E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge
   Marco Smeets



ISSN 1619-6643


Ausgabe 269 vom 9. Juni 2005

Liebe Leser,
ab heute kommt die Zoopresseschau für einige Wochen wieder in Vertretung aus Leipzig. Wie in jedem Jahr hoffe ich, dass der Qualitätsverlust möglichst gering ausfällt, zumindest gibt sich das Presseschauteam wieder die größte Mühe. Viel Spaß beim Lesen wünscht

Reinhard Hellwig


Warnemünde, 9. Juni 2045
Rau(s)ch der Tiefe
Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus names "Abyss" setzt das Aquarium Warnemünde weltweite Maßstäbe. Erstmals sind in speziellenDruck- und Kühlkammern lebende Tiefseetiere zu bewundern, darunter Leuchtseegurken, Anglerfische mit riesigem Maul und Tiefsee-Tintenfische. Besonders stolz ist Aquariumsleiter N. Emo auf den "Black Smoker", ein Stück eines Hydrothermalen Schlotes. "Schon der Transport vom Meeresgrund vor Kaliformien an die Ostsee ohne Druck- und Temperaturschwankungen war extrem aufwendig. Die eigentliche Herausforderung besteht aber in der steten Zufuhr heißen Schwefelwassers, das die Nahrungsgrundlage für das ganze Mini-Ökosystem aus Eichelwürmern, Krabben und Muscheln darstellt. Bisher haben rund 80 % der Lebenwesen überlebt, und wir sich zuversichtlich, dass wir diese faszinierende Welt, die so ganz vom übrigen Leben abgekoppelt ist, unseren Besuchern auch langfristig zeigen können". Der rund drei Meter hohe Schlot, der heiße schwarze Wolken ausstößt, befindet sich im zentralen 5-Millionen-Liter-Tank.

(Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.)

Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

 
Zoos und Tierparks

Schaffhauser Nachrichten 3. Jun 2005
Ziesel - Berner Spezialität
Viel Nachwuchs hat es im Berner Tierpark Dählhölzli dieses Jahr schon gegeben: Lisztäffchen, Humboldtpinguine, Säbelschnäbler und nun auch Ziesel.
Das Ziesel ist ein äusserlich dem Murmeltier ähnliches Nagetier von etwas kleinerer Gestalt. Sein Verbreitungsgebiet sind offene Landschaften im Tiefland Osteuropas. Zu schaffen macht den Tieren die Intensivierung der Landwirtschaft. Der Bestand gehe "dramatisch zurück", teilte der Berner Tierpark am Donnerstag mit.
In Polen starben die Ziesel bereits in den Sechzigerjahren aus. Seit der Wende von Anfang der Neunzigerjahre liegt aber wieder mehr Land brach, womit neue Lebensräume verfügbar wären. Der Berner Tierpark hilft hier mit; er hat dem Zoo von Poznan fünf Tiere für ein Wiederansiedlungsprojekt zur Verfügung gestellt. Ungarn und Tschechien steuerten Ziesel aus freier Wildbahn bei.
Die Ziesel-Kolonie im Dählhölzli vermehrt sich mittlerweile jedes Frühjahr um zehn bis 20 Jungtiere. In ihrem steppenähnlichen Reich graben, spielen und kämpfen sie. Es heisst aber auch, noch mehr auf der Hut zu sein: Die Graureiher hätten die Tierchen "als Delikatesse entdeckt", teilte Kurator Marc Rosset mit.
Deshalb wurden sie mit einem feinen Netz aus Drähten vor dem Zugriff aus der Luft geschützt.

Geilenkirchener Zeitung -2. Jun 2005
Neue Attraktionen im Park
Der Brückenkopf-Park Jülich hat im Mai ordentliche Zahlen "geschrieben", hinkt nicht Besorgnis erregend hinter den Vorjahreswerten hinterher.
Den besten Einzelbesuch seit Bestehen des Parks bescherte das Epochenfest und der Pfingstmontag: Annähernd 10.000 Besucher lösten ein Ticket. Dieser Trend soll sich fortsetzen. Dafür will die Geschäftsführung mit weiteren Attraktionen sorgen.
Die Sensation im Brückenkopf-Zoo hat drei Nasen und zwölf Pfoten: Drei supersüße Wolfsjunge haben hier nämlich jüngst das Licht der Welt erblickt.

FinanzNachrichten 6. Jun 2005
Münchener Tierpark Hellabrunn AG: EINLADUNG zur HAUPTVERSAMMLUNG
Wir laden unsere Aktionäre zu der am Mittwoch, dem 13. Juli 2005, 10.00 Uhr, im Verwaltungszentrum der Stadtsparkasse München, Ungererstraße 75, 80805 München, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Volksstimme Magdeburg 6. Jun 2005
Zoo plant eine „Klinik“ für Wildtiere
Jährlich treffen im Magdeburger Zoo über 100 verletzte Wildtiere ein. Darunter auch der vom Aussterben bedrohte Rote Milan, dessen Hauptverbreitungsgebiet in Mitteleuropa Sachsen-Anhalt ist. Insgesamt konnten im Zoo schon 91 dieser Greifvögel für die Wildnis wieder fit gemacht werden. In den letzten vier Jahren waren es vier dieser Tiere. Der Zoo, der sich dem Artenschutz verschrieben hat, will nun vor der eigenen Haustür anfangenund eine Auffangstation für verletzte Wildtiere bauen. Finanziert werden soll die Anlage ausschließlich über Spenden.
Schon in den vergangenen Jahren war der Zoo immer wieder die Anlaufstelle, wenn Wildtiere in Not geraten waren. Die Pflege erfolgt bis heute in zeitweise ungenutzten Gehegen oder auf einem alten Dachboden auf dem WirtschaftshofDa dieser schlimme Zustand ein Ende haben soll, will Dr. Tanner ab dem Frühjahr 2006 zweckmäßige Gehege zwischen der Quarantäne-Station unter der Außenmauer zur Straße Am Vogelgesang bauen. Geschätzte Kosten: rund 100 000 Euro„Da weder die Stadt noch das Land dafür einen Cent aufbringen, muss die Anlage komplett über Drittmittel (Spenden) finanziert werden“, soDr. Tanner. Der Zooförderverein, Lotto-Toto und die Allianz-Gesellschaft haben nach seinen Angaben bereits ihre Hilfe zugesagt.
„Wir hoffen, dass wir noch von anderen Seiten für dieses Projekt Hilfe bekommen“, so Dr. Tanner.
Neben der Sorge um verletzte Wildtiere soll vor allem auch die Vorsorge in der künftigen Aufklärungsarbeit des Zoos einfließen. „Viele Fehler des Menschen im Umgang mit Wildtieren sind nämlich vermeidbar“, erklärt Zoopfleger Rene Driechciarz.

Hamburger Abendblatt 4. Jun 2005
Der Neuanfang im Tierpark Arche
Warder - Bei den Meishan-Ferkeln wird wild gedrängelt. Die acht faltigen chinesischen Maskenschweine, geborenam 1. Mai, stupsen sich im Kampf um die den Zitzen ihrer Mutter immer wieder gegenseitig aus dem Weg. Ein paar Koben weiter im Schauhaus das gleiche Theater. Bei den schlappohrigen Angler Sattelschweinen buhlen sogar zwölf Ferkel um die Muttermilch.
Es ist eine fruchtbare Jahreszeit im Tierpark Arche Warder (Kreis Rendsburg-Eckernförde). "Zu Beginn des Jahres hatten wir knapp 1000 Tiere, jetzt sind es 1200", sagt der Geschäftsführer Heinz Laing (52). Und das, obwohl fortwährend Arche-Tiere verkauft würden.
Seit einem Jahr ist das Zentrum für alte Haus- und Nutztierrassen wieder geöffnet, nachdem der alte Betreiber Insolvenz angemeldet hatte. Ein Betreiberverein mit Greenpeace und seiner gleichnamigen Umweltstiftung hatte den Betrieb im Herbst 2003 übernommen und in monatelanger Arbeit auf Vordermann gebracht.
Das Planziel von 60 000 Besuchern für 2004 habe man knapp erreicht, doch die laufenden Kosten sind viel höher als erwartet. ";Sie liegen bei 45 000 bis 50 000 Euro und nicht bei 35 000 Euro", berichtet der Tierpark-Chef. 17 Mitarbeiter, davon zwölf Vollzeitkräfte, müssen bezahlt werden, dazu das Futter für die Tiere - unabhängig davon, wie viele Besucher kommen.
Laing hat 2004 wie geplant 30 Hektar Weideland dazugepachtet, um die Flächen im Tierpark zu entlasten. Grund: Bevor Laing die Leitung übernahm, hatte es massive Probleme mit Parasiten, vor allem Bandwürmern, gegeben. Weiden, Ställe und viele Tiere waren verseucht. "Wir haben das Problem ganz gut in den Griff bekommen, sind aber noch nicht ganz zufrieden", sagt Laing. Man habe ein systematisches Umweidungskonzept entwickelt. "Wir können die Tiere derzeit alle acht Wochen umstellen. Optimal wäre es alle sechs Wochen."
Das große Ziel des Geschäftsführers ist nun, die Besucherzahl zu steigern. 2007 soll der Tierpark seine Kosten selbst decken.

Tirol Online -5. Juni 2005
Alpenzoo muss Gäste wegschicken
Der Alpenzoo hat zu wenige Parkplätze. Jetzt schlägt Walter Hüttenberger von den Zoofreunden Alarm. "Wir brauchen so rasch wie möglich mehr Parkplätze!", fordert der Geschäftsführer der Freunde des Alpenzoos in Innsbruck. Weil es derzeit zu wenige Stellflächen gibt, müssen immer wieder Besucher, die mit dem Pkw zum Tierpark fahren, unverrichteter Dinge umkehren. "Die kommen dann natürlich auch nicht wieder, weil sie sich nicht noch einmal ärgern wollen", ist Hüttenberger seinerseits verstimmt über die Negativwerbung.
Es geht nicht nur um einige wenige Plätze, die fehlen: "Rund 60 sind in den vergangenen Jahren verloren gegangen." Ein Grund dafür ist ausgerechnet der Touristenbus Sightseer, der eigentlich mehr Gäste zum Zoo bringen sollte. Denn wo er fährt, dürfen entlang der nördlichen Weiherburggasse keine Pkw mehr parken. Hüttenberger kritisiert in diesem Zusammenhang auch die zu teuren Preise des Sightseers. Eine Einzelfahrt vom Zentrum zum Zoo kostet 2,50 Euro.
Er bezweifelt, ob die neue Nordkettenbahn eine entscheidende Verbesserung bringen wird: Grund ist die seiner Meinung nach nicht gerade optimale Anbindung an den Tiergarten: "Der Fußweg ist immer noch 400 Meter lang!" Derzeit müssen Benützer der Hungerburgbahn rund 550 Meter zurücklegen, um zum Alpenzoo zu gelangen.

MVregio - 4. Juni 2005
Weißer Tiger in Schweriner Zoo gestorben
Ein weißer Tiger des Schweriner Zoos ist überraschend gestorben. "Aragorn" sei am Donnerstag einer Infektionskrankheit erlegen, den so genannten Parvo-Viren, berichtet die "Schweriner Volkszeitung" in ihrer Samstagausgabe.
Das seltene Tier war zum wiederholten Male wegen einer vereiterten Zahnwurzel in einer Augsburger Tierklinik behandelt worden. Wo sich das Tier infiziert hat, ist noch unklar.
Eigentlich sollte der nach Angaben der Zeitung erste in Deutschland geborene weiße Tiger bei den Freilicht-Aufführungen der Oper "Rigoletto" im Rahmen der Schweriner Schlossfestspiele auftreten. "Aragorn" kam vor eineinhalb Jahren als Nachkomme der beiden goldenen Tiger "Bombay" und "Cheryl" zur Welt. Er erfreute bis vor wenigen Tagen noch bester Gesundheit.

