 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 287 vom 13. Oktober 2005 | | Liebe Leser, beginnen wir heute mal zur Abwechlung mit einem Fernseh-Lob: In "Abenteuer Wissen" (ZDF) beobachtete Wolf von Lojewski gestern Abend Theo Pagel und Thomas Ziegler (beide Zoo Köln) bei ihrer Forschung im vietnamesischen Phong Nha Ke Bang und zeigte u. a. Bilder von Hatinh-Languren und dem nach der Sendung benannten Gekko scientiadventura. Nachgestellte Szenen illustrierten die Entdeckung einer namentlich nicht genannten Grubenotter-Art (vermutlich Triceratolepidophis sieversorum, nachzulesen in den ZGAP Mitteilungen 2-2002). Die Verzögerung zwischen Entdeckung/Dreh und Ausstrahlung ist auch darauf zurückzuführen, daß der Gecko zuerst in einer wissenschaflichen Fachzeitschrift beschrieben werden mußte, bevor man ihn unter diesem Namen der Öffentlichkeit vorstellen konnte. Einziger Kritikpunkt: Trotz der langen Vorlaufzeit hat das ZDF die Themen so kurzfristig angekündigt, daß wir die Sendung nicht mehr in unseren TV-Tipps berücksichtigen konnten. Eine Wiederholung scheint es nicht zu geben. Keine Nachrichtensendung diese Woche ohne Vogelgrippe-Meldung. Richtig schlecht wird mir aber, hinter der Schlagzeile "Vogelgrippe erreicht Europa - Pandemie erwartet" zu erfahren, daß zu diesem Zeitpunkt lediglich in verendeten Tieren im fernen Rumänien ein Antikörper nachgewiesen wurde, also weder Erkrankung noch der gefährliche Sub-Typ des Virus. So etwas ist Panikmache. Möge mich ein (Tier-)Arzt korrigieren, aber nach dem, was ich den seriöseren Berichterstattungen entnehme, liegt die eigentliche Gefahr doch darin, daß sich ein Mensch gleichzeitig mit Vogel- und Echter Grippe infiziert und dabei ein neuer, gefährlicher Virus entstehen könnte. Das Risiko müßte demnach durch eine Impfung der Bevölkerung gegen Grippe und der Federvieh-Bestände gegen Vogelgrippe deutlich zu reduzieren sein. Ersteres scheitert an schon jetzt mangelndem Impfstoff, zweiteres an Gesetzen, die EU-weit noch immer aus rein export-wirtschaftlichen Gründen das Impfen verbieten. Erinnern wir uns, als 2003 die Vogelgrippe (seinerzeit unter "Geflügelpest firmierend) aus den Niederlanden kam und die Anordnung der Tötung von Zootieren im Raum stand: In letzter Minute wurden damals Ausnahmegenehmigungen für Zootiere erteilt und der politische Wille bekundet, künftig Impfungen zuzulassen. Doch hier ist offenbar wenig geschehen, obwohl das damalige Haupt-Argument, geimpfte Tiere ließen sich von infizierten nicht unterscheiden, durch neue Methoden hinfällig geworden ist. (Die zur Zeit in vielen Zoos zu bewundernden Holzverschläge oder Partyzelte über den Futterstellen der Vogelwiesen bzw. Fütterung den Innenanlagen sollen laut Behörden-Auflage den Kontakt mit Zugvögeln verhindern, bewirken bisher aber vor allem ein Ausbleiben der herbstlichen Invasion von - einheimischen - Stockenten auf den Zooteichen. Auch ein schöner Erfolg.) Vorbeugende Impf-Aktionen wären zudem sicherlich wesentlich billiger und effektiver als alle ad-hoc-Importverbote und Vernichtungsaktionen. Ganz abgesehen von der verheerenden Öffentlichkeitswirkung - und von Millionen unnötig getöteter Tiere. Übrigens: In Brasilien und Rußland ist gerade mal wieder die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Analog zur Panik von vor vier Jahren, als sogar englische Fußballfans bei der Einreise unter Quarantäne gestellt werden sollten, müßten doch eigentlich jetzt auch wieder alle Fleisch-Importe aus diesen Ländern gestoppt und Einreisende nach Wurstbroten gefilzt werden? Immer eine Frage der öffentlichen Wahrnehmung... 18:45 Dirk Petzold Blausbecken, 13.10.2021 Tiger & Co. als Soldaten? Jahrzehntelang hat man sich eine bessere Zusammenarbeit zwischen Zoos und Forschung gewünscht. Mindestens ebenso lange suchen Zoos nach Finanzierungsmöglichkeiten, v.a. seitdem im Jahr 2008 per Gesetz jegliche Unterstützung durch Kommunen und Länder für zoologische Einrichtung gestrichen wurde. Die neue Kooperation zwischen dem "SuperZoo Blausbecken" und dem Militärforschungszentrum ACfD (Animal Comrades for Defence) ruft jedoch vielfach Empörung hervor. ACfD pachtet das Erweiterungsgelände des Zoos und führt Versuche nicht nur mit eigenen, sondern auch mit Zootieren durch. "Wegweisendes Sponsoring" sagen die einen, "Missbrauch der tierischen Schutzbefohlenen" die anderen. Und wir dachten, Kriegsdelphine seien endlich Vergangenheit... (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Bocholter-Borkener Volksblatt - 8. Okt. 2005 Allwetterzoo Münster zum Lieblingszoo gewählt Tolle Auszeichnung für den Allwetterzoo in Münster: Die Leser der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" wählten ihn zum Lieblingszoo im deutschsprachigen Raum. Wie die Sprecherin der Einrichtung am Freitag sagte, landete der Münsteraner Zoo damit zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren auf dem Spitzenplatz. Die Auszeichnung wird seit 2003 jährlich vergeben. Nach Angaben des Zoos lobten die Leser der Zeitschrift vor allem die naturnahen und tiergerechten Gehege. Auch die kinderfreundliche Aufmachung des Tierparks und das Informationsangebot wurden positiv bewertet. Am Dienstag soll dem Zoo-Team eine Urkunde der Zeitschrift überreicht werden. Berliner Morgenpost - 10. Okt. 2005 Hühner müssen in den Stall Berlin/Potsdam - Nach den ersten Vogelgrippe-Fällen in Rumänien und der Türkei warnen Berliner und Brandenburger Behörden vor Panikmache. "Es gibt keine akute Bedrohung für Berlin und Brandenburg", sagte gestern die Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung, Roswitha Steinbrenner. Die Gefahr sei gering, weil über beide Bundesländer keine Zugrouten mit Rast- oder Nistplätzen von Vögeln aus den betroffenen Regionen führten. Zudem gebe es schon seit dem Sommer verschärfte Kontrollen am Flughafen Tegel, um illegale Tierimporte aus Asien zu verhindern. "Das Problem sind nicht die gewerblichen Geflügelhalter sondern die privaten", sagte Brandenburgs Ministeriumssprecher Schade. Viele der kleinen Halter hätten bis heute nicht gemeldet, wie viele Tiere sie haben. "Wir müssen im Ernstfall aber wissen, wo es überall Geflügel gibt", erläuterte Schade. Auf mögliche Probennahmen müssen sich auch die wildlebenden Stockenten und Graureiher im Berliner Zoo einstellen. "Darüber hat uns das zuständige Veterinäramt informiert", sagt Zoo-Tierarzt André Schüle. Allerdings sei eine Infektionsgefahr gering, versichert er: "Die Tiere sind nicht auf dem Zug, sie verbringen das ganze Jahr bei uns." Berliner Zeitung - 11. Okt. 2005 Wall schenkt dem Zoo Werbeflächen Berlin. Der Zoologische Garten wird künftig in der Stadt verstärkt werben - auf Flächen der Wall AG. Das Unternehmen schloss gestern einen Vertrag mit dem Zoo ab. Wall stellt bis Ende nächsten Jahres kostenlos Werbeflächen zur Verfügung, für die der Zoo sonst 250 000 Euro bezahlen müsste. Auch Sponsoren des Zoo können auf den Flächen werben. Spätestens im Frühjahr soll die erste Kampagne beginnen, sagte der kaufmännische Zoo-Direktor Gerald Uhlich. In erster Linie gehe es darum, verstärkt für den Kauf von Jahreskarten zu werben. Berliner Kurier - 11. Okt. 2005 Wall & Zoo: Ein starkes Team Berlin. Da hat sich der Zoo einen dicken Fisch an Land gezogen! Werbe-König Hans Wall unterstützt den artenreichsten Tiergarten der Welt, lässt ihn und dessen Sponsoren umsonst auf seinen Plakatwänden überall in der Stadt werben. 250 000 Euro ist die kostenlose Wall-Werbung wert. Im Gegenzug gibt es für Wall vom Zoo u. a. Eintrittskarten. Naumburger Tageblatt - 7. Okt. 2005 Wally und Aki: Zwei neue Affen im Magdeburger Zoo Zwei neue Affen, Wally und Aki, haben im Magdeburger Zoo ein neues Zuhause gefunden. Am Freitag wurden die beiden weiblichen Tiere mit ihrem plüschigen, schwarz-weißen Fell, den großen Knopfaugen und dem langen Schwanz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die beiden so genannten Varis gehören der Gattung der Lemuren an, die in ihrer Heimat Madagaskar vom Aussterben bedroht ist. NÖN Online - 11. Okt. 2005 Stürmen Gänse den Safaripark? Gänserndorf. Der Safaripark ist tot, es lebe der Gänsepark, könnte es schon bald heißen. Zumindest wenn es nach dem Willen von SPÖ-Bürgermeister Johann Karl geht. Er lässt mit einer neuen Idee aufhorchen: Das Gelände würde sich für eine Gänsezucht bestens anbieten. Auch pannonisches Steppenwild, Schafe, Ziegen und Rotwild könnte man ansiedeln. Und alles professionell vermarkten - mit einem sanften Tourismus, einem Streichelzoo und einer Gastronomie. Die Gebrüder Wild aus Deutsch Wagram - Besitzer der Grill-Ranch - wollen das Gelände pachten. Bevor der Erlebnispark aber in Szene gesetzt werden kann, gilt es vorher noch andere Probleme zu lösen. Denn: Noch immer leben 14 Löwen und über 80 Affen auf dem verwaisten Safaripark-Gelände. Für die Erhaltung der beiden Affenhäuser werden 40.000 bis 50.000 Euro pro Monat gebraucht. Baxter steuert monatlich 19.000 Euro an Unterhaltskosten bis zum Jahr 2012 bei, heißt es seitens des Vereins. Ein Problem bereiten auch die Löwen. Ein Versuch, sie nach Kenia in ein Gehege zu bringen, scheiterte an den dort zuständigen Behörden. Gute Plätze sind kaum bis überhaupt nicht zu finden, weiß Josef Pfabigan von den Vier Pfoten über den Ernst der Lage Bescheid. Wiener Zeitung - 8. Okt. 2005 Bund förderte Herberstein Der Tier- und Naturpark Herberstein hat nicht nur vom Land Steiermark beträchtliche Förderungen bekommen. Auch der Bund bedachte die touristische Einrichtung mit Subventionen. Vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium gab es 2002 einen ERP-Kredit in der Höhe von 700.000 Euro für die Modernisierung und Erweiterung des Tierparks. Das Landwirtschaftsministerium gewährte von 2000 bis 2005 rund 45.000 Euro Förderungen aus dem Titel Tierprämien und Umweltprogramm Öpul. Unter dem Titel der artgerechten Unterbringung von Wildtieren und der Umsetzung der Vorgaben der "Worlds Zoo Conservation Strategie" wurden 2000 bis 2004 rund 85.000 Euro ausbezahlt. Routinemäßig erfolgte Kontrollen hätten keine Hinweise auf eine missbräuchliche Verwendung der Fördermittel ergeben. Von Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer gab es zwei Förderungen: Eine Subvention in Höhe von 12.000 Euro im Jänner 2004 und ein Betrag vom Bundesdenkmalamt in Höhe von ebenfalls 12.000 Euro vom April 2005, beides für die Restaurierung der Wandmalereien in der Katharinenkapelle. NEWS-Networld - 7. Okt. 2005 Causa Herberstein: Bundesförderungen für den Tierpark wurden teilweise offen gelegt Der Tier- und Naturpark Herberstein hat nicht nur vom Land Steiermark beträchtliche Förderungen bekommen. Auch der Bund bedachte die touristische Einrichtung in der Oststeiermark mit Subventionen. Wie aus parlamentarischen Anfragebeantwortungen hervorgeht, gab es Zuwendungen von Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Bildungsministerium, wobei allerdings keine nicht ordnungsgemäße Verwendung festgestellt worden sei. Wie es in der Beantwortung des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums heißt, wurde 2002 ein ERP-Kredit in der Höhe von 700.000 Euro für die Modernisierung und Erweiterung des Tierparks gewährt. Die Investitionen wurden für Wasserzisternen, ein Wirtschaftsgebäude, Anlagen für diverse Tierarten sowie Umbau und Neugestaltung des Gastgartens einer Schenke verwendet. Die Antworten auf Anfragen an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Finanzminister Karl-Heinz Grasser stehen noch aus. P.T. Verlag - 12. Okt 2005 Bielefelder Zoo empfängt Tierfreunde rund um die Uhr ohne Eintritt Bei den kleinen Bielefeldern heißt er Ollerdissen. Er gehört für sie zu ihrer Stadt wie die Sparrenburg und der Oetker-Pudding. 