 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 253 vom 17. Februar 2005 | | Liebe Leser, die Sache mit den Piranhas, die ihre provisorischen Beckengenossen in Mariahof dezimierten (Ausgabe 252), war ein mißlungener Faschingsscherz der Kleinen Zeitung, der unerwartet weite Kreise zog. Ob das dem Aquarium geschadet hat oder eher für eine Menge Publicity sorgte, sei dahin gestellt. Ähnlich zwiespältig dürfen die Bremerhavener die internationale Medienreaktion auf einen völlig alltäglichen Vorgang sehen: Neuzugänge in einer Pinguinkolonie zu Zuchtzwecken. Daß sich wegen deren angeblicher "Zwangsheterosexualisierung" bis nach Australien sogar Kirchenblätter und Schwulenverbände dafür interessieren war nun wirklich nicht vorherzusehen. Mittlerweile hat auch der letzte, damals nicht angeforderte Preis unseres Jubiläumsrätsels einen guten Platz gefunden: In Absprache mit NaBiT ging eine Gehegetafel "Nagetiere" an den Schulzoo an der Realschule Haltern, die Spende dazu an die ZGAP. Der zuständige Fachlehrer Michael Sinder: "Auch wenn wir "nur" ein Schulzoo sind freuen sich Kinder und Tiere sehr über die pädagogische Ergänzung!" Wir freuen uns und bedanken uns bei allen Beteiligten, die diese Aktion ermöglichten! Dirk Petzold
Göttingen, 17.2.2025 Zoos auf Ökologie eingeschworen Auf der zehnten Jahrestagung des Verbandes Ökologischer Zoos und Aquarien (VÖZA), dem mitterweile fast alle seriösen zoologischen Einrichtungen Europas angehören, wurde mit überwältigender Mehrheit die neue Verbandsstrategie verabschiedet, die alle Mitglieder zu naturnahem Wirtschaften verpflichtet. Dazu gehören neben regenerativer Energie, ökologischem Baumaterial und tier- und naturgerecht erzeugten Futtermitteln auch eigentlich selbstverständliche Maßnahmen wie Biospeisen im Restaurant, umweltfreundliches Büromaterial und ein ökologisch ausgerichtetes Sortiment im Zooshop. "Wir können nicht ernsthaft Naturschutz predigen und Artenschutz betreiben, wenn wir statt konsequent mit gutem Beispiel voranzugehen noch direkt selbst die Umwelt schädigen", erläutert der diesjährige Gastgeber, Dr. Schoenred. "Noch bis vor kurzem fanden sich in einigen Zoo-Shops Muscheln und Schnecken aus dubiosen Quellen, meist aus philippinischem Raubbau. Auch wenn viele Shops verpachtet sind, ist ein solches Sortiment nicht mit unserem Selbstverständnis vereinbar." In diesem Jahr war erstmals ein Zoo aus dem Verband ausgeschlossen worden und verlor daraufhin auch seine Lizenz, weil in seinem Zooshop Schnitzereien aus unzertifizierten Tropenholz gefunden worden waren. > Anmerkung: Die Notwendigkeit einer solchen Vereinbarung ist sicherlich nicht ganz aus der Luft gegriffen - vielleicht dauert es ja auch keine zwanzig Jahre. Das Foto mit eingeschweißten "sortierten Muscheln" entstand erst kürzlich im Kiosk eines großen deutschen Zoos. (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel - ob als Wunsch-Headlines für 2005 oder als Vorschau auf z.B. 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Zwei oder drei Zeilen genügen. Wir veröffentlichen sie an dieser Stelle anonym, und vielleicht finden wir auch noch eine Möglichkeit, die kreativsten Köpfe zu prämieren.) | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Die Presse.com - 14. Feb. 2005 Vor dem Aus: "Die letzte Chance für den Safaripark" Gänserndorf/Wien. "Ein Baubeginn im März ist die letzte Chance für den Safaripark. Wenn wir die heurige Saison nicht mitnehmen können, ist mein Projekt finanziell nicht durchführbar", sagt Josef Zoher, Tierarzt in Deutsch-Wagram. Ob es dazu kommt, ist fraglich. Die Gemeinde Gänserndorf befasst sich Ende Februar in einer außerordentlichen Sitzung mit dem Antrag Zohers, das Gelände zu pachten und einen Tierpark einzurichten. 500.000 Euro könnte Zoher fürs Erste investieren. "Autosafari wäre in der ersten Zeit keine möglich", räumt er ein. Vierzehn Löwen, ein Nashorn, drei Elefanten, vier Kamele, zehn Hirsche, 15 Antilopen und 110 Affen befinden sich noch auf dem Gänserndorfer Areal. Die Löwen werden von den "Vier Pfoten" betreut, eine neue Heimat ist noch nicht gefunden. Die übrigen Tiere, mit Ausnahme der Affen, sind derzeit noch in der Obhut von Zohers Verein "Momo". "Wir hätten einige gute Plätze für die Gänserndorfer Tiere anbieten können", sagt Schönbrunn-Direktor Helmut Pechlaner. Er spricht von "völlig undurchsichtigen Machenschaften" und fühlt sich vom Verwalter der Konkursmasse Ferdinand Bruckner übergangen. Hauptproblem bleibt die Zukunft der 110 Tiere des Affenhauses - pensionierte Versuchsaffen des US-Pharmakonzerns Baxter. Von den Schimpansen sind 15 Aids- und/oder Hepatitis-infiziert, sie sind in einem unzugänglichen Trakt des Affenhauses untergebracht und werden Gänserndorf mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr verlassen. Für die gesunden Tiere sucht man intensiv nach einer neuen Heimat. Die Schweizer Natur- und Tierschutzstiftung "Fondation Franz Weber" wollte die gesunden Schimpansen im Nationalpark von Fazao-Malfakassa im westafrikanischen Togo unterbringen. Doch Tierexperten warnen, dass die Tiere auf die Bevölkerung losgehen könnten. Ein neues Angebot sei nun aus England gekommen, berichtet Signe Preuschoft. "Monkey world", eine Auffangstation für gestrandete Menschenaffen, habe sich bereit erklärt, die Tiere aufzunehmen. Und die restlichen Affen? "Für sie fühlt sich keiner verantwortlich", klagt Preuschoft. "Dabei ist ihre Betreuung gar nicht so teuer." Einige hoffe man nun in Mallorca unterzubringen. Keine ideale Lösung für die Tiere. "Aber immer noch besser, als wenn sie euthanasiert werden". Preuschoft hofft als letzte Rettung auf Schützenhilfe prominenter Idealisten - etwa Gut-Aiderbichl-Gründer Michael Aufhauser. Neue BVZ Online - 16. Feb. 2005 Safaripark: Verein kämpft um Exoten-Auffangstation Nach der Insolvenz des Safariparks Gänserndorf im Vorjahr hat Josef Zoher, um die Rettung des Parks bemühter Tierarzt aus Deutsch-Wagram, im Dezember 2004 einen Verein und eine Gesellschaft gegründet, um eine Auffangstation für exotische Tiere zu etablieren. Geplant ist eine Kombination mit einem Besucherbetrieb. Nun befürchtet er, dass diese Pläne doch noch scheitern: Eine mysteriöse Investorengruppe wolle offenbar verhindern, dass die Gemeinde - als Grundeigentümer - einen Pachtvertrag mit seiner Gesellschaft abschließt. Das Thema wird laut Zoher in einer Sitzung des Gänserndorfer Gemeinderates am 25. Februar behandelt. Die Vorgespräche mit Gemeindevertretern seien konstruktiv verlaufen, betonte Zoher im APA-Gespräch. Bei einem weiteren Termin am Dienstag habe der Sprecher einer bisher geheim gehaltenen Gruppe erklärt, Geldgeber wollten acht Millionen Euro am Gelände des ehemaligen Safariparks investieren, und von einer achtprozentigen Rendite sowie der Schaffung von 45 Arbeitsplätzen gesprochen. Es sei daher zu befürchten, dass die im Sinne der Gewinnmaximierung "wertlosen" Elefanten und die anderen Tiere, die in Gänserndorf ihre Heimat gefunden haben, weg müssten, um Platz für einen "rein ertragsorientierten" Erlebnispark zu schaffen. Auch die Bäume stünden dem Projekt offenbar im Weg, weil eine Rodungsbewilligung für 80 Hektar Erholungswald in Gänserndorf-Süd eingeholt werden soll. Entgegen seinen Versprechungen gegenüber der Gemeinde habe der Investorensprecher im persönlichen Gespräch mit Zoher klar gemacht, dass die Geldgeber kein Interesse am Weiterbestand der Auffangstation hätten. Der Standard - 13. Febr. 2005 Schönbrunn trauert um Jumbo Jumbo, das mit 46 Jahren älteste Mitglied der Elefantenherde im Wiener Tiergarten Schönbrunn, ist in der Nacht auf Sonntag in ihrem Gehege verendet. 1964 war die Elefantenkuh im Alter von fünf Jahren aus Ostafrika in die Bundeshauptstadt gekommen. Sie war eine Attraktion des Zoos und galt für die Besucher als "der" Schönbrunner Elefant. Über Videoüberwachung hat man Sonntag früh bemerkt, dass Jumbo tot im Gehege gelegen ist. "Die anderen Tiere wollten ihr aufhelfen", erzählte Vize-Zoodirektor Dr. Harald Schwammer. Nach ersten Untersuchungen ist Jumbo nach einem altersbedingten Kreislaufversagen entschlummert. Schwammer: "46 Jahre ist für den afrikanischen Elefanten ein normales Todesalter." Neue Kronen Zeitung - 14. Feb. 2005 Trauer im Zoo Als sich die älteste Elefantenkuh Österreichs zum Sterben auf den Boden legte, versuchten die anderen Tiere noch, sie mit ihren Rüsseln wieder hochzuheben. Doch sie konnten Jumbo, die 1959 in Ostafrika geboren wurde und 1964 nach Schönbrunn kam, nicht mehr helfen. Als die Wärter in der Früh zur Fütterung kamen, standen alle Elefanten, auch der kleine Abu und der kleine Mongu, rund um die friedlich entschlafene Elefantenkuh. Die Presse.com - 15. Feb. 2005 Elefanten-Tod: Obduziert, zerlegt und eingefroren Vier Tonnen ehemaliges Lebendgewicht begräbt man nicht im Hinterhof wie den verstorbenen Hamster. Für Tiere, die im Schönbrunner Zoo das Zeitliche segnen, gibt es eine eingespielte Prozedur: Nachdem Sonntag Früh die 46-jährige Elefantendame "Jumbo" entschlafen war, wurde sie sofort obduziert. Mittlerweile befindet sich das, was von ihr übrig ist, in der Wiener VetMed. "Dort werden weitere histologische und pathologische Untersuchungen durchgeführt", erklärt Harald Schwammer, Vize-Direktor des Zoos. Ein großer Teil der Überreste wird konserviert: eingefroren, getrocknet oder klassisch eingelegt. "Die Präparate dienen der Ausbildung von Pflegern und Veterinären", erläutert Schwammer. Freie Presse (Chemnitz) - 14. Feb. 2005 Positive