 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 282 vom 8. September 2005 | | Liebe Leser, fast alle Redaktionsmitglieder sind in diesen Tagen unterwegs, weshalb die Aufgabe der Zusammenstellung der Zoopresseschau erstmals an mich gegangen ist. Ich versuche Ihnen die Zoopresseschau im gewohnten Format zu präsentieren und bitte über mögliche kleine Fehler hinwegzusehen :-) Derzeit ist der Blick der Welt auf das nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina" überflutete New Orleans gerichtet. Während die Rettungsarbeiten für die betroffenen Menschen langsam anlaufen, stellt sich dem Zoofreund die Frage, wie es im Audubon-Zoo New Orleans, einem der ehemals schönsten Zoos in den USA, jetzt aussieht. Nach ersten Schreckensmeldungen wurde nun bekannt, dass der Zoo den Hurrikan durch einen vor Jahren ausgearbeiteten Notfallplan nahezu unbeschadet überstanden hat. Nur wenige Verluste wurden gemeldet. Stellt sich nun nur noch die Frage, ob dies nicht auch für die Menschen möglich gewesen wäre... Melanie Witte | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Morgenweb 30. Aug 2005 Hamsterzuchtstation im Heidelberger Zoo eröffnet Die erste Hamsterzuchtstation in Baden-Württemberg ist heute im Heidelberger Zoo eröffnet werden. Das Projekt soll dazu dienen, die Feldhamsterbestände in der Region langfristig zu sichern, sagte der wissenschaftliche Leiter der Station, Ulrich Weinhold, in Heidelberg. Das Projekt wird nach seinen Angaben von der Stadt Mannheim finanziert. Aufzucht und Pflege der Hamster organisiert der Tiergarten. Die Welt - 30. Aug 2005 Bye, bye, Bokito! Berliner trauern um ihren Lieblingsgorilla Heute verläßt das neunjährige Tier die Stadt in Richtung Hodenhagen - Zoo-Besucher verabschiedeten sich - Im Frühjahr geht die Reise weiter nach Shanghai. Berlin trauert um Bokito: Mit Tränen in den Augen standen gestern nachmittag treue Zoobesucher vor dem Affengehege. Sie wollten den Gorilla vor seiner Abreise ein letztes Mal sehen. Doch der befand sich zu diesem Zeitpunkt schon in seiner Schlafbox, wo er die Nacht verbringen sollte. Heute dann wird er Berlin verlassen und nach Hodenhagen reisen. Die Welt - 31. Aug 2005 Gorilla verläßt Berlin im Zebra-Express Bokito hat Berlin verlassen. Gestern kehrte der ebenso prominente wie beliebte Gorilla aus dem Zoo seiner Heimatstadt endgültig den Rücken zu. In einem Kleintransporter im Zebra-Look trat er die Reise nach Hodenhagen in Niedersachsen an. Das Ziel: der Serengeti-Park. Dort soll Bokito in Kürze auf zwei Gorillaweibchen treffen und mit ihnen eine Zuchtgruppe bilden. Die beiden stammen aus Rotterdam und Saarbrücken. Im Berliner Zoo freuen sich die Gorilla-Damen indes auf Ivo aus Amsterdam. Er wird Ende des Monats in der Hauptstadt erwartet. Berliner Zeitung - 30. Aug 2005 Ein Affentheater mit Tränen Alles wirkt wie bei einer lange geprobten Show: Als würde er über ein Knöpfchen im Ohr Anweisungen empfangen, setzt sich Gorilla-Junge Bokito vor die Besucher des Zoologischen Gartens. Seinen Kopf senkt er zur Brust, seinen Arm legt er lässig aufs Knie. Einen Moment sieht es so aus, als posiere hier ein Mensch im Kostüm für Fotografen und Kameraleute. Dahinter stehen Damen und rufen "Bokito, du süßer, kleiner Bokito!" Wenig später fangen zwei ältere Frauen an zu weinen. Sie schluchzen und können kaum reden vor Rührung. Dieser Dienstag ist der letzte Tag, an dem sich das Gorilla-Männchen noch mal allen zeigt - den Presseleuten, den Stammbesuchern, den Zoo-Mitarbeitern. Heute soll Bokito bereits um 11 Uhr in Hodenhagen (Niedersachsen) herumtollen. Von dort aus wird er Anfang nächsten Jahres mit zwei Weibchen nach Rotterdam und später nach Schanghai reisen. B.Z. - 30. Aug 2005 Mach's jut, mein Junge! Affenvater Reimon Opitz nimmt in einem bewegenden Brief Abschied von Bokito, der für immer unsere Stadt verläßt (ein paar Zeilen sind wegen der Tränen unleserlich) Viele Bokito-Fans standen am Dienstag vor dem Gehege ihres Lieblings-Gorillas, hatten Tränen in den Augen. Sie nahmen Abschied. Mittwoch wird Bokito nach Hodenhagen gebracht, dann in den Zoo von Shanghai. B.Z. - 04. Sep. 2005 1. Demo für den armen Bokito Gorilla-Junge Bokito (9) aus Berlin. Seit wenigen Tagen lebt er im Serengeti-Park Hodenhagen. Später soll er in den Zoo von Shanghai. "Das darf nicht sein", sagen seine Berliner Fans. Sie protestieren gegen die Entscheidung. Seit gestern sammeln sie sogar Unterschriften im Berliner Zoo, wollen den Affen zurück nach Berlin holen. H@ll Anzeiger 7. Sep. 2005 Dubioser Gorilla-Deal bringt Zoos in Verruf Auf der derzeitigen Tagung des Dachverbandes europäischer Zoos (EAZA) in England steht das Schicksal von drei Gorillas zur Diskussion. PRO WILDLIFE alarmierte EAZA, weil Zoos in Deutschland und den Niederlanden diese Tiere an den Zoo Shanghai mit seinen katastrophalen Zu ständen abgeben und im Gegenzug seltene Stumpfnasenaffen aus China erhalten wollen. Die Zoos Saarbrücken, Berlin und Rotterdam "liefern" je einen Gorilla, der Zoodirektor von Frankfurt segnete in seiner Funktion als EEP* Koordinator Gorillas die Destination Shanghai ab. Märkische Allgemeine 6. Sep. 2005 Ausflug von Känguru "Jumpy" endet tragisch Der eineinhalbwöchige Ausflug des Kängurus "Jumpy" in Bayern hat ein trauriges Ende genommen. Beim Versuch, das Tier einzufangen, starb es an einem Herzstillstand, wie die Polizei in Erlangen mitteilte. Rheinische Post 6. Sep. 2005 Känguru "Jumpy" ist tot Tragisches Ende eines Ausbruchsversuchs: Das vor knapp eineinhalb Wochen aus einem Gehege in Veitsbronn in Bayern ausgebüxte Känguru "Jumpy" ist tot. swissinfo - 30. Aug 2005 Mausmaki - neue Lemurenart im Zürcher Zoo Im Masoala-Regenwald des Zürcher Zoos leben seit heute Lemuren, die sich als neue Tierart herausgestellt haben. Von der Grösse her passen sie in eine menschliche Hand, sie sind 30 bis 60 Gramm leicht, nur nachts aktiv, und sie heissen Mausmaki. Die Gruppe von sechs Mausmakis kam im letzten Frühling aus der Gegend von Andasibe in Madagaskar nach Zürich. Nach einer Quarantänenzeit von rund 120 Tagen sind die Lemuren nun im nachgebauten Regenwald ausgesetzt worden, wie der Zoo mitteilt. Münster am Sonntag 04. Sep. 2005 Zoo-Nasenbären als Maskottchen Die Stadtwerke (ÖPNV-Management) möchten möglichst viele Menschen zur regelmäßigen Nutzung der Stadtbusse anregen. Deshalb haben sie vom 1. Oktober bis zum 31. März ein besonderes Schnupper-Abo im Angebot. Bei der Suche nach einem Maskottchen für diese Aktion wurde man im Allwetterzoo fündig: Nasenbären sind neugierig und unternehmungslustig und setzen ihre langen Nasen zum Schnuppern und zum Wühlen nach Leckerbissen ein. wienweb.at - 30. Aug 2005 Solarstrom für die Pinguine Wiens Pinguine haben es schön kühl. Eine 30 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage sorgt ab sofort für eine umweltfreundliche Kühlung des Polariums im Tiergarten Schönbrunn. Direktor Helmut Pechlaner hat die Anlage am Dienstag im Beisein von Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) in Betrieb genommen. Sie wird pro Jahr rund 3.000 Kilowattstunden "sauberen" Strom erzeugen. Die Stadt Wien hat den Bau der Anlage mit 8.000 Euro gefördert. Auf einem eingebauten Display können die Zoo-Besucher die aktuelle Leistung und die bereits produzierte Menge an Sonnenstrom ablesen. Berliner Morgenpost 03.09.2005 Schimpanse Aiai und die Sucht Das 26 Jahre alte Schimpansenweibchen Aiai im Qinling-Zoo im chinesischen Xi'an frönt einem Laster: Die Affendame raucht gern und viel. Das lasterhafte Tier hatte im Jahre 1989 mit dem Rauchen angefangen - aus Frust, als ihr damaliger Partner starb. Dresdner Neueste Nachrichten 6. Sep. 2005 Gevatter Fuchs macht Pampashasen, Pinguinen und Pelikanen den Garaus Der Fuchs wünscht im Zoo dem Hasen nicht höflich gute Nacht, wie es sich gehört, sondern fällt stattdessen in den frühen Morgenstunden über ganz andere Tiere her: "Allein in diesem Jahr hat er nachweislich ein kleines Känguru gefressen, einen Pampashasen am Auge schwer verletzt und von den neugeborenen Wasserschweinen haben wir im Frühsommer nur noch die Köpfe vorgefunden", zählt Zoologe Roland Brockmann auf. Auch Flamingos und Pinguine, kleine wie große, und selbst ein Pelikan mussten in der Vergangenheit dran glauben. Tirol Online 7. Sep. 2005 Assling: Wildpark schreibt Rekord, Rodelbahn noch unsicher Beim ins Auge gefassten Bau einer Sommerrodelbahn in Assling spießt es sich. Der Wildpark steuert aber heuer auf ein Rekordergebnis zu. Leipziger Volkszeitung 6. Sep. 2005 Tiergehege ist um Streichelzoo attraktiver Gut 400 Besucher lockt das Dorneichenbacher Tiergehege an sonnigen Wochenenden. Jetzt ist der Mini-Zoo im Park am Schloss noch um eine Attraktion reicher. Denn mit Eröffnung des Streichelzoos ist Anfassen ausdrücklich erlaubt. Leipziger Volkszeitung 6. Sep. 2005 Panzerglas für den Elefanten-Swimmingpool Regelrechte Badefreaks sind die Elefanten im Zoo, allen voran Bulle Mekong und sein dreijähriger Sohn Voi Nam. Ab Anfang 2006, wenn der neue Elefantentempel eröffnet wird, können die Besucher ihnen beim Plantschen zuschauen - von einem Unterwassertunnel aus, der hinter Panzerglas den Blick direkt ins Becken ermöglicht. Uetersener Nachrichten 1. Sep. 2005 Zoo Ueckermünde bekam Genehmigung nach EU-Recht - außer Krallenaffen Der Zoo Ueckermünde (Kreis Uecker-Randow) hat als erster in Mecklenburg-Vorpommern eine Zoogenehmigung erhalten. Damit sei die Prüfung nach EU-Recht und Landeszoogesetz bestanden, teilte Zooleiter Helge Zabka am Donnerstag. So darf der Tiergarten, der mit rund 120 000 Gästen im Jahr zu den drei größten im Nordosten gehört, 567 Tiere in 70 Wildtierarten halten. Der Zoo, der auf 18 Hektar rund 450 Tiere in 100 Arten hält, hatte sich mit Großinvestitionen, wie einer Löwenschlucht, darauf vorbereitet. oesterreich.ORF.at - 5. Sep. 2005 Privatem Tiergehege droht das "Aus" Der Tierpark Diana im Maltatal kämpft ums Überleben. Grund dafür sind die verschärften Bestimmungen für die Tierhaltung. Es fehlt das Geld für die nun vorgeschriebenen größere Gehege. Heuer bleiben auch die Besucher aus. Neue Kärntner Tageszeitung 6. Sep. 2005 Tierpark Diana droht weiterer Rückschlag Maltataler Zoo dürfte seine sechs Löwen laut neuem Gesetz - nur mit Sonderregelung behalten. Dafür bedarf es aber mehr Personal mit besserer Ausbildung, was für Betreiber nicht finanzierbar ist. Wiener Zeitung - 5. Sep. 2005 Tierpark-Causa: Hausdurchsuchungen In der Causa Tierpark Herberstein sind am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Graz Hausdurchsuchungen durchgeführt worden. Wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Graz, Horst Sigl, erklärte, seien diese bei der Untersuchungsrichterin beantragt und "an mehreren Orten" durchgeführt worden. Auch auf Schloss Herberstein wurden Kisten mit Ordnern sichergestellt. ORF.at 6. Sep. 2005 Hausdurchsuchungen im Schloss Herberstein In der Causa Tierpark Herberstein sind gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Graz Hausdurchsuchungen durchgeführt worden. Wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Graz, Horst Sigl, erklärte, seien diese bei der Untersuchungsrichterin beantragt und gestern "an mehreren Orten" durchgeführt worden. Thüringische Landeszeitung - 5. Sep. 2005 Kein Geburtstagsgeschenk für die Parkeisenbahn Die Parkeisenbahn im Tierpark feiert heute ihren 30. Geburtstag. Das große Geburtstagsgeschenk bleibt wohl aus. Zwar konnte die Stilllegung im März dank der Verlängerung der Lauffristen für