2004 wurde der Bielefelder Zoo von der Umweltschutzorganisation Greenpeace zu den besten seiner Art gewählt. 464 Tiere standen bei der Inventur auf der Futterliste. Alle sind sie in Zoos zur Welt gekommen und betrachten ihr Gehege als ihr Zuhause, erklärt Tierparkleiter Volker Brekenkamp. Die eigenständige Zoo-Schule Grünfuchs ist häufig ausgebucht. Kindergeburtstage in Olderdissen das sind zum Beispiel Tierpark-Safaris mit Schatzsuche. Volker Brekenkamp: Der Olderdissen-Rundgang bei Dunkelheit ist eine Attraktion. Auf leisen Sohlen und ausgerüstet mit Taschenlampen können die Kinder beobachten, welche Tiere wie und wo schlafen. Und natürlich auch, welche nachts erst richtig munter werden. Für ältere Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auf eigene Faust durch die Wiesen und Wälder Olderdissens spazieren können, bietet die Zoo-Schule einen virtuellen Rundgang mit interessanten Begleitinformationen an. Besondere Erfolge kann der Bielefelder Tierpark bei der Aufzucht seltener und vom Aussterben bedrohter Arten wie Wisent, Wolf, Luchs, Wildkatze oder Kolkrabe aufweisen. Merkur Online -10. Okt. 2005 "Der Täter hatte sich entschieden zu töten" Nach seiner schweren Schussverletzung ist Nürnbergs Tiergartendirektor Dag Encke auf dem Weg der Besserung. Neumarkt Online - 7. Okt. 2005 Tiergarten-Direktor wollte Frau retten! Der Nürnberger Tiergartendirektor Dr. Dag Encke wollte offenbar die Frau retten, die am Donnerstag in Nürnberg von ihrem Ex-Mann getötet wurde. Planung und Bau Westdeutsche Zeitung - 10. Okt. 2005 Große Hitze und tonnenschwere Liebesakte Das Nashorn-Paar blickt im Krefelder Zoo Elternfreuden entgegen Nane erwartet Nachwuchs. Im März soll endlich ein Jungtier übers Gelände flitzen. "Den Geburtstermin können wir allerdings nicht ganz genau bestimmen das ist bei Spitzmaulnashörnern eben nicht so einfach", erklärt Dr. Martin Straube (32), Zoo-Tierarzt. Das seltene Nashornglück bedeutet aber auch mächtig Stress. Und zwar für die Zookräfte. Die Frei-Anlage und auch das Großtierhaus sind derzeit alles andere als familienfreundlich. Der Umbau hat bereits begonnen. "Die Gräben innen und außen werden zugeschüttet", berichtet der Tier-Mediziner, der sich ohnehin Sorgen um die hygienischen Bedingungen macht: Noch wird das Abwasser aus dem Seelöwen-Becken und von den Pinguin-Felsen in den Graben vor dem Elefanten- und Nashorn-Gehege geleitet. Dort versickert es. So wollte der Zoo einst Geld sparen. Durch das Zuschütten der Gräben gewinnt der Zoo nun Land, entlang der Gehege werden neue Stahlstreben aufgerichtet. Da Spitzmaulnashörner überaus sensibel sind, müssen solche Arbeiten in aller Stille von statten gehen. Völlig ungestört und unbeobachtet soll derweil das Weibchen des Mähnenwolf-Paares gebären, das in den nächsten Tagen, vielleicht auch Wochen Nachwuchs zur Welt bringt. Die Wölfe haben daher ihr Gehege im Tierpark verlassen und sind auf den Hausenhof in Linn gezogen. Uetersener Nachrichten - 9. Okt. 2005 Neues Zuhause für die Spechte Feierliche Einweihung mit Baron Münchhausen.Der Wildpark Eekholt, Naturerlebnisstätte, Regionales Pädagogisches Umweltzentrum, in Großenaspe bei Bad Segeberg, ist um eine große Attraktion reicher geworden - um eine Schwarzspechtanlage mit einer Voliere von 80 Quadratmeter Größe und drei Meter Höhe. Es wurde wegen der Haltbarkeit und Sicherheit eine Ganzmetallvoliere gewählt, die mit vielen morschen Baumstämmen, grünen Kiefern und Fichten bepflanzt wurde. Das stetige Klopfen und Hämmern läßt bereits eine rege Aktivität der Vögel erkennen. Märkische Allgemeine - 10. Okt. 2005 Verein plant Brücke für den Wildpark Potsdam. Der seit Ende der 1950er Jahre von Gleisanlagen zerschnittene Wildpark soll mit einer Brücke für Fußgänger, Radler und sogar Wildtiere neu verbunden werden. Diese Forderung wird im kommenden Jahr im Mittelpunkt der politischen Arbeit des Vereins Wildpark stehen. Derzeit könne man allerdings noch nicht sagen, wo die Brücke sinnvoll platziert werden sollte. Auch ist die Kostenfrage noch offen. Sicher ist nur: "Wir brauchen viele Partner." Ende Oktober beginnen am Sanssouci-Tor die Bauarbeiten für zwei Sockel, auf die bis Jahresende die 1845 von Christian Daniel Rauch geschaffenen Bronzehirsche aufgestellt werden sollen. Allein Witterungsbedingungen könnten die Rückkehr der Kunstwerke - die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Armeestadt Wünsdorf standen und sich derzeit restauriert im Schirrhof befinden - verzögern. Der Erlös des seit Anfang Oktober erhältlichen Wildparkführers kommt den Bronzehirschen ebenso zugute wie die Startgelder des gestrigen 1. Pro-Wildpark-Laufes, für den sich 73 Sportler anmeldeten, die jeweils fünf Euro Startgeld zahlten. Kölnische Rundschau - 12. Okt 2005 Warum das Jüppchen so gemütlich ist Eckenhagen. Wo das Jüppchen auftaucht, sind die Kinder hinter ihm her. Jüppchen ist seit Neuestem das Maskottchen des Eckenhagener Affen- und Vogelparkes, ein freundlich dreinschauender Affe mit weichem Fell. Während der Sommerferien hatten Dr. Werner und Ludger Schmidt die Besucher des Vogelparks nach einem ansprechenden Namen für das Maskottchen gefragt. Das ist wie drei Stunden Joggen, sagt Ludger Schmidt, als er das dicke Affenkostüm wieder ausgezogen hat. Apropos Schwitzen: Mit einem Tropenhaus erweitern die Schmidts den Affen- und Vogelpark um eine weitere Attraktion. Das ehemalige Restaurant wird zurzeit komplett umgebaut. Über dem früheren Küchenbereich entsteht eine große Glaskuppel, im inneren Fels- und Wasserlandschaften. Talabanpfaufasane, Sporenkiebitze, Straußwachteln, Turakos, Königsglanzstare und Witwenvögel werden die Tropenhalle bevölkern. Lampertheimer Zeitung - 12. Okt 2005 Vogelpark Groß-Rohrheim hat ein Gehege für Schneeeulen gebaut In Eigenleistung gestrichen und bepflanzt von Vereinsmitgliedern bietet es nicht nur ausreichend Raum und Rückzugsmöglichkeit für die nächtlichen Jäger, sondern auch für die Gäste davor einen schönen Anblick. Als kleines Helferfest war die Einweihung gedacht - es wurde mit Häppchen und Getränken gebührend gefeiert. Einen Aufschwung habe der Verein im letzten Jahr erlebt, erklärte Kögler, man bewege sich wieder in ruhigen Gewässern, was die Finanzen und den Zuspruch bei Festen anbelangt. Fürs kommende Jahr ist auch geplant, für den einsamen Flamingo wieder Gesellschaft zu besorgen. Aktionen Berliner Kurier - 10. Okt. 2005 Streifzug in der Dunkelheit Schlafen Fische in der Nacht? Was gibt's für sie zum Abendbrot? Diese und viele andere Fragen werden jetzt wieder bei den "Kinder-Nachtführungen" durch das Berliner Zoo-Aquarium beantwortet. Nur mit der Taschenlampe bewaffnet können Kinder und ihre Eltern Donnerstag durch das nächtliche Aquarium streifen. Weitere Führungen finden bis März jeweils am zweiten Donnerstag des Monats statt. Leipziger Volkszeitung - 10. Okt. 2005 Nach dem Herbstfest kommt der Halloween-Abend Der Eilenburger Tierpark veranstaltet ein kleines Herbstfest. Bereits wenige Minuten nach Eröffnung füllen sich die Sitzplätze. Eine Gruppe Senioren hat es an diesem Morgen in den Tierpark gezogen. Nicht unbedingt des Bastelns wegen, sondern vielmehr, weil der hauseigene Imbiss ein Schlachtefest veranstaltet. Blick 12. Okt 2005 Affenspass im Kinderzoo Das goldige Herbstwetter lockte viele Familien in den Kinderzoo in Rapperswil. Dort waren allerdings neben echten Giraffen, Emus oder Elefanten auch virtuelle Tiere zu finden. Die Affen der «Ape Academy» verunsicherten auf der PSP ihre Universität. Egal ob es darum ging den Fussball im Tor zu versenken, wilde Stieren zu bändigen oder im Völkerball den Angriffen auszuweichen: Die Kinder, welche die Gelegenheit hatten mit der PSP zu zocken, hatten mit den über 45 Minispielen viel Spass. Basler Zeitung - 12. Okt 2005 Im Basler Zoo haben Brillenbären alle Tage Ostern Die Tierpfleger verstecken ihnen nämlich das Futter in der ganzen Anlage, wie der Zoo am Mittwoch bekannt gab. Z Lampertheimer Zeitung - 12. Okt 2005 Tiere ziehen in warme Winterquartiere um Lampertheim Mit seinem traditionellen Oktoberfest am kommenden Sonntag, 16. Oktober, beendet der AZ- Vogelpark zwischen Lampertheim und Neuschloß seine diesjährige Saison. Nachwuchs Kölner Stadt-Anzeiger - 10. Okt 2005 Wieder Elefanten-Geburt in Wuppertal - Halb-Bruder für «Bongi» «Bongi», der erste in einem NRW-Zoo geborene Afrikanische Elefant, hat einen Halb-Bruder bekommen. Im Wuppertaler Zoo ist am Sonntagabend ein zweites Elefantenbaby zur Welt gekommen. Der noch namenlose Nachwuchs ist wie «Bongi» Sohn des Elefantenbullen «Tusker». Mutter und Tierpfleger bräuchten nach durchwachten Nächten nun etwas Ruhe. Publikumsliebling «Bongi» hat seit seiner Geburt vor vier Monaten für rund 120 000 zusätzliche Zoobesucher gesorgt. WDR 12. Okt 2005 Bühne frei für Elefantenbaby Kibo Jetzt ist es offiziell vor die Öffentlichkeit getreten: Das neugeborene Elefantenbaby Kibo im Wuppertaler Zoo, auch bekannt als Halbbruder des ersten Stars im Gehege namens Bongi. Das neugeborene Elefantenbaby Kibo bestaunten am Mittwochmorgen (12.10.05) im Wuppertaler Zoo hunderte Schaulustige. Kibo, benannt nach einem Berg in Afrika, ist der zweite in einem NRW-Zoo geborene Afrikanische Elefant. Kölner Stadt-Anzeiger 12. Okt 2005 Hunderte bestaunen Elefantenbaby «Kibo» in Wuppertal Hunderte Schaulustige haben am Mittwoch das neugeborene Elefantenbaby «Kibo» im Wuppertaler Zoo bestaunt. Publikumsliebling «Bongi» hat seit seiner Geburt bereits für rund 120 000 zusätzliche Zoobesucher gesorgt. «Kibo» ist wie «Bongi» Sohn des Elefantenbullen «Tusker». Naumburger Tageblatt 12. Okt 2005 Nachwuchs im Tiergarten Bernburg - Lama und Meerkatze Im Bernburger Tiergarten hat sich doppelter Nachwuchs eingestellt. So hat Meerkatzenmutter «Mutsch» ihr 14. Baby zur Welt gebracht. Beim Nachwuchs in der Lamagruppe erblickte ein weibliches Fohlen das Licht der Welt. mephisto 97.6 - 10. Okt. 2005 Pavian im Zoo geboren Die Paviandame Irina brachte vor drei Tagen ein Jungtier zur Welt. Das Geschlecht ist noch unklar, da die Affendame keinen Pfleger an ihren Nachwuchs heran lässt. Schon vergangenen Mittwoch wurden im Zoo zwei Paviane geboren. Derzeit leben im Zoo 30 erwachsene Mantelpaviane. Berliner Morgenpost Magazin - 8. Okt. 2005 Elchtaufe in Brandenburg Am 30. April erblickten im Wildpark Schorfheide in Groß Schönebeck Elch-Zwillinge das Licht der Welt, getauft werden sie nun beim traditionellen Hirschfest am 