 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 272 vom 30. Juni 2005 | | Liebe Leser, da inzwischen das halbe Redaktionsteam durch ganz Europa verstreut ist, erhalten Sie heute die Zoopresseschau in Vertretung der Vertretung aus Leverkusen. Obwohl die aktuelle Ausgabe nur als Text-Mail erscheinen kann, wünsche ich Ihnen dennoch viel Spaß bei der Lektüre! Im Vordergrund stehen natürlich die Meldungen zum 50-jährigen Bestehen des Tierpark Berlin-Friedrichsfelde am kommenden Wochenende. Hoffentlich wird die Freude über diesen Anlass nicht bald wieder durch Berliner Negativschlagzeilen aus verschiedenen Bereichen übertönt. Für Aufsehen sorgt auch wieder die EU-Zoorichtlinie, betroffen ist diesmal der Thüringer Zoopark Erfurt. Bei allen Vorzügen, die diese Richtlinie haben mag, und bei allen Schwierigkeiten, die ihre Umsetzung in Länderrecht bereiten mag: der Fall Erfurt zeigt, zu welch absurden Folgen sie manchmal führen kann! 14:10 Uhr. Ich hoffe, der Versand der Presseschau klappt problemfrei. Marco Smeets | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Zoos und Tierparks | TLZ 28. Jun 2005 Zoo muss Tiere abschaffen Muss der Erfurter Zoopark seine Pforten schließen? Eine Option, die im absoluten Härtefall eintrifft und von Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz befürchtet wird. "Es kann auch sein, dass wir nur einzelne Anlagen schließen und die betroffenen Tiere abschaffen müssen." Grund dafür sind die neuen EU-Richtlinien für die Haltung von Wildtieren, die von den Bundesländern umgesetzt werden müssen. Das Landesverwaltungsamt Weimar, Referat Arten- und Biotopschutz, kümmert sich um die Umsetzung in Erfurt - Mitarbeiter begutachteten den Zoo und schickten im April einen Brief mit 85 Auflagen, die teilweise sofort realisiert werden müssen, für andere hat der Zoo bis zu zwei Jahren Zeit. "Aber selbst wenn wir das notwendige Geld hätten, würden dafür zwei Jahre nicht ausreichen", sagt Neuschulz und ist etwas erleichtert, dass sich das Landesverwaltungsamt gesprächsbereit zeigt. Vielleicht werden längere Zeiträume angedacht, vielleicht sogar einige Auflagen korrigiert. Besonderes Kopfzerbrechen macht Neuschulz die Elefantenanlage. Gefordert wird eine Haltung von mindestens 4 Elefantenweibchen, die älter als zwei Jahre sind - soviel hat der Zoo im Moment. "Aus Sicherheitsgründen müssen wir aber Aja abgeben, weil sie sehr aggressiv ist", sagt Neuschulz, dass dann die komplette Elefantenhaltung aufgegeben werden müsste. Auch hat der Zoo bauliche Veränderungen am Elefantenhaus geplant für 2007/8, weiß aber aufgrund der aktuellen Haushaltslage nicht, ob die Kommune die nötigen zwei Millionen Euro bis dahin zur Verfügung stellen kann. Auch der Zebra-Bestand ist gefährdet. Der Zoo hat ein nur 1700 Quadratmeter großes Gehege, braucht aber 2000 Quadratmeter. "Wir wollen die Zebras auf gar keinen Fall abgeben." Neuschulz meint, dass er für die Realisierung einer neuen Anlage fünf Jahre bräuchte. Was den Zoodirektor besonders ärgert: Mit Erfurt vergleichbare Zoos in Neuwied, Frankfurt/Main, Bochum und Münster haben bereits ihre Betriebserlaubnis. Grund: Die Länder konnten selbst die Richtlinien festlegen, die sich nun voneinander - offenbar gravierend - unterscheiden. "Auf einige bislang übliche Mindestanforderungen wurden in Thüringen 20 Prozent draufgeschlagen. Kein Wunder, dass wir damit Probleme haben", so Neuschulz. Deshalb beginnen jetzt die Verhandlungen. Einige Auflagen könne er durchaus nachvollziehen, sagt Neuschulz. So werden im Aquarium keine Fundtiere mehr angenommen, auch wurde die Haltung einiger Tierarten bereits aufgegeben - in nächster Zeit werden auch die Alpensteinböcke verschwinden, weil ihr Gehege zehnmal größer sein müsste. Andere Auflagen - wie bei den Elefanten - kann Neuschulz nicht nachvollziehen. "In den Punkten werden wir auf jeden Fall kämpfen", sagt Neuschulz. Berliner Morgenpost - 28. Jun 2005 Als Claus Pohle Gastgeber für 50 Kamele war Der Stellvertretende Direktor des Berliner Tierparks, Claus Pohle, arbeitet bereits seit dem 1. September 1966 in Friedrichsfelde. Als 25jähriger fing er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Tierpark an. "Ich hatte auch schon 1964 und 1965 während meines Biologie-Studiums in den Sommerferien als Tierpfleger hier gearbeitet", sagt Pohle, der in Leipzig und Berlin studiert hat und heute auch Kurator für die Säugetiere ist. An seine ersten Arbeitsjahre und den Pioniergeist dieser Zeit denkt er gern zurück. "Auch elf Jahre nach Eröffnung des Tierparks war vieles hier noch provisorisch. Ein Reiz lag darin, daß man noch vieles improvisieren mußte." Dazu gehörte manchmal auch, ausgebüxte Tiere wieder einzufangen. "Die Gehege hatten anfangs ja noch hölzerne Zäune. Die Zebras fraßen gewissermaßen einmal im Jahr das Gehege auf", lacht Pohle. Besonders in Erinnerung geblieben sind dem Zoologen die vielen Tiere und Tierarten, die damals neu in den Park kamen. "Ich weiß noch, wie die ersten Moschusochsen bei uns ankamen, das war im Oktober 1966. Ich hatte diese Tiere bis dahin nur in Büchern gesehen." Neu dazu kamen Mähnenwölfe, seltene Antilopenarten - und auch die ersten Zuchterfolge ließen nicht lange auf sich warten. "Damals herrschte wirklich noch ungetrübte Freude über jeden Zuchterfolg", sagt Pohle. "Die Artenfülle im Tierpark war damals bekannt, man verfügte über zahlreiche internationale Kontakte. Auch viele Kollegen aus westlichen Zoos kamen zu uns zu Besuch." Es gab allerdings oft auch Besuch der ganz anderen Art: "Der Tierpark war damals die einzige vom Westen anerkannte Quarantäne-Station. Und so wurden hier zahlreiche Huftiere ein halbes Jahr lang versorgt, die von der Sowjetunion zum Beispiel in die USA verschickt werden sollten. Einmal kamen hier 50 Kamele auf einmal an. Und das kurz vor Heiligabend", erzählt Pohle. Berliner Morgenpost - 28. Jun 2005 Wie die Brut der Flamingos für Weltruhm sorgte Am kommenden Wochenende feiert der Berliner Tierpark 50jähriges Bestehen. 90 Millionen Menschen haben den Landschaftstiergarten seit der Eröffnung am 2. Juli 1955 besucht. Wo damals 500 Tiere lebten, sind nun mehr als 10 000 zu Hause. Das Jubiläum nimmt diese Zeitung zum Anlaß, um in einer fünfteiligen Serie auf die Historie des Tierparks zurückzublicken: Auch das zweite Jahrzehnt nach Öffnung des Berliner Tierparks gehörte noch zur Aufbauphase. Im Rahmen des anfänglich erstellten Generalplans wurden neue Tierhäuser und -anlagen errichtet. Auch wurden in diesen Jahren einige Mitarbeiter ausgebildet, die noch heute zum Stamm gehören. Nach dem Bau der Geiervoliere im Jahre 1965 wurden ein Jahr später auch die Lama-Wiesen fertig, 1969 die Gibbonanlage und 1972 die Gehege für Wasserbüffel und Davidshirsche. "Natürlich gab es damals auch noch viele Provisorien, so erinnere ich mich noch, wie ich Ende der fünfziger Jahre als Fünfjähriger den Tierpark besuchte. Die Tiere standen hinter Zäunen aus Vierkanthölzern", erzählt Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz. "Es dauerte noch einige Jahre, bis diese Konstruktionen durch Rundeisen erneuert wurden." Viele "Provisorien" hielten jedoch um einiges länger, als angenommen. So wohnen in dem 1965 für Menschenaffen gebauten Hause noch heute die Malayenbären. Auch für die Entwicklung des Tierbestandes waren besagte Jahre noch prägend. "1965 kam unser erster Gorilla, Kama, hierher. Das Tier war etwa anderthalb Jahre alt und ein Wildfang", so Blaszkiewitz. 1966 wurden dann zum ersten Mal Flamingos im Tierpark geboren. "Erst 1958 waren in den USA zum ersten Mal überhaupt Flamingos in Menschenhand geschlüpft. Dabei wurden diese Vögel damals schon etwa 100 Jahre in Zoos gehalten." 1970 kam dann das erste Okapi mit dem Namen Boje und vier Jahre später das erste Takin-Kalb aus Burma. "Das Kalb trug den Namen ,Ottchen'. Es wurde 20 Jahre alt." Im zweiten Jahrzehnt nach der Gründung tat sich einiges, was die Außenwirkung des Tierparks verbesserte. 1970 fand die Internationale Zoodirektorentagung mit Größen wie Bernhard Grzimek in Friedrichsfelde statt. "Damals war auch David Brand, der Zoodirektor aus Pretoria, dabei. Doch weil offiziell keine Beziehungen zwischen DDR und Südafrika bestehen durften, wurde er auf dem Foto wegretuschiert", so Blaszkiewitz. Der Tierpark nahm damals auch enge Beziehungen zum Zoo in San Diego auf, es kam zum Tieraustausch. Dabei ging es vor allem um seltene Huftiere. "Tauschaktionen zwischen Ost- und West-Berlin waren da manchmal schon schwieriger", erzählt Blaszkiewitz weiter. "Weil ein direkter Weg nicht möglich war, wurden Zwischenstationen eingelegt." NÖN Online - 28. Jun 2005 Affen und Löwen bleiben GÄNSERNDORF / Das Thema des Tages war bei der jüngsten Gemeinderatssitzung die Causa Safaripark. Dem vorausgegangen war ein Dringlichkeitsantrag der Grünen. ?Wir ersuchten, dass die beiden Affenhäuser aus der Räumungsklage ausgenommen werden?, berichtet Gerhard Krammer. Das Ergebnis steht nun fest. Gegen die Hauptpächterin wird eine Räumungsklage eingebracht werden, die Tiere werden aber vorerst geduldet. Die 14 Löwen und rund 80 - teils mit HIV und Hepatitis - infizierte Affen dürfen auf dem Areal bleiben. Der Pharmakonzern Baxter kommt nach wie vor für die Pflegekosten auf. Das Gelände soll innerhalb von einem halben Jahr frei sein. Was mit den Tieren danach geschehen wird, ist unklar. Pläne für eine weitere Nutzung des früheren Safariparks gibt es noch nicht. Die Grünen haben für die Verwendung der Affenhäuser eine Möglichkeit ins Auge gefasst. Sie möchten jenes Haus mit den nicht infizierten Tieren der Öffentlichkeit zugänglich machen (die NÖN berichtete). ?Es handelt sich um ein wissenschaftlich anerkanntes Projekt, das in den Niederlanden und den USA große Erfolge erzielt hat?, weiß Gemeinderat Krammer. Märkische Allgemeine - 28. Jun 2005 Tierpark scheint gerettet PETZOW "Uns fällt ein Stein vom Herzen", jubeln Gisela und Dieter Rux. Als Betreiber des Geltower Tierparks können sie offenbar in eine sichere Zukunft blicken, nachdem ihnen die Bodenverwaltungs- und Verwertungsgesellschaft (BVVG) gestern grünes Licht für den Umzug ihres Tierparks auf das Löcknitz-Gelände in Petzow angekündigt habe. Denn die BVVG wolle das Areal nicht - wie zuvor befürchtet - an den meistbietenden Käufer veräußern, sondern es strebe eine Einzelbearbeitung an, nach der es die gemeinnützige Gesellschaft Kinder-Tier-Erlebnispark Rux erhalten könnte. Mitteldeutsche Zeitung - 27. Jun 2005 Trompeten-Tusch von Mini-Elefanten Der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde feiert Anfang Juli 50. Geburtstag, und die Rasselbande der Mini-Elefanten eröffnet die mehrtägige Party mit einem fröhlichen Trompeten-Tusch. Drei Elefantenkinder kamen in diesem Jahr in dem weitläufigen Landschaftszoo im Ostteil der Hauptstadt zur Welt. Bald ist sogar ein kleines Dickhäuter-Quartett komplett, denn jeden Tag warten die Pfleger auf den vierten Neuankömmling. So hat sich der Tiergarten in Friedrichsfelde zu seinem Jubiläum das schönste Geschenk hausintern gemacht. «Die kleinen Elefanten sind die Publikumslieblinge. Sie haben uns einen kräftigen Besucheranstieg beschert», sagte Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz