E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge
   Marco Smeets



ISSN 1619-6643


Ausgabe 276 vom 28. Juli 2005

Liebe Leser,

die aktuelle Entwarnung des WWF, daß trotz Algenblüten noch lange keine Gesundheitsschäden beim Baden im Mittelmeer zu erwarten seien, und die unnötige Panikmache in den Medien erinnert mich an eine Meldung vor wenigen Wochen, vor der kroatischen Küste sei ein Weißer Hai gesichtet worden. Sogar das dortige Tourismusministerium sah sich zu einer Warnung genötigt, und die Meldung gelangte bis in unsere Haupt-Fernsehnachrichten. Hätte man mal einen Meeresbiologen gefragt, hätte der achselzuckend bemerkt, diese Art sei nunmal in allen wärmeren Meeren der Welt verbreitet und natürlich gäbe es auch welche im Mittelmeer. Und trotz Abermillionen Strandtouristen ist der letzte Hai-Zwischenfall in Kroatien etwa 40 Jahre her...
Diese Diskrepanz zwischen tatsächlichen Risiken und "gefühlten" Gefahren findet sich immer wieder, im Moment bei der aktuellen berliner Diskussion um Hunde in Zoos. Es kann nicht schaden, selbst mal tatsächliche Risiken abzuwägen, statt auf Medien hereinzufallen, die das Sommerloch füllen und reißerische Aufhänger finden müssen.
Die Fahrt zum Strand ist
jedenfalls beim üblichen kroatischen (oder fügen Sie hier nach Belieben und persönlicher Erfahrung "italienischen", "spanischen" usw.) Fahrstil ungleich gefährlicher.

(19:30)
Dirk Petzold


      

Wildpark Tübingen, 28. Juli 2010
Ubootelch
Seit diesem Wochenende können die Besucher des Wildparks eine weltweit einzigartige Attraktion bestaunen: Tauchende Elche. "Diese größten aller Hirsche leben in der Natur zu einem großen Anteil von Wasserpflanzen, die sie sogar tauchend abweiden können. In unserer neuen, zwei Hektar großen "Nordischen Sumpflandschaft" können unsere Besucher dieses angeborene Verhalten nun auch - erstmals in einem Zoo - miterleben. Dazu haben wir eine spezielle, versenkbare Futterhalterung entwickelt, von der die Tiere in zwei Meter Tiefe gefahrlos weiden können." berichtet Oberforstrat Windbruch. "Das Problem beim Bau der Anlage war auch weniger, die Tiere von dieser doch auf den ersten Blick etwas ungewöhnlichen Form der Nahrungsaufnahme zu überzeugen als das Wasser klar genug zu halten, damit man sie durch die großen Acrylscheiben auch dabei beobachten kann. Aber auf unserem weitläufigen Gelände war es möglich, rund um das Gehege weite Schilf- und Riedflächen anzulegen, die die biologische Filterung übernehmen".

(Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.)

Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Kölner Stadt-Anzeiger - 22. Juli 2005
Riesenerfolg für neue Alaska-Erlebniswelt
Mit rund 100 000 Besuchern in den ersten drei Wochen hat der Andrang zur neuen Alaska-Erlebniswelt die Erwartungen des Gelsenkirchener Zoos "weit übertroffen". Mit der Eröffnung des in einem riesigen Iglu untergebrachten Simulators "Alaska Ice Adventure" seien nun alle Attraktionen in Betrieb. In dem Iglu können Besucher eine rasante Fahrt auf einer Eisscholle durch das Polarmeer unternehmen. "Wir haben Besucher aus ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus", sagte der Leiter des nun unter den Namen "Zoom-Erlebniswelt" firmierenden Zoos, Jörg Plischka. An der Stelle von Tieren hinter Gittern präsentiert der in zweijähriger Bauzeit umgestaltete Zoo nun Eisbären, Braunbären, Seelöwen und andere Bewohner Alaskas in naturnahen Gehegen. Bis zum Jahr 2007 soll der gesamte Zoo mit der Eröffnung der Erlebniswelten Asien und Afrika komplett umgestaltet sein.

Westdeutsche Zeitung - 25. Juli 2005
Ratlose Zoo-Besucher auf der Autobahn
Dass junge Elefanten sehr wohl mit Verkehrsengpässen in Verbindung stehen können, wissen die Wuppertaler nicht erst seit Tuffis Sprung in die Wupper. Elefantenbaby Bongi - in gewissem Sinne Tuffis einzig legitimer Erbe - sorgt derzeit auf seine Weise dafür, dass in der Schwebebahnstadt manchmal vieles stehen bleibt: Die Popularität hat jedoch lange Staus auf dem Weg zum Zoo zur Folge. Doch jetzt naht Rettung: Peter Hintze, Wuppertaler Bundestagsabgeordneter der CDU, befindet sich nicht nur mitten im Wahlkampf er will auch den Zoo besser vertreten wissen, am besten mit einem neuen Hinweisschild an der A 46. Die geänderte Ausschilderung entlaste Wuppertal vom Zoo-Suchverkehr und helfe auswärtigen Besuchern, "die Attraktion des Bergischen Landes schneller zu finden". Mit Blick auf das 125-jährige Zoo-Bestehen werde der Hinweis an der Autobahn "das Interesse an einem Besuch weiter steigern". Und im Herbst kommt ein weiterer Grund dazu. Dann wird nämlich wieder Nachwuchs erwartet bei den Dickhäutern. Ob der Zoo bald als Abfahrt an der A 46 auftaucht, müsse letztendlich das Verkehrsministerium in Düsseldorf entscheiden.

Berliner Zeitung - 25. Juli 2005
Kamel zu verkaufen
Im Tierpark Angermünde können die Besucher viel lernen über Alpaka Pandori, seine Verwandten aus den Anden und über andere 200 Tiere; vom Wellensittich bis zum Affen. Doch bald wird Pandori nicht mehr in seinem Gehege stehen. Er wird meistbietend verkauft. Der Grund für den Tierverkauf ist einfach. Wie fast überall fehlt in Angermünde das Geld. Eine Millionen Euro Schulden belasten die Stadtkasse. Deshalb haben die Stadtverordneten ein Konzept zur Haushaltssicherung verabschiedet: An 29 Stellen muss Geld eingespart werden. Eine davon ist der Tierpark. Da im Tierpark bereits überall gekürzt wurde, blieben nur noch die Personalkosten der sechs Mitarbeiter. Ihre Wochenarbeitszeit wurde für dieses Jahr von 40 auf 35 Stunden gesenkt, im nächsten Jahr sind es nur noch 30 Stunden. Nun sei die Arbeitszeit auch für die Pflege der Tiere zur kurz - deshalb müssen einige Tiere und ihre Gehege weg.

Berliner Morgenpost - 25. Juli 2005
Angermünde muß Tierpark verkleinern
Aus finanziellen Gründen muß der Tierpark in Angermünde (Uckermark) Tiere aus seinem Bestand verkaufen und Anlagen verkleinern. "Das ist ein sehr schmerzhafter Einschnitt", sagte Tierparkleiterin Sabine Lehmann. Die Stadt habe die Zuschüsse für 2005 und 2006 um zehn Prozent gekürzt. Die wöchentliche Arbeitszeit wurde von 40 Stunden auf 35 Stunden in diesem Jahr und 30 Stunden im Jahr 2006 gesenkt. "Deshalb können wir nicht mehr so viele Tier versorgen wie bisher", erklärte Lehmann.

WDR - 20. Juli 2005
Elefantencam im Kölner Zoo
Womöglich passiert es schon in dieser Nacht, vielleicht auch erst in einigen Wochen. Aber irgendwann in diesem Sommer ist es soweit: Das erste Elefantenbaby in der Kölner Zoogeschichte wird geboren. Mit der Webcam von wdr.de sind Sie hautnah und live dabei.

Tirol Online - 22. Juli 2005
Runder Tisch zur Rettung des Ebbser Raritätenzoos
Nach dem Bericht in der Tiroler Tageszeitung über das mögliche Ende des Raritätenzoos überschlagen sich bei Besitzer Erich Eberl die Solidaritätsbekundungen. "Niemand will, dass wir aufhören. Das geht mir schon ziemlich unter die Haut", berichtet Eberl mit gebrochener Stimme. Auch der Obmann-Stellvertreter des Ferienlands Kufstein und Vorsitzende des Ortsausschusses Ebbs, Peter Osl, will den Raritätenzoo nicht sterben lassen. Er kann sich vorstellen, dass der Familie Eberl zur Entlastung ein Tierpfleger zur Seite gestellt wird. "Bei der Finanzierung sollten Land, Gemeinde und Tourismusverband in die Presche springen", meint Osl. Sein Vorschlag ist, dass sich deshalb Vertreter von Land, Gemeinde und Ferienland Kufstein zu einem runden Tisch zusammensetzen.


ORF Steiermark - 25. Juli 2005
Herberstein-Rechnungshofbericht fertig
Der Landesrechnungshof hat seine Arbeit in der Causa Herberstein vorerst abgeschlossen: Der Rohbericht über die Prüfung der Förderungen für den Tierpark ist fertig, er wird in diesen Tagen gedruckt. Was der Rechungshof herausgefunden hat und wie der Bericht ausgefallen ist, ist noch streng geheim. Das Interesse am Rohbericht ist allerdings sehr groß, immerhin geht es um Landes-Förderungen für den Tierpark seit dem Jahr 1986. Jetzt dürfte der Rohbericht den Verantwortlichen vermutlich schon in den nächsten Tagen vorgelegt werden.

Tirol Online - 26. Juli 2005
Alpenzoo verkauft Eis - Burgschenke entgeht Geschäft
Alpenzoodirektor Michael Martys ließ im Frühjahr ein Kassahäuschen bei der Burgschenke errichten. "Es sind einfach zuviele Leute in das Gastlokal und anschließend durch dessen Gastgarten in den Zoo gegangen. Wir haben das Schlupfloch, gratis in den Zoo zu kommen, geschlossen." "Anfangs hatte ich keine Einwände. Aber dass Martys uns jetzt das Kerngeschäft wegnimmt, ist hart", sagt Burgschenkenpächter Oliver Schulz. Den entgangene Umsatz schätzt Schulz auf 3000 bis 5000 Euro pro Monat. Der Zoochef versucht zu erklären: "Der Alpenzoo hat auch aus versicherungsrechtlichen Gründen darauf zu achten, dass die Besucher Eintrittskarten besitzen." Der Alpenzoo hat auch mit eigenem Geld einen Kinderspielplatz gebaut. Kinder dürfen gratis zum Spielplatz - was rechtlich bereits ein wenig kritisch ist. Erwachsene müssen aber bei einer Kassierin ihr Eintrittsgeld abliefern. "Um einen Teil der Personalkosten für diese Kassa herein zu bringen, verkaufen wir abgepacktes Eis und Säfte", versucht Martys wirtschaftlich zu denken. "Es kann nicht sein, dass der Alpenzoo Subventionen bekommt und dann das Geschäft eines Privaten schädigt", beharrt Schulz auf seiner Meinung, der Spielplatz sei seiner und zeigt sich überaus besorgt: "Wenn sich nichts ändert, werden wir im Herbst zusperren müssen."

oesterreich.ORF.at - 25. Juli 2005
Kein Liebesleben im Bärengehege
Seit genau einem Jahr sorgt das Liebesleben der beiden Bären Martina und Fritz für Diskussionen. Tierschützer kritisieren jetzt die Bärenhaltung im Innsbrucker Alpenzoo. Während Fritz genüsslich seine Bäder nimmt, muss Martina in ihrer Box warten, bis auch sie ins Freie darf. Und genau das sei für die Bärin unzumutbar, kritisiert eine Salzburger Tierschützerin. Martina darf erst am Abend ins Freie. Dann ist sie allein im Gehege, bis zum nächsten Morgen. Direkten Kontakt mit Fritz hat sie bis auf weiteres keinen. Für den Zoologen Dirk Ullrich vom Alpenzoo ist die Kritik nicht nachvollziehbar: "Die Bärin leidet überhaupt nicht. Wir sehen in ihrem Verhalten nur eine Bestätigung für unsere gute Haltung. Martina ist total entspannt, schlendert durch das Gehege und schläft im Freien. Sie frisst uns aus der Hand und  ist ein sehr ruhiges Tier."
 

