 | | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 251 vom 3. Februar 2005 | | Liebe Leser, gestern war Murmeltiertag. Die Bielefelder Murmeltiere durften weiterschlafen, hätten aber ihren Schatten ohnehin nicht sehen können. Es besteht also Hoffnung, daß der Winter keine weiteren sechs Wochen dauert. Nach dem Editorial über die Vox-Pseudo-Dokumentation "Tiger in Afrika" letzte Woche gab es eine ganze Reihe Rückmeldungen, nahezu alle entsetzt und voller Unverständnis über eine solche Auswilderungsaktion. Die meisten dürften sich zumindest den zweiten Teil dieser unkritischen Sendung angetan haben, die übrigens keine Doku eines Tierfilmers oder gar von VOX selbst war, sondern durch die "Projektleiter" Dave Salmoni und John Varty selbst gedreht und an Fernsehsender verkauft wurde. (John Varty ist Abenteuerfilm-Regisseur). Daher an dieser Stelle nur die beiden einzigen positiven Aspekte: Zum einen wurde deutlich, daß es sich bei dem Projekt letztlich um eine gigantische PR-Aktion zweier Tigerfreaks handelte, die sich mit kommerziellem Hintergrund einen merkwürdigen Traum finanziert haben (auf Kosten der Tiger!) - eine "echte" Auswilderung von Tigern in Afrika war das zum Glück nicht (mehr Infos bei 5tigers.org). Zweitens ist das Projekt grandios gescheitert (wenn das natürlich auch im Film so nicht zugegeben wurde): Die Tiere sitzen nun wieder in einem kleineren Gehege, in das aber wie zuvor lebende Antilopen, Strauße und andere Beute eingesetzt werden. Dies ist wenigstens "nur noch" tierschützerisch höchst bedenklich... Kritiken von Artenschützern und Antworten von Dave Salmoni finden sich beim Discovery Channel. Eine Website zum Projekt selbst scheint nicht (mehr?) zu existieren. Dirk Petzold
Eine gezeichnete Wunschheadline für 2005 aus Berlin: "Die Aufgabe dieses Jahrtausends ist die Befreiung der Zootiere aus ihren Gefängnissen!" (Lassen auch Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Kurzartikel - ob als Wunsch-Headlines für 2005 oder als Vorschau auf z.B. 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Zwei oder drei Zeilen genügen. Wir veröffentlichen sie an dieser Stelle anonym, und vielleicht finden wir auch noch eine Möglichkeit, die kreativsten Köpfe zu prämieren.) | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Berliner Kurier - 01. Feb. 2005 Zebra-Mama haut Pfleger ko Berlin. Zebra-Mutter Garissa aus dem Zoo drehte durch, als ihr Neugeborenes gestern von Pfleger Christian M. (35) gepackt wurde und laut schrie. Sie griff an, hämmerte mit ihren Hufen den Pfleger blutig, schlug ihn bewusstlos Krankenhaus. Eigentlich war es reine Routine: Zoo-Tierarzt André Schüle wollte Garissas Hengstfohlen (war erst in der Nacht zuvor geboren worden) einen winzigen Chip mit einem Code unters Fell spritzen. Darum wurde Garissa von ihrem Jungen getrennt, von Christian M. ins Nebengehege gesperrt. Doch der hatte möglicherweise den Schieber nicht richtig geschlossen. Garissa hämmerte mit ihren Hufen auf den Pfleger ein, bis sein Kollege Michael Tieg (40) den Bewusstlosen aus dem Gehege ziehen konnte. Die Ärzte vermuten einen Kieferbruch. Märkische Oderzeitung - 02. Feb. 2005 Jobber mussten im Bauwagen am Zoo frieren "Wir müssen unsere Pause in einem Bauwagen verbringen, der kaum geheizt ist", meldete sich ein Eberswalder, der im Zoo drei Monate lang einen Ein-Euro-Job absolviert, bei der MOZ. Der Berufsbildungsverein (BBV), Träger der Maßnahme, sprach gestern von Anlaufschwierigkeiten, die aber inzwischen behoben seien. Die 42 Männer und Frauen, die jetzt drei Monate im Zoo mit 1,15 Euro pro Stunde entlohnt werden, sind je nach Wetter mit Streich- und Malerarbeiten beschäftigt, harken und fegen, reißen Zäune nieder und umbauen das Pinguingehege mit Blech. sz-online - 27. Jan. 2005 ,Brandy und ,Stenek üben für den Afrika-Flug Aus finanziellen Gründen trennt sich der Leipziger Zoo von seinen beiden Flusspferden. Doch es ist ein langes Abschiednehmen von Brandy und Stenek. Damit die sensiblen Dickhäuter am 26. Februar auf die Reise in ihr neues Quartier in Südafrika gehen können, werden sie bereits jetzt an das Transportbehältnis gewöhnt. Seit dieser Woche wird mit der Fütterung in der Kiste das Einsteigen geübt. Wir haben uns mit der Trennung sehr schwer getan, gesteht Zoodirektor Jörg Junhold. Doch wenn wir bessere Bedingungen für die Elefanten schaffen wollen, müssen wir uns wohl oder übel von den beiden verabschieden. Die Entscheidung war umso schmerzlicher, weil Brandy und Stenek zum Inventar des Leipziger Zoos gehören. Weil die aufwändig zu haltenden Tiere in ganz Europa nicht zu vermitteln sind, schluckte Brandy seit neun Jahren die Pille. Die Tiere erwartet auf ausgedehntem Privatland auf der Kranzkop Game Ranch in Südafrika ein Flusspferdparadies. B.Z. (Berlin) - 31. Jan. 2005 Bokito, Sangha und Djamballa - eine Liebe, die nicht sein darf: SEX-ALARM IM AFFENHAUS Sex-Alarm im Affenhaus: Nicht nur bei Obergorilla Derrick ticken die Liebes-Hormone aus. Auch sein Sohn Bokito ist voll auf dem Paarungstrip. Er hat ein Auge auf seine Halbschwestern Sangha und Djamballa geworfen. Die Liebesbeziehung zwischen Derrick und seinen Damen sieht Opitz locker. Der Liebeshunger des halbwüchsigen Bokito macht ihn eher Sorgen: "Nicht so schön, wenn der Schlingel sich an die beiden ranmacht. Sicher, die Mädels mögen das. Sie legen sich sogar hin, wenn Bokito zärteln will. Aber wir wollen hier keine Inzucht." Opitz ist in der Zwickmühle: "Ich will ja Bokito auch nicht in Sex-Einzelhaft sperren. Das wäre nicht schön." Die Lösung: Für den Jung-Gorilla muß schnell ein anderer Zoo gefunden werden. Main-Rheiner - 01. Feb. 2005 Arbeitsgruppe befasst sich mit Tierpark Kastel Sobald Fastnacht vorbei ist, soll eine Arbeitsgruppe erstmals tagen, die sich mit der Zukunft des Tierparks Kastel befasst. Die AG war ein Ergebnis des Treffens zwischen den zuständigen Dezernenten aus Wiesbaden und Mainz sowie Kämmerer Helmut Müller vor zwei Wochen. Sie soll klären, ob der kleine Tierpark tragbar ist oder aufgegeben werden muss. Um dem Trägerverein, der seit Monaten in finanziellen Nöten ist, eine Überbrückungshilfe zu geben, einigten sich Mainz und Wiesbaden auf einen einmaligen Zuschuss von jeweils 5000 Euro. Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 26. Januar 2005 Vogelpark kostet die Gemeinde viel Geld Metelen. Der Vogelpark, das ihm fehlende Geld und Vorgehensweisen des ehemaligen Bürgermeisters und Vogelparkgeschäftsführers Karl-Heinz Brenner beschäftigten am Montag den Haupt- und Finanzausschuss. Der Rat hatte 1998 einen Liquiditätskredit in Höhe von damals 100000 Mark gewährt. Das Geld wurde aufgrund der finanziellen Probleme der Vogelpark GmbH trotz Zusagen der Geschäftsführer Karl-Heinz Brenner und Werner Rokus bis heute nicht zurückgezahlt Da aufgrund der Insolvenz des Parks nicht damit zu rechnen ist, dass das Geld noch zurückgezahlt wird, soll die Summe von umgerechnet 51129 Euro jetzt als Abgang verbucht werden. Heinz Diesen (UWG) machte seinem Ärger über das Vorgehen Brenners Luft: Wir sind im Rat für dumm verkauft worden. Das ist vorsetzlicher Betrug, gegen den wir den Rechtsweg einschlagen müssen. Die Gemeinde ist auch für die Stromkosten des Parks in Vorleistung getreten. Für 2003 bis 2005 stehen 41200 Euro aus. Trotz einer schriftlichen Zusicherung Brenners vom Januar 2004 ist das Geld nicht zurückgezahlt worden. Das Fokus-Team, das Brenner