 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 261 vom 14. April 2005 | | Liebe Leser,  ein kleiner Nachtrag zum von uns unterstützten Pakarana-Projekt in Bogotá: Bei der (sehr erfolgreichen und interessanten) Jahrestagung der ZGAP in Trier am letzten Wochenende erhielten wir eine CD voller aktueller Bilder und Infos aus dem Projekt und haben sogleich unsere Zoo-AG-Pakarana-Seite damit bereichert. Wie vor einigen Wochen angekündigt, stellen wir dafür die Erlöse aus unseren diversen Web-Projekten zur Verfügung (Details auf der Website). Beim Kassensturz vor einigen Tagen fanden sich zur allgemeinen Überraschung fast 1500 Euro, und aufgerundet wurde genau dieser Betrag bereits überwiesen. Möglich war das nur durch unermüdliche ehrenamtliche Arbeit vieler Helfer und unsere zahlreichen Web- und Presseschau-Leser: Sie alle dürfen sich daher als Pakarana-Co-Paten fühlen! Dirk Petzold Imregen, 14.4.2024 Deutschlands letzte Zoo-Kassiererin in Rente Am Sonntagabend verabschiedete der Direktor des Tiergartens Imregen, Dr. Vainsin, die letzten Tagesgäste ausnahmsweise persönlich - und im Anschluß daran seine langjährige Mitarbeiterin im Kassenhaus Frau Froindlich. »Nach über 30-jähriger Tätigkeit geht unsere allseits beliebte Mitarbeiterin nun in den verdienten Ruhestand«, erklärte Dr. Vainsin mit sichtbarem Bedauern. Ab Montag können die Besucher ihre Eintrittskarte nur noch an einem Kassenautomaten erwerben. Damit hat mit dem Tiergarten Imregen nun auch die letzte zoologische Einrichtung Deutschlands auf ein vollautomatisches Kassensystem umgestellt. »Eigentlich halte ich es bei einem Park, der den Menschen die Natur vermitteln soll, nicht für das richtige Signal, die Besucher durch einen Automaten zu begrüßen. Aber wir sehen uns zu diesem Schritt leider gezwungen: der Stadtrat hat uns die Stelle nicht noch einmal bewilligt.« (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Ein paar Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Westdeutsche Zeitung - 10. Apr. 2005 Tierische Förderung seit 50 Jahren Ein halbes Jahrhundert unterstützt der Zoo-Verein Wuppertal den Tierpark. Nur so konnten viele Projekte realisiert werden. Darunter waren zum Beispiel die Anlagen der Wölfe, Gibbons, Biber und Lemuren. Auf 600 qm Grünfläche mit Kletterbäumen, Kunstfelsen und Bachlauf spielen und turnen die Orang Utans des Wuppertaler Zoos. Die Außenanlage wurde 2003 für 1,15 Millionen Euro fertiggestellt. Das Geld dafür kam vom vor 50 Jahren gegründeten Zoo-Verein Wuppertal, der damit sein bisher größtes Projekt unterstützte. Die Gemeinschaft Deutscher Zooförderer widmete die gestern zu Ende gegangene Jahrestagung dem 50-jährigen Bestehen des Wuppertaler Zoo-Vereins und lud die etwa 50 Gäste aus ganz Deutschland nach Wuppertal ein. Für das diesjährige Jubiläumsjahr unterstützt der Zoo-Verein eine neue Anlage für die Brillenpinguine im Wert von 750 000 Euro. Geplant ist für die Brillenpinguine eine Nachbildung der Landschaft der südafrikanischen Küste. Die Bauarbeiten der 400 qm großen Anlage beginnen im Mai 2005. Der Geburtstag des Zoos wird mit der "Pinguinale 2006", einer Tierparade, begangen. Dafür kann jeder Interessierte schon jetzt eine 1,80 Meter große Pinguinfigur erwerben und gestalten. Die Wappentiere des Zoos sollen im April 2006 als Werbeträger in der Stadt aufgestellt werden. TLZ 14. Apr 2005 Erfurter Zoo empfängt erste Löwen für neue Löwensavanne Erstmals seit Jahren hat der Erfurter Zoo von Donnerstag an wieder Löwen. Drei Löwinnen aus Münster werden am Nachmittag in dem Tierpark angesiedelt. Ihr Quartier ist das neue Löwenhaus. Die Löwensavanne am Fuße des Roten Berges ist nach Angaben des Zoos das größte Bauvorhaben des Tierparks. Sie wurde seit dem Jahr 2000 für rund 3,7 Millionen Euro errichtet. Insgesamt sollen in dem 6000 qm großen Gelände sieben Löwen ein neues Zuhause finden. Die offizielle Eröffnung ist für den 22. Juni geplant. Thüringer Allgemeine - 7. Apr. 2005 Löwen packen die Koffer Zwei Löwen aus Mecklenburg-Vorpommern werden in Kürze ein Rudel in Thüringen anführen. Am 4. Mai sollen die beiden Männchen - Amos und Jantar - aus dem Tierpark in Ueckermünde in Richtung Erfurt verabschiedet werden. Dort entsteht derzeit ein neues Löwenhaus. Die Erfurter Einrichtung ist seit mehreren Jahren ohne männliches Tier. Löwe "Ramses" - rund zwei Jahrzehnte Liebling der Besucher - zog im Sommer 2000 wegen des geplanten Neubaus ins österreichische Exil. Dort musste er im Alter von 23 Jahren eingeschläfert werden. Der ausgestopfte Ramses ist seit vergangenem Jahr in der "Arche Noa" - einem nachgebauten Schiff des biblischen Vorbildes - im Erfurter Naturkundemuseum zu bewundern. Hamburger Abendblatt - 8. Apr. 2005 Hagenbeck: Kodiakbär Nemo gestorben Alle Besucher kannten sie: Nemo und Buffy, die beiden Kodiakbären, deren Gehege gleich neben dem alten Haupteingang von Hagenbecks Tierpark immer das erste war, was man schon von der Straße sehen konnte. In wenigen Monaten sollten die beiden Bärenmänner in ihr neues, größeres Gehege ziehen. Jetzt ist der 19 Jahre alte Nemo tot. Zoo-Tierarzt Dr. Michael Flügger versucht mit einem Pathologen, die Todesursache zu finden: "Bisher deutet alles auf Krebs hin." Ostthüringer Zeitung - 9. Apr. 2005 Tierpark zum Stichtag ohne neue Genehmigung Ab heute braucht der Tierpark Gera eine Betriebserlaubnis der Europäischen Union. Doch bis gestern ging kein Bescheid vom Landesverwaltungsamt in Weimar, Referat Arten- und Biotopschutz, ein, das die neuen Normen festschreibt. Der Tierpark bleibt dennoch für Besucher geöffnet, sagte gestern Tierparkleiter Ulrich Fischer. Sollten die neuen Mindestmaße für Gehege, die jedes Bundesland selbst festlegen muss, nicht erfüllt sein, kann die zuständige Behörde die Betriebserlaubnis ändern oder sogar den Zoo schließen. Doch auf den Antrag des Tierparks vom Februar 2004 wurde bislang nicht reagiert, außer dass Tiere gezählt und Gehege vermessen wurden. Weil Tierparkleiter schon vor Jahresfrist in bekannt gewordenen Thüringer Abmessungen fachliche Fehler erkannten, intervenierten die Zoos aus Erfurt, Gotha, Suhl, Eisenberg und Gera beim Landesverwaltungsamt. Ohne Antwort. "Wir können nur Geduld üben und vorsichtig nachfragen. Aber wir legen die Hände nicht in den Schoß", sagte er. WAZ - 10. Apr. 2005 Bezirk votiert einstimmig für den Vogelpark Wattenscheid. Eine eindeutige Bestandssicherung haben die Bezirksvertreter dem Vogelpark im Stadtgarten erteilt. "Ohne Wenn und Aber" spreche man sich für dessen Erhalt und die schrittweise Sanierung aus, beschlossen die Abgeordneten einstimmig. Auslöser war, wie UWG-Fraktionschef Klaus-Peter Hülder begründet, die Ablehnung im Umweltausschuss, den Etatansatz für den Vogelpark von 8000 auf 12 000 Euro zu erhöhen. Aus einem Amtsschreiben hatten die Fraktionen erfahren, dass für den Vogelpark zur Zeit eine neue "Zielprojektion" erarbeitet werde. Die werde, weiß Hülder inzwischen, notwendig durch eine neue EU-Richtlinie für Zoos und Tierparks. "Die Bezirksvertretung möchte den Vogelpark ... ohne Einschränkung erhalten wissen und wird alles tun, dies auch politisch einzufordern und umzusetzen", formulierten die Abgeordneten unmissverständlich. WAZ - 11. Apr. 2005 Vogelpark wird Hühnerreich Der Vogelpark im Stadtgarten Wattenscheid setzt einen neuen Schwerpunkt. Er soll zunehmend auch zum Quartier werden für gefiederte Exemplare alter und solcher Hühnerrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Diese Zielvorgabe ergibt sich aus einer Änderung des Landschaftsgesetzes für Tierparks und Zoos, die unter anderem "Forschung und Erhalt der Arten" fordert. Das städtische Grünflächenamt als Betreiber des Parks hat sich für die Arterhaltung auch der Rassen entschieden, die bereits auf der "roten Liste" stehen, verdeutlicht Solveig Holste, Abteilungsleiterin im Kommunalamt. Begleitet werden muss die neue Aufgabe von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter. Wenn dann noch einige Wohnquartiere - manche stammen noch aus den 60er Jahren - saniert werden, klappt´s vielleicht auch mit dem Nachwuchs: wie eventuell bei den "Vorwerks", deren Eier jetzt für 30 Tage in den Brutschrank kommen. Planung und Bau Kölner Stadt-Anzeiger - 11. Apr. 2005 Bindu muss vorläufig draußen bleiben Der Sicherheitsabstand an den Besucher-Plattformen im neuen Kölner Elefantenpark muss vergrößert werden. Wenn Elefantenbulle Bindu einen Ausflug ins Kuhgehege unternehmen darf, sind im Zoo seit kurzem Sicherheitskräfte im Einsatz. Sie müssen darauf achten, dass keiner die Absperrungen an den Besucherkanzeln im neuen Elefantenpark überwindet. Denn der 35 Jahre alte Neuzugang aus dem Zoo von Port Lympne in England könnte an die Besucher heranreichen. Das ist nicht ungefährlich, schließlich ist Bindu nicht nur kräftig, sondern kann mit ausgestrecktem Rüssel durchaus Höhenunterschiede von sechs Metern überwinden. Der Zoo wird die Besucherkanzeln in Kürze so verändern, dass keine Gefahr mehr besteht. So lange die Kanzeln nicht verändert sei, werden sie für Besucher gesperrt bleiben. General-Anzeiger (Bonn) - 7. Apr. 2005 Richter lassen den Bau des Sea Life Centers zu Die Würfel sind gefallen, das Sea Life Center in Königswinter darf gebaut werden. Mit zwei am Donnerstag bekannt gegebenen Beschlüssen hat das Verwaltungsgericht Köln Eilanträge zweier Nachbarn abgelehnt, die sich gegen den Bau des Aquariums auf dem Berliner Platz gerichtet hatten. Der geplante Bau an der Rheinpromenade verletze keine Nachbarrechte, entschieden die Richter. Kölner Stadt-Anzeiger - 8. Apr. 2005 Verwaltungsrichter machen immer kürzeren Prozess Das geplante Sea Life Center für Meeresfische in Königswinter kann gebaut werden: Das Verwaltungsgericht Köln lehnte die Eilanträge zweier Anwohner ab, die gegen den Neubau geklagt hatten. Gegen die Entscheidung kann aber noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt werden. Die Nachbarn, deren Grundstücke unmittelbar an den Neubau grenzen, müssten keine unzumutbaren Belästigungen befürchten, heißt es im Kölner Urteil. Die geltenden Lärmschutzwerte werden nicht überschritten, erläuterte Gerichtspräsident Joachim Arntz gestern am Rande seiner jährlichen Bilanzpressekonferenz. Kieler Nachrichten - 13. Apr. 2005 Tolle Aussichten für den Turm Seit ein paar Tagen ist die "Ocean Tower GmbH" nun offiziell als Firma ins Handelsregister eingetragen. Damit eröffnen sich tolle Zukunftsperspektiven für den ausgedienten Fernmeldeturm der Bundeswehr auf dem Klaustorfer Berg bei Großenbrode, den Unternehmerin Evelyne Schopf (36) voriges Jahr gekauft hat. Die Inhaberin des Meereszentrums auf Fehmarn, die kürzlich mit den "Haiwelten" eines der größten Aquarien Europas eröffnet hat, sprudelt buchstäblich über vor Ideen, was man mit der "Bilderbuch-Immobilie" auf der Anhöhe unweit der Europastraße 47 im Dreieck der Urlaubsorte Heiligenhafen, Großenbrode und Fehmarn alles machen kann. Der 75 Meter hohe Turm soll auf jeden Fall eine Aussichtsplattform erhalten, von der man den einmaligen Blick auf die Ostsee genießen kann. Es sollen gastronomische Betriebe angesiedelt und maritime In- und Outdoorspielplätze für Kinder eingerichtet werden. Als Ergänzung zum Meereszentrum auf Fehmarn sollen auch Aquarien mit heimischen Fischen und "Kuriositäten des Meeres" wie besondere Quallen, Pflanzen und andere ungewöhnliche Bewohner ausgestellt und ein Schulungs- und Seminarzentrum angegliedert werden. Jetzt verhandelt die findige Geschäftsfrau sogar mit Filmproduktionen, die Räumlichkeiten in den umliegenden Verwaltungsgebäuden als Studios mieten könnten. Etwa ein Jahr hat die Ocean Tower GmbH, deren Geschäftsführerin Schopf ist, jetzt noch Zeit, bis ganz