 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 283 vom 16. September 2005 | | Liebe Leser, mit dieser einen Tag verspäteten Ausgabe, diesmal noch ohne Bilder, meldet sich die restliche Redaktions-Crew wieder zurück. Ab nächste Woche läuft dann alles wieder wie gewohnt. Die letzten Stunden habe ich damit verbracht, die diversen Newsletter, Newsgroups und Sondermeldungen zu sichten. In dieser Ausgabe finden Sie daher ein Hurrikan-Update, zahlreiche zusätzliche Naturschutz-Artikel und und auch "verirrte" Meldungen der letzten Wochen. Dirk Petzold
Diesmal keine Zukunftsmeldung, aber eine, die frappierend an unsere Meldung vom 10. März "Ein Eisbär im Laufrad" erinnert, ja deutlich darüber hinaus geht (kein Scherz!): De Telegraaf 15. September 2005 Elefant erhält Laufrad http://www.telegraaf.nl/buitenland/25507341/Olifant_krijgt_tredmolen.html Der Zoo von Anchorage / Alaska hat ein sechs Meter hohes und sieben Tonnen schweres Laufrad für die 23jährige Arikanische Elefantenkuh Maggie bestellt. Es soll helfen, das Gewicht des Tieres bei den aktuellen 3,6 t zu halten, die es erst durch eine einjährige Diät erreicht hatte. Die Haltung der Elefantenkuh, die seit acht Jahren alleine lebt, ist umstritten. Die Winter seien viel zu kalt für Elefanten, ferner drohe das Tier zu vereinsamen. Krone.at Zoo konstruiert das erste Laufband für Elefanten Schließlich muss das über sechs Meter lange Elefantenlaufband im Zoo von Anchorage, Alaska, großen Belastungen standhalten: Maggie wiegt rund dreieinhalb Tonnen. (Lassen Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Kölner Stadt-Anzeiger - 13. Sept. 2005 Duisburger Zoo eröffnet neues Tropenhaus «Rio Negro» Ein für 3,2 Millionen Euro errichtetes neues Tropenhaus wird heute im Duisburger Zoo eröffnet. Auf einer Fläche von 900 Quadratmetern bietet das Rio Negro mit einer Dschungel-Atmosphäre und südamerikanischer Fauna eine neue Heimat für die seit 30 Jahren im Zoo lebenden Süßwasser-Delfine aus Venezuela. Hoch über dem Bassin können Faultiere an Lianen hangeln und Vögel nach Insekten jagen. Aachener Nachrichten - 13. Sept. 2005 Flussdelfine im Duisburger Zoo Die beiden Flussdelfine im Duisburger Zoo haben im 900 Quadratmeter großen «Rio Negro» ein neues Domizil gefunden. mephisto 97.6 - 13. Sept. 2005 Leipzigs Zoodirektor im Weltverband-Vorstand Leipzigs Zoodirektor Jörg Junhold ist in den Vorstand des Zoo-Weltverbandes WAZA gewählt worden. Nach Angaben des Zoos sitzt damit erstmals seit acht Jahren wieder ein deutscher Zoodirektor im Vorstand des internationalen Verbandes. Junhold erhielt bei der Wahl 72,8 Prozent der Stimmen. Die Welt - 8. Sept. 2005 Tiergärten geraten unter Druck Das Vorhaben der Berliner Senatsfinanzverwaltung, die Zuschüsse für Zoo und Tierpark um fast die Hälfte zu senken, ist gestern scharf kritisiert worden. Wie die Berliner Morgenpost berichtet hatte, soll die finanzielle Hilfe von momentan 9,9 Millionen Euro auf unter 5 Millionen Euro im Jahr 2012 sinken. "Die genaue Summe haben auch wir zum ersten Mal gehört", sagte gestern Gerald Uhlich, kaufmännischer Direktor der Zoo AG. "Wir arbeiten hart an Einsparungen, aber ich denke nicht, daß wir dieses Ziel in diesem Zeitraum erreichen können. Wenn das Land darauf besteht, werden noch härtere Maßnahmen nötig sein." "Die Zusammenlegung der kaufmännischen Abteilungen ist bereits erfolgt, der Zentraleinkauf soll noch bis Ende des Jahres zusammengelegt werden", so Uhlich. Die Eigenfinanzierungsquote habe sich 2004 im Zoo von 82,5 auf 84,1 Prozent und im Tierpark von 39,9 auf 40,5 Prozent erhöht. "Das Defizit im Tierpark ist - trotz großer Zuwächse in diesem Jahr - wesentlich höher", so Uhlich. Roland Gewalt, Vorsitzender der Landesgruppe Berlin der CDU-CSU-Bundestagsfraktion, fürchtet gar um die Existenz des Tierparks, der über ein geringeres Spendenaufkommen als der Zoo verfüge. Mit seiner Einsparvorgabe bringe der Senat klar zum Ausdruck, daß er den Tierpark, ein Wahrzeichen von Lichtenberg, offensichtlich als überflüssig erachte. Berliner Zeitung - 8. Sept. 2005 Sarrazin räubert in den Tiergärten Das Land Berlin wird weniger Zuschüsse für Zoo und Tierpark bezahlen. Matthias Kolbeck, Sprecher von Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD), bestätigte die gestern bekannt gewordenen Zahlen. "Bis 2007 haben wir mit beiden Einrichtungen einen festen Zuwendungsvertrag ähnlich wie mit den Hochschulen", sagte er. Allerdings wolle man die Betriebszuschüsse weiter absenken. Frühestens in zwei Jahren, wenn über den Etat 2008 verhandelt wird, würde auch die Höhe der Zuwendungen festgelegt. Bereits im Juli waren die Eintrittspreise im Zoo und im dazugehörigen Aquarium um jeweils einen Euro auf elf Euro erhöht worden. Nun ist der Tierpark dran - dort sollen nächstes Jahr die Eintrittspreise auf elf Euro steigen. Inzwischen wurden die Verwaltungen beider Einrichtungen zusammengelegt. Außerdem wird der Einkauf von Material und Futter für Elefanten und Co. zentral abgewickelt. Neue Attraktionen sollen mehr als die bisherigen drei Millionen Besucher in die Einrichtungen locken. Einen Anfang hat dieses Jahr der Tierpark gemacht: Die drei Elefantenkinder im Dickhäuterhaus bescherten den Friedrichsfeldern 53 Prozent mehr Besucher. Diese brachten ein Umsatzplus von 63 Prozent in die Kassen. Berliner Kurier - 8. Sept. 2005 Tierpark & Zoo: Jetzt muss noch mehr gespart werden "Die Zahl erschreckt uns", sagte Dr. Gerald Uhlich, Zoo-Vorstand und Tierpark-Geschäftsführer. "Das muss noch verhandelt werden." Ansonsten drohten "schmerzliche Einschnitte bis hin zur Abschaffung einiger Tierarten". Entlassungen stünden nicht zur Debatte, sagte Uhlich. "Aber frei werdende Arbeitsplätze werden schon jetzt kaum noch neu besetzt." Kölner Stadt-Anzeiger - 9. Sept. 2005 Welche Kröten müssen letztlich geschluckt werden? Abschied nehmen müssten die Leverkusener von ihrem Wildpark, wenn denn auch die Politik, die das letzte Wort in allen Fragen hat, zustimmt. Die Stadt sieht es als vertretbar an, den Zuschuss von 240 000 Euro auf Null zu fahren. Während der Abwicklung müsse aber die Versorgung der Tiere gesichert sein. Thüringer Allgemeine - 13. Sept. 2005 Bangen um die Fasanerie Angesichts der desolaten Haushaltslage wird in Arnstadt offenbar der Fortbestand des Tierparks "Fasanerie" in Frage gestellt. "Ich kenne die Diskussion, möchte dazu aber nichts sagen, weil noch gar nichts beschlossen ist", bestätigte der Chef der Stadtmarketing, Christoph Gösel, gestern entsprechende Überlegungen seitens der Stadtverwaltung. In der jüngsten Stadtratssitzung hatte sich jemand offenbar verplappert, womit die Sache zur Sprache kam. Noch aber sei nichts beschlossen, betonte Gösel, der "gerade dabei ist zu bewerten, ob eine Schließung tatsächlich Einsparungen bringt". Um den Haushalt zu konsolidieren, müsse man "sicher auch schmerzliche Ansätze wählen", versucht Gösel die Überlegungen zu erklären. Für ihn persönlich wäre eine solche Entscheidung jedoch eine "große Dummheit", die für die Region einen Verlust an Lebensqualität bedeuten würde. Von der demnächst mit der Stadtmarketing anberaumten Beratung erhoffe er sich genauere Informationen, meinte der Leiter des Marienstifts, dessen Werkstatt Am Kesselbrunn seit zehn Jahren eng mit dem Tierpark zusammenarbeitet. So helfen zwölf Mitarbeiter täglich bei der Tierpflege und am Einlass mit. Spiegel Online - 9. Sept. 2005 Hunde-Elend in New Orleans - Stadt der vergessenen Tiere Ein Großteil der Bewohner hat New Orleans verlassen. Zurückgeblieben sind ein paar tausend Menschen - und rund 50.000 Tiere. Das macht die Evakuierung teilweise besonders schwierig. Denn die Tierliebhaber sollen ihre Schützlinge zurücklassen. Außerdem haben Fluten neben den Haustieren auch den Bewohnern des Zoos und des Aquariums von Louisiana zugesetzt. Durch den tagelangen Stromausfall konnte die Sauerstoffpumpe im Aquarium nicht betrieben werden, rund ein Drittel der 4000 Fische sind erstickt. Im Zoo kümmern sich derzeit nur zwölf Angestellte um die rund 1200 Tiere. Nachdem Hurrikan "Andrew" 1992 den Zoo von Miami zerstört hat und als Folge wilde Tiere durch die Region streunten, verstärkte der Zoo von New Orleans seine Schutzmaßnahmen. Die Verluste sind entsprechend minimal, Berichte über das Verschwinden von Raubkatzen, Bären oder Schlangen werden als falsch zurückgewiesen. Grafschafter Nachrichten, 02.09.2005 "2005 ist ein gigantisches Jahr" Eine Million Besucher waren seit 2001 im Nordhorner Tierpark Neue Bestmarke in Aussicht Ein ganz besonderes Ereignis feierten gestern Mitarbeiter und Förderer des Tierparks in Nordhorn: Am Nachmittag konnten sie den millionsten Besucher seit der Eröffnung des neuen Eingangsgebäudes und des erweiterten Geländes begrüßen. Das Ehepaar war der millionste Besucher im Tierpark, seit dort im Jahr 2001 das Eingangsgebäude und das erweiterte Gelände eröffnet worden war. Zur Gratulation waren außer dem Tierparkleiter Thomas Berling und einigen Mitarbeitern auch Bürgermeister Meinhard Hüsemann und Kreisrat Hans-Werner Schwarz als Vertreter der Gesellschafterversammlung in den Tierpark gekommen. Die kleine Feier nutzte Berling aber auch, um die Entwicklung der Besucherzahlen der vergangenen vier Jahre vorzustellen. "2001 war ein nicht so gutes Jahr für uns. Aber seitdem haben wir kontinuierlich die Zahlen steigern können und in jedem Jahr einen neuen Rekord aufgestellt", erklärte der Leiter stolz. Und auch 2005 sieht es wieder nach einer neuen Bestmarke aus. "Wir rechnen mit circa 270000 Besuchern. Das ist eine Steigerung. Dies ist einfach ein gigantisches Jahr", freute er sich. Und dabei vergaß Berling auch nicht, wer im Tierpark den Andrang immer zuerst zu spüren bekommt und bedankte sich bei den sieben Kassiererinnen stellvertretend für alle Mitarbeiter des Tierparks. Planung und Bau Esslinger Zeitung - 14. Sept. 2005 Neue Krokodilhalle vor Weihnachten fertig Stuttgart. Ein Jahr ist die alte Krokodilhalle nun geschlossen. Seitdem arbeitet ein Team aus Wilhelma-Mitarbeitern, Vertretern des staatlichen Vermögens- und Hochbauamtes sowie Handwerkern und Ingenieuren an der Renovierung der imposanten Glaskonstruktion. Seit mehr als zwölf Monaten wird in der Wilhelma emsig an dem gut 1,12 Millionen Euro teuren Projekt gearbeitet. Die neue Felsenlandschaft inklusive umgestürzter Bäume ist fertig. Die Felsen ziehen sich entlang des gesamten Beckenrands. Die zwei Baumriesen ragen waagerecht vom Rand in die Uferzone und das spätere Wasserbecken hinein. Die Baumrinde zeigt feine Rillen, die Enden der Äste sehen aus als seien sie gerade erst abgebrochen. Unvorstellbar, dass Fels und Bäume nur aus Spritzbeton sind. Die Leistenkrokodile, die bald einziehen, werden in einer möglichst naturgetreuen Nachbildung ihrer australischen Heimat zu sehen sein. Ein besonderes Detail hält der Untergrund auf einem Uferboden für die Besucher bereit. Zehn originale Pfotenabdrücke des berühmten weißen Leistenkrokodils der Wilhelma wurden einmodelliert. Noch vor Weihnachten soll die neue Krokodilhalle wieder eröffnet werden. Die Tiere stammen aus einem Zucht- und Schutzprojekt in Australien. Was Besucher wie auch Wilhelma-Mitarbeiter gleichermaßen erfreut: Unter den Reptilien befindet sich wieder ein Weißes Krokodil. General-Anzeiger (Bonn) - 12. Sept. 2005 Ein Unwetter zieht vorüber, Sea Life nicht Vier Jahrzehnte haben die beiden von der Bungertstraße aus die grandiose Aussicht in die entgegengesetzte Richtung auf den Rhein genießen können. Spätestens seit Bürgermeister Peter Wirtz ihnen bei einem Besuch angeblich gesagt haben soll, sie hätten schließlich 40 Jahre den Rhein sehen können, das sei doch genug, haben sie das Vertrauen in Politik und Verwaltung