E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge
   Marco Smeets



ISSN 1619-6643


Ausgabe 278 vom 11. August 2005

Liebe Leser,

Lichter der Dschungelnacht, Zooromantiknacht, oder auch ganz bodenständig Zoo-Sommernacht bzw. Sommernacht im Zoo - letztes Wochenende hatten sich mehrere Zoos abgesprochen (oder auch gerade nicht), alle den gleichen Regentag für ihre Sommerfeste zu wählen. Der WDR berichtete live vier Stunden aus Köln, kündigte das aber so kurzfristig an, daß es in keiner Fernsehzeitung mehr auftauchte (und auch in unseren TV-Tipps nicht). Zur planmäßigen Elefantengeburt hat es nicht gereicht, die können Sie ab
er mit etwas Glück hier live auf der WDR-Webcam verfolgen. 

Hatte ich nicht vor einiger Zeit mal an dieser Stelle geschrieben, es gäbe trotz aller Projektideen noch immer kein eigenständiges Großaquarium in Deutschland, das mit Einrichtungen in Japan, USA oder auch nur in Frankreich, Spanien oder Dänemark mithalten kann? Jetzt steht die Finanzierung in Stralsund: Für schlappe 50 Millionen Euro (drei Viertel aus öffentlichen Mitteln) kann eigentlich nur etwas wirklich Großartiges oder etwas völlig Absurdes entstehen.


Neue Runde für E-Mail-Spams. In verstümmeltem Deutsch suchen (angebliche)
russische Heiratsvermittlungen, amerikanische Ahnenforscher oder "Handels-Finanzgesellschaften" nach Dummen. Heute hieß es wörtlich: "Unsere regionalen Angestellten haben die guten Perspektiven der Vergrosserung Ihrer Arbeitsbelastung"
Ja, danke. Genau das, was ich brauche...

18:11
Dirk Petzold


      

Unser Aufruf nach neuen Meldungen war erfolgreich - das soll aber niemanden von weiterer Kreativität abhalten.
Der Einsender der heutigen Meldung hat besonders gute Verbindungen in die Zukunft und den gleichen Artikel sogar in drei Zeitungen gefunden:

Zu viele Bullen
Neueste Nachrichten - 18. Aug. 2055
Nachdem vor rund 50 Jahren alle großen deutschen Zoos und Tierparks in der Elefantenzucht wirksame Publikumsmagnete erkannten und dem Neubau großzügiger Anlagen zahlreiche Elefantenbabys folgten, entstand ein unerwartetes Problem: Überwiegend kamen männliche Elefanten zur Welt! Als Jungtier noch klein und Herzensbrecher aller Zoobesucher, wuchsen sie in den kommenden Jahren zu stattlichen, kräftigen Elefantenbullen heran. Hatten einige wenige Zoologische Gärten neben einem Stall für ihren Zuchtbullen noch vorausschauend einen zweiten Bullenstall berücksichtigt, reichten aber mit der Zeit selbst diese nicht mehr aus, um alle geschlechtsreifen männlichen Dickhäuter artgerecht unterzubringen. Die Situation spitzte sich zu: Es gibt aktuell keinen einzigen Zoo oder Tierpark mehr, der einen weiteren Bullen aufnehmen kann. Derzeit sind in den tiergärtnerischen Einrichtungen Deutschlands 56 Elefantenkühe trächtig - selbst wenn nur zehn Männchen geboren würden, läuft das sprichwörtliche Fass über.
 
Zu viele Bullen
EU-Abendblatt - 18. Aug. 2055
Vor 50 Jahren war die deutsche Zoowelt noch in Ordnung: Alle großen Tiergärten bauten großzügige Elefantenanlagen, legten sich stämmige Elefantenbullen zu und vermehrten die Zoopopulation der beliebten Dickhäuter. Leider erwiesen sich die meisten Nachzuchten als männlich - was zunächst niemanden störte. Die Jungtiere waren über Jahre hinweg Publikumsmagneten und die zoologischen Einrichtungen profitierten davon. Nun aber ist das Missverhältnis zwischen weiblichen und männlichen Elefanten derart groß, dass im Prinzip kein Zoo mehr Elefantenbullen aufnehmen kann! Zurzeit gibt es im deutschen Teil der EU keine tiergärtnerische Institution mehr, die weitere Bullen aufnehmen kann. Private Interessenten kommen nicht mehr infrage, seit ihnen auf Druck von Tierschutzorganisationen ein Verbot der weiteren Elefantenhaltung auferlegt wurde - obgleich wegen der strengen behördlichen Auflagen jede dieser privaten Haltungen in einem optimalen Zustand waren und mehr Platz boten als jeder Zoo. In den nächsten Monaten werden 56 in Zoos gehaltene Weibchen kleine Elefanten auf die Welt bringen und keiner weiß, wo der männliche Nachwuchs einmal untergebracht werden soll. Wegen der Drohung des deutschen EU-Bundesstaates, wegen des Kartoffel-Cents aus der Europäischen Union auszusteigen, steht auch keines der Nachbarländer mit Hilfe bereit.
 
Zu viele Bullen
Blöd-Zeitung, Donnerstag 2055
Schon vor 50 Jahren haben wir es gewusst: Es wird zu viele Elefantenbullen geben! Aber die Zoochefs wollten es nicht hören. Alte Seilschaften verknüpften sich und sorgten für ein Überangebot an Elefanten-Männern! Gezielt wurden männliche Tiere produziert, dafür sorgten die Zoochefs persönlich. Und nun stehen die armen Kerle (die Elefantenbullen) angekettet in der Ecke und fristen ein jämmerliches Dasein. Und auch die Zoobesucher tragen Schuld: Hätten sie nicht immer nach kleinen, jungen Rüsselnasen geschrien, hätten wir das Problem heute nicht. Nur die Leser unserer Zeitung haben unseren seriösen Recherchen geglaubt und sind nie und nimmer in die Elefanten-Fabriken gegangen. Nein. Niemals...


(Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.)

Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

mdr.de - 9. Aug. 2005
Junhold bleibt Zoo-Chef in Leipzig
Leipzigs Zoodirektor Jörg Junhold hat seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert. Der 41-jährige promovierte Tiermediziner aus Brandenburg leitet den Zoo seit 1997 als Geschäftsführer und Direktor. Unter Junholds Leitung wurde der Tierpark neu ausgerichtet und in eine GmbH der Stadt umgewandelt. Die neue Ausrichtung und Umgestaltung des Zoos sowie regelmäßiger Tiernachwuchs werden von den Besuchern honoriert. Seit 1997 hat sich die Zahl der Gäste auf fast 1,3 Millionen verdoppelt.


mephisto 97.6 - 9. Aug. 2005
Zoo-Direktor bleibt
Wie die Stadt Leipzig mitteilte, hat sie den Vertrag von Jörg Junhold verlängert. Mit seinem Konzept „Zoo der Zukunft“ habe er den Zoo vergrößert und die Besucherzahlen verdoppelt. Zu seinen Projekten gehören unter anderem die Menschenaffenanlage „Pongoland“ und der geplante Elefantentempel. Jörg Junhold ist seit 8 Jahren Geschäftsführer und Direktor des Leipziger Zoos.


Uetersener Nachrichten - 4. Aug. 2005
ZOO-LAR-Pokal für klimabewusstes Handeln an Tierpark Ueckermünde
Eine Fahrradstaffel wird am Wochenende den ZOO-LAR-Pokal als Symbol für klimabewusstes Handeln vom Schweriner Zoo in den Tierpark nach Ueckermünde bringen. Zu den Teilnehmern gehören der Extremsportler Michael Kruse und Umweltminister Wolfgang Methling (PDS), wie das Umweltministerium mitteilte. Der Pokal wurde 2004 gestiftet und ist ein Symbol für das Engagement der Zoos und Tiergärten im Land für erneuerbare Energien. Während der Tour können Besucher Elektrofahrzeuge und Solartechnik in den Zoos besichtigen.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 8. Aug. 2005
Der Zoo spart kräftig Energie
Extremsportler Michael Kruse hat am Sonnabend im Zoo Schwerin den ZOO-LAR-Pokal auf sein Rennrad geschnallt und ist zur zweitägigen Tour nach Ueckermünde gestartet. Zoodirektor Michael Schneider, Umwelt-Staatssekretär Dr. Harald Stegemann und Dr. Arnold Fuchs, Abteilungsleiter Klimaschutz, begleiteten ihn auf den ersten Kilometern. "Der Pokal ist Symbol für das Engagement der Zoos und Tiergärten in unserem Land für den Einsatz erneuerbarer Energien, Energieeinsparung sowie für die Steigerung des Energiebewusstseins", sagte Harald Stegemann. Im Schweriner Zoo gibt es seit diesem Frühjahr eine Wärme-Rückgewinnungsanlage im Terrarium.

Pressrelations (Pressemitteilung) - 8. Aug. 2005
Umweltminister Methling übergibt ZOO-LAR-Pokal an Tierpark ...
Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling hat heute (7. August 2005) den ZOO-LAR-Pokal an den Tierpark Ueckermünde übergeben. Der ZOO-LAR-Pokal wurde 2004 im Rahmen der Klimastaffel gestiftet und soll jährlich von einer tiergärtnerischen Einrichtung an die nächste übergeben werden. Aus diesem Anlass führte der Natur- und Umweltpark Güstrow im vergangenen Jahr den Staffellauf der Schulen um den ZOO-LAR-Pokal durch und übergab ihn im Anschluss an die Veranstaltung an den Zoo Schwerin. Von dort wurde er am 6. und 7. August 2005 im Rahmen einer Fahrradstaffel vom Extremsportler und Triathleten Michael Kruse, Vertretern des Umweltministeriums und weiteren Sportlern in den Tierpark Ueckermünde transportiert. Der Tierpark Ueckermünde verfügt als einer der ersten in Mecklenburg-Vorpommern seit dem 18. Juli 2005 über eine Zoogenehmigung nach dem neuen Landeszoogesetz.

Westdeutsche Allgemeine - 3. Aug. 2005
Vom Tropenhaus zum Treppenhaus
Im Zoo leben jetzt drei Orang-Utans und zwei Schabracken-Tapire in einem einzigen Gehege. Geht das denn gut? - "Ein Rest-Risiko bleibt immer." Das sagt Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter. "Es ist tiergärtnerisches Neuland", sagt Brandstätter. "Wir in Dortmund leisten Pionier-Arbeit." Denn in keinem Zoo der Welt, so Brandstätter, hat bislang ein Tapir mit einem Orang Utan zusammen gewohnt. Weil der Zoo ein Tropenhaus baute und selbstverständlich kein Geld hatte für gleich zwei, kamen die Utans und die Tapire einfach in ein und denselben Stall - nach Monaten der Nachbarschaft, noch durch Netze getrennt, sind sie jetzt vereint, unter einem Dach und in einem Freiluftgehege. Berichte von ersten Kontaktaufnahmen klingen wie Geschichten aus dem Treppenhaus, nicht Tropenhaus: "Man ist freundlich zueinander, geht sich aber aus dem Weg", berichtet Pfleger Roland Wolf.

Berliner Morgenpost - 5. Aug. 2005
Gorillamädchen Djambala im Zoo operiert
Gorillamädchen Djambala kam im Sommer 2001 im Berliner Zoo auf die Welt. Seitdem gehört das Energiebündel zu den Lieblingen der Besucher. Seit mehreren Wochen leidet das Tier jedoch an einer Schwellung des rechten Augenlides. Ein Abszeß hat sich gebildet und verhindert das vollständige Öffnen des Auges. Gestern stand schließlich die erlösende Operation an.

Berliner Morgenpost - 6. Aug. 2005
Aufregende Zeiten für die Gorilladamen im Zoo
Schon einen Tag nach seiner Operation am Mittwoch turnte Gorillamädchen Djambala wieder durch die Außenanlage. "Sie hat sich ausgeschlafen und bekommt jetzt ein Schmerzmittel und ein Antibiotikum, das lecker nach Erdbeere schmeckt", sagte Zoo-Tierarzt Andreas Ochs, der der Kleinen gemeinsam mit einer auf Augen spezialisierten Tierärztin in Schlachtensee einen Abszeß am linken Augenlid entfernt hatte. Der gesamten Gruppe steht ein heißer Herbst ins Haus, denn spätestens im September trifft Gorillamann Ivo aus Amsterdam ein, der den gestorbenen Silberrücken Derrick ersetzen soll. Und vorher werden auch noch die zwei Weibchengruppen zusammengelegt - es droht Zickenalarm. Momentan sind die zwei Alten mit den Kleinen zusammen, die vor fünf und vier Jahren von den Tierpflegern mit der Hand aufgezogen werden mußten. Es wird also ein Wiedersehen der Mütter und Kinder geben, auf das die Tierpfleger schon ziemlich gespannt sind. Mit der Zusammenlegung ist auch ein Umzug im Affenhaus verbunden. In den vergangenen Wochen wurden die direkt an die Futterküche angrenzenden Gehege umgebaut. Zwei wurden zusammengelegt, damit die große Gruppe künftig genug Platz hat. Direkt daneben wird Ivo einziehen, der von dort aus zunächst durch ein Gitter ersten Kontakt zu den Weibchen aufnehmen kann.

Berliner Morgenpost - 10. Aug. 2005
Djambala genießt die Fürsorge vom großen Bruder
Fünf Tage nach ihrer Augenlidoperation ist das Gorillamädchen Djambala auf dem Wege der Besserung. Trotzdem läßt es sich von seinem großen Halbbruder Bokito - die beiden haben denselben Vater - nach Strich und Faden verwöhnen. Der neun Jahre alte Gorilla kümmert sich liebevoll um seine Halbschwester und trägt sie sogar auf seinem Rücken durch das Gehege. Der Berliner Zoo wartet noch auf das Ergebnis der histologischen Untersuchung, die die genaue Ursache von Djambalas Erkrankung klären soll. Erst dann wird sich zeigen, ob sie erneut operiert werden muß.


