E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 254 vom 24. Februar 2005

Liebe Leser,

Hauptthema dieser Woche ist natürlich der tragische Unfall in Schönbrunn. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und Freunden von Gerd Kohl und den Belegschaften in Wien und Erfurt.
Wir haben uns am Montag bewußt entschieden, keine Sonderausgabe zu bringen, um uns nicht auch noch der unnötigen Sensationsheischerei anzuschließen. Das mögen andere tun. Der Sachverhalt war längst über alle Medien verbreitet, und (im Gegensatz etwa zu MKS oder Elbeflut) kann auch eine Sonderausgabe keine Unterstützung bieten. Mit ein paar Tagen Abstand hoffen wir, Ihnen heute eine ausgewogene Zusammenstellung der Artikel und auch der Pressemitteilungen zu geben.
Von Animal Public bis Ecoterra wurden voreilige Stellungnahmen verkündet und "Leserbriefe" lanciert. Das war kaum anders zu erwarten. Besonders schade ist aber, wenn auch Kollegen nicht einmal eine Trauerfrist einhalten und Meinungsdifferenzen über die Regenbogenpresse austragen. Der nach wie vor gebotenen Diskussion um moderne Elefantenhaltung hilft dies alles wenig.

Unsere neue Rubrik mit Zukunfts-Meldungen erfreut sich großer Beliebtheit, wie uns gleich mehrere Leser im Rahmen der Zookunft persönlich bestätigten. Ein Kurator verriet mir, er habe den ersten Artikel (Aversions-ZaunTM) ohne Kommentar und Datum an seine Kollegen verteilt und so für eine lebhaft-kontroverse Debatte in der Dienstbesprechung gesorgt. Vielleicht nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen, doch Kreativität und Diskussion sollen diese "Meldungen" durchaus anregen. Mehr davon, bitte!

Dirk Petzold


  

dpa, 01.02.2020
Katzenseuche in Afrika schlägt hohe Wellen: Stellungnahme der Zoodirektoren
Zu dem Vorwurf mehrerer internationaler Naturschutzvereine, die europäischen Zoos hätten in ihrem selbstgestellten Anspruch versagt, Wildtierarten zu erhalten und als Genpool zu dienen, nahm gestern der Vorsitzende des Verbandes Stellung. Er gestand Fehler beim Artenmanagment ein. »Als wir vor mehr als zehn Jahren die Zucht Afrikanischer Löwen in den Zoologischen Gärten unterbanden und fast alle durch Asiatische ersetzten, geschah dies, um diese vor dem Aussterben zu bewahren. Der Afrikanische Löwe galt damals keineswegs als bedroht. Nun hat uns die in Afrika ausgebrochene Katzenseuche auf dem völlig falschen Fuß erwischt. Unsere Zoos sitzen voll mit Asiatischen Löwen, für die es keine Habitate zur Auswilderung gibt, und zuchttaugliche Afrikaner sind äußerst rar geworden.«
Der Verbandsvorsitzende bezog sich damit auf die verheerende und neuartige Katzenseuche, die sich seit dem vergangenen Sommer von Südafrika aus rasant über den schwarzen Kontinent ausbreitet und der bereits ein Großteil der Löwen zum Opfer gefallen sind. Die rasche Verbreitung hat ihren Ursprung möglicherweise darin, daß seit vier Jahren die Mehrheit der Afrikanischen Staaten die Einfuhrbestimmungen für Haustiere abmilderte, um mit dem Slogan 'Urlaub mit ihrem Heimtier' noch mehr Touristen zu locken.
Auf den öffentlich geäußerten Vorschlag, in absehbarer Zeit Asiatische Löwen in Afrika anzusiedeln, antwortete der Verbandsvorsitzende wörtlich: »Das ist für uns überhaupt kein Thema. Wenn auch nur ein Afrikanischer Löwe die Katastrophe überlebt, werden wir keine Asiatischen Löwen in Afrika auswildern. Schließlich wollen wir uns nicht anhören müssen, der Restpopulation den Todesstoß versetzt zu haben, in dem wir ihr Konkurrenz vor die Nase gesetzt haben.«

(Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel - ob als Wunsch-Headlines für 2005 oder als Vorschau auf z.B. 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Zwei oder drei Zeilen genügen. Wir veröffentlichen sie an dieser Stelle anonym, und vielleicht finden wir auch noch eine Möglichkeit, die kreativsten Köpfe zu prämieren.)

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Die Presse.com - 20. Feb. 2005
Tragödie in Schönbrunn: Pubertierender Abu tötet Pfleger
"Das Elefantenhaus ist wegen eines Unfalls bis auf weiteres geschlossen." Mit diesem nüchternen Text auf einem weißen Blatt Papier, das an die Tür des Elefantenhauses geheftet war, informierte am Sonntag der Tiergarten Schönbrunn seine Besucher über ein tragisches Ereignis, das das Leben eines Mitarbeiters gekostet hat. Um 10.40 Uhr war Elefanten-Chefpfleger Gerd Kohl vom fast vier Jahre alten und 1600 Kilogramm schweren Jungbullen Abu attackiert worden. Das Unglück geschah während des täglichen Routinetrainings. Der 39-Jährige hatte keine Chance. Weil Zoodirektor Helmut Pechlaner auf einer Tagung in der Schweiz weilte, stand Vizedirektor Harald Schwammer Rede und Antwort. "Abu befindet sich in der Trennungsphase von seiner Mutter Sabi." Deshalb würde das Jungtier auch getrennt von den übrigen Tieren gehalten. Zuletzt hieß es aus der Zooleitung, dass das Tier nicht eingeschläfert wird. Laut Barbara Sommersacher, der Sprecherin des Tiergartens, gibt es nur einen Ohrenzeugen. "Als das Opfer die Box betrat, war Abu wahrscheinlich noch nicht angekettet." Als Konsequenz auf den Vorfall werde man sich daher in den nächsten Tagen darüber Gedanken machen, ob man die gefährliche Arbeit mit den großen Tieren sicherer machen könne. Die Kriminalpolizei ermittelt, das Elefantenhaus wurde nach dem Vorfall von der Spurensicherung untersucht und bleibt für die gesamte nächste Woche geschlossen. Die Zooleitung will damit die verbliebenen fünf Elefantenhaus-Mitarbeiter psychisch und physisch entlasten. Den Tiergarten-Besuchern blieb der grauenhafte Vorfall erspart, dieser ereignete sich nämlich im Bullenbereich des Elefantenhauses. Besonders tragisch ist das Unglück auch deshalb, weil es sich bei dem Opfer um einen der erfahrensten Elefantenpfleger in Europa handelt. Er war der einzige, der zuletzt direkten Umfang mit Abu hatte. Wie es in den nächsten Tagen im Zoo weitergeht, ist noch nicht klar.

Cellesche Zeitung - 20. Feb. 2005
Elefant tötet Zoowärter in Wien
Im Wiener Tiergarten Schönbrunn hat ein Elefant einen Zoowärter getötet. Der 39-Jährige hatte den jungen Elefantenbullen "Abu" gerade geduscht, als dieser ihn plötzlich angriff und mit seinen Stoßzähnen aufspießte, wie die Leitung des Tiergartens mitteilte. Dabei wurde er so schwer an Kopf, Brust und Bauch verletzt, dass jede Rettung zu spät kam. "Abu" war im April 2001 als erster Elefant nach einer künstlichen Befruchtung in einem europäischen Zoo auf die Welt gekommen. Wie der stellvertretende Direktor von Schönbrunn, Harald Schwammer, mitteilte, befindet sich der 1,6 Tonnen schwere Jungbulle zurzeit in "der Trennungsphase von seiner Mutter". Dies erkläre möglicherweise sein aggressives Verhalten.

Neue Presse - 20. Feb. 2005
Tragödie im Zoo: Elefant spießt Pfleger auf
Das 1,6 Tonnen schwere Tier befinde sich in der Phase der Abnabelung von seiner Mutter und verhalte sich wie ein „Halbstarker”, hieß es zur Erklärung. Dem widersprach der Tiergarten in Schönbrunn. Es sei keineswegs klar, ob sich der Elefant gegenüber dem erfahrenen Pfleger wirklich aggressiv verhalten oder sich nur erschreckt habe, sagte die Zoo- Sprecherin Barbara Sommersacher. Der Mann habe Verletzungen im Brust- und Bauchbereich sowie einen offenen Schädelbruch erlitten.

Yahoo! Nachrichten - 20. Feb. 2005
Deutscher Pfleger im Wiener Zoo von Elefanten aufgespießt

Kurier - 21. Feb. 2005
Zoo-Direktor bietet Rücktritt an
Nach der Attacke des Elefantenbullen Abu am gestrigen Sonntag, bei der der Chefpfleger Gerd Kohl ums Leben gekommen ist, schloss der Tiergartenchef Helmut Pechlaner persönliche Konsequenzen am Montag nicht aus. Wenn das von den Gesellschaftern des Zoos gewünscht werde, sagte Pechlaner. Die Unfallursache ist für die Verantwortlichen im Tiergarten Schönbrunn weiterhin ein Rätsel. Pechlaner und der Elefantenexperte Harald Schwammer erklärten, dass alle Sicherheitsbestimmungen "hundertprozentig" erfüllt worden seien.

Kurier - 22. Feb. 2005
Rücktritt steht "nicht zur Diskussion"
Ein Rücktritt des Schönbrunner Tierpark-Direktors Helmut Pechlaner stehe "nicht zur Diskussion", betonte der zuständige Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein am Montag in einer Aussendung. Die bisherigen Untersuchungen hätten ergeben, dass es keine Versäumnisse bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen bei der tödlichen Attacke des Elefanten Abu gegen den Tierpfleger Gerd Koch gegeben habe.


Tirol Online - 22. Feb. 2005
Ein Mann, ein Zoo
Die Antwort vom zuständigen Wirtschaftsminister Martin Bartenstein kam rasch: Ein Rücktritt Helmut Pechlaners stehe nicht zur Diskussion. Eine kluge Entscheidung. Denn auch unter der besten Führung können tragische Unfälle nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Gerade bei der Arbeit mit Wildtieren bleibt ein unkalkulierbares Restrisiko immer bestehen - für den Tierpfleger Gerd Kohl ist das zum tödlichen Verhängnis geworden. Bei den Sicherheitsvorkehrungen im Zoo Schönbrunn gibt es nachgewiesenenermaßen keine Mängel, die Mitarbeiter werden häufig geschult. Der beliebte Tiergartendirektor aus Tirol hat den Zoo in den letzten 13 Jahren zu dem gemacht, was er heute ist: Ein Vorzeigebetrieb, der weltweit guten Ruf besitzt. Daran sollten alle Kritiker denken, die nach der Tragödie ein symbolisches Opfer sehen wollen.


Salzburger Nachrichten - 22. Feb. 2005
Abu kommt nicht mehr in Kontakt mit Pflegern
Der Elefant Abu im Tiergarten Schönbrunn, der am Sonntag seinen Pfleger tödlich verletzt hat, kommt nicht mehr in direkten Kontakt mit dem Personal. Für ihn wurde unmittelbar nach der Attacke der "protected contact" eingeführt, sagte Tiergarten-Sprecherin Barbara Sommersacher am Dienstag. Unterdessen muss sich der Tiergarten auch Gedanken über eine Nachfolge für den getöteten Pfleger machen. Bei Bullen gilt die Regel, den "protected contact" nach der Geschlechtsreife einzuführen, schilderte Sommersacher. Das bedeutet, dass das Jungtier darauf trainiert wird, selbstständig in die Bullenbox zu gehen. Dort gibt es für den Pfleger die Möglichkeit, über Luken die nötige Betreuung zu erledigen, wodurch er vor etwaigen Angriffen des Tiers geschützt bleibt. Weibchen sind weniger gefährlich und können üblicherweise auch als ausgewachsene Tiere in direkten Kontakt mit Menschen kommen. Neben den verschärften Sicherheitsmaßnahmen wird die tägliche Routine im Elefantenhaus aber weiter beibehalten, wie der stellvertretende Zoo-Direktor Harald Schwammer erklärte.


Kurier - 22. Feb. 2005
Abu sagt: "Will neuen Pfleger"
Der Tiergarten Schönbrunn muss sich Gedanken über eine Nachfolge für den getöteten Pfleger machen: Findet sich kein Kollege aus dem Betrieb, der zum Elefantenhaus wechseln möchte, könnte wieder ein Experte aus dem Ausland geholt werden. Der Elefant Abu, der am Sonntag seinen Pfleger tödlich verletzt hat, kommt nicht mehr in direkten Kontakt mit dem Personal. Für ihn wurde unmittelbar nach der Attacke der "protected contact" eingeführt. Prinzipiell herrsche im Gehege Normalität, die Beibehaltung des gewohnten Tagesablaufes sei für die Tiere dafür sehr wichtig. Für die teilweise geschockten Kollegen wird derzeit eine psychologische Betreuung angeboten: "Wir haben seit Sonntag die Akutbetreuung Wien im Haus." Die Umstände für das Begräbnis von Kohl seien derzeit noch nicht geklärt, da er deutscher Staatsbürger ist, seine Familie wünsche jedoch "eine Zeremonie im kleinen Kreis".


