E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge
   Marco Smeets



ISSN 1619-6643


Ausgabe 266 vom 19. Mai 2005

Liebe Leser,

es gibt tatsächlich Webseiten, die sich mit noch spezielleren Themen beschäftigen als wir.
So führt jemand eine Statistik über alle Gegenstände, die auf hessischen Autobahnen gemeldet werden:
http://www.ladungsverlust.de/statistik/
Darin gibt es auch eine Rubrik "Zoo auf der Autobahn":
Pferd, Hund, Tiere, Reh, Schafe, Rehe, Entenfamilie, Schäferhund, LammEnten, Lama, Ziegen, Schaf und zwei Ziegen, Wildschweine, Gänse, Waschbär, Schwan, Wildschwein, Hunde, größere Tiere, Wild, großer Hund, Greifvogel, Rinderherde, Hausschwein, Ponys, Pudel, Fuchs, Rehkitz, Pfau, großer weißer Hund, Känguruh, Rehkitze, Wildschweinfamilie, Dobermann, BernhardinerSchweine, Ferkel, Jungbullen


Nun aber zu den wirklich wichtigen Themen...

Dirk Petzold


      

Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Kleine Zeitung - 13. Mai 2005
Damoklesschwert oder große Lösung?
Während die Auswirkungen der am Mittwoch vorgestellten Sponsorvariante für die Pacht des Tierparks noch nicht absehbar sind, haben sich die Positionen der regionalen Abgeordneten zum Thema Herberstein-Übernahme durch das Land kaum verändert. In Aussendungen begrüßen sowohl der Pinggauer VP-Landtagsabgeordnete Franz Riebenbauer wie sein Hartberger Kollege im Nationalrat, Jochen Pack, den Vorschlag. Während SP-Landeshauptmannstellvertreter Franz Voves Herberstein aus wahltaktischen Gründen wohl zugesperrt hätte, habe Landeshauptfrau Waltraud Klasnic "mit ihrem unermüdlichen Einsatz das Herzstück der Region gerettet". Jochen Pack spricht von einem "innovativen Modell", um öffentliches Geld zu sparen und trotzdem ein hochwertiges Projekt zu erhalten.

Lausitzer Rundschau - 12. Mai 2005
Leipzig hält an Löwenzucht fest
Trotz mehrerer Rückschläge hält der Zoo Leipzig an der Zucht der vom Aussterben bedrohten Angola-Löwen fest. „Wir sind jetzt auf der Suche nach einem Wildtier aus Afrika, aber das geht nicht von heute auf morgen“, sagte Zoodirektor Jörg Junhold in Leipzig. Auch politische Fragen und strikte Einfuhr-Auflagen seien zu klären. Langfristig möchte der für seine Löwenzucht international bekannte Tiergarten ein europäisches Erhaltungszuchtprogramm für die afrikanische Löwenunterart auflegen. 33 Zoos aus Europa haben Junhold zufolge ihr Interesse bekundet und seien zur Zusammenarbeit bereit.

Leipziger Volkszeitung - 13. Mai 2005
Löwenjunge Malik zieht von Leipzig nach Chemnitz
Der Leipziger Löwenjunge Malik zieht nach Chemnitz um. In Kürze findet das zehn Monate alte Tier im dortigen Zoo ein neues Zuhause. Hintergrund für den Umzug sei, dass die Löwensavanne in Leipzig nur für Rudel konzipiert sei. Malik ist den Umgang mit seinen Artgenossen wenig gewöhnt, weil er mit Flasche aufgezogen werden musste. In Leipzig hätte das Tier laut Zoo nur abwechselnd mit Vater Matadi oder Mutter Luena auf die Freianlage gedurft.

mephisto 97.6 - 13. Mai 2005
Löwenjunges muss in Chemnitzer Zoo
Das Löwenjunge Malik kommt von Leipzig in den Chemnitzer Zoo. Wie der Leipziger Zoo mitteilte, könne das Löwenjunge dort an das Leben mit Artgenossen gewöhnt werden. Bisher hatte der Zoo das Tier einzeln gehalten und aufgezogen. Im Chemnitzer Tierpark soll Malik zunächst mit einer jungen Löwin das Zusammenleben ausprobieren.

Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 13.5.05
Tierpark: Kalefeld nun Favorit
Kalefeld. Die Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz (IGAR) mit Sitz in Berlin hat sich entschieden. Der von ihr geplante Raubtierpark soll in Kalefeld gebaut werden. Alle anderen Standorte, die der Verein in Deutschland noch unter die Lupe genommen hatte, seien ausgeschieden, unter anderem deswegen, weil Kalefeld eine für das Projekt ideale Verkehrsanbindung aufweise. Das teilte Kalefelds Bürgermeister Edgar Martin den Northeimer Neuesten Nachrichten mit. "Jetzt kommt es darauf an, dass wir das Projekt, für das die IG jetzt verstärkt auf Sponsorensuche geht, mit Nachdruck unterstützen. Das ist für Kalefeld eine einmalige Chance, und dazu noch völlig ohne Risiko."  Der Park soll nach Martins Worten 40 Hektar groß werden. Die Planer der Interessengemeinschaft rechnen mit einem Besucherstrom von über 500 000 Menschen im Jahr. Geboten werden sollen laut Vorplanung thematische Parkabschnitte, unter anderem Savanne, Wüste und Regenwald.

PNP-Online - 17. Mai 2005
Tierpark trauert um Gorilla-Männchen
Trauer im Tierpark Hellabrunn: Gorilla-Männchen „Porgy“ ist tot. Der 43 Jahre alte Menschenaffe wurde am Freitag eingeschläfert. „Porgy“, der seit genau 40 Jahren im Münchner Zoo lebte, litt an einem nicht therapierbaren Tumor in der Speiseröhre, verweigerte daher das Futter und hatte zuletzt beträchtlich an Gewicht verloren.

Rhein Main Presse - 13. Mai 2005
Dicke "Fische" für den Tierpark? Stadt erhofft Zustimmung...
Wiesbaden. Der Tierpark Fasanerie soll in eine Stiftung überführt werden. Inwieweit der Förderverein daran beteiligt wird, ist noch völlig offen. Die Stadt hofft mit Einrichtung einer Stiftung auf Spenden, die den Haushaltsposten "Tierpark" entlasten sollen. Dezernent Peter Grella jedenfalls ist optimistisch, vom Innenministerium grünes Licht für dieses Unterfangen zu bekommen. Da es mit Barvermögen angesichts der Haushaltslage nicht weit her ist, soll der Grund und Boden der Fasanerie als Stiftungsvermögen eingebracht werden. Während im Jagdschloss mit dreimonatiger Verzögerung endlich die Bauarbeiten in Kürze starten können, gibt es noch kein Konzept für den künftigen Kinder- und Jugendbauernhof in den einstigen Reitclub-Stallungen. In puncto Personal setzt Grella zum einen auf Einschränkungen der Öffnungszeiten (statt um 8 Uhr soll der Tierpark erst um 9 Uhr öffnen) sowie auf die Umschulung von Forstwirten. Für den künftigen Kinder- und Jugendbauernhof überlege man, Studenten der Tiermedizin aus Gießen oder Frankfurt auf Honorarbasis zu beschäftigen.

Bieler Tagblatt - 13. Mai 2005
Antwort aus der Säule
Im Tierpark Bern stehen neu interaktive Infosäulen, die Wissen über Tiere vermitteln. Die Anlage ist einzigartig in der Schweiz. Die Säule kann zwar keine Antworten liefern. Sie ist aber ihrerseits mit Fragen über Flamingos gefüttert, die ein Zufallsgenerator auswählt. Eine Männerstimme fragt: «Womit füttern Flamingos ihre Jungen?» Der Automat gibt drei Antworten zur Auswahl. «Zoos sind besondere Freizeiteinrichtungen. Wir müssen auch Wissen über die Tiere vermitteln», erklärte Tierparkdirektor Bernd Schildger gestern anlässlich der Einweihung. Die Schilder an den Gehegen würden wenig gelesen, sagte Schildger weiter, und die «Keeper Talks» genannten Ansprachen der Tierpflegerinnen und Pfleger seien auf die Anwesenden beschränkt und daher teuer. Bezahlt haben die Anlage die Berner Rotarier, sie feiern ihr 100-jähriges Bestehen und wollten ein lokales Projekt fördern. Die fünf Rotarierclubs in Bern haben 60 000 Franken bezahlt. 30 000 Franken steuerte der Gabus Fonds bei, den der Worber Schlossgutbesitzer Louis William Gabus 1901 zugunsten des Tierparks geäufnet hatte.

 


Planung und Bau 

Westdeutsche Zeitung - 13. Mai 2005
Papageien beziehen neuen Schlafraum
Krefeld. Die neue warme Unterkunft des Hyazinthara-Paars im Zoo hat acht Ecken. Die beiden Papageien teilen sich ihr Warmhaus und auch ihre Voliére mit drei Zwergagutis. Am Donnerstag weihten Zoodirektor Wolfgang Dreßen und die Zoofreunde Krefeld das Achteck ein. Die Partnerschaft für die beiden Papageien hat die Krefelder Volksbank übernommen. 40 000 Euro hat der Verein für den Bau des Warmhauses bezahlt.

Kölner Stadt-Anzeiger - 13. Mai 2005
«Fliegende Smaragde» finden im Krefelder Zoo ein warmes Nest
Mit einem warmen Nest will der Krefelder Zoo die Familienplanung seines Hyazinthara-Pärchens auf Trab bringen. Die wegen ihrer tiefblauen Gefiederfarbe auch als «Fliegende Smaragde» bezeichneten Papageien haben im Zoo ein neues Zuhause bekommen. Für den Bau des Gebäudes mit angegliedertem Warmhaus hatten die Zoo- Freunde 40 000 Euro gespendet.

Mitteldeutsche Zeitung - 13. Mai 2005
Ein neue Zuhause für Mascha und Jonas
Nach 17 Jahren in der Enge freuen sich die Braunbären aus dem Thalenser Tierpark schon sehr darauf in naher Zukunft umzuziehen. Denn der Förderverein Tierpark Hexentanzplatz lässt für die Bären eine neue Freianlage errichten. Zur Zeit werden rund um das ehemalige Mufflongehege die Zäune für das neue Bärenanlage gesetzt. 200 Zaunfelder sollen die Tiere hindern auszubrechen. Das könnte sich für die zwei Bären sowieso ziemlich schwer gestalten, da der neue Elektrozaun 3,50 Meter hoch ist. Spätestens in vier Wochen sollen die Arbeiten beendet sein. Der 30 Meter lange Besucherwall, über den die Gäste des Tierparks freie Sicht auf die Petze haben sollen, und das Bärenhaus sind bereits fertig gestellt. Die Braunbären Mascha und Jonas sollen auf dem naturbelassenen 5000 Quadratmeter großen Gelände ihren natürlichen Verhaltensweisen nachgehen können. Die Anlage soll bis zum Sommer fertig gestellt sein.

Märkische Allgemeine - 18. Mai 2005
Die Affen sahen es gelassen
850 Besucher kamen am Pfingstmontag in den Luckenwalder Tierpark. Jeder wollte die offizielle Einweihung des neuen Affen-Freigeheges miterleben.
Für gute Stimmung sorgte Gisbert Schulze, der die Tierfreunde zum Tanzen vor dem Affengehege aufforderte. Musikalisch unterstützt wurde er von der Sängerin Silvia. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Rolf Danzmann und Michael Geißler weihten das neue Affengehege ein und enthüllten eine Tafel, auf der die Namen der Sponsoren des Geheges zu lesen sind.

Wiesbadener Kurier - 13. Mai 2005
Anlage für Stelzvögel eingeweiht
Wiesbaden. Nach drei Jahren Arbeit eröffnet die Stelzvogelanlage der Fasanerie ihre Pforten für Besucher: Das rund 7 000 Quadratmeter große Gehege beheimatet Graugänse, Streifengänse, Nonnengänse und Weißstörche. Außer ihnen sieht man immer wieder frei lebende "Besucher" wie Graureiher, Nilgänse und Stockenten. Das Ansiedeln von Kranichen und Schwarzstörchen sowie das Aufstellen von Informationstafeln ist ebenso in Planung, verriet Tierparkleiterin Ute Kilian. Die Besuchern dürfen das neue Gehege auf einem Rundweg durchlaufen und das natürliche Jagd- und Brutverhalten der Vögel von Nahem studieren. Im Zusammenhang mit dem 50-jährigen Bestehen der Fasanerie wurde außer der Stelzvogelanlage auch das Fischottergehege vergrößert, sodass künftig ein Zuchtprogramm zum Schutz dieser Art realisiert werden kann.