Remscheider General-Anzeiger - 3. Aug. 2005
Zoo-Ansturm dank Bongi
Gut 100 000 Besucher hat der Wuppertaler Zoo allein im Juli gezählt. In den Vorjahren habe die Zahl in diesem Monat stets zwischen 52 000 und 55 000 gelegen, teilte der Leiter der Zooverwaltung, Karl-Joachim Flender, mit. Den Besucheransturm führt er in erster Linie auf das im Zoo geborene Elefantenbaby Bongi, aber auch auf das gute Wetter und die Sommerferien zurück. Publikumslieblinge seien vor allem bei den jungen Zoobesuchern auch die drei anderen Tierkinder, ein Sumatra-Tiger, ein Mishmi-Takin und ein Königspinguin.

Die Presse.com - 4. Aug. 2005
Reaktionen: Klasnic soll zurücktreten
Herberstein. Keine der Wahl werbenden Gruppe ließ am Donnerstag die Gelegenheit aus, die Vorgänge um den Tierpark und den Rechnungshof-Rohbericht zu kommentieren. Am Schärfsten ging Ex-ÖVP-Landesrat Gerhard Hirschmann, der seinerzeit selbst die stille Beteiligung des Landes unterzeichnet hatte, mit Landeshauptfrau Waltraud Klasnic ins Gericht: "Für sie wäre es besser zurückzutreten, die Dinge sind ihr über den Kopf gewachsen".

Tirol Online - 4. Aug. 2005
Herberstein: Landesregierung berät in Sondersitzung
Die steirische Landesregierung befasst sich am Donnerstag um 15 Uhr mit dem Rohbericht des Landesrechnungshofes über den Tier- und Naturpark Herberstein. Die darin enthaltene Kritik zielt auf die Verwendung von Fördergeldern und die mangelhafte Kontrolle. Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (V) hatte nach Vorliegen des Rohberichts einen Förderstopp verkündet und ihre persönliche Enttäuschung ausgedrückt. Kern der Kritik sind beträchtliche Privatentnahmen, Doppelverrechnungen, personelle Unvereinbarkeiten und die mangelnde Kontrolle der Förderungsverwendungen durch Landesstellen. Die Privatentnahmen waren von Herberstein mit Bareinlagen, die von der Familie eingebracht worden seien, gerechtfertigt worden. Die angestrebte Pachtlösung durch das Land - durch die die politische Diskussion erst richtig in Fahrt gekommen war - liegt vorderhand auf Eis: Klasnic kündigte an, ihre diesbezüglichen Vorlagen zurückzuziehen. Damit ist eine Lösung für den von Finanzsorgen und daher von der Schließung bedrohten Tierpark in die nächste Legislaturperiode vertagt.

Der Standard - 5. Aug. 2005
Gräfin bringt Hochburg ins Wanken
"Es wird sich alles aufklären lassen", beteuert Andrea Herberstein. Sie kenne den Rechnungshof-Rohbericht noch nicht und im Übrigen begänne jetzt die Generalprobe ihres Lebensgefährten Thomas Hampson für Verdis "La Traviata" in Salzburg. Der Tierpark Herberstein könne "in dieser Form sicher nicht mehr weitergeführt werden", wird der Anwalt der Familie, Hans Kortschak, im STANDARD-Gespräch deutlich. Es geht um die Landtagswahl am 2. Oktober und um die Frage, ob diese "Affäre Herberstein", die mit den Ergebnissen der Rechnungshof- Untersuchungen zu einem politischen Förderskandal anwuchs, der die ÖVP nach 60 Jahren die Vormacht in der steirischen Hochburg kosten könnte. Belege wurden doppelt eingereicht, was den Abteilungen, die parallel ein und dasselbe Projekt förderten, gar nicht auffiel. Der RH-Bericht, Seite 65: "Nach Ansicht des Landesrechnungshofes hat die zuständige Abteilung die ihr zustehenden Kontrollrechte unzureichend wahrgenommen."

Der Standard - 5. Aug. 2005
Einstellung der Zahlungen sind Herberstein "so was von Wurscht"
In der Steiermark hat am Donnerstagnachmittag die steirische Landesregierung in einer Sondersitzung über den Rechnungshof-Rohberichts zum Tier- und Naturpark Herberstein beraten. Auf Wunsch von Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (V) wurden Pläne für eine Pacht durch das Land zurückgezogen. Klasnic kündigte an, dass alle Kritikpunkte ernst genommen würden und alle Förderfälle, so sie nicht in Ordnung scheinen, aufgerollt würden. Es könne auch zu Rückforderungen kommen. Ein Auftrag zur Verbesserung von Prüfungen und Controlling ergebe an den Landesamtsdirektor. Der Rechtsvertreter und Beiratsprecher der Herberstein OEG, Hans Kortschak, meinte gegenüber der APA, die Aussagen von Landeshauptfrau Waltraud Klasnic bezüglich einer Einstellung der Zahlungen seien "uns so was von Wurscht". Wenn die Landespolitik glaube, sie müsse sich selbst beschädigen, solle sie das ruhig tun: Man verhandle sei eineinhalb Jahren mit dem Joanneum über einen Vertrag zur Übernahme des Tierparks: "Wenn das so sein soll, dann geht das auch nicht ohne Zuschüsse", so Kortschak. Auswirkungen gebe es bereits: Der Betrieb werde laufend zurückgenommen, man habe schon Mitarbeiter abgebaut und versucht, Tiere anderswo unterzubringen. Allerdings mache es keinen Sinn, vor Jahresende zuzusperren.

OÖNachrichten - 5. Aug. 2005
Die wilden Zahlen im Tierpark Herberstein

nachrichten.at - 5. Aug. 2005
Die Tierpark-Gräfin

WirtschaftsBlatt - 5. Aug. 2005
Causa Herberstein wird zum handfesten Polit-Krimi

Hartberger Bezirks Zeitung - 9. Aug. 2005
Causa Herberstein: Brisante Details im Prüfbericht
Nach Vorliegen des Rechnungshof-Prüfberichts hat die Causa Herberstein eine weitere, brisante Dimension erhalten. Der Rohbericht, der seit Mittwochnachmittag der steirischen Landesregierung vorliegt, stellt nämlich weder der Herberstein OEG selbst noch den für die Kontrolle der Fördermittelvergabe zuständigen Stellen des Landes als stiller Gesellschafter ein gutes Zeugnis aus. In dem Papier ist unter anderem von „Privatentnahmen, die eine der Ursachen für die angespannte Liquidität des Unternehmens darstellen" die Rede. Für die Abrechnung von Förderungen für die Gärten seien Rechnungen doppelt vorgelegt worden. Weiters habe es eine mangelnde Kontrolle der Herberstein-Geschäftsführung bei der Vergabe von Bauaufträgen gegeben.  „Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass der Tier- und Naturpark Schloss Herberstein zu den Top 3 Ausflugszielen in der Steiermark zählt, eine Schließung wäre für den Tourismus in der Oststeiermark eine Katastrophe", kommentiert der Geschäftsführer des Tourismus-Regionalverbandes Oststeiermark Gerwald Hierzi die aktuellen Entwicklungen. Der Regionalverband will alles in seinen Kräften Stehende tun, damit der Tierpark als Ausflugsziel erhalten bleibt.

Der Standard - 10. Aug. 2005
Herberstein und Hampson überlegen, das Land zu verlassen
Als "politischer Spielball" in einem Wahlkampf sehen Andrea Herberstein und ihr Lebensgefährte Thomas Hampson den Tier- und Naturpark und sich selbst. Wie das Paar in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Info-Illustrierten "News" erklärt, habe man in Sachen Verwendung der Förderungen nichts zu verbergen. Die Politik habe die Öffentlichkeit "in unverantwortlicher Weise aufgehetzt" und dafür gesorgt, dass man in "eine existenzielle Krise" geraten sei. Zwölf Mitarbeiter mussten bereits entlassen werden. Die Klage, mit der versucht wurde, die Weitergabe des Prüfberichts an die Landesregierung zu verhindern, begründete Herberstein damit, dass in Bereiche eingedrungen worden sei, "die niemanden etwas angehen". Hampson weist scharf zurück, jemals als Beirat der Herberstein OEG kassiert zu haben. Auf die Frage, ob man ans Auswandern denke, meint er: "Ja, das überlegen wir..." Österreich habe zwar kein Patent auf Boshaftigkeit, "aber es spielt diesbezüglich in der Champions League".


Die Presse.com
"Füttern mit Förderungen erwünscht"
Ein prächtiges Renaissance-Schloss mit angeschlossenem Tierpark, eingebettet in idyllische Landschaft - und co-finanziert durch Steuergelder: Klingt nach Herberstein, ist es aber nicht. Auch der Tiergarten in Salzburg-Hellbrunn wird von der öffentlichen Hand großzügig mit Steuergeldern gefüttert. Mit je 335.000 Euro unterstützen die Stadt Salzburg und das Land den "Zoo Salzburg", der vor drei Jahren in eine gemeinnützige - und damit nicht gewinnorientierte - GmbH umgewandelt worden ist.

Ein ganzer Kerl zum Verlieben
http://www.nw-news.de/nw/news/owl_/_nrw/?cnt=555134
Schloß Holte-Stukenbrock (SL). Ein imposanter Kerl - und noch dazu einer zum Verlieben. Elefantenbulle Thai (22) durfte gestern erstmals zu seinen drei Damen ins Freigehege des Hollywood- und Safariparks in Schloß Holte-Stukenbrock. Weil es in den Wochen zuvor durchs Gitter durchaus Reibereien gab, wurde der Auftritt des designierten Zuchtbullen von Parkchef Fritz Wurms und seinem Team aufmerksam beobachtet. Doch die Zusammenführung verlief harmonisch, was für das ehrgeizige Zuchtprogramm hoffen lässt. Elefantenexperte Karl Kock aus Hamburg (ehemals Hagenbecks Tierpark) ist sehr zuversichtlich, wenngleich er den Ankauf einer jungen Elefantenkuh für unerlässlich hält, da die Damen Didi (26) und Beauty (29) für das Mutterdasein schon etwas alt sind. Das ist jedoch wegen des Einfuhrstopps kein leichtes Unterfangen. 

 



Planung und Bau 

MVregio - 10. Aug. 2005
Unterwasser-Trip vom Hafen bis ins Polarmeer
An der ostdeutschen Ostseeküste wird bis zum Frühjahr 2008 eines der größten Sea Life Center der Welt gebaut. Das so genannte Ozeaneum auf der Stralsunder Hafeninsel wird nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums in mindestens 16 Mega-Aquarien mit einem Fassungsvermögen von zusammen fast sechs Millionen Litern Salzwasser die Tier- und Pflanzenwelten der nordeuropäischen Meere vorstellen. Einen Förderbescheid des Bundes über 25 Millionen Euro überreichte am Mittwoch der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Tilo Braune, während eines Festakts an Museumschef Harald Benke. Weitere finanzielle Zuschüsse in Höhe von 12,5 Millionen Euro sicherte das Land Mecklenburg-Vorpommern zu. Darüber hinaus beteiligen sich die Hansestadt Stralsund mit 5,1 Millionen Euro und die Museumsstiftung mit 7,4 Millionen Euro an dem größten Museumsneubau Norddeutschlands. Gebaut wird der Komplex ab Herbst nach Entwürfen des Stuttgarter Architektenbüros Behnisch & Partner. Das Ensemble, das auch einen historischen, noch zu sanierenden Hafenspeicher einschließen soll, wird aus vier Baukörpern bestehen. Diese erinnern in ihrer Form an wasserumspülte Steine. In einem Sonderkomplex sollen originale Walskelette sowie andere Großexponate präsentiert werden. Braune unterstrich, dass die Anlage mit ihrer Orientierung auf Ostsee, Nordsee, Atlantik und Polarmeer internationale Bedeutung auf musealem, wissenschaftlichem und technischem Bereich erlangen werde.
> Interessant, wenn Medien jedes Aquarium erstmal als "Sea Life Center" bezeichnen..  Hat hier natürlich nichts mit Merlin Entertainments zu tun.

