 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 262 vom 21. April 2005 | | Liebe Leser, am Freitag kommt im MDR die 100. Folge von "Elefant, Tiger und Co." aus dem Leipziger Zoo. Gratulation an den MDR für extralangen Atem und an den Zoo für diesen PR-Geniestreich gleichermaßen. Welche tiefgreifende Änderungen sich in den zwei Jahren seit der ersten Staffel vor drei Jahren im Zoo ergeben haben, sieht man besonders eindrücklich, wenn man nochmals eine der alten Folgen sieht (die unverdrossen in diversen Dritten wiederholt werden): Giraffenhaus, Tiger-"Farm", Elefantenhaus, Lippenbären in der Bärenburg, Flußpferde - alles das ist längst Geschichte. Wie es heute im Zoo Leipzig aussieht, zeigt die Fernsehsendung wöchentlich, die Zoo-Website http://www.zoo-leipzig.de/ seit neuestem auch in 360-Grad-Panoramen, und fast die komplette Zoopresseschau-Redaktion wird sich in Kürze persönlich wieder einmal davon überzeugen. Dirk Petzold
The Sol Times, 21. April 2075 Heiße Diskussion um MarsMicros Seit der Errichtung der Marsstation geht es heiß her auf Mars und Erde - lange bevor das Klima unseres Nachbarplaneten durch das Terraforming mit künstlichem Treibhauseffekt sich tatsächlich verändern wird. Auslöser der erregten Diskussion war die Entdeckung winziger Mars-Mikroben in Gesteinseinschlüssen, bald liebevoll MarsMicros genannt. Während die einen noch diskutieren, ob diese Lebensformen auf dem Mars überhaupt endemisch seien oder von der Erde eingeschleppt wurden, fordern andere bereits, den gesamten Mars unter Naturschutz zu stellen. "Es kann ja wohl nicht sein, daß wir die erste außerirdische Lebensform, die der Menschheit begegnet, sogleich durch Terraforming ausrotten", moniert G. Schützt, Vorsitzender der Friends of the Marsians. "Wir müssen uns sofort vom Mars zurückziehen und seinen rechtmäßigen Bewohnern die Chance auf ungestörte Evolution bieten". Gemäßigtere Planetenschützer fordern zumindest den Bau großer Kuppelreservate, in denen Original-Marsoberfläche für die MarsMicros erhalten bleibt. Angesichts der wirtschaftlichen Interessen an der Erschließung des Mars wird solchen Träumereien wohl kein Erfolg beschieden sein. Immerhin, im Nationalzoo von EuroCity haben seit Ostern einige MarsMicros einen neuen Lebensraum gefunden und sind dort durch die Öffentlichkeit zu bewundern - über EM-Mikroskope und Großbildprojektor. (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige wenige Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | mephisto 97.6 - 19. Apr. 2005 Leipziger Tiger nun in Münster Nach Angaben des Leipziger Zoos wurde der Jungtiger Rasputin heute morgen nach Münster transportiert. Dort soll der Tiger nun Nachwuchs zeugen. Er war vor zwei Jahren in Leipzig geboren worden. Als einziger seiner Geschwister hatte er die Geburt überlebt. Thüringische Landeszeitung - 15. Apr. 2005 Erster Einzug mit Gebrüll Kibali nahm als erste der drei Löwinnen brüllend, zähnefletschend und tobend Besitz von ihrem neuen Zuhause am Erfurter Roten Berg. Rafiki und Etana folgten - und blickten sich schon etwas besänftigt in der Gemeinschaftsbox der neu gebauten Löwensavanne um, als sie ihre Holzkisten verlassen konnten. Etwa fünf Stunden waren sie vom Allwetterzoo Münster aus unterwegs nach Erfurt gewesen. Die drei fast ausgewachsenen Löwenmädchen, die im August 2003 geboren wurden, sind die Vorhut: Zwei Löwenmädchen aus dem Zoo Neuwied und abschließend zwei Kater aus Ueckermünde sollen die Gruppe komplett machen. Aus der Sprache Swahili kommen die Namen Rafiki - die Freundin, Etana - die Starke und Kibali - die Gunst. Neuschulz fand sie passender als etwa Pauline, wie Kibali noch in Münster hieß. Spannender aber werde noch die Zusammenführung der Tiere, die vorerst für die Zoobesucher verborgen bleiben, ehe am 22. Juni die Löwensavanne am Roten Berg offiziell eingeweiht wird. Die noch fehlende Außenanlage mache es nicht unbedingt leichter, die Raubkatzen aneinander zu gewöhnen. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 19. Apr. 2005 Heute reist der neue Nashornbulle an Die einsamen Tage sind gezählt für Nashorndame "Natala", schwergewichtiger Publikumsliebling im Schweriner Zoo: Nashornbulle "Limpopo" kommt heute Abend aus dem Erfurter Zoo an. Seit dem Tod von Zoo-Veteran "Willie" im vergangenen Jahr hatte Natala das Gehege allein bewohnt. Nachwuchs ist bei den beiden Dickhäutern allerdings nicht zu erwarten, weil Limpopo erst drei Jahre und vier Monate alt ist. Der erste gemeinsame Auftritt mit Natala im Freigehege ist für den 24. April geplant. Die beiden Nashörner werden allerdings nur zwei Jahre in Schwerin bleiben. Dann kommen die beiden Tiere nach Dortmund. In ihr Revier sollen vier Spitzmaulnashörner einziehen. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 20. Apr. 2005 "Limpopo" verlangte Millimeterarbeit Millimeterarbeit im Schweriner Zoo: Mehr als eine Stunde dauerte es, mehrere Bäume ließen ihre Äste, ein Bagger musste Erdreich und einige Steine beiseite räumen, bis der Lkw mit Nashornbulle "Limpopo" aus dem Erfurter Zoo gestern durch die engen Kurven bis zum Nashorngehege rangiert hatte. Den ersten Fuß in sein neues Gehege setzte der dreijährige Bulle der neue Gefährte für Nashorndame "Natala" schließlich gegen 19 Uhr. Schon bei der Ankunft warteten in Schwerin diverse Kameras auf den Anderthalb-Tonnen-Brocken "Limpopo". Am Freitag solle das Nashorn sein Freigehege erkunden dürfen. Eventuell könnten die Zoo-Besucher den Neuling und "Natala" am Wochenende dann gemeinsam erleben. Leipziger Volkszeitung - 20. Apr. 2005 Ein Zoo als Retter bedrohter Arten Idyllischer als der Münchner Tierpark Hellabrunn kann ein Zoo kaum liegen: Doch Hellabrunn ist mehr als ein hübsches Ausflugsziel für Tierfreunde: Seit Jahren widmet sich der Zoo aktiv dem Artenschutz. «Unser Zoo ist ein Tier-Bewahrer, und das schon seit mehr als zehn Jahren», sagt Tierpark-Direktor Prof. Henning Wiesner. Die ersten Tiere, die erfolgreich in München nachgezüchtet und zurück an ihren Ursprungsort in China gebracht wurden, waren die Przewalski-Urwildpferde. Das Problem solcher Unterfangen seien dabei nicht die Tiere selbst, erklärt Wiesner. Schwierigkeiten machten eher Behörden mit ihren seuchenrechtlichen Vorschriften. Als diese Hindernisse überwunden waren, folgten dem Projekt «Przewalski-Pferde» im Laufe der Zeit neun weitere: So wurden die eigentlich schon ausgerotteten Mhorr-Gazellen zurück nach Tunesien und Marokko gebracht, Gämsen in den italienischen Abruzzen angesiedelt und Steinböcke im Nationalpark Hohe Tauern im Rauriser Tal wieder heimisch gemacht. «Das wird sich in Zukunft ändern», verspricht der Zoodirektor. Im Tierpark wird demnächst ein Multimediazentrum gebaut, in dem Filme über die Artenschutzprogramme gezeigt und Sonderausstellungen veranstaltet werden können. «Wir betreuen mehr Projekte als jeder andere Zoo», sagt Wiesner - das sollen die Leute auch erfahren. Mitteldeutsche Zeitung - 15. Apr. 2005 Anlage zeigt ein ganz neues Gesicht Ute Radestock, Chefin des Weißenfelser Heimatnaturgartens, fiel ein Riesenstein vom Herzen, als sie Mitte dieser Woche die ersehnte Genehmigung zum Weiterbetrieb des Tiergeheges nach EU-Recht erreichte. Die meisten der auf dem 2,5 Hektar großen Areal ansässigen Gehege wurden in den letzten Jahren erneuert, so dass es nicht nur einfach schöner aussieht, sondern sich vor allem die Haltungsbedingungen für die Tiere deutlich verbesserten. Das Geld dafür kommt durch Sponsoren, die Stadt aber auch durch die mittlerweile sechzig Tierpatenschaften zusammen. "Für Kindergruppen bieten wir im Rahmen unserer Zooschule Führungen an", erklärt Ute Radestock, die als Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH vorsteht, die seit 2004 die Geschicke der Einrichtung in der Hand hält. Der Förderverein zur Erhaltung des Heimatnaturgartens sowie die Agrargenossenschaft Langendorf-Borau-Leißling fungieren dabei als Gesellschafter. Rund zweihundert Tiere in fünfzig Arten kann der Besucher im Weißenfelser Heimatnaturgarten, der im Vorjahr sein 50-jähriges Bestehen feierte, bestaunen. Aachener Zeitung - 15. Apr. 2005 Entlaufener Luchs liegt tot am Bahndamm Drei Monate nach seiner Flucht aus dem Aachener Tierpark ist ein entlaufenes Luchsweibchen heute Morgen tot aufgefunden worden. Der Luchs lag tot am Gemmenicher Tunnel, der für die Bergung gesperrt werden musste. Er starb allerdings vermutlich an Verletzungen durch ein Auto, war nach dem Unfall in der Nähe des Tunnels abgelegt worden oder hatte sich schwer verletzt noch bis dorthin geschleppt. Kölner Stadt-Anzeiger - 14. Apr. 2005 Der Zoo und die Fragen der Kinder Viele Informationen finden sich im Buch Der Kölner Zoo - Ein Führer für Kinder und Erwachsene. Vierundzwanzigeinhalb Jahre bin ich mit dem Wunsch schwanger gegangen, jetzt ist er in Erfüllung gegangen, sagte Zoodirektor Gunther Nogge, als der neue Führer vorgestellt wurde. Autorin Christiane Rath, die selber drei Kinder hat und sich von ihnen Anregungen hat geben lassen, gibt in leicht verständlicher Form Antwort auf viele Fragen, die kleine Besucher oft im Zoo stellen und die ihre Begleiter schnell an die Grenzen ihres zoologischen Wissens bringen. Neben wissenswerten und kuriosen Einzelheiten zu den 20 beliebtesten Tieren im Zoo, darunter Löwen, Gorillas, Paviane, Elefanten und Seehunde, bietet der schmale, übersichtlich und mit vielen Abbildungen gestaltete Band Spiele, Witze, Rätsel, Kochrezepte und zum Beispiel auch eine Anleitung zum Basteln eines Pinguins. Am Anfang findet sich ein Plan mit vorgeschlagenem Rundgang, dessen Stationen die Kapitel folgen. szonline.ch - 15. Apr. 2005 Sechs neue Pinguine in Erlebniswelt «Seeteufel» Seit der Eröffnung der Erlebniswelt Seeteufel in Studen können im Zoo des Ausflugkomplexes 15 neue Tierarten bestaunt und erlebt werden. Sechs putzige Neuzuzüger sind erst vor ein paar Tagen in ihrer grosszügig gestalteten neuen Heimat eingetroffen: Humboldt-Pinguine. Die Grossfamilie - ein Pärchen und vier sechs Monate alte Jungtiere - stammt aus dem grössten Vogelpark der Welt in Walsrode, wo alle Tiere auch aufgewachsen sind. Gut möglich, dass Stefan Steiner bald auch noch den Appetit von einem siebten Humboldt-Pinguin in Studen im Auge behalten muss. «Auf der Reise von Hamburg nach Studen hat nämlich die Pinguin-Dame ein Ei gelegt», wie er erzählt. Ausgebrütet werde das jetzt erst mal von einem Huhn im Zoo. Ein «Experiment», das durchaus gelingen könnte. Rheinpfalz.de - 20. Apr. 2005 Brillenpinguine im Mülhauser Zoo von Füchsen bedroht Die seltenen Brillenpinguine im Zoo von Mülhausen sind durch Füchse bedroht. Der Zoologische und Botanische Garten der elsässischen Stadt startete am Mittwoch einen Spendenaufruf "Rettet die Pinguine", um die immer weiter dezimierte Gruppe der Vögel mit einem elektrischen Zaun vor den Räubern zu schützen. Nach Angaben von Zoo-Tierarzt David Gomis lebten in Mülhausen bis vor