E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge
   Marco Smeets



ISSN 1619-6643


Ausgabe 275 vom 21. Juli 2005

Liebe Leser,


hiermit meldet sich auch das letzte Redaktionsmitglied zurück. Nach der Lektüre der letzten sechs Ausgaben und der Aktualisierung unseres Online-Archivs kommt nun auch die Zoopresseschau wieder aus Bielefeld und im von Ihnen gewohnten Umfang und Format.

Wie Sie sicher gemerkt haben, hat die ständige Übergabe des Redaktions-Staffelstabes in den letzten Wochen reibungslos geklappt, und trotz all der unterschiedlichen Computersysteme, Programme und technischer Schwierigkeiten sind Sie wöchentlich zuverlässig mit Zoo- und Naturschutz-Meldungen versorgt worden. Dem ganzen Team gilt Dank und Anerkennung dafür!

(Zoos, die in den letzten Wochen ihre Pressemitteilungen vermißt haben, mögen bitte ihren E-Mail-Verteiler überprüfen - manche Meldungen gehen noch immer an Privatadressen statt an die von uns allen abrufbare Redaktionsadresse. Und auch nochmals die Bitte, bei mitgesendeten Bildern auf die Dateigröße zu achten: Der Rekord lag diese Woche bei 15 MB(!), mehr als manches Postfach faßt, und auch keine Zeitung wird ein Bild in Plakatgröße drucken wollen...)

(17:52 Uhr)

Dirk Petzold


      

Offshore, 21. Juli 2020
Deutschlands zweite Hochseeinsel - künstliches Vogelparadies Fulmarus

Erstmals durften heute Ehrengäste und Journalisten "Fulmarus" besichtigen, den künstlichen Vogelfelsen 30 km vor Juist. Fünf Jahre lang wurde aus drei ausgedienten Bohrplattformen, Unmengen künstlicher und echter Felsen und jeder Menge Technik ein einzigartiges Tourismus- und Naturschutz-Projekt erstellt. Elektrische Schnellbote bringen nun täglich bis zu 2500 Besucher in die Anlage: der Anleger befindet sich in einem Hangar im Inneren, um die Tiere möglichst wenig zu stören. Von außen ist nichts als Fels und grüne Hochfläche zu erkennen - Hotel, Restaurants und Shops sind in der 300 Meter langen und bis zu 50 m hohen Konstruktion verborgen. Die Besucher gelangen durch ein Gewirr aus Gängen zu verglasten Beobachtungsräumen, zu getarnten Einblicken direkt hinter oder gar unter den Nestern und sogar zu Acryltunneln und Panoramascheiben unter Wasser. Hier sind nicht nur tauchende Seevögel und Fische zu finden, in den Grotten am Fuß wurden sogar schon Seehunde gesichtet. Stolz berichtet Projektleiterin Alba Tross: "Silber- und Dreizehenmöwen waren schon zu Beginn der Bauzeit da. Im letzten Jahr, als wir den Innenausbau vorantrieben, kamen auch Basstölpel und Trottellummen, die nun bereits brüten. Zudem haben wir ReHa-Tiere aus Auffangstationen und vom großen Ölunfall vor Norwegen hier angesiedelt, darunter auch Papageitaucher und Sturmschwalben. Während der Zugzeit zählten wir bereits 46 Arten, die hier Station machten - und aus nächster Nähe beobachtet werden konnten. Wir sind sicher, dass sich in den nächsten Jahren noch weitaus mehr Arten einfinden". Und der private Großinvestor P. Uffinus erklärt: "Die Idee kam uns, als vor Jahren die "Lange Anna" einstürzte. Natürlich gab es Bedenken, von Umweltschäden wie Änderung der Strömungen bis zur möglichen Ausdehnung der Hoheitszonen. Die Umweltverbände haben wir aber sehr frühzeitig in die Planung eingebunden. Alles spricht für einen großen Erfolg bei der Ansiedlung der teils gefährdeten Tierarten - und beim Tourismus, sprich wirtschaftlichen Durchbruch, sind wir ebenso zuversichtlich. Birdwatcher und Naturliebhaber aus aller Welt rennen uns schon jetzt die Tür ein: So direkt kann man freilebende Seevögel nirgends auf der Welt erleben. Und erforschen".


(Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen?

Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Morgenweb - 20. Juli 2005
Heidelberg: Elefantenkuh "Lakshmi" gestorben
Der Heidelberger Zoo ist um eine Attraktion ärmer: Die 48 Jahre alte Elefantenkuh "Lakshmi" ist tot. Pfleger hatten das Tier am Morgen liegend in seinem Stall gefunden. "Lakshmi" sei wenige Stunden später gestorben. Das Tier soll bereits in den vergangenen Monaten krank gewirkt und immer mehr abgebaut haben. Die Elefantenkuh lebte seit 1959 in Heidelberg.


Pressrelations (Pressemitteilung) - 19. Juli 2005
Neunkircher Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch neuer Landesbeauftragter für Naturschutz
Im Saarland gibt es einen neuen Landesbeauftragten für Naturschutz. Der Ministerrat hat den Direktor des Neunkircher Zoos Dr. Norbert Fritsch ernannt. Er berät die Landesregierung in allen grundsätzlichen Fragen des Naturschutzes. Als Zoodirektor und Geschäftsführer der Neunkircher Zoologischer Garten GmbH ist Dr. Norbert Fritsch seit 2001 wieder im Saarland tätig. Für den Naturschutz ehrenamtlich engagiert ist Fritsch schon seit vielen Jahren, so zum Beispiel als Leiter der Biber-Arbeitsgruppe des Naturschutzbundes (NABU) im Saarland. Die Amtsdauer beträgt zunächst fünf Jahre.


Saar-Echo - 20. Juli 2005
Zoo: SPD erwartet umfassende Aufklärung
Saarbrücken. Die SPD-Stadtratsfraktion fordert eine umfassende Aufklärung über den in Medienberichten verkündeten Rücktritt des kaufmännischen Leiters des Zoos, Rainer Hück (CDU). „Wir erwarten von der Verwaltung Informationen über die aktuellen Vorgänge, die zum Rücktritt des Werkleiters geführt haben“. Seit Jahren weise die SPD-Fraktion auf Versäumnisse der Werkleitung hin. So seien die Fristen zur Aufstellung, Feststellung und Offenlegung der Jahresabschlüsse von 2000 bis 2003 nicht eingehalten worden. Die Kommunalaufsicht habe dem Wirtschaftsplan „wegen erheblicher formeller und materieller Rechtsverstöße“ die erforderliche Genehmigung versagt. Außerdem habe die Werkleitung vorschriftswidrig den Kreditrahmen überschritten. 


Westfälische Nachrichten, 18. Juli 2005
Löwe Alex ist so tierisch menschlich
Münster. Das Herz von Botschafter Dr. Denis Andriamandroso schlägt auf vollen Touren, wenn man von Madagaskar spricht. Und im Moment, da sprechen Kinder in ganz Deutschland von dieser Insel vor der Ostküste Afrikas, auf der das neueste Animations-Abenteuer aus dem Hause Dreamworks spielt und die auch gleich den Namen stellt: Madagaskar ist derzeit in aller Munde. Für den Botschafter eine herrliche Publicity, für die Kinder gestern im Cineplex Münster ein tierisches Abenteuer. Vier Zoo-Tiere verschlägt es in dem Streifen von der Luxus-Herberge Zoo in die Wildnis Madagaskars. Löwe Alex, die hypochondrische Giraffe Melman, Flusspferd Gloria und Zebra Marty sind von der wahren Natur völlig überfordert. Die sind so tierisch menschlich, scherzte der Botschafter Minuten nach dem Film, während Zoodirektor Jörg Adler sich neben ihn setzte. Der Zoo informierte während des Madagaskar-Tages im Cineplex über seine Artenschutzprojekte. Im Moment liegen Adler besonders die im Film so fröhlich im Dschungel feiernden Lemuren der Insel im Indischen Ozean am Herzen. Adler will jetzt in Verbindung mit der Regierung des Inselstaates alles dafür tun, damit diese Tiere erhalten bleiben und nicht nur im Zoo, sondern auch auf Madagaskar selbst, sagte er vor dem Filmstart.

Tirol Online - 19. Juli 2005
Raritätenzoo Ebbs steht vor dem Aus
Nach 15 Jahren ohne einen einzigen Tag Urlaub hat Raritätenzoo-Besitzer Erich Eberl genug: Bis Ende nächsten Jahres will er seine 400 Tiere verkaufen. 1978 hat er angefangen, seltene Tiere zu erwerben und ausgesprochen erfolgreich zu züchten. Seit nicht ganz 15 Jahren ist der Zoo öffentlich zugänglich und im Laufe der Zeit auf gut zwei Hektar Fläche angewachsen. Doch Eberl, der den Zoo seit 15 Jahren mit seiner Frau Amalie managt, denkt laut über das Aufhören nach. "Wir sind total ausgelaugt. Wir können einfach nicht mehr. 15 Jahre ohne einen einzigen Tag Urlaub. Sieben Tage in der Woche 12 bis 15 Stunden im Zoo arbeiten, das macht mürbe", wirbt Eberl um Verständnis. Zu guter Letzt seien seine negativen Erfahrungen mit Tourismusverband und Gemeinde ausschlaggebend für die Aufgabe gewesen. "Finanziell geht es uns nicht schlecht. Trotzdem können wir es uns nicht leisten, zu unserer Entlastung Tierpfleger einzustellen. Lediglich mit Gisela Bihler wurde eine Teilzeitkraft für die zoologische Leitung angestellt", sagt Eberl. Am liebsten wäre Eberl, wenn sich jemand finden würde, der den Zoo übernimmt.


NZZ Online - 14. Juli 2005
Die Fledermäuse und der einstige Nachtaktivist
Der Zoo Zürich ruht sich nicht auf den Lorbeeren aus. Neben dem 2002 eröffneten «Zoolino» für die Kleinsten unter den Tierfreunden ist eine vornehmlich auf Teenager zugeschnittene «Naturwerkstatt» entstanden. In der malerischen Liegenschaft, die zu diesem Zweck für rund 2 Millionen Franken umgebaut worden ist, können Aspekte des Natur- und Tierlebens erkundet werden. Auf dem Programm stehen beispielsweise halb- oder eintägige Workshops für Gruppen, von Schulklassen bis zu Firmen; ein Laden, ein Café und ein Raum für Kindergeburtstage runden das Angebot an idyllischer Lage ab. Wer die Idylle nicht mit den Massen teilen will, kann sich vielleicht für das kostenpflichtige Angebot «Schlafen im Zoo» mit Übernachtungsmöglichkeit auf dem Areal erwärmen. Zur «Naturwerkstatt», deren Nutzung grossteils im Zoo-Eintrittspreis inbegriffen ist, gehört nebst einem Labyrinth aus Holzstössen eine Ausstellung zum Thema Fledermäuse in einer Scheune, wobei im Winterhalbjahr auch frei lebende Abendsegler zu beobachten sein werden.

Westfälische Nachrichten, 16. Juli 2005
Schmusen ist ausdrücklich erlaubt
Im neuen Streichelgehege des Allwetterzoos müssen die Vierbeiner keinen Kohldampf schieben. Dafür sorgen schon die jüngsten Besucher, die sie nur zu gern verwöhnen. Diejenigen, die sich das am liebsten gefallen lassen, sind die schwarzen Schafe. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Kohlrabenschwarz und kuschelig sind sie, die kleinsten Schafe der Welt, Ouessantschafe. Erst seit wenigen Tagen dürfen die Zoo-Besucher den Vierbeinern über die gewundenen Pfade folgen, über kleine Hügel klettern, über Baumstämme balancieren. Von Stein zu Stein hüpfend den glasklaren Bach überspringen, der sich durch das Gelände schlängelt. Wir mussten erst warten, bis das Gras in der Anlage richtig verwurzelt ist, ehe wir das Gelände öffnen konnten, erläutert Ilona Zühlke. Nachdem nun Hängeohr- und Zwergziegen, Schafe und Brahmas das Gelände in Beschlag genommen haben, fehlen noch die Schweine. In einigen Wochen werden die Mini-Hängebauchschweine einziehen.

Verdener Aller Zeitung - 14. Juli 2005
Anmut und pure Gelassenheit
Genüsslich kauten "Benny" und "Samy" an ihrer "Beute". Von neugierigen Zaungästen ließen sich die beiden Geparden bei ihrer Begrüßungsmahlzeit gestern nicht stören und auch die neue Umgebung im Magic Park Verden schien den beiden Raubkatzen zu schmecken. Knapp zwei Jahre alt, haben die Zwillingsbrüder ihre Kindheit im Serengeti-Park Hodenhagen verbracht. Doch dort fristeten die eleganten Tiere eher ein Schattendasein. "Unsere Anlage, das Gehege dort ist so groß, dass sich die Katzen meist versteckten", erklärte Fabrizio Sepe. "Das neue Gehege ist zwar kleiner, aber nun können die Zuschauer die Tiere auch sehen", so die Sepe-Brüder. "Es ist der Mittelweg zwischen den Ansprüchen der Tiere und den Wünschen des Zuschauers."
 



