E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

 http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 258 vom 24. März 2005

Liebe Leser,

wissen Sie, was eine Pakarana ist?

Es wäre verzeihlich, wenn nicht - sie ist schon seit vielen Jahren in keinem europäischen Zoo mehr zu sehen. Zudem ist sie selten, und obwohl bedroht fast vergessen. Karin Osbahr an der Universität Bogotá betreibt ein Schutz- und Zuchtprojekt für den faszinierenden Riesennager.
Nun übernimmt die Zoo-AG Bielefeld eine Patenschaft über das kolumbianische Pakarana-Projekt und unterstützt es über die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz. Schon seit Jahren stellten wir die Erlöse aus unseren diversen Web-Projekten dem Artenschutz zur Verfügung, nun wollten wir erstmals ein bestimmtes Projekt zu unterstützen. Und wenn alles klappt, gibt es vielleicht auch bald in einem deutschen Zoo Pakaranas als Zuchtleihgaben.

Die erste Rate von 500 Euro  stammt aus verschiedenen Quellen:
Zoopresseschau: Provision bei Amazon.de, z.B. bei Buchvorstellungen, und Einnahmen durch Anzeigen - bitte beachten!
Werbeeinnahmen von unserer Zoo-Datenbank www.zoo-infos.de - bitte fleißig benutzen!
Abgabe von antiquarischen Zooführern, Büchern usw. über die Zoo-AG-Website, die uns von großzügigen Spendern zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt wurden - Dank an alle Spender! Sachspenden und Interessenten dafür sind willkommen!

Weitere Infos über unser Zoo-AG-Artenschutz-Engagement
Ausführliche Information über das Pakarana-Projekt auf den Webseiten der ZGAP plus Artikel-Download

Heute wurde wie ebenfalls angekündigt www.zoo-infos.de aktualisiert und enthält nun alle Änderungen, die uns mitgeteilt wurden sowie neue Funktionen wie Mini-Karte, Bundesland-Angabe und PLZ-Bereich-Suche. Dank an alle Mitwirkenden!


Und wo wir schon bei kuriosen Tiergestalten sind: Viele Australier feiern seit einigen Jahren statt mit Osterhasen lieber mit den hoch bedrohten einheimischen Bilbys - die haben sogar einen Beutel für die Eier (wenigstens die Weibchen)...!
Es gibt sie auch in Schokolade zugunsten des Artenschutzes: http://www.easterbilby.com.au. Vielleicht eine Anregung für naturschutz-orientierte Zooshops?

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Dirk Petzold


  

Regensburg, 3. März 2016
Wildgänse bringen Zoocomputer zum Absturz
Seit einem Jahr werden im Zoo die Tiere mit RFID-Chips markiert (wir berichteten). Dadurch können alle Tiere metergenau lokalisiert und automatisch verwaltet werden. Nun gab es einen Zwischenfall, der das gesamte Computer-System des Zoos zum Absturz brachte.
Kuratorin Fenja Machensiesmal berichtet: "Am frühen Morgen überflog uns offenbar ein Schwarm Wildgänse auf dem Zug nach Norden in geringer Höhe. Die Lesegeräte spielten verrückt, registrieren und verbuchten in wenigen Sekunden tausende Neuzugänge im Zoo, kurz danach brach unser ganzes System zusammen". Erste Vermutung: Offenbar hat auch die zentrale Beringungstelle für nordische Wasservögel in Tromsö in diesem Jahr erstmals RFID-Chips eingesetzt. "Wir klären das gerade mit den dortigen Kollegen und versuchen, diesen Effekt künftig zu vermeiden". Solange bleibt das System deaktiviert. Die Wiederherstellung der Zoo-Daten und der gesamten Tierdatenbank wird sich über Wochen hinziehen.

(Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Zwei oder drei Zeilen genügen.)


Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

sz-online - 19. Mrz. 2005
Tierpark: Preiserhöhung ist praktisch vom Tisch
Die von der Stadtverwaltung Chemnitz vorgeschlagene Erhöhung der Eintrittspreise für den Tierpark wird wohl scheitern. Endgültig wird der Stadtrat zwar erst am Mittwoch darüber entscheiden, doch bereits im Verwaltungsausschuss ist die Preissteigerung - um bis zu 40 Prozent - durchgefallen. SPD und CDU enthielten sich, die anderen Fraktionenvertreter stimmten dagegen. SPD-Chef Detlef Müller kündigte an, dass seine Fraktion noch mal beraten will: „Ich denke allerdings, wir werden im Stadtrat dagegen stimmen. Bei der sinkenden Kaufkraft in unserer Stadt können wir den Chemnitzern keine höheren Eintrittspreise zumuten.“


Berliner Zeitung - 23. Mrz. 2005
Einer für alle
Wenn kleine Jungen nach ihrem Traumberuf gefragt werden, dann taucht häufig der Lokomotivführer auf, der Flugkapitän - und der Zoo-Direktor. Bernhard Blaszkiewitz ist so einer, der sich recht früh für Letzteres entschied. Seit er denken kann, interessiert er sich für Tiere. Und seit er denken kann, ist für ihn klar: "Ich möchte Zoo-Direktor werden." Bernhard Blaszkiewitz, 51, ist seit 1991 Chef "eines der bedeutendsten Zoologischen Gärten der Welt" (Blaszkiewitz). Als Blaszkiewitz nach der Wende nach Friedrichsfelde kam, waren viele skeptisch. Wussten sie doch nur, dass der Mann aus dem Zoologischen Garten stammt. Angst hatten die Stammbesucher und Mitarbeiter, dass auch der Tierpark abgewickelt wird. Erst über die Jahre lernten sie Blaskiewitz als einen leidenschaftlichen Biologen kennen, der sein ganzes Leben der Wissenschaft und den Tieren verschrieben hat. Der den Tierpark weiter entwickelte zu einem einzigartigen Landschaftspark. Und der bis heute zu Besuch war in mehr als 300 Zoologischen Gärten weltweit. Wenn Blaszkiewitz in den Urlaub fährt, dann steht in der Regel ein Zoo auf seinem Programm. Am 28. Mai empfängt Bernhard Blaszkiewitz mehr als 130 Kollegen und Assistenten zur Jahrestagung des Verbandes der Deutschen Zoodirektoren. Die wird er nach Feierabend durch den Tierpark führen "und ihnen dann hoffentlich vier kleine Elefanten präsentieren".


Saar-Echo, 23.3.05
Saarbrücker Ökologisten machen da weiter, wo die SZ gottlob aufgehört hat: Nieder mit dem Zoo!
Die Grünen im Saarbrücker Stadtrat haben die Pläne des kaufmännischen Leiters des Saarbrücker Zoos, Rainer Hück, scharf kritisiert. Dieser hatte erklärt, dass der Zoo 500000 bis 800000 Euro in eine neue Löwenanlage investieren will. Stadtverordneter Karl-Heinz Guggenberger: „Es ist erstaunlich, dass Rainer Hück bereit ist, über eine halbe Million Euro zu investieren, obwohl noch gar nicht klar ist, wie es mit dem Zoo weitergehen wird. Bevor in eine neue Löwenanlage investiert wird, fordern wir, dass endlich ein Konzept auf den Tisch gelegt wird, das sich mit der Entwicklung der beiden saarländischen Zoos auseinandersetzt.“
Bereits im September letzten Jahres hatten die Grünen ihre Ideen für ein Saarland-Zoo-Konzept vorgestellt. Guggenberger: „Die Schaffung einer landesweiten Zoo-Trägergesellschaft, die die kommunalen Zoos in Saarbrücken und Neunkirchen aufnimmt, würde eine erhebliche Entlastung für den Saarbrücker Kulturhaushalt bedeuten." Durch ein landesweit abgestimmtes Zoo-Konzept würden die einzelnen Zoos außerdem an Attraktivität gewinnen. So könnten beispielsweise der Afrika-Schwerpunkt im Zoo Saarbrücken und der Asien-Schwerpunkt im Neunkircher Zoo ausgebaut werden.
Kommentar der Saar-Echo-Redaktion: Originell sind die Ein- und Auslassungen der Saarbrücker Grünen zur Zukunft des Saarbrücker Zoos keineswegs, allenfalls schräg und populistisch. Das törichte Geschrei von der Zusammenlegung der Zoologischen Gärten in Neunkirchen und Saarbrücken scheint eher ein müder Abgesang auf die Anti-Zoo-Kampagnen der Saarbrücker Zeitung unter dem früheren Chefredakteur und seinem Saarbrücker Lokal-Statthalter. Statt die ersten zarten Revitalisierungs-Ansätze der Zooleitung zu begrüßen, gehen die Grünen mit dem Totschläger zu Werke.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 23. Mrz. 2005
Bärenstark: Das Wisentgehege bietet viel Neues
Das Wisentgehege in Springe braucht mehr Besucher, um die erhoffte schwarze Null zu erreichen. Dafür setzt es auf ein erweitertes Programm. Die vergangenen vier Jahre waren für das Wisentgehege – nach dem Steinhuder Meer und dem Deister Publikumsmagnet Nummer drei in Hannovers Umland – keine ruhigen. Der Rechnungshof hatte 2001 die hohen Defizite der landeseigenen Einrichtung gerügt, das Landwirtschaftsministerium daraufhin die viel beschworene schwarze Null binnen drei Jahren angemahnt. „Ist das Ziel nicht zu erreichen, machen wir das Gehege dicht und züchten die Wisente weiter – nur eben hinter verschlossenen Türen“, war damals aus dem Ministerium zu hören. Das Ziel wurde nicht erreicht. Vergangenes Jahr sind etwa 134.000 Besucher in die 100 Hektar große Anlage gekommen. 200.000 müssten es sein, wenn die Null stehen soll. Trotzdem sind die Schließungspläne vom Tisch.  „Sparen können wir nicht mehr, dann vergammelt hier alles“, erklärt Hennig, der die Forstverwaltung inzwischen überzeugt hat, dass man den Zaun um die Wildschweinanlage nun mal in Schuss halten muss, wenn man nicht will, dass die Säue stiften gehen.
In den vergangen Jahren haben die Verantwortlichen des Geheges in die Werbung intensiviert, ein Logo und einen passablen Internetauftritt entworfen. Verstärkt setzt man auf Veranstaltungen. Barock-, Mittsommer- und Kinderfest sowie frühmittelalterlicher Handwerkermarkt stehen für dieses Jahr im Programm, das Hubertusfest im Herbst ist ein Klassiker. Bei entsprechender Finanzausstattung fiele Hennig noch mehr ein. „Es ist ein Unding, dass wir keinen Spielplatz haben“, findet er. Gleiches gelte für einen Souvenirshop, der immerhin noch in diesem Jahr eingerichtet werden soll. Seit Jahren verfolgt er zwei Großprojekte. Am Herzen liegt dem Leiter des Geheges ein so genanntes Aquatop als Ersatz für das vor einigen Jahren abgebrannte Aquarium. „Dort wollen wir die heimische Gewässer- und Fischwelt zeigen. Obwohl das ein Zukunftsthema ist, hat es noch kein Park im Programm“, sagt Hennig. 1,5 Millionen Euro würde das Projekt kosten. Zu realisieren ist es nur, wenn sich die Bundesumweltstiftung beteiligt. Hennigs zweites Wunschprojekt ist ein mittelalterliches Museumsdorf, das ein Verein betreiben will und in dem seltene Haustierrassen gezüchtet und präsentiert werden sollen. Beides ist noch Zukunftsmusik.

Münstersche Zeitung – 23. Mrz. 2005
Besuch bei den Languren
Besuche in zwei Nationalparks in Vietnam und einem in Kambodscha waren die Höhepunkte der rund dreiwöchigen Reise einer 28-köpfigen Gruppe aus Münster - unter ihnen Jörg Adler, Chef des Allwetterzoos. Neben dem touristischen Programm standen Informationen über Artenschutzprojekte in den beiden asiatischen Ländern im Mittelpunkt. Projekte, die die Zoologischen Gesellschaften Frankfurt und München sowie die beim Allwetterzoo in Münster angesiedelte Stiftung Artenschutz initiierten und auch fachlich sowie finanziell unterstützen: die Primaten-Auffangstation im Cuc Phuong-Nationalpark, unter Leitung von Tilo Nadler, das Goldkopflanguren-Schutzprojekt im Nationalpark Cat Ba unter Leitung der Biologin Dr. Roswitha Stenke und das unweit der Tempelanlagen von Angkor in Kambodscha gelegene Artenschutzzentrum unter Leitung des Biologen Kai-Olaf Krüger und der Tierärztin Isabell Stich.
 
Westfälische Nachrichten – 23. Mrz. 2005
Makoko gehts blendend in Johannesburg
Eine Münstersche Familie besuchte den Ende November vom Allwetterzoo Münster nach Johannesburg umgesiedelten Gorilla.


mephisto 97.6 - 21. Mrz. 2005
TOP-Stempel für Leipziger Ehrenamt
In der Galerie für Zeitgenössische Kunst wird am Abend ein Leipziger mit dem 11.Leipziger Top-Stempel ausgezeichnet. Wie das TOP-Magazin mitteilte, wird Siegfried Stauche für sein ehrenamtliches Engagement geehrt. Er ist Vorsitzender des Freundes-und Förderkreises des Zoologischen Gartens Leipzig. Stauche hat zahlreiche Spendenaktionen ins Leben gerufen. Außerdem hat der Förderkreis den Zoo mit rund 2,4 Millionen Euro unterstützt. Der Preis wird in Leipzig vier Mal im Jahr für ehrenamtliches Engagement für die Stadt verliehen.

Aachener Nachrichten - 22. Mrz. 2005
In Freiheit, aber schon im Visier
Da mag «Freya» sich noch so unbeobachtet fühlen, der Aachener Tierpark-Chef hat ein wachsames Auge auf die Luchsdame. Die war vor zwei Monaten in einer stürmischen Winternacht aus dem Gehege im Drimborner Wäldchen entfleucht und streunt seither durch die nahen Wälder und Wiesen. «Wir wissen ungefähr, wo sie ist», sagt Wolfram Graf-Rudolf, «und da wollen wir sie erst einmal stabilisieren.» «Stabilisiert» wird das Tier vor allem mit Hundefutter. Die regelmäßig servierten Mahlzeiten sollen Freya gewissermaßen sessshaft machen. «Das Tier lebt nicht nur von Hunde- und Katzenfutter», glaubt Graf-Rudolf, «sondern jagt auch Vögel oder Kaninchen». Der Tierparkleiter hofft, dass Freya sich irgendwann in eine Scheune oder einen anderen eingefriedeten Bereich locken lässt. «Dann haben wir eine reelle Chance, sie zu bekommen.» Mit Narkosegewehr oder Blasrohr könnten Tierinspektor Hans-Jürgen Unterrhein oder Dr. Eike Lange, der Veterinär des Tierparks, dann die Luchsdame betäuben und nach Hause bringen. Die Lebend-Falle, die vor einigen Wochen in der Zollsiedlung nahe der Lütticher Straße schon einmal Freyas Freigang beenden sollte, will der Tierpark-Chef nicht mehr versuchen. «Die müsste ständig beaufsichtigt werden, damit andere Tiere da keinen Schaden nehmen.»

Mitteldeutsche Zeitung - 22. Mrz. 2005
Vogel gibt ein Sonderkonzert
Es war nicht das Zwitschern der üblichen Frühlingsboten wie Sperlinge und Grünmeisen, das Andreas Schmidt in seinem Büro in der Hohen Straße in Aschersleben in den Morgenstunden aufhorchen ließ. Die Musik war irgendwie anders und machte den 58-Jährigen stutzig. Es ist das erste Lebenszeichen eines der 42 Sittiche, die bei dem Einbruch in den Ascherslebener Tierpark in der Nacht zum vergangenen Freitag gestohlen worden waren. Unbekannte Täter waren in die Voliere im Eingangsbereich eingedrungen und hatten ein Loch im Maschendraht hinterlassen, durch das die Nymphen-, Wellen- und Königssittiche ausbüxen konnten. Ob die Tiere jemals wieder zurückkommen oder eingefangen werden können, ist zweifelhaft. Nach Meinung von Vogelexperte Uwe Nielitz haben die Vögel auch in der freien Natur gute Überlebenschancen. Diese Aussicht tröstet Tierparkchef Dietmar Reisky allerdings wenig. Schließlich ist es bereits das zweite Mal innerhalb eines halben Jahres, dass Einbrecher die Voliere heimsuchten. Er hofft nun, dass die Polizei die Übeltäter schnappen kann und weitere ähnliche Taten im Ascherslebener Tierpark ausgeschlossen werden können.

Spiegel Online - 23. Mrz. 2005
Sambesi an der Leine
Flusspferde, Tiger, Gazellen, afrikanische Savanne und indischer Dschungel - in Hannovers Zoo sind die Tiere zum Greifen nah und das exotische Szenario perfekt. Der Zoo und seine Wandlung zum aufregenden Erlebnispark. Die Bootsfahrt auf dem Sambesi gehört zu den Hauptattraktionen des Zoos Hannover. Die Illusion ist perfekt. Ställe und Wirtschaftsgebäude verbergen sich in der künstlichen Landschaft oder in stilgetreuen Rundhütten. Keine Zäune, keine sichtbaren Gräben schränken die afrikanische Miniatur-Weite ein. Auch das Café und der Souvenirladen sowie die als Strohdachhütte getarnte Toilette mit gestampftem Lehmboden atmen afrikanische Atmosphäre.
Wer die Wasserwelt des Sambesi zu Fuß erkundet, kann den zutraulichen Pelikanen über die Federn streicheln. Außerdem beflügeln ein offenbar soeben abgestürztes Flugzeug im Busch und ein scheinbar gerade verlassenes Forschercamp die Fantasie der Kinder, die - während die Großen fasziniert auf Beobachtungsposten gehen - Geschicklichkeitsübungen am Weg absolvieren. Vier Erlebniswelten hat der Zoo inzwischen gebaut: "Sambesi", "Gorillaberg", "Dschungelpalast" und "Meyers Hof". Es gibt fast nichts, was der Zoo nicht verkauft: Wie in amerikanischen Erlebnisparks schießen automatische Kameras Bilder von den Besuchern. Bieten Zooführer, die hier Scouts heißen, Führungen an oder begleiten Besucher zu ihrem Lieblingstier. Ein "Event-Team" veranstaltet "After Work Safaris" - individuelle Shows für Feste, private Elefanten-paraden, Fackelzüge und Catering. Mehr als 60 Millionen Euro hat der Zoo in Umbauten investiert, nicht zuletzt, um die beengten Tiere artgerecht zu präsentieren. Zwischen den Erlebniswelten Afrika und Indien soll die Alaskalandschaft "Yukon-Bay" entstehen. Bisher begeistern hier in der Show-Arena tierische Stars ihr Publikum. Irma, die letzte Eisbärdame, fristet derweil in einem längst nicht mehr EU-konformen Käfig beengt und ohne Publikumsverkehr ihren Lebensabend. Aus der maroden Robbenanlage, die keine Wasseraufbereitung besitzt, werden täglich 370 Kubikmeter Wasser in die Eilenriede gepumpt; jährlich versickern dort 136.000 Kubikmeter. Die geplante Robbenlandschaft soll zwar fünfmal so groß werden, dank moderner Technik aber nur einen Bruchteil des Wassers verbrauchen.
Aus "Merian"extra-Heft "WasserReich Niedersachsen", März 2004


vista verde - 23. Mrz. 2005
Löwe nach Schädel-OP wohlauf
Mit einer weltweit erstmals durchgeführten Operation haben israelische Veterinärmediziner einem Löwenmännchen zu neuer Agilität verholfen. Der Patient namens Samson litt an einer Schädeldeformation, die sein Kleinhirn und Rückenmark einquetschte. Indem die Verformung beseitigt wurde, verschwanden der Druck und damit auch die neurologischen Symptome. "Die bisherigen Resultate sind besser, als wir hätten erwarten können", erläutert Merav Shamir von der Hebräischen Universität Jerusalem. Der Löwe sei nach der Operation wieder in seinen Zoo gebracht worden und dort mittlerweile vollständig genesen. "Samson konnte sich nur mit Mühe auf den Beinen halten und fiel nach einigen Schritten, wenn er zu laufen versuchte", so die Spezialistin für Veterinär-Neurochirurgie. Eine Computertomographie bestätigte den Verdacht einer Verwachsung im hinteren Schädelabschnitt. Auslöser sei ein Mangel an Vitamin A, wie er mitunter trotz zusätzlichen Vitaminen und anderen Nahrungsergänzungen bei der Haltung in Gefangenschaft auftrete, so Shamir weiter. In allen früheren Fällen seien die Tiere schließlich dem erhöhten Druck auf Kleinhirn und Rückenmark erlegen.



Planung und Bau

Kölner Stadt-Anzeiger - 17. Mrz. 2005
Riesen-Scheiben im Duisburger Zoo: Panoramasicht auf Delfine
Eine Panoramasicht auf die Unterwasserwelt südamerikanischer Flussdelfine haben Besucher ab dem Spätsommer im Duisburger Zoo. Zwei neun und 12 Meter lange Acrylglasscheiben werden dafür an diesem Samstag von einem Schwerlastkran in ein Aquarium eingesetzt. Die 250.000 Euro teuren Spezialscheiben seien in Japan gefertigt worden, gab der Zoo am Donnerstag bekannt. Das Aquarium gehört zu einem Tropenhaus, das im Rahmen des «Rio Negro» Projekts gebaut wird. Dort sollen auch Anacondas und kleine Krokodile wohnen.

