 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 264 vom 5. Mai 2005 | | Liebe Leser, die Nachricht über die Wiederentdeckung des Elfenbeinschnabel-Spechts ist letzte Woche wie eine Bombe eingeschlagen. Mittlerweile wurde mehr bekannt: Der Fund geschah in Arkansas (nicht etwa Louisiana oder Florida) und war offenbar monatelang zurückgehalten worden, um in aller Ruhe das Habitat aufzukaufen und unter Schutz stellen zu können. Wir haben die ausführlichen Hintergrundartikel und Links zu verschiedenen Videos und Berichten zusammengestellt: Artenschutz Unseren österreichischen Nachbarn kann man wahrlich nicht vorwerfen, sie würden nicht alles tun, jede Woche viele Artikel mit Zoo-Problemen zu liefern. Nach Gänserndorf ist dieses Jahr wohl Herberstein an der Reihe, das Sommerloch zu füllen. Ob SPÖ und FPÖ, die aus wahltaktischen Gründen die Entscheidung pro Zoo im Landtag blockieren, wirklich glauben, daß ihnen diese Haltung Sympathien in der Bevölkerung einbringt? Wünsche einen schönen Feiertag gehabt zu haben. Dirk Petzold
Diese Woche keine Phantasiemeldung, aber eine, die die Phantasie anregt. Sollte unser "Aversions-Zaun-Gehege mit Chip im Unlustzentrum des Gehirns" aus Ausgabe 250 etwa gar nicht so abwegig gewesen sein? Der Spiegel, 4.5.2005 Kühne Vision: Hightech soll Tieren das Leben versüßen Nager bekommen ein Nachtsichtgerät, Erdhörnchen einen GPS-Empfänger und Fische einen Metalldetektor, der sie vor Angelhaken warnt. Irgendwie wirken sie bedrohlich, die mit Hightech aufgerüsteten Tiere des James Auger. Der Designer und vormalige MIT-Forscher will die weit verbreiteten Technikspielzeuge nicht dem Menschen allein überlassen. An Ideen für Hightech-Tierimplantate mangelt es nicht. So begrüßt David Pearce, Mitherausgeber des "Journal of Evolution and Technology", solche ausdrücklich. Ein Chip im Belohnungszentrum des Gehirns soll in großen Ställen lebende Tiere über ihr trauriges Dasein hinwegtäuschen. "Fabrikmäßig gehaltene Tiere könnten ein Leben voller Glück führen". (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Hartberger Bezirks Zeitung - 3. Mai 2005 Tierpark Herberstein droht Schließung Nachdem sich der Streit um die Übernahme des defizitären Tierparks Herberstein durch das Land zugespitzt hat, gingen jetzt die Tierpark-Verantwortlichen an die Öffentlichkeit: Gibt es keine Einigung, müssen Tiere abgegeben und Mitarbeiter abgebaut werden. Der laufende Betrieb kann aus den Einnahmen der Eintritte finanziert werden; das negative Betriebsergebnis resultiert aus Investitionen, basierend auf Förderzusagen, die ihren Empfänger nicht erreicht haben und der daraus entstehenden Zinsenbelastung wegen nicht erfolgter Förderung. Wir sind nun in der Situation, dass wir den Tierpark ab 15. Juli laufend verkleinern und im Herbst zusperren müssen. Für den Tierparkleiter Mag. Andreas Kaufmann ist der Politwirbel um Herberstein unverständlich: Es gibt keinen Zoo in ganz Europa, der nicht durch öffentliche Mittel unterstützt wird! Wer Herberstein in den letzten Jahren besucht hat, konnte die Erweiterung des Tierparks und seines Angebotes sichtbar mitverfolgen!" Die Zukunft der rund 120 Mitarbeiter ist ungewiss. Kaufmann fordert, dass die Joanneum GmbH den Tierpark übernehmen soll, und zwar zu einer Pacht von 300.000 Euro pro Jahr, wie das Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (ÖVP) vorgeschlagen hat. Damit verlangen wir nichts Unmögliches; es würden nur jene Versprechen, die das Land bereits gemacht habe, eingehalten", so Kaufmann. Im Oktober bekannte sich der Landtag im Entschließungsantrag zum Tier- und Naturpark. ORF - 2. Mai 2005 Weiter keine Einigung zu Tierpark Herberstein In der heutigen Sitzung der steirischen Landesregierung ist in der Frage der Übernahme des Tierparks Herberstein durch das Land keine Einigung erzielt worden. Die ÖVP geht davon aus, keine Mehrheit im Landtag zu bekommen, und setzt auf Verhandlungen mit der SPÖ. NEWS-Networld - 30. Apr. 2005 NEWS über die Zukunft von Herbersteins Tierpark: Kampf bis zum letzten Vieh Ein eisiger Sommer könnte das werden für Gräfin Andrea Herberstein, 51, die doch stets für Gelingen stand, für Erfolg und gesellschaftlichen Glanz als Lebenspartnerin der Lichtgestalt Thomas Hampson. Jetzt, plötzlich, sieht sie ihr Lebenswerk bedroht: Der Tierpark um den Familienansitz Schloss Herberstein in der Steiermark ist in ernstlicher Gefahr, geschlossen zu werden. Denn, so Herberstein: Die steirische Landesregierung will schon im Jahr 1999 zugesagte Subventionen in der Höhe von neun Millionen Euro nicht überweisen. Salzburger Nachrichten - 3. Mai 2005 25 Schwarzbauten im Salzburger Zoo Im Tiergarten Hellbrunn gibt es für 25 frühere Baumaßnahmen oder Gehege-Bauten keine baubehördliche und naturschutzrechtliche Bewilligung. Das geht aus einem Amtsbericht der Salzburger Magistratsdirektion hervor. Neben baulichen Objekten im Zoo sollen nun auch die Schwarzbauten rechtlich saniert werden. Laut Magistratsdirektion wurden die Bewilligungsverfahren inzwischen eingeleitet. Im Amtsbericht wurden sämtliche Mängel im Tiergarten erhoben. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass die beiden Gehege für Jaguare und Löwen aus sicherheitstechnischen Gesichtspunkten dringendst sanierungsbedürftig seien. Unter dem Strich sind für sämtliche Baumaßnahmen bis 2008 rund 2,5 Mill. Euro notwendig, Stadt und Land als Gesellschafter sollen jeweils eine Million zuschießen. Für die ersten 100.000 Euro, die noch heuer notwendig sind, wird der Salzburger Gemeinderat am Mittwoch grünes Licht geben. Thüringische Landeszeitung - 3. Mai 2005 Anakondas und Kaimane in Amtsstuben bringen Nicht einverstanden ist Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz, wie in Thüringen mit der so genannten EU-Zoorichtlinie umgegangen wird. Als größte tiergärtnerische Einrichtung Thüringens habe der Zoo der Landeshauptstadt seine Unterlagen für eine Zooerlaubnis bereits am 19. Mai 2004 beim Landesverwaltungsamt Weimar eingereicht, aber bis heute weder einen positiven noch negativen Bescheid bekommen, kritisiert Neuschulz. Dabei befasst sich der Erfurter Zoo schon seit Monaten mit der EU-Richtlinie, die hohe Forderungen an artgerechte Tierhaltung stellt. Statt sich aber an Tierbedürfnissen zu orientieren, setze man beim Land schlichtweg auf bestehende Verordnungen. Der Thüringer Zoopark und sein Aquarium am Nettelbeckufer seien nach den gegenwärtigen Maßgaben aufgrund ihres Alters und des im Freistaat größten Wildtierbestandes möglicherweise am härtesten betroffen. "Es bleibt uns dann wohl nichts anderes übrig", bedauert der Zoochef, "als etwa die Gelben Anakondas aus dem Elefantenhaus oder die seit über 30 Jahren im Aquarium lebenden Brillenkaimane dem Landesverwaltungsamt zu übergeben"; denn in ganz Europa gebe es für diese Reptilien seit langem keine Abnehmer mehr. Tötung komme nicht in Frage, weil laut Tierschutzrecht kein vernünftiger Grund vorliegt. Die fünf größten Thüringer Tiergärten hatten dem Landesverwaltungsamt am 11. November eine Stellungnahme übersandt. Darin wird eine Einzelfallprüfung favorisiert. Alles andere würde endlose Diskussionen ohne Ergebnisse heraufbeschwören, so Neuschulz. TLZ - 29. Apr. 2005 Anfauchen oder Anmauzen? Drei Monate lang wohnte das Löwenbaby Lubaya bei Petra Becker, bis die Zähne kamen und der kleine Wildfang fast die ganze Wohnung zerlegte. Die Tierpflegerin vom Zoo Neuwied erzählte gestern mit etwas Wehmut über ihren Zögling, der jetzt etwas älter als ein Jahr ist und flügge wird. Besser gesagt: Lubaya zieht um. Gestern kam sie im Erfurter Zoo an - lautstark brüllend in einer Kiste. Gefährtin Ribat beruhigte sich sehr viel schneller. "So viele fremde Löwen miteinander zu vergesellschaften, das hat auch noch kein Zoo gemacht", sagt Tierpflegerin Sabine Fuß, dass man auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen könne - und die Aufregung ist ihr anzumerken. Sie hat keine Ahnung, wie Rafiki, Kibali und Etana auf die Neuankömmlinge reagieren werden und umgekehrt. "Wenn sie sich nicht anfauchen und stattdessen mauzen und neugierig sind, dann könnten wir in den kommenden Wochen auch das Gitter weglassen. Wenn nicht, dann kann sich das eine ganze Weile hinziehen", sagt Fuß. Es sei auch in der Natur bisher ganz selten vorgekommen, dass sich fremde Löwinnen miteinander angefreundet hätten. Leipziger Volkszeitung - 3. Mai 2005 Zoos wandeln sich zu «Erlebniswelten» Die Zeiten in den deutschen Zoos ändern sich: In vielen Tierparks wurden die Käfige durch großzügige Freigehege ersetzt, die Zoos werden zu «Erlebniswelten». Als Vorreiter gelten Hannover und Leipzig. Der Besucher wird dabei immer häufiger vom bloßen Betrachter zum Teil einer Inszenierung. Tierschützer sehen die Zoos weiterhin kritisch, sprechen bei den «Erlebniswelten» aber von einem Schritt in die richtige Richtung. «Der Trend ist: Die Zoos zeigen weniger Arten als früher, und die werden ansprechender dargestellt», fasst Prof. Hubert Lücker aus Dresden, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Zoodirektoren (VDZ), zusammen. Davon profitierten auch die Tiere: Auf den Freiflächen «können sie in größeren Gruppen leben und ihr ganzes Verhaltensrepertoire zeigen.» Die Umbauten kosten allerdings eine Menge Geld, was zu steigenden Eintrittspreisen geführt hat. «Bei fast allen großen Zoos kostet für Erwachsene der Eintritt heute mehr als zehn Euro», räumt Lücker ein. In Hannover etwa zahlen Eltern mit zwei Schulkindern 58 Euro für eine Tageskarte. «Im Kino wird man mit vier Personen schnell genau so viel Geld los. Bei uns kann man dafür aber den ganzen Tag in eine andere Welt eintauchen», sagt der VDZ-Geschäftsführer. St. Galler Tagblatt - 29. Apr. 2005 Finanzen des Zoos stärken Die finanzielle Situation der Walter-Zoo AG verbessert sich von Jahr zu Jahr kaum. Deshalb will der Vorstand des Walter-Zoo-Vereins mit einem Projekt neue Wege für die Zukunft des Zoos suchen. «Mit den Unterstützungsgeldern des Vereins kann längerfristig das Überleben des Zoos nur bedingt garantiert werden», gab der Präsident des Vereins, Paul Rickert, an der 41. Generalversammlung zu bedenken. «Es müssen dringend neue Wege beschritten werden.» Diese neuen Wege sollen in einem Projekt mit dem Namen «Zukunft Walter-Zoo» gesucht werden. Ziel, Zweck, Vereinbarung, Finanzierung, Projektablauf und mehr seien geregelt worden, erklärte Rickert. Für die Leitung des Projektes sei Marco Tamburlini zuständig. Wenn das Vorhaben gelingt, wird der Zoo mit veränderter Trägerschaft und neuen Strukturen versehen sein.» Rhein Main Presse - 4. Mai 2005 Fasanerie: Angst vor Qualitätsverlust Streit um Stellenabbau... WIESBADEN "Das hohe Qualitätsangebot der Fasanerie ist bei geringerer Personalstärke nicht aufrecht zu halten." Klaus Ries, SPD-Umweltpolitiker und Vorsitzende des Fördervereins Fasanerie, übt scharfe Kritik an den von Dezernent Peter Grella (CDU) geplanten Einsparungen bei den Tierpflegern. Mit weniger Personal seien nicht nur Verbesserungen des Angebots ausgeschlossen, selbst der laufende Betrieb wäre gefährdet, so Ries. "Es ist ausgesprochen problematisch, mit fünf Tierpflegern den Park über einen längeren Zeitraum täglich zehn Stunden geöffnet zu halten. Was passiert denn, wenn ein Pfleger wegen Krankheit ausfällt? Dann müsste der Tierpark geschlossen werden. Das wurde bei den Reduzierungs-Planspielen nicht berücksichtigt." Personal aushilfsweise aus dem Forstbereich abzuziehen und in der Fasanerie einzusetzen, sei keine Lösung. NZZ Online - 4. Mai 2005 Rückkehr des Bisons in den Zürcher Wald? Der europäische Bison soll wieder durch die Wälder vor den Toren Zürichs