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Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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   Dr. Silke Sorge
   Marco Smeets



ISSN 1619-6643


Ausgabe 273 vom 7. Juli 2005

Liebe Leser,

und wieder ein Wechsel in der Chefredaktion: Frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt, hatte ich leider in den letzten beiden Tagen mit Versandproblemen bei Domeus zu kämpfen. Ich hoffe aber, Ihnen nun die nächsten beiden Ausgaben weitgehend in gewohnter Form und ohne weitere technische Probleme übersenden zu können. Im Blickpunkt dieser Ausgabe stehen das Jubiläum im Tierpark Friedrichsfelde und die Eröffnung der ersten Erlebniswelt "Alaska" in Gelsenkirchen.

Martina Raffel


Heute an dieser Stelle kein Artikel aus der Zukunft, sondern ein aktueller Kommentar dieser Woche zum "Zoo der Zukunft":

Die Eröffnung einer Erlebniswelt – Schein oder nicht Schein.
Hut ab vor den Machern der Erlebniswelt „ZOOM“ in Gelsenkirchen, die es geschafft haben, eindrucksvoll zu zeigen, wie der Mensch in die Natur eingreift, wie er mit Baumaschinen und Werkzeugen Lebensräume zerstört, in diesem Fall in „Alaska“. Das ist eine einmalige, spannende Performance, viel spürbarer, viel nachhaltiger als jede herkömmliche Information zur Bedrohung der Tier- und Pflanzenwelt Alaskas. Links die heile Welt, rechts die brutale Realität menschlicher Bauwut. Und dazwischen der betroffene Besucher. Oder habe ich das etwa falsch verstanden, war es gar nicht so gemeint? Am Ende bloß eine riesige Baustelle mit einigen fertigen Anlagen und ohne die einem 25 Millionen Budget adäquate Aufklärung über die Bedrohung der Lebensräume?
Hut ab vor den Machern der Eröffnungsshow, die an witzigen Einfällen nicht zu übertreffen sein wird. Ob ein vom Feuerwerk verkohltes „ZOOM“ hoch oben über der Prominenz (hoffentlich kein schlechtes Omen), ob ein „verkohlter“ EAZA-Repräsentant, dem der Zutritt zum Bereich der „besonderen“ Gäste von einer charmanten Hostess verweigert wurde, ob der angelnde „Trapper“, der im 5-Minuten-Takt aus einem Boot rief „Ich hab ihn“, oder gar der naturnahe Zustand von Schuhwerk und Hosenbeinen nach dem geordneten Rückzug (schließlich war ja extra als Kleiderordnung empfohlen: casual smart – kennt doch jeder, oder?): kurzum eine Menge an originellen Einfällen.
Größten Respekt aber habe ich vor den Zoologen und Tierpflegern, die mit viel Engagement und wohl auch Geduld alles taten, um am Abend dieser pompösen Eröffnung der zahlreichen Prominenz aus Film, Show und Sport einerseits die soeben eingetroffenen Tiere nahe zu bringen und andererseits den Tieren diese Begegnungen erträglich zu machen (Promi-Originalton: „Huch war das süß, als die Robbe mich geknutscht hat!“). Ich habe mit einigen von ihnen, die am Rande des Geschehens ein Bier tranken, dem illustren Geschehen zugeschaut und diesen Kollegen, den Tiergärtnern in der Erlebniswelt, für die kommenden Monate viel Geduld und auch ein wenig Freude gewünscht...

H. Jörg Adler, Allwetterzoo und BioCity Münster

Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Berliner Zeitung – 3. Juli 2005
50 000 Besucher feierten im Tierpark
Zwei Tage feierte der Tierpark in Friedrichsfelde sein 50-jähriges Bestehen. Mehr als 50 000 Besucher kamen am Wochenende auf das rund 160 Hektar große Areal. Für Unterhaltung sorgten unter anderen die Puhdys. Der Tierpark Friedrichsfelde war am 2. Juli 1955 eröffnet worden. Heute leben auf dem Gelände 10 000 Tiere.

Berliner Kurier - 1. Juli 2005
Die Gala der Tiere
Auf den Tag genau vor 50 Jahren öffnete der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde seine Pforten. Wer zur großen Fete nicht live vor Ort sein kann, der kommt beim großen Gernsehabend im RBB ab 20.15 Uhr auf seine Kosten. ARD-Wetterfrosch Karsten Schwanke eröffnet die Feierlichkeiten mit einem "Tier zuliebe Spezial" (20.15 Uhr). Über Jahrzehnte war sie eine der beliebtesten Tiersendungen im DDR-Fernsehen: "Tierparkteletreff" mit Prof. Dr. Dathe und DFF-Moderatorin Annemarie Brodhagen. Zum Jubiläum gibt's noch einmal die Folge vom 10. März 1973, in der die Eisbärenanlage eingeweiht wurde. Rüdiger Paschlebens Dokumentation "50 Jahre Tierpark Berlin-Friedrichsfelde" (22.05 Uhr) führt die Zuschauer in die idyllischsten Ecken des Parks. Danach dürfen alle miterleben, wie sich "Elefanten im Wochenbett (23 Uhr) fühlen. Mit "Tierparkbummel einmal anders" (23.35 Uhr) klingt der Tag dann aus.

Berliner Kurier - 1. Juli 2005
Die Berliner und ihr Tierpark – eine Liebe, die Bestand hat
Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit schreibt jeden Sonnabend im KURIER:
Happy Birthday an Panzernashorn, Antilope und Stachelmaus! Der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde wird 50 Jahre alt und auch ich sage herzlichen Glückwunsch. Es hatte am 2. Juli 1955 klein begonnen. Als erste zogen Storch und Trampeltier ein. Es folgten etwa 500 weitere tierische Bewohner. Heute hat sich der Tierpark zum größten Landschaftstiergarten Europas gemausert. Über 10 000 Tiere aus 6 Kontinenten tummeln sich in den weitläufigen Anlagen. Grund genug, heute persönlich zu gratulieren. Am Abend startet ein großes Open-Air-Festival und morgen gibt es den Tierpark-Familientag. Auch ich werde Tierpark-Mitarbeitern und tierischen Bewohnern heute meine Glückwünsche überbringen.

Die Welt – 29. Juni 2005
Möwenflugkäfig statt Getreidelagerhalle
Am kommenden Wochenende feiert der Berliner Tierpark 50jähriges Bestehen. Diese Zeitung nimmt das Jubiläum zum Anlaß, um auf die Historie des Tierparks zurückzublicken: Der Tierpark 1975 bis 1985: Wiedereröffnung des Schlosses Friedrichsfelde und Besucherrekord. Auch im dritten Jahrzehnt seines Bestehens kehrte keinesfalls Ruhe im Berliner Tierpark ein. Gemäß dem anfänglich erstellten Generalplan wurden weitere Bauvorhaben umgesetzt. "Direktor Dathe favorisierte das Dezentrale", sagt sein Nachfolger und heutiger Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz. "Das heißt, es wurden nicht immer Reviere für bestimmte Tiergruppen gebildet, sondern man brachte verwandte Tierarten durchaus an unterschiedlichen Punkten unter. Das macht den Reiz eines großen Landschaftstiergartens aus, und das haben auch wir später weiterverfolgt."

Die Welt - 29. Juni 2005
Das Jahrzehnt der Veränderung
Die Jahre 1985 bis 1995 brachten einige beachtliche Veränderungen für den Berliner Tierpark mit sich. Einschneidend natürlich vor allem der Fall der Mauer und die damit verbundene Unsicherheit über den Fortbestand des Parks. "Man bekannte sich dann aber doch schon zu einem relativ frühen Zeitpunkt, im Herbst 1990, zum Tierpark und damit zu zwei Tiergärten in der Stadt", sagt Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz. "Allerdings wurde das Personal damals reduziert." Von 1991 bis 1994 war der Tierpark eine GmbH des Landes Berlin, danach wurde er ein Unternehmen der Zoo AG. Auch Blaszkiewitz' Wechsel in den Tierpark fiel in diese Zeit. Der langjährige Direktor Heinrich Dathe ging Ende 1990, kurz nach seinem 80. Geburtstag, in den Ruhestand. Danach leitete Wolfgang Grummt den Tierpark kommissarisch, bis Blaszkiewitz, der zuvor Kurator im Zoo gewesen war, am 1. Mai 1991 neuer Direktor wurde.

Die Welt – 29. Juni 2005
Falk Dathe kennt den Tierpark von Kindesbeinen an
Falk Dathe hat am 1. Januar 1980 als 29jähriger angefangen, im Tierpark zu arbeiten. Da kannte er die Anlage allerdings schon wie seine Westentasche, schließlich ist der heutige Kurator für Reptilien und Amphibien der Sohn des ersten Tierpark-Direktors Heinrich Dathe - und wuchs gewissermaßen in dessen Revier auf. "Ich habe nie etwas anderes machen wollen", sagt der promovierte Biologe heute. "Doch es war gut, daß ich vor meiner Zeit im Berliner Tierpark etwa sechs Jahre im Dresdner Zoo gearbeitet hatte. So konnte ich mich freischwimmen."

Berliner Zeitung - 30. Juni 2005
Der Mann, der Tierpark-Ede ist
Manfred Kofferschläger war vor 50 Jahren der erste Lehrling in Friedrichsfelde. Bei 400 Tieren gab es für ihn genug zu tun. "Witschu, Witschu", ruft der Pfleger im Elefantenhaus. Elefantenkuh Dashi begreift, was der Vize-Revierchef will, und zieht sich zurück. So kann Kofferschläger sicher das Elefantenhaus anno 2005 bewundern: "Die haben hier paradiesische Bedingungen", schwärmt er. Die Dickhäuterzucht im Tierpark hat internationalen Ruf. 2005 kamen drei Elefantenbabys zur Welt, ein viertes ist leider vor wenigen Tagen kurz nach der Geburt von seiner Mutter erdrückt worden.

Berliner Kurier - 30. Juni 2005
Der Kleinste der Großen
Bis zum Jubiläum stellt der KURIER jeden Tag ein tolles Tier aus dem Tierpark vor. Heute: der kleinste der Großbären. Sind 1,30 Meter wirklich klein? Ja! Wenn man als Malaienbär immerhin zu den Großbären gehört (die schließlich die 3-Meter-Marke schaffen können), ist man da nur eine halbe Portion. Aber so niedlich! Besonders die Babys. Das fand auch die Mama von Frodo, dem im Mai 2004 geborenen Malaienbär.

Frankfurter Rundschau Online - 5. Juli 2005
Herr D. im Zoo
Herr D. hatte den Ostberliner Zoo geliebt. Diese riesigen zaunlosen Wiesen auf denen Büffel und Tapire grasten, Kamele ihrer Wege zogen, ganze Kolonien von Flamingos und Pelikanen heimisch zu sein schienen. Dazu der Charme des maroden Sozialismus, das Improvisierte und Überstrichene. Als er aber nach der großen Wende in einer Tageszeitung die fünfzeilige Nachricht vom plötzlichen Tod des langjährigen Tierparkdirektors las, den man eine Woche zuvor entlassen und durch einen Mann aus dem Westen ersetzt hatte, war ihm die Lust am Zoo vergangen. Doch jetzt feierte der Zoo Geburtstag. Und auch an diesem Sonntag standen die Menschen wieder brav in langen Zweierreihen, in weißen Hemden, grauen Hosen und Sandalen mit weißen Söckchen bis auf die Straße. Dabei hatten die Preise längst Westniveau erreicht. Der Kapitalismus hatte seine Spuren auch im Reich der Tiere hinterlassen. Die Löwen waren trotz des erhöhten Eintrittspreises dezimiert. Herr D. erinnerte sich an ein ganzes Rudel von zehn, zwölf ausgewachsenen Raubkatzen, deren Gebrüll ohrenbetäubend war. Jetzt waren es noch zwei, und die lagen so träge und satt in der Ecke wie die Tiere des Westens. Auch Affen waren weniger geworden, Herr D. erinnerte sich noch an ein kleines Affenpärchen, das frei herumlief. Jetzt waren alle hinter Gitter.

Berliner Morgenpost - 29. Juni 2005
Zum 50. Geburtstag: Der Tierpark lädt zum Open-air-Konzert und ...

 


Volksstimme – 29. Juni 2005
Zoo schnitt bei EU-Überpüfung gut ab, aber: 10 Auflagen ...
Teils katastrophale Haltungsbedingungen im Magdeburger Zoo? Bibi Bozicevic aus Giffhorn war bei ihrem Besuch entsetzt über das Eulengehege, prangerte den Beton-Untergrund bei dem Pony-Auslauf an, bezeichnete das Dickhäuterhaus als unerträglich. Zoo-Direktor Kai Perret freilich sieht die Dinge nicht so extrem. Zumal der Zoo erst kürzlich seine offizielle Betriebserlaubnis nach EU-Richtlinien erhalten hatte. Da habe die artgerechte Haltung eine dominierende Rolle gespielt, erklärte er. Keine Beanstandungen bei den Eulen oder bei den Ponys, schon gar nicht bei den Äffchen. Einzige nennenswerte Beanstandung ist die Nashornhaltung. Ein neues Dickhäuterhaus stehe in dem Zusammenhang zur Debatte. Nach der Sommerpause soll auch im Stadtrat entschieden werden. Bis 2007 soll der Zoo Änderungen planerisch vorstellen. Und bis 2009 müsse gehandelt worden sein, erklärt Rolf Warschun, Leiter des Umweltamtes. Ansonsten wird die Nashornhaltung im Zoo ungewiss.
Warschun zufolge habe es mit der Erteilung der Betriebserlaubnis noch weitere, insgesamt 10 Auflagen an den Zoo gegeben. Die Überprüfung von Umzäunungen, Nachweise für Altbestände im Bestandsregister bis zu Hinweisen zu den Informationstafeln gehören dazu. Der Meerkatzenbestand (3 Tiere) darf nicht aufgestockt werden – das Gehege ist zu klein. Die Weißhand Gibbons haben zwar noch lebenslang „Wohnrecht“ im Zoo. Danach dürfen Tiere dieser Art nicht mehr gehalten werden.