Tirol Online - 12. Mai 2005
Plan: In luftiger Höhe von der Hungerburgbahn zum Alpenzoo
Viele hätten sich eine direkte Anbindung der neuen Hungerburgbahn an den Alpenzoo gewünscht. Direktor Martys bastelt nun an einer Alternative. Wer mit der alten Hungerburgbahn zum Alpenzoo will, muss einen zusätzlichen Spaziergang von rund 700 Metern in Kauf nehmen. Wer stattdessen lieber auf das vermeintlich bequemere Auto setzt, hat mitunter auch bereits verloren: Freie Parkplätze sind fast so selten wie manche Tierart im Inneren der Gehege. Der Neubau der Hungerburgbahn wird, gemäß den derzeit vorliegenden und vom Innsbrucker Gemeinderat beschlossenen Plänen, aber nicht viel Erleichterung bringen. Durch die neue Trassenführung und die rund 24 Meter hohe, hochhausähnliche Zwischenstation, verkürzt sich der Fußweg lediglich um geschätzte 300 Meter. Zudem ist der Stationslift nicht für größere Gruppen ausgelegt. "Uns schwebt eine Art Baum- oder Wald-Lehrpfad zwischen Mittelstation und Alpenzoo vor." Dieser Steg soll in luftiger Höhe bei der Ausstiegsstelle beginnen und ohne Höhenunterschiede mitten durch die Baumkronen der angrenzenden Wälder direkt zum Zoo führen. "Wir wollen hier nicht nur Tiere präsentieren, sondern den Lebensraum Wald von seinen Wurzeln über die Mikroorganismen bis hin zu den Baumbewohnern beleuchten", schwebt Martys vor. Inzwischen arbeite ein Innsbrucker Architekt an den Details, in Bälde will Martys nähere Pläne präsentieren.

Mitteldeutsche Zeitung - 18. Mai 2005
Neues Gehege für die Stachelschweine
Vielleicht, so hofft Andrea Andreae von Köthener Tierpark, gelingt es ja in diesem Jahr erstmals in Köthen, junge Stachelschweine von ihren Eltern großziehen zu lassen. Für diese Hoffnung gibt es einen konkreten Anlass: Am Pfingstwochenende konnten die drei stacheligen Gesellen ein neues Gehege beziehen, in dem sie nach Einschätzung von Andrea Andreae beste Bedingungen für ein Stachelschwein-gemäßes Leben vorfinden.
Neben einem "doppelten" Stall, also einer Unterkunft, die zwei separate Aufenthaltsareale aufweist, gibt es ein Freigehege mit weit mehr Auslauf als bisher, mit einer sandigen Wühlfläche und sogar einem kleinen Badebecken. Die Anlage befindet sich rechts neben dem ehemaligen Nachttierhaus, das zurzeit zu Ausstellungsräumen umgebaut wird. Investiert wurden 6 000 Euro. Diese Mittel stammen vom Köthener Tierparkförderverein. Ziemlich unbeeindruckt von dem ganzen Trubel gaben sich dabei die Affen - schließlich leben die vier Japan-Makaken schon seit November des vergangenen Jahres in ihrem neuen Domizil. Der Direktor des Tierparks, Michael Geißler, ist zufrieden mit der neuen Konstruktion. Die Affen können sich jetzt auf 140 Kubikmetern nach Lust und Laune austoben.




Aktionen

Nordkurier Online - 13. Mai 2005
„Strampeln“ für Tigeranlage
Eine „Zootour 2005“ soll Geld in die Kassen des Eberswalder Zoos spülen. Am 12. Juni werden etwa 100 Radfahrer vom Tierpark der Barnim-Kreisstadt aus zum Rostocker Zoo starten. Mit dem Erlös der Aktion soll in Eberswalde eine neue Anlage für die Sibirischen Tiger entstehen. Deshalb laute das Motto „Unsere Tiger sind die Sieger“.

Saarbrücker Zeitung (Abonnement) - 17. Mai 2005
Tag des Schafes im Neunkircher Zoo
Im Neunkircher Zoo gibt es am Sonntag, 22. Mai, erstmals den Tag des Schafes. Anlass ist die Ernennung des Bentheimer Landschafes zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2005. Diese alte, vom Aussterben bedrohte Schafrasse war Anlass, mehr über die vom Aussterben bedrohte Schafrassen zu berichten. Der 22. Mai ist ganz dem Bentheimer Landschaf gewidmet, das natürlich auch im Zoo vertreten ist. An diesem Tag werden neben dem Bentheimer Landschaf noch weiße hornlose Heidschnucken ausgestellt, Waldschafe, Skudden und andere Schafrassen. Ferner werden Bentheimer Schafe geschoren. Kinder können bei diversen Rätseln, Wissensfragen und "Schafschätzungen" tolle Preise gewinnen.
Berliner Morgenpost - 17. Mai 2005
Pfingstspaziergang zu den Mini-Elefanten
Großer Andrang gestern im Tierpark Friedrichsfelde. Nach dem Regen am Sonntag nutzten viele Berliner den sonnigen Pfingstmontag für einen Ausflug. Natürlich eine der Hauptattraktionen - die drei kleinen asiatischen Elefanten. "Noch lassen wir die drei und Nova, Cynthia, Horas und Cinta immer im Wechsel an die frische Luft", erklärte gestern Vize-Tierparkdirektor Claus Pohle. Wahrscheinlich noch in dieser Woche wird man versuchen, die beiden kleinen Familien zusammenzuführen. Gut besucht waren die Pfingstkonzerte in Zoo und Tierpark, allein am verregneten Sonntag kamen 10 000 Gäste.

Märkische Oderzeitung - 12. Mai 2005
Pfingstkonzerte in Zoo und Tierpark
Auch in diesem Jahr laden der Berliner Zoo und der Tierpark Friedrichsfelde Kinder und Familien am Pfingstwochenende zu Frühkonzerten ein. Am Pfingstsonntag öffnen beide Gärten bereits um 7.00 Uhr, die Konzerte beginnen um 8.00 Uhr. Auf der Konzertbühne im Zoo treten am Pfingstsonntag ab 8.00 Uhr unter anderem die Bigband des Bundesgrenzschutzorchesters Berlin unter der Leitung von Arend zu Hoene, das Trio Spatenstich, das Blasorchester Junges Ensemble Berlin, die Königlich Preußische Blasmusik unter der Leitung von Eberhardt Noack und die Jazz Family unter der Leitung von Klaus Sörensen auf. Im Terrassencafe des Tierparks spielen das BVG Orchester unter der Leitung von Jochen Süsse, die Jazz Company, das Blasorchester Junges Ensemble sowie das Luftfahrt Blasorchester unter der Leitung von Günter Krause, der Shanty Chor Berlin und das Blasorchester Niederbrechen.

Westfälische Rundschau - 17. Mai 2005
Exoten im Blickpunkt der Zoo-Safari
Die 25. Zoo-Safari der WR hat dem Dortmunder Zoo wieder einen Ansturm über die Pfingstfeiertage beschert. Über 19 000 Leser aus Dortmund und dem Sauerland waren der Einladung gefolgt und nahmen gerne an dem Wissensquiz teil. Am Pfingstsonntag waren die beheizten Schauhäuser besonders gefragt - zum Aufwärmen oder Unterstellen während eines Regenschauers. Als Hauptpreis winkt ein Reisegutschein im Wert von 1000 Euro sowie ein Besuch in der Coca-Cola-Vip-Lounge bei "Holiday on Ice". Außerdem gibt es Bar-Preise und Familienkarten für den Zoo.

Saarbrücker Zeitung (Abonnement) - 17. Mai 2005
Große Sprünge bei Wörnschimmel
Werden bald Känguruhs im Merziger Tierpark Einzug halten? Das Geld, um diese exotischen Tiere anzuschaffen, ließ Kommandeur Oliver Hauss, einer der Schirmherren des Tierparkfestes, springen. Gustl Wörnschimmel, Chef des Merziger Tierparks, ließ sich zum Auftakt am Samstagnachmittag trotz dicker Regentropfen die Laune nicht vermiesen. Auch beim Dichterwettbewerb ließen die Tierparkanhänger Wörnschimmel nicht im Stich: Zehn Gedichte auf die Kreisstadt Merzig zählte man.

persoenlich.com - 12. Mai 2005
Lesch + Frei: Kampagne für den Zoo Zürich
Immer mehr Tiere im Zoo Zürich leben in grossflächigen, naturnah gestalteten Lebensräumen. Die grosszügigen Gehege sind ein ideales Sprungbrett für eine witzige Kampagne, wenn man den folgenden Gedanken konsequent zu Ende denkt: Wenn Tiere soviel Platz und Raum haben, können sie den ganzen Tag nach Belieben herumtollen. Was dann logischerweise dazu führt, dass sie am Abend ganz schön kaputt sind. Und so werden ab Mitte Mai auf den Plakatwänden in Zürich und Umgebung ein ziemlich geschaffter Roter Vari, eine extrem müde Schildkröte und ein erschöpft hechelnder Tiger die Botschaft verkünden, dass sie im Zoo gaaaaaanz viel Auslauf haben.

 

Nachwuchs 
 
Berliner Morgenpost - 18. Mai 2005
Bald hat der Minifant einen Namen
Berlin Viel zu tun hat in diesen Tagen Kirsten Bauerfeld, die Sekretärin von Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz. Allein am gestrigen Tag trafen im Tierpark rund 100 Briefe und Postkarten ein, auf denen Berliner ihre Namensvorschläge für Kewas Kalb zu Papier gebracht haben.
Viele haben sich für asiatische Namen entschieden, wie zum Beispiel Ayla oder Wayan. Aber es gibt auch Ausnahmen, so ist etwa die siebenjährige Sarah dafür, den kleinen Prachtkerl Anton zu nennen.

Die Welt - 13. Mai 2005
Sonne für den Mini-Elefanten
Welch ein Tag für das jüngste Elefantenbaby im Tierpark Friedrichsfelde! Bei schönstem Sonnenschein darf der Kleine mit Mutter Kewa und Schwester Temi zum ersten Mal ins Außengehege. Noch ist der Kleine namenlos, aber die Berliner sind bereits eifrig dabei, Vorschläge einzureichen. "Heute haben wir etwa 75 Briefe und Postkarten bekommen", so Claus Pohle, "hinzu kommen noch zahlreiche E-Mails." 

Berliner Morgenpost - 13. Mai 2005
Ruhe und Pflege für den Mini-Elefanten
Die Elefantenpfleger zeigten sich gestern zufrieden. Nach und nach kehrt in der Kinderstube des jüngsten Mini-Elefanten, für den die Morgenpost-Leser einen Namen aussuchen dürfen, Ruhe ein. "Kewa ist immer noch so unruhig, daß sie selbst sich lieber im Stehen ausruht", sagte gestern Claus Pohle, der stellvertretende Direktor des Tierparks. Eine Nachtwache gibt es immer noch, aber die Pfleger befinden sich dabei in einem Extra-Raum und überwachen das Gehege über einen Monitor, damit sich Kewa wieder an normale Ruhezeiten gewöhnt.

Westdeutsche Zeitung - 14. Mai 2005
Tigerbabies das erste Mal im Freien
Wuppertal. Vor rund sieben Wochen wurden die drei Sumatratiger geboren und gestern erstmals live der Öffentlichkeit vorgestellt, nachdem sie zwei Tage zuvor nur über eine Kamera zu sehen gewesen waren. Die Tiere mussten geschont werden, wie Sliwa schildert. "Es ist Tournades erster Wurf, obwohl sie schon sieben Jahre alt ist." Der vierjährige Vater Carlos, seit 2001 im Wuppertaler Zoo, steht laut Sliwa in dieser Hinsicht übrigens nicht besser da: "Er hatte bisher noch keinerlei Deck-Erfahrung." Seit gestern haben die Mini-Tiger auch eigene Namen: Amir, Aziz und Alia werden nun ein Jahr lang im Wuppertaler Zoo bleiben. Danach wechseln sie im Rahmen eines Zuchtprogramms in andere Zoos.

SF DRS 18. Mai 2005
Elefantenmädchen Farha als Werbeträgerin für bedrohte Art
Elefantenmädchen Farha ist derzeit die Attraktion im Zürcher Zoo. Seine Geburt vor zwei Wochen war für den Zoo Anlass, auf die prekären Lebensbedingungen der asiatischen Elefanten in der Wildnis hinzuweisen. Der jüngste Spross der siebenköpfigen Zürcher Elefantenfamilie soll mithelfen, auf die Gefährdung ihrer wild lebenden Artgenossen aufmerksam zu machen. 2003 lebten in Asien nach Schätzungen rund 30 000 Elefanten in 13 Gebieten. Vor 100 Jahren waren es noch 100 000. Geplant sind weitere Wiederansiedelungen und neue Schutzzonen. Zurzeit erarbeiten Wildtierbiologen und Elefantenspezialisten einen Aktionsplan, erklärte Rübel. Erstweilen ist Farha in Zürich ideale Werbeträgerin. Schon im Herbst erhält sie Verstärkung, wenn Tante Indi ihr zweites Junges bekommt.

Frankenpost Online - 17. Mai 2005
Grevy-Zebra-Fohlen im Nürnberger Zoo geboren
Ein Grevy-Zebra-Fohlen ist im Nürnberger Zoo zur Welt gekommen. Damit wachse nach 15 Jahren Pause endlich wieder ein solches Tier heran.