streifen. Ein Projekt des Tierparks Langenberg befasst sich mit der Vision, den Wisent im Sihlwald wieder in das Ökosystem einzufügen. Seit 1969 hält der Park dieses ehemals einheimische Wildrind für die Erhaltungszucht und ist an Wiederansiedlungsprojekten in Osteuropa beteiligt. Doch die Haltung der Tiere ist nicht optimal. Die Weiden wären eher für die amerikanischen Bisons geeignet, sagt Andreas Reifler, Betriebsleiter des Parks. Der Wisent als Waldtier würde eigentlich schattige Wälder vorziehen. In einem eingezäunten Reservat im Sihlwald könnte das Tier artgerecht gehalten werden. Die Umweltnaturwissenschafterin Yvonne Kleinlogel hat eine solche Möglichkeit analysiert. Dabei geht es darum, eine Fläche von etwa 50 Hektaren den Wildrindern zur Verfügung zu stellen. Den Bedürfnissen der Wisente soll entsprochen werden. Gleichzeitig haben aber auch die Bodenbeschaffenheit, Wasservorkommen sowie die Erreichbarkeit für die Tierpfleger und die Besucher zu stimmen. Ausserdem muss das Reservat für andere Wildtiere wie Füchse, Dachse und Rehe zugänglich bleiben. Ein Waldgebiet im Norden bei Risleten hat sich als passend erwiesen. Zurzeit fehlen jedoch Abklärungen bezüglich Kosten und Finanzierung, räumt Reifler ein. Auch Bewilligungen müssten noch eingeholt werden. Express-Köln 1.5.05 Wird unser Zoo ein Bauernhof? Dir. Nogge klagt gegen das Land NRW - er verlangt, dass sein Zoo als landwirtschaftlicher Betrieb anerkannt wird. Bieler Tagblatt - 4. Mai 2005 Pinguine vom anderen Ufer? Seeteufel-Marketingleiter Stefan Steiner füttert in Studen seine Humboldt-Pinguine und lacht: «Jaja, die Geschichte kenn ich.» Trotzdem sei sie kurz erzählt: Im deutschen Bremerhaven hat dieselbe Pinguinart diesen Februar für medialen Wirbel gesorgt. Die sechs Männchen waren schwul und trieben es im örtlichen Zoo ziemlich wild. Flugs importierte Damen aus Schweden hingegen liessen die Herren links liegen. Der von der Zooleitung verordnete Bekehrungsversuch liess die putzigen Wasservögel aber kalt, machte dafür eine Schwulenorganisation aus Österreich rasend. Die Sache verkam zur Realsatire und ist nicht beendet. Eine erneute Umpolung der tuntigen Tiere ist für Frühjahr 2006 vorgesehen. Doch zurück nach Studen: Seit April sind hier sechs Humboldt-Pinguine zu Hause - ein Pärchen, vier Jungtiere. Alle sechs stammen aus dem weltweit grössten Vogelpark Waldsrode bei Hamburg. Aber sind sie schwul? Nein, sagt Steiner und ist sich ziemlich sicher: «Die Dame hat innert Kürze zwei Eier gelegt.» Planung und Bau Aachener Zeitung - 3. Mai 2005 Frankfurter Grzimek-Zoo im Wandel Wer den Frankfurter Zoo betritt, taucht nicht nur vom Großstadtrummel in eine Oase mitten in der Stadt ein. Der 1858 gegründete Tierpark ist für die Besucher auch ein Beispiel für den Wandel zu einem modernen Zoo mit Tradition. «Ein Platz für Tiere und Menschen», hat Direktor Christian Schmidt das Motto formuliert. Er erinnert damit an seinen Vorvorgänger, den legendären Bernhard Grzimek und dessen Fernseh-Tiersendung. Als Schmidt 1994 die Leitung des Zoos übernahm, befürchtete er, einige Tiere würden sich nicht mehr wohl fühlen in ihren Käfigen und Becken. 16 Jahre lang war keine neue Anlage mehr entstanden. Das 120 Jahre alte geflieste Raubtierhaus mit den gefängnisartigen Doppelgittern war dem Direktor besonders ein Dorn im Auge. Also entvölkerte er das Raubtierhaus, das dann abgerissen wurde. Der neuen «Katzendschungel» ist dagegen ein Gehege mit großzügiger Außenfläche und einem Haus mit Holz, Glas, Naturstein und Pflanzen. Im Frankfurter Zoo leben heute auch weniger Tiere als vor einigen Jahren. «Wir wollen lieber wenige Tierarten gut halten als viele schlecht», sagt Schmidt. Ein Platzproblem gibt es auf dem elf Hektar großen Gelände schon seit Jahrzehnten. Versuche, ein größeres Areal am Stadtrand für die großen Säugetiere und Vögel zu erschaffen, scheiterten. Elefanten und Eisbären mussten daraufhin ausziehen. Es gibt aber auch neue Höhepunkte unter den in Frankfurt gezeigten Arten. Dazu gehören die Nebelparder, die im Sommer im neuen Gehege im «Katzendschungel» einziehen sollen. Kernstück der sieben Meter hohen Anlage ist ein künstlicher Baum mit bis zu acht Meter langen Ästen. Damit sich die Nebelparder wohl fühlen, hat der Kunstbaum einiges zu bieten: In Ästen eingebaute Wärmeplattformen sollen die Tiere anlocken, sich in Sichtweite der Besucher zu räkeln. In zwei Wurfboxen sind versteckte Kameras integriert, mit deren Hilfe die Aufzucht von Jungen beobachtet werden kann. Außerdem werden sich die Futterklappen per Zufallsgenerator nur einige Male am Tag öffnen, so dass die Tiere erstmal nach ihrer Nahrung suchen müssen. Bis zum 150-jährigen Zoo-Bestehen im Jahr 2008 steht noch viel auf dem Programm. Die Bären etwa brauchen dringend ein neues Zuhause, der Zoo sammelt eifrig Spenden. Als «Jubiläumsgeschenk für Tiere und Menschen» will der Zoo für die Menschenaffen das neue «Bonobo-Land» errichten. Immerhin ist der Zwergschimpanse (Bonobo) das Wahrzeichen des Zoos. Die neue Anlage soll zwölf Meter hoch werden, mit zwei Besucherebenen. Kölner Stadt-Anzeiger - 3. Mai 2005 Tausend Kubikmeter Wasser flossen in Gelsenkirchener Seelöwenanlage Mehr als tausend Kubikmeter Wasser sind am Dienstag in die Seelöwenanlage der ZOOM Erlebniswelt Alaska im Gelsenkirchener Zoo geflossen. Zehn Stunden dauerte es, bis die Anlage komplett mit Wasser gefüllt war. Ein neun Meter langer Plexiglastunnel, der Ende März in einer spektakulären Aktion per Hubschrauber angeliefert worden war, wird nach Abschluss der Aktion komplett in den Wassermengen verschwinden. Ab Juli 2005 soll der Tunnel Einblicke in die Unterwasserwelt der Robben ermöglichen. Hamburger Abendblatt - 28. Apr. 2005 Hagenbecks neues Parkhotel Eine Festung aus den Bergregionen Nepals, eine asiatische Pagode mit exotischen Flamingos im Vorgarten. So werden sie aussehen, die großen Hagenbeck-Attraktionen für das Jubiläumsjahr 2007. Nach der Thai Sala und dem nepalesischen Pagodentempel am neuen Eingang werden auch die geplanten Neubauten des Park-Hotels und des Tropariums asiatische Züge tragen. "Wir wollen keine Brachialbauten, sondern die Gebäude in unser Gesamtkonzept einfließen lassen", sagt Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck (49). 15 Jahre lang hat er um den Verkauf des Geländes an der Hagenbeckstraße/Ecke Koppelstraße verhandelt. Zuletzt war das Vorhaben, eine Endoklinik dort anzusiedeln, gescheitert. "Wir sind außerordentlich froh, zu unserem 100jährigen Bestehen die Hotelpläne verwirklichen zu können. Nach Plänen des Architektenbüros Knopp Jahn Partner aus Wiesbaden wird die Dachform des fünfstöckigen Parkhotels die Dachform des nepalesischen Tempels am Eingang aufgreifen. Viele der 150 Zimmer werden einen hölzernen Balkon bekommen. Von dort wird man auf einen Teich blicken können, in dem Flamingos stehen. Tagen und wohnen im Hotel, essen bei den Krokodilen im Troparium. "Für Hotelbesucher werden wir besondere Pakete schnüren", verspricht der Tierparkchef. Er erhofft sich durch den Neubau des Tropariums, das von dem Hamburger Büro Geising und Böcker geplant wird, einen jährlichen Besucher-Zugewinn von bis zu 400 000 Personen. In den zwölf Meter hohen Bau, der an eine nepalesische Festung erinnern soll, ziehen unter anderem Krokodile, Haie, Schlangen und Affen. "Auf drei Ebenen bewegen sich die Besucher unter, neben und über den Tieren." Verhandlungen mit dem Senat, zehn der 20 Millionen Euro Projektkosten zu übernehmen, laufen. Die Eröffnung beider Komplexe ist für den 7. Mai 2007 geplant. "Bis Ende der Woche läuft die öffentliche Auslegung", sagt Karola Häffner (43), Stadtplanerin im Bezirksamt Eimsbüttel. "Sollte es keine Einwände mehr geben, wird der Stadtplanungsausschuß der Bezirksversammlung empfehlen, den Plan zu beschließen." Im September könnte dann für beide Projekte Baubeginn sein. Wolfsburger Nachrichten - 4. Mai 2005 Otterzentrum feiert Heimeinweihung Hankensbüttel. Gestern ließen sich Peter, Paul, Rollo und Freddy nur mit Fleischstückchen aus dem Käfig locken. Mit der Beute verschwanden die vier Iltisse dann gleich wieder in der Deckung. "Die werden noch lockerer und gewöhnen sich an die Menschen", erklärte Dr. Hans-Heinrich Krüger, Leiter der Abteilung Tierhaltung während der Eröffnung des neuen Iltisfreigeheges. Unaufgeräumt sieht die Landschaft für das menschliche Auge aus. Für die auch "Stinkmarder" genannten Iltisse sei die 2500 Quadratmeter große Sumpflandschaft ein natürlicher Lebensraum, erklärte Dr. Oskar Kölsch, Vorstandsvorsitzender des Otterzentrums. Die vier Mardertiere werden das 100 000 Euro teure Gehege als eine reine Männer-Wohngemeinschaft bewohnen, weitere Iltisse, darunter auch Weibchen sind separat untergebracht. Extra große Zuschauerplattformen wurden für die Zuschauer gebaut, die dreimal täglich bei den Fütterungen der vom Aussterben bedrohten Iltisse zugegen sein können. Die neueste Attraktion auf dem Gelände des Otterzentrums ist gleichsam auch ein Vermächtnis des 2004 überraschend verstorbenen Gründers des weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannten Otterzentrums. swex.de - 28. Apr. 2005 Kein sozialer Wohnungsbau für die Gänsegeier Der Wildpark an den Eichen in Schweinfurt wird noch ein Stück attraktiver. Zu den bisher rund 500 Tieren kommen drei weitere, wenn ab Ende August drei Gänsegeier einziehen. 400 Quadratmeter groß und sechs Meter hoch wird das Vogelhaus werden und übersteigt damit deutlich die gesetzliche Vorgabe von 44 qm. Sandmulden, verschiedene Bodenbeläge, ein Wasserbecken und Felswände wird die Voliere erhalten für die eher trägen Gänsegeier. 30.000 Euro kostet der Käfig. Sponsoring- und Marketingmaßnahmen, oftmals schon erfolgreich durchgeführt, sollen für das städtische Forstamt die Summe refinanzieren. Fast 3000 Euro brachte bereits eine Schlachtschüssel. Unter dem Motto Ein (Fr)essen für die Geier" führen sechs Gaststätten aus Stadt und Landkreis im Mai je 50 Cent eines speziellen Geiergerichts" zur Unterstützung des Neubaus ab. Ebenfalls im Mai gehen 50 Cent pro Passagier bei der Schweinfurter Personenschifffahrt an das Heim der Gänsegeier. Zehn Cent pro verkauftem Geierplätzchen" gibt die Bäckerei Drescher dazu. Allerdings muss sich das Forstamt nun erst wieder auf die Suche nach den Bewohnern machen. Denn die an sich bereits gefundenen drei Tiere gab es in Wirklichkeit gar nicht. Leier: Der angebliche Verkäufer hatte gar keine. Der war selbst ein ´Geier`
