 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 285 vom 29. September 2005 | | Liebe Leser, heute sind wir spät dran, aufgrund Zoo-AG-Exkursion und nachfolgender Stau-Parade. Der Bund der Steuerzahler hat eigentlich einen guten Ruf dafür, den Politikern und Beamten auf die Finger zu sehen und Bürgerinteressen zu vertreten. Irritierend waren daher Kurzmeldungen in den Nachrichten, wonach Wildbrücken und Fischtreppen als "unnötiger Luxus" und Verschwendung von Steuergeldern angeprangert worden seien. In der Verkürzung wurde mal wieder ein wesentlicher Punkt unterschlagen, der sich erst beim Lesen längerer Artikel zeigt: es geht dabei nicht um den grundsätzlichen Sinn dieser Naturschutz-Einrichtungen (richtiger: Naturzerstörungs-Verringerungs-Bauwerke), sondern um Fehlplanungen: 33. Schwarzbuch; Luxus-Brücke für Hasen und Rehe kostet 2,5 Millionen Euro. Hier wurde offenbar bewußt von Redakteuren ein Gegensatz von Natur und Steuersparen konstruiert. Seltsame Meldungen auch aus dem Süden der USA nach den Hurrikans: Es treffen Hilfslieferungen aus der Dritten Welt an die Supermacht ein! Ein chinesisches Flugzeug mit Hilfsgütern landete in Arkansas. Ein Militärkonvoi aus Mexiko lieferte Wasserreinigungsanlagen und Feldküchen. Sri Lanka, selbst noch unter den Folgen des Tsunamis leidend, sandte 25.000 Dollar. Thailand wird Nahrungsmittel liefern. Bangladesch(!) spendete eine Million Dollar. Bei aller großartigen Hilfsbereitschaft (auch hierzulande) ist dies eine geradezu tragische Verkennung der wahren Bedürftigen - der Hilfsbedarf für die Region entspricht gerade mal den Ausgaben, die die Präsenz der Amerikaner im Irak in wenigen Wochen kostet, und die US-Wirtschaft ist leicht in der Lage, Hilfe und Wiederaufbau selbst zu schultern. Schon allein solche Hilfsangebote anzunehmen ist ein Armutszeugnis, allerdings nur in einem der beiden Wortsinne. Für die US-Bürger, die (wie wir auch) gerne klagen, weltweit immer nur geben zu müssen, müssen dies hingegen sehr fremdartige Erfahrungen sein, die sicherlich zur Unsicherheit eines desorientieren Amerikas weiter beitragen. Dirk Petzold
Neapel, 29. Sept. 2079 Römisches Spektakel Genau 2000 Jahre nach seiner Zerstörung entsteht Herkulaneum am Fuße des Vesuvs neu. Zumindest für die Besucher des Duomille-Erlebnisparks. Modernste Laser-Holografie-Technik bringt mehrere Stunden täglich die Ruinenstadt auf 15 ha zurück ins Leben, der Tourist wandelt auf dem Originalgelände in täuschend echt projizierten Häuserschluchten und Gärten samt aller Bewohner. Besonderes Highlight ist der "Zoo": Die Käfiganlagen wurden erst vor wenigen Jahren bei der letzten großen Ausgrabungsaktion gefunden und waren neben der Belustigung der Bevölkerung vor allem eine "Vorratshaltung" für die Kampfspiele in der lokalen Area. Während die Simulation vor allem der Großkatzen großen Anklang findet, wurden die ebenfalls simulierten Kämpfe zwischen Gladiatoren und "Bestien" auf Druck von Tierschützern abgeschaltet. Auch wenn keine echten Tiere gezeigt würden, so sei ein solches Spektakel in der heutigen Zeit den Besuchern nicht zuzumuten und verletze die Würde aller Tiere. (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | ka-news.de - 27. Sept. 2005 "Den 'Zoo 2015' kann uns keine Jury nehmen" Karlsruhe. In einer aktuellen Pressemitteilung begrüßt die SPD-Gemeinderatsfraktion, dass die Stadtverwaltung mit ihrem Zoo-Konzept in die Offensive geht und für das Stadtjubiläum 2015 die Fertigstellung des Zoo-Um- und Ausbaus in Aussicht stellt. Damit greife die Stadtverwaltung eine Forderung der SPD auf, dass "die Modernisierung des Zoos bei dem von der Stadt initiierten 'Masterplan' eine wichtige Rolle spielen muss". Für die SPD ist der Zoo "einer der zentralen Pfeiler der Freizeitgestaltung der Karlsruher Bevölkerung". Der Abstieg zu einem Kleintierpark würde die Lebensqualität in der Fächerstadt "spürbar negativ beeinflussen". Die SPD-Fraktionsvorsitzende Doris Baitinger macht abschließend deutlich: "Nach den gescheiterten Bewerbungen um 'BuGa', 'Stadt der Wissenschaft' und 'Kulturhauptstadt' haben wir mit dem Zoo-Konzept ein Projekt, über dessen Realisierung wir selbst entscheiden können. Den 'Zoo 2015' kann uns keine Jury der Welt nehmen." Freie Presse Online - 27. Sept. 2005 Eisbärenhaltung im Leipziger Zoo vor dem Ende Die Eisbärenhaltung im Leipziger Zoo steht vor dem Aus. Die hoch betagte Bärin «B» werde am Mittwoch eingeschläfert, teilte der Zoo mit. Sie leide an altersbedingten Lähmungserscheinungen der Hinterbeine und fresse auch kaum noch. Daher habe man sich dazu entschlossen, das Tier von seinen Leiden zu erlösen. Für die dann noch verbleibende Bärin Senja werde bereits ein neuer Zoo gesucht. Zoodirektor Jörg Junhold sagte, die Eisbärenhaltung sei in Leipzig aufgrund der veralteten Haltungsbedingungen behördlich nur noch geduldet. Neue Tiere würden nicht mehr angeschafft. Die Welt - 25. Sept. 2005 Aus Zoo entlaufener Wolf überfahren Gut eine Woche nach seiner Flucht ist der in Gelsenkirchen entlaufene Wolf auf der Autobahn überfahren worden. Ein 49jähriger Autofahrer aus Bochum konnte dem am Sonntag morgen zwischen den Anschlußstellen Gelsenkirchen-Bismarck und Gelsenkirchen-Schalke über die Fahrbahn laufenden Tier nicht mehr ausweichen. Das zweijährige Wolfsweibchen war am Samstag vor einer Woche aus dem Tiererlebniszoo Zoom in Gelsenkirchen ausgebrochen. Die Welt - 27. Sept. 2005 Berliner Tierpark erwartet millionsten Besucher 2005 Der Berliner Tierpark Friedrichsfelde erwartet an diesem Mittwoch den millionsten Besucher in diesem Jahr. Gegen 11.00 Uhr soll er am Eingang Bärenschaufenster begrüßt werden. Das Jahr seines 50. Geburtstages sei für den Tierpark bisher sehr erfolgreich verlaufen. Besonders die drei Elefantenkinder «Horas», «Cinta» und «Yoma» hätten viele Besucher angelockt. Wormser Zeitung - 26. Sept. 2005 Zooschule wird zu Bildungszentrum Die Landauer Zooschule soll nach dem Willen des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums künftig auch als Umweltbildungszentrum für die Region und das Land wirken. Dort könnten Fortbildungen, Vorträge, Seminare und Tagungen zu Themen des Umwelt- und Naturschutzes organisiert werden, sagte Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege (SPD) bei der Eröffnung des neuen Zooschulgebäudes gestern in Landau. Der Unterricht in der 1992 gegründeten Zooschule wird von Lehramtsstudenten der Uni Landau gestaltet, die dabei auch Erfahrungen für ihren Beruf sammeln. Im vergangenen Jahr unterrichteten die 40 Zoopädagogen mehr als 13 000 Schüler. Weil das alte Schulgebäude zu klein war, wurde für 230000 Euro ein einstöckiger Neubau errichtet, der einen Seminarraum mit technischer Ausstattung und ein "Erlebnis-Klassenzimmer" mit Pflanzen beherbergt. Das Ministerium förderte den Neubau mit 115000 Euro. Bocholter-Borkener Volksblatt - 26. Sept. 2005 Echse wird nach ZDF-Magazin "Abenteuer Wissen" benannt Nach dem ZDF-Magazin "Abenteuer Wissen" wird jetzt eine bislang unbekannte vietnamesische Echsenart benannt. In der Folge "Auf der Jagd nach unbekannten Lebewesen" vom Juni 2003 hatte die ZDF-Sendung erstmals bewegte Bilder des neu entdeckten Reptils gezeigt, wie der Kölner Zoo am Montag mitteilte. Kölner Zoologen sind schon seit Jahren in dem unzugänglichen vietnamesischen Regenwald des UNESCO-Weltnaturerbes Phong Nha - Ke Bang engagiert. Die dort von ihnen entdeckte Gecko-Art wurde nach der von Wolf von Lojewski moderierten Sendung "Gekko scientiadventura" benannt. ZDF-Moderator Wolf von Lojewski wird am 6. Oktober zur Übernahme der Namenspatenschaft in Köln erwartet. Rheinpfalz.de 25. Sep 2005 Zoo von Houston benennt Flamingo-Baby nach Hurrikan "Rita" Der Zoo von Houston im US-Bundesstaat Texas beherbergt ab sofort seinen eigenen kleinen Wirbelwind: Nachdem der Tierpark den Hurrikan "Rita" am Wochenende weitgehend unbeschadet überstanden hatte, wurde ein Flamingo-Baby - das jüngste Neugeborene - nach dem Wirbelsturm benannt. Bis auf zwei tote Fische und ein Quetzal-Vogelbaby hätten alle Tiere den Hurrikan ohne Nachwirkungen überlebt, versicherte Zoodirektor Rick Barongi: "Wenn die Tiere 20.000 Besucher am Tag aushalten, dann macht ihnen auch ein Wirbelsturm nichts aus. Kindergeschrei ist für sie gefährlicher als so ein bisschen Wind und Regen." Main-Spitze Zooschule wird zu Bildungszentrum Die Landauer Zooschule soll nach dem Willen des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums künftig auch als Umweltbildungszentrum für die Region und das Land wirken. Dort könnten Fortbildungen, Vorträge, Seminare und Tagungen zu Themen des Umwelt- und Naturschutzes organisiert werden, sagte Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege (SPD) bei der Eröffnung des neuen Zooschulgebäudes gestern in Landau. Der Unterricht in der 1992 gegründeten Zooschule wird von Lehramtsstudenten der Uni Landau gestaltet, die dabei auch Erfahrungen für ihren Beruf sammeln. Diese Kooperation ist nach Angaben von Zoodirektor Jens-Ove Heckel bundesweit einmalig. Im vergangenen Jahr unterrichteten die 40 Zoopädagogen mehr als 13 000 Schüler. Weil das alte Schulgebäude zu klein war, wurde für 230000 Euro ein einstöckiger Neubau errichtet, der einen Seminarraum mit technischer Ausstattung und ein "Erlebnis-Klassenzimmer" mit Pflanzen beherbergt. Das Ministerium förderte den Neubau mit 115000 Euro. Frankfurter Allgemeine Zeitung Neue Quallenart im Hamburger Zoo entdeckt Im Troparium des Hamburger Tierparks Hagenbeck hat der Zoologe Gerhard Jarms eine bislang unbekannte Quallenart entdeckt. Unter dem Namen Nausithoe hagenbecki geht das zu den Schirmquallen zählende Tier demnächst in die Biologiebücher ein Planung und Bau Leipziger Volkszeitung 28. Sep 2005 Für Bärenburg sind die Jahre gezählt Die Bärenburg im Zoo ist nach der Einschläferung von Eisbärin "B" wieder etwas leerer geworden. Die baufällige Anlage darf nur noch bis 2010 für die Tierhaltung genutzt werden. Mittelfristig soll dort eine neue Attraktion entstehen: In den rückwärtigen Räumen ist ein Nachttierhaus geplant, im vorderen Bereich ein Abenteuerspielplatz. Dass der Zoo der Zukunft einerseits große naturnahe Gehege mit sich bringt, andererseits aber eine Verringerung der Artenvielfalt, gefällt nicht allen Besuchern. Eine unvermeidliche Entwicklung, so der Zoochef: "Wenn jedem Tier sehr viel mehr Platz gegeben wird, muss man auf einige Arten verzichten." Den Zoos sei aufgegeben, zum Schutz von gefährdeten und bedrohten Arten beizutragen. Lebten 1996 noch 977 Arten im Zoo, waren es 2004 nur noch 882. Weggegeben wurden unter anderem Flusspferde und Zwergflusspferde, Trampeltiere, Yaks, Waldbisons und ein Dromedar. Mitteldeutsche Zeitung - 29. Sep 2005 Spannung im Zoo: Krokodile sind da Halle/Sa. Die Krokodile sind da und planschen bereits munter im 23 Grad warmen Wasser. Aus Frankreich 1 700 Kilometer sind die Tiere in Holzkisten gereist. Das erste Prachtexemplar vom Nil wurde mit dem Zollstock vermessen - stolze 1,80 Meter wurden notiert - und bekam einen blauen Punkt auf den gepanzerten Rücken. Die Prozedur wurde bei jedem Tier wiederholt. Auch bei den kleineren Alligatoren. Sie sind mit knapp über einem Meter gemessen worden. "Baulich sind wir am 1. Oktober hier fertig", so Andreas Jacob. "Die Besucher können Mitte Oktober die Krokodile besuchen." Rasender Reporter - 28. Sept. 2005 Zoo Schwerin - Neues Zuhause für Maradi und Komo Die Giraffen im Schweriner Zoo bekommen ein neues Zuhause: Nach dem Bau der Giraffenaußenanlage mit afrikanischem Dorf wird nun das Giraffenhaus erweitert. Damit ist einer der Anziehungspunkte des Schweriner Zoologischen Garten, die afrikanische Savanne, komplett. Rund 100.000 Euro werden in den Neubau investiert, 