Wagen und Lok um ein Jahr verhindert werden, doch seitdem ist wenig passiert. Die aufgekommene Diskussion, Schmalspurbahn und Tierpark unter dem Dach der Stadtwerke neu zu organisieren, mündete am 19. Mai 2005 in einer gemeinsamen Beratung zwischen Stadt und Stadtwerke AG. Seitdem fehlen praktische Schritte. Hamburger Abendblatt - 1. Sep 2005 Der Wildpark am Rand von Hamburg Der Klövensteen ist ein Paradies für Wald- und Tierfreunde. Erholung, Naturerlebnis und eine Menge Attraktionen locken zu jeder Jahreszeit Besucher an. "Hihihi, das kitzelt aber!" Jannik strahlt und zuckt mit der Hand zurück. Gerade hat ihm der Sika-Bock mit seiner feuchten Zunge das Grasbüschel aus der Hand geschlabbert. Angst vor großen Tieren? Fehlanzeige. Und wer doch ein bißchen Bammel hat, verliert ihn im Wildgehege Klövensteen schnell. Besonders für kleine Steppkes ist die Anlage bestens geeignet, in Sachen Naturkunde den Schritt vom Bilderbuch zur Wirklichkeit zu wagen. Königsteiner Woche 7. Sep. 2005 Opel-Zoo verwandelt sich in Afrika bei Nacht Jambo und herzlich willkommen in Afrika, hieß es im Opel-Zoo zur ZooFari. An zwei Abenden hatte der Tierpark seine Pforten für ein ganz besonderes Ereignis geöffnet: Besucher wurden eingeladen, den Zoo bei Nacht und in einer ganz eigenen Atmosphäre zu erkunden. Westdeutsche Zeitung - 4. Sep. 2005 NRW-Zoos rüsten auf: Neue Attraktionen für Millionen Die Tierparks in Nordrhein-Westfalen erleben einen seltenen Bauboom. Nicht nur Wuppertal investiert hohe Summen in neue Gehege andere geben noch mehr aus. Krone.at - 2. Sep 2005 Zoo in New Orleans zerstört Am Rande der Katastrophe in New Orleans hat sich eine kleine Tragödie ereignet. Hurrikan "Katrina" hat auch den direkt am Mississippi gelegenen Audubon-Zoo in New Orleans zerstört. Tiger, Gorillas und andere Wildtiere werden vermisst. Auch zwei berühmte Klonkätzchen sind verschwunden. Netzeitung - 5. Sep. 2005 Zoo von New Orleans hatte einen Notfallplan Der Audubon Zoo in New Orleans hat Hurrikan «Katrina» vergleichsweise unbeschadet überstanden. Die Zoo-Leitung war auf Hurrikane eingestellt. NDR Online - 2. Sep 2005 Seltene Albino-Esel bereichern Tierpark in St. Peter-Ording Der Westküstenpark in St. Peter-Ording hat zwei weiße Esel erworben. Die beiden Tiere sind seltene Albinos. Sie haben keine Pigmente in Haut und Iris. Albinos unterscheiden sich von den ebenfalls weißen Esel-Schimmeln. Diese würden dunkel geboren und färbten erst später ihre Fellfarbe um, erklärte Peter Marke, der Leiter des Tierparks in St. Peter-Ording. Haut und Augen blieben aber dunkel. Im Gegensatz zu den Esel-Schimmeln schimmerten die Augen der Albinos blau. Neue OZ Online - 2. Sep 2005 "Bund muss die Zoos unterstützen" Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hat den Bund aufgefordert, das Engagement der Zoos für den Schutz bedrohter Tierarten finanziell zu unterstützen. Der internationale Artenschutz sei eine Aufgabe des Bundes, weshalb er die Zoos "nicht allein lassen" dürfe, sagte Sander am Donnerstag bei einem Besuch des Zoos in Hannover. Heute trügen oft die Kommunen die Kosten für das Engagement, da diese die Zoos mitfinanzierten. Offenbar sei der Artenschutz der Bundesregierung "nicht so wichtig, wie es nötig wäre", kritisierte Sander und kündigte eine Bundesratsinitiative mit der Forderung nach Unterstützung der Zoos an. Leipziger Volkszeitung 7. Sep. 2005 Braune Teiche und Gräben - Großreinigung im Herbst Braune Brühe statt klares Wasser: Die Teiche und Wassergräben im Zoo sehen derzeit etwas unappetitlich aus. "Wenn ich als Ente dort leben müsste, wäre ich auch geflohen", machte sich ein LVZ-Leser seinen eigenen Reim darauf, als vergangene Woche 21 Enten aus dem Zoo gestohlen wurden. Heidenheimer Zeitung - 2. Sep 2005 Ein spätes Glück im bulgarischen Belitsa-Park Die bulgarische Regierung hat zwar das Vorführen von Tanzbären verboten. Aber es soll immer noch viele geben, die am Nasenring vorgeführt werden. 20 Braunbären, die einst tanzen mussten, hatten zumindest ein spätes Glück. Sie leben jetzt in einem Tier-Reservat. Hoch oben zwischen den bewaldeten Hängen des bulgarischen Rila-Gebirges liegt idyllisch der Belitsa-Park - eine Seniorenresidenz für ehemalige Tanzbären. Hier klettern, schwimmen und schlafen Tiere, die zuvor jahrelang gequält wurden. Gepflegt werden sie von Mitarbeitern der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten". Thüringische Landeszeitung 6. Sep. 2005 Bärenpark fehlt das Geld für Rettung In Russland wurde eine Bärin "verhaftet", weil sie in parkenden Autos nach Fressbarem geplündert hatte. Die vermutlich ausgerissene oder ausgesetzte Bärin sitzt nun in einer Polizeistation in Westsibirien hinter Gittern. Ihre Zukunft ist ungewiss. Ostthüringer Zeitung 7. Sep. 2005 Spendenlaterne ersetzt Geburtstagsgeschenk - 30-Jahr-Feier mit illustren Gästen ohne Geld Gera (Lowe). Die Spendenlaterne stand neben den Getränken und Bratwürsten zur Geburtstagsfeier der Parkeisenbahn gestern im Geraer Tierpark. Ein symbolträchtiger Hinweis, wird die Zukunft der Parkeisenbahn doch wesentlich von der Großzügigkeit edler Spender abhängen. Prignitzer - 1. Sep 2005 Sein Herz schlägt für die Tiere Perleberg Großes Aufhebens um seine Person mag er nicht, er agiert lieber im Stillen, und das nun schon seit 30 Jahren. Denn genau am 1. September 1975 begann Wilhelm Lüdke seine Arbeit als Leiter des Perleberger Tierparks. Der gebürtige Seddiner, der ein Studium zum Agraringenieur absolviert hatte, arbeitete als Schäfer in Quitzöbel, als er die Stellenausschreibung in der Zeitung fand. Er bewarb sich und erhielt den Posten. Und weil für ihn dieser Beruf Berufung ist, wurde der Tierpark auch im wahrsten Sinne des Wortes zu seinem Zuhause. Das kleine Büro fungierte gleichzeitig sechs Jahre lang als Einraumwohnung. Viel brauchte Wilhelm Lüdke nicht, das wichtigste für ihn waren und sind die Tiere. news aktuell 7. Sep. 2005 Dr. Wolf übernimmt Patenschaft für Wolfswelpen In der Fasanerie von Wiesbaden haben die Wölfe Nachwuchs bekommen. Das Alpha-Weibchen hat ihre Jungen in einer Erdhöhle in dem über zwei Hektar großen Freigehege zur Welt gebracht. Wie viele Welpen es sind, ist zunächst noch ungewiss, denn auf dem großzügigen Gelände können sich die Kleinen prima verstecken. Nachrichten.ch - 29. Aug. 2005 Fussprothese für Elefantenkuh Thailands berühmtester Dickhäuter, die Elefantenkuh Motala, hat eine provisorische Fussprothese erhalten. Vor sechs Jahren wurde das Tier durch eine Landmine verletzt. Derzeit erholt sich Motala in einem Spital für kranke Elefanten. Wie ihre Pfleger mitteilten, verlaufe alles gut. Die 44 Jahre alte Motala war im August 1999 beim Tragen von Baumstämmen im Grenzgebiet zu Birma auf eine Landmine getreten. Ihr linker Vorderfuss musste danach amputiert werden, Motala konnte sich nur noch auf drei Beinen humpelnd bewegen. Ihre schuhähnliche Prothese aus Sägemehl und Polstern, die wie ein Boxsack aussieht und an einer Schlaufe um die Schulter befestigt ist, soll die Elefantenkuh nun zirka ein halbes Jahr lang bis zu sechs Stunden am Tag tragen. Russland Aktuell - 31. Aug 2005 Löwe beißt Zoo-Besucher die Hand ab Im Zoo der kasachischen Stadt Almaty (Alma-Ata) hat ein Löwe einem Besucher die Hand abgebissen. Das Raubtieropfer wurde in ein Krankenhaus der Stadt eingeliefert, meldete die Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Die Zoo-Verwaltung habe sich geweigert, den Vorfall zu kommentieren und dies damit begründet, dass bereits Feierabend sei. oe1.ORF.at 6. Sep. 2005 Zuflucht Zoo Der Dreikäsehoch sträubt seine langen Haare, trommelt sich mit den flachen Händen auf die Brust und stößt ein Quietschen aus. Claudia Löschmann lacht laut auf: "Das ist Bukavu, der wieder mal imponiert", sagt die junge Tierpflegerin. "Aber Kisumu lässt sich davon nicht beeindrucken, der frisst einfach weiter." Presseportal Schweiz 7. Sep. 2005 Verordnung zum Tierschutzgesetz abgeändert Die Regierung hat die Verordnung zum Tierschutzgesetzt abgeändert und damit die in der Schweiz seit 1997 erfolgten Revisionen übernommen. mephisto - 31. Aug 2005 Einbruch in Zoo-Gaststätte Zwei 19-Jährige werden verdächtigt, heute Nacht in eine Gaststätte im Leipziger Zoo eingebrochen zu sein. Wie die Polizei mitteilte, sollen die beiden Tatverdächtigen das Fenster der Gaststätte aufgeschlagen und mehrere Türen aufgehebelt haben. Zum Diebstahl kam es aber nicht mehr. Die beiden Tatverdächtigen wurden gestört und von der Polizei im Rosental festgenommen. Die Welt - 31. Aug 2005 "Alles, was wir tun, können Schimpansen auch - nur auf einem ganz anderem Niveau Sie besitzen Kultur und Gesellschaft, aber Schimpansen führen auch Kriege. Seit mehr als 30 Jahren untersucht Professor Frans de Waal das Leben von Primaten in Zoos und in freier Natur. "Nach einem Zeitalter der Erforschung befinden wir uns jetzt in einer Zeit der Verzweiflung", sagt der Verhaltensforscher angesichts der vom Aussterben bedrohten Affen. Mit dem Direktor des Living Links Center am Yerkes-Primatenzentrum in Atlanta sprach Sonja Kastilan. Neu-Ulmer Zeitung - 31. Aug 2005 Studie: Nase dirigiert Seehunde vermutlich zu Fanggründen Seehunde schwimmen bei der Nahrungssuche wahrscheinlich der Nase nach zu ergiebigen Fanggründen. Das legen zumindest Riechtests bei den Meeressäugern nahe. Wie Bochumer Wissenschaftler herausgefunden haben, können Seehunde das pflanzliche Plankton-Abbauprodukt DMS (Dimethylsulfid), ein schwefelhaltiges Zersetzungsprodukt, schon in geringsten Konzentrationen in der Luft wahrnehmen. Beim Luftholen registriere der Seehund Konzentrationen, die der Mensch längst nicht mehr wahrnehmen könne, sagte am Mittwoch Guido Dehnhardt von der Biologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Planung und Bau Rhein Main Presse 7. Sep. 2005 Kaninchen-Besuch im Tunnel Im Wildpark entsteht neues Kleintiergehege mit Erlebnis-Charakter. Die Besucher des Wildparks können sich freuen. Als erstes großes Neubauprojekt im Rahmen der Umgestaltung entsteht in den kommenden Monaten eine Kleintier-Anlage für Kaninchen und Meerschweinchen. Die vorbereitenden Arbeiten haben begonnen. Aktionen Ostthüringer Zeitung - 30. Aug 2005 Tiergartenfest im Sonnenschein Ein rundum gelungenes Fest erlebten am Wochenende die zahlreichen Besucher des Eisenberger Tiergartens. Bei Musik und guter Laune, unter anderem mit "Stimmungszeit", Magic Chris, den Akkordeonspatzen der Musikschule Fröhlich, aber auch den kleinen Mädels des Aerobic-Turn-Vereins (ATV) Eisenberg, war für recht viel Kurzweil gesorgt. Kobold Freddy - das Maskottchen des Tierparkfestes - war begehrtes Fotomotiv. Höhepunkte waren auch wieder die Tiertaufen. Diesmal sollten vier Lämmchen der westafrikanischen Zwergziege einen Namen erhalten, zwei weibliche und zwei männliche. Die Vier wurden einzeln, etwa im stündlichen Abstand, auf der Festwiese im unteren Bereich des Tiergartens getauft. "Wir sind dazu von der Bühne runter gegangen und haben uns die Kinder rangeholt", berichtet Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter. "Ein Kind durfte dann jeweils das Los mit dem Namen ziehen, ein anderes den mit Wasser gefüllten Zinnkrug nehmen und das jeweilige Zwergziegenlamm taufen." Die "Jungs" bekamen die Namen Max und Freddy, die "Mädchen" heißen Mercy und Maja. Entsprechende Schildchen sollen jetzt noch gefertigt und am Gehege angebracht werden. Königsteiner Woche - 31. Aug 2005 Afrikanische Nächte im Opel-Zoo Königstein/Kronberg Nach dem großen Erfolg des vergangenen