E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge
   Marco Smeets



ISSN 1619-6643


Ausgabe 277 vom 4. August 2005

Liebe Leser,

nun ist er in Österreich, der Bär, der seit einigen Tagen die Schweizer in Graubünden verunsicherte. Dort hat er sich eine besonders gesunde Bio-Nahrung gesucht: Ausgerechnet die Yak-Herde von
Reinhold Messner. Der weiß, daß es kein Yeti war und behält als Naturschützer (hoffentlich) die Nerven. Ich bin mal gespannt, wann der erste Bär in Deutschland auftaucht.

Für den Vogelpark Metelen hat die letzte Stunde geschlagen. Das werden auch all die Zoo-Interessierten, die jetzt nochmal schnell dorthinfahren, nicht verhindern. Wer den Park noch aus den 80er Jahren kennt und in den letzten Jahren wieder dort war, sieht, wo die Probleme liegen. Es ist aber auch kein Einzelfall: Vogelparadies Bad Rothenfelde, Vogelpark Dehme, Vogelpark Münsterland Coesfeld, um nur die Parks in der Nähe zu nennen, die verschwunden sind. Beruhigend, daß es dennoch sehr erfolgreiche Vogelparks gibt - am Konzept eines Vogelparks allein kann es nicht liegen.  

Wir veröffentlichen übrigens auch gerne Gast-Editoriale - die immer große Resonanz finden!

Dirk Petzold


      

Wir brauchen neue Zukunfts-Meldungen!
Unser Vorrat ist erschöpft. Lassen auch Sie mal Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.


Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Tageblatt für den Kreis Steinfurt  - 3. Aug. 2005
Dem Park droht Ende Oktober das Aus
Ulrich Zerrath nahm kein Blatt vor den Mund. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, muss ich den Vogelpark Metelen am 31. Oktober schließen, erklärte der Insolvenzverwalter. An das Wunder mag er jedoch nicht glauben. Seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. Februar haben sich bei ihm mehrere potenzielle Käufer für den Park gemeldet, deren Interesse jedoch immer schnell wieder erloschen ist. Daher muss ich jetzt mit den Vorbereitungen für die Schließung beginnen, so Zerrath. Dazu gehört auch der Verkauf der über 1000 Vögel, der bereits begonnen hat. Geliehene Tiere gehen ebenfalls spätestens zum 31. Oktober an ihre Besitzer zurück. Nach Meinung von Zerrath hätte der Park auch dann keine Überlebenschance gehabt, wenn der Schritt in die Insolvenz früher geschehen wäre. Er sparte auch nicht mit Kritik an der früheren Geschäftsführung des Parks. Es habe keine Unterlagen, vor allem keine Listen der Tiere gegeben. Wird am 31. Oktober der Schlüssel im Park umgedreht, kommen auf die Gemeinde neue Probleme zu. Sie ist mit 80 Prozent Hauptgesellschafterin der Vogelpark gGmbH, die übrigen 20 Prozent hält die Familie Gauxmann. Ihr gehört auch das Gelände, auf dem der Park steht. Ist das Insolvenzverfahren abgewickelt, fällt der Park an die Gesellschafterversammlung zurück. Dann sind wir dafür verantwortlich und müssen uns überlegen, was damit passieren soll, machte Bürgermeister Helmut Brüning deutlich. Einige Ideen gebe es bereits. Dazu zähle auch eine Art offener Park, in dem sich auch die Vogelfreunde engagieren wollten. Ich habe auch die Möglichkeit einer Kooperation mit der Artenschutzschule in Form eines ,grünen Klassenzimmers' noch nicht aufgegeben, betonte er.


Münstersche Zeitung - 3. Aug. 2005
Am 31. Oktober ist Schluss
Insolvenzverwalter Ulrich Zerrath informierte die Öffentlichkeit: "Es ist trotz der Bemühungen des Bürgermeisters nicht möglich, den Betrieb des Vogelparks über den 31. Oktober hinaus aufrecht zu erhalten." "Sieben bis elf Anfragen" potenzieller Ivestoren habe es in den vergangenen Monaten gegeben. "Als die sich den Park angesehen haben, war die Resonanz gleich Null." Zerrath: "Nach meiner Überzeugung wird sich kein Investor finden. Zum Vögel gucken kommt keiner mehr in die Heide. Man müsste das Ganze schon zu einem Erlebnispark umbauen." Laut Gutachten sei dies allerdings mit einem Aufwand von rund 4 Millionen Euro verbunden. Helmut Brüning: "Der Förderverein Vogelpark bittet darum, auch nach dem Abschluss des Insolvenzverfahrens weiter mitwirken zu dürfen. Ich bin autorisiert, mitzuteilen, dass der Förderverein den Park in eine andere Form umgestalten möchte."


Münstersche Zeitung - 3. Aug. 2005
"Es ist eingetreten, was wir befürchtet haben"
"Es ist eingetreten, was wir befürchtet haben", sagte Rolf Hoogstoel (Grüne) - gestern in einer ersten Stellungnahme zum Aus für den Vogelpark am 31. Oktober. "Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn wir schon vor Jahren den Geldhahn zugedreht hätten." Es sei versäumt worden, dem Park vor ein oder zwei Jahrzehnten neue Strukturen zu verpassen. Vielleicht sei es möglich den Vogelpark künftig als "offenen Park" zu gestalten und sich auf die Haltung einiger weniger heimischer Arten zu beschränken.


Münstersche Zeitung - 3. Aug. 2005
"Aus" für den Vogelpark
Der größte Vogelpark Nordrhein-Westfalens schließt am Saisonende seine Tore. "Es gibt keine andere Möglichkeit", kündigte Insolvenzverwalter Ulrich Zerrath gestern das endgültige "Aus" für den Vogelpark Metelen an. Mangelnde Attraktivität und seit Jahren sinkende Besucherzahlen ließen den Verantwortlichen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien keine Wahl: der Park wird zum 31. Oktober geschlossen. Bis dahin sollen die rund 1200 Vögel verkauft werden, die Leihvögel werden zum Stichtag ihren Eigentümern zurückgegeben. Ob das mit dem Verkauf der gefiederten Bewohner so klappt, darf zumindest angezweifelt werden. Denn in drei Wochen wurden nach Angaben Zerraths erst 40 der auf der Homepage des Vogelparks angebotenen Tiere verkauft.


Münstersche Zeitung - 29. Juli 2005
Vogelverkaufsliste im Internet
Ellenlang ist sie, die Vogelverkaufsliste des insolventen Vogelparks Metelener Heide. Angefangen bei "A" wie Andengans geht es über "N" wie Nymphensittich bis "Z" wie Zebrafink. Seit gestern können sich Interessierte auf der Homepage des Vogelparks im Internet einen Überblick verschaffen. Die Gesamtverkaufssumme der angebotenen Tiere beläuft sich auf 150.945 Euro.


Rhein Main Presse - 28. Juli 2005
Fasanerie ein Streich(el)-Zoo Stadtgrün ...
Als "grüne Stadt" ist Wiesbaden weithin bekannt. Parkanlagen, Straßenbäume, Stadtwald, Fasanerie, Friedhöfe, Spielplätze und vieles mehr gehören in die Zuständigkeit des Amtes für Grünflächen, Landwirtschaft und Forsten. Seit 1998 kommissarisch geführt, übernimmt im September Susanne Elnain die Leitung des Amtes. Finanziert von der Stadt und unterstützt durch Sach-, Geld- und Arbeitsleistung eines engagierten Fördervereins, gehört die Fasanerie organisatorisch zum Wiesbadener Grünflächenamt. Von den ehemals sieben bis acht Mitarbeitern blieben noch fünf. Folgen der Personalkürzung: Ab 1. September 2005 öffnet die Fasanerie eine Stunde später als bisher. Aus dem Programm gestrichen wurden inzwischen die beliebten Führungen mit Tierpfleger sowie die Schülerpraktika. Trotz der genannten Wermutstropfen und gelegentlichen Schwierigkeiten - etwa eine Baugenehmigung für die Sanierung des Jagdschlosses und den Umbau der Nebengebäude zum Kinder- und Jugendbauernhof zu erhalten - planen Ute Kilian und ihre Mitarbeiter kräftig an der Zukunft. Ein begehbares Fuchs-Dachs-Gehege mit Einblick in unterirdische Bauten (Kosten: 170.000 Euro), umfangreiche Pflanz- und Gestaltungsmaßnahmen (Spielplatz), die Erschließung neuer naturnaher Spielräume sowie das mit zwei Millionen Euro vom Förderverein und einer Million von der Stadt finanzierte Bauprojekt Jagdschloss inklusive Hofgut rechnen dazu.

Der Standard - 29. Juli 2005
Herberstein will Prüfbericht geheim halten
Neuerlicher schwerer Konflikt rund um den steirischen Tierpark Herberstein: Das Unternehmen hat eine Klage gegen das Land Steiermark eingebracht und eine einstweilige Verfügung beantragt. Damit will es die Veröffentlichung des Rohberichtes des Rechnungshofes, in dem die Subventionsflüsse des Landes in Richtung Tierpark durchleuchtet wurden (seit 1986 rund 6,35 Mio. Euro) verhindern. Der Streitwert liegt bei 350.000 Euro. Man habe gegen das Land Steiermark eine einstweilige Verfügung beantragt, damit der Rechnungshofbericht nicht veröffentlicht werde. Zumindest jene Teile nicht, die unmittelbar die Gebarung des Unternehmens betreffen. Der Landesrechnungshof habe seine Kompetenz überschritten. Auf der politischen Ebene gingen indessen die Wogen hoch. SPÖ-Chef Franz Voves: "Das Land Steiermark fördert die Herberstein OEG mit etlichen Steuermillionen, und als Dank dafür wird es geklagt, nur weil man wissen will, ob mit dem Geld auch ordentlich gewirtschaftet wurde."

Wiener Zeitung - 31. Juli 2005
Hirschmann: Kein Geld für Herberstein
Gerhard Hirschmann, der mit einer Namensliste bei der steirischen Landtagswahl antritt, hat Landeshauptfrau Waltraud Klasnic aufgefordert, zum Landesrechnungshofbericht zur Herberstein OEG Stellung zu nehmen. Der Tierpark Herberstein hat eine Klage gegen das Land Steiermark eingebracht, um die Veröffentlichung des Rohberichtes des Rechnungshofes zu verhindern, in dem die Subventionen des Landes an den Tierpark untersucht werden. Damit könnten die Fakten auch nicht im Wahlkampf verwendet werden. Insgesamt hat der Tierpark seit 1986 über sechs Millionen Euro Subventionen erhalten.

Die Presse.com - 2. Aug. 2005
Tierpark-Gelder: Schöggl will "Fakten" öffentlich machen
Am Dienstag meldeten sich weitere Spitzenpolitiker zur Causa Herberstein zu Wort: Landeshauptfrau Waltraud Klasnic sieht "keine einfache Situation", betont aber gleichzeitig, immer nur für eine Fortführung des Tierparks gewesen zu sein.

Die Presse.com - 2. Aug. 2005
"Peinlich und unangenehm"
Professor Johann Georg Herberstein (71), Politikberater und "aktiver Pensionist", ist in direkter Linie das älteste Mitglied der Herberstein-Familie. Die "Presse" sprach mit ihm über die umstrittenen Tierpark-Förderungen.


Salzburger Nachrichten - 3. Aug. 2005
Sondersitzung in der Steiermark zu Herberstein
Die steirische Landeshauptfrau Klasnic hat nach Vorlage eines Rechnungshofberichts kurzfristig für Donnerstag eine Sondersitzung der Landesregierung einberufen. Das Papier äußert Kritik im Zusammenhang mit Landesförderungen. Durch die aufgezeigten Kritikpunkte sei ihr Vertrauen in eine langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Land und dem Eigentümer des Parks "erschüttert" worden, so Klasnic. Bis zur restlosen Klärung aller erhobenen Vorwürfe werden keine neuen Förderungen gewährt. Sollte sich herausstellen, dass Fördergelder zu Unrecht bezogen oder nicht ordnungsgemäß verwendet wurden, müssten diese Förderungsfälle neu aufgerollt und Förderungen gegebenenfalls zurückgezahlt werden. "In welcher Form der Tierpark als österreichweit bekannte Attraktion und wichtiges Leitprojekt in der Region Oststeiermark erhalten werden kann, werden die neu gewählten Organe des Landes zu entscheiden haben", meinte Klasnic in der Stellungnahme in Hinblick auf die Zukunft des Tierparks.


Austria.com - 3. Aug. 2005
Fördergelder zu Unrecht bezogen?
Als „Husch-Pfusch-Aktion“ und „Zeichen der Desorganisation“ bezeichnete der steirische SPÖ-Chef Franz Voves die Vorgansweise von Landeshauptfrau Waltraud Klasnic in der Causa Herberstein. Für die Beurteilung des Sachverhalts fehlten wichtige Unterlagen, weshalb man morgen, Donnerstag, bei der Sondersitzung der Landesregierung gleich eine weitere Sondersitzung beantragen werde.

Die Presse - 3. Aug. 2005
Herberstein: Förderungen im Zwielicht
Der Tierpark im oststeirischen Herberstein, mit rund 200.000 Besuchern pro Jahr ein touristisches Leitprojekt der strukturschwachen Region, wird zwei Monate vor der Landtagswahl zu einem explosiven Minenfeld für die Landespolitik. Schuld daran ist ein 153 Seiten starker Rohbericht des Landesrechnungshofes, der die Gebarung der Tierpark-Gesellschaft kritisch beleuchtet. Kernaussage des Berichtes, der am Mittwoch an die Landesregierung übermittelt wurde: Die üppigen öffentlichen Förderungen für den Park dienten zum Teil äußerst fragwürdigen Zwecken. Faktum ist, dass Schlossherrin Andrea Herberstein langjährig sehr enge Kontakte zu Landespolitikern (vor allem aus dem ÖVP-Lager) pflegte und diese Kontakte optimal in klingende Münze umzusetzen wusste. Nicht weniger als fünf der neun Regierungs-Ressorts speisten den privaten Firmenkomplex der Herbersteins mit Subventionen. Der Bogen reicht von Wirtschaftsförderung über eine stille Beteiligung des Landes an der Tierpark-Gesellschaft bis hin zu Geldern für Landschaftspflege und Gebäude-Revitalisierung. Obwohl der Landtag 1999 einem ehrgeizigen Ausbauplan zustimmte, sind mittlerweile alle Parteien zu weiteren Tierpark-Förderungen deutlich auf Distanz gegangen. Die Tierpark-Betreiber werfen dem Land vor, versprochene Gelder nicht bezahlt und dadurch die Verluste herbeigeführt zu haben. Der Fortbestand des renommierten wissenschaftlichen Zoos ist derzeit akut gefährdet. Seit 15. Juli wird der Bestand sukzessive verkleinert, im Herbst will man zusperren.

