 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 279 vom 18. August 2005 | | Liebe Leser, erinnern sie sich an unsere Zukunfts-Meldung vom 24. März? Regensburg, 3. März 2016: Wildgänse bringen Zoocomputer zum Absturz Manchmal scheint die Zukunft aber gar nicht so weit entfernt zu sein: Satellit für Zugvögel - Der Spiegel (offline) Ziel der ICARUS-Initiative ist es, einen Funkempfänger in eine erdnahe Umlaufbahn zu bringen. Dort soll er Signale Tausender auf den Rücken von Zugvögeln klebender Mini-Sender auffangen. Martin Wikelski von der Princeton University: "Unsere Sender wiegen weniger als ein Gramm und können sogar von Singvögeln mit nur 30 g Körpergewicht getragen werden." Die Forscher wollen später auch die Wanderungen von Heuschrecken und Schmetterlingen verfolgen. Ein sehr spannendes Projekt mit vielen Möglichkeiten auch für den Artenschutz. Martin ist uns kein Unbekannter, er hat einst in Bielefeld promoviert. Website des ICARUS-Projektes: http://www.princeton.edu/%7Etracking/ICARUS_website/index.htm Ich bin gespannt, welche Zukunfts-Meldung als nächstes von der Wirklichkeit eingeholt wird. Hoffentlich nicht die heutige. (17:13 Uhr) Dirk Petzold
Gründung des DZK Heimdorf, 15.06.2025 Im emsländischen Heimdorf schlossen sich in dieser Woche mehrere zoologische Gärten, deren Bestände ausschließlich aus geklonten Tieren bestehen, zum Dachverband Zoos & Klon (DZK) zusammen. "Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass wir uns neben den konventionellen Zoos durchaus behaupten können", sagte der Vorsitzende Rudolph Dolly. Seitdem das kommerzielle Klonen von Tieren technisch, finanziell und gesetzlich möglich ist, fehlt es nicht an Protesten aus den Reihen von Ethikkommissionen und konventionellen Zoos. Tierschützer kritisieren, dass die Reproduktionsfirmen die negativen Folgen des Klonen, wie z.B. degenerative Erkrankungen, noch nicht in den Griff bekommen hätten. Naturschützer werfen dem DZK vor, ein falsches Bild vom Wert der ursprünglichen biologischen Vielfalt zu vermitteln. Rudolph Dolly winkt ab: "Diese verbohrten Ökos haben den gesellschaftlichen Umschwung nicht mitbekommen. Unsere Besucherzahlen steigen von Jahr zu Jahr. Der Erfolg gibt unserem Konzept recht." (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Berliner Morgenpost - 12. Aug. 2005 Trauer um Rawit: Ältester Orang Utan im Zoo gestorben Der Berliner Zoo trauert um seinen ältesten Orang-Utan. Am Dienstag abend ist die beliebte Orang-Utan-Dame Rawit im Alter von 25 Jahren gestorben. "Tagelang lag Rawit unter ihrem Sack, wollte weder essen noch trinken", erzählt Peter Rahn, Kurator des Affenhauses, "Zunächst dachten wir, sie wäre schwanger." "Wir haben drei Tage gewartet. Eine vorschnelle Untersuchung hätte ein Jungtier gefährden können", sagt Rahn. Als Rawit am Dienstag noch immer nicht unter ihrem Sack hervorschaute, wurde sie unter Narkose gesetzt und ihr Bauch per Ultraschall untersucht. Anstelle eines Jungtieres fand der Tierarzt einen bösartigen Tumor im Darm des Orang-Utans. Am Mittwoch sollte Rawit in der Charité notoperiert werden. Doch dazu kam es nicht mehr, denn nur ein paar Stunden später verstarb sie in ihrem Käfig. Im Institut für Zoo- und Wildtierforschung wird derzeit die genaue Todesursache von Rawit untersucht. Nachrichten.ch - 15. Aug. 2005 Junger Löwe im Zolli eingeschläfert Ein Ende Juli im Basler Zoologischen Garten geborener Löwenwelpe musste wegen zunehmender Schwäche und Abmagerung eingeschläfert werden. Die junge Löwenmutter habe das Jungtier ungenügend betreut. Der Löwenwelpe sei nicht mehr lebensfähig gewesen. Die Löwenmutter «Okoa», die erst kürzlich die Geschlechtsreife erlangt habe, war offensichtlich zu unerfahren in der Aufzucht des Jungen. Sie werde wie eine andere Löwin den nächsten Jahren weitere Jungtiere zur Welt bringen. Kurier - 18. Aug 2005 Wundersame Verwandlungen Das Umschreiben von Rechnungen habe bei den Herbersteins offenbar System gehabt. Was für das Privatdomizil von Andrea Herberstein und Lebenspartner Thomas Hampson in Wien angeschafft wurde, erfuhr eine wundersame Verwandlung in Stockfenster für Schloss Herberstein. Die Causa Herberstein ist mittlerweile in das Stadium der gerichtlichen Vorerhebungen getreten: "Wegen des Verdachts von Finanzdelikten und des Fördermissbrauchs", bestätigt der leitende Staatsanwalt. Die Summe der Abgabenhinterziehung liegt bei knapp über 75.000 ¬. Im Hause Herberstein ist Katzenjammer ausgebrochen. Zehn Mitarbeiter mussten bereits entlassen werden. Ob es den Tierpark Ende Oktober noch gibt, bezweifelt Herberstein-Anwalt Hans Kortschak. ORF - 11. Aug. 2005 Herberstein: Tierpark soll laut ÖVP und SPÖ bleiben Nach dem Förderstopp für den Tierpark Herberstein in der Steiermark stellt sich auch die Frage, was das für den Tierpark bedeutet. Sowohl Tourismuslandesrat Hermann Schützenhöfer (ÖVP) als auch SPÖ-Chef Franz Voves bekräftigten, dass der Tierpark erhalten bleiben soll. Austria.com - 13. Aug. 2005 Herberstein: Nun auch Selbstanzeige In der Causa rund um die umstrittenen Subventionen für den Tierpark Herberstein in der Steiermark gibt es nun Strafanzeigen sowie eine Selbstanzeige eines ehemaliger Geschäftsführer. Laut Kleiner Zeitung hat dieser Selbstanzeige wegen Abgabenhinterziehung bei der Finanzbehörde eingebracht. Die Finanzbehörde informierte wiederum die Staatsanwaltschaft. Auch der steirische BZÖ-Chef Grosz bringt Strafanzeigen ein. Diese richten sich u.a. gegen Landeshauptfrau Klasnic von der ÖVP und ihren Stellvertreter Voves von der SPÖ. wienweb.at - 14. Aug. 2005 Familie will sich nun selbst anzeigen Nach den gravierenden Vorwürfen rund um den Tierpark Herberstein will sich die Familie Herberstein nun selbst anzeigen. Die Auswanderungspläne scheinen auf Eis gelegt zu sein. Zuvor hatte sich bereits ein ehemaliger Geschäftsführer des Tierparks bei der Finanzbehörde Selbtsnazeige erstattet. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Steuerbehörde sowie die Berichte rund um einen ehemaligen Mitarbeiter, der "auspacken" will, scheinen die Familie zu dem Schritt bewogen zu haben. Vorgeschickt hat die Familie die Steuerberatungskanzlei Leitner + Leitner, die der Finanzbehörde die Selbstanzeige der Herbersteins für kommende Woche angekündigt hat. Der Standard - 16. Aug. 2005 Selbstanzeige in der Causa Herberstein In der Causa Herberstein, jener Politaffäre um rund sechs Millionen Euro Landesförderungen, die zum Teil missbräuchlich verwendet worden sein sollen, dürfte es eine neue brisante Entwicklung geben. Ein ehemaliger Geschäftsführer des oststeirischen Tierparks hat Selbstanzeige wegen Abgabenhinterziehung bei der Finanzbehörde erstattet. Diese informierte aufgrund der Höhe der Summen auch die Staatsanwaltschaft. Der frühere Geschäftsführer enthüllte Rechnungen für verschiedene Arbeiten in einem Haus in Wien, das dem Bariton Thomas Hampson, also dem Lebensgefährten der Tierparkbetreiberin und Schlossherrin Andrea Herberstein, gehört. Diese Rechnungen aus den Jahren 1996 bis 2000 sollen auf den Groschen genau auf Instandsetzungsarbeiten rund um das historische Schloss umgeschrieben worden seien - und teils sogar als Förderungsnachweis bewilligt worden sein. Darüber hinaus sollen auch Eintrittskarten für den Tierpark schwarz verkauft worden sein. Staatsanwalt Peter Gruber bestätigte allerdings nur eine andere Anzeige, nämlich die eines der Familie Herberstein nahe stehenden Steuerberaters. Vorarlberg Online - 17. Aug. 2005 Herberstein: Bund spendierte 1 Million Euro Der in die Kritik geratene Tier- und Naturpark Herberstein wurde nicht nur von der steirischen Landesregierung, sondern auch vom Bund gefördert. Laut der Tageszeitung Der Standard ist im Jahr 2003 eine Million Euro an Förderungen aus dem Budget von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel geflossen - konkret waren es Mittel aus dem Kunstbudget des Kanzleramts. Verwendet wurde die Finanzspritze vom Bund zum Aufbau des im Herbst 2004 eröffneten Gironcoli-Museums, das neben dem Tierpark zu den Attraktionen des Anwesens gehört. Je eine weitere Million steuerten das Land Steiermark und Herberstein bei. Landeshauptfrau Waltraud Klasnic machte für das Museum sogar eine Sonderförderung aus dem Titel Ortsbilderneuerung locker. news.ch - 15. Aug. 2005 Knies Kinderzoo sucht nach drei Erdmännchen Knies Kinderzoo in Rapperswil sucht seit Tagen nach seinen drei Erdmännchen. Die kleinen Höhlenbewohner, die tagsüber gerne lange Sonnenbäder nehmen und im Freien fressen, werden seit Donnerstagvormittag vermisst. Bisher erfolglos wurden sämtliche Gänge der neuen Erdmännchen-Anlage des Zoos mit Kanalfernsehen durchleuchtet. Mit einer Wärmebildkamera wurden die Aussenanlage, der Wintergarten und auch das Nachtquartier der Tiere durchsucht. Weder frische Grabspuren noch Kot der Tiere seien gefunden worden. Sollten die Erdmännchen bis Mitte Woche nicht wieder auftauchen, müsse die gesamte Sandlandschaft der Anlage von Spezialisten abgetragen werden. Remscheider General-Anzeiger - 17. Aug. 2005 "Aus dem Tierpark wird kein Event-Zoo" Beim Wuppertaler Zoo passiert zurzeit viel. Das Elefantenbaby Bongi sorgt für Besucherstürme, an allen Ecken wird gebaut. Zoo-Direktor Ulrich Schürer spricht mit unserer Zeitung über Baustellen, Konzepte und die zukünfige Rolle des Wuppertaler Tierparks. Insgesamt verbauen wir zurzeit rund 14 Millionen Euro im Zoo, unter anderem für die neue Brillenpinguin-Anlage, die Gorilla-Außenfreifläche und natürlich die Großkatzenanlage. Das Geld kommt aus unterschiedlichen Quellen, vom Zooverein, der Stadt und dem Land. Einiges hat sich verzögert, anderes läuft besser, als wir erwartet haben. Bis zum Herbst 2006 wird alles fertig sein, einschließlich natürlich der Erweiterung. Bei uns gibt es so etwas wie einen Zehn-Jahres-Zyklus. Wir modernisieren unsere Standards natürlich ständig, aber durchschnittlich stemmen wir in jedem Jahrzehnt ein Großprojekt. Die Großkatzenanlage fällt da natürlich aus dem Rahmen. Mit ihr positionieren wir uns in der Zoolandschaft völlig neu. Wir werden es vermeiden, dass bei den Besuchern der Eindruck entsteht, das natürliche Lebensumfeld der meisten Tiere bestehe aus Steinbrüchen. Wir versuchen, uns architektonisch wie gestalterisch abzusetzen. Wir brauchen Anlagen, die der natürlichen Lebensumgebung der Tiere ähneln. Entscheidend ist aber in jedem Fall der Flächenzuwachs. Planung und Bau Baulex - 12. Aug. 2005 Ozeaneum ist überzeugendes Beispiel der Moderne des 21. Jahrhunderts "Mit dem Neubau des Ozeaneums in Stralsund wird in den neuen Bundesländern ein überzeugendes Beispiel der Moderne des 21. Jahrhunderts geschaffen." Das sagte Tilo Braune, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen am Mittwoch in der Hansestadt während der Übergabe des Förderbescheides des Bundes. Das Ozeaneum als Stralsunder Attraktion wird innerhalb des kommenden Jahrzehntes der größte Museumsneubau in Norddeutschland sein. Der Bund beteiligt sich daran mit 25 Millionen Euro. Die Aquarien mit ihren fast sechs Millionen Litern Salzwasser laden die Gäste zu einer symbolischen Reise ein: Von der Ostsee über die Nordsee bis hin zum Nordatlantik in das Polarmeer. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2008 geplant. Das neue Ozeaneum soll neben Bereichen für Öffentlichkeitsarbeit und Besucherservice Ausstellungen zu den Themenkomplexen "Weltmeer", "Ostsee", "Nutzung und Erforschung der Meere", "Riesen der Meere" aufnehmen. Die Ausstellungsbereiche werden jeweils durch ein individuelles Raumbild aus Architektur, Licht, Farbe und Materialien geprägt. Neue OZ Online - 11. Aug. 2005 Tutume lädt zur Besichtigung des neuen Stalls ein Am Samstag und Sonntag können sich die Osnabrücker Zoobesucher wie ein riesiger Elefant fühlen: Sie dürfen das neue Haus für Tutume erkunden, bevor der Bullenstall eine Woche später offiziell eröffnet wird. Auf der Außenanlage wird noch kräftig gewerkelt, doch im Innern sieht man schon, wie Tutume (und wahrscheinlich zuvor ein Zuchtbulle aus einem anderen Zoo) leben wird. Die Tore werden elektrisch betrieben, und es gibt Öffnungen in den Eisengittern, durch die die Elefanten zum Beispiel die Füße für die so wichtige Pflege stecken können. "Protected Contact" (geschützter Kontakt) heißt die Haltungsmethode. Bevor in der kommenden Woche die kleine Elefantenherde den Bullenstall kennen lernen wird, sind am Samstag und Sonntag die Besucher dran. Zoopädagogen und Elefantenpfleger stehen bereit, um das Haus zu erklären. Von einem anderen Kaliber sind Schildkröten, denen am Sonntag ein ganzer Tag gewidmet ist. Rund um die seit Anfang Juli stattfindende Informations- und Kunstausstellung zum Thema Schildkröte finden besondere Aktionen statt. Rhein Main Presse - 18. Aug 2005 Wo Kräuterspirale und Iris sich winden Die Landschafts- und ... Wenn Tierparkleiterin Ute Kilian am 4. Oktober im Rathaus ihr Konzept "Zukunft Fasanerie" vorstellt, dann wird auch Monika Fiby zu Wort kommen. Die Wiener Landschafts- und Zoogestalterin gehört mit zum Planungsteam. Verschiedene Elemente der von Monika Fiby entworfenen Neubepflanzung wachsen und gedeihen bereits im Park: die Kräuterspirale auf der "Gänsewiese" oder die Stachel- und Johannisbeersträucher vor der neuen Teich- und Stelzvogel-Anlage. Iris und Sumpfdotterblumen säumen den Bach zwischen Fischotter-Gehege und Teich, Frühblüher wie Lerchensporn, Leberblümchen sowie Akelei und Christrose den Weg am Hirsch-Gehege. "Ich bin neugierig, wie alles ausschaut", sagt Monika Fiby, bevor sie mit Ute Kilian den Rundgang antritt. Im April hatten zwanzig Berufsschüler in der Fasanerie gepflanzt und gestaltet. Monika Fiby zeigt sich beeindruckt. "Selten sind meine Pläne so schnell realisiert worden wie hier in Wiesbaden." Überhaupt sei die Arbeitsatmosphäre angenehm und die Fasanerie eine wirklich schöne Wald- und Parkanlage. Nicht nur Fachleuten, sondern auch Zoo- und Tierparkliebhabern ist die von Monika Fiby mitbegründete "Zoo Design Organisation" ein Begriff. Ihre Website ZooLex stellt die weltweit erste und einzige Hintergrund Internet-Plattform in Sachen Planen und Bauen im Zoo dar. Als Pilotprojekt entwickelte Monika Fiby die Website während eines Studienaufenthaltes in den USA. "Erst über meine Diplomarbeit kam ich aufs Thema Zoo und nicht mehr davon los." Nach Abschluss ihres Pilotprojektes entstand im Jahr 2000 der Verein "Zoo Design Organisation" und dieser betreibt seither die Website (www.zoolex.org), deren Herzstück die ZooLex-Gallery ist. Texte, Bilder und Pläne bieten leicht verständlich und kostenlos Informationen über Tiergehege in aller Welt. "Unser Ziel ist die Verbesserung der Haltungsbedingungen für Wildtiere in Zoos und ähnlichen Einrichtungen", erklärt Monika Fiby. Als freiberufliche Planerin leistet sie einen Beitrag zur Verwirklichung dieser Aufgabe. Bei einem der Workshops, die Monika Fiby veranstaltet, lernte sie 2003 in Augsburg Ute Kilian kennen. Es folgten ein Workshop in der Wiesbadener Fasanerie und schließlich der Auftrag für das Bepflanzungskonzept. Bis Jahresende soll im Detail das Gesamtkonzept für die "Zukunft Fasanerie" vorliegen, ein Masterplan mit Budget und Realisierungszeiträumen. Was reizt die Wiener Zoodesignerin am Fasanerie-Projekt? "Ich mag Tierparks mit heimischen Wildtieren. Sie erfüllen eine wichtige didaktische Aufgabe, und man kann sie ohne großen Aufwand attraktiv für die Besucher machen." Schwerin-News - 18. Aug 2005 Streifen, Hörner und Federn Wie in den Savannen Afrikas leben im Schweriner Zoo Erdmännchen, Giraffen, Hyänenhunde, Strauße und Zebras in unmittelbarer Nachbarschaft einträchtig zusammen. Als zusätzliche Lebensraumbereicherung des Savannengeheges konnte die Vergesellschaftung von Giraffen, Zebras und Schleichkatzen, mit dem Umbau der Außenanlage, nun erfolgreich abgeschlossen werden. Damit bietet sich auch für Besucher ein natürliches Bild des Lebens und Verhaltens dieser Tiere. Einen hervorragenden Überblick haben Besucher von der Dachterrasse des Terrariums aus auf die großzügige Afrikasavanne. In getrennten Außenanlagen, aber in Sichtweite, leben Afrikanische Strauße und Hyänenhunde in der Afrikasavanne. General-Anzeiger (Bonn) - 15. Aug. 2005 Königswinterer Aquarium wächst in die Höhe Sichtbare Fortschritte machen zurzeit die Bauarbeiten am Sea Life Center an der Königswinterer Rheinpromenade. Weil nach dem juristischen Erfolg vor dem Oberverwaltungsgericht Münster zurzeit auch keine äußeren Einflüsse durch Hochwasser oder Unwetter das Projekt behindern, gehen die Bauarbeiten zügig voran. Unterdessen sind aus einem der angrenzenden Häuser die ersten Mieter ausgezogen, weil sie ihre Lebensqualität durch den Neubau beeinträchtigt sehen. Die Eröffnung des Sea Life Centers ist für Anfang Dezember geplant. MVregio - 11. Aug. 2005 Park Güstrow zeigt demnächst Bären und Wölfe Eine Attraktion in Güstrow sind zweifellos die Grauwölfe. Das Rudel besteht aus vier Alt- und sechs Jungtieren. Die Nachtwanderungen mit Wolfsfütterungen sind sehr beliebt. Bis zum nächsten Jahr soll ein Gehege mit einer Größe von vier Hektar mit Wölfen, Braunbären und Luchsen angelegt werden. Die zwei oder drei Braunbären - auch in Mitteleuropa heimisch - kommen aus der Güstrower Partnerstadt Valkeala in Finnland. Die Besucher werden auf Holzbrücken über die Anlagen gehen und die Tiere fast hautnah erleben können. Die Tierpfleger hoffen, dass sich Wölfe, Luchse und Bären vertragen. Prignitzer - 17. Aug. 2005 Gleich ein Bad in neuem Gehege Zum diesjährigen Tierparkfest konnten die Besucher das neue Wolfsgehege schon einmal anschauen, jetzt ist es bewohnt, die Perleberger Wölfe sind umgezogen. Gestern Morgen schauten die sechs Tiere noch etwas scheu. Doch den ersten vorsichtigen Schritten folgten bald neugierige Erkundungen, schließlich bietet das rund 10000 Quadratmeter große Areal so ziemlich alles, was ein Wolfsherz erfreut. Dazu gehören Rückzugsmöglichkeiten ebenso wie Verstecke im Unterholz. Und auch ein Teich befindet sich in dem Gehege. Und den probierten einige der Wölfe gleich aus, nahmen ein kühles Bad. Rund 95.000 Euro hat das Gehege gekostet, 68.000 Euro flossen als Fördermittel über Leader Plus, 10.000 Euro kamen aus Brandenburger Lottomitteln. Für dieses Geld entstand auch eine Besucherhütte, in der per Bildschirm die Wölfe in ihrem Gehege beobachtet werden können, auch ein Blick in die Wurfhöhle gestattet ist, wenn Nachwuchs da ist. Die Welt - 17. Aug. 2005 Neues Wolfsgehege im Perleberger Tierpark in Betrieb genommen Im Tierpark von Perleberg ist ein neues Wolfsgehege eingerichtet worden. In ihm haben nach Angaben des Tierparks vom Mittwoch sechs Wölfe im Alter zwischen zwei und 14 Jahren Platz gefunden. Auf dem 6000 Quadratmeter großen Areal findet das Rudel einen kleinen Teich, eine künstliche Wurfhöhle und ein separates Absperrgehege. Trotz der Größe des Geländes ist es für Besucher gut einsehbar. Dazu dienen Plattformen, die den Zaun überragen, sowie in die Holzzäune eingelassene Fenster. Aktionen Naumburger Tageblatt - 16. Aug. 2005 Neues Angebot im Zoo Magdeburg - «Mit dem Tierpfleger im Gespräch» «Mit dem Tierpfleger im Gespräch» ist ein neues Angebot, das der Magdeburger Zoo ab heute für seine Besucher bereithält. Dabei gibt es aus erster Hand Neuigkeiten aus den verschiedenen Bereichen des Tierparks. Die Pfleger des Magdeburger Zoos stehen den Besuchern künftig von Montag bis Donnerstag Rede und Antwort. Mitteldeutsche Zeitung - 18. Aug 2005 Panthertaufe am Terrassencafé Hüpfburg, Kinderschminken, Bogenschießen und Basteln - allerlei Abenteuer lockten am Mittwoch zum Kinderfest in den Ascherslebener Tierpark. Bei dem von der MZ präsentierten Programm konnte es schon mal passieren, dass einige der immerhin 100 Tierarten, die auf etwa zehn Hektar Fläche leben, für die Kinder nur eine Nebenrolle spielten. Bereits an der Kasse des Tierparks bekamen die ersten 150 Besucher von der MZ gesponserte Sonnenschirme geschenkt. Nachdem Bären und Tiger bestaunt waren, warteten auch am Terrassencafé tolle Überraschungen auf die Kinder. "Wir haben Spiel- und Bastelstände aufgebaut. Zu den Höhepunkten des Tages zählte zweifellos die Panthertaufe am Terrassencafé. Ganz Mutige konnten sogar eine Riesenschlange anfassen. "Am besten gefällt mir das Ponyreiten und vielleicht lasse ich mich nachher als Pony schminken", so ein Sechsjähriger. Ein anderer ließ sich nicht schminken, war aber dennoch zufrieden: Tierparkchef Dietmar Reisky. "Es war ein schöner Tag für alle", resümierte er. Thüringische Landeszeitung - 18. Aug 2005 Die kleinsten Elefanten Die Mitarbeiter des Eisenberger Tiergartens bereiten jetzt schon das 34. Tiergartenfest vor. Eingeladen wird für den 27. und 28. August. "Pünktlich zum Fest wird der Waldkauz Coco mit seinen Artgenossen in ein neu gestaltetes Gehege umziehen. Auch die Diamanttäubchen bekommen ein neues Domizil", sagt Mathias Wiesenhütter, Chef des Tiergartens. Besonders stolz sind Tierpfleger auf Nachzuchterfolge. "So haben die Steinkäuze erstmals drei männliche Jungtiere aufgezogen. Da es bei dieser vom Aussterben bedrohten Eulenart mehr weibliche als männliche Tiere gibt, ist unsere Nachzucht für das Auswilderungsprogramm ´Pro Steinkauz´ von besonderer Bedeutung". Gestern gab es erneut Aufregung und Freude Am Gey-ersberg: Bei den Kurzohrrüsselspringern - "das sind die kleinsten Elefanten der Welt", sagt Mathias Wiesenhütter - hat das Weibchen zwei Junge geworfen. " Überraschend ist auch der Nachwuchs bei den Fuchsmangusten. " Hamburger Abendblatt - 15. Aug. 2005 Romantische Nacht bei Hagenbeck Der Regen konnte der romantischen Stimmung nichts anhaben. Mehrere hundert Besucher haben am Sonnabend die zweite Romantik-Nacht im Tierpark Hagenbeck zelebriert - ausgestattet mit Wetterjacke, Gummistiefeln und Schirmen, unter denen bei Regen zusammengerückt und gekuschelt wurde. Um Singles die Kontaktaufnahme zu erleichtern, hatte der Tierpark unter anderem zu einer Zooführung geladen. Während Zooschullehrer Tiemo Lorenz die 15 Teilnehmer über "Tierische Partnersuche" bei Kattas, Tigern und Elefanten informierte, konzentrierte sich Single David Mikaelian aus Rissen auf die menschliche Kontaktaufnahme. Dort, wo sonst Pampashasen umherhoppeln, hatte die Tanzschule Tanzkult eine Tribüne aufgebaut und zu Walzer und Foxtrott aufgefordert. Für romantische Musik sorgten mehr als 60 Künstler, die in verschiedenen Ensembles Werke von Bach bis Vivaldi spielten. Erst nach Ende des Feuerwerks gegen 22.30 Uhr kehrte wieder Ruhe im Zoo ein. Kurzfristig. Denn am Sonnabend, 20. August, startet die nächste Romantik-Nacht