 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 252 vom 10. Februar 2005 | | Liebe Leser, 5500 tote Rabenvögel zu Forschungszwecken? So ist es in Leer geschehen, und die Wogen schwappen hoch. Mehr zu einem Projekt, das die ganze Wildtierforschung in Mißkredit bringt, unter Artenschutz. In den letzten Ausgaben war mehrfach über das Projekt, Bengaltiger in Afrika auszuwildern, berichtet worden. Ein Leser beschwerte sich daraufhin über falsche Angaben und den Verriß eines guten Projektes, das nicht gescheitert wäre, sondern in dem zur Zeit weitere Tiger ausgewildert würden. Es stellte sich bald heraus, daß er ein ganz anderes, wesentlich seriöseres Projekt meinte: Das Projekt der chinesischen Regierung, Chinesische Tiger für spätere Auswilderung in China(!) in Südafrika zu trainieren. Dies läuft in Kooperation mit dem Zoo Pretoria und ist immerhin wissenschaftlich begleitet, wenngleich dennoch umstritten. Auf 60 ha versorgen sich die Tiger selbst, und zwar fast ohne Kontakt zum Menschen. http://www.savechinastigers.net/home.php Ernst Mayr ist tot. Der vielleicht einflußreichste Evolutionsbiologe des letzten Jahrhunderts, der im Juli seinen hundertsten Geburtstag feierte, wollte eigentlich noch seine Bücher Nr. 25 und 26 vollenden. Dirk Petzold
München, 31.01.2031 Letzte Hoffnung für Nashorn Sina? Mit sorgenvoller Miene schaut Dir. Dr. Waagemuth auf das Jüngste der weltweit 78 letzten Exemplare des Indischen Panzernashorns. Gerade mal zwei Jahre alt, füllt Sinas Krankheitsgeschichte bereits Computerfestplatten. Sie kam mit einer Milch-Unverträglichkeit zur Welt und erhielt Ersatznahrung. Um Sina in die Programme des Institutes zur Erhaltung des Indischen Panzernashorn in Menschenhand (IPAM) aufnehmen zu können, versprach der Verein gentherapierender Tierärzte (VGT) eine schnelle und risikoarme Heilung, »doch nach der Behandlung mit Gen-Vektoren erwachte Sina nicht richtig aus der Narkose. Fortan hatte sie Probleme, aufzuwachen, wenn sie eingeschlafen war.« Wieder behandelte der VGT, »und dann wurde es richtig schlimm. Sina bekam Muskelkrämpfe und epileptische Anfälle«, erinnert sich Waagemuth. »Fast wäre Sina damals gestorben. Sie nahm nicht mehr an Gewicht zu, ihre Haut wurde brüchig und das Horn löste sich auf. Inzwischen hat das IPAM bekanntgegeben, daß Sina aus allen Programmen gestrichen wurde. Ich bin nur froh, daß wir nicht auch, wie uns empfohlen wurde, die Elterntiere behandelt haben.« (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel - ob als Wunsch-Headlines für 2005 oder als Vorschau auf z.B. 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Zwei oder drei Zeilen genügen. Wir veröffentlichen sie an dieser Stelle anonym, und vielleicht finden wir auch noch eine Möglichkeit, die kreativsten Köpfe zu prämieren.) | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Diepholzer Kreisblatt - 4. Feb. 2005 Exzellenter Tierkundler und -kenner Am Sonnabend ist Rolf Ismer, der Gründer des Naturtierparks Ströhen, im hohen Alter von 92 Jahren gestorben. Ismer hat den Namen Ströhen in alle Welt hinausgetragen durch den Tierpark, aber auch durch die Araberzucht und durch seine Arbeit in der Verhaltensforschung. NÖN Online - 8. Feb. 2005 Safaripark: Zoher ist optimistisch Gänserndorf. Nach der jüngsten Ausschuss-Sitzung und einem Lokalaugenschein schöpft der Erfinder der Safaripark-Light-Variante, der Deutsch Wagramer Tierarzt Mag. Josef Zoher, wieder Kraft und Hoffnung: Wir sind vorsichtig optimistisch. Am 28. Februar wird es eine außerordentliche Sitzung des Gemeinderates geben, das ist zugesagt worden. Bis zu diesem Zeitpunkt hoffen wir auf eine endgültige Einigung mit den Vertretern der Stadtgemeinde. Echte ,Knackpunkte gibt es meiner Ansicht nach nicht mehr... Der gesamte Februar wird jetzt für die Planung aufgewendet, nach der Gemeinderatssitzung sollte dann endgültig der Startschuss fallen. Bis Mai sollte es sich ausgehen, wir möchten am Pfingst-Wochenende eröffnen. So knapp vor den Gemeinderatswahlen wird sich ja Bürgermeister Johann Karl nicht hinstellen und das Aus für den Safaripark verkünden . . Münstersche Zeitung - 2. Feb. 2005 Die Jugend hat Vorrang Investiert wird in Münster künftig in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien. Ansonsten wird gespart. In diesen Punkten sind sich die Koalitionäre CDU und FDP einig. Nach Einsparpotenzialen soll nach übereinstimmenden Plänen vorrangig bei der VHS, beim Zoo, bei der Musikschule, bei der Stadtbücherei und beim Stadtarchiv gesucht werden. Münstersche Zeitung - 7. Feb. 2005 Tillmann geht ins Affenhaus Münsters Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann zieht um ins Affenhaus und Prinz Dirk hat für drei tolle Tage die närrische Schlüsselgewalt über die Jecken in Münster. Im Korb einer Drehleiter glückte dem Prinz eine Punktlandung genau in den Armen des Oberbürgermeisters, der sich als Zoogründer Prof Landois gekleidet und tierische Unterstützung an seiner Seite hatte. Zu seinem oberbürgermeistertlichen Tier-Ensemble zählten unter anderem der Eisbär und Bürgermeister-Kollege Günter Schulze Blasum, Kätzchen und Zoo-Pressesprecherin Ilona Zühlke und Zoochef Jörg Adler. Tillmann gab sich schnell geschlagen und erklärte seinen Rückzug in den Allwetterzoo, wo er nun im Affenhaus den "Karneval der Tiere" feiern will. Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 29. Januar 2005 Verfahren wird Dienstag eröffnet Metelen. Seit gestern liegt das Gutachten des vorläufigen Insolvenzverwalters Ulrich Zerrath über die Vogelpark GmbH vor. Tenor des Gutachtens: Wir bitten darum, das Insolvenzverfahren zum 1. Februar zu eröffnen. Die wirtschaftlichen Gegebenheiten der Vogelpark GmbH sind in den letzten Wochen gründlich geprüft worden. Der Betrieb im Vogelpark läuft auch nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens weiter. "Wir haben beschlossen, den Park in der neuen Saison wie bisher offen zu halten und hoffen auf zahlreiche Besucher, die die Einrichtung unterstützen", betonte die Juristin, die weiter mit Hochdruck nach einer Lösung für den Vogelpark sucht. Neben der Gemeinde Metelen und den Betreibern des Heidehotels verhandelt sie auch mit einem weiteren potenziellen Interessenten, der bereits zwei ähnliche Parks betreibt. Aachener Zeitung - 9. Feb. 2005 Tierpark-Luchs ist «ausgewildert» Aachen. Vor fünf Tagen wurde er zuletzt gesichtet, der Luchs, der nach einem Sturmschaden aus dem Tierpark türmte. Es war an der Lütticher Straße, am Rande des Stadtforstes. «Im Wald kann er sich ein schönes Leben machen, wir betrachten ihn als ausgewildert», erklärt Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf. Die Suche ist eingestellt. Forstleute und Jäger sind informiert, unterstützen die Idee, dem Luchs das «Wildfreigehege Stadtwald» zu überlassen. TAZ - 5. Feb. 2005 Schwedische Verführung Der Bremerhavener Zoo hat schöne Humboldtpinguine, und der Bremerhavener Zoo hat ein Problem. Es