Die Presse.com - 1. Aug. 2005
Exotische Tiere leben inmitten der Tiroler Bergwelt
Der Raritätenzoo Ebbs lockt täglich Besucher mit Arten aus aller Welt. Dennoch steht das Kleinod für Vogelkundler vor dem Aus. Der Tiroler Erich Eberl hat sich in Ebbs seinen Traum erfüllt. Seit 1978 bemüht sich der Tierliebhaber um die Züchtung seltener Arten. Vor 15 Jahren begann er mit seiner Frau am Fuße des Zahmen Kaisers einen öffentlich zugänglichen Garten für seine Schützlinge anzulegen. Ohne einen einzigen Cent öffentlicher Förderung, wie Eberl betont. Mit den Einnahmen konnten zwar die Schulden beglichen werden. Was jetzt an Geld hereinkommt, investiert der 57-Jährige in Ausbau und Verbesserung der Anlage. Für mehr Personal als für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin und einen halbtags beschäftigten Gärtner reicht es jedoch nicht. Dabei hätten Gemeinde und Tourismusverband allen Grund, den Raritätenzoo zu unterstützen. Hier ist es gelungen, die vom Aussterben bedrohte Art der Nashornvögel nachzuzüchten. "Da können selbst Zoos der Weltspitze nicht mithalten", bestätigt Gisela Bihler, die den Raritätenzoo seit 1997 wissenschaftlich betreut. 80 Prozent des Bestandes sind Vögel. Ihre Tiere lassen die Eberls nie allein. Seit 1993 wohnen sie mitten am Areal in einem gemütlichen Holzhaus. "Nein, da braucht nur ein Gewitter sein, und die Tiere brauchen unsere Hilfe" sagt die 52-jährige Amalie Eberl. Am besten wäre es, wenn das Land Tirol den Zoo übernehmen würde, meint sie. Für vier bis fünf Tierpfleger gäbe es genug Arbeit. Die Besucherzahlen steigen jährlich. Sollte niemand Interesse am Weiterbestand des Zoos haben, ist das Ehepaar fest entschlossen, im Oktober 2006 zuzusperren. "Wir schaffen es einfach nicht mehr alleine."

St. Galler Tagblatt - 29. Juli 2005
Erlebniszoo soll in eine Stiftung überführt werden
Eichberg. Um dessen langfristiges Bestehen zu sichern, will die Eigentümerfamilie Spira den Erlebniszoo Eichberg in eine Stiftung überführen. Dazu wurde das Zoogelände in ein Intensiv-Naherholungsgebiet umgezont. Bislang war es als übriges Gemeindegebiet ausgeschieden. Als Nächstes will man Persönlichkeiten für ein Engagement im Stiftungsrat gewinnen. Zu dessen Aufgaben wird auch gehören, Kontakte mit der Wirtschaft zu pflegen, von der man sich nicht zuletzt finanzielle Unterstützung erhofft.

wienweb.at - 1. Aug. 2005
Immer weniger Besucher
Der Tiergarten Schönbrunn ist vielen Besuchern zu teuer geworden. Die zwölf Euro für eine Tageskarte sind ein Hauptgrund für den Besucherrückgang. Das hat eine interne Studie ergeben. Eine neue Punktekarte soll die Leute wieder in den Zoo locken. Sie wird im Gegensatz zur Jahreskarte übertragbar sein und noch heuer erhältlich sein.

Zisch - 30. Juli 2005
Tierpark Goldau mit weniger Eintritten
Der Natur- und Tierpark Goldau weist im Geschäftsjahr 2004/05 einen Verlust von 150'272 Franken aus, dies nach einem Gewinn von 3900 Franken im Vorjahr. Die Zahl der Eintritte ging um 2,5 Prozent zurück. Der Tierpark macht dafür im am Samstag publizierten Jahresbericht die zahlreichen nassen Wochenenden verantwortlich.


Ein ganzer Kerl zum Verlieben
http://www.nw-news.de/nw/news/owl_/_nrw/?cnt=555134
Schloß Holte-Stukenbrock. Ein imposanter Kerl - und noch dazu einer zum Verlieben. Elefantenbulle Thai (22) durfte gestern erstmals zu seinen drei Damen ins Freigehege des Hollywood- und Safariparks in Schloß Holte-Stukenbrock. Weil es in den Wochen zuvor durchs Gitter durchaus Reibereien gab, wurde der Auftritt des designierten Zuchtbullen von Parkchef Fritz Wurms und seinem Team aufmerksam beobachtet. Doch die Zusammenführung verlief harmonisch, was für das ehrgeizige Zuchtprogramm hoffen lässt. Elefantenexperte Karl Kock aus Hamburg (ehemals Hagenbecks Tierpark) ist sehr zuversichtlich, wenngleich er den Ankauf einer jungen Elefantenkuh für unerlässlich hält, da die Damen Didi (26) und Beauty (29) für das Mutterdasein schon etwas alt sind. Das ist jedoch wegen des Einfuhrstopps kein leichtes Unterfangen.

 



Planung und Bau 

Die Presse.com - 1. Aug. 2005
Besucherschwund im Zoo
Das Jahr 2005 hätte für den Tiergarten Schönbrunn nicht schlechter beginnen können. Am 20. Februar war der vierjährige Elefantenbulle Abu plötzlich ausgerastet, hatte seinem Pfleger, dem 39-jährigen Gerd Kohl, mit den Stoßzähnen tödliche Verletzungen zugefügt. Ein gutes halbes Jahr später ist wieder der Alltag im Elefantenhaus eingekehrt. Die Zooleitung will den stagnierenden Besucherzahlen mit neuen Attraktionen entgegentreten. Pechlaners Vorzeigeprojekt ist dabei das neue Affenhaus für die Orang-Utans. Schon länger wälzte der 58-Jährige dafür Pläne und schrieb Konzepte. Die Umsetzung scheiterte bisher immer an der Finanzierung. Mit Kosten von zehn Millionen Euro ist die Erweiterung von Pechlaners Tier-Imperium nämlich wahrlich kein Schnäppchen. Doch jetzt ist die Grundfinanzierung des Vorhabens gesichert. Dabei wird der Zoo-Eigentümer, die Republik Österreich, erstmals durch die Stadt Wien unterstützt. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl, selbst Doktor der Biologie, hat nämlich eine Subvention in der Höhe von drei Millionen Euro für das Bauvorhaben zugesagt. Den Spatenstich im Frühling 2006 wird Pechlaner - er geht Ende desselben Jahres in Pension - noch als Direktor miterleben, die Fertigstellung - sie ist für 2008 geplant - vermutlich nur noch als Ehrengast. Die Orang-Utans sollen künftig in den ehemaligen Studios der Wien-Film zwischen Tiergarten und Maxingstraße ein artgerechtes Affenleben fristen. Der Zugang wird durch einen neu anzulegenden unterirdischen Tunnel erfolgen. Neben der überdachten "Orang-Gerie" ist auch ein neues Freigehege für die zotteligen Menschenaffen geplant. Wer allerdings nicht bis 2008 warten will, dem bietet der Zoo bereits ab Ende September die nächste Attraktion. Dann nämlich eröffnet mit dem sogenannten "Haus der Schrecken" eine Art Gruselkabinett für Insektenfreunde. Mit Hilfe eines anonymen Sponsors aus den USA wurde das alte Stelzvogelhaus bei der Pelikan-Anlage um 200.000 Euro in ein modernes Insektarium für Heu-, Stab- und Fangschrecken umgebaut. Ein weiterer Publikumsmagnet im Schönbrunner Tiergarten befindet sich gerade in Bau. Für 3,5 Millionen Euro wird in unmittelbarer Nähe des Neptunbrunnens ein 6000 Quadratmeter großes Freigehege für tonnenschwere Panzernashörner errichtet. Bis zum Frühjahr 2006 soll alles fertig sein.

Dresdner Neueste Nachrichten - 3. Aug. 2005
Zoo macht Elefantenanlage babysicher
Dresden. Wenn alles gut geht, bringt die 15-jährige Elefantin Drumbo im Februar ihr erstes Baby auf die Welt. Deshalb will der Zoo bis zum Spätherbst für etwa 120 000 Euro die Elefantenanlage drinnen und draußen babysicher machen. Denn noch lauern überall Gefahren auf das Kleine. Ein Beispiel: Durch die Fluchttüren für die Pfleger könnte auch ein Elefantenbaby mühelos hindurchschlüpfen. Außerdem wird es hinterm Badebecken ein größeres Mutter-Kind-Separee geben. Und der Abstand der Gitterstäbe muss so weit verringert werden, dass sich das Baby nicht hindurchzwängen kann. Draußen will der Zoo u.a. die Asphaltfläche vergrößern und in drei Vorgehege aufteilen sowie drei neue Bäume mit Sandsteinbaumringen setzen lassen. Während die Elefanten das Baugeschehen aus nächster Nähe mit verfolgen werden, bekommen die 19 Pinguine vom Umbau ihrer Anlage nichts mit. Sie haben in der Ibisvoliere ein Ausweichquartier bekommen. Gestern ist der Bagger auf der kleinen Baustelle im Westteil des Zoos angerückt, haben die Schachtarbeiten für das Außenbecken begonnen. Werkstattleiter René Fuchs hofft, dass die Frackträger noch in diesem Jahr ihre neue Anlage in Besitz nehmen können.

Ostthüringer Zeitung - 3. Aug. 2005
Bauen im Tierpark für Nerz und Sumpfschildkröte
Eisenberg. Fördermittel in Höhe von 12 800 Euro hat der Tiergarten für den Umbau des alten Waschbärengeheges in eine moderne Anlage für den Europäischen Nerz bekommen, an dessen Erhaltungszucht-Programm sich Eisenberg beteiligt. Das Geld stammt aus einem "Topf" des Thüringer Landesamtes für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz. "Das ist halt der Vorteil, dass wir Verein geworden sind, " freut sich Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter über diesen Zuschuss, der über den Trägerverein Ländliche Kerne in den Tiergarten geflossen ist. Gebaut wird auch für die Europäische Sumpfschildkröte. Das 1,50 Meter tiefe Becken ist bereits ausgehoben und mit Folie ausgekleidet. Insgesamt ist die Anlage für fünf Tiere geplant. Eingeweiht werden die beiden neuen Tierunterkünfte voraussichtlich Ostern 2006. Bereits im September dieses Jahres soll die Zoo-Schule im Mehrzweckgebäude ihre Pforten öffnen.




Aktionen

Westdeutsche Zeitung - 2. Aug. 2005
Sommer-Nachtschicht im Elefantenhaus
Am Freitag, 19. August, sind alle Wuppertaler eingeladen, bei der 2. Wuppertaler Zoo-Sommernacht den Tieren einen nächtlichen Besuch abzustatten. Um 19 Uhr öffnen die Zootore an diesem Abend zum zweiten Mal. Bis Mitternacht können die Besucher dann auf den kunstvoll illuminierten Gehwegen flanieren und die Tiere in den atmosphärisch beleuchteten Gehegen bestaunen. "Es wird einige Sonderaktionen, wie zum Beispiel nächtliche Fütterungen geben", verspricht Andreas Kalthoff, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. Tiere, die eventuell empfindlich reagieren könnten, bleiben in dieser Nacht in ihren Häusern. "Das werden die Vögel sein und einige Fluchttiere wie Antilopen", sagt der Diplom-Biologe. Alle übrigen Tiere sind aber zu sehen. Ein weiteres Highlight ist die Open-Air-Vorpremiere des Kinofilms "Die Reise der Pinguine". Cinemaxx-Betreiber Detlef Bell wird die poetische Dokumentation, die den Lebenszyklus der Antarktis-Pinguine beschreibt und offiziell erst im Oktober in die Kinos kommt, nach Einbruch der Dunkelheit in der Arena am Kinderspielplatz vorführen.


Leipziger Volkszeitung - 3. Aug. 2005
Falsche Affen besuchen Leipzig
Mit einer ungewöhnlichen Aktion hat die Naturschutzorganisation "World Wide Fund For Nature" (WWF) gestern vor der Alten Handelsbörse auf die Situation bedrohter Menschenaffen und die Abholzung des Regenwaldes auf der Insel Borneo aufmerksam gemacht. Als Orang-Utans verkleidete WWF-Mitarbeiter überreichten Kultur-Beigeordneter Georg Girardet ein Ortsschild: "Leipzig - Orang-Utan-Patenstadt". Insgesamt besucht das Team mehr als 50 Städte, um auf die Probleme auf der asiatischen Insel Borneo hinzuweisen. Die Mitarbeiter des WWF sind heute im Zoo zu Gast, um über die Projekte auf der Insel zu informieren. Gleichzeitig ist dort bis Ende des Jahres eine Borneo-Ausstellung zu sehen.


mephisto 97.6 - 3. Aug. 2005
Aktion für Orang-Utans im Zoo
Im Leipziger Zoo wird heute auf die Lage der Orang-Utans in Borneo aufmerksam gemacht. Nach Angaben des Zoos soll damit eine Kampagne des World Wide Fund for Nature WWF unterstützt werden. Tierschützer werden sich als Affen verkleiden und hinter dem Pongoland ein Schlafnest nachbauen. Mit der Aktion wollen sie darauf hinweisen, dass die Menschenaffen vom Aussterben bedroht sind.