verloren. Neulich hat sie ihren Mann gefragt, ob ein Gewitter aufzieht. Die dunkle Wand vor ihrem Fenster waren jedoch keine Wolken, sondern die schwarzen Sandwichplatten, mit denen die Betonwände des Aquariums verkleidet sind. Auf der publikumsabgewandten Rückseite verzichtet Investor Merlin Entertainments auf die teuren vorpatinierten, grün schimmernden Kupferplatten, die von vorne und von den Seiten zu sehen sind. Gerade mal 1,50 Meter, was das Foto belegt, liegen jedoch nach Aussage von Markus Bergerhausen, dem Sprecher der Bürgerinitiative gegen das Sea Life Center auf dem Berliner Platz, zwischen dem Gartenzaun der Prévots und dem Anlieferungsschacht. Damit sei die vorgeschriebene Abstandsfläche von zwei Metern unterschritten worden. Laut Merlin-Vorstandsmitglied Johannes Mock beträgt der Abstand jedoch 2,50 Meter. Auch von innen macht das Gebäude Baufortschritte. Am Montag wurde der zehn Meter lange Acrylglastunnel durch das Ozeanbecken per Flaschenzug in seine endgültige Position gebracht. Die aus neun Einzelelementen, die 3,30 m lang, zwei Meter breit und 7,5 cm dick sind und jeweils 450 Kilogramm wiegen, bestehende Röhre ist eine deutschlandweit einmalige Konstruktion, indem sie ein Sichtfeld von 360 Grad bietet. Dank der rund 100 000 Pfund teuren Spezialfertigung einer britischen Firma können sich die Besucher ab Dezember den Weg durch 600 000 Liter Salzwasser bahnen. eBund - 13. Sept. 2005 Die Zukunft des «Dählhölzlis» Im Graubünden ist der Bär auf dem Vormarsch, in Bern aber noch in der Warteschlaufe. Zum einen ist im Tierpark Dählhölzli eine vielleicht nicht ganz unproblematische Wohngemeinschaft zwischen Bär und Wolf vorgesehen. Zum anderen gibt es das von Finanzierungsschwierigkeiten geplagte Projekt Bärenpark am Aarehang, das doppelt so gross werden soll wie die neue Bleibe für Meister Petz im Dählhölzli. Während zumindest das Wolf-Bären-Gehege bis 2008 erbaut werden soll, ist die Realisierung des Bärenparks noch völlig unklar. Tierparkdirektor Bernd Schildger wollte gestern noch nichts Näheres dazu preisgeben. Im Vivarium können sich die Besucher anhand der Ausstellung «Gestern Heute Morgen» ein Bild machen, wie das 1937 eröffnete Dählhölzli im Jahr 2015 aussehen wird. Die von Zoopädagogin Cornelia Schütz gestaltete Ausstellung zeigt die geplanten Projekte und soll gleichzeitig die Spendebereitschaft ankurbeln. Vom notwendigen Finanzbedarf von geschätzten 12 Millionen Franken muss der Tierpark rund die Hälfte selber auftreiben. Wenn möglich bereits in diesem Jahr soll es losgehen mit der Neugestaltung der Anlage für die Persischen Leoparde. Auch die Wisente sind schon bald an der Reihe, sie übernehmen das Gehege der Rothirsche. Dank Steg und Plattform wird sich eine neue Perspektive auf die mächtigen europäischen Waldtiere bieten. In den nächsten fünf Jahren sollen ausserdem eine Papageientaucheranlage, ein Gehege für die Moschusochsen, ein Wüstenhaus und ein Affenfelsen entstehen. Für Pinguine, Wildschweine, Elche, Rothirsche, Bezoar-Ziegen und voraussichtlich auch Steinböcke wird nach einem neuen Zuhause gesucht. Rhein Main Presse - 8. Sept. 2005 Tierpark soll attraktiver werden Wenn es nach den Vorstellungen des Geschäftsführers der Wormser Freizeitbetriebe, Dieter Haag, und Bürgermeister Georg Büttler geht, soll aus dem städtischen Tierpark mittelfristig ein Naherholungsgebiet nicht nur für alle Wormser Bürger, sondern für die gesamte Region werden. Der Tierpark solle dabei für alle Altersgruppen attraktiv gemacht werden. Bei diesem Besuch vor Ort erläuterte der Architekt und Bauleiter Hans-Jürgen Dorn den SPD-Politikern auch den Bau des neuen Affenhauses, das am 8. Oktober eingeweiht werden wird. Anstelle des Käfigs werden die Affen in ein nach modernsten und artgerechten Vorgaben erbautes Affenhaus umziehen, das neben dem eigentlichen Haus aus Beton einen großen Freiluftbereich mit Wasserflächen und Klettermöglichkeiten umfasst. Umschlossen ist das Areal von einer durchsichtigen und 3,50 Meter hohen Plexiglaswand. Neben der Erweiterung des Tierpark-Geländes sollen nach und nach auch die Gehege ausgebaut und renoviert werden. Abg-Net.de - 10. Sept. 2005 Der Zoo macht Gymnastik Altenberg. Unter dem Motto: Der Zoo macht Gymnastik lockten allerlei Angebote vor allem Kinder auf das idyllisch gelegene Eiland. Schätzungen zufolge lag die Zahl der Besucher bei 3000, etwa 1000 davon Kinder. Auf dem Weg zu einem größeren Affengehege ist mit der neuerlichen Spendensammlung wieder ein Schritt gemacht worden. Über die Jahre sind von den Besuchern und Freunden des Inselzoos mittlerweile knapp 10.000 Euro gespendet worden. Damit ist der Stadt sehr geholfen, die voraussichtlich rund 35.000 Euro für den Neubau des Geheges aufbringen muss. Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei 70.000 Euro, die fehlenden 35.000 sollen als Fördergelder vom Freistaat kommen. Das Bauvorhaben muss die Stadt stemmen, denn eine Richtlinie der Europäischen Union schreibt die artgerechte Unterbringung der Rhesusaffen vor. Aktionen @haus online - 14. Sept. 2005 Blick hinter die Kulissen im Allwetterzoo Alle die, die wissen wollen, was sich im Zoo abseits der Besucherwege und im Hintergrund abspielt, sollten eine Zooführung der Biologischen Station Zwillbrock im Allwetterzoo Münster am Samstag, 17. September 2005, nicht versäumen. Wer arbeitet im Zoo? Was macht der Zootierarzt? Wer frißt was? Wohin mit dem ganzen Mist? All diese Fragen sind Gegenstand dieser Führung hinter die Kulissen. Stuttgarter Wochenblatt - 8. Sept. 2005 Vorbildfunktion: Einparken mit Hilfe von Fledermäusen Was haben Fledermäuse mit Einparken zu tun? Antworten darauf gaben Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Baden-Württemberg (AGF) beim Aktionstag am Sonntag im Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma. Die Mitarbeiter der AGF hatten einige Tiere mitgebracht. Mitteldeutsche Zeitung - 12. Sept. 2005 Wetter sabotiert Tiergartenfest Es war alles bestens angerichtet: Die Mitarbeiter des Bernburger Tiergartens hatten sich viel Mühe gegeben, um den Besuchern ein tolles Fest zu bieten. Doch dann machte ihnen der Wettergott einen kräftigen Strich durch die Rechnung. Gerade einmal 230 Gäste machten sich angesichts des Dauerregens auf den Weg in den Tiergarten. Trotz aller erheblichen Widrigkeiten: Diejenigen, die letztendlich im Tiergarten waren, kamen voll auf ihre Kosten. Wiesbadener Kurier - 12. Sept. 2005 Schatzsuche in der Fasanerie Wiesbaden. Zu einem großen Fest für Familien mit Kindern lud das lokale "Bündnis für Familie" in die Fasanerie. Ein bisschen Wahlkampf gab´s dort - eine Woche vor der Bundestagswahl - auch. Aachener Zeitung - 9. Sept. 2005 Und ewig röhrt der Hirsch in Hellenthal Premiere im Wildgehege Hellenthal in der Eifel: Am Sonntag, 2., und Montag, 3. Oktober, steigt ein großes Sonderprogramm zur Hirschbrunft - die «Hubertusnacht in Hellenthal». inar.de (Pressemitteilung) - 13. Sept. 2005 10. Safari-Volkslauf am 18. September im Safaripark Konya, die weiße Löwin (11), war von Anfang an dabei: die wunderschöne Königin der Wüste hat gerade ihr neues Gehege bezogen, da fiel der Startschuss zum "1. Safari-Volkslauf" im Hollywood- und Safaripark. 1995 war das - und seitdem begeistern der FC Stukenbrock (Organisation) und der Hollywood- und Safaripark nicht nur die Sportler, sondern auch ihre Familien. Wandern, Schülerläufe, Jedermann-Lauf über 5 Kilometer, der 10-Kilometer-Lauf und der Halbmarathon stehen auf dem Programm. Und rund um den perfekt organisierten Laufzirkus mit elektronischer Zeitnahmestelle, Getränkestationen, Sanitätszelt... laden der echte Zirkus und der Park zum Familienfest. Während es für die Sportler das Ticket zum Park bei der Bezahlung des Stargeldes gratis gibt, zahlen Mama, Papa, Oma, Opa und die Kinder (ab 4 Jahren) nur 14 Euro für einen ganzen Tag Spaß. Kieler Nachrichten - 9. Sept. 2005 250 Senioren aus der Landeshauptstadt im Gettorfer Tierpark Was sonst verboten ist, war am Mittwoch erlaubt: Das Füttern der Katta-Affen im Gettorfer Tierpark. 250 Senioren aus verschiedenen Kieler Einrichtungen hatten sich mit ihren Begleitern auf den Weg gemacht, um einen Tag der "Seniorenwoche" des Parks mit den Tieren zu verbringen und ihnen auch einmal ganz nahe zu kommen. Nachwuchs eBund - 14. Sept. 2005 Okapi Xina sorgt für Nachwuchs Im Basler Zoo ist ein Okapi-Jungtier zur Welt gekommen. Die am am 24. Juli geborene Cheka ist das erste Junge der fünfjährigen, ebenfalls im Basler Zolli geborenen Xina. Im Basler Zoo werden Okapis seit 1949 gehalten. Seit 1960 sind 22 Jungtiere zur Welt gekommen. Berliner Morgenpost - 14. Sept. 2005 Die wertvollste Milch der Welt für kleine Wasserbüffel im Zoo Noch etwas staksig auf den Beinen wirkt das Wasserbüffel-Kälbchen, das der Zoologische Garten Berlin jetzt seinen Besuchern präsentiert. Das Kleine wurde am 16. August geboren und hält sich meist dicht bei seiner Mutter auf. Diese versorgt ihren Nachwuchs mit der wohl wertvollsten Milch der Welt. Büffelmilch ist nämlich der Grundstoff für den Mozzarella di Bufala - also den original italienischen Mozzarella, wie er hier nur selten und zu hohem Preis angeboten wird. Kölner Stadt-Anzeiger - 13. Sept. 2005 Vielweiberei hinter Gittern Bei den Impalas im Kölner Zoo kommt der Klapperstorch in diesen Tagen fast täglich vorbei. Die Antilopen-Damen sind alle trächtig. Ganz nah bei Mama sein will Luambe, das frisch geborene Flusspferdbaby. Während Mama Jenny aufpasst, döst das Flusspferd im Miniaturformat im Wasser. Zwei junge Marabus hat der Zoo Köln im Moment, doch sehen kann man sie leider noch nicht. Bis sie fliegen können, bleiben die Jungvögel im Nest. Ein Gehege weiter, bei den Roten Sichlern, werden die Babys gerade erwachsen. Sie haben in den vergangenen Tagen ihre Nester verlassen und müssen sich jetzt ihr Futter selbst suchen. Rheinpfalz.de - 14. Sept. 2005 Drei seltene Tigerbabys in Birma geboren Drei seltene bengalische Tigerbabys sind im Zoo der birmaischen Hauptstadt Rangun zur Welt gekommen. Sollte die Tigermutter ihre Kleinen verstoßen, stehe eine birmaische Frau zum Stillen der Neugeborenen bereit. Bei ihrem letzten Wurf Anfang des Jahres hatte die Tigermutter Noah Noah zunächst eines ihrer drei Jungen getötet. Daraufhin wurde die 40-Jährige Angehörige eines Zoomitarbeiters zum Stillen der beiden anderen eingesetzt. Doch nach zwei Wochen starben auch diese an Flüssigkeitsmangel. Sollte Noah Noah erneut ein Baby töten, werde wieder die menschliche Mutter eingesetzt, hieß es. Die Welt 2.9.05 Washingtons Pandababy ist über den Berg Artikel aus der niederländischen Presse Haarlems Dagblad 15. September 2005 Rat ist geteilter Meinung über Zoopläne in Haarlemmermeer Der mögliche Bau des neuen Tierparks "Animal World" in den Polder Haarlemmermeer stößt auf geteilte Resonanz unter den politischen Parteien. Erste Gespräche zwischen der Stiftung EcoZoo und der Gemeinde Haarlemmermeer finden dieser Tage statt. Zuvor war von EcoZoo ein 40 ha großer Tierpark in Almere geplant, welcher die Tiere nach ihrer geographischen Herkunft getrennt präsentieren sollte. Gegner des Neubaus in Haarlemmermeer argumentieren, dass es mit Rotterdam und Amsterdam bereits zwei Zoos in der näheren Umgebung gibt. Auch die Finanzierbarkeit wird angezweifelt. Ferner ist fraglich, ob der Standort mit seiner unmittelbaren Nähe zum internationalen Flughafen Schiphol überhaupt für einen Zoo geeignet ist. Aufgrund des Fluglärms ist das Bauen von Wohnbebauung dort untersagt. Allgemeen Dagblad 13.08.05, übersetzt Albert Roolfs Der Elefantenmann - Lieber zehn Mädchen als zwei Jungen "Elefanten haben wirklich ein Elefantengedächtnis. Wenn Du etwas falsch machst, können