" St. Galler Tagblatt - 4. Mai 2005 Sea Life mit neuem Becken für Quallen Das Sea Life in Konstanz feiert dieser Tage seinen sechsten Geburtstag und macht sich gleich selbst ein Geschenk: ein grosses Quallenbecken. Nun können die Meerestiere dabei beobachtet werden, wie sie mit ihren pulsierenden Schirmbewegungen durch das Wasser gleiten. szonline.ch - 2. Mai 2005 830-jähriges Holzhaus im Tierpark Goldau Das 830 Jahre alte «Nideröst»-Haus soll dem Publikum im Tierpark Goldau das Leben im Hochmittelalter näher bringen. Der Tierpark investiert 850 000 Franken in das Projekt; das Holzhaus erhält er vom Kanton Schwyz geschenkt. Die Übernahme durch die Stiftung Natur- und Tierpark ist in einem Vertrag geregelt, wie der Kanton Schwyz und der Tierpark mitteilten. Der Park wird verpflichtet, das Haus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen - und zwar in einer Art und Weise, die dem Alter und der Bedeutung entspricht. Der Tierpark will das Haus in seinem Erweiterungsgebiet «Grosswiyer» wieder aufbauen, das gegenwärtig etappenweise in den Park integriert wird. Wann das Gebäude aufgebaut und wieder zugänglich sein wird, steht noch nicht fest. Das Haus war 2001 nach Auseinandersetzungen zwischen Denkmalschützern und Besitzern unter wissenschaftlicher Aufsicht abgebaut worden. Es gilt als eines der ältesten Holzhäuser der Schweiz und Europas. Aktionen Salzkammergut Internet Zeitung - 3. Mai 2005 Artenschutz hautnah erleben Es war im vergangenen Herbst. Tausende Menschen verfolgten gespannt den ersten Flug der Waldrappe über die Alpen. Jetzt bietet der Zoo Schmiding (OÖ) hautnahe Einblicke in die Grundlagen dieser spektakulären Aktivitäten. Vom 4. Mai bis 11. Juli findet im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels unter dem Titel Der Flug des Waldrapp eine wahrlich lebendige Sonderausstellung statt. Das Waldrappteam und der Zoo Schmiding liefern bei dieser Sonderausstellung mit Hilfe von aufwendig gestalteten Dioramen, Infosäulen, multimedialen Präsentationen und Spezialführungen fundierte und detaillierte Hintergrundinformationen über dieses faszinierende Artenschutzprojekt. Sogar das Ultraleichtflugzeug mit dem die Alpen überquert wurden ist nun in Schmiding zu bewundern und - was vor allem die jüngsten Zoobesucher freut sogar selbst zu besteigen. Kernstück ist eine eigenes für die jungen Waldrappe eingerichtete Aufzuchtstation. Sie bietet nicht nur optimale Voraussetzungen für das Heranwachsen jener Jungtiere, die im kommenden Herbst im Gefolge des Leichtflugzeuges die Alpen überqueren sollen, sondern sie ist auch so eingerichtet, dass die Zoobesucher an der Arbeit der Waldrappspezialisten unmittelbar teilhaben können. Anfang nächster Woche wird mit dem Schlupf von ca. 8 Jungvögeln gerechnet. Gelingt die komplizierte Aufzucht, so kann im heurigen Herbst eine weitere Gruppe von Zoowaldrappe in die Natur entlassen werden um geleitet vom besagten Leichtflugzeug den Weg in den Süden, in die Überwinterungsgebiete, anzutreten. TV Movie - 2. Mai 2005 «Tierärztin Dr. Mertens» praktiziert im Zoo Leipzig Der Leipziger Zoo ist Schauplatz der neuen ARD-Serie «Tierärztin Dr. Mertens». Titelheldin Susanne Mertens, gespielt von Elisabeth Lanz, zeigt darin, wie Beruf und Familie zu meistern sind. Dank der Unterstützung ihrer Mutter Charlotte (Ursela Monn) schafft die Protagonistin nach der Geburt ihres Sohnes das berufliche Comeback. In weiteren Rollen sind Michael Lesch als neuer Zoodirektor und Sven Martinek als Kinderarzt und Vertrauter Mertens' zu sehen. Die ersten Folgen sollen im nächsten Jahr dienstags um 20.15 Uhr ausgestrahlt werden, teilte die ARD in Leipzig mit. Gut drei Jahre nach dem gleichnamigen TV-Spielfilm hat die ARD den Plot geändert, die Hauptdarsteller ausgetauscht und aus dem abendfüllenden Film eine Serie gemacht. Für die Rolle des Tierpflegers Conrad Weidner tauscht der Kabarettist Thorsten Wolf die Brettlbühne mit dem Filmset und schlüpft in die Latzhose. «Es ist eine ernst zu nehmende Rolle und für mich endlich einmal die Gelegenheit, etwas Größeres zu spielen», sagte der 40-Jährige. Berliner Morgenpost - 29. Apr. 2005 Elefantenmädchen heißt Cinta Auch das jüngste Elefantenkind im Tierpark Friedrichsfelde hat jetzt einen Namen. Am Donnerstag wurde Cynthias Kalb, das am 3. April geboren wurde, von der RBB-Intendantin Dagmar Reim auf den Namen Cinta getauft. Der Tierpark hatte am Donnerstag seine Pforten ausnahmsweise bis 18.30 Uhr geöffnet, damit möglichst viele Besucher die Namensgebung verfolgen konnten, die auch live im Fernsehen übertragen wurde. Noch unmittelbar bis zur Fernseh-Taufe hatten die TV-Zuschauer per Telefon den Namen auswählen dürfen. In den vergangenen zehn Tagen waren laut RBB, der auch Medienpartner für das 50. Tierpark-Jubiläum Anfang Juli ist, bereits mehr als 180 Vorschläge für einen Namen des kleinen Elefanten eingegangen. Allerdings sollte es sich um einen indonesischen Namen handeln, da Elefantenmutter Cynthia dorther stammt. Berliner Morgenpost - 30. Apr. 2005 Neuseeländische Premierministerin besucht Kiwis im Berliner Zoo Am vergangenen Donnerstag war ein ganz besonderer Gast im Zoologischen Garten: die neuseeländische Premierministerin Helen Clark nutzte ihren Berlin-Besuch für einen Abstecher in den Zoo, um dort die Kiwi-Skulptur des neuseeländischen Künstlers Jeff Thomson zu enthüllen. Außerdem stattete sie auch den lebendigen Exemplaren des neuseeländischen Nationalvogels einen Besuch ab. Neuseeland schenkt dem Zoo die Skulptur als Anerkennung für die Haltung und Zucht der Kiwis. Mitteldeutsche Zeitung - 2. Mai 2005 Shows locken viele Besucher Es gehört zu einer guten Tradition, dass zu Geburtstagen des Ascherslebener Tierparks als Attraktion Tiere getauft und Patenschaften übernommen werden. Das war zum 32. Bestehen des Tierparks nicht anders. In diesem Jahr konnten sich Tierparkchef Dietmar Reisky und die zweite Vorsitzende der Tierparkfördervereins, Rita Kahl, gleich über vier Taufen und die Übernahme von drei Patenschaften freuen. Die kleine Josy Lotzmann übernahm für ein Meerschweinchen die Patenschaft und taufte es auf den Namen "Lumpi". Den halleschen Tier- und Fotofreunden hatte es das Hyänenmännchen angetan. Sie gaben ihm den Namen "Lucky". Tigerkater "Pudhy" hat schon mehrere Paten gehabt. Jetzt ist es das Patenkind der Ascherslebener Gebäude und Wohnungsgesellschaft. Die zehnjährige Jeniffer Kersten und die sechsjährige Michaela Roth vollzogen gemeinsam den Taufakt für die beiden jungen Gürteltiere, die jetzt Jeniffer und Blacky heißen. Auch die morgendliche Führung durch den Tierpark mit Tierparkchef Dietmar Reisky gehört zu jedem Fest. 1 600 Gäste waren zum Geburtstag in den Tierpark gekommen. Super Sonntag - 30. Apr. 2005 Zur Namenstaufe der kleinen Trampeltierstute Polina im Zoo Halle. Das ist der beste Freitag seit zehn Jahren! Zoodirektor Andreas Jacob schaute am Freitag begeistert in die große Zuschauermenge, die sich anlässlich der Taufe der kleinen Trampeltierstute (geboren am Ostermontag 2005) vor dem Kamelgehege eingefunden hatte. Schätzungsweise zweieinhalbtausend Besucher strömten am Freitag zum Frühlingsfest von Polster & Pohl in den halleschen Bergzoo. Mit einer logistischen Meisterleistung hatten der Reiseanbieter und der Zoo es geschafft, 14 Busse mit Zoofreunden aus Chemnitz und 14 Busse mit Leipzigern ohne Verkehrschaos nach Halle zu lotsen. MVregio - 29. Apr. 2005 Von Adleraugen und Brillenschlangen Adleraugen und Brillenschlangen stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung zum Jahresthema Im Reich der Sinne. Von Mai bis August geht es in der Darwin-Box, dem Experimentarium im Zoo Rostock, um das Sehen als tierische Sinnesleistung. Im aktuellen Videofilm werden Unterschiede der Sehleistungen von Linsenaugen der Wirbeltiere (Gorilla, Löwe, Fuchs, Geier) und den Komplexaugen der Insekten (Biene, Libelle) dargestellt. Die neue Erfahrungsstation ist eine Wärmebildkamera. In der Ausstellung, deren Partner der Blindenverband ist, wird ebenfalls gezeigt, wie sich sehschwache und blinde Menschen mit Hilfe der Finger ihre Umwelt erschließen, mit einer speziellen Schreibmaschine Texte erarbeiten, Bücher und sogar Landkarten lesen können. WAZ - 2. Mai 2005 So wird gemelkt Unter dem Motto "Der Mensch und die Schlange" stellte der Terrazoo Rheinberg in Winterswick seinen Bestand an Schlangen vor. In mehreren Führungen ging es mal um die Riesenschlangen, mal um Giftschlangen, aber auch um die heimischen Arten wie die Kreuzotter. Zooleiter Daniel Kahlen berichtete über die Klapperschlangen-Jagden und Festivals in den USA, ließ die Besucher mit den Riesenschlangen auf Tuchfühlung gehen und informierte ausführlich über artgerechte Haltung. Die Mitarbeiter des Terrazoos zeigten, wie das "Melken" funktioniert und welche geringen, aber doch tödlichen Mengen eine Schlange abgibt. Höhepunkt der Schlangentages war sicherlich der Auftritt von Schlangentänzerin Shoana. Solingen-online - 28. Apr. 2005 Ein süßes Herz für Eule Hedwig Die Trauer bei Schnee-Eulenmännchen Hedwig im Ohligser Tierpark war riesig, als sein langjähriges Weibchen plötzlich an einer Lungenentzündung starb. Hedwig verweigerte zeitweise sogar die Nahrung. Trotz Geldmangels war das Vogel- und Tierpark-Team aus Ohligs zum schnellen Handeln gezwungen. "Schneeeulen leiden sehr beim Verlust ihrer Partner. Nicht selten stirbt ein verwitwetes Tier an Trauer", so Tierpflegerin Janett Heinrich. Anfang April wurden die eisernen Reserven des Vereins angebrochen und ein weibliches Tier für 400 Euro von einem privaten Züchter aus der Nähe von Kassel erworben. Die dominante Dame ist zwar 15 Jahre jünger, hat sich aber schnell bei Hedwig eingelebt. Um die Lücke im Etat zu stopfen hatte man im Ohligser Tier- und Vogelpark eine "süße" Idee. An der Kasse werden Lebkuchenherzen mit dem Schriftzug "Hedwig" verkauft. Die Herzen kosten drei Euro. Die Hälfte des Erlöses soll dem Eulenkauf zu gute kommen. Fuldaer Zeitung - 4. Mai 2005 Falknerei im Wildpark Die Falknerei Walter aus Duisburg präsentiert am 7. und 8. Mai verschiedene Greifvögel im Wildpark Gersfeld. Berusfalkner Volker Walter zeigt Weißkopfseeadler, Bussarde, Mongolenbussarde, Sakerfalken und Uhus. Die Freiflugvorführungen finden jeweils um 11 und um 15 Uhr statt. Oberhessische Presse - 2. Mai 2005 Kinder sind begeistert von Alligatoren und Tigerpythons Marburg. Von Freitag bis Sonntag gastierte die Wanderausstellung Reptilien-World in der Stadt. Etwa 200 lebende Tiere waren bei der Reptilienschau zu sehen. Vor allem Familien mit Kindern hatten den Weg in die Ausstellung gefunden. Gegen einen Obolus fotografierte einer der Schausteller wagemutige Besucher, die sich eine Tigerpython von ungefähr vier Metern Länge um den Hals legen ließen. Zwischen den Fotos, legte der Schausteller die Schlange vor den neugierigen Kindern auf einen Tisch, so dass sie diese anfassen konnten. Der Andrang war so groß, dass die Schlange immer wieder Pausen brauchte, um sich von den vielen Händen zu erholen. Nachwuchs SF DRS - 3. Mai 2005 Elefantengeburt im Zoo Zürich Freudiges Ereignis im Zürcher Zoo: Inmitten der ganzen Elefantenfamilie hat Ceyla-Himali um 08.55 Uhr einem gesunden Mädchen das Leben geschenkt. Bereits nach sieben Minuten stand "Farha" auf eigenen, wackligen Beinen. In den letzten Nächten war die Kuh oft unruhig und entlastete ihre Beine. Zudem interessierten sich die anderen Kühe auffällig für Ceyla-Himali und tasteten sie mit ihren Rüsseln intensiv ab. Statt wie üblich nachts im Stall gebar sie ihr sechstes Junges von Menschen unbeobachtet, aber inmitten ihrer Familie auf der Aussenanlage. Ein regelrechtes Elefantenkonzert habe kurz vor neun Uhr das Ereignis angekündigt, sagte Zoo-Kurator Robert Zingg. Bereits im Herbst wird im Elefantenhaus wieder Nachwuchs erwartet. Dann erwartet die Elefantenkuh Indi ihren zweiten Nachwuchs. Blick - 3. Mai 2005 Ceyla ist ihre «Last» los Riesenfreude im Zürcher Zoo: Ceyla-Himali hat heute kurz vor 9 Uhr eine Tochter auf die Welt gebracht. Via Internet können Sie die Kleine bei ihren ersten Schritten begleiten. Punkt 8.55 Uhr stand das Elefantenbaby Farha auf seinen wackligen Beinen. Seine Name bedeutet auf indisch Freude und Glück. Mit der heutigen Geburt sie dauerte gerade mal 7 Minuten ist Elefantenkuh Ceyla-Himali nach einer Tragzeit von 679 Tagen zum sechsten Mal Mutter geworden. Der 30-Jährigen geht es gut, genauso wie der Tochter. Morgenweb - 3. Mai 2005 Heidelberg: Nachwuchs von seltenen Asiatischen Goldkatzen im Zoo Der Heidelberger Zoo hat erneut seltenen Tiernachwuchs bekommen: Zwei Asiatische Goldkatzenjungen. "Saigon" und "Sian" wurden nach Zoo-Angaben von heute bereits Ende Februar geboren und erkunden jetzt das Außengehege. Bereits im vergangenen Jahr hatte es