Hamburger Abendblatt - 17. Mai 2005
Nachwuchs bei Adebar und Co.
Überall in den Tierparks rund um Hamburg erblickt der Nachwuchs das Licht der Welt. Im Wildpark Schwarze Berge haben sich einige Weißstörche nach dem kalten Winter am Ende doch noch zum Brüten entschieden: Vier kleine Adebars gucken aufgeweckt und hungrig in die Welt. Jungstorchenalarm auch im Wildpark Eekholt. Drei Daunenbällchen liegen dort im Nest. Außerdem haben sich Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Trauerschnepper und Zaunkönig zurück aus Afrika zum Brüten eingefunden. Besucher können sie am 22. Mai von 8 Uhr an bei einer vogelkundlichen Frühwanderung aufspüren. Im Vogelpark Walsrode sind junge Madagaskar-Blautauben geschlüpft. Und im Wildpark Lüneburger Heide tollen kleine Luchse, Ponyschecken-Fohlen, Mufflons, Ziegen und Schweine herum.

Märkische Oderzeitung - 18. Mai 2005
Pandas im Zoo bleiben ohne Nachwuchs
Die beiden Pandabären im Zoologischen Garten Berlin werden für immer kinderlos bleiben. Alle Versuche, mit dem Weibchen Yan Yan und dem Männchen Bao Bao eine Familie zu gründen, seien gescheitert, sagte Vize-Direktor Heiner Klös der "Berliner Zeitung". Auf eine künstliche Befruchtung wie in den Vorjahren verzichteten die Zoologen in diesem Jahr. "Bao Bao ist zu alt, wir werden ihn jetzt in Würde altern lassen und gönnen ihm die Ruhe", erläuterte Klös dem Blatt.

Lübecker Nachrichten - 13. Mai 2005
Wildpark Eekholt: Drei Storchenküken suchen Paten
Nachwuchs im Wildpark Eekholt: Dort sind jetzt die ersten drei Jungstörche zur Welt gekommen. Die beiden Ältesten sind vor zwei Tagen geschlüpft, das Jüngste ist gerade 24 Stunden alt. Die kleinen Störche suchen dringend Paten. Aufgrund des kalten und nassen Wetters werden die empfindlichen Störche nicht von ihren Eltern, sondern von den Tierpflegern versorgt. Ihr Nest ist mit Moos und Heu ausgepolstert, und eine Wärmelampe ersetzt das warme Gefieder der Storcheneltern. Mit kleinen Fischen und Fleischbrei wird ihr Hunger gestillt, alle zwei Stunden ist einer der Tierpfleger zur Stelle.

Waldeckische Landeszeitung 17. Mai 2005
Zwei Steinadlerküken geschlüpft
Einen großen Erfolg meldete am Dienstag die Falknerei im Wildpark Edersee: Vor einigen Tagen sind aus zwei Eiern der Steinadlerdame "Magutschi" Küken geschlüpft. "Das ist ein Riesenerfolg für uns", freuen sich die Falkner Ludger Kluthausen und Theo Koch. Beim fünften Nachzuchtanlauf hat es endlich geklappt: Ludger Kluthausen spricht von einem "sensationellen Zuchterfolg". Im vergangenen Jahr waren die Greifvogelspezialisten ihrem Ziel bereits ganz nahe. Theo Koch: "Auch da hatten wir schon ein Junges, doch nach 13 Tagen verstarb das Küken."

Der Standard - 18. Mai 2005
Nandu-Nachwuchs im Tierpark Herberstein
Fünf kleine Nandu-Babys sind derzeit der ganze Stolz des oststeirischen Tierparks Herberstein. Der Laufvogel-Nachwuchs erblickte am Dienstag das Licht der Welt. Das besondere an dieser Tierart: Hier kümmert sich der Vater um die Aufzucht und das Wohl der Kleinen. Der frisch gebackene Nandu-Papa wurde im Jahr 2002 mit sieben Gefährten an der burgenländischen Grenze beschlagnahmt und in den Tierpark gebracht. "Sie waren neben 81 Straußen-Babys, und 16 Emus für eine Einrichtung in Serbien bestimmt gewesen", so der Tierpark-Leiter. Überlebt hatten nicht einmal die Hälfte der Tiere. Da sie in Kisten der Äthiopien-Air gepackt waren, wird vermutet das sie direkt aus Südamerika kamen.

Königsteiner Woche 18. Mai 2005
Jungtiere und neue Anlagen für Wildkatzen und Waschbären
Kronberg – Nicht nur die inzwischen üppig grüne Vegetation lockt in den Opel-Zoo, sondern vor allem auch die vielen Jungtiere, die bereits zu sehen sind. Bei den seltenen, vom Aussterben bedrohten Mesopotamischen Damhirschen gab es in diesem Monat gleich sieben Mal Nachwuchs. Im Bruthaus beim Streichelzoo können die beiden kleinen Emus beobachtet werden, die dort ausgebrütet wurden. Der kleine, am 24. April geborene Trampeltierhengst „Victor“ läuft immer mit seiner Mutter mit und ist auch noch auf ihre Milch angewiesen. Ein wenig mehr Geduld brauchen die Besucher beim Beobachten des Nachwuchses bei den Vietnam-Sikahirschen.Die neuen Anlagen für die Europäischen Wildkatzen und Waschbären, die im Waldrevier nun neben den Luchsen den Raubtierbereich ergänzen, sind ebenfalls sehenswert.

Hamburger Abendblatt - 13. Mai 2005
Der Nindorfer Luchs-Nachwuchs
Nindorf. Gerade sind drei Luchsbabys im Wildpark Lüneburger Heide aufgewacht; fünf Tage sind sie alt. Luchsmama Cleo (3) hat den Tag lang fix was zu tun: die Miniluchse saugen und saugen, und sauber gemacht werden wollen sie auch. Cleo war erst im November nach Nindorf gekommen. Die vier Luchsmänner im Gehege fanden gleich mächtig Gefallen an ihr. Den Großteil des Tages verbringt das Luchstrio in einer hölzernen Schlafkiste, wo ihre Mama sie zur Welt brachte. "In zwei Wochen wird der Nachwuchs die Kiste verlassen. Vielleicht werden wir vorher eine Kamera in der Kiste aufbauen, so daß die Besucher die Luchsfamilie auf einem Bildschirm angucken können."

Aachener Zeitung - 13. Mai 2005
Familie Luchs freut sich über Nachwuchs
Kinderglück bei Familie Luchs: Wieder ist es dem Wildgehege Hellenthal gelungen, diese seltenen, attraktiven Tieren nachzuziehen. Seit Jahren gibt es im Gehege zwei Katzen und einen Kuder (männlicher Luchs), die immer wieder Nachwuchs bekommen.

Rheinpfalz.de - 12. Mai 2005
Frau in Birma versorgt Tigerbabys mit Muttermilch
Hla Htay, großherzige Birmanerin, hat zwei kleine Tigerbabys aus dem Zoo von Rangun wochenlang mit Muttermilch versorgt. Die beiden waren ihrer Mutter Noah Noah weggenommen worden, weil sie eins ihrer Kinder bereits getötet hatte. Als Hla Htay von ihrem Verwandten, einem Angestellten des Zoos, erfuhr, dass die Tigerkinder weiter Muttermilch bräuchten, meldete sie sich. Doch die kleinen Tiger vertrugen die menschliche Milch nicht, wie Zoo-Veterinär Khin Mung Win dem "Interview Journal" sagte. Da es außerdem sehr heiß gewesen sei, seien die beiden kleinen Tiger leider an Austrocknung gestorben. Der Zoo plane jetzt, die beiden ausstopfen zu lassen und sie auszustellen.

Krone.at - 12. Mai 2005
Muttermilch für Babyäffchen gesucht
Weil Affenmama "Shanshan" nicht genug Muttermilch produzieren kann, haben die Verantwortlichen des chinesischen Zoos in Chongquing stillende Mütter aufgefordert, etwas von ihrer Muttermilch zu spenden. Denn ansonsten würde das süße Makaken-Baby (noch ohne Namen) kaum Chancen haben zu überleben, wie sein Betreuer Yang Xinghai berichtet: "Derzeit füttern wir das Baby mit Kuhmilch, aber seine Überlebenschancen wären wesentlich größer, wenn wir es mit menschlicher Milch füttern könnten."



Hamburger Abendblatt - 17. Mai 2005
Forscher im Tierpark - wie schlau sind Hagenbecks Affen?
Joker hat den Trick raus. Wenn die Weintrauben in die Kiste reingekommen sind, müssen sie auch irgendwie wieder herauszubekommen sein. Also: auf mit den Verschlüssen. Wie das geht, hat der junge Mandrill nach und nach gelernt. In einer von mehreren Verhaltensstudien, die junge Forscher des Biozentrums Grindel gerade zwei Wochen lang in Hagenbecks Tierpark durchgeführt haben. Von der Leistung des Primaten waren die Biologen so begeistert, daß sich Kursleiter Dr. Ralf Wanker (44) vorstellen könnte, den Kistenversuch zu einem Standardtest auch für andere Tierarten zu entwickeln. Der Verhaltensforscher des Zoologischen Instituts betreut das "Aufbau-Praktikum Ethologie" und ist über die Zusammenarbeit mit dem Tierpark begeistert: "Hier lernen viele Studenten, was praktisches Arbeiten mit Tieren bedeutet, bevor sie Freiland-Erfahrungen machen können."

taz Nord 18.5.2005
Das Vermächtnis der Druiden
Etliche Nutztierrassen vergangener Zeiten sind vom Aussterben bedroht, weil sich heutzutage kein Mensch mehr für sie interessiert - mit Ausnahme der pragmatischen Tierschützer im schleswig-holsteinischen Tierpark Arche Warder
Der Mann schützt Tiere. Mit Messer und Gabel. Auch wenn Heinrich Laing jetzt unter der Plane den Picknickkorb auspackt und breite Scheiben Schinken abschnippelt, der von einem Tier stammt, das noch vor kurzem da draußen im Gehege grunzte. Was einem Vegetarier den Schweiß auf die Stirn treiben würde, sieht Laing, Geschäftsführer des Tierparks Arche Warder, pragmatisch: Die Tierarten, um die es ihm geht, überleben nur, wenn sie dem Menschen nützlich sind.
Der Park im Schleswig-Holsteinischen Örtchen Warder, direkt an der Autobahn 7 zwischen Neumünster und Rendsburg gelegen, ist Europas größtes Zentrum für seltene und aussterbende Haustierrassen. Rund 130 verschiedene Arten muhen, grunzen, meckern und wiehern in den Gehegen, etwa 1.200 Tiere beherbergt der Park insgesamt. Von einigen Arten existieren weltweit nur noch ein paar Hundert Individuen, bei anderen sind es ein paar Tausend - Woche für Woche verschwindet weltweit eine Nutztierrasse für immer. Allein in Deutschland stehen derzeit 90 Arten auf der Roten Liste. So versteht sich der Park "halb als Zoo, halb als landwirtschaftlicher Betrieb" - im eigenen Hofladen werden Salami und Schinken der seltenen Rassen vertrieben, Bauern oder Hobbyzüchter dürfen überschüssige Jungtiere kaufen. Laing will Kontakte zu Köchen aufnehmen, um ihnen Braten vom Angelner Sattelschwein oder Moorschnuckennacken schmackhaft zu machen. Die Bilanz des ersten Jahres ist nicht schlecht. Aber rentabel würde der Park erst mit etwa doppelt so vielen Besuchern, daher ist die Arche auf die Unterstützung der Greenpeace-Stiftung und Spenden angewiesen.

Heilbronner Stimme - 17. Mai 2005
Zoo in Hannover setzt auf Erlebnisse
Zoodirektor Klaus-Michael Machens will, dass die Besucher etwas erleben - und nicht an Gitterstäben vorbeilaufen. «Der Zoo ist schließlich nicht nur zur Tierhaltung da. Es geht darum, die Tiere den Menschen nahezubringen.» Der «Gorillaberg» war 1996 der erste neue Abschnitt des «Erlebnis-Zoos», auf 7500 Quadratmetern errichtet. Der alte Zoo hatte abgewirtschaftet. Machens' Konzept vom Erlebnis-Zoo bekam anfangs nicht nur Beifall - für manchen Kollegen klang das zu sehr nach Show und nach Kommerz, zu wenig nach zoologischem Anspruch.

der neue Grazer 18. Mai 2005
Herberstein im Kochtopf
Koch-Experte Willi Haider serviert (scherzhaft) "Pleitegeier", Ara-Flügerl und Bison-Steak! Und: Das passiert wirklich mit den Herberstein-Tieren im Falle einer Schließung …
Während sich der Koch-Experte die Bisons zart geschmort mit jungem Gemüse vorstellen könnte, wäre ihm ein Wolfssteak doch einfach zu zäh. Und ein Ara? "Der redt’ wahrscheinlich am Teller auch noch weiter!", lacht Haider.
Aber was geschieht wirklich mit den Herberstein-Tieren im Falle einer Schließung? "Wir sind ständig mit rund 1.000 Zoos weltweit in Kontakt. An diese würden die Tiere dann vermittelt werden", meint Herberstein-Direktor Mag. Andreas Kaufmann. Und verrät: "Viele Tiere gehören nicht Herberstein, sondern anderen Zoos." Schlachten würde man nur Nutztiere wie Ziegen oder Schafe.