sie es Dir auch zehn Jahre später noch heimzahlen." Ton Dorresteijn, Direktor vom Zoo Rotterdam ist der Koordinator vom europäischen Zuchtprogramm für die asiatischen Elefanten. Eine Erfolgsgeschichte an der Holland einen großen Anteil hat. In der letzten Woche sind wieder zwei Elefanten in Emmen und Amsterdam geboren. In Blijdorp sind die meisten Tiergehege größer als der Arbeitsplatz vom Zoodirektor Ton Dorresteijn. Hier ist der Biologe Dorresteijn zu Hause. Dorresteijn (58) ist ein passionierter Mensch. Er beschreibt sich selbst als 'bevlogen Natuurbeschermer' (gefragter Naturschützer, Landeplatz). Der Direktor ist vertraut mit seinen Tieren. Über jedes Tier weiß er eine Geschichte zu erzählen. Über das Bisonkalb für das er mitten in der Nacht Geburtshilfe leisten mußte. Über den Elefant der beinahe einen Pfleger erdrückte. "Wissen Sie, dass jedes Jahr 3 oder 4 Menschen durch einen Elefanten getötet werden? In Blijdorp darf niemand zum Elefantenbullen in den Stall, bei Übertretung erfolgt sofotige Kündigung. Elefanten haben wirklich ein Elefantengedächtnis. Wenn Sie etwas falsch machen, kann Ihnen der Elefant das noch zehn Jahre später heimzahlen." Während des Interviewgesprächs springt Dorresteijn plötzlich auf und weißt stolz auf ein Foto mit einigen Affen. "Goldaffen" verdeutlicht er "äußerst selten, aber bald werden einige in Blijdorp erwartet." Wir sind dann der einzige Zoo in Europa der sie beherbergt." Er bekommt sie nicht umsonst. Vorher waren langwierige Verhandlungen nötig. Blijdorp hat mit dem Zoo in Schanghai gehandelt. Die bekommen von uns einige Gorillas und wir bekommen Goldaffen zurück. Derartige Verhandlungen sind tägliche Routine für Dorresteijn. Als Koordinator des asiatischen Elefanten im europäischen Zuchtprogramm hat er beinahe täglich Kontakt zu anderen Zoodirektor-Kollegen. An diesem Zuchtprogramm sind 74 Zoos beteiligt. "In der Wildnis leben nur noch ca. 30.000 Elefanten" sagt Dorresteijn "mit dem Zuchtprogramm versuchen wir diese Tierart zu erhalten. Es ist somit wichtig, dass gesunde Elefanten in den Zoos leben." Dorresteijn hat 263 Elefanten zu koordinieren. Es wird wahrhaftig vieles geregelt. Ich achte auf die Blutlinien der Elefanten. Es lauert immer die Gefahr der Inzucht. Deshalb werden Elefanten zuweilen umgesiedelt. Dieses erfolgt nicht immer mit Zustimmung der Zooorganisationen. "Ein Direktor hat natürlich immer zuerst die Belange seines eigenen Zoos im Auge. Das ergibt schon mal Konflikte, aber dann verweise ich auf die wichtige Aufgabe unseres Zuchtprogramms und bei einem guten Gegenangebot stehen die meisten Zoos schlußendlich nicht schlechter da." Nicht alle europäischen Tiergärten sind am Zuchtprogramm beteiligt. "Es gibt 19 Zoos die sich aus verschiedenen Gründen nicht beteiligen. Oft handelt es sich um Zoos in Süd- und Osteuropa ohne Geld. Die Lebensbedingungen der Elefanten sind dort oft himmelschreiend." Aber auch diese Zoos versucht Dorresteijn davon zu überzeugen, dass Besserungen notwendig sind. "Aber das kostet oft sehr viel Mühe, letztens bekam ich einen Hinweis auf einen Zoo in Frankreich. Die Elefanten standen dort in viel zu kleinen Gehegen und waren ständig am weben. Ich habe diese unmöglichen Zustände persönlich beim französischen Minister für Tierschutz angeprangert. Innerhalb weniger Wochen wurden Gelder freigestellt um die Situation vorort zu verbessern." Das Zuchtprogramm ist eine Erfolgsgeschichte. In den letzten 10 Jahren wurden 100 Kälber geboren. "Ein Viertel davon in holländischen Zoos", sagt Dorresteijn. Aber dieser Erfolg hat auch eine Kehrseite. "Es werden mehr Bullen als Kühe geboren. Das ist für das Zuchtprogramm eine schlechte Grundlage. Elefantenmänner leben solitär, während die Kühe in Herden leben. Wenn Sie zwei Bulle zusammen halten, geht das unmißverständlich daneben. In einer Zoogruppe können gerne 10 Kühe zusammen leben, aber nur ein Bulle. Wenn die jungen Elefantenbullen erwachsen werden, besteht somit die Schwierigkeit, dass wir keinen Platz für sie finden." Soweit ist es noch nicht gekommen, aber Dorresteijn arbeitet schon an einer Lösung. "In Südspanien wird ein großer Park gebaut, speziell für Elefanten-Junggesellen. Sie bleiben dort bis sie ca. 17 á 18 Jahre alt sind. Danach werden diese Bullen Einzelgänger und sie müssen getrennt werden. Diese Situation finden wir auch in der Natur wieder". Dorresteijn befürchtet mit Bangen, daß männliche Kälber eventuell getötet werden könnten, weil sie unerwünscht sind. Die Elefantenpopulation kennt in Europa bislang noch keinen Überschuß. Auch bei anderen Tierarten wird einer Geburtenexplosion entgegengearbeitet. "Viele Tiere bei uns bekommen die Pille. Wir fahren das Zuchtprogramm zurück indem wir die Geschlechter trennen. Haben wir trotzdem einen Überschuß, vermitteln wir Tiere in andere Zoos. Vor einigen Jahren kamen die holländischen Zoos negativ in die Schlagzeilen, weil das Bild entstand, als ob der "Zucht-Überschuß" regelmäßig an dubiose Händler weiterverkauft würde. Darüber ist Dorresteijn noch immer sehr aufgebracht. "Es ist ein kompletter Unsinn. Wir verkaufen nie an Händler! Die Vereinigung europäischer Zoos (EAZA) besitzt ein Kontrollsystem, so dass jede Verschiebung bzw. Umsiedlung festgehalten werden muß. Die meisten Tiere gehören dem Zuchtprogramm an und dann ist absolut kein Geschummel möglich. Alles wird schriftlich festgehalten. Die nierländische Gesetzgebung ist auf dem Gebiet des Tierhandels eine der biegsamsten in Europa. Ein Zebra oder Strauß darf ungehindert eingeführt und gehandelt werden. Ich finde das ethiklos. Deshalb arbeiten wir nicht mit Tierhändlern. Zoos die sich an dieses Verbot nicht halten, werden ohne Pardon aus der EAZA geworfen." Dorresteijn weiß das sich bestimmte Zoos (Osteuropa) doch mit Händlern einlassen. "Aber diese sind nicht Mitglied in der EAZA:" Trotzdem werden in Blijdorp überzählige Tiere getötet. "Dafür lügen wir nicht" sagt Dorresteijn "wenn es zum Beispiel zu viele Antilopen gibt, werden diese getötet und an die Löwen verfüttert." Im günstigsten Fall werden überschüssige Tiere in die Wildnis zurück gesetzt. Dieses ist jedoch zur Zeit eher ein Traum als Realität. Das Zurückbringen in die Natur ist ein schwieriges Unterfangen. Der wichtigste Unterschied ist dabei der Einfluß des Menschen. "In der Wildnis gibt es keine Zoobesucher. Deshalb werden einige Tierarten bewußt vom Besucher ferngehalten. Es gibt einige Tiere die haben noch nie einen Besucher gesehen, wie zum Beispiel die europäischen Nerze und die Feldhamster (auch 'korenwolfe' genannt). Wir setzen diese ab und an erfolgreich zurück in die Natur. Von Tierschutzorganisationen bekommt Dorresteijn schon mal den Vorwurf der Direktor in einem 'Tiergefängnis' zu sein. "Damit haben sie recht," aber schauen sie sich die Natur an. Dort haben die Tiere doch auch ein Territorium. Natürlich ist dieses im Zoo kleiner, aber wenn die Tiere sich so benehmen wie die Artgenossen in der Wildnis, so gibt es keine Probleme. Und es darf nicht vergessen werden, dass die Tiere bei uns drei Vorteile besitzen: es kommt ein Tierarzt wenn sie krank sind, es gibt keine Raubtiere vor denen sie Angst haben müssen und sie bekommen genug zu fressen. Ungeachtet der trüben Zukunft vieler Tierarten in der Wildnis ist Dorresteijn kein Schwarzseher. Es wird schon mal zynisch gesagt, dass die Zoos den Bremsweg zum Aussterben verlängern. Natürlich stimmt das für einige und für viele Tierarten sieht es nicht gut aus. Aber man muß auch beachten, dass einiges erreicht wurde. Wenn ich in der Richtung dann durch Blijdorp gehe, erfüllt es mich doch mit etwas Stolz. B.Z. - 10. Sept. 2005 Die Gorilla-Ladys Bokito ist verschwunden. Für immer. Vor seinem alten Gorilla-Gehege im Berliner Zoo stehen drei ältere Frauen. Jeden Tag sind sie hier. Manchmal kullert eine Träne über ihre Wangen, wenn sie über Bokito reden. "Wir haben Angst um ihn. Er darf nicht in den Zoo von Shanghai", sagt eine von ihnen. B.Z. - 15. Sept. 2005 Die Stroh-Witwen vom Zoo Sexnotstand bei den Gorilla-Damen im Zoo. Effi und Mpenzi warten ungeduldig auf Gorilla-Mann Ivo. Weil's schon so lange dauert, zicken sie richtig rum. "Die machen sich gegenseitig an. Klaps auf den Po der Rivalin, Lippen zusammenkneifen und auf die Hinterbeine stellen, um zu imponieren. Die Mädels ziehen eine richtige Show ab", sagt Chef-Affenpfleger Reimon Opitz. Er wartet schon sehnlichst auf den nächsten Mittwoch. Das ist der Tag, an dem Ivo nach Berlin kommt. Die Holländer liefern ihn per Auto an. Die Welt - 15. Sept. 2005 Panzernashorn aus Bronze kommt in den Tierpark Der Berliner Tierpark bekommt ein Panzernashorn aus Bronze. Die Plastik ist ein Geschenk des Bildhauers Stephan Horota zum 50-jährigen Jubiläum des Landschaftstiergartens. An diesem Freitag (16.9.) wird das Kunstwerk im Dickhäuterhaus in Anwesenheit seines Schöpfers übergeben. Berliner Morgenpost - 10. Sept. 2005 Ein Helmkasuar sucht die Nähe zum Menschen Helmkasuare sind gefährlich. Die großen Laufvögel aus Australien und Neuguinea verteidigen ihr Revier und sind dementsprechend angriffslustig. Dabei sollte der Eindringling sich weniger vor dem Schnabel des Tieres und mehr vor seinen stämmigen, geschuppten Beinen in acht nehmen. Das hatten auch die Tierpfleger im Tierpark Friedrichsfelde nicht vor, als im Januar dieses Jahres ein Jungvogel aus dem Berliner Zoo eintraf. Dort war erstmals die Aufzucht eines Kükens gelungen, es fehlte jedoch der Platz, um den jungen Kasuar zu behalten. "Wir wollten das Tier, dessen Art bedroht ist, aber unbedingt in Berlin halten", erklärt Martin Kaiser, Vogelkurator im Tierpark Berlin, den Wechsel zum Tierpark. "Mit der Zeit bekamen wir mit, daß es sich beruhigt, wenn Menschen in der Nähe sind", sagt Martin Kaiser. Von Tag zu Tag wurde der Vogel aber zutraulicher, und irgendwann ließ er sich sogar mit der Hand füttern. Mitteldeutsche Zeitung - 13. Sept. 2005 Zischender Patient muss zum Doktor "Sprechstunde" am Dienstagmittag im Tropenhaus des Tierparks Aschersleben: Der "Patient" ist ein Netzpython, und die Tierpfleger Markus Spereiter und Joachim Rühmer assistieren Dr. Frank Lüpfert, dem tierparkbetreuenden Tierarzt. Das etwa 23 Jahre alte und 15 Kilogramm schwere Pythonweibchen, das 1983 aus einem polnischen Zoo in die Kreisstadt kam, leidet an einem Abszess im Maul. Tirol Online - 12. Sept. 2005 Alpenzoo wächst über sich hinaus Im Alpenzoo kann der Besucher rund 150 verschiedene Tierarten kennen lernen. Dass entlang der Wege und in den Gehegen aber auch bereits mehr als 200 verschiedene Gehölzpflanzen aus dem Alpenraum zu sehen sind, wissen nur wenige. Die Flora im Tiergarten wird jetzt schrittweise erweitert bzw. ausgemistet. Langfristig sollen im Zoo nur noch Pflanzen gedeihen, die zum Lebensraum der Tiere passen - und der reicht über den gesamten Alpenbogen von Nizza bis Wien. Der dafür zuständige Hobby-Botaniker im Zoo ist Gernot Pechlaner, eigentlich der Leiter der Aquarienabteilung. Sein Konzept hat Pechlaner bereits an einigen Stellen im Zoo umgesetzt, wie im Waldrapp-Gehege, bei den Terrarien und den Bären. Ziel ist es, für das interessierte Publikum Schilder anzubringen, "um ihnen den Artenreichtum vor Augen zu führen", aber auch, "damit der Respekt wächst". Kieler Nachrichten - 9. Sept. 2005 Schweinische Wahl in Warder Während die Kanzler-Frage auf Bundesebene erst in einer guten Woche geklärt wird, können die Besitzer eines Computers mit Internetzugang schon jetzt darüber abstimmen, wer ihnen lieber ist. Allerdings handelt es sich in diesem fall bei Angie und Gerd um junge Bentheimer Schweine aus dem Tierpark Arche Warder. Seit gestern zeigt die Arche Warder unter www.schweinecamp.de Livebilder der