fehlt ihm am Nachwuchs. Zwar balzten die Pinguine zur Freude der Betreuer gerne, und manchmal bebrüteten einige sogar: einen Stein. Denn drei der dort gehaltenen Pinguin-Paare gelten als homosexuell. Deswegen sollen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms die in ihrer südamerikanischen Heimat vom Aussterben bedrohten Humboldtpinguine nun mittels vier junger Artgenossinnen aus dem schwedischen Tierpark Kolmarden im Bremerhavener Zoo ein Verführungsprogramm starten. Mehr Nachwuchs erhoffe man sich von dieser heterosexuellen Versuchung, sagte Zoodirektorin Heike Kück gestern. Zugleich werde mit dem ausgeborgten Zuwachs die Treue der schwulen Pinguine getestet. Eine Biologin werde das Experiment überwachen, sagte Kück. Bislang gehen Experten davon aus, dass sich homosexuelle Paare in der Tierwelt nicht auseinander bringen lassen. Schwule Pinguine sind offenbar nicht zu bekehren Planung und Bau Kleine Zeitung - 8. Feb. 2005 Kein guter Start für das Vivarium: Kulturmanager von Piranha gebissen. Im Mai soll es offiziell losgehen, vorgestern hat das Vivarium in Mariahof den Probebetrieb aufgenommen. Offenbar zu früh: Denn aufgrund des derzeit noch herrschen Platzmangels - zu wenig Aquarien standen bereit - wurden Huchen, Forellen und Piranhas in ein Aquarium gesteckt. "Ein Testbetrieb der anderen Art", scherzte man zu Beginn noch, die Aggressivität der Piranhas unterschätzend. Schon wenige Sekunden später begann das Gemetzel: Kultur- und Tourismusmanager Bernhard Stejskal versuchte das Schlimmste zu verhindern, indem er reflexartig mit der Hand versuchte, die Tiere auseinander zu scheuchen. Einer der 20 Raubfische verbiss sich in Stejskals Mittelfinger; Stejskal kam zum Glück glimpflich davon, die Abdrücke der Zähne dürften aber noch länger zu sehen sein. Die Bilanz des Probebetriebes: 30 Forellen, 15 Huchen und ein Piranha überlebten das Gemetzel nicht. Der Vorfall hat Konsequenzen. Der geplante Versuch, die Piranhas in den vielen Teichen im Raum Mariahof heimisch zu machen, wird von den zuständigen Gemeinderäten vorerst fallengelassen. >Nein, auch kein Scherz. Hier die wichtigsten Links. Fachlich betreut wurde das Aquarium durch dien Tiergarten Schönbrunn. Lübecker Nachrichten - 8. Feb. 2005 Tierpark setzt auf Naturpädagogik Kurz vor dem Jahreswechsel konkretisierten sich die Pläne für ein Haus für Naturpädagogik und Umweltbildung im Gettorfer Tierpark. "Ich hoffe, dass wir in zwei Jahren Einweihung feiern können", sagte gestern der Vorsitzende des Tierpark-Fördervereins, Dr. Wolfgang Böckeler. Mit bis zu 1000 Tagesgästen ist der privat geführte Tierpark vor den Toren Kiels die wichtigste Freizeiteinrichtung im Dänischen Wohld. Aus diesem Grund will sich der Verwaltungschef dafür einsetzen, dass unter dem Dach des naturpädagogischen Hauses eine zentrale Informationsstelle für Urlauber und Tagesgäste im Dänischen Wohld eingerichtet wird. Aktionen Westfälische Nachrichten - 29. Jan. 2005 Auf den Spuren eines Allround-Talents Tausende Menschen säumen die Straßen, Blaskapellen und Burschenschaften ziehen vorbei. Der Trauerzug des Herrn Professors Dr. Landois steht auf dem Foto, das am 29. Januar 1905 gemacht wurde. Heute vor 100 Jahren. Die Menschenmenge, die sich gestern Nachmittag über den Allwetterzoo schob, ist kleiner als damals, die Stimmung jedoch umso besser. Herr Professor, Herr Professor, ruft Zoodirektor Jörg Adler im Schatten des 1900 gegossenen Landois-Denkmals. Startschuss für eine dreieinhalbstündige Wanderung zu den Wirkungsstätten des großen Münsteraners, die schließlich in einen Festakt im Rathaus mündet. Der Standard - 7. Feb. 2005 "Kokosnüsse sind gefährlicher" Wer in Österreich auf eine Begegnung mit einem Menschenhai aus ist, dem sei das "Haus des Meeres" ans Herz gelegt. In dem Vivarium im Esterhazy-Park leben derzeit in Terrarien, Aquarien und im neu gebauten Tropenhaus mehr als 3.500 Tiere. Im großen Haibecken ziehen Weiß- und die Schwarzspitzen- Riffhaie ihre Runden. "Das sind gefährliche Fische, die beißen". Dass dem nicht so ist, versucht der wissenschaftliche Leiter Michael Mitic durch eine neue wöchentliche Attraktion deutlich zu machen. Jeden Donnerstag um 18 Uhr tauchen seine Mitarbeiter "mit den Haien" - die Besucherschaft ist fasziniert und kommt in Scharen. "Das Haitauchen hat einen pädagogischen Hintergrund", erklärt Mitic den donnerstägliche Event. "Die Message, dass die Tiere keine mordende Bedrohung sind, sondern im Gegenteil der Hai selbst das bedrohte Exemplar ist, war immer schon schwer zu transportieren." Mitic und sein Team bauen hierbei auf einen positiven Vorführeffekt. So sterben im Jahr nur etwa 10 Menschen bei Unfällen mit Haien, von Kokosnüssen werden allerdings 150 Personen im Jahr erschlagen. Dass der Hai vor dem Mensch geschützt werden muss, darauf macht nicht nur das "Sharkproject" aufmerksam, das in der Abteilung "Tropisches Seewasser" Unterschriften gegen das systematische Abfischen der Haie in den Weltmeeren sammelt. Noch etwas länger müssen die Riffhaie auf ihr neues Becken warten, das vom Haus des Meeres-Team angedacht ist. "Wenn alles glatt geht, möchten wir im Herbst ein Haibecken eröffnen, das über zwei Stockwerke geht und etwa 300.000 Liter Wasser fasst." Nachwuchs Berliner Morgenpost - 5. Feb. 2005 Weißbartpekaris - Zoo-Glücksschweine mit sehr "würzigem" Geruch Für so ein kleines Schweinchen ist 00-0648-553 F ein ziemlich seltsamer Name. Aber eigentlich ist das ja auch nur die Registriernummer und das "Schweinchen", das am 23. Januar geboren wurde, ist ein Weißbartpekari. "Die Weißbartpekaris sind keine Schweine im eigentlichen Sinn", erklärt Klaus-Dieter Grahl, Reviertierpfleger bei den tropischen Wildschweinen im Berliner Zoo. Die 41 Tiere im Zoo stammen von fünf Pekaris aus Paraguay ab, die Mitte der achtziger Jahre angeschafft wurden. Grahl nennt sie gern "Glücksschweine des Zoos", denn sie sind die Urmütter und -väter aller Weißbartpekaris, die heute in europäischen und nordamerikanischen Tierparks leben. Mitteldeutsche Zeitung - 9. Feb. 2005 Ein «Kessel» für Frischlinge Im Tierpark Köthen hat jene Periode begonnen, die für die Mitarbeiter wie Besucher von besonderer Spannung ist: Bei etlichen Tieren stellt sich nach und nach Nachwuchs ein. Das Schwarzwild hat es besonders eilig. Am vergangenen Wochenende warf eine Wildschweindame drei Frischlinge - ein Männchen und zwei Weibchen. Nachrichten.ch - 9. Feb. 2005 40 Anacondas im Papiliorama in Kerzers geworfen Eine Anaconda hat im Papiliorama in Kerzers 40 Junge geworfen. Damit hat sich diese Schlangenart in der Schweiz erstmals vermehrt, wie die Stiftung bekannt gab. Bei der Geburt massen die Jungen im Durchschnitt 70 Zentimeter und wogen 250 Gramm. Von den 40 Jungschlangen verendeten sechs recht schnell. Die übrigen sind bis Mitte März für das Publikum zu besichtigen. Hamburger Abendblatt - 7. Feb. 2005 Seltener Nachwuchs Washington. "Eine Sensation", sagt