 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 274 vom 14. Juli 2005 | | Liebe Leser, ein letztes Mal eine etwas "abgespeckte" Zoopresseschau-Ausgabe - ab nächster Woche sollte wieder alles in gewohntem Umfang erscheinen. Viel Spaß beim Lesen! Martina Raffel | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | WAZ - 8. Juli 2005 In Alaska sind die Tiere noch ziemlich scheu Es ist (noch) nicht alles Gold, was glänzt in Alaska. "Aber wir kommen der Sache jeden Tag mindestens einen Schritt näher", verspricht die Gelsenkirchener Zoo-Sprecherin Sabine Haas. Gleichzeitig bittet sie die Besucher "dringend um Geduld" - um Geduld mit den Tieren. Die lassen sich oftmals nicht so blicken, wie es sich die Besucher wünschen und vorstellen. "Bei derart naturnah gestalteten Tierlandschaften kann es immer wieder ´mal vorkommen, dass man die Tiere etwas länger suchen oder länger auf sie warten muss." Außerdem seien viele der neuen Tiere noch sehr zurückhaltend. Haas wirbt um Verständnis bei den Besuchern: "Unsere neuen Bewohner sind seit gut einer Woche erst in ihren Gehegen, und einige von ihnen bleiben lieber noch im Hintergrund." Die Zoom-Leitung aber weiß die Besucher für entgangene Erlebnisse zu entschädigen. Jeder Erstbesucher bekommt einen Gutschein für einen weiteren kostenlosen Besuch im Zoo. Das gilt auch für die Besucher, die einen Gutschein bekommen haben für eine Preisermäßigung von 20 Prozent und einmal schon im Zoo waren, versichert Sabine Haas. Diese Regelung gilt seit dem 2. Juli und hat so lange Gültigkeit, bis der TÜV den Treibeis-Simulator für eine "Fahrt" auf einer Eisscholle freigegeben hat. Am 15. Juli soll es soweit sein. Seit Donnerstag sind auch die Kodiakbären wieder auf ihrer Anlage. Sie mussten vorübergehend zurück in die Stallungen gebracht werden, weil sie - wie Sabine Haas es formulierte - "da gebuddelt haben, wo sie nicht buddeln sollten". Ein Teil ihrer Anlage musste deshalb ausgebessert werden. Ein weiterer Fortschritt: An diesem Wochenende wird die Rentieranlage für Besucher freigegeben. Außerdem seien alle Wege aufbereitet worden. Verivox 12. Juli 2005 Saarland setzt Zoo-Richtlinie um Neunkircher Zoo erfüllt als erste Einrichtung strenge EU-Richtlinie Als erste saarländische Einrichtung erfüllt der Neunkircher Zoo die strenge EU-Zoorichtlinie für die Haltung und Zurschaustellung von Wildtieren. Auf der Grundlage dieses positiven Bewertungsergebnisses kann das saarländische Umweltministerium der Neunkircher Zoologischer Garten GmbH eine vorläufige Betriebserlaubnis ohne zeitliche Befristung erteilen. Im Rahmen des Europäischen Umweltrechts setzt das saarländische Umweltministerium als oberste Natur- und Tierschutzbehörde die so genannte EU-Richtlinie zum Schutz von Wildtieren in Zoos um. Ziel der Richtlinie ist es, europaweit eine einheitliche gemeinsame Grundlage für die Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten hinsichtlich der Betriebserlaubnis für Zoos, ihrer Überwachung, der Haltung von Tieren und der Ausbildung des Personals zu schaffen. In Deutschland wurde die Richtlinie im März 2002 im Rahmen der Gesetzesnovellierung in das Bundesnaturschutzgesetz integriert und eine aktualisierte Definition für den Begriff "Zoo" festgelegt. Die Bundesländer wurden durch die Novellierung damit beauftragt, die Zoo-Richtlinie umzusetzen. Der Neunkircher Zoo ist die erste saarländische Einrichtung, die das Antragsverfahren erfolgreich absolviert hat. Über die Antragsunterlagen anderer Einrichtungen, die derzeit noch in der Bearbeitung sind, wird in den kommenden Wochen entschieden. Uetersener Nachrichten - 12. Juli 2005 Gorillaweibchen Nigra im Rostocker Zoo gestorben Das 42 Jahre alte Gorillaweibchen Nigra ist im Rostocker Zoo gestorben. Eine schwere Erkältung, die zu altersbedingten Beschwerden hinzugekommen sei, habe zum Tod geführt. Nigra war zusammen mit dem zehn Jahre jüngeren Gorillamann Assumbo 1999 aus dem Prager Zoo nach Rostock gekommen. Damit erhielt das ähnlich alte Weibchen Sanga Gesellschaft. Rostock plant seit längerem den Bau eines neuen Affengeheges. Das Vorhaben scheiterte bisher aus finanziellen Gründen. Berliner Kurier - 8. Juli 2005 Die süßen Pekaris dürfen im Zoo Gotha weiterleben Die Geier warteten schon ... Die beiden niedlichen Halsbandpekaris aus dem Berliner Zoo sollten sterben und an die Vögel verfüttert werden. Proteste von Tierfreunden retteten sie. Jetzt dürfen sich die Borstentiere auf ein Leben im grünen Herz Thüringens freuen im Tierpark von Gotha. Doch noch können Tierfreunde die Schweinchen besuchen. Klös: "Wir werden sie nicht in der Hochsommer-Hitze transportieren, sondern voraussichtlich Ende August oder Anfang September." Berliner Morgenpost - 8. Juli 2005 Foto-Ausstellung im Tierpark wird nachgeholt Das Netzwerk "Besser leben in Lichtenberg" ist über Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz "entrüstet". Er habe am vergangenen Jubiläums-Wochenende eine Foto-Ausstellung des Netzwerkes und des Fördervereins zur Tierparkhistorie platzen lassen, so Projektleiterin Katrin Fleischer. 225 Berliner hatten sich am Wettbewerb mit mehr als tausend Fotos beteiligt. Die Welt - 13. Juli 2005 Zoo und Aquarium: Plus bei Umsatz und Besucherzahlen Die Zoologischer Garten Berlin AG hat ihren Geschäftsbericht 2004 für Zoo und Zoo-Aquarium vorgelegt. Darin wird eine leichte der Steigerung der Besucherzahlen um ein Prozent vermeldet, wenngleich die Anzahl der verkauften Einzeltickets um etwa vier Prozent gesunken ist. Dies hängt mit der deutlich gestiegenen Anzahl an verkauften Jahreskarten zusammen. Der Umsatz hat sich laut Geschäftsbericht um rund vier Prozent verbessert. Dies hängt neben der veränderten Besucherzahl auch mit der Eintrittspreiserhöhung zusammen. Gross-Gerauer Echo - 9. Juli 2005 Mehr Raum für Reptilien Im Landauer Reptilium leben verschiedene Echsenarten in naturnah gestalteten Räumen zusammen. Im Großterrarium sind Brillenkaimane zusammen mit Wasserschildkröten untergebracht, eine harmonische Gemeinschaft. Da aber Kaimane meist nur ruhig am oder im Wasser liegen, haben die Betreiber in den Hinterwänden der Terrarien Monitore integriert, auf denen Naturfilme laufen: Da sieht man, wie Krokodile an einer Wasserstelle auf Zebras lauern und sie mit einer blitzschnellen Attacke ins Wasser ziehen. Mit den Filmen wollen wir zusätzlich das Leben der Tiere in der Wildnis zeigen, sagt Nadine Wünstel, die das Reptilium gemeinsam mit ihrem Mann betreibt. Vor einem Jahr wurde der Privatzoo in einem Gebäude im neuen Landauer Messeviertel eröffnet. Auf dem 2500 Quadratmeter großen Gelände tummeln sich nun Leguane, Chamäleons, Pythons, Anakondas, Vipern, Schildkröten und andere Reptilien sowie exotische Frösche, Vogelspinnen und Landeinsiedlerkrebse. Über 600 Reptilien und Amphibien aus Asien, Afrika, Australien und Amerika sind hier in einer naturnah gestalteten Umgebung mit Wasserbecken und exotischen Pflanzen zu sehen. In einem eigenen abgedunkelten Bereich sind nachtaktive Tiere angesiedelt. Damit die Besucher die Tiere in Aktion erleben können, werden alle zwei Stunden Schaufütterungen veranstaltet. Ungewöhnlich ist auch die Gestaltung der Wege für die Besucher: Anstelle der anderswo üblichen betonierten oder gefliesten Flächen läuft man über Wüstensand. In einer Ecke sorgt ein versandeter Jeep für einen Hauch von Afrika. Die Mitarbeiter tragen passend zur exotischen Atmosphäre Kleidung im Tropenlook. Salzburger Nachrichten - 8. Juli 2005 Böcke aus der Stadt Die Steinböcke in Rauris bekamen am Mittwoch Nachwuchs aus Deutschland. Elf von den Zoos in München und Nürnberg zur Verfügung gestellte Tiere wurden im Ortsteil Wörth in die Freiheit entlassen. In der Nationalpark-Gemeinde bemüht man sich seit über zehn Jahren um die Etablierung eines gesunden Steinbock-Bestandes. Fast hundert Tiere wurden bis heute angesiedelt. Etwa 70 halten sich nach wie vor im Rauriser Tal auf. Im Jahr 2000 gab es erstmals Nachwuchs. "Für einen stabilen Bestand brauchen wir etwa 90 bis 100 Tiere", sagt Manfred Höger, Gebietsleiter des Nationalparks Hohe Tauern. schweizerbauer.ch - 13. Juli 2005 Ältester Panda der Welt in chinesischem Zoo gestorben Die Pandadame ist im Naturschutzreservat Wolong in der Provinz Sichuan geboren und hatte die letzten 20 Jahre im Zoo in Guilin im Südwesten Chinas gelebt. Zuletzt litt sie an verschiedenen Altersgebrechen und konnte nicht mehr richtig essen. Die Lebenserwartung bei Riesenpandas liegt bei 25 Jahren. Pandas gehören zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Tierarten. Die meisten in Freiheit lebenden Pandas werden im Südwesten Chinas gezählt. Schätzungen zufolge sind es etwa 1600. China hält zudem etwa 160 in Gefangenschaft gezüchtete Tiere, 20 davon sind an ausländische Zoos ausgeliehen. SonntagsBlick - 13. Juli 2005 Alte «Meimei» ist nicht mehr Umgerechnet auf den Menschen hatte die Pandabärin «Meimei» stolze 108 Jahre hinter sich. Gestern ist sie in einem chinesischen Zoo für immer eingeschlafen. Sie war der älteste in Gefangenschaft gehaltene Panda der Welt. 20 von ihren 36 Lenzen verbrachte «Meimei» im Zoo der Stadt Guilin in der Region Guangxi. Wegen ihres hohen Alters litt das Tier an verschiedenen