 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 256 vom 10. März 2005 | | Liebe Leser, um manche Entscheidungen beneide ich Zoodirektoren ganz sicher nicht. Ob es darum geht, einen alten Elefanten nochmals zu verpflanzen oder allein in der gewohnten Umgebung zu lassen. Oder ein Löwenjungtier trotz Schädigungen aufzupäppeln oder besser einzuschläfern. Es ist aber gut zu sehen, daß auch schwere Entschlüsse zunehmend offen und offensiv in der Öffentlichkeit (sic!) vertreten werden und - mit genügend überzeugenden Informationen versehen - sich die Medien dann auch nicht aufhetzen lassen. Zu oft haben vermeindliche Tierfreunde schon Verschwörungstheorien entwickelt und Boulevardblätter aufgestachelt, nur weil sie sich nicht ausreichend informiert fühlten. Wer wo solche Entscheidungen treffen mußte - lesen Sie selbst. Dirk Petzold
Erfundstadt, 10.03.2018 Ein Eisbär im Laufrad Es hat schon etwas von einer weißen Maus, wenn Eisbärin Poldi unter den argwöhnischen Blicken ihrer Artgenossin Arctica im Tierpark von Erfundstadt behäbig ihre Kreise in einem Laufrad dreht. Das Rad mißt ein Meter in der Breite und 5 Meter im Durchmesser; eine spezielle Aufhängetechnik und "intelligent" arbeitende Lager minimieren die Verletzungsgefahr für die Tiere. Dieses weltweit einmalige Projekt wurde aus der Not heraus geboren. Laut der jüngst in Kraft getretenen verschärften Zoorichtlinie ist das Gehege der beiden Eisbärendamen nämlich zu klein: um ganze 8 qm. Doch es fehlt der Platz für Umbauten, da griff der Tierpark zu dieser ungewöhnlichen Maßnahme und hofft, dies als "Gehegeerweiterung" geltend machen zu können. Eine Bereicherung ist der 12000 Euro teure Spaß auf jeden Fall. Die Kosten hat ein renommierter Speiseeis-Hersteller übernommen, der auch die Rückwand des Rades phantasievoll gestaltet hat. Das Laufrad ist ein Hingucker geworden und *die* Attraktion im Tierpark, nicht nur für Poldi und Arctica. (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel z.B. von 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Zwei oder drei Zeilen genügen.) | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Kölnische Rundschau - 8. Mrz. 2005 Preti geht in die Bretagne Der Kölner Zoo hat ein neues Zuhause für seine Elefantenkuh Preti gefunden. Das 38 Jahre alte Tier wird Anfang der kommenden Woche in einen großen Safaripark in Frankreich gebracht. Planète Sauvage heißt das südlich von Nantes gelegene Areal bei Port Saint-Père. Preti lebte mit der Elefantenkuh Savani im alten Elefantenhaus. Beide wurde wegen ihres hohen Alters nicht mehr in den neuen Elefantenpark im Zoo umgesiedelt. Als die 54-jährige Savani Ende Dezember starb, waren sich die Zoo-Verantwortlichen einig, dass für Preti ein neues Zuhause gefunden werden musste, weil sie als Herdentier nicht alleine leben sollte. Die haben dort einen 30-jährigen und zwei 18-jährige Elefanten, da wird Preti einen guten Platz finden, versichert Dr. Olaf Behlert, stellvertretender Zoodirektor, es ist von allen Möglichkeiten die beste. Behlert wird die Elefantenkuh Montag oder Dienstag im Lastwagen in die Bretagne begleiten. Das Elefantenhaus, aus dem das Tier jetzt ausquartiert wird, steht unter Denkmalschutz. 1863 erbaut, ist es das älteste Gebäude im Zoo und, so Zoodirektor Professor Gunther Nogge, ein hervorragendes Beispiel für den Historismus in Zoos. Bevor über eine neue Nutzung nachgedacht werden kann, müsse Ersatz für die Nashörner und Flusspferde geschaffen werden, die dort auch untergebracht sind. Man plane, das Elefantenhaus später einmal als das zu nutzen, was es ist: als Denkmal, als Zoomuseum mit Bistro, alles ist besser als die jetzige Nutzung. Kölner Stadt-Anzeiger 9. Mrz 2005 Preti wird Französin Nur bis Sonntag ist das Tier noch hier zu sehen, dann geht's in die Bretagne. Der Preti-Fanclub steht direkt am Gehege. Mir wird etwas fehlen, sagt der 80-jährige Günter Pfau aus Riehl, der täglich seine Runde um das alte Elefantenhaus dreht. Eigentlich schade, seufzen Gerhard und Helga Hopp. Der Altersruhesitz für Elefantendame Preti ist gefunden: Der Safaripark Planète Sauvage (Wilder Planet) zwischen Nantes und Pornic an der französischen Atlantikküste kann dem Herdentier eine neue Familie bieten. Montagmorgen tritt die afrikanische 38-jährige Elefantendame ihre Reise an die Atlantikküste an: Im Container einer Gelsenkirchener Tiertransportfirma, der seit gestern zur Gewöhnung in Pretis Außengelände steht. Mit an Bord: Ihr vertrauter Pfleger Werner Nass und ein paar Äpfel und Bananen extra, wie Tierarzt Olaf Behlert verspricht. Rastplatz ist der Pariser Zoo, wo die Reisegruppe übernachtet. Die Presse.com - 8. Mrz. 2005 "Wir müssen Ende April zusperren" Der Vertreter der privaten Tierpark-Gesellschaft Herberstein, Rechtsanwalt Kortschak, malt ein dramatisches Szenario: "Wir sind mit unserer Liquidität am Ende. Wenn das Land sich nicht rasch zu einer neuen Lösung entschließt, dann müssen wir zusperren". Es gebe bereits einen definitiven Gesellschafter-Beschluss, längstens bis Ende April, zu verhandeln. Bekanntlich steht im Raum, dass das Land den chronisch defizitären Betrieb pachtet. Doch es ist fraglich, ob eine rasche Lösung gelingt. Zwar liefert der vom Land beauftragte Unternehmensberater Leopold Gartler bereits Donnerstag seine Machbarkeitsstudie ab. Doch die SPÖ hat sich bereits festgelegt, den Rechnungshofbericht abzuwarten. Laut Rechnungshof-Chef Andrieu ist selbst der Rohbericht erst "im Sommer" zu erwarten. Sicher ist allerdings, dass der Tierpark nicht gewinnbringend geführt werden kann. Laut Gartler muss sich das Land darauf einstellen, jährlich 1,2 Millionen Euro für den Betriebsabgang und die laufend notwendigen Investitionen zuzuschießen. Weizer Zeitung - 9. Mrz. 2005 Entscheidung ueber Herberstein Der Tierpark Herberstein gilt als Tourismus- und Publikumsmagnet der gesamten Oststeiermark. Dass es um dieses Ausflugsziel finanziell nicht gut bestellt ist, wurde in den letzten Monaten immer mehr Gewissheit. Jährlich sind es an die 200.000 Besucher, die den attraktiven Tierpark als Ausflugsziel wählen. Wir vom Land Steiermark bekennen uns klar zur Finanzierung des Tierparks. Wir stehen dahinter, aber nur in Kooperation mit anderen Regionen. Die Entscheidung über eine Förderung soll in den nächsten Wochen fallen, sagt LAbg. Erwin Gruber. Wird es vom Land übernommen, müsse man sich das genau anschauen, betont Gruber. Ob das Land auch Eigentümer wird, ist eine weitere und auch andere Entscheidung. Leverkusen - 4. Mrz. 2005 Tierpark Reuschenberg: Kein Milzbrandverdacht mehr Gute Kunde für die Besucher des Tierparks Reuschenberg: Alle weiteren Beprobungen der beiden verendeten Tiere auf Milzbrand wiesen ein negatives Untersuchungsergebnis auf, so dass der städtische Amtstierarzt den Verdacht auf den Ausbruch von Milzbrand aufgehoben hat. Der Tierpark öffnet wieder am Montagmorgen um 9.00 Uhr. Naumburger Tageblatt - 4. Mrz. 2005 Unruhe in den Tiergehegen Glänzend liegt das Jessener Tiergehege in der Wintersonne. Doch die Idylle trügt. "Die Bürokratie macht unser Tiergehege platt", sagt Dietmar Brettschneider, der Bürgermeister. Was ihn in Rage bringt, ist das neue Naturschutzgesetz von Sachsen-Anhalt. Wildgehege, die mehr als fünf wild lebende Tierarten besitzen, sollen Zoos werden. Jessen fällt mit 15 verschiedenen Arten unter die neuen Bestimmungen. Neben den Zoos in Halle und Magdeburg sind von den neuen Auflagen rund 30 Tierparks und Wildgehege in Sachsen-Anhalt betroffen. Tierschützer rechnen jedoch mit bis zu 50 betroffenen Einrichtungen. Auch in Abtsdorf im Landkreis Wittenberg ist der Wildpark in Gefahr. Viele exotische Vogelarten werden in den Gehegen gezeigt. "Wir suchen Lösungen, vielleicht müssen wir Tiere abgeben", sagt Gabriele Wolf. Nicht alle Auflagen müssten sofort erbracht werden. Auch größere Tierparks wie in Bernburg können die neuen Auflagen nicht ohne neue Investitionen erfüllen. Die Tiergärten Aschersleben und Thale geben dagegen an, auf die Umsetzung des Gesetzes vorbereitet zu sein. Für kleine Städte mit ihren einfachen Tiergehegen sind die nötigen Investitionen, so der Jessener Bürgermeister Brettschneider, jedoch nicht ohne Hilfe tragbar. Nach MZ-Informationen versucht die Stadt, verschiedene Betreiber für das Tiergehege zu finden. Aus einem würden so mehrere kleine Gehege, die nicht unter die EU-Norm fallen. Brettschneider will sich zu solchen Plänen nicht äußern. "Es kann nicht Sinn von Gesetzen sein, sie zu umgehen", erklärt er. SF DRS - 5. Mrz. 2005 Tierschützer gegen Affen und Raubtiere in "Filippos" Zoo Vor dem einzigen Tessiner Zoo Al Maglio in Magliaso sind Tierschützer aufmarschiert. Die rund 50 Personen verlangten, dass Affen und Raubtiere aus dem Privatzoo verbannt und dieser zum Park für einheimische Tiere wird. 1988 hatte Filippo Leutenegger, damals Korrespondent von SF DRS im Tessin und heute Zürcher FDP-Nationalrat, den Kleinzoo mit einer Spendenaktion in letzter Minute gerettet. Eröffnet wurde er 1973. Er besitzt rund 200 Tiere, darunter Bären, Raubkatzen, Affen und Alligatoren. Jährlich werden rund 60 000 Besucher gezählt. Die Eigentümerin des Zoos wies Verhandlungsbegehren der ATRA vorerst zurück. Bevor ein Termin vereinbart werde, werde sie Rücksprache mit Filippo Leutenegger nehmen, dem "Paten" des Zoos. Laut Molteni wollen die Tierschützer gegen sämtliche Zoos in der Schweiz vorgehen und unter anderem erreichen, dass der Berner Bärengraben und Knies Kinderzoo in Rapperswil SG geschlossen werden. Planung und Bau Leipziger Volkszeitung - 9. Mrz. 2005 Neues Dach für Voliere im Leipziger Zoo Die Sanierung der Freiflugvoliere im Leipziger Zoo ist beinahe abgeschlossen. An diesem Freitag bekommt die im asiatischen Stil gestaltete Anlage ein neues Dach. Die vier Tonnen schwere Stahlkuppel wurde am Boden zusammengebaut und soll nun auf die Voliere gehoben werden, wie Zoodirektor Jörg Junhold am Mittwoch mitteilte. In den vergangenen vier Monaten wurde die Voliere unter Auflagen des Denkmalschutzes generalüberholt, nachdem zu Beginn des Jahres 2004 schwere bauliche Mängel festgestellt worden waren. Berliner Morgenpost - 9. Mrz. 2005 Fördergemeinschaft übergab Tierpark 40 000 Euro Die Fördergemeinschaft des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde übergab Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Mittwoch einen Scheck über 40 000 Euro. Mit dieser Spende wurde ein weiterer Teilbetrag für das Haus der Riesenschildkröten aufgebracht, das zum 50. Geburtstag des Tierparks in diesem Jahr eröffnet werden soll. Das teilte auf der Mitgliederversammlung der Fördergemeinschaft deren Vorsitzender Thomas Ziolko mit. Die Gemeinschaft hat rund 670 Mitglieder. Seit zehn Jahren hat der Tierpark 660 000 Euro erhalten. Prignitzer - 7. Mrz. 2005 Wolfsgehege kommt, Eulenburg soll folgen Auf seiner gestrigen Klausurtagung hat der Vorstand des Fördervereins Tierpark Perleberg e. V. seine nächsten Vorhaben diskutiert. In diesem Jahr wird das neue Wolfsgehege fertig, eine Eulenburg ist noch Zukunftsmusik. Bis zum Tierparkfest im Juni soll das neue, von mehreren Seiten einsehbare Wolfsgehege fertig sein. Die frühere Finanzministerin Dagmar Ziegler hatte auf dem jüngsten Tierparkfest zum 40. Geburtstag der Anlage 10.000 Euro gestiftet. "Mit dieser Anschubfinanzierung erhalten wir jetzt noch EU-Mittel", nannte Moormann den zweiten Topf. Dass der Bau in wenigen Monaten realisiert werden kann, liege an der jahrelangen Vorbereitung. Das jetzige Wolfsgehege soll zu einer begehbaren Freiflugvoliere umgebaut werden. In ihr werden unter anderem Waldrappen einziehen. Zehn bis 20 Tiere sollen für den Perleberger Tierpark gekauft werden. Außerdem plant der Förderverein in naher Zukunft eine neue Meerschweinchenanlage. In der sollen historische Gebäude Perlebergs in Miniatur stehen. Ergänzen könnte diese Anlage eine Ausstellung historischer Landwirtschaftsgeräte. Pforzheimer Zeitung - 5. Mrz. 2005 Munter wie ein Fisch im Wasser Ein kombiniertes Aquarium/Terrarium ist die neueste Attraktion im Wildpark Pforzheim. Das so genannte "Paludarium" ist gestern im Ewald-Steinle-Haus (Naturbildungsstätte) eingeweiht worden. Ewald Steinle, Vorsitzender des Förderkreises Wildpark, freute sich darüber, "dass wenige Wochen nach Übergabe des Großaquariums mit 3000 Liter Inhalt für Warmwasserfische nun dieses Paludarium im Wildpark die Neuinvestitionen des Förderkreises in Höhe von 35 000 Euro in der Naturbildungsstätte abschließt". Wormser Zeitung - 8. Mrz. 2005 Ein neues Haus für die Paviane Im September werden Gäste im Wormser Tiergarten das neue Pavianhaus bestaunen können, das Raum bietet für zwei Familienverbände mit rund 25 Tieren. Die Mantelpaviane, die das ehemalige Bärengehege bevölkern, brauchen mehr Platz, da sich der Bestand auf mittlerweile 25 erweitert hat. Das Außengehege werde möglichst naturbelassen, der Innenbereich gefliest und betoniert, um die Anlage sauber halten zu können. Ganz wichtig: der drei Meter hohe Zaun und die Abgrenzung mit Panzerglas. Nicht selten hätten Besucher bisher Gummibärchen, Kekse oder Pommes Frittes durch die Gitterstäbe gereicht. Auf dem Freihege wird es Klettergelegenheiten, Sichtblenden, Nischen und andere Rückzugsmöglichkeiten, Sonnenplätze und Futtersuchplätze für die Paviane geben. 