 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 258 vom 24. März 2005 | | Liebe Leser, wissen Sie, was eine Pakarana ist? Es wäre verzeihlich, wenn nicht - sie ist schon seit vielen Jahren in keinem europäischen Zoo mehr zu sehen. Zudem ist sie selten, und obwohl bedroht fast vergessen. Karin Osbahr an der Universität Bogotá betreibt ein Schutz- und Zuchtprojekt für den faszinierenden Riesennager. Nun übernimmt die Zoo-AG Bielefeld eine Patenschaft über das kolumbianische Pakarana-Projekt und unterstützt es über die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz. Schon seit Jahren stellten wir die Erlöse aus unseren diversen Web-Projekten dem Artenschutz zur Verfügung, nun wollten wir erstmals ein bestimmtes Projekt zu unterstützen. Und wenn alles klappt, gibt es vielleicht auch bald in einem deutschen Zoo Pakaranas als Zuchtleihgaben. Die erste Rate von 500 Euro stammt aus verschiedenen Quellen: Zoopresseschau: Provision bei Amazon.de, z.B. bei Buchvorstellungen, und Einnahmen durch Anzeigen - bitte beachten! Werbeeinnahmen von unserer Zoo-Datenbank www.zoo-infos.de - bitte fleißig benutzen! Abgabe von antiquarischen Zooführern, Büchern usw. über die Zoo-AG-Website, die uns von großzügigen Spendern zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt wurden - Dank an alle Spender! Sachspenden und Interessenten dafür sind willkommen! Weitere Infos über unser Zoo-AG-Artenschutz-Engagement Ausführliche Information über das Pakarana-Projekt auf den Webseiten der ZGAP plus Artikel-Download Heute wurde wie ebenfalls angekündigt www.zoo-infos.de aktualisiert und enthält nun alle Änderungen, die uns mitgeteilt wurden sowie neue Funktionen wie Mini-Karte, Bundesland-Angabe und PLZ-Bereich-Suche. Dank an alle Mitwirkenden! Und wo wir schon bei kuriosen Tiergestalten sind: Viele Australier feiern seit einigen Jahren statt mit Osterhasen lieber mit den hoch bedrohten einheimischen Bilbys - die haben sogar einen Beutel für die Eier (wenigstens die Weibchen)...! Es gibt sie auch in Schokolade zugunsten des Artenschutzes: http://www.easterbilby.com.au. Vielleicht eine Anregung für naturschutz-orientierte Zooshops? In diesem Sinne: Frohe Ostern! Dirk Petzold
Regensburg, 3. März 2016 Wildgänse bringen Zoocomputer zum Absturz Seit einem Jahr werden im Zoo die Tiere mit RFID-Chips markiert (wir berichteten). Dadurch können alle Tiere metergenau lokalisiert und automatisch verwaltet werden. Nun gab es einen Zwischenfall, der das gesamte Computer-System des Zoos zum Absturz brachte. Kuratorin Fenja Machensiesmal berichtet: "Am frühen Morgen überflog uns offenbar ein Schwarm Wildgänse auf dem Zug nach Norden in geringer Höhe. Die Lesegeräte spielten verrückt, registrieren und verbuchten in wenigen Sekunden tausende Neuzugänge im Zoo, kurz danach brach unser ganzes System zusammen". Erste Vermutung: Offenbar hat auch die zentrale Beringungstelle für nordische Wasservögel in Tromsö in diesem Jahr erstmals RFID-Chips eingesetzt. "Wir klären das gerade mit den dortigen Kollegen und versuchen, diesen Effekt künftig zu vermeiden". Solange bleibt das System deaktiviert. Die Wiederherstellung der Zoo-Daten und der gesamten Tierdatenbank wird sich über Wochen hinziehen. (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Zwei oder drei Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | sz-online - 19. Mrz. 2005 Tierpark: Preiserhöhung ist praktisch vom Tisch Die von der Stadtverwaltung Chemnitz vorgeschlagene Erhöhung der Eintrittspreise für den Tierpark wird wohl scheitern. Endgültig wird der Stadtrat zwar erst am Mittwoch darüber entscheiden, doch bereits im Verwaltungsausschuss ist die Preissteigerung - um bis zu 40 Prozent - durchgefallen. SPD und CDU enthielten sich, die anderen Fraktionenvertreter stimmten dagegen. SPD-Chef Detlef Müller kündigte an, dass seine Fraktion noch mal beraten will: Ich denke allerdings, wir werden im Stadtrat dagegen stimmen. Bei der sinkenden Kaufkraft in unserer Stadt können wir den Chemnitzern keine höheren Eintrittspreise zumuten. Berliner Zeitung - 23. Mrz. 2005 Einer für alle Wenn kleine Jungen nach ihrem Traumberuf gefragt werden, dann taucht häufig der Lokomotivführer auf, der Flugkapitän - und der Zoo-Direktor. Bernhard Blaszkiewitz ist so einer, der sich recht früh für Letzteres entschied. Seit er denken kann, interessiert er sich für Tiere. Und seit er denken kann, ist für ihn klar: "Ich möchte Zoo-Direktor werden." Bernhard Blaszkiewitz, 51, ist seit 1991 Chef "eines der bedeutendsten Zoologischen Gärten der Welt" (Blaszkiewitz). Als Blaszkiewitz nach der Wende nach Friedrichsfelde kam, waren viele skeptisch. Wussten sie doch nur, dass der Mann aus dem Zoologischen Garten stammt. Angst hatten die Stammbesucher und Mitarbeiter, dass auch der Tierpark abgewickelt wird. Erst über die Jahre lernten sie Blaskiewitz als einen leidenschaftlichen Biologen kennen, der sein ganzes Leben der Wissenschaft und den Tieren verschrieben hat. Der den Tierpark weiter entwickelte zu einem einzigartigen Landschaftspark. Und der bis heute zu Besuch war in mehr als 300 Zoologischen Gärten weltweit. Wenn Blaszkiewitz in den Urlaub fährt, dann steht in der Regel ein Zoo auf seinem Programm. Am 28. Mai empfängt Bernhard Blaszkiewitz mehr als 130 Kollegen und Assistenten zur Jahrestagung des Verbandes der Deutschen Zoodirektoren. Die wird er nach Feierabend durch den Tierpark führen "und ihnen dann hoffentlich vier kleine Elefanten präsentieren". Saar-Echo, 23.3.05 Saarbrücker Ökologisten machen da weiter, wo die SZ gottlob aufgehört hat: Nieder mit dem Zoo! Die Grünen im Saarbrücker Stadtrat haben die Pläne des kaufmännischen Leiters des Saarbrücker Zoos, Rainer Hück, scharf kritisiert. Dieser hatte erklärt, dass der Zoo 500000 bis 800000 Euro in eine neue Löwenanlage investieren will. Stadtverordneter Karl-Heinz Guggenberger: Es ist erstaunlich, dass Rainer Hück bereit ist, über eine halbe Million Euro zu investieren, obwohl noch gar nicht klar ist, wie es mit dem Zoo weitergehen wird. Bevor in eine neue Löwenanlage investiert wird, fordern wir, dass endlich ein Konzept auf den Tisch gelegt wird, das sich mit der Entwicklung der beiden saarländischen Zoos auseinandersetzt. Bereits im September letzten Jahres hatten die Grünen ihre Ideen für ein Saarland-Zoo-Konzept vorgestellt. Guggenberger: Die Schaffung einer landesweiten Zoo-Trägergesellschaft, die die kommunalen Zoos in Saarbrücken und Neunkirchen aufnimmt, würde eine erhebliche Entlastung für den Saarbrücker Kulturhaushalt bedeuten." Durch ein landesweit abgestimmtes Zoo-Konzept würden die einzelnen Zoos außerdem an Attraktivität gewinnen. So könnten beispielsweise der Afrika-Schwerpunkt im Zoo Saarbrücken und der Asien-Schwerpunkt im Neunkircher Zoo ausgebaut werden. Kommentar der Saar-Echo-Redaktion: Originell sind die Ein- und Auslassungen der Saarbrücker Grünen zur Zukunft des Saarbrücker Zoos keineswegs, allenfalls schräg und populistisch. Das törichte Geschrei von der Zusammenlegung der Zoologischen Gärten in Neunkirchen und Saarbrücken scheint eher ein müder Abgesang auf die Anti-Zoo-Kampagnen der Saarbrücker Zeitung unter dem früheren Chefredakteur und seinem Saarbrücker Lokal-Statthalter. Statt die ersten zarten Revitalisierungs-Ansätze der Zooleitung zu begrüßen, gehen die Grünen mit dem Totschläger zu Werke. Hannoversche Allgemeine Zeitung - 23. Mrz. 2005 Bärenstark: Das Wisentgehege bietet viel Neues Das Wisentgehege in Springe braucht mehr Besucher, um die erhoffte schwarze Null zu erreichen. Dafür setzt es auf ein erweitertes Programm. Die vergangenen vier Jahre waren für das Wisentgehege nach dem Steinhuder Meer und dem Deister Publikumsmagnet Nummer drei in Hannovers Umland keine ruhigen. Der Rechnungshof hatte 2001 die hohen Defizite der landeseigenen Einrichtung gerügt, das Landwirtschaftsministerium daraufhin die viel beschworene schwarze Null binnen drei Jahren angemahnt. Ist das Ziel nicht zu erreichen, machen wir das Gehege dicht und züchten die Wisente weiter nur eben hinter verschlossenen Türen, war damals aus dem Ministerium zu hören. Das Ziel wurde nicht erreicht. Vergangenes Jahr sind etwa 134.000 Besucher in die 100 Hektar große Anlage gekommen. 200.000 müssten es sein, wenn die Null stehen soll. Trotzdem sind die Schließungspläne vom Tisch. Sparen können wir nicht mehr, dann vergammelt hier alles, erklärt Hennig, der die Forstverwaltung inzwischen überzeugt hat, dass man den Zaun um die Wildschweinanlage nun mal in Schuss halten muss, wenn man nicht will, dass die Säue stiften gehen. In den vergangen Jahren haben die Verantwortlichen des Geheges in die Werbung intensiviert, ein Logo und einen passablen Internetauftritt entworfen. Verstärkt setzt man auf Veranstaltungen. Barock-, Mittsommer- und Kinderfest sowie frühmittelalterlicher Handwerkermarkt stehen für dieses Jahr im Programm, das Hubertusfest im Herbst ist ein Klassiker. Bei entsprechender Finanzausstattung fiele Hennig noch mehr ein. Es ist ein Unding, dass wir keinen Spielplatz haben, findet er. Gleiches gelte für einen Souvenirshop, der immerhin noch in diesem Jahr eingerichtet werden soll. Seit Jahren verfolgt er zwei Großprojekte. Am Herzen liegt dem Leiter des Geheges ein so genanntes Aquatop als Ersatz für das vor einigen Jahren abgebrannte Aquarium. Dort wollen wir die heimische Gewässer- und Fischwelt zeigen. Obwohl das ein Zukunftsthema ist, hat es noch kein Park im Programm, sagt Hennig. 1,5 Millionen Euro würde das Projekt kosten. Zu realisieren ist es nur, wenn sich die Bundesumweltstiftung beteiligt. Hennigs zweites Wunschprojekt ist ein mittelalterliches Museumsdorf, das ein Verein betreiben will und in dem seltene Haustierrassen gezüchtet und präsentiert werden sollen. Beides ist noch Zukunftsmusik. Münstersche Zeitung 23. Mrz. 2005 Besuch bei den Languren Besuche in zwei Nationalparks in Vietnam und einem in Kambodscha waren die Höhepunkte der rund dreiwöchigen Reise einer 28-köpfigen Gruppe aus Münster - unter ihnen Jörg Adler, Chef des Allwetterzoos. Neben dem touristischen Programm standen Informationen über Artenschutzprojekte in den beiden asiatischen Ländern im Mittelpunkt. Projekte, die die Zoologischen Gesellschaften Frankfurt und München sowie die beim Allwetterzoo in Münster angesiedelte Stiftung Artenschutz initiierten und auch fachlich sowie finanziell unterstützen: die Primaten-Auffangstation im Cuc Phuong-Nationalpark, unter Leitung von Tilo Nadler, das Goldkopflanguren-Schutzprojekt im Nationalpark Cat Ba unter Leitung der Biologin Dr. Roswitha Stenke und das unweit der Tempelanlagen von Angkor in Kambodscha gelegene Artenschutzzentrum unter Leitung des Biologen Kai-Olaf Krüger und der Tierärztin Isabell Stich. Westfälische Nachrichten 23. Mrz. 2005 Makoko gehts blendend in Johannesburg Eine Münstersche Familie besuchte den Ende November vom Allwetterzoo Münster nach Johannesburg umgesiedelten Gorilla. mephisto 97.6 - 21. Mrz. 2005 TOP-Stempel für Leipziger Ehrenamt In der Galerie für Zeitgenössische Kunst wird am Abend ein Leipziger mit dem 11.Leipziger Top-Stempel ausgezeichnet. Wie das TOP-Magazin mitteilte, wird Siegfried Stauche für sein ehrenamtliches Engagement geehrt. Er ist Vorsitzender des Freundes-und Förderkreises des Zoologischen Gartens Leipzig. Stauche hat zahlreiche Spendenaktionen ins Leben gerufen. Außerdem hat der Förderkreis den Zoo mit rund 2,4 Millionen Euro unterstützt. Der Preis wird in Leipzig vier Mal im Jahr für ehrenamtliches Engagement für die Stadt verliehen. Aachener Nachrichten - 22. Mrz. 2005 In Freiheit, aber schon im Visier Da mag «Freya» sich noch so unbeobachtet fühlen, der Aachener Tierpark-Chef hat ein wachsames Auge auf die Luchsdame. Die war vor zwei Monaten in einer stürmischen Winternacht aus dem Gehege im Drimborner