konkret mit dem Umbau des Geländes begonnen werden kann. Denn zurzeit läuft noch das Verfahren der Bebauungs- und Flächennutzungsplan-Änderung, das von dem Großenbroder Ortsplaner, Architekt Torsten Beims, vorangetrieben wird. Vorarlberg Online - 12. Apr. 2005 OÖ: Zwei Tiger ziehen um Die Sibirischen Tiger "Nadja" und "Lara", die im Tiergarten Schönbrunn aufgezogen worden sind, haben nun im Zoo Schmiding bei Wels ein neues Zuhause gefunden. Man habe sich seit längerem um die Aufnahme der Raubkatzen bemüht, berichtete Direktor Andreas Artmann. In elfmonatiger Bauzeit wurde ein artgerechter, rund 2.000 Quadratmeter großer Lebensraum für die fünfjährigen Tigerweibchen geschaffen. Dank einer ausgeklügelten Planung könnten die Besucher direkt durch das Revier der beiden Geschwister, das über mehrere Schatten spendende Bäume, Felsen, Liegeflächen zum Sonnen und einen Badeteich verfügt, wandern, betonte Zoodirektor Artmann. Informationstafeln geben Einblicke in die Biologie des Sibirischen Tigers, informieren aber auch über die starke Gefährdung der Tiere. Aktionen Mitteldeutsche Zeitung - 9. Apr. 2005 Einen ganzen Tag mit den Raubkatzen auf Du und Du Wenn der Ascherslebener Tierparkchef Dietmar Reisky die vielen Höhepunkte zum Tag des Tigers aufzählt, gerät er regelrecht ins Schwärmen. Auch seine Mitarbeiter hat er mit dem Tigervirus infiziert. Um zehn Uhr öffnen am nächsten Sonntag die Verkaufs- und Informationsstände, die in unmittelbarer Nähe der Tigeranlage zu finden sind. Während an den Verkaufsständen viele Souvenirs mit Tigermotiven zu haben sein werden, erfahren die Besucher an den Infoständen etwas über die Geschichte der Tigerhaltung im Ascherslebener Tierpark. Informationen gibt es auch zu weltweiten Schutzmaßnahmen für den Sibirischen Tiger. An weiteren vier Ständen kann gemalt und gebastelt werden. Dazu gibt es Spiele, ein Wissensquiz, werden Kinder geschminkt. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 7. Apr. 2005 Tigerkater heißen Buran, Mandschu und Wassja Aus etwa 1200 Vorschlägen mussten Zootierpflegerin Petra Schreiber, Gerhard Schulte-Bornemann von Esso Deutschland, Monika Filohn von der Esso-Station Schwerin sowie Redakteurin Birgitt Hamm die Namen für die drei im Dezember geborenen Schweriner Tiger-Kater auswählen. Die Einsendungen manche mit langen Namenslisten kamen aus ganz Deutschland, denn neben dem Zoo haben sich auch die Esso-Stationen der Region sowie der Tigerenten-Club an der Suche beteiligt. Das letzte Wort hatte Tierpflegerin Petra Schreiber, die die Namen auch gleich zuordnete: "Buran ist der größte, Mandschu ein verschmuster und Wassja ein sehr sportlicher Kater." Juliane und Susanne Wittek aus Schwerin, Justus Dakowski aus Klein Rogahn sowie Madlen Sadlowski aus Lübesse dürfen nun bei der öffentlichen Tigertaufe am 17. April um 15 Uhr dabei sein. Sie und sechs weitere Einsender erhalten außerdem eine von Esso gesponserte Digitalkamera. Franchiseportal.de - 11. Apr. 2005 Das Futterhaus wird Pate von Giraffe Yalinga Die kleine Rothschild-Giraffe Yalinga begrüßte gestern erstmals ihre neuen Paten im Giraffenhaus in Hagenbecks Tierpark in Hamburg. Pünktlich zum ersten Geburtstag des Giraffenkindes übernimmt das Futterhaus für ein Jahr die Patenschaft für den grazilen Langhals. Hamburger Abendblatt - 9. Apr. 2005 Hamburg tierisch gut Es grünt in Hamburg und um Hamburg herum. Wo könnte es da schöner sein als in freier Natur? Am Sonntag wirbt der Wildpark Eekholt um neue Paten für seine Säugetiere, Amphibien, Reptilien oder Bienen. Frühlingsgefühle herrschen im Vogelpark Walsrode. Rund 700 der 4000 exotischen Vögel brüten bereits Nachwuchs aus. Die Baumkänguruhs Wolo und Djalili sollen es auch schon getan haben. Auch in den übrigen Hamburger Tierparks lohnt dieser Tage ein Besuch. Neue OZ Online - 13. Apr. 2005 Für einen Tag als Tierpfleger in den Zoo Die Sommerferien liegen für die Schüler noch in weiter Ferne - in der Gemeindeverwaltung dagegen laufen die Planungen für die Ferien bereits auf Hochtouren. Das Ferienspaßprogramm erscheint schon in der April-Ausgabe des "Blickpunktes" in der nächsten Woche. Gleichzeitig erhalten alle Haushalte die Broschüre "Leckerbissen" für Kinder und Jugendliche. Darin stehen die Kurse der örtlichen Vereine und Verbände sowie Angebote der Gemeinde. Neu und mit Sicherheit ein Ferienspaßschlager ist ein Tag als Tierpfleger im Osnabrücker Zoo. Nachwuchs Die Welt 14. Apr 2005 Elefanten-Boom im Berliner Tierpark begeistert die Besucher Ein zehn Tage altes noch namenloses Elefantenbaby durfte am Mittwoch das milde Aprilwetter zu einem ersten Ausflug ins Freigehege des Berliner Tierparks nutzen. Sein zwei Monate alter Halbbruder Horas machte ihm dabei ein wenig Beine. Seit der Geburt der kleinen Dickhäuter drängen sich Hunderte von Besuchern. Der Tierpark im Ostteil der Stadt erlebt im 50. Jahr seines Bestehens einen Elefantenboom und freut sich über die Zuchterfolge. Bis Ende Mai erwartet Tierpark-Direktor Claus Pohle die Geburt von zwei weiteren Elefanten. Berliner Morgenpost - 12. Apr. 2005 Rangelei zwischen dicken Beinen: Der Elefanten-Kindergarten... Der "Kindergarten" im Elefantenhaus des Tierparks Friedrichsfelde ist die absolute Publikumsattraktion: Die Besucher drängen sich vor dem Gehege, um zu sehen, wie der vor knapp acht Wochen geborene Horas zusammen mit seiner neun Tage alten Halbschwester die Welt entdeckt. Während manche Eltern unter den Zuschauern in Erklärungsnot geraten, weil ihre Kinder wissen wollen, wer von den beiden asiatischen Elefantenkühen nun wessen Mutti sei, kommt es zwischen den beiden Rüssel-Kindern immer wieder zu Streitereien: Beide trinken sie mal bei Horas' Mutter Nova, mal bei Cynthia, der Mutter des noch namenlosen Elefantenbabys. Da wird unter den dicken Beinen der Muttertiere geschubst und getreten und manchmal auch laut geschrien. Wenn es diese Woche noch etwas wärmer wird, dürfen die beiden erstmals mit ihren Müttern draußen spielen. Berliner Kurier - 13. Apr. 2005 Minifanten dürfen raus Die milden Temperaturen machen's möglich. Elefantenjunge Horas und seine vor zehn Tagen geborene Halbschwester dürfen heute Vormittag erstmals mit ihren Müttern das Freigehege des Dickhäuterhauses im Tierpark Friedrichsfelde erkunden. Der Tagesspiegel - 11. Apr. 2005 Hirsch-Nachwuchs im Berliner Tierpark Im Berliner Tierpark Friedrichsfelde sind vier Milu-Hirschkälber zur Welt gekommen. Wie alle Hirsche aus den kalten und gemäßigten Regionen der Erde bringen die chinesischen Milu ihre Jungtiere im Frühjahr zur Welt. So haben sie in der Natur die größten Überlebenschancen. Die Milu kamen in der Zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus dem Jagdpark des chinesischen Kaisers als Staatsgeschenke nach Europa. Berliner Morgenpost - 13. Apr. 2005 Milu-Hirsche präsentieren ihren gefleckten Nachwuchs Im Tierpark Friedrichsfelde sind vier Milu-Hirschkälber zur Welt gekommen. Wie alle Hirsche aus den kalten und gemäßigten Regionen der Erde bringen die chinesischen Milus ihre Jungtiere im Frühjahr zur Welt. So haben sie in der Natur die größten Überlebenschancen. In diesem Jahr wurde im Tierpark am 5. April der erste Milu geboren. Zwei Tage später erblickten innerhalb von 12 Stunden drei weitere Kälber das Licht der Welt. Krone.at 14. Apr 2005 Seltenes Affenbaby in Tierpark geboren Große Freude im steirischen Tierpark Herberstein über Nachwuchs: Das Affenkind "Terkina" ist das erste und bisher einzige Siamangbaby in Österreich! Die Sorge um Terkina war bei der Geburt recht groß, da es wenig Erfahrungswerte gibt und es zudem auch die erste Geburt für die Siamangmama war. Mittlerweile ist die Kleine sechs Wochen alt, fühlt sich sehr wohl und hat dank der vorbildlichen Pflege von Siamangmama und Tierpflegerin Conny schon an Gewicht zugelegt. Für Tierparkleiter Andreas Kaufmann bedeutet die Geburt von Terkina einen wahrhaften Zuchterfolg. Der Tierpark Herberstein beheimatet seit September 2003 die stolzen Siamangeltern Yala und Nelson. Kleine Zeitung - 14. Apr 2005 Affenbaby ist in Herberstein zu bestaunen Es gibt wieder Nachwuchs im Tierpark Herberstein. Diesmal ist die Freude besonders groß, denn die kleine "Terkina" ist das erste und bisher einzige Siamangbaby in Österreich. Märkische Oderzeitung - 14. Apr 2005 Drei Sonntagskinder auf einen Streich Ostersonntag, als tausende Besucher zur MOZ-Osterfete strömten, sind im Angermünder Tierpark drei Tierbabys geboren worden. So wurde z. B. Stephanie zum zweiten Mal Mutter, eine der ersten Katta-Damen, die auf der Affeninsel Einzug hielten. Auch das jüngste Burenziegenlämmchen ist an diesem Tag geboren. Knuddelig ist auch der kleine Bulle der Schottischen Hochlandrinder. HL-live - 7. Apr. 2005 Lübeck, HL-live.de - Ein Kamel kommt selten allein. Nicht eins, nein gleich zwei kleine süße Kamele sind neuerdings im Lübecker Tierpark zu bestaunen. Am 24. 3. und am 4.4. wurden die beiden "jungen Herren" in Lübeck Israelsdorf geboren. Mutter und Vater und die Kleinen sind wohl auf und werden mit Sicherheit in den nächsten Tagen die Attraktion im Tierpark in Lübeck sein. Genauso wie das kleine Kalb bei den schottischen Hochlandrindern. Es erblickte am 6.4. das Licht der Welt. Namen haben die drei Neuankömmlinge noch nicht, aber mit Hilfe der HL-live.de Leser wird man schnell etwas Richtiges finden. Unter allen, die einen Namenstipp abgeben, verlosen wir Freikarten für den Lübecker Tierpark. Kieler Nachrichten - 13. Apr. 2005 "Internationaler" Uhu-Nachwuchs im Vogelpark Niendorf Seltener "internationaler" Nachwuchs im Vogelpark Niendorf: In dem Park nördlich Lübecks sind vier Uhu-Jungen geschlüpft. Ein sibirischer, ein bengalischer und zwei Alaska-Uhus würden derzeit mit Mäusen und einen Tag alten Hühnerküken aufgepäppelt, teilte der Park am Mittwoch mit. Nach zwölf Wochen würden sie zu ihren Artgenossen entlassen. Rheinpfalz.de - 13. Apr. 2005 Britischer Safaripark feiert Geburt von extrem seltener Giraffenart Ein Safaripark in Großbritannien kann sich über seltenen Nachwuchs freuen: Zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren wurde im Woburn Park in Bedfordshire eine kleine Rothschild-Giraffe geboren. Das Baby der weltweit seltensten und vom Aussterben bedrohten Art kam bereits am Sonntagmittag unter den Augen der begeisterten Zoobesucher zur Welt. Die Eltern des noch namenlosen Giraffenkindes waren im Rahmen eines Zuchtprogramms aus einem niederländischen und einem schottischen Zoo nach Bedfordshire gebracht worden. In freier Wildbahn leben schätzungsweise nur etwa 40 Exemplare der Rothschild-Giraffe. Blick Online - 10. Apr. 2005 Retorten-Gorilla verstösst Baby Omaha. Gorilla-Dame «Timu» war im Reagenzglas gezeugt und von Menschen grossgezogen worden. Mutterliebe kennt sie nicht und kann sie auch nicht geben: Sie hat schon ihr zweites Baby verstossen. Das Affenbaby soll jetzt eine Gorilla-Ersatzmutter bekommen. Als Ersatzmutter auserkoren ist «Rosie», die bereits 1996 die im Reagenzglas gezeugte «Timu» austrug. «Timu» ist das weltweit erste durch künstliche Befruchtung gezeugte Gorilla-Weibchen. Retorten-Nachwuchs: Gorilla-Mutter verstößt Tochter Es ist das weltweit erste Gorilla-Weibchen, das durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde. Nun ist es Mutter geworden - und nimmt seinen Nachwuchs nicht an. Artikel aus der französischsprachigen Presse zusammengestellt und übersetzt von Jonas Livet - www.leszoosdanslemonde.com Leipziger Volkszeitung - 9. Apr. 2005 Hippo happy Der Zoo Leipzig hat erfreuliche Neuigkeiten aus Südafrika erhalten: Flusspferdmann Stenek ist offenbar gesund und munter und erobert sein neues Reservat. Am 25. Februar wurde er gemeinsam mit seiner