100 000 Euro werden in ein Blockheizkraftwerk gemeinsam mit dem EWR investiert. "Nach Ostern beginnen wir mit der Gehwegerneuerung im Tiergarten. Konzepte für Schulen und Kindergärten zum Besuch des Pavianhauses werden erarbeitet." Die eigentliche Erweiterung des Geländes stehe für 2006 an. Westdeutsche Zeitung Zoo, Hardt, Engelsgarten: Mittel sind frei Die Bezirksregierung hat die städtischen Eigenmittel für die Regionale-Projekte freigegeben. 6 Millionen Euro können jetzt für die Umgestaltung des Zoos ausgegeben werden. Das betrifft vor allem die Neuanlage der Großkatzenanlage und die Neugestaltung des Eingangsbereichs. Bis zum Sommer des Regionale-Jahrs 2006 sollen diese Maßnahmen abgeschlossen sein. Main-Rheiner - 5. Mrz. 2005 30 000 Euro für den Wildpark Förderverein freut sich über riesige Unterstützung durch die AZ-Leser Als Gregor Mayer hört, welch hohe Spendensumme bei der AZ-Aktion "Leser helfen" zusammengekommen ist, verschlägt es ihm fast die Sprache: 30 000 Euro! "Wir freuen uns riesig", sagt der Vorsitzende des Fördervereins Gonsenheimer Wildpark. Mit dem Geld ist es jetzt möglich, einige lang ersehnte Projekte in Angriff zu nehmen - etwa die Umgestaltung des Kleintiergeheges. Aktionen Der Tagesspiegel - 9. Mrz. 2005 Der Direktor und das liebe Vieh Bernhard Blaszkiewitz hat 14 aufregende Jahre zwischen Alfred-Brehm-Haus, Lamawiesen und Bärenanlage hinter sich und ein aufregendes Jahr vor sich: Der Tierpark wird 50. In eineinhalb Wochen gehen die Jubiläumsfeiern richtig los, dann ist Frühlingsanfang und eine Woche darauf Ostern. Die meisten Tiere warten noch in ihren Häusern auf die Frühlingssonne. Manche wissen diesen Luxus allerdings nicht zu schätzen. Die büxen schon mal aus, sagt Blaszkiewitz. Er und seine Pfleger haben schon früher immer mal wieder gesagt, dass sie mit Fluchtgeschichten Bücher füllen könnten, zum Jubiläum haben sie das nun getan. Tierpark Berlin. Die schönsten Geschichten, heißt das Buch, das heute im Tierpark vorgestellt wird. Was den Direktor sonst umtreibt, ist technischer Art: Es wird viel gebaut im Tierpark, der Förderverein spendiert einen Lemurenwald und eine Überwinterungsanlage für Schildkröten. Neue OZ Online - 9. Mrz. 2005 Frühling zieht im Zoo ein Der Osnabrücker Zoo erwacht aus dem Winterschlaf. Am kommenden Wochenende, Samstag, 12. März, und Sonntag, 13. März, startet dort ein Frühlingsfest. Verbunden ist das Frühlingsfest mit verbilligtem Eintritt: Jeder zahlt nur die Hälfte. Gleichzeitig wird der Tag aber mit einer Spendenaktion für die Flutopfer verbunden. Auf jede (verbilligte) Eintrittskarte wird ein Euro Zuschlag genommen. Das Geld geht an terre des hommes. Hamburger Abendblatt - 9. Mrz. 2005 Hagenbeck einmal ganz neu entdecken "Ich bin mir sicher: Wenn es in Hamburg eine Umfrage gäbe, die nach der beliebtesten Institution der Stadt fragte, nach der Einrichtung, die in der Gunst der Hamburger die meisten Sympathiepunkte erhält - dann würde Hagenbeck sicher einen der vordersten Plätze belegen." Klare Worte der Wertschätzung, die HSH-Vorstandschef Alexander Stuhlmann (56) gestern abend zur Eröffnung der Ausstellung "Hagenbecks Tierpark" im eigenen Haus fand. Die Ausstellung der Stiftung Tierpark Hagenbeck dokumentiert in nie gezeigten Fotos und Plakaten den Werdegang von der Gründung des Tierparks in Stellingen bis zu den heutigen Aufgaben der Stiftung. Die Ausstellung im Konferenzzentrum der HSH Nordbank, Gerhart-Hauptmann-Platz 50, ist bis zum 2. September (mo-fr, 9 bis 16 Uhr), geöffnet. Der Eintritt ist frei. Neue Osnabrücker Zeitung - 9. Mrz. 2005 Skulptur von Seehund «Hannes» nimmt Form an Die Skulptur des aus dem Tierpark Nordhorn ausgebüxten und letztlich verschollenen Seehundes «Hannes» nimmt Form an. Vor der offiziellen Enthüllung vor dem Seehundbecken am 21. März stellte der Zoo am Dienstag die fast fertige Skulptur einer Bildhauerin vor. Die mit rund 350 Kilogramm Gewicht lebensgroße Darstellung des Seehunds besteht aus Granit und wird auf einer Sandbank auf Sandstein aufgestellt. Tierpark-Leiter Thomas Berling versicherte, die Skulptur werde «extra fest» verankert. Eine ähnliche Skulptur von «Hannes» in der niederländischen Auffangstation Pieterburen war vor einigen Wochen gestohlen worden. Die Odyssee des Seehunds hatte im vergangenen Sommer über Monate Medien und Menschen weit über Niedersachsen hinaus beschäftigt. Hamburger Abendblatt - 4. Mrz. 2005 Giraffenmädchen heißt jetzt "Naledi" Gemächlich wiederkäuend lag das knapp sieben Monate alte Giraffenbaby auf einem Heulager im Giraffenstall von Hagenbecks Tierpark. Die Berner Schülerin Marine Wendt (12) taufte gestern das Giraffenmädchen auf den Namen "Naledi". Diesen Namen hatte die Gymnasiastin aus dem Internet herausgesucht: "Ein afrikanischer Begriff, der Stern bedeutet." Mit ihrem Vorschlag und einem selbstgemalten Giraffenbild hatte Marine einen von H & M ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen. Die Modekette, die die Patenschaft für Naledi übernahm, überreichte der Schülerin dafür einen Einkaufsgutschein im Wert von 200 Euro. Naledi ist das erste Kind von Rothschild-Giraffendame Teina (8). Märkische Oderzeitung - 5. Mrz. 2005 Name für kleinen Exoten gesucht Nur noch drei Wochen, dann steigt die 9. MOZ-Osterfete im Angermünder Tierpark. Die Organisatoren haben ein neues Programm auf die Beine gestellt. Alt bewährt sind dagegen die Ostereier-Wettbewerbe, bei denen es wieder schöne Preise zu gewinnen gibt. Zu den Höhepunkten des Unterhaltungsprogramms, das diesmal die Music Dolphins, ein Clownpaar, die Kunst- und Musikschule Angermünde sowie die Tanger Dance-Group gestalten, gehört auch wieder eine Tiertaufe. Diesmal wird für ein weißes, exotisches Lämmchen ein Name gesucht. Mitteldeutsche Zeitung - 5. Mrz. 2005 Biber heißen Gucky und Iltu Seit Freitag haben die beiden Biber im Dessauer Tierpark einen Namen: Gucky heißt der Herr der Anlage, Iltu seine weibliche Begleitung. "Gucky und Iltu sind Romanfiguren, sie stammen aus der größten deutschen Science fiction-Serie Perry Rhodan, die in der ganzen Welt verlegt wird", erläutert Klaus-Dieter Granditzki seine Auswahl. Ende November waren die Biber nach Dessau gekommen. Der Pabel-Moewig Verlag fand die Idee der Namensgebung seiner Mausbiber für die hiesigen Elbebiber so gut, dass er dem Tierpark mehrere Kisten mit Souvenirs aus der Science-Fiction-Reihe spendierte. "Wir werden die T-Shirts, Plüschtiere und Bücher in unsere Tombola zur Finanzierung der neuen Bärenanlage geben", freut sich Tierparkchefin Christine Kilz. Die Welt Jürgen Drews - Schlagersänger hinter Gittern Berlin: 9 Uhr im Raubtierhaus des Zoologischen Gartens: In einem leeren, kahlen Löwenkäfig kniet Jürgen Drews vor dem Gitter, grinst und glotzt auf die Fotografen. Nachwuchs Hannoversche Allgemeine Zeitung - 3. Mrz. 2005 Nachwuchs in Hannovers Urwald - Gorillababy im Zoo vorgestellt Der Zoo in Hannover freut sich über Nachwuchs bei den Gorillas. Bereits am Samstagmorgen kam das noch namenlose Flachland-Gorillababy im Urwaldhaus auf die Welt. Zuletzt wurde im Erlebnis-Zoo Hannover 1999 ein weibliches Gorillababy geboren. Neue Presse - 3. Mrz. 2005 Erstmals Gorilla-Mädchen geboren Zum ersten Mal seit sechs Jahren hat der Zoo Hannover wieder weiblichen Nachwuchs bei den Gorillas bekommen. Die 22-jährige Gorilladame Zazie hatte das Baby am 26. Februar zur Welt gebracht. Der Vater ist der 13-jährige Buzandi, dessen erstes Kind, Sohn Kiburi, im Juni 2004 geboren wurde. Buzandi kam 2001 vom australischen Melbourne nach Hannover. Hamburger Abendblatt - 7. Mrz. 2005 Babyboom im Affenhaus Babyboom bei Familie Orang-Utan: In Hagenbecks Tierpark hat innerhalb von acht Monaten das dritte Menschenaffen-Kind das Licht der Welt erblickt. "Wenn das so weitergeht, müssen wir über einen Kindergarten nachdenken", sagt Tierpfleger Claus Claussen und lacht. Die dritte Geburt am 4. Februar ist eine kleine Sensation: Orang-Utan-Dame Bella, die im Alter von drei Jahren als Wildfang aus Sumatra nach Hamburg kam, ist bereits fünffache Mutter - und schon stolze 44 Jahre alt. Die Baumbewohner, die in freier Wildbahn eine Lebenserwartung von 35 bis 40 Jahren haben, erreichen in Zoos und Tierparks schon einmal ein Alter von 50 Jahren und mehr. Die Freude über den Nachwuchssegen ist groß. Eine vierte Geburt könnte schon in den nächsten Wochen anstehen . . sz-online - 9. Mrz. 2005 Sorge um Löwenkind Das Mitte Februar im Leipziger Zoo geborene Löwenbaby gibt Anlass zur Sorge. Wie Zoo-Mitarbeiter mitteilten, verlor der Nachwuchs in den vergangenen zwei Tagen Gewicht. Vermutet wird, dass die Löwen-Mutter Luena nicht genügend Milch gibt. Falls sich der Gewichtsverlust des Kleinen fortsetzt, könnte das lebensbedrohlich werden. Der Zoo hofft aber auf eine Besserung des Gesundheitszustandes. Leipziger Volkszeitung 10. Mrz 2005 Sorge ums Löwenbaby: Es wächst nicht Wenn Mutter Luena ihr Junges nicht ausreichend ernährt, wird diesmal nicht per Handaufzucht eingegriffen wie beim älteren Bruder Malik. "In der freien Natur hätte ein Jungtier dann auch keine Chance", so Zoochef Jörg Junhold. Mehr noch: "Sollte der Kleine sich quälen und langsam verhungern, müssen wir möglicherweise entscheiden, ihn zu erlösen", deutet Junhold an. Anders als bei Luenas erstem Sohn will der Zoo kein zweites Jungtier per Hand aufziehen, da dies nicht der artgerechten Wildtier-Haltung entspricht. Bei Malik, geboren im Juli 2004, sind die Probleme deutlich zu sehen: Er lebt von seinen Artgenossen durch Gitterstäbe getrennt und ist schon erheblich geprägt auf Menschen - vor allem auf seinen Pfleger Jörg Gräser, der ihn täglich im Spiel beschäftigt. Den Besucherliebling mit der Gruppe zusammenzuführen wäre mit dem hohen Risiko verbunden, dass Vater Matadi seinen Sohn sofort tötet. Zudem hat die künstliche Ernährung offenbar Augenprobleme bei Malik hervorgerufen. Ein anderer Zoo, der den Kleinen aufnimmt, wurde bisher nicht gefunden. "Dass ein Löwe sein ganzes Leben als