Wäldchen entfleucht und streunt seither durch die nahen Wälder und Wiesen. «Wir wissen ungefähr, wo sie ist», sagt Wolfram Graf-Rudolf, «und da wollen wir sie erst einmal stabilisieren.» «Stabilisiert» wird das Tier vor allem mit Hundefutter. Die regelmäßig servierten Mahlzeiten sollen Freya gewissermaßen sessshaft machen. «Das Tier lebt nicht nur von Hunde- und Katzenfutter», glaubt Graf-Rudolf, «sondern jagt auch Vögel oder Kaninchen». Der Tierparkleiter hofft, dass Freya sich irgendwann in eine Scheune oder einen anderen eingefriedeten Bereich locken lässt. «Dann haben wir eine reelle Chance, sie zu bekommen.» Mit Narkosegewehr oder Blasrohr könnten Tierinspektor Hans-Jürgen Unterrhein oder Dr. Eike Lange, der Veterinär des Tierparks, dann die Luchsdame betäuben und nach Hause bringen. Die Lebend-Falle, die vor einigen Wochen in der Zollsiedlung nahe der Lütticher Straße schon einmal Freyas Freigang beenden sollte, will der Tierpark-Chef nicht mehr versuchen. «Die müsste ständig beaufsichtigt werden, damit andere Tiere da keinen Schaden nehmen.» Mitteldeutsche Zeitung - 22. Mrz. 2005 Vogel gibt ein Sonderkonzert Es war nicht das Zwitschern der üblichen Frühlingsboten wie Sperlinge und Grünmeisen, das Andreas Schmidt in seinem Büro in der Hohen Straße in Aschersleben in den Morgenstunden aufhorchen ließ. Die Musik war irgendwie anders und machte den 58-Jährigen stutzig. Es ist das erste Lebenszeichen eines der 42 Sittiche, die bei dem Einbruch in den Ascherslebener Tierpark in der Nacht zum vergangenen Freitag gestohlen worden waren. Unbekannte Täter waren in die Voliere im Eingangsbereich eingedrungen und hatten ein Loch im Maschendraht hinterlassen, durch das die Nymphen-, Wellen- und Königssittiche ausbüxen konnten. Ob die Tiere jemals wieder zurückkommen oder eingefangen werden können, ist zweifelhaft. Nach Meinung von Vogelexperte Uwe Nielitz haben die Vögel auch in der freien Natur gute Überlebenschancen. Diese Aussicht tröstet Tierparkchef Dietmar Reisky allerdings wenig. Schließlich ist es bereits das zweite Mal innerhalb eines halben Jahres, dass Einbrecher die Voliere heimsuchten. Er hofft nun, dass die Polizei die Übeltäter schnappen kann und weitere ähnliche Taten im Ascherslebener Tierpark ausgeschlossen werden können. Spiegel Online - 23. Mrz. 2005 Sambesi an der Leine Flusspferde, Tiger, Gazellen, afrikanische Savanne und indischer Dschungel - in Hannovers Zoo sind die Tiere zum Greifen nah und das exotische Szenario perfekt. Der Zoo und seine Wandlung zum aufregenden Erlebnispark. Die Bootsfahrt auf dem Sambesi gehört zu den Hauptattraktionen des Zoos Hannover. Die Illusion ist perfekt. Ställe und Wirtschaftsgebäude verbergen sich in der künstlichen Landschaft oder in stilgetreuen Rundhütten. Keine Zäune, keine sichtbaren Gräben schränken die afrikanische Miniatur-Weite ein. Auch das Café und der Souvenirladen sowie die als Strohdachhütte getarnte Toilette mit gestampftem Lehmboden atmen afrikanische Atmosphäre. Wer die Wasserwelt des Sambesi zu Fuß erkundet, kann den zutraulichen Pelikanen über die Federn streicheln. Außerdem beflügeln ein offenbar soeben abgestürztes Flugzeug im Busch und ein scheinbar gerade verlassenes Forschercamp die Fantasie der Kinder, die - während die Großen fasziniert auf Beobachtungsposten gehen - Geschicklichkeitsübungen am Weg absolvieren. Vier Erlebniswelten hat der Zoo inzwischen gebaut: "Sambesi", "Gorillaberg", "Dschungelpalast" und "Meyers Hof". Es gibt fast nichts, was der Zoo nicht verkauft: Wie in amerikanischen Erlebnisparks schießen automatische Kameras Bilder von den Besuchern. Bieten Zooführer, die hier Scouts heißen, Führungen an oder begleiten Besucher zu ihrem Lieblingstier. Ein "Event-Team" veranstaltet "After Work Safaris" - individuelle Shows für Feste, private Elefanten-paraden, Fackelzüge und Catering. Mehr als 60 Millionen Euro hat der Zoo in Umbauten investiert, nicht zuletzt, um die beengten Tiere artgerecht zu präsentieren. Zwischen den Erlebniswelten Afrika und Indien soll die Alaskalandschaft "Yukon-Bay" entstehen. Bisher begeistern hier in der Show-Arena tierische Stars ihr Publikum. Irma, die letzte Eisbärdame, fristet derweil in einem längst nicht mehr EU-konformen Käfig beengt und ohne Publikumsverkehr ihren Lebensabend. Aus der maroden Robbenanlage, die keine Wasseraufbereitung besitzt, werden täglich 370 Kubikmeter Wasser in die Eilenriede gepumpt; jährlich versickern dort 136.000 Kubikmeter. Die geplante Robbenlandschaft soll zwar fünfmal so groß werden, dank moderner Technik aber nur einen Bruchteil des Wassers verbrauchen. Aus "Merian"extra-Heft "WasserReich Niedersachsen", März 2004 vista verde - 23. Mrz. 2005 Löwe nach Schädel-OP wohlauf Mit einer weltweit erstmals durchgeführten Operation haben israelische Veterinärmediziner einem Löwenmännchen zu neuer Agilität verholfen. Der Patient namens Samson litt an einer Schädeldeformation, die sein Kleinhirn und Rückenmark einquetschte. Indem die Verformung beseitigt wurde, verschwanden der Druck und damit auch die neurologischen Symptome. "Die bisherigen Resultate sind besser, als wir hätten erwarten können", erläutert Merav Shamir von der Hebräischen Universität Jerusalem. Der Löwe sei nach der Operation wieder in seinen Zoo gebracht worden und dort mittlerweile vollständig genesen. "Samson konnte sich nur mit Mühe auf den Beinen halten und fiel nach einigen Schritten, wenn er zu laufen versuchte", so die Spezialistin für Veterinär-Neurochirurgie. Eine Computertomographie bestätigte den Verdacht einer Verwachsung im hinteren Schädelabschnitt. Auslöser sei ein Mangel an Vitamin A, wie er mitunter trotz zusätzlichen Vitaminen und anderen Nahrungsergänzungen bei der Haltung in Gefangenschaft auftrete, so Shamir weiter. In allen früheren Fällen seien die Tiere schließlich dem erhöhten Druck auf Kleinhirn und Rückenmark erlegen. Planung und Bau Kölner Stadt-Anzeiger - 17. Mrz. 2005 Riesen-Scheiben im Duisburger Zoo: Panoramasicht auf Delfine Eine Panoramasicht auf die Unterwasserwelt südamerikanischer Flussdelfine haben Besucher ab dem Spätsommer im Duisburger Zoo. Zwei neun und 12 Meter lange Acrylglasscheiben werden dafür an diesem Samstag von einem Schwerlastkran in ein Aquarium eingesetzt. Die 250.000 Euro teuren Spezialscheiben seien in Japan gefertigt worden, gab der Zoo am Donnerstag bekannt. Das Aquarium gehört zu einem Tropenhaus, das im Rahmen des «Rio Negro» Projekts gebaut wird. Dort sollen auch Anacondas und kleine Krokodile wohnen. WAZ - 20. Mrz. 2005 Durchblick im Duisburger Zoo Damit die Besucher des Zoo-Projekts "Rio Negro" nicht nass werden, standen am Samstag Arbeiter im Regen und setzten riesige Glasscheiben in die neue Anlage der Süßwasserdelfine ein. Ein Hundert-Tonnen-Schwerlastkran ließ selbst die Elefanten im Gehege nebenan neidvoll gucken. Das Acrylglas mit jeweils zwölf und neun Metern Länge, zweieinhalb Metern Breite und neun Zentimetern Dicke wurde speziell für den Duisburger Zoo in Japan geschliffen. Ende Dezember wurde das Glas im Hafen von Osaka eingeschifft und in Überseecontainern auf den Weg nach Hamburg gebracht. Nach kurzer Zwischenlagerung im Containerhafen brachte ein Tieflader das wertvolle Gut nach Duisburg, 250 000 Euro kosten die Panoramascheiben. Doch bevor sie ihre endgültige Position zur Trennung von Tonina-Delfinen und Menschen einnehmen konnten, musste an einer Ecke des Glases geschliffen werden, denn die Arbeiter entdeckten in einer Ecke einen Riss. "Das ist aber kein Problem, die Nuten sind breit genug", beruhigt Zoo-Direktor Reinhard Frese. Da die beiden Toninas die letzten ihrer Art in Zoo-Haltung sind und keine Tiere nachkommen, wurde die "Rio Negro"-Anlage mit 600 000 Litern Fassungsvermögen auch für Seekühe ausgelegt. Kölner Stadt-Anzeiger - 17. Mrz. 2005 Mit Robben unter Wasser: Glastunnel kommt ins Zoo-Bassin Mit Robben unter Wasser: Im Gelsenkirchener Ruhr Zoo wird am Freitag ein neun Meter langer Glastunnel ins neue Robben-Bassin eingebaut. Ein Hubschrauber transportiert die drei Einzelteile mit einem Durchmesser von rund fünf Metern über das Zoo-Gelände. In rund drei Monaten könnten die schwimmenden Seelöwen durch 14 Zentimeter dickes Glas unter Wasser beobachtet werden, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Im Juli eröffnet die neue Erlebniswelt Alaska, zu der das Robben-Bassin gehört. Neue Ruhr Zeitung - 19. Mrz. 2005 Das große Krabbeln Mit Blick auf den Osterferien-Ansturm eröffnet Sea Life Oberhausen eine sehenswerte Sonderausstellung: Große und kleine Krabben sind darin die "Raubritter der Meere". Die "Kamschatka-Krabbe" (auch "Königskrabbe" genannt) erreicht bis zu zwei Meter Spannweite. "Mit ihren Scheren kann sie einem erwachsenen Menschen glatt die Finger brechen", steigert Robert Donoso, Aquariumsleiter im Sea Life Oberhausen, den Gruselfaktor. Er spricht flapsig von einer "Invasion der Riesenkrabben". Dabei wurden die "Raubritter der Meere" importiert und dienen als lebende Exponate einer Sonderausstellung, die bis zum Frühjahr 2006 zu sehen sein wird. "Mit dieser Ausstellung, die wir pünktlich zu den Osterferien eröffnen, wollen wir den Besuchern Wissenswertes rund um harte Schalen, scharfe Scheren und bizarre Panzer vermitteln", erklärt Sea Life-Geschäftsführer Dirk Neidhart. Um die Scheren-Schau möglich zu machen, wurden 100 Quadratmeter Fläche in der oberen Etage des Aquarium-Komplexes umgestaltet. Gleich sechs neue Aquarien wurden eingebaut. Sonderausstellungen wie diese werde es künftig in jedem Jahr geben, kündigte Manager Dirk Neidhart an, der sich im Übrigen mit dem Besucherzulauf mehr als zufrieden zeigt: Fast eine halbe Million Menschen haben Sea Life Oberhausen bereits gesehen. WAZ - 19. Mrz. 2005 Riesenkrabben, Alaska-Träume und Delfine Auf dem Weg zur "Zoom-Erlebniswelt" ist der Ruhr Zoo in Gelsenkirchen gestern einen großen Schritt weitergekommen: Auf dem künftigen Alaska-Gelände wurde der Glastunnel für das Robben- und Eisbärenterrain montiert. Gegen 11.30 Uhr schwebte ein Spezialhubschrauber aus der Schweiz ein, dessen Besatzung die drei jeweils 4,75 Tonnen schweren Segmente aufnahmen und in der Robbenanlage in Position brachten. "Die Crew hat Präzisionsarbeit geleistet", kommentierte Zoosprecherin Sabine Haas die Aktion, die die Gesellschaft Energie und Wirtschaft (GGW) als Betreiberin des Tiergartens 490.000 Euro kostet. Seit 1975 sind Toninas, südamerikanische Süßwasserdelfine, im Duisburger Zoo beheimatet. Über zehn Jahre wurde über die Vergrößerung ihres Beckens nachgedacht. Nun wird sie Realität. Rio Negro heißt das Projekt, in dem auch die Toninas ihr neues Domizil haben werden. Rio Negro soll eine 900 Quadratmeter große tropische Landschaft werden. Herzstück wird der Pool der Flussdelfine mit einem Fassungsvermögen von 650 Kubikmetern. Durch eine Panoramascheibe können Besucher die Aktionen der Toninas beobachten. Am heutigen Samstag werden zwei zwölf und neun Meter lange Acrylglasscheiben eingesetzt, die speziell für den Duisburger Zoo entwickelt wurden. Möglich wurde der Bau des 3,4 Mio teuren Tropenhauses, für das lange die Mittel fehlten, durch eine Millionen-Spende der Sparkasse Duisburg. Zwei Millionen Euro kommen aus Sparrücklagen des Tierparks, der Rest aus Spenden von Zoofreunden. Oberhausen: Zwischen gewöhnlichen europäischen Flusskrebsen und blauen Hummern nahm die Kamtschatka-Riesenkrabbe (Königskrabbe) gestern Platz. Ihr Auftauchen im Großaquarium Sea Life Oberhausen verfolgte ein großes Medienaufgebot. In der Neuen Mitte tritt sie als Star der ersten Sonderausstellung "Riesenkrabben - Raubritter der Meere" auf. Um den Krabbeltieren den geeigneten Lebensraum zu schaffen, wurde zwei Wochen lang zu nächtlicher Stunde gewerkelt. Erst danach konnten die sechs Aquarien aus Helsinki in Empfang genommen