16. Oktober. Stern - 12. Okt 2005 Schwule Pinguine "Zwangsweise Belästigung durch weibliche Verführungskünste" Die schwulen Pinguine des Bremerhavener Zoos sollen nicht weiter "zwangsbekehrt" werden. "Jeder kann hier nach seiner Facon selig werden", sagte die Zoodirektorin und gab damit den Protesten einer Homosexuellen-Vereinigung nach. Die Pinguine von Bremerhaven dürfen schwul bleiben: Nach Protesten von Homosexuellen hat der Zoo klargestellt, dass die sexuelle Selbstbestimmung der einander zugetanen Pinguin-Männchen nicht beeinträchtigt wird. In einer Protest-Email hatte unter anderem ein österreichischer Unterzeichner von dem Bremerhavener Oberbürgermeister Jörg Schulz und dem Stadtverordneten-Vorsteher gefordert, den Versuch an den "rechtsunmündigen Schutzbefohlenen" zu unterbinden. ka-news.de 11. Okt 2005 Karlsruher Zoo mit einer Katze weniger Karlsruhe - Der Karlsruher Zoo hat eine Großkatze weniger. Vor wenigen Tagen fanden Mitarbeiter des Zoos Jaguar "Aramis" tot in seinem Innengehege auf. "Aramis" war die letzte Großkatze im vorderen Raubtierhaus. Der Tod der Katze kam für die Zooleitung nicht überraschend. Mit 18 Jahren hatte "Aramis" ein recht hohes Alter für Großkatzen erreicht. Ob in Zukunft weiter Großkatzen in Karlsruhe gehalten werden, hängt eng mit den Neukonzeptionen für den Zoo zusammen ORF.at - 11. Okt. 2005 Reptilienzoo als Asyl für exotische Tiere 33 Tiere hat der Reptilienzoo Happ in Klagenfurt in diesem Jahr daher bereits aufgenommen, damit ist man an der äußersten Grenze der Kapazität angelangt. Der Tierpark Schönbrunn und das "Haus des Meeres" nehmen bereits keine Tiere mehr auf. Berliner Morgenpost - 12. Okt 2005 TV-Star Ivo mit Fluchtgedanken Gorilla-Männchen Ivo hat sich gestern einmal mehr als gewiefter Medien-Affe präsentiert. Highlight seines Tags im Außengehege war der Besuch eines Fernsehteams, das ihn für das ARD-Boulevardmagazin "Brisant" vor die Kamera holte. SZOn - 9. Okt. 2005 Gorilla Ivo und die Frauen - Ein Fall von Berliner Tierliebe Endlich gibt es bei den Gorillas wieder einen richtigen Kerl im Gehege. Berlin ist im Gorilla-Fieber: Die Stammgäste sind schon gespannt, wann es im Affenhaus rund geht. Das Regionalmagazin RBB-«Abendschau» widmet Ivo eine Mini-Dokusoap. Auch die «Berliner Morgenpost» hält die Tierfreunde unter den Lesern mit einem Ivo-«Tagebuch» auf dem Laufenden. Berliner Morgenpost - 6. Okt. 2005 Ivo, der neue Zoo-Liebling Gerade einmal knapp zwei Wochen ist es her, daß Gorilla Ivo aus Amsterdam im Berliner Zoo eingetroffen ist. Und Ivo hat einiges vor, soll er sich doch künftig um die sechs Berliner Gorilla-Weibchen kümmern. Noch sind sie im Affenhaus in getrennten Gehegen untergebracht. Doch über ein Schmusegitter, durch das Ivo die Weibchen sehen und riechen kann, haben sie bereits Kontakt aufgenommen. Da es in den kommenden Tagen spannend werden kann, startet die Berliner Morgenpost morgen "Ivos Tagebuch", in dem von den Erlebnissen des neuen Zoo-Lieblings berichtet wird. Berliner Morgenpost - 8. Okt. 2005 Ivos Tagebuch: Der 186-Kilo-Gorilla hatte "Laubtag" Manche Menschen verordnen sich ab und an einen Reistag, andere einen Safttag. Gorilla Ivo, neuer Liebling im Berliner Zoo, bekam gestern von den Pflegern einen "Laubtag" verordnet. Wenn es abends darum geht, wieder ins Affenhaus zu kommen, zeigt sich Ivo bereits sehr folgsam und reagiert auf das Rufen der Pfleger. Berliner Morgenpost - 8. Okt. 2005 Ivo darf zum ersten Mal in den Damenraum Ivo, der neue Liebling im Zoo, hat sich in seinem Revier schon ganz gut eingelebt. Ivo hat am Sonnabend einen Tag im Innengehege verlebt, weil die Gorilla-Weibchen draußen toben durften. Wann die Frauen und Ivo zusammentreffen, steht noch in den Sternen - eventuell in anderthalb Wochen. Nachdem Ivos Stall am Morgen gesäubert wurde und er zum Frühstück Gemüse und Reiskuchen verputzt hat, durfte er zum ersten Mal den Damenraum beschnuppern. Er hat im Damenraum nichts kaputt gemacht, nichts abgebaut und auch nichts mitgenommen, als er wieder in seinen Stall mußte. Berliner Morgenpost - 10. Okt. 2005 Ivo sitzt in der Sonne und beobachtet seine Zaungäste Am Sonntag durfte sich Ivo im Außengehege amüsieren - und die Gorilla-Weibchen mußten von innen zusehen. Ganze Trauben von Menschen wollten den Star-Gorilla sehen. Als ihm das Getümmel zu viel wurde, zog sich Ivo kurzerhand in eine Höhle zurück. Da Ivo noch immer nicht zu den sechs Gorilla-Weibchen darf, verläuft sein Leben derzeit nicht so spektakulär, wie er es sicher gern hätte. Berliner Morgenpost - 8. Okt. 2005 Tommy, der Retter seiner Art kommt in die Jahre Trotz seines hohen Alters ist Tommy nach wie vor ein schicker Kerl mit glänzendem Fell und langen Ohren. Der Somali-Wildesel lebt im Tierpark Friedrichsfelde. Dort bewohnt er zwischen Zebras und Straußen ein kleines Gehege, in dem er seine Ruhe hat, aber trotzdem noch auf die große Anlage gleich nebenan blicken kann, wo "seine" neun Frauen stehen. Mit Herzensdame Tara zeugte er 1979 zum ersten Mal Nachwuchs, es folgten im Laufe der Jahre weitere 35 Fohlen. Ihm selbst ist das ziemlich egal. Noch nie gab es in einem Zoo einen Somali-Wildesel, der älter als 30 Jahre wurde. Der Tagesspiegel - 9. Okt. 2005 Erdmännchen auf der Wunschliste Die fleißigste Patin ist eine Schülerin. Sie kann sich nur die kleinen Tiere leisten, Hamster oder afrikanische Zwergschläfer. Alles Geld, das sie bekommt zu Geburtstagen, Weihnachten oder vielleicht für gute Zensuren , sammelt sie dafür. Fast jeden Tag kommt sie in den Berliner Zoo und guckt nach ihren Patenkindern. Und wenn sie eine bestimmte Summe zusammen hat, dann übernimmt sie eine neue Patenschaft. Bisher hat sie fünf. Seit neuestem kann man auch Monatspatenschaften übernehmen. Das kommt besonders gut als Geschenk an. Fränkischer Tag - 8. Okt. 2005 Zebra Simba ist das einzige im Landkreis Bamberg Leimershof. Daniela Schreyer schließt die massive Türe hinter den Presseleuten. Mit dem Pferdehof konnte sie einen ersten Traum erfüllen: Viele Ponys, viele Jugendliche und Kinder, viel Spaß. Und dann wurde der Wunsch nach einem Zebra erfüllt. Sie hatte von einem überschüssigen Tier bei einem Zirkus gehört, das ansonsten in die Wurst gekommen wäre, das ist da leider so üblich. In einer abenteuerlichen Aktion holte sie das wilde Zebra-Kind Sambuco aus der Lüneburger Heide. Mit ihm hatte sie aber nur wenig Freude. Nach sechs Wochen verendete das junge Tier an den Folgen von übermäßigen Wurmbefalls. Nicht zuletzt deswegen befasste sich Daniela Schreyer noch intensiver mit dem Thema Zebra, recherchierte, kombinierte und stellte ihre Informationen den Zoo haltenden Zebras zur Verfügung. Mit manchen blieb sie fortan in Kontakt, besonders intensiv mit Berlin, wo sie öfter über die Schulter schauen durfte. Man kennt mich dort, sagt die junge Dame, das war wohl auch der Grund dafür, dass Berlin bei ihr anrief und fragte, ob sie denn ein Steppenzebra haben wolle. Schließlich war der Deal perfekt und neben Simba konnte auch Grevy-Zebra Sambesi auf den Pferdehof kommen. Als ein niederländischer Zoo dringend einen Grevy-Hengst brauchte, gab Daniela Schreyer ihren Sambesi dorthin ab. Aachener Nachrichten Wo der «Boss» so drohend röhrt Der Wildpark Schmidt ist ein lohnendes Ziel für einen Herbstspaziergang. nachrichten.at - 10. Okt. 2005 Sieben Nasenbären aus Linzer Zoo ausgebüxt: "Fahndung" läuft Sieben Nasenbären sind am Wochenende aus ihrem Gehege im Linzer Zoo ausgerissen. Von ihnen fehlt seither jede Spur. Die Ausreißer dürften sich noch im Bereich der Urfahrwänd aufhalten. NEWS-Networld - 11. Okt. 2005 Nasenbären aus Linzer Zoo entkommen: Von den sieben Ausreißern fehlt jede Spur! Sieben Nasenbären sind am Wochenende aus einem Zoo in Linz entkommen. Die Tiere waren wegen der Sanierung des Geheges in einem Ersatzquartier untergebracht, dort zerfetzten sie einen Maschendrahtzaun und flüchteten. Von den Ausreißern fehlte vorerst jede Spur. Bei den Flüchtigen handelt es sich um fünf Jungtiere, die in Linz aufgewachsen sind, sowie um ein Duo aus einem Salzburger Zoo, das dort schon mehrmals ausgekommen ist. Aachener Nachrichten - 7. Okt. 2005 Gaia-Park hofft auf einen Baby-Boom Kerkrade. Die drei Giraffen-Damen dürften bald noch mehr die Hälse recken. In einigen Monaten stößt ein Giraffen-Männchen zu dem Grazien-Trio der seltenen Rothschild-Rasse - «mit einer feinen sauberen Blutlinie», lächelt Zoo-Direktor Jan Nonneman. Vier Monate nach der Eröffnung des Gaia-Parks in Kerkrade wünscht sich der Chef des prachtvollen Tiergartens etwas mehr lustvolle Aktion in so manchem Gehege. «Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen: Mehr als 200.000 Menschen sind bereits durch unsere Anlage geströmt», freut sich PR-Frau Liesbeth Wijlaars. «Aber das schönste Kompliment sind die 39.000 Jahreskarten, die unsere Gäste direkt im Anschluss an einen Besuch bei uns gekauft haben.» Etwas mehr als die Hälfte stammen aus den Niederlanden, den Rest des Gaia-Publikums stellen belgische und deutsche Tierfans. Israelnetz.de - 7. Okt. 2005 Das Unterwasserobservatorium und der Marine-Park Der "Marine Park Eilat" hat nicht nur ein Unterwasserobservatorium zu bieten, in dem man einige Meter in die farbig-exotische Welt des tropischen Roten Meeres eintauchen kann. Ausgedehnte Aquarien, die ständig mit frischem Meerwasser versorgt werden, zeigen die atemberaubende Vielfalt von Pflanzen und Tieren, die sich unter der Wasseroberfläche des azurblauen Golfs von Akaba und Eilat verbirgt. | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Leipzig, 12.10.05 Abschiednehmen - Dianameerkatzenpaar verließ heute den Zoo Am heutigen Morgen haben die beiden Dianameerkatzen Atuma (geb. 1983 in Duisburg, seit 1984 in Leipzig) und Timm (geb. 1982 in Twycross, seit 1988 in Leipzig) den Leipziger Zoo in Richtung Usti nad Labem verlassen. Beide sind seit dem sie in Leipzig sind ein Paar und haben zusammen zwei Jungtiere großgezogen. Bislang hat der Zoo Leipzig zwei Zuchtgruppen im Tieraffenhaus gehalten. Aufgrund der Bedingungen im Haus hat sich der Zoo Leipzig dazu entschlossen, ein Zuchtpaar abzugeben, um mehr Platz für die andere Gruppe zubekommen und insgesamt die Haltungsbedingungen für diese äußerst attraktiven Tiere zu verbessern. Dianameerkatzen gelten in ihrer Heimat den afrikanischen Regenwäldern als gefährdet Art. Durch Bejagung und durch die ausgedehnten Forstrodungen ist der Lebensraum der Tiere stark bedroht. Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, 12.10.05 Von Geistern und Gespenstern Die unheimliche Seite des Tierparks und des Schlosses Herberstein Das Mystische und Unerforschte fasziniert seit jeher die Menschheit. Gerade im Herbst, wenn die Landschaft sich ins weiße Nichts des Nebels hüllt und die Tage kürzer werden, liegt etwas Besonderes, etwas Geheimnisvolles in der Luft. Jedes Schloss hat einen (meist guten) Geist und ein Gespenst, doch nur selten zeigen sich diese auch den Besuchern. Bei einer gespenstischen Führung durch die Gemäuer des Schlosses Herberstein garantieren wir für einige schaurige Begegnungen! Diese Schlossführungen finden aktuell nur am Sonntag, 16. Oktober, von 10 bis 15 Uhr zu jeder vollen Stunde statt. Ebenso kann es im Tierpark äußerst geheimnisvoll werden. Rund um zahlreiche Tiere gibt es mystische und sagenumwobene Geschichten, nicht selten erfüllt von einer Menge Aberglauben. Gerade für unsere jüngsten Besucher wird dieser Tag zu einem besonderen Erlebnis: Hole dir deinen Gruselpass und löse gespenstische und knifflige Aufgaben am Gruselpfad, der quer durch Tierpark, Schloss und Gironcoli Museum führt! Zoo Landau, 12.10.05 Lobby für bedrohte Pinguine - Unterstützer tagen im Zoo Landau in der Pfalz Seit 2001 unterstützt der Zoo Landau in der Pfalz und der Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. Bemühungen zum Schutz der Humboldt-Pinguine in Chile. Ergebnisse dieser internationalen Zusammenarbeit mit der chilenischen Naturschutzorganisation Fundación Otway werden am Samstag, den 22. Oktober 2005, ab 15.00 Uhr in der neuen Zooschule vorgestellt. Herr Horst George, der Präsident der Stiftung Otway, sowie Mitarbeiter und Unterstützer berichten über die Naturschutzarbeit vor Ort und internationale Kooperationen beim Artenschutz. Interessierte sind herzlich willkommen! Die Teilname an der Tagung ist kostenlos. Es gelten die üblichen Zooeintrittspreise! Zoo Neunkirchen, 11.10.05 Elefanten fühlen sich wohl Patenschaft bereits vergeben Die beiden Elefanten Kirsty und Judy, die aus dem Dubliner Zoo vor wenigen Wochen nach Neunkirchen kamen, fühlen sich sichtlich wohl. Derzeit erkunden sie ihre neue Umgebung. Auch in das große Außengehege haben sich die beiden bereits getraut. Die milde sonnige Witterung erlaubt den Elefanten noch einige Außen-Spaziergänge. Die Elefanten probieren zurzeit alles aus und dabei geht auch manchmal etwas zu Bruch. Ein Stahltor und einige Absperrvorrichtungen mussten in den letzten Tagen repariert und verstärkt werden. Chiana kommt gut mit den beiden neuen Elefanten zurecht. Zwar musste sie sich in der Rangfolge unterordnen, dennoch verstehen sich die Tiere gut. Unterdessen hat die Firma Dr. Theiss Naturwaren GmbH angekündigt, die Patenschaft für Kirsty zu übernehmen. Der Patenschaftsbeitrag von 2500 Euro soll in den nächsten Tagen im Zoo übergeben werden. Pate von Chiana und Judy ist übrigens die Gemeinnützige Siedlungs Gesellschaft, welche schon länger Pate für zwei Elefanten im Zoo ist. Zoo Neunkirchen, 11.10.05 Luchsinformationstag im Zoo Neunkirchen Seit Juli 2005 ist die kleine, mittlerweile gerade 5 Monate alte, Luchsin PAMINA im Zoo Neunkirchen als neue Zoobewohnerin beheimatet. Hier wächst sie auf und viele Besucher verfolgten von Anfang an ihre Aufzucht und Entwicklung mit großem Interesse. Am 16.10.2005 ab 13.00 Uhr soll mit einem Informationstag im Zoo die Gelegenheit genutzt werden, die Tierart Luchs, PAMINA und ihr Aufwachsen sowie die Luchspopulation im Pfälzerwald den Besuchern näher zu bringen. Im Rahmen einer Ausstellung der Initiative Pro Luchs wird es hierzu ein Video über Paminas Entwicklung und einen Vortrag zur Lage des Luchses in der Region Saarland-Rheinland-Pfalz von den Betreuern des Projektes Dipl.-Biogeograph Heiko Müller-Stieß und der Diplom-Biologin Melanie Nehring, besser bekannt als Luchsmama, geben. Eine Spielstunde, bei der luchstypische Verhaltensweisen gezeigt werden können, und eine Fütterung lässt die Besucher PAMINA ab 14.00 Uhr fast hautnah erleben. Im Anschluss hieran stehen die Fachleute für Fragen, Diskussionen und Anregungen zur Verfügung. Kinder werden spielerisch an das Thema Schutz von Luchsen herangeführt bzw. können mit dem Computerluchs Don Cato auf virtuelle Wanderschaft gehen. Zoo Neunkirchen, 11.10.05 Im Zoo entsteht eine Biber-Burg Noch im November soll im Neunkircher Zoo eine Biberanlage fertig gestellt werden. Hierzu wurde der große Teich im unteren Zoobereich (neben den Watusi-Rindern) komplett leer gepumpt, entschlammt und umgestaltet. Für die Besucher/innen wird eine begehbare Biberburg aus Stämmen und Ästen gebaut, in der man durch Fenster in die eigentliche Biberburg sehen kann. Die Besucher erhalten damit hautnah einen Einblick in das Leben der Biber. Derzeit entsteht eine Umzäunung mit 1,50 m Höhe und ein Untergrabschutz durch ein tiefes Betonfundament, da Biber nicht nur gute Baumfäller, sondern auch gute Gräber sind. Die Kosten für die Biberanlage belaufen sich auf cirka 70.000 Euro welche komplett als Fördergelder von der Saartoto GmbH dem Zoo zur Verfügung gestellt wurden. Zoodirektor Dr. Nobert Fritsch ist zudem Vorsitzender der Biber-AG des NABU im Saarland. Bereits einige Biberfamilien konnten bereits aus Sachsen an der Blies angesiedelt werden. Eine wird bald im Zoo ein neues Zuhause finden. Nähere Infos auf den Biberseiten des Nabu: www.nabu-saar.de Thüringer Zoopark Erfurt, 11.10.05 Führungen in den Herbstferien im Thüringer Zoopark und Aquarium Der Zoopark bietet an: In den Herbstferien werden an den Wochentagen im Thüringer Zoopark Erfurt insgesamt 10 Führungen mit interessanten und wissenswerten Themen über die Zootiere durchgeführt. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr vor dem großen Zoowegweiser oberhalb der Zookasse. Thüringer Zoopark Erfurt, 11.10.05 Erster Nachwuchs in der Löwensavanne - Erdmännchen-Clan mit strenger Hierarchie Zweieinhalb Monate vor Eröffnung der Löwensavanne zogen dort die ersten tierischen Bewohner ein. Es waren sieben Erdmännchen, die wegen ihres possierlichen Verhaltens weltweit zu den Lieblingen der Zoobesucher gehören. Doch so friedlich wie die geselligen Mangusten aus den Trockengebieten Südafrikas aussehen, sind sie nicht. Die Erdmännchen wurden als harmonierende Gruppe im Alter von eineinhalb Jahren von einem Tierhändler erworben. Es handelte sich um drei Männchen und vier Weibchen, die zunächst im Elefantenhaus ihre Quarantäne durchliefen. Wie sich bald herausstellte, war der Verband in sich nicht gefestigt. Das ranghöchste Weibchen schloss sich mit einem zweijährigen Mann, den wir als Blutsfremden am 11. Juni aus dem Zoo Köln holten, zu einem Paar zusammen. Am 5. September bekriegten sich Alpha- und Betaweibchen aus heiterem Himmel um Leben und Tod. Die unterlegene Herausforderin konnte zwar noch lebend geborgen werden, unterlag ihren inneren Verletzungen aber am Folgetag. 13 Tage später brachte Alphaweibchen Queeni in einer von der Gruppe gegrabenen Sandhöhle des Außengeheges Nachwuchs zur Welt. Die übrigen vier Gruppenmitglieder betätigten sich sofort als Aufzuchthelfer. Am 6. August quartierte der Clan den Nachwuchs vermutlich wegen der zunehmenden Kälte um. Die drei Jungtiere bezogen nun eine Erdhöhle direkt unter der Wärmelampe. Mit 20 Tagen kamen sie, ständig umsorgt von den Alttieren, das erste Mal heraus. Bleibt zu hoffen, dass sie weiterhin wohlbehalten aufwachsen. Wilhelma, 11.10.05 Größte Blume der Welt in Stuttgart - Amors Rot ist schon erkennbar Seit genau einer Woche können Besucher und Mitarbeiter in der Wilhelma ein einmaliges Naturschauspiel mitverfolgen. Die Titanenwurz, botanisch Amorphophallus titanum genannt, hat in diesem Jahr eine Blüte hervorgebracht. Jeden Tag sieht sie anders auch, genauso wie die Prognose der Wilhelma für den Zeitpunkt der Blütenöffnung. Nach den heutigen Messungen und Formveränderungen gehen die Gärtner davon aus, dass es frühestens am Donnerstag, den 13.10. soweit sein wird, vielleicht aber auch am Freitag. Die Vorhersage bleibt schwierig. Wenn die Blüte in der Wilhelma sich öffnet, werden die Öffnungszeiten verlängert. Dies wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Blume steht im Maurischen Landhaus, zwischen Aquarium und Subtropenterrassen. Zugang zur Titanenwurz über das Kakteenkuppelhaus. Weitere Informationen über die Titanenwurz gibt es im Internet unter www.wilhelma.de. Wilhelma, 11.10.05 Guck mal, wer da guckt! Okapidame Epena hat die Geduld der Pfleger und Zoologen in der Wilhelma auf eine harte Probe gestellt: Ihre Nachbarin Ibina bekam ihr Jungtier, ein kleines Okapimädchen namens Stuma, bereits Ende Juli, Epena hingegen hatte es offenbar gar nicht eilig. Die Geburt war zwar viel früher prognostiziert, aber nach dem Motto No net hudle gebar die junge Okapimutter ihr Söhnchen erst am 27. September. Wie es bei den scheuen Waldgiraffen Brauch ist, hält sich der Nachwuchs nicht bei der Mutter auf, sondern wird scheinbar stiefmütterlich behandelt: Die Mutter lässt das Junge nämlich alleine liegen und kommt nur gelegentlich vorbei, um es zu säugen. Das ist bei Okapis aber normal und wird nicht als schlechte Kindheit bezeichnet. Vater Xano braucht keinen Erziehungsurlaub er mischt nämlich arttypisch nach der Zeugung überhaupt nicht mehr mit. Damit haben die fünf Wilhelma-Okapis dieses Jahr einen ordentlichen Beitrag zur nicht mal 50 Köpfe zählenden europäischen Okapiherde geleistet. Die etwas seltsam gebauten Tiere mit den gestreiften Hintern zählen zu den zoologischen Kostbarkeiten. In der Heimat der Tiere, der Demokratischen Republik Kongo, ist ihre Zukunft wegen der politischen Wirren höchst ungewiss. Deswegen unterstützt die Wilhelma, wie alle anderen Zoos die Okapis halten, finanziell das Okapi Wildlife Reserve im kongolesischen Ituri-Wald. Die erwachsenen Okapis in der Wilhelma stammen aus den Zoos von Antwerpen, Basel, Berlin, Frankfurt und Rotterdam wohin der Stuttgarter Nachwuchs einst reisen wird, bleibt abzuwarten. Allwetterzoo Münster, 11.10.05 Der Allwetterzoo Münster ist von Lesern der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" zum zweiten Mal zum Lieblingszoo im deutschsprachigen Raum gewählt worden! Die Leser der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" haben den Allwetterzoo zu ihrem Lieblingszoo gewählt, und das bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren! 2003 fand die erste Umfrage der in Deutschland und Österreich verbreiteten Tierzeitschrift statt. Die Leser haben bei diesem Ranking nicht nur abgestimmt, sondern auch begründet. Hier einige Beispiele: Schöne, naturnahe und tiergerechte Gehege. Tiere sind zum Greifen nahe: z.B. Kattas, Elefanten, Loris. Pinguinmarsch und Elefantenfütterung lassen jedes Kinderherz höher schlagen. Der Zoo bringt alles unter einen Hut: Artenschutz, sehr gute Tierhaltung, Entertainment und Kinderfreundlichkeit. Gut gemachte Informationen, vor allem auch rund ums Thema Arten- und Naturschutz. Viel interessantes Wissen wird spielerisch vermittelt. Zahlreiche Ausstellungen rufen zum Schutz der Natur auf. Attraktiv auch bei Regenwetter. Dickes Lob für Pferdepark. Im Allwetterzoo hat man viel Liebe fürs Detail. Immer freundliches Personal und viele Picknickmöglichkeiten! Die Stimmen für den Allwetterzoo kamen übrigens nicht allein aus Münster, sondern aus ganz Deutschland von Hamburg über Berlin bis München. Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung! Und wir freuen uns ebenso, dass uns die Urkunde der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" ganz offiziell von Münsters Bürgermeisterin Karin Reismann am 11. Oktober im Zoo überreicht wurde. Stadt Chemnitz, 11.10.05 Ausstellung der Chemnitzer Malgemeinschaft im Tropenhaus Die Chemnitzer Malgemeinschaft hatte sich diesen Sommer den Tierpark Chemnitz als Studienobjekt auserkoren. Eine Auswahl der dort entstandenen Arbeiten Skizzen, Pastelle und Aquarelle ist momentan im Tropenhaus des Tierparks zu besichtigen. Die Ausstellung wird bis Ende Oktober zu sehen sein. Tierpark Arche Warder, 11.10.05 Eselbingo und Viehauktion im Tierpark Arche Warder Ein Wochenende voller Spannung und Attraktionen wird es am 15. und 16 Oktober im Tierpark Arche Warder geben. Eselbingo, Viehauktion und Öko-Bauernmarkt stehen auf dem Programm. Kleiner Einsatz, Super Gewinne. Am Samstag ab 13.00 Uhr können die Besucher zum ersten Mal in der Arche Warder an einem Eselbingo teilnehmen. Tolle Preise warten auf diejenigen, die auf die Felder tippen, auf denen die Eselköddel landen. Zweimal - um 14 Uhr und um 15.30- werden die drei Rieseneseldamen am Samstagnachmittag in den Ring geführt, dessen Boden in nummerierte Felder unterteilt ist. Am Sonntag heißt es in der Arche Warder wieder Ring frei für die große Viehauktion. 19 Pferde, 16 Kälber und Jungtiere, 80 Schafe und Ziegen, 20 Schweine (Läufer) werden zum Verkauf angeboten. Zusätzlich Geflügel aller Art. Die insgesamt über 250 Tiere kommen aus dem Bestand der Arche Warder, d.h. sie gehören überwiegend seltenen und gefährdeten Nutztierrassen an. Zum Beispiel das stolze Tarpan-Pferd Janosch, die munteren Kälber aus den Rassen Angler, Hinterwälder oder Zwergzebu, Bunte Bentheimer und seltene Turopolje-Schweine. Tiere, die nicht in den Ring gehen, werden direkt an den aufgebauten Paddocks und Volieren versteigert. Die Tier-Auktionsliste finden Sie ab Mittwoch, den 12 .Oktober auf unserer Homepage www.arche-warder.de. Zoo Osnabrück, 11.10.05 Filmvorführung Ich bin Beschützer des Regenwaldes - Soy defensor de la selva - am Mittwoch, 2. November 2005 19.30 Zooschule (Treffpunkt 19.00 Uhr an der Zookasse) Der Filmemacher Heriberto Gualinga und seine Schwester Patricia werden die deutsche Version des Filmes "Soy defensor de la selva" vorführen. Patricia und Heriberto Gualinga stammen aus dem Dorf Sarayacu im Regenwald Ecuadors. Dort finanziert der Zoo gemeinsam mit der Stiftung "Pro Kreatur" mittlerweile seit zwei Jahren ein Projekt zum Schutze wildlebender Tapire. Der wertvolle Lebensraum ist durch internationale Konzernen bedroht, die dort nach Öl fördern wollen. Seit mehreren Jahren wehren sich die Indianer gegen die Ölförderung auf ihrem Land. Unterstützt und begleitet werden sie dabei von den in Ecuador ansässigen Filmemachern Alejandro Santillán und Siegmund Thies. Seit Heriberto Gualinga eine Videokamera hat, ist sie zu seiner ständigen Begleiterin geworden. Sei es das alltägliche Leben im Regenwald oder die Auseinandersetzungen mit Militärs und Ölarbeitern zur Verteidigung ihres Lebensraumes und ihrer Kultur - seine Aufnahmen sind ein leidenschaftliches Statement der Kichwa-Gemeinde Sarayaku gegen die geplante Ölförderung auf ihrem Territorium. Stadt Krefeld, 11.10.05 Internationale Schmetterlingskenner besuchten das Regenwaldhaus im Krefelder Zoo Bei einer Besichtigungstour besuchten rund 20 Teilnehmer der fünften Internationalen Tagung der Schmetterlingszüchter und -halter verschiedene Schmetterlingshaltungen in Deutschland und den Niederlanden, darunter auch das Regenwaldhaus im Krefelder Zoo. Zoobiologin Cornelia Bernhardt zeigte den Gästen aus aller Welt das Regenwaldhaus als Beispiel für eine kombinierte Haltung von Schmetterlingen mit anderen Tierarten. Leider ließen sich nicht allzuviele Schmetterlinge sehen, weil sie im dichten Grün unter dem Gugelhupf-Bau des Regenwaldhauses reichlich Versteckmöglichkeiten haben. Dennoch konnten die Schmetterlingsfreunde einen Einblick in die tropische Regenwaldkulisse hinter Glas mit ihren zahlreichen Bewohnern, angefangen von den Leguanen und Kaimanen über die Sakiäffchen und Faultiere bis hin zu den Kleinen Ameisenbären gewinnen. Mit Beteiligung der Zoobiologin Cornelia Bernhardt aus Krefeld findet noch bis 14. Oktober die Tagung ICBES (International Conference of butterfly exhibitors and suppliers) im Schmetterlingsgarten von Schloss Sayn bei Neuwied statt. Die seit 1997 alle zwei Jahre stattfindende Tagung bietet einen Erfahrungsaustausch zwischen den Schmetterlingshaltern und Züchtern sei es auf dem Gebiet der Haltung, Zucht, Krankheiten, Parasiten als auch Didaktik in Schmetterlingshäusern. Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, 11.10.05 Wildpferde - die ersten Bewohner im neuen Tierfreigelände bei Ludwigsthal Das neue Tierfreigelände bei Ludwigsthal erfüllt sich mit Leben. Am 30. August sind mit fünf Przewalski-Wildpferden die ersten Bewohner eingezogen. Sie wurden in einem aufregenden Transport vom Münchner Tierpark Hellabrunn in den Nationalpark Bayerischer Wald gebracht. Gegen 7 Uhr früh haben die vom Direktor des Münchner Tierparks Hellabrunn Professor Wiesner ausgewählten Tiere ihre Reise in das neue, weitläufige Gehege bei Ludwigsthal angetreten. Und weil die Przewalski-Urwildpferde anders als die vom Menschen gezähmten Artgenossen echt wild sind, mußten sie vor dem Transport zunächst in Vollnarkose gelegt werden. Für die Nachfahren der Fünfergruppe gibt es bereits große Pläne: Sie sollen im Rahmen eines kontinentübergreifenden Schutzprojekts nach Kasachstan in den dortigen Nationalpark Altyn Emel umgesiedelt werden, wo sie in der Vergangenheit von Menschenhand ausgerottet wurden. Der Nationalpark Bayerischer Wald ist stolz und freut sich auf die mit dem Münchner Tierpark Hellbrunn vereinbarte enge Zusammenarbeit. Diese sieht vor: Die Tiere und ihre Nachfahren bleiben im Eigentum des Münchner Tierparks Hellabrunn. Der Nationalpark kümmert sich um die Versorgung der Pferde und stellt deren Betreuung sicher. Hierfür wurden extra zwei Tierpfleger im Nationalpark ausgebildet. Zoo Köln, 10.10.05 Zusammenführung der Elefanten Die Ankunft zwei weiterer Elefanten vor zwei Wochen war für den Kölner Zoo ein aufregendes Ereignis. Damit ist die Elefantenherde des Zoos der ungeborene Elefant noch nicht mitgerechnet auf acht Tiere angewachsen. Spannend war auch die Frage, wie die beiden Neuen von ihren Artgenossen aufgenommen werden. Um es kurz zu machen: die Integration ist völlig harmonisch verlaufen. Seit gestern sind alle Tiere zusammen. Zoo Leipzig, 10.10.05 Erneuter Nachwuchs bei den Mantelpavianen - Paviandame Irina brachte Jungtier zur Welt Paviandame Irina (geb. 21.03.2000) brachte am 7. Oktober ihr zweites Jungtier zur Welt. Wer der Vater des Pavianjungtieres ist, ist allerdings nicht bekannt. Das Neugeborene, dessen Körper mit einem schwarzen Flaum bedeckt ist, erfreut sich bester Gesundheit und wird liebevoll von seiner Mutter umsorgt. Frühestens in 14 Tagen, wenn sich die Mutter-Kind-Bindung gefestigt hat, wird es den Pflegern möglich sein, das Geschlecht des Neuankömmlings zu bestimmen. Momentan lässt Irina ihr Baby nicht aus den Augen. Es ist der vierte Nachwuchs auf dem Pavianfelsen in diesem Jahr. Am 3. Oktober brachten die beiden Pavianweibchen Bea und Antje je ein Pavianbaby zur Welt. Das Geschlecht der erst 5 Tage alten Sprösslinge ist ebenfalls noch nicht bekannt. Mit ihren im Verhältnis zum Körper großen Ohren sind die drei jungen Paviane ein echter Hingucker! Das vierte in diesem Jahr geborene Jungtier ist ein Männchen und wurde von den Tierpflegern auf den Namen Gustav getauft. Zoo Wuppertal, 10.10.05 Zweite Elefantengeburt im Wuppertaler Zoo - Bongi hat ein Brüderchen bekommen Am 09.10.05 um 21.20 Uhr wurde im Zoologischen Garten Wuppertal das zweite Kalb bei den Afrikanischen Elefanten geboren. Es ist ein Junge. Die Mutter ist Numbi und der Vater Tusker, beide ca. 13 Jahre alt. Tusker ist auch der Vater von Bongi, die jetzt gut 4 Monate alt ist. Das Jungtier wird, wenn es keine Komplikationen gibt, am Mittwoch, dem 12.10.05 um 11 Uhr der Presse und den Zoobesuchern vorgestellt. Bis dahin brauchen Numbi und die Elefantenpfleger, die mehrere Tage wenig Schlaf gehabt haben, noch etwas Ruhe. Bongi wird mit seiner Mutter Punda bis dahin weiterhin im Außengehege zu besichtigen sein. Zoo Leipzig, 10.10.05 Letzter Einblick hinter die Kulissen der Okapi-Anlage vor dem Einzug des neuen Bewohners Am 13. Oktober 2005 wird der Okapibulle Dibaya in Leipzig erwartet und sein zukünftiges Domizil beziehen. Da der Blick in die Räumlichkeiten der Anlage nach Einzug dieser hochsensiblen Tierart nicht mehr möglich ist, möchten wir sie recht herzlich zum Pressetermin am Dienstag, dem 11. Oktober 2005 um 13 Uhr einladen. Treffpunkt: Plattform Kiwara-Lodge. Sie haben dort die Möglichkeit, die neue Anlage auch hinter den Kulissen zu besichtigen und mehr über die Ankunftsvorbereitungen zu erfahren. Damit sich Dibaya in seiner neuen Bleibe eingewöhnen kann, wird er bis zur offiziellen Eröffnung der Anlage am 18. Oktober um 15 Uhr für die Besucher nicht zu sehen sein. Viel Ruhe und eine liebevolle Umsorgung sind geboten, damit sich das Tier im Leipziger Zoo wohl fühlt. Vogelpark Herborn, 07.10.05 Aparte Flamingokolonie belebt den Herborner Vogelpark: Dank der Unterstützung der Bezirkssparkasse Dillenburg, der Herborner Kanzlei Dr. Hudel & Reimann und des Vogelpark-Fördervereins konnten wir unsere im Frühjahr erhaltene achtköpfige Gruppe Rosa Flamingos auf 17 Tiere erweitern. Die aparten Tiere beleben die ehemalige Paradieskranichwiese unseres Parks. Somit pflegen wir jetzt eine ansehnliche Kolonie dieser anmutigen Vögel, die mit ihrem lebhaften Geschnatter und den ballettartigen Bewegungen ihrer Gruppenbalz eine große Bereicherung unseres Naturerlebniszentrums am Fuße von Westerwald und Rothaargebirge darstellen. Die Größe der Flamingokolonie ist ein bedeutender Faktor für den Nachzuchterfolg mit diesen Tieren, so dass wir uns künftig diesbezüglich sicherlich Hoffnung machen können. Wilhelma, 07.10.05 Größte Blume der Welt in Stuttgart Weitere Entwicklung zum Höhepunkt: Die Titanenwurz in der Wilhelma wächst weiter. Der Blütenstandskolben hat sich noch weiter herausgeschoben. In den letzten 24 Stunden ist die Pflanze insgesamt um 15 Zentimeter gewachsen. Die Gesamthöhe beträgt jetzt 1,82 Meter, der Durchmesser 1,07 Meter. Das Blütenhochblatt, das wie ein gefalteter Plisseerock aussieht, liegt dicht am Kolben an. Wenn dieser Plisseerock sich entfaltet, ist die Blüte geöffnet. Wann das genau sein wird, ist schwer vorherzusagen. Möglichweise am Mo, 10.10. oder Di, 11.10.05. Die beiden vom Kolben etwas abstehenden Niederblätter, stellen bei anderen Pflanzen sehr kleine Blätter dar wie der Name schon andeutet. Bei der Titanenwurz haben sie Schirmgröße. Der aufrecht herausragende Kolben ist der eigentliche Geruchsspender. Er sendet in den kommenden Tagen den stechend riechenden Aasgeruch aus. Zum Glück im Moment noch nicht! Zoo Landau, 07.10.05 Herbstferien 2005 im Zoo Landau Workshops für Kinder Im Zoo Landau in der Pfalz ist auch in den Herbstferien wieder jede Menge los und es gibt viel zu entdecken und zu erfahren. Die Zooschule bietet Kindern von sechs bis 12 Jahren von Montag, den 24. Oktober 2005 bis Freitag, den 