mit Musik, Tanzveranstaltungen und Single-Führungen. Berliner Zeitung - 12. Aug. 2005 Rocken bei den Robben Da hatten wir geglaubt, nach Gay-Night im Zoo und dem Kulturprojekt namens Kunstgehege im Tierpark könnte uns in Sachen artfremder Nutzung von Zoo und Tierpark nichts mehr überraschen. Und nun das: Morgen schallt bis nachts um zwei von einer Bühne mitten im Robbenbecken knallharter HipHop, am Bärengehege erklingt Jazz und Rock, Comedy kommt aus dem Halbaffenhaus, im Tropenhaus fließt Wein in Strömen, eine Cocktailbar wird im Pinguinhaus installiert, eine weitere entsteht im Flusspferdhaus. Kommen Berlins Zootiere jetzt endgültig um ihren verdienten Schlaf? Natürlich nicht. Sagt Nadine Taubert, zuständig für Werbung im Zoologischen Garten. Sie ist die Organisatorin eines türkisch-deutschen Festes mit dem komplizierten Namen "Zoo Global 2005 - Gülhane". Gülhane ist Türkisch und der Name eines Parks in Istanbul. Berliner Morgenpost - 11. Aug. 2005 Fest im Zoo Wenn einmal im Jahr der Sultan die Gärten des Palastes öffnete und alle zu Musik, Speisen und Getränken einlud, nannte sich das Gülhane. Eine Tradition, die auch im Zoologischen Garten Berlin in abgewandelter Form gepflegt werden soll. Denn dort wartet ein großes Zoofest mit einer türkisch-deutschen Nacht am Sonnabend und dem türkisch-deutschen Familientag am Sonntag. Schirmherr ist Berlins Oberhaupt Klaus Wowereit sowie die Botschaft der Republik Türkei. Orientalischer Tanz, eine Modeshow, Köfte, Bagels, Bratwurst und eine Cocktailbar im Flußpferdhaus machen die Alternative zum Discobesuch noch attraktiver. Auch der Sonntag kann sich sehen lassen, Musical, Malen, Comedy, Tanz und Spiele, ein volles Programm also für die ganze Familie auf verschiedenen Bühnen. sz-online - 11. Aug. 2005 Pinguine auf die Bühne und Bären in den Käfig Die Lamas werden ausgeführt, Ponys geritten, die Pinguine neue Helden im Tierpark von Zittau vielleicht sogar auf der Bühne stehen, samt einem Känguru. Zum 40. Geburtstag der Anlage sind die Zoobewohner ein bisschen gefordert. Sonst wird es doch eher künstlerisch, wenn sich die Tore am 21. August zum Jubiläum öffnen. Schattentheater aus Zittau mit König Drosselbart, mittelalterliche Musik, Puppenspiel, brasilianische Samba, russischer Folkpop, mongolischer Obertongesang, Trommeln aus Afrika eine kulturelle Weltreise. Neben einem Abstecher in die Vergangenheit gelten die Gedanken nun der Zukunft. Einige Bewohner, wie Papageien, Sittiche oder Rhesusaffen bekommen demnächst ein neues Zuhause. Das diesjährige Tierparkfest in Bischofswerda am 14. August befasst sich mit Artenreichen Naturgärten und will seinen Gästen etwas über die tierischen Gartenbohner erzählen, so Silvia Berger vom Tierpark. Zwei Vorträge über Reptilien im Terrarium und Laufenten machen Artenschutz greifbar. Es geht um Nistkästen und Gartengeräte, Pflege und Gestaltung. Ganz am Rande und vorsichtig wird ein wenig gesammelt: Erfahrungen, sicher, aber auch Geld. Die Tierpark-Bären sollen ein neues Gehege haben. Märkische Oderzeitung - 11. Aug. 2005 Äffchentaufe zum Zoofest Der Eberswalder Tierpark lädt am Sonnabend, 13. August, zum Zoofest ein. Den Auftakt zum Zoofest machen um 11 Uhr Zoochef Bernd Hensch und Bürgermeister Reinhard Schulz mit der Verkündung des Namens der kleinen Totenkopfäffchendame, die vor gut sechs Wochen im Zoo geboren wurde. Dem Gewinner winkt eine Jahreskarte für die ganze Familie. hr online Frankfurt, 13./14. August Kinderfest Traumwelt Zoo in Frankfurt "Traumwelt Zoo" -- unter diesem Motto veranstaltet der Zoo Frankfurt am 13. und 14. August 2005 das 10. Kinderfest Augsburger Allgemeine Mit der Maus in den Augsburger Zoo Der Bär liegt auf der faulen Haut während der Elefant Besucher durch den Tierpark schaukelt: Sommer-Alltag im Augsburger Zoo MVregio Mobiles Kochstudio unterwegs im Rostocker Zoo Im Rahmen des Zoo-Festes und unter dem Motto "MV tut Kindern gut" macht das Mobile Kochstudio im Zoo halt. HL-live - 14. Aug. 2005 Private Initiative für den Tierpark Mit einem Kinderfest haben am Sonntag private Organisatoren den Lübecker Tierpark unterstützt. Mit Aktionen, einer Tombola, Kaffee und Kuchen lockten sie zusätzliche Gäste in Lübecks privaten Zoo. Die Lübecker Stefanie Grimm und Christian Bünger haben zusammen mit zehn ehrenamtlichen Helfern das Fest auf die Beine gestellt. Das private Kinderfest fand bereits zum zweiten Mal statt. Vergangenes Jahr hatten die Initiatoren allerdings mehr Glück mit dem Wetter. Nachwuchs Leipziger Volkszeitung - 17. Aug. 2005 Warten auf Giraffenkind und Streifenärschle Warten auf die Niederkunft ist derzeit in den Zoos von Leipzig und Stuttgart angesagt. In Leipzig wird seit einer Woche stündlich mit der Geburt eines Giraffenbabys gerechnet. Im Zoo Stuttgart warten die Pfleger genauso gespannt auf die Geburt eines Okapis. Solange der Nachwuchs noch nicht da ist, gibt es kein grünes Licht für die Ausreise ihres Sohnes Stomp gen Leipzig. Der Zweijährige sollte schon im Juli umziehen und die noch leere Okapi-Anlage beziehen, die in Leipzig zwischen Pongoland-Ausgang und Afrika-Savanne auf ihren ersten Bewohner wartet. "Ein Transport an der werdenden Mutter vorbei schafft Unruhe im Stall, das macht man nicht bei so empfindlichen Tieren. Sonst könnte es zu einer Fehlgeburt kommen", erklärt Kuratorin Isabel Koch. Krone.at - 11. Aug. 2005 Wien wartet auf Orang-Utan- Baby! Im Schönbrunner Zoo in Wien steht ein freudiges Ereignis ins Gehege: Nonja, 30-jährige Orang-Utan-Dame und bekannt für ihre kunstvollen Gemälde, trägt ihr größtes Kunstwerk im Leib: In den nächsten Tag wird sie ein Baby zur Welt bringen! Für ihre erste Geburt ist Nonja mit 30 Jahren schon ungewöhnlich alt. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass sie in dem Alter überhaupt noch schwanger wird, sondern dass es das erste Mal passiert. Winti-Guide.ch - 17. Aug. 2005 Junger Ameisenbär im Zoo Zürich Im Zoo Zürich ist vor wenigen Wochen ein junger Ameisenbär geboren worden. Im Huckepack entdeckt er nun die Welt. Es war am 22. Juli, als Unruhe, intensives Belecken der Genitalöffnung und Wehen die Geburt des jungen Ameisenbärs ankündigten, sagte Kurator Robert Zingg im Zoo Zürich. Kurze Zeit später brachte Pepita im Stehen das Kleine zur Welt. "Wir nennen es Furai, wie einen Fluss in Amazonien, der Heimat der Ameisenbären", sagt Zingg. SonntagsBlick - 18. Aug 2005 Ob Furai wohl genug Ameisen kriegt? Zürich. Furai liegt auf dem Rücken seiner Mutter Pepita und klammert sich fest. Immer wieder gräbt das Baby sein Gesicht tief ins Fell. Übt es sich etwa schon im Ameisensuchen? Als Erwachsener jedenfalls könnte Furai Tag für Tag an die 35´000 Ameisen verdrücken. Verdrücken, denn die Ameisenbären kriegen keine Zähne, auch nicht, wenn sie gross sind. Ist Furai nun ein Bub? Oder ein Mädchen? Tierpfleger Robert Zingg lässt sich ein bisschen aus der Reserve locken: «Ich vermute, Furai ist ein Mädchen.» Berliner Morgenpost - 14. Aug. 2005 Vaterschaftstest beim dreifachen Nachwuchs der seltenen Schneekraniche Drei Kranichen im Tierpark ist ihr Genmaterial schnuppe. Dabei ist einer von ihnen unter Garantie ein Kuckucksvater, einer ist es höchstwahrscheinlich, und bei einem steht die Chance 50:50. Das ist den stolzen Vogelvätern aber egal. Für sie zählt nur, daß sie einen Jungvogel im Nest haben. Genau genommen haben die drei Anfang Juni geschlüpften Kranichküken nicht nur einen oder zwei, sondern sogar noch einen dritten Vater, denn ohne Vogel-Kurator Martin Kaiser wären sie gar nicht auf der Welt. "Es handelt sich um Schneekraniche, und die sind sehr selten. In freier Wildbahn leben nur noch 2000 Tiere", sagt er. Die meisten Tiere sind Handaufzuchten, und diese Fehlprägung hat zur Folge, daß die meisten Eier, die gelegt werden, unbefruchtet sind. Als im Frühjahr bei den Schneekranichen das Brutgeschäft begann, war das erste Ei trotz aller Mühe von Menschenseite unbefruchtet. Die Berliner Zoologen baten daraufhin einen belgischen Experten um Hilfe. Der flog gleich ein und brachte der Einfachheit halber Kranichsperma mit. Wenige Tage später lagen drei Eier in den Nestern, und in allen war Leben. Ein Ei wurde daraufhin bei einem kükenlosen Paar Mandschurenkraniche geparkt. Sie ziehen das Küken liebevoll auf und bemerken den kleinen Unterschied gar nicht. Die anderen beiden Jungvögel schlüpften ohne Probleme und leben nun bei ihren Eltern im Gehege nahe dem Schloßeingang. TLZ - 13. Aug. 2005 Henry Maske wird´s nicht Drei Namen stehen zur Wahl: Saalim, Owambo oder Amari - auf welchen der drei das Nashörnchen zum morgigen Zooparkfest um 13.15 Uhr getauft wird, haben die Zoobesucher in der Hand. Heute bereits stehen drei Kisten bereit, beschriftet mit den Namen: In sie hinein können die Zoobesucher ihre Cent-Stücke werfen - am Ende wird der Name gewählt, dessen Kiste das meiste Gewicht auf die Waage bringt. Wem also ein Name besonders am Herzen liegt, der kann auch die schwereren Euro in die Wahlurnen werfen... Katharina Spange und Kathrin Streitberger, Praktikantinnen im Zoo, hatten aus mehr als 1000 Einsendungen eine Vorauswahl getroffen, unter den 20 Namen hat gestern eine Jury unter Beteiligung der TLZ das Favoriten-Trio gewählt. "Saalim" heißt übersetzt "Der Gerettete", "Owambo" bezeichnet einen afrikanischen Volksstamm und "Amari" bezeichnet den, der nicht aufgibt, Kraft und Stärke zeigt. mdr.de - 14. Aug. 2005 Nashornbaby heißt Amari Das Erfurter Nashornbaby ist am Sonntag auf den Namen Amari getauft worden. Amari bedeutet "Der, der nicht aufgibt". Der Name weist auf die schwierige erste Lebensphase des Kleinen hin, das von seiner Mutter nicht angenommen wurde und deshalb von den Mitarbeitern des Zoos aufgezogen wird. Das Tier wiegt inzwischen 138 Kilogramm. Thüringische Landeszeitung - 15. Aug. 2005 Auch ohne Griffe brav Erfurt. Ein Wetter, bei dem man keine kleinen Nashorn-Buben vor die Tür schickt - doch Amari, wie der kleine seit gestern heißt, war brav. Er ließ sich im Strohballen-Rund auf der Festwiese bestaunen und sich - durch eine Milchflasche abgelenkt - mit Taufwasser beträufeln. Dabei, so hatte Zoodirektor Norbert Neuschulz zuvor angemerkt, sei auch Nashörnchen ein Wildtier und in seinem Tun nicht kalkulierbar: "An einem Nashorn sind keine Griffe dran", sagte er den Zuschauern, die das Treiben des zwei Monate alten Tieres begeistert bestaunten. Per Kleingeld-Votum hatten sich die Zoofestbesucher für Amari (Der nicht aufgibt) entschieden und Münzen in die Stimm-Boxen geworfen. Berliner Kurier - 12. Aug. 2005 Wie viel Wasser braucht man, um ein Flusspferd zu taufen? Der kleine Flusspferd-Bulle, der da mit fliegenden Ohren durch unser Foto paddelt, wurde gestern feierlich getauft: Der süße Dicke heißt jetzt "Gregor" und ist mit knapp zwei Wochen das jüngste Mitglied der inzwischen schon legendären Flusspferd-Familie im Berliner Zoo. Gleich nach der Taufe durfte "Gregor" zum ersten Mal mit Mama "Nicole" ins große Schaubecken (240 000 Liter). Immer wieder schwamm Gregor vergnügt auf die Zuschauer hinter der dicken Glaswand zu. Zum Abschluss lernte "Gregor" im großen Becken dann noch seinen Papa "Ede" kennen: Großes Freudengepruste! Den Namen "Gregor" hat Kathleen Meißner von der Berliner Firma "Acht Eichen" ausgesucht. Als Patin ist sie auch für die Finanzierung des