 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 270 vom 16. Juni 2005 | | Liebe Leser, heute die zweite Presseschau in Vertretung aus Leipzig. Immer noch in den Meldungen die Veranstaltung im Augsburger Zoo. Spiegel und taz bringen es für mich in wenigen knappen Sätzen auf den Punkt. Technisch gesehen, scheint die letzte Presseschau etwas anders gewesen zu sein, als gewohnt. Zumindest habe ich Informationen bekommen, dass die Presseschau teilweise als reines farbloses Textmail angekommen ist, bzw. vorsichtige Mail-Filter haben es wegen enthaltener aktiver Komponenten sogar abgeblockt. Wenn Sie ähnliche Beobachtungen machen sollten, würde ich mich über eine kurze Nachricht freuen. Jedenfalls kann ich Ihnen versichern, dass das von mir an Domeus gehende HTML-Mail keine aktiven Elemente enthält und frei von Risiken und Nebenwirkungen ist. Diesbezüglich habe ich unseren Help-Desk befragt. Ansonsten wünsche ich Ihnen wieder viel Spaß beim Lesen. Ihr Reinhard Hellwig Kassel, 16. Juni 2020 Live dabei im Auge des Tigers Implantierte Mikrochips, beim Menschen seit Jahren als Augenprothese im Einsatz, wurden nun erstmalig Großkatzen eingesetzt - mit faszinierenden Ergebnissen auch für die Zoobesucher. Forschungskurator Guckmal erläutert: "Eigentlich hatten Löwe Titan und Tigerin Shira Netzhautdegenerationen, möglicherweise ein Inzuchteffekt. Wir haben es dann mit den Mikrochips versucht, und schon nach wenigen Wochen konnten beide wieder sehen." Die Besonderheit: Die Chips senden die Bilder auch drahtlos direkt an einen Rechner. Damit gibt es die großartige Gelegenheit, Live-Bilder aus dem Blickwinkel eines Löwen oder Tigers zu sehen. "Das klappt so gut, dass wir die Bilder auf Monitore am Gehege übertragen und sogar mit 3D-Brillen die Besucher zum Eintauchen in die Welt einer Großkatze einladen können - der absolute Renner!" Der nächste Schritt ist bereits angedacht: Live-Übertragungen über weite Strecken würden die ständige Überwachung bedrohter Tierarten zur Forschung und auch zum Schutz vor Wilderei ermöglichen. (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Zoos und Tierparks | Süddeutsche Zeitung 09. Jun 2005 "Das ist kein ´afrikanisches Dorf´, sondern ein ´African Village´! Am gestrigen Mittwoch eröffnete im Augsburger Zoo eine Veranstaltung mit dem Titel African Village. Für vier Tage, so die Ankündigung, entstehe im Tierpark ein afrikanisches Dorf. Um eine einmalige afrikanische Steppenlandschaft gruppieren sich Silberschmiede, Korbflechter, Zöpfchenflechter (SZ vom 30. Mai). Informationen über die vielfältige afrikanische Kultur und Natur sowie Reisetipps wecken die Reiselust. Ein afrikanisches Dorf. Im Zoo. Wilde Tiere, Käfige und Afrikaner: das war keine glückliche Assoziationskette. Es war eine verheerende. Sie weckte Erinnerungen an finsterste Zeiten, an die Völkerschauen im Kaiserreich, in denen Menschen wie Freaks ausgestellt wurden, die trommelnden Duala aus Kamerun, die Ogalala-Sioux oder die wilden Patagonier, mit denen etwa der Hamburger Völkerschau-Impresario Hagenbeck Tausende in seinen Zoo lockte. So waren die Zeiten. So war der Blick. Heute sind die Zeiten anders, aber in Augsburg, kritisiert die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), ist die Perspektive geblieben: Die Reproduktion kolonialer Blick-Verhältnisse, in denen Schwarze Menschen als exotische Objekte, als Un- oder Untermenschen in trauter Einheit mit der Tierwelt in einer offenbar zeitlosen Dörflichkeit betrachtet werden können, ist wohl kaum als gleichberechtigte kulturelle Begegnung zu verstehen. Natürlich gebe es afrikanische Feste inzwischen allüberall, so Tahir Della vom ISD-Vorstand, aber eben nicht im Zoo: Der Ort ist belastet. Völkerschauen gab es auch in Augsburg. Die Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer nannte die Veranstaltung im Tagesspiegel unglaublich. Die eher unbekannte Initiative Ecoterra erhob Strafanzeige gegen die Zoodirektorin. Wissenschaftler und Organisationen aus aller Welt meldeten sich zu Wort. Immer fantastischer wurden die Vorwürfe, bis es schien, der Tierpark wecke nicht Erinnerungen an die Völkerschauen, er veranstalte selber eine. Und Augsburg? Wiegelte ab, verbunkerte sich, spielte trotzig die Missverstandene und bot eine Steilvorlage nach der anderen. Der Augsburger Oberbürgermeister Paul Wengert erklärte, gerade für afrikanische Vereine sei es bekanntlich schwer, wahrgenommen zu werden. Da sei der Zoo als Besuchermagnet genau der richtige Ort. Und Zoodirektorin Barbara Jantschke erklärt inzwischen, dass der Titel unglücklich gewählt ist und ihre ersten Reaktionen etwas flapsig waren. Einem alarmierten Schweizer Bürger hatte sie pampig geantwortet, er solle sich mal genauer informieren, es handele sich nicht um ein afrikanisches Dorf, sondern um ein African Village. Im übrigen sei der Zoo bestens geeignet, um die Atmosphäre von Exotik zu vermitteln. Den Titel zu ändern, die Veranstaltung zu verlegen, kommt für sie bis heute nicht in Frage: Man muss doch mal sagen, gut, das ist passiert vor 80 Jahren, aber jetzt kann man so etwas wieder völlig unbedarft anbieten. Schließlich sei das keine Völkerschau: Da kommen Afrikaner, die können mit den Kindern ganz normal reden. Der ISD plane ja selbst einen Afrikanischen Markt. Wo sei da der Unterschied? Dass sich ein Dialoganspruch nur schwer aufrechterhalten lässt, wenn ein Teil der Gesprächspartner alle Umstände dieses Dialogs als Zumutung empfindet, dass zu ihrem schönen Zoo die nicht so schönen Seiten so untrennbar gehören wie der Raubtiergeruch, diese Gedanken sind der Direktorin fremd. Bis Mittwochmorgen erklärten beide Konfliktparteien, das Gespräch gesucht und nicht gefunden zu haben, schuld sei jeweils der andere. Eine Berliner Anwaltskanzlei hatte sogar versucht, die Eröffnung durch einen Eilantrag zu verhindern. Und dann öffnete es doch, das African Village begleitet von einer Handvoll Protestierer und vielen Journalisten. Und man sah, was man schon oft gesehen hat, wenn auch nicht vor Antilopen: Kunsthandwerk und Ethno-Nippes, Ledertaschen, Perlenketten, geschnitzte Warzenschweine und Glückskarten, Zelte für Wasserpfeifen und südafrikanische Weine. Neben den Watussi-Rindern trommelt ein blonder Rastafari, überhaupt sind drei Viertel der Standbesitzer keine Afrikaner: ein eher dünnes Dialogpotenzial. Niemand begreift die Aufregung, der deutsche Vertreter einer Tierschutzorganisation nennt den Völkerschau-Vergleich sogar hirnkrank. Neben den Giraffen verkauft die Senegalesin Marieme Dia Flaschenkorken mit gläsernen Nilpferden aus Swasiland. Ich stelle meine Waren aus, nicht mich, sagt sie, ich fühle mich nicht als Objekt. Und überhaupt: Wir müssen doch auch etwas verdienen. Früher hatte sie mal einen Laden in Berlin-Weißensee. Heute sind da kaum noch Afrikaner, dafür viele Glatzen: Glauben Sie mir: Manchmal ist es besser, unter Tieren zu leben als unter Menschen. taz - 10. Juni 2005 Heiße Luft aus Afrika im Augsburger Zoo Alarm! Im Zoo von Augsburg werden Neger ausgestellt! Gleich neben den Pavianen! Rassismus! Skandal! Alles Unsinn, denn vor Ort entpuppt sich der hitzige öffentliche Streit um das "African Village" im Tierpark von Augsburg lediglich als Lehrstück über Arroganz und Ignoranz aller Beteiligten Spiegel Online 13. Jun 2005 Skandal-Ausstellung: Zu Besuch im Ethno-Zoo Ausgerechnet im Zoo fand in Augsburg das "African Village" statt - und die Republik erbebte vor Empörung: Von Rassismus und Menschenverachtung war die Rede. Doch bei näherem Hinsehen wird klar, wie nah "Political Correctness" und Hysterie beieinander liegen. Thüringische Landeszeitung - 10. Jun 2005 Lama Steffi hat gleich eine große Schar von Paten Gera. Seit der Taufe zur Tierparksafari im Mai hat es seinen Namen, seit gestern auch treusorgende Paten: das fünf Monate junge Lama "Steffi". Diplompflegedienstleiterin Julia Rzegotta hatte eine Vierer-Abordnung von den 100 Mitarbeitern ihrer privaten medizinischen Hauskrankenpflege zur Besiegelung der Patenschaft mit in den Tierpark gebracht. Frau Rzegotta weiß gleich mehrere gute Gründe für die Lama-Patenschaft: Der Tierpark soll trotz aller finanziellen Engpässe erhalten, die Preise vor allem für Kinder erschwinglich bleiben. Und die medizinische Versorgung der Tiere gesichert. Deshalb das Patengeschenk von 250 Euro - für zunächst ein Jahr, Verlängerung nicht ausgeschlossen. Darüber freute sich gestern Tierparkleiter Ulrich Fischer. Und auch über die Ankündigung, in der Firma weiter für die Tiere zu sammeln, auch ganz praktisch mit Obst und Eicheln für volle Mägen zu sorgen. B.Z. - 9. Jun 2005 Die blinde Robbe vom Zoo Berlin - Josta findet immer ihren Fisch. Obwohl sie ihn gar nicht sehen kann. Denn die Seehündin leidet am grauen Star. Wonach sie schnappt, sieht sie nicht Mit ihren riesigen schwarzen Pupillen starrt sie hilflos in die Luft. Bei jedem Laut der anderen Robben wackelt Josta mit dem Kopf und versucht vergeblich Geräusche zu orten. Tierpfleger Norbert Zahmel, 36, legt ihr morgens den Frühstückshering in eine Extra-Ecke. Mit der Hand füttern will er die blinde Seehunddame nicht. "Wonach sie schnappt, sieht sie nicht." Josta ist schon 26 Jahre alt, "das entspricht ungefähr 80 Menschenjahren", sagt Zoologe Heiner Klös, 46. Damit ist sie die Seniorin im Robbenbecken. Josta bleibt für immer ein Pflegefall Als sie vor drei Jahren nach Berlin kam, wurde sie mit Absicht bei Nancy, Leopold, Lara und Shiva einquartiert. Denn die vier Seelöwen behandeln sie gut. "Die anderen Seelöwen sind streitsüchtiger, hacken auf Schwächeren rum", sagt Klös. Die Welt - 10. Juni 2005 Warum Schlangen fliegen können Chicago - Sie haben keine Gliedmaßen, geschweige denn Flügel. Dennoch legen Schmuckbaumnattern im