Experte Jo Howard. "Geparden bekommen in Gefangenschaft ganz selten Nachwuchs." Die Mini-Raubkatzen sind bereits zehn Wochen alt, wurden aber erst jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Wurf ist auf natürliche Weise gezeugt worden. Vater Amadi (12) starb allerdings kurz nach der Geburt der Babys an Nierenversagen. Nach einem Jahr soll das flauschige Quartett getrennt und an andere Zoos für Zuchtprogramme verkauft werden. Thüringische Landeszeitung - 5. Feb. 2005 Drei Ziegen mit den schlappen Ohren Die Mitarbeiter des Eisenberger Tiergartens staunten nicht schlecht, als vor einigen Tagen eine ihrer westafrikanischen Zwergziegen drei Lämmer zur Welt brachte. "Drei Stück gibt es selten", sagt Mathias Wiesenhütter, der Chef des Tiergartens. "Stutzig machte uns, dass es keine reinrassigen Zwergziegen sind, denn die haben stehende Ohren, unsere Lämmer hingegen haben hängende. Da gibt es nur eine Erklärung: Im Nachbargehege haben wir Owambo-Ziegen - das sind afrikanische Hängeohrziegen. Es muss so gewesen sein, dass die Zwergziege mit einem großen Satz über den Zaun gehopst ist, sich dort einen Freier gesucht hat und nach dem Glücksmoment den Rückzug angetreten hat. Erstaunlich, wozu die Tiere imstande sind, wenn die Hormone verrückt spielen." Je nachdem, wieviel Geld zur Verfügung stehen wird für dieses Jahr, können neue Anlagen gebaut werden. "Vorgesehen haben wir eine für die vom Aussterben bedrohte europäische Sumpfschildkröte. Das soll eine Teichanlage mit Landteil werden. Ferner haben wir ein Gehege für den europäischen Nerz geplant. Es gibt nur noch wenig Bestände in Frankreich, Lettland und Estland." Merkur Online - 5. Feb. 2005 Gute-Laune-Zeit in Hellabrunn Der Elefantenbulle Gajendra vom Tierpark Hellabrunn kann sich gar nicht satt essen an der weißflockigen Masse. Und macht eine Erfahrung, die alle machen, wenn sie zu viel in sich hineinschlingen - er bekommt heftiges Bauchweh. Die anderen Dickhäuter sind indes in Wurf-Laune. Mit ihren Rüsseln formen sie Schneebälle, die sie übermütig durch die Luft wirbeln. Winterfeste Zoo-Besucher spüren bei einem Rundgang sofort: Schnee, das ist der Gute-Laune-Faktor im Tierpark Hellabrunn. Und mittendrin zwischen Ruhe und Trubel steht Giraffendame Giselle und schaut aus ihrem Haus hinaus auf das Schneegeriesel. Sie weiß, dass sie nicht nach draußen darf. Denn sie könnte ausrutschen und damit nicht nur sich, sondern auch ihr Baby gefährden - Giselle ist hochträchtig. Schwerin-News - 5. Feb. 2005 Immer der Nase nach Eine muntere Gruppe von Nasenbären beherbergt seit kurzer Zeit der Schweriner Zoo. Eckernförder Zeitung - 4. Feb. 2005 Eintauchen in die Welt der Nordseebewohner Das Wattenmeer. Es liegt fast vor der Haustür, doch nur wenige wissen, welche Lebewesen dort leben und wie dieses Ökosystem funktioniert. Seit April 1999 bietet das Multimar Wattforum in Tönning seinen Besuchern die Möglichkeit, sich nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch über die Nordsee und das Wattenmeer zu informieren. Auf einer Ausstellungsfläche von 2000 Quadratmetern erwarten die Besucher vielseitige Informationen zum Wattenmeer. Torgauer Zeitung - 5. Feb. 2005 Torgauer Biberhof wird zehn Jahre jung In wenigen Tagen begeht der Torgauer Biberhof sein zehnjähriges Jubiläum. Am 18. Februar 1995 eröffnete der damalige sächsische Umweltminister Arnold Vaatz das Naturschutzzentrum, welches Mitglieder und Freunde des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in fast dreijähriger Ausbauzeit aus einem reparaturbedürftigen Wohnhaus errichtet hatten. Damit war damals erstmals in Deutschland ein Naturschutzhaus entstanden, das als Schwerpunkt seiner Öffentlichkeitsarbeit den Biber in den Mittelpunkt stellte. Shareware!de - 7. Feb. 2005 Aquarium speculum Me Das Aquarienverwaltungsprogramm Aquarium speculum Meerwasser verwaltet alle Daten Ihrer Aquarien. Auf der Übersichtsseite können alle wichtigen Daten des Aquariums abgelesen werden. Die Shareware-Version ist auf ein Aquarium beschränkt, außerdem sind einige Funktionen gesperrt. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Wilhelma Stuttgart, 09.02.05 Faule Socke mit flottem Scheitel Faultiere haben Slowfood und die Entschleunigung quasi erfunden lange, bevor gestresste Hominiden beides für ihren Alltag wiederentdeckt haben. Bei erwachsenen Faultieren steht die Welt zudem auf dem Kopf: Sie hängen kopfunter im Baum mit ihrem Lieblingsfutter, tragen ihr Haar mit trendigen algengrünen Strähnchen und den Scheitel am Bauch. Auf den Boden gehts eigentlich nur für sanitäre Zwecke, oder falls sich ein neuer Baum nicht durch schlichtes Rüberhangeln erreichen lässt. Für kleine Faultiere steht diese Welt noch nicht Kopf: Sie liegen gemütlich auf Mutters Bauch, tragen den Scheitel noch am Rücken und üben sich in artspezifischer Geruhsamkeit. All dies kann nicht nur in Südamerika beobachtet werden, sondern auch im Kleinsäugerhaus der Wilhelma. Seit über 20 Jahren werden hier Zweizehen-Faultiere gehalten, die bei aller Trägheit doch immer wieder mal ein kleines Faultierchen zustande bringen. So auch in diesem Jahr: Vater Mike (1993 geboren im Zoo Zürich, seit 1994 in Stuttgart) und Mutter Marlies (kam 2001 aus British-Guyana) überraschten am 23. Januar die Pfleger mit einem Jungtier. Einen Namen hat das Kleine noch nicht, den gibts erst, wenn das Geschlecht bestimmt ist. Keine einfache Sache bei Faultieren .. Die Besucher aber können das faule Familienleben im Kleinsäugerhaus der Wilhelma in aller Ruhe beobachten ... und sich dabei gleich auch entschleunigen. Zoo Dortmund, 09.02.05 Valentinstagsführung im Dortmunder Zoo Wissen Sie schon, was Sie Ihrer Liebsten oder Ihrem Liebsten zu Valentinstag schenken? Wie wäre es mit einer Tierpatenschaft vom Zoo Dortmund? Der Zoo macht allen Valentinspärchen ein besonderes Angebot: unter dem Motto Zwei Herzen zum Dreiviertelpreis verpatet der Zoo seine Valentinspaare anstatt zum Normalpreis vergünstigt zum Dreiviertelpreis. Kostet die Patenschaft etwa über ein Löwenpaar im Normalfall 1.000 Euro, so sind es am Valentinstag nur 750 Euro. Oder wer es günstiger möchte: das Waldschildkrötenpaar Gerda und Ferdinand kostet anstatt 50 Euro nur 37,50 Euro. Dieses Angebot gilt allerdings nur bis zum Valentinstag, also bis Montag, 14. Februar. Ab einem Patenschaftsbeitrag von 250 Euro gibt es übrigens eine Jahreskarte zum Besuch des Zoos gratis dazu. Tierpark Hellabrunn, 08.02.05 Noch schöner und umfangreicher 2005: Sonderveranstaltung Vom Wildtier zum Haustier Nachdem im letzten Jahr unsere Sonderveranstaltung auf ein großes und positives Echo bei unseren Besuchern gestoßen ist, haben wir dieses Jahr unser Angebot noch attraktiver gestaltet. Unser Oberbürgermeister Christian Ude übernimmt dankenswerterweise wieder die Schirmherrschaft. Zoo Duisburg, 08.02.05 Das große Zählen ist zu Ende - Inventur im Zoo Wie alle Jahre wieder, so sind auch diesmal rund um den Jahreswechsel vom Wissenschaftlichen Mitarbeiter und Inventur-Leiter des Zoos, Dipl.