Soester Anzeiger – 3. Juli 2005
Nasenbärin im Allwetterzoo ausgebüchst
Der Freiheitsdrang war wohl größer als die leckeren Mehlwurm-Happen im Zoo: Nasenbärin "Nr. 13" ist aus dem Allwetterzoo in Münster ausgebüxt und hat sogar gute Überlebenschancen in der freien Wildbahn. Von dem drei Jahre alten Tier fehle seit vier Tagen jede Spur. Das Freigehege der Nasenbären war kürzlich umgebaut, die Klettermöglichkeiten damit erweitert worden. Mögliche Schwachstellen habe das "naseweise" Weibchen offenbar sofort entdeckt. Die Flucht aus der mehrköpfigen Nasenbären-Familie bleibt dem Zoo gleichwohl ein Rätsel: In ihrem Zuhause finde sie alles, was das Herz begehre.

sz-online - 3. Juli 2005
Trinkgelage am Tigerkäfig
Bei einem nächtlichen Trinkgelage im Münchner Tierpark Hellabrunn haben sich Unbekannte gestohlenes Bier und Eiscreme schmecken lassen und damit auch den Tiger „Taro“ gefüttert. Einen Teilnehmer der Party fand ein Tierpfleger am Morgen danach verletzt vor dem Panda-Gehege. Gegen den US-amerikanischen Touristen erging nach Polizeiangaben Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs, Diebstahls und Vergehen nach dem Tierschutzgesetz. „Unsachgemäßes Füttern ist auch Tierquälerei“, erläuterte eine Polizeisprecherin. Von den anderen Zechkumpanen fehlt bisher jede Spur.

Berliner Zeitung - 5. Juli 2005
Ehrengrab für Tierparkchef Dathe
Die letzte Ruhestätte von Tierparkdirektor Prof. Dr. Dr. Heinrich Dathe (1910-1991) auf dem Friedhof an der Robert-Siewert-Straße wird zum Ehrengrab. Einen entsprechenden Antrag des Bezirks hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung befürwortet. Noch im Sommer soll das Grab in die Berliner Ehrengrab-Liste aufgenommen werden. Das Land kümmert sich dann um die Pflege der Anlage. Nach Dathe soll im Herbst auch eine Promenade gegenüber vom Tierpark benannt werden.



Planung und Bau 

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 5. Juli 2005
Alaska ist ein beliebtes Ziel - trotz Baustelle
Noch keine Woche alt - und schon äußerst beliebt bei den Gelsenkirchenern und Gästen aus naher und ferner Nachbarschaft: die Zoom Erlebniswelt Alaska. Allein am vergangenen Wochenende machten sich über 24 000 Besucher auf die Expeditionstour durch die neu eröffneten Anlagen. Bis zur letzten Minute wurde mit Hochdruck an dem Mammutprojekt Alaska gearbeitet, das wie berichtet nach zweijähriger Bauzeit und einem Investitionsvolumen von 26 Mio Euro Ende vergangener Woche eröffnet wurde. Der größte Teil ist fertiggestellt, doch noch bis zum Beginn der Sommerferien (7. Juli) müssen die Besucher auf einige Attraktionen verzichten, sagte Erlebnisweltleiter Jörg Plischka. So mussten die Kodiakbären noch einmal von der Anlage genommen werden, und erst in etwa zwei Wochen können die Besucher zum Beispiel in die Rangerstation oder sich den Wasserfall ansehen. Der Zoo hält aber noch "Trostpflaster" bereit. "Alle Erstbesucher werden für eventuelle Unannehmlichkeiten mit einem Gutschein über einen kostenlosen Besuch entschädigt", verspricht Zoo-Sprecherin Sabine Haas.

Buersche Zeitung - 1. Juli 2005
Alaska liegt jetzt an der Emscher
Zu Trommelwirbeln wälzen Trapper und Goldgräber die letzten Steine vom Eingang, um 18.45 Uhr ist der Weg frei nach Alaska, die ersten Expeditionsteilnehmer, darunter Experte Arved Fuchs, entdecken den neuen Ruhr-Zoo, die Erlebniswelt Zoom. Und sie holen sich bei ihrem Spaziergang durch die riesigen Gehege auf den vom Regen aufgeweichten Pfaden schlammige Schuhe – wie die Goldgräber in Alaska. Während auf dem Gelände noch eifrig gezimmert, gesägt und gesäubert wurde, trafen am Donnerstagnachmittag allmählich die Gäste ein, um an der Eröffnung der ersten von drei Erlebniswelten teilzunehmen. "Die Besucher sollen bis auf Haaresbreite an Bären und Löwen heran", beschreibt Dr. Rainer von Courbière, Chef der GEW, der Muttergesellschaft des Zoos, die Idee der Erlebniswelt, Tiere möglichst heimatnah und in optimalen Lebensräumen zu präsentieren. Ein Beispiel: Es wurden in Alaska Felsabdrücke genommen, um das Gebirge im Ruhr-Zoo naturgetreu modellieren zu können. Doch Alaska hat seinen Preis: Der Eintritt wurde erhöht.

WAZ - 1. Juli 2005
"Prima, klasse, wunderbar"
Die Wetterstation in Anchorage, der Hauptstadt Alaskas, verzeichnete gestern Mittag Regen bei 19 Grad. Im Ruhr Zoo, in der neuen Erlebniswelt Alaska, herr- schten die gleichen Bedingungen. Da dürften sich die Tiere pudelwohl gefühlt haben. Und die Besucher? Dass am Eröffnungstag, ausgerechnet, gegen Mittag für zwei, drei Stündchen der Regen kam, drückte ein wenig auf die Stimmung der Besucher. Flugs waren die Wanderwege leer, und Schutz war gefunden: im liegengebliebenen Bus etwa, in den Trapperhütten oder in der Goldmine; dort tropften dann die Regenschirme. Doch mit einem sparten die Zoo-Gäste nicht: mit Lob für den "neuen" Zoo. Auch wenn nicht immer alles rund lief. Etwa bei Elisabeth und Jakob Waldhier. Ein ums andere Mal blieb der Rollstuhl der 70-Jährigen, den ihr Mann über den Parcours schob, stecken. "Noch ein bisschen zu sehr nach Baustelle" sah die Erlebniswelt für Sabine Albrecht aus. Doch auch die 35-Jährige, die noch den "alten Zoo" kannte, zeigte sich - "ganz begeistert".

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 3. Juli 2005
Gut gebrüllt
Wenn man in Gelsenkirchen nach dem "Zoom" fragt, wird man, ohne mit der Wimper zu zucken, zum Ruhr-Zoo geschickt. "Zoom - Erlebniswelt" heißt der neue Zoo, der an diesem Freitag eröffnet wurde und der natürlich nichts weniger als der Zoo der Zukunft sein soll. Der jetzt zuerst fertiggestellte Komplex präsentiert die Tierwelt Alaskas auf einer Fläche von sechs Hektar mit einem etwa ein Kilometer langen Gehweg für die Besucher. Die Tierwelt wird darin in einem Ausschnitt vorgestellt, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Zwölf Wölfe bilden ein Rudel, Kodiakbären können, wenn sie wollen, unter einem Wasserfall duschen. Die Eisbären- und Robbenanlage durchzieht im Wasserbecken ein Glastunnel, in dem man Eisbären beim Schwimmen zusehen kann. Und wem das Beobachten nicht reicht, der kann an den Fütterungen teilnehmen, die die Pfleger nicht stumm absolvieren, sondern ausdrücklich als Fragestunde für die Besucher verstehen.

Neues Volksblatt Online - 5. Juli 2005
Chronik
Die neue Alaska-Erlebniswelt im Zoo von Gelsenkirchen im deutschen Ruhrgebiet wurde an den ersten Tagen seit der Eröffnung am Freitag von Jung und Alt regelrecht gestürmt. 24.000 Besucher bis gestern, das übertraf alle Erwartungen. In einem Glastunnel ist man mitten unter den herumtollenden Robben. Nach der Alaska-Erlebniswelt kommen bis 2007 noch die Erlebniswelten Afrika und Asien hinzu.

Münstersche Zeitung - 5. Juli 2005
Weltweit einzigartiges Artenschutzprojekt
Im Rahmen einer Smalltalk-Feierstunde wurde gestern die BioCity im Allwetterzoo eröffnet. Sie ist weltweit die erste "Stadt der Artenvielfalt" in einem Tierpark. Zoochef Jörg Adler bezeichnete die Verwirklichung des 1,7 Mio. Euro teuren Artenschutzprojektes als "Erfüllung eines langen Traumes", mit der er "in der Zoowelt Zeichen setzen" möchte. Unterstützt vom großen Engagement des Nottulner Schildkrötenzüchters Elmar Meier entstand ein Internationales Zentrum zum Schutz der Kriechtiere. Diese Zuchtstation war erster Baustein für die BioCity. Eine Forscherwerkstatt für die außerschulische Bildung von Kindern als modernes Wissens- und Medienzentrum bietet Raum für Experimente und Expeditionen. Drittes Element im gläsernen Komplex ist eine attraktive Ausstellung, die eindrucksvoll anhand von Satellitenbildern in einem abgedunkelten Glaskubus auf die Zerstörung der Erde durch Brandrodung, Regenwaldvernichtung, Ölkatastrophen, das Abschmelzen der Polkappen und das Ozonloch aufmerksam macht. Dr. Leobert de Boer, Präsident des Europäischen Zooverbandes, würdigte das große Artenschutz-Engagement des münsterschen Zoos. "Einen Zoo zu führen, heißt Visionen zu haben. Adler hat diese Vision und setzt sie auch um."

Allgemeine Zeitung - 5. Juli 2005
Bedrohte Schlangenarten nachzüchten
Rheinhessen ist um ein interessantes Ausflugsziel reicher. Nach langer Vorbereitungszeit war es nun endlich soweit. Das Gifttierhaus Eimsheim e.V. wurde eröffnet. Michael Steige, Initiator und Mitbegründer Trägervereins, begrüßte zahlreiche Freunde der exotischen Tierwelt. Zum Teil waren die Besucher weit gefahren, um sich die einmalige zoologische Sammlung seltener Gifttiere anzusehen, die in dieser Vielfalt kaum ein deutscher Zoo bietet. Michael Steige ist als ausgebildeter Tierpfleger und anerkannter Experte für Gifttiere gibt sein Fachwissen an Interessierte weiter und stellt geduldig seine Schützlinge, ihre Lebensgewohnheiten und Eigenheiten vor. Einige Arten, die kurz vor der Ausrottung stehen, sind bisher kaum erforscht und stehen auf keiner Schutzliste. Das Gifttierhaus versucht, diese Arten zur Nachzucht zu bringen und damit einen Beitrag für den Artenschutz zu leisten. Michael Steige und das Team stehen in ständigem Kontakt mit internationalen Zoos und wissenschaftlichen Einrichtungen. Das Gifttierhaus zeigt neben fünf Mamba-Arten, Kobras, Klapperschlangen, Bambus- und Lanzenottern auch eine Königskobra. Die seltene Taipan ist die giftigste Landschlange, besonders apart wirkt die Brillenschlange aus Asien, und bei den blattgrünen Mambas muss der Besucher schon sehr genau hinsehen, um herauszufinden, wie viele einzelne Schlangen in das sich bewegende Knäuel verstrickt sind. Auch Spinnen, Skorpione, Giftfrösche und Kröten zeigt das Gifttierhaus.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 1. Juli 2005
Neues Gehege für Wildkatzen im Umweltpark geplant
Vor wenigen Wochen erst wurde im Güstrower Natur- und Umweltpark (NUP) das Projekt "Bärengehege" auf den Weg gebracht, und schon kündigt sich ein neues Vorhaben an. Die dortigen Mitarbeiter haben nämlich festgestellt, dass das bisherige Wildkatzengehege, das letzte Relikt "aus grauer Vorzeit", nicht mehr zeitgemäß ist.
Gerade 50 Quadratmeter groß ist das alte Gehege, das sich neben dem Spielplatz befindet. Darin lebt ein Zuchtpaar, das bisher jedes Jahr Junge hervorgebracht hat. Die meisten von ihnen leben jetzt in Bayern. Damit das mit der Nachkommenschaft so bleibt und die Tiere ein Domizil bekommen, das groß, komfortabel, natürlich bewachsen und mit Wasserquellen ausgestattet ist, soll zum Saisonende mit dem Bau eines größeren Geheges, etwa 20-mal so groß wie das bisherige, begonnen werden. Doch solch ein Bau kostet Geld. "Deshalb wollen wir versuchen, dieses durch Spenden zu finanzieren", so Klaus Tuscher, Geschäftsführer des NUP. Mit Fertigstellung dieses Geheges ist die Modernisierung des NUP dann abgeschlossen.