Krone - 22. Feb. 2005
Nach Todesdrama
Nach dem tödlichen Zwischenfall im Tiergarten Schönbrunn stellen sich zwei Fragen: Wie konnte das geschehen und wie soll es mit Abu weitergehen? Der vierjährige Elefantenjungbulle hat, offenbar in einem Machtkampf, seinen Pfleger zu Tode gequetscht. Offiziell wurde entschieden: Der Bulle bleibt, und Zoo-Direktor Helmut Pechlarner, der seinen Rücktritt angeboten hatte, auch. Die polizeilichen Ermittlungen wurden mittlerweile ebenfalls eingestellt. Es sei kein erkennbares Versäumnis bei den Sicherheitsmaßnahmen festzustellen gewesen. Doch wie soll es jetzt mit Abu weiter gehen? Die Zoo-Direktion hat bereits entschieden: Abu bleibt in Schönbrunn, gemeinsam mit einem zweiten Bullen. Wenn Abu ausgewachsen ist, wird einer von beiden weggegeben.


Vienna Online - 22. Feb. 2005
Zoo-Tragödie: Es war tragischer Unglücksfall
Der Tod des Tierpflegers in Schönbrunn war ein Unglücksfall, mit dem nicht zu rechnen war - das ergaben die Ermittlungen der Polizei - kein erkennbares Versäumnis bei den Sicherheitsmaßnahmen. Die Unfallursache ist für die Verantwortlichen im Tiergarten Schönbrunn weiterhin ein Rätsel. Pechlaner und der Elefantenexperte Harald Schwammer erklärten, dass alle Sicherheitsbestimmungen "hundertprozentig" erfüllt worden seien. "Ein schicksalshafter Vorfall, wir trauern um einen guten Freund", sagte Pechlaner.


Vienna Online - 22. Feb. 2005
Eisiges Schweigen am Tag danach
Eisiges Schweigen im Tierpark Schönbrunn in Wien. An einem Tisch im Eck des Kaiserpavillons des Tierparks, wo es die Pressekonferenz zum Unglück gibt, wird leise geweint. Im Elefantenhaus herrscht Ruhe. Ein Schild weist auf das Unglück hin, die Tür wird wohl für längere Zeit verschlossen bleiben. Ob der Elefantenpfleger Simon Stöger, der Augenzeuge der tödlichen Attacke, dort jemals wieder hineingehen wird, kann niemand sagen. Er steht nach wie vor unter schwerem Schock und kann laut Pechlaner nur in Wortfetzen von dem Unfassbaren berichten.


Yahoo! Nachrichten - 22. Feb. 2005
Wiener Zoo verteidigt seine Sicherheitsstandards
Nach dem zweiten tödlichen Unfall innerhalb von drei Jahren hat der Wiener Tiergarten Schönbrunn seine Sicherheitsvorkehrungen verteidigt. Die Standards seien die höchsten in Europa, erklärte der stellvertretende Zoodirektor Harald Schwammer am Montag. Bereits im Jahr 2002 war in dem Zoo eine 21-jährige Pflegerin von einem Jaguar angefallen und getötet worden. Dass zwei Wärter innerhalb von nur drei Jahren von Tieren getötet wurden, sei völlig ungewöhnlich, betonte Schwammer. Er räumte aber auch ein, dass solche Vorfälle auch in Zukunft nicht auszuschließen seien.


Der Standard - 22. Feb. 2005
Vier Pfoten: "Elefantenhaltung hinterfragen"
"Harald Schwammer ist international einer der besten Kenner für die Haltung von Elefanten in Tiergärten - umso bezeichnender ist es aber, dass es trotzdem zu solch einem Unfall kommen konnte", erklärt Andreas Sax, Kampagnenleiter der Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Vier Pfoten stehe Tiergärten grundsätzlich "sehr kritisch" gegenüber, "wir akzeptieren aber wissenschaftlich gut geführte Einrichtungen - und das gilt für Schönbrunn sicher ohne Einschränkung. Da ist dieses Haus sicher auf dem neuesten Stand - und es ist sicher ein Zoo, der aus unserer Sicht vergleichsweise gut geführt ist". Die Haltung von Elefanten in Tiergärten müsse aus Sicht des Tierschutzes allerdings schon grundsätzlich hinterfragt werden. Es handle sich bei der Schönbrunner Elefantenherde zwar um ein Zuchtprogramm, "aber nur für Tiere in Gefangenschaft. Elefanten seien in einem Tiergarten "auf jeden Fall lediglich ,Zeiger' und Publikumsmagneten - da wäre es uns schon lieber, wenn man das Geld in situ für bessere Bedingungen investiert..." Was die Art der Haltung in Schönbrunn betrifft, "entspricht sie den gesetzlichen Bestimmungen", so Sax.


I-newswire.com  - 22. Feb. 2005
War der tödliche Elefantenangriff in Schönbrunn absehbar
Am Sonntag, den 20.02.2005, wurde im Wiener Tiergarten Schönbrunn der Elefantpfleger Gerd Kohl von dem jungen Elefanten Abu angegriffen und getötet. War das, was die Zoodirektion als einen tragischen Unfall darstellt vielleicht absehbar? In den letzten 10 Jahren wurden 37 Fälle bekannt, bei denen Elefanten in europäischen und amerikanischen Zoos Pfleger angriffen. 18 Elefantenpfleger kamen dabei ums Leben! Zurückzuführen ist dies nach Ansicht von Elefantenexperten auf die Haltungsbedingungen von Elefanten in Zoos. Dort hält man die Wildtiere im direkten Kontakt zu Pflegern. Wehrt sich ein Elefant gegen die Dominanz des Pflegers, kann dies tödlich enden, wie jetzt in Schönbrunn. Für die Tierschützer des Vereins animal public e.V. verdeutlicht der jüngste tragische Todesfalls in Schönbrunn die Problematik der Elefantenhaltung und -zucht in Gefangenschaft. Nur so lassen sich nach Ansicht der Tierschützer weitere Todesfälle vermeiden.


Kurier - 21. Feb. 2005
Helmut Pechlaner im Porträt
Der gebürtige Tiroler Helmut Pechlaner (58) ist am 1. Jänner 1992 zum Direktor des damals neu aus dem Bund ausgegliederten Wiener Tiergarten Schönbrunn bestellt worden und verwandelte den Zoo in kürzester Zeit zu einem Publikumsmagneten. Pechlaner sorgte für Sponsoren und höhere Besucherzahlen und konnte zudem immer wieder auf Zuchterfolge von Tieren in Gefangenschaft verweisen.

Die Presse.com - 20. Feb. 2005
Ältester Zoo der Welt
Der Tiergarten Schönbrunn in Wien, in dem sich am Sonntag im Elefantenhaus die Tragödie abspielte, hat eine wechselvolle Geschichte. Es handelt sich dabei um den ältesten Zoo der Welt. Gegründet wurde er am 31. Juli 1752 von Kaiser Franz Stephan, dem Ehemann von Maria Theresia. Der Tiergarten war immer eine der Attraktionen Wiens. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte er aber schwindende Besucherzahlen. 1992 wurde der Tiergarten privatisiert. Er hat seither unter dem damals bestellten Direktor Helmut Pechlaner einen großen Aufschwung genommen. Im Jahr 1992 war mit dem Aufbau der neuen Elefantengruppe begonnen worden. Sie umfasst derzeit vier Weibchen und zwei Männchen.

Der Standard
Tierpfleger erheben Vorwürfe gegen Zoo-Leitung
In der Infoillustrierten "News" erheben ehemalige Tierpfleger des Schönbrunner Tiergartens schwer wiegende Vorwürfe gegen die Zoo-Leitung.

wienweb.at
Vize-Direktor weist Vorwürfe zurück
Laut Angaben des Ex-Pflegers soll Abu bereits mehrmals zuvor Zoo-Personal attackiert haben. Für Schwammer sind derartige Vorwürfe zum Teil auf persönliche Rachegelüste zurückzuführen. Derzeit wird nach einem neuen Elefanten-Experten gesucht. Der könnte möglicherweise wieder aus dem Ausland kommen, erklärte Schwammer.

Der Standard
Für Tiergarten ist Abgabe Abus derzeit kein Thema
Eine Abgabe des dreijährigen Elefantenbullen Abu an einen anderen Zoo werde "derzeit keinesfalls in Erwägung gezogen"


Bitte lesen Sie auch die Pressemitteilungen aus Schönbrunn

Vienna Online -
20. Febr. 2005
Tragödie im Tiergarten Schönbrunn
>>>
>>> Dieser Artikel faßt das Geschehen sehr ausführlich zusammen. Zudem gibt es hier die Gelegenheit, Leserbriefe online zu veröffentlichen. Es ist interessant zu sehen, daß fast alle "normalen" Leser der Belegschaft des Zoo den Rücken stärken, während die wenigen kritischen Stimmen ausschließlich mit persönlichen Vorwürfen, Verleumdungen und schlimmeren einhergehen. Auch so manche "Tierschutz-Organisation" (die Anführungszeichen sind Absicht!) meldet sich dort zu Wort, und das teils auch noch anonym. Traurig und peinlich.

Eine weitere Diskussionsplattform finden Sie im Kurier-Forum. Fast 100 Beiträge zeigen ein ähnliches Bild.

Die aktuelle Online-Ausgabe von

"Les zoos dans le monde" (20.2.)
berichtet ebenfalls und bietet Hintergrund-Infos zur Elefantenhaltung in Wien und anderen akuellen Elefantenmeldungen in Europa:
Drame humain et événements au sein de la population des éléphants en captivité.

   
Ostthüringer Zeitung - 22. Feb. 2005
Nach Tod von Tierpfleger in Wien: Zoo Erfurt zieht Konsequenzen
Als Konsequenz aus dem Tod eines ehemaligen Erfurter Tierpflegers im Wiener Tiergarten Schönbrunn will der Zoopark Erfurt Konsequenzen ziehen. Zoodirektor Norbert Neuschulz kündigte am Dienstag an, das Elefantengehege schnell so umzugestalten, dass Pfleger keinen direkten Kontakt mehr zu den Tieren haben müssten. Die schwer zu lenkende Elefantenkuh »Aja« müsse eventuell abgegeben werden.


 
wienweb.at - 19. Feb. 2005
Traum "Safaripark" lebt
Vor einem Jahr musste der Safaripark Gänserndorf in Konkurs gehen. Nun scheint sich eine Lösung abzuzeichnen, wie der Park in Zukunft weitergeführt werden könnte. Der Gänserndorfer Bürgermeister hat dem Verein MOMO rund um den Tierarzt Josef Zoher einen Pachtvertrag für das Grundstück angeboten. Zoher kämpft seit Monaten um die Weiterführung des Parks. Exotische Tiere sollen hier ihren Platz bekommen, auch Besucherbetrieb ist geplant. Nächsten Freitag fällt bei einer Gemeinderatssitzung die endgültige Entscheidung über den Pachtvertrag.

ORF - 19. Feb. 2005
Gänserndorf: Lösung für Safaripark möglich
Nach langem Hin und Her zeichnet sich nun eine Lösung um den Safaripark Gänserndorf in Niederösterreich ab. Dem Verein MOMO rund um den Tierarzt Josef Zoher wurde vom Gänserndorfer Bürgermeister nun ein Pachtvertrag für das Grundstück in Aussicht gestellt.

Wirtschaftsblatt - 22. Feb. 2005
Safaripark Gänserndorf: Investorengruppe bekundet Interesse
Um den nach Insolvenz im Vorjahr geschlossenen Safaripark Gänserndorf ist wieder "Bewegung". In der Vorwoche hatte Tierarzt Josef Zoher das Interesse des Vereins "Momo" bekundet, auf dem Areal eine Exoten-Auffangstation zu führen. Dasselbe Ziel hat einer Aussendung zufolge eine finanzstarke Investorengruppe, deren Sprecher Jürgen Auer ist. Der Österreicher ist nach eigenen Angaben ehrenamtlich seit zehn Jahren im Tier- und Naturschutz tätig und seit sechs Jahren Leiter der Orang Utan - Schutzorganisation BOS Austria - Freunde zur Rettung der Orang Utans und des Regenwaldes. Zur Entwicklung eines ausgefeilten Konzeptes sei eine Expertengruppe zusammengestellt worden. Ziel sei die Rettung der Exoten-Auffangstation sowie die Aufnahme weiterer Wildtiere aus nicht artgerechter Haltung durch Privatpersonen, aus Zirkussen und Zoos. Die Interessentengruppe biete erhebliche finanzielle Mittel, Know How und ihre guten Namen, um den Safaripark wieder auf eine gesunde wirtschaftliche Basis zu stellen. Die Gruppe wolle ihr Rettungskonzept im April oder Mai präsentieren. Allerdings sehen sich die Investoren "abgeblockt": "Insider-Informationen" zufolge sei dem bisher nicht zum Zuge gekommenen Mitbewerber (Zoher) ein Pachtangebot gemacht worden. Die Gruppe hoffe jedoch auf das Verantwortungsbewusstsein der lokalen Entscheidungsträger. "Die Chance, die sich durch diese Investoren bietet, ist ein von Fach- und Wirtschaftsexperten geführter Tier- und Naturpark Gänserndorf", sagte Jürgen Auer.


