E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge
   Marco Smeets



ISSN 1619-6643


Ausgabe 286 vom 6. Oktober 2005

Liebe Leser,

während ich vorhin die Zoopresseschau für den Versand vorbereitete, kam eine schlimme Meldung herein:
Dr. Dag Encke, der Direktor des Nürnberger Zoos, ist heute als völlig Unbeteiligter eine Schießerei geraten und schwer durch einen Bauchschuß verletzt worden. Soweit zu hören, ist er glücklicherweise nun außer Lebensgefahr.

Lieber Dag, von uns allen gute und baldige Genesung!

Mit diesen bedrückenden Neuigkeiten und noch immer fassungslos entlasse ich Sie in die Lektüre der regulären Zooresseschau.

Dirk Petzold

Frau im Auto erschossen dpa
Eine Frau ist in Nürnberg in ihrem Auto erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Tiergartens. 
Ehefrau getötet und unbeteiligten Radler schwer verletzt
Neumarkt Online
Grausige Tat in Nürnberg n-tv
Familiendrama: Polin in ihrem Auto erschossen freenet.de




Liebe Leser,

vor zwei Tagen war Welttierschutztag. Sofern sich die Medien überhaupt für das Thema interessierten (die Zoos übrigens wohl auch nicht, zumindest gab es keine Pressemeldung dazu), haben sie es überwiegend nicht geschafft, zwischen Tier- Natur- und Artenschutz zu differenzieren.

Das ZDF beispielweise würdigte den Tag mit der Wiederholung eines Films über die Bedrohung der "Löwen in Afrika", angeblich als "Special" auch im Internet. Natürlich geht es hier nicht um Tier-, sondern um Artenschutz; und wie schlecht recherchiert wurde, zeigt die durchgehende Bezeichnung "Wildlife Conversation Society" für die durchführende Organisation (kein Tippfehler, da konsequent auf der ZDF-Website durchgehalten). Zum Glück ist die New Yorker WCS aber kein Diskutierclub! Schade, Chance vertan, dabei hätte auch das ZDF sehr gute Eigenproduktionen zu bieten und bräuchte für einen solchen Anlaß nicht auf eingekaufte Dokus zurückzugreifen. Wie die ARD gute Natur-Dokus in die Dritten verbannt, verheizt das ZDF aber solche Sendungen lieber in den Digital-Spartenkanälen mit minimaler Einschaltquote.

Den Vogel abgeschossen hat der WDR kürzlich mit der angeblichen Doku "Von kleinen Vögeln und großer Wissenschaft" in der eigentlich seriösen Reihe "Abenteuer Erde": Wieder einmal ein ohnehin schon fragwürdiger und dann noch schlecht übersetzter französischer Tierfilm. Hier erzählte nun ein Goldhähnchen in der Ich-Perspektive über den Vogelzug und gab dabei Weisheiten von sich wie „als es noch keine Jahreszeiten gab, mußten wir diese Wanderungen noch nicht machen“ und „unser Vorfahre war der Archaeopteryx. Der legte so viele Eier, daß ganz viele verschiedene Vogelarten entstanden“. Der Gipfel aber war, als die Arbeit von namentlich(!) erwähnten Wissenschaftern einer Vogelstation vorgestellt wurde und dann kommentiert wurde „[die Tiere] müssen in den Kästen hüpfen, bis sie vor Erschöpfung eingehen“. Gezeigt, aber nicht erklärt, wurden dazu Registrierkäfige, in denen die nächtliche Zug-Unruhe gemessen wird. Abgesehen vom Unverständnis für die Fakten wird hier einem Ökologen im Fernsehen öffentlich Tierquälerei unterstellt - der Dank für die Unterstützung der Filmarbeit?

Es ist ja kein Geheimnis, daß auch die Fernsehsender Personal sparen, Sendungen immer billiger herstellen oder ganz an Produktionsfirmen auslagern. Ein Mindestmaß an Qualitätskontrolle zumindest bei Sendungen, die sich noch "Doku" nennen wollen, müßte aber doch wohl zu gewährleisten sein?

Genug der Medienschelte. Für die nächsten Wochen gelobe ich weniger Polemik, und auch Politik wird sicher nicht zum regulären Thema der Zoopresseschau werden - obwohl ich zum Editorial letzter Woche erstaunlich viel und ausschließlich positives Feedback erhielt. Dazu noch ein letzter Hinweis, schon um heute doch noch eine Fernsehsendung zu loben: Einen sehr sehenswerten Beitrag zum Umgang der US-Administration mit unabhängiger Wissenschaft und Zurechtbiegen der Fakten brachte gerade eben "Kulturzeit" auf 3Sat: Forschung in Fesseln. (Wh um 1:25 & 9:05). Interessante Fakten. Oder, um mit dem Kabarettisten Volker Pispers zu sprechen: "Wir sollten nicht in oberflächlichen Anti-Amerikanismus verfallen. Aber: meiner ist gar nicht oberflächlich..."
Dirk Petzold


ReHa-Voliere in einem englischen Bird Sanctuary

(In Ermangelung neuer Zukunfts-Artikel nach längerer Pause wieder ein Foto. Lassen auch Sie mal wieder Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.)


Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Kölner Stadt-Anzeiger - 30. Sept. 2005
Kleine Elefan-Tanten
„Tha mei lane mar taw“ (gut gemacht, braves Mädchen) zu sagen, das müssen die Pfleger im Kölner Elefantenpark lernen, damit die beiden Teenie-Elefanten aus Myanmar (ehemals Birma) sich zu Hause fühlen. Gestern wurden Aye Shan Maye (elf Jahre, 1,8 Tonnen) und Shu Thu Zar (zwölf Jahre, 3,2 Tonnen) in ihrer neuen Heimat vorgestellt. Sie sind seit mehr als 20 Jahren die beiden ersten Elefanten, die aus Myanmar herausgekommen sind. Zuletzt hatte der niederländische Zoo in Emmen birmanische Elefanten bekommen. Drei Jahre Vertragsverhandlungen, sieben Besuche und Kontakte zur Regierungsspitze von Myanmar hat es Dr. Olaf Behlert vom Kölner Zoo gekostet, bis der Ausreise der Dickhäuter in den weltweit renommierten Kölner Elefantenpark nichts mehr im Wege stand. Der Flug verlief allerdings dramatisch: Aye Shan Maye war sehr nervös, drohte die Gitter in der Chartermaschine zu zerbrechen und musste sediert werden. Sie kollabierte sogar und wurde von Behlert mit Medikamenten reanimiert.

Kölner Stadt-Anzeiger - 5. Okt. 2005
Flamingos schnabulieren im Zelt
Rund 40 Vogelarten müssen mindestens bis Ende November darauf verzichten, im Freien gefüttert zu werden. Inzwischen begeben sich die Tiere wie selbstverständlich in die großen, weißen Zelte, die eigentlich für Partys im Zoo genutzt werden. Die vier Zelte sollen die rund 40 Vogelarten, die im Zoo leben, vor der bis nach Russland vorgedrungenen Vogelgrippe schützen. Eine neue Verordnung des Landes NRW schreibt seit dem 15. September einen „Stallzwang“ vor. „Das heißt, dass wir die Tiere nicht mehr im Freien füttern dürfen“, erklärt Theo Pagel, Vogelkurator im Kölner Zoo. Dadurch soll verhindert werden, dass Zugvögel aus den Trink- und Futternäpfen der Zootiere fressen und so möglicherweise das gefährliche Virus auf die heimischen Vögel und auch Menschen übertragen könnten. Für die Entenarten, die hauptsächlich auf dem Wasser leben, hat der Zoo die Zelte deshalb sogar teilweise ins Wasser gestellt. „Sie fressen dann immer noch auf dem Wasser, aber eben nicht mehr unter freiem Himmel“, erklärt Pagel weiter. Eine Gefahr besteht für die Besucher des Zoos nicht, betont der Experte. „Zum einen sind es wenige Vögel aus den betroffenen Regionen in Russland, die überhaupt zu uns kommen. Zum anderen ist es sehr unwahrscheinlich, dass diese Tiere mit ihrer Krankheit diesen weiten Weg schaffen könnten.“ Da sei NRW, neben Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern eines von drei Bundesländern, die die neue Verordnung erlassen hatten, übervorsichtig gewesen, findet er.


B.Z. - 3. Okt. 2005
Wie sein Vorgänger Bokito wollte Ivo abhauen. Doch zum Glück erwischten ihn die Pfleger
Berlin. Lustlos fegte Silberrücken Ivo gestern mit einer Handbewegung seine Äpfel vom Tisch. Dann warf er mit Stroh um sich, rannte auf die große Scheibe seines Käfigs zu und drosch dagegen. Gorilla Ivo war sauer, weil er nicht ins Außengehege durfte. Eine Strafmaßnahme mit Grund: Am Sonntag wollte Ivo abhauen.Vize-Zoochef Dr. Heiner Klös: "Wir haben ihn an einer Stelle gefunden, wo er eigentlich nicht hingehört. Ob es nun die Weibchen sind, die er endlich treffen will, oder einfach nur Langeweile. Auf jeden Fall hat er eine Klettermöglichkeit an einem Stahlträger gefunden, die wir nicht als solche gesehen haben. Nun bleibt er erst einmal drin, bis wir das Gehege zusätzlich abgesichert haben." Iris Küthe, seine Amsterdamer Pflegerin, warnte die Berliner Kollegen: "Erhöht die Stromleitungen auf der Mauer! Schon bei uns wollte er ausbüchsen. Da stellte er einen Baumstamm an die Mauer."

Berliner Zeitung - 5. Okt. 2005
Gorilla Ivo stößt an seine Grenzen
Ein wenig sieht es so aus, als müsste Gorilla Ivo aus dem Zoologischen Garten nur eine Hecke überwinden, um bei den Besuchern zu sein. Tatsächlich befindet sich aber zwischen dem stattlichen Affen und den neugierigen Leuten ein tiefer Graben. Dennoch gelang es Ivo, der vor zwei Wochen nach Berlin kam, fast stiften zu gehen. Ohne Mühe konnte der Gorilla einen Dachträger erklimmen und sich am Rand des Daches festhalten. Jetzt verhindert zunächst schmierige Vaseline, dass Ivo türmt. Demnächst könnte auch Elektrodraht verlegt werden.