Gleitflug von Baum zu Baum einige Meter zurück, um zu fliehen oder zu jagen. Eines ihrer Beutetiere, der Flugdrache Draco volans, ist ebenfalls ein Gleitflieger. John Socha von der Universität Chicago interessiert sich schon seit langem für die Flugtechnik der asiatischen Schlangen. Er hatte gezeigt, daß die Nattern mit ihrem Körper in der Luft S-förmige Wellenbewegungen beschreiben. In einer neuen Studie verglich Socha die Flugtechnik zweier Arten miteinander und untersuchte, wie sich die Größe und die Bewegungen der Tiere auf ihre Flugleistung auswirken. Wormser Zeitung 13. Jun 2005 "Pascha" war nicht zu helfen Nur noch wenige Wochen hätte es gedauert, dann hätte auch "Pascha", der Chef der Affentruppe im Wormser Tiergarten, umziehen können in ein neues Gehege. Im September wäre es fertig gewesen, das neue Pavianhaus, das der tierischen Horde ein angemesseneres Leben als bislang ermöglichen wird mit großzügigen Gehegen, Freiflächen und viel Licht. Bislang ist der Affentrupp im alten Bärengehege untergebracht, das aber schon lange und bei weitem nicht den Anforderungen einer modernen Zootierhaltung entspricht. Doch nun, so teilte die behandelnde Tierärztin, Dr. Heike Axmacher, mit, musste der Affensenior leider eingeschläfert werden. Der Primat war 20 Jahre alt und sehr krank: Er litt unter einem männerfaust-großen Tumor an der Leber. Festgestellt wurde die unheilbare Erkrankung, da der Pavian sich in seiner Affen-Horde immer aggressiver gezeigt hatte. Er griff andere Tiere an und hatte sie dabei sogar schon verletzt. sz-online - 13. Jun 2005 Für Tierpark-Löwen gabs einen Scheck Große Freude im Chemnitzer Tierpark: Löwenjunge Malik und seine Gefährtin Kimba haben finanzkräftige Paten bekommen - die Stadtwerke Chemnitz. Mitarbeiterin Katrin Schwarze übergab am Wochenende an den Förderverein Arche Noah einen Scheck über 5000 Euro. Tierparkchef Hermann Will (40) ist mit dieser Spende seinem großen Wunsch ein Stück näher gekommen. Will: Das Geld ist für den Neubau einer großzügigen Löwenanlage bestimmt. Die Raubkatzen, die im Mai das ehemalige Sultan-Revier bezogen haben, waren beim Tierparkfest die gefeierten Stars. Mehr als 5000 Besucher kamen, um neben dem Katzen-Duo auch Äffchen und Flusspferde zu bestaunen. Der Tierpark hatte im vergangenen Jahr mehr als 120.000 Euro in sein Gelände investiert. Erst im Frühjahr war eine Südamerika-Anlage eröffnet worden. Berliner Morgenpost - 13. Jun 2005 101.000 lebende Fische werden über den Pazifik geflogen Taipeh - Mit der Rekordzahl von 101 000 lebenden Fischen an Bord ist am Sonntag ein Frachtflugzeug von Taiwan in die USA gestartet. Der 13 000 Kilometer weite Transport der 68 Tonnen schweren Fracht zum Aquarium von Georgia in Atlanta soll 32 Stunden dauern und einen Weltrekord aufstellen, wie das Kurierunternehmen UPS in Taipeh berichtete. Die tropischen Fische seien in Taiwan für den Neubau des Georgia-Aquariums bestellt worden. Uetersener Nachrichten 14. Jun 2005 "Land unter" im Meeresmuseum - Leck im 7000-Liter-Aquarium Ein Leck in einem 7000-Liter-Aquarium hat am Dienstag das Erdgeschoss des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund unter Wasser gesetzt. Eine Klebenaht hatte sich von dem vier Jahre alten Becken gelöst, worauf sich am frühen Morgen rund 6000 Liter Wasser auf den Boden ergossen, wie das Museum am Dienstag mitteilte. Die Aquarien-Bewohner wie Goldkopfgrundeln, Muränen und Doktorfische seien wohlauf. Sie überstanden das Unglück in dem Restwasser des Aquariums und wurden mittlerweile in andere Becken umgesiedelt. Volksstimme Magdeburg 15. Jun 2005 Der Zahnarzt der Zootiere Sucht man in den Gelben Seiten nach Zahnärzten, finden sich 152 Treffer. Doch nur einer bohrt und schleift auch bei den Tieren im Magdeburger Zoo. Sein Name: Andreas Krause. Neben seiner Frau gilt seine Leidenschaft vor allem einem: den Tieren. Stadtfeld Ost. Wissen Sie eigentlich, wie weich das Fell eines Leoparden ist?, Kirstin Schönrock-Krause streicht mit ihrem Zeigefinger über das Foto. So als ob sie es immer noch genau fühlen kann. Auf dem Tisch im Pausenraum der Zahnarztpraxis liegen weitere Aufnahmen. Die Abzüge stammen vom letzten Einsatz im Magdeburger Zoo. Am Karfreitag hatte ihr Mann, Andreas Krause, einer China-Leopardendame den linken, oberen Reißzahn gezogen. Seit Wochen hatte das Tier unter Schwellungen gelitten. Eine Zyste hatte sich gebildet. Ungefähr zwei Stunden hat der Eingriff gedauert, erzählt sie. Bei den Tieren stehe ich immer unter besonderem Druck, erklärt der Zahnarzt. Denn ohne die Narkose wäre ein Eingriff gar nicht möglich gewesen. Da diese für die Tiere aber extrem anstrengend ist, muss sie so kurz wie möglich gehalten werden. Die Leopardin war nicht der erste tierische Patient des 41-Jährigen. Seit 1995 klingle ein- bis zweimal im Jahr in der Zahnarztpraxis das Telefon und der Zoo sei am Apparat Ob er für seinen Einsatz im Zoo Geld bekomme, möchte ich wissen. Natürlich nicht, fällt er mir ins Wort. Krause guckt erschrocken. Nein, Geld ist es nicht, was diesen Mann antreibt, den ungewöhnlichen Patienten ins Maul zu schauen. Die Krauses haben selbst zwei Hunde, täglich schauen die Katzen der Nachbarn bei ihrem Streifzug um die Häuser vorbei. Es ist einfach toll, im Zoo Sachen zu sehen, die dem normalen Besucher verborgen bleiben, sagt er weiter. hr online - 15. Jun 2005 Entlaufenes Känguru "Skippy" wieder bei Artgenossen Passend zum Besuch der australischen Fußballnationalmannschaft beim Confed-Cup, ist in Offenbach ein freilaufendes Känguru eingefangen worden. Möglicherweise handelt es sich um das Tier, das vor einer Woche in der Wetterau gesichtet wurde. Ob es sich bei dem nun gefangenen Känguru um das Exemplar handelt, das in der vergangenen Woche bereits einmal in der 40 Kilometer entfernten Wetterau gesichtet wurde, ist aber unklar. "Es ist durchaus möglich, dass es sich um dasselbe Tier handelt", sagte Tierpflegerin Susanne Wallensak am Mittwoch. Sie kümmert sich im Offenbacher Waldzoo um den Ausreißer, der dort ein neues Heim gefunden hat. Bisher habe sich kein Besitzer gemeldet, es sei durchaus möglich, dass jemand "Skippy" einfach ausgesetzt habe. Die australischen Beuteltiere können in der deutschen Flora und Fauna theoretisch ohne Probleme überleben. "Sie sind vom Verhalten und von der Ernährung her wie Rehe - fressen Gräser und Laub", erklärt Wallensak. Kängurus überlebten Temperaturen von bis zu minus 20 Grad, natürliche Feinde seien in den deutschen Wäldern für sie nur Füchse, Hunde und Autofahrer. Im Schwarzwald und in der Eifel gibt es nach Angaben der Pflegerin bereits Gruppen von wild lebenden Kängurus. Doch "Skippy" war nach Darstellung von Wallensak auf den hessischen Wiesen allein. "Auch wenn er genug Futter hatte, war er schon einsam", vermutet die 20-Jährige. Deshalb habe sich das kleine Känguru schließlich einer Gruppe von Rehen angeschlossen. Stern - 14. Juni 2005 Jeannette Wurms gibt dem Tiger das Fläschchen Sie sind klein, knuddelig und fressen ihr buchstäblich aus der Hand: Tiger- und Löwenbabys, die Tierpflegerin Jeannette Wurms großzieht. Im stern.de-Interview erzählt sie über ihre außergewöhnliche Mensch-Tier-Familie.Großalarm im Tigerkäfig: Völlig überraschend warf die weiße Tigerin Chayenne im Safaripark Stuckenbrock am 1. Mai drei Babys. Eines, mit dem Namen Sarmoti, war zu schwach, um sich an die Zitzen der Mutter heranzumachen und zu trinken. Samorti wäre gestorben - wenn Tierpflegerin Jeannette Wurms ihn nicht in ihre Obhut genommen hätte. Seitdem zieht sie den Tiger mit der Flasche auf. Aber damit nicht genug: Am 13. Mai bekam die weiße Löwin Star ein Baby und verstieß es. Also nahm Jeannette Wurms auch die kleine Löwin zu sich. Die 29-jährige Tochter des Safariparkbesitzers ist derlei Familienzuwachs gewöhnt - schon im Alter von acht Jahren zog sie einen Tiger mit der Hand groß. Kleine Zeitung - 15. Jun 2005 Haifischbecken: Widerstand formiert sich Heftiger Widerstand regt sich in der Steiermark gegen ein geplantes Haifischbecken in der Oststeiermark. Während die Investorengruppe rund um den Kärntner Vermögensberater Josef Drabek das "Ozeanarium" als Schutz- und Forschungsprojekt anpreist und Lobbyarbeit für die Raubfische ankündigt, protestieren Tierschützer: Nach der steirischen "Arche Noah" und dem Österreichischen Berufstauchlehrerverband hat sich am Mittwoch der "Verein gegen Tierfabriken" gegen ein derartiges Aquarium ausgesprochen. Rund 25 mal 22 Quadratmeter groß soll das Haifischbecken werden, etwa dreieinhalb Millionen Liter Wasser und etliche Haifische fassen. "Es handelt sich um die größte öffentliche wissenschaftliche Haifischforschungsstation Europas", so Josef Drabek, der Sprecher der Investorengruppe. "Der Sinn des Ozeanariums liegt vordergründig in der Aufklärung und Entkriminalisierung der Haie", so Drabek. Unter der Leitung von Erich Ritter, dem wissenschaftlichen Leiter der nach eigenen Angaben weltweit größten Haischutzorganisation "Sharkproject" mit Sitz im deutschen Offenbach, sollen auch Verhaltensforschungen an den Raubfischen stattfinden. Im Frühjahr will die Investorengruppe mit dem rund 7,5 Mio. Euro teuren Projekt im "Ökopark Hartberg" beginnen. Mitte 2007 könnte es eröffnet werden. Das Haifischaquarium stelle "einfach nur ein Gefängnis" dar, denn auch ein noch so großes Haibecken könne niemals die eigentlichen Lebensräume der Haie ersetzen, kritisieren die Tierschützer vom Grazer Tierschutzhaus "Arche Noah" unter der Leitung von Herbert Oster. Die Umsetzung des Projektes müsse "im Interesse der Tiere verhindert werden", so Oster, der auch die Wissenschaftlichkeit des Projektes in Frage stellt. Berliner Kurier - 16. Jun 2005 Wer steht besser auf einem Bein? Laaaaange Beine! Das haben sie