Neue Presse - 12. Mai 2005
Die drei ??? im Zoo Hannover
Justus, Peter und Bob heißen die drei Kattas, eine Halbaffenart aus Madagaskar. Sie sind gerade erst in Hannover angekommen. Und weil sie so schlau sind, wurden sie nach den drei Fragezeichen Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, den drei Detektiven benannt.

Berliner Morgenpost - 15. Mai 2005
Mäuse stehen auf dem Speiseplan der kleinen Brillenkäuze
Ein wenig ängstlich sieht er schon aus, der kleine Brillenkauz im Berliner Zoo, der seit fast 40 Tagen im "Kükenheim" zu Hause ist. Klaus-Dieter Grahl und seine Kollegen haben bereits an die zehn Brillenkäuze per Hand aufgezogen.

Wormser Zeitung - 12. Mai 2005
"Haltung nicht mehr zeitgemäß"
Worms. Enten, Schwäne, Gänse - auch diese Tiere gehörten zum Tiergarten, seit Jahrzehnten. Sie waren, wie die Kaninchen am Pferdestall, Lieblinge der Besucher. Doch nun gibt es keine Wasservögel mehr. Auch die Mümmelmänner sind verschwunden, ihre Behausung wurde abgebaut. Nicht wenige Tierfreunde vermuteten hinter dem Verschwinden dieser Tiere Schlimmes, so mancher wähnte die nicht mehr Vorhandenen im Kochtopf oder schnöde verkauft: "Ist das die neue Strategie der Tierparkleitung? "Ein bisschen von allem ist wahr", klärte Ricarda Menzel, stellvertretende Tiergartenleiterin, auf. Die Rostgänse, Diepholzer Gänse und Laufenten sowie die Kaninchen am Pferdestall wurden abgeschafft, da ihre Haltung in dieser Form nicht mehr passe in das neue Konzept des Tiergartens, und vor allem "wegen Tierschutzgründen". Nach einem Rundgang mit einem Fachmann des Frankfurter Zoos sei festgehalten worden, dass diese Tiere nicht mehr zeit- und ihrer Art gemäß gehalten waren.

Krone.at - 12. Mai 2005
Bärendame erschreckte Passanten
Eine Braunbärin ist am Donnerstag in Deutschland aus einem Privatgehege ausgebüxt und hat Menschen erschreckt. "Nora" hatte sich aus dem Gehege bei Elze nahe Hildesheim befreit und das Gelände entlang der Bundesstraße 3 in Niedersachsen erkundet, teilte die Polizei mit. Dabei schockierte sie einen Baggerfahrer so, dass dieser seine Arbeit einstellen musste. Dem Besitzer sei es schließlich gelungen, "Nora" wieder einzufangen.

Limmattalonline.ch - 17. Mai 2005
Roggenhausen: Hirsch, Pfau oder Steinmarder suchen Paten
Der Roggenhausen-Verein will eine neue Verbindung zum Wildpark schaffen und führt die Patenschaft für Tiere ein. Mit einem jährlichen Beitrag kann man Gotte oder Götti von einem Pfau oder einem Steinmarder werden. Als Dank für diese wertvolle Unterstützung schenkt der Verein dem Gönner pro Patentier eine Urkunde und ein Tierdatenblatt mit allen wichtigen Informationen. Ausserden findet gemäss der Ausschreibung einmal im Jahr ein «Patentag» statt, an dem man sich im gleichgesinnten Kreise austauschen kann.

Berliner Kurier - 17. Mai 2005
Eisbären: Sie sind plüschig, aber hungrig!
Noch 45 Tage, dann wird im Tierpark am ersten Juli-Wochenende 50. Geburtstag gefeiert.
Plüschig und gemütlich sehen die Petze aus, wie putzmuntere weiße Teddybären. Doch die bis zu 2,60 Meter großen, oft eine halbe Tonne schweren Eisbären vom Nordmeer sind geschickte, ausdauernde Jäger von Robben, Fischen und Seevögeln.

Berliner Kurier - 18. Mai 2005
Mambo mit der Mamba
Schnell wie ein Pfeil schießt sie in den Urwäldern Mittel- und Ostafrikas auf ihr Opfer zu, schlägt ihre Giftzähne in seinen Körper. Die Eidechse, der Frosch oder das Vögelchen hat keine Chance. Denn das Gift der Grünen Mamba lähmt die Atmung, das Opfer erstickt.

Krawall Gaming
Zoo Tycoon 2: Endangered Species
Ale Hobby-Tierwärter dürfen sich freuen, denn die Microsoft Game Studios haben ein Add-On für „Zoo Tycoon 2" angekündigt



Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Duisburg, 18.05.05
Dank den Paten - Tierpaten treffen sich im Zoo
Mittlerweile zu einer festen Größe im Budget des Zoos, aber auch in den Augen der zoointeressierten Öffentlichkeit, entwickelte sich die „Aktion Tierpatenschaften im Zoo Duisburg“. Vor nunmehr zehn Jahren sprach die von Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters und Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese ins Leben gerufene Kampagne vornehmlich noch Duisburger Bürger an, die innerhalb von nur drei Monaten bereit waren, 30.000 DM für Gänse und Gorillas, Pinguine oder Przewalskipferde auszugeben.  Doch von da an ging es steil bergan: Allein im vergangenen Jahr 2004 überwiesen die Tierpaten 85.000 ¬ aufs Sonderkonto und erhöhten damit die Gesamtsumme aller Spendenbeiträge zum Jahresende 2004 auf eine halbe Million Euro!  Über die Jahre weitete sich der Kreis der Tier-Paten den Rhein entlang bis in die Schweiz, in umgekehrter Richtung bis in die Niederlande, umschließt das ganze Ruhrgebiet und erstreckt sich heute bis über Deutschlands Hauptstadt Berlin hinaus nach Osten. In den ersten Jahren wurden Nachrichten, Tierlisten und Bilanzen noch mittels Schreibmaschine oder gar per Hand in Umlauf gebracht, heute gibt’s Informationen einschl. der aktuellen Liste sämtlicher Patentiere sowie einen eigenen „Kaiserberg-Wetterbericht“ unter www.tierpaten.de. Immer noch aktuell ist der Internet-Tiger. Selbst bei einer Teilpatenschaft wird auf Wunsch das Banner des Paten mit seiner privaten oder geschäftlichen Homepage verlinkt.  Am Samstag, dem 21. Mai 2005, in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr  treffen sich über 300 (angemeldete!) Tierpaten am Kaiserberg, um nicht nur ihren Patentieren „Guten Tag“ zu sagen, sondern auch miteinander zu fachsimpeln, Neuigkeiten auszutauschen oder ganz einfach bei Kaffee und Kuchen sich über die Fortschritte beim Bau des Landschaftsaquariums RIO NEGRO informieren zu lassen. Für kleine Zoobesucher wird der große Zauberer „Wurzel“ den Zauberstab heben, während die gesetztere Erwachsenenwelt sich von Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese und Frau Dr. Heckermann-Meisters durch den Zoo führen lässt.

Stadt Chemnitz, 18.05.05
Leipziger Löwenjunge Malik zieht morgen nach Chemnitz um
Nun steht der Reisetermin fest: der fast einjährige Löwenjunge Malik zieht am Donnerstag, den 19.05.2005, im Tierpark Chemnitz ein. Hier findet er nicht nur ein neues Zuhause bzw. sogar ein ‚Eigenheim‘ (da die Zusammenführung mit seinen Eltern ein nicht kalkulierbares Risiko darstellte, konnte er die Freianlage im Leipziger Zoo nur im Wechsel mit diesen nutzen). Er bekommt auch endlich Gesellschaft: die acht Monate alte Angolalöwin Kimba aus dem Zoo Halle. Zoodirektor Andreas Jakob aus Halle wird „seine“ Löwendame nach Leipzig begleiten. Gemeinsam mit Malik geht sie dann auf Reise gen Chemnitz. Tierparkdirektor Dr. Hermann Will und Tierpflegemeister Tobias Rietzsch aus Chemnitz holen ihre neuen Schützlinge dann in Leipzig persönlich ab. Die Ankunft der beiden Löwen in Chemnitz wird am frühen Donnerstagnachmittag erwartet. Beide werden dann vorerst zur Eingewöhnung und Beruhigung getrennt in den Innengehegen verbleiben. Am Freitag wird einer der beiden Löwen die Möglichkeit haben, das Außengehege zu erkunden.  Da sich beide Tiere noch nicht kennen und Malik zudem noch eine mit den Löwengewohnheiten nicht so vertraute Handaufzucht ist, bekommen beide genügend Zeit, sich erst mal am Gitter zu beschnuppern. Wenn sich beide eingelebt und aneinander gewöhnt haben, stehen ihnen dann zwei zusammenhängende Außengehege zur Verfügung, die mit verschiedenen Bodensubstraten, Kletter-, Spiel-, Versteck- und Liegemöglichkeiten ausgestattet sind.

Zoo Köln, 18.05.05
Freudiges Ereignis bei den Bucharahirschen
Bei den aus Afghanistan stammenden Bucharahirschen wurden Anfang Mai zwei Kitze gesetzt. Da eine der Hirschkühe keine Milch hatte, entschlossen wir uns zu einer Handaufzucht.

Zoo Landau, 18.05.05
Neue Zooweinedition wird im Landauer Zoo vorgestellt
Motiviert durch den großen Verkaufserfolg des Jubiläums-Zooweins im Jahr 2004, entschlossen sich der Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. unter Vorsitz von Hermann Ernst sowie Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel auch für die Zukunft eine spezielle Zooweinedition zu kreieren. Unter den 48 nach Ausschreibung zur Probe angestellten Weinen aus Landau und der Südpfalz wurden 3 Weine ausgewählt.  Die nominierten Weine sind ab sofort für ¬ 4,00 pro Flasche an der Zookasse erhältlich. Die Zooweine wurden stilvoll in einheitlichen 0,75 ltr-Flaschen mit eigens kreiertem Schmuck-Etikett abgefüllt. „Ein tolles Geschenk oder auch zum eigenen Genuss bestens geeignet“ so äußerte sich zufrieden der Freundeskreis-Vorsitzende Ernst. Zoodirektor Heckel freut sich indessen über die Aussicht zusätzlicher Einnahmen für den Freundeskreis und somit den Zoo, da je ein Euro pro verkaufter Flasche als Spende an den Freundeskreis abgeführt werden. 

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 18.05.05
Antilopen aus dem Regenwald!
Dies ist keine Anspielung auf das Wetter, sondern die Geburtsanzeige für zwei kleine Bongos in der Wilhelma! Bongos sind farbenprächtige Antilopen aus dem afrikanischen Regenwald, die in ihrer Heimat mit dem Regenwald Stück für Stück verschwinden. In der Wilhelma lebt eine kleine Herde dieser scheuen Waldantilopen, die die Zoopopulation erfreulicherweise jedes Jahr um ein bis zwei Kälbchen bereichert. Die weiße Fellzeichnung auf rostfarbenem Grund ist im dichten Wald eine hervorragende Tarnfarbe – im Gehege hingegen wirken die großen Tiere mit dieser Zeichnung ausgesprochen auffällig und bunt. Allerdings imitieren in der Wilhelma Holzpalisaden den Sichtschutz, den sonst der Regenwald bietet – ein Kompromiss, der den Tieren genug Rückzugsmöglichkeiten bietet und den Besuchern gleichzeitig die Chance bewahrt, die Antilopen auch zu Gesicht zu bekommen. Die Tarnfarbe bleibt dabei eben auf der Strecke. Die jungen Bongos müssen die Wilhelma im Alter von etwa einem Jahr verlassen, um Inzucht zu vermeiden. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm wird für sie eine Herde empfehlen, mit der sie möglichst nicht verwandt sind. Durch diese genetische Vorsichtsmassnahme stehen Stuttgarter Bongos in vielen europäischen Zoos ...

Zoo Leipzig, 17.05.05
Gute Reise, Malik! Löwenjunge zieht um nach Chemnitz
Der Löwenjunge Malik (geb. am 02. Juli 2004 in Leipzig) zieht am Donnerstag, dem 19.05.2005 um. Im Zoo Chemnitz findet er nicht nur ein neues Zuhause, in dem er allein der „Herr“ ist, sondern er bekommt auch endlich Gesellschaft: eine junge Angolalöwin aus dem Zoo Halle.

Tier & Naturpark Herberstein, 17.05.05
Papa Nandu kümmert sich um Nachwuchs
Es gibt wieder gute Nachrichten aus dem Tierpark Herberstein: fünf Nandu-Kinder haben heute das Tierparklicht erblickt. Anders als bei uns Menschen, kümmert sich bei den Nandus nur der Herr Papa um die Aufzucht und das Wohl der Kleinen. Nandus sind Laufvögel, deren Heimat das Südamerikanische Tiefland und die Hochebenen der Anden sind. Sie leben in kleinen Gruppen mit einem Hahn und mehreren Hennen in einem begrenzten Gebiet. Die ausgezeichneten Augen und das feine Gehör der flugunfähigen Nandus lassen sie Feinde schon aus sehr großer Distanz wahrnehmen. Auf der Flucht schlagen Nandus Haken, wobei sie ihre Flügel als Steuerung verwenden. Für Mama Nandu ist das Familienleben mit dem Eierlegen beendet. Der Hahn sammelt die Eier ein, legt eine möglichst verborgene Bodenmulde an und bebrütet sie etwa 40 Tage lang. Die Jungen wachsen schnell heran und werden noch 5 Wochen vom Hahn versorgt ehe sich die Hennen wieder dazugesellen. Ein Babyboom zeichnete sich am vergangenen Wochenende ab: neben den Nandus wurde auch ein Stachelschwein geboren. Zu sehen sind die Tierbabies täglich von 9 bis 18 Uhr im steirischen Tier- und Naturpark Schloss Herberstein.

