 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge Marco Smeets |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 260 vom 7. April 2005 | | Liebe Leser, die Zoopresseschau zählt sicherlich nicht zur Regenbogenpresse. Dennoch aus aktuellem Anlaß etwas zum Thema "Grimaldi": Das Fürstentum Monaco ist nicht nur durch sein weltberühmtes Aquarium bekannt, sondern auch durch das umstrittene jährliche Circusfestical, das selbst in den letzten Jahren noch Strampelhosen-Affen-Dressuren im Programm hatte (und das der BR bzw. die ARD jedes Jahr unreflektiert ausstrahlen). Der diese Woche verstorbene Fürst Rainier erhielt viele Circustiere, die in seinen winzigen (öffentlich zugänglichen) Privatzoo gelangten, der nach internationalen Protesten nun seit einigen Jahren umgebaut wird. Zoo-Portrait: http://www.leszoosdanslemonde.com/html/zoo_monde/europe/zoo_france/monaco/monaco.htm Offiziell: http://www.monaco.mc/monaco/info/aleisure.html Die Bornfree Foundation ist noch am Ball, leider wie üblich dogmatisch: http://www.bornfree.org.uk/zoocheck/monaco01.htm Auch die Krefelder Organisation "Protect the Wild" - ganz sicher nicht Anti-Zoo - hatte sich der Sache schon vor einigen Jahren angenommen: http://www.p-t-w.de/ (zur Zeit leider nicht erreichbar) Mit Prinz Albert dürfte sich im Fürstentum jetzt aber so einiges ändern. Der ohnehin sehr an Naturschutz interessierte Sohn Rainiers unterstützt u.a. die 2004 in Monaco neu gegründete Stiftung "Act for Nature", die sich dem Schutz hochgradig von Ausrottung bedrohter Tier- und Pflanzenarten verschrieben hat. Lesen Sie dazu: "Let us act together!" im Archiv der ZGAP: http://www.zgap.de/archiv/afn.html http://www.actfornature.org/ (noch in Bau) Heute wurde unsere Zoodatenbank www.zoo-infos.de erneut aktualisiert. Dank an alle, die uns neue Infos mitteilten! Und nun noch, für den Fall, daß Domeus die Zoopresseschau wieder einige Stunden verspätet verteilt: Jetzt ist es 16:11 Uhr, und ich klicke auf "senden"! Dirk Petzold Eckernförde, 7. April 2018 Pedro und sein Harem erwarten Besucher Der EckZoo eröffnet an diesem Wochenende seine neueste Attraktion, die weltweit einzigartige See-Elefanten-Kolonie "Pedros Harem". Auf 250 Meter künstlichem Fels- und Sandstrand mit direktem Zugang zur kleinen Ostseebucht - Baukosten 55 Mill. Euro - leben nun Bulle Pedro und seine acht Weibchen. Die Besucher können die Tiere von Aussichtspunkten beobachten, aber auch aus unmittelbarer Nähe von den durch das Gelände laufenden Acrylglastunneln. Ein Unterwassertunnel darf nicht fehlen, zumal die Tiere einen Großteil ihrer Nahrung selbst in der zwei Haktar großen Bucht erbeuten müssen. Beeindruckend, wenn so ein Fettklops es sich auf dem Tunneldach über den Besuchern bequem macht. Direktor Vicik berichtet stolz:: "Als einziger deutscher Meerespark haben wir seit Jahren auf die Haltung großer Gruppen von Meeresbewohnern gesetzt. Letztes Jahr bot sich uns die Chance auf eine weltweit einzigartige Attraktion. Der Nördliche See-Elefant war vor 130 Jahren so gut wie ausgerottet - möglicherweise überlebten weniger als 100 Tiere. Heute gibt trotz Überfischung und Giftanreicherungen in der Nahrungskette wieder 20.000 Tiere an der Pazifikküste. Doch auf den unbewohnten Inseln und einsamen Stränden wird der Platz knapp. Tiere, die sich in Marinas und Badestränden niederließen, wurden zum Risiko und werden umgesiedelt. Pedros Gruppe aus meist noch subadulten Tieren, die sich im Hafen einer mexikanischen Kleinstadt angesiedelt hatte, kam aber zweimal zurückgeschwommen - über 1200 Kilometer! Die einzige Lösung erschien die Tötung - da haben wir zugegriffen. Nun zeigen wir die ersten See-Elefanten in Europa seit rund zwanzig Jahren. Erstmals kam ein kompletter Harem in menschliche Obhut - früher wurden nur einzelne Jungtiere gefangen". Pedro ist erst drei Jahre alt und wird noch viele Tonnen Fisch verschlingen, bis er über drei Tonnen wiegt und und hoffentlich viel Nachwuchs zeugt. Platz dafür ist genug. Und die Pläne für 2013? Vicik schmunzelt, wobei sein Schnauzbart sich sträubt: "Vielleicht etwas mit Stoßzähnen?" (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Einige Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Neue OZ Online - 4. Apr. 2005 Kommt ein Leihbulle Tutume zuvor? Wollen will er schon, nur können kann er nicht: Knirps Tutume ist noch zu klein, um die zeitweise "heißen" Elefantendamen im Zoo Osnabrück zu beglücken. Nebenan würdigt Nashornbulle Floris seine Freundin Bianca kaum eines Blickes. "Nashörner brauchen mehrere Damen, die sie über den Platz jagen können, um Nachwuchs zu machen", sagt Zoodirektor Dr. Wolf Everts. Ein geliehener Elefantenbulle und weitere Nashornweibchen sollen deshalb junges Leben in das zukünftige "Tal der grauen Riesen" bringen. Tutume ist in der Pubertät, doch um Nachwuchs zu zeugen, dauert es noch zwei, drei Jahre. Ein "Leihbulle" wird daher gesucht. Bis Tutume in einigen Jahren geschlechtsreif ist und die Herde mit weiteren Weibchen für Tutume aufgestockt werden wird, soll der "einspringen". Platz ist genug da, wenn der Bullenstall in drei Monaten fertig ist. Nach dem tödlichen Unfall mit einem Elefantenbullen in Tutumes Alter im Wiener Zoo vor einigen Wochen hat auch der Osnabrücker Zoo die Umstellung der Elefantenhaltung vorangetrieben. "Protected Contact", geschützter Kontakt, heißt diese Haltungsform. Ostthüringer Zeitung - 4. Apr. 2005 Löwen aus Vorpommern sollen Rudel in Erfurt anführen Zwei pommersche Löwen werden in Kürze ein Löwenrudel in Thüringen anführen. Am kommenden Sonntag (10.4.) würden die beiden Männchen Amos und Jantar aus dem Tierpark Ueckermünde (Kreis Uecker-Randow) in Richtung Erfurt verabschiedet, teilte der Tierpark am Montag mit. Die Raubkatzen wurden im Oktober 2003 in Ueckermünde geboren und sollen ein Rudel mit fünf Löwinnen im Zoo Erfurt anführen. Im Zoo Erfurt entsteht ein neues Löwenhaus. Kleine Zeitung Online - 5. Apr. 2005 Herberstein wartet auf eine Entscheidung Bereits im Februar war angekündigt worden, dass das Landesmuseum Joanneum den defizitären Tier- und Naturpark Herberstein pachten könnte, um damit sowohl die wissenschaftliche Arbeit als auch den Leitbetrieb für die Region abzusichern. Wie berichtet, schrieb Herberstein im Vorjahr 809.000 Euro Verlust. Die Tierparkleitung hatte verkündet, falls bis April keine Entscheidung falle, werde man zusperren müssen. Die Hoffnung, dass in der gestrigen Sitzung der steirischen Landesregierung bereits ein Beschluss fallen könnte, hat sich allerdings nicht erfüllt. Das Paket soll auf jeden Fall noch im April, womöglich schon nächsten Montag, in der Landesregierung behandelt werden. Herberstein-Tierparkleiter Andreas Kaufmann ist zuversichtlich, dass das Land der Übernahme zustimmt: "Wir sind ein wissenschaftlich geführter Zoo und passen daher gut in einen Museumsbetrieb." Andernfalls müsste sich der Tierpark "sicherlich etwas überlegen", stellt Kaufmann die mögliche Schließung abgeschwächt in den Raum. Neue Ruhr Zeitung - 31. Mrz. 2005 Der Wolf im Schlafzimmer Nach einer neuen Zoo-Richtlinie der EU müssen alle Zoos neuerdings bestimmte Kriterien erfüllen. Tun sie dies nicht, droht die Schließung. Diese Prüfung auf Herz und Nieren nahmen Stephan Hermanns und die Diplom-Biologin Barbara Meyer von der Unteren Landschaftsbehörde nun erstmals vor - beim Tiergarten Kleve, dem Plantaria Twisteden und dem Tiergehege Weeze. Es darf sich nach der EU-Richtlinie noch lange nicht jeder Zoo nennen, der Tiere zeigt. Wer, so heißt es auf Amtsdeutsch, die "Genehmigung zum Betrieb eines Zoos nach den Bestimmungen der Paragraphen 68 und 75 des Landschaftsschutzgesetzes NW" beantragt - und diese Genehmigungen müssen nach dem Gesetz im April alle Zoos vorlegen - darf nicht einfach bloß Tiere zeigen. Er muss "lebende Tiere wild lebender Arten" zeigen. Und zwar mindestens sechs Arten. In Gehegen, die groß genug sind, richtig liegen und in denen die Tiere alles finden, was sie zum Glücklichsein brauchen. Dass es beim Tiergarten Kleve keine Probleme mit der Genehmigung geben würde, zeichnete sich schnell ab - zumal die Klever allerlei Tiere im Europäischen Erhaltungszucht-Programm (EEP) haben. Ebenso wie das Plantaria, das neben üppigem Platz auch mehrere EEP-Tiere hat - wie die Schwarz-Weißen Vari-Lemuren oder den Nashorn-Leguan. Nur das Tiergehege Weeze, das zu wenige Arten vorweisen kann, um sich Zoo zu nennen, bleibt, was es nun einmal ist: ein Tiergehege. Leipziger Volkszeitung 7. Apr 2005 Unheilbare Leukämie: Löwin Kimbali im Zoo eingeschläfert Schwerer Schlag für den Zoo: Angolalöwin Kimbali ist tot. Gestern gegen 9 Uhr wurde das erst vier Jahre alte Tier eingeschläfert. Es litt an Blutkrebs im Endstadium. Nun wird es vorerst keine neuen Löwenbabys geben. Der Zoo verzichtet aus genetischen Gründen darauf, noch ein Weibchen aus einem der sieben anderen europäischen Zoo zu holen, die ebenfalls diese Unterart züchten. Stattdessen soll versucht werden, eine Angolalöwin aus der freien Wildbahn zu bekommen. "Mit Kimbali ging alles sehr schnell", schilderte Zoodirektor Jörg Junhold gestern die dramatischen Ereignisse. Als die Löwin vor drei Wochen zu hinken begann, dachten ihre Betreuer an eine Gelenkentzündung. Dass es viel schlimmer um Kimbali steht, ergab Ende vergangener Woche eine Blutuntersuchung an der Uni-Tierklinik: Die Anzahl der weißen Blutkörperchen war um das Fünf- bis Zehnfache erhöht. "Es handelte sich um eine akute, nicht heilbare Leukämie im Endstadium", so Junhold. Gestern früh wurde Kimbali in leidendem Zustand in ihrem Gehege gefunden: Sie lag im eigenen Urin und Kot und blutete aus der Nase. Daraufhin trafen die Verantwortlichen die Entscheidung, sie einzuschläfern - zumal es für Wildtiere keine praktikablen Behandlungsmöglichkeiten wie Chemotherapie, Bestrahlung oder Knochenmarkspende gibt. Auch nach diesem erneuten Rückschlag will der Zoo an seinem Ziel festhalten, eine stabiles Rudel von Angolalöwen aufzubauen und zur Arterhaltung beizutragen. Alle Bemühungen richten sich jetzt darauf, mit weiteren interessierten Zoos auf diplomatischem Weg die Genehmigung zu erhalten, Löwinnen aus der freien Wildbahn zu holen. Dies ist laut Junhold zur Blutauffrischung nötig: In den europäischen Zoos leben insgesamt nur 20 Angola-Löwen, die alle genetisch verwandt sind. mephisto 97.6 7. Apr 2005 Zoo: Angolalöwin gestorben Zoodirektor Jörg Junhold bezeichnete den Tod der Löwin als Rückschlag. Der Zoo versuche die vom Aussterben bedrohte Löwenart zu züchten, bisher aber nur mit geringem Erfolg. Spiegel Online - 1. Apr. 2005 Rekordzeit im Aquarium: Weißer Hai beißt sich in die Freiheit Erstmals ist es jetzt kalifornischen Wissenschaftlern gelungen, einen weißen Hai mehr als ein halbes Jahr in einem Aquarium zu halten. Doch nun musste der Raubfisch wieder ausgesetzt werden. 