Planung und Bau 

Wiesbadener Kurier - 22. Juli 2005
Mehr Platz für den Giraffen-Harem
Das Land und der Hochtaunuskreis haben mit einer Bürgschaft über 4,8 Millionen Euro den Weg frei gemacht für die "Afrika-Savanne" im Opelzoo Kronberg. Die Giraffen bekommen ein neues Heim. Ab September 2006 - pünktlich zum 60. Geburtstag des Privatzoos - sollen Besucher die Giraffen auch im Stall sehen können - vor allem für die Wintermonate, in denen die grazilen Giraffen nicht raus dürfen, ist dies für Besucher interessant. Neben dem neuen Giraffenhaus bekommen die Tiere ein neues Gehege in Fußballfeldgröße. Dies müssen sie sich dann mit Straußen, Zebras und Antilopen teilen. Das Gehege wird unterhalb der Straße links vom Eingang entstehen - die dort untergebrachten Hirsche ziehen um. Der Eingangsbereich, derzeit ein unscheinbares Blockhäuschen, soll sich in ein geräumiges Portal mit eigenem Zoo-Shop verwandeln. Daran wird sich künftig eine Lodge (Restaurant) mit 150 Sitzplätzen anschließen. Die Besucher die dort speisen, können dann aus aufschiebbaren Fenstern auf die Savanne blicken. Und unterhalb der Lodge ist dann auch das Wasserloch, wo die Wildtiere trinken. Trotz des Namens würden die neuen Anlagen nicht im "African Style" gebaut werden, sagt der Zoodirektor. Er wolle sie lieber hinter Grün verschwinden lassen. Auf sechs Millionen Euro schätzt der Zoodirektor die kompletten Baukosten. Land und Kreis bürgen zwar für die Kredite, zahlen muss aber allein der Verein, der den Opelzoo mit seinen 1 300 Tieren betreibt. Nach der Giraffenanlage wünscht sich Kauffels ein neues Elefantenhaus. Denn nach einer geänderten EU-Richtlinie, darf Kaufells bei der jetzigen Gehegegröße keine weiteren Elefanten und auch keine Flusspferde mehr aufnehmen. Und wenn eines dieser Tiere stirbt, darf der Zoo es nicht einmal ersetzen.


General-Anzeiger (Bonn) - 22. Juli 2005
Kein Baustopp fürs Königswinter Sea Life Center
Königswinter. In diesen Tagen hätte es eigentlich fertig werden sollen. Doch statt der ursprünglich für Anfang August geplanten Eröffnung sind die Arbeiten am Sea Life Center auf dem Berliner Platz noch in vollem Gange. Und sie werden ohne weitere Unterbrechung weitergehen, wie das Oberverwaltungsgericht Münster jetzt entschied und am Donnerstag bekanntgab: In zweiter Instanz hat das Gericht die beiden Anträge der betroffenen Anlieger abgelehnt, die den Bau des Meerwasseraquariums durch Widersprüche hatten stoppen wollen. Weil es in Eilverfahren wie diesen keine weiteren Rechtsmittel gibt, sind die Entscheidungen des OVG unanfechtbar. Durch das Aquarium würden die Nachbarn nicht in unzumutbarer Weise in ihren Rechten verletzt, meinen die Richter.


Tirol Online - 22. Juli 2005
Doppel-Eröffnung im Alpenzoo
Gleich im Doppelpack wurde am Freitag im Alpenzoo Eröffnung gefeiert: Dachse, Baummarder und Auwald-Bewohner zogen um. Den Bären zu Füßen wohnen jetzt Dachse und Baummarder in einem luftigen Oval. "Das Kombi-Gehege ist eine Einzigartig­keit", erklärte Zoo-Chef Michael Martys zur Wohn­ge­meinschaft aus Boden- und Baumbewohnern. Dem neuen Prinzip, "Tier­ge­meinschaften in be­stimm­ten Lebensräumen darzustellen", folgt auch die begehbare Auwald-Voliere oberhalb der Bärenwohnung. In dem lang gestreckten Teich und unter dem futuristi­schen Netzdach leben Wildenten, Teichhühner und Gebirgsstelze Seite an Seite mit Kleiber, Gimpel, Wintergoldhörnchen und Erlenzeisig. Martys: "Es kommen noch Fische rein, auch die Vegetation wird sich noch entwickeln."


Die Welt - 27. Juli 2005
Flugplatz für die Könige der Lüfte
Nahe der kleinen Ortschaft Brand (Dahme-Spreewald) soll im kommenden Frühjahr Europas größter Greifvogelpark eröffnen. Auf dem 13 Hektar großen Gelände - ein Drittel davon soll als Freifläche für die täglichen Flugvorführungen genutzt werden - sollen 250 bis 300 Vögel mit 40 bis 50 verschiedenen Arten untergebracht werden. Initiator ist der Berliner Diplomingenieur Bernd Wesener. Er verhandelt derzeit mit den Banken, um das 4,8 Millionen teure Vorhaben zu finanzieren. Wesener ist Optimist: "Wenn 200 bis 300 Besucher pro Tag kommen, trägt sich der Park." Ein wenig soll die Anlage vom benachbarten Tropical Island profitieren, deren Besucher zwangsläufig am Vogelpark vorbeifahren müssen. Eine direkte Zusammenarbeit haben die Verantwortlichen der Tropenhalle Weseners Angaben zufolge jedoch abgelehnt. Wesener weiß sich jedoch der Unterstützung des Landkreises sicher, der mit dem Vogelpark in der strukturschwachen Region ein weiteres touristisches Highlight setzen will. "Der Grundstock der Vögel kommt aus der Falknerei Adlerhorst im bayerischen Bad Wörishofen", sagt Wesener, der über die Jagd zur Falknerei kam. Die seit 1928 bestehende Anlage soll aufgelöst werden, weil ein ehemaliges Flugfeld in der Nähe wieder geöffnet wird und sich Flugzeuge und Greifvögel nicht gut miteinander vertragen.


Märkische Oderzeitung - 23. Juli 2005
Tropenhalle soll Ostern 2006 öffnen
Im Oderbruchzoo Altreetz beginnt am 1. September der Bau eines "Tropenhauses". Das Holzgebäude mit einer Nutzfläche von 35 Quadratmetern soll als "Spiel- und Therapiehalle" sowohl den Bewohnern des Behinderten-Feriendorfes als auch den verstärkt aus den Ballungsräumen anreisenden Kindergruppen dienen. 65 000 Euro zahlen EU und Land als Fördermittel, 15 000 Euro fließen als Fördermittel der Bundesagentur für Arbeit. Unabhängig von der Witterung werden die jungen Besucher dort die Möglichkeit haben, inmitten von Palmen einen Zoo mit tropischen Tieren nachzugestalten. Die Tierplastiken werden von einem Künstler auf der indonesischen Insel Bali gefertigt. Die Tropenhalle wird zum 20. Zoojubiläum Ostern 2006 eröffnet.




Aktionen

Naumburger Tageblatt - 22. Juli 2005
Diskussionsrunde zum Thema «Artenschutz» im Magdeburger Zoo
Der Magdeburger Zoo will heute mit Experten unter dem Motto «Artenschutz und Zoovisionen 2004» diskutieren. Anlass der Gesprächsrunde, an der unter anderem auch Umweltministerin Petra Wernicke (CDU) teilnehmen wird, ist das 55. Jubiläum des Zoos. Die Teilnehmer wollen dabei besonders die Entwicklungschancen des Magdeburger Zoos zu einem Artenschutzzentrum beleuchten.

Volksstimme Magdeburg - 25. Juli 2005
Zoo feierte seinen 55. mit einer tierischer Geburtstagsparty
Die afrikanische Band „Amohord“ spielt am Sonnabend im Zoo Madeburg auf traditionellen afrikanischen Instrumenten. Einer der Höhepunkte des Jubiläumsfestes zum 55-jährigen Bestehen des Tierparks war die große Dschungelnach. Für die berühmte „ganze Familie“ war etwas dabei: Dschungelnacht für Nachtschwärmer, Kinderprogramm für die Kleinen und jede Menge Informationen rund um den Zoo für Wissbegierige. Und da sich am Abend das Wetter auch einigermaßen aufgeklart hatte, ließen es sich rund 7000 Zoo-Freunde nicht nehmen, in die Dschungelnacht „abzutauchen“. Der Zoo war dazu romantisch beleuchtet, Lichtkünstler hatten dafür gesorgt.

Werbekurier Wesseling - 27. Juli 2005
Sommernacht in Zoo und Flora mit Bühnenprogramm
Zur mittlerweile achten Sommernacht laden Kölner Zoo und Flora am Samstagabend, 6. August ab 19 Uhr ein. Neben der eindrucksvollen Beleuchtung, mit der Tiergehege und Umgebung einzigartig erstrahlen, wird den Sommernachtsbesuchern an elf Schauplätzen, die auf Zoo und Flora verteilt sind, ein unterhaltsames Bühnenprogramm geboten. Es wird eine Vielzahl kulinarischer Genüsse und exotischer Cocktails angeboten, aber auch die Standard Speisen wie mit Pommes, Crepes, Eis, Kölsch und Limo.


Leipziger Volkszeitung - 25. Juli 2005
Echte Zoofest-Fans amüsieren sich bei jedem Wetter
Kompliment an die LVZ-Leser: Sie trotzten am Freitagabend aller Witterungsunbill und zogen in Scharen gen Pfaffendorfer Straße, um am traditionellen Zoofest dieser Zeitung teilzunehmen. Tausende große und kleine Gäste genossen das abwechslungsreiche Programm und die schwungvolle Musik. Klar, ordentlich gefuttert und getrunken wird bei all dem auch. Allein die beiden Großversorger des Abends - die Caterer Marché und Sodexho - vermelden später insgesamt rund 4500 verputzte Bratwürste und 1300 Liter versüffelten Gerstensaft.

Leipziger Volkszeitung - 22. Juli 2005
Tierischer Andrang bei Schaf & Co.
Zwischenzeitlicher Regen konnte ihnen nichts anhaben: Tausende Leser ließen sich von der wenig sommerlichen Witterung gestern Abend nicht schrecken und pilgerten zum Rendezvous mit der Leipziger Volkszeitung in den Zoo. Ob an der Speaker's Corner, in Pongoland oder im Zirkuszelt - an jeder Ecke des großen Familienfestes war tierisch was los. Teilweise ging's für die Besucher nur noch im Schneckentempo vorwärts.

Nordkurier Online - 21. Juli 2005
Eberswalder Tierpark lädt zur Langen Zoo-Nacht ein
Womit sich ein Löwe im Zoo nachts die Zeit vertreibt, können Besucher am morgigen Abend in Eberswalde herausfinden. Der vom Magazin „Stern“ einst als „bester Kleinzoo“ Deutschlands gekürte Tierpark in Eberswalde lädt ab 19 Uhr zur zweiten Langen Zoo-Nacht ein. Ab 22 Uhr wird unter freiem Himmel der Kinofilm „Zwei Brüder“ gezeigt. Damit den Kleinsten die Zeit bis zum Film nicht zu lang wird, wartet die Zooschule am Urwaldhaus zudem ab 18 Uhr mit mehreren Angeboten auf.

Thüringische Landeszeitung - 21. Juli 2005
Sorgennashorn wird getauft
Der Löwe auf dem Plakat zum Erfurter Zooparkfest am 14. August ist selbst aus großer Entfernung gut zu erkennen. Der 16-jährige Frieder Oelze hat das Plakat in Zusammenarbeit mit Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz gestaltet. Im Rahmen der Schüler-GmbH "ARTemis" am Evangelischen Ratsgymnasium fotografierte Frieder Oelze zunächst die Löwen im Leipziger Zoo - denn im Zoopark in Erfurt gab es zu dieser Zeit noch keine. "ARTemis" wurde im Oktober 2000 von zwei Lehrern und acht Schülern des Ratsgymnasiums gegründet. Die Schüler-GmbH vermietet Bilder und Fotos aus dem Kunstunterricht der Klassen fünf bis zwölf an interessierte Einrichtungen. Weiterhin wird das Erstellen von Dokumentationen sowie Werbe- und Imagefilmen angeboten. Beim diesjährigen Zooparkfest hat sich Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz das Ziel gesetzt, "die Tiere den Menschen näher zu bringen". Zwischen 11 und 18 Uhr gibt es zahlreiche Shows. Getauft werden soll auch das Nashörnchen, das kleine Sorgenkind des Zooparks.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 27. Juli 2005
Stars aus "Madagascar" live im Zoo bestaunen
Immer mittwochs lädt der Schweriner Zoo zur Katta-Rallye ein. Die putzigen Halbaffen erfreuen sich bei den Zoo-Besuchern nach wie vor großer Beliebtheit. Und jetzt stehen sie bei den jüngsten Gästen ohnehin hoch in der Gunst, denn die Tiere spielen schließlich in dem aktuellen Kino-Hit "Madagascar" eine nicht unwesentliche Rolle.

Naumburger Tageblatt - 24. Juli 2005
Tierpark in Thale lädt zum Märchenfest
Der Tierpark auf dem Hexentanzplatz bei Thale lädt heute zu seinem traditionellen Tierparkfest ein. In diesem Jahr stehen Märchen im Mittelpunkt. Der Förderverein hat ein buntes Programm mit lebenden Märchenfiguren, einer Tombola, Zauberei und jeder Menge Spiel und Spaß für Kinder und Familien zusammengestellt. Erst am vergangenen Sonntag wurde eine neue Braunbären-Freianlage eröffnet.