Planung und Bau 
 
Wolfsburger Nachrichten - 15. Juli 2005
Zoo-Erweiterung geht voran: Neue Anlage steht vor der Vollendung - Terrasse und Spielplatz fertig
Bizarr ragen die Lärchenstämme – die Wurzel nach oben –  aus der Erde. Sie stehen rund um die neue Terrasse im Eingangsbereich des Zoos Stöckheim. In drei Monaten sollen Weißkopf-Äffchen auf der Baumkonstruktion herumturnen. Sie ist Teil einer neuen Kleinaffenanlage, die es laut Zoo-Chef Uwe Wilhelm in dieser Art noch nicht gibt. Die Baumstämme stehen außerhalb des Affengeheges. Von ihm aus können die Totenkopf-Äffchen auf den mit dicken Seilen verbundenen Bäumen herumturnen, direkt über den Köpfen der Besucher. Auf die Erde kommen sie nicht, da die Stämme gehobelt und poliert worden sind, die Äffchen für den Abstieg keinen Halt finden. "Wir probieren es halt aus. Aber es klappt", ist sich Wilhelm sicher. Das Dach des kleinen Affenhauses, das von Hundertwasser oder Rizzi entworfen sein könnte, fehlt noch, einige andere Arbeiten sind noch nötig. Die Terrasse mit dem neuen Spielplatz ist von sofort an für die Besucher geöffnet. An die Terrasse grenzt nicht nur der Spielpatz: Das Gehege, das für Cuys, Riesenmeerschweinchen gedacht ist, muss noch begrünt werden.

FAZ.NET - 15. Juli 2005
Bürgschaft von Land und Kreis für Opel-Zoo
Wenn alles gutgeht, stakst zum Jubiläum ein sieben Monate altes Giraffenjunges durch die Savanne am Hang gegenüber von Kronberg. Doch es ist nicht die Erwartung des jungen hochbeinigen Wesens, das die Verantwortlichen des Opel-Zoos am Freitag  vom wichtigsten Tag in der Geschichte des Freigeheges für Tierforschung sprechen ließ. Sondern die Aussicht, daß der Zoo zum ersten Mal seit vielen Jahren Giraffennachwuchs behalten darf, weil die Tiere über ein neues Gehege samt Giraffenhaus verfügen. Mit einer Bürgschaft über 4,8 Millionen Euro, von der das Land Hessen und der Hochtaunuskreis je die Hälfte übernehmen, will das private Tiergehege endlich den geplanten Bauabschnitt „Afrika 2” verwirklichen. „Ohne Investitionen können wir nicht weiterexistieren”, sagte Gregor von Opel. Für vermutlich 5,5 Millionen Euro - der Kredit beläuft sich auf rund sechs Millionen - ist eine 5000 Quadratmeter große Savannenlandschaft geplant. Sie soll, wie in der afrikanischen Heimat, sowohl Giraffen als auch Zebras, Antilopen und Straußen Auslauf bieten. Bestandteil des Bauvorhabens ist außerdem ein neuer Haupteingang. Alle Versuche des Opel-Zoos, die Investitionen über Sponsoren oder Spenden zu finanzieren, sind bisher gescheitert. Der falsche Eindruck, das gleichnamige Automobilunternehmen finanziere das Tiergehege, bildete dabei eine der größten Hindernisse. Dabei erwirtschaftet der Zoo als einziger in Deutschland mit 600000 Besuchern im Jahr seine gesamten laufenden Ausgaben selbst. „Für die Summe, um die es jetzt geht, wollten die Banken Sicherheiten”, sagte Opel. Der hessische Finanzminister Karlheinz Weimar erkannte das Dilemma und ließ sich in die Pflicht nehmen. Ausgangspunkt für die Zeitplanung ist der 50. Geburtstag, den der Opel-Zoo im September 2006 feiern will. Ende August dieses Jahres sollten die Bauarbeiten beginnen, um Ende Juli 2006 abgeschlossen zu sein.

Super Sonntag - 15. Juli 2005
Neues Zuhause für Braunbären im Tierpark Hexentanzplatz
Obwohl er erst am 17. Juli um 11 Uhr mit dem Schnitt durch das symbolische Band offiziell übergeben wird, ist der „Bärenwald“ seit Tagen die Attraktion im Tierpark Hexentanzplatz Thale. Die neue Freianlage, für die beiden Braunbären Mascha und Jonas eine völlig neue Welt mit vielen unbekannten Eindrücken, ist das bisher ehrgeizigste sowie finanziell und technisch aufwendigste Vorhaben der Tierparkgeschichte, erläutert Direktor Uwe Köhler. Deshalb dankt der Tierpark mit einer großen Tafel direkt am „Bärenwald“ ganz plakativ den 30 Sponsoren. Zu den großen Geldgebern gehört neben Lotto-Toto-Sachsen-Anhalt (150 000 Euro) mit 100 000 Euro auch der 60-köpfige Förderverein des Tierpark, der seit 2003 für das Projekt außerdem weitere 50 000 Euro bei regionalen Sponsoren einwarb. Der Eigenanteil der Hexentanzplatz GmbH beträgt 50 000 Euro. Die neue Freianlage auf dem ehemaligen Mufflon-Gehege entstand in zwei Abschnitten. Im „Bärenwald“ finden die 19-jährigen Bären Mascha und Jonas jetzt Naturboden, ein Wasserbecken und die unterschiedlichsten Kletter-, Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Bohmann Business Channel - 19. Juli 2005
Dänemark: Ganz nah an den Fischen
Nach rund 18-monatigen Wiederaufbauarbeiten eröffnet das „Nordseemuseum“ im nordjütischen Hirtshals sein neues Ozeanarium für Besucher. Das riesige, rund 4,5 Millionen Liter Wasser fassende Meerwasseraquarium war im Dezember 2003 einem Großbrand zum Opfer gefallen. Dabei riss die etwa sechs mal 15 Meter große Scheibe, die Besuchern faszinierende Einblicke in die bunte Unterwasserwelt der Nordsee erlaubt. Auch Teile des Dachs von Nordeuropas größtem Aquarium stürzten ein. Tausende Fische starben, darunter der besonders beliebte Mondfisch. Im jetzt frisch renovierten Seewasser-Hauptbecken des Nordseemuseums können Gäste tausende Fische in großen Schwärmen hautnah beobachten, darunter Heringe, Makrelen, Stachelmakrelen oder Hornhechte. Die Kosten für den Wiederaufbau liegen bei etwa 90 Millionen Kronen (zwölf Millionen Euro).




Aktionen

Volksstimme Magdeburg - 15. Juli 2005
Vier Nächte lang tierisches Programm zum 55. Geburtstag
Mit Hirschen, Rehen, Schweinen und einer Schar Vögel eröffnete am 21. Juli 1950 der so genannte „Heimattiergarten“ am Vogelsang. Dieses Datum liegt am kommenden Donnerstag genau 55 Jahre zurück und inzwischen ist aus dem kleinen Tierpark der ‚Zoologische Garten Magdeburg‘ geworden, in dem über 950 Tiere aus allen Kontinenten zu Hause sind. Das soll in der kommenden Woche groß gefeiert werden. Um das Programm für den 55. Geburtstag zu verkünden, ließ es sich Zoodirektor Kai Perret gestern nicht nehmen, in das neu eingeweihte Freilaufgehege der Huskies zu steigen. „Wir wollen die Grenzen zwischen Mensch und Tier fallen lassen. Das ist unser Konzept für die Zukunft und deshalb habe ich sie hierher geführt“, begründete er die Ortswahl und forderte auf, ihm zu folgen. Offiziell gefeiert wird vom kommenden Donnerstag, den 21. Juli bis Sonntag, den 24. Juli. Für den Freitag ist eine Podiumsdiskussion im Presseclub Magdeburg geplant, bei der ab 19. 00 Uhr über das Thema Artenschutz im Zoo diskutiert wird. Am Sonnabend startet die große Dschungelnacht. Auf der Bühne vor dem Dickhäuterhaus werden Musik und Tänze aus allen Kontinenten wie etwa afrikanisches Trommeln oder brasilianischer Tanz gezeigt. Am Sonntag, den 24. Juli, steht ein buntes Familienfest auf dem Programm, Clown und Jazz-Band inklusive. Außerdem werden sich verschiedene Vereine und Organisationen vorstellen.


Umweltjournal - 16. Juli 2005
Regenwald-Flüchtlinge
Im Prunkhof des Rathauses konnten Passanten ungewöhnliche Gäste bestaunen. Drei als Orang-Utans verkleidete WWF-Mitarbeiter bauten hier mit Unterstützung der Tierparkfreunde Hellabrunn ein Nest auf. Die letzten asiatischen Menschenaffen flüchten vor dem Kahlschlag in ihrer Heimat, den Regenwäldern Borneos, und vor skrupelloser Wilderei. Symbolisch erklärte der WWF München für einen Tag zur Heimat der bedrohten Affen. WWF-Kampagneleiter Alois Vedder überreichte Bürgermeister Hep Monatzeder ein Ortschild mit der Aufschrift „München - Orang-Utan-Patenstadt“. München bildet den Auftakt für die Bayern-Tour der Regenwaldflüchtlinge, die in den kommenden Tagen durch Augsburg (15.7.), Regensburg (18.7.), Nürnberg (20.7.), Bamberg (21.7.) und Würzburg (22.7.) führt. Zahlreiche Bürger trugen sich im Laufe des Tages in eine Unterschriftenliste des WWF ein. Damit fordern sie die Bundesregierung auf, entschieden gegen illegales Holz aus Borneo und anderen Regenwaldgebieten der Erde vorzugehen. Deutschland solle ein Urwaldschutzgesetz verabschieden, um das Geschäft mit dem Kahlschlag zu unterbinden.

Leipziger Volkszeitung - 17. Juli 2005
Showtime unter echtem Nachthimmel
Sommertheater hat seine eigenen Spielregeln. Open air-Varieté auch, zeigt die Premiere des Krystallpalastes "Etwas Flamenco mit Olga Lomenko" am vergangenen Sonnabend. Was im gediegenen Ambiente des Hauses in der Magazingasse vermutlich vor den Baum ginge, bedient unter den Bäumen des Gründergartens im Zoo durchaus Erwartungen großer Teile des Publikums. Ein Event, Einlass 19 Uhr, verbunden mit dem Angebot zum Zoobummel, mit Gastronomie und einer zwei Stunden später beginnenden Show. Ein bisschen mehr Tempo und Spiel-Spannung könnte die Show durchaus vertragen, trotzdem viel Beifall vom Premierenpublikum. Nächste Aufführungen 20., 21., 23., 27.-30. Juli sowie 3.-5. und 10.-13. August. 

Kölner Stadt-Anzeiger - 14. Juli 2005
Sommerferien im Zoo: Kinder helfen beim Reinigen der Gehege
Sommerferien im Dortmunder Zoo: Kinder ab neun Jahren können Ende Juli beim Reinigen der Gehege den Tierpflegern tatkräftig zur Seite stehen. Gesäubert werden die Anlagen der Giraffen, Nashörner, Seelöwen, einiger Raubtiere und der Zoo-Bauernhof. Strapazierfähige Kleidung und Gummistiefel werden empfohlen. Wegen der erwarteten großen Nachfrage darf jedes Kind nur an einem Tag mithelfen. Die Aktion dauert vom 25. bis zum 29. Juli, wie die Stadt Dortmund am Donnerstag mitteilte.

Westdeutsche Allgemeine - 15. Juli 2005
Erst Schluckauf, dann wackeln die Ohren
20 WAZ-Leser konnten beim Zoo-Sommer auch hinter die Kulissen im Duisburger Zoo blicken.

sz-online - 19. Juli 2005
Kamele streicheln, das Lieblingstier knipsen, beim Füttern helfen – die Zoos und Tiergärten laden zum Ferienprogramm.
Informationen zum Ferienprogramm im Tierpark Bischofswerde, dem Zoo Dresden, dem Zoo Hoyerswerda, dem Tierpark Weißwasser und dem Tierpark Zittau.

Berliner Zeitung - 14. Juli 2005
Rochen fressen aus der Hand
Das Zoo-Aquarium hat eine neue Attraktion: Ab sofort kann man bei der Fütterung der Kuhkopf-Rochen zuschauen. Den sechs Rochen wurde beigebracht, aus der Hand der Pfleger zu fressen. Weil das so gut ankommt beim Publikum, weitet das Aquarium die Schaufütterungen aus. Montags und donnerstags um 13.30 Uhr steigen die Pfleger ins Wasser zu Rochen, Haien und Großfischen.

RP-Online - 14. Juli 2005
Zoo Köln: In den Fängen der Nacht
Der Zoologische Garten in Köln bietet eine Besonderheit: Führungen in der Dämmerung und bei Nacht. Ein Höhepunkt ist ein Streifzug durch den nächtlichen Dschungel. Bei den Führungen kann man neben Flughunden auch die anderen nachtaktiven Tiere sehen. Zum Beispiel die Eulen und Raubkatzen. Gerade um die heimlichen Bewohner des Kölner Zoos zu beobachten, die nur im Schutze der Dunkelheit ihre Verstecke verlassen, lohnt sich eine Abend- beziehungsweise Nachtführung. Damit die Tiere nicht zu sehr verschreckt werden, finden sowohl Abend- als auch Nachtführungen nur zweimal im Monat statt. Der Eintritt kostet jeweils 20 Euro.