Pressrelations (Pressemitteilung) - 28. Juli 2005
Tierisch aufregend!
Dauerbrenner 'Elefant, Tiger & Co': Die Tiergeschichten aus dem Leipziger Zoo sind ohne Zweifel ein Hit im MDR FERNSEHEN. Bis zu 1,45 Millionen Zuschauer bundesweit haben bisher in diesem Jahr die Serie eingeschaltet. Tierische Aufregung herrscht ab sofort auch im Internet. MDR.DE wird zum Kreißsaal und überträgt live eine Giraffengeburt aus dem Leipziger Zoo, denn die Rotschildgiraffe Knöpfchen ist wieder schwanger. Errechneter Geburtstermin ist der 8. August 2005. Zwei fest installierte Kameras zeigen Bilder aus dem Gehege, wo Knöpfchen ihren Nachwuchs in einer 'Gruppengeburt' bekommen soll. Natürlich wird die Geburt des Giraffenjungen auch Thema in einer der nächsten Sendungen von 'Elefant, Tiger & Co' sein.

bonnaparte - 1. Aug. 2005
8. Kölner Sommernacht in Zoo und Flora
Bereits zum 8. Mal lädt der Kölner Zoo am 6. August 2005 zu einem stimmungsvollen Streifzug durch die Tier- und Pflanzenwelt zu abendlicher Zeit. Begleitet von einem attraktiven Rahmenprogramm werden sich nachtaktive Tiere und ihre Kollegen im besten Licht präsentieren. Dafür sorgen insbesondere die eindrucksvollen Illuminationen, die die Tiergehege und deren Bewohner in Szene setzen. Auf der anderen Straßenseite erwartet den Nachtschwärmer ein nicht minder beeindruckendes Spektakel. In der stimmungsvoll ausgeleuchteten Flora entführen Fabelwesen, Märchenerzähler und Gaukler das verzauberte Publikum in ihre Welt.

koeln.de - 3. Aug. 2005
Sommernacht in Zoo und Flora
Bereits zum 8. Mal lädt der Kölner Zoo am Samstag, 6. August 2005 zu einem abendlichen Streifzug durch die Tier- und Pflanzenwelt. Mit spezieller Beleuchtung werden die Tiergehege und ihre Bewohner in Szene gesetzt. Das abwechslungsreiche musikalische Programm und die Atmösphäre sorgen für ein tierisches Spektakel.

Bad Vilbeler Events - 2. Aug. 2005
10. Kinderfest "Traumwelt Zoo"
"Traumwelt Zoo" - unter diesem Motto veranstaltet der Zoo Frankfurt am 13. und 14. August 2005 das 10. Kinderfest. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren ist der Eintritt frei ! Weit über 50 Mit-Mach-Aktionen laden zum Verweilen ein.

Die Welt - 28. Juli 2005
Vogelscheuchen grüßen die Unerschrockenen
Wie eine Invasion von Zombies oder Außerirdischen erscheinen die seltsamen Wesen auf dem Parkplatz des Vogelparks Walsrode. Statt zu erschrecken machen die farbenfrohen Gestalten jedoch eher neugierig. Mehr als 100 Vogelscheuchen begrüßen zur Zeit die Besucher des Parks. Kinder aus der Region haben die zwei Meter großen Figuren mit alten Kleidungsstücken gestaltet.

Schwerin-News - 29. Juli 2005
Indianerfest im ZOO Schwerin
Am 30. und 31.Juli lädt der Zoo zum großen Indianerfest mit neuer Inszenierung ein. Stargäste sind Wolfgang Kring und viele Mitwirkende Squaws und Trapper. Spektakuläre Kampfszenen, indianische Reitkunst und Tänze meisterhaft dargeboten vor authentischer Kulisse sorgen für erlebnisreiche Tage im Zoo. In den Pausen kann man indianische Kleidung bemalen, sich schminken lassen, mit der Postkutsche durch den Zoo fahren oder auf Indianerpferden reiten.

Dinportal - 29. Juli 2005
Sea Life Oberhausen feiert am 31. Juli seinen ersten Geburtstag
Am Sonntag, den 31. Juli ist es soweit – das Sea Life Oberhausen wird ein Jahr alt. Gefeiert wird das mit einem großen Familienfest. Die Aquariumsbesucher erwartet ein kunterbuntes Programm auf dem Gelände vor dem Sea Life. Im Aquarium selbst gibt es drei Schaufütterungen – um 12, 14 und 16 Uhr sowie weitere Aktionen. Von 10 bis 18 Uhr gibt es auf dem Außengelände vor dem Sea Life allerlei Spiel und Spaß rund ums Thema „Wasser“.

Mitteldeutsche Zeitung - 28. Juli 2005
Schlange gar nicht glitschig, sondern rau
Manche beobachteten den menschengroßen Hasen, der zum Kinderfest im Ascherslebener Tierpark seine Runden drehte, eher aus der Ferne. "Die Hüpfburg ist für die Kleineren immer wieder ein Anziehungspunkt", weiß Jörgen Kallas, "besonders gut kommen auch die Schlangen an", fuhr der stellvertretende Tierparkleiter fort.

Westfalenpost - 2. Aug. 2005
Bär in natura und aus Plüsch zum Knuddeln
Die neuste Attraktion im Warsteiner Wildpark ist eine ganz kleine: Ein Waschbärfindelkind ist dort beim Toben zu beobachten. Zugleich gibt es Waschbär und Hirsch nun auch zum Mitnehmen. Nicht in natura natürlich, aber als niedliche Maskottchen aus Plüsch. Ihnen fehlt allerdings noch ein Name. Daher hat die Stadt einen Wettbewerb gestartet. Jeder, gleich ob klein, ob groß, kann sich daran beteiligen und Plüschwaschbär und Hirsch den seiner Meinung nach schönsten oder originellsten Namen geben.


Der Standard - 29. Juli 2005
Die ganze Welt liegt in Herberstein!
Unter dem Motto: "Amerika liegt in Herberstein" und "Afrika liegt in Herberstein" startet derzeit eine Plakatkampagne, zu sehen auf 400 Plakatstellen zwischen Wien und Graz. Die Plakatkampagne wird begleitet von Anzeigen und PR-Maßnahmen, die allen, die noch nicht selbst da waren, einen Besuch in diesem Wildlife-Zoo in der Steiermark ans Herz legen will. Initiiert und umgesetzt wird diese Kampagne von den Friends of Herberstein, einem Freundeskreis von Besuchern, Sympathisanten und Prominenten, die sich uneigennützig für das Bestehen des Wildlife-Zoos Herberstein einsetzen.

Oberberg Aktuell - 1. Aug. 2005
Kinderfest im Affen- und Vogelpark
Das neue Maskottchen des Affen- und Vogelparks Eckenhagen ist immer noch namenlos: Im Rahmen eines Kinderfestes am 6. August ist nun Kreativität gefragt. Neben Kinderschminken, Preisausschreiben, einem Malwettbewerb, Kindermenüs und jeweils drei Freifahrten auf den Fahrgeschäften des Parks wird ein pfiffiger Name für das neue Park-Maskottchen - einem putzigen Affen - gesucht. Dieser wird dann am 18. August bekannt gegeben. Dem Sieger winkt eine Familieneintrittskarte in den Vogelpark für das ganze Jahr.

Tirol Online - 29. Juli 2005
Alpenzoo-Führung mit Haut und Haaren
Auch wenn das Augenlicht versagt, ist der Alpenzoo ein Erlebnis: Für zwei sehbehinderte Mädchen gab es am Donnerstag eine eindrucksvolle Führung.

 
Schwerin-News
Indianerfest im Zoo Schwerin
Am 30. und 31.Juli lädt der Zoo zum großen Indianerfest mit neuer Inszenierung ein.

Die Welt
Die Spuren der Bella-Coola-Indianer
Am Dienstag hielt sich das Film-Team im Berliner Zoo auf, denn an der 1905 erbauten Bison-Anlage gibt es noch einen reichverzierten Pfahl

Sommernacht in Zoo und Flora
Bereits zum 8. Mal lädt der Kölner Zoo am Samstag, 6. August 2005 zu einem abendlichen Streifzug durch die Tier- und Pflanzenwelt.

Schweriner Volkszeitung  SVZ online
Apache Kring begeisterte die Zoo-Besucher
Spektakuläre Kampfszenen, indianische Reitkunst und Tänze meisterhaft dargeboten vor authentischer Kulisse sorgten für erlebnisreiche Tage im ZOO ⬓ auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte.



Nachwuchs 
 
BZ auf Draht - 29. Juli 2005
Flusspferd-Baby im Berliner Zoo geboren
Im Berliner Zoo wurde in der Nacht zum Freitag ein Flusspferd-Baby geboren. Das männliche Jungtier ist gesund und wiegt etwa 30 Kilogramm. Die Geburt verlief nach Angaben des Zoos problemlos. Eltern des Kleinen sind die fünfjährige Flusspferd-Dame «Nicole» sowie der zehnjährige Bulle «Ede». Mutter und Jungtier sind noch nicht öffentlich zu sehen.

Berliner Zeitung - 29. Juli 2005
Der Zoo freut sich über ein Flusspferd-Baby
Der Zoologische Garten hat einen Bewohner mehr: Donnerstagnacht brachte die fünf Jahre alte Flusspferddame Nicole ein männliches Jungtier zur Welt. Damit leben jetzt in der Flusspferdgruppe des Zoos sechs Tiere - das älteste ist Bulette, die mit 52 Jahren zum Urgestein zählt.

azonline.ch - 3. Aug. 2005
Giraffen-Nachwuchs im Basler Zolli
Ein Baby von 1.20 Metern und 60 Kilo erfreut die Gäste im Basler Zolli: Giraffenmutter Tamaa dreht mit Tochter Chakula, die am 20. Juli zur Welt kam, erste Runden im Freigehege. Sie gehören zu den in europäischen Zoos seltenen Massai-Giraffen.


Leipziger Volkszeitung - 3. Aug. 2005
Nachwuchs im Pongoland
Im Leipziger Zoo sind schon alle gespannt: Die Besucher, aber auch die Mitarbeiter des Tierparks. Denn es steht eine nicht ganz alltägliche Geburt an: bei den Giraffen.
Aber auch sonst ist in der Kinderstube des Leipziger Zoos schon allerhand los, wie Sprecherin Melanie Ginzel erklärt. "Wir haben drei Wildpferdjungtiere und junge Säbelantilopen." Und im Pongoland, der weltgrößten Menschenaffenanlage, hüpfen zwei junge Schimpansen herum. Wer sich für Zoo-Architektur interessiert, kann einen Blick auf die Baustelle des Elefantentempels werfen. Weiterer Höhepunkt der nächsten Wochen: die MDR-Hörspielnacht am 26. und 27. August. Sie startet mit dem Klassiker "In 80 Tagen um die Welt".


Norddeutsche Neueste Nachrichten - 28. Juli 2005
Nachwuchs bei den faulsten Zoo-Bewohnern
Der Nachwuchs bei den Faultieren ist ein großer Zuchterfolg für den Schweriner Zoo. Das Baby, dessen Geschlecht die Zoomitarbeiter noch nicht kennen, wurde lange herbeigesehnt und ist wohlauf. Mit etwas Glück ist es tagsüber im Terrarium zu sehen. Seit Jahren hatten die Zoo-Mitarbeiter und Besucher auf Zuchterfolge bei den Faultieren gewartet. Der liebenswerte, seltene Nachwuchs stellte sich nun eher unerwartet nach dem Umzug der Tiere ins Terrarium ein.

Neue Presse - 29. Juli 2005
Faultierbaby im Zoo geboren
Vor knapp 14 Tagen kam das kleine Faultierbaby auf die Welt – jetzt durfte es zum ersten Mal vor Kameralinsen. Wie das Kleine später mal heißen soll, ist noch unklar. Weil es noch so jung ist, konnten die Zoologen im Zoo Hannover sein Geschlecht noch nicht bestimmen.

Berliner Morgenpost - 30. Juli 2005
Papi Takin trägt Gartenschlauch - um sein Töchterchen zu schützen
Man muß schon stehenbleiben und genau hinschauen. Dann kann man sehen, daß Nam Tso, der Sichuan-Takin im Tierpark, mutig mit der Mode geht. Während bei den Menschen derzeit Gummistiefel wieder schwer angesagt sind, trägt der Bulle mit dem goldenen Fell Gummi auf dem Kopf. Zwei 40 Zentimeter lange Stücke stecken auf seinen spitzen Hörnern, können seiner Schönheit aber nichts anhaben. Nam Tso selbst spürt die Schläuche nicht, genausowenig erinnert er sich an die Vollnarkose, die nötig war, um sie ihm aufsetzen zu können. Der Grund für die Polsterung findet sich in der Familie: Es ist Kälbchen Peooleng, das noch zu klein ist, um sich im Ernstfall gegen den Vater wehren oder aber schnell die Flucht ergreifen zu können. Peooleng ist ein Mädchen, und das macht das Kalb ganz besonders wertvoll. "In ganz Europa gibt es zur Zeit nur drei weibliche Sichuan-Takine", sagt der stellvertretende Tierpark-Direktor Claus Pohle: Peooleng, ihre Mutter Tsangpo und deren Mutter im Zoo Rotterdam. Die Freude im Tierpark war riesengroß, als Peooleng am 2. Februar geboren wurde.

Aller Zeitung - 2. Aug. 2005
Bussarde: Plötzlich ist der Nachwuchs da
Leiferde. Sie war ehemals am Flügel verletzt, er wurde vor fünf Jahren in einem Wildpark beschlagnahmt. Beide können nicht mehr ausgewildert werden. Damit sie sich nicht langweilen, wurden sie in einer Voliere untergebracht. Dort fanden sie offenbar Beschäftigung, schmunzelt Bärbel Rogoschik, Leitern des Leiferder Artenschutzzentrums. Etwa sechs Wochen später “wurden wir nämlich von einem leisen Fiepen in der Voliere überrascht“, so die Biologin. Die Mäusebussarde hatten Nachwuchs ausgebrütet. Zwei Küken werden seitdem von den Eltern umsorgt.