Westdeutsche Zeitung Online - 5. Juli 2005
Futterhaus für das Wildgehege am Ehrenberg
Für das Wild im Gehege auf dem Wuppertaler Ehrenberg ist gestern das neue Futterhaus eingeweiht worden. Zwei Klassen aus dem Berufsgrundschuljahr des Berufskollegs am Haspel haben das Futterhaus nicht nur gebaut, sondern sich vom Einschnitt der Fichtenstämme an der Ronsdorfer Talsperre über das Zuschneiden in den Räumen des Berufskollegs bis zur Fertigstellung im Wildgehege engagiert. Der Kontakt kam über Volker Rösener zustande. Er ist der ehemalige Leiter des Berufskollegs und der zweite Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, in deren Obhut die Versorgung des Wildgeheges seit Anfang vergangenen Jahres gehört.




Aktionen

ka-news.de - 6. Juli 2005
Orang-Utans in der Postgalerie?
Am Europaplatz konnten Passanten heute ungewöhnliche Gäste bestaunen. Zwei Orang-Utans bauten auf dem Balkon der Postgalerie ihr Nest auf. Unter den Menschenaffen-Kostümen steckten Mitarbeiter des World Wildlife Fund (WWF). Hintergrund der Aktion ist eine Informations-Kampagne des WWF, mit der die Zerstörung des Orang-Utan-Lebensraums auf der Insel Borneo in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden soll. Karlsruhe war dabei die zehnte Station einer Tour durch insgesamt 50 deutsche Städte. Alle 20 Sekunden würde auf Borneo eine Waldfläche von der Größe eines Fußballfeldes verschwinden."Lebten in den 1990er Jahren noch 150.000 Orang-Utans auf Borneo, sind es heute nur noch 55.000 Tiere. Die als Orang-Utans verkleideten WWF-Aktiven überreichten dem stellvertretenden Zoodirektor Clemens Becker ein Ortsschild mit der Aufschrift "Karlsruhe - Orang-Utan-Patenstadt". Becker, der das symbolische Schild stellvertretend für Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich in Empfang nahm, war dabei der denkbar geeignetste Abgesandte: Er ist Koordinator der europäischen Erhaltungszuchtprogramme für Orang-Utans (EEP) und damit "der Boss von über 300 Orang-Utans in Zoos in ganz Europa", wie Becker sich selbst betitelt. "2020 wird mit dem Orang-Utan einer unserer engsten Verwandten ausgestorben sein, wenn der Kahlschlag in den Regenwäldern in diesem Tempo fortgesetzt wird", erklärt Becker. Und jeder sei hautnah in diese Vernichtung von Lebensraum involviert. "In unzähligen Lebensmitteln, die wir Tag für Tag konsumieren, ist Palmöl enthalten, das in Monokulturen auf den abgeholzten Flächen angebaut wird". Als Beispiele nennt er Eiscreme, Schokolade, Margarine, Kekse, Pommes Frites und Müsli.

Kölnische Rundschau - 6. Juli 2005
Streicheleinheiten nur für die Skorpione
Ohne lang zu fackeln, lässt Dirk Hertig den Mehlwurm im Mund verschwinden, kaut ein wenig und schluckt. Er ist Zoo-Fan, der mit 19 anderen Besuchern einen Tag und eine Nacht lang einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Kölner Zoos werfen kann. Auf der Wiese vor dem alten Elefantenhaus hat die Großstadt-Safari ihr Zeltlager aufgeschlagen. Zoo-Mitarbeiter führen die Gruppe den ganzen Tag über auf dem Gelände herum, erklären die Arbeit mit den Tieren und geben so einen Einblick, den man als normaler Besucher nie bekommt. Hautkontakt mit den Tieren bleibt - von einer Skorpion-Streichelstunde abgesehen - eine Ausnahme. „Direktes Füttern ist nicht möglich, es gibt Futterrangfolgen unter den Tieren und die würde womöglich gestört“,erklärt Pflegerin Lucia Schröder. Stolze 100 Euro hat jeder Besucher für diesen außergewöhnlichen Zoobesuch gezahlt. 


Hamburger Abendblatt - 2. Juli 2005
Tierische Nächte
Im Tierpark Hagenbeck sind wieder die langen Nächte los. Seit über 20 Jahren locken alljährlich in den warmen Sommermonaten abwechselnd "Dschungel-Nächte" und "Asien-Nächte" mit einem bunten Mix aus Musik- und Showeinlagen in den beliebten Tierpark. In diesem Jahr dreht sich an drei Abenden im Juli alles um den Zauber des Fernen Ostens. Am Sonnabend beginnt die erste Asien-Nacht im Tierpark. Das exotische Abendprogramm mit Musik und Tanz beginnt bereits um 18 Uhr.

Märkische Oderzeitung –  2. Juli 2005
Afrikanische Zoo-Nacht
Unter dem Titel "Weckt die Löwen" lädt der Eberswalder Tierpark am Samstag, 9. Juli, um 19 Uhr zur "Afrikanischen Zoo-Nacht" ein. Die Besucher erwartet afrikanische Live-Musik sowie afrikanische Speisen und Getränke. Ferner wird ein Videofilm über Namibia und die San - die letzten ersten Menschen - gezeigt. Zusätzlich werden bei einem Verkaufsbasar afrikanisches Kunsthandwerk und afrikanische Literatur angeboten. Mit dem Einkauf unterstützen die Besucher den Freundeskreis "Gesundheit für Ombili" Berlin-Brandenburg. Vorgesehen sei auch eine Autogrammstunden mit dem deutschsprachigen namibischen Autor Giselher W. Hoffmann. Auch die Tierparade wird nicht fehlen.

Mitteldeutsche Zeitung - 3. Juli 2005
Tiere führen immer Regie
Zehn mit Kameras bewaffnete Freunde der Tierfotografie hatten sich am Sonnabendmorgen zu einem Rundgang im Ascherslebener Tierpark eingefunden. Mit dabei auch Tierparkchef Dietmar Reisky und der 1. Vorsitzende des Tierparkfördervereins, Tierarzt Dr. Frank Lüpfert. Eingeladen zu dem Fototreff hatte Michael Gramatte von den Fotofreunden aus Halle. Gramatte hatte am Sonnabend stets ein Auge auf die Fotografierenden gerichtet und gab Tipps: "Tiere nie von oben fotografieren. Das ergibt keinen Hintergrund. Immer versuchen, auf Augenhöhe zu bleiben, dann gelingt auch ein schöner Hintergrund", erklärte er einer Fotografin. Auf Vorschlag von Gramatte wird es am 6. August ein erneutes Treffen der Fotofreunde geben. Jeder sollte seine Bilder für eine Auswertung mitbringen. Der Tierpark, der Tierparkförderverein und die Fotofreunde Halle haben zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Bis zum 20. Oktober 2005 können Bilder in der Größe von 20 mal 30 Zentimeter mit der Anschrift auf der Rückseite beim Tierpark eingereicht werden. Die Bilder müssen aber im Ascherslebener Tierpark geschossen sein. Dem Sieger winkt eine Digitalkamera.

Leipziger Volkszeitung - 29. Juni 2005
Imker lassen im Tierpark die Bienen summen
Wenn in der 6. Klasse die Honigbiene im Unterricht behandelt wird, dann brauchen die Eilenburger Schüler künftig nicht mehr nur ins Lehrbuch schauen. Gleich drei Bienenvölker mit mehr als 100.000 der summenden Insekten können sie demnächst im Eilenburger Tierpark bewundern. "Wir haben uns gesucht und gefunden", weiß Almuth Weinert, Vorsitzende des Imkervereins Eilenburg und Umgebung, in Bezug auf den Tierparkverein. Nach den Vorstellungen der Imker baute der Tierpark inzwischen ein Bienenhaus. Dieses wird den Naturlehrpfad, der bis Oktober im hinteren Bereich des Tierparks errichtet werden soll, zusätzlich aufwerten. Am Sonnabend, wenn der Tag der deutschen Imkerei begangen wird, laden Imker- und Tierparkverein nun gemeinsam zur Eröffnung des Bienenhauses ein. Ab 14 Uhr gibt es dann Spiele mit der Tierparkhummel, eine Honigtombola und ein Kaffeetrinken mit Honigverkostung.

Schwerin-News - 1. Juli 2005
Sommerferienspaß im Zoo
Ein Besuch bei Giraffen, Zebras und Co. lohnt sich allemal und noch spannender wird die Erlebnistour mit dem Sommerferienprogramm im Zoo. Da gibt es zooviel zu entdecken. So finden im Juli immer dienstags an der Pinguinanlage tierische Aktionen rund das Tier des Monats, den Pinguin, statt. Viele tierische Aktionen finden am 5.Juli an der Pinguinanlage statt.

Hamburger Abendblatt - 6. Juli 2005
"Sommerspaß" mit der Norderstedter Zeitung: Ein Tag im Wildpark
Stolze Adler, spielende Otter, faszinierende Wölfe - noch bis zum 4. August gilt das Sommerferienprogramm 2005 im Wildpark Eekholt, das alljährlich viele Familien anlockt. Das Sommerferienprogramm bietet von montags bis donnerstags im Anschluß an die Flugvorführungen mit Taggreifvögeln und Eulen für alle Besucher einen lehrreichen Rundgang durch den Wildpark. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf der Flugwiese. Von dort aus findet gleich nach der Vorführung eine etwa einstündige, große Fütterungsrunde zu den Rothirschen, Fischottern, Wölfen und Wildschweinen statt. An den Sonntagen 10. und 17. Juli verzaubert "Kreft's Puppenbühne", ein Kaspertheater zum Anfassen und Mitmachen, vor allem die kleinen Besucher.

Zisch - 1. Juli 2005
«Tierisch nützlich» im Tierpark Goldau
Die gemeinsame Veranstaltungsreihe des Natur- und Tierparks Goldau und des Forums der Schweizer Geschichte Schwyz setzt jeden Monat einen anderen «tierischen» Schwerpunkt. Im Juli geht es um Reit- und Lasttiere. Ein besonders attraktives Angebot sind die Pferdenachmittage im Tierpark. An drei Mittwochnachmittagen, am 6., 13. und 20 Juli, können Kinder im Tierpark Erfahrungen im Umgang mit Pferd, Esel und Maultier sammeln. Jeden Tag beginnt um 13.30 Uhr bei der Kasse eine einstündige Führung zum Ausbaugelände des Tierparks, wo die Bauernhoftiere untergebracht sind. Ein weiterer Höhepunkt findet am Donnerstag, 21. Juli statt. Im Rahmen von «Tierpark by night» können Interessierte ab 19 Uhr einen Abend im Tierpark verbringen und dabei auch das Nachtleben der Tiere kennen lernen. Die Märchenerzählerin Claudia Hauser bringt den Teilnehmenden an zwei Stationen in Märchen vorkommende Tiere näher und eine Tierpark-Rangerin ergänzt das Angebot mit zusätzlichen Veranstaltungen.



Nachwuchs 
 
Berliner Zeitung - 5. Juli 2005
Neu im Zoo
Hunds- und Wolfssalmler. Sie sind die eigentlichen Raubtiere unter den Fischen des Amazonas. Dank ihres lang gestreckten Körpers können sie pfeilschnell auf ihre Beute losschießen. Fast immer schleichen sie sich von unten an den Beutefisch an, um sich dann blitzartig im Bauch ihrer überraschten Opfer. zu verbeißen. Im Zoo-Aquarium des Zoologischen Gartens Berlin sind jetzt Jungtiere beider Fischarten zu bewundern. Der Jagdtrieb wird ihnen dort genommen - zweimal in der Woche gibt's nämlich toten Fisch.


Berliner Zeitung - 6. Juli 2005
Eine Laune der Natur
Dieser weiße Alpensteinbock, der mit seinen Geschwistern im Tierpark von Suhl herumklettert, ist der europaweit einzige seiner Art. Denn der Capra Ibex Ibex, wie der Alpensteinbock zoologisch korrekt heißt, ist sonst grau-braun gefärbt. Der weiße Steinbock wurde im Mai im Tierpark von Suhl in Südthüringen geboren. Es ist kein Albino, klärt der Tierparkchef Michael Koch auf, sondern es handele sich um eine "echte Laune der Natur" - und die hat er noch nirgendwo anders gesichtet.




Märkische Oderzeitung – 29. Juni 2005
Zoo bis ins Detail vermessen
Der Eberswalder Zoo verfügt jetzt über einen kompletten amtlich bestätigten Plan, der seit Ende 1992 kontinuierlich fortgeschrieben wird. "Alle Gebäude und Gehege wurden vermessen und exakt eingetragen", sagt Siegfried Dombrowski, stellvertretender Leiter des Zoos. Alle derartigen Leistungen übernimmt seit 13 Jahren der Eberswalder Vermessungsingenieur Rainer Mallon. Dafür schickte er dem Tierpark nie eine Rechnung. "Ich bin gebürtiger Eberswalder und seit langem mit dem Zoo verbunden", begründet Mallon sein Engagement. Beziffern kann Mallon die Leistungen nicht, da er die Stunden, die seine neun Mitarbeiter und er für den Zoo aufgewendet haben, nie gezählt hat. Dombrowski, seines Zeichens Ingenieur, geht von mindestens 15 000 Euro aus, die der Zoo durch das ehrenamtliche Engagement des Vermessers über die Jahre gespart hat. Denn für alle Neubauten, die mit Fördermittel errichtet wurden wie das Urwaldhaus brauchte der Zoo Pläne, die mit dem Konzept eingereicht werden mussten.