Besucherbilanz im Dresdner Zoo Der Dresdner Zoo verzeichnet für Jahr 2004 einen deutlichen Besucherzuwachs. Insgesamt strömten nach Angaben von Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena über 584.000 Menschen in den viertältesten Tierpark Deutschlands und damit 75.000 mehr als im Jahr davor. Der Zoo verfügt den Angaben zufolge derzeit über 2700 Tiere und rund 400 Arten. Spektakulärster Zuchterfolg waren Siebenlinge bei den Wasserschweinen. Neu hinzu gekommen ist ein Schneeleopard. Freie Presse (Chemnitz) - 14. Feb. 2005 Tierische Freude - Besucheransturm beschert Dresdner Zoo rund 75 000 Besucher mehr Der Dresdner Zoo kann für 2004 eine positive Besucherbilanz verbuchen. Tierparkchef Karl-Heinz Ukena führt dies auch auf eine verstärkte Werbung zurück. Zudem wurden mehr Dauerkarten verkauft als je zuvor. Längerfristig hofft der Tierparkchef, dass sich die jährlichen Besucherzahlen wieder auf über 700.000 einpendeln, die in der 90er Jahren mehrfach erreicht werden konnten. Der Zoo setzt Ukena zufolge auch auf eine verstärkte Attraktivität für junge Besucher. So erhielt der Verein der Zoofreunde im Vorjahr einen «kleinen Bruder», den Club der kleinen Zoofreunde. Auch gibt der Tierpark jetzt eine Zeitschrift heraus, das Zoo-Magazin, die nicht nur für die organisierten Vereinsmitglieder gedacht ist. «Energische Maßnahmen» mussten derweil gegen Meister Reineke ergriffen werden, betont Ukena. Die im benachbarten Großen Garten ansässigen Füchse hatten in den Vorjahren zu viele Enten und Flamingos «gewildert» und sich dabei besonders wertvolle Exemplare herausgesucht. Ein verstärkter Schutzzaun soll die Rotpelze künftig vom Zoo fern halten oder zumindest ihr Eindringen erschweren. Derweil richtet Ukena seinen Blick bereits auf 2006, denn parallel zum 800-jährigen Stadtjubiläum wird der Zoo am 9. Mai 145 Jahre alt. Und bis dahin sollen die Bauarbeiten am Orang-Utan-Haus und im Giraffengehege beendet sein. Märkische Oderzeitung - 15. Feb. 2005 Zooeintritt wird doch teurer Die Eintrittspreise im Eberswalde Zoo sollen nun doch höher werden. Nach kontroverser Diskussion haben die Mitglieder des Auschusses für Jugend, Senioren, Kultur, Sport und Soziales den Verwaltungsvorschlägen zugestimmt. Mit dem Beschluss der Stadtverordneten zum Haushalt 2005 muss Zoochef Bernd Hensch kräftig sparen. Bis 2007 sollen die Zuschüsse aus dem Stadtsäckel um insgesamt 230.000 Euro sinken. Höhere Eintrittspreise sollen das Manko ausgleichen. "Ich weiß beim besten Willen nicht, wo noch was einzusparen ist. Ich kann die Tiere weder verhungern noch abschlachten lassen", appellierte der Zoochef an die Ausschussmitglieder. Freie Presse (Chemnitz) - 16. Feb. 2005 Sächsische Zoos brauchen neue Genehmigungen Die rund 60 Zoos in Sachsen müssen bis Mai eine neue Genehmigung beantragen. Nach einer neuen EU-Richtlinie hätten der Schutz der Wildtiere und der Erhalt der biologischen Vielfalt künftig einen höheren Stellenwert, teilten Sozialministerin Helma Orosz und Umweltminister Stanislaw Tillich (beide CDU) am Mittwoch in Dresden mit. Die Zoos müssen an jedem Gehege eine Tafel anbringen, die über Biologie, Schutzbedürftigkeit und die natürlichen Lebensräume der Tiere informiert. Zudem müssen die Betreiber und Mitarbeiter der Tierparks umfangreiche Kenntnisse zum Erhalt der Wildtiere sowie zu Fragen der Zucht und der Wiederansiedlung nachweisen. Dazu gehört auch die Teilnahme an Forschungsaktivitäten. Zunächst müssen den Angaben nach keine Zoos geschlossen werden. Spätestens in zwei Jahren müssten die neuen Auflagen jedoch umgesetzt sein. Die europäische Zoorichtlinie aus dem Jahr 1999 wurde in Sachsen mit dem Verwaltungsmodernisierungsgesetz im Mai vergangenen Jahres 2004 in sächsisches Recht umgesetzt. Die Zoos sind danach verpflichtet, innerhalb eines Jahres eine neue Betriebserlaubnis vorzulegen. STERN - 11. Feb. 2005 Schwule Pinguine: "Zwangsweise Belästigung durch weibliche Verführungskünste" Die Pinguine von Bremerhaven dürfen schwul bleiben: Nach Protesten von Homosexuellen hat der Zoo klargestellt, dass die sexuelle Selbstbestimmung der einander zugetanen Pinguin-Männchen nicht beeinträchtigt wird. GlaubeAktuell Nachrichten / Glaube,Liebe,Hoffnung Die Humboldtpinguine mit den Namen Vielpunkt (vorne) und Z putzten sich gemeinsam am Freitag im Zoo am Meer in Bremerhaven. Hamburger Morgenpost - 11. Feb. 2005 Homosexuelle wollen für Rechte schwuler Pinguine kämpfen Rheinische Post - 11. Feb. 2005 Zoodirektorin will schwule Pinguine nicht "bekehren" Mitteldeutsche Zeitung - 11. Feb. 2005 Schwule Pinguine sorgen für weltweite Aufmerksamkeit SonntagsBlick - 11. Feb. 2005 Pinguine müssen nicht ans andere Ufer NZZ Online - 11. Feb. 2005 Pinguine dürfen schwul bleiben News.com.au 12.2.05 Homosexual' penguins fuel gay protest A plan by a German zoo to test the sexual appetites of a group of suspected homosexual penguins has sparked outrage among gay and lesbian groups, who fear zookeepers might force them to turn straight. Web.de - 11. Feb. 2005 Valentinstag: Affe Makoko soll Weibchen becircen Am Montag (14.2.) ist Valentinstag. Die schönste Geschichte könnte sich im Johannesburger Zoo abspielen. Dort soll am Valentinstag das smarte Gorilla-Männchen Makoko aus Münster der trauernden Gorilla-Witwe Lisa vorgestellt werden. Deren große Liebe Max starb im Mai 2004 und war Südafrikas Symbolfigur im Kampf gegen die grassierende Kriminalität. Den Südafrikanern ist der Zuwanderer schon so ans Herz gewachsen, dass sie ihn liebevoll nur noch Makoko statt französisch angehaucht Makokou nennen. Mitteldeutsche Zeitung - 14. Feb. 2005 Die erhoffte Romanze bleibt aus Die erhoffte Romanze zum Valentinstag fiel am Montag im Johannesburger Zoo den Paparazzi zum Opfer. Vor lauter Grübeln übers Medien-Großaufgebot vor seinem Gehege hatte das aus Deutschland importierte Gorilla-Männchen Makoko (19) glatt das Flirten vergessen. Während seine künftige Lebenspartnerin Lisa (33) in Sichtweite verlegen mit einem Stock Löcher ins Gras bohrte, musterte der stattliche Silberrücken aus dem Allwetterzoo Münster die Phalanx aus Kameraleuten und Fotografen. Obwohl die Liebesstory im Gorilla-Gehege ausblieb, hat Wärter Philippe Cronje noch Hoffnung: «Wir haben kein negatives Verhalten der beiden bemerkt, insofern kann sich noch so einiges entwickeln.» Er meint sogar, dass beide miteinander recht gut auskommen. Während die Kameraleute das Aussehen der etwas mollig geratenen Lisa mit bissigen Bemerkungen kommentierten, schien diese vom stattlichen Neuzugang sichtlich beeindruckt. Die Zooleitung hofft daher doch noch auf zarte Bande. Sollten die ausbleiben, will Cronje Frankfurts Zoo kontaktieren. Der hat eine Liste der Gorillas, die international für Zuchtprogramme zur Verfügung stehen. «Zwei nette junge Gorilla-Damen würden sicher auch Makoko Freude machen», meint er schmunzelnd. Arcor.de Ausgerechnet am Valentinstag Gorilla-Gigolo Makoko (r.) sieht nicht wirklich begeistert aus, als ihm seine neue Lebensgefährtin Lisa im Zoo von Johannesburg vorgestellt wird. Während "Lisa" in Sichtweite verlegen mit einem Stock Löcher ins Gras bohrte, zeigte sich der stattliche Silberrücken über die Phalanx aus Kameraleuten und Fotografen nicht amüsiert. (mit Foto) Aachener Zeitung - 15. Feb. 2005 Im Privatgarten auf «Luchsjagd» Aachen. Dieser Mann hat Erfahrung im Umgang mit Großwild. Und so baute Wolfram Graf-Rudolf, vor seiner Zeit als Aachener Tierpark-Direktor unter anderem Leiter einer Auffangstation in Namibia, mit seinem Team in nur einem halben Tag eine riesige Falle. Dieses «Grundmodell Leopard», immerhin gut drei Meter lang, soll helfen, das vor über drei Wochen aus dem Tierpark entkommene Luchsweibchen «Freya» vielleicht doch noch ins Drimborner Wäldchen zurückzuholen. Immer wieder wurde das Tier gesehen, doch wenn Polizei, Jäger mit Spürhund und Tierpark-Leiter anrückten, hatte sich die Großkatze wieder aus dem Staub gemacht. Mit der Folge, dass sie von Tierpark und Behörden bereits als «ausgewildert» betrachtet wurde. Planung und Bau Thüringer Allgemeine - 10. Feb. 2005 Voliere fast fertig: Freiflüge für Steppenadler Erfurt. Baufällig und eng war das Adlergehege lange ein Ärger für viele Besucheraugen. Die EU-Tierschutzrichtlinie macht nun auch juristischen Druck für eine tiergerechte Haltung. Ergebnis: Die Vögel bekommen ab Mai den Platz, den sie brauchen. Die Maße künden schon vom neuen Freiraum - ein Mehrfaches des alten Käfigs. "Vorn acht Meter hoch, 18 Meter breit und 12 m tief in den Hang reicht das Gehege. Damit hat unser Steppenadlerpärchen endlich Platz für eine Flugrunde", so Zoodirektor Norbert Neuschulz. Die terrassierte Rückwand bietet geschützte Brutnischen, Wassertümpel lassen ein Vollbad zu. Auch das abgespannte, luftige Dachnetz gefällt sowohl den Greifen als auch den Gästen. Die aufwändige Konstruktion schlug sich aber im hohen Preis nieder: 70 000 Euro sammelte der Verein der Zooparkfreunde für die Voliere. Im Mai zieht das Erfurter Steinadlerpärchen in ihr Refugium und ist dann in dominanter Paarungslaune. Deshalb will Zoochef Neuschulz noch warten, bevor er zwei winterharte Gänsegeier hinzugesellt - nach einer Weile vertragen sich beide Arten indes gut. Welt am Sonntag - 13. Feb. 2005 Streit um Riesen-Aquarium Nur an einer Stelle in Königswinter tut sich was. Direkt an der Uferpromenade, gegenüber vom Anlegesteg der Köln-Düsseldorfer Ausflugsschiffe, heben Bagger Erde aus. Ein Sea Life Center soll hier bis August dieses Jahres in Schnellbauweise