198 Tage hatte das Tier in seinem unfreiwilligen Exil im Aquarium von Monterey Bay gelebt. Die bisherige Höchstmarke lag bei 16 Tagen. In den letzten 50 Jahren hat es weltweit 37 Versuche gegeben, den gefährlichen Raubfisch in einem Aquarium zu untersuchen. Doch die Tiere fraßen häufig nicht und mussten wieder ausgesetzt werde. Dieses Problem gab es bei der Hai-Dame in Monterey Bay nicht. Sie fühlte sich in dem weltberühmten Aquarium offenbar pudelwohl. Immerhin legte das Tier bei seinem Aufenthalt ordentlich zu: Von 28 auf 73 Kilogramm stieg sein Gewicht und es wuchs um 40 Zentimeter auf 1,93 Meter. Doch das eineinhalb Jahre alte Weibchen begann mit der Jagd auf andere Fische. Anfang der Woche hatte der weiße Hai zwei kleinere Hundshaie gebissen. Die Mitbewohner erlagen später ihren Verletzungen. Der Hai wurde daher am Donnerstag südlich von Monterey Bay ausgesetzt. Doch das Tier ist für die Wissenschaftler noch nicht völlig verloren. Die Biologen haben einen Satellitensender an dem Hai angebracht, der 30 Tage lang Aufschluss über seine Bewegungen geben soll. Im Sommer wollen sie ihre Forschungen mit einem neuen Jungtier fortsetzen. SF DRS - 1. Apr. 2005 Weisser Hai nach Aquarium-Rekordzeit in die Freiheit entlassen Der erste Weisse Hai, der mehr als sechs Monate in einem Aquarium überlebt hat, ist in Kalifornien aus der Gefangenschaft entlassen worden. Der kleine Hai sei jetzt wieder ins Meer entlassen worden, bevor ein weiterer Grössenzuwachs einen derartigen Umzug zu riskant gemacht hätte, teilten seine Betreuer mit. Zudem hatte der Raubfisch in den letzten Wochen einen grösseren Jagdinstinkt gezeigt und zwei kleinere "Soupfin"-Haie in dem Becken gebissen. Während seines 198-tägigen Aufenthalts in dem weltberühmten Aquarium war der Weisse Hai um 40 Zentimeter auf eine Länge von 1,94 Meter gewachsen. Planung und Bau Neue Osnabrücker Zeitung - 4. Apr. 2005 Ein neues Tal für die grauen Riesen Afrika wird der Schwerpunkt im Osnabrücker Zoo. Nach der Fertigstellung von Samburu mit den Giraffen als Stars folgt nun der Bau des "Tales der grauen Riesen", mit Elefanten, Nashörnern und vielen anderen Tieren des Schwarzen Kontinents. Bei den Elefanten werden die Umbauten schon im Juni beendet sein. Der Stall für den Elefantenbullen Tutume (und vielleicht einen zweiten Mann) ist fast fertig. Der Bulle bekommt auch ein eigenes Außengehege für die Zeiten, in denen die Weiber ihn rauswerfen. Die gesamte Herde erhält ein Sommergehege, auf dem die Tiere auch in lauen Sommernächten draußen schlafen können, wenn sie wollen, und die Freifläche wird auf 3010 Quadratmeter erweitert. "Männchen und Weibchen können tagsüber und nachts zusammen gehalten oder getrennt werden, Tutume kann sich mit einem Weibchen zurückziehen oder ganz allein sein", sagt Zoodirektor Dr. Wolf Everts. Nahtlos anschließend, weiter den Hang hinunter, folgt die neue Nashornanlage, mit deren Bau Anfang 2006 begonnen wird. Der bisherige kleine Nashornstall wird zum Bullenstall für Floris umgebaut. Das neue Haus für Bianca und ein bis zwei weitere Weibchen entsteht dort, wo bislang die Wasserböcke leben. "Die ziehen zum früheren Zebrahaus um. Das wird entkernt und zum Afrikahaus umgebaut. Dort werden dann auch Sandkatzen und Fenneks, die Wüstenfüchse, einziehen", erläutert Everts. Außerdem ist im neuen Afrikahaus ein lebender Termitenstock geplant. Vom neuen, für die Besucher begehbaren Stall der Nashornweibchen gibt es Ausblicke auf eine Anlage mit der Antilopenart Klippspringer. Und die Freianlage für die Nashörner, die an die Elefantenanlage anschließt, soll noch mit Springböcken belebt werden. Für alle Tiere wird es einen Badeteich und für die grauen Riesen mit den zwei Hörnern auch eine Suhle geben. 1,28 Millionen Euro werden Elefanten- und Nashornanlage zusammen kosten, aufgebracht auch mithilfe vieler Sponsoren. Parallel dazu laufen die Planungen für die "Unterwelten", die Verbindung zwischen Zoo und Museum. "Die Finanzierungen sind gesichert", so Everts. Mit der neuen Anlage werde es auch für die Tierpfleger bessere Arbeitsbedingungen geben. SF DRS - 5. Apr. 2005 Tierpark Dählhölzli mit grösster Leopardenanlage der Schweiz Die Persischen Leoparden Saida und Rigo im Berner Tierpark Dählhölzli bekommen mehr Platz - fünfmal mehr Platz als bisher. Als Stützpfeiler für die zeltartig konstruierte Gitterüberdachung der Anlage werden vorhandene Bäume genutzt. Eine Felsenlandschaft auf über 800 Quadratmetern Grundfläche werde den Leoparden "einen Ausschnitt ihres natürlichen Lebensraumes bieten". Grosszügige Sitzgelegeneiten und Wege laden die Besucher zum Beobachten der vom Aussterben bedrohten Tiere ein. Der Bau ist für den Winter 2005/2006 vorgesehen. Die Gesamtbausumme beträgt 1,3 Mio Franken. 800 000 Franken übernimmt die Stadt. Ein Teil wird vom Tierparkverein und aus Patenschaften gedeckt. Berliner Zeitung - 5. Apr. 2005 Ungetrübte Sicht unter Wasser Besucher konnten in der Vergangenheit die Unterwasserwelt im Berliner Zoo-Aquarium nicht immer mit ungetrübter Freude betrachten: Etliche Scheiben der mehr als hundert Wasserbecken sind zerkratzt und teilweise trübe geworden. Denn die so genannten Verbundglasscheiben sind inzwischen ein gutes Vierteljahrhundert alt. Jetzt werden sie nach und nach ausgetauscht. Seit gestern erhalten gleich sieben Aquarien mit einem Fassungsvermögen von einem bis fünf Kubikmeter neue Scheiben. Eine Firma aus Süddeutschland hat diese Arbeiten übernommen. Bis Pfingsten will sie damit fertig sein. Der Aus- und Umbau erfolgt bei laufendem Besucherbetrieb. In etwa fünf Jahren würden alle Becken neue Scheiben besitzen. Genutzt werden die Arbeiten auch gleich für eine geographische Umgruppierung der Fische in den Aquarien. Für die Besucher wird noch etwas getan: Die mehr als 90 Jahre alten Toiletten im Haus sollen modernen Standard erhalten. Nullzeit.at Tauchen - 5. Apr. 2005 Ökopark Hartberg: Weltweit erstes Hai-Zentrum geplant Auf dem Gelände des steirischen Ökoparks Hartberg soll das weltweit erste Forschungs- und Demonstrationsaquarium für Haie errichtet werden. Der Hartberger Erlebnis-, Forschungs- und Gewerbepark "Ökopark" soll laut Ökopark-Chef und Stadtwerke Hartberg-Direktor DI Reinhard Fink um eine weitere Attraktion bereichert werden: "Die Wahrscheinlichkeit, dass der Baubeginn für das Haizentrum in den nächsten Monaten erfolgen wird, liegt bei mehr als 90 Prozent. Ozeanarium Austria Projektleiter ist Josef Drabek, der die Realisierung des Ozeanariums Austria, so der offizielle Name für das Hai-Aquarium, als sein Lebenswerk sieht. EinigeKenndaten: Investitionsvolumen über 7 Millionen Euro, 3,5 Millionen Liter Wasser, ein Auditorium für 700 Personen, eine 22x6 Meter große Glasscheibe (laut Drabek die zweitgrößte Glasscheibe der Welt). espace.ch - 7. Apr 2005 Bärenpark doppelt so teuer Bern. «Das Projekt Bärenpark wird bedeutend teurer als bisher angenommen», gibt Gemeinderätin Barbara Hayoz auf Anfrage bekannt. Vor zwei Jahren anlässlich des Wettbewerbs errechnete ein externes Büro Kosten von 8 Millionen Franken für die neue Anlage unterhalb des Bärengrabens. Inzwischen haben die siegreichen Landschaftsarchitekten Klötzli und Friedli nachgerechnet. Hayoz: «Es kostet 16 Millionen Franken.» Dieser Betrag gilt als verbindliches Kostendach. Hinzu kommen 690 000 Franken Projektierungskosten, die der Rat vor Jahresfrist bewilligt hatte. Zur Kostenexplosion geführt haben gemäss Hayoz mehrere Punkte, die «schlichtweg nicht berücksichtigt» worden seien. Nicht enthalten waren die Honorare für Planung und Projektierung, die Einrichtung der Baustelle, die notwendige Stabilisierung des Aarehangs, der Hochwasserschutz sowie die Ausstattung der Parkanlage. Der Tagesspiegel - 5. Apr. 2005 Wölfe erhalten im Tierpark Perleberg ein neues Gehege Das Rudel Wölfe im Tierpark Perleberg (Prignitz) erhält ein neues Gehege. Nach dem jetzt erfolgten ersten Spatenstich soll die Anlage von August 2005 an genutzt werden, teilte die Stadt mit. Den sechs Wölfen werden dann 6000 Quadratmeter Auslauf zur Verfügung stehen. Capriccio - das Kulturmagazin des Bayerischen Fernsehens, 2. April 2005 Haie im Olympiapark? - Der Streit um das geplante Sea Life Centre in München! Der Bezirksausschuss hat sich dafür ausgesprochen, Kritiker und vor allem Denkmalpfleger sind noch nicht davon überzeugt, dass München das Projekt Sea Life Centre im Olympiapark, ein Meerwasser-Aquarium in den Hügeln nördlich des Olympiasees, wirklich braucht. Die Bürger befürchten, dass der Landschaftspark durch das Sea Life Centre zum Spiel- und Spaßzentrum mutieren könnte. Die Merlin Entertainments Holding GmbH als Betreiberin und die Olympiapark München GmbH als Vorhabenträgerin stellen sich vor, in zwei Hügel am Olympiasee nördlich des Willi-Daume-Platzes auf zwei Geschossen einen 2400 Quadratmeter großen Ausstellungskomplex einzubetten. Darin soll die heimische Unterwasserwelt in einer weitgehend unterirdischen Aquariumslandschaft untergebracht werden. Von dem Komplex soll nur das gläserne Foyer zu sehen sein, das übrige Gebäude verschwindet in den Hügeln, die allerdings um knapp drei Meter aufgeschüttet werden müssen. Die eigentlichen Aquarien in dem Komplex sollen zwar nur nach Ticketkauf besichtigt werden können, das Foyer bleibt aber, so Architekt Stefan Suxdorf vom planenden Architektenteam Auer + Weber, öffentlich zugänglich. Baubeginn Mitte 2006. Aktionen Märkische Oderzeitung - 6. Apr. 2005 Radeln für die Tiger Strampeln für einen guten Zweck heißt es am Sonnabend, 12. Juni, für 100 Radler, die sich an der Zootour nach Rostock beteiligen. Zehn Mannschaften mit insgesamt 50 Teilnehmern sollen unter der Flagge eines Sponsors für den Zoo Eberswalde an den Start gehen. Neun Teams hat Tierparkchef Bernd Hensch schon zusammen. Eine Gruppe mit fünf möglichst professionellen Radfahrern wird noch gesucht. Die Gemeinschaftsaktion mit dem Zoo Rostock bringt seiner Einrichtung 25 000 Euro ein. 2500 Euro zahlt jeder Sponsor. Das Geld soll zusammen mit dem Erbschaftserlös eines Berliner Forstmanns von 400 000 Euro für den Bau einer neuen Tigeranlage eingesetzt werden. "Unsere Tiger sind die Sieger", heißt deshalb das Motto der Tour. Ärztezeitung - 4. Apr. 2005 Delphin-Dame Daisy bekommt einen neuen Paten Delphin-Dame Daisy aus dem Duisburger Zoo hat mit dem Marburger Arzneimittel-Hersteller Norgine Deutschland einen neuen Paten erhalten, der ein Jahr lang für Futter und Pflege aufkommt. Anlaß für die Übernahme der Tierpatenschaft war die Ausweitung der Indikation für Movicol, das jetzt auch als Movicol® Junior zur Therapie bei Kindern ab fünf Jahren mit Koprostase zur Verfügung steht. Ein Delphin ziert auch das Logo für das Kinder-Präparat. Für die kleinen Patienten stellt das Unternehmen jetzt ein Delphin-Malbuch und für das Wartezimmer der Pädiater einen Plüsch-Delphin zur Verfügung. 5200 Euro läßt sich das Unternehmen die Tierpatenschaft für ein Jahr kosten. Mit einer Plakette wird im Delphinarium an die Patenschaft erinnert. Die Norgine-Geschäftsführung erhält im Gegenzug eine ausführliche Beschreibung der Delphine - und natürlich Freikarten, um Daisy jederzeit besuchen zu können. WAZ, 01.04.2005 Neuzugang im Zoo Der Zoo meldet eine kleine Sensation: Dank der gemeinsamen Anstrengung von Zoo-Leitung, Tierpflegern und Art-Koordinatoren sei es gelungen, einen Vertreter der vornehmlich in der Neuen Welt beheimateten Unterart des Braunbären an den Kaiserberg zu holen. Der "Ursus arctos ssp. commeatus", besser bekannt unter dem Namen Urlau-Bär, wird am heutigen 1. April im Zoo präsentiert. Untergebracht ist er im Großen Raubtierhaus. WAZ 02.04.2005 Neu im Zoo: der Urlau-Bär Ja, natürlich: Es war ein Aprilscherz, den sich der Duisburger Zoo hatte einfallen lassen. Der Urlau-Bär erwies sich als bärtiger Mitarbeiter, der sich im Freigehege auf einer Liege ausruhte, um auf diejenigen zu warten, die der Zoo-Meldung auf den Leim gegangen waren. Der morgendlichen Kühle folgte ein sonniger Tag, an dem sich Urlau-Bären so richtig wohl fühlten. Die Welt - 1. Apr. 2005 Frühlingserwachen bei Hagenbeck Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erblicken im Tierpark Hagenbeck viele neue Bewohner das Licht der Welt: In der Familie der Kattas gab es in den vergangenen zwei Wochen gleich vierfachen Nachwuchs. Sogar ein Zwillingspärchen war dabei. Weitere Neuzugänge hat der Park in dieser Saison aus anderen Zoos importiert: Eine Kreuzotter aus Rotterdam, ein rotes Riesenkänguruh aus Emmen und eine Hirschziegenantilope aus Paris. Im nächsten Monat stehen bei Hagenbeck wieder die bekannten Dschungel-Nächte an: Am 21. und 28. Mai sowie am 4. Juni erstreckt sich ab 18 Uhr ein buntes Programm über den Park - mit Tieren und Menschen, Show, Klängen und Rhythmen aus der Karibik, Amerika oder Afrika. Kieler Nachrichten - 1. Apr. 2005 Jahresversammlung des Eekholter Fördervereins. In schöner Harmonie und gut besucht verlief die diesjährige Jahresversammlung des Fördervereins Wildpark Eekholt e.V. Die Regularien konnten zügig abgewickelt werden, und der Vorsitzende Klaus Martens erinnerte an die bevorstehenden besonderen Ereignisse wie zum Beispiel das 35-jährige Jubiläum des Wildparkes am 24. April und den 85. Geburtstag des Wildpark-Begründers Dr. Hans-Heinrich Hatlapa am 27. Mai. Zu diesen Anlässen würden sich die Eekholter sehr über Spenden für den Wildpark freuen. Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck stellte dann die anstehenden Projekte für die Zukunft vor wie das Lebenselement Wasser, die Renaturierung Osterau, den Ausbau Projektgruppengelände, den Sinnerfahrungs- und Erlebnisraum, die Schwarzspechtvoliere, die Umgestaltung Seeadlerpavillon, das Baummardergehege und den Naturerlebnisraum. Hamburger Abendblatt - 6. Apr. 2005 Werden Sie ein Jahr lang Tier-Pate! Im Wildpark Eekholt des Ueterseners Dr. Hans-Heinrich Hatlapa ist am Sonntag, 10. April, "Patenschaftstag". Seit geraumer Zeit können Tierfreunde die Patenschaft für ein Tier oder eine Tiergruppe übernehmen, die in der Naturerlebnisstätte in Großenaspe (Kreis Segeberg) leben. Symbolisiert wird die Aktion durch die "Patenschaftsbäume" am Eingang zum Wildpark Eekholt. HL-live 1. Apr 2005 Sünnenwold: Tierpark muss weiterleben! Stadtpräsident Peter Sünnenwold eröffnete heute auf dem Lübecker Markt das Benefizfest zu Gunsten des Lübecker Tierparks. Bis Sonntag wird rund um das Rathaus gefeiert. Sünnenwold hob in seiner Rede besonders die Arbeit von Familie Lehmensiek hervor, die seit Jahrzehnten den Lübecker Tierpark in Eigeninitiative und ohne Sponsorengelder von der Stadt am leben erhalten. Nachwuchs Der Tagesspiegel - 4. Apr. 2005 Schwesterchen für Mini-Elefant Horas: Zweite Geburt in sieben Wochen Sieben Wochen nach der Geburt von Minielefant Horas ist im Tierpark Friedrichsfelde ein kräftiges Elefantenmädchen zur Welt gekommen. Die Geburt verlief problemlos. Bei Mutter Cynthia begannen am Sonntagnachmittag die Wehen, um 23.05 Uhr war es geschafft. Das Neugeborene stand schon eine halbe Stunde nach der Geburt auf seinen noch etwas wackeligen Beinen. Wenig später hatte der Neuling auch die mütterliche Milchquelle entdeckt. Das Gewicht des Babys wird auf 90 kg geschätzt. Berliner Zeitung - 5. Apr. 2005 Ein Schwesterchen für Horas Dieses Mal wurden die Pfleger im Tierpark Friedrichsfelde nicht überrascht: Nachdem sie die Hormonwerte im Urin von Elefantenkuh Cynthia am Sonnabend gemessen hatten, wussten sie, dass diese in Kürze ihr erstes Kind gebären würde. Am Sonntagabend um 23.05 Uhr war es dann so weit - ein kräftiges Elefantenmädchen kam zur Welt. "Cynthia war ganz ruhig, normalerweise sind Elefantenkühe bei der Geburt sehr hektisch", sagte Claus Pohle, stellvertretender Tierparkdirektor, der bei der Geburt dabei war. Von den ersten Wehen bis zur Entbindung vergingen fünfeinhalb Stunden. Berliner Morgenpost - 5. Apr. 2005 Zweites Elefantenbaby im Tierpark Am Sonntag hat Elefantendame Cynthia ihren langersehnten Nachwuchs bekommen. Alles geschah im Beisein von Cynthias Box-Nachbarin Nova und ihrem Sohn Horas. Insgesamt waren fünf Tierpfleger zugegen, um den Ablauf der Geburt zu überwachen. Eingreifen mußten sie nicht, nur Elefantenpfleger Thomas Günther mußte mit dem kleinen Horas spielen, um ihn abzulenken. Der hatte nämlich entdeckt, daß jetzt auch bei Zweitmutter Cynthia Milch fließt. Die kleine Elefantendame sei jetzt schon so kräftig entwickelt, daß man genau hinschauen müsse, um sie von Horas zu unterscheiden, so Pohle. Nova und Cynthia ziehen nun ihren Nachwuchs gemeinsam auf. Berliner Kurier - 6. Apr. 2005 Mini-Fantinchen! Der KURIER besuchte Berlins (ge)wichtigsten Kindergarten im Tierpark Friedrichsfelde. Eine Kita mit nur zwei Kindern, das ist die Kita "Rüssel-Racker". Da ist Elefantenjunge Horas, erst sieben Wochen alt und doch plötzlich schon "der Große". Denn am Sonntag brachte Dickhäuter-Dame Cynthia ein kleines Mädchen zur Welt die "Krabbelgruppe" der Kita "Rüssel-Racker" wächst. Die Milchbars von Cynthia und Horas Mama Nova sind für beide Babys immer geöffnet. Noch ist die Kleine ein Elefantenkind namenlos. Spätestens im Juni sollen noch zwei weitere Elefantenkinder durch Berlins (ge)wichtigste Kita tollen. Auch Kewa und Pori erwarten was "Kleines." Berliner Morgenpost - 6. Apr. 2005 Elefantenboom im Tierpark Friedrichsfelde Es ist kaum verwunderlich, daß Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz und die Tierpfleger vom Elefantenhaus stolz auf den Erfolg ihrer Elefantenzucht sind. Denn mit dem Elefantenkalb Matibi, das am 15. Januar 1999 geboren wurde, kam im Tierpark zum ersten Mal nach rund 60 Jahren ein Elefant zur Welt. Der afrikanische Elefant Matibi ist mittlerweile sechs Jahre alt. Mit seiner Ausbildung sind die Pfleger nun im Grund fertig: Er hört auf die wichtigsten Befehle. Außerdem kann das Elefantenmädchen auch ein paar Kunststücke, auf Kommando hebt sie den Rüssel oder setzt sich sogar auf einen Baumstamm. Schon am 9. April 1999 wurde dann der kleine Elefantenbulle Tutume bei den Afrikanern geboren. Er mußte vor rund zwei Jahren in den Zoo von Osnabrück umziehen, da er sich nicht mit dem Bullen verstand. Am 4. Mai 2001 gab es wieder Nachwuchs bei den Afrikanern. Elefantendame Pori brachte Tochter Tana zur Welt. Auch in diesem Jahr gehört Pori zu den tragenden Elefanten. Bei den asiatischen Elefanten gab es am 2. November 2001 Nachwuchs. Dort wurde das Elefantenmädchen Temi geboren, die vor der Geburt von Horas und seinem kleinen Schwesterchen der große Star im Elefantenhaus war. Doch bald wird sie auch von ihrer Mutter Kewa weniger Zuwendung bekommen, denn Kewa erwartet ebenfalls wieder ein Kalb. Berliner Morgenpost - 6. Apr. 2005 Erster Auftritt der kleinen Elefantendame "Welches ist denn nun das Mädchen?" Diese Frage stellten sich gestern nicht nur die vielen Tierpark-Besucher, die extra gekommen waren, um den zweiten Baby-Elefanten in diesem Jahr zu bestaunen. Auch die Fotografen und Fernsehteams mußten immer mal wieder bei den Elefantenpflegern nachfragen. "Die beiden sehen sich schon sehr ähnlich", sagte Elefantenpfleger Matthias Otto. "Die Kleine hat aber einen schmaleren Kopf und größere Zehennägel. Außerdem ist sie noch etwas roséfarbener und ihrer Augen sehen ein wenig roter aus." Den anwesenden Elefantenpflegern war anzusehen, wie glücklich sie darüber sind, daß die Geburt so problemlos verlaufen ist. Berliner Morgenpost - 6. Apr. 2005 Elefantenbabys "rüsseln" durch den Tierpark Das erst zwei Tage alte Elefantenmädchen aus dem Berliner Tierpark hat sich am Dienstag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zusammen mit Halbbruder Horas, der vor sieben Wochen zur Welt kam, bot der jüngste, noch namenlose Mini-Elefant eine große putzmuntere Show. Leipzig-News - 31. Mrz. 2005 Zoo Leipzig freut sich über zahlreiche Geburten Pünktlich zur Frühstückspause am gestrigen Mittwoch brachte Säbelantilopendame Maremba (geb. 14.11.1999 in Karlsruhe) ihr drittes Jungtier zur Welt. Die Geburt, die nur ungefähr 15 Minuten dauerte, verlief ohne Komplikationen. Bereits nach einer halben Stunde trank das Kalb bei seiner Mutter die nahrhafte Muttermilch. Der Zootierarzt nahm wenig später die notwendige Jungtierprophylaxe (Vitamine, Transponder) vor und überprüfte gleichzeitig das Geburtsgewicht. Der Nachwuchs wird vorerst nicht für die Besucher zu sehen sein. Der Vater der Kleinen hat den Zoo Leipzig im Herbst letzten Jahres in Richtung Teneriffa verlassen. Um die Zucht weiter voranzutreiben, zog im März 2005 ein neuer Bock in die Savanne ein. Insgesamt leben nun sechs Säbelantilopen in der Kiwara-Savanne. Aber nicht nur in Afrika schickte der Frühling die ersten Vorboten: Im Tierkindergarten wurden über das Osterwochenende zwei Kamarunschafe und sechs Skudden geboren! Weiterer Nachwuchs wird in den nächsten Tagen noch erwartet. Außerdem schlüpften über Ostern zwei Weißnackenkraniche. Eine neue Attraktion bietet seit dieser Woche auch das Neue Vogelhaus: In mitten einer bunten Vogelschar sitzt auf einem Baum, in unmittelbarer Nähe zu den Besuchern, ein 1,5 Meter langer Grüner Leguan. Ganz bedächtig beobachtet er seine Zimmergenossen und das bunte Treiben im Haus. Das äußerst imposante Tier ist ein echter Sachse und kam im März aus Privathand in den Leipziger Zoo. Kölner Stadt-Anzeiger - 1. Apr. 2005 Samtäugige Schönheit auf Schwielensohlen Große dunkle Augen, weiches braunes Fell und erst seit ein paar Monaten auf der Welt, das ist der Alpakanachwuchs Marilyn (drei Monate) und Verona (zwei Monate) aus dem Kölner Zoo. Zoodirektor Gunther Nogge stellte die beiden kleinen Schönheiten vor und berichtete, dass für die Tiere Schwielensohler kein Schimpfwort, sondern schlicht der Unterordnungsname in der Familie der kamelartigen Tiere ist. Die Herde zählt mittlerweile 13 Tiere und hat Jahr für Jahr Nachwuchs. Um Inzucht zu vermeiden, gibt der Zoo immer wieder Alpakas an andere Tierparks ab, mittlerweile aber auch an Privatleute, die die pflegeleichten Wolllieferanten zu schätzen wissen. Hannoversche Allgemeine Zeitung - 1. Apr. 2005 Frühjahrsmüder Nachwuchs im Zoo Nachwuchs im Zoo Hannover: Känguru-Mann Gustl (5) wird in diesem Jahr schon zum dritten Mal Vater. Sein jüngster Spross steckte jetzt erstmals die Nase aus dem Beutel. Auch Gustls zweite Frau Naddel (3) trägt ein Junges in ihrem Beutel, ein drittes hüpft schon seit Januar durch das Australien-Gehege. Berliner Kurier - 7. Apr 2005 Nilpferd-Baby hat endlich einen Namen Kleines Nilpferd Namenlos! Du sollst Moki heißen! Das Zwergflusspferd aus dem Zoo hat über vier Monate nach seiner Geburt endlich einen Namen. Den Namen darf aussuchen, wer die Patenschaft fürs Mini-Hippo übernimmt immerhin 3500 Euro! Darum blieb das Nilpferd-Baby Monate lang namenlos. Bis das Wissens-Magazin "Galileo" (Pro 7) die Patenschaft übernahm und unter seinen Zuschauern verloste. Thurgauer Zeitung - 6. Apr. 2005 Nachwuchs fürs Löwenpaar im Plättli-Zoo Frauenfeld. Acht Wildschweinfrischlinge, ein Känguru-Baby und vier Löwenbabys hat der Frühling dem Plättli-Zoo beschert. Bei den am 21. März geborenen Löwenbabys helfen Walter Mauerhofer jun. und Brigitta Portillo ein bisschen nach. In den nächsten Tagen holen sie die Kleinen immer um 9.30 Uhr vors Löwengehege. Dann bekommen Löwenmutter Norma und Löwenvater Benji ihr Fleisch. In dieser Zeit können die Löwenjungen - drei Mädchen und ein Junge - von den Besuchern gestreichelt werden. Russland.RU 6. Apr 2005 Russisches Aquarium sucht Pflegeeltern für verstoßenes Seehundbaby Das Aquarium Murmansk sucht eine Adoptivfamilie für ein von seinen Eltern verstoßenes Seehundbaby. Die Eltern hatten das Jungtier nicht akzeptiert, weil es bei der Geburt grau gewesen war und nicht die übliche weiße Farbe eines Neugeborenen hatte. Die Leitung des Aquariums versprach, den künftigen Pflegeeltern bei der Versorgung zu helfen. Artikel aus der französischsprachigen Presse zusammengestellt und übersetzt von Jonas Livet - www.leszoosdanslemonde.com - und Marco Smeets Kölnische