Gebrechen und konnte nicht mehr richtig essen. Wegen Zerstörung des Lebensraums und einer niedrigen Fruchtbarkeit ist der Panda vom Aussterben bedroht. So bringt ein Weibchen alle zwei bis drei Jahren bloss ein Neugeborenes zur Welt. Rheinische Post - 13. Juli 2005 Der älteste Panda der Welt ist tot In einem chinesischen Zoo ist der älteste in Gefangenschaft gehaltene Panda der Welt gestorben. Sein Alter von 36 Jahren entspricht bei Menschen einer Lebensspanne von 108 Jahren. Meimei litt an diversen Gebrechen, die ein hohes Pandaalter mit sich bringen. Planung und Bau Hamburger Abendblatt - 12. Juli 2005 Polarfüchse: Wilde 13 im Bärengehege Es muß die gute Hamburger Luft gewesen sein - oder einfach Liebe: Die beiden Polarfüchse Sally und Pepper haben sich direkt nach ihrer Ankunft in Hamburg vermehrt und Junge bekommen - 13 auf einen Streich. Jetzt durften die acht Wochen alten Welpen zum ersten Mal Frischluft schnuppern. Während die "Wilde 13" die Welt auf den Kopf stellte, beäugten Pepper und Sally mißtrauisch ihren neuen Nachbarn: den Bären Buffy. Immer wieder liefen die besorgten Eltern am Wassergraben auf und ab und kontrollierten, ob es keine Verbindung zwischen den beiden Gehegen gibt. Doch die Angst war unbegründet. Noch. In zwei Wochen wird es allerdings ernst: Dann zieht Bär Buffy bei ihnen ein. Familie Fuchs wohnt nämlich in seinem Revier: Dem nagelneuen Bärengehege, das durch eine Klappbrücke mit dem alten verbunden wird. Die tierische Wohngemeinschaft ist einmalig. "Für den Fall, daß sich Bär und Fuchs nicht verstehen, haben wir genug Fluchtmöglichkeiten eingebaut", sagt Chef-Tierpfleger Walter Wolters. Rasender Reporter - 9. Juli 2005 Neues Zuhause für Geparden im Rostocker Zoo Die Geparden im Rostocker Zoo bekommen ein neues Zuhause: "Nach dem Gepardengehege für die weiblichen Tiere wird nun auch für die Männchen gebaut. Inklusive neuer Außenanlagen ist damit die Unterbringung der Raubkatzen an die EU-Zoorichtlinie vom vorigen Jahr angepasst", sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet am Freitag in der Hansestadt. Über 447.000 Euro werden in den Neubau investiert. Knapp 370.000 Euro davon übernimmt das Wirtschaftsministerium. Die Gepardenmännchen sollen schon im kommenden Sommer in ihr neues Haus einziehen. Neben dem Gehege für die weiblichen Geparden sind in den vergangenen Jahren bereits mehrere Projekte für insgesamt 3,65 Millionen Euro gefördert worden. Dazu gehören unter anderem eine Seebärenanlage, ein Dach für das Vogelhaus, ein Krokodilhaus, ein Stelzvogelhaus sowie öffentliche Anlagen des Zoos. Uetersener Nachrichten - 8. Juli 2005 Rostocker Zoo erhält neues Gepardenhaus Der artgerechte Umbau des Rostocker Zoos geht weiter. Bis Frühjahr 2006 entstehe für rund 450 000 Euro ein neues Haus für die männlichen Geparden, teilte der Zoo am Freitag mit. Außerhalb der Paarungszeit müssen die schnellen Raubkatzen strikt voneinander getrennt werden, ohne sich sehen, riechen oder hören zu können. Dies sei Voraussetzung, um auch weiterhin Nachwuchs großziehen zu können, wie zuletzt die im Januar 2004. Die Weibchen hatten bereits zuvor ein eigenes Domizil bekommen. Berliner Zeitung - 13. Juli 2005 Riesenschildkröten kriegen ein Heim Der Bau eines Hauses für die Riesenschildkröten im Tierpark Berlin ist finanziell gesichert. Der 720 Mitglieder starke Förderverein überreichte der Direktion jetzt einen Scheck in Höhe von 35 000 Euro. Bereits in den Monaten zuvor hatten Vereinsmitglieder mehr als 90 000 Euro aufgebracht. Mit dem Bau der Anlage nahe der Schlangenfarm ist bereits begonnen worden, teilte der Tierpark mit. Pipeline - 7. Juli 2005 Duisburgs Zoo ist die Heimat von Exoten Duisburg und Delfine - beides ist in der deutschen Zoolandschaft seit 40 Jahren untrennbar verbunden. Seit Juli 1965 tummeln sich die Meeressäuger, die dem Zoo auch als Symboltier dienen, in den Bassins des Tierparks. Der Zoo war damals ein Vorreiter in Europa und weltweit nach dem Zoo in Chicago erst der zweite, der es wagte, Große Tümmler im Binnenland in Becken mit künstlichem Meerwasser zu halten. Seit zehn Jahren bewohnen die Tiere die dritte Delfin-Anlage des Zoos: eine taghelle Halle mit Kunstfelsen, Panoramawand und neunreihigen Tribünen, die wie in einem Amphitheater das Becken im Halbkreis einfassen. Eine rund 20 Meter lange Scheibenfront zieht die Blicke der Besucher in die hellblaue Kunstwelt der Tümmler. Und auch die beiden südamerikanischen Flussdelfine, die noch ein viel zu kleines Becken im Zoo-Aquarium bewohnen, dürfen im August umziehen: Nebenan entsteht für sie das neue Rio-Negro-Tropenaquarium. Aktionen Morgenweb 7. Juli 2005 Heidelberger Elefanten verdienen Geld für neues Domizil Mit ausgefallenen Textilarbeiten verdienen sich die Elefanten im Heidelberger Zoo derzeit Geld für ein neues Heim. Die beiden Dickhäuter bedrucken mit ihren Füßen T-Shirts, die dann verkauft werden. "Jedes T-Shirt ist echte Elefantenfußarbeit", warb Pfleger Rolf Mitter für die Kreationen. Pro Elefantenvorführung würden ein bis drei Hemden verschönert, mehr erlaube die "Elefantengewerkschaft" nicht. Der Erlös kommt den Elefanten zu Gute: Der Zoo will das Geld für ein neues Elefantenhaus verwenden, mit dessen Bau in zwei Jahren begonnen werden soll. Der Zoo hat aber noch eine Einnahmequelle aufgetan: Er bietet Papier aus Elefantendung in mehreren Farbtönen an. Mit den Verkaufserlösen finanziert der Papierhersteller aus Sri Lanka ein Programm zum Schutz von wild lebenden Elefanten. Wormser Zeitung - 9. Juli 2005 Geschenkpapier aus Elefantenmist Vollen Körpereinsatz leisten zur Zeit die Elefanten im Heidelberger Zoo: Sie verzieren T-Shirts mit ihren "zierlichen" Füßen. Zwischen ein und drei Shirts entstehen pro "Arbeitstag" - damit ist und bleibt jedes Stück ein Unikat. Erhältlich sind die ganz besonderen Oberteile im Zoo-Shop zum Preis von 15, beziehungsweise 20 Euro (je nach Größe). Doch nicht nur T-Shirts mit Elefantenfußabdruck, sondern auch Elefantenkissen und aus Holz geschnitzte Exemplare gibt es im Zoo-Shop zu kaufen. Eine Besonderheit der Elefantenproduktion ist allerdings das Papier aus Elefanten-Dung. Von den Erlösen finanziert der Hersteller ein Projekt, dass die Konflikte zwischen den Bauern in Sri Lanka und wild lebenden Elefanten reduzieren soll. Ansonsten kommt jeder Cent, der im Shop umgesetzt wird, dem Heidelberger Zoo zu Gute und wird auch bald den Bau des Elefantenhauses ermöglichen. "Wir brauchen ein neues Haus für die Dickhäuter und tun alles, um dafür zu werben", erklärt Zoo-Direktor Dr. Klaus Wünnemann. news.de - 13. Juli 2005 Veronica Ferres tauft kleinen Tapir Die Schauspielerin Veronica Ferres (40) hat am Mittwoch im Hamburger Tierpark Hagenbeck einen kleinen Tapir auf den Namen Joao getauft. Das kleine Rüsseltier, das am 18. Juni im Zoo geboren wurde, ist nach einem brasilianischen Fluss benannt. Tapire sind eine von 26 bei Hagenbeck vertretenen Tierarten, die von der Ausrottung bedroht sind. Ferres dreht zur Zeit in Hamburg den Film «Neger, Neger, Schornsteinfeger» nach dem Buch von Hans J. Massaquoi. Märkische Oderzeitung - 7. Juli 2005 "Weckt die Löwen" Mit einer besonderen Attrraktion, der afrikanischen Zoo-Nacht, wartet der Zoologische Garten Eberswalde am kommenden Sonnabend auf. Unter dem Motto "Weckt die Löwen!" beginnt um 19 Uhr im Eberswalder Zoo das bunte Geschehen. Die Veranstalter haben ein Programm mit afrikanischen Speisen und Getränken sowie einer Videovorführung über Namibia und die San, ein Volk, das zu den ersten Bewohnern des südlichen Afrikas zählt, vorbereitet. Musizieren wird unter anderm die Gruppe Sugé mit Alpha Oulare aus Guinea. In der afrikanischen Nacht des Eberswalder Zoos wird es auch eine Tierparade, einen Verkaufsbasar mit afrikanischem Kunsthandwerk und afrikanischer Literatur sowie eine Autogrammstunde mit dem deutschsprachigen namibischen Schriftsteller Giselher W. Hoffmann geben. Dabei sein wird auch der Freundeskreis "Gesundheit für Ombili" Berlin-Brandenburg e.V. Durch den Erwerb von Kunsthandwerk und Büchern sowie der afrikanischen Speisen und Getränken kann man diesen Freundeskreis unterstützen. WDR - 13. Juli 2005 Patentante fürs Elefantenbaby Tausende Briefe mit Namensvorschlägen, Geschichten, Gedichten und phantasievoll gemalten Bildern hat der Wuppertaler Zoo in den letzten Wochen erhalten. Drei Namen landeten schließlich in der Endauswahl. Leipziger Volkszeitung - 13. Juli 2005 Hasen haben freien Eintritt Artistisches Talent haben die meisten von ihnen und kräftige Stimmen in der Regel auch - die Bewohner des Leipziger Zoo. Ab Sonnabend droht dem tierischen Vergnügen echte Konkurrenz: Das Krystallpalast Varieté zieht mit einer großen Bühne in den Gründergarten des Zoo und präsentiert dort als Sommer-Varieté die Open Air-Show "Etwas Flamenco mit Olga Lomenko" - mit der leidenschaftlichen und stimmgewaltigen ukrainischen Sängerin, Uli Singer solo als Flamenco-Gitarristen und mit seiner Band, dazu Artisten. mephisto 97.6 - 7. Juli 2005 Patentag im Zoo Im Leipziger Zoo findet heute der traditionelle Patentag statt. Wie der Zoo mitteilte, haben rund 500 von insgesamt 600 Tierpaten ihr Kommen zugesagt. In Begleitung eines Tierpflegers