Einzelgänger ohne Kontakt zu Artgenossen verbringt, ist die schlechteste und nicht tiergerechte Lösung", resümiert Zoochef Junhold. > Entscheidung bereits gefallen, s. Pressemitteilungen Mitteldeutsche Zeitung - 10. Mrz 2005 Kamelnachwuchs steht noch auf zittrigen Beinen Große Freude am frühen Montagmorgen bei den Mitarbeitern des Ascherslebener Tierparks. Bei den Kamelen hatte sich Nachwuchs eingestellt. Ein strammer kleiner Hengst lag neben seiner Mutter. Doch die Freude war schnell getrübt, denn der kleine Hengst konnte nicht selbst aufstehen. Er musste von den Pflegern auf die Beine geholfen werden. Auch beim Saugen gab's Probleme. "Der Pfleger musste den Kleinen an die Zitzen der Mutter halten, bis er endlich zu saugen begann. Es waren ganz bange Stunden", schilderte Tierparkchef Dietmar Reisky die Situation. Zum Glück sei die Mutter allerdings sehr geduldig gewesen.Es ist der 13. Nachwuchs bei den Kamelen im Ascherslebener Tierpark seit 1991. APA OTS (Pressemitteilung) - 9. Mrz. 2005 Familie Kamel gibt Geburt der Tochter Marylin bekannt Der Tierpark Herberstein hat wieder Zuwachs bekommen: ein Kamelbaby hat das oststeirische Tierparklicht erblickt! Die kleine Marylin ist der ganze Stolz von Kamelmutter "Manuela" und Kamelpapa "Martin". Berliner Morgenpost - 9. Mrz. 2005 Schönheitskur für Dickhäuter Der kleine Elefant im Tierpark Friedrichsfelde wächst und gedeiht prächtig. Nicht nur Mutter Nova kümmert sich vorbildlich um ihren Nachwuchs, sondern auch die Tierpfleger. Jeden Tag wird der Mini-Elefantenbulle ausgiebig mit feuchtem Lehm eingerieben. "Das ist wie eine Feuchtigkeitscreme beim Menschen", erklärt der stellvertretende Reviertierpfleger Thomas Günther, der schon seit 15 Jahren bei den Elefanten arbeitet. Noch ist der Kleine namenlos, aber bei Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz sind schon zahlreiche Namensvorschläge eingegangen. Berliner Kurier - 5. Mrz. 2005 Wenn ihr groß seid, streichelt euch niemand! Die Pflegerin kümmert sich ganz zärtlich um die jetzt im Berliner Zoo geschlüpften längsgestreiften "Federbälle", damit die etwa 25 Zentimeter kleinen Mini-Emus in nur wenigen Monaten fast zehn Mal so groß sind wie heute. Papa Emu hatte seine Jüngsten übrigens vorbildlich bebrütet. Aber als die Kälte in Berlin immer klirrender wurde, mussten die Eier doch in den Brüter. Berliner Kurier - 10. Mrz 2005 Unser süßer kleiner Berlin - Wenn's schee macht ... Dann empfehlen führende Dickhäuter-Dermatologen gern mal Schlamm für die Schönheit. Und zwar auch für die zarte Babyhaut unseres Minifanten im Tierpark. Darum beginnt dort jeden Tag um die Mittagszeit Berlins schönste Schlammschlacht. sz-online - 5. Mrz. 2005 Chemnitzer Luchse suchen neues Zuhause Spitze Ohren - leises Fauchen: Genau das können Besucher im Chemnitzer Wildgatter Oberrabenstein derzeit erleben, wenn sie nach den Karpatenluchsen Ausschau halten. Die Tiere hatten im Vorjahr Nachwuchs bekommen. Jetzt sind die Kleinen fast groß und es gibt Platzmangel. Deshalb sucht der Tierpark europaweit ein neues Zuhause für die beiden Jungtiere. Der Standard - 7. Mrz. 2005 "Elefanten sind nicht generell Mörder" Die ÖBB werben für sich und den Tiergarten Schönbrunn mit einem "Kombiticket" für Zugfahrt und Eintrittskarte in den Wiener Zoo. Auf dem Plakat marschiert ein junger Elefant auf den Betrachter zu. "Ich gebe zu, diese Werbung wirkt derzeit deplatziert", meint Johann Rankl, Pressesprecher bei den ÖBB in Niederösterreich. Und spricht damit den Unfall vor zwei Wochen an, bei dem Elefant Abu seinen Pfleger getötet hatte. Aus Gründen der Pietät das Werbesujet für einige Zeit gegen jenes vom Vorjahr mit den Pandabären auszutauschen, halten die ÖBB für nicht notwendig. Die Plakate hingen bereits Wochen vor dem Zwischenfall. Die Tiere seien nicht generell als "Mörder" abzustempeln. taz Ruhr - 7. Mrz. 2005 Hyänen mögen Fernwärme Im Ruhr Zoo Gelsenkirchen ist Winter. Doch geschäftig wird gebaut am neuen Zoo. In der "Zoom Erlebniswelt" soll 2008 die ganze Welt in einem Park zu sehen sein. Doch die Umsetzung ist nicht nur meteorologisch kompliziert. Bei der Tierwelt ist das einfacher: Aufgezogen wurden sie in Tiergärten in Deutschland, Spanien oder Schweden. Fachgeschäfte organisieren den Handel mit den Wildtieren aus Zoos. Kaufen können aber nur Tiergärten, die nicht zum europäischen Zoo-Verein EASA gehören. Vereinsmitglieder dürfen keine Tiere erwerben, nur Tausch und Schenkungen sind erlaubt. Mit diesen Regeln sollen wild lebende Tiere nicht in Gefahr gebracht werden: Wenn die Geld bringen könnten, werden sie vielleicht wieder gefangen. Vor allem bemüht sich Zoom Erlebniswelt um drei neue Eisbären. Doch wenn es kein Angebot von den Vereins-Mitgliedern gibt (etwa im Fall der Hyänen), wird sich über die strengen Vorschriften schon einmal hinweg gesetzt. uniprotokolle - 4. Mrz. 2005 Wie Zoologische Gärten Gorillas in Junggesellengruppen halten können Erfolgreiche Zucht und verbesserte Haltungsbedingungen bei Menschenaffen stellen Zoos zunehmend vor ein Problem: Wohin mit den überzähligen männlichen Tieren? Wegen der Konkurrenz zum dominierenden Männchen und den eventuell daraus resultierenden aggressiven Auseinandersetzungen müssen die Heranwachsenden aus der Gruppe genommen und bislang oft einzeln gehalten werden. Freilebende Berggorillas liefern ein Vorbild, von dem auch in Zoos gehaltene Gorillas profitieren können: Junggesellengruppen. Die Verhaltensbiologin Dr. Marianne Nitsch, Freie Universität Berlin, untersuchte in zwei europäischen Zoos westliche Flachlandgorillas, um festzustellen, unter welchen Bedingungen diese Junggesellengruppen erfolgreich gebildet werden können. Die Untersuchungen an der neuen Gruppe, die aus zwei erwachsenen Männchen und zwei Jungtieren bestehen sollte, fanden im Zoo der südenglischen Stadt Paignton statt. Die Verhaltensbeobachtungen an der seit einem längeren Zeitraum bestehenden Junggesellengruppe (Loro Park, Teneriffa) zeigten, dass alle Gruppenmitglieder gute Sozialkontakte zueinander aufgebaut hatten. Da sich die Gruppen natürlich über die Zeit verändern, muss in weiteren Untersuchungen festgestellt werden, ob Männchen, wenn sie erwachsene Silberrücken geworden sind, aus der Gruppe genommen werden müssen oder unter welchen Umständen sie dort bleiben können. Nach ihren Studien kommt Marianne Nitsch zu dem Schluss, dass Junggesellengruppen auch für Zoos ein viel versprechendes Modell sind. Neue OZ Online - 8. Mrz. 2005 "Notfalls mal den Knüppel nehmen" Beim Angriff eines Keilers im Wildpark Melle erlitt am Sonntag ein Mann eine schwere Beinverletzung. Besucher werden daher noch einmal eindringlich gebeten, keine Lebensmittel in den Park mitzubringen oder gar die Tiere zu füttern. Der Vorfall hattte sich mittags ereignet, nachdem ein Besucher ganz in der Nähe der Diedrichsburg einen Keiler gefüttert hatte. Ein anderer Besucher ging wenig später über diese Stelle, die ein Keiler aber offensichtlich schon als seinen Futterplatz ansah. Das Tier rannte auf den Mann zu und schlug zwischen dessen Beinen ein-, zweimal den Kopf mit den Hauern hin und her. SF DRS - 6. Mrz. 2005 Einzige Elefantendame im Zoo von Tunis tragisch verunglückt Die einzige Elefantendame im Zoo von Tunis ist bei einem Sturz tragisch verunglückt. Bambi fiel in den Graben, der ihr Gehege von den Besuchern trennt. Alle Rettungsversuche waren vergebens. 09.03.2005 - 16:39 Uhr, Polizeipräsidium Krefeld Versuchter Einbruch im Zoo - Zeugen gesucht In der Zeit vom 08.03.2005, 17.00 Uhr, bis zum 09.03.2005, 08.10 Uhr, gelangten ein oder mehrere unbekannte Täter auf bisher ungeklärte Art und Weise auf das Gelände des Krefelder Zoos. Dort hebelten der oder die Täter die Tür zum "Luchshaus" auf. Im "Luchshaus" wurde jedoch nichts entwendet. Wer hat verdächtige Personen im Bereich vom Zoo gesehen oder sonstige Beobachtungen gemacht? Die Polizei Krefeld bittet unter der Telefonnummer (02151) 634-0 um sachdienliche Hinweise. (116 / DG) Berliner Morgenpost - 8. Mrz. 2005 Neulinge im Zoo: Löffelenten im Teich der Kondor-Voliere Südamerikanische Löffelenten watscheln und schwimmen jetzt als Neulinge im Berliner Zoologischen Garten. In der zukünftigen Kondor-Voliere sind vier Paare der Enten aus einer Nachzucht des Tierparks Cottbus angesiedelt. Auf der ganzen Welt gibt es nur noch etwa 100 000 der Tiere, die meisten in Argentinien. Leipziger Volkszeitung - 9. Mrz. 2005 Zuschuss gekürzt Der Tierparkverein, der seit 1998 den Eilenburger Tierpark aus städtischer Trägerschaft übernahm und zu einem Schmuckstück entwickelte, muss jetzt mit weniger städtischem Zuschuss auskommen. Danach kürzt die Stadt ihre Zuwendung von bisher 158.000 Euro pro Jahr auf 135.000 Euro. Bis 2008 sinkt der Zuschuss weiter auf 125.000 Euro. Rainer Weihmann (SPD): "Die Übertragung an den Tierparkverein war richtig. Wir möchten uns beim Tierparkverein um Stefan Teuber für das Geschaffene bedanken. Wir bekennen uns zum Tierpark, doch die Reduzierung entspricht den Haushaltsrealitäten." Volksstimme - 4. Mrz. 2005 Kaiman starb an Lungenkrankheit/ Nur noch ein Mini-Krokodil... Ein trauriges Schicksal ereilte jetzt einen der beiden Kaimane im großen Tropenhaus der Magdeburger Gruson-Gewächshäuser. Das Mini-Krokodil verstarb, wie jetzt bekannt wurde, vor drei Wochen vermutlich an einer Lungenkrankheit. Der Brauen-Glattstirn-Kaiman war zusammen mit einem Artgenossen vor knapp zwei Jahren aus Südamerika nach Magdeburg in das Tropenparadies unter Glas gekommen. Dass es krank war, habe man schon vor Wochen mitbekommen, sagt Mothes. Wir waren mehrfach beim Tierarzt. Der Kaiman hat Aufbauspritzen erhalten. Er hat es trotzdem nicht geschafft. Allein soll der zweite Kaiman künftig aber nicht bleiben. Der Magdeburger Fotokünstler Rayk Weber hat sich spontan entschlossen, Geld zu sammeln für den Kauf eines neuen Kaimans. Aachener Zeitung - 3. März. 2005 Schufterei vor dem Park-Start Die Themengärten im Brückenkopfpark Jülich sind jetzt von ihrem Märchenwald-Dasein befreit worden. Auch im Zoo gab es alle Hände voll zu tun. Zum einen wurde das Luchsgehege nach dem altersbedingten Ableben der beiden Katzen auf Vordermann gebracht. Ein benachbartes ungenutztes Gehege soll dazu kommen und den künftigen Tieren, die bereits gesucht werden, noch bessere Lebensbedingungen ermöglichen. Hamburger Abendblatt - 7. Mrz. 2005 Babys im Affenhaus Hier arbeitet Claus Claussen arbeitet als Tierpfleger im Orang-Utan-Haus von Hagenbecks Tierpark. Und das ist zur Zeit noch spannender als sonst, haben doch gleich drei Affen-Mamas Nachwuchs bekommen. Claus Claussen hatte schon immer einen Draht zu Tieren. Nach dem Abitur am Corvey-Gymnasium und dem Zivildienst kam für den schlanken, blonden Hamburger nichts anderes als eine Zootierpfleger-Lehre bei Hagenbeck in Frage. Nach drei Jahren Ausbildung und vier Jahren im Beruf möchte Claussen im nächsten Jahr die Meisterprüfung machen. cls Neue Ruhr Zeitung - 5. Mrz. 2005 Herr über Hai, Seestern und Rochen Robert Donoso ist der Herr der Fische. 