zweifachen Nachwuchs der seltenen Tiere in dem Zoo gegeben. sz-online - 29. Apr. 2005 Ein kleiner Somali-Wildesel wurde am Montag im Chemnitzer Tierpark geboren Der Chemnitzer Tierpark besitzt eine neue Rarität: Ein kleiner Somali-Wildesel wurde am Montag geboren. Tierpark-Chef Hermann Will (40): Auf dieses Eselfohlen sind wir besonders stolz. Weltweit gibt es in den Zoos nur rund 120 solcher Tiere. Fünf davon hat Chemnitz. Auch bei anderen Tieren herrscht Babyboom. Will: Im Streichelzoo ist es grade besonders niedlich. Salzburger Nachrichten - 28. Apr. 2005 Seltener Nachwuchs im Zoo Salzburg Am 5. April diesen Jahres erblickte im Zoo Salzburg das Zwillingspaar der Goldkopflöwenaffen das Licht der Welt. Der winzige Nachwuchs bringt kaum mehr als 100 Gramm auf die Waage. Und wie es sich für eine Familie gehört, beteiligen sich beide Elternteile an der Jungenaufzucht. So wird der Nachwuchs tagsüber vom Vater betreut und wechselt nur zum Trinken zur Mutter. Goldkopflöwenaffen wurden in freier Wildbahn fast ausgerottet. Durch intensive Schutzmaßnahmen, an denen europäische Zoos beteiligt sind, ist die Weltpopulation von 500 auf fast 10.000 angestiegen. Übrigens: Alle Goldkopflöwenaffen sind Eigentum des Brasilianischen Staates und im Schutzprogramm des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Kölner Stadt-Anzeiger - 3. Mai 2005 Pelziger Nachwuchs im Münsteraner Zoo: Löwenbaby-Quartett Die frisch gebackenen Löweneltern «Zeta» und «Jarah» im Allwetterzoo Münster freuen sich über ihren pelzigen Vierlings-Nachwuchs. Nach rund dreieinhalb Monaten teils beschwerlicher Schwangerschaft habe die sieben Jahre alte Löwenmama das kerngesunde Quartett in der Nacht zum Freitag zur Welt gebracht, teilte der Zoologische Garten am Dienstag in Münster mit. Die noch namenlosen Raubkätzchen werden nach ihrer Kinderstube in etwa zwei Jahren in einen anderen Tierpark umziehen. ka-news.de - 4. Mai 2005 Fünftes Jungtier von "Alice" Ohne Komplikationen hat Netzgiraffe "Alice" am vergangenen Samstag im Karlsruher Zoo ihr fünftes Jungtier zur Welt gebracht. "Trude" heißt die Neue im Giraffenhaus des Zoologischen Stadtgartens. Als der Tierpfleger morgens ins Innengehege kam, entdeckte er das Junge, das bereits von den Fruchthüllen befreit und trocken geleckt war. Schon wenige Stunden später stand die junge Netzgiraffe sicher auf ihren langen Beinen und hatte die Milchquelle der Mutter entdeckt. Den Besuchern des Zoos zeigen sich Mutter und Tochter ab dem heutigen Mittwoch im Innengehege. Nach "Oranya", die im Frühjahr 2003 in den Zoo Amsterdam kam und "Ramu", der im August 2003 geboren worden war und noch in Karlsruhe ist, ist "Trude" das dritte Jungtier von Vater "Max". General-Anzeiger (Bonn) - 2. Mai 2005 Die Schlangenbabys haben nadelspitze Zähne Im Reptilienzoo am Drachenfels im Siebengebirge sind 20 kleine Paraguay-Anakondas geschlüpft. Der Nachwuchs lebt nun in einem eigenen Käfig und ernährt sich bis zur ersten Häutung nach zehn Tagen noch vom Dottersack, den er in seinem Bauch trägt. Auch das andere Anakonda-Weibchen ist trächtig und steht kurz vor dem großen Tag. Holsteiner Zeitung - 4. Mai 2005 Muttertag mit kleinen Tierkindern Der Tierpark Neumünster erwartet in den kommenden Tagen jede Menge Nachwuchs. Den Anfang machten die Heidschnucken bereits vor zwei Wochen: Ein pechschwarzes Fellknäuel auf vier Beinen stakst derzeit durch das Gehege der gehörnten Haustiere, ständig vom Muttertier umsorgt. Wenige Meter weiter stupst und zerrt ein sieben Tage junges Mufflon an einem Holzstapel. Von einem Blick auf die hochschwangere Luchsdame "Kira" rät der Tierpfleger ab. Etwas ungefährlicher ist ein Besuch im Strohlager der Wildschweinmutter, die zumindest gestern noch das Licht der Öffentlichkeit scheute genau wie die wenige Tage alten Frischlinge. Am sonntäglichen Muttertag gibt es um 14 Uhr eine Sonderfütterung für den Tierpark-Nachwuchs. Möglicherweise ist dann auch ein Elchjunges von Muttertier "Baby" dabei. Bei Gämsen, Ziegen und den Rentieren steht ebenso Nachwuchs an wie bei den mächtigen Wisenten. "Das dürfte jetzt Schlag auf Schlag bis zur dritten Maiwoche gehen", kündigt Dr. Peter Drüwa an. Mitteldeutsche Zeitung - 29. Apr. 2005 Esel-Duo steht vor der Taufe Kindersegen herrscht gegenwärtig im Tierpark Petersberg. Zwei Rehkitze sind geboren und wohlauf. Fast gleichzeitig ist ein Maultier-Baby zur Welt gekommen, es ist ebenfalls kerngesund. Erst vor wenigen Tagen haben auf dem Petersberg zwei Mufflon-Böckchen das Licht der Welt erblickt. Besucher können sich mittlerweile auch an einem Lama erfreuen, sein Geburtstermin: 22. April. Eine Woche früher beurkundet sind zwei Esel, besser zwei kleine Eselinnen - eine graue und eine schwarze. Unvergesslich bleiben Tierpark-Leiter Sascha Strauß die Umstände dieses Wurfs. "Es sind unsere Messe-Kinder." Dort sind sie geboren, in einem Gehege während einer Garten- und Freizeitmesse in Bruckdorf. Deshalb ist Michael Deutsch von der Halle-Messe jetzt Stammgast im Tierpark. "Die Messe übernimmt Patenschaften." Am 1. Mai sollen die Esel offiziell ins Freigehege entlassen werden. Vorher erfolgt natürlich noch die Taufe. N24 - 29. Apr. 2005 Hunde adoptieren Rehkitz im Safari-Park Ein von seiner Mutter verstoßenes Rehkitz ist in Großbritannien von einem Hundepaar adoptiert worden. Das kleine Kitz "Mi-Lu" war im Safaripark Knowsly in Prescot bei Liverpool auf die Welt gekommen, von seiner Mutter aber nicht angenommen worden. Das Personal zog das alleingelassene Tier zunächst selbst auf. Doch dann wurde den Tierpflegern klar, dass sich die zum Safaripark gehörenden Hunde "Geoffrey" und "Kipper" für das Kitz interessierten. Nun schlafen alle drei nur noch zusammen und machen tägliche Park-Spaziergänge. Mitteldeutsche Zeitung Reichlich Nachwuchs im Magdeburger Zoo Magdeburg/dpa. Im Magdeburger Zoo hat sich im Frühjahr reichlich Nachwuchs eingestellt. Bereits 30 Tierkinder erblickten das Licht der Welt. Thurgauer Zeitung Gestern Freitagabend wurden im Plättli Zoo die vier jungen Löwen getauft Frauenfeld - Samantha, Cynthia, Jamira und Timo heissen die vier Löwenbabys vom Plättli Zoo. B.Z. - 29. Apr. 2005 Rüssel-Ringen im Tierpark Runde frei für die nächste Minifanten-Rangelei im Tierpark Friedrichsfelde. Cinta, 4 Wochen, kommt im Rüssel-Speed angetrabt und rempelt mit ihren strammen 90 Kilo Babyspeck Halbbruder Horas, 10 Wochen, an. "Bei Elefanten-Kindern ist es wie bei Menschenkindern, sie lassen keine Gelegenheit zum Herumtoben aus", sagt Tierpfleger Mathias Otto. "Ständig krabbeln sie über sich rüber, schubsen mit dem Rüssel." Wenn es zu heftig wird, schreiten die Mütter Cythia und Nova ein. Spiegel Online - 4. Mai 2005 Zoo Berlin: Bekannt wie Knautschke Die Berliner hatten schon immer eine ganz besondere Beziehung zur ihrem Zoo und seinen Bewohnern: Mit Trauer wurde der Tod von Gorilla-Clanchef "Derrick" in den Zeitungen der Hauptstadt vermeldet, und ausgerechnet ein Flusspferd namens "Knautschke" avancierte zur deutsch-deutschen Symbolfigur. Er ist der Inbegriff eines Stadtzoos, eine grüne Oase inmitten von hohen Geschäftshäusern und des brandenden Verkehrs. Dieser Charakter wuchs der Anlage freilich erst mit der Zeit zu, denn bei ihrer Eröffnung im Jahr 1844 gab es noch keinen Kurfürstendamm, keine Gedächtniskirche und natürlich auch keinen Bahnhof Zoo als Werbeträger. Der Berliner Zoo ist der älteste Tierpark Deutschlands und der neuntälteste weltweit. In keinem anderen Zoo sind derart viele Tierarten anzutreffen: 1437 exakt. Alle paar Tage kann die Zooverwaltung von neuem Nachwuchs berichten und die Aufmerksamkeit auf eine andere Tierart lenken. BZ auf Draht - 2. Mai 2005 Sex-Verbot für alle Tiere Großer Schock beim Ziegenbock im Berliner Zoo: Er darf nicht mehr mit der Ziege zärteln, steht allein im Gehege. "Wir haben den Burschen auf Sex-Entzug gestellt, weil sonst zu viele Zicklein geboren werden und es im Streichelzoo zu eng wird", erklärt Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs die Lage. Auch der Hengst, der sich sonst intensiv mit den Stuten der Przewalski-Pferdeherde beschäftigte, hat an Feuer verloren. "Wir haben das Tier kastriert, um Inzucht vorzubeugen", sagt Dr. Ochs. Die Welt - 29. Apr. 2005 Ein Vogel-Trainer bin ich ja... Die Falknerei gilt als das älteste Kulturgut der Menschheit. Im Westküstenpark in St. Peter-Ording setzt der Falkner Sven Behrens diese jahrtausendealte Tradition fort. Doch der 33jährige gibt sich bescheiden: "Ich bin eher ein Vogel-Trainer." Seine Arbeit versteht er als Artenschutz: "Wenn die Menschen die majestätischen Vögel hier erleben, stören sie hoffentlich nicht mehr die Tiere in der Freiheit." Rhein Main Presse - 28. Apr. 2005 Wenn die Bäume zu gluckern anfangen Kinder entdecken im Tierpark ... Das ist schon ein lustiger Anblick im Tierpark Fasanerie: Zehn Kinder bilden eine lange Schlange und tapsen vorsichtig zwischen Bäumen herum. Warum sie so vorsichtig sind? Sie haben alle Augenklappen auf und können deswegen gar nichts sehen. Nur der fünfjährige Marcel, der ganz vorne läuft, hat keine Augenbinde - sonst wüsste die Schlange ja nicht, wo sie hinlaufen soll. Über Rasen, Asphalt und Sand gehen die Kinder, die einen Mammutbaum finden sollen. Das ist gar nicht so schwer, denn Mammutbäume gehören zu den größten der Welt. In ihrer Heimat in Nordamerika können sie über 100 Meter hoch werden und hier bei uns immerhin noch 50 Meter, erklärt Christian Klaproth, der die Führung durch die Fasanerie leitet. Alle Kinder dürfen auf dem riesigen Baum turnen und seine Rinde befühlen. Baslerstab - 29. Apr. 2005 Nach dem Lammen kommt das Scheren Über 400 Lämmchen kamen im Basler Zolli bisher zur Welt. Im Tierbestand des Zolli sind mit den Mufflons die Wildschafe vertreten und mit den Grauen Heidschnucken die Hausschafe. Im Gegensatz zu vielen anderen Schafrassen sind die Heidschnucken oder Schnucken, wie sie auch genannt werden, nicht auf ein einziges, sondern auf mehrere Ziele hin gezüchtet worden. Sie sind Woll-, Milch und Fleischlieferanten. Allerdings kommt ihnen heute mehr Bedeutung als «Landschaftsgestalter und Landschaftserhalter» zu. Welt am Sonntag - 4. Mai 2005 130 Jahre eingesperrt Gut, das eigentliche Haus der Schildkröte ist ihr Panzer. Darin lebt diese Aldabra-Seychellen-Schildkröte schon seit 255 Jahren. Darüber hinaus verbringt sie schon 130 Jahre im Zoo von Kalkutta das heißt, seit dieser eröffnet wurde. Irgendjemand hat sich jetzt des Tieres erinnert und dafür gesorgt, daß sich die Verantwortlichen im Zoo einen Namen überlegen und ihr Gehege renovieren. U.S. Zoo Considers Using Animal Waste as Energy Source The Rosamond Gifford Zoo is looking to become the first zoo in the nation to be powered by its own animal waste -- particularly the prodigious piles produced by its pachyderms. (Toll, daß nun auch ein US-Zoo auf die Idee einer Biogasanlage kommt - viele europäische Zoos können darüber nur noch milde lächeln) | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Dresden, 04.05.05 Dixieland in Familie: Das große SZ- Familienfest im Zoo Am Sonntag, dem 8. Mai ab 10.00 Uhr steppt im Zoo nicht nur der Bär. Denn beim großen SZ-Familienfest Dixieland in Familie mit sechs Bands auf zwei Bühnen kommen nicht nur Dixie-Fans auf ihre Kosten. Damit auch die Kleinsten ordentlich auf die Pauke hauen können, verwandeln der SZ-Löwe Kasimir und seine Freunde den Zoo in ein musikalisches Spiel-, Spaß- und Abenteuerland. Während sich Mutti und Vati den Dixie-Rhythmus in die Beine gehen lassen, kommen die Kleinen beim Detektiv-Gewinnspiel seltenen Tieren und tollen Gewinnen auf die Spur. Außerdem wird gemalt, gebastelt