-Biol. Achim WINKLER, die dicken Bestandsbücher an die Revier-Tierpfleger ausgegeben worden. In ihnen ist peinlich genau festgehalten, was es an lebendem (und totem!) Inventar so alles zu verzeichnen gibt. Das große Zählen, Messen, Wiegen ist nunmehr abgeschlossen und dies bedeutet: Der derzeitige Tierbestand setzt sich zusammen aus 2.082 Tier-Individuen in 282 Arten (Unterarten und Rassen eingeschlossen). Selbstverständlich steht hinter jeder einzelnen Zahl ein eigenständiges Lebewesen mit seinen besonderen Kennzeichen, wie z.B. Angabe des Geschlechtes, Geburtsdatums, seiner Ohr-Kennmarken, Brandzeichen oder computer-lesbaren Mikro-Chips unter der Hautoberfläche. Thüringer Zoopark Erfurt, 07.02.05 Kindergeburtstage im Winter das besondere Erlebnis Geburtstag! Sie wollen mit Ihrem Kind einen unvergesslichen Tag erleben. Aber wohin? Warum nicht mal in den Zoo? Im Thüringer Zoopark Erfurt besteht doch die Möglichkeit für Geburtstagsgruppen, eine nicht alltägliche Führung unter fachkundiger Leitung zu buchen. Wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wie werden Elefanten gepflegt? Was fressen Giraffen? Woher hat die Dosenschildkröte ihren Namen? All das und vieles mehr erfahren die Großen und Kleinen bei einem solchen Rundgang. Und im Anschluss kann man sich in der Zoogaststätte Weinberghaus stärken. Thüringer Zoopark Erfurt, 07.02.05 Seltsame Rituale Mama, was macht der denn da? Da steht ein Kamel auf der Koppel, das seinen Schwanz unter den Bauch biegt, um ihn danach auf den Rücken zu klatschen. Der Rücken ist ja ganz nass! Was unter diesen Tieren als besonders erregend gilt, stößt bei unsereins zumindest auf Verwunderung. Es ist Brunftzeit bei den Trampeltieren. Vor einiger Zeit tönte lautes Brüllen durch den Zoopark. Das war der Beginn der Paarungszeit. Jetzt in der Hochbrunft legt der Hengst noch einen Zahn zu. Der vom eigenen Urin benässte Schwanz wird auf den Rücken geschlagen, so dass eine schaumig-nasse Spur zu sehen ist. Aus dem Maul des Hengstes tritt Schaum. Die Trampeltierstuten sind begeistert. Ungewöhnlich ist auch die Paarung an sich, die bei allen Kamelen im Liegen und nicht gerade in aller Ruhe vollzogen wird. Wer dieses interessante Schauspiel erleben möchte, ist herzlich zu einem Besuch im Thüringer Zoopark Erfurt eingeladen. Stadt Dortmund, 07.02.05 Osterferienprogramm 2005 Die Stadt Dortmund hat das Jahr 2005 zum Jahr der Wissenschaften erklärt. Deshalb stellt der Zoo Dortmund als Wissenschaftsstandort sein Ferienprogramm unter den Titel Den Zoo erleben. Wildpark Lüneburger Heide, 06.02.05 Mit den Wölfen heulen
.. Ob als Raubtier gefürchtet oder als Sinnbild für Mütterlichkeit in vielen Sagen und Legenden verehrt: Das Verhältnis zwischen Mensch und Wolf spiegelte schon immer ein Wechselbad der Gefühle wieder. Grund genug für den Wildpark Lüneburger Heide, über die "Wolfsnacht" teilnehmenden Besuchern das wahre Wesen dieser Tiere einmal näher zu erläutern. Schon im letzten Jahr stiess die Veranstaltung auf großes Interesse. Am 12.02.2005 haben die Besucher die Möglichkeit die Wölfe des Wildparks persönlich kennen zu lernen. Die Falknerin Tanja Askani erzählt ab 16.00 Uhr am Gehege von ihren Erfahrungen in der Aufzucht der Wölfe. Im Anschluss können Interessierte Fragen rund um den Wolf stellen. Der Höhepunkt ist um 18.00 Uhr bei der Wolfsfütterung, als krönenden Abschluss wird Frau Askani versuchen, die Wölfe gemeinsam mit den Besuchern zum Heulen zu bringen. Die Deutsche Wolfsgemeinschaft, Nothilfe für Polarhunde, Thoddys Kinderwolfsclub, Geschichten am Lagerfeuer und im Indianerzelt runden das interessante Rahmenprogramm ab 11.00 Uhr ab und wird diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 04.02.05 Von wegen Winterruhe - Viel Neues gleich zu Beginn des Tierparkjahres Vorgestern ist als erstes Jungtier des Jahres eine süße weiße Kaschmirziege geboren. Das passt den Tierpark-Mitarbeitern ausgesprochen gut in´s Konzept, denn die Gestaltung eines Tibetdorfes soll nicht nur in puncto Bau, sondern auch sonst in den Mittelpunkt des Tierparkjahres gerückt werden - als ob das die Ziegenmutter gewusst hätte. Möglicherweise hat sie der Blick auf die Baustelle ihres neuen Zuhauses beflügelt. Dort ist die Natursteinmauer inzwischen schon auf eine Höhe von einem Meter angewachsen, und nur das frostige Wetter verhindert momentan ein weiteres Vorankommen der Bauarbeiten. Zum Glück beeinträchtigt es aber nicht das Wohlbefinden der Görlitzer Tierparktiere. Im Gegenteil, manche fühlen sich bei solchen Temperaturen erst richtig wohl - die Yaks mit ihrem Zottelfell trotzten beispielsweise mit stoischer Gelassenheit dem Schneesturm der vergangenen Woche , die Schnee-Eulen sind in ihrem Element, und sogar die weißen Hauskaninchen rekeln sich wohlig im Schnee. Dass selbst die Afrikanischen Zwergziegen putzmunter sind, liegt allerdings nicht an ihrer Herkunft, sondern an dem dichten Fell, das sie sich hier zugelegt haben. Ja sie sind sogar so hart im Nehmen, dass sie gerade in der Winterzeit ihre Jungen zur Welt bringen. Stolz präsentiert Tierpflegerin Sylvie Krystufek denn auch eines der heute nacht geborenen Ziegendrillinge. Für die Kinder, die in den Winterferien nicht Skifahren oder Rodeln gehen können, bietet also der Tierpark reichlich Abwechslung. Stadt Dortmund, 04.02.05 Die Rückkehr der Krokodile Aufmerksamen Zoobesuchern ist es sicher nicht entgangen, dass der Zoo Dortmund über die Wintermonate krokodillos war. Die beiden Dortmunder Kaimane sind in das neu eröffnete Reptilium Landau umgezogen und der Zoo hat die Zeit genutzt, die Krokodilanlage im Amazonashaus von Grund auf zu sanieren und für die EU-Richtlinien fit zu machen. Nun sind drei Keilkopf-Glattstirnkaimane eingezogen, eine der kleinsten Krokodilarten. Natürlich stammen auch diese Tiere aus Südamerika und komplettieren daher wieder die Präsentation südamerikanischer Reptilien im Amazonashaus des Dortmunder Zoos. Noch sind die drei Kaimane nicht ausgewachsen und halten sich in der Anlage versteckt. Doch schon bald werden sie sich heimisch fühlen. Diese Glattstirnkaimane haben von allen Krokodilarten die stärkste Panzerung, denn sie sind besonders starken Strömungen in ihren Heimatgewässern des nördlichen Südamerikas ausgesetzt. Krokodile haben ihr Äußeres seit Jahrmillionen nicht geändert. Sie gehören damit zu den altertümlichsten Tierarten auf der Welt. Bereits zur Zeit der Dinosaurier bevölkerten sie die Gewässer der Landmassen und des Meeres. Ihre nächsten Verwandten sind übrigens nicht die anderen Reptilienarten, sondern die Vögel, mit denen sie viele physiologische und anatomische Gemeinsamkeiten teilen. Die neuen Kaimane werden im Rahmen der monatlichen Führung für den Förderverein des Zoos (Zoofreunde Dortmund). Treffpunkt ist am Sonntag, 6. Februar, um 10.00 Uhr am Zooeingang. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und steht auch Nichtmitglieder an der Führung teilzunehmen und sich dann zu einer Mitgliedschaft zu entschließen. Thüringer Zoopark Erfurt, 03.02.05 Praxisnahes Studieren Spezielle Lehrveranstaltungen für die Erfurter Universität wurden dieser Tage im Zoopark durchgeführt. Dr. Marina Bohne, die an der eigentlich geistig ausgerichteten Hochschule im Rahmen des Pädagogikstudiums als Einzige biologische Grundlagen für Heimat- und Sachkunde lehrt, nutzte den Zoopark als praxisnahen Studienort. Zootiermeister Günter Praedicow erläuterte künftigen Grundschullehrern in vier Kursen anhand des umfangreichen Zootierbestandes Einzelheiten über biologische und ökologische Zusammenhänge. Ein Teil der Kommilitonen nahm fakultativ an den Führungen teil. WWF, 3.02.05 Marshall-Plan für Afrikas Wälder: Yaoundé-Gipfel in Brazzaville WWF warnt: Zwei Drittel der Kongo-Regenwälder könnten in 50 Jahren verschwunden sein Wenn Rodungen, illegaler Holzeinschlag, Wildtierhandel und -schmuggel sowie der Handel mit Buschfleisch in gleichem Maße weiter betrieben werden wie bisher, werden nach Schätzungen des WWF zwei Drittel der Tropenwälder im zentralafrikanischen Kongobecken innerhalb der nächsten fünfzig Jahre verschwunden sein. Davor warnt die Umweltorganisation zum Auftakt des zweitägigen Waldgipfels für die Kongoregion, der ab morgen in Brazzaville in der Republik Kongo stattfindet. Michael Evers, Leiter des WWF-Fachbereichs Wald: Für Lippenbekenntnisse zur Rettung der Regenwälder bleibt uns keine Zeit mehr. Die Staatschefs müssen in Brazzaville gemeinsame Maßnahmen und die Schaffung von Treuhandfonds zum Schutz der Wälder beschließen. Wenn es keinen Marshall-Plan für die Kongo-Regenwälder gibt, werden wir das artenreichste Ökosystem Afrikas verlieren. Der WWF appelliert an die internationale Staatengemeinschaft, die Länder der Kongoregion bei der Finanzierung ihrer Schutzprogramme durch Treuhandfonds zu unterstützen. Dazu sollen die Regierungen mit dem Privatsektor kooperieren. Als Beispiel nennt Evers die Krombacher Regenwaldstiftung, in der durch das Engagement der Krombacher Brauerei bis Ende 2004 rund 2,4 Millionen Euro für die nachhaltige Finanzierung des zentralafrikanischen Regenwald-Schutzgebiets Dzanga-Sangha bereitgestellt wurden. http://www.wwf.de/presse/bilder/daten/02309/index.html WWF, 7.02.2005 Zum Auftakt des chinesischen Jahr des Hahnes Während die Chinesen am 9. Februar das Jahr des Hahnes einläuten, gibt es für Hühnerrassen wie Bergischer Schlotterkamm oder Ramelsloher wenig Grund zur Freude. Nach Angaben des WWF und der Gesellschaft zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen (GEH) stehen in Deutschland 12 Hühnerrassen auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztiere. Sie gelten als wirtschaftlich unattraktiv. Die Massenhaltung verdrängt klassische Rassen und bringt sie an den Rand des Aussterbens, so WWF-Artenschützer Stefan Ziegler. Zum Jahr des Hahnes wünscht sich GEH-Sprecherin Antje Feldmann mehr Engagement für die Artenvielfalt in der Landwirtschaft: Mit jeder Rasse stirbt ein Stück biologische Vielfalt. Nicht nur Hühner sind betroffen. Die von der GEH herausgegebene Rote Liste der Nutztierrassen in Deutschland zählt insgesamt 84 gefährdete Rassen auf darunter Rinder, Pferde, Schweine, Esel oder Schafe. Weltweit sind nach Schätzung der Vereinten Nationen etwa 1.500 der 6.300 bekannten Nutztierrassen gefährdet. Nur der ökologische Landbau und eine artgerechte Landschaftspflege können auf Dauer die Vielfalt der Nutztiere bewahren. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02314/index.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Yahoo News 3.2.05 Krähenjäger blasen zum Halali - Tierschützer empört - Jäger wollen Zunahme von Wiesenbrütern und Niederwild nachweisen Leer. Jan-Wilhelm Hilbrands bleibt standhaft. Weder massive Kritik von Tierschützern und Wissenschaftlern noch Strafanzeigen schüchtern den Kreisjägermeister aus dem ostfriesischen Jemgum ein. Auch eine schriftliche Aufforderung von Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) führt nicht dazu, dass Hilbrands die umstrittene Massentötung von Rabenvögeln im Rahmen eines Forschungsprojekts im Kreis Leer beendet. Dessen Begleitung erfolgt durch das Institut für Wildtierforschung an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover. Das Institut will ergründen, ob sich durch eine Verringerung der Beute greifenden Rabenvögel die Populationen gefährdeter Wiesenbrüter und Niederwildarten erholen. «Mit der Schusswaffe geht das nicht, weil die Rabenvögel zu schlau sind», sagt Andreas Grauer, Projektbeauftragter des Instituts. Als Test für einen möglichen flächendeckenden Einsatz stünden deshalb im Leeraner Kreisgebiet zwischen 120 und 140 so genannte Norwegische Krähenfallen. In diesen Drahtvolieren wurden laut Grauer vom Start im Februar 2004 rund 5000 Rabenkrähen und 500 Elstern gefangen und «analog der Tierschutz-Schlachtverordnung totgeschlagen». Der Leiter des Instituts für Wildtierforschung Klaus Pohlmeyer ist zugleich Präsident der Niedersächsischen Landesjägerschaft. In der Ostfriesenzeitung erschienen seit Jahresbeginn mehrere Artikel dazu, leider nur für Abonnenten erreichbar: Übersichtsseite Ostfriesen-Zeitung 21.01.2005 Massenhafte Tötung ist der falsche Weg Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz kritisiert Leeraner Projekt Die Grünen-Abgeordnete vertritt die Position, dass das Projekt im Landkreis Leer bereits vom Ansatz her »sehr fragwürdig« sei und grundlegende wissenschaftliche Vorgehensweisen nicht beachtet worden seien. »Mit dieser unwissenschaftlichen Vorgehensweise sind alle Schlussfolgerungen reine Spekulationen. Bei diesem Projekt handelt es sich um Massentötung von Rabenkrähen und um nichts anderes.« 5500 tote Rabenvögel zu Forschungszwecken? Was zunächst wie ein schlechter (Ostfriesen-)Scherz klang, scheint der Wahrheit zu entsprechen. Dies ist nicht nur tierschützerisch und wissenschaftlich höchst fragwürdig, sondern diskreditiert in der Öffentlichkeit gleichermaßen seriöse Freilandf- und Wildtier-Forschung, Wissenschaft und Artenschutz. Gedeckt wird es vom niedersächsischen Landwirtschaftminister Heinrich Ehlen (ja, derselbe, der Anfang des Jahren unseriös und sachlich falsch vor Freilandeiern warnte). Umweltminister Trittin, Tierschützer und lokale Naturschutzverbände und Artenschützer sind sich in der Ablehnung dieses Projektes einig, die Kreisgruppe des Naturschutzbunds habe Strafanzeige gestellt. Auf Rückfrage konnte uns eine sehr unglückliche Pressesprecherin der TiHo nur bestätigen, daß es dieses Forschungsprojekt tatsächlich gibt, aber zur Zeit wegen des laufenden Verfahrens dazu keine Äußerungen möglich seien. Zur Entlastung sei angemerkt, daß das Institut organisatorisch weitgehend unabhängig von der TiHo ist und diese selbst erst Nachforschungen anstellen mußte. Zitat von der Website