der dpa. Der heute 51-Jährige trat 1991 die Nachfolge des populären DDR-Tierparkdirektors Heinrich Dathe an. Der eloquente und ideenreiche Zoologe hatte den Tierpark seit der Gründung geleitet und weltweit bekannt gemacht. Die Anlage wurde mit Lottomitteln, Sach- und Geldspenden sowie vielen freiwilligen Aufbaustunden der Ost-Berliner auf einem verwilderten Areal am Schloss Friedrichsfelde gebaut, das heute zum Gelände gehört und unter Denkmalschutz steht. Der Tierpark bot Spektakuläres wie das 1963 eröffnete Alfred-Brehm-Haus mit imposanten Fels-Anlagen für Löwen und Tiger sowie einer Tropenhalle. Das früher weltweit größte Tierhaus steht heute unter Denkmalschutz. Der Tierpark in der DDR-Hauptstadt war als Gegenstück zum Zoologischen Garten im Westteil Berlins zur vorrangigen Aufgabe des Nationalen Aufbauwerkes geworden, schrieb Dathe in seinen Erinnerungen. Die ersten Bewohner waren ein Storch und ein Trampeltier aus dem Zoo Halle, die der Direktor selbst abholte. Zur Eröffnung am 2. Juli 1955 kam auch Prominenz: Der erste DDR-Präsident Wilhelm Pieck zerschnitt das Band. Nach der Wende sollte der im Osten äußerst beliebte Tierpark «abgewickelt» werden. Dies hatte ebenso zu Protesten geführt wie die Kündigung des damals 80-jährigen Dathe, der sein Lebenswerk bedroht sah und Anfang 1991 starb. Schließlich wurde der Tierpark in eine GmbH überführt und kooperiert seitdem mit dem traditionsreichen Zoo im Westteil der Stadt. Verstimmung und Irritationen gab es zwischen den Häusern allerdings vor kurzem, als Blaszkiewitz zu erkennen gab, dass er nach einer Pensionierung von Zoo-Direktor Jürgen Lange auch den Zoologischen Garten an der Gedächtniskirche mit leiten wolle. Maßgebliche Mitglieder des Aufsichtsrats kündigten an, dass sie diese Machterweiterung verhindern wollen. Und Jürgen Lange konterte kühl, dass er sich längst nicht reif für die Rente fühle. Mehrere Mitarbeiter im Tierpark Friedrichsfelde äußerten sich außerdem kritisch über den angeblich barschen und autoritären Umgangston von Blaszkiewitz. «Den Tierpark wird es als Tierpark weiter geben», sagte Direktor Blaszkiewitz optimistisch. Die Diskussion, ob sich die finanzklamme Hauptstadt zwei Tiergärten leisten kann, war nie ganz verstummt. Derzeit sind die Finanzen bis 2007 gesichert. Die Zuschüsse aus der Senatskasse sinken aber weiter. In zwei Jahren soll der Tierpark noch 6,4 Millionen Euro an Zuwendungen bekommen. Während es 1991 noch 465 Mitarbeiter in der Anlage in Berlin-Friedrichsfelde gab, seien es jetzt noch 250, sagte Blaszkiewitz. Das Jubiläum wird mit Open-Air-Spektakel und Familien-Sonntag gefeiert. Die beschauliche Anlage wird sich am Abend des 2. Juli in einen Musikpark mit mehreren Bühnen verwandeln - auch «große Tiere» wie die Ost-Rockband-Puhdys werden auftreten, kündigte Blaszkiewitz an. Weit mehr als eine Million Besucher kamen allein im letzten Jahr in den rund 160 Hektar großen Park mit rund 10 000 Tieren. Damit zählt Berlin-Friedrichsfelde zu den größten Tiergärten weltweit. Neben Eisbären, Seekühen, Nashörnern oder Schlangen kann der Besucher auch Landschaft gucken. Der von dem berühmten Landschaftsgärtner Peter Joseph Lenne 1821 angelegte Park ist noch deutlich zu erkennen. Der Tierpark verändert sich und baut mit Hilfe von Spendern unermüdlich Neues. Eine großzügige Anlage für europäische Gebirgstiere entstand, vom Aussterben bedrohte Schneeleoparden haben eine Heimstatt im Tierpark gefunden. Für die Giraffen wurde mehr Platz geschaffen. Affen toben durch neue Käfige samt Freigehege. Bis zum Winter sollen nun die Schildkröten ein neues Haus bekommen. Die Welt - 26. Jun 2005 Mit Häusern für Wildschweine und Hirsche fing es an - dann kam die Schlangenfarm Am kommenden Wochenende wird der Berliner Tierpark ein halbes Jahrhundert alt. Rund 90 Millionen Menschen haben den schönen Landschaftstiergarten in den vergangenen fünf Jahrzehnten besucht. Zusammen mit dem Berliner Zoo ist er Anziehungspunkt nicht nur für Tierfreunde aus Berlin und Deutschland, sondern aus der ganzen Welt. Wo 1955 rund 500 Tiere lebten, sind heute mehr als 10 000 Tiere zu Hause. Gegründet wurde der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde eigentlich schon 1954. Auch die Grundsteinlegung erfolgte in diesem Jahr. Die tatsächliche Eröffnung fand jedoch erst am 2. Juli 1955 statt und jährt sich damit zum 50. Mal. "Es hatte allerdings schon vorher Pläne für einen zusätzlichen Tierpark in Berlin gegeben", sagt Bernhard Blaszkiewitz, der seit 1991 Direktor des Tierparks ist und eine Tierpark-Chronik verfaßt hat, die am 29. Juni erscheinen soll. "Vor dem Ersten Weltkrieg und Anfang der zwanziger Jahre verfolgte die Familie Hagenbeck solche Pläne. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg war es dann der Zoo selbst, der überlegte, einen zweiten Tiergarten in der Stadt zu etablieren." 1954 setzte der Magistrat von Ost-Berlin das Projekt schließlich in die Tat um. Bis dahin hatte es auf dem Territorium der DDR nur in Leipzig, Halle und Dresden Zoos gegeben. "Letztlich waren es Politiker, die hier ihren Willen durchsetzten", so Blaszkiewitz. "Neben dem Standort Friedrichsfelde gab es noch zwei weitere, die zur Auswahl standen, einer davon die Wuhlheide. Aber nachdem Heinrich Dathe, der zu diesem Zeitpunkt noch Stellvertretender Direktor im Leipziger Zoo war, diesen Ort gesehen hatte, entschied er sich sofort dafür." Dathe wurde der erste Tierpark-Direktor und blieb es bis 1990. In den Anfangsjahren war der Tierpark mit 110 bis 120 Hektar Größe noch etwas kleiner als heute (160 Hektar). "Man fing damals mit etwa 500 Tieren an, die aus anderen Zoos kamen, gekauft oder geschenkt wurden. Darunter waren auch schon zwei Elefanten, Dombo und Bambi", erzählt der Tierpark-Direktor. "Noch als Besucher habe ich erlebt, wie die Elefanten im ehemaligen Kuhstall hinter dem Schloß untergebracht waren. Das war bis 1989 der Fall." Schon nach einem halben Jahr, hatte sich der Tierbestand im Park verdoppelt. Die ersten Anlagen waren das Wildschweinhaus, zwei Hirschhäuser und Teile des Kinderzoos. Doch im Grunde kamen fast jedes Jahr neue Gebäude hinzu. 1956 zog die Schlangenfarm im Tierpark ein. "Werner Krause, auch ,Vater Krause' genannt, wurde hier eingestellt und brachte seinen Privatbestand an Giftschlangen mit, die er bis dahin in Sachsen-Anhalt gehalten hatte." 1957 wurden die Bärenschlucht und die Eisbärenanlage eröffnet, die es noch heute so gibt. Ein Jahr später folgte das Bärenschaufenster. 1963 wurde dann mit dem Alfred-Brehm-Haus das bis dahin weltweit größte Tierhaus eröffnet. "Gerade die großen Freianlagen im Innern waren zu jener Zeit etwas ganz Neues", erklärt Blaszkiewitz. 1965 kam die große Geiervoliere dazu. Schon im dritten Jahr seines Bestehens zählte der Tierpark in Friedrichsfelde über eine Million Besucher. MVregio - 25. Juni 2005 Scandlines verlängert Patenschaft für Elche Rostock/MVr Scandlines, das deutsch-dänische Fährunternehmen aus Rostock -Warnemünde, ist seit 1999 Tierpate im Rostocker Zoo für die Elche. Diese Zoo-Patenschaft wurde nun im Beisein Geschäftsführer Uwe Bakosch für ein weiteres Jahr verlängert. Wiener Zeitung 24. Jun 2005 Vom Vogelpark zum Zoo 1977 begannen Wolfgang und Christiana Artmann mit dem Aufbau eines Vogelparks im oberösterreichischen Schmiding. Aus dem Vogelparadies hat sich mittlerweile ein ansehnlicher Tiergarten entwickelt. Andreas Artmann, Tierarzt und Humanmediziner, setzte das Werk seiner Eltern erfolgreich fort. Er ist Direktor des Zoos, der mit zahlreichen Attraktionen aufwarten kann. Beispielsweise sind im Schmidinger Tropenhaus mit Antje und Pedro Österreichs einzige Faultiere zu bewundern. Auch die vier Gorillamännchen, die seit vergangenem Frühjahr durch ein 1.800 Quadratmeter großes Gehege tollen, sind ein österreichweites Unikum. Die "Flachlandgorilla-Buben", wie sie Artmann liebevoll nennt, sind Teil eines internationalen Zuchtprogramms zur Rettung der Flachlandgorillas, deren Fortbestand in ihrer afrikanischen Heimat bedroht ist. Nicht nur den Menschenaffen stehen geräumige Anlagen zur Verfügung, die naturnah und großzügig gestaltet sind. "Das besondere an unserem Tiergarten ist, dass er sich harmonisch in die Landschaft einfügt", meint Artmann, der seit seiner frühesten Kindheit mit Tieren konfrontiert ist. Weitere Highlights des Schmidinger Tiergartens sind die Giraffen, denen die Besucher "Aug in Aug" gegenüberstehen können, sowie die Greifvogelanlage. "Die größte begehbare Anlage der Welt", ist Artmann überzeugt. Hier leben verschiedenste Geierarten sowie Milane, Seeund Steppenadler. Einen eigenen Besucherpfad gibt es auch beim Gehege der beiden Sibirischen Tiger Nadja und Lara, die seit April auf einem 2.000 Quadratmeter großen Areal des Zoos wohnen. Berliner Morgenpost - 24. Jun 2005 Am Wochenende feiert der Tierpark Geburtstag Am Wochenende des 2. und 3. Juli ist es so weit, dann wird der 50. Geburtstag des Tierparks ausgiebig gefeiert. Gestern stellten Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz und Geschäftsführer Gerald Uhlich das Jubiläumsprogramm vor. B.Z. - 24. Jun 2005 Zoo erhöht die Eintritts-Preise Berlin - Zoo-Besucher müssen ab 1. Juli tiefer in die Tasche greifen: Die Einzeltickets werden teurer - um satte 10 Prozent. Dafür gibt's einen "Mama-Rabatt" bei den Jahreskarten und Oma und Opa stehen beim Familienticket mit auf der Rechnung. Presseportal 24. Jun 2005 Die Lausitzer Rundschau zu EU-Zoo-Richtlinie: Geld rein oder Tiere raus Hätten die Zoo-Tiere über die gemeinsame EU-Richtlinie abstimmen dürfen, wären sie sicher mit großer Mehrheit dafür gewesen. Wird doch da festgelegt, dass ein Zoo viel mehr sein soll als nur ein Reiseziel für Familien und Schaulustige. In Zoos soll geforscht, über Artenschutz informiert und entsprechendes Wissen an die Besucher vermittelt werden. Da geht es also nicht nur darum, Tiere aus fremden und einheimischen Gefilden in Gefangenschaft zu halten und begaffen zu lassen. Das Ganze soll sinnvoll gestaltet werden. Doch so sinnvoll das klingen mag: Die kleineren Parks stehen neben jetzt schon fehlendem Personal und Geld dann vor weiteren Problemen oder gar dem Entzug der Betriebserlaubnis. Den Geldhahn komplett zuzudrehen und nicht über weiter drüber nachzudenken, wäre für die Kommunen jetzt der einfachste, aber auch der falsche Weg. Denn der Tierpark in einer Stadt ist offensichtlich viel mehr als nur ein paar Gehege mit eingesperrten Tieren, die gefüttert und gepflegt werden müssen. ORF 23. Jun 2005 Räumungsklage gegen Safaripark Gänserndorf Der Gemeinderat von Gänserndorf wird eine Räumungsklage gegen die Hauptpächterin des Safariparks einbringen. Das wurde gestern Abend beschlossen. Die Räumung könnte in etwa einem halben Jahr abgeschlossen sein. Neues Deutschland 23. Jun 2005 Die Gibbons swingen gerne mit Die ersten Tierpark-Bewohner waren schon im Juni 1955, vier Wochen vor der Eröffnung, auf dem Gelände rund ums Schloss Friedrichsfelde eingezogen: Die asiatischen Elefantenkühe »Dombo« und »Bambi« hatten die 160 Hektar erst einmal für sich allein. Es folgten Rothirsche, Wildschweine und Kamele, ein zu den Hirschen zählender Milus und der Rhesusaffe »Willi«, ein Albino. Nachkommen fast all dieser Tierarten werden auch jetzt zu sehen sein, wenn Europas größter Landschaftszoo Anfang Juli seinen 50. Geburtstag feiert. »Als der Tierpark im Juli 1955 eröffnet wurde, dachte noch niemand an Zucht und die Erhaltung von Arten«, erzählte Blaszkiewitz weiter. »Der damalige Direktor Heinrich Dathe wollte nur keine Doublette zum Zoologischen Garten. Deshalb entschied man sich bewusst für einen Landschaftstierpark. In den 50 Jahren kamen rund 90 Millionen Besucher.