E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 257 vom 17. März 2005

Liebe Leser,

Neues von unserer Zoo-Datenbank www.zoo-infos.de: Nachdem wir im Februar die 600-Park-Marke überwunden hatten, werden wir noch vor Ostern die erneut aktualisierte Datenbank online stellen, mit allen Änderungen, die uns in den letzten Wochen bereits mitgeteilt wurden.
Bis dahin gibt es noch die Möglichkeit, Ergänzungen über das dortige Formular mitzuteilen (neue Eintrittpreise und Öffnungszeiten für 2005?) - besten Dank an alle, die uns hierbei unterstützen. 
Zudem wird es bessere Such- und Anzeigeoptionen zu Regionen geben. Einen Teil der neuen Funktionen - darunter eine kleine Deutschlandkarte, auf der die Lage des jeweiligen Parks automatisch eingetragen wird - können Sie bereits testen.
Übrigens: Die Erlöse aus Werbeeinnahmen bei zoo-infos.de gehen, ebenso wie bei der Zoopresseschau, direkt in den Artenschutz. Mehr dazu nächste Woche an dieser Stelle...

Dirk Petzold



Hamburg, 17. 3. 2015:

Wissenschaftler schalten Alterungs-Gene ab
In der Uni-Klinik Eppendorf (UKE) in Hamburg stießen Wissenschaftler vor einiger Zeit überraschend auf auf eine Methode, so genannte "Alterungs-Gene" abzuschalten. Wurden diese Gene bei Mäusejungen deaktiviert, wuchsen die Tiere nicht weiter. Nun wurde die Methode erstmals an Raubtieren in Zoos erprobt. Die Idee dahinter ist, den Besuchern über Jahre einen und denselben Wurf Jungtiere zeigen zu können. Denn schon heute ist die Zucht vieler Raubkatzen in Zoos nicht mehr möglich, da aufgrund eines Überangebotes die meisten Nachzuchten wieder getötet werden müßten. Der erste Versuch in einem norddeutschen Tierpark mit afrikanischen Löwen ging jedoch prompt schief. Kurz nachdem im Alter von vier Monaten das Wachstum bei den Jungen abgeschaltet wurde, verstieß die Gruppe den "unterentwickelten" Nachwuchs.

(Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Zwei oder drei Zeilen genügen.)

Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Kölner Stadt-Anzeiger - 15. Mrz. 2005
Drei Säcke Möhren als Reiseproviant
Die letzte Bewohnerin des alten Kölner Elefantenhauses zieht um: Elefantendame Preti wird in Frankreich wohnen. Ihre Zellenkameradin „Savani“ starb im Dezember vergangenen Jahres im Alter von 54 Jahren. Für die Umgewöhnung an das neue Elefantenhaus ist Preti zu alt. Zoo-Tierarzt Dr. Olaf Behlert hatte im Vorfeld Zoos in ganz Europa direkt angeschrieben und nach einer Unterbringungsmöglichkeit gefragt. Der Altersruhesitz für Preti war schnell gefunden: Der Safaripark „Planète Sauvage“ an der französischen Atlantikküste bei Nantes wird dem afrikanischen Dickhäuter eine neue Heimat bieten. „Dort ist sie gut untergebracht“, sagt Behlert, der den Park im Vorfeld selbst begutachtet hatte. Bereits seit einer Woche stand im Außengelände ein großer Container. In diesem soll Preti mit einem Spezialtransporter bis nach Frankreich gebracht werden. Die erste Schwierigkeit war es, Preti dazu zu bewegen, einen Fuß in den Container zu setzen. Am Morgen hatten ihr die Pfleger zwei Beruhigungsspritzen gegeben. Dann setzt sie langsam einen Fuß hinein, wenig später schließt sich hinter ihr die Tür. Stündlich pausierte die Gruppe, bis sie am späten Montagabend im Pariser Zoo ankam. Dort verbrachten Preti und die Pfleger die Nacht, heute Morgen fuhren sie weiter in den Wildpark bei Nantes. Dort wird die Elefantendame aus Köln schon von zwei 18- und einem 30-jährigen Artgenossen erwartet. Mit dem Auszug von Preti steht das Haus aber nicht leer: Nashörner und Flusspferde bewohnen den historischen Bau: „Unsere nächste Aufgabe wird sein, diese Tiere zoointern zu verlegen“, sagt Direktor Gunther Nogge. „Langfristig soll das Haus leer stehen und als Denkmal der Zoogeschichte stehen bleiben. Denkbar ist auch ein Zoomuseum.“

koeln.de - 15. Mrz. 2005
Zoomuseum im alten Elefantenhaus?
Das alte Kölner Elefantenhaus steht nun endgültig leer. Die letzte Bewohnerin ist am Montag, 14.03., nach 36 Jahren im Kölner Zoo ausgezogen. Das alte Elefantenheim soll als Teil der Zoogeschichte stehen bleiben und eventuell bald ein Zoomuseum beherbergen. Im zwei Hektar großen neuen Elefantenparadies kündigt sich unterdessen schon der erste Elefanten-Nachwuchs der Kölner Zoogeschichte an. Nach drei positiven Schwangerschaftstest und einer Gewichtszunahme von 200 Kilogramm ist sich Behlert fast sicher, dass die 22-jährige Elefantenkuh Khaing Luin Too Nachwuchs erwartet. Dann würde zwischen August und Oktober 2005 ein Neuankömmling erwartet werden können.

Berliner Kurier - 12. Mrz. 2005
Zoo spart sich einen Vorstand
Drei waren offenbar einer zu viel. Der Berliner Zoo spart sich einen seiner Vorstände. Heiner Klös gehört ab Anfang April nicht mehr dazu. Das hat der Aufsichtsrat beschlossen. Klös bleibt aber Kurator für Raubtiere. Zum Vorstand gehören jetzt Zoo-Direktor Jürgen Lange und Finanzchef Gerald Uhlich. Klös' Berufung zum Vorstand hatte im Oktober 2000 im Zoo für viel böses Blut gesorgt. Mitarbeiter sprachen von "Vetternwirtschaft", denn Klös ist der Sohn von Altdirektor Heinz-Georg Klös. Außerdem stießen sich viele an den Kosten für einen weiteren Vorstand. Der Zoo hatte dagegen versichert, Klös würde sein altes Gehalt weiter beziehen.

BZ auf Draht - 11. Mrz. 2005
Zoo-Krokodil an Münzen erstickt
Dem ältesten Zoo-Krokodil wurde von gemeinen Kindern ein Auge ausgeschossen. Nach dieser BZ-Enthüllung schlägt jetzt Zoo-Chef Dr. Jürgen Lange Alarm. Immer häufiger sind seine Zootiere Opfer von brutalen Jugendlichen. Reptilien werden mit Dosen beworfen, zutrauliche Pinguine aus dem Becken gezogen, brutal zurück ins Wasser geschleudert. "In jüngster Zeit starb bereits ein Krokodil, weil es Münzen verschluckte, die einen Darmverschluß auslösten", klagt Lange. Robbe "Hermine" starb bei einem Blutsturz, sie brach Hunderte von Münzen aus. Seelöwe "Vasco" atmete ein Stück zerrissener Plastiktüte ein, erstickte jämmerlich. Und See-Elefant "Roland" wurde erst mit Steinen halbblind geworfen, dann verendete er an Darmverschluß wegen Haarspangen, Flaschenverschlüssen und Eislöffeln. Und vor dem Menschenaffenkäfig trommelte eine Schulklasse solange gegen die Gitterstäbe, bis die wild gewordene Mutter panisch vor Angst ihr Junges töte. Zoo-Chef Lange: "Ich bitte vor allem Betreuer von Jugend-Gruppen, besser aufzupassen. Und alle Besucher, sofort Alarm zu schlagen, wenn sie Quälereien sehen."

B.Z. - 11. Mrz. 2005
Gemein! Berlins ältestem Krokodil Auge ausgeschossen
Er ist mit über 60 Jahren der Methusalem vom Zoo, kein anderes Tier ist älter. Jetzt ist er auch noch halbblind. "Er ist und bleibt der Boß im Revier", ist sich Dr. Lange sicher. "Auch mit einem Auge hat er noch alle anderen Tiere fest im Griff."

Berliner Morgenpost - 11. Mrz. 2005
Besucher schießen auf Krokodil im Zoo-Aquarium
Das älteste Krokodil im Berliner Zoo-Aquarium ist offenbar Opfer einer Tierquälerei von Besuchern geworden: Unbekannte haben dem 60 Jahre alten Tier das linke Auge ausgeschossen. Vermutlich wurde von der Brücke oberhalb des Krokodilgeheges mit einer Zwille auf das Reptil gezielt. Das betroffene Krokodilmännchen hatte vor Jahren einem weiblichen Krokodil in seinem Gehege den Unterkiefer weggebissen.

Berliner Morgenpost - 12. Mrz. 2005
Einäugiges Krokodil bleibt der Boß
Dem ältesten Krokodil im Berliner Zoo-Aquarium fehlt ein Auge. Es ist offenbar Opfer einer Tierquälerei geworden. Es könnte sein, daß Besucher mit einer Zwille oder einem Stein auf das Tier gezielt haben. Zoo-Direktor Jürgen Lange schließt einen Streit unter Artgenossen aus. "Durch eine Behandlung wäre das Reptil eher gefährdet, als daß sie ihm nützen würde. Denn gerade Krokodile sind sehr streßempfindlich und außerdem schwer zu narkotisieren", meint Rainer Kaiser, Kurator des Zoo-Aquariums. Die Augenhöhle wird sich schließen, und das Tier wird einäugig weiterleben. Die Brücke über das Krokodilsgehege bleibt offen.

BZ auf Draht - 13. Mrz. 2005
Nach den gemeinen Quälereien überlegt Zoo-Direktor Jürgen Lange, wie er seine Tiere schützen kann
Kriegen die Zoo-Tiere jetzt Bodyguards? Nach den schrecklichen Angriffen von Jugendlichen auf das Nil-Krokodil, bei dem es ein Auge verlor, denkt Zoo-Chef Jürgen Lange über Konsequenzen nach. Das könnten regelmäßige Patrouillen-Gänge sein - und sogar Tier-Bodyguards. Sowohl unter Mitarbeitern als auch bei vielen Besuchern werden die Stimmen nach stärkeren Kontrollen immer lauter. Dem stimmt auch Zoo-Direktor Jürgen Lange zu: "Natürlich wollen wir den Besuchern nicht die Lust am Zoo oder am Aquarium nehmen und überall große Zäune und Mauern zum Schutz aufstellen. Aber wenn die Quälereien nicht aufhören, haben wir keine andere Wahl. Das Wohl der Tiere geht vor."

BZ auf Draht - 13. Mrz. 2005
"Die Achtung vor dem Lebenden geht zusehends verloren"
Die BZ am Sonntag sprach mit Zoo-Direktor Dr. Jürgen Lange über die Angriffe auf seine Tiere. "Mir ist aufgefallen, daß die Achtung vor dem Lebenden bei der jungen Generation zusehends verloren geht. Das zeigen solche Verletzungen wie bei unserem Nilkrokodil doch deutlich. Besonders wenn die sich die Jugendlichen in großen Gruppen gegenseitig aufputschen kann es brenzlig werden. Dann schrecken sie weder vor Sachbeschädigung noch vor Tierquälerei zurück." Soll es ein generelles Verbot für unbegleitete Kinder und Jugendliche im Zoo geben? "Das wird es mit Sicherheit nicht geben. Wir bitten die Eltern und Lehrer lediglich darum, auf ihre Kinder und die Schüler aufzupassen."

sz-online - 16. Mrz. 2005
Stadt will Eintritt für den Tierpark erhöhen
Um einen Euro teurer soll künftig der Besuch des Chemnitzer Tierparks werden. Wenn es nach der Stadtverwaltung geht, gelten die neuen Preise bereits ab 1. April.
Falls der Stadtrat nächsten Mittwoch zustimmt, kostet dann das Bestaunen der Tiere für Erwachsene 5 statt bisher 4 Euro. Auch die ermäßigten Preise klettern von 2,50 auf 3,50 Euro und die Familienkarte steigt von jetzt 10,50 auf 13,50 Euro. Begründet wird die Preiserhöhung mit Investitionen: neuer Streichelzoo, neue Australien-Anlage, Erweiterung der Katzen- sowie der Krallenaffen-Anlage. Außerdem müsse der Tierpark zur Haushaltskonsolidierung beitragen, also mehr Einnahmen erwirtschaften.

Baslerstab - 11. Mrz. 2005
Gehege in der Kritik
Letzte Woche marschierten radikale Tierschützer vor dem Tessiner Zoo Al Maglio in Magliaso auf. Ihre Drohung: Man werde gegen sämtliche Zoos in der Schweiz vorgehen. Auch Basels Zolli gibt Tierschützern Anlass zu Kritik. «Es hat Gehege, die nicht den Anforderungen einer bedürfnisgerechten Unterbringung von Wildtieren genügen», sagt etwa Mark Rissi vom Schweizer Tierschutz. Konkreter wird Rissis Kollege Peter Schlup von der Fachstelle für Wildtiere: Die Elefanten hätten zu wenig Platz, insbesondere die Wasseranlage sei zu klein, und auch bei der Winterhaltung der Flusspferde müsse sich etwas ändern. Dass auch die Bärenanlage den Tierschützern für eine bedürfnisgerechte Unterbringung noch nicht genüge, sei bekannt. «Aber das ändert der Zolli ja», anerkennt Schlup entsprechende Bemühungen des Zolli. Grundsätzlich seien die grossen, wissenschaftlich geführten Zoos, zu denen auch der Zolli zähle, vorbildlich. Aus Sicht von Tierschützer Schlup gibt es aber auch Verbesserungsmöglichkeiten, die im Zolli sofort ohne finanziellen Aufwand umgesetzt werden sollten. «Etwa, dass man die Tiere nicht immer zur gleichen Zeit füttert.

