 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 263 vom 28. April 2005 | | Liebe Leser, vor wenigen Stunden gab BirdLife International die Wiederentdeckung des Elfenbeinschnabels im Mississippi-Delta bekannt. Eine Sensation, war dieser große und eigentlich auffällige Specht doch je nach Quelle zuletzt von 50 oder 60 Jahren bestätigt gesichtet worden. Und das in den dicht besiedelten USA, in denen es von geradezu fanatischen "Birdwatchers" nur so wimmelt: Artenschutz Ob Miss Waldrons Roter Stummelaffe, Rownsleys Laubenvogel oder auch bei uns die Bayerische Kurzohrmaus, die nach 42 Jahren wiederentdeckt wurde (in Tirol!) - gerade in der letzten Zeit tauchten viele Arten wieder auf. Sicherlich mehr ein Zeichen intensivierter Forschung und sorgfältiger Surveys, und kein Grund zur Entwarnung, sondern der Beginn für wirksame Artenschutzprojekte. Die vorzeitige Aufgabe einer Tierart wird im Englischen bereits als Romeo Error bezeichnet. Totgesagte leben länger. Das sollten vor allem jene verinnerlichen, die allzuschnell vom "Aussterbenlassen in Würde" faseln oder einer extrem reduzierten Art anhand genetischer Berechnungen keine Chancen mehr aufgrund von Inzucht einräumen und daher fordern, Schutzprojekte einzustellen. Was immer sonst heute im Editorial hätte stehen sollen - es muß bis nächste Woche warten... Dirk Petzold
Koblenz, 28.04.2035 Verlegung des Zoos komplett Heute, am letzten Tag der gesetzten Frist, konnten auch die letzten Tiere des Koblenzer Zoos verlegt werden. Der Zoo musste aus Platzgründen aus dem Stadtkern verschwinden, viele Koblenzer trauern um ihren schönen alten Zoo. Der neue Zoo liegt mehrere Kilometer außerhalb. Die Stadt hofft, dass der befürchtete Imageschaden ausbleibt und der Zoo, der jetzt schon zwei Monate am neuen Standort geöffnet ist, auch weiterhin einer der erfolgreichsten Zoos Europa bleibt. Vor allem Tierfreunde begrüßen die neuen Anlagen, da sich der Zoo als erster vollständig an die neuen EU-Richtlinien halten kann. Die Gehegegrößen sind verdoppelt und sogar verdreifacht worden. Nun setzt auch der Koblenzer Zoo neben lebenden Tieren vermehrt auf multimediale Unterhaltung, sodass die Anlagen, auch wenn sich die Tiere mal nicht zeigen, interessant bleiben. "Die Tiere werden noch mehr als früher in ihrem natürlichen Lebensraum gezeigt", so der Zoodirektor, "wir hoffen auf die Einsicht der Besucher, dies auch so zu respektieren. In den letzten Jahrzehnten konnte man absehen, dass Zoos mit diesem Ansatz sehr gut akzeptiert werden bzw. erfolgreich sein könnnen. Und ihr Ansehen damit noch steigern." (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Aachener Zeitung - 22. Apr. 2005 Mehr als «nur» ein Tierpark Kerkrade. Das Grenzland ist um eine Attraktion reicher: Mit rund 80 Tierarten in einer naturnahen Umgebung setzt der Gaia-Park auf den Zustrom von Besuchern aus Deutschland und den Niederlanden. Am 23. April öffnen sich erstmals die Tore an der Hauptstraße von Kerkrade nach Heerlen erstmals für Besucher. Was ehemals der «Sportpark Grüne Lunge» war, firmiert nun im Untertitel als «Kerkrade Zoo». Auf 18 Hektar leben unter anderem Leoparden, Giraffen und Afrikanische Wildhunde, aber auch allerlei heimische Nutz- und Haustiere. Tageskarten kosten für Kinder bis zu zwölf Jahren zwölf, sonst 15 Euros. Jahreskarten, die auch das Recht zum kostenlosen oder ermäßigten Eintritt in anderen Zoos beinhalten, kosten 30 bzw. 40 Euros. Kleine Zeitung - 22. Apr. 2005 Neustart für Herberstein Monatelang ist um die Zukunft des Tierparks Herberstein gerungen worden, jetzt sind die Verträge unterschriftsreif: Die Landesmuseum Joanneum GmbH soll Anlagen und Gelände pachten und neben dem Tierpark ein naturkundliches Museum errichten. Die Höhe des Pachtzinses ist so ausgelegt, dass sich für den Besitzer, die Herberstein OEG, über einen Zeitraum von 20 Jahren sämtliche bestehenden Anlagen und Einrichtungen amortisieren. Danach soll der Pachtvertrag unkündbar werden, das Land nur noch eine Grundpacht zahlen. Für den Abschluss der Verträge ist auch die Zustimmung des Landtages erforderlich. Einstimmig hatte die Landesregierung im November des Vorjahres den Unternehmens- und Wirtschaftsberater Leopold Gartler beauftragt, Verhandlungen mit der Tier- und Naturpark Schloss Herberstein OEG über eine neue Gesellschaftskonstruktion zu führen. Andrea Herberstein als Vertreterin der Eigentümer hatte mit dem Zusperren gedroht, weil sie sich außer Stande sah, Investitionen und Betriebsabgang - zuletzt ein Minus von 809.000 Euro - zu tragen. Wirtschaftsblatt - 22. Apr. 2005 Tierpark Herberstein steht vor Übernahme durch Land Steiermark Der defizitäre Tierpark Herberstein in der Oststeiermark soll künftig unter die Fittiche des Landes genommen werden: Am kommenden Montag legt Landeshauptfrau Waltraud Klasnic der Regierung einen Vertrag vor, dem zur Folge die Landesmuseum Joanneum GmbH künftig als Pächter und Betreiber auftreten soll. Auch ein naturkundliches Museum, das um die acht Millionen Euro kosten soll, ist geplant. Insgesamt wurden vom Land, das bisher als stiller Teilhaber fungierte, seit 1986 rund 6,35 Millionen Euro zugeschossen. Nun ist man mit der Herberstein OEG von Andrea Herberstein überein gekommen, dass die Joanneum GmbH den Tierpark - nicht aber Schloss, Garten und Gironcoli Museum - in Pacht übernimmt. Investitionen, Betrieb und Pacht würden das Landesbudget bis zu 1,5 Millionen Euro im Jahr kosten. Neben der Landesregierung muss das Modell aber auch noch den Landtag passieren. Bevor langfristige Pachtverträge unterzeichnet würden, müsste ein Bericht des Landesrechnungshofes abgewartet werden. Der Standard - 25. Apr. 2005 Im Tierpark Herberstein nistet sich das Land ein Seit geraumer Zeit wirbt die steirische Schlossherrin Andrea Herberstein für ihre erste Kosmetikserie; "ah-Cosmetics" heißt die Produktlinie, "Anti Aging Secrets" gibt's für "anspruchsvollere Haut", "Silky Secret" für "jüngere Haut". Und alles natürlich "ohne Tierversuche", wie es im PR-Text heißt. Immerhin ist Andrea Herberstein auch Besitzerin des alten Tierparks Herberstein. Dieser benötigt in jedem Falle dringend eine Verjüngungskur. Die Hilfe für den Tierpark könnte aber zu spät kommen, wenn sich nicht die Parteien im Land einigen. Ohne Landeshilfe aber, sagte am Montag Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, sei der Tierpark nicht mehr rettbar. Die von Klasnic angebotene Hilfe ist für die SPÖ aber mit "unakzeptablen, unverschämten" Zahlungen verbunden. Und damit, dass das Land den Defizitbetriebe übernehmen und dafür noch Pacht in der Höhe von jährlich 300.000 Euro zahlen müsse. Erträge seien nicht zu erwarten, ein jährlicher Bedeckungsbedarf von rund 1,5 Millionen Euro bliebe offen. Auch die SPÖ sei für die Rettung des Parkes, sagt Voves, aber nicht unter diesen Konditionen. Der Pachtzins müsse herunter. Voves: " Das Land wird nicht zweimal zahlen. Zuerst über die jahrelangen Subventionen und jetzt noch einmal über den Pachtzins." Für Waltraud Klasnic ist die Sache klar. Die Joanneum GmbH werde die Leitung des Tierparks übernehmen. Das Land übernimmt Investitionen und Betriebskosten des Tierparks, das Schloss, der Herberstein-Park und das Gironcoli-Museum bleiben davon unberührt. Überdies werde in Herberstein ein "Haus der Natur" vom Joanneum errichtet. Dieses Konzept liege nun vor, entweder werde es von den anderen Parteien angenommen, "oder es gibt keinen Tierpark mehr". Entscheiden müsse letztlich der Landtag. Aber soweit ist die Rettungsaktion noch lange nicht. Denn neben der SPÖ legte sich auch die FPÖ in der Regierung quer: Es sei nicht Aufgabe eines Landes, einen Tierpark zu führen. Kleine Zeitung - 26. Apr. 2005 Tierpark Herberstein "Da wird seit mehr als zwei Jahrzehnten herumgewurschtelt", ärgert sich Tourismuslandesrat Hermann Schützenhöfer (VP). Tatsächlich sorgen Diskussionen rund um Landeszuschüsse für den defizitär geführten Tierpark Herberstein regelmäßig für heftige politische Aufregung. Jüngster Anlass ist die geplante Übernahme des Park-Betriebs durch das Land. Das Landesmuseum Joanneum soll demnach die Anlage pachten, betreiben und außerdem ein naturkundliches Museum errichten. Kosten: Jährlich maximal 1,5 Millionen Euro; 300.000 Euro für die Pacht, je 600.000 Euro für die Abdeckung der Verluste beziehungsweise Investitionen. Es sei "unverschämt und unzumutbar", wenn das Land schon einmal getätigte Investitionen noch einmal zahlen soll, tobt SP-Chef Franz Voves. Allein in den vergangenen sieben Jahren sind 6,3 Millionen Euro Landesgelder in den Betrieb des Parks geflossen; allein im vergangenen Jahr schrieb er ein Minus von 809.000 Euro. "Der Neubau einer derartigen Anlage würde 30 Millionen Euro kosten", relativiert Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (VP). Sie bekennt sich zur Weiterführung des Parks unter landeshoheitlicher Flagge. Der Rechtsanwalt von Schlossherrin Andrea Herberstein betont, dass man "bis ans unterste Limit" gegangen wäre: "Wir haben ja nichts zu verschenken." Fortführen werde man den Betrieb des Tierparks jedenfalls sicher nicht. Eigentlich wollte man schon Ende 2004 zusperren. Damals habe man sich auf eine Fristverlängerung bis Ende März, später bis Ende April geeinigt. sz-online - 22. Apr. 2005 Menschen, Tiere, Sensationen Jörg Gräser hat immer gute Ideen. Zum Beispiel die mit den Elefantenmurmeln. Da stehen sie drauf, sagt er und meint seine Löwen. Für die seien fremde Gerüche eine willkommene Abwechslung, auch wenn es sich um Ausscheidungen von Dickhäutern handelt. Er denkt dabei nicht nur an den Spaß für seine Tiere in der Löwensavanne des Leipziger Zoos, sondern auch an gute Bilder für das Fernsehteam und an interessante Unterhaltung für die Zuschauer, die diese Szene im MDR verfolgen werden. Der Löwenpfleger hat nicht zu viel versprochen, in der Savannenanlage stürzen sich die Raubkatzen auf die Murmeln, spielen damit, wälzen sich darin. Das werden gute Bilder. Dann tobt der Pfleger auch noch mit Malik, dem Löwenkind, spielt Fußball mit dem Tier. Jeden Freitag zeigt der MDR 25 Minuten lang Neues aus Gehegen und Käfigen. Heute Abend läuft die 100. Folge. Geschichten nicht nur von Tieren, sondern auch von deren Pflegern zu erzählen, das erweist sich seit zwei Jahren als einer der größten Zuschauererfolge des MDR. Mit einer Quote zwischen 20 und 30 Prozent ist Elefant, Tiger & Co. jeden Freitag die meist gesehene Sendung in Sachsen. Für den Leipziger Zoo ist das natürlich eine großartige Werbung und lockt mehr Besucher an. Es hat anfangs etwas gedauert, Vertrauen aufzubauen, aber mittlerweile stört es niemanden mehr, dass die ganze Woche über ein Filmteam durch den Zoo streift, ehe all das Material am Donnerstag auf die 25 Minuten zusammengeschnitten wird. Pfleger und Fernsehleute sind aufeinander eingestellt, gehen beinahe freundschaftlich miteinander um. Mitteldeutsche Zeitung - 26. Apr. 2005 33 Tierparks aus Europa haben Interesse an Löwenzucht Trotz mehrerer Rückschläge hält der Zoo Leipzig an der Zucht der vom Aussterben bedrohten Angola-Löwen fest. «Wir sind jetzt auf der Suche nach einem Wildtier aus Afrika, aber das geht nicht von heute auf morgen», sagte Zoodirektor Jörg Junhold in Leipzig. Auch politische Fragen und strikte Einfuhr-Auflagen seien zu klären. Langfristig möchte der für seine Löwenzucht international bekannte Tiergarten ein europäisches Erhaltungszuchtprogramm für die afrikanische Löwenunterart auflegen. 