Zoo Dresden, 17.05.05
Shell-Shock – Die Kampagne gegen schockierende Schildkrötenvernichtung
Tierschützer schockierten in den vergangenen Jahren immer wieder mit unglaublichen Zahlen über den Missbrauch von Schildkröten in SO-Asien: Schätzungsweise 12 Millionen Schildkröten werden jährlich in China verkauft. Allein aus Vietnam gelangen täglich etwa 17400 Schildkröten nach China. Unter den Arten, die durch diese Form des Raubbaus der Auslöschung entgegensehen, befindet sich auch die Borneo-Flußschildkröte. Die Borneo-Flußschildkröte ist die größte Fluß- und Sumpfschildkröte SO-Asiens. Jedoch liegen weder aus dem Freiland noch aus Zoos ausreichende Erkenntnisse zu ihrer Biologie vor. Nach aktuellen Daten ist sicher, dass sie, wie die meisten Schildkröten des tropischen Asien, stark vom Menschen verfolgt wird und bei anhaltendem Druck in ihrer Heimat aussterben wird. Weltweit existieren nur sehr wenige zoologische Einrichtungen, die diese Schildkröte halten; noch seltener glückte bisher die Zucht. Der Zoo Dresden hat im Jahr 2004 eine Zuchtanlage für sein Paar fertig gestellt, um die Haltung zu verbessern und Erkenntnisse zur Zucht zu gewinnen. In diesem Zusammenhang beteiligt sich der Zoo Dresden an der Ende 2004 von der EAZA initiierten Shell-Shock-Kampagne, die den Schutz vor Ort, die weltweite Aufklärung zur bedrohlichen Situation dieser uralten Tiergruppe und die Zucht hoch bedrohter südostasiatischer Schildkröten in den Zoos zum Ziel hat. Der Zoo Dresden ist mit seinen beiden Borneo-Flußschildkröten dem neu gestarteten Zuchtprogramm beigetreten. Zusätzlich wurde letzte Woche eine Informationstafel im Besucherbereich des Terrariums angebracht, die die Bedrohung der Schildkröten in SO-Asien und die Kampagne thematisiert. Im Terrarium wird nun in Wort und Bild über den Raubbau an Schildkröten und mögliche Gegenmaßnahmen informiert. Um Aktionen vor Ort in SO-Asien zu unterstützen, kann gespendet werden: Eine Spendenbox steht neben der Tafel. Das Geld wird an die Kampagne überwiesen.

Zoo Leipzig, 17.05.05
Hyänentaufe in Sicht! Ostrauer Kalkwerke und der Zoo Leipzig suchen zwei Namen für die Jungtiere
Nach 30 Jahren konnte der Leipziger Zoo im September vergangenen Jahres erstmals wieder Hyänenjungtiere seinen Besuchern präsentieren. Der Nachwuchs von „Lubanga“ (geb. 31.10.1999) und „Kitano“ (geb. 01.01.1999) hat sich in den letzten Monaten prächtig entwickelt und erfreut sich großer Beliebtheit. Jedoch blieben die beiden Jungtiere bisher ohne Namen und Paten. Mit den Ostrauer Kalkwerken bekommt die gesamte Hyänengruppe einen starken Partner und die Jungtiere endlich einen Namen. Gemeinsam sucht der Zoo klangvolle afrikanische Namen für die Kleinen. Wer also einen originellen Vorschlag hat, sollte diesen schnellstmöglich senden an: Zoo Leipzig, Stichwort: Hyänentaufe, Pfaffendorferstraße 29, 04105 Leipzig oder per email an safaribuero@zoo-leipzig.de Den drei Favoriten winken dann wieder tolle Preise: 1.Preis: Jahreskarte für den Zoo, 2.Preis: DVD „Elefant, Tiger & Co“, 3.Preis: Buch „Vorsicht Löwe“ ( Autor Dr. Jörg Junhold und Dr. Mustafa Haikal) Einsendeschluß ist der 25. Mai 2005. Die Taufe findet am 31.Mai 2005 um 10 Uhr an der Hyänenanlage statt.

NaturZoo Rheine, 16.05.05
Hilfe für Schildkröten – Veranstaltungstag im NaturZoo Rheine
„Hilfe! – Schildkröten in Gefahr!“ lautet das Thema eines großen Veranstaltungstages im NaturZoo Rheine am Sonntag, dem 22. Mai 2005 ab 10.30 Uhr. Immer mehr Tiere sind durch menschliche Einflüsse von der Ausrottung bedroht. Mit Zuchtprogrammen und der Unterstützung von Schutzmaßnahmen arbeiten die Zoos  zusammen, um dem Prozess des Artenschwundes entgegenzuwirken. Nach der Bushmeat-  und der Tiger-Kampagne lautet das Motto der diesjährigen Aktion des europäischen Zooverbandes EAZA „ShellShock“, bei der die hochbedrohten Schildkröten im Mittelpunkt stehen. Erschreckende Zahlen: Von den derzeit 272 bekannten Schildkrötenarten sind mehr als die Hälfte von der Ausrottung bedroht. Vor allem in China sind Schildkröten als Genuss- und vermeintliche Heilmittel begehrt: Jährlich werden dort 12 Millionen (!) der gepanzerten Reptilien auf den Märkten verkauft. Einen solchen Aderlass kann die Natur nicht ausgleichen. Deshalb sollen Zuchtprojekte und Aufklärungsarbeit sowie wirksamere Kontrollen der Schutz- und Handelsbestimmungen den Schildkröten helfen.

Zoo Leipzig, 16.05.05
Pfingst-Besucheransturm im Zoo
Tausende Besucher im „Großstadtdschungel“ unterwegs
Knapp 35.000 Besucher ließen sich bei durchwachsenem Wetter nicht abhalten, am Pfingstwochenende im „Großstadtdschungel“ auf Safari zu gehen. Und sie wurden dafür richtig belohnt, denn unser Tiernachwuchs konnte am Wochenende ausgiebig beobachtet werden: Die drei Erdmännchenjungtiere genossen das Bad in der Besuchermenge, die kleinen vietnamesischen Hängebauchschweine im Tierkindergarten mischten sich auf eigene Faust munter unter die Besucher – das Muttertier hatte alle Hände voll zu tun. Das am Himmelfahrtstag geborene Dianameerkatzenkind erlebte den ersten Besucheransturm und  war recht aufgeregt. Mobil und voller Neugier nahm sie die Besucher unter die Lupe. Das kleine  Bonoboweibchen ging auf reichliche Entdeckungstouren durch das Gehege und begrüßte den einen oder anderen Besucher an der Scheibe. Es war wunderbar, dem Treiben der jungen Wilden beizuwohnen. 

Stadtverwaltung Landau, 13.05.05
Abendliche Zooführungen für die Kinder von 6 –10 Jahren - Ein Zoobesuch mit Führung der besonderen Art mit anschließendem Grillen ...
Am Freitag, den 27.05.2005  bietet der Zoo Landau für Kinder von 6 – 8 Jahren sowie am Freitag, den 03.06.2005 für Kinder von 8 – 10 Jahre eine abendliche Zooführung der besonderen Art an. Anschließend wird auf der Zoowiese gegrillt.  Die Pädagogen veranstalten mit Euch verschiedene Spiele rund um das Lagerfeuer auf der großen Wiese.
An diesen besonderen Abenden gehört der Zoo nur den Kindern. Ohne andere Besucher bekommt Ihr die Möglichkeit die faszinierenden Eindrücke, Geräusche und Gerüche rund um die verschiedenen Tierarten im abendlichen Zoo zu erleben – lasst Euch überraschen! Für beide Veranstaltungen sind vorherige Anmeldungen im Zoo unter Tel.-Nr. 06341 – 89 82 29 erforderlich. Der Unkostenbeitrag beträgt 10,00 ¬ pro Kind und beinhaltet den Eintritt, Führung, Pommes-Frites, eine Bratwurst mit Brötchen sowie ein Getränk. Nichts wie ran ans Telefon !!! Treffpunkt ist jeweils an der Zookasse um 17.45 Uhr. 

Zoo Duisburg, 13.05.05
Judo tut Deutschland gut - Auftaktveranstaltung im Zoo Duisburg
Als Ausdruck der guten - auch persönlichen - Kontakte des Duisburger Polizeisportvereins und dem Zoo Duisburg laden beide Kooperationspartner - gemeinsam mit weiteren Sportvereinen - ein zu der Auftaktveranstaltung „Judo tut Deutschland tierisch gut“.
Ziel dieser Aktion ist das Werben für den Judosport einerseits und auch die erhoffte Gewinnung weiterer Mitglieder für diese asiatische Kampfsportart. Schulklassen und Sportvereine der Region wurden ebenso eingeladen wie Vertreter städtischer Institutionen.  Vor dem ehemaligen Walarium wird eine Bühne samt Judomatten aufgebaut, auf der sämtliche sportliche Aktionen stattfinden. An mehreren Stellen innerhalb des Zoos liegt Informationsmaterial für interessierte Besucher aus, und bei einer Einführung für die Veranstaltung am Pfingstmontag, dem 16. Mai 2005, in der Zeit von 10.00 - 17.00 Uhr stehen seitens des Polizeisportvereins Detlef Völkel und seitens des Zoos Michael Kamela bereit. Schirmherren der Veranstaltung sind Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese und DJB- und NWJV-Leiter Peter Frese (die trotz Namensgleichheit weder verwandt noch verschwägert sind!). Einzelheiten sind dem beigefügten Programm zu entnehmen.

Tiergarten Nürnberg, 13.05.05
Kuscheliger Nachwuchs
Am 11.04.2005 waren in der Bruthöhle der Uralkäuze wieder Jungvögel zu hören. Vor einigen Tagen haben die ersten ihre sichere Behausung verlassen und hüpfen jetzt – wie für Eulen typisch – als sogenannte Ästlinge in der Voliere umher, wo sie von ihren Eltern betreut werden. Mit 6-8 Wochen werden sie flügge, aber noch weitere 2 Monate von ihren Eltern gefüttert. Im Zoo können sie bis zu 30 Jahre alt werden. Uralkäuze, die wegen ihrer Färbung auch Habichtskäuze genannt werden, wurden in Tiergarten der Stadt Nürnberg 1963 weltweit erstmals gezüchtet!

Zoo Leipzig, 13.05.05
Auf nach Chemnitz, Malik! Prominenter Löwenjunge soll umziehen
Der Löwenjunge Malik (geb. am 02. Juli 2004 in Leipzig) zieht in Kürze um. Im Tierpark Chemnitz findet er nicht nur ein neues Zuhause, in dem er allein der „Herr“ ist, sondern er bekommt auch endlich Gesellschaft. Mit einer jungen Angolalöwin aus Halle kann er bald spielen, schmusen und eben all das tun, was halbstarke Löwen mögen. „Einfach wird das für Malik nicht. Immerhin wurde er in menschlicher Obhut mit der Flasche aufgezogen und so hatte er kaum die Gelegenheit, das Sozialverhalten seiner Artgenossen zu erleben und damit auch kennen zu lernen. Die Handaufzucht und der damit verbundene enge Kontakt zum Menschen werden  sein ganzes Leben prägen“, gibt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold zu bedenken. Doch das Leben im Rudel, und sei es noch so klein, ist ein wesentlicher Aspekt artgemäßer Haltung von Löwen. Lange hat sich der Zoo Leipzig um eine Perspektive für Malik bemüht. In Leipzig kann er nicht dauerhaft bleiben. Die Löwensavanne ist nur für ein Rudel konzipiert. Für Malik hätte das bedeutet, dass er nur abwechselnd mit Matadi und Luena auf die Freianlage gedurft hätte. Eine Zusammenführung mit beiden wäre mit dem Risiko verbunden, dass es zu Auseinandersetzungen kommt, die tödlich ausgehen können.  Zoos, die bereits Löwen haben, kamen als neues Zuhause für den jungen Kater nicht in Frage. Er hätte – besonders als von Menschenhand aufgezogener Löwe – keine Chance gehabt, sich in ein bereits bestehendes Rudel zu integrieren. Einige Reisevorbereitungen für Malik wurden bereits getroffen. Dazu gehörte auch die Sterilisation in der Tierklinik des Zoo Leipzig. Da sich nicht ausschließen lässt, dass die Veränderungen an Maliks Augenlinsen genetisch bedingt sind, soll er keine Nachkommen zeugen.