werden. Morgenweb - 22. Mrz. 2005 Speyer: Sea Life eröffnet Sonderausstellung Das Sea-Life-Aquarium in Speyer hat zwei neue Bewohner: Seit heute sind in dem Unterwasserzoo zwei Riesenkrabben mit einer Spannweite bis zu 1,50 Metern zu sehen. Die bis zu zehn Kilogramm schweren Tiere sind laut Sea Life die Hauptdarsteller in der neuen Sonderausstellung "Riesenkrabben - Raubritter der Meere". Normalerweise leben die braunen Schalentiere in den Tiefen des Atlantiks und sind so den Augen der Menschen verborgen. Das Sea Life zeigt zahlreiche Fischarten, von der Scholle bis zum Katzenhai. Yahoo! Nachrichten - 18. Mrz. 2005 Platz für Adler und Uhu Adler und Uhus haben seit Freitag eine neue Heimat im Vogelpark Marlow. Pünktlich zu Beginn der Saison wurde für sie eine neue Greifvogelanlage eröffnet. Das großzügige Gehege, dessen Bau vom Land mit rund 220.000 Euro Fördergeldern unterstützt wurde, liegt neben dem Areal der sommerlichen Flugschauen. Die Anlage entspricht der neuen EU-Richtlinie zur Haltung von Zootieren, wie das Landeswirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. WAZ - 22. Mrz. 2005 Drei Falkner übernehmen den gräflichen Wildpark Auch in diesem Jahr wird der Wildpark am Schloss Cappenberg wieder am Ostersonntag seine Tore für die neue Besuchersaison öffnen. Allerdings erwartet in diesem Jahr die Tierliebhaber und Erholungssuchenden eine ganz besondere Neuerung: Drei Falkner haben als Pächter die Leitung des Parks übernommen und präsentieren ihre Arbeit mit den Greifvögeln. Sebastian Graf von Kanitz freut sich über den im vergangenen Jahr zustande gekommenen Kontakt. Joachim Müller, Thilo Nesnidal und Paul Fander hatten auf dem letzten Weihnachtsmarkt im Schlosshof schon "ihre Visitenkarte" hinterlassen und sich mit ihren Falken präsentiert. Jetzt planen sie nach und nach im Wildpark eine größere Station von Greifvögeln einzurichten, die an den Wochenenden jeweils um 11 Uhr und um 15 Uhr Flugvorführungen anbieten soll. Ostersonntag um 11 Uhr ist Premiere. Die Volieren der Vögel sollen an der Mauer zum Schlossgarten errichtet werden und nach ihrer Fertigstellung für die Besucher zugänglich sein. Die neuen Betreiber des Parks kümmern sich auch um das Café. Hessisch Niedersächsische Allgemeine - 23. Mrz. 2005 Waldeck Otterdame Omu zieht in den Wildpark ein Noch ist das Fischotterweibchen allein, Parkleiter Albert Hernold hofft aber, dass sie trächtig ist und schon Anfang bis Mitte April Nachwuchs bekommt: Seit gestern ist der Wildpark Edersee um eine Attraktion reicher. Finanziert vom Förderverein, legten in den Wintermonaten die Wildpark-Mitarbeiter Friedrich Knüppel, Gerhard Fränkel und Karl-Heinz Münch ein Fischottergehege mit zwei Teichen an sind. Gestern Nachmittag setzten Hernold und seine Mitarbeiter die siebenjährige Otterdame Omu - nach einem neuen Namen wird noch gesucht - im neuen Gehege aus. Trotz vierstündiger Fahrt vom Tierpark Eekhold zeigte sich der kanadische Otter, der im Alter von zwei Jahren aus Kanada importiert wurde, schon quicklebendig. Sollte es mit dem Nachwuchs nicht klappen, will Hernold im Herbst ein Fischotter-Männchen beschaffen. Für die Besucher plant der Wildpark Schaufütterungen. Waldeckische Landeszeitung - 23. Mrz. 2005 Im Wasser die pure Eleganz Seit Mittwochnachmittag hat der Wildpark Edersee seine neue Attraktion. Wenn die ersten Streifzüge der (noch) namenlosen Otterdame durch ihr großzügiges Revier nicht zuviel versprechen, dürfen sich die Besucher an den Osterfeiertagen auf ein munteres Schauspiel freuen. Das siebenjährige Weibchen reiste am Mittwoch in einer Holzkiste aus Schleswig-Holstein an, chauffiert von Wildparkleiter Albert Hernold. Vornehmlich die beiden Wildpark-Mitarbeiter Gerhard Fränkel und Friedrich Knüppel haben ein sehr attraktives Gehege gebaut mit zwei Teichen, künstlichen Höhlen, Wasserrutsche, Wasserfällen, Hütten und, und, und. Die Zuschauer genießen einen freien Blick auf das gesamte Gelände. Möglicherweise wird die neue Bewohnerin dennoch das Gehege bald mit Artgenossen teilen. "Wir sind guter Hoffnung, dass sie trächtig ist. Sie war im Tierpark Eekohold mit einem Männchen zusammen", berichtet Albert Hernold. Sollte der Nachwuchs aber ausbleiben, dann möchte der Wildparkleiter im Herbst ein junges Ottermännchen aus Eekohold dazu holen. Der Förderverein des Wildparks hat die Einbürgerung des neuen Publikumslieblings möglich gemacht. 25000 Euro kostete der Bau des Geheges. Für das Weibchen selbst hat der Wildpark 1500 Euro gezahlt. Thüringische Landeszeitung - 21. Mrz. 2005 Bio-Möhren für Liebling Dack Jeden Dienstag, pünktlich zur Mittagszeit, ist es soweit: Die 74-jährige Christa Weise ist schwerbepackt mit zahlreichen Leckerbissen zu ihren Tieren im Erfurter Zoopark unterwegs. Besonders angetan hat es ihr natürlich ihr Pony Dack, das sie auch als erste Tierpatin des Zooparkes unter ihre Fittiche nahm. Ebenso tierlieb sind auch die weiteren 171 Tierpaten des Zoos - immerhin 40 mehr als im vergangenen Jahr. Mehr als 30000 Euro kamen so zusammen. Finanziert wird damit u.a. der Neubau der Löwenanlage sowie der Adler-Voliere. Allerdings fehlen für letztere noch 10000 Euro und deshalb sind die Tierfreunde weiterhin auf Sponorensuche. Ein Terrarium mit Pfeilgiftfröschen kommt spätestens Mitte April. Doch einen großen Traum gibt es ebenfalls: Ein Riffaquarium mit Meerwasser soll vielleicht schon im nächsten Jahr entstehen. Neue Presse - 19. Mrz. 2005 Zoo startet in die neue Saison Leoparden-Männchen Yallah hat seit gut vier Stunden einen neuen Lieblingsplatz: Am Freitagmorgen - pünktlich zur Saison-Eröffnung des Zoos Hannover - ließen ihn Wärter in sein neues Gehege. Zur Mittagszeit liegt Yallah ruhig auf einer Bambusmatte und stört sich nicht an dem Rummel, der um ihn herum gemacht wird. Zoo-Geschäftsführer Klaus-Michael Machens ist euphorischer. Wir sind glücklich, dass wir die neue Anlage haben, sagt er. Innerhalb von zehn Wochen wurde das Leoparden-Gehege als Teil des so genannten Dschungelpalasts gebaut. Es ist eine der Neuerungen, die die Saison 2005 Tieren und Besuchern des Zoo Hannover beschert. Insgesamt wurden über die Wintermonate 1,2 Millionen Euro für Neu- und Umbauten investiert. Nun können sich die beiden Leoparden auf 300 Quadratmetern bewegen - und haben damit 100 Quadratmeter mehr zur Verfügung als bisher. Freuen dürfen sich auch Kinder, die den Zoo besuchen: Auf einer Fläche von 3642 Quadratmetern wurde für sie ein neuer Abenteuerspielplatz gebaut. Noch eine andere Neuheit gibt es bei den Tiershows im Zoo Hannover: Tiere hautnah. Hier wird nicht nur Nasenbär Diego den Besuchern über den Rücken laufen. Auch ein Tigerpython soll ihnen ganz nahe kommen. Hannoversche Allgemeine Zeitung - 19. Mrz. 2005 Tierischer Kletterspaß im Zoo Der große Spielplatz im Zoo Hannover ist kaum wiederzuerkennen: Fröhliche Farben, kuriose Formen den gesamten Winter über haben die Bauarbeiter kräftig Hand angelegt. Brodelburg heißt das Kletterparadies jetzt aber wo ist die Treppe, die früher nach oben führte? Alles sieht aus wie eine Mischung zwischen Hundertwasser und Waldorf, viel Holz, pastellige Farben und kaum ein rechter Winkel, das erhöht den Spielspaß. Bei näherem Hinsehen sind die beiden großen Röhrenrutschen noch da jetzt aber mit schiefen Wänden und kuriosen Zipfelmützen verkleidet. Neue Wege und Stege führen durch die Anlage. Natürlich ist alles vom TÜV abgenommen. Eine Fachfirma hat die komplizierten Arbeiten erledigt, aber der Direktor ist stolz, dass gut ein Dutzend Zoo-Mitarbeiter nahezu alle Landschaftsarbeiten übernommen hat. 1,2 Millionen Euro hat der Zoo in diesem Winter investiert, den Großteil in den 3642 Quadratmeter großen Spielplatz. Er bleibt weiterhin von 18 bis 21 Uhr für die Besucher der Zoo-Gastronomie Meyer Hof geöffnet. Der Zoo startet an diesem Wochenende mit leicht erhöhten Preisen in die neue Saison. Hamburger Abendblatt - 18. Mrz. 2005 Kinder erleben die Welt der Tiere Ein Sinnerfahrungs- und Erlebnisraum wird im Wildpark Eekholt am Sonntag, 20. März, eröffnet. In einer Biberburg und an der Klettereidechse können sich die Kinder spielerisch in die Welt der Tiere hineinversetzen. Außerdem gibt es ein Baumstamm-Mikado, Weiden-Wigwams und eine Partnerschaukel. Der Naturspielplatz wird um 11 Uhr eröffnet. Kinder, die bis dahin in den Wildpak kommen, haben freien Eintritt. Kieler Nachrichten - 22. Mrz. 2005 Mölln: Wildpark wird attraktiver Zunächst noch etwas verschlafen blickte der Waschbär im Möllner Wildpark gestern aus seinem Haus. Interessiert sah er dann auf die Besucher, deren Zahl in den vergangenen Tagen wegen der Osterferien und vor allem wegen des sonnigen Wetters deutlich gestiegen ist. Wer schon längere Zeit nicht mehr im Wildpark war, wird feststellen, dass sich hier viel verändert hat. "Wir ergänzen, erweitern oder verschönern immer irgendwo etwas", so Jörg Thun, Leiter des Forst- und Grünflächenamtes der Stadt Mölln. 110 000 Euro steckt die Stadt jährlich in die Anlage. In diesem Jahr kommen noch einmal 250 000 Euro hinzu. Dafür soll am Waldhallenweg ein neuer Eingangsbereich samt großzügigem Parkplatz angelegt werden. Auch sonst soll sich im Park einiges tun: Tourismus-, Forst- und Bauausschuss beschlossen, eine neue Lenkungsgruppe einzusetzen, in der alle Fraktionen mitarbeiten sollen. Diese Gruppe soll Ideen entwickeln, deren Realisierung den Wildpark noch attraktiver machen, und klären ob noch weitere Tierarten hier ein Quartier finden können. BauNetz.de (Abonnement) - 17. Mrz. 2005 The Life Aquatic Wie am 16. März offiziell bekannt gegeben wurde, wird Nicholas Grimshaw ein Sea Life Centre in der Nähe von Stewardby im englischen Bedfordshire bauen. Das Projekt mit dem offiziellen Namen NIRAH - National Institute for Research into Aquatic Habits soll vier mal so groß werden wie das bereits in den neunziger Jahren von Grimshaw realisierte Eden-Projekt in Cornwall. In der riesigen Biokuppeln wird es die weltgrößten Aquarien, Plattformen mit tropischen Pflanzen und Bäumen, und eine Unzahl verschiedener Fischarten, Reptilien und Amphibien geben. Analog zum Eden-Projekt sollen die Hallen als geodätische Kuppeln konstruiert werden. Das Gelände des NIRAH liegt auf einer 40 Hektar großen ehemaligen Ziegelei. Die Baukosten sind mit 250 Millionen Pfund veranschlagt, mit der Fertigstellung wird im Jahr 2009 gerechnet. Thurgauer Zeitung - 22. Mrz. 2005 Mehr Platz für Papageien Frauenfeld. Rund 650 000 Franken inklusive Eigenleistungen hat der Förderverein seit seiner Gründung 1999 in die Modernisierung des Plättli-Zoos investiert - nun bereitet er bereits das nächste Grossprojekt vor: Den Bau einer Papageien-Anlage entlang des Panoramawegs. Das 8 Meter breite und 20 Meter tiefe Gehege soll im Osten des Zoos zu stehen kommen und mittels Gitter flexibel aufteilbar sein. Die Baukosten sind mit rund 150 000 Franken veranschlagt und der Baubeginn ist für Sommer/Herbst kommenden Jahres vorgesehen, die Einweihung für Frühjahr 2007. Es ist vorgesehen, den Bestand von zehn Papageien nicht zu erhöhen. Charles Maurer: «Wir werden mit dieser Anlage die gesetzlichen Auflagen mehr als erfüllen.» Derweil für die Papageien-Anlage die Vorarbeiten erst angelaufen sind, steht ein weiteres Projekt kurz vor der Vollendung: Die neue Waschbären-Anlage. Mitte April wird diese Einrichtung, die vom Gewerbeverein Thundorf gesponsert ist, fertig gestellt sein. Danach gibts eine Einweihungsfeier. Aktionen Märkische Oderzeitung - 23. Mrz. 2005 Radeln für Sibirische Tiger Am 12. Juni soll in der Waldstadt der Startschuss zu einer großen Radtour nach Rostock fallen. 