33 Zoos aus Europa haben Junhold zufolge ihr Interesse bekundet und seien zur Zusammenarbeit bereit. «Wir hatten einfach Pech, halten aber an unserem Ziel fest», sagte Junhold zu den Problemen in den vergangenen Jahren. Zunächst biss Löwe «Arthur» die ihm zugedachte Gefährtin «Chiara» tot. Anfang 2003 erkrankte ein Weibchen an grauem Star. Im März dieses Jahres wurde der jüngste Löwennachwuchs eingeschläfert, nachdem Mutter «Luena» ihren erste wenige Wochen alten Sohn lebensgefährlich verletzt hatte. Angola-Löwin «Kimbali» wurde wegen Leukämie im Endstadium Anfang des Monats eingeschläfert. NRZ - 25. Apr. 2005 Zuwachs im Münsteraner Zoo: Tiger mit Babyspeck Nach mehr als anderthalb Jahren »tigerloser« Zeit hat der Allwetterzoo in Münster Raubkatzenzuwachs bekommen. Das etwas mollige Sibirische Tigermännchen »Rasputin« aus dem Leipziger Tierpark habe das modernisierte Gehege bezogen. Der anderthalbjährige Neuzugang soll mit einer im Sommer eintreffenden Tigerdame für Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Sibirischen Tigern sorgen. Der Tagesspiegel - 25. Apr. 2005 Nach dem Tod von Derrick: Ivo wird neuer «Gorilla-Chef» Nach dem tragischen Tod von Silberrücken Derrick tritt Ivo die Nachfolge als neuer «Chef» auf dem Gorilla-Felsen im Zoologischen Garten Berlin an. Das teilte die Direktion am Montag mit. Das 1988 im Münchener Tierpark geborene Männchen kommt aus dem Amsterdamer Zoo nach Berlin. Der Zeitpunkt der Übernahme steht noch nicht fest. Sollte Ivo nicht für Nachwuchs sorgen, soll er nach zwei Jahren in Berlin ausgetauscht werden. BZ auf Draht - 25. Apr. 2005 Ich bin ein Hengst Welch ein Prachtkerl. Dieser 200-Kilo-Hengst wird neuer Chef-Gorilla im Affenhaus des Berliner Zoos. Es ist Ivo, 17, aus Amsterdam! Der Silberrücken wird Nachfolger von Ober-Gorilla Derrick, der Anfang April am Herzinfarkt starb. Schon im Mai soll der Neue unsere sehnsüchtig wartenden Gorilla-Damen beglücken. "Obwohl er eifrig bei der Paarung ist, hat er es noch nicht zum Vater gebracht", sagt Hans van Weerd, Vize-Direktor des Amsterdamer Zoo "Artis". In Berlin bekommt der stattliche Ivo deshalb jetzt eine zweite Chance. Van Weerd: "Er ist ein guter Anführer, hat seine Affengruppe fest im Griff." Das hat Ivo gelernt, als er um die Welt reiste. Der Münchner Zoo, wo er mit der Flasche aufgezogen wurde, schickte ihn nämlich damals nach Teneriffa. Dort flog er wegen rüpelhaften Verhaltens raus, mußte nach Amsterdam umziehen. Seitdem ist er friedlich und zum Chef gereift. Berliner Kurier - 26. Apr. 2005 Kommen und Gehen bei Gorillas Berlin - Affentheater im Zoo: Ein einziges Rein und Raus bei den Gorillas. Für unseren Gorillajungen (9) Bokito kann's jetzt knüppeldicke kommen. Gorilla-"Silberrücken" Ivo (17) aus dem Zoo Amsterdam soll noch im Frühjahr Nachfolger des toten Derrick werden, frisches Blut ins Gorilla-Gehege bringen. Gorilla-Frau Effi (verstieß ihre beiden Kinder) geht schon vorher nach Köln, soll dort von erfahrenen Gorillafrauen lernen, wie man Babys aufzieht. Und Bokito? Muss weg. Zu enge Familienbande im Gehege. Doch seit Monaten findet sich in ganz Europa kein Zoo mit einem hübschen Harem für unseren Halbstarken. Sonst droht Bokito der Umzug in eine Junggesellen-Gruppe. Aachener Zeitung - 26. Apr. 2005 Berliner Zoo ist eine grüne Oase Sonderbare Klangcollagen aus tierischen, menschlichen und mechanischen Lauten ergeben sich im Berliner Zoo immer wieder. Er ist der Inbegriff eines Stadtzoos, eine grüne Oase inmitten von hohen Geschäftshäusern und des brandenden Verkehrs. Dieser Charakter wuchs der Anlage freilich erst mit der Zeit zu, denn bei ihrer Eröffnung im Jahr 1844 gab es noch keinen Kurfürstendamm, keine Gedächtniskirche und natürlich auch keinen Bahnhof Zoo als Werbeträger. «Zoologischer Garten bei Berlin» lautete denn auch die erste Ortsangabe. Der Berliner Zoo ist der älteste Tierpark Deutschlands und der neuntälteste weltweit. contentmanager.de - 25. Apr. 2005 Der Hauptstadtzoo im neuen Gewand mit TYPO3 Berlin bietet etwas ganz Besonderes: den Hauptstadtzoo. Zoologischer Garten, Aquarium und Tierpark sind gleich drei sehenswerte und beeindruckende Orte rund um die Tierwelt. Im Rahmen eines umfassenden Relaunchs wurden zunächst die vorhandenen Auftritte mit über 1.500 Seiten und 2.500 Bildern analysiert und daraus eine neue Struktur und ein neues Design erarbeitet. Diese sind, wie auch die Berliner Tiergärten, etwas Besonderes: Unter den Rubriken "Erleben", "Verstehen" und "Mitmachen" wurden die Inhalte thematisch gegliedert. Alle drei Auftritte sind zentral über eine gemeinsame technische Plattform pflegbar. Als Content-Management-Lösung wurde dabei TYPO3 eingesetzt, wodurch sich das Projekt kostenbewusst und gleichzeitig auf dem aktuellen Stand der Technik realisieren ließ. Um eine barrierefreie Seitendarstellung zu gewährleisten wurden neben den technischen Maßnahmen spezielle Schulungen der Redakteure durchgeführt. espace.ch - 22. Apr. 2005 Ein Jungluchs darf zügeln Dass das Tier noch lebt, hat es einem puren Zufall zu verdanken: Automobilisten entdeckten den Jungluchs und seine ebenfalls hilflos umherirrende Schwester im letzten November an einem Strassenrand bei Oberwil im Simmental und alarmierten einen Wildhüter. Die Geschwister tappten in eine extra für sie aufgestellte Falle und wurden in die Wildstation Landshut bei Utzenstorf gebracht. In dieser schweizweit einzigartigen Auffangstation, in der rund 300 kranke, verletzte oder verwaiste Wildtiere aufgepäppelt werden, kamen die Grosskatzen schnell wieder zu Kräften. Während das Luchsweibchen aus dem Simmental noch eine Weile in seinem Utzenstorfer Gehege auf ein freies festes Plätzchen wartet, steht seinem Bruder eine grosse Züglete bevor: Irgendwann nächste Woche wird er in den Berner Tierpark Dählhölzli gebracht. Dort kann er sich in einem 2500 Quadratmeter grossen Gehege mit Aareblick tummeln und sich, wie Dählhölzli-Direktor Bernd Schildger sagt, «so frei wie im normalen Lebensraum» fühlen. Planung und Bau WAZ - 27. Apr. 2005 Die Kodiakbären lassen sich mit Honig locken Gelsenkirchen. Christine Westermann hat eine Dauerkarte für den Zoo in Dortmund. Und niemand im Zoo in Gelsenkirchen ist ihr deshalb gram. Im Gegenteil. Man trug ihr die Patenschaft für einen Eisbären an, der demnächst durch die Erlebniswelt Alaska trotten wird. So geschehen gestern Vormittag, als die Fernsehjournalistin im Ruhr Zoo die Präsentation der Erlebniswelt Alaska moderierte. Die Erlebniswelt Alaska wird als erste von drei Zoom-Erlebniswelten am Freitag, 1. Juli, eröffnet. Die Welten Afrika und Asien öffnen im nächsten beziehungsweise im übernächsten Jahr. Da gibt es eine Trapperhütte, aus deren Fenster sich nach den Worten von Zoo-Tierärztin Dr. Pia Krawinkel gerade Luchse besonders gut beobachten lassen. Wer die Goldmine betritt, muss damit rechnen, vom Goldsucher angebrüllt und vom Claim verjagt zu werden. Die Stars des naturnahen Erlebnisses sind nach den Worten von Diplom-Biologin und Öffentlichkeitsreferentin Sabine Haas zweifelsohne die 100 Tiere, die in Alaska in Bismarck ein neues Zuhause finden. "Die Besucher sollen sich wie auf einer Expedition fühlen", wünscht sich Plischka, und er verspricht, dass sie mit Sicherheit mindestens einen Kodiakbären zu sehen bekommen. Die werden nämlich über mit Honig gefüllte Röhrchen an die Scheibe gelockt. Westdeutsche Zeitung - 20. Apr. 2005 Zoo im Baufieber: Hängebrücke über Teich Wuppertal. Noch wird geschraubt, gehämmert und gesägt, anschließend folgt die Sicherheits-Abnahme, aber zu Pfingsten soll es schließlich so weit sein: Dann können Zoo-Besucher über eine zweimal 25 Meter lange Hängebrücke den großen Ententeich passieren. 200 000 Euro lässt sich der Zoo die zusätzliche Attraktion kosten. Das Geld kommt aus dem städtischen Haushalt und wird aus Mitteln für die Erweiterung des Spielplatzes finanziert. Die Arbeiten werden zudem zu einem großen Teil von Stadtbetrieben erledigt. Gut angelegtes Geld, wie Zoo-Direktor Ulrich Schürer meint, ermöglicht die rustikale Holzkonstruktion doch einen besseren Blick auf die Außenanlage der Weißband-Gibbons. Eine Brücke an dieser Stelle ist übrigens keine wirklich neue Entdeckung. Laut Schürer war dort bereits 1881 eine massive Brückenkonstruktion aus Stein errichtet worden. Das Bauwerk verfiel jedoch zusehends und wurde nach dem Krieg beim Wiederaufbau des Zoos nicht mehr erneuert. An den Teichufern sind die Fundamente des alten Überwegs, der ebenso ausgerichtet war wie die neue Brücke, noch zu erkennen. Noch in diesem Jahr sollen laut Schürer die vom Zooverein finanzierte Anlage für die Brillenpinguine sowie das neue Außenterrain für die Gorillas fertig werden. Zudem wird bereits an der Erweiterung um die neue Großkatzenanlage gearbeitet. Die Eröffnung des Glanzstücks der Regionale ist zum Zoojubiläum im Regionalejahr 2006 geplant. Frankenpost - 22. Apr. 2005 Durchs Tor zur Natur in die Zukunft ? Der Zoologische Garten in Hof war wie viele andere Einrichtungen von den Sparmaßnahmen der Stadt betroffen. Nun treten die Zoo-Verantwortlichen die Flucht nach vorn an, um die Besucherzahlen und damit auch die Einnahmen zu erhöhen: Sie haben ein Konzept erarbeitet, das eine Erweiterung des Zoo-Areals vorsieht. In einer Umsetzung der Pläne sieht Zoo-Leiter Janusz Gutkowski den einzigen gangbaren Weg, um den Fortbestand des Zoos zu sichern. Zentraler Punkt ist das Projekt Naturkundezentrum. Geologischer, Zoologischer und Botanischer Garten sollen räumlich, wenn auch nicht verwaltungsmäßig enger zusammenrücken. Es wäre das erste Zentrum dieser Art in Deutschland, sagt Gutkowski. Damit könnte man auch bundesweit werben, nach Sponsoren suchen und an Fördertöpfe herankommen, meint er. Dem Zoo-Chef schwebt eine Erweiterung des Zoos um etwa 20 Prozent vor, um ihn näher an den Botanischen Garten heranzurücken. Der Luitpoldhain ein dünner Streifen Landschaft am hinteren Ende des Zoos soll künftig zum Zoo gehören. Laut Konzept sollen im Luitpoldhain, der zum grünen Band umgestaltet wird, Tierarten ausgestellt werden, die vom Aussterben bedroht sind. Also zum Beispiel Luchs, Wildkatze, Uhu, Fischotter, Schwarzstorch oder Rebhuhn. Das Projekt, das Gutkowski nach eigenen Angaben in einjähriger Arbeit auf die Beine gestellt hat, ist finanzierbar. Wir haben Firmen an der Hand, die es finanzieren. Mit jeder weiteren Attraktion, so hofft Gutkowski, würden die Besucherzahlen nach oben schnellen. Wir brauchen 25 000 bis 30 000 Besucher jährlich mehr als jetzt. Das aber funktioniere nur, wenn mehr geboten werde und das wiederum nur, wenn mehr Platz zur Verfügung stehe. Prignitzer - 27. Apr. 2005 Zum Tierparkfest Wolfsgehege Wenn am 26. Juni in Perleberg das diesjährige Tierparkfest gefeiert wird, dann soll das neue Wolfsgehege fertig sein. Dieses neue Domizil bietet den Tieren wesentlich mehr Auslauffläche und hält für die Besucher zudem eine Besonderheit bereit. In einer extra Hütte haben sie Dank eines großen Panoramafensters aus Sicherheitsglas nicht nur einen guten Blick auf das Gehege, sondern sie können auch die künftigen Jungen beobachten. Denn per Kamera und Monitor wird es einen Blick in die Wurfhöhle geben. 