Westfälischer Anzeiger - 14. Mrz. 2005
Leoparden waren los
Gabriele Korte hatte gestern wie üblich um 7.30 Uhr ihren Ein-Euro-Job im Tierpark Hamm angetreten. Mit dem Unterschied, dass sich einer der Leoparden diesmal nicht im Käfig, sondern auf dem Gelände befand. Gabriele Korte lief der zehnjährigen Raubkatze quasi in die Arme. Glück für sie, dass dem Tier offensichtlich noch nicht der Magen knurrte und es sich ebenso erschrak wie die 45-Jährige. Mit eingezogenem Schwanz verkrümelte sich Leoparden-Kater Maik in seinen Käfig, wo drei weitere Leopardinnen warteten. Unbekannte Vandalen hatten in der Nacht zu Montag den Tierpark heimgesucht und ein bestialisches Szenario ausgeheckt. Der Leopardenkäfig war mit einem Bolzenschneider aufgebrochen worden, und auch die Yaks waren - offensichtlich in der Hoffnung auf ein Blutbad - aus ihren Gehegen getrieben worden.
Allerdings kümmerten sich die gefleckten Jäger nicht um das gebotene Nachtmahl, drei von ihnen verließen nicht einmal ihren Käfig. Chef-Tierpfleger Peter Amedinck machte an diesem Morgen noch eine weitere grausige Entdeckung. Eine der Edeltauben war getötet und den Löwen zum Fraß vorgeworfen worden. Das Tier lag unberührt in dem Käfig. Schlimmer dürfte der angerichtete Schaden in der Gastronomie den Tierpark treffen. Nachdem der oder die Täter die Eingangstür des Bistros aufgehebelt hatten, verwüsteten sie die gesamte Einrichtung. Die Polizei schätzte den Schaden gestern auf etwa 10 000 Euro.


SF DRS - 11. Mrz. 2005
Falsche Tür geöffnet - Tigerin in Kiew beisst Putzfrau tot
Ein Tigerweibchen im Zoo der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat eine 23-jährige Putzfrau getötet. Die Zooangestellte habe aus Versehen die falsche Tür geöffnet und sei in den Tigerkäfig geraten, meldeten Kiewer Medien. Die Raubkatze habe der jungen Frau sofort das Genick gebrochen. Trotz des tödlichen Unfalls werde das Tigerweibchen mit dem Namen "Swetlaja" (Die Helle) nicht eingeschläfert.

Merkur Online - 15. Mrz. 2005
Schüler wollte Freundin beeindrucken - Löwen zogen ihn ins Gehege
Johannesburg. Beim Versuch, seine Freundin in einem Wildpark zu beeindrucken, ist ein südafrikanischer Schüler lebensgefährlich verletzt worden. Durch die Gitterstäbe eines Geheges zupfte er eine Löwin am Ohr, die gerade gefüttert werden sollte. Das Tier schnappte nach dem Arm des 16-Jährigen, zerrte den schreienden Schüler ins Gehege und fiel mit einem anderen Tier über den Jungen her. Als der Leiter der Löwen-Zuchtstation den Jungen rettete, indem er mit einem Betäubungsgewehr auf die Löwen schoss, hatte dieser bereits lebensgefährliche Verletzungen erlitten.



Planung und Bau

Westdeutsche Zeitung - 11. Mrz. 2005
Mehr Platz im Grünen für Löwen, Tiger und Tam Tam
Zoo-Direktor Ulrich Schürer geht zurzeit etwas gehetzt, aber selbstbewusst durch den Wuppertaler Tierpark. Denn im Zoo bewegt sich etwas, schon jetzt zeigt sich, dass die Anlage im Regionale- und Jubiläumsjahr 2006 (der Zoo wird 125 Jahre alt) deutlich an Attraktivität gewonnen haben dürfte wenn alles wie vorgesehen klappt. Aus Düsseldorf gab es bereits grünes Licht für die Regionale-Projekte, Mittel aus dem städtischen Haushalt für weitergehende Investitionen stehen laut Schürer ebenfalls zur Verfügung. Dazu kommt die gute Nachricht, dass der Wupppertaler Zoo wie berichtet als einer der ersten in Nordrhein-Westfalen die Betriebsgenehmigung auf Grundlage der EU-Zoo-Richtlinie erhalten hat. Optimistisch geht man im Zoo also die vielen Baustellen an, die alle spätestens 2006 abgeschlossen sein sollen: Wichtigstes Projekt ist die neue Großkatzenanlage. Insgesamt 10 Millionen Euro sollen im Zuge der Regionale im Zoo ausgegeben werden, der Großteil davon für die eineinhalb Hektar große Freifläche für die beiden Tiger und vier Löwen. Das neue Gelände ist bereits gerodet, die Ausschreibungen für die Erschließungsmaßnahmen laufen nach Angaben Schürers. Die bestehende Großkatzenanlage wird nach Fertigstellung des Neubaus für Panther und Leoparden ausgebaut. Auch Tam Tam muss mit seinen vier Gorilla-Damen nicht länger neidisch auf die neue Orang-Utan-Anlage schielen. Die Gorillas bekommen ein neues Freigehege. Dafür wird die bestehende, 25 Jahre alte Anlage deutlich erweitert und modernisiert. Hauptattraktion wird ein Tunnel sein, durch den die Besucher flanieren und die Gorillas durch Glasscheiben im Freien beobachten können. 500 000 Euro stellt die Stadt für das Projekt zur Verfügung. Der Baubeginn ist bereits in vier Wochen geplant. Schon zu Pfingsten soll eine neue Hängebrücke über dem großen Teich fertig sein.

Neue OZ Online - 14. Mrz. 2005
In den Unterwelten des Zoos wird der Tag zur Nacht
Osnabrück. Ratten unter den Füßen oder über den Köpfen, Einblicke in die Behausung der Feldhamster, dazu der typische Geruch der Erde - so sollen sie werden, die 500 qm große Unterwelt, der unterirdische Zoo, von dessen Planungen jetzt der Deckel gelüftet wurde. Die Zoo-Verantwortlichen stellten die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vor. Sie besagt, dass sowohl aus zoologischer als auch aus finanzieller Sicht die unterirdische Verbindung zwischen Zoo und Museum am Schölerberg realisierbar ist. "Diese Verbindung zwischen Zoo und Naturkunde, sowohl inhaltlich als auch baulich, gibt es nirgends auf der Welt und ist nach Meinung von Experten einzigartig", so Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann. Zoodirektor Dr. Wolf Everts, einst Kritiker des Planes, bekannte, nach der Beschäftigung mit dem Thema sei er jetzt begeistert von dem Projekt. Es werde kein normales Nachttierhaus entstehen, sondern der Besucher werde hautnah in und unter der Erde sein und die Tiere erleben. Auf einer Fläche von 500 qm werden Besucher auf verschlungenen Pfaden unter die Erde geführt, angelockt von Geräuschen und Gerüchen. Präriehunde und Feldhamster, Wanderratten und Feldmäuse, Maulwurfsgrillen und Erdhummeln sind in ihren natürlichen Elementen zu sehen. Für die Zoobesucher bedeuten die Unterwelten, dass sie ohne zusätzlichen Eintritt vom Zoo durch den Tunnel ins Museum gehen können, um sich dort etwa die "unter.Welten" anzuschauen. Museumsbesucher müssten für den Zoobesuch ein Extraticket lösen, könnten aber die Erdattraktion gleichfalls sehen. "Eine Verschmelzung der beiden Einrichtungen ist nicht geplant", stellte das Zoopräsidium fest. "Tagungsräume für Museum, Zoo und Zooschule, ein kleines Kongresszentrum in einer Umgebung, die es nirgends gibt." Gäste könnten zum Beispiel nach der Tagung ins Planetarium oder in den nächtlichen Zoo: "Ein einmaliges Angebot in Deutschland." 1,9 Millionen Euro würde alles zusammen kosten, davon entfallen 1,15 Millionen auf den unterirdischen Zoo. "Partner, Sponsoren, Stiftungen und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt würden 750000 Euro beitragen, unser Eigenanteil beliefe sich auf maximal 400000 Euro. Und das ist machbar", so der Zoogeschäftsführer. Der Rat der Stadt muss über die Finanzierung der Museumserweiterung entscheiden. Die Zoomitglieder werden schriftlich befragt, diese Abstimmung fließt in die Entscheidung des Zookuratoriums ein. Stimmt dann auch noch die Bundesumweltstiftung zu, könnten die Unterwelten 2007/2008 gebaut werden.


Neue OZ Online - 14. Mrz. 2005
Blick in das "Tal der grauen Riesen"
Osnabrück. Während der unterirdische Zoo noch geplant wird, nimmt auf einem anderen Teil des Schölerberges ein Projekt langsam Gestalt an: Das "Tal der grauen Riesen", eine große afrikanische Landschaft mit Elefanten, Nashörnern und anderen Tieren. Das erfuhren die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung der Zoogesellschaft. In seinem Jahresbericht stellte Zoodirektor Dr. Wolf Everts die neue Attraktion vor, die mit dem Bau des Bullenstalles für Tutume bereits sichtbar ist. Es folgt die Erweiterung der Elefantenanlage sowie eine neues, für die Besucher begehbares Haus für die Nashörner. Durch Fenster erhalten sie dann nach draußen Ausblicke in die afrikanische Savanne oder nach Innen in die Höhlen der Wüstenfüchse. Neue "graue Riesen" wird es dann geben: Der Zoo sucht nach einem weiteren Elefantenweibchen und einer Nashorndame. Probleme gibt es nur mit Sikkim, die aus einem Zirkus in den Zoo kam: Ihr Gesundheitszustand lässt zu wünschen übrig. "Steigerungen" gab es auch in den Berichten von Geschäftsführer Andreas Busemann. Während andernorts die Zahl der Zoobesucher um 7,5 Prozent zurückgegangen sei, habe Osnabrück erneut zugelegt: 670.000 Besucher kamen 2004. "Wir haben Münster überrundet." Dazu habe auch die überregionale Werbung beigetragen. In Zukunft möchte man im benachbarten Holland die Menschen für den Osnabrücker Zoo begeistern. Trotz des im Vergleich zu anderen Zoos geringen Zuschusses durch die Stadt Osnabrück habe der Zoo einen ausgeglichenen Vier-Millionen-Haushalt und konnte 579.000 Euro investieren. Dazu beigetragen habe auch das Förderkreismodell. Von Sponsoren kamen allein 850.000 Euro. Schon jetzt beschloss die Mitgliederversammlung eine Erhöhung der Eintrittspreise ab 2006, auch um das "Tal der grauen Riesen" zu finanzieren. Die Eintrittskarte in Osnabrück wird für Erwachsene von 9,50 auf 10 Euro steigen, die Familienjahreskarten werden von 64 auf 69 Euro erhöht.


Neue Osnabrücker Zeitung - 16. Mrz. 2005
Neue OZ online: Wintergarten und Sonne für die Totenkopfäffchen
Osnabrück. Sie können an echten Lianen herumtollen, haben einen warmen Wintergarten, ein Außengehege mit Südlage, und zur Feier gab es eine besondere Obst- und Gemüsepizza: Die Totenkopfäffchen im Südamerika-Haus des Zoos haben ein neues Gehege in einer tropischen Umgebung. 1971, zum 100. Geburtstag des Firmengründers, wurde die Wilhelm-Karmann-Stiftung gegründet, die das Museum, den Zoo und inzwischen auch die Universität unterstützt. 1975 wurde aus diesen Mitteln im Zoo das Südamerika-Areal gebaut, später kamen zum Beispiel Anlagen für die Faultiere und die Tropenhalle hinzu. Auch die jetzt abgeschlossene Umgestaltung der Besucherhalle und vor allem das neue Gehege der Totenkopfäffchen wurde von der Stiftung finanziert. Die alte Anlage der kleinen Affen entsprach nicht mehr den Haltungsrichtlinien. Sie wurde deshalb entkernt und vergrößert, ebenso wie die Außenanlage. Für die Innengestaltung waren die Zoomitarbeiter kreativ. In der Besucherhalle gibt es jetzt eine Art Waldboden aus Rindenmulch und Holzstegen.


Leipziger Volkszeitung - 14. Mrz. 2005
In Chemnitz baden die Wasserschweine an
Wer schon immer mal sehen wollte, wie südamerikanische Laufvögel übers Grasland sausen oder mollige Wasserschweine im feuchten Graben baden, der sollte einen Besuch im Tierpark Chemnitz einplanen. Am 25. März öffnet dort die neue Südamerika-Anlage - die Laufvögel, die Nandus heißen, werden dann da sein, und Alpakas, die eigens aus anderen deutschen Zoos geholt wurden. Wenn es wärmer ist, stoßen auch die Capybaras, die Wasserschweine, dazu. "Wir haben extra zwei Areale zusammengelegt und neu gestaltet", erzählt Tierparkdirektor Hermann Will. Entstanden sind rund tausend Quadratmeter mit Bäumen und Wiese wie im Andenhochland, zum Teil nur durch Felsen und Wassergraben von den Besuchern abgegrenzt. Gestemmt wurden die rund 20.000 Euro Kosten durch Privatspenden über den Förderverein.
Auch sonst tut sich zurzeit einiges im Chemnitzer Tierpark. Das Krallenaffen-Haus wird gerade umgebaut - Außenanlagen und Innengehege sollen deutlich größer werden. Zugleich sind die Außenanlagen bei den Raubtieren erweitert worden.