im März 2004 mit der Erstellung einer Datenbank des Tierbestands im Park beauftragt hat, pocht ebenfalls darauf, von der Gemeinde sein Geld (4291 Euro) zu bekommen. Rechtsanwalt Dr. Marco de Angelis prüfe zurzeit die Rechtmäßigkeit der Vergabe. Klar scheint dagegen, dass die Gemeinde ihren Verpflichtungen gegenüber den Vogelfreunden Metelen nachkommen muss. Der Verein hatte dem Vogelpark ein Darlehen von damals 80000 Mark gewährt und mit der Gemeinde einen Vertrag geschlossen, dass die Summe in sechs Jahresraten zurückgezahlt werden soll. Münstersche Zeitung, 26. Januar 2005 "Für dumm verkauft" Metelen - Hat der ehemalige Bürgermeister Karl-Heinz Brenner als Geschäftsführer des Vogelparks einen Amtshaftungsschaden verursacht? Das lässt die Gemeinde prüfen und wird nach genauem Abschluss der Dinge versuchen, den Schaden über die Versicherung erstattet zu bekommen. "Ist es erlaubt, dass Karl-Heinz Brenner in seiner Doppelrolle als Vogelpark-Geschäftsführer und Bürgermeister mit sich selbst Geschäfte macht"", fragte Andreas Sievert (SPD). Der im September 2004 abgewählte Bürgermeister beauftragte das "Fokus-Team" mit der Erstellung einer Datenbank "Tierbestand Vogelpark Metelener Heide." "Der ehrwürdige Amtsvorgänger konnte nicht mehr unterscheiden zwischen den Tätigkeiten als Bürgermeister und als Vogelpark-Geschäftsführer", kommentierte dazu Heinz Diesen (UWG). Planung und Bau Wiesbadener Kurier - 31. Jan. 2005 Neue Anlage für Stachelschweine, Waschbären und Wildkatzen Die Besucherzahlen im Kronberger Opelzoo sind im vergangenen Jahr zurück gegangen. Sie blieben erstmals seit vielen Jahren unter der 600.000-er Marke. Trotzdem war das Freigehege auch wirtschaftlich wieder erfolgreich und konnte Investitionen aus eigener Kraft durchführen. So entstand oberhalb des Streichelzoos ein Hessischer Bauernhof mit Schaufutterküche, Jungtieraufzuchtstation und neuem Ponystall. Darüber hinaus wird vor allem das Angebot der Zoopädagogik durch ein neues Terrarium ergänzt, in dem weitere Lebensräume wie Wüsten- und Urwaldbiotop erläutert werden können und erstmals sogar Riesenschlangen gezeigt werden. Der Direktor des Opel-Zoos, Thomas Kauffels, erinnerte im Jahresrückblick noch einmal an den Elefantenbullen Ali, der Anfang letzten Jahres während einer Narkose einem Herz-/Kreislaufversagen erlag. Darüber hinaus konnte er aber Erfreuliches aus dem beliebten Freigehege in Kronberg berichten, so etwa über Nachwuchs bei den Zwergmangusten, Giraffen, Nyalas, Erdmännchen, Bergriedböcken und Stachelschweinen. Und mit diesen wehrhaften Tieren leitete er auch auf den Ausblick für das Jahr 2005 über, in dem Neuanlagen für die Stachelschweine, für Europäische Wildkatzen und Waschbären eröffnet werden sowie neue, großzügige Toilettenanlagen für die Besucher entstehen. Aber auch das große Bauprojekt Afrika Savanne wird weiter verfolgt und die Finanzierung unter anderem mit einem Baukostenzuschuss in Höhe von einem Euro für jede verkaufte Einzel- und Gruppenkarte weiter vorangetrieben. Die Eintrittspreise wurden zum Jahresbeginn für Erwachsene um 1,50 Euro auf 8 Euro und für Kinder um 1 Euro auf 5,50 Euro erhöht. Die "Savanne" mit Giraffenhaus und Gehegen für Zebras und Antilopen soll im September 2006 zum 50-jährigen Jubiläum des Zoos eröffnet werden. Königsteiner Woche - 03. Feb. 2005 Viele neue Attraktionen warten auf Besucher im Opel-Zoo Auch im Winter hat der Opel-Zoo seinen Reiz, betonte Georg von Opel, erster Vorsitzender des Trägervereins. Aufgrund der milden Temperaturen Anfang des Jahres konnten sich die Betreiber des Zoos auch über verhältnismäßig hohe Besucherzahlen freuen. Das letzte Jahr schließen wir mit einem Minus von vier Prozent auf knapp unter 600.000 Besuchern, berichtete der erste Vorsitzende weiter. Dies sei vor allem auf das schlechte Wetter zurückzuführen. Für eine besonders hohe Besucherzahl hatte im letzten Jahr die Zoonacht ZooFari gesorgt. Die Veranstaltung soll von nun an ein fester Bestandteil im Programm des Opel-Zoos werden. Trotz der zurückgegangenen Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr wurden Investitionen aus eigener Kraft erwirtschaftet. Oberhalb des Streichelzoos konnte so ein hessischer Bauernhof errichtet werden. Außerdem wurde das Angebot der Zooschule unter der Leitung von Dr. Martin Becker erweitert. Geplant ist in diesem Jahr die Öffnung der Neuanlagen für die Stachelschweine, die Europäischen Wildkatzen und Waschbären, längerfristig der Bau der Afrika-Savanne. Berliner Zeitung 29.1.05 Hotelzimmer mit Schlüssel zum Zoo Bikinihaus soll Herberge für Tierfans werden Das Bikinihaus in der Budapester Straße wird zum Hotel umgebaut - zu einem ganz besonderen. Denn künftigen Gästen wird auch ganz exklusiv Eintritt in den Zoologischen Garten gewährt: Der Zoo ist dann rund um die Uhr für Hotelgäste geöffnet. Die Idee für das Projekt mit dem Arbeitstitel "Destination Wildlife" hatten Zoo-Direktor Jürgen Lange und die Projektentwickler von der Bayerischen Immobilien AG. Regelrecht euphorisch reagieren die Mitarbeiter der Bayerischen Immobilien AG, wenn sie auf das Zoo-Hotel angesprochen werden. Deren Sprecher Thomas Empt erzählt von etlichen Vorschlägen: Während Eltern im Hotel übernachten, zelten deren Kinder im Zoo. Zoo-Direktor Jürgen Lange hat klare Vorstellungen von dieser einmaligen Nachbarschaftshilfe. Pro Zimmer - davon wird es in dem Hotel rund 200 geben - zahlt das Hotel täglich ein bis zwei Euro. Im Jahr käme der Zoo auf bis zu 146 000 Euro Mehreinnahmen. Die könnte der Zoologische Garten womöglich auch über einen neuen Eingang gewinnen. "Die Leute kämen dann direkt vom Breitscheidplatz in den Zoo" (MGäding) Usinger Anzeiger - 29. Jan. 2005 Weniger Besucher: Höhere Preise im Zoo: Geld für neues Freigehege "Afrika Savanne" Das vergangene Jahr war für den Opel-Zoo in Kronberg nicht leicht. Bereits Anfang 2004 starb Elefantenbulle Ali, der über 20 Jahre in dem Zoo gelebt hatte. Und dann sorgte das schlechte Wetter im Frühjahr für einen massiven Einbruch bei den Besucherzahlen. "Mit einigen Sonderaktionen haben wir diese Zahlen noch etwas wettgemacht", sagte Zoodirektor Thomas Kauffels. Es wurden 2004 knapp 600 000 Eintrittskarten verkauft, das waren vier Prozent weniger als im Vorjahr. Berliner Zeitung 29. Jan. 2005 Hotelzimmer mit Schlüssel zum Zoo: Bikinihaus soll Herberge für Tierfans werden Es gibt noch keine Zeichnungen oder Simulation, doch die Vision ist klar skizziert: Das Bikinihaus in der Budapester Straße wird zum Hotel umgebaut - zu einem ganz besonderen. Denn die künftigen Gäste der Herberge sollen nicht nur an einem der zentralen Orte Berlins nächtigen. Ihnen wird auch ganz exklusiv Eintritt in den Zoologischen Garten gewährt, der sich direkt hinter dem Bikinihaus befindet. Und nicht nur das: Der Zoo ist dann rund um die Uhr für Hotelgäste geöffnet. Die Idee für das Projekt mit dem Arbeitstitel "Destination Wildlife" hatten Zoo-Direktor Jürgen Lange und die Projektentwickler von der Bayerischen Immobilien AG. Ihr gehört der Zoobogen, zu dem auch das Bikinihaus zählt. Der Plan: Hotelgäste erhalten die übliche Plastikkarte, die eine Art elektronischer Schlüssel zum Zimmer ist und gleichzeitig die Hintertüren des Hotels zum Zoo öffnet. Aktionen Volksstimme - 31. Jan. 2005 Sibirische Tage im Zoo Von Schnee und Minusgraden ließen sich die Magdeburger Zoo-Fans am Sonnabend nicht abhalten. Im Gegenteil: Zahlreich