Leipziger Volkszeitung - 28. Juli 2005
Im Zoo: Anoaweibchen verletzt 13-jähriges Mädchen
Ein 13-jähriges Mädchen wurde am Mittwochvormittag im Leipziger Zoo durch Anoaweibchen "Bianca" verletzt. Das Kind wollte die Mini-Büffel-Kuh streicheln und hatte dazu seinen Arm ins Gehege gesteckt. Offensichtlich fühlte sich das Muttertier gezwungen, ihr Junges zu verteidigen, und stieß mit seinen Hörnern zu. Dabei erlitt die 13-Jährige eine Wunde am Oberarm. Wenngleich es Besuchern laut Gartenordnung nicht gestattet ist, über Begrenzungen hinweg nach Tieren zu greifen, hat der Vorfall Konsequenzen. Wie Zoodirektor Jörg Junhold gestern mitteilte, wurde das Anoagehege weiträumiger - mit einer zusätzlichen Absperrung - gesichert. Außerdem macht ein Schild auf die Gefahr aufmerksam.

SZOn - 29. Juli 2005
In Leipzigs den Affenforschern über die Schulter schauen
Im Pongoland des Zoos Leipzig besuchen jährlich 1,32 Millionen Gäste die Tropenhalle, in der alle vier Menschenaffenarten zuhause sind. Die drei Hektar große Anlage ist aber auch ein Forschercamp des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie. Nur durch eine Fensterscheibe getrennt, können die Zoobesucher manche der Tests verfolgen und erkennen, wie ähnlich sich die Spezies sind. Nach vier Jahren Arbeit liegen erste Puzzleteile der Forschungen vor, doch die Wissenschaftler sehen sich immer noch am Anfang.

Hamburger Abendblatt - 3. Aug. 2005
Auf du mit Nemo und den Haien
An den neuen Haifischbecken des Meereszentrums Fehmarn bekommt man als Betrachter das Gefühl, als sei man selbst mittendrin und tief auf dem Meeresgrund. Der 3,40 Meter lange Sandtigerhai Sharky mit den messerscharfen Zähnen schwebt in dem fahlen blauen Licht majestätisch vorbei. "Als ich ihn 1997 bekommen habe, war er nur knapp einen Meter lang", erinnert sich Evelyne Schopf, die Geschäftsführerin und Eigentümerin des tropischen Aquariums. Die 37 Jahre alte Fischexpertin mit den blonden Locken hat sich mit der Eröffnung der "Haiwelten", in der sich neben Sandtigerhaien auch Zitronenhaie, Schwarzspitzen-Riffhaie und Ammenhaie tummeln, einen Traum erfüllt.


Kölner Stadt-Anzeiger - 3. Aug. 2005
Naturzoo Rheine beherbergt größte Storchen-Kolonie im Land
Im Naturzoo Rheine tummeln sich zurzeit rund 140 Störche. Zu der nach Angaben des Zoos vom Mittwoch «größten Weißstorch-Kolonie in Nordrhein-Westfalen» gehören neben den 30 flugunfähigen Tieren im Reservat momentan noch 70 Tiere mit mindestens 39 Jungen, die frei fliegen können. Diese frei lebenden Störche haben ihre Nester auf dem Gelände des Zoos gebaut und werden auch gefüttert. Einige der Störche machen sich Ende August auf den Weg zum Überwintern nach Afrika.


Berliner Zeitung - 28. Juli 2005
Tierische WG
Sie leben sehr friedlich auf einer Anlage und kommen sich selbst beim Fressen nicht ins Gehege: Die Flusspferde und die Nyala-Antilopen teilen sich Futter, Pfleger und Auslauf im Berliner Zoologischen Garten. Sogar mit den Nil-Gänsen verstehen sich die Vierbeiner prächtig.

Dresdner Neueste Nachrichten - 28. Juli 2005
Mandrill muss nicht den Macho rauskehren
Mandrill Benny hat im Zoo den Himmel auf Erden: Er muss nicht ununterbrochen den Macho raushängen lassen, um seine Konkurrenten auf Distanz zu halten. Im Dresdner Afrikahaus kann sich Benny ganz entspannt um Stammmutter Gitte kümmern. Beide leben seit knapp 20 Jahren einträchtig im Zoo und erfreuen sich ihrer fünf Kinder. Nachwuchs ist Götz und Gizmo, den beiden Blutbrustpavianen im großen alten Greifvogel-Flugkäfig, nicht beschieden. Das Gehege wäre zu klein für einen Harem. Mit den Mönchs- und Gänsegeiern sowie dem Steinadler in der Voliere aber kommen die aus dem äthiopischen Hochland stammenden Junggesellen ganz gut klar.
 

Hamburger Abendblatt - 3. Aug. 2005
Nindorfs Spezialität: Greifvögel im Tiefflug
Schon als Junge hat Lothar Askani (54) Sittiche, Papageien und Kanarienvögel gezüchtet. "Ich habe immer mit Tieren gearbeitet, hatte auch Kaninchen und Tauben", sagt der Falkner des Wildparks Lüneburger Heide. Heute ist Lothar Askani Herr über 100 Greifvögel - 70 Tag- und 30 Nachtgreifvögel: Turmfalken, Mäusebussarde, Wanderfalken, europäischer Seeadler (das deutsche Wappentier), Weißkopfseeadler (das amerikanische Wappentier), Riesenseeadler (der größte Adler der Welt aus Sibirien und Kamschatka), Kondor, Schneeeule und Uhu.

Soester Anzeiger - 2. Aug. 2005
Zuwachs für Waschbären-Gehege
Nach liebevoller Handaufzucht durch Forstbeamten Henning Dictus hat der kleine Waschbär "Waschi" ein neues Zuhause im Warsteiner Wildpark gefunden. Als Findelkinder wurden zwei Waschbären in Neuhaus in Niedersachsen abgegeben und von Henning Dictus aufgezogen. Leider erkrankte eines der beiden Tiere und somit musste Waschi alleine ins Warsteiner Gehege einziehen.


Hamburger Abendblatt - 3. Aug. 2005
Florian, Herr über Luchse und Waschbären
Attila döst am Zaun, Tarzan hat sich unter einem Baumstamm versteckt. "Die alten Herren haben es lieber etwas ruhiger", sagt Florian Martens. Der 28jährige ist Leiter der Tierpflege im Wildpark Schwarze Berge, und Attila und Tarzan sind zwei seiner Stars. Die beiden Luchskuder leben mit einer jungen Dame im Luchsgehege: Jane, ein Jungtier vom letzten Jahr.


suedkurier.de - 1. Aug. 2005
Tier-Paradies scheint gerettet
Die Weichen für die Zukunft des Streichelzoos in Kappel sind gestellt: Ab dem nächsten Jahr wird der Niedereschacher Roland Heimburger den Zoo in privater Regie führen. Der Vertrag liegt bereits unterschriftsreif im Rathaus bereit. Unterstützung bekommt Heimburger von den vielen freiwilligen Helfern, die auch weiterhin in dem kleinen Zoo mit anpacken wollen.


Westfälische Rundschau - 28. Juli 2005
Eigenheimzulage für Enten
Ennepetal. Er ist der Star des Sommers und der neue "Hausbewohner". Der kleine Waschbär fühlt sich im Hülsenbecker Tal pudewohl. Das hat er wohl auch seinem liebevollen Tierpfleger Martin Schulte-Bausenhagen zu verdanken. Vorwitzig sei der 11 Wochen alte Waschbär über die B 7 in Gevelsberg spaziert, wurde von einem besorgten Bürger in Sicherheit gebracht. Nachdem klar war, dass der Wuppertaler Zoo und auch die "Fauna" in Solingen den süßen Fratz nicht aufnehmen konnten, zeigte der Tierpfleger des Hülsenbecker Tales, Martin Schulte-Bausenhagen, wieder mal Herz. Geraume Zeit musste der "Neuzugang" in Quarantäne bleiben. Nun, nach Tollwutimpfung und Wurmkur, kann man ihn im Tiergehege anschauen.

Basler Zeitung - 29. Juli 2005
«Märchen-Pavillon» im Zolli niedergebrannt
Im Basler Zoo ist am Freitagnachmittag der «Märchen-Pavillon» ausgebrannt. Zwei Tierpfleger mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden. Die Brandursache ist unklar.

webjournal.ch - 29. Juli 2005
Fotomodelle im Zolli
Kaum ein anderes Tier im Basler Zolli wird im Frühling und Sommer so gerne und so oft mit der Kamera verfolgt wie der Pfau. Dies aus gutem Grund, denn wenn der Pfauenhahn sein Rad schlägt, schimmert es in den schönsten Farben. Im Zolli leben zurzeit zwei Hähne und mehrere Hennen frei zwischen den Gehegen. Ein Hahn hat sein Revier im Sautergarten (meist auf der Nashornanlage), der andere in der Nähe des Etoscha-Hauses. Ob die Pfauenhähne auch dieses Jahr die Hennen durch ihre Schönheit beeindrucken konnten, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Nach einer Brutzeit von rund 30 Tagen sollten die Küken schlüpfen.

Israeli Zoo in Gaza Poised to Evacuate Animals
A zoo in a Jewish settlement in Gaza has answered the call to evacuate ahead of Israel's planned pullout from the occupied territory. Hundreds of snakes, birds and other animals from the 10-acre Katifari zoo in Gush Katif, Gaza's largest settlement bloc, will join the evacuation.


In Sydney wird gerade das Aquarium verklagt; von einer Frau, die 1997(!) durch den Bruch des Hai-Tunnels zu Schaden kam:
Tourist recounts sharks circling after tank burst
http://www.smh.com.au/articles/2005/08/01/1122748579407.html
Mrs Swinden, 61, told yesterday of the dramatic moment when a 12,500-litre tank "exploded" as she stood in front of it, showering her with glass, saltwater and sharks.

Daily Telegraph July 21, 2005

Zoos delay elephants' arrival
Two Australian zoos have agreed to delay the controversial importation of eight Asian elephants from Thailand for at least a week while a legal challenge put forward by animal rights groups continues.


Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zooschule Heidelberg, 03.08.05
Auf einmal waren wir ausgebucht ... 300 Kinder werden in den Sommerferien eine erlebnisreiche Woche im Heidelberger Zoo verbringen
Das Angebot ist einmalig. Unter dem Motto „leben und erleben“ verbringen die Kinder und Jugendlichen über eine ganze Woche täglich drei Stunden im Zoo. Mit der fachkundigen Betreuung der Info-Ranger erfahren sie in dieser Zeit viel Wissenswertes über die einmaligen Zootiere. Biologische Grundlagen und Phänomene werden dabei nicht nur in kurzweiligen Spielen und Rundgängen vermittelt. Viel wichtiger ist es, sogar selbst einmal für das Wohlergehen der Tiere mit verantwortlich zu sein. So werden u.a. Spielzeuge für die Rhesusaffen hergestellt und das Gehege der Stachelschweine wird eigenhändig gereinigt. Auch die Herstellung von Leckerlies für die Syrischen Braunbären und die großen Poitou-Esel gehört zum vielfältigen Programm. Neben den täglichen Pflegearbeiten lernen die Kinder und Jugendlichen fast nebenbei auch etwas über das Verhalten, die Lebensweise und die Gefährdung der Tiere in der Natur kennen. Leider können wir pro Ferienwoche nicht mehr als drei Anfänger- und eine Fortgeschrittenengruppe mit jeweils 12 Kindern betreuen,“ bedauert der Zoopädagoge Dr. Arndt Löwenberg. So bleibt interessierten Kindern nichts anderes übrig, als zu versuchen, an der Zookasse oder bei Schüßler (Mannheim, Augustaanlage 13) ein Ticket für die diesjährigen Herbstferien zu ergattern. Auch für die Zoo-Camps mit Nachtexkursion und einer spannenden Übernachtung mitten im Zoo sind noch einige Karten erhältlich. Wer die heiß begehrten Termine im nächsten Jahr nicht verpassen will, kann sich auf der Homepage www.initiative-zooerlebnis.de über die geplanten Aktionen informieren. Dort kann man auch den Newsletter der Zooschule abonnieren, der interessierte Zoo- und Tierfreunde rechtzeitig über die kommenden Angebote und den Beginn des Vorverkaufes informiert.

Wilhelma Stuttgart, 03.08.05
Takin – bitte was?
Nachwuchs bei den seltenen Rindergemsen oder Gnuziegen
Takin oder Rindergemse oder Gnuziege. Was denn nun: ein Rind, eine Gemse, ein Gnu oder eher eine Ziege? In Wirklichkeit haben Takine von allen etwas. Bis heute wissen die Zoologen nicht genau, wo sie in der Systematik der Tiere hingehören. Manch einer entdeckte noch weitere Ähnlichkeiten. „Er hat das Gesicht eines an Mumps erkrankten Elches und das abfallende Hinterteil einer Tüpfelhyäne“, so der berühmte Zoologe Georg Schaller, 1977. Nicht besonders schmeichelhaft. Tatsäch-lich sieht auch unser Jungtier „Julian“ oft so aus, als müsste er gerade sein Geschäft verrichten. Auch beim Stufen-Steigen macht Julian noch keine gute Figur: Klettert die Mutter elegant bergauf, so will er ihr folgen und bleibt dann - im wahrsten Sinn des Wortes - hängen. Aber auch das wird er sicherlich bald meistern, denn Takine sind echte Kletterkünstler. Diese Tierart wurde erst spät entdeckt, denn sie lebt in einer recht unzugänglichen Region: im Himalayagebirge. Dort konnten die Takine wohl nur deshalb bis heute überleben, weil sie an das Leben im Hochgebirge optimal angepasst sind. Die behä-big wirkenden Tiere können sich problemlos auf die Hinterbeine stellen, um an hö-her gelegenes Laub zu kommen. Außerdem sondert ihr langes, zotteliges Fell ein nach Buttersäure riechende Sekret ab, das sie in der Nebelregion des Himalayas schützt. In der Wilhelma gibt es Takine seit 1998. Sie bewohnen ein Gehege oberhalb der Flusspferdeanlage. Anfang Juli kam das Jungtier „Julian“ zur Welt. Er ist der erste lebend geborene Sohn von Mutter „Lydia“ und Vater „Bobbele“ (diesen Namen brachte der Vater aus dem Tierpark Berlin mit!) Zur vierköpfigen Familie gehört auch noch Lisa, die ein Jahr ältere Schwester von Julian.