Rundschau - 1. Apr. 2005 Zebras streifen die Streifen ab Im Kölner Zoo gibt es, ganz nach dem Motto April, April Verblüffendes zu entdecken - unglaublich, aber wahr. Ein besonders spannendes Rätsel hat der bunte Clownfisch aus dem Aquarium am Zoo auf Lager, dessen Artgenosse unter dem Namen Nemo zum Kinotrickfilmstar wurde. Bei den Tieren gibt es eine interessante Geschlechtsumwandlung, erklärt Zoochef Prof. Gunther Nogge. Ein Phänomen, das selbst Professor Nogge und damit den anderen Zoologen auch ein absolutes Rätsel ist, kann man bei den Zebras beobachten. Einige Tiere im Kölner Gehege haben nämlich ihre Streifen plötzlich abgelegt. Zu erkennen sind nur noch ganz wenige Zeichnungen an den Beinen. Vielleicht das falsche Shampoo genommen oder Heitmanns Entfärber, rätselt Nogge, theoretisch könnte es auch am Futter liegen. >> zudem sehen diese Tiere Somali-Wildeseln verblüffend ähnlich... WAZ - 31. Mrz. 2005 Flusspferd Rosl erhält "Asyl" in Wittringen Wittringen erhält eine weitere - äußerst schwergewichtige - Attraktion: Flusspferd Rosl zieht aus dem Gelsenkirchener Zoo nach Gladbeck um. Vorübergehend. Im Schlossteich direkt vor der Vogelinsel baut der Zentrale Betriebshof für die Flusspferd-Dame ein gesichertes Areal. Rosl kann dann in ihrem Bereich des Teiches ihre Runden drehen und natürlich auch auf einem ausreichend großen Fleckchen Rasen den Frühling genießen. "Sollte Rosl länger bleiben müssen, erhält sie natürlich ein festes Winterquartier", versichert Harald Hofmann, Leiter des Zentralen Betriebshofes. Mit der Umquartierung helfe man dem Gelsenkirchener RuhrZoo aus der Bredouille. Dort lebt Flusspferd Rosl seit 1981. Gemeinsam mit dem Flusspferd-Bullen Ernie, der dort bereits seit 1971 zu Hause ist. Experten haben dem Zoo geraten, die Flusspferde für einige Zeit räumlich zu trennen. Da aber auf dem Zoo-Gelände durch die umfangreichen Umgestaltungsarbeiten zur "Zoom Erlebniswelt" kein Platz vorhanden ist, bat man die Gladbecker um "Amtshilfe". Dort kam die Anfrage zum richtigen Zeitpunkt an: Baut doch der Zentrale Betriebshof gerade Tiergehege und Vogelinsel um, weil der Gesetzgeber die Auflagen zur Tierhaltung verschärft hat. Nur wenn die Gladbecker den "Zoo"-Titel bekommen, dürfen die Ziegen und die gefiederten Exoten dort weiter gehalten werden. "Mann kann sogar behaupten, dass unser schwergewichtiger Gast uns die Erfüllung der Auflagen erleichtert", erklärt Hofmann. Damit Rosl artgerecht untergebracht werden kann, stellen die Gelsenkirchener den Gladbeckern nämlich Fördermittel "aus eigenen Beständen" zur Verfügung. Neue Osnabrücker Zeitung - 5. Apr. 2005 Familienplanung im Zoo: «Es darf nicht mehr jeder, wie er will» Wurde das Kinderkriegen bei Tiger, Elefant, Zebra und anderen früher dem Lauf der Natur überlassen, regeln heute bei vielen Arten europäische Zucht- und Arterhaltungsprogramme den künftigen Nachwuchs. «Das wird regelrecht gemanagt, auch um Inzucht zu verhindern. Es darf nicht mehr jeder, wie er will», betont Münsters Zoodirektor Jörg Adler. Seit den 80er Jahren sorgten Tauschprogramme, Computer und Zuchtbuch-Koordinatoren für eine umfangreiche Geburtenkontrolle. Diese reiche von Hormon-Verhütungsspritzen über Kastration bis hin zur vorübergehenden Trennung liebestoller Paare. «Bei reinen Männergruppen wie unseren Fischottern erledigt sich das Problem allerdings von allein», sagt schmunzelnd Osnabrücks Zootierärztin Susanne Klomburg. Der sechsjährige Elefanten-Jüngling «Tutume» in Osnabrücks Zoo könnte sicherlich noch von den Erfahrungen seiner älteren Damen etwas lernen, «bekommt's aber noch nicht gebacken», sagt Zootierärztin Klomburg. Da haben es die ebenfalls bedrohten französischen Poitous-Eselinnen im westniedersächsischen Nordhorn per Liebesdienst-Kurier einfacher: «Immer, wenn eine der Stuten rossig ist, geht's per Transporter in Münsters Allwetterzoo - zum dortigen Hengst», erklärt Biologin Ina Brockmann. Freie Presse, 30.3.05 Amt ordnet Tötung von Schweinen an Unter dem Schutz von Polizeikräften wurden in Cranzahl in einem privaten Tiergehege zwei Keiler, vier Bachen und 30 Frischlinge erschossen. Begründung: Die Tierhaltung sei illegal gewesen. Der Halter habe sich verpflichtet, bis zum 31. Januar sein SChwarzwild zur Strecke zu bringen. Freie Presse, 30.3.05 Blutbad auf Behördenbefehl Fassungslos steht Peter Schneider vor seinem zerstörten Wildschweingatter im ehemaligen Wildpark in Cranzahl. Schrittweise sollte das seit 1992 errichtete Tiergehege rückgebaut werde. Immer wieder sollen die benötigten Genehmigungen gefehlt haben. Der Verein "Wildpark Sehmatal" wurde unterdessen aufgelöst. Schneider übernahm damals das 6 ha große Gelände. Freie Presse 26. 3. 05 Wiesenbader Tropenhalle feiert Geburtstag Bei vielen Bewohnern hat sich schon Nachwuchs eingestellt Berliner Morgenpost - 3. Apr. 2005 Die Frühlingssonne weckt auch bei den Eisbären die Lebensgeister Der Frühling ist da. Das merkt man auch am Verhalten der Eisbären im Berliner Zoo. Wenn Tierpfleger Marcus Röbke in diesen Tagen die öffentliche Fütterung um 10.30 Uhr abhält, dann scheint sich Eisbär Lars nicht wirklich für die Fleischstücke, die trockenen Brötchen oder die von einem Zoounterstützer gespendeten Walnüsse zu interessieren. Wie ferngesteuert wandelt er auf den Spuren den Weibchens Kardusha, die gerade "heiß" ist, wie sich Pfleger Röbke ausdrückt. Gedeckt werden alle drei Eisbär-Damen von Lars. Tatsächlich hatten auch alle drei im vergangenen Winter Junge, nur waren diese leider alle tot, als die Pfleger sie entdeckten. "Zu den Wurfhöhlen haben wir normal keinen Zutritt, und dort ist es auch stockdunkel. Wir können nicht sagen, ob die Mütter ihre Jungen absichtlich oder versehentlich getötet haben", sagt Röbke. WAZ - 1. Apr. 2005 Für die Narkose nimmt die Ärztin das lange Blasrohr Nicht, dass Pia Krawinkel ihren Kolleginnen und Kollegen nicht helfen will. Sie kann es gar nicht. Sie ist Tierärztin und in dieser Funktion seit nunmehr elf Jahren im Ruhr Zoo. Für die verschnupften Affen aus ihrer Hausapotheke das richtige Mittelchen zu nehmen - für die erfahrene Medizinerin ein Routinegriff. Krawinkel: "Viele Tiere hauen ab, wenn man ihnen zu nahe kommt mit Tabletten oder gar einer Spritze." Schimpansen lassen sich nichts einflößen oder ins Essen geben, was sie nicht mögen. Das auch in der Humanmedizin bekannte Präparat mit der Bezeichnung "ACC" allerdings kommt bei den Schimpansen an, darauf lassen sie sich ohne Murren ein. Auf schmackhafte Säfte sowieso. Wolfsburger Nachrichten - 4. Apr. 2005 Tierpark Essehof in der Gemeinde Lehre hat weites Einzugsgebiet ... Rund 1000 kleine und große Gäste fanden sich am Sonnabend im Tierpark Essehof ein. Schon die vielen verschiedenen Autokennzeichen auf dem Parkplatz verdeutlichten das weite Einzugsgebiet der Besucher des Tierparks mit 250 Tieren 50 verschiedener Arten, die aus Europa, Nordamerika und Afrika stammen. Zu den Kennzeichen zählten beispielsweise BS, WOB, WF, GF, PE, SAW und natürlich HE, für den Heimatkreis Helmstedt. Jungtiere gibt es sehr zur Freude der jungen Besucher nicht nur bei den Ziegen, sondern ebenfalls bei den Alpakas und den Eseln. Immer wieder entsteht etwas Neues im Tierpark Essehof. "In diesem Sommer soll unsere neue Australienanlage fertig gestellt werden, in der Kängurus und Emus zu Hause sein werden", weiß Tierparkleiter Gregor Wilhelm. Im vergangenen Jahr lag die Besucherzahl bei mehr als 80 000. Wilhelm hofft, diese Zahl in diesem Jahr vielleicht noch übertreffen zu können. Dafür müsse aber auch das Wetter mitspielen. Rosenheimer Nachrichten - 31. Mrz. 2005 Tier-Oase am Fuße des Kaisers: Der Zoo in Ebbs Als eine der schönsten und reizvollsten privaten Zooanlagen Österreichs ist der Raritätenzoo in Ebbs seit mittlerweile 15 Jahren zum attraktiven Ausflugsziel und echten Geheimtipp geworden. Seit ein paar Tagen ist der Tierpark wieder geöffnet und seine Bewohner freuen sich auf neue und alte Besucher. Der vom Naturliebhaber Erich Eberl und seiner Frau Amalie geleitete Raritätenzoo entspricht den Standards großer staatlicher Tierparks und zählt deshalb zur selben Kategorie, wie die Tiergärten in München oder Wien. Eine besondere Attraktion sind seit vergangenem Jahr die zwei südamerikanischen Mähnenwölfe, die man sonst in fast keinem Tierpark der Welt zu Gesicht bekommt. Neben unterschiedlichsten Vogelarten, wie den skurrilen Marabus, den sprechenden, farbenprächtigen Papageien und den eleganten Flamingos sind unter anderem australische Kängurus, Riesenschildkröten, Stachelschweine und ein Gürteltier zu bewundern. Baden Online - 7. Apr 2005 Streit um Größe des Tiergeheges In einem offenen Brief hat Naturschützer Chrisoph Münch erneut die Wildtierhaltung im Oberkircher Stadtgarten kritisiert. Oberbürgermeister Matthias Braun weist die Anschuldigungen zurück und bekommt Rückendeckung vom Veterinäramt. Ursache für den Streit sind zwei unterschiedliche Gutachten zur Haltung von Wildtieren. Beide haben auf ihre Weise Recht. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte eine Gruppe von Tierschützern die ihrer Meinung nach unzulässigen Bedingungen des Tiergeheges im Stadtgarten angeprangert. Es sei viel zu klein. »Das Gutachten vom Bundesministerium schreibt vor, dass die Fläche für die Haltung von Damhirschen mindestens 1000 Quadratmeter betragen muss«, sagte Münch gestern gegenüber der Acher-Rench-Zeitung. Das Gehege besitzt eine Grundfläche von 550 Quadratmetern. Mit Clemens Becker, stellvertretender Direktor des Karlsruher Zoos, wurde ein unabhängiger Gutachter um eine Beurteilung gebeten. »Ich habe feststellen können, dass die Tierhaltung den Vorschriften entspricht, habe aber auch einige Empfehlungen ausgesprochen, die meines Erachtens zu einer Steigerung der Lebensqualität der Tiere führen können«, so Becker. OB Braun bestätigt die Darstellung des Gutachters und zeigt sich verschnupft über die erneute Kritik von Münch. »Die Stadt hatte eine Genehmigung für das Gehege. Dann gab es Proteste, und denen bin ich nachgegangen.