90.000 Euro davon sind Fördermittel aus dem Wirtschaftsministerium. Schwerin ist der einzige Zoo im Nordosten, der diese attraktiven Hochbeiner in Zukunft beherbergen und züchten darf. Bis zur Bundesgartenschau 2009 soll auch das Stallgebäude mit Außenanlage für die Breitmaulnashörner vergrößert werden. Tages-Anzeiger Online - 28. Sept. 2005 Zoo-Seilbahn: Es dauert länger Vor genau einem Jahr herrschte noch Optimismus: Die Stadt Zürich hatte ein Vorprojekt für eine Gondelbahn zwischen dem Bahnhof Stettbach und der Masoalahalle vorgelegt, mit welcher der Zoo besser erschlossen werden soll. Das Vorprojekt zeigte auf, dass die Seilbahn machbar und finanzierbar sei, die Kosten wurden auf 16,7 Millionen veranschlagt. Gestützt auf das Vorprojekt sollte der Zoo bis Mitte dieses Jahres eine Gesellschaft für den Bau der Bahn gründen, ähnlich wie sie bei der Dolder- oder der Polybahn existieren. Mitte 2006, so der Plan weiter, würde dann das Auflageprojekt ausgearbeitet, danach das Ausführungsprojekt erstellt, und in der zweiten Hälfte 2009 könnten die ersten Gondeln Richtung Zoo schweben. Doch dieser Zeitplan lässt sich nicht einhalten, wie Zoo-Direktor Alex Rübel auf Anfrage sagte: «Es dauert länger als erwartet, ich rechne mit zehn Jahren.» Statt wie geplant 2009 könnte die Bahn damit erst um 2015 in Betrieb gehen. «Die Bewilligungsverfahren auf Stufe Bund, Kanton und Gemeinden sind dermassen aufwändig und kompliziert, dass alles viel länger dauert.» Russland Aktuell - 28. Sept. 2005 Vorläufig kein neuer Zoo für St. Petersburg St. Petersburg. Im Streit um den Bau eines neuen Tierparks setzte die Stadtregierung am Dienstag einen vorläufigen Punkt. Solange das nötige Geld fehlt, bleibt im Petersburger Zoowesen (fast) alles beim Alten. Dafür sollen ab 2006 jährlich 100 Millionen Rubel (ca. 2,9 Millionen Euro) in die Erneuerung der Anlagen am Kronwerkski Prospekt fließen. Neue Volieren sollen entstehen und alte renoviert werden; die technische Ausrüstung wird erneuert; neue Wege werden angelegt, und in jeder Ecke entsteht ein besonderes ästhetisches Mikroklima. Die logische Konsequenz in den nächsten Jahren werden keine neuen Großtierarten dazukommen, und die vorhandenen werden nicht ausgeweitet. Der alte Traum der Leningrader/Petersburger, wieder einen Elefanten in ihren Zoo zu bekommen, muss also auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Der Zoo setzt kurz- und mittelfristig auf kleinere Tierarten, die sich auch in beengten Verhältnissen einigermaßen wohl fühlen können. Noch unter Gouverneurin Valentina Matwijenkos Amtsvorgänger Wladimir Jakowlew war ein grandioser Plan geboren worden, im Primorski-Stadtbezirk am Finnischen Meerbusen einen supermodernen Tierpark zu errichten. Für den alten, traditionsreichen Zoo hinter der Peter-Paul-Festung (der übrigens kürzlich seinen 140. Geburtstag feierte) hätte dies das Ende bedeutet. Das dadurch frei werdende, attraktive Bauland im Stadtzentrum verhieß große Dividende. Um dieses Megaprojekt war daraufhin ein Streit entbrannt, dem zuerst der langjährige und international anerkannte Zoodirektor Iwan Kornejew zum Opfer fiel und der in der Folge zu einer schier endlosen Rotation auf dem Chefsessel des Tierparks führte. Der Nervenkrieg um die Macht über die Tiere eskalierte in Hungerstreiks der Mitarbeiter und einem Massensterben unter mehreren Vogelarten. Aktionen @haus online - 22. Sept. 2005 Zoo bei Nacht Alle, die Lust auf eine Zooführung der ganz besonderen Art haben, sollten sich Freitag, 7. Oktober 2005 vormerken, denn an diesem Tag bietet die Biologische Station Zwillbrock wieder eine abendliche Expedition mit der Taschenlampe durch den Allwetterzoo Münster an. Eine weitere Führung findet am Samstag, 29. Oktober 2005 statt. Auch an weiteren Terminen im November und Dezember ist die Teilnahme noch möglich. Kölnische Rundschau - 25. Sept. 2005 Erdmännchen Buddy war der Star Wie schwer ist wohl so ein Erdmännchen? Diese gewichtige Frage lieferte am Samstag viel Diskussionsstoff für gut 800 Zoobesucher am Rundschau-Stand vor dem Gehege der Erdmännchen. Mit der richtigen Antwort konnte man am ersten der beiden Familientage im Zoo eine einwöchige Türkeireise für zwei Personen gewinnen. Auch wer hier kein Glück hatte, genoss den Tag im Zoo in vollen Zügen. Zahlreiche Stände informierten die gut 15 000 Besucher an den Familientagen über das Familienleben ihrer Schützlinge, den Beruf des Tierpflegers und vieles mehr. Die Kölner Spielewerkstatt, der Zirkus der Welt der Cologne Artists sowie der Mit-Mach-Zirkus LinoLuckynelli boten ein umfangreiches Programm für die Kleinen. Sogar die Seehunde konnten hautnah erlebt werden. Besonderes Schmankerl: an beiden Tagen galt der halbe Eintrittspreis und alle Führungen waren kostenlos. Kölner Stadt-Anzeiger - 26. Sept. 2005 Heringe hier, Küsschen da 15 000 Besucher nutzten die Aktion halber Preis im Zoo und sahen neben Tieren extra Attraktionen. Während am Samstag, trotz der Aktion halber Preis, mit knapp 5000 Besuchern nur normaler Samstagsbetrieb herrschte, ist am am Sonntag bereits kurz nach neun viel los. Nur das Elefantenbaby lässt auf sich warten. Ausgerechnet ist der 24. Oktober. sz-online - 24. Sept. 2005 Winzig, zottelig und ach so süß Morgen wählt Görlitz im Tierpark das schönste Pony der Lausitz. 19 Kandidaten hatten sich insgesamt beworben, ein echter Rekord für den sechs Jahre alten tierischen Schönheitswettbewerb. Schweine, Ziegen, Gänse, Esel und Schafe wetteiferten in den vergangenen Jahren um Titel und Preise. Bis Anfang September waren also Miniponys, Kleinpferde und andere pferdeähnliche Vierbeiner so Zoopädagogin Katrin Matthieu aufgerufen. Neue Osnabrücker Zeitung - 26. Sept. 2005 Mit der Webcam über den Beckenrand zu den Seelöwen spähen Wenn Sie Seelöwen beim Baden, Fressen oder Schmusen beobachten möchten, besuchen Sie entweder den Osnabrücker Zoo - oder Neue OZ online. Mit unserer Web-Kamera, die einen freien Blick auf das Zuhause der eleganten Schwimmer bietet, können Sie über den Beckenrand zu den Seelöwen spähen und dort auch das tägliche Programm der Tiere beobachten. Leipziger Volkszeitung - 26. Sept. 2005 Tierpfleger laufen täglich um die Welt Gerade einmal zehn Minuten läuft der Besucher von den einheimischen Wäldern zur afrikanischen Savanne und von dort zur Wüste Gobi. Der Pfleger im Delitzscher Tiergarten muss diese Strecke täglich bewältigen. Er braucht allerdings viel länger dafür. Eine kleine Gruppe hatte das Angebot wahrgenommen, sich vom Tierparkchef durch seine Welt führen zu lassen. Hohmann erklärt nicht nur, was sich in den vergangenen Jahren verändert hat, sondern beeindruckt die interessierten Zuhörer auch mit Details über die Tierwelt. Rhein Main Presse - 26. Sept. 2005 Fasanerie gibt der Stadt ein Gesicht: Tierpark feiert 50-jähriges Bestehen / Förderverein seit zehn Jahren aktiv Im März 1955 wurde die Fasanerie als Tier- und Pflanzenpark eröffnet und ist mittlerweile eine "herausragende Erscheinung unserer Stadt", meinte Grünflächen-Dezernent Peter Grella (CDU) während der kleinen Feierstunde. "Die Wiesbadener Fasanerie ist nicht der Nabel der Welt", zitierte Grella den ehemaligen Oberbürgermeister Georg Buch, "aber die Fasanerie ist wichtig, denn sie gibt der Stadt ein Gesicht". Grella bedankte sich daher vor allem bei den Menschen, die dieses "Kleinod" hegen und pflegen, bei den Mitarbeitern des Tierparks und vor allem beim Förderverein, der am Sonntag ebenfalls ein kleines Jubiläum feierte. Vor zehn Jahren hatten sich Fasanerie-Fans nämlich zum ersten Mal zusammengetan, um den Teich am Eingang zu sanieren, mittlerweile ist daraus "ein Musterbeispiel für die Zusammenarbeit der Stadt mit bürgerschaftlichem Engagement" geworden, so Grella. Trotz dieses Engagements fehlt aber immer noch Geld für "das größte Projekt in der Geschichte des Fördervereins", die Sanierung des Hofgutes Fasanerie mit Jagdschloss, Scheune und Stall. Dort soll künftig die Gastronomie sowie ein Jugendbauernhof und ein Hofladen entstehen, von den 3,2 Millionen Euro Renovierungskosten für die heruntergekommenen Gebäude übernimmt die Stadt eine Million, der Förderverein den Rest. "400 000 Euro fehlen noch", berichtet Ries, der hofft, das Geld über Spenden aufbringen zu können, "oder vielleicht über eine Bürgschaft der Stadt". Nachwuchs Vorarlberg Online - 23. Sept. 2005 Schönbrunn: Orang Utan-Baby tot Dem Tiergarten Schönbrunn ist heuer kein Glück mit seinem Nachwuchs vergönnt. Nach dem Tod des Flusspferdbabys vergangene Woche brachte Orang Utan-Weibchen Nonja in der Nacht auf Freitag ihr erstes Junges tot zur Welt. Nähere Untersuchungsergebnisse aus der Pathologie werde es frühestens Ende nächster Woche geben, so Voracek. Trotz der Trauer und der Enttäuschung über den Tod des Babys sei die Erleichterung groß, dass das Weibchen seine späte Trächtigkeit gut und ohne Komplikationen überstanden hat. oesterreich.ORF.at - 23. Sept. 2005 Totgeburt bei den Orang Utans Orang-Utan-Weibchen "Nonja" hat im Tiergarten Schönbrunn in der Nacht auf heute ihr erstes Junges zur Welt gebracht. Das Junge ist aber bei oder kurz nach der Geburt gestorben. "Die Lungen des weiblichen Jungtiers waren nicht beatmet. Das bedeutet, dass es entweder vor oder bei der Geburt verstorben ist. Der Geburtsvorgang selbst ist völlig ruhig abgelaufen", so Tierarzt Thomas Voracek. "Nonja" war im Alter von beinahe 30 Jahren zum ersten Mal trächtig geworden. Jetzt geht es ihr offenbar gut. Das Affenhaus blieb am Freitag geschlossen, um sie zu schonen. Berliner Morgenpost - 24. Sept. 2005 Nachwuchs bei den Gürteltieren, die sich eigentlich gern rar machen Seit die zwei Gürteltiere Borstel und Borsteline im Tierpark Friedrichsfelde vor einem Jahr aus ihrem Domizil bei den Krallenäffchen ins Gehege der Faultiere umzogen, sind sie nicht mehr zu sehen. Tierpark-Kurator Klaus Rudloff liefert die Erklärung: "Gürteltiere sind richtig gute Buddler und Gängebauer." Das konnten die Tiere im alten Gehege aber nicht ausleben, weil unter der dünnen Sandschicht gleich der Betonboden begann. Bei den Faultieren sieht es anders aus, da ist erst nach 1,50 Meter Tiefe Schluß. Wie gut den beiden der Umzug jedoch getan hat, konnte Tierpark-Inspektor Wolfgang Groß bei einem abendlichen Besuch feststellen. Dabei entdeckte er nämlich nicht nur zwei, sondern drei Gürteltiere. Eines war deutlich kleiner und nicht grau-braun, sondern eher rosafarben: ein Borstelinchen. Als das Jungtier vor einigen Wochen das erste (und bislang einzige) Mal gesichtet wurde, blieb es noch dicht bei seiner Mutter. Berliner Zeitung - 28. Sept. 2005 Kleiner Affe Noch trägt diese kleine Brazza-Meerkatze aus dem Tierpark Berlin die typische Jugendfärbung. Zwei Wochen ist das Äffchen jetzt alt. Von seinen Eltern Zadra und Bobby wird es rührend umsorgt. Die Affenliebe ist so groß, dass sie niemanden an ihr Kleines heranlassen. Artikel aus der niederländischen Presse Algemeen Dagblad 26. September 2005 Chinesische Tierschützerin rät vom Gorilla-Transfer ab http://www.ad.nl/buitenland/article24505.ece Laut Pei Feng-Su von der Tierschutzorganisation EAST International ist dringend vom geplanten Gorilla-Transfer von Rotterdam nach China abzuraten. Das einzige, was der Rotterdamer Zoo habe, sei die Zusage des Direktors des Zoos in Shanghai, dass es den Tieren dort gut gehen solle. Es gebe keinerlei Tierschutzgesetzgebung, und der Direktor sei schließlich nicht für immer dort, so Feng-Su, die sich umfassend mit chinesischen Zoos befasst hat. Dennoch habe sich der Shanghai Zoo in den letzten Jahren enorm entwickelt, woran sich sogar einige europäische Zoos ein Beispiel nehmen könnten. Dierennieuws 24. September 2005 Widerstand gegen den Transfer von Gorillas nach China