WAZ - 20. Mrz. 2005
Durchblick im Duisburger Zoo
Damit die Besucher des Zoo-Projekts "Rio Negro" nicht nass werden, standen am Samstag Arbeiter im Regen und setzten riesige Glasscheiben in die neue Anlage der Süßwasserdelfine ein. Ein Hundert-Tonnen-Schwerlastkran ließ selbst die Elefanten im Gehege nebenan neidvoll gucken. Das Acrylglas mit jeweils zwölf und neun Metern Länge, zweieinhalb Metern Breite und neun Zentimetern Dicke wurde speziell für den Duisburger Zoo in Japan geschliffen. Ende Dezember wurde das Glas im Hafen von Osaka eingeschifft und in Überseecontainern auf den Weg nach Hamburg gebracht. Nach kurzer Zwischenlagerung im Containerhafen brachte ein Tieflader das wertvolle Gut nach Duisburg, 250 000 Euro kosten die Panoramascheiben. Doch bevor sie ihre endgültige Position zur Trennung von Tonina-Delfinen und Menschen einnehmen konnten, musste an einer Ecke des Glases geschliffen werden, denn die Arbeiter entdeckten in einer Ecke einen Riss. "Das ist aber kein Problem, die Nuten sind breit genug", beruhigt Zoo-Direktor Reinhard Frese. Da die beiden Toninas die letzten ihrer Art in Zoo-Haltung sind und keine Tiere nachkommen, wurde die "Rio Negro"-Anlage mit 600 000 Litern Fassungsvermögen auch für Seekühe ausgelegt.

Kölner Stadt-Anzeiger - 17. Mrz. 2005
Mit Robben unter Wasser: Glastunnel kommt ins Zoo-Bassin
Mit Robben unter Wasser: Im Gelsenkirchener Ruhr Zoo wird am Freitag ein neun Meter langer Glastunnel ins neue Robben-Bassin eingebaut. Ein Hubschrauber transportiert die drei Einzelteile mit einem Durchmesser von rund fünf Metern über das Zoo-Gelände. In rund drei Monaten könnten die schwimmenden Seelöwen durch 14 Zentimeter dickes Glas unter Wasser beobachtet werden, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Im Juli eröffnet die neue Erlebniswelt Alaska, zu der das Robben-Bassin gehört.

Neue Ruhr Zeitung - 19. Mrz. 2005
Das große Krabbeln
Mit Blick auf den Osterferien-Ansturm eröffnet Sea Life Oberhausen eine sehenswerte Sonderausstellung: Große und kleine Krabben sind darin die "Raubritter der Meere".
Die "Kamschatka-Krabbe" (auch "Königskrabbe" genannt) erreicht bis zu zwei Meter Spannweite. "Mit ihren Scheren kann sie einem erwachsenen Menschen glatt die Finger brechen", steigert Robert Donoso, Aquariumsleiter im Sea Life Oberhausen, den Gruselfaktor. Er spricht flapsig von einer "Invasion der Riesenkrabben". Dabei wurden die "Raubritter der Meere" importiert und dienen als lebende Exponate einer Sonderausstellung, die bis zum Frühjahr 2006 zu sehen sein wird. "Mit dieser Ausstellung, die wir pünktlich zu den Osterferien eröffnen, wollen wir den Besuchern Wissenswertes rund um harte Schalen, scharfe Scheren und bizarre Panzer vermitteln", erklärt Sea Life-Geschäftsführer Dirk Neidhart. Um die Scheren-Schau möglich zu machen, wurden 100 Quadratmeter Fläche in der oberen Etage des Aquarium-Komplexes umgestaltet. Gleich sechs neue Aquarien wurden eingebaut. Sonderausstellungen wie diese werde es künftig in jedem Jahr geben, kündigte Manager Dirk Neidhart an, der sich im Übrigen mit dem Besucherzulauf mehr als zufrieden zeigt: Fast eine halbe Million Menschen haben Sea Life Oberhausen bereits gesehen.

WAZ - 19. Mrz. 2005
Riesenkrabben, Alaska-Träume und Delfine
Auf dem Weg zur "Zoom-Erlebniswelt" ist der Ruhr Zoo in Gelsenkirchen gestern einen großen Schritt weitergekommen: Auf dem künftigen Alaska-Gelände wurde der Glastunnel für das Robben- und Eisbärenterrain montiert. Gegen 11.30 Uhr schwebte ein Spezialhubschrauber aus der Schweiz ein, dessen Besatzung die drei jeweils 4,75 Tonnen schweren Segmente aufnahmen und in der Robbenanlage in Position brachten. "Die Crew hat Präzisionsarbeit geleistet", kommentierte Zoosprecherin Sabine Haas die Aktion, die die Gesellschaft Energie und Wirtschaft (GGW) als Betreiberin des Tiergartens 490.000 Euro kostet.
Seit 1975 sind Toninas, südamerikanische Süßwasserdelfine, im Duisburger Zoo beheimatet. Über zehn Jahre wurde über die Vergrößerung ihres Beckens nachgedacht. Nun wird sie Realität. Rio Negro heißt das Projekt, in dem auch die Toninas ihr neues Domizil haben werden. Rio Negro soll eine 900 Quadratmeter große tropische Landschaft werden. Herzstück wird der Pool der Flussdelfine mit einem Fassungsvermögen von 650 Kubikmetern. Durch eine Panoramascheibe können Besucher die Aktionen der Toninas beobachten. Am heutigen Samstag werden zwei zwölf und neun Meter lange Acrylglasscheiben eingesetzt, die speziell für den Duisburger Zoo entwickelt wurden. Möglich wurde der Bau des 3,4 Mio teuren Tropenhauses, für das lange die Mittel fehlten, durch eine Millionen-Spende der Sparkasse Duisburg. Zwei Millionen Euro kommen aus Sparrücklagen des Tierparks, der Rest aus Spenden von Zoofreunden.
Oberhausen: Zwischen gewöhnlichen europäischen Flusskrebsen und blauen Hummern nahm die Kamtschatka-Riesenkrabbe (Königskrabbe) gestern Platz. Ihr Auftauchen im Großaquarium Sea Life Oberhausen verfolgte ein großes Medienaufgebot. In der Neuen Mitte tritt sie als Star der ersten Sonderausstellung "Riesenkrabben - Raubritter der Meere" auf. Um den Krabbeltieren den geeigneten Lebensraum zu schaffen, wurde zwei Wochen lang zu nächtlicher Stunde gewerkelt. Erst danach konnten die sechs Aquarien aus Helsinki in Empfang genommen werden.

Morgenweb - 22. Mrz. 2005
Speyer: Sea Life eröffnet Sonderausstellung
Das Sea-Life-Aquarium in Speyer hat zwei neue Bewohner: Seit heute sind in dem Unterwasserzoo zwei Riesenkrabben mit einer Spannweite bis zu 1,50 Metern zu sehen. Die bis zu zehn Kilogramm schweren Tiere sind laut Sea Life die Hauptdarsteller in der neuen Sonderausstellung "Riesenkrabben - Raubritter der Meere". Normalerweise leben die braunen Schalentiere in den Tiefen des Atlantiks und sind so den Augen der Menschen verborgen. Das Sea Life zeigt zahlreiche Fischarten, von der Scholle bis zum Katzenhai.

Yahoo! Nachrichten - 18. Mrz. 2005
Platz für Adler und Uhu
Adler und Uhus haben seit Freitag eine neue Heimat im Vogelpark Marlow. Pünktlich zu Beginn der Saison wurde für sie eine neue Greifvogelanlage eröffnet. Das großzügige Gehege, dessen Bau vom Land mit rund 220.000 Euro Fördergeldern unterstützt wurde, liegt neben dem Areal der sommerlichen Flugschauen. Die Anlage entspricht der neuen EU-Richtlinie zur Haltung von Zootieren, wie das Landeswirtschaftsministerium am Freitag mitteilte.

WAZ - 22. Mrz. 2005
Drei Falkner übernehmen den gräflichen Wildpark
Auch in diesem Jahr wird der Wildpark am Schloss Cappenberg wieder am Ostersonntag seine Tore für die neue Besuchersaison öffnen. Allerdings erwartet in diesem Jahr die Tierliebhaber und Erholungssuchenden eine ganz besondere Neuerung: Drei Falkner haben als Pächter die Leitung des Parks übernommen und präsentieren ihre Arbeit mit den Greifvögeln. Sebastian Graf von Kanitz freut sich über den im vergangenen Jahr zustande gekommenen Kontakt. Joachim Müller, Thilo Nesnidal und Paul Fander hatten auf dem letzten Weihnachtsmarkt im Schlosshof schon "ihre Visitenkarte" hinterlassen und sich mit ihren Falken präsentiert. Jetzt planen sie nach und nach im Wildpark eine größere Station von Greifvögeln einzurichten, die an den Wochenenden jeweils um 11 Uhr und um 15 Uhr Flugvorführungen anbieten soll. Ostersonntag um 11 Uhr ist Premiere. Die Volieren der Vögel sollen an der Mauer zum Schlossgarten errichtet werden und nach ihrer Fertigstellung für die Besucher zugänglich sein. Die neuen Betreiber des Parks kümmern sich auch um das Café.


Hessisch Niedersächsische Allgemeine - 23. Mrz. 2005
Waldeck Otterdame Omu zieht in den Wildpark ein
Noch ist das Fischotterweibchen allein, Parkleiter Albert Hernold hofft aber, dass sie trächtig ist und schon Anfang bis Mitte April Nachwuchs bekommt: Seit gestern ist der Wildpark Edersee um eine Attraktion reicher. Finanziert vom Förderverein, legten in den Wintermonaten die Wildpark-Mitarbeiter Friedrich Knüppel, Gerhard Fränkel und Karl-Heinz Münch ein Fischottergehege mit zwei Teichen an sind. Gestern Nachmittag setzten Hernold und seine Mitarbeiter die siebenjährige Otterdame Omu - nach einem neuen Namen wird noch gesucht - im neuen Gehege aus. Trotz vierstündiger Fahrt vom Tierpark Eekhold zeigte sich der kanadische Otter, der im Alter von zwei Jahren aus Kanada importiert wurde, schon quicklebendig. Sollte es mit dem Nachwuchs nicht klappen, will Hernold im Herbst ein Fischotter-Männchen beschaffen. Für die Besucher plant der Wildpark Schaufütterungen.


Waldeckische Landeszeitung - 23. Mrz. 2005
Im Wasser die pure Eleganz
Seit Mittwochnachmittag hat der Wildpark Edersee seine neue Attraktion. Wenn die ersten Streifzüge der (noch) namenlosen Otterdame durch ihr großzügiges Revier nicht zuviel versprechen, dürfen sich die Besucher an den Osterfeiertagen auf ein munteres Schauspiel freuen. Das siebenjährige Weibchen reiste am Mittwoch in einer Holzkiste aus Schleswig-Holstein an, chauffiert von Wildparkleiter Albert Hernold. Vornehmlich die beiden Wildpark-Mitarbeiter Gerhard Fränkel und Friedrich Knüppel haben ein sehr attraktives Gehege gebaut mit zwei Teichen, künstlichen Höhlen, Wasserrutsche, Wasserfällen, Hütten und, und, und. Die Zuschauer genießen einen freien Blick auf das gesamte Gelände. Möglicherweise wird die neue Bewohnerin dennoch das Gehege bald mit Artgenossen teilen. "Wir sind guter Hoffnung, dass sie trächtig ist. Sie war im Tierpark Eekohold mit einem Männchen zusammen", berichtet Albert Hernold. Sollte der Nachwuchs aber ausbleiben, dann möchte der Wildparkleiter im Herbst ein junges Ottermännchen aus Eekohold dazu holen. Der Förderverein des Wildparks hat die Einbürgerung des neuen Publikumslieblings möglich gemacht. 25000 Euro kostete der Bau des Geheges. Für das Weibchen selbst hat der Wildpark 1500 Euro gezahlt.


Thüringische Landeszeitung - 21. Mrz. 2005
Bio-Möhren für Liebling Dack
Jeden Dienstag, pünktlich zur Mittagszeit, ist es soweit: Die 74-jährige Christa Weise ist schwerbepackt mit zahlreichen Leckerbissen zu ihren Tieren im Erfurter Zoopark unterwegs. Besonders angetan hat es ihr natürlich ihr Pony Dack, das sie auch als erste Tierpatin des Zooparkes unter ihre Fittiche nahm. Ebenso tierlieb sind auch die weiteren 171 Tierpaten des Zoos - immerhin 40 mehr als im vergangenen Jahr. Mehr als 30000 Euro kamen so zusammen. Finanziert wird damit u.a. der Neubau der Löwenanlage sowie der Adler-Voliere. Allerdings fehlen für letztere noch 10000 Euro und deshalb sind die Tierfreunde weiterhin auf Sponorensuche. Ein Terrarium mit Pfeilgiftfröschen kommt spätestens Mitte April. Doch einen großen Traum gibt es ebenfalls: Ein Riffaquarium mit Meerwasser soll vielleicht schon im nächsten Jahr entstehen.

Neue Presse - 19. Mrz. 2005
Zoo startet in die neue Saison
Leoparden-Männchen Yallah hat seit gut vier Stunden einen neuen Lieblingsplatz: Am Freitagmorgen - pünktlich zur Saison-Eröffnung des Zoos Hannover - ließen ihn Wärter in sein neues Gehege. Zur Mittagszeit liegt Yallah ruhig auf einer Bambusmatte und stört sich nicht an dem Rummel, der um ihn herum gemacht wird. Zoo-Geschäftsführer Klaus-Michael Machens ist euphorischer. „Wir sind glücklich, dass wir die neue Anlage haben“, sagt er. Innerhalb von zehn Wochen wurde das Leoparden-Gehege als Teil des so genannten Dschungelpalasts gebaut. Es ist eine der Neuerungen, die die Saison 2005 Tieren und Besuchern des Zoo Hannover beschert. Insgesamt wurden über die Wintermonate 1,2 Millionen Euro für Neu- und Umbauten investiert. Nun können sich die beiden Leoparden auf 300 Quadratmetern bewegen - und haben damit 100 Quadratmeter mehr zur Verfügung als bisher. Freuen dürfen sich auch Kinder, die den Zoo besuchen: Auf einer Fläche von 3642 Quadratmetern wurde für sie ein neuer Abenteuerspielplatz gebaut. Noch eine andere Neuheit gibt es bei den Tiershows im Zoo Hannover: „Tiere hautnah“. Hier wird nicht nur Nasenbär Diego den Besuchern über den Rücken laufen. Auch ein Tigerpython soll ihnen ganz nahe kommen.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 19. Mrz. 2005
Tierischer Kletterspaß im Zoo
Der große Spielplatz im Zoo Hannover ist kaum wiederzuerkennen: Fröhliche Farben, kuriose Formen – den gesamten Winter über haben die Bauarbeiter kräftig Hand angelegt. „Brodelburg” heißt das Kletterparadies jetzt – aber wo ist die Treppe, die früher nach oben führte? Alles sieht aus wie eine Mischung zwischen Hundertwasser und Waldorf, viel Holz, pastellige Farben und kaum ein rechter Winkel, das erhöht den Spielspaß. Bei näherem Hinsehen sind die beiden großen Röhrenrutschen noch da – jetzt aber mit schiefen Wänden und kuriosen Zipfelmützen verkleidet. Neue Wege und Stege führen durch die Anlage. Natürlich ist alles vom TÜV abgenommen. Eine Fachfirma hat die komplizierten Arbeiten erledigt, aber der Direktor ist stolz, dass gut ein Dutzend Zoo-Mitarbeiter nahezu alle Landschaftsarbeiten übernommen hat.
1,2 Millionen Euro hat der Zoo in diesem Winter investiert, den Großteil in den 3642 Quadratmeter großen Spielplatz. Er bleibt weiterhin von 18 bis 21 Uhr für die Besucher der Zoo-Gastronomie „Meyer‘ Hof” geöffnet. Der Zoo startet an diesem Wochenende mit leicht erhöhten Preisen in die neue Saison.

Hamburger Abendblatt - 18. Mrz. 2005
Kinder erleben die Welt der Tiere
Ein Sinnerfahrungs- und Erlebnisraum wird im Wildpark Eekholt am Sonntag, 20. März, eröffnet. In einer Biberburg und an der Klettereidechse können sich die Kinder spielerisch in die Welt der Tiere hineinversetzen. Außerdem gibt es ein Baumstamm-Mikado, Weiden-Wigwams und eine Partnerschaukel. Der Naturspielplatz wird um 11 Uhr eröffnet. Kinder, die bis dahin in den Wildpak kommen, haben freien Eintritt.

Kieler Nachrichten - 22. Mrz. 2005
Mölln: Wildpark wird attraktiver
Zunächst noch etwas verschlafen blickte der Waschbär im Möllner Wildpark gestern aus seinem Haus. Interessiert sah er dann auf die Besucher, deren Zahl in den vergangenen Tagen wegen der Osterferien und vor allem wegen des sonnigen Wetters deutlich gestiegen ist. Wer schon längere Zeit nicht mehr im Wildpark war, wird feststellen, dass sich hier viel verändert hat. "Wir ergänzen, erweitern oder verschönern immer irgendwo etwas", so Jörg Thun, Leiter des Forst- und Grünflächenamtes der Stadt Mölln. 110 000 Euro steckt die Stadt jährlich in die Anlage. In diesem Jahr kommen noch einmal 250 000 Euro hinzu. Dafür soll am Waldhallenweg ein neuer Eingangsbereich samt großzügigem Parkplatz angelegt werden. Auch sonst soll sich im Park einiges tun: Tourismus-, Forst- und Bauausschuss beschlossen, eine neue Lenkungsgruppe einzusetzen, in der alle Fraktionen mitarbeiten sollen. Diese Gruppe soll Ideen entwickeln, deren Realisierung den Wildpark noch attraktiver machen, und klären ob noch weitere Tierarten hier ein Quartier finden können.

BauNetz.de (Abonnement) - 17. Mrz. 2005
The Life Aquatic
Wie am 16. März offiziell bekannt gegeben wurde, wird Nicholas Grimshaw ein „Sea Life Centre“ in der Nähe von Stewardby im englischen Bedfordshire bauen.
Das Projekt mit dem offiziellen Namen „NIRAH - National Institute for Research into Aquatic Habits“ soll vier mal so groß werden wie das bereits in den neunziger Jahren von Grimshaw realisierte „Eden-Projekt“ in Cornwall. In der riesigen „Biokuppeln“ wird es die weltgrößten Aquarien, Plattformen mit tropischen Pflanzen und Bäumen, und eine Unzahl verschiedener Fischarten, Reptilien und Amphibien geben. Analog zum Eden-Projekt sollen die Hallen als geodätische Kuppeln konstruiert werden. Das Gelände des NIRAH liegt auf einer 40 Hektar großen ehemaligen Ziegelei. Die Baukosten sind mit 250 Millionen Pfund veranschlagt, mit der Fertigstellung wird im Jahr 2009 gerechnet.

Thurgauer Zeitung - 22. Mrz. 2005
Mehr Platz für Papageien
Frauenfeld. Rund 650 000 Franken inklusive Eigenleistungen hat der Förderverein seit seiner Gründung 1999 in die Modernisierung des Plättli-Zoos investiert - nun bereitet er bereits das nächste Grossprojekt vor: Den Bau einer Papageien-Anlage entlang des Panoramawegs. Das 8 Meter breite und 20 Meter tiefe Gehege soll im Osten des Zoos zu stehen kommen und mittels Gitter flexibel aufteilbar sein. Die Baukosten sind mit rund 150 000 Franken veranschlagt und der Baubeginn ist für Sommer/Herbst kommenden Jahres vorgesehen, die Einweihung für Frühjahr 2007. Es ist vorgesehen, den Bestand von zehn Papageien nicht zu erhöhen. Charles Maurer: «Wir werden mit dieser Anlage die gesetzlichen Auflagen mehr als erfüllen.» Derweil für die Papageien-Anlage die Vorarbeiten erst angelaufen sind, steht ein weiteres Projekt kurz vor der Vollendung: Die neue Waschbären-Anlage. Mitte April wird diese Einrichtung, die vom Gewerbeverein Thundorf gesponsert ist, fertig gestellt sein. Danach gibts eine Einweihungsfeier.




Aktionen

Märkische Oderzeitung - 23. Mrz. 2005
Radeln für Sibirische Tiger
Am 12. Juni soll in der Waldstadt der Startschuss zu einer großen Radtour nach Rostock fallen. 20 Mannschaften a fünf Fahrer werden sich in den frühen Morgenstunden auf die Sättel schwingen und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde in den Norden brausen. Ziel ist Rostock. Denn dort gibt es einen Zoo. Genauso wie in Eberswalde. Die Fahrradtour heißt "Zoo-Tour" und das Geld, welches eingefahren wird, soll in neue Anlagen der beiden Tierparks investiert werden.