« Der Tierpark wurde mit 400 Tieren eröffnet und bis 1991 von Dathe geleitet. Fast 10 000 Tiere in über 1000 Arten können auf dem 160 Hektar großen Gartengelände am Schloss Friedrichsfelde auch bei der zweitägigen Geburtstagsfeier am 2. und 3. Juli besucht werden. Für »normale« Tierparkgäste ist am ersten Feier-Tag allerdings um 16 Uhr Schluss. Deshalb kostet der Eintritt für alle Tagesbesucher nur fünf statt zehn Euro. »Dann werden in Windeseile die vier Bühnen für das Open-Air-Konzert aufgebaut«, berichtete Blaszkiewitz Der Eintritt für die Fete ab 18 Uhr kostet 19 Euro. Am Schloss rocken die »Puhdys«, auf der Freilichtbühne steigt die Latino-Nacht mit »Grupo La Nota«, im Terrassencafé swingt Andrej Hermlin mit seinem Orchester und in der Cafeteria spielt die »Jazzfamily Berlin« Oldies. Viele Künstler haben Tierisches im musikalischen Gepäck. Petra Zieger hat »Katzen bei Nacht« dabei, Andrej Hermlin spielt, auch für die im Tierpark wild lebenden Nachtigallen, Glenn Millers »A Nightingale Sang in Berkeley Square« und »Puhdy« Peter Meyer verriet: »Wir haben ein Lied gegen den Stierkampf im Repertoire.« Der Sonntag soll dann bei normalem Eintritt ab 9 Uhr den Familien gehören. »Mit der Feier wollen wir uns bei den Berlinern für ihre Unterstützung und Treue bedanken. Wir laden alle ein, mit uns zu feiern«, meinte Blaszkiewitz. Vielleicht gibt es zur Feier des Tages auch noch ein viertes Elefantenbaby. Eine afrikanische Elefantenkuh ist schwanger und könnte im Juli ihr Junges zur Welt bringen. Aber bei Elefanten weiß man das nie so genau. Planung und Bau Norddeutsche Neueste Nachrichten 24. Jun 2005 Fährreeder lieben die Elche (Link nicht mehr aktiv) Die Elche im Zoo haben einen Grund zur Freude. In ihr umgestaltetes Gehege wurden sie gestern überführt. Seit 1999 ist das Unternehmen Scandlines Pate für die Rostocker Elche. Das Fährunternehmen verlängerte diese Zoo-Patenschaft nun im Beisein von Geschäftsführer Uwe Bakosch für ein weiteres Jahr. Bakosch: "Wir freuen uns, die Tierpatenschaft für die Elche verlängern zu können und auf diese Art den Rostocker Zoo zu unterstützen." Der Zeitpunkt war gut gewählt, denn das neu gestaltete Gehege mit Elchgraben, Kunstfelsen und Besucherunterstand konnte nach knapp vier Monaten Bauzeit eingeweiht werden. Voller Übermut sprangen die Tiere durch das Gelände und in den 63 Meter langen Graben, der mit einer Tiefe von 2,40 Metern eine Begrenzung darstellt. Wie schon für das Schneeleopardengehege schuf die Doberaner Künstlerin Andrea Bergmann einen Kunstfelsen. Dieser ragt steil aus dem Graben heraus und stellt für die Elche ein unüberwindbares Hindernis dar. So konnte an der Stirnseite des Geheges auf eine Umzäunung verzichtet werden, und die Besucher haben vom Unterstand aus einen freien Blick auf die größte Hirschart. Am Besucherzaun stehend, kommen die Gäste den nordischen Tieren sogar noch näher. Aktionen Prignitzer - 27. Jun 2005 Fest der großen und kleinen Stars Perleberg ? Wetter wie im Bilderbuch, tolles Programm, super Stimmung und mehr als 3400 Besucher ? das war auf einen kurzen Nenner gebracht das Tierparkfest. Hamburger Abendblatt 25. Jun 2005 Auf den Spuren der Tiger Furchtlos tritt Zoodirektor Joachim F. Weinlig-Hagenbeck (49) zwischen die 27 Tiger. Die zähnefletschende Meute drängelt sich vor dem Bambustor in Hagenbecks Tierpark. Die Zweitkläßler der Strenge-Schule in Wellingsbüttel tragen schwarz-gelbe Raubtier-Schminke und werden gleich mit dem Direktor den neugestalteten Tigerpfad eröffnen. "Hier können Kinder entdecken, was ein Tiger hinterläßt, wenn er durch den Dschungel schleicht", sagt Weinlig-Hagenbeck. Für die Neugestaltung des Pfades Nr. 58, gegenüber dem Raubtiergehege, hat der Mineralölkonzern Esso 10 000 Euro gespendet. Sieben Gärtner pflanzten ein Vierteljahr Dschungelgewächse wie Bambus und Farne. Jetzt schlängelt sich ein Weg von doppelter Länge durch das Dickicht. Zwischen Baumstämmen und Flüßchen gibt es viel zu entdecken. Stuttgarter Nachrichten 25. Jun 2005 Die Tiere des Amazonienhauses Ein Hauch von Tropen am Neckar Längst haben sich die Stuttgarter an das vielbeachtete Schmuckstück der Stuttgarter Wilhelma aus Glas und Stahl - das Amazonienhaus - an der Pragstraße gewöhnt. Nach dem anfänglichen Besucherandrang in den tropischen Gefilden ist es ruhiger in dem 15,4 Milionen Mark teuren Gebäude geworden. Auch das 2002 zu Ostern eröffnete neue Insektarium hat den größten Ansturm hinter sich. Trotzdem sind beide Gebäude immer wieder eine Stippvisite wert, gerade wenn ein Blick hinter die Kulissen - wie heute im Amazonienhaus - gewährt wird. Im Inneren des Amazonienhauses betritt man einen winzigen Ausschnitt der Lebenswelt der Tropen. Bei Temperaturen von 24 bis 28 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 Prozent gedeihen hier 2000 Pflanzen und zwischen Mangroven und Kanonenkugelbaum tummeln sich schwarze Brüllaffen, südamerikanische Nasenbären, Goldkopf-Löwenäffchen und 95 Vögel aus 24 verschiedenen Arten. Badische Zeitung Online 25. Jun 2005 Die Tränen der Krokodile Ein Familienausflug in den Basler Zoo: Sehenswertes, Wissenswertes und viel Spaß Märkische Oderzeitung - 24. Jun 2005 Führungen in die Höhle des Bären Im Nationalpark Bayerischer Wald können sich Besucher in die Höhle lebender Bären wagen. Vom 21. Juli an gibt es an speziellen "Bärentagen" Führungen durch das Gehege der Tiere bei Neuschönau. Dabei können sich die Tierfreunde den Pelztieren bis auf wenige Meter nähern. Bei der Fütterung können die Besucher der Braunbärenmutter und ihren zwei Jungen Kohlköpfe und andere Gemüsesorten geben. Berliner Zeitung - 23. Juni 2005 Tierisch viele Homos im Zoo Berlin ist um eine schwul-lesbische Party reicher. Mitten in der Pride-Week, der Woche zwischen dem Schöneberger Stadtfest und dem Christopher Street Day, soll sich die "Gay Night at the Zoo" etablieren. So wollen es die Männer vom Regenbogenfonds der schwulen Wirte. Am Mittwochabend luden sie zum ersten Mal in den Zoo. Nachwuchs Mitteldeutsche Zeitung - 28. Jun 2005 Lama erwartet Namensweihe Im Tierpark auf dem Petersberg ist Anfang Juli erneut eine Taufe geplant. Ein kleines Lama soll die Namensweihe erhalten. Und ein finanzstarker Pate, der den Nachwuchs finanziell unterstützen will, steht auch schon bereit. Sein Name wird aber noch als Geheimnis gehütet. Insgesamt beherbergt der Heimatzoo mehr als 350 Tiere. Dagegen wirkt die Zahl der Patenschaften, die Tierpark-Chef Sascha Strauß mit "etwas über 20" beziffert, noch recht überschaubar. Erfreulich sei, dass zunehmend einheimische Unternehmen ihr Herz für Tiere entdecken. Strauß glaubt: "Da gibt es neuerdings einen positiven Trend." NRZ 28. Jun 2005 Die Drei vom Zoo Jetzt sind Merlin, Tarim und Dina getauft. Somit hat der Nachwuchs, den die Schneeleopardin "Odett" Anfang Mai im Krefelder Zoo zur Welt brachte, seine nächste Lebensphase erreicht. und weil eine Taufe ohne Zuschauer ziemlich langweilig ist, kam WDR 5 mit einem Sendeteam angereist und hat live im Kinderprogramm "Lilipuz" aus dem Zoo berichtet. Die Namen hat der Sender zuvor bei einer Programmaktion zur Schneeleopardengeburt erfragt. Berliner Morgenpost - 28. Jun 2005 "Pori war nicht überfordert" Thomas Hildebrandt ist Leiter der Forschungsgruppe Reproduktionsmanagement des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung sowie Experte für Elefanten. Redakteurin Regina Köhler sprach mit ihm über das Unglück im Tierpark. Der Tagesspiegel 27. Jun 2005 Trauer im Berliner Tierpark Das lange erwartete vierte Elefantenbaby im Tierpark Friedrichsfelde ist kurz nach der Geburt gestorben. Die Mutter hat den kleinen Bullen mit dem Kopf erdrückt. Das Elefantenbaby war das zweite Kalb der Elefantenkuh «Pori». Im Jahr 2001 hatte sie ihr erstes Baby «Tana» erfolgreich aufgezogen. Die Elefantenkuh habe ihr Baby mit dem Kopf totgedrückt, sagte Tierpark-Vizedirektor Claus Pohle. «Das war kein Versehen», ergänzte er. Für die gut geschulten Elefantenpfleger sei dieses Verhalten der Elefantenmutter nicht zu erwarten gewesen. Es sei auch so schnell gegangen, dass ein Eingreifen nicht möglich war. «Ein solches Verhalten ist für uns alle unerklärlich. Wir stehen vor einem Rätsel», sagte Pohle. Der kleine Bulle war am Montag um 3.23 Uhr nach einer kurzen Geburtsphase auf die Welt gekommen und war gut entwickelt. Trotz der Trauer über die missglückte Geburt freuen sich die Tierpark-Mitarbeiter über die drei anderen Elefantenkinder «Horas», «Cinta» und «Yoma», die in diesem Jahr zur Welt kamen. Die Rasselbande der Mini-Elefanten sind die Attraktion des Tierparks im Osten Berlins, der Anfang Juli sein 50-jähriges Jubiläum feiert. GlaubeAktuell - 26. Jun 2005 Nasenbären Ein Nasenbärenweibchen kümmerte sich am Freitag im Magdeburger Zoo um zwei seiner fünf neugeborenen Jungen. Die Babys, die im Mai geboren wurden, bleiben etwa sieben Wochen eng bei der Mutter und gesellen sich dann zur Nasenbärengruppe. Sie entwickeln Kletterkünste wie kleine Affen. Von Geburt an haben sie die markante bewegliche rüsselartige Nase. Die Allesfresser sind in Mittel- und Südamerika verbreitet. Berliner Morgenpost - 25. Jun 2005 Ein Elefantenkalb entdeckt seine Welt Heute hat der Streß endlich ein Ende. Im Elefantenhaus im Zoo kehrt wieder Ruhe ein, und die Tierpfleger verbringen die Nächte wieder bei ihren Familien, denen sie zwischenzeitlich abhanden gekommen waren. Der Grund für die langen Tage und Nachtschichten in den vergangenen Wochen könnte besser und niedlicher allerdings nicht sein: Shaina Pali, das vor elf Tagen geborene Elefantenkalb. Die Kleine macht sich so gut, daß die Nachtdienste von heute an eingestellt werden können. Wochenlang hatten die Tierpfleger sich abends ein Strohlager gebaut und reichlich Kaffee gekocht, um die Geburt auf keinen Fall zu verpassen. Sie mußten sich in Geduld üben, aber als es in der Nacht zum 15. Juni endlich begann, ging alles ganz schnell. Pang Pha brauchte nur eine Stunde, um ihre Tochter auf die Welt zu bringen. "Sie hat das toll gemacht und war dem Jungtier gegenüber überhaupt nicht aggressiv", lobt Tierarzt Andreas Ochs noch im Nachhinein. Kaum geboren, stand Shaina Pali auch schon auf ihren Beinen und suchte nach der Milch. "Sie hat bereits ein paar Meter vor den Zitzen angefangen zu schmatzen", erzählt Tierpfleger René Reddner. So ein süßes und gesundes Kalb, da kommt das Team um Revierchef Rüdiger Pankow natürlich doppelt gern zur Arbeit. Die beginnt morgens um sieben Uhr mit der Elefantendusche. Auch das kleinste Herdenmitglied wird - mit warmem Wasser - gewaschen. Zwischen zehn und zwölf Uhr gibt es Frühstück, dann macht Shaina Pali einen Mittagsschlaf, bevor es zwischen 14 und 16 Uhr wieder raus zum Toben geht. Ihre