Berliner Morgenpost -4. Juni 2005
Manule sind Raubkatzen mit dickem Fell und heißem Temperament
Es war Anfang Februar, als Quissa plötzlich auf dem Vorderbein hinkte und die Tierpfleger im Raubtierhaus des Tierparks Schlimmes ahnten. "Das ist bestimmt gebrochen", sagte Revierchef Detlev Jany und brachte den Manul sofort zum Tierarzt. Das Röntgenbild zeigte wenig später tatsächlich einen Bruch, noch dazu einen ungewöhnlichen Längsbruch. Ein Beinbruch bei einer Katze, die doch immer auf allen Vieren landet und bekanntlich sieben Leben hat? "Der muß in seinen Gedanken woanders gewesen sein", mutmaßte der stellvertretende Tierparkdirektor Claus Pohle und wußte auch wo - bei Manul-Weibchen Arielle, das mit großen Augen und weichen Kurven zu locken wußte.
Die zentralasiatische Schönheit saß derweil in einer Astgabel und tatvöllig unbeteiligt. Was allerdings nicht stimmte, wie sich 70 Tage später herausstellte, als Arielle fünf gesunde Jungtiere auf die Welt brachte. "Quissa ist wohl im Eifer vom Baum abgestürzt", sagt Tierpfleger Detlev Jany und wirft einen verständnisvollen Blick auf den Kater, der inzwischen wieder ohne Probleme durch das Außengehege streift. Direkt neben ihm lebt seine Familie. Deren Gehege ist schnell an der ausbruchsicheren Verkleidung zu erkennen. Das ohnehin engmaschige Gitter wurde im Bodenbereich durch ein weiteres Gitter zusätzlich verkleinert, darüber brachten die Tierpfleger noch eine glatte Plexiglasscheibe an. Die Vorsicht hat einen Grund: Vor sieben Jahren, als das erste Manulpärchen aus Nowosibirsk nach Berlin kam, dauerte es nicht lange, und das Weibchen Gerlinde - übrigens die Oma des neugeborenen Quintetts - war verschwunden. Die Tierpfleger suchten damals die Umgebung ab, entwickelten dabei die wildesten Ausbruchtheorienund stellten sogar eine Lebendfalle auf. Zwei Tage später wurde Gerlinde gefunden. Die Katze saß im Innengehege ganz weit oben auf einem schmalen Absatz. Sie hatte sich durch eine engmaschige Absperrung mit einer Öffnung von gerade 7 mal 14 Zentimetern gezwängt.
Die Tierpfleger staunten, und die Besucher wollten es kaum glauben, gleichen die Manule von ihrer Größe und Gestalt her doch der europäischen Hauskatze. Das Geheimnis liegt in ihrem Fell. Weil Manule in Zentralasien in den Bergen leben und dort großer Kälte trotzen müssen, tragen sie ein besonders dickes Fell und wirken deshalb so plüschig und kompakt. In Wahrheit sind sie von Gestalt her eher klein.
Apropos klein: Die Kätzchen im Tierpark sind für einen Ausbruch noch zu winzig. Sie haben zwar bereits die (grünen) Augen geöffnet und können auch schon laufen, trauen sich aber noch nicht weit weg von der Wurfbox. Das wird sich schon bald ändern. Und deshalb wurde mit der Sicherung des Gehegesschon mal vorgesorgt. Denn gegenüber vom Manulgehege leben die Präriehunde. Possierlich, zutraulich und lecker. Zumindest für eine Wildkatze. Claus Pohle: "Für die Manule wären sie ein gefundenes Fressen."

Gourmet-reportde - 3. Juni 2005
Das Tiger-Quintett vom Bergrestaurant Waldeck
Das Tiger-Quintett vom Bergrestaurant Waldeck Bis zu sechs Kilo allerbestes Pferde-, Rind- oder Lammfleisch goutieren seine hungrigsten Kunden - pro Tag! Und von diesen konsumfreudigen Gourmets hat der Gastronom Peter Schweikhard gleich fünf. Fünf prächtige Bengalische Tiger. Fünf von 400, die es nach letzten Schätzungen des World Wildlife Fund WWF auf der ganzen Welt noch gibt.
Der Tiger-Garten Waldeck (http://www.restaurant-pension-waldeck.de ), malerisch gelegen neben dem Bismarckturm in einem Waldgebiet hoch über Ingelheim, mit direktem Blick auf den Rhein, den Rheingau und Wiesbaden, dürfte einzigartig sein in Europa.
Denn die Riesenkatzen werden fachgemäß betreut und leben in einem artgerechten Gehege mit Außenbereich und Schwimmbad, das unter Anleitung verschiedener Fachgremien mit Behördengenehmigung erstellt wurde.
Mehr noch: Peter Schweikhard hat mit seiner Lebensgefährtin Monika Habel und seinem Bruder Albert alle staatlichen Prüfungen absolviert. Zählen nicht zuletzt auch wegen ihrer inzwischen schon 25jährigen Erfahrung mit der Haltung dieser Tiere zu den ausgewiesenen wenigen Experten im In- und Ausland.

Kölner Stadt-Anzeiger -3. Juni 2005
Heinz oder Hubert, das ist die Frage
Seit Dienstag sind der Platzhirsch „Heinz“ und seine Lieblingsfrau „Agnes“ im Hellenthaler Wildfreigehege auf der Internetseite „www.wildtiere-live.de“ des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) wieder „auf Sendung“. Nachdem das Objektiv der Videokamera seit März im Wildschweingatter auf die Aufzucht des Nachwuchses von Keiler „Kalle“ gerichtet war, hat die Regie beim Jagdschutzverband in Bonn nun die Kamera im Rotwildgatter oberhalb der Oleftalsperre in Betrieb gesetzt. Seit dem Start von „Wildtiere-live“ im September 2003 hat der DJV rund 30 Millionen Seitenaufrufe gezählt. Durchschnittlich rufen jeden Monat 1,5 Millionen Internet-User die DJV-Seite von Hirsch und Sau im Hellenthaler Wildgehege auf. Bis zu 15 000 Internetnutzer weltweit können gleichzeitig live dabei sein, „wenn es passiert“. Hellenthal, das Gehege und die dort lebenden Tiere sind auf diesem Wege weltweit berühmt geworden.

Wolfsburger Nachrichten -3. Juni 2005
Studenten der Technischen Universität wollen Biologie-Unterricht in den Zoo verlegen
STÖCKHEIM. "Der Waschbär sieht eigentlich mit den Händen", erklärt Sabine Rehse. "Deswegen tastet er alles genau ab." Die junge Lehrerin will Schülern der 5. und 6. Klasse mehr über die putzigen Tiere beibringen. Sie hat ein Konzept für Biologieunterricht im Zoo entwickelt.
"Die Schüler sollen ganz genau hingucken und ihre Beobachtungen aufschreiben", sagt Rehse. Im Braunschweiger "Arche Noah"-Zoo können die Kinder den Waschbären ganz nah kommen. Beim Füttern merken sie, wie die Tiere ihre sensiblen Pfoten benutzen.
"Die Kinder sollen mit allen Sinnen lernen", wünscht sich Rehse. Der Besuch im Zoo soll in der Schule vor- und nachbereitet werden. Auch dafür hat sie sich etwas einfallen lassen: Kartenspiele mit Fragen rund um den Waschbär und eine Fühlkiste. "Da lernen die Kinder, Nahrung mit den Händen zu ertasten."
Die 15 Lehrer aus Braunschweig und Umgebung, die kürzlich an einer Fortbildung im Zoo teilnahmen, zeigten sich begeistert von den neuen Konzepten. "Für die Schüler ist es natürlich viel spannender, die Tiere direkt vor Ort zu erleben", meinte Cordula Jungeblut von der Hauptschule Vechelde.

Mitteldeutsche Zeitung -3. Juni 2005
Kälbchen Amanda nun im Walbecker Tierpark
Große Freude im Tierpark in Walbeck: Tierparkleiterin Cornelia Rohr hat ein neues Kälbchen bekommen. Es heißt Amanda, wurdeam 3. April geboren und stammt von der Agrargenossenschaft in Wiederstedt. Nach dem schrecklichen Tod des kleinen Kälbchens Isabells, das bestialisch abgeschlachtet wurde, hatte Rina Müller, eine Mitarbeiterin der Agrargenossenschaft ihren Chef, Steffen Ost gefragt, ob es nicht möglich wäre, dem Tierpark ein Kälbchen zur Verfügung zu stellen.

sz-online -3. Juni 2005
Ein fescher Freier im Zoo Liberec
Der Zoo der Jeschkenstadt Liberec (Reichenberg) hat einen neuen Seebären. Nico ist ein Geschenk aus dem Tiergarten Heidelberg. „Seine wichtigste Aufgabe ist es, sich um die Seebären-Weibchen Tina und Lisa zu kümmern“, erklärt Zoo-Sprecherin Zusana Safrankova. Bisher habesich das dreijährige Männchen nach ihren Beobachtungen gut in sein neues Zuhause eingewöhnt, sagt sie.

Affe kommt aus eigenen Stücken in Zoo zurück
Der nach einen Streit mit seinem Vater aus einem Zoo im nordirischen Belfast geflohene Stummelaffe Kevin ist zurück.
Nach einer Woche in den Wäldern hinter dem Zoogelände sei der knapp ein Meter grosse Jungaffe freiwillig zurückgekehrt, teilte Zoodirektor Mark Challis mit. Kevin sieht gut aus. Er scheint gut gefüttert worden zu sein und wir sind froh ihn wieder zu haben. Anwohner hätten den jungen Ausreisser offenbar mit Äpfeln und Tomaten versorgt. Auch sei das milde Wetter der vergangenen Tage dem aus Kenia stammenden Stummelaffen bekommen.
Das halbstarke Tier hatte die Führungsrolle seines Vaters beansprucht und war von diesem vergangene Woche davongejagt worden. Trotz seiner freiwilligen Rückkehr könne er aber nicht in die Gruppe seines Vaters zurückkehren, sagte der Zoodirektor. Wir werden ihn zu seinem eigenen Schutz verlegen müssen. Nun soll ein anderer europäischer Zoo gefunden werden, in dem Kevin seine eigene Familie gründen kann.

FinanzNachrichten 3. Jun 2005
World's Largest Fish Moved by UPS to Georgia Aquarium
Two whale sharks took a 60-hour ride on a UPS plane this week to arrive Friday at their new home at the Georgia Aquarium here. The fish were flown more than 8,000 miles on a UPS B-747 freighter from Taipei, through Anchorage to Atlanta. The two sharks each are about 13 feet in length and together weigh nearly 2,200 pounds.
The movement of the whale sharks is believed to be the first in history for this species. The name "whale" has been applied to the fish because of its huge size, but they are fish and not mammals. The whale shark can reach up to 45-to-50 feet in length.
The movement presented a number of logistics challenges, including the re-configuration of the plane's interior, custom tanks with a highly advanced marine life support system, and marine animal doctors traveling aboard. Special hoisting equipment also was required at each end of the journey. The full capacityof the B-747 was required because the fish, their special tanks and water weighed a combined 54,000 pounds.
The Georgia Aquarium, financed by a gift from Home Depot co-founder Bernie Marcus, will open this fall as one of the world's largest aquarium facilities.

Nachrichten.ch 7. Jun 2005
Der Nationalpark aus der Sicht des Bartgeiers
Der Schweizerische Nationalpark hat sein Informationszentrum in Zernez GR ergänzt: Eine virtuelle Flugstation zeigt den Park aus der Sicht des Bartgeiers, und auch Wanderungen lassen sich künftig am Grossbildschirm planen.Als Erlebnis-Module wurden an einer Medienorientierung in Zernez die beiden jüngsten Anschaffungen bezeichnet. Eine interaktive, virtuelle Flugstation ermögliche es, den Nationalpark in bisher unerreichter Detailgenauigkeit aus der Sicht des Bartgeiers zu erleben. Die Auflösung ist so gross, dass enzelne Bäume sichtbar werden. Jede Bewegung im Raum ist möglich. An 270 Stellen lassen sich Informationen über Tiere und Pflanzen abrufen. In einem Quiz können die so erworbenen Kenntnisse in mehreren Sprachen getestet werden.