Offenburger Tageblatt - 13. Mrz. 2005
Bärenpark im Wolftal auf gutem Weg
In der gut besuchten Mitgliederversammlung am Freitagabend im Kurhaus Bad Rippoldsau zeigte sich der Vorsitzende des Fördervereins Alternativer Bärenpark Schwarzwald, Stefan Angermüller, sehr zufrieden über das bisher Erreichte. Mit dem Bereich Fegersbächle/Schmiedsberg oberhalb des Hasenbauernhofs wurde ein Standort gefunden, der die besten Voraussetzungen bietet, sagte er. Die Grundstücksverhandlungen sind auf einem guten Weg. Zuversichtlich stimmte Angermüller auch der Verlauf der Behördenrunde, die im vergangenen Monat im Zuge des Flächennutzungsplanverfahrens stattfand und bei der alle beteiligten Behörden ihre Unterstützung für das Projekt signalisiert haben. Auch hinsichtlich der Bezuschussung des Vorhabens aus Programmen der Europäischen Union hat der Verein wohl inzwischen »einen Fuß in der Tür«. Auch wenn die schriftliche Zusagen noch ausstehen, bestehen begründete Aussichten, die Kosten der Voruntersuchungen und der Planung aus dem Leader-Programm der EU gefördert zu erhalten, teilte Angermüller mit. Mit einer einstimmig beschlossenen Satzungsänderung wurden die Voraussetzungen für die Anerkennung der steuerlichen Gemeinnützigkeit des Fördervereins geschaffen. Danach wird als Vereinszweck die Förderung des Tierschutzes durch die Unterstützung der »Stiftung für Bären« festgelegt, die im thüringischen Worbis ihren Sitz hat. Diese Stiftung wird sich auch beim Grunderwerb für den Bärenpark im Wolftal finanziell engagieren und auch die Trägerschaft des Parks übernehmen. Entsprechend sollen vom Beitrags- und Spendenaufkommen des Fördervereins 70 Prozent an die Stiftung abgeführt werden. Hinsichtlich der Anlage des Parks wurden schon konkrete Vorstellungen zu Papier gebracht, die vom Vorsitzenden erläutert wurden. Danach werden der Eingangsbereich und die Besucherparkplätze oberhalb des Hasenbauernhofs angelegt werden. Unmittelbar an den Eingangsbereich beidseits des unteren Fegersbächles schließt sich das Gehege an. Im weiteren Verlauf des Parkgeländes denkt man an die Veranschaulichung von Naturschutzthemen wie Wald oder Wasser. Für das laufende Jahr will man sich nun massiv um die Aquisition von Spenden bemühen, dabei will man landesweit insbesondere Betriebe und Firmen um Spenden angehen. Gag der Aktion soll die Möglichkeit sein, bestimmte Strecken der 500 Kilometer langen Bärenspur von Worbis ins Wolftal zum Preis von einem Euro je Meter erwerben zu können.

Thüringische Landeszeitung - 15. Mrz. 2005
Das Burgtor bleibt für zwei Jahre geschlossen
Wachstedt. Auf die Eröffnung der Flugschau-Saison 2005 auf Burg Gleichenstein warten die Eichsfelder umsonst: Zum Leidwesen nicht zuletzt der vielen Stammgäste und Besucher aus dem Eichsfeld bleibt der Gleichenstein samt Falknerei dieses Jahr und 2006 geschlossen. Der Grund dafür seien dringende Renovierungsarbeiten und auch die neue EU-Richtlinie. Deshalb müssen die Volieren für die Vögel entsprechend EU-Richtlinien geändert werden. Die nun anstehende Pause wollen die Burgherren nutzen, um neue, größere Volieren für die Greifvögel zu errichten und verschiedene Reparatur- und Renovierungsarbeiten durchführen zu lassen. Nach Abschluss der Arbeiten soll den Plänen von Inhaber Kurt Kunzmann zufolge in der Saison 2007 die Burgfalknerei wieder Gäste begrüßen.

mzbern.ch - 11. Mrz. 2005
Eigenes Gehege für bedrohte Echsenart
Der Berner Tierpark Dählhölzli hat am Donnerstag ein eigenes Gehege für den in seinem Bestand bedrohten Nashornleguan eröffnet. Es handelt sich um eine besonders grosse Echsenart. Der Tierpark beteiligt sich an einem europäischen Zuchtprogramm für den Erhalt der Echsenart. Das neue Gehege wurde innert vier Monaten mit Geldern von Gönnern realisiert. Es soll zunächst einmal ein erwachsenes Paar vom Zoo Frankfurt sowie ein Nashornleguan-Männchen aufnehmen.

Rhein Main Presse - 15. Mrz. 2005
Fraport unterstützt Tierpark
Aus dem Vollen kann der Trägerverein des Tiergartens Mainz-Kastel noch immer nicht schöpfen. Doch bei der Neugestaltung des Areals am Dyckerhoffbruch kommt das naturkundliche Projekt einen großen Schritt voran. 20 000 Euro spendet die Frankfurter Fraport AG aus ihrem Umweltprogramm, damit der Verein seinen Teichen eine neue Form geben und ein Bienen-Schauhaus im Biotop am Petersberg einrichten kann. Bei den Betriebs- und Lohnkosten für den Mitarbeiter des Tierparks geht die Hängepartie nach Angaben der Vorsitzenden weiter. Stadtkämmerer Dr. Helmut Müller und der Mainzer Umweltdezernent Reichel hätten versprochen, jeweils 5 000 Euro "Nothilfe" aufzutreiben und in einer Arbeitsgruppe zusammen mit dem amtierenden Gründezernenten Grella ein Modell für eine dauerhafte Finanzierung zu entwickeln. Sie selbst hätte schon eine Lösung, sagte die Vorsitzende des Trägervereins. Nämlich die Kürzung des Betrags von 63 000 Euro, mit dem der Tierpark Fasanerie aus dem AKK-Stadtteiletat unterstützt werde, um ein Drittel: "Mit diesem Geld könnten wir den Tierpfleger bezahlen."

WAZ - 11. Mrz. 2005
Ohne "Zoo"-Titel darf die Vogelinsel nicht wieder öffnen
Gladbeck. Noch zwitschern auf der Wittringer Vogelinsel keine Sittiche, sondern brummen Bohrmaschinen. Neue Volieren lässt der Zentrale Betriebshof (ZBG) für die Tiere errichten. Ab 1. Mai steht das Eiland wieder allen Besuchern offen. Einzige Bedingung: die Vogelinsel muss bis dahin den "Zoo"-Titel erhalten haben. "Entweder erfüllen wir künftig die höheren Ansprüche an einen Zoo", erklärt ZBG-Leiter Harald Hofmann, "oder wir dürfen die Vogelinsel gar nicht erst wieder öffnen." Ganz so dramatisch ist die Situation jedoch nicht - Hofmann geht fest davon aus, dass die Wittringer Vogelinsel und das Tiergehege am Spielplatz als Zoo anerkannt werden. "Die meisten der Auflagen haben wir bislang auch schon erfüllt", erklärt Hofmann, der mit einem insgesamt höheren Verwaltungsaufwand rechnet. Unabhängig davon gestaltet der ZBG gerade die Vogelinsel am Wasserschloss Wittringen komplett um und lässt die alten Volieren durch nagelneue ersetzen. Rund 28 000 Euro von seinem geregelten Budget hat der ZBG seit 2002 hierfür investiert.




Aktionen

Berliner Morgenpost - 11. Mrz. 2005
Die schönsten Geschichten aus dem Tierpark
Ein Höhepunkt jagt den nächsten im Tierpark Friedrichsfelde: Während die Berliner gerade erst den kleinen Elefantennachwuchs in ihr Herz geschlossen haben und gespannt auf weitere Baby-Elefanten warten, laufen die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des Tierparks an. In nur drei Monaten Bauzeit im Jahre 1955 von "freiwilligen" Helfern des "Nationalen Aufbauwerks" aus dem Boden gestampft, wurde der Tierpark am 2. Juli 1955 als Prestigeobjekt der Hauptstadt der DDR eröffnet - mit gerade einmal 400 Tieren. Heute sind in Europas größtem Landschaftstierpark über 9000 Tiere zu Hause. Einen Blick hinter die Kulissen des Tierparks bietet jetzt das Buch "Tierpark Berlin - Die schönsten Geschichten" von Werner Synakiewicz. In kurzen Geschichten geht es da auf 127 Seiten vor allem um die Ausreißversuche der Tiere. Das Buch kostet 9,80 Euro und ist in Buchhandlungen sowie den Berliner Zoos erhältlich.

Thüringer Allgemeine - 12. Mrz. 2005
Lama-Babys: Schaulaufen beim Konzert
Die Erfurter Baby-Lamas begnügen sich mit ein paar Paradeschritten in der Regie von Susanne Meyer. Die Zoo-Revierleiterin führte ihre Schützlinge am Mittwoch zu ihrem ersten Probelauf und stand ihnen im dunklen Lieferwagen und in den engen Gängen bei. Am 27. März sind sie die Ouvertüre des Osterkonzerts von Sinfonieorchester und Rundfunkchor des MDR. Die Musiker kommen in dieser Besetzung zum ersten Mal nach Erfurt und intonieren Stücke aus Smetanas "Verkaufter Braut" oder der "Aida" von Verdi. Eingeladen hat die Gemeinschaft deutscher Zooförderer, die in diesem Jahr das Erfurter Theater zum Ort ihres Benefizkonzerts wählte. Bühne und Künstler spenden ihre Erlöse dem Schutz bedrohter Tierarten.

Leipziger Volkszeitung - 12. Mrz. 2005
Film "Affentheater" aus Eilenburg erhält Publikumspreis
Freude bei den Filmemachern der Eilenburger Amateurfilmgesellschaft. Ihre zweite Dokumentation aus der Reihe "Eilenburger Tierparkgeschichten" wurde jetzt mit einem ersten Preis gekrönt. Bei den sächsischen Landesmeisterschaften der Amateurfilmer in Dresden bekam das Eilenburger Werk "Affentheater" die Silbermedaille der Jury, außerdem gab es dafür den Publikumspreis. Auch der erste Streifen dieser Reihe, er trägt den Titel "Fritzchen, der Fuchs", hatte vor einem Jahr Erfolge gefeiert. Er bekam damals den Hauptpreis. Für "Affentheater" verfolgte der Eilenburger Tierparkleiter Stefan Teuber mit der Kamera die dramatischen ersten Lebensmonate des kleinen Hutaffenmädchens Sira, das nach dem Tod ihrer Mutter im Tierpark der Muldestadt mit der Flasche aufgezogen wurde. Der Film wird, wie alle anderen Tierparkgeschichten, im Eilenburger Tiergarten zum Verkauf angeboten.

Zisch - 16. Mrz. 2005
Neue Bartgeier-Ausstellung im Tierpark Goldau
Der Natur- und Tierpark Goldau hat am Mittwoch eine neue Bartgeier-Ausstellung eröffnet. Zucht und Ansiedlung des Bartgeiers gehört zu den wichtigsten Engagements des Tierparks. Jetzt erhielt er den WWF-Ökopreis. Rund drei Millionen Franken hat sich der Natur- und Tierpark Goldau das Bartgeier-Projekt bis jetzt kosten lassen. Und das Engagement geht weiter: Eine neue Ausstellung informiert mit Schautafeln, Filmen und befühlbarem Anschauungsmaterial über den grössten Vogel der Alpenregion. Zudem liefert eine Kamera ständig Bilder aus dem Bartgeier-Horst des Tierparks: Dort werden Tiere, die zur Auswilderung bestimmt sind, auf das Leben in der freien Natur vorbereitet. Bei der Eröffnung der Ausstellung erhielt der Tierpark Goldau ausserdem den Ökopreis 2005 des WWF Schwyz. Die 5000 Franken sollen  für das Amphibienprojekt im künftigen, erweiterten Tierpark verwendet werden.

Berliner Morgenpost - 11. Mrz. 2005
Seltener Besuch: Meeresforscher Jean-Michel Cousteau im Zoo-Aquarium
Der französische Meeresforscher Jean-Michel Cousteau kommt nach Berlin. Der Sohn des Ozeanforschers und Unterwasserfilmers Jacques Cousteau besucht an diesem Montag das Zoo- Aquarium. Geplant ist ein Rundgang des Experten durch die Aquarienwelt. Während der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin wird Cousteau auch am Stand der Virgin Islands für ökologischen Tourismus und den Schutz dieser einmaligen Unterwasserwelt werben.

Mitteldeutsche Zeitung - 11. Mrz. 2005
Faible für Jaguare mit Rädern und Füßen
Die Jaguarfamilie im Ascherslebener Tierpark mit den zwei Muttertieren, dem Kater und den drei Jungtieren hat seit Donnerstag gleich drei neue Paten. Und da Paten bekanntlich nicht ohne Geschenk kommen, überreichten sie an die zweite Vorsitzende des Fördervereins der Tierparkfreunde Aschersleben, Rita Kahl, einen symbolischen Scheck von 300 Euro. Alle drei Paten haben eins gemeinsam - sie fahren einen Jaguar. Und da es weit und breit keine Jaguare gebe, sei die Wahl auch wegen der schönen Anlage auf Aschersleben gefallen.

Der Standard - 14. Mrz. 2005
Live-Einblicke ins Hellenthaler Wildschwein-Gehege
Der Deutsche Jagdschutz-Verband gewährt seit Montag Einblicke in die Kinderstube einer Wildschweinfamilie. Auf wildtiere-live.de können Interessenten Live-Videos aus dem Hellenthaler Gehege betrachten. Täglich wird mit den ersten Frischlingen von Keiler Kalle und Bache Berta gerechnet. Aber auch die anderen Sauen der Rotte sind hochträchtig. Die Chancen steigen, dass sogar eine Geburt im Internet zu sehen ist. Die vom Jagdverband installierte Kamera überträgt die Ferkelei live und voll vertont ins Internet.


Hamburger Abendblatt - 12. Mrz. 2005
Eule und Uhu im Wildpark auf der Spur
Im Wildpark Eekholt des Ueterseners Dr. Hans-Heinrich Hatlapa geht es am Sonntag, 13. März, um die heimischen Nachtgreifvögel. Um 15 Uhr beginnt in der Seminarhalle der Naturerlebnisstätte in Großenaspe (Kreis Segeberg) eine Sonderveranstaltung über das Thema "Uhuuu . . Führung zur Eulenbalz".

 



Nachwuchs 
 
Leipziger Volkszeitung - 11. Mrz. 2005
Löwenbaby eingeschläfert
Herber Rückschlag für die Löwenzucht im Leipziger Zoo: Das drei Wochen alte Löwenbaby ist tot. Es wurde gestern Nachmittag eingeschläfert. Seine Mutter hatte es aus der Wurfkiste geschubst und ihm schwere Bissverletzungen zugefügt. Nun bekommen beide Löwinnen vorerst die Pille. Dass es Probleme mit dem Nachwuchs von Luena gab, teilte der Zoo bereits am Mittwoch mit: Der Kleine nahm nicht zu, weil die Mutter offenbar zu wenig Milch produziert. Eine Aufzucht per Hand kam nicht in Frage. Nachdem Löwin Luena im Sommer bereits ihren ersten Sohn Malik nach wenigen Tagen verstieß, soll nun zunächst verhindert werden, dass sie wieder trächtig wird. "Es gibt keine Veranlassung, generell nicht mehr an eine Zucht zu denken. Aber wir werden uns unsere Tiere sorgfältig anschauen", so Zoodirektor Junhold.