beide, die Flamingos aus dem Tierpark und die berühmten Girls vom Friedrichstadtpalast (deren Beine sind aber viel schöner!). Und weil die Girls auf Tiere stehen, war's jetzt nur ein kleiner Schritt und die Tanz-Truppe übernahm im Jubiläums-Jahr des Tierparks nicht nur die Patenschaft für die Vögel mit dem rosafarbenen Gefieder. Die Girls von Europas größter Show-Bühne sind jetzt auch die schönsten Botschafter für Europas größten Landschaftstiergarten. Westdeutsche Zeitung - 16. Jun 2005 "Wir brauchen keine aufgesetzten Attraktionen" Ein Interview mit dem Direktor des Wuppertaler Zoos Ulrich Schürer über Baustellen, Konzepte und die künftige Rolle des Tierparks im Wettbewerb der Zoos. Aktionen BZ auf Draht 10. Jun 2005 WWF und Berliner Zoo eröffnen Orang-Utan Ausstellung Mit einer Ausstellung über das Leben der Orang-Utans wollen WWF Deutschland und der Berliner Zoo auf die Bedrohung der Menschenaffen aufmerksam machen. Zur Eröffnung am kommenden Dienstag wird der indonesische Botschafter Makmur Widodo erwartet. Als erste Besucher dürfen 12 Kinder die Ausstellung sehen. Danach können sie sich bei einer Malaktion an der bundesweiten WWF Kampagne zur Rettung der Orang-Utans beteiligen. Das teilte der Zoologische Garten am Freitag mit. Der Tagesspiegel 14. Jun 2005 «Rettet die Orang Utans»: Ausstellung im Berliner Zoo Über das Leben und Sterben der bedrohten Orang Utans auf Borneo informiert eine Ausstellung im Berliner Zoo. «Die indonesische Regierung versucht ihren Teil dazu beizutragen, um das Problem in den Griff zu bekommen», sagte Botschafter Makmur Widodo zur Ausstellungseröffnung am Dienstag. Die Exponate sind parallel in 14 deutschen Zoos zu sehen. In Berlin präsentieren auch Kinder zwischen drei und sechs Jahren selbst gemalte Orang Utan-Bilder. Für Erwachsene liegen Unterschriftenlisten aus. Segeberger-Zeitung 10. Jun 2005 WWF-Regenwaldkampagne - Carolin Reiber tauft Orang-Utan-Baby Mit prominenter Unterstützung hat am Freitag eine Regenwaldkampagne der Umweltorganisation WWF in 14 deutschen Zoos begonnen. TV-Moderatorin Carolin Reiber taufte zum Auftakt der Aktion im Hamburger Tierpark Hagenbeck das Orang-Utan-Baby "Harapan". Im Anschluss eröffnete die WWF-Botschafterin die bundesweite WWF- Ausstellung zur Rettung des indonesischen Regenwaldes, dem Lebensraum vieler Orang-Utans. "Harapan" ist das indonesische Wort für Hoffnung. Umweltjournal - 11. Juni 2005 Carolin Reiber tauft die "Hoffnung" WWF-Botschafterin Carolin Reiber hat am Freitag das Orang-Utan Baby "Harapan" im Tierpark Hagenbeck getauft. Die prominente Patin eröffnete anschließend gemeinsam mit WWF-Präsident Prof. Dr. Detlev Drenckhahn und Tierparkdirektor Joachim Weinlig-Hagenbeck die Borneo-Ausstellung des WWF. Sie gaben damit zugleich den offiziellen Startschuß für die WWF-Schau, die bis zum Herbst zeitgleich in 14 deutschen Zoos gezeigt wird. Die Ausstellung informiert Zoo-Besucher über das Leben der Menschenaffen in einem den ältesten Regenwälder der Erde auf der südostasiatischen Insel Borneo. "Ich freue mich über mein Patenkind. Harapan ist das indonesische Wort für Hoffnung. Harapan ist eine Botschafterin für ihre bedrohten Verwandten", sagte die TV-Moderatorin Carolin Reiber. Der Tierpark Hagenbeck engagiert sich seit langem für die Orang-Utans, 14 Tiere leben hier. Harapan ist bereits das 10. Baby, das seit Mitte der 1990er Jahre erfolgreich gezüchtet wurde. Tierparkdirektor Joachim Weinlig-Hagenbeck: Mit der WWF-Ausstellung möchten wir unseren Besuchern die Faszination und die Bedrohung der Borneo-Orang-Utans nahe bringen. WWF-Präsident Prof. Detlev Drenckhahn bezeichnete Zoos und WWF als "natürliche Partner im Kampf für die Artenvielfalt." Norddeutsche Neueste Nachrichten 12. Jun 2005 Der Zoo als Inszenierung Am Freitagabend fand zum siebten Mal seit 1999 das Event "Klassiknacht" im Rostocker Zoo statt. Wieder stand sie unter dem Motto "Schaffen für die Affen". Wieder waren etwa 3000 Leute gekommen. Wieder wird ihre Teilnahme den seit 2003 angesammelten Betrag von 250 000 Euro für ein neues Gehäuse der Menschenaffen deutlich erhöhen. Wieder musizierte die Norddeutsche Philharmonie. Wieder ertönten nationale Klänge, nach spanischen und italienischen nun russische. Wieder trat ein Künstler aus dem jeweils erklingenden Land auf. Und wieder gab es zum Schluss heftigen Beifall und Standing Ovations. Das häufige "Wieder" zeigt an, dass sich Routinen einstellen: Aus dem einzigartigen Event wird eine Tradition, freilich für einen guten Zweck. Dennoch funktioniert die Klassiknacht nach wie vor als ein Event, insofern ein Event ein kulturelles Ereignis ist, dessen Qualität und Erfolg, bevor es überhaupt begonnen hat, längst feststeht. Aachener Zeitung - 13. Jun 2005 Eine traumhafte Nacht im Tierpark erlebt Aachen. Es war ein wirklich besonderer Abend, der da im Tierpark begangen wurde. Nachdem die Pforten des Euregiozoos für normale Besucher geschlossen hatten, durften rund 250 Ehrengäste den Tierpark ganz für sich genießen. Anlass war die zweite «Traumnacht im Zoo», bei der 50 schwerkranke und behinderte Kinder samt Eltern und Geschwistern eingeladen wurden, den Tierpark in der Abenddämmerung als VIP's zu erkunden. Frankfurter Neue Presse - 14. Jun 2005 Kobelt-Zoo: Oratio hat seine Krokodile im Griff Schwanheim. Eigentlich sind Ponys, Pfaue und Schweine die Stars im Kobelt-Zoo eigentlich. Denn die Alligatoren-Show von Oratio Martino lockte hunderte Besucher zum Sommerfest auf das Gelände in der Schwanheimer Bahnstraße. Rotenburger Zeitung - 15. Jun 2005 Einzigartige Seepferdchen-Ausstellung Im Visselhöveder Heimathaus gibt es an kommenden Sonntag, 19. Juni, von 9 Uhr bis 19 Uhr eine ganz besondere Ausstellung zu sehen. Der Förderverein Seepferdchen zeigt mindestens 60 lebende brasilianische Riesen-Seepferdchen im Zusammenleben mit anderen Meerwassertieren. Dem Verein um Elena Theys ist es weltweit erstmals gelungen, diese unter Artenschutz stehende Seepferdchen-Art zu züchten. Mittlerweile schon in der zweiten Generation. Daher werden sowohl erwachsene Tiere als auch der nur wenige Tage alte Nachwuchs in dieser Ausstellung gezeigt. Nachwuchs Limmattalonline.ch - 9. Juni 2005 Elefantenbaby begegnet erstmals ihrem Vater Die kleine Farha, das Elefantenbaby im Zoo Zürich, ist am Donnerstag erstmals ihrem Vater, dem Bullen Maxi, begegnet. Nach einem kurzen Rempler zu Beginn mit seinen wuchtigen Zähnen akzeptierte der Riese sein kleines Töchterchen rasch. Der jüngste Spross der Elefantenfamilie im Zoo Zürich, die am 3. Mai geborene Farha, durfte am Donnerstagnachmittag erstmals auf der Aussenanlage ihrem Vater direkt in die Augen sehen. Diese Familienzusammenführung war möglich, da Maxi trotz ersten Anzeichen nicht in die so genannte «Musth» gekommen war. Während der Musth reagiert der Bulle nur schlecht auf die Anweisungen der Tierpfleger, wie der Zoo in einer Mitteilung vom Donnerstag schrieb. Zwischen dem Familienoberhaupt und der kleinen Farha fand dann auch eine zurückhaltende Annäherung statt. Farha entwickle sich unter der routinierten Betreuung ihrer Mutter Ceyla-Himali prächtig, hiess es weiter. Am 3. Juni brachte die Kleine bereits 178 Kilogramm auf die Waage. Seit ihrer Geburt vor gut einem Monat legte das Elefantenmädchen somit täglich etwa ein Kilogramm zu. Berliner Morgenpost - 12. Jun 2005 In fast jedem Gehege tummeln sich neugierige und nimmersatte ... Gäbe es im Zoo einen Tierkindergarten, die Plätze dort wären alle belegt und die Warteliste würde von Tag zu Tag weiter wachsen. Den gibt es aber nicht, und deshalb müssen sich die Tiermütter selbst mit ihrem neugierigen und stets nimmersatten Nachwuchs herumschlagen. In fast jedem Gehege gibt es zur Zeit Jungtiere zu sehen. Besonders niedlich sind die vier Wochen alten weißen Wölfe, die seit kurzem ihre Nasen aus dem Höhleneingang stecken. Nebenan toben vier Nasenbären durch die Büsche, noch nicht ganz so gelenkig ist das acht Tage alte Dromedar Amir, das x-beinig über die Anlage stelzt, und am Flußpferdhaus behauptet sich ein selbstbewußtes Warzenschweinferkel in der achtköpfigen Rotte. Bei zwei prominenten Damen - Elefantin Pang Pha und Nilpferd Nicole - steht der Nachwuchs noch aus. Die Welt - 10. Juni 2005 Nachwuchs bei den weißen Jägern aus Nordamerika In ihrer Heimat ist ihr weißes Fell bei der Jagd die perfekte Tarnung. Die weißen Wölfe im Berliner Zoo stammen aus den schneebedeckten Gebieten Nordamerikas. Für Zoobesucher sind die Tiere ein besonderer Hingucker: Sie gelten nicht nur als eine der schönsten Arten unter den Wölfen, sie sorgen seit Jahren auch regelmäßig für Nachwuchs. Erst wenige Wochen alt ist der jüngste Wurf der weißen Wölfe. Inzwischen können die vier Jungen ihre Höhle verlassen und sind auch von Besuchern auf der Wolf-Braunbären-Anlage zu beobachten. Dort bleiben sie allerdings vorerst von den Bären getrennt. koeln.de - 10. Juni 2005 Erstmals Elefanten-Nachwuchs im Kölner Zoo erwartet Zum ersten Mal in der 145-jährigen Geschichte des Kölner Zoos wird Elefanten-Nachwuchs erwartet. Elefantenkuh Khaing Lwin Htoo "Weiße Blüte" ist zur Freude von Zoochef Professor Dr. Gunther Nogge "schon so was von dick". Die Aufregung steigt von Kilo zu Kilo, denn schließlich geht es um die Geburt des ersten Elefantenbabys Kölns. Mit der Niederkunft wird laut Nogge zwischen Juli und September gerechnet. Die Tragzeit schwankt zwischen 19 und 22 Monaten. Die werdende Elefantenmutter Khaing Lwin Htoo hat bereits zwei Jungtiere zur Welt gebracht und war bei ihrem Umzug vom holländischen Emmen nach Köln bereits trächtig. Der "Schwangerschafts-Test" war auf Grund starker Hormonschwankungen sehr schwierig. Die Gewichtszunahme lässt jedoch keinen Zweifel mehr. Die Helfer wollen bei der Geburt