Artgenossin Brandy nach Südafrika umgesiedelt - eine Reise, die Brandy nicht überlebte. Stenek dagegen konnte inzwischen die Quarantänestation der Privatranch in Südafrika verlassen. Der Tagesspiegel - 7. Apr. 2005 Springaffendame «Edwina» wieder daheim im Berliner Zoo Die Sumpfspringaffendame «Edwina» ist wieder in den Berliner Zoo zurückgekehrt. Wie der Zoo am Donnerstag mitteilte, wurde das Tier Ende März von einem Privathalter dem Tropenaffenhaus zurückgegeben. Das 1999 in Berlin geborene 30 Zentimeter große Äffchen war 2003 nach Weyhe bei Bremen gezogen. Mit ihr kamen jetzt auch zwei weitere Weibchen der in ihrer südamerikanischen Heimat im Bestand bedrohten Affenart nach Berlin. TV TODAY - 10. Apr. 2005 Tonnenschwer und liebestoll Er ist 29 Jahre jung, circa drei Meter lang und zwei Tonnen schwer: Maikel, der fesche Flusspferdbulle aus dem Frankfurter Zoo. Mit diesen Traummaßen und seinen unverwechselbaren Vorderzähnen betört er seit vielen Jahren Gattin Petra. Fünf schwergewichtige Nachkommen hat er im Laufe seines Lebens bereits gezeugt. Das letzte Junge, Bulle Kiboko, der Liebling aller Zoobesucher, kam im Juli 2004 zur Welt. Mit dem Familienzuwachs ist es im Frankfurter Flusspferdgehege etwas zu eng geworden, und so kam der Wunsch der Kollegen aus Hannover, Maikel auf eine ganz besondere Dienstreise zu schicken, wie gerufen. In Hannover warten sechs vollschlanke Flusspferd-Damen auf den Kavalier aus Frankfurt. ORF - 12. Apr. 2005 Neue Heimat für Tiger und Geier aus Schönbrunn Die Sibirischen Tiger Nadja und Lara, die im Tiergarten Schönbrunn aufgezogen wurden, haben nun im Zoo Schmiding bei Wels ein neues Zuhause gefunden. Er zieht seine Kreise am Himmel über den Pyrenäen, im Himalaya, über Kreta und Korsika und wird dank internationaler Bemühungen und Ansiedlungsprojekte auch wieder in den Alpen heimisch: der Bartgeier. Einer aus Wien wird demnächst in Frankreich freigelassen. newsclick.de - 13. Apr. 2005 Tierpark Essehof bei Braunschweig Im Tierpark Essehof warten heimische und exotische Tierarten auf große und kleine Entdecker. Abwechslungsreich und spannend ist die Safari durch die Tierwelt der afrikanischen und australischen Savanne mit Zebras und Kängurus, Flamingos, Marabus und natürlich Vogel Strauß. Zu bestaunen sind im Tierpark Essehof seit kurzem auch die Luchse aus dem Braunschweiger Zoo. Als neues Zuhause dient nun ein 800 m² großes Gehege, dessen Gestaltung dem natürlichen Lebensraum der Tiere nachempfunden ist. St. Galler Tagblatt - 13. Apr. 2005 Heimat von Adler, Falke und Eule Eine vergrösserte Anlage, ein Kampfadler, ein neues Showprogramm sowie günstige und bodenständige Hausmannskost im «Adlerhorst» sind die wesentlichen Neuerungen im Greifvogelpark Buchs. Die frühen Ostertage mit dem veränderlichen Wetter haben der Familie Nigg als Betreiberin des Greifvogelparks noch nicht ganz die erhofften Besucherzahlen gebracht. Die Greifvögel drehen nicht nur ihre Runden, sie fliegen eigentlich virtuell dorthin, wo sie beheimatet sind. André Nigg: «Dargestellt wird die Wanderung der Tiere von Mitteleuropa Richtung Norden, über die Beringstrasse nach Alaska und zurück über Südamerika nach Afrika.» Bei den Showtieren sind es der Falke, der in Mitteleuropa fliegt und die Schneeeulen, die in Skandinavien beheimatet sind. Weiter geht es nach Alaska mit dem Weisskopf-Seeadler, nach Südamerika mit dem Schopfkarakara und dem Wüstenbussard, beziehungsweise Wüstenhabicht. Nach Afrika dann lassen Niggs die Gänsegeier und Zwerggänsegeier fliegen. Nach der Show stehen Mitarbeiter des Parks weiter Red und Antwort und gewisse Tiere können aus der Nähe betrachtet und gestreichelt werden. Die Shows werden am Mittwoch sowie Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr oder auch nach Absprache durchgeführt. Laut Lucien Nigg werden auch dieses Jahr rund 70 000 bis 80 000 Besucher aus dem In- und Ausland erwartet, die den vom Park als Ziel gesetzten Bezug zu Tier und Natur hautnah erleben können. Der Buchser Greifvogelpark dient auch der Nachzucht verschiedenster Vogelarten, die hier laut Nigg erfolgreich stattfindet. Es werde in Bälde viele Jungtiere zu bestaunen geben. Kölner Wochenspiegel - 13. Apr. 2005 "Neue Mitglieder sind uns stets herzlich willkommen" Die Anschaffung eins Futterautomaten scheint sich gelohnt zu haben! Wie auf der Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Lindenthaler Tierparks bekannt wurde, kann der Förderverein nach 8.000 Euro im vergangenen Jahr 20.000 Euro in 2005 in den Tierpark investieren. Dass dies zu großen Teilen an der Anschaffung des Automaten liege, bestätigte der Vorsitzende des Fördervereins Heribert Resch. In Kürze soll ein zweiter Futterautomat aufgestellt werden, um die Packungskapazität zu erhöhen, "denn oftmals war der vorhandene Automat an Sonntagen ab mittags leer", erklärte Resch, der nach den Vorstandswahlen auf der Jahreshauptversammlung zum Vorsitzenden wieder gewählt wurde. Das Gelände des Tierparks ist ganzjährig geöffnet und kostenfrei zu betreten. Zu sehen gibt es unter anderem Damwild, Schafe, Ziegen, Truthähne, Hühner Pfauen und Gänse. Weitere Informationen im Internet unter www.Lindenthaler-Tierpark.de Thüringer Allgemeine - 13. Apr. 2005 Bisschen was Buntes Rhesusaffe Ringo ist so alt wie Clingens Tierpark "Kleine Wartburg" selbst. Und er ist zum Maskottchen geworden für das Bemühen, die Anlage fit für die Zukunft zu machen. Denn die Frist zur Erfüllung der neuen EU-Zoorichtlinie läuft. Leiter Andreas Rothe ist nach Gesprächen mit den Behörden guter Hoffnung, dass es auch einen entsprechenden Bescheid gibt. Größter Brocken bei den Auflagen ist das Affenhaus, Ringos Heim - es muss neu gebaut und um einen Außenkäfig vergrößert werden. Da dies bis diesen Monat nicht komplett zu realisieren war, gab es schon das Zugeständnis im Laufe dieses Jahres der Forderung nachzukommen. Um der EU-Richtlinie, die an die "Kleine Wartburg" ebenso strenge Maßstäbe anlegt wie bei einem Zoo, gerecht zu werden, gab es unter anderem auch neue Innenvolieren für Exoten und eine Freianlage für Waschbären. Ein Quarantäneraum und eine Futterküche, wo Rothe unter anderem aus Spenden aus der Umgebung die Speisen für die Tiere zubereitet, wurden im Winter neu geschaffen. Generell haben die Vierbeiner und das Federvieh mehr Platz, so dass die Zahl der tierischen Bewohner etwas zurück gegangen ist. So wurde zum Beispiel nun die Zahl der Zwergziegen auf sechs begrenzt. Tirol Online - 13. Apr. 2005 Bären im Alpenzoo bekommen neue 'Möbel' Die Alpenzoo-Bären Martina und Fritz können sich über eine neue Einrichtung freuen. Ein 100-Tonnen-Kran hievte vier große Bäume und zwei Wurzelstöcke, Reste der gefällten Tivoli-Bepflanzung, ins Gehege. "Die Firma AKS-Felbermayr macht das kostenlos", freut sich Zoo-Chef Michael Mar tys.Ob Turnübungen, Rindenspiele oder Würmersuche - das neue Inventar bietet Fritz (18) und Martina (12) ein weites Betätigungsfeld. Das soll vor allem der sensiblen Bärin Martina helfen. Nach wie vor bewohnen Martina und Fritz Haus und Hof getrennt. Die Pfleger investieren viel Mühe, um die Bärin zu beschäftigen: Sie legen Honigspuren und verteilten kiloweise Apfel- und Karottenstücke im Gelände. Sogar einen homöopathischen Tierarzt in der Schweiz haben sie konsultiert. FAZ.NET - 11. Apr. 2005 Quallen: Mit Schirm, Tentakeln und Harpune Das Leben einer Qualle im Berliner Zoo ist ein einziges Auf und Ab. "Wir müssen die Tiere in Bewegung halten, um sie mit ihrem Futter in Kontakt zu bringen", erläutert Tierpfleger Christian Heller die Konstruktion der Spezialaquarien, in denen seine Schützlinge leben. Wasser aus der Filteranlage strömt aus feinen Düsen am Boden in das Becken zurück und hebt die Tiere sanft in die Höhe. Ein Deut zuviel Strömung, und die filigranen Wesen werden in Schleimfetzen gerissen, ein Deut zuwenig, und sie bleiben in einer geschützten Ecke liegen und verenden. Die Berliner Quallen stammen komplett aus der Zucht. In einem weiß gekachelten Hinterraum, dessen feuchtwarme Luft sofort die Brille beschlagen läßt, kreisen die Jungtiere einige Wochen bis Monate in kleinen Glasbehältern, bis aus kaum sichtbaren Larven vorzeigbare Ohren-, Kompaß- oder Spiegeleiquallen herangewachsen sind. Märkische Oderzeitung - 8. Apr. 2005 Junge Wilderer töteten Hirsch Jürgen Das spektakuläre blutige Verschwinden des beliebten Hirsches Jürgen und zweier jüngerer Damhirsch-Kühe aus dem Heimattiergarten Müncheberg (Märkisch-Oderland) im Januar ist aufgeklärt. Der Strausberger Kriminalpolizei gelang es nach Bürgerhinweisen, intensiven Ermittlungen und mehreren Hausdurchsuchungen in den vergangenen Tagen, zwei Strausberger Wilderern (22 und 25 Jahre an) diese und noch weitere Straftaten nachzuweisen. Sie haben unter anderem im November vergangenen Jahres eine Forellenzuchtanlage der Rüdersdorfer Firma Heinitzforelle vollständig ausgeraubt. Blick Online - 12. Apr. 2005 Ponysterben bei den Knies! Grossalarm in der Nacht auf heute im Kinderzoo des Schweizer Nationalcircus Knie in Rapperswil. Gleich 18 Ponys zeigten schwere Vergiftungserscheinungen und mussten in die Zürcher Pferdeklinik transportiert werden. 5 davon überlebten nicht. 4 bis 6 weitere Tiere befinden sich in kritischem Zustand. Der Grund: Zoo-Mitarbeiter haben den Ponys zum Abknabbern der Rinde aus Versehen Akazien- statt Weidenholz verfüttert. Fachärzte des Tierspitals Zürich erklärten, dass nur schon 150 Gramm Akazienrinde ein 600 Kilo schweres Pferd töten können. NZZ - 12. Apr. 2005 Ponysterben im Kinderzoo Giftiges Akazien-Holz im Futter Im Kinderzoo Rapperswil hat die Verwechslung von Akazien- mit Weiden-Holzstücken zu einem folgenschweren Drama geführt: Fünf Ponys sind an einer Vergiftung gestorben. Mehrere weitere Tiere befinden sich noch in kritischem Zustand. Wie der Zoo erklärt, würden seit Jahrzehnten tagtäglich in Absprache mit der zuständigen Forstbehörde Weiden-Holzstücke geschnitten, verladen und im Rahmen des Futter- und Beschäftigungsprogramms für die Ponys in Knies Kinderzoo eingesetzt. Das Akazien-Holz geriet ins Futter, weil zusätzlich zum üblichen Standort von einem weiteren Waldabschnitt Holz mitgenommen worden war. Die Rindenstruktur der Akazie ist optisch fast identisch mit derjenigen der Weide. Deshalb unterlief den Kinderzoo-Mitarbeitern eine folgenschwere Verwechslung. Thurgauer Zeitung - 12. Apr. 2005 Löwen sollen in die Manege Der Schweizer Tierschutz STS macht sich Sorgen um die Zukunft des Löwennachwuchses im Plättli Zoo. Die vier Jungen sollen nach Frankreich zum Dompteur kommen. Jeweils am Morgen, wenn die Eltern fressen, holt sie Walter Mauerhofer jun. aus dem Löwenhaus heraus, um sie den kleinen und grossen Besuchern zum Streicheln zu geben. Die Eintrittszahlen seien denn auch gestiegen seit letzter Woche. Die morgendlichen Streichelaktionen behagen dem Schweizer Tierschutz STS nicht. «So werden junge Wildtiere zu Streicheltieren degradiert», schreibt der Verband in einer Mitteilung. Weiter kritisiert der Tierschutz, dass die jungen Löwen später nach Frankreich in einen Zirkus kommen sollen. Ein Plättli Zoo ohne Löwen kann sich Mauerhofer jedoch nicht vorstellen. «Schliesslich ist der Löwe das Wappentier von Frauenfeld.» Da würde er seiner Norma schon eher eine Antibaby-Pille verabreichen. Seinen Löwen Benji kastrieren und Norma sterilisieren, um Nachwuchs zu vermeiden, das kommt für Mauerhofer aber entschieden nicht in Frage. Und kündigt an: Wenn die Tiger eines Tages an Altersschwäche sterben, werde er deren Gehege den Löwen zur Verfügung stellen. «Dann hätten sie 600 Quadratmeter.» Tagesanzeiger - 7. Apr. 2005 Blinder Passagier aus Bali Als sich eine Bali-Touristin nach ihrer