95642 Euro kostet das neue Wolfsgehege insgesamt, davon werden 68513 Euro gefördert, und zwar zu 75 Prozent aus EU- und zu 25 Prozent aus Landesmitteln. 10000 Euro flossen aus Lottogeldern und 17000 Euro bringt der Förderverein des Tierparks als Eigenmittel auf. Zisch - 25. Apr. 2005 Tierpark erhält Nideröst-Haus Das älteste Holzhaus Europas, das Haus Nideröst, wird im Tierpark Goldau wieder aufgebaut. Ein entsprechender Vertrag zwischen dem Kanton Schwyz und dem Tierpark wird am kommenden Montag unterzeichnet. Neben dem Tierpark war auch Morgarten als möglicher Standort für das über 800-jährige Haus im Gespräch. Der Tierpark soll das Haus Nideröst nun in sein Erweiterungskonzept integrieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Zurzeit liegt das Niederöst-Haus zerlegt auf einem Lagerplatz in der Gemeinde Schwyz. Thurgauer Zeitung - 26. Apr. 2005 Neues Gehege für Waschbären Frauenfeld. Am vergangenen Freitag übergab der Gewerbeverein Thundorf dem Plättli-Zoo im Rahmen einer Feier ein neues Gehege für die drei Waschbären. Diese müssen sich an ihr grosszügig gestaltetes neues Umfeld erst noch gewöhnen. Viele Vereinsmitglieder hätten an diesem Werk mitgewirkt - die einen mit Fronarbeit in ihrem Fachbereich, die Übrigen mit Geldspenden. Der Materialaufwand belief sich auf rund 10 000 Franken. Aktionen Die Welt - 22. Apr. 2005 Im Zoo konkurrieren Phantasietiere mit lebenden Elefanten, Affen ... Elefanten, Affen, Tiger & Co. im Berliner Zoo haben jetzt Konkurrenz bekommen: Ihre neuen Mitbewohner sind bunte Paradiesvögel aus Holz und Styropor, Fische aus Pappmaché oder Tierfabelwesen aus Maschendraht und Gipsbinden. Die wetterfesten Plastiken und Skulpturen stehen in unmittelbarer Nähe des Aquariums. Die Werke stammen aus den Künstlerischen Werkstätten der Neuköllner Schulen zum Thema "Seh-Welten". Die Tiere sind dort bis zum 21. Juni zu sehen. Hamburger Abendblatt - 23. Apr. 2005 Jeder 35. Gast bekommt ein Geschenk 1970 wurde der Wildpark Eekholt von dem Uetersener Unternehmer Hans-Heinrich Hatlapa und seiner Ehefrau Theda gegründet. Kontinuierlich wurde der Park im Herzen Holsteins zu einer Naturerlebnis- und Bildungsstätte weiterentwickelt, die heute beispielhaft in Norddeutschland ist. Weil der Park im Kreis Segeberg seit 35 Jahren Wegweiser für ein neues Naturverständnis ist, spielt die Zahl am Sonntag, 24. April, eine besondere Rolle. Jeder 35. Besucher, der an der informativen Jubiläumsrallye teilnimmt, erhält zum Beispiel eine Einzeljahreskarte als Geschenk und einen Gutschein für ein Kaffeegedeck in den "Kiek-ut-Stuben" am Eingang des Wildparks. Besonders imposant ist der neue Strohhirsch am Eingang, ein "ungerader 35-Ender", der gleich alle Sympathien auf sich lenken wird und ein tolles Fotomotiv darstellt. Lübecker Nachrichten - 22. Apr. 2005 Der Wildpark Eekholt feiert seinen 35. Geburtstag Seit seiner Gründung im Jahr 1970 durch Dr. h.c. Hans-Heinrich und Theda Hatlapa ist der Wildpark Eekholt kontinuierlich zu einer Naturerlebnis- und Bildungsstätte weiterentwickelt worden. 35 Jahre sieht sich der Wildpark als Wegweiser für ein neues Naturverständnis - und das soll gewürdigt werden am Sonntag, 24. April, mit einer Rallye. An diesem Jubiläumstag hat die Zahl 35 natürlich eine ganz besondere Bedeutung und spielt eine Rolle im Programm. Super Sonntag - 24. Apr. 2005 Neues Gehege im Tierpark Petersberg geplant Kindersegen auf dem Petersberg! Nach Bergziege, Kamerunschaf und Hängebauchschwein zu Ostern haben nun auch Esel, Mufflon und Lama für tierischen Nachwuchs im Tierpark gesorgt. Für die Tierkinder werden jetzt noch Paten gesucht. Geht es nach Tierpark-Chef Strauß, wird die tierische WG, die kürzlich erst ein paar Wildkatzen aufgenommen hat, auch bald Wölfe zu ihren Mitgliedern zählen. Dazu allerdings brauchen die Grauen ein für sie und die Besucher sicheres Zuhause. Mit einer Gehege-(Teil)Patenschaft versuchen die Tierparkmitarbeiter, die Tierfreunde der Region an ihrem Vorhaben zu beteiligen. MVregio - 21. Apr. 2005 Namen für kleinen Gehörnten- "Ratzfratz" Die Firma Getränkeland aus Rostock- Elmenhorst hat im vergangenen Jahr eine Tierpatenschaft für die Afrikanischen Zwergziegen übernommen. Mit Unterstützung des Unternehmens konnte am 3. Oktober 2004 das neue Streichelgehege eingeweiht werden. Es umfasst 1.200 Quadratmeter und bietet viel Platz zum Streicheln und Füttern der Minis aus Afrika. Sie teilen sich ihr Gehege mit Mecklenburger gescheckten Kaninchen und indischen Brahma-Hühnern. Westfälische Rundschau - 25. Apr. 2005 Amina (7) assistierte den Robbenpflegern In einem Florida-Urlaub mit ihren Eltern war es passiert: Amina Walendzik (7) entdeckte ihre Liebe für Robben. Durch die IKZ-Aktion "Wünsch dir was" wurde sie zur Robbenpflegerin. Der Dortmunder Zoo hatte das Kind eingeladen, und da war die Aufregung natürlich groß. Tierpfleger Volker Gatz hieß Amina und ihre Eltern willkommen und machte die Grundschülerin kurzerhand zu seiner Assistentin. Die Seehundanlage im Dortmunder Zoo gibt es schon seit 1955, und in diesen Tagen erwarten die Tierpfleger ihre erste Filteranlage. Auch Robben müssen schließlich ihr Geschäft erledigen, und in der Vergangenheit war es so, dass das Wasser alle Nase lang komplett abgelassen wurde. Nachwuchs Neue Presse - 22. Apr. 2005 Klein-Leo erobert die Welt und die Herzen Nach einem missglückten ersten Anlauf kann ein Leoparden-Baby nun wieder seine neue Welt im Zoo Hannover erobern. Das im Januar geborene Tier hatte schon vor drei Wochen seinen ersten Ausflug gewagt. Bei einer Kletterpartie verletzte sich das Fellknäuel aber gleich an einer Pfote und erhielt Stubenarrest. Mehr als ein paar Meter dürfe sich der persische Leopard aber auch jetzt nicht von seiner Mutter entfernen. MVregio - 25. Apr. 2005 Venus und Valeska erkunden die Bärenburg Rostock. Für die fast fünf Monate alten Eisbären-Zwillinge Venus und Valeska war der 24. April ein ganz besonderer Tag. Sie verließen die Kinderstube und wagten den Schritt auf die große Bärenburg. Venus und Valeska wurden am 9. Dezember 2004 geboren. Für den Rostocker Zoo sind sie eine kleine Sensation, denn zum ersten Mal zieht Vienna Zwillinge auf. Der Rostocker Zoo hat gute Erfahrungen bei der Eisbärenaufzucht, kann auf eine lange und erfolgreiche Tradition verweisen. Die Welt - 26. Apr. 2005 Jetzt können die Eisbären wieder draußen spielen Eisbärenmutter "Vienna" kann ihre Jungen, die vier Monate alten Zwillinge "Venus" und "Valeska" an die frische Luft ins Freigehege scheuchen. Natürlich sind die Besucher begeistert vom Anblick der knuddeligen Pelztiere, die gleichzeitig zum Wappen des Zoos in Rostock gehören. Weil hier schon mehrere Generationen der weißen Riesen geboren und erfolgreich aufgezogen worden sind, wird im Rostocker Zoo seit mehr als 20 Jahren das Internationale Zuchtbuch für Eisbären geführt. NZZ Online - 21. Apr. 2005 Nachwuchs im Elefantenhaus Im Elefantenhaus des Zürcher Zoos hat Big Brother Einzug gehalten. Seit neustem filmen zwei Kameras das Benehmen der Elefanten im Innen- und Aussengehege und stellen die Bilder direkt ins Internet. Das Elefanten-Big-Brother verspricht in der nächsten Zeit aufregend zu werden: Es stehen zwei Geburten bevor. Wie Zoodirektor Alex Rübel an der gestrigen Medienorientierung mitteilte, wird die trächtige Elefantenkuh Celya-Himali in nächster Zeit gebären. Zusätzlich mit dabei sein wird auch ein Kameramann, der die Geburt aus nächster Nähe filmen wird. Interessierte können die Nahaufnahmen - vorausgesetzt, es gibt keine Komplikationen - anschliessend im Internet herunterladen. Laut Rübel sollte sich die an Menschen gewöhnte Celya-Himali nicht an der medialen Aufmerksamkeit stören. Ebenfalls trächtig ist die 19-jährige Indi. Die beim Zirkus Knie aufgewachsene Elefantenkuh lebt seit 1999 im Zürcher Zoo und wird voraussichtlich zwischen Ende August und September gebären. Ob ihr Nachwuchs ebenfalls unter medialer Überwachung das Licht der Welt erblicken wird, ist noch unklar. PCtipp.ch - 21. Apr. 2005 Webtipp: Elefantengeburt im Zoo Zürich Der Zoo Zürich bekommt grossen Zuwachs. Die beiden Elefantenweibchen Ceyla-Himali und Indi sind trächtig. Die erste Geburt wird im April/Mai und die zweite im August/September erwartet. Der Zürcher Zoo überträgt sie auf seiner Website und hat im Innen- sowie Aussengehege des Elefantenparks je eine Livecam installiert. Neben den Livecams bietet der Zoo Zürich auch einen SMS-Dienst an. Dieser informiert, sobald die jungen Elefäntchen auf der Welt sind. xonio.com Züricher Zoo schickt SMS zur Elefantengeburt Bei Geburt SMS: Der Züricher Zoo benachrichtigt Interessierte per Kurznachricht oder E-Mail, sobald das dort erwartete Elefantenbaby geboren wird Die Welt Giraffenbaby Benno schnuppert Berliner Frühlingsluft Am 15.April in Friedrichsfelde geboren, wurde er dort gestern der Öffentlichkeit vorgestellt. Hamburger Abendblatt - 26. Apr. 2005 Sind sie nicht süß? Babyglück im Tierpark Babyboom bei Hagenbeck! Der jüngste Sproß der Kattas ist erst wenige Tage alt. Während seine vier Halbgeschwister schon auf den Rücken ihrer Mütter reiten, vergräbt sich der kleine Halbaffe noch im seidigweichen Bauchfell seiner Mama. Daß Frühlingszeit gleich Babyzeit ist, weiß Cheftierpfleger Walter Wolters (39) nur zu gut: "Wir haben Jungtiere bei den Giraffen, bei den Pavianen, den Mähnenspringern, den Kaiserschnurrbart-Tamarinen, den Sikahirschen, den Angler-Sattelschweinen und den Hirschziegenantilopen." Er wartet noch auf Seebären-Nachwuchs - und auf ein Tapir-Baby. Hamburger Abendblatt - 26. Apr. 2005 Saubere Huftiere Bei den Mähnenspringern ist zur Zeit Frühlingsputz. Genüßlich schließt der zwei Wochen alte Huftier-Nachwuchs die Augen, während ihm seine Mutter das Fell pflegt. Das kann ja auch schon einmal ein wenig dreckig werden - klettert die Herde doch bei Wind und Wetter durch das felsige Gehege. Hamburger Abendblatt - 21. Apr. 2005 Der kleine Seeadler hat schon Riesenhunger Falkner Dietmar Damm ist die "Ersatzmama": Ab 6 Uhr morgens verlangt der kleine Seeadler mit dem Daunengefieder seine erste Mahlzeit - und dann alle zwei Stunden über den Tag verteilt. Das letzte Häppchen wird ihm zwischen 22 und 23 Uhr gereicht. So hegt und pflegt der Falkner den kleinen Seeadler, der vor wenigen Tagen aus dem Ei geschlüpft ist. Um ihn vor seinen eigenen Eltern zu schützen, wurde das Ei in der Brutmaschine ausgebrütet und das Küken jetzt mit der Pinzette gefüttert. Im Wildpark Eekholt wurden drei junge Seeadler erfolgreich großgezogen. Der Wildpark Eekholt beteiligt sich seit vielen Jahren an der Zucht und Auswilderung von Seeadlern. Kieler Nachrichten - 21. Apr. 2005 Das Küken schläft neben dem Ehebett Seeadler-Nachwuchs im Wildpark Eekholt: Vor drei Tagen ist ein Küken im Brutkasten geschlüpft. Mit seinem flauschigen Gefieder wiegt der kleine Vogel gerade einmal 142 Gramm. "Es geht ihm gut", berichtet Dietmar Damm. Der 40-jährige Falkner zieht den kleinen Seeadler mit der Hand auf. "Abends nehme ich ihn mit nach Hause. Dann schläft er neben dem Ehebett in einem Wärmekasten", erzählt der Familienvater. Märkische Oderzeitung - 21. Apr. 2005 Kronenkranich heißt Lucy Der erste Kronenkranich, der im Eberswalder Zoo nachgezogen wurde, hat jetzt einen Namen. Lucy heißt der Mitte Februar geschlüpfte Vogel. Pate bei der Namenswahl stand Mario Korsch. Der selbstständige Fahrlehrer ist leidenschaftlicher Hobbymusiker und wird für schaurig schöne Klänge in den Archen des Familiengartens sorgen. Die Eigenkompositionen sparen teure Gebühren bei der GEMA. Artikel aus der französischsprachigen Presse zusammengestellt von Jonas Livet - www.leszoosdanslemonde.com 21.04.2005: Giraffennachwuchs im Zoo La Bourbansais - Un girafon à la Bourbansais http://www.breizhoo.fr/informations/actualite-1250-un-girafon-a-la-bourbansais.html Schon Mitte Februar kam im Zoo La Bourbansais ein Giraffenkalb zur Welt. Es verbrachte die ersten Lebenswochen im klimatisierten Stall und darf nun bei guter Witterung für zwei bis drei Stunden täglich ins Freie. 