Aachener Zeitung - 7. Jun 2005
Zoo Duisburg: Zuhause bei Exoten
Um kurz vor 12.00 Uhr erreicht die Stimmung im Duisburger Zoo täglich ihren Höhepunkt. Die überwiegend kindlichen Besucher kreischen und trampeln: "Ja!", brüllen sie. "Ja!", sie sind bereit.
Gefragt hat aber nicht der Kasper, sondern Delfinpfleger Ulf Schönfeld. Kurz darauf jagen "Ivo", "Pepina", "Daisy" und "Delphi" weiße Plastikbälle mit kräftigen Flossenschlägen auf die Tribünen. Der unwillkürlichen Salzwasserdusche können viele nicht ausweichen. Dann ist die erste der täglich drei halbstündigen Vorführungen vorbei.
Duisburg und Delfine - beides ist in der deutschen Zoolandschaft seit 40 Jahren untrennbar verbunden. Seit Juli 1965 tummeln sich die Meeressäuger, die dem Zoo auch als Symboltier dienen, in den Bassins des Tierparks. Der Zoo war damals ein Vorreiter in Europa und weltweit nach dem Zoo in Chicago erst der zweite, der es wagte, Große Tümmler im Binnenland in Becken mit künstlichem Meerwasser zu halten.
Seit zehn Jahren bewohnen die Tiere die dritte Delfin-Anlage des Zoos: eine taghelle Halle mit Kunstfelsen, Panoramawandund neunreihigen Tribünen, die wie in einem Amphitheater das Becken im Halbkreis einfassen. Eine rund 20 Meter lange Scheibenfront zieht die Blicke der Besucher in die hellblaue Kunstwelt der Tümmler.
Scheinbar mühelos gleiten zwei Delfine jenseits der Fenster vorbei. Hinter einem künstlichen Felsen tauchen sie ab, schwimmen zum entgegen gesetzten Ende und kommen wieder hoch. Nach ein paar Sekunden sind sie wieder am Ausgangsort. Der "Ozean" der Duisburger Delfine bietet zwar fünfeinhalb Metern Tiefe und ein Wasservolumen von rund vier Millionen Litern - Wände aber hat er trotzdem.
Die grundsätzliche Kritik vieler Tierfreunde an der Haltung der Meeressäuger in Gefangenschaft lockt Delfinpfleger Schönfeld nicht aus der Reserve: "Wir halten hier die Delfine gemäß den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen." Die Teilnahme an den Vorführungen - den Begriff Show lässt er nicht gelten - sei für die Tiere freiwillig. Alle Übungen bauten auf ihrem natürlichen Verhalten auf.
Und beim Bau des neuen Delphinariums, das 16 Millionen Euro kostete und zu den größten in Europa zählt, habe man in Duisburg zum Wohl der Tiere als einer der ersten Zoos komplett auf chemische Wasserzusätze verzichtet. Gespart wird auch nicht am Futter: die 8 Kilogramm Makrelen, die jeder Delfin täglich verspeist, bringt ein niederländischer Spezialimporteur aus arktischen Gewässern. Makrelen vom Fischmarkt seien chemisch zu stark belastet, erklärt Schönfeld.
Noch wählerischer mit dem Futter als die Tümmler sind ein paar Faulpelze, die zwar erst seit dem Jahr 1994 in Duisburg eine zweite Heimat gefunden haben, aber neben den Delfinen die Sympathieträger des Tierparks schlechthin geworden sind: australische Koalas.
Rund 270 Kilogramm Eukalyptusblätter - nichts anderes fressen die Beuteltiere - werden wöchentlich aus einer Plantage in Florida für die Koalas eingeflogen. Nach den Anschlägen des 11. September 2001 in den USA kam es allerdings zu einem Engpass in der Versorgung. "Wir haben daher einen Eukalyptus-Tunnel gebaut", erklärt Tierpfeger Mario Chindemi.
In dem Gewächshaus wachsen jetzt 2500 Eukalyptusbäume. Langfristig sollen die graupelzigen Beuteltiere in Duisburg dadurch unabhängig werden von den Unwägbarkeiten der Weltpolitik. Mit derzeitsieben ausgewachsenen Koalas und zwei Babys beherbergt die Stadt am Rhein neben dem Zoo San Diego die weltweit größte Zuchtgruppe. Überhaupt sind Koalas nur in sechs Zoos in Europa zu sehen.
Mit dem 11. September ist für den Zoo Duisburg auch ein Wendepunkt der Zoogeschichte verbunden: Weil eine tiergerechte Modernisierung des veralteten Walariums nicht möglich war, entschloss sich der Zoo, die letzten verbliebenen Insassen abzugeben. Weißwal "Ferdinand" und Jacobita-Delfin "Yogi" verließen an jenem Tag das Ruhrgebiet. Und auch die beiden südamerikanischen Flussdelfine, die noch ein viel zu kleines Becken im Zoo-Aquarium bewohnen, dürfen im August umziehen: Nebenan entsteht für sie das neue Rio-Negro-Tropenaquarium.

Landeszeitung (Lüneburg) - 7. Jun 2005
Wildpark voll neuen Lebens
Frühlingszeit ist Kinderzeit - auch im Wildpark LüneburgerHeide. Und während im Streichelzoo bereits die kleinen Zicklein springen, nebenan die Tigerschecken-Ponys ihre Fohlen säugen, wartet Orry im Timberwolfgehege nervös auf Nachwuchs. Vor wenigen Monaten erst ist der Vierjährige aus einem bayerischen Zoo nach Norddeutschland gezogen. Oktavia und deren Tochter Ostara sind seinem Charme schnell verfallen - mir welcher Konsequenz, wird sich bald zeigen.
"Das ist wie ein Lotteriespiel", erklärt Tierpfleger Jens Pradel. Offensichtliche Anzeichen für eine Trächtigkeit gebe es bei Wölfen nicht, dennoch ließen bestimmte Verhaltensmuster darauf schließen.
Der Wonnemonat Mai sorgt aber nicht nur im Wolfsgehege für Spannung - auch andernorts erwarten die Tiere Nachwuchs: "Die Polarfüchse werden Junge bekommen", erklärt Jens Pradel, "ebenso wie die Frettchen, wahrscheinlich auch die Waschbären, der Maderhund und auf alle Fälle die Rentiere sowie die Luchse."
Dazu kommen unzählige hungriger Vogelküken, staksiger Kitze und tapsiger Haustierkinder.
"Der Park will seinen Besuchern somit zum einen Einsichten in die Geheimnisse der Natur und ihrer Kreaturen geben", erklärt Angela Kraft, Pressesprecherin der 60 Hektar umfassenden Anlage, "zum anderen aber auch eine herrliche Möglichkeit bieten, einfach mal die Seele baumeln zu lassen."
Zwischen 270 000 und 300 000 Gäste machen davon alljährlich Gebrauch.

mephisto 97.6 8. Jun 2005
Zoo beteiligt sich am World Ocean Day
Der Leipziger Zoo beteiligt sich erstmals am „World Ocean Day“;.
Nach eigenen Angaben will der Zoo damit zum Artenschutz beitragen. Geplant sei unter anderem eine Tauchaktion im Panorama-Becken des Aquariums. Außerdem werden ein Hai und ein Rochen erstmals ohne Trenngitter in einem Becken aufeinander treffen.
Weltweit nehmen am „World Ocean Day“ jährlich Zoos, Aquarien und Museen teil. Mit der Kampagne soll die Artenvielfalt in den Weltmeeren geschützt werden.

RP-Online 8. Jun 2005
Frankfurter Zoo:Eine Oase für Mensch und Tier
Wer den Frankfurter Zoo betritt, taucht nicht nur vom Großstadtrummel in eine Oase mitten in der Stadt ein. Der 1858 gegründete Tierpark ist für die Besucher auch ein Beispiel für den Wandel zu einem modernen Zoo mit Tradition. Dem Besucher soll heute ein Naturerlebnis vermittelt werden: Er soll nicht mehr durch Schaufenster das Tier "begaffen", sondern soll ein Teil des Biotops sein, indem natürliche Artengemeinschaften ihr natürliches Verhalten zeigen. "Ein Platz für Tiere und Menschen", hat Direktor Christian Schmidt das Motto formuliert.
Auf dem Gelände erwarten die Besucher 4.500 Tiere aus 550 Arten. Viele davon sind vom Aussterben bedroht und werden im Zoo gezüchtet. Den neuen "Katzendschungel" bewohnen Indische Löwen, Sumatra-Tiger und die gefährdete Rostkatze, die kleinste Katzenart der Welt. Im "Grzimek-Haus" streifen tag- und nachtaktive Kleinsäuger umher, in der Afrikasavanne sind südafrikanische Straußen und Antilopen zu Hause. Im Exotarium können die Besucher bei der Fütterung von Pinguinen, Krokodilen und Piranhas zuschauen. Seehunde und Zwergseebären sind an den erneuerten Robbenklippen von oben und durch Glasscheiben auch direkt von vorne im Becken zu beobachten.
Bis zum 150-jährigen Zoo-Bestehen im Jahr 2008 steht noch viel auf dem Programm. Die Bären etwa brauchen dringend ein neues Zuhause, der Zoo sammelt eifrig Spenden. Als "Jubiläumsgeschenk für Tiere und Menschen" will der Zoo für die Menschenaffen das neue "Bonobo-Land" errichten. Immerhin ist der Zwergschimpanse (Bonobo) das Wahrzeichen des Zoos. Die neue Anlage soll zwölf Meter hoch werden, mit zwei Besucherebenen. "Da werden die Gorillas wieder mehr auf den Bäumen klettern, denn sie wollen die Menschen sehen", freut sich Schmidt.

BZ auf Draht 8. Jun 2005
Freies Leben im Zoo: Habicht und Sperber auf der Jagd
Immer mehr frei lebende Tiere bevölkern den Zoologischen Garten Berlin. Habicht und Sperber jagen sogar im Zoo und erbeuten auch das eine oder andere Zootier. Harmloser sind nach Angaben der Zoo-Direktion vom Mittwoch die Spechte, die neben den Affen in einem hohlen Baum brüten. In den Zoo einfliegende Graureiher haben einige Brutreviere besiedelt. "Wilde" Nachtigallen singen. In besonderen Führungen im Morgengrauen von 7.00 Uhr an zeigen Experten an diesem Samstag die Vogelwelt außerhalb der Käfige.

20min.ch 8. Jun 2005
Bartgeier "Folio" und "Natura" mit Sender ausgerüstet
Am Samstag werden im Schweizer Nationalpark die beiden jungen Bartgeier "Folio" und "Natura" ausgewildert. Deren Flüge können künftig im Internet verfolgt werden, denn die Jungvögel tragen einen "Rucksack" mit Sender.
Erstmals in der Schweiz kommt bei Bartgeiern die Satellitentechnologie zum Einsatz. Die beiden Vögel tragen auf dem Rücken einen 100 Gramm schweren Sender von der Grösse einer Zigarettenschachtel. Damit können die Streifzüge der jungen Vögel geortet und im Internet verfolgt werden (www.bartgeier.ch).
Auch diese Auswilderung erfolgt im Rahmen des 1978 gestarteten Bartgeierprogramms. Es strebt eine Wiederansiedlung des Bartgeiers und eine sich selbst erhaltende Population in den Alpen an. Mit Erfolg, wie in Goldau zu erfahren war. Seit 1986 wurden 137 Tiere ausgewildert, 24 davon in der Schweiz (im Nationalpark).
Heute leben in den Alpen in Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz rund 100 Bartgeier (etwa 10 Vögel sind an die Nordsee "ausgewandert"). 1986 wurde die erste Brut in der Wildnis registriert. Bis heute sind 27 Vögel aus Wildbruten hervorgegangen, sieben allein im laufenden Jahr.
An der schwierigen Zucht der Bartgeier beteiligensich 29 Zoos und Zuchtstationen; in der Schweiz der Tierpark Goldau und der Zoo La Garenne.

Tirol Online - 7. Jun 2005
Tierpfleger im Alpenzoo versorgen Blechschlangen
Das Wisentkalb, das Sonntag Früh im Innsbrucker Alpenzoo geboren wurde, hatte es zum Glück eilig, das Licht der Welt zu erblicken. Denn auf einige Tierpfleger wartete bereits eine andere Aufgabe. Sie hat zwar mit ihrer eigentlichen Arbeit nichts zu tun, zur Aufrechterhaltung des reibungslosen Betriebs im Zoo scheint sie aber doch unentbehrlich: Mit Funk und oranger Weste ausgerüstet, müssen die Pfleger die vielen Besucher, die mit dem Auto zum Zoo kommen, in freie Plätze einweisen.
"Ab 500 Tagesgästen ist das leider notwendig", sagt Direktor Michael Martys. An gut frequentierten Tagen werden immerhin 1500 bis 2000 Menschen gezählt. Eigene Einweiser kann sich der Zoo keine leisten, ebenso wenig will er aber auch auf die Besucher verzichten, die nach erfolgloser Parkplatzsuche vielleicht wieder umdrehen würden.
"Wir sind in eine unhaltbare Situation geraten", kommentiert Martys das Chaos, das besonders an Wochenenden um den Zoo herrscht.
Martys denkt unterdessen bereits daran, die vorhandenen Zoo-Parkplätze zu bewirtschaften, um die Stellflächen zumindest von Dauerparkern freizuhalten.