Stadtverwaltung Landau, 13.05.05
Schildkrötenfreunde aufgepasst – Seminar für Anfänger im Zoo Landau
Es ist wieder Zeit, sie kommen aus  der Winterruhe gekrochen, werden wieder in Teiche oder auf saftige Wiesen gesetzt und erfreuen ihre Besitzer – Schildkröten. Zu Wasser oder zu Land, Schildkröten sind interessante Pfleglinge. Die zu den Reptilien gehörenden Panzerträger benötigen jedoch mehr als nur eine grüne Wiese oder einen Teich um bei ihrem Besitzer ein artgerechtes Tierleben verbringen zu können. Am 21. Mai 2005 findet daher ab 9:00 Uhr eine Fortbildung für Einsteiger und Interessierte im Zoo Landau statt. Das Seminar wird von Peter Buchert, Ortsgruppenleiter der DGHT (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V.) - Regionalgruppe Kurpfalz und Sandra Honigs, Dipl. Biologin und Zooverwalterin, durchgeführt. Die Teilnahmegebühr beträgt ¬ 5,-. Anhand von leicht verständlichen Diavorträgen, Filmen, anschaulichen Materialien und natürlich einem Besuch bei den zooeigenen Schildkröten lernen zukünftige Schildkrötenhalter viel wissenswertes über die Biologie, Haltung und Ernährung ihrer neuen Schützlinge kennen. Natürlich kommt im „Jahr der Schildkröten und Co.“ auch der Artenschutz nicht zu kurz. Über die Teilnahme wird eine Bescheinigung ausgestellt. Interessenten melden sich bitte rechtzeitig telefonisch im Zoo unter 06341-898229 an.

Zoo Hannover, 12.05.05
Neuer Fall für Die drei ???: Dreister Rosinenklau im Zoo
Sie sind neu im Zoo, heißen Justus, Peter und Bob, haben hellwache Augen und einen scharfen Verstand  - wenn es um Rosinen geht! Aufmerksam beobachten die drei tierischen Detektive das Tropenhaus im Erlebnis-Zoo Hannover. Wenn dann die Tierpfleger mit einem Teller in der Hand die Tür öffnen, beginnt der dreisteste Rosinenklau in der Geschichte der getrockneten Trauben!  Den Fall haben Justus, Peter und Bob – auch bekannt als Die drei Fragezeichen – blitzschnell gelöst (tatsächlich ist der Teller schneller leer als man gucken kann). Die flauschigen Halbaffen mit dem pfiffigen Fuchsgesicht sind ganz vernarrt in Rosinen. Für die süßen Leckereien fallen sie ihrem Pfleger regelrecht um den Hals. Passend zum ersten warmen Tag im Mai spendiert der Erlebniszoo Hannover seinen neuen Kattas  - und natürlich dem alteingesessenen Katta Silvester (9) – daher heute eine Extraportion sonniger Köstlichkeiten. Die kleinen Naschkatzen aus Madagaskar sind ausgesprochene Genießer. Für ihre ausgiebigen Sonnenbäder breiten sie anbetend die Arme aus. Fühlen sie sich besonders wohl, schnurren sie wie eine Katze. Sonne und Rosinen an einem Tag sind für Kattas also etwa wie ein Sechser im Lotto – mit Superzahl, versteht sich. Die drei Neuen sind zwei bis drei Jahre alt und stammen aus dem Naturzoo Rheine. Den Winter über haben sie sich hinter den Kulissen an ihren neuen Mitbewohner Silvester und die Tierpfleger gewöhnt. Mittlerweile sind sie so zahm, dass Zoobesucher sie bei einem „Rendezvous beim Lieblingstier“ besuchen können

Zoo Duisburg, 12.05.05
Gorillas bekommen Konkurrenz
Experiment, widersinniges Wagnis oder gar kalkuliertes Risiko? - Auf jeden Fall werden künftig die Flachland-Gorillas und de’Brazza-Meerkatzen des Duisburger Äquatoriums neue Wege des Zusammenlebens üben müssen. Keiner der hieran beteiligten äffischen Zoobewohner hat jemals die Urwälder Kameruns durchstreift, hätten sie es aber, so wären sie sich möglicherweise im Freiland mehrfach über den Weg gelaufen. Sowohl die riesigen schwarzbehaarten Menschenaffen als auch die kniehohen olivgrau-bepelzten Meerkatzen teilen sich dort nämlich den gleichen Lebensraum: Die einen die schwülwarmen Lichtungen am Boden, die anderen die sonnendurchfluteten Kronen mächtiger Baumwipfel.
Natürlich sind sowohl Temperatur- als auch Lichtverhältnisse am Rande des Ruhrgebietes denen afrikanischer Dschungel nicht vergleichbar, dennoch aber bewegen sich Silberrücken CATOU und seine drei Gorilla-Damen ganz zufrieden zwischen Schlingpflanzen und Bambusstauden am Boden des vor zwei Jahren neu geschaffenen Gorilla-Bush’s, während Meerkatzen-Mann - und Haremschef - BENNY seine vier Frauen und drei jugendlichen Sprösslinge voller Schwung ins acht Meter hohe Astwerk der Kletterbäume entführt. Beide Tierarten haben in den vergangenen Wochen jeweils auf eigene Faust (d.h. ohne Konkurrenz der zweiten Art) das gemeinsame 800 m² große Gelände erkundet; sie kennen also Versteck- und Fluchtmöglichkeiten. Sollten die schwergewichtigen Gorillas dennoch versuchen, auf die flinken Meerkatzen Jagd zu machen oder umgekehrt die sprunggewandten Brazzas den wuchtigen Gorillas die Rosinen aus den Händen klauen, dann müsste der eben begonnene Probelauf sofort abgebrochen werden… Sinn dieser Art Gemeinschaftshaltung ist nicht etwa, den Tieren Dauer-Zoff zu bereiten, sondern beider Freiluft-Aufenthalte im Gorilla-Bush spannender und abwechslungsreicher zu gestalten.

Tiergarten Heidelberg, 12.05.05
Dem Storch in die Kinderstube geschaut
Zur Zeit werden die Weißstörche in Heidelberg wohl wenig Zeit haben, den Menschen die Babys zu bringen, denn sie müssen sich nun um den eigenen Nachwuchs kümmern. Und das kann bei 3-5 Jungen ganz schön anstrengend werden. Der Tiergarten Heidelberg hilft zwar mit, indem er die freifliegenden Störche im Zoo während der Brutzeit mit einer Extra-Portion Fisch und Eintagsküken unterstützend füttert, aber die kleinen Schnäbel werden unerbittlich immer wieder aufgesperrt. Im Tiergarten Heidelberg erhält der Besucher seit neustem einen ganz besonderen Blick in die Kinderstube eines Storchenpaares. An dem Nest auf der Afrikaanlage wurde eine Kamera installiert, die ein Livebild auf einen Monitor überträgt. Die Kamera ist eine Spende der Firma Lohrer, Alarm- und Sicherheitstechnik  aus Weinheim, deren Überwachungsanlagen sonst eher Wohnungen und Industrieobjekte absichern. Die Montage wurde von den Stadtwerken mit ihrem Hubsteiger tatkräftig unterstützt. Seit gestern sind die ersten Jungen nach einer Tragzeit von etwas über 30 Tagen geschlüpft und lassen sich nun auf dem Fernsehbildschirm beobachten, wie sie hungrig ihre kleinen Schnäbel aufreißen.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 12.05.05
Hilfe für Schildkröten
Im Rahmen der von der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA) ins Leben gerufenen Kampagne zum Schutz von Schildkröten (Shell Shock Campain) hat der Naturschutz-Tierpark Görlitz im März diesen Jahres Schüler der Görlitzer und Zgorzelecer Schulen mit einem „Schildkröten-Flyer“  zum Mitmachen angeregt. Viele Schildkrötenarten, die es schon seit 250 Millionen Jahren auf unsere Erden gibt, die den Aufstieg und Fall der Dinosaurier gesehen haben, die bis zu 200 Jahre alt werden können, haben es immer schwerer. Von uns Menschen werden sie heute in den Untergang getrieben. Wie, damit sollten sich die Schüler befassen. Mit Plakaten, Bastelarbeiten, Spielen, Zeichnungen usw. sollten sie ihre Erkenntnisse darstellen und damit viele Menschen anregen, über das Leben der Schildkröten nachzudenken. Diese Arbeiten konnten bis 10.05.2005 im Naturschutz-Tierpark Görlitz abgegeben werden, damit sie zum Storchenfest am 16.05.2005 von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr ausgestellt werden können. Was dann am 10.05.2005 bei uns landete, damit haben wir wirklich nicht gerechnet! Der gesamte Klassenraum im NaTIERkundehaus liegt im Moment voller wunderbarer Arbeiten von Schülern sechs verschiedener Schulen aus Zgorzelec, Zawidów, Lauban, Zarska Wies und Sulikow. Der Ideenreichtum der Schüler und ihre Kreativität in der Umsetzung haben die Mitarbeiter des Naturschutz-Tierparks  sehr begeistert. Von Görlitzer Schulen liegen leider noch keine Arbeiten vor. Dennoch freuen sich die Mitarbeiter des Naturschutz-Tierparks, den Besuchern
am Pfingstmontag zum Storchenfest die wunderbaren Kunstwerke präsentieren zu
können!

Zoo Leipzig, 12.05.05
Bildermuseum übergibt Kunstwerke - Künstlerisch gestaltete Bienenhäuser in Mitten des Zoos
Das Museum der Bildenden Künste Leipzig geht mit einer Ausstellung zum ersten Mal in den städtischen Raum hinein: An vier verschiedenen Orten in Leipzig werden den Sommer über von zeitgenössischen Architekten gestaltete Bienenhäuser zu sehen sein, die auch von Bienenvölkern bewohnt werden. Auf diese Weise kehrt die Kunst als „Gebrauchsgegenstand“ in den Außenraum zurück und vernetzt das Museum mit der Stadt.

Vogelpark Herborn, 12.05.05
Nachwuchs bei Jungfernkranichen
Rechtzeitig zu Pfingsten erblickten am heutigen Donnerstag, sowie  zwei Tage zuvor, im Herborner Vogelpark zwei kleine Jungfernkraniche das Licht der Welt. Über diesen thronend  verrichtet übrigens Meister Adebar noch sein Brutgeschäft - mit der Aussicht auf die ersten kleinen Störche am Pfingstwochenende. In der benachbarten Ibisvoliere sind die ersten  Heiligen Ibisse geschlüpft, auf anderen Nestern wird noch gebrütet.Während die Jungstörche und kleinen Ibisse als Nesthocker jedoch noch viele Wochen nach ihrem Schlupf das Nest hüten werden, sind die kleinen Jungfernkraniche, deren Heimat die Steppen und Halbwüsten Zentralasiens und Nordafrikas sind, schon vom ersten Tag an auf den noch kurzen Beinen. Die Aufzucht der Kranichküken kann derzeit  sehr schön auf der Storchenwiese beobachtet werden: Je eines der Küken wird von Papa und Mama Kranich geführt und von diesen fürsorglich mit Insekten und anderen Kleintieren versorgt. Diese werden im frischen Grün der Wiese mit dem spitzen Schnabel gegriffen und dem Jungvogel vorgehalten, der, zunächst noch recht ungeschickt, danach pickt. Ab dem dritten oder vierten Lebenstag sind die Kleinen dann zunehmend in der Lage, Insekten selbst zu erbeuten. Sie werden jedoch über mehr als zwei Monate von den Eltern intensiv betreut. Wenn man die winzigen flauschigen Kranichküken neben ihren stolzen, knapp 1 Meter großen Eltern sieht, kann man sich kaum vorstellen, dass sie schon in wenigen Wochen deren Größe haben werden…

Zoo Wuppertal, 12.05.05
3 Sumatratiger im Zoo Wuppertal geboren
Am 27. März wurden im Zoo Wuppertal drei Sumatratiger geboren. Die Mutter „Tornade“ traf erst im Juni 2004 aus dem französischen Tierpark La Haute Touche ein. Bei uns begegnete sie dem jungen Tigerkater „Carlos“, der im Dezember 2001 aus dem Tierpark Berlin Friedrichsfelde zu uns gekommen ist. Tornade ist mit 7 Jahren eine nicht mehr ganz junge, aber sehr liebevolle und ruhige Mutter und kümmert sich hervorragend um ihren ersten Wurf. Die ersten Wochen mussten wir trotzdem das Großkatzenhaus für Besucher geschlossen halten, um sie nicht zu stark zu beunruhigen. Vor einigen Wochen öffneten wir erst eine Seite des Hauses und Besucher konnten nun die Mutter mit ihren drei Kleinen über die in der Wurfbox installierte Kamera auf einem Bildschirm beobachten. Seit zwei Tagen sind die kleinen Tiger auch im Schaubereich des Großkatzenhauses direkt zu bewundern. Wir sind über diesen wichtigen Zuchterfolg besonders stolz. Der letzte Tigernachwuchs wurde in Wuppertal vor beinahe 16 Jahren geboren. Ebenso ist dieser Wurf ein wichtiger Beitrag für die Erhaltung der hochbedrohten Sumatratiger, die von der großen indonesischen Insel Sumatra stammen. Durch die Flutkatastrophe ist der Norden Sumatras, die Provinz Aceh, inzwischen besonders bekannt geworden. Die dort nun erfolgenden Wiederaufbauarbeiten werden die noch verbliebenen Regenwälder, einen Teil des Lebensraums der letzten, wenige hundert Individuen umfassenden Population des Sumatratigers, weiter gefährden. Insgesamt beteiligen sich 44 Zoos an dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das mit 95 Tigern nur relativ wenige Tiere umfasst. Jeder Zuchterfolg ist somit für den Fortbestand dieser besonders bedrohten Tigerunterart äußerst wichtig.