Berliner Morgenpost - 5. Okt. 2005
Ivo auf Erkundungstour
Besonders gute Laune schien Ivo gestern nicht zu haben. Unruhig lief der große Gorilla in seinem Innengehege hin und her, rannte immer mal auf die dicke Glasscheibe zu, wummerte mit der Faust dagegen. Damit er nicht zusätzlich von den vielen Besuchern gereizt wird, wurde der Bereich direkt vor dem Gehege mit einer dicken Kordel abgesperrt. Und während Ivo wegen des "Stubenarrestes" schmollte, waren Tierpfleger Andreas Lochmann und zwei Techniker dabei, sein Außengehege ausbruchsicher zu machen. Denn am Sonntag hat der Menschenaffe sein neues Gehege ein wenig zu gut erkundet. Eines habe die unerwünschte Kletteraktion gezeigt: "Man muß bei jedem neuen Tier jede Anlage wieder neu untersuchen." Unterdessen entwickele sich das Verhältnis zwischen Ivo und den Pflegern gut. Möglicherweise noch in dieser Woche könnte Ivo mit den Weibchen zusammenkommen. Unterdessen hat der Berliner Gorilla Bokito, der Ende August vom Zoo in den Serengeti-Park Hodenhagen umgezogen war, den niedersächsischen Park bereits am 26. September wieder verlassen und befindet sich jetzt im Zoo von Rotterdam. "Eines der beiden Weibchen für Bokito befindet sich hier noch in einer anderen Familiengruppe", sagte gestern Ton Dorresteijn, Zoo-Direktor in Rotterdam. "Das andere soll in zehn bis 20 Tagen aus Saarbrücken kommen."

BBC News website
New frog centre for London Zoo
The Zoological Society of London is to build a new centre for the conservation of frogs, toad and other amphibians. The £2.2m (US$4m) project will include a public exhibit at London Zoo, laboratories for disease research, and captive breeding facilities. Scientists involved say it will be the first integrated amphibian conservation centre in the world. Amphibians are possibly the most threatened animals on Earth, with a third of species at risk of extinction. "In Spain, the midwife toad is declining really fast, going extinct in fact, because of chytridiomycosis; and the disease has the potential to do the same thing in Britain. „We know that the common toad is killed by chytridiomycosis, because we've seen that in Spain, and it also kills the natterjack toad, one of our threatened species." In September, a summit of conservation experts in Washington concluded that captive breeding programmes should be established as a matter of urgency for some of the most endangered species.
One of the key components of the ZSL project will be to run these breeding programmes, both at Whipsnade Zoo, which it owns, and abroad.
"We have a building which we may adapt," said Richard Gibson, ZSL's Curator of Herpetology, "but we may possibly do it in shipping containers. Captive breeding is one part of ZSL's three-pronged plan; the other arms involve a laboratory to research interactions between amphibians and Batrachochytrium dendrobatidis, their fungal nemesis, and a public exhibit and information centre at London Zoo, tentatively entitled Frog World.
The first public view may come in 2007, when ZSL hopes to have Frog World up and running.
 


Planung und Bau 

Rhein Main Presse - 6. Okt 2005
"Einer der schönsten Tierparks Europas"
Wiesbaden. Die Entwicklung des Tierparks Fasanerie schreitet weiter voran, die Tierparkleitung stellte die Zukunftspläne im Rathaus vor. Finanzielle Einbußen soll es laut Dezernent Peter Grella nach der drastischen Reduzierung bei den Tierpflegern keine weiteren geben. Gut gefüllt war am Dienstag der Saal im Rathaus, als es anlässlich des kürzlich gefeierten 50. Wiesbadener Tierparkgeburtstages um die "Zukunft Fasanerie" ging. Gemeinsam mit der Wiener Zooexpertin und Landschaftsgestalterin Monika Fiby sowie dem Frankfurter Landschaftsarchitekten Dirk Schelhorn, stellte Tierparkdirektorin Ute Kilian ihre Konzepte für die weitere Entwicklung des beliebten Ausflugszieles vor. Sie bedeuten eine Fortsetzung der bereits 1994 begonnenen Um- und Neugestaltung. Als deren erfolgreiche Beispiele nannte Ute Kilian das Gemeinschaftsgehege für Bären und Wölfe, die Freiflugvoliere oder die Sanierung der Gewässer. Die Fasanerie gehöre für sie zu den "schönsten Tierparks Europa", erklärte Monika Fiby und plant einen künftigen Rundweg, auf dem man alle Gehege besichtigen kann, ohne einen Weg zweimal gehen zu müssen. Das größte Projekt in den kommenden Jahren ist die Sanierung des denkmalgeschützten Hofgutes mit Jagdschloss, für das inzwischen eine Baugenehmigung vorliegt. Trotz der noch immer fehlenden 400 000 Euro hofft Ute Kilian auf eine Fertigstellung des Komplexes bis 2007. Dann werde die Fasanerie nicht nur einen attraktiven Schau- beziehungsweise Jugendbauernhof besitzen, sondern nebst Tierbestand und Park ein großes Klassenzimmer in freier Natur sein oder "ein Lernfeld und Erlebnisraum für alle".

Wiesbadener Tagblatt - 6. Okt 2005
Ein Klassenzimmer in freier Natur
Auf großes Interesse stieß eine Veranstaltung im Rathaus, bei der es um die "Zukunft der Fasanerie" ging. Anlass war der kürzlich gefeierte 50. "Geburtstag" des Tierparks.


Hamburger Abendblatt 6. Okt 2005
Neues Heim für Schwarzspechte
Der Wildpark Eekholt hat eine neue Schwarzspecht-Anlage. In der 80 Quadratmeter großen und drei Meter hohen Voliere leben derzeit zwei Schwarzspecht-Weibchen, teilte der Wildpark jetzt mit. Ein angrenzender Info-Pavillon informiert anschaulich über Europas größte Specht-Art.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 29. Sept. 2005
Grüne gegen Fische
Die Grünen haben den mit der SPD schwelenden Konflikt um das im Regenwaldhaus geplante Aquarium „Sea-Life“ verschärft. „Das ist ein faules Ei für die Herrenhäuser Gärten“, sagte der hannoversche Landtagsabgeordnete Enno Hagenah am Donnerstag. Die Fischbecken störten die Vermarktung des historischen Ensembles und wären eine ruinöse Konkurrenz für den Zoo. Nach Informationen der Grünen will der Merlin-Konzern 3,5 Millionen Euro investieren, um das Pflanzenhaus umzubauen. Ein Unterwassertunnel soll entstehen und der Konzern das Regenwaldhaus 30 Jahre lang kostenlos nutzen dürfen. Läuft das Geschäft nicht wie erhofft, kann Merlin nach zehn Jahren aussteigen und muss alle Umbauten rückbauen. Damit 225000 Besucher pro Jahr kommen, will Merlin in der Stadt Wegweiser aufstellen, vor dem Regenwaldhaus selbst sollen sechs Fahnen wehen und ein knapp neun Quadratmeter großes Plakat werben. Die Grünen fordern, Regenwaldhaus und Gärten gemeinsam zu vermarkten und wollen den Druck auf Merlin erhöhen, „Sea-Life“ am Zoo oder in den Räumen des Hannover Congress Centrums zu bauen.


oesterreich.ORF.at - 4. Okt. 2005
Neues Haibecken wird eingelassen
Das Haus des Meeres bekommt ein neues Riesenbecken für Haie, Barsche und eine Suppenschildkröte. Heute wird zur Probe das Wasser eingelassen. Wenn das Becken dicht hält, wird es in einem Monat in Betrieb genommen. Es hat eine Wassertiefe von fünfeinhalb Meter und geht beinahe über zwei Stockwerke. Mit rund 270.000 Liter Wasser ist es dreimal so groß wie das alte Haifischbecken im Haus des Meeres und doppelt so groß wie das Schönbrunner Tunnelaquarium. Wenn alles planmäßig läuft, dann werden die Haie, Barsche und die Suppenschildkröte in den nächsten Wochen aus dem alten Becken im Erdgeschoß in das neue Riesenaquarium im vierten Stock übersiedeln. Eine Million Euro hat das neue Aquarium gekostet.

Kleine Zeitung - 2. Okt. 2005
Haie mit neuem Konzept
Um das geplante Haiaquarium im Hartberger Ökopark ist es still geworden. Grund für die Ruhe um das Projekt sind nicht die aufgeflammten Proteste von Tierschützern, sondern der Umstand, dass von den Betreibern bis dato nur drei Viertel der Investitionssumme aufgebracht werden konnte. Seit Freitag ist der Hartberger Stadtwerke-Direktor und Ökopark-Chef Reinhard Fink wieder zuversichtlicher, das "Ozeanarium" doch noch realisieren zu können. Erste Gespräche mit einer ungarischen Investorengruppe, die in Europa bereits zwei Großaquarien betreibt, seien erfolgversprechend verlaufen.

St. Galler Tagblatt - 4. Okt. 2005
Lifting für den Löwen
St. Gallen. Rundgang im Wildpark Peter und Paul. Die grossen Felsbauten in den Steinbockgehegen haben Risse von Regen und Frost und müssen saniert werden. Gebaut worden waren sie 1902 vom Zürcher Bildhauer Urs Eggenschwyler, der sich als Haustier einen Löwen hielt und diesen ab und zu im Niederdorf ausführte. «Als Urs Eggenschwyler sein Löwenbaby spazieren führte», hiess es in einem Aufsatz im «Zürcher Oberländer». Den Löwen hat Eggenschwyler verewigt. Wer im Wildpark beim hinteren Steinbockgehege genau hinschaut, entdeckt im Felsen die in Stein gehauene Silhouette eines Löwenkopfes. Auch er wird im Rahmen der Gesamtsanierung einen neuen, frostsicheren Überzug bekommen. «Die Sanierung wird mindestens zwei Millionen kosten», sagt Signer. Zurzeit läuft für 100 000 Franken eine Probe-Sanierung.




Aktionen

Remscheider General-Anzeiger - 30. Sept. 2005
Im Zoo ist was los - Ferienprogramm
Herbstferien mit "Bongi" & Co. - das verspricht der Wuppertaler Zoo: Kinder-Ferienführungen, Sonderführungen, Abendführungen und viele andere spannende Aktionen haben sich die Tierpfleger für die Ferienkinder ausgedacht. Absolutes Highlight ist natürlich der Elefantentag am Freitag, 14. Oktober. Der fällt auf den 10. "Geburtstag" des neuen Elefantenhauses.