Vienna Online - 11. Mrz. 2005
Kleiner Eisbär erstmals zu sehen
Seit kurzem genießt die kleine Eisbärin „Christiane“ im Wiener Tiergarten die ersten Sonnenstrahlen. Das Eisbärbaby ist bereits am 10. Dezember des Vorjahres zur Welt gekommen. Gemeinsam mit Mama „Olinka“ wurden die ersten tapsigen Schritte im Freien unternommen. Drei Monate lang wurde der völlig hilflose Säuglinge von der Mutter rund um die Uhr betreut. Während dieser Zeit hat auch die Eisbärin die Wurfbox nicht verlassen. Olinka hat nun zum dritten Mal für Nachwuchs in Schönbrunn gesorgt. Die beiden Jungtiere aus dem Jahr 2000 sind bereits seit drei Jahren in deutschen Zoos zu Hause.

SonntagsBlick - 11. Mrz. 2005
Kleiner Feigling
Heute war ein grosser Tag für das kleine Fellknäuel. Im Zoo von Wien durfte das drei Monate alte Eisbärenmädchen Christiane zum ersten Mal ins Freie. Vergnügt tappte es durchs Gehege. Aber am sichersten fühlte sich süsse kleine Feigling immer noch unter dem Bauch von Mama Olinka.

Berliner Morgenpost - 14. Mrz. 2005
Zuchterfolg im Zoo-Aquarium: Seltene blaue Kreuzquallen überlebten
Dem Berliner Zoologischen Garten ist mit der Zucht von blauen Kreuzquallen ein seltener Erfolg gelungen. Die Zucht sei in Europa einmalig, teilte die Leitung des Zoo-Aquariums am Montag mit. Außerhalb des Kontinents seien Aufzucht und Haltung dieser leuchtend himmelblau bis tief violett gefärbten Qualle bisher nur in Monterey in Kalifornien möglich gewesen. Im Handgepäck eines Zoo-Mitarbeiters wurden Ende vergangenen Jahres winzige Kreuzquallen-Polypen nach Berlin geflogen. Inzwischen sind die Tiere schon 10 cm groß.

Berliner Morgenpost - 14. Mrz. 2005
Die hungrigen Brillenpelikane: Weltrekordler beim schnellen Wachsen
Im Tierpark Friedrichsfelde leben fünf von insgesamt sieben Pelikanarten. Und vier davon brüten regelmäßig. Deshalb konnte sich Tierpfleger Ronald Richter gerade über vier Brillenpelikanküken freuen. Das erste kam am 22. Januar zu Welt, die anderen folgten am 13. Februar, am 16. Februar und am 6. März. Während der älteste Brillenpelikan schon annähernd so groß ist wie seine Eltern, liegt das jüngste Küken noch im Brutkasten.

Berliner Morgenpost - 12. Mrz. 2005
Patna humpelt in die Welt
Noch humpelt Patna ein wenig, aber das Bein hält, und der Appetit ist beeindruckend. Gestern hat das Panzernashorn-Kind erstmals Bekanntschaft mit den Besuchern des Tierparks Friedrichsfelde gemacht und zog dabei viele neugierige Blicke auf sich. Daß Patna jetzt zu einer weiteren Attraktion des Tierparks werden kann, verdankt sie vor allem dem Team um Tierarzt Günter Strauß. Hinter dem 262 Kilogramm schweren und gerade acht Monate alten Baby liegt schon eine lange Leidensgeschichte. Kurz nach der Geburt hatte Nashorn-Mutter Betty mit ihren drei Tonnen Gewicht dem Nachwuchs das linke Vorderbein zertrümmert. Mehrere Wochen mußte Patna einen Gips tragen. Eine Entzündung verzögerte den Heilungsprozeß zusätzlich.

Berliner Morgenpost - 16. Mrz. 2005
Geburtshelfer für Elefanten schieben Dauernachtwache
Sechs Männer schlagen sich im Tierpark Friedrichsfelde seit Wochen abwechselnd die Nächte um die Ohren, um auf drei schwergewichtige Damen aufzupassen. Zwei der Männer sitzen seit 14. Februar vor fünf Monitoren, um bei den trächtigen Elefantenkühen Kewa, Cynthia und Pori im Tierpark Friedrichsfelde, wenn nötig, Geburtshilfe zu leisten. "Verantwortlich" für den Nachwuchs ist der asiatische Elefantenbulle Ankhor. Gleich dreifach wird er Vater. Sein "afrikanischer Kollege" Tembo sorgte für das vierte Elefantenbaby. Nova hat ihren Erstling am 14. Februar nach zwanzig Monaten Tragzeit als erste auf die Welt gebracht. Das Bullenkalb ist seither für die Besucher die Attraktion. Um seinen künftigen Namen macht der Tierpark ein großes Geheimnis, erst heute wird er bekanntgegeben. Auch Tierarzt Dr. Günther Strauß schläft in diesen Wochen in der Nähe des Telefons.

Mitteldeutsche Zeitung - 12. Mrz. 2005
Tiger-Baby beißt kräftig zu
Halle/Sa. An neues Spielzeug will die große Katze zuerst ran. Auch beim Kampf um besonders leckeres Futter ist der vier Monate alte Nachwuchs zuweilen nur zweiter Sieger. Das war von dem Moment an so, als die aus Malaysia stammende Indochina-Tigerin Girl am 11. 11. im halleschen Zoo ihr Junges zur Welt brachte. Drei Wochen zu früh und ungewöhnlicherweise auf der Außenanlage - aber völlig problemlos. Während die Tiger-Mutter ihren Morgenspaziergang regelmäßig auf der Außenanlage absolviert, bleibt das Junge ganztägig im Raubtierhaus. "Für den Aufenthalt im Freien ist es noch zu kalt. Außerdem könnte das Wasserbecken der Kleinen gefährlich werden", sagt Marion Marcus. Noch ist das Tiger-Baby einfach Tiger-Baby, aber Ostern soll es getauft werden. Schön wäre es, sagt Czernay, wenn der Name zur Herkunft der Eltern - sie kommen von der malaysischen Halbinsel Malakka - passen würde.

FAZ.NET - 11. Mrz. 2005
Tierbabys: Die "Frischlinge" sind da!
Sie sind die Lieblinge aller Zoo-Besucher: Tierbabys. Ob Löwe, Tiger, Gorilla oder Flußpferd - in Mini-Ausführung wirken selbst die wildesten Tiere „niedlich” und scheinbar ungefährlich. Eine Auswahl der schönsten Nachwuchsstars im Frühjahr 2005.



ORF - 15. Mrz. 2005
Rote Pandas für oberösterreichischen Zoo
Der Zoo Schmiding in Krenglbach (Oberösterreich) hat mit einer neuen Attraktion aufzuwarten. Der Tiergarten hat von einem Zoo aus Rotterdam zwei der sehr seltenen Roten Pandas übernommen.

Segeberger-Zeitung - 11. Mrz. 2005
Giraffenbaby 75 Zentimeter gewachsen - Inventur bei Hagenbeck
Schlangen wiegen, Giraffen vermessen und Aras zählen: Seit Anfang März überprüfen die Tierpfleger im Hamburger Tierpark Hagenbeck den Bestand. So lockten sie am Donnerstag mit Karottenstücken Giraffenbaby "Yalinga" an die Messlatte: Von 1,60 Meter auf 2,35 Meter in einem Jahr zu wachsen, sei normal. Insgesamt sind 2498 Tiere in 357 Arten im Park.

Hamburger Abendblatt - 11. Mrz. 2005
5,10 Meter: Jou ist der Größte
100 kg Heu, 20 kg Futerrüben und Buschwerk verschlingt Hussein im Winter täglich - damit gehört der asiatische Elefantenbulle zu den gefräßigsten Tieren bei Hagenbeck. Giraffenbulle Jou Jou kann mit einer stolzen Größe von 5,10 Metern aufwarten und ist damit das größte Tier im Park. Die Blattschneiderameisen aus Mittel- und Südamerika kommen nur auf fünf Millimeter und sind somit die Kleinsten im Zoo. Das seltenste Tier ist die Kropfgazelle aus Zentralasien. Das älteste Tier ist Leopold (59), eine Riesenschildkröte.

Hamburger Abendblatt - 11. Mrz. 2005
Volkszählung bei Hagenbeck
Die Inventur bringt es ans Licht: "Eigentlich dachten wir, wir hätten alle 33 jungen Tigerpythons, die im vergangenen Jahr bei uns geschlüpft sind, an andere Zoos abgegeben", sagte Uwe Richter (62), Chef des Tropariums in Hagenbecks Tierpark. "Ein Irrtum. Letztens kam eine der Jungen hinter einem Regal hervorgeschlängelt. Die war uns wohl ausgebüxt." Jetzt konnte das Reptil mit 1,10 Metern Länge und 600 Gramm Gewicht ins Inventur-Buch aufgenommen werden.

Hamburger Abendblatt - 16. Mrz. 2005
Baumstark, diese Dame!
Mogli hängt sich mit ihrem ganzen Gewicht in die Ketten. "Mogli, vor!" kommt das Kommando von Tierpfleger Thomas Moderegger (42), der auf dem Rücken der 38jährigen Elefantenkuh sitzt. Und Mogli zieht: einen zwei Tonnen schweren Abschnitt einer gefällten Buche, quer über den Spielplatz von Hagenbecks Tierpark. Aufräumarbeiten nach Zoo-Manier. Innerhalb weniger Minuten liegen alle Teile auf dem Weg vor dem Spielplatz und können von dort als Dekoration in andere Gehege gefahren werden.

Segeberger-Zeitung - 14. Mrz. 2005
1,7 Millionen Euro für Wildpark gesammelt
Vor knapp 30 Jahren gehörte Theda Hatlapa zu den Gründungsmitgliedern des „Förderungsvereins Wildpark Eekholt“. Nun trat die 75-jährige Mitbesitzerin und Ehefrau des Gründers des Wildparks Dr. h.c. Hans-Heinrich Hatlapa auf der Jahreshauptversammlung am Sonnabend bei der Wahl des zweiten Vorsitzenden nicht mehr an. Zu ihrem Nachfolger wählten die Eekholt-Förderer den Geschäftsführer des Wildparks Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck. Mit 1,7 Millionen Euro, die der Förderungsverein seit seiner Gründung an Spenden und Sponsorengeldern gesammelt hat, sind viele Investitionen in dem Wildpark überhaupt erst möglich geworden.

Neue OZ Online - 12. Mrz. 2005
Keiner weiß es: Zoo, Wildpark oder Jagdgebiet?
Dem Wildpark Melle fehlt eine formalrechtliche Genehmigung zum Betrieb. Und: Offenbar deutlich mehr Unfälle als bisher bekannt haben sich in den vergangenen Monaten im Wildpark ereignet: Nach unserer jüngsten Berichterstattung meldeten sich allein fünf Betroffene. Ein eiligst anberaumter Krisengipfel zwischen Stadtverwaltung, Landkreis Osnabrück und Eigentümer Christian von Vincke soll Anfang nächster Woche Abhilfe schaffen. Kommunale Behörden und Verwaltungen waren davon ausgegangen, dass die Bezirksregierung Weser-Ems eine entsprechende Betriebsgenehmigung erteilt hat. Mit der Schließung dieser Oberbehörde Ende 2004 ging ein Teil der Aufgaben auf die Landkreisverwaltung über. Und dort waren die Fachleute völlig verblüfft, dass keine Unterlagen zum Wildpark existieren. Momentan handele es sich nach Auskunft der Verwaltungsjuristen um "Tierhaltung auf Privatgelände". Riepenhoff betonte, der Landkreis habe natürlich kein Interesse daran, die beliebte Einrichtung zwangsweise zu schließen. "Aber wir müssen das Ding juristisch klar klassifizieren, und wir vermuten, es sind zu viele Schweine im Park".

Märkische Oderzeitung - 15. Mrz. 2005
Rowdy führte sich rüpelhaft ein
Rowdy macht seinem Namen alle Ehre. Wer wüsste dies besser als Eberhard und Edith Tonne, die sich bereit erklärt haben, die Patenschaft für den erst knapp ein Jahr alten Waschbären zu übernehmen? Denn bei der vorsichtigen Kontaktaufnahme im Wriezener Wildgehege haben der Bauunternehmer und seine Ehefrau zunächst die spitzen Zähnchen ihres Schützlings in spe zu spüren bekommen. Der Waschbär Rowdy war im Sommer vorigen Jahres bei Möglin gefunden und nach Wriezen gebracht worden.

Kleine Zeitung - 14. Mrz. 2005
Die Tiere düsen, die Pflanzen dösen
Im Tierpark Herberstein ist Frühlingserwachen angesagt. "Die Präriehunde düsen durch die Gegend, egal ob Schnee liegt oder nicht", sagt Tierparkleiter Andreas Kaufmann, "die Tapire sind unterwegs und die Aras sind auch schon ein paar Runden geflogen." Paarungen sind bei den Wölfen zu beobachten, auch wenn diese Zeit eigentlich schon vorbei ist.


Thurgauer Zeitung
Pro Plättli-Zoo bestohlen
Frauenfeld - Eigentlich ging Charles Maurer vom Förderverein Pro Plättli-Zoo davon aus, Geschenke für die Generalversammlung problemlos vorübergehend deponieren zu können...

hr online
Jubiläum einer Rettung
Nicht davor, dahinter oder daneben: das Frankfurter Fritz Rémond Theater ist weltweit das einzige Theater in einem Zoo.

werbewoche - 14. Mrz. 2005
Lesch + Frei lädt wieder in den Zoo
Nach einem Unterbruch von drei Jahren ist Lesch + Frei wieder die Werbeagentur des Zürcher Zoos. Sie realisiert eine Kampagne, die ab Mai mit drei Sujets auf den Plakatwänden in Zürich und Agglomeration zu sehen sein wird. Lesch + Frei betreute den Kunden bereits zwischen 1993 und 2002. Nach einem Wechsel in der Marketingleitung des Zoos wurde der Etat zum Pitch ausgeschrieben, an dem ganze zehn Agenturen teilnahmen. Den Zuschlag erteilte Marketingchefin Irène Inderbitzin der Solothurner Kleinagentur Blum und Partner. Lesch + Frei selbst hatte auf die Teilnahme am Massenpitch verzichtet. Vergangenen Herbst hat Irène Inderbitzin den Zoo verlassen, neue Marketingleiterin ist Anna Baumann.