20 450 Exemplare - vom Hai bis zum Seestern - leben im Sea Life-Aquarium Oberhausen, alle betreut und gepflegt von dem 41-Jährigen. Er ist Aquariumsleiter und damit "Mädchen für alles", wenn es nur schwimmt. Wer nun glaubt, Robert Donoso habe Biologie oder ähnliches studiert, der irrt. Erlernt hat der 41-Jährige den Beruf des Büromaschinenmechanikers, kümmerte sich um Schreibmaschinen. Die Aquaristik war eigentlich nur sein Hobby und das Wissen dazu hat er sich über Jahrzehnte überwiegend autodidaktisch angeeignet. Außerdem publizierte er in Fachzeitschriften und hat mittlerweile zwei anerkannte Fachbücher zu den Themen "Kampffische" und "Barben" geschrieben. Berliner Morgenpost - 6. Mrz. 2005 Achtung, Rutschgefahr! Die Probleme der Antilopen Die Schneedecke, die momentan auf Teilen der Stadt liegt, läßt auch den Berliner Zoo noch idyllischer erscheinen. Manchen Tierpflegern macht die momentane Witterung jedoch zu schaffen. "In meinem Revier sind Schnee und Eis ein Riesenproblem", sagt Rainer de Lima, Reviertierpfleger bei den Einhufern. Momentan verbringen seine Schützlinge die meiste Zeit in ihren Boxen. "Denen wird es drinnen schnell zu langweilig, und dann haben sie Dusseligkeiten im Kopf." NW Herford - 5. Mrz. 2005 Winterlicher Waldfrieden Nur Wenige wagen sich bei den aktuellen Wintertemperaturen in den Herforder Tierpark Waldfrieden. Dabei entfaltet die kleine Anlage am Stadtrand von Herford in diesen Tagen einen ganz eigenen Reiz. Dodt muss in diesem Jahr deutlich mehr heizen als sonst. Daran änderte auch der Ansatz des Tierparks nichts. "Die einheimischen Tiere den Kindern nahe zu bringen." Exotischste Arten sind die Lama-ähnlichen Guanakos und Alpakas. Zur offiziellen Saisoneröffnung am 6. März bezahlen Kinder nur einen Euro Eintritt. Leipziger Volkszeitung - 5. Mrz. 2005 Präriehunde schlaflos in Delitzsch Der Winter hat die Natur noch fest im Griff. Das spüren auch die Bewohner des Delitzscher Tiergartens. Die Jahreszeit bringt aber auch Ungereimtheiten. Die Präriehunde schlafen sonst um diese Zeit tief und fest. Der relativ milde Winterstart hat sie vermutlich munter gehalten. Nun fällt es der ganzen Sippe schwer, noch einmal einzuschlafen. Dennoch steht der Frühling in den Startlöchern. Am Ententeich ordnen sich die Paare. Die schwarzen Schwäne haben Eier gelegt. Bis Ostern erwarten die Zwergziegen ihre Jungtiere. Thüringische Landeszeitung - 4. Mrz. 2005 Eule zwölf Tage lang aufgepäppelt Der Erfurter Zoopark hat es Familie Gollnau angetan. "Ich bin quasi im Zoo groß geworden", erzählt Maria Gollnau, die zur Zeit glückliche Patin von den Minischwein-Schwestern Thelma und Louise ist. Mutter Renate Gollnau ist Patentante von zwei Schnee-Eulen. Ihrer Leidenschaft für den Zoo hat die Familie jetzt noch die Krone aufgesetzt: Sie sponserte eine Bank für 160 Euro, die der Zoo sehr gut gebrauchen kann, vor allem für seine älteren Besucher. Ein goldenes Schildchen erinnert an die Geldgeber. Ihr Platz ist natürlich am Schnee-Eulen-Gehege. Rhein Main Presse - 8. Mrz. 2005 "Auf den harten Kern ist Verlass" AZ-Vogelpark feiert... Bei der Jahreshauptversammlung des AZ-Vogelparks haben Vorstandswahlen auf dem Programm gestanden. Gerhard Hartl wurde in seinem Amt als Erster Vorsitzender bestätigt und berichtete im Vereinsheim über viele Aktivitäten aus dem letzten Jahr. "In diesem Jahr stehen wieder die jährlichen Festrituale an, die schon lange Tradition haben beim AZ-Vogelpark", sagte Hartl. Einige Supermärkte versorgen den AZ-Vogelpark, zu dem längst nicht nur gefiederte Freunde, sondern auch Ziegen, Meerschweinchen, Ponys und Esel gehören, mit Obst und Gemüse. Der Höhepunkt des Jahres 2005 wird das 50-jährige Jubiläum des AZ-Vereins sein, das am 4. Juni im Gasthaus "Schwanen" mit einer Festveranstaltung gefeiert wird. Krone.at - 4. Mrz. 2005 Schlangen-Hoppala Eine Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt, gibt es anscheinend nicht nur in Sprichwörtern und in Mythen. Eine Königspython aus Amerika wurde in einem Aquarium in Taiwan gezeigt, als der erstaunliche Vorfall geschah. Das Reptil sah sein eigenes Spiegelbild im Glas und hielt es für ein anderes Tier. In rasender Wut fiel es über das Tier her - und erwischte seinen eigenen Schwanz. Gierig fraß die Schlange ein Viertel seines eigenen Körpers auf. Das Tier musste notoperiert werden - inzwischen ist es wieder wohlauf. Spiegel Online - 4. Mrz. 2005 Panik unter Primaten: Schimpanse beißt Mann die Nase ab In Kalifornien sind zwei Schimpansen aus ihrem Gehege ausgebrochen und haben ein Ehepaar schwer verletzt. Mehrere Schimpansen waren aus ihren Käfigen der "Animal Haven Ranch" in Caliente ausgebrochen. Zwei von ihnen hätten daraufhin das Ehepaar angegriffen. Einer der Menschenaffen biss dem Tierheim-Besucher James Davis "einen Großteil des Gesichts" heraus. Die Nase könnte nur mittels aufwendiger Operationen wieder angenäht werden, so die Mediziner. Das Ehepaar Davis wollte einen Schimpansen besuchen, den sie selbst vor Jahren wegen aggressiven Verhaltens in das Tierheim gebracht hatten. Während Buddy und Ollie erschossen wurden, konnten zwei weitere Schimpansen fliehen. Der örtliche Sheriff, Tierschützer und Behörden sind seither auf der Suche nach den flüchtigen Primaten. Seattle Zoo Tries to Inseminate Elephant A ticklish business, artificially inseminating an elephant. With the help of high-tech ultrasound and computer gear, special protective clothing, wheelbarrows and not a little cooperation from Chai, a 26-year-old Asian elephant, Woodland Park Zoo officials hope the complicated process led by two German scientists will result in the pachyderm giving again birth, as she did four years ago. | | | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Leipzig, 10.03.2005 Das Löwenbaby, das am 16.02.2005 im Zoo Leipzig zur Welt kam, musste heute nachmittag eingeschläfert werden. Als der Tierpfleger heute morgen das Haus der Löwensavanne betrat, hatte Mutter Luena ihr Jungtier aus der Wurfkiste geschubst und ging sehr grob mit dem Kleinen um. Als das Junge zum Wiegen herausgenommen wurde, bestätigte sich nicht nur der Verdacht, dass es nicht ausreichend ernährt wird und weiterhin abnimmt. Am Schwanz hatte der kleine Kater mehrere tiefe Bissverletzungen, z.T. mit Durchtrennung der Wirbelsäule, die ihm seine Mutter zugefügt hatte. Dies ist für uns der Anlass, eine schwere Entscheidung zu treffen und dem Leiden ein Ende zu bereiten. Mit diesen Verletzungen hat das Jungtier keine Chance, gesund groß zu werden. Dazu kommt, dass wir von einer weiteren Handaufzucht bei unseren Löwen absehen müssen. Zootiere, die vom Menschen aufgezogen wurden, finden nur schwer ein neues Zuhause in einem anderen Zoo. Auch die soziale Integration in eine neue Gruppe ist schwierig, wenn das Tier zu sehr auf den Menschen geprägt ist. Und eine gesunde Sozialstruktur von Artgenossen gehört nun einmal unbedingt zur artgemäßen Haltung von Wildtieren. Luena wird bis auf weiteres durch Hormongabe von der Zucht ausgeschlossen. so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Leipzig, 9.03.2005 Sorge um Löwenbaby - Nachwuchs nimmt nicht ausreichend zu Das Löwenbaby, das am 16.02.2005 im Zoo Leipzig zur Welt kam, nimmt nicht ausreichend zu. Das tägliche Wiegen brachte heute zum zweiten Mal in Folge ein Ergebnis zutage, das nach den Erfahrungen des Zoo Leipzig im Hinblick auf die Löwenzucht besorgniserregend ist. 3600g brachte der Kleine heute auf die Waage, gestern waren es immerhin noch 3610g. Dabei müsste das Einzelkind täglich zunehmen. Eine mögliche Ursache dafür ist, dass Mutter Luena nicht ausreichend Milch für ihr Junges hat. Wir werden das Jungtier in den nächsten Stunden aufmerksam beobachten. Sollte sich sein Zustand verschlechtern und sich der Verdacht bestätigen, dass Luena nicht in der Lage ist, ihren Nachwuchs selbst aufzuziehen, müssen wir eine Entscheidung treffen, wie es weitergehen soll. Von einer weiteren Handaufzucht müssen wir absehen. Zootiere, die vom Menschen aufgezogen wurden, finden nur schwer ein neues Zuhause in einem anderen Zoo. Auch die soziale Integration in eine neue Gruppe ist schwierig, wenn das Tier zu sehr auf den Menschen geprägt ist. Und eine gesunde Sozialstruktur von Artgenossen gehört nun einmal unbedingt zur artgemäßen Haltung von Wildtieren, gibt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold zu bedenken. Leipzig, 9.03.2005 Asiatische Freiflugvoliere bekommt ein Dach Am 25. Oktober 2994 viel der Startschuß zur Sanierung der Freiflugvoliere an der Denkmalsachse zum Elefantenhaus. Nach einer Überprüfung der Anlage zu Beginn 2004 wurden schwere bauliche Mängel festgestellt, die eine Rekonstruktion der Anlage unter Auflagen des Denkmalschutzes dringend erforderlich machte. Aufgrund der finanziellen Situation des Leipziger Zoos erklärte sich der Freundes- und Förderkreis sofort bereit, das Projekt zu finanzieren. Nach knapp vier Monaten Bauzeit bekommt die im asiatischen Stil gestaltete Voliere endlich imposantes Kuppeldach. Wir möchten Sie recht herzlich am Freitag, dem 11. März um 13 Uhr an der Freiflugvoliere einladen, dem Spektakel des Aufsetzens der über vier Tonnen schweren Stahlkuppel beizuwohnen. Geschicklichkeit und absolute Präzision werden notwenig sein, um die 24 Meter lange und neun Meter breite Kuppel auf die vier Pylone setzen zu können. Ein Kran wird dies übernehmen. Die Kuppel wurde komplett am Boden zusammengebaut und wird in einem Stück auf die Voliere gehoben. Wuppertal, 9.3.05 Betriebsgenehmigung nach der neuen EU-Zoo-Richtlinie Als einer der ersten Zoos in Nordrhein-Westfalen hat der Zoologische Garten der Stadt Wuppertal die Betriebsgenehmigung auf Grundlage der EU-Zoo-Richtlinie vom 29.03.1999 erhalten. Die Umsetzung in Landesrecht hat einige Zeit in Anspruch genommen, weil zuerst noch das Bundesnaturschutzgesetz dafür geändert werden musste. Der Zoologische Garten der Stadt Wuppertal hat den Genehmigungsantrag umgehend gestellt. In fachlicher Zusammenarbeit zwischen Unterer Landschaftsbehörde, Veterinäramt und Zoo, konnte der Nachweis geführt werden, dass der Zoologische Garten Wuppertal die artenschutzrechtlichen Voraussetzungen zur Genehmigung eines Zoobetriebs aktuell erfüllt. In der Genehmigung ist auch schon die vorsorglich mit beantragte Erweiterung des Zoos mit neuen Löwen- und Tigeranlagen enthalten. Mit dem Bau dieser Gehege sind wir auch einem Verbesserungsvorschlag aus der tierschutzrechtlichen Betriebsgenehmigung vom 11.03.1999 gefolgt. Es gibt noch einige weitere, wie z.B. die Verbesserung der Außenanlagen für Gorillas und der Eulenvolieren, die in nächster Zeit noch umgesetzt werden müssen. Die Betriebsgenehmigung nach der EU-Zoo-Richtlinie verlangt auch einen Nachweis des Einsatzes des Zoos für den Natur- und Artenschutz, den der Zoologische Garten der Stadt Wuppertal erbringen konnte, weil er nicht nur an Erhaltungszuchtprogrammen mitarbeitet und internationale Zuchtbücher für bedrohte Tierarten führt, sondern auch Naturschutzmaßnahmen vor Ort, vor allem mit Spenden der Zoobesucher und mit Mitteln des Zoo-Vereins Wuppertal e.V. fördert. Auch die Arbeit der Zooschule berücksichtigt sehr stark den Natur-, Artenschutz- und Tierschutzgedanken. Die weitere Verbesserung unserer Tierhaltung, die in vielen Bereichen planerisch schon vorbereitet ist, muss gegenüber den zuständigen Behörden fortlaufend dokumentiert werden. Tier- & Freizeitpark Jaderberg, 9.3.05 Saisonstart im Jaderpark mit neuen Attraktionen Nachdem der Winter sich gerade in den letzten Tagen von seiner energischsten Seite zeigte, musste der Jaderpark die Tore eine Woche länger als geplant geschlossen halten. Doch nun soll es losgehen. Ab 12. März kann wieder jeder der Lust hat, die über 600 Tiere besuchen und natürlich viel Spaß im Freizeitpark bei Wildwasser- und Achterbahn haben. Hier schaut gerade der TÜF noch einmal gründlich nach und erteilt die jährliche Genehmigung zur Betreibung der Fahrattraktionen. Auf eine Neuheit bei den Karussells können wir uns in diesem Jahr besonders freuen, der Dschungeltripp bereichert den vergnüglichen Teil und lädt zu einer fröhlichen Berg- und Talfahrt ein. Auch der Tierpark beginnt diese Saison mit einem neuen Status, da das EU-Recht seit 2004 