Jahres richtet der Opel-Zoo erneut die ZooFari aus und zwar am morgigen Freitag sowie am Samstag. Mit Afrikanische Nächte erwarten die Besucher des Opel-Zoos beleuchtete Tiergehege, Schaufütterungen und ein vielfältiges Begleitprogramm. Der Opel-Zoo ist abends von 20 bis 24 Uhr geöffnet und taucht sich für die Besucher in bezauberndes Licht. Der gesamte Zoo wird mit Feuerkörben erleuchtet sein, afrikanische Musikgruppen spielen live, viele Gehege werden ausgeleuchtet sein und öffentliche Fütterungen finden statt. Stelzenläufer, Feuertänzer, sprechende Trommeln, Percussion, gastronomische Köstlichkeiten, südafrikanische Weine und exotische Früchte bilden den exotischen Rahmen. Schwerin-News - 2. Sep 2005 Neu in diesem Jahr: Der Zoo lädt zum Tier des Monats ein Können Giraffen brüllen, warum hat der Tiger ein gestreiftes Fell und fliegen Pinguine? Aufklärung gibts dazu bei der Tiersprechstunde immer dienstags von 10 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr an der Tieranlage. Das Tier des Monats im September ist die Giraffe. Am Zoomobil werden naturkundliche Informationen über die Anatomie und das Verhalten der Giraffen vermittelt und dazu gibts eine Menge Spaß beim Erkunden dieser Tierart. Westdeutsche Zeitung - 4. Sep. 2005 Familiensonntag im Zoo: Mit dem Tier auf Du und Du Ein buntes Programm, in dessen Mittelpunkt die Tiere standen, lockte am gestrigen Sonntag an die 2500 Besucher in den Zoo. "Das ist etwa soviel wie ein guter Sommertag. Es gab aber sehr viele Konkurrenzveranstaltungen", meinte Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen auf Nachfrage. Die Besucher waren zufrieden, denn sie konnten alle Attraktionen ohne lange Warteschlangen wahrnehmen. Nachwuchs RIA Novosti - 30. Aug 2005 Drei Weißtigerjunge im Mosauer Zoo geboren Im Moskauer Zoo hat ein Weißtigerpaar Nachwuchs - zwei Männchen und ein Weibchen - bekommen. Das teilte die Sprecherin des Zoos, Jelena Mendosa, mit. Die Jungen der achtjährigen Tigerin und des siebenjährigen Tigers kamen vor nahezu eineinhalb Monaten zur Welt. Die Mutter und die Kleinen können noch nicht von den Besuchern in Augenschein genommen werden. Wir werden sie möglicherweise in einem Monat in einem überdachen Pavillon zeigen können, sagte Jelena Mendosa. Bis dahin ist nur der zufriedene und stolze Familienvater im Freigehege zu sehen. sz-online - 30. Aug 2005 Das Jahr der Wölfe Lausitz. Gleich zwei Wolfsrudel ziehen bislang erfolgreich je fünf Jungtiere auf es könnte das erfolgreichste Jahr werden. Es hat eine Weile gedauert, aber so ist das nun mal mit wilden Tieren: Die treten nicht zur Inventur an und lassen sich bereitwillig abzählen. Aber am vergangenen Wochenende verrieten Spuren ein Geheimnis dieses Sommers. Nämlich die Zahl des Nachwuchses bei den Wölfen in der Lausitz. Nicht weniger als zehn Welpen tummeln sich in zwei Rudeln, jeweils fünf bei dem Wolfspaar in der Neustädter Heide und fünf im benachbarten Revier in der Muskauer Heide. taz - 5. Sep. 2005 Sachsen wird zum Wolfsland Im ostdeutschen Freistaat leben die einzig bekannten deutschen Wölfe in freier Wildbahn. Jetzt gab es weiteren Nachwuchs. Der ist aber nur selten zu sehen - weshalb die Menschen gelassen bleiben Die Welt 31. August Washingtons Pandababy ist über den Berg Washington - Zum vierten Mal in seinem Leben wurde gestern das Riesenpanda-Baby im Zoo von Washington untersucht. Ergebnis: Das sieben Wochen alte, sechs Pfund schwere und etwas mehr als 25 Zentimeter lange Jungtier ist kerngesund. Das ist alles andere als selbstverständlich: So selten es ist, daß Pandas in Gefangenschaft Nachwuchs bekommen, um so seltener ist es, daß die Mütter ihre Jungen zudem noch selbst aufziehen. In der US-Hauptstadt Washington hat es offenbar geklappt. Pandamutter Mei Xiang kümmert sich bislang liebevoll um ihren Nachwuchs und erlaubt es den Pflegern auch, sich um die Gesundheit des Babys zu sorgen. Einen Namen hat der Kleine übrigens noch nicht - er soll nach einem Internet-Wettbewerb vergeben werden. Berliner Morgenpost - 2. Sep 2005 Washingtons Pandababy gedeiht gut Zum vierten Mal in seinem Leben wurde jetzt das Riesenpanda-Baby im Zoo von Washington untersucht. Es ist eines der wenigen in Gefangenschaft geborenen Jungtiere, die von ihrer Mutter selbst aufgezogen werden. Ergebnis: Das sieben Woche alte, sechs Pfund schwere und etwas mehr als 25 Zentimeter große Jungtier ist kerngesund - ein Erfolg für die Zoologen und die Mutter. MDR - 2. Sep 2005 Der Herr der Affen "Ich weiß nicht, ob ich alles richtig gemacht habe, hoffentlich ist sie nicht zu früh ins Affenhaus gekommen, sie braucht noch viel Nestwärme". Pfleger Reimon Opitz grinst verlegen. Nicht zum ersten Mal ist er der Ersatzvater für ein Gorilla-Junges. Aber Sangha ist das erste Mädchen. Und die sind eben anders als die emotional robusteren Männchen. Sangha wohnt bei Familie Opitz. Ihre Mutter Mpenzi hatte nicht genug Milch für das Affenmädchen. Eine Woche nach der Geburt sprangen Opitz und seine Frau als Eltern ein. Hamburger Abendblatt - 2. Sep 2005 Mutterglück für Esmeralda Auch Hinlegen muß gelernt werden: Samiras Vorderbeine wackeln stark, das Hinterteil bewegt sich anschließend ruckartig auf den Sand hinunter. Aber um die Bewegung richtig flüssig aussehen zu lassen, hat das drei Tage alte Kamelmädchen ja noch viel Zeit. Genau wie Juanita, das gleichaltrige junge Alpaka-Mädchen. Im Tierpark Hagenbeck gab es gleich zweimal Nachwuchs. Fast schon ein alter Hase, pardon: Flachlandtapir ist Mato. Er feiert in zwei Tagen seinen ersten Lebensmonat. Kölnische Rundschau - 2. Sep 2005 Für Mama Jenny gibt's jetzt die Pille Tja, damit hatte der Zoo nun wirklich nicht gerechnet. Während ganz Köln gespannt auf die Geburt des Elefantenbabys wartet, machten die Flusspferde einfach mal Nägel mit Köpfen: Vergangenen Samstag kam Nachwuchs zur Welt. Unter Wasser und so still und leise, dass zunächst keiner etwas davon bemerkte. Rund 50 Kilo wiegt das Jungtier und paddelt schon munter mit Mama Jenny im Wasser herum. Wir waren sehr überrascht, haben nichts gemerkt und nichts gesehen, erklärt ein sichtlich stolzer Zoodirektor Professor Gunther Nogge. Denn an der Körperform der Tiere verändert sich nicht viel, wenn sie trächtig sind. Rhein Zeitung - 5. Sep. 2005 Dickhäutiger Zuwachs Der Zoo Neunkirchen bekommt dickhäutigen Zuwachs: Im irischen Dublin treten in der kommenden Woche die zwei Elefantenkühe Judy und Kirsty ihre Reise in den saarländischen Tierpark an. Sie kommen per Fähre und Tieflader, teilte der Zoologische Garten in Neunkirchen am Montag mit. Die Welt - 5. Sep. 2005 Berliner Tierpark zieht 14 Pelikane auf Der Berliner Tierpark hat in diesem Jahr bereits 14 Pelikane aufgezogen. Besonders stolz sei man auf die sechs australischen Brillenpelikane, teilte der Zoo am Montag mit. Thüringische Landeszeitung - 5. Sep. 2005 Amari darf endlich mit der Mama kuscheln Herzzerreißend fiepen, das kann er gut, der Nasi. Verzeihung, Amari. Aber die Pfleger mussten hart bleiben in der vergangenen Woche, als sie ihn zum ersten Mal mit Mutter Temba zusammenführten. Und sie müssen sich erst an den neuen Namen für den Nashorn-Bullen gewöhnen. "Das steckt noch drin und solange er klein ist, wird er wohl unser Nasi bleiben", sagt Tierpflegerin Christine Scheit. Genau eine Woche ist es her, da brachte sie den Kleinen das erste Mal ins Gehege seiner Mutter. "Er hatte Angst und fiepte die ganze Zeit laut, wenn wir ihn alleine bei Temba gelassen haben", so die Tierpflegerin. Berliner Kurier - 5. Sep. 2005 Nachwuchs-Rekord Der Tierpark Berlin verbucht in diesem Jahr einen Nachwuchsrekord bei der Pelikanzucht. Insgesamt 14 Pelikane in vier Arten seien aufgezogen worden, teilte der Tierpark mit. Darunter befinden sich sechs Jungvögel der seltenen australischen Brillenpelikane. Bei dieser Art gelang dem Tierpark 1992 die weltweit erste Zucht. Nach wie vor werden Pelikane äußerst selten in Tiergärten gezüchtet. Artikel aus der niederländischen Presse Dierennieuws 5. September 2005 Fledermausnacht in Dierenrijk Europa http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200509/nw35612.htm Am Samstag, 10. September ab 19 Uhr findet in Dierenrijk Europa die Nacht der Fledermaus statt. In Begleitung von Experten durchstreifen die Teilnehmer mit Fledermaus-Detektoren den Park. Dierennieuws 5. September 2005 Gelbbrust-Kapziner-Nachwuchs in Apenheul http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200509/nw35611.htm Am 1. September wurde in Apenheul überraschend ein Gelbbrust-Kapuziner geboren. Erst Ende August kam der Verdacht auf, dass eines der Weibchen tragend sein könnte. Es ist bereits das dritte Jungtier, das das Muttertier in Apeldoorn zur Welt bringt. Die beiden ersten Jungtiere wurden erfolgreich aufgezogen. Seit 2000 ist es die insgesamt siebte Geburt eines Gelbbrust-Kapuziners im Park. Dierennieuws 5. September 2005 Katrina trifft auch Zoo http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200509/nw35600.htm Einige Tiere sind nach dem Hurrikan Katrina aus dem Zoo bei New Orleans entlaufen. Bis auf einen Alligator sind jedoch alle von selbst zurück gekommen. Bis auf ein Paar Otter überlebten alle Tiere den Sturm. Dierennieuws 1. September 2005 Keine weitere Tuberkulose in Blijdorp http://www.dierennieuws.nl/nw/art/200509/nw35495.htm Die fünf vorsorglich getöteten Tiere (drei Onager, zwei Trampeltiere) aus dem Rotterdamer Zoo waren nicht mit Tuberkulose infiziert. Besucher können sich nicht angesteckt haben, Pfleger, die mit dem infizierten Tier in Kontakt standen, werden vorsorglich untersucht. | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Duisburg, 07.09.05 Nachwuchs bei den Mini-Ottern Das ausgerechnet die kühle Hanseatin aus Hagenbecks Tierpark in Hamburg sich als temperamentvoll maunzende Liebhaberin erweisen sollte und kurze Zeit nach der nur wenige Tage andauernden Eingewöhnungsphase ihren Dortmunder Ehemann ins gemeinsame Liebesnest locken würde, erstaunte Tiergärtner wie -pfleger gleichermaßen
Mittlerweile lebt dieses gestandene Otter-Paar inmitten einer Schar von fünf Sprösslingen aus dem Jahre 2004, und vor wenigen Wochen hinzugekommen sind drei weitere Jungtiere, die derzeit versuchen, sich mit ihren größeren Geschwistern mehr oder weniger einvernehmlich zu arrangieren