Berliner Morgenpost - 23. Mrz. 2005
Tag der tierischen Rekorde im Tierpark
Haustierbesitzer können am Ostersonnabend im Tierpark Friedrichsfelde mit den Kunststücken ihrer Vierbeiner wetteifern. Bei einem "Tag der tierischen Rekorde" treten sechs Hunde, vier Ratten, zwei Minischweine und eine Katze gegeneinander an, teilten die Veranstalter gestern mit. Attraktion des Wettbewerbs wird eine zahme Gambia-Riesenhamsterratte sein, die bellen soll. Wettbewerbskategorien sind neben dem klassischen Apportieren auch Schnellbellen, Sich-im-Kreis-drehen, Basketballspielen und Eimer-ineinander-stellen. Zu gewinnen gibt es fünf Wanderpokale.

Die Welt - 22. Mrz. 2005
Tierisch gut
Ob der Fischhändler Carl Claes Gottfried Hagenbeck sich eine Vorstellung von den Folgen seiner Idee machte, als er Anno 1848 sechs Seehunde im Waschbottich vor seinem Laden ausstellte? Gegen Geld, versteht sich. Hat der Heringshändler längst weiter gedacht, an eine Menagerie, an Zirkus, an einen Tierpark von Weltruf? Die Grafik, die den Fischhändler mit den Robben zeigt, ist jetzt in einer Ausstellung über Hagenbecks Tierpark in der HSH Nordbank bis zum 2. September zu sehen. Fotos, Plakate, Gemälde, Bücher und Dokumente schildern die Geschichte des Unternehmens Hagenbeck durch Höhen und Tiefen und beschreiben den Wandel des zoologischen Gartens vom Besucherspektakel zur Kinderstube für bedrohte Tierarten. Die Ausstellung zeigt Bilder aus der Bauzeit, wie aus den Eisengerüsten die Landschaften wurden. Und man sieht, wie die Dinosaurier gebaut wurden, die aus der Vorzeit der Tierwelt berichten.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 17. Mrz. 2005
Braunbären erwachen aus dem Winterschlaf
Zum "Frühlingsfest für Schlafmützen" lädt am 19. März der Schweriner Zoo ein. Claudia und Vica, die beiden schwergewichtigen Braunbären, verlassen an diesem Tag ihr Winterlager. Ende November waren die Publikumslieblinge in den Schlaf gefallen, wohlig eingemummelt in Strohbetten. Um 13 Uhr werden sich die zotteligen Gefährten erstmals den Besuchern zeigen. Die beliebte Bärenfütterung findet um 15.30 Uhr statt. Zwischendurch dreht sich das Glücksrad und kann ein Bärenquiz gelöst werden.
In diesen Tagen heißt es im Zoo: Endspurt bei den Namensvorschlägen für die drei Tigerbabys. "Die Jury bindet den Sack mit den Einsendungen am 31. März zu", sagt Erika Hellmich. Danach treffen Birgitt Hamm vom Schweriner Express, Revierleiterin Petra Schreiber und ein Vertreter der Exxon Mobil GmbH die Wahl aus mindestens 800 Vorschlägen. Getauft werden die kleinen Tiger Mitte April.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 21. Mrz. 2005
Winterspeck ist weg, Braunbären sind erwacht
Rechtzeitig vor dem kalendarischen Frühlingsanfang haben am Sonnabend Claudia und Vica, die beiden schwergewichtigen Schweriner Braunbären, ihr Winterlager verlassen. Dazu hatten sich vor dem Gehege zahlreiche Interessenten eingefunden, um die erste Fütterung mitzuerleben. Doch der Appetit hielt sich noch in Grenzen. Den zahlreichen Besuchern, sonderlich den Kindern, wurde allerlei Abwechslung geboten, u.a. beim Rätsel oder Knüppelkuchen.

WAZ - 20. Mrz. 2005
Auch die Tiere drängte es nach draußen
Wenn der Frost endlich weg ist und die Sonne herauskommt, beenden die Tiere ihren Winterschlaf. Pünktlich feierte am Sonntag auch der Ruhr Zoo den Frühlingsbeginn mit der traditionellen Saisoneröffnung. Schließlich ist auch viel vierbeiniger Nachwuchs zu bestaunen: Im Streichelzoo sind sechs junge Lämmchen geboren, die gestern auch nach draußen durften. Rund um den Grimberger Hof wurden Aktionen wie Kinderschminken oder Jonglage angeboten, stündliche Führungen informierten über den Stand der Umbauarbeiten. Von einer Aussichtsplattform konnte man sich schon ein gutes Bild machen, wie eindrucksvoll die neue Heimat von Eisbärin Antonia bald aussehen wird. Auch die neuen Räumlichkeiten der Zooschule (hier konnten die Kleinen u.a. Gespensterheuschrecken auf die Hand nehmen) sowie der geräumige Zooshop wurden gestern offiziell eröffnet. Davor lockte ein Glücksrad mit vielen attraktiven Preisen der Shoplieferanten. Für die Kids gab es mit dem Riesenwal noch eine Attraktion.

Remscheider General-Anzeiger - 19. Mrz. 2005
Blick hinter die Zoo-Kulissen
Sonntagsspaziergänge, Kinder-Ferienführungen, eine Ferien-Safari - das und vieles mehr bietet das Frühjahrs-Veranstaltungsprogramm des Wuppertaler Zoos. Es ist ab sofort an der Zoo-Kasse erhältlich. Ein Höhepunkt: In Kooperation mit der Mal-, Zeichen- und Modellierschule Wuppertal sind am 23. und 24. März unter dem Motto "Tierkinder entdecken - eine Beobachtungs- und Zeichenreise durch den Zoo" Kinder ab neun Jahren eingeladen.

Rotenburger Rundschau - 21. Mrz. 2005
Attraktion bei Hagenbeck: Giraffen füttern
Tierische Erlebnisse mit 2500 Vertretern der Fauna, beeindruckende asiatische Bauwerke und kulturelle Sommernachtsveranstaltungen in einer schönen Parkanlage machen jedes Jahr aufs Neue den Reiz des traditionsreichen Tierparks Hagenbeck aus. Ostersonntag und -montag ist der Osterhase zu Gast und verteilt kleine Überraschungen an die Besucher. Überall im Park finden Schaufütterungen und Tier-Vorstellungen statt. Rosapelikane sowie farbenprächtige Grünflügel- und Gelbbrust-Aras zeigen ihre Flugkünste rund um den künstlichen Felsen des Hauptpanoramas.

Rotenburger Rundschau - 21. Mrz. 2005
Sonderaktion im Wildpark Lüneburger Heide
Für Kinder hat sich der Wildpark Lüneburger Heide zu Osternsonntag und Ostermontag eine besondere Überraschung ausgedacht. Im größten Osternest Norddeutschlands bei Nindorf hat der Osterhase viele Überraschungseier versteckt! Mit Geschick und Ausdauer findet jeder dort sein Osterei. In die faszinierende Welt der Indianer können die Besucher der Biologieschule im Wildpark eintauchen. Am Ostersonntag steigt dort von 13 bis 17 Uhr ein indianisches „Pow-Wow“. Der Anlass für dieses lautstarke Ereignis ist die Eröffnung der Ausstellung „Von Bisonvölkern, Hundesoldaten und Krähenindianern.“ Sie erzählt vom Alltag der Prärie- und Plainsindianer zur Zeit der ersten weißen Siedler.

WAZ - 23. Mrz. 2005
Frühlingsgefühle im Bochumer Tierpark
Zu Ostern beginnt im Tierpark Bochum nicht nur die Saison, sondern es entwickeln sich auch Frühlingsgefühle bei den Zootieren. Die Seehunde freuen sich bereits auf die neue Anlage, deren Bau gut vorankommt. Auch die Pinguine werden mit ihnen in die neue Anlage umziehen. Auch die Steppenadler "Khan" und "Trude" sind mit Nestbau beschäftigt und schimpfen lautstark mit jedem, der sich ihrem Revier nähert. Selbst die Tierpfleger werden gnadenlos angegriffen, wenn sie das Futter bringen. Die Mönchs- und Gänsegeier haben ebenfalls beachtliche Mengen an Ästen und Zweigen in ihre Nester getragen. Eine große Anzahl Jungtiere tollt durch die Kaninchen- und Meerschweinchenanlage - zahllose junge Ziegen bevölkern den Streichelzoo. Während der Osterfeiertage werden die Ponys im Mittelpunkt einer Veranstaltung "rund ums Pferd" stehen (täglich 14 und 16 Uhr). Eine Ausstellung von Kunstwerken mit dem Titel "Lebensräume - Lebensträume" der Werkstatt Constantin schmückt seit dem 17. März das Aquarien- und Terrarienhaus des Bochumer Tierparks. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. April zu sehen. Vögel, Fische, Echsen und Krokodile erscheinen feder- oder pailettengeschmückt, als Bilder oder Plastiken, aus Ton, Papier, Naturmaterialien, Perlen und Stoffen.

NRZ - 23. Mrz. 2005
Geschichten, aus dem Ei gepellt
Die Goliath-Reiher brüten was aus. Dass der Akt vergebene Liebesmüh ist, da ihnen die Tierpfleger
im Krefelder Zoo vorübergehend unbefruchtete Enteneier als Ersatz untergejubelt haben, ahnen die werdenden Eltern nicht. Sie sitzen die Sache aus, während der Nachwuchs nebenan im Brutkasten gedeiht. Erst wenn die Jungtiere im Ei kräftig genug sind, werden sie den Eltern wieder ins gemachte Nest gelegt. Ein kleiner Trick, der die Nachzucht sichern soll - da die Goliath-Reiher tolpatschige Trampeltiere sind und den Dreh mit dem Ei nicht richtig raushaben. Und da das besonders gut zu Ostern passt, dreht sich an Karfreitag und Ostermontag von 11 bis 16 Uhr am Infostand des Zooführerteams alles ums Ei.


Berliner Morgenpost - 20. Mrz. 2005
Osterhasen im Zoo
Der "Osterhase" besucht im Berliner Zoo die Raubtiere. Auf der Promenade bei den Jaguaren öffnet am Ostersonntag das "Infomobil Raubtiere". Kinder können sich dann Osterhasen-Masken basteln. Für größere Kinder gibt es eine Osterrallye mit allerlei Rätselaufgaben.

Aachener Zeitung - 20. Mrz. 2005
Osterferien im Aachener Tierpark
Der Aachener Tierpark lädt zu diversen Aktionen in den Osterferien. An der Kasse kann man während der gesamtem Ferien übrigens kostenlos eine spezielle Rallye erhalten. Das Frühlingsfest findet am Samstag, 2. April von 14.30 bis 16.30 Uhr statt. Viele Spiele warten, eine Losbude hält schöne Gewinne bereit und ein Cafe lädt zum Verweilen ein. Ein Euro des Eintritts kommt dem Neubau des Kinderbauernhofes zugute.

Saar-Echo - 23. Mrz. 2005
Osterhase wieder im Zoo unterwegs
Osterhase wieder im Zoo unterwegs: Im Saarbrücker Zoo findet an Ostern wieder ein großes Familienprogramm statt. Traditionsgemäß wird auch in diesem Jahr der Osterhase im Zoo unterwegs sein und vor allem für die Kinder viele Überraschungen bereithalten. Zu den größten Attraktionen gehören die Osterhasendörfer "Lampertshausen“, die auf dem Kinderspielplatz aufgebaut sind. 3000 gespendete Schoko- und Krokant-Eier für das Ostereiersuchen warten auf dem Spielplatz zwischen 10 und 13 Uhr am Ostersonntag und Ostermontag auf findige Kinder.

Fränkische Nachrichten - 23. Mrz. 2005
Tiere, die man hautnah erleben kann
Der Rundgang im Wildpark Bad Mergentheim führt vorbei an Wiesen- und Weideflächen, durch ein "Gebirge" und durch Nadel und Laubwald. Bei den Fütterungen und Vorführungen, die den Spaziergang durch den Park unterbrechen, erfährt man immer wieder etwas Neues. Die Haustiervorführungen begeistern alle Stadt- und Landmenschen. Während der Osterferien bietet der Wildpark von Dienstag, 29. März, bis Freitag, 1.April, für unternehmungslustige Kinder jede Menge Abenteuer und Spaß in und um den Wildpark an. Am Dienstag, 29. März, sind die Tierpfleger dran. Am Mittwoch, 30.März, ist für die Drei- bis Sechsjährigen der "Kükennachmittag" gedacht. Am Donnerstag, 31. März, dreht sich alles ums Indianerleben. Am Freitag, 1. April, ist die Esel- und Lamakarawane unterwegs.

MVregio - 18. Mrz. 2005
Tauchende Osterhasen im Natur- und Umweltpark Güstrow
Der Osterhase peilt in diesem Jahr in Güstrow ein besonderes Versteck an. Seine Überraschungen verteilt er am Ostersonntag zwischen Steinen, Pflanzen, Boot und Anker im Aquatunnel des Natur- und Umweltparks (NUP). Vor den Augen der Besucher und hunderter Fische werden an diesem Tag drei Taucher in das vier Grad Celsius kalte Wasser steigen und die Eier aufsammeln, wie eine Parksprecherin am Freitag ankündigte. Die Fundstücke werden anschließend an die Kinder verteilt. Schon am Karfreitag lädt der Park zu einer Nachtwanderung zwischen Wölfen und Eulen und erstmals auch durch das Moor ein.

Warburger Zeitung - 23. Mrz. 2005
5.000 Geschenke vom Osterhasen
Zu Ostern ist wieder einmal der Hase los im Tierpark Sababurg in Hofgeismar. Karfreitag und Ostersamstag können von 15 bis 17 Uhr Kinder unter fachgerechter Anleitung aus Reisig, bunten Eiern und Federn Osternester basteln. Als Vorgeschmack auf die am 20. April wieder täglich dreimal startende große Greifvogelflugschau präsentiert Falknerin Bianca Weber aus Hofgeismar von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag, jeweils um 11.30 und 14.30 Uhr, ein kleines aber interessantes Flugprogramm mit je einem Mäusebussard und Kordilierenadler, zwei Harrishawks und der Schnee-Eule Oskar.


Märkische Oderzeitung - 23. Mrz. 2005
Mit Eierspaß tolle Preise absahnen
Petrus muss ein Fan der MOZ-Osterfete sein. Pünktlich zum 9. Fest im Angermünder Tierpark schickt er Frühlingswetter in die Uckermark, sagen die Meteorologen voraus. Einer zünftigen Freiluftparty am Ostersonntag steht nun nichts mehr im Wege.


Berliner Morgenpost - 18. Mrz. 2005
Bubu trainiert für seinen Oster-Auftritt
Im Wildpark Johannismühle nahe Baruth bereitet Tierpflegerin Yvonne Besser den Uhu Bubu nach der langen Winterpause auf den Auftritt vor. An Ostern gibt es nämlich jeweils von 10 Uhr an ein Sonderprogramm mit Flugvorführungen der Falknerei und anderen Attraktionen.

Berliner Morgenpost - 23. Mrz. 2005
Wildpark Schorfheide lädt zu traditionellem Osterfest ein
Zu einem großen Osterfest lädt der Wildpark Schorfheide in Groß Schönebeck (Barnim) von Karfreitag bis Ostermontag ein. Es werden Ostereier nach herkömmlicher Art, etwa mit Walnussschalen, gefärbt. Es gebe ein Osterfeuer sowie einen zweitägigen Ostermarkt. Am Sonntag können die im Park versteckte Eier gesucht werden. Kutschfahrten und Ponyreiten sind möglich.

NDR Online - 20. Mrz. 2005
Seehund "Hannes" erhält Denkmal
Der kleine Seehund Hannes, der im vergangenen Jahr aus dem Tierpark Nordhorn entflohen war, bekommt ein Denkmal. Seine Statue, die Steinmetzin Petra Lansmann-Röseler geschaffen hat, wird am Montag auf einer Sandbank in der Nähe des Seehundbeckens enthüllt, sagte die Tierparksprecherin Ina Brockmann. Das Seehundbaby war im vergangenen August aus dem Tierpark ausgebüxt und hatte Tierschützer und Pfleger monatelang in Atem gehalten – er durchschwamm damals den Fluss Vechte bis in die Niederlande. Dort endete seine Odyssee in der Aufzuchtstation Pieterburen. Tierschützer sollen ihn aus der Station befreit und im Meer ausgesetzt haben. Die genauen Umstände wurde jedoch nicht restlos aufgeklärt.

Mitteldeutsche Zeitung 21.3.05
Ein Seehund wird unsterblich
.. er sei nun extra gut befestigt worden, betonte Tierpark- Leiter Thomas Berling schmunzelnd

Thüringer Allgemeine - 21. Mrz. 2005
Kaffee, Kuchen und Kaiman
Für ein Liszt-Äffchen hat sich Ministerpräsident Dieter Althaus entschieden. Morgen tritt er seine Tierpatenschaft im Erfurter Zoo an. Damit folgt er offenbar einem Trend: 172 Tierpaten gibt es zur Zeit, ein neuer Rekord. Unter den Herren und Damen aus der Politik ist die Verbundenheit zu den Zoobewohnern aber eher zurück gegangen, beobachtet Dietmar Schumacher, der Vorsitzende des Vereins der Zooparkfreunde, besorgt.

Die Welt - 17. Mrz. 2005
Der kleine Elefant hat einen Namen: Willkommen, Horas!
Der Elefant, der am 14. April im Tierpark Friedrichsfelde geboren wurde, hat seit gestern einen Namen. Er heißt Horas. Das Wort kommt von der indonesischen Insel Sumatra, die auch die Heimat von Elefantenmutter Nova ist. Horas bedeutet in der dortigen Umgangssprache "Hallo" oder "Willkommen". Mehr als 100 Namensvorschläge hatten die Berliner eingereicht. Gewinner ist der neunjährige Christopher Kluge aus Mitte. Nun dürfen sich die Kluges über ein Jahr freien Eintritt freuen. Zufrieden mit der Namenswahl ist auch die Wohnungsgesellschaft Howoge. Sie findet sich als Hauptsponsor von Horas' Kinderstube in den ersten zwei Buchstaben des ausgewählten Namens wieder.
Und noch eine gute Nachricht: Allen Geburtstagskindern bis zum Alter von 14 Jahren sowie denjenigen, die 50 Jahre alt werden, gewährt der Tierpark an ihren Ehrentagen freien Eintritt. Der Tierpark Friedrichsfelde selbst feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen.

Berliner Kurier - 17. Mrz. 2005
DER NAMENSGEBER
Der KURIER hatte um Vorschläge für einen passenden Namen gebeten – und Christopher Kluge (9) aus Mitte machte mit. Der Junge schrieb seinen Vorschlag an den Tierpark, malte einen wunderschönen Elefanten dazu. Auf den Namen Horas kam er durch einen Urlaub auf Sumatra. Die herzliche Begrüßung "horas – willkommen" fand er besonders schön. Jetzt darf sich Familie Kluge über eine Tierpark-Jahreskarte freuen.

Mitteldeutsche Zeitung - 17. Mrz. 2005
Die meisten Vorschläge klingen bisher exotisch
Der kleine Tiger im halleschen Zoo hat die Herzen der MZ-Leser im Sturm erobert. Dem Aufruf, für die junge Katze einen Namen zu suchen, sind bereits viele Tierfreunde gefolgt. Passend für das Junge von Indochina-Tigerin Girl und Vater Somphon scheint ein asiatisch beziehungsweise orientalisch klingender Name zu sein. Zumindest gehen viele Vorschläge in diese Richtung. Wie dem auch sei, der Zoo und die Mitteldeutsche Zeitung warten noch bis zum 22. März 2005 auf Ideen. Der Sieger wird für Ostersonntag (27. März) eine Einladung zur Taufe bekommen und sich über einen Preis freuen können.

Märkische Oderzeitung - 18. Mrz. 2005
Zebrataufe mit Möhren
Der Eberswalder Zoo putzt sich für den traditionellen Besucheransturm zu den Osterfeiertagen heraus. Nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Tiere sind geschäftig. Sie ziehen fleißig ihre Jungtiere auf, so wie die Zebrafamilie, deren Junges gestern auf den Namen "Augusta" getauft wurde. Das kleine Zebra ist noch nicht einmal einen Monat alt (26.2.) und erst das zweite seiner Art, das überhaupt im Eberswalder Zoo geboren wurde. Es trägt jetzt den kaiserlichen Namen "Auguste", weil das Werner-Forßmann-Krankenhaus die Patenschaft für die Einhuferin übernommen hat.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 23. Mrz. 2005
Minister wagte Ritt auf dem Elefanten
Till Backhaus lud Kinder in den Rostocker Zoo ein. Es hat ihm Spaß gemacht, abseits des harten Politik-Alltags. Und als Till Backhaus dann auch noch auf Elefantendame Sara einige Runden drehen durfte, strahlte der Landwirtschaftsminister und SPD-Vorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern genauso wie die Kinder, die ihn begleitet hatten.
Till Backhaus entschied sich mit diesem Ausflug bewusst für die Rostocker Anlage, um damit auch noch einmal für die Aktion zu "Schaffen für die Affen" aufmerksam zu machen, für die der Zoo noch gerne Spenden annimmt.


ka-news.de - 23. Mrz. 2005
Der Frühling hat Einzug gehalten
Auch im Karlsruher Zoo ist jetzt der Frühling da. Die frostempfindlichen Tiere sind wieder auf den Freianlagen. Die neuen Stars im Kinderzoo sind zwei junge Alpakas- Der Hengst Moritz ist neun Monate alt, kommt aus der Wilhelma in Stuttgart und ist an seiner auffallenden weißen Gesichtsmaske auf dunklem Fell zu erkennen. Die zehn Monate alte Luna kam dieser Tage aus Hagenbecks Tierpark in Hamburg und hat ein einheitlich dunkelbraun gefärbtes Fell. Im Raubtierhaus hat die Gernsbacher Künstlerin Monika Binder ihre Bilder zu einer Osterausstellung zusammengestellt. Im Mittelpunkt stehen Tiermotive und Lanschaftsausschnitte. Ebenso sind in mehreren Vitrinen im Raubtierhaus von der Karlsruher Künstlerin Ingrid Wulff bemalte Ostereier zu bewundern.