erschienen Familien, die ihre Kinder auf Schlitten durchs Gelände zogen. Im Tigerhaus wurde die Aktion Tiger in Gefahr gestartet unter diesem Motto finden bis zum 4. Februar Veranstaltungen statt, die Interessantes über die größte Raubkatze der Welt vermitteln sollen. Aber auch zum Spielen und Basteln sind die Ferienkinder eingeladen, täglich von 10 bis 16 Uhr. Den Auftakt der Ferienaktion bildete am Sonnabend das sibirische Fest. @haus online - 01. Feb. 2005 Zoo bei Nacht Trotz des winterlichen Intermezzos ist auch in dieser Woche ein Zoobesuch der ganz besonderen Art möglich. Am Freitag, 04. Februar 2005 bietet die Biologische Station Zwillbrock wieder eine abendliche Expedition mit der Taschenlampe durch den Allwetterzoo Münster an. Zu ungewöhnlicher Stunde können u.a. Bären, Flughunde, Tiger, Giraffen und andere Zoobewohner kennen gelernt werden nach Dienstschluss und ganz privat! Leipziger Volkszeitung - 02. Feb. 2005 Sea Life Dresden sucht geduldige Fischezähler Eins, zwei, drei - bei Sea Life in Dresden ist demnächst das Zählen angesagt. Bei etwa 3000 Tieren in den insgesamt 30 Becken ist es selbst für Profis fast unmöglich, den Überblick zu behalten. Im Aquarium findet deshalb vom 5. bis 20. Februar die erste große Fischinventur statt. Dabei sind auch Helfer willkommen. Ausgerüstet mit einem Inventurbogen können sich kleine und große Besucher auf die Suche nach den schwimmenden Beckenbewohnern im Großaquarium machen. Die Inventur ist wichtig, um die Einstellungen der Filteranlagen und die tägliche Futtermenge an die Anzahl der Aquariumbewohner anpassen zu können. Jenen Besuchern, die der tatsächlichen Zahl der Fische im großen Becken am nächsten kommen, winken Preise. Berliner Kurier - 02. Feb. 2005 Sea-Life zählt Fische Im Sea-Life-Aquarium werden die Fische gezählt. Ständig gibt es Nachwuchs bei den Meeresbewohnern. Die Zählung ist wichtig. Denn nach der Anzahl der Fische werden die Filteranlagen in den Aquarien eingestellt, Futter bestellt. Königsteiner Woche - 03. Feb. 2005 Schwarze Masken zum Fasching mit den Waschbären im Opel-Zoo sz-online - 01. Feb. 2005 Hilfe für Tux, den Pinguin Tux ist das Plüsch-Maskottchen der Chemnitzer Linux-Tage, die alljährlich im März Tausende Fans des freien Computerbetriebssystems Linux aus ganz Deutschland nach Sachsen locken. Die Veranstalter übernehmen nun die Patenschaft für den jüngsten Pinguin im Leipziger Zoo. Der etwa drei Monate alte Leipziger Brillenpingiun wird am kommenden Mittwoch auf den Namen Tux getauft. Nachwuchs Freie Presse (Chemnitz) - 27. Jan. 2005 Erster Bonobo-Nachwuchs im Leipziger «Pongoland» Im «Pongoland» des Leipziger Zoos hat sich Nachwuchs eingestellt. Bonobo-Dame Ulindi brachte am Mittwoch ihr erstes Jungtier zur Welt. Der Affe ist der erste Nachwuchs in der Leipziger Bonobo-Gruppe, allerdings steht nicht fest, wer der Vater des Kleinen ist. Ulindi, die im Mai 2001 aus Frankfurt am Main in das damals neu eröffnete «Pongoland» gekommen war, lebt mit drei Männchen in ihrer Gruppe zusammen. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 28. Jan. 2005 SVZ-Leser taufen tapsige Tigerbabys Sie erkunden schon ihr Umfeld, nur einen Namen haben sie noch nicht die drei im Dezember geborenen männlichen Tigerbabys. Seitdem SVZ vor Tagen zur Namenssuche aufgerufen hat, stapeln sich Briefe und Karten mit Vorschlägen im Schweriner Zoo. Noch bis zum 30. März läuft die Suchaktion. "Das Interesse an den Tigerbabys ist überwältigend. 450 Namensvorschläge liegen schon vor", sagt Zoo-Mitarbeiterin Erika Hellmich. Die sechs Wochen alten Kater entwickeln sich derweil prächtig. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 02. Feb. 2005 Ferienprogramm bei Schlangen und Tigern Höhepunkt eines Zoobesuchs ist derzeit der Blick in die Tiger-Kinderstube: Die drei kuscheligen Kleinen bewegen sich tapsig, zeichnen sich aber bereits durch unterschiedliche Charaktere aus. Die Fellfärbung der Jungtiere gleicht schon denen ausgewachsener Tiere. Besucher können an der Tigeranlage durch einen Monitor, der ebenso wie eine Videokamera von der Esso Deutschland GmbH gesponsert wurde, einen Blick in die Kinderstube werfen. Zum Ferienspaß lädt der Zoo jetzt in den Winterferien ein. sz-online - 31. Jan. 2005 Riesenschlange feiert Geburtstag Halli, der etwa vier Meter lange weibliche Netzpython hat sich soeben selbst ein Geburtstagspräsent gemacht. Am Freitag beging die Riesenschlange, die vor einem Dreivierteljahr vom Zoo Neuwied in den Dresdner Garten kam, ihr elftes Wiegenfest. Am Vorabend sorgte sie mit einem Gelege von schätzungsweise 20 bis 30 Eiern für den Grundstock zu möglichen Nachwuchsfreuden. Hamburger Morgenpost - 02. Feb. 2005 Freude im Wildpark Im Wildpark Schwarze Berge ist der Frühling ausgebrochen. Tierpflegerin Hannah Borger (23) hält das erste frisch geborene Lamm im Arm. Das Kleine gehört zur Rasse der Bentheimer Landschafe, die zur bedrohten Nutztierrasse 2005 erklärt wurde. Tierarzt Dr. Hartmut Müller (38) hatte alle Hände voll zu tun, musste er doch das Lämmchen mit einer Ohrmarke versehen und danach gleich den 120 Kilo schweren sibirischen Steinbock Wotan zwecks Pediküre betäuben. Hamburger Abendblatt - 02. Feb. 2005 Schmuse-Ziegen im Wildpark Nindorf Bei den Girgentaner-Ziegen im Wildpark Lüneburger Heide gibt es Nachwuchs. 25 Lämmer tummeln sich dort und springen vergnügt umher. Leipziger Volkszeitung - 02. Feb. 2005 Stumpfkrokodil unerwartet gestorben Der Zoo trauert um Stumpfkrokodil Humphrey: Es starb gestern vermutlich an Herz-Kreislauf-Versagen. Am Morgen lag das männliche Tier apathisch in seinem Gehege im Aquarium. Der sofort alarmierte Zootierarzt bemühte sich um Reanimation, konnte es aber nicht mehr retten. Am Vortag hatte Humphrey eine Narkose erhalten, da in seinem Becken Generalreinigung angesagt war und er sein Domizil verlassen musste. Das wurde zu einer ärztlichen Routineuntersuchung genutzt. Danach war die Aufwachphase am Abend zunächst ohne Komplikationen verlaufen. Main-Rheiner - 01. Feb. 2005 Stattliche Spende für Tiergarten Die stolze Summe von 2600 Euro hat Erwin Dobler, langjähriger Mitarbeiter und damals stellvertretender Technischer Werkleiter der ehemaligen Stadtwerke, anlässlich seines 70. Geburtstages dem Tiergarten Worms gespendet. Märkische Oderzeitung - 28. Jan. 2005 Hirsch mit Armbrust getötet Ein Damhirsch und zwei tragende Hirschkühe sind in der Nacht zum Freitag im Müncheberger Heimattiergarten (Märkisch-Oderland) von Unbekannten mit einer Armbrust erschossen und abtransportiert worden. Lübecker Nachrichten - 29. Jan 2005 Friert da jemand? Berberaffen kuscheln aus Langeweile Ob die Berberaffen im Tierpark Neumünster frieren, wenn es schneit? Es sah gestern wahrlich so aus, eng aneinander gekuschelt saßen sie auf den Baumstämmen und hielten sich umklammert. Für die Besucher musste es so aussehen, als ob sie wegen der Kälte zusammen sitzen. Direktor Peter Drüwa widersprach: "Die frieren nicht! In den Gebirgen in Nordafrika sind sie Temperaturen von minus 15 Grad gewohnt." Russland.RU - 03. Feb. 2005 Das Murmeltier aus dem Leningrader Zoo hat "seinen Tag" verschlafen Märkische Oderzeitung - 31. Jan. 2005 Frierende Ziege wohnt jetzt im Stall Eis und Schnee - bei diesem Wetter fühlen sich Elch, Reh, Faultier und Hirsch im Heimattiergarten Fürstenwalde richtig wohl. Die Waschbären dagegen verkriechen sich in ihre Höhlen, kommen nur zum Fressen raus. Probleme