entstehen. Wenn es fertig ist, wird der 2000 Quadratmeter große Zweckbau das Ortsbild prägen. Und - so verspricht der englische Betreiber Merlin Entertainments - pro Jahr 300 000 Besucher in den Ort locken. Und zwar ganzjährig. Schließlich sind Aquarien beheizt und nicht so zugig wie der Drachenfels. In Königswinter freuten sich zunächst alle auf die neue Attraktion. Doch dann begann der Ärger: Die Stadt hatte Merlin eigentlich eine Brachfläche mitten im Ort als Bauplatz angeboten. Dadurch wäre das schmucklose Gebäude nicht so augenfällig. Merlin bestand allerdings darauf, das attraktivere Grundstück direkt am Rheinufer zu bebauen. Monatelang kämpften SPD und viele Anwohner gegen den Standort an der Promenade. "Das Aquarium ist höchstens als hochwertiger Gewerbebau zu bezeichnen und paßt nicht zur historischen Umgebung", sagt Kusserow. Doch Merlin bekam per Mehrheitsbeschluß des Rates das Filetstück am Rhein. "Andernfalls wären sie wahrscheinlich einfach nach Bad Honnef weiter gezogen", vermutet Bergerhausen. Nun setzen die Gegner die letzte Hoffnung auf die Widersprüche, die drei Anlieger eingereicht haben. Sie glauben, die Baugenehmigung sei in einigen Punkten rechtswidrig und erhoffen eine baldigen Baustopp. Merlin-Mann Johannes Mock sieht jedoch keinerlei Gefahr für das Projekt. Zofinger Tageblatt - 12. Feb. 2005 Tierpark Goldau Wunderschön und voller interessanter Begegnungen ist ein Spaziergang durch den Natur- und Tierpark Goldau. Vor allem in der Winterzeit präsentiert sich der Park von seiner bezauberndsten Seite. Der Park will nun weiter wachsen, wie die Verantwortlichen jüngst bekannt gegeben haben. Vor 15 Jahren konnte der Natur- und Tierpark Goldau das angrenzende Areal «Grosswiyer» erwerben, jetzt hat er das Baugesuch für ein neues Gehege darauf eingereicht: eine Gemeinschaftsanlage für Bär und Wolf. Bis ins Jahr 2015 soll das gesamte neue Gebiet, das so gross ist wie der heutige Zoo, schrittweise ins Park-Konzept integriert werden. Bereits gebaut ist die 70 Meter breite, so genannte Grünbrücke, die den bisherigen und den neuen Parkteil miteinander verbindet und die über die Kantonsstrasse führt. Rund 6,8 Millionen Franken kostet das Gemeinschaftsgehege nach Angaben des Parks, die gesamte Erweiterung wird auf 30 Millionen veranschlagt. Schwerin-News - 16. Feb. 2005 Nachbau eines authentischen Fischotterbaus Die Fischotter erfreuen sich im Schweriner Zoo großer Beliebtheit. An der Fischotteranlage entsteht eine authentisch nachgebaute Fischotterhöhle, die den Höhlenbau demonstriert. Sie soll als Anschauungsmodell für Schulklassen genutzt werden. Rund 9200 Schüler besuchten im vergangenen Jahr 2004 die Schule im Grünen im Zoo. Weiterhin kamen 9000 Gruppenbesucher zu thematischen Zooführungen in den Zoo, die durch Mitarbeiter des Zoos geführt wurden. In diesem Jahr erweitert der Zoo sein Angebot und lädt monatlich zum Tier des Monats ein. Aktionen Berliner Morgenpost - 12. Feb. 2005 Berliner Tierpark wird 50 Jahre alt - zahlreiche Veranstaltungen Europas größter Landschaftstiergarten, der Tierpark Friedrichsfelde, wird in diesem Jahr 50. Das Jubiläum werde kräftig gefeiert, kündigte das Haus gestern an. Im Mittelpunkt stehe ein Familienfest im Juli. Zuvor bietet der Tierpark bereits ein Osterfest, Pfingstkonzerte und die Öffnung des Parks in Sommernächten. Viele weitere Veranstaltungen sollen noch ins Programm kommen. MVregio - 12. Feb. 2005 Bärenmädchen werden auf die Namen Venus und Valeska getauft Der Rostocker Zoo hatte zur Namensgebung für die am 9. Dezember 2004 geborenen Eisbären-Zwillinge aufgerufen. Die Beteiligung ist überwältigend gewesen. Mehr als 1000 Einsendungen mit mehreren Tausend Namensvorschlägen aus fast allen Teilen Deutschlands gingen beim Zoo ein. Zu den meist genannten Namen für die Bärenmädchen gehörten Viola, Valeska, Venus, Vivien, Vanessa, Vilja. Märkische Allgemeine - 14. Feb. 2005 Hoffen auf frisches Wolfsblut Wölfe könnten in Deutschland wieder auf Dauer heimisch werden - wenn man sie lässt. Weil es derzeit Befürworter, aber auch Gegner gibt, organisiert der Wildpark Johannismühle Wolfsnächte. Die erste fand am Samstag statt. wienweb.at - 12. Feb. 2005 Tierpark startet in Saison Die Winterruhe für die Wildschweine, Rehe und Hasen im Lainzer Tiergarten ist vorbei. Am Samstag hat der Naturschutzpark wieder geöffnet. Kleine und große Besucher können dort die unterschiedlichsten Tierarten in freier Natur bestaunen. Anfang Mai gibt es auch wieder Exkursionen zum Beispiel zu den Fledermäusen oder auch Blumenwanderungen, bei denen man vieles über die heimische Pflanzenwelt lernen kann. Nachwuchs Berliner Morgenpost - 15. Feb. 2005 Zuwachs im Elefanten-Kindergarten Im Tierpark Friedrichsfelde ist gestern morgen ein kleiner Elefantenbulle auf die Welt gekommen. Mutter ist die asiatische Elefantenkuh Nova. "Alles ist gut gegangen", sagte Tierparkdirektor Bernhard Blaskiewitz. Für Elefantendame Nova, die 1993 in Indonesien geboren wurde, ist es das erste Kalb. Nova ist noch mit Elefantendame Cynthia zusammen in einem Gehege, ein wenig abseits von der übrigen Herde. "Die beiden haben schon ihr ganzes Leben gemeinsam verbracht, deshalb ist das kein Problem", erzählte Matschei. "Sie sind zuerst zusammen in den Zoologischen Garten in Halle gekommen und dann im März 2003 zu uns. Beide haben sich gut in die Gruppe integriert." Einen Namen hat der kleine Elefant gestern noch nicht bekommen. Es ist noch nicht einmal klar, wer diesen aussuchen darf. Elefantenliebhaber müssen sich allerdings noch etwas gedulden, bis sie das Baby zu Gesicht bekommen können. Das Elefantenhaus bleibt nämlich für die nächsten Tage geschlossen, damit Nova und ihr Nachwuchs ausreichend Ruhe haben. Vater des gestern geborenen Kalbs ist Zuchtbulle Ankhor, der 1983 in Burma geboren wurde. Auch Cynthia und die Elefantendame Kewa erwarten bald Nachwuchs von ihm. Und damit nicht genug: Die afrikanische Elefantendame Pori ist ebenfalls "guter Hoffnung". Bislang leben 17 Elefanten in Friedrichsfelde. Gespannt schauen die Pfleger, wie die kleine Elefantendame Temi mit dem sich ankündigenden Kälber-Quartett zurechtkommen wird. Berliner Zeitung - 15. Feb. 2005 Der Tierpark freut sich über ein Elefantenbaby: Geburt überraschte Pfleger Die Überraschung war perfekt: Pünktlich zum Valentinstag ist gestern im Tierpark Friedrichsfelde ein Elefant zur Welt gekommen. Wie Direktor Bernhard Blaszkiewitz sagte, seien Mutter Nova und der kleine Bulle wohlauf. Mit der Geburt hatten die Pfleger erst im April gerechnet. Für den Nachwuchs werden jetzt Namensvorschläge entgegengenommen. Der Anblick des Kleinen bleibt jedoch Blaszkiewitz und Pflegern vorbehalten. Denn das Dickhäuterhaus ist für Besucher gesperrt - vermutlich für vier Tage. Die Pfleger halten jetzt Nachtwache. Ohnehin sind sie in erhöhter Alarmbereitschaft: denn drei weitere Kühe sind trächtig. Die Welt - 15. Feb. 2005 Elefantenbaby im Tierpark Friedrichsfelde geboren Berliner Kurier - 15. Feb. 2005 Endlich da! Elefantenbaby im Berliner Tierpark geboren Berliner Morgenpost - 13. Feb. 2005 Der sechsfache Nachwuchs sorgte bei der Tschaja-Mutter für ... Nach 45 Dienstjahren im Tierpark Friedrichsfelde machen Reviertierpfleger Hartmut Micheel die schrillen Laute der Tschajas gar nichts mehr aus. Vielleicht sind der Hahn und die Henne momentan auch besonders empfindlich, denn am 25. Dezember gab es gleich sechsfachen Nachwuchs. So harmonisch wie jetzt ging es bei Familia Tschaja noch vor ein paar Tagen nicht zu. Nachdem die acht in ein neues Gebäude gebracht worden waren, kam es bei der Mutter zu einem Fehlverhalten. "Plötzlich griff sie ihre Jungen an, biß sie in den Hals, schleuderte sie herum", erzählt Micheel. "Ich trennte sie von ihrer Familie, und glücklicherweise nahm der Vater die Kleinen an." Nach etwa drei Tagen hatte sich die Mutter wieder beruhigt. Berner Rundschau - 16. Feb. 2005 Zoo Zürich: Rollentausch bei Laufvögeln Im Zoo Zürich sind die Emus zur Zeit an der Gelege-Produktion. Das Trio ist jung, es löst das alte Emu-Paar ab, das 2003 starb und sollte jetzt für Nachwuchs sorgen. Gut ein halbes Dutzend Eier hat die junge Frau Emu bisher gelegt. Sie liegen im Brutkasten. Insgesamt sollten es laut Direktor Rübel bis etwa 20 Eier werden. Der Schnee stört die grossen Vögel mit dem kuschelig-dicken Federkleid nicht. Hitze mache ihnen mehr zu schaffen. SonntagsBlick - 16. Feb. 2005 Was guckst Du? Freudenfest im Zoo der belgischen Metropole: Ein putziges Tapir-Kälbchen ist da. Um Futter oder nervende Artgenossen muss sich das kleine Tapir-Kälbchen aus dem Zoo von Antwerpen keine Sorgen machen. eBund - Bern Zoo Zürich: Rollentausch bei Laufvögeln Im Zoo Zürich sind die Emus zur Zeit an der Gelege-Produktion. Die Hennen tun dafür nichts als Eier legen. Empty mini zoo a sorry sight Straits Times Dirty and dilapidated, the Kuala Krai mini zoo is so poorly maintained that the number of animals there has declined, as evident from the empty, rusting cages. Visitors to the zoo, managed by the North Kuala Krai District Council (MDKKU), had alerted the New Straits Times to the conditions of the zoo. The zoo used to have about 100 animals, mostly birds and monkeys. A tiger and two elephants used to be the major attraction. The zoo was opened in 1961 at a site behind the district court but moved to its present 6.8ha location in 1985. Täglicher Anzeiger - 12. Feb. 2005 Noch in diesem Jahr kommen die Wölfe nach Neuhaus Vielleicht 300 Jahre, nachdem der letzte Wolf in