Umweltjournal - 10. Aug. 2005
Mehr Wissen übers Meer: Eintauchen in die Unterwasserwelt
Ab Oktober erweitert das
Deutsche Meeresmuseum (DMM) in Stralsund seine Ausstellungsfläche um einen Neubau auf der Stralsunder Hafeninsel. Das "Ozeaneum" soll auf fast 10.000 Quadratmetern in die Erlebniswelt Meer entführen. Finanzielle Unterstützung kommt aus Osnabrück: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert den Ausstellungsschwerpunkt zur Ostsee mit 600.000 Euro. Eröffnet wird das Ozeaneum im Frühjahr 2008. Die Ostsee ist einer von fünf Themenschwerpunkten des Ozeaneums. Interaktiv und erlebnisorientiert - so sollen faszinierende Fakten rund um Meer und Meeresschutz aufbereitet werden. Die Besucher sollen in die Welt unter Wasser eintauchen: Aquarien, Monitore, Modelle und Mikroskope, Grafiken, Präparate, Computeranimationen und Filme erlauben Einblicke aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf einem Rundgang gelangen die Gäste virtuell von den salzärmsten Teilen der Ostsee bis hinüber zur Nordsee.

eBund - 4. Aug. 2005
Mehr Platz für weniger Tiere
Im Auftrag der Stadt Bern hatte der Tierpark im Jahr 2000 eine Gesamtplanung bis 2015 erarbeitet. Ziel ist es, das Dählhölzli zu einem tiergerechten und attraktiven Zoo gemäss Welt-Zoo- Naturschutzstrategie weiterzuentwickeln. Der Grundsatz lautet «Mehr Platz für weniger Tiere - zum Wohle der Tiere und zur Freude der Menschen.»
Fünf Jahre später zieht der Tierpark mit der Sonderaussstellung «Gestern-Heute-Morgen» eine Zwischenbilanz. Bereits realisiert wurden unter anderem die naturnahe Aareuferanlage mit Bibern, Pelikanen und Fischottern, die neue Seehundeanlage sowie grössere und tiergerechtere Anlagen für Waldrapp, Rennvögel, Säbelschnäbler, Nashornleguan und Totenkopf- Äffchen. In der Sonderausstellung können die Besucher das Vorher-Nachhher in einer Diaschau nachvollziehen. Auf sieben Schautafeln entlang der Aare vermittelt die Ausstellung aber auch einen Rückblick in die Geschichte des Tierparks. In der Ausstellung erhalten die Besucher aber vor allem Einblick in die weiteren Ausbaupläne des Tierparks: Auf einem 3- dimensionalen Modell erhalten sie eine Vorstellung, wie der Tierpark Dählhölzli im Jahr 2015 aussehen wird. Voraussichtlich noch im laufenden Jahr beginnt der Bau der neuen Leoparden-Anlage, die im Sommer 2006 fertiggestellt werden soll. Den Tieren wird künftig fünf Mal soviel Fläche zur Verfügung stehen als bisher. Im Jahresrhythmus sollen danach neue Anlagen realisiert werden, und zwar für Moschusochse und Rentier (2006/2007), Papageitaucher (2007), Wisent (2008), Bär, Wolf und Vielfrass (Gemeinschaftsanlage/2008), sowie Berberaffe, Goldschakal und Nerz (2010). Für 2009 geplant ist ein Haus für Wüstenbewohner wie Chamäleon und Schildkröte auf dem Gebiet der heutigen Elchgeheges. Aus dem Tierpark verschwinden werden auf Grund des Mottos «Mehr Platz für weniger Tiere» in den kommenden Jahren Rothirsch, Wildschwein, Elch, Bezoar-Ziege und voraussichtlich auch der Steinbock.

eBund - 8. Aug. 2005
Die Zukunft des «Dählhölzlis»
Im Graubünden ist der Bär auf dem Vormarsch, in Bern aber noch in der Warteschlaufe. Zum einen ist im Tierpark Dählhölzli eine vielleicht nicht ganz unproblematische Wohngemeinschaft zwischen Bär und Wolf vorgesehen. Dabei soll der Wolf in der naturnahen Anlage, falls der Bär sich als zu herrisch und unduldsam erweist, gewisse Rückzugsmöglichkeiten haben. Zum anderen gibt es das von Finanzierungsschwierigkeiten geplagte Projekt Bärenpark am Aarehang, das doppelt so gross werden soll wie die neue Bleibe für Meister Petz im Dählhölzli. Während zumindest das Wolf-Bären-Gehege bis 2008 erbaut werden soll, ist die Realisierung des Bärenparks noch völlig unklar. Mit einem Schmunzeln fügt Schildger an, wenn der Bär weiter in die Schweiz vordringe, könne der Bärenpark in Zukunft ja als Auffangstation für Problembären dienen. Unabhängig vom Bärenpark informierte die Tierparkdirektion gestern über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Berner Zoos. Wenn möglich bereits in diesem Jahr soll es losgehen mit der Neugestaltung der Anlage für die Persischen Leoparde. Auch die Wisente sind schon bald an der Reihe, sie übernehmen das Gehege der Rothirsche. Dank Steg und Plattform wird sich eine neue Perspektive auf die mächtigen europäischen Waldtiere bieten. In den nächsten fünf Jahren sollen ausserdem eine Papageientaucheranlage, ein Gehege für die Moschusochsen, ein Wüstenhaus und ein Affenfelsen entstehen. Bernd Schildger glaubt, dass die Papageientaucher, die er als europäische Pinguine bezeichnet, zu Publikumslieblingen werden könnten. Die flugfähigen Vögel sollen im grossen Wasserbecken nach lebenden Fischen tauchen.

sz-online - 9. Aug. 2005
Tierpark plant neue Löwenanlage
Die beiden Junglöwen Malik und Kimba aus den Zoos in Leipzig und Halle haben sich im Chemnitzer Tierpark sehr gut eingelebt. „Nach knapp einem Vierteljahr kann ich sagen, den beiden geht es fantastisch, sie verstehen sich prächtig“, sagte Tierparkdirektor Hermann Will. Zur Freude der Zoobesucher sei bei den Großkatzen immer etwas los. Um den beiden Löwen mehr Platz zu schaffen, plant der Zoo in naher Zukunft eine neue Anlage.

Rhein Main Presse - 4. Aug. 2005
Fantasievolle Ideen für die Fasanerie Park beteiligt Grund- und ...
"Es geht los!" kündigt der Aufsteller am Eingang zum Tierpark Fasanerie an. Gemeint ist das bislang größte Vorhaben des Fördervereins, die Sanierung des Jagdschlosses und der Umbau von Nebengebäuden zum Kinder- und Jugendbauernhof. Parallel dazu arbeitet Fasanerieleiterin Ute Kilian an einem neuen Gesamtkonzept für den Park. Kurz vor Beginn der Sommerferien startete Kilian ein Beteiligungsverfahren, das Wiesbadener Grund- und Berufsschüler einlud, an der Neugestaltung des zentralen Spielbereichs sowie weiterer, auf den Park verteilter Erlebnis- und Bewegungsräume mitzuwirken. Mitte September erfahren Kinder und Jugendliche, welche ihrer Vorschläge verwirklicht werden. Alle acht in den Arbeitsgruppen entstandenen Spielplatzmodelle kann man am 4. Oktober im Rathaus bewundern. "Zukunft Fasanerie" heißt an diesem Tag das Forum, auf dem Ute Kilian, Monika Fiby und Dirk Schelhorn ihre Konzepte für die künftige Entwicklung der Fasanerie vorstellen.

Hofer Anzeiger - 9. Aug. 2005
Kommt der Bärenpark bald zu spät?
Dem geplanten Bärenpark auf der Luisenburg droht ernste Konkurrenz: Im vogtländischen Schöneck bei Klingenthal hat der Stadtrat jetzt einem Bebauungsplan für einen Bärenpark zugestimmt. Darauf wies der Wunsiedler SPD-Stadtrat Werner Novatius in der jüngsten Sitzung des Wunsiedler Bauausschusses hin. Presseberichten zufolge ähnelt das Projekt im Erzgebirge weitgehend jenem im Fichtelgebirge: So soll der Schönecker Bärenpark für fünf bis 15 Braunbären ein Zuhause bieten. Für den vogtländischen Bärenpark ist ein 15 Hektar großes Waldgebiet (Luisenburg: 14 Hektar) vorgesehen. Schöneck ist auch Standort des bekannten IFA-Ferienparks „Hohe Reuth“, einer überregional bekannten Ferienadresse. Der Ferienpark erhofft sich von dem Gehege eine bessere Auslastung außerhalb der winterlichen Hauptsaison. Hauptbetreiber des Projekts ist allerdings ein privates Investorenteam, das nicht näher benannt wird. In Wunsiedel liegen die Dinge ähnlich: Maßgeblich für den Bärenpark auf der Luisenburg ist eine Gruppe privater Investoren, die die Stadt nicht benennen möchte. Sollten sich die Pläne im Vogtland verwirklichen lassen, geriete der Standort Wunsiedel unter enormen Zugzwang. Schließlich erscheint es wenig wahrscheinlich, dass im Umkreis von gerade 100 Kilometern zwei gleichartige Bärenparks gewinnbringend arbeiten könnten. Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass in Wunsiedel die privaten Investoren aus dem Projekt ausgestiegen sind.

Rhein-Mainer
Von der Zimmerlinde zu Nemo - Das neue Pflanzenhaus ist eher spärlich bestückt/Orchideen statt Kunst
Mainz - Im Mai wurde der Erweiterungsbau des Favorite Parkhotels eröffnet - und damit auch das neue Pflanzenhaus. Seither mehrt sich die Kritik am gläsernen Bau im Stadtpark, der Ersatz sein soll für die Schauhäuser, die 1962 zur 2000-Jahr-Feier der Stadt errichtet wurden. Die AZ sah sich daher im neuen Pflanzenschauhaus um.
Wer sich an die in die Jahre gekommenen Schauhäuser des Stadtparks erinnert, hat eine wuchernde Pflanzenwelt vor Augen, Echsen, Fische (das Piranha-Becken war stets gut für Gruselgeschichten), quirlige Vierbeiner und einen stets krächzenden Papagei. Schulklassen machten Ausflüge, um die exotische Botanik in Augenschein nehmen zu können, Hobbykünstler und Schulen hatten Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren.
Die heutige Realität sieht anders aus. Zwei
15000-Liter-Aquarien trennen "Pflanzenhaus" und den Rezeptionsbereich des Hotels - das ist die Tierwelt des neuen Pflanzenhauses.
Dafür dudelt nonstop links und rechts der Becken auf kleinen Monitoren der Zeichentrickfilm "Nemo". Tonlos. Ein junger Mann mit einer Kindergruppe sucht verzweifelt den Eingang. Das Informationsbedürfnis wird nicht befriedigt. Zwei Hinweisschilder sind auf der gesamten bepflanzten Fläche auszumachen. Das eine an einem immergrünen Nachtschattengewächs "Brunsfelsia pauciflora `macrantha`", das ursprünglich aus dem "tropischen Amerika" stammt, das andere an der "Sparmannia africana" - auf Deutsch "Zimmerlinde". Über alle anderen Pflanzen legt sich für den unbedarften Besucher der Schleier der Anonymität.
Noch eindrucksvoller zeigt sich der Bereich, in dem (so hatte Hotelchef Christian Barth angekündigt) auch Wechselausstellungen präsentiert werden sollen. Ganze acht Töpfe mit Orchideen sind auf weißem Kies verteilt. Malerisch dazwischen drapiert wurden zwei Papierfächer und ein buntes Schirmchen.
"Oh, guck mal, echte Fische", bestaunt ein Mädchen bäuchlings auf dem kleinen glasüberdeckelten "Bachlauf" liegend das architektonische Schmankerl des "Pflanzenhauses". Andere Kinder haben inzwischen ihr Herz an die neun wuscheligen Kaninchen verloren, die in einem kleinen Holzgatter zwischen Steinquadern und halben Amphoren hoppeln. "Gibt es eigentlich das Palmenhaus noch", fragt eine Dame ihren Begleiter. Der zuckt fragend die Schultern, sieht sich vergeblich nach einem deutlichen Hinweisschild um. Für ihn steht sein Urteil fest: "Zu wenig Tiere, zu wenig Pflanzen - aber vielleicht wachsen die ja noch." Ein anderer hat den kleinen Hinweis auf das Palmenhaus gefunden. "Ob man da rein kommt, ohne Hotelgast zu sein?"
Kommentar: Ende einer Tradition
Man hat noch das große gemeinsame Jammern im Ohr: über den maroden Zustand der Blütenhäuser im Stadtpark, über die Raumprobleme des Favorite-Hotels. Alles passte zeitlich so hervorragend zusammen, dass zumindest auf den ersten Blick das Angebot des Hotelbetreibers, die Pflanzenhäuser auf eigene Kosten öffentlich zugänglich zu machen, wie ein Geschenk aus einer anderen Welt erscheinen musste. Wie sehr Theorie und Praxis auseinander klaffen, erlebt man heute beim Gang durch das Pflanzenhaus, dessen Pflanzenvielfalt mit Leichtigkeit vom Angebot eines nicht gerade gut sortierten Baumarkts übertroffen wird. Schade, schließlich war das Blütenhaus 40 Jahre lang das beliebte Ausflugsziel ganzer Familien. Diese Tradition ist tot. Wobei sich die Frage stellt, ob sie den finanziellen Zwängen der Stadt, die den Unterhalt der Häuser nicht mehr garantieren wollte, zum Opfer gefallen ist, oder den wirtschaftlichen Interessen des Hotelbetreibers. Auf jeden Fall profitiert dessen Rezeption vom Pflanzenhaus.
Leserbrief: Im neuen Palmenhaus gibt es wenig Sehenswertes
Ein Verlust für Mainz
Welches von der Stadt Mainz hochgelobte Agreement mit dem Hotelbetreiber wurde hier (zum Wohle des Bürgers) getroffen? Verschwunden sind sämtliche Kleintiere sowie Kakteen, verringert hat sich die Aquarien-Vielfalt. Geblieben ist lediglich ein nun ganz vom Hotel gefangener Raum mit Palmen, der durch die Wege-Planung allerdings ins Abseits geraten ist.
Sobald sich herumgesprochen hat, dass es hier für Kinder und Erwachsene nichts Sehenswertes anzuschauen gibt, wird sich unser angeblich neu gestaltetes Palmenhaus nach und nach einfach in eine schöne Hotel-Lobby verwandeln.



Aktionen

Bocholter-Borkener Volksblatt - 4. Aug. 2005
"Lange Zoonacht" live aus dem Kölner Zoo
Was nachts im Zoo abgeht, überträgt das WDR Fernsehen in der "Langen Zoonacht". Gesendet wird live aus dem Kölner Zoo. Bis Mitternacht können die Zuschauer erleben, was normale Zoobesucher tagsüber nie zu Gesicht bekommen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Elefantenhaus. Hier warten Pfleger und der Zootierarzt schon seit Wochen auf die erste Elefantengeburt im Kölner Zoo. Mit Hilfe von mehr als 30 Webcams wird die werdende Elefantenmutter live überwacht.

Kölner Stadt-Anzeiger - 7. Aug. 2005
Verregnete Sommernacht im Zoo
"Es ist wirklich schade, dass es so stark geregnet hat. Bei dem Wetter hat natürlich nicht jeder Lust in den Zoo zu kommen. Aber trotzdem sind wir sehr zufrieden", resümiert Zoo-Direktor Gunter Nogge am Tag danach. Im Elefantenhaus dagegen herrscht eine ganz andere Atmosphäre. Seit zehn Tagen schon soll Khaing Luin-Htoo Nachwuchs zur Welt bringen. "Wir warten täglich darauf, deshalb hätte es auch in der langen Sommernacht passieren können", erklärt Gunther Nogge. Aber natürlich hat der Elefant an diesem Abend keine Lust, nach 20-monatiger Tragezeit ausgerechnet in der langen Sommernacht darnieder zu kommen.