20 Mannschaften a fünf Fahrer werden sich in den frühen Morgenstunden auf die Sättel schwingen und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde in den Norden brausen. Ziel ist Rostock. Denn dort gibt es einen Zoo. Genauso wie in Eberswalde. Die Fahrradtour heißt "Zoo-Tour" und das Geld, welches eingefahren wird, soll in neue Anlagen der beiden Tierparks investiert werden. Berliner Morgenpost - 23. Mrz. 2005 Tag der tierischen Rekorde im Tierpark Haustierbesitzer können am Ostersonnabend im Tierpark Friedrichsfelde mit den Kunststücken ihrer Vierbeiner wetteifern. Bei einem "Tag der tierischen Rekorde" treten sechs Hunde, vier Ratten, zwei Minischweine und eine Katze gegeneinander an, teilten die Veranstalter gestern mit. Attraktion des Wettbewerbs wird eine zahme Gambia-Riesenhamsterratte sein, die bellen soll. Wettbewerbskategorien sind neben dem klassischen Apportieren auch Schnellbellen, Sich-im-Kreis-drehen, Basketballspielen und Eimer-ineinander-stellen. Zu gewinnen gibt es fünf Wanderpokale. Die Welt - 22. Mrz. 2005 Tierisch gut Ob der Fischhändler Carl Claes Gottfried Hagenbeck sich eine Vorstellung von den Folgen seiner Idee machte, als er Anno 1848 sechs Seehunde im Waschbottich vor seinem Laden ausstellte? Gegen Geld, versteht sich. Hat der Heringshändler längst weiter gedacht, an eine Menagerie, an Zirkus, an einen Tierpark von Weltruf? Die Grafik, die den Fischhändler mit den Robben zeigt, ist jetzt in einer Ausstellung über Hagenbecks Tierpark in der HSH Nordbank bis zum 2. September zu sehen. Fotos, Plakate, Gemälde, Bücher und Dokumente schildern die Geschichte des Unternehmens Hagenbeck durch Höhen und Tiefen und beschreiben den Wandel des zoologischen Gartens vom Besucherspektakel zur Kinderstube für bedrohte Tierarten. Die Ausstellung zeigt Bilder aus der Bauzeit, wie aus den Eisengerüsten die Landschaften wurden. Und man sieht, wie die Dinosaurier gebaut wurden, die aus der Vorzeit der Tierwelt berichten. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 17. Mrz. 2005 Braunbären erwachen aus dem Winterschlaf Zum "Frühlingsfest für Schlafmützen" lädt am 19. März der Schweriner Zoo ein. Claudia und Vica, die beiden schwergewichtigen Braunbären, verlassen an diesem Tag ihr Winterlager. Ende November waren die Publikumslieblinge in den Schlaf gefallen, wohlig eingemummelt in Strohbetten. Um 13 Uhr werden sich die zotteligen Gefährten erstmals den Besuchern zeigen. Die beliebte Bärenfütterung findet um 15.30 Uhr statt. Zwischendurch dreht sich das Glücksrad und kann ein Bärenquiz gelöst werden. In diesen Tagen heißt es im Zoo: Endspurt bei den Namensvorschlägen für die drei Tigerbabys. "Die Jury bindet den Sack mit den Einsendungen am 31. März zu", sagt Erika Hellmich. Danach treffen Birgitt Hamm vom Schweriner Express, Revierleiterin Petra Schreiber und ein Vertreter der Exxon Mobil GmbH die Wahl aus mindestens 800 Vorschlägen. Getauft werden die kleinen Tiger Mitte April. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 21. Mrz. 2005 Winterspeck ist weg, Braunbären sind erwacht Rechtzeitig vor dem kalendarischen Frühlingsanfang haben am Sonnabend Claudia und Vica, die beiden schwergewichtigen Schweriner Braunbären, ihr Winterlager verlassen. Dazu hatten sich vor dem Gehege zahlreiche Interessenten eingefunden, um die erste Fütterung mitzuerleben. Doch der Appetit hielt sich noch in Grenzen. Den zahlreichen Besuchern, sonderlich den Kindern, wurde allerlei Abwechslung geboten, u.a. beim Rätsel oder Knüppelkuchen. WAZ - 20. Mrz. 2005 Auch die Tiere drängte es nach draußen Wenn der Frost endlich weg ist und die Sonne herauskommt, beenden die Tiere ihren Winterschlaf. Pünktlich feierte am Sonntag auch der Ruhr Zoo den Frühlingsbeginn mit der traditionellen Saisoneröffnung. Schließlich ist auch viel vierbeiniger Nachwuchs zu bestaunen: Im Streichelzoo sind sechs junge Lämmchen geboren, die gestern auch nach draußen durften. Rund um den Grimberger Hof wurden Aktionen wie Kinderschminken oder Jonglage angeboten, stündliche Führungen informierten über den Stand der Umbauarbeiten. Von einer Aussichtsplattform konnte man sich schon ein gutes Bild machen, wie eindrucksvoll die neue Heimat von Eisbärin Antonia bald aussehen wird. Auch die neuen Räumlichkeiten der Zooschule (hier konnten die Kleinen u.a. Gespensterheuschrecken auf die Hand nehmen) sowie der geräumige Zooshop wurden gestern offiziell eröffnet. Davor lockte ein Glücksrad mit vielen attraktiven Preisen der Shoplieferanten. Für die Kids gab es mit dem Riesenwal noch eine Attraktion. Remscheider General-Anzeiger - 19. Mrz. 2005 Blick hinter die Zoo-Kulissen Sonntagsspaziergänge, Kinder-Ferienführungen, eine Ferien-Safari - das und vieles mehr bietet das Frühjahrs-Veranstaltungsprogramm des Wuppertaler Zoos. Es ist ab sofort an der Zoo-Kasse erhältlich. Ein Höhepunkt: In Kooperation mit der Mal-, Zeichen- und Modellierschule Wuppertal sind am 23. und 24. März unter dem Motto "Tierkinder entdecken - eine Beobachtungs- und Zeichenreise durch den Zoo" Kinder ab neun Jahren eingeladen. Rotenburger Rundschau - 21. Mrz. 2005 Attraktion bei Hagenbeck: Giraffen füttern Tierische Erlebnisse mit 2500 Vertretern der Fauna, beeindruckende asiatische Bauwerke und kulturelle Sommernachtsveranstaltungen in einer schönen Parkanlage machen jedes Jahr aufs Neue den Reiz des traditionsreichen Tierparks Hagenbeck aus. Ostersonntag und -montag ist der Osterhase zu Gast und verteilt kleine Überraschungen an die Besucher. Überall im Park finden Schaufütterungen und Tier-Vorstellungen statt. Rosapelikane sowie farbenprächtige Grünflügel- und Gelbbrust-Aras zeigen ihre Flugkünste rund um den künstlichen Felsen des Hauptpanoramas. Rotenburger Rundschau - 21. Mrz. 2005 Sonderaktion im Wildpark Lüneburger Heide Für Kinder hat sich der Wildpark Lüneburger Heide zu Osternsonntag und Ostermontag eine besondere Überraschung ausgedacht. Im größten Osternest Norddeutschlands bei Nindorf hat der Osterhase viele Überraschungseier versteckt! Mit Geschick und Ausdauer findet jeder dort sein Osterei. In die faszinierende Welt der Indianer können die Besucher der Biologieschule im Wildpark eintauchen. Am Ostersonntag steigt dort von 13 bis 17 Uhr ein indianisches Pow-Wow. Der Anlass für dieses lautstarke Ereignis ist die Eröffnung der Ausstellung Von Bisonvölkern, Hundesoldaten und Krähenindianern. Sie erzählt vom Alltag der Prärie- und Plainsindianer zur Zeit der ersten weißen Siedler. WAZ - 23. Mrz. 2005 Frühlingsgefühle im Bochumer Tierpark Zu Ostern beginnt im Tierpark Bochum nicht nur die Saison, sondern es entwickeln sich auch Frühlingsgefühle bei den Zootieren. Die Seehunde freuen sich bereits auf die neue Anlage, deren Bau gut vorankommt. Auch die Pinguine werden mit ihnen in die neue Anlage umziehen. Auch die Steppenadler "Khan" und "Trude" sind mit Nestbau beschäftigt und schimpfen lautstark mit jedem, der sich ihrem Revier nähert. Selbst die Tierpfleger werden gnadenlos angegriffen, wenn sie das Futter bringen. Die Mönchs- und Gänsegeier haben ebenfalls beachtliche Mengen an Ästen und Zweigen in ihre Nester getragen. Eine große Anzahl Jungtiere tollt durch die Kaninchen- und Meerschweinchenanlage - zahllose junge Ziegen bevölkern den Streichelzoo. Während der Osterfeiertage werden die Ponys im Mittelpunkt einer Veranstaltung "rund ums Pferd" stehen (täglich 14 und 16 Uhr). Eine Ausstellung von Kunstwerken mit dem Titel "Lebensräume - Lebensträume" der Werkstatt Constantin schmückt seit dem 17. März das Aquarien- und Terrarienhaus des Bochumer Tierparks. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. April zu sehen. Vögel, Fische, Echsen und Krokodile erscheinen feder- oder pailettengeschmückt, als Bilder oder Plastiken, aus Ton, Papier, Naturmaterialien, Perlen und Stoffen. NRZ - 23. Mrz. 2005 Geschichten, aus dem Ei gepellt Die Goliath-Reiher brüten was aus. Dass der Akt vergebene Liebesmüh ist, da ihnen die Tierpfleger im Krefelder Zoo vorübergehend unbefruchtete Enteneier als Ersatz untergejubelt haben, ahnen die werdenden Eltern nicht. Sie sitzen die Sache aus, während der Nachwuchs nebenan im Brutkasten gedeiht. Erst wenn die Jungtiere im Ei kräftig genug sind, werden sie den Eltern wieder ins gemachte Nest gelegt. Ein kleiner Trick, der die Nachzucht sichern soll - da die Goliath-Reiher tolpatschige Trampeltiere sind und den Dreh mit dem Ei nicht richtig raushaben. Und da das besonders gut zu Ostern passt, dreht sich an Karfreitag und Ostermontag von 11 bis 16 Uhr am Infostand des Zooführerteams alles ums Ei. Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2005 Osterhasen im Zoo Der "Osterhase" besucht im Berliner Zoo die Raubtiere. Auf der Promenade bei den Jaguaren öffnet am Ostersonntag das "Infomobil Raubtiere". Kinder können sich dann Osterhasen-Masken basteln. Für größere Kinder gibt es eine Osterrallye mit allerlei Rätselaufgaben. Aachener Zeitung - 20. Mrz. 2005 Osterferien im Aachener Tierpark Der Aachener Tierpark lädt zu diversen Aktionen in den Osterferien. An der Kasse kann man während der gesamtem Ferien übrigens kostenlos eine spezielle Rallye erhalten. Das Frühlingsfest findet am Samstag, 2. April von 14.30 bis 16.30 Uhr statt. Viele Spiele warten, eine Losbude hält schöne Gewinne bereit und ein Cafe lädt zum Verweilen ein. Ein Euro des Eintritts kommt dem Neubau des Kinderbauernhofes zugute. Saar-Echo - 23. Mrz. 2005 Osterhase wieder im Zoo unterwegs Osterhase wieder im Zoo unterwegs: Im Saarbrücker Zoo findet an Ostern wieder ein großes Familienprogramm statt. Traditionsgemäß wird auch in diesem Jahr der Osterhase im Zoo unterwegs sein und vor allem für die Kinder viele Überraschungen bereithalten. Zu den größten Attraktionen gehören die Osterhasendörfer "Lampertshausen, die auf dem Kinderspielplatz aufgebaut sind. 3000 gespendete Schoko- und Krokant-Eier für das Ostereiersuchen warten auf dem Spielplatz zwischen 10 und 13 Uhr am Ostersonntag und Ostermontag auf findige Kinder. Fränkische Nachrichten - 23. Mrz. 2005 Tiere, die man hautnah erleben kann Der Rundgang im Wildpark Bad Mergentheim führt vorbei an Wiesen- und Weideflächen, durch ein "Gebirge" und durch Nadel und Laubwald. Bei den Fütterungen und Vorführungen, die den Spaziergang durch den Park unterbrechen, erfährt man immer wieder etwas Neues. Die Haustiervorführungen begeistern alle Stadt- und Landmenschen. Während der Osterferien bietet der Wildpark von Dienstag, 29. März, bis Freitag, 1.April, für unternehmungslustige Kinder jede Menge Abenteuer und Spaß in und um den Wildpark an. Am Dienstag, 29. März, sind die Tierpfleger dran. Am Mittwoch, 30.März, ist für die Drei- bis Sechsjährigen der "Kükennachmittag" gedacht. Am Donnerstag, 31. März, dreht sich alles ums Indianerleben. Am Freitag, 1. April, ist die Esel- und Lamakarawane unterwegs. MVregio - 18. Mrz. 2005 Tauchende Osterhasen im Natur- und Umweltpark Güstrow Der Osterhase peilt in diesem Jahr in Güstrow ein besonderes Versteck an. Seine Überraschungen verteilt er am Ostersonntag zwischen Steinen, Pflanzen, Boot und Anker im Aquatunnel des Natur- und Umweltparks (NUP). Vor den Augen der Besucher und hunderter Fische werden an diesem Tag drei Taucher in das vier Grad Celsius kalte Wasser steigen und die Eier aufsammeln, wie eine Parksprecherin am Freitag ankündigte. Die Fundstücke werden anschließend an die Kinder verteilt. Schon am Karfreitag lädt der Park zu einer Nachtwanderung zwischen Wölfen und Eulen und erstmals auch durch das Moor ein. Warburger Zeitung - 23. Mrz. 2005 5.000 Geschenke vom Osterhasen Zu Ostern ist wieder einmal der Hase los im Tierpark Sababurg in Hofgeismar. Karfreitag und Ostersamstag können von 15 bis 17 Uhr Kinder unter fachgerechter Anleitung aus Reisig, bunten Eiern und Federn Osternester basteln. Als Vorgeschmack auf die am 20. April wieder täglich dreimal startende große Greifvogelflugschau präsentiert Falknerin Bianca Weber aus Hofgeismar von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag, jeweils um 11.30 und 14.30 