den Wäldern des Sollings durch die Hand des Menschen sein Leben ließ, kehren die ersten Exemplare dieser majestätischen heimischen Tierart hierhin zurück - wiederum durch menschliches Tun, allerdings hinter Schloss und Riegel. Noch in diesem Jahr werden drei oder vier Wolfswelpen eine neue Heimat im Wildpark Neuhaus finden. Damit geht ein alter Wunsch von Wildparkleiter Robert Willecke in Erfüllung, erfährt der Park nach dem triumphalen Einzug der Luchse eine zusätzliche Bereicherung von überregionaler Bedeutung. azonline.ch - 10. Feb. 2005 Löwin Mena in Zürich an Krebs gestorben Die 17-jährige Löwendame Mena im Zoo Zürich ist gestorben. Schon seit einigen Tagen war leicht erkennbar, dass es Mena schlecht ging: Sie frass kaum mehr und atmete schwer. Das Tier wurde daraufhin untersucht und die Ärzte entdeckten einen Erguss in der Brusthöhle, der nicht mehr behandelt werden konnten. Es blieb keine andere Wahl, als die Grosskatze von ihrem Leiden zu erlösen. Seit 1991 lebte das Löwenweibchen im Zoo Zürich. Die Indische Regierung hatte sie zusammen mit dem wenige Monate jüngeren Männchen Bhagirath der Eidgenossenschaft zu deren 700-Jahr-Jubiläum geschenkt. Freie Presse (Chemnitz) - 16. Feb. 2005 Obhut für gestrandete Geschöpfe - Görlitzer Tierpark nimmt verwaiste Vierbeiner und geschmuggeltes Federvieh zur Pflege auf Direkt vor den Toren des Görlitzer Tierparks sprang ein Huhn von dem Lastwagen ab und rettete sich damit wohl vor dem sicheren Tod. Die Henne fand Zuflucht in der zoologischen Anlage, legt fast jeden Tag ein Ei, und ein stolzer Hahn macht der kühnen Ausreißerin inzwischen den Hof. Das Huhn ist nicht unbedingt ein typischer Fall für die Auffangstation im Görlitzer Tierpark, allemal jedoch ein besonders kurioser, steht für Direktor Axel Gebauer fest. Die Auffangstation in der Neißestadt ist eigentlich für verwaiste und verletzte Wildtiere aus heimischen Gefilden eingerichtet, die unter Naturschutz stehen. Dafür gibt es Fördermittel vom Regierungspräsidium in Dresden. Doch die Mitarbeiter kümmern sich in der Regel um jedes hilflose Tier, das zu ihnen kommt. Ein Teil der aufgenommen Schützlinge stirbt trotz aller Mühen, manche müssen eingeschläfert werden. In etwa 60 Prozent der Fälle ist eine Auswilderung möglich. Seeadler, die nicht mehr in freier Natur leben können, hat der ostsächsische Tierpark größtenteils an eine Greifvogelstation in Wien abgegeben. Freie Presse (Chemnitz) - 16. Feb. 2005 Der Tierpark in Görlitz Der Görlitzer Tierpark besteht seit 1957. Auf dem fünf Hektar großen Gelände leben insgesamt 500 Tiere in 140 Arten, die überwiegend aus einheimischen Gegenden und aus Zentralasien stammen. Die Anlage ist als einer der schönsten Parks in Deutschland anerkannt. Bei einem Wettbewerb, der 2004 zum dritten Mal auf Initiative des Motorenherstellers Briggs & Stratton stattfand, platziere sich der Görlitzer Tierpark unter den ersten 10 von 88 Teilnehmern. In den kommenden vier bis fünf Jahren soll im Görlitzer Tierpark ein tibetisches Dorf entstehen. Der Bau des ersten von fünf Gebäuden dafür hat im Dezember 2004 begonnen. Pforzheimer Zeitung - 12. Feb. 2005 Auch mit 90 kämpferisch Ohne den Bundesverdienstkreuz-Träger und Altstadtrat Ewald Steinle gäbe es eine beliebte Naherhohlungseinrichtung nicht: Den Wildpark Pforzheim. Steinle feiert am Montag, 14. Februar, seinen 90. Geburtstag. Für Steinle, Ehrenringträger der Stadt Pforzheim, galt stets das Motto "Fortiter in re" ("Entschieden in der Sache"). Für seine Überzeugungen kämpft er noch heute vehement. Berliner Zeitung - 15. Feb. 2005 Fische zählen Wenn drei Personen beim Zählen auf drei unterschiedliche Ergebnisse kommen, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sie schlecht im Zählen sind - sie können auch vor einer komplizierten Aufgabe stehen. Im Sea Life Center an der Spandauer Straße werden gerade die Fische in den 34 großen und kleinen Aquarien gezählt. Und bei großen Fischschwärmen, die den ganzen Tag schnell im Kreis schwimmen, ist das wirklich keine leichte Aufgabe. Neue Württembergische Zeitung, 15.2.05 Winteridyll im Göppinger Tierpark Göppingen. "Wunderschön winterlich", findet Heiko Eger, Chef des Göppinger Tierparks, den kleinen Zoo in der Schickhardtstraße. In diesen Tagen bietet sich den Besuchern dort ein seltener Anblick: In verschneiten Gehegen stolzieren Flamingos, Kamele mit dickem Fell traben durch den Schnee und selbst den Pantherkäfig hat der Winter dekoriert. Mitteldeutsche Zeitung - 12. Feb. 2005 Jessener Tiergehege nun Zoo Das Tiergehege am Jessener Schwanenteich sei nach Lesart des Landes Sachsen-Anhalt (laut neuem Naturschutzgesetz) jetzt ein Zoo, mit allen Konsequenzen, die dieser Status nach sich ziehe. Dietmar Brettschneider nannte im Hauptausschuss als Beispiele für den zu betreibenden Aufwand, dass man künftig einen Tierarzt brauche und ausgebildete Tierpfleger. Im Hauptausschuss war allen ohne Diskussion klar, dass sich die Stadt einen solchen Kostenaufwand nicht leisten könne. Zumal der Unterhalt des Tiergeheges / Zoos ja zu den freiwilligen Aufgaben der Kommune rechne, und diese im Zuge der Haushaltskonsolidierung sowieso komplett in Frage stehen. Die einzige Möglichkeit, die Zoo-Regelung zu unterlaufen, sei, so das Stadtoberhaupt, die Volieren in private Hände zu geben. Zum Beispiel jedem Jessener Stadtrat eine Pflegschaft zu übertragen, zumindest formal. Berliner Kurier - 12. Feb. 2005 Amigo, ich bin ein Bärliner! Hallo Berlin! So grüßt die Brillenbärin Julia aus dem fernen Argentinien ihre alten Freunde im Tierpark. Denn erst vor wenigen Wochen reiste Julia mit zwei Brillenbären-Jungs von der Spree an den Rio de la Plata. In ihrem neuen Gehege im Zoo von Buenos Aires fühlt sich die 3-jährige Berlinerin offensichtlich ganz wohl. Und die Argentinier hoffen nun, dass sie sich bald ganz sehr verliebt und so für viele kleine Brillenbären-Babys sorgt. sz-online - 14. Feb. 2005 Wozu sind bloß diese schwarzen Wannen da? Großer Waschtag gestern bei den Orang-Utans im Dresdner Zoo: Papa Toni, Mama Daisy, Tante Dunja und Nesthäkchen Djasinga plantschten, was das Zeug hielt, nur das Waschen kam etwas zu kurz ... Mit den Schüsseln und ordentlich Wasser kann man ja so viel anfangen, dachte sich die Orang-Utan-Familie. Kölnische Rundschau - 10. Feb. 2005 Mit Puzzi war es Liebe auf den ersten Blick Es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Als Martin Glienke wie schon so oft zuvor durch den Kölner Zoo spazierte, war es um ihn geschehen. Das kleine, flinke Feuerwiesel mit seinem fuchsroten Fell hatte es dem Zehnjährigen angetan: Ich fand es so süß, das knuffige Gesicht mit dem spitzen Näschen. Da sammelte der Grundschüler sein Taschengeld zusammen und erwarb für ein Jahr die Patenschaft über Puzzi, das Wiesel. Südwest Presse - 16. Feb. 2005 FREIZEIT / Winteridyll im Göppinger Tierpark Berliner Morgenpost - 13. Feb. 2005 Laune der Natur: Weißer Hirsch im Wildgehege Glau Ein sechs Jahre alter weißer Damhirsch ist die Attraktion im Wildgehege Glauer Tal bei Trebbin (Teltow-Fläming). Der Hirsch gehört zu einem Zwillingswurf, der bei Damwild recht selten ist. Die Schwester hat tiefschwarzes Fell - eine Laune der Natur. In dem 160 Hektar großen Wildgehege leben über 100 Tiere der Wildarten Rot-, Dam- und Muffelwild. Alle Wildtiere können sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der sowjetischen Streitkräfte frei bewegen und vom Besucher unter naturnahen Bedingungen beobachtet werden. B.Z. (Berlin) - 15. Feb. 2005 Echt clever!: Affenbabys lernen besser als Menschen | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Dortmund, 16.02.05 Osterferienprogramm im Dortmunder Zoo ganz im Zeichen der Wissenschaft Zu Ostern stellt der Zoo im Jahr der Wissenschaften sein Ferienprogramm unter das Motto: Den Zoo erleben. Das Programm bietet vom 21. März bis 01. April (täglich 9.30 - 12.30 Uhr) ein interessantes und lehrreiches Programm. Für die täglichen Spaziergänge wird strapazierfähige und wetterfeste Kleidung empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Eintritt pro Person und Tag 6,5 Euro. Zoo Duisburg, 16.02.05 Nur noch mit Gehörschutz - Affenpfleger contra Riesengibbon Gehörschützer, wie sie sonst auf Schießständen, beim Probelauf von Rennmotoren oder am Presslufthammer getragen werden, sollten neuerdings auch die Tierpfleger des Zoo Duisburg aufsetzen, wenn sie morgens ihren Dienst im Äquatorium/Affenhaus antreten: Gab es bisher bereits ein phonstarkes Paar (samt Jungtier) der schwarzbepelzten Siamangs, so bezog vor einer guten Woche die achtjährige Siamang-Jungfer ALICE aus dem Zoo Krefeld den vor längerer Zeit bereits frei gewordenen Platz einer Gattin neben Duisburgs Siamang-Witwer JUPP (geb. ca. 1975). Die auch Riesengibbons genannten Siamangs gehören in die weitläufige Verwandtschaft der Menschenaffen und zeichnen sich unter anderem durch ihre fast fußballgroßen, aufblasbaren Kehlsäcke aus, die als Resonanzverstärker ihrer ohnehin schon unüberhörbaren Rufe dienen; sie können nämlich ihre Stimmgewalt auf ohrenbetäubende Lautstärken von über 100 Dezibel anschwellen lassen. Solcherart durchdringender Gesang dient der akustischen Revierabsetzung gegenüber rivalisierenden Artgenossen - im hiesigen Affenhaus lässt er dagegen fast die Fliesen von den Wänden fallen. Wilhelma Stuttgart, 16.02.05 Schnelle Brüter in der Wilhelma Bei den Hühnervögeln sind sie mit knapp 14 cm zwar die Kleinsten, im Brüten aber dafür die Schnellsten: Zwergwachteln! Ihre Küken schlüpfen nach nur 16 Tagen Brutzeit und verlassen als echte Nestflüchter auch sofort das Nest in dieser Phase sehen sie aus wie Pralinen auf klitzekleinen Beinchen. Zu bewundern sind Zwergwachteln entweder im Kultur- und Grasland in Südostasien und Australien, oder als Familie derzeit im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma: Für die schnelle Brüterei ist ausschließlich die unauffällig bräunlich gemusterte Wachtelmama zuständig das buntere Zwergwachtelhähnchen mit trendiger schwarzweißer Kehlzeichnung und fescher rotbrauner Brust kümmert sich erst nach dem Schlüpfen mit um die winzigen Küken. Vom Papa lernt der Nachwuchs, welche Sämereien und Krabbeltiere sich als Futter eignen, und welche nicht. Den wuselnden Flohzirkus dabei zu beaufsichtigen, ist für die Eltern keine ganz leichte Aufgabe schließlich verschwindet selbst eine erwachsene Zwergwachtel locker hinter einem kleinen Grasbüschel. Diese Fähigkeit, sich schnell zu verstecken, ist für einen gefiederten Leckerbissen, der von allerlei Räubern sehr geschätzt wird, von existentieller Bedeutung. Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 16.02.05 VRR verlost Patenschaft für Eisbärin Antonia Der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) hat anlässlich des Bären Tickets eine Patenschaft für Eisbärin Antonia im Ruhr Zoo Gelsenkirchen verlost. Die 74-jährige Gewinnerin kommt am 16.02.2005 um 15.30 Uhr mit Enkelin in den Ruhr Zoo, um ihre Patenschaftsurkunde entgegenzunehmen und ihr Patenkind Eisbärin Antonia etwas besser kennenzulernen. Gewinnerin Lucie Witte aus Gelsenkirchen teilt sich ihren Preis mit Enkelin Jana Spoddig, ebenfalls aus Gelsenkirchen. Neben der Patenschaft für Eisbärin Antonia spendiert der Ruhr Zoo Gelsenkirchen außerdem noch eine Jahreskarte für die 11-jährige Enkelin. Schließlich, so die Meinung der Gewinnerin, sei der Familiennachwuchs viel besser in der Lage, die Vorzüge einer Jahreskarte auch voll auszuschöpfen. Lucie Witte hatte am fit und mobil Gewinnspiel des VRR erfolgreich teilgenommen. Zoo Dortmund, 15.02.05 Erste Frühlingsboten im Zoo geboren Noch ist es kalt und der Frühling lässt zumindest im Kalender noch vier Wochen auf sich warten. Dennoch haben sich im Zoo Dortmund die ersten Frühlingsboten angekündigt. Im Bauernhofareal tummeln sich bereits verfrühte Osterlämmchen. Gerade erst wenige Tage alt, vollführen die kleinen Skudden bereits muntere Sprünge. Ein Zwillingspärchen ist am 10. Februar geboren, eines schwarz, eines weiß. Die Mutter, ein schwarzes Schaf, hat dazu als dominantes Tier der Herde noch ein kleines schwarzes Lämmchen adoptiert. Sie hat nach der Geburt des Lämmchens die Mutter abgedrängt und nach wenigen Tagen verlor das Mutterschaf das Interesse an seinem Nachwuchs, auch weil es die kleine Skudde nicht mehr riechen konnte. Die Mütter erkennen ihre Kleinen nämlich am Geruch. Insgesamt sind es mit den Geburten am 5., 8. und 9. Februar nun sechs Lämmchen, die zu bewundern sind. Dazu wir täglich auf die Geburt von zwei weiteren Lämmchen gewartet. Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 11.02.05 ZOOM Erlebniswelt auf der Messe Reise & Camping Um den Duft der großen weiten Welt zu schnuppern, braucht man nicht immer Tausende von Kilometern zurückzulegen. Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen präsentiert sich zur Zeit auf der Messe Reise & Camping in Essen. Bis zum 13. Februar informieren die Zoo-Mitarbeiter dort mit rund 750 anderen Ausstellern über interessante Reiseziele im In- und Ausland. Am Stand der Ruhrgebietstouristik GmbH in Halle 11, Stand 107, stellt der Ruhr Zoo dort das neue Konzept der ZOOM Erlebniswelt und die baulichen Fortschritte im Zoo vor. Mit Riesenschritten geht die Verwandlung des ehemaligen Ruhr Zoos in die ZOOM Erlebniswelt voran. Anfang Juli dieses Jahres wird die erste der insgesamt drei Erlebniswelten eröffnet. Die ZOOM Erlebniswelt Alaska lockt dann mit Abenteuertripps zu Wölfen, Elchen oder Eisbären und mit dem unvergleichbaren Hauch Goldgräber-Nostalgie. Die Erlebniswelt Afrika wird 2006 eröffnet, Asien folgt 2007. Tierpark Nordhorn, 11.02.05 Tierpark entdeckt den Bison neu - Besucherrekord 2005 viele Bauprojekte Neuer Werbeauftritt Der Tierpark hat sein Wappentier neu entdeckt: Der Bison ist Kernelement eines neuen Werbeauftritts, mit dem der "Familienzoo im Grünen" in diesem Jahr noch mehr Besucher an den Heseper Weg holen will. dort erwarten sie neue Anlagen und ein prallgefülltes Veranstaltungsprogramm. 2004 erreichte der Park mit rund 244000 Besuchern einen neuen Rekord.Gerade die Niederländer stellen für den Familienzoo ein überlebenswichtiges Potenzial dar: 2004 kam jeder zweite Besucher aus dem Nachbarland. Aber auch im Emsland und im Raum Gronau/Borken steigt die Beliebtheit des Nordhorner Zoos kontinuierlich. Erst dieser Anstieg der Besucherzahlen versetzt den Tierpark in die Lage, immer mehr Geld in den Ausbau der Anlagen und Gehege und die Ausweitung des Tierbestandes zu investieren. Rund 650000 Euro Eintrittsgelder zahlten die Zoobesucher 2004 in die Kasse der Tierparkgesellschaft. Damit erwirtschaftet der Park 80 Prozent seines Etats selbst, der jährliche Zuschuss von Stadt und Kreis macht nur noch 20 Prozent der Einnahmen aus. 1994 hatte der Tierpark noch zu 70 Prozent am Tropf öffentlicher Zuschüsse gehangen. "Wir sind zwar schuldenfrei, aber auch ohne große Reserven", sagt Tierpark-Geschäftsführer Berling. Umso wichtiger für den Park sind die Mittel, die der Förderverein für den Familienzoo sammelt. Er konnte in zehn Jahren mehr als 230000 Euro Spendengelder für den Tierpark einwerben. "Ohne diese Spenden hätte sich hier nicht so viel verändern können", weiß Fördervereins-Vorsitzender Norbert Rakel. Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 11.02.05 Valentinstag im Ruhr Zoo: Nur die Liebe zählt Am Valentinstag hat der Ruhr Zoo Gelsenkirchen ein Herz für die Liebe: Paare, die ein Herz zeigen, bekommen an der Kasse eine liebevolle Eintrittspreis-Ermäßigung von 50 Prozent. Wie dieses Herz aussieht, bleibt den Verliebten überlassen: Akzeptiert werden alle Formen und Materialien, ob Papier, Holz, Metall oder Blumen, ob gebastelt, gekauft oder geliehen; was zählt ist die Leidenschaft. Böse Zungen behaupten, der Valentinstag sei eine Erfindung der Blumen- und der Pralinenindustrie. Aber schon die Römer feierten am 14. Februar damit, dass sie alle weiblichen Familienangehörigen mit Blumen beglückten. Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen möchte am Valentinstag nicht nehmen, sondern geben: Beherzten Paaren wird am 14. Februar ein Rabatt von 50 Prozent eingeräumt, so dass der Eintritt nur noch 2, 20 Euro pro Person beträgt. Zoo Landau, 11.02.05 Mildes Wetter und Tierkindersegen bescheren dem Landauer Zoo großen Besucherzulauf Nachwuchs bei Dromedaren, Watussirindern, Klammeraffen, Pinselohrschweinen und Pinguinen - Guanakos gingen ins niedersächsische Exil Nach einem Rekordbesuch von 165.611 zahlenden Besuchern in vergangenen Jahr freut sich der Zoo Landau auch zu Beginn dieses Jahres über großen Besucherzulauf. Den bislang höchste Besucherstand in den Monaten Januar und Februar in den letzten Jahren führt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel zum einen auf die ungewöhnlich milde Witterung zurück. Andererseits bietet der Zoo durch reichlich Nachwuchs den winterlichen Besuchern diverse Attraktionen, so Heckel. Besonders freuen sich die Mitarbeiter über ein nun eine Woche altes weibliches Dromedarfohlen namens Bariya. Gleich alt und immer noch etwas wackelig auf den Beinen ist auch das zierliche Watussikalb Doreen. Zu den besonderen Zuchterfolgen auch in Hinblick auf die aktive Beteiligung an den Europäischen Zuchtprogrammen für die jeweiligen Arten zählen der Nachwuchs bei den Braunkopfklammeraffen, Pinselohrschweinen und Humboldtpinguinen. Bei den Pinselohrschweinen handelt es sich bereits um den 13. (!) des Landauer Zuchtpaares. Man könnte dieses ohne weiteres als schöne Schweinerei betrachten! So wurden auch all diese Tierkinder unlängst zu den Stars eines SWR-Landesschaubeitrages. Die bei den Besuchern beliebten Guanakos wurden aus dem gleichen Grunde vorübergehend ins niedersächsische Exil, in die Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, gebracht und können hoffentlich gegen Ende des Jahres ebenfalls in ein neues Gehege in ihre Pfälzer Heimat zurückkehren! Das ist echte ZooLogi-stik, bemerkt Heckel dazu scherzhaft. Zoo Zürich, 10.02.05 Löwin MENA im Zoo Zürich an tumoröser Erkrankung gestorben Seit einigen Tagen hat die Löwin MENA kaum mehr gefressen und atmete schwer. Die Untersuchung der Tierärzte zeigte einen Erguss in der Brusthöhle, der nicht mehr behandelt werden konnte. Heute Morgen ist MENA im Alter von 17 Jahren von den Tierärzten eingeschläfert worden. Erste Untersuchungen zeigen, dass das Brustfell mit Tumoren übersäht war, mit 17 Jahren hat die Löwin ein für ihre Art schönes Alter erreicht. MENA ist einer der beiden Indischen Löwen, die der Zoo Zürich 1991 zum 700jährigen Jubiläum der Eidgenossenschaft von der Indischen Regierung geschenkt bekommen hat. Indische Löwen sind in ihrem Urspungsgebiet, im Gir Forest, äusserst bedroht. Zusammen mit weiteren Löwen hat MENA in Europa ein Erhaltungsprogramm begründet, ihre Jungen leben heute in Berlin, Köln und England. Im Jubiläumsjahr sammelt der Zoo Zürich für eine neue Löwenanlage. Wir hoffen, das BHAGIRATH, das Indische Löwenmännchen, in zwei Jahren mit Jungtieren aus dem Erhaltungszuchtprogramm in die neue Anlage einziehen kann. Zoo Dresden, 10.02.05 Winterferien im Zoo Dresden In der Zeit vom 7. 20. Februar gibt es wieder viel Interessantes und Informatives für Jung und Alt rund um unsere Tiere zu erfahren. Unsere Ferien-Tierpflegertreffpunkte finden täglich 11 Uhr statt. Die Tierpfleger gewähren allen Interessierten einen nicht alltäglichen Einblick in das Leben ihrer Schützlinge. Zoo Duisburg, 10.02.05 HENDRIK soll jetzt BILLY heißen - Möbelhaus IKEA-Duisburg übernimmt Patenschaft Der vor vier Jahren aus dem Tierpark Rheine an den Zoo am Kaiserberg übersiedelte Seehund HENDRIK wird seine sprichwörtlichen Kulleraugen rollen lassen, wenn ihn seine Pfleger künftig nur noch BILLY rufen werden