Volksstimme - 17. Feb. 2005
Neue Vorlage für den Stadtrat/ Oberbürgermeister fordert „zeitnahe“ Abarbeitung
Die Sommersaison steht ins Haus, doch der Zoo Magdeburg wird wohl ein weiteres Jahr auf eine seiner Attraktionen verzichten müssen: das Affenhaus. Es muss saniert werden, weil der Schimmel dort umgeht und darum weder Affen noch Besucher Luft holen dürfen. Ein Rechtsstreit ist anhängig, wer das zu verantworten hat. Für die Sanierung ist ein schlüssiges Konzept nötig, das vor allem die Kosten auflistet. Dafür sollte der Stadtrat in der vergangenen Woche den Weg freimachen und einem Planungsauftrag zustimmen. In nichtöffentlicher Sitzung hatten die Räte das aber verweigert. Man müsse erst wissen, was das kosten könnte, so die Begründung.
Damit ging der Affenhaus-Ball zurück an die Verwaltung und den Eigenbetrieb Zoo. Konkret heißt das, der Zoo muss jetzt für den Stadtrat eine neue Vorlage erarbeiten, in der aufgelistet wird, was Planung und Sanierung des Affenhauses kosten werden. Im April ist Stichtag. Fest stehe, dass dies der Zoo allein nicht leisten könne, da dazu Fachleute benötigt werden. Das Ganze werde folglich in Auftrag gegeben. Dafür stünden 20 000 Euro zur Verfügung. „Wir hoffen, dass die Vorlage bis zur nächsten Stadtratssitzung fertig ist, auf jeden Fall aber bis zur April-Sitzung“, sagte Rüdiger Koch.

koeln.de - 21. Feb. 2005
Zoo: Mit neuem Ticketsystem in bessere Zeiten
Investitionen lohnen sich - das beweist derzeit der Kölner Zoo. Die Verwaltung des Tiergartens entschied sich im vergangenen Jahr für ein neues Jahreskartensystem und bereits jetzt hat der Zoo die Kosten wieder eingespielt, wie die "Kölnische Rundschau" berichtet. Die wichtigste Neuerung beim Ticketsystem ist eine verbesserte Einlasskontrolle. Die Übertragung der Jahreskarten an dritte Personen ist seither offenbar drastisch zurückgegangen. Denn die neue Technik und das Lichtbild auf der Jahreskarte lassen weitaus mehr Nutzer von der unerlaubten Weitergabe der Karte an Freunde und Bekannte abschrecken. In der vergangenen Saison stieg der Verkauf der Jahreskarten so um 65 Prozent, was dem Tiergarten Mehreinnahmen von rund 170.000 Euro bescherte.

Leipziger Volkszeitung - 18. Feb. 2005
Kamerunschafe mit drolligem Nachwuchs
Sachsen setzt die neue Zoo-Richtlinie der Europäischen Union um: Wer Tiere öffentlich zur Schau stellen will, braucht bis zum 23. Mai 2005 eine neue Betriebserlaubnis. Neu ist auch, dass die Betriebserlaubnis für Zoos jetzt lediglich die Naturschutzbehörde der Landkreises erteilt. Mit der Richtlinie wurde auch der Begriff Zoo neu definiert: Er gilt für Tierparks, Heimtiergärten und Gehege mit mehr als fünf Wildtierarten. "Wir haben das überprüft, die Dornreichenbacher kommen nicht auf fünf Tierarten", erfahren wir in Grimma im Umweltamt von Dietmar-Ludwig Spielmann. "Wir haben nur Damwild, Kamerunschafe und Fasane, die unter die Wildtierarten fallen. Alles andere sind Nutz- und Haustiere", macht Enrico Ullmann, Vorsitzender des Tiergehegevereins deutlich. Der Verein hat weit reichende Pläne. "Wir haben uns geeinigt, Prioritäten zu setzen. Wir wollen in diesem Jahr das Damwild in ein neues Gehege umziehen lassen und einen Streichelzoo einrichten", erzählt Ullmann. Zuwachs hat das Tiergehege dennoch: Erst am vergangenen Sonnabend kamen zwei niedliche winzige Kamerunschafe zur Welt, die bei winterlichen Temperaturen noch das Haus hüten müssen. Dank Sponsorenhilfe konnte sich auch die Familie der Zwergziegen durch Ankauf um drei weitere Mitglieder vergrößern.

Leipziger Volkszeitung - 18. Feb. 2005
Neue EU-Richtlinie lässt Schul-Zoo in Wehlitz völlig kalt
Rund 60 Zoos in Sachsen müssen bis zum 23. Mai dieses Jahres über eine neue Betriebserlaubnis verfügen. Kein Problem für den Schulzoo der Wehlitzer Thomas-Müntzer-Grundschule: "Wir haben eine Betriebsgenehmigung, die erst 2001 erneuert wurde und unbegrenzt gültig ist, insofern es keine gravierenden Änderungen gibt", kann sich Schulzoo-Leiter Andreas Rattunde gelassen zurücklehnen. "Kurz vor Weihnachten hatten wir Besuch vom Veterinäramt, die uns über die veränderten Haltungsbedingungen, die die EU-Richtlinie festgelegt hat, aufgeklärt haben", erzählt Rattunde, der als Lehrer an der Grundschule arbeitet. Dabei habe man gemeinsam festgestellt, dass im Wehlitzer Schulzoo keine Wildtierarten leben, die unter die neue Regelung fallen. "Wir haben ja mit den beiden Waschbären, dem Damhirsch und seinen fünf Hirschkühen nur wenige richtige Wildtiere. Alle anderen gehören zur Kategorie Haustiere", weiß Rattunde. Nachdem die Mitarbeiter des Veterinäramtes abgefragt hatten, ob zukünftig solche Tieren gehalten werden sollen, was verneint wurde, "war die ganze Sache erledigt", so der Schulzoo-Chef.

Netzeitung.de - 20. Feb. 2005
Ausgerissener Wolf streunt bei Aachen umher
In Eschweiler bei Aachen ist ein Wolf gesichtet worden. Die Bewohner sind deshalb beunruhigt. Am Freitagabend riss das aus einem belgischen Zuchtgehege entlaufene Raubtier im Stadtteil Bergrath gar einen Hundewelpen von der Leine seines Besitzers und verschleppte ihn. Polizei und Feuerwehr suchen seitdem nach dem Wolf. «Angriffe auf Menschen können nicht ausgeschlossen werden», hieß es. Auch weitere Attacken auf Haustiere oder kleinere Hunde seien möglich.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 21. Feb. 2005
Seit Tagen wurde der Wolf im Raum Eschweiler gesucht
Seit Tagen machte ein in Belgien entlaufener Wolf den Großraum Aachen unsicher und setzte bereits zwei Hundeleben ein Ende. Am Mittwochnachmitag nun wurde bei Heinsberg von Polizeibeamten ein Wolf erschossen. Ob es sich um ein aus einem belgischen Zuchtgehege entlaufenes Tier handelt, das in den vergangenen Tagen sein Unwesen im Raum Eschweiler getrieben hatte, blieb zunächst unklar. Der Wolf aus dem Gehege trage einen Chip zur Identifikation. Das tote Tier werde daher nun nach Eschweiler gebracht, wo ein Chip-Lesegerät vorhanden sei. Eine am Freitagabend gestartete, groß angelegte Suche von Polizei, Feuerwehr, Stadt und Jägern nach dem Raubtier blieb zunächst ohne Erfolg.

Yahoo! Nachrichten - 22. Feb. 2005
Tierschützer empört über Wolfstötung
Der europäische Tier- und Naturschutzverein (ETN) ist empört über die Tötung des so genannten Wolfs von Eschweiler. Der ETN erklärte am Dienstag in Bonn, die Maßnahme sei überzogen und unnötig gewesen, da der Wolf keine unmittelbare Bedrohung dargestellt habe. Nach Ansicht der Tierschützer wäre es problemlos möglich gewesen, das Tier lediglich zu betäuben. Uralte Vorurteile hätten zu einem vorschnellen Abschuss des Tieres geführt.




Planung und Bau

Pforzheimer Zeitung - 18. Feb. 2005
Drei Räuber haben Freigang
Zu dritt auf 170 Quadratmeter zu leben, das klingt nicht schlecht. Außer für wilde Tiere wie die drei Luchse im Pforzheimer Wildpark. Deren Unterbringung ist nicht artgerecht. Das wird anders. Das städtische Grünflächenamt plant den Bau eines 5000 Quadratmeter großen Freigeheges anstelle der bisherigen Käfighaltung, die den Richtlinien der EU widerspricht. Gestern stellten Baubürgermeister Alexander Uhlig (CDU) und Grünflächenamtsleiter Norbert Bernhard vor Ort die Pläne und die Finanzierung vor. Das mit einem doppelten Zaun gesicherte Gehege wird im Wald unmittelbar gegenüber des bisherigen Luchskäfigs sein. Das künftige Lubrachsgehege soll denn auch zu einem Gutteil bewaldet bleiben und somit den natürlichen Lebensräumen der europäischen Raubkatze möglichst nahe kommen. Damit die Luchse dennoch eine Publikumsattraktion fürs Auge bleiben, sehen die Pläne der Stadt ein balkonartiges Podest vor - die Fütterung der Raubtiere soll zum täglichen Ereignis werden. Amtsleiter Norbert Bernhard geht von Kosten zwischen 75 000 und 100 000 Euro aus. Als Baubeginn ist das spätere Frühjahr vorgesehen, Fertigstellung könnte im Spätsommer sein, hofft Bernhard.

NW Höxter - 21. Feb. 2005
Weser-Aquarium in Bodenwerder geplant
Landkreis Holzminden. Im Februar kommen wieder die Kompetenzgruppen "Tourismus" sowie "Jugend und Kinder" der Vogler-Region zusammen, um neue Projekte mit Hilfe des EU-Förderprogramms "Leader+" zu beraten und auf den Weg zu bringen. In Bodenwerder soll im Alten Fährhaus ein Ausstellungsraum für ein Weser-Aquarium entstehen. Die Idee: Ein lebendiger Naturpfad mit Vergangenheitsbezug verdeutlich die Bedeutung der Weser für die Region.

Saar-Echo
FDP: Abenteuermuseum in den Zoo!
Saarbrücken. "Es wird Zeit, dass das Abenteuermuseum endlich ein neues Zuhause bekommt und der Förderverein Abenteuermuseum e.V. Gewissheit erhält, dass die Exponate von Rox Schulz in gute Hände kommen und ganz in seinem Sinne der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden", so die Vorsitzende der FDP Stadtratsfraktion Karin Nehl. Nach Auffassung der FDP-Stadtratsfraktion wäre der Zoo, und hier das Europa-Haus, durchaus ein geeigneter Standort für das Abenteuer-Museum: "Beide Einrichtungen könnten davon Vorteile haben. Das Abenteuermuseum brächte dem Zoo eine weitere Attraktion."




Aktionen

Leipzig-News - 18. Feb. 2005
Leipziger Zoo führt erste Zoo-Sparwoche durch
Vom 21. Februar bis 27. Februar 2005 können Zoobesucher im Rahmen der Zoosparwoche zu günstigeren Eintrittspreisen ausgiebig die winterliche Atmosphäre im Leipziger Zoo genießen. Denn in dieser Woche zahlen Erwachsene statt 10 Euro nur 8 Euro, Kinder statt 6 nur 4 Euro und Familien statt 25 nur 22 Euro. Die Zoo-Sparwochen wurden zugunsten des wenig bekannten Zoospartages (immer der erste Freitag im Monat) abgeschafft.