Rotenburger Rundschau - 21. Mrz. 2005
Große Ausstellung im Wildpark Schwarze Berge
Zahlreiche Zugvögel sind wieder da, Siebenschläfer, Murmeltiere, Igel und viele andere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Das alles lässt sich im Wildpark Schwarze Berge in Rosengarten-Vahrendorf gut beobachten. Außer den Tieren gibt es noch eine weitere Spezies, die jetzt das Winterquartier verlässt, sagt die Wildparkleitung: der Kunsthandwerker. In der entsprechenden Halle des Wildparks zeige er alle die Dinge, die er im Winter gebaut, gestrickt und gebastelt hat.

Wormser Zeitung - 21. Mrz. 2005
Da hilft auch kein Protestwiehern
Einmal im Jahr spielen sie nur die zweite Geige im Wormser Tiergarten. Dann werfen die Besucher nur ein paar flüchtige Blicke in die Gehege, und auch den Kindern ist mit schmachtenden Augen kein Futter zu entlocken. Am Samstagmittag war es wieder einmal so weit, das traditionelle Stabausfest im Tiergarten lockte viele Besucher zur Verbrennung des Schneemanns auf die große Wiese.

persoenlich.com - 22. Mrz. 2005
Publicis: Spot für den Zoo Zürich
Ein prominentes Staraufgebot engagiert sich für das neue Löwengehege im Zoo Zürich. Ein Trickfilm aus der Küche des renommierten Pariser Produktionsstudio Mac Guff Line soll dafür sorgen, dass die nötigen 7.5 Millionen Franken schneller zusammenkommen. Den beiden Filmfiguren hat Marc Sway seine Stimme geliehen, der über die Schweizer Grenzen hinaus erfolgreiche Musiker. Die Hauptdarsteller im Film der Zürcher Werbeagentur Publicis sind zwei ganz spezielle Löwenfreunde: Pat und Stanley, das Nilpferd und der Hund. Der Zoo-Song wurde von Renzo Selmi komponiert und im Zürcher Tonstudio Selmi aufgenommen. Den Spot zeigt "persoenlich.com" am Dienstag unter http://www.persoenlich.com/i_film.cfm

Stadt Winterthur - 22. Mrz. 2005
Wohnungen für Wildbienen - Naturschutzaktion im Wildpark ...
Im Wildpark Bruderhaus auf dem Eschenberg findet am Ostersonntag von 10.30 bis 17.30 Uhr wiederum eine Naturschutzaktion statt. Kinder und Jugendliche können Nisthilfen für Wildbienen und Hummeln basteln und damit einen aktiven Beitrag für unsere Natur leisten. Am Ostersonntag, 27. März, beantworten Fachleute von 10.30 bis 17.30 Uhr beim Wildpark Bruderhaus Fragen rund um unsere Wildbienen. Besucherinnen und Besucher erhalten Tipps, wie sie im eigenen Wohnumfeld aktiv werden können. Eine Hummelkolonie kann live beobachtet werden. Unerschrockene können eine männliche Junghummel auf ihrer Hand spazieren lassen – ein harmloses Unterfangen, da nur die weiblichen Tiere einen Stachel besitzen.

 



Nachwuchs 
 
Hamburger Abendblatt - 17. Mrz. 2005
Mokkos viertes Mutterglück
Schon wieder Nachwuchs! Die Tierpfleger im Orang-Utan-Haus von Hagenbecks Tierpark kommen gar nicht zur Ruhe. Gestern hat mit Mokko (21) als vierte Menschenaffen-Dame innerhalb von acht Monaten ein Junges zur Welt gebracht. Nachdem die für Orang-Utan-Tierpfleger Claus Claussen "hübscheste Affendame" ihre ersten Kinder Sinta (11) und Chuij (9) noch zur Aufzucht an Bella (44) abgegeben hatte, zog sie ihre letzte Tochter Leila (7) selber groß. "Von dem, was wir bisher sehen konnten, sieht es auch dieses Mal gut aus", sagt Claussen. "Das Lütte hat sogar schon getrunken."

Berliner Kurier - 17. Mrz. 2005
Hi -Ha -Horas, der kleine Minifant
Der Minifant aus dem Tierpark Friedrichsfelde hat endlich einen Namen! Horas bedeutet in der Heimat des Elefantenbabys Sumatra "Willkommen!" Horas ist der erste von insgesamt vier hochwillkommenen Elefantenminis, die im 50. Tierpark-Jahr erwartet werden. Doch ab wann wird Horas auf seinen Namen hören?

Der Tagesspiegel - 20. Mrz. 2005
Ganz Rüsselsheim in guter Hoffnung
Die Elefanten im Tierpark Friedrichsfelde sind äußerst gebärfreudig – jetzt ist schon wieder Nachwuchs unterwegs. Worin liegt das Geheimnis des Zuchterfolgs? Kurz vor der Wende – am 29. August 1989 – eröffnete der damalige Tierparkchef Heinrich Dathe das 6000 Quadratmeter große Elefantenhaus, zu dem eine 11.000 Quadratmeter große Freianlage gehört. Heute ist dort Platz für 22 Elefanten – 18 gibt es momentan: neun Afrikaner und neun Inder. Und beide Arten vermehren sich fast rekordartig: Angefangen hat es am 15. Januar 1999 mit der ersten Lebendgeburt eines Elefanten im Tierpark überhaupt und in Berlin seit 1938. „Matibi“ wurde das erste Elefantenbaby genannt. Der jüngste und inzwischen schon fünfte Nachwuchs aus dem Elefantenhaus füllt sich gerade tapsig an seiner Mutter „Nova“ den Magen – am 14. Februar hat die asiatische Elefantenkuh ihren „Horas“ zur Welt gebracht. „Cynthia“ gehört neben „Kewa“ und „Pori“ zu den drei Elefantenkühen, auf deren Nachwuchs man im Tierpark in den nächsten Wochen wartet. „Cynthia“ konnte dazu schon Erfahrungen sammeln – sie war Augenzeugin bei „Horas’“ Geburt und passt jetzt sozusagen als gute Tante auf „Novas“ Baby auf. Derweil wird im Tierpark der dreifach erwartete Nachwuchs mit Argusaugen gehütet. Täglich werden bei „Cynthia“, „Kewa“ und „Pori“ die Hormonwerte überprüft – fallen sie, ist die Geburt nahe und Nachtwachen sind angesagt.

Berliner Morgenpost - 21. Mrz. 2005
Erste Osterlämmer im Berliner Tierpark
Im Berliner Tierpark tummeln sich die ersten Osterlämmer. Das jüngste wurde am Sonntag geboren, das älteste vor 18 Tagen, teilte die Einrichtung am Montag mit. Die Lämmersaison sei in vollem Gange. Vor allem die braunen Kamerun- sowie die weißen Somalischafe bringen jetzt neues Leben in die Freianlage für afrikanische Haustiere. Auch bei den ostafrikanischen Watussi-Rinder mit ihren meterlangen Hörnern gibt es Nachwuchs.

Wolfsburger Nachrichten - 21. Mrz. 2005
Geparden-Nachwuchs ist eine Rarität
Mit dem kalten Wetter ist es endlich auch im Braunschweiger Zoo vorbei. Die Murmeltiere sind schon am vergangenen Wochenende aus dem Winterschlaf erwacht und beginnen eifrig mit dem Frühjahrsputz. Auf die Wasserschildkröten im Teich nahe dem Eingang wird man voraussichtlich noch etwas warten müssen. Erst wenn das Wetter beständiger ist, liegen die Schnappschildkröte "Schnappi" und die kleineren Artverwandten auf einem Baumstamm oder am Ufer und genießen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Den ersten Nachwuchs in diesem Jahr bescherte dem Stöckheimer Zoo eine Stachelschweindame. Am 3. März erblickten zwei Jungtiere mit wenigen noch sehr weichen Stacheln das Licht der Welt. Die Zoobesucher müssen sich noch einige Wochen gedulden, bis sie den Nachwuchs im Freien begutachten können. Dagegen ist seit wenigen Tagen "Samira" dem Publikum zugänglich. Der Gepard wurde am 24. August geboren und ist der erste Nachwuchs dieser Tierart, der in Braunschweig zur Welt kam.

Aachener Zeitung - 20. Mrz. 2005
«Katja» aus dem Wildfreigehege hat Nachwuchs
Osterzeit, Frühlingszeit - nach dem langen Winter ist das Leben wieder erwacht im Gangelter Wildpark, und die ersten Jungtiere bei den Wildschweinen und beim Muffelwild können bewundert werden. Auch die Bärin «Katja» hat am 10. Januar Nachwuchs bekommen und wird bald die ersten Ausflüge mit ihrem Jungen nach draußen machen. In der Falknerei drehen Steinadler «Sam»und Schneeeule «Mary Lou» schon ihre ersten Runden, und «Lausbub», der schwarze Milan, begeistert weiterhin durch wendige Flugmanöver seine Zuschauer. Der Wildpark Gangelt verstärkt seine Aktivitäten bei der Nachzucht und der Wiedereinbürgerung bedrohter Tierarten. Nachdem vor Jahren bereits mehr als 50 Uhus erfolgreich nachgezüchtet wurden, laufen zur Zeit Vorbereitungen, europäische Nerze, Wildkatzen sowie Steinkäuze zu züchten und die erwarteten Jungtiere zur Wiedereinbürgerung in die freie Wildbahn zu setzen.

Neue Ruhr Zeitung - 23. Mrz. 2005
Auch die Sau baut ein Nest
Oberhausen. Herrisch kommt er daher, der Chef der Wollschwein-Rotte, die seit wenigen Tagen im Streichelzoo des Kaisergartens lebt. Jungtiere und Sauen lässt er nicht im Zweifel, wer der Boss im Gehege ist, scheucht auf der Suche nach Möhrenresten die Kleinen hoch, die es sich gerade in der Frühlingssonne bequem gemacht haben.
Das Wollschwein, eine sehr alte ungarische Rasse, wird in Deutschland nur von 15 Haltern gezüchtet, und zwar in den Farbschlägen blond, rot und "schwalbenbäuchig", berichtet Tierparkleiterin Dr. Anette Perrey. Bis zu zehn Ferkel wirft die Sau, der man nicht ansieht, dass sie trächtig ist. Denn die Ferkel sind klein, wiegen bei der Geburt 200 Gramm. Doch es gibt ein untrügliches Anzeichen für den nahenden Zuwachs. Die Sau baut ein Nest. Die Bentheimer Landschafe "wohnen" vis-a-vis von den Wollschweinen und haben bereits Nachwuchs, wie auch die grauen gehörnten Heidschnucken nebenan. Gänzlich schwarz ist das wenige Tage alte Lamm. Die kanadischen Timberwölfe - vier Brüder, alle über 15 Jahre alt und vom Rheuma geplagt - erhalten das Gnadenbrot und bald auch eine Rundumerneuerung ihres Käfigs. Sandböden statt Beton, ein neues Wasserbecken, Baumstämme und ein Wasserlauf - ein wenig Natur, geradeso wie bei den Luchsen, deren Käfig zurzeit um eine Freianlage erweitert wird.

Mitteldeutsche Zeitung - 22. Mrz. 2005
Erdmännchen-Flitterwochen
Vorige Woche erst hat der Wittenberger Tierpark zwei Erdmännchen einquartiert, und schon ziehen die putzigen Gesellen die Blicke auf sich. Die offizielle Eröffnung des Geheges ist erst für den April geplant, das Pärchen ist jedoch bereits in den Flitterwochen. Das Weibchen aus Leipzig und das Männchen aus Uckermünde hätten nur eine halbe Stunde gebraucht, dann "sind sie zur Tat geschritten", meint Tierpark-Chef Mario Lindemann. Bei elf Wochen Tragezeit könnte, theoretisch, Mitte Juni Nachwuchs anstehen. Bei den derzeit noch kühlen Temperaturen suchen die Tiere gern die Nähe der Wärmelampe, die in der mittleren der alten Schießscharten der früheren Kasematte hängt. Das Gehege ist zudem ausbruchsicher, mit einer eineinhalb Meter in die Erde reichenden Umgrenzung und unter dem Bereich eingezogenen Stahlgittermatten sind dem Buddel-Trieb Grenzen gesetzt.
Die Weißbüscheläffchen haben seit drei Wochen wieder Nachwuchs, und auch die Rotbauchtamarine scheinen Erfolg in der Erhaltung der Art gehabt zu haben. Selbst eine der Ziegen im Streichelzoo hat offenbar mit dem Bock, der im Januar "zu Besuch" war, mehr als nur Höflichkeiten ausgetauscht. Das Affenhaus bekommt derzeit eine neue Inneneinrichtung, die Tiere nehmen die Bambusstangen recht gut an. Wenn alles nach Plan verläuft, werden in diesem Jahr die Außenanlagen an der nordöstlichen Baracke, dem früheren Affenhaus, abgerissen und neu gebaut.


Westfalenpost - 22. Mrz. 2005
Die sieben Geißlein hüten noch den Stall
Ennepetal. Wo sind die Ziegen nur geblieben? Zwar wirkte das Gehege äußerlich wie ausgestorben, doch im Innern des Stalls herrschte das pure Leben. Denn die Ziegen haben Geißlein geworfen. Zwei erblickten am Sonntag das Licht der Welt und fünf wurden am Montag darauf geboren. Doch das ist noch nicht alles: In den nächsten beiden Tagen ist weiterer Nachwuchs in Sicht. " Demnächst können die Kinder also wieder die Ziegen füttern, mehr Tiere denn je. Wenn das Wetter mitspielt, dann vielleicht sogar schon Ostern." Während im Ziegengehege das Leben blüht, machen sich die Tierpfleger Sorgen um Franziska. Denn im Gehege nebenan leidet das ehemalige Laborschwein an Altersschwäche.


Sihltaler - 17. Mrz. 2005
Frischlinge kamen früher als üblich
Die Wildschwein-Familie im Wildpark Langenberg wächst: Am Montag kamen die ersten Frischlinge zur Welt. In den kommenden Wochen folgen weitere.
«Erst als wir am Montag zum Wildschweingehege kamen, viel uns auf, dass unsere Wildschweinbache Punky Frischlinge hat», schildert Wildpark-Betriebsleiter Andreas Reifler die Entdeckung des Nachwuchses. Sechs junge Wildschweine haben das Licht der Welt erblickt. «Vielleicht auch sieben», gibt Reifler zu, «es war nicht ganz einfach, die Frischlinge zu zählen.» «Wir haben zwei andere Bachen, die ebenfalls Nachwuchs erwarten», verrät Reifler, «es kann jeden Tag so weit sein.» Eine Wildschwein-Geburt zu beobachten, sei allerdings unmöglich, meint er.

Kleine Zeitung - 23. Mrz. 2005
Mutterfreuden im Tierpark Herberstein
Einen besonderen Zuchterfolg kann der Tierpark Herberstein bei den Affen verbuchen - innerhalb kürzester Zeit haben sich die fünf oststeirischen Geladas zu einer kleinen Herde vermehrt.


Vienna Online 18. Mrz 2005
Warten auf Nachwuchs
Die beiden Panda-Bären "Yang Yang" und "Long Hui" sind jetzt zwei Jahre im Tiergarten Schönbrunn beheimatet und zählen zu den größten Attraktionen im Zoo - ab 2006 könnte man sogar auf ein Panda-Baby hoffen. Weibchen „Yang Yang“ zeigt zwar schon seit Jänner erste Anzeichen einer beginnenden Pubertät, doch, wie auch bei den Menschen, sind die Männchen Nachzügler. „Long Hui“ hat noch keine Lust. Doch auch sie ist noch nicht ganz so weit. Denn erwachsene Panda-Bären sind eigentlich Einzelgänger, die Wiener Tiergarten-Stars verbringen aber noch den ganzen Tag miteinander.

Der Standard - 18. Mrz. 2005
Zwei Jahre Pandas in Wien ... und kein Nachwuchs in Sicht
Zwei Jahre sind die beiden Panda-Bären "Yang Yang" und "Long Hui" schon im Wiener Tiergarten Schönbrunn - und fühlen sich wie zu Hause. Für das Publikum zählen die jungen Tiere zu den Hauptattraktionen im Zoo. Der erhoffte Nachwuchs stellt sich noch nicht ein: Frühestens 2006 kann sich der Zoo auf ein Panda-Baby freuen, berichtete Barbara Sommersacher, die Pressesprecherin des Tiergartens.

WAZ - 18. Mrz. 2005
Eselfohlen "Caspar" ist neuer Liebling im Herminghaus-Park
Velbert. Eselfohlen "Caspar" ist neuer Liebling im Herminghaus-Park. Mit noch etwas staksigen Beinen erkundet "Caspar" gemeinsam mit Mama "Babette" sein Zuhause. Das Eselfohlen ist drei Wochen alt und wurde gestern von Neuntklässlern der Schule "In den Birken" getauft. In den nächsten sechs Monaten wird "Caspar" noch bei seiner Familie wohnen, danach wird er dann verkauft.

NRZ - 22. Mrz. 2005
Saison im Hollywood- und Safaripark beginnt - weißes Löwenbaby
Schloß Holte-Stukenbrock. Mit dem »Hollywood- und Safaripark« nahe Gütersloh steht Freunden von Wildtieren wieder ein Stück Savanne mitten in Nordrhein-Westfalen offen. Zu den exotischen Stars zählt Abasi, das zwei Monate alte Baby der weißen Löwin Konya.



Artikel aus der französischsprachigen Presse
zusammengestellt und übersetzt von Jonas Livet - www.leszoosdanslemonde.com, deutsche Fassung Marco Smeets
 
Flamingo-Diebstahl im Zoo Amneville
Ein Dutzend Chile-Flamingos (Phoenicopterus chilensis) wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag  offensichtlich von Tierhändlern gestohlen.

 

Geburten bei Klippschliefern und Boas im Zoo Amneville
In zwei Würfen wurden insg. 9 Kap-Klippschliefer (Procavia capensis) im Zoo Amneville geboren, dem  einzigen französischen Zoo, der diese Art zeigt. Ferner wurden drei Boa constrictor, ein Schwarzer Litschi (Kobus Leche) und zwei Mähnenspringer (Ammotragus lervia) geboren.

 
Vorbereitungen für die Okapis im Zoo de Beauval
Das neue Okapi-Gehege wird den Besuchern zum Osterwochenende präsentiert. Die ersten Okapis werden im Laufe der Woche erwartet.




mephisto 97.6 - 17. Mrz. 2005
Neue Schimpansendame für Zoo
Die neue Schimpansendame Swela im Leipziger Zoo kommt aus Basel. Für Besucher ist das zehnjährige Weibchen laut Zoo vorerst noch nicht zu sehen. Im Moment steht sie noch unter Quarantäne.


Wolfsburger Nachrichten 21.3.05

Wärmende Sonne hat viele Tiere im Stöckheimer Zoo aus dem ...
Braunschweig. Mit dem kalten Wetter ist es endlich auch im Stöckheimer Zoo vorbei. Bei zahlreichen Bewohnern sind bereits Frühlingsgefühle zu beobachten

Mitteldeutsche Zeitung - 19. Mrz. 2005
Zuwachs in der Seebären-WG
In ihrer Heimat, in Feuerland an der Südspitze Südamerikas, bräuchten die jungen Seebären-Bullen dem "Alten" nur aus dem Weg zu gehen. In Zoos bekommen die Tiere jedoch Probleme, wenn sie vom Boss einer Herde als unliebsame Konkurrenz um die Gunst der Weibchen vertrieben werden. Zum Glück gibt es aber den Bergzoo in Halle. Das dortige Robben-Gehege dient nämlich als eine Art Junggesellen-WG für Seebären. Die tierische Wohngemeinschaft hat seit Donnerstagabend zwei neue Mitstreiter.
Karel und Pedro heißen die Neuankömmlinge und stammen aus dem Frieslandzoo Leeuwarden (Niederlande) und aus dem Zoo Hamburg-Hagenbeck. Geburtsdatum: jeweils Juni 2003. In Halle könnten die jungen Seebären so lange bleiben, bis ein anderer Zoo Interesse an einem neuen Herden-Boss anmelde.