des Instituts (auf der sich zum Projekt keine Silbe befindet): Das IWFo finanziert sich ganz überwiegend durch Drittmittelforschung (...) Wesentliche Forschungsaufträge werden dem IWFo vom Niedersächsisches Ministerium für Landwirtschaft, (...) sowie der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. erteilt. Eine - leider etwas aufgeregte und teils unsachliche - Diskussion, aber auch viele Hintergrundinfos finden sich hier: http://www.tukan-world.de/board/showthread.php?t=2068 "Namhafte Biologen, darunter Privatdozent Dr. Hans-Wolfgang Helb von der Universität Kaiserslautern (Fachbereich Biologie, Rabenvogelgutachter des Landes Rheinland-Pfalz), Dr. Ulrich Mäck (Rabenvogelgutachter der Bundesregierung) und Dr. Wolfgang Epple (Buchautor von "Rabenvögel Göttervögel Galgenvögel) laufen inzwischen dagegen Sturm. " - deren komplette sachliche Stellungnahme finden Sie ebenfalls hier. Auch das Fernsehen befaßt sich damit: Morgen in DAS! im NDR, am Mi., 16.2. das Hessische Fernsehen in "Abenteuer Erde" 20.45 Frankfurter Allgemeine Zeitung - 5. Feb. 2005 Ernst Mayr: Der Zusammendenker: Zum Tode des Evolutionsbiologen Ernst Mayr Während seiner wissenschaftlichen Laufbahn, die an einem Ententeich in Dresden begann und in den olympischen Höhen von Harvard endete, hat sich der Evolutionsbiologe Ernst Mayr eine Haltung bewahrt, die in der mehr und mehr zur Biotechnologie mutierenden Biologie von heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist, ja die man sogar als in ihrer Existenz bedroht einstufen darf. Mayr, dessen Leben hundert Jahre und einige Tage überspannte, war bei allen Postulaten von Erklärbarkeit, die aus den Titeln seiner populären Bücher Das ist Biologie und Das ist Evolution sprechen, von einer tiefen Ehrfurcht gegenüber der Natur durchdrungen. Die Welt - 7. Feb. 2005 Der Großmeister der Biologie ist tot Seine Karriere, so sagte er selbst einmal, sei eine Kette glücklicher Zufälle und Umstände. Doch Ernst Mayr, der am vergangenen Donnerstag morgen in seinem Alterswohnsitz in Bedford nahe Boston nach kurzer Krankheit starb, wußte diese glücklichen Zufälle in eine beispiellose Laufbahn als Ornithologe, Systematiker und Zoologe, Wissenschaftshistoriker und schließlich Biophilosoph zu verwandeln. Zugleich war er selbst für die Evolutionsbiologie ein außergewöhnlicher Glücksfall. Nach Charles Darwin ist er der bedeutendste Evolutionstheoretiker und wird zu Recht als einer der "Giganten" der Biologie bezeichnet. Mayrs über 700 Fachpublikationen und vor allem seine 24 Bücher haben weite Verbreitung gefunden und dadurch Generationen von Biologen geprägt. Eine erste Synthese der verantwortlichen Mechanismen für die Entstehung neuer Arten gelang ihm 1942 mit seinem Werk "Systematics and the origin of species". Darin begründete er das bis heute gültige Konzept der "biologischen Art" als Fortpflanzungsgemeinschaft und entwickelte den Kerngedanken einer Artenbildung durch geographische Separation. Passauer Neue Presse (Abonnement) - 4. Feb. 2005 Wolf zurück in Bayern oder nur auf Durchreise? Im Nationalpark Bayerischer Wald sind erneut Spuren eines Wolfes entdeckt worden. Die Abdrücke im Schnee sind mehrfach im Lusengebiet im Landkreis Freyung-Grafenau gefunden worden - und von einem Wolfsforscher eindeutig zugeordnet worden. Das Tier hält sich offenbar im Grenzgebiet Deutschland-Tschechien auf. Bereits seit Jahren wird vermutet, dass Wölfe aus Osteuropa regelmäßig durch den Bayerischen Wald wandern. Es seien auch schon öfter verdächtige Spuren gefunden worden. Diesmal wiesen sie aber laut Pöhlmann eindeutig auf einen Wolf hin. Ein Experte habe neben den Spuren auch die Fährte und die Losung ausgewertet. Es handelt sich um ein einzelnes Tier, »das etwa drei Jahre alt ist und einen neuen Lebensraum sucht«. Buch Journal - 7. Feb. 2005 Die mit den Wölfen heulen 1904 wurde der Wolf in Deutschland ausgerottet. Nun beginnt er in Sachsen wieder heimisch zu werden und prompt fürchten sich viele vor dem bösen Wolf. Gegen dieses Rotkäppchensyndrom kämpfen vor allem Frauen an. Tanja Askani heißt unsere Frau, die mit den Wölfen lebt. Wenn die 43-jährige gelernte Restauratorin und Zootechnikerin von ihren beiden Polarwölfen Flocke und Nanuk schwärmt, so hört man an der harten Betonung noch, dass sie aus Tschechien stammt. Doch das wird schnell zur Nebensache, wenn sie in das Heulen des Alphaweibchens oder des Rüden einstimmt. Tanja Askani tappt in keine der üblichen Wolfsfallen: Sie romantisiert nicht, sie dämonisiert nicht. Sie weiß, dass sich ihr Traum von einem Leben mit den Wölfen ohne Zäune nicht verwirklichen lässt. Ihr Buch vermittelt jedoch, wie nah sie diesem Traum gekommen ist. In Deutschlands Osten werben die Wolfsexpertinnen Gesa Kluth und Ilka Reinhardt für die Wölfe. Bauern, mehr aber noch Jäger müssen überzeugt werden, dass Isegrim keine ernsthafte Gefahr für den Herden- oder Wildbestand darstellt. Alles über Wölfe in Deutschland erfährt man in Beatrix Stoepels gleichnamigem Buch. Darin berichtet die Journalistin und Naturfilmerin von Biologeneuphorie und Wolfshysterie an der deutsch-polnischen Grenze und von einem unermüdlichen Engagement in Sachen Wiederansiedlung von Wölfen. Das Buch mit seinen vielen starken Aufnahmen ist der Begleitband zur Reihe Expeditionen ins Tierreich. Beatrix Stoepel: Wölfe in Deutschland. Hoffmann & Campe, 221 S., ¬ 24,90 ISBN 3455094708 Tanja Askani: Wolfsspuren. AT Verlag, 144 S., ¬ 21,90 ISBN 3855029792 Renée Askins: Der Ruf der Wolfsfrau. Übersetzt von Michael Windgassen Droemer, 380 S., ¬ 19,90 ISBN 3426273365 Thüringer Allgemeine - 4. Feb. 2005 Amtsschimmel contra Wanderfalke Es war der buchstäblich lange Weg durch die Instanzen. Und am Schluss fühlte sich Robert Kurzer auf dieser Tour wie ein Wandervogel, obwohl oder gerade weil es um Wanderfalken ging. Robert Kurzer ist Gebietsbeauftragter des Arbeitskreises Wanderfalkenschutz. Wohl auch deshalb kann er die Verfahrensweise, wie den negativen Ausgang seines Antrages nicht so recht nachvollziehen. Mit Schreiben vom 29. September 2003 beantragte er eine Genehmigung für die Entnahme von Eiern beziehungsweise Jungvögeln frei brütender Wanderfalken im Ilmkreis. Robert Kurzer begründete dieses Ansinnen damit, dass alle drei zu diesem Zeitpunkt bekannten Brutvorkommen mehr oder minder gefährdet waren. Die Eier beziehungsweise Jungvögel sollten, wie gleichfalls im Brief enthalten, umgehend einem Wanderfalken-Wiederansiedlungsprojekt in Brandenburg zugeführt werden, das "weltweite Beachtung unter Naturschützern und Ornithologen erfahren" habe. NZZ Online - 9. Feb. 2005 Vogelnest in Ostlondon ausgenommen Eine Razzia in einem Londoner Pub hat in Grossbritannien für Aufsehen gesorgt. Die Polizeiaktion richtete sich gegen Händler von Wildvögeln. Einheimische Finken, Gimpel und andere Singvögel sind bei Züchtern beliebt, um sie mit Exoten zu kreuzen. Darmstädter Echo - 5. Feb. 2005 Was spüren die