Uhr, ein kleines aber interessantes Flugprogramm mit je einem Mäusebussard und Kordilierenadler, zwei Harrishawks und der Schnee-Eule Oskar. Märkische Oderzeitung - 23. Mrz. 2005 Mit Eierspaß tolle Preise absahnen Petrus muss ein Fan der MOZ-Osterfete sein. Pünktlich zum 9. Fest im Angermünder Tierpark schickt er Frühlingswetter in die Uckermark, sagen die Meteorologen voraus. Einer zünftigen Freiluftparty am Ostersonntag steht nun nichts mehr im Wege. Berliner Morgenpost - 18. Mrz. 2005 Bubu trainiert für seinen Oster-Auftritt Im Wildpark Johannismühle nahe Baruth bereitet Tierpflegerin Yvonne Besser den Uhu Bubu nach der langen Winterpause auf den Auftritt vor. An Ostern gibt es nämlich jeweils von 10 Uhr an ein Sonderprogramm mit Flugvorführungen der Falknerei und anderen Attraktionen. Berliner Morgenpost - 23. Mrz. 2005 Wildpark Schorfheide lädt zu traditionellem Osterfest ein Zu einem großen Osterfest lädt der Wildpark Schorfheide in Groß Schönebeck (Barnim) von Karfreitag bis Ostermontag ein. Es werden Ostereier nach herkömmlicher Art, etwa mit Walnussschalen, gefärbt. Es gebe ein Osterfeuer sowie einen zweitägigen Ostermarkt. Am Sonntag können die im Park versteckte Eier gesucht werden. Kutschfahrten und Ponyreiten sind möglich. NDR Online - 20. Mrz. 2005 Seehund "Hannes" erhält Denkmal Der kleine Seehund Hannes, der im vergangenen Jahr aus dem Tierpark Nordhorn entflohen war, bekommt ein Denkmal. Seine Statue, die Steinmetzin Petra Lansmann-Röseler geschaffen hat, wird am Montag auf einer Sandbank in der Nähe des Seehundbeckens enthüllt, sagte die Tierparksprecherin Ina Brockmann. Das Seehundbaby war im vergangenen August aus dem Tierpark ausgebüxt und hatte Tierschützer und Pfleger monatelang in Atem gehalten er durchschwamm damals den Fluss Vechte bis in die Niederlande. Dort endete seine Odyssee in der Aufzuchtstation Pieterburen. Tierschützer sollen ihn aus der Station befreit und im Meer ausgesetzt haben. Die genauen Umstände wurde jedoch nicht restlos aufgeklärt. Mitteldeutsche Zeitung 21.3.05 Ein Seehund wird unsterblich .. er sei nun extra gut befestigt worden, betonte Tierpark- Leiter Thomas Berling schmunzelnd Thüringer Allgemeine - 21. Mrz. 2005 Kaffee, Kuchen und Kaiman Für ein Liszt-Äffchen hat sich Ministerpräsident Dieter Althaus entschieden. Morgen tritt er seine Tierpatenschaft im Erfurter Zoo an. Damit folgt er offenbar einem Trend: 172 Tierpaten gibt es zur Zeit, ein neuer Rekord. Unter den Herren und Damen aus der Politik ist die Verbundenheit zu den Zoobewohnern aber eher zurück gegangen, beobachtet Dietmar Schumacher, der Vorsitzende des Vereins der Zooparkfreunde, besorgt. Die Welt - 17. Mrz. 2005 Der kleine Elefant hat einen Namen: Willkommen, Horas! Der Elefant, der am 14. April im Tierpark Friedrichsfelde geboren wurde, hat seit gestern einen Namen. Er heißt Horas. Das Wort kommt von der indonesischen Insel Sumatra, die auch die Heimat von Elefantenmutter Nova ist. Horas bedeutet in der dortigen Umgangssprache "Hallo" oder "Willkommen". Mehr als 100 Namensvorschläge hatten die Berliner eingereicht. Gewinner ist der neunjährige Christopher Kluge aus Mitte. Nun dürfen sich die Kluges über ein Jahr freien Eintritt freuen. Zufrieden mit der Namenswahl ist auch die Wohnungsgesellschaft Howoge. Sie findet sich als Hauptsponsor von Horas' Kinderstube in den ersten zwei Buchstaben des ausgewählten Namens wieder. Und noch eine gute Nachricht: Allen Geburtstagskindern bis zum Alter von 14 Jahren sowie denjenigen, die 50 Jahre alt werden, gewährt der Tierpark an ihren Ehrentagen freien Eintritt. Der Tierpark Friedrichsfelde selbst feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Berliner Kurier - 17. Mrz. 2005 DER NAMENSGEBER Der KURIER hatte um Vorschläge für einen passenden Namen gebeten und Christopher Kluge (9) aus Mitte machte mit. Der Junge schrieb seinen Vorschlag an den Tierpark, malte einen wunderschönen Elefanten dazu. Auf den Namen Horas kam er durch einen Urlaub auf Sumatra. Die herzliche Begrüßung "horas willkommen" fand er besonders schön. Jetzt darf sich Familie Kluge über eine Tierpark-Jahreskarte freuen. Mitteldeutsche Zeitung - 17. Mrz. 2005 Die meisten Vorschläge klingen bisher exotisch Der kleine Tiger im halleschen Zoo hat die Herzen der MZ-Leser im Sturm erobert. Dem Aufruf, für die junge Katze einen Namen zu suchen, sind bereits viele Tierfreunde gefolgt. Passend für das Junge von Indochina-Tigerin Girl und Vater Somphon scheint ein asiatisch beziehungsweise orientalisch klingender Name zu sein. Zumindest gehen viele Vorschläge in diese Richtung. Wie dem auch sei, der Zoo und die Mitteldeutsche Zeitung warten noch bis zum 22. März 2005 auf Ideen. Der Sieger wird für Ostersonntag (27. März) eine Einladung zur Taufe bekommen und sich über einen Preis freuen können. Märkische Oderzeitung - 18. Mrz. 2005 Zebrataufe mit Möhren Der Eberswalder Zoo putzt sich für den traditionellen Besucheransturm zu den Osterfeiertagen heraus. Nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Tiere sind geschäftig. Sie ziehen fleißig ihre Jungtiere auf, so wie die Zebrafamilie, deren Junges gestern auf den Namen "Augusta" getauft wurde. Das kleine Zebra ist noch nicht einmal einen Monat alt (26.2.) und erst das zweite seiner Art, das überhaupt im Eberswalder Zoo geboren wurde. Es trägt jetzt den kaiserlichen Namen "Auguste", weil das Werner-Forßmann-Krankenhaus die Patenschaft für die Einhuferin übernommen hat. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 23. Mrz. 2005 Minister wagte Ritt auf dem Elefanten Till Backhaus lud Kinder in den Rostocker Zoo ein. Es hat ihm Spaß gemacht, abseits des harten Politik-Alltags. Und als Till Backhaus dann auch noch auf Elefantendame Sara einige Runden drehen durfte, strahlte der Landwirtschaftsminister und SPD-Vorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern genauso wie die Kinder, die ihn begleitet hatten. Till Backhaus entschied sich mit diesem Ausflug bewusst für die Rostocker Anlage, um damit auch noch einmal für die Aktion zu "Schaffen für die Affen" aufmerksam zu machen, für die der Zoo noch gerne Spenden annimmt. ka-news.de - 23. Mrz. 2005 Der Frühling hat Einzug gehalten Auch im Karlsruher Zoo ist jetzt der Frühling da. Die frostempfindlichen Tiere sind wieder auf den Freianlagen. Die neuen Stars im Kinderzoo sind zwei junge Alpakas- Der Hengst Moritz ist neun Monate alt, kommt aus der Wilhelma in Stuttgart und ist an seiner auffallenden weißen Gesichtsmaske auf dunklem Fell zu erkennen. Die zehn Monate alte Luna kam dieser Tage aus Hagenbecks Tierpark in Hamburg und hat ein einheitlich dunkelbraun gefärbtes Fell. Im Raubtierhaus hat die Gernsbacher Künstlerin Monika Binder ihre Bilder zu einer Osterausstellung zusammengestellt. Im Mittelpunkt stehen Tiermotive und Lanschaftsausschnitte. Ebenso sind in mehreren Vitrinen im Raubtierhaus von der Karlsruher Künstlerin Ingrid Wulff bemalte Ostereier zu bewundern. Rotenburger Rundschau - 21. Mrz. 2005 Große Ausstellung im Wildpark Schwarze Berge Zahlreiche Zugvögel sind wieder da, Siebenschläfer, Murmeltiere, Igel und viele andere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Das alles lässt sich im Wildpark Schwarze Berge in Rosengarten-Vahrendorf gut beobachten. Außer den Tieren gibt es noch eine weitere Spezies, die jetzt das Winterquartier verlässt, sagt die Wildparkleitung: der Kunsthandwerker. In der entsprechenden Halle des Wildparks zeige er alle die Dinge, die er im Winter gebaut, gestrickt und gebastelt hat. Wormser Zeitung - 21. Mrz. 2005 Da hilft auch kein Protestwiehern Einmal im Jahr spielen sie nur die zweite Geige im Wormser Tiergarten. Dann werfen die Besucher nur ein paar flüchtige Blicke in die Gehege, und auch den Kindern ist mit schmachtenden Augen kein Futter zu entlocken. Am Samstagmittag war es wieder einmal so weit, das traditionelle Stabausfest im Tiergarten lockte viele Besucher zur Verbrennung des Schneemanns auf die große Wiese. persoenlich.com - 22. Mrz. 2005 Publicis: Spot für den Zoo Zürich Ein prominentes Staraufgebot engagiert sich für das neue Löwengehege im Zoo Zürich. Ein Trickfilm aus der Küche des renommierten Pariser Produktionsstudio Mac Guff Line soll dafür sorgen, dass die nötigen 7.5 Millionen Franken schneller zusammenkommen. Den beiden Filmfiguren hat Marc Sway seine Stimme geliehen, der über die Schweizer Grenzen hinaus erfolgreiche Musiker. Die Hauptdarsteller im Film der Zürcher Werbeagentur Publicis sind zwei ganz spezielle Löwenfreunde: Pat und Stanley, das Nilpferd und der Hund. Der Zoo-Song wurde von Renzo Selmi komponiert und im Zürcher Tonstudio Selmi aufgenommen. Den Spot zeigt "persoenlich.com" am Dienstag unter http://www.persoenlich.com/i_film.cfm Stadt Winterthur - 22. Mrz. 2005 Wohnungen für Wildbienen - Naturschutzaktion im Wildpark ... Im Wildpark Bruderhaus auf dem Eschenberg findet am Ostersonntag von 10.30 bis 17.30 Uhr wiederum eine Naturschutzaktion statt. Kinder und Jugendliche können Nisthilfen für Wildbienen und Hummeln basteln und damit einen aktiven Beitrag für unsere Natur leisten. Am Ostersonntag, 27. März, beantworten Fachleute von 10.30 bis 17.30 Uhr beim Wildpark Bruderhaus Fragen rund um unsere Wildbienen. Besucherinnen und Besucher erhalten Tipps, wie sie im eigenen Wohnumfeld aktiv werden können. Eine Hummelkolonie kann live beobachtet werden. Unerschrockene können eine männliche Junghummel auf ihrer Hand spazieren lassen ein harmloses Unterfangen, da nur die weiblichen Tiere einen Stachel besitzen. Nachwuchs Hamburger Abendblatt - 17. Mrz. 2005 Mokkos viertes Mutterglück Schon wieder Nachwuchs! Die Tierpfleger im Orang-Utan-Haus von Hagenbecks Tierpark kommen gar nicht zur Ruhe. Gestern hat mit Mokko (21) als vierte Menschenaffen-Dame innerhalb von acht Monaten ein Junges zur Welt gebracht. Nachdem die für Orang-Utan-Tierpfleger Claus Claussen "hübscheste Affendame" ihre ersten Kinder Sinta (11) und Chuij (9) noch zur Aufzucht an Bella (44) abgegeben hatte, zog sie ihre letzte Tochter Leila (7) selber groß. "Von dem, was wir bisher sehen konnten, sieht es auch dieses Mal gut aus", sagt Claussen. "Das Lütte hat sogar schon getrunken." Berliner Kurier - 17. Mrz. 2005 Hi -Ha -Horas, der kleine Minifant Der Minifant aus dem Tierpark Friedrichsfelde hat endlich einen Namen! Horas bedeutet in der Heimat des Elefantenbabys Sumatra "Willkommen!" Horas ist der erste von insgesamt vier hochwillkommenen Elefantenminis, die im 50. Tierpark-Jahr erwartet werden. Doch ab wann wird Horas auf seinen Namen hören? Der Tagesspiegel - 20. Mrz. 2005 Ganz Rüsselsheim in guter Hoffnung Die Elefanten im Tierpark Friedrichsfelde sind äußerst gebärfreudig jetzt ist schon wieder Nachwuchs unterwegs. Worin liegt das Geheimnis des Zuchterfolgs? Kurz vor der Wende am 29. August 1989 eröffnete der damalige Tierparkchef Heinrich Dathe das 6000 Quadratmeter große Elefantenhaus, zu dem eine 11.000 Quadratmeter große Freianlage gehört. Heute ist dort Platz für 22 Elefanten 18 gibt es momentan: neun Afrikaner und neun Inder. Und beide Arten vermehren sich fast rekordartig: Angefangen hat es am 15. Januar 1999 mit der ersten Lebendgeburt eines Elefanten im Tierpark überhaupt und in Berlin seit 1938. Matibi wurde das erste Elefantenbaby genannt. Der jüngste und inzwischen schon fünfte Nachwuchs aus dem Elefantenhaus füllt sich gerade tapsig an seiner Mutter Nova den Magen am 14. Februar hat die asiatische Elefantenkuh ihren Horas zur Welt gebracht. Cynthia gehört neben Kewa und Pori zu den drei Elefantenkühen, auf deren Nachwuchs man im Tierpark in den nächsten Wochen wartet. Cynthia konnte dazu schon Erfahrungen sammeln sie war Augenzeugin bei Horas Geburt und passt jetzt sozusagen als gute Tante auf Novas Baby auf. Derweil wird im Tierpark der dreifach erwartete