Berliner Kurier - 7. Jun 2005
Vier gewinnt!
Alle guten Dinge sind nicht drei! Im Elefanten-Einmaleins vom Tierpark lautet die Lösung: Vier gewinnt! Denn dort wird jetzt täglich mit dem vierten Elefanten-Baby gerechnet.
Bisher ging's im Tierpark wie das Brezel-Backen: Als erster wurde im Februar Horas geboren, im April Cinti und am Muttertag im Mai Yoma, drei asiatische Minifanten auf fast einen Streich! Doch damit ist der Baby-Boom noch nicht vorbei. Pori heißt die Dickmadam bei den afrikanischen Elefanten im Tierpark. Gelassen schiebt sie ihre Tonnen-Taille (geschätzter Umfang vier Meter)über die Freianlage. "Jeden Tag kann's so weit sein", freut sich Tierpark-Vize Claus Pohle. Doch noch tanzen die Hormone (werden täglichim Blut untersucht) nicht Hula-Hula. Und wenn's soweit ist, dann wird Poris Tochter Tana (4) ihrer Mama beiseite stehen.Auch im Zoo ist man froh: Elefantin Pang Pha (18) ist ungefähr im 22. Monat. "Wir rechnen noch im Juni mit der Geburt", sagt Pfleger Rolf Becker (41). Wenn's doch erst so weit wäre! Denn die werdende Mama ist ein bisschen zickig geworden.

Rheinische Post - 8. Jun 2005
Krefelder Zoo: Stolz auf seine Zuchterfolge
Füttern erlaubt heißt es auf den ersten Metern im Krefelder Zoo, wo Ziegen und andere Kleintiere auf neugierige Kinder warten, die ihrerseits mit großen Augen dem großen Abenteuer Tierpark entgegen fiebern. Der Krefelder Zoo zeigt auf 13 Hektar über 1200 exotische und europäische Tiere aus rund 230 Arten.
Im Mittelpunkt steht in Krefeld die südamerikanische Tierwelt sowie die Haltung von Menschenaffen, Großkatzen, afrikanischen Savannenbewohnern und tropischen Vogelarten. Seit den 60er und 70er Jahren hat sich der Zoo dank zahlreicher weltweiter Erstzuchten zu einem international anerkanntem Tierpark entwickelt. Geparden, Mähnenwölfe, Erdwölfe, Jaguarundis, Tamanduas, europäische Fischotter und Schneeleoparden erblickten hier zum ersten Mal das Licht der Welt.
Für subtropische oder tropische Arten hat der Zoo in den letzten 25 Jahren drei Warmhäuser errichtet: das Affentropenhaus (1975), die Vogeltropenhalle (1989) und das 1998 eröffnete Regenwaldhaus, in dem auf 1100 Quadratmetern Zweifinger-Faultiere, Weißgesicht-Sakis, Blumenfledermäuse, Basilisken, Leguane und zahlreiche tropische Schmetterlingsarten neben 400 verschiedenen Pflanzenarten leben.
Ein neues Großkatzenhaus existiert seit Spätsommer 2004 und beheimatet seitdem zwei Jaguare.. Im Sommer 2005 werden vier Tiger hinzu kommen.
Immer wieder ein Spaß für die Kleinsten sind die Elefantenvorführungen und Seelöwen-Darbietungen. So ist der Krefelder Zoo im Großraum Niederrhein ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Familien mit jährlich etwa 350.000 Besuchern.
Gleichwohl: Die rosarote Welt der Tiere kann über die finanziellen Probleme der Einrichtung nicht hinweg täuschen. Was waren das für herrliche Zeiten, als der Textilfabrikant Moritz de Greiff seine damals überschaubare Tiersammlung der Krefelder Bürgerschaft 1877 erstmals zugänglich machte, als die Seidenindustrie noch für wohltätige und gemeinnützige Spenden in der Stadt stand.
De Greiff hatte den kleinen Grotenburghof 1840 erworben, dort seinen Sommersitz samt Herrenhaus und in den Folgejahren einen großen Park angelegt. 1913 erwarb die Stadt das etwa zehn Hektar große Gelände. Um der privaten Sammlung einen angemessenen Rahmen zu geben, wurde der Grotenburgpark 1937 in einen Zoo umgestaltet und 1938 offiziell eröffnet.
Infolge der chronischen Geldnot ist nun geplant, die Eintrittspreise zum 1. Juli 2005 anzuheben.

Zofinger Tagblatt 9. Jun 2005
Der "Elefäntli"-Boom Zoo Jungtiere wie Farha sind Publikumsmagnete
Der Zoo Zürich hat seit einem Monat eine neue Hauptattraktion: das Elefanten-Baby Farha. Jeden Tag kommen Hunderte Besucher nur wegen des "herzigen" Elefanten-Mädchens. Laut Tierpfleger Carlo Cathomen wächst Farha pro Tag ein Kilo: "Sie ist ein vergnügtes und sehr aufgestelltes Elefanten-Mädchen." Mit der Geburt von Farha wurden auch die Kritikerder Elefantenzucht wieder aktiv: Tierschützer prangern den Platzmangel und die Stallhaltung an. Zudem werde die Jungtierzucht nur aus kommerziellen Gründen betrieben: Man müsse befürchten, dass weitere junge Elefanten im Zoo Zürich am gefährlichen Herpes-Virus sterben würden.

taz - 9. Jun 2005
unterm strich
Kurz bevor der Augsburger Zoo heute seine Tore für sein umstrittenes Kulturfest öffnet (siehe taz vom 1. 6.), sind die Gegner noch einmal Sturm gelaufen. Gegen die "African Village" genannte Veranstaltung haben nicht nur hiesige Initiativen protestiert, weil sie sich an Völkerschauen früherer Tage erinnert fühlten, auch Professoren im Ausland und sogar die Nobelpreisträgerin Nadine Gordimer sahen sich zu Protestnoten motiviertDer Zoo hält dennoch an der Veranstaltung fest, die als Multikulti-Spektakel gedacht war.
Mit einem Eilantrag vor dem Augsburger Verwaltungsgericht versucht nun ein Kläger, in letzter Minute eine Unterlassungsklage gegen den Zoo zu erwirken. Der Kläger ist Vorsitzender der Berliner "Bana Ba Sawa"-Vereins, eines Vereins zur Pflege der Kultur der Sawa. Die Sawa sind ein kamerunisches Volk, "das im besonderen Maße unter den deutschen Kolonialpraktiken zu leiden hatte", wie es in einer Erklärung des Vereins heißt. So wurden Angehörige der Sawa nach Deutschland verschleppt, wo sie in so genannten Völkerschauen als exotische Attraktion vorgeführt wurden. Sollte der Eilantrag keinen Erfolg haben, planen die Gegner zumindest eine Gedenkveranstaltung direkt vor dem Eingang des Augsburger Zoos.

 


Planung und Bau 

WAZ - 6. Jun 2005
Der erste große Star ist da: Er heißt Strupo
Ein Star ist schon da. Er heißt Strupo, ist 17 Jahre alt undkommt aus dem Süden Deutschlands. Strupo ist Eisbär und mit einer Länge von zwei Metern einer der größten seiner Art im Lande. Besichtigen kann man ihn aber bald erst: Er ist noch in Quarantäne.
Doch schon am Mittwoch kriegt "Strupo" Gesellschaft. Dann gesellen sich "Elvis" und "Sonja" aus dem Zoo in Osnabrück zu dem (noch) alleinstehenden, 17-jährigen Eisbären. Am 1. Juli stellt sich die neue "Wohngemeinschaft" dann offiziell einer breiten Öffentlichkeit vor.
Von jenem Freitag an ist die Erlebniswelt Alaska als erste der drei Zoom Erlebniswelten im (noch) Ruhr Zoo für das Publikum geöffnet. Und: Strupo hört dann schon ein paar Stunden auf den Namen "Herr Westermann". Moderatorin Christine Westermann hat nämlich - wie berichtet - vor Wochen schon die Patenschaft für den Eisbären übernommen. Die "Taufe" ist am Abend des 30. Juni.
Strupo, respektive: Herr Westermann, ist der erste große Star der Erlebniswelt Alaska. Er ist am vergangenen Wochenende in Gelsenkirchen angekommen, muss aber noch eine Zeitlang in Quarantäne bleiben, bis er dann mit Elvis und Sonja im Besuchertunnel über und unter Wasser besichtigt werden kann.
Strupo, am 14. Januar 1988 in München geboren, hat zuletzt im Zoo in Straubing gelebt. Er hat jetzt das Gardemaß von 1,40 Meter Schulterhöhe erreicht und ist zwei Meter lang. Mit seiner Ankunft in Bismarck hat nachden Worten von Diplom-Biologin Sabine Haas "einer der umfangreichsten Umzüge der deutschen Zoogeschichte begonnen". Rund 1000 Tiere ziehen in ihre neuen Reviere ein. Sabine Haas: "Wenn Alaska seine Pforten öffnet,leben 18 Tierarten in naturnah gestalteten großräumigen Territorien auf einer Fläche von schätzungsweise zehn Fußballfeldern." Allein der Kodiakbär zieht mit zwei Damen in eine rund 3000 qm große Berglandschaft.
Die Entstehung der Zoom Erlebniswelt ist nach Haas Worten das "umfangreichste Zoo-Neugestaltungsprojekt seiner Art. Auf 30 Hektar werden neue Lebensräume für Tiere geschaffen - für rund 85 Mio EuroAllein Alaska schlägt mit 26 Mio E zu Buche.

Prignitzer -3. Juni 2005
Neues Wolfsgehege fast bezugsfertig
Mit dem symbolischen Spatenstich begannen am 4. April die Arbeiten am neuen Wolfsgehege des Tierparks.
Inzwischen ist die neue Behausung für Freund Isegrim so gut wie fertig und wird ein kleinen Schmückstück, freut sich Tierparkleiter Wilhelm Lüdke. Zum Tierparkfest am 26. Juni soll das neue Wolfsgehege den Besuchern offiziell vorgestellt werden und im August werden dann die sechs Wölfe umziehen.
Für über 90000 Euro – 75 Prozent sind EU-Fördermittel, der Rest kommt aus Lotto-Mitteln, die das Land zur Verfügung stellt – und mit Eigenleistungen entsteht dieses Gehege. Rund 10000 Quadratmeter ist das gesamte Areal groß, das eigentliche Gehege umfasst rund 6000 Quadratmeter und ist damit fast siebenmal so groß wie die jetzige Behausung der sechs Wölfe. Übrigens, der jüngste Isegrim zählt zwei Jahre, die Familiengreise können schon auf stolze 14 Jahre verweisen – ein sicheres Zeichen, dass esden Tieren im Perleberger Tierpark gut geht. Auf ihre alten Tage bekommen die beiden Wölfe nun auch noch ein wahres Tierparadies zu sehen mit künstlich angelegtem Wurfkessel und kleinem Teich. Mit Haupt-, Neben- und Absperrgehege wird eine noch artgerechtere Haltung möglich.
Doch es verbessern sich nicht nur die Bedingungen für die Wölfe und die Mitarbeiter des Tierparks, die sich um deren Wohlbefinden kümmern, sondern auch für die Besucher. Durch Gitter oder Maschendraht müssen sie nicht mehr spähen, gleich von mehreren Seiten eröffnet sich ein freier Blick aufdie Tiere – über das Besucherpodest, die Fenster im Palisadenzaun undaus der Besucherhütte heraus.

Mitteldeutsche Zeitung - 8. Jun 2005
Lisztäffchen ziehen nach Südamerika
So schnell kann das gehen. In nur wenigen Minuten von Afrika nach Südamerika. Für die beiden Lisztäffchen im Bernburger Tiergarten war es kein Vergnügen. Sie ließen sich am Mittwoch nur widerwillig einfangen. Seit Dezember 2003 sind die Äffchen in Bernburg. Ihr Übergangsdomizil im Afrikahaus mussten verlassen, um standesgemäß in das Amerikahaus umzuziehen. Denn schließlich kommen die kleinen Klammeraffen aus Kolumbien.
Die Lisztäffchen Beethoven und Lissy sind nicht die ersten neuen Einwohner des Amerikahauses. Waldhunde und Venezuela-Amazonen (Papageienart) sind hier schon zu Hause. Den Äffchen steht im Gartenteil Amerikas nicht nur mehrPlatz zur Verfügung, sondern erstmals auch ein geräumiges, für Besucher teilweise begehbares Außengehege, sagt Filz.
Außer den Lisztäffchen leben hier die quirligen Rotschulterenten, während im Innenraum zwei Hieroglyphenschmuckschildkröten für Gesellschaft sorgen.



Aktionen

Westdeutsche Zeitung 2. Jun 2005
Federfußball am Menschenaffenhaus
Wuppertal. Noch nie war das Programm so vielseitig - ein Grund mehr also, sich am Freitag, 24. Juni, nichts weiter vorzunehmen. Denn dann steigt wieder das große Kinderfestim Zoo, unterstützt von der Westdeutschen Zeitung und zum ersten Mal auch von Partnern des Familienclubs Wuppertal.
Die Zooschule ist natürlich auch mit dabei, und wer besonders aufmerksam durch die Gehege spaziert, der hat gute Chancen, bei der Zoo-Safari zu gewinnen. Die Organisatoren der Kinderforschertage an der Bergischen Universität um Dr. Helga Mölleken haben sich vom Dauerregen im vergangenen Jahr nicht abhalten lassen und sind 2005 wieder mit dabei. Experimente für kleine Forscher sollen schon mal auf die Kinderuni in den Herbstferien einstimmen.