hat fast kein Tier. Nur eine Ziege, die kein starkes Fell mehr hat, friert. Sie durfte in einen Stall ziehen. CIRCUS Peiner Allgemeine Zeitung -03. Feb. 2005 Peine / Wo die kleinen Löwen zur Schule gehen Kamele, Ponys, Pferde, Hunde, ein Schimpanse, Schlangen und Aligatoren: Der tierreiche Zirkus Belly hat am Lehmkuhlenweg in Peine seine Zelte aufgeschlagen. Dabei kann passieren, dass der Nachwuchs den Profis die Schau stiehlt: Vier Löwen-Kinder und der kleine Tiger King tollen zu Beginn der Vorstellungen durch die Manege. Ich habe sie von einem Zoo übernommen, sagt Köhler. Die Löwenmutter habe die Kleinen nicht angenommen, die Mutter des Tigers ist gestorben | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Stadt Dortmund, 02.02.05 Die Rückkehr der Krokodile Aufmerksamen Zoobesuchern ist es sicher nicht entgangen, dass der Zoo Dortmund über die Wintermonate krokodillos war. Die beiden Dortmunder Kaimane sind in das neu eröffnete Reptilium Landau umgezogen und der Zoo hat die Zeit genutzt, die Krokodilanlage im Amazonashaus von Grunde auf zu sanieren und für die EU-Richtlinien fit zu machen. Nun sind drei Keilkopf-Glattstirnkaimane eingezogen, eine der kleinsten Krokodilarten. Natürlich stammen auch diese Tiere aus Südamerika und komplettieren daher wieder die Präsentation südamerikanischer Reptilien im Amazonashaus des Dortmunder Zoos. Noch sind die drei Kaimane nicht ausgewachsen und halten sich in der Anlage versteckt. Doch schon bald werden sie sich heimisch fühlen. Wilhelma Stuttgart, 02.02.05 Fernöstliche Preziosen 1731 kamen immergrüne Sträucher mit herrlichen Blüten aus den Gebirgsregionen in Japan, Korea und Taiwan nach Europa Kamelien, wahrhafte bezaubernde Verwandte des eher schlichten Teestrauches. Dank der Begeisterung von König Wilhelm I. kamen solche teuren Kostbarkeiten auch nach Stuttgart in die Wilhelma. Heute zählen die teilweise über 160 Jahre alten Sträucher zu den Schätzen des Landes, die alljährlich um diese Jahreszeit ihren großen Auftritt im Gewächshaus haben. Jetzt in der Hauptblütezeit buhlen einfache, rosafarbene Wildformen mit Zuchtformen mit einfachen, halbgefüllten oder gefüllten Blüten in allen Farbschattierungen von Weiß über Rosa bis Purpur um die Gunst der Besucher. 100 Arten und Sorten werden in der Wilhelma gepflegt und sorgen in der tristen Jahreszeit für herrliche Farbtupfer. Da die Pflanzen ursprünglich aus fernöstlichen Gebirgsregionen kommen, blühen sie nur auf kalkarmen Böden bei Temperaturen unter 16°C und genügend Feuchtigkeit aus diesem Grund geht das Experiment mit Kamelien im Wohnzimmer meist schief! Im Sommer müssen die Besucher dann auf die Kamelien verzichten die warme Jahreszeit verbringen die wertvollen Sträucher in der Sommerfrische: Im lichten Schatten an einer geschützten Stelle im Freiland bereiten sie sich auf die nächste Blütezeit vor... Zoo Landau, 02.02.05 Nachtrag zum Pressetermin: Jahresprogramm des Landauer Zoos wird vorgestellt. 2005 steht unter dem Thema: "Das Jahr der Schildkröten und Co." Präsident der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde dabei Landau beteiligt sich an europaweiter Schildkrötenkampagne der Zoos und Aquarien. Wir haben Sie bereits zum Pressetermin am kommenden Donnerstag, 3. Februar 2005, um 11:30 Uhr in das Landauer Rathaus eingeladen. Oberbürgermeister Dr. Christof Wolff, Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel, die Leiterin der Landauer Zooschule und Umweltpreisträgerin, Dr. Gudrun Hollstein sowie Peter Buchert, Leiter der Regionalgruppe Kurpfalz der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde, wollen dabei das Aktions- und Veranstaltungsprogramm im Landauer Zoo für das Jahr 2005 der Öffentlichkeit vorstellen. Da, wie nun bekannt wurde, auch der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (die größte europäische Reptilienfachvereinigung mit über 20.000 Mitgliedern), Ingo Pauler, bei dem Pressetermin dabei sein wird und Zoodirektor Dr. Jens Ove Heckel eine kurze, eindrucksvolle Präsentation über den Landauer Beitrag für die europaweite Schildkrötenkampagne der Zoos und Aquarien zeigen wird, findet der Pressetermin nicht wie angekündigt im Sitzungszimmer des Stadtvorstandes, sondern im Ratssaal im Landauer Rathaus (Marktstraße 50) statt. Die Vertreter der Medien sind hierzu herzlich eingeladen. Stadt Chemnitz, 01.02.05 Ferienangebote in den Winterferien 2005 Der momentan tief verschneite Tierpark Chemnitz ist besonders in den bevorstehenden Ferien ein lohnendes Ziel. Zum einen sind trotz des winterlichen Wetters die meisten Tiere in ihren Außenanlagen zu sehen, in Tropenhaus und Vivarium kommt bei der Betrachtung exotischer Tiere Wärme und ein bisschen Urlaubsflair auf, und die ersten Jungtiere des Jahres (Zwergziegen, Kamerunschafe, Hausesel, Minischweine) tollen durch ihre Gehege. Zum anderen gibt es natürlich auch wieder ein besonderes Ferienprogramm. So werden vom 05.02. bis 20.02. jeden Tag um 14:00 Uhr Kurzführungen angeboten, wobei die vorgestellten Tiergruppen täglich wechseln. Ein Tierpfleger berichtet dabei Wissenswertes über seine Schützlinge und steht für Fragen zur Verfügung. Am kommenden Samstag (05.02.) findet die Kurzführung im Tropenhaus und am Sonntag (06.02.) im Vivarium statt. Die weiteren Treffpunkte werden an der Kasse bekannt gegeben. Für die Führungen wird keine Extragebühr erhoben. Wildpark Lüneburger Heide, 31.01.05 Baby-Boom bei den Girgentaner Ziegen Bei den Girgentaner-Ziegen im Wildpark Lüneburger Heide gibt es zahlreichen Nachwuchs. Sage und schreibe 25 Lämmer tummeln und springen vergnügt, auch im Streichelgehege, umher. Geduldig schauen die stolzen Mütter zu, wenn Tierpflegerin Silke Lohmann (30), die Ziegenbabys auf ihren Arm nimmt um mit ihnen zu kuscheln. Die Ziegenfamilie ist mit 30 Tieren die größte Herde in ganz Deutschland und sehr selten. Die Girgentanische Ziege ist eine aus Sizilien stammende Haus-Ziege und dort vom Aussterben bedroht. Die kleinen Lämmer sind noch etwas unbeholfen, aber voller Übermut probieren sie schon ihre ersten Bocksprünge aus und lassen sich am liebsten von ihren Müttern verwöhnen. Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft und lässt mich das kalte, ungemütliche Wetter vergessen, wenn ich in der ausgelassenen Kinderstube bin, sagt Silke Lohmann. Thüringer Zoopark Erfurt, 31.01.05 Führungen in den Winterferien In den Winterferien vom 7. bis 11. Februar 2005 werden im Thüringer Zoopark Erfurt und im Zoopark-Aquarium am Nettelbeckufer 28a wieder Führungen mit interes-santen und wissenswerten Themen durchgeführt. Tierinteressierte Kinder und Erwachsene sind herzlich eingeladen. Stadt Dortmund, 31.01.05 Preise im Dreivierteltakt: Zum Valentinestag Tierpatenschaften des Zoo Dortmund verschenken Nach altem Volksglauben wird ein lediges Mädchen den Burschen zum Ehemann nehmen, den es am 14. Februar als ersten erblickt. Junge Männer, die sich ein Mädchen auserkoren hatten, überreichten ihr darum schon in aller Frühe dieses Tages einen Blumenstrauß. Der Dichter Chaucer findet in seinem Parlament der Vögel allerdings noch eine andere Erklärung für den Tag der Verliebten: Er bringt die Paarung der Vögel damit in Zusammenhang; denn es war am Valentinstag, als die Vögel sich zusammentaten. Der Zoo hat nun Tiere zusammengetan, über die Verliebte die Patenschaft übernehmen können. Der Liebsten oder dem Liebsten zum Valentinstag eine Patenschaft für ein Jahr zu schenken, ist sicherlich eine dauerhafte Liebesbezeugung, die nicht verwelken kann. Unter dem Motto Zwei Herzen im dreiviertel Takt wurden attraktive Dreiviertel-Preise als Patenschaftsbeträge gebildet, so dass auch für den kleineren Geldbeutel etwas dabei ist.Informationen gibt Veronika Saul von der Zoo-Info unter Telefon (0231) 50-28628 oder per e-mail zoo@dortmund.de. Ein Patenschaftsantrag wird dann umgehend zugesandt. Der Zoo ist im Internet unter www.dortmund.de/zoo zu finden. Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 31.01.05 Rosenmontag im Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Ob Affe, Bär, Tiger oder Maus im Ruhr Zoo Gelsenkirchen sind am Rosenmontag nicht nur tierisch verkleidete Närrinnen und Narren willkommen. Auch ein gemütlicher Spaziergang fern ab vom karnevalistischen Treiben ist im Ruhr Zoo möglich. Viele Schulen und Kindergärten, aber auch zahlreiche Betriebe bleiben im Ruhrgebiet am ranghöchsten Karnevalsfeiertag traditionell geschlossen. Zeit für Eltern und Kinder, einen gemeinsamen Vormittag im Ruhr Zoo zu verbringen. Und bei einem Rundgang im Karnevalskostüm ergeben sich vielleicht ganz neue Einblicke in die Tierwelt, wenn der kleine, verkleidete Karnevals-Bär dem echten Bären gegenübersteht. Die neuen Räumlichkeiten des Zooshops, direkt hinter dem denkmalgeschützten Zugangsportal, laden nach dem Zoobesuch zum ausgiebigen Stöbern ein. Rosenmontag hat der Ruhr Zoo bis 14.00Uhr geöffnet, die Kasse schließt um 13.00 Uhr. Zoo Landau, 31.01.05 Zum Fressen gern hat Mr. Higgins vor allem Mehrwürmer! Spannender Unterricht in der Zooschule auch in den Wintermonaten Mr. Higgins steht derzeit im Mittelpunkt des Zooschulunterrichts. Mit großem Interesse und Begeisterung befassen sich Kinder und Jugendliche unter Leitung einer Zoopädagogin intensiv mit der handzahmen Echse, einer Bartagame. Mit seinen kräftigen Gliedmaßen und den stachligen Hautfortsätzen sieht Mr. Higgins recht furchteinflößend aus. Stets ein wenig erleichtert sind die Zoobesucher, wenn sie erfahren: Zum Fressen gern hat Mr. Higgins vor allem Grillen und Mehrwürmer. Über das Reptil, das an einen kleinen Drachen erinnert, wollen die Kinder vieles wissen: Sind Bartagamen mit Dinos verwandt? Kann Mr. Higgins gut hören? Warum häutet er sich? Der direkte Kontakt zum Tier stellt nach wie vor einen wesentlichen Bestandteil unseres Unterrichts dar, so die Leiterin der Zooschule, Dr. Gudrun Hollstein. Gerade durch die direkte Begegnung zum Tier können Vorurteile abgebaut und besonderes Interesse entwickelt werden. Gleichzeitig sollten die Kinder aber auch lernen, Tiere mit den Augen zu streicheln, denn nicht alle Bewohner des Zoos lieben und vertragen die unmittelbare Nähe zum Menschen. Tiere hautnah zu erleben, das ist für Kinder immer eine besondere Attraktion. In der Zooschule können sie natürlich nicht nur Mr. Higgins begegnen, sondern auch der Vogelspinne Terry, dem Leopardgecko Leonardo, der Köhlerschildkröte Tranquilla, der Boa constrictor Antonella, den beiden zahmen Frettchen Mona und Lisa und einigen anderen ausgewählten Tieren. Zooschule ist somit nicht nur im Frühjahr und Sommer interessant. Gerade auch in den kalten Wintermonaten bietet sich ein Zoobesuch für Schulklassen und Kindergruppen an, um gemeinsam unter sachkundiger Anleitung mit einer Zoopädagogin herauszufinden, wie Tiere im Zoo und in der Natur den Winter überstehen. Wer also wissen möchte, ob Braunbär Jonny Winterruhe oder Winterschlaf hält, ob die Dromedare im Zoo frieren und warum die Pinguine in ihrem Gehege eine Fußbodenheizung besitzen, der bucht einen Zooschulunterricht oder einen Kindergeburtstag in der Zooschule. Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 28.01.05 Ruhr Zoo zählte Tiere, Menschen und Möhren Gelsenkirchen. Drei mal drei macht sechs, widdewiddewitt und drei macht neune... Pippi Langstrumpf ist natürlich nicht für die Jahresinventur 2004 des Ruhr Zoos Gelsenkirchen mitverantwortlich, obwohl sie beim Zählen des krabbelnden, brüllenden, grunzenden und hüpfenden Bestandes bestimmt ihren Spaß gehabt hätte. Die Mitarbeiter des Ruhr Zoos Gelsenkirchen zählten wie in jedem Jahr für ihre Inventur den Tierbestand. Und wo andere Firmen Maschinen und Ordner registrieren, wird im Ruhr Zoo tierischer Bestand akribisch notiert. Schildkröten, Echsen und Schlangen kamen so zu insgesamt 126 Reptilien. Bei den Vögeln wurden unter anderem Pinguine, Papageien und Entenvögel gezählt und ergaben den stolzen Gesamtvogelbestand von 195 Tieren. Fledertiere, Herrentiere, Nagetiere, Raubtiere, Unpaarhufer und Paarhufer addiert, ergaben insgesamt eine Summe von 195 Säugetieren. Interessante Neuzugänge waren auch in Wort und Zahl zu erfassen: So sind Kraushaarvogelspinne, Texas-Schnurfüßer, Achatschnecken und Nashornkäfer in den Zoo eingezogen. Kindersegen gab es im vergangenen Jahr ebenfalls reichlich: So erblickten unter anderem Pavian, Zebra und Hornrabe das Licht der Welt im Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Stadt Dortmund, 21.01.05 Der Vogel des Jahres im Zoo Dortmund Zum Vogel des Jahres 2005 wurde der Uhu gewählt, der größte einheimische Eulenvogel. Auch im Zoo Dortmund ist der Uhu zu sehen und hier besteht daher die einmalige Möglichkeit, den seltenen Greifvogel auch einmal aus der Nähe zu betrachten. Der Uhu war einstmals in Mitteleuropa fast ganz ausgestorben. Seit Mitte der 70er Jahre wurde er erfolgreich wiedereingebürgert und mittlerweile leben wieder um die 800 Brutpaare in Mitteleuropa. Auch der Zoo Dortmund hatte sich damals an der Wiedereinbürgerung des Uhus beteiligt. Der Dortmunder Brutvogelatlas verzeichnet den Uhu nicht, doch ist er als Brutvogel im Bereich Hagen nachgewiesen und Einzelvögel verirren sich gelegentlich in den Dortmunder Süden, so dass eine Wiederansiedlung hier nicht unwahrscheinlich ist. Der NABU hat den Uhu zum Vogel des Jahres gewählt, weil er Beispiel eines einmalig erfolgreichen Projektes im Natur- und Artenschutz ist, seine Bestände zugleich jedoch nach wie vor gefährdet sind. Hauptgefährdungsursache sind Hochspannungsleitungen, in denen zahlreiche Uhus sterben und der Verlust der Brutplätze. Uhus bevorzugen Steinbrüche und steile Felswände als Brutstätte. WWF, 27.01.2005 WWF ruft zu Bauholzspenden für Indonesien auf Für den Wiederaufbau in der Provinz Aceh auf Sumatra wird in den nächsten fünf Jahren bis zu acht Millionen Kubikmeter Holz benötigt. Würde der gesamte Bedarf aus den inländischen Wäldern gedeckt, dürfte dies das Ende großer Teile des Regenwaldes bedeuten. Der WWF fordert die Geberländer wie Deutschland, Japan und die USA auf, einen Teil ihrer zugesagten Hilfen in Form von Holzlieferungen zu erfüllen. Wir müssen verhindern, dass auf den Tsunami der Kahlschlag folgt, betont Nina Griesshammer, Waldreferentin beim WWF Deutschland. Natürlich könne man den Menschen nicht verbieten, ihre Wälder zu nutzen, aber man müsse nach kreativen Lösungen suchen, um einen möglichst umweltverträglichen, langfristig nachhaltigen Wiederaufbau hinzubekommen. Raubbau an den Wäldern führe nicht nur zu einem Verlust an Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen sondern steigere zugleich das Risiko von Überschwemmungen und Erdrutschen. Schon bevor der Tsunami zuschlug, überstieg der enorme Holzhunger in Aceh die Kapazitäten der dortigen Wälder. Ein Großteil der Bäume werden illegal gefällt. Die Folge: Der indonesische