Westdeutsche Zeitung - 18. Mrz. 2005
Frühling im Zoo: Baggern, balzen, brüten
Wuppertal. "Es war kein schlechter Winter." Zoo-Direktor Ulrich Schürer sieht den Dauerfrost, der so lange das Land im Griff hatte, ganz pragmatisch und aus fachlicher Sicht. "Wenn die Tiere bei oft warmen Temperaturen schon im Januar glauben, der Frühling sei angebrochen, dann erfrieren uns unter Umständen wenig später die Eier in den Nestern." Diese Gefahr ist dieses Jahr eher gering, es war ungewöhnlich lange ungewöhnlich kalt und zwar durchgehend bis Mitte März. Nun bringt der späte Frühlingsbeginn vor allem das Federvieh gehörig unter Zeitdruck. Auf den Teichen und in den Bäumen des Zoos herrscht geschäftiges Treiben. Da wird noch gebalzt und gebaggert, da werden Revierkämpfe ausgetragen, während sich Enten und Singvögel gleichzeitig schon aufs Brüten vorbereiten. Den größten Stress im Tierpark haben allerdings im Moment die rund 70 Mitarbeiter, die Gehege und Grünanlagen fit für die Sommersaison machen müssen. Noch müssen mehrere Tonnen Sand beseitigt werden, mit denen die Fußwege in den Wintermonaten abgestreut wurden.

Yahoo! Nachrichten - 18. Mrz. 2005
Frühlingsgefühle - Tiere genießen erste Sonnenstrahlen
München. «Der Frühling wirkt sich ganz hervorragend aus», schwärmt Henning Wiesner. Nicht nur die Zweibeiner recken am Mittwoch in den Straßencafés ihre winterblassen Gesichter der Sonne entgegen. Auch die Bewohner des Münchner Tierparks Hellabrunn genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres. Der Einzug des Lenz hat sich aber offenbar noch nicht bei allen Arten herumgesprochen. So sind die Murmeltiere nach Angaben des Zoodirektors noch im Winterschlaf. Ganze 14 Tage seien sie schon überfällig, weiß Wiesner. Auch außerhalb von Gehegen und Gitterzäunen kommt die Natur nur langsam in Gang. Während die Zugvögel von ihrer langen Reise noch etwas geschwächt seien, seien die heimischen Singvögel schon «stark am balzen». Meisen, Finken und Anselm begutachteten schon den einen oder anderen Nistkasten.

Fuldaer Zeitung - 17. Mrz. 2005
Diebe im Wildpark
Präsentationsmedien und Computerzubehör im Wert von etwa 5000 Euro entwendeten Unbekannte in der Nacht zum Montag aus Büro- und Ausstellungsräumen des Wildparks an der Fasaneriestraße in Klein-Auheim.

Pforzheimer Zeitung - 17. Mrz. 2005
Ewald Steinle Vorsitzender des Förderkreises Wildpark, zu:
Der Förderkreis Wildpark hat die Sonntagsöffnung des Ewald-Steinle-Hauses veranlasst. Die Sonntagsöffnung hat alle Erwartungen übertroffen. Die Kosten trägt der Förderkreis Wildpark, nicht die Stadt Pforzheim. Auch bei der Pflege der Aquarien wird die Stadt nicht finanziell belastet, denn der Förderkreis Wildpark hat mit dem Aquarien- und Terrarienspezialisten Mirko Matthes einen Wartungsvertrag abgeschlossen.

Pforzheimer Zeitung - 19. Mrz. 2005
Streitpunkt "Aquarien"
Ewald Steinle (90), auf dessen Initiative die Gründung des Pforzheimer Wildparks zurückgeht, nennt vor allem drei Punkte, die ihn gegenwärtig irritieren: das "Ausmerzen" des "Ewald-Steinle-Hauses" auf den neuen Wildpark-Plänen und Programm-Prospekten, der Streit mit dem Grünflächenamt um die Aquarien in der Naturbildungsstätte" und die geplante Gründung eines Konkurrenz-Vereins zu seinem Förderkreis Wildpark. Auf PZ-Anfrage erklärte Bürgermeister Alexander Uhlig, dass im Weglassen des Namens Ewald-Steinle auf den neuen Übersichtsplänen am Wildpark-Eingang und den Wildpark-Programmen "keinesfalls eine böse Absicht steckt". In den neuen Programmen werde die Naturbildungsstätte im "Ewald-Steinle-Haus" - wie sie offiziell nach wie vor heiße - wieder erwähnt werden, verspricht er. Meinungsverschiedenheiten mit dem Grünflächenamt bestünden nach den Worten Steinles auch wegen der Aquarien und Terrarien im "Ewald-Steinle-Haus". Kürzlich habe sich der Grünflächenamts-Leiter in einem Brief "von dieser zusätzlichen kostenintensiven Einrichtung" distanziert. Die Stadt werde dafür weder Energie- noch Unterhaltskosten tragen. "Muss sie auch nicht, aber das war von vornherein klar", betont Steinle. Sämtliche Kosten für Neuanschaffung, Energie und Wartung trage der Förderkreis. Den Förderkreis möchte Steinle nach seinem Rücktritt so schnell wie möglich in einen eingetragenen Verein mit gewähltem Vorstand umwandeln. Bisher sei der Förderkreis lediglich eine lose Vereinigung von rund 250 Spendern. "Ich erhielt ein Schreiben vom Grünflächenamt, in dem angekündigt wird, dass von privater Seite ein Interesse bestehe, einen zweiten Wildpark-Förderverein in Pforzheim zu gründen", so Steinle. Uhlig erwidert auf diesen Vorwurf, dass die Stadt keinesfalls vorhabe, einen Förderverein als Konkurrenz zum Förderkreis Wildpark zu gründen. "Uns ist vielmehr von dritter Seite aus dieser Plan mitgeteilt worden, wobei die Stadt nicht die Macht hat, diese Privatinitiative zu verhindern", betont Uhlig. "Das Schreiben an Steinle diente dazu, den Förderkreis-Vorsitzenden über diese geplante Privatinitiative zu informieren, damit er sich rechtzeitig darauf einstellen kann und eine derartige Vereinsgründung nicht erst aus der Zeitung erfährt", erklärt Uhlig.

Main-Rheiner - 23. Mrz. 2005
In Wildpark investiert Gisela Abels-Lahr spendet 3333,33 Euro
Mainz-Gonsenheim. Der Förderverein für den Wildpark ist der Ausführung seiner Pläne um 3333,33 Euro näher gekommen. Einen Scheck in dieser Höhe überreichte Gisela Abels-Lahr dem Fördervereinsvorsitzenden Gregor J. Mayer, seiner Schatzmeisterin Manuela Müller-Horn und Gründezernent Wolfgang Reichel, der zum Wildpark kam, um der Spenderin für ihr Engagement zu danken. Die vielbeschäftigte Gonsenheimerin hatte zu ihrem 65. Geburtstag auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden für den Park gebeten.


Lübecker Nachrichten - 22. Mrz. 2005
Aragorn: Not-Operation in Augsburg
In zwei Tagen startet sie - die Saison 2005 im Dassower Tigerpark. Die etwas abgehärteteren Löwen machen es sich bereits im Freigehege bequem, die Tiger noch in den warmen Boxen. Auch Aragorn, der jetzt 16 Monate alte weiße Tiger, der vor vier Wochen einen dramatischen Kampf um sein Leben gewann. Es ist ein kalter Sonntag Mitte Februar. Der weiße Tiger - unangefochtener Star unter den Farellschen Raubkatzen - hat Zahnschmerzen. Weil seine Milchzähne unverrückbar festgewachsen zu sein scheinen. Doch die "zweiten" Zähne bohren sich ihren Weg. Aragorn leidet - von Tag zu Tag mehr - und frisst immer weniger. René und Dieter Farell telefonieren kreuz und quer durch Deutschland - in der Hoffnung, Hilfe für Aragorn zu finden. Im bayerischen Augsburg werden sie fündig. René Farell macht den Transporter startklar, besorgt warme Decken für den inzwischen frierenden Aragorn - und los geht es. Während der wertvolle Patient durch Deutschland chauffiert wird, bereiten vier Tierärzte in einer Spezialklinik eine Not-Operation vor. Das Ärzte-Team entdeckt fünf Eitertaschen in Aragorns Zahnfleisch. Die Erreger haben bereits das Herz und die Nieren angegriffen. "Aber Gott sei dank ist das jetzt vorbei", sagt René Farell, der die zwölf Tage in der Augsburger Klinik nicht von Aragorns Seite weicht. Alles ist überstanden, und Farells haben einen neuen Tierarzt.

Leipziger Volkszeitung - 19. Mrz. 2005
"Langweilig wird es bei uns nie"
Delitzsch. Für Brita Preisner und fünf weitere Tierpfleger heißt es früh aufstehen, denn um 7 Uhr öffnen sich für die fleißigen Pfleger die Tore des Delitzscher Tiergartens, ihrer Arbeitsstätte. Diesmal sind Reporter der Kreiszeitung mit dabei.

Neue OZ Online - 17. Mrz. 2005
Wildpark: Platz nur für 20 Säue
Melle. Das Areal rund um die Diedrichsburg wird eingezäunt und der Wildschweinbestand bis 1. April auf 20 Tiere plus Nachwuchs dezimiert. Auf diese Sofortmaßnahmen zum Schutz der Besucher verständigten sich gestern Vertreter des Landkreises Osnabrück, der Stadt Melle sowie der Eigentümer des Wilparks, Christian von Vincke. Der Tierbestand entspricht dann wieder einer Vereinbarung von 1964. Außerdem haben Gäste demnächst die Möglichkeit, vom Westtor mit dem Auto direkt bis zur gesicherten Burg zu fahren.

Backnanger Tagblatt - 23. Mrz. 2005
Zwei weiße Nashörner finden im Safari-Park neue Heimat
Der in der Nähe der Backnanger Partnerstadt Annonay gelegene Safari-Park in Peaugres wird im April zwei weiße Nashörner aus einem österreichischen Tierpark aufnehmen. Zu diesem Zweck wurde in der 4,5 Hektar großen Savannen-Landschaft des Parks ein Nashornhaus eingerichtet.


presseraum.at (Pressemitteilung) - 22. Mrz. 2005
Bären schnuppern Frühlingsluft
Ausgeschlafen und voller Tatendrang erforschen die sechs Bären Vinzenz, Liese, Brumca, Lara, Tom & Jerry das rund 11.000 m² großem Areal in Arbesbach/NÖ. Die Tiere haben sich letzten November zum Winterschlaf zurückgezogen und können nun wieder im Bärenschutzzentrum – eine Umgebung die dem natürlichen Lebensraum von Bären möglichst nahe kommt - beobachtet werden. "Mit unserer Betreuung helfen wir den Tieren im BÄRENWALD zu ihren natürlichen Verhaltensweisen zurückzufinden. In Arbesbach haben wir ein Areal gefunden, das den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere entgegenkommt: Großzügige Waldstücke, ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, drei Teiche und unterirdische Höhlen für die Winterruhe", erläutert BÄRENWALD-Geschäftsführer Josef Pfabigan die Idee hinter dem Projekt. Knapp 20.000 Besucher sind jährlich zu Gast bei den Bären in Arbesbach. VIER PFOTEN bietet ab nun auch wieder Führungen mit den VIER PFOTEN Bärenexperten an. Der Eintritt in den BÄRENWALD ist frei – Spenden sind aber willkommen. Denn die jährlichen Kosten in der Höhe von 110.000 Euro für die Betreuung und Verpflegung der Bären werden ausschließlich aus Spendengeldern finanziert.

China Internet Information Center - 22. Mrz. 2005
Wildpark Shanghai: Besucher füttern Tiere
Der im Bezirk Nanhui gelegene Shanghaier Wildpark bietet seinen Besuchern die Möglichkeit verschiedene Tierarten, wie Schwäne, Kängurus, Strauße und Totenkopfaffen zu füttern. Die Tiere würden mit nahrhaftem Futter, wie etwa frischem Obst, gefüttert werden, erklärt Su Feilong, der Sprecher des Wildparks. Der Park wolle den Besuchern die Tiere auf emotionaler Ebene näher bringen. Durch die Tierfütterung hätten die Besucher Spaß und könnten dazulernen, meint Su. Besonders mutige Besucher können Löwen- und Tigerjunge in den Armen halten. Lebende Hühner würden nicht länger an die Tiere verfüttert, wie dies früher zur Erhöhung der Besucherzahlen geschah, teilte der Wildpark mit.


Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Arche Warder, 23.03.05
Frühlingserwachen in der Arche Warder - Tierpark startet mit vielen neuen Angeboten in die Saison
Gut 80 Schaf- und Ziegenlämmer tummeln sich zu Ostern auf den frisch rausgeputzten Koppeln in der Arche Warder. Die ersten Kälber vom Englischen Parkrind und Zwergzebus sind auch schon da. Gebannt wartet der Tierpark auf die ersten Fohlen der Saison. Endlich kommt nach dem langen Winter wieder Leben in den Park. Auf die Besucher warten aber nicht nur viele Jungetiere, sondern auch neue Angebote für die Besucher. Am Ostersamstag wird der Hofladen mit Produkten aus der Arche Warder und der Region eröffnet. Von der eigenen Lammsalami bis zum Schlehenlikör reicht das Angebot. Wir legen Wert auf  die Vermarktung von Produkten vor allem aus der Region. Dafür ist Arche Warder Kooperationen mit verschiedenen Kleinproduzenten von Käse, Marmeladen etc. eingegangen. Die Fleischprodukte sind aus eigener Produktion. Am Ostersonntag um 12.00 Uhr lädt der Tierpark zu einem geführten Lämmerspaziergang ein, wo unsere Gäste einiges über die verschiedenen Schafsrassen erfahren können und sich gleichzeitig an unserem Gewinnspiel (Hauptgewinn eine Familienjahreskarte) beteiligen. Bereits um 11.00 Uhr wird die mittlerweile auf 30 Tiere angewachsene Herde der Bentheimer Landschafe in den Park geführt. Das vom Aussterben bedrohte Bentheimer Schaf ist das Rassetier des Jahres 2005.

Zoo Wuppertal, 23.03.05
Osterbesuch im Zoo – Affenkinder
Zu Ostern stellt der Zoologische Garten Wuppertal eine große Zahl von Jungtieren vor, besonders zahlreich sind sie bei den Affen. Die jüngsten sind zwei winzige, erst am 15. März geborene Goldkopflöwenäffchen in der Familiengruppe im Menschenaffenhaus.Um die Winzlige kümmern sich außer der Mutter auch Onkel und Tanten und ganz besonders der Vater, auf dessen Rücken sie zumeist getragen werden. Väter, diesmal Tierpfleger als Ziehväter, haben auch „Nia-Nia“ und „Laura“. „Nia-Nia“ ist eine Goldbauchmangabe, die am 15. Dezember zur Welt gekommen ist, aber von der Mutter nicht angenommen wurde. Ebenso ist es „Laura“ ergangen, ein Schwarzer Klammeraffe, der am 25. November zur Welt gekommen ist. Beide spielen sehr gerne zusammen in ihrem kleinen Spielgehege in der Futterküche des Affenhauses, noch lieber natürlich außerhalb mit ihren Pflegern und Pflegerinnen. Weitere Affengeburten gab es bei den Brillenlanguren und den Zwergschimpansen oder Bonobos. Zebras und Elenantilopen haben ebenfalls Jungtiere, bei den schwarzen Zwergziegen aus Westafrika, die sich das Gehege mit den Dromedaren und Watussirindern teilen, werden es täglich mehr. Auch die Watussirinder haben ein Kälbchen.

Zoo Leipzig, 23.03.05
„Beim Fressen wird eben doch gesprochen!“
Neue Kommentierungen ab Ostern im Zoo Leipzig
Die Uhr hat noch nicht zwölf geschlagen. Die Luft ist elektrisiert. Alles wartet. In der Lippenbärenanlage liegen die Nerven blank. „Hunger!“...würden die Lippenbären wohl frech rufen, wenn sie könnten. Alle warten auf die delikate Suppe! Es wird nämlich ein feines Griessüppchen serviert. Nun ist es so weit….die Lippenbärendamen Bhima, Indra und Malini dürfen mit genüsslichem Schmatzen ihre Suppenschüsseln bis zum letzten Tropfen ausschlürfen. Der Pfleger kommentiert die amüsante Mahlzeit ab Ostern täglich um 11.45 Uhr und versorgt auch die Besucher – und zwar mit allerhand Wissenswertem über Lippenbären, ihre durchaus intelligenten Fressgewohnheiten und natürlich den Speiseplan, auf dem in freier Natur eher Termiten, Insekten und auch viele Früchte oder Eier zu finden sind. Auch in der Kiwara-Savanne wird mit dem Saisonstart eine zusätzliche Kommentierung testweise um 11.15 Uhr geboten und eine weitere wie gewohnt zwei Stunden später, um 13.15 Uhr. Hoch oben auf dem Plateau der Kiwara-Lodge - mit bester Aussicht auf die Tiere und deren ausgedehntes Freigehege erläutert - ein Tierpfleger detailliert die Herkunft der Säbelantilopen, das friedliche Zusammenleben der Zebraherde mit dem neuen Hengst Gromit und warum die wunderlichen Marabus und die Hornraben eigentlich nicht aus der Anlage fliehen können. Natürlich werden auch alle anderen afrikanischen Bewohner der Savanne näher beleuchtet, und am Ende bleibt immer ausreichend Zeit, um alle Fragen loszuwerden, die schon seit langem auf der Seele brennen.

Zoo Leipzig, 23.03.05
Tierisches Osterspektakel zum Saisonauftakt im Leipziger Zoo - Zoo wartet mit Neueröffnungen auf
Pünktlich zum Saisonauftakt und Osterwochenende wartet der Leipziger Zoo gleich mit zwei neuen Attraktionen auf: Zum einen können die Zoobesucher die Asiatische Großflugvoliere und zum anderen den neuen und vergrößerten Zooshop am Haupteingang über die Feiertage bestaunen. Beide Neuheiten werden am Gründonnerstag im Beisein vom OBM Wolfgang Tiefensee gebührend eröffnet! Unter dem Motto „Malen nach Zahlen“ verwandelt sich der Zoo am Osterwochenende in eine wahre Malinsel. Vom 26. bis 28. März 2005 soll ein Asiatisches Großbildpanorama im Konzertgarten auf die Beine gebracht werden. Gefordert sind dabei besonders die kleinen Zoofans, die das Bild Stück für Stück malen sollen. Am Ostermontag um 16 Uhr wird das Meisterwerk dann auf der Bühne vollendet. Als Pate dieser Aktion steht der Leipziger Maler Tilo Baumgärtel, der das Entstehen des Kunstwerkes überwacht und begleitet. Eröffnet wird die Zoosaison am Ostersamstag um 14 Uhr durch den Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und einer Osterzootierparade im Konzertgarten des Leipziger Zoos! Gaukler, Jongleure und die Hoppel-Poppel-Show werden für die richtige Stimmung sorgen.

Tierpark Herberstein, 23.03.05
Tierpark Herberstein vermehrt sich - Geladababy geboren
Einen besonderen Zuchterfolg kann der Tierpark Herberstein bei den Affen verbuchen - innerhalb kürzester Zeit haben sich die fünf oststeirischen Geladas zu einer kleinen Herde vermehrt.Geladas sind Paviane, die in den nordäthiopischen Bergen leben und sich dort hauptsächlich von Gras ernähren. Im Gegensatz zu anderen Pavianarten, die vor allem durch ihre prächtig gefärbten Hinterteile auffallen, haben die Geladas eine haarlose sanduhrförmige rote Zeichnung auf der Brust - daher der Name Blutbrustpaviane. Sind sie paarungsbereit oder aufgeregt, wird das Rot sogar noch intensiver. Aufgrund der imposanten Mähne werden die Männchen leider nach wie vor in freier Wildbahn gejagt und so an den Rand der Ausrottung getrieben.

Zoo Duisburg, 23.03.05
Der Zoo zu Ostern
„Seht hin, wie brüstet der Pfau sich dort am farbigen Beete,Voll Eifersucht über die Kleidung der fröhlichen Blumen stolziert er, Kreist rauschend den grünlichen Schweif, Voll Regenbögen, und wendet den farbentrügenden Hals…“ - so schwärmte Mitte des 18. Jahrhunderts mit barockem Pathos in Bildern und Gleichnissen der Gartenpoet Ewald von Kleist vom Anbruch der grünen Jahreszeit - zusammengefasst in seinem Frühlingsgedicht „Der schöne Garten“.  Diese bildhafte Lyrik lässt sich auch über 200 Jahre später noch nachvollziehen; vorausgesetzt, man nimmt den Partner oder die Kinder an die Hand und begibt sich auf einen österlichen Spaziergang durch den Zoo. Auch wenn der kühlen Jahreszeit wegen das gerade jetzt zu erwartende Blumenmeer aus Tulpen, Narzissen und Hyazinthen noch nicht wirklich Augen und Nase verzücken kann, so lassen sich zumindest zahlreiche Jungtiere zwischen frühblühenden Kirschen, leuchtendgelben Forsythien oder duftenden Mandelbäumchen entdecken. An dünntriebigen Bambusrohren entlang hangelt sich der erste kleine Ringelschwanz-Lemur (oder Katta) des anstehenden Jahres, während das braunwollige Alpaka-Jungtier auf überlangen Beinen brav neben seiner Mutter einherstakelt. An beiden Ostertagen wird das Zoo-Info-Mobil unterwegs sein, in dessen dunklen Schubladen mutige Zoobesucher Fellstücke, Geweihreste, Panzer und Knochen, aber auch diverse (konservierte!) Verdauungsrückstände exotischer Zoobewohner ertasten können. Selbstverständlich wird der mannshohe Osterhase höchst persönlich wieder jedem kleinen Zoofan ein bunt gefärbtes (echtes!) Osterei überreichen, flankiert vom Koala-Maskottchen DINKI DI, der sich übrigens zu den meist fotografierten zweibeinigen Zooinsassen zählen darf. Also keine Frage: Der Osterspaziergang im Zoo Duisburg wird auch in diesem Jahr ein unvergessliches Erlebnis.