Elefanten? Tiere haben halt ihren Instinkt, heißt es oft. Für die Wissenschaft könnte es sich lohnen, genauer hinzuschauen. Beobachtungen bei der verheerenden Flutkatastrophe in Südasien deuten nämlich darauf hin, dass ein besseres Verständnis des Verhaltens von Tieren unzähligen Menschen das Leben hätte retten können. Forscher der TU Darmstadt wollen nun verstärkt der Frage nachgehen, ob man die besondere Leistungsfähigkeit tierischer Sinne zum Aufbau eines Frühwarnsystems bei Naturkatastrophen nutzen kann. Daily News 4 February 2005 Turtle conservation projects begin Restoration work of the Turtle Conservation Project (TCP) has commenced following the temporary set-back it suffered due to the tsunami waves devastating the southern coastline. The turtle hatcheries the TCP was closely monitoring specially on the Kosgoda beach were severely affected due to the destruction of the beach vegetation and debris being swept on to the beach. The TCP work was also disrupted due to the loss of three of its employees and their houses and property. The project office was also destroyed along with research equipment. Kapurusinghe said he has also drawn the attention of Wildlife authorities on the need to discourage illegal hatcheries. The impact of the tsunami on the Rekawa beach had been minimal while turtle hatcheries along Bundala were saved due to the presence of undisturbed sand dunes. Feb 07, Colombo Rekawa beach, Sri Lanka's first turtle conservation sanctuary The Department of Wildlife Conservation (DWLC) in coordination with IUCN (World Conservation Union), the Coast Conservation Department and the Turtle Conservation Project will jointly declare the Rekawa beach area as Sri Lanka's first turtle conservation sanctuary, IUCN's programme coordinator Dr. Channa Bambaradeniya said. for more info : http://www.colombopage.com Africa's Protected Areas face funding shortfall http://www.birdlife.org/news/news/2005/02/africa_pa_shortfall.html Spoon-billed Sandpiper survey draws a blank http://www.birdlife.org/news/news/2005/02/spoon-billed_sandpiper.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Berlin, 04.02.2005 Projekt RaubtierPark mit neuer Internetpräsenz. Seit heute ist der neue Internetauftritt des Projekts RaubtierPark online. Wenn das Projekt auch noch immer keinen spruchreifen Standort aufzuweisen hat, so ist die neue Homepage ein offensiver Schritt in diese Richtung. Reinklicken lohnt sich unter www.raubtierpark.de. II international conference animals and zoos - current research focus Poznan: 10.12. 2004 The Zoological Garden Poznan and Institute of Systematic Zoology of the University of Adam Mickiewicz at Poznan would like to invite you to participate in the Second International Conference: "Animals and Zoos, Current Research Focus". The meetings will be held at the Malta Training Centre, Wiankowa Str. 3. on 24th and 25th of May 2005. The Conference will be held in English and Polish language. The introductory lecture will be delivered by Prof. dr Alastair A. Macdonald, EAZA Research Committee Co-chair; The University of Edinburgh. The scope of lectures will not be limited, but all should in one way or another be connected through research done on animals held in zoos, rescue centres and scientific collections. The conference fee 200zl (about 45 EUR) covers: conference materials, painting of abstracts book, lunches on 24 and 25th of May, coffee and snack as well as picnic at the zoo on 24th in the evening "ZOO Conference" Ogrod Zoologiczny w Poznaniu Ul. Browarna 25, 61-048 Poznan Tel. (+48 61) 61-8709502 Fax (+48 61) 877 35 33 e-mail: zoo.cwiertnia@interia.pl 7. Internationales Meerwasser - Symposium unter dem Motto Optimierung der Pflegebedingungen 11. - 13. März 2005 Hanse Saal im Kongress Zentrum Kurt - Schumacher Str. 43 44532 Lünen (Westfalen) Unter dem Motto "Optimierung der Pflegebedingungen" soll dieses Treffen europäischer Liebhaber der Meeresaquaristik, der Fachimporteure, des Fachhandels, der Mit-arbeiter von Schauaquarien und Fachwissenschaftlern erneut dazu dienen, Erfahrungen auszutauschen und den neuesten Wissensstand in der Haltung von Meerestieren zu vermitteln, um die Pflegebedingungen weiter zu verbessern. Ein wichtiges Ziel ist, die Zusammenarbeit zu verstärken, um der immer wichtigeren Zucht und Vermehrung von Meerestieren neue Impulse zu geben. Auf Anregung der Teilnehmer der vergangenen Symposien wird in diesem Jahr ein besonders großer Zeitraum den Diskussionen vorbehalten bleiben. Programm Christian Wyrwich: Beobachtungen an Korallenriffen im Roten Meer Blessin, Heiko Forschungsexpeditionen der Firma JBL Brockmann, PD Dr. Dieter Können Nachzuchten die Meeresaquaristik retten? Dürbaum, Johannes Seeigel Kokott, Jörg Organik im Riffaquarium Mai, Wolfgang Haltung und Zucht der Seepferdchen Mrutzek, Michael Vermehrung von Korallen Petersen, Dirk Korallensex im Aquarium: Überraschungen, Chancen und Risiken Thaler Professor Dr. Ellen Harmonische Fischgesellschaften im Riffaquarium Die Tagungsgebühr beträgt EURO 100,-- je Person. Anmeldung möglichst umgehend bei: Hans Stiller, Telefon 0234 38 16 50 HansStiller@aol.com www.meerwassersymposium.de ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ZOOLEX WORKSHOP GEHEGEPLANUNG Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005 im Tierpark Nordhorn Thema: Was macht ein Zoogehege attraktiv? Programm: Planungsbeispiele für ausgewählte Tiergruppen. Moderation: Dr. med. vet. Wolfgang Salzert, Zoodirektor a.D. DI Monika Fiby, MLA, Landschaftsplanerin Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html#nordhorn ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Die ZooKunft 2005 findet statt im Kursaal in Stuttgart - Bad Cannstatt am 18., 19. und 20. Februar. Das Thema lautet Zoofarbe Grün - Enrichment für alle und das Programm sieht folgende Vorträge vor: Schwerpunkt: Zoozertifizierung Dr. Kratsch, Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum: Umsetzung der EU Richtlinie 1999/22/EG in Baden-Württemberg Eckhardt Wiesenthal, Tiergartengestaltung Wiesenthal: Prädikat ZOO machbare Kontrolle oder kontrollierte Machbarkeit? Dr. Heidrun Kleinert, Vorsitzende, LANA Ausschuss für Artenschutz: Eu-Richtlinie über die Haltung der Tiere in Zoos - die praktische Umsetzung aus Sicht der Länder Dr. Wilhelm Irsch, Ministerium für Umwelt des Saarlandes Wildtierhaltung und Zoo-Richtlinie - Die nationale Umsetzung einer europäischen Vorgabe Johanna Prinz, Universität Kiel: Zoo-Zertifizierung in Schleswig-Holstein Vorbereitung, Durchführung, Analyse Schwerpunkt: Tier-Enrichment Dr. Udo Gansloßer, Universität Erlangen: Ist Enrichment sinnvolle Beschäftigung? Verhaltensbiologie und Verhaltensökologie der Zootierbeschäftigung Dr. Frank Brandstätter, Zoo Dortmund: Gemeinschaftshaltung im Zoo Rezept gegen Langeweile Dr. Lydia Kolter, Zoo Köln: Bären Enrichment Katrin Ernst, Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere, Dummerstorf: Enrichment, ein Extra oder biologische Notwendigkeit? Untersuchung zur Wirkung erfolgreicher Bewältigungsstrategien (positive coping) auf die Gesundheit und das Verhalten von Schweinen Bernd Marcordes, Vogelpark Walsrode: Enrichment in der Vogelhaltung - Beispiele aus dem Vogelpark Walsrode Schwerpunkt: Menschen-Enrichment Dr. Wolfgang Böckeler, Universität Kiel: Behindertengerechter Zoo Sabine Haas, Zoo Gelsenkirchen: Wie macht man einen Zoo besucherattraktiv? Hinzu kommen noch der Icebreaker und der Rundgang mit Führung, jeweils in der Wilhelma. Das genaue Programm mit allen Zeiten finden Sie unter www.zookunft.info (dort können Sie sich auch bequem online anmelden) bzw. in den schriftlichen Einladungen, die in den letzten Tagen versandt wurden. Das Quantum-Conservation-Team freut sich schon auf Sie! Herzliche Grüße Christof Würth Herzlichen Glückwunsch Karl August Möbius! (07.02.1825 - 26.04.1908) Ein Online-Essay über den Naturforscher, Naturlehrer und Begründer der modernen Ökologie anläßlich seines 180. Geburtstages. von Silke Sorge | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | Zoofreunde Dresden, 10.2.05 Tierische Neuigkeiten aus dem Zoo Dresden In Zusammenarbeit mit dem Zoo Dresden hat der ZOO-FREUNDE DRESDEN e.V. eine 28-seitige Zoo-Zeitschrift im Dreifarbendruck veröffentlicht. In "Zoo Dresden erleben" wird hinter die Kulissen geschaut und über den Zooalltag berichtet. Der Leser kann sich über Neuigkeiten und Bauvorhaben im Zoo, über die bewegte Zoogeschichte, über die Arbeit des Zoo-Fördervereins und auch über aktuelle Veranstaltungstipps informieren. Für die Kinder gibt es eine eigene Seite mit Preisausschreiben und als i-Tüpfelchen einen tierischen Bastelbogen. Die Zeitschrift soll in Zukunft halbjährlich erscheinen und kann im Zoo Dresden aber auch im Zeitschriftenhandel in Dresden und Umgebung für zwei Euro erworben werden. Mit der Zeitschrift erzielte Gewinne kommen den Zoobewohnern zugute. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Affenportraits in Zoo und Tierpark von Wulf Olm bis 20.2. im Tierpark Berlin Görlitz Staatliches Museum für Naturkunde Parasiten. Leben und leben lassen bis 20.02.2005 Olten Naturmuseum Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern bis 20.03.2005 Stadt Münster, 19. November 2004 Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen Der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum - Sonderausstellung anlässlich seines 100. Todestags bis 27. Februar 2005 Osnabrück, Museum am Schölerberg IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner -28.02.2005 Wolfen Industrie- und Filmmuseum JÄGER MIT DER KAMERA bis 31.03.2005 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Stellenausschreibung Der NaturZoo Rheine sucht zum 1. Mai 2005 eine/n Tierpfleger/-in Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet. Eine Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis im Anschluss ist möglich. Einsatz erfolgt in allen Tierpflegebereichen. Erwartet wird eine abgeschlossene Berufsausbildung als Tierpfleger, möglichst mehrjährige Arbeitspraxis als Zootierpfleger, die Bereitschaft zur Kommunikation mit dem Zoopublikum Bitte senden Sie ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an: NaturZoo Rheine Salinenstraße 150 48432 Rheine Telefon: 05971 / 161480 | | TV-Tipps | Fr., 11.02.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Schneeleopard - Geist der Berge Fr., 11.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Der Zug der weißen Störche Fr., 11.02.2005, 17:40-18:10 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Eberswalde Fr., 11.02.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (90) Fr., 11.02.2005, 20:15-21:00 RBB, Botswanas Tierparadiese, 1. Die Makgadikgadipfanne Ein Meer aus Salz und Gras Fr., 11.02.2005, 21:00-21:45 XXP, Menschenaffen im Fadenkreuz, BBC Exklusiv Fr., 11.02.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Zoo Berlin Sa., 12.02.2005, 10:30-11:15 RBB, Botswanas Tierparadiese, 1. Die Makgadikgadi-Pfanne Sa., 12.02.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Kojoten gejagt, gehasst, getötet Sa., 12.02.2005, 18:00-18:30 HR, Elefant, Tiger & Co., Geiereier So., 13.02.2005, 07:05-08:00 SF1, Fliegende Teufel, Das aufregende Leben der Falken von Falkland So., 13.02.2005, 13:05-13:50 MDR, Der Schrei des Eistauchers, völlig vermenschlichter und pseudo-soziobiologischer Film (das zweite Küken wehrt sich nicht der See kann nur eines ernähren. auch die Eltern wissen das...) So., 13.02.2005, 14:50-15:15 SF1, Jung und wild - Sicherheit geht vor, Wilde Tiere und ihre Schutzengel So., 13.02.2005, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Bärenalarm in Südtirol So., 13.02.2005, 16:00-16:45 SF1, Die Gorillas der Vulkanberge, Der Kahuzi Biega Nationalpark im Kongo So., 13.02.2005, 21:00-21:15 3sat, Schätze der Welt Erbe der Menschheit, Die Everglades, Ein sterbendes Paradies Mo., 14.02.2005, 09:45-10:15 BR, Welt der Tiere, Goldschopflanguren Mo., 14.02.2005, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Die Wilden von München Mo., 14.02.2005, 16:30 MDR, Elefant, Tiger & Co. - Eine schwere Entscheidung, Di., 15.02.2005, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Robby, Megan und Masiko - die Schimpansen von Ngambe Island Di., 15.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Schleichkatzen in Kenia Di., 15.02.2005, 20:15-21:00 SWR, Der Bodensee - Winterquartier für Zugvögel Di., 15.02.2005, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Unter Killerwalen Mi., 16.02.2005, 09:00-09:45 WDR, Das Tal der Raben Wildpark Grünau, Konrad-Lorenz-Forschungsstelle Mi., 16.02.2005, 13:15-14:00 SWR, Tiere vor der Kamera, Schakale in Griechenland Do., 17.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Der Luchs - Die wilde Katze, aus den dunklen Wäldern Fr., 18.02.2005, 13:15-14:00 XXP, Menschenaffen im Fadenkreuz, BBC Exklusiv, Bushmeat-Krise am Beispiel Yaunde, Kamerun; z.T. sehr deutliche Bilder und Statements Fr., 18.02.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Die Höhlenelefanten Fr., 18.02.2005, 14:30-15:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Der Berliner Zoo Fr., 18.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Die fliegenden Katzen - Wüstenluchse Fr., 18.02.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (91) Fr., 18.02.2005, 21:00-21:45 XXP, Im Netz der Walfänger, BBC Exklusiv Fr., 18.02.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Tierpark Eekholt XXP wiederholt zurückliegende Folgen von Faszination Tierpark vor allem donnerstags und freitags zu unterschiedlichen Zeiten http://www.xxp.tv/programm ARD, wahrsch. 23.03.05, 21:50: Abenteuer Zoo: Karibisches Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in Belize RTL2, Sonntags ca 16:00: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. 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