Kölner Stadt-Anzeiger - 22. Feb. 2005
Dortmunder Zoo sucht Gartenschnitt als Spielzeug für Affen
Als Spielzeug für seine Orang-Utans sucht der Dortmunder Zoo den Gartenschnitt von Apfel-, Birnen- und Kirschbäumen. Nach dem Frühjahrsputz könnten Hobby-Gärtner den Menschenaffen damit eine große Freude machen, berichtete der Zoo am Dienstag. Der Zoo bittet Spender, kleines Mengen der Äste sortiert nach Obstsorten beim Regenwaldhaus abzugeben.


Lübecker Nachrichten - 18. Feb. 2005
Wolfsnächte im Wildpark Eekholt
Mit der Veranstaltung "Eekholter Wolfsnächte" möchte der Wildpark Eekholt am Wochende (26. und 27. Februar, jeweils ab 14 Uhr) einen Beitrag dazu leisten, dass dem Wolf die Achtung entgegengebracht wird, die er seit Jahrhunderten nicht bekommen hat. Die Deutsche Wolfsgemeinschaft, der Club Nordische Rassehunde, die Nothilfe für Polarhunde sowie der Freundeskreis Lausitzer Wölfe unterstützen uns dabei mit Informationsständen.
 

Nachwuchs 
 
Berliner Morgenpost - 18. Feb. 2005
Kleiner Elefant als großer Star
Lange hat es nicht mehr so einen Menschenauflauf vor dem Elefantengehege im Tierpark Friedrichsfelde gegeben wie gestern. Fotografen, TV-Teams und Besucher versuchten, den besten Platz zu bekommen, um einen Blick auf den neuen Star unter den Dickhäutern zu erhaschen: auf das am Montag geborene Bullenkalb. Ein wenig unsicher war der kleine Elefantenjunge noch, langsam tapste er zwischen den Beinen seiner Mutter Nova und ihrer Freundin Cynthia, die ebenfalls schwanger ist, umher. Alle freuen sich, daß Novas Erstgeburt so problemlos verlief. Tierpfleger Kastirke schätzt, daß vielleicht schon in einer Woche die Geburt bei Cynthia anstehen könnte.

Berliner Zeitung - 18. Feb. 2005
Tollpatschig durchs Heu
Friedrichsfelde. Nach einer Dreiviertelstunde ist alles vorbei. Das Elefantenbaby kippt zur Seite ins Stroh und rührt sich nicht mehr. Die Müdigkeit hat gesiegt. Der kleine Bulle ist eingeschlafen, während um ihn herum die Auslöser der Kameras zu hören sind. 45 Minuten hatte er zuvor eine gute Figur gemacht. Es war der erste Auftritt, den das kleine, noch namenlose Elefantenbaby vom Tierpark Berlin am Freitag zu absolvieren hatte.

B.Z. - 21. Feb. 2005
Süßer Knickohr-Babyfant ist schon Star im Tierpark
Der Babyfant mit dem Knickohr ist erst eine Woche alt, aber schon ein Star im Tierpark Friedrichsfelde. "Die Besucher haben sich am Wochenende regelrecht vor der Absperrung geschubst, um den Kleinen zu sehen", sagt Tierpfleger Ingolf Kastirke. Etwa 2000 Menschen drängelten sich im Elefantenhaus. Gestern durfte der Babyfant das erste Mal seinen Rüssel in eine Badewanne mit warmem Wasser halten. Und er lernte seine Halbschwester Temi, 3, kennen.

Berliner Morgenpost - 17. Feb. 2005
Elefantenbaby im Tierpark gut angenommen
In der Kinderstube des Elefantenhauses im Tierpark in Friedrichsfelde steht alles zum Besten. Das am vergangenen Montag geborene Baby der asiatischen Elefantin Nova ist von ihr problemlos angenommen und versorgt worden. "Alles läuft ganz wunderbar", sagte Vize-Direktor Claus Pohle.

Freie Presse - 17. Feb. 2005
Seltene Nachzucht eines Großen Ameisenbären in Magdeburg
Dem Magdeburger Zoo ist eine seltene Nachzucht gelungen. Vor gut einer Woche erblickte dort ein Großer Ameisenbär das Licht der Welt. Mutter Estrella und ihr Kind seien wohlauf. Nur 25 bis 30 der aus Südamerika stammenden Tiere würden jährlich weltweit geboren.

Frankfurter Rundschau
Großer Ameisenbär ganz klein
dpa · Zuchterfolg in Magdeburger Zoo: Im Tierpark der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt erblickte ein kleiner Ameisenbär das Licht der Welt.

Leipziger Volkszeitung - 18. Feb. 2005
Gleich geschnallt, wo's die Milch gibt
Und wieder erblickte an der Pleiße ein Löwenkind das Licht der Welt: Angola-Löwin Luena gebar Mittwoch ihr zweites Baby im Leipziger Zoo. Die ganze Sache sei recht zügig und ohne Komplikationen verlaufen, teilte Zoo-Chef Jörg Junhold gestern mit. Wenngleich man noch ein Weilchen per Monitor in die Kinderstube lugte - es blieb bei einem "Stück", obwohl Löwinnen in der Regel zwei bis vier haben. Im Juli 2004 war Luena erstmals Mutter geworden - allerdings auch "nur" eines Jungen, der heutige Besucherliebling Malik.

Berliner Morgenpost - 20. Feb. 2005
Wildhund-Welpen: Niedlich, aber schon ganz schön giftig
Die zehn süßen "Welpen" im Berliner Zoo sind keine Hyänen, wie viele Besucher wegen der großen Ohren und der prägnanten Färbung annehmen. "Es sind Wildhunde", sagt Reviertierpfleger Thomas Dörflein. "Die im Volksmund allerdings auch Hyänenhunde genannt werden." Die munteren kleinen Wildhunde wurden im vergangenen November im Zoo geboren. Jetzt leben sie mit ihren Eltern Moritz und Marianne und drei älteren Geschwistern zusammen. Zur Zeit sind zwei von ihnen verletzt. "Die Eltern können manchmal ganz schön grob sein", sagt Dörflein.

Yahoo! Nachrichten - 22. Feb. 2005
Trauriges Los - Zwergeselchen «Grisella» als «Flaschenkind»
Das vor einer Woche im Berliner Zoo geborene Zwergeselchen Grisella wächst als «Flaschenkind» heran. Mutter Heidi wollte mit ihrem ersten Nachwuchs nichts zu tun haben und verweigerte ihm hartnäckig das Trinken. In die Rolle des Ziehvaters schlüpfte deshalb Pfleger Peter Griesbach, der das Jungtier alle zwei bis drei Stunden füttert. Es teilt den Stall mit dem acht Monate alten Halbbruder Benny, der vom gemeinsamen Vater Ole verdrängt wurde und seit der Trennung unter Einsamkeit litt.


Märkische Oderzeitung
Vorzeitiger Nachwuchs im Zoo
Der Eberswalder Zoo kann mit einer kleinen Sensation aufwarten. Der milde Winterbeginn hat bei einigen Tierarten
Frühlingsgefühle geweckt und mitten im Februar für den ersten Nachwuchs gesorgt. Bei den Kronenkranichen ist sogar eine Erstzucht gelungen.


General-Anzeiger (Bonn) - 21. Feb. 2005
Das Wildgehege wird zur Kinderstube
An der Waldau auf dem Bonner Venusberg haben die ersten drei Bachen geworfen - der Förster bittet um Rücksicht.



sz-online - 20. Feb. 2005
Gorilla-Pflegerinnen sollten Brust entblößen - Klage
San Francisco - Zwei frühere Pflegerinnen des weltberühmten Gorilla-Weibchens Koko, das die Zeichensprache beherrscht, sind wegen sexueller Diskriminierung in Kalifornien vor Gericht gezogen. Hintergrund des ungewöhnlichen Rechtsstreits soll der „Brustwarzen- Fetisch“ der 33 Jahre alten und knapp 140 Kilogramm schweren Flachland-Gorilla-Dame sein. Ihnen sei gekündigt worden, weil sie ihre Brüste vor dem Tier nicht entblößen wollten, heißt es in der Klage. Wie die „San Jose Mercury News“ am Samstag berichtete, verlangen die beiden Frauen von der Gorilla-Stiftung in Woodside über eine Million Dollar Schadenersatz. Die leitende Wissenschaftlerin Francine Patterson habe von ihnen verlangt, sich vor der Gorilla-Dame freizumachen, um ein „persönliches Verhältnis“ zu dem Tier aufzubauen.
(Dieser Ally-McBeal-mäßige Prozeß wird in diversen Newsgroups hitzig diskutiert.  Die meisten Meldungen finden sich bei http://groups.yahoo.com/group/gorillakeepers/ - lesbar aber erst nach Einschreiben in die Newsgroup)
Auszug vom  2/19/2005:
Women say nono to Koko, sue for suggestions
Nancy Alperin and Kendr
a Keller are seeking more than $1 million from the foundation and its president, Francine "Penny" Patterson.
According to the lawsuit, Patterson told Alperin that exposing her breasts to the gorilla was a normal part of forming a personal bond with the
animal. The suit claims Patterson said she regularly exposed herself to the gorilla and if Alperin and Keller "did not indulge Koko's nipple fetish,
their employment would suffer."
Alperin and Keller's attorney, Stephen Sommers, said his clients question Patterson's interpretation of Koko's hand signals and believe the gorilla
isn't really requesting a peek at human nipples. "We believe that Koko is not asking that and, even if it was, there's no reason to indulge it."
Alperin and Keller, who were friends before beginning work at the foundation, say the Gorilla Foundation provided a hostile work environment.
During the visit with Koko, Patterson allegedly told the gorilla, "Oh, yes, Koko, Nancy has nipples. Nancy can show you her nipples."
The complaint says the episodes illustrate that Alperin and Keller were pressured to perform "bizarre sexual acts" and bestiality with Koko.

Freie Presse (Chemnitz) - 18. Feb. 2005
Affentheater für die Wissenschaft
Fraukje blickt ziemlich gelassen auf das vor ihr heruntergeklappte Tischchen. Als würde sie schmollen,rollt die Schimpansendame aus dem Leipziger Zoo kurz ihre Unterlippe nach außen, konzentriert sich aber wieder. Fraukje hat eine schwierige Aufgabe vor sich: Sie muss sich zwischen zwei vor ihr liegenden Quadern bei jedem Durchgang des kniffeligen Tests für den jeweils größten entscheiden. Allerdings unterscheiden sich die Würfel in ihrer Größe manchmal um nur fünf Prozent. Iris Schiöberg testet die Affen im Pongoland im Leipziger Zoo für ihre Diplomarbeit, die sie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (MPI EVA) schreibt. Um hinter die Geheimnisse des Verhaltens und der Wahrnehmung der Menschenaffen zu kommen, sind die Forscher täglich vier Stunden lang mit Tests im Pongoland beschäftigt. Die einmaligen Arbeitsbedingungen ziehen Studenten und Wissenschaftler aus aller Welt nach Leipzig. Derzeit forschen 8 Diplomanden und 14 Doktoranden am Primatenforschungszentrum für ihre wissenschaftlichen Arbeiten.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 17. Feb. 2005
Zoo als "Notausstieg" für Stadtmenschen
Rund 20 junge Leute, die über den Internationalen Bund ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren, haben jetzt an einem Rundgang durch den Schweriner Zoo teilgenommen. Tierinspektor Mirko Daus erläuterte der Gruppe die Aufgaben, die ein moderner Zoo im 21. Jahrhundert wahrnimmt. Dabei ging es insbesondere um den Natur- und Artenschutz, die Umweltbildung und den Zoo als Erholungszentrum für Menschen aller Altersgruppen.

Schwerin-News - 18. Feb. 2005
Wölfe und Braunbären hausen gemeinsam
Wölfe und Braunbären hausen gemeinsam auf der weiträumigen Außenanlage zwischen alten Buchen und Eichen im Schweriner Zoo. Nur noch kurze Zeit sind die Wölfe allein auf der Anlage, denn wenn die Braunbären ihre Winterruhe beendet haben, gilt es aufzupassen. Wer nicht respektvollen Abstand einhält, dem drohen schon mal Prankenhiebe von den Bärendamen.


Die Welt

Braunbär und Kanadische Wölfe üben im Berliner Zoo
Verordnete körperliche Fitneß verbindet sich mit der Einsicht in die Notwendigkeit sozialer Veränderung, es handelt sich also um Zoo-Patriotismus.

Lübecker Nachrichten - 17. Feb. 2005
Das Sea Life Center Timmendorfer Strand hat Fischinventur
Mit Maßband oder Mehrfachzählung kontrollieren die Mitarbeiter des Sea Life ihre kleinen und großen Fische. Alle Jahre wieder wird Unterwasser-Inventur gemacht.