und geschminkt was das Zeug hält. Tolle Überraschungspreise warten auf die kleinen und großen Gewinner. Passend zum Veranstaltungsort Zoo hat sich die SZ in diesem Jahr etwas ganz besonderes ausgedacht. Nachdem letztes Jahr der SZ-Zeitungsturm (ein großer Jenga-Turm) so gut angekommen ist, wird es in diesem Jahr ein Zoo-Memory im Großformat geben. Auf 24 Spielplatten je 40 x 40 cm werden 12 verschiedene Zootier-Motive abgebildet. Dann gilt es durch Gedächtnisleistung, die richtigen Paare zu finden. Zoo Leipzig , 04.05.05 Pfingstfest im Zoo Leipzig - Freundes- und Förderkreis wird 40! Das diesjährige Pfingstfest im Zoo Leipzig vom 15. bis 16. Mai 2005 ist zugleich eine Geburtstagsparty! Der Freundes- und Förderkreis des Zoologischen Gartens Leipzig e.V., einer der erfolgreichsten Förderkreise im Kulturbereich der Stadt mit 450 Mitgliedern und über 600 Tierpaten, wird 40! Gemeinsam soll gefeiert werden, deshalb stehen die Veranstaltungen zu Pfingsten ganz im Zeichen des 40. Jahrestages der Gründung. Ohne den Verein wären zum Beispiel die Finanzierung von Seebärenanlage, Löwensavanne, Lippenbärenschlucht, Asiatische Freiflugvoliere oder Tigertaiga nicht denkbar gewesen. Stolze 2,4 Millionen Euro steuerte der starke Partner mit tierischem Engagement zur Modernisierung des Zoos bei, unterstützt die Bemühungen des Zoos für den globalen Artenschutz und die Entwicklung des Zoos Leipzig zum Zoo der Zukunft. Tierpark Chemnitz , 04.05.05 Familienzusammenführung bei den Somali-Wildeseln geglückt Bei den Somali-Wildeseln im Tierpark hat es eine erfolgreiche Familienzusammenführung gegeben. Nach der Geburt eines Stutfohlens am 25.04. konnten sich Mutter und Kind zuerst einige Tage lang ungestört kennen lernen. Danach bekam die ältere Schwester Gelegenheit, den Familienzuwachs zu begrüßen. Gestern nun wurde der Hengst wieder zur Gruppe gelassen. Er zeigte wenig Interesse für den Nachwuchs, dafür um so mehr für die Mutterstute, die er hartnäckig verfolgte. Diese stellte sich stets schützend zwischen ihr Kind und den Hengst und teilte mit ihren Hinterhufen kräftig aus. Nach einiger Zeit des Jagens und Keilens waren die Fronten geklärt, der Hengst hält jetzt respektvoll Abstand, und es ist Ruhe eingekehrt. So sind nun alle vier Somali-Wildesel gemeinsam auf der großen Freianlage zu sehen. Zoo Duisburg , 04.05.05 Pudding-Produkt für Koala-Patenschaft Auf eher verschlungenen denn schnurgeraden Pfaden wurde Duisburgs Koala-Mädchen GUWARA (Wind/geb. am 26.01.2004) eine Teil-Patenschaft in Höhe von 500 Euro als Zuschuss für leckere Eukalyptustriebe zuteil: Im Rahmen einer Frühjahrsaktion brachte die Firma DANONE GmbH aus München ein neues Pudding-Produkt mit Namen DANY-SAHNE auf den Markt und kündigte hierzu zeitgleich im Internet ein Gewinnspiel mit folgender Frage an: Welches Tier sollte in keinem Zoo fehlen? Nach dem Zufallsprinzip würfelte der Computer einen Teilnehmer aus vielen Tausend Einsendungen auf den Schreibtisch einer Münchener Werbeagentur, die sich mit der glücklichen Gewinner-Familie auf ein ganz besonderes Zoo-Tier einigte, denn ausgerechnet die Familie Helga Brüggemann aus Duisburg erhielt den Gewinnerzuschlag und derer gesamter Familienrat beschloss spontan, eine Teilpatenschaft für das Koala-Kind GUWARA zu übernehmen. Als kleines Zusatzpräsent für die zoobegeisterte Familie gibt es eine Jahres-Familienkarte ebenso wie eine ansprechende Urkunde (nebst Aufkleber fürs Autofenster und den üblichen Button fürs Revers). Naturschutz-Tierpark Görlitz , 04.05.05 Bunt und mystisch zugleich geht es zu beim Storchenfest am 16.05.2005 von 14.30 17.00 Uhr auf der Festwiese im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Mystisch und faszinierend sind die Geschichten vom Uhu. Der Uhu wurde vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) zum Vogel des Jahres 2005 gewählt. Er ist der König der Nacht. Für uns Menschen ist er schon immer ein Symbol der Weisheit, der oft mit Doktorhut und Talar auf Büchern sitzend dargestellt wird. Wer klug und weise wie diese Eule ist, wird von uns hoch geschätzt. Doch das allein rettet den Uhu nicht. Er ist selten geworden und bedarf deshalb unseres Schutzes. Mit einem Spiel, welches sich die Kinder selbst bauen und mitnehmen können, wollen wir von dem Vogel der Weisheit und seinen Schwierigkeiten erzählen. Tiergarten Bernburg , 04.05.05 Patagonienanlage im Tiergarten Bernburg eingeweiht Nach fast einjähriger, intensiver Bautätigkeit konnte am Mittwoch der erste zusammenhängende Abschnitt der neuen Amerika-Anlage im Tiergarten Bernburg eingeweiht werden. Auf dem Rundgang zwischen den Teichen begegnen den Besuchern vor allem Vertretern der Tierwelt Patagoniens sowie der Hochanden. Entlang eines gewundenen Pfades mit Brücken und Bambushain gilt es neben Schwarzhalsschwan, diversen Entenarten wie zum Beispiel Kupferspiegel- und Punaente, vor allem die Chilenischen Flamingos sowie die Großen Maras zu entdecken. Umbau und Anschaffung neuer Tiere wurden durch den Tiergarten-Förderverein in großzügiger Weise mit rund 20.000 Euro aus Tierpatenschaften und Mitgliedsbeiträgen der Vereinsmitglieder unterstützt. Es ist deshalb um so erfreulicher, daß sich für die ersten Bewohner des neuen Gehegekomplexes auch sogleich ein Pate gefunden hat. Noch am Tag der Einweihung übernahm die Sparkasse Elbe-Saale die Patenschaft für fünf Chilenische Flamingos in Höhe von 500 Euro. Bleibt zu hoffen, daß sich die Tiere in ihren neuen Gehege wohlfühlen und dies mit reichlich Nachwuchs danken. Besonders gespannt werden erste Brutaktivitäten bei den Flamingos erwartet, während sich zwei der insgesamt vier Maras bereits eine große Höhle direkt nehmen dem Winterhaus der Flamingos graben. Pärchenweise schreiten die Maras das üppige Grün ihrer neuen Heimat ab, mümmeln hier und da etwas Gras und lassen sich ansonsten genüßlich die Sonne auf den Pelz scheinen. Tier- und Naturpark Schloss Herberstein , 03.05.05 Historisches Fest und Mittelaltermarkt im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein 5. bis 8. Mai 2005 Kaum eröffnet der Marktvogt den Markt schon beginnt ein buntes Treiben im Schlosshof! Musik und mittelalterliche Tänze, Schwertkämpfe sowie Szenen aus dem mittelalterlichen Alltag geben uns Einblick in die Welt unserer Vorfahren. Eine "Lebensmittelkontrolle" bewahrt das Volk vor seltsamen Rumoren im Gedärm, ein Bader darf nicht fehlen; wenn ein Zahn quält, wird er rasch entfernt! Markttag ist auch Gerichtstag. Dem Marktvogt obliegt die Gerichtsbarkeit, er spricht Recht und entscheidet über die Strafen der kleinen und großen Übeltäter! Es ist Markttag: Schmied, Töpfer, Riemenschneider, Bogenbauer, Seiler, Schmuckhersteller, Silberschmied, Korbflechter, Strudelbäcker und einige mehr bieten ihre Waren zum Kauf an. Narren, Gaukler und manch andere merkwürdige Gestalten unterhalten das Volk! Die Urteile werden natürlich sofort vollzogen. Auch für das leibliche Wohl sei gesorgt, damit niemand Hunger leiden muss. Gebratenes und Gesottenes dazu Wein, Bier, Met und Traubensaft locken das Volk in die Schenken. Gut gestärkt geht es zum Bogenschießen oder Handwerken; hier kann jeder Besucher sein Talent auf die Probe stellen. Auf unsere jüngsten Besucher warten Spiele aus dem Mittelalter! Zoologischer Garten Köln , 03.05.05 Elefanten- und Lungenfische im Aquarium Mit der Eröffnung des ELEFANTENPARKS hat eine neue Ära im Kölner Zoo begonnnen. Diese hat nun auch das Aquarium erreicht. Dort sind die wegen ihres Rüssels so genannten Elefantenfische eingezogen. Wenn diese auch nicht die direkten Vorfahren der Elefanten sind, so sind die Fische doch die ursprünglichsten Wirbeltiere. In der Entwicklungsgeschichte der Tiere stehen zwischen den Elefantenfischen und den Elefanten als den größten landlebenden Säugetieren die Lungenfische. Diesen wurde ein neues Aquarium gegenüber den Elefantenfischen eingerichtet. Von dort ist es nur ein Sprung weit zum neuen ELEFANTENPARK. Thüringer Zoopark Erfurt, 03.05.05 Herrscher des Löwenrudels da Die beiden Löwenkater Jantar und Amos sind am Nachmittag (4.5.) im Thüringer Zoopark eingetroffen. Sie sollen die künftigen Anführer des 5-köpfigen Weibchenrudels der neuen Löwensavanne sein. Die beiden Löwenjünglinge müssen allerdings, um diese Aufgaben erfüllen zu können, noch um einiges wachsen. Vor allem ihre Mähne ist erst in Ansätzen vorhanden. Das ist völlig normal; denn die Beiden sind noch nicht einmal zwei Jahre alt. Sie wurden im Tierpark Ueckermünde am Stettiner Haff geboren. Jantar bedeutet auf polnisch Bernstein. Amos ist ein Prophet des Alten Testaments. Löwen sind die einzigen geselligen Großkatzen. Nun geht es darum, die sieben Löwen aneinander zu gewöhnen und zu einem richtigen Rudel werden zu lassen. Das wird nicht ganz leicht, sagt Revierleiter Mario Fuß, der verantwortliche Tierpfleger der Löwensavanne. Die Tiere verfügen über kräftige Pranken und beeindruckende Zähne, mit denen sie sich auch gegenseitig sogar tödliche Verletzungen zufügen können. In der Wildbahn ist es meist eine Bruderschaft, die eine Weibchengruppe anführt. Auch Jantar und Amos sind Brüder. Für die Zoobesucher zu sehen sind die Tiere erst, wenn die Löwensavanne am 22. Juni eingeweiht wird. Zoologischer Garten Köln, 03.05.05 Neue Großechsen im Kölner Aquarium Erstmals in einem deutschen Zoo: Der erst 1997 entdeckte Quittenwaran. Der Quittenwaran (Varanus melinus) kommt nur auf wenigen Molukken-Inseln vor. Der Quittenwaran ist ein Verwandter des Pazifikwarans. Aus dem Pazifikwaran-Komplex sind in den letzten Jahren allein sieben neue Arten entdeckt worden und auch künftig ist mit weiteren Entdeckungen zu rechnen. Bei den im Kölner Zoo gezeigten Quittenwaranen handelt es sich übrigens um keine Wildfänge sondern um Tiere aus der in Deutschland geglückten internationalen Erstnachzucht aus dem Jahre 2000. Wir zeigen hier also ganz bewußt diese bedrohte Art sie soll als Botschafter dienen für die Warane, die alle in ihrem Lebensraum bedroht und teilweise noch nicht einmal entdeckt sind. Ein weiterer neuer Waran im Kölner Zoo ist der Regenwald-Nilwaran Der Regenwald-Nilwaran (Varanus ornatus) wurde erst vor kurzem von Zoologen des Bonner Museums Koenig und des Kölner Aquariums als eigenständige Art neben dem Savannen-Nilwaran erkannt. Der Regenwald-Nilwaran besitzt einen kräftigeren Kopf und kann mit über 2,5 m Gesamtlänge deutlich größer als die Savannenart werden. Auch hat die Regenwaldart u. a. eine helle Zunge und deutlich weniger helle Körper- und Schwanz-Querbinden. Während die Savannenform nahezu im ganzen Afrika zu finden ist, bewohnt die hier gezeigte Art lediglich die west- und zentralafrikanischen Regenwälder. 