Zoo Leipzig, 03.08.05
Der Zoo „fährt Bahn und Bus“ mit der LVB - Tierisch gestaltete Straßenbahn wird an Zoodirektor übergeben
Zwei tierisch neu gestaltete LVB-Fahrzeuge werden demnächst im Leipziger Straßenverkehr zu sehen sein und exotisches „Zoo-Feeling“ verbreiten. Komplett mit Zoo-Motiven versehen sind die moderne Niederflurstraßenbahn und der Bus im normalen Linienverkehr im Einsatz. Eine Überraschung erwartet dann alle Fahrgäste des Busses: auch innen sind die Polster und Sitze mit tierischen Mustern versehen, so dass die Busfahrt zu einem ganz neuen Erlebnis wird – wie in keiner anderen Zoostadt bislang!

Zoo Leipzig, 03.08.05
Die Trommeln rufen zu den Lichtern der Dschungelnacht - Exotisches Festival der Kulturen im Zoo Leipzig
Im Zoo Leipzig laufen die Vorbereitungen auf die 7. Dschungelnacht auf Hochtouren. Die Trommeln rufen am Samstag, dem 6. August zur exotischsten Nacht des Jahres. Ab 17.00 Uhr sind afrikanisches Flair und südamerikanisches Temperament in nahezu jedem Winkel des Zoos zu spüren. Schon am Eingang stimmen Kongas und Bongos auf das Festival der Kulturen ein. Mit traditioneller afrikanischer Musik eröffnen „Africa Mma“ im Konzertgarten die Reise durch die Kontinente - gefolgt von „Pica Pau“, die mit ihren Surdotrommeln die Dschungeltierparade ankündigen. Zum allerersten Mal bleiben in diesem Jahr die Tierhäuser zur Dschungelnacht geöffnet. Die Tierpfleger laden im Aquarium, im Tieraffenhaus, im „Neuen Vogelhaus“, in der Tigertaiga, in der Kiwarasavanne und im Pongoland zu stündlichen Kurzführungen ein. Wer schläft schon, wenn´s dämmert und wer kommt dann erst richtig auf Touren? Wer beäugt neugierig den nächtlichen Besuch und wer wendet sich eher gelangweilt ab? Und auch die abendliche Raubtierfütterung bei den Hyänen, Löwen und Erdmännchen sollte man auf keinen Fall verpassen.

Zoo Köln, 03.08.05
Schneeleoparden üben für die Sommernacht
Wie Hauskatzen werden auch Schneeleoparden in recht unterentwickeltem Zustand geboren. Erst nach ein bis zwei Wochen öffnen sie die Augen. Es dauert dann noch mal einige Wochen, bis sie so herangewachsen sind, dass sie ihrer Mutter bei Streifzügen durch das Gelände folgen.Genau in diesem Stadium sind die am 24. April 2005 geborenen Schneeleoparden-Zwillinge. Sie sind sicherlich das zoologische Highlight während der Sommernacht im Zoo.

Vogelpark Herborn, 02.08.05
„Tag des alten Handwerk“ im Vogelpark Herborn - Uckersdorf
Die „gute alte Zeit“ verlangte den Menschen harte körperliche Arbeit ab. Wie diese Arbeit aussah, das gerät mehr und mehr in Vergessenheit. Am kommenden Sonntag, den 7.08 zeigen daher im Vogelpark wieder ab 13 Uhr Frauen und Männer den Besuchern, wie man zu Großmutters Zeiten Ton bearbeitete, Eisen schmiedete, Körbe flocht und andere Werkstoffe zu Dingen des täglichen Lebens machte. Für die Kinder der Besucher haben sich die Mitglieder des Vogelparkvereins etwas Besonderes ausgedacht. Jeweils um 14, 15, und 16 Uhr können Sie sich im Ausstellungsraum des Parks die Vorlesung einer spannenden Tiergeschichte anhören, oder sich als „Vogelpark-Detektiv“ an die Aufklärung einer kniffeligen Aufgabe machen. Mit dem Aufgabenblatt und Bleistift „bewaffnet“ gilt es herauszufinden, wer die „tierischen Ungeheuer“ sind, die im Park Schaden anrichten.

Zoo Wuppertal, 02.08.05
Das besondere Zooerlebnis: Die 2. Wuppertaler Zoo-Sommernacht - Der Vorverkauf hat begonnen!
Am Freitag, 19. August, dem letzten Freitag in den Sommerferien, lädt der Wuppertaler Zoo seine Gäste zur 2. Wuppertaler Zoo-Sommernacht in den abendlichen Zoo ein. Wie im Vorjahr wird der Zoo bei dieser Veranstaltung nach dem normalen Toresschluss wieder um ca. 19.00 Uhr bis gegen Mitternacht geöffnet. Die Gäste können zu ungewohnter Stunde dann bei heimeliger Atmosphäre den Zoo mit zahlreichen illuminierten Wegen und Gehegen erleben. Zur musikalischen Untermalung spielt die Big Band des Landespolizeiorchesters in der Musikmuschel auf. Nach Einbruch der Dunkel-heit findet in der Arena am Kinderspielplatz in einem Open-Air-Kino eine Vorpremiere statt: gezeigt wird der Tierfilm “Die Reise der Pinguine”, der erst im Oktober in die Kinos kommt. Für die richtige Verpflegung wird natürlich auch gesorgt. Eintrittskarten für diese Sonderveranstaltung gibt es ab sofort im Vorverkauf an der Zoo-Kasse und den Geschäftsstellen der Westdeutschen Zeitung in Barmen, Elberfeld und am Otto-Hausmann-Ring. Die Karten kosten im Vorverkauf (bis einschließlich 18.08.2005) 13,- ¬ für Erwachsene und 6,- ¬ für Kinder (am Veranstaltungstag sind 16,- ¬ bzw. 8,- ¬ zu zahlen). Jahreskarten gelten bei dieser Sonderveranstaltung nicht. Im Eintrittspreis enthal-ten ist die An- und Abfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Raum Wuppertal! Im Vorjahr war die Veranstaltung ein großer Erfolg, so dass einer Wiederholung in diesem Jahr nichts im Wege stand. Die Zoo-Sommernacht wird unterstützt von der Westdeutschen Zeitung, der Stadtsparkasse Wuppertal, dem CinemaxX und den Wuppertaler Stadtwerken. Über eine entsprechende Berichterstattung über den Beginn des Vorverkaufs würden wir uns freuen.

Zoo Leipzig, 02.08.05
Regenwald-Flüchtlinge: Rettet unsere Heimat!
Leipzig wird für einen Tag zur Orang-Utan-Patenstadt. Kulturdezernent Georg Girardet unterstützt WWF-Aktion.
Vor der Alten Handelsbörse konnten Passanten heute ungewöhnliche Gäste bestaunen. Als Orang-Utans verkleidete WWF-Mitarbeiter bauten hier ein Nest auf. Die letzten asiatischen Menschenaffen flüchten vor dem Kahlschlag in ihrer Heimat, den Regenwäldern Borneos, und vor skrupelloser Wilderei. Beides gefährdet auf Dauer das Überleben der Orang-Utans. Symbolisch erklärte der WWF (World Wide Fund For Nature) Leipzig für einen Tag zur Heimat der bedrohten Affen. Die Orang-Utans überreichten dem Kulturbeauftragten der Stadt Georg Girardet ein Ortschild mit der Aufschrift „Leipzig - Orang-Utan-Patenstadt“. Mit der Tour der Regenwaldflüchtlinge, die durch 50 Städte führt, will der WWF auf die Gefährdung und die Faszination der Natur auf der Insel Borneo aufmerksam machen. Im Leipziger Zoo präsentiert der WWF gleichzeitig eine Borneo-Ausstellung. Die WWF-Schau informiert Zoo-Besucher über das Leben der Orang-Utans (malaiisch für „Waldmenschen“). Die Ausstellungstexte sind auf Säulen gedruckt und hinter dem Pongoland aufgestellt, wo die Besucher die Menschenaffen auch live erleben können. „Mit der WWF-Ausstellung möchten wir unseren Besuchern die Faszination und die Bedrohung der Orang-Utans nahe bringen. Der Zoo Leipzig und der WWF sind natürliche Partner im Kampf für die Artenvielfalt“, erläutert Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Die Borneo-Ausstellung des WWF ist bis Ende des Jahres im Zoo Leipzig zu sehen.

Zoo Leipzig, 02.08.05
Zoo beteiligt sich an Orang-Utan-Kampagne - Aktionsteam des WWF ist auch im Zoo Leipzig zu Gast
Seit mehreren Wochen beteiligt sich der Zoo an der Orang-Utan-Kampagen des WWF, die zum Ziel hat, für den Schutz dieser Menschenaffen zu werben. Es werden Unterschriften für eine Petition an die Bundesregierung gesammelt, um z.B. die Einfuhr von illegal geschlagenem Tropenholz zu unterbinden. Das Aktionsteam der Umweltorganisation, das am 02.08. Leipzig zur Orang-Utan-Patenstadt macht (siehe beiliegende Presseinformation), ist am 03.08.2005 tagsüber auch im Zoo zu Gast, um die Besucher anzusprechen. Dazu wird auch im Zoo hinter dem Pongoland ein überdimensionales Orang-Schlafnest nachgebaut, in dem sich Kinder gerne fotografieren lassen können. Außerdem informieren die Mitarbeiter des WWF über ihre Orang-Schutzprojekte auf der Insel Borneo und sammeln Unterschriften für die Petition.

NABU-Artenschutzzentrum, 02.08.05
Letzte diesjährige Frühaufsteherexkursion für Naturinteressier-te am Sonntag den 7. August
Das NABU-Artenschutzzentrum Leiferde bietet am Sonntag, den 7.8.2005 diesmal ab 6.00 Uhr morgens , eine Führung durch das Naturschutzgebiet Viehmoor an. Dies wird die letzte Exkursion ins Viehmoor für dieses Jahr sein, die vom NABU-Artenschutzzentrum angeboten wird. Das Viehmoor ist ein Feuchtgebiet von regionaler Bedeutung, insbesondere für Wasser- und Wat-vögel, wie Tafel- und Reiherenten, Rothals- und Haubentaucher sowie auch für Ringelnattern, Li-bellen und Grünfrösche, die hier noch einen Lebensraum finden. Unter der fachkundigen Leitung von Joachim Neumann können naturinteressierte Teilnehmer an der Exkursion die Entwicklung dieses Gebietes und die dort vorkommenden Flora und Fauna kennenlernen. Um das Konzert unse-rer Singvögel zu Tagesbeginn mitzubekommen, beginnt die Exkursion in den frühen Morgenstun-den, um 5.00 Uhr. Insbesondere verschiedenste Jungvögel aber auch Libellen werden die Teilneh-mer der Exkursion, bei hoffentlich gutem Wetter, zu sehen bekommen. Auf Wunsch kann im Anschluß daran eine Stationsführung angeschlossen werden. Die Teilnehmer der NABU-Exkursion treffen sich um 6.00 Uhr auf dem Parkplatz des NABU-Artenschutzzentrums in Leiferde, Hauptstr. 20. Für die etwa 2-stündige Führung sollten, falls vorhanden, Ferngläser mitgebracht werden. Wer sich für diese schöne Exkursion anmelden möchte, kann dies unter Tel. 05373/6677 tun.

Thüringer Zoopark Erfurt, 02.08.05
Verkannte Hochleistungssportler - Junge Mauersegler im Zoopark mit der Hand aufgezogen
Sie sind die heimlichen Stars der Lüfte. Im Flug können sie Geschwindigkeiten von über 200 Kilometer pro Stunde erreichen. Damit gehören Mauersegler zu den am schnellsten fliegenden Vögeln überhaupt. Den größten Teil ihres Lebens verbringen die schrill rufenden, eher unscheinbaren Gefiederten mit den sichelförmigen Flügeln in der Luft. Warme Aufwinde nutzend schlafen sie sogar in großen Höhen. Ihre Nahrung besteht aus sogenanntem Luftplankton, also kleinen umherfliegenden Insekten, die mit weit geöffnetem Schnabel massenweise erbeutet werden. Nur eines können Mauersegler nicht im Flug: brüten und Junge aufziehen. Dazu suchen sie, sobald sie Mitte April aus ihrem afrikanischen Winterquartier zurückkommen, an hohen Gebäuden Mauerlöcher und Dachkästen auf. Der Aufenthalt im Brutgebiet währt jedoch nur kurz. Schon Ende Juli beginnen die ersten Tiere wieder abzuziehen. Ein Zeichen dafür, dass die Insektennahrung knapp wird und der Sommer bald zu Ende ist. Auch in diesem Jahr haben besorgte Bürger wieder drei aus dem Nest gefallene junge Mauersegler in den Zoopark gebracht, wo sie mit Heimchen und sogenannten Beo-Perlen aufgepäppelt wurden. Die Aufzucht ist nicht ganz leicht; denn die Tiere haben beim Flüggewerden nur einen Versuch, in die Lüfte aufzusteigen. Dazu müssen die abfliegenden Jungvögel exakt ein Gewicht zwischen 40 bis 45 Gramm aufweisen. Um es zu erreichen, legen sie sogar eine Hungerkur ein. Gleichzeitig werden sie immer unruhiger bis der Zeitpunkt des Startens gekommen ist. Dann bleiben die sofort selbstständigen Flieger bis zu ihrer Rückkehr nach Europa nahezu ununterbrochen am Himmel. Der letzte der drei im Zoopark aufgezogene Mauersegler wird dieser Tage aufgelassen und tritt nun allein seine erste Reise nach Afrika an.