Rückkehr in der Schweiz am vergangenen Wochenende den in den Ferien gekauften Morgenmantel anprobieren wollte, nahm sie am Rücken ein Krabbeln wahr. Im Morgenmantel hatte sich eine rund 20 Zentimeter lange, ungiftige Echse versteckt, die der Frau einen tiefen Schrecken einjagte. Nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Veterinärwesen wurde das Insekten fressende Reptil am vergangenen Dienstag dem Zürcher Zoo zur artgerechten Haltung übergeben. Hamburger Abendblatt 14. Apr 2005 Den Schnabel gestrichen voll . . . Ein Rötel-Pelikan in Hagenbecks Tierpark hat den Schnabel gestrichen voll - mit Rotfedern, heimischen Süßwasserfischen, die seine Lieblingsspeise sind. Die drollig aussehenden Vögel aus Afrika sind geschickte Jäger, sagt Cheftierpfleger Walter Wolters (39). mephisto 97.6 14. Apr 2005 Bären aus Leipziger Zoo ziehen nach Holland Drei Lippenbären aus dem Leipziger Zoo sind heute umgezogen. Nach Angaben des Zoos werden sie die ersten Bewohner eines Safariparks in den Niederlanden. Organisiert wird der Umzug von einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. Frankenpost Online 14. Apr 2005 Nasenbär ausgebüxt: Wieder im Zoo Als Tierfänger erprobten sich jüngst die Beamten der Hofer Polizei: Montagabend verständigte ein Anwohner in Hof die Einsatzzentrale, dass ein Nasenbär bei seinem Haus in einem Baum sitze. Es kam heraus, dass dieses Tier tatsächlich im Hofer Zoo vermisst wird. Ein Kleingartenbesitzer entdeckte das Tier in seinem Gelände in Gattendorf und fing den Nasenbären ein. Leipziger Volkszeitung - 14. Apr 2005 "Geithainer Tierpark befindet sich in Gefahr" "Unser Tierpark befindet sich in akuter Gefahr", sagt Inge Röhnert. Sie ist Mitglied des Fördervereins Tierpark Geithain und wäre bereit, bei den anstehenden Neuwahlen den Vorsitz zu übernehmen. Dringend gesucht sind nun weitere Vorstandsmitglieder. Der Tierpark Geithain, integriert im Stadtpark, sei ein Kleinod der Stadt, auch wenn es derzeit sicher viel Nachholbedarf bezüglich der Attraktivität gäbe. "Ganz gewiss gibt es allerhand zu tun, sei es den Tierbestand attraktiver auszuwählen, die Gehege aufzufrischen, die bereits vorhandene Beschriftung für die einzelnen Tierarten endlich anzubringen und vieles mehr", räumt Inge Röhnert ein. Sie möchte ganz gezielt Menschen ab 50 Jahre ansprechen. | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Wilhelma, 13.04.05 Pflanzenschönheiten aus Fernost Während die Frühlingsblumen ihre Köpfe der Sonne entgegenrecken und auch die Besucher der Wilhelma nach jedem Sonnenstrahl lechzen, mögen es die Azaleen im Gewächshaus eher kühl. Ihr zarter Duft reicht nicht an die betörenden Düfte anderer Pflanzen heran, aber ihre Blüten bilden ein Meer aus pink, purpur lachsrosa, rot und weiß. Trotz ihres teilweise beträchtlichen Alters einige der Sträucher sind über 140 Jahre alt bringen sie alljährlich Farbe in die Gewächshäuser und bezaubern die Besucher der Wilhelma, bis die Sommerblumen ab Mitte Mai das Zepter übernehmen. Ende des 17. Jahrhunderts gelangten die ersten Azaleen aus China und Japan nach Europa. Seither haben die Gärtner aus den Wildformen zahlreiche neue Sorten gezogen, die mit ihrer Schönheit die Pflanzenfreunde begeistern. Allerdings sind Azaleen anspruchsvoll: Hell wollen sie stehen, in kalkarmem Boden bei 4-16°C und genügend Feuchtigkeit. Nur wenn ihnen diese Wünsche erfüllt werden, blühen die kapriziösen Pflanzen alljährlich in üppiger Pracht. Ab Mitte Mai ist die Pracht jedoch vorbei: Wenn die Freibäder öffnen, gehen die Wilhelma-Azaleen in die Sommerfrische. Im lichten Schatten an einer geschützten Stelle im Freiland regenerieren sie sich für die nächste Blühsaison. Wildpark Lüneburger Heide, 13.04.05 Vogel des Jahres 2005 im Wildpark Lüneburger Heide geboren Drei kleine europäische Uhus erblickten das Licht der Welt. Die Geschwister sind zwischen neun und dreizehn Tage alt, aber kuscheln und streiten schon wie die Großen. Gestritten wird sich meistens um das Futter, dass Lothar Askani (54), Falkner aus dem Wildpark Lüneburger Heide dem Uhu-Nachwuchs alle zwei Stunden mit einer Pinzette gibt. Die noch namenlosen Federbälle, bestehend aus zwei Weibchen und einem Männchen, verschlingen gierig die kleinen Fleischstückchen. Nach 36 Tagen hatte die Mutter Diana (9) auch das letzte Ei gelegt und weigerte sich aus unbekannten Gründen sie auszubrüten. Um die Brut nicht zu gefährden, musste Lothar Askani schnell handeln und legte das Gelege kurzerhand in die Brutmaschine. Bei einer konstanten Temperatur von 37,4 Grad schlüpfte nach 34 Tagen der erste Mini-Uhu, vier Tagen danach kamen die Geschwister zur Welt. Schon im Alter von zwei Monaten ist das Trio ausgewachsen und braucht nicht mehr von ihrem Ziehvater Lothar Askani gefüttert werden. Thüringer Zoopark Erfurt, 13.04.05 Spiel und Spaß für Groß und Klein Wenn im Thüringer Zoopark zahlreiche Jungtiere umherspringen und Tausend Osterglocken, Veilchen und Tulpen blühen, ist die beste Zeit für einen Besuch. Den kommenden Sonntag sollten sich Groß und Klein besonders vormerken, denn dann findet außerdem auf dem Plateau des Roten Berges ein großes Familienfrühlingsfest statt. Ab 10 Uhr treten Clown Nicki und seine Freunde mit einer Mini-Play-Back-Show auf, an der alle kleinen Zoobesucher teilnehmen können. Auch einige Jungtiere des Zooparkes werden von Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz vorgestellt. Für Muttis und Vatis gibt es eine Kindermodenschau. Zwei riesige Hüpfburgen laden zum Umhertollen ein. Mit dabei auch ein Riesentrampolin und Kinderschminken. Wem das noch nicht genügt, der kann natürlich auch den über 1.000 Tieren des Zooparkes einen Besuch abstatten. Zoo Leipzig, 13.04.05 Frühlingsgefühle im Zoo - Sonderführungen im April im Zoo Leipzig Dieses Kribbeln im Bauch
Spüren die Tiere das auch?... Wenn erste, zarte Frühlingsgefühle im Zoo Einzug halten, gilt es jede Menge spannende Fragen zu klären. Wer mit wem? Warum? Nachwuchs in Sicht? Aber auch knifflige Rätsel rund um Fauna und Flora im Frühling werden in den Sonntagsführungen im April gelöst. Beginnend am Sonntag, dem 3. April 2005 widmen sich die Zoolotsen jeweils ab 11.00 Uhr den Geheimnissen des Frühlings und vermitteln ihre umfangreichen Kenntnisse über das Verhalten der Zootiere im Frühjahr: Wer wechselt jetzt sein Federkleid? Wo ist Nachwuchs zu erwarten? Oder wie genießen die Zoobewohner die ersten Sonnenstrahlen? Zoo Wuppertal, 13.04.05 Oberbürgermeister Jung erhielt einen Pinguin Anlässlich seines 50. Geburtstages erhielt Oberbürgermeister Peter Jung vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. ein besonderes Geschenk: einen Gutschein für einen Pinguin-Rohling der PINGUINALE 2006. Der Gutschein wurde mit der Auflage geschenkt, den Rohling an eine der acht Partnerstädte von Wuppertal weiterzugeben, die den Rohling gestalten und mit dem fertigen Pinguin an der PINGUINALE 2006 teilnehmen soll. Der Gutschein wurde Herrn Jung am Freitag, 8. April 2005, bei einem Festbankett vom 1. Vorsitzenden des Zoo-Vereins, Herr Bruno Hensel, überreicht. Anlass des Banketts war die Tagung der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer in Wuppertal, die dem 50-jährigen Jubiläum des Zoo-Vereins gewidmet war. Herr Hensel gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass auch die anderen Partnerstädte Wuppertals einen Weg finden, sich mit einem Pinguin an der PINGUINALE 2006 zu beteiligen. Er bedankte sich ebenfalls für die Unterstützung der Stadt Wuppertal, deren Verwaltungsvorstand erst am Montag eine globale Sondernutzungserlaubnis zur Aufstellung der Pinguine in der Stadt erteilt hatte. Oberbürgermeister Jung freute sich über das stattliche Geschenk und bekräftige seine Unterstützung für diese originelle Aktion des Zoo-Verein Wuppertal e.V. anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Zoologischen Gartens Wuppertal. Zoo Leipzig, 13.04.05 Abschied in der Lippenbärenschlucht - Drei Halbstarke verlassen den Zoo Die drei Lippenbärenmänner Josef (21.12.2003 in Leipzig), Lokesh (geb. 24.12.2002) und Ramesh (geb.24.12.2002 in Leipzig) haben heute Morgen den Leipziger Zoo in Richtung Holland verlassen. Sie werden die ersten Bewohner einer neuen Anlage in Beekse Bergen sein. Die Abgabe der Tiere wurde über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm befürwortet und koordiniert. Wir bedauern es sehr, dass wir die Tiere abgeben müssen. Allerdings sind wir durch den regelmäßigen Nachwuchs in den letzten Jahren an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Der Leipziger Zoo ist einer der wenigsten Zoos in Europa, der sich über ständigen Nachwuchs dieser asiatischen Bärenart freuen kann. Insgesamt wurden seit den 60er Jahren 69 Jungtiere hier geboren ein Rekord! Die erste natürliche Aufzucht gelang 1965. Nur ca. ein Dutzend europäische Zoos halten diese vom Aussterben bedrohte Tierart. Der Bestand in der freien Wildbahn ist stark dezimiert worden. In einigen Landesteilen wurden diesen imposanten Tiere bereits ausgerottet. Zoo Duisburg, 12.04.05 Die Brücke blüht Krokus und Winterling haben sich wieder in ihre Zwiebeln zurückgezogen; Osterglocken, Hyazinthen und Tulpen beginnen zu verblassen - und über allen liegt ein bleigrauer April-Himmel, der in den nächsten Tagen weder Sonnenlicht noch Frühlingsgefühlen zum Durchbruch verhelfen wird. Wer dennoch nicht auf Blütenpracht und bunte Farben verzichten möchte, der sei herzlich eingeladen, den Zoo Duisburg zu besuchen; insbesondere die Neue Landschaftsbrücke - sie verbindet die durch Eisenbahntrasse und Autobahn getrennten westlichen und östlichen Zooteile. In geradezu verschwenderischer Farben- und Formenvielfalt samt dazugehörigen Düften präsentieren sich ganz unterschiedliche Strauch- und Staudenvegetation: Schattenglöckchen bezaubern mit weiß- und rosafarbenen Blütenrispen ebenso wie Pracht-, Schnee- und Frühlings-Spiersträucher ihre gelblichroten Doldentrauben in meterlangen Kaskaden über bodenständige - leuchtendgelb blühende - Fingersträucher fallen lassen. In voller Pracht stehen Trauben- und Felsenkirschen, die gleich faustgroße Blütenbüschel aufzuweisen haben. Dagegen wirken die gefälligen Goldglöckchen (oder Forsythien) der Sorten Spectabilis und Spring Glory schon bescheiden. Ranunkelsträucher, Lorbeerrosen und Perlmuttstrauch verströmen sich in Pink und Lila über blitzblauem Immergrün und rosaroten Johannissträuchern. Alle Blumen, Büsche und Blüten an dieser Stelle aufzuzählen ist unmöglich; eines allerdings ist sicher: Duisburgs Neue Landschaftsbrücke im Zoo ist mit Sicherheit der üppigst belaubte und blühfreudigste Ort der ganzen Stadt - und das auf nicht mehr als knapp 800 Quadratmetern Brückenoberfläche
Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 11.04.05 Neues Eingangsportal ins Abenteuer Alaska Alaska rückt näher jedenfalls im Ruhr Zoo Gelsenkirchen, denn der Umbau zur ZOOM Erlebniswelt geht in die nächste Runde. Ab Montag, den 11. April, wird mit der endgültigen Gestaltung des Eingangsbereichs vom denkmalgeschützten Kassenhaus bis zum Portal Alaska begonnen. Dort befindet sich dann der zukünftige Übergang in die Welt der Eisbären, Goldgräber und Wasserfälle. Naturnahe Landschaftsgestaltungen mit passender Bepflanzung und stimmungsvolle Beleuchtung bilden dann den Weg in die neue ZOOM Erlebniswelt Alaska und später in die Erlebniswelten Afrika und Asien. Sie sind dann das Portal zu einer völlig neuen Abenteuerwelt der Wölfe und Elche. Die Tiere, denen der Duft von Freiheit und Abenteuer anhaftet, können ab Juli 2005 in ihrer neuen, lebensnahen Umgebung beobachtet werden. Felsen, Hölzer und ein nahe gelegener Gletschersee werden das neue Zuhause der arktischen Tiere sein, die in unseren Gefilden in freier Wildbahn nicht zu sehen sind. Beobachtungshütten und eine spezielle Kinderaussichtshütte laden in Zukunft ein, sich auf die Fährten der Polar-forscher zu begeben und sich an die Gäste aus dem kalten Alaska heran zu zoomen. Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 11.04.05 Sängerin von Krokodil Schnappi übernimmt Lama-Patenschaft im Ruhr Zoo Niedlich, neugierig und frech so hat Schnappi, das klei-ne Krokodil, die Herzen der kleinen und großen Hörer im Sturm erobert! Seit Dezember letzten Jahres führt der Song um die Abenteuer des klei-nen Krokodils, gesungen von der 9-jährigen Joy Gruttmann, die deut-schen Charts an und erreichte auf Anhieb Doppelplatin. Nun zeigt die Sängerin Joy im Ruhr Zoo Gelsenkirchen ihr Herz für richtige Tiere: Sie übernimmt anlässlich ihres neuen Songs Das Lama in Yokohama eine Patenschaft für ein Lama. Mit ihrer einzigartigen Stimme verleiht Joy den Schnappi-Liedern einen bezaubernden Charme, dem sich niemand entziehen kann. Joy, die man mittlerweile auch schon durch ihre TV-Auftritte mit dem Original-Schnappi kennt (Top of The Pops, TV Total, Kerner etc.), genießt welt-weite Popularität. Dass die Wahl nicht auf ein Krokodil, sondern auf ein Lama fiel, ist na-türlich kein Zufall, denn seit kurzem hat das Krokodil Schnappi auch tierische Freunde bekommen: Dazu zählt neben einem Pinguin, einem Nilpferd und dem Hase Moppel auch das Lama aus Yokohama. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 08.04.05 Der erste Görlitzer Storch ist da, und zwar ein ganz besonderer! Der Frühling naht nun endlich mit großen Schritten ...oder Flügen: Eine Woche später als sonst üblich ist auf dem Horst der Storchenvilla des Naturschutz-Tierparks Görlitz der erste Storch eingeflogen, ein anderer zwar als in den zurückliegenden Jahren, dafür aber ein ganz besonderer. Die Tierparkmitarbeiter staunten nicht schlecht als sich der Rückkehrer vertraut auf der Stelzvogelwiese neben den Tierparkstörchen tummelte und noch mehr als sie an dessen rechtem Bein einen Ring entdeckten, der freifliegenden Störchen nicht angelegt wird, denn er besitzt keine individuelle Nummer. Zum Glück erinnerte man sich aber daran, dass zu DDR-Zeiten im Görlitzer Tierpark sogenannte Gänseringe zur Kennzeichnung der eigenen Störche verwendet wurden. Genau einen solchen kleinen gedrehten blauen Ring trägt nun der Ankömmling. Zum Glück gibt es im Tierpark auch eine gut geführte Tierkartei, in der die Daten aller Zootiere erfasst werden. Und in dieser Kartei fand sich ein Blatt mit dem Weißstorch Nr. 38, der am 30. Oktober 1987 aus dem Tierpark Dahme als flugunfähiger Vogel nach Görlitz kam, und der sich trotz seiner angeblichen Verletzung am 10. August 1988 in die Lüfte erhob. Seitdem, also seit fast 17 Jahren hörten und sahen die Tierparkmitarbeiter nichts mehr von dem Storch. Da war die Überraschung verständlicherweise groß. Nun wartet man gespannt auf die eigentlichen Nestbesitzer, denn sobald diese erscheinen, wird es vielleicht weitere Überraschungen geben. In der Regel gibt es nämlich nach Ankunft der Horstinhaber regelrechte Kämpfe um den Nistplatz. Wer all dies selbst beobachten möchte, der kann dies problemlos daheim am Computer tun, denn unter www.storchcam.de oder www.tierpark-goerlitz.de kann man das Geschehen auf dem Horst der Storchenvilla genau verfolgen, seit diesem Jahr sogar als bewegtes live-Bild. Thüringer Zoopark Erfurt, 08.04.05 Familienfest im Zoo Zu einem bunten Frühlingstreff für die ganze Familie laden der Thüringer Zoopark und die Internationale Model- und Künstleragentur INSIDE, unterstützt von mehreren Sponsoren, am 17. April ein. Auf dem Zooplateau wird eine große Bühne aufgebaut, auf der ab 10 Uhr Clown Nicki und seine Freunde unter Mitwirkung der kleinen Zooparkbesucher in einer Mini-Play-Back-Show auftreten werden. Um 12 Uhr begrüßen der Erfurter Bürgermeister Dietrich Hagemann und der Zoodirektor die großen und kleinen Gäste und um 13 Uhr stellt der Zoopark einige seiner jüngsten Vierbeiner vor. Es folgen eine Kindermodenschau und ein vor allem für Kinder attraktives Musikprogramm. Zwei riesige Hüpfburgen laden zum Umhertollen ein. Mit dabei auch ein Riesentrampolin und Kinderschminken. Wem das noch nicht genügt, der kann natürlich auch den über 1.000 Tieren des Zooparkes einen Besuch abstatten. Zoo Leipzig, 08.04.05 Erfreuliche Neuigkeiten aus Südafrika! - Flusspferdmann Stenek erobert das Reservat Heute Morgen erhielt der Leipziger Zoo die Nachricht, dass Flusspferdmann Stenek (geb. 1978 in Prag) die Quarantänestation der Privatranch in Südafrika verlassen hat und das es ihm gut geht. Augenscheinlich genießt er die tägliche Abkühlung im großen See seines neuen Reviers. Zum Fressen braucht er nur noch ans Land gehen. Nachts, wenn die Hitze nachgelassen hat, geht Stenek immer auf Entdeckungstour, wie die Betreuer des Reservats mitteilten. Wir sind alle sehr froh, dass es Stenek gut geht und er sich an sein neues Revier gewöhnt hat so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Lange wird Stenek das Gewässer nicht für sich allein haben. Die Betreiber des Reservats bemühen sich bereits um mehrere Flusspferddamen für ihn. Am 25. Februar wurde Stenek gemeinsam mit seiner Artgenossin Brandy (geb. 1970 in Pretoria) auf die Reise nach Südafrika geschickt. Um bessere Bedingungen für die Elefantenherde schaffen zu können, mußte sich der Zoo Leipzig schweren Herzens dazu entscheiden, die beiden Flusspferde abzugeben. Die Elefantenanlage soll bis zum Frühjahr 2006 in einen Elefantentempel mit mehreren Freianlagen für die Tiere umgebaut werden - ein weiteres Highlight auf dem Weg zum Zoo der Zukunft. Tierpark Chemnitz, 08.04.05 Wieder Wildpferdfohlen geboren! Die Gruppe Przewalskipferde im Tierpark hat wieder Zuwachs bekommen. Nach dem Hengstfohlen, welches letztes Jahr im Juni zum Tierparkjubiläum geboren wurde, ist das nun der zweite Nachwuchs des aus dem Zoo Köln stammenden Hengstes Allegro. Das weibliche Fohlen ist gesund und munter und hat noch etwas Mühe, seine langen staksi-gen Beine zu koordinieren. Es ist der dritte Sprössling seiner erfahrenen Mutter. Seine Halb-schwester wurde im Rahmen eines Wiederansiedelungsprojektes 2003 in der Mongolei aus-gewildert. Die Przewalskipferde wurden dort vor etwa 40 Jahren ausgerottet, doch durch eine erfolgreiche Erhaltungszucht in den Zoologischen Gärten konnte die Art wieder in ihre alte Heimat zurückkehren. In das Krallenaffenhaus sind weitere Bewohner zurückgekehrt. Nachdem vor Ostern schon die Zwergseidenaffen und der Goldene Löwenaffe in das erweiterte und umgebaute Haus zurückgezogen waren, ist jetzt auch wieder eine Gruppe Lisztaffen zu sehen. Ihr neues Gehege bietet bessere Lebensbedingungen, und bei schönem Wetter sind die Tiere auch in der Außenanlage zu sehen. Komplett besetzt ist das Haus damit aber noch nicht, ein Teil der Gehege wird derzeit noch eingerichtet. Zoo Wuppertal, 07.04.05 50 Jahre Zooverein Vom 08. 10.04. findet die Jahrestagung der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ) in Wuppertal statt. Die GDZ hat Ihre Tagung in diesem Jahr dem 50-jährigen Bestehen des Zoo-Verein Wuppertal e.V. gewidmet. Zu der morgen beginnenden Tagung der GDZ werden über 50 Teilnehmer von Zoo-Fördervereinen aus ganz Deutschland erwartet. In diesem Jahr wird der Zoo-Verein Wuppertal e.V. 50 Jahre alt. Der am 27. Oktober 1955 gegründete Förderverein hat den Zoologischen Garten Wuppertal im Laufe der Jahre durch die Finanzierung zahlreicher Gebäude, Anlagen und Projekte unterstützt und so dazu beigetragen, den Zoo für Tiere und Besucher attraktiver zu machen. Angefangen beim Vogelhaus, das 1960 mit Unterstützung des Zoo-Vereins gebaut wurde, bis hin zur Orang Utan-Freianlage, dem mit 1,15 Mio. ¬ bisher größten Projekt des Zoo-Vereins, hat der Zoo-Verein dem Zoo Wuppertal bereits Gebäude und Anlagen im Wert von etwa 3,7 Mio. ¬ (zum jeweiligen Zeitwert) geschenkt. Anlässlich des 50-jährigen Vereinsjubiläums spendiert der Zoo-Verein in diesem Jahr dem Zoo eine neue Brillenpinguin-Anlage im Wert von 750.000 ¬. Thüringer Zoopark Erfurt, 07.04.05 Hirsch Heinrich Wer kennt nicht das Kinderbuch über den Hirsch Heinrich. Er kam aus einem Wald in China in den Zoo und überwindet sein Heimweh. Doch als die Besucher immer weniger werden, springt er über den Zaun und macht sich auf den langen Weg zurück in seine Heimat. Nun, unser Heinrich kommt aus einem Wald bei Weimar. Frau Ingeborg Schorcht züchtet diese Tiere und machte den Hirsch dem Thüringer Zoopark Erfurt zum Geschenk. Welcher Art der Buch-Hirsch Heinrich angehört, ist nicht überliefert. Unser Heinrich ist ein Damhirsch, mit 7 Jahren im besten Mannesalter. Damhirsche stammen ursprünglich aus Kleinasien, sind aber seit dem Altertum in Europa, später auch in Amerika, Afrika, Australien und Neuseeland als Parkwild eingebürgert worden. Neben der Wildfarbe gibt es mittlerweile auch weißes, isabellfarbenes, dunkelbraunes und sogar schwarzes Damwild. Die Männchen tragen Schaufelgeweihe und sind mit einer Schulterhöhe von 80 bis 90 cm kleiner als das allbekannte Rotwild. Wer sich unseren tollen Hirsch anschauen möchte, ist herzlich zu einem Besuch in den Thüringer Zoopark Erfurt eingeladen. Schließlich wollen wir alle doch nicht, dass er aus Trauer über fehlende Besucher über den Zaun springt und sich auf den langen Weg macht
Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 07.04.05 Sängerin von Krokodil Schnappi übernimmt Lama-Patenschaft Niedlich, neugierig und frech so hat Schnappi, das kleine Krokodil, die Herzen der kleinen und großen Hörer im Sturm erobert! Seit Dezember letzten Jahres führt der Song um die Abenteuer des kleinen Krokodils, gesungen von der 9-jährigen Joy Gruttmann, die deutschen Charts an und erreichte auf Anhieb Doppelplatin. Mit ihrer einzigartigen Stimme verleiht Joy den Schnappi-Liedern einen bezaubernden Charme, dem sich niemand entziehen kann. Nun zeigt die Sängerin Joy im Ruhr Zoo Gelsenkirchen ihr Herz für richtige Tiere: Sie übernimmt eine Patenschaft. Jedoch nicht, wie man vermuten könnten für ein Krokodil, sondern anlässlich ihres neuen Songs Das Lama in Yokohama für ein Lama. Zoo Duisburg, 07.04.05 Baby in blond Nach der bisher nicht gerade üppig ausgefallenen Zuchtsaison des ersten Vierteljahres kann der Zoo am Kaiserberg zumindest hiermit einen ebenso bedeutenden wie seltenen Zuchterfolg vermelden: Vor wenigen Tagen erblickte ein blondwolliger S c h o p f g i b b o n-Winzling das Licht der Welt. Diese in ihrer südostasiatischen Heimat durch Lebensraumzerstörung immer seltener anzutreffenden Affen bleiben auch im Bestand Zoologischer Gärten eher eine Ausnahmeerscheinung, weshalb den langarmigen Urwaldhanglern vor einigen Jahren ein sogenanntes Welt-Zuchtbuch eingerichtet wurde, in dem über jedes einzelne Tier gewissenhaft Buch geführt wird. Das Duisburger Schopfgibbon-Paar SOPHIE und CHARLY (er ist übrigens gebürtiger Österreicher!) bemüht sich nun gemeinsam um die Aufzucht des kostbaren Stammhalters - sei er/sie nun männlich oder weiblich
Nicht nur aus Sorge um ihren Nachwuchs, sondern auch zur Sicherung und Kennzeichnung ihrer Gehegeansprüche gegenüber ihren äffischen Nachbarn setzen diese Gibbons ihre - durchaus melodische - Singstimme zur akustischen Revierabgrenzung ein. In den turmhohen Wipfeln heimatlicher Dschungelbäume vermag dieses durchdringende Ui-ui-uiiii-Geheul empfindlichen Menschenohren noch erträglich sein, im Affenhaus / ÄQUATORIUM des Zoo Duisburg hingegen denken die Pfleger - genau wie im Falle der Riesengibbons oder Siamangs - bereits über das Anlegen von Ohrschützern nach - wie sie beim Presslufthammereinsatz im Straßenbau verwendet werden