zwei Jahren stets um die 20 Brillenpinguine. Nach einer Reihe nächtlicher Attacken blieben davon nur noch neun übrig. NÖN Online - 20. Apr. 2005 Zehn Waldrappe aus Halle Waidhofen. Zuwachs gibt es seit der Vorwoche in der Waldrapp-Voliere. Zu den zehn Vögeln gesellten sich weitere zehn, die aus dem Zoo Halle in Deutschland stammen und über den Tiergarten Schönbrunn vermittelt wurden. Somit haben wir 20 Waldrappe im Alter von ein bis zwei Jahren in der europaweit größten Voliere, die Kolonie wird noch auf 30 Stück aufgestockt, berichtete Jimmy Moser, Obmann der Waldrapp Initiative Waidhofen. Eine viereinhalb Meter hohe Waldrapp-Skulptur - der größte Waldrapp der Welt - entsteht derzeit im Atelier von Günter Prokop in Puch. Der Riesenvogel namens Roko wird am Waldrapp-Kreisverkehr, dem bisherigen Thaya-Kreisverkehr und Schnittpunkt der Bundesstraße 5 mit der Bundesstraße 36, aufgestellt und soll zur Ankurbelung der Besucher auf die Voliere hinweisen. Besonders stolz ist Waldrapp-Initiator Jimmy Moser auf ein Freiflugprojekt, das im Juni und Juli in Waidhofen mit sechs handaufgezogenen Waldrappen durchgeführt wird: Dieses Projekt ist einzigartig in Niederösterreich und erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Zoologen Johannes Fritz. Eine Vogelmutter' betreut die Tiere während der Sommermonate, im August werden sie in die bestehende Kolonie der Freiflugvoliere in Waidhofen eingegliedert. SF DRS - 20. Apr. 2005 Wisente im Zürcher Sihlwald Sechs Wisente leben derzeit in einem Gehege im Zürcher Tierpark Langenberg. Ein Projekt sieht vor, den grössten Pflanzenfresser Europas wieder in seinem ursprünglichen Lebensraum - dem Wald - zu halten. Als idealen Ort ausgesucht haben die Verantwortlichen ein gut 50 Hektaren grosses Gebiet im Norden des Sihlwalds. Es befindet sich nicht nur in der Nähe des Wildparks, sondern soll auch wieder zur Waldwildnis werden. Auf dieser Fläche könnte eine Herde von mindestens fünf Tieren gehalten werden, sagte die Umweltnaturwissenschaftlerin Yvonne Kleinlogel. Die Sihlwald-Kommission und polnische Wisent-Experten hätten positiv auf diese Idee reagiert. Wann die ersten Wisente wieder Schweizer Wald unter ihre Hufe nehmen, stehe aber noch in den Sternen. Planung und Bau Aachener Zeitung - 15. Apr. 2005 Zoo-Belegschaft ist schon fast komplett Mit jedem Tag wächst der Gaia-Park ein bisschen mehr. 80 Prozent der Tiere wohnen bereits auf dem 18 Hektar großen Zoo-Gelände in der Nähe der Polizeistation von Kerkrade, das von der Bahnlinie nach Heerlen, dem Brughofweg, dem Kerkradersteenweg und dem Dentgenbachweg begrenzt wird. Derweil noch Bauarbeiter mit Kippern, Bulldozern und anderen Gefährten durchs Terrain kurven, regt sich allenthalben das Leben in den Gehegen. In den Containern auf dem Gelände eines früheren Freibades, in dem die Verwaltung des Gaia-Parks untergebracht ist, laufen die letzten Vorbereitungen für den Start. Offiziell wird der Zoo für das Publikum ab dem 23. Mai eröffnet. Der «Gaia-Park» will sich euregional positionieren. Hinweisschilder, Infoblätter, Prospekte und andere Medien soll es selbstredend auch auf Deutsch geben, versichert Wijlaars. Berliner Kurier - 15. Apr. 2005 Operation Kondor Erst ein scheuer Schritt, dann breitete Kondor-Mädchen "Young Lady" (18) ihre Drei-Meter-Flügel aus und schwang sich zum ersten Mal in ihrem Leben in die Lüfte, eroberte im Fluge ihr neues Gehege im Zoo. Und legte erst mal eine "Bruchlandung" hin, als sie gegen das hauchdünne, handgeknüpfte Netz, das Europas größte Voliere umschließt, flog: elf Meter hoch, 1400 Quadratmeter groß. In ihrem alten, nur 30 Quadratmeter großen Gehege konnten sie bloß klettern. Das verdanken die beiden (und der Zoo) Gärtner Wolfgang Gericke aus Kleinziethen. Als er 2002 starb, vermachte er sein Millionen-Vermögen für eine neue Greifvogel-Voliere im Zoo. Berliner Morgenpost - 16. Apr. 2005 Zu Besuch bei den Elefanten und ein Blick in die neue Vogelvoliere Bei allerschönstem Frühlingswetter lud der Berliner Zoo in dieser Woche Pressevertreter zum traditionellen "Frühlingsspaziergang" ein. Hyazinthen, Zierkirschen und Sternmagnolien dufteten um die Wette, während Zoo-Direktor Jürgen Lange und seine Kollegen vor einzelnen Gehegen stehenblieben, um von ihren Schützlingen zu berichten. Erster Halt war bei den Elefanten, wo die Aufmerksamkeit natürlich der tragenden Pang Pah galt. Nächster Stop war vor der Box des kleinen Zwergflußpferds. Hauptziel des Rundgangs war die neue Vogelvoliere. Wie Direktor Lange berichtete, ist sie insgesamt 1400 Quadratmeter groß, elf Meter hoch und beherbergt neben einem Kunstfelsen mit Höhle auch eine 210 Quadratmeter große Wasserfläche. In die neue Voliere wurden etwa 1,2 Millionen Euro investiert. Neben Schopfkarakaras und Maguaristörchen lebt dort nun auch ein Andenkondorpärchen, das vor den Augen der "Frühlingsspaziergänger" freigelassen wurde. Nun hoffen die Zoo-Mitarbeiter auf Nachwuchs bei den Kondoren. Stuttgarter Zeitung - 19. Apr. 2005 Erwünscht: neue Primaten-Anlage Die Stuttgarter Wilhelma hofft auf Geld für den Bau einer neuen Anlage für Menschenaffen. In der neuen Anlage sollen junge Gorilla-Waisen in der Nähe von erwachsenen Tieren aufwachsen. Zwölf Millionen Euro soll der Neubau kosten. Sechs Millionen übernimmt der Förderverein des Zoologischen-Botanischen Gartens. Für die andere Hälfte hofft der Direktor der Wilhelma, Dieter Jauch, auf finanzielle Hilfestellung vom Land. Jauch will noch in diesem Jahr einen Architektenwettbewerb ausschreiben, um das Projekt in Gang zu bringen. eBund - 15. Apr. 2005 Pessimistische Politiker Das Schicksal von Pedro, Delia, Tana und Urs beschäftigt die Berner Bevölkerung, aber auch die Touristen immer wieder: Die Stadt Bern erhält häufig Rückmeldungen, der Bärengraben sei zu klein für die Tiere, sie könnten dort nicht artgerecht gehalten werden. Der geplante Bärenpark am Aarehang, unterhalb des Bärengrabens, sollte Abhilfe schaffen und den Braunbären ein naturnahes und grosszügiges Gehege bringen. 8 Millionen Franken koste das Projekt, sagte der damalige Gemeinderat Adrian Guggisberg 2004 vor dem Stadtrat. Die neu gewählte Barbara Hayoz liess nachrechnen und kam auf Kosten von 16 Millionen Franken. In einem Leserbrief meint der pensionierte Stadtgärtner Franz Meury, ein Park für 16 Millionen Franken sei «zu teuer und auch nicht nötig»: Die Bären könnten im Tierpark Dählhölzli besichtigt werden. Meury schlägt vor, im Graben einen Kinderspielplatz oder ein Bärenmuseum einzurichten. Der Bärenpark wird nicht von der öffentlichen Hand finanziert: Der Stadtrat hat vor Jahresfrist festgelegt, dass Bern nur für den Projektierungskredit von 690 000 Franken aufkommt und dass mit dem Bau des Parks erst begonnen werden darf, wenn die Finanzierung durch Sponsorengelder gesichert sei. Heute glauben die Politiker nicht mehr daran, dass genügend Geld gesammelt werden kann. Der Park brauche eine Einkaufsmeile, damit er realisierbar werde. Aus der Bevölkerung sind 120 000 Franken zusammengekommen ohne dass ein Aufruf lanciert worden wäre. Nun wird die Umzonung des Aarehangs vorangetrieben: Unterhalb des Bärengrabens muss eine Fläche von rund 8000 Quadratmetern von der «Zone zum Schutz des Stadt- und Landschaftsbildes» in die «Freifläche a» umgezont werden, damit der Park entstehen kann. Spätestens im Mai 2006 soll das Volk darüber abstimmen. Die heutige Anlage ist der vierte Bärengraben. Er wurde 1857 eröffnet und 1925 mit einem kleineren Graben für die Aufzucht von Jungtieren ergänzt. Die Stallungen wurden in den 1970er-Jahren saniert, die Aussenanlage 1996. Pedro, Delia und Tana sind Wurfgeschwister und kamen 1981 zur Welt; sie leben seit 1982 im Bärengraben. Sie gehören zur Unterart der Pyrenäenbraunbären, die in der freien Natur ausgestorben sind. Urs ist ein Mischling aus verschiedenen Braunbärarten und der letzte Bär, der noch von Hand aufgezogen worden ist. Bieler Tagblatt - 18. Apr. 2005 «Begeisterung ist da» Interview mit Tierpark-Direktor Bernd Schildger, der an die neue Bärenanlage glaubt. Er ist überzeugt, dass die Stadt einen Ersatz für den Bärengraben braucht. Das Projekt Bärenpark ist inzwischen fast baureif ausgearbeitet und wird derzeit vom Kanton geprüft. Es kann in drei Etappen gebaut werden: Das Kernstück bildet die rund 10 000 Quadratmeter grosse Bärenanlage am Aarehang mit Uferweg und Bärenteich. In einer zweiten Ausbaustufe würde der Bärengraben umgenutzt: mit einem Saal mit Sicht auf die Bären, einer Eisbahn im grossen und Trampolinen im kleinen Graben. Diese beiden Etappen zusammen dürfen maximal 16 Millionen Franken kosten. Als dritter Schritt käme eine unterirdische Verbindung zum Tramdepot dazu, wo auch ein zentraler Eingang geschaffen würde. Die Abstimmung zur Umzonung ist im Mai 2006 vorgesehen, die Eröffnung der Bärenanlage im 2007. Kieler Nachrichten - 16. Apr. 2005 Neues Wildschweingehege im Kellenhusener Wald eingerichtet Kellenhusen - Vielleicht wuseln schon in ein oder zwei Wochen kleine gestreifte Frischlinge auf der zwei Hektar großen neu eingezäunte Fläche hinter dem Waldspielplatz herum, die die Kurverwaltung als neue Heimat für die Wildschweine geschaffen hat. 20 000 Euro wurden investiert, um den Kellenhusener Wildschweinen die neue Unterkunft zu schaffen. Das bisherige inzwischen 25 Jahre alte Gehege wird demnächst aufgelöst, aufgeräumt und mit Laubbäumen wieder aufgepflanzt. Froh ist der Förster, dass das neue Domizil eine doppelt so große Fläche hat wie das alte und es sich in einem stabilen Laubwald am Waldrand befindet. Auf der zwei Hektar großen Fläche werden grundsätzlich nur drei ausgewachsene Tiere und der jeweilige Nachwuchs eines Jahres leben. Aktionen Schwerin-News - 15. Apr. 2005 Der ZOO im April Im Zoo ist immer was los, am 16.04.2005 erwartet um 15 Uhr Kräuterhexe Bruschetta mit einer Kräuterhexenwerkstatt ihre Gäste am Waldhaus im Zoo. Nach dem Winterschlaf im Zoo hat das Forschercamp seine Pforte geöffnet. Das Forschercamp ist außer montags täglich geöffnet und lädt zur Tümpeltour um 11 und 15 Uhr ein. Neu in diesem Jahr: Das Tier des Monats. Tier des Monats im April ist der Sibirische Tiger. Mit viel Spaß wird im April im Zoo getigert und dabei noch was dazu gelernt. Schwerin-News - 15. Apr. 2005 Proben im Zoo für die Tigertaufe am Sonntag Seit einer Woche bereitet Reviertierpflegerin Petra Schreiber die Tigerfamilie auf ihren großen Auftritt am Sonntag vor. Um 15 Uhr wird getauft und schon ab 13 Uhr werden Besucher am Zoomobil erwartet, an dem ein tierisches Tigerprogramm angeboten wird. Daneben werden Gesichter geschminkt und das Glücksrad kann gedreht werden. Die Esso Deutschland GmbH stellt eine Hüpfburg zur Verfügung. Die Hauptdarsteller sind allerdings am Sonntag die jungen Tiger, die auf jeden Fall in der Außenanlage bei ihren übermütigen Spielen zu bestaunen sind. Mitteldeutsche Zeitung - 15. Apr. 2005 Tigerin Tanja in froher Erwartung? Große Freude herrschte im September 1983 bei den Mitarbeitern des Ascherslebener Tierparks. Erstmals bezogen zwei sibirische Tiger im Tierpark ihr Quartier. Das Geschwisterpaar Amur und Angara war am 3. Mai 1983 im Chemnitzer Zoo geboren worden. "Die erste Unterkunft war klein und mehr als bescheiden", erinnert sich Tierparkchef Dietmar Reisky, der damals noch Pfleger war, heute noch ganz genau. "Der ersehnte Nachwuchs blieb bei dem Geschwisterpaar aus. Es war eben nur Geschwisterliebe", schmunzelt Reisky. Das änderte sich aber, als 1990 der Zoo Halle dem Ascherslebener Tierpark das Tigerweibchen Radga schenkte. Die insgesamt acht jungen sibirischen Tiger sind heute in Zoos mehrerer Länder beheimatet. 