Stadt Dortmund, 01.08.05
Dortmunder Zoo: Neues Traumpaar bei den Löwen
Nach dem tragischen Tod der Löwin „Lisa“, die vor wenigen Wochen ihrem Krebsleiden erlag, tröstet sich Löwenkater „Lukas“ bereits mit seiner neuen Flamme „Moreni“. Beide bieten den Anblick eines trauten Paares und genießen in vollendeter Harmonie die Zweisamkeit ihres Daseins im Dortmunder Zoo.

Vogelpark Walsrode, 01.08.05
Nomen est Omen ... auch im Vogelreich
Auch wenn das namensgebende Körperteil sich erst noch zu voller Pracht entwickeln muss, so ahnt der Betrachter doch schon, was der kleine Kerl in der Aufzuchtstation des Vogelpark Walsrode mal werden will, wenn er groß ist – nämlich Löffler. Und damit sein zur Nahrungsaufnahme spezialisierter löffelartiger Schnabel auch die Ausmaße eines Großen annimmt, wird er mehrmals täglich mit leckerem Fleischbrei liebevoll von den Tierpflegern aufgepäppelt. Europäische Löffler sind seit wenigen Jahren auch eine in Deutschland heimische Brutvogelart. So gab es auf der Vogelschutzinsel im Nationalpark Wattenmeer ebenso Nachwuchs wie im Vogelpark Walsrode. Dort hat sich nach Etablierung einer neuen Löfflerkolonie ein Brutpaar gefunden mit dem Ergebnis, dass nun zwei kleine Löffelträger aufgeregt um Futter betteln. Ausgerüstet mit einem derartig praktischen Essgerät, lässt sich bei der Futterausgabe doch so manches Schnäppchen machen, um schnell heranzuwachsen, und dann selbst im seichten Wasser nach kleinen Krebsen & Co. zu fischen. Apropos Schnäppchen: Vogelparkbesucher können am kommenden Wochenende (6. und 7. August, ab 11 Uhr) anlässlich der „Rossmann-Tage“ selbst richtig gute Schnäppchen machen. Sonderverkaufsaktionen, Kinderschminken und Glücksrad ergänzen an diesen Tagen das Programm des Vogelpark Walsrode, der bis 20 Uhr geöffnet hat.

Stadt Dortmund, 01.08.05
Zoo Dortmund: Jetzt sind die Affen richtig los!
Nach Monaten des Wartens und Testens ist die tiergärtnerische Sensation nun perfekt: Orang-Utans und Tapire teilen sich im Zoo Dortmund das Regenwaldhaus „Rumah hutan“ innen und außen. Seit einigen Tagen genießen „Suma“ und „Djarius“, die beiden Sumatra-Orang-Utans die Außenanlage des neuen Regenwaldhauses und inspizieren dort jeden Winkel. Auch die beiden Schabrackentapire „Aria“ und „Jinak“ sind zufrieden. Beide Arten nutzen gemeinsam die Außenanlagen. Streit gibt es in der tierischen WG bislang nicht.

Stadt Dortmund, 01.08.05
Kleine Pandas: Heimlicher Nachwuchs im Zoo
Nachwuchs ist auch im Zoo Dortmund immer wieder etwas Besonderes. Auch wenn die Tierkinder nicht allein im Zentrum des Geschehens stehen sollten. Ganz besonderer Nachwuchs hat sich soeben heimlich eingestellt: die Kleinen Pandas, die erst vor kurzem ihre neue Anlage beziehen konnten, haben sich erfolgreich fortgepflanzt. Für die Besucherinnen und Besucher des Zoos sind die Kleinen leider noch nicht zu sehen, da Mama Panda einen hohlen Baumstamm als Kinderstube ausgesucht hat.

NABU-Artenschutzzentrum, 01.08.05
Eins plus eins macht vier – Unerwarteter Nachwuchs im NABU-Artenschutzzentrum
Im NABU-Artenschutzzentrum gab es kürzlich ungeplanten, aber dennoch erfreulichen Nachwuchs bei den Mäusebussarden. Ungeplant deshalb, weil die beiden adulten Tiere eigentlich nur aus dem Grund zusammengesetzt worden waren, um sich gegenseitig zu beschäftigen. So sollte Langeweile vermieden werden, die sich bei solch agilen Vögeln schnell einstellen kann. Beide Mäusebussarde befinden sich schon seit mehreren Jahren in der Obhut des NABU-Artenschutzzentrums und können nicht mehr ausgewildert werden. Das Männchen wurde vor 5 Jahren in einem Wildpark beschlagnahmt, das Weibchen, wurde von einem Auto angefahren und ist seitdem in Leiferde. Letztes Jahr sind beide Vögel in eine der neuen Rundflugvolieren umgezogen. Dort kam es dann vor etwa sechs Wochen zum überraschenden Nachwuchs. „Wir haben uns schon gewundert, warum sich das Männchen plötzlich sehr aggressiv uns gegenüber verhalten hat.“ berichtet Julia Sauerzapfe, Absolventin eines Freiwilligen Ökologischen Jahres. „Aber dann sahen wir den Grund. Zwei kleine Küken wurden, liebevoll von ihren Eltern umsorgt aber eifrig gegenüber dem Eindringling Mensch verteidigt“. Die beiden Jungvögel in Leiferde entwickeln sich prächtig. Mittlerweile konnten schon Flugversuche und selbstständige Nahrungsaufnahme beobachtet werden. Innerhalb der nächsten vier Wochen werden sie beringt und schließlich ausgewildert, sofern sie bis dahin zur selbstständigen Jagd befähigt sind. Äußerlich sind sie schon jetzt kaum noch von ihren Eltern zu unterscheiden. Die jungen Bussarde können, wie auch andere Pfleglinge im NABU-Artenschutzzentrum, täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr besucht werden.

NaturZoo Rheine, 01.08.05
Höhle als Kinderstube – Junge Seeschwalben im NaturZoo
Seit der Eröffnung der Pinguin-Anlage im NaturZoo im vergangenen Jahr gehören die Obermieter der Damen und Herren im Frack zu den neuen Publikumslieblingen: Die lebhaften und dabei gar nicht scheuen Inka-Seeschwalben mit ihrem korallenroten Schnabel und dem weißen Federbart sind auffällige Erscheinungen.
Nicht ganz so auffällig sind ihre Jungen. Seit wenigen Tagen kann man am Eingang zu einer der Bruthöhlen in der Felswand zwei aschgraue „Federknäuel“ sitzen sehen. Es sind die ersten Inka-Seeschwalben, die im NaturZoo geschlüpft sind. Die 21 erwachsenen Tiere stammen alle nicht etwa aus ihrer ursprünglichen Heimat, der Westküste Südamerikas, sondern aus den Nachzuchten anderer Zoologischer Gärten in Europa. In den Jahren 2002 bis 2004 trafen sie aus Walsrode, Rostock, Amsterdam und Odense, Dänemark ein, und sie verblüfften die Zooleute mit ihrer schnellen Lernfähigkeit, ihrem Erkundungsverhalten und Spieltrieb. Sehr schnell inspizierten sie auch die für sie vorgesehenen Bruthöhlen, schauten aber auch bei den Pinguinen mal rein, ob es dort womöglich gemütlicher ist. Jetzt, nachdem die Seeschwalben geschlechtsreif geworden sind, haben sich die ersten Paare für die „Zimmer im höchsten Stock“ entschieden. Wahrscheinlich ist es nicht die Aussicht, die sie dazu veranlasst hat, sondern instinktiv die Sicherheit vor – im Zoo nicht existierenden – Raubfeinden. Zudem verhelfen sie so ihrem Nachwuchs zu einem einfachen Flugstart ins weitere Leben. Dies dürfte für die beiden Rheiner Seeschwalben bald anstehen. Noch ist das Gefieder nicht ganz voll entwickelt, zumindest eines der Küken hat noch deutliche Flaumfedern am ganzen Körper. Wenn man also in den kommenden Wochen zwei Vögel mit grauem Schnabel und noch ohne weißen Bart in der Seevogelkolonie entdeckt, dann handelt es sich um die „Höhlenkinder“, die ersten Seeschwalben, die im NaturZoo groß werden.

Deutsches Meeresmuseum Stralsund, 01.08.05
Rotes Eis - die kanadische Robbenjagd
Obwohl Kanada längst eine großartige Kulturnation ist und zudem siebtgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, hält es immer noch fest an der barbarischen Robbenjagd. Jedes Frühjahr massakrieren kanadische Fischer an der Ostküste 300.000 und mehr Jungrobben mit Knüppel und Gewehren. Das gewaltige Blutvergießen färbt weite Areale des weißen Packeises rot. Die ganze Welt protestiert. Die kanadische Regierung steckt den Kopf in den Sand und rechtfertigt das Schlachten Jahr für Jahr mit wechselnden Argumenten. Was auf dem Eis passiert, das zigtausendfache Leid unschuldiger Kreaturen, die nicht überzeugenden Begründungen der Politiker - dies deckt eine neue Sonderausstellung auf, mit der der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) erstmals zu Gast ist im Deutschen Meeresmuseum (Stralsund).
Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Sonnabend, den 6. August, um 12 Uhr im Meeresmuseum, Katharinenberg 14-20 in Stralsund. Die Ausstellung läuft bis zum 22. Januar 2006.

Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 29.07.05
Sambia: Erstes Nashorn-Baby in Freiheit seit 20 Jahren
Bereits im Juni kam in Sambia ein kleines Nashorn auf die Welt, dass die Verantwortlichen vor Ort in helle Aufregung versetzte. Da die ersten Wochen im Leben eines jungen Nashorns jedoch recht kritisch und voller Gefahren sind, ist erst seit kurzem klar: Sambia hat nach 20 Jahren das erste in Freiheit geborene Spitzmaulnashorn. Im Mai 2003 hatte die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) gemeinsam mit der Naturschutzbehörde Sambias die Rückkehr der Spitzmaulnashörner in das ostafrikanische Land eingeleitet. Das erste Nashornkalb in Freiheit beweist uns nun: die Zeichen für den Erfolg des Projektes stehen gut.

Thüringer Zoopark Erfurt, 29.07.05
Zooparkfest mit vielen Attraktionen
Mit dem tierischstem Programm des Freistaates wartet am 14. August das Zooparkfest im Thüringer Zoopark Erfurt auf. Die traditionelle Veranstaltung findet zum 29. Mal auf der großen Festwiese statt und bietet wieder für Groß und Klein ein abwechslungsreiches Programm. Unter dem Motto „Fest der lustigen Tiere“ geht es um 11 Uhr mit dem Kirboard-Trio aus Erfurt los, das insgesamt für die musikalische Umrahmung sorgt. Anschließend treten Florin & Cato aus Gelsenkirchen, zwei Clowns auf sechs Beinen auf. Dazu ein Kommentar aus einer bekannten Zeitung: „Wer ist der bessere Komiker, Hund oder Herrchen?“ Terrier Cato zeigt, zu welchen Kunststücken der beste Freund des Menschen fähig ist. In einer Zauber-Exotik-Show stellt Günther Voigt einige kaltblütige Zeitgenossen, wie z. B. einen Alligator und einen Leguan vor.

Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, 29.07.05
Düstere Aussichten für bunte Vögel – Papageienhandel boomt! CITES-Infokampagne von Lebensministerium, OZO und WWF
Sie sind wohl die Stars unter den Vögeln: Papageien sind aufgrund ihres bunten Gefieders eine wahre Augenweide. Ihre Fähigkeit, Stimmen und Geräusche zu imitieren, ist einzigartig. Die damit verbundene unfreiwillige Beliebtheit hat allerdings einen hohen Preis: „In keiner anderen Tierfamilie sind so viele Arten vom Aussterben bedroht, wie bei den Papageien“, berichtet Andreas Kaufmann, Direktor des Tierpark Herberstein. „Neben der Lebensraumzerstörung ist der Handel mit den bunten Vögeln ein wesentlicher Grund für ihre Gefährdung.“ Die EU ist der Papageien-Importeur Nummer Eins. „Fast die Hälfte des Weltmarktes an lebenden Papageien findet ihre Abnehmer in der EU“, erklärt Jutta Jahrl, WWF-Artenschutzexpertin. Mehr als ein Drittel aller Papageien-Arten wurde an den Rand der Ausrottung gebracht. Neben dem Lebensraumverlust hat der boomende Handel einige Arten bis auf wenige Tiere dezimiert. Die Zahlen sprechen für sich: „Von der Blaumaskenamazone sind in ihrer Heimat nur mehr 300-350 Exemplare gezählt worden“, weiß Kaufmann. „Vom neuseeländischen Eulenpapagei existieren sogar nur mehr 60 Tiere.“ Doch Seltenheit steigert den Wert und heizt somit den Handel weiter an. Besonders seltene und gefährdete Arten können Händlern immense Summen einbringen. Für einen streng geschützten Hyazinthara werden z.B. auf dem Schwarzmarkt bis zu 8.000 US-$ bezahlt.