Norddeutsche Neueste Nachrichten 6. Okt 2005
Wenn tausend kleine Lichter in den Abend scheinen
Ein echtes Erlebnis wartet auf Kinder und Eltern am Sonnabend, wenn der Zoo abends für das erste Rostocker Taschenlampenkonzert die Türen öffnet. Dieses Open-air-Konzert ist eine Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk und gleichzeitig Auftakt für die Erlebnisferien im Herbst.

Schwerin-News - 30. Sept. 2005
Bärenfest im Zoo
Der Schweriner Zoo lädt am 03. Oktober von 13 bis 16 Uhr zu einem bärenstarken Programm bei den Braunbären ein. Mit vielen Kinderspielen, Glücksrad drehen, Bärenquiz, Stockbrot backen, Gesichter schminken und Fütterung der Braunbären, Wölfe und Fischotter um 15.30 Uhr.

Hamburger Abendblatt - 4. Okt. 2005
Tierfütterung in den Herbstferien
"Stolze Adler, spielende Otter, faszinierende Wölfe" - unter dieses Motto hat der Wildpark Eekholt sein Programm für die Herbstferien gestellt. Direkt im Anschluß an die Flugvorführungen beginnt die etwa einstündige große Fütterungsrunde zu den Rothirschen, Fischottern, Wölfen und Wildschweinen.

inar.de (Pressemitteilung) - 4. Okt. 2005
"Kids-Club- und Teddytag" im Safaripark: Kids bis 14 zahlen nichts
Am 9. Oktober ist "Kids-Club- und Teddytag" im Hollywood- und Safaripark Stukenbrock. Alle Mitglieder des Kids-Safari-Clubs haben freien Eintritt (Clubausweis nicht vergessen!) und alle anderen Kids & Teens bis 14 Jahre zahlen ebenfalls nichts, wenn sie einen Teddy an der Kasse vorzeigen. Eintritt frei - und mehr Programm. Da sollte das Taschengeld für eine kleine Spende reichen: die geht in diesem Jahr nach Sierra Leone in Afrika und wird zum Bau von Schulen gebraucht. Safaripark-Chef Fritz Wurms unterstützt das Schulprojekt mit einer Spende (1000 Euro), und er hofft, dass die Besucher des Hollywood- und Safariparks sich ebenso spendenfreudig zeigen.

 

Nachwuchs 
 
Berliner Morgenpost - 6. Okt 2005
Zwergchamäleons geschlüpft
Vier Zwergchamäleons sind vor kurzem im Zoo-Aquarium geschlüpft. Die Echsen, die nicht größer als zehn Zentimeter werden, gehen im Insektarium bereits auf Beutefang.

Berliner Morgenpost - 29. Sept. 2005
Aquarium gelingt Aufzucht tropischer Kalmare
Zum ersten Mal in seiner über 90jährigen Geschichte ist es dem Zoo-Aquarium gelungen, tropische Kalmare aufzuziehen. Die Tintenfische sind äußerst schreckhaft, weshalb bislang alle Versuche fehlschlugen, Kalmare dauerhaft zu halten. Die acht aus dem Indopazifik stammenden Fische sind schon sieben Zentimeter groß, teilte das Aquarium gestern mit.

Berliner Kurier - 4. Okt. 2005
Obacht, seine Mutti ist ein Jaguar
Schüchtern blinzelt das vor vier Wochen im Zoo geborene schwarze Jaguarmädchen in die Kamera. Wo ist meine Mama? Die heißt Kiara und kümmert sich rührend um ihre Tochter, meistens in der Wurfbox (wo man die beiden per Video beobachten kann), manchmal aber auch schon vor allen Leuten im Gehege. Die Mama ist übrigens gefleckt, die noch namenlose Kleine also ganz der schwarze Papa, der rassige Roberto.

Neue OZ Online - 6. Okt 2005
Susi liebt die Milch aus der Spritze
Osnabrück. Sie heißen Susi, Kati, Rico und Timo, wiegen zusammen gerade mal 800 Gramm, würden für Wachsmotten ihr Leben geben und schauen, wenn sie nicht aneinander gekuschelt schlafen, keck in die Welt. Das muntere Quartett sind Erdmännchen, von ihrer Mutter verstoßen und von Zootierpfleger Kai Budde seit drei Wochen mit der Flasche aufgepäppelt.


Segeberger-Zeitung - 5. Okt. 2005
Verspäteter Nachwuchs bei Berberaffen im Tierpark Neumünster
Der Tierpark Neumünster freut sich über verspäteten Nachwuchs. Berberaffen-Dame Frieda (12) brachte Ende September überraschend noch ein Junges zur Welt. "Damit hatten wir nicht gerechnet", sagte Tierpark-Leiter Peter Drüwa am Mittwoch. "Eigentlich haben Berberaffen einen festen Rhythmus und bekommen ihren Nachwuchs im Mai oder Juni."


mephisto 97.6 - 5. Okt. 2005
Nachwuchs im Zoo
Wie der Zoo erst heute mitteilte, haben die Weibchen Bea und Antje am Montag jeweils ein Jungtier geboren. Damit haben die Paviane in diesem Jahr zum dritten Mal Nachwuchs bekommen.


General-Anzeiger (Bonn) - 2. Okt. 2005
Mini-Kaimane sind alles andere als Vegetarier
Königswinter. Der sagenumwobene Drachenfels, seit Jahrhunderten ein Ort, um den sich Legenden ranken und der Künstler inspiriert. Seit wenigen Tagen macht er zudem seinem Namen alle Ehre, denn im Reptilienzoo an der Nibelungenhalle schlüpften nun 13 putzmuntere »Drachen« aus ihren Eiern. Die genaue Bezeichnung für die kleinen Panzerechsen lautet jedoch Brillenkaiman. Marlies Blumenthal, Inhaberin des Zoos, bewies ihr Talent als Geburtshelferin und verhalf den zwölf bis 15 Zentimeter langen Reptilien auf die Welt. »Unser Weibchen hat über 20 Eier gelegt, aber nur 13 waren befruchtet«, erzählt Blumenthal. Um die Überlebenschance des Nachwuchses zu erhöhen, entnahm sie die Eier dem Nest, das das rund 20 Jahre alte Kaimanweibchen gebaut hatte. »Erfahrungsgemäß sind die Brutergebnisse besser, wenn man die Eier in einem Inkubator ausbrütet, in dem man Temperatur und Feuchtigkeit kontrollieren kann«, berichtet die Expertin.




Berliner Morgenpost - 2. Okt. 2005
Die energiegeladenen Otter-Teenies machen vor nichts halt
Die zwei noch namenlosen Zwergotter im Berliner Zoo sind nicht nur typisch neugierige Vertreter ihrer Art, sondern noch dazu Teenager, die vor nichts haltmachen. Als erstes ramponierten sie das Grünzeug, dann demontierten sie die Abflüsse im Wasserbecken. Das Männchen findet die Außenwelt ganz spannend und brach bereits viermal aus.

MDR - 6. Okt 2005
Elbe-Elster-Aquarium Wittenberg
Ukelei und Barbe, Hecht und dreistachliger Stichling, Plötze und Rotfeder. Das Elbe-Elster-Auqarium Wittenberg zeigt so ziemlich alles, das seit einigen Jahren wieder unsere Flüsse und Seen bewohnt. Die heimische Fischwelt ist vielfältig, seit die schmutzigen Zeiten in den Flüssen vorbei sind.

Aachener Zeitung - 30. Sept. 2005
Wo der «Boss» so drohend röhrt
Der Wildpark in Schmidt ist ein lohnendes Ziel für einen Herbstspaziergang. Zur Zeit bieten die Hirsche den Besuchern ein Extra-Schauspiel, man kann schon vom weitem ihr uriges Röhren hören, denn die Brunftzeit hat begonnen.

Die Welt - 4. Okt. 2005
Schimpansin gibt das Rauchen auf
Eine chinesische Schimpansin hat nach 16 Jahren Kettenrauchen geschafft, wovon viele Menschen nur träumen, und sich mit Hilfe einer konsequenten Entziehungskur von ihrem Laster befreit. Die 27 Jahre alte Ai Ai hatte nach Angaben ihrer Pfleger im Qinling-Safaripark in der nördlichen Provinz Shaanxi einst aus Trauer über den Verlust ihres Mannes mit dem Rauchen begonnen. Als ein weiterer Partner starb und ihre Tochter in einen anderen Zoo verlegt wurde, verlangte die Schimpansin noch mehr Zigaretten. Die Pfleger ergriffen schließlich die Initiative und unterzogen Ai Ai einer radikalen Entziehungskur mit regelmäßigen Spaziergängen, Musiktherapie und Sportübungen.

Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tierpark Chemnitz, 05.10.05
Goldener Löwenaffe jetzt mit neuer Gefährtin
Der Tierpark Chemnitz hat wieder ein Pärchen Goldener Löwenaffen. Nach dem Tod des alten Weibchens Anfang letzten Jahres lebte nur ein Männchen dieser seltenen und schönen südamerikanischen Affenart im Tierpark. Ganz allein war er aber dennoch nicht, denn er teilte sich ein Gehege mit den Zwergseidenaffen.
Nach dem Umbau des Hauses bemühte sich der Tierpark um ein neues Weibchen, das er dann aus einem britischen Zoo erhielt. Nach einer mehrwöchigen Quarantänezeit sind nun beide Tiere im Krallenaffenhaus zu sehen. Sie bewohnen wieder ein gemeinsames Gehege mit den Zwergseidenaffen, mit denen sie sich gut verstehen. Auch untereinander harmonieren die beiden gut, und der Tierpark hofft nun auf Nachwuchs.
Löwenaffen können ein Gewicht von 700 g erreichen. Auf ihrem reichhaltigen Speisezettel stehen u.a. Insekten, Früchte, Baumsäfte, Blätter und kleine Wirbeltiere. In den letzten Jahren wurden die geringen freilebenden Restbestände erfolgreich durch ausgewilderte zoogeborene Tiere verstärkt.