2003 brachte die Tigerin Tanja drei Junge zur Welt, von denen eines starb. Die auf den Namen Cera und Schall getauften Tigerbabys leben heute in der Dominikanischen Republik. Ein Jahr später gab es im Juni 2004 wieder drei Junge, von denen leider nur eins überlebte, bedauert Reisky. Die kräftige junge Dame Zahni streift heute mit ihrem Vater durch die großzügige Anlage. Im Mai wird sie in den Zoo nach Hannover wechseln. Mutter Tanja zieht sich gegenwärtig mehr und mehr von den beiden zurück. Tierparkchef Reisky schließt nicht aus, dass Tanja wieder in guter Hoffnung ist. Die erfolgreiche Tigerzucht ist für den Tierpark, den Förderkreis der Tierparkfreunde und für die Mitteldeutsche Zeitung Anlass, am Sonntag einen Tag des Tigers zu feiern. Mitteldeutsche Zeitung - 18. Apr. 2005 Raubkatzen zeigen Zähne Aschersleben. So richtig hungrig waren Puhdy und Zahni nicht. Nur Tigerdame Tanja machte sich unter den Augen der zahlreichen Besucher, die am Sonntag zum Tigertag in den Ascherslebener Tierpark pilgerten, mit großem Appetit an das Rinderstück heran. Dass sich Tanja von den kleinen und großen Gästen, die sich zur Raubtierfütterung durch den kleinen Gang vor den Käfigen drängelten, nicht gestört fühlte, lag wohl daran, dass sie für zwei essen musste: Anfang Mai erwartet sie wieder einmal Nachwuchs, verriet der stellvertretende Tierparkleiter, Jörgen Kallas. Bereits am Vormittag konnten die Gäste einen Blick hinter die Kulissen der neuen Tigeranlage werfen und sich das weitläufige Gelände aus Sicht der Raubkatzen anschauen. Kaum ein Detail eines Raubkatzenlebens blieb unbeantwortet. Berliner Morgenpost - 19. Apr. 2005 Ausstellung "Seh-Welten" im Berliner Zoo Heute um 16 Uhr werden der Neuköllner Bezirksstadtrat für Bildung, Schule und Kultur, Wolfgang Schimmang, und Zoodirektor Jürgen Lange die Ausstellung "Seh-Welten" eröffnen. Die Exponate sind über das gesamte Zoo-Gelände verteilt und wurden von mehr als 140 Neuköllner Schülern angefertigt. Bei den Kunstwerken handelt es sich überwiegend um wetterunempfindliche Tierplastiken aus Maschendraht und Gipsbinden sowie aus Draht, Holz oder Styropor. Segeberger Zeitung - 18. Apr. 2005 Mit dem Segeberger Hirsch fing alles an Als der so genannte Segeberger Hirsch vor 149 Jahren aus einem der Segeberger Seen gefischt wurde, sorgte der imposante Kopfschmuck des 32-Enders für erhebliches Aufsehen. Und nicht nur zur Zeit seiner Entdeckung gab das Riesengeweih den Menschen zu denken. Auch über 100 Jahre später war das der Fall - und veranlasste Hans-Heinrich Hatlapa zu einem Entschluss, der vor 35 Jahren zur Gründung des Wildparks Eekholt führte. Das Gehege, in dem er damals Rothirsche aus berühmten englischen Hirschpark Warnham Court mit Tieren aus Dänemark kreuzte, war die Keimzelle des Wildparks. Begangen werden soll das 35-jährige Bestehen am Sonntag, 24. April. Nicht mit einen großen Empfang für geladene Gäste, sondern mit Aktionen für die Besucher. Ab 11 Uhr soll es unter anderem eine Jubiläums-Rallye durch den Park geben. Außerdem gibt es Jahreskarten zu gewinnen. In die Führung soll in Zukunft die Enkelin der Hatlapas, Isabelle Mahnert, eingebunden werden. Da die 24-Jährige momentan noch Tiermedizin studiert, dürfte es bis dahin nach Auskunft des Gründerehepaars noch einige Jahre dauern. Rhein Main Presse - 19. Apr. 2005 Papageien Wörter entlockt AZ-Vogelpark feiert Frühlingsfest Kaum einen Sonntag lässt die AZ-Vogelpark-Ortsgruppe Lampertheim aus, um auf ihrem idyllischen Anwesen ein ausgiebiges Fest zu feiern - so wie es die Besucher bereits seit Jahrzehnten gewohnt sind. Großer Andrang herrschte daher auch wieder am vergangenen Sonntag, als der Vogelpark zum Frühlingsfest einlud. Beinahe jedes Los der beliebten Tombola barg einen Gewinn - vom Blumenstöckchen bis zur Klobürste konnte man einfach alles ergattern, was brauchbar ist. Nachwuchs PNP-Online - 15. Apr. 2005 Delfinbaby starb an Lungenentzündung Das vor drei Wochen im Nürnberger Tiergarten gestorbene Delfinbaby hat an einer akuten Lungenentzündung gelitten. Wie der Zoo gestern mitteilte, lag bei dem wenige Tage alten weiblichen Tier eine so genannte Aspirationspneumonie vor. Das kleine Delfinkalb habe durch Verschlucken Wasser in die Lunge bekommen, wodurch die Lungenentzündung ausgelöst wurde. Außerdem wurde bei dem Delfin ein extrem überhöhter Kaliumwert im Blut festgestellt. SF DRS - 20. Apr. 2005 Gleich zwei Elefantengeburten im Zoo Zürich Im Zürcher Zoo werden dieses Jahr gleich zwei Elefantengeburten erwartet. Mit der ersten wird jeden Tag gerechnet, die Tierpfleger schieben bereits Nachtwache. Interessierte können sich die Geburt im Internet ansehen. Für die Elefantenkuh Ceyla-Himali ist es nicht die erste Geburt. Schon fünf Jungtiere hat die bald 30-jährige Elefantenkuh zur Welt gebracht. Drei sind bereits tot: Komali musste eingeschläfert werden, Xian und Aishu erlagen einer Herpesinfektion. Im Tierpark München lebt heute die Kuh Panang, im englischen Chester der Bulle Upali. Die zweite Geburt erwarten die Zoo-Verantwortlichen ungefähr im September. Mutter wird die 19 Jahre alte Indi. Sie ist zum zweiten Mal trächtig. Im Jahr 2002 gebar sie Tochter Chandra. Damit nach den zwei Geburten kein Platzmangel herrscht, wurde das Innengehege im Zoo stark vergrössert, wie Direktor Rübel sagt. Die Welt - 19. Apr. 2005 Schnulleralarm in Zoo und Tierpark Babyboom - Die Besucher in Charlottenburg und Friedrichsfelde haben neue Lieblinge gefunden. Zu den absoluten Lieblingen der Berliner zählen derzeit das kleine Zwergeselchen Grisella im Zoo und natürlich die beiden Mini-Elefanten im Tierpark Friedrichsfelde. Spiegel Online - 18. Apr. 2005 Augenblick: Hungrige Mäuler Eine Woche sind diese Salzwasserkrokodile alt - und schon mächtig hungrig. Im Moment sind die kleinen Räuber, die im Taronga-Zoo in Australien zur Welt kamen, nur etwa zwanzig Zentimeter lang. Wie schnell aus den Miniatur-Reptilien Menschenfresser werden, hängt davon ab, wie oft sie ihre Lieblingsspeise zu essen bekommen: Fleisch. Artikel aus der französischsprachigen Presse zusammengestellt und übersetzt von Jonas Livet - www.leszoosdanslemonde.com Atlasvista Maroc, 18. Apr. 2005 Le parc zoologique de la capitale ne sera pas privatisé Der Zoo in Rabat/ Marokko wird nicht privatisiert. Seit dem Jahr 2000 ist eine Privatisierung im Gespräch. Dazu wurden Informationen insbesondere bei deutschen Fachleuten eingeholt. Die Privatisierung könne nicht funktionieren, da sich der Zoo nicht rentabel betreiben lässt, sodass sich keinerlei Interessenten finden würden. Zur Zeit wird daran gearbeitet, für Gastronomie, Souvenirshop und Spielgeräte einen neuen, zuverlässigeren Betreiber zu finden, nachdem diese Bereiche im September 2004 stillgelegt wurden. Dies bedeute einen großen Attraktivitätsverlust für den Zoo. Nouvelle page: London Zoo Parque de Seac Pai Van Westdeutsche Zeitung - 18. Apr. 2005 Klassenraum im Tierpflegerhaus Mönchengladbach. Im Tierpark Odenkirchen ist am Sonntag die Zooschule für Schüler eröffnet worden. 30 000 Euro wurden für die Gestaltung investiert und das leer stehende Tierpflegerhaus dafür komplett saniert. In den vorbereiteten Themenreihen "Der Luchs", "Tiere im Tiergarten Mönchengladbach" und "Tiere im Zoo: Käfighaltung" sollen die Kinder selbst forschen, entdecken und lernen. Die Zoopädagogin Judith Kluth hat das Lernprogramm gemeinsam mit Robert Metzen und Walter Steinhäuser vom Schulamt entwickelt. "Das Ergebnis ist toll", freut sich Tierparkleiter Norbert Oellers. "Das alte Fachwerkhaus erstrahlt in neuem Glanz. Die Innenräume sind jetzt hell, bunt, freundlich und durch passende Möbilierung für die Schüler wunderbar nutzbar." Doch bevor es soweit ist, müssen die Lehrer selbst die Schulbank drücken. "Wir planen eine eintägige Weiterbildung, bei der die interessierten Lehrer einen Tag in der Zooschule durchlaufen", erklärt Kluth. Noch vor den Sommerferien sollen die Schulungen beginnen, damit die Schüler gleich nach den Sommerferien auf eine Erkundungstour durch den Tierpark streifen können. Märkische Oderzeitung - 19. Apr. 2005 Tierpark Friedrichsfelde behält seine Elefanten Der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde behält seine Elefanten. Dies gab am Dienstag eine Sprecherin des Tierparks in Berlin bekannt. Damit wies sie einen Bericht zurück, in dem von einer möglichen Trennung des Tierparks von zwei Elefantenjungen die Rede war. Der Tierpark plane weder jetzt noch für die nächste Zeit, die Elefanten wegzugeben. Die beiden Jungtiere, die vor wenigen Wochen geboren wurden, gelten als Besucherattraktion des Tierparks. Derzeit leben insgesamt 19 Dickhäuter im Tierpark-Friedrichsfelde. Berliner Morgenpost - 18. Apr. 2005 Tauziehen um das Schloß Friedrichsfelde Um das 1684/85 errichtete Schloß Friedrichsfelde ist ein regelrechtes Tauziehen im Gange. Der Tierpark möchte es wieder übernehmen, die Stiftung Stadtmuseum Berlin will Schloßherrin bleiben. Der einstige Adelssitz im nördlichen Teil des Tierparks wird seit 1995 als Museum genutzt, zieht aber kaum Besucher an. Es fehlt ein separater Zugang. Wer die Ausstellung über adlige Wohnkultur des 18. Jahrhunderts sehen möchte, muß erst 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) Eintritt für den Tierpark zahlen, ehe er die Sammlungen für 50 Cent besichtigen kann. Die Stiftung Stadtmuseum öffnet deshalb nur sonnabends und sonntags, 10-17 Uhr. Der kaufmännische Direktor des Tierparks, Gerald Uhlich, möchte das Kleinod wieder mit Leben erfüllen und es deshalb per Erbbaurechtsvertrag seiner Verwaltung einverleiben. Er schließt eine künftige Edel-Gastronomie ebensowenig aus wie eine stärkere kulturelle Nutzung. Kurt Winkler, Generaldirektor der Stiftung Stadtmuseum Berlin, hofft, daß der Vorstoß des Tierparks dazu führt, die Zugangs- und Eintrittsregelungen für Besucher des Museums zu überdenken. Er bietet an, das Haus mehr für repräsentative Zwecke beider Seiten zu nutzen, und schlägt deshalb gemeinsame Aktivitäten vor. Rotenburger Zeitung - 18. Apr. 2005 Neues Konzept für Wildpark Das gerade einmal zwei Tage alte Eselfohlen "Avril" ist schon voll in Aktion und trottet mit seiner Eselmama munter durch das große Gehege im