Hamburger Abendblatt - 22. Juli 2005
Früh übt sich, wer Tiere pflegen will
Um Esel, Ziegen und Frettchen kümmern sich Kinder ab sieben Jahren an den Thementagen im Wildpark Schwarze Berge. Sie helfen beim Füttern und Ausmisten und lernen im näheren Umgang mit den Tieren deren Verhalten kennen. Zum Schluß bekommt jeder Nachwuchs-Tierpfleger sogar ein richtiges Diplom.


Kieler Nachrichten - 23. Juli 2005
Ein Tag als Tierpfleger - Kinder Erlebnistage im Wildpark
Ein Tag als Tierpfleger oder Walddetektiv - Der Wildpark Schwarze Berge wird im Sommer ein Kinderparadies. Kinder können sich einen Tag als Tierpfleger von Eseln oder Ziegen versuchen. Als Walddetektiv gehen sie mit dem Fernrohr im Wildpark auf die Pirsch. Auf den Spuren der Kräuterhexe erfahren 7- bis 12-Jährige, dass man die Natur auch als Apotheke nutzen kann. Im Eintrittspreis von 12 Euro sind Grillwurst, Eis, Getränk und Urkunde enthalten.


Mitteldeutsche Zeitung - 27. Juli 2005
Blick in Tierkinderstuben
Alpaka-Mädchen Gini hat am Donnerstag ihren ganz großen Tag: Gemeinsam mit ihrem Pfleger Olaf Wolf wird sie nämlich die Besucher des MZ-Ferientages im Dessauer Lehrpark für Tier- und Pflanzenkunde begrüßen. Damit sich der Besuch des Parks auch wirklich lohnt, haben sich die Mitarbeiter eine Menge einfallen lassen. "Die Besucher können auf eigene Faust auf Entdeckungstour gehen", erläutert die Tierparkchefin. "Wir geben an bestimmten Punkten ganz besondere Einblicke in die Gehege, erzählen etwas über die Tiere und beantworten natürlich die Fragen der Besucher."


Rhein Main Presse - 25. Juli 2005
Plappernde Freunde mit bunten Federn
Der AZ-Vogelpark Lampertheim hat am gestrigen Sonntag sein alljährliches Sommerfest veranstaltet. Bei schönem Wetter konnten die Gäste gemütlich im Freien sitzen und wurden kulinarisch und musikalisch bestens versorgt. Besonders beliebt dabei war der Streichelzoo des AZ-Vogelparks. Das nächste Fest des AZ-Vogelparks findet bereits am Sonntag, 21. August, statt, wenn die Sommerferienspiele der Stadtjugendpflege Lampertheim eröffnet werden.

ORF Wien - 25. Juli 2005
Einmal ein Koala sein
Der Tierpark Schönbrunn hat den Koala Day ausgerufen! Australien kommt für einen Tag nach Austria. Tanz in der Tradition der Aborigines, Spezialführungen durch den Zoo, Bastelaktivitäten und vieles mehr kann man an diesem Tag erleben.

Aachener Zeitung - 24. Juli 2005
Afrikanische Kunst im Gaia-Park
Im Gaia-Park in Kerkrade sind am 31. Juli Künstler aus Afrika zu Gast. Die Bildhauer zeigen ihre Künste und sollen einige Arbeiten vor Ort im neuen Zoo fertig stellen.

 

Nachwuchs 
 
Bocholter-Borkener Volksblatt - 26. Juli 2005
Nashornbaby im Zoo Münster nach Geburt gestorben
Im Allwetterzoo in Münster hat sich am Dienstagmorgen Tragisches ereignet: Nachdem die lang erwartete Geburt eines Nashornbabys zunächst glatt über die Bühne ging, griff die Mutter ihr Junges kurz darauf an und verletzte es möglicherweise. Das Kleine starb nur 45 Minuten nach seiner Geburt. Die genaue Todesursache war nach Angaben einer Sprecherin zunächst nicht bekannt. Das tote Kalb soll nun im Institut für Zoo- und Wildtierbiologie in Berlin untersucht werden. Wie es weiter hieß, starb bereits vor beinahe fünf Jahren das erste Kalb der Nashornkuh unter ähnlichen Umständen. Um dies zu verhindern, hatten Pfleger und Zooleitung diesmal umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen vorbereitet. So wurde das schwangere Nashorn über Monitore überwacht.

Kölner Stadt-Anzeiger - 26. Juli 2005
Neugeborenes Nashornkalb im Zoo Münster stirbt nach 45 Minuten
Die Freude über den äußerst seltenen Nashornnachwuchs währte nur kurz: Rund 45 Minuten nach der Geburt ist das kleine Kalb von Nashornmutter «Emmi» in Münsters Allwetterzoo am frühen Dienstagmorgen gestorben. Die Geburt verlief zunächst problemlos, «Emmi» habe sich um den Nachwuchs gekümmert, berichtete der Tierpark. Dann jedoch attackierte sie ihr Baby mit dem Horn und musste von ihm getrennt werden. Obwohl das kleine Breitmaulnashorn die Attacke unbeschadet überstand, hörte es plötzlich auf zu atmen.

Aachener Nachrichten - 26. Juli 2005
Nashornbaby lebte nur 45 Minuten
«Emmis» erstes Kalb war vor fünf Jahren auf ähnliche Weise gestorben. Aus diesem Grund hatten Zooleitung und Pfleger währen der 16- monatigen Trächtigkeit besondere Vorkehrungen getroffen: Mit einem Ruftraining sei die schnelle Trennung von Mutter und Kalb geübt worden, ein strohgefüllter Jutesacke habe «Emmi» auf den «Fremdkörper» im Gehege vorbereitet.

20min.ch - 24. Juli 2005
Im Zoo Zürich ist das Elefantenbaby Fahim geboren
Im Zoo Zürich ist am Sonntagabend das Elefantenbaby Fahim zur Welt gekommen. Der Jungbulle kam rund 20 Tage früher als erwartet zur Welt. Fahim ist bereits der zweite Elefant, der im laufenden Jahr im Zürcher Zoo geboren wurde. Die Geburt sei sehr schnell und ohne jegliche Schwierigkeiten für die ganze Elefantengruppe verlaufen. Fahim und seine Mutter Indi seien beide wohlauf. Der kleine Fahim wurde nach seiner Geburt von den anderen Elefanten mit Gebrüll begrüsst und begann sofort, sich auf die Beine zu stellen. 20 Minuten später war es soweit und der kleine Elefantenbulle machte sich auf noch wackligen Beine daran, die Welt zu erobern.

Kölner Stadt-Anzeiger - 27. Juli 2005
Zoo Münster: Neugeborenes Nashornkalb stirbt nach Attacke der Mutter
Das am Dienstag kurz nach der Geburt gestorbene Nashornkalb in Münsters Allwetterzoo ist nach einer Attacke von Mutter «Emmi» innerlich verblutet. Das habe die Untersuchung des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung ergeben. Ein Hornstoß der Mutter habe zu einem Leberabriss geführt. Die Geburt war zunächst problemlos verlaufen, dann hatte «Emmi» ihren männlichen Nachwuchs attackiert und war von ihm getrennt worden.


Thüringische Landeszeitung - 22. Juli 2005
Nashörnchen - frech und gesund
Das Sorgenkind des Zooparks Erfurts ist keines mehr. Der am 11. Juni geborene und von seiner Mutter Temba nicht akzeptierte kleine Racker ist über den Berg. Das macht Zootierarzt Dietmar Kulka auch daran fest, dass das inzwischen gut 90 Kilogramm wiegende Tier seinen eigenen Kopf durchsetzt und nicht mehr nur fiepend den Kontakt zu Tierpfleger Thorsten Kummer und Praktikantin Anne-Katrin Schulze sucht. Kontakt zu den Pflegern, und das rund um die Uhr, wird "Nashörnchen" aber auch weiterhin brauchen: Ehe es in die Nashorngruppe im Zoo integriert werden kann und nicht Gefahr läuft, von den anderen umgerannt zu werden, wird das Tier noch zulegen müssen - bis zu zwei Kilo Körpergewicht am Tag. In Rimbo, der vor knapp einem Jahr im Erfurter Zoo zur Welt kam, wird er dann hoffentlich einen Spielgefährten finden. Für die Milch, die "Nashörnchen" braucht - stolze 80 Liter die Woche - haben die Osterland-Milchwerke bis Ende September das Sponsoring übernommen.

mdr.de - 22. Juli 2005
Erfurter Nashorn-Baby ist über den Berg
Sechs Wochen nach seiner Geburt ist das "Nashörnchen" im Erfurter Zoopark nicht länger in Lebensgefahr. Wie Zoo-Tierarzt Dietmar Kulka berichtete, sei das noch namenlose Baby topfit und kaum noch zu bändigen. Es trinke täglich vier Liter Milch und wiege inzwischen schon 90 Kilo. Nach seiner Geburt am 11. Juni verweigerte ihm die Mutter die Milch. Das kleine Breitmaulnashorn bekam außerdem langanhaltenden Durchfall und nahm kiloweise ab.

Die Welt
Pfleger Michael ist Ersatzmutter für Malaienbär Matú

"Sie hat ihm immer die Haare ausgezupft, bis kahle Stellen zu sehen waren und er vor allem am Unterbauch und an den Schenkeln aussah wie ein Streuselkuchen", sagt Claus Pohle vom Tierpark Berlin.

Basler Zeitung - 25. Juli 2005
Nachwuchs bei den Somali-Wildeseln im Basler Zoo
Freudiges Ereignis bei den seltenen Somali-Wildeseln: Die Basler Wildeselstute Yogala hat ihr zweites Kind, das Eselmädchen Calula, geboren. Wie der Basler Zolli mitteilte, ist die am 18. Juli geborene Calula ein weiterer Meilenstein für die Zucht der vom Aussterben bedrohten Tierart. In zoologischen Gärten leben weltweit nur rund 130 Tiere dieser Eselart. Der Vater von Calula ist der neunjährige Hengst Lucas. Er befindet sich zur Zeit auf "Hochzeits-Urlaub" in der Werner-Stamm-Stiftung zum Schutze seltener Equiden in Oberwil, um dort für weiteren Nachwuchs zu sorgen. In etwa einem Jahr wird er wieder in den Zolli zurückkehren.

Mitteldeutsche Zeitung - 26. Juli 2005
Diana-Meerkatzen haben Nachwuchs
Erstmals ist im Ascherslebener Tierpark eine Diana-Meerkatze geboren worden. "Darauf sind wir richtig ein bisschen stolz, denn es gibt neben uns nur noch vier Zoos und Tierparks in Deutschland, in denen diese wohl schönste Affenart gezüchtet wird", erklärte Tierparkchef Dietmar Reisky. Seit 20 Jahren sei diese Affenart nach und nach aus vielen Zoos verschwunden, fügte er bedauernd hinzu. Da diese Tiere in ihrer Heimat Westafrika stark vom Aussterben bedroht sind, wurden sie in das europäische Erhaltungszuchtprogramm aufgenommen. Auch bei den Lamas hat sich Nachwuchs eingestellt. Das Weibchen ist bereits das 43. Jungtier, das im Ascherslebener Tierpark das Licht der Welt erblickt hat. Über die Geburt eines Zebras hatte die MZ bereits berichtet. Am Mittwoch zum Kinderfest im Tierpark wird sich der tierische Nachwuchs schon den Kindern zeigen.

Naumburger Tageblatt - 27. Juli 2005
Seltener Tiger aus Malaysia bekam Zwillinge im Zoo Halle
Tigerdame «Cindy» aus Malaysia, einer von weltweit nur noch rund 1200 lebenden Indochina-Tigern, hat im Zoo in Halle Zwillinge geboren. «Die Geburt ist ausgesprochen schön, denn diese Tigerunterart ist heutzutage ausgesprochen selten», sagte Zoo- Sprecherin Jutta Heuer am Mittwoch.


Aachener Zeitung - 22. Juli 2005
Nachwuchs im Gaiapark zu bewundern
Von den Besuchern ließ sich die Bochara-Hirschkuh nicht stören, als sie ihr Kälbchen zur Welt brachte. Das Kleine ist der dritte Bochara-Nachwuchs im Kerkrader Zoo «Gaia Park». Noch erfreuter sind die Verantwortlichen über die Geburt des ersten Totenkopfäffchens, das sich auf den Rücken der Mutter geklammert durchs Gehege tragen lässt. Von den 16 Totenkopf-Weibchen im Gaia-Park sind acht weitere trächtig.

Berliner Morgenpost - 26. Juli 2005
Kinderstube der Weißbüscheläffchen
Nachwuchsfreuden im Affenhaus des Straubinger Tierparks. Ein Weißbüscheläffchen liegt mit seinem kleinen Nachwuchs in dem Tierpark auf einem Ast und sichert das Gelände.