Muttersau und ihrer acht Ferkel die sechs anderen heißen Münte, Edmund, Renate, Joschka, Guido und Oskar. Nach "Pig Brother"-Art können die Zuschauer miterleben, wie sich das Zusammenleben der neun gestaltet. Und unter dem Stichwort "Ferkelbarometer" ihre Stimme für eines der acht Ferkel abgeben. Auf der Internetseite gibt es allerdings auch ernst gemeinte Informationen über die Bentheimer Schweine, die auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen. Neu-Ulmer Zeitung - 8. Sept. 2005 Angie, Gerhard und Guido beim Wahlbarometer im Schweinestall Harter Wahlkampf im Schweinestall: Die kleinen Ferkel Angie und Gerhard buhlen mit ihren Kollegen Guido, Joschka und Oskar im «Schweinecamp» des Tierparks Arche Warder bei Rendsburg um die Zuschauergunst. Zu diesem Zweck treten alle Tiere im Netz mit Wahlkampfslogans auf. «Ich setze leicht an und habe Gewicht. Aber wenn es sein muss, gehe ich durch dick und dünn», wirbt etwa Joschka. Die Wahlkampfaktion mit vielen Informationen zu den Tieren soll Aufmerksamkeit für die bedrohte Rasse der Bentheimer Schweine wecken. Berliner Zeitung - 8. Sept. 2005 Schwein gehabt "Willkommen im SchweineCamp" steht auf der Homepage der Arche Warder, einem Tierpark für seltene und bedrohte Tiere, mitten in Schleswig-Holstein. Hier wohnen seit dem 1. August auch Angie, Gerd, Joschka, Oskar, Guido, Münte, Edmund und Renate. Alle acht sind kleine, gefleckte Bentheimer Schweine, und alle acht möchten die Wahl gewinnen. Ärzte Zeitung - 14. Sept. 2005 Ferkel-Barometer: Gerhard vor Angie Beim Wahlkampf im Schweinestall des Tierparks Arche Warder hat Ferkel "Gerhard" einen Vorsprung vor Ferkel "Angie". Im "Ferkel-Barometer" kam er gestern auf 28 Prozent, seine Kontrahentin auf 15 Prozent. Auf Platz drei hat sich "Guido" (14 Prozent) vorgekämpft. "Joschka" liegt mit zwölf Prozent auf Rang fünf. Schlußlicht ist Schweinchen "Edmund" mit vier Prozent. Etwa 3000 Webbesucher haben bisher abgestimmt, welches der über Internetkamera gezeigten acht Schweine ihnen am sympathischsten ist. Schwäbische Zeitung - 15. Sept. 2005 Tierpark steht unter neuer Leitung Pfullendorf. Josef Jäger hat seinen Tierpark in Gaisweiler verpachtet. "Für einen allein ist beides zu viel", begründete Josef Jäger seine Entscheidung, den Gastronomiebetrieb und den Tierpark zu trennen. Man könne sich nur um eines davon richtig kümmern. Jäger führt den Gastronomiebetrieb, der sich besonders bei Kindergeburtstagen oder Familienfeiern wachsender Beliebtheit erfreut, samt Spielplatz und Grillstellen weiter. Ernst Haller, der den Jägerhof vom Schafe Scheren oder Klauen Schneiden seit Jahren gut kennt, erfüllt sich einen lang gehegten Traum. Gemeinsam mit seiner Frau Tanja leitet er seit 1. September den Tierpark. Schon bisher beschäftigte er sich mit der Zucht von verschiedenen Schafrassen, Lamas, Ponys, Ziegen und Tauben. Tiere, die er jetzt in den Jägerhof eingebracht hat, so dass dort knapp 100 verschiedene Tierarten zu sehen sind. "Im Gegensatz zu Jäger, der sich auch noch um die Bewirtung seiner Gäste kümmern musste, komme ich ohne Personal aus", sagte er und machte unmissverständlich klar, dass er den Tierpark mit zahlreichen neuen Aktivitäten zu einer richtigen Attraktion machen will. Lübecker Nachrichten - 9. Sept. 2005 Hirsche röhren wieder: Brunftzeit hat begonnen Bei herbstlichem Wetter brechen unter den Hirschen in diesen Tagen die Frühlingsgefühle aus: Die Brunftzeit des Rotwilds hat begonnen. Kämpfe unter Rivalen können Naturfreunde in Schleswig-Holstein unter anderem im Wildpark Eekholt bei Großenaspe (Kreis Segeberg) beobachten. Dort buhlen im großen Gehege sechs prächtige Hirsche in den nächsten Wochen mit lautstarkem Röhren um die Gunst von gut zwei Dutzend Weibchen. Bild.de - 14. Sept. 2005 Hilfe, meine Familie wurde geklaut! Ludwigshafen Traurig steht das Känguruh-Männchen (5) in seinem Gehege im Tierpark von Böhl-Iggelheim. Vor wenigen Tagen spielte es noch mit seinen zwei Weibchen (4) und dem Jungen (6 Monate). Jetzt wurde seine Familie geklaut! Tierpark-Vorstand Lutz Liedy (65): Die drei Känguruhs waren plötzlich verschwunden, der Zaun des Geheges zerschnitten. Das Fleisch gilt als Delikatesse. Ein Kilo kostet 50 Euro. news.de - 9. Sep. 2005 Känguru aus Krakauer Zoo gestohlen Eine ungewöhnliche Vermisstenmeldung ist aus dem Krakauer Zoo bei der Polizei eingegangen: Unbekannte haben ein Gehege aufgebrochen und ein Känguru gestohlen. Die Fahndung nach dem 80 Zentimeter großen Tier und seinen Entführern laufe. taz - 8. Sept. 2005 Ackern bei den Dickhäutern Vor kurzem erwachte ich plötzlich mit einer tollen Idee: Tierpflegerin wollte ich werden! Den lieben langen Tag mit Tigerbabys spielen, Elefanten streicheln und mich dafür fürstlich entlohnen lassen - das war so ganz nach meinem Gusto. Jetzt musste sich nur noch ein Tierpark finden, und nach einigen Telefonaten erklärte sich der Karlsruher Zoo dann auch gern dazu bereit, mich zu beschäftigen: Ich sollte ein Tagespraktikum absolvieren. Der freundliche stellvertretende Zoodirektor Dr. Clemens Becker bringt mich frühmorgens um 8.30 Uhr persönlich zum Elefantenhaus, denn bei den Elefanten soll ich anfangen. Als Erstes steht Fußpflege auf dem Programm. Schon hier kommen mir erste leise Zweifel, ob ich tatsächlich für den Job geeignet bin. Dr. Becker hat mir erzählt, dass im Schnitt in Deutschland jedes Jahr ein Elefantenpfleger durch Elefanteneinwirkung ums Leben kommt. Der Zoo ist auf der anderen Seite der Gehege einfach schöner. Hurrikan Katrina Update 8.9.05: I wanted to inform you of a special press conference on Friday at the Audubon Aquarium of the Americas. (See the media advisory below). The staff members at each of the three Audubon Nature Institute facilities are in good spirits. Each of the facilities has received additional supplies this week which has been a real morale booster. The staffs are overwhelmed at the outpouring of support by you, their colleagues and particularly touched by the National Fundraising Initiative being coordinated by Lincoln Park Zoo. We updated the AZA website yesterday about the status of the other AZA institutions in the Gulf Coast region. Kristin Vehrs, Interim Executive Director 9.9.05: The Aquarium of the Americas has power again as of yesterday. In addition, a new staff team staff arrived yesterday as replacements for those who have been at the Aquarium. The Audubon Zoo also has a fresh staff team in place which will allow the 12 "storm riders" to take a much needed break.The Audubon Center for Reproduction of Endangered Species is faring well -- they are continuing to clean up the property. Kristin Vehrs, Interim Executive Director MEDIA ADVISORY September 8, 2005 AUDUBON AQUARIUM OF THE AMERICAS TO RESCUE ANIMAL SURVIVORS Penguins, sea otters, sea turtle & more heading from New Orleans to California, Texas on Friday The Audubon Aquarium of the Americas, one of the top aquariums in the United States, will be relocating the surviving animals from its marine life collection to four colleague institutions in Monterey, California; and Dallas, Galveston, and Houston, Texas. While the acclaimed New Orleans aquarium survived Hurricane Katrina relatively unscathed, its life support system did not; most of the animals in its aquatic exhibits were lost. The sea otters, penguins, macaws and raptors, leafy and weedy sea dragons, some fishes, and Midas, a 250 lb. green sea turtle all survived thanks to the care of staff who remained at the aquarium through the hurricane, flooding and civil unrest. Media will be able to speak with key staff of the aquarium and its sister institution, the Audubon Zoo; and to film/photograph animals as they are brought out of the aquarium for transport to Baton Rouge so they can be transferred to the Monterey Bay Aquarium, Dallas World Aquarium and the Rainforest at Moody Gardens. Hurricane Katrina has dealt a significant blow to the Audubon Aquarium of the Americas -- Louisiana's most visited attraction and an institution numbered among the elite aquariums in the United States. Hurricane damage disabled much of its life support system, costing the aquarium most of the 6,000 animals in its aquatic collection. Thanks to the care of dedicated staff members, there are survivors to rescue, notably sea otters, penguins, macaws, raptors, a green sea turtle, and rare leafy and weedy sea dragons. (Audubon Institute President Ron Forman personally fed the otters and refilled the tank fueling the generator that powered the life support system; and a New Orleans police officer was given a crash course to feed the aquarium's penguins.) Eight large tarpon will remain in the aquarium's Gulf of Mexico exhibit. Several animals were relocated to the Houston Zoo earlier this week including macaws and raptors from the aquarium, and sea lions from the Audubon Zoo. An endangered cat, which is pregnant and close to delivery, was removed from ACRES (Audubon Center for Research of Endangered Species) and is now being housed at the Saint Louis Zoo. All other animals at ACRES are being cared for in the facility and are faring well. Monterey Bay AQUARIUM NEWS Penguins, Sea Otters From New Orleans Find Refuge in Monterey Last Friday we began caring for two sea otters and 19 penguins rescued from the Audubon Aquarium of the Americas in New Orleans, which asked us to accept the animals temporarily while it recovers and rebuilds from the effects of Hurricane Katrina. Unfortunately, damage to the aquariums life support system meant that much of its aquatic collection was lost. The health and welfare of the animals is our immediate concern. We hope to put the penguins on exhibit in the near future. The penguins now in our Splash Zone exhibit are from the Aquarium of the Americas. Some of the 16 blackfooted penguins from New Orleans are related to those in Splash Zone and shared a penguin colony with them at the Audubon Aquarium. The new arrivals also include three rockhopper penguins collected in the wilds in Chile. Zurückliegende Infos zu anderen Zoos, evententuell nicht mehr aktuell: Marine Life Oceanarium in Gulf Port: Was completely destroyed. They were able to evacuate some of their dolphins to hotel pools on higher ground. The Gulfport aquarium also had seal lions, seals and exotic birds which were secured in a warehouse. "We were totally destroyed," said Moby Solangi, the aquarium's president. "We're planning to put them in another facility until we can rebuild." Three of Solangi's sea lions that ended up in neighborhoods were recovered alive, he said. "The birds and fish, they're free now," Solangi said, describing how the storm rushed several 30-foot-tall tanks." Hattiesburg Zoo: >From tigers to peacocks, the animals at the Hattiesburg Zoo were hunkered down against the storm. An emergency crew of four zookeepers were hunkering down, too. "We're here so we can take care of the animals, make sure they get fed and clean up debris and stuff as the weather allows it," said Zoo Administrator Lori Banchero. "Most of the animals, just like in nature, they hunker down. They know it. They feel that pressure." Rumors flew through town Sunday night that the zoo's tiger had escaped, but Banchero said all their animals were secure. ttp://www.wzzm13.com/news/grmetro_article.aspx?storyid=43497 http://www.hattiesburgamerican.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20050829/NEWS05/50829003 http://www.pal-item.