Die letzte Zoopresseschau kam aus Hannover-Herrenhausen mit einer automatischen Fehlermeldung zurück.
Daß das Regenwaldhaus bereits die Eintrittspreise aufgrund mangelnder Besucherzahlen drastisch gesenkt hatte, berichteten wir ja schon vor einiger Zeit.
Interessant die Absendeadresse, die Erinnerungen an Spacepark Bremen und die Cargolifter-Halle weckt:

postmaster@mail.wenzel-consulting.de schrieb:
Am 01.02.05 wurde das Insolvenzverfahren für die Attraction Management Regenwaldhaus GmbH, Betreiberin des Regenwaldhauses, erö6ffnet. Mit der Eröffnung dieses Verfahrens mussten leider auch die Arbeitsverträge der Mitarbeiter gekündigt werden. Ein kleines Team wird das Haus bis ca. Ende April weiterführen.

Weitere Infos finden sich auf der Regenwaldhaus-Website http://www.regenwaldhaus.de/ und an anderen Stellen im Web:
Die Attraction Management GmbH (AMG) ist eine neugegründete Betriebsgesellschaft, die sich auf den Betrieb von Freizeitanlagen und touristischen Attraktionen spezialisiert. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Wenzel Consulting Aktiengesellschaft in Hamburg, die als Unternehmensberatung in der Freizeitbranche seit über 27 Jahren tätig ist und unter anderem das Regenwaldhaus in der planerischen Umsetzung von 1996 bis 1997 (Machbarkeitsanalyse und Wettbewerbsorganisation) betreut hat. 

Hannoversche Allgemeine Zeitung
Letzte Chance für das Regenwaldhaus: Die CDU will dem defizitären Schauhaus in Herrenhausen noch einen Versuch gewähren, die drohende Insolvenz zu vermeiden. Ein hannoverscher Gartenbaubetrieb habe angeboten, die Grünpflege bei gleicher Qualität zum halben Preis zu übernehmen, sagte Oliver Kipp, Geschäftsführer Hamburger Attraction Management GmbH (AMG). Bislang stellt die Stadt dem Betreiber des Regenwaldhaus jährlich 180000 Euro für die Grünpflege in Rechnung. Im Rathaus wird bezweifelt, ob eine Privatfirma über die nötige Erfahrung verfügt, sich fachgerecht um die tropischen Pflanzen zu kümmern. „Bevor das Regenwaldhaus Pleite macht und an die Stadt als Eigentümer zurückfällt, sollten wir das ausprobierten”, verteidigt hingegen CDU-Umweltexpertin Kerstin Seitz den Vorstoß. Die Hamburger AMG ist wegen gesunkener Besucherzahlen im Regenwaldhaus tief in den roten Zahlen. 2002 kamen 180000 Gäste, im Eröffnungsjahr 2000 waren es noch doppelt so viele. Der Betreiber schuldet der Stadt rund 100000 Euro, weitere 700000 Euro Verbindlichkeiten hat die AMG bei ihren Banken.
Umweltdezernent Hans Mönninghoff will das Regenwaldhaus im Fall der Insolvenz in städtische Regie überführen. Dies würde mit jährlich rund 310000 Euro genauso viel kosten wie der derzeitige Zuschuss an den privaten Betreiber.

Antrag der CDU Nr. 2237/2003
Das Regenwaldhaus in Hannover befindet sich in einer finanziell äußerst schwierigen Situation. Um eine drohende Insolvenz abzuwenden, musste die LHH ihr zustehende Forderungen stunden.


Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Wuppertal, 16.03.05
Frühjahrsprogramm 2005
Unser Frühjahrsprogramm 2005 mit Führungen und Sonderaktionen ist nun erschienen und an der Zoo-Kasse sowie in den Infozentren am Döppersberg und im Rathaus Barmen erhältlich. Unseren Besuchern wird neben unseren Tieren wieder ein attraktives und abwechslungsreiches Programm geboten.

Wilhelma, 16.03.05
Full house
Die kleine Kolonie der Katalanen aus dem Zoo Barcelona im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma ist erneut gewachsen: Diesmal sind es Zwillinge – ein durchaus seltenes Ereig-nis bei Gorillas, das in den Zoos weltweit erst neunmal vorgekommen ist. „Kiri“ und „Kera“ heißen die beiden am 26. August 2004 geborenen Noch-Windelträger (im Bild im Vordergrund auf dem Schoß von Tierpflegerin Beatrix Jarczewski) – wie ihre fünf Halb- und Vollgeschwister sind auch sie Enkel des berühmten weißen Gorillamannes „Schneeflöckchen“. Zwar hat der Albino zahlreiche Kinder und Enkel, aber es gibt kei-nen einzigen weißen Nachkommen von ihm. Die Mütter der sieben kleinen Katalanen sind übrigens ebenfalls Zwillinge – und offenbar wollen sie ihre Kinder einfach nicht auf-ziehen. Mit elf kleinen Gorillas ist der Kindergarten in der Wilhelma bis zur letzten Hän-gematte belegt. Die Zwillinge haben dort zwei Spielkameraden im gleichen Alter, “Kis-sa“ aus Heidelberg und „Makoua“ aus Berlin – „Kiri“ wird bei den drei Mädchen wohl bald Hahn im Korb sein! So nach und nach werden sie dann auch mit den größeren spie-len dürfen - „N’dowe“, „N’bia“, „Kiondo“, „Kivu“, „Mayani“, „N’Kumi“ und „Gingko“ müssen neben anderen gorillawichtigen Dingen schließlich auch lernen, mit jüngeren Go-rillas umzugehen. Nach drei Jahren in Stuttgart ist für die letzteren drei die Kindergar-tenzeit bald vorbei – sie reisen auf Empfehlung vom Koordinator des Europäischen Er-haltungszuchtprogramms noch diesen Frühling in Gorillafamilien in andere Zoos.

Zoo Köln, 16.03.05
Frühlingssonne lockt junge Fischotter ins Freie
Bereits am 6. Dezember 2004 wurden im Kölner Zoo zwei Europäische Fischotter geboren. Während der kalten Jahreszeit hielten sie sich im warmen Versteck auf. Der plötzliche Frühlingsausbruch hat sie aber bewegt, ins Freie zu kommen. Am sichersten sind sie zur Fütterungszeit anzutreffen. Die nächste findet statt am Donnerstag, dem 17. März 2005 um 12.00 Uhr.

Thüringer Zoopark Erfurt, 16.03.05
Frühlingserwachen im Zoopark - Niedliche Osterlämmer zu sehen
Noch liegen auf dem Roten Berg vereinzelt kleine Schneeberge und von den Straßen und Beeten muss der Winterdreck entfernt werden. Doch in den Freianlagen und Ställen des Zooparkes regt sich etwas. Frühlingsblüher lugen bereits aus der Erde hervor. Meisen, Stare und Amseln halten singend nach geeigneten Nistplätzen Ausschau.  Es liegt ein Hauch von Frühling in der Luft! Pünktlich zu Ostern haben im Zoopark zahlreiche Ziegenmütter Nachwuchs bekommen. Allein bei den Afrikanischen Zwergziegen kamen bisher 17 Osterlämmer zur Welt. In den Osterferien führt Zootiermeister Günter Praedicow ab 14 Uhr wieder vom Zooplan aus seine beliebten Zooführungen durch. Themen sind am Montag zum Beispiel die Berberaffen, am Dienstag die Elefanten und am Mittwoch Nahrungsspezialisten aus dem Urwald. Das weitere Programm kann der Tagespresse entnommen werden. Nach jeder Führung geht es zu den Osterlämmchen in das Streichelgehege, die die Herzen nicht nur der Kinder höher schlagen lassen werden. Für Hobbyfotografen besteht sogar die Möglichkeit, ein schönes Erinnerungsfoto mit einem kleinen Zicklein zu schießen.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 16.03.05
Neuer Glastunnel ermöglicht faszinierende Unterwasserbeobachtungen
Die Robben nicht nur über, sondern bald auch unter Wasser beobachten: Die ZOOM Erlebniswelt macht es möglich. Ab Sommer dieses Jahres können die Besucher in einem Glastunnel mitten zwischen spielenden Robben stehen und die Schwimmkünstler hautnah betrachten. Am 18. März wird der Glastunnel zuerst mit einem Schwertransporter in die ZOOM Erlebniswelt gebracht und ab ca. 11 Uhr mit einem Hub-schrauber zu seinem Bestimmungsort in die ZOOM Erlebniswelt Alaska geflogen. Der Tunnel besteht aus sechs Acrylglasplatten, die unter großer Hitze entsprechend geformt wurden. Jedes Teil ist 3 x 4,5 Meter groß, wiegt über 2,5 Tonnen und ist 14 Zentimeter dick. Je zwei Platten werden zu einem Bogen geformt. Die dabei entstehenden drei Bögen werden dann zu einem neun Meter langen Tunnel verbunden. In seinem weiteren Verlauf geht der Glastunnel in einen gestalteten Tun-nel über, der – mit großen Scheiben ausgestattet – zusätzlich ungewöhn-liche Einblicke in die Unterwasserwelt der Eisbären gewährt. Der Tunnel ist ein weiteres Highlight der Polarregion in der ZOOM Er-lebniswelt Alaska, die in diesem Sommer eröffnet wird.

Zoo Heidelberg, 16.03.05
Krokuswiesen statt Eisskulpturen – das Frühjahr beginnt im Zoo mit buntem Leben innerhalb und außerhalb der Gehege
Endlich ist der Schnee geschmolzen. Wie viele Heidelberger hat der Zoo den Frühling herbeigesehnt. Alle Tiere können wieder die Außengehege nutzen, die Wassergräben sind gefüllt und laden die Bären zum Bad ein und die Wasserspielgeräte können auch wieder aus der Winterruhe befreit werden. „Der lange Winter hat Mensch und Tier betroffen, von den Finanzen des Zoos ganz zu schweigen,“ resümiert Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Doch jetzt verändert sich das Bild des Zoos jeden Tag: Tausende von Krokusse, die ihre Köpfe aus den Wiesenflächen recken sind ein erster Frühlingsgruß. Im Ziegengehege springen muntere Zicklein in allen Farben: Im letzten Jahr hat der neue Ziegenbock „Peter“ die Führung der Gruppe und damit auch die Vaterschaft für den jüngsten Nachwuchs übernommen. „Peters helle Fellfarbe hat bei unseren eher dunklen Zicken voll durchgeschlagen und jetzt freuen wir uns über die schönsten Schecken, weiße Blessen, Stiefel und Abzeichen, die junge Ziegen nur tragen können. Die Kleinen könnten alle beim Ziegenschönheitswettbewerb antreten,“ meint Dr. Wünnemann. Außer den Ziegen haben auch die Kängurus Nachwuchs, doch deren Bewegungen beschränken sich noch im kraftvollen Ausbeulen des mütterlichen Beutels. Mit dem Ende der Frostgefahr kann auch der Geysir am Yellowstonesee wieder in Betreib genommen werden. Die Kinder erproben bereits wieder das Prinzip der Wasserenergie am Löwenbecken. Dort haben die Koi-Karpfen jetzt gewaltig Hunger – im Winter haben sie nur wenig gefressen.

Zoo Leipzig, 16.03.05
Zuwachs in Pongoland - Schimpansenweibchen aus Basel eingetroffen
Am späten gestrigen Nachmittag traf Schimpansendame „Swela“ (geboren am 19.10.1995 in Basel) aus dem Zoo Basel in Leipzig ein. Das zehnjährige Schimpansenweibchen hat die Reise an die Pleiße gut überstanden und befindet sich für ca. zwei Wochen in der Quarantänestation des Pongolandes und ist bis auf weiteres für die Besucher nicht zu sehen. „Swela“ ist nicht der erste Schimpanse, der vom Zoo in Basel nach Leipzig umzieht. Bereits im Jahr 2004 ist der stattliche Schimpansenmann „Unyoro“ diesen Weg gegangen. „Wir freuen uns sehr über den Neuzugang und hoffen, dass sich Swela schnell in die Gruppe integriert“  so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Die weltweit größte Menschenaffenanlage „Pongoland“ beherbergt nun 23 Schimpansen. Seit der Eröffnung 2001 kann der Leipziger Zoo regelmäßigen Nachwuchs in der Schimpansengruppe vorweisen, was auf eine harmonische Gruppenstruktur und der liebevollen Versorgung durch die Tierpfleger zurückzuführen ist.

Zoo Dresden, 15.03.05
Mishmi-Takin im Zoo Dresden geboren
Nachdem wir im letzten Jahr bei unseren Takinen (urtümliche asiatische Huftiere) keine Geburt hatten, ließ uns der zunehmende Bauchumfang unseres Zuchtweibchens „Sissi“ auf Nachwuchs hoffen. Am Montag, dem 07.03.2005  war es soweit. Gegen 15.30 Uhr brachte Sissi ihr Jungtier problemlos zur Welt. Leider waren die äußeren Umstände nicht ideal. Das Junge kam in der Absperrschleuse zur Welt. Hier lag Schnee, auf dem es bei den ersten Aufstehversuchen ausrutschte und der Vater „Wim“ (geruchlich stimuliert) bedrängte die Mutter, so dass sich diese nicht um ihr Junges kümmern konnte. Hier war schnelles Eingreifen gefragt. Mit Geschick und Geduld wurde das Männchen abgesperrt und die Mutter vom Jungtier weggelockt. Jetzt konnte das Kleine gegriffen und in den dick mit Stroh eingestreuten Stall gelegt werden. Dann wurde die Mutter dazu gelassen und sie kümmerte sich sofort vorbildlich (Trockenlecken etc.) um ihr Junges. Es ist die 7. Geburt (davon 2 Totgeburten) unseres Weibchens. Takingeburten sind nach wie vor selten. In Europa werden Takine lediglich in 8 Zoos nachgezogen. Die Heimat der auch als Rindergemse bezeichneten Hornträger sind Bergwälder in Nordost-Indien, Nord-Myanmar und Südchina bis in 5.000 m Höhe.

Stadtpressedienst Dortmund, 15.03.05
Führung zum Weltwassertag im Dortmunder Zoo
Zum Weltwassertag bietet der Dortmunder Zoo eine Führung für „Groß und Klein“ zum Thema „Tiere im und am Wasser“. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Dienstag, 22. März, an der Zooinfo. Pro Person wird ein Unkostenbeitrag von zwei Euro erhoben.