http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200509/nw36148.htm Der von der deutschen Organisation Pro Wildlife initiierte Protest gegen den Transfer von drei Gorillas von Rotterdam nach Shanghai erhält Unterstützung von niederländischen Tierschützern und Greenpeace. Ein Vertreter von Stichting AAP berichtete, dass Schimpansen, die nach China gebracht wurden, häufig spurlos verschwinden. Vermutet wird, dass sie auf dem Lebensmittelmarkt landen. Algemeen Dagblad 23. September 2005 Unmut in China über die Befürchtung, Gorillas könnten im Kochtopf landen http://www.ad.nl/binnenland/article22810.ece Ton Dorreseteijn, Direktor des Rotterdamer Zoos, wehrt nach wie vor die Proteste von 30 Organisationen aus aller Welt gegen den geplanten Transfer von Gorillas in Rotterdams Partnerstadt Shanghai ab. Bereits seit 15 Jahren würden Tiere nach Shanghai geschickt, ohne dass jemals über schlechte Behandlung berichtet worden wäre. Die Chinesen nehmen die Aufregung missbilligend zur Kenntnis. >Zu dieser künstlich hochgespielten Affäre gibt es nun schon Petitionen im Internet. >Die folgende (ohne klar erkennbare Ziele, Quellen oder Urheber) stammt letztlich von Animal Public: Stop the transfer of 3 Gorilla's from Blijdorp Zoo (The Netherlands-Europe) to the Shanghai Zoo (China) We are concerned for the welfare of a possible and planned transfer of 3 Gorilla's because repeatedly, Shanghai Zoo has been heavily criticized for mistreatment of its animals including animals in circus shows. This planned transfer must be stopped!!! http://www.thepetitionsite.com/takeaction/671262348 Nieuwsbank.nl 26. September 2005 Yak geboren in Ouwehands Direnpark Rhenen http://www.nieuwsbank.nl/inp/2005/09/26/f127.htm Am Freitag, den 23.9. wurde in Rhenen ein weiblicher Yak geboren. Dierennieuws 23. September 2005 Internationale Auszeichnung für den Noorderdierenpark Emmen http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200509/nw36133.htm Der Zoo von Emmen hat den Education Award der EAZA gewonnen. Er wurde auf der EAZA-Konferenz in Bristol dem Direktor Henk Hidding übergeben. Dierennieuws 19. September 2005 Murmeltiere in Dierenrijk Europa http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200509/nw35990.htm Seit dem 16. September präsentiert Dierenrijk Europa zwischen Eindhoven und Helmond eine neue Tierart. Zwei weibliche Alpenmurmeltiere kamen aus dem Tiergarten Nürnberg. Das Ziel ist es, durch Nachzuchten eine etwa 12-köpfige Gruppe zu bilden. Ein männliches Tier soll dazu angeschafft werden, sobald die Weibchen alt genug sind. Die Welt - 23. Sept. 2005 Neuer Zoo-Gorilla Ivo will der Boss sein: Besucher mit Dreck beworfen Der neue Zoo-Gorilla Ivo in Berlin hat sich am Freitag erstmals den Besuchern gezeigt und gleich für Aufregung gesorgt. Der aus Amsterdam kommende Neuzugang bewarf Besucher mit Dreck. Zoo- Direktor Jürgen Lange freute sich über das artgerechte Verhalten. «Ivo baute sich mächtig auf und wollte imponieren», sagte Lange. Der Gorilla, der für Nachwuchs bei den sechs Gorilla-Damen sorgen soll, habe auch «die Schultern breit gemacht und die Haare aufgestellt». Auch dies seien Zeichen für seinen Anspruch, «der Boss zu sein». B.Z. - 23. Sept. 2005 Wilder Ivo, wie stark sind deine Lenden? Stolz und aufrecht steht Gorilla Ivo (17) in seinem neuen Gehege im Berliner Zoo. Aufmerksam dreht sich der Silberrücken bei jedem Geräusch um, schnuppert neugierig am Schmusegitter nach seinen neuen Weibchen. "Ivo ist ein ganz Lieber", freut sich Chef-Affenpfleger Reimon Opitz. "Und unsere Affendamen interessieren ihn auch schon." In den letzten drei Jahren hat sich Ivo nicht für Frauen interessiert. Berliner Morgenpost - 23. Sept. 2005 Gorilla-Mann Ivo aus Amsterdam fühlt sich wohl im Berliner Zoo Am Mittwoch abend hat Gorilla-Männchen Ivo sein Quartier im Berliner Zoo bezogen. Nach der ersten Nacht in fremder Umgebung ist Tierpfleger Christian Aust überzeugt: "Er fühlt sich wohl bei uns." Kennengelernt hat er die sechs Damen jedenfalls schon - wenn auch nur durch das etwa 50 mal 60 Zentimeter große "Schnupper-Gitter" hindurch. Sobald sich die Tiere aneinander gewöhnt haben, wird das Gitter geöffnet. Berliner Kurier - 23. Sept. 2005 Ivo: Mehr hat man noch nicht gesehen Ein mit braunem Packpapier verklebtes Gehege, so hütete der Berliner Zoo gestern sein großes Gorilla-Geheimnis. Doch heute um 11 Uhr wird es gelüftet, der neue "Silberrücken" Ivo (17) aus Amsterdam den Besuchern präsentiert. taz Berlin - 24. Sept. 2005 Den Macker markieren Kommt Ihnen das bekannt vor? Da kann einer vor Kraft nicht laufen, ist sich aber seiner Führungsrolle nicht sicher. Was macht er? Er bewirft erst mal die Beobachter mit Dreck. Sie ahnen es: Nicht vom Kanzler ist die Rede, sondern von einem anderen Alphamännchen. Ivo, der neue Gorilla im Zoologischen Garten, ist bereits am Mittwoch eingetroffen. Als jungem Silberrücken mit einem Idealgewicht von 186 Kilo sollte ihm das Interesse der Weibchen eigentlich sicher sein. Nachwuchs hat er trotzdem noch nie gezeugt. Aber erzwungen wird hier erst einmal nichts, man setzt auf die betörende Kraft des "Harems". Affenpfleger Reimon Opitz schraubt die Publikumserwartungen auch schon herunter: In den nächsten zwei Jahren sollte Ivo "es mal versucht haben". Die Zurückhaltung ist verständlich: Flossen nicht literweise Pandasperma und Journalistentinte, ohne dass Zoo-Maskottchen Yan Yan sich je bequemte, schwanger zu werden? Berliner Zeitung - 24. Sept. 2005 Der Neue wirft mit Tomaten Am Donnerstag noch versperrte Packpapier den Blick auf Gorilla-Mann Ivo - damit er zunächst Ruhe hat. Seit Freitag aber dürfen ihn die Besucher sehen. Und bei denen hat der kräftige Affe schon mächtig für Aufregung gesorgt: Eine Tomate und Dreck schleuderte er bei seinem Auftritt Richtung Besucher und verschaffte sich so gleich Eindruck. Glück für die Besucher: Die Geschosse trafen das Mikrofon eines TV-Teams. "Man sieht, er hat sich außerordentlich gut an seine neue Umgebung gewöhnt", sagt Pfleger Reimon Opitz. Die ersten Nächte habe der kleine, aber recht kräftige Gorilla prächtig überstanden, sagt Reimon Opitz. B.Z. - 24. Sept. 2005 Ich bin Ivos "Ex" Hier erzählt die ehemalige Pflegerin, wie unser neuer Superaffe wirklich ist. Iris Küthe (38) heißt sie, kommt aus Holland, spricht aber sehr gut deutsch. Sonst lächelt die Ex-Pflegerin von Gorilla Ivo gern und viel - aber am Freitag (23.09.) war sie etwas traurig. "Er ist ein ehrliches Tier, nicht hinterlistig. Wenn Ivo böse ist, weil ihn etwas stresst, dann zeigt er es. Er schmeißt mit Obst oder Früchten." Berliner Kurier - 24. Sept. 2005 Ivo Tomato I. Der neue Frauenbeglücker vom Zoo Augen so treu wie die von George Clooney. Ivo ist der neue Star im Zoo. Wen stört da seine kompakte Danny-de-Vito-Figur? Nicht die Gorilladamen und seine vielen weiblichen Fans unter den Besuchern. Berliner Kurier - 28. Sept. 2005 Hat Ivo einen Fluchtplan? Will Gorilla Ivo (17) dennoch auch mal die Freiheit kosten? Schließlich gibt es da in seinem Außengehege im Zoo eine Stahlstütze fürs Dach ... Und ein paar schnelle Klimmzüge sind für das 186-Kilo-Kraftpaket eigentlich keine Hürde. Darum sind Zoo-Insider beunruhigt. "An der Stütze könnte Ivo hochklettern, wäre dann auf dem Dach und draußen", befürchten Pfleger. "Vielleicht hat er schon versucht, da hoch zu klettern. Wir haben Pfotenabdrücke an der Stütze gesehen." Doch Kurator Dr. Peter Rahn beruhigt: "Die Anlage ist sicher! Ivo müsste zum Klettern ein abgerundetes, glattes Metallstück fest greifen . Das schafft kein Gorilla!" >welcher Pfleger würde bei Gorillas von "Pfoten" sprechen?? Westdeutsche Allgemeine 29. Sep 2005 Südamerikanische Waldhunde finden im Krefelder Zoo neues Zuhause Zwei ursprünglich im südamerikanischen Regenwald beheimatete Waldhunde haben im Krefelder Zoo ein neues Zuhause gefunden. Die beiden Raubtiere wurden in einem Tierpark in Frankreich geboren. In Krefeld sollen die zwei Jahre alten Brüder nun ihren Beitrag zur Arterhaltung leisten. Dazu müssen sie aber bald ihr »Doppelappartement inklusive Fußbodenheizung« mit einem Weibchen aus Brasilien teilen Kölnische Rundschau - 28. Sept. 2005 Bei Hippos hängt der Haussegen schief Köln. Misstrauisch blickt der zweieinhalbjährige Kavango zu seinem Vater Albert: Das mächtige Flusspferd kommt langsam, aber zielstrebig näher. Kavango wartet nicht länger, sondern springt mit einem Satz ins Wasserbecken und taucht ab. Albert scheint zu überlegen, ob er hinterherhechten soll, nimmt dann aber doch die Treppe. Wenig später hat er den Kleinen am Beckenrand eingeklemmt. Seit Nilpferdmama Jenny die kleine Luambe geboren hat und sich vor allem um sie kümmert, ist Schluss mit Kavangos Schonzeit. Vater Albert sieht im eigenen Nachwuchs einen potenziellen Rivalen, der verjagt werden muss. Der Frieden ist bald wieder hergestellt. Kavango soll demnächst in den Zoo von Algier (Algerien) umziehen. Die Welt - 28. Sept. 2005 Wildpark Eekholt jetzt mit drei Falknerinnen Der Wildpark Eekholt hat jetzt drei Falknerinnen. Mirja Jensen habe am Mittwoch ihre Prüfung abgelegt, sagte eine Sprecherin. Hauptaufgabe der Falknerinnen ist es, kranke und verletzte Vögel nach ihrer Genesung auf die Auswilderung vorzubereiten. Bei ihren regelmäßigen Flugvorführungen demonstrieren die Frauen den Besuchern die Aufgaben der Vögel im Ökosystem. Eekholt ist nach Angaben der Sprecherin der einzige Tierpark in Schleswig-Holstein, der Falknerinnen beschäftigt. Wiesbadener Kurier - 27. Sept. 2005 Dauerlösung lässt noch immer auf sich warten Es ist die alte Leier - der Tierpark Kastel lebt mal wieder von der Hand in den Mund. Die Arbeitsstunden des Tierpflegers mussten von 39 auf 34 Wochenstunden reduziert werden, damit der Trägerverein des Parks das Gehalt überhaupt noch bestreiten kann. Nach öffentlichem Druck Anfang August hatte die Stadt Wiesbaden zumindest ihre Zusage vom Januar erfüllt und endlich die versprochenen 5000 Euro (Soforthilfe!) an den Tierpark überwiesen. Das Geld kam aus dem Spendentopf der Entsorgungsbetriebe. Doch mit der Einmalzahlung ist es nicht getan. Schon im vergangenen Dezember hatten sich die für den Tierpark zuständigen Dezernenten von Mainz und Wiesbaden zusammensetzen wollen, um eine dauerhafte Lösung zu finden. Eine Arbeitsgruppe wurde zwar installiert, sonderlich aktiv ist sie bislang jedoch nicht geworden. Nachfrage bei Amtsleiter Mengden war jedoch nicht möglich, weil er im Urlaub ist. Sand versicherte allerdings, dass seitens der Stadt die "klare Absicht besteht, den Tierpark Kastel im nächsten Doppelhaushalt zu institutionalisieren". Auch habe Dezernent Grella inzwischen das Deutsche Tierhilfswerk angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Main-Spitze - 26. Sept. 2005 Diesmal nur Zwischenstation für Raubtiere Massai scheint die Blitzlichter zu genießen. Immer wieder erscheint er im 300 Quadratmeter großen Außengehege des Tierheimes Rüsselsheim und zeigt seine noch lange nicht ausgewachsene Mähne. Seit zwei Wochen hat Tigerdame Rani mit dem pubertierenden Massai das zuletzt von Hängebauchschweinen bewohnte Revier bezogen. Am Samstag durfte der Löwenknabe erstmals das große Außengehege inspizieren, während die gesundheitlich angeschlagene Rani noch im Innengehege verweilte. Die Raubtiere, die beide in Gefangenschaft zur Welt kamen, hatten bisher in einem Zirkus gelebt, der namentlich nicht genannt werden möchte. Rani, die mit ihren 16 Jahren schon an mehreren altersbedingten Krankheiten leidet, war für ein Leben in der Manege genauso wenig geeignet wie der nur 16 Monate alte Massai. "Er hat die anderen Tiere gebissen. Allein konnte er auch nicht in die Manege, weil er sich dann überängstlich und damit unkalkulierbar für den