. So sieht es nämlich der Patenschaftsvertrag vor, den das etwas andere, auf jeden Fall besondere, ganz sicher aber größte Möbelhaus der Region IKEA-Duisburg für die Lauf- sprich: Fütterungszeit von einem Jahr mit Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese und der Beauftragten für die Aktion Tierpatenschaften, Frau Dr. Heckermann-Meisters, geschlossen hat. Der Niederlassungsleiter von IKEA-Duisburg, Ingo Bulgrin, entschied sich für eine Seehund-Patenschaft, weil diese speckwülstigen Wasserraubtiere auch entlang der Strände und Schären des östlichen Schwedens zu finden sind. Mittlerweile sind die nordeuropäischen Bestände dieser Robbenart durch (ehemalige) Bejagung, Umweltverschmutzung, aggressiven Tourismus und Seuchen drastisch reduziert, sodass Fachleute bereits um den Bestand lokaler Populationen fürchten. Umso erfreulicher werden die Verantwortlichen des Zoos den Spenden-Scheck in Höhe von 1.000 Euro für Hering, Makrele und Tintenfisch entgegennehmen, womit die Futterportionen für den schnauzbärtigen, 55-Kilo schweren BILLY 12 Monate lang gesichert sind. Allwetterzoo Münster, 10.02.05 Zoodirektor Adler in Hollywood Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Artenschutz und Zoologische Direktor des Allwetterzoos, Jörg Adler, traf bei einem Empfang in Hollywood mit Repräsentanten aus Film, Politik und Wirtschaft zusammen. Eingeladen wurde der Zoodirektor aus Münster von Jeffrey Katzenberg, der gemeinsam mit Steven Spielberg die bekannte Filmgesellschaft "Dreamworks" gegründet hat. Neben dem Staatspräsidenten Madagaskars waren Vertreter ausgewählter internationaler Arten- und Naturschutzgesellschaften anwesend. Ihnen wurde der neuste Animationsfilm aus den Dreamwork-Studios mit dem Titel "Madagaskar" vorgestellt. Adler hatte auch Gelegenheit, Harrison Ford und seiner Partnerin Calista Flockhart über die Naturschutzaktivitäten des münsterschen Zoos und der Stiftung Artenschutz zu berichten. Beide prominenten Schauspieler begrüßten dieses Engagement ausdrücklich. Der Allwetterzoo und die bundesweite Stiftung Artenschutz wollen die Deutschlandpremiere des Films "Madagaskar" mit einer Aktion in Münster begleiten, die der bedrohten Natur in diesem Land zu Gute kommt. Thüringer Zoopark Erfurt, 10.02.05 Fisch- und Wasserpflanzenbörse im Erfurter Aquarium Der Verein der Aquarienfreunde 1912 e. V. lädt am 20. Februar zur zweiten Fisch- und Wasserpflanzenbörse des Jahres in das Aquarium des Zooparkes am Nettelbeckufer 28a ein. Es werden wieder zahlreiche Nachzuchten verschiedener Süßwasserfische angeboten. Auch Wasserpflanzen können käuflich erworben werden. Gerade für Neueinsteiger in dieses interessante Hobby bietet die Gratis-Beratung in Sachen Aquarium viele wertvolle Tipps. Aus dem Neunkircher Zoo Newsletter Februar 2005 UHU Balz im Zoo Am Mittwoch, den 16. Februar 2005, findet im Neunkircher Zoo eine Veranstaltung zur Uhu-Balz statt. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr am Zooeingang. Von dort geht es mit Walter Stelzl, dem Leiter der NABU Eulen-AG, zu den Uhus des Zoos, die momentan in der Balz sind und deren Rufe man dann höchstwahrscheinlich auch verhören kann. In der Zooschule präsentiert Falkner Theo Omlor die Uhus "Hans" und "Odin" der Falknerei, die sich auch ganz aus der Nähe betrachten und sogar streicheln lassen. Anschließend hält Walter Stelzl einen Dia-Vortrag zum Uhu, dem Vogel des Jahres 2005. Der Eintritt ist ab 17.00 Uhr ermäßigt. Schock für den Neunkircher Zoo: Samba, eine der beiden Elefantenkühe, ist tot. Bei der Elefantenkuh Samba stand eine dringende Behandlung der Füße an. Ähnlich wie bei Pferden die Hufe geschnitten bzw. beschlagen werden, müssen sich Elefanten von Zeit zu Zeit einer Fußpflege unterziehen, die jedoch oft etwas schwieriger als bei Pferden ist. Samba musste daher sediert werden. Darum war auch der Tierarzt dabei. Als die Zehennägel alle geschnitten und gefeilt und entzündete Stellen versorgt waren, wurde der Elefant langsam wieder mobil, versuchte sich aufzurichten und brach dann plötzlich wieder zusammen. Medikamente zur Stützung von Herz und Kreislauf halfen nichts mehr. Samba war tot. Das passierte am 15. Februar gegen Mittag. Samba war 41 Jahre alt, also zwei Jahre jünger als ihre Elefantenkollegin Chiana. Sie kam 1966 nach Neunkirchen. Mitte des letzten Jahres bezog sie das neue Elefantenhaus. WWF, 10.02.05 WWF beteiligt sich an der umfassendsten Tigerzählung im Russischen Fernen Osten seit 1996 Heute geht im Russischen Fernen Osten eine umfassende Zählung der vom Aussterben bedrohten Amur-Tiger in ihre heiße Phase. Die Artenschützer des WWF hoffen, dass die Ergebnisse ihre Bemühungen zur Rettung der Tiger positiv bestätigen werden. Bei der letzten Bestandserfassung von 1995/96 wurde die Anzahl der Amur-Tiger auf rund 450 Tiere geschätzt. Frank Mörschel, der beim WWF Deutschland die Naturschutzprojekte im Russischen Fernen Osten koordiniert, geht davon aus, dass die Bestände seither stabil geblieben sind. Bereits seit Dezember sind mehr als 1.000 Feldforscher in dem zumeist schwer zugänglichen und kaum besiedelten Gelände in den russischen Provinzen Primorski und Khabarovski Krai unterwegs, um die Spuren der letzten Amur-Tiger im Schnee ausfindig zu machen. Ab heute werden sie in einem 5-Tagesmarsch die Tiger-Routen auf einer Strecke von rund 10.000 Kilometer abgehen und jede einzelne Spur genau verzeichnen. Bis zuverlässige Ergebnisse vorliegen, gehen noch einige Monate ins Land. Die Erhebung soll auch Aufschluss über die Bestände der Beutetiere des Tigers geben. Der WWF unterstützt die Tigerzählung finanziell und ist an der Konzeption und Organisation maßgeblich beteiligt. Die Amur-Tiger waren um 1940 bereits so gut wie ausgestorben nur schätzungsweise 30 Tiere waren den Jägern entkommen. Dank der Bemühungen in der ehemaligen Sowjetunion sowie eines 1993 vom WWF Deutschland ins Leben gerufenen Schutzprojekts erholte sich der Bestand auf etwa 450 Tiere. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02317/index.html WWF, 16.02.2005 Shell-Pipeline Todesurteil für Wale Shell-Auftragsstudie warnt vor Pipeline-Bau vor Rußlands Küste Die Ausbeutung der Öl- und Gasvorkommen im Ochotskischen Meer vor der russischen Insel Sachalin könnte die letzten hundert Westpazifischen Grauwale ausrotten. 14 führende Walforscher kritisieren vor allem den geplanten Bau einer Ölpipeline durch die Nahrungsgründe der seltenen Wale. Die Studie war vom Betreiberkonsortium der umstrittenen Pipeline der unter Federführung der Shell AG stehenden Sakhalin Energy Investment Company selbst in Auftrag gegeben worden. Die Studie bestätigt, wovor der WWF schon seit langem warnt: Lärm und Ölverschmutzung gefährden die Grauwale. Jetzt muss Shell die den Bau einer Pipeline und einer Öl-Bohrinsel stoppen und nach alternativen Lösungen suchen, die jegliche Gefahr für die Wale ausschließen, erklärt Volker Homes, Wal-Experte des WWF. Die Westpazifischen Grauwale sind einer der am stärksten bedrohten Walbestände der Weltmeere. Unter den schätzungsweise hundert verbliebenen Tieren leben nur noch 23 fortpflanzungsfähige Weibchen. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02325/index.html WWF, 14.02.2005 Ein erster Schritt aus dem Treibhaus Das Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls markiert nach Einschätzung des WWF einen ersten wichtigen Schritt aus dem Treibhaus. "Das Kyoto-Protokoll ist ein großer Erfolg, doch dürfen wir uns darauf nicht ausruhen", betont Regine Günther, Leiterin des Klimareferats beim WWF Deutschland. Die internationale Staatengemeinschaft habe sich verpflichtet, die klimaschädlichen Treibhausgase zu reduzieren. Jetzt müsse man anspruchsvolle Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele auf den Weg bringen. Es gelte, die globale Erwärmung unter zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu halten. Nur so seien die Folgen des Klimawandels in einigermaßen akzeptabeln Grenzen zu halten. Der WWF geht davon aus, dass die Industriestaaten ihren Kohlendioxidausstoß bis 2050 um 80 Prozent reduzieren müssen. Im Kyoto-Protokoll haben sich die Unterzeichnerstaaten auf eine Reduzierung um durchschnittlich fünf Prozent bis 2012 geeinigt. Green Cross Vladivostok, 10.2.05 Transneft worried about growing international negative publicity over pipeline project Green Cross Vladivostok, a small Russian environmental NGO currently engaged in a legal battle with Russia's oil transportation giant Transneft, scored an unexpected victory in February 2005 in the battle to prevent the proposed pipeline transecting a highly environmentally important area in Primorski Krai. Transneft will build the world's longest oil pipeline to transport oil from central Siberia to the Japanese Sea. Green Cross is fighting against