Die fast krallenlose Vorderfüße der Zwerg- oder Fingerotter tragen nur unvollkommene Schwimmhäute, sind dafür aber hochsensibel, wenn es darum geht, mit nackten Fingerkuppen im Schlamm und unter Steinen nach Schnecken, Würmern und Insektenlarven zu suchen - oder aber sich gegenseitig zärtlich übers Fell zu streicheln. Zwergotter schließen sich sehr eng ihren menschlichen Betreuern an, was Grund zu der Hoffnung gibt, dass auch die neuen drei kleinen Schreihälse sich zu besonders zahmen Wassermardern entwickeln werden, die eines fernen Tages vielleicht vom Tierpflegepersonal ausgeführt und sogar vis-à-vis von entzückten Zoobesuchern bestaunt werden können. Wilhelma, 07.09.05 Die Herrschaft der Frauen Die Zwergschimpansen oder Bonobos haben wieder Nachwuchs bekommen Die Bonobodame Kombote hält ihr Töchterchen Kianga, geboren am 17.7.05, fürsorglich im Arm. Es ist bereits ihr zehntes Baby, das sie seit den letzten 28 Jahren in der Wilhelma geboren hat. Auch Daniela, die in der Wilhelma zum dritten Mal Mutter wurde, kümmert sich liebevoll um ihren am 13.8.05. geborenen noch namenlosen Sohn. Vorzugsweise liegen beide so eng aneinander geschmiegt, dass das Köpfchen des Babys vollständig im dunklen Fell der Mutter verschwindet. Zwei Beispiele für den großen Zuchterfolg der Wilhelma bei den Bonobos. Derzeit leben im Menschenaffenhaus 17 Zwergschimpansen. Seit 1973 sind in Stuttgart 24 geboren und aufgezogen worden. Weltweit gibt es etwa 140 Tiere in den Zoos, davon stammen rund 30 aus dem Stuttgarter Bestand. Noch in dieser Woche wird uns die 7-jährige Kutu, eine Tochter von Kombote, in Richtung Frankfurt verlassen, um dort für Nachwuchs zu sorgen. Eine stabile Zoopopulation ist sehr wichtig, denn Bonobos sind in ihrer Heimat, der Demokratischen Republik Kongo, vom Aussterben bedroht. Sowohl im Freiland als auch in der Gruppe der Wilhelma gilt: Bei den Bonobos haben die Frauen das Sagen. Sie dürfen als Erste ans Futter und pflegen untereinander die engsten Bindungen. Im geschlechtsreifen Alter verlassen die Weibchen ihre Geburtsgruppe und suchen Anschluss an eine andere. So werden Stress und Inzucht gleichermaßen vermieden. Männchen dagegen bleiben in ihrer Geburtsgruppe. Ihr Rang hängt direkt vom Rang der Mutter ab. Zwergschimpanse ist eigentlich keine gute Bezeichnung für Bonobos, denn sie können genauso groß werden wie Schimpansen, sind aber schlanker, mit längeren Gliedmaßen und kleinerem Kopf. Zoo Leipzig, 07.09.05 Erstes Foto vom Tüpfelhyänenbaby - Geschlecht weiterhin unklar Das Baby, das Tüpfelhyänendame Lubanga am Nachmittag des 5. September 2005 zur Welt brachte, konnte heute Morgen erstmals gesichtet werden. Während sich die Mutter zum Fressen ins Innengehege zurückgezogen hatte, konnten die Tierpfleger einen vorsichtigen Blick in eine der Erdhöhlen auf der Freianlage werfen und dort das Einzelkind entdecken. Dabei entstand das Foto, das Sie im Anhang finden. Ob das Kleine eine Männchen oder ein Weibchen ist, ist nach wie vor unklar. Lubanga (geb. 31.10.1999 in Tansania, seit 2004 in Leipzig) ist damit zum zweiten Mal Mutter geworden. Vater Kitano (geb. 01.01.1999 in Amersfort/ NL, seit 2004 in Leipzig) und die 2004 geborenen Geschwister Kibaya und Etana reagierten gelassen auf den Familienzuwachs. Es ist der zweite Nachwuchs, der auf der neuen Hyänenanlage das Licht der Welt erblickte. Zoo Leipzig, 06.09.05 Trauer um Knöpfchens Baby - Lang erwartetes Jungtier kam tot zur Welt Giraffendame Knöpfchen (geb. 03.01.1998 in Ostrava, seit 1999 in Leipzig) brachte heute Abend um 18.50 Uhr ein totes Jungtier zur Welt. Das lang erwartete Baby war ein kleiner Bulle, der nicht voll entwickelt war. Vermutlich war das Jungtier schon vor einigen Monaten im Mutterleib abgestorben. Da sich die werdende Mutter jedoch bis zuletzt normal verhielt, fraß, trank und sich unauffällig in ihrer Herde aufhielt, bestand kein Anlass, an einem normalen Verlauf der Schwangerschaft zu zweifeln. Genauere Erkenntnisse werden die Ergebnisse der pathologischen Untersuchung in der Tierklinik der Uni Leipzig bringen. Wir sind enttäuscht und traurig. Auch wenn wir aus Erfahrung wissen, dass eine Geburt auch immer Risiken birgt, haben wir dem freudigen Ereignis doch optimistisch entgegen gesehen und uns auf das Kleine gefreut. Jetzt sind wir einfach nur froh, dass unser Knöpfchen alles soweit unbeschadet überstanden hat. Sie ist wieder mit ihren Herdenmitgliedern zusammen, hat auch schon wieder gefressen., so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Zoo Leipzig, 06.09.05 Nachwuchs bei den Tüpfelhyänen - Lubanga brachte zum zweiten Mal Junge zur Welt Tüpfelhyänendame Lubanga (geb. 31.10.1999 in Tansania, seit 2004 in Leipzig) brachte am gestrigen Spätnachmittag zum zweiten Mal Nachwuchs zur Welt. Wie viele Jungtiere es sind, ist noch unklar, da die Kleinen in einer Erdhöhle der Freianlage geboren wurden. Somit bleibt sowohl den Tierpflegern als auch den Besuchern zunächst der Einblick in die Mutterstube verwehrt. Allerdings ließ ein kräftiges Piepsen aus der Höhle darauf schließen, das der Nachwuchs wohlauf ist. Da Hyänenbabys jedoch schon innerhalb weniger Stunden auf den eigenen Beinchen stehen können, werden die Kleinen schon in den nächsten Tagen auf der Freianlage zu sehen sein. Vater Kitano (geb. 01.01.1999 in Amersfort/ NL, seit 2004 in Leipzig) und die 2004 geborenen Geschwister Kibaya und Etana reagierten gelassen auf den Familienzuwachs. Es ist der zweite Nachwuchs, der auf der neuen Hyänenanlage das Licht der Welt erblickte. In der Zeit von 1964 bis 2003 kamen gar keine Jungtiere zur Welt. 1993 war mit dem Tod des 20jährigen Braunen Hyänenmännchens Jupp die Haltung im Alten Raubtierhaus aufgegeben worden, da zunächst keine optimalen Haltungsbedingungen in Aussicht standen. Bis dahin waren im Leipziger Zoo etwa 380 Jungtiere zur Welt gekommen. Ein Tipp: Zur kommentierten Fütterung täglich um 14.30 Uhr sind die Kleinen vielleicht schon heute oder morgen zu sehen. Stadt Nürnberg, 06.09.05 Blaues Kabarett mit Volker Heißmann und Martin Rassau im Delphinarium Nürnberg Am Samstag, den 10.September um 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) werden die bekannten Kabarettisten Heißmann und Rassau im Delphinarium auftreten. In Begleitung von Delphinen, Seelöwen und Trainern wird das seit Jahren erfolgreiche Blaue Kabarett mit neuen Ideen und Witz für Begeisterung sorgen. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt zu 100% dem Projekt DelphinLagune zugute. Karten-Vorverkauf: Franken-Ticket (Fürth) und an der Hauptkasse des Tiergarten Nürnberg (Erwachsene: € 25.-, Kinder € 15.-). Wisentgehege Springe, 06.09.05 Frühmittelalterliches Fest im Wisentgehege Am 10. und 11. September wird im Wisentgehege Springe das Rad der Zeit zurückgedreht. Das frühe Mittelalter ist das Thema dieses Wochenendes. Damals durchstreiften die Wisente noch unsere Wälder. Der frühmittelalterliche Alltag und der überwiegend mühsame Erwerb des Lebensunterhalts sollen dem Besucher vorgestellt und nahegebracht werden. Die urigen 300-jährigen Eichen auf dem sogenannten Duellplatz bieten für ca. 60 Zelte eine tolle Kulisse. Es wird das Treiben in einem frühmittelalterlichen Dorf mit den alten Handwerkskünsten vorgestellt. Zu bewundern sind alte Schmiedekunst, verschiedene Holzbearbeitungen, Bogenbau und weitere Attraktionen, die das Leben in einem frühmittelalterlichen Dorf geprägt haben. Axt- und Speewerfen gehören ebenso zum Programm wie traditionelles Buttern. Das Programm bietet nicht nur Erwachsenen, sondern auch den kleinen Mittelalterfreunden interessante Überraschungen. Die Besucher werden ausdrücklich gebeten, nicht in mittelalterlicher Gewandung zu erscheinen. Thüringer Zoopark Erfurt, 05.09.05 Schmerzlicher Verlust Eines der bekanntesten Tiere des Thüringer Zooparkes lebt nicht mehr. Zootierarzt Dietmar Kulka erlöste gestern Vormittag (5.9.) Giraffendame Maja von einem altersbedingten Leber- und Nierenleiden. Seit Samstagabend hatte die vorher nie ernstlich krank gewesene Maja die Futteraufnahme verweigert, kein Wasser mehr aufgenommen und sich kaum noch fortbewegt. Die Giraffenkuh lehnte sich an die Gitter ihrer Innenbox und begann ihren sonst stolz erhobenen Hals kraftlos zu senken. Tierpflegerin Martina Krol beobachtete kein Wiederkauen mehr. Maja, so Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz, verlor mit 33 Jahren ihren Lebenswillen. So musste der Zootierarzt zum Blasrohr greifen, um dem altersschwachen Tier zunächst ein Beruhigungsmittel zu injizieren, es dann zu betäuben und letztlich mit einer Kupfersulfat-Spritze zu töten. Maja merkte nicht viel davon. Die Giraffendame war auf dem Roten Berg eine Tierpersönlichkeit. Selbst 1972 im Zoopark geboren, brachte sie neun Kälber zur Welt. Zoo Leipzig, 05.09.05 Przewalskihengst reist nach China - Zoo Leipzig beteiligt sich am Wiederansiedlungsprojekt im Kalameili Naturreservat Przewalskihengst Georgi (geb. am 13.6.2002 in Leipzig) tritt morgen seine Reise nach China an. Im Pferdehänger geht es zunächst nach Frankfurt am Main und von dort aus gemeinsam mit Artgenossen aus den Zoos Karlsruhe, Köln, Stuttgart, Neuwied, Sprakel und Springe per Flugzeug nach China. Im Kalameili Naturreservat zwischen Tien Shan und Altaigebirge werden die kostbaren Tiere auf das Leben in freier Wildbahn vorbereitet und sollen später in den bereits angesiedelten Gruppen für eine höhere genetische Vielfalt sorgen. Die Zoos tragen die Kosten für den Transport und unterstützen so das Wiederansiedlungsprojekt der International Takhi Group und der Regierungen von China und der Mongolei im ursprünglichen Lebensraum der Wildpferde. Verein Tiergarten Kleve, 05.09.05 Onkel Olly Spitzenkandidat im Klever Tiergarten Während in Berlin Merkel, Schröder & Co um Stimmen kämpfen, kämpfen am Sonntag, den 18.09.2005 zwischen 10.00 und 17.00 Uhr im Tiergarten Kleve die Tiere um die Spitzenposition in der Gunst der Besucher. Im Rahmen des alljährlichen Herbstfestes gibt es dieses Jahr die 1. große Wahl des Lieblingstieres. Alle Bürger sind aufgerufen, ihre Drittstimme für ein Tier ihrer Wahl im Tiergarten abzugeben. Wahlberechtigt sind auch (und vor allem!) die Kinder! Bennettkänguru Onkel Olly macht sich große Hoffnungen auf den Spitzenplatz, aber auch Popey, der Kleine Panda, Seehunddame Lisa, Jakobschafbock Toni, Zwergziege Flecki, Poitou-Eselhengst Dodu du Bourg, Eichhörnchen Shakira, Lamastute Ronja und die vielen anderen Tiere rechnen sich gute Chancen aus. Die Wahlveranstaltung bietet den Wählern ein umfangreiches Rahmenprogramm. Viele engagierte Helfer und naturnahe Institutionen werden wieder dafür sorgen, dass das Herbstfest für alle zu einem Erlebnis wird. Tierpark Chemnitz, 05.09.05 Löwin Kimba hat Geburtstag Am kommenden Mittwoch, dem 07.09., wird Angola-Löwin Kimba ein Jahr alt. Im Zoo Halle geboren, kam sie im Mai zusammen mit dem aus Leipzig stammenden Löwenjungen Malik in den Tierpark Chemnitz. Im Gegensatz zu ihrem Gefährten, der von seiner Mutter verstoßen wurde und von Menschenhand aufgezogen werden musste, verbrachte sie ihre ersten Lebensmonate in einem kleinen Löwenrudel, bestehend aus zwei Geschwistern und den Elterntieren. So konnte sie mit Gleichaltrigen spielen und Kräfte messen und im Umgang mit den anderen Tieren die artgemäßen Verhaltensweisen ausbilden. Durch ihre Gesellschaft hat Malik nun auch die Chance, die durch die Handaufzucht fehlenden Löwenumgangsformen kennen zu lernen. Inzwischen sind beide unzertrennlich und auch kräftig gewachsen. Zoo Duisburg, 02.09.2005 Viele, viele, viele Spender gesucht - Schildkrötenlauf am 16.09.2005 im Stadtpark Meiderich Weltweit leben rund 80 Arten höchst unterschiedlicher Schildkröten, so z.B. riesige Meeresschildkröten, brettflache Spaltenschildkröten oder farbenfrohe Schmuckschildkröten. Zu Lande und zu Wasser haben die urtümlichen Panzertiere sich im Laufe einer Millionen Jahre währenden Entwicklung fast alle Lebensräume dieser Erde erobert - und nun droht ihnen deren Verlust. Ausnahmslos alle dieser unverwechselbaren Kriechtiere sind von der Ausrottung bedroht, kaum jemand weiß, dass selbst unsere stillen Süßwasserseen noch vor knapp einem Jahrhundert von stabilen Populationen der Europäischen Sumpfschildkröte besiedelt wurden. Grundschulkinder der zweiten bis vierten Klassen von insgesamt 55 (!) Duisburger Grundschulen wollen dem unaufhaltsam scheinenden Niedergang dieser liebenswerten Geschöpfe ein Ende setzen und schlossen sich der diesjährigen Schildkrötenkampagne der Gemeinschaft Europäischer Zoos (EAZA) an, die gemeinsam mit dem Zoo Duisburg durch verschiedene Aktionen zweckgebundene Spenden zur Rettung der Schildkröten sammeln will. Hierzu