jüngste Entdeckung ist die matschige Lehmsuhle - wie aufregend. "Danach ist sie platt", sagt René Reddner. Kaum zurück im Stall fällt Shaina Pali ins Stroh und schläft. Mutter Pang Pha steht neben ihr und rüßelt alle paar Sekunden nach, ob die Kleine noch da und gesund ist. Sie paßt genau auf, läßt selbst ihre beste Freundin Iyoti nicht allzu nah an ihre Tochter heran. Das wird sich aber bald geben, die Tierpfleger sind sich sicher. Die Elefantenkühe Iyoti und Carla konnten bereits Tantenqualität beweisen, als sie die Kleine vor kurzem vor Herdenchefin Tanja in Schutz nahmen. Während die Herde draußen zusammenwächst und das mutige Kalb sogar schon Kontakt zu seinem Vater Victor aufnahm, checkten die Tierärzte seine Gesundheit. Aufatmen. Weder in der Nabelschnur, noch in der Plazenta fanden sich Herpesviren. Daran war vor vier Jahren Shaina Palis Halbbruder Kiri gestorben. Es ist also alles in Ordnung, und deshalb schlafen die Menschen vom Elefantenhaus von nun an wieder zuhause. Märkische Oderzeitung - 25. Juni 2005 Papa Henri stand Pate bei der Namenstaufe Der jüngste Nachwuchs bei Familie Weißbüscheläffchen im Eberswalder Zoo hat jetzt einen Namen. Die kleine Jenny Bohtz taufte das Junge auf den Namen Henri. Dass ausgerechnet Familie Bohtz den kleinen Affennachwuchs taufen durfte, hat seinen guten Grund. "Mandy und Henri Bohtz gehören seit Jahren zu unseren Sponsoren. Finanzielle Unterstützung gab es beispielsweise beim Bau der Wellensittichanlage, des Südamerika-Geheges und der Löwenanlage", erklärt Hensch. BZ auf Draht 24. Jun 2005 Junge südamerikanische Raubfische im Aquarium zu besichtigen (Link nicht mehr aktiv) Eine Gruppe junger südamerikanischer Raubfische ist jetzt im Aquarium des Berliner Zoos zu besichtigen. Es handelt sich dabei um den Nachwuchs verschiedener Arten der Hunds- und Wolfssalmler, teilte der Zoo am Freitag mit. Diese Fische leben im Amazonas und sind ähnlich gefährlich wie die ihnen verwandten Piranhas. Wolfssalmler werden bis zu einem Meter lang. Sie verfügen über kräftige Fangzähne an der Maulspitze. Die Fische schleichen sich an ihre Beute an und schwimmen dann pfeilartig auf sie zu. Naumburger Tageblatt 24. Jun 2005 Fünf Nasenbären-Babys im Magdeburger Zoo geboren Gleich fünffacher Nachwuchs hat sich bei den Nasenbären im Magdeburger Zoo eingestellt. Wie die Einrichtung am Freitag mitteilte, werden die Kleinen von Mutter «Flop» und Vater «Piri-Piri» versorgt. Die Babys, die im Mai geboren wurden, bleiben etwa sieben Wochen eng bei der Mutter und gesellen sich dann zur Nasenbärengruppe. Sie entwickeln Kletterkünste wie kleine Affen. Von Geburt an haben sie die markante bewegliche rüsselartige Nase. Die Allesfresser sind in Mittel- und Südamerika verbreitet. mephisto 97.6 23. Jun 2005 Schimpansenbaby im Zoo geboren Wie der Zoo mitteilte, konnte das Geschlecht des Babys noch nicht bestimmt werden. Die Mutter wache vorerst über das Jungtier. Für sie ist es das 2. Kind. Der Vater vom Baby ist der Anführer der Schimpansengruppe im Pongoland. Im Zoo Leipzig leben nun 24 Schimpansen. | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Köln, 29.06.05 Zahlreicher Nachwuchs bei den Präriehündchen So wie sich die Erdmännchen im vorderen Teil des Zoos ausdehnten, drängten sie die Präriehündchen in den hinteren Teil. Der Umzug scheint ihnen jedoch nicht schlecht bekommen zu sein. Wenn die Fortpflanzung ein Indikator für die Qualität der Tierhaltung ist, dann geht es ihnen dort sogar sehr gut. Seit dem Umzug ist die Kolonie von 4 auf 36 Exemplare angewachsen. Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 29.06.05 Wilhelma-Storchen-Soap, Folge 8 Die Wilhelma ist schön. Sehr schön sogar. Einer der schönsten Plätze im Ländle. Das wissen auch die Störche. Das alte Brutpaar sowieso ? die beiden verlassen die Wilhel-ma schon seit Jahren nicht mehr, haben die mühselige Afrikareiserei schlicht aufgege-ben. Dieses Jahr allerdings ziehen nicht nur die ?Alten? wie gewohnt auf dem Wohn-heim-Nesthaufen ihre Jungen groß (4 Küken sind es diesmal) ? ein weiteres Storchen-paar hat auf der Damaszenerwache ein Nest gebaut und umsorgt dort emsig seine zwei Küken, misstrauisch beäugt vom Altvatter Storch. Das Besondere an dem jungen Paar: ?Sie? ist eine echte Wilhelma-Störchin, hier geschlüpft im Jahre 2003. Dies verrät der Ring, der jedem Storchenküken ans Bein geheftet wird, bevor es seine erste große Reise antritt. ?Er? ist noch nicht identifiziert ? bisher hat er durch elegante Ausfallschritte das Ablesen seines Rings verhindert. Das frühreife junge Paar hat sich mit der Übernahme des Luxus-Nests mit eingebauter Drainage auf der Damaszenerwache einen perfekten Platz ausgesucht: Rundumsicht auf die herrliche Umgebung inmitten des historischen Teils der Wilhelma, kurze Flugstrecken zu diversen Futter- und Fußbadeplätzen, freie Anflugschneise und schlussendlich ein Platz direkt über der Hochzeitslokalität in der Wilhelma. Falls die Paare also Storchen-Dienste in Anspruch nehmen wollten, wäre man gleich zur Stelle! Offen ist, ob das junge Paar noch reiselustig ist und im Herbst wieder gen Süden entschwindet, oder ob die beiden es den Alten gleich tun und eben-falls den Winter gemütlich an den Fleischtöpfen am Neckar verbringen werden ... Thüringer Zoopark Erfurt, 29.06.05 Neue Eintrittspreise im Zoo und Aquarium Mit einer Vergünstigung werden morgen (1.7.2005) neue Eintrittspreise im Zoopark und seinem Aquarium am Nettelbeckufer eingeführt. Jeden ersten Freitag im Monat brauchen Käufer von Einzelkarten künftig nur noch den halben Eintritt bezahlen. Neu für den Zoopark ist weiterhin, dass die Jahreskarten erheblich reduziert wurden. Damit haben vor allem die Landeshauptstädter die Möglichkeit erhalten, der beliebten Kultureinrichtung am Roten Berg auch weiterhin für wenig Geld einen Besuch abzustatten. Ansonsten sind die Eintritte für Erwachsene gegenüber der bisherigen Regelung um 2 auf 6 Euro und für Ermäßigungsberechtigte um 0,50 Euro auf 3 Euro gestiegen. Für Familien gibt es nun auch im Zoopark keine Jahreskarten mehr. Für Hunde muss dagegen hier jetzt pro Besuch 1 Euro entrichtet werden. Die Eintrittspreise für Gruppen wurden ebenfalls erhöht. Die Geschäftsführung des Zooparkes begründet die Anhebung der Eintrittspreise mit der gestiegenen Attraktivität der Einrichtung. So seien seit der letzten Eintrittspreiserhöhung 2002 zum Beispiel die Freiluftgaststätte ?Hakuna matata?, der Affendschungel, die Karakara-Voliere, die Zoo- und Naturschule und jüngst die Löwensavanne neu entstanden. Thüringer Zoopark Erfurt, 29.06.05 Vier Pfoten für Ihre Sicherheit Unter diesem Motto führen die Thüringer Polizei und die Hundeschule ?Passion? aus Weimar-Schöndorf zum zweiten Mal auf der großen Festwiese des Thüringer Zooparkes Erfurt den Tag des Thüringer Diensthundes durch. Von 13 bis 17 Uhr können sich die Zoobesucher, umrahmt von zünftiger Musik des Polizeimusikkorps Thüringen, vom vielfältigen Können unserer vierbeinigen Freunde mit der kalten Schnauze überzeugen. Unter Schirmherrschaft von Innenstaatssekretär Baldus kommen bei der Thüringer Polizei, Zoll und Feuerwehr verwendete Dienst- und Gebrauchshunde zum Einsatz. So sind zum Beispiel Schutz-, Rauschgift-, Sprengstoff-, Fährten-, Leichen-, Tatmittel- und Brandspürhunde zu erleben. Mit dabei ist auch die Rettungshundestaffel Marlishausen. An Ständen des Vereins für Deutsche Schäferhunde, des Malinoisclub Thüringen, des Weimaraner Clubs und des Schafzüchter- und Hütehundeverbandes gibt es Informationen über die jeweiligen Rassen. Darüber hinaus werden Rottweiler, Airedalterrier und Hovawarts als menschliche Begleiter und Beschützer vorgestellt. Als Inbegriff für exzellente Schnüffler gelten Bluthunde, die die German Bloodhound Mantrailing Association aus Nordhausen präsentiert. Basteln und Malen für Kinder zum Thema ?Der Hund mein bester Freund? werden vom Verein Schloss Kromsdorf kreativ veranstaltet. Der Zoll hat von Tieren stammende Souvenirs aus fernen Ländern mitgebracht, bei deren Erwerb gegen internationale Artenschutzbestimmungen verstoßen wird. Tier- und Naturpark Schloss Herberstein. 28.06.05 Österr. Zoo-Organisation und Dixi ? treten gemeinsam für Artenschutz ein Mit der fortschreitenden Ausbeutung und Zerstörung der Natur durch uns Menschen werden die Lebensräume für Wildtiere kleiner und kleiner und die Listen der gefährdeten und ausgestorbenen Tierarten immer länger. Die Österreichische Zoo-Organisation (OZO) hat mit ?Dixi Traubenzucker? einen Partner gefunden, dem Artenschutz ein Anliegen ist. Mehr als 2 Millionen Dixi-Packungen werden in den nächsten 2,5 Jahren gefährdete Tierarten vorstellen. Das Sammeln ist nicht nur informativ sondern ?lohnt? sich für den Dixie-Genießer bis zum 12. Lebensjahr: ab drei gesammelten Packungen gibt es einen Gratiseintritt in einen der OZO-Mitgliedszoos: Tiergarten Schönbrunn, Alpenzoo Innsbruck, Tiergarten Hellbrunn, Zoo Schmiding, Haus des Meeres in Wien oder Tierpark Herberstein! Zum Start dieser langfristigen Kooperation übergibt Klaus Muik, Marketingleiter von Dixi, einen Scheck in Höhe von EUR 5.000,-- an den Präsident der OZO und Direktor des Tierparks Herberstein, Mag. Andreas Kaufmann: ?Damit unterstützen Dixi und OZO ein Projekt zur Wiederansiedelung der Przewalski-Pferde in der Mongolei!? Tiergarten Heidelberg, 28.06.05 Neue Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie Zoos and Aquarien in aller Welt haben eine neue Richtschnur für ihre Naturschutztätigkeit erhalten: Die vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) erarbeitete Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie Naturschutz ist, neben Erholung, Bildung und Forschung, eine der vier Hauptaufgaben der Zoologischen Gärten und Aquarien in aller Welt. Das Naturschutzengagement der Zoos und Aquarien hat zunehmend an Bedeutung gewonnen, denn wir leben heute in einer Welt schnell fortschreitender Umweltzerstörung, und die biologische Vielfalt schwindet zusehends. Die letzten zehn Jahre waren von klimatischen Veränderungen, Übernutzung der natürlichen Ressourcen, negativen Auswirkungen von einwandernden Arten und einer weit reichenden Zerstörung natürlicher Lebensräume geprägt. Die Schwerpunkte der Naturschutztätigkeit der Zoos und Aquarien haben sich weiterentwickelt ? neben der Zucht bedrohter Arten in Menschenhand gibt es ein immer stärker werdendes Engagement zum Schutz frei lebender Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. So wurde eine neue Strategie erarbeitet, die der heutigen Situation Rechnung trägt. Die neue Strategie gibt dem Naturschutz die Priorität für alle Aktivitätsbereiche der Zoos und Aquarien: Die Besucher eines Zoos oder Aquariums sollen nicht nur Spaß haben und sich vom Alltagsstress erholen, sondern auch motiviert werden, Umweltanliegen ernst zu nehmen und sich für den Schutz von Wildtieren und ihrer Lebensräume einzusetzen. Die Zoopädagogik soll nicht nur biologische Kenntnisse über Tiere vermitteln, sondern vermehrt auf ihre Gefährdung hinweisen. Forschung soll darauf ausgerichtet werden, dass sie auch der Wiedereinbürgerung und Umsiedlung von Tieren sowie ihrem Schutz in freier Wildbahn dienen kann. Die von Zoos und Aquarien betriebenen gemeinsamen Zuchtprogramme für bedrohte Tierarten sollen mit Schutzbestrebungen für diese Tierarten in der freien Natur verbunden werden. Zoos und Aquarien sollen sich, in Partnerschaft mit anderen Organisationen, Regierungsstellen und der direkt betroffenen Bevölkerung, für den Schutz von Lebensräumen einsetzen. Durch eine nachhaltige Betriebsführung sollen sie ein gutes Beispiel für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen geben, und schließlich sollen Zoogelände naturnah gestaltet werden, so dass sie Schutz und Lebensraum für gefährdete einheimische Arten bieten. Tiergarten Kleve, 28.06.05 "Bambi-Schwemme" im Tiergarten Während der letzten zwei Wochen brachten alle unserer vier erwachsenen Damhirschkühe ein gesundes Kitz zur Welt, ein Mädchen und drei Jungs. Die Kleinen sind putzmunter, verstecken sich aber während der ersten drei Lebenswochen zwischen den Mahlzeiten ganz instinktiv im Gras. Bei uns legen sie sich auch sehr gerne am Rand des Geheges am Zaun ab. Wer sie sehen möchte, muss einfach nur beobachten, wohin sich die Milchbar, sprich Mama, begibt. NABU-Artenschutzzentrum, 27.06.05 Ferienspass im NABU-Artenschutzzentrum Auch in diesem Jahr bietet das NABU-Artenschutzzentrum in den Sommerferien wieder jede Menge Ferienspaßaktionen an. Am 14.7. von 14 ? 