardet. Dazu möchten wir Sie recht herzlich einladen. Das Programm erhalten Sie beigefügt. Für Prof. Dr. Karl Max Schneider war schon zu seiner Zeit der Naturschutz das „…edelste Ziel eines Zoologischen Gartens“, er bemühte sich um die Zucht der ihm anvertrauten Tiere und machte sich besonders mit dem zahlreichen Löwen- und Fleckenhyänennachwuchs einen Namen. Auch er verfolgte einen selbst auferlegten Bildungsauftrag, in dem er auf vielfältige Weise Wissen über Natur und Tiere an Zoobesucher und Leser vermittelte. Indem er den Freundschaftsvertrag zwischen der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig und dem Zoo initiierte, legte er den Grundstein für die wissenschaftliche Arbeit, die heute im Rahmen dieser Kooperation geleistet wird. Er selbst ging tierpsychologischen Fragen auf den Grund und richtete eine entsprechende Forschungsstelle ein, wandte sich der Gedächtnisleistung von Makaken zu, verfasste ein wissenschaftliches Tagebuch in 20 Bänden und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Artikel. Kurz – er verfolgte schon damals einige Ziele der erst 1993 verfassten Welt-Zoo und Aquariumsnaturschutzstrategie: Artenschutz, Bildung, Wissenschaft. Damit nahm er nicht nur eine Vorreiterrolle in der Zoowelt ein, sondern er war auch eine hochgeschätzte Persönlichkeit der Stadt Leipzig, an die wir im Rahmen der Gedenkfeier erinnern möchten.

>>Mehr zum Leben von Prof. Karl Max Schneider finden Sie auf der gemeinsamen Webseite von Zoo-AG Bielefeld und Museum Lichtenstein


Tierpark Ueckermünde, 24.10.05
Ankündigung eines Vortrages der Kreisjägerschaft Uecker-Randow
Naturschutzakademie im Tierpark Ueckermünde: Dr. Ralf Kätzel spricht über den Gesundheitszustand unserer Wälder
26.10.2005 um 19 Uhr im Tierparksaal des Haus des Gastes (TierparkeingangI) Verschiedene Vereine und Institutionen aus der Uecker-Randow-Region organisieren öffentliche Vorträge zu Umwelt-Themen. Der erste Vortrag in dieser Reihe wird von der Kreisjägerschaft im Uecker-Randow-Kreis organisiert und auch vom Vorsitzenden der Kreisjägerschaft, Eberhard Behrendt, moderiert. Dr. Ralf Kätzel referiert über den Gesundheitszustand der Wälder: Entwicklung - Gefährdung - Überwachung. Stehen Bäume unter Stress? Wer oder was verursacht Stress bei Bäumen? Welches sind die Ursachen für das "Eichensterben"? Wie werden sich die Wälder in Deutschland weiterentwickeln? Dr. Kätzel wendet sich an ein breites Publikum. Forstleute sind also genauso eingeladen wie Naturschützer, Jäger, Landwirte, Lehrer und interessierte Naturliebhaber. Zur Person: Dr. habil. Ralf Kätzel ist Privatdozent und arbeitet in der Landesforstanstalt Eberswalde, Abteilung Waldökologie. Vorankündigung: Den nächsten Vortrag organisiert der Förderverein für Naturschutzarbeit im Uecker-Randow-Kreis in Zusammenarbeit mit dem Landesfachausschuss Fledermausschutz im NABU: 25.11.2005, 19 Uhr im Tierparksaal, Haus des Gastes Jens Berg (Greifswald): Fledermäuse auf dem Vormarsch.