Babys zuständig. Berliner Kurier - 12. Aug. 2005 Zoo-Nachwuchs Das süße Flusspferd-Baby, das vor wenigen Tagen im Berliner Zoo geboren wurde: Heute bekommt der kleine Bulle endlich einen Namen (der bis gestern noch geheim gehalten wurde). Danach können die Besucher das Flusspferd-Baby zusammen mit seiner Mutter "Nicole" und Papa "Ede" bestaunen. Der Tagesspiegel - 12. Aug. 2005 Nilpferd-Baby soll als «Gregor» schwimmen gehen Der Nilpferdnachwuchs des Berliner Zoos zeigt sich am Freitag erstmals mit neuem Namen der Öffentlichkeit. Wie der Zoo am Donnerstag ankündigte, wird der am 29. September 2005 geborene kleine Bulle von seiner Patin Kathleen Meißner, Geschäftsführerin einer Güter- und Liegenschaftsgesellschaft, auf den Namen «Gregor» getauft. Naumburger Tageblatt - 12. Aug. 2005 Nachwuchs bei den Luchsen im Magdeburger Zoo Die Luchse im Magdeburger Zoo freuen sich über Nachwuchs. Ein kleines Männchen wurde bereits im Mai geboren und ist jetzt in der Außenanlage zu beobachten. Der Europäische Luchs, die größte Katzenart auf dem Kontinent, wird seit 1954 in Magdeburg gehalten und ist das Wappentier des Zoos. Bisher gelangen zahlreiche Nachzuchten. Derzeit leben in dem Gehege drei Exemplare. sz-online - 12. Aug. 2005 Die Makaken im Hirschfelder Tierpark haben Nachwuchs bekommen Die Rhesusaffen im Hirschfelder Tierpark haben Nachwuchs bekommen. Noch wird das Junge von der Mutter beschützt - die Tierpfleger wissen deshalb nicht, ob es Männchen oder Weibchen ist. Damit sind die Makaken zu fünft im Tierpark. Neben 14 Affen in vier Arten können die Besucher auch das erst zwei Wochen alte Wisent-Kalb bestaunen. Basler Zeitung Junger Löwe im Basler Zolli musste eingeschläfert werden Die junge Löwenmutter habe das Jungtier ungenügend betreut, teilte der Zoo mit. Die Welt - 15. Aug. 2005 Da lacht das Flußpferd Hinter Zentimeter dickem Panzerglas hält Bundesumweltminister Jürgen Trittin (links) im Berliner Zoo Blickkontakt mit dem Flußpferdbullen "Ede". Der Politiker nahm zuvor an einer Artenschutzkampagne "Nature is calling" teil. Bei der Aktion will das Bundesumweltamt auf die Gefährdung seltener und bedrohter Tierarten aufmerksam machen und stellt auf ihrer Internetseite Tierstimmen als Klingelton zum Download zur Verfügung. Berliner Kurier - 14. Aug. 2005 Die Elefantenfrau Die Tierpark-Minifanten Horas, Cinta und Yoma sind die Stars in Berlins schönstem Tierkinder-Kalender. Zwei Wochen ging Vera Friederich Tag für Tag im Gehege der drei Rüssel-Racker auf Foto-Pirsch, bis sie aus Hunderten Fotos die zwölf schönsten für den Kalender "Elefantenkinder 2006" im Kasten hatte. Den Kalender können Sie im KURIER-Kundencenter am Alex (Karl-Liebknecht-Str. 29) für 18 Euro kaufen. Leipziger Volkszeitung - 18. Aug 2005 Bei Lama Horst zieht Harry ein Horst und Harry - werden sie das neue Dreamteam im Leipziger Zoo? Lama Horst hat jetzt einen kleinen Kumpel in den Stall gestellt bekommen, Alpaka Harry. Die beiden sollen sich nicht nur Gesellschaft leisten, sondern sich künftig auch bei Marketing-Auftritten abwechseln. Bisher war Lama Horst, Publikumsliebling und Star im Zoo, von lauter Eseln umgeben. Er wohnt mit bei den Grauen und darf aus Platzgründen keine eigene Familie gründen. In den ersten Tagen wurden Horst und Harry hinter den Kulissen des Tierkindergartens aneinander gewöhnt. Seit gestern stehen sie gemeinsam im Sommergehege am Aquariumsvorplatz. APA OTS (Pressemitteilung) - 11. Aug. 2005 Weibliche Gesellschaft für Herbersteins Mähnenspringer Zwei junge Mähnenspringerinnen aus dem Tierpark Schönbrunn haben heute ihr neues Zuhause im Afrika-Bereich des Tierparks Herberstein bezogen. Über den Neuzugang freuen sich nicht nur der Mähnenspringer "Atlas", benannt nach seiner Heimat, sondern auch die Blutbrustpaviane und die Monameerkatzen. Diese Tiere teilen sich ein 6000 m2 großes Gehege. "Ein Merkmal des Tierparks Herberstein ist das Halten mehrerer Tierarten in weitläufigen Gehegen." erklärt Tierparkdirektor Mag. Andreas Kaufmann. "Damit wird einerseits das Sozialverhalten der Tiere gestärkt, andererseits erhalten unsere Besucher einen Eindruck über das Tierleben unter naturnahen Bedingungen." Bad Vilbeler Events - 11. Aug. 2005 Zoologische Gärten werden für bedrohte Tierarten immer mehr zur Arche Noah Zoologische Gärten werden für bedrohte Tierarten immer mehr zur Arche Noah, stellte Zoodirektor Dr. Christian R. Schmidt am Freitag bei einem Rundgang durch den Frankfurter Zoo bedauernd fest. So sind die ehemals in der West Sahara beheimatete Mhorrgazelle vor 35 Jahren und die Socorro-Taube, die auf einer Insel westlich von Mexiko lebte, ausgestorben. Da viele weitere Tierarten vor dem gleichen Schicksal stehen, gehört inzwischen zu den Hauptaufgaben Zoologischer Gärten die Verpflichtung zu Arten- und Naturschutz gemäß den Vorgaben der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie. Für eine erfolgreiche Zucht benötigt man im ausgewogenen Geschlechterverhältnis mindestens 15 Tiere, das heißt wie bereits in der Bibel notiert, sieben Paare. 15 Tiere repräsentieren 95 % der genetischen Variabilität einer Art. Stolz ist man im Frankfurter Zoo darauf, dass die Zucht von drei in ihren natürlichen Lebensräumen bedrohten südamerikanischen Tierarten Anlass zur Hoffnung gibt. Derzeit können die Besucher Nachwuchs sprich junge Südamerikaner bei den Kapuzineraffen, den Capybaras und den Vikunjas begrüßen. Kritisch von der Ausrottung bedroht sind die Gelbbrustkapuziner von denen es in den atlantischen Küstenregenwäldern Brasiliens, die weitgehend abgeholzt sind, gerade noch einmal 300 Tiere gibt. Wolfsburger Nachrichten - 12. Aug. 2005 Auge in Auge mit kleinen Affen und Waschbären Gleich am Eingang zum Zoo Braunschweig begrüßen die Besucher wilde Tiere wenn auch nur aus Plüsch. Der Eingangsbereich führt in die "Arche Noah", eine Arche, auf der etwa 350 Tiere aus mehr als 60 Arten ihre Heimat gefunden haben. Nicht auf die große Zahl der Tiere legen Zoo-Chef Uwe Wilhelm und Ehefrau Edith Wert, sondern auf möglichst großzügige Gehege. Volksstimme Magdeburg - 13. Aug. 2005 Die Wildschweine bekommen aus Stendaler Zoo neuen Nachwuchs Lostau. Gemütlich suhlt sich die Wildschweinrotte im Schlamm. Die kleinen Frischlinge suchen aufgeregt nach Futter in der braunen Brühe. Das Tiergehege der Lungenklinik Lostau ist für ein Krankenhaus eine einzigartige Anlage. In den 60er Jahren entstand das Gehege auf dem großzügigen Gelände. Neben Wildschweinen, die von Anfang an gehalten wurden, weil sie pflegeleicht sind, kamen Damwild und Zwergziegen dazu. Esel Felix und Pony Teo bewohnen den mittleren Teil des Geheges. Als vor Jahren das Wildschweingehege auf behördlichen Druck zur Disposition stand, weil die Tiere angeblich ein bedeutend größeres Gehege benötigten, wichen die Lostauer schlau der gesetzlichen Regelung aus und mischten die reinrassigen Wildschweine mit einem ungarischen Wollschwein. Noch heute ist den Nachfahren ihre Abstammung etwas anzusehen. Mit einem reinrassigen Wildschweinkeiler will Jörg Runge wieder frisches Blut in die kleine Zucht bringen. In Zeiten knapper Kassen muss auch der kleine Tierpark sparen. Dennoch hat der Chef noch einige Pläne für die Zukunft. Ostthüringer Zeitung - 12. Aug. 2005 Würgeschlange"Babe" und Exoten auf Tournee Am Wochenende kann man vor dem Hermsdorfer Stadthaus neun verschiedene Reptilienarten hautnah erleben. Familie Richter aus Soest macht im Rahmen einer längeren Tournee im Holzland halt, um ihre Reptilienshow zu präsentieren. Große und kleine Schildkröten, verschiedene Echsen, Riesenschlangen, eine Vogelspinne und ein Krokodil hat die Crew von fünf Personen unter anderem im Gepäck. Neben Erklärungen und Beschreibungen erhalten die Besucher zahlreiche Informationen über das Vorkommen und die Lebensweise der angereisten Reptilien. Die Tiere stammen alle aus dem Tierpark in Soest, welcher 1953 von der Familie Richter gegründet wurde und sich in den 70er Jahren auf Reptilien spezialisiert hat. Durch Vorführungen in Schulen entstand die Idee zur Wandershow. Nach der Vorstellung besteht die Möglichkeit, sich mit einer Riesenschlange fotografieren zu lassen. >Tierpark Soest??? "Richters Zootierschau" tingelte schon in den 80ern durch Norddeutschland... Express-Köln - 17. Aug. 2005 Löwen halten die kleinen Autos für Beute Die beiden Frauen fuhren ganz gemütlich durch den Safaripark bei Liverpool in einem kleinen Smart. Dann die plötzliche Attacke: Mehrere Löwinnen springen den Wagen an und versuchen das Auto mit den Krallen aufzukratzen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Jetzt warnt der Betreiber des englischen Safariparks alle Klein-Wagen-Fahrer. Es komme vor, dass sich die Raubkatzen dem Wagen näherten, um ihn sich genau anzuschauen, sagte der Chef des Knowsley Safariparks. Ross erklärte das Verhalten der Tiere damit, dass ihnen der Smart noch nicht so vertraut sei, was ihre Neugier wecke. Es sei aber auch denkbar, dass die Löwen den kompakten Fahrzeugtyp mit einem Beutetier verwechselten. Auch Mini Cooper fänden ihre besondere Aufmerksamkeit. Dennoch bestehe letztlich keine Gefahr, solange man Fenster und Türen geschlossen halte. "Ich bin hier seit 34 Jahren, und wir hatten noch nie Verluste", beruhigte Ross. Artikel aus der niederländischen Presse Dierennieuws.nl 14. August 2005 Apenheuls Wahrzeichen Bongo gestorben Nach nur 1 ½-tägiger Krankheit starb am 14. August 2005 der 33-jährige Gorillamann Bongo. Er war der Führer der dortigen Gorillagruppe und lebte seit 30 Jahren im Park. Schon mit 6 Jahren sorgte er in Apenheul für die erste erfolgreiche Gorillanachzucht. Rotterdams Dagblad 16. August 2005 Gorillas verlieren Vater Bongo Dierennieuws.nl 12. August 2005 Borneo Flussschildkröten in Burgers' Zoo Im Burgers Zoo in Arnheim sind 9 Borneo-Flussschildrkröten geschlüpft. Im Februar 2005 wurden 15 Eier in der Mangrovenhalle entdeckt und in den Inkubator gelegt. Aus diesen Eiern schlüpften inzwischen 2 Jungtiere. Überrascht waren die Tierpfleger, als sie am 11. August weitere 7 Tiere in der Halle fanden, die sich auf natürliche Weise am kleinen Eiablagestrand der Halle entwickelten und dort schlüpften. Die Nachzucht der Tiere gelang unerwartet schnell. Erst 2001 gelangten die Tiere nach Arnheim, nachdem sie zuvor in Hong-Kong zusammen mit etwa 10.000 weiteren Schildkröten beschlagnahmt wurden. Die für die chinesische Küche bestimmten Tiere wurden auf Zoos und Zuchtstationen in aller Welt verteilt. Dierennieuws.nl 11. August 2005 Artis Elefant erhält einen von Tausenden Namen Über 10.000 Namensvorschläge für den kürzlich geborenen weiblichen Asiatischen Elefanten erreichten den Zoo in Amsterdam. Die Wahl fiel auf Yindee, was so viel bedeutet wie Glück und Willkommen. Gleich sieben Mal war dieser Name vorgeschlagen worden. Dierennieuws.nl 9. August 2005 Auch in Emmen wurde ein Elefant geboren In der Nacht vom 7. auf den 8. August 2005 wurde im Norrder Dierenpark Emmen ein Elefantenjunge geboren und auf den Namen Myo Set Kaung getauft. Nun leben drei Generationen im Zoo, denn mit Mutter Mingelaar Oo brachte erstmals ein in Emmen geborener Elefant ein Jungtier zur Welt. Dierennieuws.nl 9. August 2005 Spannende Bonobo-Schwangerschaft in Apenheul Das 15-jährige Bonobo-Weibchen Zuani erwartet im Dezember Nachwuchs im