20.04.2005: Ankunft der ersten Okapis im ZooParc Beauval - Arrivée des premiers okapis au ZooParc de Beauval. http://www.leszoosdanslemonde.com/html/actualite/actualite.htm Zwei zweijährige männliche Okapis aus Antwerpen und Marwell haben ihr neues Gehege im ZooParc de Beauval bezogen. Die 6000m2 große Anlage bietet Platz für sechs Tiere. Die Teilnahme am EEP ist ein weiterer Schritt in der 25-jährigen Entwicklung des Parks von einem kleinen Vogelpark zu einem der renommiertesten Zoos in Frankreich. Berliner Morgenpost - 22. Apr. 2005 Der alte Panda und das Wasser Bao Bao kühlt höchstens ein bißchen seine müden Tatzen. Richtig schwimmen gegangen ist der Große Panda im Wassergraben noch nie. Obwohl er, wie andere Bären auch, sehr gut schwimmen könnte und durchaus nicht wasserscheu ist: "Früher, als der Graben noch mit weniger Wasser gefüllt war, hat er ab und zu Wassertreten gemacht", sagt Raubtier-Kurator Heiner Klös. Für seine Kneipp-Kuren ist dem Pandamann das Wasser aber nun doch ein bißchen zu tief - normalerweise planscht er lieber oben am Wasserfall herum. FAZ.NET 22. April 2005 Frankfurter Gesichter: Christian Schmidt Der Tee in Christian Schmidts Büro kommt aus Afrika - und erinnert den Frankfurter Zoodirektor an seine Reisen: Seit 1966 zieht es ihn immer wieder dorthin, wo jene Tierarten in freier Natur zu sehen sind, die er in seiner Obhut hat. Berliner Kurier - 22. Apr. 2005 Zwei Mini-Rüssel Pli-Pla-Plantschen ist für unsere kleinen Elefanten aus dem Tierpark Friedrichsfelde der allergrößte Spaß. Jeden Morgen gibt's für die Minis und ihre Muttis eine herrliche Dumbo-Dusche. "Elefantenhaut ist gar nicht so dick und unempfindlich wie immer behauptet wird, sondern braucht viel Pflege. Das Wasser hält sie feucht", erklärt Tierpark-Vizechef Claus Pohle. Berliner Morgenpost - 24. Apr. 2005 Blütenpracht und zugeflogene Sommergäste Ein Besuch des Tierparks Friedrichsfelde lohnt sich momentan nicht nur wegen der beiden kleinen Elefanten oder der Mini-Giraffe Benno - Naturfreunde erfreuen sich zur Zeit besonders an der üppigen Vegetation. Ein weiteres Indiz dafür, daß der Frühling endgültig da ist, sind die freilebenden Vögel, die nun nach Berlin zurückgekehrt sind. Seit dem vergangenen Wochenende ist die Nachtigall aus Afrika zurück. Auch Pirol und Flußregenpfeifer wurden gesichtet, denn auch wenn diese Tiere nur Gast im Park sind, so werden sie doch systematisch beobachtet, vor allem von Vogelkurator Martin Kaiser. Schon im Februar brüteten die Graureiher am historischen Graben. Ebenfalls am historischen Graben hat sich ein Kolkrabenpärchen sein Nest gebaut, in dem gerade zwei Jungvögel versorgt werden. sz-online - 26. Apr. 2005 Präparator Holger Rathaj betrachtet das Löwenfell... 18 Jahre lang beeindruckte Sultan die Tierpark-Besucher durch lautes Brüllen und eine prächtige Mähne. Im November musste der indische Löwe eingeschläfert werden - wegen Altersschwäche. Jetzt kommt Sultan ins Museum und alle dürfen dabei helfen. Nun will sich Präparator Holger Rathaj (39) an Sultans Wiedergeburt wagen. Kurz nach dem Tod des Löwen hat er ihm das Fell über die Ohren gezogen. Das liegt jetzt frisch gegerbt und in stolzer Länge von 3,80 Meter - von der Mähne bis zum Schwanz - in Rathajs Arbeitszimmer. Fehlt nur noch ein neuer Körper. Der soll nun von den geschickten Präparator-Händen modelliert werden, und zwar in aller Öffentlichkeit. Er verlegt sein Arbeitszimmer jetzt drei Wochen lang in die Ausstellungsräume, will den Löwen dort fertig präparieren. Und jeder kann ihm dabei zusehen. Rathaj: Ende Mai soll ein stolzer Sultan die Museumsbesucher begrüßen. Frankenpost - 22. Apr. 2005 Aus dem Zoo, rein ins Leben Hof. Der Zoo ist zu klein. Da loben wir uns schon die Eigeninitiative von Nasen- und Waschbär. Während der eine, Nasi eben, seine Behausung mit Familienanschluss schnell verlassen hat, um in Gattendorf mal nach dem Rechten zu sehen, hat der andere die schmutzige Wäsche seiner bärigen Mitbewohner wohl satt gehabt. Und so ist er am Theresienstein in einer Gartenlaube fündig geworden: Hier, zwischen Apfelkisten, fühlt er sich wohl und muss sich nicht von neugierigen Zoobesuchern begaffen lassen. Märkische Oderzeitung - 27. Apr. 2005 Medaille für Wildpark-Vater Frankfurt/ Oder. Er gilt als geistiger Vater des Wildparks in Rosengarten. Für sein unermüdliches Wirken ist Dr. Bernhard Schröder am Montagabend mit der Leopoldmedaille des Frankfurter Rotary Clubs ausgezeichnet worden. Mit dieser Medaille ehren die Rotarier alljährlich Menschen, die sich um die Oderstadt verdient gemacht haben. Mitte der 90er Jahre, nach dem Abzug der russischen Armee, war ein 16 Hektar großes Areal frei - der Übungsschießplatz im Stadtforst. Dort wurde der Wildpark aufgebaut, mittlerweile ein "Hort der Naherholung", wie ihn Rotarier-Präsident Elmar Ziegenhagen bezeichnete. Frankfurter Neue Presse - 25. Apr. 2005 Saisonstart im Kobelt-Zoo: Esel&Co. warten auf Besucher Für das Publikum ist der rund 17 Hektar große Kobelt-Zoo, der 1916 gegründet wurde, ab Sonntag, 1. Mai, samstags und sonntags geöffnet. Der Saisonbeginn wird mit einem Fest gefeiert, das um 11 Uhr beginnt. Sorge bereitet den ehrenamtlichen Helfern das Gehege der Göttinger Minipigs. Auf Grund der lehmigen Beschaffenheit des Bodens sammelt sich bei starkem Regen Wasser im Freigehege an, das abgepumpt werden müsse. Eine Lösung dieses Problems sei noch nicht gefunden. Ganz oben auf der Dringlichkeitsliste steht außerdem die Renovierung der Affengehege. Während sich im Zwinger der Grünen Meerkatzen fünf Tiere tummeln, dämmert die Rhesus-Äffin Phips im benachbarten Käfig alleine vor sich hin. Das etwa 18 Jahre alte Tier, das als Leierkastenaffe jahrelang misshandelt wurde, ist verhaltensgestört. St. Galler Tagblatt - 27. Apr. 2005 Ein Schwein zum Jubiläum Der Tierpark Kreuzlingen ist seit Sonntag um eine Attraktion reicher: Zum 40-Jahr- Jubiläum bekam der Tierpark ein Hausschwein - am 19. Juni wird Nachwuchs erwartet. Geboren wurde das Hausschwein am 1. August 2000 und hat bei acht Geburten bereits 89 Ferkel zur Welt gebracht. Am 19. Juni soll es dem Tierpark Nachwuchs bescheren. Warum sich der Tierpark im Jubiläumsjahr für die Anschaffung eines Hausschweins entschieden hat, erklärt Präsidentin Helene Eisenhut: «Wir möchten den Besuchern die normale Haltung eines Hausschweins zeigen.» news.de Ein Zoo als Retter bedrohter Arten Idyllischer als der Münchner Tierpark Hellabrunn kann ein Zoo kaum liegen: Doch Hellabrunn ist mehr als ein hübsches Ausflugsziel Norddeutsche Neueste Nachrichten "Limpopo" verlangte Millimeterarbeit Millimeterarbeit im Schweriner Zoo: Mehr als eine Stunde dauerte es, mehrere Bäume ließen ihre Äste, ein Bagger musste Erdreich und einige Steine bewegen Baslerstab - 25. Apr. 2005 Vier Grüne Meerkatzen aus Israel Die Grünen Meerkatzen, die im Zolli seit 2001 die Affeninsel und das zugehörige kleine Haus auf der Etoscha-Anlage bewohnen, sind als Wildtiere in Afrika südlich der Sahara zuhause. Am Anfang bestand die Basler Familie aus vier Mitgliedern, einem Männchen und drei Weibchen. Im März 2002 wurde ein Sohn in die Gemeinschaft geboren. Dem glücklichen Ereignis folgten traurige. Zwei der Basler Weibchen starben. Man hatte sich darum in der Folge nach neuen Inselbewohnern umzusehen. Fündig wurde man dabei in Israel. Ende des letzten Jahres zogen dann fünf israelische Tiere zu. Mit zu dieser Gruppe gehörte auch Saburi, ein schon lange zuvor kastrierter Mann, der sich anderen gegenüber immer als aggressiv und streitsüchtig verhalten hatte und immer wieder für zum Teil schwere Bissverletzungen gesorgt hatte. Das änderte sich auch im Zolli nicht. Man entschied sich dann, Saburi einzuschläfern. Danach kehrte auf der Insel und im Haus Ruhe ein. Heute sind die vier Zugezogenen mit der Basler Familie vereint, und alle sieben sind jetzt auch draussen auf der Insel zusammen zu beobachten. Man darf vielleicht mit Nachwuchs rechnen. Schaffhauser Nachrichten - 21. Apr. 2005 Hilfe für den Zoo von Dobric Vor zwei Jahren ist in der bulgarischen Partnerstadt Dobric innerhalb eines neu gestalteten Naturschutzzentrums ein neuer Tierpark eröffnet worden. Das von Milen Chalakov, ehemaliger stellvertretender Bürgermeister der unweit des Schwarzen Meeres befindlichen Provinzhauptstadt, betreute Projekt ist mit aktiver Hilfe der von Barbara Gehring angeführten Arbeitsgruppe Pro Zoo Dobric umgesetzt worden. «Der neue Park hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem attraktiven Erholungsraum entwickelt und bietet seinen zahlreichen Besuchern eine breite Palette interessanter Naturerlebnisse», erklärte der Präsident der Stiftung Pro Zoo Dobric weiter. Um die Partnerschaft zwischen der bulgarischen Trägerschaft und den schweizerischen Sponsoren zu vertiefen und um die für eine langfristige Zusammenarbeit notwendigen rechtlichen Grundlagen zu schaffen, haben die rund 15 Mitglieder der bisherigen Arbeitsgruppe beschlossen, sich als Verein zu konstituieren. Nach Aussage von Barbara Gehring will der Verein den weiteren Ausbau des Naturschutzzentrums am Rande von Dobric weiterhin materiell und ideell unterstützen. Blick - 25. Apr. 2005 Ich glaub, mich qualmt ein Affe Bloemfontein (Südafrika). Schimpanse Charlie pafft und säuft wie ein Homo sapiens. «Wir glauben, dass er Raucher, die an seinem Gehege vorbeikamen, so lange nachgemacht hat, bis die ihm Zigaretten zugeworfen haben», so Zoo-Mitarbeiter Daryl Barnes in der «Bild»-Zeitung. Und jetzt hat der Zoo die Bescherung denn Charlie ist weit davon entfernt, von den Glimmstängeln zu lassen. Dabei schadet es wie beim Menschen auch seiner Gesundheit. Er trinkt auch gerne die Dosen mit Cola und Limonade aus, die ihm die Zoobesucher über den Zaun werfen. Die süssen Getränke haben ihn schon