3. Nicht alle Großechsen sind Warane: Unser neues Gehege für Tejus. Während die Echten Eidechsen und Warane in der Alten Welt leben, findet man die Tejus nur in der Neuen Welt. Zoo Hannover, 03.05.05 Patenschaft gegen den Riesendurst Kaum ein anderes Tier kann so schnell so viel trinken wie ein Kamel. Kein Wunder, dass die Wüstenschiffe der HOL AB! Getränkemarkt GmbH äußerst sympathisch sind. Und deshalb hat HOL AB! auch gleich die Patenschaft für die drei Trampeltiere und drei Dromedare im Erlebnis-Zoo Hannover übernommen! Am Dienstag, 3. Mai, stellten sich die Paten ihren Kamelen offiziell vor. Inhaber Bernhard Henze und Geschäftsführer Klaus Englich sowie Wolf Hennecke (Organisation & Marketing) brachten gegen den Riesendurst natürlich auch ein Riesengeschenk mit: Die Trampeltiere erhielten eine echte Pyramide aus Wasserkästen mit köstlichem Mineralwasser ins Gehege geliefert. Die Patenschaft wird ab heute mit einem großen Gewinnspiel gefeiert, das sich um das Thema Kamele und Wasser dreht. Die Preisfrage lautet: Wie viele Kisten Wasser kann ein Kamel in zehn Minuten austrinken? Zwei, fünf oder 13 Kisten? Zu gewinnen gibt es drei Zoo-Jahreskarten und 10 x ein Jahr lang jeden Monat zwei Kisten Mineral-Wasser! Teilnahmekarten zu dem großen Gewinnspiel gibt es im Zoo und ab nächster Woche in allen HOL AB! Filialen (oder online unter www.zoo-hannover.de). Einsendeschluss ist der 2. Juni 2005. Allwetterzoo Münster, 03.05.05 Vierfacher Nachwuchs bei den Löwen im Allwetterzoo Münster Sie können noch nicht laufen, blicken aber schon mit blanken Augen umher, die vier "Löwchen", die am vergangenen Freitag (29. April) im Allwetterzoo zur Welt kamen. Für Mutter "Zeta" waren die letzten Tage beschwerlich, denn ihrem dicken Bauch sah man die baldige Geburt sehr deutlich an. Jetzt hat sie es nicht weniger schwer, denn gleich vier Junge wollen gesäugt und gesäubert werden. Noch bleiben die Kleinen dort liegen, wo sie von der Mutter hingelegt werden, und zwar meist hinter einen Baumstamm in ihrem Gehege im Löwenhaus. Bis sie mit etwa zehn Tagen zu krabbeln beginnen, werden die Jungen mehr oder weniger "unsichtbar" sein. Allerdings kann man mit etwas Glück und auf den Zehenspitzen stehend schon das eine oder andere pelzige Köpfchen entdecken... Die Löwen "Zeta" und "Jarah" sind jetzt zum zweiten Mal Eltern geworden. Ihre ersten Jungen kamen im August 2003 zur Welt, nur wenige Monate nach dem Eintreffen des Paares in Münster. Damals hatte es gleich "gefunkt" zwischen dem Löwen aus dem Amsterdamer und der Löwin aus einem dänischen Zoo. "Jarah" erwies sich auch als vorbildlicher Vater und spielte überaus geduldig mit seinen Jungen. Diese, drei Töchter, waren erst Mitte April in den Zoo Erfurt umgezogen. Wilhelma Stuttgart, 03.05.05 Rock me baby ... Die Bonobo-Großfamilie im Menschenaffenhaus der Wilhelma hat Zuwachs bekommen, diesmal nicht durch Geburt, sondern durch Zuwanderung: Auf Beschluss des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) kamen am 20. April mit Khaya (geboren am 19.10.2001) und Banbo (geboren am 3.9.2002) zwei junge Weibchen aus dem britischen Zoo Twycross nach Stuttgart. Ihre Quarantänezeit verbringen sie bereits im Menschenaffenhaus zwar räumlich getrennt von der Gruppe, aber mit Sicht-, Geruchs- und Hörkontakt. Das ist neu für die beiden, und war anfangs auch mit Stress verbunden, denn sie wurden in Twycross von Pflegern aufgezogen und hatten Kontakt zu anderen Bonobos bisher nur durch eine Glasscheibe. Nach Ablauf der Quarantäne obliegt Chipita die Eingewöhnung der beiden in die Großfamilie: Sie kam 1997 als beschlagnahmter Wildfang aus Portugal über den Zoo Lissabon in die Wilhelma, machte quasi eine Lehrzeit im Jungtieraufzuchthaus durch und musste sich dann in der Gruppe zurecht finden. Mittlerweile ist sie anerkanntes Mitglied der Familie und zieht gerade ihr zweites Jungtier auf als Scout für Neuankömmlinge ist sie sozusagen die Idealbesetzung. Mit diesen beiden Neuzugängen leben insgesamt 15 Bonobos in der Wilhelma eine der größten Gruppen weltweit. Khaya und Banbo sind mit den Stuttgarter Bonobos nicht verwandt und daher ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung der genetischen Vielfalt in der Population. Bonobos stehen in ihrer afrikanischen Heimat am Rande der Ausrottung - jeder in Menschenobhut geborene Bonobo ist ein Schritt in Richtung Arterhalt. 22 Bonobos sind bisher in der Wilhelma geboren worden vielleicht wachsen die Kinder von Khaya und Banbo bereits im neuen Menschenaffenhaus auf?! Zoo Zürich, 03.05.05 Elefantengeburt Der Zoo Zürich heisst ein neues Familienmitglied in seiner Elefantengruppe willkommen Am Dienstag, den 3. Mai 2005, ist im Zoo Zürich um 8.55 Uhr ein weiblicher Elefant zur Welt gekommen. Die Geburt verlief schnell und ohne Schwierigkeiten innerhalb der ganzen Gruppe. Mutter CEYLA-HIMALI und das Jungtier sind wohlauf. Der junge Elefant ist der siebte Asiatische Elefant, der im Zoo Zürich geboren wurde. Nach einer Tragzeit von rund 679 Tagen gebar Ceyla-Himali ihr nunmehr sechstes Junge. Der eigentliche Geburtsvorgang dauerte nur ganz kurz: Für uns überraschend kam das Jungtier in der Gruppe auf der Aussenanlage zur Welt. Alle Gruppenmitglieder scharrten sich um das Jungtier, das bereits nach rund 7 Minuten wenn auch noch wackelig auf eigenen Beinen stand, und eskortierten es bei seinen ersten Schritten. Zoo Dortmund , 02.05.05 Dortmunder Zoo freut sich über Riesenotter-Nachwuchs Nach jahrelangen Bemühungen ist es dem Dortmunder Zoo nun endlich gelungen, erstmalig erfolgreich einen Riesenotter nachzuziehen. Mit dem Eintreffen der Riesenotter-Dame Sol aus dem Zoo Brasilia (Brasilien) vor gut anderthalb Jahren kehrte neue Hoffnung in die Riesenotterzuchtgemeinde ein. Und diese Hoffnung wurde nun mit der erfolgreichen Geburt und Aufzucht eines jungen Riesenotters belohnt. Thüringer Zoopark Erfurt, 02.05.05 Falscher Ansatz - Dr. Neuschulz zur Umsetzung der EU-Zoorichtlinie Der Direktor des Thüringer Zooparkes hat die Vorgehensweise des Freistaates bei der Realisierung der sogenannten EU-Zoorichtlinie kritisiert. Als größte tiergärtnerische Einrichtung Thüringens habe der Zoo der Landeshauptstadt seine Unterlagen für eine Zooerlaubnis bereits am 19. Mai letzten Jahres beim Landesverwaltungsamt Weimar eingereicht, aber bis heute weder einen positiven noch negativen Bescheid bekommen. In zwei von Weimar zwischenzeitlich einberaumten Informationsveranstaltungen sei hingegen deutlich geworden, dass es selbst bei der Exekutive keine fundierten Konzepte zur Umsetzung verbesserter Haltungsbedingungen in den Thüringer Tiergärten gebe. Erst jüngst war zum Beispiel in der Presse zu lesen, dass man von Amts wegen fünf Wildschweinen eine Gehegefläche von mindestens 2.000 Quadratmetern, vier Braunbären dagegen nur 550 Quadratmeter zubillige. Hier habe man sich schlichtweg an bestehende Verordnungen, nicht aber an tatsächlichen Tierbedürfnissen orientiert. Überhaupt sei das Pferd, so Neuschulz, bei der Umsetzung der im Thüringer Naturschutzgesetz verankerten EU-Zoorichtlinie von der falschen Seite aufgezäumt worden. Zuerst hätte politisch abgeklärt werden müssen, woher das Geld komme, um zweifellos vorhandene Mängel, wie vorgeschrieben in den nächsten zwei Jahren, abzustellen. Es wäre realitätsfremd unter den Bedingungen einer extrem angespannten Haushaltslage überzogene Forderungen zu stellen. Der Thüringer Zoopark und sein Aquarium am Nettelbeckufer seien nach den gegenwärtigen Maßgaben aufgrund ihres Alters und des im Freistaat größten Wildtierbestandes möglicherweise am härtesten betroffen. Es bleibt uns dann wohl nichts anderes übrig, bedauert der Zoochef, als etwa die Gelben Anakondas aus dem Elefantenhaus oder die seit über 30 Jahren im Aquarium lebenden Brillenkaimane dem Landesverwaltungsamt zu übergeben; denn in ganz Europa gäbe es für diese Reptilien seit langem keine Abnehmer mehr. Auch käme eine Tötung schon aus dem Grund nicht in Frage, weil laut Tierschutzrecht kein vernünftiger Grund vorliegt. Zoo Landau , 02.05.05 Am Muttertag werden im Zoo Landau die Schafe geschoren Es ist soweit, am Muttertag, dem 8. Mai 2005, werden die Quessant-Schafe (bretonische Zwergschafe) des Zoos Landau zum ersten Mal seit ihrer Ankunft im Zoo im Juli 2004 geschoren. Diese hübschen und mittlerweile seltenen Schafe sind kleiner und leichter als alle anderen Schafrassen. Ihre ursprüngliche Heimat ist eine kleine Atlantikinsel vor Frankreich. Die dort ungeschützten, kargen Weiden und das vorherrschend raue Klima machten diese Rasse widerstandsfähig und anspruchslos. Die kleinen Schafe teilen sich das begehbare Streichelgehege des Zoo Landau mit ihren quirligen Mitbewohnern, den Afrikanischen Zwergziegen. Unsere Schafdamen sind seit kurzem Mütter und haben drei süße Lämmer um sich herum springen, so dass neben den kleinen Ziegen in diesem Jahr auch erstmalig Schafnachwuchs im Streichelgehege zu bestaunen ist. Die vier Schafe, Cameron, Dylan, Alex und Bossly, des Zoos haben mittlerweile soviel Wolle am Leib, dass diese unbedingt herunter muss. Die Mitarbeiter der Hundepension Trapp und Bossert aus Neupolz haben sich bereiterklärt am Muttertag mit ihren Schermaschinen einen Ausflug in den Zoo zu machen um den Zooschafen Erleichterung zu verschaffen. Ab 14:30 Uhr geht es den Schafen im Streichelgehege des Zoos an die Wolle. Besucher des Zoos sind als Zaungäste willkommen und können sich dieses interessante Schauspiel aus der Nähe und live anschauen. Zoo Duisburg , 02.05.05 Zoo jetzt legal In bestem Beamtendeutsch lautet der Passus: Zoologische Gärten in der EU müssen nach Maßgabe von Artikel IV Abs. 2 der Zoo-Richtlinie 1999/22 EU des Rates vom 29. März 1999 ab dem 9. April 2002 eine Betriebserlaubnis haben
Bis zum 9. April 2002 hätten nach Art. 4 Abs. 1 und Art. 9 in jedem Mitgliedsstaat die dazu nötigen Vorschriften erlassen sein müssen. In Deutschland musste dafür erst einmal das Bundesnaturschutzgesetz geändert werden
Das allerdings geschah erst relativ spät, und zwar am 4. April 2002 (§ 51 BNatSchG). Es klingt wie ein Witz, wenn nach mehr als 75 Jahren erfolgreicher Tierschutzarbeit, Pflege, Zucht und Arterhaltung (hoch-)bedrohter Tierarten der Zoo Duisburg erst jetzt eine Betriebserlaubnis zur Legalisierung seiner Existenzberechtigung nachweisen muss. Der Hintergrund aber ist ernst: Weil die Begriffe Tierpark und Zoo rechtlich nicht geschützt sind, tummeln sich unter dieser Bezeichnung auch solche dubiosen Unternehmen, die zwar Tiere präsentieren - die Frage ist allerdings, in welcher Art und Weise und zu welchem Zweck. Die neue Richtlinie soll feststellen, dass Zoos ihre wichtigen Aufgaben für die Arterhaltung, der Aufklärung von Öffentlichkeit und der wissenschaftlichen Forschung erfüllen und ihre Pfleglinge hierzu fach- und tiergerecht gehalten werden. Wildpark Lüneburger Heide, 29.04.05 Vergesellschaftung von Wölfen und Kodiakbären ein großer Erfolg. Die Timberwölfe aus dem Wildpark Lüneburger Heide wagen sich in die Höhle des Bären Die beiden Kodiakbären Brauni (25) und Krümel (25), staunen nicht schlecht als sich die Tür zu dem neu angebauten Gehege öffnet. Neugierig schauen sie durch die für Bären viel zu enge Öffnung und erblicken Timberwölfe. Die Wölfinnen Oktavia (14) und Ostara (8), sind mit ihrem neuen Partner Orry (4) gerade in ihr neues Zuhause umgezogen und sind genauso überrascht wie ihre Nachbarn. Schon am ersten Tag wagen sich die Wölfinnen in die Höhle der Bären und allen Bedenken zum Trotz, solidarisieren sich die Tiere auf ihre Weise. Gegenseitiges akzeptieren ermöglicht diese wunderbare Vergesellschaftung. Den ganzen Tag über sind die Tiere damit beschäftigt sich gegenseitig das Futter zu stibitzen, da kommt keine lange Weile auf. Es ist schon eine Besonderheit das Zusammenleben von Kodiakbären und Wölfen in der 3400 Quadratmeter großen Freianlage zu beobachten. Dass sich diese auch in freier Wildbahn im gleichen Lebensraum vorkommenden Arten problemlos aufeinander einstellen können, beweist jetzt auch der Wildpark Lüneburger Heide. Vogelpark Herborn, 29.04.05 Traditionelles Jagdhornbläserkonzert, Blumenmeer und Jungziegen Bereits zum zwölften Mal gastiert am Donnerstag, den 05.Mai, von 14.30 Uhr an der Bläsercorps des Vereins der Jäger des Dillkreises zum traditionellen Himmelfahrtskonzert im Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf. Unter der bewährten Leitung von Uwe Nickel aus Aßlar erfreuen die Grünröcke die sicherlich einmal mehr zahlreichen Vogelparkbesucher mit Jägerliedern und Jagdsignalen. Wie Reinhold Wiegand, Geschäftsführer der