Zoo Leipzig, 05.10.05
Mutterfreuden bei den Mantelpavianen - Zwei Pavianjungtiere geboren
Am 3. Oktober brachten die beiden Paviandamen Bea (geb. 1999) und Antje (geb. 1998) jeweils ein Jungtier zur Welt. Für Bea ist es der zweite und für Antje der dritte Nachwuchs im Leipziger Zoo. Erwin (geb. 1996) ist der Vater des Jungtiers von Bea und Pavianmann Gert der Vater des Kleinen von Antje. Die kleinen Pavianbabys erfreuen sich bester Gesundheit und werden liebevoll von ihren Müttern umsorgt. Das Geschlecht der neuen Bewohner der Paviananlage ist noch unbekannt. Beide hüten ihre Kleinen mit Argusaugen und lassen keinen Pfleger in die Nähe. Für den Leipziger Zoo ist es der dritte Nachwuchs in diesem Jahr. Bereits im Juli brachte Pavianweibchen Grit einen kleinen Sohn mit Namen Gustav zur Welt. Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis die drei Pavianjungtiere gemeinsam die Anlage unsicher machen. Momentan leben auf dem Pavianfelsen 30 Mantelpaviane - 21 weibliche, 7 männliche und die beiden Jungtiere vom 3. Oktober. Die Mantelpaviane sind in Saudi-Arabien und im Jemen auf der Arabischen Halbinsel beheimatet. Die Weibchen und Männchen unterscheiden sind deutlich in ihrer Fellzeichnung. Die weiblichen Mantelpaviane sind bräunlich und die erwachsenen Männchen silberweiß gefärbt. Mantelpaviane galten im Alten Ägypten als heilige Tiere. Der Gott Thot wurde nicht selten als Paviangestalt dargestellt.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 05.10.05
Am 16.10.05 auf einen Katzensprung zum Erntedankfest in den Naturschutz-Tierpark Görlitz - Einweihung des neuen Luchsgeheges, Preisvergabe und Erntedank im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Die Luchse haben es bei ihrem Umzug ins neue Gehege nur einen Katzensprung weit, denn ihr neues Heim liegt gleich neben dem bisherigen. Es ist allerdings deutlich größer, hat Kletterbäume und für regnerische Zeiten sogar eine tibetische Holzhütte . Der Umzug erfolgt auch noch aus einem anderen Grund: Dort, wo sich das jetzige Gehege befindet, wird in den nächsten zwei Jahren ein weiteres tibetisches Haus gebaut. Zum Fest begrüßen wir auch polnische Gäste recht herzlich. Bei ihnen redeten wir nicht wie die Katze um den heißen Brei, sondern fragten in 15.000
polnischen grenznahen Haushalten per Umfrage ganz direkt: “Was halten Sie von den Kulturangeboten in der Grenzregion Bad Muskau, Görlitz und Zittau?“ Unter den 420 Rücksendungen wurden Preisträger ausgelost, die wertvolle Preise erhalten. Diese stellten Marktkauf Görlitz, Gunter Ende GmbH & Co Unterhaltungstechnik KG und viele Kultureinrichtungen zur Verfügung. Einen passenden Rahmen erhält die Preisvergabe durch die Tänze der Folkloregruppe „Marysienki“ aus Radostaw. Danach kann das Erntedankfest beginnen! Wir feiern mit Kohl aus dem
Bauerngarten des Tierparks, mit 11 verschiedenen Kartoffelsorten und vielen Kürbissen, bei deren Anbau uns Familie Dienel aus Görlitz und die Agrargenossenschaft Ostritz unterstützten. Eier und Äpfel vom Stadtgut und tierparkeigener Honig komplettieren das Angebot. Bevor man aber „die Katze im Sack“ mit nach Hause nimmt, kann man die angebotenen Früchte unserer Region probieren! Für die Kinder gibt es Süßes, allerdings nur, wenn sie es den anderen Kindern im Spiel abluchsen! Wer Spaß an Musik hat, kann etwas ganz Ausgefallenes ausprobieren: Auf Gemüse-Instrumenten spielen und sich auch selbst eines schnitzen. Hier kann man testen, wie Möhren pfeifen, auf die Kürbispauke hauen und dem irren Klang von frischem Rettich lauschen. Hoffentlich wird das keine Katzenmusik!
Auf jeden Fall sollte man nicht nur auf einen Katzensprung im Tierpark vorbei kommen, denn der hat bei Kürbisbeleuchtung etwas länger als sonst geöffnet, so dass man die Dämmerung bei besonderem Licht genießen kann.

Zoo Köln, 05.10.05
Seltene Echsen-Entdeckung aus Vietnam nach ZDF-Magazin „Abenteuer Wissen“ benannt!
Im Vietnamprojekt des Kölner Zoos kam es unlängst wieder zur Entdeckung einer zuvor noch unbekannten Art.
Die neue Echse trägt nun den Namen des von WOLF VON LOJEWSKI moderierten ZDF-Wissenschaftsmagazins „Abenteuer Wissen“. Mehr über diese Namenspatenschaft* erfahren sie auf dem Pressetermin mit dem Moderator WOLF VON LOJEWSKI und dem „Abenteuer Wissen“ Gecko im Aquarium des Kölner Zoos am Donnerstag, den 6. Oktober 2005 um 11.30 Uhr.

Landau, 4.10.05
8. Landauer Schildkrötentag an der Universität Landau
Der Zoo Landau beteiligt sich in diesem Jahr an der von der Europäischen Verei-nigung von Zoos und Aquarien (EAZA) gestarteten Schildkröten-Schutzkam-pagne „Shellshock“. Grund genug zusammen mit der Regionalgruppe Kurpfalz und der Arbeitsgemeinschaft Schildkröten der Deutschen Gesellschaft für Herpe-tologie und Terrarienkunde (DGHT) sowie mit der Zooschule Landau einen der Höhepunkt zu organisieren und auszurichten: den 8. Landauer Schildkrötentag am Samstag, den 15. Oktober 2005 zwischen 9 und 17 Uhr in den Räumen der Universität Landau.
Das Hauptprogramm dieser inzwischen etablierten Fachtagung für Schildkröten-freunde wird sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig rund um den Tier- und Ar-tenschutz bei Schildkröten drehen. Viele engagierte Referenten darunter z.B. der Zootierarzt der Wilhelma in Stuttgart, Herr Dr. Wolfram Rietschel, mit einem Vortrag zum Meeresschildkrötenschutz in Guayana, haben ihre Teilnahme zuge-sagt. Zum Arten- und Tierschutz gehören auch diverse Berichte erfahrener Schildkrötenfachleute über Haltungs- und Zuchterfolge.
Die Freunde Europäischen Landschildkröten kommen in einem Parallelpro-gramm mit speziellen Vorträgen zu diesen Tieren auf ihre Kosten. Die jüngsten Schildkrötenfans haben in diesem Jahr erstmals die Gelegenheit sich in Sonder-veranstaltungen, betreut von Zooschulpädagogen der Zooschule Landau und verbunden mit Spiel und Spaß, kindgerecht über die Notwendigkeit des Tier- und Artenschutzes zu informieren. Erholung und Entspannung können alle Gäste des Schildkrötentages im benachbarten im Landauer Zoo finden. Gegen Vorlage eines Eintrittsbeleges zum Schildkrötentag gelten an diesem Wochen-ende im Zoo Landau die vergünstigten Gruppentarife!
Weitere Informationen finden Sie unter www.dght.de und www.zoo-landau.de 

NaturZoo Rheine, 02.10.05
Vogelmenschen unter sich: NaturZoo war Gastgeber des Vogelpfleger-Treffens
Während sich die Zugvögel nach Süden aufmachen, zog es Vogelpfleger Richtung Norden bzw. Westen: Der NaturZoo Rheine war am Wochenende Gastgeber des „Vogelpfleger-Treffens“. Diese Veranstaltung wird einmal jährlich vom Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) in Zusammenarbeit mit einem Zoo oder Vogelpark ausgerichtet. Rund 60 Teilnehmer waren aus ganz Deutschland angereist, um sich durch Vorträge und direkten Erfahrungsaustausch zu informieren und natürlich auch den Kontakt zu Berufskollegen zu pflegen. In einem Vortragsprogramm wurde u.a. über die äußerst seltene Nachzucht von Felsenhähnen im Zoo Wuppertal und ein Ansiedlungsprojekt von Aras in Costa Rica referiert. Zoodirektor Achim Johann stellte die „Charadriiformes TAG“, eine Expertengruppe über Wat- und Möwenvögel des Europäischen Zooverbandes, vor und unterstrich die Wichtigkeit der sachkundigen Vogelpflege, um dauerhaft eine Vielfalt von gefiederten Zoobewohnern zu bewahren. Größtes Interesse bei allen Teilnehmern fanden die Rundgänge durch das Vogelrevier. Revierpflegerin Dagmar Schelshorn, die seit über 30 Jahren den wertvollen Vogelbestand des NaturZoos betreut, gab bereitwillig Auskunft über die Fütterung und Aufzucht ihrer Schützlinge. Mit berechtigtem Stolz konnte sie die auch in diesem Jahr reiche Nachzucht an Watvögeln präsentieren. Zooinspektor Michael Rolfs, der sich als vor-Ort-Organisator alle Mühe gab, dass sich die Gäste in Rheine wohlfühlten, stellte die Pinguin-Anlage vor, die wegen ihrer Einmaligkeit natürlich größtes Interesse fand, genauso wie die Baustelle der neuen Flamingo-Anlage.
Eine Abschluss-Exkursion führte in die Rieselfelder bei Münster zur Beobachtung der rastenden oder überwinternden Wat- und Entenvögel. Die Zusammenkunft wurde von allen Teilnehmern und den Gastgebern als ausgesprochen inspirierend erachtet, sicherlich zum Vorteil vieler Zoo-Vögel, die von dem Erfahrungsaustausch und den neuen Erkenntnissen ihrer Pfleger profitieren.

Allwetterzoo Münster, 30.09.05
Herbstferien im Allwetterzoo Münster
Auch in den Herbstferien lädt der Allwetterzoo Münster Kinder, die nicht verreisen, zu Veranstaltungen ein. Bei speziellen Führungen erfahren sie Wissenswertes über verschiedene Bewohner des Zoos, beim Zeichenunterricht
üben sie, wie man Elefanten oder Papageien mit wenigen Strichen aufs Papier bannt. Die Zooführungen für Kinder ab sechs Jahren finden jeweils dienstags und donnerstags von 10.30 bis 12 Uhr statt. Sie werden von Biologen des
Zoologischen Instituts der Universität Münster, Abteilung Verhaltensbiologie, geleitet. Eltern dürfen mitgehen. Am 4. Oktober geht es um "Harrys Zauberwelt" und Tiere wie "Einhörner, Drachen & Co.", am 6. stehen die Tiere des Dschungels im Mittelpunkt, am 11. wird ein Blick hinter die Zookulissen ermöglicht und am 13. werden "Techniken und Tricks im Tierreich" vorgestellt. Das Tierzeichnen im Zoo findet mittwochs nachmittags (5. und 12. Oktober) jeweils von 15 bis 17 Uhr statt. Der zwanglose Unterricht ist für Kinder ab 7 Jahren geeignet, auch Erwachsene dürfen gern teilnehmen. Mitzubringen sind Zeichenblock, Stifte und eine feste Unterlage. Gezeichnet wird bei jedem Wetter. Eine Anmeldung ist für die Ferienveranstaltungen im Zoo nicht erforderlich und die Teilnahme ist bis auf den Zooeintritt kostenlos. Treffpunkt für die Führungen und das Zeichnen ist jeweils der Allwettergang vor dem Bärenhaus.