drei Zähne gekostet. Allgemeine Zeitung Namibia - 22. Apr. 2005 Kleinen an Kopf und Arm durch eine Löwin verletzt Ein kleiner Junge aus Australien wurde auf der Okapuka Ranch bei Windhoek während einer Löwenfütterung für Touristen durch eine Löwin an Kopf und Arm verletzt. Familienangehörige und Augenzeugen schildern das Geschehene unterschiedlich. ,,Ich stand mit meinem Kind nicht direkt vor dem Beobachtungsschlitz hinter der Mauer, als im nächsten Moment eine Löwenpranke meinen Jungen am Kopf packte. Ich zog das Kind zurück, als die zweite Pranke ihn wieder am Kopf erwischte und am Arm verletzte", sagte Anahita Ebrahimzadeh im Krankenhaus in Windhoek. Der 16 Monate alte Tyler hatte den Kopf, die linke Hand und den Arm verbunden. Die Löwenkrallen haben teilweise tiefe Risse verursacht und am Arm ein Stück Muskelfleisch aufgerissen. Fritz Flachberger, Eigentümer der Okapuka Ranch, sagte, dass seinen Informationen nach sein Touristenführer Nico Potgieter der Familie immer wieder gesagt habe, dass sie auf das Kind aufpassen und nicht zu nahe an den Beobachtungsschlitz gehen soll. Eine hundertprozentige Sicherheit gebe es nicht, aber die Besucher müssten sich an die Anweisungen halten, so Flachberger. Am 27. Mai 1999 war in dem Gehege vor den Augen von Touristen der Angestellte Steyn Lusse von fünf Löwen getötet und teilweise aufgefressen worden. Drei Mähnenlöwen wurden anschließend erschossen. Märkische Oderzeitung - 27. Apr. 2005 Handyfoto von giftiger Spinne rettet gebissenen Briten Ein Handyfoto von einer giftigen Spinne hat einem britischen Koch vermutlich das Leben gerettet. Matthew Stevens (23) aus Bridgwater wurde beim Reinigen des Kühlschranks an seinem Arbeitsplatz in einem Pub von einer handgroßen Spinne gebissen. Wegen der Größe fotografierte Stevens das Tier. Zuhause brach er unter Schmerzen zusammen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnten ihm die Ärzte zunächst nicht helfen, weil sie nicht wussten, welche Art Spinne ihren Patienten gebissen hatte. Stevens zückte jedoch sein Handy: Die Aufnahme von dem garstigen Tier wurden an den Zoo in Bristol geschickt, der die Kreatur als Brasilianische Kammspinne (Phoneutria fera) identifizierte. Dies ist eine der giftigsten Spinnen überhaupt. Nun konnte der Koch korrekt behandelt und bald entlassen werden. 21.04.2005 Reader's Digest Deutschland Gräfin Sonja Bernadotte rüstet die Blumeninsel für die Zukunft Gräfin Sonja Bernadotte, die Hausherrrin auf der Blumeninsel Mainau im Bodensee, will das Werk ihres verstorbenen Mannes Graf Bernadotte auch in den nächsten Jahren konsequent fortführen. | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Allwetterzoo Münster, 27.04.05 "Rasputin" mit Babyspeck: - Endlich wieder ein Tiger in Münster! Nun hat die "tigerlose" Zeit im Allwetterzoo ein Ende! Am 19. April zog der sechzehn Monate alte "Rasputin" aus dem Leipziger Zoo nach Westfalen um. In seiner sächsischen Heimat war der hübsche, für einen Tiger noch etwas mollige "Rasputin" bei den Besuchern sehr beliebt. Kaum in Münster, hat er dank seiner freundlichen Art die Herzen seiner Pfleger im Sturm erobert. Er hat sich schnell eingelebt und fühlt sich in der großen Tigeranlage offensichtlich wohl. Allerdings scheint der junge Tigermann ein eher ruhiges Temperament zu haben. Er versteckt sich gern im dichten Bambus und beobachtet, optimal getarnt, die Zoobesucher. Bei Regen, den "Rasputin" offensichtlich überhaupt nicht mag, flüchtet er sofort in eine der trockenen Höhlen auf der Anlage. Er schwimmt allerdings gern und hat im breiten Wassergraben, der zur Tigeranlage gehört, schon etliche Runden gedreht. Noch ist der Tigermann allein, doch schon bald wird ihm eine Partnerin aus einem englischen Zoo Gesellschaft leisten. Die Sibirischen Tiger sollen in Münster für Nachwuchs sorgen; denn die größte heute lebende Raubkatze - ausgewachsene Männchen können bis zu 300 kg wiegen - ist stark von der Ausrottung bedroht. Nur der konsequente Schutz ihrer letzten verbliebenen Lebensräume im Osten Asiens im Bereich der Flüsse Amur und Ussuri könnte sie retten. Dort leben nur noch etwa 450 Tiger, in den Zoos der Welt rund 500. Tierpark Bochum, 27.04.05 Tierdiebstahl im Tierpark Bochum Am frühen Dienstagmorgen (26.4.) staunten die Tierpfleger im Bochumer Tierpark bei ihrem morgendlichen Rundgang nicht schlecht, als sie die Tür der "Villa Frettchen" aufgebrochen vorfanden. Bei der "Villa Frettchen" handelt es sich um eine Blockhausanlage mit Außenbereich, in dem zurzeit fünf Frettchen untergebracht sind. Die folgenden Nachforschungen ergaben, dass drei der Tiere (zwei Fähen, ein Rüde (Albino)) gestohlen wurden und in einer ebenfalls entwendeten Gießkanne abtransportiert worden sind. Falls die Diebe die Absicht haben sollten, die Tiere für eine Zucht zu benutzen, muss der Tierpark sie enttäuschen. Bei dem Rüden handelte es sich nämlich um ein kastriertes Tier, und damit eher nicht so sehr zur Zucht geeignet... Der Fall wurde der Polizei übergeben. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen, hat der Tierpark Bochum eine Belohnung von 250,- Euro ausgesetzt. Sachdienliche Hinweise bitte an den Tierpark Bochum unter 0234-950290 oder an jede Polizeidienststelle. Zoo Köln, 27.04.05 Erstmals neu entdeckte Großechsen im Kölner Aquarium Gleich im Eingangsbereich des Terrariums finden Sie jetzt eine neue Tropenwaldanlage für Quittenwarane. Diese Warane wurden erst 1997 von uns als neue Art entdeckt. Seien sie live mit dabei, wenn unsere Jungtiere morgen in ihr neues Terrarium einziehen und so erstmals in einem deutschen Zoo quittengelbe Warane zu sehen sind. Wem das noch nicht genügt, der kann seit kurzem gleich gegenüber unseren doppelt so großen Regenwald-Nilwaran in seinem neuen Gehege bewundern. Auch dieser hübsche Waran wurde unlängst als eigene Art erkannt. Und damit man nicht nur neue Warane im Kölner Aquarium sieht, haben dazwischen Goldtejus ihren neuen Wüsten-Lebensraum bezogen. Diese südamerikanischen Echsen sind ebenfalls erst seit kurzem erstmals im Kölner Zoo zu sehen am: Donnerstag, den 28. April 2005 um 11.30 Uhr. Thüringer Zoopark Erfurt, 26.04.05 Der Kaiser ist in Erfurt Erstmals seit vielen Jahren ist der Kaiser in Erfurt. Es war nicht einfach, ihn zu bekommen. Auch sind seine Ansprüche an die Unterbringung nicht einfach zu befriedigen. Am liebsten verspeist er Algen, Schwämme und kleine Wirbellose. Er gilt als unverträglich. Die Rede ist von Pomacanthus imperator, dem Imperator-Kaiserfisch. Für die Aquarianer ist es der Kaiser schlechthin. Kaiserfische bewohnen die Korallenriffe der warmen Weltmeere. Es gibt zahlreiche Arten. Der farbenprächtigste ist der Imperator-Kaiserfisch. Er erreicht eine Körperlänge von bis zu 40 cm. Meist lebt er einzeln, da er gegen Artgenossen recht aggressiv ist. Das muss bei der Pflege im Aquarium unbedingt bedacht werden. Selten sind Paare oder kleine Harems in der Natur zu beobachten. Und das wohl auch nur während der Paarungszeit. Es gibt noch immer Leute, die glauben, Fische seien stumm. Sie mögen dem Kaiserfisch zuhören. Wenn ihm etwas nicht passt, vermag er zu knurren. Wer diesen wunderschönen und interessanten Meerwasserfisch beobachten möchte, ist recht herzlich zu einem Besuch in das Aquarium des Thüringer Zooparks Erfurt am Nettelbeckufer 28a eingeladen. Thüringer Zoopark Erfurt, 26.04.05 Leo-Club hilft Zoopark Am Sonnabend fand sich im Thüringer Zoopark Erfurt außergewöhnliche Hilfe ein. Der Leo-Club, die Jugendorganisation des Lions-Clubs Meister Eckehart in Erfurt, wollte einen Arbeitseinsatz starten. Und Arbeit war da. Die Elektrostation oberhalb des Elefantenhauses hatte es bitternötig. Der Putz kam von der Wand. So fanden sich Arbeit und Arbeiter zu einem schaffensreichen Tag. Putz abklopfen, Schubkarren fahren, hämmern und klopfen. Der Wilde Wein wurde zurückgeschnitten, um die Arbeit nicht zu behindern. Er wird bald wieder austreiben. Die Zoobesucher waren sicherlich verwundert, warum die Aktion genau am Samstag sein musste. Aber der Leo-Club macht derartiges aus Idealismus. Da die Organisation aus Handwerkern, Bankiers, aber auch Studenten und Berufschülern besteht, bleibt nur das Wochenende. Wilhelma, 26.04.05 Hoch die Palmen! Dies ist kein Trinkspruch für Gärtner und auch kein Überfall auf die Kaffeekasse derselben nein, es ist definitiv Frühling, und in der Wilhelma müssen die tonnenschweren Palmen, wichtige Botschafter mediterraner Lebensart im königlichen Park, an ihre Sommerstandorte gebracht werden. Der Transport großer Pflanzen verlangt erheblich mehr Power als das Eintopfen von Blumen. Raus aus dem Gewächshaus zum Abhärten an die frische Luft wurden die Palmen von den Gärtnern der Wilhelma noch in mühevoller Handarbeit geschleppt. Der Flug den Berg hinauf auf die Subtropenterrassen geschieht aber heutzutage nicht mehr unter Verschleiß von Gärtnerbandscheiben, sondern mit Hilfe eines Kranes! Technisch dermaßen aufgerüstet, werden am Dienstag, den 26. April ab 7 Uhr früh die Palmen millimetergenau an ihre Standplätze gehievt bei den Papageienvolieren begleitet von besorgtem Gekreisch der Vögel, die jedes Jahr aufs Neue den Künsten des Kranführers misstrauen! Bis zum späten Herbst werden die Palmen für subtropisches Flair in der Wilhelma sorgen - und das Ende der warmen Jahreszeit ankündigen: Wenn die Vögel in den Süden ziehen, fliegen auch die Palmen allerdings nicht gen Süden, sondern artig zurück ins Gewächshaus ... per Kran natürlich! Zoo Leipzig, 26.04.05 Bach und Zoo - Bachfestbesucher können günstiger in den Zoo Was haben der Leipziger Zoo und das Leipziger Bachfest gemeinsam? Die Zukunft! Unter dem diesjährigen Motto Bach und die Zukunft kooperieren beide Kultureinrichtungen der Stadt in diesem Jahr. Der Zoo bekannt als Zoo der Zukunft lädt die Gäste des Bachfestes zu einer Entdeckungstour durch die Weiten der Kiwara-Savanne oder der Dschungellandschaft des Pongolandes ein. Neben musikalischen Höhepunkten auf dem Bachfest bietet die grüne Oase Zoo Erholung für die Bachfestgäste. Wir freuen uns sehr über die Kooperation. Beide Kultureinrichtungen sind Aushängeschilder der Stadt, da war es nur eine Frage der Zeit bis es zu einer Zusammenarbeit wie dieser kommt so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Erwartet werden ca. 30.000 Musikliebhaber aus aller Welt, die hoffentlich auch Liebhaber des Leipziger Zoos werden. Zoo Duisburg, 25.04.05 Ein Kopf wien Hammer