Nachwuchs mit Argusaugen gehütet. Täglich werden bei Cynthia, Kewa und Pori die Hormonwerte überprüft fallen sie, ist die Geburt nahe und Nachtwachen sind angesagt. Berliner Morgenpost - 21. Mrz. 2005 Erste Osterlämmer im Berliner Tierpark Im Berliner Tierpark tummeln sich die ersten Osterlämmer. Das jüngste wurde am Sonntag geboren, das älteste vor 18 Tagen, teilte die Einrichtung am Montag mit. Die Lämmersaison sei in vollem Gange. Vor allem die braunen Kamerun- sowie die weißen Somalischafe bringen jetzt neues Leben in die Freianlage für afrikanische Haustiere. Auch bei den ostafrikanischen Watussi-Rinder mit ihren meterlangen Hörnern gibt es Nachwuchs. Wolfsburger Nachrichten - 21. Mrz. 2005 Geparden-Nachwuchs ist eine Rarität Mit dem kalten Wetter ist es endlich auch im Braunschweiger Zoo vorbei. Die Murmeltiere sind schon am vergangenen Wochenende aus dem Winterschlaf erwacht und beginnen eifrig mit dem Frühjahrsputz. Auf die Wasserschildkröten im Teich nahe dem Eingang wird man voraussichtlich noch etwas warten müssen. Erst wenn das Wetter beständiger ist, liegen die Schnappschildkröte "Schnappi" und die kleineren Artverwandten auf einem Baumstamm oder am Ufer und genießen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Den ersten Nachwuchs in diesem Jahr bescherte dem Stöckheimer Zoo eine Stachelschweindame. Am 3. März erblickten zwei Jungtiere mit wenigen noch sehr weichen Stacheln das Licht der Welt. Die Zoobesucher müssen sich noch einige Wochen gedulden, bis sie den Nachwuchs im Freien begutachten können. Dagegen ist seit wenigen Tagen "Samira" dem Publikum zugänglich. Der Gepard wurde am 24. August geboren und ist der erste Nachwuchs dieser Tierart, der in Braunschweig zur Welt kam. Aachener Zeitung - 20. Mrz. 2005 «Katja» aus dem Wildfreigehege hat Nachwuchs Osterzeit, Frühlingszeit - nach dem langen Winter ist das Leben wieder erwacht im Gangelter Wildpark, und die ersten Jungtiere bei den Wildschweinen und beim Muffelwild können bewundert werden. Auch die Bärin «Katja» hat am 10. Januar Nachwuchs bekommen und wird bald die ersten Ausflüge mit ihrem Jungen nach draußen machen. In der Falknerei drehen Steinadler «Sam»und Schneeeule «Mary Lou» schon ihre ersten Runden, und «Lausbub», der schwarze Milan, begeistert weiterhin durch wendige Flugmanöver seine Zuschauer. Der Wildpark Gangelt verstärkt seine Aktivitäten bei der Nachzucht und der Wiedereinbürgerung bedrohter Tierarten. Nachdem vor Jahren bereits mehr als 50 Uhus erfolgreich nachgezüchtet wurden, laufen zur Zeit Vorbereitungen, europäische Nerze, Wildkatzen sowie Steinkäuze zu züchten und die erwarteten Jungtiere zur Wiedereinbürgerung in die freie Wildbahn zu setzen. Neue Ruhr Zeitung - 23. Mrz. 2005 Auch die Sau baut ein Nest Oberhausen. Herrisch kommt er daher, der Chef der Wollschwein-Rotte, die seit wenigen Tagen im Streichelzoo des Kaisergartens lebt. Jungtiere und Sauen lässt er nicht im Zweifel, wer der Boss im Gehege ist, scheucht auf der Suche nach Möhrenresten die Kleinen hoch, die es sich gerade in der Frühlingssonne bequem gemacht haben. Das Wollschwein, eine sehr alte ungarische Rasse, wird in Deutschland nur von 15 Haltern gezüchtet, und zwar in den Farbschlägen blond, rot und "schwalbenbäuchig", berichtet Tierparkleiterin Dr. Anette Perrey. Bis zu zehn Ferkel wirft die Sau, der man nicht ansieht, dass sie trächtig ist. Denn die Ferkel sind klein, wiegen bei der Geburt 200 Gramm. Doch es gibt ein untrügliches Anzeichen für den nahenden Zuwachs. Die Sau baut ein Nest. Die Bentheimer Landschafe "wohnen" vis-a-vis von den Wollschweinen und haben bereits Nachwuchs, wie auch die grauen gehörnten Heidschnucken nebenan. Gänzlich schwarz ist das wenige Tage alte Lamm. Die kanadischen Timberwölfe - vier Brüder, alle über 15 Jahre alt und vom Rheuma geplagt - erhalten das Gnadenbrot und bald auch eine Rundumerneuerung ihres Käfigs. Sandböden statt Beton, ein neues Wasserbecken, Baumstämme und ein Wasserlauf - ein wenig Natur, geradeso wie bei den Luchsen, deren Käfig zurzeit um eine Freianlage erweitert wird. Mitteldeutsche Zeitung - 22. Mrz. 2005 Erdmännchen-Flitterwochen Vorige Woche erst hat der Wittenberger Tierpark zwei Erdmännchen einquartiert, und schon ziehen die putzigen Gesellen die Blicke auf sich. Die offizielle Eröffnung des Geheges ist erst für den April geplant, das Pärchen ist jedoch bereits in den Flitterwochen. Das Weibchen aus Leipzig und das Männchen aus Uckermünde hätten nur eine halbe Stunde gebraucht, dann "sind sie zur Tat geschritten", meint Tierpark-Chef Mario Lindemann. Bei elf Wochen Tragezeit könnte, theoretisch, Mitte Juni Nachwuchs anstehen. Bei den derzeit noch kühlen Temperaturen suchen die Tiere gern die Nähe der Wärmelampe, die in der mittleren der alten Schießscharten der früheren Kasematte hängt. Das Gehege ist zudem ausbruchsicher, mit einer eineinhalb Meter in die Erde reichenden Umgrenzung und unter dem Bereich eingezogenen Stahlgittermatten sind dem Buddel-Trieb Grenzen gesetzt. Die Weißbüscheläffchen haben seit drei Wochen wieder Nachwuchs, und auch die Rotbauchtamarine scheinen Erfolg in der Erhaltung der Art gehabt zu haben. Selbst eine der Ziegen im Streichelzoo hat offenbar mit dem Bock, der im Januar "zu Besuch" war, mehr als nur Höflichkeiten ausgetauscht. Das Affenhaus bekommt derzeit eine neue Inneneinrichtung, die Tiere nehmen die Bambusstangen recht gut an. Wenn alles nach Plan verläuft, werden in diesem Jahr die Außenanlagen an der nordöstlichen Baracke, dem früheren Affenhaus, abgerissen und neu gebaut. Westfalenpost - 22. Mrz. 2005 Die sieben Geißlein hüten noch den Stall Ennepetal. Wo sind die Ziegen nur geblieben? Zwar wirkte das Gehege äußerlich wie ausgestorben, doch im Innern des Stalls herrschte das pure Leben. Denn die Ziegen haben Geißlein geworfen. Zwei erblickten am Sonntag das Licht der Welt und fünf wurden am Montag darauf geboren. Doch das ist noch nicht alles: In den nächsten beiden Tagen ist weiterer Nachwuchs in Sicht. " Demnächst können die Kinder also wieder die Ziegen füttern, mehr Tiere denn je. Wenn das Wetter mitspielt, dann vielleicht sogar schon Ostern." Während im Ziegengehege das Leben blüht, machen sich die Tierpfleger Sorgen um Franziska. Denn im Gehege nebenan leidet das ehemalige Laborschwein an Altersschwäche. Sihltaler - 17. Mrz. 2005 Frischlinge kamen früher als üblich Die Wildschwein-Familie im Wildpark Langenberg wächst: Am Montag kamen die ersten Frischlinge zur Welt. In den kommenden Wochen folgen weitere. «Erst als wir am Montag zum Wildschweingehege kamen, viel uns auf, dass unsere Wildschweinbache Punky Frischlinge hat», schildert Wildpark-Betriebsleiter Andreas Reifler die Entdeckung des Nachwuchses. Sechs junge Wildschweine haben das Licht der Welt erblickt. «Vielleicht auch sieben», gibt Reifler zu, «es war nicht ganz einfach, die Frischlinge zu zählen.» «Wir haben zwei andere Bachen, die ebenfalls Nachwuchs erwarten», verrät Reifler, «es kann jeden Tag so weit sein.» Eine Wildschwein-Geburt zu beobachten, sei allerdings unmöglich, meint er. Kleine Zeitung - 23. Mrz. 2005 Mutterfreuden im Tierpark Herberstein Einen besonderen Zuchterfolg kann der Tierpark Herberstein bei den Affen verbuchen - innerhalb kürzester Zeit haben sich die fünf oststeirischen Geladas zu einer kleinen Herde vermehrt. Vienna Online 18. Mrz 2005 Warten auf Nachwuchs Die beiden Panda-Bären "Yang Yang" und "Long Hui" sind jetzt zwei Jahre im Tiergarten Schönbrunn beheimatet und zählen zu den größten Attraktionen im Zoo - ab 2006 könnte man sogar auf ein Panda-Baby hoffen. Weibchen Yang Yang zeigt zwar schon seit Jänner erste Anzeichen einer beginnenden Pubertät, doch, wie auch bei den Menschen, sind die Männchen Nachzügler. Long Hui hat noch keine Lust. Doch auch sie ist noch nicht ganz so weit. Denn erwachsene Panda-Bären sind eigentlich Einzelgänger, die Wiener Tiergarten-Stars verbringen aber noch den ganzen Tag miteinander. Der Standard - 18. Mrz. 2005 Zwei Jahre Pandas in Wien ... und kein Nachwuchs in Sicht Zwei Jahre sind die beiden Panda-Bären "Yang Yang" und "Long Hui" schon im Wiener Tiergarten Schönbrunn - und fühlen sich wie zu Hause. Für das Publikum zählen die jungen Tiere zu den Hauptattraktionen im Zoo. Der erhoffte Nachwuchs stellt sich noch nicht ein: Frühestens 2006 kann sich der Zoo auf ein Panda-Baby freuen, berichtete Barbara Sommersacher, die Pressesprecherin des Tiergartens. WAZ - 18. Mrz. 2005 Eselfohlen "Caspar" ist neuer Liebling im Herminghaus-Park Velbert. Eselfohlen "Caspar" ist neuer Liebling im Herminghaus-Park. Mit noch etwas staksigen Beinen erkundet "Caspar" gemeinsam mit Mama "Babette" sein Zuhause. Das Eselfohlen ist drei Wochen alt und wurde gestern von Neuntklässlern der Schule "In den Birken" getauft. In den nächsten sechs Monaten wird "Caspar" noch bei seiner Familie wohnen, danach wird er dann verkauft. NRZ - 22. Mrz. 2005 Saison im Hollywood- und Safaripark beginnt - weißes Löwenbaby Schloß Holte-Stukenbrock. Mit dem »Hollywood- und Safaripark« nahe Gütersloh steht Freunden von Wildtieren wieder ein Stück Savanne mitten in Nordrhein-Westfalen offen. Zu den exotischen Stars zählt Abasi, das zwei Monate alte Baby der weißen Löwin Konya. Artikel aus der französischsprachigen Presse zusammengestellt und übersetzt von Jonas Livet - www.leszoosdanslemonde.com, deutsche Fassung Marco Smeets Flamingo-Diebstahl im Zoo Amneville Ein Dutzend Chile-Flamingos (Phoenicopterus chilensis) wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag offensichtlich von Tierhändlern gestohlen. Geburten bei Klippschliefern und Boas im Zoo Amneville In zwei Würfen wurden insg. 9 Kap-Klippschliefer (Procavia capensis) im Zoo Amneville geboren, dem einzigen französischen Zoo, der diese Art zeigt. Ferner wurden drei Boa constrictor, ein Schwarzer Litschi (Kobus Leche) und zwei Mähnenspringer (Ammotragus lervia) geboren. Vorbereitungen für die Okapis im Zoo de Beauval Das neue Okapi-Gehege wird den Besuchern zum Osterwochenende präsentiert. Die ersten Okapis werden im Laufe der Woche erwartet. mephisto 97.6 - 17. Mrz. 2005 Neue Schimpansendame für Zoo Die neue Schimpansendame Swela im Leipziger Zoo kommt aus Basel. Für Besucher ist das zehnjährige Weibchen laut Zoo vorerst noch nicht zu sehen. Im Moment steht sie noch unter Quarantäne. Wolfsburger Nachrichten 21.3.05 Wärmende Sonne hat viele Tiere im Stöckheimer Zoo aus dem ... Braunschweig. Mit dem kalten Wetter ist es endlich auch im Stöckheimer Zoo vorbei. Bei zahlreichen Bewohnern sind bereits Frühlingsgefühle zu beobachten Mitteldeutsche Zeitung - 19. Mrz. 2005 Zuwachs in der Seebären-WG In ihrer Heimat, in Feuerland an der Südspitze Südamerikas, bräuchten die jungen Seebären-Bullen dem "Alten" nur aus dem Weg zu gehen. In Zoos bekommen die Tiere jedoch Probleme, wenn sie vom Boss einer Herde als unliebsame Konkurrenz um die Gunst der Weibchen vertrieben werden. Zum Glück gibt es aber den Bergzoo in Halle. Das dortige Robben-Gehege dient nämlich als eine Art Junggesellen-WG für Seebären. Die tierische Wohngemeinschaft hat seit Donnerstagabend zwei neue Mitstreiter. Karel und Pedro heißen die Neuankömmlinge und stammen aus dem Frieslandzoo Leeuwarden (Niederlande) und aus dem Zoo Hamburg-Hagenbeck. Geburtsdatum: jeweils Juni 2003. In Halle könnten die jungen Seebären so lange bleiben, bis ein anderer Zoo Interesse an einem neuen Herden-Boss anmelde. Westdeutsche Zeitung - 18. Mrz. 2005 Frühling im Zoo: Baggern, balzen, brüten Wuppertal. "Es war kein schlechter Winter." Zoo-Direktor Ulrich Schürer sieht den Dauerfrost, der so lange das Land im Griff hatte, ganz pragmatisch und aus fachlicher Sicht. "Wenn die Tiere bei oft warmen Temperaturen schon im Januar glauben, der Frühling sei angebrochen, dann erfrieren uns unter Umständen