Zoo Leipzig, 29.09.05
Buntes Treiben im Zoo - Sonderführung im Oktober rund um bunte Federn, Felle und Schuppen
Der Oktober wird auch im Zoo ein bunter Monat, denn nicht nur Blätter und Bäume werden in verschiedensten Nuancen schillern. Unter dem Motto: Buntes Treiben im Zoo begeben sich die Zoolotsen während der sonntäglichen Sonderführungen ab 11 Uhr auf die Suche nach ungewöhnlich farbenträchtigen Zoobewohnern. Gleich zu Beginn der Tour wird klar, dass nur die Natur diese vielfältigen Farben erschaffen kann. Das Federkleid der eleganten Flamingos ist Beweis genug. Das Rätsel wie der leuchtend rosa Farbton zu Stande kommt, wird während der Führung mit Sicherheit verraten. Alle Farben des Regenbogens schimmern im Aquarium. Zwischen Afrikabecken und Südamerikanischem Riffbecken gibt es aller Hand gestreifte, gefleckte und farblich abgestimmte Fischschuppen zu ergründen. Was bedeutet welche Farbe? Und wem signalisiert der Fisch was? Das erläutern die Lotsen. Nicht lange suchen muss man nach den Pfauen mit ihren bunten Federn, denn die stolzieren mal hier und mal dort im Zoo umher und sind für den aufmerksamen Besucher ein schimmerndes Highlight. Abwechslungsreich zeigt sich der Leguan im neuen Vogelhaus in seiner Farbgebung. Einmal grün und dann doch eher rötlich. Noch viel mehr farbenfrohe Geheimnisse werden ab 2. Oktober immer sonntags enthüllt.

Wilhelma, 29.09.05
Wilhelma fördert Badekultur
Freikarten für Kunstausstellung in der Staatsgalerie sind im Park erhältlich.
Die wenigsten Besucher der Wilhelma wissen, dass der Park ursprünglich als Ort für Badende geplant war. Genauer gesagt als Badhaus für König Wilhelm I. von Württemberg (1781-1864). Der Wunsch des Königs lag nahe, da doch in der Nähe seines Schlosses Rosenstein Mineralquellen entdeckt worden waren. Teile des alten königlichen Badhauses sind bis heute erhalten und zwar in Form des maurischen Landhauses, das zwischen dem Aquarium und den Subtropenterrassen steht. Es beherbergt jetzt die Nutzpflanzen, Kakteen, Farnpflanzen und die Nachttierabteilung der Wilhelma. Das spanische Malergenie Pablo Picasso wird die Badekultur des Wilhelmaparks wohl nicht gekannt haben. Als er im Jahr 1918 anfing sich dem Thema „Badende“ zu widmen, hielt er sich gerade im französischen Küstenort Biarritz auf. Die künstlerische Entwicklung, die Picasso zu dem Thema der Badenden in den folgenden Jahrzehnten vollzog, ist zur Zeit Gegenstand einer Ausstellung in der Stuttgarter Staatsgalerie. Das Kunstmuseum stellt für die Besucher des botanisch-zoologischen Gartens rund 3000 Freikarten für die Ausstellung zur Verfügung. Für Interessierte der Wilhelma-Geschichte bietet sich somit eine schöne Ergänzung zum Wilhelma-Besuch: Einblicke in die Badekultur, wie Picasso sie sah. Ab sofort kann jeder einen Prospekt der Ausstellung „Badende“ mitnehmen. In zufälligen Abständen sind in diesen die Freikarten für die Staatsgalerie versteckt - solange der Vorrat reicht. Viel Glück! Die Staatsgalerie ist nur wenige Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von der Wilhelma entfernt.

Zoo Leipzig, 29.09.05
Ursache für Tod des Giraffenbabys geklärt - Jungtier starb in frühem Stadium an Wasserkopf
Das am 6. September tot geborene Giraffenjungtier ist laut dem pathologischen Befund der Universitätstierklinik an einem Wasserkopf gestorben. Abflussstörungen der seitlichen Hirnkammer hatten bereits zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin zum Tod des Ungeborenen geführt. Dies war auch der Grund dafür, dass die Geburt erst etwa einen Monat nach dem errechneten Termin einsetzte und die Geburt mit mehr als sechs Stunden verhältnismäßig lange dauerte. Ein lebendes Jungtier hätte den Impuls für eine spontane Geburt eher gegeben und dann durch Eigenbewegung „mitgeholfen“. Mit nur 27 kg hatte der Fötus etwa die Hälfte des durchschnittlichen Geburtsgewichts einer Giraffe erreicht. Die sehr guten Abwehrmechanismen der Gebärmutterschleimhaut haben dafür gesorgt, dass Mutter „Knöpfchen“ durch die Totgeburt nicht wesentlich beeinträchtigt wurde. Es bestehen gute Chancen, dass sich die Gebärmutter so regenerieren wird, dass Knöpfchen erneut ein Jungtier bekommen kann.

Krefeld, 29.9.05
Krefelder Zoo zeigt jetzt wieder Waldhunde
 / Weibchen sind Mangelware / „Frisches Blut“ kommt bald aus dem Zoo von Rio de Janeiro in die Seidenstadt
Neues Leben tummelt sich seit kurzem wieder in einem Gehege neben den Elefanten im Krefelder Zoo. Hier haben jetzt zwei Waldhunde ihr neues Zuhause gefunden. Waldhunde, die zu den hundeartigen Raubtieren gehören und ursprünglich im südamerikanischen Regenwald in kleinen Familiengruppen leben, waren im Krefelder Zoo nicht mehr zu sehen, nachdem zum Jahreswechsel das alte Männchen im für diese Tierart hohen Alter von 13 Jahren gestorben war.
Da mit dem der Abholzen der Regenwälder die Menschen einen Großteil des natürlichen Lebensraumes beansprucht haben, gehören die Waldhunde zu den bedrohten Tierarten. Damit die Zucht der in den Zoos lebenden Waldhunde optimal läuft, wird sie durch ein europäisches Erhaltungszuchtprogramm gemanagt. Der Zuchtbuchführer hat dazu alle in Europa in Zoos gehaltenen Waldhunde mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms erfasst und deren Verwandtschaft berechnet. Er vermittelte dem Krefelder Zoo jetzt zwei junge Männchen, geboren im Zoo von Mühlhausen in Frankreich. Als die beiden zweijährigen Brüder in Krefeld eintrafen, mussten sie erst einmal eine Weile in die Außenstation des Zoos, den Hausenhof in Linn, da die „waldhundlose“ Zeit auch dazu genutzt wurde, das Gehege zu verändern um die Haltungsbedingungen zu verbessern. Dieser Umbau in ihrem Zoogehege war aber noch nicht fertig. Nachdem nun zwei neue Hütten mit Bodenheizung gebaut worden sind und die Gärtner das Gehege von Efeu und wucherndem Holunder befreit haben, sind die kleinen Raubtiere umgezogen.
Seitdem erkunden sie neugierig – immer zu zweit - ihr neues Domizil und sind für die Zoobesucher gut zu beobachten.
Damit in Zukunft aus dem Bruderpaar eine ganze Waldhundfamilie wird, soll auch ein Weibchen nach Krefeld kommen. Da diese momentan aber in ganz Europa Mangelware sind, plant der Zuchtbuchführer eine große Austauschaktion von Tieren zwischen europäischen und südamerikanischen Zoos, von der auch Krefeld profitieren soll. Die Umzüge sollen in den nächsten Monaten stattfinden und dienen auch der Blutauffrischung der Tierart in den europäischen Zoos. Bis dahin haben sich die beiden Waldhunde bestimmt in ihrer neuen Heimat im Krefelder Zoo eingelebt und freuen sich über die neue Gesellschaft aus dem Zoo von Rio de Janeiro.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 29.09.05
Jetzt laufen sie wieder ....
unsere neuen Bulldog-Ameisen aus Australien im Schildkrötenhaus auf der Ameisenrallye. Diese Räuber, die sich von Insekten ernähren, werden bei uns mit Grillen gefüttert. Dazu haben sie extra starke Mundwerkzeuge, die deren Chitinpanzer mühelos knacken können. Ein Stachel am Unterleib dient ihnen zur Abwehr. Es ist ein faszinierendes Erlebnis, dem Treiben dieser fleißigen Tiere zuzuschauen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 29.09.05
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Nach der langen Sommerpause findet nun endlich am 9. Oktober ab 9 Uhr die sechste Fisch- und Wasserpflanzenbörse des Jahres im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a statt. Gastgeber ist der Verein der Aquarienfreunde 1912 e. V.. Es können Wasserpflanzen und Nachzuchten zahlreicher Süßwasserfische erworben werden. Wer Fragen rund um das Aquarium hat, kann sich kostenlos beraten lassen. Das Aquarium stellt sich in neuem Glanze dar. Unsere „Dicke“, unser großes Ammenhaiweibchen, hat uns verlassen und dreht jetzt in einem Riesenaquarium in Prag seine Runden. Dafür steht bei den Katzenhaien Nachwuchs ins Haus.