können die Paten sich heute zu ihrem Tier führen lassen und sich Informationen einholen. Mit der Patenschaft unterstützen Privatpersonen oder Firmen den Zoo finanziell bei der Tierhaltung. Allein im vergangenen Jahr kamen rund 135 000 Euro Spenden zusammen. Stuttgarter Wochenblatt - 7. Juli 2005 Sommernachtstraum gemeinsam erleben Seit Jahren kooperiert das Evangelische Heidehofgymnasium mit Sonderschulen und Schulen für Menschen mit geistiger Behinderung. Diesen Monat haben Schüler des Heidehof-Gymnasiums und Schüler mit geistiger Behinderung der Bodelschwingh-Schule Göppingen und der Gustav-Werner-Schule Stuttgart gemeinsam ein ganz besonderes Projekt in Angriff genommen - und präsentieren das Resultat am Freitag, 15. Juli um 20 Uhr im Maurischen Garten der Wilhelma und am Sonntag, 17. Juli um 18 Uhr in der Aula des Heidehof-Gymnasiums, Heidehofstraße 49. Dann heißt es: Vorhang auf für den "Sommernachtstraum" von William Shakespeare und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Für die musikalische Begleitung sorgen der Kammerchor Cantus und die Mitglieder des SWR-Sinfonie-Orchesters. Mitteldeutsche Zeitung - 11. Juli 2005 Familienfest zwischen Raubkatzen und Vögeln Noch ist Tanja ein wenig wackelig auf den Beinen. Kein Wunder, hat die Dame im hohen Tigeralter von 15 Jahren gerade erst eine schwere Operation erfolgreich überstanden. Doch bis zum kommenden Donnerstag, wenn der diesjährige MZ-Ferienspaß im Ascherslebener Tierpark startet, wird sie die Strapazen auskuriert haben und in der neu gebauten Tigeranlage die großen und kleinen Besucher gemeinsam mit ihrem Tigermann Puhdy verzücken. So ist es möglich, auf Kamelen oder Ponys zu reiten und Tierfütterungen zu beobachten. Zudem werden Spielwettbewerbe und eine Schminkstraße für Abwechslung sorgen, eine Hüpfburg zum Toben einladen und Mitarbeiter der Malschule einen Stand zum Zeichnen aufbauen. Mitteldeutsche Zeitung - 11. Juli 2005 Acht Tierpark-Disziplinen begeistern die ganze Familie Es herrschte jede Menge Spaß am Sonntag im Tierpark. Zum zweiten Mal hatten die Wirtschaftsjunioren gemeinsam mit den Mitarbeitern der Einrichtung zu ihrer Tierpark-Olympiade eingeladen. Aus diesem Grund waren im Park acht Stationen verteilt. Die Bandbreite reichte von Geschicklichkeitswettbewerben wie dem Eierlaufen oder Schildkrötenrennen über Koordinationsübungen auf dem "Affenmotorrad" bis hin zum Lamaspucken. Nachwuchs Kölner Stadt-Anzeiger - 13. Juli 2005 Erneut seltener Nachwuchs im Wuppertaler Zoo: Erstes Takin-Baby Der Wuppertaler Zoo ist um eine weitere Attraktion reicher. Nachdem vor wenigen Wochen das erste afrikanische Elefantenbaby Nordrhein-Westfalens das Licht der Welt erblickt hatte, gab der Zoo am Mittwoch die Geburt des ersten Mishmi-Takins in NRW bekannt. Takins sind mit Gämsen verwandt, aber viel größer und schwerer. Sie sind in Asien in den Regenwäldern Burmas beheimatet. Neue Presse - 8. Juli 2005 Es pottert im Zoo Hannover: Kleine Eulen sind da Pünktlich zur Neuerscheinung des lang ersehnten sechsten Harry-Potter-Bandes hat das Schnee-Eulen-Pärchen Harry und Hermine im Zoo Hannover für Nachwuchs gesorgt. Bereits Mitte Juni seien die fünf Jungtiere aus ihren Eiern geschlüpft, teilte der Zoo am Freitag in Hannover mit. Bis zum Erscheinen der deutschen Ausgabe des Buches im Oktober sollen sie so schneeweiß werden wie Harry Potters Schneeeule Hedwig. NDR Online - 13. Juli 2005 Nachwuchs im Tierpark Nordhorn Im Tierpark Nordhorn tummelt sich erster Nachwuchs im Meerestier-Becken: Louisa heißt das wenige Tage alte Robben-Baby, das nach Angaben von Tierpark-Sprecherin Ina Brockmann seine Mutter Rita regelmäßig in die Nase kneift und auch sonst mancherlei Schabernack treibt. BZ auf Draht - 11. Juli 2005 Drei Alpaka-Babys im Berliner Tierpark Drei Alpaka-Babys sind ab diesem Dienstag im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde zu sehen. Die Jungtiere mit den Namen «Colette», «Promi» und «Puhdy» wurden im Juni geboren, teilte Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz mit. GlaubeAktuell - 7. Juli 2005 Weißer Alpensteinbock in Suhl Der europaweit wohl einzige rein weiße Alpensteinbock lebt im Tierpark in Suhl. Das ungewöhnliche Exemplar des "Capra Ibex Ibex" (Alpensteinbock) ist im Mai im Tierpark geboren worden und tollt mittlerweile im Außengehege umher. Beide Eltern seien normal grau-braun gefärbt. Das Tier sei kein Albino, sondern es handele sich um eine "echte Laune der Natur", teilte der Tierpark mit. Nach Recherchen in Zoos und Tierparks in ganz Europa gibt es nirgendwo ein weiteres weißes Exemplar. Rheinpfalz.de - 9. Juli 2005 Washingtoner Zoo freut sich über kleines Panda-Bärchen Der Zoologische Garten der US-Hauptstadt Washington ist um eine knuddelige Attraktion reicher: Die sechsjährige Panda-Bärin Mei Xiang gebar am Samstag nach künstlicher Befruchtung ein kleines schwarzweißes Panda-Bärchen, wie die Zooleitung bekannt gab. Die Freude war groß: Die vom Aussterben bedrohten Panda-Bären bekommen in Gefangenschaft nur sehr selten Nachwuchs. Web.de - 9. Juli 2005 Panda-Nachwuchs im Zoo von Washington Pandadame Mei Xiang hat im Zoo von Washington Nachwuchs bekommen. Das winzige Pandababy wurde am Samstagmorgen geboren, teilte der Zoo mit. Pandamutter und Kleines seien wohlauf. Mei Xiang war im März künstlich befruchtet worden. Der Zoo wusste aber bis Samstag nicht, ob die Pandadame wirklich trächtig war. Scheinschwangerschaften sind üblich. Mai Xiang und Vater Tian Tian sind seit fünf Jahren als Leihgabe aus China im Washingtoner Zoo. Frankfurter Rundschau - 11. Juli 2005 Panda-Nachwuchs in Washington Pandadame Mei Xiang hat im Zoo von Washington Nachwuchs bekommen. Das Baby und seine Mutter seien wohlauf. Pandageburten sind rar und die Überlebenschancen gering. In Washington wurden in den 80er Jahren fünf Pandas geboren. Doch nur einer überlebte einige Tage. Auch in der Natur werden sie oft von ihren rund 120 Kilogramm schweren Müttern versehentlich erdrückt. Neues Volksblatt - 11. Juli 2005 Äffchen-Geburt im Guwahati Zoo Acht Tage alt ist dieses niedliche Stummelschwanz- oder Bären-Makaken-Äffchen aus dem nordostindischen Guwahati Zoo. Seine Mutter war fünf Tage nach seiner Geburt gestorben. Jetzt wird der Kleine im Zoo-Spital aufgezogen. Dort freut man sich, dass er bereits Milch annimmt, denn die Äffchen gehören laut World Conservation Union zu den gefährdeten Arten und sind in Indien nur mehr im Nordosten zu finden. Vorarlberg Online - 7. Juli 2005 Nachwuchs im Wildpark Putzige Sprösslinge gab es bei den Zwergziegen, dem Dam-, Rot-, und Sikawild sowie bei den Steinböcken. Aber die Mufflons und die Wildschweine sorgen mit ihren Babys für staunende Parkbesucher. Im Wildpark Feldkirch sind rund 170 Tiere von 18 Arten zu sehen. Berliner Kurier - 7. Juli 2005 Elefant Iyoti: 40 Pillen täglich Das Herz! Darum muss Elefantendame Iyoti aus dem Berliner Zoo jeden Tag 40 (!) Tabletten nehmen. Und in die Reha geht sie auch... "Sie war immer träge, schon tagsüber müde, legte sich sogar im Freigehege hin", erzählt Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs. Zwei Mal täglich muss Iyoti je 20 "Digitoxin"-Tabletten nehmen, die auch herzkranken Menschen helfen. Jeden Morgen und jeden Abend schaufelt ein Pfleger die Tabletten Iyoti ins Maul, versüßt ihr die bitteren Pillen danach mit einem Äpfelchen. 13,91 Euro kostet eine Packung mit 100 Pillen, die nur für zweieinhalb Tage reicht. "Aber das ist Iyoti uns Wert!", sagt Ochs. Doch Bewegung ist auch bei herzkranken Elefanten die beste Medizin. Märkische Oderzeitung - 8. Juli 2005 Herzkranke Elefantendame muss 40 Tabletten schlucken Auch kranke Tiere müssen mal Tabletten schlucken: Gleich 40 Pillen am Tag bekommt die Elefantendame Iyoti aus dem Berliner Zoo wegen ihrer Herzprobleme. Auf Anweisung der Ärzte muss sich das 31-jährige Tier außerdem viel bewegen. Der Dickhäuter war vor einem Jahr erkrankt. "Iyoti war morgens schon müde und hat sich hingelegt", sagte Zoosprecher Andreas Ochs am Freitag. Mit Hilfe von Medikamenten, die auch herzkranke Menschen einnehmen müssen, verhält sie sich nun wieder normal. Berliner Morgenpost - 8. Juli 2005 Herzkranker Elefant schluckt 40 Tabletten pro Tag Auch kranke Tiere müssen Tabletten schlucken: 40 Pillen am Tag bekommt im Zoo Elefantendame Iyoti wegen ihrer Herzprobleme. Kölnische Rundschau - 11. Juli 2005 Elefanten übernehmen die Rolle der Trauzeugen Elefanten als Trauzeugen? Die Ideen für den schönsten Tag im Leben werden immer ungewöhnlicher. Heiraten ist jetzt auch im Kölner Zoo möglich - genauer gesagt im neuen Elefantenpark. Web.de - 10. Juli 2005 Jawort im Elefantenhaus: Trend geht zum Hochzeitsevent In Köln übernahmen am Samstag Elefanten die Rolle der «Trauzeugen». «Wir wollen uns das ruhige, entspannte Gemüt der Elefanten zum Vorbild nehmen», sagte die Braut. Als ausgefallene Bühnen für den schönsten Tag im Leben bietet das Kölner Standesamt bereits ein historisches Stadttor und ein Schiff auf dem Rhein an - der Zoo kommt nun hinzu. Trauungen im Tierpark gibt es auch schon in Städten wie Duisburg, Dortmund oder Hannover. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 11. Juli 2005 Jawort im Elefantenhaus Für Paare soll es der schönste Tag im Leben sein: Doch eine stinknormale Trauung im Standesamt reicht vielen nicht mehr aus. Ob in der Tropfsteinhöhle, unter Wasser, am Bungee-Seil oder in voller Fahrt auf Skiern Paare geben sich inzwischen an den unmöglichsten Orten das Jawort. Die Hochzeit wird zum Event. Krone.at - 9. Juli 2005 Heiraten zwischen Rüsseln Eine Hochzeit mitten unter Elefanten, das bietet jetzt ein Zoo in Deutschland zusammen mit einem Standesamt an. Am Samstag fand die erste Trauung statt, bei der die Dickhäuter als Trauzeugen agierten. Thüringer Allgemeine - 8. Juli 2005 Dienstältester Mitarbeiter des Zoo im Unruhestand Es vergeht derzeit kaum ein Tag, an dem das vertraute Gesicht von Günter Praedicow nicht am Erfurter Roten Berg auftaucht. Alte Liebe vergeht halt nicht so schnell. Denn eigentlich sagte Erfurts langjähriger Zootiermeister schon am 30. Juni, seinem 65. Geburtstag, bei Elefant, Löwe und Co. adieu. Vor nunmehr über 41 Jahren begann er im Erfurter Zoo und hat seitdem fast schon eine Inventarnummer. Am 30. Juni indes war es jedoch soweit. Praedicow wurde 65 und Rentner. Schweren Herzens, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil ihm nun endlich Zeit für andere Dinge bleibt, weinend, weil man so eine langjährige, enge Bindung nicht von heute auf morgen beendet. NRZ - 11. Juli 2005 Der wahre Henry Kevelaer. Henry ist wieder da. Nachdem der anhängliche Nacktaugenkakadu, erklärter Liebling aller Besucher des Niederrheinparks Plantaria, im letzten Herbst gestohlen wurde, kam er jetzt angeflattert. Lange Zeit gab es keinerlei Spuren des vermissten Vogels. Von einem Stammgast wurden die Pfleger darauf aufmerksam gemacht, dass der Vogel wieder da sei. Auf welchem Wege er in die australische Freiluftvoliere zurück kam, weiß keiner. Man vermutet, dass er auf dem selben Wege wieder in sein Gehege gelangte, wie er im letzten Jahr entführt wurde. Vielleicht hat den Dieb das schlechte Gewissen geplagt? Im Plantaria-Park hat man jetzt Vorsorge getroffen. Mit einem eingepflanzten Chip und anderen technischen Vorkehrungen wurde der erneute Diebstahl ausgeschlossen. Giga.de - 12. Juli 2005 Safari durch Hannovers Dschungel Wolltet Ihr schon immer einen Trip durch die Steppen Afrikas unternehmen? Oder doch lieber mal kurz in Indien vorbei schauen? Lieber nach Australien? Alles kein Problem, und dafür müsst Ihr nicht mal Hannover verlassen! Im Erlebnis - Zoo Hannover findet Ihr das alles an einem Platz! Wir waren für Euch vor Ort und haben furchtlos allerlei Getier direkt ins Auge geguckt. Natürlich haben wir auch den passenden Gast am Start: Frau Hagenmeyer, ihres Zeichens Pressesprecherin des Zoos. Und wenn Ihr noch weitere Fragen zum Zoo habt, dann schreibt diese einfach in unsere COMMENTS unter dem Artikel. Unser heutiger Gast wird sie dann fachkundig beantworten können. Frau Hagenmeyer ist nämlich die Pressesprecherin des Zoos und somit bestens über alles informiert. Pipeline - 7. Juli 2005 Der Zoologische Garten in Berlin Sonderbare Klangcollagen aus tierischen, menschlichen und mechanischen Lauten ergeben sich im Berliner Zoo immer wieder. Er ist der Inbegriff eines Stadtzoos, eine grüne Oase inmitten von hohen Geschäftshäusern und des brandenden Verkehrs. In keinem anderen Zoo sind derart viele Tierarten anzutreffen: 1437 exakt. Dazu zählen die üblichen Stars jedes Zoobesuchs: Elefanten, Nashörner, Menschenaffen und Raubkatzen, aber auch 427 Fischarten und 85 Reptilien. Eine Stelle soll in Berlin unbedingt neu besetzt werden: die des Chefs im Affenhaus. Derzeit wird nach einem Nachfolger für den verstorbenen Derrick gesucht. Ein Silberrücken sollte es schon sein. Wolfsburger Nachrichten - 13. Juli 2005 Wo sich Marabu und Watussi-Rind gute Nacht sagen Im Tierpark Essehof sind derzeit viele Tierbabies zu sehen. Zum Beispiel Tierbabies beim Damwild, den Nandus, den Hängebauchschweinen, den Ziegen und Meerschweinchen, den Kaninchen, Pfauen und bald auch bei den Aras, den Zebras und Eseln. Ein Australiengehege befindet sich noch im Aufbau. Einblicke in sonst verschlossene Rückzugsgebiete sind zum Teil möglich: Man kann Fische durch ein Fenster unter Wasser beobachten, Frettchen in ihrem Bau, Bienen im Stock. Denn neben exotischen Tieren wie Stachelschweinen, Stinktieren, Flamingos, Marabus, Straußen oder Watussi-Rindern ist auch die heimische Fauna berücksichtigt. Berliner Morgenpost - 10. Juli 2005 Aloe-Vera half Affen nicht gegen Bronchitis Morgens im Winter ist es am schlimmsten. Dann keucht und röchelt es aus einem Innengehege im Affenhaus, daß alle, die es zum ersten Mal hören, am liebsten sofort den Notarzt rufen würden. Oder wenigstens eine heiße Tasse Tee mit Honig hineinreichen. Westdeutsche Zeitung - 13. Juli 2005 Zuckerstückchen erhielten die Freundschaft Frank Lewandowski erlebt nach der Geburt von Wuppertaler Zoo-Elefantenmädchen Bongi eine zweite Jugend: Seit das kleine Elefantenmädchen Bongi geboren ist, fühlt sich der 60 Jahre alte Vohwinkeler selbst wieder wie ein kleiner Junge. Denn damals verband ihn eine ganz besondere Freundschaft mit dem Tiergarten. Sie begann mit einer Jahreskarte, die der damals 13-Jährige von seinen Eltern geschenkt bekam. Fortan verbrachte der Junge täglich Zeit mit der vier Jahre alten Rani, ritt auf ihr durch den Zoo - den damaligen Pfleger immer in Reichweite - oder begrüßte sie an ihrem Gehege. Auch, als Rani größer wurde, besuchte Lewandowski sie noch regelmäßig. "Das war über Jahre eine ganz dicke Freundschaft", so der heutige Rentner. Beigebracht habe er ihr zwar "höchstens Blödsinn", aber auf Befehle wie "Rani, sali" hörte sie prompt und hob den Rüssel. Ihr Tod schockierte Lewandowski zutiefst. Umso begeisterter ist der Vohwinkeler vom aktuellen Nachwuchs im Elefantenhaus. Wie früher steht er dort täglich und beobachtet die kleine Bongi unermüdlich. Thurgauer Zeitung - 8. Juli 2005 Pate von zwei Krallenäffchen Seit gestern haben drei Weinfelder Schulklassen zwei Patenkinder. Die beiden Springtamarine leben im Zürcher Zoo. Rhein Main Presse - 7. Juli 2005 Ohne Führung in den Süden AZ-Vogelpark beringt Jungstörche LAMPERTHEIM Kurz bevor sie flügge werden, sind gestern die beiden Jungstörche im AZ-Vogelpark beringt worden. Die Tiere entstammen der Brut von Gaststörchen, die erstmals auf dem zweiten Horst ein Nest gebaut hatten. Drei Störche, einer davon nicht mehr flugfähig, leben ganzjährig im AZ-Vogelpark. Eine Beringung der Jungstörche wird grundsätzlich vorgenommen und zentral bei der für Hessen zuständigen Vogelwarte Helgoland erfasst. Stuttgarter Wochenblatt - 7. Juli 2005 Familienwanderung mit Streicheleinheiten Bei der Familienwanderung der Albvereinsortsgruppe Feuerbach/Weilimdorf durften Kinder und Erwachsene in Deutschlands größtem Streichelzoo in Bretten die verschiedenartigsten Tiere hautnah erleben. 21 Tierarten sind in diesem privat geführten Zoo beheimatet. Sie reichen von Berberaffen und Yaks über Damhirsche bis hin zu Eseln, Pfauen und Schweine. Alle Vier- oder Zweibeiner durften gefüttert und gestreichelt werden. Märkische Oderzeitung - 7. Juli 2005 Lamas in Wölsickendorf Sie wurden von anderen verstoßen, hatten ihren Dienst im Zirkus getan, wurden nicht mehr gebraucht, waren zum Schlachten freigegeben - die mehr als 15 Lamas und Alpacas von Carola Wünsche. Die Wahl-Wölsickendorferin hat den ursprünglich aus Südamerika stammenden Tieren ein neues Zuhause gegeben. Märkische Oderzeitung - 8. Juli 2005 Phänomen: schwarz statt grau Eigentlich sind sie in Afrika zu Hause. Viele Jahre kannte man sie hierzulande nur als Exoten in Zoos und Tierparks, die imposanten Strauße, die majestätisch durch die Gehege streifen. Zunehmend erlangen sie auch als Nutztiere Bedeutung. Seit 2000 züchtet Fred Wenzlaff in Seelow Strauße. Jetzt bescherten ihm seine Tiere eine biologische Sensation. Zum ersten Mal sind bei ihm komplett schwarzgefiederte Strauße geschlüpft. Normalerweise sind die Kücken grau. Nur Hähne nehmen mit etwas über einem Jahr ein schwarzes Federkleid an. Die vier "Schwarzen" fühlen sich pudelwohl und sind die frechsten im Gehege. Der Züchter ist selbst gespannt, wie sie sich entwickeln. Neu-Ulmer Zeitung - 13. Juli 2005 Betrunkener wollte Bären zum Tanzen bringen In der Ukraine hat ein Betrunkener den Versuch, einen Bären im Zoo zum Tanzen zu bringen, beinahe mit dem Leben bezahlt. Das Tier habe den ungewollten Besucher in seinem Käfig zunächst ignoriert und erst dann seine Tatzen geschwungen, als der Mann ihn mit einer Eisenstange attackierte. Der alkoholisierte 22-Jährige hatte es sich in den Kopf gesetzt, den Bären wie im Zirkus Kunststückchen aufführen zu lassen. Als der Bär von dem Betrunkenen abließ, gelang es einem Zoo-Besucher, den Verletzten aus dem Käfig zu ziehen. Augenzeugen berichteten, der Störenfried habe vor seinem Abenteuer im Bärenkäfig bereits vergeblich versucht, den Pavianen einen Besuch abzustatten. Krone.at - 13. Juli 2005 Betrunkener Ukrainer wollte mit Bären tanzen Das Tier war offenbar doch kein Tanzbär: In der Ukraine hat ein Betrunkener den Versuch, einen Bären im Zoo zum Tanzen zu bringen, beinahe mit dem Leben bezahlt. Südtirol Online - 13. Juli 2005 "Der mit dem Bär tanzen wollte" | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Naturschutz-Tierpark Görlitz, 13.07.05 Glühwürmchen- Führung im Naturschutz-Tierpark Görlitz eine zusätzliche öffentliche Führung vor allem für Ferienkinder! Weil die Abendführungen so gut angekommen sind, meistens aber die Kinder in der Schulzeit an einer solchen Führung nicht teilnehmen konnten, bietet der Naturschutz-Tierpark Görlitz am 20. Juli ab 20.00 Uhr eine zusätzliche Glühwürmchen- Führung an. Im Frühsommer am intensivsten und danach manchmal auch noch bis in den September hinein, verzaubern flimmernde Glühwürmchen den Abend im Tierpark. Das geheimnisvolle Leuchten auf einer Wiese oder im Wald, erweckt die Vorstellung, Zaungast eines idyllischen Lichtspiels zu sein. Feen, Trolle, Elfen erscheinen in unserer Fantasie. Doch was sich wirklich hinter den Kulissen dieses brillanten Schauspiels verbirgt, erzählt Zoopädagogin Katrin Matthieu. Natürlich kommen auch andere spannende, skurrile, traurige und lustige Tierparkgeschichten zur Sprache. Treffpunkt für die Veranstaltung: 20:00 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos. Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 13.07.05 Kronprinzen bei den Königen des Dschungels Vor knapp vier Jahren sind die beiden Sumatratiger Tuan und Dumai in die Wil-helma gekommen mit dem ausgesprochenen Auftrag des Zuchtbuchführers, dieses Paar möge sich bitteschön dringend dem Erhalt der höchst bedrohten Art widmen schließ-lich leben in freier Wildbahn nur noch etwa 400 Sumatratiger, wegen Wilderei und Zer-störung ihres Lebensraumes mit weiter abnehmender Tendenz. In den vergangenen Jah-ren haben die beiden zwar brav, aber erfolglos geübt. Dieses Jahr aber, am Pfingstsonntag, bekam Dumai 2 Junge allerdings nicht in der liebevoll vorbereiteten Wurfbox im Haus, sondern an einem lauschigen Plätzchen auf der Freianlage, mitnichten den Blicken entzogen, sondern gar im Visier der Fotografen. Erst am folgenden Tag konnte der Pfleger Dumai mit leckeren Häppchen ins Haus locken und ihr die beiden Jungen nachtragen. Nur Tuan muss immer noch draußen bleiben Tigerväter sind für Tigerkinder anfangs eher ein Risiko als liebevolle Erziehungshelfer. Zoo Wuppertal, 13.07.05 Der erste Takin im Wuppertaler Zoo geboren Am 06.07.2005 kam im Wuppertaler Zoo das erste Kalb des Mishmi-Takins zur Welt. Es ist die erste Takingeburt in Nordrhein-Westfalen. Der Wuppertaler Zoo ist hier der einzige, der diese Großtierart aus dem Himalaja-Gebirge hält, die Eltern stammen aus dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Wenige Menschen, außer den eifrigen Zoobesuchern wissen, was ein Takin ist. Auch unter dem deutschen Namen Gunziege oder Rindergämse kann sich kaum jemand etwas vorstellen. Takins sind mit Gämsen verwandt, sind aber viel größer und schwerer als diese, haben stark gebogene Hörner und ein zottiges, dunkelbraunes Fell. Der Mishmi-Takin kommt in den Regenwäldern Burmas an der Grenze zu China vor. Vogelpark Walsrode, 11.07.05 Rosentage im Vogelpark Walsrode Welch ein Duft liegt in der Luft... Hunderte Blütenschönheiten sind jetzt die Stars im Vogelpark Walsrode, und so übt sich Flugshowstar Columbus als Rosenkavalier . Die Königin der Blumen erstrahlt zu dieser Jahreszeit in allen Farbnuancen rund um die Rosenhöhe und erfreut mit ihrem Duft und Farbenspiel die Sinne der Besucher. Vom 14. bis 17. Juli bietet sich anlässlich der Rosentage rund um die historische Bockwindmühle die Gelegenheit, eine besondere Ausstellung dieser edlen Gewächse zu besuchen. Hier steht die kostenlose Beratung und die Möglichkeit, seine Lieblingssorte sowie Zubehör für die Rosenpflege zu erwerben im Mittelpunkt. Neben den pflanzlichen Schönheiten im Vogelpark Walsrode bieten Columbus´ Kollegen mehrmals täglich ihre einzigartige Flugshow auf der Freilichtbühne, und auch der abendliche Grillgenuss kann freitags und samstags noch bis einschließlich 13. August im Biergarten am Kranichsee genossen werden. Das besondere Angebot im Juli und August: Sie können den Park täglich bis 20 Uhr erleben und so ein Paradies vor der Haustür entdecken. Zoo Wuppertal, 11.07.05 Hunderttausend Menschen besuchten Bongi Bongi, der am 03.06.2005 im Zoologischen Garten Wuppertal geborene Afrikanische Elefant, ist in den letzten vier Wochen zu einem großen Besuchermagneten geworden. Vom 08.06.05 bis 10.07.05 sind 108.343 Menschen, viele von auswärts, nach Wuppertal gekommen, um das kleine Elefantenmädchen zu besuchen. Seit letztem Wochenende kann es auch das Außengehege benutzen. Dafür war an den Absperrungen eine Elefanten-Kindersicherung nötig. Auch die anderen Tierkinder, der Königspinguin Rawuppi, der inzwischen Schwimmen gelernt hat, die drei kleinen Sumatratiger und eine muntere Schar Sibirischer Steinböcke sind Publikumslieblinge geworden. Tierpark Hagenbeck, 11.07.05 Veronica Ferres tauft Tapir-Baby Das junge Flachland-Tapir-Weibchen Carmina ist zum ersten Mal Mutter geworden. Vor vier Wochen hat es seinen Nachwuchs im Tierpark Hagenbeck auf die Welt gebracht. Nun erhält der niedlich gestreifte Tapir-Junge einen Namen. Seine Taufpatin und Namensgeberin wird Veronica Ferres. Für die Verfilmung der Autobiographie Neger, Neger, Schornsteinfeger! von Hans Jürgen Massaquoi steht Veronica Ferres als Hauptdarstellerin im Tierpark Hagenbeck vor der Kamera. Der Zweiteiler entsteht als Co-Produktion von Markus Trebitschs Aspekt Telefilm und dem ZDF. Zoo Köln, 11.07.05 Die Bonner Konvention Seit 1979 gibt es das Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten, dessen Sekretariat dort angesiedelt ist, wo es beschlossen wurde, nämlich in Bonn. Die bekanntesten grenzüberschreitenden Tiere sind die Zugvögel. Es gibt jedoch auch andere Tiere, Säugetiere, Reptilien und Fische, die regelmäßig Grenzen überqueren, die Staaten mit unterschiedlichen Gesetzen und Interessen voneinander trennen. Das Übereinkommen dient dem Schutz und der Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten in ihrem gesamten Lebensraum. Es wurde von 90 Staaten ratifiziert. Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Übereinkommens berichtet eine Ausstellung im Kölner Zoo über seine Aufgaben und seine Erfolge. Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 14. Juli 2005 um 11.30 Uhr vom stellvertretenden Leiter des UNEP-CMS-Sekretariats, Mr. Moulay Lahcen El Kabiri, eröffnet. Thüringer Zoopark Erfurt, 08.07.05 Im Thüringer Zoopark Erfurt ist soeben ein Zebrafohlen geboren. Es befindet sich mit seiner Mutter auf der Zebraaußenanlage am Zooeingang und kann jeder Zeit fotografiert werden. Zoo Landau, 08.07.05 Großes Zoo-Sommerfest - alles dreht sich um Schildkröten Zum Landauer Zoo-Jahr der Schildkröten & Co dreht sich beim großen Zoo-Sommerfest am Sonntag, den 17.07.2005 diesmal alles um das Thema Schildkröten. Die verschiedenen Aktivitäten werden auch in diesem Jahr wieder maßgeblich durch die Teams der Zooschule und des Freundeskreises unterstützt. Außerdem beteiligen sich zusätzlich Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) mit Infoständen und das Landauer First-Reisebüro mit einer großen Hüpfburg. Eines der Highlights wird eine Gas-Luftballonaktion zum Thema Wir tun was für Schildkröten ! um 11 Uhr und um 15 Uhr sein! Außerdem gibt es noch eine informative Schildkrötenrallye, einen herausfordernden Schildkröten-Hindernisparcour, eine Kinder-Aktion zum Thema Meeresschildkröten brauchen unseren Schutz und außerdem können Schildkröten gebastelt werden. Die Mitarbeiter des Zoos ermöglichen an diesem Erlebnistag spannende Blicke hinter die Kulissen des Zoo! Das Zooschulteam lädt zu diesem Familienevent herzlich ein! Stadt Chemnitz, 08.07.05 Viel Nachwuchs in Wildgatter und Tierpark Die vierköpfige Wisentherde im Wildgatter hat am 24. Juni Zuwachs bekommen: ein Bullenkalb. Diese imposanten Tiere waren einst zahlreich in den Wäldern Europas vertreten, bis sie durch die Jagd Anfang der 20er Jahre fast ausgerottet wurden. Aus damals etwa 50 in Menschenobhut lebenden Tieren konnte der heutige Bestand gezüchtet werden. Inzwischen gibt es dank Wiederansiedelungsprogrammen auch wieder frei lebende Wisente. Auch im Chemnitzer Tierpark gibt es reichlich Nachwuchs. Bei den Tragopanen, farbenfrohen Fasanenverwandten aus Südostasien, gelang im Juni erstmals die erfolgreiche Nachzucht. Zwei noch recht kleine, aber sehr muntere Federbälle sind im Gehege zu entdecken. Auch bei den Goldfasanen gibt es ein Jungtier. Und im Streichelzoo können drei in dieser Woche geborene Kamerunschaf-Lämmer bewundert werden. Dass wild lebende Tiere eine komfortable und sichere Umgebung durchaus zu schätzen wissen und daher gern im Tierpark zu Gast sind, zeigt das Beispiel einer Stockente. Sie hat sich den Flamingoteich als Erstgewässer für ihre Küken ausgesucht. Eine gute Wahl: hier sind die Tiere ungestört und Futter gibt es auch genügend. NaturZoo Rheine, 08.07.05 Flamingos zurück - Hinter dem Bauzaun geht`s weiter Vor drei Tagen sind die Flamingos im NaturZoo wieder an ihren alten Platz zurückgekehrt. Aber der erinnert nur noch wenig an das frühere Gehege. An Stelle des undichten rechteckigen Beckens wurden in den vergangenen Wochen die ersten Teiche der neuen Flamingo-Anlage gebaut: Flachwasserzone, Schlammgrube zum Nestbau und Futterbecken sind jetzt fertig. Dies ist aber erst etwa ein Drittel des gesamten Bauprojektes, das noch Planktonbecken, Brutinsel und Tiefwasserzonen umfassen wird. Ein mit Sackleinen bespannter Bauzaun trennt die Kolonie der 90 Flamingos von der Baustelle, auf der in der kommenden Woche die Arbeiten an den Teichen fertiggestellt werden sollen. Dann sind die Zoo-Handwerker und -gärtner wieder an der Reihe: Die Außenumzäunung muss errichtet, die Landschaft gestaltet und Anpflanzungen vorgenommen werden. Abschluss des Projektes wird der Bau eines neuen Winterhauses sein, das an der Stelle des alten Hirschstalles entstehen wird. In diesem hatten die Flamingos in der Vergangenheit auch einen für sie reservierten Raum für die kalten Tage, und in dem und einem kleinen Auslauf waren sie auch während der Bauarbeiten untergebracht. Zurück im renovierten Zuhause nahmen sie erst ausgiebig ein Bad, und es dauerte nicht sehr lange, bis sie sich an die veränderte Umgebung gewöhnt hatten. Welcher Luxus-Lebensraum allerdings derweil hinter dem Bauzaun für sie entsteht, davon ahnen sie wohl noch nichts. Vogelpark Herborn, 07.07.05 Keine Bange vor der Schlange! - Der Vogelpark entführt am Sonntag in die faszinierende Welt der Kriechtiere und Lurche Während Schnee-Eule Hedwig ihr Gelege bebrütet , die kleinen Jungfernkraniche ihren Eltern immer ähnlicher werden, und sich auch bei den Nikobarentauben und den herrlich blaugelben Gelbbrustaras der erste diesjährige Nachwuchs eingestellt hat, wartet der beliebte Vogelpark im Herborner Stadteil Uckersdorf am Sonntag, den 10.07. von 10.00 bis 14.30 Uhr erstmals mit einer besonderen Veranstaltung auf: Im Eingangsbereich und im Ausstellungsraum des Naturerlebniszentrums entführt Parkleiter Wolfgang Rades die interessierten Besucher in die faszinierende Welt der Kriechtiere und Lurche. Dabei ist es dem Vogelparkteam ein besonderes Anliegen, Berührungsängste und Vorurteile gegen diese zu Unrecht verrufenen Tiere abzubauen. Der Park möchte getreu dem bewährten naturerlebnispädagogischen Motto des Lernens mit Herz, Kopf und Hand keinesfalls staubtrockenes Wissen vermitteln. Wie der Biologe betont, möchte er vielmehr den Parkbesuchern ermöglichen, unmittelbaren Kontakt mit nordamerikanischen Kornnattern und australischen Bartagamen aufzunehmen, um diese im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Rades: Wir wollen durch diese tierverträglich dosierten Streicheleinheiten für diese zahmen Tiere dazu beitragen, dass sich künftig mehr Menschen für den Schutz dieser faszinierenden wechselwarmen Tiere einsetzen. Vielleicht gelingt es auch, den einen oder anderen großen oder kleinen Besucher für das interessante Hobby der Terraristik zu begeistern! Zoo Hannover, 07.07.05 Yukon Bay: Visionen visualisiert Gerade hat Mrs. Gossip die letzten frischen Früchte auf ihren bunten Verkaufsstand vor dem Groceries-Store gelegt. Im Nachbarlädchen wurde quietschend der Verkaufsständer mit den Ansichtskarten in die milde Alaska-Sonne geschoben. Im lauschigen Bed & Breakfast hängt bereits die gewaschene Wäsche zum Trocknen auf dem Balkon. Möwen schreien, ein Eisbär überbrüllt das Rauschen des Meeres. Die kleine Hafenstadt Yukon Bay erwacht! Farbenfroh, liebevoll, lebensecht zeigt der neue Film Faszination Yukon Bay die geplante fünfte Themenwelt des Erlebnis-Zoos: Alaska! Jeder Schatten, jede Maserung im Holz, selbst der Rost auf dem leck geschlagenen Schiff im Hafenbecken sind authentisch visualisiert. Wolken ziehen über den Alaska-Himmel, Wölfe rennen durch die Schlucht, Pinguine schießen unter Wasser an den Besuchern vorbei. Mit diesem Film wird Yukon Bay in seiner ganzen Faszination lebendig! so Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Zoo Landau, 07.07.05 Auf nach Madagaskar ! - gemeinsame Aktionen des Universum Kinocenters und der Zoo Landau zum Start des neuen Kinospaß Madagaskar Zum Start des am 14. Juli 2005 anlaufenden Kinozeichentrickfilms Madagaskar wird es eine gemeinsame Aktion des Landauer Universum Kinocenters und des Zoo Landau geben. In den USA können sich die Produzenten, darunter Regisseur Steven Spielberg, von Dreamworks bereits über regen Besucherandrang zu der neuen Animationskomödie freuen. "Madagaskar" schildert die Geschichte von vier vierbeinigen Freunden (das vorlaute Zebra Marty, der sich selbst vergötternde Star-Löwe Alex, die hypochondrisch veranlagte Giraffe Melman und das gutmütige Flusspferd Gloria), deren komfortables Leben in New Yorks Central Park Zoo eine mehr als abenteuerliche Wende nimmt. Dem Rat einer radikalen Pinguin-Fraktion folgend entscheidet sich Zebra Marty, aus dem Zoo auszubrechen und sich auf die Suche nach der sagenumwobenen Wildnis zu begeben. Alex, Melman und Gloria folgen Marty, allerdings nur um diesen schnellstmöglich wieder zur Vernunft zu bringen. Ihr Vorhaben scheitert und die vier Freunde finden sich, Dank einer Pinguine-Revolte und des kuriosen Wirkens von Tierschutzgruppen, letztendlich am Strand von Madagaskar wieder. Die Wildnis vor Augen sieht sich Marty am Ziel seiner Träume, doch insbesondere Alex steht einem Leben ohne die gewohnten Annehmlichkeiten im Zoo und voller Gefahren eher skeptisch gegenüber. Vor dem Hintergrund dieser Geschichte lag für uns eine Zusammenarbeit mit dem Zoo Landau auf der Hand, sagt der Inhaber des Universum Kinocenters, Oliver Lang. Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel, bot spontan an unter den jungen Kinobesuchern am Startwochenende zu Madagaskar am 17. Juli, zur 15 Uhr-Vorstellung, insgesamt 45 Kinder auszulosen, die die Abenteuer von Marty, Alex, Melman und Co. am Freitag, den 22. Juli 2005 unter Leitung von mehreren Zoopädagogen der Landauer Zooschule auf einer Safari im Zoo Landau nachvollziehen können. Der Zoo Landau kann sich hingegen über eine Spende des Universum Kinocenters zu Gunsten seines in Madagaskar unterstützten idea DschungelParadies Neuenmarkt, 07.07.05 Fliegende Edelsteine Alle Kinder sind fasziniert von Tieren, von seltenen Exemplaren ebenso wie von ganz normalen Haustieren. Die neue ZDF-Sendung "Wombaz" greift diese kindliche Vorliebe auf und berichtet von verschiedenen Tieren unter bestimmten Aspekten. Ein Tier wird dabei als "Tier der Woche" vorgestellt - in der 14. Folge am kommenden Sonntag sind es die Schmetterlinge im idea DschungelParadies Neuenmarkt. Gedreht wurden Teile dieser Wombaz-Folge bereits vor längerer Zeit bei idea, die Erstausstrahlung erfolgt nun am Sonntag, 10. Juli 2005, ab 8.35 Uhr im ZDF. Zoo Leipzig, 07.07.05 Schlag auf Schlag Der zweite Schimpansennachwuchs in Pongoland ist da Und wieder kann der Leipziger Zoo einen neuen Zoobewohner begrüßen: Schimpansendame Ulla (geb. 08.06.1977) brachte heute Nacht ihr drittes Jungtier zur Welt. Stolzer Vater des Neugeborenen, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, ist der Anführer der Schimpansengruppe Robert (geb. 01.12.1975). Dem Jungtier geht es nach Auskunft der Pfleger gut. Es trink regelmäßig bei der Mutter und schläft viel. Für Pongoland und für Robert ist es bereits der zweite Schimpansennachwuchs in diesem Jahr. Erst Ende Juni brachte Schimpansenweibchen Fraukje ein weibliches Jungtier zur Welt. Wir freuen uns sehr über den Nachwuchs der letzten Wochen so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold Zoo Duisburg, 07.07.05 Beginn des Kartenvorverkaufs für: Tiere bei Nacht Sommernacht im Zoo! Zoo-Highlight mit Stargast Olaf Henning! Dieser Zoobesuch ist nicht nur ein Spaziergang zu ungewöhnlicher Zeit an ungewöhnlichem Ort sondern auch ein Sommerabend, der mit seiner einmaligen Atmosphäre den Besucher in seinen Bann zieht. Die grünen Elefanten, blauen Kamele und bunten Robben sind jedoch keine Laune der Natur, sondern Ergebnis faszinierender Lichtinstallationen bei und rund um die tierischen Zoobewohner, sorgfältig in Szene gesetzt von der Duisburger Fa. Moonstone. Das umfangreiche Unterhaltungsprogramm auf 2 Bühnen wird wieder von nationalen und internationalen Künstlern bestritten, allen voran sorgt Star-Gast Olaf Henning für Schwung, im Rahmenprogramm the Sugarpops und Tesiree Priti Kaitesi aus Afrika mit Cover-Rock-Pop und Soul. Zoo Dresden, 07.07.05 Romantische Nacht im Zoo Dresden Zum siebenten Mal beteiligt sich der Zoo Dresden am 9. Juli 2005 an der Museumssommernacht Dresden. Alle Besucher sind herzlich zu einer "Romantischen Nacht" im Zoo eingeladen und die ersten 200 Besucherinnen werden (ganz romantisch) mit einer Rose begrüßt. Von 18.00 bis 24.00 Uhr erwarten Sie neben den eigentlichen Hauptdarstellern, den Zoobewohnern, jede Menge musikalische Highlights von Künstlern der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber". Ob heiße Jazzrhythmen, romantische Gitarrenmusik, zarte Harfenklänge oder ganz klassische Orchestermusik - für jeden ist etwas dabei. Natürlich haben wir auch an unsere Jüngsten gedacht. So erzählt unser Zookasper an diesem Abend 18.30, 20.00 und 21.00 Uhr von seinen Abenteuern. Am Känguru-Stop wird gebastelt, auf der Wiese vor dem Pinguin-Café können kleine Holzschiffe selbst gebaut und in den extra dafür aufgestellten Bassins zu Wasser gelassen werden. Unsere Tierhäuser sind bis 19.00 Uhr geöffnet, das Afrikahaus bis 23.00 Uhr und das Aquarium/Terrarium sogar bis 24.00 Uhr. Ausschankschluss ist 24.00 Uhr. Zoo Duisburg, 07.07.05