Den Spruch: Nägel mit Köpfen machen kennt jeder, - aber einen Kopf wien Hammer mit Sicherheit nicht. Und wer behaupten würde, es handele sich bei einem Hammerkopf um einen leibhaftigen Vogel, dem würde der so Angesprochene einen ebensolchen per Fingerzeig aufs Stirnbein tippen! Trotzdem: Vor wenigen Wochen traf eine lebendige Hammerköpfin, geschlüpft und aufgewachsen im Vogelpark Walsrode, am Kaiserberg ein, um fortan mit dem hier ortsansässigen (Ex-)Kölner Hammerkopf ein Braut- bzw. Brutpaar zu bilden. Bisher zeigen die hühnergroßen, zierlich gebauten Storchenverwandten echte Zuneigung zueinander; die sichtbare Folge hiervon ist, dass zur Zeit ein riesengroßer Reisig-Ball von fast einem Meter als künftiger Nistplatz zwischen Volierendecke, Stützpfeiler und Futterbrett im Nordteil des Vogelwäldchens die Blicke auf sich zieht. Selbst wenn der Name des afrikanischen Savannenvogels sich nur mit viel Phantasie von seiner nach hinten gerichteten Federhaube am Hinterkopf ableiten lässt, so sind dessen Riesennester aus Pflanzenteilen, Papierschnipseln und Strohhalmen wahre Wunderwerke. Bis heute allerdings hat noch niemand herausgefunden, wozu diese Brutplatz-Gigantomanie nützlich sein soll, denn die eigentliche Nisthöhle innerhalb des Riesennestes beträgt gerade einmal 30 Zentimeter. Wie dem auch sei, die beiden auch Schattenvögel genannten Hammerköpfe werden aufmerksame Zoobesucher neben eifriger Bautätigkeit auch mit Hüpf- und Springtänzen begeistern: Diese Auftritte nämlich gehören zum ehelichen Alltagsritual; so beteuern und vergewissern sich beide Partner gegenseitiger Zuneigung und Treue - mit der Option auf reichlich Eiersegen natürlich. Zoo Hannover, 25.04.05 Kleiner Tollpatsch auf Samtpfoten Eigentlich hätte das kleine gefleckte Fellknäuel mit den viel zu großen Tatzen und erstaunlich graugrünen Augen schon vor drei Wochen munter in der neuen Leoparden-Anlage spielen sollen. Aber der am 26. Januar geborene Nachwuchs der Persischen Leoparden Kadhira und Yallah (beide 11 Jahre) stellte sich bei seinem ersten Ausflug in die große Welt dermaßen tollpatschig an, dass er mit verletzter Pfote gleich wieder Stubenarrest bekam. Wenn die Tatzen viel zu groß sind, stolpert es sich eben leicht über die eigene Neugierde! Die kleine Raubkatze kam im Januar mit einem Gewicht von 600 Gramm zur Welt. Drei Monate dauerte, bis das winzige Fellknäuel groß genug war, gemeinsam mit seiner Mutter das neue Gehege im Dschungelpalast zu erkunden. Und während dieser drei Monate hatte der Mini-Leo nicht nur gelernt, ordentlich zu fauchen und kratzen, sondern auch seinen durchaus eigenen Dickkopf entwickelt. Kaum im Außengehege angekommen, stürmte er entgegen jeden mütterlichen Rats davon und verletzte sich prompt beim Kletterversuch. Schluss mit den Ferien im Garten. Aber jetzt steht der kleine Leopard wieder auf allen vier Pfoten und kann erneut die Welt erobern. Seine Mutter sieht die Sache noch nicht so entspannt wie ihr Nachwuchs: Entfernt der Kleine sich nur ein paar Meter, schnappt sie ihn und bringt ihn in Sicherheit. Klar, dass der quirlige Mini-Leo dieses Mutter-Sohn-Fangen-Kriegen-Spiel ungeheuer lustig findet! Der Baby-Leopard ist jetzt täglich im Palastgarten des Maharadschas im Dschungelpalast zu sehen (wenn seine Mutter ihn nicht gerade wieder in den dichten Bambus getragen hat...). Zoo Duisburg, 25.04.05 Hilfe - der Bambus blüht Bambus ist ein Gras - ein Gras der Superlative allerdings! Im Gegensatz zu unseren Rasengräsern ebenso wie sämtlichen Getreidearten, bilden diese - mit Ausnahme von Europa - weltweit verbreiteten Pflanzenschönheiten dauerhaft verholzende Halme, die man Rohre nennt; sie können bei manchen Arten innerhalb von 24 Stunden einen ganzen Meter zulegen, stark wie ein Baumstamm werden und doch dabei biegsam und schlank sich jedem Wind- und Schneedruck neigen. Die spitz zulaufenden, länglich-lanzettlichen und stets gestielten Blätter dienen seit Jahrtausenden asiatischen Künstlern als Vorlagen für Kalligraphie und Küchengerät. Mittlerweile sind über 30 winterharte Arten dieser Riesengräser nach Europa eingeführt worden und zieren seit mehreren Jahrzehnten sowohl öffentliche als auch private Gärten. Zum Glück - und im Gegensatz zu unseren einheimischen Gräsern - blühen verschiedene Bambusse nur alle 10 - 120 Jahre, was Botanikern auch heute noch Rätsel aufgibt. Kein Mensch weiß, wodurch das Blühen ausgelöst wird und warum die Abstände der arteigenen Blühperioden so lang wie unregelmäßig sind. Zeigen sich dann aber die eher unscheinbaren Blütenrispen, so bricht für Gärtner und Landschaftsgestalter die Panik aus; denn sobald der Wind die Pollen aus den kleinen Ähren verstäubt hat, stirbt die Pflanze ab. Und genau dies geschieht derzeit mit großen Beständen Sasa veitchii, dem Japanischen Waldbambus, der große Flächen rund um den Vogelweiher (hinter dem Haupteingang), ausgedehnte Rabatten um das Afrikanum und Randbepflanzungen am Chinesischen Garten bedeckt. Die zooeigenen Gärtner sehen das Unheil mit feuchten Augen und für die Zoobesucher wird sich in den nächsten Jahren der einstmals üppig grüne, kniehohe Bambusbusch in ein knöchelhohes, graubraunes Bambus-Stoppelfeld verwandeln. Und Geduld ist angesagt: Nach frühestens zwei bis vier Jahren beginnt das halbtote Bambusdickicht wieder auszutreiben - allerdings nur mit weniger als der Hälfte des Altbestandes, der Rest bleibt schlichtweg tot. Wildpark Lüneburger Heide, 24.04.05 5 Jahre erfolgreiche Luchsauswilderung im Harz - Luchstag im Wildpark Lüneburger Heide Seit dem Jahr 2000 durchstreifen auch Luchse aus dem Wildpark Lüneburger Heide wieder den Harz. Nach fast 200 Jahren ist diese wunderbare Katze in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Dieses in Deutschland einmalige Projekt im Nationalpark Harz wird von der Landesjägerschaft und einigen Tierparks unterstützt. Es war nicht sicher, ob das Projekt erfolgreich wird, aber nach fünf Jahren Zwischenbilanz kann von einer erfolgreichen Auswilderung gesprochen werden. Am 1. Mai 2005 von 10.00-16.00 Uhr findet, der inzwischen schon vierte Luchstag, im Wildpark Lüneburger Heide statt. Mitarbeiter des National-Parks Harz, der Jägerschaft Hittfeld und des Wildparks beantworten gern die Fragen der großen und kleinen Besucher zum Luchs und zum Stand der Auswilderung. Kinder die geschminkt als Luchs erscheinen haben freien Eintritt! Außerdem gibt es jede Menge toller Preise zu gewinnen bei einem Luchsquiz. Bernburger Freizeit GmbH, 22.04.05 Neu im Tiergarten: Weißstörche Afrika im Tiergarten Bernburg ist um eine neue Tierart reicher. Mag sein, daß man beim Anblick von Weißstörchen nicht zuerst an Afrika denkt, doch Adebar verbringt rund die Hälfte seines Lebens dort. Für die beiden Neuzugänge im Bernburger Tiergarten sind Langstreckenflüge gen Äquator indes nur noch Geschichte. Als hilfebedürftige Fundtiere gelangten sie zunächst in die Auffang- und Pflegestation des Storchenhofs Loburg, wo sich schon bald herausstellte, daß die beiden Störche dauerhaft flugunfähig bleiben werden und damit für eine Wiederauswilderung nicht in Frage kommen. So sind sie nun im Tiergarten Bernburg ganz besondere Botschafter für all diejenigen Gefährdungen, denen Weißstörche in unserer Umwelt ausgesetzt sind. Unfälle an Hochspannungsleitungen sind dabei nur eines von mehreren Problemen. Gerade in den Brutgebieten fällt es den Störchen inzwischen schwer, ausreichend Futter für ihre Jungen zu finden, weil nahrungsreiche Flächen zunehmend verbaut, entwässert oder gestört werden. Besonders gefährlich leben diejenigen Störche, die der Hunger auf die Müllkippen treibt. Schnittwunden und Abschnürungen der Beine sind keine Seltenheiten. Der Tiergarten Bernburg sucht deshalb nach Möglichkeiten, dem bedrohten Weißstorch zu helfen. Ideell und finanziell erhält er dabei Unterstützung von der Jagdgenossenschaft Bernburg, die im vergangenen Jahr bereits stattliche 800 Euro spendierte, um den Tiergarten künftig auch für freifliegende Weißstörche attraktiver gestalten zu können. Ein anspruchsvolles Ziel, das nicht nur deshalb reizt, weil es seit Ankunft der Störche bei den benachbarten Zwergziegen einen regelrechten Babyboom gegeben hat! Tierpark Chemnitz, 22.04.05 Frühling pur im Tierpark Chemnitz Wer Frühling pur erleben will, sollte jetzt den Tierpark Chemnitz besuchen. Neben vielen blühenden Pflanzen im Park blüht es jetzt auch kräftig im Tropenhaus, beispielsweise die Bananen. Auch die Bewohner des Tierparks leben ihre Frühlingsgefühle aus, was auf reichlich Nachwuchs hoffen lässt. So konnten in den letzten Tagen und Wochen Paarungen bei den seltenen persischen Leoparden, den Fossas aus Madagaskar, den Alpakas, die erst vor kurzer Zeit in den Tierpark gekommen sind, und den Zwergflusspferden, deren männlicher Part Ortwin doch schon ein biblisches Alter hat, beobachtet werden. Die gefiederten Bewohner des Tierparks sind auch sehr aktiv. Die Steppenadler brüten erfreulicherweise wieder und auch Swinhoe-, Elliot-, Feuerrücken- und Goldfasan haben Eier gelegt. Lebhaft geht es bei dem bereits zahlreichen Nachwuchs im Tierpark zu. So sind dieses Jahr bereits zwei Esel geboren. Im Streichelgehege springen Zicklein und Lämmer umher und es sind zahlreiche kleine Kaninchen, Meerschweinchen und Hühnerküken zu bewundern. Die drei Känguru-Kinder sind immer öfter außerhalb des Beutels zu beobachten. Und das Wildpferdfohlen tollt munter mit dem Hengstfohlen des letzten Jahres umher. Zoo Landau, 21.4.05 Neue Zooschule im Zoo Landau das Bauvorhaben macht Fortschritte Mit der neuen Zooschule geht es gut voran davon konnten sich am Anfang der Woche Oberbürgermeister Dr. Wolff, Zoodirektor Dr. Heckel und Zooschulleiterin Dr. Hollstein bei der Besichtigung der Baustelle unter der Leitung von Architekt Peter Buchert überzeugen. Ein Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz, einer Stiftung und diverser Sponsoren aus der Region machen dieses wichtige Vorhaben möglich. Die Bodenplatte ist gegossen und in den nächsten drei Wochen werden die vorgefertigten Wandteile in Holzständerbauweise aufgesetzt, erklärt Architekt Buchert. Von besonderer Bedeutung für die Zooschule ist, dass bei dem Bau ausschließlich naturnahe oder ökologische Bau- und Dämmstoffe verwendet werden, vor allem aus dem nachhaltig bewirtschafteten Rohstoff Holz, das in der Natur rasch nachwächst. Damit korrespondiert die Bauweise des neuen Gebäudes auch mit dem Selbstverständnis der Einrichtung, freute sich Zooschulleiterin Dr. Hollstein. Unsere Zooschule möchte Kinder zu einem umweltverträglichen Verhalten erziehen. So wollen die Verantwortlichen der Schule auch Vorbildfunktionen wahrnehmen und dies gilt auch für die Verwendung von Materialien im Wirkungsbereich der Einrichtung. Alle Bauarbeiten werden von regional ansässigen Unternehmen mit großem persönlichen Engagement ausgeführt. Auch dreißig Zoopädagogen und die zahlreichen Schulklassen und Kindergruppen, die in diesem Jahr die Zooschule besuchen wollen, freuen sich schon sehr auf die verbesserten Lern- und Arbeitsmöglichkeiten. Mit der neuen Zooschule wird der Landauer Zoo noch eine weitere, deutliche Aufwertung erhalten, davon sind OB Dr. Wolff und der Zoodirektor überzeugt. Bis der Unterricht im neuen Gebäude aufgenommen werden kann, gibt es jedoch noch vieles zu tun. Denn obgleich die Grundfinanzierung für das Gebäude gesichert ist, fehlen immer noch Mittel für Bereiche des Innenausbaus. Vor allem für die technische Einrichtung und für Lampen und sonstige Ausstattung werden noch dringend Sponsoren gesucht. Firmen, die sich in dieser Weise engagieren möchten, können sich bitte mit der Zooverwaltung des Zoo Landau (06341-898229) in Verbindung setzen. WWF, 22.04.2005 Rettungsplan sieht für den äußersten Notfall Umsiedlung von Panda-Bären vor Der Bambus