Zoo Duisburg, 29.09.05
Große Geburtstagsparty für kleines HippoDU - Kinderfest im Zoo Duisburg
Gemeinsam mit der Stadtwerke Duisburg AG veranstalten Tierpfleger und Servicepersonal des Zoo Duisburg einen CityPower-Tag im Zoo am Kaiserberg! Unter dem Motto „Halber Eintritt, volles Programm!“ - feiern Kinder und - in jeder Weise jung gebliebene - Erwachsene den „Geburtstag“ des Maskottchens der Stadtwerke Duisburg AG, HippoDU.
Dieser besondere Tag im Zoo hält ein ganzes Füllhorn von Überraschungen bereit, so z.B. eine Zoorallye, in deren Verlauf das Wissen über ausgewählte Zootiere nachgefragt wird, oder der Handschlag mit HippoDU persönlich, der sich auf Wunsch in seinem Nilpferdkostüm mit Kindern fotografieren lässt. Eine Hüpfburg vor dem Freigehege der Zwergflusspferde am Affenhaus ist ebenso aufgebaut wie ein Zelt (vor dem Walarium), in dem auf einer Stellfläche von fast 100 m² Nistkästen für unsere einheimischen Gefiederten gesägt, gebohrt und verschraubt werden können. Ein Kindermusiker wird den ganzen Tag über im Zoo unterwegs sein, und was in den „Glücksboxen“ an Haupt- und Nebeneingang verborgen ist, wird nicht verraten. Ob der mittlerweile über fünf Jahre alte - und leibhaftige - Zwergflusspferd-Jüngling LETETINKA auf seiner Wohlfühl-Anlage am Rande des Äquatoriums/Affenhauses den Rummel überhaupt zur Kenntnis nehmen wird, darf allerdings bezweifelt werden. Mit Sicherheit aber wird der speckwülstige Wonneproppen sich die gemischte Obst- und Gemüsetorte munden lassen, die seine Betreuer ihm um 15.00 Uhr im Gehege der Zwergflusspferde überreichen werden. Jedenfalls ist für reichlich Super-Geburtstags-Attraktion während dieses Hippo-Events gesorgt.

Zoo Leipzig, 29.09.05
Okapibulle im Zoo Leipzig erwartet - Erstmals seit 1968 wieder Waldgiraffen in der Messestadt
Es ist so weit: Der Leipziger Zoo bekommt Mitte Oktober eine männliche Waldgiraffe. Nicht wie bisher angekündigt aus dem Stuttgarter Zoo, sondern aus Wuppertal. Es wird der Bulle „Dibaya“ (geboren 28.11.1988 in Rotterdam) sein. Die Kommission des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) hatte die Vergabe der Tiere nach aktuellen Erfordernissen neu entschieden. Der zunächst für Leipzig vorgesehene „Stomp“ wird in den Zoo Berlin umziehen, der Berliner Okapi-Bulle nach Wuppertal und der Wuppertaler nach Leipzig. „Dibaya“ wird voraussichtlich am 12. oder 13. Oktober in Leipzig erwartet. Derzeit trainiert der Bulle in Wuppertal den Gang in die Transportkiste. Nach dem Trainingsstand richtete sich dann auch der genaue Transporttermin. „Wir freuen uns sehr auf „Dibaya“ und können nun die Ankunft kaum noch erwarten. Wir hoffen, dass er sich bei uns gut einlebt“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Mit der Ankunft des Okapi-Bullen wird es erstmals seit 1968 wieder eine Waldgiraffe in Leipzig geben. Der Zoo ist dann einer von nur 14 Haltern in Europa, der den strengen Haltungsvorgaben des EEP entspricht und aufgrund dessen dazu bestimmt wurde, eine Zucht aufzubauen.



WWF, 04. Oktober 2005
Königliche Sammlung für WWF-Projekte auf Borneo versteigert
Einen Erlös von 380.000 Euro für WWF-Projekte auf Borneo brachte am vergangenen Samstag (2.10.) die Versteigerung der Mini-Elefanten-Sammlung von Prinz Bernhard (1911-2004). Den Spitzenpreis von 16.000 Euro erzielte der bronzene Elefant eines belgischen Künstlers. Ein von Königin Beatrix gestifteter Elefant – ein Geschenk ihres Vaters, Prinz Bernhard – brachte 7.500 Euro ein. Nach Angaben des WWF lagen die Erlöse für die Skulpturen um das zehn- bis zwanzigfache höher als ihr geschätzter Wert. 3.500 Gäste nahmen an der vom britischen Auktionshaus Sotheby’s durchgeführten Versteigerung im Palast „Het Loo“ im niederländischen Apeldoorn teil. Laut Sotheby’s war es ein Novum, dass bei der Auktion alle angebotenen Exemplare versteigert wurden. WWF-Gründungspräsident Prinz Bernhard hatte im Laufe seines Lebens etwa 1.000 Elefantenskulpturen gesammelt.
„Die Versteigerung hat weit mehr eingebracht, als wir uns je erträumt hätten“, erklärte Niek von Heijst, Geschäftsführer des WWF Holland. Dass die Erlöse aus der Auktion WWF-Projekten zur Rettung der Natur auf der Insel Borneo zugute kommen, ist kein Zufall. In einem seiner letzten Interviews forderte Prinz Bernhard die Niederländer auf, alles für das Überleben des Tropenwaldparadieses zu tun. Die südostasiatische Insel ist die Heimat stark bedrohter Arten. So leben hier die letzten 2.000 Borneo-Zwergelefanten. Die Zahl der Orang-Utans ist seit den 1990er Jahren um zwei Drittel auf nur noch 55.000 Tiere gesunken.


DBU – 5. Oktober 2005
Umweltpreis 2005
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=7327271
Die Träger des Deutschen Umweltpreises 2005 stehen fest: Heydemann erhält die Auszeichnung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) für seine wissenschaftlichen Leistungen im Naturschutz und als Pionier der Bionik. Luthers Engagements sei zu verdanken, dass Deutschland heute weltweit eine der führenden Nationen in der Sonnenenergienutzung sei.
Mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk wird der Kameramann, Regisseur, Produzent, Autor und Tierfilmer Professor Heinz Sielmann (88, Duderstadt) geehrt. Sielmann gehörte zu den Ersten, die Tierdokumentationen im Fernsehen zeigten. Brickwedde: "'Expeditionen ins Tierreich', 'Herrscher des Urwalds', 'Galapagos - Trauminseln im Pazifik' - die Tierfilme von Heinz Sielmann kennt noch heute jedes Kind."

WWF – 4. Oktober 2005
Königliche Sammlung für WWF-Projekte auf Borneo versteigert
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02699/
Einen Erlös von 380.000 Euro für WWF-Projekte auf Borneo brachte am vergangenen Samstag (2.10.) die Versteigerung der Mini-Elefanten-Sammlung von Prinz Bernhard (1911-2004). Den Spitzenpreis von 16.000 Euro erzielte der bronzene Elefant eines belgischen Künstlers. Ein von Königin Beatrix gestifteter Elefant – ein Geschenk ihres Vaters, Prinz Bernhard – brachte 7.500 Euro ein. Nach Angaben des WWF lagen die Erlöse für die Skulpturen um das zehn- bis zwanzigfache höher als ihr geschätzter Wert.
„Die Versteigerung hat weit mehr eingebracht, als wir uns je erträumt hätten“, erklärte Niek von Heijst, Geschäftsführer des WWF Holland. „Prinz Bernhard war tief berührt, als er vor Jahren in Indonesien einem verwaisten Orang-Utan direkt in die Augen schaute. Er sagte, er würde diesen Blick nie vergessen. Wir sind froh, dass so viele Menschen durch ihre Teilnahme an der Elefanten-Auktion die WWF-Projekte auf Borneo unterstützen.“
50 Jahre lang sammelte der Prinz Elefantenskulpturen in allen Farben und Größen, vom hochwertigen Kunstprodukt bis zu touristischer Massenware. Der Großteil der Sammlung wurde nun versteigert. Nur einige wenige Plastiken bleiben als Erinnerung an den Prinzen im Familienbesitz.
Dass die Erlöse aus der Auktion WWF-Projekten zur Rettung der Natur auf der Insel Borneo zugute kommen, ist kein Zufall. In einem seiner letzten Interviews forderte Prinz Bernhard die Niederländer auf, alles für das Überleben des Tropenwaldparadieses zu tun. Die südostasiatische Insel ist die Heimat stark bedrohter Arten. So leben hier die letzten 2.000 Borneo-Zwergelefanten. Die Zahl der Orang-Utans ist seit den 1990er Jahren um zwei Drittel auf nur noch 55.000 Tiere gesunken.

WDCS – 3. Oktober 2005
Trotz Welttierschutztag - Japaner eröffnen Treibjagdsaison auf Delfine
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=731950
Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober kritisiert die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS die fortwährenden, blutigen Treibjagden auf Kleinwale in japanischen Gewässern und macht die Delfinarienindustrie für den Tod von jährlich Tausenden Tieren verantwortlich. Zwischen Oktober und März finden in einigen japanischen Gemeinden z.B. in Taiji die alljährlichen, traditionellen Delfintreibjagden statt. Dabei treiben die Fischer große Gruppen von Kleinwalen in flache Buchten. Einige Tiere werden anschließend für Vergnügungsparks lebend gefangen. Die verbleibenden Delfine werden meist auf grausame Weise getötet und ihr Fleisch am Markt verkauft. Andere Teile des Körpers finden Verwertung als Tierfutter oder Dünger.
"In vielen Fällen wären die traditionellen Treibjagden ohne die finanziell lukrativen Geschäfte mit den Betreibern von Zoos oder Vergnügungsparks für die Fischer schon lange nicht mehr rentabel", erläutert  Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS in Deutschland. "Für einen lebenden Delfin werden auf dem internationalen Markt immerhin 20.000,- EUR und mehr geboten" ergänzt Entrup.

WWF  – 3. Oktober 2005
Strandliegen statt Schildkröten WWF: Griechenland muss EU-Recht befolgen und Meeresschildkröten schützen
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=732048
Trotz einer Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof im Januar 2002 unternimmt Griechenland nichts zum Schutz bedrohter Meeresschildkröten. Das ist das Ergebnis eines WWF-Berichts, der heute in Wien an den EU-Umweltkommissar Stavros Dimas übergeben wurde. Auf der griechischen Urlaubsinsel Zakynthos, Haupt-Nistplatz der stark gefährdeten Unechten Karettschildkröte im Mittelmeer, sind die Tiere demnach durch den wachsenden Tourismus in Gefahr."Seit Zakynthos Traumziel von Urlaubern ist, wird die Insel für die verbliebenen Meeresschildkröten mehr und mehr zum Albtraum", sagt WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. "Offiziell ist die Schildkröte durch eine EU-Richtlinie und eine Reihe internationaler Abkommen  geschützt. Doch selbst im Zakynthos-Meeresnationalpark finden die maximal 1.100 Tiere keine Ruhe vor Touristen." Seit der Europäische Gerichtshof Griechenland 2002 dazu verurteilt habe, ausreichende Schutzmaßnahmen zu ergreifen, habe das Land nichts unternommen, kritisiert Ziegler. Der WWF appellierte heute an EU-Umweltkommissar Dimas, auf das Urteil endlich Taten folgen zu lassen. "Die Schildkröten werden durch Strandliegen, Boote, illegale Strandbars, Tavernen und Parkplätze massiv beim Nisten gestört. All das dürfte es nach EU-Recht
eigentlich nicht geben", so Ziegler.