« . Die Verbesserungsvorschläge wolle die Stadt, obwohl durch nichts dazu verpflichtet, auch umsetzen.Dazu zählt, dass man das Gehege für den Pfau so hoch machen wird, dass er auch ein Rad schlagen kann. Dem Wild werde man mehr frische Zweige zum Fressen geben. Aber an der Größe des Geheges werde man nichts ändern. »Es ist heute ja schon mehr als doppelt so groß, wie es die Vorschrift verlangt, nach der das Gehege mindestens 200 Quadratmeter groß sein soll«. Die Antwort auf diesen Widerspruch: Das Veterinäramt legt für seine Beurteilung das »Gutachten über die Mindestanforderung an die Haltung von Säugetieren« zugrunde. Bei dem anderen handelt es sich um die »Leitlinien für eine tierschutzrechtliche Haltung von Wild im Gehege«. Doch für das Veterinäramt sind die Tiere im Oberkircher Gehege nicht mehr wild. »Sie können es ja selbst sehen, wie zahm die Damhirsche sind« > da haben gleich mehrere Leute etwas falsch verstanden... Gross-Gerauer Echo - 1. Apr. 2005 Kleine Haie, große Krabben Anfang der sechziger Jahre unternahmen sowjetische Wissenschaftler ein folgenschweres Experiment: Sie setzten einzelne Exemplare der ursprünglich in Ostasien beheimateten Kamtschatka-Krabbe im Fjord von Murmansk aus. Die Krabbe, die bis zu 14 Kilogramm schwer werden kann, sollte eine neue Nahrungsquelle für die Bevölkerung im russischen Norden bieten. Die Tiere gewöhnten sich schnell an die Umsiedlung und vermehrten sich reichlich. In den achtziger Jahren wurden erste Exemplare in norwegischen Fjorden entdeckt. "In Norwegen sind die Kamtschatka-Krabben inzwischen zu einer Art Plage geworden. Man ruft sogar verstärkt dazu auf, sie zu fangen und auf den Speiseplan zu setzen, sagt Britta Thiel, Managerin des Speyer Sea-Life-Aquariums, in dem derzeit zwei der Riesenkrabben zu bewundern sind. Auf einer Gesamtfläche von 1700 Quadratmetern sind in Speyer 30 Süß- und Salzwasserbecken mit über 300 Tieren aus 100 Arten zu sehen. Die Hauptattraktion kommt am Ende des Rundgangs: Ein gläserner Tunnel durch das fünf Meter tiefe Atlantikbecken, in dem auch ein paar Glatthaie und Katzenhaie durch das Wasser schweben. Solinger Tageblatt - 2. Apr. 2005 Nachwuchs lockt Besucher an / Finanz-Probleme der Fauna bleiben Tierbabys locken die Bürger in den Gräfrather Tierpark: Zwei Känguru-Mütter springen durchs Gehege, etwa zehn Zicklein laufen zum Zaun, um sich füttern zu lassen - einige sind erst eine Woche alt. "Wir haben über Ostern richtig viele Besucher", freut sich Ingeburg Kunst, Vorsitzende der Fauna Solingen. "Leider schwanken die Besucherzahlen über das Jahr sehr stark." So hat die Fauna weiter mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Rund 20 000 Euro muss der Verein für Futter und Energiekosten im Monat zahlen. Wichtig seien Solinger Schulklassen, die die Tierparkschule kostenlos besuchen dürfen. Dafür gebe es Geld von der Stadt. Für dieses Modell will der Verein auch Nachbarstädte gewinnen. Außerdem soll der Spielplatz aufgewertet werden. Westdeutsche Allgemeine - 4. Apr. 2005 Steppenadler mit Flügelspannweite von 1,80 Meter entflogen Ein rotbrauner Steppenadler hat am Sonntag aus dem Wildpark am Schloss Cappenberg/Selm nördlich von Lünen Reißaus genommen. Der entflogene Greifvogel mit einer Flügelspannweite von 1,80 Meter trage einen blauen Peilsender am Fuß. Nach Angaben des Falkners sei es möglich, dass der vornehmlich in Afrika und Asien beheimatete Adler in den kommenden Tagen wegen Futtermangels den Kontakt zu Menschen suche. WAZ - 6. Apr. 2005 Adler nach drei Tagen wieder auf seinem Pfahl Bis Melle bei Osnabrück (120 Kilometer) hatte es der junge Steppenadler von Joachim Müller gebracht. Sonntag war dem Pächter des Wildparks Cappenberg das Tier davon geflogen. Gestern konnte er es wieder abholen. Ein Falkner hatte das Tier von einem Hausdach heruntergelockt. Spiegel Online - 5. Apr. 2005 Frau säugt Katzen: Pack' den Tiger an die Brust Was tun, wenn eine Tigermutter ihre Babys nicht mehr säugt, sondern tötet? Ein Zoo in Myanmar hatte die rettende Idee: Eine Frau gibt ab sofort den beiden verstoßenen bengalischen Tigerbabys die Brust. Das bengalische Tigerweibchen Noah Noah hatte eines von drei Jungen ihres Wurfs getötet. Die Pfleger im Zoo von Yangon, der Hauptstadt des asiatischen Landes Myanmar, hatten keine Wahl: Sie nahmen der Mutter die beiden überlebenden Tigerbabys weg. Tierärzte verfielen daraufhin auf eine ungewöhnliche Idee. Hla Htay, Verwandte eines Zoo-Mitarbeiters und Mutter eines sieben Monate alten Babys, meldete sich freiwillig: "Sie taten mir leid, also habe ich mich entschieden, sie zu füttern", sagte die 40-Jährige. Allerdings reicht die Tierliebe auch bei ihr nicht über die Schmerzgrenze hinaus. Wenn die Tigerbabys Zähne bekommen, müssen sie auf die Brust der Aushilfsmutter verzichten und werden dann vollständig mit der Flasche ernährt. Die Jungen waren die ersten seit 16 Jahren, die im Zoo von Yangon zur Welt kamen. Chopin spielt Beethoven - Tamino, 1.4.05 Wien hat eine neue Sensation: Gestern Abend spielte im Rahmen eines Galakonzerts des Wiener Tiergartens Schönbrunn das 12 Jährige Schimpansenmännchen Chopin ein Beethoven Programm. Was so unglaublich klingt wird jenen plausibler erscheinen, die wissen, dass bereits vor Jahren ein Tier aus Schönbrunn, nämlich einen Affendame als Künstlerin hervorgetreten ist, sie malte nämlich Ölgemälde im modernen Stil, die sogar recht teuer zu Gunsten des Zoos verkauft wurden. Entdeckt wurde Chopins Musikalität durch einen Wärter als Pongo (so heißt der Affe wirklich, Chopin ist nur ein von den Wärtern erfundener Spitzname, der nun als Künstlername Verwendung findet)dessen Mundharmonika der Affe stahl und plötzlich, den River Quai-Marsch (den er nach Wissen des Pflegpersonals höchstens einmal gehört haben konnte) fehlerfrei darauf spielte. Es stellte sich heraus, dass Chopin eine Affinität (kein Wortspiel) zum Klavier hatte, und so wurde dies sein Instrument. Immer wieder verblüffte er seine Professoren dadurch, dass er zwar (natürlich !!) keine Noten lesen konnte, aber höchst komplexe Musikstücke, die ihm vorgespielt wurden, nicht nur fehlerfrei nachspielte, sondern ihnen emotionellen Ausdruck verlieh, etwas was bisher von der Wissenschaft in den Bereich des Unmöglichen verwiesen wurde. Gestern war die Stunde der Bewährung: Pongo (Chopin) spielte gestern Abend im Pavillon des Tiergartens Schönbrunn (siehe Bild) vor geladenen Gästen ein Beethoven Programm. Der anwesende Wiener Musikkritiker Thaddäus Sedlatschek jedoch war ganz aus dem Häuschen, seine Kritik erscheint heute Abend in der bewussten Tageszeitung in rosa, Insider wissen wen ich meine. Ich habe mich bemüht (gegen den Widerstand der beiden Herren von der Tonträgerindustrie, die grade mit Direktor P. bezüglich eines Plattenvertrages verhandelten) die Genehmigung zu bekommen, den ersten Satz von Opus 27/nr2 als mp3 File auf den Server zu laden. HURRA ! I GOT IT !! Exklusiv für unser Forum !!! Link zum Pongo.Musiksample_mp3 | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Osnabrück, 06.04.05 GEO-Reportage am 9.April auf ARTE über Sarayacu Der Zoo Osnabrück unterstützt gemeinsam mit der Stiftung "Pro Kreatur" seit Mitte 2003 ein Artenschutzprojekt zur Rettung wildlebender Flachlandtapire in der Gemeinde Sarayacu / Ekuador. Die noch intakten Regenwälder dieser Region sind jedoch durch Vorhaben zur Ölförderung bedroht. Die GEO-Reportage hat die Dorfbewohner bei ihrem Kampf gegen die mächtigen Ölkonzerne beobachtet. Die Ausstellung "Energiedschungel" von VAMOS e.V. behandelt ebenfalls dieses Thema und ist noch bis zum 17. April im Affenhaus des Osnabrücker Zoos zu sehen. 360°C - Die GEO-Reportage "Die Kichwa-Krieger und das Öl": 9. April 2005 um 21.45 Uhr ARTE Ausstellung "EnergieDschungel" von VAMOS e.V. im Affenhaus des Osnabrücker Zoos bis 17.April 2004. Zoo Köln, 06.04.05 Affentheater Die Malerin Hendrina Krawinkel benutzt als Bühne den Urwald. Er bedeutet ihr Ursprünglichkeit, Vielfalt und Farbigkeit, Leben und Tod, Ordnung und Chaos. Auf dieser Bühne sind ausgefallene Szenen exotischer Tiere und Pflanzen entstanden, die sich gegen die Zerstörung des Regenwaldes wehren.Affentheater Gelächter oder schmerzliche Scham ist der Titel einer Ausstellung, die am Donnerstag, dem 7. April 2005 um 18.00 Uhr im Insektarium des Kölner Zoos eröffnet wird. Zur Ausstellung spricht die Kunsthistorikerin Anne Rossenbach Zoo Leipzig, 06.04.05 Trauer um Kimbali - Angolalöwin erlag akuter Leukämie Die Leipziger Angolalöwin Kimbali (geb. am 06.08.2001 in Lissabon) ist tot. Aufgrund einer akuten, nicht heilbaren Leukämie war der Zoo heute morgen gezwungen, die Katze von ihrem Leiden zu erlösen. Der Allgemeinzustand von Kimbali hatte sich in den letzten Tagen bis zum heutigen Morgen dramatisch verschlechtert. Wieder ein Verlust und wieder ein Schicksalsschlag für unser Löwenrudel, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Aber keine noch so ehrgeizige Zucht- und damit Artenschutzbemühung rechtfertigt es, hinzunehmen, dass ein Tier in menschlicher Obhut leidet, wenn es nicht die geringste Chance auf Besserung oder Heilung gibt. Wilhelma, 06.04.05 Die Melodie des Frühlings .... ... auf dem Schaubauernhof der Wilhelma ist ein vielstimmiges määääh und bööööh. All-jährlich um die Osterzeit ist Hochsaison bei den Zwergziegen, Skudden und Kamerun-schafen Tag für Tag werden es mehr Lämmer und Zicklein. Die Kleinen mischen zwar noch nicht mit im Wettstreit der erfahrenen Streichelzoobewohner um die Gunst der Kinderhände, aber sie schauen sehr interessiert zu. Schließlich sind sie Lehrlinge im öf-fentlichen Dienst, die später auch einmal im Referat Kinderkontakt zu Tieren tätig sein sollen. Aber noch ist Mutters Milchbar interessanter als die Pellets aus den Futterauto-maten, und noch macht es mehr Spaß, mit den anderen Bocksprünge auf der Wiese zu üben und auf großen Baumstämmen herumzuklettern. Diese sportlichen Aktivitäten ma-chen so müde, dass an eine reguläre 42-Stunden-Woche noch nicht zu denken ist es sind eben noch ganz kleine Lehrlinge ... Aber auch später ist der Tag als Streicheltier auf dem Schaubauernhof durchaus angenehm die Gewerkschaft Öffentliches Mäh hat dafür gesorgt, dass flexible Pausen möglich sind für alle, die gerade keinen Bock haben. Noch dazu freie Verpflegung und fürstliche Trinkgelder ... da kommen die Schäfchen und Zicklein ihrem bildungspolitischen Auftrag doch gerne nach! Obwohl für die meis-ten Kinder der Kuschelfaktor wohl wichtiger ist als das Wissen darum, dass die Tiere teilweise zu bedrohten alten Haustierrassen gehören... Tiergarten Kleve, 06.04.05 Wir dürften uns nun Zoo nennen!! Am 29.03.1999 wurde vom Rat der Europäischen Union die Richtlinie 1999/22/EG über die Haltung von Wildtieren in Zoos (auch kurz genannt EU-Zoorichtlinie) erlassen, wonach die Mitgliedstaaten Vorschriften erlassen mussten für die Betriebserlaubnis und Überwachung von Zoos. Gut Ding will Weile haben und so dauerte es einige Jahre, bis diese EU-Zoorichtlinie in nationales Recht umgesetzt wurde. Doch nun ist es soweit. Nach eingehender Prüfung und persönlicher Begehung des Tiergartens durch die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Kleve erhielten wir mit der heutigen Post die Genehmigung zum Betrieb eines Zoos nach den §§ 68 (2) und 75 des Gesetzes zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Entwicklung der Landschaft (Landschaftsgesetz LG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. Juli 2000 (GV.NRW.S.568; SGV.NRW 791) zuletzt geändert durch Gesetz vom 04. Mai 2004 (GV.NRW.S. 259) und zur Führung der Bezeichnung Zoo gemäß § 65 (2) LG. Auch wenn wir uns nun Zoo nennen dürften, werden wir selbstverständlich aufgrund unserer langen Tradition unseren Namen Tiergarten Kleve beibehalten. Tier & Naturpark Herberstein, 01.04.05 Frühjahrsputz im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein Es ist wieder soweit, die Sonne scheint und bringt endlich Wärme. Frühjahrsputz ist angesagt - auch in Herbersteins Tierreich! Auf dem Bauernhof im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein wissen das sogar die Hühner und sind fleißig dabei, die Schafe und Ziegen im Streichelzoo von den letzten Resten des Winters zu befreien. Angeblich würden sich auch die Löwen gerne mit Schafen und Ziegen beschäftigen! Der Frühjahrsputz der Tiere ist täglich von 9 bis 17 Uhr im steirischen Tier- und Naturpark Schloss Herberstein zu sehen. NABU-Artenschutzzentrum, 01.04.05 Kein Guru für den Uhu Der gestern erschienene Artikel über das NABUArtenschutzzentrum war zwar ein Aprilscherz, dennoch fand sich darin ein wenig Wahrheit. So existieren keine feuchtigkeits-spendenden Schlammmischungen für die Schlangen und Echsen, es muss aber bei einigen Arten tatsächlich eine gewisse Luftfeuchtigkeit im Terrarium herrschen, die den natürli-chen Umweltbedingungen entspricht. Auch die Panzer der Schildkröten müssen von Zeit zu Zeit von Algenresten befreit werden. Allerdings geschieht dies mit Hilfe von Schwamm und Bürste, ganz ohne erfundene Panzerpolitur. Der Winterschlaf der Landschildkröten wird auch weiterhin durch langsames erhöhen der Raumtemperatur beendet und die Schildkröten