28. Oktober 2005 Workshops zu spannenden Themen an. Zoologischer Garten Magdeburg, 07.10.05 Affenstarke Neulinge: Erstmalig Schwarzweiße Varis im Magdeburger Zoo Zwei Schwarzweiße Varis (Varecia variegata variegata) gehören jetzt erstmalig zum Tierbestand des Magdeburger Zoos. Die Varis zählen zu den Lemuren, die ausschließlich im Osten und Südosten Madagaskars leben. Diese Halbaffenart ist durch die voranschreitende Zerstörung des Regenwaldes stark gefährdet. Für die Schwarzweißen Varis gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm, an dem sich auch der Zoologische Garten Magdeburg beteiligt. Münchener Tierpark Hellabrunn, 07.10.05 Ohne Kleingeld in den Zoo Stadtsparkasse München und Tierpark Hellabrunn ermöglichen Zoobesuchern bargeldloses Bezahlen von Eintrittskarten Im Münchner Tierpark Hellabrunn können Besucher nun sogar auf zwei Wegen Eintrittskarten bargeldlos kaufen. Dazu hat die Stadtsparkasse München im Mai die Kassen an den Zoo-Eingängen mit Lesegeräten für Bankkarten ausgestattet und nun auch für das Bezahlen mit der Geldkarte erweitert. Da die Geldkarte, der goldene Chip auf der Scheckkarte, insbesondere für das Bezahlen von kleineren Beträgen konzipiert wurde, eignet sie sich optimal auch für unsere Eintrittskarten, erläutert Hans-Johann Färber, kaufmännischer Vorstand des Münchner Tierparks Hellabrunn. Die seit Mai angebotene Möglichkeit, Eintrittskarten mit ec-Karte zu bezahlen, erfreut sich bereits steigender Beliebtheit. Das Bezahlen mit Plastikgeld gewinnt kontinuierlich an Bedeutung. So verzeichnete allein die Stadtsparkasse München in den letzten vier Jahren bei der Abwicklung von Scheckkartenzahlungen eine Steigerung um 45 Prozent auf 7,2 Millionen Stück im vergangenen Jahr. Zoo Landau, 07.10.05 Zootag für Behinderte Führungen der besonderen Art Am vergangenen Samstag war der Zoo Landau vollkommen auf unsere geistig- und körperlich Behinderten Mitmenschen eingestellt. Es fanden kostenlose Führungen statt die durch die Pädagogen der Zooschule Landau angeboten wurden und großen Zuspruch fanden. Rund 40 Personen trafen sich im Zoo Landau um eine dieser Führungen der besonderen Art zu erleben. Durch ein speziell für diesen Personenkreis entworfenes Programm erfuhren die interessierten Teilnehmer viel Wissenswertes zu den Zootieren und ihrer Biologie. Die erste Blindenführung kam so gut an, dass wir uns entschlossen haben diese besondere Führung regelmäßig anzubieten, begeisterte sich Sandra Honigs für die Neuauflage dieser Aktion. Anhand vieler interessanter Materialien wie Schädel, Felle, Federn, Eier, Tierminiaturen und Tonbandaufnahmen konnten sich die Teilnehmer eine Vorstellung der ausgewählten Zootiere machen. Und auch für die beiden teilnehmenden Blindenführhunde war diese Führung ein besonderes Erlebnis, so dass sich nicht nur der Zoo und der Blinden- und Sehbehindertenbund Pfalz e.V. auf eine erneute Wiederholung freuen. Zoo Dresden, 07.10.05 Am 12. Oktober 2005 um 18.30 Uhr findet ein Benefizkonzert zugunsten der geplanten Giraffenanlage statt. Für nur 5 ¬uro Eintritt lädt der Dresdner Geiger Florian Mayer die Zuhörer auf eine musikalische Entdeckungsreise ein. Mal geht es durch den Dschungel, dann wieder erklingt die Musik des Teufelsgeigers Niccolo Paganini. Florian Mayer erklärt die Giraffenwelt, begleitet sich dazu selbst auf der Violine oder heizt die Atmosphäre mit rhythmischen Jazzklängen an. Florian Mayer lebt seit 1979 in Dresden und besucht seitdem natürlich auch den Dresdner Zoo. Als kleiner Junge konnte er auch noch die letzte Dresdner Giraffe erleben. Die Initiative unseres Fördervereins weckte in ihm den Wunsch, sich für die Giraffenanlage zu engagieren. Zoo Dresden, 07.10.05 Löwin Mirijam eingeschläfert Am Freitag letzter Woche (30.09.05) wurde die betagte Löwin Mirijam (18 Jahre) im Zoo Dresden eingeschläfert. Die Löwin litt seit mehreren Tagen unter Schmerzen, fraß nicht mehr und wurde immer apathischer. Eine Untersuchung unter Narkose ergab ein Tumorgeschehen und eine Gebärmuttervereiterung. Die schlechte Prognose und das fortgeschrittene Alter führten zum Entschluss, Mirijam von ihren Leiden zu erlösen. In der Löwengruppe bleiben ihr Partner Aaron und die Tochter Sarah zurück Tiergarten Nürnberg, 07.10.05 Die Million ist voll Am Donnerstag, den 06.10.2005 wurde um 13:00 Uhr der millionste Besucher des Jahres 2005 begrüßt. Damit hat der Tiergarten der Stadt Nürnberg zum siebten Mal in seiner Geschichte die Millionengrenze überschritten. 1972, ein Jahr nach der Eröffnung des Delphinariums, konnte die Millionengrenze erstmals überschritten werden. Dies gelang erst 1999 wieder und nun zum fünften Mal in Folge. Das Rekordergebnis vom Vorjahr mit 1.100.665 Besuchern ist nun wieder in greifbare Nähe gerückt und könnte sogar überboten werden. Dies zeugt von der großen Akzeptanz des Tiergartens der Stadt Nürnberg unter den Bürgern der Stadt und der ganzen Region. Der Tiergarten gehört damit zu den besucherstärksten Einrichtungen in Nordbayern. Jubiläumsgast war Frau Steffi Oltersdorf (30 Jahre) aus Nürnberg, die mit ihrem Lebensgefährten Oliver Höfgen (32 Jahre) Netzwerkadministrator und den Kindern Yannick (6 Jahre) und Julius (3 Jahre) den Tiergarten besuchte. Sie wurde vom Direktor des Tiergartens Dr. Dag Encke mit einem Geschenkpaket überrascht. Dazu gehörten neben einem Blumenstrauß und einigen Andenken an den Tiergarten Nürnberg, sowie T-Shirt, Poster, CD-ROM und als besondere Überraschung eine Führung zu ihrem Lieblingstier. Zoo Heidelberg, 06.10.05 Sesam öffne Dich Blick hinter die Kulissen des Zoo Heidelberg Am 8. und 9. Oktober 2005 zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr bietet der Zoo Heidelberg einen ganz besonderen Service: Unter dem Motto Sesam öffne Dich werden für ein Wochenende die bekannten Schilder Zutritt nur für Mitarbeiter abgehängt und dem Besucher ein Blick hinter die Kulissen des Zoos und seinem Alltag ermöglicht. Die Tierpfleger haben sich viele Gedanken gemacht, wie sie etwas von ihrer täglichen Arbeit zeigen und erklären können. Da gibt es Führungen in die Wurfboxen der Löwen, in das Robbenhaus und in die Kühlkammer. In der Futterküche können die Besucher Heuschrecken und Mehlwürmer hautnah oder hinter Glas bewundern, im Vogelrevier läßt sich der Pfleger sogar bei der Zubereitung der Futterschalen für über 700 Vögel auf die flinken Finger schauen. Und bei all dem dürfen die Besucher natürlich mithelfen. Die Info-Ranger des Tiergartens sind am nächsten Wochenende auch wieder aktiv. Im Eingangsbereich stehen sie den ganzen Tag über für Fragen jeglicher Art zur Verfügung und haben natürlich auch eine Menge interessanter Informationen über ihre Arbeit und die Zooschule mitgebracht. Bei der Veranstaltung Sesam öffne Dich gilt folgendes Motto: dieses Wochenende gehört dem interessierten Zoobesucher, der die Möglichkeit haben soll, hinter die Kulissen zu schauen, mit den Pflegern über das Lieblingstier zu reden und viel über die Arbeit eines Zoologischen Gartens zu erfahren. Thüringer Zoopark Erfurt, 06.10.05 Lisztäffchengeburten im Aquarium Das Aquarium in Erfurt ist wieder um eine Attraktion reicher geworden. Bei den seltenen Lisztäffchen wurden Zwillinge geboren. Die inzwischen drei Wochen alten Krallenäffchen bewegen sich allerdings noch nicht auf eigenen Beinen fort. Mit sicherem Griff halten sie sich am Fell der älteren Geschwister fest und lassen sich von ihnen umhertragen. Nur zum Säugen übernimmt das Muttertier die Kleinen, ansonsten ist die Aufzucht Sache der gesamten Familie. Wer die kleinen Reiterlein beobachten möchte, muss schon genau hinsehen. Oftmals ragt nur deren kleines Köpfchen hervor, so eng schmiegen sich die Jungen ins Fell. Bis sie so eine ausladende Haarpracht wie die erwachsenen Tiere (und wie der namensgebende Komponist Franz Liszt) aufweisen, wird noch eine Weile vergehen. Wilhelma, 06.10.05 Größte Blume der Welt in Stuttgart - Man stelle sich vor, eine Blüte wächst bis unter die Zimmerdecke! Es ist DAS Blühereignis des Jahres 2005 weltweit. Das letzte Mal blühte die Titanenwurz vor zwei Jahren in Miami, USA und in Bonn. In wenigen Tagen wird sie zum ersten Mal seit Ende des zweiten Weltkrieges in Baden-Württemberg blühen im zoologisch-botanischen Garten Stuttgart. Die Wilhelma lädt alle ein, an diesem einzigartigen Phänomen in der Pflanzenwelt teilzunehmen. Stiftung Artenschutz, 12. Oktober 2005 Nestlé Schöller unterstützt den Schutz seltener Primaten in Vietnam Bereits seit dem Jahr 2001 fördert die Nestlé Schöller GmbH & Co. KG das Schutzprojekt für den hochbedrohten Tonkin-Goldaffen in Vietnam. Aufgrund der gelungenen Zusammenarbeit und der enormen Bedeutung der finanziellen Unterstützung für das Überleben dieser Primatenart, hat Nestlé Schöller sein Engagement für die Tierwelt Vietnams verlängert. Bis zum Jahr 2010 werden 75.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln werden grundlegende Schutzmaßnahmen finanziell abgesichert. Darüber hinaus können die bereitgestellten Gelder für einen weiteren Hotspot des Natur- und Artenschutzes verwendet werden. Das Schutzprojekt für den Goldkopflanguren, der ausschließlich im UNESCO Biospähren-Reservat Cat Ba vorkommt, hat bereits große Erfolge aufzuweisen. Während der vergangenen fünf Jahre konnte die bis dahin rasant abnehmende Population nicht nur stabilisiert werden, erstmals seit Jahrzehnten gab es einen Populationszuwachs! Die von Nestlé Schöller zur Verfügung gestellten Mittel sollen helfen, auf kleinsten Felsinseln versprengte und isolierte Gruppen der Goldkopflanguren in ein streng geschütztes Gebiet umzusiedeln. Die Stiftung Artenschutz dankt der Nestlé Schöller GmbH & Co. KG und hofft, andere Unternehmen, die sich für den weltweiten Arten- und Naturschutz einzusetzen möchten, zur Nachahmung anzuregen. Komitee gegen den Vogelmord e. V. 11. Oktober 2005 190.000 Unterschriften gegen die Zugvogeljagd auf Malta übergeben / EU-Abgeordnete fordern Ende von Frühlingsjagd und Wilderei http://www.presseportal.de/story.htx?nr=735244 Das Komitee gegen den Vogelmord und 15 europäische Partnerverbände haben heute im Europäischen Parlament mehr als 190.000 Unterschriften gegen die Zugvogeljagd auf Malta an die Präsidenten des Petitions- und des Umweltausschusses Martin Libicki (UEN, P) und Karl-Heinz Florenz (EVP-ED, DE) übergeben. Hintergründe der Petition sind die nach Ansicht der Vogelschützer weiterhin ungebremste Wilderei geschützter Zugvögel, der Fang von Finken sowie die nach Ansicht der Vogelschützer rechtswidrige Frühlingsjagd auf Turteltauben und Wachteln auf der Mittelmeerinsel. "Die Bejagung von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Brutgebiete ist durch die EU-Vogelschutzrichtlinie klipp und klar verboten, 190.000 Unterschriften sind ein starkes Signal an die EU, hier endlich etwas zu unternehmen", erklärte Komiteesprecher Axel Hirschfeld auf einer Pressekonferenz. Weiterhin forderten die Vogelschützer die EU auf, die im Rahmen der Beitrittsverhandlungen erteilte Ausnahmegenehmigung für den Fang von sieben Finkenarten auf Malta nicht zu verlängern. Um