in China blüht. Das Besondere daran: Die Blüte erfolgt bei den rund 1.200 verschiedenen Bambusarten nur sehr selten alle paar Jahrzehnte. Dass der Bambus blüht, klingt auf den ersten Blick zwar wie eine frohe Botschaft, entpuppt sich auf den zweiten jedoch auch als Gefahr: Denn der Bambus stirbt nach der Blüte ab, und es dauert mehrere Jahre, bis er wieder nachgewachsen ist. Darunter leiden nach Einschätzung des WWF vor allem die Großen Pandas, die sich hauptsächlich von Bambus ernähren. Ein ausgewachsener Panda verspeist jeden Tag bis zu 35 Kilogramm der nährstoffarmen Blätter und Stängel. "Die Pandas stehen seit vielen Jahren auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Wenn sie keinen Bambus mehr finden und den Gürtel enger schnallen müssen, kann das verheerende Folgen haben", befürchtet die Artenschutzexpertin Susanne Honnef vom WWF Deutschland. Sie betreut die Naturschutzprojekte zum Schutz des Großen Pandas in China. Der WWF ist angesichts der aktuellen Bambusblüte beunruhigt, da eine große Blüte in den 1980er Jahren zum Tod von rund einem Viertel aller noch in freier Wildbahn lebenden Pandas führte. Damals starben etwa 250 Tiere. WWF, 25.04.2005 Schwarze Herde, weiße Schafe Der zerstörerische und kriminelle Holzhandel, der weltweit Tier- und Pflanzenarten bedroht, ist für viele Unternehmen nach wie vor kein Thema. Diesen Schluss zieht der WWF aus einer Umfrage unter 250 Firmen aus der Holzbranche, dem Versand- und Einzelhandel. Lediglich 55 der befragten Unternehmen beantworteten die Fragen des WWF nach der Herkunft ihrer Hölzer und Holzartikel. Stichproben ergaben, dass die Anbieter noch immer zweifelhafte Tropenholzprodukte wie zum Beispiel Gartenmöbel aus Teak oder Balau führen. Diese Hölzer stammen häufig aus illegalen Quellen. Doch die Umfrage zeigt nach Angaben des WWF auch positive Trends. So sei die Zahl der Anbieter gestiegen, die Hölzer und Produkte mit dem Ökosiegel FSC ("Forest Stewardship Council") anbieten. Die besten Ergebnisse unter den teilnehmenden Firmen erzielten die Großhändler HGM und Holzconzert aus Hamburg sowie Landmann Peiga aus Bremen. Die Unternehmen der WWF WOOD GROUP, die sich auf eine nachhaltige Einkaufspolitik verpflichtet haben, schneiden bei der Befragung überdurchschnittlich gut ab. Zu den schwarzen Schafen zählt der WWF den Gesamtverband der Holzhändler (GD-Holz), der seine Mitglieder zum Boykott der Umfrage aufgerufen hatte. Immerhin seien 11 der 90 angeschriebenen Mitgliedsunternehmen der GD-Holz dem Boykottaufruf nicht gefolgt und hätten dem WWF geantwortet. Da viele Firmen nicht freiwillig auf Nachhaltigkeit beim Holzimport achten, sei der Gesetzgeber gefragt. FSC ist ein internationales Garantiesiegel. Holz und Papier mit dem FSC-Siegel stammt nicht aus Raubbau, sondern fördert sozial- und umweltverträgliche Waldwirtschaft. WWF, 25.04.2005 Riesen-Kakerlake im Urwald entdeckt Auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt, wurden nach Angaben einer heute veröffentlichten WWF-Studie in den vergangenen zehn Jahren 360 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Zu den beschriebenen Arten zählen 260 Insekten, 50 Pflanzen, 30 Süßwasserfische, sieben Frösche, sechs Echsen, fünf Krabben, zwei Schlangen und eine Kröte. Auch eine zehn Zentimeter lange Riesen-Kakerlake zählt zu den jüngsten Funden - vermutlich die größte Schabe der Welt. Die in Deutschland berüchtigte Küchenschabe bringt es nur auf ein Viertel dieser Länge. 221 Säugetierarten, 622 Vogelarten sowie 15.000 Pflanzen wurden bislang entdeckt. Auf der Insel, die etwas mehr als doppelt so groß ist wie Deutschland, gibt es genauso viele Pflanzenarten wie in ganz Afrika. Doch der Reichtum ist akut bedroht. Anhaltender legaler und illegaler Kahlschlag für die Holz- und Papierindustrie sowie die Umwandlung von Regenwald in Gummibaum- und Ölpalmen-Plantagen zerstören den Urwald im Zeitraffertempo. Der WWF Deutschland verstärkt deshalb sein Engagement auf der südostasiatischen Insel und wird Anfang Juni 2005 eine Borneo-Kampagne starten. "Wir wollen die Menschen in Deutschland auf die dramatische Situation in einem der letzten intakten Urwälder der Welt aufmerksam machen und um Unterstützung für unsere Projekte werben", so Ziegler. Zudem will der WWF die Bundesregierung auffordern, entschlossen gegen den Import von illegal gefälltem Tropenholz aus Indonesien vorzugehen. Vor Ort unterstützt der WWF die drei Staaten Borneos - Indonesien, Malaysia und Brunei - in den Bemühungen, das "Heart of Borneo" im Inneren der Insel zu schützen. Das "Heart of Borneo"-Gebiet hat mit 220.000 Quadratkilometern annähernd die Ausdehnung der alten Bundesländer. "Bis 2006 soll eines der größten Schutzgebiets-Netzwerke der Welt entstehen, das den Kern der Insel und damit auch der Artenvielfalt vor dem Raubbau bewahren könnte", umreißt Ziegler das ambitionierte Projekt. Der WWF geht davon aus, dass im unzugänglichen "Heart of Borneo" noch tausende unentdeckte Tiere und Pflanzen leben. WWF, 26.04.2005: Giftfallen bringen herbe Rückschläge für den Schutz von seltenen Großvögeln Der Kaiseradler, der am Abend des 15. April im österreichischen Bezirk Gänserndorf tot aufgefunden wurde, fiel einer Vergiftung durch eine Carbamat-Giftfalle zum Opfer. Damit ist er das jüngste Opfer von heimtückischen Anschlägen auf seltene Großvögel. "Diesmal hat es tragischerweise einen Kaiseradler erwischt. Erst 1999 gab es in Österreich nach 190 Jahren erstmals wieder eine erfolgreiche Brut dieser äußerst seltenen Vögel", beklagt Norbert Gerstl, Leiter der Aktion "Vorsicht Gift" des WWF Österreich. Auch in Deutschland werden immer wieder vergiftete Großvögel aufgefunden - seit 2003 wurden allein im Landkreis Demmin in Mecklenburg-Vorpommern sieben durch Fleischköder vergiftete Seeadler entdeckt. "Die jahrelangen Bemühungen von Umweltschützern werden durch solche Untaten fast zunichte gemacht. Bei einer so seltenen Art wie dem Kaiseradler ist jedes einzelne Tier unersetzlich", stellt Thomas Neumann, Adlerexperte des WWF Deutschland fest. Neumann weist darauf hin, dass das fahrlässige und mutwillige Auslegen von Giftködern kein Kavaliersdelikt, sondern eine strafbare Handlung ist und neben frei lebenden Tieren auch Jagdhunde in Gefahr bringen kann. Erst in den 1990er Jahren kam es zu einer Stabilisierung des Bestandes des Kaiseradlers in Europa. Nach neuesten Schätzungen gibt es knapp über 1.000 Brutpaare. Dies entspricht etwa der Hälfte aller weltweit verzeichneten Brutpaare. Die Zuwächse sind auf umfassende Artenschutzprogramme zurückzuführen. NABU Niedersachsen, 26.04.2005 Mauersegler im Zugstau hinter den Alpen Um den 1. Mai trifft gewöhnlich "der" Sommervogel schlechthin, der Mauersegler, in Massen in Norddeutschland ein, um dann seine kühnen Flugbahnen mit schrillen "sriii"-Rufen zu ziehen. In diesem Jahre dürfte er sich verspäten, mutmaßt der NABU Niedersachsen. Der Grund: In den Alpen und sogar südlich davon ist der Winter zurückgekehrt; auf Alpenpässen liegt frischer Schnee, in Norditalien schüttete es in den vergangenen Tagen bei ungewöhnlich niedrigen Temperaturen ,wie aus Kübeln'. NABU-Mitarbeiter Rüdiger Wohlers berichtete aus den bayerischen Alpen, dass "weit und breit noch kein Mauersegler in Sicht ist und diese Langstreckenzieher auf dem Weg von Westafrika nach Deutschland durch Kälte und Schnee vermutlich regelrecht im Vogelzug-Stau festsitzen." Wohlers: "Aus der Not können alle Freunde der Mauersegler jetzt noch eine Tugend machen. Die verbleibende Zeit kann dazu genutzt werden, noch schnell spezielle Mauersegler-Nistkästen zu bauen, die leicht aus Holz geschaffen werden können." "Aufgrund von Wärmedammmaßnahmen und Renovierungsarbeiten werden diese Nischen aber immer häufiger verschlossen", wies Wohlers auf die Gefahr der Wohnungsnot für die Mauersegler hin, "wir begrüßen natürlich alle Dämmmaßnahmen, die u.a. auch der Umwelt nützen. Jedoch möchten wir Hauseigentümer, Baugesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften bitten, für die Mauersegler spezielle Nistkästen oder Niststeine an bzw. in den Fassaden von Gebäuden zur Verfügung zu stellen." "Aber die Zeit drängt. Da die Mauersegler schon bald mit ihrer Brut beginnen, müssten neue Nisthilfen jetzt so schnell wie möglich aufgehängt werden", so Wohlers abschließend. Aus aktuellem Anlass hat daher der NABU daher sein "Mauersegler-Paket" neu aufgelegt, in dem sich detaillierte Baupläne für den Mauerseglerkasten ebenso finden wie eine ausführliche Broschüre über die Lebensweise des faszinierenden Vogels. Es kann angefordert werden gegen Einsendung von fünf Euro beim NABU Niedersachsen, Stichwort "Mauerseglerhilfe", Calenberger Str. 24, 30169 Hannover. Endangered Wildlife Trust - 20. Apr. 2005 Karoo farmers become custodians of the critically endangered Riverine Rabbit In response to the urgent need to address the rapidly declining population of South Africas endemic species, the Riverine Rabbit (Bunolagus monticularis) and its equally threatened Karoo habitat, landowners in the Karoo have established dedicated Riverine Rabbit Conservancies covering an area of approximately 200 000 ha private farmland. The Riverine Rabbit is critically endangered and with less than 250 mature individuals estimated left in the wild today, the species is facing an extremely high risk of extinction. The species is endemic to the Karoo and because it only occurs on private farmland its survival lies in the hands of private landowners. The Endangered Wildlife Trusts (EWT) Riverine Rabbit Working Group coordinates the conservation efforts for the Riverine Rabbit and its habitat. Besides representatives of statutory and non-statutory institutions the group comprises private landowners who are critical role-players in the conservation of the rabbit, the riverbanks and floodplains and of all Karoo biodiversity in general. Many other plant and animal species benefit from the conservation of the rabbit and the sustainable management of the river zones will provide social-economic benefits for the region. The Riverine Rabbit functions as an indicator species of the river zones for Karoo farmers as its extinction in many areas of its former natural distribution range is indicative of degradation, fragmentation and loss of the valuable riverine vegetation caused by over-utilization and cultivation. Due to the linear nature of its habitat, the Riverine Rabbit can be most effectively protected if landowners participate in a network of conservancies to conserve remaining habitat and form an extended Riverine Rabbit conservation area. Therefore, one of the main focal areas of the EWTs Riverine Rabbit Working Group is the establishment of Riverine Rabbit Conservancies which are areas established by a voluntary agreement between private landowners who have Riverine Rabbits and potentially suitable habitat on their properties. These conservancies are recognised by local government and nature conservation bodies and so far three Riverine Rabbit Conservancies have been established in the Karoo, one in the Northern Cape and two in the Western Cape. The