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20050901/NEWS01/509010309/1008 Baton Rouge Zoo: The Zoo had no electricity, there are lots of trees down, but there were no animal losses. They are already working on clean up. Jackson Zoo: The Zoo suffered very slight building damage and has about 35 trees down. There was no injury to any staff or animals. About half of the zoo had power. They will be closed for about a week while they clean up the trees. Birmingham Zoo: The Zoo is without electricity, had some trees down but they suffered no animal losses. Montgomery Zoo: The Zoo is without electricity, had some trees down, but they suffered no animal losses. Hintergrundartikel über die zunehmende Stärke von Wirbelstürmen sowie natürliche und menschengemachte Faktoren: www3.nationalgeographic.c.../feature5/ | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Tierpark Chemnitz, 15.09.05 Der Tierpark Chemnitz hat wieder erfreulich viele Geburten zu vermelden So gab es zum ersten Mal Nachwuchs auf der Südamerika-Anlage. Bei den Capybaras, die bereits im Tropenhaus mehrfach für Nachkommen gesorgt haben, ist nun erstmals ein Jungtier in ihrem neuen Sommerquartier zur Welt gekommen. Derzeit hält sich die Familie noch im abgesperrten Bereich nahe des Eingangs zum Vivarium auf, wo die Tiere auch die Möglichkeit haben, sich in den Stall zurück zu ziehen. Auch die Minischweine haben wieder niedlichen Nachwuchs. Noch bevor es gelungen ist, auch für das letzte Jungtier des vorangegangenen Wurfes eine neue Bleibe zu finden, sind nun zehn Geschwister geboren. Jedoch vertragen sich die Ferkelchen sehr gut mit dem großen Bruder. Das Vivarium präsentiert ebenfalls Zuchterfolge. So kann man in der Vitrine am Eingang nicht nur junge Axolotl, sondern auch eine selten nachgezogene Schwimmwühle bewundern. Tiergarten Nürnberg, 15.09.05 Wasser als Lebensraum Eine Ausstellung rund um das Wasser der Gesellschaft YAQU PACHA und des TIERGARTEN NÜRNBERG Lebensraum Wasser zu verstehen und zu schützen so lautet das Motto der neu konzipierten multimedialen Ausstellung der Gesellschaft zum Schutz wasserlebender Säugetierarten Südamerikas - YAQU PACHA e.V. und des Tiergarten Nürnberg. Die N-ERGIE Aktiengesellschaft unterstützt das gesamte Ausstellungsprojekt. Für den Wasserversorger der Stadt Nürnberg ist das Prinzip des vorsorgenden Trinkwasserschutzes durch Vermeidung oder Verminderung von Schadstoffbelastungen des Grundwassers seit Jahrzehnten gelebte Basis seiner Wasserpolitik. Drei verschiedene aber eng miteinander verbundene Themen werden dargestellt. Zunächst soll dem Besucher das Element Wasser auf informativen Plakaten näher gebracht werden. Die Vielfalt des Lebens im Wasser ist einzigartig aber empfindlich gegenüber menschlichem Einwirken. Besonders betroffen sind die Meere, die über 70 % der Erdoberfläche ausmachen. Daher beschäftigt sich der zweite Abschnitt der Ausstellung ausschließlich mit dem Lebensraum Meer. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 15.09.05 Auf das richtige Pferd setzen Mis(s)ter Pony 2005, Wahl des schönsten Ponys Sachsens im Naturschutz-Tierpark Görlitz am 25.09.2005 Es ist unglaublich, wie viele Ponys sich ins Zeug legten, um an der Wahl der/des Mis(s)ter Pony 2005 - dem schönsten Pony Sachsens teilnehmen zu können! Die Konkurrenz, die am 25.09.2005 im Naturschutz-Tierpark Görlitz an den Start geht, ist groß. Zehn Ponys, unter ihnen Welsh-Pony, Reit-Pony, Fjord-Pferd, Pinto-Pony, Shetland-Pony und Connemara-Pony, werden sich zu der deutschlandweit einmaligen Schönheitskonkurrenz vorstellen. Ob sie sich anspannen lassen oder durchgehen, sie der Hafer sticht oder scheuen, ob sie sattelfest sind oder umsatteln sollten, beurteilen dann das Publikum und eine fachkundige Jury gleichermaßen. Es wird also spannend. Von 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr sind die Besucher gefragt. Sie können ihre Stimme für ihr Lieblingspony abgeben. Die Besucherwertung geht zu 50 % in die Gesamtwertung ein. Ab 15.00 Uhr wird es noch aufregender. Die der Kindertanzgruppe und die kleinen Jazzy XS der Tanzschule Matzke reiten dann ihr Steckenpferd und eröffnen damit die Vorstellung der Ponys. Nachdem sich die Mädchen und Jungen so richtig ins Zeug gelegt haben, werden die Ponys von ihren Haltern an die Kandare genommen und auf den Reitplatz geführt. Dort wird sich zeigen, ob sich die kleinen Pferde vergaloppieren oder sie sich auf die Hinterbeine stellen. Zoo Leipzig, 15.09.05 Ministerpräsident Prof. Georg Milbradt verlängert Seebärenpatenschaft - Die Kinder des Kinderheims Tabaluga freuen sich Das Kinderheim Tabaluga wird die 2004 geschlossene Seebärenpatenschaft des Seebärenbullen Dewis verlängern. Gestiftet wird die Patenschaft wie auch im letzten Jahr durch einen prominenten Paten: Ministerpräsident Prof. Georg Milbradt stellt die Summe erneut zur Verfügung. Die Kinder haben Freude und übernehmen Verantwortung, deshalb unterstütze ich gern die Patenschaft so der Ministerpräsident Prof. Georg Milbradt. Die Kinder des Kinderheims haben sich sehr an den kleinen Dewis gewöhnt und besuchen ihn so oft es geht. Umso mehr freuen sie sich, daß die Patenschaft verlängert wird. Wir möchten Sie recht herzlich zur Übergabe der neuen Patenschaftsurkunde durch den Freundes- und Förderkreis des Leipziger Zoos in Gegenwart des Ministerpräsidenten an das Kinderheim Tabaluga am 16. September um 14.30 Uhr an der Seebärenanlage einladen. Auch in diesem Jahr konnte der Zoo Leipzig wieder mit Nachwuchs in der Seebärenanlage glänzen. Ende Mai wurden gleich drei Jungtiere geboren! Mittlerweile toben die Drei ausgiebig auf der Anlage und im Wasser mit den anderen Gruppenmitgliedern herum und genießen die letzten Sonnenstrahlen in diesem Jahr. Bisher haben sich noch keine Paten für die Südamerikanischen Seebären gefunden. Tiergarten Heidelberg, 15.09.05 Neue Kunstausstellung im Afrikahaus des Tiergarten Heidelberg 26 Bilder in Öl auf Leinwand werden vom 18.09. - 13.11.2005 im Tiergarten Heidelberg zu sehen sein. Passend für den Ausstellungsort Zoo wählte der Künstler Christian von Lüderitz Tiermotive. Neben Pferden und Delphinen sind auch Tiere des Zoos Heidelberg zu sehen, so von Lüderitz, beispielsweise Max, einer der Schimpansen, stand Modell. Aber auch Grisella & Co sind dabei. Während erstere sich selbst oft in Kunst versucht, stand sie nun ebenfalls als Modell zur Verfügung. Geboren wurde der Künstler 1962 in Heidelberg und wuchs im dem Hause des Kunstmalers Otto Pfitzer in Neckargemünd auf. Nach einer ersten Ausbildung zum Erzieher, war für ihn nach einiger Zeit klar, sich doch voll und ganz der Kunst zu widmen. Ganz im Sinne der Romantik sieht er das Reisen als Notwendigkeit des Künstlers, denn Reisen schult das Auge und so sind auch seine Bilder: präzise und detailgetreu das Tier in seinem individuellen Lebensraum. Auftakt der Kunstausstellung ist eine offene Vernissage am 18.09.2005 um 11.00 Uhr im Afrikahaus des Tiergarten Heidelberg in Anwesenheit des Künstlers von Lüderitz. Neunkirchen, 15.9.05 Judy und Kirsty sind unterwegs nach Neunkirchen Die Elefanten sind für Zoobesucher frühestens am Samstag zu sehen Der Neunkircher Zoo bekommt zwei asiatische Elefantenkühe aus dem Dubliner Zoo. Judy (*1956) und Kirsty (*1967) sollen der seit Februar allein lebenden Elefantendame Chiana (*1962) Gesellschaft leisten. Im Dubliner Zoo wird nach dem Abschied der Elefanten eine neue Elefantenanlage gebaut. In Neunkirchen erwartet die Elefanten ein erst kürzlich fertig gestelltes, großzügiges und modernes Elefantenhaus. Die Elefanten aus Irland wurden heute Morgen verladen und sind nun auf dem Weg nach Neunkirchen. Der Spezialcontainer wird mit einem Tieflader in den Neunkircher Zoo gebracht. Dabei vertraut der Zoo einer Spedition, welche sich auf Zootiertransporte spezialisiert hat und in diesem Bereich Erfahrungen aus Jahrzehnten hat. Begleitet werden die Tiere von Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch, dem Elefanten- und Obertierpfleger Dirk Backes und der Tierärztin Frau Dr. Rauch aus Neunkirchen sowie einem weiteren Tierarzt und einem Elefantenpfleger aus dem Dubliner Zoo. Für den Saarländischen Rundfunk begleitet zudem Eberhard Schilling den Transport. In den Hörfunkprogrammen des SR berichtet er ausführlich über die Reise der Elefanten. Komplikationen bei dem Transport hat es bis nicht gegeben. Judy und Kirsty haben sich problemlos in den Spezial-Container führen lassen uns sind wohl auf. Der Transport hat mittels einer Fähre vor wenigen Minuten das Festland in Calais erreicht und wird wohl in der Nacht gegen 3 Uhr im Neunkircher Zoo ankommen. Morgen früh ab 8:00 Uhr sollen die Elefanten ihr neues Haus beziehen. Dabei wird der Bereich um das Elefantenhaus für Besucher weiträumig abgesperrt. Der Neunkircher Zoo bittet die Zoobesucher für diese Maßnahme um Verständnis, denn dies geschieht nur im Interesse der Tiere. Die Elefanten sollen genug Zeit haben, sich an Ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Je nach Gemütslage der Tiere wird daher frühestens am Samstag eventuell der Blick durch die Glasfront in das Haus ermöglicht. Ab wann das Elefantenhaus für die Besucher geöffnet wird, steht noch nicht fest. Zoo Dresden, 14.09.05 Am Sonntag, dem 18. September, von 10 - 17 Uhr gibt es im Zoo Dresden viel zu entdecken An über 20 Tierpflegertreffpunkten können alle neugierigen Besucher viel Wissenswertes über die Zootiere, Futterzubereitung und die Arbeit der Tierpfleger erfahren. Ein Highlight ist sicher 11 Uhr der "Kessel Buntes bei den Orang-Utans, wo Toni, unser Orang-Utan-Mann wieder unvergleichlich neue Waschtechniken für alle parat hält. Im Spielepark der VVO auf dem Kamelplatz können unsere jungen Besucher ihre Geschicklichkeit bei lebensgroßen Spielen, einem Memory sowie dem Zeitfahren testen und an der Bastelstraße nach Herzenslust schöne Dinge anfertigen. Stadt Dortmund, 14.09.05 Stadt Dortmund investiert in den Zoo - Neue Totenkopfaffenanlage wird vorgestellt Soeben haben die kleinen Totenkopfaffen ihr neues Domizil zwischen dem großen Kinderspielplatz und dem Amazonas-Haus im Zoo Dortmund bezogen. Die Totenkopfaffenanlage ist nur ein Mosaikstein im umfangreichen Investitionsprogramm der Stadt Dortmund für ihren Zoo. Bekannt wurden die Totenkopfaffen in den siebziger Jahren durch die Fernsehserie Pippi Langstrumpf, wo Herr Nilsson einer der beiden Mitbewohner von Pippi Langstrumpf war. Jörg Stüdemann, Dezernent für Kultur, Sport und Freizeit, serviert den Totenkopfaffen am Freitag, 16. September, um 11.00 Uhr einen Begrüßungshappen und gibt Beispiele für das umfangreiche städtische Investitionsprogramm in den Zoo. Hierzu laden wir herzlich ein zum Fototermin an der Totenkopfanlage, unterhalb des Spielplatzes, oberhalb des Amazonashauses. Wortberichterstatter sind auch herzlich willkommen. Über Ihr Kommen freuen wir uns. Thüringer Zoopark Erfurt, 14.09.05 Löwenschmaus und Pferde striegeln - 12. Zootag am Sonntag Zum 12. Mal laden die Tierpfleger des Zooparkes am Sonntag (18.9.) zum Deutschen Zootag ein. Mit dabei ist dieses Mal auch die BKK 24 mit der Aktion 3.000 Schritte für die Gesundheit. Dazu bekommen die ersten 250 Zooparkbesucher an der Zookasse einen Schrittzähler überreicht. Dann geht es in gemächlichem Tempo und mit Kind und Kegel über den Roten Berg zu den Elefanten, Affen und zu Giraffendame Gunda, die noch keinen Partner gefunden hat. Nächste Woche will Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz zu Giraffenzuchtbuchführer Marc Damen nach Arnhem in Holland fahren, um mit ihm über den Erwerb eines Bullen zu sprechen. Im Zoopark warten am Wahlsonntag viele Überraschungen auf die Besucher. So wird es zum Beispiel möglich sein, auf Axmanns Hof das kürzlich ausgerissene Zeburind Franka zu treffen, die Pferde und Esel einmal selbst zu striegeln oder auf ihnen zu reiten. Im Aquarium am Nettelbeckufer, wo nach dem Abriss des zentralen Haibeckens der