wenig später die Eier in den Nestern." Diese Gefahr ist dieses Jahr eher gering, es war ungewöhnlich lange ungewöhnlich kalt und zwar durchgehend bis Mitte März. Nun bringt der späte Frühlingsbeginn vor allem das Federvieh gehörig unter Zeitdruck. Auf den Teichen und in den Bäumen des Zoos herrscht geschäftiges Treiben. Da wird noch gebalzt und gebaggert, da werden Revierkämpfe ausgetragen, während sich Enten und Singvögel gleichzeitig schon aufs Brüten vorbereiten. Den größten Stress im Tierpark haben allerdings im Moment die rund 70 Mitarbeiter, die Gehege und Grünanlagen fit für die Sommersaison machen müssen. Noch müssen mehrere Tonnen Sand beseitigt werden, mit denen die Fußwege in den Wintermonaten abgestreut wurden. Yahoo! Nachrichten - 18. Mrz. 2005 Frühlingsgefühle - Tiere genießen erste Sonnenstrahlen München. «Der Frühling wirkt sich ganz hervorragend aus», schwärmt Henning Wiesner. Nicht nur die Zweibeiner recken am Mittwoch in den Straßencafés ihre winterblassen Gesichter der Sonne entgegen. Auch die Bewohner des Münchner Tierparks Hellabrunn genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres. Der Einzug des Lenz hat sich aber offenbar noch nicht bei allen Arten herumgesprochen. So sind die Murmeltiere nach Angaben des Zoodirektors noch im Winterschlaf. Ganze 14 Tage seien sie schon überfällig, weiß Wiesner. Auch außerhalb von Gehegen und Gitterzäunen kommt die Natur nur langsam in Gang. Während die Zugvögel von ihrer langen Reise noch etwas geschwächt seien, seien die heimischen Singvögel schon «stark am balzen». Meisen, Finken und Anselm begutachteten schon den einen oder anderen Nistkasten. Fuldaer Zeitung - 17. Mrz. 2005 Diebe im Wildpark Präsentationsmedien und Computerzubehör im Wert von etwa 5000 Euro entwendeten Unbekannte in der Nacht zum Montag aus Büro- und Ausstellungsräumen des Wildparks an der Fasaneriestraße in Klein-Auheim. Pforzheimer Zeitung - 17. Mrz. 2005 Ewald Steinle Vorsitzender des Förderkreises Wildpark, zu: Der Förderkreis Wildpark hat die Sonntagsöffnung des Ewald-Steinle-Hauses veranlasst. Die Sonntagsöffnung hat alle Erwartungen übertroffen. Die Kosten trägt der Förderkreis Wildpark, nicht die Stadt Pforzheim. Auch bei der Pflege der Aquarien wird die Stadt nicht finanziell belastet, denn der Förderkreis Wildpark hat mit dem Aquarien- und Terrarienspezialisten Mirko Matthes einen Wartungsvertrag abgeschlossen. Pforzheimer Zeitung - 19. Mrz. 2005 Streitpunkt "Aquarien" Ewald Steinle (90), auf dessen Initiative die Gründung des Pforzheimer Wildparks zurückgeht, nennt vor allem drei Punkte, die ihn gegenwärtig irritieren: das "Ausmerzen" des "Ewald-Steinle-Hauses" auf den neuen Wildpark-Plänen und Programm-Prospekten, der Streit mit dem Grünflächenamt um die Aquarien in der Naturbildungsstätte" und die geplante Gründung eines Konkurrenz-Vereins zu seinem Förderkreis Wildpark. Auf PZ-Anfrage erklärte Bürgermeister Alexander Uhlig, dass im Weglassen des Namens Ewald-Steinle auf den neuen Übersichtsplänen am Wildpark-Eingang und den Wildpark-Programmen "keinesfalls eine böse Absicht steckt". In den neuen Programmen werde die Naturbildungsstätte im "Ewald-Steinle-Haus" - wie sie offiziell nach wie vor heiße - wieder erwähnt werden, verspricht er. Meinungsverschiedenheiten mit dem Grünflächenamt bestünden nach den Worten Steinles auch wegen der Aquarien und Terrarien im "Ewald-Steinle-Haus". Kürzlich habe sich der Grünflächenamts-Leiter in einem Brief "von dieser zusätzlichen kostenintensiven Einrichtung" distanziert. Die Stadt werde dafür weder Energie- noch Unterhaltskosten tragen. "Muss sie auch nicht, aber das war von vornherein klar", betont Steinle. Sämtliche Kosten für Neuanschaffung, Energie und Wartung trage der Förderkreis. Den Förderkreis möchte Steinle nach seinem Rücktritt so schnell wie möglich in einen eingetragenen Verein mit gewähltem Vorstand umwandeln. Bisher sei der Förderkreis lediglich eine lose Vereinigung von rund 250 Spendern. "Ich erhielt ein Schreiben vom Grünflächenamt, in dem angekündigt wird, dass von privater Seite ein Interesse bestehe, einen zweiten Wildpark-Förderverein in Pforzheim zu gründen", so Steinle. Uhlig erwidert auf diesen Vorwurf, dass die Stadt keinesfalls vorhabe, einen Förderverein als Konkurrenz zum Förderkreis Wildpark zu gründen. "Uns ist vielmehr von dritter Seite aus dieser Plan mitgeteilt worden, wobei die Stadt nicht die Macht hat, diese Privatinitiative zu verhindern", betont Uhlig. "Das Schreiben an Steinle diente dazu, den Förderkreis-Vorsitzenden über diese geplante Privatinitiative zu informieren, damit er sich rechtzeitig darauf einstellen kann und eine derartige Vereinsgründung nicht erst aus der Zeitung erfährt", erklärt Uhlig. Main-Rheiner - 23. Mrz. 2005 In Wildpark investiert Gisela Abels-Lahr spendet 3333,33 Euro Mainz-Gonsenheim. Der Förderverein für den Wildpark ist der Ausführung seiner Pläne um 3333,33 Euro näher gekommen. Einen Scheck in dieser Höhe überreichte Gisela Abels-Lahr dem Fördervereinsvorsitzenden Gregor J. Mayer, seiner Schatzmeisterin Manuela Müller-Horn und Gründezernent Wolfgang Reichel, der zum Wildpark kam, um der Spenderin für ihr Engagement zu danken. Die vielbeschäftigte Gonsenheimerin hatte zu ihrem 65. Geburtstag auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden für den Park gebeten. Lübecker Nachrichten - 22. Mrz. 2005 Aragorn: Not-Operation in Augsburg In zwei Tagen startet sie - die Saison 2005 im Dassower Tigerpark. Die etwas abgehärteteren Löwen machen es sich bereits im Freigehege bequem, die Tiger noch in den warmen Boxen. Auch Aragorn, der jetzt 16 Monate alte weiße Tiger, der vor vier Wochen einen dramatischen Kampf um sein Leben gewann. Es ist ein kalter Sonntag Mitte Februar. Der weiße Tiger - unangefochtener Star unter den Farellschen Raubkatzen - hat Zahnschmerzen. Weil seine Milchzähne unverrückbar festgewachsen zu sein scheinen. Doch die "zweiten" Zähne bohren sich ihren Weg. Aragorn leidet - von Tag zu Tag mehr - und frisst immer weniger. René und Dieter Farell telefonieren kreuz und quer durch Deutschland - in der Hoffnung, Hilfe für Aragorn zu finden. Im bayerischen Augsburg werden sie fündig. René Farell macht den Transporter startklar, besorgt warme Decken für den inzwischen frierenden Aragorn - und los geht es. Während der wertvolle Patient durch Deutschland chauffiert wird, bereiten vier Tierärzte in einer Spezialklinik eine Not-Operation vor. Das Ärzte-Team entdeckt fünf Eitertaschen in Aragorns Zahnfleisch. Die Erreger haben bereits das Herz und die Nieren angegriffen. "Aber Gott sei dank ist das jetzt vorbei", sagt René Farell, der die zwölf Tage in der Augsburger Klinik nicht von Aragorns Seite weicht. Alles ist überstanden, und Farells haben einen neuen Tierarzt. Leipziger Volkszeitung - 19. Mrz. 2005 "Langweilig wird es bei uns nie" Delitzsch. Für Brita Preisner und fünf weitere Tierpfleger heißt es früh aufstehen, denn um 7 Uhr öffnen sich für die fleißigen Pfleger die Tore des Delitzscher Tiergartens, ihrer Arbeitsstätte. Diesmal sind Reporter der Kreiszeitung mit dabei. Neue OZ Online - 17. Mrz. 2005 Wildpark: Platz nur für 20 Säue Melle. Das Areal rund um die Diedrichsburg wird eingezäunt und der Wildschweinbestand bis 1. April auf 20 Tiere plus Nachwuchs dezimiert. Auf diese Sofortmaßnahmen zum Schutz der Besucher verständigten sich gestern Vertreter des Landkreises Osnabrück, der Stadt Melle sowie der Eigentümer des Wilparks, Christian von Vincke. Der Tierbestand entspricht dann wieder einer Vereinbarung von 1964. Außerdem haben Gäste demnächst die Möglichkeit, vom Westtor mit dem Auto direkt bis zur gesicherten Burg zu fahren. Backnanger Tagblatt - 23. Mrz. 2005 Zwei weiße Nashörner finden im Safari-Park neue Heimat Der in der Nähe der Backnanger Partnerstadt Annonay gelegene Safari-Park in Peaugres wird im April zwei weiße Nashörner aus einem österreichischen Tierpark aufnehmen. Zu diesem Zweck wurde in der 4,5 Hektar großen Savannen-Landschaft des Parks ein Nashornhaus eingerichtet. presseraum.at (Pressemitteilung) - 22. Mrz. 2005 Bären schnuppern Frühlingsluft Ausgeschlafen und voller Tatendrang erforschen die sechs Bären Vinzenz, Liese, Brumca, Lara, Tom & Jerry das rund 11.000 m² großem Areal in Arbesbach/NÖ. Die Tiere haben sich letzten November zum Winterschlaf zurückgezogen und können nun wieder im Bärenschutzzentrum eine Umgebung die dem natürlichen Lebensraum von Bären möglichst nahe kommt - beobachtet werden. "Mit unserer Betreuung helfen wir den Tieren im BÄRENWALD zu ihren natürlichen Verhaltensweisen zurückzufinden. In Arbesbach haben wir ein Areal gefunden, das den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere entgegenkommt: Großzügige Waldstücke, ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, drei Teiche und unterirdische Höhlen für die Winterruhe", erläutert BÄRENWALD-Geschäftsführer Josef Pfabigan die Idee hinter dem Projekt. Knapp 20.000 Besucher sind jährlich zu Gast bei den Bären in Arbesbach. VIER PFOTEN bietet ab nun auch wieder Führungen mit den VIER PFOTEN Bärenexperten an. Der Eintritt in den BÄRENWALD ist frei Spenden sind aber willkommen. Denn die jährlichen Kosten in der Höhe von 110.000 Euro für die Betreuung und Verpflegung der Bären werden ausschließlich aus Spendengeldern finanziert. China Internet Information Center - 22. Mrz. 2005 Wildpark Shanghai: Besucher füttern Tiere Der im Bezirk Nanhui gelegene Shanghaier Wildpark bietet seinen Besuchern die Möglichkeit verschiedene Tierarten, wie Schwäne, Kängurus, Strauße und Totenkopfaffen zu füttern. Die Tiere würden mit nahrhaftem Futter, wie etwa frischem Obst, gefüttert werden, erklärt Su Feilong, der Sprecher des Wildparks. Der Park wolle den Besuchern die Tiere auf emotionaler Ebene näher bringen. Durch die Tierfütterung hätten die Besucher Spaß und könnten dazulernen, meint Su. Besonders mutige Besucher können Löwen- und Tigerjunge in den Armen halten. Lebende Hühner würden nicht länger an die Tiere verfüttert, wie dies früher zur Erhöhung der Besucherzahlen geschah, teilte der Wildpark mit. | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Arche Warder, 23.03.05 Frühlingserwachen in der Arche Warder - Tierpark startet mit vielen neuen Angeboten in die Saison Gut 80 Schaf- und Ziegenlämmer tummeln sich zu Ostern auf den frisch rausgeputzten Koppeln in der Arche Warder. Die ersten Kälber vom Englischen Parkrind und Zwergzebus sind auch schon da. Gebannt wartet der Tierpark auf die ersten Fohlen der Saison. Endlich kommt nach dem langen Winter wieder Leben in den Park. Auf die Besucher warten aber nicht nur viele Jungetiere, sondern auch neue Angebote für die Besucher. Am Ostersamstag wird der Hofladen mit Produkten aus der Arche Warder und der Region eröffnet. Von der eigenen Lammsalami bis zum Schlehenlikör reicht das Angebot. Wir legen Wert auf die Vermarktung von Produkten vor allem aus der Region. Dafür ist Arche Warder Kooperationen mit verschiedenen Kleinproduzenten von Käse, Marmeladen etc. eingegangen. Die Fleischprodukte sind aus eigener Produktion. Am Ostersonntag um 12.00 Uhr lädt der Tierpark zu einem geführten Lämmerspaziergang ein, wo unsere Gäste einiges über die verschiedenen Schafsrassen erfahren können und sich gleichzeitig an unserem Gewinnspiel (Hauptgewinn eine Familienjahreskarte) beteiligen. Bereits um 11.00 Uhr wird die mittlerweile auf 30 Tiere angewachsene Herde der Bentheimer Landschafe in den Park geführt. Das vom Aussterben bedrohte Bentheimer Schaf ist das Rassetier des Jahres 2005. Zoo Wuppertal, 23.03.05 Osterbesuch im Zoo Affenkinder Zu Ostern stellt der Zoologische Garten Wuppertal eine große Zahl von Jungtieren vor, besonders zahlreich sind sie bei den Affen. Die jüngsten sind zwei winzige, erst am 15. März geborene Goldkopflöwenäffchen in der Familiengruppe im Menschenaffenhaus.Um die Winzlige kümmern sich außer der Mutter auch Onkel und Tanten und ganz besonders der Vater, auf dessen Rücken sie zumeist getragen werden. Väter, diesmal Tierpfleger als Ziehväter, haben auch Nia-Nia und Laura. Nia-Nia ist eine Goldbauchmangabe, die am 15. Dezember zur Welt gekommen ist, aber von der Mutter nicht angenommen wurde. Ebenso ist es Laura ergangen, ein Schwarzer Klammeraffe, der am 25. November zur Welt gekommen ist. Beide spielen sehr gerne zusammen in ihrem kleinen Spielgehege in der Futterküche des Affenhauses, noch lieber natürlich außerhalb mit ihren Pflegern und Pflegerinnen. Weitere Affengeburten gab es bei den Brillenlanguren und den Zwergschimpansen oder Bonobos. Zebras und Elenantilopen haben ebenfalls Jungtiere, bei den schwarzen Zwergziegen aus Westafrika, die sich das Gehege mit den Dromedaren und Watussirindern teilen, werden es täglich mehr. Auch die Watussirinder haben ein Kälbchen. Zoo Leipzig, 23.03.05 Beim Fressen wird eben doch gesprochen! Neue Kommentierungen ab Ostern im Zoo Leipzig Die Uhr hat noch nicht zwölf geschlagen. Die Luft ist elektrisiert. Alles wartet. In der Lippenbärenanlage liegen die Nerven blank. Hunger!...würden die Lippenbären wohl frech rufen, wenn sie könnten. Alle warten auf die delikate Suppe! Es wird nämlich ein feines Griessüppchen serviert. Nun ist es so weit