eine zertifizierte Tiergehege-Genehmigung vorschreibt ohne die die Betreibung einer tiergärtnerischen Einrichtung in Zukunft nicht mehr gestattet sein wird. Der Jaderpark hat diese Genehmigung nach eingehender behördlicher Prüfung ohne Beanstandungen und Auflagen im Dezember letzten Jahres erhalten, da hier seit geraumer Zeit die Tiere nach modernen Gesichtspunkten der Zootierhaltung untergebracht sind. Wir können uns also freuen, nun wieder Giraffen und Pinguine, Kängurus und Löwen, die vielen Haustiere der Streichelgehege und viele mehr zu besuchen. Und ganz neben bei blühen zurzeit sogar noch die Schneeglöckchen, kurioser Weise am Tropenhaus. Wilhelma Stuttgart, 9.3.05 Etwas Farbe braucht der Mensch Sie haben bereits vor Tagen die goldene Ehrennadel für Schnee schippen und Auto frei kratzen erhalten? Und Sie werden zum Hirsch, wenn sich nicht bald etwas Blühendes zeigt? In beiden Fällen sind Sie in der Wilhelma richtig! Draußen liegt da zwar auch dieses weiße Zeug rum, das Sie nicht mehr sehen können. Aber im Gewächshaus blühen gerade die Orchideen zauberhafte Blüten-Feen, die sich dem Betrachter anmutig entgegen neigen, und deren Anblick trefflich geeignet ist, den Winter für eine Weile zu vergessen. In allen Farben von porzellanweiß bis dunkelpurpur leuchten Malaienblumen, Frauenschuhe, Cattleyen, Cymbidien und viele mehr. Die bizarren Blüten sind keine Laune der Natur zur Erbauung menschlicher Betrachter, sondern sie sind an die Bestäuber der Pflanzen angepasst: In der Natur können das verschiedene Insekten, Kolibris, Fledermäuse oder Frösche sein. In der Wilhelma kümmern sich Gärtner um die Vermehrung der Pflanzen. Orchideen stellen mit über 30 000 Arten in der Natur (plus Tausenden von Zuchtformen) eine der größten Pflanzenfamilien - die Wilhelma besitzt mit über 5000 Pflanzen in 1200 Arten und Zuchtformen eine der größten Sammlungen in Deutschland. Freilich ist für die Besucher immer nur eine Auswahl blühender Pflanzen zu sehen in ihrer langen Ruhephase zwischen den Blütezeiten sind Orchideen eher unattraktiv und verbringen diese Zeit daher bei sorgfältiger Pflege in 4 Gewächshäusern mit unterschiedlichem Klima hinter den Kulissen. Bekämpfen Sie Ihr winterliches Stimmungstief also mit einem Besuch in der Wilhelma in den Gewächshäusern und im Amazonienhaus können Sie Farben und Düfte tanken und das kalte Weiß eine Weile lang vergessen. Stadt Chemnitz, 08.03.05 Rückkehr der Krallenaffen im Tierpark Im Herbst zogen die Krallenaffen aus ihrem Haus in Interimsunterkünfte um, da ihr Gehege umgebaut, erweitert und renoviert wurde. Der für die Affen nutzbare Innenraum wurde großzügig erweitert und neue Außenanlagen geschaffen. Die Gehege sind mit einem dichten Netz aus Ästen und Seilen durchzogen, um so den Tieren eine ihrem natürlichen Lebensraum nachempfundene Umwelt zu schaffen. Krallenaffen bewohnen die unteren und mittleren Baumschichten im Regenwald Südamerikas und ernähren sich von Baumsäften, Insekten, Früchten, Blättern und kleinen Wirbeltieren. Inzwischen sind die Baumassnahmen weitestgehend abgeschlossen und die ersten Bewohner sind zurückgekehrt. Die gemischte Gruppe aus Zwergseidenaffen und einem Goldenen Löwenaffen ist heute Morgen umgezogen. Das neue Gehege bietet vielfältige Erkundungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, so dass keine Langeweile aufkommen kann. Das Haus ist ab heute (08.03.05) auch wieder für die Besucher geöffnet, es sind aber noch nicht alle Arten zu sehen. Die Gehege für die Lisztaffen werden derzeit noch eingerichtet, und auch die Springtamarine müssen sich mit dem Umzug noch gedulden. Zoo Osnabrück, 08.03.05 EnergieDschungel Der Zoo Osnabrück zeigt die Ausstellung von VAMOS e.V. vom 23.März bis 17.April 2005 im Affenhaus. Zur Einweihung am 23.März 2005 laden wir Sie herzlich ein: EnergieDschungel 19.00 Uhr Begrüßung durch Zoodirektor Dr. W. Everts in der Zooschule Anschl. Vortrag des Bildungsreferenten von VAMOS e.V. Herrn Jens Elmer Paradies in Gefahr Leben in Sarayacu / Ekuador 19.45 Uhr Eröffnung der Ausstellung mit Sektempfang im Affenhaus. Kurzführungen durch die Ausstellung mit Herrn Jens Elmer Ölförderung im Regenwald Gefahr für Mensch und Umwelt. Die Ausstellung zum Amazonas-Regenwald und seinen Bewohnern! Um Anmeldung wird gebeten bis zum 20.März 2005. Bei Fragen: Dipl.-Biol. Ute Magiera, Tel.: 0541/95105-19. Die Ausstellung zeigt den Besuchern das bedrohte Paradies Lateinamerikas. Sie entdecken den Regenwald, seine Bewohner und die Gefahren, die von der Ölförderung ausgehen. Initiative Zooerlebnis Heidelberg, 08.03.05 Die Heidelberger Zooschule eröffnet die neue Saison-der Vorverkauf läuft jetzt an Endlich ist es so weit, das Jahresprogramm der Heidelberger Zooschule steht fest. Nach dem Rekordjahr 2004, in dem über 13500 Kinder und Jugendliche im Zoo pädagogisch betreut wurden, hat die Initiative Zooerlebnis e.V. auch für ihr erstes vollständiges Jahr ein attraktives Angebot zusammengestellt. Die beliebten Programme für Schulklassen, Erwachsenengruppen und Kindergeburtstage werden weiterhin angeboten, ebenso wie die halbjährigen Zoo-Kurse für unsere jüngeren Tierfreunde im Alter von sechs bis dreizehn Jahren. Zwei wichtige Neuerungen gibt es allerdings in diesem Jahr: Die Plätze für die Zoo-Ferien, die Zoo-Camps und für die großen Aktionstage, wie Zoo-Ostern, Halloween sowie das Großeltern- Enkel- Programm, werden im Vorverkauf vergeben. Die Tickets sind ab sofort an der Zookasse und bei der SCHUESSLER Printagentur (Augustaanlage 13, Mannheim) erhältlich. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 07.03.05 Zum Frühlingsfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz wird nicht nur dem Osterhasen auf die Sprünge geholfen! Die Verwandten des Osterhasen spielen in diesem Jahr beim traditionellen Frühlingsfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz die Hauptrolle. 30 Kaninchenrassen sind am 28.03.2005 im Tierpark zu sehen. Passend zum Motto helfen sie schon jetzt dem Osterhasen auf die Sprünge. Obwohl dieser seit etwa 150 Jahren das Monopol beim Ostereier verstecken hat (vorher war zum Beispiel auch der Storch zuständig), ist er auf diesen Beistand angewiesen. Schließlich soll wie immer das Fest am 28.03.2005 um 10:00 Uhr mit dem Ostereiersuchen beginnen. Da der Osterhase früh 500 Eier zu verstecken hat, öffnet der Naturschutz-Tierpark erst 9:30 Uhr. Bis 10:00 Uhr müssen sich die Besucher im Eingangsbereich gedulden, erst dann gibt es den Startschuss für die große Ostereiersuche. Wisentgehege Springe, 07.03.05 Wisentgehege eröffnet bei herrlichem Winterwetter die Falkenhof-Saison Über 1000 Besucher verbrachten den Sonntag mit einem Spaziergang im winterlichen Wisentgehege und waren von den Vorführungen auf dem Falkenhof begeistert. Vor allem Familien nutzten das Angebot, mit Ihren Kindern, die aus Anlass der Saisoneröffnung vom Eintritt befreit waren, das Wisentgehege zu besuchen. Dem Falknerteam und den Greifvögeln, Eulen und Falken gelang es trotz eisiger Temperaturen die Besucher in ihren Bann zu ziehen. Informativ, unterhaltsam und teils auch humorvoll kommentierte Falkner Rouven Polep den Einsatz der Vögel. Besonderen Charme hatten die Situationen, in denen die Vögel zeigten, dass sie ihre Leistungen freiwillig erbringen und sich zu nichts zwingen lassen. Bei den Bussarden führte das dazu, dass sie sich sehr viel Zeit ließen, auf die Faust des Falkners zurückzukehren. Statt dessen nahmen sie Platz in Baumkronen und auf Dächern und beobachteten das weitere Treiben auf dem Falkenhof. Das größte Staunen lösten die Flüge der Uhudame Lilli aus. Sie ist als Nachtjäger in der Lage, absolut geräuschlos zu fliegen und hat das perfekt demonstriert. Thüringer Zoopark Erfurt, 05.03.05 Von Kreishornschafen und persischen Leoparden - Kölner Zoodirektor berichtet beim 44. Zoovortrag über den Kabul-Zoo Zu einem außergewöhnlichen Vortrag laden Förderverein und Thüringer Zoopark am 11. März um 19 Uhr in das Haus Dacheröden am Erfurter Anger ein. Der Direktor des Kölner Zoos, Professor Gunther Nogge, berichtet über den Kabul-Zoo als Spiegel der Tierwelt Afghanistans. 1967 im Rahmen eines bundesdeutschen Entwicklungsprojektes entstanden, hatte Gunther Nogge von 1969 bis 1973 als Leiter maßgeblichen Anteil an seinem Ausbau zum damals schönsten Zoo im mittleren Osten. Vor allem zentralasiatische Tierarten, wie Kreishornschafe, Kragenbären und persische Leoparden gehörten zum recht umfangreichen Tierbestand des einstigen Universitäts-Zoos. Während der Talibanherrschaft, die jeglichen weltlichen Zeitvertreib als Gotteslästerung verurteilte, blieb in der 400.000 Einwohner zählenden Stadt am Hindukusch als kulturelle Einrichtung nur der Zoo übrig. Professor Nogge musste aufgrund der politischen Ereignisse seine Kontakte zu Afghanistan abrechen. Eine von ihm erzählte Geschichte bedarf keines weiteren Kommentars: Zwei Taliban besuchten den Zoo. Der eine kletterte für ein Erinnerungsfoto ins Löwengehege. Der überraschte Löwe erhob die Tatze und schlug zu. Da war es um den Taliban geschehen. Der andere aber übte Blutrache und schleuderte dem Tier eine Handgranate entgegen. Der Löwe überlebte, wenn auch blind, die Attacke und galt nach dem Umsturz als Held von Kabul, dessen Schicksal Menschen aus aller Welt rührte. Zoo Krefeld, 04.03.05 Umzug bei den Tigern im Krefelder Zoo - Letzter Bauabschnitt der neuen Großkatzenanlage steht bevor - Ab Ostern Einblicke per Videoanlage Einige aufregende Stunden verlebten die vier Sumatratiger im Krefelder Zoo, als der Umzug aus den alten Käfigen in die neu errichteten Gehege der modernen Großkatzenanlage anstand. Die Bauarbeiten sind soweit vorangeschritten, dass die Tiger in die hinteren Abtrenngehege umziehen konnten, damit ihre bisherige Behausung, der rund 40 Jahre alte Käfigtrakt, abgerissen werden kann. Da die Raubtierpfleger Thomas Hammer und Knut Nielsen den Umzug ihrer Schützlinge gut vorbereitet hatten, lief alles sehr zügig und ohne unnötigen Stress für die Tiger. Foto: Zoobiologin Cornelia Bernhardt Stadt Landau, 04.03.05 Landauer Wirtschaftswoche: Zoo präsentiert sich mit tierischen Themen am städtischen Stand Am Sonntag, 6. März, von 10 bis 18 Uhr informiert der Landauer Zoo über die art- und tiergerechte Haltung von Heimtieren am Stand der Stadt Landau in Halle 1, Stand 125 bei der Landauer Wirtschaftswoche. Vermittelt werden theoretische Grundlagen und interessante Informationen. Kleine Messegäste dürfen das richtige Gehege für Haustiere zusammenstellen. Bei einem Quiz gibt es interessante Preise zu gewinnen. Zoo Hannover, 03.03.05 Nachwuchs bei Familie Gorilla - Ein Mädchen! Sie ist nicht mehr als eine Handvoll. Selbst wenn sie sich ganz lang macht, reicht sie nicht einmal bis zum Ellenbogen von Mutter Zazie. Dass so ein kleines Wesen für so viel Aufregung im Urwaldhaus sorgen kann! In den Morgenstunden des Sonnabend, 26. Februar, brachte Gorilladame Zazie (22) im Erlebnis-Zoo Hannover ein winziges Gorillababy zur Welt. Die zart rosa schimmernde Haut unter dem schwarzen Fellflaum hätte eigentlich Indiz genug für das Geschlecht des Babys sein müssen aber zur Sicherheit präsentierte die glückliche Mutter ihr Baby den Tierpflegern des Zoos ganz deutlich. Stolz hielt sie es vor ihnen hoch: Seht her, ein Mädchen! Thüringer Zoopark Erfurt, 03.03.05 Löwensavanne im Schnee Im Schnee versunken ist gegenwärtig die Baustelle Löwensavanne im Erfurter Zoopark. Zwar können auch bei Minusgraden die Arbeiten im Gebäudeinneren fortgesetzt werden, landschaftsgestalterische Maßnahmen an den Außenanlagen sind hingegen wegen des späten Wintereinbruches seit fast vier