Landpark Lauenbrück. Aus dem 1969 gegründeten Wildpark wurde inzwischen der "Landpark Lauenbrück" als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung. "Wir haben uns entschieden, mit der Präsentation und artgerechten Haltung seltener Haus- und Nutztierrassen unseren Besuchern neue Konzepte anzubieten und den Park entsprechend zu verändern und landschaftsgärtnerisch zu gestalten", sagte der Chef und Besitzer Friedrich-Michael von Schiller. Interessant ist auch, dass sich vermutlich vor 300 bis 400 Jahren auf genau diesem Gelände ein Vorwerk der Burg Lauenbrück (heutiger Campingplatz) befunden hat. Auf diesem Vorwerk wurden damals schon Nutztiere gehalten, die sich dann in den nahe gelegenen "Hutwäldern" (Hütewäldern) von den natürlichen Produkten ernähren konnten. Holsteiner Zeitung - 15. Apr. 2005 Großenaspe will Hatlapa ehren Rechtzeitig zum 35-jährigen Bestehen des Wildparks Eekholt soll dessen Gründer Dr. Hans-Heinrich Hatlapa (84) Ehrenbürger der Gemeinde Großenaspe werden. Das hat die Gemeindevertretung von Großenaspe am Mittwoch beschlossen. Bürgermeister Willi Wisser begründete die Auszeichnung mit dem Verdienst Hatlapas für Menschen und Natur. Im Mai soll der neue Ehrenbürger Großenaspes im Rahmen einer kleinen Feier eine entsprechende Ehrenurkunde erhalten. Die Welt - 15. Apr. 2005 Mit 53 Jahren - Antibabypille für ältestes Flußpferd Europas Im stolzen Alter von 53 Jahren muß das älteste Flußpferd Europas im Berliner Zoologischen Garten die Antibabypille schlucken. Die schon 20fache Mutter Bulette sah sich am vergangenen Donnerstag plötzlichen Frühlingsgefühlen des Bullen Ede ausgesetzt. Wie Ragnar Kühne vom Zoo am Freitag mitteilte, beobachteten die Tierpfleger "überraschenderweise eine ganz muntere Paarung". Weil die Tierärzte Bulette eine weitere Schwangerschaft im hohen Flußpferdalter nicht zumuten wollten, verordneten sie die Pille. Nordkurier Online - 15. Apr. 2005 Tierporträts schmücken nicht nur Zoo Ich bin doch kein Künstler. Peter Schirmer besteht darauf, nicht als solcher bezeichnet zu werden. In den vergangenen vier Jahren hat der 61-Jährige knapp 1000 Bilder für den Eberswalder Zoo gezaubert. Tierporträts: Von der Waldameise bis zum Braunbären alles ist dabei. Nicht nur auf den hunderten Erklär-Tafeln in dem beliebtesten Kleinzoo kann man Schirmers Werke sehen. Auf etlichen Ankündigungsschildern in der Region rekeln sich seine Raubkatzen oder grasen seine Bisons. Einen Hang zum Zeichnen hatte der Fast-Rentner schon immer. Dass ein Beruf daraus geworden ist, hat er aber einem schweren Unfall zu verdanken. Vier Ausstellungen im Jahr gestaltet er. 40 bis 50 Bilder entspringen während dieser Zeit seiner Hand: Bleistift, Tinte, Aquarell und Pastell benutzt er, selten Ölfarben. Weitläufige, vernebelte Landschaften friert Schirmer ein, oder einfach nur borkige, einsame Bäume. Nur Tiere, die mag er nicht mehr malen, wenn er nicht muss. NRZ - 20. Apr. 2005 Deutschlands dickste Urlauber: Elefanten zu Ferien in Park Deutschlands dickste Urlauber sind am Mittwoch im Hollywood- und Safaripark Stukenbrock bei Gütersloh eingetroffen. Die fünf Elefanten Tony, India, Madras, Daisy und Mosley bringen zusammen 18 Tonnen auf die Waage und machen bis September in dem Park Ferien von der Zirkussaison. Die Familie gehört zum preisgekrönten »American Circus« und rollte im umgebauten Sattelschlepper nach einer internationalen Tournee aus Verona über die Alpen in Westfalen ein. Märkische Oderzeitung - 18. Apr. 2005 Junge Chefs übernehmen Staffelstab Der Zoo Eberswalde kann auch in schwierigen Zeiten auf die Unterstützung Eberswalder Unternehmer zählen. Der Unternehmernachwuchs war jetzt zu einem freundschaftlichen Gespräch mit Bürgermeister Reinhard Schulz eingeladen. Märkische Oderzeitung - 15. Apr. 2005 Wildparkverein sucht neuen Betreiber Frankfurt (Oder). Wie Wildpark-Vereinschef Dr. Bernhard Schröder jetzt bestätigte, ist der Verein auf der Suche nach einem neuen Betreiber des Wildparks. "Wir können auf Dauer diese Arbeit ehrenamtlich nicht stemmen. In absehbarer Zeit werden auch die vom Arbeitsamt geförderten Stellen auslaufen. Wir müssen also rechtzeitig vorsorgen, dass beständig für die Tiere gesorgt wird", so der Tierarzt. Der Wechsel könnte zum 1. Januar 2006 oder 2007 erfolgen. Einfluss auf die Besucher soll der Betreiberwechsel nicht haben. Die Eintrittspreise sollen nicht verändert werden. "Der Wildpark ist so toll angenommen worden, dass wir einfach rechtzeitig in die Zukunft schauen müssen", so Schröder. Mitteldeutsche Zeitung - 15. Apr. 2005 Damwild tummelt sich im Tierpark Ziegelroda. Im neu errichteten Gehege am Hermannseck tummeln sich derzeit 17 Damhirsche und Damtiere. "Durch dieses Tiergehege wurde das Hermannseck enorm aufgewertet", erklärt Erich Klukas, Vorsitzender des Fördervereins "Heimattierpark Hermannseck". Der Verein, der jetzt im achten Jahr seines Bestehens ist, hat maßgeblich Anteil daran, dass das 2,5 Hektar große Gehege entstanden ist, nachdem der alte Heimattierpark aufgelöst werden musste, als sein Bestandsschutz abgelaufen war. Bei der Jahreshauptversammlung, die dieser Tage über die Bühne ging, gab Erich Klukas einen Rückblick auf das Geleistete und lobte dabei besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Querfurt und deren Bauhof, der immer da sei, wenn Hilfe benötigt werde und Not am Mann herrsche. Bewährt habe es sich auch, dass der große Parkplatz bewirtschaftet werde. Immerhin seien dadurch 1000 Euro eingenommen worden und in die Vereinskasse geflossen. Merkur Online - 20. Apr. 2005 Tierische Wiedersehensfreude Noch trennt das Grauganspaar Momo und Emily ein kleiner Zaun, bis sie endlich die Flügel umeinander schließen können. Momo büchste am 23. Dezember vergangenen Jahres aus und ließ seine Graugans-Braut Emily alleine zurück. Seit gestern ist Momo wieder im Poinger Wildpark. Merkur Online - 18. Apr. 2005 Könige der Lüfte Wenn Rudolf Maier pfeift, erledigen Greifvögel auf sein Kommando die Beute. Maier ist Falkner und zeigt zweimal täglich im Wildpark Poing, wie der Falke, die Eule und der Weißkopfseeadler in der freien Wildbahn überleben. Die Flugvorführung gehört zu den Höhepunkten des Poinger Wildparks. Sinn und Zweck ist es, den Zuschauern die Greifvögel näher zu bringen und ihnen Wissenswertes über diese Tiere zu vermitteln. Berliner Morgenpost - 15. Apr. 2005 Sieben Zoo-Affen brechen aus - einer wird erschossen Valencia. Nach einem "Massenausbruch" von Schimpansen im Zoo der spanischen Hafenstadt Valencia hat die Polizei einen der Affen erschossen. Die anderen Tiere konnten in ihre Käfige zurückgebracht werden. Insgesamt waren zunächst sieben Schimpansen entwischt. Die Wärter hatten vergessen, das Tor des Geheges zu schließen. n-tv - 15. Apr. 2005 Schimpanse raucht Zigaretten Ein rauchender Schimpanse verunsichert die Zooleitung im südafrikanischen Blomfontein. Sie appellierte am Donnerstag an die Öffentlichkeit, dem ausgewachsenen Männchen keine Zigaretten mehr zuzuwerfen. "Er verhält sich wie ein frecher Schuljunge und versteckt die Zigarette, wenn unser Personal sich seinem Areal nähert", erklärte Daryl Barnes vom Zoo in Bloemfontein. Obwohl es einigen der Besucher offensichtlich Spaß bereite, eine Zigarette mit einem Schimpansen zu rauchen, sei es doch schlecht für dessen Gesundheit, meinte Barnes. n-tv - 19. Apr. 2005 Festtagsdiät in Tel Aviv Affen müssen koscher essen Auch den Tieren im Safari Tiefpark bei Tel Aviv gebührt ein koscheres Passahfest nach allen Regeln dieses "Festes des ungesäuerten Brote". Da ein Teil der Nahrungsmittel für die Tiere unter Aufsicht der Rabbiner angeliefert werden, mussten auch die Tiere auf eine achttägige Periode ohne "Gesäuertes" umgestellt werden. Anstelle von Brot erhalten sie die knäckebrotartigen "Matzot", die traditionellen "ungesäuerten Brote". Entsprechend biblischer Regeln wird auf israelischen Märkten ein "zehnter Teil" aller Früchte abgezweigt. Heute werden diese Früchte an die Zoos in Israel geliefert, damit sie nicht von Menschen genossen werden. Weil während des Passahfestes viele fromme Familien den Safari-Park besuchen, sei es "unpassend", wenn die Affen vor ihren Augen einen Hefekuchen und die Elefanten frische Brote verspeisen. | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Allwetterzoo Münster, 20.04.05 Abenteuer "Wolfswald": Iberische Wölfe jetzt im neuen Kinder- und Pferdepark Zoobesucher können die Iberischen Wölfe "Pablo", "Cora" und deren inzwischen erwachsene Jungen bei ihren Streifzügen durch das weitläufige Areal des "Wolfswaldes" im neuen Kinder- und Pferdepark im Allwetterzoo Münster noch nicht beobachten, denn die gesamte Anlage wird erst am 12. Mai eröffnet. Bis dahin haben die Tiere genügend Zeit, sich an ihren neuen Lebensraum zu gewöhnen. Zwar an gleicher Stelle gelegen, unterscheidet sich der neue "Wolfswald" doch gewaltig vom alten Gehege der seltenen spanischen Tiere. Eine weitaus größere Fläche, Hügel, Felsen, Bäume, Büsche und vor allem ein Wasserfall bestimmen das Bild innen; davor gibt es große Glasscheiben, freie Sicht über den Wassergraben - und vor allem den tollen Blick von oben! Ganz bequem über hölzerne Stufen erklimmen Klein und Groß den "Wolfsturm", abwärts gibt es zwei Varianten, eine etwas wackelige, abenteuerliche für mutige Besucher und die besagten Stufen. Das Vergnügen, den Wölfen mal auf die Köpfe zu schauen und den Blick über den gesamten "Wolfswald" streifen zu lassen, verdankt der Zoo einer großzügigen Spende des münsterschen Zoo-Vereins. Dessen Mitglieder haben die Errichtung des "Wolfsturms" finanziert. Zoopark Erfurt, 20.04.05 Vierbeinige Models - Zum 10. Mal Wahl des schönsten Mischlingshundes im Zoo Eine Lanze für unseren vierbeinigen Freund ohne Stammbaum will auch in diesem Jahr wieder die Wahl des schönsten Mischlingshundes brechen, die am 1. Mai im Thüringer Zoopark Erfurt stattfindet. Bereits zum 10. Mal halten Zoo und Hundeschule Passion aus Weimar-Schöndorf für Hundefreunde und alle, die es werden wollen, allerlei Amüsantes und Wissenswertes über den Hund bereit. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Der Impfausweis darf nicht vergessen werden. Ab 8 Uhr können sich die Wettbewerbsteilnehmer auf der Festwiese des Zooparks anmelden und eine Startnummer entgegen nehmen. Dann geht es der Reihe nach, aber nach Geschlechtern getrennt, auf den Parcours, wo eine Juri Aussehen und Umgänglichkeit der Hunde bewertet. Um 13 Uhr startet der Wettstreit Wer sieht seinem Hundemix am ähnlichsten? und um 14 Uhr Welcher Mischlingshund macht das beste Kunststück? Den Höhepunkt der Veranstaltung stellt nach zuvoriger Vorauswahl die Kür des schönsten Mischlingsrüden und der schönsten Mischlingshündin von Thüringen durch die Zoobesucher dar. Den Siegern ist der längste Beifall sicher. Sie erhalten wertvolle Pokale. Auf dem Festplatz haben ebenfalls die Tierheime Erfurt und Sömmerda ihre Zelte aufgeschlagen. Wer schon immer wissen wollte, was ein Appenzöller Blessli ist, kann bei der Erstvorstellung dieses Schweizer Landhundes in Deutschland dabei sein. Alte Bekannte sind dagegen die beiden Thüringer Hunderassen Dobermann und Weimaraner, die von der Landesgruppe Thüringen des Dobermann-Vereins Deutschland und vom Weimaraner Club vorgestellt werden. Nicht zu vergessen den Polizeisportverband Erfurt, Abteilung Agility und Hundesport Alach und die Rettungshundestaffel des ASB, die anhand praktischer Vorführungen mit Ihren Hunden Einblicke in ihre Arbeit geben. Fragen zur Hundeerziehung nimmt die Leiterin der Hundeschule Passion Susanne Kümmel gern entgegen. Tipps zur Hundegesundheit erteilt Tierarzt Dr. Michel aus Apolda. Frau Stumbitz aus Erfurt präsentiert Daisys Hundesalon. Darüber hinaus gibt es jede Menge Hundeartikel zu kaufen. Zoo Köln, 20.04.05 Habemus Sitatunga! Die Sitatungas haben Nachwuchs. Ihr Lebensraum sind Sumpflandschaften und überschwemmte Wälder in Teilen Afrikas. Bei uns im Kölner Zoo kann man sie im alten Elefantenhaus sehen. Zoo Wuppertal, 20.04.05 Sensationelle Erstzucht im Vogelhaus des Zoologischen Gartens Wuppertal Als erstem Zoo in Europa ist es dem Zoologischen Garten Wuppertal gelungen, Rote Felsenhähne zur Nachzucht zu bringen. Am 19. und 20.11.2004 und am 03. und 05.02.2005 schlüpften in unserer Freiflughalle jeweils zwei Küken, die vom Revierpfleger des Vogelhauses, Herrn Thomas Rosner und seiner Frau erfolgreich künstlich aufgezogen wurden. Seit wenigen Tagen werden zwei der Jungtiere in einer Voliere des Vogelhauses dem Publikum vorgestellt. Rote Felsenhähne stammen aus den Anden des nördlichen Südamerika. Die Männchen, die an bestimmten Plätzen in Gruppen balzen, sind leuchtend rot, die Weibchen dagegen intensiv rotbraun. Ihre Nester bauen sie aus Lehm und Pflanzenfasern unter überhängenden Felsen. Bei uns war der Neststandort, den das Weibchen gewählt hatte, ausgerechnet der direkte Eingangsbereich zur Freiflughalle, die zweimal während der Brutzeit geschlossen werden musste. Die jungen Felsenhähne sehen in beiden Geschlechtern erst einmal aus wie Weibchen, wann die Männchen das rote Gefieder bekommen, werden wir an unseren Jungvögeln dokumentieren. Zoo Leipzig, 20.04.05 Bach und Zoo - Bachfestbesucher können günstiger in den Zoo Was haben der Leipziger Zoo und das Leipziger Bachfest gemeinsam? Die Zukunft! Unter dem diesjährigen Motto Bach und die Zukunft kooperieren beide Kultureinrichtungen der Stadt in diesem Jahr. Der Zoo bekannt als Zoo der Zukunft lädt die Gäste des Bachfestes zu einer Entdeckungstour durch die Weiten der Kiwara-Savanne oder der Dschungellandschaft des Pongolandes ein. Neben musikalischen Höhepunkten auf dem Bachfest bietet die grüne Oase Zoo Erholung für die Bachfestgäste. Wir freuen uns sehr über die Kooperation. Beide Kultureinrichtungen sind Aushängeschilder der Stadt, da war es nur eine Frage der Zeit bis es zu einer Zusammenarbeit wie dieser kommt so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Erwartet werden ca. 30.000 Musikliebhaber aus aller Welt, die hoffentlich auch Liebhaber des Leipziger Zoos werden. Vom 28. April bis 9. Mai erhalten die Bachfest-Besucher beim Kauf einer Tageskarte 2,50 Euro Rabatt bei der Vorlage einer Konzertkarte. Wilhelma, 20.04.05 Hinterwälder Zwillinge Gestatten: Wolle und William, Hinterwälder Zwillinge, ebenso wie ihre Mutter Wolke und 7 andere Hinterwälder Kühe zuhause im Schaubauernhof der Wilhelma. Der Vater der beiden hübschen Kälbchen ist zwar bekannt, aber körperlich nicht anwesend wie in der Rinderzucht üblich, schickt der Zuchtverband tiefgefrorene Samenportionen zum Tierarzt, und der übernimmt dann die künstliche Besamung (daher in Ausübung seiner Pflicht scherzhaft Rucksackbulle genannt). Als Ergebnis dieser wenig romantischen Begegnung kamen diesmal Zwillinge auf die Welt bei Rindern ein eher seltenes Ereignis. In der Wilhelma wachsen die kleinen Hinterwälder bei der Mutter auf etwa 6 Monate lang bleibt die Kleinfamilie zusammen, danach wechseln die Kälber zu einem Bauern. Wolle wird später wohl einfach Kuh ob William Zuchtbulle wird, dessen tiefgekühlter Samen später von Tierärzten weiterverbreitet wird, entscheidet der Zuchtverband... Auf dem Schaubauernhof der Wilhelma werden neben den Hinterwälder Rindern aus dem Schwarzwald auch noch französische Poitouesel, britische Shetlandponies, ostpreußische Skudden, Schwäbisch-Hällische Schweine und Limpurger Rinder aus dem benachbarten Welzheimer Wald gehalten all diese Haustiere bieten nur einen kleinen Ausschnitt aus der einst enormen Vielfalt regionaler Nutztierrassen, die heute ebenso vom der Ausrottung bedroht sind wie manche Wildtiere. Zoo Leipzig, 19.04.05 Abschied in der Tiger-Taiga - Rasputin verlässt den Leipziger Zoo Tigermann Rasputin (geb. 22.12.2003) hat heute sein angestammtes Domizil in der Tiger-Taiga verlassen. In den frühen Morgenstunden wurde der Kater per Spezialtransport abholt und zum Allwetterzoo Münster gebracht. Schon einige Tage vor dem eigentlichen Transporttermin trainierten die Tierpfleger mit Rasputin den Gang in die vorgesehene Transportkiste. Erfahrung und viel Ruhe waren von Nöten, damit er ohne tierärztliche Hilfe in die Kiste ging. Rasputin wuchs allein bei seiner Mutter Conny (geb. 30.03.1992) auf, nachdem seine drei Geschwister an den Folgen einer Schwergeburt starben. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm hat die Abgabe des stattlichen Tigers befürwortet und als neues zu Hause den Zoo Münster ausgewählt. Da er als einziges Jungtier die Geburt überlebt hat, hat man ihn besonders ins Herz geschlossen, um so schwerer fällt dann jetzt auch der Abschied so Zoo Direktor Dr. Jörg Junhold. Wilhelma, 19.04.05 Viertägige Tagung in der Wilhelma zur Haltung und Aufzucht von Menschaffen ist am Wochenende zu Ende gegangen. In den europäischen Zoos leben heute 407 Gorillas. Die meisten von ihnen wurden in den Zoos geboren und kennen den Urwald nicht. Auch wenn im Zoo die natürliche Aufzucht durch die Mutter heute meist glückt, ist gelegentlich eine so genannte Handaufzucht durch den Menschen erforderlich. Seit rund 20 Jahren hat die Wilhelma den einzigen Affenkindergarten Europas für Menschenaffen, die so genannte Jungtieraufzuchtstation. Aus ganz Europa kommen verstoßene Affenkinder nach Stuttgart, wenn sie von der eigenen Mutter nicht angenommen werden. Bis heute wurden 92 Menschenaffenkinder in der Wilhelma aufgezogen. In der ganzen Zeit war kein einziger Verlust zu beklagen. Um von den Erfahrungen der Wilhelma-Pfleger zu lernen, kamen jetzt 30 Menschenaffenexperten aus ganz Europa nach Stuttgart. Sie sind Mitglieder der europäischen Erhaltungszuchtprogramme für Menschenaffen und koordinieren die Zucht in den europäischen Zoos. Christian Schmidt, Direktor des Frankfurter Zoos und Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Gorillas, lobte in diesem Zusammenhang die Wilhelma: Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zum Zuchtprogramm für die Menschenaffen. Zoo Duisburg, 19.04.05 Trampel-Bübchen (erstmals) auf der Freianlage Gerade zwei Wochen alt, 126 Zentimeter Stockmaß hoch mit zwei kaum sichtbaren Rundungen auf dem Rücken - im Übrigen plüschweich eingepackt in echt Kamelhaar - stakelt seit heute ein junges Trampeltier-Bübchen - eines der jüngsten Tierkinder im Zoo - über die Kamel-Freianlage. Mutter RASHIDA - 1998 im Tierpark Rheine geboren - hatte freilich während der ersten Lebenstage ihres schwarzäugigen Söhnchens alle Schwierigkeiten, den spitzlippigen Säugling ans milchpralle Euter zu buchsieren; schließlich halfen die Tierpfleger kurzfristig mit Fläschchen und Baby-Halfter aus, um dem stelzbeinigen Trampel-Jungtier durch leichtes Nachschieben den Weg zur mütterlichen Nahrungsquelle zu weisen. Weil Vater SULTAN - geb. 1999 im Zoo Heidelberg und mittlerweile den rauflustigen Rüpeljahren entwachsen - seinen niedlichen Nachwuchs mit stolzerhobenem Haupt trotzdem ein bißchen zu neidisch betrachtet, darf der kleine Kamel-Bub einstweilen nur stundenweise auf die Freianlage zu seinen übrigen Herdengenossen. Zuvor jedoch wird sein braunweißes Fellkleid für Duisburger Zoobesucher geputzt, gestriegelt und lockenschonend hergerichtet - stilgerecht mit der Mistkratze versteht sich
Hinweis für Fotografen: Das männliche Trampeltier-Jungtier ist in den nächsten Tagen lediglich von 11.00 - 12.30 Uhr auf der Kamel-Freianlage (hinter dem Großen Raubtierhaus) zu fotografieren. Zoo Leipzig, 19.04.05 Vernissage im Leipziger Zoo Leipziger Künstler stellt Werke aus Im Leipziger Zoo steht wieder einmal die Kunst im Mittelpunkt des Geschehens: Unter dem Motto Aufgegabelt: Bücher, Bilder und noch mehr von Lothar Gabler wird am 21. April 2005 um 15 Uhr im neuen Verwaltungsgebäude des Leipziger Zoos eine neue Ausstellung eröffnet, zu der wir Sie recht herzlich einladen. 30 Jahre künstlerische Schaffenskraft bestimmen die Inhalte der ausgestellten Exponate. Kinderbuchillustrationen, Zoo-Plakate, Buchumschläge für verschiedene Genre, Zeichnungen, Prospekte zählen zum Fundus des Künstlers. Die gestalteten Arbeiten bestechen durch Ideenreichtum, farbenfrohen Impressionen und zeichnerisches Geschick. Der Künstler selbst war jahrelang im Fachbuchverlag Leipzig und Leipziger Druckhaus tätig. Seit 1992 unterstütze er mit seinem künstlerischen Talent den Leipziger Zoo. Arche Warder, 19.04.05 Pflanzaktion im Tierpark Arche Warder. Tatkräftige Helfer gesucht! Der Tierpark Arche Warder soll grüner werden. Unter diesem Motto findet am Sonntag, den 24.April 2005 von 10.00 bis 18.00 Uhr eine große Pflanzaktion statt, bei der ein neuer 80 Meter langer Knick und eine große, begehbare Kräuterspirale angelegt werden sollen. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Begrünungsaktion zu beteiligen. Zu ermäßigten Preisen können sie Pflanzen, Knick-Gehölze und Kräuter aus ökologischem Anbau erwerben und spenden. Jeder kann seine Pflanze dann selbst einsetzen und mit seinem Namensschild versehen. Für Besucher, die sich für die guten alten Obstsorten interessieren, findet um 11.00 Uhr eine Führung mit dem bekannten Pomologen Meinolf Hammerschmidt statt, der in seiner Baumschule über 700 der alten Sorten züchtet. Ob Adersleber Kalvill, Stina Lohmann, Goldparmäne oder Zabargäu Renette in der Arche Warder gibt es mittlerweile rund 60 alte Apfel-, Birnen- und Pflaumsorten, über die Herr Hammerschmidt Geschichten erzählen, sowie Infos und praktische Tipps geben kann. Treffpunkt für die Führung ist um 10.45 Uhr in der Eingangshalle der Arche Warder. Der 80 Meter lange Knick, der in dieser Gemeinschaftsaktion bepflanzt werden soll, soll in Zukunft das neue Hüttendorf in der Arche Warder wie eine grüne Wand umschließen. Eine Augenweide für die Besucher des Tierparks und ein Wind- und Sichtschutz für Schulklassen und andere Gruppen, die das neue Gelände ab Juni für Projektwochen nutzen können. Erste Anmeldungen für den Sommer liegen schon vor. Zu einem kleinen Preis können die Besucher sich auch an der Bepflanzung der begehbaren Kräuterspirale beteiligen. Ein buntes Beet voller Düfte soll entstehen, als Lehr- und Nutzbeet, aber auch als Stätte für Sinneseindrücke und um Wahrnehmung zu schulen. Auch durch die Beschäftigung mit der fertigen Kräuterspirale kann später vieles gelernt, geübt und ausprobiert werden; z.B.: Vermehren der Kräuterpflanzen, Herstellen einfacher Kräutergerichte, Sammeln und Trocknen von Kräutern, Zubereiten von Tees und Salben, Analysieren von Inhaltsstoffen usw. Für die Pflanzaktion werden am Sonntag zwei ökologische Baumschulen ihr vielfältiges Sortiment auf der Festwiese der Arche Warder zu reduzierten Preisen anbieten. Auf die Besucher wartet eine breite Palette an Pflanzen, speziellen Knickgewächsen und Kräutern, sowie eine große Auswahl an wundervollen alten Obstbaumsorten. Selbstverständlich können die Besucher auch für ihren eigenen Garten einkaufen. Zoo Dortmund, 18.04.05 Baumführung im Dortmunder Zoo Eine Baumführung im Dortmunder Zoo zeigt am Sonntag, 24. April, ab 14 Uhr, unter anderem den Baum des Jahres, die Roskastanie. Die Führung ist kostenfrei, es muss nur der reguläre Zooeintritt gezahlt werden. Eine Anmeldung ist erforderlich unter (0231) 50-28628 von montags bis freitags, 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr. NABU-Artenschutzzentrum, 18.04.05 Plattdüütsch im Artenschutzzentrum Am kommenden Sonntag, den 24.04.05, bietet das NABU-Artenschutzzentrum einen Führung auf Plattdeutsch an. Hierbei können Interessierte sowohl etwas über die hier untergebrachten Tiere, als auch über den Erhalt und den Schutz derer Lebensräume erfahren und das alles auf Plattdüütsch! Diese ungewöhnliche Führung wird von einer Praktikantin, Anja Sündermann, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr im NABU-Artenschutzzentrum verbringt, als Teil ihres Jahresprojektes angeboten. Die Veranstaltung wird etwa eine Stunde dauern und kostet für Erwachsene 4,- EUR. Wer Spaß an dieser plattdüütschen Führung hat sollte sich schnell unter Tel. 053723/6677 anmelden. Arche Warder, 15.04.05 Fohlensaison in der Arche Warder hat begonnen - Posaviner Stute Cveta bringt ein gesundes Stutfohlen zur Welt Warder, 15. April 2005: Ein schöner Frühlingsmorgen in der Arche Warder. Die Posaviner Stute Cveta hat ein gesundes und munteres Stutfohlen zur Welt gebracht. Stolz präsentiert die 14 Jahre alte Stute ihr Kind. Posaviner sind kleine Kaltblutpferde und stammen aus den Save Auen im Posaviner Gebiet der Republik Kroatien. Das kräftige Posaviner Stutfohlen ist das erste Fohlen in diesem Jahr in der Arche Warder. Die Freude im Tierpark über die Geburt ist groß. Es ist nach vier Jahren erstmals wieder ein Fohlen bei den Posaviner Pferden in der Arche. Arche Warder besitzt zwei Stuten und einen Hengst dieser kompakten und muskulösen kleinen Kaltblutrasse vom Balkan. Insgesamt gibt es nur noch eine kleine Population von ca. 800 eingetragenen Tieren dieser Rasse weltweit. Tiergarten Nürnberg, 15.04.05 Todesursache des Delfinkalbes Inzwischen liegen die Ergebnisse des am 25.03.05 verstorbenen Delphinkalbes vor. Als Hauptursache lag eine sogenannte Aspirationspneumonie vor, d.h. der kleine Delphin hat Wasser durch Verschlucken in die Lunge bekommen, wodurch eine akute Lungenentzündung auftrat. Darüber hinaus wurde ein extrem überhöhter Kaliumwert im Blut festgestellt, dessen Ursache noch ungeklärt ist. Die Mutter Eva und die anderen Delphine sind in gutem Zustand, sodass ein Infektionsrisiko ausgeschlossen werden kann. Neunkircher Zoo, 15.04.05 Zebra Billy ist auf der Welt Riesenfreude im Neunkircher Zoo. Seit langer Zeit gibt es endlich wieder Nachwuchs bei den Zebras. "Billy" kam heute zur Welt. Billy ist ein weibliches Zebra-Fohlen und die Tochter von Zebra Cindy. Das kleine Zebra ist wohlauf. Zur Freude des Tierpflegers Lothar Schmidt und Zoodirektor Norbert Fritsch tapst es noch etwas unsicher auf den Beinen durchs Gehege. "Billy" hat auch schon einen Paten: die erste Handballmannschaft der MSG HF Illtal hatte bereits am 03. April die Patenschaft übernommen. Zu diesem Zeitpunkt war das Zebra noch nicht geboren und die Handballmannschaft noch nicht Meister. Mittlerweile ist beides eingetreten: das Zebra-Fohlen ist auf der Welt und die MSG HF Illtal ist Meister und damit für die Relegation zum Aufstieg in die Regionalliga qualifiziert. Billy hat seinen Namen von dem Maskottchen der Illtaler Handballmannschaft, das ist auch ein Zebra und heißt Bill. Vogelpark Herborn, 14.04.05 Blütenpracht in Herborn-Uckersdorf: Der Vogelpark lädt am Sonntag zum Narzissentag ein Den zahlreichen Freunden des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf, von Mittelhessen bis zum Westerwald und Siegerland, ist der Narzissentag längst ein Begriff: Wie in jedem Jahr haben die Besucher des Parks an diesem Tag die Möglichkeit, sich an einem Gewinnspiel zu beteiligen. Dabei soll die Anzahl der im Vogelpark derzeit herrlich blühenden Narzissen-Sorten erraten werden. Erneut winken attraktive Preise wie Frei- und Jahreskarten für den Vogelpark sowie - passend zum Anlass - ein wunderschöner Blumenstrauß. Der diesjährige Narzissentag findet am Sonntag, den 17. April, von 9.30 bis 18.00 Uhr statt. "Trotz des langen Winters erwartet die Besucher unseres familienfreundlichen Vogelparks auch in diesem Frühjahr in unserem Naturerlebniszentrum wieder eine bemerkenswerte Blütenpracht", berichtet Reinhold Wiegand, Geschäftsführer der Vogelpark GmbH. Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 14.04.05 Löwentag lockt mit vielen Attraktionen Gut gebrüllt Löwe: Rund um den König der Tiere veranstaltet der Ruhr Zoo Gelsenkirchen am Sonntag, den 17. April einen Löwentag. Zwischen 10.00 und 17.00 Uhr darf gebrüllt, gespielt und gestaunt werden. Aber auch einige prominente Löwen sind im Ruhr Zoo zu Gast. Die Autogrammstunde mit der Eishockeymannschaft Oberhausener Revierlöwen ist sicher eines der Highlights des Löwentages. Alle kleinen Fans der majestätischen Raubkatzen können sich am Schminkstand selbst in kleine Löwen verwandeln lassen. Die fehlende Löwenmähne darf anschließend am Bastelstand selbst angefertigt werden. Auf dem Abenteuerparcour durch die afrikanische Savanne können die kleinen Löwen den echten Vorbildern nacheifern und nach Herzenslust schleichen, jagen und natürlich laut brüllen. Für alle großen Löwenbegeisterten hält der Ruhr Zoo Gelsenkirchen ein informatives Programm bereit: So wird über die Entstehung der Löwen- und Hyänenanlage berichtet. Ein Infostand klärt über die Gewohnheiten, das Tarnverhalten und die Jagdstrategien der Löwen auf und am Löwengehege beantworten die Tierpfleger um 14.00 und 16.15 Uhr gerne alle offenen Fragen zum König der Tiere. Beim König der Löwen Film in der Zooschule können große und kleine Zoobesucher entspannen und sich auf eine der zahlreichen, kommentierten Fütterungen bei den Pinguinen, den Seelöwen oder Eisbärin Antonia freuen. Thüringer Zoopark Erfurt, 14.04.05 Fisch- und Wasserpflanzenbörse Am 24. April 2005 ab 9 Uhr lädt der Verein der Aquarienfreunde 1912 e. V. zur vierten Fisch- und Wasserpflanzenbörse des Jahres in das Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a ein. Auch dieses Mal stehen zahlreiche Nachzuchten von Süßwasserfischen sowie Wasserpflanzen zum Verkauf. Wer Fragen zum Einrichten von Fischbecken, zu einzelnen Fischarten oder zu anderen Aquarienthemen hat, kann sich kostenlos beraten lassen. Aber auch das Aquarium bietet viel Interessantes und Neues zum Entdecken. Zoo Leipzig, 14.04.05 Im Licht der Fackeln - Nachtschicht im Zoo Leipzig Auch in diesem Jahr ist der Zoo Leipzig am 23.April 2005 ab 19 Uhr wieder eine der nächtlichen Stationen der 6. Leipziger Museumsnacht: Der Zoo am Tag ist vielen Besuchern bereits bekannt, im geheimnisvollen Flair der Nacht jedoch, nimmt man Tiergeräusche ganz anders wahr. Asiatisches Flair im Fackelschein verspricht der Zoo ab 19 Uhr für die Besucher: Die nächtliche Erkundungstour führt über das Neue Vogelhaus, in dem man die munteren Flugfüchse bei ihrer nächtlichen Runde beobachten kann, über die Elefantenanlage, wo bereits die mystische Atmosphäre des zukünftigen Elefanten-Tempels erahnt werden kann. Im Aquarium faszinieren schillernde Fische und Korallen aus aller Welt sowie Haifische, die im Ringbecken ihre Kreise ziehen. Finden Sie heraus, welche Reptilien im Terrarium erst in der Dämmerung aktiv werden! Begegnen Sie auf Ihrer Nacht-Expedition auch den Feuerkünstlern, die mit Jonglagen und Feuerperformances beeindrucken. Rock´n Roll der 50-er und 60-er Jahre können Sie erleben, wenn die Butlers gegen 19.15 Uhr Halt im Zoo machen. Tierpark Herberstein, 14.04.05 Affenbaby sorgt für Aufregung im Tierpark Herberstein Es gibt wieder Nachwuchs im Tierpark Herberstein. Diesmal ist die Freude besonders groß: die kleine "Terkina" ist erste und bisher einzige Siamangbaby in Österreich! Die Sorge um Terkina war bei der Geburt recht groß, da es wenig Erfahrungswerte gibt und es zudem auch die erste Geburt für die Siamangmama war. Mittlerweile ist die Kleine 6 Wochen alt, fühlt sich sehr wohl und hat dank der vorbildlichen Pflege von Siamangmama und Tierpflegerin Conny schon an Gewicht zugelegt und unternimmt bereits die ersten Ausflüge durch das heimatliche Gehege. Für Tierparkleiter Mag. Andreas Kaufmann bedeutet die Geburt von Terkina einen wahrhaften Zuchterfolg: "Das Weibchen bringt nur alle 2 bis 3 Jahre nach einer Tragzeit von ca. 235 Tagen ein Junges zur Welt, welches bis zum Alter von 6 Jahren, also bis zur Geschlechtsreife, bei den Eltern bleibt. Bei den Siamangs beteiligt sich übrigens auch das Männchen aktiv an der Jungenaufzucht!" Der Tierpark Herberstein beheimatet seit September 2003 die stolzen Siamangeltern Yala und Nelson. Für die jungen Eltern ist es das erste Baby, dementsprechend sorgsam gehen sie mit ihm um und schützen es vor den neugierigen Blicken der Pelikane, Gänse und Muntjaks, die als Nachbarn natürlich großes Interesse am Tierparkzuwachs zeigen! WWF, 20. Apr. 2005 Der Drache und seine Umwelt Für chinesische Unternehmen spielt Umweltschutz eine stärkere Rolle als vermutet. Bei einer Umfrage des WWF unter 182 der größten und wichtigsten Firmen Chinas bezeichneten alle Teilnehmer die Verbesserung von Umweltstandards und Umweltschutzmaßnahmen als wichtig. Mehr als die Hälfte der Firmen gab an, dass der Umweltschutz bereits zu den Grundwerten ihrer Unternehmenspolitik gehört. Viele bedeutende chinesische Unternehmen sind umweltbewusster, als sie meist dargestellt werden, stellt Peng Lei fest, der beim WWF China für Handels- und Investitionspolitik zuständig ist. Der WWF setzt angesichts der Umfrageergebnisse große Hoffnungen in die chinesische Industrie. Deren umweltorientiertes Verhalten könne angesichts des Wirtschaftsbooms im Reich der