werden aus jeder Klasse vier Schüler - als Schildkröte verkleidet - in einer Pendelstaffel durch verschiedenen Lebensräume der Schildkröten laufen, kriechen, schlendern oder schlurfen - auf jeden Fall als zweibeinige Aufrecht-Schildkröte versuchen, vom Fleck zu kommen, um das Ziel zu erreichen. Organisation und Betreuung des Schildkrötenlaufes werden vom Zoo Duisburg, dem Stadtsportbund Duisburg, dem Parkhaus Meiderich, der SchulKulturKontakt-Stelle, dem Sophie-Scholl-Berufskolleg, dem Schulzentrum Westende und dem Arbeitskreis Schule und Stadtteil e.V. durchgeführt. Die Schirmherrschaft über die gesamte Veranstaltung hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland übernommen. Zoo Leipzig, 02.09.2005 Abschied bei den Brillenbären - Leipziger Brillenbärin Loja in Chester angekommen Nachdem Brillenbärin Loja gestern den Zoo Leipzig in Richtung Chester, Großbritannien verließ, ist sie nun gut in ihrer neuen Heimat angekommen. Bereits einige Tage vor ihrer Abreise lernte Loja, in ihre Transportkiste hineinzugehen. Dennoch war beim Einpacken absolute Ruhe im Gehege notwendig, damit die Brillenbärendame auch wirklich einsteigt. Loja wurde 1990 im Leipziger Zoo geboren und hat während ihrer Zeit in Leipzig fünf Jungtiere geboren und auch erfolgreich aufgezogen. Die Gruppestärke der so genannten Andenbären verringert sich nun auf fünf Tiere, denn bereits im Juli verließ Brillenbär Nobody die Leipziger Bärenburg. Er lässt es sich mittlerweile in seiner neuen Heimat in Basel gut gehen. Die helle Gesichtsmaske auf dem sonst tief schwarzen Fell der Bären erinnert an die Konturen einer Brille und offenbart den Hintergrund der Namensgebung. Als einzige Bärenart Südamerikas, sind Brillenbären stark durch den Eingriff des Menschen in deren natürlichen Lebensraum beeinträchtigt. Experten schätzen, dass es nur noch 2000 in Freiheit lebende Brillenbären in den tropischen und subtropischen Regenwäldern Südamerikas gibt. Dort werden sie gejagt und durch die zunehmende Besiedelung der Wälder bedroht. Der Zoo Leipzig beteiligt sich daher am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), um die bedrohte Tierart in Zusammenarbeit mit anderen Zoos zu schützen. Die Abgabe von Loja wird in Chester weiterhin zur Zucht der bedrohten Brillenbären beitragen. Tierpark Chemnitz, 02.09.2005 Erfolgreiches Katzenjahr in Tierpark Chemnitz und Wildgatter 2005 scheint ein richtiges Katzenjahr für den Tierpark zu sein! Bei den Europäischen Wildkatzen im Wildgatter stellte sich auch dieses Jahr wieder Nachwuchs ein. Der mittlerweile acht Wochen alte Kater ist schon relativ häufig im Gehege zu sehen. Auch das Geschwisterpärchen der seltenen Karpatenluchse, das inzwischen ein viertel Jahr alt ist, kann häufig beobachtet werden. Die beiden Jungtiere des Vorjahres konnten erfolgreich an andere Zoos vermittelt werden, die sich ebenfalls am Erhalt dieser Art beteiligen wollen. Im Tierpark Chemnitz ist dieses Jahr erstmals die Zucht der Persischen Leoparden gelungen, deren drei Jungtiere mit inzwischen neun Wochen ihre Mutter gewaltig auf Trab halten. Im Mai kamen die beiden jungen Angolalöwen Malik und Kimba nach Chemnitz, die sich seither zu Publikumslieblingen entwickelt haben. Ende Juli erhielt der Tierpark einen Amurkater, der mit der bereits im Tierpark lebenden Katze in Zukunft für Nachwuchs sorgen soll. Damit besteht so stellt Tierparkchef Dr. Hermann Will weiter erfreut fest - die Hoffnung, die Reihe erfolgreicher Katzen-Nachzuchten noch auf weitere vom Aussterben bedrohte Arten auszudehnen. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 01.09.2005 Tierische Plaudereien rund um den Bienenfleiß Gärtnermeister Thomas Aster und Handwerker Andreas Haase plaudern gern miteinander, denn sie verbindet nicht nur die Arbeit im Tierpark, sondern auch ihr gemeinsames Interesse an der Imkerei. Darüber wollen sie nun auch einmal mit den Besuchern plaudern, und zwar am 7. September von 15.00 17.00 Uhr im Bauernhof des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Vom Reden allein kommt jedoch der süße Honig weder in die Waben noch in die Gläser. Den sprichwörtlichen Bienenfleiß müssen dafür die Insekten selbst (für 1 kg Honig tragen sie 3 kg Nektar ein) als auch die Imker an den Tag legen. Wie schwer allein das Honigschleudern ist, werden die beiden Tierparkimker an diesem Nachmittag vorführen. Schließlich kann jeder, der gesund und schön werden will, den Tierparkhonig auf frischem Brot zu einer Tasse Kaffee kosten oder auch ein Glas mitnehmen. Treffpunkt: 15:00 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos. Zoo Duisburg, 01.09.2005 Der Fußball und die Polizei Auch wenn (nicht nur) das fußballbegeisterte Ruhr-Revier der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bereits entgegenfiebert, sollten andere sportliche Highlights des kommenden Jahres nicht aus den Augen verloren werden: Die besten Polizei-Nationalmannschaften Europas nämlich spielen um den Polizeifußball-Europameisterschaftstitel 2006. Wo? In insgesamt neun Städten des Ruhrgebiets! Auch der Polizeisportverein Duisburg und die Duisburger Polizei sind an den Vorbereitungen für diese Großveranstaltungen im nächsten Jahr beteiligt, und die Wahl für das Eröffnungsspiel sowie für die -veranstaltungen fiel ausgerechnet auf Duisburg
Zunächst einmal werden am Sonntag, dem 4. September 2005, sich Organisatoren und Spieler im Zoo vorstellen - und haben dazu ein ebenso ausgeklügeltes wie attraktives Schauprogramm erarbeitet: Der Polizeisportverein bietet in Zusammenarbeit mit dem westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband eine Street Soccer für Kinder, Torwandschießen, aber auch ein Probetraining und ein Glücksrad. Der Stadtsportbund ist mit einer Tumblingbahn vertreten. Selbstverständlich werden unsere Freunde und Helfer auch einen kleinen Einblick in ihre Berufswelt vermitteln: Polizeimotorräder stehen zum Foto-Shooting bereit; wer will, kann sich seine eigenen Fingerabdrücke nehmen lassen (die anschließend natürlich nicht registriert werden!). Die Polizei-Diensthundestaffel wird Proben ihres Könnens ebenso geben wie der Verkehrskasper (nicht nur) Kinder auf das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufmerksam macht. Und zu gewinnen gibts auch noch was: Kinder bis 16 Jahre können an einem Rätselspiel zu Themen rund um Zoo, Fußball und Polizei teilnehmen. Den Gewinnern winken eine Fahrt auf einem Boot der Wasserschutzpolizei, Blicke hinter die Kulissen des Zoos und des Düsseldorfer Flughafens, aber auch ein Gutschein für einen Kindergeburtstag im Zoo oder Freikarten für die Movie World Germany in Bottrop und vieles mehr. Als Highlight des Tages erwarten Fußballfans um 14.00 Uhr die MSV-Spieler Georg Koch und Markus Anfang, die ihren Fans geduldig Autogramme schreiben werden. Zoo Dortmund, 01.09.2005 Jetzt anmelden zum Herbstferienprogramm im Dortmunder Zoo Gehege reinigen und Zoozeitung erstellen Das Herbstferienprogramm des Zoos bietet für Kinder ab neun Jahre die Möglichkeit vom 04. bis 07. Oktober beim Reinigen der Gehege hinter die Kulissen des Zoos zu schauen und vom 10. bis 14. Oktober eine Zoozeitung zu erstellen. Strapazierfähige und wetterfeste Kleidung und Gummistiefel werden empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Eintritt 6,5 Euro pro Person und Tag. Zum Erstellen der Kinder-Zoozeitung sind die Kinder als Redakteure und Journalisten eine Woche lang im Zoo spannenden Geschichten, den Tieren, aber auch den Tierpflegern auf der Spur. Die Zeitung wird im Anschluss an der Zookasse verkauft. Eine Anmeldung sollte hier für die ganze Woche erfolgen. Zoo Dortmund, 01.09.2005 Jetzt anmelden zur Spurensuche im Dortmunder Zoo Beim Herbstferienprogramm im Zoo lernen Kinder ab sechs Jahre vom 4. bis 7. Oktober als Tierdetektive die Spuren heimischer und exotischer Tiere zu lesen. Eine Anmeldung für die ganze Woche ist wünschenswert. Für die täglichen Spaziergänge wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Die Teilnahmegebühr inklusive Eintritt beträgt pro Tag 6,5 Euro Zoo Leipzig, 01.09.2005 Tierisches Engagement für kleine Patienten - Riesenkinderfest KIDZ zu Gunsten der Uni-Kinderklinik Große helfen Kleinen und Große feiern mit Kleinen beim traditionellen Riesenkinderfest KIDZ am 10. September 2005 ab 10.00 Uhr im Zoo Leipzig. Unter der Schirmherrschaft von Prinz Sebastian Krumbiegel werden der Zoo, der Förderverein der Uniklinik und mehr als 30 Vereine, Institutionen und Unternehmen den Kindern ein kunterbuntes Programm und der Klinik einen hohen Spendenbetrag bescheren. Davon sollen Musiktherapiestunden für kleine Langzeitpatienten finanziert werden, um ihnen den oft monatelangen Klinikaufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Bei mobiler Bowlingbahn, Bungee-Trampolin, Torwandschießen, Ponyreiten und Zoo-Olympiade können sportliche kleine Zoofans zeigen, was sie draufhaben. An der Keramikstraße und den Bastelständen sind vor allem Geduld und Fingerfertigkeit gefragt. Die Piratenschatzsuche im Zoo weckt den Entdeckergeist! Einmal dem Abenteuerfieber verfallen, kann gleich der neue Tarzanpfad an der Hacienda ausprobiert werden. Auch die Kinderklinik selbst wird wieder vertreten sein. So können die kleinen Gäste Onkel Doktor mal in ganz anderer Atmosphäre kennen lernen. Blutdruckmessen, EEG und Ernährungsberatung werden am Infostand erklärt und sogar vorgeführt. Im vergangen Jahr brachte KIDZ das Riesenkinderfest einen Erlös von 16.000 €, von dem die Uniklinik einen transkutanen Sauerstoff- und Kohlenmonoxidmonitor anschaffen konnte. Damit bleibt den kleinen Patienten in der Oststrasse manch schmerzhafter Pieks erspart. Zoo Köln, 31.08.2005 Dickhäuter geboren!! Während alle Augen auf den ELEFANTENPARK gerichtet sind, bringt (am Samstag, dem 28.8.) im alten Elefantenhaus ein Flusspferd sein Junges zur Welt. Wenn diesem Ereignis auch die Besonderheit der Erstmaligkeit abgeht, so ist es doch ein erfreuliches, an dem wir die Öffentlichkeit gerne teilhaben lassen. Wilhelma, 31.08.2005 Die schöne Schnelle Seit Anfang Juli ist sie da, die Gepardin Tana vom Zoo Münster, und seit kurzem ist sie im Außengehege zu sehen. Wie eine geheimnisvolle Exotin schleicht sie umher oder liegt unendlich grazil im Gras. Jeder, dem sie einen Blick zuwirft, ist ihr dafür dankbar. Ihre Vorgängerin hat sich bei uns wohlgefühlt. Nora war über 13 Jahre hier, bevor sie an Altersschwäche starb. Tana ist süße zweieinhalb Jahre jung. Neugierig kletterte sie bereits auf den Baum in ihrem Gehege. Von dort oben wäre es nur ein kleiner Sprung über den Zaun. Daher verwehrt ihr nun ein Kletterschutz den Aufstieg. Vielleicht war sie auf der Suche nach einem Kameraden. Der findet sich aber nicht jenseits des Zauns. Den sucht gerade der Zuchtbuchführer für Geparden für Tana aus. Bis er fündig wird, kann es noch einige Zeit dauern. Ziel ist es, Tiere zu paaren, die nicht miteinander verwandt sind. Dann haben die Gene genügend Variabilität. Bei den Geparden ist es aber so, dass bereits die freilebenden Tiere genetisch sehr homogen sind. Weitere Verluste der Variabilität durch Inzucht könnten Veränderungen am Körperbau oder im Verhalten zur Folge haben, dass Geparden nicht mehr so schnell laufen könnten. Diese Fähigkeit ist aber für das Überleben der Art absolut notwendig. Wildpark Dillenburg-Donsbach, 31.08.2005 Rotwildwoche im Wildpark Dillenburg-Donsbach Bundesweite Aktionswoche des Deutschen-Wildgehegeverbandes und der Deutschen Wildtier Stiftung. Vom 26. September