gemeinnützigen Vogelpark GmbH, mitteilt, treten die musikalischen Waidmänner auch dieses Mal ohne Gage auf und dokumentieren somit einmal mehr ihre Verbundenheit zum Herborner Naturerlebniszentrum. "Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, die Grünröcke, sozusagen im Gegenzug, mit Kaffee und Kuchen zu bewirten", macht Wiegand deutlich, wie wertvoll diese zusätzliche Attraktivitätssteigerung für den Park ist. "Neben dieser willkommenen musikalischen Konkurrenz für die vielfältigen Vogelstimmen unseres Parks ist dieser natürlich auch aus Gründen des Naturerlebens einen Vatertagsausflug wert", teilt Wolfgang Rades, Biologe im Vogelpark, mit. Thüringer Zoopark Erfurt, 29.04.05 Von der Pike auf dabei Wenn es in Erfurt um den Zoopark geht, kann Ottfrid Hämmerling viele Geschichten erzählen. Am 1. Mai begeht der Nädaer sein 35-jähriges Dienstjubiläum. Am Nachmittag des damaligen Kampftages der Werktätigen hat er seine Arbeit als Technischer Leiter aufgenommen und ist es, wenn auch die Dienstbezeichnung mehrfach wechselte, bis heute geblieben. Ottfrid Hämmerling erinnert sich noch genau an die Zeit der fehlenden Bilanzen für Baustoffe und an die nervenraubende Prozedur der Beantragung von Materialkontingenten beim Rat der Stadt, Abteilung Öffentliche Versorgungswirtschaft. Irgendwie, so der Altmeister vom Roten Berg, ist es immer weitergegangen. Der Zoo der Bezirksstadt Erfurt gehörte bald zu den neun großen DDR-Zoos. An den Wochenenden leisteten die Erfurter Großbetriebe Stunden im Nationalen Aufbauwerk. Von 16 bis 20 Uhr bauten Feierabendkräfte Wasserleitungen und Wege, führten Transporte durch und fütterten manchmal sogar die Tiere. Mit dem ersten Zooparkfest 1977 besserte sich die Lage. Der nun ein Stadtbezirksfest ausrichtende Zoopark stieg in der Gunst der Stadtverantwortlichen. Trotz alledem, blickt Ottfrid Hämmerling zurück, haben wir mehr als 10 Jahre gebraucht, um zum Beispiel das dringend notwendige Elefantenhaus fertig zustellen. Vor allem das Bau- und Montagekombinat half uns. Zoo Wuppertal, 29.04.05 Pinguin & Co. Das Familienfest im Zoo Am morgigen Samstag, 30.04., findet von 11.00 17.00 Uhr im Zoo das Frühlingsfest Pinguin & Co. Das Familienfest im Zoo statt. Zusätzlich zu den Tieren erwartet die Zoobesucher ein buntes Programm mit zahlreichen Aktionen und Spielen für Groß und Klein. Das Familienfest wird gemeinsam vom Zoo Wuppertal und Radio Wuppertal, der Aktion Kindertal und Partnern des Familienclubs Wuppertal ausgerichtet. Auf dem Programm stehen Aktionen wie verschiedene Spiele für Kinder (z.B. Botanische Spiele, ein Sinnespfad, Eierlaufen bei den Pinguinen und vieles mehr), Bastelaktionen, Kinderschminken, Zooführungen und eine Zoosafari. Am Stand der Radiowerkstatt des Katholischen Bildungswerkes können Kinder selber Radio machen, die Familienbildungsstätten Wuppertal bieten Nackenmassagen für gestresste Mütter an und an verschiedenen Ständen gibt es ein gastronomisches Angebot. Geplant ist ein außerdem Konzert des Sinfonieorchesters Wuppertal in der Musikmuschel. Radio Wuppertal wird zwischen 11.00 und 14.00 Uhr live aus dem Zoo vom Familienfest berichten. Thüringer Zoopark Erfurt, 29.04.05 Morgenspaziergang mit Vogelgezwitscher Zu einer Vogelstimmenexkursion lädt der Zoopark am 7. Mai um 6.30 Uhr ein. Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz führt die Teilnehmer nicht nur zu Nachtigal, Buchfink und Zilpzalp, sondern gewährt auch einen ersten Blick in das neue Löwenhaus, wo zumindest ein Teil des 7-köpfigen Löwenrudels zu sehen sein wird. Am Schluss des eineinhalbstündigen Spaziergangs über den Roten Berg besteht in der Zoo- und Naturschule sogar die Möglichkeit, per Kameratechnik in ein Blaumeisennest zu schauen. Für die Veranstaltung wird Eintritt erhoben. Eine weitere Vogelstimmenexkursion findet am 28. Mai zu selben Zeit statt. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 29.04.05 Unterwegs mit Yak und Kamel Im Rahmen der vom Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft ins Leben gerufenen Veranstaltung des Sachsenweiten Frühlingsspazierganges haben sich die Mitarbeiter des Naturschutz-Tierparks Görlitz etwas ganz besonderes einfallen lassen. Am Sonntag, den 8. Mai 2005 werden Sie um 14:00 Uhr von den Mitarbeitern des Tierparks einmal tibetisch begrüßt. Erschrecken Sie also nicht, wenn sie Ihnen die Zunge entgegenstrecken. Diese Begrüßung ist eine große Ehrerweisung hohen Gästen gegenüber. Ein höfliches und zuvorkommendes Verhalten ist das Ideal der tibetischen Etikette und wird bereits den Kindern von klein auf anerzogen. Auf dem Frühlingsspaziergang begleiten uns dann Yakdame Jana und die Kamelstute Shila. Sie sehen sich mit uns die Baustelle für ihr neues Gehege, das Tibetdorf, an und stellen die Jungtiere vor. Sie entdecken mit uns, was außerhalb der Gehege alles krabbelt, kriecht oder fliegt, zwitschert oder kräht und den Tierpark-Tieren das Futter stiehlt. Wisentgehege Springe, 28.04.05 Märchentag im Wisentgehege Springe Am 30. April entstehen im Wisentgehege Springe märchenhafte Gestalten aus knorrigen Eichenstämmen. Gesägt und gestaltet werden die Holzfiguren von Gerd Schoppe aus Boffzen. Er benutzt dabei ausschließlich seine Motorsägen. Das Eichenholz stammt selbstverständlich aus dem Wisentgehege. Die Gestalten sollen künftig im neuen Märchenwald im Wisentgehege einen angemessenen Platz bekommen. Hier werden Kinder auf manche bekannte Märchenfigur wie z.B. die sieben Zwerge oder eine Hexe stoßen. Da lohnt es sich künftig für die kleinen Besucher ganz besonders, auf verschlungenen Pfaden das kleine Waldgebiet besonders langsam und aufmerksam zu durchwandern und ganz genau hinzuschauen. Tatkräftig mit zugepackt beim Anlegen des Märchenwaldes hat der gesamte achte Jahrgang samt ihren Klassenlehrern der Heinrich-Göbel-Realschule aus Springe. An mehreren Praxistagen im Herbst und Winter haben die Lehrer, Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Cornelia Tripke, der Leiterin der Gehegeschule, den Weg durch den Märchenwald vorbereitet, mehrere Tonnen Schotter bewegt und so in reiner Handarbeit eine neue Naturerlebniseinrichtung geschaffen. Thüringer Zoopark Erfurt, 28.04.05 Freudenfest für Hundefans Zum 10. Mal laden der Thüringer Zoopark Erfurt und die Hundeschule Passion aus Weimar-Schöndorf am 1. Mai zur Wahl des schönsten Mischlingshundes von Thüringen ein. Bei herrlichem Frühlingswetter geht es um 8 Uhr auf der Festwiese des Zooparkes los. Die Startgebühr kostet 10 Euro. Für vierbeinige Teilnehmer ist eine Tollwutschutzimpfung erforderlich. Im Laufe des Tages wählen eine kompetente Jury und die Zoobesucher den schönsten Mischlingsrüden und die schönste Hundedame ohne Stammbaum. Auch die Wettbewerbe Wer sieht seinem Hundemix am ähnlichsten? und Welcher Vierbeiner macht das beste Kunststück? finden wieder statt. Wer möchte, kann vom Tierheim Erfurt oder Sömmerda sogar einen Hund erwerben. Wie man einen Problem- oder Tierheimhund behandelt, was die Haltung eines Hundes kostet und viele andere Fragen beantwortet die bekannte Thüringer Hundeexpertin Susanne Kümmel. Auf der Bühne und in Aktion werden weiterhin der Polizeisportverband, Abteilung Hundesport, die Rettungshundestafel des ASB, der Dobermannverein und der Weimaraner Club vorgestellt. Ein Tierarzt gibt Auskunft über die Gesundheit des besten vierbeinigen Freundes des Menschen und Diana Stumbitz von Daisys Hundesalon in Erfurt verrät Tipps für die perfekte Hundepflege. Auch Hunde- und Geschenkartikel gibt es zu kaufen. Der Zoopark selbst zeigt sich gerade jetzt in seinen schönsten Farben. Überall grünt und blüht es. Zoo Leipzig, 28.04.05 Dankeschön-Aktion! Tageskarten können in Jahreskarten umgetauscht werden Unter dem Motto Kommen Sie, sooft Sie wollen startet der Zoo Leipzig am 1. Mai eine neue Umtauschaktion: Den Zoobesuchern, die mit ihrem Zoobesuch zufrieden waren und überlegen, ob sie bald wieder kommen, wird die Möglichkeit geboten, die erworbene Tageskarte noch am selben Tag in eine Jahreskarte der entsprechenden Kategorie umzuwandeln. Das heißt: Ein Erwachsener zahlt dann für seine Jahreskarte statt 35,00 ¬ nur 25,00 ¬! Wir möchten uns mit dieser Aktion bei unseren treuen Zoobesuchern bedanken und sie herzlich einladen, uns zu besuchen, sooft Sie wollen. so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Das Tauschgeschäft enthält gleichzeitig noch einen Extrabonus: Die neuen Jahreskartenbesitzer erhalten in der Kiwara-Lodge, in der Hacienda Las Cacas, im Teichcafé, im Marché Gründergarten und auf ausgewählte Zooshopartikel 10 % Rabatt zusätzlich. Die Jahreskarten sind mit 25 Euro für Ermäßigte und Kinder, 35 Euro für Erwachsene und 90 Euro für Familien sehr preiswert. Bereits nach 3 bis 4 Zoobesuchen rechnet sich die Karte. Die Beliebtheit der Zoo-Jahreskarte hat in den letzten Jahren sehr stark bei den Leipzigern zugenommen. 2004 sind bereits mehr als 13.000 Karten verkauft worden. Zoo Leipzig, 28.04.05 Weitere Löwinnen für Löwensavanne Im Thüringer Zoopark Erfurt sind heute (28.4.2005) erneut zwei Löwinnen eingetroffen. Es handelt sich um Ribat und Lubaya aus dem Zoo Neuwied in Rheinland-Pfalz. Beide sind reine Berberlöwen, die einst im nordafrikanischen Atlasgebirge lebten und 1930 in der Wildbahn ausgerottet wurden. Die männlichen Tiere zeichnen sich durch eine besonders stattliche Behaarung im Kopf- und Bauchbereich aus. Die letzten ihres Stammes nahm Anfang des 20. Jahrhunderts der Sultan von Marokko in Gewahrsam, nachdem er sie vom Volk der Berber als Treuegabe erhielt. Zoo Leipzig, 28.04.05 Revierwechsel - Lama Horst bekommt seine eigene Sommerresidenz Berühmt muss man sein, dann bekommt man auch seine eigene Sommerresidenz! Lama Horst (geb. am 22.04.2002 in Leipzig) zog heute aus seinem Gehege im Tierkindergarten in sein neues Domizil um. Auf der Wiese am Aquariumsvorplatz wird er gemeinsam mit zwei Esel und einigen Kamerunschafe die Sommermonate verbringen. Die zahlreichen Fans von Lama Horst müssen somit nicht mehr auf die Suche nach ihm gehen. Horst hat eine große Fangemeinde. Viele Zoobesucher fragen nach ihm, wollen ihn besuchen. Im Tierkindergarten war er bislang nicht so leicht zu finden. Das war der Anlass für uns, ein neues Gehege auf einem zentralen Platz zu errichten so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Durch zahlreiche öffentliche Veranstaltungen zum 125jährigen Zoojubiläum 2003 und durch die MDR Doku-Soap Elefant, Tiger und Co wurde Lama Horst bekannt. Lamas zählen zu der Gruppe der Kleinkamele. Die insgesamt vier Arten der Kleinkamele sind aufgrund der Jagd durch den Menschen und der Überweidung ihres natürlichen Lebensraumes bedroht. Die nördlichste Unterart, die als Vorfahre des domestizierten in Südamerika vorkommenden Lamas gilt, wurde als stark gefährdet eingestuft. Tierpark Chemnitz, 28.04.05 Riesenfreude im Tierpark Chemnitz: Nachwuchs bei den sehr seltenen Somali-Wildeseln und zweites Fohlen bei den Wildpferden Wieder wurde im Tierpark Chemnitz ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung einer der am stärksten bedrohten Tierarten geleistet: Am Nachmittag des 25. April kam ein weibliches Fohlen bei den Somali-Wildeseln zur Welt. Es ist das zweite in Chemnitz geborene Jungtier dieser Art und das erste, das hier in Chemnitz gezeugt wurde. Mutter Sabah kam 2002 aus Berlin hier her und gebar im August 2003 ihr erstes Fohlen, Matana. Auch das Neugeborene ist ein Stutfohlen und das erste gemeinsame Kind des Chemnitzer Hengstes Winter mit Sabah. Ebenfalls ein Riesenerfolg für den Artenschutz ist die Geburt des zweiten Wildpferd- oder Przewalskifohlens in diesem Jahr. Nachdem