Stadt Dillenburg, 15.03.05
Frühlingserwachen im Wildpark Donsbach -Zusätzliche Angebote an den Osterfeiertagen – Ponyreiten und Kutschfahrten
Nach einem späten und langen Winter lockt nicht nur das Frühlingserwachen die Besucher in den Wildpark Dillenburg-Donsbach. Die ersten Jungtiere bei den Wildschweinen, den Ziegen und Kaninchen im Streichelgehege erfordern die ganze Aufmerksamkeit ihrer Mütter. Wenn den Frischlingen kalt wird oder eine Ruhepause nach munteren „Ringkämpfen“ notwendig ist, kuscheln Sie sich an den warmen Bauch der Mama oder nehmen eng aneinander geschmiegt ein Sonnenbad – ein wohliges Vergnügen nach dem vielen Schnee. Das Gemecker der kleinen Zicklein ist nicht zu überhören. Hier können vor allem kleine Besucher den Bewohnern dieses Geheges ganz nahe kommen. In diesem Jahr wartet auf die kleinen Besucher des Wildparks in Dillenburg-Donsbach an Ostersonntag und Ostermontag wiederum eine ganz besondere Überraschung. Neben dem Kinderkarrussel vor der Futterscheune werden weiterhin als besondere Attraktionen Ponyreiten und Ponykutschfahrten für die kleinen Gäste angeboten. Als Hit auf jedem Fest hat sich das „Q-Mobil“ der hessischen Landjugend erwiesen, das prall gefüllt mit Spielsachen Kinder und andere Junggebliebene im Eingangsbereich des Wildparks erwartet.

Tierpark Chemnitz, 15.03.05
Leo-Osteraktion im Tierpark Chemnitz
Wann waren Sie zuletzt mit Ihren Lieben im Chemnitzer Tierpark? – Also, dann mal los in das Gelände an der Nevoigtstraße 18: Gemeinsam mit dem Tierpark lädt der Chemnitzer Leo-Club „Clara Mosch“ interessierte Besucherinnen und Besucher am Sonntag, den 20.03.2005 von 10:00 bis 17:00 Uhr sowie am Ostersamstag, den 26.03.2005 von 10:00 bis 18:00 Uhr zu einer Aktion ein. Für einen guten Zweck werden die Leo’s auf dem Tierparkgelände an beiden Tagen Ostersträuße sowie Kinderbücher und Spielsachen vom „Coppenrath Verlag und die Spiegelburg“ anbieten. Vom Erlös soll der Tierpark Chemnitz mit einer Tierpatenschaft unterstützt werden.

Stadtverwaltung Landau, 15.03.05
Gewinner des Jubiläumswettbewerbes wurden ermittelt – Mit den Landauer Zoofreunden für fünf Euro in die USA
Herr Dr. Peter Brocker aus Landau ist der glückliche Gewinner des Jubiläumswettbewerbes des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V.. Der Freundeskreis rief anlässlich des 100. Geburtstages des Zoo Landau in der Pfalz im letzen Jahr zu einer großen Spendenaktion auf. Jeder Teilnehmer der mindestens fünf Euro auf das Konto des Freundeskreises einzahlte, erhielt pro fünf Euro ein Los mit einer Chance auf den Hauptpreis. Der Hauptgewinn, gesponsert von Freundeskreismitglied Frank Keller, ist eine 18-tägige Fernreise für eine Person mit dem Freundeskreis zu „Nationalparks der USA“ im Herbst 2005 im Wert von 3.100 Euro.  Den zweiten Preis, bestehend in einer Zoojahreskarte und einem kompletten Zoo-Info-Set, gewinnt Frau Ruth Nicola-Seeland.

Zoofreunde Krefeld e.V. , 14.03.05
Zoo sucht Paten für „Tiger-Bäume“
Am Dienstag, den 15.03.2005 übernimmt Messeveranstalter Reno Müller die erste von vielen Baumpatenschaften im Zoo. Um 15.00 Uhr wird er „seinen“ Baum am Gehege der Baumkängurus mit Hilfe von Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen und dem 1. Vorsitzenden der Zoofreunde Rolf Herding pflanzen.  Die Zoofreunde schaffen mit den Baumpatenschaften eine weitere attraktive Möglichkeit den Zoo zu unterstützen und zu verschönern.  „Im Krefelder Zoo kommen die Tiere durch den schönen, parkartigen Baumbestand besonders zur Geltung. Die Besucher lieben die Nähe zur Natur und genießen die Erholung im Schatten der teilweise sehr alten Bäume“, so Rolf Herding. Das Ziel der ungewöhnlichen Patenschaft ist auf lange Sicht die Erhaltung des Baumbestandes im Zoo. Zunächst werden aber besonders Bäume und Sträucher für die neue Tigeranlage vergeben, damit sie zur Eröffnung im Sommer prachtvoll begrünt sein wird. „Eine Baumpatenschaft ist ein Geschenk mit Symbolcharakter, wenn man es zur Geburt, zur Hochzeit oder zu einem runden Geburtstag verschenkt.  Der Pate finanziert die Anschaffung des Baums, darf ihn pflanzen und ihn beim Wachsen beobachten. Natürlich erhalten auch alle Paten eine Urkunde und werden zum Patentag eingeladen, an dem sie von Vera Goossens, Gärtnerin im Zoo, über die Pflanzen im Zoo informiert werden.

Riehler Interessengemeinschaft e. V., 14.03.05
Zoo-Patenschaft für Zwergpinguin - Riggelchen heißt das Patenkind der RIG
Die Riehler Interessengemeinschaft hat in dem letzten Stadtteil-Heft "Riehl intern" den Wettbewerb "Geben Sie dem Patenkind der RIG einen schönen Namen" ausgeschrieben. Nun hat der Zwergpinguin einen Namen. Die Jury entschied sich für den Vorschlag von Cäcilia Latza – "Riggelchen". Die Entscheidung fiel nicht leicht, denn über 70 Riehler Bürgerinnen und Bürger hatten ihre Fantasie spielen lassen und tolle Vorschläge eingereicht. Mit knapper Mehrheit gewann der Vorschlag der SBK-Bewohnerin. Sie und die zwei anderen Gewinnerinnen, die aus allen Einsendungen gezogen wurden, bekommen von der RIG je eine Jahreskarte für den Zoo. Frau Latza sowie Gertrud Altenbach und Daniela Kranich werden am Montag, den 21. März um 12 Uhr vor dem Gehege der Zwergpinguine die Dauerkarten aus der Hand von Zoodirektor Prof. Dr. Gunther Nogge entgegen nehmen.

Vogelpark Herborn, 14.03.05
Vogelpark Herborn ist wieder geöffnet
In Uckersdorf erwarten freifliegende Störche, sprechende Beos, fast putengroße Krontauben und Schnee-Eule "Hedwig" die Besucher.Endlich kommt der Frühling! Die Zugvögel kehren zurück, und auch der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf  ist seit Sonntag, dem 13. März, wieder täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Einrichtung hat sich längst in Mittelhessen, dem Westerwald und dem Sieger und Sauerland als sehenswertes Ausflugsziel herumgesprochen. Auch im Rhein-Maingebiet wächst die Zahl der Freunde des familienfreundlichen Herborner Naturerlebniszentrums beständig. Jährlich besuchen etwa 40.000 Natur-freunde den empfehlenswerten Park. Etwa 300 einheimische und exotische Tiere in fast 100 Arten, zumeist Vögel, füllen den auch wegen seiner Blumenpracht besonders sehenswerten, in einem reizvollen Tal am Ostrand des Westerwaldes gelegenen drei Hektar großen Vogelpark mit Leben. Auf mehreren Teichen, in naturnahen Gehegen und Volieren, von denen einige auch für den Besucher begehbar sind, können die Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden. Auch die täglich um 11.00 und 14.30 Uhr angebotenen kostenlosen Führungen "Mit dem Tierpfleger unterwegs" finden immer mehr neue Freunde.

Thüringer Zoopark Erfurt, 11.03.05
Fisch- und Wasserpflanzenbörse im Erfurter Aquarium
Der Verein der Aquarienfreunde 1912 e. V. lädt am 20. März zur dritten Fisch- und Wasserpflanzenbörse in diesem Jahr in das Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a ein. Beginn ist 9 Uhr. Angeboten werden zahlreiche Nachzuchten verschiedener Süßwasserfische sowie Wasserpflanzen. Wer Fragen zum Einrichten von Fischbecken, zu einzelnen Fischarten oder zu anderen Aquarienthemen hat, kann sich kostenlos beraten lassen.

Tiergarten Bernburg, 11.03.05
Erste Tierkinder des Jahres im Tiergarten Bernburg
Auf ein Kamelbaby hatte Tierpfleger Günter Pfannenstill zwar auch in diesem Jahr gehofft, als es aber am Donnerstag letzter Woche dann gegen Mittag plötzlich so weit war, wurde er doch ziemlich überrumpelt. Trampeltiermutter „Tula“, die im Mai 2003 aus dem Dortmunder Zoo in der Tiergarten Bernburg gekommen war, hatte bis zuletzt keinerlei Anzeichen einer Trächtigkeit zu erkennen gegeben. Ohne Komplikationen brachte die Erstgebärende kurz vor ihrem vierten Geburtstag ein gesundes Hengstfohlen zur Welt und beweist sich nun als vorbildliche Mutter. Ihr kleiner Sohn folgt ihr bereits auf Schritt und Tritt. Geradezu unsichtbar sind hingegen die Buschschliefer des Bernburger Tiergartens, seitdem sich hier Anfang Februar ebenfalls der erste Nachwuchs eingestellt hat. Tierpflegerin Yvonne Hartung gönnt ihnen die Privatsphäre jedoch gern, denn Nachzucht ist bei ihren selten in Zoos gezeigten Pfleglingen alles andere als selbstverständlich. Schliefer kommen nach einer für Kleinsäuger unglaublich langen Tragzeit von sieben Monaten zur Welt und sehen dann bereits wie kleine Erwachsene aus. Klettern und springen können sie vom ersten Lebenstag an. Unter den Vögeln des Tiergartens kümmern sich in diesem Jahr die Trauerschwäne als erste um die Fortpflanzung. Sie bebrüten ihre Eier auf der Baustelle der künftigen Australien-Anlage.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 11.03.05
Auf den Spuren der süßen Träume der Schimpansen
Wenn Eisbär, Löwe und Co. in tiefen Schlummer fallen, dann legt die „Nachtschicht“ im Ruhr Zoo Gelsenkirchen richtig los. Stachelschwein, Biber oder Serval werden erst richtig wach, wenn sich die dunklen Schleier der Nacht ausbreiten. Am 22. März und am 6. April gibt es bei den traditionellen Dämmerführungen wieder die Chance, spannendes über die nachtaktiven Tiere zu erfahren. Die 90 Minuten dauernden Führungen geben Gelegenheit, diese Tiere näher kennen zulernen und am nächtlichen Tierleben teilzuhaben. Treff- und Startpunkt der Dämmerführungen ist der Grimberger Hof, die Gastronomie am Eingang des Zoos. Die Besucher müssen nur wache Augen und Sinne mitbringen. Eventuell sind Taschenlampen hilfreich, um sich auf dem dämmrigen Zooge-lände besser zu orientieren. Und was sich dabei alles erspähen lässt, ist überaus unterhaltsam. So gibt es bei den Schimpansen ein ähnliches Schlafverhalten wie bei den Menschen zu beo-bachten. Aus Stroh und alten Decken bauen sie sich jeden Abend ein gemütli-ches Schlafnest. Wenn die Schimpansen schlafen, lassen sie sogar manchmal beim Träumen beobachten. Ein Gorilla soll mit Zeichensprache sogar schon einmal von einem Albtraum erzählt haben.

Zoo Duisburg, 11.03.05
Umzug aus dem Bunker
Wenige Tage nach Verlassen des (ur-)alten Leoparden-Paares (zu dessen vom Internationalen Zuchtbuchkoordinator angewiesenen Altersruhesitz im südfranzösischen Zoo von Arles) begann ein zooeigener Bautrupp mit der Total-Renovierung bzw. -neugestaltung ihres Ex-Domizils im Großen Raubtierhaus. Statt blitzblanker, aber unschöner Wandfliesen zaubern Maurer, Schreiner und Dekorateure unter der Leitung ihres Vorarbeiters Helmut SCHULZ aus optisch ansprechenderen Materialien eine neue ‚Gute Stube’ - diesmal allerdings für die extrem seltenen, weil in ihrer südostasiatischen Heimat von der Ausrottung bedrohten Nebelparder. Die kleinsten aller Großkatzen werden noch vor Ostern aus ihrem derzeitigen Beton-Bunker - nur wenige Meter unterhalb der Großen Raubkatzenanlagen - umziehen und sich an die Nachbarschaft eines lautstarken Löwenrudels gewöhnen müssen.
Naturholzstämme und -liegebretter werden das künftige Innengehege der eleganten Baumkatzen ebenso zieren wie plastisch modellierte Raumwände aus sandfarbenem Spritzbeton.

Zoo Leipzig, 11.03.05
Per Foto in den Zoo - Neues Zugangssystem für Jahreskartenbesitzer des Zoos Leipzig
Wer eine Jahreskarte für den Zoo Leipzig hat, kann ab sofort mehr Service genießen und muss weniger Wartezeiten in Kauf nehmen. Dieser Vorteil ist einem neuen Zugangssystem zu verdanken, das der Zoo Leipzig seinen Besuchern ab sofort bietet. Wie funktioniert´s? Wer eine Jahreskarte kauft oder seine alte umtauscht, gibt an der Kasse seine erforderlichen Daten an und wird per Mausklick fotografiert. Das entstandene Foto wird zusammen mit den angegebenen Daten auf einer Chipkarte gespeichert. Der Zoobesucher muß diese dann nur noch ans Drehkreuz halten, und dann steht dem Zoobesuch nichts mehr im Weg! Dank dieses mit dem Datenschutz abgestimmten Verfahrens erfolgt der Zugang in den Zoo einfacher und schneller. Das Vorzeigen des Personalausweises fällt gänzlich weg und die zeitweise aufgetretenen zeitlichen Verzögerungen beim „Fingerprintsystem“ entfallen ebenfalls. 