und plötzlich warens drei Vor knapp vier Wochen meldeten die Tierpfleger des Robben-Reviers die erfolgreiche Geburt eines kulleräugigen Seehundes - doch drei Wochen später sieht die diesjährige Zuchtbilanz bei den speckwülstigen Wasserraubtieren der atlantischen Nordseeküsten noch viel besser aus: Ganz ohne Aufsehen -und eigentlich unerwartet - erblickten im Abstand von knapp zwei Tagen weitere zwei schnauzbärtige Jungtiere das Licht der Welt zwischen kühlem Salzwasser ihrer Wasserbecken und schattenspendendem Buchenlaub über deren felsbestückter Freianlage. Jannick sollte der rundleibige Erstgeborene heißen; für die beiden weiteren stehen noch nicht einmal deren Geschlechter zweifelsfrei fest geschweige denn ihre künftigen Namen. Nichtsdestotrotz freut man sich am Kaiserberg über den wertvollen Nachwuchs, der auch dazu beitragen soll, künftig diese Robbenart zu schützen, deren Freilandbestände in den vergangen Jahren durch Umweltverschmutzung und aggressiven Tourismus drastisch zurückgegangen sind. Zoo Heidelberg, 07.07.05 Elefanten unterstützen Tiergarten bei Hausbau - Heidelberger Zoo verkauft Geschenkpapier aus Elefantenmist Im Zoo Heidelberg steht der Elefant im Mittelpunkt des Interesses. Wir brauchen ein neues Elefantenhaus und tun alles um dafür zu werben, erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Dabei helfen alle Bereiche des Zoos kräftig mit. Die Elefantenpfleger warten sehnsüchtig darauf, dass ihre Lieblinge Lakshmi und Ilona eine elefantenwürdige Unterkunft bekommen. Sie haben sich etwas besonderes einfallen lassen, damit dieser Wunsch möglichst bald Realität wird. Bei jeder Elefantenvorführung werden T-Shirts mit Elefantenfußabdruck produziert. Komm, heb den Fuß Ilona! ist der Auftakt zu einer drucktechnischen Vorführung weit abseits der Traditionen Gutenbergs. Der angehobene Elefantenfuß wird von den Elefantenpflegern Rolf Mitter und Benedikt Körner mit Textilfarbe dick beschichtet. Dann wird ein blütenweisses T-Shirt auf die hölzerne Druckunterlage gelegt und der lebendigste Druckstempel der Welt verwandelt das Massenprodukt T-Shirt in ein einmaliges Unikat. Jedes T-Shirt ist echte Elefantenfußarbeit, berichtet Elefantenpfleger Rolf Mitter und jedes sieht auch ein wenig anders aus. Pro Vorführung werden ein bis maximal drei T-Shirts hergestellt mehr erlaubt die Elefantengewerkschaft nicht. Damit ist auch sichergestellt, dass die T-Shirts etwas besonderes bleiben. Sie sind nach den Vorführungen bei den Pflegern und im Zooshop für 15,- Euro (Kindergrößen) oder 20,- Euro (Erwachsene) zu erwerben. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 07.07.05 Zoowellen versus Otterwellen - EU-Zoogenehmigung für Naturschutz-Tierpark Görlitz erteilt In den letzten Wochen schlugen die Wellen hoch, wenn es um die Umsetzung der EU-Zoorichtlinie ging. Zoos in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt oder Thüringen haben große Sorge, dass sie wegen der Behördenauflagen Tiere abschaffen, ggf. sogar ihre Einrichtung schließen müssen.Solche Sorgen plagen den östlichsten deutschen Zoo und dessen Bewohner nicht. Fischotterfähe Dorka erzeugt beim Spiel mit Tochter Gerda lieber eigene Wellen in ihrem weit über der EU-Norm liegenden Gehege. Durch ein gezieltes Tierbestandsmanagement (weniger Tiere in größeren Gehegen), die fleißige und engagierte Arbeit der Beschäftigten, die großzügige Unterstützung der Stadt, der Region, des Freistaates Sachsen sowie durch das aktive Mittun von Firmen und Bürgern konnten in den zurückliegenden 15 Jahren auch die meisten anderen Gehege des kleinen Tierparks an der Neiße so auf Vordermann gebracht werden, dass dieser jetzt die EU-Genehmigung ohne Auflagen erhielt. WWF 13. Juli 2005 WWF empfiehlt Verbrauchern den Kauf von Fischprodukten mit MSC-Label Neuerdings sind in deutschen Supermärkten in großen Mengen Alaska-Seelachs-Produkte aus bestandserhaltender Fischerei erhältlich. Der WWF empfiehlt den Kauf dieser Produkte, die das blaue Fisch-Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) tragen. Das MSC-Label steht nach Ansicht des WWF für einen verantwortungsvollen Umgang mit der natürlichen Ressource Fisch. Mit Alaska-Seelachs aus den USA wurde im Februar 2005 einer der weltweit wichtigsten Meeresspeisefische zertifiziert. Er macht hierzulande rund ein Drittel des gesamten Fischkonsums aus und fehlt in kaum einer Supermarkt-Kühltruhe. Der WWF begrüßt, dass die Verbraucher mit Alaska-Seelachs nun neben anderen Fischsorten erstmals flächendeckend MSC-Produkte erwerben können. Eine Liste aller in Deutschland erhältlichen MSC-Produkte sowie einen Einkaufsführer für nachhaltigen Fisch hat der WWF unter www.wwf.de/fisch zusammengestellt. Heike Vesper, Fischereireferentin des WWF: Drei Viertel aller Speisefische gelten als bis an ihre Grenzen befischt oder sogar überfischt. Das bedeutet, dass unsere Versorgung mit so beliebten Arten wie Kabeljau, Scholle und Seehecht auf dem Spiel steht. Mit dem Kauf von MSC-Produkten können die Verbraucher in Deutschland gegen den Ausverkauf der Meere aktiv werden und eine wichtige Komponente der menschlichen Ernährung langfristig sichern. Weltweit werden pro Jahr rund 80 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte gefangen - viermal mehr als noch vor rund 50 Jahren. Hochtechnisierte Fangflotten und eine verfehlte Fischereipolitik sind nach Ansicht des WWF dafür verantwortlich, dass der natürliche Reichtum der Meere bald ausgeschöpft sein wird. Ebenfalls bedrohlich sind die Auswirkungen der Fanggeräte auf die gesamte Meeresökologie: Bodenschleppnetze reißen Korallen, Muscheln und Schwämme einfach mit sich, und immer wieder landen ungewollt Delfine, Schildkröten und Haie in den riesigen Netzen der Fischer. Diese Tiere werden anschließend tot oder sterbend zurück ins Meer geworfen. Der Marine Stewardship Council wurde 1997 auf Initiative des WWF und des Lebensmittelkonzerns Unilever gegründet. Seit 1999 ist der MSC eine unabhängige Organisation mit Sitz in London, die weltweit Fischereien nach Umweltverträglichkeitskriterien zertifiziert. Fischereien, deren Produkte das MSC-Siegel tragen, müssen so gestaltet sein, dass die Fischbestände und die Meeresumwelt geschont werden und keine ungewollten Arten mit gefangen werden. Die Fangmengen dürfen nur so hoch sein, dass die Fortpflanzung der Arten nicht beeinträchtigt wird und das Ökosystem erhalten bleibt. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02564/ WWF 8. Juli 2005 Gipfel der verpassten Chance. G8-Kompromiss zum Klimaschutz ist weniger als nichts Der von den Terroranschlägen überschattete G8-Gipfel in Schottland hat nach Einschätzung des WWF den internationalen Klimaschutz nicht voran gebracht. Die von der Bundesregierung vollmundig verkündeten Fortschritte seien ein Etikettenschwindel. Bei der Bush-Administration sei keinerlei Bewegung erkennbar. Im vorab bekannt gewordenen Abschlussdokument wird anerkannt, dass der Klimawandel ein Problem darstellt. Es gibt aber keine konkreten Ziele oder Maßnahmen vor. Das ist in etwa so als ob die Regierungschefs anerkennen, dass die Erde keine Scheibe ist, kritisiert Jennifer Morgan Leiterin des internationalen Klimaprogramms des WWF. Die bekannt gewordenen Formulierungen seien windelweich und blieben weit hinter den notwendigen Maßnahmen zurück. Der G8-Gipfel habe versäumt, ein klares Bekenntnis abzugeben, den globalen Temperaturanstieg unter zwei Grad Celsius zu halten. Hierzu seien stärkere Reduzierungen der Treibhausgasemissionen nötig. Allein auf Technik zu setzen, wie es die US-Amerikaner propagieren, gehe am Problem vorbei. Natürlich müssen technische Lösungen vorangetrieben werden, parallel müsse man aber Rahmenbedingungen schaffen, damit sich Investitionen in klimaverträgliche Technologien lohnen. Die Europäer haben nach Einschätzung des WWF die Chance verpasst, sich als zukunftsfähige Regierungen zu profilieren. Insgesamt habe sich der Graben zwischen den USA und dem Rest der Welt noch vertieft. Der WWF ist enttäuscht, dass es nicht gelungen sei, den fünf größten Schwellenländern, Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika den Weg für eine CO2-arme Entwicklung zu ebnen. Finanzielle und technische Unterstützung der G8 suche man vergeblich. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02561/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Veranstaltungen | Gesellschaft für Tropenornithologie e.V. , 07.07.05 XXVI. Tagung über tropische Vögel vom 15. bis 18. September 2005 in Thurnau Vom 15. bis 18. September 2005 findet im Wissenschaftszentrum im Schloß Thurnau (D-95349 Thurnau, nahe Bayreuth) die XXVI. Tagung über tropische Vögel statt. Das Vortragsprogramm befaßt sich u.a. mit ökologische Fragestellungen, avifaunistischen Beobachtungen, Reiseberichten sowie Haltungs- und Zuchterfahrungen in Zoologischen Gärten und bei privaten Vogelliebhabern. Themenbezogene Arbeitskreise befassen sich mit "Kolibris und anderen nektarivoren Vögeln", "Ornithologischen Reisen" sowie dem "Zuchtprogramm Omei-Häherling". Eine Exkursion wird die Tagungsteilnehmer nach Bayreuth führen, wo eine Stadtbesichtigung und eine Führung durch den Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth vorgesehen sind. Für eine herausragende, von einem ornithologischen Amateur verfaßte Veröffentlichung wird am Begrüßungsabend am 15. September 2005 der diesjährige Preis für Tropenornithologie vergeben. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | CP monitor - 11. Juli 2005 Niel & More launcht Tier International Der Hamburger CP-Dienstleister Niel&More launcht die Tierzeitschrift Tier International. Herausgeber der Publikation, die sich ausschließlich mit Wildtieren weltweit beschäftigt, ist die Stiftung Tierpark Hagenbeck, Hamburg, die sich nach einem umfangreichen Screening für Niel & More entschieden. Das 32 Seiten starke Magazin erscheint ab sofort vierteljährlich in einer Auflage von 50.000 Exemplaren. 'Tier International' hat einen Copypreis von 2,50 Euro und wird bundesweit an Flughäfen, Bahnhofsbuchhandlungen sowie im Tierpark Hagenbeck direkt angeboten. Darüber hinaus sollen Abos generiert werden. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Do, 14.07.2005, 08:30-09:00 SWR, Vogelparadies und Biberburg, Naturwunder Unterer Inn Do, 14.07.2005, 12:15-13:00 N3, Im Müritz-Nationalpark Do, 14.07.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Riesenhaie vor Helgoland Do, 14.07.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Vorsicht Kamera! Elefanten ganz nah Do, 14.07.2005, 21:50-22:15 SWR, WiesoWeshalbWarum, Von Seeschlangen und Riesenkraken - Die geheimnisvolle Unterwasserwelt Fr, 15.07.2005, 13:00-13:30 N3, Der Tierretter von Rostock Fr, 15.07.2005, 13:00-13:30 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Reportagereihe, Heute: Der Tierpark Stralsund Fr, 15.07.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Wildhunde - Die Räuber mit der kalten Schnauze Fr, 15.07.2005, 15:00-15:30 XXP, Toyota World of Wildlife, Unter- und oberhalb der Erde Fr, 15.07.2005, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Reportagereihe, Heute: Seaworld Orlando Fr, 15.07.2005, 17:15-17:57 HR, Naturwelten, Der Elefant, die Kaisermotte und der Schmetterlingsbaum Fr, 15.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Quallen: Schreckliche Schönheiten, Doku, D 2004 Fr, 15.07.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co Fr, 15.07.2005, 20:15-21:00 RBB, Europas wilde Tiere, (1/4): Im Norden Fr, 15.07.2005, 22:00-23:00 VOX, SPIEGEL TV Thema, Thema: Exotische Einwanderer - Von Nandus und Nilgänsen in Deutschland Fr, 15.07.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Reportagereihe, Heute: Otterpark Hankensbüttel Sa, 16.07.2005, 09:45-10:15 B-alpha, Welt der Tiere, Im Rhythmus der Sonne Sa, 16.07.2005, 10:30-11:15 RBB, Tier zuliebe, Europas wilde Tiere (1/4): Im Norden Sa, 16.07.2005, 15:00-17:00 N3, Der NDR Tiergarten, Hinter den Kulissen der Zoos im Norden, Moderation: Mirja Kaiser Sa, 16.07.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Tentakeljäger - Die Welt der Quallen, Doku 2004 Sa, 16.07.2005, 19:00-19:45 BR, TIERE, Quallen: Schreckliche Schönheiten Sa, 16.07.2005, 19:10-20:15 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Tagebuch der Raubkatzen (3/3), Doku, GB 2005 So, 17.07.2005, 13:15-14:00 MDR, Kinder des Dschungels 6/6: Die ersten großen Sprünge, Frédéric Lepage über Asiens Tierwelt So, 17.07.2005, 13:30-14:15 N3, Phantome der Nacht, Afrikas unbekannte Wildtiere So, 17.07.2005, 13:45-14:30 RBB, Der Tod eines Bisons So, 17.07.2005, 13:50-14:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Tentakeljäger- Die Welt der Quallen, Doku 2004 So, 17.07.2005, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Zum Fressen gern So, 17.07.2005, 16:25-17:05 SF1, Jung und Wild - Geboren in Afrika, First breath, Das Leben der Tierbabys So, 17.07.2005, 17:15-17:30 3sat, Tiere der Welt: Impalas - Die Sprinter Afrikas So, 17.07.2005, 20:15-20:55 3sat, Von Tigern und Menschen, (aus der ZDF-Reihe 'Wunderbare Welt') Mo, 18.07.2005, 06:00-06:30 SF1, Jung und Wild - Geboren in Afrika, First breath, Das Leben der Tierbabys Mo, 18.07.2005, 09:45-10:15 BR, Welt der Tiere, Zum Fressen gern Mo, 18.07.2005, 14:00-15:00 SWR, Planet Wissen, Fossilien - Zeugen der Vergangenheit Mo, 18.07.2005, 14:30-14:45 MDR, Elefant, Tiger & Co Mo, 18.07.2005, 15:00-15:30 N3, Grüne Leguane, Die Dinosaurier von heute Mo, 18.07.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Soweit die Flügel tragen Mo, 18.07.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Pinguine in der Wüste Mo, 18.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Wald in Flammen (1/3): Der Kampf gegen das Feuer, Doku, F 2004 Mo, 18.07.2005, 21:15-21:45 HR, Welt der Tiere, Schlau wie ein Fuchs Mo, 18.07.2005, 21:30-22:00 3sat, Im Wald der Greife (aus der ZDF-Reihe 'tele zoo') Di, 19.07.2005, 13:30-14:00 WDR, Von Bären und Menschen Di, 19.07.2005, 14:00-15:00 SWR, Planet Wissen, Dinosaurier - Giganten der Urzeit Di, 19.07.2005, 14:15-14:45 HR, Wissen und mehr, Natur-Nah (11/29): Lichtscheue Leisetreter - Kulturfolger Kakerlake Di, 19.07.2005, 15:00-15:30 N3, Kolibris - Kunstflieger im Regenwald Di, 19.07.2005, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen, Dinosaurier - Giganten der Urzeit Di, 19.07.2005, 15:35-16:00 HR, Marder - Verspielte Räuber (I), Tierbeobachtung mit Helmut Barth Di, 19.07.2005, 16:05-16:30 HR, Marder - Verspielte Räuber (II), Tierbeobachtung mit Helmut Barth Di, 19.07.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Amazonien am Rhein, Film von Rolf J. Möltgen Di, 19.07.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Die Kuh mit fünf Beinen, Mutationen im Tierreich Di, 19.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Wald in Flammen (2/3): Was wird aus den Tieren?, Doku, F 2004 Di, 19.07.2005, 20:15-21:00 WDR, Eddie, die Perleidechse Mi, 20.07.2005, 10:15-10:30 3sat, Zoo-Geschichten: Zoo Prag - Exoten an der Moldau Mi, 20.07.2005, 10:15-11:00 WDR, Eddie, die Perleidechse Mi, 20.07.2005, 13:15-14:00 3sat, Kojoten - Schlauberger mit Biss (aus der ZDF-Reihe 'Wunderbare Welt') Mi, 20.07.2005, 13:15-14:00 SWR, Hyänen - die gewieften Jäger der Savanne (3/4) Mi, 20.07.2005, 13:30-14:00 WDR, S.O.S. - Robbenbaby in Not, Ein Film von Felix Heidinger Mi, 20.07.2005, 14:00-15:00 SWR, Planet Wissen , Tierfilmer - Listenreiche Bilderjäger Mi, 20.07.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Triumph des Lebens, Sieg der Denkmaschinen Mi, 20.07.2005, 14:25-14:30 WDR, Tiere Australiens, Wombats Mi, 20.07.2005, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen, Tierfilmer - Listenreiche Bildjäger Mi, 20.07.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Kinder des Dschungels (1/6): Wild geboren Mi, 20.07.2005, 20:15-21:15 3sat, NetzNatur: Hühnerhautnah, Die Naturreportage aus der Schweiz, Moderation: Andreas Moser Mi, 20.07.2005, 21:30-22:00 RBB, Judith und Tano - Zwei Schimpansen ziehen um Do, 21.07.2005, 13:30-14:00 WDR, Australiens süßestes Beuteltier Do, 21.07.2005, 14:00-15:00 RBB, Planet Wissen, Tierfilmer - Listenreiche Bildjäger Do, 21.07.2005, 14:00-15:00 SWR, Planet Wissen , Zugvögel - Nomaden der Lüfte Do, 21.07.2005, 15:00-15:30 N3, Kundschafter im Tierreich, Die Mutter der Schimpansen - Jane Goodall Do, 21.07.2005, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Hühnerhautnah , Die Naturreportage aus der Schweiz, Moderation: Andreas Moser Do, 21.07.2005, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen, Zugvögel - Nomaden der Lüfte Do, 21.07.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tierische Untermieter Do, 21.07.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Kinder des Dschungels (2/6), Frédéric Lepage über Asiens Tierwelt: Aller Anfang ist schwer Do, 21.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Raus aus dem Käfig, Die neue Freiheit für Europas Affen, Doku, D 2005 Fr, 22.07.2005, 06:00-07:00 SWR, Planet Wissen, Zugvögel - Nomaden der Lüfte Fr, 22.07.2005, 13:30-14:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Reportagereihe, Heute: Seaworld Orlando Fr, 22.07.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Superjäger Fr, 22.07.2005, 14:45-15:30 XXP, Gift im Blut, BBC Exklusiv, Doku, Folge 4 Fr, 22.07.2005, 15:00-15:30 N3, Kundschafter im Tierreich, Der Beschützer der Biber - Josef Reichholf Fr, 22.07.2005, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Reportagereihe, Heute: Otterpark Hankensbüttel Fr, 22.07.2005, 16:00-16:30 3sat, Die Geschichte der Wilhelma (aus der ARD-Reihe 'Schätze des Landes') Fr, 22.07.2005, 17:15-17:57 HR, Naturwelten, Kinder des Dschungels (3/6), Frédéric Lepage über Asiens Tierwelt, Vor dem Monsun Fr, 22.07.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co Fr, 22.07.2005, 20:15-21:00 RBB, Tier zuliebe, Europas wilde Tiere, 2/4: In den Bergen Fr, 22.07.2005, 21:45-22:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Reportagereihe, Heute: Lloro Parc Teneriffa Fr, 22.07.2005, 22:05-23:05 VOX, SPIEGEL TV Thema, Thema: 'Alaska im Ruhrgebiet' - der Gelsenkirchener Zoo rüstet auf ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. 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