bereits am 2. April ein weibliches Jungtier zur Welt kam ist in der Nacht zum 27. April ein zweites Fohlen geboren. Da es von seiner Mutter Ona vorbildlich beschützt wird ist es am ersten Tag noch nicht gelungen, mit Sicherheit das Geschlecht festzustellen. Während die Przewalskifohlen bereits von Anfang an für die Besucher gut sichtbar in der Herde mitlaufen, wird das Fohlen der Somali-Wildesel in den nächsten Tagen nur zeitweise zu sehen sein. Aufgrund des unterschiedlichen Sozialverhaltens der beiden Arten wird bei den Wildeseln die Stute mit ihrem Jungtier in der ersten Zeit vom Hengst getrennt gehalten. Zoo Leipzig, 28.04.05 Tierärztin Dr. Mertens Seit 7. April wird in Leipzig die neue ARD-Hauptabendserie Tierärztin Dr. Mertens gedreht, in der es um spannende Geschichten von Mensch und Tier geht. In der Titelrolle spielt Elisabeth Lanz eine engagierte Zootierärztin. In weiteren Hauptrollen: Horst-Günter Marx, Gunter Schoß, Ursela Monn, Sven Martinek, Michael Lesch, die Kinderdarsteller Ludwig Zimmeck sowie Elisabeth Böhm, Thorsten Wolf und die großen und kleinen Bewohner des Zoo Leipzig. Zootierärztin schon als Kind war das Susanne Mertens (Elisabeth Lanz) Traumberuf. Nach ihrem Studium und der Geburt ihres Sohnes widmete sich die Tochter von Zoodirektor Prof. Baumgart (Gunter Schoß) zunächst ganz ihren Pflichten als Hausfrau und Mutter. Ehemann Klaus (Horst-Günter Marx) ist mit dieser Rollenverteilung zufrieden und wenig begeistert, als seiner Frau eine Stelle als Tierärztin im Zoo angeboten wird. Dank der Unterstützung ihrer Mutter Charlotte (Ursela Monn) gelingt Susanne das berufliche Come-back, über das sich vor allem auch ihr alter Bekannter, Cheftierpfleger Conny (Thorsten Wolf), freut. Sohn Jonas (Ludwig Zimmeck) findet es in Ordnung, dass seine Mutter neben der Versorgung von Schimpansen, Löwen, Elefanten und Reptilien jetzt weniger Zeit für ihn hat. Als Susanne den Kinderarzt Christoph Lentz (Sven Martinek) kennen lernt, den Vater von Jonas Schulfreundin Rebecca (Elisabeth Böhm), wird er für sie ein wichtiger Freund und Berater auch im Hinblick auf ihren Dauerkonflikt mit dem neuen Zoodirektor Dr. Fährmann (Michael Lesch). WWF 4.5.2005: Virenalarm für Mittelmeer-Fische In Tunfischfarmen verfütterte Fische bringen fremde Krankheiten mit und gefährden dadurch die Fischbestände im Mittelmeer Die Fische im Mittelmeer sind nach Einschätzung des WWF durch "exotische" Krankheitserreger stark gefährdet. Die Umweltschützer machen dafür die im großen Stil in den mediterranen Tunfischfarmen verfütterten Fische verantwortlich. Diese stammen meist aus anderen Gewässern und schleppen fremde Viren ein, denen ihre Verwandten im Mittelmeer nur wenig entgegenzusetzen haben. Neue Krankheiten können ganze Fischbestände gefährden. Darunter leiden das ganze Ökosystem und schließlich auch die Fischer, deren Existenzgrundlage auf dem Spiel steht." Im Mittelmeer gehören Fischereiunternehmen in Spanien, Malta, Italien, Griechenland und Zypern zu den Hauptbetreibern von riesigen Tunfischfarmen. Dort werden die Tunfische zunächst gefangen und dann in Zuchtbecken etwa sechs Monate lang auf Idealmaß gemästet. Wie der WWF-Bericht aufzeigt, werden sie während dieser Zeit mit großen Mengen an gefrorenen und unbehandelten kleineren Fischen gefüttert, die hauptsächlich vor den Küsten Westafrikas, Nord- und Südamerikas und im Nordatlantik gefangen werden. Laut WWF landen jedes Jahr etwa 225.000 Tonnen Hering, Lodde und weitere nicht-mediterrane Arten in den Zuchtbecken. Futterreste und die Ausscheidungen der gemästeten Tunfische gelangen in das Wasser, das die Becken und Tanks umgibt. Die laut WWF bislang spektakulärste Fisch-Epidemie, die in Tunfischfarmen ihren Ausgang nahm, hatte sich in den 1990er Jahren in Australien ereignet. Bis 1995 waren 5.000 Kilometer Küste von der Seuche betroffen. Am Ende waren drei Viertel aller ausgewachsenen Sardinen Australiens verendet. In Dänemark ist das Verfüttern von unverarbeiteten Fischen in Salzwasser-Aquakulturen bereits seit 1985 untersagt. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02422/ NABU 3.5.2005 Die Blaumeise - Blauer Farbklecks unterwegs NABU Aktion ,Die Stunde der Gartenvögel' vom 20. bis 22. Mai 2005 Die farbenprächtige leichtgewichtige Blaumeise, die kaum mehr als 10 Gramm auf die Waage bringt, verzaubert durch ihre Buntheit, die von leuchtenblau über knallgelb und grasgrün reicht, so manchen Hausgarten und Parklandschaft. Nachbarin Meise besticht jedoch nicht nur durch ihre farbige Erscheinung, sondern auch durch Keckheit und waghalsige Manöver: nicht selten baumelt sie kopfüber an hauchdünnen Ästchen, um an feine Leckereien zu gelangen oder stürzt sich in halsbrecherischer, Rüttelflug'-Manier auf ihre Beute, erklärte der NABU Niedersachsen in seinem Naturtipp. Blaumeisen sind bei der NABU Aktion ,Die Stunde der Gartenvögel', zu der vom NABU Niedersachsen am Aktionswochenende vom 20. bis 22. Mai 2005 aufgerufen wird, zu beobachten. Alle Naturfreunde sollen innerhalb einer Stunde ihrer Wahl alle Vögel notieren, die sie beim Blick in den Garten oder Kleingarten, vom Balkon oder der Terrasse aus beobachten können. Amsel, Drossel, Fink und Star und die Blaumeise sowie weitere - ganz gleich, welcher Art sie angehören. Ein NABU Faltblatt gibt dabei Hilfestellung und enthält auch einen Meldebogen. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der ,Stunde der Gartenvögel' winken Sachpreise im Gesamtwert von rund 20.000 Euro. Einsendeschluss der Meldungen ist der 25. Mai 2005. Städte sind zumeist dichter von Blaumeisen besiedelt als ländliche Regionen. Naturnah gestaltete Gärten und Parks sind kleine Oasen für die ehemaligen Laub- und Mischwaldbewohner. Hier finden die gefiederten Sänger, neben vielen anderen Vögeln wie Zaunkönig, Dompfaff oder Rotkehlchen, Lebensbedingungen vor, die den Verhältnissen ihrer ursprünglichen Lebensräume ähneln. Die höhlenbrütende Blaumeise bevorzugt Baumhöhlen als Nistplätze. Als Alternative nehmen Stadtmeisen gerne auch Nistkästen und andere künstliche Höhlen als Wohnraum an: Mauerlöcher, Ofenrohre, Dachziegelhöhlen, aber auch Hausbriefkästen und Gießkannen beherbergten schon so manche Blaumeisenfamilie als ungewöhnlichen Gast. http://www.stunde-der-gartenvögel.de | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | | Once-thought Extinct Ivory-Billed Woodpecker Rediscovered in Arkansas http://news.fws.gov/NewsReleases/showNews.cfm?newsId=897957A5-1143-3066-401A20C9DFF1CE36 Responding to the dramatic rediscovery of the Ivory-billed woodpecker at the Cache River National Wildlife Refuge in Arkansas, Interior Secretary Gale Norton and Agriculture Secretary Mike Johanns today announced a multi-year, multi-million-dollar partnership effort to aid the rare bird's survival. "This is a rare second chance to preserve through cooperative conservation what was once thought lost forever. Decisive conservation action and continued progress through partnerships are now required. I will appoint the best talent in the U.S. Fish and Wildlife Service and local citizens to develop a Corridor of Hope Cooperative Conservation Plan to save the Ivory-billed woodpecker." The "Corridor of Hope" refers to the Big Woods of Arkansas, an area about 120 miles long and up to 20 miles wide in eastern Arkansas where the Ivory-billed woodpecker has been sighted. The Interior Department, along with the Department of Agriculture, has proposed that more than $10 million in federal funds be committed to protect the bird. This amount would supplement $10 million already committed to research and habitat protection efforts by private sector groups and citizens, an amount expected to grow once news of the rediscovery spreads. Federal funds will be used for research and monitoring, recovery planning and public education. In addition, the funds will be used to enhance law enforcement and conserve habitat through conservation easements, safe-harbor agreements and conservation reserves. Response to the rediscovery is expected to trigger increased interest from bird enthusiasts and researchers. The conservation team will carefully evaluate management actions for public access to ensure opportunities to see the areas where the bird has been sighted and to facilitate research without jeopardizing its survival. In addition to attracting the Ivory-billed woodpecker, the "Corridor of Hope," including the Cache River National Wildlife Refuge, is home to 7 endangered species and 265 species of birds--over a quarter of the U.S. total. Some 80 percent of the fish species in the lower Mississippi River Valley inhabit the waters in the area, which also boasts thousand-year-old Tupelo and Cypress trees. The refuge remains open to visitors. However, while determining the appropriate level of use, refuge managers have, on an interim basis, established a 5,000-acre managed access area in the 65,000-acre refuge. The Fish and Wildlife Service has established five access points for refuge visitors hoping to catch a glimpse of the woodpecker. (noch sehr viel längerer Artikel mit ausführlicher Darstellung der geplanten Schutzmaßnahmen) 28-Apr-2005 Cornell University News Service Long thought extinct, ivory-billed woodpecker rediscovered in Big Woods of Arkansas http://www.eurekalert.org/pub_releases/2005-04/potn-lte042705.php The evidence was gathered during an intensive year-long search in the Cache River and White River national wildlife refuges involving more than 50 experts and field biologists working together as part of the Big Woods Conservation Partnership, led by the Cornell Laboratory of Ornithology at Cornell University and The Nature Conservancy. "The bird captured on video is clearly an ivory-billed woodpecker," said John Fitzpatrick, the Science article's lead author, and director of the Cornell Laboratory of Ornithology. "Amazingly, America may have another chance to protect the future of this spectacular bird and the awesome forests in which it lives." The species vanished after extensive clearing destroyed millions of acres of virgin forest throughout the South between the 1880s and mid-1940s. The Nature Conservancy has conserved 18,000 acres of critical habitat in the Big Woods, at the request of the partnership, since the search began. Fitzpatrick of the Cornell Lab of Ornithology said that the next step will be to broaden the search to assess whether breeding pairs exist and how many ivory-bills the region may support. To expand the area being monitored and minimize disturbance to the endangered woodpecker, the team will continue to use acoustic monitoring technologies as well as on-the-ground searching. The partnership's 10-year goal is to restore 200,000 more acres of forest in the Big Woods. For more information about the search and the efforts to save the ivory-billed woodpecker and the Big Woods, visit www.ivorybill.org. (langer Artikel, der auch alle bisherigen Sichtungen genau beschreibt) Ivory-billed Woodpecker found in Arkansas http://www.birdlife.org/news/news/2005/04/ivory-billed_full_story.html Conservationists celebrate woodpecker's rediscovery http://www.birdlife.org/news/pr/2005/04/rediscovery.html Ivory Billed Woodpecker, Feared Extinct, Isn't The ivory-billed woodpecker, long feared extinct, has been seen in a remote part of Arkansas 60 years after the last confirmed U.S. sighting, ornithologists said Thursday. Video on the discovery from the Nature Conservancy [requires Windows Media Player]: http://news.nationalgeographic.com/news/video/asx/woodpecker.asx More info on supporting documentation including the video | |