MVregio - 17. Juli 2005
Sehen wie ein Luchs
Das Tier des Monats Juli im Rostocker Zoo ist der Luchs. Luchse, die aus Deutschlands Mittelgebirgen weitgehend vertrieben worden sind, werden bereits seit 1964 im Rostocker Zoo gehalten und erfolgreich gezüchtet. "Sehen wie ein Luchs" ist eine von vielen lustigen und spannenden Aktionen der Erlebnisferien im Zoo. Immer mittwochs und donnerstags können unsere kleinen Besucher am Zoonarium wie der Luchs auf Suche nach Tieren gehen, die sich in einem Baum versteckt halten. Auch in der Darwin-Box geht es um das Sehen. Im Jahresthema "Im Reich der Sinne" zeigen Adlerauge und Brillenschlange, dass es im Tierreich auch noch andere Tiere mit einem außerordentlichen Sehvermögen gibt. Besondere Attraktion ist eine Spezialkamera, mit der das Sehen im Infrarotbereich, wie es viele Schlangen können, für unsere Augen möglich wird.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 18. Juli 2005
Zoo verzeichnet steigendes Interesse
Das Konzept des Schweriner Zoos, mit regelmäßigen Aktionen besonders Familien anzusprechen, scheint aufzugehen. Beim gestrigen Pinguinfest drängten sich die Besucher am Gehege. Und: Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet der Tierpark bisher gestiegene Besucherzahlen. Gestern standen die Humboldt-Pinguine im Zentrum des Zoofestes. Die Pinguin-Gehegeanlage, um die sich gestern Besucher aller Altersgruppen drängten, soll außerdem erweitert werden. "Dazu nutzen wir das benachbarte Fischotter-Gelände", erläutert die Zoo-Sprecherin. Die Otter hatten erst vor kurzem in ein neu gestaltetes Gehege umziehen können. Nächstes Jahr soll die neue Pinguin-Anlage dann eingeweiht werden – wieder mit einem Fest.

Mitteldeutsche Zeitung - 14. Juli 2005
Tierpflegerin sammelte «Beute» des Kamels wieder ein
Der Tierpark Aschersleben war am Donnerstag zum Auftakt der großen Ferienaktion von Mitteldeutscher Zeitung und Naumburger Tageblatt Ziel von 800 Besuchern. Beim Familienfest zwischen Raubkatzen und Affen herrschte reger Andrang. Bis zum 24. August sind alle Leser zum fünften Mal zu Ausflügen ins Verbreitungsgebiet eingeladen. Jedes Angebot kostet eine vierköpfige Familie nur 15 Euro.

HL-live - 17. Juli 2005
Eltern-Kind-Aktion im Tierpark
Unter dem Motto "Wer frisst was im Tierpark?", bietet der Tierpark Lübeck am Samstag, den 30.07.2005 von 15.00 bis 16.30 Uhr ein Programm für Eltern mit Kindern ab 6 Jahren an. Nach dem überraschend großen Andrang auf die Ferienpass-Aktionen zum gleichen Thema können nun auch Familien gemeinsam, bei einem Rundgang durch den Tierpark und beim anschließenden Futter mischen, spannendes über die Ernährungsgewohnheiten von Schimpanse und Co erfahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Am Kurstag werden an der Tierparkkasse ab 14.00 Uhr entsprechende Teilnahme-Buttons verteilt, solange der Vorrat reicht.

Rhein Main Presse - 14. Juli 2005
Lesestunde heute in Fasanerie Geschichten über Tiere und Märchen mit Irmtrud Wendling-Edler
Leo, das Maskottchen unserer Kinderseiten, lädt heute zur Lesestunde in die Fasanerie Wiesbaden ein. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Eingang des Tierparks, dort, wo das große Leo-Transparent steht. Pädagogin Irmtrud Wendling-Edler wird mit den Kindern die Bären an ihrem Gehege besuchen und bei der Fütterung dabei sein. Danach gibt es an dem Unterstand bei den Wisenten Geschichten von den Fasaneriebären zu hören, außerdem werden Tiermärchen vorgelesen. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf drei Euro. Auch die nächste Lesestunde mit Leo steht schon fest auf dem Programm. Dann geht es um die Schafe in der Fasanerie, um Schafwolle und Märchen von Schafen.

Frankfurter Neue Presse - 15. Juli 2005
Fest im Kobelt-Zoo
Ein großes Kinderfest feiert der Wilhelm-Kobelt-Zoo. Zu Gast ist unter anderem das Spielmobil Riederwald, das ab 13 Uhr mit zwei Betreuern und vielen Angeboten für Spaß sorgt. Auch der Holzmichel vom Männerballett hat sein Kommen angekündigt. Das Kinderfest beginnt morgen, 17. Juli, um 11 Uhr im Wilhelm-Kobelt-Zoo.

 

Nachwuchs 
 
Remscheider General-Anzeiger - 18. Juli 2005
Mini-Takin "Paro" hält Pfleger in Atem
Wuppertal. Seine Hinterbeinchen muss der kleine "Paro" noch ein wenig trainieren. Unbeholfen wackelt er im Takin-Gehege umher, immer darauf bedacht, dicht bei seiner Mama zu bleiben. Vor wenigen Tagen brachte die vier Jahre alte Takin-Kuh "Roli" ihr erstes Baby zur Welt. Es war die erste Geburt eines Mishmi-Takins (deutsch: Gunziege oder Rindergämse aus dem Himalaya-Gebirge) in der Geschichte des Wuppertaler Zoos: "Das kam überraschend und ging sehr schnell. Als wir morgens ins Gehege kamen, war es schon da", sagt Roland Ströter. Der Tierpfleger kümmert sich seit 14 Jahren um die vielen pelzigen Zoobewohner, seit 1997 ist er Revierführer im Waldrevier und gibt Acht, dass es den Wildeseln, Wildschweinen, Hängebauch-Schweinen, Lamas, Hirschen, Rentieren - und zuvorderst nun natürlich den Takinen - an nichts fehlt.


Berliner Morgenpost - 16. Juli 2005
Das anstrengend-aufregende Elefantenleben der drei kleinen Stars ...
Daß so ein Kinderleben ganz schön anstrengend ist, davon können die drei kleinen Stars im Tierpark Friedrichsfelde ein Lied tröten. Schon morgens um sieben Uhr geht bei den Asiatischen Elefantenkälbern der Tag los.

WDR - 17. Juli 2005
Elefantenbaby hat Ausgang
Täglicher Spaziergang: Mutterkuh Punda und der kleine Elefant Bongi aus dem Wuppertaler Zoo genießen das schöne Wetter in der großen Außenanlage ihres Geheges. Erst seit wenigen Tagen darf der sechs Wochen alte Dickhäuter täglich das Elefantenhaus verlassen. Vorher war es noch zu kalt.  

RP-Online - 19. Juli 2005
Zoo Wuppertal: Eine Kinderkrippe
Anfang Juni 2005 wurde im Wuppertaler Zoo ein über 100 Kilogramm schweres, afrikanisches Elefantenkalb geboren. Es ist die erste Geburt eines afrikanischen Elefanten. Für Mutterkuh „Punda“ war es die erste Geburt und damit auch eine Premiere für einen Nordrhein-Westfälischen Zoo. Mittlerweile können Muttertier und Junges im Elefantenhaus beobachtet werden. Bei anderen Tieren gab es schon öfter Zuchterfolge. Bei den Sumatratigern gab es zuletzt gleich drei Jungkatzen. Ende März 2005 brachte Tigerin „Tornade“ diese zur Welt. Im Vogelhaus des Zoologischen Gartens Wuppertal schlüpften vier Rote Felsenhähne. Am erfolgreichsten sind die Zoo-Verantwortlichen mit der Nachzucht der Schwarzfußkatze. Seit 1975 wurden 134 Jungtiere in Wuppertal geboren.


PZ-NEWS - Pforzheimer Zeitung - 19. Juli 2005
Verspielter Tiger-Nachwuchs
Tigerdame „Dumai“ kümmert sich in der Stuttgarter Wilhelma um ihren Nachwuchs. Die beiden jungen Sumatratiger haben schon zu Pfingsten das Licht der Welt erblickt. Dieser Tage sind die beiden Tiger mit den Namen „Satu“ und „Dua“ zum ersten Mal für die Besucher zu sehen.


Hamburger Abendblatt - 14. Juli 2005
Otternachwuchs - Die Stars im Wildpark
Namen haben sie noch nicht, aber sind unternehmungslustig und erobern sich die Herzen der Besucher: Die beiden kleinen kanadischen Otterbabys sind die Attraktion im Wildpark Eekholt. Sie sind gut zu beobachten, weil sie verspielt und am Tage aktiv sind. Kanadische Fischotter sind in deutschen Wildparks nur selten anzutreffen, aber im Wildpark Eekholt sind sie bereits seit Jahren heimisch. "Es hat sich schon zum dritten Mal Nachwuchs eingestellt", sagt Revierpflegerin Mirja Jensen, die für die Otter zuständig ist.



Artikel aus der französischsprachigen Presse
zusammengestellt von Jonas Livet - www.leszoosdanslemonde.com

Rhinocéros et girafes au Safari de Peaugres

Inauguration de deux nouveaux espaces zoologiques français


Saint Martin la Plaine, nouvelle serre tropicale : ouverture imminente

Pandas géants : salade chinoise entre Pékin et Taiwan




Berliner Kurier
Hund riss Alpaka im Zoo
Der unangeleinte schwarze Mischling raste vom Hardenbergplatz in den Zoo, verbiss sich in einem hochschwangeren Alpaka!

RIA Novosti
Aus dem Zoo entwichener Luchs musste abgeschossen werden
Polizisten schossen in Wolgograd einen Luchs ab, der aus einem Wanderzoo entwichen war.

Berliner Morgenpost - 15. Juli 2005
Schau mir in die Augen, Rochen!
Rochen gehören zu den faszinierendsten Tieren der Wasserwelt. Und jetzt sind sie auch wieder im Berliner Zoo zu Hause.

Welt am Sonntag - 16. Juli 2005
Der Hase, der eigentlich ein Meerschweinchen ist
Selbst Kreuzworträtselfans geraten ins Grübeln, wenn ein anderes Wort für den "Pampashasen" gesucht wird. Die Lösung heißt: Mara. Ob der oder die Mara, ist strittig. Der Duden erlaubt die weibliche wie die männliche Form. In Wuppertal steht ihnen ein verschwenderisch großes Auslaufgehege zur Verfügung, in dem sie zur Freude kleiner und großer Besucher herumhoppeln. Ebenso in Hagenbecks Tierpark in Hamburg, wo man die meiste Erfahrung mit der Haltung der großen Nager hat.

Berliner Morgenpost - 16. Juli 2005
Theater und Siebdruck am Streichelzoo
Das Café, erbaut in den Siebziger, benannt nach einem Kinderbuch von Erwin Strittmatter und betrieben von der DDR-Kaufhauskette "Konsum", stand 15 Jahre leer. Nach der Wende wurde der Betrieb eingestellt. Seit Mai ist das "Pony Pedro" wieder lebendiger Teil des Tierparks. Das Projekt "Kunstgehege", ein Künstlerkollektiv aus Mitte, bespielt den ganzen Sommer lang Café und Vorplatz mit Konzerten, Ausstellungen, Workshops und Theater.

Berliner Zeitung - 15. Juli 2005
Gorilla Derrick in Gips
Der Zoologische Garten Berlin kümmert sich nicht nur um seine lebendigen Bewohner, er huldigt auch seiner verstorbenen Stars. Mit Totenmasken. Zuletzt war vom Gesicht des Gorilla-Männchens Derrick ein solcher Gipsabdruck hergestellt worden. Auch von Gorilla Knorke, der 2003 starb, gibt es eine solche Maske. Die Abdrücke wurden jeweils unmittelbar nach dem Tod der Tiere genommen. Beide Gips-Gesichter befinden sich im Archiv des Zoos zwischen Eiersammlungen und Schautafeln.

Berliner Kurier - 19. Juli 2005
Patnas 1. Geburtstag: Prima geht's!
Das kleine Nashorn und sein großes Aua! Patna war kaum geboren, da geriet sein Leben schon aus dem Tritt: glatter Beinbruch vorne links! Morgen wird das Nashörnchen im Tierpark Friedrichsfelde ein Jahr alt. Manchmal hinkt der kleine Kerl noch.


Mitteldeutsche Zeitung - 14. Juli 2005
Blaugrün schillernder Schatz
Langsam stolzierte der prächtige Pfau entlang seines Weges im Ascherslebener Tierpark. Bei der Ferienaktion am Donnerstag der MZ hat er dabei wohl nicht mit den 26 Hortkindern der Grundschulen Luisenschule und Froser Straße gerechnet, die allesamt liebend gern seine zum Rad aufgefächerten blaugrün schillernden Federn betrachten oder sogar eine davon ergattern wollten.

Neue Ruhr Zeitung - 20. Juli 2005
Tierisch: 250 000 Mal Besuch
Das Tiergehege wird immer schöner und von den Oberhausenern gern genutzt. Oberbürgermeister Wehling will, dass die WBO den Standard hält. Der Eintritt soll frei bleiben. Er wolle nur nochmal betonen, welch hohen Stellenwert die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen dem Mini-Zoo beimäßen, sagte Wehling. Warum er das genau gestern tun wollte, verriet Wehling nicht - und verwies auf die laufenden Verhandlungenn der Gesellschafter der GmbH. 51 Prozent der Anteile hält die Stadt, 49 Prozent das private Unternehmen Remondis.