Zoo Magdeburg, 07.04.05 Zweiter Dog-Day im Zoologischen Garten Magdeburg: Schönster Mischlings- oder Rassehund gesucht Wer hat den schönsten Mischlings- oder Rassehund? Beim Zweiten Dog-Day im Magdeburger Zoo am 10.4.2005 hat eine vierköpfige Jury die Qual der Wahl, denn zum diesjährigen Schönheitswettbewerb werden zahlreiche Kandidaten erwartet. Unter dem Motto Alles für den Hund stellen sich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Vereine, Institutionen und Anbieter von Tiernahrung und Hundezubehör vor. Jede Menge Spaß erwartet die Zoobesucher mit der Hundeshow Katlens lustige Hundeschule am Dickhäuterhaus. Oro Verde, 12.4.05 Im Rahmen des Wettbewerbs "Schüler schützen Tropenwald" bietet die Tropenwaldstiftung OroVerde neben der Tropenwaldmappe und dem Mitmachbuch nun auch Unterrichtsmaterialien für den Einsatz in den Fächern Sachkunde, Biologie, Geographie und Gesellschaftskunde an. Unterrichtsmaterial Tropenwald Der Schwerpunkt liegt dabei auf Arbeitsblättern, die sich direkt im Unterricht einbauen lassen. Anhand der Arbeitsbögen können sich die Schüler und Schülerinnen eigenständig Wissen zu einer Vielzahl von Themen erarbeiten. Geografische Grundlagen, Klimazonen und Tropenklima, Waldbilder der unterschiedlichen Regenwaldtypen, Artenvielfalt und das Leben der Menschen vor Ort stehen dabei ebenso im Vordergrund wie die Gefährdung des Lebensraums und die Möglichkeiten, ihn - auch als Schüler - zu schützen. Die Themen der Materialien sind an die Bildungspläne für die die Grundschule und die Sek. 1 angelehnt und können direkt in die eigene Unterrichtsstunde übernommen werden. Mit Experimenten, Arbeitsbögen, Lesetexten sowie Materialsammlungen für thematische Kleingruppenarbeit und zur Poster-Erstellung werden die Kinder und Jugendlichen so in das Thema hinein gezogen. Wettbewerb "Schüler schützen Tropenwald" - Teilnahme noch möglich Die Erfahrung zeigt, dass viele Klassen begeistert das Thema aufgreifen und selber für den Tropenwald aktiv werden. Sie präsentieren das Thema in Ausstellungen, veranstalten eine Tropenwald-Party, werden Regenwald-Paten, führen Theaterstücke auf oder sammeln Unterschriften gegen Tropenhölzer im Baumarkt. Für alle Aktivisten besteht noch bis Ende Juli die Möglichkeit, an dem Wettbewerb "Schüler schützen Tropenwald" teilzunehmen. Einsendeschluss für die Projektideen und Projektberichte ist der 30. Juli 2005 in der OroVerde Geschäftstelle in Bonn. Dort können die Jugendlichen auch weitere Informationen und das Anmeldeformular zum Wettbewerb erhalten. Kostenloses Download von Unterrichtsmaterial Die Unterrichtsmaterialien sowie die Tropenwaldmappe mit ausführlichen Informationen und Folien zum Thema stehen zum kostenlosen Download im Internet unter www.oroverde.de , Rubrik Service (www.oroverde.de/pages/service/download.php ). Geplant ist eine ständige Ergänzung um weitere Materialien, z.B. zu den Themen "Leben in anderen Regionen" oder "Von der Kakaobohne zur Schokolade". WWF, 11 Apr 2005 Wann kehren die Bären zurück? WWF-Studie: Gute Chancen in der Schweiz. Der Weg nach Deutschland ist noch zu weit Nachdem der WWF erfolgreich die Wiederansiedlung der Braunbären in Österreich vorangetrieben hat, bestehen nach einer neuen WWF-Studie nun auch in der Schweiz gute Chancen für die baldige Rückkehr von Meister Petz. Auch in den deutschen Alpen gibt es z.B. im Karwendel an der Grenze zu Österreich noch geeigneten Siedlungsraum für Braunbären. Doch nach Einschätzung des WWF besteht auch 170 Jahre nach Abschuss des letzten deutschen Braunbären derzeit kaum eine Chance für eine natürliche Wiederansiedlung. "Es wird wohl noch einige Jahrzehnte dauern, bis wir in Deutschland wieder Braunbären begrüßen können." Besser sieht es dagegen in der Schweiz aus. Laut der WWF-Studie wird der Grenzübertritt von Italien her erwartet. Für die Trentiner Bären liegt dabei das Engadin am nächsten, das über mehrere bequeme Routen erreichbar ist. Ihre Wanderbewegungen lassen darauf schließen, dass sie zuerst im Val Müstair und im Schweizerischen Nationalpark auftauchen werden. Ob dieses Großraubtier längerfristig überleben kann, hängt in erster Linie von der Akzeptanz der Bevölkerung ab. Die Chancen stehen gut, denn der Bär genießt in der Schweiz große Sympathie. In Österreich leben derzeit 25 Bären. Die ersten Bären sind aus Slowenien eingewandert, ihre Wiederansiedlung wurde vom WWF durch gezielte Auswilderung gefördert. In Italien leben derzeit 14 Braunbären. Mit 450 Tieren hat Slowenien bislang als einziges Alpenland eine stabile Population. Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Gesellschaft zur Rettung der Delphine(GRD) 08 Apr 2005: Handys sammeln für Delfine in Mosambik "Handys sammeln, in Deutschland die Umwelt entlasten und in Afrika Delfine schützen", ist das Motto einer neuen Initiative der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Von ihrem Partner T-Mobile erhalten die Organisationen für jedes gesammelte Handy 5 Euro, die zur Finanzierung eines Delfin- und Meeresschutzprojekts in Mosambik eingesetzt werden. Zentrale ist die GRD (München), die den Erlös an Meeresbiologen von der Eduardo-Mondlane-Universität in Maputo weiterleitet. Gemeinsames Ziel ist die Rettung einer der letzten größeren Buckeldelfin-Populationen, die es noch an der ostafrikanischen Küste gibt. Sie geraten leicht in Fischernetze, auch gibt es Berichte, dass sie wegen ihres Fleisches gejagt werden. Jetzt sollen bei der gegenüber von Maputo gelegenen Insel Inhaca Schutzzonen für die Delfine eingerichtet werden. Davon würden auch viele andere dort lebende Tier- und Pflanzenarten profitieren: seltene Meeresschildkröten, die Fischbestände oder wertvolle Mangrovenwälder. Mit der Einführung von Öko-Tourismus soll gleichzeitig für die Bevölkerung eine nachhaltig tragende Lebensgrundlage geschaffen werden. Neben der DUH unterstützen auch die Zoo Duisburg AG und die Stiftung "Save Our Seas" aus Genf das Projekt "Rettung der Buckeldelfine in Mosambik". www.delphinschutz.org BUND, Düsseldorf, 08.04.2005 BUND NRW Naturschutzstiftung wählt die Rostbinde zum Schmetterling des Jahres 2005" Die BUND NRW Naturschutzstiftung hat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. die nach der Roten Liste bundesweit als gefährdet eingestufte Rostbinde (Hipparchia semele) zum "Schmetterling des Jahres 2005" ausgewählt. Im Frühsommer gräbt sich ihre Raupe zur Verpuppung in die oberen Bodenschichten ein. Dazu benötigt sie sandige trockenwarme Böden ohne dichte Vegetation, möglichst mit offenen Stellen. Solche Bedingungen finden sich natürlicherweise auf mageren Kalktriften und Sanddünen, aber auch in vom Menschen geformten Sekundärlebensräumen wie Heidegebieten oder Truppenübungsplätzen, bei denen die Vegetation über Beweidung bzw. die Bewegung der Militärfahrzeuge reduziert wird. Dementsprechend kommt der Schmetterling in Deutschland nur in voneinander isolierten inselartigen Populationen vor, in NRW z.B. in der Senne, dem ehemaligen Munitionsdepot Brüggen-Bracht oder der Drover Heide. Der Bestand der Rostbinde ist insgesamt rückläufig, da viele der für den Falter lebensnotwendigen nährstoff- und vegetationsarmen Flächen aufgrund des Stickstoffeintrags aus der Luft, der über den Regen in den Boden gelangt, zuwachsen. www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/schmetterling2005.htm WWF 12. April 2005 Balis Hohepriester rufen Hindus zu Verzicht auf Schildkröten-Opfer auf Nach Gesprächen mit dem WWF fordern 29 einflussreiche balinesische Hindu-Priester ihre Gläubigen auf, bei religiösen Ritualen auf Schildkröten-Opfer zu verzichten. Das Fleisch der vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten spielt in der Tradition des indonesischen Hinduismus eine wichtige Rolle. Ende der 90er Jahre wurden nach Angaben des WWF noch bis zu 20.000 Tiere jährlich geopfert. Da der enorme Bedarf bislang nicht allein aus Bali gedeckt werden konnte, werden nach Schätzungen monatlich 500 bis 1.000 Meeresschildkröten illegal importiert. Die Hohepriester wollen Meeresschildkröten künftig nur noch bei den wichtigsten Festen opfern. Ansonsten sollen Schildkröten-Bilder oder Reiskekse in Schildkrötenform das echte Opfer ersetzen. Dadurch würde die Zahl der benötigten Tiere auf 100 bis 200 pro Jahr sinken. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02394/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Presseportal - 7. Apr. 2005 Handys sammeln für Delfine in Mosambik / Deutsche Umwelthilfe ... "Handys sammeln, in Deutschland die Umwelt entlasten und in Afrika Delfine schützen", ist das Motto einer neuen Initiative der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Von ihrem Partner T-Mobile erhalten die Organisationen für jedes gesammelte Handy 5 Euro, die zur Finanzierung eines Delfin- und Meeresschutzprojekts in Mosambik eingesetzt werden. Die Hilfe für Afrika entlastet gleichzeitig die Umwelt in Deutschland, denn die Geräte werden umweltgerecht und zertifiziert entsorgt oder einer Weiterverwendung zugeführt. Dadurch sollen Deponien und Müllöfen entlastet und gleichzeitig wertvolle Ressourcen gespart werden. Neben der DUH unterstützen auch die Zoo Duisburg AG und die Stiftung "Save Our Seas" aus Genf das Projekt "Rettung der Buckeldelfine in Mosambik". Nachrichten.ch - 7. Apr. 2005 Affen vom Aussterben bedroht Ein Viertel aller Affen und Halbaffen steht vor der Ausrottung. Hauptursachen sind die Rodung der Wälder, die Jagd nach Affenfleisch und illegaler Tierhandel. Das geht aus einem Bericht der Weltnaturschutzunion (IUCN) und weiterer Organisationen hervor. Daran haben mehr als 50 Experten aus 16 Ländern mitgewirkt. Insgesamt haben die Forscher 625 Arten und Unterarten der Primaten registriert. Auf der aktuellen Liste der 25 am meisten bedrohten Primaten finden sich Arten aus 17 Ländern, darunter der Östliche Flachlandgorilla in Afrika, der Sumatra-Orang-Utan aus Indonesien und das südamerikanische Gelbbrustkapuzineräffchen. Es handelt sich um die dritte Auflage der im Jahr 2000 erstmals erschienenen Auflistung. Ohne sofortige Schritte zur Rettung dieser einzigartigen Lebewesen und ihres Lebensraums werde der Mensch ein weiteres Stück lebendiges Naturerbe für immer verlieren, warnte Russel A. Mittermeier, Präsident der Artenschutzorganisation Conservation International (CI). Reuters, Thu Apr 7, 2005 Quarter of primates nearly extinct ANTANANARIVO - The earth's most successful primates -- humans -- are on the verge of killing off nearly a quarter of the 625 other species of primate on the planet, according to new global report. Hundreds of species of apes, monkeys, lemurs and other close relatives of mankind risk being among the first primate extinctions for more than a century. "Primates in Peril" was released in Madagascar on Thursday with input from 50 of the world's top specialists from the International Primatological Society, Conservation International and other organisations. "If you took all the remaining individuals from the 25 primate species on this list and gave them a seat in a football stadium, they'd all fit," Russell Mittermeier, president of Conservation International, told Reuters. "If we do nothing ... as many as one-quarter of all today's primates will be dead within 20 years," Of the four global regions inhabited by primates, their situation is worst in Madagascar, where loss of habitat to traditional slash-and-burn agriculture has left some lemur species, such as Perrier's sifaka, stranded in tiny areas of forest. The golden-headed langur of Vietnam and China's Hainan gibbon are down to a few dozen. The Horton Plains slender loris of Sri Lanka has