Regenwald gehört zu den am stärksten bedrohten Wäldern der Welt. Rund 70 Prozent des Holzes stammt aus illegalen Quellen. Weitere Informationen und Hintergründe: http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02294/index.html WWF 26.01.2005 WWF kritisiert Wolfsjagd als unsinniges Gemetzel Der Wolf wird in Norwegen nicht nur auf der Roten Liste als vom aussterben bedrohte Art geführt, sondern die Tiere stehen zugleich auf der Abschussliste von fast 400 Jägern. Das Umweltministerium gab für dieses Jahr fünf Tiere zum Abschuss frei. Das ist ein Viertel der gesamten Population in dem skandinavischen Land. Drei Wölfe wurden bereits erlegt. Diese Strategie sei meilenweit von international akzeptierten Standards im Wildtier-Management entfernt. Der WWF Norwegen will die Jagd jetzt gerichtlich stoppen. Insgesamt leben in Skandinavien noch höchstens 120 der Raubtiere. In Norwegen dürften es nicht viel mehr als 20 Exemplare sein, schätzt der WWF. Schwedische und norwegische Wissenschaftler gehen davon aus, dass etwa 800 Wölfe in Südskandinavien leben müssten, um das Überleben der Art in dieser Gegend zu sichern. Norwegen ist etwa so groß wie Deutschland, hat aber nur ein Zwangistel der Einwohnerzahl. Der WWF verweist auf das viel dichter besiedelte Italien: Dort leben vor den Toren Roms intakte Wolfspopulationen, ohne gejagt zu werden. Eigentlich stehen die Wölfe auch in Norwegen seit 1973 unter Naturschutz. Die Region Osterdalen ist die einzige Region Europas, die vier große Raubtiere gleichzeitig beherbergt: Wolf, Luchs, Bär und Vielfraß. Teile davon liegen im Rondane National Park. Weitere Informationen: http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02291/ WWF 25.01.2005 Die neue EU-Chemikalienreform REACH muss die Ostsee und ihre Bewohner vor Flammschutzmitteln und Co besser schützen In einer heute veröffentlichten Literaturstudie warnt der WWF, dass Fische wie beispielsweise Lachs und Kabeljau sowie Seehunde und andere Meerestiere aus bestimmten Ostseeregionen stark mit Schadstoffen belastet sind. Nach dem aktuellen Report: Clean Baltic within REACH reicherten sich zwischen den späten 1980er und den frühen 90er Jahren jährlich durchschnittlich 31 Kilogramm Polychlorierte Biphenyle (PCB) in den angelandeten Ostseefischen an. Die Schwedische Gesundheitsbehörde empfiehlt Frauen im gebärfähigen Alter deshalb, ihren Konsum von Ostseehering und Ostseelachs einzuschränken. Der WWF-Studie zufolge wurden in den Meerestieren auch neuere Substanzen wie Bromierte Flammschutzmittel, darunter Polybromierte Diphenylether (PBDE), Weichmacher und Duftstoffe in bedenklichen Mengen gefunden. Die WWF-Studie enthüllt ferner, dass einige Fischarten, wie beispielsweise Meerforelle, Kabeljau und Steinbutt unter Fortpflanzungsstörungen leiden, die mit Chemikalien in Verbindung gebracht werden. Aber nicht nur Fisch ist belastet. Die Mengen an Polybromierten Biphenylen und PBDE in Seehunden und Seeadlern sind an der Ostsee zwei- bis fünfmal höher als in der Nordsee oder Arktis. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02290/index.html WWF 2.02.2005 Europas größter Nationalpark In Island soll der größte Nationalpark Europas entstehen. Das rund 10.000 km² große Gebiet umfasst unter anderem das Einzugsgebiet des letzten großen Wildflusses Islands, dem Jökulsa a Fjöllum. Unter Schütz stünde dann knapp ein Zehntel der Inselfläche und einer der artenreichsten Lebensräume des Landes. Er bietet beispielsweise dem Polarfuchs, vielen Wasservögeln und seltenen Pflanzenarten ein geeignetes Zuhause. Nach Auffassung des WWF könnte Island damit international eine Vorreiterrolle übernehmen, was den großräumigen Schutz von Naturlandschaften betrifft. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02305/ BUND 28.01.2005 BUND fordert Abriss-Moratorium für Westwall-Bunker Gegen den weiteren Abriss von Bunkern des ehemaligen Westwalls wendet sich der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund. Mit Blick auf die derzeit durchgeführten Zertrümmerungen von 17 Bunkern bei Aachen fordert der BUND ein sofortiges Abriss-Moratorium. Ziel des BUND ist es, die Bunker- und Höckerlinie entlang des ehemaligen Westwalls auch wegen ihres einzigartigen Wertes für den Naturschutz dauerhaft zu erhalten. Begründet werden die vom Bundesvermögensamt veranlassten Abriss-Maßnahmen mit der so gen. Verkehrssicherungspflicht. Die Behörde haftet zwar als Eigentümer für eventuelle Personenschäden, dieses Risiko werde aber laut BUND maßlos überschätzt und rechtfertige nicht die Zerstörung der Bunker. Diese seien heute ein wichtiger Rückzugsraum für gefährdete Tiere wie die Wildkatze und Fledermäuse. Natur- und Denkmalschützer sind sich einig, dass die letzten Relikte des Westwalls erhalten bleiben müssen. Der BUND hat deshalb mit finanzieller Unterstützung der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (Bonn) das Projekt Grüner Wall im Westen gestartet. Ziel des Projektes ist es, ein systematisches Konzept zur dauerhaften Sicherung der ehemaligen Befestigungsanlagen zu erarbeiten. Mehr Infos: www.gruenerwallimwesten.de | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Schwerpunktthema in der ZEIT über Neobiota in Deutschland http://www.zeit.de/2005/04/N-Neobiota http://www.zeit.de/2005/04/N-Neobiota-Kasten http://www.zeit.de/2005/04/N-Neobiota-Interview LID - 28. Jan. 2005 Noch kein Aktionsplan gegen den Artenschwund Zehn Jahre nach der Unterzeichnung der Konvention über die Biodiversität weiss die Schweizer Regierung immer noch nicht, wie sie dem Schwinden der Artenvielfalt begegnen kann. Die Schweiz sei in Europa das Land, in dem die Vielfalt von Pflanzen, Lebewesen und Lebensräumen am schnellsten schrumpft. Nach Angaben des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft befinden sich bereits 52 Prozent der 40000Tierarten auf der Roten Liste. Da nur knapp ein Viertel dokumentiert ist, droht einigen Lebewesen - vor allem Wirbellosen - das Aus, noch bevor sie eigentlich bekannt sind. Nach Angaben der Schweizer Behörden sind in den vergangenen 150 Jahren bereits 224 Tier- und Pflanzen-Arten in der Schweiz verschwunden. Bieler Tagblatt - 28. Jan. 2005 Vergiftungsaktion angelaufen: «Krähen sterben ohne Stress» Wildhüter zeigten gestern, wie die Vergiftungsaktionen von Krähen im Kanton Bern durchgeführt werden. Tagesschau - 02. Feb. 2005 Italiener streiten über neues Jagdgesetz Was für die Briten die Füchse sind, sind für die Italiener die Vögel. Dass Millionen kleine Sänger künftig voraussichtlich mehr als bisher gejagt werden dürfen, führt nicht nur zu Debatten zwischen Jägern und Naturschützern. Das Thema ist ein Politikum und erhitzt die gemüter quer durch alle Parteien. Dieser Tage soll das neue Gesetz verabschiedet werden. The Star Online Jan31, 2005 Polar bears and seals may be extinct within 20 years Many Arctic animals, including polar bears and some seal species, could be extinct within 20 years because of the effects of global warming, WWF said yesterday. Traditional ways of life for many indigenous people in the Arctic will also become unsustainable unless the world takes drastic action to reduce climate change. Polar bears will be consigned to history, something that our grandchildren can only read about in books. By 2026, the earth could be an average 2°C warmer than it was in 1750, according to research commissioned for WWF to be presented to a Feb 1-3 