Zoo Köln , 22.03.05
Osterhasen eingetroffen
In Deutschland werden jedes Jahr 18 Milliarden Eier verkauft. Während der durchschnittliche Wochenkonsum bei 350 Millionen liegt, schnellt er in der Osterwoche auf 980 Millionen hinauf. Beinahe 20 % werden also in einer einzigen Woche, genauer gesagt an einem einzigen Wochenende verspeist. Da kein Mensch in der Lage ist, 980 Millionen Eier zu färben, hilft der Osterhase. Im Kölner Zoo kann man ihm traditionsgemäß an den beiden Ostertagen bei der Arbeit zusehen.

Erlebnis-Zoo Hannover , 22.03.05
Kunterbunte Brodelburg und ein geheimnisvoller Palastgarten
Verwunschen, verzaubernd, geheimnisvoll, abenteuerlich – der Erlebnis-Zoo Hannover eröffnet die Saison 2005 mit neuen, einzigartigen Attraktionen! Insgesamt 1,2 Millionen Euro hat der Zoo in den Neubau einer weiteren außergewöhnlichen Tieranlage und den wohl schönsten Abenteuerspielplatz der nördlichen Hemisphäre investiert. Monatelang haben die Tierpfleger hinter den Kulissen mit liebenswerten tierischen Stars für eine neue Show trainiert. Jetzt haben die Tiere ihren ersten Auftritt – und werden im Galopp mit wehenden Ohren sicherlich zu unwiderstehlichen Publikumslieblingen!

Allwetterzoo Münster , 22.03.05
Nur noch 5 von ihrer Art: Zoodirektor Jörg Adler, Allwetterzoo Münster, fotografierte in Vietnam eine legendäre Schildkröte
Wasser- und Landschildkröten leben seit über 250 Millionen Jahren auf unserem Planeten. Nun könnten sie in einem Zeitraum von weniger als 30 Jahren ausgerottet sein! Zu den beinahe ausgerotteten Arten zählt die Yangtze-Riesenweichschildkröte. Von dieser Art gibt es nur noch fünf Exemplare. Und eines dieser seltenen Tiere hat Jörg Adler auf einer Vietnam-Reise fotografiert! Für den münsterschen Zoodirektor und Mitinitiator des Internationalen Zentrums für Schildkrötenschutz im Allwetterzoo war die Begegnung mit dem legendären Reptil bedeutungsvoll. Immerhin koordiniert der Allwetterzoo die EAZA-ShellShock-Kampagne für die deutschsprachigen Zoos. Mit seinem Bericht und dem seltenen Foto hofft Adler, viele Menschen auf das bedrohliche Schicksal der gepanzerten Tiere aufmerksam zu machen und zum Spenden für Rettungsprogramme anzuregen. Und hier nun sein Bericht: Legendäre Schildkröte entdeckt! Unzählige Male bin ich in den vergangenen 20 Jahren um den Hoan Kiem Lake in Hanoi gelaufen, ungezählte Stunden habe ich in dem Cafe am See gesessen und auf das Wasser geblickt, doch nur zweimal habe ich bisher den gewaltigen Kopf der im See lebenden legendären Yangtze-Riesenweichschildkröte gesehen. Beim ersten Mal zog sie gemächlich am Cafe vorüber; eine Kellnerin hatte mich aufmerksam gemacht. Damals gelangen mir nur unscharfe Fotos, aber: ich hatte sie gesehen!

Stadt Dortmund , 22.03.05
Neuer Zooführer erschienen
Den neuen Zooführer präsentieren Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und seine Stellvertreterin Ilona Schappert am 24. März , 16 Uhr, im Dortmunder Zoo. Auf 100 Seiten haben sie umfassende Informationen über die wichtigsten Tiergruppen und Themenbereiche im Zoo Dortmund zusammengestellt. Zur Orientierung im Zoo wird ein Wegeplan beigelegt. Er wird zum Preis von fünf Euro an der Zookasse verkauft.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen , 22.03.05
Hubschrauber setzt Glastunnel zentimetergenau in neue Alaska Zoowelt
Lautes Hubschrauber-Geknatter war am Freitag Mittag über dem Ruhr Zoo Gelsenkirchen zu hören. Ein riesiger Transporthubschrauber brachte dort in drei getrennten Flügen den neuen Glastunnel der ZOOM Erleb-niswelt Alaska an seinen Bestimmungsort. Die Zooleitung blickte zusammen mit zahlreichen Schaulustigen gespannt zum Wolken verhangenen Märzhimmel, denn immerhin hing der Erfolg dieses spek-takulären Transportes von der zentimetergenauen Arbeit des Piloten ab. Nach dem Einsetzen der beiden ersten, jeweils drei Tonnen schweren Tunnelstücke blieben dem erfahrenen Helikopterlenker aus der Schweiz nur noch sage und schreibe acht Zentimeter Spielraum, um das letzte Tunnelstück einzupassen. Da hieß es Daumendrücken am Boden und eine ruhige Hand am Steuerknüppel. Doch zum Glück wurde auch das letzte der drei Tunnelstücke trotz leichter Windböen und schlechter Sicht gekonnt an seinen Platz manövriert. Der fertige Tunnel misst insgesamt 9 Meter Länge und knapp 5 Meter Durch-messer. Durch ihn können die Besucher der neuen ZOOM Erlebniswelt Alaska, die im Sommer dieses Jahres eröffnet wird, die Robben nicht nur über, sondern bald auch unter Wasser erleben. Nur durch 14 cm dicke Acrlyscheiben getrennt werden die Besucher dann quasi mitten zwischen spielenden Robben stehen und die Schwimmkünstler hautnah erleben.

Thüringer Zoopark Erfurt, 22.03.05
Meisen, Spatzen und Co. im Zoopark
Nachdem sich der alte Winter in seiner Schwäche in raue Berge zurückgezogen hatte, war es vor einigen Tagen wieder Zeit, die im Zooparkgelände hängenden Nistkästen zu kontrollieren und zu reinigen. Zootiermeister Günter Praedicow und Tierpfleger Frank Machts entfernten aus 47 Kästen die Nester der vergangenen Brutsaison und überprüften den Zustand der Vogelquartiere. Etwa zwei Drittel wurden von Meisen angenommen. Das erkennt man an den fein aus Moos und Kamelwolle gefertigten Nestern. Die vier Sperlingspaare hatten ihr „liederliches“ Nest aus Heu, Flamingo- und Pfauenfedern und Haaren zusammengeschustert.
Zehn der kontrollierten Nistkästen waren nicht genutzt, hatten nur angefangene Nester oder waren leer. Untermieter ganz besonderer Art waren die streng unter Naturschutz stehenden Hornissen. Zwei für diese Hautflügler angefertigten Brutkästen waren besetzt. Ebenso ein Vogelnistkasten und im Trapperhaus an der Bisonanlage befand sich eine riesige Brutstätte dieser „Riesenwespen“. Deshalb wurde auch der weitere Ausbau dieses Gebäudes für das restliche Jahr gesperrt. An den Fledermauskästen konnte man nicht feststellen, ob sie besetzt sind. In etwa 20 %  der entfernten Meisennester waren noch ein bis vier Eier zu finden. Ein Grund war nicht zu erkennen.

Stadt Chemnitz, 22.03.05
Einladung zu Osterfragen, Osterrallye und Osterquiz, Ostersträußen, Ostereiersuchen und Oster-Kurzführungen
Wer bringt in Australien eigentlich die Ostereier? Was isst man in Griechenland am Ostersonntag? Warum rollt man in den USA Ostereier über den Rasen des Weißen Hauses? Kann man Osterwasser trinken?  Wen schon immer Antworten auf diese Fragen interessierten, sollte sich zu Ostern 2005 unbedingt einen Besuch im Tierpark Chemnitz im schönen Areal an der Nevoigstraße 18  vornehmen.  Hier gibt es am Ostersamstag, den 26. März, „Internationale Ostern“ von 10:00 bis 18:00 Uhr. Bei der Osterrallye  kann man traditionelle Osterbräuche anderer Länder kennen lernen und beim Osterquiz sein Tierwissen über die Vogelwelt unter Beweis stellen.Wer ganz großes Glück hat, bekommt ab 10.00 Uhr eine süße Überraschung vom Osterhasen persönlich überreicht. Doch auch wer leer ausgeht, muss nicht verhungern, denn für Gastronomie ist gesorgt.


Wilhelma, 22.03.05
Saumäßig hübsch ...
... ist sie, ein richtiger Wonneproppen, das Hirscheber-Mädle „Malam“. Geboren am 21.12.2004, musste die kleine Wutz fast bis Ostern warten, bevor sie erstmalig ihr Rüsselchen in Stuttgarter Schlamm stecken darf. Die Wilhelma hält und züchtet diese bedrohten Schweine seit 1975. Allerdings gab es seit 1992 keine Nachzuchterfolge mehr – die Alten waren sich entweder saumäßig unsympathisch oder nicht zuchtfähig. Umso erfreulicher ist es, dass nun endlich wieder ein Elternpaar in der Wilhelma lebt, das sich mag und die Sache mit der Arterhaltung entsprechend ernsthaft betreibt. Da Hirscheber nur jeweils 1 bis 2 Ferkel haben, vermehren sie sich nicht so rasant wie andere Arten. In den Zoos in Europa leben nicht einmal 80 Hirscheber oder Babirusas – außerhalb ihrer Heimat sind sie sehr selten. Die Schweine mit den Spock-Ohren kommen nur in den Wäldern Sulawesis und einiger benachbarter Inseln vor – wegen der Vernichtung ihres Lebensraums sind sie in ihrer Heimat hochbedroht. Als Inselbewohner können die bis 100 Kilo schweren Babirusas übrigens gut schwimmen – eine Fähigkeit, die sie im Neckar allerdings nicht ausleben dürfen. Charakteristisch für die Art sind die weit über den Rüssel gebogenen Hauer der Eber – da sie aber recht brüchig sind, dienen sie eher als Schmuck denn als Waffe. „Malam“ lebt mit ihren Eltern „Armani“ und „Yasser“ im Flusspferdhaus der Wilhelma – zu sehen sind sie auf ihrer Außenanlage neben dem Aufgang zum Haus.

Zoo Leipzig, 22.03.05
Eröffnung der Asiatischen Freiflugvoliere und des neuen Zooshops
Pünktlich zum Saisonauftakt ist es so weit: Der Leipziger Zoo eröffnet die rekonstruierte Asiatische Freiflugvoliere, wo zukünftig asiatische Exoten zusammen leben werden. Die Freiflugvoliere ist ein Projekt des Freundes- und Förderverein. Außerdem wird der neue Zooshop am Haupteingang eingeweiht. Aus ehemals 70 m² Verkaufsfläche wurden innerhalb von zwei Monaten 140 m²! Über 2.500 Artikel warten jetzt auf ihren Käufer.

Wisentgehege Springe, 21.03.05
Im  Wisentgehege ist der Osterhase unterwegs
Im Wisentgehege Springe wird auch in diesem Jahr der Osterhase den Kindern am Ostersonntag und Ostermontag den Besuch versüßen. Während die Anwesenheit des spendablen Langohrs in den letzten Jahren nur an den süßen Hinterlassenschaften zu erkennen war, ist man sich im Wisentgehege sicher, dass der Osterhase sich in diesem Jahr höchstpersönlich zeigen wird. Die Gehegeschule und Mitglieder des Fördervereins "Freunde des Wisentgeheges" gehören zum Mitarbeiterstab des Osterhasen. An der Köhlerhütte betreuen sie jeweils ab 10.00 Uhr eine Spiel und Bastelstation. Osterhasi selbst wird mit seiner Kiepe im Wisentgehege unterwegs sein. Ob er sich allerdings die Flugvorführungen auf dem Falkenhof ansehen wird ist fraglich, gehört er als Hase doch zum Beutespektrum einiger Greifvögel, die dort frei fliegend ihr Können zeigen. Außer dem Osterhasen sollte jedoch kein Besucher auf das Erlebnis Falkenhof verzichten.  Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag wird jeweils um 11.30 und um 15.00 Uhr abgehoben. Uhus, Falken, Milane und Bussarde bieten ein beeindruckendes Naturschauspiel bei Freiflügen von Faust zu Faust und bei der Jagd nach der Beuteattrappe. Falkner Rouven Polep erläutert in anschaulicher Weise die Ökologie der Vögel und informiert kompetent über die Falknerei. In der Nachbarschaft des Falkenhofes, beim Muffelwild, ist als erster Wisentgehege-Nachwuchs 2005 bereits vor zwei Wochen ein Lamm zur Welt gekommen. Bei den Wildschweinen wartet man gespannt auf Frischlinge. Die gestreiften Winzlinge sind alljährlich die absoluten Superstars bei Kindern und dürften nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 21.03.05
Wer ist eigentlich wer?
Den richtigen Osterhasen gibt es nicht im Supermarkt. Was so landläufig als Hase bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit das Hauskaninchen. Zu Ostern findet man es mittlerweile sogar als Osterhase deklariert in Einkaufszentren und Supermärkten. Den wirklichen Hasen gibt es aber bestenfalls im Zoopark und natürlich in der heimischen Natur. Der Hase heißt richtig Feldhase. Er unterscheidet sich deutlich auch von der wilden Stammform des Hauskaninchens, dem stets graubraun gefärbten Wildkaninchen. Feldhasen sind größer als Wildkaninchen. Ihre Jungen werden nicht in selbst gegrabenen Erdbauen, sondern in einer Mulde unter freiem Himmel geboren. Es sind auch keine hilflosen, nackten Nesthocker, sondern sofort sehende, bereits gut behaarte Laufsäuglinge.

Allwetterzoo Münster, 21.03.05
"Spitzengespräch" in Kambodscha: Jörg Adler traf Umweltminister
Zoodirektor Jörg Adler besuchte in der vergangenen Woche ein vom Allwetterzoo Münster betreutes Artenschutzprojekt in Kambodscha. Dort traf er sich mit dem Umweltminister des Landes, Dr. Mok Mareth, und dem Vize-Gouverneur der Provinz Siem Reap, S. E. Vann Sophanna, zu einem Arbeitsgespräch. Der Minister betonte die Bedeutung des Projektes für die Entwicklung des Natur- und Umweltbewusstseins in seinem Land. Für ihn ist es sehr wichtig, dass das Projekt sich neben dem Artenschutz auch der Umwelterziehung widmet. Dr. Mok Mareth hoff auf eine langfristige Fortführung der Finanzierung. Diese ist laut Adler aber nur noch bis Ende 2005 gesichert. Der Umweltminister bat den Zoodirektor weiterhin, bei der
Lösung des immensen Müllproblems in Kambodscha zu helfen. Da Müll und Umwelt unmittelbar auch mit dem Artenschutz zusammen hängen, versprach der Zoochef dem Minister, in Deutschland nach Partnern für eine effektive Müllentsorgung in Kambodscha zu suchen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 21.03.05
Tierisches Osterei
Ostern ist die Zeit des Suchens. Der Hase versteckt die Eier, die Kinder müssen sie finden. Und obwohl die Eier so bunt sind, sind sie oft schwer zu entdecken. Auch das Aquarium des Thüringer Zooparks kann mit einem tierischen Suchspiel aufwarten. Der Mandarinenfisch ist wohl einer der farbenprächtigsten Meerwasserfische der Welt, aber ihn zu finden ist nicht einfach. Der Mandarinfisch (Synchiropus splendidus) bewohnt die seichten Gewässer tropischer Riffgebiete sowie Gezeitentümpel um den indoaustralischen Archipel und die Philippinen. Es sind vorwiegend Bodenfische, die bei Gefahr Schutz in Ritzen und Spalten suchen. Die Männchen ähneln den Weibchen, aber die ersten Strahlen der Rückenflosse sind lang ausgezogen. Typisch ist ein Dorn auf jedem Kiemendeckel. Mandarinfische haben ein sehr kleines Maul, so dass nur Nahrung in entsprechender Größe, wie z. B. Kleinkrebse aufgenommen werden kann. Wer den Mandarinfisch suchen möchte, ist ganz herzlich zu einem Besuch in das Aquarium am Nettelbeckufer 28a eingeladen.

Zoo Duisburg, 21.03.05
Ein Ostergruß vom Beuteltier
Rechtzeitig - wenige Tage vor dem zu erwartenden Ansturm frühlingshungriger Zoobesucher - zeigt sich Duisburgs jüngster Koala-Spross außerhalb des schützenden Beutels seiner Mutter ALLORA. Das gerade mal knapp 300 Gramm schwere Beutler-Baby erschnupperte sich am 24. August des Vorjahres als 4-Gramm-leichter Winzling seinen Weg von der Geburtsöffnung in Mamas wärmenden Bauch-Beutel, wo es sich für die nächsten Monate sämtlichen Blicken entzog. Für die im Jahr 2001 im texanischen Fort Worth geborene ALLORA gerieten die drei Jahre später in Duisburg arrangierten Hochzeitsfeierlichkeiten mit dem zuchterprobten Koala-Mann BIRUBI zu einem vollen Erfolg, denn nach nur 32 Tagen Tragzeit konnte die Geburt des noch namenlosen Jungtieres mittels Videoüberwachung aufgezeichnet werden. Seit einigen Tagen nun hat ALLORAs Erstgeborener die Welt außerhalb der mütterlichen Bauchtasche entdeckt und lässt scheinbar unbeabsichtigt hin und wieder ein Ärmchen oder Beinchen oder auch beides gleichzeitig aus der dunklen Beutelöffnung herauslugen. Erste Ganzkörper-Ausflüge auf Mutters Rücken wurden ebenfalls schon beobachtet - zur hellen Freude des durch dicke, schallisolierende Panzerglasscheiben vom Schaugehege getrennten Publikums. Wer’s mag, kann das wippende Auf und Ab der Ärmchen durchaus als Einladung an die Zoobesucher deuten: Kommt herein in den Zoo - nicht nur zum Osterspaziergang…

Tierpark Hagenbeck, 21.03.05
Kleiner Elefanten-Bulle geht auf Ostereiersuche!
Verspielt und immer auf der Suche nach neuen Abenteuern ist unser vier Monate altes Elefanten-Baby. Zum ersten Mal wird sich das Kleine im großen Freigehege zusammen mit seiner Mutter und Tante austoben können. Für das Elefanten-Baby wird das ein besonderes Erlebnis, denn die Tierpfleger haben im Vorfelde Ostereier im Gehege verteilt. Gefüllt mit gesundem Gemüse sind die Ostereier ein ganz spezieller Leckerbissen.

Vogelpark Herborn , 18.03.05
Vogelpark Herborn ist wieder geöffnet: In Uckersdorf erwarten freifliegende Störche, sprechende Beos, fast putengroße Krontauben und Schnee-Eule "Hedwig" die Besucher
Endlich kommt der Frühling! Die Zugvögel kehren zurück, und auch der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf  ist seit Sonntag, dem 13. März, wieder täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Einrichtung hat sich längst in Mittelhessen, dem Westerwald und dem Sieger und Sauerland als sehenswertes Ausflugsziel herumgesprochen. Auch im Rhein-Maingebiet wächst die Zahl der Freunde des familienfreundlichen Herborner Naturerlebniszentrums beständig. Jährlich besuchen etwa 40.000 Natur-freunde den empfehlenswerten Park.
Etwa 300 einheimische und exotische Tiere in fast 100 Arten, zumeist Vögel, füllen den auch wegen seiner Blumenpracht besonders sehenswerten, in einem reizvollen Tal am Ostrand des Westerwaldes gelegenen drei Hektar großen Vogelpark mit Leben. Auf mehreren Teichen, in naturnahen Gehegen und Volieren, von denen einige auch für den Besucher begehbar sind, können die Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden. Auch die täglich um 11.00 und 14.30 Uhr angebotenen kostenlosen Führungen "Mit dem Tierpfleger unterwegs" finden immer mehr neue Freunde.

Zoo Landau, 18.03.05
Buntes Osterprogramm im Zoo Landau in der Pfalz
Zum Osterfest am Ostermontag, 28. März 2004 ab 11 Uhr bietet der Landauer Zoo ein buntes Programm für die ganze Familie.  Im österlich geschmückten Zoo können sich die Kinder während der ganztägigen Osterrally auf Ostereiersuche machen. Wer am Ende die richtige Anzahl Eier gefunden hat kommt in die Auslosung für tolle Preise. Neu im Programm ist das Osterhasenbilderbuchkino in der Zooschule um 11:30 Uhr und um 15 Uhr. Zu Lichtbildern tragen Zoopädagogen aus dem Buch „Die Häuschenschule – Eine besondere Hasengeschichte für Großeltern und Enkelkinder“ vor. Natürlich dreht sich auch zu Ostern im Zoo alles um Tiere. Wer Lust hat, kann gegen ein kleines Entgeld auf Ponnies seine Runden um die Flamingoanlage drehen. Reichlich niedlichen Nachwuchs gab es nicht nur bei verschiedenen Exoten des Zoos, sondern auch im Streichelzoo bei den Zwergziegen und den Quessant-Minischafen. Die Mitglieder des Freundeskreises bieten für Kinder das Färben und Bemalen von Ostereiern an. Unter der Anleitung der Mitarbeiterinnen der Zooschule können Kinder rund um das Thema Ostern und Frühling Osterhasen und Frühlingskarten basteln.  Schon Tradition hat die Initiative für die bedrohtesten Osterhasen der Welt! Mit den Einnahmen aus Kinderschminken wird ein Artenschutzprojekt für den hochbedrohten südafrikanischen Buschmannhasen (Bunolagus monticularis) unterstützt. Informationstafeln veranschaulichen, dass diese „natürlichen Verwandten“ des allseits beliebten und in diesen Tagen vor allem von den Kindern sehnsüchtig erwarteten „Osterhasen“ dringend Hilfestellungen zum Überleben in freier Wildbahn brauchen. Wer zu Ostern, Kommunion, Konfirmation oder einfach so ein tolles Geschenk sucht, kann am Ostersonntag und Ostermontag im Sparpaket den neuen Zooführer, die Zoochronik, sechs Zoopostkarten und einen Familien-Eintrittsgutschein zum Sonderpreis von ¬ 19,50 erwerben!