bis 02. Oktober 2005 bietet der Wildpark Dillenburg-Donsbach im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche verschiedene Informationsangebote zu unserer größten heimischen Hirschart - dem Rotwild an. In dieser Zeit findet auch die besonders spektakuläre Paarungszeit des Königs unserer heimischen Wälder statt. Die Paarungszeit wird Brunft genannt und wird von den Hirschen mit einem markerschütternden, fast unheimlichen Röhren begleitet. Damit sollen die Rivalen eingeschüchtert werden. Den Weibchen hingegen, auch Kahlwild oder Hirschkuh genannt, soll dieser imposante Brunftschrei natürlich imponieren. Die Rotwildbrunft bietet sich daher hervorragend an, diese Tierart ins Rampenlicht der Besucher des Wildparks zu setzen. Diese Veranstaltungen finden in über 20 teilnehmenden Wildparks statt, die dem Deutschen-Wildgehege-Verband angeschlossen sind und durch die Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt werden. Um dem Besucher einen direkten Zugang zum scheuen Wild zu vermitteln, wird es sachkundige Führungen zur Hirschbrunft geben, in denen Wildparkbiologen das beeindruckende Naturschauspiel den interessierten Teilnehmern nahe bringen und auf Ihre Fragen eingehen. Es finden Filmvorführungen und Vorträge renommierter Persönlichkeiten statt, begleitet von einem bunten Rahmenprogramm. Dieses wird unter anderem auch für die kleinen Besucher etwas zu bieten haben. Ziel dieser Aktion der Deutschen Wildtier Stiftung und des Deutschen-Wildgehege-Verbandes ist es, das Rotwild wieder erlebbar zu machen und somit auch seinen Erhalt in der freien Wildbahn zu sichern. Durch die Zersiedlung der Natur, agrarpolitische Vorgaben und die Zerstörung der Lebensräume ist das Wild auf unsere Hilfe angewiesen. Wildtierökologische Forschung und Umweltbildung sollen dazu beitragen, den Bestand des Rotwildes auch für zukünftige Generationen zu sichern. Zoo Dortmund, 31.08.2005 Der Dortmunder Zoo stellt sich vor Der Zoo lädt ein zum Zootag 2005. Am Samstag, 03. September, zeigt der Zoo Dortmund von 10 bis 17 Uhr was in ihm steckt. Die Mitarbeiter des Zoos präsentieren ihre Aufgabenbereiche und geben Einblicke in den Zooalltag. Fürs leibliche Wohl ist mit Bratwurst, Kuchen, Waffeln sowie kalten und warmen Getränken gesorgt. Es sind viele Aktionen geplant, wie die Fütterungen der Robben (11 und 15 Uhr), Pinguine (14.30 Uhr) und Raubtiere (16.30 Uhr), Führungen durch das Regenwaldhaus (10.30 und 14 Uhr), Ausstellungen zu Themen wie Krabbeltiere und Futtertiere, Riesenotter und Das Futtern die Tiere. Es gibt ein Zooquiz, wo an verschiedenen Standorten Fragen beantwortet werden müssen. Einen direkten Einblick in die Arbeit der Zootierpfleger erhalten die Besucher beim Reinigen des Giraffenstalls (13 Uhr) und des Antilopenstalls (11 Uhr). Daneben gibt es Spiele zum Mitmachen sowie Themenführungen durch den Zoo. Am Infostand am Haupteingang gibt es Information über Tierpatenschaften und das Herbstferienprogramm. Zoo Landau, 31.08.2005 Zooschule bietet Erlebnisrundgang für die Familie - Zoopädagogen begleiten Eltern und Kinder, Großeltern und Enkelkinder durch den Zoo Ab diesem Jahr bietet die Zooschule zum Beispiel für Eltern und Kinder oder für Großeltern und ihre Enkel ein besonderes individuelles Angebot: Nach vorheriger Anmeldung begleiten Zoopädagoginnen und -pädagogen Kleingruppen bei einem Rundgang durch den Zoo. Die gut einstündige Führung kann ganz nach den Wünschen der Besucher ausgerichtet werden. Einzelne Tierarten oder Gehege können besonders vorgestellt werden, interessante Materialen wie außergewöhnliche Vogelfedern, Tierschädel, Tierfelle und häut aus der Zooschule können besichtigt werden. Zu ausgewählten Tieren wie Frettchen, Schlangen, Bartagamen, Kaninchen, Meerschweinchen oder Vogelspinnen wird ein direkter Kontakt ermöglicht. Aus der Welt der Zootiere werden die Teilnehmer einer solchen Führung viel Interessantes und Ungewöhnliches erfahren, wirbt Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel. So wird der Zoobesuch zu einem ganz besonderen Erlebnis! Das neue Familienprogramm dauert ca. 60 Minuten und kostet 15 Euro zuzüglich Zooeintritt. Die Gruppengröße ist auf sechs Personen begrenzt. Zoo Dresden, 31.08.2005 Zuckertütenfest im Zoo Dresden Am Tag der Schuleinführung erhielten die Dresdner Schulanfänger eine Einladung für einen freien Zoobesuch am Sonntag, dem, 4. September 2005 zu unserem traditionellen Zuckertütenfest. Wir freuen uns sehr, dass wir Dank unserer treuen Sponsoren auch in diesem Jahr wieder für unsere Dresdner Schulanfänger Zuckertüten füllen können. Zusätzlich erwarten die Staatlichen Schlösser und Gärten die ABC-Schützen zu einer Fahrt mit der Parkeisenbahn, und das Sea life lädt zu einem Besuch ein. Natürlich ist für alle Besucher so richtig was los. Auf unserer Bühne am Afrikahaus freuen sich die Singakademie Dresden, Maskottchen Poldi, die Kinder- und Jugendtanzgruppe des Tanzstudios Dance Art Dresden und viele andere auf die kleinen und großen Besucher. Im Rahmen der seit dem 30. Juni 2005 im Zoo Dresden laufenden Borneo-Ausstellung des WWF (World Wide Fund for Nature) zur Kampagne Borneo: Rettet den Orang-Utan-Wald erwarten wir zum Zuckertütenfest drei WWF-Akteure. In Orang-Utan-Kostümen werden sie vor allem die Kinder in spielerischer Weise auf die bedrohliche Situation dieser faszinierenden Menschenaffen aufmerksam machen. Vogelpark Herborn, 31.08.2005 Vampir-Treffen im Herborner Vogelpark: Mit Ulla Schäfer den Fledermäusen auf der Spur Eine ganz besonderes Naturerlebnis bot in der Vorwoche die Fledermaus-Expertin Ulla Schäfer von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) im Rahmen des diesjährigen Herborner Ferienpass: Bis in die späten Abendstunden erhielten zwei Dutzend begeisterte acht bis dreizehnjährige Kinder im Uckersdorfer Vogelpark spannende Informationen aus dem Leben der Fledermäuse. Schon der Marsch durch das nächtliche Uckersdorf machte den mit Taschenlampen bestens ausgerüsteten Schülern großen Spaß. Ulla Schäfer machte mit ihrem Feldermaus-Detektor die Ultraschall-Laute der nächtlichen Jäger hörbar und so gelang denn auch im Lichtkegel der Taschenlampen die Beobachtung einer Zwergfledermaus. Leider machten sich deren Artgenossen aufgrund der recht kühlen Abendwitterung rar. Dabei hätten die mittlerweile bestens über die Biologie der Fledermäuse informierten Kinder gerne noch andere Arten wie den Abendsegler oder die Wasserfledermaus beobachtet. Denn dass unsere heimischen Fledermäuse Blut saugen könnten, davor haben die Kids dank Ulla Schäfer keine Angst mehr. Wissen sie doch jetzt, dass diese interessanten Tiere nachts Jagd auf Fluginsekten wie Nachtfalter und Mücken machen. Auch Vogelparkleiter Wolfgang Rades war von der abendlichen Veranstaltung begeistert und hob deren großen naturerlebnispädagogischen Wert hervor. Der Biologe: Die Aktion passt hervorragend in die Konzeption unseres Vogelparks als Naturerlebniszentrum. Wir würden es deswegen sehr begrüßen, wenn wir mit Ulla Schäfer und der HGON künftig vermehrt naturschutzpädagogisch kooperieren könnten! Denn leider konnten aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl nicht alle interessierten Kinder teilnehmen, weswegen schon jetzt an eine Wiederholung der Veranstaltung im Rahmen des Herborner Ferienpass 2006 gedacht wird. ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 30.08.2005 Alaska-Familie hat Zuwachs bekommen Die neue ZOOM Erlebniswelt Alaska hat Zuwachs bekommen: Ab sofort sind die Baumstachler in ihre neue Behausung eingezogen. Die Gelsenkirchener Tierwelt ist damit um eine weitere Attraktion reicher. Dazu Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt: Beim Baumstachler handelt es sich im Aussehen um eine Mischung aus Stachelschwein und Biber. Eigentlich gehören unsere neuen Zoobewohner aber nicht zu Stachelschweinen, sondern zu den Verwandten der Meerschweinchen. Ein Pärchen mit einem weiblichen Jungtier, die aus dem fernen Kanada nach Gelsenkirchen gekommen sind, leben nun in der neuen ZOOM Erlebniswelt Alaska bei den Bibern. Die Baumstachler beleben die Anlage bei Tage und mit ihren langsamen Bewegungen die Bäume im Gelsenkirchener Alaska beklettern. Eigentlich sollten die Baumstachler schon länger für die Besucher zu sehen sein, doch anscheinend war ihr Freiheitsdrang stärker als die Gehegesicherung: Nachdem die Tiere beim ersten Mal versucht hatten auszubrechen, musste die Anlage umgestaltet werden. Jetzt steht der Besichtigung jedoch nichts mehr im Wege. Vogelpark Herborn, 31.08.2005 Kleiner Paradieskranich als neuer Liebling der Vogelparkbesucher Neben den beiden sechs Wochen alten Jungvögeln von Schnee-Eule Hedwig und zwei Pfauenküken ist ein kleiner, erst vier Wochen alter Paradieskranich der besondere Liebling der in diesen Spätsommertagen noch einmal zahlreichen Besucher des Vogelparks im Herborner Stadteil Uckersdorf. Leider wurde im Juli das Zweiergelege der aparten südafrikanischen Kraniche das Opfer eines eingedrungenen Beutegreifers, vermutlich eines Waschbären. Trotz der aufopferungsvollen Bewachung des Geleges durch die Kranicheltern wurde eines der Eier zerstört und gefressen. Das zweite Ei wurde wenige Meter neben dem Nest unversehrt gefunden und musste, da die völlig verstörten Eltern keine Brutbemühungen mehr unternahmen, im Brutschrank ausgebrütet werden. Und tatsächlich schlüpfte am 30. Juli ein Jungtier. Damit stellte sich dem Vogelparkteam allerdings ein Problem, galt es doch, eine Fehlprägung des Tieres auf den Menschen zu verhindern. Diese Gefahr ist bei der Handaufzucht von Kranichen ganz besonders groß. Leider fand sich keine Pflegestelle für das Tier, wo es mit Artgenossen gemeinsam hätte aufwachsen können. In Abstimmung mit Kranichspezialisten baute Parkgründer Reinhold Wiegand kurzfristig in unmittelbarer Nachbarschaft der Kranicheltern ein provisorisches Kleingehege. Hierdurch weiß der kleine Kranich wenigstens, wie seine großen Artgenossen aussehen. Und damit er auch weiß, wie ein Kranichküken aussieht, installierte die Vogelparkmannschaft in seinem Gehege einen Spiegel. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | WWF 6. September 2005 Tausche Orang-Utan gegen Fernseher Studie: Wilderei häufig Folge der Waldvernichtung. WWF fordert härtere Strafverfolgung http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02658/ Illegaler Handel und Wilderei sind eine der größten Bedrohungen für die letzten verbliebenen Menschenaffen in Afrika und Asien. Wie eine heute anlässlich der UN-Menschenaffenkonferenz in Kinshasa (5.