WWF – 30. September 2005
WWF und Schutzstation Wattenmeer legen Bilanzbericht „20 Jahre Nationalpark“ vor
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02694/index.html
Der Zustand der artenreichen Natur an der Küste hat sich seit Gründung des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer deutlich verbessert. Blühende Salzwiesen und eine eindrucksvolle Vogelwelt sind heute Markenzeichen des Schutzgebietes und Grund zur Freude für alle Besucher. Allerdings sei es noch ein weiter Weg, bis der Nationalpark auch internationalen Ansprüchen genüge. Dies geht aus einer von der Schutzstation Wattenmeer und dem WWF vorgelegten Bilanz anlässlich des 20. Geburtstages des Nationalparks am 1. Oktober hervor. „Insgesamt ist der 20. Geburtstag des Nationalparks ein Feiertag für den Naturschutz in Deutschland“, sagte Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Projektbüros Wattenmeer. Es sei heute mit über 4.400 Quadratkilometern der größte Nationalpark zwischen Nordkap und Sizilien. Auf früher intensiv bewirtschafteten Salzwiesen blühen heute wieder Strandflieder, Salzaster und Meerstrandwermut. In der Folge nahmen die Brutbestände vieler Vogelarten wie beispielsweise des Rotschenkels wieder zu. Die artenreiche Vogelwelt der Wattenmeerregion habe zudem vom 1989 erlassenen Jagdverbot profitiert. „Die jährlichen Ringelganstage zählen zu den touristischen Höhepunkten des Nationalparks“, erklärt Rainer Schulz von der Schutzstation Wattenmeer. „Ohne Jagd sind die Tiere so zutraulich geworden, dass man sie oft ganz aus der Nähe beobachten kann. Heute stehen die aus Nord-Sibirien in das Watt kommenden Ringelgänse nicht mehr auf dem Speiseplan, sondern als Attraktion im Veranstaltungskalender.“ Der Bericht begrüßt ausdrücklich das Bekenntnis der neuen Landesregierung aus CDU und SPD zum Nationalpark. Zugleich fürchten die Naturschützer jedoch angesichts erheblicher Finanzkürzungen um die Zukunft des Schutzgebietes.

30.09.2005 - NABU
Einladung zur Pressekonferenz in Berlin: NABU und LBV stellen Vogel des Jahres 2006 vor
Jedes Jahr küren der Naturschutzbund NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), eine Vogelart zum „Vogel des Jahres“. Seit 1971 wirbt der Jahresvogel für konkreten Arten- und Naturschutz.

 
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Natur- und Artenschutz

Wiesbadener Tagblatt - 5. Okt. 2005
Orang-Utan-Nest am Rathaus
Täglich bauen sich die vom Aussterben bedrohten Orang-Utans ihre Nester in bis zu 30 Meter Höhe. Julian Jaedicke, Geert Schroeder und Sonja Kay haben dies dreieinhalb Monate lang den Affen nachgetan, um im Rahmen einer WWF (World Wide Fund For Nature)-Aktion auf die Not der pelzigen Tiere aufmerksam zu machen.
Das Ende der Tour durch gut 50 deutsche Städte markierte gestern ein Pressetermin mit Oberbürgermeister Hildebrand Diehl und ein Infostand in der Fußgängerzone, wo die Aktivisten mit Wiesbadenern ins Gespräch kamen und Unterschriften sammelten. Grund für die medienwirksame Aktion, bei der sich zwei als Orang-Utans verkleidete WWF-Mitarbeiter auf dem zehn Meter hohen Balkon des Wiesbadener Rathauses in einem Nest tummelten, ist die Abholzung der Regenwälder in Borneo. Um das Aussterben dieser Menschenaffenrasse zu stoppen, fordert die Tierschutzorganisation WWF ein "Urwald-Schutz-Gesetz", das den Import illegal geschlagener Hölzer unterbindet. Nun hofft die Organisation, die in Kürze eine Plakat-Kampagne zum Schutz der Orang-Utans starten wird, dass nach den Turbulenzen um die neue Bundesregierung der Entwurf neu bearbeitet werden und bald darauf in Kraft treten kann.


Frankenpost Online - 1. Okt. 2005
Miller fordert mehr Länderkompetenz bei Artenschutz
Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) hat beim Artenschutz mehr Selbstbestimmungsrechte der Länder gefordert. Gerade Bayern habe gezeigt, wie ein Land den Fischartenschutz erfolgreich ausüben kann, sagte Miller am Samstag auf dem Landesfischereitag in Wasserburg am Bodensee. Er forderte die Europäische Union auf, der Regionalität mehr Bedeutung beizumessen.

Mitteldeutsche Zeitung - 30. Sept. 2005
Schreie in aller Frühe
Über den Barther Bodden und andere Bereiche des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft fliegen um diese Jahreszeit ab Sonnenaufgang Tausende von Kranichen. Bis zu 40 000 Kraniche gleichzeitig legen dort von September bis November eine Rast ein. Größter Andrang herrscht zwischen 5. und 15. Oktober in der Rügen-Bock-Kirr-Region, Mitteleuropas größtem Kranich-Rastplatz. Das Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf, etwa 15 Kilometer nordwestlich von Stralsund, ist wichtigste Anlaufstation für die wachsende Zahl der Kranich-Touristen. Der Aufbruch der Formationsflieger am Morgen und die Heimkehr am Abend lassen sich sehr gut vom Ausguck Zingst-West beobachten, in den Flachwassern vor der Insel Kirr. Andere Empfehlungen sind das Boddenufer bei Zarrenzin oder die Station bei Bisdorf. Besonders begehrt ist der Ostzipfel von Zingst.

Main-Spitze - 4. Okt. 2005
Mittelpunktschüler betreuen Biotop für einheimische Amphibien und Reptilien
TREBUR Hinter dem Treburer Freibad am ehemaligen Schießhäuschen wuchern Reste eines Auwaldes. Der naturwissenschaftliche Wahlpflichtkurs für achte Realschulklassen an der Treburer Mittelpunktschule (MPS) von Lehrer Jochen Diehl betreut seit diesem Schuljahr das Areal. Unter Anleitung von Nabu-Vorsitzendem Alfred Kunert soll das Biotop für einheimische Amphibien und Reptilien gestaltet und betreut werden. Dabei sollen sich Schüler das nötige Grundwissen über Amphibien und Reptilien aneignen und gegenseitig vermitteln. Außerdem beobachten sie die Tiere und den Naturraum, um die vorgefundenen Lebensbedingungen der Tiere anschließend anderen Schülern zu präsentieren. Wenn das Wetter Aktivitäten im Freien nicht erlaubt, steht die Theorie, sprich die Aneignung des nötigen Grundwissens über Schwanz- und Froschlurche auf dem Programm. Im Winter können sich die Schüler die Molche in Aquarien anschauen. 2004 kamen vier Zauneidechesen hinzu. Alle Tiere wurden auf legale Weise beschafft und sind behördlich gemeldet.

Nationalparks fördern Wirtschaft und Arbeitsplätze
Aktuelle Studienergebnisse werden bei Konferenz im Burgenland vorgestellt


Five-year plan to get St Vincent Parrot off Red List
http://www.birdlife.org/news/news/2005/10/st_vincent.html

Results of Orang Pendek expedition
http://www.extreme-expeditions.net/postexp_main.htm
(Der Text zur Expedition auf der Suche nach einer weiteren Menschenaffenart in Sumatra ist leider nur als Grafik vorhanden und kann daher hier nicht zitiert werden)


NY Times September 30, 2005
House Votes for New Limits on Endangered Species Act
By a vote of 229 to 193, the House of Representatives moved Thursday to undo some of the central provisions of the 32-year-old Endangered Species Act and to require that agencies enforcing the law reimburse property owners if the law's impact reduces the value of their land. Environmental groups expressed dismay at the measure, which, if enacted, would represent one of the most far-reaching reversals of environmental policy in more than a decade.

ENN – 5. Oktober 2005
Experts Say Spanish Fishing Devastates Sharks
Spanish fishermen are devastating stocks of deep-water sharks in the northeast Atlantic, using wasteful and unregulated methods that leave more than half of their catch to rot, according to an investigation by Irish, Norwegian and British marine experts.

ENN – 30. September 2005
Rare Congo Gorillas Surviving War, Poaching, Group Says
Thousands more rare lowland gorillas than previously thought may have survived years of war and poaching in the Democratic Republic of Congo, a U.S. conservation group said on Thursday.

Feds Drop Boreal Toad From Protected List
A toad that environmentalists say is being killed off by an invasive fungus that may have originated in Africa is no longer a candidate for protection under the Endangered Species Act, the U.S. Fish and Wildlife Service announced.

New Zealand, Australia Agree on Joint Effort To Help Stranded Whales' Survival
Australia and New Zealand agreed Thursday to develop a joint strategy to help the survival of stranded whales which often die after beaching themselves, a behavior that continues to confound scientists.


Welt am Sonntag - 2. Okt. 2005
Schnappschuß vom Monster in der Tiefe
Das Foto der Woche. Es zeigt vor tiefblauem Hintergrund einen Riesenkalmar, der sich in einem Seil verfangen hat. Nach rund vier Stunden befreite sich das Tier und verschwand. Die Aufnahme und viele weitere machten japanische Wissenschaftler in 900 Metern Tiefe vor der japanischen Küste. Sensationell ist daran, daß es zum ersten Mal gelungen ist, einen fast ausgewachsenen, lebenden Kalmar der Art Architeuthis zu fotografieren. Seine Länge schätzten die Forscher auf acht Meter.