Wildpark Lüneburger Heide, 23.10.05
Mein größter Wunsch ist einmal einen Wolf zu streicheln
Diesen Wunsch konnte der Wildpark Lüneburger Heide und die Wunschinsel e.V. dem schwerkranken Manuel erfüllen. Der Verein für schwerkranke Kinder “Wunschinsel e.V.“ aus Bad Wurzbach-Dietmanns ist kein Weg zu weit um Träume von schwerkranken Kindern wahr werden zu lassen. In enger Zusammenarbeit mit der Uni Klinik Ulm kümmert sich der erste Vorsitzende Ralf Becker, seine Frau Julia und viele ehrenamtliche Mitarbeiter um die Kinder. Wöchentliche Besuche in den Kliniken, Ausflüge, kostenlose Reiterferien auf dem Ferienhof und den Kindern ihren größten Wunsch zu erfüllen, liegt dem Verein besonders am Herzen. Einer ihrer Schützlinge ist der elfjährige Manuel Howorka aus Memmingen. Vor genau einem Jahr wird bei ihm Lymphdrüsenkrebs im Endstation festgestellt. Einen langen Leidensweg mit Chemo-Therapie und Klinikaufenthalt muss der kleine, tapfere Patient über sich ergehen lassen. Julia und Ralf Becker begleiten ihn in dieser Zeit. Mit Lachvisiten und Klinikclowns bringen sie nicht nur Manuel zum Lachen. Aber auch Gespräche mit den Kindern sind von großer Wichtigkeit, dabei stellt sich auch die Frage nach dem Herzenswunsch. Ohne lange zu überlegen, äussert Manuel seinen Wunsch: „ Ich möchte einmal im Leben einen richtigen Wolf streicheln und ihm ganz tief in die Augen sehen“. Der Verein setzt sich umgehend mit dem Wildpark Lüneburger Heide in Verbindung. Durch die Chemo-Therapie sind die Abwehkräfte so geschwächt das Manuel noch einige Wochen in der Klinik bleiben muss, er kann es kaum erwarten zu seinen Wölfen zu kommen. Nach fünf Wochen die erlösende Nachricht, der Krebs hat sich zurückgebildet und die Reise kann beginnen. Mit seiner Mutter Dagmar Schöll (43) und dem Ehepaar Becker geht es auf die über 800 Kilometer lange Fahrt in den Wildpark. Die Falknerin und Betreuerin der Wölfe Tanja Askani (43), erwartet den kleinen Besucher schon und nach einem heißen Kakao geht es zu den lang ersehnten Wölfen. Manuel strahlt über das ganze Gesicht und ist überglücklich als er die fünf europäischen Grauwölfe durch den Zaun füttern und streicheln darf. Selbst der stark einsetzende Regen kann seine Freude nicht trüben als er den Rudelführer Daylight ganz tief in die Augen schauen kann. Sein Herzenswunsch ist in Erfüllung gegangen und zufrieden fährt Manuel wieder nach Hause um seinen Freunden von seinen Erlebnis zu erzählen.

Wilhelma, 21.10.05
Größte Blume der Welt in Stuttgart - Schön und so vergänglich.
Über zweieinhalb Wochen hat sie uns warten lassen. In dieser Zeit schoss sie in den Himmel und übertraf den bestehenden Weltrekord der größten Blume der Welt um insgesamt 18 Zentimeter. Dann als sich die Gärtner schon fragten, ob sie wohl überhaupt noch aufgehen wolle, öffnete sich die Blüte in der Stille der Nacht zum Donnerstag. Im Laufe des gestrigen Tages vollzog sich dann vor den leuchtenden Augen der Besucher in einmaliges Naturschauspiel. Bis zum Mittag spreizte sich das innen schwarzrot bis dunkellila gefärbte Hochblatt immer weiter vom Kolben ab, bis es schließlich horizontal abstand. Der Geruch hielt sich zum Erstaunen aller in erträglichen Grenzen. Vom Nachmittag an zeigten sich ersten Anzeichen, dass das Hochblatt sich langsam wieder zurückbewegte. Heute ist das Blatt wieder teilweise am Kolben angelegt, lässt aber noch Einflugöffnungen für die Insekten frei. Doch die Blütenöffnung neigt sich dem Ende zu.

Vogelpark Herborn, 21.10.05
Vogelpark Herborn ist natürlich weiterhin geöffnet - Tiergartenbiologen und Zootierärzte halten Geflügelpest-Hysterie für nicht angesagt
Auch der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf ist von der aktuellen Geflügelpest-schutzverordnung betroffen. Derzeit werden gemäß dieser Verordnung die betroffenen etwa 30 Entenvögel mit Hilfe von Fanggattern von den Teichanlagen des Parks gefangen, um den unmittelbaren Kontakt zu den wildlebenden Enten auszuschließen, und – in Abstimmung mit der Veterinärbehörde -in eine Großvoliere gesetzt. Auch die Hühnervögel des Streichel-geheges werden ab morgen – bis zum Ablauf der Verordnung am 15. Dezember - auf ihren Auslauf verzichten müssen und aufgestallt. Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades mitteilt ist der Vogelpark dennoch „selbstverständlich“ bis wenigstens einschließlich 6. November geöffnet. Rades: „Auch wenn das Wassergeflügel nunmehr nicht mehr auf unseren Teichen beobachtet werden kann, sind die übrigen 90 % unseres Tierbestandes – inklusive der Hühner, die in ihren Stallboxen auch weiterhin besucht werden können – nach wie vor von großen und kleinen Parkbesuchern zu beobachten.“ „Und dies vollkommen gefahrlos!“, wie der Biologe betont. „Denn erstens gehören Papageien, Eulen, Störche und Kraniche nicht zu den betroffenen Vogelordnungen, und zweitens unterliegt unser gesamter Tierbestand, wie der aller zeitgemäß geführter Tiergärten – einer intensiven tiermedizinischen Kontrolle.“ Dies gelte natürlich erst recht für die vom Erreger H5 N1 betroffenen Arten in Übereinstimmung mit der Geflügelpestschutzverordnung. Zudem bestehe zum Herborner Veterinäramt ein guter und fruchtbarer Kontakt.