Hamburger Abendblatt Online 3. Jun 2005
Pferde-Wochenende
Am Wochenende dreht sich im Tierpark "Arche Warder", der bedrohte Haustierrassen zeigt und züchtet, alles ums Pferd

HL-live 6. Jun 2005
Trotz Regen hunderte beim Familienfest im Tierpark
Es regnete und regnete, aber trotzdem kamen hunderte von Lübeckern in den Lübecker Tierpark zum Familienfest am Sonntag. Die Organisatoren hattensich wieder alle Mühe gegeben um ein interessantes Fest auf die Beine zu stellen.

Naumburger Tageblatt 5. Jun 2005
Magdeburger Zoo will mit Aktionstag das Umweltbewusstsein stärken
Die Besucher des Magdeburger Zoos können heute (Sonntag) viel über Umwelt- und Tierschutz lernen. Anlässlich des Aktionstages "Umweltschutz konkret" wollen regionale Vereine und Verbände auf dem Zoogelände über diese Themen informieren. Kinder können bei Aktionen unter anderem alles über "Zugvögel" und "Eulen" lernen und Tierpfleger des Zoos informieren über ihre Arbeit. Außerdem erzählt ein Artenschutzexperte über aufgefundene Findlinge, deren Aufzucht und anschließende Auswilderung.

wien.at (öffentlicher Dienst) - 6. Jun 2005
Tag der Offenen Tür in der Waldschule Ottakring
Auch heuer lädt die Stadt Wien alle Wienerinnen und Wiener ein, gemeinsam mit WissenschafterInnen die heimische Artenvielfalt vor unserer Haustüre zu erforschen. Veranstaltungsort ist dieses Jahr die Waldschule Ottakring, die am Tag der Artenvielfalt einen Tag der offenen Türe veranstaltet.
Nachrichten.ch 7. Jun 2005

sz-online - 8. Jun 2005
Direktor Will lädt zum großen Tierparkfest
Nachts durch den Zoo - das gibt es nur zum Tierparkfest. Am 11. und 12. Juni wird im Chemnitzer Tierpark tierisch gefeiert. Die Nachtführung gehört zum Höhepunkt.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 7. Jun 2005
"Russische Klänge" zur 7. Klassik-Nacht
In schöner Natur sitzen, wohltuenden Klängen lauschen und damit auch noch ein gutes Werk tun? Am Freitag haben Rostocker dazu Gelegenheit: Es ist wieder Klassik-Nacht im Zoo.
Seit 2003 finden Klassiknächte dieser Art im Rostocker Tiergarten stattIhr großes Ziel: "Schaffen für die Affen", die Spendenaktion für ein neues Menschenaffenhaus. Denn das alte ist für Sabas, Sunda, Assumbo und Co. mehr als ungeeignet. Bisher sind bereits 250 000 Euro zusammen gekommen. Die geschätzten Kosten des bisher größten Zooprojektes gehen allerdingsin die Millionen. Die Vorplanungen sind vorangeschritten, der Standort im Erweiterungsgelände des Zoos gefunden. Doch bevor die Wettbewerbsausschreibungen beginnen, muss die schwierige Finanzierung durch Fördermittel und Investoren geklärt sein.

Prignitzer - 8. Jun 2005
Strampeln für Tiger und Affen
Landauf, landab strampeln Radler für die Gesundheit! Aber strampeln für Tiger und Affen? Auch das gibt es. Nämlich bei der Zootour der Tiergärten Eberswalde (Barnim) und Rostock.
Zehn Barnimer Mannschaften wollen für den Eberswalder Tierpark 25 000 Euro einfahren. Damit soll das Geld für den Bau einer neuen Tigeranlage in der Kasse klingeln. Die ungewöhnliche Zootour startet in diesem Jahr bereits zum 6. Mal. Eberswalde ist zum ersten Mal dabei und löst damit Leipzig als Partnerstadt des Rostocker Zoos ab. Die zehn Mannschaften, die für Rostock unterwegs sind, wollen Geld für eine Affenanlage einfahren.
  


Nachwuchs 
 
Der Tagesspiegel 2. Jun 2005
Babyboom bei Spitzkopfschildkröten - 12 Winzlinge geschlüpft
Babyboom bei den Schildkröten im Berliner Zoo-Aquarium: Gleich 12 Spitzkopfschildkröten schlüpften in den vergangenen Tagen aus den Eiern. Wie der Zoologische Garten am Donnerstag weiter mitteilte, gab es auch bei den Schlangenhalsschildkröten Nachwuchs. Hier schlüpfte allerdings nur ein Tier. Da sich die Arten nicht vertragen, sind die Winzlinge der Spitzkopfschildkröten in einem gesonderten Terrarium in der ersten Etage des Aquariums zu sehen.

Baslerstab 3. Jun 2005
Erneut Junge
Zu kleinen Einschnitten in den jeweiligen Zuchtgeschichten einzelner Huftierarten kommt es im Zolli in der Regel dann, wenn aus genetischen Gründen aus einem anderen Zoo ein neuer Zuchtmann zuzieht. So geschah es auch in der kleinen Basler Rappenantilopenherde.
Vor vier Jahren kam der heute zwölfjährige Bock Cairo aus der Tschechei nach Basel. Die Weibchen der Herde sind sogenannte Nachzuchttiere, die also alle in Basel zur Welt gekommen und aufgewachsen sind. Cairos erste Nachkommen, zwei Junge, sind zu Beginn des letzten Jahres geboren worden.
Dann haben die Basler Weibchen Cairos väterliche Fähigkeiten erneut bestätigt. Im Dezember kam die Tochter Vasca zur Welt und im vergangenen April erneut eine Tochter – die den Namen Samura trägt.
Die Haltung der Rappenantilopen im Basler Zolli geht auf das Jahr 1981 zurück, auf Tiere, die aus dem Zoo Hannover stammte. Im Verlaufe der vielen Jahre der ununterbrochen andauernden Haltung sind vier Böcke und sieben Weibchen als herdenfremde Individuen zur Bestandesauffrischung von anderen Zoos übernommen worden.
In der ganzen Haltungszeit sind im Zolli 69 Jungtiere geboren worden, 36 Männchen und 33 Weibchen. Cairos erste Kinder sind bereits an einen Zoo in Spanien weitergegeben worden. Heute besteht die Basler Herde aus einem Bock, drei Weibchen und den letzten beiden Jungtieren. Die Anlage teilen sich die Rappenantilopen mit den Kirkdikdiks.
Auch bei diesen Zwergantilopen kam es kürzlich zu Mutationen. Das Basler Böckchen erhielt aus dem Jardin des Plantes in Paris eine neue Partnerin.

Bieler Tagblatt -3. Jun 2005
Possierliche Nager
Bei Familie Ziesel im Berner Tierpark Dählhölzli hat es Nachwuchs gegeben. Ziesel sind Nagetiere, welche äusserlich den Murmeltieren ähnlich sehen, aber etwas kleiner sind. Ihre Heimat sind die offenen Landschaftenim osteuropäischen Tiefland. In der Schweiz leben die possierlichen Tiere nur im Dählhölzli.
In Polen starben die Ziesel in den sechziger Jahren aus. Seit der Wende von Anfang der neunziger Jahre liegt aber wieder mehr Land brach, womit die Ziesel wieder mehr Lebensraum finden. Der Berner Tierpark hilft hier mit;er hat dem Zoo von Poznan fünf Tiere für ein Wiederansiedlungsprojekt zur Verfügung gestellt.

BZ auf Draht 6. Jun 2005
Seltene Fischkatzen im Tierpark geboren
Drei knuddelige Fischkätzchen trauen sich an diesem Dienstag im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde erstmals vor das Publikum. Der muntere Nachwuchs des englischen Fischkatzenpaares Perak und Lenya kam Ende April zur Welt. Die zwei Kater und eine Katze verbrachten die ersten Wochen in der Ruhe und Sicherheit der Mutterbox. Fischkatzen sind die große Ausnahme unter den Samtpfoten: Die Tiere lieben das Wasser. Was sie nicht vom Ufer aus mit den Pfoten erhaschen können, erbeuten sie mit einem Sprung ins Wasser.

HL-live 4. Jun 2005
Mysteriöser Geburtenrückgang im Vogelpark Niendorf
Gelbbrust-Ara "Don Pedro" hat richtig Glück gehabt: Am 22. Februar ist er im Vogelpark Niendorf aus dem Ei geschlüpft. Inzwischen kann da Papagei sogar schon "Papa" sagen. Viele seiner gefiederten Brüder hatten nicht soviel Glück.
"Viele Eier sind befruchtet, aber nicht geschlüpft", erzählt Vogelpark-Chef Klaus Langfeld. Aus der Hälfte der 100 Vogeleier im Parkist nichts geworden. Normalerweise beträgt die Verlustquote nur rund 20 Prozent. Dabei seien die Bedingungen im Vogelpark optimal, wie Klaus Langfeld versichert. Woran liegt es dann, dass dies Jahr nur die Hälfte schlüpft? "Wenn wir das wüssten!", sagt Langfeld.
Für die Vogelpark-Besucher gibt es natürlich trotzdem genug zu sehen:Der Vogelpark mit seinen 2000 Meter Wegenetz beherbergt rund 1300 Vögel in 350 Arten. Frisch geschlüpft sind gerade ein seltener Virginia-Uhu und ein Schneegeier. Die Flamingos brüten in 11 Nestern, hier ist es in rund vier Wochen soweit.

Westdeutsche Zeitung 5. Jun 2005
Jubel im Zoo: Elefantenbaby ist wohlauf
Der Wuppertaler Zoo ist um eine Sensation reicher. Erstmals gab es in einem NRW-Zoo Nachwuchs bei afrikanischen Elefanten.
Tiefe Enttäuschung gestern bei den Besuchern des Zoos: Hunderte hatten sich trotz Dauerregens aufgemacht, um zu den ersten zu gehören, die den jüngsten Nachwuchs und den ganzen Stolz des Wuppertaler Tierparks in Augenschein nehmen. Doch die Mühe wurde nicht belohnt. Auch knapp zwei Tage, nachdem Elefantenmutter Punda ihren Nachwuchs zur Welt gebracht hat, riegelte die Zooverwaltung das Elefantenhaus hermetisch ab.
Keine Besucher, keine Fotos. Niemand erhielt die Chance, auch nur einen flüchtigen Blick auf das Elefantenbaby zu werfen. Zoo-Direktor Ulrich Schürer will jedes Risiko ausschließen, das Mutter und Kinder auch nur annähernd gefährden könnte. Schließlich geht es um den wertvollsten Schatz, den der Wuppertaler Zoo zurzeit zu bieten hat und einen Schatz, den es nur in Wuppertal zu bewundern gibt.
Am Mittwoch soll es soweit sein. Dann darf Elefantendame Punda ihr Baby der Öffentlichkeit präsentieren. "sofern sich das Jungtier gesund entwickelt", wie Schürer betont. Eine Elefantengeburt ist nämlich alles andere als Routine. Seit einem Jahr wird Punda bereits auf ihre Mutterrolle vorbereitet, nicht zuletzt, weil es das erste Baby der elfjährigen Elefantenkuh ist.
Auch der Rest der Herde ein Bulle und vier Kühe müssen langsam an den Nachwuchs im Stall herangeführt werden, denn so viel Aufregung gab`s noch nie im Domizil der afrikanischen Elefanten.
Eine Elefantenschwangerschaft erfolgreich zu beenden, gehört zu den großen Herausforderungen in der Tiermedizin. Ein ganzer Stab von Pflegern und Tierärzten ließ und lässt Punda keinen Sekunde aus den Augen. Acht Betreuer verbrachten in den letzten Tagen vor der Geburt auch die Nächte im Elefantenhaus. Selbst aus den USA erhielten die Wuppertaler Unterstützung in Gestalt von Elefantenfachmann Willie Theisen aus Pittsburgh.
Im Verlauf der vergangenen Woche hatte sich dann im Elefantenhaus eine nahezu unerträgliche Spannung aufgebaut. Jede Minute konnte es so weit sein, Punda war schon lange "fällig".
"Dann aber ging wie so oft alles sehr schnell", berichtet Schürer, der im Nachhinein selbst erstaunt darüber ist, wie unkompliziert sich die Geburt letztlich gestaltete. Am Freitagabend setzten bei Punda die Wehen ein und innerhalb von zehn Minuten war alles vorbei.
Um Punkt 21.04 Uhr nach mehr als 600 Tagen Schwangerschaft war das Elefantenkälbchen geboren. "Das Mädchen ist kerngesund, wiegt 106 Kilo und ist 87 Zentimeter groß", verkündete Schürer stolz.
Die eigentliche Zitterpartie für die Pfleger folgte dann aber erst in den Stunden unmittelbar nach der Geburt. Schürer: "Dann entscheidet sich, ob die Mutter das Jungtier annimmt." Doch dank der intensiven Vorbereitung gab es auch da keine Probleme.
Einen Namen hat das Baby übrigens noch nicht. Der soll schließlich imRahmen des Kinderfestes, das der Zoo am 24. Juni, unterstützt von Westdeutscher Zeitung und Familienclub Wuppertal, veranstaltet, gefunden werden.

Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung 6. Jun 2005
Seltener Zuchterfolg in Wuppertal: Elefanten-Baby wohlauf
Nach der ersten Geburt eines afrikanischen Elefanten in einem nordrhein-westfälischen Zoo ist das Jungtier wohlauf. Dem kleinen Mädchen gehe es so gut, dass es bereits am kommenden Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt werde, teilte der Zoo am Montag mit. Das noch namenlose Elefantenbaby brachte ein Geburtsgewicht von immerhin 106 Kilogramm auf die Waage.
Die komplikationslose Geburt habe nur zehn Minuten gedauert, obwohl es für Elefantendame "Punda" die erste war. Vor diesem Zuchterfolg hätten sich in NRW nur asiatische Elefanten vermehrt. Ab Mittwoch könnten dann auch die Zoobesucher den kleinen Dickhäuter besichtigen. In zwei Wochen soll dasJunge einen Namen erhalten.

Märkische Allgemeine -3. Juni 2005
Viele Junge noch am Rockzipfel
Mit einer ganzen Reihe von Neugeburten kann der Tierpark Perleberg dieser Tage aufwarten. Die meisten Jungen haben zwar schon vor einigen Wochen das Licht der Welt erblickt. Doch Tierparkleiter Wilhelm Lüdke bittet um Geduld: "Viele sind noch so klein, dass sie sich ganz ängstlich bei der Mutter verstecken."
Die ersten selbständigen Ausflüge haben schondie beiden Luchse getätigt, die am 20. und 22. Mai in Perleberg zur Welt kamen. Daim Tierpark schon vier erwachsene Exemplare der Raubkatzenart leben, soll eines der Jungen an den Zoo im saarländischen Neuenkirchen abgegeben werden. Welches Geschlecht die beiden putzigen Wollknäuel haben, vermochte Tierparkleiter Lüdke gestern noch nicht zu sagen.
Stolz ist Lüdke auch auf die Kattazwillinge, die bereits am 28. April geboren wurden. Dass sie im Doppelpack kamen, ist nach seinen Ausführungen allerdings keine Seltenheit. Schon weitaus mutiger als die Nesthäkchen sind die acht Wildschweinfrischlinge und zwei Rothirschkälber. Nachwuchs gab es dieses Jahr auch bei den Kängurus und den Streifengänsen.
Doch es bleibt weiterhin spannend: Binnen dieses Monats werden die Kälber der Dammhirsche erwartet. Im Sommer soll auch eine der Kameldamen im Tierpark werfen. Und als Nachzügler werden die Wisente im Herbst entbinden. Umziehen heißt es übrigens bald für die sechs Wölfe, die derzeit im Perleberger Tierpark leben. Denn Ende dieses Monats ist voraussichtlich ihr neues Gehege fertig. Es wird mit einer künstlichen Wurfhöhle ausgestattet, so dass die im Rudel lebenden Tiere möglichst natürliche Lebensbedingungen in ihrem neuen Domizil vorfinden. Laut Lüdke soll die Kinderstube mit einer Videokamera ausgestattet werden, so dass Besucher auf dem Monitor in einer benachbarten Hütten genau verfolgen können, wie sich die Wolfsmutter um ihre Jungen kümmert. Einen kleinen Badeteich wird es auch geben.

Westdeutsche Zeitung -6. Juni 2005
Elefantengeburt verblüfft US-Experten
Wuppertal. In den vergangenen Tagen hatte Willie Theisen aus Pittsburgh alle Hände voll zu tun und das im wahrsten Sinne des Wortes:Bei der Geburt des ersten Elefantenbabys im Wuppertaler Zoo spielte der Tier-Experte aus den Vereinigten Staaten am Freitagabend eine wichtige Rolle. "Das war die beste Elefantengeburt, die ich jemals gesehen habe";, sagte Theisen gestern der WZ, bevor er am Abend zurück in die USA flog. "Einfach unglaublich." Und Theisen muss es wissen. Seit mittlerweile 27 Jahren befasst sich der Biologe mit den Dickhäutern, und in der Fachwelt ist der Amerikaner alles andere als unbekannt: Noch im Mai veröffentlichte der National Geographic Channel Theisens Beitrag über indische Elefanten die "intelligenten Giganten" haben es ihm seit jeher angetan.
In Pittsburghs Zoo kümmert sich der "Elephant Manager" mit dänischen Wurzeln um insgesamt sechs dieser Riesen, sein Rat ist weltweit gefragt. So auch in Wuppertal. Bereits vor zwei Jahren sprach der Amerikaner mit seinen bergischen Kollegen über Details der Elefanten-Schwangerschaft, die immerhin mehr als 600 Tage dauerte. "Das Team hier ist ausgezeichnet", lobte Theisen. "Es steht dem nichts im Wege, dass in diesem Zoo noch weitere Elefanten geboren werden." Bereits im nächsten Monat will Theisen nach Wuppertal zurückkehren, um nach dem Baby zu sehen, das nach seiner Einschätzung jetzt gute Überlebenschancen hat.
Die Geburt selbst beschreibt Theisen als "einen sehr emotionalen Moment". Keine fünf Minuten nach der "Ankunft" habe das Elefantenbaby seine Augen geöffnet und nach einer Viertelstunde Gehversuche unternommen. "Die größte Gefahr besteht darin, dass die Elefantenmutter Angst vor ihrem Kind hat und es nicht trinken lässt." Die lange Vorbereitungszeit habe diese Befürchtungen zerstreut. "Mutter und Kind sind auf einem guten Weg." In erster Linie habe er Elefantenmutter Punda bei der Entbindung moralischen Beistand geleistet, schmunzelt der Tierpfleger.
Und auch Zootierarzt Arne Lawrenz zeigte sich gestern zuversichtlich. Die Geburtshilfe aus den USA habe den Erfolg erst möglich gemacht. So finanzierte der Zoo in Pittsburgh die Anreise ihres Elefanten-Experten nach Wuppertal, und auch das Ultraschall-Gerät, mit dem Punda erst vor wenigen Tagen untersucht wurde, stammt aus den Vereinigten Staaten, wo der Zoo mit Sponsoren zusammenarbeitet. Gestellt wurde außerdem ein elektronisches Übertragungsgerät, mit dem die Elefantengeburt am Freitag nicht nur aufgezeichnet, sondern auch live nach Pittsburgh gesendet wurde. Lawrenz hofft auf weitere Geburten dieser Art im Wuppertaler Zoo wie berichtet, ist es die erste erfolgreiche eines afrikanischen Elefanten in Nordrhein-Westfalen.
Das 106 Kilogramm schwere Elefantenmädchen wird am Mittwochvormittag bei einem Pressetermin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, danach ist es für alle anderen Zoobesucher im Elefantenhaus zu bewundern. Auch sie werden in den nächsten Tagen alle verfügbaren Daumen drücken. Und mit Hilfe der WZ wird dann auch noch ein Name für das das Baby mit den Segelohren gefunden.

Zisch - 7. Jun 2005
In Goldau ist ein Barock-Esel zur Welt gekommen
GOLDAU - Im Tierpark ist am Dienstag, 7. Juni ein weiblicher Barock-Esel zur Welt gekommen. Von dieser Rasse gibt es weltweit nur nochein paar Dutzend Tiere, wie der Tierpark mitteilt.
Die Barock-Esel seien mit ihrem fast weissen Fellund den wasserblauen Augen nicht nur attraktiv, sondern auch kunsthistorisch bedeutsam. Die schönen Tiere wurden im Zeitalter des Barock, also im 17und 18. Jahrhundert, gezüchtet. Weil ihnen gewisse Farbstoffe fehlten, schützte ihr Fell die Barock-Esel nur ungenügend vor Sonneneinstrahlung. Zum einen waren sie dadurch so wärmeempfindlich, dass sie kaum zur Arbeit taugten, zum anderen erkrankten sie wegen der schlechten Filterung der Sonnenstrahlen häufig an Tumoren.
Die Anfälligkeit der Rasse hat dazu geführt, dass sie mittlerweile praktisch verschwunden ist. Heute gibt es weltweit gerade noch ein paar Dutzend Barock-Esel in Österreich, Ungarn und eben in einer kleinen Population von sieben Tieren auch im Natur- und Tierpark Goldau. Die Anfälligkeit für Krankheiten erschwert die Zucht der Barock-Esel enorm. Zudem ist die Reproduktionsrate der Tiere gering: Nach einer Tragzeit von einem Jahr kommt jeweils nur ein Fohlen zur Welt. "Wir setzen aber alles daran, dass der Barock-Esel überlebt", sagt Felix Weber

Kölnische Rundschau - 8. Jun 2005
Putziges Baby wiegt 111 Kilo
WUPPERTAL. Neugierig mustert das grau-braune Elefantenbaby die zahlreichen Schaulustigen. Trotzdem bleibt es vorsichtig immer zwischen den Beinen seiner mächtigen Mutter. Vor dem Elefantenhaus im Wuppertaler Zoo geht es derweil chaotisch zu. Kindergartenklassen tummeln sich vor der Absperrung. Sogar Oberbürgermeister Peter Jung zückt einen Fotoapparat, um ein Bild vom neuen Star an der Wupper zu knipsen. Das kleine Elefantenmädchen ist der erste afrikanische Elefant, der in einem Zoo in Nordrhein-Westfalen auf die Welt kam.
Mit einem stolzen Geburtsgewicht von 106 Kilo und einer Höhe von 87 Zentimetern wurde die Kleine am vergangenen Freitag geboren. Weil Mutter „Punda“ und Baby wohlauf sind, konnte der seltene Zuchterfolg gestern der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Mitteldeutsche Zeitung - 7. Jun 2005
Kindersegen bei den Pythons
Das Tigerpythonweibchen aus dem Ascherslebener Tierpark wird Mama. Ein reicher Kindersegen steht ihr bevor, denn ihr Gelege wird aus fast 30 Eiern gebildet. Über den Papa des Nachwuchses herrscht im Ascherslebener Tierpark noch Rätselraten. Zwei Tigerpythons kommen dafür in Frage: zum einen das tierparkeigene Schlangenmännchen- das nach Jörgen Kallas' Auskunft eigentlich noch "etwas jung dafür ist" - oder das Schlangenmännchen aus Staßfurt, das zur Pflege in Aschersleben war.
Seit Dienstag lugen die ersten Schlangenbabys mit ihrem Kopf aus den Eiern, die von der Mama bis Montag bebrütet wurden. Im April hatte das drei Meter lange Tigerpythonweibchen die Eier auf einer 30 Zentimeter hohen Pyramide abgelegt. Die Schlangenbabys, die zwischen 20 und 30 Zentimeter groß sind, werden in einem Extra-Aquarium untergebracht. In den ersten vierzehn Tagen werden sich die kleinen Schlangen vom Eidotter ernähren, danach werden sie von den Tierparkmitarbeitern mit Mäusen gefüttert.

Kölner Stadt-Anzeiger -9. Jun 2005
Jungstörche sind jetzt die Stars
Reichshof - Die Störchin war sichtlich nervös, zitterte leicht und schaute immer wieder nach rechts und links. „Sie hat Angst um ihre Jungen“, erklärte Ludger Schmidt, Juniorchef des Affen- und Vogelparks Eckenhagen. Ihre Storchenkinder Adelheid und Alfred sind die beiden neuen Stars im Park. Vor rund einer Woche sind die Weißstörche zur Welt gekommen. „Es ist unser erster Storchennachwuchs überhaupt“, freute sich Ludger Schmidt.
Die Klapperstörche sind nicht die einzigen Tiere, die ihre Familie in der letzten Woche erweitert haben. Zurzeit schlüpfen im Park eine Reihe von Vögeln, und auch die Totenkopfäffchen haben bereits Nachwuchs bekommen.