Express-Köln - 8. Aug. 2005
14.000 ließen Zoo-Nacht nicht ins Wasser fallen
Köln. Die lange Nacht in Zoo und Flora – sie wurde zur nassen Nacht. Doch trotz Gewitters und Dauerregens ließen sich am Samstagabend immerhin über 14.000 „Nachteulen“ (Vorjahr 22.000) den Spaß nicht verderben und erkundeten tapfer den beleuchteten Tiergarten.

Kölnische Rundschau - 8. Aug. 2005
Hölle los bei den Affen
„Vielleicht haben wir Glück, und der Elefanten-Nachwuchs kommt heute Nacht,“ hofft Ilona Kleber. Mit ihrem Mann Manfred und den Nachbarn ist sie aus Overath zur 8. Sommernacht in Zoo & Flora gekommen. Müde sind die rund 15 000 Besucher der Zoo-Nacht am nächsten Tag sicher auch.

Hamburger Abendblatt - 8. Aug. 2005
Hagenbeck - tierisch romantisch
Kuschelnde Kattas und verliebte Löwen - der Tierpark Hagenbeck stand am Sonnabend ganz im Zeichen der Romantik. Zum vierten Mal hatten die Hagenbecks die Romantiknächte ausgerufen und zu einem außergewöhnlichen Abend mit Tieren und Kultur eingeladen. Mehr als 60 Künstler der Hochschule für Musik und Theater verwandelten die denkmal-geschützte Parkanlage von 18 bis 23 Uhr in eine Freiluftbühne und gaben mit Harfe, Querflöte und Violine Werke von Bach bis Vivaldi zum Besten. Abgerundet wurde der Sommernachtstraum von einem Feuerwerk und unterschiedlichen Tanz-Einlagen, bei denen einsame Zoobesucher ihren Traumpartner kennenlernen konnten.

Leipziger Volkszeitung - 7. Aug. 2005
Dschungelnacht: Afrikanisches Flair im Zoo Leipzig
Die "Lichter der Dschungelnacht" haben für eine Nacht geleuchtet: Am 6. August 2005 wurde im Leipziger Zoo getanzt, getrommelt und den Tieren zugeschaut. Ein Markt der Kulturen lockte mit exotischen Speisen und Getränken, ein Salsa-Workshop sorgte für Bewegung und eine Feuershow für das passende Ambiente.

Remscheider General-Anzeiger - 8. Aug. 2005
Langer Abend mit Kino im Zoo
Mit Open-Air-Kino ("Die Reise der Pinguine"), Musik vom Landespolizeiorchster sowie beleuchteten Wegen und Gehegen lockt der Wuppertaler Zoo zur zweiten "Zoo-Sommernacht".

WAZ - 5. Aug. 2005
Zoo-Safari lockt mit Preisen
Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: WAZ und Zoom-Erlebniswelt laden zur 15. Gelsenkirchener Zoo-Safari. Am Samstag, 6., und Sonntag, 7. August, können Zoo-Besucher beim Rundgang durch den Zoo bei einem Gewinnspiel wieder Fragen beantworten. Für die Erstplatzierten gibt es zwei Jahreskarten für die Zoom-Erlebniswelt, der zweite Preis ist die Ausrichtung eines Kindergeburtstages für bis zu zehn Personen inklusive Eintritt. Der dritte Preis lockt mit einer Dämmer-Expedition für bis zu zehn Personen inklusive Eintritt.

Berliner Kurier - 8. Aug. 2005
Tafel für Prof. Dathe
Der Tierpark Friedrichsfelde möchte mit einer Tafel am Eingang Bärenschaufenster an seinen Gründer Prof. Heinrich Dathe erinnern. Für die notwendige Summe von 1300 Euro werden noch Spender gesucht.

BZ auf Draht - 4. Aug. 2005
Im Tierpark ist Musike - Drehorgelspieler mit Altberliner Melodien
Im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde ist am Wochenende «viel Musike». 20 Drehorgelspieler unterhalten im gesamten Park die Besucher mit Altberliner Melodien. Die Profis der Internationalen Drehorgelfreunde Berlins e.V. treten jeweils am Samstag und Sonntag ganztägig auf. Am Samstag feiert die Prima Wohnbauten GmbH außerdem mit den Tierpark- Besuchern ein großes Fest zum Ende der Sommerferien.

Mitteldeutsche Zeitung - 8. Aug. 2005
Spot an für die Seebären
Halle/Sa. Die Dämmerung senkt sich über den Reilsberg. Es ist acht Uhr: Wollen denn die Zuschauer heute gar nicht nach Hause? Nein, sie wollen nicht. Denn die letzte Zoonacht des Jahres ist angebrochen. Und obwohl es kühl und regnerisch ist, wird es mit fortschreitender Dunkelheit immer munterer auf dem Berg. Richtig voll ist der Zoo gegen zehn Uhr. Ganze Familien sind auf Nachtwanderung.

Schwerin-News - 9. Aug. 2005
Fischotter-Monat im ZOO
Jeden Monat bietet der Zoo Schwerin Aktionen zum Tier des Monats an. Aufgrund der besonderen Nachfrage ist zum zweiten Mal in diesem Jahr der Fischotter das Tier des Monats im August. Tierische Aktionen werden immer dienstags von 10 bis 12 und von 13.30 bis 15.30 Uhr an der Fischotteranlage angeboten.

Hamburger Abendblatt - 9. Aug. 2005
Mit der Schultüte in den Tierpark
Schüler, die in diesen Tagen in die erste Klasse und mit einer Schultüte in der Hand zum Wildpark Eekholt kommen, erhalten ab heute freien Eintritt. Mit dieser Aktion sollen bis zum 28. August besonders die jungen Tierliebhaber auf das Areal in der Nähe von Großenaspe gelockt werden. Kleiner Trost für die Eltern: Wenn sie ein Erinnerungsfoto mitbringen, das sie selbst mit Schultüte zeigt, bekommen sie eine kleine Überraschung. Außerdem wird die schönste Schultüte mit einem Kinderfahrrad prämiert.

Oberberg Aktuell - 7. Aug. 2005
Viele Besucher beim Kinderfest im Vogelpark
Rund 1.000 Besucher kamen zum Kinderfest in den Affen- und Vogelpark Eckenhagen und freuten sich über einen erlebnisreichen Tag. „Auge in Auge mit den Tieren“ heißt es im Affen- und Vogelpark in Eckenhagen. Am Samstag hatte man zu einem Kinderfest mit vielen Attraktionen eingeladen, bei dem unter anderem auch ein Name für das Parkmaskottchen gesucht wurde. Viele Vorschläge gingen ein, am 21. August wird im Rahmen einer Verlosung endgültig über den Namen entschieden.

Solingen-online - 10. Aug. 2005
Tierpark Fauna lädt zur Willkommensparty für die drei Neuzugänge ein
Zootierpfleger Markus Michalewicz (30) genießt äußerste Beliebtheit bei den drei Nasenbären, die seit einer Woche in der Fauna ein neues Zuhause gefunden haben. Die Waschbären, die ursprünglich das Gehege bewohnten, wechselten in den Ruhrzoo bei Gelsenkirchen, seitdem sind die tagaktiven Nasenbären die neuen Stars der Fauna. Die Besucher freuen sich über die rotbraunen Neuzugänge mit den lustigen Ringelzeichnungen am buschigen Schwanz. Die erste Vorsitzende Ingeburg Kunst (74) und ihr Team laden gemeinsam mit der Kinder-Agentur "Lunikids" am 14. August zu einer Willkommensparty mit Kinderschminken sowie Kaffee und Kuchen ein.


Super Sonntag - 6. Aug. 2005
Heute: Eintritt frei!
Fuchs Mäxchen,  Ziege Schneeflöckchen, Hängebauchschweinchen Hänsel ... die Bewohner des Tierparks Petersberg warten am heutigen Sonntag wieder auf Besuch. Und das Schönste: der Eintritt kostet heute keinen Cent. Der Tierpark feierte in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag und der Förderverein Erholungsgebiet Petersberg überrascht die Besucher auf diese Art noch einmal mit einem kleinen Geschenk.

Kölner Stadt-Anzeiger - 4. Aug. 2005
Safaripark feiert afrikanische «Timbavati-Night»
Zur exotischen «Timbavati- Night» lädt der Hollywood- und Safaripark Schloss Holte-Stukenbrock am 13. August ein. Highlight der Sommernachtparty sei die Showgruppe «Shademakers» aus London, die in spektakulären Lichtkostümen durch das Gelände ziehen werde.

Neue Westfälische 6. August 2005
CDU-Kinderfest im Herforder  Tierpark
Herford. Zum Ferienspaß im Herforder  Tierpark lädt die CDU-Ortsunion Stiftberg/Friedenstal am Sonntag, 14. August, ein. Von 10 bis 14 Uhr erwartet die Gäste ein Programm voller Spannung, Spiel und Freude. Außerdem steht Bundestagsabgeordneter Dr. Reinhard Göhner zu Gesprächen zur Verfügung. Der Eintritt für Kinder ist frei.
 

Nachwuchs 
 
affolternonline.ch - 5. Aug. 2005
Elefantenbub Fahim lernt Papa Maxi kennen
Im Alter von zwei Wochen darf der Elefantenbub Fahim seinen Vater, den Bullen Maxi, kennenlernen. Wie der Zoo Zürich am Freitag mitteilte, findet die Begegnung am Montagnachmittag statt. Der kleine Fahim wurde am 24. Juli geboren, seine Mutter ist Indi, die 1999 vom Circus Knie in den Zoo Zürich kam. Anfang Mai hatte Ceyla-Himali Farha geboren, die Halbschwester Fahims. Mit der dreijährigen Chandra leben zur Zeit drei Elefantenkinder im Zoo. Besonders über Chandra, die seit etwa einem halben Jahr keine Muttermilch mehr erhält, schwebt ständig das Damoklesschwert einer Infektion mit dem tödlichen Herpes-Virus. Bei Chandra habe man bisher «alles im Griff», sagte Zoodirektor Alex Rübel am Freitag auf Anfrage. Das Elefantenkind wird sehr genau überwacht.

Spiegel Online - 8. Aug. 2005
Ärger im Zoogehege: Elefantenbaby an die Wand geschleudert
So hatte sich der kleine Elefant Fahim die erste Begegnung mit seinem Vater im Zürcher Zoo sicher nicht vorgestellt: Beim gemeinsamen Mittagessen zeigte sich Papa Maxi wenig liebevoll. Er nahm seinen zwei Wochen alten Sohn auf die Stoßzähne und schleuderte ihn an die Wand des Geheges. Verzweifelte Versuche, sich mit dem Rüssel abzustützen, halfen Fahim nichts - er landete an einer Betonmauer. Mutter Indi kam ihm nicht zur Hilfe. Den unfreiwilligen Flug gegen die Wand überstand Fahim ohne sichtbare Schrammen. Wenig später tollte er vergnügt in dem Gehege herum, hütete sich aber, Maxi wieder zu nahe zu kommen. Offenbar hatte er begriffen, dass es der Vater nicht mag, wenn ihm Jungtiere vor die mächtigen Beine laufen. Es habe sich bei dem Stoß um eine Erziehungsmaßnahme gehandelt, zitierte der Schweizer "Tagesanzeiger" den Zoodirektor Alex Rübel.

Nachrichten.ch - 8. Aug. 2005
«Maxi» fegt Kleinen aus dem Weg
Fahim nähert sich dem baumstamm-grossen Hinterbein seines Vaters, macht einen Schritt unter dessen Bauch. Das mag der Papa nicht leiden. Ein kurzer Schwung seines mächtigen Rüssels und der Kleine purzelt in den Sand. Er steht auf und nähert sich nochmals, aber der Alte fegt ihn mit seinem Bein aus dem Weg. Sofort schiebt sich Mutter Indi dazwischen und auch Chandra kommt ihrem Brüderchen zu Hilfe. Ceyla-Himali mit Töchterchen Farha und Tante Chukha beeilen sich auch, dem Kleinen beizustehen. Aber da gibt es nichts mehr beizustehen. Maxi lässt seinen Sohn in Ruhe - er scheint ihn nicht sonderlich zu interessieren. Fahim spielt vergnügt mit herunterplätscherndem Wasser, hütet sich aber, Maxi wieder zu nahe zu kommen. Offenbar hat er begriffen, was sein Vater ihm auf Elefantenart beigebracht hat: Dass er es nicht mag, wenn der Kleine ihm zwischen den Beinen herumwuselt.

Berliner Kurier - 8. Aug. 2005
Tanten bei den Minifanten
Die lieben Verwandten ... Das sind bei "Elefanten" die Tanten. Alle drei dürfen jetzt mit den Berliner Tierpark-Minifanten und ihren Müttern ins Gehege. Tante Frosja, Tante Astra und Tante Luise, das sind die drei, die sich jetzt auch um die Minifanten Horas, Cinta und Yoma kümmern. Luise ist als Leitkuh sogar die graue Eminenz im Elefantengehege. Nur Papa Ankhor könnte biestig werden, wenn ihn seine drei Rangen ständig umrüsseln. Darum darf er beim großen Familientreff im Freigehege noch nicht dabei sein. Erst wenn die Kleinen einen Knuff vertragen können.

Die Welt - 9. Aug. 2005
Besuch bei den Tanten
Das knapp zwei Monate alte afrikanische Elefantenbaby Bongi wird im Wuppertaler Zoo von seinen Tanten begrüßt. Mittlerweile hat Bongi ein Gewicht von 178 Kilogramm erreicht und nimmt jeden Tag ein Kilogramm zu. Bei der Geburt am 3. Juni brachte Bongi ein Gewicht von 106 Kilogramm auf die Waage.