Mitte und der zu erwartenden Rolle chinesischer Unternehmen auf den internationalen Märkten dazu beitragen, Umweltprobleme im globalen Maßstab zu lösen. China hat das Potenzial, zum weltweit führenden Exporteur und Investor von nachhaltigen Produkten zu werden und dadurch weltweit den Umweltschutz voranzutreiben, meint Susanne Honnef, die die Naturschutzprojekte des WWF Deutschland in China betreut. Die Umfrage wurde unter Unternehmen aus den Sektoren Energieerzeugung, Finanzen, Elektronik und Informationstechnologie durchgeführt, darunter die Bank von Shanghai und die chinesische Telekom. Damit die guten Absichten vieler Unternehmen nicht im Sande verlaufen, muss die Politik das Umweltbewusstsein chinesischer Firmen zum Beispiel durch finanzielle Anreize gezielt fördern, verlangt Susanne Honnef angesichts der Umfrageergebnisse. Auch die Europäische Union, die USA und Japan könnten den Umweltschutz in China durch eine gezielte Nachfrage fördern. In 22 Prozent der befragten Unternehmen gelten strengere Umweltstandards als von der Gesetzgebung gefordert - zum Beispiel für die Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes, für die Müllentsorgung und die Nutzung energieeffizienter Technologien. In der Umfrage wiesen einige der Teilnehmer allerdings auch darauf hin, dass es in China Unternehmen gebe, die sich für eine Aufweichung der Umweltgesetzgebung einsetzen oder sogar versuchen, geltendes Recht zu brechen. Der WWF setzt sich in China verstärkt dafür ein, auch diese Unternehmen zum Umdenken zu bewegen. Weitere Informationen: http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02403/index.html WWF, 19. Apr. 2005 Nepals Nashörner Opfer der Wilderei Neue Zählung zeigt drastischen Rückgang der bedrohten Panzernashörner Die andauernden politischen Unruhen in Nepal und unzureichende Schutzmaßnahmen haben nach Angaben des WWF in den letzten fünf Jahren zu einem drastischen Rückgang der vom Aussterben bedrohten Panzernashörner geführt. Eine vom WWF unterstützte Zählung im Royal Chitwan Nationalpark ergab, dass die Zahl der Tiere seit dem Jahr 2000 um ein Drittel von 544 auf 372 gesunken ist. Verantwortlich für den Rückgang sei in erster Linie die Wilderei. Sie könne, so der WWF, aufgrund des Maoisten-Aufstandes und der unklaren politischen Situation nicht mehr wirksam bekämpft werden. An vielen Stellen seien keine Kontrollen mehr möglich. Statt ursprünglich 32 arbeiteten im Parkgebiet derzeit nur noch 8 Anti-Wilderer-Brigaden. Mindestens 94 Panzernashörner sind laut WWF im vergangenen Jahr von Wilderern abgeschlachtet worden - ein Jahr zuvor waren es nur 10 Tiere. Die Unruhen gefährden einen großen Artenschutz-Erfolg, betont WWF-Artenschützer Stefan Ziegler. Noch in den 60er Jahren gab es weniger als 100 Panzernashörner in Nepal. Aufgrund verbesserter Schutzmaßnahmen und eines entschlossenen Vorgehens gegen Wilderer erholten sich die Nashorn-Populationen wieder. Im Jahr 2000 lebten in den drei nepalesischen Verbreitungsgebieten etwa 610 Panzernashörner, davon allein 544 in Royal Chitwan Nationalpark. Der Park liegt etwa 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Katmandu. Panzernashörner kommen außer in Nepal nur noch in Indien vor. Die Tiere werden trotz eines internationalen Handelsverbotes wegen ihres wertvollen Hornes gejagt. Die traditionelle asiatische Medizin schreibt dem Nashorn-Pulver fiebersenkende Wirkung sowie Heilkräfte gegen Epilepsie, Malaria, Vergiftungen und Abszesse zu. In einigen Ländern gilt das Horn als Statussymbol. Als weitere Gründe für den Rückgang der Panzernashörner nennt der WWF Überschwemmungen und den natürlichen Tod der Tiere. Der WWF fordert Nepal auf, jetzt entschlossen gegen die Wilderer vorzugehen. Die Regierung in Katmandu muss das Töten stoppen, sonst drohen die Panzernashörner endgültig auszusterben, so Ziegler. Die Nashorn-Zählung führten 25 Ranger des WWF und der Verwaltung des Royal Chitwan Nationalpark in den vergangenen vier Wochen durch. Weitere Informationen: http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02402/ WWF, 19. Apr. 2005 Wird Trittin Dschungelkönig? WWF begrüßt nationales Urwaldschutzgesetz, sieht aber noch Schlupflöcher Die Umweltstiftung WWF begrüßt das "Urwaldschutzgesetz für Deutschland". Umweltminister Trittin stellte den Entwurf heute in Berlin im Rahmen einer Verbände-Anhörung vor. Das Gesetz will den Handel mit illegalen Hölzern und Holzprodukten aus Urwäldern bekämpfen. "Deutschland übernimmt mit dem Urwaldschutzgesetz eine Vorreiterrolle in Europa und der Welt. Jürgen Trittin setzt ein klares Signal gegen die weltweite Waldzerstörung und gegen das Artensterben", erklärt WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer. Mit dem Gesetz könne Deutschland erste Schritte gegen den kriminellen Holzhandel unternehmen, ohne die langwierigen Diskussionen der Europäischen Union abwarten zu müssen. Nach einer Schätzung des WWF stammten im Jahr 2000 etwa fünf Prozent der deutschen Holzimporte aus illegalen Quellen. Der Gesetzentwurf will Unternehmen verpflichten, die legale Herkunft ihres Holzes nachzuweisen. Dabei sieht der WWF aber noch Mängel im vorgeschlagenen Prüfverfahren. So könne ein Unternehmen die Legalitätsprüfung umgehen, indem es behauptet, das importierte Holz stamme nicht aus Urwäldern. "Die Einfuhr illegalen Holzes kann nur dann verhindert werden, wenn die gesamte Handelskette vom Holzfäller in Indonesien bis zum Möbelgeschäft in Deutschland kontrolliert wird", betont Griesshammer. Der WWF empfiehlt Trittin, sich bei der Kontrolle der Handelskette an den erprobten Kriterien des Ökosiegels FSC ("Forest Stewardship Council") zu orientieren. Das vorgeschlagene Bußgeld in Höhe von maximal 50.000 Euro für Verstöße gegen das Urwaldschutzgesetz muss nach Ansicht des WWF deutlich angehoben werden. Nur so könnten uneinsichtige Unternehmen wirksam abgeschreckt werden. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02400/ Stiftung Artenschutz, 18.04.05 Welterstzucht der bedrohten Korallenschnabel-Hornvögel Erstmals schlüpften in einer Zuchtstation auf den Philippinen drei Küken der Korallenschnabel-Hornvögel aus dem Ei. Zwei weitere Weibchen brüten noch. Dies ist möglicherweise der entscheidende Schritt zur Rettung einer der bedrohtesten Vogelarten der Erde. Jahre lang, so Vorstandssprecher Roland Wirth, haben wir auf diesen Erfolg hingearbeitet. Mehrere der truthahngroßen, mit gewaltigen Schnäbeln ausgestatteten Hornvögel sind in den Regenwäldern Südostasiens heimisch. Durch Holzeinschlag und Plantagenwirtschaft sind sie heute alle von der Ausrottung bedroht am stärksten der Korallenschnabel-Hornvogel, von dem in der Natur kaum mehr als 100 Brutpaare überlebt haben. Umso bedeutender ist jetzt der Beginn der erfolgreichen Nachzucht in der philippinischen Naturschutzstation Mari-It, die von der Stiftung Artenschutz mitgetragen wird und in der ebenfalls Zuchtanstrengungen für eine weitere hoch bedrohte Hornvogelart unternommen werden. Das Brutgeschäft bei Hornvögeln ist hoch kompliziert. Das Weibchen wird vom Männchen zum Schutz vor Fressfeinden in einer großen Baumhöhle eingemauert und monatelang nur über einen kleinen Schlitz mit Nahrung versorgt. Sponsor dieses Artenschutzprojektes ist die Niehoffs Vaihinger Fruchtsäfte GmbH. Deren Engagement ist nicht nur hilfreich, sondern auch logisch, denn Hornvögel ernähren sich überwiegend von schmackhaften Früchten. WWF, 15.04.05 Ringelgänse sehen und erleben Ein Gänsespektakel für die ganze Familie bieten die 8. Ringelganstage auf den nordfriesischen Halligen vom 16. April bis zum 16. Mai. Für den WWF sind die Ringelganstage ein Symbol für erfolgreichen, grenzübergreifenden Naturschutz. Noch in den 50er Jahren waren Ringelgänse und Nonnengänse vom Aussterben bedroht. Entlang ihres gesamten Zugweges lauerten die Jäger. " Internationale Schutzbemühungen haben inzwischen aber für eine deutliche Erholung der Bestände gesorgt: Heute zählen wir etwa 200.000 Tiere", freut sich der Leiter des WWF-Projektbüros Wattenmeer, Dr. Hans-Ulrich Rösner. Das Wattenmeer mit seinen großflächigen Salzwiesen ist für Ringel- und Nonnengänse das bedeutendste Rastgebiet auf dem Weg von ihren Überwinterungsgebieten an den Küsten Frankreichs, Englands und den Niederlanden zu den Brutgebieten an der Eismeerküste Nordsibiriens. Um dieses Naturereignis möglichst vielen Menschen näher zu bringen, finden seit 1998 die "Ringelganstage" statt. Sie bieten Exkursionen, Vorträge, Tierbeobachtungen sowie ein Kultur- und Kinderprogramm rund um die Ringelgänse. Die Gänse können mit ihrem grenzenlosen Appetit durchaus zu Futterkonkurrenten der Halligrinder werden. Doch seit die Landwirte für den Futterausfall ihrer Rinder vom Land Schleswig-Holstein finanziell angemessen entschädigt werden, ist ihre Freude an den gut erholten Gänsebeständen ungetrübt. Mitte Mai setzen die Ringelgänse ihre Reise fort. Sie fliegen dann zur 4.000 Kilometer entfernten Halbinsel Taimyr in Nordsibirien, um in der zur Zeit ihrer Ankunft noch schneebedeckten Tundra zu brüten. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02399/ Rettet den Regenwald e. V. Weltbanktochter IFC will Umwelt- und Sozialstandards abschwächen Keine Kredite für Landräuber, Frau Ministerin! Die Weltbank und insbesondere ihre Tochter International Finance Cooperation wollen ihre Umwelt- und Sozialstandards aufweichen, die für die Vergabe von Krediten gelten. Die Bundesregierung hat bei der Weltbank den drittgrößten Stimmenanteil und könnte bei der jetzt anstehenden Frühjahrstagung des Geldinstituts ihren Einfluss geltend machen. Bitte fordern Sie die zuständige Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul, noch heute auf, sich für eine soziale und ökologische Verschärfung der Standards statt für deren Abschwächung einzusetzen. Über unsere Homepage http://www.regenwald.org können Sie einen Musterbrief online versenden. Oder schicken Sie einen selbst formulierten Brief an die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul Stresemannstr. 92, 10963 Berlin, Fax 030-2503-25 55 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Der Standard - 15. Apr. 2005 "Panda Awards" für Naturschutz verliehen Am Donnerstagabend überreichte der Worldwide Fund for Nature (WWF) die Panda Awards, mit dem Initiativen und Unternehmen für Naturschutzerfolge ausgezeichnet werden, die sie gemeinsam mit dem WWF erreicht haben. In der Kategorie "Wald" wurden drei Unternehmen ausgezeichnet, die sich für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung stark machen: Holzindustrie Schweighofer GmbH, Kronospan Sebes SA und Kronospan SK sowie die Hornbach Baumarkt GmbH erhielten die gläserne Statuette. In der Kategorie "Wasser" gab es zwei Auszeichnungen für die Bürgerinitiative "pro ybbs" und an Vertreter des "Danube Delta Biosphere Reserve". Die drei Preise der Kategorie "Artenschutz" erhielten D. Swarovski & Co für den Einsatz im Nationalpark Hohe Tauern und die Unterstützung des Pandaschutzprojektes in China. Weiters wurde der Herausgeber der "Kronen Zeitung", Hans Dichand, für in der Sonderkategorie "Lebenswerk" geehrt. Presseportal Schweiz (Pressemitteilung) - 15. Apr. 2005 Tierschutz - Schwarzer Tag für Tiere Zürich. Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrates zeigt wenig Verständnis für tierische Anliegen: Geht es nach ihrem Willen, bleiben weiterhin jedes Jahr hunderttausende Mastschweine ohne Tageslicht und frische Luft, müssen sich Bären in armseligen Zoogehegen langweilen, dürfen grausame Versuche an wehrlosen Hunden stattfinden. "Die WBK hat ihre Chance in der Revision des Tierschutzgesetzes definitiv verpasst", bilanziert Marcel Odermatt, Geschäftsführer der Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN. Als Tierschutzorganisation, die sich stark für Wildtiere einsetzt, bedauert es VIER PFOTEN besonders, dass es Wildtiere in Gefangenschaft auch künftig nicht besser haben sollen. "Wildtiere spielen eine wichtige Rolle in der Bildung und prägen das Verhältnis Mensch-Tier. Sie sind Botschafter der Natur", betont Odermatt. "Deshalb muss der Bundesrat für artgerechte Haltungsbedingungen sorgen." Für einen Bären heisst das 10'000 statt 150 m2 Gehege, Rückzugsmöglichkeiten, abwechslungsreiche, anregende Fütterung. Auch für Haustiere verbessert sich nach jetziger Fassung kaum etwas. Häufig werden Hund und Katz, aber auch Kaninchen und Papageien unter miserablen Umständen gehalten. "Immer wieder ist VIER PFOTEN mit krassen Tierschutzfällen konfrontiert", erzählt Marcel Odermatt. Weil eine strenge gesetzliche Grundlage fehlt, können die Vollzugsbehörden erst eingreifen, wenn das Tier verletzt, krank oder schon tot ist. Doch die "Würde der Kreatur", wie sie heute in der Verfassung verankert ist, wird viel früher verletzt. VIER PFOTEN erwartet nun vom Nationalrat eine kräftige Kurskorrektur. Geschäftsführer Odermatt: "Das Volk steht hinter dem Tierschutz; im Stall, im Zoo, im Labor und zu Hause. Wir hoffen, dass der Nationalrat die Zeichen der Zeit erkennt und einem fortschrittlichen Tierschutz zum Durchbruch verhilft." Immerhin hatte die WBK in einzelnen Punkten ein Einsehen. Sie setzte sich dafür ein, dass Ferkel ab 2009 nur mit Narkose kastriert werden dürfen. Und Hunde- und Katzenfelle sollen künftig nicht mehr importiert werden dürfen. Weshalb aber Füchse, Nerze und andere Pelztiere weiterhin in engsten Käfigen gezüchtet und deren Pelz dann in die Schweiz eingeführt werden dürfen, bleibt einer der vielen tierunfreundlichen Entscheide der WBK. innovations report - 19. Apr. 2005 WWF: Neue Zählung zeigt drastischen Rückgang der bedrohten Panzernashörner Die andauernden politischen Unruhen in Nepal und unzureichende Schutzmaßnahmen haben nach Angaben des WWF in den letzten fünf Jahren zu einem drastischen Rückgang der vom Aussterben bedrohten Panzernashörner geführt. Eine vom WWF unterstützte Zählung im Royal Chitwan Nationalpark ergab, dass die Zahl der Tiere seit dem Jahr 2000 um ein Drittel von 544 auf 372 gesunken ist. Der WWF fordert Nepal auf, jetzt entschlossen gegen die Wilderer vorzugehen. Fragwürdige Ehre: Ein Käfer namens Bush Selten hat sich eine US-Regierung in der Wissenschaft so viele Feinde gemacht wie die von Präsident George W. Bush. Einige Forscher haben sich nun auf ihre Weise gerächt: Sie benannten Schleimpilze fressende Käfer nach Bush, Vizepräsident Cheney und Verteidigungsminister Rumsfeld. 15.04.2005 - NABU NABU-Pressegespräch zu nachwachsenden Rohstoffen Nachwachsende Rohstoffe spielen als Ersatz für fossile Energieträger eine zunehmend wichtige Rolle. Umweltstudien zufolge kann Biomasse in den nächsten 25 Jahren einen großen Teil zur Energieversorgung beitragen 15.04.2005 - NABU Bundesweit Gartenvögel zählen mit NABU und LBV Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde in ganz Deutschland dazu auf, im Zeitraum vom 20.-22. Mai 2005 eine Stunde lang die Vögel im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Stadtpark zu beobachten und zu melden. New Zealand to Protest Japan's Bigger Whale Kill Plan at Whaling Meeting New Zealand on Thursday rejected Japan's plan to expand its slaughter of Antarctic whales, saying it will fight the move at an International Whaling Commission meeting next month. Ecuador recognsies Important Bird Areas http://www.birdlife.org/news/news/2005/04/ecaudor_ibas.html Galapagos longlining will test Ecuador's new stance on important wildlife areas http://www.birdlife.org/news/pr/2005/04/ecaudor_ibas.html IUCN, Gland, Switzerland, 11. April 2005. Rare sable antelope survives the Angolan civil war The rare giant sable antelope (Hippotragus niger variani), unique to Angola and feared extinct after almost three decades of civil war, has survived. A majestic but notoriously skittish beast, the 'Palanca Negra' is informally regarded as the country's national animal. The striking curved horns of the adult male, which can grow up to 165cm long, appear on the logo of Angola's national airline and football team. Many assumed that 27 years of fighting had wiped out the species because there had been no confirmed sighting since 1982. Even when peace reigned, poachers in search of commercial bushmeat or food for survival posed a serious threat. Now a team from the Catholic University's Centre for Scientific Studies and Investigation, using remote cameras triggered by an infrared beam, have managed to catch a herd of giant sable on film in the Kangandala National Park in the northern province of Malanje. The news has delighted the Antelope Specialist Group (ASG) of IUCNs Species Survival Commission as determining the status of the giant sable has been its long standing priority. Visiting the giant sable reserves only became possible after the civil war ended in 2001. In 2002 the ASG Chair Richard Estes, accompanied an expedition to the reserves organized by the Kissama Foundation. This included overflights of the Luando Reserve in an Angola army helicopter and a foot safari into Kangandala National Park. (Die Riesenrappenantilope ist das Wappentier der ZGAP) March 28, 2005 The New York Times SOS Rhino: War and Politics Threaten Congo's Endangered Rhinos IIf the endangered northern white rhinos are driven to extinction, which many experts predict, it will be politics, and not just poachers, that finishes them off. With fewer than a dozen still alive in the wild, the northern white rhinoceros is considered by conservationists to be the most endangered large mammal on earth. Besides those found in zoos in San Diego and the Czech Republic, where they have not reproduced well, the rhinos are believed to exist only in Garamba National Park. "I do not believe that any rhinos will survive the year," predicted Thomas J. Foose, program director at the International Rhino Foundation. The immediate culprits, according to conservation groups, are poachers from an offshoot of the janjaweed, the Arab militia groups that have been pillaging villages in the Darfur region of Sudan. But the greatest threat to the rhinos is political, specifically a growing Congolese nationalism that has undercut protection efforts, including a last-ditch program to move five of the remaining animals to safety in Kenya. Rumors circulated that foreigners were buying up the rhinos at low prices, paying off corrupt officials and spiriting the animals out of the country. One newspaper in Kinshasa described the Western conservationists as "modern-day poachers," and Congolese politicians seized on the white rhino as a symbol of national pride, off limits to exploitive outsiders. A decades-old Western-financed project to train and pay Congolese park rangers to fight off the poachers was abandoned after similar accusations surfaced that the Westerners were stealing the animals and selling them abroad, a charge that the Western conservation groups strongly deny. "It is sad that politics, not poaching, will probably kill these rhinos," said Emmanuel de Merode, who was running the European Union project before it was shut down. Vice President Abdoulaye Yerodia had indicated that the government would support the plan, conservationists say. Before a deal had been signed, groups like Fauna and Flora International and the International Rhino Foundation began trumpeting the relocation in press releases. Some Congolese politicians saw that as presumptuous. To make their point, angry residents living near Garamba grabbed machetes and joined mutinous rangers in roughing up the small group of foreigners working there. They disarmed the French security officers and briefly detained Kes Hillman-Smith and Fraser Smith, a couple who have worked for decades at the park, which Unesco has named a World Heritage Site. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Anzeige | T-Shirts, Grußkarten-Geschenkdosen, Big-Cards u.v.m. mit Tiermotiven! Living Colours bietet Ihnen mit Ts and more ein hochwertiges Geschenke-Programm für Ihren Zoo-Shop. Wir liefern kurzfristig auch in kleinen Stückzahlen aus unserem deutschen Lager und unterstützen Ihre Artenschutz-Arbeit auf Wunsch durch unseren Artenschutz-Euro. Weitere Infos erhalten Sie von Dipl.-Biol. Christof Würth: (Fon) 05209-918201 christof@livingcolours-gt.com - www.livingcolours-gt.com | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Veranstaltungen | 5. Tierpfleger / Zoopädagogen Zusammenkunft vom 22.04. bis 24.04.2005 in Halle ZOOTIME SHOWTIME - FORMEN DES TIERKONTAKTES KONTAKTTIERE Freitag, 22.04.2005 Ab 19 Uhr Anmeldung / Icebreaker Samstag, 23.04.2005 Vorträge, u.a.: Die neue Welt-Zoo-und-Aquarien-Naturschutzstrategie (Lothar Philips, Zoo Köln) EU-Richtlinie Ethik im Umgang mit Tieren / Tierpräsentationen an konkreten Beispielen Erfahrungsberichte über Tierpräsentationen (jeweils ca. 5-10 min.) - Elefantentraining / -show im Zoo Hannover - Robbenforschung im Zoo Köln - Delphinarium im Tiergarten Nürnberg - Tierpräsentationskonzept im Bad Mergentheim - Zölli im Zoo Basel - Kamelfreunde im Naturschutz-Tierpark Görlitz - Beispiele für indirekten Tierkontakt Zoo Halle Arbeitsgruppen 1.) (Technische) Ausstattung einer Zooschule was wäre ideal? 2.) Internetauftritte der Zoos 3.) Direkter Tierkontakt: Besucher versus Tier 4.) Indirekter Tierkontakt: Besucher versus Tierpfleger/ Zoopädagoge versus Tier 5.) Erarbeitung / Vorbereitung von Tierpräsentationen 6.) Formen / Instrumente der Absprache zwischen Tierpflegern & Zoopädagogen 7.) EAZA Kampagnen 8.) Planung einer gemeinsame Tierpräsentation von Tierpflegern und Zoopädagogen am praktischen Beispiel Moderation: Kathrin Matthieu, Naturschutz-Tierpark Görlitz 18:30 Abendveranstaltung im Kabarett Die Kiebitzensteiner mit Buffet & Kabarettprogramm "Affentheater Sonntag, 24.04.2005 Rundgang durch den Zoo Halle Anmeldung bitte bis 01.04.05 direkt an: Hans Hofmann, Zoologischer Garten | |