Tierpark Apenheul. Die Schwangerschaft verläuft bisher problemlos. Welches der beiden Männchen der Gruppe der Vater ist, ist unbekannt. | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Leipzig, 17.08.05 Schulanfängertag im Leipziger Zoo - Zuckertütenbaum und freier Eintritt für die ABC-Schützen Am 27.8.2005 sind alle ABC-Schützen ab 11.00 Uhr herzlich eingeladen, den Schulanfängertag und freien Eintritt im Zoo zu genießen. Dann wird schon mal tierisch geübt. Die Buchstaben von A, wie Amurtiger bis Z, wie Zwergflamingo werden einstudiert, Tiere gezählt, Zebrastreifen zusammengerechnet und die ersten fremden Kontinente entdeckt. Wer jetzt denkt, das wäre schon alles in Sachen Schulvorbereitung, irrt sich gewaltig. Der Schulanfängertag im Leipziger Zoo bietet jede Menge Spaß und Spannung für die angehenden Schüler. Gleich am Eingang werden Kindergesichter in tierisch, wilde Kreaturen verwandelt. Clown Charly wird an der Wiese am Ponygestüt eine Attraktion nach der anderen aus seiner Rappelkiste zaubern. Außerdem können die Kinder auf der Bastelstraße an der Zoosafaribahn ausgiebig kreativ werden und ein lustiges Quiz lösen. Auch die Stadtwerke Leipzig und deren Maskottchen Enni werden vor Ort sein und einige Überraschungen für die Kids parat halten. Später, um 13.30 Uhr (und 16.00Uhr) folgt eine atemberaubende Großwildjagd für Jung und Alt. Denn das UpArt-Theater aus Köln wird das exotische Stück Big Game aufführen. Ab 15.00 Uhr werden am Samstag und auch am Sonntag auf dem Lesehügel die Puppen tanzen. Denn das Puppentheater Rosi Lampe wird allen neugierigen Kids den König Drosselbart darbieten. Natürlich wird auch für das Wichtigste beim Schulanfang gesorgt sein: die bunt gefüllte Zuckertüten! Am großen Zuckertütenbaum beim Haupteingang werden die süßen Tüten für alle ABC-Schützen bereit hängen. Wilhelma Stuttgart, 17.08.05 Yetis Heimtier Es scheint bei den Raubkatzen in der Wilhelma en vogue zu sein, seinen Nachwuchs im Freien zu gebären nach den Sumatratigern ist auch bei den seltenen Irbissen ein Jungtier draußen geboren worden. Das plüschige Aussehen verdanken die seltenen Katzen ihrem dichten Fell in ihrem natürlichen Lebensraum ist dies überlebens-wichtig, denn Irbisse stammen aus den asiatischen Hochgebirgen vom äußersten Westen Chinas über die Mongolei, Nepal und Indien bis Nordafghanistan: Der Le-bensraum reicht bis in 5000 m Höhe allerdings schützt die unwirtliche Umgebung sie nicht vor Wilderern, die den Irbissen an den gefleckten Pelz wollen. Keine 2000 dieser herrlichen Katzen streifen noch durch die freie Wildbahn daher wird in den Zoos für die Art ein Internationales Zuchtbuch geführt. Das Hochgebirge in der Wilhelma liegt hinter der Bärenanlage. Dort beobachtet Vater Pir getrennt von Mutter und Kind auf seiner Aussichtsplattform aufmerksam das Gelände, während Mutter Lea sich in ihrem felsigen Lager um das Kätzchen kümmert. Es ist ihr erstes lebendes Jungtier und daher hat sie bis jetzt niemanden nah genug herangelassen, um die für die Namensgebung so wichtige Frage er oder sie zu klären. Besucher, die einen Blick auf den kleinen Wuschel werfen wollen, brauchen viel Geduld, denn solange das Jungtier nicht selbstständig beginnt, das Gehege zu erkunden, liegt Lea meist schützend davor. Zoo Wuppertal, 17.08.05 Das besondere Zooerlebnis: Die 2. Wuppertaler Zoo-Sommernacht - Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen Pünktlich zur 2. Wuppertaler Zoo-Sommernacht am Freitag, 19. August, kehrt der Sommer zurück wenn die Wetterfrösche recht behalten. Die Gäste können dann den Zoo zu ungewohnter Stunde in heimeliger Atmosphäre mit zahlreichen illuminierten Wegen und Gehegen sowie musikalischer Unterhaltung erleben. Ein Höhepunkt ist die Vorpremiere des Naturfilms Die Reise der Pinguine, der als Open-Air-Kino in der Arena am Kinderspielplatz wird auf einer Großleinwand gezeigt wird. Den Besuchern wird für die Anreise die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen, da wegen eines Fußball-Pokalspiels, das am Freitag abend im Stadion am Zoo stattfindet, mit Parkproblemen zu rechnen ist. Von 16.30 bis 18.45 Uhr wird die Zufahrt ins Zooviertel wegen des Fußballspiels gesperrt. Ohnehin ist im Eintrittspreis für die Zoo-Sommernacht die An- und Abfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Raum Wuppertal enthalten! Bequeme Umsteigemöglichkeiten vom Auto in S- oder Schwebebahn gibt es an verschiedenen P+R-Anlagen, Hinweise hierzu gibt es auch auf der homepage des Zoos unter www.zoo-wuppertal.de. Die Schwebebahn verkehrt am Freitag abend übrigens bis 23.52 Uhr, also fast bis zum Ende der Zoo-Sommernacht, die S-Bahnen fahren noch länger. Zoo Leipzig, 17.08.05 Lama Horst hat einen neuen Gefährten - Alpakahengst Harry angekommen Es ist ein Alpakahengst (geb. 22.05.2004), der unmittelbar nach seiner Ankunft durch die Pfleger auf den Namen Harry getauft wurde. Mit einer recht dunklen Fellzeichnung, einem buschigen schneeweißen Pony und einem weißen Schnurrbart ist Harry ein echter Hingucker! In den ersten Tagen wurden Horst und Harry Schritt für Schritt hinter den Kulissen des Tierkindergartens aneinander gewöhnt. Noch scheint es nicht die echte Männerfreundschaft zu werden. Auch die Esel betrachten den kleinen Alpakahengst eher mit gemischten Gefühlen aus der Ferne. Dabei sucht Harry nur Anschluss. In den nächsten Tagen wird Harry gemeinsam mit seinem neuen Freund die Sommerresidenz am Aquariumsvorplatz kennenlernen. Der Prozess der Zusammengewöhnung kann sich noch über mehrere Tage hinziehen. Ganz unbekannt sind Alpakas im Leipziger Zoo nicht. Bereits auf den Rosentalfreiflächen konnten Zoobesucher bis 2002 diese Tierart bestaunen. Alpakas, die wie Lamas aus den in Hochgebirgslandschaften Südamerikas vorkommenden Guanakos gezüchtet und vor ungefähr 5000 Jahren durch die Inkas domestiziert wurden, gehören zu den Neuweltkameliden wie Lamas oder Guanakos. Die bis zu 30 Jahre alt werdenden Tiere sind in ihrer angestammten Heimat extremen klimatischen Verhältnissen ausgesetzt. So sind sie gewohnt, noch am selben Tag hohe Plus- und Minustemperaturen auszugleichen. Wildpark Lüneburger Heide, 16.08.05 Im Schnabel liegt die Kraft - Der Adler mit dem stärksten Schnabel der Welt fliegt im Wildpark Lüneburger Heide Der fünf Monate alte Riesenseeadler Mischa macht sich startklar für die Besucher des Wildparks Lüneburger Heide. Der imposante Greifvogel ist der größte Adler der Welt. Er ist 5 Kilo schwer und hat eine beachtliche Flügelspannweite von 2,40 m. Er kommt aus dem Vogelpark Walsrode, seiner Mutter wird aus Sicherheitsgründen, Riesenseeadler werden sehr selten gezüchtet, ein Ei von zwei entnommen. In der Brutmaschine schlüpft nach 38 Tagen ein kerngesundes Adlerbaby. Erfolgreich zieht der Falkner Lothar Askani (54), aus dem Wildpark Lüneburger Heide, von Hand den Adler auf. Jetzt wird jeden Tag fleißig geübt, den Mischa wird in Kürze sein Können in der Greifvogelvorführung unter Beweiß stellen müssen. Der Riesenseeadler oder auch Meeradler (Haliaeetus Pelagicus) genannt, lebt in Kamtschatka und in Sibirien. Das Weibchen hat eine Flügelspannweite von 2,70 m und kann bis zu 10 Kilo schwer werden, die Männchen sind etwas kleiner. Seine Nahrung besteht zu größtem Teil aus Fisch und Wasserwild. In menschlicher Obhut kann er bis zu 60 Jahre alt werden. In der Natur sind sie zunehmend durch Meeresverschmutzung und Trophäenjagd bedroht. Es ist eine Seltenheit in Deutschen Wildparks vier Seeadlerarten zu beobachten und diese auch bei Flugvorführungen zu sehen. Im Wildpark Lüneburger Heide gibt es: Weißkopfseeadler, Afrikanischer Schreiseeadler, Europäischer Seeadler und jetzt auch den größten Adler der Welt zu bewundern. Allwetterzoo Münster, 16.08.05 Freude im Allwetterzoo: Harry deckt Emmi Mehr Glück beim dritten Versuch mit den Nashörnern in Münster? Am 26. Juli hatte die Nashornkuh "Emmi" im Allwetterzoo Münster ein gesundes männliches Kalb zur Welt gebracht. Bedauerlicherweise verletzte sie das Jungtier direkt nach der Geburt derart, dass es starb. Schon am nächsten Tag kehrte "Emmi" wieder in die kleine Gruppe der Breitmaulnashörner zurück. "Harry" zeigte gleich Interesse an der Nashornkuh und beschnupperte sie. Heute nun, genau drei Wochen nach der Geburt, tat sich mehr bei den beiden Schwergewichten: Vor den Augen vieler Zoobesucher deckte der Nashornbulle die Kuh mehrfach. Weil eine Paarung mindestens 15 Minuten dauert, konnte der sofort von den hoch erfreuten Tierpflegern herbeigerufene Zoodirektor Jörg Adler das Geschehen fotografieren. Jetzt hoffen alle im Allwetterzoo gemeinsam mit zahlreichen Zoo- und Nashornfreunden auf eine mögliche Trächtigkeit bei "Emmi" und mehr Glück bei der nächsten Geburt. Bis dahin müssen sich alle jedoch noch rund 16 Monate gedulden... Zoo Dortmund, 16.08.05 Lions Club Dortmund übernimmt Patenschaft für Löwen Der Dortmunder Lions Club übernimmt die Patenschaft für einen Löwen im Dortmunder Zoo. Der Lions Club hat in diesem Jahr anlässlich seines 50-jährigen Bestehens eine Tombola durchgeführt. Der Erlös aus dieser Tombola (1.000 Euro) soll für die Verpflegung eines im Dortmunder Zoo lebenden Löwen in Form einer Patenschaft gespendet werden. Zoo Duisburg, 15.08.05 Neuer Mini-Manta-Mann im Zoo Manch passioniertem Tropen-Taucher flogen die bis zu vier Meter Flossenbreite wuchtigen Riesen-Mantas oder Teufelsrochen schon an Unterwasserbrille und Schnorchel vorüber; es gibt aber auch ausgesprochene Zwerge innerhalb dieser unverwechselbaren Gruppe von Knorpelfischen, deren elegante Schwimmer weitläufig mit den Haien verwandt sind. Nur ganz wenige Arten dieser formenreichen, entwicklungsgeschichtlich uralten Tierordnung haben ihren marinen Lebensraum verlassen, um sich eine Nische im lockeren Bodengrund tropischer Flüsse und Stillwasserzonen zu suchen. Zu ihnen gehört der zweijährige Pfauenaugen-Stachelrochen, dessen Geburtsstätte freilich nicht am seichten Ufersaum des Amazonas zu finden war, sondern im Aquarium des Zoologischen Gartens in Münster. Von dort übersiedelte der bratpfannengroßen, mit bunten Flecken gezierte Süßwasserbewohner in ein vor zwei Jahren eigens hergerichtetes Aquarium im Kaiserberg-Zoo, in dem seit Monaten eine einsame Rochen-Witwe ihr männerloses Dasein fristen musste. Deren flossenumsäumter Lebenspartner war zuvor im Saugstrom der Filteranlage festgeklemmt worden und infolge umgekommen. Die an feingeschabtes Rinderherz, tiefgefrorene Glaskrebschen und feinpüriertes Hundefutter (!) gewöhnten Leckermäuler legen übrigens keine Eier (wie bei den allermeisten Fischen üblich), sondern gebären lebensfähige Jungtiere, die sich noch im mütterlichen Körper selbst aus ihren Eihüllen befreien. Solche Babys zeigen zunächst noch eine langgestreckte Fischgestalt, bevor ihre Brustflossen mit den Kopfseiten verwachsen und sie auf diese Art und Weise das unverwechselbare platte Aussehen eines wellenförmig im Wasser fliegenden Unterwasser-Gleiters erlangen. Auf jeden Fall ist die Kleinfamilie wieder komplett und somit ist Aussicht auf viele eurogroße Mini-Mini-Rochen wieder gegeben. Zoo Duisburg, 15.08.05 Nachwuchs bei den Erdmännchen Zu den beliebtesten Tieren im Dortmunder gehören traditionell die Erdmännchen. Sie werden wegen ihres Männchen-Machens gerne als putzig empfunden und genießen daher unbestritten den Platz Nummer 1 unter den Patentieren des Dortmunder Zoos. Nun sucht der Zoo Dortmund Paten für zwei weitere Erdmännchen, die vor wenigen Wochen hier geboren wurden und sich nun zur Freude der Besucherinnen und Besucher in der Anlage tummeln. Die Patenschaft für ein Jahr ist für 25 Euro zu haben. Jaderpark, 15.08.05 Eröffnung der Spielscheune im Jaderpark Nach einer Vorbereitungs- und Bauzeit von rund 2 Jahren stehen wir kurz vor der Eröffnung unserer Spielscheune im Jaderpark. Dieses, nun zu einem erfolgreichen Abschluß gebrachte, Großprojekt eröffnet unseren Gästen ganz neue Möglichkeiten den Jaderpark zu nutzen: Zum einen werden wir in Zukunft die Region witterungsunabhängig um ein Ausflugsziel bereichern und somit auch die touristische Attraktivität steigern können. Zum anderen werden wir ab sofort auch im Winter für alle Interessenten mit der Kombination Spielscheune + Tierpark zur Verfügung stehen. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 15.08.05 Extra für Schulanfänger im Naturschutz-Tierpark Görlitz Falls die Eltern ihren ABC-Schützen einmal etwas anderes als Kaffeetrinken und Familienfeier bieten möchten, dann sind sie herzlich im Tierpark willkommen. Ein erholsamer Spaziergang in der schönen Parkanlage an der Zittauer Straße ist nicht nur etwas für die Kleinen, sondern für alle Gäste. Zum Schulanfang am 27. August gibt es nun für ABC-Schützen noch ein Extra. Ponyhengst "Ronny" und Stute Orina warten zwischen 15:00 und 16:00 Uhr auf die kleinen Reiter. Einen Ritt hat jeder Schulanfänger sogar frei. Unsere Kameldame Shila steht diesmal leider nicht zur Verfügung. Sie ist hochtragend und wir erwarten täglich den Nachwuchs. Vogelpark Walsrode, 15.08.05 Mit Riesenschritten dem Ruhm entgegen Was hüpft wie ein Plüschball mit Kopf und Riesenfüßen quer über den Vogelparkrasen? Man mag es beim ersten Hinsehen gar nicht glauben, aber was jetzt noch so klein und flauschig aussieht, wird einmal einer der imposantesten Vögel der Erde: ein Andenkondor. Macho ist sein Name, und er ist gerade mal 8 Wochen alt geschlüpft im Vogelpark Walsrode. Nur sehr selten gelingt die Nachzucht dieser imposanten südamerikanischen Geierart, und so ist der Vogelpark Walsrode besonders stolz auf dieses kleine Energiebündel. Mit seinem Hautlappen auf dem Kopf ist das Küken schon frühzeitig als männlicher Nachwuchs erkennbar. Auch die Zukunft von Macho ist bereits vorbestimmt: bis zum Ende der Sommerferien wird er noch in der Vogelbabystation des Vogelparks aufgepäppelt, und dann beginnt langsam der Ernst des Lebens. Der kleine Andenkondor soll in der nächsten Saison als Nachwuchsstar mit seiner Schwester Lucie inzwischen 5-jährig als Duo bei den unterhaltsamen Flugshows auf der Freilichtbühne auftreten. Bis zu diesen Ruhmesehren ist es aber noch ein langer Weg für den ungestümen Federball, der als ausgewachsener Vogel seine 3 Meter Flügelspannweite stolz präsentieren wird. So muss Lucie vorerst noch allein mit ihren anderen Vogelkollegen die zweimal täglich stattfindenden Flugshows bestreiten, und hoffen, dass sich Macho zu einem eifrigen und gelehrigen Schüler entwickelt. Zoo Hannover, 15.08.05 Modestreit im Zoo: Streifen gegen Tupfen Seit die Neuen da sind, ist am Ufer des Sambesi im Erlebnis-Zoo Hannover ein regelrechter Modestreit ausgebrochen. Die Farbe Braun mit leichter Changierung ins Gelbliche ist en vogue, absolut in, echt hip, darin sind sich alle einig. Aber über das modische Muster wird heftig gestritten: fröhliche Tupfen oder elegante Streifen?! Wenn es um haute couture geht, fühlen sich Luna, Shahni, Suse und Juji als die herausragenden Experten. Mit ihren fast fünf Metern Höhe beharren die Rothschildgiraffen-Damen auf großen braunen Tupfen auf dem gelblich-braunen Fell. Die Neuen sehen das ganz anders. Geht es nach ihnen, sind Tupfen völlig aus der Mode gekommen. Wer heute in der Wildnis kein Aufsehen erregen will, geht gestreift und löst sich im Flimmern der Hitze in Luft auf. Stutenbeißerisch verleihen die Bergzebra-Damen Lima und Belinda ihrem Argument Nachdruck. Giraffenbulle Schorse und Zebrahengst Moro Moco schütteln über soviel weibliche Musterung getupft-gestreift nur den Kopf. Fest steht doch: Seit die kleinen braungestreiften Bergzebras an den Sambesi zu den Giraffen gezogen sind, ist Farbe ins Spiel gekommen egal mit welchem Muster. Zoo Wuppertal, 12.08.05 DRK-Blutspendedienst im Zoo und ermäßigter Eintritt für Teilnehmer am Weltjugendtag Zu einem Aktionstag rund um das Thema "Blut spenden" laden der Zoo und der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes am Sonntag, dem 14. August 2005 in den Zoo ein. Von 11.00 bis 16.00 Uhr besteht dabei im Blutspendebus des DRK Gelegenheit zur Blutspende. Dort findet auch eine Kinder-Schminkaktion statt, bei der sich unsere kleinen Gäste in "große Tiere" verwandeln können. Für musikalische Unterhaltung sorgt das DRK-Orchester ab 11.00 Uhr in der Musikmuschel am Blumenrondell. Für die vielen Gäste zum Weltjugendtag (WJT), die in Wuppertal einquartiert werden, wartet der Zoo mit einem besonders attraktiven Angebot auf, um ihnen eine abwechlungsreiche "Verschnaufpause" zwischen den vielen Veranstaltungen zu ermöglichen: Gegen Vorlage des WJT-Teilnehmerausweises beträgt der Zoo-Eintritt in der Zeit vom 15. August (Montag) bis einschließlich 20. August (Samstag) nur 1,00 ¬. Wisentgehege Springe, 12.08.05 Wildes Kinderfest mit bunten Gesichtern und leuchtenden Augen am 20./21. August 2005 im Wisentgehege Springe Am 20. und 21. August, also am letzten Wochenende der Sommerferien, feiert das Wisentgehege sein großes Kinderfest. Viele Attraktionen warten wieder auf die kleinen Besucher: So können die Kinder gleich am Eingang eine Runde auf einem Kinderkarusell drehen und an zwei Orten auf Hüpfburgen herumtoben. An einem zentralen Platz finden an beiden Tagen zwei Vorstellungen mit dem Zauberclown Magic Bernie" statt. Seine Späße und Clownereien sind einfach sensationell, und bringen Groß und Klein zum herzhaften Lachen. Nicht nur das: Zwischen den Vorstellungen ist Bernie im Wisentgehege unterwegs, treibt seine Späße, zaubert und verteilt Luftballontiere, die er ganz nach Wunsch der Kinder herstellt. Ein Musiktheater wird drei Vorstellungen geben, hier sind alle Kinder zum Mitmachen, Mittanzen und Mitsingen eingeladen. Auch das Ponyreiten und Basteln mit der Gehegeschule werden nicht fehlen. An mehreren Stellen im Gelände werden Spiel- und Geschicklichkeitsspiele aufgebaut. Jedes Kind darf mitmachen, und bekommt dafür eine Urkunde und einen Preis. Besonders beliebt ist auch das Kinderschminken. Damit der Andrang an den zwei Schminkstationen nicht allzu groß wird, werden hier während der ganzen Veranstaltung Kinder in Schmetterlinge, Tiger & Co. verwandelt. Selbstverständlich wird es auch an diesem Wochenende auf dem Falkenhof im Wisentgehege um 11.30 und um 15.00 Uhr Flugvorführungen geben, und auch die Wildtiere des Geheges laden zum Schauen und Beobachten ein. Tiergarten Nürnberg, 11.08.05 Kleine Riesen Der Tiergarten der Stadt Nürnberg hält seit Jahren im ehemaligen Flusspferdhaus Reptilien, darunter auch Königspythons. Auch in diesem Jahr gab es Nachwuchs. Ein weiblicher Python legte am 27.05.2005 Eier, die er wie für Pythons typisch bebrütet hat. Bei dieser Brutpflege bewacht die Schlange das Gelege und umschlingt es. Durch regelmäßige Körperzuckungen entsteht Wärme, so dass die Bruttemperatur bis zu 10°C über der Umgebungstemperatur liegt. So schlüpften bereits am 22. und 23.07.2005 fünf kleine Riesenschlangen, die in einem separaten Terrarium zu sehen sind. Daneben ist im Großterrarium ein weiterer Python bei seiner Brutpflege mit den am 04.07.2005 gelegten Eiern zu beobachten. Königspythons leben in den Waldgebieten West- und Zentralafrikas und ernähren sich überwiegend von kleinen Nagetieren. Sie werden bis zu 1.40m lang, sind äußerst friedfertig und eignen sich daher besonders gut als Terrarientiere. Mit ihrer geringen Größe gehören die Königspythons damit zu den kleineren Vertretern der Riesenschlangen. Unter den Riesenschlangen gibt es neben den Pythons, die allesamt Eier legen, die Familie der Boas, die lebendgebärend sind, d.h. die Eier werden im Körper der Schlange ausgebrütet und die Jungen schlüpfen kurz vor oder unmittelbar bei der Geburt. Wie alle Schlangen haben auch Riesenschlangen zu einer Brille verwachsene Augenlider, d.h. sie können die Augen nicht schließen. Diese Brille schützt das Auge vor Verletzungen beim Kriechen zwischen Steinen und Vegetation und wird bei jeder Häutung mitgehäutet, so dass eventuelle Kratzer mit dem Abstreifen der alten Haut verschwinden. Die gespaltene Zunge dient der Geruchswahrnehmung, wobei die lange Zunge auf und ab bewegt wird, sich dabei Duftstoffe an ihr hängen bleiben und anschließend in den Gaumen zu einem speziellen Riechorgan transportiert werden. Stadt Krefeld, 11.08.05 Zooführungen After-Work: Statt Party gibt es Natur und Spaß zur Entspannung im Krefelder Zoo Für Erwachsene gedacht sind vier spezielle jeweils 90minütige After Work Führungen ab Ende August im Krefelder Zoo, die jeweils mittwochs um 18.30 Uhr beginnen und verschiedene Themenschwerpunkte haben. Am 31. August geht es dabei um Bionik Technik aus der Natur. Wie wird aus einem Insektenflügel eine Dachkonstruktion und wieso ist die Fruchtblase der Vorläufer des Airbags? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen dann die Teilnehmer der Führung. Das Thema am 7. September lautet Berühmte Tiere und befasst sich mit der Rolle der Tiere in der Werbung und Literatur. Wieso hat man einen Tiger im Tank und was haben unsere Kamele mit Zigaretten zu tun? sind Fragen, die hier beantwortet werden können. Sex im Zoo das Liebesleben der Tiere heißt das Motto am 14. September. Wer sich Fragen wie Warum spuckt das Lama, wenn es Sex will und wie sieht ein Rendezvous bei Nashörnern aus? beantworten lassen möchte, ist an diesem Zooabend After Work genau richtig. Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, 11.08.05 Indianerfest im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, Eine Reise in die Welt der Indianer 3 Tage lang verwandelt sich Herberstein in ein Indianerdorf! Eine Indianerfährte führt durch den Tierpark lustige und spannende Stationen warten auf Euch! Erzählungen aus dem Leben der amerikanischen Ureinwohner, Bogenschießen sowie Musik der Gruppe PACHAKUTI entführen in ein indianisches Leben. Ein spannender Tag klingt mit Verlosung und Erlebnisgrillen im Marienhof Herberstein aus! Mit Kriegsbemalung und einem Indianerpfad-Pass ausgerüstet gehen die Kinder auf eine Reise in die Welt der Indianer. Schärft Eure Sinne und sammelt die Federn für Euren Kopfschmuck! Viele Mutproben gilt es zu bestehen und Rätsel rund um die Welt der Ureinwohner Amerikas zu lösen: Wie gingen die Indianer mit dem Blasrohr um? Erkenne die Fährte eines Wolfes! Welche Überlebensstrategien verfolgten die Indianer? Beweise Deine Ausdauer als echter Indianer und erklimme den höchsten Punkt des Tierparks! Meistere den Schleichpfad durchs Gebüsch und finde dein Krafttier im Gironcoli-Museum. Lustige Indianerspiele, u.a. Lacrosse, runden das Erlebnis ab. Wie lebten die Indianer? Wie machten Sie ein Lagerfeuer? Diese und viele andere Fragen bleiben beim Geschichtenerzähler nicht unbeantwortet. Die Musik von PACHAKUTI spiegelt die indianische Seele Amerikas wider. Ihr Auftritt ist einer der Höhepunkte des heurigen Indianerfestes. Der Klang von Panflöten und Trommeln lädt zum Mittanzen ein! Zoo Leipzig, 10.8.2005 Die Reise der Pinguine im Zoo Leipzig Sommerkino begeistert mit Bildern aus einer frostigen Welt Mit der Dokumentation Die Reise der Pinguine von Luc Jacquet ist am 19. und 20. August 2005 erstmals Sommerkino im Gründergarten des Zoo Leipzig zu erleben. Die gefiederten Hauptdarsteller entführen Zoobesucher und Kinofans gleichermaßen in eine faszinierende und fremde Welt aus Schnee und Eis. Die Kamera begleitet die Kaiserpinguine auf ihrer kilometerlangen Reise durch die Eiswüsten, bis sie zu ihren Brutstätten gelangen. Aus einem sorgsam ausgebrüteten Ei schlüpft dann ein kleiner Pinguin, für den es viel zu entdecken, aber auch viel zu lernen gibt. Bilder voller Schönheit und Zauber, unterstrichen von den elektronischen Klängen und der zarten Stimme der französischen Sängerin Emilie Simon machen diesen Film zu einem unvergesslichen Erlebnis. Karten gibt es im Vorverkauf täglich ab 14.00 Uhr im Cinestar Der Filmpalast Leipzig oder an der Abendkasse im Zoo Leipzig. Zoo Münster, 10.8.2005 Kann "Klaus" sich fortpflanzen? Entsamung und Spermauntersuchung bei einem männlichen Malaienbären im Allwetterzoo Münster Im Dezember 2004 starb die letzte Malaienbärin im münsterschen Zoo an Krebs. Seitdem lebt der vor gut 18 Jahren in Miami/Florida geborene Mann "Klaus" allein. Er soll möglichst bald wieder eine Partnerin erhalten, doch vorher wollte man feststellen, ob er sich überhaupt zur Zucht eignet. Malaienbären sind extrem von der Ausrottung bedroht, pflanzen sich aber in Zoologischen Gärten leider nur sehr selten fort. Die Wissenschaftler des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung erklärten sich sofort bereit, denn sie beschäftigen sich seit Längerem mit dem Thema Fortpflanzungsstörungen bei Malaienbären. Die Berliner Team begann am Mittwoch (10.8.) um 8 Uhr früh im Allwetterzoo mit ihrer Arbeit. Der Malaienbär wurde von Zootierarzt Dr. Karl Schaller narkotisiert. Dem eigentlichen Anlass voraus gingen allgemeine Ultraschall-Untersuchungen der inneren Organe, z.B. von Nieren, Lunge und Herz. Während die Berliner Spezialisten mit dem Ultraschalladapter am Hinterteil des Bären beschäftigt waren, nutzte Dr. Schaller die Chance, dessen Gebiss zu kontrollieren, Blut für Untersuchungszwecke zu entnehmen und einen Mikrochip zu setzen, über den "Klaus" unverwechselbar zu identifizieren ist. Zu guter Letzt stimulierten die Wissenschaftler den schlafenden Bären rektal mit einem Elektroejakulator, halfen mit der Hand nach und fingen seinen Samen schließlich im Reagenzglas auf. Die sofortige Untersuchung des Ejakulats ergab, dass "Klaus" vermutlich nicht fortpflanzungsfähig ist, Anzahl und Vitalität seiner Spermien müssten deutlich größer sein. der Narkose erwachen zu lassen. Zoo Dortmund, 10.8.2005 Nachwuchs bei den Erdmännchen Zu den beliebtesten Tieren im Dortmunder gehören traditionell die Erdmännchen. Sie werden wegen ihres Männchen-Machens gerne als putzig empfunden und genießen daher unbestritten den Platz Nummer 1 unter den Patentieren des Dortmunder Zoos. Nun sucht der Zoo Dortmund Paten für zwei weitere Erdmännchen, die vor wenigen Wochen hier geboren wurden und sich nun zur Freude der Besucherinnen und Besucher in der Anlage tummeln. Wilhelma Stuttgart, 10.8.2005 Streifenwochen in der Wilhelma Nach den beiden Tigerjungen balgt nun das nächste Streifenärschle durch die Wilhelma: Am 22. Juli wurde ein kleines Okapi geboren, das dritte in der Geschichte der Wilhelma. Für Mutter Ibina ist es das erste Jungtier, aber sie kümmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs. Muss sie auch, schließlich hält sich der Vater bei Okapis aus der Aufzucht der Sprößlinge raus so auch Vitu, der separat von Mutter und Kind friedlich vor sich hin grast. Nach einer mehrwöchigen Ruhephase für die sensiblen Tiere ist das Giraffenhaus wieder für die Besucher geöffnet. Nun bietet sich dem geduldigen Beobachter die Chance, einen Blick auf ein allerliebstes braunes Etwas mit langen Beinen, gestreiftem Hintern und Schlappöhrchen zu werfen. Okapis sind vielleicht nicht wirklich schön, dafür gehören sie zu den zoologischen Kostbarkeiten: In Europa gibt es nicht mal 60 Tiere, und in ihrer Heimat Zaire ist die Zukunft der scheuen Urwaldgiraffen wegen der politischen Wirren höchst ungewiss. Das Okapi Wildlife Reserve im Ituri-Wald gehört wegen der großen biologischen Diversität zum Weltkulturerbe, und die Wilhelma trägt wie alle anderen Zoos, die Okapis halten, finanziell zum Unterhalt dieses Reservats bei. In Stuttgart stehen zwei zuchtfähige Paare dieser seltenen Tiere, und wenn alles gut geht, gibt es demnächst noch ein zweites Jungtier Epena ist ebenfalls trächtig. Für sie wäre es das zweite Jungtier ihr Sohn Stomp wird die Wilhelma nach Weisung des Zuchtkoordinators bald in Richtung Leipzig verlassen. Es ist seine Aufgabe, die vorhandenen Tiere zu passenden Zuchtpaaren zusammenzustellen und auch den Nachwuchs entsprechend zu platzieren. So stammen die Okapis in der Wilhelma aus Antwerpen, Basel, Berlin, Frankfurt und Rotterdam. WWF 17. August 2005 Deutschlands stiller Pakt mit der Holzmafia - über ein Viertel aller Tropenhölzer stammen aus Indonesien http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02625/ Indonesien ist mit einem Marktanteil von 23 Prozent neben Brasilien das wichtigste Herkunftsland für Direktimporte von Tropenhölzern nach Deutschland. Zusätzlich gelangen größere Mengen indonesischen Holzes über Transitländer wie China, Malaysia oder Italien auf den deutschen Markt. Dabei kommen drei Viertel der in den indonesischen Export gehenden Hölzer und Holzprodukte aus illegalen Quellen. Dies ist das Ergebnis der heute vom WWF vorgestellten Studie "Heiße Ware Tropenholz". "Politik und Wirtschaft haben den stillen Pakt mit der Holzmafia noch immer nicht aufgekündigt", kommentierte WWF-Tropenwaldexpertin Nina Griesshammer. Der WWF beziffert den Wert des illegalen Holzes aus Indonesien auf 150 Millionen Euro jährlich. Noch düsterer sieht die Bilanz mit Blick auf die Europäische Union aus. Die EU importierte 2003 aus ganz Asien illegales Holz im Wert von 2,6 Milliarden Euro. Grundlage der WWF-Untersuchung sind die Außenhandelsdaten der EU. "Der volkswirtschaftliche Schaden dieser Form der geduldeten organisierten Kriminalität ist enorm", sagte Griesshammer. Der illegale Handel drücke den Holzpreis weltweit um bis zu 16 Prozent und schädige so nicht nur den Wald, sondern auch nachhaltig wirtschaftende Waldbesitzer und Holzunternehmen. "Der Orang-Utan-Wald steckt bei uns in Gartenmöbeln, Parkett, Bilderrahmen, Sperrholz, Zellstoff und Papier", erläuterte Griesshammer. "Solange Deutschland und die EU den Import von illegal eingeschlagenem Holz billigend in Kauf nehmen, tragen sie eine direkte Verantwortung für die Vernichtung der Regenwälder und unterstützen ein kriminelles System, dass Mensch und Natur ausbeutet." BUND 17. August 2005 BUND zur geplanten Reduzierung der Forstämter: "Kahlschlag in der Landesforstverwaltung stoppen" Die von der Landesregierung geplante drastische Reduzierung der Zahl der Forstämter stößt auf heftige Kritik des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die Umweltschützer befürchten einen "Kahlschlag in der Landesforstverwaltung". Dies hätte nicht nur den Verlust von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum, sondern auch ökologische und soziale Einschnitte zur Folge. Die jetzt diskutierten Sparvorschläge sehen neben der Auflösung von 25-30 Forstämtern auch die Vergrößerung von Staatswaldrevieren sowie die Reduzierung von Dienstleistungen für den Privatwald vor. Bernd Meier-Lammering, stellvertretender BUND-Landesvorsitzender: "Dieser geplante Kahlschlag in der Landesforstverwaltung bedeutete gravierende Einschnitte in die ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes. Weniger Waldnaturschutz, weniger Termine für Schulklassen, Kindergärten, Wandergruppen und andere im Wald Erholung Suchende. Das heißt dann auch: weniger öffentliche Sicherheit und Ordnung im Wald. Wenn die Gesellschaft eine solche Abwendung von der Daseinsvorsorge im Wald zulässt, werden unsere Kinder und Enkel die nachteiligen Folgen zu spüren bekommen". www.bund-nrw.de WWF 12. August 2005 Mega-Schneise durch den Orang-Utan-Wald WWF kritisiert Pläne für eine 850 Kilometer lange Ölpalmen-Plantage im Herzen Borneos http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02619/ Die Regierung Indonesiens will nach eigenen Angaben an der Grenze zu Malaysia auf der Insel Borneo die größte Ölpalmen-Plantage der Welt anlegen. Das Geld dazu soll aus China kommen. Mitten im Regenwald soll auf einer Länge von 850 Kilometern eine Fläche von 1,8 Millionen Hektar - das entspricht der Größe Sachsens - bepflanzt werden. "Diese Mega-Schneise wäre eine ökologische Katastrophe und ist auch ökonomisch unsinnig", so WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer. Riesige Flächen ursprünglicher Bergregenwälder müssten für die Plantagen abgeholzt werden, der Lebensraum von Orang-Utans und anderer Arten werde gefährdet. Entlang der Grenze zwischen Indonesien und Malaysia liegen laut WWF wertvolle und bislang unberührte Regenwaldgebiete. Hier entspringen 14 der 20 größten Flüsse Borneos und versorgen die 18 Millionen Bewohner der Insel mit Trinkwasser. Das "Herz von Borneo" verfügt über eine enorme biologische Vielfalt, jeden Monat werden durchschnittlich drei neue Arten entdeckt. Die beiden größten Nationalparke Borneos liegen mitten im geplanten Anbaugebiet. Nach Ansicht des WWF macht die Pflanzung von Ölpalmen in dieser Bergregion wirtschaftlich keinen Sinn. Der Boden sei unfruchtbar, die Lage zu hoch, die Hänge häufig zu steil und das Gebiet fast gänzlich unerschlossen. Laut einer WWF-Studie waren 2003 etwa eine Million Hektar des indonesischen Teils Borneos mit Ölpalmen-Plantagen bedeckt. Diese Fläche würde durch die geplanten Plantagen nahezu verdreifacht. Palmöl kommt in vielen Alltagsprodukten wie Margarine, Waschmitteln oder Lippenstiften vor. Auch Deutschland spielt als siebtgrößter Importeur weltweit eine wichtige Rolle im Palmöl-Geschäft. Presseportal 12. August 2005 NABU-Jahresbilanz: Einladung zur Pressekonferenz in Berlin http://www.presseportal.de/story.htx?nr=712092 Das Jahr 2004 hat einmal mehr gezeigt, dass eine starke Umweltlobby notwendig ist, um sich dauerhaft für die Ziele des Natur- und Umweltschutzes einzusetzen. Mit der nationalen Umsetzung der EU-Agrarreform sowie der Verabschiedung des Gentechnikgesetzes wurden 2004 zwei langjährige Forderungen des Naturschutzbundes NABU erfüllt. Unerledigt bleibt jedoch die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Novellierung von Bundesjagd- und Bundeswaldgesetz. Mit der schleppenden Umsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes erwiesen sich einzelne Länder nicht zum ersten Mal als Bremsklotz in der Umweltpolitik. In seinem Jahresbericht 2004 dokumentiert der NABU, wie sich der Verband entwickelt hat und welche Schwerpunkte er verfolgt. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Stuttgarter Nachrichten - 17. Aug. 2005 375 Schildkröten in zwei Koffern Eingepfercht in zwei engen Koffern, mit Klebebändern zusammengebunden und in Jutesäcke verpackt - so hat der Zoll am Frankfurter Flughafen 375 streng geschützte Schildkröten entdeckt. 30 Schildkröten seien tot gewesen, als die Koffer geöffnet wurden. Die Tiere hatten Anfang August einen Langstreckenflug aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im eiskalten Gepäckraum verbracht. Ein Drogenhund hatte den Fund angezeigt. Ein Kroate, der mit den Koffern von Dubai nach Zagreb reisen wollte, wurde bei seinem Zwischenstopp im Frankfurter Flughafen-Transit festgenommen. Die Tiere kamen in den Zoo. Meist seien es Sternschildkröten, sagte Zoll-Sprecherin Kolodzeiski. Trotz internationaler Verbote blüht der Handel mit geschützten Arten: Bei Kontrollen auf dem Frankfurter Flughafen wurden Zollbeamte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr als 200 Mal fündig. Dabei seien fast 4000 lebende Tiere entdeckt worden. vista verde - 15. Aug. 2005 Nature is calling Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) startete am Montag in Berlin eine bundesweite Artenschutzaktion. Um auch Jugendliche für den Artenschutz zu interessieren, setzt die Aktion auf ein bei Jugendlichen besonders beliebtes Medium: den Klingelton des Mobiltelefons. Unter dem Motto "Nature is calling" stellt das Bundesumweltministerium (BMU) auf seiner Internetseite die Stimmen exotischer Tiere als Klingelton zum Download zur Verfügung. Insgesamt kann unter sechs Arten und den Lauten von Wolf, Hyäne, Panda, Afrikanischer Elefant, Papagei sowie dem Siamang, einer zu den Gibbons zählenden Affenart, gewählt werden. Die Tierstimmen werden als so genannte "Realtöne" angeboten, ihre Verwendung als Klingelton setzt also ein entsprechend ausgestattetes Handy voraus. Tiscali - 12. Aug. 2005 Europas Wildtiere im Überlebenskampf Das erste Säugetier, das im neuen Jahrtausend verschwand, war der Pyrenäen-Steinbock. Der letzte Überlebende dieser Unterart, der im Gebiet der spanischen Hochgebirgsregion gefunden wurde, starb am 6. Januar 2001, trotz aller Anstrengungen der spanischen Regierung, ihn zu retten. Das gleiche Schicksal könnte fast die Hälfte (45%) der heute (noch) in der Europäischen Union wild lebenden Säugetiere und mehr als ein Drittel (38%) der Reptilien, Vögel und Fische ereilen. Es sind dabei keineswegs nur seltene Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Auch einst weit verbreitete Vögel, wie die Lerche und die Gartengrasmücke, sowie Meerestierarten, wie Mönchsrobben oder Schweinswale, sind ebenfalls in Gefahr. Waldeckische Landeszeitung - 15. Aug. 2005 Heimische Großkatze bei Lüneburg gesichtet Unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sich echte Waldecker zu "Exportschlager" für den Harz entwickelt. Die Rede ist von den beiden Luchsen, die im Wildpark Edersee vor mehr als drei Jahren geboren und schließlich in den Nationalpark Harz geliefert wurden. Den beiden Tieren wurde damit die Freiheit geschenkt, die sie sich vielleicht sehnlichst gewünscht haben. In jedem Fall hat sich einer davon noch im selben Jahr auf die Reise gemacht und wurde aufgrund seiner besonderen Fellfarbe in der Nähe der Lüneburger Heide entdeckt. Diese Luchsgeschichten und die der anderen 16 Luchse im Harz wird am Mittwoch, 17. August, der Luchsbeauftragte des Nationalparks Harz, Ole Anders, um 19.30 Uhr im Fagutop des Wildpark Edersee vorstellen. Märkische Oderzeitung - 16. Aug. 2005 Nachwuchs bei dem seltenen Seeadler-Paar Auch wenn der Greifvogel mit seinem markanten Schnabel und seinen bis zu zweieinhalb Metern Spannweite eine imposante Erscheinung hergibt, so ist der Seeadler doch eher ein scheues Tier. "Er ist sehr empfindlich, was Störung anbelangt", sagt Thomas Weber, Leiter des Fürstenwalder Stadtforstes. Wo genau der Horst sich befindet, in dem das Seeadlerpaar in den vergangenen Wochen die zwei Jungtiere großgezogen hat, will Thomas Weber verständlicherweise nicht sagen. Die Mitarbeiter des Institutes für Zoo- und Wildforschung nahmen Blut ab, notierten Flügel- und Schnabellänge. Zur späteren Identifizierung erhielten die Tiere noch Ringe. Untersuchungsergebnisse gebe es noch nicht, sagt Thomas Weber. Trotz des regen Nachwuchses ist die Population im Stadtforst nicht gestiegen und wird wohl auch nicht steigen. "Die Jungen werden sich wohl ein neues Revier suchen müssen", vermutet Thomas Weber. Denn es dürfte im Stadtforst nicht genügend Nahrungsgrundlage geben. Neben dem Seeadler gibt es auch vier Fischadler. Weitere Greifvögel im Stadtforst sind Mäusebussard, Sperber, Habicht und Roter Milan. Erst vor kurzem entdeckte Thomas Weber einen jungen Baumfalken, der aus dem Nest gefallen war. Berliner Zeitung - 17. Aug. 2005 Fast alle Eier von Kormoranen vernichtet In dem seit Jahren andauernden Kampf um den Aal in Brandenburg wird erbittert um die Rechte der Fischer gestritten. Das eigentliche "Opfer" - der edle Fisch - spielt dabei gar keine Rolle. Gegner in diesem Fall sind Berufsfischer und Angler auf der einen Seite, die Umweltschützer auf der anderen. Und der Kormoran. Dieser Liebhaber des Aals wurde jahrhundertelang als Nahrungskonkurrent gejagt und fast ausgerottet. Seit der Wende geschützt, beschert der Vogel den Fischern immense Verluste. Nun stehen die Ergebnisse eines Pilotprojekts gegen eine große Kormoran-Kolonie am Wochowsee fest. In dem Naturschutzgebiet bei Storkow erlaubte das Landesumweltamt ausnahmsweise, die geschützten Vögel beim Brüten zu stören. Darauf verließen die Vögel verängstigt ihre Nester, die Eier kühlten aus und konnten nicht ausgebrütet werden. Bei 86 Prozent der Nester gab es keinen Bruterfolg. Etwa 1 100 Jungtiere sind nicht geschlüpft - eigentlich sollte nur ein Drittel des Nachwuchses verhindert werden. Und auch 15 Graureiher büßten den Nachwuchs ein - ein "Kollateralschaden". Berliner Morgenpost - 14. Aug. 2005 Störche mit Nachwuchssorgen / Adoptierte Gepard-Vierlinge In diesem Jahr haben die Weißstörche im Norden Deutschlands nur sehr wenige Junge bekommen. Nach Angaben des Naturschutzbundes Schleswig-Holstein ist 2005 das schlechteste Jahr seit Beginn der Zählung von Brutpaaren im Jahr 1907. Ursache sei die schlechte gesundheitliche Verfassung der Altstörche: Bei der Überwinterung in Afrika war es sehr trocken. Deshalb gab es wenig Nahrung. Die Störche kamen geschwächt zurück. Große Herausforderung für die Tierpfleger im Zoo von San Diego (US-Bundesstaat Kalifornien): Nachdem eine Gepardmutter ihre gerade geborenen Vierlinge von sich gewiesen hat, müssen die Katzenbabys nun mit der Flasche aufgezogen werden. 17.08.2005 - NABU NABU warnt vor Vernachlässigung von Umweltpolitik Der Naturschutzbund NABU hat anlässlich der Vorstellung des so genannten Kompetenzteams für den Wahlkampf von Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel am heutigen Mittwoch vor einer Vernachlässigung des Bereiches Umwelt und Naturschutz gewarn 11.08.2005 - 1NABU NABU: Niedersachsen missachtet dauerhaft EU-Recht Der Naturschutzbund NABU hat das Land Niedersachsen erneut aufgefordert, die Umsetzung des europäischen Naturschutzrechtes nicht weiter zu blockieren und damit hohe Strafzahlungen gegen die Bundesrepublik zu provozieren. International Fund for Animal Welfare Der IFAW schlägt Alarm: Internet begünstigt verbotenen Handel mit Wildtieren und fördert damit die Ausrottung Der IFAW schlägt Alarm: Internet begünstigt verbotenen Handel mit Wildtieren und fördert damit die Ausrottung Junger Gorilla gewünscht? Zwei Jahre alte Giraffe für Ihren Privatzoo? Appetit auf Krokodilfilet? Elefantenfuß als Barhocker? Kein Problem, gibt es im Internet. >diese Meldung hat in den Internet-Foren und Newsgroups für einige Aufregung gesorgt. Fazit nach mehreren Tagen Recherchen: Es gibt keine Baby-Gorillas "abholbar in London". IFAW ist auf Fakes hereingefallen. Dennoch gibt es gerade bei präparierten Tieren und anderen Produkten immer wieder Angebote vor allem in Internet-Auktionen. 18.08.2005 NABU NABU verzeichnet leichten Zuwachs bei Mitgliedern Der Naturschutzbund NABU konnte auch im Jahr 2004 auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung bauen und seine Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr leicht steigern. Zum Jahresende 2004 zählte der NABU 393.912 Mitglieder, was einem Zuwachs von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ( 390.711 ) entspricht. 17.08.2005 Greenpeace e.V. Greenpeace: Keine Urwald-Fenster für Bundestagsverwaltung / Holzfenster stammen aus dubiosen Quellen Gegen den Einbau von rund 500 Merantiholz-Fenstern protestiert Greenpeace seit heute früh am Gebäude der Bundestagsverwaltung in Berlin. Aktivisten haben ein acht mal acht Meter großes Banner mit dem Bild eines Orang-Utans an der Fassade des Gebäudes befestigt. 17.08.2005 Komitee gegen den Vogelmord e. V. Vogelgrippe: Naturschützer fordern strengere Kontrollen von Händlern und Tierbörsen Angesichts der fortschreitenden Ausbreitung der asiatischen Vogelgrippe in Richtung Mitteleuropa mehren sich Forderungen nach einer strengeren Überwachung von Vogelhändlern und Tierbörsen in Deutschland. Hintergrund sind Schmuggeltransporte lebender asiatischer und russischer Wildvögel Vogelgrippe: Forscher finden Impfstoff für Geflügel Deutsche Forscher haben einen Impfstoff entwickelt, der die Vogelgrippe bändigen könnte. Nach ersten Versuchen waren geimpfte Hühner gut geschützt gegen eine Infektion mit dem H5N1-Virus. Zugleich wurde bekannt, dass die Seuche bereits bis zum Ural vorgedrungen ist. Tierische Eindringlinge: Quallen auf Kreuzfahrt Exotische Tierarten, die an Bord von Schiffen um die Welt reisen, bedrohen vielerorts das biologische Gleichgewicht und verursachen Milliardenschäden. Die Invasion von Quallen aus Übersee etwa begann bereits vor 500 Jahren - mit dem Beginn der Seefahrt. The rarest songbird in Europe - and probably the most promiscuous http://www.birdlife.org/news/pr/2005/08/aquatic_warbler.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Veranstaltungen | The 2nd International Congress on Zookeeping Gold coast, Queensland, Australia, 7th - 11th May 2006 First Call for Papers/Posters and Workshops After the success of the 1st conference in 2003, a second conference will be held in Australia in 2006 with more than 300 zookeepers from around the world expected to attend. The conference will cover all areas of Zookeeping. You are invited to submit an abstract of a paper or presentation you would like to give. More information and guidelines can be found at http://www.iczoo.org Abstracts for oral and poster presentations should be written in English and no more than 600 words long. If you want to run a workshop focused on developing zoo keeper skills please send a short description. These should be sent to: Paul Howse, ICZ Programme Committee at p.howse@chesterzoo.org Preferably in RTF or MS word format marked `ICZ Programmme' Deadline for submissions is 30th September 2005. 28. August 2005 Tag des Glanrindes im Freilichtmuseum Bad Sobernheim 24. bis 25. September 2005 Schafrassen im Alpenraum Internationale Ausstellung aller im Alpenraum ansässigen Schafrassen. Veranstaltet von der Bayerische Herdbuchgesellschaft und der GEH im Freilichtmuseum Glentleiten/Kochel. | | |