Basler Zeitung - 10. Aug. 2005
Viele Geburten - Basler «Zolli» wird zum Tier-Kindergarten
Der Basler Zoologische Garten ist dieser Tage ein Kindergarten: Geburten gab es bei Seelöwen, Meerkatzen, Schimpansen und Löwen. Während die meisten Jungen schon durchs Gehege toben, dürfte die Löwenmutter ihr Junges erst in ein paar Wochen zeigen. Tierkinder-Spektakel ist bereits zu beobachten bei den Basler Schimpansen: Am 12. Juli hat Mutter Quamisha nach rund 230 Tagen Tragzeit Sohn Colebe zur Welt gebracht; Vater ist Eros, Chef der neunköpfigen Familie. Zwei neue Affenkinder hat es bei den Meerkatzen. Zur seit 2001 bestehenden Gruppe sind im April Tiere aus Israel hinzugestossen, die dort aus quälerischen Privathaltungen konfisziert worden waren. Alte und Neue kommen offenbar gut miteinander aus; jedenfalls klettern zwei Mütter mit Neugeborenen am Bauch in die Bäume. Auch bei den Seelöwen ist doppelter Nachwuchs zu sehen. Nach der Geburt Ende Juni - dem üblichen Wurf-Monat - waren beide Babies zur Sicherheit im Gebäude behalten worden; junge kalifornische Seelöwen müssen erst schwimmen lernen. Damit sie ihren Müttern nicht zu früh hinaus folgen und ertrinken, wurden auch die Aussenfütterungen rund einen Monat ausgesetzt.

Berliner Morgenpost - 5. Aug. 2005
Elternglück bei Kleinen Pandas
Heimlich haben die beiden Kleinen Pandas im Dortmunder Zoo für eine Verdoppelung ihrer Population gesorgt. Zunächst unbemerkt von den Zoomitarbeitern bekam das einzige Pärchen der in China wegen ihrer feuerroten Färbung "Feuerfuchs" genannten Tiere doppelten Nachwuchs. Ein Blick in die Kinderstube bleibt den Besuchern jedoch noch verwehrt: Mama Panda hat die beiden in einem hohlen Baumstamm versteckt.

mephisto 97.6 - 8. Aug. 2005
Giraffe kurz vor Entbindung
Wie der Zoo mitteilte, kann es heute oder morgen so weit sein. Die Giraffe bekam zuletzt vor zwei Jahren Nachwuchs. Damals ist die Geburt problemlos verlaufen.
Dieses Mal soll die Giraffe in der Gruppe entbinden. Der Zoo will nur im Notfall eingreifen.

ORF Wien - 6. Aug. 2005
Tiger-Nachwuchs erkundet Gehege
Bereits Ende Juni hat es im Tiergarten Schönbrunn Nachwuchs bei den Sibirischen Tigern gegeben. "Tanja" brachte zum dritten Mal ein Junges zur Welt, das nun sein Gehege erkundet. Erst im April waren zwei in Schönbrunn aufgewachsene Tiger, "Nadja" und "Lara", in ihr neues Zuhause im Zoo Schmiding bei Wels in Oberösterreich übersiedelt. Den fünf Jahre alten Weibchen steht ein rund 2.000 Quadratmeter großes Revier zur Verfügung.

Berliner Kurier - 5. Aug. 2005
Was ist denn das für ein Hörnchen?
Mann trägt Gummi. Auch im Tierpark Friedrichsfelde. Da aber nicht "unten", sondern oben: als Gummischlauch-Schutz auf den Hörnern von Takin, Gams und Ziegenbock. So verhütet der Tierpark schlimme Blessuren in seinen Gehegen. Scharf und spitz, das sind die Hörner von Nam Tso (7, Foto), dem Sichuan-Takin. Und das hätte auch das erst sechs Monate alte Töchterchen Peooleng längst zu spüren bekommen, um zu lernen, dass sie bei Papa parieren muss. Doch Papas "Plaste-Präser" auf den Hörnern schützen die kesse Kleine.

Berliner Morgenpost - 9. Aug. 2005
Leichtgewicht Sammy - Ein Affenbaby wird aufgepäppelt
Im Zoo von Eberswalde wird ein kleines Totenkopfäffchen mit einer Nuckelflasche gefüttert. Affenbaby Sammy erblickte am 27. Juni in einer Tierarztpraxis das Licht der Welt, an das es per Kaiserschnitt geholt worden war. Bei seiner Geburt wog es nur 100 Gramm. Die Aufzucht hat Tierpflegerin Anke Damerau übernommen. Noch etwa acht Wochen lang wird sie sich um das derzeit rund 200 Gramm leichte Pflegekind kümmern.

Berliner Zeitung - 9. Aug. 2005
Neu im Zoo
Das Wort Radjah stammt aus der indonesischen Sprache und bedeutet König. Folglich sind Radjahgänse Königsgänse. Und tatsächlich haben die Tiere etwas Erhabenes. Gleich sechs Küken der in den indonesischen Mangrovenwäldern beheimateten Schwarzrücken-Radjahgans wachsen derzeit im Berliner Zoo heran. Die Zucht dieser Vögel gilt als sehr schwierig, erstmalig ist dies 1963 in den USA gelungen.

Kleine Zeitung - 8. Aug. 2005
Zwei kleine Luchsbabies in Herberstein
Zur Abwechslung erfreuliche Nachrichten aus dem oststeirischen Tierpark Herberstein - die "Partnervermittlung" beim dortigen Luchspärchen hat geklappt: "Das Katzenpaar Filou und Cleopatra hat sich schlussendlich am Zuchtprogramm beteiligt, das Ergebnis sind zwei kleine Luchsbabies, die bereits die Herzen der Besucher erobert haben."
Caesar und Nero haben kürzlich das Licht der Welt erblickt.

Hamburger Abendblatt - 8. Aug. 2005
Kleine Tiger ganz groß
Tierkinder sind einfach immer niedlich. So wie die fünf jungen Wildkätzchen, die derzeit im Wildpark Eekholt Besuchern wie Pflegern den Kopf verdrehen. Wie schon ihre Vorgänger sollen auch sie im Rahmen des Programms "Wiedereinbürgerung der Europäischen Wildkatze des Bundes Naturschutz" eines Tages im Bayerischen Wald in freier Wildbahn leben. Und der gefährdeten Art das Überleben sichern.

Solingen-online - 7. Aug. 2005
Nachwuchs im Solinger Vogelpark: Eulenkinder und fünf Wildkatzenbabys halten Eltern auf Trab
Endlich hat Schnee-Eule "Hedwig" wieder Grund zur Freude. Nachdem er Anfang des Jahres seine langjährige Partnerin verloren hatte, steht ihm nun doppelte Freude ins Haus: Der Solinger Vogelpark führte ihn durch die Spendenaktion "Ein Herz für Hedwig" mit seiner neuen Herzensdame "Dakota" zusammen, und diese schenkte ihm Anfang Juli zwei gesunde Eulenkinder. Namen für die beiden Weibchen mit den gelb leuchtenden Augen werden noch gesucht. Auch nebenan im Wildkatzen-Gehege ist eine Mutter im Stress. Fünf kleine Fellknäuel liegen mit Stroh bedeckt in einer Ecke. Die süßen Kätzchen haben ihre Augen noch geschlossen und sind erst eine Woche alt.

Neue Kärntner Tageszeitung - 5. Aug. 2005
Tiere: Junge Eulen sind die Stars der Adlerarena
Billig war der Umbau der Adlerwarte Landskron nicht, die Investition in Höhe von 1,4 Millionen Euro hat sich aber bereits bezahlt gemacht. Erstmals gab es nämlich Nachwuchs bei den Schneeeulen. "Das zeigt, dass sich die Tiere in ihrem neuen Gehege pudelwohl fühlen. Es wurde genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt", freut sich Falkner Franz Schüttelkopf.

Bergisches Sonntagsblatt - 10. Aug. 2005
Freikartenverlosung für den Safaripark
Sie ist ein kleines Wunder in Weiß: Shani, das Löwenkind mit der Fellfarbe eines Eisbären. Mitte Mai wurde die winzige Löwin mit einem Gewicht von 800 Gramm als Einzelkind im Hollywood- und Safaripark Stukenbrock geboren. Ihr bester Freund ist Sarmoti, ein kleiner weißer Tiger und nur 13 Tage älter. Beide sind Flaschenkinder, weil Löwenmama Star ihre Shani nach einer Woche links liegen ließ und Tigerin Chayenne den Winzling ebenfalls verstieß. Inzwischen sind die Sorgenkinder putzmunter und erobern auf tapsigen Pfo
ten das Freigehege, das Parkchef Fritz Wurm eigens für sie anlegen ließ.

Panda-Bärin in San Diego bringt Junges zur Welt
Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen ist in den USA ein Panda-Baby zur Welt gekommen: Die 13-jährige Panda-Bärin Bai Yun brachte am Dienstagabend ...

Die
Münsteraner Elefanten (Alexander+Thong Tai) haben ohne Pflegerstress innenhalb von 5 Minuten den Kleinen auf die Beine gestellt.
Übersetzung von Albert Roolfs *Anm.
Pressebericht Amsterdam, 3.August 2005
Kleiner Elefant geboren in Artis
Gesternabend am 2.August ist um 22.22 Uhr ein kleiner Elefant in Artis geboren. Die Mutter Thong Tai und ihr Junges machen es sehr gut. Dies ist der erste Elefant der in Artis zur Welt kam. Auch für Tong Tai ist es das ihr Erstes. Es ist ein Mädchen. Auf der Website von Artis, www.artis.nl, ist eine Preisfrage für die Elefant-Namensfindung gestartet.
Die Mutter Thong Tai ist im November 2003 in Artis angekommen in Verbindung mit dem internationalem Zuchtprogramm für die bedrohten asiatischen Elefanten. Kurz vor ihrem Umzug nach Amsterdam ist sie in Blijdorp (dem Zoo in Rotterdam*) gedeckt worden vom Elefantenbullen Alexander. Thong Tai’s Geburt war offiziell für den September errechnet. Elefanten haben nämlich eine Tragzeit von 22 Monate. Frisch geborene Elefanten wiegen ca. 100 kg.
Die europäischen Zoos züchten mit den asiatischen Elefanten unter der Koordination vom Zoo Blijdorp. Blijdorp stand dann auch mit Rat und Tat zur Seite bei der Schwangerschaft und der Geburt des Artis-Elefanten-Baby. In Asien sind die Elefanten eine bedrohte Tierart und die Zuchtprogramme müssen, im Lauf der Zeit, helfen um die Art helfen vor dem Aussterben zu bewahren. Der Mensch ist in der Natur die größte Bedrohung für den Elefanten vor allem durch die Vereinzelung der Lebengebiete, durch Jagd und Wilderei. Die Brauw Blackstone Westbroek (eine Anwalts-, Notar- und Steuerberatergruppe*) hat den kleinen Elefanten adoptiert und hilft somit dem Zoo Artis bei ihren idealen Leitgedanken: Kindererziehung und Naturschutz. Mutter und Kind leben in Artis zusammen mit dem jungen Bullen Nikolai (12 Jahre) und mit Win Thida die als erfahrene Mutter und Tante eine wichtige Rolle zu spielen hat.



Münster am Sonntag - 6. Aug. 2005
Ponys zum Knuddeln
Das Tor zur Manege wird geöffnet, und die zwei Fohlen, ein und drei Monate alt, büxen erst mal aus: Die Besucherwege des Allwetterzoos sind ja auch so viel aufregender als das tägliche Training in der Arena des Pferdemuseums. Training muss sein, Weglaufen gilt nicht. Die insgesamt zehn Ponys des Zoos, vier davon noch Fohlen, werden nicht gedrillt, sondern langsam daran gewöhnt, den Rufen und Kommandos der Pferdepfleger zu gehorchen. Wir müssen das Folgen auf Kommando trainieren, damit die Ponys sofort zu uns kommen, wenn sie in der weitläufigen Anlage sind und der Tierarzt oder der Hufschmied da ist, erklärt Norbert Siebert. Immer wenn die Pfleger gerade Zeit haben, gehen sie mit einigen Ponys für etwa eine Stunde in die Manege, um zu trainieren. Zwischen den Runden durch den Sand lassen sich die Tiere immer wieder gerne von den Zuschauern streicheln, besonders von Kindern.

Leipziger Volkszeitung - 5. Aug. 2005
Lama Horst fährt mit Bus und Bahn
Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) werden ab sofort zwei neue Fahrzeuge mit Zoo-Motiven einsetzen. Wilhelm Georg Hanss, Vorsitzender der LVB-Geschäftsführung, und Zoodirektor Jörg Junhold stellten am gestrigen Freitag die Niederflurstraßenbahn und den Solaris-Bus der Öffentlichkeit vor. Zoodirektor Junhold zeigte sich dankbar für die Unterstützung der LVB: "Nur durch starke Partner können wir den Zoo immer weiter voranbringen und zum Zoo der Zukunft entwickeln." Sowohl die Straßenbahn als auch der Bus wurden von den LVB zusammen mit der Firma Ströer Deutsche Städtemedien gestaltet. Auf grünem Untergrund sind Tiermotive wie Giraffen und Orang-Utans zu sehen. Ganz neu ist die Innengestaltung des Busses: Die Sitze sind mit einem künstlichen Zebra- und Leopardenfellmuster überzogen.

mephisto 97.6 - 5. Aug. 2005
Zoo-Optik für Leipziger Verkehrsbetriebe
Die Leipziger Verkehrsbetriebe haben zwei neue Zoo-Fahrzeuge. Sie sollen in Leipzig exotische Atmosphäre verbreiten. Die Straßenbahn und der Bus sind sowohl außen wie auch innen mit Zoomotive geschmückt.