China Internet Information Center - 22. Feb. 2005
Umzug von Haifischen zur Rettung des Chinesischen Störs
Im Beijinger Aquarium mussten vor kurzem die Haifische umquartiert werden, um die Unterwasserwelt einem vom Aussterben bedrohten Chinesischen Stör zur Verfügung zu stellen. Dieser Stör ist 5 Meter lang und wiegt 800 Kilo. Er ist der größte Stör dieser Art, der bisher entdeckt wurde. Beim Ablaichen im Jangtse wurde er schwer verletzt und konnte bisher keine angemessene Unterkunft für eine Behandlung finden.

The Star Online -  4 Artikel - February 23+24, 2005
Lack of funds forces Paya Indah park to close
More than three years ago, the multi-million ringgit Paya Indah Wetlands Sanctuary funded by the Government was opened with much fanfare. Hosting some 210 species of residential and migratory birds as well as some 26 species of mammals including the four Nile hippopotamuses given as gifts from the Botswana government, it was hailed as the countrys premier ecotourism park.
However, the 3,100ha park with about 50 employees has been closed to the public due to financial problems.
Few visitors to the wetlands
Falling visitor numbers and lack of corporate support has been blamed for the closure of the Paya Indah Wetlands Sanctuary. According to Malaysian Wetlands Foundation (MWF) chief operating officer Nor Hisham Ismail, the number of visitors dropped from an initial 1,000 a day to only 250.  The 3,100ha park has four hippopotamuses, 15 crocodiles, four pelicans, a pair of swans and a rich mix of local birds and animals.
“This park is dedicated to teaching the importance of wetlands and its ecosystem and raising awareness on the need to protect the wetlands,”
Maintenance of animals not affected by park closure
Kundra, an aggressive six-year-old male hippopotamus at the Paya Indah Wetlands Sanctuary, stood patiently outside its holding pen. The four Nile hippopotamuses were gifts from the Botswana Government when the park opened in October 2001.
According to the staff member, the animals – including the crocodiles and pelicans – are a healthy lot and the closure of the sanctuary had not affected the maintenance of the animals.
Park needs right focus to succeed
A wetlands park can be managed successfully if priority is given to know-how and conservation, rather than profit, said a leading botany professor. “The Paya Indah Wetlands Sanctuary is an example of something good gone wrong. It was the greatest thing that happened when it was opened. There was great potential,” said Universiti Kebangsaan dean Prof Latiff Mohamad. “If we have an NGO (non-governmental organisation) with the technical know-how and is not interested in making profits but in conservation instead, some good will come out of it.
WWF-Malaysia executive director Datuk Dr Mikaail Kavanagh Abdullah said money allocated for the sanctuary would probably have been better spent on protecting natural wetland habitats. He added that a natural system would likely have been more sustainable ecologically and “a lot less expensive to maintain.”


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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tiergarten Schönbrunn Wien, 23. Februar 2005
Die Mitarbeiter und die Geschäftleitung des Tiergarten Schönbrunn danken allen Medien,
die in den ersten schweren Tagen nach dem tödlichen Unfall unseres Kollegen Gerd Kohl sehr objektiv und sachlich berichtet haben und damit seine Arbeit und sein Leben, aber auch unsere Trauer akzeptiert und gewürdigt haben.
Diesen Dank dürfen wir auch ganz besonders im Namen seiner Familie und Angehörigen aussprechen.
Leider beginnen nun jene aktiv zu werden, die persönliche Interessen und Absichten unabhängig von den tatsächlichen Gegebenheiten lancieren wollen.
Wir bitten um Verständnis, dass wir uns nicht im Detail mit diesen Meldungen beschäftigen können und werden und vorerst nur zwei Artikel kurz kommentieren:
Stellungnahme zur "News-Vorabmeldung" v. 23.2.05:
Es wurde bereits mehrfach von allen Tiergarten-Sprechern darauf hingewiesen, und auch in fast allen Medien darüber berichtet, dass es bereits vor rund einem Jahr Rempeleien von Abu gegeben hat und deswegen - um Jahre früher als üblich - mit dem Training in Richtung Protected Contact begonnen wurde.
Es muss aber wohl auch jedem Laien klar sein, dass es sich dabei um keine "Angriffe" von Abu handelte, da eine ernsthafte Attacke des im Vorjahr immerhin bereits mehr als 1.000 kg schweren Elefanten sicher nicht ohne schwerwiegende Folgen geblieben wäre.
Warum sich gerade ehemalige Elefantenpfleger des Tiergartens zu Äußerungen wie "Der Tod von Gerd Kohl wäre verhinderbar gewesen" hinreißen haben lassen, ist fachlich und sachlich nicht erklärbar und wird wohl andere Gründe haben.
Stellungnahme zu "Die ganze Woche" v. 23.2.05
Der Artikel "Revolte im Tiergefängnis Schönbrunn" von ??? in der Zeitschrift "Die ganze Woche" übertraf wirklich alles was an Polemik, Ignoranz und Hass von diesem Blatt erwartet werden konnte. Offensichtlich ist sich dessen auch der Autor bewusst, der seinen Namen verständlicherweise verschwieg.
Für weitere Informationen: Schönbrunner Tiergarten GmbH, Tel.-Nr.: 01/877 92 94-242, FAX 01/877 96 41
e-mail: presse@zoovienna.at

Tiergarten Schönbrunn Wien, 21.02.05
Was geschieht mit „Abu“
Der Jungbulle „Abu“ ist nach wie vor in der Elefantenkuh-Gruppe Tag und Nacht integriert. Er wird im geschützten Kontakt (Fachausdruck „protected contact“) täglich für max. 30 – 45 Minuten im Bullenbereich des Elefantenhauses von der Gruppe getrennt. Da sich der Jungbulle als frühreif erwies, wurde bereits im März letzten Jahres – knapp vor Erreichen des dritten Lebensjahres - mit der schrittweisen Vorbereitung und Training auf den „protected contact“ begonnen. Das ist dieselbe Haltungsmethode, wie seit Jahren „Pambo“ und auch zahlreiche Bullen in anderen Zoos erfolgreich gehalten werden. „Pambo“ wurde im April 1992 im Zoo Basel geboren und kam im Juni 1997 nach Wien. Im Februar 1998 wurde mit dem Training für den „protected contact“ begonnen, welches im Alter von 8 Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde. Seither wird „Pambo“ im geschützten Kontakt betreut. Erfahrungsgemäß beginnen junge Elefantenbullen im Alter von 6 bis 8 Jahren erste Anzeichen von Unberechenbarkeit zu zeigen - ab dem Moment, wo sie das männliche Geschlechtshormon Testosteron altersbedingt vermehrt ausbilden. „Abu“ wird am 25. April 2005 vier Jahre alt und noch immer von seiner Mutter gesäugt. Dieser Mutter-Kind-Kontakt ist nach wie vor sehr wichtig, weshalb eine Abgabe derzeit keinesfalls in Erwägung gezogen wird. Darüber hinaus werden in wissenschaftlich geführten Zoos - wie dem Tiergarten Schönbrunn - keine Tiere „verkauft“, sondern kostenlos in einem modernen Zuchtmanagement koordiniert weitergegeben.  Sollte möglicherweise in einigen Jahren über den Verbleib von „Abu“ entschieden werden, so geschieht dies nur in engster Koordination mit den für Afrikanische Elefanten zuständigen internationalen Zuchtbuchkoordinator, Frau Amelia Terkel, Ramat-Gan/Israel. Bedrohte Wildtiere haben einen unschätzbaren Wert, aber keinen Preis; sie sind für wissenschaftliche Zoos keine Handelsware. Die normale Betreuung geht im Elefantenhaus gewissenhaft weiter und die Tiere werden bestmöglich versorgt. Für die täglich anfallenden Reinigungsarbeiten haben die Pfleger im Elefantenhaus großartige Unterstützung von der Kollegenschaft aus anderen Revieren erhalten.


Tiergarten Schönbrunn Wien, 20.02.05
Tragischer Unfall im Schönbrunner Elefantenhaus
Heute wurde der Revierleiter des Elefantenhauses, der 39-jährige Gerd Kohl gegen 10.40 Uhr vom jungen Elefantenbullen "Abu" angegriffen und tödlich verletzt. Gerd Kohl galt als einer der erfahrensten Elefantenpfleger Europas und war daher auch jener Pfleger, der den knapp vierjährigen Abu (geboren am 25. April 2001) seit seiner Geburt im Tiergarten betreute und
trainierte. Der Unfall geschah während der täglichen Morgendusche der Elefanten. Der 1,6 Tonnen schwere Abu wurde völlig unerwartet aggressiv, drückte Gerd Kohl an die Wand und verletzte ihn mit den Stoßzähnen so schwer, dass jede Hilfe zu spät kam. Der Jungbulle befindet sich derzeit in der "Halbstarken"-Phase. Zu diesem Zeitpunkt werden die Bullen von ihrer Mutter entwöhnt und durch "ihre" Trainer auf geschützten Kontakt (Fachausdruck "protected contact") vorbereitet.  Die Mitarbeiter des Tiergartens Schönbrunn sind in tiefster Trauer um Gerd Kohl, der seit 1998 in Schönbrunn als Elefantenpfleger beschäftigt war. Er war allen durch sein Fachwissen und seine Verlässlichkeit ein Vorbild. Das Elefantenhaus bleibt bis auf weiteres für das Publikum gesperrt, auch die tägliche Morgendusche ist momentan nicht zu besuchen. Die Tiere befinden sich untertags aber stundenweise auf der Freianlage, wenn die Wetterbedingungen das zulassen.

(Hinweis: Wir erhalten die Pressemiteilungen aus Schönbrunn leider nich direktt; die obigen Meldungen wurden uns von Dritter Seite weitergeleitet)

Tiergarten Heidelberg, 23.02.05
Der Zoo hat viele Mäuse ...
...aber nur die mit dem grauen Fell und den Knopfaugen. Am Donnerstag, den 24.Februar 2005 um 14.00 Uhr wird im Zoo Heidelberg ein neues Tiergebäude eröffnet. Ein alter Bauwagen – eine Spende der Fa. Grimmig -  wurde zum Domizil für Mäuse und Hausratten umgebaut. „Uns war schon oft aufgefallen, dass viele Besucher ganz fasziniert waren, wenn im Affengehege plötzlich eine kleine Maus durch das Stroh raschelte,“ berichtet Zoopädagoge Dr. Arndt Löwenberg.  In den letzten Wochen ist der Bauwagen mit viel Liebe von den Zoohandwerkern zum Nagetiergehege umgestaltet worden. Die Wände und der Boden wurden mit Blech verkleidet, die Türen abgedichtet und zwei Gehege mit unterschiedlicher Thematik geschaffen. Die Mäuse leben stilgerecht in einer Vorratskammer wo sie zwischen Konservendosen, Weinflaschen, Katzenfutter und weiteren Utensilien Versteckmöglichkeiten finden.

Wilhelma Stuttgart, 23.02.05
Nachwuchs bei den Bonobos
Die Bonobo-Großfamilie im Menschenaffenhaus der Wilhelma hat am 27.12.04 Nachwuchs bekommen: „Chipita“ – ein in Portugal beschlagnahmter Wildfang wurde 1997 vom Zoo Lissabon in die Wilhelma geschickt und lernte dort im Jungtieraufzuchthaus zunächst den Umgang mit jüngeren Bonobokindern. Inzwischen lebt sie in der Familiengruppe im Men-schenaffenhaus und wurde nun selbst zum zweiten Mal Mutter. Mit Söhnchen „Kasai“ geht sie äußerst liebevoll um. Auch ihre erste Tochter „Mixi“ (geboren am 18.12.01) darf schon mithelfen und ihren Bruder mit dem zerknitterten Gesicht und dem arttypischen Mittel-scheitel herumtragen. Die Vaterschaft ist bei beiden Kindern noch ungeklärt: Es gibt zwei Männer in der Familie – „Zorba“ und „Kirembo“- die beide als Väter in Frage kommen ... ein Vaterschaftstest wird Klarheit schaffen müssen. „Kasai“ ist der 22. Bonobo, der in der Wilhelma zur Welt kommt – damit ist die zur Zeit 13-köpfige Großfamilie eine der erfolg-reichsten Zuchtgruppen der Welt. Bonobos stehen in ihrer afrikanischen Heimat am Rande der Ausrottung – daher wird die kleine Population in Menschenobhut durch ein EEP (Eu-ropäisches Erhaltungszuchtprogramm) gemanagt, um die größtmögliche genetische Vielfalt zu erhalten.