New York Times 2 Oct. 2005
One Legend Found, Many Still to Go
A forthcoming book by the noted naturalist Richard Ellis, "Singing Whales, Flying Squid and Swimming  Cucumbers" (Lyon Press, 2006), reinforces that notion by cataloguing recent discoveries of previously unknown whales, dolphins and other creatures, some of which are quite bizarre.
In 1982, a group of animal enthusiasts founded the International Society of Cryptozoology (literally, the study of hidden creatures) and adopted the okapi as its symbol. Today, self-described cryptozoologists range from amateur unicorn hunters to distinguished scientists. At the Web site for the group, www.internationalsocietyofcryptozoology.org ,there is a list of 15 classes of unresolved claims about unusual beasts, including big cats, giant crocodiles, huge snakes, large octopuses, mammoths, biped primates like the yeti in the Himalayas and long-necked creatures resembling the gigantic dinosaurs called sauropods. But the giant squid is real, growing up to lengths of at least 60 feet, with eyes the size of dinner plates and a tangle of tentacles lined with long rows of sucker pads.

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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Wir danken Mathew van Lierop für die erste Gehegepräsentation aus einem afrikanischen Zoo. Die Geschichte des Primatenhauses im Johannsburger Zoo geht in die 70er Jahre zurück. Auf der Grundlage eines neuen Masterplans wurde dieses Primatenhaus im Jahr 2004 für Orangutans und Schimpansen renoviert. In der nächsten Phase wird das Primatenhaus - gemäß den Themenzonen im Masterplan - Schimpansen und Colobus-Affen beherbergen. Der Johannesburger Zoo erprobt verschiedene Baumarten und Baumschutzmethoden im Schimpansengehege:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=720
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ZOOLEX WORKSHOP
Ein Workshop zur Gehegeplanung findet im Zoo Ljubljana in Slowenien am Donnerstag, 17. November, und Freitag, 18. November 2005 in englischer Sprache statt. ZooLex Workshops sind praxisorientiert und behandeln Fallstudien: Fallstudien zu Gehegen für Schimpansen und afrikanische Savanne
Es ist Zeit, sich anzumelden! Information: http://www.zoolex.org/workshop.html
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FÜNF JAHRE ZOOLEX-NEWSLETTER
Im September 2000 verteilten wir unseren ersten ZooLex-Newsletter an 44 AbonnentInnen. Seither kündigen wir jedes Monat eine neue Gehegepräsentation in der ZooLex-Gallery an.
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VIER JAHRE ZOOLEX FIRMEN
Im August 2001 wurde "ZooLex Firms" als neuer Dienst auf der ZooLex-Website gestartet, da wir meinten, dass die Bedürfnisse von Zoos und ähnlichen Einrichtungen sehr speziell, Informationen über
LieferantInnen hingegen schwer zu finden sind. ZooLex ist die einzige Organisation, die in einer international Datenbank zusätzlich Referenzen und Information über Alternativanbieter zur
Verfügung stellt. Dezeit sind fünfzig Firmen und Organisationen in "ZooLex Firms" eingetragen. Diese bieten Zoos und ähnlichen Einrichtungen ihre speziellen Dienstleistungen und Produkte an. Außerdem leisten sie einen unentbehrlichen finanziellen Beitrag zur Unterstützung der kontinuierlichen Arbeit der ZooLex Zoo Design Organization.
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KROKODILANLAGEN
Das 18. Arbeitstreffen der IUCN-SSC Crocodile Specialist Group (Montélimar, France) wird von "La Ferme aux Crocodiles" in Pierrelatte organisiert. Es sollte einen Programmteil zu Krokodilanlagen und -pflege in Zoos geben. Hier ist die Einladung zu Beiträgen: http://www.lafermeauxcrocodiles.com/article-rub9.php3?id_article=31
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Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier:
http://www.zoolex.org/about.html



GLOBAL 2000/ Friends of the Earth Austria
Protest gegen Zerstörungen in Kalimantan/Indonesien
Kalimantan, der indonesische Teil Borneos soll großflächig abgeholzt und in Plantagen zur Zellstofferzeugung umgewandelt werden. Die Maschinen für die erste Hackschnitzelfabrik möchte das österreichische Unternehmen Andritz liefern, darüber hinaus ist die Raiffeisen-Zentralbank beteiligt.
Aufruf: http://www.global2000.at/index3.htm




kino-zeit.de - 6. Okt 2005
"Es sind nur Pinguine" - Regisseur von "Die Reise der Pinguine" ...
Leipzig - Der weltweite Erfolg der Naturdokumentation Die Reise der Pinguine weckt Begehrlichkeiten unerwarteter Art. Kurz bevor der Film über die antarktischen Kaiserpinguine am 13. Oktober auch in die deutschen Kinos kommt, versuchen in den USA Konservative und gläubige Christen ebenso wie liberale Aktivisten, die polaren Frackträger für ihre politischen Ziele einzuspannen. Nun reagiert Regisseur Luc Jacquet und weist die Vereinnahmungsversuche zurück. In Deutschland erhielt der Film mittlerweile das Prädikat "besonders wertvoll" von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW).




CIRCUS

Rhein Main Presse - 30. Sept. 2005
Tapir schwärmt für Kekse Zirkus Charles Knie gastiert bis Montag auf der Kisselswiese
Das aktuelle Programm des Zirkus Charles Knie mit Artisten und Künstlern aus zwölf Nationen sowie 70 Tieren trägt das Motto "Fantastico" und bietet konventionelle Zirkusunterhaltung mit Tierdressuren. Wer sich fragt, wie die Tiere unterbracht sind, kann sich ein Bild bei der Tierschau machen.


Krone.at - 4. Okt. 2005
Roy zeigt, wo sein Tiger ihn biss
Zwei Jahre ist es nun her, dass Tiger "Montecore" Magier Roy Horn auf der Bühne anfiel und seinem "Herrchen" lebensbedrohende Wunden zufügte. Kurz vor dem denkwürdigen Jubiläum ging Roy Horn an die Öffentlichkeit und zeigte in Las Vegas der Presse die Narben, die Montecores Attacke hinterließ. Sieht man die zentimeterlangen Narben an Roys Hals wundert man sich immer noch, dass der Magier heute vor die Presse treten und sprechen kann - sein Leben stand vor zwei Jahren auf Messers Schneide. Inzwischen zeigt sich Roy aber zuversichtlich, bald wieder selbst und ohne fremde Hilfe laufen zu können. Ganz wird er die Tigerattacke jedoch nie überwinden können: Praktisch täglich verspüre er noch Schmerzen, die linke Körperhälfte ist nach wie vor teilweise gelähmt.

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Neue Veröffentlichungen

Hamburger Abendblatt - 30. Sept. 2005
Unterwegs im Tierpark
Eine wunderbare Vorbereitung für einen Zoobesuch ist das neue Hör- und Bilderbuch "Sieh mal! Hör mal!". Jede Seite des Buches stellt einen Bereich des Tierparks dar: den Streichelzoo, Tiere im Dschungel oder auch aus Afrika. Dazu können sich Kinder ab drei Jahren die Stimmen der jeweils dargestellten Tiere anhören und sie den Bilder zuordnen.

Ulrich Maske/Ines Rarisch:
Sieh mal! Hör mal! Mein Zoo.
Pappbilderbuch mit CD. Jumbo


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TV-Tipps

Die ARD warf kurzfristig die Reihe "Abenteuer Wildnis" aus dem Programm und sendet ab 4.10. wochentäglich zwei (gekürzte/bearbeitete!) Folgen "Elefant, Tiger & Co.", beginnend mit Folge 38 von Januar 2004 (warum auch immer - beginnt mittendrin, ist aber auch nicht aktuell und bereits mehrfach in diversen Dritten gelaufen). Wh anschließend zu unterschiedlichen Terminen auch bei ARD-Digital (EinsPlus, EinsFestival)

Do, 06.10.2005, 20:15-21:00 ZDF, Rund ums DomAquarée (u.a. Aquarium)
Fr, 07.10.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Galapagos - Perle des Pazifik
Fr, 07.19.2005, 19:50-20:15 MDR. Elefant, Tiger und Co.
Fr, 07.10.2005, 20:15-21:00 RBB, Tier zuliebe, Hoffnung für den Tiger?
Sa, 08.10.2005, 11:40-13:00 ARD, Serengeti darf nicht sterben, Dokumentarfilm Deutschland 1959
Sa, 08.10.2005, 11:45-12:15 3sat, Tonnenschwer und liebestoll , Flusspferd Maikel beim Seitensprung
Sa, 08.10.2005, 12:00-13:00 SF1, Insel der Gorillas
Sa, 08.10.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Seepferdchen - Chamäleons der Meere
So, 09.10.2005, 13:15-14:00 MDR, Moa - verzweifelt gesucht
So, 09.10.2005, 17:15-18:00 SWR, Safari im Reich der Geister, Der Pendjari-Nationalpark in Benin
Mo, 10.10.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Die letzten Paradiese, Im Reich des Seedrachen - Tasmanien
Mo, 10.10.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Panda-Baby - San Diego Zoo
Mo, 10.10.2005, 21:00-21:45 HR, Das Leben der Säugetiere (1/10), Ein erfolgreiches Modell
Mo, 10.10.2005, 21:30-22:00 3sat, Tiere im Kreuzfeuer, 1/7: Luchse: Lizenz zum Töten?
Di, 11.10.2005, 14:10-14:35 BR, Felix und die wilden Tiere, Eine Insel für Schimpansenwaisen
Di, 11.10.2005, 15:45-16:30 3sat, Abenteuer Zoo, Dickes Fell in Helsinki, Vielfraße, Rentiere und Schneeleoparden
Di, 11.10.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Leben der Säugetiere (1/10), Ein erfolgreiches Modell
Mi, 12.10.2005, 12:15-13:00 N3, Der Elefantenmann, Die faszinierende Geschichte zweier Dickhäuter, Shambala Reserve
Do, 13.10.2005, 20:00-21:00 SF1, NETZ Natur, Die Geweihten
Fr, 14.10.2005, 08:30-08:45 SWR, Arbeitswelten (9/12) , Mein Vater ist Tierpfleger
Fr, 14.10.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Die letzten Paradiese, Das Wasser von Plitvice - Kroatien
Fr, 14.10.2005, 19:50-20:15 MDR. Elefant, Tiger und Co. 
Elefant, Tiger und Co. aus dem Zoo Leipig: Neue Folge wöchentlich 19:50 im MDR. Wiederholungen alter Folgen im MDR montags ca. 16:30, im WDR donnerstags 22:30 Uhr. Der KiKa bringt seit Ende August eine (bearbeitete) Folge Sonntag 20:15
 
ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

 
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