Allgemeine Zeitung Mainz - 9. Aug. 2005
Zitterpartie um Pflegergehalt
Mainz-Kastel. Und wieder mal ist es soweit: Dem Tierpark steht das Wasser bis zum Hals. Woher das Gehalt für den Tierpfleger nehmen? Das ist erneut die Hauptsorge des Trägervereins. Trotz Zusage im Januar hat die Stadt noch immer nicht die versprochenen 5000 Euro gezahlt. Wie Frank Sand, Referent von Stadtrat Peter Grella erklärte, habe der Tierpark-Verein "noch keinen entsprechenden Antrag" bei den Entsorgungsbetrieben (ELW) gestellt, von denen die 5000 Euro als Spende angewiesen werden sollte. Wie Sabine Böhringer auf Nachfrage entgegnet, sei ihr nicht klar gewesen, dass der Verein einen erneuten Antrag bei den ELW einreichen sollte. Die Stadt Mainz habe ihren Anteil schließlich auch "völlig unbürokratisch gezahlt". Wie Böhringer weiter berichtet, habe das Deutsche Tierhilfswerk "signalisiert", dem Tierpark finanziell unter die Arme greifen zu wollen. Unter einer Bedingung: "Das Tierhilfswerk muss wissen, ob die Stadt Wiesbaden hinter uns steht und sich auch finanziell beteiligt."

Rhein Main Presse - 9. Aug. 2005
Unfaires Hick-Hack
Es ist bezeichnend: Die Stadt Wiesbaden lässt Bürger, die sich für ihre Stadt ehrenamtlich engagieren, trotz gegenteiliger Versprechen hängen. Der Förderverein Fasanerie kann von dieser Art des Umgangs ein Lied singen. Allmählich werden die vielen Absichtserklärungen und Zusagen unglaubwürdig. Nicht nur das: es ist auch unfair, all denen gegenüber, die ein Interesse an der kleinen Naherholungsoase haben. Sich auf Formalien zurückzuziehen, zu erklären, dass die versprochenen 5000 Euro ein halbes Jahr lang nicht geflossen sind, weil die Vereinsmitglieder keinen korrekten Antrag gestellt hätten, ist abwegig. Die Stadt Mainz hat gezeigt, dass es auch anders geht und hat Worten längst Taten folgen lassen. Die Stadt soll endlich den Mut haben, offen zu sagen, was ihr der Tierpark Kastel wert ist.

sz-online - 9. Aug. 2005
Seit gestern ist der Präparator am Werk
Löwe Sultan begrüßt die Chemnitzer bald wieder in alter Schönheit. Im Naturkundemuseum statt im Tierpark. Der im Oktober verstorbene Löwe war der Liebling aller Besucher. Als dem Tier im März sprichwörtlich das Fell über die Ohren gezogen wurde, landete der Löwe bei Tierpräparator Holger Rathaj (40): „Obwohl er mit seinen 18 Jahren schon ein richtiger Opa war, habe ich noch nie ein so tadelloses Fell gesehen.“ Zur Ausstellungseröffnung „Glanzlichter der Naturfotografie“ am 24. August soll auch Sultan wieder in neuem Glanz erstrahlen.


Volksstimme
Einstiger Beyendorfer Zoo ist heute Renerds Zuchtbetrieb
Kaum jemand in Magdeburg weiß, dass sich Beyendorf-Sohlen zu DDRZeiten einen kleinen Wildzoo geleistet hatte. Hierher kamen die Schulklassen aus dem Bördekreis, um im Tal am Rande der Sohlener Berge mit eigenen Augen zu sehen, was man im Heimatkundeunterricht gelernt hatte: Die Tiere der Heimat. Nach der Deutschen Wiedervereinigung war der kleine Zoo herrenlos und sich selbst überlassen, als sich Katrin und Ralf Renerd ein Herz für die Tiere fassten. Der gelernte Kfz.- Schlosser, der seit 1981 in der LPG Südost als Komplexschlosser sein Geld verdiente, wollte zunächst nur die Tiere retten. 1992 machte sich Renerd mit einem Service- und Ersatzteilhandel für Landwirtschaftsmaschinen selbständig und kümmerte sich nebenbei um seinen kleinen Privatzoo.

Neue OZ Online - 9. Aug. 2005
Wie geht es eigentlich dem Adler Horst?
Wie wäre es auf der Heimfahrt vom Ostseeurlaub mit einer Zwischenrast im artenreichsten Wildpark Deutschlands? Denn nur wenige Kilometer vom Horster Dreieck entfernt liegt der Wildpark Lüneburger Heide an der A7. Dabei lässt sich auch die Frage klären, wie es eigentlich Horst aus Bad Rothenfelde geht. Im November vergangenen Jahres war eines der letzten im ehemaligen Bad Rothenfelder Vogelpark verbliebenen Tiere, ein Schreiseeadler, in den Wildpark Lüneburger Heide umgesiedelt worden.

Lausitzer Rundschau - 8. Aug. 2005
Damwild-Fütterung
Im Tierpark Angermünde wird Damwild von der Leiterin der Einrichtung Sabine Lehmann in einem begehbaren Gehege gefüttert. In diesem Tierpark, dem einzigen in der Uckermark, sind die im Fachwerkstil rekonstruierten Gehege und Stallungen an den historischen Stadtkern angepasst und gliedern sich harmonisch in das Parkgelände mit seinem alten Baumbestand ein.

Westfälische Rundschau - 8. Aug. 2005
Groß-Gehege für Hirsche
Der Rothaarkamm soll um eine weitere Attraktion reicher werden. Wenn die Politik zustimmt, dann können Besucher des Waldinformationszentrums "Waldland Hohenroth" Hirsche leichter beobachten. Der Verein plant ein 43 Hektar großes Rotwildgehege. In unmittelbarer Nähe der Äsungsflächen und nahe dem Forsthaus sollen zwei Beobachtungskanzeln aufgebaut werden. Das Wild soll vier insgesamt 4,5 Hektar große Äsungsflächen vorfinden. Außer von den Beobachtungskanzeln aus soll die Möglichkeit bestehen, das Wild vom Rundweg aus zu beobachten, der den Zaun begleitet. Weil ein Teil des Weges asphaltiert ist, hätten auch gehbehinderte Menschen oder Rollstuhlfahrer die Möglichkeit, das Naturschauspiel zu beobachten. Auch will das Waldinformationszentrum Führungen, Exkursionen und Vorträge zum Rotwildgehege anbieten und nicht zuletzt die "ständige fachkundige Betreuung der Tiere" sicherstellen.

Vorarlberg Online - 8. Aug. 2005
Mysteriöse Flugzettel verusichern Spaziergänger
"Achtung tollwütige Wölfe – bitte verhalten Sie sich ruhig": In Sonntag-Stein sorgen derzeit Flugblätter für Aufregung bei Wanderern. Wölfe sollen aus dem Tierpark Feldkirch ausgebüchst sein. Auch bei der Großwalsertaler Seilbahn Sonntag-Stein hat man schon von diesen Flugblättern gehört. Im Tierpark in Feldkirch wird Entwarnung gegeben. Es sei kein Wolf und auch kein Fuchs ausgebüchst. Und auch Amtstierarzt, Bernhard Zainer, weiß derzeit von keinem Tollwut-Fall in Vorarlberg. Wer sich diesen Scherz erlaubt hat, ist unklar. Möglicherweise wollte ein Witzbold andere Leute auf diese Weise vom Schwammerlsuchen abhalten.

Bild.de - 5. Aug. 2005
Gestatten – ich bin „Blizzard“, der Albino-Alligator.
Der „weiße Riese“ 2,40 Meter lang – ist zwar keine Schönheit, aber derzeit die Attraktion im „Maritime Aquarium“ von Norwalk (US-Bundesstaat Connecticut), wo er seit einiger Zeit „zu Besuch“ ist. Geboren wurde der Koloß auf einer Alligator-Farm in Florida – und hat seitdem nicht einen Tag in Freiheit verbracht.

Rheinische Post - 4. Aug. 2005
Affen eilen verletztem Artgenossen zur Hilfe
In China sind mehrere mutige Affen einem Artgenossen zur Hilfe geeilt, der auf einer Straße von einem Motorrad angefahren wurde. Die Rettungsaktion war jedoch offenbar vergeblich: In der Umgebung sei später ein toter Affe gefunden worden, hieß es. Die Motorradfahrerin, die bei der Kollision stürzte, musste wegen leichter Verletzungen behandelt werden.



Bielefeld Special  (alle Artikel offline oder kostenpflichtig)

Neue Westfälische 10. August 2005
Einbrecher im  Tierpark: Futterautomaten geknackt
Bielefeld. Einbrecher haben Sonntagnacht die Futterautomaten im  Tierpark Olderdissen geknackt. Das Geld, etwa 1.000 Münzen zu 50 Cent, nahmen die Täter mit, das Futter ließen sie liegen. Vermutlich mit einer Zange hatten sie laut Polizei die Schlösser der Automaten überdreht und die Türen aufgebrochen. Der Schaden für den  Tierpark ist größer, als der Schaden an den Automaten und das gestohlene Geld. Bis zur Reparatur sind die Tierfutterautomaten außer Betrieb. Jetzt fahndet die Polizei nach den Tätern und sucht Zeugen, denen jemand aufgefallen ist, der am Montag im Besitz von etlichen 50-Cent-Münzen war.

Bielefelder Tageblatt 26. Juli 2005
Manche Tiere fressen, bis der Magen meckert
Realschule Senne besucht Tierpark Olderdissen
Ein Schüler hilft tapfer beim Zerkleinern von Fischen, die später an die Kormorane verfüttert werden sollen. Mitgebrachtes Futter dürfen die Tiere nicht fressen, erklärt die Biologin  Antje Fischer (35). Selbst Äpfel und Möhren, die die Tiere gerne fressen, dürfen von den Besuchern des Zoos nicht verfüttert werden. Viele Tiere merken einfach nicht, dass sie schon längst satt sind und überfressen sich.
Seit einem Jahr gibt es die „Zooschule Grünfuchs“ in Olderdissen. Fischer, Gründerin und Inhaberin der Zooschule, hat viel zu tun. Besonders vor den Sommerferien melden sich viele Schulklassen an, um die Welt der Tiere in Olderdissen genauer zu erkunden. Die Zoopädagogin bietet ein umfangreiches Themenprogramm an. Ein Besuch wird für jede Altersgruppe zu einem spannenden Erlebnis. Je nach Interesse lernen die Schüler in der Zooschule etwas über Gehegegestaltung, Tierspuren – oder auch darüber, was wir Menschen uns bei den Tieren für die Technik abschauen können. In der Zooschule wird jedoch nicht nur gelernt. Man kann dort auch Geburtstage feiern und an einer Rallye oder Nachtwanderung teilnehmen. „Ausflugsgruppen und Familien nehmen diese Angebote gerne an“, erklärt Fischer.
   
Bielefelder Tageblatt 10. August 2005
Wieder Leben in der Watvogelanlage
Es herrscht wieder Leben in der Watvogelanlage im Zentrum von Olderdissen, die vor vier Wochen von wild lebenden Waschbären nachts weitgehend ausgeplündert worden war. Von einem Verler Züchter konnte der Tierpark kurzfristig nicht nur vier Säbelschnäbler, zwei Brachvögel und zwei Uferschnepfen neu eingesetzt werden, sondern auch drei Küstenseeschwalben und drei Goldregenpfeifer nachkaufen

Neue Westfälische 15. Juli 2005
Waschbären wüten in der Voliere
Wilde Tiere töten 25 Wat-Vögel – zum Teil seltene Arten / Drei Täter gefasst
In Olderdissen gibt es Probleme mit den Waschbären. Nicht mit jenen, die im neu ausgebauten Gehege mit gitterfreiem Auslauf leben, aber mit deren Artgenossen, die sich im Umfeld des  Tierparks herumtreiben. Sie sind nachts in die Watvogelanlage eingebrochen und haben dort ein Festmahl veranstaltet. Bis auf zwei Entenpaare und einen Austern fischer haben sie alle gefiederten Bewohner der Großvoliere getötet und an- oder aufgefressen. Um den Übeltätern auf die Spur zu kommen, wurden in Olderdissen nachts Fallen aufgestellt: erst bei den Kaninchen, jetzt bei den Watvögeln im Zentrum des  Tierparks. Und schon waren die verfressenen Kleinbären aus dem Verkehr gezogen: insgesamt drei Stück. Brekenkamp: „Ich hoffe, wir haben alle erwischt. Bei den Watvögeln haben sie sich unsere wertvollsten Exemplare geholt: zwei Große Brachvögel, drei Rotschenkel, sieben Säbelschnäbler, drei Kampfläufer, zwei Stelzenläufer, zwei Lachmöwen, zwei Krickenten und jeweils ein Austern fischer, Triel, eine Unferschnepfe und eine Knäckente.“

Neue Westfälische 27. Juli 2005
Von Bären und Bienen
Sorge vor der Faulbrut: Bielefelder Imker stiften dem  Tierpark heimischen Honig
Bielefeld. Bärenmama Alma und ihr Sohn Max schlecken ab sofort Bielefelder Honig. Heimische Imker stellen dem  Tierpark Honig aus eigener Produktion zur Verfügung, damit nicht wieder die Faulbrut ihre Bienenvölker dezimiert. Bislang haben Alma und Max vor allem günstigen Importhonig von den Bäumen geschleckt. Häufig trägt dieser Honig die für Mensch und Bär ungefährliche, aber für Bienen tödliche Faulbrut in sich.
„Die meiste Zeit in der Natur verbringen die Bären mit Nahrungssuche“, sagt Antje  Fischer, Leiterin der Zooschule in Olderdissen. Damit Alma und Max in ihrem Gehege beschäftigt sind, verstecken die Pfleger das Futter. Alle paar Wochen erleben die Riesenteddys einen kulinarischen Höhepunkt, wenn sie herausfinden, dass ihre Bäume mit Honig bestrichen sind.Auch die Bienen wittern den Honig, bedienen sich und tragen die Faulbrutsporen heim. So geschah es vergangenes Jahr, als die Bienen im Münsteraner Zoo vom billigen Bärenhonig genascht hatten. Auf Anregung ihres Bienensachverständigen Günter Heidbreder schenken die Imker Alma und Max ihren „Abschöpfhonig“, garantiert faulbrutfrei. Außerdem soll der  Tierpark einige Waben bekommen, mit denen nicht nur die Bären gerne spielen würden.
> der nie kausal nachgewiesene Vorfall in Münster liegt schon mehrere Jahre zurück...

Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Leipzig, 10.08.05
Die Reise der Pinguine“ im Zoo Leipzig - Sommerkino begeistert mit Bildern aus einer frostigen Welt
Mit der Dokumentation „Die Reise der Pinguine“ von Luc Jacquet ist am 19. und 20. August 2005 erstmals Sommerkino im Gründergarten des Zoo Leipzig zu erleben. Die gefiederten Hauptdarsteller entführen Zoobesucher und Kinofans gleichermaßen in eine faszinierende und fremde Welt aus Schnee und Eis. Die Kamera begleitet die Kaiserpinguine auf ihrer kilometerlangen Reise durch die Eiswüsten, bis sie zu ihren Brutstätten gelangen. Aus einem sorgsam ausgebrüteten Ei schlüpft dann ein kleiner Pinguin, für den es viel zu entdecken, aber auch viel zu lernen gibt. Bilder voller Schönheit und Zauber, unterstrichen von den elektronischen Klängen und der zarten Stimme der französischen Sängerin Emilie Simon machen diesen Film zu einem unvergesslichen Erlebnis.
>Website des Films: http://empereur.luc-jacquet.com/index_flash_ang.htm

Allwetterzoo Münster, 10.08.05
Kann "Klaus" sich fortpflanzen? Entsamung und Spermauntersuchung bei einem männlichen Malaienbären im Allwetterzoo Münster
Im Dezember 2004 starb die letzte Malaienbärin im münsterschen Zoo an Krebs. Seitdem lebt der vor gut 18 Jahren in Miami/Florida geborene Mann "Klaus" allein. Er soll möglichst bald wieder eine Partnerin erhalten, doch vorher wollte man feststellen, ob er sich überhaupt zur Zucht eignet. Malaienbären sind extrem von der Ausrottung bedroht, pflanzen sich aber in Zoologischen Gärten leider nur sehr selten fort. In Münster gab es in mehr als 30 Jahren nur zwei Geburten, allerdings war nicht der erst 1993 über Dresden nach Münster gekommene "Klaus" Vater der beiden Jungen. Um Klarheit über die Fortpflanzungsfähigkeit des Bären zu erhalten, bat der Zoo Spezialisten um eine eingehende Untersuchung. Die Wissenschaftler des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung erklärten sich sofort bereit, denn sie beschäftigen sich seit Längerem mit dem Thema Fortpflanzungsstörungen bei Malaienbären. Die Berliner Team um Dr. Frank Göritz, Dr. Thomas Hildebrand und Dr. Robert Hermes begann am Mittwoch (10.8.) um 8 Uhr früh im Allwetterzoo mit ihrer Arbeit. Der Malaienbär wurde von Zootierarzt Dr. Karl Schaller narkotisiert. Als er schlief, wurde zuerst der Darm des Bären entleert; dann wurde "Klaus" mittels Tragetuch auf den Untersuchungstisch gehoben. Für die äußere Ultraschalluntersuchung rasierte man "Klaus" an einigen Stellen. Kahlgeschoren wurden auch seine dicht behaarten äußeren Geschlechtsorgane, die außerdem exakt vermessen wurden. Das Bärenfell hätte die Ultraschallbilder verfälscht, aber es wächst ja nach. Zu guter Letzt stimulierten die Wissenschaftler den schlafenden Bären rektal mit einem Elektroejakulator, halfen mit der Hand nach und fingen seinen Samen schließlich im Reagenzglas auf. Die sofortige Untersuchung des Ejakulats ergab, dass "Klaus" vermutlich nicht fortpflanzungsfähig ist, Anzahl und Vitalität seiner Spermien müssten deutlich größer sein. Dann wurde der Malaienbär noch gewogen - "Klaus" ist 78 kg schwer -, und zurück in sein Gehege gebracht. Dr. Schaller spritzte ein Mittel, um ihn schneller aus der Narkose erwachen zu lassen.

Zoo Dortmund, 10.08.05
Nachwuchs bei den Erdmännchen
Zu den beliebtesten Tieren im Dortmunder gehören traditionell die Erdmännchen. Sie werden wegen ihres „Männchen-Machens“ gerne als „putzig“ empfunden und genießen daher unbestritten den Platz Nummer 1 unter den Patentieren des Dort-munder Zoos. Nun sucht der Zoo Dortmund Paten für zwei weitere Erdmännchen, die vor wenigen Wochen hier geboren wurden und sich nun zur Freude der Besu-cherinnen und Besucher in der Anlage tummeln.
Zum Fototermin am Montag, 15. August, 15 Uhr laden wir herzlich ein. Die Erdmännchen sind im südlichen-westlichen Teil des Zoos im und am Giraffenhaus zu finden. Über Ihr Kommen freuen wir uns!

Wilhelma Stuttgart, 10.08.05
Streifenwochen in der Wilhelma
Nach den beiden Tigerjungen balgt nun das nächste „Streifenärschle“ durch die Wilhelma: Am 22. Juli wurde ein kleines Okapi geboren, das dritte in der Geschichte der Wilhelma. Für Mutter „Ibina“ ist es das erste Jungtier, aber sie kümmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs. Muss sie auch, schließlich hält sich der Vater bei Okapis aus der Aufzucht der Sprößlinge raus – so auch „Vitu“, der separat von Mutter und Kind friedlich vor sich hin grast. Nach einer mehrwöchigen Ruhephase für die sensiblen Tiere ist das Giraffenhaus wieder für die Besucher geöffnet. Nun bietet sich dem geduldigen Beobachter die Chance, einen Blick auf ein allerliebstes braunes Etwas mit langen Beinen, gestreiftem Hintern und Schlappöhrchen zu werfen. Okapis sind vielleicht nicht wirklich schön, dafür gehören sie zu den zoologischen Kostbarkeiten: In Europa gibt es nicht mal 60 Tiere, und in ihrer Heimat Zaire ist die Zukunft der scheuen Urwaldgiraffen wegen der politischen Wirren höchst ungewiss. Das „Okapi Wildlife Reserve“ im Ituri-Wald gehört wegen der großen biologischen Diversität zum Weltkulturerbe, und die Wilhelma trägt wie alle anderen Zoos, die Okapis halten, finanziell zum Unterhalt dieses Reservats bei. In Stuttgart stehen zwei zuchtfähige Paare dieser seltenen Tiere, und wenn alles gut geht, gibt es demnächst noch ein zweites Jungtier – „Epena“ ist ebenfalls trächtig. Für sie wäre es das zweite Jungtier – ihr Sohn „Stomp“ wird die Wilhelma nach Weisung des Zuchtkoordinators bald in Richtung Leipzig verlassen. Es ist seine Aufgabe, die vorhandenen Tiere zu passenden Zuchtpaaren zusammenzustellen und auch den Nachwuchs entsprechend zu platzieren. So stammen die Okapis in der Wilhelma aus Antwerpen, Basel, Berlin, Frankfurt und Rotterdam.

Tiergarten Heidelberg, 09.08.05
Rocknight for Elephants - Die Freddy Wonder Combo gibt Rockkonzert für Elefanten
Was wäre ein Zoo ohne Elefanten? Diese Frage stellen sich etliche Bürger der Stadt Heidelberg und Umgebung und tun alles, um diese Tierart im Zoo Heidelberg durch die Mitfinanzierung eines neuen Elefantenhauses zu sichern. Diese Frage stellt sich auch der Zoo und greift zu ungewöhnlichen Mitteln für den Neubau: Nachdem bereits die Elefantendame „Ilona“ innerhalb des Elefantentrainings T-Shirts druckt, um sich ihre neue Wohnung selbst zu finanzieren, soll nun am 04.09. ein großes Benefizkonzert, die „Rocknight for Elephants“ stattfinden. „Wir brauchen ein neues Elefantenhaus und tun alles, um dafür zu werben,“ erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Dafür helfen alle Bereiche des Zoos kräftig mit. Und nicht nur dort: etliche Sponsoren unterstützen das Projekt, so dass sämtliche Einnahmen, von der Eintrittskarte bis zur Bratwurst, einzig für die Elefanten sind. Die Freddy Wonder Combo konnte gewonnen werden und so tritt am Sonntag, dem 4.9.2005, die „beliebteste Band Heidelbergs und eine der besten Cover-Bands Deutschlands“ – so die Rhein-Neckar-Zeitung (04/10/04) - auf dem Gelände des Schwimmbad/Open Air Kinos auf. Für den Einstieg in den Rockabend sorgt die Vorband Three Seconds Remain ab 17.30 Uhr. „Es wäre schön, wenn viele das Angebot annähmen, einen schönen Konzertabend verleben und gleichzeitig die Elefanten unterstützen“, so Dr. Wünnemann. Seit plakatiert wird, sind schon einige Nachfragen im Zoo eingegangen. Im Tiergarten, in allen Filialen der Rhein-Neckar-Zeitung und bei Schreibwaren Knoblauch sind Konzertkarten bereits im Vorverkauf für 12¬ bzw. ermäßigt 8¬ erhältlich. Jeder Cent davon fließt in den Neubau des Elefantenhauses. „Jetzt müssen wir nur noch auf gutes Wetter hoffen“, sagt Dr. Wünnemann – dann wäre der Sonntag Abend perfekt und wir wären dem Bau des Elefantenhauses einen Schritt näher gerückt.

Zoo Wuppertal, 09.08.05
2. Wuppertaler Zoo-Sommernacht – Karten im Vorverkauf sind günstiger!
Besucher, die zur 2. Wuppertaler Zoo-Sommernacht am Freitag, 19. August 2005 in den Zoo kommen möchten, sollten sich ihre Karten jetzt sichern, denn diese sind im Vorverkauf günstiger als am Veranstaltungstag an der Tageskasse. Im Preis ist die An- und Abfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Raum Wuppertal enthalten. Es lohnt sich also zusätzlich, die Karten vorher zu kaufen! Der Vorverkauf läuft bis zum 18. August 2005 an der Zoo-Kasse und den Geschäftsstellen der Westdeutschen Zeitung in Barmen, Elberfeld sowie am Otto-Hausmann-Ring. Am Veranstaltungstag sind Karten nur noch an der Zoo-Kasse erhältlich. Wie im Vorjahr wird der Zoo bei der Zoo-Sommernacht nach dem normalen Toresschluss um ca. 19.00 Uhr bis gegen Mitternacht wieder geöffnet. Die Gäste können dann zu ungewohnter Stunde bei heimeliger Atmosphäre den Zoo mit zahlreichen illuminierten Wegen und Gehegen erleben.
Zur musikalischen Untermalung spielt die Big Band des Landespolizeiorchesters in der Musikmuschel auf. Nach Einbruch der Dunkelheit findet in der Arena am Kinderspielplatz in einem Open-Air-Kino eine Vorpremiere statt: gezeigt wird der Tierfilm “Die Reise der Pinguine”, der erst im Oktober in die Kinos kommt. Für die richtige Verpflegung wird natürlich auch gesorgt.

Zoo Osnabrück, 09.08.05
Schildkröten-Aktionstag im Zoo - Kinder modellieren Schildkröten
Den faszinierenden gepanzerten Reptilien widmet der Zoo Osnabrück einen speziellen Aktionstag. Rund um die seit Anfang Juli präsentierte Informations- und Kunstausstellung zum Thema Schildkröte finden am Sonntag, den 14.8.2005 besondere Aktionen statt. Ab 13.00 Uhr können Kinder an der Zooschule unter Anleitung erfahrener Zoopädagogen Schildkröten nach lebenden Modellen gestalten. Aus Ton wird dort sicherlich das ein oder andere Kunstwerk entstehen, die im Oktober in einer gesonderten Ausstellung im Zoo Osnabrück zu sehen sein werden. Die Beteiligung an dieser Aktion ist kostenlos, Spenden für Schildkrötenprojekte im Freiland sind natürlich willkommen. Schildkröten haben unter den Zoobesuchern viele Fans. Wer etwas über Biologie und Haltung dieser empfindlichen Pfleglinge wissen möchte, kann sich den halbstündigen Führungen um 13.30 und 15.00 Uhr anschließen (Treffpunkt vor dem Aquarium). Der Schildkröten-Aktionstag findet im Rahmen der EAZA Schildkröten Kampagne statt. 250 Millionen Jahre leben die Schildkröten bereits auf unserem Planeten und mehr als jemals zuvor stehen viele Arten am Rande der Ausrottung. Zerstörung ihres Lebensraumes und der Handel für den Nahrungs- und Medizinmarkt sind die Hauptursachen für den bedrohlichen Rückgang. Bereits mit wenigen tausend Euro kann man in Asien Schildkrötenschutzprojekte im Freiland finanzieren. Mit dem Schildkröten-Aktionstag möchte der Zoo auf dieses Problem aufmerksam machen, Spenden sammeln, aber auch gerade Kinder für die Natur, für ihre Schönheit und Bedrohung, sensibilisieren. Wie jeden Sonntag findet außerdem eine Tombola zugunsten der Schildkröten statt. Im Affenhaus werden Buttons mit Schildkröten-Motiven für einen Euro verkauft.