müssen dabei auf jeglichen Feng Shui Luxus verzichten, was für sie jedoch sicherlich kein Verlust ist. Auch die bald entstehende Uhuvoliere wird ohne fernöstliche Inspiration und Feng Shui artgerecht erbaut. Uhunachwuchs wird allerdings wohl weiterhin ausbleiben, weil Uhu Franz durch eine frühe Fehlprägung auf den Menschen nichts mit Franziska anzufangen weiß. Ganz ohne physiotherapeutische Fortbildung sind die Mitarbeiter des NABUArtenschutzzentrums dazu in der Lage, die genesenen Wildtiere auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten. Während die Ultraleichtgewichte selbstverständlich erfunden waren, gibt es tatsächlich spezielle Übungen, um verkürzte Muskeln und Sehnen zu dehnen. Zoo Landau, 31.03.05 Spannende und informative Aktionswochen des Zoo Landau und des Wild- und Wanderpark Silz Erstmalig wird es 2005 zwei gemeinsame Aktionswochen des Wild- und Wanderpark Silz zusammen mit dem Zoo Landau geben. Die erste Aktionswoche vom 9. bis 17. April wird unter dem Motto Bär, Luchs, Wolf und Co. stehen und sich mit dem Leben, der Bedrohung und dem Schutz europäischer Großsäuger beschäftigen. In diesen Tagen sind im Zoo Landau verschiedene Natur-, Tier- und Artenschutzorganisationen mit Infoständen oder Informationsmaterialien über unsere heimischen Großsäuger zu Gast. U.a. berichtet Herr Friedhard Förster vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) am Samstag, 9. April um 15:30 Uhr in einem eindrucksvollen Vortrag über Die Wiederansiedlung des Wolfes in der Niederlausitz. Für Kinder hat die Zooschule Landau zu Themen wie Braunbären Tiere so richtig zum Schmusen? oder Der Luchs: eine Wildkatze, die unsere Hilfe braucht tolle Aktionen und Workshops vorbereitet. Täglich um 14 Uhr bzw. 15 Uhr informieren Tierpfleger des Zoos während der Fütterungen über die Landauer Luchse und Braunbären. Stadt Chemnitz, 31.03.05 Kängurukinder lugen aus dem Beutel Die fünfköpfige Gruppe Bennettkängurus des Tierparks Chemnitz hat Nachwuchs bekommen: Geboren wurden die drei Jungtiere allerdings schon vor Monaten, doch da waren sie noch winzig und wenig entwickelt. Nach der Geburt haben sie sich sofort in den Beuteln ihrer Mütter verkrochen und einen Stammplatz an der Milchbar gesichert. Seit kurzem lugen sie nun aus den Beuteln heraus in die Frühlingssonne. Es wird nicht mehr lange dauern, und das älteste Kängurukind wird sich auf einen ersten Ausflug wagen, wobei der Beutel noch einige Zeit Zufluchtstätte für die Jungtiere bleibt. Zoo Wuppertal, 31.03.05 Abendführung durch den geschlossenen Zoo - Der große Fotowettbewerb 50 Jahre Zoo-Verein beginnt! Im Rahmen unseres Frühjahrsprogramms 2005 findet morgen folgende Aktion im Zoo statt: Freitag, 01. April: 18.00 Uhr Abendführung durch den geschlossenen Zoo. Nach offiziellem Toresschluss des Zoos geht es noch auf einen abendlichen Rundgang durch den Zoo. Außerdem beginnt morgen der große Fotowettbewerb, den der Zoo-Verein Wuppertal e.V. anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums ausrichtet. Der 1955 gegründete Zoo-Verein hat den Zoologischen Garten Wuppertal bereits bei der Finanzierung zahlreicher Gebäude, Anlagen und Projekte unterstützt, wie z.B. zuletzt beim Bau der neuen Orang Utan Freianlage, die 2003 eröffnet wurde, oder aktuell beim Bau einer neuen Brillenpinguin-Anlage, die im Herbst 2005 fertig werden soll. Der große Jubiläums-Fotowettbewerb läuft vom 1. April bis 30. Juni 2005. Fotografiert werden sollen Tiere, die in den bisher vom Zoo-Verein gespendeten Anlagen leben. Eine Auflistung dieser Anlagen findet sich auf den Postern des Zoo-Vereins im Menschenaffenhaus. Zoo Dresden, 31.03.05 Namensgebung für Takin-Kind Nach unserem Aufruf an die Dresdner, einen Namen für das Takin-Mädchen (geboren am 7.3.2005) zu suchen, trafen zahlreiche Vorschläge im Zoo ein. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Am Sonntag, den 3. April, wird von Zoomitarbeitern ein Name aus den Einsendungen ausgewählt und um 11 Uhr an der Takin-Anlage bekannt gegeben. Der Einsender des gewählten Namens erhält dann die Gelegenheit, mit dem Tierpfleger hinter die Kulissen zu gehen und dem Takin-Jungtier zur Namensgebung einen besonderen Leckerbissen zu verabreichen. Zoo Dortmund, 31.03.05 Nachwuchs bei den Kamelen im Dortmunder Zoo Das frühlingshafte Wetter hat dem Zoo Dortmund bereits den ersten Nachwuchs beschert. Und der stellte sich im Kamelgehege des Zoos ein. Ein junger Hengst hat dort vor wenigen Tagen das Licht der Welt erblickt. Die Kamele gehören zu den beliebtesten Zootieren. In Dortmund wird die zwei-höckrige Variante, das sogenannte Trampeltier, gehalten. Trampeltiere stammen aus Zentralasien, wo sie bereits seit langem auch domestiziert wurden und als Nutztiere dienten. Wilde Trampeltiere gibt es nur noch einige wenige und die zie-hen durch die lebensfeindlichen Wüsten der Mongolei. In der Dortmunder Kamelherde hat es immer wieder erfolgreich Nachwuchs ge-geben. Bei den Muttertieren handelt es sich meist um erfahrene Weibchen, die ihre Jungen problemlos großziehen. Manchmal muss nur mit nährstoffreicher Auf-zuchtmilch gepäppelt werden, damit die kleinen Kamele möglichst rasch die Grö-ße und Stattlichkeit ihrer Eltern und Tanten erlangen. Tomistoma Task Force False Gharial (Tomistoma schlegelii) Surveys In West Kalimantan, Indonesia In 2004 This report describes the results of a survey for a globally endangered crocodilian, the False Gharial (Tomistoma schlegelii) undertaken in West Kalimantan, Indonesia, from August-September 2004. The global range of this species is lowland regions of Kalimantan and Sarawak (Borneo), Sumatra and Peninsular Malaysia, yet baseline data on distribution and abundance is unavailable from most regions. This is the third crocodile survey in West Kalimantan Province involving quantitative methods (spotlight counts), after two surveys conducted 8-10 years previously, which identified some sites of global importance for the species. Survey objectives were to document False Gharial status and distribution in selected sites, current threats, and potential follow-up management actions. This project was a cooperative effort between the Department of Conservation and Natural Resources, the IUCN Tomistoma Task Force (TTF) and the People, Resources, and Conservation Foundation (PRCF), and was funded by TTF, PRCF and the National Geographic Society. Der Report ist über www.tomistoma.org für alle Interessierten abrufbar. WWF, 01.04.2005 "Babyboom nach Sex hinter Gittern" Pardelluchse, die seltensten Raubkatzen der Welt, wurden erstmals erfolgreich gezüchtet Im spanischen Nationalpark Coto Doñana erblickten in dieser Woche erstmals drei in Gefangenschaft gezeugte Iberische Luchse das Licht der Welt. Für den WWF ist das ein Hoffnungsschimmer, das Aussterben der Art doch noch zu verhindern. Der Iberische Luchs, auch Pardelluchs genannt, ist die bedrohteste Katze der Welt. Nach neuesten Zählungen streifen nur noch etwa 100 Tiere durch Spanien und Portugal. Vor zwei Jahren wurden noch 160 Pinselohren gezählt. "Dieser historische Erfolg zeigt, dass es möglich ist, den langsamen Tod der Iberischen Luchse noch aufzuhalten. Dazu müssen die Verantwortlichen auf allen Ebenen koordiniert zusammenarbeiten", betont Jesus Cobo, der für den WWF Spanien das Schutzprogramm für Luchse koordiniert. In Andalusien hat man bereits 1992 mit der Einrichtung einer Zuchtstation begonnen. Der Erfolg ließ jedoch lange auf sich warten. Das es jetzt endlich geklappt hat, führt Cobos auch darauf zurück, dass sich die Kooperation zwischen Wissenschaftlern, Behörden und Naturschützern verbessert habe. Zucht und Auswilderung sind für den WWF nur letzte Mittel, das Aussterben einer Art zu verhindern. Das Überleben der scheuen Katzen in der freien Wildbahn hängt vom Erhalt ihres Lebensraumes ab. Anders als ihre Vettern in Nordeuropa sind die Luchse in Spanien keine typischen Waldbewohner. Sie brauchen eine abwechslungsreiche Landschaft mit Buschland, lichten Waldflächen und offenem Gelände. Doch daran mangelt es. Immer neue Straßen haben ihre Jagdreviere zerstückelt, so dass ein Austausch zwischen den Populationen immer schwieriger wird. Insbesondere viel befahrene Straßen stellen eine Gefahr dar: Auf den spanischen "Autopistas", die z.T. mit EU-Mitteln finanziert werden, endet die Brautschau für verliebte Luchse oft tödlich. Doch zunächst müssen die kleinen Katzen die nächsten Wochen überstehen. In freier Wildbahn überleben selten alle Tiere eines Wurfs. "Wenn es gelingt, die Pardelluchse in Gefangenschaft zu vermehren, haben wir etwas Zeit gewonnen, ihre wilden Artgenossen zu retten", so Frank Mörschel. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02380/ Phoenix Fund 25 March 2005 Pacific pipeline update - Building has started! In spite of growing opposition against its route, building of the worlds longest oil pipeline that will transport oil from Siberia to the coast of the Sea of Japan has started. As the issue was not discussed in Duma and did not receive endorsement of the local deputies, the allotment of land is illegal. The hills in the background are part of the Kedrovaya Pad nature reserve, home to worlds remaining population of 30 Amur leopards. A number of Russian and international NGOs has sent a letter to the Japanese Prime Minister and his cabinet with a request to urge Transneft and the Russian government to change the pipelines route and terminal location. Signatory parties to the open letter include Phoenix, PERC, WWF, Greenpeace, and the International Fund for Animal Welfare (IFAW). You can download a copy of the letter on the Phoenix website: www.phoenix.vl.ru Endangered Wildlife Trust, 17th March 2005 Endangered Wildlife Trust Launches The Birds Of Prey Working Group The Endangered Wildlife Trust has taken a bold strategic move by merging its oldest Working Group, the Vulture Study Group and a younger affiliate, the Raptor Conservation Group, into the new Birds of Prey Working Group. The EWTs Birds of Prey Working Group will streamline activities with a strategic focus on the conservation of the 72 vulture and raptor and 12 owl species recorded in southern Africa. Of these 84 species, no less than 23 are listed in The Eskom Red Data Book of Birds of South Africa, Lesotho and Swaziland (2000) as facing a degree of threat of extinction. One of these, the Egyptian Vulture (Neophron percnopterus) is already believed to be regionally extinct as a breeding species. Although the Endangered Wildlife Trusts Working Groups and their partners have undertaken excellent work in the conservation of birds of prey over the last 32 years, with a variety of conservation successes to their credit, these birds are facing ever-increasing threats due to the loss of suitable habitat and other pressures mostly caused by human activities. There are currently 24 projects located across southern Africa under the management of the Birds of Prey Working Group. Projects such as the Sasol Vulture Monitoring Project have been running for more than 16 years, yielding invaluable data on the trends within vulture populations and focussing conservation action on the most critical issues. Other projects include monitoring raptor populations around South Africa, investigating new measures to reduce owl mortalities and educating communities, landowners and school children on the importance and value of species such as eagles and vultures in the environment. The Endangered Wildlife Trust (EWT) is one of the largest conservation non-governmental organisations in southern Africa. Initiated in 1973, the EWT functions