Zoo Leipzig, 23.02.05
Flusspferde verlassen Zoo Leipzig gen Südafrika
Die Leipziger Flusspferde Brandy (geb. 1970 in Pretoria) und Stenek (geb. 1978 in Prag) treten am Freitagmorgen ihre Reise nach Südafrika an. Gegen 9.00 Uhr werden die beiden in ihren Transportkisten (5,21 x 2,35 x 2,25 m) auf ein beheiztes Spezialfahrzeug verladen und nach Frankfurt am Main gefahren. Ab da geht es für die beiden Schwergewichte – gemeinsam wiegen beide ca. 8t – mit dem Flugzeug weiter. Vom Flughafen in Johannesburg werden Brandy und Stenek zu einer Privatranch in Zululand gebracht, wo sie schon sehnsüchtig erwartet werden. Damit die Dickhäuter den Flug gut überstehen, begleitet Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard die beiden auf ihrer Reise. Außerdem müssen die Tiere, die die meiste Zeit des Tages im Wasser verbringen, regelmäßig befeuchtet werden.

Stadt Dortmund, 22.02.05
Ameisenbär auf Rollen ! – Der Wiedereinzug ins Tamandua-Haus
Das Tamandua-Haus des Dortmunder Zoos wurde in den vergangenen Wochen grundsaniert und renoviert (vor allem die Heizungsanlage musste erneuert werden). Daher waren die Großen Ameisenbären und Tamanduas für die Besucher des Zoos einige Zeit nicht zu sehen. Doch jetzt ist es so weit: der größte Teil der Arbeiten ist erledigt und die Ameisenbären können aus ihrem Behelfsquartier wieder in die gute Stube umziehen. Immerhin ist das Tamandua-Haus eines der wichtigsten Gebäude des Dortmunder Zoos und wird von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter gerne als „Herzstück des Zoos“ bezeichnet. Haben doch nicht nur die Wappentiere des Zoos, die Großen Ameisenbären, hier ihr Quartier. Nein, das Haus ist auf seine Art einzigartig auf der ganzen Welt. Nur hier, im Zoo Dortmund, gibt es ein Tierhaus, das ausschließlich der Ordnung der Nebengelenktiere gewidmet ist – jener Säugetierordnung deren berühmtester Vertreter eben der Große Ameisenbär ist. Alle drei Grundtypen der Nebengelenktiere werden hier gezeigt: Ameisenbären, Faultiere und Gürteltiere.  Jedoch ziehen Faultiere und Gürteltiere erst später um. Um den Ameisenbären den Umzug zu erleichtern, wurden spezielle Wägelchen gebaut, mit denen die Tiere bequem von ihrem Behelfsquartier in ihr eigentliches Zuhause umziehen können.

NaturZoo Rheine, 17.02.05
Mitmachen, lernen, erholen – Veranstaltungsprogramm 2005 des NaturZoos
Am Mittwoch vor Ostern geht es mit Eier bemalen und Nester basteln los, mit einer Vielzahl spannender Führungen und Thementagen geht es weiter: Das Veranstaltungsprogramm 2005 des NaturZoo Rheine bietet eine große Vielfalt für große und kleine Tierfreunde. „Ich zeig dir `nen Vogel!“ heißt es am 19. Juni, und das Motto weist darauf hin, dass an diesem Tag die gefiederten Zoobewohner im Mittelpunkt stehen. Die Stare sind die Stars! Wer will, der kann dann schon um 7.30 Uhr auf Vogelpirsch gehen, und wenn die letzten Nachteulen wach sind, dann geht es ab 10.00 Uhr mit Eulen basteln, Vogelmärchen und vielem anderen weiter.
„Hilfe! – Schildkröten in Gefahr“ lautet der Aufruf im Mai. Es kann Spaß machen, Arten- und Naturschutzprojekte zu unterstützen! Die seltenen, von der Ausrottung bedrohten Tiere und insbesondere die Schildkröten des NaturZoos stehen an diesem Tag im Focus. Die diesjährige Kampagne „Shellshock“ des europäischen Zooverbandes EAZA widmet sich dem Schutz hochbedrohter Schildkrötenarten, und nach dem Erfolg der Tiger-Kampagne in den vergangenen Jahren, will der NaturZoo zusammen mit seinen Besuchern auch hier einen Beitrag leisten.

Zoo Leipzig, 17.02.05
Nachwuchs in der Löwensavanne - Angola-Löwin „Luena“ brachte zweites Baby zur Welt
Angola-Löwin „Luena“ (geb. 04.08.1998 in Lissabon) brachte gestern um 14.54 Uhr nach ca. 110 Tagen Tragzeit ihr zweites Baby im Zoo Leipzig zur Welt. Die Geburt verlief zügig und ohne Komplikationen. Noch bis zum Abend beobachteten die Tierpfleger „Luena“ über einen Monitor, doch es blieb bei einem Jungtier. Die Löwenmutter „Luena“ kümmerte sich nach der Geburt sofort um ihr Kleines, leckte es sauber und trocken. Während sie sich nun erholt und derzeit viel schläft, krabbelt das Kleine munter in der Mutterstube umher. Die Milchquellen hat es bereits ausfindig gemacht und auch schon kräftig daraus getrunken. Ob der kliene Wonneproppen ein Kater oder eine Katze ist, ist noch unklar. Erst wenn sich die Mutter-Kind- Bindung gefestigt, und sich „Luena“ an den Tagesrhythmus gewöhnt hat, können Tierpfleger bzw. der Zootierarzt den Nachwuchs untersuchen. Bis dahin braucht die kleine Familie sehr viel Ruhe. Stolzer Vater ist Löwenmann „Matadi“, der 2001 in Lissabon geboren wurde.

Allwetterzoo Münster, 17.02.05
"Der Affe mit dem goldenen Schopf"
Ein Beitrag über ein Artenschutzprojekt des Allwetterzoos Münster in Vietnam im Bayerischen Fernsehen
In der Reihe "Welt der Tiere" zeigt das Bayerische Fernsehen am kommenden Sonntag (20.2.) um 16 Uhr den Beitrag "Der Affe mit dem goldenen Schopf". Dieser Film berichtet über das vom Allwetterzoo Münster initiierte Projekt zur Rettung der Goldkopflanguren in Nordvietnam, der weltweit bedrohtesten Affenart. Neben bisher einmaligen Aufnahmen der seltenen Languren zeigt der Film auch eindrucksvolle Bilder aus der Halong-Bucht, einem Weltnaturerbe. Der Allwetterzoo unterstützte die Realisierung des Filmprojekts im Vorfeld
und Jörg Adler war kurzfristig bei den Dreharbeiten vor Ort. Die Projektleiterin auf Cat Ba, Rosi Stenke, arbeitet im Auftrag der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz, München, und des Allwetterzoos auf der Insel Cat Ba.



Zoo Erfurt, 17.2.05
Die besondere Tierwelt der zoologischen Gärten Chinas
Der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt e. V. lädt am 25. Februar 2005 um 19 Uhr zum 43. Zoovortrag in das Haus Dacheröden 37/38 (am alten Angerbrunnen) ein. Über eine interessante Chinareise berichtet Dr. Wolfgang Dreier, Dozent für Pflanzenphysiologie an der Humboldt-Universität Berlin. Er besuchte in den Städten Hongkong, Kanton, Guilin, Xian und Peking die zoologischen Gärten und stellt in seinem Diavortrag auch Tiere vor, die noch niemals in einem deutschen Zoo gehalten wurden, wie z. B. Goldstumpfnasenaffen. Auch Land und Leute aus dem „Reich der Mitte“ werden vorgestellt.
Der Eintritt ist frei.
Die seltenen Goldstumpfnasenaffen leben in den Wäldern Zentralchinas. Die Jagd auf die Affen ist bei Todesstrafe verboten. Das Foto zeigt Mutter und Kind im Pekinger Zoo. Foto: Dr. Wolfgang Dreier

Bochum, 23.2.05
8. Bochumer Fossilientage am 12. - 13. März von 11 - 18 Uhr

> Leider fehlte die dazugehörende Pressemitteilung und wurde bis Redaktionschluß nicht nachgereicht <

Nachgelieferte Meldungen:

Zoo Leipzig, 15.02.05
Es ist ein Weibchen! - Geschlecht des Bonobonachwuchses ist bekannt
Die Tierpfleger haben das Rätsel um das Geschlecht des Bonobonachwuchses gelöst: Es ist ein Weibchen! Am 26.Januar 2005 brachte Bonoboweibchen „Ulinidi“ ihr erstes Jungtier erfolgreich zur Welt. Voller Stolz gab der Leipziger Zoo diese positive Nachricht bekannt, hatte man doch seit der Eröffnung von Pongoland 2001 sehnlicht auf Nachwuchs gewartet. „Ulindis“ Jungtier hat sich seit der Geburt gut entwickelt. Mit festem Griff hält sie sich bei der Mutter fest, wenn diese auf Entdeckungstour geht. Mit weit geöffneten Augen prüft sie dann die Umgebung und greift nach allem, was ihr in den Weg kommt. Gern würde sie schon allein auf Erkundungstour gehen. „Ulindi kümmert sich sehr rührend um Ihren Nachwuchs. Es macht Spaß sie dabei zu beobachten.“, so Kurator Gerd Nötzold. Wer allerdings der Vater des kleinen Bonoboweibchen ist, ist noch unklar. Infrage kommen alle drei Bonobomännchen. Nur ein Gentest wird Aufschluß darüber geben.

Zoo Leipzig, 27.01.05
Erster Bonobonachwuchs in Pongoland! - Bonobodame „Ulindi“ brachte Jungtier zur Welt
Zum ersten Mal in diesem Jahr kann der Leipziger Zoo einen Nachwuchs in der Menschaffenanlage „Pongoland“ begrüßen: Bonobodame „Ulindi“ (geb. Mai 01 in Frankfurt a. M) brachte gestern ihr erstes Jungtier erfolgreich zur Welt. Wer der Vater des neuen Pongoland-Bewohners ist, steht nicht fest. Der Mutter und dem Jungtier geht es gut. Beide befinden sich in den rückwärtigen Bereichen des Pongoland und sind für die Besucher erst in einer Woche, wenn sich die Mutter-Kind-Beziehung gefestigt hat, zu sehen. „ Wir freuen sehr über den ersten Nachwuchs in unserer Bonobogruppe. Er ist etwas ganz Besonderes für uns. Aleerdings werde sich erst die nächsten Tage zeigen, ob die Aufzucht gelingt.“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Zoo Leipzig, 13.01.05
Reisevorbereitungen für Brandy und Stenek - Flusspferde verlassen den Zoo Leipzig
Die Leipziger Flusspferde Brandy (geb. 1970 in Pretoria) und Stenek (geb. 1978 in Prag) verlassen Ende Februar den Zoo Leipzig und werden nach Südafrika ausgeflogen. „Wir haben uns schweren Herzens zu dieser Entscheidung durchgerungen.“, so Zoo-Direktor Dr. Jörg Junhold. „Doch wenn wir im Dickhäuterhaus bessere Bedingungen für unsere Elefanten schaffen wollen, müssen wir uns wohl oder übel von Brandy und Stenek trennen. Ab 1. März 2005 beginnen die Bauarbeiten im Dickhäuterhaus und so ist es notwendig geworden, dass die beiden ´ausziehen´. Lange und eingehend haben wir geprüft, ob wir den beiden  nicht ein Interim bieten können. Doch dies ist zum kaum vertretbar für die Tiere und angesichts der Haushaltssituation der Stadt Leipzig auch finanziell nicht zu rechtfertigen. Wir sind uns bewusst, dass wir zwei besonders schöne und außergewöhnlich große Flusspferde besitzen. Auch deshalb geben wir sie nur ungern ab. Langfristig soll es im Zoo Leipzig jedoch wieder Flusspferde geben. Der Masterplan zum „Zoo der Zukunft“ sieht ein naturnah gestaltetes Gehege im Kontinentbereich Afrika vor. Im ersten Teil Afrikas, der Kiwarasavanne, war dies aus planerischen und finanziellen Gründen noch nicht möglich.“