Dompteur zeigte", erklärt Heike Finke, die Vorsitzende des Vereines "Tierart", an den sich der Dompteur mit der Bitte wandte, ein neues Zuhause für die Wildtiere zu finden. Für "Tierart" und das Tierheim ist die Unterhaltung der beiden Großkatzen ein kostspieliges Unterfangen. Deshalb suchen der Verein und das Tierheim zur Zeit Paten für die zwei Tiere. Laut Tierheim-Leiterin Judith Wagner werden die beiden Exoten nur maximal ein Jahr in Rüsselsheim bleiben. "Wenn in der Tier- und Artenschutzstation in Massweiler die Gehege fertig sind oder andere geeignete Plätze gefunden werden, dann ziehen die beider wieder fort." Impeller - 23. Sept. 2005 Für sauberes Wasser im Bärengehege Jung Pumpen im Tierpark Hagenbeck Ein naturgetreuer Wasserfall sorgt im Bärengehege des Tierparks Hagenbeck für die richtige Abkühlung der Tiere mit Frischwasser auch bei heißen Sommertemperaturen. Die kontinuierliche Wasserentsorgung im Wasserfallbecken garantiert eine UAK 25/4 C1 von Jung Pumpen. Nachrichten.ch - 28. Sept. 2005 Berner Bärin Delia ist tot Tod einer Bärin in Bern: Die 24-jährige Delia ist eingeschläfert worden. Die Pyrenäen-Braunbärin kam 1981 halbjährig vom Zoo Barcelona nach Bern. Seit letztem Jahr zeigte sie wegen Arthrose grosse Unlust, sich zu bewegen. Sie wurde seither mit Schmerzmitteln behandelt, da es keine Therapie gibt. Weil die Lahmheit immer akuter wurde, ist sie nun eingeschläfert worden. Delias gleichaltrige Geschwister Pedro und Tana bleiben im grossen Graben, der mit 28 Jahren noch ältere Urs lebt im kleinen Graben. Hamburger Abendblatt - 24. Sept. 2005 Spaß mit Papagei und Nasenbär Kanaren: Tierische Attraktionen begeistern nicht nur Kinder. Die fünf schönsten Ferienparks für die ganze Familie auf den "Inseln des ewigen Frühlings". Der Exotische: Im Norden Lanzarotes liegt bei Guinate der Tropical Park, der einzige Freizeitpark der Vulkaninsel. Auf dem Gelände tummeln sich Tukane, Pfaue, Flamingos, Affen, Nasenbären und Japanische Riesenkarpfen. Mehrmals täglich finden Shows mit radelnden und allerhand Mätzchen machenden Papageien statt.Der Tropische: Fast fünfmal so groß ist dessen Gegenstück auf Gran Canaria. Der Park Palmitos liegt knapp zehn Kilometer von Maspalomas entfernt im Hinterland und bietet Pfauen, Papageien und Gibbons eine Heimat. Der große subtropische Naturgarten bietet die größte Orchideensammlung der Kanarischen Inseln und Europas größten Schmetterlingspark.Der Klassiker: Schon seit über 30 Jahren gibt es den Loro Parque in Teneriffas Norden. In dem größten Park seiner Art auf den Kanarischen Inseln erwarten den Besucher tierische Attraktionen auf Schritt und Tritt - dazu gehören Delphine im Wasser und Pinguine auf einem Eisberg ebenso wie ein Botanischer Garten und ein Aquarium, in dem sogar Haie schwimmen. Stars sind die Papageien, von denen hier die weltweit größte Zahl an einem Ort versammelt sein soll. Der Wilde: Adler sind im Parque Las Aguilas bei Los Cristianos in Teneriffas Süden nicht nur ein Wappentier. Sie fliegen dort (fast) frei herum. Der Dschungelpark ist das Revier von Eulen, Falken und andere Greifvögeln. Mit etwas Glück entdeckt man in ihren großen Freigehegen Tiger, Löwen, Leoparden, Panther, Pinguine, Pelikane, Marabus und Flußpferde. Und wem das alles zuwenig Action bietet, der geht im Star-Bob auf eine rasante Dschungeltour. Die Oase: Ein schier endloser Sandkasten erwartet Kinder und ihre Eltern auf Fuerteventura. Wer sich beim Baden und Sandburgenbauen langweilt, der findet im Oasis Park im Inselsüden nahe der Costa Calma willkommene Abwechslung. Er ist Botanischer Garten, Zoo und Kamelstation in einem. Hier tummeln sich Affen, Pelikane, Krokodile und Straußenvögel. Höhepunkte der Anlage sind die Seelöwen- und Papageien-Shows, neueste Attraktion ist das Nilpferdbaby Tefia. Die Presse.com - 27. Sept. 2005 Killer-Delphine: In freier Wildbahn? Unbestätigten Meldungen zu Folge sind dem amerikanischen Militär durch die beiden Wirbelstürme "Katrina" und "Rita" bis zu 36 Killer-Delphine im Golf von Mexiko abhanden gekommen. Diese hochintelligenten Tiere werden vom Militär seit Zeiten des kalten Krieges darauf trainiert Terroristen anzugreifen und Spione außer Gefecht zu setzen. Besonders gefährlich ist nicht nur der Umstand, dass die Tiere giftige Pfeilgeschosse mit sich tragen könnten, sondern vor allem auch die Tatsache, dass sie darauf trainiert sind auf Personen in Neoprenanzügen zu schießen, die in Übungsszenarien die Spione und Terroristen gespielt haben. Das bedeutet natürlich eine erhöhte Gefahr für Taucher und Surfer. Üblicherweise werden die Tiere über eine Art elektronisches Halsband, das Signale aussendet, instruiert und auch geortet. Allerdings ist unklar, ob die Delphine, die ja nicht im Einsatz waren, als sie ins Meer gespült wurden, zu dem Zeitpunkt ein Halsband trugen. Bekannt wurde dieser Vorfall durch einen Zufall. Da aus einem öffentlichen Aquarium ebenfalls Delphine ins Freie gelangt sind. Diese konnten allerdings, mit Hilfe der Navy, relativ rasch wieder eingefangen werden. Nachrichten.ch - 26. Sept. 2005 Panda muss nach Mexiko zurück Nach gescheiterter Mission, dem Zoo in Tokio Nachwuchs zu bescheren, kehrt Pandaweibchen Shuan Shuan in ihre Heimat Mexiko zurück. Die Zoobesucher in der japanischen Hauptstadt drängten sich dicht an dicht, um den Riesenpanda ein letztes Mal zu sehen. Die 18-jährige Shuan Shuan war seit zwei Jahren Gast im Ueno-Zoo in Tokio und sollte mit seinem chinesischen Partner Ling Ling Nachkommen zeugen. Das Pandaweibchen wurde sogar mehrmals künstlich befruchtet - alles vergebens. Blick Online - 26. Sept. 2005 Tierische Messersschlucker und rätselhafte Katzen Der «Clouded Leopard» oder Nebelparder lebt in Südostasien. Und in Thailand wollen die Zoologen mit Unterstützung von US-Kollegen dem talentierten Kletterer auf die Schliche kommen. Denn noch ist vieles aus dem Leben des Nebelparders unbekannt. In der Wildnis ist die Raubkatze nur schwer zu beobachten. In Gefangenschaft nur schwer zu halten. Dennoch wurden im Zoo von Khao Kheow schon zehn Babys geboren. Dies ist umso wichtiger, als das Fleisch des Nebelparders mancherorts als Delikatesse gilt und das Fell dem Jäger zusätzliche Einnahmen bringt. Blick - 23. Sept. 2005 Schimpansin «Schweiz» zu deprimiert für den Zoo Eine Schimpansin wartet in einem Gehege des Zoos von Salavdor (Brasilien) auf einen Richterspruch, der ihr die Freiheit bringen soll. Affenweibchen Suiça (portugiesisch für «Schweiz») ist nach Auffassung von Staatsanwalt Eron Santana zu deprimiert, um länger im Zoo zu sein. Mehrere Anwälte wollen die Freilassung des Tiers erreichen, das künftig in einem Affenreservat leben soll. Hamburger Abendblatt 29. Sep 2005 Merkel, Schröder und Fischer bei Hagenbeck "Joschka Fischer", kurz "Fischer" genannt, ist drei Monate alt, ein echter Frechdachs und ein Pinguin, genauer ein Humboldt-Pinguin. Beim Fototermin im Tierpark Hagenbeck hält er es kaum eine Sekunde auf dem Arm von Tierpfleger Dirk Stutzki aus. Berliner Morgenpost - 29. Sep 2005 In diesem Jahr schon eine Million Besucher im Tierpark Berlin - Familie einmillionste Tierpark-Besucher 2005 auf einer Ehrenkutschfahrt durch den Park Südostschweiz - 29. Sep 2005 Knies Kinderzoo hat zwei neue Erdmännchen Was im Film «Madagaskar» für Lacher und Spannung sorgte, wurde am 11. August dieses Jahres in Knies Kinderzoo wahr. Das Erdmännchentrio verschwand spurlos und blieb trotz etlichen Suchaktionen unauffindbar. Bis heute ist nicht klar, was aus den Publikumslieblingen geworden ist. Nun trafen am Dienstagabend um 20.20 Uhr zwei neue Erdmännchen aus dem Dortmunder Zoo ein. Die neue Anlage besteht aus 110 Quadratmeter Aussenfläche, Wintergarten mit Solarium und einem grosszügigen Nachtlager. Frankfurter Neue Presse - 29. Sep 2005 Kobelt-Zoo braucht tierisch viel Geld Schwanheim. Den Wilhelm-Kobelt-Zoo betreiben die Mitglieder den Zoo ehrenamtlich, doch bereits Futter, Pflege und Arztrechnungen für die insgesamt rund 200 Tiere schlagen ordentlich zu Buche. Hinzu kommt natürlich die Instandhaltung der einzelnen Gehege. Und dann muss noch der Rest vom Maschendrahtzaun, der den Zoo vom Stadtwald trennt, ersetzt werden. Das ist dringend nötig, denn die Wildschweine lassen sich durch den Maschendraht nicht abhalten und richteten auf der Anlage bereits großen Schaden an. Ein Grund, warum im Moment die Kassen im Zoo so leer sind, ist auch die mangelnde Spendenbereitschaft von Vereinen oder Schulklassen, die in dem Zoo ein Fest feiern. Jetzt hofft der Verein auf Sonntag, 2. Oktober. Dann wird ab 11 Uhr Abschied vor der Wintersaison, in der geschlossen ist, gefeiert. The Australian - 20 sep 05 Jakarta zoo closed as bird flu spreads Two more Indonesians have been infected with bird flu and a third is under observation, while Jakarta's zoo was yesterday temporarily closed after 19 birds tested positive to the virus. The Nation September 26, 2005 Elephants, birds, cable cars to join Chiang Mai safari Three recreation projects with a combined investment of Bt3 billion are being developed in Chiang Mai under theme "Chiang Mai World". The projects are the Chiang Mai Night Safari, the Elephant Park and Bird Tunnel and the Cable Line. Pisal Wasuwanich, director of the Chiang Mai Night Safari, said Chiang Mai World would be similar to famous parks in Turkey, Switzerland, the USA and Australia which attract millions of tourists each year. "This is a new product that we need to compete with neighbouring countries including the newly opened Hong Kong Disney Land and Casino complexes in Singapore." The Chiang Mai Night Safari is scheduled to open on November 16. It has cost Bt1.2 billion. It is expected to attract 1.2 million tourists a year. Design and construction consultancy was by Singapore firm Bernard Harrison and Friends. The expedition features three areas, a Predator Prowl Ride, a Jaguar Trail and a Savannah Safari. There are now about 1,500 animals, and more will be added before the opening date. Elephant Park and Bird Tunnel would be finished by the end of 2006 and located next to the night safari. There will be more than 600 elephants, which will make it the country's largest elephant park. The Bird Tunnel will be 500 metres long, making it the world's longest, and feature various species of birds and butterflies. > 600 Elefanten muß ja wohl entweder ein Tippfehler oder eine Falschinformation sein? Weiß jemand die tatsächlichen Zahlen? http://www.chiangmaizoo.com/Main_E.asp | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Wilhelma, 28.09.05 Frischer Anstrich im Park - Die Wilhelma-Mitarbeiter sind nun besser zu erkennen. 