Wildpark Lüneburger Heide, 18.03.05
Der Speck ist weg!
Im Gegensatz zu uns Menschen füttern sich die Bären jetzt richtig Fett an. Keine Diäten, kein Verzicht auf Süßes, die drei Kodiak und die fünf europäischen Braunbären aus dem Wildpark Lüneburger Heide haben es da viel leichter. Während der Winterruhe zähren die Bären von ihren angefressenen Fettpolstern, ihr Stoffwechsel läuft dann auf Sparflamme, dass ist in der Natur überlebenswichtig. Allerdings bekommen die Bären im Wildpark auch im Winter Futter, nur ihr Appetit ist kleiner. Im Frühjahr wird dann alles nachgeholt, Beeren, Obst, Wurzeln und geringe Mengen Fleisch steht auf ihren Speiseplan. Besonders aktiv werden die putzigen Riesen allerdings wenn die Tierpfleger sie mit ihrer Leibspeise Rosinenbrot mit Honig  füttern. Für das spezielle Bärenfutter, das es im Wildpark zu kaufen gibt, macht Meister Petz auch schon mal Männchen. Das größte Osternest Norddeutschlands und die geheimnisvolle Welt der Indianer Für Kinder hat sich der Wildpark Lüneburger Heide zu Osternsonntag und Ostermontag eine besondere Überraschung ausgedacht. Im größten Osternest Norddeutschlands hat der Osterhase  viele Überraschungseier versteckt!   Mit Geschick und Ausdauer findet jeder dort sein Osterei. In die faszinierende Welt der Indianer können die Besucher der Biologieschule im Wildpark eintauchen. Am Ostersonntag findet vor der Biologieschule von 13.00 – 17.00 Uhr ein original indianisches "Pow-Wow" statt.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 18.03.05
Trainingsläufe der Mistkarrenfahrer
Am 23.03.2005 um 10:00 Uhr wird es auf dem Freigelände des Bauernhofes spannend. Da absolvieren die Görlitzer und Zgorzelecer Feuerwehrmänner ihre Trainingsläufe für das Mistkarrenrennen zum Frühlingsfest des Naturschutz-Tierparks Görlitz am Ostermontag, den 28.03.2005 um 11:30 Uhr. Es geht besonders um Geschicklichkeit bei dem Umgang mit Mistkarre, -gabel und Mist und um das Testen der Strecke. Schließlich müssen die Mistkarrenfahrer mit verschiedenen Schikanen fertig werden. Vielleicht zeigt sich da schon, welche der beiden Feuerwehren die Nase vorn hat, um am Ostermontag den Wanderpokal mit nach Hause zu nehmen.

Tiergarten Nürnberg, 18.03.05
Tag des Tiergartens am Samstag, den 19. März 2005
Die Informationstage des Tiergartens der Stadt Nürnberg sind bereits zu einer festen Einrichtung geworden. Seit 1994 führt der Tiergarten im Herbst einen „Zootag“ durch, der in den Folgejahren im Frühjahr noch durch den „Tag des Tiergartens“ ergänzt wurde. Damit kommt der Tiergarten dem Informationsbedürfnis der interessierten Bürger nach und bietet jedermann einen Blick in das vielfältige Arbeitsleben der Tiergartenmitarbeiter. An vielen Orten ist es dabei möglich, auch Bereiche hinter den Kulissen in Augenschein zu nehmen und von den Mitarbeitern Informationen aus erster Hand zu erhalten bzw. Fragen stellen zu können. Zu den Vorführungen und Aktionen am Tag des Tiergartens gehören die Darstellungen der unterschiedlichsten Futtermittel im Betriebshof bis hin zu den eigentlichen Fütterungen der Affen, Seelöwen oder Eisbären.Zu den Besonderheiten des Aktionstages gehört ein Einblick in die Technik der neuen Eisbärenanlage, eine Begehung der Außenanlage der Löwen, der Umgang mit Pferden und Ponies oder die Praxis der Betäubung von Wildtieren mit Blasrohr und Narkosemitteln.

Tiergarten Nürnberg, 18.03.05
Stammvater der Seekühe im Tiergarten Nürnberg an Nierenversagen gestorben
Am Samstag, den 05.03.2005, wurde zu Dienstbeginn der alte Stammvater der Seekühe im Tiergarten der Stadt Nürnberg tot im Becken gefunden. Sein Allgemeinbefinden war in letzter Zeit nicht gut, daher hatte bereits einer seiner Söhne die Führungsposition in der Gruppe übernommen. Die sofort durchgeführte Sektion ergab als Hauptbefund den Tod durch Nierenversagen, die feingeweblichen Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. ABARI wurde 1978 im Botanischen Garten und Zoo von Georgetown im südamerikanischen Guyana geboren und 1979 zusammen mit dem ebenfalls 1978 geborenen Weibchen FLORA vom vormaligen Tierarzt Anton Gauckler und Altdirektor Dr. Kraus nach Nürnberg gebracht. Bereits 1981 kam im Tiergarten die erste Seekuh zur Welt. Von den insgesamt 15 hier herangewachsenen Kinder und Enkelkinder sind 12 Seekühe in die Zoos von Arnheim (Holland), Yashima (Japan), Singapur, Beauval (Frankreich) und den Tierpark Berlin gegangen und haben dort die Zucht fortgesetzt. Damit wurden FLORA und ABARI das beste Zuchtpaar in den Zoos weltweit.

Tiergarten Nürnberg, 18.03.05
Kleine Netzgiraffe gestorben
Im Tiergarten Nürnberg ist die Netzgiraffe JINGA im Alter von 8 Monaten gestorben. Fünf Tage lang setzte der junge Bulle keinen Kot mehr ab. Die wegen des Verdachtes auf einen Darmverschluss sofort durchgeführten intensiven Behandlungen zeigten leider keinen Erfolg. Eine Narkose zur operativen Behandlung schied wegen der sehr schnell zunehmenden Kreislaufprobleme aus; Giraffennarkosen z.B. zur Hufkorrektur sind schon bei gesunden Tieren sehr problematisch.Die im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit durchgeführte Sektion bestätigte den Verdacht auf einen Darmverschluss, welcher zusätzlich durch einen Darmdurchbruch mit anschließender Bauchfell-Entzündung kompliziert wurde.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 17.03.05
Frühjahrsputz und -gefühle bei Mensch und Tier
Endlich: Die Sonne kommt, der Schnee verschwindet und Mensch wie Tier können ihren Frühlingsgefühlen freien Lauf lassen. Mit der Sonne und den frühlingshaften Temperaturen kamen gestern gleich viele Besucher in den Tierpark - hoffentlich ohne es zu bereuen, denn die Tiere haben ihnen das schönste Schauspiel des Jahres geboten: Die Stare quietschen und tirilieren und die Amseln flöten. Die ebenso frei im Tierpark lebenden Graureiher krächzen zwar nur gespenstisch, zeigen aber während der Balz umso schönere Gesten – der Hals wird steil nach oben gereckt, die hübsche Federhaube aufgestellt und das Schmuckgefieder an Rücken und Schwanz gespreizt. Die Tierparktiere selbst beteiligen sich natürlich an dem Spektakel: Die Luchsdame ist rollig, schnurrt und ruft, was das Zeug hält. Die Lätzchenhäherlinge in der Voliere des Cafegartens tun es den Amseln gleich und wetteifern mit ihnen um das schönste Flötenkonzert. Und der Truthahn kollert, zeigt seine puterrot und blau gefärbten Hautlappen am Kopf, um seinen Frauen zu gefallen oder die Besucher damit abzuschrecken, denn nach menschlichem Geschmack würde er mit diesem Gesicht keine
Schönheitskonkurrenz gewinnen. Weniger schön ist auch, dass der Herr der Puten seine Frauen gegenüber Menschen ziemlich vehement verteidigt. Vorsicht also beim nächsten Tierparkbesuch und zeigen, was ein richtiger Mann ist!

Zoo Leipzig, 17.03.05
Tierisches Osterspektakel zum Saisonauftakt im Leipziger Zoo - Zoo wartet mit Neueröffnungen auf
Pünktlich zum Saisonauftakt und Osterwochenende wartet der Leipziger Zoo gleich mit zwei neuen Attraktionen auf: Zum einen können die Zoobesucher die Asiatische Großflugvoliere und zum anderen den neuen und vergrößerten Zooshop am Haupteingang über die Feiertage bestaunen. Beide Neuheiten werden am Gründonnerstag im Beisein vom OBM Wolfgang Tiefensee gebührend eröffnet! Unter dem Motto „Malen nach Zahlen“ verwandelt sich der Zoo am Osterwochenende in eine wahre Malinsel. Vom 26. bis 28. März 2005 soll ein Asiatisches Großbildpanorama im Konzertgarten auf die Beine gebracht werden. Gefordert sind dabei besonders die kleinen Zoofans, die das Bild Stück für Stück malen sollen. Am Ostermontag um 16 Uhr wird das Meisterwerk dann auf der Bühne vollendet. Als Pate dieser Aktion steht der Leipziger Maler Tilo Baumgärtel, der das Entstehen des Kunstwerkes überwacht und begleitet. Eröffnet wird die Zoosaison am Ostersamstag um 14 Uhr durch den Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und einer Osterzootierparade im Konzertgarten des Leipziger Zoos! Gaukler, Jongleure und die Hoppel-Poppel-Show werden für die richtige Stimmung sorgen.

Tiergarten Heidelberg, 17.03.05
Einladung zur Ausstellung von Norman Will-Kerry
Zum Beginn der Saison freuen wir uns, Ihnen eine ganz besondere Ausstellung zeigen zu können. Der dem Tiergarten Heidelberg eng verbundene Maler Norman Will-Kerry präsentiert neue Werke im Afrikahaus. Wer bereits auf seiner letzten Ausstellung im Tiergarten war, wird sicher wiederkommen, denn ihm werden die stimmungsvollen Tier- und Pflanzenbilder im Gedächtnis geblieben sein. Wer sie noch nicht kennt, sollte sich die Ausstellung ebenfalls nicht entgehen lassen. Zur Ausstellungseröffnung unter der Schirmherrschaft von Frau Oberbürgermeisterin Beate Weber am 20. März 2005 um 11.00 Uhr laden wir Sie hiermit ganz herzlich ein. Herr Dr. Würzner wird die Ausstellung feierlich eröffnen.




BUND, 23.03.2005
BUND und Behörden einig über Abriss-Moratorium
Auf Initiative des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben sich jetzt die zuständigen NRW-Behörden auf ein Abriss-Moratorium für die Bunkeranlagen des ehemaligen Westwalls in der Eifel geeinigt. Dabei haben sich die beteiligten Behörden geeinigt, dass ab sofort für den Zeitraum von zwei Jahren keine weiteren Bunker des ehemaligen Westwalls mehr beseitigt werden sollen, es sei denn, es besteht akute Gefahr für Leib und Leben. Wegen ihres einzigartigen Wertes für Naturund Denkmalschutz sind sich die Experten einig, dass die Relikte des Westwalls erhalten bleiben müssen. Der BUND hat deshalb mit finanzieller Unterstützung der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (Bonn) Ende letzten Jahres das Projekt „Grüner Wall im Westen“ gestartet. Ziel ist es, ein Konzept zur dauerhaften Sicherung der ehemaligen Befestigungsanlagen zu erarbeiten. Noch im Februar wurden jedoch in Aachen etliche Anlagen zerkleinert und übererdet, ohne dass vorab genaue Untersuchungen durchgeführt wurden, wogegen der BUND vehement protestierte. Paul Kröfges, stellvertretender BUND-Landesvorsitzender: „Mit der Verkündung des zweijährigen Moratoriums haben wir ein erstes und wesentliches Teilziel im Rahmen Projektes erreicht.“ Als weiteren Erfolg betrachtet der BUND die Tatsache, dass der behördliche Naturschutz in Nordrhein-Westfalen die Bedeutung des Westwalls für den Naturschutz erkannt hat und das Projekt „Grüner Wall im Westen“ voll unterstützt. Das zweijährige Moratorium soll nicht nur dazu genutzt werden, ein Konzept zu erarbeiten, sondern auch, um die öffentliche Hand zur Übernahme von Bunkern zu bewegen.

BUND, 22.03.2005
Hambach-Klage jetzt vorm Bundesverwaltungsgericht
Der langjährige Rechtsstreit um den Braunkohlentagebau Hambach geht in die nächste Runde. Fristgerecht hat der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland beim Oberverwaltungsgericht Münster eine so genannte Revisions-Nichtzulassungsbeschwerde eingereicht. Der Rechtsstreit um die Weiterführung des Tagebaus Hambach dauert mittlerweile mehr als 8 Jahre. Im Jahre 1978 wurde mit dem Aufschluss des Braunkohlentagebaus Hambach bei Düren begonnen. 1993 beantragte die Rheinbraun AG (heute: RWE Power AG) die Zulassung eines Rahmenbetriebsplanes, welcher die Fortführung des Tagebaus Hambach von 1996 bis 2020 zum Inhalt hat. Dieser Rahmenbetriebsplan sieht die bergbauliche Inanspruchnahme von weiteren 3.270 Hektar vor, davon 1.500 Hektar des unersetzbaren Hambacher Forstes mit vielen seltenen Tierarten.
Mehr Infos: <http://www.bund-nrw.de/braunkohle>

WWF, 23.3.05
Intensivlandwirtschaft bleibt Hauptbedrohung für Feldhasen
Dem „Osterhasen“ geht es schlecht. Seit 1994 findet sich Meister Lampe auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Auch wenn einige Regionen Deutschlands leicht zunehmende Bestände melden, geht es mit dem Feldhasen seit Mitte der siebziger Jahre bergab. Nach Einschätzung des WWF hat sich die Landwirtschaft zur Bedrohung Nummer eins für die Langohren entwickelt. „Der Schlüssel zur Rettung des Feldhasen liegt bei der EU“, betont Martina Fleckenstein. Die europapolitische Sprecherin des WWF Deutschland fordert ausreichende Mittel für die ländliche Entwicklung und für die Agrarumweltprogramme. Mit diesen Geldern werden Bauern unterstützt, wenn sie ihre Felder extensiv bewirtschaften und Hecken und Gehölze erhalten. Ausgerechnet diesen Töpfen drohen drastische Kürzungen, wenn Nettozahler wie Deutschland ihre Zahlungen auf ein Prozent des nationalen Haushalts begrenzen. Hasen sind typische Vertreter der traditionellen Kulturlandschaft. Feldgehölze und Hecken entlang von Äckern sind für die Tiere überlebenswichtig, da sie Raum für ihre Schlafmulden, die so genannten Sassen, bieten. Die Intensivierung der Landwirtschaft und die damit verbundene Schaffung von großen Agrarflächen hat den Feldhasen seiner lebensnotwendigen Deckung beraubt. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02368/

WWF, 22. März 2005
Sonnentau statt Torfabbau
Der WWF weist zum Beginn der Gartensaison darauf hin, dass die Entwässerung von Mooren und der Jahrhunderte lange Torfabbau den Hochmooren in Europa schwer zugesetzt haben: 60 Prozent der ursprünglichen Flächen wurden bereits vernichtet. In Deutschland gelten nur noch rund fünf Prozent der einstigen Hochmoorflächen als natürlich oder naturnah. Angesichts dieses drastischen Schwunds empfiehlt der WWF, beim Düngen auf Torf zu verzichten und am besten Kompost aus dem eigenen Garten zu verwenden. Beim Kauf von Pflanzenerde sollten ausschließlich torffreie Produkte gewählt werden. Bernhard Bauske vom WWF macht auf die rasante Umweltzerstörung durch den Torfabbau aufmerksam: „Bis eine zwei Meter dicke Torfschicht gewachsen ist, vergehen rund 2.000 Jahre. Dieses Naturerbe zerstört ein Bagger in nur zwei Minuten.“ Viele der Moorbewohner sind mittlerweile selten geworden und werden in der Roten Liste der bedrohten Arten geführt. Gefahren drohen auch seltenen Moorvögeln wie dem Birkhuhn oder dem Großen Brachvogel. Beim Torfabbau werden nicht nur deren Lebensräume zerstört in den tiefen Entwässerungsgräben verenden auch deren Jungvögel. In Deutschland befindet sich die Hälfte der noch verbliebenen Torflagerstätten in Niedersachsen. Dort spielt sich nahezu die gesamte Torfproduktion in Deutschland ab, die noch auf Genehmigungen basiert, die vor der Verabschiedung der mittlerweile strengen Gesetze zum Schutz der Moore erteilt wurden. Um den steigenden Bedarf in Westeuropa zu decken, werden immer mehr Torf und Torfprodukte vornehmlich aus dem Baltikum importiert. Dort findet zurzeit im großen Stil das statt, was in Deutschland bereits zum Verschwinden der Moore geführt hat.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02365/

Leiferde, 22. März 2005
„Deutscher Riese“ im NABU-Artenschutzzentrum
Ein überdimensionaler „Osterhase“ mit braunem Fell, 20 Zentimeter langen Ohren und einen riesigen Kopf charakterisieren den neuen Pflegling des NABU-Artenschutzzentrums. Komplett abgemagert, ohne jegliche Fettreserven, sämtliche Muskeln zurückgebildet, mit einem Gewicht von 3 Kilogramm wurde gestern ein sog. „Deutscher Riese“ in Leiferde abgegeben. Das Tier wurde halb tot im Wald von Meinersen aufgefunden. Hierbei handelte es sich um Rassekaninchen, das mit einer Körperlänge von ca. 70 Zentimetern eigentlich ein Normalgewicht von über 7 Kilogramm haben sollte! Mit Infusionen, Wurmkur und vielen Extrarationen schmackhafter Möhren wird nun versucht diesem neuen Pflegling wieder auf die Hinterbeine zu helfen. „Eigentlich ist dies kein Tier für das Artenschutzzentrum“, so berichtet Bärbel Rogoschik, „da es sich hier eideutig um ein Haustier handelt. Wir haben hier nun eine Ausnahme gemacht, da das Tier so extrem geschwächt war“.

WWF, 21.03.2005
S.O.S. für Flippers „blinde Brüder“
WWF startet Initiative zur Rettung der letzten Flussdelfine

Am Dienstag beginnt die von den Vereinten Nationen ausgerufene Dekade des Wassers. Die Chancen, dass die letzten überlebenden Flussdelfine das Jahrzehnt überleben, stehen schlecht. Verschmutztes Wasser, Staudämme und begradigte Flüsse machen den blinden Säugern das Leben schwer.
Besonders bedroht sind die Tiere im chinesischen Yangtse. Hier vermutet man nur noch ein gutes Dutzend Exemplare. Sie haben kaum eine Überlebenschance. Etwas besser sieht die Situation in Indien und Pakistan aus. Im Einzugsgebiet des Ganges leben noch etwa 2000 Tiere, im pakistanischen Indus sind es etwa 1.300 Exemplare. Problematisch ist vor allem, dass die verschiedenen Populationen oft durch Staustufen voneinander getrennt sind.
Der WWF Deutschland engagiert sich vor allem für den Irawadi Delfin im Mekong. Die Population wird auf 80 bis 100 Tiere geschätzt. „Bei einer so kleinen Zahl ist jedes getötete Tier eine wirkliche Gefahr für den Fortbestand der Art im Mekong“, betont Petr Obrdlik. Der Überlebenskampf der Flusssäuger symbolisiere zugleich den Zustand des Flusses. Ziel des WWF ist es, die nachhaltige Entwicklung entlang des asiatischen Stroms voranzubringen. Das Spektrum reicht dabei von Umweltbildungsprogrammen über Renaturierungsprojekte bis hin zur Förderung des sanften Tourismus.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02362/
 

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Natur- und Artenschutz

Yahoo! Nachrichten - 20. Mrz. 2005
Palmsonntag für den Gelbohrsittich
Kirche und Naturschützer in Kolumbien haben zum Palmsonntag eine gemeinsame Initiative für den vom Aussterben bedrohten Gelbohrsittich gestartet. Diese Papageien-Art ist akut vom Aussterben bedroht, weil ihr Lebensraum, die Wachspalmenhaine an den Hängen der Anden, immer kleiner wird. Eine der Ursachen ist das Abschneiden von Palmwedeln für katholische Prozessionen zum Palmsonntag. Jetzt will die Kirche in Kolumbien die Wachspalmen schonen. Pater Alirio Lopez segnete im Simon-Bolivar-Park der Hauptstadt Bogota hunderte von Sämlingen der Alexandra-Palme, die gezielt als Alternative für das Schneiden der Palmwedel angepflanzt wird. Von dem grünen Papagei mit dem charakteristischen gelben Fleck unter dem dunklen Augen, wissenschaftlich als Ognorhynchus icterotis bezeichnet, gibt es weltweit nur noch 540 Exemplare.