möglichst wenig eingreifen. Wie in der freien Wildbahn wird eine erfahrene Elefantenkuh bei der Geburt helfen. Remscheider General-Anzeiger 13. Jun 2005 Erster Elefantennachwuchs im Wuppertaler Zoo kann bewundert werden Wuppertal. Ein bisschen stahl die neue Nachricht dem eigentlichen Star die Show. Auch Elefantenkuh Numbi ist schwanger - und das seit einer ganzen Weile. Voraussichtlich schon im Herbst soll es wieder Nachwuchs im Wuppertaler Elefantenhaus geben. Mehr wurde vergangene Woche nicht verraten, schließlich ging es eigentlich ja auch um Punda und ihr Erstgeborenes, das gut eine Woche nach der Geburt erstmals vorgestellt wurde. TLZ 14. Jun 2005 Drama um neugeborenes Nashorn-Baby im Erfurter Zoo - Lebensgefahr Im Erfurter Zoopark spielt sich ein Drama um ein wenige Tage altes Nashorn-Baby ab: Das Neugeborene schwebe in Lebensgefahr, weil es viel zu wenig esse. Die Mutter verweigere ihrem Jungen seit der Geburt am Samstag die Milch und auch die Ersatznahrung schlage nicht an, sagte Direktor Norbert Neuschulz am Dienstag. Er bestätigte Medienberichte vom selben Tag. Das dritte im Erfurter Zoo geborene, 61 Kilo schwere Nashorn-Baby sei nun von der Mutter getrennt worden. Nur dadurch sei noch die Rettung möglich. mysan.de (Pressemitteilung) - 14. Jun 2005 Ein Name für den Löwen: Kleine Raubkatze wird getauft Raubkatzen-Nachwuchs im Safari-Park Stukenbrock: Mehrere kleine Tiger und ein kleiner weißer Löwe haben dort in den vergangenen Wochen das Licht der Welt erblickt. Tierpflegerin Jeanette Wurms hat sich um zwei der kleinen Raubkatzen, die von ihren Müttern nicht angenommen wurden, Tag und Nacht gekümmert. Vor 14 Tagen hat Günther Jauch die Zuschauer von stern TV dazu aufgefordert, Vorschläge zu schicken, wie der kleine Löwe heißen soll. Fast zehntausend Mails, Briefe und Faxe sind seitdem eingegangen. Live bei stern TV fällt nun die Entscheidung, und die Zuschauer können wieder mitmachen: Der kleine Löwe wird getauft. BZ auf Draht 15. Jun 2005 Elefant im Berliner Zoo geboren Dickhäuterboom in der Hauptstadt: Im Berliner Zoo wurde in der Nacht zum Mittwoch ein kleines Elefantenmädchen geboren. Mutter Pang Pha und das noch namenlose Tierbaby sind wohlauf, teilte der älteste Zoo Deutschlands mit. Für den aus Israel stammenden Vater Victor ist es der erste Nachwuchs. Der Minifant bringe 145 Kilogramm auf die Waage und habe eine Schulterhöhe von 98 Zentimetern. Im Berliner Tierpark im Ostteil der Hauptstadt kamen in diesem Jahr bereits drei Elefanten zur Welt. Welt am Sonntag 15. Jun 2005 Kuscheltier statt Muttertier Im Erfurter Zoopark kuschelt ein wenige Tage altes Nashorn-Baby mit einer Plüschmaus. Das Neugeborene schwebt nach wie vor in Lebensgefahr, weil es viel zu wenig Nahrung bekommen hat. Die Mutter verweigerte ihrem Jungen bereits seit der Geburt am 11.Juni 2005 die Milch. Das dritte im Erfurter Zoo geborene, 61 Kilo schwere Nashorn-Baby ist deshalb von der Mutter getrennt worden. Nur durch Flaschennahrung ist die Rettung noch möglich. Blick 16. Jun 2005 Herziger Hitaji Hitaji ist gerade mal 6 Tage alt. Doch bereits stelzt der kleine Giraffenbulle munter durch sein Gehege. Zur Freude aller kleinen und grossen Zuschauer. Hitaji zählt zur Giraffenart der Baringo. Diesen scheints in den Zoos dieser Erde pudelwohl zu sein. Nur schon in San Diego ist das hier vorgestellte Männchen bereits der 94. Erfolg dieses Zuchtprogramms. In Freiheit sieht das leider ganz anders aus. Dort sind Baringos gerade mal in zwei Nationalparks in Afrika anzutreffen. Der Bestand beträgt noch wenige hundert Exemplare. Westdeutsche Zeitung 16. Jun 2005 Süßes Elefantenbaby bekommt bald ein Geschwisterchen Gerade einmal zwei Wochen ist das jüngste Baby des Wuppertaler Zoos alt und sorgt bereits für einen Massenauftrieb, den der Tierpark seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Allein in der vergangenen Woche kletterten 25 000 Besucher den Hang zum Elefantenhaus hinauf, um einen Blick auf das noch namenlose Töchterchen von Elefantendame Punda zu werfen. Mutter und Jungtier sind die absoluten Stars an der Wuppertaler Hubertusallee, obwohl gleich nebenan drei süße, erst wenige Wochen alte Tigerbabys mit ihrer Mutter durchs Gehege tollen. Der 115 Kilo schwere kleine Liebling ist schließlich eine Sensation, kann zwar noch nicht einmal törööen, ist aber die erste geglückte Nachzucht eines afrikanischen Elefanten in einem NRW-Zoo. Und als wüsste das Rüsseltier um seine Berühmtheit, zeigt es sich den Besuchern von seiner besten Seite. Es tollt im Gehege umher, versteckt sich unter dem dicken Bauch von Mama Punda, lässt sich von den Tierpflegern herzen und vor allem nicht aus der Ruhe bringen. Kein Blitzlicht, keine Ach-wie-süß-Rufe können das Jungtier etwas anhaben, obwohl angesichts des großen Ereignisses meist andächtige Stille im Elefantenhaus herrscht. Mutter Punda hat sich sowieso längst an den Rummel gewöhnt. Sie bleibt gelassen, selbst wenn das Kleine der Mama ständig zwischen die baumstammdicken Vorderbeine läuft, um an die Zitzen heranzukommen. "Bis zu 15 Liter Milch trinkt das Baby täglich", beobachtet Tierarzt Arne Lawrenz. Der Erfolg des unstillbaren Durstes ist deutlich erkennbar: "Unser Baby wird immer runder." Das prächtige Gedeihen macht ihn stolz wie einen jungen Vater. Kein Wunder, denn er und das fünfköpfige Pflegerteam haben sich und Punda monatelang auf die Niederkunft vorbereitet, trafen sich regelmäßig zur Schwangerschaftsgymnastik. Von Tag zu Tag gewöhnt sich der Nachwuchs besser an die Herde, vor allem an Papa Tuska. Der stattliche Elefantenbulle zeigt allerdings bisher weniger väterliche Gefühle als das gesamte Pflegerteam. Er kümmert sich lieber um weiteren Nachwuchs und hat fast unbemerkt Elefantenkuh Numbi geschwängert. Schon im Herbst wird also das zweite Baby im Elefantenhaus erwartet. Berliner Kurier - 16. Jun 2005 Im Zoo: Berlins 4. Minifant da Babyboom und kein Ende: Im Zoo wurde Dienstagnacht Berlins viertes Elefantenbaby geboren: 98 Zentimeter groß, 145 Kilo schwer. "Ein strammes Mädchen!", freut sich Zoo-Tierarzt Andreas Ochs. Schon kurz nach der Geburt um 22.15 Uhr begann die Kleine bei Mama Pang Pha zu trinken. "Das ist im Moment der beste Schutz gegen Herpes", sagt Ochs. An Herpes war Pang Phas erstes Kind Kiri (den Jungen hatte sie gleich nach der Geburt verstoßen) nach nur sechs Monaten Ende 2000 gestorben. Morgen sollen Mutti und Minifant den Zoo-Besuchern präsentiert werden. Im Tierpark wurden seit Februar bereits drei Minifanten geboren. Dort erwartet man noch in diesem Monat das 5. Berliner Elefantenkind. Circus Quickborner Tageblatt - 10. Jun 2005 Spannung, Lachen und exotische Tiere Pinneberg. Bengal-Tiger wirbeln mit ihren geschmeidigen Bewegungen Staub auf, eine 3,50 Meter große Giraffe kaut genüsslich auf saftigen, grünen Blättern, und eine Herde schwergewichtiger afrikanischer Elefanten schlendert gemütlich vor sich hin. Was sich anhört wie die wilde Natur in einer afrikanischen Steppe, spielt sich ab Dienstag, 14. Juni, auf dem Pinneberger Marktplatz ab. Der Circus Voyage aus Berlin schlägt für fünf Vorstellungen zum ersten Mal sein Zelt in der Kreisstadt auf. | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Duisburg, 10.06.05 Schildkrötentag im Zoo Als langsam, träge, gar dümmlich gelten die rund 80 Arten gepanzerter Kriechtiere, die in ihrem nahezu unveränderten Körperbau bereits seit Beginn des Erdmittelalters vorzugsweise die gemäßigten und warmen Breiten unserer Erde bevölkern. In Wirklichkeit aber sind diese empfindsamen Wechselwarmen alles andere als stumpfsinnige Land- und Wasserbewohner. Allen gemeinsam ist deren akute Gefährdung, weil ihre wenigen Lebensräume zu Lande und zu Wasser zunehmend schwinden, des weiteren diese Reptilien unter den Folgen weltweiter Umweltvergiftung leiden und sie selbst und ihre Eier zum großen Teil sogar heute noch in Kochtöpfen oder Suppendosen verschwinden. Auf diese allerhöchste Bestandsbedrohung hinzuweisen veranstaltet der Zoo Duisburg gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT), Tropica Verde e.V., dem Hauptzollamt Düsseldorf und dem Verein der Freunde des Duisburger Zoos einen besonderen Schildkrötentag im Zoo. Einen ganzen Tag lang stehen Aktionen rund um Schildkröten im Mittelpunkt öffentlicher Zoo-Präsentationen, von denen das große Schildkrötenrennen auf dem Flamingoteich (hinter dem Haupteingang/Mülheimer Str.) ebenso zu den Höhepunkten zählt wie Vorträge, Workshops und Kinderralleys, aber auch Keepertalks, die sich allesamt um Haltung und Pflege sowie Schutz der Schildkröten selbst und ihrer Lebensräume drehen. Zum Schildkrötentag lädt der Zoo nicht nur Kinder, sondern alle Tier- und Naturfreunde ein am Sonntag, dem 12. Juni 2005, in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Zoo Hannover, 09.06.05 Sechs Mini-Nasenbären erobern Gehege - Naseweiser Nasenbären-Nachwuchs Winzige Näschen näseln aufgeregt an Grashalmen, Steinen, Farnen. Der Blick aus den schwarzen Knopfaugen geht immer wieder suchend zur sicheren Kuschelecke. Dort wippen die Nasenbären-Mütter Veronica und Isabella aufmunternd mit den langen Nasen: Keine Sorge, das ist nur die richtige Welt. Und der Typ mit der langen Nase da hinten, das ist euer Papa Pablo. Sechs naseweise Nasenbärchen näseln jetzt neugierig durch ihr Gehege. Fünf Wochen lang hat der Nachwuchs der hannoverschen Nasenbär-Familie in der kuscheligen Bruthöhle hinter den Kulissen gekuschelt. Jetzt sind aus den Winzlingen Mini-Nasenbären geworden, die nur noch Unsinn im Kopf haben. Seit zwei Tagen lassen sich die sechs Winzlinge Wind um die Nase wehen. Jetzt heißt es: Immer der Nase nach! So viele neue Gerüche wollten erst einmal erkannt und eingeordnet werden. Die Kleinen sperren Mund