Pforzheimer Zeitung - 20. Juli 2005
Sorge um den Wildpark
Der 90-jährige Ewald Steinle, Gründer des Wildparks Pforzheim, will zum Jahresende seinen Vorsitz im Förderkreis abgeben. Er hat sich 38 Jahre lang um die Einrichtung gekümmert. Jetzt soll ein Verein gegründet werden, der die Last der Verantwortung auf mehrere Schultern verteile. Bis zu 60 am Wildpark Interessierte hat Steinle jetzt auf seiner Liste, die er anschreiben möchte. Ein Vorteil des neu zu gründenden gemeinnützigen Vereins sei, dass jener dann direkt Spenden bescheinigen könnte.


Mitteldeutsche Zeitung - 18. Juli 2005
Elefanten trainieren in Mecklenburg für die Fußball-WM
Elf Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft übt Trainer Sonni Frankello mit seinen schwergewichtigen Akteuren vom 1. EFC Platschow eifrig Schüsse und Dribblings. Rein gewichtsmäßig sind Mala, Kenia und Timba ohnehin im Vorteil. Die drei Elefanten bringen rund zehn Tonnen auf die Waage. Das Trio gehört zum Elefantenhof Platschow an der Grenze Mecklenburgs zu Brandenburg. «Wir wollen die Tiere dazu bringen, ein richtiges Spiel abzuliefern», erläutert Lilian Kröplin, die den Hof zusammen mit dem Dompteur betreibt. «Das Training ist nicht ganz einfach, weil es dem Verhalten der Dickhäuter eher widerspricht», erklärt der Trainer. Auf fünf Tiere soll die Mannschaft aus dem eigenen Bestand noch vergrößert werden.

Muenchen24.info - 14. Juli 2005
Bei der Feuerwehr in München ging es tierisch zu
In den letzten Tagen hatte die Feuerwehr in München einige tierische Einsätze. Die Rettung eines Wasserschweines aus dem Auer Mühlbach gehörten ebenso dazu wie der Besuch eines Turmfalken in der Hauptfeuerwache. Das Wasserschwein war aus dem Tierpark Hellabrunn ausgebüxt und schwamm im Bach stadteinwärts. Ein Spaziergänger bemerkte das Schwein. Mit Keschern wurde es eingefangen und wieder zurück nach Hellabrunn gebracht. Einen solchen Ausbruch gab es schon einmal im Jahr 1929. Damals mußte der Auer Mühlbach sogar trockengelegt werden, um das Tier einzufangen.

Morgenweb - 16. Juli 2005
Im Wildpark geht's auch mal barfuß
Natur hautnah erleben, und das auf rund 30 Hektar, kann man im Wildpark Rheingönheim. Über 200 Tiere aus 30 meist europäischen Wildarten können das ganze Jahr über besucht werden.

Rheinische Post - 15. Juli 2005
Königspython züngelt im Innenhof
Ein Innenhof in Bergisch Gladbach freute sich über ungewohnten Besuch: Die über einen Meter lange Königspython wollte die Sonne wohl mal an einem anderen Ort genießen und züngelte genüsslich. Eine Mieterin bemerkte das friedlich vor sich hin dösende Reptil und alarmierte die Polizei. Sicher in einem verschlossenen Plastikeimer verpackt, wurde das Tier mit dem Streifenwagen in den Kölner Zoo gebracht.

Blick - 20. Jul 2005
Die Liebenden vom Züriberg
«Grebbo» und «Wanna» aus dem Zürcher Zoo dürfen beinahe schon als Legenden bezeichnet werden. Dass Väterchen «Grebbo» – er zählt mittlerweile 40 Lenze – und Mütterchen «Wanna» überhaupt friedlich zusammenleben, ist schon eine Sensation. Denn Zwergflusspferde sind in der Natur Einzelgänger, die sich nur zur Paarung treffen. Doch das Dickhäuter-Duo vom Zürichberg verträgt sich bestens. 19 Junge haben die beiden gezeugt.


Nachrichten.ch - 20. Juli 2005
Im Zoo Zürich lebt der Zuchtbuch-Methusalem der Zwergflusspferde
Mit 40 Jahren ist Zwergflusspferd-Mann Grebbo der Methusalem im internationalen Zuchtbuch seiner Art. Er und die 39-jährige Wanna sind das älteste Paar im Zoo Zürich. Zeit für eine Würdigung, sagte Kurator Robert Zingg vor den Medien.

Stuttgarter Zeitung - 14. Juli 2005
Fahndung nach Emu Fridolin
Aus einem Familienpark in Westerheim (Alb-Donau-Kreis) ist das Emu-Männchen Fridolin ausgebüxt. Der sechs Jahre alte Vogel konnte vermutlich am Mittwochabend aus seinem Gehege entkommen, weil Besucher das Gatter nicht richtig verschlossen, sagte Matthias Bergstaedt, Geschäftsführer des Familienparks am Donnerstag. Zuletzt wurde er auf der Landstraße 252 zwischen Westerheim und Dornstadt gesehen.

oesterreich.ORF.at - 15. Juli 2005
Wildschwein griff Jagdaufseher an
Ein Jäger wurde im Südburgenland von einem Wildschwein angegriffen und verletzt. Der 51-jährige Berufsjäger Robert Pail aus Hagensdorf war im Gehege in Bildein (Bez. Güssing) am Donnerstagabend mit der Fütterung der Wildtiere beschäftigt, als das Tier plötzlich den Mann von hinten angriff. Das Tier schlitzte bei dem Angriff dem Aufseher mit einem seiner Hauer die linke Wade auf.

Südtirol Online - 15. Juli 2005
Hermann Maier wird Patenonkel
Breitmaul-Nashorn Benno aus dem Salzburger Tiergarten Hellbrunn hat einen neuen Fan und Gönner. Niemand Geringerer als Olympiasieger Hermann Maier hat kürzlich Gefallen am 24-jährigen Tier gefunden und schließlich die Patenschaft über den Dreieinhalb-Tonner übernommen. Vorerst ein Jahr lang kommt der 32-Jährige für die Futterkosten des Nashorns auf, dieses hört dafür künftig auf den Namen Benno Herminator.

Mitteldeutsche Zeitung - 18. Juli 2005
Zoo in Jerusalem kämpft für Tierarten aus der Bibel
Der asiatische Löwe «Leyder» ist eines der vielen Tiere, die Besucher im biblischen Zoo in Jerusalem bewundern können. Wie eine kleine Oase liegt die grüne Parkanlage eingebettet in die kargen Hügel Jerusalems. Hier tummeln sich in einer möglichst ursprünglich gestalteten Umgebung Tiere, die schon in der Bibel erwähnt werden - Bären, Wölfe, Löwen, Antilopen, Damhirsche, Schlangen und Geier. Neben dem Gehege jeder Tierart steht auf Hebräisch, Arabisch und Englisch der biblische Vers, in dem sie erwähnt wird. Nach mehreren Umzügen innerhalb der Stadt eröffnete der Park 1993 seine Tore an der gegenwärtigen Stelle, im Südwesten der Stadt. Ziel des idealistischen Zoogründers war es, den Menschen in Israel, viele davon entwurzelte Flüchtlinge aus aller Welt, die Natur und die biblische Überlieferung näher zu bringen. Aber in dem Zoo, durch den man mit einem kleinen Bummelzug fahren kann, gibt es auch viele Tiere, die nicht in der Bibel erwähnt sind. Der biblische Zoo bemüht sich auch darum, im Alten Testament erwähnte Tiere, die in Israel inzwischen nicht mehr vorkommen, wieder in der freien Wildbahn anzusiedeln. In den letzten Wochen sind sechs Damhirsche, hebräisch «Jachmor» genannt, in die Natur entlassen worden. Die Tiere, die in der Bibel als eine von sieben Arten genannt werden, die vom Volk Israel gegessen werden dürfen, waren seit Ende des Ersten Weltkriegs in der Region ausgerottet. Ein weiteres Projekt des Zoos ist die Züchtung und Freilassung von Geiern.

Berliner Morgenpost - 15. Juli 2005
Mit Melone gegen Affenhitze
Um Orang Utan "Allan" während einer Tiershow im Zoo Yongin in Südkorea bei Laune zu halten, füttert sein Tierpfleger den sechs Jahre alten Affen mit Wassermelone - bei den derzeit herrschenden Temperaturen von über 30 Grad Celsius das Einzige, was noch richtig schmeckt.


Mitteldeutsche Zeitung
Zoo in Jerusalem kämpft für Tierarten aus der Bibel

Marine Park Empire: Zoo Empire-Fortsetzung im Herbst
Im Nachfolger zum Spiel Zoo Empire stellt ihr erneut Tierwelt und Besucherschar zufrieden, wobei das Inventar der Unterwasserfauna gehörig aufgestockt wurde.

GamePorts
Rollercoaster Tycoon 3: Wild! - Ab gehts in den Zoo!
Ankündigung der zweiten Erweiterung für Rollercoaster Tycoon 3 namens "Wild!" Die Erweiterung wird demnach nicht viel mit Achterbahnen zu tun haben. Vielmehr werden Sie in die Rolle eines Zoodirektors schlüpfen. So wird es nicht nur möglich sein, Tiershows zu veranstalten, es soll auch die Möglichkeit geben, einen ganzen Safaripark zu betreiben.




The Sydney Morning Herald July 12, 2005
Elephants - born free they may be
Animal welfare groups have expressed doubts over the origins of a group of Asian elephants bound for Sydney and Melbourne zoos. The federal Environment Minister, Ian Campbell, is yet to approve their importation but the Humane Society International and Britain's Born Free Foundation say there is cause for concern over papers that state the eight elephants are bred in captivity rather than caught in the wild. They have asked the Convention on International Trade in Endangered Species' secretariat to verify the elephants' records.According to a spokeswoman for the Humane Society International, Nicola Beynon, elephants in Thailand do not have to be registered until they are eight years old.

http://theaustralian.com.au 16 July 2005
Aussie elephant deal defended
Thailands most prominent elephant breeder has expressed bewilderment at international opposition to the transfer to Australian zoos of three of his animals.Laithongrian Meepan, last seen leading a clean-up team of elephants through tsunami-devastated ruins in the country's south, insists his animals are not taken from the wild - a key plank of animal rights campaigners' opposition to the deal. His three elephants, held in quarantine with five others for imminent transport to Melbourne Zoo and Sydney's Taronga Zoo, were bred in captivity and their major life experience has been with humans - in particular, tourists, Mr Meepan said. "I don't understand why there is so much controversy," said the owner of Ayutthaya Elephant Palace and Royal Kraal, 75km north of Bangkok. Mr Meepan said his three animals were sold to Thailand's Zoological Park Organisation for 500,000 baht each - about $20,000 - at the time of the deal with Australia, which is still to be approved by Environment Minister Ian Campbell. Mr Meepan said it was the first time he had sold elephants in the 10 years since setting up his wildlife park, which houses about 140 elephants. Wildlife activists worldwide contend that the elephant deal is illegal. Animal rights groups in Thailand say the agreement is linked to a bilateral animal exchange deal signed in Canberra last year, and to arrangements to secure koalas, a kangaroo and other Australian marsupials for the Chiang Mai Night Safari - a pet project of Prime Minister Thaksin Shinawatra, who hails from the northern city. The groups claim the eight elephants being sent to Australia are part of a simple commercial arrangement. Such deals are forbidden under the regulations of the Convention on International Trade in Endangered Species

The Sydney Morning Herald July 20, 2005
Endangered elephant deal gets go-ahead

DAILY TELEGRAPH, July 15, 2005
Taronga Zoo taken to tusk
Animal welfare campaigners from across Europe, Britain and the US have sent the Federal Government more than 52,000 postcards, condemning the zoo's efforts to import the elephants from Thailand.

The Daily Telegraph, July 20, 2005
Elephants' trunks packed for a new life in Sydney
FIVE elephants held for eight months in Thai quarantine are finally on their way to Sydney.
A $40 million, 2.4ha Asian elephant rainforest habitat area is being built at Taronga Zoo.


Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Leipzig, 20.07.05
Zoo verlängert Förderung des Schimpansenschutzes in Afrika - Schimpansenstiftung informiert Bevölkerung mit Theaterstück
Kurz nach Eröffnung des Pongolandes, des ersten fertiggestellten Bereiches im „Zoo der Zukunft“, trat der Zoo Leipzig im April 2001 der Wild Chimpanzee Foundation (Stiftung zum Schutz wildlebender Schimpansen) bei. Diese junge Organisation wurde von Prof. Christophe Boesch gegründet, einem der Direktoren des Max Planck Institutes für evolutionäre Anthropologie, das im Pongoland Lebensweise und Fähigkeiten der Menschenaffen beobachtet. Prof. Boesch erforscht seit über 20 Jahren die Schimpansen des Tai-Nationalparks in der Elfenbeinküste, Westafrika. Er kennt daher die Faktoren „Regenwaldvernichtung“ und „Wilderei“ aus eigener Anschauung, die das Überleben der Menschenaffen bedrohen. Um bei den Anwohnern des Parks Verständnis für die Menschenaffen zu wecken und eine engere Bindung zu ihnen herzustellen, stellt die WCF eine Zeitung her, die mit vielen Zeichnungen bildhaft das Leben der Tiere vorstellt und verteilt sie in den umliegenden Dörfern. Außerdem wurde ein Theaterstück geschrieben und aufgeführt, das die Problematik der Jagd auf Schimpansen behandelt. Besonders dieses Theaterspiel ist bei den Afrikanern sehr beliebt und hat einen tiefen Eindruck hinterlassen. Soziologen fanden heraus, dass die Kinder der Dörfer noch 13 Monate nach der Aufführung das Schimpansenlied aus dem Stück sangen. Der Zoo Leipzig ist von den nachhaltigen Projektansätzen der WCF überzeugt und hat daher heute den Kooperationsvertrag um weitere drei Jahre verlängert. Jährlich fließen damit dem Schimpansenschutz 15.500,00 Euro zu, um Theaterstück und Zeitung auch in anderen afrikanischen Ländern einzusetzen. Außerdem werden im Zoo-Shop handgemalte Postkarten verkauft, die in einem Dorf am Tai-Park hergestellt werden. Deren Erlöß fließt der WCF zu 100% zu. Mit diesem Artenschutzprojekt ist der Zoo auf einer Linie mit den Vorgaben der „Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie“, in der sich alle Zoos weltweit verpflichten, wesentliche Beiträge zum Überleben bedrohter Tierarten zu leisten.