Blick wieder frei ist, gibt Revierleiter Rainer Eisenblätter von 10 bis 12 Uhr Auskunft über heikle Aquarienpfleglinge in Süß- und Meerwasser. Im Elefantenrevier stellt Thorsten Kummer um 14 Uhr Nashörnchen Amari und seine Geschichte vor. Eine Stunde später erläutert er die Eigenarten unserer Elefantendamen Aja, Safari, Seronga und Csami. Zoo Köln, 13.09.05 Kinderreiche Familie Wie bei vielen anderen Antilopen werden auch die Wurftermine bei den Impalas oder Schwarzfersenantilopen koordiniert. So kamen innerhalb weniger Tage bereits sieben Impalakitze zur Welt. Ob wir sie schon zu einem Gruppenfoto fürs Familienalbum bewegen können, können wir nicht garantieren. Wilhelma, 13.09.05 Ein tödlicher Fehltritt Fleischfressende Pflanzen auf der Subtropenterrasse Ein Beispiel für fleischfressende Pflanzen oder Karnivoren sind die Kannenpflanzen. Sie können bis zu 30 cm lange Röhren, Kannen genannt, ausbilden immerhin die Länge eines großen Schullineals. Die Kanne ist eine Falle mit einer ausgeklügelten Strategie, eine Rutschbahn in den Tod. Durch die braune Farbe und das gescheckte Muster des zur Kanne umgewandelten Blattes, glauben Insekten, es handelt sich um eine Blüte. So angelockt landen sie auf dem wulstigen Rand der Kanne und finden an der Innenseite der Öffnung den begehrten süßen Nektar. Gierig saugen sie sich voll und lehnen sich dabei weit hinüber. Aber wehe dem, der jetzt sein letztes Beinchen vom Rand nimmt! Denn das obere Drittel der Blattinnenseite ist spiegelglatt. Kein Fuß findet hier Halt. Die Tiere rutschen geradewegs auf den Kannenboden und plumpsen dort in einen sauren Verdauungssaft. Nun gibt es kein Entrinnen. Kleine Insekten werden innerhalb von wenigen Tagen verdaut. Eine besondere Verdauungsleistung ist es eine kleine Maus zu verspeisen, was auch schon beobachtet worden ist. Karnivoren sind in verschiedenen Pflanzenfamilien unabhängig voneinander entstanden. Denn die Strategie tierische Beute zu machen, ist eine besondere Anpassung an den Standort. Karnivoren leben fast immer auf nährstoffarmen Böden, wie sie in Mooren, an Flussufern oder im Regenwald zu finden sind. Die tierische Nahrung ist dann eine zusätzliche Nährstoffquelle. Zu den bekanntesten Vertretern zählen neben den Kannenpflanzen, die Schlauchpflanzen, die Venusfliegenfalle oder der Sonnentau. Letzterer kommt auch in Deutschland vor. Dabei hat jede wieder eine andere Methode entwickelt, Insekten zu fangen und zu fressen. Alle diese Pflanzen sind noch bis Ende September in vier Schauvitrinen auf den Subtropenterrassen zu sehen. Kannenpflanzen werden sogar ganzjährig im Tropenhaus gezeigt. Die Wilhelma beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Karnivoren, die auch Insektivoren genannt werden. Nur ein Teil wird jeweils ausgestellt. Der Rest wird hinter den Kulissen gepflegt und nachgezogen. Am Wilhelmatag haben Besucher daher die Möglichkeit einen Großteil der Sammlung zu sehen. Zudem erzählen Gärtner weitere unglaubliche Geschichten über Karnivoren und verraten Pflegtipps für fleischfressende Zimmerpflanzen. Übrigens Karnivoren stinken nicht, manche duften sogar. Arche Warder, 13.09.05 Arche Warder lädt ein: Gottesdienst mit eigenem Haustier Am Wahlsonntag, 18. September findet im Tierpark Arche Warder um 11.00 Uhr ein Feldgottesdienst mit Hund, Katze und Igel statt. Jeder kann sein Haustier mitbringen. Pastorin Babette Lorenzen von der St. Martin Kirchengemeinde Nortorf hält diesen Gottesdienst für Mensch und Tier. Der Posaunenchor der Kirchengemeinde sorgt für die musikalische Untermalung. Im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes steht die Beziehung zwischen Menschen und Tieren als Mitgeschöpfen. Es sind alle Zwei- und Vierbeiner herzlich willkommen, diesen Gottesdienst gemeinsam zu feiern und so ein Zeichen für den respektvollen Umgang mit den Tieren und der Natur zu setzen. Wer sein Tier nicht mitbringen kann oder möchte, kann gerne ein Bild mitbringen. Kinder können selbstverständlich auch ihre Stofftiere mitnehmen. Auch einige Tiere aus der Arche Warder werden teilnehmen. Unsere Poitou-Riesenesel sowie die Alt-Oldenburger Stute Heide mit ihrem Fohlen Ludwig werden dieses Ereignis von den Paddocks am Rande gespannt verfolgen. Direkt im Anschluss an den Gottesdienst können sich die kleinen und großen Gäste am Grill- und Getränkestand mit einem kleinen Imbiss stärken. Der Gottesdienst findet auch bei Regenwetter statt. Ein Teil des Geländes ist mit einem großen Leinensegel überdacht. Zoo Leipzig, 13.09.05 Zoodirektor Dr. Jörg Junhold in den WAZA-Vorstand gewählt World Association of Zoos and Aquariums gab gestern Abend Wahlergebnisse bekannt. Wie das Büro der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) gestern Abend bekannt gab, wurde der Leipziger Zoodirektor Dr. Jörg Junhold gestern Abend in den Vorstand des Weltverbandes der Zoos und Aquarien gewählt. Mit einer überzeugenden Mehrheit von 72,8% der Stimmen bringt sich damit zum ersten Mal seit 1997 wieder ein Deutscher Zoodirektor auf Vorstandsebene ins internationale Zoogeschehen ein. Prof. Dr. Siegfried Seifert, Zoodirektor in Leipzig von 1964 bis 1993, vertrat die deutschen Zoos im WAZA-Vorstand, 1991 bis 1992 sogar als Präsident. Insgesamt besteht der Vorstand der WAZA aus 10 Direktoren der Mitgliedzoos aus drei Regionen: Europa/Naher Osten mit drei Vertretern, Nordamerika und Afrika/Asien/Australien/Südamerika. Die Wahl erfolgt alle zwei Jahre durch die WAZA-Mitglieder. Das sind weltweit mehr als 245 Einrichtungen, die strenge Aufnahmekriterien wie Haltungsqualität, Artenschutzbemühungen, Bildungsanspruch und wissenschaftliche Arbeit erfüllen müssen. Der Zoo Leipzig ist Gründungsmitglied des Internationalen Verbandes, der sich 1935 in Basel als Internationale Union der Zoodirektoren konstituierte. Kernaufgaben der WAZA sind der wissenschaftlichen Austausch, die Vernetzung der Zoos weltweit und damit die Förderung der Kooperation auf den Gebieten des Artenschutzes, der Erhaltungszucht, des Wildtiermanagements und der Umwelterziehung. Diese Aufgaben wurden 1993 erstmals in der Welt-Zoo- und Aquariums-Naturschutzstrategie festgehalten. Auf der WAZA-Jahrestagung 2004 wurde das Strategiepapier in überarbeiteter Fassung verabschiedet. Es berücksichtigt berücksichtigt nun aktuelle Rahmenbedingungen und Problemfelder des Arten- und Naturschutzes und gibt den Zoos Methoden für ihre Bemühungen in diesem Bereich mit auf den Weg. Tiergarten Nürnberg, 13.09.05 Delphin Mutter und Tochter kommen nach Nürnberg Im Rahmen der bereits seit einigen Jahren bestehenden Kooperation zwischen dem Heide Park Soltau und dem Tiergarten der Stadt Nürnberg sind seit Sonntag, den 11. September zwei Delphine aus dem Heide Park im Delphinarium Nürnberg vorübergehend untergebracht. Es handelt sich dabei um das Delphinweibchen DAISY, 34 Jahre alt und ihre 6 Jahre alte Tochter SUNNY. DAISY stammt ursprünglich aus den USA, lebt aber bereits seit 1982 in Deutschland. Tochter SUNNY wurde am 16. Mai 1999 im Heide Park geboren. FRITZ (ca. 42 Jahre alt), Vater von SUNNY, lebt zusammen mit drei weiteren Delphinen im Delphinarium des Heide Parks. Anlass für die Einstellung der beiden Delphine ist die Trächtigkeit von DAISY. Für die Schaffung optimaler Zuchtbedingungen und aufgrund der langjährigen Erfahrungen mit der Aufzucht von Jungtieren im Delphinarium Nürnberg wurde entschieden, DAISY und SUNNY in Nürnberg temporär einzustellen. Um den Tieren bei der Eingewöhnung die nötige Ruhe zu bieten, bitten wir um Verständnis, dass weder Fotografen noch Fernsehteams eingeladen werden können. Zoo Leipzig, 13.09.05 Bestnote für den Leipziger Zoo - Bild am Sonntag krönt Deutschlands beste Zoos Der Leipziger Zoo zählt zu den besten Deutschlands. Im Zoo-Test der Bild am Sonntag vom 11. September wurde der Zoo Leipzig zum Gewinner gekrönt und im Vergleich mit 19 anderen Zoologischen Gärten der Republik, mit der Note eins minus bewertet. In den Kriterien Gestaltung und Haltung, Kinderfreundlichkeit, Service und Gastronomie glänzte der Zoo mit naturnaher Anlagengestaltung, dem Pongoland, und der Afrikanischen Savanne. Abenteuerspielplatz und Kletterpfad seien paradiesisch für die kleinen Besucher, urteilt das Blatt. Die gastronomischen Highlights der Kiwara-Lodge wurden als originell und köstlich zu gleich bewertet daher die Bestnote eins für den Bereich Gastronomie. Abstriche in der Bewertung musste der Leipziger Zoo nur bei der unter Denkmalsschutz stehenden Bärenburg in Kauf nehmen. Aber auch dort sieht das Konzept Zoo der Zukunft Veränderungen für die Tierhaltung vor, so dass die Bestnote auch in eine eins plus verwandelt werden kann. Wir haben uns natürlich sehr über diese Neuigkeit gefreut. Zumal die Bewertung von uns völlig unbewusst von statten ging. Die Reporter sahen den Zoo also mit den Augen des Besuchers. Das zeigt uns, dass wir mit dem Konzept Zoo der Zukunft auf dem richtigen Weg sind. so Zoodirektor Dr. Junhold. Den ersten Platz teilt sich Leipzig mit dem Zoo Hannover, der ebenfalls mit der Note eins minus bewertet wurde. Tierpark Hagenbeck, 13.09.05 Spatenstich Elefantenhalle und Tropen-Aquarium Mit dem ersten Spatenstich beginnen die Abbrucharbeiten des ehemaligen Delfinariums und die Vorbereitungen für den Bau der Elefantenhalle und des neuen Tropen-Aquariums. Die Fertigstellung der Elefantenhalle ist für Herbst 2006 geplant, während das Tropen-Aquarium im 100-jährigen Jubiläumsjahr des Tierparks 2007 eröffnet wird. Den Spatenstich wird die Zweite Bürgermeisterin und Sozialsenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, Frau Birgit Schnieber-Jastram, vornehmen. Zoo Leipzig, 13.09.05 Riesenkinderfest KIDZ war riesen Erfolg - Mehr als 8600 ¬ Spenden für die Kinder - Uniklinik Am vergangenen Samstag konnten während des traditionellen Riesenkinderfestes KIDZ im Zoo Leipzig zu Gunsten der Uni-Kinderklinik Spenden in Höhe von 8652,99 ¬ eingenommen werden - dank der großartigen Unterstützung durch die zahlreichen Zoobesucher, den Förderverein der Uniklinik und mehr als 30 Vereine und Unternehmen. Für die Musiktherapie in der Oststraße sammeln. Mit der eingenommenen Spendensumme werden mehr als 570 Musiktherapiestunden für kleine Langzeitpatienten finanziert. Musiktherapie kann den Heilungsprozess oftmals positiv beeinflussen und hilft den Kindern während der monatelangen Klinikaufenthalte Ruhe und Entspannung zu finden oder die Isolation auf der Krankenstation zu überwinden. Rund 7000 kleine und große Zoobesucher genossen das kunterbunte KIDZ-Programm im Zoo - mit Kinderolympiade, Bungee-Trampolin, Keramik- und Bastelstraße und den abwechslungsreichen Ständen der einzelnen Partner. Auch die Kinderklinik selbst war vor Ort mit einem Infostand vertreten, an dem die kleinen Gäste den Onkel Doktor mal in ganz anderer Atmosphäre kennen lernen konnten. Blutdruckmessen, EEG und Ernährungsberatung wurden erklärt und sogar vorgeführt. Besonderes Highlight beim Bühnenprogramm war das Kindermusical Kreis des Lebens, das mit afrikanischen Klängen und exotischen Kostümen zahlreiche Besucher im Konzertgarten verzauberte. Der Zoo Leipzig und die Uni-Kinderklinik bedanken sich recht herzlich bei allen Beteiligten und hoffen auch im nächsten Jahr auf solch starke Unterstützung, dann beim neunten Kinderriesenfest KIDZ 2006. Zoo Heidelberg, 12.09.05 61 Elefanten für den Zoo Am Montag, dem 12. September um 16.00 Uhr kamen 61 Elefanten in den Zoo dabei ist das neue Haus noch gar nicht fertig. Es handelt sich aber auch nicht um lebendige Dickhäuter sondern um Elefantenspardosen aus der berühmten Drumbo Kollektion der Dresdner Bank. Die Drumbos zierten Anfang der 70er Jahre unzählige Kinderzimmer, waren als Kaffeekassen, Hort