Die Welt 
Doppelter Nachwuchs bei den Nyala-Antilopen
Nachwuchs hat es vor drei Wochen im Berliner Zoo bei den Nyala-Antilopen gegeben.

Ostthüringer Zeitung - 27. Juli 2005
Zuchterfolg mit kleinsten Elefanten
Auf einen großen Zuchterfolg kann der Eisenberger Tiergarten verweisen: Vor knapp vier Wochen wurde ein kleiner Kurzohr-Rüssel-Springer geboren. Er gehört zur Familie der afrikanischen Kleinsäuger und "hat einen richtigen kleinen Elefantenrüssel, ist sozusagen der kleinste Elefant der Welt", freut sich Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter über den Nachwuchs. Seine Eltern leben seit etwa einem Jahr in der neu gestalteten Vitrine für nachtaktive Tiere und haben sich dort inzwischen offenbar gut eingelebt. Nach etwa dreieinhalb Jahren des Zusammenlebens - eineinhalb davon im eigens angelegten künstlichen Tunnelsystem - hat es jetzt offenbar erstmals auch bei den Fuchsmangusten "gefunkt". "Es fällt auf, dass das Männchen bereits die dritte Woche allein rauskommt, das Weibchen nur zum Fressen", beobachteten der Tiergartenchef und seine Mitarbeiter. Dieses Verhalten deute stark auf Nachwuchs hin.


Märkische Oderzeitung - 23. Juli 2005
Liebevolle Pflege für verletztes Eulenkind
Die Freude über den Nachwuchs bei den Schnee-Eulen im Eberswalder Zoo ist groß. Seit sieben Jahren fühlt sich der selten gewordene Vogel in seiner Anlage nahe des begehbaren Löwengeheges ausgesprochen wohl. Familienzuwachs aber wollte sich nicht einstellen. In diesem Frühjahr endlich bereitete sich das Eulenweibchen ein Brutgelege. Vor vier Wochen schlüpfte das erste Junge aus dem Ei. Als sich vor drei Wochen auch der zweite Nestling ankündigte, hatte es die unerfahrene Eulenmama wohl gar zu eilig. Die kräftigen Schnabelhiebe, die dem Jungen aus dem Ei helfen sollten, trafen nicht nur die Schale, sondern auch das rechte Auge des Kleinen. Um die Verletzung fachgerecht behandeln zu lassen, blieb Tierpflegerin Kerstin Windschügl nichts anderes übrig, als das Eulenküken in ihre Obhut zu nehmen. Sein Auge war trotz aller Bemühungen nicht mehr zu retten. "Bei uns wird der kleine Kerl lernen, mit seiner Behinderung zurecht zu kommen", sagt Zoochef Bernd Hensch. In knapp drei Monaten wird das kleine Schnee-Eulenkind seine ersten Flugversuche wagen. Bis dahin bleibt es in seinem Gehege auf dem Wirtschaftshof.


Diepholzer Kreisblatt - 23. Juli 2005
Tigerbabys und drei kleine Pumas
Der Naturtierpark Ströhen findet immer wieder durch spektakuläre Zuchterfolge weltweite Beachtung und Anerkennung: Erst jüngst wurden drei quicklebendige Pumababys im zarten Alter von vier Wochen zur Handaufzucht in tierliebe Hände in die Vereinigten Arabischen Emirate abgegeben. Drei weitere Raubkätzchen, inzwischen schon im "Halbstarkenalter" von dreizehn Wochen, sind das Ergebnis einer Liaison von Puma-Kater "Dali" und seiner Lebensgefährtin "Dalia". Feuer und Flamme waren in dieser Woche Jennifer und Janet Rehburg, ganz in der Nähe des Tierparks wohnende Zwillinge, als es darum ging, eine "Kreation aus Menschen- und Tierkindern" zu drapieren: Die Neunjährigen nutzten die einmalige Chance, das gepflegte Fell der drei Tigerkätzchen zu streicheln. Die Raubtierbabys, ein Mädchen und zwei Jungs, haben am 2. Juni in Ströhen das Licht der Welt erblickt.


Aachener Zeitung - 24. Juli 2005
Viele Jungtiere im Gangelter Wildpark
Gangelt. Egal, wohin das Auge blickt, beim Rundgang durch den Gangelter Wildpark sind derzeit überall Jungtiere zu entdecken. Bärin «Katja» streift mit ihrem Jungen durch das Gehege und «Jimmy», das Murmeltier, ist stolzer Vater von Sechslingen geworden. Auch die beiden Waschbärendamen präsentieren erstmalig ihren Nachwuchs. Junge Steinböcke und Gämsen zeigen ihre Kletterkünste, aber auch viele Frischlinge, Muffellämmer und Hirschkälber erfreuen mit ihrem munteren Spielchen. Junge Adlerbussarde sind in der Falknerei zu sehen. Auch junge Schneeeulen und Kolkraben sind in diesem Jahr zu bewundern.




Berliner Morgenpost - 27. Juli 2005
Tierisches: Tomatenfrosch in Duisburg
Ein Madagaskar-Engmaul-Frosch, der wegen seiner Färbung auch Tomaten-Frosch genannt wird, sitzt in seinem Terrarium im Zoo von Duisburg. Ein Quartett dieser Amphibien ist die neueste Attraktion, die im Duisburger Zoo zu besichtigen ist.


Spiegel Online - 22. Juli 2005
Alaska im Ruhrgebiet Der Gelsenkirchener Zoo rüstet auf
SPIEGEL TV Thema dokumentiert den aufwändigen Umbau des Zoos und begleitet Trainer, Tiere und Veterinäre bei den Vorbereitungen für den Umzug.

NDR Online - 23. Juli 2005
Eine Arche für das liebe Vieh
Jede dritte Nutztierrasse weltweit ist bedroht - Woche für Woche stirbt eine aus. Allein in Deutschland stehen 20 Prozent der Haustierrassen auf der 'Roten Liste' der bedrohten Arten. Dr. Jürgen Güntherschulze hat das Problem schon vor Jahren erkannt und ist aktiv geworden. Der studierte Bio- und Zoologe kaufte einen 40 Hektar großen Bauernhof und gründete dort 1989 den ersten deutschen Nutztierpark. Im Ausland ist er inzwischen ein gefragter Experte. Das Filmteam hat ihn auf seinen Reisen nach Nepal und Südamerika begleitet.
> Wh von 2000


Berliner Kurier - 21. Juli 2005
Hund riss Alpaka im Zoo
"So was hat's in unserer 161-jährigen Zoo-Geschichte noch nie gegeben!" Zoo-Sprecher Dr. Rudolf Reinhard ist noch heute erschüttert, wenn er an den letzten Pfingstsonntag denkt. Ein etwa kniehoher Hund raste durchs Löwentor in den Zoo, sprang über den Graben ins Alpaka-Gehege. Da verbiss er sich erst ins Fell von Hengst Janusch, griff dann Julchen (10) an. "Das Bein hing nur noch an Haut und Sehnen", sagt Pfleger Rüdiger Pankow. Julchens eingegipstes Bein schien zu heilen. Mitte Juni brachte sie sogar ihr 9. Baby, ein gesundes Mädchen, zur Welt. Doch dann: eine schwere Entzündung. Julchen musste eingeschläfert werden. Jetzt wird Tochter Sandona mit der Flasche aufgezogen.

Die Welt - 22. Juli 2005
Tierschützer fordern Hundeverbot im Tierpark
Nachdem eine Alpaka-Stute nach einem Kampfhundbiß im Berliner Zoo eingeschläfert werden mußte, fordern Tierschützer jetzt ein Hundeverbot im Tierpark Friedrichsfelde. Anders als im Zoo sind dort Hunde noch zugelassen. Rudolf Reinhard, Diplom-Biologe und seit 34 Jahren im Zoo beschäftigt, weiß, daß solche Vorfälle äußerst selten vorkommen. Er denkt nicht, daß der Tierpark aus dem Unfall im Zoo Konsequenzen ziehen muß: "Unser Zoo ist 34 Hektar groß. Deshalb hätten wir bei der Hundeverrücktheit der Berliner Probleme, wenn wir Hunde erlauben würden. Aber der Tierpark ist 160 Hektar groß, deshalb geht es dort." Hundebesuch sei reine Gewohnheitssache - sogar für Zootiere. Auch der stellvertretende Tierpark-Direktor Claus Pohle sieht durch Hunde keine Gefahr: "Wenn wir mit den Zweibeinern so wenig Probleme hätten wie mit den Hunden, wären wir froh." Die Tiere gerieten durch Hunde nicht in Panik, sagt er. Etliche Tiere interessierten sich sogar für den Hundebesuch.

Berliner Morgenpost - 24. Juli 2005
Nasenbären lieben den Mäusemann mit der Latzhose
An jedem Arbeitstag gibt es einen Weg, auf den sich der Berliner Zoo-Tierpfleger Thomas Dörflein ganz besonders freut. Er beginnt bei den Eisbären und führt am Wolfsgehege vorbei in Richtung Pinguine. Davor leben - im Gehege rechts - die Nasenbären. Und die warten immer schon auf den großen Mann mit schwarzem Bart.
Und auf die Schüssel mit Leckereien, die er für sie dabei hat. Sechs erwachsene und vier junge Tiere leben zur Zeit auf der mit dichtem Grün bewachsenen Insel.


opti news - 22. Juli 2005
Innenstadt: Zeugen melden Einbrecher im Zoo
Zeugen meldeten am 22.07.2005, gegen 02.00 Uhr Einbrecher im Frankfurter Zoo. Das Zoogelände wurde daraufhin von mehreren Polizeistreifen umstellt und durchsucht. Im Bereich des Bärengeheges traf man vier Jungs und ein Mädchen im Alter zwischen 16 und 17 Jahren an. Sie gaben an, keine Einbruchsabsicht gehabt zu haben, sondern seien nach einer Feier über die Mauer gestiegen, um im Zoo lediglich noch etwas "abzuhängen". Nach ihrer Personalienfeststellung wurden sie wieder entlassen

e110 - 24. Juli 2005
Fast 150 Vögel aus Tierpark Walbeck gestohlen
Ungewöhnliche Beute haben Diebe im Mansfelder Land gemacht. Aus dem Tierpark in Walbeck stahlen sie fast 150 Vögel, wie die Polizei mitteilte. Die Täter waren über die Mauer in den Tierpark eingedrungen. Dort zerschnitten sie zunächst den Maschendrahtzaun der Kanariensittichvoliere und entwendeten daraus alle Tiere. Danach drangen die Täter in eine massiv gebaute Voliere ein und nahmen auch daraus alle Tiere mit. Insgesamt wurden 147 exotische Vögel gestohlen.

Ostthüringer Zeitung - 21. Juli 2005
Traurige Nachricht aus dem Tiergehege: Elch Alfred tot
Zeulenroda. "Er war auf dem besten Wege, einer der ältesten Elche in Gefangenschaft zu werden, doch nun ist der tot", sagte Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU). Der fast 13-jährige Elch Alfred ist in der Nacht zum Dienstag in seinem Gehege an Altersschwäche gestorben. Seit 1995 war er die Attrakion in Zeulenrodas Tiergehege, und mit Herzensdame Franka an der Seite bescherte er der Anlage gleich mehrmals viel beachteten Nachwuchs.

MVregio - 23. Juli 2005
CITTI deckt Frühstückstisch für Seebären
Das große Handelsunternehmen der Hansestadt unterstützt den Rostocker Zoo nicht nur als Tierpate für die Seebären, sondern engagiert sich darüber hinaus bei Zooveranstaltungen u.a. bei der Klassik-Nacht. CITTI verlängerte nun die Zoo-Patenschaft für ein weiteres Jahr und hatte es sich nicht nehmen lassen, den Frühstückstisch für die Patentiere reichlich mit Fisch zu decken.


Berliner Morgenpost - 24. Juli 2005
Eisbären on the rocks
In unseren herbstlich-kühlen Sommermonaten würde sich der Eisbär verhältnismäßig wohl fühlen. Anders sieht es in Japan aus. Dort herrschen derzeit hochsommerliche Temperaturen. Im Ueno-Zoo von Tokio bekommen die weißen Gesellen darum derzeit täglich große Eisblöcke mit eingefrorenem Fisch.

Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tier- & Freizeitpark Jaderberg, 27.07.05
Afrikanisches Flair im Jaderpark
Im Juni dieses Jahres wurde mit Hochdruck im Tier- und Freizeitpark Jaderberg am neuen Straußenhaus gebaut. Vor einigen Wochen wurde es fertig und die größten Laufvögel der Erde konnten es in Besitz nehmen. Natürlich gehört zum neuen Quartier auch ein Vorgehege von dem das große Freigelände von 4 Hektar und die zukünftigen Mitbewohner erst einmal in Augenschein genommen werden konnten. Nun war Geduld angesagt, einige Wochen lernten die Vögel ihr neues zu Hause kennen, auch musste sich die Bindung zum neuen Heim erst einmal einstellen. Die Giraffen waren mit ihren baldigen Gefährten etwas vorwitziger und beschnupperten Ehepaar Strauß schon mal über den Zaun. Wozu hat man denn so einen langen Hals? Auch die ersten Ausflüge ins große Gelände wurden behutsam begonnen. Stundenweise ging die Vogelpflegerin, gewappnet mit einigen Leckerbissen, mit ihren Zöglingen spazieren. Am Tag der großen Familienzusammenführung aller afrikanischen Tiere waren selbstredend alle Mitarbeiter des Jaderparks dabei. Dies spannende Erlebnis wollte sich niemand entgehen lassen. Inzwischen ist es Normalität und die Besucher des Parks erleben während einer 10minütigen Eisenbahnrundfahrt afrikanisches Flair, wenn Giraffen, Zebras, Strauße und Antilopen auf ihrer Steppenanlage dem Tagesgeschehen nachgehen.

Zoo Osnabrück, 27.07.05
Greenpeace zeigt am 4. August in Kooperation mit dem Zoo Osnabrück und dem Museum für Umwelt und Natur am Schölerberg eine live Mulivisionsshow mit
Markus Mauthe:
Der grüne Planet – Abenteuerliche Reisen in die Urwälder der Erde.

Diese Multimediaschau führt den Zuschauer in einige der abgelegensten Regionen unserer Erde. Der Fotograf Markus Mauthe war im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace in Papua-Neuguinea, Zentralafrika, Sibirien, Finnland und Patagonien unterwegs. Auf abenteuerlichen Reisen
erlebte er die unglaubliche Vielfalt und Schönheit des Lebensraumes Urwald. Mit brillanten Fotografien und live erzählten Geschichten nimmt er den Zuschauer mit in eine Realität, die unserem Alltag fremd geworden ist. Markus Mauthe erzählt von Waldelefanten, Flussexpeditionen, Inselbergen im Dschungel, Wilderern, Gletschern im Regenwald, Gorillaschicksalen und Vulkanbesteigungen. Er war Gast in einsamen Urwalddörfern, deren Bewohner ihm die verschiedenen Waldarten zeigten, für deren Erhaltung Greenpeace in einer weltweiten Kampagne kämpft. Den Besucher erwartet eine Multimediaschau in HDAV Technik (High Definition Audio Vision), die mit einem digitalen Projektor auf Großleinwand gezeigt wird. Eine neue Präsentationsform, die sich die Vorteile von Film und Diaschau zunutze macht und zu überraschen weiß!Die Veranstaltung findet am Vorplatz Museum/Zoo statt und beginnt um ca. 21.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Bei Dauerregen muss die Veranstaltung leider ausfallen. Aktuelle Informationen dazu, sind am 4. August auf den websites des Osnabrücker Zoos zu finden.

Stadt Chemnitz, 27.07.05
Neuzugang bei den Amurkatzen
Im Tierpark Chemnitz können neben Tigern, Löwen und Leoparden auch einige bedrohte und selten in Zoos gezeigte Kleinkatzenarten bewundert werden. Dazu gehört auch die in Asien beheimatete Amurkatze, welche hier schon seit vielen Jahren gehalten wird. Nachdem Anfang des Jahres der schon etwas betagte Kater verstorben war, lebte die aus einem englischen Zoo stammende Katze ohne Artgenossen. Seit letzter Woche hat sie nun wieder einen Partner, einen fünfjährigen Kater aus dem Zoo Lodz in Polen. Beide Tiere werden vorerst in nebeneinander liegenden Gehegen getrennt untergebracht sein. Der Neuzugang zeigt wenig Scheu und ist daher meist gut im Außengehege zu beobachten.

Zoo Köln, 27.07.05
Die Hälfte von ½ ist ¼
Natürlich handelt es sich auch bei den Halbeseln um ganze Tiere. Die Zoologen wollen nur zum Ausdruck bringen, dass diese Tiere systematisch zwischen den Pferden und den Eseln stehen. Genau so könnte man sie auch Halbpferde nennen. Bei den Onagern, den Halbeseln des Kölner Zoos, hat es am 21. Juli Nachwuchs gegeben.

Allwetterzoo Münster, 27.07.05
Das im Allwetterzoo Münster geborene Nashornkalb wurde von der Mutter tödlich verletzt
Das am Dienstagfrüh (26.7.) im Allwetterzoo Münster geborene Nashornkalb ist wie schon vermutet an den Folgen einer inneren Verletzung gestorben, die ihm
von der Mutter zugefügt wurde. Dieses Ergebnis brachte eine Untersuchung im Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung, in das das Kalb nach seinem Tod gebracht wurde. Nur ein Stoß hatte genügt, um einen Leberabriss zu verursachen, der letztlich zum inneren Verbluten führte. Die Mutter, Breitmaulnashornkuh Emmi, ist zur Zeit noch müde und geschwächt, wird aber baldmöglichst in die Gruppe und damit auch zum Bullen Harry gelassen.

Zoo Landau, 27.07.05
Erste Sonderführung für Blinde im Landauer Zoo stieß auf großes Interesse
Am vergangenen Samstag erlebten 15 blinde und sehbehinderte Menschen unter sachkundiger Anleitung von Zooverwalterin Dipl. Biologin Sandra Honigs im Zoo Landau in der Pfalz eine gelungene Prämiere. Erstmalig konnten Personen mit diesen besonderen körperlichen Einschränkungen den Zoo und viele seiner Bewohner erleben. Organisiert wurde diese Begegnung in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehindertenbund Pfalz und der Zooschule Landau. Die Teilnehmer begaben sich riechend, hörend und tasteten auf die Spuren diverser Zootiere. „Beinahe jede Tierart hinterlässt auch für Blinde eindeutige Spuren, seien es Fußabdrücke im Boden, Geräusche, typische Gerüche, Federn oder Haare“, erklärt Sandra Honigs. Auch Skelette und Schädel geben gute Hinweise auf die anatomischen Besonderheiten und Anpassungen verschiedener Tierarten. Anhand von speziell angefertigten Tastreliefs, Fellen, Eiern, Skeletten, Federn, Haaren, Tonbandaufnahmen und oder Tierminiaturen wurden fünf Tierarten des 118 Arten umfassenden Tierbestandes aus dem Landauer Zoo besonders vorgestellt. „Alle Teilnehmer sollten genügend Zeit haben, sich anhand der Materialien eine Vorstellung des betreffenden Tieres zu machen“, so Honigs. Hautnah wurden auch lebende Tiere untersucht, so durften Pinguinküken und ein Dromedar befühlt und berochen werden. Und ein Besuch im Stall der neuen Afrikaanlage gab interessante Aufschlüsse darüber, wie unterschiedlich Gnus und Zebras riechen. Gespannt verfolgten die Teilnehmer Erläuterungen zu Funktion und Aussehen von Fellmustern, die sich durch besondere Tastreliefs erfühlen ließen, die der Zoo eigens für diese Art Sonderführungen anschaffte. Offen blieb nur die Frage, ob die Zebrastreifen nun schwarz auf weißem Grund sind, oder ob es sich umgekehrt verhält. Eine Frage übrigens, die auch Sehende nicht wirklich beantworten können! Die erste Erwachsenenführung für Blinde und Sehbehinderte war für beide Seiten ein schöner Erfolg und hinterließ bleibende Eindrücke, so dass eine Wiederholung im Herbst geplant ist.

Allwetterzoo Münster, 27.07.05
TIERart3, eine Kunstausstellung im Löwenhaus des Allwetterzoos Münster
Bis zum 30. September ist im Löwenhaus des münsterschen Allwetterzoos die Kunstausstellung "TIERart3" mit Bildern der Dipl.-Designerin Audrey Hagemann
zu sehen. Die teils in kräftigen Farben gestalteten Aquarelle und Drucke, die von den Zoobesuchern per Bestellbox oder Internet erworben werden können, zeigen überwiegend Zootiere. Neben Orang-Utans, Tigern oder Elefanten sind auch Schildkrötenbilder zu sehen, die Audrey Hagemann nach Vorlagen der im Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz im Allwetterzoo gehaltenen Schildkröten anfertigte. Die Künstlerin spendet einen Teil ihres Verkaufserlöses der vom Allwetterzoo koordinierten Schildkröten-Kampagne "ShellShock" des Europäischen Zooverbandes EAZA. Ziel dieser Kampagne ist es, auf das rasante Verschwinden vieler Schildkrötenarten aufmerksam zu machen und Gelder für die Durchführung dringlicher Schutzprojekte zu sammeln.

Stuttgart, 27.7.05
Ein königliches Badehaus ...
... gibt es in der Wilhelma nicht mehr, trotzdem müssen die hier Gärtner regelmäßig dienstlich baden gehen: Die tropischen Seerosen verlangen geheiztes Wasser, sorgfältiges Entfernen abgestorbener Pflanzenteile sowie Schädlingskontrolle. Nur dann bietet der große Seerosenteich im Maurischen Garten den ganzen Sommer über bis weit in den Herbst ein bezauberndes Bild prächtiger Blüten in allen Farben. Bei den Seerosen sind aber nicht nur die Blüten erwähnenswert –  die kleineren Blätter dienen Teichhühnchen als Trittsteine zum eiligen Gang über das Wasser, und die riesigen, bis zu 1 m im Durchmesser großen Blätter der Viktorien vermögen nicht nur Vögel zu tragen, sondern bei Bedarf auch ein kleines Kind.

Tiergarten Nürnberg, 26.07.05

500 000. Besucher des Jahres 2005 im Tiergarten
Heute, am 26.07.2005 gegen 12:15 Uhr, konnte der 500 000. Besucher des Jahres 2005 im Tiergarten der Stadt Nürnberg begrüßt werden. Die „Glückszahl“ traf die Familie Jauernik aus Litzendorf bei Bamberg. Mutter Katja (32) und ihre Söhne Hannes (3) und Simon (1) waren die glücklichen Jubiläumsgäste.
Zu den Geschenken gehören ein Jahresabonnement für den Tiergarten mit Delphinarium, ein großer Blumenstrauß sowie ein Geschenkkorb mit einer CD-Rom, Tiergarten- und Delphinariumsführer, Tiergarten-T-Shirt, Poster, ver-schiedene Postkarten, usw. Damit konnte wieder ein gutes Besucherergebnis im ersten Halbjahr erzielt werden und eine Besucherzahl von über 1 Million im Jahr 2005 ist durchaus realistisch.

Stadt Bielefeld, 26.07.05
Sonntagsschule mit Hasen und Dachsen
Hase, Kaninchen und Dachs sind die Tiere, die Kinder in der kommenden Sonntagsschule näher kennen lernen können. Am Sonntag, 31. Juli, kann jedes interessierte Schulkind, das nicht älter als zwölf Jahre ist, von 10.00 bis 11.00 Uhr an der Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen teilnehmen. Treffpunkt ist die Holzsitzgruppe im Hofbereich des Heimat-Tierparks. Die Kinder sollten dem Wetter angepasste Kleidung tragen. Die Teilnahme an der Sonntagsschule ist wie immer kostenlos. Auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl werden die Eltern dringend gebeten, ihre Kinder unter der Telefonnummer 0521 / 45 40 45 anzumelden.
Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen wird einmal pro Monat von den Mitgliedern des Förderkreises "Lernort Natur" mit dem Ziel angeboten, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näher zu bringen. Der Förderkreis ´Lernort Natur` ist im Landesjagdverband NRW organisiert.