Wochen unmöglich geworden. Lediglich das Anbringen der Stahlnetzeinfriedung für die beiden Löwenaußengehege findet statt, auch wenn den Mitarbeitern der Spezialfirma aus Baden-Württemberg dabei fast die Finger abfrieren. Bleibt zu hoffen, dass der Einweihungstermin Ende Mai noch gehalten werden kann. Die ersten Löwen kommen bereits Mitte April. Zoo Landau, 03.03.05 Regardez les dromadaires Nicht nur für unsere Nachbarn im Elsass: Zooführung in französischer Sprache. Nicht nur für unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden Frankreich bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 13. März 2005, um 15 Uhr, etwas Besonderes: Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in französischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen. Interessant ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit französischen Fremdsprachenkenntnisse, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen! Es ist der übliche Eintrittspreis zu zahlen, die Führung an sich ist kostenlos. Treffpunkt: 15 Uhr an der Zookasse des Landauer Zoos. Thüringer Zoopark Erfurt, 03.03.05 Bürgerengagement für den Zoopark Unter dem Motto Bänke und Bäume für den Zoo rief der Zoopark im November die Bürger auf, sich auf besondere Weise für ihren Tiergarten auf dem Roten Berg und das Aquarium am Nettelbeckufer einzusetzen. Leider war die Resonanz, so Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz, vorerst noch recht verhalten. Wir hoffen aber, dass jetzt, wo der Frühling bevorsteht, frischer Wind in die Sache kommt. Aufgrund durchschlagender Sparmaßnahmen braucht der Zoopark jeden zusätzlichen Euro. So kann der Einzelne oder eine Firma einen ganz individuellen moderaten Beitrag zur Fortentwicklung der beliebten Kultureinrichtung leisten. Der Spender seinerseits hat die Möglichkeit, vor Ort sein tierisches Engagement auf einem Schildchen kundzutun. Ein Baum für den Zoopark kostet 100 Euro, eine Sitzbank 160 Euro. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0361 7 51 88 21 melden. Wilhelma, 02.03.05 Eierlegende Wollmilchsäue ... ...gibt es nicht. Aber ein sogenanntes Dreinutzungsrind wie etwa das Limpurger Rind aus dem Welzheimer Wald kommt der Sache schon ziemlich nah. Solche Rinder liefern Milch und Fleisch und finden gleichzeitig als Zugtiere Verwendung als Multitalente waren sie früher bei den Bauern sehr gefragt, verschwanden aber im Zuge der Umstel-lung auf Traktoren und Turbokühe innerhalb kürzester Zeit aus den Ställen. Viele Nutz-tierrassen sind so ausgestorben, einige wenige haben in den Ställen traditionsbewusster Bauern oder in zoologischen Gärten überlebt. So auch das Limpurger Rind: Um 1960 gab es noch 17 Kühe, einen Bullen und einige wenige Liebhaber, die diese Rasse einfach nicht aussterben lassen wollten. 1987 wurde ein Zuchtverband neu gegründet, der heute auf einen Bestand von über 200 Herdbuchkühen und genügend Bullen zurückgreifen kann ein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und unschätzbare Genreserve für anfälli-ge Hochleistungsrassen. Auch die Wilhelma beteiligt sich an der Erhaltungszucht alter Haustierrassen: Auf dem Schaubauernhof tummeln sich Schwäbisch-Hällische Schweine, Skudden, Poitou-Esel sowie Hinterwälder und Limpurger Rinder. Der Bestand an Lim-purgern ist dort gerade wieder um 2 Kälbchen gewachsen: Pedro und Steffi sind die jüngsten Zugänge im Rinderstall, niedlich anzusehen für die Besucher der Wilhelma und wertvoll für den jungen Zuchtverband. Tecklenburg, 5.3. 05 Verein zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines zieht positive Bilanz Bereits zwei Jahre nach der Vereinsgründung zog heute Thomas Berling als 1. Vorsitzender in der diesjährigen Tagung eine überaus positive Bilanz. Inzwischen zählt der Verein 117 MItglieder und davon 56 Zuchtbetriebe in 8 Bundesländern. Der Zuchttierbestand erholte sich von ca. 70 Schweine im Gründungsjahr 2003 auf jetzt 225 Tiere (davon 41 Eber)! Die erfreuliche Entwicklung der Bestandes der Bunten Bentheimer Schweine ist somit äußerst bemerkenswert, die akute Bedrohung dieser alten Nutztierrasse ist gestoppt! Der 1. Vors. der Gesellschaft zur Erhaltung alter Nutztierrassen (GEH), Mathias Vogt lobte die rasante und effektive Vereinsarbeit und das inzwischen bundesweit geführte Zuchtbuch, das durch die Niedersächsische Erzeugergemeinschaft für Zuchtschweine (NEZ) betreut wird. Gerhard Schulte- Bernd aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim, seit über Jahren Züchter der Bunten Bentheimer, wurde für seine Hartnäckigkeit besonders hervorgehoben. Mehrere Jahrzehnte züchtete Schulte-Bernd als Einzelkämpfer diese alte Schweinerasse. Das Motto "Erhalten durch Aufessen" wird derzeit forciert und ist die Hauptaufgabe der nächsten Jahre. Nur mit einer regionalen Nieschenproduktion- und vermarktung des Qualitätsfleisches können die Bunten Bentheimer als bedrohte Nutztierrasse auf Dauer vor dem Aussterben gerettet werden. www.bunte-bentheimer-schweine.de NABU-Artenschutzzentrum, 8. März 2005 Plattdüütsch im NABU-Artenschutzzentrum Im Zeitraum von März bis Juli diesen Jahres ist es möglich, das NABU-Artenschutz-zentrum auf eine ganz neue Art und Weise zu entdecken. Anja Sündermann bietet eine plattdeutsche Führung durch das Gelände des Zentrums an. Die Idee zu dieser Führung op platt entstand, da sie sich in ihrer Freizeit viel mit der plattdeutschen Mundart beschäftigt. Die Führung kostet für Gruppen bis 10 Personen 40,- ¬, jeder weitere Erwachsene 4,- ¬, Kinder ab 6 Jahren 2,50 ¬ und dauert ca. 1 Stunde. Interessenten können sich gerne unter der Telefonnummer 05373 6677 im NABU-Artenschutzzentrum anmelden. Und nun das Ganze auf Platt: Inn Täitruum von März bett September is et in düssen Joar möchlich dat NABU-Artenschutzzentrum op aane ganz näie Oart un Wäise tau entdecken.... Bärbel Rogoschik oder Anja Sündermann, NABUARTENSCHUTZZENTRUM@t-online.de WWF,10.03.2005 Tod auf offener Straße WWF fordert Schutz für den unmittelbar vom Aussterben bedrohten Iberischen Luchs Der Iberische Luchs ist die bedrohteste Katze der Welt. Wie die Umweltschutzorganisation WWF heute mitteilt, streifen nach neuesten Zählungen nur noch zwei Bestände dieses Räubers, mit zusammen etwa 100 Tieren, durch Spanien und Portugal. Vor nur zwei Jahren konnten noch 160 Individuen gezählt werden. Der Pardelluchs, wie er auch genannt wird, blickt daher in eine düstere Zukunft: Sollten die EU und Spanien nicht unmittelbar handeln, wird der Iberische Luchs in wenigen Jahren ausstrben. Ein letztes Rückzugsgebiet hat die seltene Katze im Nationalpark Coto de Doñana in Südspanien gefunden. Ausgerechnet dort ließ die spanische Regierung im letzten Jahr eine Sandpiste asphaltieren zum Teil mit EU-Geldern. Seitdem sind hier bereits mehrere Tiere Unfällen zum Opfern gefallen. Es kann nicht sein, dass die EU einerseits den Schutz der Luchse finanziell fördert und gleichzeitig Mittel für die Zerstörung seines Lebensraums bewilligt, ärgert sich WWF-Artenschutzexperte Der Zustand der Bestände ist so kritisch, dass jeder einzelne Unfall die Luchse einen Schritt näher ans Aussterben bringt, beschreibt Homes die Situation. Er unterstreicht, dass der WWF bereits vor Jahren auf die Gefährdung des Iberischen Luchses durch den Straßenverkehr hingewiesen hat. Autounfälle sind inzwischen die Todesursache Nummer 1 geworden, so Homes. Nach Ansicht des WWF müssen bei der anstehenden Reform der EU-Strukturfonds solche Inkonsequenzen verhindert werden. Projekte, die den Iberischen Luchs oder andere gefährdete Arten bedrohen, dürften keine Fördermittel der EU erhalten. Der WWF fordert die spanische Regierung auf, alle Lebensräume des Iberischen Luchses unter strengen Schutz zu stellen und über Korridore miteinander zu verbinden. Nur so kann ein Austausch zwischen den beiden Populationen ermöglicht und Inzucht verhindert werden. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02352/ WWF, 8.03.05 Chinas Holzbedarf steigt und wird zu großen Teilen aus illegalen Quellen gedeckt Einem aktuellen WWF-Bericht zufolge, der heute in Hongkong präsentiert wird, kommt mehr als die Hälfte des in China verwendeten und verarbeiteten Holzes aus Ländern wie Russland, Malaysia und Indonesien, in denen der illegale Holzeinschlag weit verbreitet ist und der Raubbau an den letzten ursprünglichen Wäldern wie im Zeitraffer voranschreitet. Der WWF schätzt den illegalen Holzeinschlag in Indonesien und weiten Teilen Russlands auf 60 bis 80 Prozent. Wenn der chinesische Drache seinen immensen Holzhunger weiter aus sehr fragwürdigen Quellen stillt, kann es nicht mehr lange dauern, bis die letzten großen Wälder der Erde verschwunden sind. China muss seine Holzpolitik dringend ändern, sonst raubt der Drache den letzten Tigern und Elefanten, die in diesen Wäldern zuhause sind, ihren Lebensraum, kommentiert Frank Mörschel, Waldexperte des WWF Deutschland. Um den Holzbedarf Chinas langfristig zu decken, ohne wertvolle Waldflächen in anderen Ländern zu vernichten, empfiehlt der WWF, den Einschlagsstopp in manchen Regionen Chinas zugunsten einer nachhaltigen heimischen Holzwirtschaft aufzuheben. Der WWF-Bericht zeigt zwar auf, dass ein chinesischer Bürger durchschnittlich 17mal weniger Holz verbraucht als ein US-Amerikaner. Die starke wirtschaftliche Entwicklung des Landes und das Bevölkerungswachstum haben jedoch in den vergangenen zehn Jahren zu einem dramatischen Anstieg des Holzverbrauchs in China geführt. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02349/ WWF, 03.03.2005 WWF erwartet vom Treffen der Umweltminister Impulse für den Hochwasserschutz Der WWF Deutschland fordert die Umweltminister der Elbeanrainer-Staaten, Tschechien, Polen und Deutschland, anlässlich ihres heutigen Treffens in Dresden zu einer konsequenten Umsetzung des Aktionsplans Hochwasser Elbe auf. Gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium führt der WWF an der Mittleren Elbe ein Projekt zum ökologischen Hochwasserschutz durch, das auf dem Schutz von Auwäldern und Deichrückverlegungen basiert. Allerdings mangele es innerhalb der Bundesregierung immer noch am Rückhalt für den Hochwasserschutz. Während der WWF im Rahmen des Projektes wertvolle Auenflächen aufkaufen muss, um sie in Überflutungsflächen umzuwandeln, bietet der Finanzminister angrenzende Auwälder meistbietend an. Der WWF fordert die für Hochwasserschutzmaßnahmen zuständigen Bundesländer auf, ihre Bremserrolle aufzugeben. Zu den großen Enttäuschungen dieser Woche gehöre, so Peter Prokosch, dass die Bundesländer bei der Novelle des Hochwasserschutzgesetzes weitgehende Ausnahmen zur Ermöglichung von Baugebieten in Überschwemmungsgebieten durchgesetzt haben. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02339/index.html WWF, 04.03.2005 Ostseeschutzgebiete für Großtanker tabu WWF begrüßt Schutzmaßnahmenkatalog für die Ostsee als Besonders Empfindliches Meeresgebiet (PSSA) Die internationale Umweltschutzorganisation WWF ist erleichtert, dass die Ostsee ihren Schutzstatus als Besonders Empfindliches Meeresgebiet (PSSA) behalten soll. Möglich wurde dies durch die Einigung der Ostsee-Anrainerstaaten auf bestimmte Schutzmaßnahmen für die Ostsee als Konkretisierung des im April 2004 im Prinzip verabschiedeten PSSA- Status. Ein besonderes Highlight aus diesem Schutzpaket ist, dass unter anderem die Hoburgs Bank bei Gotland als eines der ersten Offshore-Schutzgebiete der Ostsee als Tabuzone für Großtanker ausgewiesen werden soll, freut sich WWF-Meeresschutzexperte Stephan Lutter. Ein weiterer wichtiger Fortschritt besteht nach Ansicht des WWF darin, nördlich von Rügen ein Verkehrstrennungsgebiet einzurichten, das die Schifffahrt auf den stark befahrenen Routen der Kadetrinne und des Öresunds sicherer koordinierbar machen wird. Das Erreichte ist nach Meinung der Umweltschützer wichtig, aber noch lange nicht genug. Weiterhin sollte es in besonders sensiblen und schwer navigierbaren Fahrrinnen zur Pflicht werden, einen Lotsen an Bord zu nehmen. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02345/ "Rettet den Regenwald e.V.", 7.3.05 Die Sibirien-Connection - Die WestLB macht weiter schmutzige Geschäfte Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, aus aktuellem Anlass schicken wir Ihnen heute erneut eine Email, um Sie auf einen brisanten Film hinzuweisen. Mitten in der menschenleeren sibirischen Taiga liegt eines der größten und zugleich am stärksten verschmutzten Ölfördergebiete der Welt. Trinkwasser und Nahrungsmittel in der Region sind verseucht, die Krebskrankheiten nehmen dramatisch zu. Zu den bedeutendsten Finanziers der russischen Ölfirmen zählt seit Jahren die Westdeutsche Landesbank, deren Gelder bereits die Regenwälder in Ecuador zerstören und dort ebenfalls die Menschen krank machen. Die WestLB gehört u. a. dem Land Nordrhein-Westfalen; in den Aufsichtsgremien sitzen auch Vertreter der rot-grünen Regierung. Am Montag, 7.3. 2005, läuft auf WDR III ab 22.30 Uhr ein 45-minütiger Film über die WestLB-Machenschaften in Sibirien. Wiederholung am Mittwoch, 9.3. 2005 Die Sibirien-Connection - Die WestLB macht in Öl. Ein Film von Detlef Flintz, Redaktion: Jo Angerer Mehr Infos zum Film finden Sie auf unserer Homepage http://www.regenwald.org unter Termine. The Jane Goodall Institute, Feb. 23 Dian Fossey, Jane Goodall organizations launch historic partnership in Eastern Congo Forty years after Dian Fossey and Jane Goodall began their pioneering work with great apes in Africa, the two organizations they founded have formed an historic partnership to work together in the eastern Democratic Republic of Congo (DRC). In their separate spheres working on behalf of great apes, both the Dian Fossey Gorilla Fund International (DFGFI) and the Jane Goodall Institute (JGI) have developed the same conservation philosophy: Effective conservation must begin with the needs and priorities of local communities. With that shared approach, the two organizations will join forces in an area of Eastern Congo that has significant gorilla and chimpanzee populations. The joint project will help improve health care, provide family planning training and methods, and help local people develop sustainable and more efficient agricultural and livestock practices. The project will build on a three-year-old Fossey Fund program working with community-based reserves and national parks to protect the eastern lowland gorilla and other endemic species in an 8.6 million acre landscape. It will use a community-centered conservation model developed by JGI in Tanzania. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Welt am Sonntag - 6. Mrz. 2005 In der Eifel geht der Luchs um Rätselraten um eine Raubkatze: Ist sie ein Ausreißer aus einem Gehege oder ein wilder Zuwanderer? Arno König hatte König und vollkommen unerwartet dieses Tier vor Augen. Vor sieben Jahren hatte Arno König schon einmal eine solche Begegnung, ganz in der Nähe. Aber damals hat ihn der zuständige Förster ausgelacht. Zweimal wurde in den vergangenen Wochen in der Nordeifel ein Luchs gesehen. Jedenfalls liegen beide Stellen nur wenige Kilometer voneinander entfernt am Rand des Eifel-Nationalparks. Acht Luchsberater soll es im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel geben, fünf im Sieger- und Sauerland. In ein paar Wochen beginnen die Schulungen, vermutlich im Sommer werden die Berater der Öffentlichkeit vorgestellt. Man will vorbereitet sein, falls der Luchs in die NRW-Wälder zurückkehren sollte. Denn im Bayrischen Wald ist er ja schon, im Pfälzerwald ebenfalls. Und vorletzten Winter wurde ein paar Mal ein Luchs auch in NRW gesehen. Uetersener Nachrichten - 3. Mrz. 2005 Ueckermünder Tierpark plant Umwelt- und Partnerprojekt in Sri Lanka Der Tierpark Ueckermünde plant ein Umweltbildungsprojekt im Süden des vom Tsunami- Hochwasser betroffenen Sri Lanka. Dabei geht es um die Haltung von Meeresschildkröten bei Tangalle, einer vom Tourismus lebenden Kleinstadt, sagte Tierparkleiter Helge Zabka am Donnerstag in Ueckermünde. Für das Vorhaben, das Einheimischen ihre Existenz dauerhaft sichern solle, würden noch Partner gesucht. Der Zoo gehört mit 120 000 Gästen im Jahr zu den Besuchermagneten Vorpommerns. Neues Volksblatt - 7. Mrz. 2005 Nicht mehr lang, dann heulen im Almtal Wölfe Nach den geselligen Graugänsen, den intelligenten Raben und Dohlen und den wieder angesiedelten Waldrappen sollen bald auch Wölfe für die weltweit bedeutenden wissenschaftlichen Studien und Forschungen zur Tier-Menschbeziehung in Grünau im Almtal heimisch werden. Wir werden freilich unser Wolfsprojekt erst dann starten, wenn alles mit der entsprechenden Finanzierung gesichert ist, kündigt der Universität-Wien-Professor Kurt Kotrschal, Direktor der nach dem Nobelpreisträger Konrad Lorenz benannten Forschungsstelle (KLF), an. In einem Rudel mit rund sieben Wölfen in einem Gehege wollen Ethologen das Kooperationsverhalten des Isegrims untersuchen. Die von einem Verein betriebene Konrad Lorenz Forschungsstelle blickt auf ein sensationell gutes Jahr 2004 für die Forschung (Kotrschal) zurück. Prächtig entwickelt hat sich auch das Aufsehen erregende Waldrapp-Projekt der Grünauer. Es hat nun in Südwestspanien, bei Jerez de la Frontera am Atlantik, eine Parallele gefunden. Jene jungen Waldrappe, die letztes Jahr, geführt von einem motorisierten Gleitschirm als Leittier, mit Erfolg wieder zum artgerechten Zug in den Süden angeleitet werden konnten, werden heuer im Frühjahr oder nächstes Jahr im Almtal zurückerwartet. Stuttgarter Nachrichten - 8. Mrz. 2005 Quagga-Projekt Zebras ohne schwarze Streifen IIn der flimmernden Hitze weist Ranger Gerhard Pretorius auf einen weißen Punkt am Horizont. "Das ist einer unserer Hoffnungsträger". Der Hoffnungsträger entpuppt sich als Zebrafohlen. Mit trippelnden Hufen stürmt es neben dem aufgeschreckten Muttertier davon. Deutlich erkennbar fehlen am bräunlichen Hinterteil die Streifen. So, als wäre beim Streifen-Auftragen die schwarze Farbe ausgegangen. Der Ranger will die Evolutionsgeschichte überlisten: Als Koordinator eines der ehrgeizigsten Zuchtprojekte des Landes will er das seit mehr als 130 Jahren ausgestorbene Quagga wieder aufleben lassen. Die weißen Siedler rotteten sie als Nahrungskonkurrent für ihr Vieh gnadenlos aus. Heute sind von der 1785 erstmals wissenschaftlich beschriebenen Art noch 23 ausgestopfte Tiere erhalten - allein 9 davon in deutschen Museen (Berlin, Bamberg, Darmstadt, Frankfurt/Main, Mainz, München und Wiesbaden). Die genetische Analyse in Kalifornien ergab, dass Quaggas anders als bisher angenommen keine Verwandten der Pferde sind. Vielmehr handelt es sich um eine Unterart des Steppenzebras. Damit lag der Gedanke nahe, diesen Gen-Pool zu nutzen und dem Steppenzebra die Streifen wegzuzüchten. Das Ziel: dem Ur-Zebra zumindest optisch nahe zu kommen. Es ist ein nicht unumstrittenes Projekt. sz-online - 4. Mrz. 2005 Der fliegende Holländer ist tot ...der über seine Heimatstadt Görlitz hinaus bekannte Storch gleichen (Spitz-)Namens. Am Montag fuhr ihn ein Auto in Nieder Seifersdorf um. Er starb noch an der Unfallstelle. Saar-Echo - 9. Mrz. 2005 Trittin unterstützt Importstopp für Wildvögel Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) will sich in Brüssel für ein Importverbot von Wildvögeln stark machen. Die Bundesregierung unterstütze einen entsprechenden belgischen Vorschlag, mit dem Ziervögel wie Papageien und Prachtfinken besser geschützt werden sollen, erklärte das Ministerium am Dienstag in Berlin. Die Münchner Organisation Pro Wildlife hatte Trittin zuvor Untätigkeit vorgeworfen. "Sollte sich im Rat für ein absolutes Importverbot keine Mehrheit finden, tritt Deutschland für eine drastische Verschärfung der Einfuhrbestimmungen für in der Natur wild lebende Tierarten ein", erklärte Trittin. Den belgischen Vorschlag befürworten eine Reihe von EU-Staaten, darunter auch Großbritannien, Luxemburg und Ungarn. Die EU ist Pro Wildlife zufolge mit Abstand der größte Abnehmer so genannter Ziervögel. Jährlich importiert sie mehr als eine Million Tiere. Deutschland führt jährlich rund 214000 geschützte Vögel ein und ist damit der sechstgrößte Importeur der EU. Nach Schätzungen kommen noch einmal genauso viele nicht geschützte Tiere dazu. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 5. Mrz. 2005 Mecklenburger Nandus unter Beobachtung Seit Ende der 90er-Jahre brütet der Nandu erfolgreich in der Mecklenburger Steppenlandschaft zwischen Utecht und Schattin. Die Tiere sind vor Jahren aus einem Gehege im Lauenburgischen ausgerückt und vermutlich über die gefrorene Wakenitz nach Mecklenburg eingewandert. Kritiker behaupten, die Vögel würden Kranichen die Brutplätze in den Bruchwäldern streitig machen. Reiter und Spaziergänger aus dem Bereich Schattin berichteten von kleineren Attacken bei einem Aufeinandertreffen in der Natur. Der Bestand der Tiere wird derzeit auf 50 Vögel geschätzt. In einer Expertenrunde verständigten sich Wissenschaftler und Vertreter der Naturschutzbehörden von Bund und Land dennoch darauf, einen Anstieg der Population zu verhindern. Ins Auge gefasst werde die Entnahme von Eiern aus den Gelegen. SZOn - 3. Mrz. 2005 Riesenhummer «Bubba» nach Rettung vor dem Kochtopf gestorben Ein ungewöhnlich alter Riesen-Hummer aus dem Atlantik ist einen Tag nach seiner schlagzeilenträchtigen Rettung vor dem Kochtopf in den USA gestorben. Der Hummer-Opa «Bubba», dessen Alter auf bis zu 100 Jahre geschätzt wurde, habe den Stress des Transports in ein Aquarium nicht überstanden. Das zehn Kilogramm schwere Tier - rund zehn Mal größer als herkömmliche Hummer - war vor Massachusetts gefangen und auf einem Fischmarkt in Pittsburgh feilgeboten worden. Besucher setzten sich dafür ein, das Prachtexemplar vor dem Kochtopf zu bewahren und in einem Aquarium aufs Altenteil zu schicken. Dort hauchte der Hummer aber kurz nach der Ankunft am Mittwoch seinen letzten Atem aus. www.dailynews.lk, 06 Mar 2005 Searching viable strategy for elephant conservation Two elephants in and around the Yala National Park, are currently under surveillance through Global Positioning System (GPS) technology. These elephants are being tracked by the Department of Wildlife Conservation and scientists from the Centre for Conservation and Research, in an effort to develop a strategy that will better conserve elephants and mitigate the human-elephant conflict. Human-Elephant Conflict (HEC) causes the death of over 150 elephants and 60 people in Sri Lanka each year. Formerly in Sri Lanka, a system of protected areas linked by corridors, to which elephants were restricted, was envisaged as the solution to HEC, as well as elephant conservation needs. It also assumed that the entire elephant population in Sri Lanka could be accommodated within the protected area system. However, such assumptions have now been proven to be incorrect, and both in Sri Lanka and the rest of Asia, this approach has failed to adequately address the HEC and conserve elephants. Birdlife, 28-02-2005 Low-salt diet suits White-headed Ducks Iraqi conservationists training in Syria have found unexpectedly large numbers of wintering White-headed Ducks. NEWS.com.au 09-03-2005 Croc eats 80 people before caught A FIVE-metre-long crocodile said to have