Tiergarten Heidelberg, 20.07.05
Große Trauer im Tiergarten Heidelberg - Elefantenkuh „Lakshmi“ ist gestorben
Ein großer Schock war es für den Elefantenpfleger heute morgen als er in den Stall seiner Schützlinge kam: Elefantin „Lakshmi“ lag auf dem Boden und wollte bzw. konnte auch nach Aufforderung des Pflegers nicht mehr aufstehen. Elefanten legen sich nur selten und auch nur für kurze Zeit hin, von daher wusste der erfahrene Pfleger sofort, dass etwas nicht stimmte und alarmierte den Zootierarzt. Doch trotz sofortiger intensiver Behandlung durch Tierarzt Dr. Bach verstarb „Lakshmi“ bereits eine Stunde später in Anwesenheit ihrer beiden vertrauten Pfleger Herr Mitter und Herr Mandel. Die zweite Elefantenkuh „Ilona“ wurde ebenfalls die Gelegenheit gegeben, sich von ihrer Gefährtin zu verabschieden. Ein gerade für Elefanten sehr wichtiges Ritual. „Lakshmi“ war bis vor etwa einem halben Jahr trotz ihres sehr hohen Alters ein körperlich gesunder und fitter Elefant. In den letzten Monaten hatte sie jedoch körperlich stark abgebaut und wirkte krank. Das Institut für Zoo- und Wildtierforschung aus Berlin und der auf Elefanten spezialisierte Zootierarzt aus Hamburg wurden hinzugezogen und bildeten mit dem Heidelberger Zootierarzt Dr. Bach ein engagiertes Team, das sich intensiv um „Lakshmi“ kümmerte. Ihre Beschwerden konnten zum Teil gebessert werden, in den letzten Wochen stabilisierte sich ihr Zustand einigermaßen, so dass ihr Tod jetzt relativ schnell und überraschend kam. „Lakshmi“ wurde sofort mit einem Spezialtransport zur Universität Leipzig in die Veterinärpathologie gebracht, wo die genaue Todesursache festgestellt werden soll. „Lakshmi“ war 48 Jahre alt und lebte seit 1959 in Heidelberg. Obwohl sie gegenüber neuen Pflegern nicht immer ganz einfach im Umgang war, hatte sie eine enge Beziehung zu ihren wenigen vertrauten Betreuern. Sie war ein intelligenter und sehr charakterstarker Elefant und die Zoomitarbeiter und Besucher werden sie sehr vermissen! Nachdem ihre langjährige Gefährtin „Rani“ im Sommer 2001 aus Altersgründen eingeschläfert werden musste, wurde zunächst eine neue großzügige Elefantenaußenanlage gebaut. Im letzten Herbst kam dann Elefantin „Ilona“ aus dem Zoo Hannover nach Heidelberg, um „Lakshmi“ in ihren letzten Jahren auf der neuen Anlage Gesellschaft zu leisten. Die beiden vertrugen sich auf Anhieb sehr gut und bildeten nach wenigen Wochen ein unzertrennliches älteres Damenpaar.

Wilhelma Stuttgart, 20.07.05
Kaisers Wilhelms Erbe - Erste Nachzucht der Kaiserschnurrbart-Tamarine in der Wilhelma
Ihren Namen haben die seltenen Affen wegen ihrer Barthaare. Als die ersten Tiere Anfang des 20. Jahrhunderts nach Deutschland kamen, zwirbelten Wissenschaftler die langen weißen Barthaare nach oben. Die Ähnlichkeit zum Zwirbelbart von Kai-ser Wilhelm II war nicht zu übersehen. Auch bei den jetzt vier Wochen alten Affen-babys, die kaum 10 cm groß sind, sprießt schon der weiße Bartflaum. Das heißt aber nicht, dass sie männlich sind. Auch die Weibchen tragen bei den Kaiserschnurrbart-Tamarinen den Hängeschnauzer, der bis zur Brust reicht und ihnen einen weisen Ge-sichtsausdruck verleiht. Die Nachzucht war vom Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms ausdrücklich erwünscht. Er hatte das elterliche Paar so zusammengestellt, dass Mut-ter und Vater aus verschiedenen Linien abstammen. So wird eine Durchmischung möglichst unterschiedlicher Gene garantiert und Inzucht vermieden. Die Mutter, Te-resa, stammt vom Zoo in Barcelona, der Vater, Ant, aus Colchester in England. Bei-de kamen vor einem Jahr in die Wilhelma und verstanden sich auf Anhieb. Am 16. Juni 2005 brachte Teresa die beiden Zwillinge zur Welt, deren Geschlecht noch un-bekannt ist. Kaiserschnurrbart-Tamarine leben im Regenwald Brasiliens und Perus. In freier Wildbahn paart sich ein Weibchen mit mehreren Männchen. Teresa hatte nicht viel Auswahl, schließlich gab es hier nur Ant. Aber es hat geklappt. Um ihren Nach-wuchs kümmern sich beide gleichermaßen. Auf jedem elterlichen Rücken hat sich einer der Zwillinge festgekrallt. Doch jetzt wagen die Babys schon ihre ersten selbst-ständigen Sprünge von Ast zu Ast.

Wildpark Lüneburger Heide, 19.07.05
Der Wilde Westen fängt gleich hinter Hamburg an…
35 Jahre Wildpark Lüneburger Heide, große Geburtstagsparty mit Truck-Stop. Der Wildpark Lüneburger Heide wir 35 Jahre alt und möchte dieses Ereignis vom 24.07.-30.07.2005 kräftig feiern. Als besonderes Highlight gibt es am 30.07.2005 ein Live-Konzert mit Europas bekanntester Westernband “Truck-Stop“. Über zwei Stunden lang spielen sie
ihre weltbekannten Hits. Der Kartenvorverkauf ist schon im vollen Gange, an der Kasse des Wildparks oder auch telefonisch, können die Karten erworben werden. Die große Geburtstagsfeier hat außerdem ein tolles Rahmenprogramm für jeden Geschmack. Geplant ist neben Western-Barbecue, Bullriding, Märchentipi, Infoständen, Kinderanimationen, Western-Shops und vieles mehr, auch ein Promotions-Team der Karl May Festspiele, aus Bad Segeberg mit Kinderschminken und Indianern die für Spannung und Western-Feeling sorgen. Für Kinder gibt es beim großen Luftballon-Wettbewerb tolle Preise zu gewinnen.

Wilhelma Stuttgart, 19.07.05
Der Tigernachwuchs ist gut versorgt
Volksbanken Raiffeisenbanken Stuttgart übernimmt Patenschaft
Die beiden zwei Monate alten Tigerbabys der Wilhelma haben nun offiziell ihre Namen, Satu und Dua, erhalten. Beide Namen heißen auf Indonesisch eins (Satu) und zwei (Dua). Sumatra, das Heimatland der Tiger, gehört zu Indonesien. In beiden Namen sind Silben der elterlichen Namen versteckt: der Mutter Dumai und des Va-ters Tuan. Ferner sind es die ersten beiden Babys der jungen Eltern, daher eins und zwei. Die Namensgebung übernahm der Sprecher des GENO-Verbandes Stuttgart, der Präsident Erwin Kuhn. Mit der Namensgebung ist eine ein Jahr dauernde Paten-schaft im Wert von 3000,- Euro verbunden. Prof. Dieter Jauch dankte den Volks-banken Raiffeisenbanken in Württemberg sehr herzlich und überreichte die Paten-schaftsurkunde. Die Namensgebung der beiden Sumatratigerkater war ein Höhepunkt der Abschluss-veranstaltung des jährlichen Jugendwettbewerbs der Volksbanken und Raiffeisen-banken. An dem Internationalen Jugendwettbewerb haben sich diesmal 1,4 Millio-nen Kinder und Jugendliche aus sieben Ländern beteiligt. Sie waren aufgerufen, zu dem Motto „Flieg mit zu den Sternen“ ein Bild zu malen. Die 45 besten Arbeiten aus Württemberg wurden im Stuttgarter Wilhelma Theater ausgezeichnet. Von nun an haben alle Teilnehmer der Abschlussveranstaltung eine langfristige Erinnerung an diesen Tag. Ein Gehegeschild mit dem Namen der Tiger und dem des Paten ist von jetzt an im Innengehege der Sumatratiger zu sehen.

Zoo Köln, 19.07.05
Wer will kleine Waschbären sehen ?
In diesem Sommer gibt es zwei Highlights im Kölner Zoo. Es sind die größten und die kleinsten unter den Säugetieren: die Elefanten sowie die Erdmännchen & Co. Zu den Compagnons der letztgenannten gehören die Waschbären. Sie tragen zur Attraktivität mit ihrem diesjährigen Nachwuchs bei.

Tiergarten Nürnberg, 19.07.05
Nachts im Zoo bei Delphin, Tiger und Co.
Diese Benefizveranstaltung zugunsten der Delphinlagune findet am 13. August 2005 ab 19:00 Uhr auf dem Gelände des Tiergartens der Stadt Nürnberg statt. Karten sind nur im Vorverkauf an der Tiergartenkasse erhältlich. Erwachsene kosten 12,- ¬, Kinder bis zum 13. Lebensjahr 8,- ¬. Alle halbe Stunde werden Gruppen zu den Informationsständen geführt, wo Mitarbeiter des Tiergartens über die Arbeit mit den Tieren und über deren Biologie Rede und Antwort stehen. Im Naturkundehaus gibt ein Einführungsvortrag eine Überblick über den derzeitigen Planungsstand der Delphinlagune. Die Informationsstände der Abend- und Nachtführungen sind im Delphinarium, den Raubtieranlagen bei Löwe und Tiger, im Aqua Park bei Pinguinen, Seelöwen , Eisbären und Fischottern, sowie am vorderen Weiher bei den Pelikanen.
Mit dieser Veranstaltung will der Tiergarten den Besuchern die Möglichkeit bieten, das Leben der Zootiere bei Nacht unter entsprechender fachlichen Be-gleitung zu erleben. Der gesamte Erlös kommt der Lagune für Delphine und Seelöwen zugute.

Zoo Duisburg, 19.07.05
Fünf Küken noch glanzlos
Glanzfasanen zählen nicht gerade zu den Seltenheiten im Vogelbestand Zoologischer Gärten, dafür aber ganz sicher zu den farbenprächtigsten Hühnervögeln überhaupt. Die in Höhen von 2.000 bis knapp 4.000 Metern auf „beiden Seiten“ des Himalayas lebenden Fasanen - von den Einheimischen Monals genannt - bevorzugen die lichten Eichen- und Rhododendron-Wälder der subalpinen Vegetationszone. In kleinen Trupps von bis zu 20 Vögeln durchstreifen sie offene Lichtungen und grasige Hänge auf der Suche nach Wurzeln und Blumenzwiebeln, die sie mit ihren kräftigen Schaufelschnäbeln aus dem Boden herauspicken. In Duisburg gehören die in auffälligem Metallic-Look schimmernden Vögel bereits seit Jahrzehnten zum festen Bestand des Vogelwäldchens, und in diesem Jahr fanden die Tierpfleger unter Wurzeln und Felsgestein insgesamt fünf Eier im flachen Muldennest. Um ganz sicher zu gehen, dass weder Elster noch Eichelhäher die gelbflaumigen Küken stibitzen, schlüpften heuer alle fünf Jungvögel nach 28-tägiger Bebrütung in der Brutmaschine des Vogelwäldchens. Mittlerweile wuchsen die fünf - derzeit noch jugendlich braungrau befiederten - Jungvögel auf Zwerghuhngröße heran und sollten jetzt bereit sein, ins Schaugehege entlassen zu werden.

Zoo Duisburg, 19.07.05
Noch nicht zu spät
Wer im Anschluss an das tägliche Sportspektakel der World Games 2005 die lauen Sommerabende nicht an Biertischen und Würstchenbuden verbringen möchte, sei nochmals daran erinnert, dass die Weltmeister im Dauerkuscheln - die australischen Koalas nämlich - zum Stelldichein zwischen Eukalyptus und Schummerlicht und die weltbesten Flipper - Duisburgs Große Tümmler nämlich - zum „Ausflippen“ zwischen Lagunenstrand und Wellenrauschen einladen. Die Zoo-Kassen sind an allen Tagen bis zum Ende der nicht-olympischen Wettkämpfe am 24. Juli 2005 ausnahmsweise bis 19.00 Uhr geöffnet, eine Sonder-Delphinvorführung ist ebenfalls für 19.00 Uhr vorgesehen,- und das Dauerkuscheln der niedlichen Koalas kann sogar bis Einbruch der Dunkelheit beobachtet werden….