through multi-stakeholder Working Groups which collectively coordinate over 90 projects throughout southern Africa. WWF, 31.3.05 Shell will kein zweites Brent Spar WWF begrüßt Schritte zum Schutz der Grauwale vor der Küste Russlands Der WWF begrüßt die Entscheidung der unter Federführung der Shell AG stehenden Sakhalin Energy Investment Company, die Route einer umstrittene Pipeline zur Öl- und Gasförderung im Ochotskischen Meer vor der russischen Insel Sachalin zu verlegen. Die Pipeline sollte ursprünglich mitten durch die Nahrungsgründe der stark gefährdeten letzten 100 Westpazifischen Grauwale verlaufen. Mitte Februar hatten unabhängige Walforscher der Weltnaturschutzunion IUCN das Projekt kritisiert, weil Lärm und Ölverschmutzung die Tiere gefährden. Ähnlich hatte sich 2004 auch die Internationale Walfangkommission IWC geäußert. Shell hat jetzt reagiert und will die Pipeline 20 Kilometer weiter südlich bauen, so dass die Nahrungsgebiete der Wale nicht mehr betroffen sind. Für Shell geht es vor allem darum, einen ähnlichen Image-Schaden wie bei der Versenkung der Brent Spar zu verhindern, kommentiert WWF-Artenschützer Stefan Ziegler. Entwarnung für die Grauwale gebe es aber noch nicht, betont der WWF. Denn bislang hält Shell am Bau einer ebenfalls umstrittenen Förder-Plattform in der Piltun-Bucht vor der Küste Sachalins fest. Auch für die Plattform muss Shell nach Alternativen suchen, betont Ziegler. Diese hatten auch die IUCN-Walforscher gefordert. Vor allem bei den Bauarbeiten könnten Wale durch Kollisionen mit Schiffen getötet werden. Vor allem die enorme Lärmbelastung durch Ölbohrungen und Sprengungen für den Bau neuer Anlagen macht den Grauwalen zu schaffen. Forscherteams registrieren seit 1999 vermehrt abgemagerte Tiere, und auch die Fortpflanzung leidet unter den Störungen. Die Westpazifischen Grauwale sind nach Angaben des WWF einer der am stärksten bedrohten Walbestände der Weltmeere. Unter den schätzungsweise hundert verbliebenen Tieren leben nur noch 23 fortpflanzungsfähige Weibchen. Die bis zu 35 Tonnen schweren und 14 Meter langen Tiere halten sich in den Sommermonaten in der Piltun-Bucht auf. Der WWF fordert die Einrichtung eines Schutzgebietes rund um die Bucht im Norden der Insel. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02379 WWF, 06.04.2005 Wie giftig sind wir? WWF sucht Musterfamilie für europaweiten Bluttest Umweltgifte gelangen tagtäglich auf unterschiedlichen Wegen in die Umwelt und viele von ihnen wer-den dadurch vom Menschen aufgenommen. Der WWF will diesen Industriechemikalien mit einem europaweiten Bluttest auf die Spur kommen und sucht nun Familien, die eine Blutprobe zur Verfügung stellen. Auch in Deutschland wird eine Familie gesucht, die sich auf acht der gefährlichsten synthetischen Chemikaliengruppen untersuchen lässt. Auf www.wwf.de können sich interessierte Familien ab sofort bis zum 3. Mai bewerben. Um optimale Testergebnisse zu erzielen, ist der WWF auf drei ganz bestimmte Familienmitglieder aus drei Generationen angewiesen: Für den Bluttest können sich ausschließlich eine Großmutter, deren Tochter und deren Kind (ein Junge oder Mädchen ab zehn Jahren) qualifizieren. Der WWF möchte mit seiner Bluttestaktion erreichen, dass sich die EU-Parlamentarier für eine starke EU-Chemikalienreform REACH (Registrierung, Evaluierung, Autorisierung von Chemikalien) einsetzen. Die derzeit diskutierte Gesetzesvorlage reicht nach Ansicht des WWF nicht aus, um die durch Schadstoffe drohenden Gefahren für Umwelt und menschliche Gesundheit zukünftig abzuwenden. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02384/ International Fund for Animal Welfare 1. April 2005 Unterstützen Sie die Forderung nach einem Einfuhrverbot für Robbenprodukte nach Deutschland Lieber Tierfreund, vermutlich wissen Sie bereits, was zurzeit auf dem Eis vor der Ostküste Kanadas passiert: Mehrere hunderttausend Robbenbabys ab einem Alter von 12 Tagen werden dort mit Knüppeln und Gewehren getötet. Während ich Ihnen diese Nachricht schreibe, fallen Jäger mit Holzknüppeln, Gewehren und Hakapiks (Robbenhaken) in dieses wunderschöne Naturgebiet ein. Die noch etwas unbeholfenen und langsamen Robbenbabys haben keine Chance zu entkommen. Die Jäger schlagen jeder Robbe einmal auf den Kopf und drehen sie dann um, um das Fell mit einem Messer abzuziehen. Oft spüren die Tiere den Einstich des Messers und versuchen, sich zu wehren. Dann werden sie wieder auf den Bauch gedreht und durch weitere Schläge auf den Kopf getötet. Das wirtschaftliche Interesse daran, den Gewinn durch die Tötung möglichst vieler Tiere in möglichst kurzer Zeit zu maximieren, ist nicht nur grausam. Es hat auch mit dem eigentlichen Wesen einer Jagd nichts mehr zu tun und birgt die Gefahr, die Sattelrobben ernsthaft in ihrem Bestand zu gefährden. Protestieren Sie gegen dieses Unrecht und fordern Sie ein Einfuhrverbot für Robbenprodukte nach Deutschland. Die Jäger hätten kein Interesse an den Robben, wenn sich Robbenfelle und andere Robbenprodukte nicht verkaufen ließen. Ihr Protest hat ganz enorme Wirkung. Das zeigt folgendes Beispiel: In den 70er Jahren begann der IFAW mit intensiver Informationsarbeit über die Robbenjagd in Kanada und konnte damit so starken öffentlichen Druck mobilisieren, dass die Jagd auf "Whitecoat"-Robbenbabys 1987 schließlich verboten wurde. Dank Ihrer Hilfe war die Zahl der getöteten Robben in den 80er Jahren langsam rückläufig, bis die kanadische Regierung Robbenfleisch subventionierte und Quoten festlegte, die das Töten bis zu 250.000 Robben jährlich erlaubten. Nur durch eine Schließung der Absatzmärkte für Robbenprodukte können wir Robbenjagd zuverlässig stoppen. Italien, Belgien und die Niederlanden beraten schon über solche Einfuhrverbote. In den USA und der EU werden Resolutionen für die Missbilligung der Robbenjagd vorbereitet. Mexiko hat vergangene Woche eine ähnliche Initiative gestartet. In den USA ist die Einfuhr von Robbenprodukten seit 1972 verboten. www.ifaw.org http://www.stopptdierobbenjagd.de/site/apps/ka/ct/contactcustom.asp?c=9dJHKRNrFmG&b=473209 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Yahoo! Nachrichten - 5. Apr. 2005 Bestand von Großtrappen binnen zehn Jahren fast verdoppelt Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Großtrappen hat in Brandenburg wieder deutlich zugenommen. Der Bestand der Großvögel in den Verbreitungsgebieten in der Mark und Sachsen-Anhalt sei binnen zehn Jahren von 55 auf erstmals rund 100 Tiere angewachsen, sagte der Präsident des Landesumweltamtes Brandenburg, Matthias Freude. Die Großtrappe habe nunmehr eine realistische Chance, in Deutschland zu überleben. Als Grund für die Zunahme des Bestandes nannte er unter anderem ein Nistschutzgebiet im Havelland. Kölner Stadt-Anzeiger - 5. Apr. 2005 Der Uhu galt im Mittelalter als todbringender Vogel des Teufels Europaweit laufen zahlreiche Artenschutz- und Wiederansiedlungsprojekte zur Förderung gefährdeter Tierarten. Darunter ist die Wiedereinbürgerung des Uhus eine der erfolgreichsten Aktionen. Dr. Lutz Dalbeck, stellvertretender Leiter der Biologischen Station Düren, widmete sich im Rahmen einer Vortragsveranstaltung des Naturschutzbundes (NABU), Kreisverband Euskirchen, dem Vogel des Jahres 2005. Insbesondere beleuchtete er die Situation der Uhus in der Eifel. Vor ambitionierten Naturschützern und interessierten Laien konnte er im Saal der Volkshochschule in Euskirchen mit Stolz behaupten, dass der faszinierende Vogel inzwischen wieder in allen Bundesländern heimisch ist. In weiten Teilen Mitteleuropas war der Uhu zwischen 1935 und 1965 völlig verschwunden. In Deutschland haben sich mittlerweile etwa 1000 Paare etabliert und in den Beneluxländern etwa 50. Mit den rund 30 in Dänemark kann man von einer stabilen Population nördlich der Alpen ausgehen. mysan.de (Pressemitteilung) - 1. Apr. 2005 Adler gibt der Deutschen Wildtier Stiftung ein neues Gesicht Die Deutsche Wildtier Stiftung präsentiert sich ab sofort mit neuem Logo. Zusammen mit dem bewährten Schriftzug bildet die silhouettenartige Darstellung des Adler-Motivs die neue Wort-Bild-Marke der Stiftung. Der Adler ist durch das bekannte Schild der Naturschutzgebiete in den alten Bundesländern ein gelerntes Zeichen für Natur- und Artenschutz. Das einprägsame neue Logo greift auf diese Symbolik zurück und soll helfen, durch seinen hohen Wiedererkennungswert die Bekanntheit der Stiftung weiter zu steigern. Der Fokus der Stiftung ist auf einheimische Wildtiere gerichtet, insbesondere auf die sieben Profilarten Feldhase, Rothirsch, Kiebitz, Wasserfrosch, Kreuzspinne und Spatz, die typische Lebensräume unserer Kulturlandschaft repräsentieren. Mit einem Stiftungskapital von 45 Millionen Euro zählt die Deutsche Wildtier Stiftung zu den bedeutendsten Stiftungen für Natur- und Wildtierschutz in Europa. Westfälische Rundschau - 31. Mrz. 2005 Nacktmulle erzwingen Stopp der Grabung im Römerlager Bergkamen. Dies könnte zur unendlichen Geschichte werden: Das NRW-Umweltministerium hat die Einstellung aller Grabungen auf dem Gelände des ehemaligen Römerlagers in Oberaden angeordnet. Grund dafür ist eine zoologische Sensation: Dort, wo die Archäologen die Überreste der Befestigungsanlage des vor 2000 Jahren erbauten Legionärslagers sichern wollten, wurden mehrere Nacktmulle entdeckt! Ein Expertenteam des Dresdner Zoos wird in der kommenden Woche anreisen, um ausgiebige Untersuchungen vorzunehmen. Mindestens bis zu deren Abschluss wird die Grabungsstätte nahe dem Spielplatz an der Barbara-Kirche hermetisch abgeriegelt. "Wir vermuten, dass die Nacktmulle durch den Baulärm während der Sicherungsgrabungen oder vom nahen Spielplatz irritiert worden sind und nur deshalb den Weg ins Freie gesucht haben", erklärte Professor Bernd Schimmeck, für das Umweltministerium tätiger Zoologe. Frei lebend wurden die Tiere hierzulande jedoch noch nie beobachtet. Das wirft natürlich die Frage auf, wie sie augerechnet nach Oberaden gekommen sind. Dr. Sebastian Kühlborn, langjähriger Chef-Archäologe in Oberaden hat nach Rücksprache mit seinen Kollegen zumindest eine Theorie: "Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit der westfälischen Archäologen mit denen in Äthiopien waren die in Oberaden verwendeten Baugeräte bis Mitte des vergangenen Jahres bei Grabungen am Fluss Djuba an der äthiopisch-somalischen Grenze eingesetzt." Und genau dort, so Professor Bernd Schimmeck, liege der Lebensraum der Nacktmulle. Möglicherweise habe sich eine Kolonie in einer Kiste eingenistet und sei "quasi als blinder Passagier" nach Bergkamen gelangt. swissinfo - 6. Apr. 2005 Die Reha-Klinik für wilde Tiere Im bernischen Utzenstorf werden verletzte und verwaiste Wildtiere gepflegt und wieder auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet. Die Wildstation neben dem Schloss Landshut besteht bereits seit 1971. Heute ist sie auch für das interessierte Publikum teilweise zugänglich. Seit über 30 Jahren arbeitet Peter Zimmermann mit Tieren: im Zirkus, im Tierspital und am Flughafen Zürich. Seit zwei Jahren nun ist er Betriebsleiter der Schweizer Wildstation in Utzenstorf. Die Anlage ist mit 16'000m2 die grösste der Schweiz. Die einzige, die alle Arten von Wildtieren wie Luchse, Steinböcke oder Vögel betreuen kann, sagt Marianne Staub, Präsidentin der Wildstation. Eigentlich sei eine einzige Station dieser Art für die ganze Schweiz zu wenig, meint Tierschützerin Staub. Es gebe kaum andere Angebote für Rehe, Gämsen, Steinböcke und spezielle Vogelarten. Gegenwärtig ist die Wildstation auch für Umsiedelungen von Luchsen zuständig. Schulklassen und Kindergärten gehören zu den häufigsten Besuchern. Ein weiterer Ausbau des begehbaren Teils sei geplant, eventuell sogar mit einem Hochsitz. Grenz-Echo - 1. Apr. 2005 Indien lässt Tiger zählen Aus Sorge um ihr Überleben lässt Indien seine Tiger jetzt von internationalen Experten zählen. Der Zensus werde von November bis Februar dauern, sagte der Direktor des indischen Tiger-Projekts. Wildhüter hatten zuvor festgestellt, dass alle 26 Tiger des Naturreservates Sariska verschwunden waren. Der berühmte Wildpark liegt im indischen Bundesstaat Rajasthan. Auch in anderen Reservaten ist die Zahl der Tiger stark rückläufig, vermutlich aufgrund von Wilderei. Longline fishing threatens Galapagos http://www.birdlife.org/news/news/2005/04/galapagos.html Wald bei Dessau: Neue Fliegenart entdeckt In einem Waldstück bei Dessau haben Wissenschaftler eine neue Art so genannter Schwebfliegen entdeckt. Die Insekten leben bevorzugt in sich selbst überlassenen Wäldern, von denen es in Deutschland nur noch wenige gibt. Liebesrufe im Meer: Zwergwale flirten im Star-Wars-Sound Ein amerikanischer Meeresforscher hat Töne von Zwergwalen aufgefangen, die verblüffend dem Kampflärm aus der Star-Wars-Saga ähneln. Vermutlich handelt es sich bei dem fremdartigen Lärm um Liebesrufe der Tiere. The New York Times April 5, 2005 $626 Million to Protect Wildlife Along Colorado River Federal and state officials committed $626 million over the next 50 years to protect some of the Colorado River's most imperiled wildlife. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Anzeige |  T-Shirts, Grußkarten-Geschenkdosen, Big-Cards u.v.m. mit Tiermotiven! Living Colours bietet Ihnen mit Ts and more ein hochwertiges Geschenke-Programm für Ihren Zoo-Shop. Wir liefern kurzfristig auch in kleinen Stückzahlen aus unserem deutschen Lager und unterstützen Ihre Artenschutz-Arbeit auf Wunsch durch unseren Artenschutz-Euro. Weitere Infos erhalten Sie von Dipl.-Biol. Christof Würth: (Fon) 05209-918201 christof@livingcolours-gt.com - www.livingcolours-gt.com | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Veranstaltungen | Programm zur Jahreshauptversammlung der ZOOLOGISCHEN GESELLSCHAFT FÜR ARTEN- UND POPULATIONSSCHUTZ E.V. am 9. und 10. April in Trier Freitag, 08. April 2005 19:00 Uhr Begrüßung / Abendessen, Weinstube Palais Kesselstatt Samstag, 09. April 2005 10:00 Uhr Jahreshauptversammlung der ZGAP (nur für Mitglieder) öffentliches Vortragsprogramm 13:30 Uhr Das nördliche Weiße Nashorn, Armin Püttger-Conradt 14:15 Uhr Artenjagd in Amazonien - Auf der Spur von Riesenpekari & Co, Lothar Frenz 15:00 Uhr Erhaltung gefährdeter genetischer Ressourcen alter Haus- und Nutztierrassen, Jürgen Güntherschulze 15:30 Uhr Auswilderung von Orang Utans in Sumatra, Roland Gerstmeier 16:30 Uhr Beutelwolf und Falkland-Fuchs - von Menschen ausgerottete Tierarten Utz Anhalt 17:00 Uhr Das Rotsteisskakadu-Projekt in Palawan, Peter Widmann 17:30 Uhr Evolution und Gefährdung neotropischer Crotalus durissus Populationen, Paul Müller 18:00 Uhr "Umweltproben- und Genbanken für Umweltbewertung und Artenschutz", Hr. Klein < weitere Vorträge vorgesehen > Sonntag, 10. April 2005 09:30 Uhr "Artensterben und die Zukunft der Biodiversität", Paul Müller 10:00 Uhr Führung durch den Fachbereich Biogeographie der Universität Trier 11:30 Uhr Fahrt nach Luxemburg auf Einladung des Zoo Parc Merveilleux, Mittagessen und Führung Anmeldungen an: Dr. Florian Brandes Tel. 05725-708730 Florian.Brandes@wildtierstation.de http://www.zgap.de 5. Tierpfleger / Zoopädagogen Zusammenkunft vom 22.04. bis 24.04.2005 in Halle ZOOTIME SHOWTIME - FORMEN DES TIERKONTAKTES KONTAKTTIERE Freitag, 22.04.2005 Ab 19 Uhr Anmeldung / Icebreaker Samstag, 23.04.2005 Vorträge, u.a.: Die neue Welt-Zoo-und-Aquarien-Naturschutzstrategie (Lothar Philips, Zoo Köln) EU-Richtlinie Ethik im Umgang mit Tieren / Tierpräsentationen an konkreten Beispielen Erfahrungsberichte über Tierpräsentationen (jeweils ca. 5-10 min.) - Elefantentraining / -show im Zoo Hannover - Robbenforschung im Zoo Köln - Delphinarium im Tiergarten Nürnberg - Tierpräsentationskonzept im Bad Mergentheim - Zölli im Zoo Basel - Kamelfreunde im Naturschutz-Tierpark Görlitz - Beispiele für indirekten Tierkontakt Zoo Halle Arbeitsgruppen 1.) (Technische) Ausstattung einer Zooschule was wäre ideal? 2.) Internetauftritte der Zoos 3.) Direkter Tierkontakt: Besucher versus Tier 4.) Indirekter Tierkontakt: Besucher versus Tierpfleger/ Zoopädagoge versus Tier 5.) Erarbeitung / Vorbereitung von Tierpräsentationen 6.) Formen / Instrumente der Absprache zwischen Tierpflegern & Zoopädagogen 7.) EAZA Kampagnen 8.) Planung einer gemeinsame Tierpräsentation von Tierpflegern und Zoopädagogen am praktischen Beispiel Moderation: Kathrin Matthieu, Naturschutz-Tierpark Görlitz 18:30 Abendveranstaltung im Kabarett Die Kiebitzensteiner mit Buffet & Kabarettprogramm "Affentheater Sonntag, 24.04.2005 Rundgang durch den Zoo Halle Anmeldung bitte bis 01.04.05 direkt an: Hans Hofmann, Zoologischer Garten Halle GmbH Tel. 0345 / 5203-300 oder -424 Email: zoo.halle@t-online.de Weitere Infos unter http://www.zootierpflege.de ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ZOOLEX WORKSHOP GEHEGEPLANUNG Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005 im Tierpark Nordhorn Thema: Was macht ein Zoogehege attraktiv? Programm: Planungsbeispiele für ausgewählte Tiergruppen. Moderation: Dr. med. vet. Wolfgang Salzert, Zoodirektor a.D. DI Monika Fiby, MLA, Landschaftsplanerin Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html#nordhorn ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Marderleben und Marderhaltung Die Aktion Fischotterschutz e.V. in Hankensbüttel veranstaltet dieses Jahr ein eintägiges Seminar zur Biologie und Haltung der einheimischen Musteliden. Am Samstag, dem 07. Mai, können sich alle Personen, die beruflich oder privat mit der Haltung, der Biologie und dem Schutz von Musteliden befasst sind, im OTTER-ZENTRUM eingehend über Otter und Co. informieren. Da die einheimischen Marderarten sowohl in der Forschung als auch in der Zoohaltung stark vernachlässigt werden, besteht in vielen Fragen zur Biologie dieser Tiere Nachholbedarf. In den großzügigen Gehegen des OTTER-ZENTRUMs werden die überaus faszinierenden und attraktiven heimischen Marderarten, wie Hermelin, Steinmarder, Dachs und Iltis, hautnah vorgestellt und die Ansprüche der Tiere an ihre Umgebung erläutert. Ernährung, Zucht und Gehegegestaltung sind ebenso Themen wie die Durchführung von praktische Arbeiten, etwa Fang und Immobilisation. Der Kostenbeitrag für das Seminar beträgt Euro 70,- pro Person (für Mitglieder der Aktion Fischotterschutz e.V. und Studenten Euro 30,-). Anmeldeschluss ist der 24. April 2005. Das Detailprogramm und nähere Informationen können angefordert werden bei der Aktion Fischotterschutz e.V., Dr. Hans-Heinrich Krüger, OTTER-ZENTRUM, 29386 Hankensbüttel, Tel. 05832-980824, Fax 980851, e-mail h.krueger@otter-zentrum.de. The 2nd International Congress on Zookeeping Gold coast, Queensland, Australia, 7th - 11th May 2006 First Call for Papers/Posters and Workshops After the success of the 1st conference in 2003, a second conference will be held in Australia in 2006 with more than 300 zookeepers from around the world expected to attend. The conference will cover all areas of Zookeeping. You are invited to submit an abstract of a paper or presentation you would like to give. More information and guidelines can be found at http://www.iczoo.org Abstracts for oral and poster presentations should be written in English and no more than 600 words long. If you want to run a workshop focused on developing zoo keeper skills please send a short description. These should be sent to: Paul Howse, ICZ Programme Committee at p.howse@chesterzoo.org Preferably in RTF or MS word format marked `ICZ Programmme' Deadline for submissions is 30th September 2005. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Circus Thurgauer Zeitung - 4. Apr. 2005 Ein kleines Dorf auf Reisen «Eigentlich beziehen wir in den Spielorten nur Strom, Wasser, Futter-Erde für die Manege. Alles andere bringen wir mit», sagt Niklaus Leuenberger, seit September letzten Jahres Mediensprecher des Circus Knie. Denn damit das Publikum in den Genuss perfekter Vorstellungen den Schweizer Nationalcircus Knie kommen kann, geht ein kleines Dorf auf Reisen. Nicht weiter erstaunlich also, dass der Zirkus an jedem seiner Spielorte rund 17 000 Quadratmeter Platz - fast zwei Fussballfelder - benötigt. Nicht nur für das Zelt mit seinem Durchmesser von 44 Metern, den Zoo mit seinen 150 Tieren aus aller Welt und die Wohnwagen der mehr als 40 Artisten - sondern auch für die Wagen Sattlerei und Schneiderei, Küche und Kasse, Elektrozentrale, Kantine, Kompressor, Garderobe, Heizöl und Toiletten. Und schliesslich muss auch die Zoo-eigene Müllsammelstelle noch zwischen Kühlcontainern, Transportwagen und Hubstaplern Platz haben. Zwei Stunden benötigen der Zeltmeister und seine fast 30 Mitarbeiter für den Abbau des «Chapiteau» mit Manege und Musikpodium. In zwei Extrazügen werden Mensch, Tier und Material in den frühen Morgenstunden zum nächsten Spielort gebracht. Zuerst das Material und die Mannschaft, dann die Tiere. Geschlafen wird im Zug. Verläuft alles nach Plan, beginnt um 9 Uhr heute Morgen der Aufbau für das nächste Gastspiel - in diesem Fall für jenes auf dem Kreuzlinger Hafenplatz. Am Nachmittag ist alles bereit: Der Zoo öffnet seine Türen, und die Pferde von Fredy Knie jun. galoppieren im Rund der Manege, um Erde und Sägemehl zu vermischen. Letzte Vorbereitungen für die Show. Kölnische Rundschau - 1. Apr. 2005 Ein Seelöwe im flutschigen Schafspelz Troisdorf. Charles Knie lockt Manta mit leckerem Fisch, doch die junge Seelöwin ist bockig. Sie hat es sich in ihrem fahrenden Schwimmbecken bequem gemacht und denkt gar nicht daran, sich den vielen schaulustigen Leuten auf der Wiese zu zeigen. Dafür ist die zweijährige Steffi umso selbstbewusster. Es ist wie bei uns Menschen, sagt Charles Knie. Jeder Seelöwe hat einen anderen Charakter. Und den zeigen sie heute bei ihrem ersten großen Auftritt im Zirkus Charles Knie, der das ganze Wochenende auf dem Troisdorfer Festplatz gastiert. Wir zeigen ein Stück Zirkusschule, sagte der Zirkus-Direktor. Und es ist einiges, was Manta und Steffi, seit sie im Winter aus dem Krefelder Zoo zu Charles Knie gekommen sind, gelernt haben: Sie beherrschen Handstand, Balancieren, Begrüßung und vieles mehr. Wiesbadener Kurier - 1. Apr. 2005 Löwen und Tiger in der Manege Flörsheim. "Manege frei" hieß es im Zirkus "René und Patrizia Althoff" in der Untermainstadt. Die 42 Aktiven - vor und hinter der Bühne - präsentierten ihrem Publikum im sehr gut gefüllten Zirkuszelt ein abwechslungsreiches Programm von Artistik und Tierdarbietungen. "Wir sind der einzige Zirkus Deutschlands, der mit zwei Raubtiernummern auftritt", präsentiert sich der Zirkus selbstbewusst. Wegen des heftigen Regens nutzten nur wenige Besucher die Gelegenheit, den Zoo des Zirkus Althoff mit seinen rund 70 Tieren, darunter Kamele, Dromedare und zwei Tigerbabys, anzuschauen. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | Zoo Dresden Erleben 1 / 2005 Neuigkeiten im Zoo Dresden Besuch im Vogelrevier Projekt Giraffenhaus Geschichte des Zoo Dresden 1 Bauliche Veränderungen Zeitschrift des Kölner Zoo 1 / 2005 Jahresbericht Zoo Köln 2004 Jahresbericht Naturschutzgebiet Hortobagy 2004 GEO / Gruner + Jahr AG & Co. Zeitreise ins Grüne / Das neue GEO-Special "Europas schönste Parks und Gärten"
| |