Stadt Dillenburg, 29.07.05
Wildpark Dillenburg-Donsbach - Sommerliches Freizeitvergnügen für die ganze Familie
Für eine weitere Belebung des Donsbacher Wildparks haben in den letzten Wochen noch einmal die Wildschweinmütter und die Ziegenmütter gesorgt. Frischlinge und Zicklein sind die aktuellen Publikumsmagneten. Besonders die jungen Besucher haben große Freude an den wuseligen gestreiften Vierbeinern. Im Streichelzoo ist das muntere „Gemecker“ der kleinen und großen Zicklein nicht zu überhören, um in den Genuss des wohlschmeckenden Futters zu gelangen. Nachwuchs ist auch im Gehege der Steinböcke, des Muffelwildes, des Sikawildes, bei den Rothirschen und bei den weißen und wildfarbenen Damhirschen angekommen. Imposant und farbenfroh zeigen sich auch das Rot- und Damwildrudel in ihren Sommerfarben. Gerade die Hirsche, die sich in den letzten Monaten wieder ein kräftiges Geweih zugelegt haben, sind eine attraktive Erscheinung. Sie bereiten sich in der Sommerzeit, der sogenannten „Feistzeit“, auf ein wichtiges Ereignis vor – die Rotwildbrunft. Sie beginnt in den kühler werdenden Monaten ab September und gewährt ein weiteres Highlight im Leben der Tiere im Wildpark. Dass der Wildpark auch als eine Bildungsstätte anzusehen ist, beweist die rund 200 Seiten starke Schülerarbeitsmappe „Lernorte im alten Dillkreis“, die vielfältige Möglichkeiten zur Umwelterziehung und Wissensvermittlung bietet. Informationen, Arbeitsblätter, Quizfragen und vieles mehr zu Pflanzen und Tieren sind anschaulich dargestellt, so dass Lernen in der „freien Wildbahn“ spielerisch funktioniert. Die Schülerarbeitsmappe ist direkt im Wildpark oder im Touristikbüro in Dillenburg, Hauptstraße 19, zum Kaufpreis von 7,00 ¬ erhältlich. Ergänzt wird dieses Angebot durch die „Wildparkrallye“, die im Park kostenlos erhältlich ist. Dieses Ratespiel empfiehlt sich vor allem auch für Familien und Kleingruppen, die anhand der Schau- und Informationstafeln das Rätsel lösen können.

Zoo Leipzig, 28.07.05
Die Trommeln rufen zu den Lichtern der Dschungelnacht
Exotisches Festival der Kulturen im Zoo Leipzig
Im Zoo Leipzig laufen die Vorbereitungen auf die 7. Dschungelnacht auf Hochtouren. Die Trommeln rufen am Samstag, dem 6. August zur exotischsten Nacht des Jahres. Ab 17.00 Uhr sind afrikanisches Flair und südamerikanisches Temperament in nahezu jedem Winkel des Zoos zu spüren. Schon am Eingang stimmen Kongas und Bongos auf das Festival der Kulturen ein. Mit traditioneller afrikanischer Musik eröffnen „Africa Mma“ im Konzertgarten die Reise durch die Kontinente - gefolgt von „Pica Pau“, die mit ihren Surdotrommeln die Zootierparade ankündigen. Ab 18.30 Uhr wird´s heiß: Wenn „Sonoc de las Tunas“ aus Cuba spielen, kann man sich der Magie heißer Salsarhythmen einfach nicht mehr entziehen. Die Cubacabaré Dancers in farbenprächtigen Kostümen und die Tanzschule Citysalsa zeigen, wie´s geht! In einer musikalischen Verschnaufpause entführt die Vertikaltuchakrobatin „Selen“ in die wunderbare Welt des Varieté. Nach einer exotischen Feuershow sorgt der gebürtige Mowambiquaner DJ Cruz für heiße Beats bis in die Nacht. Auf dem „Markt der Kulturen“ am Aquarium laden landestypisch dekorierte Stände zum Staunen und Mitmachen ein: mit einem bunten Bastelprogramm, Schmuck, traditionellem Kunsthandwerk und exotischen Gaumenfreuden. Wer nicht nur kulinarisch auf Entdeckungsreise gehen möchte, dem seien die Sprachworkshops wärmstens empfohlen. Danach kann man mit typischen Redewendungen in Spanisch und Portugiesisch aufwarten! Bei einer Safari durch den nächtlichen Zoo können Zoofans ihre Lieblinge mal in ganz anderem Licht bestaunen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Fackelschein und Lichtinstallationen erlauben einen ganz neuen Blick auf die Zoobewohner, die Tierhäuser bleiben in dieser Nacht geöffnet. Wer faulenzt, wenn’s dunkel wird und wer kommt dann erst richtig auf Touren? Alle Also: Augen auf zur 7. Dschungelnacht im Zoo Leipzig!

Zoo Leipzig, 28.07.05
Unfall beim Zoobesuch - Mädchen von Anoa verletzt
Ein 13jähriges Mädchen wurde gestern Vormittag beim Besuch im Zoo Leipzig von einem Anoaweibchen verletzt. Offensichtlich versuchte das Tier sein Jungtier zu verteidigen, als die Zoobesucherin über die Gehegeabgrenzung hinweg nach der Mutter „Bianca“ griff, um sie zu streicheln. Wie für die Wehrhaftigkeit der Kleinbüffelart typisch, stieß Bianca mit den Hörnern, wodurch sie das Mädchen am Oberarm verletzte. Die offene Wunde wurde vor Ort erstversorgt und dass Kind dann mit dem Notarztwagen ins Städtische Klinikum „St. Georg“ gebracht. Das Mädchen sei inzwischen wieder zu Hause und es ginge ihr gut, so die Mutter. Auch wenn die Gartenordnung des Zoo Leipzig vorsieht, dass es den Besuchern nicht erlaubt ist, über Gehegebegrenzungen hinweg nach den Tieren zu greifen, wird der Zoo erforderliche Konsequenzen aus dem Unfall ziehen. Kurzfristig wurde das Anaogehege weiträumiger durch eine zusätzliche Absperrung gesichert und mit einem Schild versehen, das auf die Gefahr zusätzlich aufmerksam macht. Die Tierpfleger hingegen können diesen Sicherheitsabstand im Rahmen ihrer täglichen Arbeit nicht einhalten. Deshalb werden die Hörner der temperamentvollen Anoas mit Schutzpropfen versehen. Bianca hatte in den letzen Tagen einen davon verloren. Um ihr mit Rücksicht auf das Jungtier jeglichen Stress zu ersparen, wurde zunächst darauf verzichtet, einen neuen Schutzpfropfen anzubringen.

Zoo Duisburg, 28.07.05
10. Internationaler Koala-Tag im Zoo Duisburg
Alljährlich zum Ausklang des Monats Juli wird weltweit der „Save-the-koala-day“, der Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der Anlass ist ebenso bekannt wie traurig: Die Freilandbestände der putzigen Kletterbeutler haben bedrohlich niedrige Zahlen erreicht, weil ihr Hauptfeind – der Mensch – den eukalyptusduftenden Lebensraum ihrer Heimat Australien immer nachhaltiger einschränkt. Darüber hinaus sind einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle Seuchen in ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plüschfelligen Beuteltiere an zahlreichen Orten des Fünf-ten Kontinentes bereits vor der Ausrottung stehen. Um den Erhalt der Koalas bemüht sich die Australian Koala Foundation (AKF), die mit gezielter Informationen die Bevölkerung auf die bedrohliche Lage dieser Baumbeutler aufmerksam macht. In Verhandlungen mit Regierungen und Landbesitzern versuchen die Tier-schützer vor Ort geeignete Lebensräume zu sichern, aufzukaufen oder ggf. aufzuforsten. Daneben unterstützt die AKF die Zucht von Koalas in Zoos und Schutzgebieten und organisiert bzw. finanziert Forschungsprojekte. Solche Aktivitäten verschlingen Unsummen an Geld, die ausschließlich über Spenden aufge-bracht werden müssen. Der Zoo Duisburg beteiligt sich als einer der weltweit führenden Zuchtstätten von Koalas an die-sen Aufgaben und lädt deshalb auch in diesem Jahr zum Internationalen Koala-Tag in den Zoo Duisburg. Sämtliche Aktivitäten rund um den Koala-Tag in Duisburg finden am Koala-Haus des Zoos statt. Informationstafeln berichten über den Stand des Koalaschutzes sowie über die Haltung und Zucht der Beuteltiere in Zoos und in ausgewiesenen Schutzgebieten. An einem Verkaufsstand gibt es Werbeartikel der Australian Koala Foundation. Alle Gewinne, alle Reinerlöse, alle Spenden dienen ausnahmslos dem guten Zweck: Gelder zur Rettung der in ihrer australischen Heimat bedrohten Koalas zu sammeln. Save-The-Koala-Day am Sonntag, dem 24. Juli 2005 in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr

Wilhelma Stuttgart, 28.07.05
Rendezvous mit Nasenbären
Pünktlich zum Ferienbeginn ein neues Angebot für die Besucher: zweimal täglich kommentierte Fütterungen bei den Nasenbären
High life bei den Nasenbären: 16 Tiere wuseln durcheinander, suchen mit ihren lan-gen schmalen Nasen den Boden ab und recken dabei ihre gestreiften Schwänze ker-zengerade nach oben. Nur gegen Mittag legen die quirligen kleinen Bären eine Pause ein und ziehen sich auf höher gelegene Ruheplätze zurück. Ende April haben die Weibchen Jacqueline und Claudine insgesamt 12 Jungtiere geboren, die alle minde-stens noch bis Oktober bei uns zu sehen sind. Dann werden sie an andere Zoos ab-geben. Bis dahin wird die Wilhelma künftig kommentierte Fütterungen bei den Na-senbären anbieten, zweimal täglich, um 9:30 Uhr und um 13.30 Uhr. Beginn ist der kommende Samstag, 30. Juli 2005. Das Gehege der Nasenbären befindet sich beim Ausgang des Amazonienhauses. Bei der Fütterung wird ein Tierpfleger den Besu-chern diese putzigen Raubtiere näher bringen. Dabei erfährt der Zuschauer einiges über das Leben der Artgenossen in freier Wildbahn genauso wie etwas über den All-tag der Tiere in der Wilhelma. Im Gehege herrscht in der Zeit Ausnahmezustand. Nicht nur die rund 20 Zentimeter großen Jungtiere, auch ihre Eltern, die etwa einen halben Meter groß werden, sind schamlos gierig. Selbst die letzten Futterreste im Plastikeimer sind vor ihnen nicht sicher. Nasenbären kommen im Busch und den Regenwäldern Südamerikas vor. Im Gegen-satz zu anderen Kleinbären sind sie tagaktiv und gesellig. Sie sind Allesfresser. Als echte Raubtiere gehören auch Frösche, Jungvögel und Nagetiere zu ihrer Beute. Äl-tere Männchen können sogar dem Menschen gefährlich werden. Einheimische erle-gen sie wegen ihres Fleisches, das struppige Fell kann nicht verwertet werden.




Pressetext.austria – 29. Juli 2005
Neuseeland kämpft gegen Bioinvasoren - Ökologisches Gleichgewicht wiederhergestellt
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=050729040
Die Besiedelung durch den Menschen hat die seltene Fauna und Flora auf vielen neuseeländischen Inseln an den Rand des Aussterbens gebracht. Nun berichtet BBC-Online über den Plan der Ausrottung von Ratten in einem Naturschutzreservat auf der Nordinsel. Dann soll das Gebiet wieder vom flugunfähigen Kiwi, dem Nationalvogel der Doppelinsel, besiedelt werden. Neuseeland hat einige Erfahrung mit dem Ausrotten von eingeschleppten  Spezies, die sich mangels Feinden explosionsartig vermehren: Die subantarktische Campbell-Island war bereits einmal in den Schlagzeilen der Ökologen. Norwegische Ratten hatten der Vogelpopulation schwere Schäden zugefügt. Nur ein Notprogramm bei dem Rattenköder mit Flugzeugen abgeworfen wurden, konnte die Insel und die seltene Fauna retten. Jüngsten Untersuchungen des New Zealand Department of Conservation (DOC) zufolge, hat sich die Natur auf der inzwischen unbewohnten Insel wieder normalisiert. Mit dem Verschwinden der Nager ist auch ein Urbewohner der Inseln wieder  aufgetaucht: Der Weta, ein grillenähnliches Insekt, hat seine Heimat wiederbesiedelt. Seit dem Erfolg auf Campbell Island ist den neuseeländischen Behörden bereits auch auf 12 anderen Inseln gelungen Nagetiere zu vernichten. Im jüngsten Millennium Ecosystem Assessment haben Experten vorgerechnet, dass invasive Arten für den größten Verlust der Biodiversität verantwortlich sind und gleich nach dem Verlust des Lebensraumes einer der Hauptgründe für das Aussterben von Lebewesen sind. Bedroht sind nicht nur die beiden großen Hauptinseln Neuseelands, sondern auch die mehr als 100 umliegenden kleinen Eilande.

WWF – 29. Juli 2005
Patenstadt für Regenwald-Flüchtlinge
WWF-Tour informiert in Leipzig über Zerstörung des Orang-Utan-Waldes auf Borneo
In Deutschland sind die Affen los! Mit einer Tour durch 50 Städte machen als Orang-Utans verkleidete Aktive des WWF (World Wide Fund For Nature) auf die Gefährdung der letzten asiatischen Menschenaffen auf der Insel Borneo aufmerksam.
In Leipzig bauen die Orang-Utans des WWF ihr Nest an der Alten Handelsbörse auf. Sie knüpfen damit an eine natürliche Gewohnheit an. Denn auch in der freien Wildbahn bauen sich die Menschenaffen jeden Tag ein neues Nest. Anschließend überreichen die WWF-Aktivisten dem Kulturdezernent der Stadt Georg Girardet ein Ortsschild mit der Aufschrift „Leipzig- Orang-Utan-Patenstadt“.
Den ganzen Tag informiert der WWF in der Grimmaischen Strasse mit einer Ausstellung und einem Infomobil über die Bedrohung der ältesten Regenwälder der Erde auf Borneo. An beiden Tagen können sich die Bürger außerdem per Unterschrift an die Bundesregierung wenden. Die Forderung: Deutschland muss entschlossen gegen die Einfuhr illegalen Holzes aus Borneo und anderen Wäldern der Erde vorgehen. Die Tour der Regenwaldflüchtlinge ist Teil der WWF-Kampagne „Rettet den Orang-Utan-Wald“.
Alle Stationen der WWF-Tour unter www.wwf.de/tour.