Zoo Wuppertal, 10.03.05
Goldener Nachwuchs bei den Brillenlanguren im Affenhaus
Am 14. Februar wurde nach eineinhalbjähriger Pause wieder ein Jungtier bei den Brillenlanguren geboren. Ihren Namen verdanken die eleganten Affen ihren auffallenden weißen Augenringen. Diese blätterfressende Schlankaffenart aus den Regenwäldern Malaysias bringt nach 7-monatiger Tragzeit ein goldgelbes Jungtier zur Welt. Es sieht damit ganz anders als die Erwachsenen aus, die ein grau-schwarzes Fell tragen. Das Jungtier hat mit seiner Farbe eine äußerst anziehende Wirkung und wird vom ersten Tag an von allen Gruppenmitgliedern abwechselnd herumgetragen. Obwohl die Mutter das jüngste zuchtfähige Weibchen in unserer Gruppe ist kümmert sie sich sehr gut um ihr drittes Jungtier. Seine Geschwister tollen mit akrobatischen Sprüngen durch das Gehege, spielen untereinander und necken die Erwachsenen. In Europa sind diese interessanten und schwierig zu ernährenden Affen nur noch in einem Zoo in England zu sehen. In ihrem Ursprungsgebiet schreitet die Zerstörung der Regenwälder weiter vorran und die Brillenlanguren sind außerdem durch Bejagung bedroht. Mit diesem Nachwuchs ist unsere Brillenlanguren Gruppe auf zehn Tiere angewachsen und bildet zu der momentan noch kalten Jahreszeit einen besonderen Anziehungspunkt für Zoobesucher. Das unterhaltsame Familienleben kann man aus nächster Nähe beobachten.

Thüringer Zoopark Erfurt, 10.03.05
Konzert für eine Bergkatze
Künstler und Zooförderer unterstützen Schneeleoparden-Projekt in Zentralasien. Mit den schönsten Opernmelodien wollen die Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ) und der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt e. V. am Ostersonntag auf den Schutz bestandsbedrohter Tierarten aufmerksam machen. Unter Leitung des bekannten Dirigenten Gregor Bühl werden Sinfonieorchester und Rundfunkchor des Mitteldeutschen Rundfunks in großer Besetzung in der neuen Oper zu Erfurt Werke von Antonin Dvorak, Peter Tschaikowski, Richard Wagner und anderen namhaften Komponisten zu Gehör bringen. Die bisher für die Landeshauptstadt einmalige Veranstaltung beginnt um
19.30 Uhr. Karten zu 25 Euro pro Person sind noch beim Thüringer Zoopark unter der Telefonnummer 0361 – 7 51 88 66 oder an der Theaterkasse, Anger 35, erhältlich. Alle Künstler verzichten zugunsten eines Projektes zum Schutz des durch illegale Bejagung stark betroffenen Schneeleoparden in Kirgistan auf ihre Gage. Die Einnahmen sollen helfen, in den Ausläufern des zentralasiatischen Tien Shan-Gebirges eine Anti-Wilderer-Einheit aufzubauen, um den illegalen Handel mit Schneeleopardenfellen einzudämmen. Dabei arbeiten die Zooförderer eng mit dem kirgisischen Naturschutz-bund zusammen, der seit 2002 in der Stadt Karakol das erste Rehabilitationszentrum in Zentralasien für in Fallen und Schlingen verletzte Schneeleoparden betreibt.

Thüringer Zoopark Erfurt, 10.03.05
Bello & Co. beim  Zoospaziergang
Bereits zum 3. Mal laden der Thüringer Zoopark Erfurt und die Hundeschule
„Passion“ aus Weimar-Schöndorf zu einem Spaziergang für Hund und Herrchen oder Frauchen auf den Roten Berg ein. Er findet am Sonntag, dem 20.3., um 10 Uhr statt. Treffpunkt ist der Zooplan am Eingang des Zooparkes. Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz wird Interessantes aus dem Zooleben erzählen. Während des Rundganges wird zu erfahren sein, warum sich manche Tiere beim Anblick von Hunden so aufgeregt verhalten und dass das Hundeverbot auf dem Berberberg nicht nur der Affen wegen erlassen wurde. Er lädt zudem zu einer Besichtigung der neuen Löwensavanne ein. Susanne Kümmel von der Hundeschule „Passion“ gibt praktische Hinweise zur Erziehung der Vierbeiner zum Familienhund und zum Umgang mit schwierigen Hunden. Am Schluss des zweistündigen Spazierganges können die Hunde unter fachmännischer Aufsicht auf der großen Festwiese des Zooparkes spielen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 10.03.05
Nachmittagskurse im Zoopark
Das neue Schulhalbjahr hat begonnen und mit ihm die neuen Nachmittagskurse im Zoopark. Das Gießen von Spuren habt Ihr schon verpasst! Aber viele andere tolle Dinge haben wir noch vor. Wir werden im Zoo auf Entdeckungsreise gehen, werden Tiere im Zooschulteich suchen und bestimmen, wollen Nisthilfen für Insekten bauen und vieles mehr. Für die Kleinen soll der Spaßfaktor sehr im Vordergrund stehen. Lernen muss schließlich Freude machen. Die Großen sollten aber schon ein bisschen ernsthafter an das eine oder andere Projekt gehen. Welche Gehäuseschnecken leben im Zoopark? Welche Grashüpfer gibt es hier? Welche Singvögel brüten im Gelände? Zur Vogelbeobachtung gibt es übrigens einen Nistkasten mit Kamera. Ach ja, Kaninchen und Hühner zum Kuscheln haben wir auch! Na, neugierig geworden? Dann kommt doch zu einem kostenlosen Schnuppernachmittag am Montag um 15 Uhr oder am Donnerstag um 15 Uhr.



NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, 16. März 2005
Cornwall-Tag im NABU-Artenschutzzentrum:
- „Dexter, der Dachs aus Cornwall“ begeistert Groß und Klein. Dexter heisst der Dachs, und er kommt im sonnigen Cornwall, dem Land der Hecken, Blumenwiesen und Steilküsten, zur Welt. Dass Dexter literarisch das Licht der Welt erblickt, hat er Rüdiger Wohlers zu verdanken. Wer den Geschichten von Dexter lauschen möchte, kann dies am Montag dem 21. März in der Zeit von 15.00 bis 16.00 Uhr tun.
- Fesselnder Diavortrag über Cornwall – Land der Gärten, Hecken und Steilküsten
Cornwall bietet ein ganz besonderes Mosaik: Geprägt durch den warmen Golfstrom, der das Land ganzjährig in ein besonders mildes Klima taucht und sogar Delfine, Walhaie und Meeresschildkröten an die azurblauen Küsten kommen lässt, „atmet“ es geradezu Geschichte. Dazu zählen natürlich die mehr als 80 großen Gärten, die mit ihrem ganz besonderen Gepräge zu den eindrucksvollsten der Welt gehören aber auch die Jahrtausende alten Hecken, die sich wie grüne Bänder des Lebens durch die Landschaft ziehen. Dieses Mosaik wird Rüdiger Wohlers, Vorsitzender des bundesweit tätigen Vereins „Freunde Cornwalls – Kerens a Kernow“ in Leiferde, im NABU-Artenschutzzentrum, am Montag, 21. März, um 19 Uhr lebendig werden lassen. Um dem Diavortrag genüßlich lauschen zu können, wird Tee ausgeschenkt.
Der Eintritt je Veranstaltung kostet 2,- EUR, ist aber für NABU-Mitglieder, Förderkreismitglieder und Kinder des KiKi-Klubs frei. Bei Interesse bitte schnell unter Tel.Nr. 05373/6677 anmelden. NABUARTENSCHUTZZENTRUM@t-online.de

WWF, 14.03.2005
Das Eis im Himalaja zerrinnt
Schmelzende Gletscher bedrohen Wasserversorgung von Millionen Menschen
Nirgendwo auf der Welt bringt die globale Klimaerwärmung die Gletscher schneller zum Schmelzen als im Himalaja. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute von der Umweltschutzorganisation WWF in Gland, Schweiz, vorgestellte Studie. Demnach drohen weit reichende Folgen für mehrere hundert Millionen Menschen in China, Indien und Nepal. Die schmelzenden Gletscher könnten die Wasserversorgung in weiten Teilen der Länder gefährden. Laut der Studie gehen die Gletscher der Region durchschnittlich um zehn bis 15 Meter im Jahr zurück. Sieben der größten Flüsse Asiens (Ganges, Indus, Brahmaputra, Mekong, Jangtse, Huang He und Salween) werden von den Gletschern des Himalajas gespeist. In Nepal steigt die Durchschnittstemperatur zurzeit jährlich um 0,06 Grad. In China trocknen die Feuchtgebiete der Qinhai-Ebene aus, in Indien schrumpft der Gangotri Gletscher um 23 Meter jährlich.
Die Studie erscheint im Vorfeld einer Ministerrunde der 20 größten Energie verbrauchenden Nationen der Welt, darunter China und Indien und des sich anschließenden G8-Treffens, mit dem Schwerpunktthema Klimawandel. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02356/

NABU-Artenschutzzentrum, 10. März 2005
Osterferienspaßaktionen im NABU-Artenschutzzentrum
Auch wenn man bei einem Blick aus dem Fenster noch nicht so richtig daran denken mag, Ostern und somit die Osterferien stehen vor der Tür. Auch in diesem Jahr bietet das NABU-Artenschutzzentrum wieder viele Ferienspaß-aktionen an.
Am 21.3. von 15.00 – 16.00 Uhr liest R. Wohlers aus seinen Kinderbüchern über den Dachs aus Cornwall vor. Kosten 2,- ¬/Person
Am 22.3. von 14.00 – 16.00 Uhr geht es um Uhus – Könige der Nacht. Für Kinder von 6 – 12 Jahren gibt es viel Interessantes über den scheuen Nachtjäger zu erfah-ren. Kosten 4,50 ¬/Kind
Am 23.3. von 10.00 – 12.00 Uhr können Kinder ab 7 Jahre einen Nistkasten für Mau-ersegler bauen. Kosten 12,50 ¬/Kind incl. Material.
Am 24.3. von 14.00 – 16.00 Uhr wollen wir mit Kindern ab 7 Jahren eine „Entdec-kungs-reise“ in die bunte Artenvielfalt des Regenwaldes machen. Kosten 4,50 ¬/Kind
Am 31.3. von 10.00 – 12.00 Uhr befassen wir uns mit Wasser, dem besonderen Stoff. Kinder ab 8 Jahre erforschen wo der Unterschied zwischen Bach-, Teich- und Trinkwasser ist. Kosten 4,50 ¬/Kind
Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung  beim NABU-Artenschutzzentrum unter Tel. 05373 – 6677 erforderlich, da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen.
Also, rechtzeitig anmelden und schon kommt in den Ferien keine Langeweile auf.
E-Mail: NABUARTENSCHUTZZENTRUM@t-online.de

Rettet den Regenwald 16. Mrz. 2005
Jetzt gibt Rot-Grün richtig Gas
Eine parlamentarische Anfrage ergab: Der Fuhrpark des Bundes taugt nicht als Vorbild für die vom Umweltministerium gepredigten Forderungen nach Drei-Liter-Autos, Russfilter und Spritsparern. Ausgerechnet die Dienstautos der rot-grünen Bundesregierung sind schneller, stärker und schlucken mehr als die aller Vorgängerregierungen. Die Kehrseite: Die Entdeckung von Erdöl beispielsweise im Amazonas hat zu einem regelrechten „Öl-Boom“ geführt. Das sensible Gleichgewicht des Regenwaldes wird zerstört. Die Ureinwohner sind durch Vergiftung und Vertreibung bedroht - viele leisten verzweifelt Widerstand.
Protestieren Sie noch heute bei der Bundesregierung, dass ausgerechnet unter rot-grüner Amtsführung der Bundes-Fuhrpark Sprit verpulvert statt Energie zu sparen!
Mehr Infos und einen Musterbrief finden sie auf unserer homepage unter http://www.regenwald.org.
Falls Sie einen eigenen Brief formulieren wollen, finden Sie die Anschriften unter http://www.bundesregierung.de.
Im nächsten Regenwald Report (Erscheinungsdatum voraussichtlich Ende März 2005) berichten wir ausführlich über Erdölförderung im Amazonas und die Folgen. Wenn Sie ihn kostenlos bestellen wollen, schicken Sie uns kurz eine mail an info@regenwald.org

 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Leipziger Volkszeitung - 11. Mrz. 2005
Zoll bietet Internet-Info für Urlauber
Reisende können sich künftig auf einer Internetseite des Zolls und des Bundesamtes für Naturschutz darüber informieren, welche Souvenirs aus Artenschutzgründen verboten sind. Für alle Regionen der Welt sind unter www.artenschutz-online.de Artikel aufgeführt, deren Handel untersagt ist. Weltweit seien rund 8000 Tier- und 40 000 Pflanzenarten gefährdet oder vom Aussterben bedroht, teilte der Zoll bei der Vorstellung des Projekts zur Computermesse CeBIT in Hannover am Donnerstag mit. An erster Stelle stehe der Schmuggel von Gürteln, Schuhen oder Taschen aus Kroko- oder Schlangenleder, sagt Zoll- Experte Gero Heimroth. Vor allem bei Touristen aus Asien und Südamerika werden solche Souvenirs gefunden und beschlagnahmt. Allein am Frankfurter Flughafen entdeckten die Zöllner im vergangenen Jahr 504 Mal Verstöße gegen die Artenschutzvorschriften. Im Gepäck von Reisenden fanden sich fast 10 000 lebende Tiere, darunter in einem Fall 127 Pfeilgiftfrösche aus Peru. Ein Ehepaar versuchte, eine Grüne Meerkatze aus Kenia mitzubringen.

Hamburger Abendblatt - 10. Mrz. 2005
Pipeline gefährdet Amur-Leoparden
Die letzten 30 Leoparden in der russischen Amur-Region drohen wegen des Baus einer Ölpipeline zum Japanischen Meer ihren Lebensraum zu verlieren, teilte die Stiftung Artenschutz in Münster mit.

Aachener Zeitung - 14. Mrz. 2005
Fledermaus-Festung schützt bedrohte Arten
In der Vergangenheit boten die starken Mauern der Jülicher Zitadelle den Menschen Sicherheit und Schutz. Nun sind diese Mauern für einige Wesen aus dem Tierreich überlebenswichtig. Seit 1990 kartiert der Arbeitskreis Fledermausschutz des Kreises Düren diese vom Aussterben bedrohte Tierrat und setzt alles daran, ihre Überlebenschancen zu erhöhen. Was sich oft als schwierig erweist, ist hier vorbildlich gelungen: Artenschutz, Denkmalschutz und den Museumsbetrieb des stadtgeschichtlichen Museums zugunsten aller Beteiligten aufeinander abzustimmen. Gewinner sind dabei nicht nur die Fledermäuse, die in den weitläufigen, gleichmäßig kühlen und feuchten Kasematten ideale Bedingungen für ihren Winterschlaf finden, sondern auch die übrigen Beteiligten. Die Zitadelle wird durch die Anwesenheit der Tiere für viele Besucher noch attraktiver.