.die Lippenbärendamen Bhima, Indra und Malini dürfen mit genüsslichem Schmatzen ihre Suppenschüsseln bis zum letzten Tropfen ausschlürfen. Der Pfleger kommentiert die amüsante Mahlzeit ab Ostern täglich um 11.45 Uhr und versorgt auch die Besucher und zwar mit allerhand Wissenswertem über Lippenbären, ihre durchaus intelligenten Fressgewohnheiten und natürlich den Speiseplan, auf dem in freier Natur eher Termiten, Insekten und auch viele Früchte oder Eier zu finden sind. Auch in der Kiwara-Savanne wird mit dem Saisonstart eine zusätzliche Kommentierung testweise um 11.15 Uhr geboten und eine weitere wie gewohnt zwei Stunden später, um 13.15 Uhr. Hoch oben auf dem Plateau der Kiwara-Lodge - mit bester Aussicht auf die Tiere und deren ausgedehntes Freigehege erläutert - ein Tierpfleger detailliert die Herkunft der Säbelantilopen, das friedliche Zusammenleben der Zebraherde mit dem neuen Hengst Gromit und warum die wunderlichen Marabus und die Hornraben eigentlich nicht aus der Anlage fliehen können. Natürlich werden auch alle anderen afrikanischen Bewohner der Savanne näher beleuchtet, und am Ende bleibt immer ausreichend Zeit, um alle Fragen loszuwerden, die schon seit langem auf der Seele brennen. Zoo Leipzig, 23.03.05 Tierisches Osterspektakel zum Saisonauftakt im Leipziger Zoo - Zoo wartet mit Neueröffnungen auf Pünktlich zum Saisonauftakt und Osterwochenende wartet der Leipziger Zoo gleich mit zwei neuen Attraktionen auf: Zum einen können die Zoobesucher die Asiatische Großflugvoliere und zum anderen den neuen und vergrößerten Zooshop am Haupteingang über die Feiertage bestaunen. Beide Neuheiten werden am Gründonnerstag im Beisein vom OBM Wolfgang Tiefensee gebührend eröffnet! Unter dem Motto Malen nach Zahlen verwandelt sich der Zoo am Osterwochenende in eine wahre Malinsel. Vom 26. bis 28. März 2005 soll ein Asiatisches Großbildpanorama im Konzertgarten auf die Beine gebracht werden. Gefordert sind dabei besonders die kleinen Zoofans, die das Bild Stück für Stück malen sollen. Am Ostermontag um 16 Uhr wird das Meisterwerk dann auf der Bühne vollendet. Als Pate dieser Aktion steht der Leipziger Maler Tilo Baumgärtel, der das Entstehen des Kunstwerkes überwacht und begleitet. Eröffnet wird die Zoosaison am Ostersamstag um 14 Uhr durch den Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und einer Osterzootierparade im Konzertgarten des Leipziger Zoos! Gaukler, Jongleure und die Hoppel-Poppel-Show werden für die richtige Stimmung sorgen. Tierpark Herberstein, 23.03.05 Tierpark Herberstein vermehrt sich - Geladababy geboren Einen besonderen Zuchterfolg kann der Tierpark Herberstein bei den Affen verbuchen - innerhalb kürzester Zeit haben sich die fünf oststeirischen Geladas zu einer kleinen Herde vermehrt.Geladas sind Paviane, die in den nordäthiopischen Bergen leben und sich dort hauptsächlich von Gras ernähren. Im Gegensatz zu anderen Pavianarten, die vor allem durch ihre prächtig gefärbten Hinterteile auffallen, haben die Geladas eine haarlose sanduhrförmige rote Zeichnung auf der Brust - daher der Name Blutbrustpaviane. Sind sie paarungsbereit oder aufgeregt, wird das Rot sogar noch intensiver. Aufgrund der imposanten Mähne werden die Männchen leider nach wie vor in freier Wildbahn gejagt und so an den Rand der Ausrottung getrieben. Zoo Duisburg, 23.03.05 Der Zoo zu Ostern Seht hin, wie brüstet der Pfau sich dort am farbigen Beete,Voll Eifersucht über die Kleidung der fröhlichen Blumen stolziert er, Kreist rauschend den grünlichen Schweif, Voll Regenbögen, und wendet den farbentrügenden Hals
- so schwärmte Mitte des 18. Jahrhunderts mit barockem Pathos in Bildern und Gleichnissen der Gartenpoet Ewald von Kleist vom Anbruch der grünen Jahreszeit - zusammengefasst in seinem Frühlingsgedicht Der schöne Garten. Diese bildhafte Lyrik lässt sich auch über 200 Jahre später noch nachvollziehen; vorausgesetzt, man nimmt den Partner oder die Kinder an die Hand und begibt sich auf einen österlichen Spaziergang durch den Zoo. Auch wenn der kühlen Jahreszeit wegen das gerade jetzt zu erwartende Blumenmeer aus Tulpen, Narzissen und Hyazinthen noch nicht wirklich Augen und Nase verzücken kann, so lassen sich zumindest zahlreiche Jungtiere zwischen frühblühenden Kirschen, leuchtendgelben Forsythien oder duftenden Mandelbäumchen entdecken. An dünntriebigen Bambusrohren entlang hangelt sich der erste kleine Ringelschwanz-Lemur (oder Katta) des anstehenden Jahres, während das braunwollige Alpaka-Jungtier auf überlangen Beinen brav neben seiner Mutter einherstakelt. An beiden Ostertagen wird das Zoo-Info-Mobil unterwegs sein, in dessen dunklen Schubladen mutige Zoobesucher Fellstücke, Geweihreste, Panzer und Knochen, aber auch diverse (konservierte!) Verdauungsrückstände exotischer Zoobewohner ertasten können. Selbstverständlich wird der mannshohe Osterhase höchst persönlich wieder jedem kleinen Zoofan ein bunt gefärbtes (echtes!) Osterei überreichen, flankiert vom Koala-Maskottchen DINKI DI, der sich übrigens zu den meist fotografierten zweibeinigen Zooinsassen zählen darf. Also keine Frage: Der Osterspaziergang im Zoo Duisburg wird auch in diesem Jahr ein unvergessliches Erlebnis. Zoo Köln , 22.03.05 Osterhasen eingetroffen In Deutschland werden jedes Jahr 18 Milliarden Eier verkauft. Während der durchschnittliche Wochenkonsum bei 350 Millionen liegt, schnellt er in der Osterwoche auf 980 Millionen hinauf. Beinahe 20 % werden also in einer einzigen Woche, genauer gesagt an einem einzigen Wochenende verspeist. Da kein Mensch in der Lage ist, 980 Millionen Eier zu färben, hilft der Osterhase. Im Kölner Zoo kann man ihm traditionsgemäß an den beiden Ostertagen bei der Arbeit zusehen. Erlebnis-Zoo Hannover , 22.03.05 Kunterbunte Brodelburg und ein geheimnisvoller Palastgarten Verwunschen, verzaubernd, geheimnisvoll, abenteuerlich der Erlebnis-Zoo Hannover eröffnet die Saison 2005 mit neuen, einzigartigen Attraktionen! Insgesamt 1,2 Millionen Euro hat der Zoo in den Neubau einer weiteren außergewöhnlichen Tieranlage und den wohl schönsten Abenteuerspielplatz der nördlichen Hemisphäre investiert. Monatelang haben die Tierpfleger hinter den Kulissen mit liebenswerten tierischen Stars für eine neue Show trainiert. Jetzt haben die Tiere ihren ersten Auftritt und werden im Galopp mit wehenden Ohren sicherlich zu unwiderstehlichen Publikumslieblingen! Allwetterzoo Münster , 22.03.05 Nur noch 5 von ihrer Art: Zoodirektor Jörg Adler, Allwetterzoo Münster, fotografierte in Vietnam eine legendäre Schildkröte Wasser- und Landschildkröten leben seit über 250 Millionen Jahren auf unserem Planeten. Nun könnten sie in einem Zeitraum von weniger als 30 Jahren ausgerottet sein! Zu den beinahe ausgerotteten Arten zählt die Yangtze-Riesenweichschildkröte. Von dieser Art gibt es nur noch fünf Exemplare. Und eines dieser seltenen Tiere hat Jörg Adler auf einer Vietnam-Reise fotografiert! Für den münsterschen Zoodirektor und Mitinitiator des Internationalen Zentrums für Schildkrötenschutz im Allwetterzoo war die Begegnung mit dem legendären Reptil bedeutungsvoll. Immerhin koordiniert der Allwetterzoo die EAZA-ShellShock-Kampagne für die deutschsprachigen Zoos. Mit seinem Bericht und dem seltenen Foto hofft Adler, viele Menschen auf das bedrohliche Schicksal der gepanzerten Tiere aufmerksam zu machen und zum Spenden für Rettungsprogramme anzuregen. Und hier nun sein Bericht: Legendäre Schildkröte entdeckt! Unzählige Male bin ich in den vergangenen 20 Jahren um den Hoan Kiem Lake in Hanoi gelaufen, ungezählte Stunden habe ich in dem Cafe am See gesessen und auf das Wasser geblickt, doch nur zweimal habe ich bisher den gewaltigen Kopf der im See lebenden legendären Yangtze-Riesenweichschildkröte gesehen. Beim ersten Mal zog sie gemächlich am Cafe vorüber; eine Kellnerin hatte mich aufmerksam gemacht. Damals gelangen mir nur unscharfe Fotos, aber: ich hatte sie gesehen! Stadt Dortmund , 22.03.05 Neuer Zooführer erschienen Den neuen Zooführer präsentieren Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und seine Stellvertreterin Ilona Schappert am 24. März , 16 Uhr, im Dortmunder Zoo. Auf 100 Seiten haben sie umfassende Informationen über die wichtigsten Tiergruppen und Themenbereiche im Zoo Dortmund zusammengestellt. Zur Orientierung im Zoo wird ein Wegeplan beigelegt. Er wird zum Preis von fünf Euro an der Zookasse verkauft. Ruhr Zoo Gelsenkirchen , 22.03.05 Hubschrauber setzt Glastunnel zentimetergenau in neue Alaska Zoowelt Lautes Hubschrauber-Geknatter war am Freitag Mittag über dem Ruhr Zoo Gelsenkirchen zu hören. Ein riesiger Transporthubschrauber brachte dort in drei getrennten Flügen den neuen Glastunnel der ZOOM Erleb-niswelt Alaska an seinen Bestimmungsort. Die Zooleitung blickte zusammen mit zahlreichen Schaulustigen gespannt zum Wolken verhangenen Märzhimmel, denn immerhin hing der Erfolg dieses spek-takulären Transportes von der zentimetergenauen Arbeit des Piloten ab. Nach dem Einsetzen der beiden ersten, jeweils drei Tonnen schweren Tunnelstücke blieben dem erfahrenen Helikopterlenker aus der Schweiz nur noch sage und schreibe acht Zentimeter Spielraum, um das letzte Tunnelstück einzupassen. Da hieß es Daumendrücken am Boden und eine ruhige Hand am Steuerknüppel. Doch zum Glück wurde auch das letzte der drei Tunnelstücke trotz leichter Windböen und schlechter Sicht gekonnt an seinen Platz manövriert. Der fertige Tunnel misst insgesamt 9 Meter Länge und knapp 5 Meter Durch-messer. Durch ihn können die Besucher der neuen ZOOM Erlebniswelt Alaska, die im Sommer dieses Jahres eröffnet wird, die Robben nicht nur über, sondern bald auch unter Wasser erleben. Nur durch 14 cm dicke Acrlyscheiben getrennt werden die Besucher dann quasi mitten zwischen spielenden Robben stehen und die Schwimmkünstler hautnah erleben. Thüringer Zoopark Erfurt, 22.03.05 Meisen, Spatzen und Co. im Zoopark Nachdem sich der alte Winter in seiner Schwäche in raue Berge zurückgezogen hatte, war es vor einigen Tagen wieder Zeit, die im Zooparkgelände hängenden Nistkästen zu kontrollieren und zu reinigen. Zootiermeister Günter Praedicow und Tierpfleger Frank Machts entfernten aus 47 Kästen die Nester der vergangenen Brutsaison und überprüften den Zustand der Vogelquartiere. Etwa zwei Drittel wurden von Meisen angenommen. Das erkennt man an den fein aus Moos und Kamelwolle gefertigten Nestern. Die vier Sperlingspaare hatten ihr liederli | |