Märkische Oderzeitung - 4. Juli 2005
Neuer Betreiber für Wildpark
Der Wildpark Rosengarten (Frankfurt/Oder) wird ab 1. Januar 2006 von den Gronenfelder Werkstätten betrieben. Das ist das Ergebnis mehrmonatiger Gespräche zwischen dem Wildpark-Vereinsvorstand und den Gronenfelder Werkstätten. Der 24-köpfige Verein hat in Vorbereitung dieser Übergabe bereits seine Satzung geändert und wird ab Neujahr 2006 als Förderverein agieren, der sich um Sponsoring und die Wochenend-Schließdienste kümmert. Für die Besucher des vor fast genau fünf Jahren eröffneten Freilandgeheges soll sich nichts ändern. "Wir werden auch weiterhin um Geld- und Futterspenden am Eingang bitten und es wird auch künftig die vom Verein organisierten Konzerte geben", betont Frank Hoffmann, Geschäftsführer der Gronenfelder Werkstätten. Verändern soll sich nach außen für Besucher nichts. So wie heute schon werden Gäste gebeten, Geld zu spenden und Futter abzugeben. Verändern wird sich jedoch der Imbissbereich. "Wir wollen am Spielplatz ein richtiges Café bauen mit Plätzen im Inneren, aber auch auf einer Terrasse. Das ehemalige Offiziershaus wird langfristig zu unserem Sozialtrakt für die Mitarbeiter. Sie sollen sich dort umziehen und duschen können. Auch ein Werkstattbereich wird dort integriert", erklärt Frank Hoffmann. Das Café könnte 2007 stehen. Das Offiziershaus wird in frühestens fünf Jahren fertig.

sz-online - 2. Juli 2005
Löwenjunge Malik hat heute seinen ersten Geburtstag
Glückwunsch, Malik! Unser königlicher Löwenjunge, der im Mai aus dem Leipziger Zoo nach Chemnitz kam, wird heute ein Jahr alt. „Eine Feier wird es nicht geben“, sagt Biologin Anja Dube (35) schmunzelnd. „Wir feiern ja den Geburtstag der anderen Tiere auch nicht.“ Aber die Tierpark-Mitarbeiter rechnen auch an diesem Wochenende wieder mit einem Ansturm vor dem Löwenkäfig. „Malik und seine Gefährtin, die Angolalöwin Kimba aus dem Zoo Halle, sind die neuen Publikumslieblinge“, sagt Tierpark-Chef Herrmann Will (40). Damit es die Raubkatzen bald noch besser haben, plant der Tierpark jetzt eine größere naturnahe Löwenanlage. Will rechnet mit einer sechsstelligen Summe. Die ersten 5000 Euro wurden schon gespendet - von den Stadtwerken. Wer Malik also ein Geschenk machen will, kann das am besten mit einer Spende für die neue Anlage tun.

Thüringische Landeszeitung – 29. Juni 2005
...und täglich grüßt ihn die Spornschildkröte
Unvorstellbar - das ist für Günter Praedicow ein Leben ohne Tiere, ohne seinen Zoo, in dem er die vergangenen 41 Jahre verbracht hat. Der 16. Januar 1964 war sein erster Arbeitstag, der 30. Juni wird der letzte sein - dann geht der Erfurter Zootiermeister in den Ruhestand. Schon mit sechs Jahren begann die Faszination für Tiere. "Damals wollte ich unbedingt Zoodirektor werden", erinnert sich der 64-Jährige. Heute weiß er, zum Zoodirektor gehört mehr als nur biologisches Interesse. Im Erfurter Zoo fing Praedicow als Hilfstierpfleger bei den Kängurus, Steinböcken und Waschbären an, wurde dann Reviertierpfleger bei den Giraffen. Ab 1966 ersetzte er für vier Jahre den Futtermeister - das Futter wurde damals noch mit dem Pferdegespann ausgefahren. Von 1970 bis 1980 war er dann bei den Elefanten. Seit der Wende kümmert sich Praedicow nun mit viel Fingerspitzengefühl um die Reptilien und Amphibien - besonders um die Spornschildkröten, seine Lieblingstiere.

Schwerin-News - 30. Juni 2005
Schweriner Zoo bietet viele Attraktionen
"Ein Besuch im Schweriner Zoo", so empfiehlt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, "ist für jeden Tier- und Naturliebhaber etwas. Und dies ganz besonders in der Ferienzeit, wo es um die Frage geht, was Eltern und Kinder gemeinsam unternehmen können. Die Mitarbeiter des Zoos freuen sich über jeden Besucher, denn nur so ist es möglich, den Schweriner Zoo mit seiner Artenvielfalt zu erhalten und zu unterstützen." Der Zoo gehört zu Schwerins interessantesten und schönsten Ausflugszielen und feiert 2006 sein fünfzigjähriges Bestehen.

Hamburger Abendblatt - 4. Juli 2005
Rund ums Tier
Die Menschen freuen sich über die Ferien. Im Wildpark Eekholt können große und kleine Besucher bei informativen Rundgängen jede Menge Wissenswertes aus dem Leben der Tierwelt erfahren und eine Fütterung erleben. Ein Besuch lohnt derzeit auch im Wildpark Schwarze Berge. Dort freut sich das Eselpaar Maxi und Trolli über langbeinigen Nachwuchs. Ein Name wird noch gesucht!

Heilbronner Stimme - 29. Juni 2005
Den Koalas beim Schnarchen zuhören
Schnarchen Koalas? Dieser Frage können Zoobesucher in Melbourne (Australien) nachgehen. Bei dem Abenteuer «Roar 'n' Snore» (brüllen und schnarchen) könnten die Urlauber im Tierpark übernachten. Nach einem Barbecue mit den Pflegern kriechen die Besucher direkt neben den Gehegen in ihre Zelte. Am nächsten Morgen können sie einen Blick hinter die Kulissen werfen und bei der Fütterung dabei sein. Von September bis Mai ist das Zoo-Abenteuer möglich, es kostet umgerechnet 85 Euro für Erwachsene und 62 Euro für Kinder.

Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Leipzig, 06.07.05
Besuchszeit bei den tierischen Paten - Tierpatentag im Leipziger Zoo
Zum Patentag am 7. Juli 2005 haben sich mehr als 500 Tierpaten in diesem Jahre angemeldet, um ihre Patentiere zu besuchen und sie aus nächster Nähe zu sehen. Nach der Begrüßung durch Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und dem Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises Siegfried Stauche um 17 Uhr an der Asiatischen Freiflugvoliere und der Besichtigung der Baustelle Elefantenanlage statten die Paten „ihren“ Tieren einen persönlichen Besuch ab. Der Freundes- und Förderkreis des Zoo Leipzig kann in seinem Jubiläumsjahr auf die beachtliche Anzahl von über 600 Tierpatenschaften und 450 Mitglieder blicken. Über 62 Prozent der Paten kommen aus Leipzig und 38 Prozent sind nicht Leipziger. Seit 1996 hat die Anzahl an Tierpatenschaften stetig zugenommen – die Patengemeinde hat sich in diesem Zeitraum mehr als versechsfacht! Ob einzelne Tierliebhaber, Firmen oder Familien – der Treue der Paten können sich die tierischen Bewohner des Großstadtdschungels stets sicher sein. Ein Leipziger Optiker hält zum Beispiel seit 1996 die Patenschaft für die Brillenbären „Lola“ im Wert von 1.500 Euro. Andere bevorzugen kleinere Genossen und haben die Patenschaft von einem Graumullen übernommen. Die meisten Paten können immer noch die Erdmännchen (82), gefolgt von den Lisztäffchen (30) und den Zwergseidenäffchen (29) vorweisen. Seit 1994 hat der Förderkreis des Leipziger Zoos über 2,5 Millionen Euro an Spendengelder gesammelt. Der Neubau der Seebärenanlage 1998 war das erste von ihm unterstützte Projekt. Inzwischen hat es fast schon Tradition, daß der Freundeskreis gemeinsam mit seinen Mitgliedern, Spendern und Tierpaten den Zoo bei der Umsetzung des Konzeptes „Zoo der Zukunft“ unterstützt. Wird eine neue Tieranlage geplant, signalisiert er sogleich die Bereitschaft Spenden zu sammeln. Allein die Gelder, die über die Tierpatenschaften gesammelt werden, sind immens. In 2004 wurden über Tierpatenschaften 135.000 Euro eingenommen. Deshalb findet als Dankeschön einmal im Jahr auch der Tierpatentag statt.

Zoo Leipzig, 06.07.05
In Mokassins auf den Spuren Winnetous - Indianerfest im Zoo
Mit dem 5. Indianerfest am 16. und 17. Juli eröffnet der Leipziger Zoo in diesem Jahr die Sommerferien! Ein Hauch von Wildwestern und indianischer Kultur sollen die kleinen Zoofans auf die bevorstehenden Ferien einstimmen. Wer schon immer mal ein echtes Bärenfell oder die lebenswichtigen Utensilien der Indianer aus nächster Nähe betrachten wollte, der ist an diesem Wochenende genau richtig im Zoo. Inmitten von Tippis und einem großen Lagerfeuer, an dem Knüppelteig gegrillt werden kann, können die kleinen und großen Indianerfans den Geschichten der Indianer lauschen und die verschiedenen Bräuche und Sitte kennenlernen. Beschwinglich wird es, wenn die Black Food Indianer die typischen indianischen Tänze vorführen, da wird nicht jeder Fuß ruhig bleiben! Der Verein Mandanindianer Taucha präsentiert Gesänge, die damals wie heute in den Reservaten gesungen werden. Geschminkt wie ein Indianer kann sich jeder Zoobesucher im Bogenschießen an der Hacienda Las Casas ausprobieren oder aber beim Pfadfinderverein Indianergipsmasken, Traumfänger oder Regenmacher basteln. Für die Stärkung zwischen durch ist auch gesorgt, denn so ein Indianerfest macht einen Bärenhunger! Über dem Lagerfeuer wird das traditionelle und schmackhafte Gericht „Pagago“ gekocht. Das Indianerfest ist im Zooeintritt enthalten. Kinder mit dem Sommerferienpaß 2005, der auch im Safaribüro des Zoos erhältlich ist, haben einmalig freien Zooeintritt.

Wilhelma, 06.07.05
Fuchsien im Farbenrausch
Fuchsien sind ausgesprochen beliebte Pflanzen in unseren Breiten, allerdings sind die grazilen Schönheiten aus den Bergwäldern Mittel- und Südamerikas auch an-spruchsvolle Pfleglinge. In der Wilhelma wetteifern zur Zeit um die 250 Arten und Sorten von Ampelpflanzen, Hochstämmchen und Sträuchern um die Gunst der Be-sucher. In allen Farben von weiß über lachsfarben, pink, bordeauxrot bis purpur und violett leuchten die einfachen oder gefüllten Blüten – manche einfarbig, andere gar zweifarbig. Wildformen mit eher schlichten Blüten und Zuchtformen mit doppelter Blütenhülle stehen einträchtig nebeneinander und schaffen so bis Ende September ein üppiges Blütenmeer. Fuchsien lassen sich zur Freude der Gärtner leicht kreuzen, so dass mittlerweile über 10 000 Sorten existieren. Im Gewächshaus der Wilhelma verraten dezente Schildchen dem Fuchsienliebhaber den Namen seiner Traumpflanze. Welche Sorte aber immer auch die auserwählte sei – kommt man den Ansprü-chen nicht nach, wird’s nichts mit der Blütenpracht: luftig und schattig möchten sie stehen, gut gewässert und gedüngt, und nach der Blütezeit hell und frostfrei überwin-tern. Mutet man den kapriziösen Wesen aber direkte Sonne, Zugluft oder gar Frost zu, so erhält man als Quittung mit Schädlingen befallene, welkende oder gar abster-bende Fuchsien. Bei richtiger Behandlung aber lohnen die Pflanzen die Mühe ab Ende Mai mit üppiger Blütenpracht.

Zoo Osnabrück, 06.07.05
Info-Ausstellung "Schildkröten in Gefahr" und Kunstausstellung TIERart 2
Vom 10. Juli bis 25. September zeigt der Zoo Osnabrück im Affenhaus die Infoausstellung "Schildkröten in Gefahr" und die Kunstausstellung TIERart 2 mit Bilder von Dipl.-Des. Audrey Hagemann. Schildkröten leben seit über 250 Millionen Jahren auf unserem Planeten. Sie haben das Kommen und Gehen der Dinosaurier miterlebt, sie sahen die ersten Vögel fliegen und sie beobachteten die rasante Entwicklung des Menschen. Nun, in einem Zeitraum von weniger als 30 Jahren, werden sie von ihm ausgerottet. Der Zoo Osnabrück schließt sich mit den Ausstellungen der Kampagne des Europäischen Zooverbandes EAZA an. Ziel ist es, auf die dramatische Entwicklung aufmerksam zu machen und Geld für verschiedene Projekte zur Rettung von hochbedrohten Schildkrötenarten zu sammeln. Die Infoausstellung über die Bedrohung der Schildkröten gibt dem Besucher in kurzen Sätzen Basisinformationen zu diesem Thema. Sie wird uns vom Zoo Schönbrunn / Wien zur Verfügung gestellt. Bilder der Künstlerin Audrey Hagemann lockern die Ausstellung optisch auf. Neben den Darstellungen verschiedener Tierarten sind vor allem ihre Schildkröten-Bilder echte Hingucker. Durch gekonnte Farbspiele und starke Kontraste ziehen die Bilder den Betrachter in ihren Bann. Freie Elemente geben den in Aquarell - oder Acryl - Mischtechnik angelegten Bildern lebendige Impulse und eine eigene Dynamik. Einen kleinen Vorgeschmack bekommen Sie unter www.tierbildgalerie.de. Ein Teil des Verkaufserlöses der Bilder fließt in Schildkrötenschutzprojekte. Es ist bereits das vierte Mal, dass der Zoo Osnabrück eine Brücke zwischen Kunst und Artenschutz schlägt. Jeder Künstler hat seinen eigenen Stil. Doch eines haben sie gemeinsam: Sie stellen die Einzigartigkeit und Schönheit der Tierwelt dar. Damit öffnen sie die Sinne vieler Menschen für die Anliegen des Artenschutzes. Zugunsten von Schildkrötenprojekten veranstaltet der Zoo außerdem im Zeitraum der Ausstellung eine Tombola. An den Sonntagen können Kinder kleine Schildkröten-Sticker basteln oder an einem Schildkrötenquiz teilnehmen.