WWF, 17.02.05
Die Umweltstiftung WWF und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt setzen sich gemeinsam für die zentralasiatische Saiga-Antilope ein
Keine andere größere Wirbeltierart hat einen so drastischen Rückgang ihres Bestands zu verbuchen wie die Saiga-Antilope: 1980 gab es in Russland, Kasachstan und der Mongolei noch mehr als eine Million dieser aufgrund ihrer ungewöhnlichen Nasenform außerirdisch anmutenden Tiere. Rund zwanzig Jahre später wurde ihre Anzahl auf nur noch 40.000 geschätzt - das entspricht einem Rückgang um mehr als 95 Prozent. Der WWF und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) beraten in diesen Tagen, wie sie ihre bestehenden Projekte zum Schutz der Saiga-Antilopen weiter ausbauen können, um den Abwärtstrend umzukehren. Den Grund für die drohende Ausrottung sehen die Umweltschützer in der zunehmenden Verarmung der Bevölkerung und der damit verbundenen Wilderei nach dem Horn und Fleisch der Antilopen.
Mit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion haben sich insbesondere in Kasachstan die wirtschaftlichen Verhältnisse der rund 15 Millionen Einwohner deutlich verschlechtert. Zudem brachen bislang effektive Kontrollmechanismen zusammen. Die Saiga-Antilopen wurden zu einem wichtigen Fleischlieferanten. Außerdem werden vor allem die männlichen Tiere wegen ihrer kurzen, bernsteinfarbenen Hörner gejagt, die als Fieber senkendes Mittel in der traditionellen asiatischen Medizin verwendet werden und hohe Preise erzielen. Das hat inzwischen extreme Auswirkungen auf die Fortpflanzung der Tiere. „Männer sind unter den Saiga-Antilopen absolute Mangelware geworden. Die eigentlich sehr gebärfreudigen Weibchen bekommen deshalb nur noch sehr wenig Nachwuchs. Die hohen Verluste durch die Jagd können nicht mehr ausgeglichen werden“, berichtet Olga Pereladova, Projektleiterin des WWF Russland. Seit einigen Jahren bemühen sich WWF und ZGF in Kasachstan, die Wilderei zu bekämpfen und Schutzgebiete einzurichten. Jetzt  zeichnen sich erste Erfolge ab: Die kasachische Regierung hat im letzten Jahr 200.000 Euro zur Verfügung gestellt und treibt mit den Umweltschützern die Ausweisung von neuen Schutzgebieten voran. Jüngste Bestandserhebungen deuten darauf hin, dass die Zahl der männlichen Tiere und Neugeborenen in einigen Gebieten wieder ansteigt. Außerdem wurde in 2004 kein einziger Fall von Wilderei gemeldet.
Die Saiga-Antilope fasziniert durch ihr äußeres Erscheinungsbild, das von ihrer buckligen und aufgeblähten Nase bestimmt wird. Dieser Rüssel schützt die in den Halbwüsten Zentralasiens lebenden Antilopen davor, zuviel aufgewirbelten Staub einzuatmen. Die im Winter eisige Luft wird im großen Nasenvorhof aufgewärmt.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02330/index.html
Fotos zu dieser Meldung http://www.wwf.de/presse/bilder/daten/02329/index.html

> Hinweis: ein ausführlicher Artikel über den Bedrohungsstatus der Saiga erschien in den ZGAP Mitteilungen Jahrgang 17, Heft 2, November 2001, und kann auf den ZGAP-Webseiten heruntergeladen werden.

WWF 17.02.2005
WWF-Studie warnt vor unabsehbaren Folgen für Menschen und Tiere
Die Arktis und die dort heimischen Tierarten sind in wachsendem Maße mit Chemikalien belastet, die niemals in dieser Region produziert oder benutzt worden sind, warnt der WWF in einer heute veröffentlichten Studie. Der Report stellt ferner fest, dass die Konzentration der chemischen Substanzen in der Arktis oft höher ist als in Vergleichsproben aus Ländern, in denen diese Chemikalien produziert werden.
Die englischsprachige Studie mit dem Titel: “Die Spitze des Eisberges: Chemische Vergiftung der Arktis“ zeigt, dass Luft, Flüsse und Meeresströmungen sowie treibendes Eis und wandernde Tierarten die Chemikalien aus Industrie und Landwirtschaft von ihren weit entfernten Herstellungs- und Einsatzorten in die Polarregion tragen. „Besonders beunruhigend ist die Erkenntnis der Studie, dass moderne Chemikalien an den Polen in hoher Konzentration auf solche Substanzen treffen, die bei uns bereits vor Jahrzehnten ausgemustert worden sind, so dass  schädliche Kombinationseffekte eintreten können. Wenn die Eisbären nicht als Versuchskaninchen in einem großen chemischen Experiment herhalten sollen, müssen Politiker und Chemische Industrie sich jetzt für eine starke EU-Chemikalienreform REACH einsetzen“, sagt Dr. Peter Prokosch, Geschäftsführer des WWF Deutschland und langjähriger ehemaliger Leiter des WWF- Arktisprogramms.
Aktuelle Untersuchungen an Eisbären in der norwegischen und kanadischen Arktis liefern Indizien dafür, dass ältere Chemikalien wie Polychlorierte Biphenyle (PCB) und Organo-Chlor-Pestizide im Organismus der Tiere bereits in Dosierungen vorkommen, die ihr Hormon- und Immunsystem sowie ihre Fortpflanzung beeinträchtigen können. Viele der neueren Chemikalien, die nun die Arktis erreichen, sind zu ähnlichen Effekten in der Lage. Die möglichen Wechsel- und Kombinationswirkungen sind nicht erforscht.
Verschärft wird dieses Problem noch dadurch, dass viele arktische Tiere, wie beispielsweise Robben, Wale und Eisbären, sich mit einer dicken Fettschicht vor der Kälte schützen. Dieser „Winterspeck“ ist das ideale Depot für fettlösliche Chemikalien, die sich hier zu sehr hohen Konzentrationen anreichern.
Die Studie zeigt weiterhin, dass chlorierte Paraffine, die beispielsweise in Farben, Klebstoffen, Leder und in der Gummiverarbeitung verwendet werden, in norwegischen Kegel- und Ringelrobben, in Beluga-Walen, Walrossen, Fischen, Vögeln und Meeressedimenten gefunden wurden. Bromierte Flammschutzmittel  und Fluorchemikalien, von denen viele äußerst unzureichend gesetzlich geregelt sind, belasten bereits Eisbären, Wale, Polarfüchse, Robben, Schweinswale und Vögel von Grönland bis Schweden.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02331/index.html

 
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Natur- und Artenschutz

Bieler Tagblatt - 17. Feb. 2005
Zweifelhafter Ruf: Ein schlauer Fuchs unter den Vögeln
«Heute beherrscht nur noch das nervtötende Gekrächze der Krähen die Umgebung.» Oder: «Die Sauvögel räumen den Kleinvögeln die Nester aus.» So tönte es im Januar in den Berner Leserbriefspalten. Die kantonal verordnete Vergiftung von über 1000 Krähen erregt nicht nur den Zorn der Tierfreunde. Sie brachte auch eine Abneigung gegen die Vögel zum Vorschein. Krähen wurden als «fliegende Ratten» bezeichnet, als Ungeziefer, das bis zur Hälfte des Saatguts verschlinge. «Die Rabenkrähe ist tatsächlich keine grosse Sympathieträgerin», sagt Hans Schmid von der Vogelwarte Sempach. Er vermutet, dass die Proteste vor allem Zeichen eines grundsätzlichen Unmutes gegenüber solchen Massentötungen sind.


Meeressäuger: Walgesang geht im Lärm unter
Schiffsverkehr und Schallexperimente stören das empfindliche Gehör der Wale mehr als bisher angenommen. Der Gesang der Meeressäuger könnte verstummen, bevor man dessen Bedeutung richtig verstanden hat.

Forest Fire Rages in Chile's Torres del Paine Park
Chile - Hundreds of firefighters battled a major blaze Monday in Chile's Torres del Paine National Park that forced wildlife to flee and obscured views of the famous Horns of Paine peaks at the height of the tourist season.

Cuba Calls on Citizens to Conserve Water to Confront Shortage
Cuba urged its citizens Monday to cut back on water use, announcing that new measures will be necessary to fight a long-lasting dry spell.

Brazil Vows Slowdown of Amazon Destruction
Destruction of Brazil's Amazon rain forest will slow down in 2005 after the murder of a U.S. nun prompted the government to launch an unprecedented crackdown on illegal loggers and ranchers, the head of Brazil's environment agency said Monday.

Tsunami-Hit Beach May Become Turtle Haven
Malaysia - Conservationists want to turn a popular Malaysian beach hit by the tsunami into a protected nesting area for endangered sea turtles, which hatched there for the first time in over a decade -- probably because of a drop-off in tourists after the disaster.


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Weitere Infos

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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Das Luchsgehege im Wildpark Warstein wurde mit der Absicht geplant, Luchsnachwuchs auszuwildern. Das Gehege ist in die Naturlandschaft gebaut, welche nur leicht verändert wurde, um Zäune und Besucherplattformen zu errichten:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=724
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ZOOLEX-ARCHIV
Kürzlich sandten wir ein Update mit den derzeit in ZooLex veröffentlichten 62 Gehegepräsentationen aus 42 Zoos in 10 Ländern zum Archivieren ins Executive Office der World Association of Zoos and Aquariums nach Bern:
http://www.zoolex.org/archive.html
Die vollständige Liste der Gehegepräsentationen in der ZooLex Gallery finden Sie hier: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/gallery.py
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ZOOLEX WORKSHOPS
Ein Workshop zur Zooplanung findet im Parco Natura Viva in Italien am Donnerstag, 10. März, und Freitag, 11. März 2005 in englischer Sprache statt. ZooLex Workshops sind praxisorientiert und behandeln Fallstudien.
Letzte Möglichkeit, sich anzumelden!
Information: http://www.zoolex.org/workshop.html
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Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier:
http://www.zoolex.org/home.html



Sea Notes, monthly email update from the Monterey Bay Aquarium
1. EXHIBIT NEWS: WHITE SHARK, SHARK TOUCH POOL, PACIFIC MACKEREL
She's been with us 156 days and continues to grow as she cruises the Outer Bay with the tunas, sharks, sea turtles and other fishes. Our aquarists estimate that she's added a few inches to her initial five-foot length and between 10 and 20 pounds since she weighed in at 62 pounds when she was placed in the Outer Bay.
The touch pool in "Sharks: Myth and Mystery" has a new resident: a horn shark that was moved from the Kelp Gallery. 
There's a new school of about 350 Pacific mackerel in the Outer Bay Life gallery. This species can live up to 18 years, so the new fish should be with us for quite a while.
http://www.mbayaq.org/news/
2. BEHIND THE SCENES: FEEDING THE WHITE SHARK
How do you handle a hungry white shark? With regular feedings of her favorite foods. Twice each day, an aquarist prepares a meal: sometimes whole mackerel, occasionally albacore tuna, often the shark's favorite: wild-caught salmon, either steaks with the bone in, or fillets. One aquarist is responsible for dipping the meal into the water from a catwalk that extends over the Outer Bay, catching the white shark's attention and trailing the fish along below the surface until she feeds. Nearby, a second aquarist offers smaller bites of salmon to the hammerheads, soupfins and Galapagos sharks both to feed them and to distract them from the white shark's meal.
The aquarist records the weight of each piece of fish and logs how much the shark ate that day. These data will help determine how many calories she expends and how many she uses to grow.
http://www.mbayaq.org/vi/vi_aquarium/vi_aq_promotions.asp

Nachdem sich die bisherigen Fotos so gut verkauft haben und auch die Wilhelma beschlossen hat, trotz beendeter EAZA-
Kampagne weiterhin Bilder zu verkaufen und den Erlös direkt an 21st Century Tiger zu spenden, habe ich die Seite ausgebaut und neben neuen Wilhelma-Tiger-Bildern auch noch Geparden-Bilder aus Namibia hinzugefügt:
http://www.eye-of-the-tiger.com/eaza/
Die Erlöse aus den Tiger-Bildern gehen jetzt ebenfalls direkt an 21st Century Tiger und der Erlös aus den Geparden-Bildern
kommt der Harnas Wildlife Foundation zu Gute. Links zu beiden Organisationen findet Ihr auf meiner Homepage.
Also: Nur keine Schüchternheit...schnell mal vorbeischauen und ein paar schöne Ostergeschenke sichern, denn Ostern
kommt schneller als man denkt...
Harald Löffler



Programm zur Jahreshauptversammlung der
ZOOLOGISCHEN GESELLSCHAFT FÜR ARTEN- UND POPULATIONSSCHUTZ E.V.
am 9. und 10. April in Trier
Freitag, 08. April 2005
19:00 Uhr    Begrüßung / Abendessen, Weinstube Palais Kesselstatt
    Samstag, 09. April 2005
10:00 Uhr    Jahreshauptversammlung der ZGAP (nur für Mitglieder)
    öffentliches Vortragsprogramm
"Conservation Programmes in the Philippines", Marloes van Delft
"Das nördliche Weiße Nashorn", Armin Püttger-Conradt
"Artenjagd in Amazonien - Auf der Spur von Riesenpekari & Co", Lothar Frenz
"Nationale und internationale Bemühungen zur Erhaltung alter Haus- und Nutztierrassen", Jürgen Güntherschulze
"Neue Heimat für die Roten Riesen - zur Auswilderung von Orang Utans in Sumatra.", Roland Gerstmeier
"Beutelwolf und Falkland-Fuchs - von Menschen ausgerottete Tierarten" Utz Anhalt
"Das Rotsteißkakadu-Projekt in Palawan", Peter Widmann
"Evolution und Gefährdung neotropischer Crotalus durissus Populationen", Paul Müller
"Umweltproben- und Genbanken für Umweltbewertung und Artenschutz", Klein
    Sonntag, 10. April 2005
09:30 Uhr    "Artensterben und die Zukunft der Biodiversität", Paul Müller
10:00 Uhr    Führung durch den Fachbereich Biogeographie der Universität Trier
11:30 Uhr    Fahrt nach Luxemburg auf Einladung des Zoo Parc Merveilleux, Mittagessen und Führung
Tagungsgebühr 20 Euro.
Anmeldungen an: Dr. Florian Brandes
Tel. 05725-708730
Florian.Brandes@wildtierstation.de
http://www.zgap.de