Zoo Leipzig, 19.07.05
Abschied in der Bärenburg - Halbstarker verläßt den Zoo Leipzig
Mal wieder heißt es in diesem Jahr Abschied nehmen. Diesmal von einem Niemand! Der dreijährige Brillenbär Nobody (geb. 26.01.2002 in Leipzig) hat vergangene Nacht den Leipziger Zoo in Richtung Basel verlassen. Seit Tagen haben die Tierpfleger mit dem jungen Wilden den Gang in die Transportkiste trainiert, damit am eigentlichen Abfahrtstag auch alles ohne unnötigen Streß für das Tier verlaufen kann. Das Training hat sich ausgezahlt. Ohne größere Komplikationen ging Nobody in die ihm vertraute Kiste. Die Abgabe des noch jungen Bären wurde vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) empfohlen. Durch die Abgabe von Noboby verringert sich die Brillenbärengruppe auf sechs Tiere. Brillenbärenmann Balu muß sich nun allein um die fünf Damen Dolores, Diana, Loja, Bianca und Lolita kümmern. Der Brillenbär ist die einzige Bärenart in Südamerika und wird aufgrund seines Verbreitungsgebietes auch „Andenbär“ genannt. Die zunehmende Veränderung des Landschaftsraumes durch Besiedlung und Feldanbau, und die Bejagung wegen begehrter Körperteile (Gallenblase ist Heilmittel in der Medizin) stellen die größte Gefahr für diese stark bedrohte Tierart dar. In den vergangenen Jahrzehnten sind mehrere Schutzgebiete entstanden, um diese einzigartige, durch ihre starke Ausprägung der Gesichtszeichnung charakteristische Tierart, zu retten. Der Leipziger Zoo beteiligt sich seit Jahren am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm.

Zoo Duisburg, 18.07.05
Dreizehn auf einen Wurf
Vor gut zwei Monaten wurden sie in einer tiefen Erdhöhle entdeckt, genauer: Ein feines Fiepen verriet ihre Geburt.
Und lange war selbst den Pflegern unklar, wie viele Mini-Füchslein sich im warmen Bau um die Milchknöpfchen der einzigen Fähe im Rudel drängeln. Vor vier Wochen war es dann soweit: Dreizehn schlanke Polar- oder Eisfuchswelpen zeigten sich gemeinsam mir ihrer Mutter (einer einzigen!) einigen wenigen Zoobesuchern - die Tierpfleger nämlich wussten schon seit vielen Wochen um die gedeihliche Aufzucht der winzigen Welpen. Zur Zeit erkunden die Kleinen mit hochgestellten Lauschern und feuchtfrischen Stupsnäschen eifrig ihre neue Umgebung auf der Suche nach (toten) Mäusen, Küken, kleinen Ratten, aber auch Sprotten, Heringsköpfe und selbst Obst werden genüsslich verzehrt - und alles, was übrig bleibt vorsichtshalber in kleinen Erdlöchern versteckt. Im Augenblick allerdings steht Aufmerksamkeitstraining auf ihrem Lernprogramm, denn mehrmals täglich versuchen die Pfleger, die muntere Welpenschar mit Pfiffen (auch zur Freude des Publikums!) vor die Glasscheiben zu locken. Und noch eines ist sicher: Auch wenn die Welpen zu „richtigen“ Eisfüchsen herangewachsen sein werden, sollen ihre hübschen, weichen Pelze weder Damenhüte noch -mäntel zieren!

Vogelpark Walsrode, 18.07.05
Baby-Boom im Vogelpark Walsrode
Wenn sie einmal erwachsen sind, dann wollen sie „Jäger der Nacht“ werden. Aber noch ist nichts Gefährliches an diesen plüschigen Vogelkindern zu erkennen. In dieser Saison ist im Vogelpark Walsrode ein wahrer Baby-Boom in Sachen Eulennachwuchs zu verzeichnen. Insgesamt wuchsen bisher 20 kleine Eulenkinder in der Vogelbabystation heran. Darunter so illustre Namen wie „Silber-Schleiereule“, „Milchuhu“ oder „Maskeneule“. Aber auch einheimische Arten wie Uhu oder Steinkauz haben für Nachwuchs gesorgt. Diesen können die Besucher bei ersten Trainingsversuchen auf der Flugshowbühne beobachten, denn als zukünftige „Showstars“ haben sie noch eine Menge zu lernen. Mit viel Geduld und so manchem Trick der Tiertrainer werden so aus unbeholfenen Eulenkindern die Stars von morgen...die vielleicht bald schon den etablierten Showvögeln wie Adler, Papagei & Co. bei der zweimal täglich stattfindenden Flugshow im Vogelpark Walsrode die Schau stehlen.

Allwetterzoo Münster, 18.07.05
Kreatives und lehrreiches Ferienprogramm im Allwetterzoo Münster
Ein Überblick über das Angebot vom 19. bis 21. Juli -
Eine Schildkröte aus Papier falten, einen Tiger aus Holz bemalen oder sich doch lieber von Biologen durch den Zoo führen lassen? In dieser Woche fällt die Wahl schwer, denn der Allwetterzoo bietet zahlreiche und vielfältige Veranstaltungen für daheimgebliebene Kinder an. Am Mittwoch führt Diplom-Designerin Evi Binzinger in die traditionelle Falttechnik ORIGAMI ein und Marcus Schüttelhöfer erklärt, wie man Bäume oder Kühe für Modelleisenbahnen bastelt. Ebenfalls am Mittwoch können Kinder sich unter der Anleitung von Rainald Papen im Zeichnen von Tieren üben. Am Donnerstag bringt Gregor Hillebrand ausgesägte Holztiere vom Affen bis zum Zebra mit, die bemalt und mit nach Hause genommen werden können. Bis auf den Zeichenunterricht, der direkt vor den Tieranlagen erteilt wird, finden die kreativen Angebote in der wetterunabhängigen Arena des Pferdemuseums statt. Zooführungen gibt es gleich dreifach: Am Dienstag besichtigen Kinder den Betriebshof des Zoos, am Mittwoch erfahren sie, wie Schimpanse oder Gepard
schlafen und am Donnerstag lernen sie die "Waffen der Tiere" kennen.

Zoo Leipzig, 18.07.05
Zoo verlängert Artenschutz-Unterstützung in Westafrika
Seit April 2001 unterstützt der Zoo die Wild Chimpanzee Foundation (Stiftung zum Schutz wildlebender Schimpansen). Deren Gründer und zugleich Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Prof. Christophe Boesch, erforscht seit über 20 Jahren das Leben der Schimpansen im Taï-Nationalpark in der Elfenbeinküste, Westafrika. Der stetig zunehmenden Bedrohung der Primaten will die Foundation mit einem Aktionsplan und in Westafrika vor allem mit Aufklärungsarbeit innerhalb der Bevölkerung rund um den Nationalpark entgegentreten. So wurde u.a. ein Theaterstück geschrieben, das in den Dörfern sehr erfolgreich aufgeführt wurde.

Wildpark Lüneburger Heide, 15.07.05
Die große Freiheit - Zwei Waldohreulen und ein Waldkauz konnten erfolgreich wieder in die Natur entlassen werden.
Sie waren zwischen drei und sechs Wochen alt und noch im „Flaum“, als die drei Findelkinder von Spaziergängern im Wald gefunden wurden. Sie wendeten sich an den Wildpark Lüneburger Heide, von dem sie wussten, dass sich dort eine Auffangstation für verletzte Greifvögel befindet. Das Falkner-Team Jörg Ahrend, Tanja und Lothar Askani erklärte sich sofort bereit die Jungvögel in ihre Obhut zu nehmen. Nach gründlicher Untersuchung stellten die erfahrenen Falkner fest, dass die Tiere völlig ausgehungert waren. Spezielle Aufzucht - Volieren wurden die neue Kinderstube für die drei “Wilden“. Liebevoll wurden sie aufgepäppelt, wobei sie nur durch eine Luke und mit einer Pinzette gefüttert wurden um sich nicht zu sehr an Menschen zu gewöhnen. Im Alter von etwa sechs Wochen mussten sie alleine fressen und lernen was zu ihrem Beutespektrum gehört. In diesem Jahr, sind schon 26 Jungvögel in den Wildpark Lüneburger Heide gebracht worden. Neben Waldohreulen und Waldkauze, sind auch europäische Uhus, Habichte, Bussarde, Sperber und sehr viele Turmfalken erfolgreich wieder ausgewildert und gerettet worden. Der größte Teil wird von Privatpersonen gebracht, die sie in der Ästlingszeit finden. Bevor ein Jungtier mitgenommen wird, sollte daher eingehend geprüft werden, ob sich die Mutter nicht doch noch in der Nähe befindet. Aber auch Verkehrsunfälle und Strommasten können gefährliche Fallen für die Greifvögel sein. Die meisten „Patienten“ kommen erst im Winter in die die Auffangstation, wenn die Lebensbedingungen schlechter sind. Nach drei Monaten ist der große Tag gekommen, die jetzt ausgewachsenen Greifvögel dürfen zurück in die Freiheit. Jörg Ahrend (37) Falkner und Betreuer der Wölfe, verabschiedet sich von seinen „Schützlingen“. Mit einem Schwung gibt der Falkner sie nacheinander frei. Jörg Ahrend ist glücklich wieder einmal Greifvögeln das Leben gerettet zu haben. Mit einen weinenden und einen lachenden Auge erklärt er: „Mit jedem Vogel der in die Freiheit zurückgeht, fliegt auch ein Stück von mir selbst mit“!

Tiergarten Bernburg, 15.07.05
Ausstellung „Abenteuer Regenwald“ im Tiergarten Bernburg
Ab Sonnabend, den 16. Juli 2005, zeigt der Tiergarten Bernburg die Ausstellung „Abenteuer Regenwald“. Von der bekannten Biologin und Buchautorin Angelika Hofer konzipiert und realisiert, möchte die Ausstellung mit über 50 hervorragenden Regenwaldbildern des Natur- und Tierfotografen Günter Ziesler vor allem Begeisterung für die Schönheit und Vielgestaltigkeit des artenreichsten Lebensraums der Erde und seiner Bewohner wecken. Obwohl oder gerade weil die Regenwälder regelrechte Schatzkammern darstellen, sind sie akut von der Zerstörung durch den Menschen bedroht. Mit der Ausstellung „Abenteuer Regenwald“ soll deshalb auch daran erinnert werden, daß wir Europäer die Überlebenschancen dieses einzigartigen Lebensraums durch unser Konsumverhalten wesentlich beeinflussen. Die Ausstellung wird voraussichtlich bis zum 7. September im Afrikahaus des Bernburger Tiergartens zu sehen sein.

Thüringer Zoopark Erfurt, 15.07.05
Kein Weich-Ei im Baggersee!
Obwohl es verboten ist, Wildtiere auszusetzen, passieren immer wieder die unglaublichsten Dinge. Erst kürzlich fand die Polizei auf einer Straße in Südthüringen ein großes Männchen der amerikanischen Schnappschildkröte und brachte es in den Tierpark Suhl. Was aber Angler in einem Baggersee bei Erfurt-Kühnhausen fingen, waren wirklich keine „kleinen Fische“, sondern ein erwachsenes Männchen der Chinesischen Weichschildkröte. Es hatte ein Panzerlänge von 26 Zentimeter und wog 1,6 Kilogramm. Chinesische Weichschildkröten leben in langsamfließenden Gewässern in China, Korea, Japan und Nord-Vietnam. Nach Nordamerika und Hawaii wurden sie eingeschleppt. Rücken- und Bauchpanzer weisen keine Hornschilder auf, sondern werden von lederartiger Haut bedeckt. Der Schädel ist länglich und endet in einer kurzen rüsselartigen Nase. Schnapp- und Weichschildkröten sind äußerst gefährliche Wasserschildkröten. Sie können Badenden Finger und Zehen abbeißen oder schlimmere Fleischwunden zufügen. Für Schnappschildkröten existiert in Deutschland bereits ein Haltungs-, Verkaufs- und Zuchtverbot. Weichschildkröten überleben unseren Winter im Freien nicht. Es ist deshalb zu vermuten, dass besagtes Tier erst kürzlich ausgesetzt wurde. Verantwortungsbewusste Terrarianer bringt ein derart skrupelloses und zudem Tierschutz widriges Vorgehen in argen Misskredit.