been spotted only four times since 1937. "Amazingly, we've managed to get through the 20th century without any primate species going extinct," Mittermeier said. "I'd like to think this is partly because of better conservation efforts." Zofinger Tagblatt - 7. Apr. 2005 Meister Petz könnte bald in Graubünden sein Graubünden könnte in naher Zukunft der erste Kanton werden, in dem die drei Grossraubtiere Luchs, Wolf und Bär wieder heimisch sind. Dies zeigt eine Studie des WWF. Es sei lediglich eine Frage der Zeit, bis Braunbären aus dem nahe gelegenen italienischen Trentino in die Schweiz einwanderten, teilte der WWF Schweiz am Donnerstag mit. Trotz der dichten Besiedlung fänden sich in den Süd-, Zentral- und Nordalpen noch ausgedehnte Gebiete, die als Lebensräume infrage kämen. Ob die Raubtiere in der Schweiz hingegen längerfristig überleben könnten, sei in erster Linie von der Akzeptanz der Bevölkerung abhängig. Nachrichten.ch - 11. Apr. 2005 Luchsmännchen fehlen Neun Luchse wurden seit 2001 im Rahmen des Projekts LUNO in der Nordostschweiz angesiedelt. Während bei den weiblichen Luchsen dieses Ziel nahezu erfüllt wurde, hat sich die Ansiedlung der Männchen schwierig gestaltet. Ein Männchen ist seit Jahren verschollen, ein anderes starb im Jahr 2003, wie das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) im Zusammenhang mit einem veröffentlichten Bilanzbericht mitteilte. Nur ein einziger Kuder sei im Kerngebiet des Projekts - zwischen Rickenpass SG und Rheintal - verblieben. Von den Weibchen dagegen leben insgesamt noch vier Luchse. Da die Tiere sich mehrmals fortpflanzten, zeigen sich die Projektverantwortlichen vorsichtig optimistisch. Eine definitive Beurteilung sei noch nicht möglich, heisst es weiter. In dieser Zeit rissen die Luchse insgesamt 175 Beutetiere - überwiegend Rehe und Gämsen. Abgesehen von einer Ziege befanden sich keine Haustiere unter der Beute. Die Überwachung der Luchse und der Wildbestände werden im Folge-Projekt LUNO2 bis Ende 2006 mit reduziertem Aufwand fortgesetzt. Projekt Wiederauferstehung: Mammuts sollen durch Pleistozän-Park stapfen Japanische Gentechniker wollen Mammuts wieder zum Leben erwecken - entweder durch Sameninjektion bei Elefanten oder durch Klonen. Falls das Vorhaben gelingt, könnten die haarigen Giganten eines Tages bei Safaris in Sibirien gesichtet werden. Abenteuer Schmetterling BUND, ZDF und UFZ starten Artenschutzaktion Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) und das Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ) starten das gemeinsame Projekt Abenteuer Schmetterling. Auftakt ist die ZDF-Sendung Abenteuer Wissen. Berliner Morgenpost Magazin - 9. Apr. 2005 Tiere sind auch nur Menschen Sie meinen, wir Menschen seien die einzigen Bewohner der Erde mit einem Sinn für Moral? Viele Philosophen und Biologen denken so. Nur dem Menschen trauen sie zu, Recht von Unrecht zu unterscheiden und seine Handlungen nach ethischen Regeln auszurichten. Um so heftiger sind die Irritationen, seit Forscher zunehmend dort auf "humane" Umgangsformen stoßen, wo sie der Definition nach am wenigsten erwartet werden: bei einer Kolonie von Vampir-Fledermäusen. Das ist Wasser auf die Mühlen des niederländischen Biologen Frans de Waal. Der Forscher, der an der Emory University in Atlanta lehrt, hat sich seit 20 Jahren einen Namen gemacht auf dem lange vernachlässigten Feld des "ethischen Verhaltens" von Primaten. Zugleich hat er seine Kollegen immer wieder gedrängt, es ihm gleichzutun und bei Nicht-Primaten zu untersuchen, was er bei Schimpansen, Bonobos, Makaken und Kapuzineraffen entdeckt hat. Vampire als Blutspender / Auch Tiere haben Moral: Forscher entdecken, dass Vampirfledermäuse, Elefanten und Pottwale hilfsbereit und mitfühlend sind Sie haben es nicht leicht: Mindestens alle drei Tage brauchen Vampirfledermäuse eine Blutmahlzeit, aber nicht jedes Tier ist erfolgreich beim Beschleichen eines Opfers. Hungern müssen die leer ausgegangenen Vampire dennoch nicht. Thüringische Landeszeitung - 9. Apr. 2005 Ein Käfer zum Geburtstag "Hartmanns Höhenläufer" ist nur einer der mehr als 100 Käfer und anderen Insekten, die von Erfurtern erstmals im Himalaya entdeckt wurden - und deshalb als Beinamen den von Matthias Hartmann trägt. Der Kustos für Insekten forscht nicht nur in Sachen Himalaya-Insekten, er ist auch Gastgeber am Naturkundemuseum für eine internationale Konferenz, die sich noch bis Sonntag mit "Biodiversität und Naturausstattung im Himalaya" beschäftigt. Da geht es um die Evolution des Edelweiss, die Biologie tibetischer Schneefinken oder das "Rätselhafte Vorkommen einer goniodiden Federlingsart auf dem himalayischen Haldenhuhn" ebenso wie um die Verbreitung der Nacktschnecken. Letztere bescherten der Erfurter Forschergruppe um Hartmann sogar einen Welthöhenrekord: Auf 5500 Metern wurden die Tiere nachgewiesen - was bis dato niemand für möglich gehalten hatte. Bare future for rare duck? http://www.birdlife.org/news/news/2005/04/baers_pochard.html Baers Pochard Aythya baeri, in China AAP 11-04-2005 MP wants toads clubbed to death A federal Liberal MP has urged Northern Territorians to pick up their golf clubs and cricket bats and turn the eradication of cane toads into a new blood sport. David Tollner, the member for the NT seat of Solomon, believes the best way to wipe out the pests is to give them a swift blow to the head, a skill he practised as a child. "We hit them with cricket bats and golf clubs and the like back then," he said on ABC radio today. "If people can be encouraged to do it, rather than discouraged, the better our chance will be of stopping the cane toads arriving in Darwin and other parts of the top of Australia." Animal welfare groups said bludgeoning cane toads to death was inhumane, and the best way to kill them was to freeze them. "We don't want children picking up their golf club or their cricket bat in the backyard and having a go at any animal, particularly any violence towards any animal, we're certainly not advocating that at all," a Northern Territory RSPCA spokeswoman said. Graham Sawyer, from NT Frogwatch, says hitting a cane toad with a golf club often failed to deliver the required death blow. But Mr Tollner said the welfare rights of native animals had to be considered before the rights of the cane toad."I mean a cane toad can cause a slow death in a crocodile or a goanna or any other animal that eats it," he said. "My view is we've got to eradicate them by any means possible." Alaska Starts Kill of Grizzly Bears to Boost Moose For the first time since Alaska became a U.S. state, hunters will be allowed to use bait to lure and kill grizzly bears under a program intended to boost moose populations in parts of interior Alaska. Wal-Mart to Fund Wildlife Habitat Wal-Mart, the world's largest retailer, pledged Tuesday to spend $35 million compensating for wildlife habitat lost nationwide beneath its corporate "footprint." | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Anzeige |  T-Shirts, Grußkarten-Geschenkdosen, Big-Cards u.v.m. mit Tiermotiven! Living Colours bietet Ihnen mit Ts and more ein hochwertiges Geschenke-Programm für Ihren Zoo-Shop. Wir liefern kurzfristig auch in kleinen Stückzahlen aus unserem deutschen Lager und unterstützen Ihre Artenschutz-Arbeit auf Wunsch durch unseren Artenschutz-Euro. Weitere Infos erhalten Sie von Dipl.-Biol. Christof Würth: (Fon) 05209-918201 christof@livingcolours-gt.com - www.livingcolours-gt.com | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Veranstaltungen | Zoo*logen-Forum: Markt der Möglichkeiten im Tierpark Stralsund am 17.6. Der nächste Markt der Möglichkeiten im Rahmen der gleichnamigen Zoo*logen-Forum-Veranstaltungsreihe findet am Freitag, den 17.6. von 13.00-16.00 Uhr im Tierpark Stralsund statt. Wieder in Kooperation mit Dr. Udo Gansloßer, der auch für Fragen bzgl. Betreuung von Diplom-/Staatsexamens- oder Doktorarbeiten und zu Fragen bzgl. der Finanzierung solcher Arbeiten zur Verfügung steht. Das Programm sieht einen Rundgang durch den Tierpark vor mit dem Leiter, Christoph Langner, eine Vorstellung der nachfolgend genannten Themen sowie die Möglichkeit zur Diskussion bzw. zum persönlichen Gespräch. Auch die Möglichkeiten für ein Praktikum können besprochen werden. Ebenso herzlich willkommen sind Uni-/FH-Dozenten, die sich mit dem Gedanken tragen, eine eigene Zoo-Arbeitsgruppe zu gründen. Der Tierpark in Stralsund hat eine Fläche von 16 ha, zeigt ca. 800 Tiere in etwa 120 Arten plus 80 Haustierrassen und wird jährlich von rund 100.000 Menschen besucht. Seit jeher ist ein Schwerpunkt die Haltung von (seltenen) Haustierrassen, es sind aber auch einheimische Wildtiere, Raubkatzen und Affen zu finden. Ein kleines Tropenhaus ist vorhanden, die Schimpansen erhielten von Kurzem ein neues Haus, das in mehreren Bauabschnitten vollendet wird. Dieses Jahr wird eine neue Bärenanlage eröffnet. Fledermausüberwinterungsstollen und Bauerngarten vervollständigen das Angebot. Stralsund als Tor zur Ostsee und zur Insel Rügen muß als attraktive Urlauberstadt nicht weiter vorgstellt werden. Übernachtungsmöglichkeiten sind vorhanden! Auf der Website des tierparks, über www.stralsund.de erreichbar, wird es in absehbarer Zeit auch eine Anfahrtsskizze geben! Themenpalette: - Rabenvögel im Siedlungsraum, Schwerpunkt Saatkrähe und Dohle - 2 Kolonien leben frei im Tierpark - hier stehen sowohl biologische als auch veterinärmedizinische Aspekte zur Untersuchung an. - Einsatz von Großherbivoren in der ökologischen Landschaftspflege - es geht um Tarpane auf der nicht öffentlich zugänglichen Fährinsel vor Hiddensee - Schimpansen - Entwicklung einer mittelfristigen Haltungskonzeption - Vergesellschaftung von Bären und Korsakfüchsen auf einer neuen Anlage - Umbau einer Leopardenanlage für einen einzelnen chinesischen Leoparden - Bau einer begehbaren Anlage, die einheimischen Tieren die entsprechenden Neozoen gegenüber setzt - Überlegungen zum Neubau einer Biberanlage (Fließgewässer vorhanden) - Erarbeitung eines Zucht- und Erhaltungsprogramms für eine nur in Stralsund gehaltene Geflügelrasse Die Teilnahme am Markt der Möglichkeiten im Tierpark Stralsund ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich. Anmeldungen per Email an Christof Würth. Bitte vollständige Adresse, Emailadresse und Telefonnummer bei der Anmeldung angeben! Max. Teilnehmerzahl: 30! Zoo*logen-Forum - Tor zum Beruf für klassische Biologen Diplom-Biologe Christof Würth Große Kurfürstenstraße 58, 33615 Bielefeld Tel.: 0521-5217076 Christof.Wuerth@t-online.de, www.zoologenforum.de 5th International Zoo & Aquarium Marketing Conference Vom 1. 4. Juni 2005 findet in Münster die 5. Internationale Zoo & Aquarium Marketing Konferenz statt. Das Generalthema der Konferenz lautet "THE COULOUR OF ZOO MARKETING IS GREEN!" Vertreter von Zoos und Aquarien werden sich damit beschäftigen, wie der Beitrag der weltweiten Zoogemeinschaft zur Bewahrung der Biodiversität und der natürlichen Lebensräume verstärkt werden kann. Seien auch Sie dabei! NEU: Der Konferenz-Flyer kann ab sofort heruntergeladen werden unter http://www.allwetterzoo.de/pdf/conference_leaflet.pdf. Weitere Informationen zur Konferenz und zum Rahmenprogramm finden Sie unter http://www.allwetterzoo.de/index.php?p=artikel&nid=74 5. Tierpfleger / Zoopädagogen Zusammenkunft vom 22.04. bis 24.04.2005 in Halle ZOOTIME SHOWTIME - FORMEN DES TIERKONTAKTES KONTAKTTIERE Freitag, 22.04.2005 Ab 19 Uhr Anmeldung / Icebreaker Samstag, 23.04.2005 Vorträge, u.a.: Die neue Welt-Zoo-und-Aquarien-Naturschutzstrategie (Lothar Philips, Zoo Köln) EU-Richtlinie Ethik im Umgang mit Tieren / Tierpräsentationen an konkreten Beispielen Erfahrungsberichte über Tierpräsentationen (jeweils ca. 5-10 min.) - Elefantentraining / -show im Zoo Hannover - Robbenforschung im Zoo Köln - Delphinarium im Tiergarten Nürnberg - Tierpräsentationskonzept im Bad Mergentheim - Zölli im Zoo Basel - Kamelfreunde im Naturschutz-Tierpark Görlitz - Beispiele für indirekten Tierkontakt Zoo Halle Arbeitsgruppen 1.) (Technische) Ausstattung einer Zooschule was wäre ideal? 