der Pudelgroschen der Kegelclubs etc. überall zu finden. Ihr elegantes Design stammt von dem berühmten Prof. Luigi Colani, geb.1928 in Berlin. Dieser begann seine außergewöhnliche Karriere als Designer im Paris der frühen 50er Jahre zunächst im Bereich des Automobildesigns. Nach Studien der Aerodynamik an der Sorbonne und einem Aufenthalt in Amerika beim Flugzeughersteller Douglas, wo er im Bereich neuer Werkstoffe tätig war, entwickelte er 1953 bei Simca die erste Vollkunststoffkarosserie. Die Gestaltung und Anwendung von Kunststoffen spielt seither eine prägende Rolle in seinem Formschaffen. Drumbo gehörte zu den frühen 70er Jahren wie Trimm Dich und Gerd Netzer. Auf die Suche nach den Drumbos ging Herr Zuber, Leiter der Dresdner Bank Heidelberg auf Wunsch des Zoos. Wir waren von einer Bäckerei gefragt worden, ob sie eine Elefantenspardose aufstellen dürfen. Da fielen mir die Drumbos aus meiner Kinderzeit ein. Im Internet werden die inzwischen gefragten Sammlerstücke hoch gehandelt. Es ist toll, dass die Dresdner Bank so intensiv gesucht hat und uns die Drumbos spendet, freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Die Dresdner Bank spendet aber nicht nur die Elefantenspardosen, sondern eröffnet ebenfalls ein kostenloses Spendenkonto mit einem Guthaben von 250,-Euro zugunsten eines neuen Elefantenhauses. Nun hofft der Zoo auf möglichst viele Bürger, deren Spenden auf das frisch eingerichtete Konto Nr. 540409500, BLZ 67280051 eingehen und die so zum Erhalt der Elefanten in Heidelberg beitragen sowie auf Geschäfte, die sich einen Drumbo von Zoo ausleihen möchten und ihn gefüllt zum gleichen Zweck wieder zurückgeben. Tierpark Krefeld, 9.9.05 Fischottermännchen aus Salzburg erfüllt neue Zuchthoffnung im Krefelder Zoo / Gitta bekam zwei Junge Nach jahrelanger Ruhezeit ist jetzt wieder Leben in das Fischotterrevier im Krefelder Zoo eingezogen. Nachdem Otterdame Gitta einen neuen Gefährten bekommen hat, stellte sich schon innerhalb kürzester Zeit doppelter Nachwuchs ein. Die beiden jungen Otter sind etwa Ende Juli geboren, genau wissen die Zoomitarbeiter es nicht, weil Gitta die Geburt als echter Fischotter sehr geheim gehalten hat. Anfang August wuselten die Jungen dann plötzlich beim Säubern in der Box herum. Dass es sich bei den beiden jungen Fischottern um ein Männchen und ein Weibchen handelt, stellte sich jetzt bei einem Tierarzttermin heraus, an dem sie geimpft und entwurmt sowie mit einer individuellen Markierung, einem sogenannten Transponder, versehen wurden. Dazu mussten die Eltern zuerst von ihrem Nachwuchs abgetrennt werden, weil die Mutter ihre Pflichten sehr ernst nimmt und jeden, der sich dem Nest nähert, wild entschlossen angreift. Die Tierpfleger mussten schon leidvoll erfahren, dass sie den Eindringling dabei empfindlich in die Hose zwickt. Aus dem Zoo von Salzburg kam Vater Titus im vergangenen Frühjahr nach Krefeld, und ließ neue Hoffnung für eine gelungene Zucht in der Seidenstadt aufkommen. Dass sie sich so schnell erfüllte, konnte da noch keiner ahnen. Titus ist etwa fünf Jahre alt und stammt aus Polen, wo er als Wildtier zur Welt kam. Im Jahr 2 000 wurde er dort zusammen mit zwei Geschwistern neben seiner toten Mutter gefunden und von Tierschützern aufgezogen. Wildtiere sind besonders begehrte Nachzuchttiere, weil natürlich noch keine Blutsverwandschaft zu einem anderen Zootier bestehen kann. Schließlich wurde Titus in den Salzburger Zoo vermittelt, wo er auch schon für Nachwuchs sorgte bevor er nach Krefeld kam. Weil in Krefeld das Fischotterweibchen Gitta seit zwei Jahren nach dem Tod ihres damaligen Gefährten Dixie allein lebte, suchte der Zoo schon lange nach einem Zuchtmännchen. So war das hiesige Zooteam sehr froh, dass sich der Salzburger Zoo bereit erklärte, Titus nach Krefeld abzugeben. Glücklicher Weise musste sich Gitta nach dem jahrelangen Single-Dasein nicht erst lange daran gewöhnen, ihr Revier wieder zu teilen und bei den Fütterungen gemeinsam auf Fischfang zu gehen. Im Zoo rechnen die Tierpfleger jetzt damit, dass sich die gesamte Familie bald auf Erkundungsstreifzüge durch das Gehege begeben wird. Dann werden die putzigen Jungtiere auch erstmals für die Besucher zu sehen sein. Zoo Dortmund, 09.09.05 Katzen-Kinderstube im Zoo Aufmerksamen Zoobesuchern ist es nicht entgangen: die eher diskret lebenden Amur-Katzen haben erfolgreich für Nachwuchs gesorgt. Erst seit vergangenem Jahr lebt diese seltene Katzenart im Zoo Dortmund, der sich zunehmend auch auf Katzen als dominierende Vertreter der Raubtiere spezialisiert. Und nun hat es gleich einen Vierlingswurf gegeben ein weiterer Erfolg in der Nachzuchtstatistik des Dortmunder Zoos. Vier kleine Katzen tollen nun unter den wachsamen Augen von Mama und Papa in ihrer Anlage. Wir möchten Ihnen die Großfamilie gern vorstellen und laden ein zum Fototermin. Treffpunkt ist am Montag, 12. September, um 14.30 Uhr im Eingangsbereich des Zoos. Wortberichterstatter sind natürlich auch herzlich willkommen. Über Ihr Kommen freuen wir uns. Zoo Dortmund, 09.09.05 Jetzt anmelden zum Herbstferienprogramm im Dortmunder Zoo Gehege reinigen und Zoozeitung erstellen Das Herbstferienprogramm des Zoos bietet für Kinder ab neun Jahre die Möglichkeit vom 04. bis 07. Oktober beim Reinigen der Gehege hinter die Kulissen des Zoos zu schauen und vom 10. bis 14. Oktober eine Zoozeitung zu erstellen. Strapazierfähige und wetterfeste Kleidung und Gummistiefel werden empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Eintritt 6,5 Euro pro Person und Tag. Thüringer Zoopark Erfurt, 09.09.05 Blick hinter die Zookulissen - Beim 12. Zootag auch etwas für die Gesundheit tun Gemeinsam mit vielen anderen Zoos begeht auch der Thüringer Zoopark Erfurt am Sonntag (18.9.05) von 10 bis 16 Uhr den Deutschen Zootag. Als die Idee vor 12 Jahren geboren wurde, sollte damit ein tieferes Verständnis der Bürger für das, was Zoos so alles machen, erreicht werden, betonte Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz bei einem Pressegespräch. Angeregt wurde der Blick hinter die Zookulissen seinerzeit vom Berufsverband der Zootierpfleger. Deshalb sind es auch im Zoopark vor allem die Tierpfleger, die die Veranstaltung organisiert haben. Vorbereitet werden zum Beispiel Führungen in die Futterküche, in den rückwärtigen Teil der neuen Löwensavanne und zu Nashörnchen Amari. Im Aquarium am Nettelbeckufer steht am Vormittag Revierleiter Rainer Eisenblätter zur Haltung von Süß- und Meerwasserfischen Rede und Antwort. Auf dem Roten Berg werden von verschiedenen Tieren Futterrationen vorgestellt und auf Axmanns Hof kann man beim Pferde- und Eselputzen sogar selbst Hand anlegen. Was es mit Halftern und Trensen auf sich hat, wird ebenfalls auf dem Schaubauernhof des Zooparkes erklärt. Ab 11 Uhr ist ein Ritt auf Kamel Vanja, Pferd und Esel möglich. Die Fütterung der Löwen steht 14.30 Uhr auf dem Programm. Im Giraffenhaus sind Eier verschiedener Zoovögel zu sehen. Eigens zum 12. Zootag in der Landeshauptstadt haben sich die Krankenversicherung BKK 24 und der Kneip-Bund etwas Besonderes für die Volksgesundheit einfallen lassen. Unter dem Motto Wir in Erfurt gehen voran! werden nicht nur die Landeshauptstädter aufgerufen, auf den Roten Berg zu kommen, um vorbei an Zebra, Affe und Elefant 3.000 Schritte zu tun. Wir werden den anderen Ortsvereinen zeigen, kündigte BKK 24-Mitarbeiter Mike Engelking an, dass sich in Erfurt am meisten bewegen lässt. Einfach wird es nicht, denn ob Erfurt im Deutschlandvergleich die Spitze erreicht, entscheidet nicht allein die Zahl der Teilnehmer. Wichtig für das Ergebnis ist vor allem die Zahl der Schritte, die alle zusammen zurücklegen. Und die wird mit Hilfe von 250 an der Zookasse ausgegebenen Schrittzählern gemessen. 3.000 Schritte entsprechen übrigens genau 2,4 Kilometer. Am Ende wird zusammengerechnet, was Erfurt geschafft hat. Deshalb, so die Krankenversicherung, sollten Jung und Alt noch einmal das schöne Spätsommerwetter nutzen, um bei Jantar, Amos & Co. in der Löwensavanne vorbeizuschauen. Dem bleibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, zumal es überall im Zoopark viele Extras zu erleben gibt. Thüringer Zoopark Erfurt, 09.09.05 300.000 Besucher begrüßt Kulturbeigeordneter Karl-Heinz Kindervater hat am Freitag (9.9.2005) im Thüringer Zoopark den 300.000 Besucher begrüßt. Lukas Hohenwald aus Schwarza bei Meiningen erhielt aus seiner Hand eine Familien-Jahreskarte und für die Eltern eine Flasche des begehrten Zooparkweines Affenschweiß. Die Eltern des 5-jährigen Jungen waren hocherfreut und lobten die vielen Errungenschaften des größten Tiergartens von Thüringen seit 1990. Insbesondere von der Löwensavanne will sich die Familie aus Südthüringen überraschen lassen. Ihr und Nashörnchen Amari, so Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz, sei es vor allem zu verdanken, dass der Zoopark in diesem Jahr schon fast 70.000 Besucher mehr habe als zur selben Zeit 2004. Er gab der Hoffnung Ausdruck, im Zoopark und Aquarium auch künftig investieren zu können, damit dieser Trend anhalte. Mit Blick auf die EU-Zoorichtlinie müsse, so Neuschulz weiter, aus der Not eine Tugend gemacht werden, wobei die z. T. kostspieligen Maßnahmen aufgrund knapper Kassen selbstverständlich nur in kleinen Schritten und über einen längeren Zeitraum realisierbar seien. Das entsprechende Auflagen-Papier zur Verbesserung der Haltungsbedingungen, z. B. für Zebras, Elefanten und Reptilien, nach EU-Recht werde in den nächsten Wochen vom Landesverwaltungsamt Weimar erwartet. Spätestens ab dann müsse gehandelt werden, um die Zoo-Genehmigung nicht zu verlieren. Zoo Duisburg, 09.09.05 Orinoko-Delphine in ihrem heimatlichen Lebensraum Im Anschluss an die Eröffnung des Neuen Tropenhauses RIO NEGRO im Zoo Duisburg spricht der Stellvertretende Direktor der Vereinigung der Zoologischen Gärten und Aquarien Südamerikas und hauptamtlicher Tierarzt am Aquario de Valencia / Venezuela, Dr. Ernesto Boede, in einem Dia-Vortrag über seine Erfahrungen in der Haltung von Orinoko-Flussdelphinen. Das weit über die Grenzen Venezuelas bekannte Aquario de Valencia beherbergt zur Zeit ein männliches ausgewachsenes und zwei zuchtfähige weibliche Inias oder Orinoko-Flussdelphine sowie zwei männliche und ein weibliches dort in Menschenobhut geborene Jungtiere. In einem 40-minütigen Vortrag spricht Dr. Ernesto Boede sowohl über seine Erfahrungen seit den Jahren 1975 bis heute im Umgang mit diesen empfindlichen Wassersäugetieren in Menschenobhut als auch über seine Erkenntnisse aus Freilandstudien zur Biologie dieser ursprünglichen Zahnwale. Zur Zeit übrigens läuft ein gemeinsames Forschungsprojekt an wildlebenden Orinoko-Flussdelphinen vor Ort, das von Dr. Ernesto Boede sowie dem Duisburger Zootierarzt und Kurator für Wassersäugetiere, Manuel García Hartmann, getragen wird. Zoo Duisburg, 09.09.05 RIO NEGRO fertiggestellt - Ein neues Tropenhaus für südamerikanische Tiere im Zoo An den mit 1.550 km langen bedeutendsten Nebenfluss des Amazonas sollen Dschungel-Atmosphäre und südamerikanische Fauna erinnern, wenn sich die gläsernen Schwingtüren des neuen Tropenhauses - RIO NEGRO - am Dienstag, dem 13. September 2005, für Honoratioren, Mäzene und Publikum öffnen. Rund ein Jahr lang ratterten am Kaiserberg Betonmaschinen, drehten sich Baukräne und gaben sich Spezialisten für Wassertechnik und Tiergartenbiologie ein Stelldichein. Unter 11 Metern Firsthöhe erstreckt sich über 900 qm Grundfläche ein lichtdurchfluteter Lebensraum, in dessen Mittelpunkt ein Super-Pool mit 650 Kubikmetern Wasservolumen den seit 1975 in Duisburg lebenden Süßwasser-Delphinen aus dem venezulanischen Orinoko einen geruhsamen Lebensabend