Zoo Osnabrück, 06.07.05
Kunsthandwerk aus Ekuador
Ab sofort können Zoobesucher im Zooshop "SafariEck" direkt am Haupteingang Keramiken aus Ekuador erwerben. Diese Töpfereien sind kleine Schätzchen. Sie wurden von Frauen der Gemeinde Sarayacu in Ekuador angefertigt. Der Zoo unterhält dort, gemeinsam mit der Stiftung Pro Kreatur, ein Artenschutzprojekt zum Erhalt des Flachlandtapirs. Mit Erwerb eines dieser Keramiken unterstützen Sie dieses Artenschutzprojekt. Ein wichtiges Ziel des Vorhabens ist, es den Menschen in Sarayacu alternative Einkommensquellen zu eröffnen. Denn nur so können die Menschen in Sarayacu auf die Jagd nach Wildtieren, also auch des Tapirs, verzichten. Die Frauen in Sarayacu pflegen traditionell dieses Kunsthandwerk. Bemalt werden die Schalen mit Pinseln, die sie aus ihren eigenen Haaren anfertigen.

Wilhelma, 06.07.05
Der Pate hat entschieden - Die Allianz Versicherung vergibt Namen für die drei Seelöwenbabys
Herta und Brigitte werden die beiden Weibchen fortan gerufen, Hartwig das männliche Jungtier. Mit den drei Babys, die Anfang und Mitte Juni geboren wurden, ist die Seelöwengruppe in der Wilhelma auf neun Tiere angewachsen: ein Bulle, der den Harem führt, fünf Weibchen und die drei Neuankömmlinge. Dass sich die Tiere so wohlfühlen und für reichlich Nachwuchs sorgen, ist auch der Allianz Versicherung AG Stuttgart zu verdanken. Seit 2003 hat die Allianz Umweltstiftung die Patenschaft für die Kalifornischen Seelöwen übernommen. Somit sichert Allianz die Kosten für Verpflegung und Unterbringung, pro Jahr sind das 7.700 Euro. Als Anerkennung durfte die Allianz Versicherung die Namen für die Babys auswählen. Hartwig Meyer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Allianz Versicherung, ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und vergab die Namen in Anwesenheit des Direktors der Wilhelma, Prof. Dr. Dieter Jauch und des Tierpflegers Heinz Scharpf. Seit ihrer Gründung vor 15 Jahren hat sich die Allianz Umweltstiftung in zahlreichen Projekten für Umwelt- und Naturschutz eingesetzt. Die Patenschaft für die Seelöwen läuft noch mindestens bis Ende 2006. Prof. Dr. Jauch dankte der Allianz herzlich für dieses Engagement. Pate für ein Tier in der Wilhelma kann jeder werden. Die Jahresbeiträge liegen je nach Tier zwischen 50,-- und 5.000,-- Euro. Jeder Pate erhält eine Patenschaftsurkunde, eine Spendenbescheinigung und wird auf einer Tafel im Eingangsbereich genannt. Bei Beträgen ab 500,-- Euro gibt es eine Jahreskarte gratis. Ab einer vierstelligen Summe weist eine Tafel am Tiergehege auf die Patenschaft hin. Auch sind alle Paten einmal im Jahr zum Patentag eingeladen und haben freien Eintritt zu einem klassischen Konzert inmitten des maurischen Gartens.

Stadt Krefeld, 06.07.05
Seelöwen, Strauße und Schneeeulen im Krefelder Zoo haben Nachwuchs / Jungtiere und Familienleben gut zu beobachten
Über reichlich Nachwuchs kann sich der Krefelder Zoo derzeit freuen. Begonnen hat die Geburtenwelle bei den Seelöwen. In einer warmen Juninacht wurde ein kleiner Seelöwe mit einem Traumgewicht von 9,5 Kilo geboren. Der Sohn von Seelöwin Nessie ist schon das 14. Jungtier, das sie in Krefeld zur Welt brachte. Diese große Anzahl an er-folgreichen Nachzuchten dürfte in der Zoowelt schon fast ein Rekord sein und spricht für das harmonische Familienleben der Krefelder Seelöwen. Von Mutter Nessie hat der Kleine, der den Namen „Pepe“ erhielt, den ruhigen Charakter geerbt und lässt sogar eine Annäherung durch die Tierpfleger zu. Beim zweiten Weibchen der Krefelder Seelöwengruppe, Conchita, stellte sich schon das 13. Jungtier ein, geboren wurde es am 1. Juli. Auch hier ist es ein Männchen und hat von den Tierpflegern den Namen „Pipo“ bekommen. Obwohl eine gute Woche jünger als sein Halbbruder, ist der Kleine der Mutigere von den beiden und hat sich sogar schon bis zur Stufe heruntergewagt, die ins Wasserbecken führt. Für die Zoobesucher sind beide Mütter mit ihren Jungtieren gut zu beobachten, oft liegen sie direkt am Gehegezaun.

Zoo Leipzig, 06.07.05
Fünflinge im Zoo - Nachwuchs bei den Nasenbären
Es geht Schlag auf Schlag zu im Leipziger Zoo: Kaum hat sich Nachwuchs bei den Wildpferden oder Anoas eingestellt, wartet auch Nasebärendame Rotnase mit gleich fünf Jungtieren auf. Offensichtlich sind die kleinen bereits am Wochenende geboren. Die Mutter gewährt leider keinen Einblick in die Mutterstube. Nur einmal ist es einer Pflegerin gelungen, die kleinen Nasenbären zu sehen. Es scheint so, daß es den Neuankömmlingen gut geht. Auch bei zwei weiteren Nasenbärenweibchen scheint der Bauch im Vergleich zu sonst sehr dick. Die kleine Rassenbande könnte sich also in den nächsten Tagen noch zahlenmäßig vergrößern. Seit 2000 leben die kleinen quirligen südamerikanischen Kleinbären in der Raubtierfreianlage. Im letzten Jahr musste ein Jungtier, nachdem sich das Muttertier nicht ausreichend kümmerte, mit der Hand aufgezogen werden. Leider verstarb dieses an einem Herz-Kreislaufversagen. Umso mehr freut sich der Zoo über den aktuellen Nachwuchs und hofft, daß alles gut verläuft, denn die ersten Tage nach der Geburt sind für die Jungtiere die kritischesten.

Zoo Wuppertal, 05.07.05
50 Pinguine sind nun verkauft – 40 Pinguinisten machen bereits mit!
Die PINGUINALE 2006 ist rund 3 Monate nach ihrer Vorstellung auf einem guten Weg. Die nächste „runde Zahl“ wurde mit 50 verkauften Pinguinen inzwischen erreicht. Besonders bemerkenswert ist, dass sich unter den nunmehr 40 Pinguinisten nicht nur Wuppertaler Institutionen befinden, sondern die PINGUINALE 2006 wie erhofft auch in der Region Interessenten findet. So kommt der 40. Pinguinist, der gleichzeitig den 50. Pinguin erworben hat, aus Erkrath: die „Rosenhof“ Erkrath Seniorenwohnanlage Betriebsgesellschaft mbH. Damit kommt die PINGUINALE 2006 ihrem Ziel, eine Aktion mit überregionaler Strahlkraft zu sein, die nicht nur Werbung für den Zoo Wuppertal, sondern für die ganze Stadt und Region macht, wieder ein Stück näher. Dennoch ist es bis zu den angestrebten 125 Pinguinen noch ein langer Weg. Daher bleibt auch weiterhin zu hoffen, dass sich noch viele Interessenten in Wuppertal und der Region finden, die bei der PINGUINALE 2006 mitmachen und dazu beitragen, sie zu einem Erfolg zu machen. Zur Übergabe der Unterlagen für den 50. Pinguin werden Vertreter der „Rosenhof“ Erkrath Seniorenwohnanlage Betriebsgesellschaft mbH morgen im Zoo erwartet.

Allwetterzoo Münster, 05.07.05
Die BioCity im Allwetterzoo Münster wurde eröffnet
Nach fünfjähriger Planungs- und Bauzeit wurde die BioCity im münsterschen Zoo am 5. Juli der Öffentlichkeit übergeben. Die "Stadt der Artenvielfalt", ein gläsernes Gebäude im Eingangsbereich des Zoos, beherbergt drei Bereiche:das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz (IZS), eine Forscherwerkstatt für Schülerinnen und Schüler und eine eindrucksvolle Ausstellung zum Thema "Biodiversität". Mit diesem in der Zoowelt bisher einzigartigen Projekt hat der Allwetterzoo einen weiteren Schritt in Richtung Artenschutzzentrum getan und der Stadt Münster ein willkommenes Geschenk gemacht. Denn die Gesamtkosten in Höhe von ca. 1,7 Millionen Euro sind durch unzählige Spenden und mit Fördermitteln finanziert worden, u.a. durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes NRW. Die Entstehung der BioCity war bereits Gegenstand der Bewerbung Münsters als Wissenschaftsstadt. Die Bedeutung der BioCity ist überregional. Das IZS widmet sich dem Schutz der bedrohtesten Schildkrötenarten dieser Welt. Die Forscherwerkstatt fördert die außerschulische Bildung unserer Kinder. Modernstes Ausstellungsdesign macht auf die Notwendigkeit des Artenschutzes aufmerksam. Die Wichtigkeit der BioCity zeigte sich auch in der Liste der offiziellen Gäste. Neben Vertretern der Kommunal- und Landespolitik sowie aller gesellschaftlichen Bereiche nahmen die Präsidenten des deutschen, des europäischen und des Weltverbandes der Zoologischen Gärten sowie der Präsident des WWF Österreich an der Eröffnung teil. Mehr Informationen unter www.allwetterzoo.de

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 04.07.05
Tierische Ferien im Naturschutz-Tierpark Görlitz - 10 Tage und Nächte Fischotter und Co belauschen
Die Sommerferien stehen bevor und Reisevorbereitungen werden getroffen. Für alle tierpark- und naturinteressierten Kinder kann die Reise zu den Fischottern, seinen Verwandten und allen Tieren und Pflanzen seines Lebensraumes gehen, denn schon zum 9. Mal gibt es die Otterferien. Dieses Ferienlager ist eine Gemeinschaftsaktion des Naturschutz-Tierparks Görlitz mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Görlitz und dem Projekt Luzica. Im Naturschutz-Tierpark sieht man die Fischotter life, beim Fressen, Spielen, Schlafen am Tag wie in der Nacht. Die Kinder machen es dem Fischotter gleich. Sie schlafen in Otterhöhlen, gehen abends auf Pirsch und suchen die Schätze der Natur. Vielleicht entdeckt man ja auch die Spur eines Fischotters oder geht wie dieser zum Baden in den Fluss. An Land wird gespielt, am Lagerfeuer gesungen oder einfach nur erzählt. Noch sind wenige Plätze frei! Wer mitmachen will, sollte zwischen 10 und 14 Jahren alt sein und schon in der letzten Schulwoche seine Sachen für dieses Abenteuer gepackt haben! Die Otterferien beginnen am Freitag, den 15.07.2005 um 17.00 Uhr im Naturschutz-Tierpark Görlitz enden am 24.07.2005 in Neustadt an der Spree. Für diese 10 tollen Tage entsteht ein Unkostenbeitrag von 170,00 € für Unterbringung, Verpflegung, Transport, Betreuung, Material, Ferienzeitung u.ä.. Anmeldungen bitte von Mo-Fr zwischen 9:00 – 16:00 Uhr unter Telefon 40 66 16 oder 40 74 00.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 04.07.05
Dämmerungsführung im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Etliche der erstaunlichsten Erscheinungen des Universums können mit bloßem Auge gesehen werden. Die moderne Zivilisation verdrängt mit ihrem Lichtüberfluss längst den Sternenhimmel, sogar die Morgen- und Abenddämmerung wird von vielen Menschen nicht mehr bewusst wahrgenommen. Es ist die rätselhafte Zeit des Überganges von der lichten und geschäftigen Welt des Tages in die dunkle und stille Welt der Nacht und umgekehrt. Die Dämmerungszeit ist auch die Zeit, in der sich die tagaktiven Tiere des Tierparks auf die Nacht vorbereiten und die nachtaktiven schon einmal mit einem Auge blinzeln. Gemeinsam mit Zoopädagogin Katrin Matthieu kann am 6. Juli ab 20.00 Uhr mit bloßem Auge in und um die Gehege des Naturschutz-Tierparks geschaut und die Stimmung der Abenddämmerung genossen werden.
Treffpunkt für die Veranstaltung: 20:00 Uhr an der Kasse des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Der Eintritt ist zu entrichten. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos.