430 Westen, 500 Sweatshirts in moosgrün, 500 T-Shirts in sandfarben, 600 Bundhosen und 800 T-Shirts in moosgrün, so liest sich die Liste der Bestellung für die neue Arbeitskleidung der Wilhelma. Die rund 200 Mitarbeiter sind neu eingekleidet. Nur die Wilhelma-Leute der Parkpflege, die etwa auf den Grünanlagen des Schlossgartens oder am Schloss Solitude arbeiten, müssen noch ein bisschen warten. Die anderen sind alle schon frisch angestrichen in den Tönen khaki und moosgrün. Die Hosen, ob Latzhose oder normale Bundhose sind khaki mit grünen Taschen, ebenso die Westen und Sommerjacken. Einzige Ausnahme in dem sandfarbenen und grünen Allerlei, die Winterjacke. Sie ist dunkelblau. Allen gemeinsam: der magentafarbene Elefant mit Lotusblume, das Logo der Wilhelma. Die neue Arbeitskleidung ist ab jetzt ein zusätzlicher Farbtupfer im Park. Ob auf den Subtropenterrassen, im Aquarium oder beim Seerosenteich die Mitarbeiter sind viel schneller für die Besucher erkennbar. Das neue Outfit soll signalisieren: Hier ist jemand, der angesprochen und gefragt werden möchte. Ein Service, den die Wilhelma-Mitarbeiter als selbstverständlich betrachten. Für das Wilhelma-Team hat es noch eine andere schöne Wirkung. Der Einheitslook schweißt noch mehr zusammen. Die Menschen, die in der Wilhelma arbeiten, präsentieren sich als eine Familie, die sich sowohl um die Tiere und Pflanzen als auch um die Besucher kümmert. Die Tiere haben sich schon schnell an ihre modisch gekleideten Pfleger gewöhnt. Fehlen also nur noch die beherzten Besucher, die den so hübsch ausstaffierten Mitarbeitern Löcher in den Bauch fragen. Tierpark Chemnitz, 28.09.05 Kinder wird das ein Fest am 2. Oktober im Tierpark Am Sonntag, den 2.Oktober, gibt es im Tierpark Chemnitz wieder tierisch was zu feiern. Bereits zum vierten Mal lädt der Park an der Nevoigtstraße zum Kinderfest ein - mit dabei zum ersten Mal mit dabei der Chemnitzer Fußballclub. Doch bevor alle großen und kleinen Fans bei der Autogrammstunde um 15.00 Uhr ihren Stars leibhaftig gegenüberstehen, können sie in den Disziplinen Torwandschießen, Fußballkegeln und Dribbeln ihr eigenes Talent unter Beweis Stellen. Zu gewinnen gibt es tolle Preise vom CFC. Natürlich gibt es auch wieder jede Menge Spiel- und Bastelangebote. Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt, von Kraftwerk e.V. bis Schulsternwarte, sind ebenso vertreten wie die Proventus AG mit Trampolin und Delphinmaskottchen oder die Lichtensteiner Miniwelt. In den letzten Jahren fanden jeweils über 3.000 Besucher zum Kinderfest den Weg in den herbstlichen Tierpark freuen sich auch dieses Jahr die Mitwirkenden auf zahlreiche Gäste und natürlich gutes Wetter. Beginn ist 10.00 Uhr, der Tierpark hat an diesem Tag noch einmal bis 19.00 Uhr geöffnet. Zoo Dortmund, 28.09.05 Stellvertretende Zoodirektorin stellt internationale Zuchtbücher in England vor Dass der Zoo Dortmund nicht nur von lokaler Bedeutung ist, sondern auch international in der Fachwelt seinen Platz behauptet, ist nur wenig bekannt. Der Zoo ist Mitglied sowohl des Welt-Zoodirektorenverbandes WAZA, als auch des europäischen Zooverbandes EAZA, dessen Tagung soeben im englischen Bristol stattgefunden hat. Für den Zoo Dortmund war die stellvertretende Zoodirektorin Ilona Schappert nach England gereist, wo sie neben der Repräsentation des Zoos auch die Aufgabe übernahm, die von Dortmund aus gesteuerten Zuchtbücher, allen voran das Internationale Zuchtbuch für den Großen Ameisenbären, zu vertreten. Im Zoo Dortmund wird nicht nur der eigene Tierbestand verwaltet, sondern auch der gesamte Weltzoobestand an Großen Ameisenbären (Dortmund heißt nicht umsonst auch Welthauptstadt der Ameisenbären) ebenso wie der der Riesenotter. Einmal im Jahr treten rund 400 Vertreter der Zoologischen Gärten aus ganz Europa (einschließlich Russland und Israel) zu einer Jahrestagung zusammen, um die Leitlinien für die Haltung seltener und bedrohter Tierarten festzulegen und zu diskutieren. Alle Zoos im Verband der EAZA haben sich der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie verschrieben und diese erfordert ein in hohem Maße koordiniertes Vorgehen der europäischen Zoos. Die Jahrestagung fand diesmal in der Universität in Bath statt. Es wurde auch der Zoo in Bristol, 70 Kilometer von Bath, besucht. Zoo Köln, 28.09.05 In der vergangenen Nacht sind zwei weitere Elefantendamen aus Myanmar für unseren neuen Elefantenpark eingetroffen. Vogelpark Walsrode, 28.09.05 Schaffe, schaffe, Häusle bauen... Gut vorbereitet will Gelbbrustara Cpt. Hook das Thema Familienplanung angehen, obwohl er mit seinen zwei Jahren eigentlich noch etwas zu jung für solche Gedanken ist. Aber der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm, und so hat er sich schon einmal sein Eigenheim zusammengeschraubt, um seiner Auserwählten imponieren zu können. Das gewählte Hausmodell entspricht jedoch eher dem Typ Meisenheim, und ist für kleinere, einheimische Bewohner geeignet, die die angebotenen Nistmöglichkeiten dankbar nutzen. Um auch im eigenen Garten im nächsten Frühjahr das interessante Familienleben der Vögel beobachten zu können, haben kleine Vogelparkgäste am 16. Oktober die Möglichkeit, aus einem Bausatz ein Zuhause für zukünftige Vogelfamilien zu fertigen. Im Fischer-Haus des Vogelparks besteht an diesem Tag von 11 bis 16.30 Uhr die Möglichkeit, Captain Hook nachzueifern und für 10¬ unter fachkundiger Anleitung einen Nistkasten für das heimische Grün zu bauen. Tierpark Herberstein, 28.09.05 Allen Frühaufstehern bietet der Tierpark Herberstein ab sofort ein besonderes Erlebnis: Beobachten Sie das morgendliche Erwachen der Tierwelt! Und das bei freiem Eintritt. Das Angebot gilt für das kommende Wochenende (1. und 2. Oktober 2005) jeweils in der Zeit von 7.00 bis 8.30 Uhr. Bevor sich täglich um 9 Uhr die Pforten des Tierparks Herberstein für die Besucher öffnen, herrscht bereits reges Treiben im Gelände. Spätestens wenn die Siamang-Affen lautstark ihre Morgengesänge anstimmen, weiß jeder Tierparkbewohner, dass ein neuer Tag begonnen hat. Gerade jetzt im Herbst, wenn die kühleren Temperaturen bereits den nahenden Winter ankündigen, lassen die Tiere in Herberstein jeden Besucher bereits früh morgens graue Gedanken vergessen. Beobachten Sie selbst, wie sie sich über die ersten Sonnenstrahlen freuen, die etwas Wärme nach der kalten Nacht bringen, und sich die Zeit mit Spielen vertreiben. Während die einen noch die letzte Müdigkeit mit einem kleinen Morgenlauf im Gehege abschütteln, haben andere schon wichtigere Dinge zu tun: Mal müssen sie ihren Platz in der Rangordnung gegenüber den Jungen oder ein besonders großes Futterstück verteidigen! Diesen phantastischen Einblick in das morgendliche Treiben in der Tierwelt gibt der Tierpark Herberstein kostenlos allen Besuchern kommenden Samstag und Sonntag von 7.00 bis 8.30 Uhr in den Tierpark. Genießen Sie dieses außergewöhnliche Schauspiel! Zoo Duisburg, 28.09.05 Neue Freundschaften im Neuen Tropenhaus RIO NEGRO Gerade einmal drei Wochen ist es her, seit das neue Tropenhaus für südamerikanische Tiere im Zoo Duisburg - RIO NEGRO - fertiggestellt und der Öffentlichkeit übergeben wurde. In erster Linie sollte es den seit 1975 am Kaiserberg lebenden Süßwasser-Delphinen aus dem 1.550 Kilometer langen venezuelanischen Orinoko-Fluss einen geruhsamen Lebensabend versprechen. Offensichtlich aber denken beide Delphin-Veteranen weder an Ruhestand noch Rückzug, sondern zeigen sich im lichtdurchfluteten 650-Kubikmeter-Super-Pool sogar zu ganz neuen Freundschaften bereit: Nachdem die anfängliche Scheu vor Kunstfelsen und Panoramascheibe überwunden ist, lassen sich die beiden Inias oder Orinoko-Süßwasser-Delphine auf freundschaftliche Unterwasserkontakte mit ihren Pflegern ein. Seit Tagen proben Tiere und Menschen ein vorsichtiges Kräftemessen mittels Gummi-Wasserschlauch: An einem Ende der zahnbewehrte Schnabel des Delphins, am anderen Ende die muskulösen Arme eines tauchenden Tierpflegers. Bisher allerdings ist noch nicht entschieden, wer die Position des Stärkeren auf Dauer behaupten wird. Ungewöhnlich ist ebenfalls die Auf- bzw. Annahme der Futterfische (unter Wasser) unmittelbar aus den Händen der Tierpfleger, die Forellen und Karpfenfilets mehrfach täglich ihren Zöglingen offerieren. Ganz nebenbei können die tauchenden Pfleger zwischen Spiel und Spaß auch ihren ernsteren Tagesgeschäften nachgehen, nämlich die insgesamt 18 Meter lange und über 2 Meter Höhe messende Sichtscheibe aus Acrylglas per Wurzelbürste und Unterwasserschrubber von Algen und mikroskopisch kleinen Aufsitzern befreien, um dem staunenden Publikum allerbeste Sichtverhältnisse in die Tiefe des riesigen Wasserbeckens zu ermöglichen. Zoo Leipzig, 27.09.05 Eisbärin B wird eingeschläfert - Ende der Eisbärenhaltung in Leipzig abzusehen Die Eisbärin B muss morgen früh eingeschläfert werden. Die mit 37 Jahren hoch betagte Dame litt seit einigen Tagen an akuten Gelenkschmerzen und kann seit gestern nicht mehr aufstehen. Symptome wie die hier aufgetretenen Lähmungserscheinungen vor allem der Hinterbeine lassen auf eine altersbedingte Verknöcherung der Wirbelsäule schließen. Hinzu kommt, dass sie in den letzten Tagen nur äußerst zaghaft gefressen hat. Es besteht inzwischen keinerlei Aussicht auf Besserung mehr. Der Tierarzt und die Tierpfleger haben sich bis zuletzt liebevoll um B bemüht. Doch wir mussten uns heute dazu entschließen, sie von ihren Leiden zu erlösen. Mit 37 Jahren gehörte sie zu den drei ältesten Eisbären weltweit in Menschenobhut. In freier Wildbahn erreichen Eisbären ein Höchstalter von 20 bis 25 Jahren, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Zoo Dortmund, 27.09.05 Zoo Dortmund mit Bronze Award ausgezeichnet Als Mitglied der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) beteiligt der Zoo Dortmund sich auch an den Artenschutz-Projekten des Verbandes. Für die Saison 2004/2005 stand die Shellshock-Kampagne im Vordergrund, bei der es um den Schutz der Schildkröten geht, die vor allem in Südostasien, aber auch in Südamerika, weiterhin in großer Zahl für den menschlichen Gebrauch (als Heimtier oder Fleischlieferant) gefangen werden. Besonders betroffene Vertreter der Ordnung sind auch die Waldschildkröte, die in ihrer südamerikanischen Heimat als Festtagsbraten geschätzt wird, und die Arrau-Schildkröte, deren Gelege jährlich geplündert werden, weil aus den fettreichen Eiern Lampenöl gewonnen wird. Beide Arten sind als Repräsentanten der bedrohten Schildkröten im Amazonashaus des Zoos zu sehen. Der Shellshock-Kampagne hatte der Zoo Dortmund seinen Spendentrichter gewidmet. Immerhin 2.000 Euro haben die Besucherinnen und Besucher des Zoos gespendet, was dem Zoo Dortmund einen Bronze Award unter den europäischen Zoos eingebracht hat. Der Zoo sagt danke und freut sich über das Engagement der Dortmunderinnen und Dortmunder für die bedrohte Tierwelt. Tierpark Arche Warder, 27.09.05 Schweinecamp.de beteiligt sich an Kanzlersuche Im Tierpark Arche Warder buhlen jetzt die Ferkel Angie, Gerhard, Renate, Joschka, Guido .. um die Führungsrolle. Wenn schon Wahlen zu keiner Klärung führen, dann soll sich jetzt jeder seinen Ferkel-Kanzler kaufen können. So bieten sich die acht liebenswerten und 8 Wochen alten Bentheimer Ferkel meistbietend im Internet unter www.schweinecamp.de als Oberferkel an. Die Ferkel wissen zwar nicht, was ein Kanzler ist, aber da Muttersau mit dem Auszug gedroht hat, soll jetzt schnell ein Oberferkel gefunden werden. Führung muss sein, um wieder Ordnung in den Saustall zu bringen. Wer von den Ferkeln bis zum 5. Oktober das meiste Spendengeld verbuchen kann, darf dann die kleine Ferkelbande anführen. Eine Anspielung auf reale bundespolitische Gegebenheiten ist natürlich rein zufällig und nicht unbedingt beabsichtigt. Die Besucher der Internetseite können durch Spenden ab 3 Euro darüber befinden, wer für Sie das liebste Oberferkel ist. Die Spenden dienen dem Erhalt und dem Unterhalt der 1200 Tiere aus 130 Rassen im Tierpark Arche Warder. Die Arche Warder ist Europas größter Park zum Erhalt alter und vom Aussterben bedrohter Haus- und Nutztierrassen. Der Tierpark liegt an der A 7 zwischen Neumünster und Rendsburg mitten in Schleswig-Holstein. Tierpark Chemnitz, 27.09.05 Bereits über 150.000 Gäste im Tierpark Chemnitz! Bereits über 150.000 Gäste (genau 152.135) kamen bis zum letzten Wochenende in den Tierpark Chemnitz. Damit ist die Zahl der Besucher bereits vor Ende des dritten Quartals höher, als die des Jahres 2004 (151.580). Eine erfreuliche Bilanz, so berichtet Tierparkdirektor Dr. Hermann Will, die eindrucksvoll beweist, dass viele Chemnitzerinnen, Chemnitzer und ihre Gäste gern das schöne Areal an der Nevoigtstraße besuchen. Und es gibt ja auch immer wieder etwas Neues zu entdecken so verspricht nicht zuletzt auch der Herbst interessante Beobachtungen beim Rundgang durch den Tierpark Chemnitz. Neissegalerie Görlitz, 27.09.05 Tibetausstellung und Film über den Koko Nor in der Neissegalerie Der legendäre Koko Nor ist im Zusammenhang mit der Vogelgrippe erst neuerdings weltweit bekannt geworden. Unter Zoologen und Geografen ist der blaue See (chinesisch Qinghai Hu) im Nordosten des Qinghai-Tibet-Plateaus, auf einer Höhe von 3.200 m gelegen, allerdings schon seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Wegen seines Tierartenreichtums und der beeindruckenden Landschaft war Axel Gebauer inzwischen schon sieben mal am Tso Ngombo (tibetischer Name des Sees). Über die erste Reise dorthin im Jahr 1990 drehte der Dresdner Tierfilmer Tilo Nadler einen Fernsehfilm, der anlässlich der Eröffnung einer Fotoausstellung in der Neissegalerie am 3. September um 16:00 Uhr gezeigt wird. Die Ausstellung selbst widmet sich dem ehrgeizigen Tibetdorf-Projekt des Naturschutz-Tierparks. 