the decision to build the pipeline's terminal on the Amur Bay in Southwest Primorye, a "biodiversity hotspot". During a recent court session Green Cross read out loud a New York Times article in which the selection of the terminal location is criticised. Green Cross stated that more negative international publicity will follow which could put off Japanese and other international investors. This argument touched a raw nerve and for the first time Transneft declared a willingness to try to reach a "peaceful settlement". The judge gave both parties until March to negotiate a settlement. Green Cross is willing to stop all legal procedures if Transneft refrains from building the terminal on the Amur Bay. Bukhta Perevoznaya, where the oil terminal is planned, is located on the Amur Bay in Southwest Primorye; Russia's most biodiverse region. SW Primorye is home to 30% of Russia's endangered "Red List" species. One of the endangered species is the Amur leopard; with a remaining population of around 30 animals making it the rarest cat on earth. The pipeline will run through two protected areas (including a UNESCO Biosphere Reserve). | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Website über das umstrittene Krähen-Tötungs-Projekt des Institutes für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (s. Ausgabe 252) http://petition.thoki.net/index.html Lübecker Nachrichten - 15. Feb. 2005 Früher verfolgt, heute geschützt: die Saatkrähen, die in Kolonien nisten. Eckernförde. An den Saatkrähen scheiden sich die Geister. Vor allem dort, wo sie in Kolonien in Menschennähe auftauchen. In Schleswig-Holstein werden zurzeit rund 25.000 Brutpaare von Saatkrähen gezählt. Insgesamt habe es im nördlichsten Bundesland zwar eine Zunahme gegeben, erläuterte Biologe Bernd Koop von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft aber nicht überall. "Von einer hemmungslosen Vermehrung, die oft unterstellt wird, kann nicht die Rede sein." taz NRW - 15. Feb. 2005 Baldrianbeutel für den Eifeltiger Die Eifel ist Deutschlands katzenreichstes Mittelgebirge. Biologen erforschen hier scheue Wildkatzen. >sehr ausführlicher Artikel Wildforscher Manfred Trinzen arbeitet in der Biologischen Station des Kreises Euskirchen in Nettersheim. Die Kreise auf seinem Computerbildschirm markieren die Reviergrenzen von zehn Wildkatzen. Der Biologe hat mit ihnen in den vergangenen Jahren sein Leben geteilt. Von 2002 bis 2004 haben Manfred Trinzen und sein Team das Leben von ,Felis silvestris' bis ins letzte Detail studiert.In der Eifel lebt Deutschlands stärkste Wildkatzenpopulation. Schätzungsweise 1.000 Tiere durchstreifen das Mittelgebirge in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Das Leben der Wildkatze ist in Deutschland kaum erforscht. Ende Januar trafen sich die Katzenforscher, um ihr Wissen auszutauschen. Yahoo! Nachrichten - 16. Feb. 2005 Biodiversität und Klimawandel in der Ostsee Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Limnologie in Plön und des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften in Kiel haben gezeigt, dass genetische Vielfalt die Widerstandsfähigkeit von Lebensgemeinschaften gegenüber globaler Erwärmung erhöhen kann. Die Forscher hatten die Untersuchungen in der Ostsee durchgeführt, berichten sie in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences. Leipziger Volkszeitung - 15. Feb. 2005 Aus für Tasmanischen Tiger Der ausgestorbene Tasmanische Tiger wird nicht als Klon wiedergeboren. Ein australisches Forscherteam hat sein Projekt aufgegeben, aus dem Genmaterial eines im Jahr 1886 in Alkohol eingelegten Welpen ein Klontier herzustellen. Das Genmaterial (DNA) sei viel zu zerstört, um es zu rekonstruieren, teilte das Australische Museum in Sydney am Dienstag mit. Conservation International New Analysis Reveals Nine New Hotspots CI and nearly 400 hundred scientists from around the world have reanalyzed the hotspots. Boundaries have been redrawn, others divided, and new ones added. The result is a remarkable list of 34 places where 75 percent of the planet's most threatened mammals, birds and amphibians survive in just 2.3 percent of the Earth's surface. Recycling: Schöner schreiben auf Känguru-Mist Es müssen nicht immer Bäume sterben, wenn Menschen schreiben wollen. Es geht auch anders, wie eine australische Firma jetzt bewiesen hat: Sie produziert Papier aus Känguru-Mist. Zeit - 10. Feb. 2005 Der Meister des Warum Ernst Mayr, der Evolutionsbiologe des 20. Jahrhunderts, ist im Alter von 100 Jahren gestorben. Er war der bedeutendste Evolutionsbiologe des 20. Jahrhunderts. 1904 im Allgäu geboren, war seit mehr als einem halben Jahrhundert Professor an der Harvard University. Mit mehr als 700 Veröffentlichungen und zwei Dutzend Büchern hat er das Denken und Forschen mehrerer Generationen von Biologen maßgeblich geprägt. Sein letztes deutsches Buch Das ist Biologie veröffentlichte er als 99-Jähriger. Noch vor einem halben Jahr erschien What makes biology unique. sz-online - 10. Feb. 2005 Kraken bauen sich einen Menschenarm Wenn Kraken sich mit ihren langen Greifarmen ein Stück Beute ins Maul stopfen, benutzen sie den jeweiligen Arm ganz ähnlich wie der Mensch: Sie versteifen das ansonsten flexible Körperteil und lassen es nur an drei Stellen beweglich - genau wie Handgelenk, Ellbogen und Schulter. Damit zeige sich, dass diese Unterteilung von Gliedmaßen die optimale Lösung für das Heranholen von Objekten sei. Netzeitung - 15. Feb. 2005 Eine Frage des Überlebens In der tibetischen Gebirgswüste machen Wilderer Jagd auf Antilopen und kämpfen selbst ums Überleben. «Kekexili» ist ein grandioser chinesischer Landschaftsfilm in Cinemascope. The Sydney Morning Herald February 14, 2005 Sterilisation for island koalas South Australia is to step up a campaign of sterilisation and relocation to cut the number of koalas on Kangaroo Island. "We recognise that the current population of 27,000 koalas on the island is too great," environmental minister Hill said. "With no natural predators the koala population has been booming in places and they are eating themselves out of their habitat and destroying the natural environment, in particular the manna gums." Mr Hill said no-one wanted to see thousands of koalas dying of starvation but culling was not an option. The Hill said the government's plan this year was to quadruple the number of koalas sterilised from 145 to 650 and to relocate 550 to South Australia's south east. Report Warns Great Barrier Reef Could Die in 20 Years CANBERRA, Australia It could take less that 20 years for rising sea temperatures caused by global warming to kill Australia's Great Barrier Reef, the world's largest chain of living coral | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Programm zur Jahreshauptversammlung der ZOOLOGISCHEN GESELLSCHAFT FÜR ARTEN- UND POPULATIONSSCHUTZ E.V. am 9. und 10. April in Trier Freitag, 08. April 2005 19:00 Uhr Begrüßung / Abendessen, Weinstube Palais Kesselstatt Samstag, 09. April 2005 10:00 Uhr Jahreshauptversammlung der ZGAP (nur für Mitglieder) öffentliches Vortragsprogramm 13:30 Uhr Das nördliche Weiße Nashorn, Armin Püttger-Conradt 14:15 Uhr Artenjagd in Amazonien - Auf der Spur von Riesenpekari & Co, Lothar Frenz 15:00 Uhr Erhaltung gefährdeter genetischer Ressourcen alter Haus- und Nutztierrassen, Jürgen Güntherschulze 15:30 Uhr Auswilderung von Orang Utans in Sumatra, Roland Gerstmeier 16:30 Uhr Beutelwolf und Falkland-Fuchs - von Menschen ausgerottete Tierarten Utz Anhalt 17:00 Uhr Das Rotsteisskakadu-Projekt in Palawan, Peter Widmann 17:30 Uhr Evolution und Gefährdung neotropischer Crotalus durissus Populationen, Paul Müller 18:00 Uhr "Umweltproben- und Genbanken für Umweltbewertung und Artenschutz", Hr. Klein < weitere Vorträge vorgesehen > Sonntag, 10. April 2005 09:30 Uhr "Artensterben und die Zukunft der Biodiversität", Paul Müller 10:00 Uhr Führung durch den Fachbereich Biogeographie der Universität Trier 11:30 Uhr Fahrt nach Luxemburg auf Einladung des Zoo Parc Merveilleux, Mittagessen und Führung Anmeldungen an: Dr. Florian Brandes Tel. 05725-708730 Florian.Brandes@wildtierstation.de http://www.zgap.de 5. Tierpfleger / Zoopädagogen Zusammenkunft vom 22.04. bis 24.04.2005 in Halle ZOOTIME SHOWTIME - FORMEN DES TIERKONTAKTES KONTAKTTIERE Freitag, 22.04.2005 Ab 19 Uhr Anmeldung / Icebreaker Samstag, 23.04.2005 Vorträge, u.a.: Die neue Welt-Zoo-und-Aquarien-Naturschutzstrategie (Lothar Philips, Zoo Köln) EU-Richtlinie Ethik im Umgang mit Tieren / Tierpräsentationen an konkreten Beispielen Erfahrungsberichte über Tierpräsentationen (jeweils ca. 5-10 min.) - Elefantentraining / -show im Zoo Hannover - Robbenforschung im Zoo Köln - Delphinarium im Tiergarten Nürnberg - Tierpräsentationskonzept im Bad Mergentheim - Zölli im Zoo Basel - Kamelfreunde im Naturschutz-Tierpark Görlitz - Beispiele für indirekten Tierkontakt Zoo Halle Arbeitsgruppen 1.) (Technische) Ausstattung einer Zooschule was wäre ideal? 