Tierpark Chemnitz, 21.10.05
Tierpark auch von Eilverordnung zur Vogelgrippe betroffen – einige Vogelgruppen momentan nicht zu sehen
Die gefürchtete Vogelgrippe kommt Mitteleuropa immer näher, und die Konsequenzen werden nun auch für Sachsen spürbar. In einer Eilverordnung wurden bundesweit Vorsorgmaßnahmen gegen das Einschleppen der Erkrankung erlassen. Sie besagt, dass bestimmte Vogelgruppen keinen Kontakt zu Zugvögel haben dürfen, was bedeutet, dass diese in Gehegen untergebracht werden müssen, in die weder ein Wildvogel noch dessen Exkremente hineingelangen dürfen. Betroffen sind im Chemnitzer Tierpark Fasane, Hühner und Pfaue (etwa 50 Tiere in 10 Arten), Enten und Gänse (etwa 45 Tiere in 10 Arten) sowie Laufvögel (drei Nandus und zwei Emus). Der Tierpark hat Auflagen zur Umsetzung der Verordnung erhalten. So müssen die Volieren in der Fasanerie mit Planen überspannt und der oben genannte Tierbestand regelmäßig klinisch untersucht werden. Gestern wurde nun begonnen, die freilaufenden bzw. unter freiem Himmel lebenden Tiere einzufangen. So wurde der Ententeich komplett abgelassen und die Tiere in andere Gehege umgesetzt. Da es nicht möglich ist, die großflächigen Anlagen der Laufvögel zu überdachen, wurde beantragt, dass diese Tiere mit einer Ausnahmegenehmigung vorerst in ihren Gehegen bleiben können. Dabei stehen sie unter ständiger intensiver veterinärmedizinischer Kontrolle. Leider sind durch diese Vorsorgemaßnahmen einige Vogelarten momentan nicht zu sehen. Der Tierpark bittet um das Verständnis der Besucher und hofft, dass dennoch weiterhin viele Menschen den Weg in den herbstlichen Park finden werden.

Zoo Leipzig, 21.10.05
Maßnahmenkatalog steht fest - Zoo Leipzig setzt Eilverordnung um
Der Leipziger Zoo hat zusammen mit dem Amtstierarzt entsprechend der Eilverordnung einen Maßnahmenplan erarbeitet. In diesem ist festgelegt worden, welche Vorsorgemaßnahmen getroffen werden und wie die Geflügelpestschutzverordnung im Zoo umgesetzt wird. Im Konkreten wurden folgende Maßnahmen vorgenommen: Stallfütterung der Haushühner und gesicherte Abdeckung der Volieren nach oben gegen Einträge; Unterbringung der Perlhühner, Strauße, Emu und Pfauen in geschlossenen Räumen. Bei den Enten und Gänsen der Teichanlage ist eine tierschutzkonforme Unterbringung in Innenstallungen nicht möglich, so daß eine entsprechende Ausnahmegenehmigung unter Einhaltung von Auflagen beim zuständigen Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt erreicht wurde. Die oben genannten Tiere sind demnach für die Besucher bis auf weiteres nicht zu sehen. Der Zoo Leipzig hat damit alle der Eilverordnung zugrunde liegenden Maßnehmen umgehend entsprochen.

Tierpark Ueckermünde, 21.10.05
Tierpark Ueckermünde reagiert auf Vogelgrippe
wir möchten Ihnen mitteilen, daß der Tierpark Ueckermünde alle erforderlichen Maßnahmen zur Abwehr der sogenannten Vogelgrippe umgesetzt hat. Fast der gesamte Vogelbestand wurde in den Winterquartieren eingestallt. Alle anderen Vogelar