die trotz offizieller Verbote immer noch weit Abschüsse geschützter Zugvögel wie z.B. von stark bedrohten Greifvögeln effektiver zu bekämpfen, fordern die Vogelschützer intensivere Kontrollen der rund 18.000 maltesischen Vogelfänger und Jäger. Nach Ansicht des Komitees gegen den Vogelmord steht die massive Wilderei und die Vogeljagd im Mittelmerraum in direktem Zusammenhang mit dem seit Jahren zu beobachtenden Rückgang zahlreicher bedrohter Zugvögel wie z.B. von Wespenbussarden, Pirolen, Bienenfressern, Turteltauben oder Feldlerchen. Greenpeace 10. Oktober 2005 Greenpeace: Genmanipulierte Soja in Rumänien außer Kontrolle / Ex-Manager des Agrokonzerns Monsanto packt aus Genmanipulierte Soja wird von rumänischen Landwirten illegal und im großen Stil angebaut. Landesweite Untersuchungen der Umweltschützer ergaben, dass in mindestens zehn der 42 rumänischen Landkreise ohne Wissen der zuständigen Behörden die genmanipulierte Roundup-Ready-Soja des Agromultis Monsanto angebaut wird. Der ehemalige Rumänien-Geschäftsführer des Konzerns, Dragos Dima, hat auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Greenpeace heute in Bukarest erklärt, dass Monsantos US-Konzernleitung bereits 1998 über die drohende unkontrollierte Ausbreitung der Gen-Soja in Rumänien informiert wurde. Die von Greenpeace genommenen und untersuchten Sojaproben belegen, dass die Gen-Soja auf mindestens 100 000 Hektar wächst. NABU 7. Oktober 2005 NABU und LBV küren Kleiber zum Vogel des Jahres 2006 Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben heute in Berlin den Kleiber zum Vogel des Jahres 2006 gekürt. Damit folgt dem Uhu als größter Eule Europas in diesem Jahr ein kleiner Singvogel, der in Deutschland weit verbreitet ist. Die Wahl des Kleibers ist ein Plädoyer für den Schutz von Buchen- und Eichenwäldern, sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. Er stehe stellvertretend für einen Lebensraum in Deutschland und Mitteleuropa, der ebenso unverzichtbar für viele andere Vögel wie Spechte, Meisen oder Greifvögel sei. Mindestens acht Prozent der europäischen Kleiberpopulation lebt in Deutschland. Damit hat Deutschland eine zentrale Verantwortung für die Art und ihren Lebensraum mit höhlenreichen Altholzbeständen und strukturreichen, lichten Laub-, Laubmisch- und Nadelwäldern. Der Kleiber benötigt ältere Bäume, in denen er nisten kann, so NABU-Vizepräsident Opitz. Eine nachhaltige Forstwirtschaft sei damit gleichzeitig der beste Schutz für den Kleiber. Nach Schätzungen gibt es derzeit etwa 600 000 bis 1,4 Millionen Brutpaare in Deutschland. Im Internet ist der Kleiber unter www.NABU.de, www.LBV.de oder www.Vogel-des-Jahres.de zu finden. Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz Ausufernde Massentötungen von Tieren in Rumänien / VIER PFOTEN erhebt schwere Vorwürfe gegen Behörden In Teilen des Donaudeltas, im Osten Rumäniens, werd en seit einigen Tagen unzählige Tiere von den lokalen Behörden getötet. Es bestand die Furcht vor dem Ausbruch der Vogelgrippe. Der Erreger konnte bei den betroffenen Tieren bisher aber nicht nachgewiesen werden. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Dresdner Neueste Nachrichten - 12. Okt 2005 Lausitzer Jäger warnte erfolglos vor den Gefahren des Wolfes Der Lausitzer Wolf hat nun sogar Rechtsgeschichte geschrieben und ging als Sieger vom Platz. In Dresden beschäftigten sich gestern drei Berufsrichter und zwei Schöffen am Verwaltungsgericht mit der Frage, ob das Raubtier von Jägern geschossen werden darf. Die Antwort der 13. Kammer unter Vorsitz von Gerichtspräsident Heinrich Rehak: Nein! Es war das erste Urteil zum Thema Wölfe im bundesdeutschen Rechtsleben. Erzwungen hat den Richterspruch Jäger Joachim Bachmann aus Bärwalde. Ein bulliger Mann, der einen großen Bauernhof betreibt und vor den Gefahren der Wolfspopulation in der Lausitz warnt: "Zwei Schafe wurden schon gerissen. Ein Jagdfreund ist nachts einem Wolf begegnet. Er musste in die Luft feuern, damit sich das Tier von ihm entfernt." Es dürfe nicht so weit kommen, dass der Wolf ein Kind reißt, mahnt Bachmann. "Dann werden wir Jäger gefragt, warum wir nichts unternommen haben." Also beantragte der Jäger beim Regierungspräsidium eine Ausnahmegenehmigung für den Abschuss eines Wolfes. Er scheiterte. Wölfe fallen unter den Artenschutz, ein Abschuss sei strikt verboten. Gesa Kluth vom "Wolfsbüro", das vom Freistaat Sachsen finanziert wird, beteuerte vor der Kammer: "Wölfe sind nicht gefährlich. Sie sind vorsichtige Tiere und interessieren sich nicht groß für den Menschen." In der Lausitz würden aktuell 16 Wölfe auf 700 Quadratkilometern leben. Gutachten von der Jagdbehörde bis hin zum Umweltministerium gehen von keiner akuten Wolfsgefahr aus. Deshalb urteilte die Kammer: Die Jagd auf Wölfe bleibt tabu. Templiner Zeitung - 8. Okt. 2005 Bleivergiftung richtet Seeadler zugrunde Uckermark. Den Leuten haben die Tränen in den Augen gestanden, als ich ihnen reinen Wein zu den wahrscheinlich geringen Überlebenschancen des Seeadlers einschenken musste, den sie voller Hoffnung zu mir gebracht hatten, berichtet Paul Sömmer. Doch schon bald darauf erhielt der Leiter der Naturschutzstation an der Woblitz von der Tierklinik der Freien Universität Berlin, wohin das Tier umgehend gebracht worden war, die Nachricht, das das Tier tatsächlich eingeschläfert werden musste. Er habe gleich auf eine Bleivergiftung geschlossen, sagte Greifvogelexperte Sömmer, weil er bereits zahlreiche solcher Fälle hatte erleben müssen und in diesem Jahr bereits sechs Adler hatte sterben sehen. Diese Vögel nehmen mit der Nahrung beispielsweise Aas oder Wildaufbruch aus der Jagdmunition stammende Bleiteilchen auf. Zum Umweltgift Blei sind im Bereich der Jagdflächen der brandenburgischen Landesforstverwaltungdarf Vorkehrungen getroffen. Es wird streng kontrolliert, dass entweder nur noch mit bleifreier Munition gejagt oder der Wildaufbruch vergraben wird. Süddeutsche Zeitung - 7. Okt. 2005 Die lange Reise der "Nicole" Amerikanische Meeresbiologen haben erstmals bewiesen, dass es eine Verbindung zwischen Weißen Haien vor Australien und Südafrika gibt. Mit Hilfe von Satelliten verfolgten sie die Reisen eines Weißen Hais, der auf verschlungenen Wegen zwischen beiden Kontinenten mehr als 19.300 Kilometer im Indischen Ozean zurücklegte. Die Untersuchung widerlegt die bisherige Annahme, dass weibliche Weiße Haie Ozeane nicht durchquerten und betont nach Einschätzung der Wissenschaftler die Notwendigkeit internationaler Schutzmaßnahmen auch außerhalb der Küstengewässer. Der Artenschutz bei Haien mache daher eine internationale Zusammenarbeit erforderlich. P12, so der wissenschaftliche Name des Rekord-Hais, war am 7. November 2003 nahe dem afrikanischen Gansbaai markiert worden. In 99 Tagen schwamm das Tier dann durch den Indischen Ozean bis vor die Westküste Australiens. Dabei legte es den 11.100 Kilometer weiten Weg mit einer Mindestgeschwindigkeit von 4,7 Kilometern pro Stunde zurück. Damit stellte Nicole einen neuen Geschwindigkeitsrekord unter allen schwimmenden Meerestieren auf. Am 20. August 2004 sichteten die Forscher den Hai wieder am südafrikanischen Ausgangsort. Tierschutz-Studie: Viagra soll Seehunde retten In der traditionellen chinesischen Medizin werden Tier-Extrakte eingesetzt - auch um die männliche Potenz zu steigern. Einige bedrohte Arten haben darunter zu leiden. Neue Medikamente wie Viagra und Cialis trügen zum Tierschutz bei, behauptet eine Studie, die ausgerechnet vom Viagra-Hersteller Pfizer finanziert wurde. September 30, 2005 (ENS) Frog Skin Chemicals Block HIV in Lab Study Compounds secreted by frog skin are potent blockers of HIV infection. The findings underline the value of preserving the Earth's biodiversity. "We need to protect these species long enough for us to understand their medicinal cabinet," said Louise Rollins-Smith, Ph.D., associate professor of microbiology and immunology, who has been studying the antimicrobial defenses of frogs for six years. The National Science Foundation has awarded a team of Vanderbilt University Medical Center investigators a four year grant to study amphibian declines in Central America and California. Frogs around the world are in trouble. According to the IUCN Red List of Threatened Species, 1,856 of the 5,743 known amphibian species - almost one in three - are threatened with extinction. Scientists said last week that 122 species, perhaps many more, appear to have gone extinct since 1980. With the new grant, Rollins-Smith and her team will be investigating the antimicrobial defenses of declining frog populations that are facing a particular skin fungus. Postdoctoral fellow Douglas Woodhams will be traveling to sites in Panama and in California to collect samples of the skin peptides from affected frogs. "Our goal is to study frog populations that are ahead of an epidemic of this fungus, and those that are behind an epidemic to see if the ones that have survived have beneficial protective peptides," Rollins-Smith said. "We hope to figure out which species are most vulnerable to this fungal pathogen so that they can be the focus of greater conservation efforts," Rollins-Smith said. The studies may also reveal new antimicrobial peptides which could be useful blockers of HIV and other human diseases. National Geographic, October 7, 2005 Crocodile-Hunting Plan Rejected by Australian Government In the past two weeks alone crocodiles have killed two men and mauled a ten-year-old girl in Australia's Northern Territory. Despite the attacks, the national government yesterday ruled out a proposed plan to allow crocodile hunting in the territory. The Northern Territory government had put forward the plan in hopes of keeping the reptiles' numbers down. Officials had also hoped to generate revenue from big game hunters for Aborigines, owners of many of the croc habitats in the territory. Under the crocodile-management plan, hunters would have been allowed to shoot 25 crocodiles longer than 13 feet (about four meters) every year. The proposal attracted so much attention that Steve Irwin-best known as TV's "Crocodile Hunter"-invited Australia's federal minister for the environment, Ian Campbell, to observe crocodile behavior at his wildlife park, the Australia Zoo. The invitation was accepted and Campbell was photographed helping to hold down a crocodile while Irwin, who opposed the hunting plan, fitted the animal with a satellite tracking tag. ENN 12. Oktober 2005 Deal Protects Part of World's Oldest Reef A 71-acre section of 450 million-year-old rock that is believed to be part of the world's oldest coral reef will be preserved and opened to the public, officials announced Tuesday. San Diego May Soon See California Condors California condors are expected to return soon to the skies over San Diego County, nearly a century after they disappeared. Scientists say condors released in Mexico three years ago have made exploratory flights within 15 miles of the United States, and they believe the birds will cross the border in the next few months. Brazilian