verspricht. Durch eine eigens in Japan angefertigte Panorama-Sichtscheibe aus Acryl blicken Tierfreunde künftig in eine stilvoll nachempfundene Uferlandschaft eines südamerikanischen Schwarzwasser-Flusses, wo u.a. diese kostbaren Vertreter urtümlicher Wale zu Hause sind. Hoch über der Wasserfläche hangeln Faultiere an künstlichen wie natürlichen Lianen, und in einem weiteren Becken ziehen zwischen knorrigen Baumwurzeln und naturnah gestalteten Kunstfelsen wärmeliebende Schildkröten ihre Bahnen - während über ihnen in luftiger Höhe bunte Tropenvögel lautstark nach Früchten, Beeren oder kleinen Insekten suchen. Das verspätete Geburtstagsgeschenk zum 70-Jahre-Jubiläum des Zoos am Kaiserberg im vergangenen Jahr darf als weiterer Meilenstein innovativer Tiergärtnerei gewertet werden, weil hochmoderne Technik, Erkenntnisse zeitgenössischer Tiergartenbiologie und jahrzehntelanges Know-How im Umgang mit sehr empfindlichen Wassersäugetieren sich zu einem einzigen Ziel verbunden haben: Außergewöhnlichen Vertretern der faszinierenden südamerikanischen Fauna ein tiergerechtes Auskommen zu bieten. Die Baukosten von insgesamt 3,2 Millionen Euro wurden vom Hauptsponsor, der Sparkasse Duisburg, getragen und aus anteiligen 250.000 Euro, die private Spender bzw. Firmen zur Verfügung stellten, sowie aus zooeigenen Mitteln. Großzügige Unterstützung erhielt der Zoo auch seitens der GEBAG. Wilhelma, 09.09.05 Wilhelma-Tag am 18. September - Blick hinter die Kulissen der Wilhelma für jung und alt 365 Tage im Jahr hat die Wilhelma für ihre Besucher geöffnet. Aber nur einmal im Jahr gilt das auch für die Arbeitsplätze der Wilhelma-Mitarbeiter hinter den Kulissen. So werden manche Ställe und Innenanlagen gezeigt, die sonst für den Besucher tabu sind. In der Gärtnerei können Gäste in unsere Anzuchthäusern schauen, denn der überwiegende Teil der Pflanzen wird von der Wilhelma selbst angezogen. Auch die umfangreichen botanischen Sammlungen sind zu sehen. Am Wilhelma-Tag stellen Tierpfleger und Gärtner ihren Arbeitsalltag vor. Sie stehen vor den jeweiligen Tier und Pflanzenhäusern Rede und Antwort, erzählen Geschichten aus ihrem reichem Erfahrungsschatz und wissen die Besucher für die ihnen anvertrauten Lebewesen zu begeistern. Gärtner geben außerdem Tipps zur Pflege von Zimmerpflanzen oder zum biologischen Pflanzenschutz. Für Kinder wie für Erwachsene gibt es weitere Angebote, um mit Tieren und Pflanzen auf Tuchfühlung zu gehen. Dazu gehören Fütterungen sowie das Streicheln von Fischen, Schlangen und Küken. Auf dem Bauernhof darf jeder sein Melk-Talent am Kunsteuter testen und sich mit einer Kuh fotografieren lassen. Kinder können Pflanzen selber topfen und mit nach Hause nehmen. Besonders gefragt ist erfahrungsgemäß der nur an diesem Tag stattfindende Verkauf von überzähligen Wilhelma-Pflanzen. An einem weiteren Stand können sich Interessierte über Ausbildungsberufe in der Wilhelma informieren. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 09.09.05 Hans Christian Andersen öffnet seinen fliegenden Koffer zur Museumsnacht im Naturschutz-Tierpark Görlitz Für die Mitarbeiter des Naturschutz-Tierparks Görlitz hat der berühmte Märchenerzähler seinen fliegenden Koffer schon einmal vor der Langen Nacht der Museen geöffnet. Von den 168 Märchen, die ihn berühmt gemacht haben, stecken natürlich einige in dem Koffer. Däumelinchen, das Feuerzeug oder die Schneekönigen sind aber nicht dabei. Diese Märchen sind im Volk bekannt. Der geschätzte Mann findet es viel interessanter, Rosenstock und Schnecke über ihr Leben philosophieren zu lassen, oder eine wahre Geschichte aus dem Hühnerstall zum besten zu geben. Doch damit nicht genug! Hans Christian Andersen bringt auch Tiermärchen aus aller Welt mit! So reist er am 17.09.2005 zur Langen Nacht der Museen in Görlitz mit allen Märchen- und Tierparkfans durch die märchenhafte Tierwelt von Europa über den Orient bis in den Tibet. Die Reise beginnt um 18:00 Uhr im Garten des Restaurants Zum gebratenen Storch. Weil der Koffer so schwer ist, hat sich der Märchenerzähler Unterstützung organisiert. Beim Märchen erzählen helfen ihm die Storchentante Lisbeth Burger und Jungfer Hildegard. Während der Museumsnacht sorgt das Restaurant Zum gebratenen Storch für kulinarische Genüsse. Zoo Heidelberg, 08.09.05 61 Elefanten für den Zoo Am Montag, dem 12. September um 16.00 Uhr kommen 61 Elefanten in den Zoo dabei ist das neue Haus noch gar nicht fertig. Es handelt sich aber auch nicht um lebendige Dickhäuter sondern um Elefantenspardosen aus der berühmten Drumbo Kollektion der Dresdner Bank. Die Drumbos zierten Anfang der 70er Jahre unzählige Kinderzimmer, waren als Kaffeekassen, Hort der Pudelgroschen der Kegelclubs etc. überall zu finden. Ihr elegantes Design stammt von dem berühmten Prof. Luigi Colani (geb.1928 in Berlin, begann seine außergewöhnliche Karriere als Designer im Paris der frühen 50er Jahre zunächst im Bereich des Automobildesigns. Nach Studien der Aerodynamik an der Sorbonne und einem Aufenthalt in Amerika beim Flugzeughersteller Douglas, wo er im Bereich neuer Werkstoffe tätig war, entwickelte er 1953 bei Simca die erste Vollkunststoffkarosserie. Die Gestaltung und Anwendung von Kunststoffen spielt seither eine prägende Rolle in seinem Formschaffen) Drumbo gehörte zu den frühen 70er Jahren wie Trimm Dich und Gerd Netzer. Auf die Suche nach den Drumbos ging Herr Zuber, Leiter der Dresdner Bank Heidelberg auf Wunsch des Zoos. Wir waren von einer Bäckerei gefragt worden, ob sie eine Elefantenspardose aufstellen dürfen. Da fielen mir die Drumbos aus meiner Kinderzeit ein. Im Internet werden die inzwischen gefragten Sammlerstücke hoch gehandelt. Es ist toll, dass die Dresdner Bank so intensiv gesucht hat und uns die Drumbos spendet, freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Nun hofft der Zoo auf möglichst viele eifrige Sparer und Geschäfte die sich einen Drumbo von Zoo ausleihen möchten und ihn gefüllt für das Elefantenhaus wieder zurückgeben. Wilhelma, 08.09.05 Der Countdown läuft - Vorfreude auf die neue Krokodilhalle Ein Jahr ist die alte Krokodilhalle nun geschlossen. Seitdem arbeitet ein Team aus Wilhelma-Mitarbeitern, Vertretern des staatlichen Vermögens- und Hochbauamtes und wechselnden Handwerkern und Ingenieuren an der umfangreichen Renovierung der imposanten Glaskonstruktion. Jetzt konnte ein wichtiges Etappenziel erreicht werden. Die neue Felsenlandschaft inklusive umgestürzter Bäume ist fertig. Die Felsen ziehen sich entlang des gesamten Beckenrands. Sie schimmern rot-braun, die einzelnen Gesteinslagen sind gut erkennbar. Die zwei Baumriesen ragen waagerecht vom Rand in die Uferzone und das spätere Wasserbecken hinein. Die Baumrinde zeigt feine Rillen, die Enden der Äste sehen aus als seien sie gerade erst abgebrochen. Unvorstellbar, dass Fels und Bäume nur aus Spritzbeton sind. In minutiöser Arbeit modelliert und bemalt von internationalen Spezialisten. Ihre Vorlagen waren ein Modell des Innenausbaus im Maßstab 1:20 und Fotos von Originalschauplätzen in Australien. Die Leistenkrokodile, die bald einziehen, werden in einer möglichst naturgetreuen Nachbildung ihrer australischen Heimat zu sehen sein. Bei den Planungen zum Innenausbau sind außerdem die Sicherheitsanforderungen für Besucher und Mitarbeiter und die neuesten Haltungsrichtlinien für die jeweilige Tierart berücksichtigt. Weniger Tiere auf größerem Raum mit mehr Abwechslung ist die Devise. Ein besonderes Detail hält der Untergrund auf einem Uferboden für die Besucher bereit. Zehn originale Pfotenabdrücke des berühmten weißen Leistenkrokodils der Wilhelma wurden einmodelliert. So hat dann der frühere Publikumsliebling der Stuttgarter seine Spuren hinterlassen. Noch vor Weihnachten soll die neue Krokodilhalle wieder eröffnet werden. Zoo Duisburg, 08.09.05 Künstlerinnen stellen im Zoo ihre Werke aus Über mehrere Jahre hinweg übten sich rund zehn Damen als Teilnehmerinnen der VHS-Aquarellkurse unter der Leitung von Edith Dürbaum im Portraitieren von ausgewählten Tierarten im Zoo Duisburg. Zunächst mussten quirlige Affen, Kängurus oder Nasenbären z.B. durch Bleistiftskizzen festgehalten werden, denn die allermeisten tierlichen Bewohner des Kaiserbergs zeigen schwungvollere Temperamente als ausgerechnet die 22-Stunden-Döser der australischen Koala-Sippschaft
Zusätzlich wurden zur Gestaltung von Tierportraits und Nahansichten auch Fotos angefertigt. Entstanden ist im Laufe der Jahre ein bunter Bilderbogen von Aquarellen, Zeichnungen und kolorierten Skizzen, die allesamt eine Vielzahl höchst unterschiedlicher Vertreter aus dem Reich der Zootiere zeigen. Zoo Dresden, 08.09.05 Kleiner Eselhengst geboren Die ausladenden Körperrundungen unserer Eselstute "Susi" verrieten schon lange, dass bald mit Nachwuchs zu rechnen sein würde. Harztröpfchen am Gesäuge signalisierten uns, dass in der kommenden Nacht die Geburt erfolgen könnte und am 26.08.05 gegen 3:45 Uhr war es dann soweit, ein kleines Hengstfohlen erblickte das Licht der Welt. Unsere Tierärztin Frau Zimmermann schaute mehrmals nach der kurz vor der Geburt stehenden Stute. Eingreifen brauchte sie nicht und gegen 4 Uhr fand sie Mutter und Neugeborenes wohlauf vor. Das männliche Fohlen erhielt von den Pflegern den Namen "Kalle". Vater ist übrigens der 2jährige Hengst "Pedro". Auffallend sind "Kalles" große Ohren und vereinzelte Streifen an den Beinen. Sie erinnern an seine Vorfahren, die afrikanischen Wildesel. Die Domestikation erfolgte vor etwa 6.000 Jahren im unteren Niltal. Die Beinquerstreifen waren vor allem für die Unterart des Somaliwildesels (Equus africanus somalicus) typisch. Zoo Landau, 8.9.05 Veranstaltungshinweis für Sonntag, den 18. September 2005 um 15 Uhr Regardez les dromadaires Nicht nur für unsere Nachbarn im Elsass: Zooführung in französischer Sprache Nicht nur für unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden Frankreich bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 18.09.2005 um 15.00 Uhr etwas Besonderes: Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in französischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen. Interessant ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit französischen Fremdsprachenkenntnisse, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen! Es ist der übliche Eintrittspreis zu zahlen, die Führung an sich ist kostenlos. Treffpunkt: 15 Uhr an der Zookasse des Landauer Zoos. Münster, 7.9.05 Zoodirektor Adler als Talkgast bei Cordula Stratmann Am 11. September startet im WDR Fernsehen die "Kleine Cordula Stratmann Show". Der erste der "renommierten Gäste" ist Zoodirektor Jörg Adler, der damit seine Talkauftritte von Fliege über Harald Schmidt bis zu der von ihm verehrten Cordula Stratmann fortsetzt. Die bekannte Entertainerin hat in jeder der sechs Folgen einen "gestandenen Wissenschaftler" zu Gast, dem sie Fragen stellt, die "so noch keiner zu stellen wagte". In der Sendung wurde Adler z.B. nach seinem Haus im Zoo, dem Adler-Horst, gefragt und musste daraufhin erklären, wie man es überhaupt schafft hier seine Kleider auszulüften. Adler hat nach eigenen Angaben bei der Aufzeichnung viel Spaß mit Cordula und dem Publikum gehabt. Der Sendebeginn am kommenden Sonntag ist 22.30 Uhr. idea DschungelParadies Neuenmarkt, Newsletter September 2005 Tierbestand erweitert - Eurasische Zwergmäuse eingezogen Das idea DschungelParadies hat schon wieder Zuwachs bekommen! Ein Pärchen Eurasischer Zwergmäuse, das inzwischen auch schon wieder Nachwuchs bekommen hat, hat den Weg nach Neuenmarkt gefunden. Eurasische Zwergmäuse sind mit einer Körperlänge von 5 bis 7 cm, einer etwa gleich langen Schwanzlänge und einem Gewicht von nur 5 bis 10 g das kl | |