45 großformatige Aufnahmen mit erläuternden Texten, Gebetsfahnen und Thangkas vermitteln Eindrücke aus den tibetischen Regionen Amdo und Kham, daneben auch erste Einsichten in die Görlitzer Tibetdorf-Baustelle (siehe beigefügte Fotos). Ganz aktuelle Eindrücke, die Zootierinspektorin Karin Riedel und Tierpfleger Andreas Zaplata telefonisch in den letzten Tagen von ihrer Recherchereise nach Kham übermittelten, werden dies noch ergänzen. Und schließlich kann man bei Buttertee und tibetischem Gebäck auch mit anderen Sinnen Tibet erfahren. Tiergarten Heidelberg, 26.09.05 Am Dienstag sind es 400.000! Nach einem hervorragenden August und dem guten Besuch am Wochenende wird der Zoo den 400.000sten Besucher in diesem Jahr bereits am 27. September begrüßen können. Vor einigen Jahren waren die 400.000 noch eine Traumgrenze, die nur in außergewöhnlich guten Jahren erreicht wurde, berichtet Waldemar Schmidt, kaufmännischer Geschäftsführer des Zoos. Das gute Wetter der letzten 10 Wochen hat zusammen mit der immer höheren Attraktivität des Zoos dazu geführt, dass in diesem Jahr sogar das Rekordergebnis von 2004 mit viel Glück wieder erreichbar erscheint. Im letzten Jahr waren fast 456.000 Besucher in den Zoo gekommen. Dabei war die Besucherstatistik 2005 bisher die reinste Berg- und Talfahrt: Guter Januar, schlechtester Februar und März in der Zoogeschichte weil so lange Schnee lag, April und Mai durchwachsen, Juni schlecht wegen der Hitze, Juli gut, August exzellent weil nicht so heiß, September gutes Mittelmass. Sehr viele Besucher haben in diesem Jahr wieder eine Jahreskarte gekauft. Diese Besucher erwarten, dass sich die positive Entwicklung des Zoos fortsetzt. Eine Jahreskarte ist immer so etwas wie ein Vertrauensbeweis, den wir rechtfertigen wollen, erläutert Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. So bereiten die Gärtner jetzt schon die Pflanzungen für das nächste Jahr vor und die Handwerker renovieren die älteren Anlagen. Der Veranstaltungskalender wird zusammengestellt, damit er rechtzeitig vor dem Jahreswechsel gedruckt werden kann. In diesem Jahr steht mit dem Tag der offenen Tür am 08.10.2005 noch ein besonderes Highlight an, und das nächste Jahr wird verstärkt unter dem Motto Ein Haus für Elefanten stehen. Wenn das Elefantenhaus gebaut ist, dann werden wir 500.000 Besucher erreichen, erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann mit Zuversicht. Zoo Zürich, 26.09.05 Nach den Baobab-Bäumen eine weitere botanische Exklusivität aus Madagaskar im Angebot Pflanzenliebhaber schwärmen von der äusserst vielfältigen Flora Madagaskars. Die Pflege einer madagassischen Pflanze zu Hause bringt uns die von diesem Land ausgehende Faszination etwas näher und lässt uns für ein Stück Natur Sorge tragen. Dank der Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei der Stadt Zürich kann im Masoala-Shop des Zoo Zürich eine Auswahl exklusiver madagassischer Pflanzen angeboten werden. Mit dem Kauf einer Pflanze wird auch der Masoala Nationalpark unterstützt. Madagaskar, La Grande Île im Indischen Ozean gelegen, ist eine Welt für sich, die Heimat der ältesten Flora und Fauna unseres Planeten. Geologie und Topographie haben dort zu einer grossen Vielfalt von Vegetationstypen geführt, vom tropischen, immergrünen Regenwald bis zu Dornenwäldern und Halbwüsten. Grosse Teile dieser einzigartigen Vegetation sind jedoch durch die überlieferten Bewirtschaftungsmethoden und die regelmässigen Buschfeuer bedroht. Wenn auch die Flora Madagaskars gut untersucht ist, werden immer wieder neue Pflanzenarten entdeckt. So ist selbst in der markanten Gattung Pachypodium (Familie der Hundsgiftgewächse) in diesem Jahr eine neue, auffällige Art durch den Schweizer Botaniker Dr. Jonas Lüthy beschrieben worden. Der wissenschaftliche Name der Gattung Pachypodium, Dickfuss (griech. pachýs = dick; podós = Fuss), bezieht sich auf die sukkulenten, verdickten Stängel oder Stämme dieser Pflanzen. In der Stadtgärtnerei der Stadt Zürich werden in grösserer Zahl seltene madagassische Pflanzenarten vermehrt. Es sind dies vor allem Pflanzen der Gattungen Pachypodium, Euphorbia (Wolfsmilch) und Aloe (Aloe). Diese Pflanzen sind alle äusserst dekorativ und lebende Botschafter der madagassischen Artenvielfalt. Manche dieser Arten sind am Naturstandort gefährdet. Mit der künstlichen Vermehrung aus Samen - die von kultivierten Mutterpflanzen gewonnen werden - können der Druck auf die natürlichen Populationen vermindert und ex situ Populationen aufgebaut werden. Eine Auswahl dieser einmaligen Pflanzen sind dank der Kooperation von Stadtgärtnerei und Zoo Zürich ab dem 28. September exklusiv im Masoala-Shop des Zoo Zürich erhältlich. Als absolute Exklusivität wird zudem ab Donnerstag, 29. September 2005, das in diesem Jahr neu beschriebene Pachypoduim mikea in einer limitierten Stückzahl (250) angeboten. Zoo Köln, 26.09.05 Seltene Echsen-Entdeckung aus Vietnam nach ZDF-Magazin Abenteuer Wissen benannt! Im Vietnamprojekt des Kölner Zoos kam es unlängst wieder zur Entdeckung einer zuvor noch unbekannten Art. Die neue Echse trägt nun den Namen des von WOLF VON LOJEWSKI moderierten ZDF-Wissenschaftsmagazins Abenteuer Wissen. Zoo Duisburg, 26.09.05 Arbeitsplatz Zoo - für angehende Metallbauer Einen schöneren Arbeitsplatz im Rahmen ihrer Ausbildung zum Metallbauer können sich die drei Lehrlinge Sebastian Kesselhut, Marcel Lorenz und Daniel Noreika kaum vorstellen als ihren derzeitigen zwischen Gute-Laune-Späßen und Salzwasserwellen der Kalifornischen Seelöwen im Zoo. Für einige Monate haben die Leiterin der Berufsbildung der HKM (= Hüttenwerke Krupp Mannesmann), Gabriele vom Ende, der Erstausbildungsleiter Michael Vogel sowie der Ausbilder Hans-Georg Seifer ihre Schutzbefohlenen aus den normierten und standardisierten Ausbildungshallen der Hüttenwerke Krupp Mannesmann an den wohl unkonventionellsten Arbeitsplatz geschickt, der sich für junge Leute denken lässt. Vor Ort vermessen, schneiden und schweißen die jungen Männer eine komplette neue Garnitur der Inneneinrichtung für die flinken Wasserraubtiere - bestehend aus Trenngittern, Türen, Schiebern und Zugvorrichtungen. Eine Probe ihres Könnens vor Ort - in der einen Hand die Schweißelektrode, in der anderen einen frischen Hering - geben die drei Lehrlinge samt ihren Ausbildern, begleitet von Zoo-Schlosser Lothar Schwalbach-Marenberg am Dienstag, dem 27. September 2005, um 10.00 Uhr vor bzw. auf den Großen Robbenanlagen der Kalifornischen Seelöwen (südlich des Kinderspielplatzes) im Zoo. Wildpark Lüneburger Heide, 25.09.05 Happy Halloween im Wildpark Lüneburger Heide - Kürbisse, Zauberer und andere Ungeheuer............... Inmitten der herbstlichen Kulisse des Wildparks geht es den ganzen Oktober richtig gruselig zu. Hunderte von Kürbissen, Vogelscheuchen, Tiermasken und allerlei andere schaurige Gestalten erwarten die Besucher. Auch der Wildpark ist im Harry Potter Fiber und rechtzeitig zur Erscheinung des neuen Buches Harry Potter und der Halbblutprinz, steigt am 01.10.2005 ab 8.00 Uhr der Erstverkauf im Park. Wer rechtzeitig erscheint, den erwarten tolle Preise. An diesem Tag von 8.00-14.00 Uhr findet auch das große Kürbisschnitzen statt. Der schönste Kürbis wird prämiert und als ersten Preis gibt es das neue Harry Potter Buch. Eine Verlosung sorgt dafür, dass auch Nichtschnitzer eine Chance auf die neue Ausgabe von Harry Potter haben Als besondere Attraktionen wird am 21. und 28.10. 2005 ein Halloweenabend am Lagerfeuer angeboten. Im Wildpark lebt der uralte Geist Sargotan. Zu Halloween wird Sargotan sichtbar und erzählt allen großen und kleinen Kindern seine spannenden und manchmal gruseligen Geschichten. Treffen ist um 18.30 Uhr an der Kasse (Verkleidung ist erwünscht). Für Kinder kostet es 3,- und für Erwachsene 4,- Euro. Am 05., 12., 19. und 26.10.05 können Junioren ab 9 Jahren (Anmeldung erforderlich) von 12.00 -15.00 Uhr zu Tierpflegern werden. Der Spass kostet 9,00 Euro inkl. Kuchen und Kakao. Die Zauberhexe Sylke Finsel, zeigt am 16.10.2005 den Kleinen und Grossen allerhand Übersinnliches........ Wer an diesem Tag vergessen hat sich zu schminken, kann sich von einer Kinderschminkerin die passende Maske zaubern lassen. Kinder die vom 01.10.-31.10.2005 verkleidet als Hexe, Vampir, Zauberer oder Harry Potter kommen, erhalten eine gruselige Überraschung. Selbstverständlich ist auch das Restaurant des Wildparks in Halloween-Stimmung und bietet leckere Kürbiscremesuppe an. Wer mehr über das Gruselfest und die Termine wissen möchte, ruft bitte unter der Telefonnummer: 04184-893911 im Wildpark Lüneburger Heide an. Stadt Nürnberg, 23.09.05 Robbe ist nicht gleich Robbe Der Tiergarten der Stadt Nürnberg hält und züchtet Kalifornische Seelöwen seit fünf Jahrzehnten. Um diesen zu den Ohrenrobben zählenden Meeressäugetieren auch einen Vertreter der Hundsrobben gegenüber zu stellen, wurden Seehunde in den Bestand mit aufgenommen. Seehunde haben ein riesiges Verbreitungsgebiet von unserer heimischen Nord- und Ostsee über Skandinavien, Nordamerika bis nach Japan. Das Besondere an den Seehunden ist, dass in Kanada sogar nur im Süßwasser lebende Populationen über 100 Kilometer entfernt vom Meer in Seen leben. Normalerweise leben Seehunde in flachen Küstenbereichen, bevorzugt mit Sandstränden oder bei Ebbe trocken fallenden Sandbänken. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Fisch, sie nehmen aber auch Tintenfische und Krebse. Während die Ohrenrobben (Seelöwen) mit Auf- und Ab - Bewegungen der Vorderflossen schwimmen, tun dies die Hundsrobben (Seehunde) mit seitlichen Bewegungen der Hinterflossen. Auch an Land bewegen sie sich unterschiedlich: Die Ohrenrobben können ihre Hinterbeine noch unter den Körper stellen und sich damit noch elegant auch auf dem Land laufen und sogar klettern. Hundsrobben können dies nicht, haben auch nur wenig Kraft in den Vorderflossen und können sich deshalb nur wie eine Made robbend an Land fortbewegen. Auch bei der Fortpflanzung bestehen Unterschiede. Geburt und Aufzucht der Jungen erfolgt bei beiden Gruppen an Land, die Paarung bei den Ohrenrobben jedoch an Land, bei den Hundsrobben unter Wasser. Deshalb bilden Seehunde, wenn überhaupt, Territorien nur unter Wasser aus. Bereits im Frühjahr hat der Tiergarten aus dem Zoo Bremerhaven zwei Seehunde übernommen, die vor wenigen Wochen im Aqua Park dem Publikum zugänglich gemacht wurden. Stadt Landau, 23.09.05 Zooschule wird eingeweiht Am kommenden Sonntag, 25. September, um 11 Uhr, wird im Landauer Zoo, Hindenburgstraße 12-14, nach zehnmonatiger Bauzeit das neue Gebäude der Arten- und Tierschutzschule Landau (Zooschule) durch Umwelt-Staatssekretärin Jacqueline Kraege offiziell eingeweiht. Die Vertreter der Medien sind hierzu herzlich eingeladen. Möglich war der Neubau durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, der Landauer Fix-Stiftung sowie zahlreichen Sponsoren. Die Zooschule im Landauer Zoo, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiern konnte, gibt es seit 1992. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Kinder, die dort unterrichtet werden, stetig gestiegen. 2004 waren es über 13.000 Schülerinnen und Schüler. Durch diesen enormen Zuspruch waren die räumlichen Kapazitäten erschöpft, außerdem ist das Gebäude in die Jahre gekommen, weshalb nun in der Nähe des bisherigen Standortes das neue Schulhaus errichtet wurde. Seit ihrem Bestehen wird die Landauer Zooschule von Dr. Gudrun Hollstein (hauptamtliche Dozentin am Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter an der Landauer Universität) geleitet, die im Januar dieses Jahres den Umweltpreis der Stadt Landau für das Jahr 2004 für die kontinuierliche Arbeit und das ausdauernde Engagement zu Gunsten der Zooschule erhielt. Als Arbeitsbereich des Instituts für Bildung im Kindes- und Jugendalter an der Landauer Universität, wurde die Zooschule von Anfang an auch als Erfahrungsfeld für angehende Lehrerinnen und Lehrer konzipiert und ermöglicht ihnen wichtige Praxiserfahrung. Bei der Einweihung werden Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel, der Vizepräsident der Universität Koblenz-Landau Professor Dr. Roman Heiligenthal, Oberbürgermeister Dr. Christof Wolff sowie Dr. Gudrun Hollstein sprechen. Die Festrede wird Umwelt-Staatssekretärin Jacqueline Kraege halten. Zoo Hannover, 23.09.05 Die tierische Wahlkampagne Überdimensional haben uns in den vergangenen Wochen die Gesichter der zur Wahl stehenden Politiker an allen Straßenecken begrüßt. Jetzt hat Deutschland gewählt und die Plakate werden abgenommen. Höchste Zeit also, mal andere Gesichter zu sehen: Der Zoo startet eine neue, tierische Wahlkampagne! Vier Spitzenkandidaten buhlen ab Freitag auf den Plakatwänden in Hannover um die Gunst der Wähler. Ihre Gesichter: markant, sympathisch, liebenswert, ungewöhnlich. Ihre Koalitionsbereitschaft: Nix Jamaika! Jetzt kommen Madagaskar, Indonesien, Uganda und Tansania. Ihr erklärtes Ziel: Spaß im Zoo! Der Wahlkampf der vier Spitzenkandidaten wird genau drei Wochen dauern vom 23. September bis zum 13. Oktober sind die tierischen Gesichter in Hannover zu sehen. Die Wahl ist denkbar einfach: Unter www.zoo-hannover.de kann jeder von seinem Wahlrecht Gebrauch machen und das Kreuzchen an die richtige Stelle setzen. Und weil es um das erklärte Ziel Spaß geht, ist die Altersbeschränkung ab 18 Jahre aufgehoben! Der Kandidat, der die meisten Stimmen einheimst, wird natürlich nicht Kanzler. Der Gewinner wird zum Spaßmacher des Jahres gekürt, erhält eine Extraportion seines Lieblingsfutters und sein Wahlplakat gerahmt in sein Quartier! Die Wähler wiederum haben die Chance, ihren Spitzenkandidaten in seinem Wahlkreis zu besuchen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, sein Wahlkampfteam und seine Betreuer kennen zu lernen! Der Hauptgewinn wird unter allen Wählern ausgelost! Die Wahlplakate gibt es auch als Ecards unter www.zoo-hannover.de Tierpark Hellabrunn München, 22.09.05 Was lange währt, wird endlich gut! Am 22. Juni d. J. kam nach 17 Jahren wieder ein Silbergibbon auf die Welt. Vater Peter, der 1988 in Hellabrunn geboren wurde, war unser letztes Jungtier. 2004 wurde er mit einem Gibbon-Weibchen aus dem Zoo Howletts, England, vergesellschaftet: Pangrango, die 1997 dort geboren wurde. Sie hat sich direkt in ihrem neuen Zuhause sehr wohl gefühlt und mit Peter war es Liebe auf den ersten Blick. Nach einer Tragzeit von ca. 7 Monaten kam ein gesundes Jungtier auf die Welt. Im Gegensatz zu vielen anderen Primatenarten führen Gibbons ein Leben lang eine Einehe und leben in festen Bezirken. Herzlich danken wir Herrn Ernst Menzel, Vertreter der Sparda-Bank München eG, für die Übernahme der Patenschaft unseres kleinen Flip. Tierpark Chemnitz, 22.09.05 Erfolgreicher Patentag im Tierpark-Gelände - Capybarafamilie nun auf der Freianlage zu sehen Gestern veranstaltete der Förderverein des Tierparks Chemnitz Arche Noah e.V. einen besonderen Tag für alle Tierpaten: Sie konnten sich über Neuigkeiten aus dem Tierpark informieren, sich einem geführten Rundgang mit Kulissenblick anschließen, dem Tierparkdirektor Fragen stellen und natürlich ihren Schützlingen einen Besuch abstatten. Über 20 Tierpaten folgten nach Information aus dem Tierpark Chemnitz gestern dieser Einladung und erlebten interessante und schöne Stunden bei strahlendem Sonnenschein. Wer Interesse an einer Tierpatenschaft hat, wendet sich bitte unter 0371/8102500 direkt an den Förderverein des Tierparks Chemnitz Arche Noah e.V.! Die Tierpaten hatten auch die Gelegenheit, Familie Capybara (Wasserschwein) bei ihrem ersten gemeinsamen Ausflug auf die Südamerikaanlage zu beobachten. Nach der Geburt des Jungtieres Anfang des Monats wurden die Tiere zuerst im Vorgehege mit Innenraum gehalten. Seit gestern nun steht den Capybaras wieder die gesamte Freianlage zu Verfügung. Die kleine Familie ist gelassen und lässt sich auch von den Nandus und den neugierigen Alpakas nicht aus der Ruhe bringen. Das Jungtier ist sehr agil und nutzt das weiträumige Gehege, um sich ordentlich auszutoben. Zoo Leipzig, 22.09.05 Tierische Nachwuchsfreuden - Eine Brazzameerkatze und fünf Erdmännchen geboren Am vergangenen Samstag wurde gegen 19.30 Uhr im Tieraffenhaus des Leipziger Zoos eine Brazzameerkatze geboren. Dem bereits vierten Kind von Mutter Nora und Vater August geht es sehr gut. Ebenso gesund und munter sind die rekordverdächtigen fünf Neugeborenen in der Anlage der Erdmännchen, die bereits vor drei Wochen geboren wurden, aber sich erst jetzt dem Besucher zeigen und aus dem unterirdischen Höhlenbau hervor kommen. Bei sonnigem Wetter sind die Chancen am größten, einen Blick auf die sonnenhungrigen Winzlinge zu werfen. Noch eng an die Mutter geschmiegt, wird der kleine Nachwuchs im Tieraffenhaus ab sofort für die Besucher zu sehen sein. Die erfahrene Mutter Nora kümmert sich seit der Geburt liebevoll um ihr Junges und wird es für die nächsten sechs Monate säugen. Danach bekommt der Nachwuchs Obst und Gemüse wie die Großen. Papa August und die größeren Geschwister bemühen sich redlich um das neue Familienmitglied und suchen Körperkontakt. Auch die gesellige Erdmännchengruppe kümmert sich putzig um den Mininachwuchs und wird sich bei der Aufzucht der jungen Rasselbande die Arbeit ebenso teilen, wie das beim Wachehalten üblich ist. Brazzameerkatzen zählen mit ihrem weißen Schnurr- bzw. Spitzbart und dem rot gefärbten Stirnband nicht nur zu den farbenfrohesten sondern auch zu den größten Vertretern der in Afrika weit verbreiteten Gruppe der Meerkatzen. Sie leben versteckt und lassen sich nur schwer in den Tropenwäldern Afrikas entdecken. Eher in den trocknen Gebieten Afrikas beheimatet, leben Erdmännchen in Kolonien mit bis zu 30 Individuen, von denen meist nur ein dominantes Paar für den Nachwuchs sorgt. Allwetterzoo Münster, 22.09.05 Scheckübergabe für den Artenschutz - Stadtbäckerei spendet Erlös aus Kuchenverkauf Mittlerweile ein echter Renner sind die leckeren Quarkteig-Tierchen geworden, die die Stadtbäckerei Münster seit Juli dieses Jahres zu Gunsten des Artenschutzes verkauft. Die ersten Gebäckstückchen sahen aus wie Löwe, Giraffe, Flusspferd oder Zebra aus dem Film "Madagascar" und wurden sowohl beim Aktionstag im Cineplex als auch in den Filialen der Bäckerei angeboten. Auch beim "Tag der Schildkröte" und bei der "Nacht am Aasee" im Allwetterzoo verkaufte die Stadtbäckerei das tierische Naschwerk. Zoobesucher, die es noch nicht probiert haben, haben dazu noch einmal am kommenden Samstag (24.9.), dem Familientag im Zoo, Gelegenheit. An diesem Samstag wird uns die Stadtbäckerei auch den Erlös aus dem Teilchenverkauf für unsere Artenschutzarbeit übergeben. Wie groß die Summe sein wird, wissen wir noch nicht, wir lassen uns überraschen. Sicher ist, dass wir das Geld für ein neues Schutzprojekt für die stark bedrohten Varis auf Madagaskar einsetzen werden. Bad Vilbel Online (Pressemitteilung) - 24. Sept. 2005 Zootage gewähren Blick hinter die Kulissen An diesem Wochenende können die Besucher des Frankfurter Zoos einen Blick hinter die Kulissen des Tierparks werfen. Es gibt einen Zoo hinter dem Zoo, informierte Zoodirektor Christian Schmidt. Dazu gehören die technische Infrastruktur und die Arbeit der 140 Mitarbeiter, die den Tierpark mit seinen 580 Arten am Laufen halten. Alltag im Zoo: Niemals Routine lautet das Motto, unter dem die 12. Deutschen Zootage am Samstag und Sonntag, die bundesweit in 50 Tierparks veranstaltet werden, stehen. Von den hohen Anforderungen im Zoo-Alltag berichten dem Publikum neben Zootierarzt Bert Geyer auch Tierpfleger und Handwerker. So wird es erstmals im Rahmen der Zootage einen Tag der offenen Tür in den Zoo-Werkstätten in der Thüringer Straße geben. Auch für das neue Bärengehege wird am kommenden Wochenende weiter gesammelt. Die neue Anlage kostet stolze 1,5 Millionen Euro. Zurzeit fehlen noch rund eine Million Euro in der Zookasse. Für den guten Zweck verkaufen zwischen 10 Uhr und 18:30 Uhr daher die Zoomitarbeiter am kommenden Wochenende selbstgebackene Kuchen an der Kuchentheke in der Brutstation. Sechs Futterkörbe sind beim Zootagequiz zu gewinnen. Wer alle Fragen richtig beantwortet und wem Fortuna hold ist, der darf den Inhalt unter Aufsicht an die Tiere verfüttern. Die 12. Deutschen Zootage finden am Samstag und Sonntag von 9 Uhr bis 19 Uhr statt. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist unter www.zoo-frankfurt.de zu finden. NABU Niedersachsen 28.9.05 Genabelte Windelschnecke im Botanischen Garten Braunschweig Sie ist nur drei bis vier Millimeter hoch und lebt eigentlich in Westeuropa aber auch in Norddeutschland und Skandinavien. Aus Niedersachsen war die Genabelte Windelschnecke mit dem wohlklingenden wissenschaftlichen Namen Lauria cylindracea bisher nicht bekannt. Umso überraschter waren die NABU-Schneckenexperten Walter Wimmer und Karl-Heinz Teichler, als sie die Art kürzlich in großer Anzahl im Botanischen Garten Braunschweig entdeckten. WWF 27. September 2005 Sammlung Prinz Bernhards wird für WWF-Projekte auf Borneo versteigert http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02689/ Etwa 1.000 Elefantenplastiken aus der Sammlung von Prinz Bernhard (1911-2004) kommen am 2. Oktober zugunsten von WWF-Projekten auf der Insel Borneo unter den Hammer. Die vom britischen Auktionshaus Sothebys durchgeführte Versteigerung der Dickhäuter aller Art aus Keramik, Bronze, Holz oder Glas findet im Palast "Het Loo" im niederländischen Apeldoorn statt. Dort war die königliche Elefantensammlung in den letzten Monaten von über 100.000 Besuchern bestaunt worden. Zur Auktion werden etwa 1.000 Interessenten erwartet. Greenpeace 27. September 2005 Greenpeace warnt: Industrie verspricht sich zuviel von Kohlendioxid-Verpressung http://www.presseportal.de/story.htx?nr=729958 Zurzeit wird die neue Technik der Lagerung von Treibhausgasen weltweit intensiv diskutiert. Die Umweltorganisation Greenpeace warnt davor, die Idee, umweltschädliches Kohlendioxid unter der Erde oder in Ozeanen zu speichern, als heilsbringende Wunderwaffe im Kampf gegen den Klimawandel zu sehen. "Erst einmal muss es darum gehen, Kohlendioxid überhaupt nicht entstehen zu lassen. Noch ist die Technik der so genannten Verpressung nicht ausgereift und der um sich greifende Wunderglaube führt zu Fehlinvestitionen", sagt Gabriela von Goerne, "in 50 Jahren sieht das vielleicht anders aus." Sie ist Geologin und Energieexpertin bei Greenpeace. Außerdem