Berliner Kurier -9. Jun 2005
Alles Gute, Makoua! Die Kleine hat 1. Geburtstag
Sie lebt seit sieben Monaten im Stuttgarter Gorilla-Kindergarten. Und ist doch eine echte Berlinerin geblieben: mutig, neugierig und wenn ihr was nicht passt, wird gemeckert. Sonnabend wird Makoua, das von seiner Mutter verstoßene Gorillamädchen aus dem Zoo, ein Jahr alt. Affenkind, was bist du groß geworden! Drei Kilo hat Makoua in Stuttgart unter der Obhut von Pflegerin Sarah Bucherer (21) und ihren Kollegen zugelegt, bringt jetzt immerhin schon sieben Kilo auf die Waage. Und Makoua ist eine Süße,sie isst am allerliebsten Trauben, Mangos und Ananas. Doch zu ihrem ersten Geburtstag gibt es was ganz Besonderes für das Leckermäulchen: Gummibärchen!


Circus

Nordkurier Online 2. Jun 2005
Altersheim fürdie ehemaligen Stars der Manege
Baruth. Ruslan streckt alle Viere von sich. Der sibirische Tiger fühlt sich offensichtlich sehr wohl. Mit geschlossenen Augen döst er vor sich hin.Lange schon ist die Zeit vorbei, als er noch in der Manege die Zuschauer beeindruckte. Das ehemalige Zirkustier verbringt seinen Ruhestand im Wildpark Johannismühle im Baruther Ortsteil Klasdorf. Betreiber Frithjof Banischhat neben Ruslan nicht nur zwei weitere Tiger vor einem frühzeitigen Tod gerettet, sondern auch Mausi, Carla, Dolli, Katja und Hans sowie Barri und Balou zu. Die fünf Braun- und zwei Schwarzbären traten einst ebenfalls im Zirkus auf. Im Wildpark Johannismühle genießen sie jetzt einen riesigen Auslauf von mehreren Hektar.
Die meisten Tiere stammen aus dem ehemaligen Staatszirkus der DDR, der nach der Wende liquidiert wurde. Zahlreiche Tiere wurden verkauft. Doch die „Großen“ fanden zunächst kein neues Zuhause. Bis Frithjof Banisch vom Schicksal der Bären erfuhr.
Der frühere Offizier der DDR-Armee hatte nach der Wende einen beruflichen Neuanfang gewagt und in Klasdorf den Wildpark Johannismühle im Baruther Urstromtal gegründet, dessen reizvolle Landschaft in der Eiszeit entstand. Für Banisch ist das Programm. Er siedelte in Klasdorf Tiere an, die dort nach der Eiszeit heimisch waren. Dazu gehören heute seltene Wildpferde und Wölfe, aber auch Dam-, Muffel-, Rot- und Schwarzwild oder Wisente und Auerochsen. Zu Banischs Philosophie passten da auch Braunbären, die früher in Europa in freier Wildbahn lebten.
Die Schwarzbären Barri und Balou werden in ihrem 1,2 Hektar großen Gehege in nächster Zeit Besuch von den Luchsen Lara und Lars erhalten. Ein Zoo hatte Banisch 2002 um Hilfe gebeten. Der Wurf war zu groß, es hätten nicht alle Neugeborenen überlebt. Banisch holte zwei der Katzen zu sich und zog sie von Hand auf. „Entsprechend benehmensie sich auch“, sagt der Ziehvater schmunzelnd.
Bald werden Lara und Lars von ihrem neu gestalteten, 1600 Quadratmeter großen Luchsgehege ins benachbarte Schwarzbärengehege umziehen. Auch das ist Teil der Philosophie des 57-jährigen Park-Betreibers. Wie früher sollen Bären und Luchse sich ein Revier teilen. Die Tiger allerdings sollen allein in ihren Gattern bleiben. Sie passen schließlich nicht wirklich in das Parkkonzept – gehören aber dennoch zu den Publikumslieblingen.

Rhein Main Presse - 8. Jun 2005
Wehr richtet Elefanten auf
Erneut musste die Feuerwehr gestern ausrücken, um einem Elefanten des früheren Zirkus Giovanni Althoff auf die Beine zu verhelfen. Vor knapp drei Wochen war die gleiche Elefantendame auf nassem Heu ausgerutscht und nicht mehr aus eigener Kraft aufgestanden (die AZ berichtete). Gestern versuchten Feuerwehrleute aus Mommenheim und Nackenheim wiederum, den Dickhäuter mit hydraulischen Hebekissen und einem Gabelstapler aufzurichten. Zunächst erfolglos. Der letzte Versuch wurde gegen 19 Uhr unternommen -und er war von Erfolg gekrönt. Um 20.15 Uhr stand Elefantendame Maja wiederDie Ursache, weshalb der Elefant erneut nicht aufstehen konnte, sei noch unklar. Um Aufschluss hierüber zu erhalten, wurde ein Elefanten-Fachmann aus Frankfurt angefordert, der das Tier untersuchte.


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Pressemitteilungen teilweise gekürzt


Zoo Leipzig, 07.06.05
„Der Tisch ist gedeckt für unsere Tiere“ - Sonderführungen im Juni
Unter dem Motto „Der Tisch ist gedeckt für unsere Tiere“ werden die tierischen Bewohner des Leipziger Zoos bei den Sonderführungen im Juni unter die Lupe genommen. Was fressen die Tiere eigentlich alles? Und warum ist die Fütterung mit Futtertieren so wichtig? Pro Jahr werden 30.000 kg Futterfleisch, 19.000 Eier, 266.000 kg Grünfutter, 210.000 kg Obst und Gemüse und 10.000 l Milch an die Tiere im Zoo verfüttert. Wer immer schon mal wissen wollte, welchen Fisch die Seebären am liebsten fressen, wer die größte Portion Fleisch bekommt, welche Tiere im Zoo zweimal in der Woche Kuchen bekommen, wer das meiste Brot frisst, wieso die Eisbären „Eis am Stiehl“ und einige Tiere Futtertiere bekommen, dem seien die sonntäglichen Sonderführungen im August wärmstens empfohlen.

Vogelpark Herborn, 06.06.05
Unverletzte Jungvögel am Fundort belassen

Derzeit regt sich in der Natur vielfach neues Leben. Viele Tiere ziehen in diesen Wochen ihren Nachwuchs groß. Damit häufen sich aber auch gleichzeitig die Funde von nur scheinbar verlassenen Jungtieren, die vielfach in falsch verstandener Tierliebe von wohlmeinenden Tierfreunden aufgegriffen werden, um sie von Hand großzuziehen. Nach Mitteilung des Herborner Vogelparkleiters Wolfgang Rades sollte jedoch oberstes Gebot sein, unverletzte Jungtiere am Fundort zu belassen. Wie der Biologe betont, handelt es sich in den meisten Fällen bei den scheinbar hilflosen Jungtieren nämlich nicht um WaisenSollte der Aufenthaltsort eines Jungvogels, etwa an einer stark befahrenen Straße oder auf einem Kinderspielplatz, für das Tier ungünstig sein, so könne man dem Tier am besten helfen, wenn man es in einige Meter Entfernung an eine geschütztere Stelle, etwa in eine Hecke, umsetzt. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Dies sei für das Tier unproblematisch, da sich Vögel im Gegensatz zu manchen Säugetieren nicht am menschlichen Geruch stören, so dass Jungvögel auch nach dem Umsetzen wieder von ihren Eltern angenommen und weiter versorgt würden. Es wird dringend davon abgeraten, Jungvögel zur Handaufzucht mitzunehmen. Diese hätten selbst bei fachgerechter Pflege sehr viel schlechtere Überlebenschancen als in der Natur.

AllwetterZoo Münster, 06.06.05
Erfolgreicher Abschluss der 5. Weltkonferenz für Zoo-Marketing

Begeisterte Teilnehmer, Lob für Münster und den Allwetterzoo und Marking-Award für Münsters Zoo! Nach Aalborg, Amsterdam, Puerto de LaCruz und Budapest war Münster der fünfte Austragungsort der Weltkonferenz für Zoo-Marketing, veranstaltet vom Weltverband Zoologischer Gärten WAZA und dem Europäischen Zooverband EAZA und organisiert vom Allwetterzoo. Mit mehrals 130 Teilnehmern aus 34 Ländern und allen Kontinenten und gemessen an der Resonanz aller Beteiligten war dies die erfolgreichste Konferenz bislang.Für die vier Tage dauernde Veranstaltung erhielten die Organisatoren viel Lobvon den Teilnehmern, die von Münster, vom Zoo und vor allem der Gastfreundschaft der Zoomitarbeiter begeistert waren. Im Rahmen einer Abschluss-Gala am Samstagabend (4.6.) wurden die Preisträger des "Marketing Awards" in insgesamt sechs Kategorien vorgestellt. Fünf Professoren der Fachhochschule Münster, Fachbereich Design, hatten als sachkundige, kritische Juroren die aus aller Welt eingereichten Poster, Faltblätter, Zooführer oder Werbefilme begutachtet und bewertet. Erstmals waren auch Internetseiten zum Wettbewerb zugelassen und hierbei errang Münster den dritten Platz! Angesichts der starken „Konkurrenz" niederländischer, britischer oder australischer Zoos, die für ihr hervorragendes Design bekannt sind, ist der Allwetterzoo sehr stolz auf die Anerkennung seiner Arbeit. www.allwetterzoo.de

Zoo Duisburg, 06.06.05
Eltern weiß – Nachwuchs grau

Vor knapp vier Jahren trafen sie am Kaiserberg ein: Sie per Flugzeug aus dem kanadischen Toronto, er per Dienstauto aus dem deutschen Stralsund - und seither leben sie nicht nur zufrieden, sondern offenbar auch glücklich, denn bereits nach zwei Jahren Ehe konnten sie einen Sechser-Wurf niedlicher Welpen verzeichnen (die allesamt heute noch die große Wolfs-Anlage im Zoo Duisburg bewohnen). In diesem Jahr war es wieder soweit: Vor rund 10 Wochen ließsich ein erstes feines Fiepen aus einer (nicht einsehbaren!) tiefen Erdhöhle vernehmen. Die kanadisch-deutsche Liebesbeziehung hatte erneut „Früchte bekommen“. Heuer sind es sechs graupelzige Welpen, die nach rund achtwöchigem unterirdischem Aufenthalt ihren weißhaarigen Eltern ans Tageslicht folgten. Seither stehen erneut Eltern und Sprösslinge der Weißen Kanadischen Wölfe im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Besuchern und Tierpflegern!

NABU-Artenschutzzentrum, 06.06.05
Plattdüütsch im Artenschutzzentrum

Am kommenden Sonntag, den 12.06.05, bietet das NABU-Artenschutzzentrum einen Füh-rung auf Plattdeutsch an. In der Zeit von 15.00 bis 16.00 Uhr können Interessierte sowohl etwas über die hier untergebrachten Tiere, als auch über den Erhalt und den Schutz derer Lebensräume erfahren und das alles auf „Plattdüütsch“! Diese ungewöhnliche Führung wird von einer Praktikantin, Anja Sündermann, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahrim NABU-Artenschutzzentrum verbringt, als Teil ihres Jahresprojektes angeboten. Die Veranstaltung wird etwa eine Stunde dauern und kostet für Erwachsene 4,- EUR. Wer Spaß an dieser plattdüütschen Führung hat sollte sich schnell unter Tel. 053723/6677 anmelden.

Zoo Wuppertal, 06.06.05
Elefantenjungtier im Wuppertaler Zoo

Am Mittwoch, dem 08. Juni um 10.30 Uhr stellt der Zoologische Garten Wuppertal das am 03. Juni 2005 um 21.04 Uhr geborene Elefantenkalb mit seiner Mutter "Punda" vor. Es ist ein Mädchen, 87 cm hoch und 106 kg schwer. die Geburt ist ohne Probleme innerhalb von nur etwa 10 Minuten verlaufen. Für "Punda" war es die erste Geburt, und unsere Tierpfleger mußten geduldig assistieren, bis sie ihr Jungtier trinken ließ. Anfangs noch etwas wackelig auf den Beinen ist es jetzt so kräftig, dass wir es ohne Sorge um seine Gesundheit der Öffentlichkeit vorstellen können. Nach dem Medientermin ist es auch für alle Zoobesucher im Elefantenhaus des Wuppertaler Zoos zu sehen. Die Geburt ist die erste eines Afrikanischen Elefanten in einem Zoo in Nordrhein-Westfalen. Es hat in unserem Land einige wenige bei Asiatischen Elefanten gegeben, insgesamt vier, von denen aber nur zwei Elefantenjungtiere überlebten.