Allwetterzoo Münster, 26.07.05
Alles Warten, Bangen und Hoffen war vergebens: Das im Allwetterzoo erwartete Nashornbaby hat nur 45 Minuten gelebt
Neun Tage und Nächte, rund um die Uhr, haben die achtköpfige Tierpflegermannschaft um Revierleiter Michael Adler sowie Zoodirektor Jörg Adler und Tierärztin Dr. Sandra Silinski auf die bevorstehende Geburt eines Nashornkalbes gewartet. In den frühen Morgenstunden des 26. Juli war es endlich soweit, die sogenannte Austreibungsphase begann. Gegen 6.15 Uhr platzte die Fruchtblase und das Kalb rutschte auf den strohgepolsterten Boden des Geheges. Emmi, die Nashornkuh, verhielt sich anfangs vorbildlich, roch an dem Kalb, leckte an der Fruchthülle und alles schien gut zu gehen. Dann jedoch attackierte sie das Kalb plötzlich mit dem Horn. Auf einen solchen Zwischenfall waren zwar alle vorbereitet, aber dennoch wollte man der Mutter eine Chance geben. Nach dem heftigen Stoß griffen die Pfleger sofort ein, trennten Emmi in einer dramatischen Aktion ab und brachten das Kalb in Sicherheit. Es schien unbeschadet zu sein, bewegte sich und rief
nach der Mutter. 45 Minuten später jedoch hörte es auf zu atmen. Sofortige Mund-zu-Maul-Beatmung brachte keinen Erfolg: das Kalb war tot! Pfleger und Zooleitung sind schockiert und können ihre Gefühle kaum äußern. Sie haben in der Vorbereitung auf die Geburt alles getan, um einen solchen Ausgang zu verhindern; denn das erste Kalb von Nashornkuh Emmi starb vor beinahe fünf Jahren auf ähnliche Weise. Vorbeugende Maßnahmen waren u.a. ein Ruftraining, um Mutter und Kalb rasch trennen zu können oder das Üben mit einem strohgefüllten Jutesack, um Emmi auf "Fremdkörper" im Gehege vorzubereiten. Die Pfleger ließen die Kuh weitgehend allein und überwachten über Monitore ununterbrochen ihr Verhalten. Eine Erklärung für den Angriff auf das eigene Kalb gibt es nicht, allerdings
weiß man, dass Tiere in Zoos nach Geburten gelegentlich anders reagieren als in der Natur. Dennoch ist die Haltung und die Zucht bedrohter Tierarten in
menschlicher Obhut ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung. Wie alle Nashörner sind auch die im Allwetterzoo lebenden Breitmaulnashörner stark von der Ausrottung bedroht. In der Vergangenheit hatten zwei andere Nashornkühe im Allwetterzoo ihre Jungtiere vorbildlich aufgezogen. Sowohl Emmi als auch ihre Mutter Emily wurden in Münster geboren. Weil es in Europa in diesem Jahr erst drei Geburten bei Breitmaulnashörnern gegeben hat, ist man in Münster umso trauriger, dass das Kalb nach 16 Monaten Warten - so lange dauert die Trächtigkeit - auf diese Weise starb.

Zoo Duisburg, 25.07.05
Quakende Tomaten(-Frösche) im Zoo
Jahrzehnte ist es bereits her, dass ein einsamer Madagaskar-Engmaul- oder Tomaten-Frosch sein kurzes Gastspiel im Zoo Duisburg gab. Mittlerweile sind sowohl die Kenntnisse zur Freilandbiologie dieser ebenso merkwürdigen wie schmucken Froschlurche gewachsen als auch deren Haltung, Pflege und sogar Zucht verbessert worden. Vor wenigen Tagen bezog ein Quartett dieser kugelrunden, feuchtglänzenden - und dazu noch sattroten - Amphibien ein schmuck hergerichtetes Terrarium im Aquarium/“Haus der Tausend Fische“ des Zoos. Ihre Besonderheiten bestehen zum einen in ihrer buchstäblichen Tomaten-Ähnlichkeit, aber auch im Bau ihres Kieferapparates, der dieser baumbewohnenden Quaker-Sippschaft den Namen „Engmaul-Frösche“ beilegte. Wenn ähnlich große Frösche Australiens oder Südamerikas zum Beispiel ohne weiteres kleine Mäuse verspeisen, so müssen die Tomaten-Frösche hingegen sich ihrer engen Mundspalte wegen mit kleinen Kerbtieren, Würmern und Spinnentieren begnügen. Mit solchen Problemen freilich sind nur Duisburgs Tierpfleger konfrontiert, das staunende Publikum wird bei ihrem Anblick eher ausrufen: „Sieh mal, die Matschtomate in dem Glaskasten…“ - bis ein tiefer Gluckser oder kurzer Sprung den Voreiligen eines besseren belehrt.

Zoo Leipzig, 25.07.05
Hitradio RTL Sachsen sendet morgen live aus dem Zoo Leipzig
Moderatorin Kati Huhn macht sich auf, Neues im Zoo zu erkunden: Wann kommt endlich der lang erwartete Okapibulle? Was ist schon vom neuen Elefantentempel „Ganesha Mandir“ zu erkennen? Und wo sind die nächsten Tierbabys zu erwarten? Spannend wird es bei der Hitradio RTL-Wette: Schafft es Kati Huhn, in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr 250 als Tiere geschminkte Kinder in den Zoo zu bekommen? Verliert sie, muss sie im Zoo als Tierpflegerin arbeiten. Wer das Geschehen auf der Hitradio RTL Sachsen-Bühne in der Kiwara-Lodge miterleben möchte, hat am Dienstag, dem 27.07.05 in der Zeit von 9.00 – 10.00 Uhr freien Eintritt in den Zoo. Außerdem wartet dort ein exotisches Frühstücks-Buffet. Kinder, die geschminkt als wilde Tiger, schillernde Vögel oder temperamentvolle Zebras geschminkt sind und damit die Hitradio RTL Wette unterstützen wollen, haben bis sogar 12.00 Uhr freien Eintritt!

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 25.07.05
Alaska präsentiert seinen nächtlichen Zauber
Bei der beliebten Dämmerexpedition in der ZOOM Erlebnis-welt werden allerlei spannende Geschichten zu nachtaktiven Tieren erzählt. Die nächste Gelegenheit für einen Streifzug durch den vermeintlich schlafen-den Zoo sind der 29. Juli sowie der 13. August. Im Mittelpunkt der diesjährigen Dämmerexpedition steht natürlich die gerade eröffnete ZOOM Erlebniswelt Alaska. Der 90minütige Rundgang durch die hereinbrechende Dunkelheit beginnt um jeweils 21.00 Uhr am neu gestalteten Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Hier stehen Zoolotsen bereit, um in kleinen Gruppen zu den nachtaktiven Tieren zu führen. Viele dieser Tie-re bleiben dem Besucher tagsüber verborgen und verlassen erst mit Einbruch der Dämmerung ihre Verstecke. Was die Besucher mitbringen müssen sind wache Augen und Sinne, festes Schuhwerk und eventuell eine Taschenlampe. Die ZOOM Erlebniswelt rät Interessenten, sich schon in den nächsten Tagen an-zumelden. Kinder zahlen für die Führung 9,00 ¬. Der Eintritt für Erwachse ko-stet 12,00 ¬. Für Kurzentschlossene wird die ZOOM Erlebniswelt am Abend der Dämmerführung noch wenige Restkarten an der Abendkasse vorrätig haben, die bereits ab 20.00 Uhr geöffnet hat. Die Teilnahme ist jedoch nur mit der Anmel-dung unter der Rufnummer 02 09-954 50 garantiert.

Zoo Zürich, 24.07.05
Zweite Elefantengeburt 2005 im Zoo Zürich: FAHIM
Heute, Sonntagabend, 24. Juli 2005, um 18.03 Uhr, ist im Zoo Zürich ein männlicher Elefant zur Welt gekommen. Die Geburt verlief sehr schnell und ohne jegliche Schwierigkeiten innerhalb der ganzen Elefanten-Gruppe. Mutter INDI und das Jungtier sind wohlauf. Der junge Elefant ist der achte Asiatische Elefant, der im Zoo Zürich geboren wurde. Nach einer Tragzeit von nur rund 640 Tagen hat die Elefantenkuh INDI ihr zweites Jungtier geboren. Das Jungtier, ein kleiner Bulle, der auf den Namen FAHIM hören wird kam überraschend früh zur Welt. Die Tragzeit war etwa 20 Tage kürzer, als wir es im Zoo erwartet haben. Deshalb war die Überraschung gross, als die Tierpfleger heute Nachmittag feststellen konnten, dass bei INDI die Milch eingeschossen war, und CHANDRA, ihr erstes Jungtier, sich
am Gesäuge der Mutter zu schaffen machte. Um 17.30 ging bei INDI etwas Schleim fort und kurz vor 18.00 Uhr zeigte sich eine Beule unter dem Schwanzansatz, die Geburt war bereits im Gange. Kurz darauf war es dann soweit, der kleine Elefantenbulle kam inmitten der Gruppe in der Innenanlage zur Welt, wurde von allen Elefanten mit Gebrüll begrüsst und begann sofort, sich auf die Beine zu stellen. 20 Minuten später war es dann soweit, noch etwas wacklig, aber gesund steht er auf allen vier Beinen. Die Zoobesucher können das Junge und seine Mutter ab sofort im Elefantenhaus beobachten. Erste Aufnahmen des Jungtieres sind ab Montag 08.00 Uhr über unsere Homepage www.zoo.ch/elefanten einsehbar.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 22.07.05
Besuchen Sie mit dem Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. vom 10.09. – 11.09.2005 den Thüringer Zoopark und die Stadt Erfurt
Der Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. organisiert jährlich für seine Mitglieder und Zoofreunde eine Fahrt in sehenswerte Zoos. In diesem Jahr wird der Zoopark Erfurt besucht. Die Fahrt erfolgt in einem modernem Reisebus (4 Abfahrtspunkte in Görlitz). Übernachtet wird im Hotel Radisson SAS, einem Hotel mit vier Sternen. Es liegt am Beginn der Fußgängerzone im Zentrum von Erfurt. Im Preis inbegriffen sind der Eintritt und die Führung durch den Zoopark Erfurt, sowie ein Rundgang durch die Erfurter Altstadt. Die Kosten für diesen interessanten Wochenendausflug betragen 95,00 ¬ pro Person bei Übernachtung im Doppelzimmer, inkl. Frühstück am Sonntag. Einzelzimmerzuschlag 16 ¬.
Reiseveranstalter ist das Reisebüro Richter. Der Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. übernimmt das Sammeln der Anmeldungen, die Kassierung des Reisepreises und die Organisation des Zoobesuchs. Für diese gut organisierte Fahrt mit sind noch Plätze frei! Reiselustige und Zoointeressierte sollten sich bis zum 1. August beim Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. melden!

Zoo Dresden, 22.07.05
Neu gestalteter Besucherbereich im Orang-Utan-Haus
Manchmal verderben viele Köche ja tatsächlich den Brei, im Falle des neuen Besucherbereiches im Oranghaus war allerdings das Gegenteil der Fall. Nach einer Idee des Zoos haben Handwerker, Grafiker und Bühnenbildner dem öden Besucherraum ein neues Gesicht gegeben. Zoohandwerker und Studenten der Hochschule für Bildende Künste Dresden leisteten den größten Beitrag. Künstliche Urwaldriesen erinnern jetzt an den Lebensraum der Orang-Utans. Dort, wo es möglich war, wurde mit Naturmaterialien gearbeitet. So wich das alte Eisengeländer einem aus Holz, Bambus wurde zum vorherrschenden Baumaterial. Ein 20m langer tropischer Himmel aus Tuch, bemalt von einer Künstlerin der Hochschule für Bildende Künste Dresden, spannt sich über die Köpfe der Besucher. Eine der Wände ist der Information über Orang-Utans als Waldbewohner und der Warnung an uns Nutznießer der tropischen Wälder vorbehalten. Wer sich für Menschenaffen und besonders für Orang-Utans sowie ihre Situation in freier Wildbahn interessiert, erhält im Oranghaus die aktuellsten Informationen.

Zoo Landau, 22.07.05
Tierisches Theater im Landauer Zoo: Ferien-Theater-Workshop für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren
Wie schon während der letzten Sommerferien bietet das Team der Landauer Zooschule auch in diesem Jahr einen Theaterworkshop für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren an. Vom 8. bis 12. August werden die jungen Teilnehmer ein kleines Theaterstück zum Thema Schildkröten einstudieren, das anlässlich der Eröffnung der neuen Tier- und Artenschutzschule am 25. September nachmittags aufgeführt wird. Gleichzeitig werden sie einiges über das Leben verschiedener Schildkrötenarten lernen, Kostüme, Kulisse und Inszenierung selbst gestalten. Der Workshop findet von Montag bis Freitag, jeweils von 10 Uhr bis 12:30 Uhr im Zoo statt und kostet 25 Euro für die gesamte Woche. Der Betrag wird am ersten Workshoptag eingesammelt. In diesem Preis ist auch der Zoo-Eintritt für alle fünf Tage und das Aufführungswochenende sowie Kosten für Kostümmaterial, Schminke, u.v.m. enthalten. Voraussetzungen zum Mitmachen sind: Spaß am Basteln, Werken und Theaterspielen und vor allem am Aufführungswochenende 24./25. September Zeit zu haben.