conference on climate change in Exeter, England. The total area covered by summer sea ice in the Arctic is already decreasing by 9.2% per decade and will disappear entirely by the end of the century unless the situation changes, WWF said. This would threaten the existence of polar bears and seals, which in turn would remove a major source of food for the indigenous communities who hunt them. Migratory birds will lose a vital breeding ground in the Arctic, affecting biodiversity around the globe. In the past 50 years, average yearly temperatures in Alaska and Siberia have increased by about 2°C to minus 15°C. The United States is the only country in the Arctic region that has not signed the Kyoto Protocol. The Age January 31, 2005 Phillip Island penguins under threat Phillip Island's penguin chicks are dying because their parents are forced to travel too far for food, a researcher said today. Penguin biologist Andre Chiaradra (Chiaradra) said early signs showed this breeding season was worrying for the southern Victorian colony of 60,000 little penguins (formerly known as fairy penguins). Official breeding figures would not be known until late in February but researchers on the island had seen many dead chicks and others that were underweight, Dr Chiaradra said. After the pilchard population was devastated in 1995, penguins were breeding at .05 per pair. After pilchards, they prefer anchovy. He said penguin parents were travelling for three or four days in Port Phillip Bay to search for food for chicks who need feeding daily. Dr Chiaradra said warmer waters around Phillip Island may have driven some food sources away. www.arcor.de 01.02.2005 - dpa Vögel schlauer als gedacht «Spatzenhirn» muss kein Schimpfwort sein: Vögel sind schlauer als lange angenommen. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Führung der Duke University in North Carolina berichtet, dass sich etwa Tauben bis zu 725 verschiedene Muster einprägen können. Die Forscher verweisen zudem auf eine japanische Studie, nach der die Vögel sogar Gemälde von Picasso und Monet unterscheiden können. In Laborversuchen konnten Singvögel bis zu 2000 verschiedene Melodien lernen. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Das Hong-Kong-Jockey-Club-Gehege für große Panda im Ocean Park Hong Kong ist ein Innengehege. Eine Wetterstation am Dach des Gebäudes registriert Windgeschwindigkeit und -richtung, Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Niederschlag und Luftdruck. Wenn es die Witterungsbedingungen erlauben, öffnet sich das Dachfenster und die Fensterwand, um die Pandas natürlicher Luft und Licht auszusetzen: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=717 ~°v°~ ZOOLEX WORKSHOPS Ein Workshop zur Zooplanung findet im Parco Natura Viva in Italien am Donnerstag, 10. März, und Freitag, 11. März 2005 in englischer Sprache statt. ZooLex Workshops sind praxisorientiert und behandeln Fallstudien. Jetzt ist der Zeitpunkt, sich anzumelden! Information: http://www.zoolex.org/workshop.html ~°v°~ PUBLIZIEREN IN ZOOLEX Wir möchten unsere LeserInnen einladen, zur ZooLex Gallery beizutragen. Das Publizieren in ZooLex ist kostenlos. Einreichungen für die ZooLex Gallery können von ZoomitarbeiterInnen, jemandem vom Planungsteam oder Freiwilligen durchgeführt werden. Wir veröffentlichen nur mit dem Einverständnis der Einrichtung, die das Gehege beherbergt, das präsentiert wird. Einreichungen von Text und Bildern sind in digitaler Form willkommen. Bitte verwenden Sie die ZooLex Vorlage, um Ihre Präsentationen für die ZooLex Gallery vorzubereiten: http://www.zoolex.org/friends.html Die ZooLex Gallery ist eine wissenschaftliche Publikation, die von Fachleuten geprüft wird. Derzeit beinhaltet sie Präsentationen von 61 Gehegen von 42 Zoos in 10 Ländern. Das ZooLex Editorenkommitee prüft alle Präsentationen vor der Veröffentlichung: http://www.zoolex.org/editors.html Das ZooLex-Archiv wird im Büro der WAZA in Bern aufbewahrt. http://www.zoolex.org/archive.html Wir würden uns freuen, Ihren Beitrag zur ZooLex Gallery zu erhalten! ~°v°~ Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Marderleben und Marderhaltung Die Aktion Fischotterschutz e.V. in Hankensbüttel veranstaltet dieses Jahr ein eintägiges Seminar zur Biologie und Haltung der einheimischen Musteliden. Am Samstag, dem 07. Mai, können sich alle Personen, die beruflich oder privat mit der Haltung, der Biologie und dem Schutz von Musteliden befasst sind, im OTTER-ZENTRUM eingehend über Otter und Co. informieren. Da die einheimischen Marderarten sowohl in der Forschung als auch in der Zoohaltung stark vernachlässigt werden, besteht in vielen Fragen zur Biologie dieser Tiere Nachholbedarf. In den großzügigen Gehegen des OTTER-ZENTRUMs werden die überaus faszinierenden und attraktiven heimischen Marderarten, wie Hermelin, Steinmarder, Dachs und Iltis, hautnah vorgestellt und die Ansprüche der Tiere an ihre Umgebung erläutert. Ernährung, Zucht und Gehegegestaltung sind ebenso Themen wie die Durchführung von praktische Arbeiten, etwa Fang und Immobilisation. Der Kostenbeitrag für das Seminar beträgt Euro 70,- pro Person (für Mitglieder der Aktion Fischotterschutz e.V. und Studenten Euro 30,-). Anmeldeschluss ist der 24. April 2005. Das Detailprogramm und nähere Informationen können angefordert werden bei der Aktion Fischotterschutz e.V., Dr. Hans-Heinrich Krüger, OTTER-ZENTRUM, 29386 Hankensbüttel, Tel. 05832-980824, Fax 980851, e-mail h.krueger@otter-zentrum.de. SOS Rhino Review February 2005 Rhino Breeding Center At Sepilok In the past 100 years, a total of 40 Sumatran rhinos were kept in captivity. In these 100 years, only two calves were bred and born in captivity, and only six of the original 40 animals are still alive. Annelisa Memorial Fund Update The first recipient of the Annelisa Memorial Fund is Taranjeet Kaur Awtar Singh, DVM. Dr. Tara is working to determine the presence, distribution and population density of crocodiles along the Lower Segama River and its tributaries in Sabah, Malaysia. Borneo Rhino Challenge 2005 Trek, Cycle, and Quest for the Sumatran Rhino of Borneo SOS RHINO invites you to climb to the summit of Mt. Kinabalu, cycle the Northern tip of Borneo, and help us search for the elusive Sumatran rhinoceros of Borneo. Youll see an astonishing variety of rare and endemic plants, primates, and birds during your trek and cycle in some of the most beautiful areas of Sabah, Malaysian Borneo. As part of the challenge you will join SOS Rhinos field staff deep in the jungles of Tabin Wildlife Reserve, in search of the last remaining small, shy forest rhinos of Malaysian Borneo. Full versions at http://sosrhino.org WAZA Heini Hediger Award 2004 The 2004 Heini Hediger Award for excellent and unstinting service to the zoological park and aquarium community was awarded at the Taipei Conference to Sally Walker, who had set up the Zoo Outreach Organisation (ZOO), India, in 1985. Working both for zoo and field conservation, ZOO has become a model for successfully building networks to facilitate and catalyse conservation action. The organisation is active in all of South Asia, but two monthly publications, ZOO PRINT and ZOO ZEN, founded and edited by Sally, carry the work of the organisation even far beyond its home region. Previous winners of the Heini Hediger Award have been: Dr. George Rabb (Awarded 1995, Denver) Dr. Ulysses