16 Uhr geht es los mit ?Uhus - Könige der Nacht?. Wir erforschen spielerisch das Leben des scheuen Nachtjägers und Vogel des Jahres. Dabei stellen wir uns selbst auf die Probe. Kosten 4,50 ? / Kind, Alter 6 ? 12 Jahre. ?Fleißig wie die Bienen? heißt es am 3.8. von 14 ? 16 Uhr. Es gibt viel interessantes über das Honigsammeln der Bienen zu erfahren. Außerdem werden kleine Figuren aus Bienen-wachs gebastelt und die Naschkatzen dürfen natürlich Honig probieren. Kosten 4,50 ? / Kind, Alter 6 ?8 Jahre. Wie sich das Leben in einem Bienenstock gestaltet wird am 17.8. von 14 ? 16 Uhr Thema der Ferienspaßaktion ?Leben im Wachsstaat der Bienen? sein. Natürlich darf auch dann wieder Honig genascht werden. Kosten 4,50 ? / Kind, Alter 9 ? 13 Jahre. Bei der letzten Ferienspaßaktion ist ein wenig handwerkliches Geschick gefragt. ?Ein Nistkasten für Mauersegler? bringt uns das Leben des Mauerseglers näher und wir wollen ihm einen Nistkasten bauen. 22.8.05 von 10:00 bis 12:00 Uhr Kosten 12,50 ? /Kind, Alter ab 7 Jahre. Bitte einen Kreuzschlitzschraubendreher mitbringen! Für alle Veranstaltungen ist eine möglichst frühzeitige Anmeldung unter 05373 ? 6677 von 8:30 bis 11:30 Uhr erforderlich, da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Ferienspaßaktionen oft schon früh ausgebucht sind. NABU-Artenschutzzentrum, 27.06.05 Vierte Exkursion für Frühaufsteher am Sonntag den 3. Juli Das NABU-Artenschutzzentrum Leiferde bietet am Sonntag, den 03.07.05 um 5.00 Uhr, eine Führung durch das Naturschutzgebiet Viehmoor an. Das Viehmoor ist ein Feuchtgebiet von regionaler Bedeutung, insbesondere für Wasser- und Watvögel, wie Tafel- und Reiherenten, Rothals- und Zwergtaucher sowie auch für Ringelnattern und Grünfrösche, die hier noch einen Lebensraum finden. Unter der fachkundigen Leitung von Joachim Neumann können naturinteressierte Teilnehmer an der Exkursion die Entwicklung dieses Gebietes und die dort vorkommenden Flora und Fauna kennenlernen. Um das Konzert unserer Singvögel bei Tagesbeginn mitzubekommen, findet die Exkursion in den frühen Morgenstunden statt. Mit etwas Glück kann auch der Schlupf von Heidelibellen beobachtet werden. Auf Wunsch kann im Anschluß daran eine Stationsführung angeschlossen werden. Die Teilnehmer der NABU-Exkursion treffen sich um 5.00 Uhr auf dem Parkplatz des NABU-Artenschutzzentrums in Leiferde, Hauptstr. 20. Für die etwa 2-stündige Führung sollten, falls vorhanden, Ferngläser mitgebracht werden. Wer sich für diese schöne Exkursion anmelden möchte, kann dies unter Tel. 05373/6677 tun. Zoo Wuppertal, 27.06.05 Einladung zum Besuch der Paten des kleinen Elefantenmädchens im Wuppertaler Zoo Mit ihren nur wenigen Wochen Lebensalter bewegt sie bereits heftig die Gemüter ? die kleine Elefantendame im Wuppertaler Zoo. Möchten Sie den Publikumsliebling einmal aus der Nähe sehen? Am kommenden Mittwoch haben Sie die Gelegenheit. Wir laden Sie ein, einen Blick hinter die Kulissen des Elefantenhauses zu werfen. Erstmals seit der Geburt am 3. Juni 2005 können Fotos und Filmaufnahmen aus nächster Nähe gemacht werden. Bei dem Pressetermin stellen sich auch die vier Paten des Elefantenmädchens vor. Neben Heinrich Deichmann, Inhaber der Schuhhandelskette DEICHMANN, haben das Wuppertaler Brauhaus, die Westdeutsche Zeitung und Frau Margarete Witte, langjähriges Mitglied des Zoovereins Wuppertal e.V., die Patenschaft für die kleine Elefantendame übernommen. Noch ist der kleine Dickhäuter namenlos. Die Paten werden bei ihrem ersten Besuch am kommenden Mittwoch die drei Namensvorschläge präsentieren, die aus den vielen eingegangenen Vorschlägen ausgewählt wurden. Der Name, den der jüngste Publikumsliebling des Zoos letzten Endes tragen wird, wird dann anschließend per Telefonabstimmung durch die Bevölkerung festgelegt. Patenschaftsgelder werden übrigens unter anderem in technische und medizinische Geräte investiert. Dazu gehören auch das Ultraschallgerät, mit dem das Elefantenbaby bereits vor der Geburt kontrolliert werden konnte, und die Überwachungskamera, mit der die Geburt aufge-nommen wurde. Beide Geräte werden beim Pressetermin vorgeführt. Zoo Dresden, 27.06.05 Orang-Utan: Faszination und Bedrohung Zur Orang-Utan-Kampagne des WWF zeigt der Dresdner Zoo eine Borneo-Ausstellung. Unsere engsten Verwandten im Tierreich, die Orang-Utans, sind bedroht. Der WWF (?World Wide Fund for Nature?) hat deshalb die Kampagne ?Borneo: Rettet den Orang-Utan Wald? gestartet. Im Rahmen dieser Initiative eröffnet der Zoo Dresden am Donnerstag, dem 30. Juni eine Borneo-Ausstellung des WWF. Die im Aufbau einem Regenwald nachempfundene Schau geht auf die Faszination und die Bedrohung der Artenvielfalt in einem der letzten Regenwaldparadiese der Erde ein. Die Ausstellung klärt über den rasanten Kahlschlag in Borneos Wäldern auf. Sie zeigt, wie jeder einzelne zur Rettung der Menschaffen und ihres Lebensraumes beitragen kann. Die WWF-Schau wird in den kommenden Monaten zeitgleich in 14 deutschen Zoos zu sehen sein. Tierpark Arche Warder, 24.06.05 Spiele, Tiere, Abenteuer und eine gute Portion Greenpeace - Ferienprogramm im Tierpark Arche Warder Reiten auf einem Kaltblutpferd oder Klettern wie ein Greenpeace-Aktivist? Das und noch viel mehr können Kinder ab 5 Jahren im Ferienprogramm des Tierparks Arche Warder erleben ? und zwar jeden Tag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Zeit vom 1 Juli bis zum 14. August 2005. Die Eltern können ihre Kinder in die Obhut des Ferien-Teams geben und dann in aller Ruhe den Tierpark erkunden oder aber etwas anderes unternehmen. Junge Leute mit Betreuungserfahrung kümmern sich um die Kleinen, die in zwei Altersgruppen (Kinder bis 7 Jahre/Kinder ab 8 Jahre) eingeteilt werden. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos. Kinder und Erwachsene zahlen den üblichen Eintrittspreis (Erw. 5,-- Euro/ Kind 2,70 Euro). Getränke und Essen müssen allerdings selbst mitgebracht werden. Tierpark Chemnitz, 24.06.05 Wasserschweine zogen ins Sommerquartier Pünktlich zum kalendarischen Sommeranfang am Dienstag konnte nun endlich das Pärchen Wasserschweine (auch Capybaras genannt) vom Tropenhaus auf die Südamerikaanlage umgesetzt werden! Bisher war es für die Tiere noch zu kalt gewesen. Doch nun steht der Sommerfrische nichts mehr im Wege. Momentan sind die beiden dabei, sich zu akklimatisieren und an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Sie sind vorerst im Absperrgehege zu sehen. Voraussichtlich ab der nächsten Woche können sie dann die gesamte Anlage samt Mitbewohner ? Alpakas und Nandus - in Augenschein nehmen. Vor dem Winter werden sie dann zurück ins Tropenhaus ziehen. Wasserschweine sind übrigens nicht mit den Schweinen verwandt, sondern die größten Nagetiere der Welt. Im Tropenhaus hat es Nachwuchs bei den Fruchttauben gegeben (Foto). Damit glückte bei dieser Art erstmals die Nachzucht im Tierpark Chemnitz. Das Elternpaar stammt aus dem niederländischen Zoo Arnheim und lebt seit Ende 2003 in der Freiflughalle. Stadtverwaltung Landau, 24.06.05 Abendliche Zooführung für die ganze Familie - mit anschließendem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer Am 02.07., 16.07. und 02.09.2005 bietet der Zoo Landau die beliebten abendlichen Führungen für die ganze Familie an. ?Gegen Abend herrscht immer eine ganz besondere Stimmung im Zoo?, schwärmt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Er und weitere Zoomitarbeiter werden die Führungen zu einigen ausgewählten Tieren durchführen und dabei allgemein über neue Entwicklungen im Tiergarten aber natürlich auch speziell zum Ruhe- und Schlafverhalten verschiedener Tiere berichten. Im Anschluss an die ca. eineinhalb stündige Führung können die Teilnehmer, wenn es die Witterung zulässt, den Abend am Lagerfeuer auf der Zoowiese ausklingen lassen. Im Veranstaltungspreis von ? 10 pro Person sind der Eintritt, die Führung, eine Bratwurst mit Pommes frites, ein Getränk und eine Portion Stockbrot zum Grillen am Lagerfeuer enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Treffpunkt ist jeweils kurz vor 18:00 Uhr an der Zookasse. Zoo Leipzig, 24.06.05 ?Noche de Fiesta? Südamerikanisches Flair in der Hacienda ?Las Casas? Wer sich schon immer mal in die Welt des Feuers und des Temperaments Südamerikas entführen lassen wollte, dem sei ?Noche de Fiesta? ? ein exotischer Abend mit südamerikanischem Flair in der Hacienda Las Casas des Leipziger Zoos ? wärmstens empfohlen. Das Paket richtet sich an Firmen und Unternehmen, die sich gern mal eine Auszeit aus dem stressigen Alltag nehmen und sich auf Entdeckungstour durch den Dschungel wagen möchten. Eine 1,5stündige Safari vorbei an quirligen Nasenbären, imposanten Brillenbären und kunterbunten Papageien stimmt auf den Abend ein. Angekommen an der Hacienda Las Casas erwartet Lama Horst bereits die Gäste. Am südamerikanischen Buffet können sich die Safariteilnehmer ihre Gaumen verwöhnen lassen und bei Samba, Salsa oder Limbo den brasilianischen Rhythmus spüren. Informationen zur ?Reise? erhalten Sie beim Eventmanager des Leipziger Zoos. Im Preis von ab 60 Euro pro Person, ab 100 Personen (bei 50 ? 