Der Standard - 22. Mrz. 2005
Wanted alive: Belohnung auf Beutelwolf ausgesetzt
Der Entdecker eines als ausgestorben geltenden Beutelwolfes kann in Australien 1,25 Millionen Australische Dollar verdienen. Die Belohnung von umgerechnet 750.000 Euro setzte die Zeitschrift "The Bulletin" am Dienstag aus. Der Herausgeber des Wochenmagazins, Garry Linnell, hofft so "eines von Australiens hartnäckigsten Geheimnissen" zu lüften. Das hundeähnliche, gestreifte Tier wird im englischen Sprachraum Tasmanischer Tiger genannt. Der letzte bekannte Beutelwolf war 1936 in einem Zoo gestorben. Siedler aus Europa hatten das Tier bis zur Ausrottung gejagt. Dennoch berichteten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Menschen, einem Beutelwolf begegnet zu sein.


Artenschutz für Gorillas: Dschungelcamp der letzten Hoffnung
In der hintersten Ecke der Zentralafrikanischen Republik, mitten im Regenwald liegt Bai Hokou. Sechs junge Biologinnen haben sich hier freiwillig ins Dschungelcamp begeben. Ihr Auftrag ist es, Gorillas zu beschatten. Momentaufnahme einer jahrelangen Verfolgungsjagd.

Indian PM Orders Moves to Save Disappearing Tigers
Alarmed by reports of a rapid fall in tiger numbers, Indian Prime Minister Manmohan Singh has ordered a police investigation and created a new taskforce to save the endangered species.

Monterey Bay Aquarium BAY Commits Another $500,000 to White Shark Conservation Research Projects
The Monterey Bay Aquarium recently authorized spending $500,000 for multi-year field conservation studies of white sharks in southern California and Baja California. This brings to $840,000 the amount the non-profit aquarium has committed since 2002 toward field research aimed at conserving white sharks in the wild.

South America Wetlands May Be 'Next Everglades,' Report Says
Giant South American wetlands are under threat from farming and house building and could shrink like Florida's Everglades last century


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Veranstaltungen

Jahrestagung der DGHT-AG Schildkröten
vom 1. bis 3. April 2005 in Gera
u.a.:
Freitag, den 1. April 2005
20.15 Uhr "Madagaskar – Der Masoala-Regenwald und die Biotope der madagassischen Schildkröten",  Nicolà Lutzmann, Zürich
Samstag, den 2. April 2005
09.30 Uhr "Langjährige Erfahrungen bei der Nachzucht der Gewöhnlichen Moschusschildkröte, Sternotherus odoratus", Dr. Stefan Thierfeldt
10.10 Uhr "Mock Turtles – bewusste(?) Bastardisierung asiatischer Schildkröten in China", Torsten Blanck
14.45 Uhr "Bemerkungen zur Systematik der Altwelt-Sumpfschildkröten Geoemydidae", Maik Schilde
15.35 Uhr "Genetischer Nachweis von Unterarten bzw. Verwandtschaftsverhältnissen am Beispiel der Europäischen Sumpfschildkröte", Dr. Jens Poschadel
16.15 Uhr "Pflege und Vermehrung der Steppenschildkröte (Testudo horsfieldii) sowie Vorstellung des Reptiliums Landau", Thomas Wilms
16.45 Uhr "Ergebnisse und Zusammenfassungen der Workshops Cuora, Emys sowie Südamerikanische Wasserschildkröten

20.15 Uhr "Der Regenwald Venezuelas mit seinen Menschen, Pflanzen und Tieren", Herbert Meier
Sonntag, den 3. April 2005

09.30 Uhr "Schildkröten Südafrikas und Namibias", Mats Blohm

10.00 Uhr "Vorstellung meiner neuen Haltungs- und Zuchtanlage für Schnapp- (Chelydra serpentina) und Geierschildkröten (Macroclemys temminckii)", Ingo Giebner

10.50 Uhr "Vorstellung des neuen Indonesien-Hauses im Zoo Prag und der daran angeschlossenen Nachzuchtstation für asiatische Schildkröten, Petr Velensky
11.10 Uhr "Vorstellung der EAZA-Aktion Shell Shock zur Rettung gefährdeter Schildkrötenarten", Hans - Dieter Philippen, Heinsberg

11.30 Uhr "Nordamerikanische Dosenschildkröten der Gattung Terrapene – langjährige Erfahrung und Probleme bei der Haltung und Zucht, Irmi Jasser-Häger

Tagungshotel ist das Dorint Hotel, Berliner Straße 38

Weitere Infos zur AG und zur Tagung auf www.radiata.de.




Programm zur Jahreshauptversammlung der
ZOOLOGISCHEN GESELLSCHAFT FÜR ARTEN- UND POPULATIONSSCHUTZ E.V.
am 9. und 10. April in Trier
Freitag, 08. April 2005
19:00 Uhr    Begrüßung / Abendessen, Weinstube Palais Kesselstatt
    Samstag, 09. April 2005
10:00 Uhr    Jahreshauptversammlung der ZGAP (nur für Mitglieder)
    öffentliches Vortragsprogramm
13:30 Uhr    „Das nördliche Weiße Nashorn“, Armin Püttger-Conradt
14:15 Uhr    „Artenjagd in Amazonien - Auf der Spur von Riesenpekari & Co“, Lothar Frenz
15:00 Uhr    „Erhaltung gefährdeter genetischer Ressourcen alter Haus- und Nutztierrassen“, Jürgen Güntherschulze
15:30 Uhr    „Auswilderung von Orang Utans in Sumatra“, Roland Gerstmeier
16:30 Uhr    „Beutelwolf und Falkland-Fuchs - von Menschen ausgerottete Tierarten“ Utz Anhalt
17:00 Uhr    „Das Rotsteisskakadu-Projekt in Palawan“, Peter Widmann
17:30 Uhr     „Evolution und Gefährdung neotropischer Crotalus durissus
Populationen“, Paul Müller
18:00 Uhr    "Umweltproben- und Genbanken für Umweltbewertung und
Artenschutz", Hr. Klein
< weitere Vorträge vorgesehen >
    Sonntag, 10. April 2005
09:30 Uhr    "Artensterben und die Zukunft der Biodiversität", Paul Müller
10:00 Uhr    Führung durch den Fachbereich Biogeographie der Universität Trier
11:30 Uhr    Fahrt nach Luxemburg auf Einladung des Zoo Parc Merveilleux, Mittagessen und Führung
Anmeldungen an: Dr. Florian Brandes
Tel. 05725-708730
Florian.Brandes@wildtierstation.de
http://www.zgap.de



5. Tierpfleger / Zoopädagogen – Zusammenkunft
vom 22.04. bis 24.04.2005 in Halle
ZOOTIME – SHOWTIME - FORMEN DES TIERKONTAKTES – KONTAKTTIERE
Freitag, 22.04.2005
Ab 19 Uhr Anmeldung / Icebreaker
Samstag, 23.04.2005
Vorträge, u.a.:
Die neue Welt-Zoo-und-Aquarien-Naturschutzstrategie (Lothar Philips, Zoo Köln)
EU-Richtlinie
Ethik im Umgang mit Tieren / Tierpräsentationen an konkreten Beispielen
Erfahrungsberichte über Tierpräsentationen (jeweils ca. 5-10 min.)
- Elefantentraining / -show im Zoo Hannover
- Robbenforschung im Zoo Köln
- Delphinarium im Tiergarten Nürnberg
- Tierpräsentationskonzept im Bad Mergentheim
- Zölli im Zoo Basel
- Kamelfreunde im Naturschutz-Tierpark Görlitz
- Beispiele für indirekten Tierkontakt Zoo Halle
Arbeitsgruppen
1.) (Technische) Ausstattung einer Zooschule – was wäre ideal?
2.) Internetauftritte der Zoos
3.) Direkter Tierkontakt: Besucher versus Tier
4.) Indirekter Tierkontakt: Besucher versus Tierpfleger/ Zoopädagoge versus Tier
5.) Erarbeitung / Vorbereitung von Tierpräsentationen
6.) Formen / Instrumente der Absprache zwischen Tierpflegern & Zoopädagogen
7.) EAZA Kampagnen
8.) Planung einer gemeinsame Tierpräsentation von Tierpflegern und Zoopädagogen am praktischen Beispiel
Moderation: Kathrin Matthieu, Naturschutz-Tierpark Görlitz
18:30 Abendveranstaltung im Kabarett „Die Kiebitzensteiner“ mit Buffet & Kabarettprogramm "Affentheater“
Sonntag, 24.04.2005
Rundgang durch den Zoo Halle
Anmeldung bitte bis 01.04.05 direkt an:
Hans Hofmann, Zoologischer Garten Halle GmbH
Tel. 0345 / 5203-300 oder -424
Email: zoo.halle@t-online.de
Weitere Infos unter http://www.zootierpflege.de




Marderleben und Marderhaltung
Die Aktion Fischotterschutz e.V. in Hankensbüttel veranstaltet dieses Jahr ein eintägiges Seminar zur Biologie und Haltung der einheimischen Musteliden. Am Samstag, dem 07. Mai, können sich alle Personen, die beruflich oder privat mit der Haltung, der Biologie und dem Schutz von Musteliden befasst sind, im OTTER-ZENTRUM eingehend über Otter und Co. informieren. Da die einheimischen Marderarten sowohl in der Forschung als auch in der Zoohaltung stark vernachlässigt werden, besteht in vielen Fragen zur Biologie dieser Tiere Nachholbedarf. In den großzügigen Gehegen des OTTER-ZENTRUMs werden die überaus faszinierenden und attraktiven heimischen Marderarten, wie Hermelin, Steinmarder, Dachs und Iltis,  hautnah vorgestellt und die Ansprüche der Tiere an ihre Umgebung erläutert. Ernährung, Zucht und Gehegegestaltung sind ebenso Themen wie die Durchführung von praktische Arbeiten, etwa Fang und Immobilisation. Der Kostenbeitrag für das Seminar beträgt Euro 70,- pro Person (für Mitglieder der Aktion Fischotterschutz e.V. und Studenten Euro 30,-). Anmeldeschluss ist der 24. April 2005. Das Detailprogramm und nähere Informationen können angefordert werden bei der Aktion Fischotterschutz e.V., Dr. Hans-Heinrich Krüger, OTTER-ZENTRUM, 29386 Hankensbüttel, Tel. 05832-980824, Fax 980851, e-mail h.krueger@otter-zentrum.de.



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ZOOLEX WORKSHOP GEHEGEPLANUNG

Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005
im Tierpark Nordhorn

Thema: Was macht ein Zoogehege attraktiv?
Programm: Planungsbeispiele für ausgewählte Tiergruppen.

Moderation:
Dr. med. vet. Wolfgang Salzert, Zoodirektor a.D.
DI Monika Fiby, MLA, Landschaftsplanerin

Information und Anmeldung:
http://www.zoolex.org/workshop.html#nordhorn

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Ausstellungen

Wolfen Industrie- und Filmmuseum
JÄGER MIT DER KAMERA
bis 31.03.2005


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Weitere Infos


70 Jahre Zoo Duisburg
Auf den neuen Zoo-AG-Sonderseiten finden sich nun online alle von Christina Neuenhagen für den Zoo Duisburg erstellten Bildtafeln. Sie sind Teil der Ausstellung, die anlässlich des Zoo-Jubiläums im Mai 2004 eröffnet wurde.



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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Wir danken Dr. Christiane Böhm für die Präsentation der renovierten Braunbäranlage im Alpenzoo Innsbruck. Neben viel mehr Platz bietet das neue Gehege den Tieren auch mehr Abwechslung. Die Besucher erfreuen sich an besseren Einblickmöglichkeiten als zuvor, an etlichen interessanten Exponaten und einem Spielplatz mit Bärenhöhle:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=727
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PUBLIKATIONEN
Wir freuen uns, zwei interessante spanische Artikel zum Thema Zooplanung vorstellen zu dürfen und wären für Übersetzungen ins Englische dankbar. Bitte kontaktieren Sie zoolex@zoolex.org, wenn Sie uns beim Übersetzen unterstützen können.
COLLADOS, Gustavo Sariego (2004) Organización de Circulaciones en Zoológicos. Paper presented at the Annual Meeting of the Mexican Zoo Association. Morelia, Michoacan, Mexico.
LOZANO-ORTEGA, Ivan (2004) El diseño de exhibiciones de fauna en la América Tropical. Paper presented at the VI Internacional Congress on the Management of Forest Fauna in Amazonia and Latin America. Iquitos, Perú.
Beide Artikel finden Sie hier zum Herunterladen: http://www.zoolex.org/research.html
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Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/home.html




Aus dem Neunkirchener Zoo-Newsletter:
Elefantendame Samba wird Ausstellungsstück in von Hagens „Körperwelten“
So schlimm der Tod unserer Elefantendame Samba für uns alle war, so gut tat die Anteilnahme an diesem traurigen Ereignis. Viele Briefe, Emails und Gästebucheinträge haben gezeigt, wie sehr Samba bei den  Menschen beliebt war. Derweil hatte die Nachricht, dass Samba von dem Körperwelten-Initiator Gunter von Hagens „plastiniert“ wird, deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt. Samba wird das weltweit größte Plastinat. In 2 bis 3 Jahren soll es fertig sein und dann in von Hagens Ausstellungen Platz finden. Zunächst kehrt Samba in den Neunkircher Zoo zurück. Das fertige Plastinat wird hier zuerst gezeigt, bevor es als Teil der Körperwelten-Ausstellung um die Welt reist.
Zoo-Tiere suchen noch Paten für 2005
Mit einer Patenschaft übernimmt der Pate die durchschnittlichen Futterkosten des Tieres für ein Jahr. Die Patenschaftsbeiträge variieren nach Art des Tieres von zum Beispiel 25 Euro für den grünen Leguan bis hin zu 2500 Euro für einen Elefant.
Ostern im Zoo
Traditionsgemäß werden am Ostersonntag um halb elf Uhr wieder Ostereier im Neunkircher Zoo gesucht. Die Osterhasen vom Kinder-Karnevalsverein Hoppeditz werden über 500 Ostereier legen, die von der Volksbank Neunkirchen gestiftet wurden.
Stiftung Artenschutz: Amur-Leopard - Der Leopard im Fadenkreuz
Der Neunkircher Zoo unterstützt als „Partnerzoo“ die Stiftung Artenschutz zur Rettung vom Aussterben bedrohter Tiere. Die Stiftung Artenschutz hat Informationen zur aktuellen Bedrohung des „Lemur Leopard“ veröffentlicht -  im Original auf http://www.stiftung-artenschutz.de


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Neue Veröffentlichungen

Tierpark Berlin - die schönsten Geschichten
Bernhard Blaszkiewitz und seine Pfleger haben schon früher immer mal wieder gesagt, dass sie mit Fluchtgeschichten Bücher füllen könnten, zum Jubiläum haben sie das nun getan. „Tierpark Berlin. Die schönsten Geschichten“, heißt das neue Buch. Zwei schwarze Jaguare, die plötzlich nicht mehr in ihren Käfigen sitzen; ein Wolf, der es sich in einem Kindergarten wohl sein lässt; ein Gnu, das Großalarm in der Stasi-Zentrale auslöst. Die Mitarbeiter im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde erinnern sich an dramatische, kuriose und anrührende Erlebnisse, die sie auch nach Jahren nicht vergessen haben. Heute können sie darüber schmunzeln, damals freilich war ihnen oft nicht danach zumute

Broschiert - Berlin Edition
Erscheinungsdatum: Februar 2005


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TV-Tipps

ARD verzichtet ab April gänzlich auf Naturdokus!
Ab 11. April 2005 entfällt die Reihe "Abenteuer Wildnis" 15.15 Uhr zugunsten des neuen Unterhaltungsformats "NachTisch", der "Fliege"-Talkshow" sowie Wiederholungen von Hauptabendserien. Der Mittwoch-Abend-Sendeplatz, auf dem jetzt wenigstens hin und wieder noch "W wie Wissen" läuft, steht ebenfalls nicht mehr für Dokus wie "Wunder der Erde" zur Verfügung und entfällt durch die Vorverlegung der Tagesthemen demnächst gänzlich.  In der Konsequenz bedeutet das: Es gibt nun keinen regelmäßigen Tierfilm-Platz mehr im Ersten! Sendungen wie "Expeditionen ins Tierreich", "Tiere vor der Kamera" oder "Abenteuer Zoo" sind damit endgültig in die Dritten Programme verbannt und nicht mehr für jedermann zu sehen. Protestmöglichkeit:zured@das-erste.de


Do., 24.03.2005, 20:00-21:00 SF1, Die längste Nase von Borneo, Eine dramatische Affengeschichte
Fr., 25.03.2005, 11:40-12:10 MDR, Berge, Bären, Wölfe, Mit dem WWF durch Rumänien
Fr., 25.03.2005, 14:10-14:55 RBB, Nomaden der Lüfte, Aus der Filmwerkstatt der Filmemacher
Fr., 25.03.2005, 14:55-16:30 RBB, Nomaden der Lüfte, Das Geheimnis der Zugvögel
Fr., 25.03.2005, 15:05-15:50 WDR, Wo Wildnis erwacht - Der erweiterte Nationalpark Bayerischer Wald
Fr., 25.03.2005, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Der Schmetterlingspark Buchholz
Fr., 25.03.2005, 16:20-17:05 WDR, Abenteuer Vogelzug - In Frühling und Sommer
Fr., 25.03.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (96)
Fr., 25.03.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Der Zoo Hannover, Teil 1/2
Sa., 26.03.2005, 07:00-08:30 WDR, Tiergeschichten: Unter Wasser unterwegs; Wh Mai 2004, Aquazoo Düsseldorf, Zoo Duisburg, Zoo Arnheim
Sa., 26.03.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Die Haie von Phuket
Sa., 26.03.2005, 19:10-20:15 VOX, Im Zoo mit Whoopi Goldberg, Doku Zoo San Diego
Sa., 26.03.2005, 20:15-22:00 XXP, Süddeutsche TV, Halali mit Abschussgarantie - Weiße Jagdtouristen in Afrika
Sa., 26.03.2005, 20:15-21:45 MDR, Elefant, Tiger & Co., Der Jahresrückblick
Sa., 26.03.2005, 22:00-00:25 MDR, Elefant, Tiger & Co., Die lange Nacht
So., 27.03.2005, 14:25-14:55 MDR, …und täglich pfeift das Murmeltier
So., 27.03.2005, 14:30-16:30 ARD, Der NDR Tiergarten: Best-of aus zwei Jahren
So., 27.03.2005, 16:05-17:00 SF1, Die Bären Kamtschatkas
Mo., 28.03.2005, 06:00-07:15 RBB, Kein Platz für wilde Tiere, Tierdokumentarfilm BRD 1956, Bernhard Grzimek
Mo., 28.03.2005, 13:05-13:25 MDR, Abenteuer Zoo: Kinder aus dem Sack, Koalas, Wombats und andere Australier
Mo., 28.03.2005, 13:50-14:35 RBB, Das grenzenlose Paradies, Afrikas Traum vom größten Tierreservat der Welt
Di., 29.03.2005, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Der Flug der Störche
Di., 29.03.2005, 20:15-21:00 SWR, Von Rußseeschwalben und Riesenschildkröten, Seychellen - Naturparadies im Indischen Ozean
Mi., 30.03.2005, 13:15-14:00 SWR, Tiere der Großstadt - Lebensraum Stuttgart
Mi., 30.03.2005, 19:00-19:45 ARTE, Wühlmäuse - Die Plage aus dem Untergrund
Mi., 30.03.2005, 20:45-21:15 HR, Abenteuer Erde, Baumkronenforschung
Mi., 30.03.2005, 21:45-22:30 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Das große Bären-Spezial
Do., 31.03.2005, 03:00-03:55 SF1, NETZ Natur, Sloth - The Seventh Deadly Sin, Faultiere
Fr., 01.04.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Das Rätsel der Glattwale
Fr., 01.04.2005, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Die letzten Paradiese, Steinadler der Alpen
Fr., 01.04.2005, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Stimmen im Wald - Bartkäuze, Biber und Braunbären in Bad Mergentheim
Fr., 01.04.2005, 16:30-17:00 RBB, Naturparadiese Europas, Am Tor zum Balkan - Wilde Wasser, große Höhlen
Fr., 01.04.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (97)
Fr., 01.04.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark: Der Zoo Hannover, Teil 2
Sa., 02.04.2005, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Die schönste Gams der Welt
Sa., 02.04.2005, 12:00-14:00 WDR, Der NDR-Tiergarten - Aus den Tierparks Hagenbeck und Eekholt



XXP wiederholt zurückliegende Folgen von Faszination Tierpark vor allem donnerstags und freitags zu unterschiedlichen Zeiten
http://www.xxp.tv/programm


RTL2, Sonntags ca 16:00: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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