Bayerischer Rundfunk. - 15. Mrz. 2005
Fledermäuse kommen zurück
Bis 1980 verringerte sich in Bayern die Zahl der Fledermäuse so stark, dass alle hier vorkommenden Fledermausarten auf der Roten Liste standen. Der dramatische Artenrückgang konnte in den letzten Jahren zwar gestoppt werden. Mit der bayernweiten Aktion "Fledermäuse willkommen", die in Thüringen schon seit 1999 erfolgreich läuft, will Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) jetzt die Fledermausbestände in Bayern dauerhaft sichern. Gesucht sind vor allem Winterquartiere für die "treuen" und lautlosen Untermieter. Die Wasser-, die Zwerg-, die Kleine Bartfledermaus, das Mausohr und das Braune Langohr gelten nicht mehr als bestandsgefährdet. Bei sechs weiteren Arten besteht keine akute Gefährdung mehr. Die Aktion "Fledermäuse willkommen" ist eine Erweiterung des Artenhilfsprogramms.

Yahoo! Nachrichten - 14. Mrz. 2005
Schmetterlinge werden Stars im Fernsehen
In Deutschland könnte das Bild von in Gärten tanzenden Schmetterlingen in nicht allzu ferner Zukunft nur noch über die Erinnerung älterer Generationen bewahrt werden. Bis zu 80 Prozent der heimischen Schmetterlinge stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Um gegenzusteuern starten das ZDF, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie das Umweltforschungszentrum (UFZ) Leipzig-Halle jetzt eine Schwerpunktaktion zum Schutz der Schmetterlinge. Der Startschuss für den Programmschwerpunkt fällt beim ZDF am Mittwoch, den 13. April, in der Sendung «Abenteuer Wissen mit Wolf von Lojewski». In den Kinder- und Jugendprogrammen von «tivi» über «Löwenzahn» bis hin zu «1, 2 oder 3» geht es um den Schmetterling, zugleich sind die Insekten auch Thema im Vormittagsprogramm des Senders und der Dokumentarreihe «Wunderbare Welt». Außerdem berichtet das ZDF während des bundesweiten Verlaufs der Aktion kontinuierlich weiter über das Projekt. Nach dem Auftakt soll es nämlich bis Ende September zahlreiche Schmetterlings-Projekte in ganz Deutschland geben. Wie es in einer Mitteilung des ZDF heißt, gibt es drei Möglichkeiten, an der Aktion «Abenteuer Schmetterling» teilzunehmen: einen Wettbewerb, eine Schmetterlingszählung für jedermann und ein so genanntes Monitoring, also das genau Erfassen aller Schmetterlinge verschiedener Gebiete. Dieses Monitoring wird vom UFZ wissenschaftlich begleitet.


Female Owl Goes on 150-Mile Trek for Mate
A female ferruginous pygmy owl took a 150-mile crisscross trek across the Sonoran Desert to search for a mate, a journey about seven times longer than any previously recorded by state researchers monitoring the endangered birds.

Greens Clash over S. African Elephant Cull Question
A simmering battle over culling elephants has brought to light sharp divisions in the green movement over how to restrain a burgeoning population from outgrowing the confined wilderness of South Africa's parks.

New Fairy Shrimp Species Found in Idaho
Biologists with the Idaho National Guard have discovered a new species of fairy shrimp living in the oft-dry lake beds of Idaho's desert.

Evolution: Virus formte Schimpansengene
Viren stellen nicht nur das Immunssystem auf eine harte Probe, sie können sogar die Gene von Affen verändern, wie US-Forscher jetzt herausgefunden haben. Die Mutationen können zum Tod der Tiere aber auch zur Entstehung neuer Arten führen.


Himalaya: WWF warnt vor Überflutungen durch Gletscherschmelze
Die Umweltschutzorganisation WWF zeichnet ein apokalyptisches Bild. Da die Gletscher im Himalaya abschmelzen, drohen umfangreiche Überschwemmungen in China, Indien und Nepal. Im Anschluss könnte es zu einem Wassermangel in der gesamten Region kommen.

Elefanten-Soap: Stumpy und die falschen Zwerge
Phyllis ist wieder schwanger, Elvira entführt ein Baby, und Stumpy macht Handstand. Und dann war da noch Miss Lonelyheart, die Waldneurotikerin. Im zentralafrikanischen Dschungel beobachtet die Forscherin Andrea Turkalo tierische Schicksale - noch. Wilderer drohen ihrem Studienobjekt, dem Waldelefanten, den Garaus zu machen.

Nachrichten.ch - 14. Mrz. 2005
Bären Weltrekord-Wurf
Eine Bärin hat im Nordwesten Russlands sechs Junge geboren und damit einen Weltrekord aufgestellt. Das teilte der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) in Moskau mit. Normalerweise brächten Bären zwei bis maximal vier Junge auf einmal zur Welt. Die Mutter der Sechslinge war von Jägern in der Region von Nowgorod getötet worden, die Jungen überlebten.


Spiegel Online - 16. Mrz. 2005
Elefanten-Soap: Stumpy und die falschen Zwerge
Amerikaner lieben Seifenopern. So auch Andrea Turkalo. Ihre Lieblingsserie spielt im Urwald. Sie wird allerdings nur in einem ganz bestimmten Freiluftkino mitten in Afrika gezeigt. Das "Kino", in dem Turkalo stets einen Balkonplatz hat, heißt Dzanga Bai und ist in Wirklichkeit eine 500 mal 250 Meter große Lichtung im Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha in der Zentralafrikanischen Republik. Die Seifenoper, die hier jeden Tag ihre Fortsetzung findet, wird von Waldelefanten aufgeführt - Reality TV pur. Die Biologin erforscht als erste die Waldelefanten durch direkte Beobachtung. Anders als der viel bekanntere Savannenelefant ist der Waldelefant für die Wissenschaft noch immer ein Tier voller Geheimnisse. Als Andrea Turkalo vor 14 Jahren begonnen hat, die Elefanten der Dzanga Bai zu studieren, gab es noch keinerlei wissenschaftliche Vorarbeit, die auf der direkten Beobachtung der Tiere beruhte. Zuvor hatten Wissenschaftler anhand des Dungs oder der Spuren der Waldelefanten ihre Schlüsse gezogen.

opti news - 14. Mrz. 2005
Europa-Premiere des IMAX-Films "HAIE 3D", präsentiert von Jean-Michel Cousteau, am 23. März im Discovery Channel IMAX
Meeresforscher Jean-Michel Cousteau und Regisseur Jean-Jacques Mantello informieren Pressevertreter über den Schutz der Haie. HAIE 3D bietet eine einzigartige dreidimensionale Reise durch die faszinierende Welt dieser gewaltigen, gefährdeten Raubtiere. Der Film liefert zugleich eine eindringliche Botschaft zum Artenschutz. "Ich freue mich sehr, dass ganz Berlin die Möglichkeit erhält, an dieser wirklich unvergesslichen Begegnung mit den grossen Haien der Welt - wie dem Weissen Hai, dem Walhai und dem Hammerhai - teilzuhaben", so Jean-Michel Cousteau, Präsident der Ocean Futures Society. "Auch wenn inzwischen viele internationale Abkommen zum Schutz der Haie unterzeichnet wurden, haben die Bestände einzelner Haiarten innerhalb nur eines einzigen Jahrzehnts um 80 Prozent abgenommen. Heute geht es nicht nur darum, dieser Entwicklung ein Ende zu setzen, sondern es muss zugleich das bestehende Bild der Haie revidiert werden", sagt Klaus Töpfer, UNEP Executive Director.

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Weitere Infos erhalten Sie von Dipl.-Biol. Christof Würth:
(Fon) 05209-918201 – christof@livingcolours-gt.com - www.livingcolours-gt.com

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ZOOLEX WORKSHOP GEHEGEPLANUNG

Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005
im Tierpark Nordhorn

Thema: Was macht ein Zoogehege attraktiv?
Programm: Planungsbeispiele für ausgewählte Tiergruppen.

Moderation:
Dr. med. vet. Wolfgang Salzert, Zoodirektor a.D.
DI Monika Fiby, MLA, Landschaftsplanerin

Information und Anmeldung:
http://www.zoolex.org/workshop.html#nordhorn
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Programm zur Jahreshauptversammlung der
ZOOLOGISCHEN GESELLSCHAFT FÜR ARTEN- UND POPULATIONSSCHUTZ E.V.
am 9. und 10. April in Trier
Freitag, 08. April 2005

19:00 Uhr    Begrüßung / Abendessen, Weinstube Palais Kesselstatt
    Samstag, 09. April 2005
10:00 Uhr    Jahreshauptversammlung der ZGAP (nur für Mitglieder)
    öffentliches Vortragsprogramm
13:30 Uhr    „Das nördliche Weiße Nashorn“, Armin Püttger-Conradt
14:15 Uhr    „Artenjagd in Amazonien - Auf der Spur von Riesenpekari & Co“, Lothar Frenz
15:00 Uhr    „Erhaltung gefährdeter genetischer Ressourcen alter Haus- und Nutztierrassen“, Jürgen Güntherschulze
15:30 Uhr    „Auswilderung von Orang Utans in Sumatra“, Roland Gerstmeier
16:30 Uhr    „Beutelwolf und Falkland-Fuchs - von Menschen ausgerottete Tierarten“ Utz Anhalt
17:00 Uhr    „Das Rotsteisskakadu-Projekt in Palawan“, Peter Widmann
17:30 Uhr     „Evolution und Gefährdung neotropischer Crotalus durissus
Populationen“, Paul Müller
18:00 Uhr    "Umweltproben- und Genbanken für Umweltbewertung und
Artenschutz", Hr. Klein
< weitere Vorträge vorgesehen >
    Sonntag, 10. April 2005
09:30 Uhr    "Artensterben und die Zukunft der Biodiversität", Paul Müller
10:00 Uhr    Führung durch den Fachbereich Biogeographie der Universität Trier
11:30 Uhr    Fahrt nach Luxemburg auf Einladung des Zoo Parc Merveilleux, Mittagessen und Führung
Anmeldungen an: Dr. Florian Brandes
Tel. 05725-708730
Florian.Brandes@wildtierstation.de
http://www.zgap.de



Marderleben und Marderhaltung
Die Aktion Fischotterschutz e.V. in Hankensbüttel veranstaltet dieses Jahr ein eintägiges Seminar zur Biologie und Haltung der einheimischen Musteliden. Am Samstag, dem 07. Mai, können sich alle Personen, die beruflich oder privat mit der Haltung, der Biologie und dem Schutz von Musteliden befasst sind, im OTTER-ZENTRUM eingehend über Otter und Co. informieren. Da die einheimischen Marderarten sowohl in der Forschung als auch in der Zoohaltung stark vernachlässigt werden, besteht in vielen Fragen zur Biologie dieser Tiere Nachholbedarf. In den großzügigen Gehegen des OTTER-ZENTRUMs werden die überaus faszinierenden und attraktiven heimischen Marderarten, wie Hermelin, Steinmarder, Dachs und Iltis,  hautnah vorgestellt und die Ansprüche der Tiere an ihre Umgebung erläutert. Ernährung, Zucht und Gehegegestaltung sind ebenso Themen wie die Durchführung von praktische Arbeiten, etwa Fang und Immobilisation. Der Kostenbeitrag für das Seminar beträgt Euro 70,- pro Person (für Mitglieder der Aktion Fischotterschutz e.V. und Studenten Euro 30,-). Anmeldeschluss ist der 24. April 2005. Das Detailprogramm und nähere Informationen können angefordert werden bei der Aktion Fischotterschutz e.V., Dr. Hans-Heinrich Krüger, OTTER-ZENTRUM, 29386 Hankensbüttel, Tel. 05832-980824, Fax 980851, e-mail h.krueger@otter-zentrum.de.



Ausstellungen

Olten Naturmuseum
Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern
bis 20.03.2005

Wolfen Industrie- und Filmmuseum
JÄGER MIT DER KAMERA
bis 31.03.2005

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Online-Umfrage zu Nutz- und Haustierrassen in Zoos und Tierparks
Im Rahmen einer Dissertation im Institut für Tierzucht der Tierärztlichen Hochschule Hannover werden über eine Online Umfrage derzeit alle öffentlichen Tierhaltungen zu ihren derzeitigen Haustierbeständen befragt.
Ziel der Arbeit ist es, möglichst umfangreiche Daten bezüglich Bestandsgröße, genetische  Diversität, Rassenvielfalt und Zuchtmanagment über die Nutz- und Haustierrassen zusammenzutragen und diese auszuwerten.
Dies soll auch in Hinsicht auf eine spätere Nutzung dieser Daten geschehen, um mit den Informationen die Grundlage zur Nutzung eines größeren Genpools für jede Rasse in Deutschland zu schaffen.
Zu den öffentlichen Tierhaltungen zählen die „großen“ Zoos ebenso wie die Tierparks, Archehöfe und Kleinsttierhaltungen, z.B. in einem Ausflugslokal.
Die Daten werden mittels eines Internet Fragebogens ermittelt, der den Zoos und Tierparks direkt per Email zugeschickt wird.
In der Hoffnung eine möglichst umfangreiche Datenmenge zu erhalten, werden zur Zeit 723 Zoos, Tierparks und ähnliche Einrichtungen in Deutschland angeschrieben.
Die Anfrage an weitere Einrichtungen ist geplant.
Insgesamt wird die Zahl der öffentlichen Tierhaltungen, unabhängig von deren Größe, auf ca. 1200 geschätzt.
Öffentliche Tierhaltungen, die noch nicht angeschrieben wurden, können sich jederzeit melden bei
Antje Hermanns
Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der TiHo Hannover
antje.hermanns@tiho-hannover.de
0511-953-8879 bzw 0162-5760114
Die Daten sollen für eine spätere Nutzung durch die Zoos und Tierparks bereitgestellt werden, daher wird um eine rege Beteiligung gebeten!



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