2.) Internetauftritte der Zoos 3.) Direkter Tierkontakt: Besucher versus Tier 4.) Indirekter Tierkontakt: Besucher versus Tierpfleger/ Zoopädagoge versus Tier 5.) Erarbeitung / Vorbereitung von Tierpräsentationen 6.) Formen / Instrumente der Absprache zwischen Tierpflegern & Zoopädagogen 7.) EAZA Kampagnen 8.) Planung einer gemeinsame Tierpräsentation von Tierpflegern und Zoopädagogen am praktischen Beispiel Moderation: Kathrin Matthieu, Naturschutz-Tierpark Görlitz 18:30 Abendveranstaltung im Kabarett Die Kiebitzensteiner mit Buffet & Kabarettprogramm "Affentheater Sonntag, 24.04.2005 Rundgang durch den Zoo Halle Anmeldung bitte bis 01.04.05 direkt an: Hans Hofmann, Zoologischer Garten Halle GmbH Tel. 0345 / 5203-300 oder -424 Email: zoo.halle@t-online.de Weitere Infos unter http://www.zootierpflege.de Marderleben und Marderhaltung Die Aktion Fischotterschutz e.V. in Hankensbüttel veranstaltet dieses Jahr ein eintägiges Seminar zur Biologie und Haltung der einheimischen Musteliden. Am Samstag, dem 07. Mai, können sich alle Personen, die beruflich oder privat mit der Haltung, der Biologie und dem Schutz von Musteliden befasst sind, im OTTER-ZENTRUM eingehend über Otter und Co. informieren. Da die einheimischen Marderarten sowohl in der Forschung als auch in der Zoohaltung stark vernachlässigt werden, besteht in vielen Fragen zur Biologie dieser Tiere Nachholbedarf. In den großzügigen Gehegen des OTTER-ZENTRUMs werden die überaus faszinierenden und attraktiven heimischen Marderarten, wie Hermelin, Steinmarder, Dachs und Iltis, hautnah vorgestellt und die Ansprüche der Tiere an ihre Umgebung erläutert. Ernährung, Zucht und Gehegegestaltung sind ebenso Themen wie die Durchführung von praktische Arbeiten, etwa Fang und Immobilisation. Der Kostenbeitrag für das Seminar beträgt Euro 70,- pro Person (für Mitglieder der Aktion Fischotterschutz e.V. und Studenten Euro 30,-). Anmeldeschluss ist der 24. April 2005. Das Detailprogramm und nähere Informationen können angefordert werden bei der Aktion Fischotterschutz e.V., Dr. Hans-Heinrich Krüger, OTTER-ZENTRUM, 29386 Hankensbüttel, Tel. 05832-980824, Fax 980851, e-mail h.krueger@otter-zentrum.de. II international conference: animals and zoos - current research focus 24th and 25th of May 2005 The Zoological Garden Poznan and Institute of Systematic Zoology of the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the Second International Conference: "Animals and Zoos, Current Research Focus". The meetings will be held at the Malta Training Centre, Wiankowa Str. 3. The Conference will be held in English and Polish language. The introductory lecture will be delivered by Prof. dr Alastair A. Macdonald, EAZA Research Committee Co-chair; The University of Edinburgh. The scope of lectures will not be limited, but all should in one way or another be connected through research done on animals held in zoos, rescue centres and scientific collections. The conference fee 200zl (about 45 EUR) covers: conference materials, painting of abstracts book, lunches on 24 and 25th of May, coffee and snack as well as picnic at the zoo on 24th in the evening "ZOO Conference" Ogrod Zoologiczny w Poznaniu Ul. Browarna 25, 61-048 Poznan Tel. (+48 61) 61-8709502 Fax (+48 61) 877 35 33 e-mail: zoo.cwiertnia@interia.pl | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Dissertationspreis Ein Dissertationspreis in Höhe von 10000 Euro (UNEP/CMS ) ist anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten vom Bonner Sekretariat zum Schutz wandernder Tierarten ausgeschrieben worden. Bewerbung bis 30 April 2005. Nähere Information unter http://131.220.109.5/groms/Thesis_Award/Award.html oder http://www.groms.de/groms/gromsnews_ger.html Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Nature's Palette -- Die Welt der Schmetterlinge ist eine saisonale und temporäre Einrichtung im Bergen County Zoological Park in New Jersey, USA, die die fünfte Saison geöffnet ist. Temporäre Ausstellungen werden gemacht, um die lokale Bevölkerung mit einem neuen Erlebnis zu wiederholten Besuchen zu animieren. Sie haben außerdem den Vorteil, im Vergleich zu permanenten Einrichtungen relativ kostengünstig zu sein. Nature's Palette -- The World of Butterflies wurde von eigenem Personal geplant und gebaut und wird fast vollständig von Freiwilligen betrieben. http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=638 ~°v°~ ABSCHIED John Bierlein, Manager of Planning and Interpretive Exhibits im Woodland Park Zoo ist nach 32 Jahren beruflicher Tätigkeit für Bildung, Ausstellung und Management in den Ruhestand getreten. Seine Berufserfahrung war eine sehr geschätze Uterstützung für ZooLex We danken John für sein freiwilliges Rezensieren und Editieren unserer Newsletter und Artikel während einiger Jahre und wünschen ihm das Allerbeste für die Zukunft. ~°v°~ NACHRUF Alla Nikitina, die für das Kiew Zoo Information Center gearbeitet hat, starb kürzlich. Alla war unsere Verbindung zur russischsprachigen Welt. Sie begann 2002, ZooLex Newsletter zu übersetzen und verteilte diese an Zoos in Ländern, in denen Russisch die erste oder zweite Sprache ist. Dank Alla wurden ZooLex Angebote in jener Region bekannt. Wir werden Alla als Pionierin und Förderin der internationalen Kooperation von Zoos in Erinnerung behalten. ~°v°~ Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/home.html Aus dem Neunkirchener Zoo-Newsletter Walpurgisnacht in der Falknerei Am 30.April 2005 (Hexennacht) lädt der Zoo in die Falknerei zu einer Veranstaltung der ganz besonderen Art: An diesem Abend wird dort zum zweiten Mal die Walpurgisnacht gefeiert. Das auf einer Anhöhe liegende Gelände der Zoo-Falknerei, wird von Schwedenfeuern und Fackeln erleuchtet und bietet eine magische Atmosphäre für ein tolles Programm. Sommercamp für Kinder: Kirgisisches Jurtenlager im Zoo In diesem Sommer veranstaltet der Neunkircher Zoo im Zeitraum vom 25.07.2005 bis 26.08.05 ein kirgisisches Nomadenlager für Kinder von 6-12 Jahren. Die Unterbringung während des jeweils fünftägigen Programms erfolgt in echten Jurten (Zelthäuser), die in der Zoofalknerei aufgestellt werden. Betreut werden die Kinder von den FÖJlerinnen (FÖJ= Freiwilliges Ökologisches Jahr) und zwei Germanistik-Studentinnen aus Kirgistan, die gemeinsam mit den Teilnehmern traditionelle kirgisische Gerichte zubereiten werden und den Kindern einen Einblick in eine andere Kultur ermöglichen. Handball-Mannschaft übernimmt Patenschaft für Zebra-Baby Die erste Welle der MSG HF Illtal ist seit Sonntag, 03.04.05, Pate eines Zebras im Neunkircher Zoo. Nach unseren Berechnungen hätte es schon Ende März geboren sein müssen, sprach Dr. Norbert Fritsch, Direktor des Zoos. Die Erste wird nämlich Pate von einem neugeborenen Fohlen, welches bis zum heutigen Tage noch nicht das Licht der Welt zu sehen bekam. Vielleicht wartet das Jungtier auch nur auf den richtigen Zeitpunkt und da die HF Illtal nach dem Sieg gegen Saulheim nur noch ein Punkt aus den letzten drei Partien fehlt, wäre die Meisterschaft nicht gerade der schlechteste. Weitere Informationen finden Sie unter www.zoo-nk.de Stellenausschreibungen Der Zoo Augsburg sucht eine /n Kurator/in Anforderungen: - Diplom-Biologe /in oder Veterinärmediziner /in - Berufserfahrung im Zoo oder einer vergleichbaren Institution - Bereitschaft zum Dienst an Wochenenden und Feiertagen Aufgaben: - Umsetzung moderner tiergartenbiologischer Erkenntnisse in artgerechte und attraktive Tierhaltung. - Anleitung und Einteilung der Tierpfleger in Zusammenarbeit mit dem Inspektor - Mitarbeit bei der Ausbildung der Lehrlinge - Kontrolle und Durchführung von Bestellungen - Kontrolle des Tierbestandes, Führung der Tierkartei (Schwerpunkt Vögel) - Durchführung von Führungen und Vorträgen - Erarbeitung von Beschilderungen Die Bezahlung erfolgt nach BAT III. Bewerbungen bis zum 30.04.05 an Zoo Augsburg, Brehmplatz 1, 86161 Augsburg Oder gerne auch per Email an info@zoo-augsburg.de Auf 4 ha Parkfläche beherbergt der Zoo Landau in der Pfalz über 500 Tiere in mehr als 100 überwiegend exotischen Arten. Das Leitbild des 1904 gegründeten Zoos besteht in der konsequenten Umsetzung der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie. Mit bis zu 180.000 Besu-chern jährlich zählt der Zoo zu den wichtigen Attraktionen der Stadt Landau in der Pfalz und der Region Südpfalz. Für unser achtköpfiges Pflegerteam suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt Verstärkung durch eine/n Z o o t i e r p f l e g e r / i n mit abgeschlossener Berufsausbildung. Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet. Das Aufgabenfeld umfasst die praktische Tierpflege. Erfahrungen in der Pflege von Affen und Huftieren sind erwünscht. Der regelmäßige Dienst in der Futterküche ist Teil der Tätigkeit. Der Führerschein Klasse B (ehemals Klasse 3), körperliche Fitness und Flexibilität wird vorausgesetzt. Ebenso ist die Bereit-schaft zu Wochenend- und Schließdiensten sowie eine aktive Beteiligung an Sonderveranstal-tungen erforderlich. Wir erwarten einen freund-lichen Umgang mit den Besuchern und legen großen Wert auf Teamarbeit. Die Entlohnung richtet sich nach dem Bundesmanteltarifvertrag für Arbeiter gemeind-licher Verwaltungen und Betriebe (BMT-G II). Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 09.05.2005 an folgende Adresse: Stadt Landau in der Pfalz Personalabteilung Marktstraße 50 D-76829 Landau in der Pfalz Circus Kreiszeitung Syke - 8. Apr. 2005 Seelöwen, "Elsbeth" und Piraten Der "Circus Fliegenpilz" firmiert zwar als "Circus unter Wasser", aber auch Nichtschwimmer müssen sich die Show nicht entgehen lassen. Vom 16. April bis 1. Mai gastiert der Schweizer Groß-Zirkus auf der Bürgerweide. Die "Fliegenpilz"-Manege wird zur zweiten Halbzeit zu einem 300 000 Liter fassenden Bassin umgebaut. Folglich treten auch Tiere auf, die nicht zu den üblichen Verdächtigen in der Manege zählen. Das Zwergflusspferd "Elsbeth" beispielsweise. Und die beiden Seelöwen "Lulu" und "Dolly", die sich unter Anleitung von Beatrix Hölscher als gewandte Akrobaten entpuppen. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | GEO / Gruner + Jahr AG & Co. Wieviel Natur verträgt ein Garten? / In seiner neuen Ausgabe "Europas schönste Parks und Gärten" berichtet GEO Special vom Ideologie-Streit, der über deutsche Beete hinweg geführt wird In einem Garten muss Ordnung herrschen, sagen die einen. Und sorgen mit Schere und Spritze für akkurate Hecken, ebenmäßige Rasenteppiche und makellos blühende Rosen. Ein Garten soll lebendig sein, sagen die anderen. Vista Point Verlag, März 2005 Erlebnis-Zoo Hannover von der Parkscout Redaktion  Pressetext: Seit 1995 hat sich der traditionsreiche Zoo Hannover vom herkömmlichen Stadtpark-Zoo zu Europas einzigartigem Erlebnis-Zoo entwickelt - von der spektakulären Thematisierung über die Herausforderungen des Artenschutzes bis hin zu den über 2.500 Tieren, die dort leben. Der vorliegende Zooführer hilft sowohl bei der Vorbereitung der Reise als auch vor Ort. Er beinhaltet nicht nur alle Themenbereiche mit einer ausführlichen Vorstellung der Tierarten und Restaurants, sondern informiert auch über die Geschichte des Zoos sowie über interessante Specials, Events und Aktivitäten. | |