Zoo Leipzig, 04.07.05
Zoo unterstützt Orang-Utan-Schutzkampagne des WWF - Besucher können durch ihre Unterschrift helfen
Der Zoo Leipzig beteiligt sich seit dem 29.06.2005 zusammen mit anderen deutschen Zoos an der WWF-Schutzkampagne für den auf Borneo lebenden Orang-Utan. Diese Menschenaffen, die die Besucher auch im Pongoland erleben können, sind in ihrer Heimat durch die Vernichtung des Lebensraumes und der Bejagung als Fleischlieferant stark gefährdet. Auch werden immer wieder Elterntiere abgeschossen, um deren Junge auf Märkten als Haustiere zu verkaufen. In den letzten 15 Jahren ist der Bestand um zwei Drittel zurückgegangen und wird auf nur noch 55.000 Tiere geschätzt, mit schnell abnehmender Tendenz.
An den Außenanlagen hinter dem Pongoland wurden die Informationssäulen des WWF aufgestellt, die das Problem näher darstellen. Im „Entdeckerhaus Arche“ können sich Besucher Informationsmaterial mitnehmen, darunter auch spezielle Kinderinfos. Dort kann per Unterschrift eine Petition unterstützt werden, die der Bundesregierung im Januar 2006 übergeben werden soll und die 4 zentrale Schutzforderungen enthält, die die Bundesrepublik Deutschland zum Schutz der Orangs umsetzten kann. U.a. geht es um das Verbot der Einfuhr illegal geschlagenen Tropenholzes, die von Deutschland geleisteten Hermes-Bürgschaften und das UN-Menschenaffenprogramm.
Die Umweltstiftung WWF (World Wide Fund for Nature) ist eine der größten deutschen und internationalen Umweltorganisationen und ist in verschiedenen Schutz-Projekten auf Borneo engagiert.

Zoo Zürich, 04.07.05
Eröffnung der Naturwerkstatt
Das Zoolino wird mit der Naturwerkstatt erweitert, wo Erleben, Mitmachen und Entdecken im Vordergrund stehen. Der Zoo Zürich geht mit der Naturwerkstatt einen weiteren Schritt hin Richtung Kompetenzzentrum für Naturschutz und engagiert sich in der Natur-werkstatt speziell für den Schutz der einheimischen Natur im Siedlungsraum. Ermöglicht wurde der Bau der Naturwerkstatt massgeblich durch die Züricher Kantonalbank (ZKB), welche zusammen mit dem Zoolino Raum geschaffen hat, damit sich Schüler und Jugendliche informieren und weiterbilden und den natürlichen Umgang mit den Tieren erleben können. Wir freuen uns, die Eröffnung mit Ihnen zu feiern und laden Sie am Mittwoch, 13. Juli 2005, von 10.30 bis ca. 12.30 Uhr herzlich zur Eröffnungsfeier ein.

Wisentgehege Springe, 04.07.05
Familientag im Wisentgehege Springe - Am Sonntag, den 10. Juli haben Kinder freien Eintritt
In der Familienoffensive der Stadt Springe ist das Wisentgehege kürzlich als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. Um diese Auszeichnung zu untermauern und um am letzten Schulsonntag schon mal auf die Sommerferien einzustimmen, veranstaltet das Wisentgehege erstmalig den Familientag. Besucher bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Zusätzliche Kinderattraktionen sind das Ponyreiten auf dem Duellplatz und das Kinderschminken. Frühaufsteher werden am Sonntag besonders belohnt. Die ersten 100 Kinder bekommen ein Eis geschenkt.

Thüringer Zoopark Erfurt, 04.07.05
Der Zoopark bietet an:
Mit Beginn der großen Ferien werden im Thüringer Zoopark Erfurt an jedem Dienstag und Donnerstag insgesamt 12 Führungen mit interessanten und wissenswerten Themen über die Zootiere durchgeführt. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr vor dem großen Zoowegweiser oberhalb der Zookasse.

Zoo Leipzig, 04.07.05
Nachwuchsfreuden im Leipziger Zoo - Von Rüsselspringer bis Wildpferde
Endlich ist der ersehnte Nachwuchs bei den Anoas da: Anoadame Bianca (geb. 01.09.1999) brachte am Wochenende ein weibliches Anoa-Baby im Freigehege des „Kleinen Hirschhauses“ zur Welt. Es ist der dritte gemeinsame Nachwuchs von Bianca und Bernhard (geb. 01.12.1997). Sehr zur Freude der Pfleger geht es dem Jungtier gut. Vorerst wird es noch in der Mutterstube bleiben, damit sich die Mutter-Kind-Beziehung verfestigt. Wenn alles gut verläuft, wird es in den nächsten Tagen für die Besucher zu sehen sein. Es ist das 57. Jungtier, welches in der Obhut der Leipziger Pfleger geboren wurde. Der Zoo führt seit 1988 das internationale Zuchtbucht für den kleinsten Büffel der Welt. Auch bei den Wildpferden hat der Frühling seine Wirkung erzielt: Wildpferddame Ratina (geb. 19.052003) gebar an diesem Wochenende ihr erstes Jungtier. Bereits am Vortrag gab es laut den Tierpflegern die ersten Anzeichen, daß die Geburt kurz bevorsteht. Daraufhin wurde das zukünftige Muttertier von der Herde getrennt, damit die Geburt ohne große Störungen stattfinden kann. Einmal mehr hat das Gespür die Pfleger nicht verlassen. Als sie am nächsten Morgen in den Stall sahen, erblickten sie einen frisch geborenen kleinen Hengst. Bereits vor einigen Tagen brachte Wildpferdstute Viola ein weibliches Jungtier zur Welt. Stolzer Vater der beiden jungen Wilden ist der imposante Hengst Gandhi. Im Huftierhaus der Kiwara-Savanne hat sich bei den afrikanischen Exoten ebenfalls Nachwuchs eingestellt: Am Samstag wurde ein Zwillingspaar Rüsselspringer geboren. Leider verstarb ein Junges in der letzten Nacht.

Zoo Leipzig, 01.07.05
Auf Entdeckungstour durch den Zoo - Beliebte Zoo-Kids AG startet im neuen Schuljahr
Kleine Forscher zischen 8 und 13 Jahren sind in der Zoo-Kids-AG gefragt! 20 Mal im Schuljahr treffen sich kleine Zoofans im Zoo, um mit den Zoolotsen auf Erkundungstour zu gehen. Dabei versuchen sie, Antworten auf spannende Fragen zu finden wie: Wie schwer kann ein Elefant werden? Wie groß ist ein Bienenvolk, welche Affen zählen zu den Tieraffen und welche zu den Primaten, wie lange schlafen Kaninchen oder wer baut die schönsten Schlafplätze? Natürlich geht das nicht ohne Blick hinter die Kulissen und das eine oder andere interessante Gespräch mit einem echten Zootierpfleger! Außerdem werden Themen zum Arten- und Umweltschutz behandelt und einheimische Tiere näher unter die Lupe genommen. Zum Abschluß der Safari durch die Tierwelten sollen die kleinen Zoo-Kids ihr erlangtes Wissen in Form einer Abschlußdokumentation in der Arche präsentieren. Die Entdeckungstouren durch die Weiten des Zoo-Dschungels starten 14 täglich montags in der Zeit von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Der erste Treff findet am 29. August um 15.00 Uhr im Safaribüro statt. In diesem Jahr werden wieder zwei Gruppen nach dem Alter gestaffelt angeboten.

Stadt Nürnberg, 01.07.05
Vom Wildtier zum Haustier
Nachdem der Nürnberger Tiergarten nicht nur ein Platz für Wildtiere ist, möchten wir einmal eine ganz besondere Tiergruppe in das Rampenlicht stellen: die Haustiere. Im Sinne einer Jahrtausende alten, engen Verbindung zum Menschen stehen sie uns oft näher als alle anderen Tiere. Wir möchten zeigen, welch vielseitige, anpassungsfähige und prächtige Tiere die Domestikation, also die vom Menschen beeinflusste Haustierwerdung des Wildtiers mit gezielter Zucht, hervorgebracht hat. Außerdem soll die Sonderaktion mit unseren Haustieren am Sonntag, den 10.07.2005, um 13.00 Uhr, zeigen und erinnern, dass wir Menschen diesen Tiergruppen sehr viel zu verdanken haben. Darüber hinaus möchten wir aber auch ein wenig anmahnen, dass der Umgang des Menschen mit seinen Haus- und Nutztieren oftmals zu Wünschen übrig lässt.

Zoo Dresden, 01.07.05
Zu Besuch bei den „Waldmenschen“ - Borneo-Ausstellung des WWF im Dresdner Zoo eröffnet
Wolfgang Ludwig, Zoologischer Leiter des Dresdener Zoos, und Artenschutzexperte Stefan Ziegler vom WWF (World Wide Fund for Nature) eröffneten heute gemeinsam eine Borneo-Ausstellung im Zoo Dresden. Die WWF-Schau informiert Zoo-Besucher über das Leben der Orang-Utans (malaiisch für „Waldmenschen“) in den ältesten Regenwäldern der Erde auf der südostasiatischen Insel Borneo. „Mit der WWF-Ausstellung möchten wir unseren Besuchern die Faszination und die Bedrohung der Orang-Utans nahe bringen. Der Zoo Dresden und der WWF sind natürliche Partner im Kampf für die Artenvielfalt“, erläuterte Ludwig. Die Ausstellungstexte sind auf Säulen gedruckt und so aufgestellt, dass der Besucher den Eindruck gewinnt, er liefe durch einen Tropenwald. Großflächige Bilder zeigen Borneos Landschaften, über allen thronen Orang-Utans. Die Schau beantwortet viele Fragen: Wie sieht es bei den „Waldmenschen“ zu Hause aus? Was machen Orang-Utans den ganzen Tag? Bauen sie wirklich Nester wie ein Vogel? Warum sind sie so bedroht? Was können wir in Deutschland für die Orang-Utans und ihren Lebensraum, den Tropenwald, tun? Die Ausstellung – die zeitgleich in 14 deutschen Zoos gezeigt wird - ist Teil einer WWF-Kampagne zur Rettung der Regenwälder Borneos. „In wenigen Jahren könnte der Orang-Utan-Wald auf Borneo abgeholzt sein. Alle 20 Sekunden verschwindet Regenwald von der Größe eines Fußballfeldes“, berichtet WWF-Experte Stefan Ziegler. „Wir müssen den rasanten Kahlschlag stoppen. Sonst werden die Orang-Utans 2020 nahezu ausgestorben sein.“ Seit Mitte der 1990er Jahre sei die Zahl der Borneo-Orang-Utans dramatisch von 150.000 auf 55.000 gesunken. Die Ausstellung fordert Kinder und Erwachsene auf, sich an einer WWF-Mitmachaktion zu beteiligen. Die Naturschützer fordern einen transparenten Markt für Tropenholz. Die Regierung müsse dafür sorgen, dass kein illegal geschlagenes Holz auf dem deutschen Markt angeboten werden kann. „Zu oft steckt in Gartenmöbeln, Holzfenstern oder Papier noch wertvoller Orang-Utan-Wald“, betont Ziegler.

Tierpark Chemnitz, 30.06.05
Löwe Malik hat Geburtstag
Am kommenden Samstag wird Angola-Löwe Malik ein Jahr alt. Nach dem schweren Start ins Leben – seine Mutter hatte ihn in den ersten Lebenstagen verstoßen – ist aus dem tapsigen Baby ein stattlicher Junglöwe geworden. Liebevoll aufgezogen von seinen Pflegern und mit jungen Tigern als Spielgefährten verbrachte er die ersten zehn Monate seines Lebens im Zoo Leipzig. Da eine Zusammenführung mit seinen Eltern zu riskant war und er daher die Freianlage nur zeitweise nutzen konnte, wurde für ihn eine neue Bleibe gesucht. Die fand er im Tierpark Chemnitz, wo er nicht nur ein eigenes Gehege bekam, sondern – sehr wichtig für seine weitere ‚löwengerechte‘ Entwicklung – mit einer Artgenossin zusammen leben darf. Kimba ist zwei Monate jünger als Malik und stammt aus dem Zoo Halle. Der Tierpark Chemnitz plant den Bau einer neuen naturnahen Löwenanlage. Dafür werden von seinem Förderverein ‚Arche Noah‘ Spendengelder gesammelt. Wer also ein Geburtstagsgeschenk machen möchte, kann dies unter dem Stichwort ‚Malik‘ auf das Konto 3533002569 bei der Sparkasse Chemnitz (BLZ 870 50000) tun. Pünktlich zu Maliks Geburtstag haben übrigens die Alpakas ihre Sommergarderobe angelegt, allerdings nicht ganz freiwillig – sie wurden geschoren. Alpakas sind Haustiere, die vorwiegend auf Wollproduktion hin gezüchtet wurden. Sie wechseln nicht zwischen Winter- und Sommerfell. Ihre Haare wachsen stetig weiter, daher ist eine Schur unerlässlich.