gehört sie zum Experten-Gremium des IPCC (International Panel on Climate Change) der Vereinten Nationen und hat an einem IPCC-Report zur Speicherung von Kohlendioxid mitgearbeitet. Der fossile Energieträger Kohle enthält große Mengen Kohlenstoff, die das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) bei der Verbrennung freisetzen. Dieses soll am Ort des Entstehens, etwa im Schlot des Kraftwerkes, aufgefangen und unterirdisch verpresst werden, z.B. in leeren Ölfeldern. Viele technische Probleme sind bisher ungelöst. Die Speicherung riesiger Mengen im Untergrund würde die potentiellen Speicherplätze etwa in Deutschland schnell füllen. Das Risiko von Leckagen - und damit die Gefährdung von Menschen, Ökosystemen oder auch Grundwasser - würde zunehmen. Außerdem entweichen noch etwa 15 Prozent des bei der Verbrennung entstehenden CO2 weiterhin in die Luft. Der Bau neuer Kohlekraftwerke wird schon jetzt mit dem Hinweis auf diese unsichere Zukunftstechnologie legitimiert. Beispiel RWE: RWE steigt aus Schott Solar aus, einem Unternehmen der Solarbranche. Gleichzeitig werden mit dem geplanten Ausbau des Braunkohlekraftwerks Neurath künftig allein dort über 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ausgestoßen. WWF 26. September 2005 Der Drache will dem Tiger ans Fell http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02685/ Die chinesische Regierung erwägt, den seit 1993 in China verbotenen Handel mit Körperteilen von Tigern wieder frei zu geben. Nach Ansicht des WWF würde die Freigabe die Situation der vom Aussterben bedrohten Tiger-Populationen in Asien dramatisch verschärfen. "Die Pläne müssen unbedingt gestoppt werden. Die Zukunft des Tigers steht auf dem Spiel", warnt WWF-Artenschützer Volker Homes. Nur sechs der vormals neun Unterarten des Tigers haben überlebt. Ihr Bestand wird auf weniger als 5.000 Tiere geschätzt. In China werden Tiger in kommerziellen Einrichtungen gezüchtet. Ihre Körperteile wie Knochen, Zähne und Hoden galten in der traditionellen asiatischen Medizin lange als Heilmittel gegen Beschwerden wie Rheuma oder Asthma. Obwohl sie verboten sind, finden Tigerarzneien immer noch Verwendung. Wichtigste Abnehmerländer für die illegalen Produkte sind Taiwan, Korea, China, Japan, Singapur und Malaysia. Im August beschlagnahmte der taiwanesische Zoll 140 Kilogramm Tigerknochen. Ein neuer Markt für Produkte aus der chinesischen "Tiger-Zucht" würde wild lebende Tiger in ganz Asien neuer Verfolgung aussetzen, befürchten WWF und TRAFFIC, das gemeinsame Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN. "Wilderer werden verstärkt Tiger schießen, um illegale Märkte zu beliefern, " erklärt Volker Homes. Die Freigabe des Handels würde auch ein falsches Signal an die chinesischen Verbraucher senden. Leicht könne der Eindruck entstehen, es sei nichts dabei, Tigerprodukte zu kaufen, befürchtet der WWF-Experte. Sorge bereitet dem WWF auch der Markt für Tiger- und Leopardenfelle, der sich zurzeit in Tibet entwickelt. Jedes Jahr werden in der Region Hunderte Raubkatzen getötet, um die steigende Nachfrage zu befriedigen. Im August zählten Experten von TRAFFIC im Zentrum der tibetischen Hauptstadt Lhasa 23 Geschäfte, die Felle und Körperteile von Tigern und Leoparden verkauften. WWF und TRAFFIC fordern die chinesischen Behörden in Tibet auf, die illegale Nachfrage nach Tiger- und Leopardenprodukten so schnell wie möglich einzudämmen und die Kontrollen entlang der Handelswege zu verschärfen. WWF, 26. September 2005: WWF und Reiseveranstalter starten Pilotprojekt am Mittelmeer WWF und die in der Tour Operators´ Initiative (TOI) zusammengeschlossenen internationalen Reiseveranstalter starten auf der kroatischen Insel Lastovo ein Pilotprojekt für nachhaltigen Tourismus. Zum ersten Mal arbeiten in der Mittelmeerregion Naturschützer, Tourismusindustrie und Bevölkerung Hand in Hand, erklärte Birgit Weerts vom WWF. An der Dalmatinischen Küste leben Delfine, Karettschildkröten und Greifvögel. Die Unterwasserwelt mit ihren zahlreichen Höhlen ist reich an Fischarten und Korallen Bisher kommen nur wenige Besucher auf die Insel. Auf Lastovo haben wir die Chance, einen Tourismus zu entwickeln, der mit den Bedürfnissen des Naturschutzes im Einklang steht und neue Arbeitsplätze schafft, betont die Tourismus-Expertin des WWF. WWF und TOI setzen sich unter anderem für die Ausweisung eines Naturparks ein. Der Tour Operators´ Initiative ist ein Netzwerk von 20 internationale Reiseveranstaltern, die sich der Nachhaltigkeit verpflichtet haben. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02684/ Heinz Sielmann Stiftung 23. September 2005 Start des "Biotopverbund Bodensee" - ein einzigartiges Naturprojekt gewinnt Gestalt http://www.presseportal.de/story.htx?nr=728616 Die Heinz Sielmann Stiftung realisiert in den kommenden Jahren einen Biotopverbund im Bodenseeraum. Der Masterplan beinhaltet eine Gesamtzahl von rund 80 einzelnen Maßnahmen auf einer Fläche von etwa 350 Quadratkilometern, die in den kommenden zehn Jahren vor allem im Landschaftspark Linzgau umgesetzt werden. Das Ziel des Biotopverbundes ist es, in der Kulturlandschaft des Bodenseegebietes neue Feuchtgebiete als Lebensräume für eine möglichst große Artenvielfalt wiederherzustellen und einzelne Biotope miteinander zu vernetzen. Geplant ist unter anderem die Renaturierung von Bächen und Weihern, die Schaffung von Auwäldern und Pufferzonen zu intensiv ackerbaulich genutzten Flächen. Ein Pilotprojekt der neu angelegte und 1,3 Hektar große "Heinz-Sielmann-Weiher" im Billafinger Tal - wurde bereits im Sommer 2005 eingeweiht. Seltene Vogelarten wie Bekassine und Braunkehlchen finden dort eine Heimat. Der Schwerpunkt der Projektplanung in den Jahren 2005-2007 wird das Salemer Tal sein. Die Landschaft des Projektgebietes Linzgau ist geprägt von nacheiszeitlichen Urstromtälern, die noch bis in das 20. Jahrhundert hinein Sumpflandschaften mit Fließgewässern, Tümpeln, Röhrichtflächen und Auwäldern aufwiesen. In den vergangenen 50 Jahren sind 30 bis 50 Prozent der frei lebenden Tier- und Pflanzenarten lokal verschwunden oder an den Rand ihrer Existenz getrieben worden. Dieser alarmierende Schwund an Biodiversität soll mit dem Biotopverbund Bodensee gestoppt und die Artenvielfalt erneuert und erhöht werden. Presseportal 23. September 2005 Lurche sterben wegen Schwangerschaftstests http://www.presseportal.de/story.htx?nr=728768 Amphibien sind weltweit durch eine Pilzinfektion bedroht. Sie hat sich vermutlich verbreitet, als Frösche noch für Schwangerschaftstests gebraucht wurden Rund 30 Prozent aller Lurcharten sind zur Zeit vom Aussterben bedroht. Wie GEO.de aktuell berichtet ist eine wesentliche Ursache dafür die Pilzkrankheit Chytridiomykose. Australische Forscher haben nun entdeckt, dass sich der Pilz vermutlich in Labors verbreitet hat, wo in den 1930er und 1940er Jahren afrikanische Xenopus-Frösche in Schwangerschaftstests benutzt wurden und dabei wohl mit anderen Amphibien in Kontakt kamen. Der aus Südafrika stammende Xenopus laevis ist selbst immun gegen die Krankheit, aber schon seit langem Träger des Pilzes Batrachochytrium dendrobatidis. Das konnte ein Team von Tropenmedizinern um Rick Speare von der James Cook Universität in Townsville nachweisen, das konservierte Exemplare der Gattung in südafrikanischen Museen auf Pilzbefall untersucht hat. Vor rund 70 Jahren wurden Tausende Xenopus-Frösche nach Europa, Australien, Asien und Nordamerika importiert, weil sie sich als lebender Schwangerschaftstest eigneten. Frauenurin wurde den Tieren damals unter die Haut gespritzt, und wenn die Spenderin ein Kind erwartete, lösten die Hormone bei den Fröschen einen Eisprung aus oder führten zur Produktion von Spermien. WWF 23. September 2005 WWF fordert sofortige Schutzmaßnahmen für Frösche, Kröten und Salamander http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02683/index.html Etwa ein Drittel aller Amphibien weltweit ist nach Angaben des WWF akut vom Aussterben bedroht. "Das sind leider mehr als Unkenrufe", sagte WWF-Artenschützer Stefan Ziegler unter Berufung auf eine Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN). "In den vergangenen 30 Jahren haben wir bereits 34 Arten für immer verloren, über hundert weitere sind so lange nicht mehr aufgetaucht, dass wir das Schlimmste befürchten müssen." Am Vorabend des ab morgen in Washington D.C. stattfindenden zweitägigen "Amphibien-Gipfels" (Global Amphibian Assessment) mahnte der WWF konkrete Hilfspläne für die bislang 5.743 bekannten Blindwühlen, Frosch- und Schwanzlurche an, die gemeinsam die Klasse der Amphibien bilden. Unter den in Deutschland heimischen 20 Amphibienarten steht die Rotbauchunke ganz oben auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten. Hauptursachen sind das Verschwinden von Laichgewässern und der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln in der Landwirtschaft. Hinzu kommen Umweltverschmutzung und zunehmend Erkrankungen wie Pilzbefall. Zusätzlich werden durch landwirtschaftliche Mähmaschinen jedes Jahr Amphibien in Massen getötet. "Wenn wir Frösche, Kröten und Salamander dauerhaft schützen wollen, müssen wir ihre Lebensräume wieder erweitern", fordert WWF-Experte Ziegler. "Besonders wichtig sind Laichgewässer. Außerdem brauchen wir eine umweltfreundliche Landwirtschaft, die nicht nur den Amphibien zugute käme." Daneben könne die Ausweisung von Schutzgebieten nach der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) dazu beitragen, dass sich der Bestand erhole. Auf internationaler Ebene werde inzwischen darüber nachgedacht, ein Rettungsprogramm aufzulegen. Dabei sollen Tiere in Gefangenschaft nachgezüchtet und anschließend ausgewildert werden. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Australien erwägt Massentötungen quer durch die Säugetier-Fauna Wilde Kamele, Pferde, Esel, Schweine, Katzen und Füchse in Australien sollten nach einer Empfehlung von Experten zu Millionen getötet werden, um die Artenvielfalt zu erhalten. Nach den Worten des Vorsitzenden des zuständigen Parlamentsausschusses stellen die vor mehr als 200 Jahren von europäischen Einwanderern eingeführten Tiere eine Gefahr für Umwelt und Landwirtschaft dar. "Diese Tierarten müssen ausgemerzt werden". ANach Schätzungen der Umweltschutzbehörden leben inzwischen unter anderem 23 Millionen Schweine, fünf Millionen Esel und 300.000 Pferde in freier Wildbahn. Sie richten laut dem Parlamentsbericht jährlich einen Schaden von umgerechnet mehr als 450 Millionen Euro an. Der Ausschussbericht empfiehlt, diese landesfremden Tierarten auszurotten. Auch die Umweltorganisation WWF unterstützt den Vorschlag. "Diese Tiere haben seit ihrer Ankunft in unserem Land unsere Umwelt bedroht", urteilt der australische WWF-Vertreter Nicola Markus. Er forderte allerdings, die Tiere möglichst so zu töten, dass sie nicht leiden müssen. Erstmals lebender Riesentintenfisch fotografiert tagesschau.de Japanische Wissenschaftler haben erstmals einen lebenden Riesentintenfisch in freier Natur fotografiert. Unter Führung von Tsunemi Kubodera vom nationalen Wissenschaftsmuseum in Tokio entdeckten die Forscher den acht Meter langen Architeuthis beim Angriff auf Beute in 900 Metern Meerestiefe vor den japanischen Bonin-Inseln. Die Kamera wurde bei der Expedition im Oktober 2004 ferngesteuert, wie der Meeresforscher Kyoichi Mori am Mittwoch erklärte. Erstmals lebender Riesenkalmar fotografiert Spiegel Online Vom Sagentier zum Fotomodell wissenschaft.de Erstmals lebender Riesentintenfisch fotografiert Der Standard Monsterkrake von japanischen Wissenschaftern photographiert NZZ Online Sensation! Forscher fotografieren erstmals Riesenkrake Express.de Forscher fotografier | |