Zoo Dresden, 12.05.05
„Entdeckerwochenende“ im Zoo Dresden am 15. & 16.05. 2005
Auf eine große Entdeckungsreise lädt der Zoo Dresden alle großen und kleinen Gäste an den Pfingstfeiertagen ein. Am 15. und 16. Mai gibt es von 10 bis 18 Uhr bei Kinderschminken und an der Bastelstraße jede Menge Spaß und Aktion. Das Entdeckerquiz führt auf einer Forschungsreise quer durch den Zoo zu fernen Welten und aufregenden Abenteuern. Interessante Informationen über Asien, Afrika, Südostasien, Südamerika und die Arktis, deren Tierwelt und bekannte Entdecker gilt es beim Quiz zu sammeln. An Spiel-Stationen, wie „Elefantenrüssel“, „Tauchen“ oder „Eisschollen-Memory“ wird dann der ganze Entdecker mit all seinem Wissen und seiner Geschicklichkeit gefordert. Der Gewinner erlebt eine ganz persönliche Führung zu seinem Lieblingstier. Am Montag dem 16. Mai ab 13.30 werden die Zuhörer von einem Afrikanischen Gospelchor mit seinem Trommelauftritt verzaubert. An beiden Tagen gibt es auch wieder die Möglichkeit an Tierpflegertreffpunkten Wissenswertes über unsere Zoobewohner zu erfahren oder bei schönem Wetter sich in den Sattel zu schwingen, um auf dem Rücken unserer Ponys seine Reitkünste zu erproben.

Wildpark Lüneburger Heide, 11.05.05
Baby Boom im Wildpark Lüneburger Heide
Der Frühling lässt grüßen, Sonnenstrahlen kitzeln unsere Nasen -  die Natur erwacht. Das erste Grün bringt die Botschaft - der Frühling zieht ein. Licht, Wärme und Sonnentage bestimmen die nächsten Monate. Auch die Zeit der Tierbabys hat begonnen. Gerade im Frühling werden viele geboren und sind eine besondere Attraktion. Besonders stolz ist der Wildpark auf die drei neugeborenen, noch namenlosen, Luchsbabys. Die erst zwei Tage alte Rasselbande hält ihre Mutter Cleo (3), ganz schön auf Trab. Außerordentlich beliebt bei den Kindern sind die drei Ponyschecken-Fohlen. Vergnügt und übermütig spielen die drei Tierkinder miteinander. Aber auch bei den Mufflons, Ziegen, Schweinen und Greifvögeln gibt es schon Nachwuchs. Rechtzeitig zu Pfingsten haben 10 putzige Präriehunde ihr neues Zuhause im Wildpark Lüneburger Heide bezogen. Vergnügt pfeifend erkunden die kleinen Kobolde ihr neues Heim.



BUND 18.052005
Naturschutzverbände gegen Wahlkampfpolemik
Umweltschutzthemen werden im Wahlkampf zu populistischen Zwecken missbraucht
Vier Tage vor der Landtagswahl wehren sich die drei in Nordrhein-Westfalen anerkannten Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) massiv gegen die anhaltenden Diffamierungen des Naturschutzes in der Öffentlichkeit. "Der Wahlkampf in NRW hat eine in dieser Hinsicht bisher ungewohnte Qualität", so Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Um von den eigenen Wahlprogrammschwächen zum Thema Umwelt- und Naturschutz abzulenken und die Politik der rot-grünen Landesregierung schlecht zu machen, hätten CDU und FDP den Naturschutz zum Feinbild eines ausbleibenden Wirtschaftswachstums aufgebaut.
Heftig kritisieren die Naturschutzverbände insbesondere die billige Polemik in den Reden von Rüttgers, Wolf und Westerwelle zum Thema Artenschutz. "Diese von Unkenntnis geprägten Verbalattacken sind nicht  zu entschuldigen", so Brunsmeier, Vorsitzender des BUND in NRW. Nur wer Kröten nicht von Fröschen unterscheiden könne und Feldhamster für Haustiere halte, setze sich blind für eine 2 Milliarden teure Fehlinvestition wie dem BoA Kraftwerk in Neurath ein. Mehr Infos zur Landtagswahl unter www.bund-nrw.de und www.nabu-nrw.de

NABU 18.05.2005:
Am Wochenende schlägt die ,Stunde der Gartenvögel'
Noch eine knappe halbe Woche haben Vogelfans in ganz Niedersachsen Zeit, sich auf den ornithologischen Höhepunkt des Jahres vorzubereiten: Der NABU Niedersachsen ruft alle Naturfreunde auf, vom 20. bis 22. Mai an der bundesweiten NABU Aktion ,Die Stunde der Gartenvögel' teilzunehmen. Der NABU fordert Menschen in ganz Deutschland auf, eine Stunde lang die Vögel im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Stadtpark zu beobachten und zu melden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der ,Stunde der Gartenvögel' winken Sachpreise im Gesamtwert von rund 20.000 Euro.
"Die bisherige Resonanz auf unsere Aktion ist überwältigend", erklärte Hans-Jörg Helm, NABU Landesvorsitzender. So sei von der einen Million gedruckter Meldebögen für die bundesweite NABU Aktion nur noch ein kleiner Rest vorrätig. Helm: "Wir sind gespannt, wie viele Vogelfreunde in Niedersachsen mitmachen werden. Ich sehe die Stunde der Gartenvögel auch als Chance, unsere faszinierende Vogelwelt besser kennen zu lernen, die vielen verschiedenen Tiere bewusst wahrzunehmen und die Vielfalt zu genießen."
Eine Stunde lang sollen dabei die Vögel im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Stadtpark beobachtet und an den NABU gemeldet werden. Neben dem Spaß an der Gemeinschaftsaktion soll die Stunde der Gartenvögel ein möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern liefern. Die gesammelten Daten werden zentral erfasst und zeitnah durch NABU-Ornithologen ausgewertet.
Das NABU-Aktionsblatt mit Meldebogen sowie alle weiteren Informationen finden sich auch im Netz unter www.stunde-der-gartenvoegel.de.

WWF 13.05.2005
Flut des Wildtierhandels trockenlegen – Illegal gehandelte Haustiere aus Indonesien landen auch in deutschen Käfigen
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02431/
Mehr als 3000 Tiere fanden Artenschutzexperten vergangene Woche bei einer Stichprobe auf den Wildtiermärkten im indonesischen Medan auf der Insel Sumatra. Ein großer Teil der dort entdeckten Arten ist in ihrem Bestand bedroht. Nach Angaben der Umweltorganisation WWF wird in Medan etwa ein Fünftel aller angebotenen Arten illegal gehandelt. Einige dieser seltenen Tiere landen auch in deutschen Käfigen. In Deutschland wird ein Palmkakadu für bis zu 15.000 Euro gehandelt. Gemäß einer aktuellen Studie von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, landen vor allem Papageien und Kakadus sowie seltene Singvogelarten wie Beos auf den Märkten von Medan. "Bisher war Sumatra wegen seiner artenreichen Regenwälder berühmt. Mittlerweile ist die Insel auch für die Artenvielfalt auf den Tiermärkten berüchtigt", so WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. Er fordert: "Der illegale Markt muss ausgetrocknet werden."
Im Rahmen der nun vorliegenden Langzeitstudie wurde der Wildtierhandel über fünf Jahre intensiv beobachtet. Das Ergebnis: Der Markt für bedrohte Tiere wächst in Medan stetig an. Die Zweimillionenstadt ist eines der Zentren des illegalen Handels. Insgesamt knapp 350 verschiedene Arten haben die Experten von TRAFFIC während ihrer Forschungen gefunden. Neben vielen bedrohten Vogelarten auch seltene Gibbons, Krokodile, Pythons und Stachelschweine.
 
WWF 13.05.2005
Chinesische Aufzuchtstation für Pandas beantragt Status als UNESCO-Weltnaturerbe. Pandas in freier Wildbahn dürfen darüber nicht vergessen werden.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02423/
Die Panda-Aufzuchtstation im südwestchinesischen Naturschutzreservat Wolong hat beantragt, in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen zu werden. Die Zucht- und Forschungsstation war 1981 unter anderem mit Mitteln des WWF aufgebaut worden. Der WWF ist seit 25 Jahren in China zum Schutz seines Wappentiers aktiv und fordert die chinesischen Behörden dazu auf, den Schutz der Pandas in freier Wildbahn weiter voranzutreiben. Die Umweltschützer schätzen, dass in China nur noch rund 1.600 Große Pandas leben. In Wolong werden Pandas gezüchtet, um damit einen Beitrag zur Erhaltung der Art zu leisten. Die bisherigen Versuche, die Pandas an ein Leben in Freiheit zu gewöhnen, sind allerdings gescheitert.
 
WWF 12.5.2005
Zuchtlachse gefährden Wildbestände des Norwegischen Lachses
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02429/index.html
Zuchtlachse, die aus norwegischen Fischfarmen entflohen sind, bedrohen die Bestände ihrer wild lebenden Verwandten. Einem neuen WWF-Bericht zufolge entkommen jedes Jahr etwa eine halbe Million Tiere. Hauptursachen sind Schlupflöcher, die nach Ansicht des WWF auf Fahrlässigkeit sowie unzureichende Vorsichtsmaßnahmen und mangelhafte Schulungen der Angestellten zurückzuführen sind. So entwischen die Lachse zum Beispiel beim Umsetzen in einen anderen Zuchtkäfig. Diese im offenen Wasser verankerten Netzkäfige sind die reinsten El Dorados für Parasiten wie die Seelaus und für Krankheitserreger, die für die Wildlachse zu einer ernsthaften Gefahr werden können. Außerdem werden durch die Konkurrenz der entflohenen Zuchtlachse Nahrung und Fortpflanzungspartner für die Wildtiere knapp.
Die vorliegende Studie widerlegt nach Ansicht des WWF das von den Befürwortern der Fischfarmen ins Feld geführte Argument, dass die Fischzucht zur Erholung der wild lebenden Bestände beitrage. "Einer von vier Lachsen in Norwegens Flüssen ist ein Flüchtling aus einer Fischfarm", warnt die Fischereireferentin des WWF, Heike Vesper. "Der Wildlachs steht vor dem Aussterben. Die gezüchteten Verwandten haben das Potenzial, den Wildlachs durch die Übertragung von Krankheiten und den Kampf um Nahrung und Nachkommen komplett zu vernichten", sagt Heike Vesper.
Der WWF fordert, dass Fischfarmen umweltfreundlich und nicht in der Nähe von bedrohten Wildtierbeständen betrieben werden. Zuchtlachse müssten individuell gekennzeichnet werden, damit man ihre Herkunft aus den Farmen zurückverfolgen kann. Gleichzeitig ist Norwegen die Heimat der Hälfte aller wild lebenden Atlantischen Wildlachse. Deren Bestände sind durch den Bau von Dämmen und durch die Umweltverschmutzung durch Industrie und Landwirtschaft bereits in vielen Regionen zusammengebrochen. Dämme und andere Flussbauten stören den Weg der Lachse zu ihren Laichgründen und verhindern somit die Fortpflanzung.
 
Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. 12.05.2005
Versuchstier des Jahres 2005: Der Javaneraffe
http://www.tierrechte.de/p77001007x1188.html
Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte hat den Javaneraffen zum Versuchstier des Jahres 2005 gekuert. Die Wahl der in Suedost-Asien beheimaten Tierart unterstreicht die Forderung des Verbandes nach einem gesetzlichen Verbot von Affenversuchen. Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte kuert jedes Jahr ein Versuchstier des Jahres, um auf das Schicksal von Tieren einer bestimmten Art in Versuchslaboren aufmerksam zu machen.
Im Vorjahr war der Javaneraffe Symbol fuer den Covance-Skandal. Verdeckt gemachte Aufnahmen hatten unhaltbare Zustaende in dem Muensteraner Auftragslabor zu Tage gefoerdert. Doch Affenversuche werden auch in mindestens 27 anderen deutschen Staedten durchgefuehrt. 1.983 Affen wurden nach offiziellen Angaben der Bundesregierung im Jahr 2003 in Versuchsreihen getoetet. Javaneraffen gehoeren dabei zu den sehr haeufig verwendeten Arten.
Das 'Versuchstier des Jahres' wurde erstmals im Jahr 2003 gekuert. Die Ernennung eines kleinen Fisches, der Goldorfe, hatte dann zu einem grossartigen Erfolg gefuehrt: Der behoerdlich vorgeschriebene Fischtest, bei dem jedes Jahr 40.000 bis 50.000 Fische in Abwassertests litten und starben, konnte durch eine tierversuchsfreie Testmethode ersetzt werden. www.versuchstier-des-jahres.de
 

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Natur- und Artenschutz

Überraschender Fund: Snack entpuppt sich als neue Tierart
Auf einem Lebensmittelmarkt in Laos haben Biologen eine bislang unbekannte Nagetierart entdeckt. Das Tier, eine Mischung aus Ratte und Eichhörnchen, wurde als gegrillter Snack angeboten.