Governor Declares Amazon River a Disaster Area Authorities declared part of the Amazon River a disaster area after a drought left the levels of parts of the river too low for navigation, officials said Tuesday. China Bear Bile Farmer Eaten by Own Animals A Chinese man who raised bears to tap them for their bile, prized as a traditional medicine in Asia, has been killed and eaten by his animals, Xinhua news agency said on Tuesday. ENN 11. Oktober 2005 Biologist Discovers New Species of Lizard What's black, white, red and green all over? It's something Avila University professor Robert Powell will announce sometime in December. Florida Announces Okeechobee Cleanup Plan A $200 million plan to restore the Southeast's largest freshwater lake includes expanded reservoirs, new marshes and permanently lower lake levels, Gov. Jeb Bush said Monday. Planet Ark 11. Oktober 2005 Amazon Rainforest Suffers Worst Drought in Decades http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/32912/story.htm The worst drought in more than 40 years is damaging the world's biggest rainforest, plaguing the Amazon basin with wildfires, sickening river dwellers with tainted drinking water, and killing fish by the millions as streams dry up. ENN 10. Oktober 2005 Conserving Through Conservancy: Managing Land and Wildlife in Namibia Flying into Windhoek, the capital of the southern African nation of Namibia, is like landing in a nature reserve. Located high on a central plateau, with the Auas Mountains serving as a backdrop, it is not uncommon to spot kudu and other antelope shortly upon arrival. Bishop Says Hunger Strike Just the Start of Campaign To Save Brazilian River A Brazilian bishop savored the success of his 11-day hunger strike Friday, sipping chicken soup and mulling the government's pledge to delay the rerouting of a major river in Brazil's arid northeast. ENN 7. Oktober 2005 Gulf Nature Park Awaits Gators' Return after Rita The alligators have fled and the tall, green marsh grasses are brown from salt water, but the coastal Rockefeller Wildlife Refuge's resilient natural defenses may have prevented a catastrophe in the area ravaged by Hurricane Rita. Shark Nicole Clocks More Than 12,000 Miles Crisscrossing Indian Ocean A great white shark named Nicole logged more than 12,000 miles swimming from Africa to Australia and back, the first proof of a link between the two continents' shark populations, researchers say. Australia Rejects Crocodile Safari Hunt Plan Australia has rejected a plan to allow crocodile safari hunting in the country's north where the reptiles killed two men in separate attacks last week. Crocodiles were declared a protected species in 1971 when their numbers fell to about 5,000, but since then their population in the Northern Territory has exploded to around 70,000 in the wild with another 18,000 in six crocodiles farms. ENN 6. Oktober 2005 Arizona Officials To Track Mountain Lions Officials will fit as many as 20 mountain lions with tracking collars near Tucson and Payson in a study that aims to better understand how the animals and people can coexist. Oyster Bay Listed As Endangered Refuge The Oyster Bay National Wildlife Refuge, near Theodore Roosevelt's summer White House, is among the nation's 10 most endangered wildlife refuges, according to a new report from an environmental group. Global Warming To Hit Migratory and Static Species The Golden Toad has already paid the ultimate price of extinction and other species are expected to follow suit as the world warms, according to a report published on Thursday. Feds Propose Allowing Threatened Sea Otters Back into Southern California Waters The U.S. Fish and Wildlife Service on Wednesday proposed allowing sea otters back into Southern California waters, saying that scrapping the current "no-otter zone" would boost recovery efforts for the threatened species. BirdLife News Alert Task Force to save the albatross http://www.birdlife.org/news/news/2005/10/albatross_site.html Forest conservation better for biodiversity AND economy http://www.birdlife.org/news/news/2005/10/ftf.html San Diego May Soon See California Condors California condors are expected to return soon to the skies over San Diego County, nearly a century after they disappeared. Scientists say condors released in Mexico three years ago have made exploratory flights within 15 miles of the United States, and they believe the birds will cross the border in the next few months. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Veranstaltungen | ZOOLEX WORKSHOP Ein Workshop zur Gehegeplanung findet im Zoo Ljubljana in Slowenien am Donnerstag, 17. November, und Freitag, 18. November 2005 in englischer Sprache statt. ZooLex Workshops sind praxisorientiert und behandeln Fallstudien. Thema: Gehege für Schimpansen und Arten der afrikanischen Savanne Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html Ethologische Gesellschaft e.V. Thementagung am 24. und 25. Februar 2006 in Bielefeld zum Thema "Brutpflege und elterliche Investition" zu der die Verhaltensforschung der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld alle an dem Thema Interessierten herzlich einladen. Hauptvorträge: Erhard Strohm: Aspekte elterlicher Fürsorge beim Europäischen Bienenwolf, Philanthus triangulum Rolf Gattermann: Vergleichende Untersuchungen zum Brutpflegeverhalten der Gattung Phodopus (Kurzschwanzhamster) Fritz Trillmich: Von der Trächtigkeit bis zur Entwöhnung: Fortpflanzungsaufwand beim Meerschweinchen Die Tagung wird zwei Tage dauern und Gelegenheit zu intensiver Diskussion bieten. (Anreise am 23.2., Abreise am 26.2.2006) Anmeldungen sowie Rückfragen an: VHF@uni-bielefeld.de Ausstellungen Verlagsgruppe Kreiszeitung - 24. Sept. 2005 Die Würde der Tiere wird spürbar Noch mehr Naturbilder? Dr. Peter-René Becker, Leiter der Naturkunde-Abteilung des Bremer Übersee-Museums, war zunächst skeptisch. Doch die Arbeiten der Fotografin Britta Jaschinski überzeugten ihn schnell. "Hier steht die Würde der Tiere im Vordergrund", sagt Becker. "Auch wenn sie Zootiere sind." Gleichwohl trägt die Präsentation den Titel "Wild Things"; das deutschsprachige Katalogbuch dazu heißt "Verehrte Tiere". Britta Jaschinski, deren Ausstellung "Zoo" weltweit Beachtung fand, macht das Absurde der Tier-Haltung hinter Gittern und in Gehegen sichtbar. Bis zum 12. Februar 2006. sz-online - 23. Sept. 2005 Deutsches Hygiene-Museum beginnt Sonderausstellung zur Evolution Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden zeigt die Sonderausstellung Evolution - Wege des Lebens. Damit wird eine der revolutionärsten wissenschaftlichen Ideen der Neuzeit vorgestellt, teilte das Museum mit. Charles Darwins (1809-1882) Entdeckung soll dabei im Kontext der Epoche behandelt werden. Die Exposition ist bis zum 23. Juli 2006 zu sehen. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Die Zoo-AG Bielefeld hat eine Kooperation mit der Kinder-Wissens-Suchmaschine "Helles Köpfchen" aufgebaut. Dort werden von uns bereitgestellte Texte und Bilder mit Hintergrund-Informationen über Zoos veröffentlicht. Die aktuellen Artikel: The latest issue of Suiform Soundings, the newsletter of the IUCN/SSC Pigs, Peccaries, and Hippos Specialist Group, has now been put on-line. The 1.5 Mb file can be downloaded from http://iucn.org/themes/ssc/sgs/pphsg/Suiform%20soundings/Newsletter.htm GLOBAL 2000/ Friends of the Earth Austria Protest gegen Zerstörungen in Kalimantan/Indonesien Kalimantan, der indonesische Teil Borneos soll großflächig abgeholzt und in Plantagen zur Zellstofferzeugung umgewandelt werden. Die Maschinen für die erste Hackschnitzelfabrik möchte das österreichische Unternehmen Andritz liefern, darüber hinaus ist die Raiffeisen-Zentralbank beteiligt. Aufruf: http://www.global2000.at/index3.htm Spaß-Nobelpreis: Auch Pinguine stehen unter Druck Die skurrilsten Forschungsprojekte des Planeten wurden wieder mit dem "Ig-Nobel-Preis" ausgezeichnet. "Pressures Produced When Penguins Pooh" - zu Deutsch etwa: "Welche Druckverhältnisse entstehen, wenn Pinguine kacken" - lautete der Titel des Artikels, den die Forscher 2003 im Fachblatt "Polar Biology" veröffentlicht haben. Die Resultate waren durchaus beeindruckend: Pinguin-Fäkalien bahnen sich demnach mit dem Druck zerplatzender Autoreifen den Weg in die Freiheit. Nicht selten fliegen sie 40 Zentimeter weit, ehe sie den Boden treffen. Mit ihren "Berechnungen zur Darmentleerung von Vögeln" haben Victor Benno Meyer-Rochow von der International University Bremen und seine beiden Mitstreiter jetzt vor dem Komitee des "Ig-Nobel-Preises" reüssiert - in der Disziplin Flüssigkeitsdynamik. Gregg A. Miller erhielt den Medizinpreis für künstliche Hundehoden. Die so genannten Neuticles geben kastrierten Rüden nicht nur ein gewisses Männlichkeitsgefühl zurück, sondern sind obendrein in drei Größen und Festigkeiten zu haben. Die mit dem Physikpreis prämierte Arbeit: John Mainstone von der University of Queensland führt ein Experiment fort, das seit 78 Jahren läuft: die Beobachtung von zähem Teer, der aus einem Trichter tropft. Seit 1927 ist Tropfen Nummer acht gefallen. Der nächste Tropfen wird zwischen 2007 und 2010 erwartet. CIRCUS N24 - 7. Okt. 2005 Kamele spazieren durch Klagenfurt In der Kärntner Hauptstadt Klagenfurt sind in der Nacht zu Freitag mehrere Kamele aus einem Zirkus ausgebrochen. Die Tiere spazierten durch die Straßen, nachdem sie aus ihrem Gehege entkommen waren. Der Sicherheitszaun funktionierte nicht, da ein Stromaggregat ausgefallen war. Bis zur Autobahn gelangten die Kamele allerdings nicht. Sie ließen sich vorher zur Rast auf einem Parkplatz nieder, wo sie von Wärtern eingefangen und zu dem Zirkus zurückgebracht wurden. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | "Bruno Manser - Die Stimme des Waldes" Nach den erfolgreichen Tagebüchern erscheint in diesen Tagen die mit Spannung erwartete Biografie des seit fünf Jahren verschollenen Regenwaldschützers und Menschenrechtlers Bruno Manser. Autor ist der Basler Journalist Ruedi Suter. Kein Medienschaffender hat Manser, der zum Symbol des Kampfes zum Schutz des Penan-Volkes auf Borneo geworden ist, so regelmässig und intensiv begleitet wie er. Ausführliches Interview mit dem Autor und Leseprobe Website des Verlages zum Buch Hintergrund-Artikel: Bruno Manser vermisst Website des Bruno-Manser-Fonds (leider nicht aktualisiert) Broschiert - 300 Seiten - Zytglogge-Verlag (Wenn Sie diesen oder einen beliebigen anderen Artikel bei Amazon über diesen Link bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird) | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Bis November wochentäglich ARD 16:10: Je 2 Folgen "Elefant, Tiger und Co." von 2004: Die ARD warf kurzfristig die Reihe "Abenteuer Wildnis" aus dem Programm. Wh zu unterschiedlichen Terminen auch bei ARD-Digital (EinsPlus, EinsFestival) Do, 13.10.2005, 20:00-21:00 SF1, NETZ Natur, Die Geweihten Fr, 14.10.2005, 08:30-08:45 SWR, Arbeitswelten (9/12) , Mein Vater ist Tierpfleg
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