Zoo Landau, 06.06.05
Weltverband der Zoos und Aquarien berät auf der 5. Internationalen Zoo-Marketing-Konferenz über die Umsetzung der neuen „Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie“

- Zoo Landau ist nach Meinung seines Zoodirektors gut positioniert
Zoos and Aquarien in aller Welt haben eine neue Richtschnur für ihre Weiterentwicklung erhalten: die vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) erarbeitete zweite Auflage der „Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie“. Die deutsche Fassung dieser neuen Zooleitlinie wurde im Rahmen der 5. Internationalen Zoo-Marketing-Konferenz in der vergangenen Woche in Münster vor zahlreichen Vertretern der Medien bekannt gemacht. Unter dem Motto: „Die Farbe des Zoo-Marketing ist grün“ berieten 130 Teilnehmer aus 30 Staaten über die Umsetzungder Zoostrategie. Direktor Dr. Jens-Ove Heckel sieht dabei den Zoo Landau aufdem richtigen Weg in die Zukunft.

Zoo Wuppertal, 04.06.05
Elefant im Wuppertaler Zoo geboren

Am 03.06.2005 um 21.04 Uhr ist im Zoologischen Garten Wuppertal ein Elefant zur Welt gekommen. Die Mutter ist die Afrikanische Elefantin „Punda“. Diese Geburt ist die erste Elefantengeburt im Wuppertaler Zoo und die erste eines Afrikanischen Elefanten in Nordrhein-Westfalen überhaupt Um die Gesundheit von Mutter und Jungtiernicht zu gefährden, werden die beiden erst am Mittwoch, dem 08.06.2005 um 10.30 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt. Es gibt dann die Möglichkeit ausgiebig zu filmen und zu fotografieren, sofern sich das Jungtier gesund entwickelt hat, vorher leider nicht. Wir informieren Sie Anfang der nächsten Woche nochmals über den aktuellen Stand der Dinge.

Tierpark Bochum, 03.06.05
Uhudame „Urmel“ zieht um!

Die elf Jahre alte Uhudame „Urmel“ lebt seit Oktober 1997 in Bochum. Nun ist gegenüber der Bartkauzanlage, in der Frau Bartkauz gerade die ersten Eier ihres Lebens ausbrütet, ihr neues Gehege fertig geworden. Das etwa 30 m² große Gehege erinnert an den Ausschnitt eines Waldes, so dass „Urmel“ sich richtig „zu Hause“ fühlen kann. Die Tierparkbesucher können „Urmel“ ab sofort nun täglich bestaunen.  Falknerisch abgetragen hat „Urmel“ bereits früh das Herz zahlreicher Besucher im Konzept des Bochumer Tierparks – Tiere hautnah erleben - gewonnen, wenn die „Königin der Nacht“ auf dem Falknerhandschuh präsentiert wurde und mit ihren wunderschönen Augen jeden fest im Blick hatte.  Trotz ihrer imposanten Größe und einer Flügelspannweite bis zu 1,80 Meter haben die meisten Menschen die große Eule aufgrund ihrer gut getarnten, nächtlichen Lebensweise selten oder nie zu Gesicht bekommen. Doch der auffällige Balzruf, ein weittragender „Buhoo-Ruf“, ist aus vielen Erzählungen bekannt. Er hat dieser Eulenart den deutschen Namen Uhu wie auch die wissenschaftliche Bezeichnung Bubo bubo eingebracht.

Zoo Dresden, 03.06.05
Riesen-Kinderfest im Zoo Dresden

Riesen-Spaß garantiert das Riesen-Kinderfest im Zoo Dresden am 5. Juni.Von 10 bis 18 Uhr gibt es Spiel, Spaß und jede Menge Aktionen für Groß und Klein. Die Tierpflegertreffpunkte – um 10.30 Uhr bei den Eseln und um 11.30 Uhr bei den Pelikanen – laden ein, Wissenswertes über die Tiere zu erfahren. Mut und Geschicklichkeit sind bei den Spielstationen des Riesen-Kinderfestes gefragt. Bei Termitenangeln, Entenlauf, Froschweitsprung oder Waschbärsuche standen die Leistungen der Tiere Pate und die Kinder können einmal ihre „tierischen“ Fähigkeiten unter Beweis stellen. Auf der Langnese-Erlebnis-Wiese wird nach Herzenslust gespielt, geschminkt und es werden vor allem neue Freundschaften geschlossen! Ein Event, das riesig Laune macht, und bei dem die kleinen Besucher außerdem noch viele tolle Preise gewinnen können. Der Höhepunkt ist ein faszinierendes und farbenfrohes Musical, „Der Kreis des Lebens“, dargeboten durch die Martin Luther Musical Company. Mit viel Begeisterung und großem darstellerischem Können, vorbereitet von einer Gruppe „verrückter“ Lehrer, einer Maskenbildnerin, einer Schneiderin, der Leiterin einer Musikschule und einer Hand voll anerkannter Künstler bringen begeisterte 40 Schüler und Stundenten die Savanne im Zoo Dresden mit viel Freude ab 1400 Uhr auf die Bühne.

Zoo Duisburg, 03.06.05
Tierpfleger zeigen Herz

Als am 2. Weihnachtstag des vergangenen Jahres große Teile der südasiatischen und indonesischen Küsten von einem verheerenden Tsunami verwüstet wurden, verloren mehrere Hunderttausend Menschen ihr Leben, und noch viel mehr konnten nichts anderes als ihr nacktes Leben retten. Spontan begannen daraufhin weltweit Hilfs- und Spendenaktionen in bisher nicht gekanntem Ausmaß. Auch die Belegschaft des Zoo Duisburg organisierte eine „innerbetriebliche“ Spendensammlung: In großer Geschlossenheit verzichteten sämtliche Zoomitarbeiter auf ihr jährliches Betriebsfest2005 sowie auf ihre Vergütungen für drei (während ihrer Freizeit angebotenen) Seminare „Ein Abend bei Delphinen“ in Duisburgs Delphinarium,des weiteren einige Mitarbeiter auf ihren monatlichen Zuschuss zur Mittagstafel. Alles zusammen erbrachte eine Summe von 5.495 Euro, die zwischenzeitlich auf das Sonderkonto „Duisburg hilft“ überwiesen werden konnte. Von dort leitete man diesen Betrag weiter an die Hundestaffel der Duisburger (Freiwilligen- wie auch Berufs-)Feuerwehr (I.S.A.R. International Search and Rescue), die mit ihrem Koordinator Uwe Becker vor Ort in thailändischen Küstenregionen mit ihren Hunden nach Toten und Überlebenden suchen sollten.  Ganz spontan übernahm Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland die Schirmherrschaft über dieses außergewöhnliche Projekt. Zum Zeichen der Verbundenheit von Zoo, Politik und Verwaltung, aber auch als besonderer Dank an die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter von Duisburgs Hundestaffel wird der Spendenbetrag symbolisch übergeben an Oberbürgermeister Adolf Sauerland in Gegenwart der Vorstandsmitglieder des Zoos, von Vertretern der Zoo-Belegschaft und Uwe Becker, der persönlich über die Verhältnisse im Katastrophengebiet berichten kann am Montag, dem 6. Juni 2005, um 13.30 Uhr auf der Katta-Insel.

Stadt Dortmund, 03.06.05
Jetzt anmelden zum Sommerferienprogramm im Zoo

Die Stadt Dortmund hat das Jahr 2005 zum „Jahr der Wissenschaften“ erklärt. Deshalb stellt der Zoo Dortmund als Wissenschaftsstandort sein Ferienprogramm unter den Titel „Den Zoo erleben“. Telefonische Anmeldung und Auskunft montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr unter (0231) 50-2 86 28.

 

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Natur- und Artenschutz

 
Pressrelations (Pressemitteilung)-2. Jun 2005
Schnappauf: Novelle des Naturschutzgesetzes beschlossen
Auf Vorschlag von Umweltminister Werner Schnappauf hat das Kabinett heute die Novelle des bayerischen Naturschutzgesetzes beschlossen. Mit der Novelle wird das geänderte Bundesnaturschutzgesetz und gleichzeitig die EU-Zoo-Richtlinie in Landesrecht umgesetzt. Schnappauf: 'Der Gesetzentwurf sichert die hohe Naturqualität in Bayern. Unsere strikte 1:1-Umsetzung schöpft dabei alle Potenziale der Flexibilisierung, Deregulierung und Vereinfachung aus'.

MVregio - 3. Jun 2005
Bundesjägertag widmet sich eingewanderten Tierarten
Die zunehmende Zahl fremder Tiere in heimischen Ökosystemen ist das Hauptthema des Bundesjägertages ab heute in Neubrandenburg. Zu der Jahreshauptversammlung werden 400 Jäger aus ganz Deutschland erwartet.

swissinfo - 7. Jun 2005
Tierschützer lassen die Peitsche knallen
Das Schweizer Parlament hat am Dienstag die Debatte über das Tierschutzgesetz wieder aufgenommen. Tierschützer erhöhen ihren Druck
Sie sagen, die Änderungs-Vorschläge der Regierung seien zahnlos. Sie würden die Schweiz in der Liga der tierfreundlichsten Staaten Europas zurückstufen.

Nachrichten.ch - 8. Jun 2005
Der Wachtelkönig hat wieder eine Chance
Zürich - Das seit zehn Jahren laufende Artenförderungsprogramm für den Wachtelkönig zeigt Wirkung.
Der weltweit bedrohte Bodenbrüter lässt auf Schweizer Wiesen wieder vermehrt seinen nächtlichen Ruf ertönen. Im Artenförderungsprogramm für den Wachtelkönig arbeiten Vogelschutz, Landwirte, landwirtschaftliche Berater, Wildhüter und Jagdaufseher eng zusammen. Unterstützt werden sie dabeivom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) sowie kantonalen Fachstellen. Wie der Schweizer Vogelschutz/Birdlife Schweiz schreibt, istdas späte Mähen der Wiesen Kernpunkt des Programms. Wie der Schweizer Vogelschutz mitteilte, wurde 2000 mit 85 rufenden Männchen in der Schweiz ein Höchstbestand festgestellt. Auch die vergangenen drei Jahre hätten überdurchschnittlich viele Wachtelkönige beobachtet werden können. Nach wie vor bleiben die Ornithologen auf Meldungen von Freiwilligen angewiesen.

Presseportal – 03. Juni 2005
Weniger Störche in 2005
Nach Beobachtungen des Naturschutzbundes NABU sind in diesem Frühjahr deutlich weniger Störche in ihre nord- und ostdeutschen Brutgebiete zurückgekehrt als im Vorjahreszeitraum. Zwischen zehn und 40 Prozent der Störche fehlen, wie NABU-Weißstorchbetreuer jetzt in einer Blitzumfrage feststellten. Auch aus den Ländern Mittel- und Osteuropas kommen ähnliche Angaben.
„In den Dörfern Nord- und Ostdeutschlands sind zahlreiche Storchennester verwaist“, sagte Storchenexperte Kai-Michael Thomsenvom Michael-Otto-Institut im NABU. Die Ursache für das Fehlen vieler Störche sei noch unklar. Allgemein werde das schlechte und kalte Frühjahrswetter inSüdosteuropa als Ursache für das Ausbleiben der Störche vermutet. Aber auch eine langanhaltende Trockenperiode in Teilen Ost- und Südafrikas könnte zur Schwächung vieler Tiere geführt haben. „Fest steht, dass die gesamte Ostpopulation des Weißstorchs betroffen ist“, betonte Thomsen. Denn auch aus Polen, Lettland, der Slowakei und anderen Ländern des östlichen Mitteleuropas kämen die gleichen Botschaften. Bei den Störchen der Westpopulation, die in Westafrika überwintert hätten und in Westeuropa bis
Südwestdeutschland brüten, sei hingegen kein Ausbleiben zu verzeichnen.
Das Phänomen ausbleibender Störche ist in größeren Zeitabständen häufiger zu beobachten. „Ausgelöst werden die sogenannten ‚Störungsjahre’ durch ungünstige Faktoren, wie zum Beispiel Dürre im afrikanischen Winterquartier oder Regen auf den Zugwegen“, erläuterte der NABU-Storchenexperte. Bei Dürre bekämen die Großvögel nicht genug Nahrung, so dass ihnen die Kondition für den anstrengenden Rückflug fehle. Auch Sturm oder Regen erschwere den Tieren die Reise.
Rückfragen:
Kai-Michael Thomsen, NABU-Storchenexperte, Tel. 0162-9098072
Im Internet zu finden unter www.NABU.de

ENN – 03. Juni 2005
China Reports More Cities Suffering Acid Rain, Rivers and Lakes Polluted
BEIJING — More of China's cities are suffering from acid rain and its major rivers and lakes are heavily polluted, the government said Thursdayin a report that highlighted the environmental costs of surging economic growth.
Two-thirds of the nation's household sewage was untreated last year, while "heavy pollution" tainted some cities' air, said a report by the State Environmental Protection Agency, or SEPA.