conservation and management of Riverine Rabbit populations and their habitat is outlined in the conservancy constitution and landowners are strictly controlling or prohibiting any hunting with dogs as well as the use of gin traps. South Africas biodiversity is unique but increasingly threatened. The current network of formally protected areas is not enough to protect the diverse range of species and habitats under pressure. With 80% of South Africas land surface in private hands, conservation strategies must involve landowners. The first conservancy was established in 1978 in KwaZulu Natal and in 2003 the National Association of Conservancies of South Africa (NACSA) was formed to establish a network of conservancies throughout the country, to become a voice for private conservation, to interact with provincial and national government and to link various conservation initiatives. Today more and more conservancies are developing throughout South Africa and in the Western Cape, conservancies which are defined as collectively-managed multi-landowner areas fall under the category of conservation areas, the entry level of their Conservation Stewardship programme. This programme forms part of a new conservation initiative of Cape Nature and the Botanical Society of South Africa and aims to develop and implement a stewardship strategy with incentive schemes that will catalyze private and community-based conservation initiatives in the Western Cape. Besides the eradication of the main direct threats to the species such as free-roaming and uncontrolled hunting dogs and the illegal use of gin traps, recent ongoing scientific studies emphasise that it is critical to conserve suitable riverine habitat and to allow natural connectivity among Riverine Rabbit populations on Karoo farms. With the erection of new conservancy sign boards for Riverine Rabbit Conservancies funded by Rand Merchant Bank, all involved landowners and conservancy members are now proudly looking back at the years in which they were involved in the conservation of one of South Africas most endangered mammal species and are celebrating their constant efforts to save the species and its habitat. The boards were designed by the Riverine Rabbit Working Group and indicate the Riverine Rabbit Conservancy area, as well acknowledge main project partners and sponsors such as the Mazda Wildlife Fund, Rand Merchant Bank, WWF-SA and the Zoological Society for the Conservation of Species and Populations. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Ivory-billed Woodpecker found in North America http://www.birdlife.org/news/pr/2005/04/ivory_billed_news.html Ivory-billed Woodpecker refound in the USA http://www.birdlife.org/news/news/2005/04/ivory-billed.html The Ivory-billed Woodpecker Campephilus principalis, one of the largest and most spectacular of the worlds woodpeckers, has been rediscovered in North America. The news, the subject of an announcement by the journal Science later today, has stunned ornithologists world-wide. Recent sightings in the Mississippi River basin, involved at least one bird, a male. More may be present, since potential habitat for a thinly distributed source population is vast. No living Ivory-billed Woodpecker had been conclusively documented in continental North America since an unpaired female was seen in cut-over forest remnants in 1944. Bereits in der Zoopresseschau Nr. 102, 14. März 2002 berichteten wir vom Versuch, Campephilus principalis in den Sümpfen Louisianas durch sein Trommelgeräusch nachzuweisen; die zunächst vielverstrechenden Ergebnisse wurden dann aber zunächst zurückgenommen und als Fehlalarm eingestuft: Verhört: Spechte schießen nicht bzw. Vögel - Meldungen: "Den in Louisiana bereits als ausgestorben geltenden Elfenbeinspecht meinten amerikanische Ornithologen auf Tonbandaufnahmen gehört zu haben" Auf Kuba soll noch ein Restbestand der zweiten Unterart C. p. bairdii überlebt haben. Südkurier - 21. Apr. 2005 Luchsforschung mit Satellitennavigation Für ein Forschungsprojekt im Bayerischen Wald bekommen Luchse dort weltweit erstmals neuartige Halsbänder mit der Satellitennavigationstechnik GPS. Ein Männchen namens Milan trage das Hightech-Halsband bereits, berichtete das bayerische Umweltministerium am Donnerstag in München. Bei dem Projekt sollen künftig sechs Luchse und zehn Rehe mit GPS-Sendern versehen werden. So soll herausgefunden werden, ob die Rehe aus ihren Revieren flüchten, wenn die Großkatzen auftauchen. «Milan» liefert den Forschern bereits seit eineinhalb Monaten Daten. Bis zu vier Mal täglich erhalten die Luchsexperten per SMS bis auf zehn Meter genau den Standort des Tieres mitgeteilt. Milan habe in sechs Wochen 260 Kilometer zurückgelegt und habe ein Gebiet von 33 000 Hektar durchlaufen. Leipziger Volkszeitung - 26. Apr. 2005 Störe sollen wieder in Ostsee und Oder schwimmen Der Stör kehrt nach Deutschland zurück. Am Flughafen Frankfurt/Main landen am Mittwoch ein Dutzend kanadischer Störe. In speziellen Quarantänebecken der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei auf dem Darß (Mecklenburg-Vorpommern) sollen die insgesamt 20 Tiere den Grundstock für die Nachzucht der in Ostsee und Oder ausgestorbenen Fische bilden. Die ersten Exemplare waren bereits vor wenigen Tagen nach Deutschland geflogen worden. «Bei genetischen Untersuchungen haben wir festgestellt, dass der amerikanische Stör und nicht seine europäischen Verwandten in der Ostsee heimisch waren», erläuterte Prof. Frank Kirschbaum vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) am Dienstag in Berlin. Die Experten hoffen, die ersten mit Sender versehenen Vertreter des Amerikanischen Atlantischen Störs (Acipenser oxyrinchus) 2006 zu Testzwecken in der Oder aussetzen zu können. Dann wollen die Forscher verfolgen, wo die Fische hinwandern und wo tödliche Gefahren liegen. «Bis die Tiere geschlechtsreif sind, vergehen sogar in der Wildbahn zehn bis 15 Jahre. Und in der Zuchtstation dauert es noch länger», berichtet Kirschbaum. Es werden also eher Jahrzehnte als Jahre vergehen, bis es wieder größere frei lebende Populationen geben wird. Am IGB werden seit 1996 etwa 20 Exemplare des europäischen Störs (Acipenser sturio) in Aquarien aufgezogen, die künftig in der Elbe ausgesetzt werden sollen. Anders als in der Ostsee lebten in Elbe und Nordsee nämlich Vertreter dieser europäischen Art. Das Bundesumwelt- und das Bundesforschungsministerium unterstützen die Wiederansiedelung der Störe in den Zuflüssen von Nord- und Ostsee seit 1996 mit mehr als 1,8 Millionen Euro. Salzkammergut Internet Zeitung - 21. Apr. 2005 Waldrappe bewähren sich in der Freiheit... Eine Gruppe von sieben Waldrappen wurde im Herbst 2004 mit Ultraleicht Flugzeugen von Scharnstein, Oberösterreich, in die WWF Oasis Laguna di Orbetello, Toskana, geführt. Den Winter verbrachten sie im Schutzgebiet und wurden von Bezugspersonen betreut. Am 4. April 2005 wurden die Vögel in die Selbständigkeit entlassen. Die Voliere wurde mit Ausnahme der Schlafwand abgebaut, die Fütterung eingestellt und der direkte Kontakt zu den Vögeln abgebrochen. Erstmals nach 400 Jahren fliegen wieder Waldrappe in Europa, die mit dem Wissen über eine Zugroute ausgestattet sind und damit die Fähigkeit zum selbständigen Überleben haben. Die Vögel sind bis heute im Schutzgebiet geblieben. Sie nutzen weiter die Schlafwand und halten sich tagsüber auf den ihnen bekannten Wiesen zur Nahrungssuche auf. Das Verhalten dieser Vögel wird fortan vom waldrappteam.at nicht mehr beeinflusst sondern nur mehr beobachtet. Seit 14. April wird das tägliche Monitoring der Vögel von regionalen Mitarbeitern des WWF Italien übernommen. In Österreich steht ein Team samt Ausrüstung bereit, um der Spur der Waldrappe zu folgen, sobald die Mitarbeiter des WWF den Abflug der Vögel aus dem Schutzgebiet melden. In Österreich wird die nächste Handaufzucht vorbereitet. Im Alpenzoo und im Zoo Schönbrunn hat die Brut begonnen. Von dort werden Eier und junge Nestlinge für die Handaufzucht zur Verfügung gestellt. Die Handaufzucht findet heuer im Zoo Schmiding bei Wels, Oberösterreich, statt. Dort ist von 4. Mai bis 10. Juli 2005 eine Ausstellung über das Projekt zu besichtigen. Im Herbst wird diese Gruppe wieder mit einem Fluggerät in den Süden geführt. Dadurch soll für den kommenden Winter die Anzahl der selbständigen Vögel auf zirka 15 Tiere erhöht werden. Verivox - 26. Apr. 2005 Adler wurde Opfer eines Giftanschlags Der Kaiseradler, der am Abend des 15. April im österreichischen Bezirk Gänserndorf tot aufgefunden wurde, fiel einer Vergiftung durch eine Carbamat-Giftfalle zum Opfer. Damit ist er das jüngste Opfer von heimtückischen Anschlägen auf seltene Großvögel. "Diesmal hat es tragischerweise einen Kaiseradler erwischt. Erst 1999 gab es in Österreich nach 190 Jahren erstmals wieder eine erfolgreiche Brut dieser äußerst seltenen Vögel", beklagt Norbert Gerstl, Leiter der Aktion "Vorsicht Gift" des WWF Österreich. Der Kaiseradler hat im letzten Jahrhundert insbesondere in Zentral- und Südosteuropa deutliche Bestandsrückgänge hinnehmen müssen. Erst in den 1990er Jahren kam es zu einer Stabilisierung des Bestandes in Europa. Nach neuesten Schätzungen gibt es knapp über 1.000 Brutpaare.In Österreich galt der Kaiseradler etwa 190 Jahre lang als ausgestorben, bevor er 1999 zum ersten Mal wieder im Burgenland brütete. Die Ansiedlung eines weiteren Paares erfolgte 2004 erneut im Nordburgenland. In Niederösterreich begann im Jahr 2002 ein Paar mit dem Horstbau. Obwohl sich das junge Paar auch in den letzten beiden Jahren in Horstnähe befand, gelang erst jetzt im April der Brutnachweis. Tirol Online - 24. Apr. 2005 Der Bär hat in Südtirol wieder zugeschlagen Der Trentiner Bär, der seit Tagen in Südtirol für Aufregung sorgt, hat in der Nacht auf Samstag in Perdonig oberhalb von Eppan im Überetsch wieder ein Schaf gerissen. Inzwischen ist die Zahl der gerissenen Schafe auf zehn angestiegen. Die bisherigen Versuche, den oder die Bären mit Licht, Lärm und Gummipatronen zu verscheuchen, sind wenig erfolgreich geblieben. WWF-Bärenexperte Norbert Gerstl spricht von "Flegelalter", in dem junge Bären öfters Schafe reißen. Landesjägermeister Klaus Stocker sprach sich bei der Jahreshauptversammlung des Südtiroler Jagdverbandes dafür aus, den Bären zu narkotisieren und in sein zugedachtes Gebiet zurück zu bringen. Südtirols Jäger wurden 2004 aber auch vom Schwarzwild in Atem gehalten, das sich in Südtirol zu etablieren scheint. Insgesamt 13 Wildschweine wurden erlegt, um ein weiteres Vordringen in tiefere Lagen zu verhindern. Zu kämpfen haben Südtirols Jäger auch mit der Gamsräude, die sich vom östlichen Dolomitengebiet Richtung Westen stark ausbreitet. Tirol Online - 27. Apr. 2005 Der Bär ist ins Gemeindegebiet von Eppan zurückgekehrt Der Bär, der seit Tagen Südtirol in Atem hält, hat in der Nacht auf Mittwoch im Gemeindegebiet von Eppan erneut drei Schafe gerissen. In Südtirol hatte man sich zu früh gefreut. Der Bär, der innerhalb von knapp zehn Tagen 15 Schafe gerissen hatte, hat es sich anders | |