Zoo Leipzig, 15.07.05
Noch freie Plätze in der beliebten Zoo-Kids AG
Kleine Forscher zischen 8 und 13 Jahren sind in der Zoo-Kids-AG gefragt! 20 Mal im Schuljahr treffen sich kleine Zoofans im Zoo, um mit den Zoolotsen auf Erkundungstour zu gehen. Dabei versuchen sie, Antworten auf spannende Fragen zu finden wie: Wie schwer kann ein Elefant werden? Wie groß ist ein Bienenvolk, welche Affen zählen zu den Tieraffen und welche zu den Primaten, wie lange schlafen Kaninchen oder wer baut die schönsten Schlafplätze? Natürlich geht das nicht ohne Blick hinter die Kulissen und das eine oder andere interessante Gespräch mit einem echten Zootierpfleger! Außerdem werden Themen zum Arten- und Umweltschutz behandelt und einheimische Tiere näher unter die Lupe genommen. Zum Abschluß der Safari durch die Tierwelten sollen die kleinen Zoo-Kids ihr erlangtes Wissen in Form einer Abschlußdokumentation in der Arche präsentieren. Die Entdeckungstouren durch die Weiten des Zoo-Dschungels starten 14 täglich montags in der Zeit von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Der erste Treff findet am 29. August um 15.00 Uhr im Safaribüro statt. In diesem Jahr werden wieder zwei Gruppen nach dem Alter gestaffelt angeboten. Die Teilnahme kostet 100,00 Euro pro Jahr. Darin enthalten sind alle 20 Termine und eine Jahreskarte, die natürlich auch außerhalb der AG fleißig genutzt werden kann.

Zoo Hannover, 15.07.05
Formel 1 im Zoo!
Sie sind jung, ausdauernd und schnell: Barrichello, Montoya und Schumacher brechen alle Geschwindigkeitsrekorde im Erlebnis-Zoo Hannover (und die Herzen der Zoobesucher). Formel 1 in der Showarena – rasant! Die drei kleinen Nandu-Küken beeindrucken mit extrem langen Beinen und aerodynamischen winddurchlässigen Flügeln, die wie Steuerruder elegant zum sicheren Spur- und Richtungswechsel ausgeklappt werden können. Böse Zungen aus dem Konkurrenzstall „Strauß“ behaupten, Nandu-Flügel gleichen einem ausgefransten Staubwedel. Aber unter uns: Wer hört schon auf Kritiker, die im Ruf stehen, ihren Kopf in den Sand zu stecken? Die Konkurrenz vom Team „Emu“ macht sich dagegen über die ausgefallene Trainingsmethode lustig: Die Nandu-Küken laufen ihren Tierpflegern hinterher... Damit greift die Konkurrenz natürlich zu höchst unfairen Mitteln: Angriff auf die Privatsphäre! Denn genau genommen sind die drei Schnellläufer Waisen. Die Elternvögel der Nandus haben sich schlichtweg nicht um die Eier gekümmert. Also wurden die Formel-1-Küken in der Brutmaschine ausgebrütet. Seitdem laufen sie ihren menschlichen Ersatzeltern pfeilschnell hinterher. Damit sich die Muskulatur der dünnen Beinchen gut ausbildet und die drolligen Drillinge bald schnittige 60 Stundenkilometer schnell laufen können, geht es täglich um 11.20 und 16 Uhr zum Lauftraining in die Showarena.

Zoo Dresden, 15.07.05
Der Zookasper spielt künftig auch im Wohnzimmer
Zum 15. Jubiläum von Puppenspieler Stefan Flinner erscheinen Kaspers Streiche auf DVD. Dazu lädt Kasper am Sonntag, dem 17.07.2005 zu einer Sondervorstellung. Die lustigen Streiche des Zookaspers gibt es jetzt auch auf DVD. Am Sonntag wird sie zum ersten Mal im Zoo vorgestellt. Aus diesem Anlass können sich die kleinen Zoobesucher auf eine Sondervorstellung freuen, die Puppenspieler Stefan Flinner zusätzlich zu den vier regulären Aufführungen um 12 Uhr anbietet. Hier sind auch die beiden prominenten Sprecher Jürgen Haase und Sachsenkind Friedlinde zu Gast, die dem bösen Zauberer oder der Prinzessin Rosenblatt auf der DVD ihre Stimme geben. Der Eintritt ist im Zooeintritt inbegriffen, und im Anschluss geben die Sprecher gern Autogramme.

Zoo Leipzig, 14.07.05
Ins Reich der Fantasie - Sommerpuppentheater auf dem Lesehügel im Leipziger Zoo
Auch in diesem Jahr entführen die Märchenstars des Märchentheaters Fingerhut, des Puppentheaters Rosi Lampe, des Theaters WIWO und der Puppenbühne Papperlapapp ab dem 23. Juli ihre kleinen Zoo-Feriengäste ins Reich der Fantasie. An vier Wochenenden können die Ferienkinder auf dem Lesehügel am Aquarium den Geschichten von „Hase und Igel“, „Prinzessin Isabell und der Kartoffelkönig“, „Wie der Elefant zu seinem Rüssel kam“ und „König Drosselbart“ lauschen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie der Elefant zu seinem Rüssel gekommen ist, warum sich Prinzessin Isabell und der Kartoffelkönig gern haben oder wer eigentlich König Drosselbart ist, der sollte sich die Aufführungen der Puppentheater nicht entgehen lassen!

Allwetterzoo Münster, 14.07.05
Auf Safari mit dem Vari - MADAGASCAR-Fest im CINEPLEX Münster, eine Gemeinschaftsveranstaltung von Allwetterzoo, CINEPLEX, Stadtbäckerei und Stadtwerken
Am Sonntag, 17. Juli, präsentiert das CINEPLEX Münster den neuen Familienfilm MADAGASCAR mit einem bunten Rahmenprogramm ab 12 Uhr und vielen Gästen. H. Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos, und der Botschafter von
Madagaskar, seine Excellenz Denis Andriamandroso, berichten über die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars und stellen Artenschutzprojekte vor. Adler wird vor allem auf die auch im Allwetterzoo lebenden Schwarz-weißen Varis eingehen. Sie zählen zu den Lemuren, die im Kinofilm als geheimnisvolle Bewohner Madagaskars dargestellt werden. Als besonderer Ehrengast wird der Schauspieler Jan-Josef Liefers erwartet. Liefers, der den in Münster agierenden "Tatort"-Pathologen Prof. Börne spielt, hat dem Löwen Alex seine Stimme geliehen, der Hauptfigur des Films
MADAGASKAR. Kinder können sich freuen, denn den Schauspieler begleiten "echte" Darsteller aus dem Film, der besagte Löwe und vier Pinguine als Plüschfiguren. Aber auch ein Pinguin aus dem Zoo hat seinen Besuch angekündigt: Sandy aus dem Allwetterzoo kommt ins CINEPLEX und lässt sich mit Kindern fotografieren.

Zoo Duisburg, 14.07.05
Ringelschwanz im Doppelpack
„Halbaffe“ klingt möglicherweise etwas höflicher, - ein solches Tier steht nämlich zoologisch
u n t e r den „richtigen“ Affen, weil es weniger in Richtung Schimpanse als zu spitzmausartigen Vorfahren hin orientiert ist.
Auf alle Fälle sind Halbaffen, Makis oder Lemuren heute recht selten geworden und in nennenswerter Vielfalt eigentlich nur noch auf die Insel Madagaskar beschränkt; aber auch dort schwinden unter dem Druck einer wachsenden Bevölkerung, Kultivierung und Besiedelung die letzten Urwälder so rasch dahin, dass die Zukunft dieser springgewandten Ur-Primaten ausgesprochen düster ausschaut und deren Export schon vor Jahrzehnten gestoppt wurde. Umso größer - und für die Arterhaltung wichtiger - ist daher die Freude, dass die Duisburger Kattas (oder Katzenmakis oder Ringelschwanzlemuren) einmal mehr für hausgemachten Nachwuchs sorgten - und das gleich im Doppelpack: In der Regel kommt bei Affen (und Menschen natürlich…) jeweils ein einziges Jungtier zur Welt, diesmal aber zeigte sich eine junge Katta-Mutter mit Zwillingen auf dem Rücken! Mit schwarzer Stupsnase, ebensolchen Knopfaugen und schwarzweiß-geringeltem Superschwanz zeigen die Jungtiere bereits alle Merkmale ihrer Eltern, bis auf deren Körpergröße und ihre verspielten Launen eben. Weil die Gefahr groß ist, dass madagassische Lemuren eines Tages nur noch in den Zoos, aber nicht mehr in der Wildbahn überleben werden, dürfte auch dieser Duisburger Nachwuchs ein Stück praktizierter Naturschutz sein - zur Sicherung der Art wenigstens in Menschenobhut.

Zoo Dresden, 14.07.05
Peugeot-Tag im Zoo Dresden
Am 16.7. und 17.7.2005 lädt das Peugeot Sommerfest im Zoologischen Garten Dresden alle Peugeot-Kunden aber auch Interessenten und Besucher zu einer Sonderschau der besonderen Art. Mit dem Peugeot 107/1007 und dem 307 Facelift werden Neuheiten präsentiert und darüber hinaus auf charmante Art und Weise nahezu die gesamte aktuelle Modellpalette in der bestbesuchtesten Freizeiteinrichtung der Stadt.Über 6.000 Peugeot Kunden wurden persönlich eingeladen und 100.000 Kundenzeitschriften „Plaisir“ informierten potenzielle Interessenten über den Event. Unsere Kunden haben an beiden Tagen kostenlosen Zooeintritt, alle anderen Zoogäste erwartet eine Löwensafari der besonderen Art. Alle Fahrzeuge werden im Rahmen der Mitmachaktion „In Dresden ist der Löwe los“ auf außergewöhnliche Art und Weise präsentiert. Vier Stationen zeigen die „tierischen“ Qualitäten der einzelnen Peugeot-Modelle und laden Kinder und Erwachsene zu Geschicklichkeitsspielen und Quiz rund um den echten und den Peugeot-Löwen ein.

Stadt Dortmund, 14.07.05
Sommerferien im Dortmunder Zoo verbringen - Noch Plätze frei beim Gehege reinigen
Das Sommerprogramm des Zoos bietet für Kinder ab neun Jahre die Möglichkeit vom 25. bis 29. Juli beim Reinigen der Gehege hinter die Kulissen des Zoos zu schauen. Strapazierfähige und wetterfeste Kleidung und Gummistiefel werden empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Eintritt 6,5 Euro pro Person und Tag. Wegen der riesigen Nachfrage ist eine Anmeldung nur pro Kind an einem Tag möglich.

Zoo Leipzig, 14.07.05
Vorsicht Löwe! Zoodirektor liest Anekdoten aus dem Leipziger Zoo
Am 15. Juli um 15.30 Uhr heißt es bei Galeria Kaufhof „Vorsicht Löwe“, wenn Zoodirektor Dr. Jörg Junhold mit einem Buch unter dem Arm bewaffnet zusammen mit Dr. Haikal heitere Geschichten und amüsante Anekdoten aus dem Leipziger Zoo zum Besten gibt. Als Vertreter der tierischen Hauptdarsteller der humorvollen Erzählungen wird Lama Horst bereits um 15 Uhr „Rede und Antwort“ stehen und den Autoren bei der halbstündigen Lesung mit anschließender Signierstunde unterstützen. Der Leipziger Zooshop wird vom 13. bis 30. Juli 2005 zu Gast bei Galeria Kaufhof sein und im Erdgeschoß Zoo- und MDR-Merchandising-Artikel verkaufen. Natürlich darf im Rahmen dieser Verkaufsaktion ein Gewinnspiel nicht fehlen, bei dem die Zoofans ihr Wissen testen und die eine oder andere Jahreskarte gewinnen können.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 14.07.05
Hilfe für Schildkröten
Im Rahmen der von der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA) ins Leben gerufenen Kampagne zum Schutz von Schildkröten (Shell Shock Campain) hat der Naturschutz-Tierpark Görlitz im März diesen Jahres Schüler
der Görlitzer und Zgorzelecer Schulen mit einem „Schildkröten-Flyer“ zum Mitmachen angeregt. Viele Schildkrötenarten, die es schon seit 250 Millionen Jahren auf unserer Erde gibt, die den Aufstieg und Fall der Dinosaurier gesehen haben, die bis zu 200 Jahre alt werden können, haben es immer schwerer. Von uns Menschen werden sie heute in den Untergang getrieben. Wie? Damit sollten sich die Schüler befassen. Auf die ihnen am geeignetsten erscheinende Art und Weise
sollten sie ihre Erkenntnisse darstellen und damit viele Menschen anregen, über das Leben der Schildkröten nachzudenken. Zu diesem Projekt gingen bis heute viele wunderbare Exponate von Schülern aus den Schulen in Zgorzelec, Zawidów, Lauban, Zarska Wies und Sulikow und Görlitz bei uns ein. Die ersten Werke der Schüler waren schon am Pfingstmontag auf dem Storchenfest zu sehen. Der Ideenreichtum der Schüler und ihre Kreativität in der Umsetzung haben die Besucher sehr begeistert und andere Schüler angeregt, sich auch an diesem Projekt zu beteiligen. Jetzt sprengt die Größe der Ausstellung den Rahmen der Möglichkeiten des Naturschutz-Tierparkes. Denn was die Schüler bei uns abgaben, waren nicht nur Bilder sondern auch Plakate, Bastelarbeiten, Informationsmappen, Geschichten, Plastiken, Modelle und Spiele. Die „Schildkrötenspiele“ sind etwas ganz besonderes! Sie wurden von Kindern für Kinder zum Spielen erdacht und in der Zwischenzeit auch im Tierpark erprobt. Die Kinder, die spielten waren begeistert.

Tierpark Chemnitz, 14.07.05
Die Persischen Leoparden haben Nachwuchs!
Riesige Freude bei den Chemnitzer Tiergärtnern: zum ersten Mal gab es Nachwuchs bei den Persischen Leoparden! Drei Jungtiere, zwei Katzen und ein Kater, kamen am 01.07. auf die Welt. Die Mutter kümmert sich sehr gut um ihre Jungen, alle sind wohlauf. Im Moment sind die Kleinen für die Tierparkbesucher noch nicht zu sehen, ihr Aktionsradius beschränkt sich derzeit auf den Stallbereich. Außerdem wird momentan noch das Außengehege ‚babysicher‘ gemacht.