7. Internationales Meerwasser - Symposium
unter dem Motto
Optimierung der Pflegebedingungen
11. - 13. März 2005
Hanse Saal im Kongress – Zentrum Kurt - Schumacher Str. 43 44532 Lünen (Westfalen)
Unter dem Motto "Optimierung der Pflegebedingungen" soll dieses Treffen europäischer Liebhaber der Meeresaquaristik, der Fachimporteure, des Fachhandels, der Mit-arbeiter von Schauaquarien und Fachwissenschaftlern erneut dazu dienen, Erfahrungen auszutauschen und den neuesten Wissensstand in der Haltung von Meerestieren zu vermitteln, um die Pflegebedingungen weiter zu verbessern. Ein wichtiges Ziel ist, die Zusammenarbeit zu verstärken, um der immer wichtigeren Zucht und Vermehrung von Meerestieren neue Impulse zu geben. Auf Anregung der Teilnehmer der vergangenen Symposien wird in diesem Jahr ein besonders großer Zeitraum den Diskussionen vorbehalten bleiben.
Programm
Christian Wyrwich: Beobachtungen an Korallenriffen im Roten Meer
Blessin, Heiko Forschungsexpeditionen der Firma JBL
Brockmann, PD Dr. Dieter Können Nachzuchten die Meeresaquaristik retten?
Dürbaum, Johannes Seeigel
Kokott, Jörg Organik im Riffaquarium
Mai, Wolfgang Haltung und Zucht der Seepferdchen
Mrutzek, Michael Vermehrung von Korallen
Petersen, Dirk Korallensex im Aquarium: Überraschungen, Chancen und Risiken
Thaler Professor Dr. Ellen  Harmonische Fischgesellschaften im Riffaquarium
Die Tagungsgebühr beträgt EURO 100,-- je Person.
Anmeldung möglichst umgehend bei:
Hans Stiller, Telefon 0234 – 38 16 50 HansStiller@aol.com
www.meerwassersymposium.de




25. bis 27. Februar 2005
Jahreshauptversammlung der GEH in Witzenhausen

04. / 05. März 2005
Jahresmitgliederversammlung 2005 "Verein zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines e.V."
Infos unter 04737-436 und info@thoelenhof.de

02. Oktober 2005
Tag der alten Haustierrassen im Freilandmuseum Neusath/Perschen
Kontakt und Infos über Familie Kohler, Tel.: 09433-8638




Internationaler Jugendkongress Eco'n'action
Willst du zusammen mit anderen Jugendlichen etwas gegen die globalen Ungerechtigkeiten die Zerstörung der Umwelt tun?
Dann komm zur Eco´n´action. Unter dem Motto "Zeit für globale Gerechtigkeit - umweltweit" veranstalten die Econauten vom 14.-17.4.05 in Berlin einen großen internationalen Jugendkongress zum Thema Umwelt & Globalisierung. Dieser findet in der "Global Week of Action", einer internationalen Aktionswoche zu Handel und globaler Gerechtigkeit statt, die in Deutschland von der Welthandelskampagne "Gerechtigkeit Jetzt!" organisiert wird. Veranstaltungsort des Kongresses ist das Freizeit-und Erholungszentrum (FEZ) Wuhlheide. Ein großes, grünes Gelände mit super S-Bahn-Anbindung.
Wolltest du schon immer einmal wissen, was Welthandel mit Umweltschutz zu tun hat, ob man die Welthandelsorganisation (WTO) reformieren oder besser gleich abschaffen sollte oder was man tun kann, damit große Konzerne ihre Geschäfte nicht auf Kosten von Umwelt und Natur machen? Willst du endlich genauer erfahren, was es mit dem WTO-Abkommen NAMA auf sich hat, wie das Streitschlichtungsgremium arbeitet oder wie sich der Freihandel konkret auf das Leben der Menschen in den Ländern des Südens auswirkt?
Dann kannst du auf der Eco'n'action mit 100 jungen AktivistInnen eine tolle Zeit verbringen. Hier kannst du MitstreiterInnen treffen, mit denen zusammen das Erderetten eine Menge Spaß bringt.
Eingeladen sind ReferentInnen aus den Bereichen Umwelt und Globalisierung, Entwicklung und Menschenrechte. Unter anderem von BUND, BUNDjugend, Attac, FIAN, Germanwatch, Evangelischer Entwicklungsdienst und Misereor.
Die große Abschlussaktion am Samstag, ein unfaires Fußballspiel zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern, wird der Höhepunkt des Kongresses sein. Sie wird von uns mit den TeilnehmerInnen der Eco'n'action vorbereitet und an einem zentralen Ort in Berlin durchgeführt. Außerdem wird eine Deklaration verabschiedet, welche die Ergebnisse der Eco'n'action festhält, und die wir an Herrn Clement übergeben wollen.
Die Teilnahme an dem Kongress kostet nur 40 Euro (als Mitglied der BUNDjugend oder registrierter Econaut sogar nur 35 Euro)!!! Darin enthalten sind Unterkunft, Verpflegung, Workshops, Kulturprogramm und eine Erstattung deiner Bahnfahrtkosten nach den Richtlinien der BUNDjugend. Falls dich finanzielle Nöte vom Teilnehmen abhalten sollten, ruf an, wir finden eine Lösung!
Je eher ihr euch anmeldet, desto besser! Hier gehts zum Anmeldeformular > www.econautix.org?seite=106
Einen Antrag auf Schulbefreiung für den Donnerstag und/oder Freitag können wir können wir jedem von euch gerne erstellen.
Hier findet ihr das vorläufige Programm der Eco'n'action! Ein Blick zu den spannenden Workshops lohnt sich...
www.econautix.org?seite=104
Jan Hussels, Projekt 'Die Econauten'
Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.


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Ausstellungen

Olten Naturmuseum
Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern
bis 20.03.2005

Stadt Münster, 19. November 2004
Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft
Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen

Der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum
- Sonderausstellung anlässlich seines 100. Todestags
bis 27. Februar 2005

Osnabrück, Museum am Schölerberg
IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
-28.02.2005

Wolfen Industrie- und Filmmuseum
JÄGER MIT DER KAMERA
bis 31.03.2005

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Stellenausschreibung

Referent/in für Energie und Klimaschutz gesucht!
Das Klima-Bündnis ist das europäische Städtenetzwerk im Bereich Klimaschutz und Nord-Süd-Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder. Wir unterstützen unsere 1200 Mitgliedsstädte und -gemeinden in 14 europäischen Ländern bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzziele.Das Europäische Sekretariat des Klima-Bündnis der europäischen Städte in Frankfurt am Main sucht zum baldmöglichsten Eintritt
Referent/in für Energie und Klimaschutz
Der/die StelleninhaberIn ist für die Akquisition und Abwicklung von (Drittmittel-)Projekten im Handlungsfeld „Energie und Klimaschutz“  zuständig, übernimmt die Beratung von Mitgliedskommunen, gestaltet den themenbezogenen Informations- und Erfahrungsaustausch auf Tagungen und Workshops sowie in den Medien des Klima-Bündnis und entwickelt Methoden und Kampagnen im kommunalen Klimaschutz.
Wir suchen eine engagierte, dynamische Person mit einschlägigem Hochschulabschluss, Berufserfahrung und fundierten Kenntnissen im kommunalen Klimaschutz und in nationaler und europäischer Energiepolitik. Teamfähigkeit, Organisationstalent, sicheres Auftreten und Verhandlungsgeschick, sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse sind Voraussetzung, Erfahrungen in vergleichbarer Position und in der Kooperation mit öffentlichen Stellen sowie weitere
Fremdsprachen sind wünschenswert. Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an den Bundesangestelltentarif Gemeinde.
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins senden Sie bitte bis zum 11. März 2005 an:
Climate Alliance – Klima-Bündnis – Alianza del Clima e.V.
Europäisches Sekretariat
Galvanistr. 28, D-60486 Frankfurt am Main
www.climatealliance.org
europe@climatealliance.org


TV-Tipps

Fr., 25.02.2005, 14:30-15:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Tierpark Eekholt
Fr., 25.02.2005, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen: Bären - Meister Petz kehrt zurück
Fr., 25.02.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (92)
Fr., 25.02.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Heute: Ströhen

Sa., 26.02.2005, 10:45-12:30 WDR, Der NDR Tiergarten - Aus dem Serengeti Park Hodenhagen Wh
Sa., 26.02.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Dr. Fry und die Todesottern
Sa., 26.02.2005, 18:00-18:30 HR, Elefant, Tiger & Co., Eine schwere Entscheidung
Sa., 26.02.2005, 19:00-19:45 BR, Wilde Inseln im Nordatlantik, Naturparadies Äußere Hebriden
So., 27.02.2005, 06:40-07:30 SF1, Horizonte, Die Rückkehr des Nashorns, Eine Erfolgsgeschichte mit mysteriösen Rückschlägen
So., 27.02.2005, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Sympathie für die Teufel – Hyänen Wh
Mo., 28.02.2005, 15:45-16:30 3sat, Wildes Masuren, Bialowieza – Europas letzter Urwald
Mo., 28.02.2005, 16:30-17:30 MDR, Elefant, Tiger & Co., Gemeinsam für Afrika
Mo., 28.02.2005, 19:00-19:45 ARTE, Wunderwelt der Höhlen (1/2), (1): Die Robben der Brandungshöhlen
Mo., 28.02.2005, 20:15-20:45 ARTE, Orang-Utans, wir kommen! (1/5), (1): Hoffnungsschimmer
Di., 01.03.2005, 14:00-15:00 SWR, Planet Wissen, Tierfilmer - Listenreiche Bilderjäger
Di., 01.03.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Elch-Test
Di., 01.03.2005, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen: Tierfilmer - Listenreiche Bildjäger
Di., 01.03.2005, 16:15-17:15 B-alpha, Planet Wissen, Tierfilmer – Listenreiche Bildjäger
Di., 01.03.2005, 20:15-20:45 ARTE, Orang-Utans, wir kommen! (2/5): Im Visier: Viren und Holzfäller
Mi., 02.03.2005, 11:30-12:00 WDR, Naturparadiese Europas, 4. Der Osten Polens - Tiefe Wälder, weite Seen
Mi., 02.03.2005, 13:15-14:00 SWR, Tiere vor der Kamera - Sommer der Schwalben
Mi., 02.03.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Onager - Die Tiere aus der Salzwüste
Mi., 02.03.2005, 19:00-19:45 ARTE, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Biebrza in Polen
Mi., 02.03.2005, 20:15-20:45 ARTE, Orang-Utans, wir kommen! (3/5): Letzte Zuflucht "Sumpf"?
Mi., 02.03.2005, 20:45-21:00 MDR, Hierzulande, Aufs Tier gekommen (2/5), Der Adlerkönig von Greifenstein
Mi., 02.03.2005, 21:00-21:45 MDR, Ostpreußens Küste, Elche, Sand und Seeadler
Do., 03.03.2005, 20:15-20:45 ARTE, Orang-Utans, wir kommen! (4/5): Hilft nur noch eine Arche Noah?
Fr., 04.03.2005, 14:00-15:00 SWR, Planet Wissen, Bären - Meister Petz kehrt zurück
Fr., 04.03.2005, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen: Bären - Meister Petz kehrt zurück
Fr., 04.03.2005, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Das Arabergestüt Ströhen
Fr., 04.03.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Die Hyänen vom Mara Fluss
Fr., 04.03.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (93)
Fr., 04.03.2005, 20:15-20:45 ARTE, Orang-Utans, wir kommen! (5/5): Orang-Utans - Zurück in die Freiheit!
Fr., 04.03.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Tierpark Hagenbeck, Teil 1/2



XXP wiederholt zurückliegende Folgen von Faszination Tierpark vor allem donnerstags und freitags zu unterschiedlichen Zeiten
http://www.xxp.tv/programm


ARD, wahrsch. 23.03.05, 21:50:  Abenteuer Zoo: Karibisches Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in Belize

RTL2, Sonntags ca 16:00: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. 
Für wöchentliche englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest. Anmelden: E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com
Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über jede Form auch kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG unter www.zoo-ag.de
Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info

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