100 Gäste kostest das Paket 65 Euro), sind der Zooeintritt, die exklusive Führung, das südamerikanisches Buffet und ein exotischer Begrüßungsdrink sowie das musikalische Rahmenprogramm enthalten. Zoo Dortmund, 24.06.05 Spannende Zusammenführung im Zoo Dortmund - Orang Utans und Schabrackentapire nun ?Auge in Auge? im Regenwaldhaus Im April 2004 wurde das Regenwaldhaus Südostasien von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer eröffnet. Hier bilden die vom Aussterben bedrohten Sumatra-Orang-Utans und die ebenfalls sehr seltenen Schabrackentapire eine weltweit einmalige tierische Wohngemeinschaft. Beide Arten besiedeln den Lebensraum des südostasiatischen Urwaldes und werden seit langem erfolgreich im Zoo Dortmund gehalten. Nachdem nun auch die Außenanlagen fertiggestellt sind und sich beide Tierarten getrennt voneinander an die neue Umgebung und die Mitbewohner gewöhnt haben, können sie zusammengebracht werden. Bisher durch Netze voneinander getrennt, werden sie seid einigen Tagen stundenweise ?Auge in Auge? zusammengebracht. Spannend ist es allemal, denn im Urwald sind sie durch dichte Bäume und Sträucher optisch voneinander getrennt, die Tapire auf dem Boden, die Orang Utans auf den Bäumen. Wie gehen sie nun im Rumah hutan miteinander um? Wir möchten Ihnen die tierische Wohngemeinschaft gern näher vorstellen und laden ein zum Pressegespräch mit Fototermin. Treffpunkt ist am Montag, 27. Juni, um 13 Uhr im Regenwaldhaus im Dortmunder Zoo. Über Ihr Kommen freuen wir uns! Tiergarten Heidelberg, 24.06.05 Und plötzlich waren es drei! Es sieht auf den ersten Blick wie ein Tennisball aus. Doch plötzlich kommt Bewegung in die Kugel. Sie öffnet sich, ein kleiner Kopf mit schwarzen Knopfäuglein, vier Beine und ein kurzer Schwanz erscheinen. Was da im Zoo Heidelberg zum Leben erwacht, ist ein junges Kugelgürteltier - und zudem die erste europäische Nachzucht! Wann genau das Tier geboren wurde, ist unbekannt: Am 21. Mai fanden Tierpfleger auf der Suche nach den Eltern eine kleine Kugel im Stroh des Geheges. Anfangs verwundert über die geringe Größe, lüftete sich bald das Geheimnis, als seine eher handballgroßen Eltern auch noch gefunden wurden und man nun ?drei? zählte. Zoo Leipzig, 23.06.05 ?Affenhitze im Zoo? Sonntagsführungen im Juli Die Sonne scheint, die Temperaturen klettern das Thermometer empor, kein Lüftchen weht, es ist heiß im Leipziger Zoo: Die Besucher freuen sich über die schönsten Tage im Jahr und genießen die warmen Sommerstrahlen. Aber wie ergeht es den Tieren bei diesen Temperaturen? Die Eisbären stammen bekanntlich aus den kalten Gefilden, doch wie haben sie sich an die hiesigen Temperaturen angepasst? Und welche Tiere mögen besonders die Wärme und räkeln sich ausgiebig in der Sonne? Was lassen sich die Tierpfleger für die Tiere einfallen? Wer bekommt eine Extradusche oder ein Eis? Und überhaupt: Haben die Tiere die gleichen Neigungen wie die Menschen und fressen an den besonders warmen Tagen kaum etwas? Wer das und weitere Informationen zu den Tieren und deren Verhältnis zu den heißen Sommertagen habe möchte, dem seinen die sonntäglichen Führungen im Juli wärmstens empfohlen! Immer sonntags, jeweils um 11 Uhr gehen die Zoolotsen mit Ihnen auf Safari durch den Großstadtdschungel. Tickest für 2,50 Euro zuzüglich Eintrittspreis sind im Safaribüro erhältlich. Eine Reservierung unter 0341/ 59 33 385 oder safaribuero@zoo-leipzig.de ist zu empfehlen. Zoo Leipzig, 23.06.05 Freunde in Pongoland! Wieder Nachwuchs bei den Schimpansen Schimpansendame Fraukje (geb. 06.04.1975) brachte heute nacht ihr zweites Jungtier zur Welt. Das Kleine, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, ist wohl auf, hält sich sehr gut an der Mutter fest und trinkt regelmäßig. ?Wir freuen uns sehr über den regelmäßigen Nachwuchs in Pongoland. Es ist für uns ein Zeichnen, daß es den Tieren gut geht und die Sozialstruktur der Gruppen in Takt ist? so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Stolzer Vater des Neugeborenen ist der 30jährige Robert. Damit erhöht sich die Zahl der Schimpansen auf 24 Tiere. Das letzte Schimpansenjungtier wurde am 17.12.2004 geboren, verstarb aber wenige Wochen später an einer Pneumonie. Der Leipziger Zoo hat zusammen mit der Max-Plank-Gesellschaft mit Pongoland einen attraktiven Botschafter für bedrohte Menschenaffen geschaffen. Gemeinsam mit seinen Besuchern und dem Förderverein unterstützt er Anstrengungen der Wild Chimpanzee Foundation, wo es gilt, die letzten wilden Schimpansen in ihrem ursprünglichen Lebensraum zu erhalten. Ebenso unterstützt der Zoo das Endangered Primate Rescue Center, eine Auffang- und Auswilderungsstation im vietnamesischen Cuc Phuong Nationalpark. Der regelmäßige Nachwuchs in der weltweit größten Menschenaffenanlage ist hinsichtlich der zunehmenden Bedrohung der vier Menschenaffenarten von größter Bedeutung. Zoo Duisburg, 23.06.05 Orang-Utan: Faszination und Bedrohung Zur Orang-Utan-Kampagne des WWF zeigt der Duisburger Zoo eine Borneo-Ausstellung. Unsere engsten Verwandten im Tierreich, die Orang-Utans, sind bedroht. Der WWF (World Wide Fund For Nature) hat deshalb die Kampagne ?Borneo: Rettet den Orang-Utan Wald? gestartet. Im Rahmen dieser Initiative zeigt der Duisburger Zoo ab Freitag, den 24. Juni, eine Borneo-Ausstellung des WWF. Die im Aufbau einem Regenwald nachempfundene Schau geht auf die Faszination und die Bedrohung der Artenvielfalt in einem der letzten Regenwaldparadiese der Erde ein. Die Ausstellung klärt über den rasanten Kahlschlag in Borneos Wäldern auf. Sie zeigt, wie jeder einzelne zur Rettung der Menschaffen und ihres Lebensraumes beitragen kann. Die WWF-Schau wird in den kommenden Monaten zeitgleich in 14 deutschen Zoos zu sehen sein. Allwetterzoo Münster, 23.06.05 Munterer Löwennachwuchs im Allwetterzoo Am 24. Juni werden sie acht Wochen alt, die vier munteren Löwenkinder im Allwetterzoo Münster. Inzwischen schon recht selbständig geworden, wackeln das kleine Männlein und seine drei Schwestern auf ihren kurzen Beinen tapfer hinter der Mutter her, wenn die ins Freigehege geht. Sogar erste "Schwimmversuche" haben die Kleinen schon unternommen, doch die wachsame "Zeta" hat sie stets sofort wieder aus dem Wasser gezogen. Am Donnerstag, 24. Juni, erhielten die vier Löwenbabys ihre erste Impfung, die sie u.a. vor Katzenseuche und Katzenschnupfen schützt. Die Mutter wartete derweil in der Freianlage, damit Tierarzt und Tierpfleger unbehelligt ihre Jungen aus dem Innengehege nehmen und impfen konnten. Wisentgehege Springe, 22.06.05 Jungwölfe verlassen den Bau Die Welpen des Wolfsrudels im Wisentgehege haben erstmalig ihren Bau verlassen. Immer öfter kann man sie nun beobachten, wie sie in kleinen Streifzügen ihren Lebensraum zu erkunden versuchen. Die Alpha-Wölfin, das ist die Mutter und das ranghöchste weibliche Tier duldet allerdings keine allzu großen Extratouren. Sie kennt die Gefahren, die in der "Wildnis" lauern und ist bestrebt, die lieben Kleinen im Bau bzw. in dessen unmittelbarer Nähe zu versammeln. Vor einigen Tagen hat die Wölfin mit ihrem Nachwuchs den Kunstbau verlassen. "Taxi Mama" hat die Welpen vorsichtig im Fang, so wird das Maul genannt, in ein neues Quartier getragen. Der neue Bau liegt genau vor der Brücke, sodass Besucher gute Chancen haben, die Mini-Wölfe bei ihren Ausflügen zu beobachten. Der Bibernachwuchs, der in zoologischen Kreisen als kleine Sensation gilt, entwickelt sich prächtig. Im Wisentgehege wartet man gespannt auf die ersten "Schwimmstunden" im Biberteich. Die Wisente haben inzwischen fünf gesunde Kälber. Diese Kinderstube beim Spielen und Toben zu beobachten ist ein ganz besonderer Spaß. Für ihre Art sehr spät, aber zur Freude der Besucher sind noch einmal Frischlinge geboren worden. Das Falknerteam auf dem Falkenhof hat mit der Ausbildung eines jungen Steinkauzes begonnen. Es wird angestrebt, noch in dieser Saison neben dem Uhu, der größten Eule der Welt, auch diese zweitkleinste Eule in der Flugvorführung zu präsentieren. Der Name des Winzlings wird noch nicht verraten, aber er steht natürlich im direkten Zusammenhang mit der Körpergröße des Vogels. Nächste Veranstaltung im Wisentgehege ist der Familientag am 10.Juli. Wenn die Menschen-Familien die Tier-Familien besuchen haben Kinder freien Eintritt. Vogelpark Herborn, 22.06.05 Einladung zur pflanzenkundlichen Wanderung: Mit Willi Hecker dem Vogelpark der Natur auf der Spur Getreu dem Motto ?Der Mensch ist nur bereit zu schützen, was er kennen- und lieben gelernt hat?, bietet der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf in diesem Sommer seinen zahlreichen Freunden auch Wanderungen in die landschaftlich herrliche Umgebung des Naturerlebniszentrums an. Ziel ist es, groß und klein für die große Schönheit der heimischen Natur zu begeistern. Nach der vogelkundlichen Auftaktveranstaltung vom 5. Juni findet am Sonntag, den 26. Juni, eine pflanzenkundliche Wanderung unter der Leitung des engagierten Niederschelder Botanikers Willi Hecker statt. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr der Eingang des Vogelparks. Die Teilnehmer erhalten für einen kleinen Obolus vom ? 4,00 für Erwachsene und ? 2,00 für Kinder die Möglichkeit der Teilnahme sowohl an dieser empfehlenswerten botanischen Wanderung als auch an einem daran anschließenden Rundgang durch den Vogelpark. | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Natur- und Artenschutz | Wiesbadener Tagblatt - 28. Jun 2005 Jägerin rettet Turmfalkenbrut Ein Turmfalkennest, das bei einer Baumfällung zerstört wurde, ruft die Wiesbadener Naturschutzverbände BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und HGON (Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz) auf den Plan: Waldarbeiter hatten eine Fichte gefällt, obwohl die Altvögel die Holzfäller mehrfach angegriffen und damit auf das Nest mit den fünf Jungvögeln aufmerksam machten. Dieses Vorgehen stellt nach Auffassung der Wiesbadener Naturschutzverbände eine mutwillige Zerstörung der Turmfalkenbrut und damit einen Verstoß gegen naturschutzrechtliche Gesetze dar. Die beiden Verbände haben Anzeige bei der Unteren Naturschutzbehörde und der Staatsanwaltschaft erstattet. Die Geschichte hat ein glückliches Ende, zu dem die Holzfäller allerdings nichts beigetragen haben. Nachdem die Jungvögel unverletzt aus dem Nest fielen, wurden sie von einer Jägerin gefunden. Die Frau baute gemeinsam mit einem Falkner-Kollegen ein neues Nest in einer Obststeige und füttert die Tiere. Schließlich haben die Elterntiere die kleinen Turmfalken sogar wieder angenommen und versorgt. WWF ? 29. Juni 2005 Die Finanzindustrie sollte die Risiken des Klimawandels systematisch erfassen, so ein neuer Bericht von Allianz Gruppe und WWF Die Allianz Gruppe hat bei der Vorstellung des Berichts ?Klimawandel und Finanzsektor ein Aktionsplan? am Dienstag in London angekündigt, die Investitionen in erneuerbare Energien um 300 bis 500 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren zu steigern. Der gemeinsame Bericht von Allianz und WWF zeigt einzelne Schritte auf, wie die Risiken des Klimawandels im Versicherungs-, Bank- und Asset-Management-Geschäft besser berücksichtigt werden können. Um der Bedeutung des Klimawandels auch besser in strategischen Entscheidungen gerecht werden zu können, wird sich die Allianz künftig auf Vorstandsebene mit diesem Thema beschäftigen und eine systematische Untersuchung von Klimarisiken im Bank-, Versicherungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft vornehmen. Allianz hat eine ?Climate Core Group? ins Leben gerufen, die von Otto Steinmetz, dem Chief Risk Officer der Dresdner Bank, geleitet wird. Die Banktochter der Allianz Gruppe und ihre Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein DrKW gehören zu den führenden Instituten in klimabezogenen Geschäftsfeldern wie dem Emissionshandel. Die Allianz, Europas führender Versicherer, rechnet mit steigenden Versicherungsprämien für Risiken, die durch den Klimawandel verursacht werden könnten. ?Naturkatastrophen können zwar wissenschaftlich noch nicht mit letzter Sicherheit auf den Klimawandel zurückgeführt werden. Doch es ist ganz deutlich, dass Ausmaß und Häufigkeit von Naturkatastrophen zugenommen haben und dass der Klimawandel dabei eine Rolle spielt?, erläutert Andrew Torrance, CEO der britischen Versicherungstochter Allianz Cornhill. ?Im Versicherungsgeschäft erhöht der Klimawandel das Risiko von Sachschäden jährlich um 2 bis 4 Prozent. Dies kann in einigen Märkten bei entsprechenden Schäden zu Prämienerhöhungen im Sachgeschäft führen. Denn die Versicherer müssen ihre risikobasierten Versicherungskostenmodelle anpassen, um dem immer größeren Ausmaß der klimabedingten Schadenereignisse Rechnung zu tragen.? ?Die Unternehmen spielen beim Klimaschutz eine wichtige Rolle. Dabei müssen sie sich aber auf eine sichere und klare politische Linie verlassen können?, sagt Robert Napier. ?Die Staats- und Regierungschefs sollten für die Bekämpfung des gefährlichen Klimawandels einen festen Aktionsplan vorlegen. Sie müssen sicherstellen, dass von diesem G8-Gipfel ein Signal zur Senkung der Emissionen ausgeht und dass die Märkte zur Verringerung der Treibhausgase eine langfristige Zukunft haben werden.? Deutsche Umwelthilfe e.V. ? 