Dear Friends of the Orangutan,
Please visit our new website dedicated to the plight of the dozens of orangutans smuggled to Thailand for use in kick-boxing shows. There you will find the background of the situation and advice on what YOU can do to get these orangutans back home.  www.sendthembackhome.org
Borneo Orangutan Survival Foundation UK

"Rettet den Regenwald e.V."
Kohleabbau in Neuseeland bedroht Kiwi
In Neuseeland bedroht der staatliche Kohlekonzern "Solid Energy" mit einer geplanten Kohleförderung auf der Südinsel den Lebensraum des großen, gefleckten Kiwi.
http://www.regenwald.org

 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Brasilien-Zentrum der Uni Tübingen
Der mit der langen Nase und den schwangeren Männchen
Von einer Suchexpedition nach dem seltenen Darwin-Frosch in Chile

Riesenwels im Mekong
Fischer haben im Fluss Mekong im Norden Thailands den größten Süßwasserfisch aller Zeiten gefangen. Der Riesenwels wiegt stolze 292 Kilogramm. Der Weltrekord-Fisch ist akut vom Aussterben bedroht. Neue Staudämme und eine intensive Fischerei ließen seinen Bestand allein in den letzten beiden Dekaden um 90 Prozent schrumpfen. Dabei war der Wels vor einhundert Jahren
noch in zahlreichen großen Flüssen von Vietnam bis Südchina verbreitetet. Der WWF hat im Rahmen seines "Living Mekong"-Programmes eine Rettungsaktion für den Riesenwels und andere bedrohte Fischarten gestartet.

National Geographics: Mekong-Riesenwels-Artikel (mit Fotos):
http://news.nationalgeographic.com/news/2005/06/0629_050629_giantcatfish.html
http://news.nationalgeographic.com/news/2005/06/photogalleries/giantcatfish/photo4.html

Süddeutsche 19.7.05
Aggressive Mäusebanden fressen Albatrosse
Auf einer entlegenen Insel im Südatlantik bilden eingeschleppte Hausmäuse regelrechte Banden, um bis zu 200 Mal größere Jung-Albatrosse zu überfallen und zu fressen. Forscher der Universität Kapstadt filmten grausige Szenen auf der zu St. Helena gehörenden Gough-Insel im Tristan da Cunha-Archipel.

Nager-Horden: Mäuse fressen Albatrosse
Auf einer Insel im Atlantik sind Mäuse keine possierlichen Pelztiere, sondern blutrünstige Fleischfresser: In Rudelstärke attackieren sie Albatrosküken und fressen die Jungvögel bei lebendigem Leib. Forscher wollen die Nager jetzt von der Insel werfen.

Westdeutsche Allgemeine - 15. Juli 2005
Ein ruhiger Zeitgenosse, der am liebsten schläft und isst
Der Waldmensch ist einer unserer engsten Verwandten im Tierreich: "Waldmensch" lautet die Übersetzung des malaiischen Wortes "Orang-Utan". Nach Angaben des WWF leben noch 62 000 Tiere auf den südostasiatischen Inseln Borneo und Sumatra. Im letzten Jahrhundert verlor der Orang-Utan allein auf Borneo 80 Prozent seines Lebensraums. Die wertvollen Wälder der südostasiatischen Insel werden unkontrolliert und illegal abgeholzt. Auch für Plantagen, vornehmlich für Ölpalmen, schwindet der Tropenwald. Zudem machen Wilderer Jagd auf die Orang-Utans. Eine WWF-Studie sagt voraus, dass die Borneo-Orang-Utans bis 2020 nahezu ausgestorben sein werden. "Alle 20 Sekunden verschwindet auf Borneo eine Waldfläche von der Größe eines Fußballfeldes", erläutert Artenschützer Stefan Ziegler. Weil auch in Deutschland Papier- und Holzprodukte aus Orang-Utan-Wäldern angeboten werden, fordert der WWF ein Urwaldschutzgesetz. Es soll verhindern, dass illegales erwirtschaftetes Tropenholz eingeführt wird. Durch die "Herz von Borneo"-Initiative des WWF soll ein 220 000 Quadratkilometer großes Netzwerk aus Schutzgebieten entstehen.

Rüsselsheimer Echo - 15. Juli 2005
Isegrim heult wieder
Kein Wolf auf der Welt, der bei klarem Verstand ist, würde jemals einen Menschen angreifen. In Nordamerika ist kein einziger Vorfall dieser Art bestätigt, bei dem ein gesunder, wilder Wolf beteiligt war. Die Scheu vor den Zweibeinern wurde den Tieren – vor allem in Europa – so tief in den Genen verwurzelt, dass es sehr schwierig bis unmöglich ist, einen Wolf im Wald jemals zu Gesicht zu bekommen.Die Mehrheit der Bevölkerung ist mit diesen Fakten nicht vertraut und verlässt sich lieber auf vage Vermutungen oder übertriebene Behauptungen. Für einen Großteil ist das Bild des Wolfs im Märchen „Rotkäppchen“ die Wahrheit. Die als Tatsachen wahrgenommene, zweifelhafte Wahrheit führt bei vielen Bürgern zu der unbegründeten Angst vor den grauen Jägern, die beinahe alle Wölfe, die es nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wagten, deutschen Boden zu betreten, das Leben gekostet hat. Wahlweise wurde diese Entwicklung auch noch von den Medien gefördert. Inzwischen scheint sich die Situation mehr zugunsten des Wolfs verändert zu haben: Der geleisteten Aufklärungsarbeit und dem gestiegenen Interesse an der Erhaltung der Natur hat Deutschland es zu verdanken, dass hier im Jahr 2000 die ersten wilden Wolfswelpen nach mehr als 150 Jahren das Licht der Welt erblickten. Kommt aber nicht bald frisches Genmaterial in Form eines fremden Wolfs in die Muskauer Heide, könnte das das Ende der Lausitzer Population bedeuten. Um die Population in Sachsen zu schützen und den Weg für noch mehr der grauen Jäger in Deutschland zu ebnen, startet der NABU ein bis heute in Deutschland einzigartiges Wolfprojekt. Neben einer bundesweiten Kampagne zur Wiedereinwanderung von Wölfen nach Deutschland will der Verein ein Netzwerk von Wolfsbetreuern in den für Wölfe zur Wiederbesiedlung geeigneten Regionen aufbauen. Dazu gehören Teile von Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist, die Einwanderung der Tiere zu begleiten, ihnen konfliktarme Lebensräume zu sichern sowie Vertrauen und Akzeptanz für Isegrim in der Bevölkerung zu schaffen.

Echo online - 18. Juli 2005
Krokodilkopf als Aschenbecher
Das soll eine Wohnung verschönern? Entsetzt betrachteten Besucher beim Aktionstag Artenschutz verbotene Mitbringsel aus exotischen Ländern, die das Hauptzollamt am Frankfurter Flughafen und das Regierungspräsidium Darmstadt am Sonntag im Zeughaus ausgestellt hatten. Eine Vase aus einem Nashornfuß, ein Hocker aus dem Bein eines Elefanten und ein Krokodilkopf als Aschenbecher gehörten zu den schauerlichsten Souvenirs, die am Standort des künftigen Artenschutzmuseums gezeigt wurden. 504 Verstöße gegen den Schutz wildlebender Pflanzen- und Tierarten seien im vergangenen Jahr bei Kontrollen aufgedeckt worden, berichteten Mitarbeiter des Frankfurter Zolls an ihrem Stand. 9842 lebende Tiere wurden dabei aus Gepäckstücken befreit. Der Zoll setzt deshalb auf Aufklärungsaktionen und empfiehlt, im Urlaub generell auf den Kauf von Tieren, Pflanzen oder daraus hergestellten Erzeugnissen zu verzichten. Das geplante „Erlebnismuseum“ im historischen Zeughaus will biologische und ökologische Zusammenhänge vermitteln und vor allem Familien ansprechen. In zwei Jahren soll es eröffnet werden, mit der Fertigstellung des Zeughauses wird im kommenden Jahr gerechnet. Für das Projekt haben die Stadt, das Land Hessen und die Stiftung Hessischer Jägerhof 3,6 Millionen Euro bereitgestellt. Mit einem Wettbewerb werde noch ein „pfiffiger Name“ für das Artenschutzmuseum gesucht, sagte Kessler. Vorschläge können bis 5. August an die Stiftung Hessischer Jägerhof, Kranichsteiner Straße 261, 64289 Darmstadt, geschickt werden.

idw (Pressemitteilung) - 19. Jul 2005
Förderpreis Wissenschaft für UFZ-Forscherin - Diplomarbeit zum Artenreichtum in der Stadt Halle (Saale) prämiert
Halle/Saale. Die UFZ-Forscherin Claudia Bräuniger ist mit dem Förderpreis Wissenschaft der Gregor Louisoder Umweltstiftung ausgezeichnet worden. Der mit 2500 Euro dotierte Preis wird jährlich an drei Studenten in umwelt- bzw. naturschutzrelevanten Studiengängen verliehen. Claudia Bräuniger erhielt die Ehrung für ihre Diplomarbeit "Biodiversität in urbanen Schutzgebieten - Untersuchung des Artenreichtums ausgewählter Artengruppen in der Stadt Halle (Saale)", die in Kooperation zwischen dem Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ) und dem Institut für Geoökologie an der Universität Potsdam entstanden ist.


Leipziger Volkszeitung - 18. Juli 2005
Fledermäuse haben hier ihre Wochenstube
Thallwitz. Mehr als 100 Fledermausweibchen haben sich die Giebelseite des Gebäudes von Grundschule und Kita als Wochenstube ausgesucht. Von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt bekamen die Einrichtungen am Freitag im Rahmen der Aktion "Fledermaus komm ins Haus" eine Plakette verliehen. Die Sächsische Landesstiftung will mit ihrer Initiative auf die Bedeutung der Erhaltung und Schaffung von Fledermausquartieren an Gebäuden aufmerksam machen und entsprechende Bemühungen öffentlich anerkennen. In ganz Sachsen wurden für diesen Beitrag zum Artenschutz bisher 530 Plaketten vergeben.

espace.ch - 20. Juli 2005
Steinbock-Waise in Freiheit entlassen
Mit gebrochenem Bein war das verwaiste Kitz im Sommer 2004 in der Region Lauterbrunnen entdeckt worden. Seither wurde es in der Wildstation Landshut in Utzenstorf gepflegt. Weggefährte des Kitz war in der Wildstation vorerst ein verwaister Frischling, ein junges Wildschwein. Das Steinkitz bekam aber bald eine weibliche Artgenossin aus einem Genfer Wildpark zugesellt, um das arttypische Verhalten zu lernen - eine Voraussetzung für Auswilderung der beiden Steinbock-Weibchen. Die beiden Tiere dürften sich in Kürze einem Rudel in der Steinbock-Kolonie am Niederhorn anschliessen, wie es in einer Mitteilung der Wildstation heisst. Nach der Wiederansiedlung zu Beginn des 20. Jahrhunderts beherbergt der Schweizer Alpenraum heute rund 13 800 Steinböcke; im Berner Oberland leben rund 1000 Tiere.


Der Standard - 18. Juli 2005
Giftschlangen auf Mülltonne abgelegt
Graz - Einen für jeden anderen Menschen unheimlichen, für ihn selbst aber recht normalen Fund hat ein Grazer Reptilien-Experte in seinem Garten gemacht: Wie der ORF Steiermark mitteilte, hatte ein Unbekannter eine Schachtel mit der Aufschrift "Vorsicht, Gift!" auf einer Mülltonne im Garten des Grazers deponiert. Im Inneren befanden sich zwölf junge Giftschlangen, so genannte Weißlippige Bambusnattern. Die Tiere werden in den Terrarien des Schlangenfachmannes untergebracht. Selbst für den Grazer Heinz Hubmann war der Fund "trotz seiner langjährigen Erfahrung" mit Schlangen eine einmalige Angelegenheit.

Berner Zeitung - 15. Juli 2005
Ist bei uns bald schon der Bär los?
Der Meister Petz zottelte ahnungslos über die italienisch-schweizerische Grenze. Wären die Parkwächter des italienischen Nationalparks ihm nicht gefolgt, wäre der Kurzbesuch des Bären vermutlich unbemerkt geblieben. Die Mitarbeiter des Parks rechnen längst damit, dass eines Tages Bären aus Italien in die Schweiz einwandern. Ein Problem wäre das nicht: Die scheuen Bären würden sich kaum in bewohnte Gebiete vorwagen. «In Österreich leben derzeit 20 bis 30 Braunbären», berichtet Lozza. Dort kümmern sich inzwischen «Bärenanwälte» um die Probleme, die es mit den brummigen Genossen gelegentlich gibt – etwa wenn ein Bär im Verdacht steht, ein Tier gerissen oder Bienenstöcke geplündert zu haben.

Hotspots E-News, Summer 2005
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zoo-information.de">- Two new National Parks designated in Colombia
- Over 40% of Malagasy mammals threatened with extinction
- Important Bird Areas legally recognized in Ecuador; Andean IBA directory published
- Revitalizing sea tur