eaten more than 80 people has been caught alive in Uganda and transferred to Buwama crocodile farm . The giant beast - weighing about a tonne - was captured by wildlife experts who spent three nights camping in the bush before locating their target. Residents told local media the crocodile killed 83 people over the last two decades, mostly fishermen plying their trade on Lake Victoria. Morbus Crohn: MAP-Erreger bei Rindern offenbar auch für Menschen gefährlich Nach der Rinderkrankheit BSE gibt es offenbar eine neue Tierseuche, die auch für den Menschen gefährlich ist. Das MAP-Bakterium, das bei Rindern die so genannte Paratuberkulose auslöst, verursacht möglicherweise auch die Darmkrankheit Morbus Crohn, an der weltweit mindestens eine Million Menschen leiden. Tumbesian reserve secures future for endemic birds http://www.birdlife.org/news/news/2005/03/tumbesia.html Second breeding centre for Asia's vanishing vultures http://www.birdlife.org/news/news/2005/03/vultures.html World record White Stork Donna electrocuted http://www.birdlife.org/news/pr/2005/03/donna_stork.html House, Senate Can't Agree On Wildlife Fund The fate of the wildlife trust fund is up in the air today following the failure of a conference committee Wednesday to reach agreement over the two different versions of the bill. Biologists Fret as Mexico Butterfly Numbers Dive Mexico A plunge in the number of monarch butterflies migrating from the United States and Canada to Mexican winter colonies has experts worried logging and pesticides are endangering the fragile insects New Virus May Have Come from Monkeys, Experts Say Two new retroviruses never before seen in humans have turned up among people who regularly hunt monkeys in Cameroon, researchers reported Friday. Botswana Elephants Hit Namibia Crops, Environment Namibia Botswana's growing elephant population is increasingly thundering across the border into neighboring Namibia and causing havoc, an environmental development group says. Brazil Environmentalist Shot in Rain Forest A Brazilian environmentalist was killed in an Atlantic rain forest Tuesday night, only 10 days after a U.S. nun and activist against illegal logging was murdered in the Amazon jungle. Giant Panda Skeleton Found in 4,000-Year- Old Tomb The skeleton of a giant panda has been found in a 4,000-year-old tomb in central China, Xinhua news agency said on Wednesday, adding that the now-endangered animals were apparently being hunted at that time. World Fish Stocks Strained, U.N. Says World stocks of most fish, including Atlantic herring and capelin, are stretched to their limits and nearly a quarter are already over-exploited, a United Nations agency said on Monday. Up to 11 Wilderness Areas Could Join National Forest As many as 11 and as few as zero new wilderness areas will be recommended for inclusion in the Monongahela National Forest, according to a recently released draft of an updated management plan for the 910,000-acre forest. Invasive Tree Species Infestation Spotted Honolulu - Researchers using a sophisticated sensor aboard an aircraft flying at the edge of space were able to spot an invasive tree species starting to take over native forests near the Big Island's Kilauea Volcano, according to a study published Monday. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Anzeige | T-Shirts, Geschenkdosen, Puzzles, Grußkarten u.v.m. mit Tiermotiven! Living Colours bietet Ihnen mit Ts and more ein hochwertiges Geschenke-Programm für Ihren Zoo-Shop. Wir liefern kurzfristig auch in kleinen Stückzahlen aus unserem deutschen Lager und unterstützen Ihre Artenschutz-Arbeit auf Wunsch durch unseren Artenschutz-Euro. Weitere Infos erhalten Sie von Christof Würth: (Fon) 05209-918201 christof@livingcolours-gt.com - www.livingcolours-gt.com | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Veranstaltungen | 7. Internationales Meerwasser - Symposium unter dem Motto Optimierung der Pflegebedingungen 11. - 13. März 2005 Hanse Saal im Kongress Zentrum Kurt - Schumacher Str. 43 44532 Lünen (Westfalen) Unter dem Motto "Optimierung der Pflegebedingungen" soll dieses Treffen europäischer Liebhaber der Meeresaquaristik, der Fachimporteure, des Fachhandels, der Mit-arbeiter von Schauaquarien und Fachwissenschaftlern erneut dazu dienen, Erfahrungen auszutauschen und den neuesten Wissensstand in der Haltung von Meerestieren zu vermitteln, um die Pflegebedingungen weiter zu verbessern. Ein wichtiges Ziel ist, die Zusammenarbeit zu verstärken, um der immer wichtigeren Zucht und Vermehrung von Meerestieren neue Impulse zu geben. Auf Anregung der Teilnehmer der vergangenen Symposien wird in diesem Jahr ein besonders großer Zeitraum den Diskussionen vorbehalten bleiben. Programm Christian Wyrwich: Beobachtungen an Korallenriffen im Roten Meer Blessin, Heiko Forschungsexpeditionen der Firma JBL Brockmann, PD Dr. Dieter Können Nachzuchten die Meeresaquaristik retten? Dürbaum, Johannes Seeigel Kokott, Jörg Organik im Riffaquarium Mai, Wolfgang Haltung und Zucht der Seepferdchen Mrutzek, Michael Vermehrung von Korallen Petersen, Dirk Korallensex im Aquarium: Überraschungen, Chancen und Risiken Thaler Professor Dr. Ellen Harmonische Fischgesellschaften im Riffaquarium Die Tagungsgebühr beträgt EURO 100,-- je Person. Anmeldung möglichst umgehend bei: Hans Stiller, Telefon 0234 38 16 50 HansStiller@aol.com www.meerwassersymposium.de Programm zur Jahreshauptversammlung der ZOOLOGISCHEN GESELLSCHAFT FÜR ARTEN- UND POPULATIONSSCHUTZ E.V. am 9. und 10. April in Trier Freitag, 08. April 2005 19:00 Uhr Begrüßung / Abendessen, Weinstube Palais Kesselstatt Samstag, 09. April 2005 10:00 Uhr Jahreshauptversammlung der ZGAP (nur für Mitglieder) öffentliches Vortragsprogramm 13:30 Uhr Das nördliche Weiße Nashorn, Armin Püttger-Conradt 14:15 Uhr Artenjagd in Amazonien - Auf der Spur von Riesenpekari & Co, Lothar Frenz 15:00 Uhr Erhaltung gefährdeter genetischer Ressourcen alter Haus- und Nutztierrassen, Jürgen Güntherschulze 15:30 Uhr Auswilderung von Orang Utans in Sumatra, Roland Gerstmeier 16:30 Uhr Beutelwolf und Falkland-Fuchs - von Menschen ausgerottete Tierarten Utz Anhalt 17:00 Uhr Das Rotsteisskakadu-Projekt in Palawan, Peter Widmann 17:30 Uhr Evolution und Gefährdung neotropischer Crotalus durissus Populationen, Paul Müller 18:00 Uhr "Umweltproben- und Genbanken für Umweltbewertung und Artenschutz", Hr. Klein < weitere Vorträge vorgesehen > Sonntag, 10. April 2005 09:30 Uhr "Artensterben und die Zukunft der Biodiversität", Paul Müller 10:00 Uhr Führung durch den Fachbereich Biogeographie der Universität Trier 11:30 Uhr Fahrt nach Luxemburg auf Einladung des Zoo Parc Merveilleux, Mittagessen und Führung Anmeldungen an: Dr. Florian Brandes Tel. 05725-708730 Florian.Brandes@wildtierstation.de http://www.zgap.de 5th International Zoo & Aquarium Marketing Conference Vom 1. 4. Juni 2005 findet in Münster die 5. Internationale Zoo & Aquarium Marketing Konferenz statt. Das Generalthema der Konferenz lautet "THE COULOUR OF ZOO MARKETING IS GREEN!" Vertreter von Zoos und Aquarien werden sich damit beschäftigen, wie der Beitrag der weltweiten Zoogemeinschaft zur Bewahrung der Biodiversität und der natürlichen Lebensräume verstärkt werden kann. Seien auch Sie dabei! NEU: Der Konferenz-Flyer kann ab sofort heruntergeladen werden unter http://www.allwetterzoo.de/pdf/conference_leaflet.pdf. Weitere Informationen zur Konferenz und zum Rahmenprogramm finden Sie unter http://www.allwetterzoo.de/index.php?p=artikel&nid=74 ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ZOOLEX WORKSHOP GEHEGEPLANUNG Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005 im Tierpark Nordhorn Thema: Was macht ein Zoogehege attraktiv? Programm: Planungsbeispiele für ausgewählte Tiergruppen. Moderation: Dr. med. vet. Wolfgang Salzert, Zoodirektor a.D. DI Monika Fiby, MLA, Landschaftsplanerin Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html#nordhorn ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ II international conference: animals and zoos - current research focus 24th and 25th of May 2005 The Zoological Garden Poznan and Institute of Systematic Zoology of the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the Second International Conference: "Animals and Zoos, Current Research Focus". The meetings will be held at the Malta Training Centre, Wiankowa Str. 3. The Conference will be held in English and Polish language. The introductory lecture will be delivered by Prof. dr Alastair A. Macdonald, EAZA Research Committee Co-chair; The University of Edinburgh. The scope of lectures will not be limited, but all should in one way or another be connected through research done on animals held in zoos, rescue centres and scientific collections. The conference fee 200zl (about 45 EUR) covers: conference materials, painting of abstracts book, lunches on 24 and 25th of May, coffee and snack as well as picnic at the zoo on 24th in the evening "ZOO Conference" Ogrod Zoologiczny w Poznaniu Ul. Browarna 25, 61-048 Poznan Tel. (+48 61) 61-8709502 Fax (+48 61) 877 35 33 e-mail: zoo.cwiertnia@interia.pl Ausstellungen Konferenzzentrum der HSH Nordbank, Gerhart-Hauptmann-Platz 50, Hamburg Hagenbecks Tierpark bis 02.09.2005 Olten Naturmuseum Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern bis 20.03.2005 Wolfen Industrie- und Filmmuseum JÄGER MIT DER KAMERA bis 31.03.2005 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Weitere Infos | AZA sponsored Elephant Directors' Meeting March Communiqué http://www.aza.org/Publications/2005/03/Pres_Msg.pdf AZA expresses interest in developing conservation centers. The latest addition to the Zoo Research Guidelines series is now published on the BIAZA website. This volume titled 'Studies of the effects of human visitors on zoo animal behaviour' can be downloaded as a pdf file from our site http://www.zoofederation.org.uk/uploads/Zoo%20Research%20Guidelines%20-%20Visitor%20Effects.pdf | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | Die Rückkehr der Wildtiere - Wolf, Geier, Elch & Co. von Dr. Robert Hofrichter (Zoologe, Biologe, Naturfotograf und Mitarbeiter am Zoologischen Institut der Universität Salzburg) Vorstellung des neuen Buches im Zoo Köln, Mittwoch, 16. März 2005 Zoodirektor Prof. Dr. Gunther Nogge: Es gibt keinen besseren Ort, dieses Buch vorzustellen, als einen Zoo. Die Tiere, von denen im Buch berichtet wird, dass sie wieder der Natur zugeführt werden, sind ja meist - wie Bartgeier oder Waldrapps - im Zoo geboren. 240 Seiten, 200 Farbabbildungen, 16,5 x 24 cm, Hardcover. Stocker-Verlag, Graz (Wenn Sie diesen oder einen anderen Artikel bei Amazon über diesen Link bestellen, ändert sich für Sie zwar nichts, aber wir erhalten eine kleine Provision, die mithilft, die laufenden Kosten für die Zoopresseschau zu decken) | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Veranstaltungen ~ Weitere Infos ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | ARD verzichtet ab April gänzlich auf Naturdokus! Ab 11. April 2005 entfällt die Reihe "Abenteuer Wildnis" 15.15 Uhr zugunsten des neuen Unterhaltungsformats "NachTisch", der "Fliege"-Talkshow" sowie Wiederholungen von Hauptabendserien. Der Mittwoch-Abend-Sendeplatz, auf dem jetzt wenigstens hin und wieder noch "W wie Wissen" läuft, steht ebenfalls nicht mehr für Dokus wie "Wunder der Erde" zur Verfügung und entfällt durch die Vorverlegung der Tagesthemen demnächst gänzlich. In der Konsequenz bedeutet das: Es gibt nun keinen regelmäßigen Tierfilm-Platz mehr im Ersten! Sendungen wie "Expeditionen ins Tierreich", "Tiere vor der K | |