New Species of Rodent Found in Laos
Is it a squirrel, a rat, a guinea pig? Maybe a chinchilla? The long-whiskered rodent with stubby legs and a tail covered with dense hair resembles them all but has turned out be a previously unknown species that actually represents an entire new family of wildlife, the Wildlife Conservation Society said.
The kha-nyou, as local people call it, was discovered by a team of scientists in a hunter's market in central Laos. "It was for sale on a table next to some vegetables. I knew immediately it was something I had never seen before," Robert Timmins, a WCS researcher. Based on morphological differences in the skull and bone  structure, coupled with DNA analysis, it was estimated that the animal diverged from other rodents millions of years ago.
Very little is known about the kha-nyou, other than it seems to prefer areas of limestone outcroppings and forest cover and appears to be a nocturnal vegetarian. Timmins, who also discovered a new species of striped rabbit from the same region in 1999, warned that habitat protection and regulations to reduce hunting are vital to safeguarding remaining populations of the kha-nyou and other unusual species.
The new species has been described in the recent issue of the journal Systematics and Biodiversity

Another new animal from SE Asia
(Mit Bild)
http://www.chron.com/cs/CDA/ssistory.mpl/world/3178283

Market fare is major rodent find
(Mit Portrait)
http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/4543077.stm

Kieler Nachrichten - 14. Mai 2005
Dahmer Fledermaus-Experten laden wieder zu nächtlichen ...
Fledermäuse haben in Dahme viele gute Freunde. Bisher gibt es allein in Dahme bereits über 50 "fledermausfreundliche Häuser". Sie gewähren den Fledermäusen dauerhaft Unterschlupf, sei es durch einen Fledermauskasten oder durch geeignete Ritzen unter den Dächern, die den Tieren als Quartiere dienen. Von den gut 50 als "fledermausfreundlich" zertifizierten Häusern in Dahme sind nur vier oder fünf bereits bestehende Quartiere. Die restlichen wurden im vergangenen Jahr durch menschliche Hilfe eingerichtet. "Dieses Jahr sollen es 100 werden", kündigt Axel Kramer von der BUND-Ortsgruppe Dahme an. Axel Kramer hofft, dass andere Gemeinden nachziehen. Am 21. Mai feiert Dahme Fledermausfest und widmet den "Kobolden der Nacht" einen Nachmittag.

Zisch - 12. Mai 2005
Goldauer Wisente gehen nach Rumänien
Der Tierpark Goldau schickt Wisente nach Rumänien. Sie sollen dort mit Tieren aus dem Tierpark Dählhölzli eine Herde gründen. Wenige Tage vor ihrem ersten Geburtstag trat Wisent-Kuh Iris die wohl grösste Fahrt ihres Lebens an: Am vergangenen Montag wurde sie gemeinsam mit dem nur wenig älteren Jungstier Klaus in einen speziellen Transporter verladen, der die beiden wertvollen Wildrinder bis Dienstagabend in den Vanatori-Neamt-Nationalpark in Rumänien brachte. «Die Auswilderung der Zoo-Tiere erfolgt stufenweise», sagt Martin Wehrle, Tierarzt des Natur- und Tierparks Goldau. «Erst lernen die Wisente in einem Grossgehege ihr neues Lebensumfeld kennen, dann werden sie gänzlich aus menschlicher Obhut entlassen.» Im vergangenen Jahr wurde mit Wildrindern aus dem Tierpark bereits eine Herde in der Slowakei begründet.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 13. Mai 2005
Weniger Füchse, mehr Hasen?
Früher war die Natur übermächtig und gefährlich. Jetzt ist sie so fragil, daß sie eingeschlossen und abgesperrt werden muß. Der Biologe und Professor für Naturschutz Josef Reichholf hält dies für eine verhängnisvolle und zum großen Teil unbegründete Entwicklung. Verhängnisvoll, denn wer soll die Natur noch schützen wollen, wenn sie keiner mehr kennen und erfahren darf? Reichholfs Bücher sind immer provokativ, diesmal dürfen sich die Naturschützer auf den Schlips getreten fühlen. Zunächst einmal attestiert er ihnen einen fast fundamentalistischen Konservatismus, dem vor Veränderung graut, der vor dem Eindringen fremder Arten warnt und sich nach einer wohlsortierten Welt zurücksehnt, die es nie gegeben hat. Und was wäre die Konsequenz? Den Naturschutz an den Nagel hängen? Obwohl die Arbeit vieler Naturschützer "ganz hervorragend" sei, hält Reichholf den größten Teil der Artenschutzbestimmungen in der Tat für überflüssig, weil wirkungslos und jedenfalls nicht geeignet, den Ausschluß der Menschen aus der Natur zu rechtfertigen. Er plädiert für ein Nebeneinander von privaten und staatlichen Schutzgebieten, die die Natur nicht wegsperren, sondern sie attraktiv und erfahrbar machen. Josef H. Reichholf: "Die Zukunft der Arten". Neue ökologische Überraschungen. C. H. Beck Verlag, München 2005. 240 S., geb., 19,90 Euro. 

Merkur Online - 13. Mai 2005
Verwirrte Störche brüten auf Golfbällen
Für ungewöhnliche Brutobjekte haben sich zwei verwirrte Störche in Krogaspe (Schleswig-Holstein) entschieden: Sie haben sich Golfbälle ins Nest geholt. Mitten auf einem Golfplatz versuchen sie, die harten kleinen Kugeln auszubrüten. In ein Gelege hätten sich die Vögel zehn, in ein weiteres drei «Ersatzeier» geholt. Die Golfer hatten mehrmals vergeblich versucht, die Störche zum Umzug zu bewegen. Experten vom Wildpark Eekholt hatten nach den Worten von Parker dazu geraten, die Nester zu zerstören - trotzdem kamen die Vögel immer wieder zurück. Nun zogen die Sportler einen kleinen Zaun, um die Tiere vor herumfliegenden Bällen zu schützen.

Hellweger Anzeiger Unna - 15. Mai 2005
Forscher wollen Tasmanischen Tiger klonen
Eine Reihe australischer Wissenschaftler will nun doch versuchen, den seit 1936 ausgestorbenen Tasmanischen Tiger durch Klonen wiederzubeleben. An dem Projekt wollen sich Forscher von mehreren Universitäten der beiden Bundesstaaten New South Wales und Victoria beteiligen. Drei Monate zuvor hatte das Australische Museum in Sydney seinen Versuch aufgegeben, die aus einem 1866 konservierten Jungtier gewonnene DNA zu nutzen, um die Zellen des Beuteltiers zu klonen. Nach Angaben der Museumsleitung war die DNA zu stark beschädigt, um sie zu analysieren.


Neue Fischart in Norwegen
Man sollte meinen, die fischliebenden Norweger würden alle in ihren Gewässern lebenden Tierarten kennen. Tatsächlich ist ihnen bislang ein etwa 15 Zentimeter langer Fisch entgangen. Erst jetzt wurde ein lebendes Exemplar gefangen und in Trondheim der Öffentlichkeit als neue Art vorgestellt. Ihre
Heimat ist der über 400 m tiefe Süßwassersee Tinnsjø in der Provinz Osttelemark. Nach Angaben der Experten verfügt der Fisch weder über Augen noch eine Schwimmblase. Er könnte mit den Saiblingen verwandt sein.

Cash Incentives Needed to Save Rain Forests
Developing nations should be paid to preserve tropical rain forests from the Amazon to Africa as part of a drive to slow deforestation and global warming, a Papua New Guinea delegate said on Tuesday.

Rare Mexican Gray Wolf Caught in N.M. Trap
An endangered Mexican gray wolf that was part of a cattle-killing pack has been captured in the Gila National Forest. Six wild-born puppies, possibly wolf-dog hybrids, were euthanized.


U.S. timber, green groups team up to help Indonesia
The U.S. timber industry and two major environmental groups will send wood to Indonesia to prevent depletion of that country's tropical forests by post-tsunami reconstruction, the groups said on Wednesday. Conservation International and the World Wildlife Fund signed a pact with the American Forest & Paper Association to provide U.S. wood to help
Indonesia's Aceh province rebuild homes and schools destroyed in last December's tsunami.
"Without imported timber, pressure will increase to illegally log the remaining tropical forests, threatening their existence," they said in a statement, noting that a timber business-environmentalist pairing was an "unusual alliance."
Watch Indonesia! e.V.
http://home.snafu.de/watchin

NABU will frei lebenden Wölfen in Deutschland wieder eine Heimat schaffen
Der Naturschutzbund NABU will frei lebenden Wölfen in Deutschland wieder einen dauerhaften Lebensraum schaffen. Zu diesem Zweck hat der NABU am heutigen Dienstag in Berlin ein Aufklärungs-Projekt für mehr Akzeptanz und zum Schutz der Wildtiere gestartet. "Wir wollen der Mär vom 'bösen Wolf' aktiv ...

Whale and Dolphin Conservation Society
Wale und Delfine im Mittelmeer erforschen
In Kürze sticht der Segler "Gemini Lab" in See, um sich im ligurischen Meer auf die Suche nach Walen und Delfinen zu machen. Hobbyforscher und Delfinfreunde können im Rahmen eines Projekts des italienischen Forschungsinstituts Tethys für eine Woche den Alltag eines Meeresbiologen an Bord ...


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Für Ihren Zoo-Shop: T-Shirts, Grußkarten-Geschenkdosen, u.v.m. mit Wildlife-Designs!
Living Colours bietet Ihnen mit „T’s and more“ ein hochwertiges Geschenke-Programm. Wir liefern kurzfristig ohne Mindestbestellmengen aus unserem deutschen Lager und unterstützen Ihre Artenschutz-Arbeit auf Wunsch durch unseren „Artenschutz-Euro“.
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Veranstaltungen

5th International Zoo & Aquarium Marketing Conference
1. – 4. Juni 2005 in Münster
"THE COULOUR OF ZOO MARKETING IS GREEN!"
Vertreter von Zoos und Aquarien werden sich damit beschäftigen, wie der Beitrag der weltweiten Zoogemeinschaft zur Bewahrung der Biodiversität und der natürlichen Lebensräume besser vermarktet werden kann. Seien auch Sie dabei!
Detaillierte Informationen zu den Referenten, den Plenarthemen und den Workshops entnehmen Sie bitte dem KONFERENZ-PROGRAMM: http://www.allwetterzoo.de/pdf/draft_programme.pdf
Weitere Informationen zur Konferenz und zum Rahmenprogramm finden Sie unter
http://www.allwetterzoo.de/index.php?p=artikel&nid=74




ECCB 2006 - the First European Congress of Conservation Biology
will be held in Eger, Hungary, from 23rd to 27th August 2006
organised by the Society for Conservation Biology - European Section and the Hungarian Natural History Museum. This cornerstone international event will first time bring academics, students, policy makers, natural resource managers and NGO representatives together from all over Europe to address all aspects of conservation biology from research to application. Please visit the website (www.eccb2006.org) for details, and register for new information.

András Báldi, Chair, Local Organising Committee



Diavortrag "Die Wölfe von Yellowstone"
Wie hat die Rückkehr der Wölfe das Ökosystem Yellowstone-Nationalparks verändert?
am 09.Juni 2005 um 19.00 Uhr in Aschaffenburg
mit Elli H. Radinger, Redaktion "Wolf Magazin"
Veranstalter: Hundeschule Aschaffenburg
Kosten: 10 Euro p.P.
Um Anmeldung wir gebeten über:
Hundeschule Aschaffenburg, Petra Führmann und Iris Franzke, info@hundeschule-ab.de



Ausstellungen

Sonderausstellung "Leben unter Wasser" im Forschungsmuseum Koenig Bonn
 Die 35 Gewinnerfotos der Internationalen Deutschen Meisterschaften der Unterwasserfotografie zeigt das Forschungsmuseum Koenig Bonn vom 14. Mai bis 30. Juli in der Sonderausstellung "Leben unter Wasser". Parallel ist dort noch bis zum 22. Mai die Fotoausstellung "Glanzlichter 2004" zu sehen. Gewinner der Internationalen Deutschen Meisterschaften der Unterwasserfotografie ist Werner Thiele mit dem Bild eines Buckelwales.

idea DschungelParadies Neuenmarkt

    * - 31. Mai 2005: Sonderausstellung "Violetter Feuerfalter" vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz

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Aus dem Newsletter des Neunkircher Zoos

Abendführung mit anschließendem Vortrag über die gefährdete Nutztierrassen des Jahres „Das Bentheimer Landschaf“
Am Donnerstag, dem 19. Mai 2005, lädt der Neunkircher Zoo in Zusammenarbeit mit der Gesells