Zoo Leipzig, 21.07.05
Zoogastronomie eröffnet seinen Biergarten im Rosental zur Ferienzeit
Warum in die Ferne schweifen, wenn die Grüne Oase Rosental vor der Haustür liegt und pure Erholung bietet.... In der Sonne badend oder ein Buch genießend können die Giraffen, Zebras und Strauße aus der Fern beobachtet werden, wie sie durch die Weiten der Kiwara-Savanne streifen. Eine herrliche Kulisse wird geboten und man kommt sich vor wie im Urlaub. Aber eines fehlt noch: die Abkühlung! Deshalb wird der einzige Biergarten unweit des Zooschaufensters mit Zooatmosphäre vom 22. Juli bis 26. August 2005, täglich ab 11.30 Uhr, öffnen und für die eine oder andere Erfrischung sorgen. Natürlich darf die Sommeraktion für die Gäste des Biergartens nicht fehlen. Und da es sich um einen Biergarten handelt, wird es in diesem Zeitraum das 0,33 l Bier für 1 Euro geben. Na wer da keinen Appetit bekommt…. Neben der kühlen Erfrischung für die „Rosentalgäste“ bietet der Leipziger Zoo in den Ferien wieder eine Menge Unterhaltung für die ganze Familie. Beim Sommerpuppentheater können sich die kleinen Feriengäste ins Reich der Fantasie entführen lassen und die großen Zoofans heiße südamerikanische Rhythmen bei der Krystallpalast-Show „Etwas Flamenco mit Lamenco“ erleben. Es wird ein aufregender Sommer!

Tierpark Bochum, 21.07.05
Seehundgeburt im Bochumer Tierpark
Pünktlich zu Beginn der Ferien kann sich der Tierpark Bochum über die Geburt eines Seehundes freuen. Am Samstag, den 09.07.2005 wurde nach einer Tragzeit von elf Monaten das zierliche Jungtier geboren. Der muntere Nachwuchs von „Arielle“ und „Robby“ kann sich schon jetzt auf sein neues Zuhause freuen, denn im Herbst werden die Seehunde in die neue, supermoderne Anlage „Nordseewelten“ umziehen. Zurzeit wird mit einer großzügigen Spende der Sparkasse Bochum die Betonkonstruktion des neuen Seehundbeckens gebaut. Schon sind die beeindruckenden Abmessungen, erste Wände, Teile des Beckenbodens und die vier Unterwasserfenster zu sehen. Unter der Erde verstecken sich riesige Rohrbündel, durch die zukünftig das Nordseewasser in Richtung der Filteranlagen und zurück fließen wird. Das Technikgebäude in unmittelbarer Nähe nimmt ebenfalls Formen an. Hier werden zukünftig zwei Nordseeaquarien, die Tief- und Vorkühlräume für den Futterfisch der Seehundfamilie, diverse Technikräume, aber auch die Duschen für die Taucher und eine neue Besucher-WC-Anlage entstehen. Der Bau einer See- und Watvogelvoliere wird sich unmittelbar anschließen und mit Wellen- und Gezeitenanlagen ein richtiges Nordseefeeling in der benachbarten Dünenlandschaft vermitteln.

Stadt Nürnberg, 21.07.05
Kleiner Esel - große Ohren
Am 04. Juli 2005 erblickte wieder ein Somali-Wildesel das Licht der Welt. Der kleine Hengst wird von der Mutter SISSY, die vor 4 Jahren aus dem Tierpark Berlin nach Nürnberg kam, bestens versorgt und wächst gut heran. Der Kleine ist der zehnte Wildesel der im Tiergarten aufgezogen wird. Somali-Wildesel sind die bedrohteste Pferdeart weltweit und sind in der Natur nur im Norden Äthiopiens und Somalias beheimatet. Der Bestand in der freien Natur liegt bei wenigen 100 Tieren. Noch in den 70er Jahren gab es rund 1.000 dieser Einhufer. Genauere, neuere Zählungen liegen nicht vor, da die Heimat dieser Wildesel zu den Krisengebieten gehören. Durch regelmäßige Hungersnöte und die verbreitete Bewaffnung der Bevölkerung ist der Naturbestand alles andere als gesichert. In den Zoologischen Gärten leben fast 100 Tiere, gut 60 davon in Europa. So ist der Tiergarten froh, dass die Zucht so gut läuft. Somali-Wildesel leben am Wüstenrand und in Halbwüstengebieten und sind dadurch an karge Lebensverhältnisse gewöhnt. Neben Gräsern und Kräutern fressen sie auch Rinde und Blätter von Büschen und Bäumen, sofern sich dazu die Gelegenheit bietet. Sie leben in Gruppen ohne feste soziale Bindungen und die Hengste verteidigen meist nur zur Paarungszeit feste Territorien, in denen sie sich mit den einwandernden Stuten paaren. Geschlechtsreif werden die Wildesel mit gut 2 Jahren und erreichen maximal 25 Jahre.

Tierpark Chemnitz, 21.07.05
Nachwuchs bei den Stachelschweinen - Fototermin bei den Leopardenbabies
Nach dem Zuchterfolg bei den Persischen Leoparden gibt es nun auch Nachwuchs bei den Weißschwanz-Stachelschweinen. Die beiden Jungtiere wurden am 14. Juli geboren. Da Stachelschweine eher nachtaktiv sind und sich gern in ihrer Höhle aufhalten, gehört ein wenig Glück dazu, einen Blick auf den Familienzuwachs zu erhaschen. Mit zunehmender Aktivität der Kleinen werden sich aber die Chancen verbessern.
Stachelschweine werden schon seit längerem im Tierpark Chemnitz gehalten und auch gezüchtet. In den letzten Jahren hatte es aber keinen Nachwuchs mehr gegeben. Die Mutter der Kleinen kam 2004 aus dem Zoo Magdeburg in den Tierpark, der Vater wurde hier geboren. Ab Freitag wird die kleine Leopardenfamilie die Gelegenheit haben, eines der Außengehege aufzusuchen. Ob die Leopardenmama allerdings zusammen mit ihren Jungen dieses Angebot nutzt, kann nicht garantiert werden. Möglicherweise zieht sie es vor, die Kleinen vorerst noch im Innengehege im Verborgenen zu lassen.



WWF – 27. Juli 2005
Algengefahr ist für Umwelt am größten
WWF warnt vor Panikmache unter Bewohnern und Urlaubern am Mittelmeer
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02592/
Angesichts der aktuellen Algenpest im ligurischen Meer vor der italienischen Küste warnt der WWF davor, unnötige Panik unter den Küstenbewohnern und Mittelmeer-Urlaubern zu schüren und damit der Tourismusindustrie zu schaden. Zwar seien die gesundheitlichen Auswirkungen giftiger Algenblüten nicht zu unterschätzen, allerdings sollte man nicht jeden Krankheitsfall voreilig auf die Algen zurückführen. Statt spontaner Panikmache wie beim aktuellen Hepatitis-Alarm in Genua fordern die Umweltschützer des WWF sinnvolle und langfristige Präventivmaßnahmen gegen gefährliche Algen, die der Meeresumwelt schaden.
"Die Gesundheit der Menschen sollte bei einer akuten Algenplage vorrangig sichergestellt werden. Algen sind aber keine Überträger von Hepatitis-Viren. Das ist absoluter Quatsch. Richtig ist, dass Abwässer, die ins Meer eingeleitet werden, Auslöser sowohl für Algenblüten als auch für Hepatitisfälle sind", sagt Stephan Lutter, Meeresbiologe beim WWF Deutschland. Ausgeprägte Frühwarnsysteme und vorübergehende Badeverbote sorgten in der Regel dafür, dass die Menschen an den Küsten vor leichteren Vergiftungen durch Algen sicher sind. Diese gehen meist mit Übelkeit, Durchfall und Schwindel einher, nachdem Algengifte beim Baden oder durch den Verzehr von Fischen und Muscheln in größeren Mengen aufgenommen wurden. Algenblüten schadeten in allererster Linie der Meeresumwelt, stellt der WWF klar.

BUND – 14. Juni 2005

Jäger fordern Abschaffung der Jagdsteuer
"Konventionelle Jagd ist kein Naturschutz"
Aktuellen Bestrebungen des Landesjagdverbandes NRW zur Abschaffung der Jagdsteuer erteilte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine klare Absage. BUND-Landesvorsitzender Klaus Brunsmeier: "Eine verschwindend kleine, aber
finanziell und in politischem Lobbyismus starke Minderheit der Gesellschaft verursacht durch die Ausübung ihres privilegierten Hobbys große ökologische und finanzielle Schäden für die Allgemeinheit. Das trophäenorientierte Heran"hegen" von hohen Überbeständen an Schalenwild, das Aussetzen von Wildtieren und ständige jagdliche Störungen des Wildes greift massiv in die Ökosysteme Wald und Kulturlandschaft ein. Die konventionelle Jagd ist kein angewandter Naturschutz und darf deshalb nicht auch noch durch die Abschaffung der Jagdsteuer gefördert werden."
Anstelle die Jagdsteuer abzuschaffen, muss nach Ansicht des BUND das Jagdrecht grundlegend novelliert werden. Dazu gehöre das Verbot der Jagd in Naturschutzgebieten und Nationalparken, die Beschränkung der Liste der jagdbaren Arten und das Untersagen von Fütterungen. Die Verwendung bleihaltiger Munition  müsse ebenso der Vergangenheit angehören, wie das Aussetzen von Wildtieren zu jagdlichen Zwecken.
Der BUND erinnerte zugleich daran, dass mit der Abschaffung der Jagdsteuer
den Kreisen Ausfälle in Millionenhöhe entstünden, die das Land kompensieren
müsse. Dies sei angesichts der aktuellen Haushaltslage unverantwortlich.

WWF – 20. Juli 2005
WWF fordert mehr Prävention statt Brandbekämpfung. Je "natürlicher" ein Wald, umso besser hält er einem Feuer stand.
Angesichts der aktuellen Waldbrände in Südeuropa und einer tragischen Feuersbrunst in Zentralspanien, der am vergangenen Wochenende elf Forstarbeiter zum Opfer fielen, fordert der WWF, dass die aufwändige und mitunter sogar lebensgefährliche Brandbekämpfung mittelfristig durch Präventivmaßnahmen zum Schutz der Wälder ersetzt wird. Nur so könnten weitere Feuersbrünste mit verheerenden Auswirkungen vermieden werden.
Der WWF schätzt, dass im Mittelmeerraum jedes Jahr rund 800.000 Hektar Wald verbrennen - eine Fläche, die der Größe Korsikas oder Kretas entspricht. Fast alle Brände werden nach Einschätzung von WWF-Forstexpertin Nina Griesshammer direkt oder indirekt durch Menschen verursacht - sei es durch bewusst gelegte oder fahrlässig verursachte Feuer. Diese entstehen meist bei hochsommerlichen Temperaturen und Trockenheit durch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel, Glasscherben oder Lagerfeuer. Nach Angaben des WWF sind allein in Spanien jedes Jahr schätzungsweise 160 Waldbrände auf Lagerfeuer zurückzuführen.
Statistiken belegen, dass die Intensität der Waldbrände in den vergangenen hundert Jahren deutlich gestiegen ist. Zwar gehören Waldbrände in vielen Regionen der Welt zum natürlichen Ablauf dazu. Doch überall dort, wo sie am falschen Ort, zur falschen Zeit, zu stark und zu häufig auftreten, stellen sie nach Ansicht des WWF eine ernsthafte Bedrohung für das gesamte Ökosystem Wald dar und verursachen Kosten in Milliardenhöhe.
Der WWF schlägt vor, möglichst den natürlichen Zustand aller Wälder zu bewahren und bei Wiederaufforstungen auf heimische Hölzer und Sträucher zu setzen. Diese seien wesentlich feuerfester und widerstandsfähiger als die zum Beispiel im Mittelmeerraum mittlerweile weit verbreiteten Eukalyptus-Monokulturen. Wo immer es möglich sei, sollte die Natur sich selbst regenerieren dürfen. Auch tote Bäume gehören nach Ansicht von Nina Griesshammer in jeden Wald. Sie tragen dazu bei, dass die Böden weniger austrocknen und sich ein Feuer nicht so schnell ausbreiten kann.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02581/index.html

Rettet den Regenwald e.V.
Kohleabbau in Neuseeland bedroht Kiwi
In Neuseeland bedroht der staatliche Kohlekonzern "Solid Energy" mit einer geplanten Kohleförderung auf der Südinsel den Lebensraum des großen, gefleckten Kiwi. Der Urvogel ist in seinem Bestand stark gefährdet und gleichzeitig das neuseeländische Wahrzeichen. Die geförderte Kohle soll für die Stahlproduktion genutzt werden und fast ausschließlich nach Japan gehen. Bitte fordern Sie die zwei Hauptabnehmer Nippon Steel und Mitsubishi Chemical Corporation auf, keine Geschäfte mit den Kiwi-Ausrottern zu machen.
Regierungspläne in Bangladesh gefährden indigene Völker
Die Regierung von Bangladesh plant, Tausende Familien in den traditionellen Stammesgebieten der "Jumma People" (Menschen aus dem Hochland) anzusiedeln - gegen deren Willen. Gefährdet sind dadurch die indigene Kultur und wertvolle Wälder, die seit Jahrhunderten zum Lebensraum der "Jumma People" gehören.
Rettet den Regenwald hat zu beiden Projekten Protestkampagnen gestartet.
http://www.regenwald.org

 
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Natur- und Artenschutz

Der Standard - 27. Juli 2005
Jede dritte Affenart vom Aussterben bedroht
Jede dritte der 620 Affenarten ist vom Aussterben bedroht, beklagte WWF-Artenschutz-Expertin Jutta Jahrl. Die größte Gefahr für Primaten ist sicher die Zerstörung ihrer Lebensräume. Doch auch die Wilderei führt nach wie vor zu dramatischen Verlusten. Nach den USA ist die EU der zweitgrößte Importeur lebender Affen. Nach Österreich werden die Tiere vor allem als tote Urlaubs-Andenken importiert. So kamen im vergangenen Jahr 14 Trophäen, 38 Schädel und mehrere Häute von Mantelpavianen aus Afrika legal ins Land. Das Lebensministerium und der WWF haben nun gemeinsam mit der Österreichischen Zoo Organisation (OZO) eine Infokampagne zu CITES gestartet.