Seal (Awarded 1995, Denver) Jeremy Mallinson OBE (Awarded 1998, Nagoya) Dr. William Conway (Awarded 1999, Pretoria) Roger Wheater (Awarded 2001, Perth) idea DschungelParadies Neuenmarkt Newsletter Februar 2005 22. Februar 2005 - 17. März 2005: Kunstausstellung "Natur und Fantasie auf Seide" von Hannelore Rüskamp 4. März 2005: Diamultivision "Rajasthan - Impressionen aus Dehli, Jaipur und Agra" von Sigrid Wolf-Feix 27. März 2005: Der Osterhase ist zu Besuch und beschenkt alle Kinder SAT 1 hat am 18. Januar 2005 im Zuge unserer Veranstaltung mit Insektenkoch Ingo Fritzsche einen Bericht ausgestrahlt http://www.sat1.de/php-bin/functions/versenden/open.php?link=/tvmagazine/blitz/videos/31213 AZA Elephant Leaders Commit To Ensuring That Elephants Are In The World's Future Zoos to significantly increase support for conservation programs; 40 zoos plan to expand or build new elephant exhibits in the next 5 years. http://www.aza.org/Newsroom/PR_elephantmtg/ Rettet den Regenwald e. V. Eine Goldmine in Guatemala droht Flüsse zu vergiften. Bauern werden von Ihrem Land vertrieben. Bitte protestieren Sie unter http://www.regenwald.org Über die Lage aus Sumatra und die Verwendung von Spendengeldern dort vor Ort berichtet das Südwestfernsehen SWR 3 am Mittwoch, 2. Feb. um 21.45 Uhr. Einen Bericht dazu finden Sie auch auf unserer Homepage. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Ihnen auf diesem Wege die Musik-CD für Kinder "Peter und die Möwe" vorstellen, welche sich in informativer Art und Weise mit Tieren wie Delfin, Affe, Elefant, u.s.w. befasst und professionell komponiert und eingespielt wurde. "Peter und die Möwe" ist nicht vergleichbar mit bisher veröffentlichten CDs in dieser Richtung, oder haben Sie schon einmal ein Punk-Lied über Frösche, einen groovigen Funk über die Deichschafe, oder spanische Gitarren zu einem Song über Delfine gehört? Mein Name ist Udo Keller, ich bin Musiker und spiele/komponiere zusammen mit dem irischen Gitarristen Conor Barry (u.a.Riverdance, Comittments), und wir haben eine spezielle CD für Kinder "Peter und die Möwe" veröffentlicht. Der Sinn dieser CD ist die, Kinder ernstzunehmen, sowohl textlich als auch musikalisch, und diese CD zu einem Preis anzubieten der mehr als kinderfreundlich ist, ohne dabei auf eine professionelle und internationale Produktion und Qualität zu verzichten. Weiterhin versuchen wir mit den Liedern der CD die Kinder für die Natur und Tiere zu interessieren und zu begeistern, welches bis jetzt ausnahmslos gelungen ist. Wir werden dabei auch mit diversen Umwelt- und Naturschutz-Organisationen wie "Blue Sea" kooperieren. Die CD hat einen empfohlenen VK von 2,99 EURO. Diese CD ist nicht im normalen CD-Fachhandel erhältlich. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Webseite: www.baleoutmusic.com oder direkt unter dieser e-mail Adresse: Maud.Basement@t-online.de Gerne senden wir Ihnen eine Muster-CD zu. Ich würde mich über ein Interesse Ihrerseits, das Produkt mit zu vertreiben, freuen und verbleibe mit besten Grüßen aus Dortmund, Udo Keller Waza Magazin Nr. 6 Schwerpunkt: South-East Asia - a priority Area for Zoo Conservation Projects The Philippine Spotted Deer Conservation Programme (Landau Zoo) Integrating ex situ and in situ projects in Indochina (Münster Allwetterzoo) Phong Na-Khe Bang (Köln Zoo) New Hope for Orang-Utans (ZooParc de Beauval) Saving the most threatene primate species (Mus. of Nat. History Paris) | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Görlitz Staatliches Museum für Naturkunde Parasiten. Leben und leben lassen bis 20.02.2005 Frankfurt Naturmuseum Senckenberg Füsse! Auf den Spuren der Evolution - Eine unglaubliche Vielfalt an Fußformen hat sich herausgebildet seit die Tiere an Land gingen. 15.02.2005 Berlin, Botanischer Garten Coco De Mer - Die Seychellennuss in Photographien bis 13.02.2005 Olten Naturmuseum Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern bis 20.03.2005 Stadt Münster, 19. November 2004 Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen Der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum - Sonderausstellung anlässlich seines 100. Todestags bis 27. Februar 2005 Osnabrück, Museum am Schölerberg IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner -28.02.2005 Wolfen Industrie- und Filmmuseum JÄGER MIT DER KAMERA bis 31.03.2005 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Stellenausschreibung | | TV-Tipps | Fr., 04.02.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Schimpansen - ihre dunkle Seite Fr., 04.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Amboseli - Savanne der Elefanten Fr., 04.02.2005, 18:10-18:40 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Leipzig (2) Fr., 04.02.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (89) Fr., 04.02.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Eberswalde Sa., 05.02.2005, 06:00-06:25 HR, Welt der Tiere, ... und abends besucht der Elefant die Affen München, Wh96 Sa., 05.02.2005, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Die Wilden von München Sa., 05.02.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Die Seedrachen von Albany - Perth Aquarium Sa., 05.02.2005, 18:00-18:30 HR, Elefant, Tiger & Co., Drama um Luzie So., 06.02.2005, 07:05-08:00 SF1, Allein unter Tigern - Die Menschenfresser der Sundarbans So., 06.02.2005, 11:00-11:30 N3, Norddeutschlands Tierwelt (2), Mit Naturschützern unterwegs So., 06.02.2005, 16:05-17:00 SF1, Fliegende Teufel, Das aufregende Leben der Falken von Falkland So., 06.02.2005, 17:30-18:00 3sat, Teletipps vom Tierarzt: Porträt Zootierarzt Mo., 07.02.2005, 00:15-00:40 XXP, Tierischer Streit Kreaturen im Großstadtdschungel Mo., 07.02.2005, 16:30 MDR, Elefant, Tiger & Co. - Kleine Raubtierschule Di., 08.02.2005, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, S.O.S. Mauritius - Falken in Not Di., 08.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Riesenseeadler über Taiga und Eismeer Mi., 09.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Anatolien - Störche und Kauze, In der zentralanatolischen Steppe Mi., 09.02.2005, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Alaskas Welt der Giganten, Der Denali Nationalpark Do., 10.02.2005, 15:30-16:00 MDR, Die Tierklinik (2/8), Von fußkranken Ottern und fliegenden Katzen Do., 10.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Ein Leben für den Storch Fr., 11.02.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Schneeleopard - Geist der Berge Fr., 11.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Der Zug der weißen Störche Fr., 11.02.2005, 17:40-18:10 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Eberswalde Fr., 11.02.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (90) Fr., 11.02.2005, 20:15-21:00 RBB, Botswanas Tierparadiese, 1. Die Makgadikgadipfanne Ein Meer aus Salz und Gras Fr., 11.02.2005, 21:00-21:45 XXP, Menschenaffen im Fadenkreuz, BBC Exklusiv Fr., 11.02.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos XXP wiederholt zurückliegende Folgen von Faszination Tierpark vor allem donnerstags und freitags zu unterschiedlichen Zeiten http://www.xxp.tv/programm ARD, wahrsch. 23.03.05, 21:50: Abenteuer Zoo: Karibisches Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in Belize RTL2, Sonntags ca 16:00: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. 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