Thüringer Zoopark Erfurt, 30.06.05
Vier Pfoten für Ihre Sicherheit
Unter diesem Motto führen die Thüringer Polizei und die Hundeschule ‚Passion’ aus Weimar-Schöndorf zum zweiten Mal am 10. Juli am auf der großen Festwiese des Thüringer Zooparkes Erfurt den Tag des Thüringer Diensthundes durch. Von 13 bis 17 Uhr können sich die Zoobesucher, umrahmt von zünftiger Musik des Polizeimusikkorps Thüringen, vom vielfältigen Können unserer vierbeinigen Freunde mit der kalten Schnauze überzeugen. Unter Schirmherrschaft von Innenstaatssekretär Baldus kommen bei der Thüringer Polizei, Zoll und Feuerwehr verwendete Dienst- und Gebrauchshunde zum Einsatz. So sind zum Beispiel Schutz-, Rauschgift-, Sprengstoff-, Fährten-, Leichen-, Tatmittel- und Brandspürhunde zu erleben.



WWF - 5. Juli 2005
Schlechte Noten für G8-Staaten
Im Vorfeld des G8-Gipfels hat der WWF die Klimaschutzleistungen der Teilnehmerstaaten unter die Lupe genommen und kommt dabei zu einem „ernüchternden“ Ergebnis. Keiner der G8-Staaten übernehme eine wirkliche Vorreiterrolle, wenn es um die Reduzierung von Treibhausgasen, die Erhöhung des Anteils der Erneuerbaren Energien oder die Verbesserung der Energie-Effizienz gehe. „Deutschland, Großbritannien und Frankreich schneiden bei dem Vergleich zwar noch am besten ab, aber auch sie sind nur die Einäugigen unter den Blinden“, fasst Matthias Kopp, Energiereferent beim WWF Deutschland die Ergebnisse des Vergleichs zusammen. Absolutes Schlusslicht im Klimaschutzranking seien die USA. Hier liege der CO2- Ausstoß pro Kopf und Jahr mit 24 Tonnen rund doppelt so hoch wie in den meisten anderen Industriestaaten und der Anteil der erneuerbaren Energien an Stromerzeugung gehe sogar zurück. Deutschland erzielte gute Noten beim Ausbau der erneuerbaren Energien und liegt mit einem Anteil von 1,9 Prozent vorn. Zugleich trübt aber der hohe Anteil an Kohle bei der Stromerzeugung die Bilanz. Ähnlich zwiespältig die Situation in Großbritannien: Der WWF-Bilanz zufolge liegen die Briten zwar im Plan, wenn es um die Erfüllung ihrer Vorgaben des Kyoto-Protokolls gehe. Allerdings deuten die die neuesten Emissionsdaten auf einen wachsenden Ausstoß von Treibhausgasen hin. Kanada, Italien, Japan und Russland landeten bei dem Ranking im Mittelfeld. Der Vergleich zeige, dass die Industriestaaten weit davon entfernt seien, die Klimaproblematik in den Griff zu bekommen. Der WWF fordert vom G8-Gipfel ein klares Bekenntnis den globalen Temperaturanstieg unter zwei Grad Celsius zu halten. Hierzu seien stärkere Reduzierungen der Treibhausgasemissionen nötig. Das jetzt vorgelegte WWF-Ranking basiert auf zehn Kriterien, um die G8 Länder bezüglich aktueller und erwarteter Treibhausgas-Emissionen zu vergleichen. Bewertet wurde, wie effektiv die verschiedenen Regierungen auf die Bedrohungen des Klimawandels reagieren. Für den Vergleich wurden unter anderem die Kriterien Stromerzeugung, Einsatz erneuerbarer Energien sowie der Ausstoß von Industrie, Verkehr und Privathaushalten berücksichtigt.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02548/

WWF - 4. Juli 2005
Riesenwels im Mekong
Fischer haben im Fluss Mekong im Norden Thailands den größten Süßwasserfisch aller Zeiten gefangen. Der Riesenwels wiegt stolze 292 Kilogramm. "Dieser Riesenwels ist so groß wie ein Grizzlybär." Fischer haben im Fluss Mekong im Norden Thailands den größten Süßwasserfisch aller Zeiten gefangen. Der Riesenwels wiegt stolze 292 Kilogramm. "Dieser Riesenwels ist so groß wie ein Grizzlybär. Es ist faszinierend zu wissen, dass solche Giganten noch in den Flüssen dieser Erde vorkommen", so Martin Geiger, Leiter des WWF-Fachbereichs Süßwasser. "Doch für den Mekong-Wels ist es fünf vor zwölf." Der Weltrekord-Fisch ist akut vom Aussterben bedroht. Neue Staudämme und eine intensive Fischerei ließen seinen Bestand allein in den letzten beiden Dekaden um 90 Prozent schrumpfen. Dabei war der Wels vor einhundert Jahren noch in zahlreichen großen Flüssen von Vietnam bis Südchina verbreitetet. Mit dem Fischfang im Mekong werden jedes Jahr 1,4 Milliarden Dollar umgesetzt. Der Fluss ist für über 70 Millionen Menschen die wichtigste Proteinquelle. Der Mekong zählt zu den größten frei fließenden Flüssen der Welt mit einer beeindruckenden Artenvielfalt. Der WWF hat im Rahmen seines "Living Mekong"-Programmes eine Rettungsaktion für den Riesenwels und andere bedrohte Fischarten gestartet. So wurden im Juni vier in Gefangenschaft aufgezogene Riesenwelse ausgesetzt, um die Population zu stabilisieren. Anhand grüner Kennzeichnungen werden ihre Wanderwege erforscht und Fischer davor gewarnt, diese Fische zu töten.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02529/index.html


NABU-Niedersachsen - 1. Juli 2005
Europäische Fledermausnacht 2005 am letzten Augustwochenende / NABU-Niedersachsen koordiniert bundesweit ‚Batnight’ 2005 (www.batnight.de)

Fledermäuse gehören in unseren Breitengraden zu den Säugetieren, die den Winter schlafend verbringen. Doch mit dem großen Schlafen ist es vorerst vorbei, denn ‚sie sind wieder da!‘ und jagen als lautlose Nachtjäger Insekten vertilgend durch Gärten, Wälder über Teiche und in Parks. Wer unsere Fledermäuse in einer lauen Nacht entdecken will, muss schon sehr aufmerksam sein, um die schwarzen Silhouetten der wendigen Flugkünstler gegen den dämmerigen Nachthimmel zu erkennen. „Einfacher geht es über unsere geführten Fledermauswanderungen, bei denen zum Beispiel mit Hilfe von Ultraschalldetektoren den Fledermäusen bei der Insektenjagd zugehört werden kann. Diesjähriger Höhepunkt wird dabei die 9. Europäische Fledermausnacht vom 27. auf den 28. August 2005 sein, in der in einer Nacht Ende August überall in Europa und ganz besonders hier in der gesamten Bundesrepublik, Angebote zur Fledermausbeobachtung bestehen“, erklärte Melanie Beinhorn, NABU Projektleiterin Fledermausnacht. NABU Gruppen und Fledermausexperten geben anlässlich der ‚Batnight’ 2005 Einblicke in das Leben ihrer ‚Schützlinge’, denn an diesem Wochenende werden wieder Scharen von Besuchern zu den Veranstaltungen der 9. Europäischen Fledermausnacht kommen. Veranstaltet wird die Europäische Fledermausnacht vom Europäischen Büro für Fledermausschutz EUROBATS (Bonn) und in der Bundesrepublik vom NABU organisiert. Seit nunmehr neun Jahren hat der NABU Niedersachsen diese Aufgabe übernommen und steht allen Fledermausfreunden als zentrale Koordinationsstelle auch in diesem Jahr für die ‚Batnight’ 2005 zur Verfügung. „Die Europäische Fledermausnacht ist eine Erfolgsgeschichte für die lautlosen Nachtjäger. Während es im Anfangsjahr bundesweit 60 Veranstaltungen gab, stieg diese Zahl kontinuierlich an. Von 122 im Jahr 2000, auf 164 in 2001 und auf insgesamt 205 im vergangenen Jahr“, erklärte Melanie Beinhorn, Projektleiterin Fledermausnacht.

WWF - 30. Juni 2005
30 Jahre Washingtoner Artenschutzabkommen. Rettung für Tiger, Nashorn und Elefant.
Frankfurt a.M., 30. Juni 2005: Ohne das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES gebe es heute deutlich weniger Elefanten, Tiger und Nashörner. Zu dieser Einschätzung kommt der WWF zum 30. Geburtstag der am 1. Juli 1975 in Kraft getretenen Konvention. Das Abkommen regelt den internationalen kommerziellen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen und deren Produkten. „CITES ist nicht nur im Naturschutz eine der effektivsten und erfolgreichsten internationalen Vereinbarungen“, lobt WWF-Artenschützer Volker Homes. „Seit der Gründung von CITES ist noch keine der durch das Abkommen geschützten Arten ausgestorben.“ Deutschland zählt seit 1976 zu den Mitgliedsländern. Heute gehören 167 Nationen dem Abkommen an. Alle zwei bis drei Jahre treffen sich die Vertragsstaaten, um über den Handelsstatus von Tier- und Pflanzenarten zu entscheiden - zuletzt im Herbst 2004 in Bangkok. Etwa 5.000 Tier- und 28.000 Pflanzenarten fallen unter den CITES-Schutzstatus. Wichtige Meilensteine waren Handelsverbote für die charismatischen Arten unseres Planeten: 1975 wurde das Geschäft mit Tigerprodukten untersagt, 1977 erging das Verbot für den Handel mit Nashornprodukten, 1989 folgte der endgültige Stopp des Elfenbeinhandels, der die Elefanten bisher vor dem Aussterben bewahrte. CITES ist aber längst nicht mehr nur ein Abkommen zum Schutz von Elefant, Tiger und Co. „CITES dient mehr und mehr der Bewahrung unserer Lebensgrundlagen“, betont WWF-Experte Homes. Nahrungsmittel wie Fisch, Rohstoffe wie Holz und wertvolle medizinische Grundstoffe wie Heilpflanzen werden durch den Vertrag vor einer übertriebenen Nutzung bewahrt. „Die Zukunft von CITES liegt darin, die Bewahrung der Artenvielfalt mit einer nachhaltigen Nutzung zu verbinden.“ Man dürfe sich allerdings von den bisherigen Erfolgen nicht blenden lassen. Viele Arten wie zum Beispiel Dorn- oder Heringshai - von Verbrauchern als „Schillerlocken“ geschätzt - seien noch nicht ausreichend geschützt. Häufig dominierten wirtschaftliche Interessen die CITES-Konferenzen.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02531/index.html



Natur- und Artenschutz

Tagesanzeiger - 5. Juli 2005
Eine Pufferzone für den Masoala-Nationalpark
Auf der Masoala-Halbinsel in Madagaskar wird die geschützte Fläche jetzt erweitert. Auch der Zoo Zürich trägt seinen Teil für die Pufferzone bei und finanziert 25 Mikroprojekte, von denen 20 bereits realisiert worden sind. Der Bau von Bewässerungskanälen für Reisplantagen ist ein Beispiel von vielen. «Vorderhand geht es darum, der Bevölkerung zu zeigen, wie sie die bestehenden Ackerflächen besser nutzen kann und somit die Grenzgebiete des Nationalparkes vor der Abholzung verschont», sagt Alex Rübel, Direktor des Zoos Zürich. Für die Bevölkerung der Stadt Maraonsetra – dem Eingangstor zum Masoala-Nationalpark – ist der Tourismus zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Waren es im Jahr 2001 noch lediglich 31 Personen, wählten im Jahr 2004 bereits 250 Schweizer den Nationalpark als ihr Reiseziel. Um dem ins Rollen kommenden Tourismus gewachsen zu sein, entsteht in Maraonsetra zurzeit ein neues Informationszentrum. Zunehmende Bedeutung gewinnt Masoala auch bei den Schweizern Forschern. Momentan sind es gleich drei Projekte, die sich mit dem Nationalpark beschäftigen. Das Geographische Institut der Universität Zürich befasst sich mit der Auswertung von Satellitenbildern der Region und untersucht dabei die Entwaldungsrate der letzten Jahre in der Umgebung des Nationalparks. Ein Projekt des Museums König in Bonn und des Zoos Zürich hat sich des Panther- und Nasenchamäleons angenommen. Im Zentrum stehen Aspekte des Verhaltens, der Fortpflanzung und der Verdauung. Beim dritten Projekt, unter der Leitung des Zoos Zürich, führen die Forscher regelmässig botanische Feldarbeit durch. Ziel ist es, einen Beitrag an die wissenschaftliche Dokumentation der floristischen Vielfalt des Masoala-Nationalparks zu leisten. Die dabei gesammelten Samen werden in Zürich kultiviert und dienen dazu, den Pflanzenbestand in der Masoala-Halle authentischer zu machen. 