Allgemeine Zeitung Namibia - 22. Juli 2005
Weitere Flusspferde auf der Erindi-Wildfarm freigelassen
Nach über 36 Stunden in ihren Transportkisten auf einem Lastwagen öffneten sich am vergangenen Mittwochmorgen die eisernen Türen und vier Flusspferde, zwei Bullen und zwei Kühe, konnten in das kühle Wasser eines Dammes in ihrer neuen Heimat auf der Erindi-Wildfarm laufen und untertauchen. Es seien nicht die ersten Flusspferde auf der 65000 Hektar großen Wildfarm nordwestlich von Okahandja im Omaruru-Distrikt, sagte einer der Eigentümer, Paul Joubert. In einem weiteren der 32 künstlichen Dämme auf der Farm, etwa 40 Kilometer von jenem entfernt, wo am Mittwoch vier Tiere freigelassen wurden, leben seit geraumer Zeit bereits sieben dieser Dickhäuter. Weitere zwölf Hippos sollen im kommenden Monat folgen. Auch sie werden aus Südafrika nach Namibia gebracht. Mittwochmorgen herrschte nicht nur Freude über die Neuankömmlinge auf der Farm, wo auch Elefanten und zahlreiche Antilopenarten zu finden sind, da eine Flusspferdkuh während des Transportes verendet war.

Tirol Online - 24. Juli 2005
Wildschwein Nr. 2 auch auf Abschussliste
"Wildschwein-Mord", gellt es durchs Land. Viele Tiroler verstehen nicht, warum ein Wildschwein im Unterland sterben musste. Es kommt noch schlimmer für die Wildschwein-Freunde: Auch das zweite Tier soll erschossen werden. Die NEUE hat Alpenzoo-Direktor Michael Martys zum Wildschwein-Problem in Tirol befragt. Er hat seine Doktorarbeit über das Verhalten von Wildschweinen geschrieben. Derzeit vermehren sie sich explosionsartig in Deutschland und Österreich. "Wir kenne Fälle, wo Tiere auf Almböden in eine Seehöhe von 1500 bis 1600 Metern leben und dort die Böden umackern." Das Wildschwein sei nie wirklich heimisch in Tirol gewesen. "Der Artenschutz ist kein Argument diese Tiere zu schonen. Das wäre falsch verstandene Tierliebe." In Deutschland hat man zu einer ungewöhnlichen Methode gegriffen, um die Tiere von den Feldern fernzuhalten. Man hängte dreckige Windeln auf. "Das ist ein Schwachsinn", meint Alpenzoo-Direktor Martys dazu.

uniprotokolle - 21. Juli 2005
Australische Wissenschaftler führen ersten künstlichen Befruchtungsversuch an Haien durch
Wissenschaftler der in Melbourne gelegenen Monash University haben den weltweit ersten Versuch einer künstlichen Befruchtung bei Haien vorgenommen. Die Befruchtung wurde gestern im Melbourne Aquarium an einem Breitnasen-Siebenkiemerhai durchgeführt. Ob die Befruchtung zu einer Schwangerschaft geführt hat, wird sich erst in einigen Monaten herausstellen. Da der einzige männliche Breitnasen-Siebenkiemerhai des Melbourne Aquariums sich nicht mit den weibliche Haien gepaart hatte, nutzten die Wissenschaftler eine von ihnen speziell für Haie entwickelte künstliche Befruchtungsmethode, um die männlichen Haispermien in den Fortpflanzungstrakt des Weibchens einzuführen. Sollte sich die Methode als Erfolg erweisen, hoffen die Wissenschaftler, diese auch auf den Sandtigerhai übertragen zu können, um so dessen Bestand langfristig sichern zu können. Der Sandtigerhai ist eine stark gefährdete Spezies und steht in australischen Gewässern unter Artenschutz. Es wird vermutet, dass nur noch knapp vierhundert Tiere von dieser Haiart an der Ostküste Australiens existieren.

Bayerischer Rundfunk - 27. Juli 2005
Artenschutz
Was haben Java-Nashorn, Eulenpapagei und Europäische Flussperlmuschel gemeinsam? Lange wird es sie vermutlich nicht mehr geben. Zusammen mit rund 10.000 weiteren Tierarten sind sie akut vom Aussterben bedroht. Mit einem ehrgeizigen Projekt wollen englische Wissenschaftler jetzt aussterbende Tiere für die künftigen Generationen bewahren. Im Tiefkühlfach soll das genetische Material aller bedrohten Tiere konserviert werden. Jeden Tag, schätzen Experten, verschwinden inzwischen 70 Tier- und Pflanzenarten für immer. Ursache des Artenschwundes sind vor allem die Zerstörung der Lebensräume und die Klima-Veränderung auf der Erde. Das Massensterben wird das englische Projekt mit Namen "Frozen Arc" nicht beenden. Seit einem Jahr legen Wissenschaftler aussterbende Tierarten auf Eis. Kleine Arten frieren die Wissenschaftler komplett ein, von größeren zumindest ein Stück Gewebe, dazu Eier und Samen. Ihr Ziel ist es, das genetische Material der heute existierenden Tierarten zu erhalten. Denn das Erbmaterial liefert zukünftigen Forschergenerationen unschätzbare Erkenntnisse über die Entstehung der Arten und ihre Veränderungen in der Evolutionsgeschichte. Noch hat aber die Rettung der noch existierenden Arten Vorrang vor dem Einfrieren ihrer Erbsubstanz.

28.07.2005 - 13:32 Uhr, NABU
NABU: Feldhamster ist kein Job-Vernichter
Berlin - Der Naturschutzbund NABU hat angesichts der geplanten Bundestagswahl Politiker aufgefordert, den Naturschutz nicht länger als Blockierer von Wirtschaftsvorhaben zu diffamieren. „Kein Gewerbe- oder Neubaugebiet in Deutschland ist am Feldhamster gescheitert“ sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller


Rare woodpecker's identity under scrutiny
http://www.birdlife.org/news/news/2005/07/ivory-billed_woodpecker.html

Saving Mali's Migratory Elephants
Mali's desert elephants migrate almost 300 miles in a year, as far as 35 miles in a day, all in pursuit of water. These elephants are "living on the edge, in the most extreme conditions," biologist Iain Douglas-Hamilton, founder of Save the Elephants, tells Smithsonian magazine. "Their survival depends on making good decisions."


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Veranstaltungen

"Umweltschutz beschäftigt."
Konferenz zum Verhältnis von Umweltschutz und Arbeitsplätzen
von DNR, BUND und NABU
am 7.9.2005 in Berlin
Nichts bestimmt den laufenden Diskurs so sehr wie das Thema Arbeitsplätze. Umweltschutz findet dabei meist nur als „Vernichter“ von Arbeitsplätzen Erwähnung. Aber ist es wirklich wahr, dass ordnungsrechtliche, marktwirtschaftliche oder steuerliche Regelungen für den Umweltschutz Arbeitsplätze vernichten? Bietet der Umweltschutz nicht eher große Beschäftigungspotentiale, die bisher nicht ausreichend gefördert und genutzt wurden? Dieser Frage wollen die Umweltschutzverbände DNR, BUND und NABU auf der Konferenz genauer nachgehen. Die Bedeutung von Umweltschutz für die Schaffung von Arbeitsplätzen steht also im Vordergrund der eintägigen Konferenz.
Hubert Weinzierl (DNR) und Bundesumweltminister Trittin werden in kurzen Statements ihre Sichtweise hierzu darlegen. Dr. Angelika Zahrnt (BUND) und Olaf Tschimpke (NABU) diskutieren anschließend mit Wirtschaftsvertretern u.a. den Zusammenhang von ökologischem Strukturwandel und Arbeitsplatzsicherung.
Die Veranstaltung schließt ab mit einer Gesprächsrunde, in der unterschiedliche Wirtschaftsansätze gezielt gegenübergestellt werden. 
Die Veranstaltung findet im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes von DNR, BUND und NABU zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie statt. (Siehe www.nachhaltigkeits-check.de). Die Konferenz ist Teil des vom Bundesumweltministeriums (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) geförderten Projektes „Nachhaltigkeit im Kontext sich verändernder gesellschaftspolitischer Rahmenbedingungen“. 
  Weitere Informationen:
DNR, Annette Littmeier; Tel: 030-4433 9188, annette.littmeier@dnr.de
BUND, Daniel Unsöld, Tel: 030-2758 6462; daniel.unsoeld@bund.net
NABU, Evelyn Faust; Tel:: 030-284 984 11; evelyn.faust@nabu.de



INTERNATIONAL SYMPOSIUM
THE STABILITY OF TROPICAL RAINFOREST MARGINS:
LINKING ECOLOGICAL, ECONOMIC AND SOCIAL CONSTRAINTS OF LAND USE AND CONSERVATION
19 - 23 September 2005
Georg-August-University of Göttingen, Germany
Tropical rainforests disappear at an alarming rate in Africa, Latin America and Southeast Asia causing unprecedented losses in biodiversity and ecosystem services. Despite an increased recognition of the value of these goods at national and international levels, rainforests continue to be seriously threatened by various forms of encroachments. This international symposium provides an open platform for all leading scientists from socio-economic and natural sciences interested in the use and conservation of tropical rainforest resources.

Internet: www.storma.de/symp2005
email: symp2005@gwdg.de
Fax: +49 551 39 9658
Phone: +49 551 39 9928



The 2nd International Congress on Zookeeping
Gold coast, Queensland, Australia, 7th - 11th May 2006
First Call for Papers/Posters and Workshops
After the success of the 1st conference in 2003, a second conference will be held in Australia in 2006 with more than 300 zookeepers from around the world expected to attend.  The conference will cover all areas of Zookeeping.
You are invited to submit an abstract of a paper or presentation you would like to give.  More information and guidelines can be found at http://www.iczoo.org
Abstracts for oral and poster presentations should be written in English and no more than 600 words long.  If you want to run a workshop focused on developing zoo keeper skills please send a short description.  
These should be sent to: Paul Howse, ICZ Programme Committee at p.howse@chesterzoo.org  Preferably in RTF or MS word format marked `ICZ Programmme'
 Deadline for submissions is 30th September 2005.



6. August 2005
Seminar über Klauenpflege bei Schaf und Ziege
bei Waldschafherdbuchzuchtbetrieb Roth in 78247 Hilzingen-Weiterdingen. Neben theoretischen Kenntnissen werden anhand praktischer Übungen die Grundlagen der Klauenpflege vermittelt. Max. 8 Teilnehmer. Infos und Anmeldung bei D. Roth, Tel.: 07739-926376 o. 0175-4404801.

28. August 2005
Tag des Glanrindes im Freilichtmuseum Bad Sobernheim

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Weitere Infos


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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Lincoln Park's Regenstein Center for African Apes ist eine Anlage zur Haltung von Gorillas und Schimpansen. Sie gibt den Menschenaffen viele Wahlmöglichkeiten, ihre Umwelt zu nutzen. Futterautomaten, Ventilatoren und Duschen können von den Tieren mittels Bewegungs- oder Berührungsmelder bedient werden. Beheizte Baumstämme, eine warme Lehmböschung, ein Wasserfall und die ganzjährige Nutzung der Innen- und Außenräume geben den Tieren eine gewisse Klimakontrolle in den heißen Sommern und kalten Wintern Chicagos.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=711
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INTERNATIONALER TIERPFLEGERKONGRESS
Die 2. Konferenz des International Congress of Zookeepers findet in Gold Coast, Queensland, Australia, von 7. bis 11. Mai 2006 statt. Die Konferenz wird alle Themenbereiche der Zootierhaltung abdecken. Mehr als 300 TeilnehmerInnen aus aller Welt werden erwartet. Der dritte und letzte Aufruf, Vorschläge für Vorträge, Poster oder Workshops einzureichen ist hier: http://www.iczoo.org. Einreichfrist ist der 30. September 2005.               ~°v°~
ZOOLEX DATENBANK
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