und Nase auf, reiben sich gegenseitig alles Wissenswerte über die neue Umgebung unter die Nase, stecken ihre Nase in buchstäblich alles hinein, näseln nebenbei nach netten Nacktschnecken und haben ihr Revier mit allen Bäumen und Kletterseile bärig erobert. Zoo Duisburg, 09.06.05 Rohbau RIO NEGRO fertig Mitte September des vergangenen Jahres gründeten Duisburger Politiker gemeinsam mit Architekten, Ingenieuren, Handwerkern, Zoo-Vorstand und -Belegschaft den ersten Spatenstich für ein neues Tropenhaus im Zoo - mit Namen RIO NEGRO -, das über einer Grundfläche von 900 Quadratmetern und einer Firsthöhe von 11 Metern als Hauptattraktion einen Super-Pool mit 650 Kubikmetern Wasservolumen bereithält. Hier sollen Duisburgs in die Jahre gekommenen Süßwasser- oder Orinokodelphine ihren Lebensabend verbringen. Mittlerweile wurde das lichtdurchflutete Multifunktionshaus mit mehr 1.000 Quadratmetern Mehrfachsteg-Acrylplatten eingedeckt, die die demnächst einzusetzende empfindliche Tropenvegetation schützen und für schwül-warmes Klima im Inneren sorgen sollen. Zwei jeweils 12 und 9 Meter lange Kunststoff-Scheiben bilden die gewaltige Aquarienfront, und ein 16 Meter langer (und 1,5 Meter dicker) Eschenstamm samt Krone liegt in luftiger Höhe über einem gewaltigen Landschaftsaquarium, dessen künftiger Fischbesatz zur Zeit aus verschiedenen Schauaquarien Deutschlands zusammengestellt wird. Ein italienisches Spezialteam modelliert naturnah gestaltete Kunstfelsen, die den künftigen Bewohnern wie Besuchern von RIO NEGRO den Eindruck einer südamerikanischen Flusslandschaft vermitteln sollen. Bizarre Wurzeln, Totholz und Flusssteine lassen die lehmbraunen Mörtelwände aussehen wie die berühmten Steilufer in den Prallhängen südamerikanischer Dschungelflüsse. An 7 Tagen in der Woche werkeln mehrere Expertenteams für Hallen- und Schwimmbadbau, Kanal- und Kunststoffbauten gemeinsam mit Künstlern, Komparsen und Zoohandwerkern, den Rohbau samt technischer Anlagen fertigzustellen - bevor die ersten Grünpflanzen beginnen, ihre Wurzeln im Humusbett ihrer Pflanzflächen auszubreiten. Wilhelma Stuttgart, 09.06.05 Wachposten ... ... ist bei Erdmännchens ein wichtiger Job, hängen doch Wohl und Wehe der ganzen Kolonie von seiner Aufmerksamkeit ab: Er trotzt jeder Witterung mit stoischer Miene, um die Seinen ge-gebenenfalls vor herannahenden Gefahren zu warnen. Nun sind in der Wilhelma herabstoßende Adler und Raubkatzen auf dem Sprung zwar kaum zu erwarten das weiß aber das wachende Erdmännchen nicht. Dafür entspricht die Witterung vielfach überhaupt nicht den Ansprüchen der afrikanischen Schleichkatzen ein starker Wärmestrahler schafft da Abhilfe und lässt den Erdmännchenwächter auch bei Sauwetter vergnügt das pelzige Bäuchlein unter der Kunstsonne wärmen. Mit der schwarzen Gesichtsmaske sehen die Tiere ohnehin aus, als trügen sie kleine Sonnenbrillen. Der Rest der Familie gibt sich derweil den sonstigen Erdmännchen-Beschäftigungen hin: Wühlen, fressen, putzen, Kinder erziehen, fressen, wühlen, Kinder säugen, streiten, noch ein Häppchen fressen, sonnen ... und in gewissen Abständen wird stets ein anderes Mitglied der WG zum Wachdienst eingeteilt. Arbeitsteilung ist oberstes Gebot bei der wuseligen Truppe in Erdmännchen-City hinter der Giraffenanlage der Wilhelma! Und wenn sich die ganze Gruppe in der Sonne aalt, kann man durchaus Vergleiche mit den Reihen der Sonnenanbeter im Freibad anstellen. Allerdings halten Erdmännchen das Nichtstun nicht lange aus: Da sie gerade Nachwuchs haben, ist bei den possierlichen Savannenbewohnern besonders viel los! Zoo Köln, 08.06.05 Ovibos, rätselhafter Schafochse Grzimeks Tierleben hat 13 Bände. Im letzten Band, und dort an letzter Stelle, bespricht er eine Tierart, die selbst Zoologen rätselhaft ist. Es handelt sich einerseits um eine Art Rindvieh, ist aber kein Rind. Andererseits könnte man es als Schaf ansehen, es ist aber kein Schaf. Um sich aus der Affäre zu ziehen, nannte man die rätselhaften Tiere einfach Schafochsen (Ovibos). Bei den Schafochsen gibt es nur eine Art, den Moschusochsen (Ovibos moschatus), ein Relikt der Eiszeit. Man kennt ihn von Höhlenmalereien und einigen Fossilfunden. Lebende Moschusochsen wurden aber erst 1869 während einer Nordpolexpedition gefunden. Im Kölner Zoo wurde 2005 ein Moschusochse geboren. Zoo Wuppertal, 08.06.05 Die ersten 30 Pinguine sind da! Die ersten 30 Pinguin-Rohlinge für die PINGUINALE 2006 sind am Dienstag im Zoo eingetroffen. Für die ersten Pinguinisten wird es damit nun ernst: sie können ihren Rohling nun im Zoo abholen und mit seiner Gestaltung beginnen. Bis zu ihrer Abholung durch die Pinguinisten werden die Rohlinge vorrübergehend in der Außenstelle des Zoos untergestellt. Insgesamt 38 Pinguine konnten inzwischen an nunmehr 29 Pinguinisten verkauft werden. Das Interesse an den Pinguinen ist weiterhin groß, so dass in Kürze wohl bereits die nächsten 30 Pinguine beim Hersteller geordert werden können. Die PINGUINALE 2006 ist somit dabei, sich zu dem erhofft großen Erfolg für Wuppertal und Umgebung zu entwickeln. Als erster Pinguinist holt der PINGUINALE 2006-Partner Boesner, Großhandel für Künstler-Materialien aus Witten, seinen Pinguin ab, der dann auch als Anschauungsobjekt für die anderen Pinguinisten in der Filiale von Boesner in Witten stehen wird. Eine Vertreterin der Firma Boesner wird beim Pressetermin am Donnerstag anwesend sein. Vogelpark Herborn, 15.06.05 "Schwarze Aussichten für den weißen Storch ?" Der Vogelpark Herborn-Uckersdorf stellt am Sonntag beim "etwas anderen Storchentag" sein Storchenschutzprojekt vor. Wie nahe Freud und Leid des Tiergärtners zusammenliegen, erfahren einmal mehr in diesen Tagen die Mitarbeiter des Herborner Vogelparks. Ebenso wie die zahlreichen Besucher in Uckersdorf erfreuen sie sich an vielen Jungtieren, so etwa an zwei Küken des Grauen Pfaufasans, einem halben Dutzend Heiligen Ibissen und zwei seit sechs Wochen fürsorglich von seinen Eltern über die Storchenwiese geführten kleinen Jungfernkranichen. Unangenehm überrascht hat das Vogelparkteam allerdings, dass in diesem Jahr erstmals seit vielen Jahren bei Meister Adebar der Nachwuchs ausgeblieben ist. Nachdem das Herborner Storchenprojekt bereits im Vorjahr unter dem Verlust von fünf erwachsenen Störchen und zwei Jungtieren durch einen eingedrungenen Fuchs sowie von drei Altstörchen durch Unfälle an der durch die Uckersdorfer Talaue verlaufende Mittelspannungsleitung gelitten hatte, gibt es auch in diesem Jahr empfindliche Verluste. Tier- und Naturpark Schloss Herberstein,15.06.05 Ein afrikanisches Dorf inmitten der Oststeiermark! Es erwartet Sie ein buntes Treiben zwischen afrikanischen Hütten, Löwenhaus und Geladafelsen: kulinarische Köstlichkeiten sowie ein Bazar mit Kunst und Handwerk aus Afrika; außerdem ein Batikworkshop, Blasrohrschießen und noch mehr Kinderprogramm! Täglich von 11-17 Uhr, Afrika-Wiese im Tierpark Herberstein. NABU-Artenschutzzentrum, 15.06.05 Weißstorchnachwuchs im Artenschutzzentrum Leiferde Auch dieses Jahr lassen sich im Artenschutzzentrum Leiferde wieder Jungstörche beobachten. Dies ist beileibe keine Selbstverständlichkeit, da in diesem Jahr aufgrund von anhaltenden Schlechtwetterphasen auf der Ostzugroute ein Teil der Störche nicht in ihren angestammten Brutgebieten erschienen und somit zahlreiche Nester verwaist blieben. Umso erfreuter sind die Mitarbeiter des Artenschutzzentrums über den täglichen Anblick ihrer drei Jungstörche, die mittlerweile ca. 5 Wochen alt sind. Da Jungstörche besonders viel Nahrung benötigen, pendeln die Altvögel häufig zwischen dem nahe gelegenen Viehmoor und dem Artenschutzzentrum, um den Hunger ihres Nachwuchses zu stillen. Schon bald werden die Kleinen ihre ersten eigenen Flugversuche starten, indem sie sich mit ausgebreiteten Flügeln gegen den Wind stellen und sich von diesem hochheben lassen. Zum ersten Verlassen des Nestes werden allerdings noch einige Wochen vergehen. Wilhelma Stuttgart, 15.06.05 Überraschungsgeburt Eine doppelte Überraschungsgeburt gab es jetzt bei den Seelöwen der Stuttgarter Wilhelma: Anfang Juni war plötzlich ein kleiner Seelöwe da, aber eigentlich waren Vater Arno und Mutter Evi noch zu jung dafür. Beide sind 2001 geboren und wären erst in diesem Jahr geschlechtsreif geworden. Aber die gute Pflege in der Wilhelma hat sie zu frühreifen Teenagern gemacht. Mutter und Kind sind wohlauf und Evi kümmert sich sehr fürsorglich um ihr erstes Jungtier, das auch noch ein Weibchen ist. Als dann Mitte Juni die dreizehnjährige Bella ihr Jungtier bekam, war die Überraschung nicht mehr so groß, zumal die Pfleger jetzt vorgewarnt waren und bei ihr dank des größer gewordenen Leibesumfanges etwas erahnten. Bella ist eine erfahrene Mutter und geht die ganze Sache gelassener an als Evi. Diese geht sofort auf die Pfleger los, um ihr Junges zu verteidigen. Nur wenn es bei der Fütterung Fisch gibt, ist sie wieder lammfromm. In der Wilhelma werden die Kalifornischen Seelöwen gehalten, die an der Pazifikküste Mexikos und Kaliforniens vorkommen. Seitdem die Tiere dort streng geschützt sind, haben sie sich stark vermehrt und bevölkern in zunehmendem Maße sogar den Hafen von San Franzisko. In der Gruppe der Wilhelma sind Bella und Suzan die beiden ältesten und stammen noch aus der vorherigen Gruppe. Alle anderen drei Weibchen und auch der Chef der Gruppe Arno sind zwischen vier und zwei Jahre alt und somit noch recht jugendlich. Das hinderte sie aber nicht daran, die Besucher mit zwei noch namenlosen Jungtieren zu überraschen. Zoo Köln, 15.06.05 Orang-Utan: Faszination und Bedrohung Zur Orang-Utan-Kampagne des WWF zeigt der Zoo Köln eine Borneo-Ausstellung. Unsere engsten Verwandten im Tierreich, die Orang-Utans, sind bedroht. Der WWF (World Wide Fund for Nature) hat deshalb die Kampagne Borneo: Rettet den Orang-Utan Wald gestartet. Im Rahmen dieser Initiative zeigt der Kölner Zoo ab Donnerstag, den 15. Juni, eine Borneo-Ausstellung des WWF. Die im Aufbau einem Regenwald nachempfundene Schau geht auf die Faszination und die Bedrohung der Artenvielfalt in einem der letzten Regenwaldparadiese der Erde ein. Die Ausstellung klärt über den rasanten Kahlschlag in Borneos Wäldern auf. Sie zeigt, wie jeder einzelne zur Rettung der Menschaffen und ihres Lebensraumes beitragen kann. Die WWF-Schau wird in den kommenden Monaten zeitgleich in 14 deutschen Zoos zu sehen sein. Zoo Duisburg, 14.06.05 Markenzeichen: Kulleraugen Der Seehund: Vor dem inneren Auge manch eines naturentfremdeten Zeitgenossen mag beim Hören dieses Namens ein sturmerprobter, verschlagener oder zerzauster Fahrensmann auftauchen; Zoologen jedoch verstehen unter S e e h u n d ein glatthaariges, speckwülstiges, eher empfindliches Wasserraubtier, das entlang der atlantischen Nordseeküsten einstmals zu Hunderttausenden zu finden war. Mittlerweile sind die nordeuropäischen Bestände dieser Robbenart durch (ehemalige) Bejagung, Umweltverschmutzung, aggressiven Tourismus und Seuchen drastisch reduziert, sodass Fachleute bereits um den Bestand lokaler Populationen fürchten. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass seit einigen Jahren die Seehund-Zucht am Kaiserberg geradezu floriert: Jedes Jahr dürfen Sprösslinge dieser Flossenfüßler gemeldet werden. Ausgerechnet eine Uralt-Mutter mit Namen BABY (!) - 1972 als wilder Heuler vor der niederländischen Nordseeküste aufgefunden - schenkte vor 5 Tagen einem männlichen - und diesmal richtigen - Baby namens JANNICK das Leben, wovon Vater PINOCCHIO (geb. 1987 in Duisburg) überhaupt keine Kenntnis nahm - er kümmerte sich gerade um eine liebeslustige Seehund-Schöne namens MADELEINE
Mittlerweile hat das rundum-bespeckte männliche Seehund-Jungtier bereits ein Gewicht von knapp 10 Kilogramm erreicht, wobei sein Markenzeichen, zwei riesige schwarze Kulleraugen nämlich, auch in den nächsten Monaten noch sein kugelrundes Köpfchen zieren werden. Ein Schnauzbart ist bereits vorhanden, dessen harte Borsten beim Nuckeln an Mamas Zitzen auf beiden Seiten für mächtig Kitzelspaß sorgen dürften. Wisentgehege Springe, 13.06.05 Natur erleben im Wisentgehege Springe Das Wisentgehege beteiligt sich an "Natürlich Niedersachsen - der Sonntag für den Naturschutz" am 19. Juni 2005. Die Lagerfeuer des Mittsommernachtsfestes im Wisentgehege werden kaum verraucht sein, da startet die nächste Aktion für naturschutzinteressierte Besucher. Am Sonntag, den 19. Juni ist das Wisentgehege dabei, wenn NDR 1 Niedersachsen und die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz zur landesweiten Aktion aufrufen. Zwischen 10.00 h morgens und 17.00 h nachmittags werden Kindern und Erwachsenen in unterschiedlichen Schwerpunktführungen die Leistungen des Wisentgeheges im Natur- und Artenschutz vorgestellt. Diese Veranstaltungen kosten keinen Aufpreis. Sie sind im normalen Eintrittspreis enthalten. Beginn der Führungen und Rundgänge ist jeweils der Eingangsbereich. Um 10.00 h ist der Vogel des Jahres, der Uhu und seine langjährige Zucht im Wisentgehege Thema der Führung, die mit dem Besuch der Flugvorführung auf dem Falkenhof endet. Hier wird der Uhu im Fluge zu bewundern sein. Um 13.00 h sollen die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme vorgestellt werden. Es geht um den Beitrag des Wisentgeheges zur Erhaltung bedrohter Arten. Die Naturschutzleistungen alter Bäume sind Thema ab 14.00 Uhr. Die Teilnehmerzahl für die "Alte-Bäume-Wanderung" ist begrenzt. Am Eingang müssen sich Interessierte zu dieser Führung anmelden. Abschließende Veranstaltung ist ein Rundgang mit den Schwerpunkten Wisent und Urwildpferd, die mit dem Ziel der Wiederansiedlung in freier Wildbahn seit langer Zeit im Wisentgehege erfolgreich gezüchtet werden. Zoo Dortmund, 13.06.05 WWF startet Kampagne: Borneo: Rettet den Orang-Utan Wald Borneo-Ausstellung im Regenwaldhaus des Dortmunder Zoos Unsere engsten Verwandten im Tierreich, die Orang-Utans, sind vom Aussterben bedroht. Der WWF (World Wide Fund for Nature) hat deshalb die Kampagne Borneo: Rettet den Orang-Utan Wald gestartet. Im Rahmen dieser Initiative zeigt der Zoo Dortmund ab Samstag, 18. Juni, eine Borneo-Ausstellung des WWF im Regenwaldhaus Rumah hutan. Dort bilden Schabrackentapire und Orangs weltweit einmalig eine tierische Wohngemeinschaft. Die im Aufbau einem Regenwald nachempfundene Schau geht auf die Faszination und die Bedrohung der Artenvielfalt in einem der letzten Regenwaldparadiese der Erde ein. Die Ausstellung klärt über den rasanten Kahlschlag in Borneos Wäldern auf. Sie zeigt, wie jeder einzelne zur Rettung der Menschaffen und ihres Lebensraumes beitragen kann. Die WWF-Schau wird in den kommenden Monaten zeitgleich in 14 deutschen Zoos zu sehen sein. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins Pro Kultur betreuen die Ausstellung in Dortmund. Wir möchten Sie ganz herzlich zur Eröffnung der Borneo-Ausstellung im Zoo Dortmund und zum Pressegespräch mit Fototermin im Regenwaldhaus einladen. Treffpunkt ist am Samstag, 18. Juni, um 11 Uhr im Zoo Dortmund, Regenwaldhaus, Mergelteichstraße 80, in Dortmund- Brünninghausen. Als Gesprächspartner erwarten Sie Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und der WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. Infos zum WWF gibt es von Ralph Kampwirth, Pressestelle WWF, Telefon: 069-79144-153 oder unter www.wwf.de. Infos zum Zoo und zum Regenwaldhaus unter www.dortmund.de/zoo. Tiergarten Heidelberg, 13.06.05 Orang-Utan: Faszination und Bedrohung Zur Orang-Utan-Kampagne des WWF zeigt der Tiergarten Heidelberg eine Borneo-Ausstellung. Unsere engsten Verwandten im Tierreich, die Orang-Utans, sind bedroht. Der WWF (World Wide Fund for Nature) hat deshalb die Kampagne Borneo: Rettet den Orang-Utan Wald gestartet. Im Rahmen dieser Initiative zeigt der Tiergarten Heidelberg ab Mittwoch, den 15. Juni, eine Borneo-Ausstellung des WWF. Die im Aufbau einem Regenwald nachempfundene Schau geht auf die Faszination und die Bedrohung der Artenvielfalt in einem der letzten Regenwaldparadiese der Erde ein. Die Ausstellung klärt über den rasanten Kahlschlag in Borneos Wäldern auf. Sie zeigt, wie jeder einzelne zur Rettung der Menschenaffen und ihres Lebensraumes beitragen kann. Die WWF-Schau wird in den kommenden Monaten zeitgleich in 14 deutschen Zoos zu sehen sein. Tiergarten Heidelberg, 10.06.05 Die letzten ihrer Art? Ein Tag rund um die Schildkröten im Heidelberger Zoo Lonesome George ist eine ganz besondere Riesenschildkröte. Sie lebt auf einer Galapagosinsel und ist die letzte ihrer Art, der Albingdon Island Schildkröte. Sollte der etwa 70jährige Koloss einmal sterben, wird seine Art für immer ausgestorben sein. Das Entstehen und Aussterben von Arten gilt als normaler Verlauf der Entwicklung von Tieren und Pflanzen. Vor rund 10 Mio Jahren bevölkerten beispielsweise Schildkröten die Erde, die eine Panzerlänge von 3 Metern und ein Gewicht von 2040 kg hatten. Bedrohlich wird es für die Natur jedoch, wenn der Mensch für die Ausrottung von Lebewesen verantwortlich ist. Galt die einheimische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) in vorigen Jahrhunderten noch als das Essen der armen Leute, findet man nun aufgrund der zunehmenden menschlichen Beeinflussung von Gewässern und deren Ufern jetzt nur noch bescheidene Restbestände. In vielen anderen Ländern schreitet die Jagd nach den wehrlosen Tieren weiter fort. Der Europäische Zoo- und Aquarienverband (EAZA) startete am 22.September 2004 offiziell die ShellShock-Schildkröten-Kampagne 2004/2005. Bis jetzt schon über 100 Mitgliedsinstitutionen, darunter auch der Heidelberger Zoo, beteiligen sich gemeinsam an dieser wichtigen Kampagne, um die altertümlichen Arten vor der Ausrottung zu bewahren. Neben der Spendensammlung für internationale Schutzprojekte und der Förderung von Haltungs- und Nachzuchtprojekten in Menschenobhut soll im Rahmen der Kampagne auch über die Besonderheiten dieser einmaligen Tiere informiert werden. Am Sonntag, dem 12.06. veranstaltet der Heidelberger Zoo von 11:00 bis 16:00 Uhr den so genannten Schildkrötentag. Im Veranstaltungsraum der Zooschule, der ZOOase, wird über Schildkröten und ihre Verwandtschaft berichtet. Ihre Entwicklung, ihre Sinne, das Verhalten, aber auch ihre Bedrohungen und die Möglichkeiten zu ihrem Schutz stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Zoo Landau, 10.06.05 Schildkröten faszinierende Lebewesen - Stilvoller Vortragsabend im Zoo Landau Am Freitag, den 17.06.2005 um 19:00 Uhr wird Schildkrötenfans im Zoo Landau etwas ganz besonderes geboten. In den Räumlichkeiten der fast fertiggestellten neuen Zooschule des Landauer Zoos wird im Rahmen einer ca. einstündigen Bildpräsentation über faszinierende Lebewesen unserer Erde, nämlich über Schildkröten, berichtet. Referent an diesem Abend ist der Leiter der Regionalgruppe Kurpfalz der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT), Peter Buchert, der seit vielen Jahren als privater Halter vielfältige Erfahrungen mit diesen Tieren gesammelt hat. Sein Vortrag wird in kurzweiliger Art und Weise über die Entwicklung dieser Jahrmillionen alten Tiergruppe berichten, verschiedene Vertreter und Arten vorstellen, aber auch auf Probleme des Tier- und Artenschutzes bei diesen interessanten Wesen eingehen. Im Anschluss an den Vortrag können Besucher noch ein schildkrötengerechtes großes Salatbuffet genießen und an einer Probe der neuen Zooweine teilnehmen und so den Abend im Zoo ausklingen lassen! Freunde der drei neuen Zooweinsorten können an dem Abend die Weine auch glas- bzw. flaschenweise erwerben. Einlass in den Zoo ist zwischen 18:30 und 19:00 Uhr. Die Teilnahme an diesem Vortrag inkl. des Salatbüffets und die Weinproben kostet ¬ 3,00 pro Person. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Natur- und Artenschutz | Der Standard - 12. Juni 2005 Studie warnt vor unkontrollierter Ausbeutung des Meeresbodens Tokio - Immer bessere Technologien machen eine Ausbeutung des Meeresbodens und seiner Ressourcen leichter möglich. Forscher warnen jedoch davor, dass die unkontrollierte Nutzung der Tiefsee aber schwerwiegende Folgen für die Umwelt hätte. Eine Studie des Institute of Advanced Studies (IAS) der United Nations University (UNU) fordert daher verbindliche Regelungen für die Zukunft. Der Bericht "Bioprospecting Of Genetic Resources in the Deep Seabed" warnt davor, dass das Fehlen von verbindlichen Rahmenbedingungen zu einer Katastrophe führen könnte swissinfo - 15. Jun 2005 Zoo Zürich warnt vor kritischer Situation der Schildkröten ZÜRICH - Gut die Hälfte der rund 260 Schildkrötenarten, die es weltweit gibt, sind auf der roten Liste der bedrohten Tierarten. Der Zoo Zürich beteiligt sich deshalb an einer weltweiten Kampagne, die auf die kritische Situation der Schildkröten hinweist. BirdLife E-Petition zum Schutz der Rohrweihe 48 Rohrweihen jährlich - also insgesamt 144 Vögel in den nächsten drei Jahren - sollen unter dem Deckmantel eines wissenschaftlichen Projektes abgeschossen werden. Ein massiver Anschlag auf eine seltene Greifvogelart in Niederösterreich, ist man bei den Tier- und Naturschutzorganisationen BirdLife, VIER PFOTEN und WWF Österreich entsetzt. Bei der am 20.5.2005 in Wien abgehaltenen gemeinsamen Pressekonferenz forderten die Organisationen einen sofortigen Stopp dieses fragwürdigen Projekts (siehe Presseaussendung). BirdLife startet eine Petition gegen das vom Niederösterreichischen Landesjagdverband finanzierte Projekt. Die Rohrweihe wird in der EU-Vogelschutzrichtlinie als Anhang I Art geführt und ist daher von EU-weiter Bedeutung. Die Bewilligung der Abschüsse widerspricht der EU-Vogelschutzrichtlinie, da diese nur in begründeten Ausnahmefällen und zwar bei fehlenden Alternativmethoden und unter Aufrechterhaltung eines Günstigen Erhaltungszustandes erfolgen dürfen. Im vorliegenden Fall stehen ausreichend Alternativmethoden zur Verfügung, wodurch die Genehmigung der Abschüsse für die Studie nicht nachvollziehbar ist. Sie können uns bei unserem Vorhaben, dieses Projekt zu stoppen, unterstützen, indem Sie die beiden Petitionen unterschreiben! E-Petition an den zuständigen niederösterreichischen Agrarlandesrat DI Plank Die Petition ergeht an: Dipl.-Ing. Josef Plank, Landesrat für Landwirtschaft, Umwelt und Landentwicklung E-Petition an den NÖ Landesjagdverband Die Petition ergeht an: Landesjägermeister Dr. Konrad Geschäftsführer Dr. Lebersorger/NÖ Landesjagdverband 10.6.2005: Wichtiger Erfolg für die Rohrweihe! Herr Prof. Hackländer von der Universität für Bodenkultur (BOKU) hat nun das wissenschaftliche Projekt zur Rohrweihe zurückgezogen (siehe offizielle Stellungnahme). Aufgrund von wachsendem internationalem und inneruniversitärem Druck sowie massiver Proteste wissenschaftlicher Experten, von Vogelfreunden sowie auch von Seiten der österreichischen Hochschülerschaft, wurde die Bearbeitung des Projektes zur Erforschung der Nahrungsgewohnheiten der Rohrweihe durch Abschuss und Analyse des Mageninhaltes, zurückgezogen. Wir gratulieren Herrn Prof. Hackländer zu dieser Entscheidung! Eine offizielle Stellungnahme des NÖ Landesjagdverbandes liegt noch nicht vor! BirdLife, WWF und Vier Pfoten fordern nach wie vor zu einer konstruktiven Auseinandersetzung sowie einer offenen Diskussion auf. WWF - 10. Juni 2005 Carolin Reiber tauft die Hoffnung / Auftakt für Borneo-Ausstellungen des WWF im Tierpark Hagenbeck. / 14 Zoos beteiligt. WWF-Botschafterin Carolin Reiber hat am Freitag das Orang-Utan Baby Harapan im Tierpark Hagenbeck getauft. Die prominente Patin eröffnete anschließend gemeinsam mit WWF-Präsident Prof. Dr. Detlev Drenckhahn und Tierparkdirektor Joachim Weinlig-Hagenbeck die Borneo-Ausstellung des WWF. Sie gaben damit zugleich den offiziellen Startschuß für die WWF-Schau, die bis zum Herbst zeitgleich in 14 deutschen Zoos gezeigt wird. Die Ausstellung informiert Zoo-Besucher über das Leben der Menschenaffen in einem den ältesten Regenwälder der Erde auf der südostasiatischen Insel Borneo. Ich freue mich über mein Patenkind. Harapan ist das indonesische Wort für Hoffnung. Harapan ist eine Botschafterin für ihre bedrohten Verwandten, sagte die TV-Moderatorin Carolin Reiber. Die Ausstellungstexte sind auf Säulen gedruckt und so aufgestellt, dass der Besucher den Eindruck gewinnt, er liefe durch einen Tropenwald. Großflächige Bilder zeigen Borneos Landschaften, man hört die Geräusche des Regenwaldes. Über allen thronen Orang-Utans. Die Schau beantwortet viele Fragen: Wie sieht es bei den Waldmenschen (Übersetzung des malaiischen Orang-Utan) zu Hause aus? Was machen Orang-Utans den ganzen Tag? Bauen sie wirklich Nester wie ein Vogel? Warum sind sie so bedroht? Was können wir in Deutschland für die Orang-Utans und ihren Lebensraum, den Tropenwald, tun? Die Ausstellung fordert Kinder und Erwachsene auf, sich an einer WWF-Mitmachaktion zu beteiligen. Jeder kann einen Beitrag zur Erhaltung der Orang-Utan-Wälder Borneos leisten, betont Carolin Reiber. Presseportal 12. Juni 2005 GEO-Tag der Artenvielfalt bilanziert rund 1.000 Tier- und Pflanzenarten im Berliner Tiergarten Über 120 Experten der Flora und Fauna erforschten gestern den Berliner Tiergarten und dokumentierten über 1.000 Arten. Von den 437 im Tiergarten bekannten Arten aus der Gruppe der höheren Pflanzen konnten allein gestern 300 erfasst werden. Darunter waren zwei seit Jahrhunderten bekannte Heilpflanzen das Herzgespann und die Osterluzei. Dass nur 24 Flechten- und Moosarten gefunden wurden, könnte auch ein Indiz für die starke Luft- und Trittbelastung der Flächen durch den Menschen sein. Jedoch konnten die Fachleute eine bislang noch nicht für Berlin bekannte Flechtenart feststellen. Auch wurde Aland gesichtet, ein Fisch der eigentlich nur in schnellen Fließgewässern auftaucht. Dem GEO-Tag der Artenvielfalt ist es auch ein Anliegen, in ärmeren Ländern den Schutz von Tieren und Pflanzen zu fördern. Im afrikanischen Mali fand eine 24-Stunden-Inventur, durchgeführt von GEO und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), statt. Auf dem Plateau des Dogonlands und an der Steilkante der Falaise de Bandiagara untersuchten Wissenschaftler, Politiker und Naturschützer zusammen mit fast 1000 Interessierten aus der Bevölkerung das Artenspektrum dieses für den gesamten Sahel einzigartigen Gebietes. Fotos zur Aktion im Berliner Tiergarten stehen unter www.geo.de/artenvielfalt zur Verfügung. NABU 13. Juni 2005 NABU Aktion Die Stunde der Gartenvögel / Endergebnis siehe auch: www.stunde-der-gartenvoegel.de Der Haussperling hat das Rennen gemacht: Bei der NABU Aktion Stunde der Gartenvögel, die vom 20. bis 22. Mai vom NABU Niedersachsen durchgeführt wurde, liegt in Niedersachsen wie auch bundesweit (5,6 Prozent) der Haussperling mit fünf Prozent der Meldungen an der Spitze. Auf den weiteren Plätzen folgen Amsel, Kohlmeise, Blaumeise und Star. Gegenüber der Trendmeldung für Niedersachsen haben im Endergebnis demnach Blaumeise und Star die Plätze getauscht. Insgesamt wurden alleine diese fünf Vogelarten in Niedersachsen knapp 110.000 mal gezählt. Unter www.stunde-der-gartenvoegel.de hat der NABU die Ergebnisse detailliert veröffentlicht. Bis auf die Ebene der Postleitzahlbereiche lassen sich die Ergebnisse regionalisieren. In 2005 haben mehr Vogelfreunde teilgenommen wie in den beiden Vorjahren. Die gewaltige Resonanz ist ein Ansporn für uns, die bereits dreimal in Niedersachsen durchgeführte Aktion auch im nächsten Jahr fortzusetzen. Viele Menschen haben die Möglichkeit wahrgenommen, unsere faszinierende Vogelwelt genau zu beobachten und besser kennen zu lernen, erklärte Hans-Jörg Helm, NABU Landesvorsitzender. Von insgesamt 5.898 Teilnehmern wurden über 202.795 beobachtete Vögel in Niedersachsen gemeldet. Der NABU Niedersachsen sieht in der diesjährigen dritten Aktion Stunde der Gartenvögel einen großen Erfolg, denn in 2005 haben weit mehr Vogelfreunde teilgenommen, wie in den beiden Vorjahren (2003: 5000, 2004: 4.022). Insgesamt haben knapp 45.000 Vogelfreunde bundesweit ihre Beobachtungen gemeldet. Haussperling (1. Platz; 29.506 Vögel; 5 Prozent pro Meldung) und Amsel (2. Platz, 29.341; 5 Prozent) sind wie 2004 in Niedersachsen die am häufigsten gemeldeten Gartenvögel. Dies ergab die Auswertung für 2005. Kohlmeise (18.704; 3.2) und Blaumeise (16.073; 2,7) folgen auf den Plätzen 3 und 4. Einen Platz nach hinten rückte gegenüber dem Vorjahr der Star (15.747, 2,7). Die im Vergleich zu den Vorjahren nur geringen Verschiebungen innerhalb der Vogelarten zeigen, dass die Aktion reproduzierbare Ergebnisse zu liefern scheint. WWF - 13. Juni 2005 Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission IWC vom 20.-24. Juni 2005. Die Mär vom wissenschaftlichen Walfang Trotz Fangverbot hat Japan in den vergangenen 20 Jahren mehr als 7000 Mink-, Pott-, Sei- und Brydeswale gejagt und getötet angeblich zu wissenschaftlichen Zwecken. Zur Erforschung der Wale sei deren Fang unvermeidbar, so die Japaner. Im Vorfeld der diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission IWC in Südkorea deckt eine WWF-Studie auf: Keines der Argumente, die die Notwendigkeit des Walfangs belegen sollen, hält einer wissenschaftlichen Überprüfung stand. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Japans Forschungsprogramm ein kaum verhülltes Mittel ist, um den japanischen Markt mit Walfleisch zu versorgen. Nach Ansicht des WWF ist es mit modernen Methoden heute möglich, Wale zu erforschen, ohne sie dabei zu töten. Japan dagegen eines der am höchsten entwickelten Länder der Welt arbeitet im 21. Jahrhundert noch mit den Methoden von 1940. Volker Homes, Walexperte beim WWF-Deutschland, erklärt die Fortschritte: Mit einem speziellen Pfeil können Wissenschaftler den Walen völlig unbedenklich kleine Gewebeproben entnehmen. Genetische Untersuchungen der Proben lassen dann Rückschlüsse auf Geschlecht, Alter und Verwandtschaftsbeziehungen zu. Selbst Nahrungsgewohnheiten lassen sich auf diese Weise besser erforschen. Während der Mageninhalt eines toten Wals nur verrät, was er kurz zuvor gefressen hat, geben die Gewebeproben auch Hinweise auf langfristige Ernährungsweisen, so Homes. Einen weiteren Hinweis auf die Qualität der japanischen Walforschung gibt die Anzahl der in wissenschaftlichen Fachmagazinen veröffentlichen Artikel: Keine einzige der vorgelegten Studien konnte die Mindestansprüche der Zeitschriften erfüllen. WWF-Artenschützer Homes: Die Ergebnisse des japanischen Walfangprogramms sind so dürftig, dass sie dem kritischen Blick internationaler Walexperten nicht standhalten. Das Fangverbot auf Großwale wurde 1982 von den Mitgliedsstaaten der IWC verabschiedet und trat 1986 in Kraft. Noch im selben Jahr startete Japan sein Forschungsprogramm. Seitdem haben die japanischen Vertreter immer wieder versucht, die IWC zu einer Aufweichung des Fangverbots und der Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs zu bewegen. Bisher scheiterten alle Anträge am Widerstand der Nationen, die sich für den Schutz der Meerestiere einsetzen. In diesem Jahr könnten die Walfangstaaten erstmals eine Mehrheit erreichen. WWF 14. Juni 2005 WWF kritisiert Darstellung der Fisch-Palette der Supermarktkette Lidl Vor drei Wochen erst waren es die Haifische, nun folgen Rotbarsch, Shrimps und Alaska-Seelachs: Seit dieser Woche wirbt die Supermarktkette Lidl offensiv für den Kauf dieser Fischsorten. Das besonders Delikate daran: Angesichts des Hai-Eklats, in dessen Folge Lidl seine Hai-Produkte kürzlich auf Druck von Umweltschützern aus dem Sortiment nehmen musste, wirbt Lidl nun bei seinem Angebot von Speisefischen mit ausgezeichneter ökologischer Qualität. Die Umweltfreundlichkeit der angebotenen Produkte ist nach Ansicht des WWF allerdings mehr als zweifelhaft: Die Fischerei-Experten des WWF weisen darauf hin, dass die Bestände des Rotbarsches seit vielen Jahren stark überfischt sind. Das Gleiche gilt für Alaska-Seelachs aus russischen Beständen. Auch der Verzehr von Shrimps ist laut WWF kaum ökologisch, denn beim Fang dieser kulinarischen Leckerbissen werden Unmengen anderer Meeresbewohner ungewollt mit gefangen. Der Beifang führt manche Arten an den Rand des Aussterbens. Langfristig leiden ganze Ökosysteme unter dieser Art der Fischerei. Heike Vesper, Fischerei-Expertin des WWF, ist empört: Lidl hat einfach nichts dazu gelernt. Erst vor wenigen Wochen musste die Firmenleitung bei den Haien klein beigeben und jetzt gaukeln sie den Verbrauchern vor, bei Speisefisch besonders auf die Umweltverträglichkeit zu achten. Vesper erläutert, dass der WWF bereits seit langem das Gespräch mit Lidl sucht, um die Fischpalette in den Supermärkten nach ökologischen Kriterien auszuwählen. Bisherige Gesprächsangebote wurden jedoch von Lidl abgelehnt. Der WWF stellt bei der aktuellen Debatte ausdrücklich klar, dass die Lebensmittelqualität der neuerdings von Lidl beworbenen Fisch-Produkte durchaus gut sein möge ökologisch einwandfrei seien sie aber leider nicht. Der WWF gibt seit vielen Jahren einen Fisch-Einkaufsführer heraus, dem Verbraucher entnehmen können, welchen Fisch man ökologisch bedenkenlos essen kann. Die nun von Lidl beworbenen Fischsorten gehören nicht dazu. Heike Vesper kritisiert auch die unsaubere Darstellung der vermeintlich ökologischen Produkte: Bei Alaska-Seelachs-Filet natur wirbt Lidl mit einer guten Beurteilung, die allerdings für Atlantik-Seelachs ausgesprochen wurde. Das ist eine ganz andere Fisch-Art. Der eine Seelachs lebt im Atlantik, der andere im Pazifik. Das ist Irreführung der Verbraucher, sagt Vesper. Weitere Informationen sowie den Einkaufsführer Fisch erhalten Sie unter Jenni Glaser, Pressestelle WWF Deutschland, Tel.: 0421/65846-18, Heike Vesper, Meeresfischerei WWF Deutschland, Tel.: 0421/65846-23 | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Stellenausschreibung Der Tiergarten Nürnberg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Zootierpfleger/ Zootierpflegerinnen Anforderungen: Überwachung und Durchführung der Aufzucht und Pflege der im Revier gehaltenen Tierarten Erledigung aller - in den revierzugehörigen Anlagen - anfallenden Arbeiten (Räume, Gehege, Stallungen, Grünanlagen) Kooperative und konstruktive Zusammenarbeit mit der Leitung des Reviers Mitarbeit bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven in Bezug auf das Revier als auch auf den Tiergarten insgesamt in Absprache mit der Revierleitung Mitarbeit bei der praktischen Ausbildung der Auszubildenden im Revier Mitwirkung in Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit des Tiergartens Mitgestaltung und Mitwirkung bei dem Training und der Präsentation verschiedener Zootiere (u.a. Robben, Delphine) Bereitschaft zur Dienstleistung außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeiten Voraussetzungen: erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Zootierpfleger Engagement und Flexibilität Verantwortungsbewusstsein und Initiative Fundiertes Fachwissen Sonstige Bedingungen: Die Bezahlung erfolgt leistungsbezogen nach den Vorgaben des Bundesmanteltarifes für Arbeiter im Öffentlichen Dienst (BMTG-II). Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet zu besetzen. Aussagekräftige Bewerbungen werden erbeten bis spätestens 30.06.2005 an die Direktion des Tiergarten Nürnberg Am Tiergarten 30 90480 Nürnberg Tel. 0911/ 54 54 814 | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | TV-Tipps | Do, 16.06.2005, 15:15-16:00 N3, Teddys Safari, Theodore Roosevelt in Afrika 1909 Do, 16.06.2005, 20:00-20:55 SF1, Echo, die Elephantenkuh, Das letzte Kapitel?, Von Cynthia Moss Do, 16.06.2005, 21:00-21:35 B-alpha, Berg der Wölfe Der mystische Tierpark Mautern Fr, 17.06.2005, 13:45-14:15 XXP, Faszination Tierpark: Der Tierpark Lüneburger Heide Fr, 17.06.2005, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark: Vogelpark Walsrode Fr, 17.06.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (108) Fr, 17.06.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark: Der Zoo Bremerhaven Sa, 18.06.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Schrecken des Dschungels der Buschmeister Sa, 18.06.2005, 19:00-19:45 BR, Geschichten von der Bärenalm, In den wilden Bergen Polens So, 19.06.2005, 14:00-14:40 VOX, Gefährliche Samtpfoten Australiens verwilderte Hauskatzen So, 19.06.2005, 16:00-16:45 N3, Die besten Freunde der Tiere, Tierschützer in Deutschland So, 19.06.2005, 17:45-18:00 HR, Naturwelten, Elefant, Tiger & Co., Tiefflieger und Pantoffeltierchen (Wh von 03) So, 19.06.2005, 23:45-00:35 Sat1 Höflichkeit unter Hyänen - Prof. Dr. Heribert Hofer über das interessanteste Raubtier Afrikas Mo, 20.06.2005, 16:30 MDR, Elefant, Tiger & Co. - Der kleine Unterschied Mo, 20.06.2005, 20:15-20:45 ARTE, Delphin-Kinder (1/5), (1): Lea, Doku-Soap, D2005 Mo, 20.06.2005, 21:15-21:45 HR, Welt der Tiere, Nr. 21 - ein Wolf wie kein anderer Di, 21.06.2005, 12:15-13:00 N3, Der Darß Küste der Kraniche Di, 21.06.2005, 17:45-18:00 HR, Naturwelten, Elefant, Tiger & Co., Heile mit Weile Di, 21.06.2005, 20:15-21:00 WDR, Das Leben der Säugetiere, 10. Nahrung fürs Gehirn, von David Attenborough Mi, 22.06.2005, 17:45-18:00 HR, Naturwelten, Elefant, Tiger & Co., Pammys großer Auftritt Mi, 22.06.2005, 20:15-20:45 ARTE, Delphin-Kinder (3/5), (3): Kevin und Christoph Do, 23.06.2005, 11:30-12:00 WDR, 360°, Beuteltiere an der Börse, die Earth Sanctuaries Do, 23.06.2005, 17:45-18:00 HR, Naturwelten, Elefant, Tiger & Co., Selbst ist der Tierpfleger Do, 23.06.2005, 20:15-20:45 ARTE, Delphin-Kinder (4/5), (4): Nadja, Doku-Soap Do, 23.06.2005, 21:00-21:45 XXP, Dickhäuter in anderen Umständen Protokoll einer Elefantengeburt Do, 23.06.2005, 21:30-22:00 RBB, Elefant, Tiger & Co. (6) Fr, 24.06.2005, 13:45-14:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Vogelpark Walsrode Fr, 24.06.2005, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Der Zoo Bremerhaven Fr, 24.06.2005, 17:45-18:00 HR, Naturwelten, Elefant, Tiger & Co., Jens Weißflog und die Wölfin Fr, 24.06.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (109) Fr, 24.06.2005, 20:15-20:15 ARTE, Delphin-Kinder (5/5), (5): Moni und Konrad Fr, 24.06.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Zoo Duisburg XXP wiederholt weitere Folgen von "Faszination Tierpark" vor allem donnerstags und freitags zu unterschiedlichen Zeiten: http://www.xxp.tv/programm RTL2, Sonntags ca 16:00: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah Naturerleben-TV im NDR, DAS!ab4: Beiträge über Zoos und andere Natur-Einrichtungen, immer am letzten Freitag des Monats ab 16:30 Uhr ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. | Für wöchentliche englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest. Anmelden: E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com | Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über jede Form auch kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Website | Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info | © 2005 Zoo-AG Bielefeld |