Presseportal – 31. Juli 2005
Wilderer-Bande ins Netz gegangen / WWF: Festnahmen großer Erfolg für den
Schutz der letzten Panzernashörner Nepals
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=707543
Nepalesischen Naturschutzbehörden ist ein Schlag gegen die Wilderer des Panzernashorns gelungen. Nach monatelanger Arbeit konnten Wildhüter des Royal Chitwan Nationalparks jetzt eine Bande von acht Wilderern um den berüchtigten Nashornjäger und -händler Pemba Sherpa festnehmen. Er soll in der Vergangenheit die Hörner von mindestens 20 Tieren verkauft haben. Schätzungen des WWF zufolge sind in den vergangenen fünf Jahren rund 170 Panzernashörner Opfer von Wilderern geworden. Eine Zählung im Royal Chitwan Nationalpark Anfang dieses Jahres ergab, dass die Zahl der verbliebenen Tiere auf 372 gesunken ist. Bei seiner Festnahme führte Pemba Sherpa ein Horn und eine größere Menge Bargeld mit sich. Pro Horn habe er 3500 bis 4700 Euro erhalten - ein kleines Vermögen für einen Nepali. Es müsse aber weiter daran gearbeitet werden, den gesamten Händlerring zu zerschlagen. Panzernashörner werden trotz eines internationalen Handelsverbotes wegen ihres wertvollen Hornes gejagt. Die traditionelle asiatische Medizin schreibt dem Nashorn-Pulver fiebersenkende Wirkung sowie Heilkräfte gegen Epilepsie, Malaria, Vergiftungen und Abszesse zu. In einigen Ländern gilt das Horn als Statussymbol. Seit seiner Gründung 1973 gilt der Royal Chitwan Nationalpark als einer der größten Erfolge im internationalen Artenschutz. Noch in den 1960er Jahren gab es weniger als 100 Panzernashörner in Nepal. Durch die verbesserten Schutzmassnahmen und ein entschlossenes Vorgehen gegen Wilderer erholten sich die Bestände wieder auf 544 Tiere.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Amberger Zeitung - 29. Juli 2005
Mit der Bahn ins Reich des Adlers
Mitten im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen betreut Henning Werth, Diplom-Biologe beim Landesbund für Vogelschutz, mit freiwilligen Helfern der örtlichen Kreisgruppe einen Steinadlerhorst. Jeden Mittwoch, bei Anfrage auch öfter, begleitet Henning Werth Naturfreunde ins Reich des Steinadlers. Das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen wurde 2005 in das Projekt "Fahrtziel Natur" aufgenommen, zu dem auch Nationalpark Eifel und Naturpark Frankenwald gehören. In Zusammenarbeit der Deutschen Bahn AG mit den Umweltverbänden BUND, NABU, WWF und VCD lauten die Ziele der Aktion "Fahrtziel Natur": Förderung und Bewerbung deutscher Nationalparke, Biosphärenreservate, Naturparke, großer Naturschutzgebiete und weiterer Naturerlebnisse für Urlaub und Ausflüge sowie Anreise in diese Gebiete mit der Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wormser Zeitung - 29. Juli 2005
Kragenbärengalle und Pythonsandalen
Da staunten auch die Zollbeamten am Flughafen nicht schlecht: Nicht weniger als 127 Pfeilgiftfrösche hatte im vergangenen Jahr ein Tourist aus Peru mitgebracht. Die farbenfrohen, nur wenige Zentimeter großen Tierchen hatte er in zwei Plastikkästen gezwängt, die beide nicht größer waren als eine Videokassette. 28 Frösche überlebten die Reise nicht. Im August 2004 beschlagnahmte der Zoll eine Grüne Meerkatze - das artgeschützte und völlig verängstigte Äffchen stammte aus Kenia und war von einem deutschen Ehepaar mitgebracht worden. Neben spektakulären Fällen sind es viele "kleinere" Delikte, die in Frankfurt täglich auffliegen - ein bis zwei Fälle am Tag. Überwiegend sind es Touristen, die mehr oder minder ahnungslos "Souvenirs" mitbringen, etwa Korallen, Riesenmuscheln und Fechterschnecken. Für Besuchergruppen und Journalisten hat der Zoll beschlagnahmte Gegenstände im Keller des Terminals 2 ausgestellt. Gerne nehmen Touristen auch angeblich potenzfördernde Pulver und Mittelchen mit: Etwa Kragenbärengalle aus China. Auch Pflaster, die gemahlene Tigerknochen beinhalten sollen, finden sich in der Asservatenkammer. In einer derzeit laufenden Ausstellung im Terminal 2, unmittelbar vor dem Einstieg zur Hochbahn "Skyline", finden sich weitere Beispiele menschlicher Grausamkeit: Ein Aschenbecher, der aus Krokodilköpfen gemacht ist, Flusspferdezähne oder ein "Elefantenfußhocker".

Blick Online 4.8.2005
Bär weg?
30 Uhr war der Bär noch in der Schweiz. Heute aber meldet «Spiegel Online», dass er ins Südtirol abgewandert ist

sueddeutsche.de
4.8.2005
Messner trauert um seinen Yak-Bullen
Angriff durch Braunbär Messner trauert um seinen Yak-Bullen,Ein Bär hat eines von Reinhold Messners berühmten asiatischen Rindern getötet

NETZEITUNG
4.8.2005
Bär tötet Reinhold Messners Yak
Ein Bär hat einen von Reinhold Messners berühmten Yak-Bullen getötet.

Nachrichten.ch - 28. Juli 2005
'Braunbär-Besuch' aus Italien
Schon seit Tagen melden Wanderer, im Graubünden einen Braunbären gesehen zu haben. Am Donnerstag bestätigt der Nationalpark die Sichtungen: Die Schweiz hat wieder einen Braunbären! Der Braunbär stammt mit grösster Wahrscheinlichkeit aus dem Wiederansiedlungsprojekt im italienischen Naturpark Adamello-Brenta im Trentino. Er könnte alledings auch aus Österreich kommen, wo heute 20 bis 25 Bären leben. Braunbären waren im Verlaufe des 19. Jahrhunderts in der Schweiz ausgestorben. Der letzte Braunbär wurde im Jahre 1904 im Graubünden von Jägern erlegt.

Blick Online - 2. Aug. 2005
Bären-Rummel ist nicht gut
Der Bär im Nationalpark ist ein Hit. Alle wollen ihn sehen – und lassen gehörig den Respekt vermissen. Die Jagdbehörden machen sich Sorgen. Die Leute reagierten zum Teil total unvernünftig und näherten sich dem Braunbären auf der Münstertaler Seite des Ofenpasses auf kurze Distanz, sagte Jagdinspektor Georg Brosi. Aber auch der Bär offenbare ein «unbärisches Verhalten». Er zeige wenig Scheu vor Menschen. Das Grossraubtier tauchte in den letzten Tagen regelmässig in der Nähe des Dorfes Tschierv auf, wo er ein Kalb riss. Dieses wurde liegen gelassen, der Bär ernährt sich weiterhin davon. Im Münstertal überwiegt die Freude über die Anwesenheit des Bären. Über das letzte Wochenende seien die Hotels praktisch ausgebucht gewesen.

Bieler Tagblatt - 29. Juli 2005
Gut gemacht, Bär
Das unscharfe Bild des davoneilenden Braunbären, das Nationalpark-Praktikant Maik Rehnus Donnerstag beim Ofenpass schoss, hat die Schweiz in heitere Aufregung versetzt. Der Bär, 1923 letztmals in der Schweiz gesichtet, ist zurück. Dass das grösste und intelligenteste Landraubtier eine Wiederbesiedlung der Schweiz erwägt, stellt dem ökologischen Zustand des Alpenraums ein gutes Zeugnis aus. Nur logisch, dass der Bär bereits am Tag nach seinem starken Auftritt in touristische Marketingüberlegungen eingebunden wird. Allerdings ist es mit der Freiheit in der neuen Wildnis Schweiz nicht weit her. Das Comeback eines grossen Raubtiers ist in unserem Land kein spontaner, sanfter Prozess - sondern eine Managementaufgabe mit erheblichem Konfliktpotenzial und ansehnlichem Papierausstoss. Für Wolf und Luchs gibt der Bund jährlich über 1,5 Millionen Franken aus. Deshalb ist auch dem Braunbären, sollte er sich tatsächlich in der Schweiz niederlassen, eine Karriere als Subventions- und Konfliktgrund sicher.

Grenz-Echo - 29. Juli 2005
Seltene Vogelarten sichergestellt
In Angleur haben Beamte der Wallonischen Region mit Hilfe der Polizei 140 Vögel sichergestellt, die laut Gesetz unter Artenschutz stehen. Die Tiere lebten bei einem Privatmann in einer 50qm großen Voliere. Der Mann hatte offenbar mehrere europäische Länder - u.a. Polen, Frankreich, Deutschland - bereist, wo er Vogeleier aus Nestern entwendete. Zuhause in Angleur legte er die Eier dann unter Wärmelampen. Sobald die Jungvögel geschlüpft waren, wurden sie an Vogelliebhaber verkauft. Sichergestellt wurden unter anderem Flamingos, Säbelschnäbler und Wiedehopf - allesamt Vögel, die in Belgien eigentlich nicht vorkommen.

Der Standard - 29. Juli 2005
Düstere Aussichten für bunte Vögel
Papageien sind auf Grund ihres bunten Gefieders eine wahre Augenweide. Ihre Fähigkeit, Stimmen und Geräusche zu imitieren, ist einzigartig. Die damit verbundene unfreiwillige Beliebtheit hat allerdings einen hohen Preis: "In keiner anderen Tierfamilie sind so viele Arten vom Aussterben bedroht, wie bei den Papageien", berichtete am Freitag in einer Aussendung des WWF Andreas Kaufmann, Direktor des Tierpark Herberstein. "Neben der Lebensraumzerstörung ist der Handel mit den bunten Vögeln ein wesentlicher Grund für ihre Gefährdung." Die EU ist der weltweit größte Importeur lebender Papageien. Da bei vielen Arten noch keine erfolgreiche Nachzucht in Gefangenschaft möglich ist, stammt ein großer Teil der Papageien aus Wildfängen. Viele Tiere überleben bereits die grausamen Fangmethoden nicht. Auf dem Weg nach Europa sterben 90 Prozent der Vögel in den engen Kisten.

Presseportal (Pressemitteilung) - 31. Juli 2005
Wilderer-Bande ins Netz gegangen / WWF: Festnahmen großer Erfolg ...
Nepalesischen Naturschutzbehörden ist ein Schlag gegen die Wilderer des Panzernashorns gelungen. Nach monatelanger  Arbeit konnten Wildhüter des Royal Chitwan Nationalparks jetzt eine  Bande von acht Wilderern um den berüchtigten Nashornjäger und -händler Pemba Sherpa festnehmen. Er soll in der Vergangenheit die  Hörner von mindestens 20 Tieren verkauft haben. Schätzungen des WWF zufolge sind in den vergangenen fünf Jahren rund 170 Panzernashörner Opfer von Wilderern geworden. Eine Zählung im Royal Chitwan Nationalpark Anfang dieses Jahres ergab, dass die Zahl der  verbliebenen Tiere auf 372 gesunken ist. Seit seiner Gründung 1973 gilt der Royal Chitwan Nationalpark als einer der größten Erfolge im internationalen Artenschutz. Noch in den 1960er Jahren gab es weniger als 100 Panzernashörner in Nepal. Durch  die verbesserten Schutzmassnahmen und ein entschlossenes Vorgehen  gegen Wilderer erholten sich die Bestände wieder auf 544 Tiere.

Frankfurter Rundschau - 3. Aug. 2005
VOM AUSSTERBEN BEDROHT Verliebte Jungs überzeugen mit einem Ständchen
Er sieht harmlos aus, wenn er auf einer Astgabel vor sich hin döst, doch der Kleine Panda hat es faustdick hinter den Ohren. Er gilt als bissig und kann mit seinen scharfen Krallen kräftige "Prankenhiebe" austeilen. "Genetisch ist das Tier eher zwischen Marder, Stinktier und Waschbär einzuordnen", erläutert Axel Gebauer, der Direktor des Naturschutz-Tierparks in Görlitz. In seinem Gehege in Sachsen leben zur Zeit vier Exemplare der bedrohten Art.
Der Tierpark gehört zu wenigen Zoos, in denen die Vermehrung in Gefangenschaft regelmäßig gelingt. Rund 6000 Gattungsgenossen kommen noch in der freien Wildbahn vor. Der WWF versucht gemeinsam mit der Bevölkerung in Indien, Konzepte für das Überleben der Art zu entwickeln. Ziel ist es, alternative Einkommensquellen zu entwickeln, um den Druck auf die verbliebenen Wälder zu mindern.


ORF Tirol - 3. Aug. 2005
Zwei Steinböcke ausgewildert
Zwei, aus dem Salzburger Zoo stammende, Steinböcke wurden am Mittwoch am Hafelekar in die Freiheit entlassen. Die Aufsehen erregende Aktion bildete den Auftakt für weitere Steinbock-Auswilderungen im Bereich der Nordkette. Nachdem der Innsbrucker Alpenzoo seine Nachzucht heuer im Bezirk Kitzbühel ausgewildert hatte, hatte Salzburg die beiden Wildtiere für das gemeinsame Projekt der Tiroler Jägerschaft und des Alpenzoos zur Verfügung gestellt. Der derzeitige Bestand dürfte bei rund 40 Stück liegen. Im kommenden Jahr will der Alpenzoo weitere Steinböcke im Karwendel-Naturschutzgebiet ansiedeln. Zuletzt wurden im Jahr 1975, also vor genau 30 Jahren, im Bereich der Nordkette 19 Steinböcke im Zuge einer Privatinitiative wiederangesiedelt.


Die Welt - 3. Aug. 2005
Südkoreanische Forscher klonen ersten Hund
Der Zoo der Klontiere ist um eine Art reicher: Südkoreanische Forscher haben erstmals einen Hund geklont. „Snuppy“, ein afghanischer Windhund, entstand wie das Klonschaf „Dolly“ aus der Körperzelle eines erwachsenen Artgenossen. Das Team um den Tiermediziner und Klonpionier Hwang Woo Suk von der Seouler Nationaluniversität präsentiert den weltweit ersten Klonhund im Wissenschaftsmagazin „Nature“ von diesem Donnerstag. Nach der „Dolly“-Methode waren zuvor bereits Mäuse, Rinder, Ziegen, Schweine, Kaninchen, Katzen, Pferde, Ratten und ein Maultier entstanden.