28. Juni 2005 Umweltminister Trittin kürt München zur Bundeshauptstadt im Energiesparen Aus 77 teilnehmenden Städten und Gemeinden ging die Stadt München beim Wettbewerb ?Energiesparkommune? der Deutschen Umwelthilfe (DUH) als Siegerin hervor. Die Bayernmetropole überzeugte insbesondere mit innovativen Energiesparkonzepten und -maßnahmen in ihren Liegenschaften und in der Siedlungsentwicklung. Mit dem Wettbewerb ?Energiesparkommune? erfasste die DUH die vielfältigen Spar- und Effizienzansätze von 77 teilnehmenden Städten und Gemeinden aus dem ganzen Bundes-gebiet. Sie bewertete Energiesparmaßnahmen in kommunalen Liegenschaften, Energieberatungskonzepte, die energiebezogene Öffentlichkeitsarbeit, energiesparende Stadtentwicklungskonzepte und Energiesparförderprogramme für Bürger sowie Unternehmen. Ausgezeichnet wurden zehn Kommunen in drei Teilnehmerklassen bis 20.000, bis 100.000 und über 100.000 Einwohner. ?Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, dass die 77 Kommunen bewusst und effizient mit Energie wirtschaften und so einen wichtigen sowie sehr konkreten Beitrag zur Realisierung der nationalen Klimaschutzziele leisten?, so der DUH-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Harald Kächele. Die Landeshauptstadt München ragte mit einer Vielzahl an innovativen Konzepten und Projekten in den kommunalen Liegenschaften und in der Siedlungsentwicklung heraus. Im Ergebnis sank der Energieverbrauch der stadteigenen Liegenschaften zwischen 1998 und 2003 um 12 Prozent. Neben verhaltensbedingten Anreizmodellen an Schulen und Kindergärten hat die Stadt München auch ein erfolgreiches Projekt ?Pro Klima ? contra CO2? für die Verwaltungsmitarbeiter eingeführt. Zudem realisiert sie in Neubaugebieten eine energieeffiziente Siedlungsentwicklung. Die badische Stadt Rastatt (50.000 Einwohner) gewann in der Teilnehmerklasse zwischen 20.000 und 100.000 Einwohnern. In der nahe Karlsruhe gelegenen Stadt konnte der Energieverbrauch der kommunalen Liegenschaften zwischen 1998 und 2003 um 21,4 Prozent, also mehr als ein Fünftel, reduziert werden. Energetische Sanierungsprogramme in einem Gymnasium und weiteren städtischen Gebäuden führen zu jährlichen Einsparungen von über einer Million Kilowattstunden. 1999 eingeführte verhaltensbedingte Anreizprojekte in Schulen und Kindergärten führten bereits im dritten Projektjahr zu Einsparungen des Stromverbrauchs von 16,4 Prozent und des Heizenergieverbrauchs von sogar 31,0 Prozent. Die hessische Großgemeinde Wettenberg (12.500 Einwohner) führte bereits 1990 ein kommunales Energiemanagement ein ? mit beachtlichem Erfolg. Zwischen 1998 und 2003 sank der kommunale Energieverbrauch der Kleinstadt bei Gießen um 12,5 Prozent. Der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung nahm in diesem Zeitraum um 12,8 Prozent ab. Dies ist ein Spitzenergebnis bei der Straßenbeleuchtung unter den Wettbewerbsteilnehmern. Sehr bewährt hat sich ein kommunaler Energiebeirat aus fachkundigen Bürgern. Er gibt der Gemeindeverwaltung wichtige Impulse beim kommunalen Energiemanagement, bei der Siedlungsentwicklung oder Öffentlichkeitsarbeit. Neben Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt unterstützen zehn Organisationen - Agenda-Transfer, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutsche Energie Agentur (dena), ECOLOG-Institut, GRÜNE LIGA, Local Governments for Sustainability (ICLEI), Klima-Bündnis und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt ? diesen Wettbewerb. WWF ? 27. Juni 2005 WWF warnt Urlauber: Vorsicht, Elfenbein! Afrikas illegaler Markt mit Elfenbein blüht weiter. Dies ist das Ergebnis einer am Montag vom WWF veröffentlichten Studie. In drei Städten des beliebten Urlaubslandes Ägypten fanden Mitarbeiter von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, bei einer Untersuchung im März und April diesen Jahres 10.000 illegale Elfenbeinprodukte. ?Der WWF warnt alle Afrika-Urlauber vor dem Kauf von Elfenbein-Schnitzereien. Der für Afrikas Elefanten tödliche Kreislauf aus Wilderei und Schwarzmarkt darf nicht durch ahnungslose Touristen angeheizt werden?, so Stefan Ziegler, WWF-Artenschutzexperte. Touristen aus Deutschland, Spanien und Italien zählen laut WWF zu den wichtigsten Konsumenten von Elfenbeinprodukten. Auf dem afrikanischen Kontinent wird trotz internationaler Verbote jedes Jahr das Elfenbein von 4.000 bis 12.000 Elefanten gehandelt. Die Herkunftsländer hatten auf der Weltartenschutzkonferenz CITES im vergangenen Oktober in Bangkok angekündigt, sie wollten ihre Märkte trockenlegen. ?Es gibt Fortschritte beim Kampf gegen den illegalen Handel. Aber es geht nur sehr schleppend voran?, erläutert Ziegler. Obwohl Ägypten zu den größten Elfenbeinmärkten Afrikas zählt, greifen die CITES-Bestimmungen hier noch nicht. Zwar habe sich die Zahl der illegalen Produkte in Ägypten dank schärferer Kontrollen seit 1998 halbiert. ?Doch trocken gelegt ist der Markt für das weiße Gold noch lange nicht?, so WWF-Experte Ziegler. In Ägypten leben keine Elefanten, das Land bezieht das Elfenbein zu 80 Prozent aus dem Sudan. Der WWF sieht aber auch positive Beispiele. So habe man bei Stichproben in Äthiopien nur noch 78 illegale Elfenbeinprodukte gefunden ? ein Jahr zuvor waren es noch 3.500. Äthiopien liefert ein gutes Beispiel dafür, wie man mit wenigen, effektiven Maßnahmen binnen kurzer Zeit den Elfenbeinmarkt austrocknen kann, lobt Ziegler. Vor allem stärkere Grenzkontrollen und ein besseres Informationssystem haben laut WWF zu dem Erfolg beigetragen. Neben Ägypten zählen nach Angaben des WWF Kamerun, die Demokratische Republik Kongo, der Sudan und Nigeria zu den wichtigsten Elfenbein-Schwarzmärkten. Außerhalb Afrikas blüht das Geschäft mit dem weißen Gold vor allem in den asiatischen Staaten China und Thailand. Zugenommen habe auch der Schmuggel über das Internet. Der kommerzielle Handel mit Elfenbein ist seit 1989 international verboten. Der WWF empfiehlt Touristen, vor dem Urlaub die Website www.eu-wildlifetrade.org aufzusuchen. Hier finden sie praktische Tipps zu tierischen und pflanzlichen Souvenirs. Hellweger Anzeiger Unna 26. Jun 2005 Gorilla-Adoption in Ruanda finanziert Artenschutz (Link nicht mehr aktiv) Ruanda hat die Adoption von Gorillas als Einnahmequelle für sein Artenschutzprogramm entdeckt. In einer Zeremonie in der nördlichen Stadt Ruhengeri wurden 29 der bedrohten Berggorillas auf Namen wie "Glück" und "Geschenk" getauft. Bei einer weiteren Feier am Abend in Gisenyi erhielten die Sponsoren, unter ihnen zahlreiche ruandische Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und eine Botschaft, ihre Adoptionsurkunden. Bei Adoptionspreisen zwischen 5000 und 50.000 Dollar (4200 bis 42.000 Euro) nahm die staatliche ruandische Nationalparkbehörde 850.000 Dollar ein, wie die Nachrichtenagentur AFP von der Chefin der Nationalpark- und Tourismusbehörde, Rica Rwigamba, erfuhr. Die Sponsoren dürfen künftig mit dem Bild des Affen werben - je nach gezahltem Preis zwischen ein und fünf Jahren. Mit den Geldern sollen Tier- und Umweltschutzprojekte finanziert werden. Für das durch Bürgerkrieg und den Völkermord 1994 gezeichnete zentralafrikanische Land sind die Gorillas die wichtigste Touristenattraktion. Pro Jahr kommen nach offiziellen Angaben mehr als 20.000 Besucher in den Nationalpark, um die vom Aussterben bedrohten Tiere in ihrer natürlichen Umwelt zu erleben. Die Berggorilla-Population in der Wildnis wird auf etwa 700 Tiere geschätzt, etwa ein Drittel davon lebt in Ruanda. Telepolis - 25. Jun 2005 Teuflische Bedrohung des tasmanischen Teufels In Tasmanien ist er eine Touristenattraktion, der Teufel, das Beuteltier, dem europäische Einwanderer seinen Namen gaben, weil er nachts so grauenerregende Geräusche von sich gibt. Die Insel südlich von Australien ist der einzige Lebensraum, in dem er noch vorkommt. Aber bald könnte es ihm so gehen wie seinem Verwandten, dem tasmanischem Tiger, der 1936 ausstarb. Eine seltsame Krebs-Erkrankung, die Devil Facial Tumour Disease, ein sich ausbreitendes Gesichtsgeschwür, hat schon die Hälfte der Tiere getötet. WWF - 24. Juni 2005 Kabinett des Flut-Kanzlers taucht ab / Berliner Hochwasserkonferenz ohne Ergebnisse Der WWF ist enttäuscht vom Ausgang der am Freitag in Berlin zu Ende gehenden Flussgebietskonferenz der Bundesregierung. ?Vor drei Jahren hat sich Gerhard Schröder als der Flut-Kanzler feiern lassen. Bei der Berliner Konferenz waren kaum noch ernsthafte Bemühungen für einen nachhaltigen Hochwasserschutz zu erkennen?, erklärte Martin Geiger, Leiter des WWF-Fachbereichs Süßwasser. Bei dem von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe vorgelegten Bericht handelt es sich nach Ansicht des WWF nicht um eine ehrliche Zwischenbilanz, sondern um eine wenig aussagekräftige Zahlenspielerei. ?Der Bericht von Minister Stolpe ist ein Armutszeugnis für die Bundesregierung. Stolpe verschweigt den Bürgern auch drei Jahre nach der Flutkatastrophe, ob die Milliardenbeträge für den Wiederaufbau wirklich zu einem effektiveren Hochwasserschutz führen?, resümiert Geiger. Der WWF kritisiert zudem das Desinteresse des Bundeskabinetts am Hochwasserschutz. Von sechs einladenden Ministern war lediglich Stolpe auf der Konferenz anwesend. ?Ein nachhaltiger Hochwasserschutz kann nicht nur Sache des Verkehrsministers sein. Zentrale Themen wie Umweltpolitik, Landwirtschaft und Forschung gehören in ein vernünftiges Flutkonzept? so Geiger. Die einseitige Besetzung der Konferenz spiegelt sich auch im Programm wieder, bei dem die Nutzung von Flüssen als Wasserstraßen auf Kosten anderer Aspekte eine zu große Rolle gespielt habe. Elementare Ziele des 2002 von der Bundesregierung verabschiedeten 5-Punkte-Programms zum Hochwasserschutz tauchen laut WWF im Stolpe-Bericht nicht mehr auf. Wichtige Forderungen wie mehr Raum für Flüsse und dezentrale Flutbekämpfung würden völlig unzureichend berücksichtigt. Der Beitrag der laufenden Projekte der Deichrückverlegung zum Hochwasserschutz werde in keinem einzigen Satz gewürdigt. Der WWF kritisiert die einseitige technisch-hydrologische Ausrichtung der vorgestellten Strategien. Allein mit steuerbaren Poldern könne in Deutschland kein brauchbarer Flutschutz etabliert werden. WWF - 24.Juni 2005 WWF zieht Bilanz: Walschutz bleibt erhalten, Walfang trotzdem intensiviert Mit gemischten Gefühlen blickt der WWF auf die am Freitag in Ulsan, Südkorea, zu Ende gegangene Jahreskonferenz der Internationalen Walfangkommission IWC zurück. Zwar konnte eine Aufhebung des seit knapp 20 Jahren bestehenden Fangstopps auf Großwale abgewendet werden. Der Stimmenvorsprung war jedoch so knapp wie nie zuvor. ?Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich Japan genug Unterstützer eingekauft hat?, so Volker Homes, Walexperte des WWF. Trotz massiver Lobbyarbeit der Japaner waren die Walfangnationen mit allen Anträgen für eine Reduzierung des Walschutzes gescheitert. ?Im Großen und Ganzen haben wir eine typische IWC-Konferenz gesehen?, urteilt Homes. ?Es ging weder vor noch zurück. Japan und seine Verbündeten scheiterten mit ihrem Anliegen, den kommerziellen Walfang wieder aufzunehmen, die Walfang-Gegner mit der Ausweitung des Walschutzes. Die IWC verkommt mehr und mehr zu einem schlechten Schauspiel. Keine der beiden Seiten ist zu Zugeständnissen bereit.? Im Interesse der Wale sei es dringend notwendig, die verhärteten Fronten aufzubrechen. Unabhängig davon ob die Staaten für oder gegen den Walfang sind. Denn, so der WWF-Experte, auch wenn die IWC Japans Forschungsprogramm regelmäßig verurteilt, erreichen die Fangquoten Jahr für Jahr neue Höhen und umfassen immer mehr Arten. Japan hatte auf der IWC eine Ausweitung seines Programms zum wissenschaftlichen Walfang angekündigt. Als Katastrophe für den Artenschutz bezeichnet Walexperte Homes dabei vor allem die Ansage Japans, auch stark bedrohte Finn- und Buckelwale jagen zu wollen. Von den Teilnehmern der Konferenz wurde das Programm verurteilt. Der WWF hatte im Rahmen der Konferenz eine Studie vorgestellt, die belegt, dass Walforschung heute möglich ist, ohne die Tiere dabei zu töten. Kölner Stadt-Anzeiger 24. Jun 2005 Artenschutz-Initiative «Pro Luchs & Co» gegründet Nach der Rückkehr seltener Tierarten in die Eifel, wie Luchs, Biber und Schwarzstorch, hat sich am Freitag die Artenschutz-Initiative «Luchs & Co» gegründet. Das Bündnis aus Nationalpark Eifel, Kommunalverwaltungen, Forst- und Landwirtschaft sowie Umwelt- und Jagdverbänden will Vorurteile gegen die seltenen Wildtiere abbauen und Akzeptanz schaffen. Initiator war der Nationalpark Eifel. Diskussionsbedarf bestehe etwa beim Luchs, der vereinzelt wieder in der Eifel gesichtet werde. Weitere Infos Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Pavianreservat heißt eines der ältesten Immersionsgehege, das in ZooLex präsentiert wird und 1990 eröffnet wurde. Das Gemeinschaftsgehege für Geldada, nubischen Steinbock, Klippschliefer und zwei Gänsearten gewann 1991 den AZA Exhibit Award und blieb fast unverändert. Es ist immer noch erstaunlich zeitgemäß und mag als Vorbild dienen. Der einzige Hinweis auf Vergänglichkeit ist das echte Skelett eines afrikanischen Elefanten, das für Edukationszwecke zum Gehege gelegt worden war und seither biologisch abgebaut wird. http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=718 ~°v°~ ZOOLEX EDITOREN Wir freuen uns, zwei neue ZooLex-Editoren vorstellen zu dürfen: Joris Verbruggen, Head of Marketing and Education, Planungsprojekte im Plaswijckpark in Rotterdam, Niederlande Simon J. Tonge, Executive Director, Whitley Wildlife Conservation Trust, Paignton Zoo Environmental Park in Paignton, Great Britain Jon Charles Coe, Jon Coe Design, Pty Ltd in Healsville, Victoria, Australien: http://www.joncoedesign.com Die Qualität der ZooLex-Publikationen wird von unserem Editoren-Team gewährleistet. Die Teammitglieder editieren und kommentieren alle Newsletter, Gallery-Präsentationen und Artikel vor ihrer Publikation und Verbreitung. Wir danken allen unseren EditorInnen für diese wertvolle Unterstützung. http://www.zoolex.org/editors.html ~°v°~ Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/home.html | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | TV-Tipps | Fr, 01.07.2005, 09:00-09:45 WDR, Adebars verwunschenes Paradies - Störche in Polen Fr, 01.07.2005, 11:00-11:15 BR, Zoo & Co., Der Bulle von Kiew Fr, 01.07.2005, 12:00-12:30 RBB, Die Reportage, Bewährung im Zoo Fr, 01.07.2005, 13:00-13:30 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos Fr, 01.07.2005, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos Fr, 01.07.2005, 17:15-17:57 HR, Lebensraum Mittelamerika, Wüsten und Lagunen in Mexiko Fr, 01.07.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co Fr, 01.07.2005, 20:15-21:00 HR, Wunder der Erde, Kolibris - die fliegenden Edelsteine Fr, 01.07.2005, 20:15-21:00 RBB, Deutschlands verbotene Zonen Fr, 01.07.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos Sa, 02.07.2005, 02:05-03:00 N24, Doku: Haie - Räuber der Meere, Info Sa, 02.07.2005, 03:40-04:10 RBB, Elefanten im Wochenbett, Geburtensensation im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde Sa, 02.07.2005, 09:45-10:15 B-alpha, Welt der Tiere, Saw Mosche ? Birmas Elefanten waren mein Leben Sa, 02.07.2005, 13:00-13:45 N3, Lange Ohren, flinke Beine, Feldhasen und Kaninchen Sa, 02.07.2005, 13:15-14:00 N24, Doku: Haie - Räuber der Meere, Info Sa, 02.07.2005, 13:30-14:00 WDR, Die wilden Verwandten der Honigbienen Sa, 02.07.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Die schwarze Mamba, Doku 2005 Sa, 02.07.2005, 19:10-20:15 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Tagebuch der Raubkatzen, (1/3), Doku, GB 2005 Sa, 02.07.2005, 21:15-21:45 RBB, Tierparkteletreff, Annemarie Brodhagen im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Dathe Sa, 02.07.2005, 22:05-23:00 RBB, 50 Jahre Tierpark Berlin-Friedrichsfelde Sa, 02.07.2005, 23:00-23:35 RBB, Elefanten im Wochenbett, Geburtensensation im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde Sa, 02.07.2005, 23:35-00:05 RBB, 45 Jahre Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, Geschichte und Geschichten So, 03.07.2005, 06:30-07:00 WDR, Die wilden Verwandten der Honigbienen So, 03.07.2005, 08:35-09:00 ZDF, Wombaz, Das Tiermagazin, Kattas So, 03.07.2005, 10:25-10:55 WDR, Manche Pinguine mögen's heiß So, 03.07.2005, 13:15-14:00 MDR, Kinder des Dschungels, (4/6): Regenzeit, Film über Asiens Tierwelt So, 03.07.2005, 14:00-14:30 RBB, S.O.S.- Robbenbaby in Not!, Film von Felix Heidinger So, 03.07.2005, 14:00-14:40 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Die schwarze Mamba, Doku 2005 So, 03.07.2005, 20:15-20:55 3sat, Geparde ? im Land der großen Katzen So, 03.07.2005, 20:15-21:45 WDR, Tiergeschichten - Koalas, Kattas und Co., Tamina Kallert unterwegs im Duisburger Zoo Mo, 04.07.2005, 07:35-09:05 WDR, Tiergeschichten - Koalas, Kattas und Co., Tamina Kallert unterwegs im Duisburger Zoo Mo, 04.07.2005, 09:30-09:55 SF1, Fabeltiere, Das Einhorn der Meere - Der Narwal, Biologie / Kultur, (1/14) Mo, 04.07.2005, 11:00-11:30 RBB, Elefanten im Wochenbett, Geburtensensation im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde Mo, 04.07.2005, 12:15-13:00 N3, Der Gorilla meines Großvaters, Die Geschichte der Berggorillas Mo, 04.07.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Killerbienen - Insekten greifen an Mo, 04.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Amba - Im Angesicht des Tigers, Doku, RUSSLAND/Japan 2004 Mo, 04.07.2005, 21:15-21:45 HR, Welt der Tiere, Ein Pferd namens Chianti Di, 05.07.2005, 09:30-09:55 SF1, Fabeltiere, Der Vampir von Trinidad, Biologie / Kultur, (2/14) Di, 05.07.2005, 12:15-13:00 N3, Nashörner hautnah Di, 05.07.2005, 14:15-14:45 HR, Natur-Nah (9/29): Heimlicher Panzerträger - Der Flusskrebs Di, 05.07.2005, 16:05-16:30 HR, Eichhörnchen - Kobolde der Wipfel (II) Di, 05.07.2005, 16:15-17:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Von Silberreihern und Sandbienen, Naturparadies hinter Gittern Di, 05.07.2005, 17:15-18:00 HR, Ein Leben für die Königin, Beobachtungen unter Bienen Di, 05.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Die Rückkehr der Könige, Geparden der Kalahari, Doku, Südafrika 2001 Di, 05.07.2005, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde - Stimmen im Meer Di, 05.07.2005, 20:15-21:00 SWR, Von Wasseramseln und Feuersalamandern, Portrait eines Schwarzwaldbaches Di, 05.07.2005, 20:15-21:00 ORF2, Universum - Geschichten aus dem Wienerwald Mi, 06.07.2005, 09:30-09:55 SF1, Fabeltiere, Das Ungeheuer der Meere - Der Riesenkrake, Biologie / Kultur (5/14) Mi, 06.07.2005, 10:15-11:00 WDR, Stimmen im Meer Mi, 06.07.2005, 12:15-13:00 N3, Kamele ? Herrscher der Wüste Mi, 06.07.2005, 12:30-13:15 SWR, Von Wasseramseln und Feuersalamandern, Portrait eines Schwarzwaldbaches Mi, 06.07.2005, 13:15-14:00 SWR, Geparde - die eleganten Sprinter der Savanne (1/4) Mi, 06.07.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Elefantenwunder - die sanfte Zähmung Mi, 06.07.2005, 15:30-15:45 3sat, Wilder deutscher Wald Mi, 06.07.2005, 17:15-18:00 HR, Königin für einen Sommer Mi, 06.07.2005, 20:15-21:00 N3, Hollywoods schlaue Füchse, Amerikas seltenstes Raubtier Mi, 06.07.2005, 21:30-22:00 RBB, Siebenschläfer-Liebe, Geschichten um ein Wildtier Do, 07.07.2005, 09:30-09:55 SF1, Fabeltiere, Der Waldmensch - Der Orang Utan, Biologie / Kultur (6/14) Do, 07.07.2005, 11:00-11:30 RBB, Siebenschläfer-Liebe, Geschichten um ein Wildtier Do, 07.07.2005, 12:15-13:00 N3, Hollywoods schlaue Füchse, Amerikas seltenstes Raubtier Do, 07.07.2005, 13:05-13:45 XXP, Dickhäuter in anderen Umständen ? Protokoll einer Elefantengeburt, SPIEGEL TV Extra Do, 07.07.2005, 14:25-14:30 WDR, Tiere Australiens, Agamen Do, 07.07.2005, 17:15-18:00 HR, Die Hornissenkönigin und ihr geheimnisvolles Leben Do, 07.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Leoparden in der Stadt, Doku, USA 2004 Fr, 08.07.2005, 09:30-09:55 SF1, Fabeltiere, Meeresjungfrauen und Sirenen - Die Seekuh, Biologie/Kultur (13/14) Fr, 08.07.2005, 13:00-13:30 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Heute: Zoo Duisburg Fr, 08.07.2005, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Heute: Der Tierpark Stralsund Fr, 08.07.2005, 17:15-17:57 HR, Wespen - tödliche Gefahr für Neuseelands Wildnis Fr, 08.07.2005, 19:00-19:45 ARTE, Heilige Kühe, Doku, GB 2004 Fr, 08.07.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co Fr, 08.07.2005, 20:15-21:00 RBB, Flugplatz der Ziesel Fr, 08.07.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Seaworld Orlando XXP wiederholt weitere Folgen von "Faszination Tierpark" vor allem donnerstags und freitags zu unterschiedlichen Zeiten: http://www.xxp.tv/programm RTL2, Sonntags ca 16:00: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah Naturerleben-TV im NDR, DAS!ab4: Beiträge über Zoos und andere Natur-Einrichtungen, immer am letzten Freitag des Monats ab 16:30 Uhr ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. 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