Zoo Landau, 09.08.05
Sparda-Bank Südwest eG hilft der Zooschule in Landau - 3.000 Euro Spende für neue Außenanlage
„Jetzt können wir auch unsere Außenanlage richtig schön gestalten“, freut sich Dr. Gudrun Hollstein, Leiterin der Zooschule in Landau, über eine Spende der Sparda-Bank in Höhe von 3.000 Euro. Gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel nahm sie den Scheck vor einigen von Volker Schleinkofer, Geschäftsstellenleiter der Sparda-Bank in Landau, entgegen. „Die Zooschule ist eine tolle Sache. Mit ihrer Arbeit tut sie vor allem etwas für die Zukunft unserer Kinder“; so Schleinkofer. „Das unterstützen wir natürlich gerne!“ Seit mehr als 10 Jahren ist die Zooschule Landau Praxisfeld für angehende Lehrer und gleichzeitig außerschulischer Lernort für Kinder. Heute ist sie weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Bis zu 13.000 Kinder werden jährlich in der Zooschule nach modernen pädagogischen Prinzipien unterrichtet. In diesem Jahr wurde mit den Arbeiten für einen Neubau begonnen, weil das alte Gebäude aus allen Nähten platzte. Dank der Hilfe der Sparda-Bank ist nun auch noch ein wichtiger Betrag für die Gestaltung der Außenanlagen da. „Wir planen eine stufenförmige Anlage aus Steinen und Holz, z.B. für Theateraufführungen und Rollenspiele“, erklärt Dr. Gudrun Hollstein.

Zoo Wuppertal, 08.08.05
Bongi gedeiht prächtig
Das am 03. Juni im Zoologischen Garten Wuppertal geborene Elefanten-jungtier „Bongi“ gedeiht prächtig.
Bei seiner Geburt wog es 106 kg, jetzt bringt es 166 kg auf die Waage. Das ist eine Gewichtszunahme von 1 kg pro Tag, die jeden „Weightwatcher“ erschrecken würde, die Tierpfleger aber sehr freut.

Zoo-Verein Wuppertal, 08.08.05
Partnerstadt Schwerin kauft einen Pinguin für die PINGUINALE 2006
Die PINGUINALE 2006 entwickelt sich weiter zu einer Aktion mit überregionaler Strahlkraft. Inzwischen beteiligen sich „Pinguinisten“ aus Wuppertal, Witten, Velbert, Remscheid und Erkrath an der originellen Tierparade. Auch Wuppertals Partnerstadt Kosice ist bereits in die PINGUINALE 2006 mit eingebunden. Oberbürgermeister Peter Jung schenkte seinen Pinguin-Rohling, den er zu seinem 50. Geburtstag vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. geschenkt bekommen hatte, an die Partnerstadt weiter. Nun hat sich mit Schwerin auch eine zweite Partnerstadt Wuppertals entschlossen, einen Pinguin für die PINGUINALE 2006 zu erwerben. Diese besonders erfreuliche Nachricht wird bei der „Schweriner Woche“, die vom 9.-13. August in den City-Arkaden stattfindet, bekannt gegeben. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der „Schweriner Woche“ am Dienstag, 9. August, um 17.00 Uhr in den City-Arkaden wird Schwerins Oberbürgermeister Norbert Claussen daher einen Scheck für den Pinguin-Rohling übergeben.

Stadt Bielefeld, 08.08.05
Sonntagsschule mit Ringeltaube & Co.
Am Sonntag, 14. August, findet im Heimat-Tierpark Olderdissen von 10 bis 11 Uhr wieder die Sonntagsschule statt. Dort werden zunächst die Ringeltauben vorgestellt. Außerdem ist zusätzlich einiges über die Schnepfe und den Steinmarder zu erfahren. An der Sonntagsschule können Schulkinder bis zu 12 Jahren teilnehmen und dann ihren Eltern davon berichten. Die Teilnehmer treffen sich bei der Holzsitzgruppe im Hofbereich des Heimat-Tierparks, wobei die Teilnahme an der Sonntagschule wie immer kostenlos ist. Die Kinder sollten dem Wetter angepasste Kleidung tragen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Eltern gebeten, vorher ihre Kinder unter der Telefonnummer 0521 / 45 40 45 anzumelden. Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen wird einmal pro Monat von den Mitgliedern des Förderkreises "Lernort Natur" mit dem Ziel angeboten, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näher zu bringen. Der Förderkreis "Lernort Natur" ist im Landesjagdverband NRW organisiert.

Zoo Leipzig, 08.08.05
Zoo-Bahn und Zoo-Bus - Tierisch gestaltete Fahrzeuge werden an Zoodirektor übergeben
Zwei tierisch gestaltete LVB-Fahrzeuge werden demnächst neu in Leipzig zu sehen sein. Komplett mit Zoo-Motiven gestaltet, kommen die Niederflurstraßenbahn NGT8 und der Solaris-Bus ab sofort im Linienverkehr zum Einsatz. Wilhelm Georg Hanss, Vorsitzender der LVB-Geschäftsführung übergibt die beiden Fahrzeuge heute an den Leipziger Zoo-Direktor Dr. Jörg Junhold. „Der Leipziger Zoo ist eine Institution in unserer Stadt und immer wieder einen Besuch wert. Ebenfalls eine Institution sind unsere Straßenbahnen und Busse und noch dazu weithin sichtbare Werbeträger. Die beiden neuen Zoo-Fahrzeuge sind eine optisch gelungene Verbindung von beidem und wir freuen uns, auf diese Weise Werbung für unseren Zoo machen zu können und ihn so zu unterstützen.“, so Wilhelm Georg Hanss. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold zeigt sich von der Idee begeistert: „Nur Dank der stetigen Unterstützung durch starke Partner können wir den Zoo immer weiter voranbringen und zum Zoo der Zukunft entwickeln. Auf die Leipziger Verkehrsbetriebe können wir uns dabei seit Jahren verlassen“.

Zoo Hannover, 05.08.05
Heulen für Yukon Bay
Er ist schwarz wie die Nacht, sie elegant hellgrau-beige. Beide sind schlank, wendig, schnell und haben bernsteinfarbene Augen, mit denen sie wachsam die Gegend überwachen. Die Timberwölfe Lakota und Akira sind die ersten Neuankömmlinge für die geplante Alaskalandschaft Yukon Bay! Bis Yukon Bay fertiggestellt ist, begeistern die beiden bildschönen Wölfe in der jetzigen Wolfsanlage und sorgen hoffentlich recht bald für Nachwuchs, damit ein stattliches Wolfsrudel an das Ufer des Yukon ziehen kann! Wenn die beiden harmonisch miteinander heulen, wird es im nächsten Frühling den ersten Wolfsnachwuchs seit 14 Jahren im Zoo von Hannover geben! Der schwarze Lakota – was soviel heißt wie „Der-durch-die-Steppe-läuft“ – ist drei Jahre alt und wurde im Tierpark Herberstein in Österreich geboren. Die etwas schüchterne Akira ist sechs Jahre alt und stammt aus dem Bärenpark in Worbis. Das Paar kennt sich bereits aus dem Tierpark Nordhorn, in dem es vor seinem Umzug nach Hannover zu Hause war. Akira und Lakota sind Mitte Juli in Hannover eingetroffen und haben sich zwei Wochen lang in Ruhe an ihr neues Zuhause gewöhnt. Jetzt kennen sie jedes Versteck und wissen mittlerweile auch, dass der kleine Teich kein Feind ist, sondern sich gerade an heißen Tagen als wahrer Freund erweist (Lakota hatte den Teich zunächst furchterregend angeknurrt und sich die ersten nassen Pfoten seines Lebens geholt). Wenn es jetzt Fütterungszeit ist, steht Lakota als erstes bis zu den Knien im Wasser und wartet ungeduldig auf seinen Teil der „Beute“.

NABU-Artenschutzzentrum, 05.08.05
Themaänderung am 17.8.05 beim Ferienspaß – statt Bienen Artenschutz
Das NABU-Artenschutzzentrum Leiferde führt Ferienspaß-Aktionen durch, die besonders Kinder auf spielerische Art an den Artenschutz heranführen sollen und über unterschiedliche Themen in-formieren. Das für den 17.08.2005 geplante Seminar über Bienen und deren „Leben im Wachsstaat“ muss je-doch leider krankheitsbedingt ausfallen. Dennoch muss niemand auf Informationen rund um die Natur verzichten, denn stattdessen wird von Karin Brech das Thema „Artenschutz für Kinder und Jugendliche“ angeboten, das für die Altersgruppe von 9 – 13 Jahren geeignet ist. Den Teilnehmenden wird in diesem Seminar aufgezeigt, wie akut und aktuell das Artensterben tat-sächlich ist, warum überhaupt gewildert wird und was man dagegen tun kann. Natürlich gibt es da-bei viel zu sehen und auch zu befühlen, die Kreativität der Kinder wird dann beim gemeinsamen Basteln gefragt. Der Ferienspaß findet am 17.08.05 von 14.00 bis 16.00 Uhr im NABU-Artenschutzzentrum Leifer-de statt, es sind noch Plätze frei.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 05.08.05
Süß, aber nicht zum Kuscheln: Junge Rote Pandas
Mit einem giftigen Fauchen und „Prankenhieben“ empfingen gestern die zwei am 19. Juni im Naturschutz-Tierpark Görlitz geborenen Roten Pandas Tierpflegerin Steffi Riedel bei der regelmäßigen Gesundheitskontrolle. Diese Begrüßung ist ein gutes Zeichen, zeigt sie doch, dass sich die anfangs etwa 100 Gramm schweren Fellknäuel (Foto 2) inzwischen gut entwickelt haben. Mit ihrem noch nicht voll ausgebildeten Milchgebiss könnten sie einem möglichen Feind zwar keinen Schaden zufügen, aber das plötzlich und laut hervorgestoßene Fauchen schreckt durchaus ab. Dies ist wichtig, denn Mutter „Mei Li“ (chin. „Die Schöne“) ist bereits seit der dritten Lebenswoche tagsüber nur noch selten bei ihren Jungen. Obwohl sie jetzt die dreifache Menge an Bambus und außerdem mehr tierische Nahrung zu sich nimmt wie sonst, kann sie mit ihrem Raubtier-Verdauungssystem nicht so viel/so inhaltsreiche Milch produzieren wie andere Arten vergleichbarer
Größe. Deshalb wachsen junge Rote Pandas auch wesentlich langsamer als beispielsweise Waschbären. Erst im Alter von 3 Monaten werden sie anfangen, ihre Geburtshöhle, einen etwa 4 m langen Baumstamm zu verlassen. Mit 4 Monaten werden sie dann auch tagsüber bei ihrer Mutter sein und mit ihr (zunächst noch ziemlich tollpatschig) in deren Lieblingsbaum klettern. Bis dahin müssen sie sich die neugierigen Blicke der Pfleger in ihre gemütliche Höhle allerdings noch gefallen lassen.

Zoo Zürich, 05.08.05
FAHIM lernt seinen Vater MAXI kennen
Am nächsten Montag trifft der kleine Elefantenbulle FAHIM in der Aussenanlage erstmals auf seinen Vater MAXI. Mit CHANDRA, FARHA und FAHIM laufen jetzt 3 Jungtiere in der Gruppe des Zoo Zürich. Die Jungtiere sind sehr verspielt und geniessen es, miteinander aufzuwachsen. Am Montag ist die Zeit gekommen, dass auch MAXI erstmals wieder zur Gruppe darf, seit FAHIM am 24. Juli 2005 zur Welt kam. FAHIM ist wie FARHA in der Gruppe zur Welt gekommen, wird von seiner Mutter INDI bestens betreut und entwickelt sich prächtig. INDI ist mit FAHIM bereits zum zweiten Mal Mutter geworden. Sie kam 1999 vom Zirkus Knie zum Zoo.

Zoo Dortmund, 04.08.05
Nachwuchs bei den Kleinen Pandas
Endlich ist es soweit: die Kleinen Pandas (oder auch Katzenbären) die im April 2004 ihr neues Gehege im ZOO Dortmund bezogen haben, überraschten die Zoomitarbeiter mit Nachwuchs. Dies ist auch im Zoo Dortmund immer wieder etwas Besonderes. Auch wenn die Tierkinder nicht allein im Zentrum des Geschehens stehen sollten. Ganz besonderer Nachwuchs hat sich soeben heimlich eingestellt: die Kleinen Pandas haben sich erfolgreich fortgepflanzt. Für die Besucherinnen und Besucher des Zoos sind die Kleinen leider noch nicht zu sehen, da Mama Panda einen hoh-len Baumstamm als Kinderstube ausgesucht hat.

Stadt Nürnberg, 04.08.05
Babypause beendet
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg ist wieder ein kleiner Schabrackentapir zu sehen. Dieser Nachwuchs ist besonders erfreulich, da der Tiergarten Nürnberg das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für diese Tierart koordiniert und rund 60 Tiere in 19 Zoos umfasst, so dass jedes zusätzliche Tier für die Bestandserhaltung von großer Bedeutung ist. Der Tiergarten Nürnberg übernahm vor sieben Jahren ein neues Paar aus Amsterdam und Dortmund. Von ihm stammt das am 12.07.2005 geborene junge Männchen. Der Tiergarten hält Schabrackentapire seit 1958 und hat mit den früheren drei Zuchtpaaren bereits 12 Jungtiere großgezogen.

Stadt Krefeld, 04.08.05
Neue Tigeranlage im Krefelder Zoo hat jetzt Sichtscheiben für die Besucher - Jungtiger gehen im Herbst auf die Rei-se nach Australien und Warschau
Ein weiterer Schritt beim Bau der neuen Anlage für die Sumatratiger im Krefelder Zoo ist getan: Große Scheiben wurden eingesetzt, durch die den Besuchern ab Eröffnung der Anlage voraussichtlich am 2. September ein unvergitterter Blick auf die großen Raubkatzen ermöglicht wird. Eine Scheibe fehlt noch. Bei der Herstellung war kurz vor Fertigstellung eine der vier Scheiben aus 24 Millimeter dickem Sicherheits-Panzerglas in eine