2.) Internetauftritte der Zoos 3.) Direkter Tierkontakt: Besucher versus Tier 4.) Indirekter Tierkontakt: Besucher versus Tierpfleger/ Zoopädagoge versus Tier 5.) Erarbeitung / Vorbereitung von Tierpräsentationen 6.) Formen / Instrumente der Absprache zwischen Tierpflegern & Zoopädagogen 7.) EAZA Kampagnen 8.) Planung einer gemeinsame Tierpräsentation von Tierpflegern und Zoopädagogen am praktischen Beispiel Moderation: Kathrin Matthieu, Naturschutz-Tierpark Görlitz 18:30 Abendveranstaltung im Kabarett Die Kiebitzensteiner mit Buffet & Kabarettprogramm "Affentheater Sonntag, 24.04.2005 Rundgang durch den Zoo Halle Anmeldung bitte bis 01.04.05 direkt an: Hans Hofmann, Zoologischer Garten Halle GmbH Tel. 0345 / 5203-300 oder -424 Email: zoo.halle@t-online.de Weitere Infos unter http://www.zootierpflege.de ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ZOOLEX WORKSHOP GEHEGEPLANUNG Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005 im Tierpark Nordhorn Thema: Was macht ein Zoogehege attraktiv? Programm: Planungsbeispiele für ausgewählte Tiergruppen. Moderation: Dr. med. vet. Wolfgang Salzert, Zoodirektor a.D. DI Monika Fiby, MLA, Landschaftsplanerin Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html#nordhorn ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ II international conference animals and zoos - current research focus Poznan: 10.12. 2004 The Zoological Garden Poznan and Institute of Systematic Zoology of the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the Second International Conference: "Animals and Zoos, Current Research Focus". The meetings will be held at the Malta Training Centre, Wiankowa Str. 3. on 24th and 25th of May 2005. The Conference will be held in English and Polish language. The introductory lecture will be delivered by Prof. dr Alastair A. Macdonald, EAZA Research Committee Co-chair; The University of Edinburgh. The scope of lectures will not be limited, but all should in one way or another be connected through research done on animals held in zoos, rescue centres and scientific collections. The conference fee 200zl (about 45 EUR) covers: conference materials, painting of abstracts book, lunches on 24 and 25th of May, coffee and snack as well as picnic at the zoo on 24th in the evening "ZOO Conference" Ogrod Zoologiczny w Poznaniu Ul. Browarna 25, 61-048 Poznan Tel. (+48 61) 61-8709502 Fax (+48 61) 877 35 33 e-mail: zoo.cwiertnia@interia.pl 25. bis 27. Februar 2005 Jahreshauptversammlung der GEH in Witzenhausen 04. / 05. März 2005 Jahresmitgliederversammlung 2005 "Verein zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines e.V." Infos unter 04737-436 und info@thoelenhof.de | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Affenportraits in Zoo und Tierpark von Wulf Olm bis 20.2. im Tierpark Berlin Görlitz Staatliches Museum für Naturkunde Parasiten. Leben und leben lassen bis 20.02.2005 Olten Naturmuseum Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern bis 20.03.2005 Stadt Münster, 19. November 2004 Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen Der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum - Sonderausstellung anlässlich seines 100. Todestags bis 27. Februar 2005 Osnabrück, Museum am Schölerberg IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner -28.02.2005 Wolfen Industrie- und Filmmuseum JÄGER MIT DER KAMERA bis 31.03.2005 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Stellenausschreibung Die Wilhelma, der zoologisch-botanische Garten Stuttgart, ein Betrieb des Landes Baden Württemberg, ist mit etwa 1000 verschiedenen Tierarten einer der vielseitigsten Zoos in Deutschland. Wir suchen zum 01.05.2005 (oder später) eine(n) Revierleiter/in für den Bereich Affen & Robben da nach fast 50 Dienstjahren der bisherige Stelleninhaber in den Ruhestand geht. Zum Revier gehören Alt- und Neuweltaffen, vier Menschenaffenarten, Aufzuchtstation für Menschenaffenkinder, Seelöwen. Menschenaffen sind traditionell ein Schwerpunkt im zoologischen Programm der Wilhelma. Alle vier Arten werden in Zuchtgruppen gehalten. Der Bau eines neuen Hauses für afrikanische Menschenaffen ist in Planung. Wir suchen daher eine/n Zootierpfleger/in mit einschlägiger Vorerfahrung in der Pflege und Haltung von Menschenaffen. Wir erwarten Engagement bei der Beschäftigung von Menschenaffen, in der Öffentlichkeitsarbeit (Pflegersprechstunde, Führungen usw.). sowie möglichst Englischkenntnisse. Außerdem erwarten wir die Fähigkeit, ein Team von 12 Tierpfleger/innen zu führen, Mitarbeiter zu motivieren und anzuleiten, sowie die Bereitschaft zu wirtschaftlichem Handeln. Flexibilität und hohe körperliche Belastbarkeit werden vorausgesetzt. Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes nach dem Manteltarifvertrag für Arbeiter der Länder in Lohngruppe 8. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen erwünscht. Eine Einarbeitung durch den Vorgänger ist gewährleistet. Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen richten Sie bitte bis 21. März 2005 an die Wilhelma, Postfach 50 12 27, 70342 Stuttgart Für telefonische Auskünfte können Sie sich an Frau Dr. Holtkötter (Kuratorin) Tel.: 0711-5402-109, oder Herrn Seitz (Zooinspektor) Tel.: 0711-5402-113 wenden. Link-Tipp www.zoo-talk.com heißt eine neue Website, auf der regelmäßig Neuigkeiten und Pressemitteilungen vor allem aus den Zoos der USA veröffentlicht werden. Eine hervoragende Ergänzung auch zu ZooNewsDigest, und ebenso ehrenamtlich und ohne kommerzielle Interessen betrieben. Zoopresseschau und Zoo-AG Bielefeld wurden dort Anfang Februar vorgestellt. Eine Kooperation vor allem beim Austausch von News und Pressemeldungen wird etabliert. | | TV-Tipps | BR-online Der Affe mit dem goldenen Schopf Sonntag, 20. Februar 2005 um 16.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen Ihr Fell ist tiefschwarz, doch den Kopf beherrscht ein leuchtend goldener Schopf. Nur wenige Menschen haben sie je gesehen - gehören sie doch zu den seltensten Affen der Welt. Gerade noch etwa 50 von ihnen sind übrig geblieben. Um im letzten Augenblick ihr Überleben zu sichern, greift eine deutsche Biologin in Vietnam zu harten Mitteln. Ob Fischer, Jäger oder Touristen - wer ohne Erlaubnis die Kernzone des Cat Ba-Nationalparks betritt, bekommt es mit Rosi Stenke und ihren Rangern zu tun. Denn die Allgäuerin hat hier einer extrem bedrohten Tierart die letzte Zuflucht erkämpft und verteidigt sie konsequent. Erstmals führt die Biologin ein Fernsehteam in die verbotenen Fjorde und die atemberaubenden Felslandschaften der Insel Cat Ba, die Rückzugsgebiete der allerletzten Goldschopflanguren. Im Oktober 2000 startete auf der Insel Cat Ba das Goldkopflangur-Schutzprojekt in Nord-Vietnam. Wie Sie es unterstützen können, erfahren Sie unter Projekte & Spenden. Den traurigen Rekord als derzeit am stärksten bedrohte Primatenart auf der Welt hält der Goldkopflangur. Im Oktober 2000 startete auf der Insel Cat Ba das Goldkopflangur-Schutzprojekt, das inzwischen von der Gemeinschaft deutscher Zooförderer unterstützt wird. Im Rahmen dieses Projekts sind weit reichende und massive Schutzmaßnahmen geplant, die auch die Umsiedlung von Languren in ein besser geschütztes Gebiet auf Cat Ba vorsehen. Sie können dieses Projekt durch Spenden unterstützen. > weitere Infos: http://www.stiftung-artenschutz.de/de/index.html?projekte/gold.html Do., 17.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Der Luchs - Die wilde Katze, aus den dunklen Wäldern Fr., 18.02.2005, 13:15-14:00 XXP, Menschenaffen im Fadenkreuz, BBC Exklusiv, Bushmeat-Krise am Beispiel Yaunde, Kamerun; z.T. sehr deutliche Bilder und Statements Fr., 18.02.2005, 14:30-15:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Der Berliner Zoo Fr., 18.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Die fliegenden Katzen - Wüstenluchse Fr., 18.02.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (91) Fr., 18.02.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Tierpark Eekholt Sa., 19.02.2005, 05:55-06:25 HR, Welt der Tiere, Luchswege - eine Geschichte aus dem Bayerischen Wald Sa., 19.02.2005, 10:45-12:30 WDR, Der NDR Tiergarten Sa., 19.02.2005, 18:00-18:30 HR, Elefant, Tiger & Co., Kleine Raubtierschule Sa., 19.02.2005, 19:00-19:45 BR, Geparde und die großen Herden So., 20.02.2005, 06:40-07:30 SF1, Horizonte, Die Gorillas der Vulkanberge, Der Kahuzi Biega Nationalpark im Kongo So., 20.02.2005, 13:30-14:15 N3, Menschen gegen Monster (3), Kampf um Neuseeland So., 20.02.2005, 14:10-14:55 ORF2, Universum, Schnabeltiere - Australiens Fabelwesen So., 20.02.2005, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere: Goldschopflangurenin Vietnam - ZGAP-Projekt NEU Mo., 21.02.2005, 9:45 - 10:15 BR, Welt der Tiere: Goldschopflangurenin Vietnam - ZGAP-Projekt Mo., 21.02.2005, 16:30-17:30 MDR, Elefant, Tiger & Co., Tigerchens großer Ausflug Di., 22.02.2005, 15:15-16:00 N3, Die Gorillas der Vulkanberge, Der Kahuzi-Biega-Nationalpark im Kongo Di., 22.02.2005, 22:50-23:00 N24, 24 Stunden: Jumbo im Jumbo: Wenn Elefanten fliegen - Bulle Kiba aus Houston nach Berlin Mi., 23.02.2005, 20:45-21:00 MDR, Hierzulande, Aufs Tier gekommen (1/5), Der Bär von Worbis Do., 24.02.2005, 14:30-15:30 MDR, LexiTV - Wissen für alle, Thema: Zirkus Fr., 25.02.2005, 14:30-15:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Tierpark Eekholt Fr., 25.02.2005, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen: Bären - Meister Petz kehrt zurück Fr., 25.02.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (92) Fr., 25.02.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Heute: Ströhen XXP wiederholt zurückliegende Folgen von Faszination Tierpark vor allem donnerstags und freitags zu unterschiedlichen Zeiten http://www.xxp.tv/programm ARD, wahrsch. 23.03.05, 21:50: Abenteuer Zoo: Karibisches Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in Belize RTL2, Sonntags ca 16:00: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. 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