-9. September) veröffentlichte WWF-Studie zeigt, gelangen allein im indonesischen Teil der Insel Borneo jedes Jahr mehrere Hundert Orang-Utans illegal auf die Märkte des Landes. Weiter zeigt der Report, dass die Wilderei häufig ein Nebenprodukt der meist illegalen, von der Holzmafia organisierten Waldvernichtung und der Umwandlung von Regenwald in Plantagen ist. Die Holzfäller machen ein profitables Zusatzgeschäft, wenn sie in dem Wald, den sie kahl schlagen, auch noch die Orang-Utans fangen und diese dann später verkaufen, erläutert WWF-Artenschützer Stefan Ziegler. Weil für jeden gefangenen Orang-Utan mehrere Tiere getötet werden, geht der WWF davon aus, dass allein im indonesischen Teil Borneos Jahr für Jahr über 1.000 Tiere Wilderei und Handel zum Opfer fallen. Die Zahl der Orang-Utans auf Borneo ist seit 1990 um fast zwei Drittel auf 55.000 Tiere gesunken. Trotzdem habe der Handel in den letzten 15 Jahren nicht abgenommen. Der blühende Schwarzmarkt bringt die Menschenaffen an den Rand des Aussterbens, so Ziegler. Für die Studie hatte TRAFFIC, das gemeinsame Artenschutzprogramm von WWF und IUCN, über zwei Jahre Märkte, Zoos, Privatleute und Rettungsstationen beobachtet. Als gewinnbringende Ware gelten vor allem junge Orang-Utans. Sie werden in ländlichen Gebieten für weniger als 20 Euro an Zwischenhändler abgegeben. Von dort gelangen die Tiere über ein gut organisiertes Netzwerk entlang der Flüsse an die Küsten Borneos, wo sich der Preis bereits verdreifacht hat. Auf den Märkten in Java und Bali erreichen sie Durchschnittspreise von 300 Euro. In den Küstenstädten werden Orang-Utans häufig auf vor Anker liegenden Cargo-Schiffen gegen Fernseher oder Radios getauscht. Auf den internationalen Märkten erzielen einzelne Orang-Utans sogar Spitzenpreise von bis zu 40.000 Euro. Wilderei und illegaler Handel sind nicht nur für Orang-Utans in Asien, sondern auch für Gorillas, Schimpansen und Bonobos in Afrika eine der größten Bedrohungen, betont Ziegler. Der WWF fordert die Teilnehmer der UN-Menschenaffenkonferenz in Kinshasa auf, ein wirksames Programm gegen das Geschäft mit den Menschenaffen zu verabschieden. Die Staaten müssen Wilderer und Händler endlich hart bestrafen und die Märkte besser überwachen, so Ziegler. In Indonesien würden die vorhandenen Strafgesetze nicht angewendet. Uns ist kein einziger Fall bekannt, in dem ein gefasster Wilderer wirksam bestraft wurde, kritisiert Ziegler. Diese Situation sei typisch für die 23 Staaten, in denen wildlebende Menschenaffen vorkommen. WWF 5. September 2005 Husum, 05.09.2005: Die Küsten-Wildnis Wattenmeer genießt den höchsten Naturschutzstatus Deutschlands http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02654/ Am 1. Oktober 2005 wird der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer 20 Jahre alt. Nach Ansicht der beiden vor Ort tätigen Naturschutzverbände WWF und Schutzstation Wattenmeer geht es der Natur durch diesen hohen Schutzstatus schon viel besser: So werden im Wattenmeer kaum noch Vögel gejagt, viele Salzwiesen blühen wieder, und die Boden zerstörende Fischerei auf Herzmuscheln wurde gestoppt. Als großen Fortschritt werten die Verbände, dass 1999 der Nationalpark vor Sylt und Amrum durch ein Schutzgebiet für die hier heimischen Schweinswale erweitert wurde. Der Nationalpark dient nicht nur dem Schutz des Wattenmeers, sondern bietet zudem ganz besondere Naturerlebnisse für Millionen von Besuchern. Der Nationalpark ist deshalb eine der tragenden Säulen des Tourismus an der Nordseeküste. Die Schutzstation Wattenmeer hat seit der Gründung des Nationalparks bei rund 90.000 Führungen mehr als 2 Millionen Menschen durch die Salzwiesen, Dünen, Wattgebiete und Strände geleitet. Der WWF und die Schutzstation Wattenmeer kämpften schon in den 1970er Jahren gegen kilometerlange Eindeichungen quer durch das Wattenmeer. Ihrem hartnäckigen Engagement an der Küste ist es mit zu verdanken, dass das Wattenmeer in Schleswig-Holstein 1985 zum Nationalpark ernannt wurde - das ist der höchste Naturschutzstatus, den ein Gebiet in Deutschland erreichen kann. 1986 folgte der Wattenmeer-Nationalpark Niedersachsen, 1990 erhielt auch das Hamburger Watt das begehrte Prädikat. Immer wieder gebe es Maßnahmen, die nicht im Einklang mit dem Erhalt der weltweit einmaligen Landschaft und der großen Artenvielfalt stehen. So monieren die Naturschützer, dass im Nationalpark noch immer zu intensiv gefischt und zuviel gebaut werde. Eine Ölbohrinsel und Raketenübungen verschandeln nach Ansicht von Rainer Schulz nicht nur das optische Erscheinungsbild des Nationalparks: Ölförderung und Raketen haben im Wattenmeer einfach nichts verloren. WWF 5. September 2005 Mein Gartenstuhl aus Orang-Utan-Wald WWF-Protest vor der Gartenmöbelmesse Spoga: Tropenholz nur mit dem FSC-Siegel http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02652/ Orang-Utans bewegen sich durch einen Wald aus Motorsägen. Diese ticken wie ein Metronom hin und her. Denn die Zeit für den Lebensraum der Menschenaffen, die Regenwälder Indonesiens, läuft ab. Anschließend setzen sich die WWF-Aktivisten in Affenkostümen auf eine Gartenbank, für die ihr Wald weichen musste. Sie halten ein Transparent: Spoga Köln: Hier wird unser Wald verramscht. Mit dieser Aktion protestierte der WWF am Montag in Köln vor den Toren der größten Gartenmöbelmesse Europas, der Spoga, gegen den ungebremsten Handel mit illegalem Tropenholz. Ab heute ringt im Kongo die erste UN-Menschenaffenkonferenz um einen Rettungsplan für die Orang-Utans. Zugleich geht hier in Köln auf der Spoga der Ausverkauf der Regenwälder weiter, erläutert WWF-Tropenwaldexpertin Nina Griesshammer den Protest. Nach einer WWF-Studie importiert Deutschland allein aus Indonesien jedes Jahr illegales Tropenholz im Wert von 150 Millionen Euro. Auch auf der Spoga bieten zahlreiche Händler Gartenmöbel aus zweifelhaften Quellen an. Viele Unternehmen führen lediglich Scheinzertifikate - tatsächlich können sie keinen glaubwürdigen Nachweis dafür bringen, dass ihr Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammt. In Indonesien wird laut WWF über 70 Prozent des Tropenholzes gesetzeswidrig eingeschlagen. Die WWF-Sprecherin kritisiert Deutschlands stillen Pakt mit der Holzmafia. Handel und Industrie nehmen den Kahlschlag der Wälder und die Ausbeutung der indigenen Bevölkerung billigend in Kauf. Allein auf der südostasiatischen Insel Borneo, dem wichtigsten Lebensraum der Orang-Utans, verschwinden Jahr für Jahr 13.000 Quadratkilometer Regenwald. Die Borneo-Orang-Utans drohen bis 2020 auszusterben. Wer Tropenholzprodukte aus ungeklärter Herkunft handelt, trägt zum Sterben der Regenwälder und ihrer Artenvielfalt bei, betont Griesshammer. Deshalb fordert der WWF die rund 40.000 Fachbesucher der Spoga auf, nur Gartenmöbel mit dem FSC-Siegel zu kaufen. Das Qualitätszeichen des Forest Stewardship Council garantiert eine ökologische und sozial verträgliche Waldwirtschaft. Vom heutigen Montag bis zum 9. September tagt in Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) die erste UN-Menschaffenkonferenz GRASP. Die Teilnehmer, zu denen auch die Europäische Union zählt, haben sich die Rettung unserer nächsten Verwandten bis 2010 zum Ziel gesetzt. Nur wer den Pakt mit der Holzmafia aufkündigt und den Import illegaler Tropenhölzer stoppt, kann die Lebensräume der Menschenaffen erhalten. Politik und Wirtschaft stehen in der Verantwortung, damit Deutschland endlich seinen Teil zur Rettung unserer nächsten Verwandten leistet, so Griesshammer. Presseportal 4. September 2005 Spritpreise können bis Jahresende auf 1,80 Euro steigen. Deutsche Umwelthilfe fordert Notfallplan zur Senkung des Ölverbrauchs - Appell an Autoindustrie:Baut endlich spritsparende und saubere Autos http://www.presseportal.de/story.htx?nr=720621 Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) geht davon aus, dass die Spritpreise bis zum Jahresende weiter stark anziehen und bis auf einen Rekordstand von 1,80 Euro hochschnellen können. Wir müssen uns langfristig auf ein neues, wesentlich erhöhtes Preisniveau bei den fossilen Energien einstellen, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. Bereits vor dem Hurrikan Katrina seien die Raffinerien weltweit voll ausgelastet gewesen. Von den in Nordamerika (USA und Kanada) jährlich konsumierten 1.027 Millionen Tonnen (6,5 Milliarden Barrel) Öl konnten bereits vor dem Sturm nur 939 Tonnen dort raffiniert werden. 40 Prozent dieser Anlagen stehen nun still, so dass die USA aktuell bis zu 50 Prozent ihres Bedarfs an Mineralölprodukten importieren muss. Dies führt weltweit zu einer weiteren Verknappung von Mineralölprodukten wie Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin. Verschärft wird die Lage durch den nahenden Winter. Ende August lag die Bevorratungsrate bei Heizöl 10% unter den Vorjahreswerten. Schon jetzt melden Heizölhändler einen enormen Anstieg der Bestellungen. Scharfe Kritik übt die Deutsche Umwelthilfe an der deutschen Automobilindustrie: Diese habe die Zeichen der Zeit immer noch nicht verstanden. Während japanische Unternehmen wie Toyota mit ihren Spritsparmodellen Absatzrekorde einfahren, seien viele deutsche Autos wegen überhöhter Abgaswerte und unakzeptabler Verbrauchszahlen nur noch mit hohen Rabatten verkäuflich. Dafür belegen deutsche Autobauer zwischenzeitlich sämtliche Rekorde bei Spritverbrauch und Höchstgeschwindigkeit. Die DUH fordert die deutsche Automobilindustrie auf, von bei ihren Neufahrzeugen endlich die weltweite Situation einzubeziehen, statt ständig weiter Signale des Schneller, schwerer, teurer auszusenden. ENN 3. September 2005 Biggest Health Worry after Katrina is Clean Water http://enn.com/today.html?id=8687 ENN 3. September 2005 German Conservative Links Katrina to U.S. CO2 Policy http://enn.com/today.html?id=8684 ENN 3. September 2005 Retreating Glaciers and Melting Permafrost Threaten Traditional Lifestyles of Arctic People http://enn.com/today.html?id=8686 Greenland's Inuit people have built a life in the cold and ice, but it's a lifestyle and culture that's slowly melting away. As chunks of ice break free from glaciers and fall into the fjords and formerly frosty seasons turn wetter every year, indigenous people fear that the consequences of global warming will have especially dire implications their part of the world. ENN 3. September 2005 Ozone Layer Has Stopped Shrinking, U.S. Study Finds http://enn.com/today.html?id=8663 Reports of a stabilized ozone layer suggest that limiting production of ozone-depleting chemicals has had some positive effect. NOAA administrator Conrad Lautenbacher said, "These early signs indicate one of the strongest success stories of international cooperation in the face of an environmental threat." But ozone recovery, scientists say, will be a long time coming. ENN 2. September 2005 Ebola Virus Threatens Gorillas, Chimps http://www.enn.com/today.html?id=8685 Conservationists say the dreaded Ebola virus along with decades of hunting and logging are putting some ape species on the brink of extinction in Central Africa. Most at risk are western lowland gorillas and the Central African chimpanzee, both of which live in the dense rain forests of Central Africa, Conservation International said in a statement. Presseportal 2. September 2005 RWE Power AG: Alter Fluss im neuen Bett Indeverlegung: RWE Power setzt Maßstäbe bei nachhaltiger Rekultivierung http://www.presseportal.de/story.htx?nr=720135 RWE Power hat heute offiziell das neue Flussbett der Inde eingeweiht. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Eckhard Uhlenberg sowie der Vorstandsvorsitzende der RWE Power, Jan Zilius, öffneten gemeinsam die Schleusen in Inden-Lamersdorf bei Aachen, um das neue Indebett zu fluten. Künftig wird der Fluss auf einer Länge von zwölf Kilometern mäanderförmig auf überwiegend rekultiviertem Gelände des Tagebaus Inden fließen. Die Bauarbeiten dauerten rund acht Jahre. RWE Power investierte 24 Millionen Euro in das europaweit einzigartige Rekultivierungsprojekt. Die Inde-Verlegung war durch den fortschreitenden Tagebau Inden notwendig geworden, der den alten Flusslauf ab Herbst 2005 auf rund fünf Kilometern Länge durchschneiden wird. Die Inde war zwischen 1957 und 1965 begradigt worden. Durch die Verlegung in sein neues, geschlängeltes Bett ist der Fluss jetzt ökologisch hochwertiger als vorher. "Die Verlegung der Inde stellt erneut die Vereinbarkeit von effizienter und moderner Braunkohlengewinnung und -verstromung mit anspruchsvollen ökologischen Zielsetzungen unter Beweis", erklärte Zilius. Über 400.000 Bäume und Sträucher wurden gepflanzt, um die Ufer der "neuen" Inde zu begrünen, sieben neu gebaute Brücken überqueren den Flusslauf. Eine besondere ingenieurtechnische Herausforderung war die Sicherstellung eines gleichmäßigen geringen Gefälles des neuen Flusslaufes. Da rund neun Kilometer des neuen Flussbetts am Rande des Tagebaus entlang fließen, wurde in der Flussaue eine Abdichtung aus Lehm eingebracht. Damit wird ein Versickern des Wassers und ein Austrocknen der Inde bei Niedrigwasser verhindert. Durch diese Abdichtung werden zudem die Tagebauböschungen trocken und sicher gehalten. Umweltminister Uhlenberg sprach von einem beispielhaften Projekt. "Ich freue mich, dass RWE Power die Energiewirtschaft mit einem nachhaltigen Naturschutz verbindet", sagte Uhlenberg. Das neue Indebett wurde dem alten historischen Bett nachempfunden, das mit Hilfe von teilweise 200 Jahre alten Karten rekonstruiert werden konnte. Zusammen mit den zuständigen Behörden sowie dem regionalen Wasserverband Eifel-Rur werden in den nächsten Monaten Wasserqualität, Fließgeschwindigkeit und Erosionsverhalten laufend überprüft. Künftig werden Wanderwege das Gebiet rund um die neue Inde für die erholungssuchende Bevölkerung erschließen. WWF 1. September 2005 WWF hofft auf Durchbruch bei der ersten UN-Menschenaffenkonferenz in Kinshasa. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02649/index.html Vom 5. bis 9. September findet in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, die erste UN-Menschenaffenkonferenz GRASP (Great Apes Survival Project) statt. Ziel ist ein einheitlicher Rettungsplan für Gorillas, Schimpansen, Bonobos und Orang-Utans in Afrika und Asien. Bis 2010 soll das Überleben aller Menschenaffen gesichert werden. Der WWF erhofft sich von der Regierungskonferenz einen Durchbruch für den Schutz unserer nächsten Verwandten. In einer Email-Aktion unter www.wwf.de/menschenaffen fordert die Umweltstiftung von der Bundesregierung 500.000 Euro Soforthilfe für das Schutzprogramm. Der heute von Klaus Töpfer, Chef der UN-Umweltbehörde (UNEP), in London vorgestellte Menschenaffenatlas belegt nach Ansicht des WWF die dramatische Situation der Großen Menschenaffen. Wenn die Staaten jetzt nicht die Wende einleiten, könnten wildlebende Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen und Bonobos schon in 20 Jahren von der Erde verschwunden sein, sagte WWF-Artenschützer Stefan Ziegler. Trotz zahlreicher Rettungsversuche leiden die Menschenaffen noch immer unter der Zerstörung ihres Lebensraums, Wilderei und illegalem Handel. Darum begrüßt der WWF das Ziel von GRASP, unterschiedliche Programme unter einem Dach zu bündeln. Die UN-Initiative bringt neue Hoffnung für unsere nächsten Verwandten, so der WWF-Sprecher. Insgesamt gebe es höchstens noch 366.000 Tiere weltweit. Unmittelbar vor dem Aussterben stünden der Cross-River-Gorilla mit 200 Tieren und der Berggorilla mit 700 Exemplaren. Bedrohlich ist auch die Situation der einzigen asiatischen Menschenaffen, der Orang-Utans. Auf der Insel Borneo hat ihre Zahl seit 1990 von 150.000 auf nur noch 55.000 Tiere abgenommen. Bislang haben 17 der 23 Staaten, in denen wildlebende Menschenaffen vorkommen, ihre Teilnahme an der GRASP-Konferenz zugesagt. Der WWF fordert die noch fehlenden Länder auf, sich am Rettungsprogramm zu beteiligen. Dies sieht vor, bis 2010 mindestens die 100 wichtigsten Affenpopulationen und deren Lebensraum zu sichern. Daneben engagieren sich zahlreiche weitere Staaten, die Europäische Union und Umweltverbände wie der WWF bei der bislang größten internationalen Initiative zum Schutz der Menschenaffen. Das UN-Programm benötigt im ersten Schritt 21 Millionen Euro für die Finanzierung von Schutzgebieten und Anti-Wilderer-Einheiten. Die Initiative GRASP wurde 2001 von der UNESCO und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gegründet. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Veranstaltungen | DTG-Seminar 2005 28. bis 30. September in Zittau Vorträge: Der Tierpark Zittau Geschichte, Gegenwart, Visionen. Bernd Großer, Tierparkleiter Haben kleine Zoos in der heutigen Zoolandschaft eine Chance? Eduard Stirnberg, Tierpark Bochum Entwicklung eines eigenen Profils: Tiernähe als Chance für den Vogelpark Marlow. Matthias Haase, Vogelpark Marlow Der europäische Nerz (EEP) in kleinen Zoos - Erfahrungsbericht, Vorstellung von attraktiven Nerzgehegen, Zukunftsvisionen, Wolfgang Festl, 1. Vorsitzender EuroNerz e.V. BDZ-Biber - Der Preis für vorbildliche Tiergehege. Thomas Suckow, 1. Vorsitzender des Berufsverbandes der Zootierpfleger (BDZ) Der Ziesel, Status und Schutzbemühungen Tier mit Mensch ein Projekt im Tierpark Zittau, Tiergestützte Aktivitäten. Andreas Stegemann, Technischer Direktor Tierpark Zittau Freitag, 30 September: Fahrt zum Zoo Prag, Tschechische Republik Anmeldung Um die Organisation des Seminars zu erleichtern wird um möglichst frühe Anmeldung der Teilnahme in der DTG-Geschäftsstelle gebeten. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 ¬ und schließt am Donnerstag während des Seminars Tagungsgetränke, Frühstücksimbiss und das Mittagessen mit ein. Jedes DTG-Mitglied hat eine Person frei. Für das abendliche Buffet (auch vegetarisch) am Donnerstag im Hotel Riedel werden 12 Euro je Teilnehmer bei Tagungsbeginn kassiert. Die Busfahrt zum Zoo Prag kostet ca. 15,- ¬ je Teilnehmer (bei Anmeldung von mindestens 45 Personen). Anmeldung bitte an die Geschäftstelle der DTG Frau Oellerich Telefon: 04778- 255 Fax: 04778- 811154 info@deutsche-tierparkgesellschaft.de | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Stellenausschreibung Zoologische Assistentin / Zoologischen Assistenten Der Allwetterzoo Münster hat sich mit seinem Konzept Allwetterzoo 2000 Plus zu einer attraktiven und beliebten Freizeiteinrichtung in der Region entwickelt. Eine hohe Qualität in der Tierhaltung und bei der Besucherbetreuung sowie ein besonderes Engagement für eine nachhaltige Bewahrung der Natur sind Schwerpunkte dieses Konzeptes. Zu Beginn 2006 suchen wir zur Verstärkung unseres Teams eine / einen Zoologische Assistentin / Zoologischen Assistenten, die / der für folgende Aufgabenbereiche kompetent ist: Wissenschaftliche und ggf. tiermedizinische Betreuung des Tierbestands, Ausbau von Zuchtgruppen und Entwicklung des Tierbestands im Rahmen nationaler und internationaler Zuchtprogramme unter Berücksichtigung eines attraktiven Artenspektrums, Besucherbetreuung und Gestaltung edukativer Konzepte, Verfassen wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Publikationen und Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien, konzeptionelles Mitwirken bei der Weiterentwicklung des Allwetterzoos und Vertretung des Zooinspektors bei operativen Abläufen in der Tierpflege. Voraussetzungen für Ihre Bewerbung sind: Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie (Fachrichtung Zoologie) und/oder der Veterinärmedizin; Promotion erwünscht, aber nicht Bedingung, mehrjährige, einschlägige Berufserfahrung, Freude an Teamarbeit und Bereitschaft zu überdurchschnittlichem Engagement und sehr gute kommunikative Fähigkeiten und solide Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch. Wenn Sie Interesse an dieser Stelle haben, schicken Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 30. September 2005 an: Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Sentruper Str. 315, 48161 Münster. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Do, 08. 09.2005, 17.30 - 17.45 Info (ZDF digital) zoo-geschichten Fr, 09.09.2005, 16:15-17:00 ARD, Im Schatten der roten Riesen - die Wälder der Mammutbäume Fr, 09. 09.2005, 19.30 - 19.45 Info (ZDF digital) zoo-geschichtenDo, 08. 09.2005, 3.30 - 3.45 Info (ZDF digital) zoo-geschichten Do, 08. 09.2005, 17.30 - 17.45 Info (ZDF digital) zoo-geschichten Fr, 09.09.2005, 16:15-17:00 ARD, Im Schatten der roten Riesen - die Wälder der Mammutbäume Fr, 09.09.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger und Co. Fr, 09. 09.2005, 19.30 - 19.45 Info (ZDF digital) zoo-geschichten Sa, 10.09.2005, 09:45-09:55 ORF1, Miniversum, Der Zoo - Ein Blick hinter die Kulissen Sa, 10.09.2005, 09:45-10:15 B-alpha, Welt der Tiere, Périnet Chamäleons auf Madagaskar Sa, 10.09.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Heuschrecken die achte Plage So, 11.09.2005, 10:15-11:00 MDR, Comeback für Lachs und Luchs, Die Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz So, 11.09.2005, 13:15-14:00 MDR, Der Buschdämon, Die geheimnisvolle Welt der Manguste So, 11.09.2005, 13:45-14:30 RBB, Termiten zum Frühstück, Südamerikas Ameisenbären So, 11.09.2005, 14:30-15:00 ARD, Unter Elefanten, Wolfgang Nehring und sein Dickhäuter Mo, 12.09.2005, 09:45-10:15 BR, Welt der Tiere, Der den Wolf versteht Mo, 12.09.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Kronenaffen und Krokodile Mo, 12.09.2005, 17:15-18:00 HR, Tiere vor der Kamera, Kanarische Inseln Heimat der Kanarienvögel, von Ernst Arendt und Hans Schweiger Mo, 12.09.2005, 21:00-21:30 XXP, Heuschrecken - die Zähne des Windes, SPIEGEL TV Reportage Di, 13.09.2005, 15:45-16:30 3sat, Abenteuer Zoo, Die Meistersinger von Mulhouse , Gibbons, Esel und Lemuren (von 1993!) Di, 13.09.2005, 16:15-17:00 ARD, Tiere vor der Kamera, Dohlen in Stadt und Land, von Ernst Arendt und Hans Schweiger Di, 13.09.2005, 20:15-21:00 SWR, Von Perlhühnern und Schakalen - Tiere am Wasserloch Di, 13.09.2005, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Wilde Alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas (3): Die gezähmte Wildnis Di, 13.09.2005, 21:15-21:45 MDR, Buschbaby - aus dem Nachtleben eines Galago Mi, 14.09.2005, 13:15-14:00 SWR, Großwildjagd im Krügerpark, Wie ein Peace-Park im Süden Afrikas entsteht Mi, 14.09.2005, 19:00-19:45 ARTE, Amazonien - Im Grünen Rausch Do, 15.09.2005, 16:15-17:00 ARD, Tiere vor der Kamera, Eistaucher - die Stimme der Wildnis, Film von Ernst Arendt und Hans Schweiger Fr, 16.09.2005, 12:00-12:30 XXP, Faszination Tierpark: Der Zoo Berlin Fr, 16.09.2005, 14:00-14:30 XXP, Faszination Tierpark: Der Zoo Leipzig, Teil 1 Fr, 16.09.2005, 14:00-15:00 SWR, Planet Wissen , Wildnis in Deutschland - Comeback für Urwald und Raubtier? Fr, 16.09.2005, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen, Wildnis in Deutschland - Comeback für Urwald und Raubtier? Fr, 16.09.2005, 16:15-17:00 ARD, Tiere vor der Kamera, Unser Sommer mit Mutter Bär, Film von Ernst Arendt und Hans Schweiger Fr, 16.09.2005, 16:15-17:15 B-alpha, Planet Wissen, Wildnis in Deutschland Comeback für Urwald und Raubtier? Fr, 16.09.2005, 21:50-22:20 XXP, Faszination Tierpark: Der Zoo Leipzig, Teil 2 Fr, 16.09.2005, 20:15 - 21:00 ARTE Das Eden-Project - die Großgewächshäuser in Cornwall (? - manche TV-Vorschauen geben andere Sendung an) Elefant, Tiger und Co. aus dem Zoo Leipzig: Wiederholungen alter Folgen im MDR montags ca. 16:30, im WDR donnerstags 22:30 Uhr. Der KiKa macht Pause und bringt ab Ende August dann täglich eine Folge Sonntag 20:15 XXP wiederholt weitere Folgen von "Faszination Tierpark" vor allem donnerstags und freitags zu unterschiedlichen Zeiten: http://www.xxp.tv/programm Naturerleben-TV im NDR, DAS!ab4: Beiträge über Zoos und andere Natur-Einrichtungen, immer am letzten Freitag des Monats ab 16:30
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