Blick Online - 5. Juli 2005
Stumpfnasen-Flipper aufgetaucht
Die Menschen schiessen auf Kometen und nutzen die Kraft von Atomen. Die Erde ist komplett erforscht, könnte man meinen. Stimmt nicht. Jetzt wurde nämlich eine bisher unbekannte Delfinart entdeckt. Zugegeben, der «Neue» ist kein hübscher Kerl. Das verrät auch schon sein Name: Stumpfflossen-Delfin wird er genannt. Name hin oder her, seine Entdeckung ist eine Sensation. Seit drei Jahrzehnten sind die Forscher auf keine neue Delfin-Spezies gestossen. Der stumpfflossige Delfin lebt in flachen Küstengewässern im Norden Australiens und möglicherweise auch vor Papua-Neuguinea. Er bekam den wissenschaftlichen Namen Orcaella heinsohni.
Einige tausend Kilometer weiter westlich kam es im Reich der Tiere ebenfalls zu einer Sensation. Eine Kobra-Mutter brachte in einem Zoo auf Sri Lanka lauter kleine Albinos auf die Welt. Normalerweise ist von 100´000 Kobras gerade mal eine ein Albino. Aber eine ganze Brut, das gabs wohl noch nie.


Arcor.de - 6. Juli 2005
Warnung vor vier Meter langem Weißen Hai in der Nord-Adria Zagreb
Hai-Alarm im Mittelmeer: Ein vier Meter langer Weißer Hai sorgt für Ängste entlang der Adriaküste vor Kroatien. Das kroatische Tourismusministerium hat bestätigt, dass das Tier nahe der Küste der Halbinsel Istrien und der Insel Krk gesichtet worden sei. Gleichzeitig wurden die Touristen davor gewarnt, sich beim Schwimmen zu weit von der Küste zu entfernen. Örtliche Behörden sollen Warnflaggen aufstellen. Der letzte Haiangriff auf einen Menschen in Kroatien war 1971 registriert worden.

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Veranstaltungen - Ausstellungen
Märkische Oderzeitung - 1. Juli 2005
Wenn das Museum in den Zoo zieht
Altreetz. Das Oderlandmuseum Bad Freienwalde und der Oderbruchzoo gehen von nun an gemeinsame Wege. Aber wie passen zwei so grundverschiedene Einrichtungen zusammen? Eine Frage, die sich so mancher stellen wird, wenn er von der Ausstellung "terra trans oderam" erfährt, die am Sonnabend, 2. Juli, in der Galerie im Zoo eröffnet wird. Die Exposition ist dem einstigen Königsberg/Neumark gewidmet. Und Altreetz gehörte dazu, ist authentischer Schauplatz der Geschichte und eines jener 21 Dörfer, die nach der Grenzziehung von 1945 linksseits der Oder auf deutscher Seite blieben. In der von der Europäischen Union geförderten und in diesem Jahr eingeweihten Galerie im Zoo finden nach den Plastiken aus Asien und Afrika nunmehr geschichtliche Aspekte Platz und Raum. Anliegen der Ausstellung, die in den Jahren 1999/2000 entstand und sich für Peter Wilberg als ein Beitrag zur 250-Jahr-Feier von Neureetz versteht, ist es, das Wissen über die Heimatregion zu fördern. Die Ausstellung ist bis nach den Herbstferien zu den Öffnungszeiten des Zoos zu sehen. 


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Neue Veröffentlichungen
Stiftung Tierpark Hagenbeck, 04.07.05
"TIER INTERNATIONAL – Hagenbecks neue Welt der Tiere" - Stiftung Tierpark Hagenbeck gibt ein Tier-Magazin heraus
Die Kernkompetenz Hagenbecks im Bereich der Fauna kombiniert mit internationalen Tier-, Natur- und Artenschutz-Themen bilden die Basis für die neue informative und spannende 32-seitige Zeitschrift TIER INTERNATIONAL. Herausgeber ist die gemeinnützige Stiftung Tierpark Hagenbeck. Der neue Zeitschriftentitel erscheint im Hamburger Verlag Niel & More, der auch für Redaktion und Produktion verantwortlich zeichnet. Hagenbecks neue Welt der Tiere ist ab sofort auf dem Gelände des Tierparks erhältlich. Der Einzelverkaufspreis beträgt 2,50 Euro. Der Erstverkaufstag im Zeitschriftenhandel Norddeutschlands und bundesweit an allen Bahnhofs- und Flughafenkiosken ist der 7. Juli 2005. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.tierinternational.de. Unter dem Stichwort Presse ist das Foto der Titelseite als Bilddatei zum Download verfügbar.

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TV-Tipps

Do, 07.07.2005, 12:15-13:00 N3, Hollywoods schlaue Füchse, Amerikas seltenstes Raubtier
Do, 07.07.2005, 13:05-13:45 XXP, Dickhäuter in anderen Umständen - Protokoll einer Elefantengeburt, SPIEGEL TV Extra
Do, 07.07.2005, 14:25-14:30 WDR, Tiere Australiens, Agamen
Do, 07.07.2005, 17:15-18:00 HR, Die Hornissenkönigin und ihr geheimnisvolles Leben
Do, 07.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Leoparden in der Stadt, Doku, USA 2004
Fr, 08.07.2005, 09:30-09:55 SF1, Fabeltiere, Meeresjungfrauen und Sirenen - Die Seekuh, Biologie/Kultur (13/14)
Fr, 08.07.2005, 13:00-13:30 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Heute: Zoo Duisburg
Fr, 08.07.2005, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Heute: Der Tierpark Stralsund
Fr, 08.07.2005, 17:15-17:57 HR, Wespen - tödliche Gefahr für Neuseelands Wildnis
Fr, 08.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Heilige Kühe, Doku, GB 2004
Fr, 08.07.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co
Fr, 08.07.2005, 20:15-21:00 RBB, Flugplatz der Ziesel
Fr, 08.07.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Seaworld Orlando
Sa, 09.07.2005, 04:05-04:20 ZDF, Oman - Land der weißen Antilopen, Aus der Reihe "Tiere der Welt"
Sa, 09.07.2005, 04:25-04:55 RBB, Siebenschläfer-Liebe, Geschichten um ein Wildtier
Sa, 09.07.2005, 09:45-10:15 B-alpha, Welt der Tiere, Das Rätsel der Seeschlangen
Sa, 09.07.2005, 13:30-14:00 WDR, Schlangen im Paradies - Tiereinwanderer auf den Marianen
Sa, 09.07.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Das Königreich der Krabben, Doku 2005
Sa, 09.07.2005, 19:00-19:45 BR, TIERE, Madagaskar, In den Wäldern der Lemuren
Sa, 09.07.2005, 19:10-20:15 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Tagebuch der Raubkatzen (2/3), Doku, GB 2005
So, 10.07.2005, 08:35-09:00 ZDF, Wombaz , Das Tiermagazin, Schmetterlinge
So, 10.07.2005, 10:15-11:00 MDR, Inselgeister, Fingertiere, Chamäleons und Bambuslemuren auf Madagaskar
So, 10.07.2005, 10:40-11:10 WDR, Schmetterlinge - Rare Kostbarkeiten
So, 10.07.2005, 13:15-14:00 MDR, Kinder des Dschungels (5/6): Regenwald-Lektionen, Film über Asiens Tierwelt
So, 10.07.2005, 13:30-14:15 N3, Im Sumpf der Kaimane, Expedition ins Herz Guyanas
So, 10.07.2005, 13:55-14:35 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Das Königreich der Krabben, Doku 2005
So, 10.07.2005, 15:15-16:00 N24, Doku: Rochen - Schwarze Engel des Meeres, Magazin, D, 2004
So, 10.07.2005, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Füchse - mitten in der Stadt?
So, 10.07.2005, 17:15-17:30 3sat, Tiere der Welt: Krokodile - Zeugen der Urzeit
So, 10.07.2005, 21:50-23:25 XXP, Sexualpolitik bei Tieren, dctp KONTEXT
Mo, 11.07.2005, 09:45-10:15 BR, Welt der Tiere, Füchse - mitten in der Stadt?
Mo, 11.07.2005, 12:15-13:00 N3, Hyazintharas - Brasiliens blaue Papageien
Mo, 11.07.2005, 13:15-14:00 N3, Bye, bye Kabeljau
Mo, 11.07.2005, 14:30-14:45 MDR, Elefant, Tiger & Co
Mo, 11.07.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Der größte Schwarm der Erde
Mo, 11.07.2005, 21:15-21:45 HR, Welt der Tiere, Orang-Utan-Waisen - ihr Traum vom Regenwald
Mo, 11.07.2005, 21:30-22:00 3sat, An den Seen der Zwergflamingos
Di, 12.07.2005, 09:30-10:05 SF1, Der Feind meines Feindes, Über Artenvielfalt und biologische Schädlingsregulierung, Biologie / Ökologie
Di, 12.07.2005, 12:15-13:00 N3, Thailands Elefanten, Urwaldriesen ohne Zukunft?
Di, 12.07.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Land der Seen aus zweiter Hand
Di, 12.07.2005, 16:30-17:00 N3, DAS! Welt der Tiere, ... und abends besucht der Elefant die Affen
Di, 12.07.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Wüstendrachen - Chamäleons in Namibia
Di, 12.07.2005, 20:15-21:00 SWR, Von Seeschwalben und Sandwespen, Neue Heimat Kiesgrube
Di, 12.07.2005, 20:15-21:00 WDR, Im wilden Australien
Di, 12.07.2005, 22:15-23:00 Phönix, Serengeti lebt, Bernhard Grzimek  - Ein Leben für die Tiere, 2005
Mi, 13.07.2005, 07:30-08:15 Phönix, Serengeti lebt, Bernhard Grzimek  - Ein Leben für die Tiere, 2005
Mi, 13.07.2005, 10:15-11:00 WDR, Im wilden Australien
Mi, 13.07.2005, 12:15-13:00 N3, Adebars verwunschenes Paradies, Störche in Polen
Mi, 13.07.2005, 13:15-14:00 SWR, Löwen - die gelassenen Könige der Savanne (2/4)
Mi, 13.07.2005, 14:25-14:30 WDR, Tiere Australiens: Emus
Mi, 13.07.2005, 14:50-15:10 SF1, Tiere der Welt, Eichhörnchen - Die roten Flitzer, Folge 3
Mi, 13.07.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Im Dunkel der afrikanischen Nacht
Mi, 13.07.2005, 20:15-21:00 N3, Im Müritz-Nationalpark
Do, 14.07.2005, 08:30-09:00 SWR, Vogelparadies und Biberburg, Naturwunder Unterer Inn
Do, 14.07.2005, 12:15-13:00 N3, Im Müritz-Nationalpark
Do, 14.07.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Riesenhaie vor Helgoland
Do, 14.07.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Vorsicht Kamera! Elefanten ganz nah
Do, 14.07.2005, 21:50-22:15 SWR, WiesoWeshalbWarum, Von Seeschlangen und Riesenkraken - Die geheimnisvolle Unterwasserwelt
Fr, 15.07.2005, 13:00-13:30 N3, Der Tierretter von Rostock
Fr, 15.07.2005, 13:00-13:30 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Reportagereihe, Heute: Der Tierpark Stralsund
Fr, 15.07.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Wildhunde - Die Räuber mit der kalten Schnauze
Fr, 15.07.2005, 15:00-15:30 XXP, Toyota World of Wildlife, Unter- und oberhalb der Erde
Fr, 15.07.2005, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Reportagereihe, Heute: Seaworld Orlando
Fr, 15.07.2005, 17:15-17:57 HR, Naturwelten, Der Elefant, die Kaisermotte und der Schmetterlingsbaum
Fr, 15.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Quallen: Schreckliche Schönheiten, Doku, D 2004
Fr, 15.07.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co
Fr, 15.07.2005, 20:15-21:00 RBB, Europas wilde Tiere, (1/4): Im Norden
Fr, 15.07.2005, 22:00-23:00 VOX, SPIEGEL TV Thema, Thema: Exotische Einwanderer - Von Nandus und Nilgänsen in Deutschland
Fr, 15.07.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Reportagereihe, Heute: Otterpark Hankensbüttel
Sa, 16.07.2005, 09:45-10:15 B-alpha, Welt der Tiere, Im Rhythmus der Sonne
Sa, 16.07.2005, 10:30-11:15 RBB, Tier zuliebe, Europas wilde Tiere (1/4): Im Norden
Sa, 16.07.2005, 15:00-17:00 N3, Der NDR Tiergarten, Hinter den Kulissen der Zoos im Norden, Moderation: Mirja Kaiser
Sa, 16.07.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Tentakeljäger - Die Welt der Quallen, Doku 2004
Sa, 16.07.2005, 19:00-19:45 BR, TIERE, Quallen: Schreckliche Schönheiten
Sa, 16.07.2005, 19:10-20:15 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Tagebuch der Raubkatzen (3/3), Doku, GB 2005
So, 17.07.2005, 13:15-14:00 MDR, Kinder des Dschungels 6/6: Die ersten großen Sprünge, Frédéric Lepage über Asiens Tierwelt
So, 17.07.2005, 13:30-14:15 N3, Phantome der Nacht, Afrikas unbekannte Wildtiere
So, 17.07.2005, 13:45-14:30 RBB, Der Tod eines Bisons
So, 17.07.2005, 13:50-14:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Tentakeljäger- Die Welt der Quallen, Doku 2004
So, 17.07.2005, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Zum Fressen gern
So, 17.07.2005, 16:25-17:05 SF1, Jung und Wild - Geboren in Afrika, First breath, Das Leben der Tierbabys
So, 17.07.2005, 17:15-17:30 3sat, Tiere der Welt: Impalas - Die Sprinter Afrikas
So, 17.07.2005, 20:15-20:55 3sat, Von Tigern und Menschen, (aus der ZDF-Reihe Wunderbare Welt)


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http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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